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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Warum werden wir Menschen "eingeordnet"?
oOoAlenaoOoHallo an alle!
Ich wollte mal eure Meinung dazu hören, dass man in unserer Gesellschaft so in Gruppen eingeteilt wird.

So allmählich wächst die Sache ins Unendliche.
Sobald man z.B. ein Pentagramm trägt ist man automatisch eine Hexe, man wird regelrecht "gezwungen" sich für einen "Stil" zu entscheiden.
Ich finde zum Beispiel den Gothikschmuck wunderschön und auch die Einstellung individuell zu sein und sich nicht anzupassen.
Aber was ich überhauptnicht mag ist dieses Absolute daran.
Viele Menschen fragen als Erstes "Bist du eher punk, oder emo oder bist du Metaller?"

Ist nicht jeder Mensch einzigartig?

Man könnte meinen es gibt keine Sabine, keinen Joe und keinen Stefan u.s.w. mehr.

Es gibt nurnoch "Hopper", "Punks", "Emos", "Rocker", "Tokio Hotel fans", "Tussis" etc. etc.

Ich versteh das einfach nicht warum man die Menschen in solche Schubladen einteilt.
Gut Gothic zum Beispiel ist ja eine Musikrichtung und auch eine Lebenseinstellung aber diese Einteilungen klingen immer so als gäbe es keine Individuallität mehr. Als wäre man "Goth" und nichts weiter und alle wären gleich nur weil sie ähnliche Klamotten tragen.

Ich hör meistens ganz normalen Rock, aber auch mal Metal oder HipHop oder Soul oder was weiß ich.
Ich seh auch nicht ein warum ich mich festlegen sollte.
Man kann doch vielseitige Interessen haben und wenn man auf Gucci steht kann man trotzdem Mittelalterfan sein...

Wie denkt ihr darüber?
scheinheilig_82Ich glaube wir Menschen kommen ohne Schubladendenken einfach nicht aus, das menschliche Gehirn ist nicht dazu fähig jeden Menschen so zu sehen und von anderen in der Gänze zu unterscheiden wie er nunmal ist.
Es kategorisiert nur zu gern, es sucht bei Pflanzen und Tieren nach Oberbegriffen für sich ähnelnde oder auf irgendeine Art verwandte Lebewesen, sei es aufgrund von genetischen Ähnlichkeiten, gleicher Hufform, ähnlichem Fress-, Kinderpflegeverhalten oder gleichem Lebensraum.

Denk mal bewusst an die Worte Fisch, Säugetier, Bakterium, oder was weiß ich was, *zack* hast du ein Bild über sie alle im Kopf, was es da noch alles an Unterschieden gibt ist erstmal egal, es macht das ganze schön einfach.

Wenn wir einen neuen Menschen sehen oder kennenlernen, vergleichen wir ihn ganz unbewusst mit uns bereits bekannten, suchen nach den größten Ähnlichkeiten und schieben diesen vorläufig in eine Schulblade, so entsteht ein erster Eindruck, und dies allein ist meiner Meinung nach der Grund von Vorurteilen, ob positiv oder negativ, ganz egal wie der Mensch nun wirklich ist.
Ich denke, wenn ein Mensch sagt, er ist frei von jeglichem Schubladendenken, dann lügt dieser oder ist sich der Denk- und Sichtweise, ja unserer Natur nicht bewusst. Klar, es wäre lobenswert und schön, wenn man ohne Vorurteile jeden einzelnen für sich, mit all seinen Besonderheiten kennenlernen könnte, aber dazu sind wir nicht fähig.

Schubladendenken findet sich nicht ohne Grund auch in der künstlichen Intelligenz (symbolische KI) wieder. Es muss ja irgendwie die wirkliche Welt auf einfach Weise modelliert und repräsentiert werden können, egal ob bei Mensch oder Maschine. Erst einmal sind alle Elefanten grau und können ganz bestimmt nicht fliegen. Jeden neuen Elefanten, auf das eine natürliche oder künstliche Intelligenz trifft, werden wir ganz selbstverständlich mit diesen allgemein gültigen Werten bestücken. Es ist schön einfach und effizient, und auch oft richtig. Für Dumbo können wir dann ja immer nochmal eine Extraregel im Kopf oder der Datenbank erstellen, dass er fliegen kann, doch die Allgemeinregel für die Elefanten behalten wir bei.

Ganz natürlich machen wir alle das dann wohl auch z.B. bei "Goth". *zack* werden sofort alle bekannten und für allgemein richtig gedachten Werte dieser Person zugeordnet, um überhaupt irgendwie dieses Individuum speichern und kategorisieren zu können. "Schwarze Klamotten, dazu wahrscheinlich schwarze, blonde oder rote Haare, hört die und die Musik, usw.." und erst wenn wir wirkliche Unterschiede sehen (dafür muss man dann eben auch bereit sein, diesen Menschen näher kennenzulernen), werden die extra bei dem Individuum gespeichert. Machts doch leichter als bei jedem einzelnen alles immer neu zu speichern, oder? Die Natur mag es einfach, schnell, effizient.

just my 2 cents
ÄquivalentIch finde Schubladen denken ist kein großes Problem, solange man bereit ist jemanden auch wieder aus einer Schublade herauszunehmen. Der erste Eindruck ist nun mal eine Momentaufnahme. Ob sie stimmt oder nicht muss man dann später entscheiden. Man sollte nur auch dazu bereit sein und sich nicht von diesem ersten Eindruck abhängig machen. Die meisten Menschen passen in ein Vielzahl von Schubladen. Man ist eben nicht nur Goth, sondern man hat auch nen Beruf, hat Hobbies... und je nach dem wie du mit den einzelnen Leuten bekannt bist sehen sie dich eben als goth, wenn du so rumläufst, als Krankenschwester im Beruf, als Handballerin etc.
Ich stimme dem vorherigen Beitrag zu, es ist eine praktische, effiziente Denkweise. Es ist ja von der Natur so gedacht, dass du schnell erkennen kannst ob du Feind oder Freund vor dir hast ;)
OnissaAlso viele Menschen wollen unbedingt in so eine "Schublade eifern"

bspw. [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=70825[/url]

Und ich denke mal, Menschen mögen das unbekannte nicht, und darum ordnen sie es in Schubladen ein. Für jede Schublade haben sie Vorurteile und darum ist es nimmer unbekannt und macht keine Angst mehr.

Ganz einfach :D

(bitte entschuldigt, so lange Texte ohne Form und alles lese ich nur ungern, darum bin ich darauf net weiter eingegangen^^)
dyingwithoutyouIch glaube auch, dass die Menschen es sich einfacher machen, indem sie jeden Mitmenschen, den sie zum ersten mal sehen, dem ersten Eindruck entsprechend, in eine Schublade einordnen... und dass dies auch rein mit der Arbeitsweise des Gehirn zusammenhängt.

Andererseits gibt es auch Leute, die sich selbst in solch einer "Schublade" sehen wollen, nur um bei anderen besser anzukommen und einen bestimmten Eindruck zu erwecken. Dies findet man schnell heraus, lernt man diese Person erst näher kennen.

Generell sollte man sich nicht an den ersten Eindruck klammern, sondern jedem Menschen möglichst ohne Vorurteile begegnen, denn was für eine solche Einordnung in eine Schublade von Bedeutung ist, sind lediglich Äußerlichkeiten, wie Kleidung oder welche Musik derjenige hört.

Natürlich ist dies leichter gesagt, als getan; doch wenn man sich etwas bemüht, seine Vorurteile, Klischees und Schubladen aufzugeben, wird man schnell erkennen, dass jeder Mensch etwas einzigartiges sein kann und irgendwelche Äußerlichkeiten nur zweitrangig bleiben.
RaytracerMenschen werden nicht eingeordnet. Sie ordnen sich selbst ein - durch ihre Kleidung, ihre Vorlieben, ihre Kultur, ihren Umgang. Das was hier als "eingeordnet werden" bezeichnet wird, sind nur die Beobachtungen anderer Menschen zu diesen Dingen.
Desenganoich finde, wichtig ist eigentlich nur, dass man selbst nicht versucht sich krampfhaft in schubladen einzuordnen udn das man das mit anderen auch nicht macht.
was die anderen denken ist doch egal. wichtig ist nur, dass man in seinem nahen umfeld menschen hat, die einen als individuum betrachten udn das ist doch in freundschaften meistens der fall.
was macht es denn was die menschen auf der straße denken? warum ist es wichtig dass leute sagen: wenn du einen drudenfruß trägst muss da aber auch die schwarze kutte zu? *g*

also macht mal euer ding udn seid ehrlich zu euch selbst. der rest findet sich dann schon. :)
rosenkindauch ich schließe mich scheinheilig_82 an. Schubladen sind eine völlig normale Sache, der sichjeder, ob bewusst oder unbewusst bedient, um sich die Welt erklären zu können. Menschen, die sich über Vorurteile aufregen sollten sich selbst einmal fragen, ob sie einem Menschen im Anzug dochnicht ehr zutrauen ein Firmenboss zu sein als dem Menschen in Jeans und Jesuslatschen. Auch die Aussage trägt man ein Pentagram, wird man gleich für eine Hexe gehalten, lässt auf gewisse Schubladen schließen, denn wie viele von den Menschen, die dir tagtäglich begegnen sagen dir das ins Gesicht? bei den meistenist es eine bloße Vermutung. Ich mache Menschen auch keine Vorwürfe, wenn sie Vorurteile haben, denn das ist völlig normal, sondern nur, wenn sie nicht bereit sind, diese abzubauen an einem Punkt, an demsie es bereits besser wissen müssten.
Davon mal abgesehen, ist die Sache mit der subkulturellen Individualität auch nur eine reinste Phrase. gesellschaftliche Minderheit heißt nicht individuell zu sein, oftmals sogar ehr das Gegenteil. Subkulturen sind da mit dem Gruppenzwang oftmals sogar noch viel rigider, siehe die ganze pseudo/untrue Thematik, Dresscode,ect. da ist nicht vielPlatz für Individualität.
Die Sabine, den Joe und den Stefan muss man selber schaffen. Egal, ob man es von außen oder von innen betrachtet, wer sich der Subkultur verkauft oder verkaufen lässt, ist auch keine Sabine, kein Joe, kein Stefan. Kategorisierungen wie derGoth/Emo/Punk...sind völlig normale und erstmal legitime gesellschaftliche Spielregeln,mankannnicht erwarten, dass der Fremde auf der Straße gleich den Joe hinter den Samtpulli mit dem Pentagramm erkennt. Bis zu diesem Punkt ist man halt eben Goth. Was dann kommt, liegt in den eigenen Händen. Der Joe sein und Goth sein schließen sich nicht aus, wenn man gelernt hat, die Subkultur als Plattform von Menschen zu begreifen und nicht als Abziehbildchen eines Stereotyps. Wenn ich selber weiß, dass ich die Sabine bin, die gerne schwarzen Samt und ein Pentagrammträgt und nicht irgendein x-beliebiger Goth, dann wird auch mit etwas Schweiß und Spucke ein Großteil meiner Umwelt lernen, mich als die Sabine zu sehen.
Bis man an diesem Punkt ist,kann es aber durchaus ein langer Weg sein...
DunklerEngel77Ich kann nur sagen, daß ich mich einfach nicht einordnen lasse...

Ich habe von vielem etwas... von manchen Dingen gar nichts... manche Vorlieben sind ausgeprägter... andere weniger.

Ich kleide mich so, wie ich mich wohlfühle, dabei ist es mir egal, ob das gerade "in" ist oder nicht.

Vieles liegt eh im Auge des Betrachters. Kann sein, daß der eine denkt "Die ist vielleicht durchgeknallt" und ein anderer denkt "Ist das ne langweilige Spießerin"

Mir egal...

Ich mache mir auch von Leuten, die ich kennenlerne ein Bild... das Problem ist, daß viele Menschen so dermaßen irgendwelchen Trends und Modeerscheinungen nachhechten, daß ich mir nicht mal die Mühe mache, dann genauer nachzuschauen, weil das, was mir geboten wird, eh alles nur Schein ist.

Dabei bleibt die eigene Persönlichkeit der Menschen total auf der Strecke... Anpassung heisst da die Devise.

Mein Ding ist das nicht.

Mir ist es wurscht, ob mich jemand für nen "Goth" nen "Punk" nen "Emo" nen "Normalo" oder sonstwas hält... wichtig ist einfach, daß man sich selbst treu bleibt und das tut, sagt und trägt, womit man sich wohl fühlt... alles andere ist nur Fassade...
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von DunklerEngel77 [/i]
[B]Ich kann nur sagen, daß ich mich einfach nicht einordnen lasse...
[/B][/QUOTE]Ich glaube du verstehst das Konzept der Schublade nicht. Es ist völlig unerheblich was du willst...auch für Dich gibt es irgendwo eine Schublade.
DunklerEngel77Nein, das ist mir schon klar... das andere Menschen mich zwangsläufig irgendwo einordnen... aber ich tue es für mich nicht.

Sprich: Ich sage nicht, ich bin z. B. ein Punk, nur weil ich die Musik höre o.ä.

Mir ist es egal, was andere Menschen denken, wenn sie mich sehen. Menschen, dir mir wichtig sind, sehen mich als individuelle Person...
Calamita[QUOTE][i]Original geschrieben von DunklerEngel77 [/i]
[B]Nein, das ist mir schon klar... das andere Menschen mich zwangsläufig irgendwo einordnen... aber ich tue es für mich nicht.[/B][/QUOTE]

Das Thema heißt aber "Warum WERDEN wir Menschen eingeordnet?" ;)

Ich denke aber auch, dass das bei uns "natürlich bedingt" ist. Denn Menschen leben normalerweise wie Tiere zusammen in Gruppen (wie Tiere in Rudeln). Und Wölfe zum Beispiel suchen sich ja auch "ihresgleichen", mit denen sie zusammen leben können. Daher würde es mich nicht wundern, wenn das menschliche Gehirn genauso denkt. Nur, dass Tiere nach den Rassen schauen und wir Menschen eben nach Charaktereigeneschaften.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Calamita [/i]
[B]Nur, dass Tiere nach den Rassen schauen und wir Menschen eben nach Charaktereigeneschaften. [/B][/QUOTE]

Hm...meine Beziehunge waren, bis auf eine Ausnahme, weitensgehend "reinrassig"! Von dem einem Armenier mal abgesehen gilt das auch für meinen Freundeskreis, wenn wir Europa mal als eines betrachten...ich wäre mir bei deiner Aussage also nicht mal so sicher dass das keine Rolle spielt.
Ronin76ich habe dieses schubladendenken auch immer gehasst, auch heute noch. das prinzip ist dabei einen menschen oder eine sache auf ein paar wenige dinge zu reduzieren. oft werden dann auch gleich irgendwelche vorurteile angewendet, zb das bekannte cliché von schwarzgekleidet = satanist. oder seitenscheitel = nazi.

es gab schon immer irgendwelche gruppierungen, die dann eben einen namen erhielten bzw sich selbst einen gaben. im klassischen sinne stämme und banden. der symbolcharakter ist dabei nicht zu unterschätzen, weil jedem symbol oft ein genau definierter begriff zugeteilt ist. dabei haben symbole aber auch oft mehrere definitionen und ursprünge, nur befinden sich diese oft nicht im bewußtsein bzw das wissen fehlt.
als beispiel hier das symbol des umgedrehten kreuzes. wird oft für ein symbol von satanismus gehalten, dabei liegt der ursprung beim jesusfan Petrus ([URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Petruskreuz]Petruskreuz[/URL] ).

dinge die nicht verstanden werden, kommen dann halt in eine gedankenschublade, aber im prinzip hat jeder so seine schubladen, manche mehr und manche weniger, es kommt halt immer stark darauf an, wie damit umgegangen wird. meiner erfahrung nach meistens negativ. dh personen werden denunziert um sich selbst als ideal hinzustellen. es geht also wie meistens mal wieder um macht.
CarzinomGanz einfache Antwort, weil wir faul sind.
Saphira[QUOTE][i]Original geschrieben von Carzinom [/i]
[B]Ganz einfache Antwort, weil wir faul sind. [/B][/QUOTE]

Ich denke, das ist ein bisschen zu vereinfacht....wir stecken Menschen in Schubladen, weil es zu kompliziert und vielleicht auch zu enttäuschend ist, hinter die Fassade zu schauen. Außerdem, sind nicht Klamotten und Äußeres dafür da, dass unsere Mitmenschen uns in SChubladen einordnen? Das ist ein sehr komplexes Thema, aber ich finde es gut, dass es mal jemand genauso sieht wie, nämlich, dass es ziemlich schwachsinnig ist, die Menschen nicht mehr als Individuum, sondern nur noch als Gruppe wahr zu nehmen. Ich meine, wir kennen das doch sicher alle. Du ziehst dich immer nur schwarz an, dann musst du Satanist sein.
Andersherum denken wir vielleicht, dass Technoten immer unter Drogen stehen und ständig Speed einwerfen. Dabei beruhen beide Aussagen vielleicht nur auf schlechten Erfahrungen, die man mal mit einem Mitglied einer solchen Gruppe gemacht hat, aber der Mensch neigt dazu, alle über einen Kamm zu scheren.
Ist doch wie im Liebesleben. Einmal betrogen, glaubt man auch dem Partner danach erstmal nicht, dass es nicht auch ihm passieren könnte.
Der Mensch ist von Natur aus misstrauig und einfach. Nicht gewillt sich schnell vom Gegenteil überzeugen zu lassen und außerdem immer der Meinung recht mit dem zu haben, was er behauptet.
Genau so entstehen Moden und Trends. Es ist einfacher für die Konsumwelt auf die Masse als solche einzugehen, als auf das Individuum. Daher ist das, was man die Tracht einer Szene nennt auch nichts weiter, als eine Uniform, die wir uns selber anziehen, damit wir nicht mehr auffallen.
Also, warum stecken wir in Schubladen?
Vielleicht um selber nicht aufzufallen oder um uns das Weltbild einfacher zu gestalten.
Onissa[QUOTE][i]Original geschrieben von Saphira [/i]
[B]
Der Mensch ist von Natur aus misstrauig und einfach. Nicht gewillt sich schnell vom Gegenteil überzeugen zu lassen und außerdem immer der Meinung recht mit dem zu haben, was er behauptet.[/B][/QUOTE]

Also das möchte ich ganz stark bezweifeln.

Ich würde denken der Mensch ist zu allererst erstmal neutral. (ich könnte massig Beispiele anbringen, aber ...neeee...)
Misstrauen entsteht durch Erfahrungen. (wie du schon bemerktest)

Immer der Meinung recht mit dem zu haben, was er behauptet...

Du steckst gerade alle Menschen in eine Schublade meine Liebe :p
SaphiraIch stecke hier nur eine Spezies in eine schublade und Gemeinsamkeit ist doch das, was eine Spezies ausmacht, oder??? Das was ich beschreibe ist ein Grundverhalten, das den menschlichen Charakter ausmacht. Und natürlich denkt der Mensch, dass alles was er weiß, richtig ist, bis er vom Gegenteil überzeugt wird, deswegen kann er gar nicht neutral sein.....warum sonst sollte es Rassismus, Faschismus oder einen Hitler geben können? weil die Menschen ja so neutral sind......ha ha.....sry, wenn ich lache, aber es ist nur natürlich, dass wir andere Menschen in Schubladen einordnen. Allein schon, wenn wir sagen, dass uns ein Haarschnitt zu tussig ist oder eine Hose zu "gangster" ordnen wir bereits in Schubladen ein und sind nicht mehr neutral. Denn die Begriffe "tussig" oder "gangster" oder andere bringen wir mit ganz bestimmten Gruppen in Verbindung. Also ordnen wir durch sie ein.
Onissaoh man, langsam mag i nimmer aufm Board schreiben... hier muss man immer so viel schreiben damit man verstanden wird xD

Was eine Spezies ist mag ich hier nicht definieren (zu Wikipedia schiel) aber Fakt ist du hast alle Menschen in die Schublade der "Ich habe Recht" gesteckt.

Aber du kannst wie du sagtest nicht alle über einen Kamm scheren, da nicht alle Menschen so sind.
Viele Menschen lassen sich gerne eines besseren belehren und hören gern andere Meinungen.

Und ich bleibe bei der Denkweise, dass Menschen grundsätzlich neutral eingestellt sind.

Ein Beispiel (deines mit Hitler, sehr signifikant...)

Mensch : neutral : hat nichts gegen Juden o.ä. kennt antisemitismus gar nicht -> Probleme : Arbeitslosigkeit : Hunger : usw. -> Adolf Hitler : sagt Juden sind doof : wenn wir die kaputt machen habt ihr Arbeit usw. -> Mensch : beeinflusst : "Modeerscheinung" Ausländerhass usw.

Verstehst du jetzt was ich meine?
Menschen sind neutral bis sie ein Ding, eine Begebenheit o.ä. erhalten/erleben neuen Dingen gegenüber unbeeinflusst. Das Gleiche mit deinem tussig oder gangster. (nein...ich mache das Beispiel nicht auch noch dazu...) ;)
SaphiraNaja, ich finde das immernoch nicht, dass Menschen neutral sind, weil das heißen würde, dass jeder Mensch erstmal von natur aus keine Meinung hat und das wiederrum heißt, dass du alle Menschen in die Schublade des Neutralseins einordnest....Schonmal drüber nachgedacht?
Nicht mal Kinder sind neutral, sondern haben eine eigene Meinung. Und Hitler als Modeerscheinung zu bezeichnen ist ja wohl der Hammer....sry, aber das ist wirklich naiv. Ich meine, das ist echt ein anderes Thema und vielleicht sollte ich mal einen Thread dazu eröffnen, aber so vereinfacht kann man das einfach nicht sehen, und schon gar nicht, wenn du behauptest, die Menschen seien individuell.
Weil wenn jeder neutral ist, ist er nicht mehr individuell sondern genau wie jeder andere.
Onissa1. nimm mal die aggro weg

2. einerseits sage ich die Menschen seien neutral und andererseits sage ich sie sind individuell?...da musst du etwas missverstanden haben

3. Ich habe nichts gegen Schubladendenken, kannst du weiter am Anfang des Threads lesen

4. [B]"[/B] Modeerscheinung [B]"[/B]

5. Habe ich das Wort Modeerscheinung aus deinem Post aufgegriffen

6. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ein Kind auf die Welt kommt und denkt : Yeah, ich hasse blaue Haare und liebe rote! (nur mal als Beispiel, damit du es nicht wieder missverstehst)
SaphiraMeine Güte, also wenn du gleich denkst, dass ich "aggro" bin, wie du es bezeichnest, nur weil ich eine andere Meinung vertrete....oook....und ich habe nicht gesagt, dass du gesagt hast, dass Menschen individuell sind, sondern du hast genau das Gegenteil gesagt, nämlich dass alle gleich sind und erstmal völlig neutral. Vielleicht solltest du dich ein bisschen eingehender mit Soziologie befassen, dann würdest du herrausbekommen, dass schon Montesouri etc. etwas anderes herausgefunden haben. Und es ist lächerlich zu behaupten, dass man erstmal alle Menschen in die Sparte "Neutral" einteilen kann. Wie sonst könntest du dir erklären, dass Kinder ohne Grund keinen Spinat essen, andere hingegen schon.
Muss dazu sagen, dass ich selber ein Kind habe und nur aus Erfahrung sprechen kann, dass Kinder und auch Erwachsene auch bei vorher nicht gekannten Themen und Geschmäckern eine eigene Meinung haben. Woher auch sonst der Spruch: Geschmäcker sind eben verschieden?
Ich will einfach nur deine Meinung widerlegen und bin ganz und gar nicht "aggro". Ich bin einfach so....sry, dass ich lebe ;) :p
SaphiraAch ja und noch zu den Modeerscheinungen: Ich habe sie weder in Bezug auf Hitler noch auf sonstwas genannt. Das mit der Mode und den Trends solltest du dir lieber nochmal durchlesen und überlegen, was ich gemeint habe. Denn das habe ich sicherlich nicht gemeint.
War mir noch wichtig, das zu sagen, weil ich Modeerscheinung und Hitler sicher nie in einem Satz erwähnen würde....(ach, und wenn ich es grade getan habe, bitte dreh mir jetzt keinen Strick daraus...danke)
Onissa[QUOTE][i]Original geschrieben von Saphira [/i]
[B]Und es ist lächerlich zu behaupten, dass man erstmal alle Menschen in die Sparte "Neutral" einteilen kann. [/B][/QUOTE]

Das nenne ich aggro.
Du stellst meine Meinung als lächerlich dar und magst mir weiß machen, dass deine der Obersten 3 ist :rolleyes:

Und das in dem Spinat mag durchaus sein, aber ich duiskutierte nicht darüber, wem etwas schmeckt...wie und warum.
Sondern grundsätzlich ging es um Schubladendenken, und DA sind Menschen grundsätzlich neutral und werden in ihrer Meinung von null in den negativen oder positiven Bereich beeinflusst, bis sie eine feste Meinung haben.. Und Spinat essen hat glaube ich wenig mit Soziologie zu tun....
GhadrienSchubladen aus Langeweile? Halte ich für zweifelhaft.
Der Mensch neigt eher dazu, sich Dinge einfach zu gestalten bzw. sie einfach zu halten - wie funktioniert das in Bezug auf Menschen besser als mit Schubladen, in die jeder Mensch eingeordnet wird? So lässt es sich einfacher mit einem Gegenüber umgehen. Man gleicht bestimmte Verhaltens- oder Auftretensmuster mit bereits Bekanntem ab, und schon kann man ungefähr einschätzen, wie man sich selbst verhalten muss und welche Reaktionen man im Umkehrschluss zu erwarten hat.
Klingt in der Theorie praktizierbar und auch logisch - die Praxis sieht wie immer anders aus. Der Mensch kann in seiner Gesamtheit nun mal nicht oder allenfalls seltenst auf bestimmte Stereotypen festgelegt werden. Da es aber Menschen gibt, die bestimmte Klischees bedienen oder sich eben auch nach erwarteten Verhaltensmustern präsentieren, scheint das Schubladensystem zumindest eine so hohe Erfolgsquote zu haben, dass es in der Tat den Umgang mit Menschen zu erleichtern scheint...

Ob der Mensch von Natur aus misstrauisch oder neutral ist, spielt hier eigentlich gar keine so große Rolle - wie oben gesagt, ich denke, die Funktion der Vereinfachung des Umgangs mit Mitmenschen steht bei der Kategorisierung im Vordergrund.
Ronin76[QUOTE]Der Mensch ist von Natur aus misstrauig und einfach. Nicht gewillt sich schnell vom Gegenteil überzeugen zu lassen und außerdem immer der Meinung recht mit dem zu haben, was er behauptet.[/QUOTE]

Solche und ähnliche Äußerungen wie "Der Mensch ist faul" passen wieder zum Zitat: "Der Mensch geht immer von sich selbst aus".

[QUOTE]Und ich bleibe bei der Denkweise, dass Menschen grundsätzlich neutral eingestellt sind.[/QUOTE]
Neutral ist lediglich ein Zustand zwischen 2 Extremen, und wenn man diesen Zustand definieren will, ist er schon nicht mehr neutral. Also ein Paradoxon und somit unsinnig. Niemand ist neutral. Es sind doch gerade Entscheidungen, Emotionen und Charakterzüge, die einen Menschen definieren, und manche kategorisieren und polarisieren das Ganze dann, und nennen es Ordnung. Diese Ordnung bzw Einordnung ist aber etwas sehr Subjektives und daher ist auch der Mißbrauch nicht fern.
SaphiraVielen Dank....das wollte ich sagen, aber anscheinend habe ich einfach nicht die Worte gefunden, die verstanden werden. Die letzten beiden Beiträge stimmen fast komplett mit meiner Meinung überein.....ich finde, da lässt sich, zumindest morgens um zwanzig vor acht :p, nicht mehr viel zu sagen....gg....
Sry, Onissa, dass wir uns so falsch verstanden haben....wollte jetzt echt keinen Stress und aggro bin ich nicht, ich bin einfach so.
Temperamentvoll....

LG

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