| schlafundtod | Oft denke ich mir, was in vielen einschlägigen filmen etc. für einen wind um die sogenannte jenseitige welt gemacht wird, denn für mich ist eigentlich klar, dass diese parallel zur unserer wahrnehmung existiert, und dass es an sich nichts aussergewöhnliches ist, wenn sich diese welten paaren und schnittmengen enstehen. Oft spüre ich z.b. die anwesenheit verstorbener, mir nahestehender personen, was mir aber mehr trost als angst bedeutet. Eure meinungen würden mich interessieren, denn im alltag steht man mit solchen gedanken meist abseits. |
| gin'iro | EDIT: Thread wieder offen. |
| bndk'snt | hm ich habe vorher zwar gehofft, dass es so etwas gibt, aber konnte es auch nie ganz glauben, bis ich es selbst erlebt habe. also solche erfahrungen, wenn man die anwesenheit von toten spührt. vielleicht hast du ja lust dass wir uns drüber emails schicken. zumindest möchte ich das nicht hier breittreten. |
| Demon17 | Ich habe neulich im Fernsehen einen Physiker gesehen, der meint, die Toten weilen weiterhin unter uns, wir könnten sie nur nicht wahrnehmen. Er hatte sogar irgendein Messgerät mit dem er sie meinte feststellen zu können. Ich bin mir jedoch nicht sicher was der Mann da mißt. Jedenfalls erscheinen Sie mir manchmal in den Träumen. In uns existiert sicher ein Rest der nahestehenden Verstorbenen, alles ander ist Spekulation. Die Verneinung ebenso wie die Bejahung. Es ist jedenfalls nicht im wissenschaftlichen Sinne intersubjektiv verifizierbar. Heut Nacht kommt er wieder... |
| NeM3s!S | Ich glaub du meinst "Ektoplasma", so heißt das was die bei Ghostbusters immer messen... Ansonsten konnte ich noch keine Verbindungen zu Verstorbenen ausmachen, zumindest auf "normaler" Bewusstseinsebene, ich denke dass ist einfach nur die Lücke die entsteht wenn die Person nicht mehr da ist und man nachdenkt, wo die Person jetzt ist und/oder ob sie einen beobachtet oder begleitet. |
| Dark Luzifer | Ich denke zwar nicht, dass sich Verstorbene im Nichts auflösen, aber dass sie die ganze Zeit "anwesend" sind finde ich fragwürdig. Schließlich möchte man wenigstens nach dem Tod seine Ruhe haben. Im Übrigen schließe ich nicht aus, dass man sich zwischen den "Welten" bewegen kann, auch wenn es den Toten vermutlich leichter fällt. Jedoch besteht keine große Notwendigkeit darin (beiderseits), was dazu führt, dass das Auftauchen eines Toten in unserer Welt wirklich ein Ereignis ist. |
| SilentDeath333 | Ich denke das sich Jenseits und Disseits gar nciht so fremd sind. auch ich habe schon die Anwesenheit von Toten gespürt und glaube darum an Geister. Beide Welten können sich auch vermischen, denke ich. Man befindet sich z.B. kurz vor dem Schlaf, in einer Welt, die eine Zwisschenbene ist. Man kann wenn man sich konzentriet, so wie Schamanen es z.B. tun, viel erfahren. Es gibt Meditationen, die einem helfen Dinge besser zu verstehen. Mir hilft es auch, wenn ich durch Gedanken Kontakt zu den Geistern aufnehme, es berunhigt mich und gibt mir Zeichen. Das klappt übrigens auch bei Menschen, zu denen man eine tiefe verbindung hat. Im übrigen ist, das nicht aussergewöhnliches, weil alle Menschen es einst konnten, nur ist das lange her, zu einer Zeit in der wir keine Sprache brauchten. Damals war Telepathie, zu Lebenden wie zu Toten die einzige Kommunikation, und meiner Meinung nach ist es immer noch die bessere. |
| Eisnarzisse | Ich glaube dass es so was wie eine 2. Welt neben der, in der wir uns jetzt befinden, gibt. Wenn man stirbt, geht der Geist in diese 2. Welt über und kann wie durch eine Tür in unsere Welt gehen... In diesem Sinne glaube ich dass die Toten sozusagen manchmal unter uns sind. Ich habe sie noch nie gespürt, aber ich kann mir gut vorstellen dass es so sein könnte. Ich bin sowieso der Ansicht, dass man sich den Tod selber gestalten kann, mit all seinen dunklen aber auch hellen Seiten. |
| Klarion | Ich habe eine Bekannte (die Freundin meines besten Freundes), die so ihre Prbleme damit hat. Sie kann z.B. mamnchmal sehen, das Leute nicht mehr lange zu leben haben. Jüngstes Beispiel ist... war ihre Nachbarin, eine ca. 80 jahre alte Dame. Als sie Sie zum letzten mal gesehen hatte, sagte sie, das sie über dem Kopf ihrer Nachbarin einen dunklen Schatten (so nannte sie es zumindest) sehen kann. Zwei oder drei Tage Später hatte die Dame einen Herzinfarkt und starb. Sie sagte nur, das ihr das nicht zum ersten mal passiert ist und tat die Sache beiläufig ab. Viel grössere Probleme hat sie damit, das sie hin und wieder verstorbene Menschen sehen kann. Ich weiß, die Vermutung, das entweder ich oder Sie den Film "The sixth Sense" zu oft gesehen hat, liegt nahe, hat aber nichts damit zu tun. Ein Beispiel, das mir mein Freund erzählt hat: Er war bei ihr zuhaus und sie sahen Fern, wobei er mit dem Kopf auf ihrem Schoß gelegen hat. Da er mit dem Ohr an ihrem Bauch lag, konnte er hören, wie ihr Herz plötlich wie wild anfing zu schlagen. Als er sie ansah, saß sie mit aufgerissenen Augen da und starrte ins leere Zimmer. Als er sie dann Gefragt hat, was los sei, sagte sie, das sein Bruder da sei. Zur Info: Sein Bruder ist etwa 8 Jahre(?) befor die beiden sich kennengelernt haben, bei einem Motorradunfall gestorben. Sie hatte ihn also noch nie gesehen, da er auch kein Fotoalbum besitzt. Sie konnte ihn allerdings bis auf das kleinste Detail beschreiben. Auch das ist bei ihr kein Einzelfall, und sie hat sich schon so gut wie möglich daran gewöhnt. Einmal, so hat sie mir erzählt, war ihr Toter Vater bei ihr zuhaus. Das war auch eines der wenigen male, das sie mit einem dieser Geister geredet hat. Sie fragte ihn, warum er da sei, worauf er geantwortet hat, das er seinen lagjährigen Schulfreund abholen wolle, und sie sich keine Sorgen zu machen braucht. Am nächsten morgen bekam sie einen Anruf, von der Frau(?) des besagten Freundes. Er war nachts im Schlaf gestorben. Ich glaube, es erübrigt sich noch zu erläutern, ob ich an Geister glaube, oder nicht. |
| Dustdreamer | Hi, Ich denke das wir einfach in unserer Daseinsform "verlernt" haben bewusst zu sehen. Wir sind mit den äusseren Einflüssen so stark überreizt das unser Gehirn die Informationsflut nicht mehr verarbeiten kann, oder will. Es ist wie ein 7 Sinn der heute nicht mehr gebraucht wird, oder eigentlich meiner Meinung nach mehr denn je. Der grossteil der Menschheit ist so intollerant und selbstgefällig, das ein "es könnte ja sein" nicht einmal ansatzweise akzeptiert wird. Der Tod ist für mich nur ein Übergang von der einen Daseinsform in eine Andere. Dustdreamer |
| Schattenwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von schlafundtod [/i] [B]Oft spüre ich z.b. die anwesenheit verstorbener, mir nahestehender personen, was mir aber mehr trost als angst bedeutet.[/B][/QUOTE] Ich habe eine Freundin, die mir ähnliches berichtet. Ich selbst verfüge leider nicht über diese Wahrnehmung, bin aber fest davon überzeugt, dass es (wenn man es denn so nennen will) ein "Jenseits" gibt. Habe mich auch schon literarisch mit dem Thema auseinander gesetzt - die dort geschilderten Beispiele und Erklärungen haben mich überzeugt. Ich persönlich glaube daran, dass eine Seele durch Wiedergeburt nach 'Vollendung' strebt. |
| Schwarze Traene | Ich glaube auch daran, dass Verstorbene teilweise bei uns sind, ich kann sie zwar nicht sehen, aber irgendwie spüre ich es... Teilweise sehe ich die Verstorbenen auch in Träumen, als ob sie mir was sagen wollten. |
| dying-rose | Einbildung ist auch eine Bildung. Meine Patenschwester hat angeblich ihren toten Onkel gesehen, während ich mit im Zimmer anwesend war. Er hätte hinter meinem Rücken irgendwelche Faxen gemacht (dabei habe ich die Geister nie verärgert) und dann ist er in die Küche gelaufen und hat Pfannen und Töpfe umgeschmissen (sogar als Geist kann man nicht ganz dicht sein). Ich habe den Krach in der Küche auch gehört, wußte aber, dass die Mutter dort am Kochen war. Soviel zum Thema subjektive Wahrnehmung. |
| shadowwolf | [gelöscht] |
| rainraven | Ich glaube auch durchaus, daß die Toten nicht einfach aufhören, zu existieren, wenn sie sterben. Sie sind nur nicht mehr körperlich greifbar. Der christliche Glaube lehrt ja auch von der Auferstehung der Seele, als wäre dies nichts Besonderes. Doch ich denke auch, die Toten sind dann ganz glücklich in der Ebene oder Welt, wo sie sich befinden, so daß sie nicht mehr permanent unsichtbar bei uns "herumgeistern" müssen oder wollen, und uns damit verunsichern. Ich denke, für sie als Geistwesen ist es bestimmt leichter, zwischen so Ebenen so wandeln und bei uns zu sein als für uns, sie zu spüren oder zu sehen. Ich bin Naturwissenschaftler und sollte eine nüchterne Sicht der Dinge haben und alles beweisen können, aber ich denke durchaus, daß das nicht nötig ist und so eine Existenz der Toten dennoch möglich sein kann. Auch ich, nicht sehr esoterisch und nicht an Schamanen oder anderem "Übersinn" interessiert, auch niemals in Kontakt mit Drogen oder Trance gekommen, habe schon einmal die Erfahrung gemacht, daß mich zwei tote Freunde in so einem Zwischentraumzustand besuchten und bei mir waren, vielleicht, um mich zu beruhigen, daß es ihnen gut ginge oder sich von mir zu verabschieden. Jedenfalls konnte ich in dem Zustand nicht aufwachen, war wie in Narkose, aber ich hörte deutlich die Geräusche und Musik und spürte/sah, was in der Wohnung real vor sich ging, aber dann war da auch noch so eine Wärme, ein eigenartiges helles Zwielicht und die fast greifbare Anwesenheit meiner Freunde. Als ich endlich erwachsen konnte, liefen mir die Tränen runter und es war eine Mischung aus Trauer und Freude, was ich empfand. Ein anderes Mal habe ich fast sichtbar die Aura meines toten Vogels im Zimmer gespürt. Und ich denke nicht, daß ich mir das einbilde, sondern daß sie durchaus bei uns sein können und wollen. Doch ich möchte keine Spekulationen über ein Geiet abgeben, vom dem ich viel zuwenig Ahnung habe. Ich glaube, daß meine "Antennen" normal einfach nicht fein genug sind, diese Wahrnehmungen wie den "drohenden Schatten" (klingt ja ganz wie in dem Buch "Wächter der Nacht") im Alltag zu empfinden, doch ich spreche es anderen Menschen auch nicht unbedingt ab. Bloß kann man damit auch viel Schindluder treiben und es gibt sicher "schwarze Schafe", die sowas nur zu Sensationszwecken behaupten oder "ganz normale" Vorkommnisse, Träume, Trancen oder Drogentrips misinterpretieren... |
| Anaximander | [QUOTE][i]Original geschrieben von schlafundtod [/i] [B] Eure meinungen würden mich interessieren, denn im alltag steht man mit solchen gedanken meist abseits. [/B][/QUOTE] Was seine guten Gründe hat, da diese Ansichten irrational sind und jeglicher vernünftiger bzw. empirischer Grundlage entbehren. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i] Was seine guten Gründe hat, da diese Ansichten irrational sind und jeglicher vernünftiger bzw. empirischer Grundlage entbehren. [/QUOTE] Mich deucht, hier führt wer einen Kreuzzug im Namen der Wissenschaft. [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Fanatismus]think about[/url]... ;) |
| Seneca | Kreuzzüge werden für gewöhnlich von Gläubigen geführt. Das verkrampfte Pochen auf die Empirie ist dagegen nur die Angst vor der Existenz einer Welt außerhalb des eigenen, recht beschränkten Horizonts, welcher der Geist mit dem Ballast der Körperlichkeit nicht zu überschreiten vermag. |
| x-xcva | stimmt. woran man glaubt ist dabei offen. [SIZE=1]edit: ich denke Anaximander hat mich schon verstanden. das soll es meinerseits dazu auch gewesen sein.[/SIZE] .... editII: Seneca Du hast editiert, daher die Anmerkung, dass sich mein 'stimmt' auf den ersten Satz bezüglich der Kreuzzüge bezieht und [u]nicht[/u] auf die angefügte Passage zur Empirie. .... |
| Anaximander | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B]Mich deucht, hier führt wer einen Kreuzzug im Namen der Wissenschaft. [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Fanatismus]think about[/url]... ;) [/B][/QUOTE] Nein, daran habe ich gar kein Interesse. Ich äußere nur in entsprechenden Diskussionsthreads meine eigene Sicht der Dinge. Wenn ich dabei auffalle, liegt das nur daran, dass der Irrationalismus in diesem Forum ausgesprochen verbreitet ist, und meine vernünftigen Ansichten daher eventuell etwas hervorstechen. ;) [quote]Das verkrampfte Pochen auf die Empirie ist dagegen nur die Angst vor der Existenz einer Welt außerhalb des eigenen, recht beschränkten Horizonts, welcher der Geist mit dem Ballast der Körperlichkeit nicht zu überschreiten vermag.[/quote] Nein, das ist Unfug. Wenn ich einem Menschen, der sich einbildet, lebende Tote oder Dämonen zu sehen, nahelege, noch einmal gut nachzudenken und eventuell einen Therapeuten aufzusuchen, dann hat das nichts mit Angst zu tun, sondern schlichtweg mit ruhiger, vernünftiger Überlegung. |
| Seneca | Die Wissenschaft muss dem Unbekannten gegenüber aufgeschlossen sein, ansonsten ist die nichts weiter als eine indoktrinierte Lehrmeinung die nur unter größten Mühen von Abweichlern von Zeit zu Zeit duchbrochen wird. Die Idee vom Transzendeten oder Jenseitigen hat zudem an sich nichts mit "ich sehe tote Menschen" zu tun. Das ist folkloristischer Aberglaube der heute über moderne Medien noch immer verbreitet wird. |
| Anaximander | [quote]Die Wissenschaft muss dem Unbekannten gegenüber aufgeschlossen sein, ansonsten ist die nichts weiter als eine indoktrinierte Lehrmeinung [/quote] Aufgeschlossen zu sein ist aber etwas anderes, als ohne zureichende empirische Gründe an etwas zu glauben. Ersteres ist wissenschaftliche Pflicht, letzteres ist intellektuell unredlich. [quote]Die Idee vom Transzendeten oder Jenseitigen hat zudem an sich nichts mit "ich sehe tote Menschen" zu tun. [/quote] Schau dir doch mal das erste Posting dieses Threads an... Aber dass nicht jeder, der an "Jenseitiges" glaubt, auch ganz persönlich an Wahnvorstellungen leidet, ist mir schon klar. Man kann auch an irrationalen Unsinn glauben, ohne selbst direkt eine Störung im Gehirnkasten zu haben. |
| Seneca | Wer so spricht, sehnt sich offenbar sehr nach dem nächsten Glaubenskrieg und nach dem reinigenden Feuer der Inquisition. Ein Hoch auf die Toleranzblockade schon im Denken. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Man muss nicht an alles glauben, auch nicht alles vergöttern. Aber etwas Achtung vor des Nächsten Weltgebäude steht sogar dem nüchternen Logiker gut zu Gesicht, da er ahnt das alle Wissenschaft und Logik nur der Beginn der Weißheit, nicht ihr Ende ist. |
| Anaximander | [quote]Wer so spricht, sehnt sich offenbar sehr nach dem nächsten Glaubenskrieg und nach dem reinigenden Feuer der Inquisition.[/quote] Wie kommst du eigentlich zu solchen Unterstellungen? Nur weil ich im Rahmen einer Diskussion eine entschiedene Position vertrete und auch schon mal polemisch werde? Ich finde, für ein [i]Diskussions[/i]forum ist das vollkommen normal. Im realen wissenschaftlichen, oder auch politischen Diskurs geht es ähnlich zu. Wer es nicht verträgt, dass man seine Ansicht einer entschiedenen Kritik aussetzt, der soll sie eben nur beim Friseur oder in seinem Esoterik-Zirkel äußern, aber nicht in dezidierten Debattier-Plattformen wie diesem Forum. [quote]Ein Hoch auf die Toleranzblockade schon im Denken.[/quote] Mal wieder einer, der die Bedeutung des Wortes "Toleranz" nicht kennt. Daher als kurzer Exkurs: Toleranz bedeutet Duldung, Akzeptanz. Eine tolerante Haltung bedeutet, dass man dem anderen das Recht auf eine eigene Meinung zugesteht und nicht durch direkte oder strukturelle Gewalt versucht, seine Meinung zu unterdrücken. Toleranz bedeutet jedoch NICHT, dass man die Meinungen des anderen gutheißt, besondere Achtung vor ihr empfindet oder dass man sich mit saftiger, entschiedener Kritik zurückhält. In diesem Sinne [i]toleriere[/i] ich die Ansichten von Scientology, der Moon-Sekte oder den amerikanischen Kreationisten. Das hält mich aber nicht davon ab, diese Meinungen für idiotisch zu halten und dies auch jedem ins Gesicht zu sagen - und zu begründen - der es wissen will. |
| Seneca | Auszug aus den Regeln: [i]Unter keinen Umständen werden in Dunkelheit & Licht Themenbeiträge geduldet, die das Folgende beinhalten:[/i] ... gegenseitige/einseitige Beschimpfungen Streitereien unflätige und niveaulose Artikulation[/i] Dazu zählen für mich polemische Entgleisungen die zwar in der Wortwahl gewählt erscheinen, aber im Kontext darauf zielen genau das (s.o.) zu sein. Wenn sich Andere aus der Diskussion zurückziehen weil die Polemik überhand nimmt, läuft etwas schief. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i] [B]Daher als kurzer Exkurs: Toleranz bedeutet Duldung, Akzeptanz. Eine tolerante Haltung bedeutet, dass man dem anderen das Recht auf eine eigene Meinung zugesteht und nicht durch direkte oder strukturelle Gewalt versucht, seine Meinung zu unterdrücken. [/B][/QUOTE] Die sehe ich hier nicht. Nur polemische Unterstellungen und Mutmaßungen die verletzen wollen, offenbar um die Diskussion zu zerstören. |
| Paranoid | . |
| Anaximander | [quote]Unter keinen Umständen werden in Dunkelheit & Licht Themenbeiträge geduldet, die das Folgende beinhalten: ... gegenseitige/einseitige Beschimpfungen Streitereien unflätige und niveaulose Artikulation[/i] Dazu zählen für mich polemische Entgleisungen die zwar in der Wortwahl gewählt erscheinen, aber im Kontext darauf zielen genau das (s.o.) zu sein.[/quote] Dann denke ich, dass du überempfindlich bist. Eine polemische Ausdrucksweise, sofern sie weder Überhand nimmt noch wirklich beleidigend wird, ist ein vollkommen legitimer und verbreiteter Bestandteil einer demokratischen Streitkultur. In jedem größeren Diskurs, in dem Diskussionen vorkommen - in der Wissenschaft, in der Politik, in der Literaturkritik usw. - kommt es auch vor, dass Äußerungen eines anderen als "Unfug" bezeichnet werden und im Allgemeinen wird daran kein Anstoß genommen. Ich meine wirklich, dass jemand, der seine Ansichten öffentlich zur Diskussion stellt (ob nun in einem Gothic-Forum oder einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift) mit so etwas umgehen können muss. Wer dafür zu zart beseitet ist, darf eben nicht "streiten", sondern darf nur mit Menschen sprechen, die sowieso im Wesentlichen seiner Meinung sind. Aber ich glaube ehrlich gesagt, dass niemand hier wirklich so zart beseitet ist. Vermutlich ist der polemische Stil nur das erste beste, was es an meinen Postings zu bemäkeln gibt, wenn man sich nicht die Arbeit mit argumentativer Kritik machen will. |
| Seneca | Zur Klarstellung: Ich habe mich nicht wegen des Themas in die Diskussion eingemischt, sondern wegen des Verlaufs selbiger. Sie dies als empirisch nachweisbaren Fakt der immer eine tiefere Bedeutung hat, über die Du nachdenken darfst. Es dauerte nicht lange bis Du mir deine ätzende Polemik entgegen gespien hast, dabei habe ich nicht mal das Thema wirklich angerissen. |
| Anaximander | Nun ja - einem anderen zuerst "Angst" und einen "beschränkten Horizont" zu unterstellen, und dann zu behaupten, der andere hätte vermutlich Gewaltsehnsüchte, indem er sich nach einer künftigen Inquisition und Folterung Andersdenkender sehnen würde... das ist auch schon recht drastisch. Und das ist das, was in den letzten Postings u.a. von deiner Seiten auf mich einprasselte. ;) Aber ich nehme so etwas nun mal mit Humor :D Ich weiß, dass so etwas nicht verletzend und auch nicht wörtlich gemeint ist, sondern dass es sich hierbei um die üblichen kleinen Frechheiten und spielerischen Angriffe handelt, die im Rahmen fast jeder Diskussion vorkommen, und die sich auch eigentlich niemand, der nicht ungewöhnlich mimosenhaft konstituiert ist, zu Herzen nimmt. |
| Seneca | Wie man in den Wald ruft, so schallt es wieder. Achtet bitte einfach wieder auf Eure Wortwahl. Böses Blut kocht nie von selbst auf. |
| Anaximander | Ich wär eher dafür, dass der eine oder andere sich mal ein mentales Polemik-Antihistaminikum verabreichen würde, um nicht gleich bei der kleinsten Reizung überzureagieren. |
| Seneca | Wenn ich auf das Spiel eingehe, welches Du mir anbietest, wirst Du nicht gewinnen. |
| Anaximander | Um was für ein Spiel handelt es sich da genau? Ich mache wohl manchmal Angebote, von denen ich selbst nicht genau weiß, wovon sie handeln ;) |
| x-xcva | Nun gut, nun werde ich mir selbst einmal untreu und äußere mich doch noch: [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander: [/i] Nein, daran habe ich gar kein Interesse. Ich äußere nur in entsprechenden Diskussionsthreads meine eigene Sicht der Dinge. Wenn ich dabei auffalle, liegt das nur daran, dass der Irrationalismus in diesem Forum ausgesprochen verbreitet ist, und meine vernünftigen Ansichten daher eventuell etwas hervorstechen. ;)[/QUOTE] Anax, es scheint Dir jedoch ein Anliegen zu sein und die Begründung die Du angibst (die 'Irrationalen/Irrgläubigen' mit 'Vernunft' zu konfrontieren/überzeugen/bekehren(?)), war auch die, welche Kreuzzügen zugrunde liegt. Mein Hinweis erfolgte im Grunde als Denkanstoß in diese Richtung, ist jedoch bitte nicht misszuverstehen. Ich finde es schön Dich hier zu lesen, denn Vielfalt zeichnet sich ja gerade durch verschiedene Sichtweisen aus. Die Verlinkung zum Fanatismus setzte ich deshalb, da ich diesen in den Grundzügen nicht nur in Punkto Religion erkenne. Solange Du es jedoch einfach aus Spaß an der Freude tust und nicht weil Du einen regelrechten 'Aufklärungszwang' verspürst, ist ja alles in Ordnung. ;) **** @Topic, die empirische Belegbarkeit ist nicht gegeben (was Anaximander bereits ins Feld führte) und das obschon sich die Parapsychologie bereits sehr intensiv darum bemühte. Ich sehe hier das gleiche Bild wie in Punkto Auren, wo angeblich auch eine Beweismöglichkeit existiert (Kilianphotographie), welche jedoch von den renommierten Wissenschaften nicht anerkannt wird, da berechtigte Zweifel bestehen. Das ist also erst einmal der Status Quo, nämlich dass es sich nicht sicher nachweisen lässt. Dies gilt es anzuerkennen, das war es aber auch schon. In solchen Fällen, sehe ich persönlich es so, dass, sollten solcherlei Sichtungen und Empfindungen, einen Menschen innerlich wärmen, dagegen überhaupt nichts einzuwenden ist, solange er/sie nicht dadurch geschädigt wird, Angst bekommt oder andere Missempfindungen. Und solange der eigenen Glaube daran nicht als (allgemeingültiger) Fakt deklariert wird, sondern als persönliche Wahrnehmung, befinde ich derartiges sogar als Bereicherung des eigenen Erlebens. Mir persönlich ist das noch nicht geschehen, was vielleicht auch einfach daran liegt, dass ich mich noch nie so intensiv damit auseinandersetzte, ergo es in meiner Gedankenwelt manifestierte. edit: Wobei Seneca schon zu Recht ins Feld führt, dass sich der Glaube an Jenseitiges [u]nicht[/u] explizit auf Geister und dergleichen bezieht. Quer durch die Menschheitsgeschichte zieht er sich und ich möchte dann hier noch einmal einen sehr hübschen Ausschnitt daraus anfügen, den ich schon einmal andernorts postete, vielleicht mag es der Vielfalt dienen ;): [quote]Eine andere Mythenwelt die ich sehr ansprechend finde, ist die der Kelten, darin ganz besonders deren Vorstellung vom Jenseits, welches bei den Kelten den Namen Ander[s]welt trug. Diese Anderwelt hatte fragile Grenzen, die fließend waren, zwischen dem Jetzt und Hier, also der Alltagswelt, und den Übergängen in die jenseitige, die Anderwelt. Das allein ist nichts besonderes, denn diese fließenden Grenzen zwischen [der in früheren Zeiten oft vom Überlebenskampf geprägten] Realität, und den Jenseitsgefilden, findet sich nur all zu häufig auch in der Mythologie anderer Kulturen wieder. Das Besondere an der Jenseitswelt der Kelten, ist die Tatsache, dass sie an ein modernes Rollenspiel erinnert und ich davon ausgehe, dass sich von den Machern dieser Rollenspiele und Fantasyabenteuer, auch hemmungslos bei den Kelten bedient wurde; so wie man zum Beispiel in der Final Fantasy Reihe, auch jede Menge Sagen und Mythen, querbeet durch die Menschheitsgeschichte, verarbeitet findet. Der Name Anderwelt ist m. E. schon einmal toll, und dann kommt hinzu, dass sich besagte Anderwelt, in 'zig verschiedene Orte aufteilt, die an mannifaltig verlaufenden Grenzen zum Diesseits liegen. Zusätzlich wurden sie alle von verschiedenen, sagenumwobenen und fantastischen Wesen bewohnt, jeder Ort von anderen Spezies. Einige dieser Stätten, waren von den Túatha Dé Danann bevölkert. Die Tore dorthin und folglich auch die Orte selbst, befanden sich unter Bergen und üppig bewachsenen Hügeln. Die Túatha Dé Danann kamen der Sage nach aus dem Norden, wo sie es gelernt hatten, mit Magie um zu gehen. Es war unklar, ob sie Götter, Feenwesen oder Menschen waren. Eine weitere Variante für jenseitige Orte sind Inseln, 'Insel der Weiber', 'Insel des ewigen Vergnügens' usw. usf. Dem Glauben der Kelten nach, war die gesamte Natur beseelt und diese unsichtbaren, magischen Jenseitsgrenzen zur Anderwelt, zogen sich allerorten wie ein Spinnenetz hindurch. Kurz, die Kelten lebten glaubenstechnisch, in einem gewaltigen Fantasymärchen![/quote] Ich finde das sehr schön und sei es auch nicht empirisch belegbar, so bereichert es doch die Vorstellungs- und Gedankenwelt ungemein. :) Grüßlies Michaela |
| mathea | Ich würde es interessant finden jemanden persönlich kennen zu lernen der "Kontakt" zu Verstorbenen hat, bzw. zu jemandem der sogar Parapsychologie studiert (hat). Das wäre gewiss sehr spannend. "Richtige" Medien wie D.D.Home gibt es ja augenscheinlich nicht (mehr), zumindest erfährt man nichts von ihnen. Schade eigentlich. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von mathea: [/i] Ich würde es interessant finden jemanden persönlich kennen zu lernen der "Kontakt" zu Verstorbenen hat, bzw. zu jemandem der sogar Parapsychologie studiert (hat). Das wäre gewiss sehr spannend. [/QUOTE] Hallo mathea. Parapsychologie gehört zu den sogenannten Grenz-/Pseudo-/Parawissenschaften, für die keinerlei Studienplätze existieren, da sie in der bisherigen Doktrin nicht Fuß fassen können. Falls Du Dich ein wenig informieren magst, hier einige Links: [URL=http://www.gwup.org/themen/texte/parapsychologie/]Klick![/URL] [URL=http://www.anomalistik.de/abg_parapsy.shtml]Klack![/URL] [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Parapsychologie]Kluck![/URL] ...und hier noch einer zur Parawissenschaft: [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Parawissenschaft]Klecks![/URL] Grüßlie Michaela |
| mathea | Sehr nett, vielen Dank. Ich hörte bereits, dass man irgendwo Richtung Süddeutschland etwas Ähnliches wie ich beschrieb studieren kann, ich glaube in Freiburg. Habe mich einfach nur kruz und ungenau ausgedrückt. |
| x-xcva | Hi mathea, Du meinst sicherlich das hier: [URL=http://www.igpp.de/german/libarch/ppstud.htm]Klick![/URL] Es gibt in der Tat Studiengänge die dort angrenzen, eine eigene Fakultät dazu existiert jedoch nicht. Aber das steht auch alles auf der verlinkten Seite. ;) Grüßlie Michaela |
| Seneca | Bei all den Rufen nach Empirie sollte auch nicht vergessen werden dass empirische Beweise [b]gegen[/b] eine "Anderswelt" ebenso zweifelhaft sind wie die zuvor angeführten Beweise dafür. Es handelt sich dabei schließlich nicht im eine weltliche Struktur. |
| x-xcva | Hi Seneca, wie ich bereits schrieb, stört mich der derzeitge Stand allen Jenseitsglaubens nicht, im Gegenteil. Es kann auch ein Nachteil sein, einen Glauben, der durch alle Epochen, Schichten und Stände reicht, in ein wissenschaftliches Korsett quetschen zu wollen, schließlich erfüllen Mythen auch einen Zweck. Dazu einmal ein, wie ich finde, recht informativer Artikel (eigentlich eine Rezension), der/die sich mit dieser Frage befasst: [URL=http://www.kellmann-stiftung.de/index.html?/beitrag/walther_mynarek.html]Mystik & Vernunft[/URL] Der Jenseitsglaube zum Beispiel hat einen besonders wichtigen Stellenwert und ich bin mir absolut nicht sicher, ob eine empirische Belegung eines Jenseits, in welcher Form auch immer, etwas Positives wäre. Grüßlie Michaela |
| LaChatte | [QUOTE]Der Jenseitsglaube zum Beispiel hat einen besonders wichtigen Stellenwert und ich bin mir absolut nicht sicher, ob eine empirische Belegung eines Jenseits, in welcher Form auch immer, etwas Positives wäre.[/QUOTE] Es gibt ja durchaus Arbeiten mit wissenschaftlichem Anspruch dazu, zum Beispiel jene von Kübler-Ross, deren Seriosität in ihrer Arbeit nie angezweifelt wurde. Von der physikalischen Seite her kommt Markolf H Niemz, ein Physiker, der in seinem Buch "Lucy mit c" unter anderem darauf hinweist, dass der Lichttunnel, den (fast) Sterbende oft sehen, genau gleich aussieht, wie wenn man in einem Raumschiff sässe, das auf und dann über Lichtgeschwindigkeit beschleunigte. Womit das "Jenseits" ganz physikalisch "jenseits der Lichtgeschwindigkeit" bedeuten würde... und ja - warum eigentlich nicht? Ob Forschungen als solche anerkannt werden oder nicht, ist wiederum eine Frage der persönlichen Einstellung. Wer etwas nicht sehen will, wird es auch dann nicht sehen, wenn fünfzig Nobelpreisträgerinnen beste Argumente dafür vorlegen. |
| x-xcva | [quote]Ob Forschungen als solche anerkannt werden oder nicht, ist wiederum eine Frage der persönlichen Einstellung. Wer etwas nicht sehen will, wird es auch dann nicht sehen, wenn fünfzig Nobelpreisträgerinnen beste Argumente dafür vorlegen.[/quote] Und schon ist der Grundstein gelegt, zur nächsten Verbalklopperei über den Bestand der bisher erhobenen Daten, empirisch oder nicht. Man verzeihe mir, aber ich ziehe mich an dieser Stelle heraus, ich finde das auf Dauer elend ermüdend, will jedoch anderen nicht den 'Spaß' verderben, nur wie gesagt, ohne mich. Was ich zu sagen hatte, steht ganz besonders in meinem längeren Post, von dem ich den Eindruck habe, es wurde nicht gelesen. ;) Ciao und fröhliches Klöpperlie Michaela |
| LaChatte | [QUOTE]Und schon ist der Grundstein gelegt, zur nächsten Verbalklopperei über den Bestand der bisher erhobenen Daten, empirisch oder nicht.[/QUOTE] alle dürfen, niemand muss.:cool: [QUOTE]Was ich zu sagen hatte, steht ganz besonders in meinem längeren Post, von dem ich den Eindruck habe, es wurde nicht gelesen.[/QUOTE] doch, wurde es durchaus. das heisst doch aber nicht, dass nicht andere Meinungen und Aspekte eingebracht werden dürften, oder?;) |
| devilcat | [COLOR=crimson]Ich glaube auch daran. 2x mal habe ich jmd gesehn.Einmal nachts stand er vor dem Bett. Das 2te Mal war es morgens, das Radio ging an und ich sah das mir jmd ein Handzeichen machte das ich folgen sollte. Die Tür schloß sich als mein Opa die Treppe runter kam. Ich konnte den Onkel meiner Mutter beschreiben obwohl ich noch nie ein Bild von ihm gesehen habe. Damals wollte mir keiner Glauben (es war ja nur ein Traum) jaja aber erst nach Jahren wo ich es nochmals meiner Mutter erzählte, wurde sie kreidebleich im Gesicht. [/COLOR] |
| shadowwolf | [gelöscht] |
| gunslinger | Hallo, ich finde deine Ansicht sehr interessant und glaube, du kannst froh sein, die Gabe zu haben, solche Dinge zu spüren. Viele Menschen hätten dabei wahrscheinlich Angst vor demUnbekannten. Gruß, gunslinger |