| Tara | Wenn ich jetzt wüsste wie ich dieses thema eröffnen sollte, wäre das viel leichter. egal, dann bin ich einfach mal direkt: was haltet ihr von leuten die BI oder homosexuell sind bzw. wie sieht das bei euch aus? |
| BACKSLASH | Hi Tara... ...Mensch ist Mensch, egal was für eine sexuelle Neigung jemand hat. Ob ich mit einer Person gut auskomme oder nicht hängt davon überhaupt nich ab. Ich denke mal, daß die Gothic-Szene hier auch recht durchmischt ist. Jedenfalls kenne ich einige lesbische Gothic Girls. :-) Toleranz sollte eine Selbstverständlichkeit sein - mehr brauch man hier wohl nicht sagen. Salve! Hendrik PS: Achja - ich bin übrigens hetero. :o) ------------------ Death Is In Love With Us... [email]backslash@satannet.org[/email] [url="http://www.gothic-love.de"]http://www.gothic-love.de[/url] [Dieser Beitrag wurde von BACKSLASH am 06. April 2001 editiert.] |
| Blackadder | Jep,seh ich ganz genauso.... Nur weil ich weiss ob jemand Männchen oder Weibchen bevorzugt habe ich noch keinen Aufschluß über seinen Charakter gewonnen. Sexualität ist für mich völlig unbedeutend,mich interesiert der Mensch im ganzen,nicht welches Geschlecht er bevorzugt. BLACKADDER |
| Aragorn | Eben meine Meinung, was ein Mensch für sexuelle Vorlieben hat interesiert mich nicht die Bohne, solange er mich damit nicht belästigt oder anderes dieser Art! Wichtig ist die Persöhnlichkeit des Menschen! ------------------ Mit den besten Empfehlungen Seine Durchlauchtheit Aragorn |
| Schwarze Wölfin | schliesse mich an, denke nciht das noch ne andere meinung kommt *G* |
| DJ Darkseed | Zitat: |
| Tara | ich seh das genauso wie ihr. bin übrigens BI und darüber hat sich noch keiner beschwert (wie war das mit dem zu dritt machts auch spass?) ; ) ------------------ ich hatte einen traum, ein nazi hing an einem baum. ich hatte noch viele solcher träume, leider nicht genügend bäume. |
| Sarcan | Ich toleriere bei Leibe nicht alles. Beispielsweise, ich habe generell nichts gegen Schwule, gehen mir die wirklichen 'Schwuchteln', die sich um jeden Preis in Szene setzen und sich outen müssen doch ziemlich auf den Draht. Natürlich gibt es auch Heteros, die mit ihrem übertriebenen Verhalten nerven, aber, vielleicht auch weil mich das so nicht betrifft, das erscheint mir doch weniger häufig. Außerdem hört bei mir die Toleranz spätestens bei den Perversen auf. Das ich Pädophile als den letzten Dreck ansehe ist bekannt, aber auch Sodomisten und was auch immer halte ich irgendwo für krank. (Mir ist schon klar daß ihr die Typen in euren Postings nicht gemeint hattet...) Gut, ich lasse jedem die Freiheit, zu leben wie er es für richtig hält, aber auf eine Art abstoßend finde ich so manches schon. ------------------ --- And every prayer we pray at night has somehow lost it's meaning |
| ancient | hi ! gerade zum richtigen thema wieder zurück ! mir ist es wie allen hier, völlig egal wer mit wem usw. außer perverse natürlich.aber darum geht es ja nicht. allerdings finde ich das 90% der mädels eh bi sind.gerade in der heutigen zeit haben fast alle frauen schon bi erfahrung.ich hatte jedenfalls schon einige freundinnen die ein verhältnis mit ner anderen frau hatten.hatte ja auch manchmal vorteile für mich.:-)) mir soll es recht sein ! solange nicht alle frauen lesbisch werden ,können sie machen was sie wollen !einige mädels müssen ja noch für uns hetero-männer übrig bleiben !:-)) bei männern gibt es glaube ich nicht so viele bi-typen. das ist meist nur ne übergangssituation bevor sie richtig schwul werden.ausnahmen wird es sicher aber auch geben. ich jedenfalls mag mädels ! ich bin von frauen deshalb schon begeistert, weil sie im wesen völlig anders sind als männer.sie denken,handeln und empfinden auf eine besondere art.auch haben die meisten von kindheit an ,interessen ,die ein junge nicht verstehen kann. außerdem sind sie einfach knuddeliger als jungen !! :-) so ,gehabt euch alle mal wieder schön wohl ancient [Dieser Beitrag wurde von ancient am 07. April 2001 editiert.] |
| Scimithar | Gegen Homosexualität darf eigentlich keiner etwas einzuwenden haben. Jegliche Form der Erotik und der Befriedigung ist erlaubt, solange sie die Zustimmung aller Beteiligten hat und keiner dabei zu Schaden kommt. Aus biologischer Sicht heraus mag Homosexualität vielleicht sinnlos und anormal erscheinen, aber der Mensch ist ja auch ein soziales Lebewesen und solange der Fortbestand der Menschheit nicht gefährdet ist (und die Überlegung ist ja wohl lachhaft - Eine Zivilisation dahingerafft - durch Schwule! *kopfschüttel*), kann man dieses Lieblingsargument aller Schwulengegner (es ist ja so unnatürlich!) wohl getrost als Hinfällig betrachten, ohne extra noch Gegenbeispiele aus dem Tierreich heranziehen zu müssen. Aber gerade weil das Ganze eigentlich nichts Tolles und Außergewöhnliches ist, sondern eher so langweilig wie jede andere Beziehung (außer für die Betroffenen, versteht sich...), geht es mir furchtbar auf den Keks, in welcher Form ich den ganzen Kram täglich durch die Medien verbraten bekomme. Einerseits sind da die Fernsehschwulen und -lesben, die es sich wohl irgendwie zum Ziel gemacht haben, ihren Mitmenschen durch gnadenlose Überkommunikativität und ihre sexuelle Orientierung (am besten mit einigen eher ungewöhnlichen Sexualpraktiken, dass auch ja jeder zuhört) den letzten Nerv zu rauben. Eher witzig (jedoch inzwischen auch schon nervig) sind dann diese kostümierten Homosexuellen, die jährlich durch exzentrische Kleidung in augenkrebserregender Färbung, Umzüge, die die Vorteile gleichgeschlechtlicher Beziehungen preisen und massive fernsehpräsens versuchen, der Welt zu zeigen, wie normal sie eigentlich sind - Yeah, thazz the right way to put it, buster. Von daher würde meine Reaktion auf einen Trottel, der mir mit den netten Worten "Hallo, ich bin der Augustin und schwul." die Hand reicht, ähnlich wohlwollend ausfallen, wie die auf Tierschutzunterschriftensammler, Zeugen Jehovas mit erschreckend schlechter Bibelkenntnis und die minderjährigen Soldaten des kölner Zeitungskrieges... ------------------ www.wod-magus.de Things to meet, people to do. |
| innocentChild | Ich find schade an der ganzen Geschichte ist, das die meißten Frauen sich aufgrund dieser negativen Medienpräsens von Homosexuellen abgeschrekt fühlen, ihr eigene Homo/Bisexualität aus zuleben. Mich persönlich betrifft das nicht, aber ich habe auch schon miterlebt wie diese Mädels sich in ihrer Haut nicht wohl gefühlt haben, und sich ähnliche Sorgen wie Tara gemacht haben. In diesem Sinne, lebt aus wozu ihr Lust habt, die Männerwelt wird es euch danken [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] *innocentChild* |
| gin'iro | Homosexualität, BI oder nicht. Hmm, da gibt es ein Zitat von Woody Allen: [b]"Bisexualität erhöht die Chance auf ein Date um 100%"[/b] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] Ich toleriere die Formen der Sexualität so lange, wie sie mir nicht auf die Nerven fallen und sie niemanden gegen seinen Willen schädigen. Ansonsten: Jedem nach seiner Facon [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] ------------------ ---> Kaiki <--- |
| Schattenmensch | Ich habe erst in der Szene Leute kennengelernt, die sich dazu offen geoutet haben. Erstmal dachte ich mich tritt nen Pferd, als der Sänger einer Band, die ich über meine Freundin backstage begleiten konnte meinte, daß es ja schade wäre, daß ein Sänger von einer anderen Band ja leider hetero war - aber ich habe gelernt das zu akzeßptieren. Verstehen - kann ich weniger sagen. Frauen die Bi sind? Findet man als Heteromann wohl eher anziehend, bei Männern eher umgekehrt. Gerade in unserer Szene sollte doch aber auch der Platz für Paradiesvögel sein - deshalb stören mich auch die Supertunten nicht, ich empfinde es eher eine Bereicherung, denn wenn man bei uns keine Toleranz findet - wo dann? |
| Lilith | Solange es keinem weh tut...ach ne,dass schliesst ja dann SM aus... Sagen wir so,so lange keiner gezwungen ist zu tun was er nicht will toleriere ich alles. Ausserdem eröffnen wissenschaftliche Studien sowieso,dass wir alle Bi sind. (irgendwie schlimm,dass so ein Thema heute überhaupt noch diskutiert werden muss). Ach und noch was,schönen Gruss an alle starken Männer,die ihre männlichkeit durch schwule bedroht fühlen,und dies lautstark zum Ausdruck bringen müssen. ------------------ -Brise la cage du monde,et prise la revolution!- |
| Sarcan | @LilithZitat: |
| Lilith | @Sacran Irgendwie steht diese Aufzählung von Postulaten in keinem Zusammenhang mit meiner Aussage,welche dir jeder in Psychologie einigermassen bewandelte Mensch bestätigen kann. |
| ir:ma | wisst ihr was ich vollkommen seltsam finde ...das offensichtlich niemand etwas gegen schwule und lesben hat (hier zumindest hat sich defakto niemand dazu bekannt) ... seltsamer weise benehmen sie sich aber so als müssten sie gegen den rest der welt kämpfen ... heteros sind für sie der letzte dreck ... ich frage mich ob sie sich mal gedanken gemacht haben, wie sie selbst auf die welt gekommen sind ... warscheinlich durch jungfräuliche geburt um das zeitalter der homos einzuleiten ... dieses „elitäre“ ich bin lesbisch ich bin schwul gehabe ist derart armselig ... sind sich die menschen so wenig wert, dass sie sich derart produzieren müssen? lesben treten eine schwangere zusammen weil sie es gewagt hat einen mann zu lieben ... schwule bezeichnen frauen als den letzten fo...dreck ... und wenn ein „schwuler“ sich mal mit einer frau eingelassen hat dann ists aus mit der toleranz der anderen schwulen ... alles was ich sehe ist ... dass sich diese „szenen“ ... in keinster weise von irgendwelchen anderen unterscheiden ... sie stellen sich als randgruppe hin ... provozieren über die maßen und wundern sich, dass die leute erschreckt sind und ihr dasein negieren ... und sind empört, wenn man sie einfach hinnimmt, weil dann ihr „sondernimbus“ verwässert ... „szenen“ sind so wenig tolerant wie sie es von denen, gegen die sie kämpfen, sagen ... was hat all das noch mit dem ausleben seines triebes zu tun ... ist das wirklich so wahnsinnig wichtig ... wo ist nur die liebe geblieben ... ir:ma |
| ir:ma | @lilith ... aus welchem grunde stehen seine aussagen denn nicht im zusammenhang mit der Deinen? ... sie sind oberflächlich, verallgemeinernd und wissenschaftlich wenig tiefsinnig ... wozu braucht man da psychologische kenntnis um den zusammenhang zu sehen??????? gruss ir:ma, bekennende altmodische No-Bi´lerin |
| LostGhost | Zitat: |
| ir:ma | Zitat: |
| LostGhost | Zitat: |
| ir:ma | Zitat: |
| gin'iro | Oh Mann - es gibt Themen und Fragen, die gehen fast ins Unendliche [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] Was ist denn jetzt schon wieder "Normal"? Definiert wird "normal" doch nur durch die gesellschaftlich vorherrschende Meinung. Also wenn fast alle Menschen S/M-ler wären, dann wäre S/M "normal"! Sexualität hat dort ihre Grenzen, wo es einer der Partner nicht mehr akzeptieren kann! Ob Bi, Hetero oder sonstwie - solange man sein persönliches Pendant gefunden hat, ist es irrelevant, was die Gesellschaft vorschreibt. Es sei denn man legt Wert darauf, was die Nachbarn sagen und/oder wie verklemmt man ist. Thema FSK18: Wie will man _das_ denn kontrollieren? ------------------ ---> Kaiki <--- |
| DJ Darkseed | Zitat: |
| LostGhost | Zitat: |
| DJ Darkseed | Ich denk auch, daß es Unsinn wäre. 1. will ich nicht, daß es hier ´n Forum für notgeile gibt, die nur nach kostenlosen Sex-Seiten suchen, so wie´s in einem der größten deutschen Boards is... 2. kann man bei wirklichem Interresse auch mal ´ne Suchmaschine einschalten und findet dann wohl auch genug zu "Knotenkunde & co." ------------------ [i]Carpe Mortem[/i] [b]: : : Seed : : :[/b] [i]Wenn Weiß die Farbe des Todes ist, dann muß Schwarz die Farbe des Lebens sein...[/i] [url="http://www.djdarkseed.de"]DJ Darkseed´s Domain[/url] [url="http://www.destinationvoid.de"]Destination:Void[/url] |
| gin'iro | @Seed & LG: Ich akzeptiere mal obige Postings - zukünftig bitte in "Schaltzentrale" besprechen, wenn es nicht mehr im Topic bleibt. ------------------ ---> Kaiki <--- |
| DJ Darkseed | Du mußt´s wohl auch akzeptieren, schließlich hast du damit angefangen...Zitat: |
| innocentChild | @ Lostghost: Solche Foren wären eh unnötig, es gibt genug einschlägige Seiten. Mir ist folgendes aufgefallen. Das "Perverse" was es nun auch sein mag(homo, S/M usw.)wird immer nur dann akzeptiert wenn der Anblick eines solchen Vorgangs stimulierend ist. Deswegen gibts es nur ganz wenige Männer(!) die was gegen Lesben haben. Homosexuelle sind meiner Meinung nach die größte abnormale Gruppe. Deswegen müsste sie doch eigentlich toleriert werden. Aber bei der Homosexualität gibt es einfach zuviele Leute die das Abstoßend finden(jeweils das betroffene Geschlecht). Und so haben sich die Homo- und Bisexuellen mit intolleranten Leuten rum zuschlagen. |
| Lilith | @Ir:ma Da hast du wohl was falsch vertsanden;ich habe nicht gesagt,dass man um den Zusammenhang zu erkennen Psychologische Kenntnisse braucht,sondern dass die Psychologie belegt,dass jeder Mensch bi ist. @LostGhost Ja,natürlich hat jeder Mensch eine gewisse gefestigte Neigung (für welches Geschlecht auch immer),aber die Bisexualität liegt von Natur aus in jedem von uns.Sicher geht diese Neigung bei den meisten im Laufe der Entwicklung verloren. Aber sehen wir uns doch z.B. kleine Kinder an,bei denen kann man die Bisexualität (natürlich nicht praktiziert!)auf jeden fall beobachtn. |
| DJ Darkseed | Zitat: |
| Lilith | @Dj Darkseed Hä?Also,irgendwie ist das in meinem Bekanntenkreis genau andersrum; Viele Mädchen die ich kenne finden den Gadanken an Schwule irgendwei total 'geil' (das kommt vielleicht aber auch daher,dass ich mich viel in der Anime-Szene bewege,wo Shonen-Ai [an Mädchen gerichtete Comics in denen es um Liebe zwischen Jungs geht]ganz normal ist). Und dann gibt es in den USA ja schon seit Jahren diese von Hausfrauen gezeichneten Star Treck-Comics über gewisse Beziehungen zwischen Curk (scheiss Rechtschreibung) und Spok...na ja... |
| gin'iro | Wie man Beziehungen der Geschlechter untereinander findet, hmm, das hängt wahrscheinlich alles von den persönlichen Neigungen ab. Aber auch die Konditionierung, die man im Laufe der Zeit erfahren hat, dürfte das Ihrige dazu beitragen. Ist es denn nicht so, daß man durch eigene Erfahrung, wie aber auch durch die Prägungen, die man durch die Umwelt erfährt, seine Meinung und Ansichten bildet? Die Vorlieben in der Sexualität, die Wertungen, all das ist doch nur eine Folge des gesellschaftlichen und umfeldorientierten Handelns. Man kann es sehr gut mit den Essgewohnheiten anderer ethnischer Gruppen vergleichen. Wer will denn schon Würmer und Käfer essen? Ekelig? Warum? Weil wir so geprägt sind. Ist es beim Sex und der persönlichen Ansicht dazu nicht ähnlich? ------------------ ---> Kaiki <--- |
| Crysania | So, dunkle Grüße ihr Lieben .. schönes Thema ... freut mich ehrlich dass ihr das eröffnet habt .. da geb ich doch gleich meinen Senf dazu [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] Ich bin allgemein ziemlich tolerant und das wirklich in fast jeglicher Beziehung. Ich findes ziemlich lächerlich wenns Leute gibt die etwas gegen homosexuelle oder lesben haben, meine meinung dazu ist das jeder die art von sexualität ausleben sollte die er will und solang man niemand zu etwas zwing was jener nicht will ist das doch voll in ordnung. Ich mein wo ist das Problem dabei wenn sich eben 2 Frauen lieben oder wenn man sich nicht entscheiden kann zwischen Mann und Frau .. wobei das dann schon die nächste Frage ist ... MUSS man sich denn überhaupt entscheiden ? Ich selbst bin seit über einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen und lieben ihn auch wirklich über alles, ich könnte mir zwar nicht vorstellen aus irgendwelchen Gründen etwas mit einer Frau etwas anzufangen aber ich muss ehrlich sagen ich find es ästhetischer wenn 2 Frauen zusammen sind als 2 Männer, woran das liegt weiß ich nicht.Ich find jedoch beides vollstens in Ordnung. Ich hab einen sehr guten Freund der homosexuell ist und er ist einer von wenigen bei denen ich ohne Bedenken einfach mal spät Abends vorbeikommen kann und auch dort übernachten ohne mir wirklich irgendwas denken zu müssen. Soviel mal dazu von mir ! [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] Nachdenkliche Grüße Cry ------------------ And on a cold winter's night, the tears of the grey moon fell into a silent, lonely lake... |
| darksilence | Ob schwul, lesbisch oder bi ist doch egal...so lange niemand zu etwas geträngt wird was er nicht will! Ich bin selber bi und stoße damit auf keinerlei Probleme in meinem Freundeskreis! Wahrscheinlich liegt es daran, dass meine zwei besten Freundinnen auch bi sind !!! [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]) War ziemlich lustig, als wir das unseren anderen Freunden erzählten, erst verdutzte Gesichter, dann fragende und schließlich war wieder alles beim alten!!! Gegen Lesben und Schwule habe ich überhaupt nichts! Mein Friseur ist schwul und einer der nettesten Menschen die ich kenne!!! [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Also jedem das seine!!! Viele liebe Grüße Eure ~~~darksilence~~~ ------------------ Wo einst Leere den Raum erfüllte, herrscht jetzt Nacht!!! |
| Sarcan | @LilithZitat: |
| LostGhost | Zitat: |
| Sopor Seraphin | Okay dann legen wir mal los... denn hier spricht nun jemand der schwul ist und sich der schwarzen Szene zugehörig fühlt. Ich denke das die Toleranz bei den Gothics gegenüber Schwulen größer ist als andersrum. Aber das Lustige ist wenn beide Szenen aufeinandertreffen...verunsicherte Blicke und Distanz auf beiden Seiten,dabei ahnen sie noch nicht mal wieviel Ähnlichkeit sie miteinander haben (sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz mit Oberflächlichkeit und Arroganz) |
| DJ Darkseed | Zitat: |
| Trinity Goth | Hi, interessantes Thema! Also mir sind die sexuellen Ausrichtungen meiner Freunde und Bekannten ziemlich egal. Ich kenne mehrere Schwule, Bisexuelle und Mädels, wo ich mir ziemlich sicher bin das sie lesbisch sind. Was das sexuelle Coming - out betrifft so kann man immer wieder Überraschungen erleben, was den Zeitpunkt angeht, kenne jemand der vor kurzem erst seine eigene Bisexualität erkannt hat - mit 27 Jahren. Gruss Trinity Goth ------------------ Come to: [url="http://members.nbci.com/TrinityGoth/entrance.html"]Trinity Goth's Dark World[/url] |
| innocentChild | @lostGhost: Ich glaube das Frauen generell in Sachen Sexualität mit mehr Toleranz geboren werden. Ist auch natürlich nach zu vollziehen: Die Frauen mussten sich früher untereinander nicht die Männer streitig machen sondern umgekehrt. Ergo kam es den Nachkommen nur zu gute wenn die Frauen sich untereinander sehr gut verstanden haben, und gemeinsam auf die kleinen aufgepasst haben. Für die männlichen Exemplare war es nur wichtig zusammen zu jagen, denn da waren die Chancen größer, aber in körperlicher hinsicht gab es keinen nutzen. Zumal ich glaube das der Sexualtrieb von frauen sowie so ganz anders ist als bei Männern. Frauen gehts (unbewusst) darum möglichst gute Erbanlagen im Partner zu finden, Männern gehts darum ihre eigenen Erbanlagen zu verbreiten. Deswegen müssen sich die Männer leider immer öfter für ihren höheren Sexualtrieb bei der Gesellschaft entschuldigen(denn wenn die Erbanlagen bei einem Weibchen verteilt worden sind, will man sie ja auch noch wo anders verteilen.....d.h.) Wenn man das ganze jetzt auf andersartige Sexualtät bezieht kommt folgendes Gesetz heraus: Jegliche andersartige Sexualität die es mir ermöglicht meinem Sexualtrieb trotzdem nach zugehen ist erlaubt, sobald sie aber meinen Sexualtrieb einschränkt ist sie "störend". Deswegen freu ich mich wenn ich n Mädel kennen lerne das Bi ist, weil die Chance da ist mein Erbgut an zwei Mädels gleichzeitig los zuwerden. N Mädel freut sich meiner Meinung nach nicht wenn der Typ bi ist, sie akzeptiert es nur, weil es ihr keine Vorteile bringt. Es macht für sie/ihren Sexualtrieb aber keinen Unterschied. Würd gerne mal ne Meinung von jemand weiblichem hierzu hören. [Dieser Beitrag wurde von innocentChild am 12. April 2001 editiert.] |
| Sopor Seraphin | Okay, auf DJ Darkseed's Bitte versuche ich euch mal "aufzuklären". Wichtig ist das ihr bedenken müßt das es nur meine Subjektive Einschätzung, die sich wahrscheinlich sehr von der Allgemeinheit abgrenzt... Also erst mal denke ich das Schwulsein und Schwarzsein beides Neigungen sind die schon immer in mir existierten. Das eine sexuelle, das andere eine ästehtische. Ich könnte beide Neigungen nicht ändern selbst wenn ich wollte. Wegen beidem habe ich schon Probleme und Ausgrenzung erfahren und von beiden Szenen habe ich schon Intoleranz erfahren, allerdings von der schwulen Szene sehr viel mehr als von der schwarzen Szene. Ich denke das hängt damit zusammen das die Vorurteile gegenüber die Gothic-szene sehr viel übertriebener oder teilweise gar nicht wahr sind. Während sich in der Schwulen Szene sich die Vorurteile bewahrheiten oder sich noch verschlimmern (Um ehrlich wüßte ich nicht ob eure Toleranz noch immer so groß ist, wenn ihr wüßtet was da wirklich abgeht... Ich jedenfalls war ziemlich geschockt!) |
| DJ Darkseed | Zitat: |
| Tara | sagt mal wollt ihr es nicht verstehen? ich wollte nicht nur eure meinung dazu wissen sondern auch ob ihr selbst hetero bi oder homo seid |
| Trinity Goth | Hi!Zitat: |
| DJ Darkseed | Zitat: |
| KoMa | Also ich verstehe auch nicht wieso manche hier so große probleme haben, mal über sich etwas zu erzählen. ich meine wenn ich mit jemanden über etwas diskutiere, will ich doch auch etwas von dem anderen mitbekommen, aber mich interessiert doch nicht, wie das oder das definiert ist, ob er das toleriert oder nicht usw. usf. Nein, einfach mal Farbe bekennen und nicht so auf geheim tun, ich meine so schlimmm ist das nun auch nicht ob ihr bi oder was auch immer seid. Ich selbst bin hetero. Mir gefallen auch einige wenige Männer, aber eine Beziehung oder ähnliches kann ich mir nicht vorstellen, es würde vielleicht bis zum blow job gehen aber mehr nicht. Und ich finde das macht mich noch lange nicht bi oder schwul. das selbe wenn ich sex mit einem mann habe ... bin ich dann auch schwul wenn ich analsex mit einer frau habe ? für mich ist das zum größten teil gefühlssache. |
| Trinity Goth | Hi! Oki, wenn ihr euch auch outet [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Ich bin bi, dennoch lebe ich in Beziehung mit einem Mann und das sehr glücklich....also keine Angebote [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Gruss Trinity Goth ------------------ Come to: [url="http://members.nbci.com/TrinityGoth/entrance.html"]Trinity Goth's Dark World[/url] |
| MizzVamp | So, dann oute ich mich auch mal! Ich bin bi und das sehr glücklich, denn ich habe einen sehr verständnisvollen Freund, der voll hinter mir steht (auch wenn er aus meiner Bi-Sexualität keinen Nutzen für sich ziehen kann) und meist auch irgendjemand Netten, mit dem ich es ausleben kann ;-)) Im übrigen sehe ich es mittlerweile so, dass ich schon immer bi gewesen bin, es nur jetzt erst wahrgenommen hab, bzw, wahrhaben wollte. Also, gehabt euch wohl, CYa, MiZz |
| Daimon | Daimon ist hetero, seine beste Freundin ist Lesbe - also homosexuell. Sie steht eindeutig nur auf Frauen [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]. Wir gehen ab und zu in eine Schwulen- und Lesbenbar. Sind richtig nette Leute da ... und seit ich öfter mit ihr mal dort vorbeischaue und dem einen oder anderen AUSDRÜCKLICH gesagt habe, das ich NICHT schwul bin werde ich dort akzeptiert und niemand guckt mich mehr schief von der Seite an .... *Daimon grinst* [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] Daimon non est veritas. Veritas est Daimon. Euer Daimon |
| innocentChild | [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]finds ja schon Lustig. Es macht mir immer wieder Spaß wenn ich sehe wie manche Menschen den Austausch mit der Gruppe suchen. Das ist weder beleidigend oder herabschauend gemeint, ich finds einfach nur lustig. Gerade im Internet halte ich solch einen Austausch doch für überflüssig. Der Prozentsatz der Menschen die irgendwelche Klischees wiedergeben um sich damit zu profilieren ist einfach viel zu hoch. Es hat doch echt jedes zweite Kind einen I-net Anschluss und erzählt von 20 Jahren "Sexerfahrung". Wer (mit einem wirklich vorhandenen und gesunden) Sexualleben ist denn daran interessiert wildfremden Leuten etwas über seine Sexualität zu erzählen? Und dann auch noch öffentlich in einem Forum.............aber wie gesagt, ich will hier niemanden angreifen. Nun gut, dann gebe ich mich jetzt auch dem Gruppenzwang hin und tue hiermit Kund das ich hetero bin. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] |
| SIG- TIU | Hi @ all, schon seit längerem habe ich das Gefühl, daß viele Frauen auch eine Neigung zum eigenen Geschlecht haben. Ich zumindest kenne da einige. Wäre meine Freundin bi, hätte ich wohl ein Problem damit. Die Eifersucht würde mich auffressen... Ich selbst bin hetero, Sex mit männlichen Mitmenschen stößt mich doch leicht ab. Ich kann dem männlichen Körper einfach nicht viel schönes abgewinnen... ;-)) Ein paar Schwule hab ich in meinem Bekanntenkreis, und ich mag sie sehr, je weniger Macho- Gehabe jemand an sich hat, umso angenehmer finde ich den Umgang mit ihm. Ciao, S.T. |
| Trinity Goth | Hi!Zitat: |
| lathander | hallo euch allen Wir machen uns durch unsere Taten beliebt oder unbeliebt . Welche Sexuelle Neigung wir haben spielt eigentlich nie eine Rolle. Ich bin ebenfalls Bi , wobei meine eigene Erfahrung aber besagt , das ich schneller abgelehnt werde als andere Menschen. Außerdem muss ich sagen das jemand nicht sehr tollerant ist , der mit solcher Ablehnung darauf reagiert , das er von einem anderen als attraktiv eingestuft wird , als einfach nur geschmeichelt zu sein. Denn es ist wirklich ein irrglaube das man jemanden direkt ins Bett ziehen will nur weil man ihn anziehend findet. Und um jemand wirklich kennen zu lernen sollte man sich einfach nur Zeit nehmen und auch keinerlei Abneigungen für nichts zulassen. Nur so habe ich auch genügend freie Gedanken um mich mit jemandem wirklich zu beschäftigen und ihm oder ihr die Aufmerksamkeit zu geben , die diese Person auch in diesem Moment braucht. Und die Frage sollte auch ehr lauten, verlieben wir uns in ein Geschlecht oder ein Person? |
| Azurite | Hmm... potentiell bin ich wohl bisexuell, auch wenn ich's nicht gern so sage. Egal... ich sehe in Menschen beiderlei Geschlechter gelegentlich attraktive Züge, auch wenn ich ein bisschen zu Frauen tendiere. @ DJ Darkseed: Ok da kennst du aber die falschen Mädels wenn du sagst, die meisten mögen Schwule nicht ^^ Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Yaoi- und Slasher-Fraktion im Net wirklich enorm groß ist, und wahrscheinlich zu 98% aus Frauen besteht. (was ich auch noch so mitbekommen habe, ist, dass ein großer Teil dieser Frauen dann auch entweder lesbisch oder bi sind, aber längst nicht alle) Ich liebe Schwule... außer die Frauenhasser unter ihnen. Es mag zwar genauso sinnlos sein, wie zu sagen, dass man Homos nicht leiden kann, weil man jemanden nicht auf Grund dessen beurteilen kann, aber ich habe da eben ein positives Vorurteil. Azurite |
| Chimonas | Was haltet ihr davon? Solange jemand einen Partner findet, welcher das Selbe auch moechte, ist mir das grundsaetzlich egal. Was seid ihr selbst? K.A. Gruss Chimonas |
| rainraven | Ist mir grundsätzlich egal, welche dieser Neigungen ein Mensch hat. Schwierig wird es nur dann, wenn ich jemanden anhimmle, der mein Geschlecht nicht anziehend findet oder andersrum, also daß ich jemandes Liebe nicht erwidern kann, weil ich nicht auf Frauen stehe. Aber das wäre bei einem vergebens in mich verliebten Mann vermutlich genauso unglücklich. Bin "stinknormal" hetero und monogam und habe schon fast das Gefühl, deswegen als "spießig" belächelt zu werden. Mir kommt es so vor, als würden manche Leute in der Szene nur damit kokettieren, aufs eigene Geschlcht oder auf beides abzufahren oder sich damit wichtig machen zu wollen. Es tut mir ja leid, aber ich habe noch nie eine Frau sexuell anziehend gefunden, ist halt einfach so. Ich steh halt in der Hinsicht bisher nur auf Männer, und das ändert sich auch nicht, bloß, weil ich jetzt "gothic" bin. Gegen Schwule oder Lesben oder Bi-Menschen habe ich übrigens nichts (ebensowenig gegen Heten, klar :) ), kenne von jeder Sorte welche und komme gut mit ihnen klar. T.R. |
| versprengter | Tja, als dreizehnjähriger hatte ich Kontakt zu einem gleichaltrigen Jungen und es hat mich doch irgendwie "angemacht". Danach war ich aber so geschockt, das ich bis zu meinem 25. Lebensjahr brauchte, um Kontakt zu einer Frau aufzunehmen, ist doch strange oder ??????? |
| C.K. | *g* schönes Thema... Ich schließe mich einigen früheren Beiträgen an, jeder soll das so Handhaben wie er/sie will solange niemand zu etwas gezwungen wird. Ich selbst bin bi... finde Frauen allgemein von der austrahlung und dem aussehen her anziehender als Männer, kann mir aber keine feste Beziehung mit einer vorstellen. Ich gehe mit meiner bisexualität sehr offen um und bin eigetl. noch nie auf Abneigung/Intoleranz gestoßen. Könnte aber auch daran liegen, dass ich vorwiegend männliche Freunde habe und die zwei Mädels ja eher erotisch finden... ;) Die Schulen-/Lesbenszene ist mE nicht anders als die meisten anderen... es gibt die, die sich einfach nur zur Schau stellen wollen, die "perversen", die "ganz normalen", die sich einfach die große Liebe wünschen, etc. MfG CK |
| Winterlicht | Hi! Ich bin NICHT bi, sondern einfach queer...um genau zu sein, ne Lesbe. Und das nicht erst seit gestern. Ich lebe seit Jahren in einer glücklichen Beziehung und hatte das Glück, eine Frau zu finden, die auch meinen Musikgeschmack teilt. Dies war sogar einer der Hauptgründe, wie und warum wir uns kennenlernten. Ich wandle also zwischen 3 Welten: Dem Alltag (sprich Arbeitsleben), der Homo-Szene und der Gothic-Szene. Es gibt immer Phasen, da bin ich eher der einen Szene, als der anderen zugetan. Manchmal kann die Homoszene mit ihren Dramen ganz schön nerven;) . Wir haben das Glück in Berlin, daß es hier eine Disko gibt, die eigentlich homo ist, aber monatliche Independent-Parties veranstaltet. Mit Wohlwollen habe ich registriert, daß es immer mehr Schwarze dort zum Feiern hinzieht. Es sind sicherlich auch Heteros dabei, die sich ihren schwarzen Queers angeschlossen haben - für die Party. Mir gefällt dieser Mix sehr. Mein Leben ist zum Glück auch ein recht problemloses, ich darf es einfach (noch?!) genießen.... Falls noch jemand Fragen haben sollte: Nur zu!:) |
| beautyinthedark | Da wo ich herkomme, vom dorf um genau zu sein, ist das alles gar nicht so einfach mit der toleranz. ich selbst bin hetero muss ich dazu sagen, aber 2 meiner besten freunde sind schwul. Sie sind seit etwa 14 jahren ein paar, was ich total bewunderndswert finde. oft ist es so, dass homos aufgeschlossener sind als heteros und ich deshalb meist besser mit ihnen klar komme. vielleicht liegt das daran das ich ein mädel bin, das mit jungs besser klar kommt als mit gleichgesinnten. gleichzeitig kann ich nun mit schwulen über beziehungsprobleme reden und weiß, dass sie mich irgendwie verstehen. |
| Evil Minded | Man sollte halt das sein was man auch in Wirklichkeit ist, ohne sich vor anderen Menschen verstellen zu müssen! Es ist doch total egal ob jemand homo, bi oder hetero ist, solange er/sie halt glücklich damit ist:) |
| AlienSexFiend | ...eben, was ändert es für mich mit wem (welchem Geschlecht) meine Bekannten (oder auch sonstwer) Sex haben...? ...also ehrlich gesagt interessiert mich das nicht... |
| Kato | ich finde schwule und lesben an sich überhaupt nicht schlimm und toleriere sie. auch wäre ich sex mit männern gegenüber nicht abgeneigt aber ich finde es komisch wenn 2 männer sich in der öffentlichkeit küssen´bzw. wenn sie sich generell küssen. da habe ich eine abneigung gegen. ich weiss nicht warum, aber dann guck ich halt nicht hin:D |
| Nathanael | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evil Minded [/i] [B]Man sollte halt das sein was man auch in Wirklichkeit ist, ohne sich vor anderen Menschen verstellen zu müssen! Es ist doch total egal ob jemand homo, bi oder hetero ist, solange er/sie halt glücklich damit ist:) [/B][/QUOTE] *ganzdeinermeinungbin* MfG Nath |
| Sanna I.S.P. | ich habe ja eigentlich auch nichts gegen schwule und lesben ... was dann allerdings schon etwas seltsam ist, wenn dich so ein kerl dann die ganze zeit über anlächelt (und nicht deshalb, weil er so freundlich ist!!!), und dann auch noch versucht, dir schöne augen zu machen ... brrrrrrr!! (aber eigentlich mag ich das bei frauen ja auch nicht ..., also was solls :D ). |
| Evil Minded | Hm aber wenn man jetzt als Mann von nem Typen angelächelt/angebaggert wird, dann könnte man das ja auch als Kompliment ansehen. Denn das würde ja dann zeigen das ich für den anderen Mann atraktiv wäre und das wäre ja dann ein Kompliment:) . |
| Trauerwesen | Tja, denke genauso, jedem wie er Lust^^ und Laune hat, denn nur so kann man mE glücklich werden. Trends usw sollte man nicht nachgehen, bzw sich umstellen nur weil es immer noch zu wenig Toleranz gibt. und ausleben hier und da finde ich auch ok, solange der partner damit einverstanden ist, man sollte sich da schon einigen können. Alles ist ja auch nicht mein Fall, es gibt schon Dinge, die ich absolut nicht verstehen kann, aber wenn es diese Leute freut, dann sollen sie es eben tun. Und EDIT: Zu dem anbagger-Thema, ok, ich fänd es ungewöhnlich, aber vllt muss man auch differenzieren, ob ein gleichgeschlechtliches Wesen einen attraktiv findet oder mehr will. Das attraktiv finden würde ich als Kompliment auffassen, gerade bei weiblichen Geschöpfen wäre das ja mal bei dem ganzen Neid und Rumgezicke was positives. Es gibt auch Frauen, wo ich sage, die is aber schön, hat ne tolle Ausstrahlung usw, aber ok, ich würde sie dann nicht den ganzen abend lang über anglotzen. |
| Sanna I.S.P. | ja, anfangs (oder bei den richtigen typen) fühl ich mich auch geschmeichelt, nur passiert mir das schon zu oft!!! ich selbst kann manchen männern mitunter recht viel abgewinnen, rein was das äußerliche betrifft, und ich schäme mich auch nicht, das zuzugeben, egal ob vor dem angesprochenen oder dritten, da habe ich kein problem mit. solange alles in dezentem rahmen verläuft, ist das nichts schlechtes, und wird als schmeicheleien (dieser ausdruck ist hier von mir durchaus nicht negativ bewertet) gerne angenommen, aber direkte annäherungsversuche sind mir einfach zu suspekt ... egal von welchem geschlecht sie ausgehen. und wie schon erwähnt ... dieses angeglotze ist mir ziehmlich zuwider, besonders wenn es auf eine ... lüsterne art geschieht; denn auch hier kann man unterscheiden, zwischen eben diesen unangenehmen und doch sehr reizvollen (mitunter auch sinnlichen) und oft ein wenig verborgenen blicken. |
| Winterlicht | Ich glaube das geht doch jedem so: Ein bißchen flirten ist ok (wenn man es denn als flirten bezeichnen will). Mehr fände ich auch nicht toll. Und dabei ists mir eigentlich auch schon egal, von wem es kommt. Wobei bei Lesben finde ich es selbst als Lesbe manchmal eher abschätzend, taxierend. Je nachdem, wo man sich gerade aufhält. Es kann dann auch schnell mal nerven, wenn man nicht mit den Blicken gescannt werden möchte, wie bei der Fleischbeschau. Fehlt nur noch, daß sie einem in den Mund schauen wie bei einer Pferdeauktion.:D Heteromänner sind angetrunken aber auch wiederum manchmal ein Problem, wenn es morgens ist und sie in der Disko keine abbekommen haben, da wird dann weiter gegraben, ob das Gegenüber das nun will oder nicht... Naja, so ist das halt *schulterzuck*:rolleyes: Allerdings habe ich das auf schwarzen Parties bisher noch nie erlebt. Glücklicherweise!!! Ich glaube hier achtet und respektiert man einander noch.:) |
| deadfish | hallo.. ich kann euch nur recht geben. ich bin selbst bisexuell und hatte das thema frau und bezeihung dank zickenterror schon abgehakt, aber ich glaub, ich wurde vor kurzem davon überzeugt, dass das doch geht..*freu* ich war anfangs auch nicht die toleranteste. gut, als kind ist man das produkt seiner erziehung, aber mit 13 hab ich mich das erste mal in ne frau verknallt und mit 15 konnte ich mich dann dazu "überwinden", meiner neigung nachzugehen. stimmt schon, aufm dorf sind die alle oft intolerant. wenn mein dad das wüsste, wär ich enterbt.. aber es ist ja mit der liebe immer ein beidseitiges einverständnis (sollte es jedenfalls) und alles andere stresst nur. ich muss ganz ehrlich sagen, männer kleben penetranter an einem als frauen, wenn interesse nicht erwidert wird. und wer bi ist, braucht ein gewisses mass an toleranz. toleranz wiederum kann man aber nicht erwarten, wenn man selbst nicht bereit ist, sie zu geben. darum sind bi- oder homosexuellle oft lockerer als "normale" menschen. was auch immer normal sein mag. @winterlicht: wo ist denn diese party? ich wollte meiner süssen nämlich bald berlin zeigen. wohn zwar hier unten, bin aber oft da. wär superlieb, wenn du mir mal ne info zukommen lässt. die frankfurter clubs haben da nicht viel zu bieten.. Make love not war! |
| Hiddn Rose | *all you need is love* :) egal ob du nun eine frau oder einen mann liebst. Eigeltlich kommt es doch aufs selbe raus: L I E B E |
| Winterlicht | Zum Thema Homoszene in Berlin empfehle ich [url]www.siegessaeule.de,[/url] schwarze Parties: [url]www.letoile.de.[/url] Da stehen alle relevanten Perties drin. Viel Spaß beim Stöbern:) |
| Winterlicht | oops: [url]www.etoile.de[/url]! Sorry.:D |
| deadfish | @winterlicht: dankeschön, werd gleich mal reischauen. superlieb von dir!!!! komm irgendwann nochmal dazu.. was haltet ihr eigentlich von toleranzgrenzen und experimenten in der sexualität? so bondage und sowas? und, wie bringt man jemanden dazu, sich mit sm auseinanderzusetzen, wenn er sagt, dass liebe nicht schmerzen darf? Ich schnupper nämlich grad ins fetisch rein und der kerl ist sooo eingefahren in der hinsicht.. cyasoon! takecare!!!!:eek: :eek: :D |
| Evil Minded | Hi deadfish, also wenn jemand auf etwas absolut keinen Bock hat dann muß man das auch akzeptieren! Denn es ist ja doof wenn nur einer daran Spaß hat. Du willst ja schließlich auch zu nix gedrängt werden was du nicht magst oder? Aber vielleicht könnte man auch mal in einer Beziehung einen Kompromiss den anderen gegenüber eingehen. Dies aber dann auch nur wenn der andere nicht total dagegen ist. Also wenn ich jetzt eine Freundin hätte dann würde ich vielleicht auch ihr zur Liebe mal was neues ausprobieren. Das aber dann auch nur wenn ich jetzt nicht ne totale Abneigung dagegen hätte;) . Das ist ja auch mit der Sexualität so. Man muß jetzt nicht zwangläufig bisexuell sein wenn man jetzt als Mann mal was mit nem anderen Typen macht. Man kann eben manche Dinge auch nur so mal aus Neugierde machen. Und auch wenn einem die Vorstellung an etwas nicht gefällt oder so. Vielleicht gefällt einem das ja dann im nach hinein wenn man es erst einmal getan hat. |
| deadfish | Die verschiedenen Stadien bisexueller formen verwischen psychologisch gesehen sowieso immer mehr.. Da hast du vollkommen recht. was mach ich nicht alles, wovor ich mich mal geekelt hätte.. klar, liebe soll gut tun. Ich bin seit heute (jubeljubel) in den händen einer wunderschönen frau, die aber genausowenig wie ich auf das gewisse etwas der männlichen welt verzichten will, und das ist voll okay. ich wär nur bei eineR anderen sauer.. und es ist einfach bezaubernd, stimmig etc.. klar muss beiderseitiges einverständnis vorherrschen, aber wie leite ich einen mann zu etwas an, das er durch falsche vorstellungen dummer leute absolut das letzte findet? ich mein, klar, wer für alles offen ist, kann ja nicht ganz dicht sein :D :D aber wie fahr ich wem ne horizont(ale)erweiterung?? liegt ja nicht an einem trauma. sowas würd ich ja in ruhe lassen. bin in eile, sollte ich auf etwas nicht eingegangen sein, komm morgen wieder.. :p bis dann ein entspannendes abendprogramm...*fg* euer totes fischlein.. |
| Winterlicht | Mal ne doofe Frage: Vielleicht sollte man nicht immer alles ausdiskutieren sondern denjenigen einfach mal zaghaft heranführen ohne vorher drüber zu sprechen? Und schwupp schon ists passiert?:D :rolleyes: Ich mein, ich weiß ja nun nicht, um was es im Detail geht. Wenn man dazu Spielzeuge braucht und er sieht das..dann kann da schon mal ne Klappe runtergehen. Andererseits, auch das kann man ja umgehen (Dunkelheit). Ich würds einfach mal ausprobieren. Aber wenn das erste zarte: "Ich will das nicht" kommt: Aufhören! Wie schon gesagt, auch ich würde zu nichts gedrängt werden wollen, was mir nicht gefällt.;) |
| deadfish | @winterlicht: ja, so hab ich das mittlerweile auch vor. einfach über leidenschaft vorsichtig grenzen testen. das detaillierte prob erklär ich dir gern mal in ner pn oder so. ich hab das gefühl, du stehst im richtigen licht was blickpunkte angeht. schick mir ne mail. bin aber noch küken mit internetsachen. adresse ist u.a. deadfish@schwarzes-frankfurt.de wäre cool sich mal auszutauschen. so von frankfurt nach berlin.. bin bald wieder da oben! *freu* eure stadt ist so toll.. cya, deadfish |
| merle | hi, ich bin auch bi, aber ich habe im moment genug stress mit meinem freund... aber bisexualität ist sehr schön, weil man dann eine viel größere auswahl hat. außerdem muss ich sagen, dass mir aufgefallen ist, dass frauen oft zärtlicher sind. warum fragst du? wenn du magst, schreib mir doch einfach: [email]kleinervampir@gmx.com[/email] deine merle |
| D.Racula | Merle Davon hast Du in Deinem Orgasmusthread aber nichts geschrieben. Fair ist das nicht gerade. |
| merle | hallo, aber ich habe doch derzeit auch keine freundin und kein interesse, ein mädel auf diese art kenne zu lernen. ich verstehe nicht ganz, was das eine mit dem anderen zu tun hat? merle |
| D.Racula | und woher sollen die Leser das wissen? |
| merle | da hast du recht: liebe chatter: ich habe eine nachricht in diesem forum hinterlassen, weil ich bi bin. jedoch habe ich derzeit einen freund und kein interesse, ein mädel kennen zu lernen. für freundschaftliche emails bin ich aber gerne zu haben alles liebe, merle |
| ChinChanChu | was soll ich denn machen? also man liebt, wen man liebt! ich bin ein junge und liebe ein mädchen... imho darf jeder lieben, wen er will, naja, eigentlich nicht, denn man kann ja irgendwie nicht steuern, wen man liebt. Naja, ich habe auf jeden fall nichts dagegen |
| Evil Minded | Also man könnte die Bisexualität als tolle Gabe aber eben auch als Fluch ansehen. Für die Bisexualtät würde vielleicht sprechen, das man eine vielfältigere Art hat zu lieben. Oder das man sich halt nicht nur auf ein Geschlecht drauf konzentrieren muß. Vielleicht verliebt man sich auch heufiger. Aber Nachteile wären sicher wenn der Freund/die Freundin etwas gegen die Bisexualität ihres Partners/ihrer Partnerin hätte. Und aus diesem Grunde würden vielleicht auch viele Menschen niemals was mit einem bisexuellen Menschen anfangen. Was auch ein Nachteil sein könnte wäre z.B. wenn man seine homosexuellen und heterosexuellen Neigungen gleichzeitig ausleben möchte, aber der Partner/die Partnerin etwas dagegen hat. Das Vorurteil fremd gehen wäre vielleicht auch noch da. Und deswegen kann das auch manchmal vielleicht sehr riskant sein sich als bi zu outen |
| Heathcliff-WH | Wollte mich mal als (männlicher) "Homo" zu Wort melden. Ich weiß ja nicht ob es bereits gesagt wurde, aber eigentlich ist ja jeder Mensch bisexuell, der Grund dafür liegt in der Metasexualität der Seele, die ja letztendlich die einzig wahre Liebe empfängt. Betrachtet man die Seele als eine Autorität mit der Fähigkeit Materie zu ordnen, so liegt es nahe, dass sie keines bestimmten Geschlechts bedarf. Zu diesem Thema empfehle ich euch den user "Arphen" zu kontaktieren und/oder euch über Anna-Varney und das Drama der Geschlechtslosigkeit zu informieren. Was schwules Baggern betrifft: in irgendeinem Post hieß es "ich hab nichts gegen Schwule, solang sie mich nicht anbaggern und nach dem ersten 'ich steh nicht auf Männer' aufhören mich anzumachen." So ergeht es täglich Millionen von Mädchen und Frauen (und auch ein paar Männern). Ich finde diese Einstellung grundsätzlich richtig, doch schwingt eine leichte Prise Pauschalisierung und Ignoranz mit, denn viele Schwule trauen sich gar nicht zu baggern, aus Angst vor Diskriminierung, zweitens, dem klassichen Männerbild zu Folge (Muskeln, Stärke, Überlegenheit) dürfte doch so ein kleiner Baggerversuch einem "richtigen Mann" nichts anhaben. |
| Klarion | Zuerst einmal erwähne ich, nur damit ich nicht falsch verstanden werde, das ich ein Paar Schwule und Lesben, als Freunde, oder zumindest gute Bekannte bezeichnen darf. Zum Thema >>schwules Anbaggern und die Reaktion darauf<< kann ich mir vorstellen das die, oftmals sehr unfreundliche oder sogar gewlttätige reaktion darauf, daran liegt, das, zumindest Männern/Jungen, von klein auf beigebracht wird, das a) Schwul sein nicht normal und keinesfalls zu akzeptieren ist und/oder b) man Frauen nicht schlagen darf, bzw. ihnen mit einer gewissen Sensibilität entgegen zu treten hat. Aber sie, zumindest Schwule, sind eben keine Frauen! |
| Hieronymus | zum ersten: schön, dass es dieses thema gibt. aber warum musste man sich hier am anfang gleich so streiten? ist dieses thema so dafür geschaffen und anziehend, sich darüber anzuzicken? kann man nicht friedlich über eine sache diskutieren? zum zweiten: warum wird das wort homo hier eigentlich immer rot geschrieben? zum dritten: @ Heathcliff-WH: warum haben wir uns in dresden nie kennen gelernt? zum vierten: ich bin selbst schwul. und habe auch den mut, mich zu outen. ich habe kein problem damit, aber wer ein problem damit hat, dass ich es bin, hat pech gehabt. homosexualität ist einfach kein streitthema beziehungsweise etwas, dass nicht untolerierbar ist, besser gesagt, nicht sein sollte... demnachzufolge habe ich auch überhaupt nix gegen andere schwule und lesben einzuwenden. jeder sollte so toleriert werden, wie er ist; es sei denn, er verstößt gegen gesetze und hält sich nicht an die regeln, die ein jeder befolgen sollte, damit ein soziales leben ermöglicht bleibt. zum fünften: wer hat denn behauptet, dass alle schwule frauenhasser sind? das klang am anfang dieses threads ziemlich aggressiv. ich hasse frauen nicht, ich hab ja selber auch ein paar ganz liebe freundinnen. ich finde, man kann sich mit dem anderen geschlecht ganz gut unterhalten - man fühlt sich eben ja auch vom selben geschlecht angezogen... im allgemeinen finde ich dieses lächerliche klischeedenken der heterosexuellen bevölkerung ziemlich unangebracht. zum sechsten: es gibt etwas, dass ich nicht verstehe, aber diese erfahrung habe ich schon oft gemacht. ich finde, wie männer mit dem thema homosexualität umgehen, manchmal sehr suspekt. schwule werden kaum oder nur dann akzeptiert, wenn man sich in einem abstand von zehn metern von ihnen entfernt hält. die tun immer gleich so, als wollte man sie mit in die nächstbeste ecke ziehen und vernaschen. okay, es sind nicht alle männer so, aber einige. aber wenn es um lesben geht, werden männer meistens schnell aufmerksam und sind auf einmal gar nicht mehr von gleichgeschlechtlicher liebe abgeneigt. nennt mir einen heterosexuellen mann, der einen lesbenporno nicht anziehend findet! so, jetzt hab ich mich erstmal genug über dieses thema ausgelassen... |
| DrowElfe | Mensch ist Mensch, egal wie er aussieht, wie er lebt und wie er liebt. Das macht ihn nämlich nicht anders. Aber es ist schön, dass es auch solch ein Thema hier gibt. :) Ach ja, ich selbst bin bi. ;) |
| FallenArchangel | also gegen homo- oder bisexualität habe ich nichts, solange man mich in ruhe lässt. klingt jetzt etwas widersprüchlich und hart aber das ist so gemeint: ich bin rein heterosexuell, habe aber nichts gegen schwule. ich verstehe mich auch mit einigen recht gut, leg aber direkt die regel fest, dass sie mich nicht anfassen sollen, sprich hintern oder ähnliches, anbaggern ist auch zu unterlassen. ok ganz ehrlich find ich es doch etwas ekelig wenn 2 männer sich küssen - besonders mit zunge - oder der gedanke, dass sie sex haben, aber das ist ne andere sache :) schon aufgefallen, dass es viele männer anregend finden, wenn 2 frauen sich im bett vergnügen aber relativ schnell wegsehn, wenn das 2 männer tun? ;-) |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von FallenArchangel [/i] [B]ok ganz ehrlich find ich es doch etwas ekelig wenn 2 männer sich küssen - besonders mit zunge - oder der gedanke, dass sie sex haben, aber das ist ne andere sache :)[/B][/QUOTE] was ist denn daran eklig? männer undfrauen tun es doch auch. [QUOTE][i]Original geschrieben von FallenArchangel [/i] [B]schon aufgefallen, dass es viele männer anregend finden, wenn 2 frauen sich im bett vergnügen aber relativ schnell wegsehn, wenn das 2 männer tun? ;-) [/B][/QUOTE] ja, ich glaube, das hatte ich schon erwähnt. |
| FallenArchangel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B]was ist denn daran eklig? männer undfrauen tun es doch auch. [/B][/QUOTE] Klar tun sie es auch, Frau und Frau auch, trotzdem ist für mich und wirklich viele Männer der Anblich von 2 Kerlen, die ich küssen, nicht gerade eine Freude. Die Meisten schauen da doch weg. |
| Lesbia | Ich fand den Gedanken an zwei Kerle im Bett früher auch irgendwie eklig, aber inzwischen nicht mehr. Im Moment find ich den gedanken an ein Heterosexuelles Paar im bett viel widerlicher *lach* Ich bin selbst Bi und wenn irgendwie die Sprache druaf kommt, sag ich das auch. Allerdings finde ich es sehr sehr nervig, wenn Homos jedem auf die Nase binden müssen, dass sie eben nicht hetero sind. Schließlich springen heten ja auch nich rum und schreien das jedem entgegen. Die Einstellung "Homos sind in Ordnung, solange sie nicht in meiner Umgebung sind oder mich gar anziehend finden" ist irgendwie komisch. Wenn ein Mann eine Frau anmacht ist sie geschmeichelt, wenn eine Frau diese anmacht peinlich berührt ??? Man kann ja dann einfach sagen, dass man nicht auf das gleiche Geschlecht steht und damit ist das dann fertig. |
| Hieronymus | ja, aber die meisten machen dann gleich einen riesen aufstand, was einem denn einfallen würde, einen anzubaggern. das finde ich dann immer daneben. man kann doch sachlich bleiben. und dass schwule immer alles und jeden anbaggern, stimmt auch nicht. meistens glotzen sie nur ;) |
| FallenArchangel | dummerweise halten sich aber nicht alle an die spielregeln, sonst hätte ich einen gewissen herrn nicht "kiel geholt" ;) |
| Lesbia | Leute, die sich nicht an die Regeln halten, gibt es in jeder Sexualität. @ Hiero, mei, den schwulen gehts ahlt auch nicht anders als den andern. Glotzen ist nun einmal ungefährlicher *gg* |
| FallenArchangel | ich bin wenigstens so fair und hab es ihm 3x gesagt ;) |
| Soulslayer | Ich hab' nix gegen nichts und niemanden solange der, die oder das nichts gegen mich hat. Ich bin selbst lesbisch und ich steh' dazu. Ich meine, ich renne ja nicht durch die Welt mit regenbogengefärbten Haaren und sage jedem "Hallo ich bin die Jasmin und ich bin lesbisch!". Sowas geht mir auch 'n bissl auf'n geist. Und Männerhasserin bin ich ja auch nicht. Das einzige was ich an Männern nicht ausstehen kann ist ihr Testosteronspiegel (und eventuelles Machogehabe; so einen könnte ich mit seinem Allerheiligsten an die Decke nageln) ;) ;) (wobei ich mich über meinen Testosteronspiegel auch nicht wirklich beschweren kann; eigentlich sollte ich in der Hinsicht die Klappe halten müssen). Jo, und weiters bin ich auch voll Lesbia's Meinung, ja. (Anm.: Mein Vorstellungs-Thread kommt noch. Wollte nur mal unbedingt was dazu sagen und bei mir fängt gleich die Schule an.) Greetz, Soulslayer |
| FallenArchangel | irgendwie hab ich das gefühl, dass so gut wie alle frauen lesbisch werden -.-' das schlimme daran ist: ich kann es nicht mal verübeln,.. |
| Lesbia | *loL+ Glaub mir, es gibt noch mehr als genug Heterosexuelle. Die, die mich interessieren, sinds sowieso *seufz* |
| FallenArchangel | tja und wie es nun mal ist: die mädels die mich interessieren sind lesbisch ;) |
| Soulslayer | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lesbia [/i] [B]*loL+ Glaub mir, es gibt noch mehr als genug Heterosexuelle. Die, die mich interessieren, sinds sowieso *seufz* [/B][/QUOTE] Jepp :( So is'es. |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B]... ist dieses thema so dafür geschaffen und anziehend, sich darüber anzuzicken?, kann man nicht friedlich über eine sache diskutieren? [/B][/QUOTE] ... ja und bislang nicht. Du hast immer und überall ein paar Homophobe mit Geltungsdrang. [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus[/i][B] ... zum vierten: ich bin selbst schwul. und habe auch den mut, mich zu outen... im allgemeinen finde ich dieses lächerliche klischeedenken der heterosexuellen bevölkerung ziemlich unangebracht. [/B][/QUOTE] Das haben die wenigsten und weil das Klischeedenken so ist, bleiben viele ein Leben lang ungeoutet. Möcht nicht wissen, wieviel Männer den Kontakt zu anderen Jungs suchen, aber leider niemanden 'zuhause' empfangen können. [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i][B] ... zum sechsten: es gibt etwas, dass ich nicht verstehe, aber diese erfahrung habe ich schon oft gemacht. ich finde, wie männer mit dem thema homosexualität umgehen, manchmal sehr suspekt... die tun immer gleich so, als wollte man sie mit in die nächstbeste ecke ziehen und vernaschen... [/B][/QUOTE] ... das komische ist, diese Typen haben bei Frauen eigentlich noch nie DIESE Erfahrung gemacht und stehen dafür objektiv betrachtet auch nicht in der Gefahr. Schätze mal, die 'Szcene' und die teils xxx-betonte Partnersuche in den Zeitungen oder SMS-Text im TV etc entwirft dieses Bild. Frauen werben idR nicht mit: Suche Hengst, der mich devote Stute in den Untergang reitet... So klingt es leider sehr viel durch. |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i] [B]... das komische ist, diese Typen haben bei Frauen eigentlich noch nie DIESE Erfahrung gemacht und stehen dafür objektiv betrachtet auch nicht in der Gefahr. Schätze mal, die 'Szcene' und die teils xxx-betonte Partnersuche in den Zeitungen oder SMS-Text im TV etc entwirft dieses Bild. Frauen werben idR nicht mit: Suche Hengst, der mich devote Stute in den Untergang reitet... So klingt es leider sehr viel durch. [/B][/QUOTE] tja, ich weiß auch nicht, woran das liegt, dass frauen auf der suche nach sexualpartnern so viel weniger forsch vorangehen als männer. wahrscheinlich weil sie sich urbiologisch und evolutionstechnisch nur auf den nachwuchs konzentrieren, wenn sie sex haben, welcher eigentlich nur zur fortpflanzung diente. männer wollen ihre gene zwar auch weiter geben, aber der trieb ist bei ihnen, glaube ich, ausgeprägter als bei frauen. [QUOTE][i]Original geschrieben von FallenArchangel [/i] [B]...irgendwie hab ich das gefühl, dass so gut wie alle frauen lesbisch werden -.-' das schlimme daran ist: ich kann es nicht mal verübeln,.. [/B][/QUOTE] tja, was soll ich sagen. ich auch nicht... männer! :rolleyes: |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] tja, ich weiß auch nicht, woran das liegt, dass frauen auf der suche nach sexualpartnern so viel weniger forsch vorangehen als männer.[/QUOTE] Vielleicht weil die Männerwelt, ihnen in der Beziehung die Arbeit abnimmt. Wozu selbst forsch auf die Suche gehen, wenn es das Objekt der Begierde schon tut? Wäre die Männerschar im sexuellen Bereich zum vorausschauendem Handeln ... äh ... gewillt, könnte sie sich auch den Frauen verweigern, um zu sehen, ob sie dann die Initiative ergreifen. |
| Hieronymus | das wäre mal ein experiment. wenn die männer nicht auf die frauen zugehen würden, dann müssen sich die frauen auf kurz oder lang eben selbst jemanden suchen, der ihnen ein kind macht. aber wozu gibt's denn heutzutage anonyme samenbänke? ;) gott sei dank habens schwule das problem nicht. |
| Beowulf | Also ich persönlich vertrete die Theorie, dass das reine Sexualverlangen bei Frauen ebenso stark ausgesprägt ist wie bei Männern. Insofern geht es dabei nicht nur darum, ein Kind zu bekommen. |
| Hieronymus | evolutionstechnisch gesehen schon, oder nicht? sicherlich macht sex spaß. wem will man das gegenteil weismachen? |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] evolutionstechnisch gesehen schon, oder nicht?[/QUOTE] Würde ich nicht behaupten. Die Fortpflanzungsaspekte der Sexualität werden im Allgemeinen überbewertet, finde ich. Bei Tieren die sich in Gruppen organisieren spielt die Sexualität im Allgemeinen, zum Teil auch vollkommen andere Rollen. Wäre die Sexualität tatsächlich nur etwas hedonistisches, dass zur Fortpflanzung dient, wäre Vergewaltigung und Missbrauch zum Beispiel kein so schwerwiegendes Verbrechen. |
| Hieronymus | vergewaltigung geschieht doch fast immer unter anwendung von gewalt und gegen den willen des opfers. das ist in sofern strafbar, da das opfer gewisse schäden davonträgt. mit tieren kann man das doch nicht vergleichen. sie unterliegen keinerlei gesetzen oder einem rechtsstaat, höchstens einer hierarchischen rangordnung. aber gut. etwas überbewertet wird das ganze schon. zurück zu frauen und männern, vorzugsweise homosexuell... |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] vergewaltigung geschieht doch fast immer unter anwendung von gewalt und gegen den willen des opfers. das ist in sofern strafbar, da das opfer gewisse schäden davonträgt.[/QUOTE] Na ja, nicht immer unter dem Einsatz von körperlicher Gewalt, die auch zu körperlichen Schäden führen. Worauf ich hineaus wollte ist: Ein Verbrechen gegen das Sexuelle Selbstbestimmungsrecht des Mensche, erschöpft sich nicht an den reinen körperlichen Schäden. Denn sonst wäre sowas allerhöchstens relativ leichte (je nachdem) Körperverletzung. Die Sexualität bedeutet ein Menschen wesentlich mehr, als seine biologische Funktion. Der Rechtsstaat ist nichts weiter als eine Weiterentwicklung von tierischen Organisationen. Aber das führt zu weit. |
| FallenArchangel | Bringen wir es auf einen Punkt: Wahre Liebe gibts nur zwischen Männern :q - und das von einem hetero :D - |
| Calamita | Hm.. Was soll ich dazu sagen.. Ich kenn zwei homoseuelle, die vor 2 Jahren sogar geheiratet haben. Ich war sogar dabei ;) War eine äusserst schöne Hochzeit, vorallem, weil die einen Hund hatten und der währenddessen zwischen denen saß *g* Ich habe nichts gegen solche Menschen, Mensch ist Mensch, dabei bleibt´s ;) Es ist vielleicht etwas "ungewohnt", weil man nicht oft sieht, dass eine Frau eine Frau küsst, etc. aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;) |
| Hieronymus | ich sag ja immer: männer und frauen passen nicht zusammen, außer in der mitte. ich find, da ist was wahres dran. |
| Sternentreue | Ich persönlich bin definitv hetero, was bei meinem Umfeld schon fast ein Wunder ist. Denn mein bester Freund ist bi, genauso wie fast die hälfte meines restlichen Freundeskreises........... Ok manchmal kann das doch Anstrengend sein ;) Ein weiterer guter Freund von mir ist schwul und lebt nun seit über nem Jahr als Pflegekind bei mir, das erste halbe Jahr mit in meinem Zimmer. Kurz bin die Toleranz in Person was Homo- oder Bi-sexualität angeht.:D |
| rosenkind | [QUOTE]Die, die mich interessieren, sinds sowieso *seufz*[/QUOTE] he, ich bin doch gar nicht hetero! *Scherz* :D zu ein paar Punkten möchte ich gerne was anmerken: 1. Beiträge aus dem Jahre 2001, weils solange her ist nur ein Satz: man sollte nicht den Fehler machen Schwule/Lesben und Schwulenszene/Lesbenszene zu verwechseln, die Szenen repräsentieren nur einen Bruchteil der gesamten schwulen/lesbischen Bevölkerung. 2. Thema Angabbern: ich finde es doch immer wieder etwas seltsam, dass viele ein Anbaggern generell schon als halbe Vergewaltigung erleben. Da frage ich mich: warum eigentlich? Sicher ist anbaggern nicht anbaggern, es gibt ganz grob gesagt ein würdevolles, dezentes Anbaggern und es gibt Anbaggern, dass das Gegenüber in seinen Grenzen nicht ernst nimmt und zum Objekt degradiert (letztes erlebt man als junges Mädchen/junge Frau leider viel zu oft). Beim Anbaggern letzterer Art kann ich die Reaktion ja noch verstehen, aber beim würdevollen, dezenten Anbaggern. Entschuldigt, was ist daran so schlimm. Hier hatsich zwar nur eine Person so dazu geäußert, aber es gibt ja nicht nur nachtwelten. Herrscht immernoch zu viel Homophobie? Leute, die ihre Grenzen nicht kennen, sind generell nicht so toll, schade aber, wenn aufgrund dieser Personen pauschalisiert wird. 2. Thema: Frauen wollen Ernährer, Männer Gene weitergeben, deswegen wollen Männer weniger Bindungen als Frauen Diese These halte ich doch so pauschalisiert für ein Gerrücht. Ehr vermute ich hinter dieser ganzen Geschichte die jahrhunderte lang gefplegten Geschlechtsrollen unserer Kultur. Die weibliche sexuelle Emanzopation ist noch so jung, dass man diese Rollen bei weitem nicht als aufgelöst bezeichnen kann, werden doch Mädchen, die viele wechselnde Partner haben, heute immernoch oft als Schl*** tituliert. Auch die Schwulen und Lesben wuchsen irgendwann mal in einem heterosexuellen Umfeld auf, dass durch diese Rollen mehr oder weniger geprägt war, die gesamtkulturelle Prägung macht sicher auch vor den homosexuellen Szenen keinen Halt, es ist nur ein Nebenstrom, der vom Hauptstrom abzweigt, kein eigener Fluss. 3. "wir sind alle bi" Auch hier muss ich einlenken, diese Behauptung halte ich für falsch. Für ebenso falsch halte ich aber die Einteilung von Menschen in Homo-hetero-bi. Meine Beobachtung der homosexuellen Foren der letzten 5 Jahre zeigt mir, dass es zu viele Menschen gibt, die aus diesem strengen Raster herausfallen. Sexualität ist ein weites Feld und sexuelle Orientierung ist kompliziert. Die menschliche Empfindungswelt ist viel zu vielseitig, um sie mit 3 Sätzen ein Leben lang abtun zu können. Ich glaube inzwischen, dass jeder Mensch seine ganz eigene Mischung hat, die sich im Lauf des Lebens auch wandeln kann (achtung, kann, nicht muss). Grade beim Thema Bisexualität wird deutlich, wie falsch diese Schubladen sind, denn die Sexualität von Menschen, die sich bi nennen, reicht von eigentlich gefühlsmäßig nhur hetero emofindend, suche aber manchmal den Spaß mit dem eigenen Geschlecht bis hin zu eigentlich fühle ich fast nur homosexuell, hatte aber auch schon ein paar mal was mit dem anderen Geschlecht. Davon mal abgesehen gab es nicht wenige Fälle, in dem sich ein homosexueller Mensch in einen des anderen Geschlechts verliebte, davor nie, danach auch nie wieder und auch sonst keine sexuellen Empfindungen oder genau das gleiche bei einem eigentlich heterosexuellen Menschen mit einer Person des gleichen Geschlechts. Und es gibt noch viel viel mehr Geschichten. Ich denke sexuelle Orientierung ist viel individueller und persönlicher, als die meisten meinen. "jeder ist bi" wäre wieder eine unzulässische Pauschalisierung wie "man kann nur lesbisch/schwul oder hetero sein". Es stimmt einfach nicht. Was ich aber glaube ist, ist, dass wesentlich mehr Menschen nicht stockhetero oder stockhomo sind, als sie sich zugestehen wollen. Wir reden hier immerhin von einem Menschenleben, wer weiß, wie er in 20,30,40 oder sogar 50 Jahren fühlt? |
| Davey | Ich bekenne mich in eurem illustren Kreis gleich einmal zu 5 Jahren homosexueller Beziehung, mit all seinen Tiefen und Höhen. Hier wurde sehr viel richtiges gesagt und ich finde es erstaunlich, dass anscheinend so wenig Menschen etwas gegen Homosexualität zu haben scheinen, wo doch die Reaktionen des Alltags mir ein ganz anderes Bild suggeriert. Und dieses reicht von dummen Witzen, über Vertrauensbrüchen mit Lehrern wegen unzähligen sinnlosen Disskusionen, aber auch einem kleinen Bruchteil von Toleranz. Am schlimmsten fand ich bisher die Reaktion meines Vaters vor zwei Jahren, mit seiner Äußerung, dass Homosexualität verboten gehört. (Wahrscheinlich hat er bis heute noch nicht realisiert, dass ich auch dazu gehöre...) Allerdings weiß ich auch, dass er damit keine besonders gute Erfahrung gemacht hat. |
| FallenArchangel | Das Problem ist, dass man vieles schreiben kann, aber reagiert man auch wirklich so? |
| Davey | Genau das meine ich ja. Ich finde es seltsam, dass sich hier alle für mehr Toleranz für Homosexualität aussprechen. Ich seh sie nur nirgends. Vor einigen Jahren war bei uns mal eine Umfrage an der Schule zu dem Thema. Fast alle behaupteten, dass sie nichts gegen Schwule und Lesben haben aber die Realität bei uns sieht ganz anders aus. |
| Heathcliff-WH | Hab gestern ein Flugblatt von den Zeugen Jehovas bekommen (nein - das soll jetzt keine ZJ Diskussion werden) und dort steht drin, dass die "falsche Religion" Homosexualität bei Geistlichen erlaubt. Laut Bibel sind "Männer die bei einer männlichen Person liegen [...] nicht die Erben des Königsreiches" oder so ähnlich. Beschränkt sich diese Homophobie auf Geistliche oder ist es eine allgemeinere Art des relgiösen Rassismus, der sich hier gegen nichtheterosexuelle (und wahrscheinlich auch freisexuelle) Personen richtet? |
| Pseudo-Gruftiii | @davey: vielleicht fällt das negative nur mehr auf wie das positive da es eben extremer ist? alle über einen kamm scheren sollte man nicht. nur weil viele tolerant sind heisst es nicht, dass alle tolerant sind. man hat es letztens bei frauentausch gesehen.......wenigstens das haben sie begriffen, dass sie es nicht so öffentlich in die welt rausschreien sollten wenn sie homophob sind. vielleicht denken diese leute auch irgendwann mal weiter und fragen sich mal selbst, warum es heute so verpönt ist offen zu sagen dass man homophob ist. @heathcliff: die sind sowieso nicht ganz sauber. habe mich mal mit einer unterhalten. ich stecke ja normalerweise immer ein bisschen hoffnung auch in noch so dumme menschen. aber als sie davon angefangen hat wie schlecht die meisten menschen doch sind und sie das anhand des beispiels "schau dir mal die schwulen heutzutage an! die dürfen heiraten!!! *mitsoeinementsetztenton*" beweisen wollte bin ich ausgetickt und konnte nicht anders wie sie beschimpfen....naja...was heisst beschimpfen....ich habe ihr schon reingedrückt dass wegen leuten wie ihr früher hexen verbrannt wurden und sie aufpassen soll vor wem sie sowas sagt, da sie sonst richtig ärger bekommt. um mal näher drauf einzugehen was ich meinte: die zeugin war eine exkollegin von mir und ich arbeite auf einer station wo früher die stationsleitung eine rothaarige, gepiercte und tätowierte lesbe war......die übrigens eine sauliebe war und alles andere als solche sprüche von solchen leuten verdient hätte.......aaargh....ich könnte mich noch ewigst über das gespräch von damals aufregen aber ich hör jetzt lieber auf. |
| Davey | @Pseudo-Gruftiii: Ich schau leider kein Frauentausch und weiß daher nicht genau, was du meinst. Aber ich kann es mir ungefähr denken. Es tut mir leid, wenn es so rüberkam, als würde ich alle in einen Sack stecken wollen. Das war ganz und gar nicht meine Absicht. Entschuldigung. Dein letztzes Argument würde mich interssieren. Warum genau denkst du, dass Homophobe Menschen so einen schlechten Ruf haben? Ich meine, was hat deiner Meinung nach zu so einem Bruch geführt, dass die Homosexualität lange Zeit verteufelt wurde? Gerade in der Antike war sie völlig üblich. Davey |
| Pseudo-Gruftiii | uff, jetzt hast du mich missverstanden:) homophob bedeutet schwulenfeindlich, ich glaube du hast dir was anderes unter homophob vorgestellt.....also sofern ich das jetzt richtig verstanden habe.... ich meinte eher, dass die gesellschaft heutzutage ganz genau weiss dass es nicht richtig ist so offen zu sagen, dass man schwulenfeindlich ist. also sprechen sie es nicht aus, denken sich aber trotzdem ihren teil. bei frauentausch hat sich in der tauschfamilie eine lesbe geoutet, allerdings waren auch freunde der tauschfamilie da. alle haben saublöd geschaut, haben noch versucht irgendwie das zu überdecken indem sie "interessiert" taten und komische fragen gestellt haben aber die blicke und das raumklima haben eigentlich alles verraten. aber das war ja auch ein trompetenbläserverein aus einem winzigen dorf. altmodische bauern halt.... und das mit der antike und griechenland benutze ich auch als argument um den leuten zu beweisen dass schwulsein nicht immer angeboren sein muss sondern auch eine sache der einstellung ist. |
| Heathcliff-WH | Oa, habt ihr auch Frauentausch gesehen mit dieser "Lesbe". Die warn so fies zu der, ich fands richtig schade. Diese hinterforzige Familie! Im Familienrat sich vorher noch beraten, zusammen haben die sich ganz stark gefühlt *kotz!* und die tauschmutter war so lieb, und eigentlich recht hübsch, trotz ihres gewichtes. naja, am schluss gabs ja schon irgendwie ein happy end, ich glaube diese familie hat viel dazu gelernt, hoff ich zumindest. @ pseudo: ich lerne gerade dazu zu stehen, dass ich schwul bin und dann flattert mir sowas in den briefkasten. naja, ich kanns glaub ich ganz gut verkraften, auf der suche nach der wahrheit geraten manche menschen in ein tal der unwissenheit. "irgendwo steht doch geschrieben, du sollst deine feinde lieben, sie umarmen und verführ'n, öffne deine tür'n..." |
| Davey | Da schein ich wirklich was missverstanden zu haben. Meine Schuld. Danke für die Aufklärung. Schade, dass ich die Folge nicht gesehen habe. Es hätte sich wohl mal gelohnt. Solange die Familie etwas dazu gelernt hat, ist der Sinn doch erfüllt. Warum gabs nun aber eigentlich so einen Bruch? Ich meine die Kirche kommt doch auch nicht von einem Tag auf den nächsten zu dem Entschluss, die Homosexualität als Werk Satans hinzustellen. |
| Pseudo-Gruftiii | aber echt hey, da fragt man sich wer da wirklich den knall hatte. die schwester von der anderen hat in einem ton gesagt, dass die lesbe gestört wäre, eine sekunde später ist sie cholerisch geworden, hat das flennen angefangen und hat angefangen rumzutreten......lol......das war ja echt ein witz. das hat für mich echt ausgeschaut, als ob sie nur neidisch auf das sexualleben der lesbe gewesen wäre. sie hat ja ihr tagebuch gelesen wo das drin stand....die sah schon so aus als ob sie ziemlich verklemmt wäre..... die konnten allgemein ziemlich viele kleinigkeiten aufbauschen. als die lesbe zu dem mädel gesagt hat, dass sie sie sehr hübsch findet hat sie sofort angst gekriegt und dachte sie will sie anmachen. gottogott, war das lächerlich. als würden lesben alle frauen ständig anmachen. was die da für ein theater drumrum gemacht haben....gott......ich hab echt kotzen müssen als ich die sendung gesehen hab. aber unschuldig waren die lesben auch nicht. würde ich sie mal treffen würde ich ihnen erstmal unter die nase reiben wie scheisse sie ihre ratten (waren das überhaupt mehr als nur eine?) halten:( edit: sündenböcke zum dran hochziehen/profillieren braucht das (christen-)land *g*.... |
| Heathcliff-WH | Mit der Kirche ist das immer kompliziert, hängt glaub ich davon ab wer grad fürs Bibelauslegen verantwortlich ist. In der bibel findet sich zu fast allem ein pro und contra argument... |
| Heathcliff-WH | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pseudo-Gruftiii [/i] [B]aber echt hey, da fragt man sich wer da wirklich den knall hatte. die schwester von der anderen hat in einem ton gesagt, dass die lesbe gestört wäre, eine sekunde später ist sie cholerisch geworden, hat das flennen angefangen und hat angefangen rumzutreten......lol......das war ja echt ein witz. das hat für mich echt ausgeschaut, als ob sie nur neidisch auf das sexualleben der lesbe gewesen wäre. sie hat ja ihr tagebuch gelesen wo das drin stand....die sah schon so aus als ob sie ziemlich verklemmt wäre..... die konnten allgemein ziemlich viele kleinigkeiten aufbauschen. als die lesbe zu dem mädel gesagt hat, dass sie sie sehr hübsch findet hat sie sofort angst gekriegt und dachte sie will sie anmachen. gottogott, war das lächerlich. als würden lesben alle frauen ständig anmachen. was die da für ein theater drumrum gemacht haben....gott......ich hab echt kotzen müssen als ich die sendung gesehen hab. [/B][/QUOTE] Das war wirklich lächerlich, witzig eigentlich. Die eine schwester war bestimmt eine verkappte lesbe. warum hat die eigentlich die tür eingetreten? muhahahaha, oder die andere "ii muss gange, sonsch tick ii a noch aus wie die mandy geschdern" oder dieser dumme patriachaische (heißt das so?) vater: "in diesem haus stell nur ich forderungen" sau schlecht! die hat nur drum gebeten, dass man ihr zuhört ohne sie anzuschrein... |
| Pseudo-Gruftiii | sehr verkorst die ganze familie, hoffentlich werde ich niemals so *g*......aber die andere lesbe fand ich kuhler. fands bloß schon schade, wie sie die tauschmutter angebettelt hat, dass sie sie akzeptiert. ich meine diese hochzeitsache und so...naja naja....solche personen würde ich nicht bei meiner hochzeit haben wollen.......und schon gar nicht als trauzeugin. die war mir echt zu heuchlerisch. aber die junge war kuhl, passend wortgewandt und auch gar nicht so blöd. die hatte ganz schön die ruhe weg, sehr bewundernswert. ich wäre schon längst ausgetickt und hätte laute diskussionen geführt *g* |
| Hieronymus | dass sich die kirche gegen homosexualität richtet, war ein grund, warum ich mich vom glauben abgewendet habe. wie soll ich an etwas glauben, dass mir untersagt, so zu sein, wie ich bin? soviel dazu... desweiteren muss ich gerade feststellen, dass ich mir eigentlich schon seit ganz langer zeit keine homophoben reaktionen und attacken habe gefallen lassen müssen. der überfall von drei skinheads ist inzwischen über ein jahr her. kann ich da von glück reden? |
| Heathcliff-WH | Echt? Bist du mal von Skinheads überfallen worden? Hier in Dresden mischen sich die Extreme. In der alternativen Neustadt ist das total normal, es gibt Pride Aktivitäten, auf der anderen Seite ist Sachsen eher konservativ, auch die heutige Jugend und das auch in Dresden. Was Glauben und Homo angeht, ich kenne einen schwulen Sozialisten der katholische Theologie studiert (und natürlich daran glaubt...). |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B]...desweiteren muss ich gerade feststellen, dass ich mir eigentlich schon seit ganz langer zeit keine homophoben reaktionen und attacken habe gefallen lassen müssen. der überfall von drei skinheads ist inzwischen über ein jahr her. kann ich da von glück reden? [/B][/QUOTE] War das jetzt Zynismus ? Also der Otto Normalverbürgte wird eigentlich nicht 1-2 mal p.a. verkloppt.Was war denn früher so Dein durchschnitt ? P.S. Auf RDW haben wir grad jemand, der für [url]www.gothgay.com[/url] Mungs und Jädels sucht. [url]http://www.dunklewelle.de/viewtopic.php?t=7552&highlight=[/url] |
| Heathcliff-WH | der link geht nicht |
| Davey | @Heathcliff-WH: Stimmt. Die Neustadt ist bi sowas locker drauf. Deswegen bin ich gerne dort. Sowieso ist das dort ein eher toleranterer Ort. |
| Hieronymus | ein bisschen zynismus war da schon mit dabei ;) nein, aber so kleine pöbeleien und dumme kommentare hat man doch häufiger, obwohl ich sagen muss, dass man mir nicht unbedingt ansehen kann, dass ich schwul bin. früher in der schule war es auch öfters der fall, dass ich von einigen idioten belästigt wurde. @ Heathcliff-WH: ich hab bis april dieses jahr noch in dresden gewohnt und ich weiß, wie's da aussieht. und just da wurde ich nachts zusammengeprügelt - nicht einmal 50 meter vor meiner haustüre (in löbtau). |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Heathcliff-WH [/i] [B]der link geht nicht [/B][/QUOTE] ... stimmt. Habs nur abgeschrieben aus dem Banner. Es ist [url]www.gothgays.com[/url] mit 's' hinten. Die Seite is definitiv noch ma entstehen. :-) |
| Hieronymus | der link geht irgendwie immer noch nicht ... |
| ShadowsAndDust | gute morgen, also...mein "schwulsein" sieht man mir auch nicht wirkich an- trotzdem bin ich froh, in köln zu leben. hier ist es aufgrund der grossen Zahl von schwulen und lesben nicht wirklich ein grosses Problem, wenn beispielsweise zwei Männer Hand in Hand durch die Stadt laufen. Klar- ein "Hingucker" ist es auch- aber normalerweise muss man sich eine Sorgen machen. @heathcliff: wegen dem link- probiere mal [url]www.gothicgays.de[/url] viele grüsse, dirk |
| Waldkauz | Da frage ich mich immer, warum Köln so eine Hochburg der Homosexualität ist. Das Thema wird ja auch ständig in diversen (Comedy)Sendungen breitgetreten. Gibts darauf eine Antwort? |
| ShadowsAndDust | Hm, es ist ja wohl so, aber ich habe absolut keine Ahnung, woran das liegt bzw. wie es so gekommen ist. Mag sein, dass es mit den hier ansässigen Medien zu tun hat?!? Desiree Nick hat es ungefähr mal so ausgedrückt: Wenn es keine schwulen geben würde, wäre halb rtl lahmgelegt (oder so ähnlich). :D Wie gesagt- keine Ahnung worans liegt... |
| Heathcliff-WH | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B] @ Heathcliff-WH: ich hab bis april dieses jahr noch in dresden gewohnt und ich weiß, wie's da aussieht. und just da wurde ich nachts zusammengeprügelt - nicht einmal 50 meter vor meiner haustüre (in löbtau). [/B][/QUOTE] SCHEISSE! Du warst das! Ich hab davon gehört! O weia, du armer. Bist du deswegen aus Dresden weggezogen. @ Dresden: geht jemand zum schwarzen Dresden am Freitag? |
| Davey | Ich werde wahrscheinlich da sein. Kommt darauf an, wie lange es wieder mit der Schule wird. Aber ich werde es versuchen. |
| Heathcliff-WH | Cool! Ich werd auch da sein. Freu mich schon total (und weiß sogar schon was ich anziehe....muhahaha) [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=64420[/url] |
| rosenkind | ähm, könntet ihr das vielleicht privat klären. Ich denke, die große Mehrzahl hier im Thread kommt nicht aus Dresden und dafür dürfte das für sie auch ehr uninteressant sein |
| Hieronymus | genau, heathcliff hat ja auch seinen eigenen dd-thread ;) wie, du hast davon gehört? von wem denn? vielleicht kennen wir uns sogar? :eek: nein, deswegen bin ich nicht direkt weggezogen. mir ging stadt irgendwie schon länger auf die nerven. und schließlich wohnt mein freund ja auch in B. |
| Heathcliff-WH | Das heißt du wohnst jetzt in Berlin!? Na, ich hoffe, dass es dir dort gefällt, is nur schade für jeden sexuellen Freien, der aus Dresden wegzieht. Was haltet ihr eigentlich von sexueller Gleichberechtigung und dem damit verbundenen Aktivismus. Für mich bedeutet sexuelle Gleichberechtigung die Gleichstellung von Frau und Mann und natürlich (für mich fast noch wichtiger) die Gleichstellung von homo-, bi und heterosexuellen Lebensweisen. |
| Davey | Ich denke wir sind von beidem weit entfernt. Australien hat jetzt die Heirat von Homosexuallen erlaubt. Gratulation! ;) Schade, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Homosexuelle heiraten dürfen und was für mich persönlich noch bedauernswerter ist, dass es rießige Probleme für Homosexuelle gibt, was die Adoption von Kindern angeht. Schon alleine das ganze gerede, ob den Homosexuelle schlechtere Eltern sind, find ich abartig. Meiner Meinung nach ist das genau das gleiche, als wenn wir wieder die Diskussion anfangen würden, ob Frauen auch Menschen sind. So lange ist sie (geschichtlich gesehen) auch nicht her. |
| Heathcliff-WH | Ja, wobei sich herausstellt, dass homosexuelle Eltern oft die besseren sind und ihre Kinder keineswegs überwiegend auch homosexuell orientiert sind. Was sie aber in dieser Hinsicht sicherlich sind ist offen und tolerant. Das ist doch begrüßenswert, oder? Viele haben bestimmt das Vorurteil das zwei Väter ihren Sohn zum Transvestiten erziehen oder zwei Mütter ihre Tochter zur Kampflesbe... Wenn ich mit meinem Lebenspartner ein Kind hätte würde ich nie erwarten, dass es auch mal schwul oder lesbisch wird (is ja eigentlich selbstverständlich). Wobei es eigentlich ganz witzig wär wenn mein Sohn irgendwann mal vor mir sitzt und sagt: "Du Papa, ich muss dir was sagen: ich bin heterosexuell." |
| Davey | Es mag nicht unbedingt etwas mit dem Thema zu tun haben, es passt zum letzten Post denke ich mal ganz gut. Vielleicht hat es einer von euch auch mitbekommen, dass seit nunmehr 5 jahren eine Familie von den Behörden ziemlich in die Mangen genommen wird. Und zwar Inzestpärchen aus Sachsen. Bruder und schwester haben glaube ich fünf, aber auf jeden Fall 4 Kinder zusammen, der mann war jetzt im gefängnis und wurde letzte Woche entlassen. Ihnen wurden alle Kinder weggenommen bis auf eines, was sie nun nach langem hin und her doch noch behalten. Gut, KInder us inzest beziehungen haben eine größereWahrscheinlichkeit behindert zu werden, aber nun sind sie ja nun mal da und beide Eltern haben sich sterelisieren lassen. In Deutschland sterben so viele Kinder, weil ihre Eltern sich nicht richtig um sie kümmern und ihnen werden sie weggenommen. Mich würde eure meinung dazu interessieren. |
| Heathcliff-WH | Wenn es den Kindern gut geht und sie mit ihren Eltern gut klar kommen, ist es völliger Irrsinn, sie ihnen weg zu nehmen. Die Eltern werden aber nicht drum rum kommen den Kindern irgendwann ihre etwas unorthodoxe Verbindung zu erklären. Was Geschwisterliebe anbelangt, ich persönlich liebe meine Schwester, aber auf einer geschwisterlichen Ebene halt, ich kann es nicht nachvollziehen wenn Bruder und Schwester sich auf diese Weise lieben, das heißt aber nicht unbedingt, dass es falsch ist. Früher war es Gang und Gebe Verwandte ersten oder zweiten Grades zu heiraten. Ödipus und blablabla, Geschwisterliebe ist eigentlich nichts abnormales und hat denke ich auch seine Existenzberechtigung. Ob es gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen jedenfalls kann man nicht einfach jemanden kinder wegnehmen wegen so einem grund. auch wenn es gesetzlich verboten ist, man muss doch mit vernunft an sowas rangehen und einen kompromiss finden, der mit dem gesetz konform geht und gleichzeitg aber auch das zusammenleben der betroffenen ermöglicht... |
| Hieronymus | sind denn alle schwule tratschtanten? ist mir in letzter zeit so aufgefallen... |
| Dirchi | ..ne, bestimmt net - aber so einige Heteros laden hier immer wieder schubladenfüllenden Bullshit ab! ;) :p |
| Anaralasia | Also, ich hab da überhaupt nichts gegen. Ich sehe das einfach so an, wie etwas, das halt gegeben ist - und damit basta. Ich finde es dennoch keinesfalls normal - Homosexualität ist nicht "normal", aber deshalb genausowenig zu verurteilen wie alles andere auch. Ob jemand homosexuell ist oder nicht, entscheidet sich (meines Wissens nach, verzeiht wenn ich mich irre) schon vor der Geburt. Es ist daher einfach unfassbar, wie manche Menschen dazu kommen, Homosexuelle zu veurteilen. Im Grunde hätte es sie "genauso" treffen können (ich möchte dem Ganzen keine negative Komponente zusprechen - Auch wenn es vll. so aussieht). Die Menschen sind so zu behandeln wie jede andere auch - Sie können "nichts" dafür, und ich denke, ihnen geht es auch sehr gut (wem geht es, abgesehen von dem Umfeld und den Problemen, mit denen man zu kämpfen hat, denn mit seiner Sexualität die einem grundsätzlich Wohlbehagen und Vergnügen verschafft bzw. es zumindest sollte, nicht gut?). Jetzt könnte man anfangen und Homosexuellen bestimmte Charaktereigenschaften zusprechen. Und das ist meistens sogar auch so ; ich kenne auch einige Schwule - und ja, der oft geäußerte Wunsch seitens vieler Frauen, einen schwulen besten Freund haben zu wollen - kann ich ganz gut nachvollziehen *g* Ich bin einfach dafür, dieses Thema nicht mehr zu oft anzusprechen - es geht mir fast schon auf die Nerven. Die von der Öffentlichkeit so oft proklamierte Toleranz sollte endlich auch mal der Wahrheit entsprechen - Dass das noch lange dauern wird, sehen wir auch an anderen Exempeln, nicht nur an der Verurteilung der sexuellen Orientierung unserer Mitmenschen. Ich persönlich .. hm, mir ist es gleich, welchem Geschlecht mein "Partner" angehört. Wenn ich jemand liebe/in jemanden verliebt bin, dann bin ich das - ich kann nicht beeinflußen, wen ich liebe. Das passiert.. ganz einfach so. Aber es mag sein, dass viele das schon einschränken können bezüglich dem Geschlecht. Fraglich ist dann (wovon ich auchschon Zeuge wurde), wie die Personen reagieren, wenn sie sich urplötzlich von einer einzigen Person angezogen werden, die dem eigenen Geschlecht angehört. Das muss nie wieder passieren, das muss auch garnicht passieren, aber alleine dass dies möglich ist, gibt zu denken. Deswegen - Sexualität ist in erster Linie etwas individuelles, etwas persönliches. Mich geht es nichts an, was mein vermeintlich schwuler bester Freund mit wem auch immer macht, mich interessiert es nicht ob mein Deutschlehrer ne Frau liebt oder n Mann oder beides gleichzeitig - es ist mir schnuppe. Vögelt mit wem ihr wollt. *g* Und dieses Thema ist einfach sowas von ausgelutscht... leider sieht das die breite Öffentlichkeit und andere Leute, wie (keine Hasstiraden gegenüber der Kirche, das mein ich auch nicht so, aber wir müssen doch mal auf die Fakten schauen) der Papst usw. anders. Da könnte man auch wieder was zu sagen, aber ich will das hier nicht endlos in die Breite ziehen. Fazit : Liebet wen ihr wollt, es ist mir egal. Egal ob Homosexualität etwas "normales" oder nicht ist - Es ist etwas, das wir akzeptieren sollten, und die Leute, die sich als bi- oder homosexuell fühlen oder bezeichnen, nicht einschränken dürfen, sondern sie einfach akzeptieren müssen, so wie sie sind. Es gibt viel Interessanteres. So, und jetzt geh' ich erstmal frühstücken *G* |
| dark_sea | Wobei es auch gesellschaftliche Homosexualität gibt. Ich persönlich mag Homosexuelle besonders gerne weil sie etwas symphatisches haben. Ich mag es aber nicht wenn die immer so rumlaufen als ob sie gleich SM zuhause haben würden.(Ich denke ihr wisst schon wie ichs meine.Net Falsch verstehen) Was zum glück selten einer macht ;) |
| Hieronymus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaralasia [/i] [B]Ich bin einfach dafür, dieses Thema nicht mehr zu oft anzusprechen - es geht mir fast schon auf die Nerven. [/B][/QUOTE] musst ja nicht mitreden :p was die tratschtanten angeht... ich hab nur vor kurzem die erfahrung gemacht, dass es sehr viele hinterhältige lästermäuler gibt. und beinahe hätte ich die flinte ins korn geworfen. oder doch perlen vor die säue? ... |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B] ich hab nur vor kurzem die erfahrung gemacht, dass es sehr viele hinterhältige lästermäuler gibt. [/B][/QUOTE] ...naja, solche Leute gibt´s wohl leider immer, ganz egal, ob man nun homo-, bi- oder heterosexuell ist...ich würde versuchen sowas so oder so möglichst nicht allzu nah an mich heran kommen zu lassen... |
| Hieronymus | also bei heteros hab ich diese erfahrung noch nicht machen müssen. aber offensichtlich bin ich da in den falschen kreis von menschen geraten. und deswegen sehe ich zu, dass ich da auch ganz schnell wieder raus komme und abstand nehme... |
| verrückteWölfin | Habe Freundinnen die lesbisch sind und es ist völlig ok. Hab null Problem mit,wieso auch... |
| Winterlicht | Hm, Tratschtanten gibts auch unter den Heteros ohne Ende, aber bei uns Homos wohl besonders viele... und besonders viele oberflächliche leider in bestimmten Etablissements, in denen ich mich aber vor Jahren das letzte Mal aufhielt. Diese Oberflächlichkeit und trotzdem der vermeintliche Glamour und die Selbstverliebtheit und Selbstdarstellungsorgien nervten mich dann doch zu sehr.... |
| Hieronymus | genau, die oberflächlichkeit... ich wohn erst seit nem halben jahr hier, und die szene hier geht mir jetzt schon auf den sack. |
| EisEngel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaralasia [/i] [B] Ich finde es dennoch keinesfalls normal - Homosexualität ist nicht "normal" [/B][/QUOTE] das ist doch gerade das tolle daran. normal sein ist langweilig wenn jemand meint er müsste sich derartig präsentieren, dass es jeder mitbekommt finde ich das manchmal sogar interessant es nervt nur, wenn einige spezies meinen sie müssten mit absicht klichees bedienen total unreif sowas, aber naja was soll man machen, wenn man sonst keine aufmerksamkeit bekommt? |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von EisEngel [/i] [B]normal sein ist langweilig [/B][/QUOTE] man ist was man ist. etwas zu sein, um keine langeweile zu haben oder auszustrahlen oder was weiß ich - schlechtes motiv - egal ob für homosexualität oder sonst was. |
| EisEngel | [QUOTE][i]Original geschrieben von nullpromille [/i] [B]man ist was man ist. etwas zu sein, um keine langeweile zu haben oder auszustrahlen oder was weiß ich - schlechtes motiv - egal ob für homosexualität oder sonst was. [/B][/QUOTE] Langeweile ist ein gesellschaftliches Ereignis was nicht stattfindet. Wenn wir uns nur noch langweilen würden wäre alles grau und es wäre kein Mensch mehr da. Langeweile und Melancholie ähneln sich aus gutem Grund. Wer an nichts mehr Spaß hat, kann sich genausogut in's Grab legen. Es ist auch kein Motiv dafür, sondern ein Motiv dagegen etwas dagegen zu haben. PS: Es gibt keine schlechten Motive. Aber bei manchen ist eine gute Umsetzung problematisch. Noch fragen ^^? |
| ~69eyes~ | Also ich hab auch nichts dagegen. Nur, der Kumpel von meinem Freund ist ein bisschen komisch. Also sagen wirs mal so. Wenn ich mit meinem Freund irgendwie händchen halte oder so, dann dreht der voll ab und "kuschelt" sich an meinen Freund. Also, ich hab ihn schon mal unter vier Augen gefragt ob er vielleicht irgendwie anderes orentiert is, aber er hats natürlich verneint. Normalerweiße hätte ich ja nichts dagen, wenn er wirklich homo bzw. bisexuell ist, aber es ist halt echt extrem blöd, wenn man den Freund nur berührt und dann jemand gleich austickt. Das macht unsere Beziehung langsam echt kaputt. WIe gesagt, ich hab noch einen Kumpel und der ist Bisexuell und ich komm mit ihm super klar. Also ich hab echt nichts gegen solche Menschen! Is ja eigentlich was ganz normales.... |
| Arimahn | Mein Senf: Ich (18) schliesse nicht aus dass ich Bi sein könnte. Ich bin in was Sexualität angeht, mMn ziemlich aufgeschlossen und kann mit meiner umgehen (Im Gegensatz zu Leuten die schon bei lackierten Fingernägeln "Schwuuuuul ey!" schreien...). Das heisst, ich bin gefestigt genug um Kajal und besagten schwarzen Nagellack zu benutzen. Schwul bin ich, denke ich, nicht, sonst würde ich mich vermutlich nicht in Mädchen verlieben. Bi wäre bei mir auch eher ein "Kink" als eine wirkliche Ausrichtung, denn bisher hab ich niemanden getroffen der mich "anturnen" würde. Ausprobieren würde ich es, allerdings fokusiere ich mich lieber erstmal auf das [b]andere[/b] Geschlecht als auf mein eigenes, denn ich weiß wie scheisse es ist. ;) Edit: Ich finde es übrigens sehr erbärmlich wie schlecht die ... nennen wir es "einfach gestrickteren" Leute in meiner Altersklasse mit so einem Thema umgehen können. Ich beziehe mich hier auf mein Umfeld, nicht auf das Forum. Mir kommt es so vor als seien die, die am meisten "Wie schwul!" schreien am unsichersten in ihrer eigenen Ausrichtung... Selbst wenn ich nicht Bi sein sollte, ich denke es ist immer gut wenn man viele Möglichkeiten offen hat. ;) |
| Hieronymus | @ ~69eyes~: solltet euch vielleicht mal nach nem anderen kumpel umsehen oder mit ihm reden... irgendwas stimmt da nicht ;) @ Arimahn: warum ist unser geschlecht denn so scheiße. ich finde, schwule männer sind ganz anders als heteromänner... |
| Calamita | Ich habe auch nichts gegen homosexuelle oder bisexuelle, kenne da auch ein paar ;) Manchmal sind die mir sogar viel lieber. Aber ich mag nicht die, die so tun, als wären sie homo und dann auf "cool" machen wollen:rolleyes: |
| einsamer engel | Mir ist es egal wenn sie es sein wollen meinetwegen,ne freundin ist auch bi und solang sie nett ist ,wird das auch immer so bleiben egal auf wen sie steht |
| Hieronymus | es gibt leute, die finden es cool, so zu tun, als wären sie homo? |
| Nanny Ogg | [QUOTE][i]Original geschrieben von Calamita [/i] [B]Ich habe auch nichts gegen homosexuelle oder bisexuelle, kenne da auch ein paar ;) Manchmal sind die mir sogar viel lieber. Aber ich mag nicht die, die so tun, als wären sie homo und dann auf "cool" machen wollen:rolleyes: [/B][/QUOTE] Was soll denn das für ein Vorteil sein? |
| Hieronymus | hab ich mich auch gefragt... dient vielleicht nur dazu, leute zu verarschen... |
| dunkle elfe | Ave, interessanterweise ist Homosexualität natürlich und kommt auch so vor. Besonders aktiv sind hier männliche Löwen. Als Grund wird Entspannung und Spaß daran angenommen, denn die Löwen sind zweifelsohne gesund und nicht blind, erkennen also den anderen Löwen als gleichgeschlechtlich. [SIZE=1](Quelle: GEO, Ausgabennr. leider unbekannt. Noch nicht allzu alt.)[/SIZE] Also von "gefälschten" Homosexuellen hab ich ja noch nie gehört.... trotzdem: Vorzugeben, homosexuell zu sein, kann in meinen Augen einen entscheidenden Vorteil bergen: Homosexualität ist immer noch etwas umstritten, und wer zugibt, zu dieser Gruppe von Menschen zu gehören, wird als mutig angesehen. Bewunderung für das "outing", für den Mut, es zu sagen, Aufmerksamkeit, vielleicht ehrliches Interesse ("sag mal, wie is das so? seit wann?" und dgl.). Also Aufmerksamkeit, positive wie negative. Und das ist der Reiz, denn Aufmerksamkeit ist sehr wichtig, und um sie zu erreichen, haben auch schon Mädchen eine Vergewaltigung angezeigt, ohne dass sie geschehen wäre. Ich selbst bin bisexuell und empfinde es als "Vorteil" - die Auswahl ist ja gleich viel größer! :p Andere Frage: ist es eine Beleidigung, "Schwuler" und "Lesbe" zu sagen? Es wird ja immer gerne an Bezeichnungen gefeilt, ich möchte hier nur unsere dunkel pigmentierten Mitmenschen nennen. Das ist angeblich die derzeit einzige geduldete und richtige Bezeichnung! Also: Beleidigung oder Ähnliches oder einfach nur eine simple Bezeichnung? Ich find, es ist keine Beleidigung oder so, auch wenn die Wörter nicht schön gewählt sind vom Klang her (meiner Meinung nach klingt "Schwuler" grob). Nun ja. Valete, die elfe |
| Hieronymus | also ich möchte nicht als homo oder homosexueller bezeichnet werden, sondern vorzugsweise als schwul. beleidigungen sind für mich nur so was wie schw***lutscher oder arschf***er. das muss nun wirklich nicht sein. vor einigen jahren sah das noch anders aus. da galt "schwul" wirklich als beleidigend. kann ich gar nicht mehr verstehen. jetzt hab ich das mit der schwulen tarnung vielleicht verstanden. im film faculty hat sich stoakley auch als lesbe ausgegeben, damit niemand sie nervt. kann sein, dass es damit was zu tun hat. |
| dunkle elfe | Hieronymus. Ich grüße dich. Nun ja, in meinen Ohren ist "homo" auch nicht grade das schönste Wort, aber es klingt abfälliger als Schwuler. Die von dir angeführten Beleidigungen sind ganz klar welche, und ich finde es unmöglich, dass solche tatsächlich im Sprachgebrauch Verwendung finden. Ist denn die Freundin, die an ihrem Freund Oralsex praktiziert, keine "Schw***lutscherin"? mh.. Homosexueller. Klingt, als ob ein Labormensch vor seinem Rattenkäfig stehen würde und jeder Ratte so ihre durch seine Experimente hervorgerufene Eigenart oder Krankheit sagen. (Was ich damit sagen will: es klingt ienfach so wissenschaftlich und unpersönlich! Keinesfalls als Metapher oder gar Synonym für Homosexualität sehen, ich bitte sehr darum! Es ist hormonell bedingt (laut Allan+Barbara Pease), ja, von mir aus, aber sicher keine Krankheit oder Eigenart!) Sich als Lesbe auszugeben, damit niemand sie nervt... kann mir schon vorstellen, was im Film weiter passiert ist *g* Blöde Idee, sowas, echt. Und sowas empfinde ich dann schon wieder als eine Beleidigung Schwulen und Lesben gegenüber, weil solche Leute dann wahrscheinlich gern ein "schwules" oder "lesbisches" Verhalten zutage legen, was die ganzen Vorurteile und Klischees wieder hervorgräbt... und das ist es, was ich daran als beleidigend empfinde. Kommt es mir nur so vor oder werden Bisexuelle eigentlich von der Debatte eher an den Rand geschoben und nciht so vehement angegriffen? So auf die Art: bist zum Glück eh noch halb"normal"? Vale, die Elfe |
| Air | Ein bisschen Bi schadet nie :D :D :D |
| Hieronymus | grüß dich, dunkle elfe. ich versteh schon, was du meinst. homosexuell ist nun mal die korrekte wissenschaftliche bezeichnung für menschen, die das gleiche geschlecht lieben. aber deswegen möchte ich nicht so genannt werden. eben wie du schon sagst: das klingt, als wären wir laborratten. furchtbar... eine schw***lutscherin, also jemand weibliches, der bei einem mann oralsex praktiziert, ist ja völlig nomal, wusstest du das noch nicht? ;) ich frag mich mich immer wieder, warum es immer noch als nicht (ganz) normal angesehen wird, wenn ein paar gleichen geschlechts miteinander sex hat. und diese intoleranz kann ich nicht akzeptieren. kennst du faculty denn? irgendwie konnte ich diese stoakley auch verstehen. aber was mich betrifft, mich als schwul auszugeben, wenn ich hetero wäre, nur damit andere mir nicht zu nahe kommen, würde ich nicht. und bisexuelle menschen... naja, ich finde nicht, dass sie direkt ausgegrenzt werden und schon irgendwie zur debatte dazu gehören, aber eben nur nicht so krass. |
| dunkle elfe | mh, ich finds komplett deppert, dass das einfach nicht akzeptiert werden kann! für mcih besteht das Leben halt amal aus JA, NEIN und JEIN, folglich auch aus "Homo", "Bi", "Hetero" und es ist ja erwiesenermaßen nicht schädlich, unnatürlich, was weiß ich ncohmal! DARÜBER kann ich mich aufregen, ja, weils schlichte intoleranz is! Wie ist es zu so einem gravierendem Wandel gekommen, stellt sich mir die Frage. Vom antiken Griechenland, als Homosexualität noch Prestige getragen hat, und normal bis erwünscht/ersehnt war, zum Jetzt, wo es Anfeindungen und Intoleranz gibt? Vielleicht ist es einfach die überwältigende Angst von Heterosexuellen (ohne ihnen jetzt ein Klischee andichten zu wollen) vor dem Andren, Unbekannten. Und davor, dass Homosexuelle ja doch recht haben könnten mit ihrer "Behauptung", dass das schön ist!? Könnt sein, könnt sein... Kann auch sein, dass sich ganz andere Gefühlswelten auftun, wenn das Geschlecht des Partners (oder der Partnerin, man will ja alles korrekt ausdrücken... :rolleyes: ) das selbe oder halt das andere ist. Wär schon blöd, wenns schöner wär mit einem Gleichgeschlechtlichen, als mit einem Gegengeschlechtlichen, oder? Da müssten sich Heteros. fast leid sehen :eek: ;) Elfe |
| Hieronymus | guck dir doch mal den papst an. selbst die kirche verpöhnt gleichgeschlechtliche liebe. ich finde, dieses thema ist (leider) indiskutabel. deswegen, weil es nie dazu kommen wird, dass beide seiten je auf einen nenner kommen. klar gibt es einige ausnahmen, dass homosexualität akzeptiert wird, aber im großen und ganzen gibt es immernoch viel zu wenig toleranz. aber selbst freud sagte ja schon, den ich im übrigen sehr schätze, dass jeder mensch irgendwo bisexuell ist. bei dem einen ist es eben weniger ausgeprägt, beim anderen mehr. |
| dunkle elfe | hach, hieronymus... komm mir nicht mit der kirche. ich weiß schon, wieso ich austreten werd (wie zwar ncoh nicht, aber das find ich auch noch raus :p ) und freud... mit dem würd ich auch aufpassen, der hat jedem Kind den Wunsch nach Inzest angehängt. Er mag genial sein, aber er war ganz einfach auf Sexualität viel zu fixiert. --Vielleicht hat ihn das so berühmt gemacht? aber, ja, könnte er recht haben damit. könnt sein, könnt sein... eine interessante frage: welche diskriminierung war vorher da: die nach rasse und hautfarbe oder die nach sex. orientierung?? solange man damit zumindest nicht gefährlich lebt und zufrieden damti is, passts, find ich. Man wird nie vollständige Akzeptanz in dem Punkt erzielen... wenn man überlegt, wie lang es schon Prostitution geben mag und wie stark sie akzeptiert/"akzeptiert" wird... is irgendwie ein verdammunswürdiges thema zum drüber diskutieren... weil man sowieso kaum jemanden umstimmen kann, wenn wer dagegen ist, und weil man sich eh einig is unter denen, die es sind oder dafür sind! vale, die Elfe |
| Hieronymus | sicher hat freud auch so seine skeptiker. aber ich stimme ihm ja auch nicht in allen punkten zu. ich glaube, die intoleranz gegenüber rassen und andersfarbigen gab es zuerst, schon allein aufgrund der sklavenhaltung. ich bin zwar katholisch getauft, aber ich hab seit jahren keine kirche mehr von innen gesehen... |
| dunkle elfe | ^^ geht mir genauso Was ich gar nicht verstehe: wieso is die Kirche so stark dagegen? noch eine weitere Frage: welche Organisationen/Einrichtungen sind noch dagegen? Wird die "Homo-Ehe" in Österreich oder auch Deutschland akzeptiert? Welche Vor-/Nachteile hat sie? Wie schauts aus beim Erbe, wird man als Ehepartner akzeptiert? vale, die Elfe |
| Hieronymus | ui, das sind aber ne ganze menge fragen. da muss ich erst mal googeln... heiraten dürfen schwule und lesben in deutschland doch schon. es heißt dann nur eingetragene lebenspartnerschaft... und welches homosexuelle pärchen will denn schon in einer kirche heiraten? also wenn, dann ich bestimmt nicht. ein kind zu adoptieren könnte vielleicht auch schwierig werden, einen kindergartenplatz zu finden ebenso. rechtliche richtige hinderungen gibt es eigentlich nicht. aber guck mal im lebenspartnerschaftsgesetz. da steht alles drin, es wird aber auch oft auf das BGB zurückgegriffen... (mein ex ist jurastudent ;) ) erbregelungen gibt es auch... |
| Liberty Fallen | Eine Theorie besagt, dass jeder Mensch mit einer bisexuellen Neigung geboren wird, die individuellen sexuellen Vorlieben entwickeln sich dann aber unterschiedlich. Ich glaube an diese Theorie, vielleicht spricht da aber auch nur die kleine Psychologin aus mir. Ich selbst habe überhaupt kein Problem mit Homo- bzw. Bisexualität, obwohl ich selbst hetero bin. Mein erster Partner wäre beinahe eine Frau gewesen, aber irgendwann hab ich bemerkt, dass ich nicht so fühle wie sie, und eine Grenze gezogen. Ich könnte mir zwar vorstellen, irgendwann auch eine Beziehung zu einer Frau zu haben, aber im Moment sehe ich mich nach dem männlichen Geschlecht um ;) Was mich aber aufregt sind Aussagen wie "Ich habe überhaupt kein Problem mit Homosexualität, solange mich kein Typ anquatscht oder ich das nicht in der Öffentlichkeit sehen muss" oder ähnliches. Sowas ist doch absolut heuchlerisch. lg, Liberty |
| Dirchi | ...Mhhh... - Liberty, da muss ich Dir auf der einen Seite Recht geben und auf der anderen Seite nicht, ...Deine oben zitierte Aussage - ...und ich weiß genau was Du meinst und kenne diese Typen bestens - ist rein psychologisch und menschlich gesehen schon fast "schizophren", paradox und wirklich affig, ...denn diese Personen haben gewiss schon Berührungsängste ...halt ein Problem mit homosexuellen Menschen und deren Lebensweisen! ...Aber dieses Phänomen kennen wir ja z.B. bei der Ausländerfeindlichkeit und bedeutet ja schlichtweg Angst vor dem Fremden, Unsicherheit und z.T. auch Minderwertigkeitskomplexe. - Also das ist die eine Seite! Die andere, ...ich kann aber auch diese zitierte Aussage rein inhaltlich-faktisch nachvollziehen, nachempfinden und verstehen - ...und das, obwohl ich selbst schwul bin. Denn ich bin sowas von "untypisch" schwul, untuckig und halt ein ganz natürlicher Mensch und mag selbst dieses "schwuppig-tuntige" Verhalten und auch das klischeehafte Getuhe ganz und gar nicht....kann damit nix anfangen und könnte mich wahrscheinlich auch nicht in einen solchen Schwulen verlieben, ...das "ekelt" mich fast förmlich an... - und ich hege wirklich keinerlei Vorurteile dieser meiner mit-schwulen Menschen gegenüber und habe ja nix gegen diese, ...ich bin geoutet, bin mit mir und meiner Lebens- und Liebensweise vollkommen zufrieden, habe keine Probleme damit und genausowenig mein Freundeskreis oder Familie, ...und dennoch kann ich halt den faktischen Inhalt dieses Satzes nachvollziehen (...und es gibt so einige Schwule, die sich genauso wenig wie ich damit identifizieren können und so fühlen)! ;) Aber Fakt ist leider auch, das wirklich so einige Leutz - ...die sich mit vermeintlicher Sympathie und hochachtungsvoller Toleranz gegenüber den Homosexuellen schmücken - echte Heuchler, kleinkarierte Duckmäuler und stereotypisierende Schubladendenker sind! :rolleyes: Ganz lieben Gruß: Dirchi ;) |
| Liberty Fallen | Hallo Dirchi! :) Ich versteh schon, was du meinst. Oft ist es doch so, dass wir uns generell von übertriebenem und aufgesetztem Gehabe genervt fühlen - geht mir ja auch nicht anders. Ich selbst stör mich aber nicht daran, wenn manche Menschen ihre Sexualität offener zeigen als andere (und dabei vielleicht auch in einem gewissen Maße übertreiben). Ich finde aber, dass es ein Unterschied ist, ob man sich nur von jemandem genervt fühlt oder wirklich mit Verachtung, Ekel, etc. reagiert; und ich kann mir nicht vorstellen, dass es für jemanden, der etwas gegen Homosexuelle hat, allzu große Unterschiede macht, ob die jeweilige Person besonders "tuntig" ist oder nicht. Davon abgesehen muss es nicht sein, dass manche Homosexuelle ihre sexuellen Neigungen absichtlich auf eine so "offene" (ich weiß einfach nicht, wie ich es anders ausdrücken soll) Art darstellen. Es gibt sicher sehr viele, die ihre Empfindungen einfach ehrlich ausleben und sich eben nicht verstellen wollen. Auf der anderen Seite gibt es wahrscheinlich auch viele, die provokant sein wollen oder ähnliche Gründe haben, aber ich finde das genauso ok. Das ist doch bei anderen "Gruppierungen" nicht anders. Manche Punks, Emos und viele andere gehen auch sehr offenherzig mit ihrer "Lebenseinstellung" um, verstecken sich nicht und sind nicht selten bewusst provokant - und das sage ich nicht als jemand, der andere kritisieren oder deren Verhalten in Frage stellen möchte (!!), sondern als eine, die sich selbst von ihren Mitmenschen differenziert, sei es durch Auftreten, Kleidung, Persönlichkeit oder Sonstiges ;) Liebe Grüße, Liberty :) |
| dunkle elfe | angeblich soll die sexuelle Orientierung noch lange vor der Geburt feststehen, und zwar durch die Anteile von Hormonen, die an den Fötus abgegeben werden. Frauen haben ja gewisse, winzige Mengen des "Männer-Hormons" Testosteron im Körper, sowie Männer im Gegenzug gewisse Mengen an Östrogen aufweisen. Lesbische Frauen haben einen erwiesenermaßen höheren Testosteronspiegel als Heterosexuelle (Frauen), und Schwule haben einen erhöhten Östrogenspiegel. Außerdem soll sich durch diese pränatale Hormongabe sozusagen das Gehiern anders ausbilden: Lesben haben ein eher "männliches" Gehirn und können somit meistens auch besser einparken ;) und Schwule haben ein "weiblicheres" Gehirn. Sie können sich meist Liedmelodien besser merken als Texte, und haben einen empfindlicheren Sinn für das Erkennen von Emotionen des Gegenübers. Soweit die Pease`sche Theorie (Barbara+Allan Pease, "Warum Männer lügen und Frauen schlecht einparken"), ich finde sie relativ glaubhaft. Grüße, die Elfe |
| Hieronymus | sind testosteron und östrogen nicht auch für die bildung der primären geschlechtsmerkmale zuständig? oder wie war das? |
| dunkle elfe | Hast recht, Hieronymus. Sogar für primäre und sekundäre! Aber Frauen schaun nun mal (meistens) net so wirklich aus wie Männer und haben trotzdem a bissl a Testosteron, und bei Männern isses halt vice versa. Meistens, wohlgemerkt ^^ Trotzdem sind Lesben Frauen und keine Zwitterlinge, genauso wie Schwule halt Männer sind. Auch im Bier sollen weibliche Hormone in geringer Konzentration drin sein, aber Männer werden ja auch nicht gleich zu Frauen dadurch :D Die Dosis machts ganz einfach! schönen Tag wünscht euch -die Elfe- |
| Hieronymus | also ich trink schon mal ganz gern ein bier. da erklärt sich ja dann einiges ;) [quote]Aber Frauen schaun nun mal (meistens) net so wirklich aus wie Männer[/quote] achso? mir ist ist vergangene woche gleich zweimal passiert, dass ich eine frau süß fand, weil ich dachte, es wäre ein mann :D |
| Alex | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] also ich trink schon mal ganz gern ein bier. da erklärt sich ja dann einiges ;) [/QUOTE] [QUOTE]Zur Bewertung der in Bieren und Bierrohstoffen gefundenen Konzentrationen an östrogenwirksamen Stoffen ist die beim Menschen oral wirksame Tagesdosierung von ca. 2 mg Östradiol-17ß zugrundezulegen: um diese zu erreichen, müßten ca. [B]1000 l Bier täglich[/B] konsumiert werden.[I](in Monatsschrift für Brauwissenschaft 7/8, 1997, S. 142ff.)[/I][/QUOTE] Na denn mal Prost! :D |
| Hieronymus | ähm, bei wieviel promille wär man dann? |
| dunkle elfe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B]mir ist ist vergangene woche gleich zweimal passiert, dass ich eine frau süß fand, weil ich dachte, es wäre ein mann :D [/B][/QUOTE] ;) meine lesbische Zimmerkollegin wurde vor kurzem, obwohl sie 28 ist, von einer Trafikantin gefragt, ob der Herr denn auch einen Ausweis habe, denn unter 16 kriegt man bei ihr keine Zigaretten ^^ (sie schaut übrigens nicht so jung aus, und es gibt schon ein paar Mädchen, die, wenn sie ein Mann wäre, sich nicht leicht zurückhalten könnten... was sie mir gegenüber erwähnt haben :D ) liebe grüße! die elfe |
| kien | Also mir persönlich tut es sehr weh, dass ein Homosexueller, zudem er auch noch über Jahre mein Schwarm war und keiner davon wusste, wirklich keiner und noch nicht mal richtig ahnte, dass er mich als Frau nur nicht lieben kann, weil ich einen weiblichen Körper habe. Das tut so weh. Würde ich nämlich mein Geschlecht nicht angeben, so würde er sich in mich verlieben, doch sobald er weiß, dass ich eine Frau bin, liebt er mich plötzlich nicht mehr. Ist Liebe so oberflächlich, oder denken wir alle zu sexuell? Ok, ich denke auch "wenn mich die Person nicht umarmt, nicht küsst, dann liebt sie mich nicht" ebenfalls dumm, aber wie sieht es da mit göttlicher Liebe aus? Gott wird geliebt, Gott liebt. Umarmt einen denn Gott? Nein. Warum lieben ihn dann so viele Menschen? Ich kann ihn noch nicht einmal sehen! Na? Das wäre doch was. Einfach unkörperlich lieben ist so schwer, aber ich möchte es versuchen. |
| rosenkind | [QUOTE]Also mir persönlich tut es sehr weh, dass ein Homosexueller, zudem er auch noch über Jahre mein Schwarm war und keiner davon wusste, wirklich keiner und noch nicht mal richtig ahnte, dass er mich als Frau nur nicht lieben kann, weil ich einen weiblichen Körper habe.[/QUOTE] und als Homosexuelle/r erlebt man genau das am laufenden Band. Manchmal glaube ich, das Leben wäre einfacher und schöner, wenn die komplette Menschheit bisexuell wäre... |
| Dirchi | ;) - Jepp - dat gibbetz und ist nicht gerade selten, ...aber auch DAS ist Leben, gehört dazu und macht's Leben und die Liebe ja auch spannend und herausfordernd! - Und auch hierbei gilt, nix ist sicher außer der Tod, alles vergänglich, auch die Liebe, jede Beziehung und jeder Gedanke! Ach ja, und es gibt auch recht viele Schwule, die ich für nen libbes Mädel stehenlassen würde, weil sie mich schier ankotzen! ...Aber auch genügend Frauen, bei denen ich heilfroh bin, schwul zu sein! - ...Ich find's Leben interessant und lustig!;) :cool: Lieben Gruß: Dirchi |
| rosenkind | Ich weiß, es werden gleich Steine fliegen, aber ich halte die Ansichten von Hetero- und Homosexualität als unumgängliches Gesetz, so wie es heute aufgefasst wird ala eine heterosexuelle Person kann sich [B]niemals[/B] in eine Person des eigenen Geschlechtes und eine homosexuelle Person kann sich [B]niemals[/B] in eine Person des anderen Geschlechts verlieben ohnehin für eine veraltete Vorstellung, eine Illusion. Ich glaube, je freier die Geschlechtsrollen werden, je mehr Frauen toleriert werden, die sich ehr den typischen männlichen Eigenschaften bedienen und Männer, die das bei den weiblichen tun, je individueller Menscher werden und je mehr die Geschlechtsrolle (nicht zu verwechseln mit Geschlechtsidentität) in den Hintergrund gedrängt wird, um so mehr Menschen erkennen ihre gräuliche Einfärbung, wo früher durch die grobe Geschlechtertrennung nur schwarz und weiß sichtbar war. |
| Waldkauz | So... ich (männlich, 18) reihe mich jetzt auch mal ein. Guten Abend allerseits! Wieso sollten jetzt Steine fliegen? Das ist genau die Einstellung, die ich vertrete und auch lebe. Ich denke einfach, dass meine Bisexualität auch ein Stück weit dadurch gestärkt wird, dass ich mir einfach sage 'Du verliebst dich doch in den Charakter und in die guten, sowie schlechten Eigenschaften, die Dein Gegenüber für Dich attraktiv machen. Dann ist doch der Körper, in dem diese wunderbare Person steckt, zweitrangig und somit ist es doch egal, ob Männlein oder Weiblein!'. Aber ich scheine damit wohl auch relativ allein dazustehen. Zumal wissen es nur sehr wenige meiner Freunde. Ich habe nicht den Mut, es allen zu sagen... |
| Demnon | Waldkauz, warum solltest Du mit der Einstellung Einer unter Wenigen sein? Ich finde diese Einstellung ganz plausibel. Es kommt doch tatsächlich nicht darauf an, wie oder was das Äußerliche an dem Menschen ist, den man liebt. Muß denn ein "normaler" Mensch unbedingt hetero sein? Das hat meiner Meinung nach irgendwann mal die Kirche festgeschrieben, und so gilts. Ich für meinen Teil finde es absolut richtig, wenn jder nach seinem Gutdenken lebt, und sich in keine Schublade stecken lässt, solange er mit seinen Vorlieben keinem Anderen schadet oder verletzt gegen dessen Willen. Jeder sollte so leben und lieben, wie er erschaffen wurde. |
| Israfel | hae allerseits! also ich empfinde ebenfalls diese strikte einstellung und unterteilung zwischen homo/bi/hetero als illusionär. sexualität wird durch so vieles gebildet, anziehungskraft ebenfalls... ich tue mir daher auch schwer zu sagen: ich bin bi oder ähnliches... meine meisten beziehungen hatte ich zu frauen bisher, so auch momentan- war aber auch schon in kerle verliebt, ich sehe das irgendwie nicht ans geschlecht gebunden. somit bin ich mit rosenkind d´accord, was das angeht. der großteil der strikten "kampfhetero" abgrenzung, kommt imho von unterdrückten trieben, dem unterbewußten. und ja ich weiß dass es dazu zig verschiedene untersuchungen und studien gibt ("wissenschaftlich" und "psychologisch"), die sicherlich anderes behaupten, aber das ist nunmal meine meinung. ich denke dieses "alle sind irgendwo bi" wird von vielen mißverstanden. alle haben die anlagen, bi zu werden, je nach kulturkreis, "programmierung" im laufe des lebens, sei es durch gesellschaft oder erlebnisse, und alle haben daher das potenzial bzw. eine latente (unterbewußte) bisexualität (wie immer einer mehr der andere weniger). ob bzw wwelcher teil davon sich entfaltet, das steht auf einem anderen blatt geschrieben... naja soweit jedenfalls meine meinung dazu. achja das ich dementsprechend recht tolerant bin, was das betrifft, wer mit wem was in seinem schlafzimmer tut, ist hoffe ich klar. dennoch bin ich bei gewissen verhaltensweisen extrem intolerant. ("kampfheteros" die gewalttätig werden verbal wie real, aber ebenso extrem nervige, mit übertriebener profilneurose ausgestattete schwule/lesben) gruss |
| rosenkind | [QUOTE]ich denke dieses "alle sind irgendwo bi" wird von vielen mißverstanden. [/QUOTE] ich glaube das Problem bei diesem Ausspruch ist, dass es genauso eine unzulässige Zurechtweisung ist wie "ach du, bist nicht schwul/lesbisch, das ist nur eine Phase". homo- hetero-bi... bi ist ein Fach des strikten Schubladensystems, das ich anprangere,ich kann dieSchubladen nicht aufheben, indem ich eine auf alle übertrage, denn das Wort hat seine Definition und sagt aus "jeder steht auf beide Geschlechter". Tut das wirklich jeder? jeder in dem Maße, dass bisexuell eine zulässige Definition wäre? Kann man beispielsweise über jemanden, der mit 14 mal eine Phase hatte, in der er homoerotische Träume hatte und mit anderen Jungs mastubierte sagen, dass er bi ist, wenn er inzwischen 54 ist und nie mehr dergleichen erlebt hatte? Das Problem steckt im Wort selber. Ich kann sagen, dass dieser Mensch durchaus die latente Fähigkeit besitzt, homoerotische Gefühle aufzubauen, ich kann ihn aber nicht als bisexuell bezeichnen, weil bisexuell per Definition bedeutet, dass eine Orientierung an beiden Geschlechtern dauerhaft vorliegt. Und das ist bei dieser Person nunmal nicht der Fall. Meine Meinung: entweder man bedient sich der Begriffe, dann aber auch korrekt oder man lässt es ganz bleiben, wobei man sich meiner Meinung aber bewusst sein sollte, dass diese Schubladen keine Gesetze sind, sondern nur ein Ausdruck der [b]vordergründigen Grundtenz[/b] eines Menschen. Ich persönlich neige inzwischen ehr dazu, mich zumindest für mich selbst von diesen Begrifflichkeiten zu distanzieren, weil ich sehe, dass es eigentlich nur Probleme bringt. Gar nicht so sehr bei den "Heten", denn vielmehr unter vielen Lesben/Schwulen, die sich heute in meinen Augen selber ihre Chancen zur gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz verbauen, weil sie ihre Andersartigkeit ständig hervorheben, mir erschließt sich beispielsweise nicht ganz der Sinn eines spezifisch lesbischen Chores oder einer schwulen Fußballmannschaft als eben zu diesem Zweck, aber gut, das ist ein anderes Thema. Jedenfalls: man bewege sich einmal in der lesbischen oder schwulen Szene und sage "ich bin bi" - was einem entgegengebracht werden wird, sind Vorurteile und Ablehnung, verursacht, durch Menschen vor einem, die sich ebenfalls bi nannten - willkommen in der Schublade. Aber nicht nur das, wenn ich mich dieser Einteilung bediene laufe ich durch die Gegend und denke bei jedem Mädchen, das mir begegnet erstmal: "ist sie hetero oder könnte sie lesbisch/bi sein?" anstatt sie kennenzulernen und herauszufinden, ob ich als Mensch Chancen bei ihre habe. Außerdem führt es dazu, dass mich jedes Gefühl,dass ich Menschen gegenüber empfinde wieder in die Krise des Zweifelns stürzt, ob ich mich dich wirklich richtig benannt habe. Beispielsweise habe ich seit einiger Zeit Probleme mit Männern. ich kann Sex mit ihnen habe, den ich genieße, ich kann mich in Männer verlieben, aber der Gedanke eine Beziehung mit einem Mann zu führen ist eine Unmöglichkeit, denn ich komme mit den klar aufgeteilten Rollen innerhalb heterosexueller Beziehungen einfach nicht zurecht. Dieser Gedanke führte, als ich ihn vor etwa einem Jahr entdeckte wieder zu neuen Zweifeln... bin ich vielleicht doch lesbisch... aber eigentlich... aber das kann doch auch nur Einbildung sein... Das Ironische an der Sache ist ja, dachte man früher über homo-hetero-bi nach um seine eigentlichen Gefühle auszuoten, um sich gegen die Selbstverständlichkeit, als Frau nur Männer und als Mann nur Frauen zu begehren zu etablieren, kenne ich heute meine Gefühle und Bedürfnisse und mein Rätselraten vor einem Jahr drehte sich lediglich um die sinnlose Frage: bi oder lesbisch? was eigentlich völlig irrelevant war, wenn ich sonst wusste, wo ich stehe. Aus all diesen Gründen sehe ich diese Schubladen nur noch als etwas an, was meine Freiheit sehr einschränkt, als etwas, von dem ich mich losgesagt habe und damit viel besser fahre, weil ich ich sein kann, mich icht vor dem Raster rechtfertigen muss und vorallem auch andere Menschen nicht mehr durch dieses Raster filtere. Im Alltag lasse ich es aber durchaus zu, dass man mich bisexuell nennt, einfach, weil ich nicht ständig zum x. Mal darlegen will, was ich hier geschrieben habe. Thema: man verliebt sich in den Menschen, nicht in das Geschlecht: die Aussage hat durchaus einen wahren Kern, ist in meinen Augen aber ein bisschen zu einfach gedacht. Denn das Geschlecht ist [B]ein Teil[/B] des Menschen. Und Geschlechtsrollen darüber hinaus etwas, was auch unsere Kultur immernoch sehr stark prägt. wenn ich mich in einen Menschen verliebe, aber nicht in sein Geschlecht kann das ziemlich problemtisch werden. ich erinnere mich da an eine ziemlich verzweifelte und irritierte Frau, die sich in einen Frau-zu-Mann Transgender verliebte und völlig verwirrt war ob der Tatsache, dass ihr Freund nunmal biologisch eine Frau war. Im Endeffekt ist alles sehr kompliziert, die Möglichkeiten sind unendlich und individuell völlig unterschiedlich. Aber wie ich bereits sagte: je freier die Menschheit von Geschlechtsrollen wird, um so bunter wird sie werden. In meinem Fall z.B. stände einer Beziehung mit einem Mann nichts im Wege, wenn ich in dieser Beziehung beide Seiten voll entfalten könnte. Eine solche Beziehung habe ich sogar schon einmal geführt - ironischerweise mit einem Mann, der nicht hetero war... |
| Waldkauz | @ Demnon Ich sage ja gar nicht 'einer unter Wenigen'... Ich bringe es mal auf den Punkt: Würde ich das so in der Öffentlichkeit darlegen, fände ich sicher wenige bis keine Zustimmung und wenn dann nur oberflächlich, um als tolerant dazustehen. Also ich denke, dass nicht viele dieser Auffassung sind. Schon gar keine männlichen Zeitgenossen. Oder sehe ich das alles zu negativ, und die Welt ist doch bunter, als ich denke? :P Woran liegt das eigentlich, dass homosexuelle Liebe von (nicht zwischen!!) Männern weniger akzeptiert wird, als von Frauen. Ich meine, man sieht nich gute Freunde händchenhaltend über den Schulhof/Marktplatz/sonstiges gehen, wenn dann nur gute Freundinnen... Was ist da 'schiefgelaufen' (bitte nicht so auffassen, wie ich es geschrieben habe :D )? |
| Israfel | rosenkind achja eins nur nochmal kurz, da mir deine gedanken in der hinsicht bis zu einem ziemlich großen grad zusagen: wenn ich von bi rede (sprich von alle haben die anlagen...) habe ich da meine eigene definition, die hat viel mehr facetten, als die HM im sinne von immer von beiden geschlechtern angezogen. ich sehe sexualität durchaus als wandelbar im zeitablauf, so wie alles an einem (sich entwickelnden) menschen dem wandel unterworfen ist... und ich sehe auch innerhalb der schublade "bi" extreme unterschiede... ich denke dass (sprich die definition:"eine Orientierung an beiden Geschlechtern dauerhaft vorliegt") ist auch der grund warum ich mich nicht als bi bezeichnen würde. achja und das du "deine" idealbeziehung frei (in gewissem maße?) von geschlechterrollen mit einem nicht strikt heterosexuellen mann geführt hast wundert mich eigentlich nicht. ironie wäre gewesen wenn er strikt hetero gewesen wäre...(nur meine subjektive meinung ;) ) |
| para83 | bin selber bi ,allerdings in festen händen . es ist nicht immer einfach und gab schon ein paar mal zoff deswegen !aber soll man deswegen seine neigungen unterdrücken? nö ich zumindest nicht!:o |
| Evillight | Bei Announcen wo sich Männer gegenseitig suchen, steht oft immer 'No Bi'. Homo zu Bi scheint auch nicht unproblematisch zu sein. Zumindest hat man bei bi immer die Verheirateten mit Neigung zum Seitensprung auf die andere Seite!? |
| rosenkind | [QUOTE] Zumindest hat man bei bi immer die Verheirateten mit Neigung zum Seitensprung auf die andere Seite!?[/QUOTE] sag ich ja,die Sache mit den Definitionen führt nur zu Problemen, denn genau das ist es, warum die meisten schreiben "no bi", weil sie glauben, was natürlich völlig an der Wirkluchkeit vorbeigeht... ach Bisexuelle sind Heten, die das andere Ufer mal antesten wollen und eh nur betrügen und wieder zurückgehen. So istes zumindest in der Lesbenszene und ich denke in der Schwulenszene ist es auch nicht anders. mir geht der Kleingeist dieser Szenen schon seit geraumer Zeit auf den Geist. Ich habe mit 16 noch was weiß ich wie heftig versucht dagegen anzukämpfen. Diffamierung habe ich ironischerweise nicht von Heterosexuellen sondern von Lesben erfahren, was zum Auslöser (nicht Ursache!) für eine unschöne Entwicklung wurde, deren Auswirkungen mich mein genzes Leben lang begleiten werden. Inzwischen bin ich klüger. Inzwischen habe ich eingesehen, dass es sinnlos und zum Teil auch unter meiner Würde ist, sinnlose Diskussionen mit Leuten zu führen, die 10 Jahre oder mehr älter als ich sind, aber denen ich im Denken vorraus bin. Und ja, ich bin so arrogant zu behaupten, dass ich mit damals 16 schon in dieser Hinsicht Personen vorraus war, die solche Dinge behaupteten, wie ich bereits in [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=64138&perpage=15&pagenumber=2]diesem Thread[/URL] (Beiträge von mir mit bunter Schrift) erwähnt. |
| kien | @Waldkauz, Demnon, Israfel, Rosenkind Bin ganz eurer Meinung. Es ist wirklich schlimm, dass viele, besonders Männer nicht zu dem Thema stehen. Sie haben vllt zu viel "Stolz" um zuzugeben "Ich liebe einen Mann" Viele haben wie gesagt nur Angst vor der Meinung der anderen, darum gehen sie damit nicht auf die Öffentlichkeit zu. Ich finde es so schade, dass sich Männer viel schwerer tun, dass sie zugeben, z. B. einen Mann zu lieben. Ich kenne gut 3 Leute die damit Probleme hatten es je zu erwähnen. Es dauerte sehr lange. Aber es liegt sicherlich nur an der Allgemeinheit. Sie haben vllt vor den vielen anderen Männern Angst, denn die Frauen (wie bekannt) sind da dieser Sache gegenüber viel tolleranter (wie ich sehe). Liegt vllt auch daran, dass Männer auch sexueller denken und es sich gar nicht vorstellen können mit einem Mann eine Beziehung einzugehen. Finde ich schon schlimm, dass besonders Männer mehr Ansgt haben vor den Meinungen der anderen. Ich als Frau dagegen habe absolut keine Scheu mich zu outen, egal was es ist. Schon komisch. Wenn man wirklich 100 Prozent lieben will, dann fällt die Sexualität sowieso völlig flach, denn das ist nur Biologie und bringt einen eigentlich eher von der Liebe ab. Diese ganzen oberflächlichen Gründe müssen verschwinden um 100 Pro zu lieben, so sehe ich das. Ist alles nicht einfach, aber ich werde auf keinen Fall mit jemandem zusammengehen, den ich nicht 100 Pro auf irgendeine Weise liebe. Ok, "Fehler" hat jeder, aber ich lasse mich auf KEINE Kompromisse ein, weil ich mich dann selber anlüge und das will ich nicht. |
| Mrs. Spookiness | Ich für meine Verhältnisse habe absolut keine Probleme mit Bi-/Homosexuellen. Einige meiner Freundinnen/Freunde und sogar Freunde meiner Eltern sind homo-/bisexuell und warum sollte ich mich deswegen den Kopf zerbrechen? Die Begründung "Solange sie mich in Ruhe lassen" will ich für mich nicht benutzen, da ich genauso gut von einem Kerl blöd angemacht werden kann (ist aber komisch, dass man dieses Argument nur von den männlichen Vertretern zu hören bekommt, Frauen habe ich so etwas eher weniger sagen hören....). Meiner Meinung nach, steht doch in solchen Fällen (wie doch sonst auch) die Liebe im Vordergrund, und ich sage nur: Wo die Liebe hinfällt..... Wo sie hinfällt, das ist ihr scheissegal und ich will garnicht von mir selbst behaupten, dass ich mich nie meinerseits in ein hübsches, nettes Mädel verlieben könnte, auch wenn ich jetzt noch mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, dass ich mich weder als bi- noch als homosexuell bezeichnen würde. Die Sexualität kommt doch erst an zweiter Stelle (/sollte an zweiter Stelle kommen), also wenn sich zwei Menschen lieben...warum nicht?? Natürlich wird uns das von Geburt an als falsch eingetrichtert, von daheim, von der Gesellschaft, von den Medien....so viel Gutes und Tolerierendes über Homosexualität konnte ich noch nie irgendwelchen Zeitungen/Fersehberichten entnehmen.... Was natürlich sehr Schade ist, die Welt sollte allgemein näher zusammenrücken, und da stehen für mich Themen wie Homo-/Bisexualität primär im Vordergrund. Allerdings denke ich, dass diese Vorurteile gegenüber solchen Menschen nie verschwinden werden; es gibt eben immer noch viel zu viele konservativ denkende Menschen auf dieser Welt und zu viele, die das als "falsch" oder sogar "schlecht" bezeichnen. Was ich wirklich, wirklich sehr Schade und bedrückend finde; gerade eben durch diese Meinungen entsteht eben auch der Druck, der auf homosexuelle Menschen ausgeübt wird, und sie dazu bringt, sich falsch/schlecht/grundlegen anders zu fühlen, was sie um HIMMELS WILLEN nicht sind und in meinen Augen niemals sein werden. Auf Deutsch: Ich habe absolut nichts gegen Homo-/Bisexualität und begrüße es sogar, wenn ich in der Stadt ein schwules/lesbisches Päärschen rumknutschen sehe, begafft von vollkommen schockierten Bauernleuten, denen sie soeben ihre perfektes, konservatives, elitäres Weltbild vernichtet haben :D Liebe Grüße, MrsSpookiness |
| dunkle elfe | Ich bin inzwischen dabei angelangt, mich in der Linzer Lesbenszene einzuleben, und muss sagen, auch da gibts gedankliche Zusammenstöße wenns um Lesben/Bisexuelle (wie ich eine bin) geht. Eine hat gemeint, sie siehts als ein "nicht zu sich stehen und Hintertüren offen lassen", wenn jemand sagt, dass er/sie bi ist. Ich sehe es nicht so, denn ich finde an Männern und Frauen Gefallen, obwohl ich seit drei Jahren mit einem Mann in einer guten Beziehung lebe. Demzufolge kann ich auch der Aussage iener anderen Lesbe, dass in einer Beziehung eine gewisse Unzufriedenheit da sein muss, damit wer auf die "Idee" kommt, bi zu sein, klar widersprechen. Das Problem bei dem Ganzen: mein Freund kommt nicht damit zusammen, absolut nicth. Er hat jetzt permanent Angst, ich könnte Frauen kennenlernen und zumindest anfreunden... und schön langsam wird das ewige herumdiskutieren, dass ich mich ja auch net in jeden Mann gleich verlieb wenn ich einen kennenlern, nervig... er kann und will es nicht einsehen. Das wiederum belastet die Beziehung schon auch... Bi zu sein ist iene großartige Bereicherung, finde ich, aber es geht mit Problemen einher, so wie JEDE sexuelle Orientierung, denke ich. Ob sie nun "von der Norm abweicht", wie gern gesagt wird, oder nicht. Herzallerliebste Grüße eure Elfe |
| Weltenbummler_S | Hallo Dunkle Elfe! Ich kann Deine Gefühle und auch Verärgerung nur zu gut verstehen. Der Vorwurf an die Leute die Bi sind sie könnten sich nicht entscheiden kommt ja dann von allen Seiten. Ich finde so was einfach Quatsch. Jeder soll seinen Gefühlen folgen und dabei selbst spüren, wo er hingehört. Ich will ganz und gar nicht bestreiten, daß man da auch guten Gewissens bi sein kann. Die Angst von Deinem Freund finde ich schon ein wenig schwierig. Aber Du schreibt ja zu recht, Du rennst nicht hinter jeden anderen Mann hinter her. Vielelicht steht da ja auch einfach die Unsicherheit dahinter, wie er mit einer möglichen "Konkurentin" umgehen sollte. Ich glaube mit dem eigenen Geschlecht kann Mann oder Frau sich wohl eher messen. Ich kann mir halt vorstellen, daß dies da auch mit eine Rolle spielt. Lass Dich auf jeden fall net in Deine Gefühlen von so blöden Bemerkungen verunsichern. |
| rosenkind | das Ironische ist ja, dass zumindest meiner Erfahrung nach, Lesben durchschnittlich mehr Probleme mit Bisexuellen haben als die heterosexuelle Welt. Die wahre Intoleranz herrscht nicht mehr so stark wie dargestellt im großen Lager derjenigen, die auf das andere Geschlecht stehen, sondern in der kleinen Gruppe derjenigen, die nur auf ihr eigenes Geschlecht stehen. Aber schaut man sich das ganze mal von der Nähe an, weiß man auch warum. Es kommt mir so vor, als bestände ein Großteil der lesbischen [B]Szene[/B] (bitte nicht verwechseln mit Lesben allgemein) aus Damen, die ihre enormen Minderwetigkeitskomplexe versuchen durch das Gruppengefüge zu kompensieren. Was sich da in den manchmal schon ziemlich derben Angriffen gegenüber Bisexuellen zeigt, ist nicht die vordergründige Stärke, sondern eine enorme Schwäche. Man hat sein eigenes ich aufgegeben und sich dem Gruppenich unterworfen, weil "gemeinsam sind wir stark", alles Außenstehende wird als Bedrohung für die Gruppe empfunden und muss bekämpft werden. Das Wort "Gay Pride" was ja auf deutsch so viel heißt wie lesbischer/schwuler Stolz wird ad absurdum geführt, wenn man sich überlegt, warum Lesben keine bisexuellen Freundinnen wollen. Da wird als Grund in den allermeisten Fällen die Angst aufgeführt, sie könnte zurück zur Männerwelt gehen, Frau könnte ihr nicht genügen, man könnte ihr nicht geben, was sie will. Und was sagt uns das? Was sagen uns diese Ängste ungenügend zu sein? Die eigentliche Aussage ist sowas wie "ich bin nicht normal, wieso sollte sie also das unnormale dem normalen vorziehen, ich bin [B]der heterowelt unterlegen[/B] " Von Stolz sehe ich da nichts, sondern nur die, wenn auch latente Bestätigung an die Heterowelt, dass sie mit ihrer Meinung, Lesben sind nicht vollwertig, Lesben sind schlechter, richtig liegt. Ich finde das Verhalten der homosexuellen Szene ohnehin ziemlich paradox in unserer heutigen Zeit. Nie war die Gesellschaft zumindenst in DE so offen mit dem Thema, die Früchte der Jahrzehnte langen Bewegung könnten jetzt geerntet werden. Man könnte die ausgestreckte Hand annehmen und durch einen Umschwung wirklich daran arbeiten, dass man den Status der Normalität erhält, den man schon immer wollte. Stattdessen beschweren sich einige, dass zu viele Heteros auf den CSDs wären, die eins politisch angeregte Demo ist ohnehin verkommen zu einer schrillen Party, auf der nur noch möglichst auffallend die Andersartigkeit demonstriert wird und lauter solche Sachen :eek: Vor langer Zeit sagte man ein kluger Mensch: Die Revolution frisst ihre Kinder. dasselbe heute hier... wie dem auch sei, ich wunder mich heute noch, wie ich von so viel stumpfsinniger Intoleranz, die sogar Disskussionen darüber führt, dass echte Lsben keine Dildos benutzen dürfen, jahrelang habe so unterbuttern lassen und in jeder Diskussion über das Thema Bisexualität immer wieder betont habe: viele gehen NICHT fremd, viele verlassen ihre Freundin NICHT wegen einem Mann, wo doch ironischerweise, die selben, die solche Vorwürfe aussprachen genügend Lesben kennen, die fremdgehen oder ihre Freundin für eine andere Frau verlassen. heute lach ich drüber, auch wenns manchmal schwer ist. Aber ich habe mir eines vorgenommen: mich darf nur kritisieren und ernsthaft mit mir diskutieren, wer auch wirklich mich sieht und auf einer Ebene mit mir ist. Alles andere ist keinen Gedanken wert... |
| dunkle elfe | hey rosenkind! du hast nicht unrecht, in der l-szene finden sich viele frauen, die extrem mitläuferisch agieren und auch sehr... mh, von minderwertigkeitskomplexen "betroffen" sind. Bei manchen hat man ernsthaft das Gefühl (bzw. sie erzählt es einem gleich selber so, locker weg und gleich in den ersten 3 Sätzen..) dass sie keinen Mann gekriegt hat und deshalb jetzt schaut ob bei Frauen mehr geht/es einfacher geht. Was ich persönlich furchtbar finde, denn Sexualität ist etwas, was ich selbst spüren muss, bzw. in welche Richtung meine geht, und ich werd mich doch nciht in eine andere Richtung drehen, nur damit ich da Erfolg und Selbstbestätigung kriege? So gesehen sind schon einige schräge Figuren da. Und wenn wer bi ist-wieso regen sich bitte eindeutig lesbische Frauen darüber auf? Sie sollten selbst am Besten wissen, wie es ist, wenn man "von der Norm abweicht" und nicht bzw. nur schwer akzeptiert wird. Und sie müssten selbst doch am Besten wissen, dass man gegen die eigene sexuelle Orientierung nichts machen kann, sofern man sich nicht mit aller Gewalt "umpolen" will und sich damit selbst ein schönes Leben verwehrt. Dass man auf Männer und Frauen steht, ist doch lange noch kein Grund, überhaupt die Idee allein zu haben, dass sie sich nicht mit einer Frau begnügen wird. Wenn sie eine Frau liebt, wird sie nicht dem nächsten Mann um den Hals fallen, und wenn sie einen Mann liebt, wird sie nicht alle Frauen anbaggern. Und wieso sollten bitte Lesben nicht auch Dildos benutzen? Fisten ist ja auch schwer in diese Richtung gehend... und wenn es einer Frau gefällt, was soll daran nicht-lesbisch(-genug) sein? Das ist ja so als ob ich sagen würde: Lesben dürfen keine S/M-Neigungen haben, denn Frauen sind ja sanft und lieb und das geht nicht zsamm und passt nicht! Also Diskussionen gibts... Sexspielzeug ist dazu da, die Lust und den Spaß am Sex zu erhöhen, und wenns beiden gefällt, ist das Ziel erreicht! Und es wurde nicht erfunden, um Frauen zu ermöglichen, herauszufinden, ob ihre Partnerin jetzt eine "echte" oder "unechte" Lesbe ist :rolleyes: Aber wie in jeder Szene gibts genug wunderbare und dämliche/nicht so wunderbare Mitglieder... Wahre Lesben dürften ja dann eigentlihc in ihrer Männerabneigung/-lehnung (wie sie teilw. wirklich zu beobachten ist..leider!) nicht ienmal ncoh mit Männern reden, sondern nur mehr in weiblichem/lesb. Kreisen verkehren... soweit also zum "true"-Begriff :rolleyes: |
| rosenkind | Vor 3 1/2 Jahren habe ich im Nightwish -forum von einem User dort mal folgenden Satz gelesen: "Der Kern jeder Szene ist mit Idioten besetzt". Sicher war das sehr zynisch und pauschalisierend, aber es hat doch sein wahres. Und die Lesben- oder auch die Schwulenszene sind nunmal eine Szene. Und in jeder Szene gibt es dieses true/untrue Gedöns und Menschen, die es nötig haben,sich so über eine Szene zu definieren. Das Schlimme an der Homosexuellenszene ist nur, dass sie zum Gegenstand ihrer true/untrue-Kriterien etwas nehmen, was nicht explizit ihnen gehört: die sexuelle Orientierung. Wenn der Kern der Gothicszene sagen würde: ein echter Goth muss sein Gesicht weiß schminken, schwarzen Lippenstift verwenden, muss sich auf Friedhöfen rumtreiben und darf nur nachts aus dem Haus, dann ist das zwar ebenso idiotisch, aber noch gerechtfertigt, weil "Gothic" alleiniger Gegenstand der Gothicszene ist, aber "Lesbisch" oder "schwul" ist nicht alleiniger Gegenstand der Lesben/Schwulenszene. nur: diskutieren bringt wenig. ich erlebe es, dass über so Sachen wie diese Dildogeschichte tatsächlich ernsthafte Diskussionen geführt werden, dass man das doch nicht daran festmachen könnte... ich kann da inzwischen nur noch den Kopf schütteln, derart absurde Sachen sind in meinen Augen keine Diskussion wert. Meine Hoffnung liegt auf zukünftigen Generationen, die in einem so offenen gesellschaftlichen Klima aufwachsen, dass sie solche unsinnigen Szeneattitüde gar nicht erst entwickeln |
| Sheyla | Hey... also ich habe absolute nix gegen Bi-Sexuelle oder Homo-Sexuelle. Hbe selber ein paar Freunde die aufs andere Geschlecht stehen.:D |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] Der (männliche) Bekanntenkreis wird sich fragen, was der mit seiner Freundin (im Bett) gemacht hat, dass die nun ne Lesbe geworden ist, da muss es ja echt schlimm gewesen sein.[/QUOTE] Ein unverbindlicher Rat am Rande: Such dir einen anderen Bekanntenkreis. [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] Ausserdem geht es auch um Macht (und Männlichkeit), zumindest in unserer Kultur ist der/die Penetrierte immer der/die Schwächere. [/QUOTE] Also je nach Geschlecht vermute ich hinter dieser Aussage entweder einen Penisneid, oder Chauvinismus, oder beides. |
| Tricky | diesen thread gibt es schon seit 2001 seh ich gerade.scheint wohl ein heißes thema hier zu sein hehe.ich schließ mich mal der mehrheitsmeinung an und sag :jeder wie er will/denkt. oder nicht ;).laut Freud hat jeder bisexuelle neigungen ,nur werden sie durch geselslchafliche zwänge unterdrückt.ich denk da ist was dran. |
| VillesAngel666 | Ich frag mich auch echt,was manche Leute gegen Homosexualität haben!!!!Des is nur unsere total verblödete Gesellschaft!Gut,heutzutage wird es natürlich mehr tolleriert als früher..aber trotzdem..es gibt immer noch so viele Vorurteile..is doch zum kotzen! |
| Kinch | Ja, ich habe auch den letzten Satz deines jetzigen Postings gelesen. Das die Penetrierte immer die Schwächere wäre, klingt nach feministischer Rhetorik aus den 70er. Daneben soll es auch im Bekanntenkreis, sogar im männlichen Teil des Bekanntenkreises, durchaus Personen geben die Bi-sexualität kognitiv erfassen können. Und in einer Liebesbeziehung denke ich, ist es für den Mann von untergeordneter Bedeutung warum sie Schluss macht. Hart ist es so oder so. Edit: Mit warum, meine ich ob wegen Mann oder Frau. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] Was glaubst du denn, warum Schwule diskriminiert werden/wurden? Sich penetrieren zu lassen gilt als unmännlich, das ist doch ein wichtiger Punkt, sicher es ist nicht nur das....[/QUOTE] Schwule werden diskriminiert aus den gleichen Gründen warum Minderheiten öfters in der Geschichte diskriminiert wurden: Xenophobie, Projektion eigener Lebensprobleme auf die Personengruppe, asoziale Verhalten-/Denkmuster, Unwissenheit, mangelende Differenzierung zwischen dem eigenen ästhetischem und moralischem Empfinden, Erziehung, Neid wegen selbst unterdrückter Neigungen und so weiter und so fort.... Dass sich Penetrieren lassen manche Menschen als Unmännlich auffassen, sagt dennoch nicht dass in unsere Kultur der Penetriere Part immer der Schwächere wäre. Das ist einfach Quatsch. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] Ich befürchte, dass es nicht nur manche sind. Ich denke, dass diese Ansicht auch zur Zeit populär ist, irgendjemand kauft ja auch diesen ganzen deutschen Porno-Rap-Kram....[/QUOTE] Auch beim Softsex werden Menschen penetriert. Bei Porno-Rap-Kram wird die Frau nicht in die Inferiorposition gedrängt, weil sie penetriert wird, sondern wegen der Art und Weise wie sie penetriert wird. Das Gangbangs, die Reduzierung der Frau auf austauschbares Sexualgut, und Gewalt gegen die Frau sie in die Position der "Schwächeren" drängt bestreite ich nicht. Allerdings empfinde ich meine Geschlechtsgenossen die durch solche Videos ihre eigene Unsicherheit kompensieren wollen, weder als Männlich noch als Stark. Das sind nicht selten arme Würstchen die es kaum fertig bringen mit einer Frau ein normales Gespräche zu führen. [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] Das Christentum und seine Instutitionen sind nicht so unschuldig an der Diskriminierung der Homosexueller, es war lange auch ein Bestandteil unserer Kultur und ihrer grotesken Auswüchse.... [/QUOTE] Normativ abweichendes Verhalten war/ist in fast jeder Kultur schon immer stark sanktioniert, und ich behaupte dass ist sogar das natürlichere Verhalten. Toleranz erfordert eine heterogene Gesellschaft in der es viele Minderheiten gibt, die ihr Anderseins offen ausleben. Denn nur im gelebten Kontakt mit der Andersartigkeit kann der Mensch die Scheu davor überwinden. Und stelle dir mal vor: Ich kenne sogar homosexuelle Christen. Zugegeben: Bisher machte keinem die Vereinigung von Homosexualität und Christentum keine Probleme, aber möglich ist es offenbar doch. Die Schuld für eine Diskriminierung ist deshalb in meinen Augen weniger im Christentum zu suchen, als viel mehr beim einzelnen Menschen der diskriminiert. |
| Lea B. | Ich mach hier einfach mal weiter. Ich bin sleber bi und habe sit einem Jahr einen Freund(der auch an Männern nicht ganz uninteressiert ist). Probleme gab es nie,da es sogar angenehm ist,wenn er einer Frau 'm bisschen hinterherguckt,guck ich auch gerne mit:D ! |
| Bloodmoon | Ich bin auch bisexuell... aber monogam :) Entweder Freund oder Freundin. Wobei ich sagen muß ich hatte bis 26 nur andere Frauen und jetzt aber einen ganz tollen Freund :) |
| Heathcliff-WH | ...supression is impossible, i must let it out... Sind nicht alle Menschen bisexuell? Zumindest die, die sich nach Liebe sehnen? Denn Liebe passiert auf einer immateriellen Ebene. Aufgrund der Metasexualität der Seele rückt das Geschlecht hierbei in den Hintergrund. Da wir aber dazu verdammt sind Liebe auf einer materiellen Ebene auszutragen, ergeben sich Konstellationen wie Frau-Mann, Frau-Frau, Mann-Mann, usw. Ich selber sehe mich weder als Mann noch als Frau, gleichzeitig aber als beides und hauptsächlich doch als Mann und hin und wieder als Frau. So würde ich mich selber als androgyn bezeichnen und rechne der Androgynität einen hohen ästhetischen Wert zu. Doch auch ein männlicher Mann besticht durch seine eigene Ästhetik und was kann schöner sein als die Kurven einer Frau? Deswegen zelebriert eure Sexualität, solang sie nicht in die Freiheit eines anderen eingreift. Und ich merke, dass ich sowas ähnliches schon mal hier rein geschrieben habe. Dreht sich die Diskussion im Kreis? Sie geht ja auch schon ziemlich lange. |
| Hieronymus | mein freund "kämpft" gerade mit seinem comingout. er selber ist bi, stammt aus einem sehr konservativen 5000-seelen-örtchen und hatte bis jetzt auch nur mit frauen etwas... bis er eben mich kennen lernte. zunächst wollte er unsere beziehung geheim halten und sich weder vor seiner familie, weder vor seinen freunden und erst gar nicht im kollegenkreis outen. an sich kam ich damit klar... gestern hat er es nicht mehr ausgehalten und hat es seinem besten kumpel erzählt. und siehe da: die reaktion war durchaus positiv. nur die entscheidung musste ich ihm selber überlassen. ich konnte ihm nur den rücken dabei stärken. |
| para83 | bei der bi-sexualität sind die feedbacks eher positiv wie bei homosexualität (meine erfahrung). habe selber bis jetzt auch nur positive erfahrungen gemacht und solange der/die feste freund/freundinn (sofern vorhanden ) das akzeptiert und toleriert ,ist das eine feine sache !!! |
| Waldemar | Intressant finde ich, das Ansehen in der Gesellschaft und die rechtliche Situation der Homosexualität im Laufe der Geschichte. Sie war einer großen Wandlung unterworfen. Im alten Griechenland war Homosexualität eine weit verbreitete Art der Liebesbeziehung und gesellschaftliche voll akzeptiert. Geschlechtsverkehr unter Männer gehörte sogar zu einem wichtigen Ritual, um junge Männer in den Kreis der Erwachsenen aufzunehmen. Einen philosophischen Überbau erhielt die Homosexualität u.a. durch Sokrates und Plato. So praktiziert man den "wahren" Sex nur unter Männern. Frauen dienten nur zum Zeugen. Auch die Spartaner verhielten sich ähnlich. Sie hatten eine harte militärische Ausbildung. Jeder angehende Hoblit hatte einen Mentor, mit dem er den ganzen Tag verbrachte. Sie hatten nicht selten auch Sex. Der Verkehr mit Frauen war untersagt und fand nur heimlich und des Nachts statt. In Rom war Homosexualität weniger weit verbreitet, wurde dennoch gesellschaftlich ebenfalls akzeptiert. Wie schon erwähnt Das Christentum ächtete die Homosexualität, die schon sehr früh mit dem Tod bestraft wurde. Diese Einstellung entstand aus dem Glauben, dass Lust und Sexualität als Sünde anzusehen seien und nur in der Ehe zur Zeugung von Kindern geduldet werden dürften. Homosexualität galt daher als schweres Verbrechen gegen Gott und die Natur des Menschen. Auch heute noch gilt im Christentum die Homosexualität als Sünde. In der Zeit der Aufklärung und der französischen Revolution wurde Homosexualität, im Gegensatz zum Mittelalter, weniger als Verbrechen und mehr als Krankheit, die es zu heilen galt, angesehen. Preußen wandelte die Todesstrafe in eine "Zuchthausstrafe" um. Noch bis 1969 bestand der § 175 in der von den Nazis verschärften Fassung weiter, was vom Bundesverfassungsgericht 1957 als rechtmäßig anerkannt wurde. Die Polizei arbeitete bis dahin mit Spitzeln in der schwulen Subkultur und geheimen Rosa Listen, auf denen Namen homosexueller Männer verzeichnet waren. Im September 1969 wurde der § 175 dahingehend geändert, dass Homosexualität nur noch mit Männern unter 21 Jahren als strafbar galt. Eine weitere Reform fand im Juni 1973 statt, als die Altersgrenze auf Personen unter 18 Jahren gesenkt wurde. Erst 1994 im Zuge der Rechtsangleichung mit der DDR wurde der Paragraph völlig gestrichen und dem Sexualstrafrecht der Heterosexuellen angepasst. Demnach sind homosexuelle Praktiken, genau so wie heterosexuelle, nur noch mit Kindern unter 14 Jahren und unter bestimmten Voraussetzungen mit Menschen zwischen 14 und 16 Jahren strafbar. Wir haben lange gebraucht um uns vom Mittelalter abzugrenzen. Doch noch immer gelten die Vorurteile in den Köpfen. Ein privates Beispiel. Mein bester Freund dessen Bruder ist schwul. Wir waren eingeladen auf eine Hochzeit in Bayern. Eine sehr konserative Hochzeitsgesellschaft waren versammelt am Tisch und gaben sie dem typischen small talk hin. Dann kam die Frage an den schwulen Bruder: "Naaa? , wie gehts denn eigentlich so deiner Freundin?" Daraufhin formte sich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht : " Ich habe keine Freundin.. Ich bin schwul!" Darauf hin bekamen sie alle keinen Bissen mehr runter. Was mich sehr belustigte :) |