| threshold | Hi, was haltet ihr von der Theorie, daß wahres Glück aus der Erfahrung von Leid geboren wird ? mfG threshold |
| ~Wayfarer~ | Glück [b]haben[/b] kann jeder - Nur sehen die meisten Menschen ihr Glück als selbstverständlich an, weil sie eben noch kein wahres Leid erfahren haben. |
| Skull-Cowboy | Ich glaube so etwas wie permanentes Glück könnten wir garnicht ertragen. Der Mensch sehnt sich schließlich immer nach dem was er nicht hat. Daher ist aber auch klar, dass man glückliche Momente intensiver empfindet, wenn sie in Zeiten von Leiden auftauchen und man sich an Dingen erfreuen kann , die einem "normalerweise" vielleicht banal scheinen, oder die man kaum registriert hätte. Is nur ne Theorie. Da ich weder zu den Leuten gehöre, die vom Schicksal überfahren wurden, noch den ganzen Tag frohlockend über Wiesen springe lass ich mich auch gerne belehren. |
| threshold | Zwei Anmerkungen noch: gemeint ist Glück im Sinn von glücklich sein, nicht Glück haben. Gemeint ist Leid im Sinn von Schmerz, der einen innerlich gebrochen hat. mfG threshold |
| Carcas999 | Es gibt Menschen die ihr ganzes Leben einfach nur "gut drauf "sind, fröhlich und munter,weil ihnen noch nichts schlechtes widerfahren ist oder sie es einfach übersehen,verdrängen. Ich denke schon, dass Menschen das Glück erst richtig zu schätzen wissen ,wenn ihnen auch schon schlechtes passiert ist Denn woher will man wissen wie sich Glück anfühlt wenn man noch die Unglück gefühlt hat? Woher will man wissen wie hell das Licht ist wenn man sich nur in der Dunkelheit aufhält? [QUOTE]Daher ist aber auch klar, dass man glückliche Momente intensiver empfindet, wenn sie in Zeiten von Leiden auftauchen und man sich an Dingen erfreuen kann , die einem "normalerweise" vielleicht banal scheinen, oder die man kaum registriert hätte.[/QUOTE] Ich stimme dir da in gewisser Weise zu, bei mir ist es zum Beispiel so ,dass ich mich an Dinge die eigentlich alltäglich waren oder beiläufig und zufällig geschehen sind im Nachhinein sehr positiv erinnere.Positiver als ich dieses Erlebniss in dem Moment in dem es passiert ist empfunden habe, was daran liegt das alle Erlebnisse drum herum schlechter waren. So kann man sich seine kleinen rettenden Inseln in einem Ozean des Leidens bilden Einen wunderschönen Abend noch carcas |
| threshold | [QUOTE]Es gibt Menschen die ihr ganzes Leben einfach nur "gut drauf "sind, fröhlich und munter,weil ihnen noch nichts schlechtes widerfahren ist oder sie es einfach übersehen,verdrängen.[/QUOTE] Daraus könnte man die Theorie ableiten "Glücklich durch Selbstbetrug". Somit könnte man auch behaupten, daß Glück etwas mit Autosuggestion zu tun hat, folglich kein Leid als Erfahrung benötigt wird. Oder ? mfG threshold |
| ~Wayfarer~ | Naja, wie will man den Maßstab für´s "glücklich-sein" setzen? Vielleicht stellen wir uns manchmal vor: »Bahh, der Kerl hatte schon immer alles was er wollte, der kann doch kein wahres Glück empfinden.« Aber stumpft man gewissen Dingen gegenüber nicht irgendwann ab, sobald sie "völlig alltäglich" werden? ... Setzt man sich dann nicht automatisch neue Maßstäbe für´s "glücklich sein" ? Hat nicht auch der Kerl, der schon immer alles hatte (in unseren Augen), inzwischen ganz andere Ziele und geheime Wünsche, die ihn glücklich machen würden? Bildlich könnte man sich das als eine endlose Treppe vorstellen - Egal wo auf der Treppe man sich befindet, es gibt immer eine nächsthöhere Stufe. Jede dieser Stufen verkörpert eine Steigerung des Glücks. Erreicht man die nächste Stufe, wird man für den Moment glücklich. Nach einer gewissen Zeit wird man sich jedoch der nächsthöheren bewusst, und nimmt mit starrem Blick nach oben das augenblickliche Glück garnicht mehr wahr. Sobald man "glücklich" ist, werden automatisch neue Maßstäbe gesetzt - Ein dauerhaftes Glück kann es demnach nicht geben, auch wenn, wie schon gesagt, viele Menschen in einer Illusion des "glücklich seins" leben. |
| Garry | Glück kann man auch ohne Leid haben, aber durch Leid wird Glück verstärkt. Man stelle sich vor: Alle negativen Zahlen sind Leid, alle Positiven sind Glück Differenz von 0 und 3 ist 3 Differenz von -3 und 3 ist 6 hat man also mehr ;) |
| Carcas999 | @ Garry ist es nicht genau anders herum? die die mehr Leiden erfreuen sich an kleinen Dingen und die die immer glücklich sind erfreuen sich nur an etwas "größerem" habe wahrscheinlich nur das Ergebnis deiner Rechnung nicht ganz kapiert Ist es nicht ein abstumpfen vor den kleinen,schönen Dingen des Lebens? wenn man dauernd glücklich ist erkennt man diese Dinge doch nicht mehr..wird immer anspruchsvoller Ich persönlich will diese Dinge nicht missen,auch wenn sie noch so klein und übersehbar sind Um mal eine persönliche Erfahrung hinzu zu fügen: Letzte Woche in Frankreich, wir waren in kleinen Gruppen einkaufen,alle ziemlich gestresst und müde. Vor uns tauchte auf einmal ein Straßenmusikant auf und fing fröhlich an zu singen, stand vor ihm und musste einfach nur noch lächeln Ist zwar ein blödes Beispiel aber es ging mir gut, obwohl alle anderen ihn auslachten und weiterhetzten eure carcas |
| Mossy | Was Garry sagt, stimmt schon, nur mit der kleinen ausnahmen, dass am Anfang ein kleines wort namens "Betrag" fehlt q: Richtig müsste es heißen "Der Betrag der differenz von o und 3 ist 3" --> 0-3=-3=|3| und die zweite -3-3=-6=|6| Macht zwar theoretisch überhaupt keinen unterschied, aber meine Mathelehrerin währe ausgerastet ^^ Also, wenn man vorher gelitten hatte, empfindet man das gleiche Glück "starker" als wenn man vorher schon Glücklich gewesen ist. Dieser Meinung bin ich auch! |
| draconia | *sichanschließ* wenn man erfährt, dass man/oder ein familienmitglied, an dem man sehr hängt eine schwere krankheit hat ist es zuerst natürlich ein furchtbarer schlag. die anschließenden tage nach der diagnose allerdings sind der hammer. mir persönlich kam das leben viel intensiver, farbenfreudiger und lebendiger vor als vorher.. |
| Carcas999 | @ mossy Ok,ihr habt recht, so war das von meiner seite aus auch gemeint..bin bloß leicht verwirrt :rolleyes: auf bald |
| Calraun | Man kann das auch andersrum sehen: wenn du vorher fröhlich gewesen bist, empfindest du eine Niederlage als schlimmer als wenn du vorher traurig warst. alles ist relativ ! - [FONT=courier new]EINSTEIN[/FONT] [achtung jetzt folgt ein Beispiel - soll nicht meine Erfahrung wiedergeben] wenn du den ganzen Tag im Schwimmbad relaxed hast und am Abend dann mitkriegst, das dir dein Freund der in der Schule war, deine miserable Französisch-Arbeit nach Hause zu deinen Eltern gebracht hat, ist das echt hart fuer dich. Ganz anders siehts aus, wenn an dem Tag deine Freundin verstorben ist- dann juckt dich das Rumgenerve deiner Eltern wenig und den Typ aus deiner Klasse hast du auch längst vergessen. Es passt zwar nicht ganz, aber die Frage brennt mir unter den Fingernägeln, vielleicht weiss einer ein passenes Bord ansonsten eroeffne ich noch eins !? [list] Ist es unumgaenglich, das zu einer wirklich intensiven Beziehung immer ein gewisses Mass an Einschraenkung und gegenseitiger Verpflichtung dazugehoert ? [/list] |
| Mossy | Wie ich in einem andern thread gepostet habe wurde ich echt glücklich, als ich mit meiner Freundin zusammenkam und einen wunderschönen tag mit ihr erlebt habe! Einen Tag als wäre ich im HImmel gewesen...Heute hat sie mir eine E-Mail geschrieben, dass sie "nur eine Freundschaft möchte" das hat mich echt hart getroffen...und ich bin seit dem richtig mies drauf...ich bin fest davon überzeugt, hätte sie gleich gesagt, dass sie nur eine Freundschaft will, hätte ich es akzeptiert und hätte mein Leben normal weiter gelebt ohne einen stechenden schmerz in meinem herzen... ich denke das passt sehr gut hier rein! |
| jade | Ich hoffe, dass man nicht erst Leid erfahren muss, um glücklich sein zu können. Ich hoffe, dass ich auch so wahres Glück erkenne und zu schätzen weiß, wenn es mir begegnet (bis jetzt gelingt es mir glaub ich auch), denn mir ist, zum GLÜCK, noch nie etwas wirklich Schreckliches passiert, und ich hoffe, dass es so bleibt. |
| Switch | @ Mossy jo mir ging's vor kurzem genauso, wie dir. Ich hatte einen kennen gelernt. echt süß bla bla bla. naja, er war ja auch interessiert. nur leider hing er noch an seiner ex. erst hat er sich sozusagen an mich "rangeschmissen" und dann kam dieses (was wir ja alle schon mal gehört haben) "lass uns doch nur freunde sein" da war's bei mir natürlich schon zu spät... und jetzt kommt ja noch der hammer: als er mitbekommen hat, das ich jemand anders an der angel hab, kommt er wieder angekrochen....:confused: |
| LaChatte | Die Wahrnehmung von Glück und Leid ist meiner Meinung nach auch sehr Charakterfrage. Es gibt Leute, die noch im grössten Unglück ihre Glücksmomente finden, die auch in leidvollen Momenten einen Sinn sehen, und die in jeder Situation, egal ob "gut" oder "schlecht" glücklich sein können. (Glücklich als Grundgefühl der Zufriedenheit, "dass es so sein muss", "dass es in Ordnung ist, wie es ist") Andererseits gibt es Leute mit den besten Voraussetzungen, die trotzdem leiden und unglücklich sind. Es gibt Leute, die es schaffen, wegen einem einzigen grauen Haar einen ganzen Tag schlecht drauf zu sein, und dazu noch das Leben ihrer ganzen Umgebung vermiesen... Ich glaube auch nicht, dass die Erfahrung des Leids Menschen dazu bringen kann, nachher das Glück besser zu erfahren. Viele werden einfach verbittert und glauben dann so wenig an das Gute, dass sie es nicht mal dann sehen und annehmen, wenn sie damit überschüttet werden. Grundsätzlich denke ich, dass ein Mensch entweder emotional offen ist, und daher viel Freude und viel Leid empfinden kann, oder emotional verschlossen, und daher weniger von beidem hat. Und ich denke auch, dass starke Erfahrungen (gute wie schlechte) dazu beitragen, die emotionale Empfänglichkeit einer Person zu ändern. |
| threshold | Erweiterung der Frage: Kann man also Leid als Teil des Lebens empfinden, der nicht nur Negatives bringt und es vielleicht akzeptieren als etwas sinnvolles ? mfG threshold |
| Carcas999 | Interessante Frage...muss ich erstmal drüber nachdenken Ich sehe die meisten Dinge viel negativer als sie eigentlich sind. Ich werde wahrscheinlich niemals sehr weit kommen in diesem Leben und klar ist es schwieriger und eben auch qualvoller so seine Erfahrungen zu sammeln,aber ich bin doch irgentwo froh (also froh ist nicht der richtige Ausdruck,aber mir fällt grad kein anderer ein) so zu leben..und nicht wie es manche tun,ohne nachzudenken und den Lebensinhalt mit Party,Spass und Vergnügen ausfüllen. Und ich denke so gibt es noch mehr Menschen die ihr Leid akzeptiert haben und damit leben können... Um noch eine Frage zu stellen,mir ist der Unterschied nicht ganz klar zwischen denen die das Leid akzeptiert haben und damit gut leben können zu denen die sich selbst Leid zufügen (durch ritzen etc) um zu leben? Ok,der Unterschied ist schon da,selbst zugefügtes Leid ist etwas anderes als Leid welches "von aussen" kommt..wie seht ihr dass?? schönen abend noch eure carcas |
| LaChatte | Leid ist einfach einmal. Ob es dann Sinn macht oder nicht, liegt vor allem an uns, wie wir damit umgehen... Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass Leid mich weiterbringt, dass ich nach schwierigen Situationen reifer, verantwortungsvoller, erwachsener geworden bin. Dazu genügte es aber nicht, einfach zu leiden und im Leid zu verharren, sondern die Thematik muss durchgearbeitet werden und ich musste mich ändern.. |
| Lord_Drax | Das Leben ist ein stetiges Auf- und ab zwischen leid und Glück... jedoch... so mehr leid man erfährt, desto weniger glaubt man an das Glück... verdrängt das erfahrene und sieht keinen Ausweg aus dem Leid... |
| Carcas999 | [QUOTE]so mehr leid man erfährt, desto weniger glaubt man an das Glück... verdrängt das erfahrene und sieht keinen Ausweg aus dem Leid...[/QUOTE] oh..wie recht du doch hast..leider... |
| roddy | Ich denke, dass das Leid einen das Glück besser erkennen lässt. Ein Beispiel: Ich bin immer oft mit meinen Freunden weggegangen, es war nix besonderes für mich, zwar immer recht lustig, aber irgendwie halt ne "Routine". Als es mir dann richtig schlecht ging, weil ich unglücklich verliebt war und mich einsam fühlte, war ein Abend mit meinen Freunden für mich ein unglaubliches Glücksmoment. Mir war zum ersten Mal bewusst, wie schön es ist, eben nicht alleine zu sein. Wäre es mir nicht schlecht gegangen, wäre der Abend für mich nichts besonderes gewesen. Zu der Treppen-Theorie: Danach ginge es nur bergauf. Ich würde für mein Leben momentan eine Art Schweinezyklus als passenderen Vergleich nennen. Mathemathisch: Treppe: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 etc. Schweinezyklus: 1 - -1 - 2 - -2 - 3 - -3 - 4 etc. Gute Zeiten & schlechte Zeiten wechseln sich stark ab. Allerdings könnte das auch mit meinem Alter zu tun haben und sich mit dem Älter werden "abflachen". Vielleicht kommt mir das ganze gar nicht mehr so wechselhaft und krass vor (oder ist es einfach nicht mehr), wenn ich Älter werde. |
| draconia | @ calraun: ja. bis jetzt hatte ich noch keine beziehung bei der das nicth der fall war (und das ist ein grund, weßhalb ich gerade solo bin.) @ roddy: ich weiß jetzt natürlich nciht wie alt du bist. aber darauf würde ich mcih nicht verlassen. meine mutter und meine oma haben ebenso mal gute und man schelchte tage wie ich (auch wenn sie das verstecken. -ich bin ja nciht blind; und außerdem haben sie es nie zu meiner perfektion gebracht *witzel*) -aber ich denke, dass gerade das das leben irgendwo interessant macht. wäre doch sonst scheißlangweilig. |
| Carcas999 | @draconia Aber es scheint auch menschen zu geben die nicht leiden (zumindest nicht übermäßig) und für die das leben trotzdem nicht langweilig ist,ganz im Gegenteil... diese Variante wäre mir um einiges lieber muss man denn unbedingt Leid erfahren um Abwechslung zu haben? |
| BlackTea | Ich glaube, dass Glück und Leid untrennbar miteinander verwoben sind und stimme LaChatte in dem Gedanken zu, "dass die Erfahrung des Leids Menschen dazu bringen kann, nachher das Glück besser zu erfahren." Glück und Leid sind zwei sehr intensive Gefühle, die sich im Laufe des Lebens immer wieder die Hand reichen, aber dass wahres Glück nur erfahrenem Leid entspringen kann, denke ich nicht... |
| Waldemar | Ich bin auch der Meinung, dass Glück und Leid eigentlich unzertrennlich sind. Alles auch eine Frage der Begrifflichkeit, z.B. Yin Yang bezüglich, ist diese nicht gegensetzlich zu sehen, sondern einheitlich und abhängig. Nicht Glück oder Leid ist wichtig, der ganze Mensch. Gute Theaterspieler behaupten, die gleichermaßen Dramatik und Humor, Freude beherrschen, dass sie den gleichen Ursprung in den Dingen wiederfinden. Was wären wir schon ohne dieses Leid, ich erweiter das mal auf Schmerz, das folglich in Verbindung steht. Leid und Schmerz sind auch ein Selektionsinstrument. Menschen verhungern, nur die bleiben übrig, die auch das aushalten, werden zu Tode geprügelt und nur die überleben, die Todesprügel aushalten können. Kinder wachsen ohne Liebe auf, und nur die überleben, die hart genug sind selbst eine Härte in der Lieblosigkeit entwickeln. Leid schützt uns auch, Leid sind Signale der Seele. Was ich nicht so schön beschreiben kann, kann Gibran und Hesse: Wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure Herzen, und ihr werdet finden, daß nur das, was euch Leid bereitet hat, euch auch Freude gibt. Wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure Herzen, und ihr werdet sehen, daß die Wahrheit um das weint, was euch Vergnügen bereitet hat. (K. Gibran) Im täglichen persönlichen Erleben macht jeder von uns die alte Erfahrung, dass keine Beziehung, keine Freundschaft, kein Gefühl uns treu bleibt und zuverlässig ist, dem wir nicht Blut vom eigenen Blut, dem wir nicht Liebe und Mitleben, Opfer und Kämpfe dargebracht haben. (H. Hesse) So bin ich der Meinung, beglückender und dauerhafter, dass nur mit Anstrengungen und Leiden erreicht werden konnte. Schmerz und Leid macht uns erst zu Menschen. |
| Leandra | Woher weiß man was Glück ist,wenn man das Leid nicht erfahren hat? Und woher soll man wissen was Leid ist,wenn man nicht einmal das Glück erlebt hat? Ich glaube das eine bedient sich des anderen und umgekehrt. Es ist ein ständige Achterbahn von Erfahrungen,Emotionen und Gefühlen die nicht getrennt von einander existieren können in ihrer Form. |
| Letum | Würde der Mensch kein Leid, Schmerz, Kummer und Verzweiflung erfahren, so könnte er das Glück, wie bspw. die Liebe die man geschenkt erhält nich schätzen. Es ist auch möglich die im eigentlichen negativen Seiten umzuwandeln, falls man sich mühe gibt und immer noch hofft! |
| Ralph | Hallo, ich bin heute das erste Mal hier, hab viele von den Beiträgen gelesen und freue mich selbst über das bunte Treiben des Verstandes jedes einzelnen von uns.. Schmerz / Leid was ist das?? für mich ist Schmerz etwas vollkommenes in seiner Essenz. Schmerz zu erfahren, wirklich zu er-leben ist etwas, jedenfalls für mich, völlig anderes. Als ich das erste Mal Schmerz wirklich beobachtet/er-lebt habe ist mir etwas ganz ent-scheidendes bewusst geworden. Zum einen ist Schmerz nicht wirklich da zu fühlen wo ich ihn vermutet habe, bedeutet nicht in meinem physischen Körper sondern jeglicher Schmerz wird im Emmotionalkörper wahrgenommen. Der physische Körper an sich ist im wahrsten Sinne des Wortes TOT, nur die Essenz die mich durchdringt macht den Körper lebendig und auch nur diese Essenz ist in der Lage zu fühlen. Die Bewertung was Schmerz ist nimmt jedoch jemand ganz anders vor. Schmerz genau beobachtet/erlebt zeigt mir nach kurzer Zeit das es ein Zusammenschluss von verschiedenen ER-FAHRUNGEN ist. so z.B.Wärme, Kribbeln,Druck,Enge,Stechen, u.s.w. wenn ich diese Dinge wahrnehme löst der Schmerz sich als ganzes auf..ist sehr schwierig zu beschreiben, es sollte erlebt werden. Glück durch Schmerz und Leid zu ermöglichen ist eine Vorstellung des Mind/Ego's. Durch Jahrhunderte sogar Jahrtausende besteht die Meinung ich kann nur frei sein wenn ich Schmerz/ leid erfahre um das Glück zu erkennen oder zu fühlen. Schmerz/Leid ist jedoch letztendlich nur die Notbremse wenn mein Ego meint es müsste seinen Höhenflug fortsetzen. Höhre ich auf meine Intuition wird das Leben völlig ohne Schmerz/Leid verlaufen. Nur wer sich unbewusst in seinem Ego suhlt wird von einer Stimme gerufen die irgendwann so stark ist das sie erstmal vom Ego als Schmerz empfunden wird da es ja nix anderes kennt. Für mich ist es in Wirklichkeit LIEBE. Sie kann so stark sein, das wenn sie nicht frei fließen kann in mir das Gefühl auslöst das es Schmerz/Leid ist. Einzig und allein die Ent-Scheidung dafür, das diese Liebesenergie frei durch mich fließen kann wird dem Schmerz und dem leid sofort eine Ende bereiten!!! Diese Energie weiß genau welche Dosis ich aushalten kann ohne das ich Schmerz/Leid erfahren muß, nur durch mein Ego das ja auch Angst vor allem Neuen hat wird die Energie in ihrem freien Fluß gebremst und das fühlt sich dann wohl für das Ego als Schmerz an, denn unbewußt weiß es das es sich durch diese Energie auflösen, besser gesagt in die andere Energie eingehen wird und dagegen streubt sich das Ego. Vielleicht können wir alle damit beginnen unsere Gedanken davon frei zu bekommen das Glück nur durch das leid zu erfahren ist... Namaste |
| Waldemar | Hallo Ralph, ein schöner interessanter erster Beitrag! Willkommen hier! |
| gunslinger | heisst das, dass Glück schon de bloße Abwesenheit von Leid ist? Also, mir würde es im Moment ja auch reichen Gruß gunslinger |
| Ralph | Hallo gunslinger, meine Hände möchten ein paar Gedanken zu deiner Frage schreiben :o) Glück und Leid haben den gleichen Ursprung, dieselbe Quelle es kommt nur darauf an was ICH in meinem Mind daraus mache. Es ist wie mit weißer und schwarzer Magie, die Energie die für beide benutzt wird hat am Anfang den gleichen Ursprung, nur durch den ersten Gedankenimpuls der vielleicht negative Ausrichtung oder positive Ausrichtung haben kann, wird sie zu dem was als Ergebnis feststeht. Stell dir vor du hast eine Linie auf der drei Punkte eingezeichnet sind, Einer in der Mitte das ist die 0, einer links das könnte Leid sein und einer rechts das könnte Glück sein. Nun kommt es darauf an wohin du deinen Kopf drehst. Wenn du nun losläufst kannst du entweder nach rechts oder nach links gehen. Egal zu welcher Seite du nun läufts du wirst immer Leid erfahren!! Leid ist der Gegenpool vom Glück und Glück der Gegenpool vom Leid. Das bedeutet das du wenn du dich auf eine Seite zubewegst die andere Seite stärker anfängt an dir zu ziehen denn sie versucht das Gleichgewicht wieder herzustellen und dieses Gefühl wird immer vom Mind/Ego als Schmerz empfunden. Das Gefühl des ziehens oder Schmerzens ist jedoch alles nur in deinem Inneren denn dort kommt der Impuls her dich wieder in die "energetische Mitte" zu begeben.Wenn ich nun wieder in die Mitte zurückkehre habe ich das Gefühl von absoluter Stille und Frieden. Meinen Ursprung erreicht. Die meisten von uns rennen jedoch ohne es zu merken von einem Pool zum anderen, immer wenn es dann zwischendurch leichter und angenehmer wird bleiben sie nicht stehen sondern rennen weiter zur anderen Seite. Das Leichte und Einfache wäre die Mitte denn dort brauche ich gar nix mehr zu tun,dort geschieht alles nur noch. Nun noch ein paar Worte zu deiner "Krankheit": Könnten wir beide uns einmal vorstellen vor dir würde Alladin aus der Wunderlampe erscheinen und dir sagen "du hast drei Wünsche frei". Was würdest du dir wünschen?? Könnten wir beide uns weiter vorstellen das es etwas gibt was ein solch gigantische Macht hat alles zu erschaffen, dir all deine Wünsche zu erfüllen?? Könnten wir beide uns weiter vorstellen das diese Macht dein Mind/Geist ist??Könnten wir uns weiter vorstellen das du für die nächsten 8 Wochen deine Gedanken ausschließlich auf das richtest was du wirklich haben möchtest, sagen wir absolute Gesundheit?? Das bedeutet du würdest dir jeden Tag immer wieder einen Satz sagen, auch wenn ein Teil die Meinung vom völligen Gegenteil hat und behauptet das das unmöglich ist, du würdest immer öfter Tagsüber, kurz nach dem aufstehen und kurz vor dem schlafen gehen diesen Satz sagen. " Mein Körper wird von Tag zu Tag gesünder und beweglicher denn mir geht es von Tag zu Tag besser immer besser und besser". Nur diesen Satz mehr brauchst du gar nicht zu tun oder zu sagen und dann schaust du nach 8 Wochen wie es dir geht. Wenn du es machst nimm dir vielleicht ein Tagebuch und schreib dir die wichtigsten Erlebnisse auf. Glück und Segen sei immer in dir um dich herum und immer mit dir!! Namste |