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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Einsamkeit, Einzelgänger
KrötiGrüsst Euch,

(ich bin neu - hoffe, in kein sonst wie geartetes Fettnäpfchen zu treten)

was mich interessiert, wer von Euch sieht sich als Einzelgänger, wer kann ohne seine Freunde überhaupt nicht?

Wie fandet Ihr Eure Freunde (Schule, Ausbildung, Studium, Szene), seit Ihr der Meinung, dass, wenn "der Zug abgefahren" ist, man kaum jemand Gleichgesinnten mehr findet?

Ich sehe mich schon als Einzelgänger, habe zur Zeit nur meinen Freund.
Ich bin allein aufgewachsen, meine Eltern gingen Schichten (keine Zeit), meine "besten" Freunde habe ich verloren.
Ich hänge meist sehr in der Vergangenheit, jemand riet mir mal, akzeptiere dich wie du bist. Wenn du allein sein willst, so bleib es.
Aber ich vermisse etwas.
Ich bin erst 22 und fühle mich festgefahren.
Habe manchmal das Gefühl, dass die Zeit schneller verrinnt, als wo man jünger war.

Danke für's Zuhören.

Kröti
Cheshire CatIch denke es ist wichtig einen Zwischenweg zu finden , einen Weg zwischen Abschottung und Abhängigkeit.
Ich für meinen Teil sehe mich nicht direkt als Einzekgänger
habe aber viel und hart daran gearbeitet weniger abhängig von anderen Leuten zu sein
Leider ist in den letzten Monaten die ganze Anstrengung von meinen Liierten zur Nichte gemacht worden.wir sehen uns beinahe jeden tag und dabei scheine ich die hohe kunst des Alleinseins doch ein wenig verlernt zu haben.Zudem ist die Zahl meiner ...öhm...der Leute mit denen abhänge :) doch ein wenig angestiegen.Nun bin ich mir nichtmehr ganz sicher ob in in mein altes Leben so einfach zurück könnte
Ich war zwar auch mit diesem leben zufrieden ,ein oder zwei gute Freundinnen mit denen man ab und an telefonieren beziehungsweise mit denen man sich von zeit zu zeit mal treffen konnte,aber das neue ist doch sehr viel bequemer und auch die medien (wir sind doch alle irgendwie beeinflussbar :) tragen ihren Teil dazu bei einen in der Illusion "Hast du zu wenig Freunde bist du ein Versager,ein Aussenseiter und ein Doofy bzw. je mehr Freunde du hast um so cooler,besser und beliebter bist du" noch zu bestärken.
Drum fürcht ich mich schon ärgstens vor dem Tag an dem ich wieder mehr oder weniger allein sein werd...
aber auch an das wird man sich wieder gewöhnen können =)


Anbei: Ich bin erst 16 jährchen alt und denke schon das gleiche wie du.Manch einem ist die Melancholie nun mal angebohren,der wird ewig aufs Gestern zurückschauen und denken wie schön es da war


-Teekanne-
Aramatheahallo erst mal

hmm ich denke ich bin auch so ein mittelding.. ich bin aber eher sehr kontaktfreudig.. kommunikativ..rede viel...aber ich weiß einfach wann ich ruhe von all den leuten brauche..
richtige freunde hab ich nur eine.. schon seit 12 jahren.. sie versteht mich und hält mich auch aus..
sonst sind es eher alle snur bekannte.. denen ich glaube unwillkürlich manchmal etwas vorspiele..
in der schule bin ich auch noch.. die leute in der klasse.. finde ich manchmal total nett aber ich bin ihnen gegenüber sehr misstrauisch.. es wird oft viel weitererzählt..getratscht und so.. ich habe nicht das gefühl dass es eine gemeinschaft ist.. naja so ist das halt..
jadeIch sehe mich definitiv als Einzelgänger :-) Ich find es auch nicht schlimm, aber wahrscheinlich sag ich das auch nur, weil ich es nicht anders kenne *g* Ich hab noch nie viel Wert darauf gelegt, von vielen Leuten umgeben zu sein, weil ich die meisten einfach nicht verstehe und die mich wohl auch nicht.
Einige wirklich gute Freunde reichen mir, auf die kann ich mich verlassen. Bei anderen Leuten dauert es ewig, bis ich ihnen vertraue. Bin halt kein Herdentier.
Zudem, ob man leichter neue Leute kennenlernt... ich finde, oberflächliche Bekanntschaften kann man leicht knüpfen, aber echte Freunde findet man selten. Naja, ich zumindest.
AlienSexFiend..also ich bin mittlerweile auch so ein Mittelding aus beidem, wobei ich schon beides hinter mir hab...ich war mal jahrelang wirklich jeden Tag immer mit ein und der selben Person unterwegs, mich gab´s quasi nie alleine...waren auch viel unterwegs, immer unter Leuten...vor dieser Zeit habe ich mal ein ganzes Jahr lang so ziemlich alleine verbracht...ohne irgendwelche Leute (außer eben die während der Schulzeit) zu treffen...hab den ganzen Tag in meinem Zimmer verbracht eigentlich nach der Schule...selbst den vermutlich schönen Hochsommer, von dem ich auch net viel mitgekriegt hab...hab mich jedenfalls sehr viel mit mir und meinen Gedanken beschäftigt, nicht mal mit dem Rechner wie man jetzt von mir denken könnte, hatte nämlich damals gar keinen...;)
...jedenfalls bereue ich keine der beiden Zeiten, auch wenn mir das momentan beides nicht so 100%ig liegt...bin wie gesagt ein Mittelding inzwischen...ich hab keinen Nerv ständig Menschen um mich herum zu haben, brauche auch heute noch sehr viel Zeit für mich alleine, auch wenn das einige aus meinem Umfeld nicht wirklich nachvollziehen können...aber andererseits kann ich auch nicht die ganze Zeit irgendwo alleine hocken, irgendwann fehlen mir die Menschen dann doch wieder und ich dreh durch...also in meinem Falle kommt es echt auf ne vernünftige Mischung an...;)
skorbIch selbst bin gerne mal für mich alleine. Aber ich brauch den Kontakt zu anderen Menschen... Ob per Cheat oder Real. Glaub ganz alleine würde ich eher durchdrehn ;)
Aber wie gesagt, ich genieß es auch mal Tage alleine zu Hause zu sein, meine Music zu hören in Ruhe zu leben *g*
Man soll sich so akzeptieren wie man ist, aber man sollte auch neue Dinge versuchen....z.B. neue Leute kennenlernen ;)
KrötiOh, ich sehe Ihr wisst sehr gut was ich meine - es gibt Bekannte und Freunde und evtl. die "besten" Freunde.

Bekannten spielt man nur all zu oft ein Gesicht vor. Zumindest bemerke ich das bei mir, ich bemühe mich aber, "auf den Boden zu bleiben", eigentlich nichts vorzuspielen.
Aber das klappt nicht immer. Wenn jemand ein Partygänger ist und du sagst, na, das ist nicht mein Ding, da kommt man sich schon als Aussenseiter vor.
Was für ein negativ geprägtes Wort.

Freunde bzw. beste Freunde findet man nur selten.
Ist man noch dusslig und verscherzt es sich (@ glanzlos *g*), dann...na ja, dann entwickelt sich dieser Mensch eben ohne dich.
Und nach Jahren den Kontakt suchen, nein das wird nichts. Meistens.
Oder, die Älteren von Euch wissen es vielleicht, nach der Schule ist Sense. Man wird in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Muss wegen Ausbildung, Arbeit was auch immer, wegziehen.

Geht es Euch auch so, wenn Ihr merkt, aus einer Bekanntschaft kann nicht "mehr" werden, sprich, Ihr schwimmt mit der Person nicht auf einer Wellenlänge, dass Ihr in die Beziehung nichts mehr rein investiert?
Oder sollte man nicht resignieren, hm... Andere Lebenswege sind immer wertvoll, ich guck' gern, wie andere Ihr Leben verbringen.
Und was ist schon normal, definiert das der Zeitgeist?

*seufz*

Grüsse,
Kröti
Lilly-Feeich bin schon mein ganzes Leben Einzelgänger und finde das auch gut so. Keiner geht mir auf die Nerven oder redet immer nur von sich, keiner enttäuscht mich,...
Ich lerne gerne neue Leute kennen, das passiert sehr sehr selten und meist bin ich dann auch enttäuscht, weil hinter den meisten Personen nichts steckt als Dummschwätzerei. Am Anfang wirken sie interessant aber mit der Zeit merkt man, dass die einen nicht verstehen oder komplett anders sind als man selbst oder das da nicht mehr ist.
SpawnDefinitiv Einzelgänger.

Kenne das seid der Schulzeit auch nicht anders. Denn dort sind meine "Freundschaften" zerbrochen.

Seitdem habe ich zwar mehrfach versucht richtige Freundschaften auszubauen, bin aber immer gescheitert aus den verschiedensten Gründen.

Inzwischen habe ich es eigentlich auch schon verlernt solche aufzubauen.

Wollte diese Woche nen neuen Versuch starten, welcher natürlich schief ging. Nur bin ich soweit das es mich nciht mal mehr stört. Ich bin gerne allein und empfinde Leute um mich herum bereits als störend.
DarkaroHallo ihr lieben!

ich bin absolut kein einzelgänger! ich bin ein extrem anhänglicher mensch, allerdings nur bei meinem partner. der ist übrigens gerade in australien und ich bin bevor ich ihn neulich besucht hab fast verrückt geworden. ich hab viel lieber jemanden um mich herum. auch wenn ich lerne lerne ich lieber wenn mein freund im selben zimmer sitzt und auch was für sich macht! ich brauche zwar auch mal ein bißchen zeit für mich allein, aber da genügen mir die nachdenklichen abendstunden zur zeit vollkommen, wenn mein freund wieder da ist wird das nur noch an wenigen tagen möglich sein, aber dann werde ich es auch nicht anders wollen. wenn ich die wahl hab allein zu sein oder mein freund ist da würde ich mich zu 99% dazu entscheiden dass er jetzt da sein soll.
freunde haben/treffen ist mir auch sehr wichtig. ich habe viele bekannte, wenig wirklich enge freundschaften aber auch schon einige, was vielleicht im bezug auf andere sogar noch viel ist !? die selben freunde könnte ich nicht immer um mich herum haben, aber in der regel treffe ich mich mit mindestens einer person am tag, dafür vielleicht nicht so lange, aber nur allein zu sein wär mir zu unkommunikativ. andererseits kann ich auf manche unterhaltungen auch gut verzichten, solche die mir nix bringen, im sinne von zum nachdenken anregen, irgendeinen neuen aspekt aufzeigen, oder solche die sich nur um extrem oberflächliche themen drehen die mich nicht interessieren... aber mit solchen leuten treff ich mich dann meist nicht so oft.
gedanklich fühl ich mich aber schon als einzelgänger... frei nach dem motto: ich bin mit meinen gedanken allein. aber das denken wohl die meisten leute hier!

dunkle grüße
SpawnIch denke das man vielleicht auch so geboren wird oder ist es doch ein Teil den man durch die Erziehung und sein soziales Umfeld bekommt.

Bei mir denke ich hate es schon in der Schullzeit begonnen. Dort war ich gezwungen meine schwarzen Klamotten nciht zu tragen. die Lehrer hätten mich glatt in jeder Prüfung durchfallen lassen. so das ich mich immer unwohl gefühlt hatte, weil ich vorgab wer zu sein, der ich nicht bin. meine Mitschüler haben mich mehr oder minder akzeptiert, aber richtige Freunde hatte ich nciht wirklich.

Wie kam es bei euch dazu?

Glaubt ihr das man eine bestimmte Austrahlung hat die das Näherkommen zu anderem Menschen blockiert. Das Gefühl bekomme ich nämlich langsam bei mir. Wodurch ihr irgendwann akzeptiert das es besser ist alleine zu sein.

Oder war es eure freie Entscheidung ein einzelgänger zu sein ?

Oder sogar eine Mischung von beidem.(trifft wohl auf mich zu)
dalethave....
hm...also ich weiß nicht...einzelgänger,der begriff hängt auch von der pers. definition ab...so kann man unter vielen trotzdem ein einzelgänger sein....und sogar viel mehr,denn einem wird erst durch den gegensatz,den die anderen so oft bieten bewußt wie man ist....einzel-gänger in seinen gedanken,gefühlen etc.....so sucht man das auch zu verbildlichen....doch trotzdem wird man von dem "schutz der gruppe" angezogen....*G.....manchmal....
dark greetz...
daleth
Cheshire CatIch glaube schon das einige Leute eine Ausstrahlung haben die extrem dazu anregt
sie anzusprechen und mit ihnen rumzuhängen.
Leute die nett und vielleicht sogar ein wenig lustig sind und keine probleme machen,mit denen dehalb niemand probleme hat und die folglich eine Menge "Freunde" haben
mir persönlich sind solche leute zutiefst zuwieder,wobei eifersucht dabei möglicherweise eine geringe rolle spielt.grösstenteils aber dürfte es einfach abneigung gegenüber immernetten,immerfröhlichen,unkomplizierten menschen sein.
leider hams die oft um einiges leichter im leben..
@spwan
ServantOfEquityEinzelgänger auf jeden Fall.

Ich mag nicht zu viel reden. Und wenn dann kein überflüssiges Zeug wie das Wetter is und so. Da spar ich mir lieber die anstrengende Bewegung des Mundes. Ich brauch keine Leute - und die brauchen mich nicht. Ich hab einen echten guten Freund, der Rest kann mir gestohlen bleiben. Bekannte und so affiges viechzeugs kann ich ned um mich haben.

Im Internet red ich auch nur mit wenigen wirklich, und hier rumposten tu ich eigentlich derzeit nur weil mir so unglaublich langweilig ist nach Arbeit.
KatzenschattenMiau...

Hmm, ne Mischung aus beidem.

Einerseits brauche ich die Zeit für mich, um nachzudenken ua.

Anderseits brauche ich auch Gesellschaft, bzw. das Gespräch mit anderen. Da kommt es immer darauf an mit wem oder über was.

Wie es so ist, man hat Freunde und Bekannte. Ich möchte auf beides nicht verzichten. Meine Freunde bedeuten mir sehr viel, sie geben mir Halt und stehen mir mit Rat und Tat zur Seite, egal um was es geht. Es sind zwar "nur" zwei, aber es sind wahre Freunde.
Meine Bekannten, nun man geht weg und hat Spaß.

Ich finde, dass es wichtig ist Menschen mit denen man sich versteht um sich zu haben. Wenn man "nur" den einen (geliebten) Menschen hat, führt dies, jedenfalls bei mir) immer zu einem Klammer-Effekt, der die Beziehung zerstört. Ich habe einmal den Fehler gemacht für meine Beziehung alles und jeden aufzugeben, das werde ich nicht wieder tun.

Natürlich schätze ich auch die Einsamkeit, den Schatten in den ich mich zurückziehen kann, damit ich nicht vergesse wer ich bin...

Einer unter vielen, einzigartig.

Katzenschatten
jade@ daleth - das mit dem Schutz der Gruppe ist gut *gg Ich erinnere mich noch, als das Semester neu angefangen hatte, und keiner jemanden kannte. Man, war da die Verzweiflung groß!!! Man hat direkt gesehen, wie schnell sich irgendwelche Gruppen gebildet haben, egal, ob man sich nun leiden konnte oder nicht... Hauptsache ne Gruppe *lol

@cheshire cat - und das mit den immer fröhlichen, immer freundlichen Leuten sehe ich ähnlich, was mich aufregt ist allerdings, dass viele Leute oft nur so tun als ob... Fröhlich um jeden Preis. Hmpf ne, das muss ich auch nicht haben...

Ach, und Katzenschatten, deinen letzten Satz find ich sehr schön „damit ich nicht vergesse wer ich bin“... das find ich auch sehr wichtig :-)
bloodyminaich bin wohl eher auch so ein mittelding, freunde die ich nun schon seit fast 7 jahren kenne habe ich immer gerne um mich herum, man hat das gefühl sein zu können wer man ist und ich bin vor allem bei ihnen nicht so eingeschüchtert wie bei fremden, habe aber nur ein oder zwei mit denen ich mich wirklich wohl fühle, mal schweigen kann.
ich tendiere aber immer mehr zum einzelgänger, dass merke ich vor allem in meinem arbeitsumfeld, wo ich nun schon seit nem jahr arbeite und trotzdem kaum jemanden wirklich kenne und mit kaum jemandem wirklich gut klarkomme, am anfang hab ich mich versucht zu zwingen, dann hab ich es aber akzeptiert, wie jn schon gesagt hat wird aus den meisten bekanntschaften nicht mehr weil man schnell bemerkt, dass es nicht eine wellenlänge ist(das ist bei wenigen der fall)aber bevor ich mich verstelle bin ich so zufriedener, brauche auch keinen riesen bekanntenkreis, gute lange freundschaften sind mir viel wichtiger. und vor allem hasse ich small talk..wenn man jn in den stadt trifft oder so, den man kaum kennt, würde ich immer am liebsten im erdboden versinken......
und ich möchte mich meinem vorgänger anschliessen, der satz von katzenschatten (hoff is richtig) ist wirklich wahr....ich brauche viel zeit alleine um mich immer wieder darauf zu besinnen wer ich bin.
oh, ich wollte mich doch kurz fassen:rolleyes:
mina
KrötiWegen dem wie's gekommen ist; meine Mutter konnte es nie sehen, wenn ich ihr unangenehme Leute mit ins Haus brachte, oder die Zeit bei ihnen verbrachte.
"An dem passt mir dies nicht, und das nicht. Kommst du mit denen überhaupt klar?!"
Man, das hat mich so aufgeregt.
Irgendwann in meiner frühen Jugend habe ich mich abgeschottet, resigniert könnte man sagen.
Mit den Leuten, mit denen man sich früher verstand, verstand man sich mit der Zeit nicht mehr.
Es hatten sich neue Gruppen gebildet.

Dann habe ich festgestellt, dass ich mit "Aussenseitern" (Probleme zu Hause, mit Gewicht, mit der Gesinnung, Ihr wisst schon)irgendwie besser kann als mit "perfekten Menschen".
Aber dann sollte man auch zu ihnen halten, und nicht mit den "perfect people" über sie lästern...
So ist es mir mit meine letzten besten Freundin in der Berufsschule passiert - ganz toll... :(

Dann kam mir der Gedanke, vielleicht soll es nicht so sein.
(...und bleib allein)

Auf Arbeit habe ich auch niemanden "besonderes in Aussicht".
Oh, ich versinke schon wieder in Selbstmitleid, sorry :)

Sagt mal, haltet Ihr es für verrückt, dass ich vorhabe auf die Abendschule zu gehen NUR um neue Leute kennenzulernen?!
Ich sehe kaum Möglichkeiten - bin kein Weggehtyp, und ein Sensibelchen, glaube ich.

Herrje - ich dachte, das Leben wird einfacher...

Danke fürs Lesen,

Kröti
Cheshire Cat[QUOTE]
Herrje - ich dachte, das Leben wird einfacher...
[/quote]
joi!das gefällt mir :)
uns es gibt einem vorallem soviel vorgeschmack auf das spätere leben ¬¬

das mit der abendschule find ich übrigens nich verrückt klingt eher erfolgversprechend
lunatristbei mir ist das irgendwie gespalten.

außerhalb der "szene" hab ich schon einige freunde,aber innerhalb der szene sehe ich mich als einzelgänger.
irgendwie kann ich mit den leuten in den clubs in denen ich verkehre recht wenig anfangen,weil ich das gefühl hab das dort relativ viele "poser" unterwegs sind,aber ich will mich nicht weiter über den "verfall"der szene äussern,denn dazu gibts wohl genügend threads
Katzenschatten@Kröti

Die Idee mit der Abendschule hat was. Allerdings würde ich eher was zum "schnuppern" probieren, also sowas wie THW oder irgendeine Interressen-Gemeinschaft, da sind die Vorraussetzungen, also eigene Hobbies, eher gegeben und an kommt leichter wieder raus wenn einem die Leute dort "nicht gefallen".

So wie Dir ging es mir auch, vonwegen eher "nicht normale" Leute sympatisch zu finden...

Ein Weggehtyp bin ich auch nicht, aber wenn man sich mal traut und die richtigen Leute kennengelernt hat, macht es sehr viel Spaß.

In diese Sinne:
Weiter so!

Sensibel sein ist nicht schlimm, solange man sich selbst nicht vergräbt.

Liebe Grüße

Katzenschatten
Daydreamerguten abend,
einzelgänger oder doch eher gesellschaftsmensch?ich weiß es bei mir nicht genau.ich ahbe einen relativ großen bekanntenkreis. und erstaunlicherweise komme ich mit den leuten am besten klar,die am weitesten weg wohnen.es sind nämlich die,denen ich zu ähneln scheine.
hier...ja,hier habe ich auch leute.freunde...aber ich weiß nicht,ob es wirklich freunde sind.vielleicht ist es mehr die gute saufgemeinschaft,die sich über jahre entwickelt hat.denn ich spiele ihnen etwas vor.jedem einzelnen.eigentlich etwas,das bei freunden nicht sein sollte.also bin ich hier doch eher ein außenseiter.
nur bei den menschen,die ähnlich denken und fühlen,kann ich zeigen,wie ich wirklich bin.doch sie sind zu weit weg...
vielleicht stelle ich bei den leuten hier auch einfach zu hohe ansprüche...vielleicht täusche ich mich und sie sind gar nicht so oberflächlich,wie es oft den anschein hat...
ich weiß es nicht.
und ich dachte mit 18 wird das leben leichter...
mit nachdenklichen grüßen
Daydreamer
Singataalso, bei mir ist es ziemlich kompliziert.
ich kann ohne meine freunde nicht (besonders nicht ohne meine beste), aber ich bin auch ziemlich menschenscheu.
also, ich geh nicht weg und vermeide große gruppen..
ich bin also ein Einzelgänger mit freunden *lol*
tiefeswasserich bin auch einzelgänger weil ich nicht verstanden werde von den leuten die um mich herum sind. es sind alles intollerante dumme menschen, die sich an die gesellschaft angleichen und nichts vertragen.
ich habe mir das selber ausgesucht . ich könnte auch mit ihnen auskommen, aber das möchte ich gar nicht.
deswegen suche ich nach "normalen" menschen...
ich habe ein zwei gefunden. doch leider ist es mit ihnen auch nicht so einfach!!!
die umstände sind scheiße...
ich bin also allein und glücklich wenigtens ein paar zuhaben.
TearofDarknessSeid gegrüßt.....

Kann definitiv sagen..... Bin eine Einzelgängerin!!!!
Ist schon immer so gewesen....
Ich weiß nicht ob es unbedingt von Vorteil ist,immer allein durch die Gegend zu traben...
Nein.... Nicht wirklich....
Bin eher ein Scheues Naturell.... Fällt mir einfach schwer auf andere zu zugehen.... Da muß ich noch was an mir arbeiten.
Versuchen aus meinem Schneckenhaus raus zu kriechen!
Bin zwar schon 26,aber irgendwie fühle ich mich festgefahren.
Steh mir all zu oft selbst im Weg....
Aber wie kann man das ändern?
Mir fehlt einfach der Mut einen Schritt nach vorn zu gehen.
Vielleicht könnt ihr mir ein paar wertvolle Tips geben?
Wäre schön,wenn jemand mein S.O.S. erhört....

Dunkle Grüße
Tear of Darkness
TearofDarknessDanke Loner für deine aufmunternden Worte!
Ich denke,das Leben ist ein einziger Kampf....dem man sich stellen muß.....ohne danach gefragt zu werden......
Doch momentan fehlt mir die Kraft,sich dem Kampf zu stellen.....
Dunkle Grüße
Tear of Darkness
Candyman@TearofDarkness: Als ich deinen Beitrag überflogen habe, dachte ich er könnte fast von mir sein. Nur mit dem Unterschied daß ich halt erst 21 Jahre alt bin.

Richtige Freunde hatte ich eigentlich noch nie in meinem Leben. Es gab schon ein paarmal Leute die ich für richtige Freunde gehalten habe, aber das hat sich jedesmal als Irrtum herausgestellt. Freundinnen hatte ich bisher 2, aber ist auch jedesmal schief gegangen.
Die Meiste Zeit sitze ich hier allein in meinem Zimmer und fühle mich einsam... und das schon seit Jahren. Ich vertreibe mir die Zeit meistens in dem ich im Internet surfe, ein Buch lese oder Fernschaue.
Ich hab einige Leute mit denen ich übers Internet regelmäßig Kontakt halte, und mit denen ich auch über ziemlich viel rede, auch private Sachen, aber ob das richtige Freunde sind, ich weiß nicht... ich hab irgendwie den Eindruck so richtig interessieren tut sich niemand für mich.
Wie hier schon geschrieben wurde, es ist zwar kein schönes Gefühl, aber irgendwie gewöhnt man sich mit der Zeit daran. Mein sehnlichster Wunsch wäre wirklich daß ich ein paar richtige Freunde hab und eine Freundin die mich wirklich liebt... Aber ich glaube diesen Wunsch werde ich noch mit ins Grab nehmen, unerfüllt versteht sich.
Ich könnte noch seitenlang schreiben, aber je Länger der Beitrag desto weniger lesen ihn, und ich will euch hier nicht langweilen...

Nen Tipp geben kann ich dir leider auch nicht, da mußt du die "Gesellschaftsmenschen" hier fragen, wenn ich gute Tipps hätte wäre ich ja nicht in der Situation in der ich mich jetzt befinde.

gruß,
Candyman
MilenaAlso ich bin definitv ein "Gesellschaftsmensch", was für mich jetzt nicht heißt, daß ich jede Minute jemand um mich haben muß, aber für mich ist es wichtig zu wissen, daß es Menschen gibt, die für mich da sind, egal ob nun hier bei mir oder am anderen Ende der Welt, obwohl es mir natürlich lieber ist, wenn ich sie um mich habe. *g*
Ich lege auch Wert auf einen Bekanntenkreis weil man auch mit Menschen, die nicht auf der selben Wellenlänge sind, oft gute und interessante Gespräche führen kann und außerdem war es schon oft so in meinem Leben, daß mir in der Not Menschen geholfen haben von denen ich es nie erwartet hätte. Manchmal dauert es eben einfach bis man zu jemandem den richtigen Zugang findet und natürlich findet man ihn zu manchen auch nie.
Wie vielen andere, so bin auch ich schon öfters von Menschen, die ich für Freunde hielt, enttäuscht worden oder habe sie verloren durch Umzug, Tod etc. und bin dann auch eine zeitlang depressiv gewesen, aber ich denke dann irgendwann einfach an die "gute" Zeit, die ich mit ihnen hatte und daß ich diese Erinnerungen nicht missen möchte und das gibt mir dann immer Kraft darüber hinwegzukommen.
Na ja, mit meiner Meinung bin ich hier wohl ziemlich allein, aber das macht nichts.


@ TearofDarkness
Ich habe da jetzt auch nicht den ultimativen Tip, aber ich habe viele Leute durch meine Hobbies kennengelernt, z.B. habe ich Sprachkurse gemacht oder war in einer Theatergruppe u.ä. Ich finde es einfach leichter auf andere zuzugehen wenn man ein gemeinsames Interesse hat. Man hat dann einfach leichter eine Idee was man sagen soll.

Grüße,
Milena
NihilxMann kann mit alles leben, ausser der Tod.
Katzenschatten@ Tear u. Candyman

Ihr sucht Freunde, aber es ist nicht einfach diese auch zu finden. In den meisten Fällen entwickelt sich sowas von ganz alleine...

Ich bin lange Zeit nicht aus meinem Castle herrausgegangen, teils aus Angst, teils aus irgendwelchen "Psycho-Probs"...

Naja, irgendwann bin ich mal wieder ausgegangen und es war genial. Viele Menschen, die ich von früher kannte, haben sich gefreut mich mal wieder zu sehen. Bei manchen hat es mich wirklich gewundert, dass sie mich vermisst haben, sowas ist Balsam für die Seele.

Am Anfang war es schwer, diesen Schritt aus dem Schutz des Schattens zu gehen, aber es wird immer leichter. Ich kann mich sehr gut daran erinnern wie es war wenn ich eigentlich wegwollte aber mir dabei selbst im Weg stand (Magen spielte verrückt, mir wurde schlecht, Zittern, Kreislauf, Angst....) aber inzwischen freue ich mich drauf wegzugehen, Musik zu hören, Bekannte zu treffen und neue Leute kennenzulernen.

Der erste Sprung ist der schwerste, aber er lohnt sich auf jedem Fall.

Es gibt mehr liebe Menschen als man denkt.

Natürlich geht man nicht aus und gewinnt sofort die ganze Welt für sich, aber für die eigene Seele ist es Balsam.


Einfach springen....

Katzenschatten
Sirius@Nihilx:
"Mann kann mit alles leben, ausser der Tod."

Ich glaube, diese Weisheit mußt Du uns mal etwas näher erklären. Mal abgesehen von der äußerst konfusen Grammatik, kann den Frau nicht mit allem leben? ;)
NihilxNatürlich... Hehehe...
Verzeihe mir, ich muss mich wieder daran gewöhnen Deutsch zu schreiben... Ich komme nämlich aus Belgien, Deutsch ist also nicht meine Muttersprache...
NachtelbinHmm...Einzelgänger, aus Gewohnheit.

Auch bei mir wars streckenweise auch mal nicht so, hatte mit 12/13 ne Phase wo ich quasi "Rudelleiter" einer relativ großen Clique war...danach jedoch hat sich irgendwann alles aufgesplittet, man ist sich fremdgeworden etc..
Ich habe die Schule gewechselt, kannte überhaupt niemanden, war wieder Aussenseiter (wie es eigentlich in Kindergarten und Schule immer war, auch diese Clique war ausserschulisch), habe die Klasse gewechselt und drei nette Leute kennengelernt. Eine ist in Frankreich, der andere mein Freund, der dritte irgendwo.
Habe jetzt kürzlich wieder die Schule gewechselt und habe hier niemanden mehr, auch mein Freund wohnt weiter weg. Aber inzwischen kenne ich das Schulleben nicht anders, es ist zwar schade, manchmal frustrierend, wird von Unverständnis begleitet, aber schützt durch die eher kleinen Fieseleien indirekt vor den größeren, da niemand einen genug kennt um Schwachstellen zu finden.
Allerdings scheint das Einzelgängertum bei mir eher eine Art Wartezustand zu sein, wenn ich mit den richtigen Leuten zusammenbin (ja, auch das kam schonmal vor) wechsel ich eigentlich ins Gegenteil und genieße die Menschen um mich herum...aber aus der Einzelkämpfer-Gewohnheit erstmal wieder herauszukommen ist schwer. Das merke ich schon an ganz normalen Telefonaten, die mir meist verdammt schwerfallen, sofern es nicht gute Freunde sind...ich fühle mich meistens, als würde ich immer und überall stören wenn ich nicht sofort auf einer Wellenlänge mit dem anderen bin.

Gruß, die Nachtelbin
Tagon[QUOTE][i]Original geschrieben von tiefeswasser [/i]
[B]ich bin auch einzelgänger weil ich nicht verstanden werde von den leuten die um mich herum sind. es sind alles intollerante dumme menschen, die sich an die gesellschaft angleichen und nichts vertragen.
ich habe mir das selber ausgesucht . ich könnte auch mit ihnen auskommen, aber das möchte ich gar nicht.
deswegen suche ich nach "normalen" menschen...
ich habe ein zwei gefunden. doch leider ist es mit ihnen auch nicht so einfach!!!
die umstände sind scheiße...
ich bin also allein und glücklich wenigtens ein paar zuhaben. [/B][/QUOTE]

tach auch

wow! was für eine antwort.. was bitte sind "normale" menschen? die meisten, die hier geantwortet haben sagen, daß sie sich selbst als mittelmaß sehen... nur du nich, oder? wieso sind die umstände scheiße?

kannst dich glücklich schätzen denk ich, daß du 2 gefunden hast.. weißt du schon wie lange sie bleiben wollen?

tagon
IscariotIch mag die Vorstellung des einsamen Einzelkämpfers, hat irgendwie was heroisches, geheimnisvolles! ;-)

Ausserdem strengt mich direkter menschlicher Kontakt sehr an, da verschwende ich meine Energie doch lieber in Dinge, die wirklich Spass machen... anstatt in gesellschaftlich indoktrinierten Lebensmustern vergeblich nach Glück zu suchen...
SchehezeradeDer Begriff "Einzelgänger" ist sicherlich individuell definiert.
Also, ich würde mich als Einzelgängerin in dem Sinne definieren, dass ich schon sehr eigenwillig bin, definitiv meinen Freiraum brauche und einen eher kleinen Freundeskreis, dafür aber mit guten Freunden habe.
Aber andererseits sind mir die wenigen Menschen um mich wichtig. Ganz alleine möchte ich nicht sein und wäre auch sicherlich nicht glücklich damit.

Schehezerade
Sirius@Nihilx: Ups :o
Das wusste ich nicht...

Die Frage ist ja, ob die Größe des Freundeskreises überhaupt entscheident ist? Manch einer setzt eben mehr auf Quantität als auf Qualität, hat einen riesigen Haufen Freunde und fühlt sich trotzdem noch ständig allein und lebt als Einzelgänger...

Es gibt ja nunmal Leute, die sich gerne mit vielen Menschen umgeben, aber das muß noch lange nicht heissen, das sie all diese vielen unterschiedlichen Leute auch wirklich kennen!
Schehezerade@ Sirius
Ich finde es ist ein Unterschied zwischen "sich alleine fühlen" und ein Einzelgänger sein. Ein Einzelgänger ist für mich jemand der gerne alleine ist. Wenn sich jemand alleine fühlt, dann ist er eher gezwungenermaßen ein Einzelgänger, aber sehnt sich danach dieser Einsamkeit zu entfliehen.

Und das die meisten Menschen mit einem großen Freundeskreis nicht alle ihre "Bekannten" wirklich kennen, ist ein Fakt.
DaRkNiGhTWalKeRHmm... aslo bei mir gibt sich das alles irgendwie die Wage...

Es gibt schon einen Haufen Leute mir denen ich abhänge, Bekannte, Leute die ich respektiere und die mich respektieren so wie ich bin.

Dann gibt es ein paar die ich nicht austehen kann, aber zu denen eine Art abhängikeit besteht... ich versuche so wenig Zeit wie möglich mit solchen Leuten zu verbringen.

Aber gegenüber all diesen Leuten wahre ich eine Fassade. Ich umgebe mich mit einer Mauer, verstelle mcih wenn es nötig ist, sowas eben. Ich mache das absichtlich, weil ich denke das mein wahres inneres nur jene angeht zu denen ich eine Art Seelenverwandschaft spüre, also diejenigen die ich als Freunde erkenne und auch so bezeichne. Das sind nciht sehr viele, vielleicht drei oder vier (beim dem vierten bin ich mir nicht so sicher), aber ich komme damit zurecht. Wenn ich Leute um mcih haben will kann ich immer "Irgend jemanden" anrufen und mir Gesellschaft holen...

Wenn ich alleine sein Will, was in letzter Zeit öffter vorkommt, dann bleibe ich eben ein paar tage alleine.

Ich bin sehr extrovertiert, habe aber gleichzeitg eine Introvertierte Seite. Es hängt von meiner Stimmung ab.
opacityich bin auch eher ein einzelgänger. ich geh meistens allein irgendwohin (konzert, kino, spaziergänge/ausflüge, ...).
wenn ich auf konzerte geh, dann trifft man eh meistens irgendwen den man kennt, und wenn nicht, dann is das nicht weiter tragisch, denn ich geh ja wegen dem [i]konzert[/i] hin, und nicht weil ich den (ohnehin nicht sooo großen) bekanntenkreis treffen will. ditto kino: während dem film redet man eh net, und in den saal hinein hab ich bis jetzt auch noch jedesmal allein gefunden :p
ausflüge macht man sowieso am besten immer allein, da kann man das tempo selber bestimmen und kann auch umwege machen, die dem begleiter evtl. nicht recht wären, etc. :)

trotzdem hab ich nix gegen gesellschaft, und wenn ich paar leute wo seh oder treff, dann renn ich sicher nicht weg :)
Daermon666hmmm bei mir ist es sehr stimmungsabhaengig wenn ich meine depris vormir herschiebe dann such ich die gesellschaft anderer (laber eh zuviel ;-) verstosse selbst gegen "gothicdogmen" weils mir egal ist. allerdings wenn ich mit mir im reinen bin dann hmmmm dann bin ich lieber fuer mich alleine weil es doch sehr anstrengend ist staendig den trivialitaeten (die fuer sie ja wichtig sein moegen) zuzuhoeren. ich weiss klingt bissl paradox und ist egoistisch aber was solls:-) einzige ausnahme bilden meine beiden besten freunde aber ich denke das ist normal bei jedem der freunde hat.
ArchadWie geht ihr mit einsamkeit um? Nicht jeder hatt eine Freundin oder einen Freund, genau das fehlt mir, und zwar sehr.

Ich bin mir sicher das ich nicht der einzige bin der unter Einsamkeit leidet, aber man kann nicht die ganze Zeit deprimiert sein, also muss es eine Möglichkeit geben seine Einsamkeit zu vergessen, mindestens für eine kurze Zeit.
ZynikerBin auch immer alleine, ok nicht immer aber oft! Man gewöhnt sich daran!!!
FunusIch kann Zyniker nur zustimmen. Man gewöhnt sich eben dran. Ehrlichgesagt finde ich es mittlerweile auch schöner allein zu sein, als all die Menschen um mich herum zu haben...
lee-chunichts ist schlimmer als alleine sein aus meiner sich... hatte das lange genug... war mit nem kerl zusammen und habe mich nur auf ihn fixiert.. alle anderen vernachlässigt und verloren.. er nicht.. er hat in der zeit unserer bezihung immer mehr freunde gefunden, sein freundschaften gepflegt und viel zeit mit seinen freunden verbracht... mich wollte er nie dabei haben.. also saß ich allein zu hause... einsam... und hab ne ganze menge an meiner lebensfreude verloren gehabt... das war wohl auch der grund, warum er sich von mir getrennt hat... ich war nicht mehr länger das aufgeweckte lebensfrohe mädchen...
darauf hin fiel ich in ein noch größeres loch der einsamkeit....
und erst jetzt nach über 7 monate nach der trennung habe ich wieder freunde gefunden die mich dazu bringen auch mal wieder zu lachen und froh zu sein...
annettalee- chu,
Ich kenne es nur zu gut wenn die Bindung in eine Beziehung zur eigenen Einsamkeit führt, wenn die Partnerschaft einem keine neue Kontakte erschließt sondern die alten abdrückt.
Aber was ließ dich deine Freunde vernachlässigen als du mit ihm zusammen warst, er schien dies nicht zu fordern wenn er selbst im laufe eurer Liebe sich diese freiheiten nahm ?
du hast dich auf ihn fixiert, dir erschien neben deiner beziehung zu ihm keine mehr wichtig genug um zu investieren.
Oder hast du gar nicht bemerkt wie sich deine Freunde von dir entfernten, sozusagen blind vor Liebe ?
lee-chuwohl beides irgendwie... einerseits hab ich viele nícht mehr geschätzt und mich so auch nicht mehr um die freundschaft zu ihnen gekümmert ..
und in manchen fällen war ich aber auch bloß blind vor liebe und habe die mir wirklich wichtigen leute deswegen vernachlässigt und verloren...
mcbearlee-chu,
das tut mir wirklich leid für dich!
7 monate ist eine lange zeit und ich überlege gerade, wie meine beziehung in dieser sache enden würde...


ich brauch sowohl viele menschen um mich, als auch die einsamkeit..
ich benötige beides!
Manchmal brauch ich annerkennung von anderen menschen
und das gefühl, das man zu mir aufschaut.
Die einsamkeit hab ich mir jedoch angewöhnt.
Es gibt viele angewohnheiten, wie nächtliches wachsein und vor mich hin denken, schreiben und rauchen/trinken, die ich allesamt aufgegeben hab.
Diese dinge haben nicht in meine beziehung reingepasst.

und ob mans glauben will oder nicht
sie fehlen mir...
lee-chuna ja... inzwischen geht es mir ja wieder gut.. ich hab echt nen paar richtig tolle freunde gefunden... wahnsinnig gute und interessante menschen, die irgendwie genauso wie ich einfach ein bisschen anderes sind als diese ganzen anderen normalos, die sich aufführen als währen sie die tollsten...
ich habe endlich menschen mit denen ich über alles reden kann und denen ich vertrauen kann... sie sind das beste was mir passieren konnte...
ich bin wahnsinnig dankbar dafür...
mir gehts so gut wie schon lange nicht mehr... (noch nie?)... das eizige was mir fehlt ist immer noch ein männlicher partner an meiner seite... doch ich zweifle dran, dass ich mich jemals wieder auf eine beziehung einlassen kann und einem kerl gegenüber genug vertrauen aufbringen kann um mich zu öffnen und mich bei ihm wohl zu fühlen... in dem sinne bin ich also immer ncoh einsam..
was du erwähnt hast,mcbear, mit dem gerne alleine sein, kann ich gut verstehen... ich brauch auch so meine freiräume für mich...
trotzdem bin ich froh, dass ich freunde gefunden habe und nciht mehr dazu gezwungen bin alleine zu sein, sondern selber darüber bestimmen kann wann ich alleine sein will und wann nicht...
MagnusCaudar(BwIch mag Einsamkeit zuweilen und finde sie nicht störend ... Es ermögtlicht Nachzudenken , außerdem finde ich dauernden Kontakt zu anderen Menschen störend .... Es behindert die Entfaltung des Geistes
LestarDurch dieses Forum nun bin ich nichtmehr alleine.
Durch dieses Forum habe ich nun ein Menschliches Geschöpf gefunden, welches mir jetzt sehr am Herzen liegt und ich niemals mehr missen möchte.
Der Verlust jener würde mich denke ich niederwerfen und zerstören...

Doch wir sind nie alleine... wir haben immer die Einsamkeit....

Der Kontakt zu andren Menschen mag aber nicht immer Störend sein... manchmal inspiriert jener und tragt zur "Entfaltung des Geistes" bei....
Ist man erstmal der Sucht der Zweisamkeit verfallen gibt es nichts schöneres als diese zu geniessen,...
.... für mich gibt es im Moment nur wenige Personen die ich wirklich sehen, höhren oder spüren möchte...
... eigendlich nur eine zu der es möglich ist...

Nun... ich gehe wieder zurrück, lasse mich von der Sehnsucht übermannen und lasse mich treiben.
ravenhaerteinsamkeit ist manchmal das beste was einem passieren kann,nur nicht zu oft.
ich kann lee sehr gut verstehn hatte auch sowas ähnliches,nur bei mir ging das fast 11 jahre,aber ich habe jetzt nach unserer trennung gemerkt das ich doch FREUNDE habe die mich aufgefangen haben,obwohl ich mich recht von ihnen abgenzte,
freund sind finde ich sehr wichtig im leben,weil es gibt situationen in denen man alleine sehr stark leiden würde
RattenmumHi ihr!!
Ich bin auch ziemlich einsam... und es gibt zur Zeit in meinem Leben nur drei Menschen die ich meine Freunde nenne, davon sitzt eine leider Gottes in Wuppertal, doch mit ihr kann ich wirklich über alles reden!!
Ich kann aber eigentlich nicht sagen das es mich stört, denn im Bekanntenkreis gibt es Leute, da bin ich echt froh das ich anders bin und lieber habe ich Zeit für mich und meinen Hund und meine Gedanken, als solch oberflächliche diskusionen zu führen wie diese Leute!!!
Ich habe vielleicht nicht viele Freunde, aber ist es nicht wichtiger das ich den Menschen die mich mögen wirklich vertrauen kann??
Kürzlich habe ich erst erlebt wie jemand Leute auf seinen Geburtstag eingeladen hat, die er ein oder zwei Jahre nicht gesehen hat und stellenweise sogar über sie hergezogen hat, nur um zu zeigen wie viele Freunde sie hat!! An meinem Geburtstag waren nur drei wirklich wichtige Menschen da die in meinem Leben eine wichtige Rolle spielen und sie meinte dann zu mir:" Tja, Mel... Ich wollte mir halt nicht die Blöße geben keine Freunde zu besitzen!!" Meine Güte, hab ich mich aufgeregt... :mad:
Dann lieber allein kann ich da nur sagen!!!!!!!!!!

LG

Rattenmum
Alas De FuegoIn letzter Zeit habe ich es genossen, mal allein zu sein, da ich große Menschenmengen meide und mich teilweise unter Leuten unwohl fühle... Aber dann merke ich irgendwie, wie ich deprimiert werde, wenn ich niemandem um mich habe, und hätte gern jemanden, mit dem ich reden kann. Aber die meisten von meinen Freunden sind solche, die immer gut gelaunt sind und Party machen wollen, die würden überhaupt nichts verstehen, wenn ich dann mit ihnen rede :confused:
SheenaBin auch ziemlich alleine und das seitdem ich in die 1.Klasse gekommen bin.
Richtige und wahre Freunde hatte ich selten....
98% meines Lebens bin ich schon alleine ohne irgendwelche menschen mit denen ich reden kann.
Freunde habe ich zwar schon, aber das ist auch nicht das wahre, denn man sieht sich nur in der Schule oder manchmal in den Diskotheken. Es gibt nur wenige mit denen ich reden kann. Früher oder später werde ich immer von denen enttäuscht. Wie heute zum Beispiel.
Egal.
Ich hatte schon einige Probleme mit der Einsamkeit zurecht zu kommen. Sie verletzt mich einfach zu sehr.
Mittlerweile gewöhnt man sich wirklich an die Einsamkeit.
Es gibt manchmal Momenten, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin, dass ich mir es so undendlich wünsche wieder alleine zu sein.
Ich fühle mich in diesen Momenten einfach unwohl, da ich akzeptiert habe, dass die Einsamkeit mein bester Freund ist.

wenn ich ehrlich bin, habe ich immernoch richtige Probleme mit der Einsamkeit....
morrigaineich hatte vor ca.2 jahren fast keine freunde,mir ging es damals sehr schlecht weil diese einsamkeit absolut ungewollt war und ich das gefühl hatte für immer so alleine zu bleiben .jetzt habe ich einen freund und einige gute freunde.manchmal fühle ich mich immernoch einsam wenn gerade niemand zeit hat etwas zu unternehmen,aber eigentlich brauche ich auch viel zeit für mich selbst.
gin'iroHier eine Diskussion über selbst gewählte Einsamkeit, vielleicht findet sich eine Anregung:

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=14254[/url]
Alas De FuegoMir geht es manchmal genauso wie Sheena, dass ich mich am liebsten wieder in mein Zimmer verkriechen würde, als mit Freunden rumzuhängen. Ich habe eigentlich viele Freunde, aber ich denke nicht, dass die irgendein Problem haben, wie zum Beispiel Einsamkeit. Ihnen geht es hauptsächlich darum, Spaß zu haben, und sie würden es gar nicht verstehen, wenn ich kommen würde und ihnen sagen würde, ich fühle mich einsam... Es ist einfach so, dass sie komplett andere Vorstellungen von allem haben, und sie sind immer so gut gelaunt, dass ich es einfach nicht aushalte...
Blutengel666hallo
ich sehe mich selbst ebenfalls als einzelgänger.
ich hab zwar freunde, aber dass sind eher nur bekannte, weil ich niemanden wirklich an mich ran lassen mag. allein fährt man einfach besser, so habe ich zumindest die erfahrung gemacht.

ja, man soll sich nehmen, wie man ist. das stimmt. ich bin gerne allein. manchmal denke ich, dass ich gar nicht mehr fähig bin, eine ordentliche freundschaft aufzubauen. klar, ab u. zu vermiss ich jemanden, bei dem ich mich ausheulen kann, aber das vergeht recht schnell wieder.

du kannst ja mal versuchen, kontakte zu knüpfen -aber nur begrenzt-. und wenn es dir nicht gefällt, kehrst du in die einsamkeit zurück.
Dunkle Grüße
BE666
MagnusCaudar(Bw"Der Verlust jener würde mich denke ich niederwerfen und zerstören..."

Zu brechen ist keine Schwäche , nur wenn man es dazu weden lässt ....



"Der Kontakt zu andren Menschen mag aber nicht immer Störend sein... manchmal inspiriert jener und tragt zur "Entfaltung des Geistes" bei...."


Die Frage ist nur in wie weit der eigene Geist dabei entfaltet wird . Neue Gedanke zeigen einen neuen Einfluss ...

"Ist man erstmal der Sucht der Zweisamkeit verfallen gibt es nichts schöneres als diese zu geniessen,..."

Abhängigkeit zeigt nur die Offenbarung , durch Offenbarung werden wir geschwächt ...
silentiaich bin gerne bei meinen freunden und bei meiner familie, trotzdem,
ich bin so gerne alleine und ich brauche auch viel zeit für mich selber
um über alles nachzudenken und die ruhe wieder zu finden.
ich bin kein wirklicher einzelgänger aber noch weniger bin ich ein geselliger mensch.
Blueciferich sehne mich nach einsamkeit, sobald ich unter leuten bin. bin ich dann allein, wünsche ich mir nichts mehr als die nähe zu anderen.
ich hasse mich dafür. selbst meine beste freundin geht mir nach einer weile tierisch auf die nerven... und sie kann nicht einmal etwas dafür. ich liebe sie dafür, dass sie mich trotzdem gern und oft in ihr leben mit einbezieht. ich beneide sie darum, dass sie so ein super-soziales tier ist... ich kann mich keine fünf minuten auf das konzentrieren, was mein gegenüber mir mitzuteilen hat und hinterher weiß ich nie, was eigentlich gesagt wurde :( da mir das schrecklich peinlich ist, gehe ich auch nicht gern unter leute - keine parties, da fühlt man sich nur fehl am platz, denn eigentlich würde man auch gern spaß haben, aber nicht SO... oder?!

manchmal fühle ich mich wie knecht ruprecht aus den simpsons... blablablablabla blablabla blablablablabla... das darf doch keiner wissen :( alle würden einen sofort für arrogant halten, sagen, man trägt seine nase "sonstwiehoch" und in wahrheit wünscht man sich nichts so sehr, wie ein bisschen wie die anderen sein zu können und "mitmachen" zu dürfen...

ich traue mich auch nicht mehr eine richtige beziehung einzugehen, weil ich mit liebe irgendwie nicht umgehen kann... sobald ich jemanden habe, den ich "liebe" hab ich angst, dass er schluss macht und baue den größten mist überhaupt... sonst stürze ich mich in sachen, die mir absolut nicht gut tun und lasse mich noch von meinem gegenüber niedermachen, weil ich ein total falsches bild von mir zeichne... ich hab solche angst, oder solchen respekt vor richtiger liebe... auch freundschaftlicher liebe... aber eigentlich wünsche ich mir nichts mehr als einen richtig guten freund - ja, einen männlichen... [B]keinen[/B] lover... einen der nicht zuviel verlangt und nicht zu anspruchslos ist - wie vermessen von mir... "richtige beziehungen" können recht einsam machen... wenn man sich zu sehr an seinen partner anpasst, sich selbst aufgibt... und dann... ist er weg... und erzählt all seinen freunden, was für ein schlimmer mensch du bist... und du wirst dann nicht mehr angesehen, obwohl du ihnen gar nichts getan hast.

manche "freunde" kann man ohnehin getrost hinter sich lassen... das merkt man leider erst immer zu spät und grundsätzlich auf relativ schmerzhafte art und weise. trotzdem ist das vergessen auch immer schwer... es bleibt immer dieses "was wäre wenn..." übrig... nun, man wird es einfach nie erfahren.
aber es stimmt... nach der schule ist eigentlich sense - hab ich jedenfalls so erfahren dürfen. bzw. man merkt erst dann, wer richtige freunde sind, und wer nicht... ich bin keiner :/ es gibt ein paar leute, von denen wird man garantiert nie wieder hören, dann jene, die noch ein paar mal belanglose nachrichten schicken und "kaffee trinken gehen" wollen o_O na ja, und dann die "sozialen tiere" - menschen, die großes talent im networking haben, es aber auch ernst meinen.

ich war mal für eine weile in den staaten und habe dort die wohl beste und großartigste freundin gefunden, die ich mir je wünschen könnte... und trotzdem habe ich es nicht "geschafft" (klingt eigentlich blöd, oder?!) ihr mehr als zwei-, dreimal zu schreiben... ich rede mir ständig ein, dass ich doch eigentlich nichts zu erzählen hätte, nichts worauf ich stolz sein könnte. und immer rumjammern - so wie jetzt gerade - will ich auch nicht... aber das macht eigentlich einen guten freund aus... er hört sich auch dein gejammer an... und eigentlich sollte ich auch hören wollen, wie ihr leben weitergeht... aber ich kann mich nicht dazu aufraffen... das schlimme ist, so geht mir in all meinen zwischenmenschlichen beziehungen... so selbstgewählt ist die einsamkeit in diesem fall eigentlich gar nicht.

aber na ja... man [B]muss[/B] für (seine) freunde nunmal etwas tun.... es soll ja nicht zum emotionslosen handel ausarten... aber ab und zu sollte man durchaus selbst etwas kraft aufbringen, damit die freundschaft in die richtung geht in die man sie gerne lenken würde... oder so bleibt, wie sie ist... leider steht man sich dabei zu oft auch selbst im weg...
einerseits möchte man seine besten und liebsten freunde, von denen man ohnehin schon relativ wenige hat, nicht mit seinem ganzen seelenmüll belasten :( andererseits fällt es einem auch immer schwerer und schwerer allen vorzulügen, dass alles okay sei... man möchte vielleicht glauben, beste freunde würden so etwas aushalten, aber man traut sich doch nie, sich 100%ig preis zu geben... und daher wird man immer ein stück weit einsam bleiben (müssen) - einfach weil man nicht ehrlich sein kann - zu sich und anderen. grundsätzlich denke ich, sollte man darüber nachdenken, was man sich selbst von den anderen erhofft - hier und da mal ein lieber gruß, ein "danke, dass es dich gibt" oder so etwas in der art... und das sollte man auch seinen freunden zugestehen.

ich bin auf jeden fall dankbar für die menschen, die mich so nehmen (können), wie ich bin, auch wenn selbst die nicht in die tiefsten abgründe meiner seele blicken dürfen.
Alex77Ich habe zwar viele Bekannte aber nicht viele richtige Freunde.
Seit sich meine Freundin von mir Getrennt hatte, langweilen mich andere Leute, sogar meine Freunde ich komme so auch nicht mehr in ein Gespräche mit Frauen weil viele mir einfach zu dumm sind. Zu Primitiv sie Leben einfach…ohne sich über irgendwas en Kopf zu machen.
nönix[QUOTE], aber man traut sich doch nie, sich 100%ig preis zu geben... und daher wird man immer ein stück weit einsam bleiben (müssen) - einfach weil man nicht ehrlich sein kann - zu sich und anderen. [/QUOTE]

Ja, das ist es. Man ist gezwungen, andere immer auf Abstand zu halten, damit sie einen gar nicht erst kennenlernen. So geht es mir zumindest schon seit langem. Weiß nicht - sitz irgendwo tief drin ein Monster in mir? Es ist so lächerlich...
Meine Freundinnen, die ich in der Schule kennenlernte und die ich nun schon sehr lange kenne, waren die einzigen in meinem Leben. Totales Vertrauen und absolut schöne viele gemeinsame Erlebnisse verbinden uns. Aber man verbringt einfach keine Zeit mehr miteinander. Wenn man es tut - quasi als kurze Unterbrechung eines einsamen Daseins- , ist die Freude, die man dann empfindet, fast wie Hohn... Ich habe Angst davor, mich zu sehr darauf zu freuen, denn meinen Freundinnen geht es da anders...
Seitdem ist es mir so gut wie unmöglich geworden, "neue" Menschen an mich ranzulassen. Ich weiß einfach nicht mehr, wie es geht. Ich weiß nicht mehr, wie man mit anderen freundschaftlich umgeht, wenn man sie noch nicht kennt. Und wenn sie mich noch nicht kennen. Ist schon extrem...

Ist halt so: Wenn man sich selbst nicht leiden mag, sind einem auch die anderen ein Greuel. Oft verachte ich die Oberflächlichkeit anderer und weiß doch gleichzeitig, dass auch dieses flüchtige Eintauchen und Interesse haben an anderen Menschen und Dingen das ist, was mir fehlt. Vielleicht ist es meine Ausrede. Vielleicht bin ich zu faul, mich drauf einzulassen. Vielleicht ist es aber auch nur wieder Angst vor dem Interesse anderer Menschen.
Ich denke, wenn Angst beim Umgang mit anderen Menschen im Vordergrund steht, ist es ein Wunder, wenn man NICHT einsam wird.
Dan1981Hi Leute

Hmmm also ich würde sagen das ich einzelgänger bin , alle die ich kenne haben ganz andere interessen usw sind auch keine freunde eher bekannte!
Bin erst mit 14 nach deutschland gekommen und musste meine euchten freunde alle zurück lassen , wo anderes anschluss zu finden ist mir bisher nicht gelungen!
Wenn es leute gibt die mich interesieren und mein respekt haben sind die leider alle sehr weit weg .

Mfg Dan
MorriIch scheine wohl eher eine Einzelgängerin zu sein... ich habe zwei beste Freundinnen, mit denen ich aber manchmal Ewigkeiten keinen Kontakt habe (und mit Ewigkeiten meine ich bis zu drei Jahre!!!). Aber den Kontakt ganz zu verlieren, würde mir das Herz brechen und ich behaupte mal, daß es für die beiden Damen auch nicht die angenehmste Vorstellung wäre, wenn ich nicht mehr für sie da wäre.
Ich habe meinen Freund, mit dem ich jetzt seit vergangenem September zusammen bin... an manchem Tag sind wir beide mit dem Wissen zufrieden, daß der jeweils andere irgendwo in der Wohnung herumstrolcht und in größeren Abständen schaut man mal, ob der Schatz sich nicht versehentlich im Klo runtergespült hat, vom Biomüll gefressen oder vom Computer aufgesaugt wurde - an anderen Tagen reden wir uns gegenseitig dekorative Fransen an die Ohrläppchen und können nicht voneinander lassen... aber es braucht immer wieder Abstand.
Mit meinen Eltern telefoniere ich mindestens einmal die Woche und besuche sie mindestens einmal im Monat, meistens mehr... es ist meistens ganz nett, aber ich weiß, daß mir weniger Kontakt auch nicht weh täte - meiner Mutter dafür umso mehr. Die ist das Sozialtier der Familie.
Meine Schwester sehe ich zu Familienfeiern und spontan in sehr unregelmäßigen Abständen. Mal telefonieren wir nur in Notfällen, dann gibt es wieder Zeiten, in denen wir uns alle zwei Tage stundenlang am Telefon mit allen gerade anfallenden Nichtigkeiten zureden.

Aber ich komme auch ganz allein einige Zeit klar... wochenlang, wenn mir danach ist.
Gar nicht klar komme ich, wenn mir irgendjemand 24 Stunden am Tag auf der Pelle hockt - dann werde ich ziemlich schnell überaus ungemütlich, gereizt und sehr, sehr, sehr ungnädig.
L'hiverIch persönlich sehe mich selbst mit meine 17 Jährchen nicht gern als Einzelgänger, schaffe aber keinen Spagat mehr zwischen der "Eine Person Welt" und dem Umgang mit Mitmenschen.

Auf der einen Seite hat das Einzelgängerdasein den Vorteil das man sehr viel Zeit für sich hat und vieles auf seine eigenen Bedürfnisse abstimmen kann (Freizeitgestaltung, etc).

Doch wenn man, wie z. B. Ich nicht mehr aus der "Eine Person Welt" hinaustritt und den Kontakt mit Mitmenschen sucht, kann das Folgen haben, die man selbst kaum Vorhersagen kann.

Ich persönlich würde mich selbst als mehr oder weniger freiwilligen Einzelgänger ansehen, da ich mich selbst von den Menschen distanziert habe, mit den ich im Alltag zu tun hab ( der ein oder andere hat mir persönlich auch Gründe für Distanzierung vor die Nase gehalten).

Das Problem was ich inzwischen hab ist, das einige Leute von denen mann allgemein Annehmen sollte das sie mir nahe stehen (Familie & co), mit 2 bis 3 jähriger Verspätung in merken wie Tief die Kluft zwischen ihnen und mir ist und sich natürlich nicht gerade Geschmeichelt fühlen über meine Distanz zu ihnen.
Schwer ist es in einer solchen Situation die Leute nicht zu verletzen und Kontaktmöglichkeiten zu ihnen wie zu allen anderen zu schaffen.
Ronin76@Kröti
Für deine Statistik ;):

Bin Einzelgänger und habe nur 1 Freund. Gleichgesinnte zu finden scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, dafür bin ich wohl zu sehr Individualist und sehr kompliziert ! Es stimmt daß die Zeit je älter man wird, gefühlsmäßig umso schneller verrinnt. Das Festgefahrensein hängt viel mit der Versklavung durch den Staat, Pflichten und Verantwortung zusammen. Soziale Bindungen werden in jungen Jahren (bis 18 Jahre) getroffen, und wer bis dahin zB wie es bei mir durch Umzug der Eltern bedingt keine getroffen hat, bleibt halt allleine und kann verotten. Die Menschen werden mißtrauischer, umso älter sie werden und das ist Gift für jede Freundschaft.

Danke fürs Zuhören. ;)
SetekhAuch ich darf mich als Einzelgänger einstufen, war ich schon immer, zu anfang gezwungen da ich in der schule einfach niemanden hatte der mir irgendwie gleich war, dann wieder freiwillig,nachdem ich akzeptier hatte das ich halt anders bin und meinen weg finden muß mit oder ohne jemanden der mich begleidet. Dann wieder unfreiwillig, als ich entschloßen habe mein Leben von grund auf umzukrempeln und das auch nach 3 harten jahren in vielen punkten geschaft haben, aber halt nicht in diesem.
Warscheinlich fellt es mir recht schwer weil ich mich in großen gruppen nicht wohl fühle, am liebsten hätte ich eine Clique mit so 5 mann, alles darüber wird mir einfach zu viel, In der realität habe ich einen wirklich[B]WAHREN[/B] Freund, und durch fereine paar bekannte mit denen ich aber auserhalb kaum kontakt halte.
Im kontakthjalten war ich eh nie gut, ebenso im auf Menschen zugehn...
Es ist fast irronie das ich dennoch freiwillig die aufgabe des Jugendtrainers übernommenhabe...

Doch das schlimme ist das ich mich in den letzten Monaten verändert habe. Früher genoss ich das leben als einsamer Wolf, auch wenn ich es endern wollte und mehr auf menschen zugehn wollte, die rolle des bekannten, der irgendwann auftaucht und auch wieder genauso verschwindet und von dem selbst die menschen die mich alle paar wochen mal auf ner feier treffen und sich mit mir unterhalten kaum etwas wissen mochte ich. Doch seit meine Beziehung in die brüche ging und ich damit den einzigsten menschen verloren habe der wirklich an meinem leben teilhaben durfte und der noch viel tiefer in mich hineinschauen durfte als mein einer wahrer Freund fühle ich mich einfach leer.
Ich lebe mein leben im grunde genauso wie vor 18 Monaten, aber im vergleich zu damals erscheint es mir sinnlos.

Ich glaube nbicht das irgendein mensch wirklich alleine sein will oder kann. manche brauchen mehr menschen um sich rum, andere weniger, manche lösen ihre probleme besser alleine in einer kammer ander fliehen lieber in überfüllte räume. Unterm strich gehen aber alle mittelwege. Und niemand hat wirklich gar keinen menschen den er sich mehr oder minder anvertraut.

bye
Sethek
blackandcrazyIch würde mich eher als Einzelgänger sehen.
Ich bin zwar gerne mit meinen Freunden zusammen aber ich brauche die Zeit wo ich alleine irgendwo hock und über Sachen nachdenke, die keiner meiner Freunde verstehen würde.
In der Klasse gelte ich als Außenseiter, da die anderen Weiber mich als "Satanistin" abgestempelt haben und darüber nicht mit sich reden lassen.
IaitoHmm ich bin auch so ne Art Einzelgänger wider willen.
Ich hab in letzter Zeit aus einer Szene einen Freundeskreis "besorgt"
Das führte letztendlich dazu, dass ich nicht wegen dieser EInsamkeit, und anderer Probs ins Heim musste.
Der Nachteil an der Sache ist, dass ich auf eine Regelschule gehen muss, und das passt mri gar nicht.
Eigentlich bin ich super-gern unter Leuten, aber in einer Schulklasse
werden immer irgendwelche ausgestossen, gehänselt und gemobbt.
Und ich als Autist, hab halt ein enormes Risiko unter soclhe Leute zu fallen.
Sowas ist einfach mist, und deswegen habe ich beschlossen die Schule abzubrechen, und mal sehen was ich sonst so machen kann.

Hauptschulabschluss nach der 9 hab ich eh nicht, die Klapse ist mir dazwischen gekommen, und deswegen müsste ich jetzt wiederholen, in eine fremde Klasse.
Setekh@Iaito
eine neue Klasse kann auch immer eine neue Chance sein. Du begegnest dort neue Leuten, die dich nicht kennen und von daher von grund auf dir neutraler eingestellt sind als andere.

Warum ist hier eigentlich jeder der meinung ihre Freunde würden sie nicht verstehn?

Wenn es ware Freunde sind werden sie es verstehen wollen und in den meisten und warscheinlich deutlich mehr Fällen als ihr denkt es auch verstehen können. Aber sie können halt nicht hellsehn! Niemand kann erwarten das man ihn versteht wenn er nur eine Illusion von dem was er denkt und fühlt preisgibt. Und sicherlich kann niemand einen auf alles einen Rat geben. Aber ihr bezeichnet sie doch als FREUNDE und Freunde sind für einander da, und das kompromislos!
Eure echten Freunde werden vielleicht nicht das sagen oder tun was ihr erhoft, aber in den meisten Fällen werden sie euer handeln und denken verstehn, wenn ihr es ihnen verstehn lässt. Ob sie es dann für richtig halten oder viellecht eher denken das sie euch von eurem denken abbringen müsst ist dabei wierder etwas anderes.

bye
IaitoMeine Freunde verstehen mich, aber es ist nicht nur diese neue Klasse, ich will mich einfach dieser Zwangssozialisierung entziehen, egal was die Alternative ist.^^
Setekhdie hast du immer, in der arbeit, berufsschule, normale schule, vereine, cliquen, einfach überall
AmittusDas ist von mir aus einem Thread "Aussenseiter sein" passt aber hier auch...
[QUOTE]Aussenseiter zu sein ist ziemlich Scheiße, es gibt viele Wege aussenseiter zu sein, aber es zu sein, weils nicht anders geht (ohne Selbstverrat) find ich besonders schlimm (weils mich betrifft?).

Das Problem ist einfach, das ich nicht in die Geselschaftliche Struktur passe bzw. nicht deren Werte besitze.

Ich gehöre nirgendsdazu, niemand Interssiert direkt meine Meinung, niemand kommt zu mir und bei mir zu sein, noch wünscht sich jemand bei mir zu sein, und das ist vernichternder als das keine was mit einem zu tun haben will.

Das Problem ist immernoch, das sie zu oberflächlich sind, und die, die es nicht direkt sind, sich indirekt beeinflussen lassen, und sich so eine Soziale Struktur bildet in der man das 5 Rad am Wagen ist.

Und das wird sich nie ändern...

Aussenseiter ist scheiße, und ich kann nicht verstehen wie man das gut finden kann, es sei den man ist ignorant und hält sich für was bessers, aber selbst dann, solang es andere nicht anerkennen ist es nichts Wert.
[/QUOTE]
SternenwolfIch bin kein einzelgänger in diesem sinne. ich habe einige wenige sehr gute freunde und suche kontakt mit ihnen. ich bin gerne unter vertrauten menschen (familie, freunde). auf der anderen seite jedoch, brauch ich sehr viel freiraum, ruhe und abgeschiedenheit. das mittelmaß ist für mich entscheided(obwohl alleine sein doch ausgeprägter ist als bei vielen anderen). wenn ich z.b.: mit der schule unterwgs bin klinke ich mich immer wieder aus udn zieh mich zurück. deshalb kommt auch oft der vorwurf ich möchte mich nicht integrieren.

[QUOTE]Zwangssozialisierung [/QUOTE]
ich kann das verstehen. man integriert sich und fügt sich ins soziale gefüge ein stück weit ein. soweit das ein gutes zusammenleben möglich ist. aber....gerade letztes schuljahr in meiner neuen klasse hatte ich einfach keine lust mich zu integrieren. teilweise stieß mich der gedanke ein richtiger teil dieser gruppe zu sein ab (nicht die leute, der gedanke!). diese unaufhaltsame forderung *schüttel*
zum glück hat sich das ganze jetzt recht gut eingespielt. sie habe jetzt akzeptiert, dass ich mehr ruhe und zeit führ mich brauche. im gegenzug komme ich auch sehr viel öfter zu ihren gesprächen.
femmedenoirKröti, musste lächeln.. nicht nur das alter stimmt überein, auch der rest..
habe eigentlich auch nur noch meinen Freund. Meine Familie versteht bzw. kennt mich nicht, weiss nciht wirklich wer ich bin, meine besten freunde, hab ich aus den augen verloren. habe nur noch einen sehr guten freund, der wohnt aber zu weit weg...
im alltag würde ich mcih als einzelgänger bezeichnen. an der uni bin ich oft allein unterwegs der jetzt auch in der arbeit.. ich schaffe es nciht gleichgesinnte zu finden. ich kann diese meist oberflächlichen gespräche nicht ausstehen, es interessiert mich nicht.. (z.b. auf der arbeit) und ich ziehe mich zurück und doch.. irgend etwas fehlt.. frage mich zur zeit auch oft, ob mit mir alles timmt.. ist es schlimm, dass ich es nciht schaffe mich an solchen gesprächen zu beteiligen... ich denke nicht.. aber andererseits fühle ich mich allein.. hätte gerne jemanden, mit dem ich reden kann und nicht nur naja " höflichkeits gequatsche"...
Evil MindedSchüchterne Menschen haben es vielleicht auch schwieriger Freunde oder sogar jemanden für eine Beziehung zu finden.
Manche Menschen wünschen sich vielleicht eine feste Beziehung aber sie können nicht aus sich heraus gehen.
Vielleicht wie so eine Mauer die man im Kopf hat und nicht durch brechen kann.
Kennt jemand dieses Gefühl?
Was kann man dagegen tun?
cashishahi kröti: um auf deine frage zu antworten: das merkwürdige bei mir ist, dass als ich in der schule einen auf "normal" gemacht habe mehr einzelgänger war als jetzt wo ich gewollt wenig leute um mich rum habe...klar sitz ich heute in der mensa mit meinem skizzenbuch und kopf nach unten rum- und ich genieße dass alle denken sie dürften mich nicht ansprechen...früher habe ich mich quasi angebiedert...und keener wollte mich.
aber ich weiß, wenn ichwill kann ich auch kontakte knüpfen, weggehen, party machen und- leute kennen lernen: ich will halt nur nicht.- fühle mich heute weniger als einzelgänger als damals... da stellt sich mir die frage: ist einzelgänger sein ne def. von einem selbst oder von anderen???

Evil Minded: vor der problemstellung stand ich auch lange!
ich hab dann mal ausprobiert meine ängste auszuschalten- und einfach zu machen: und so blöd das klingt: heute kann ich- so als ob ich was getrunken hätte, alle meine furcht davor per knopfdruck ausschalten!das geht!und der witz ist: es passiert nix, ich pers. habe diesen knopfdruck mittels "alles rausschreiben" und mit "kopf durch die mauer" herbeigeführt...
ist das irgendwie verständlich????
Lacrima obscura.
archoninteressantes thema - bin neu hier auf diesem board - auch schon ein älterer knochen, und eigentlich kein "gothic", sondern aus einer anderen ecke, bin aber fasziniert von der, naja, teils leicht artverwandten musik... und der einstellung die manche "goths" oder besser "schwarzen wesen" haben.
im prinzip gefällt mir eigentlich der begriff "schwarzes wesen" viel besser als "goth" ...weil ich schubladendenken hasse, wenn man spezielle begriffe wie diese hört.

ich würde sagen, dass man nicht zum einzelgänger geboren ist, sondern sich allmählich dazu entwickelt. als ich noch zur schule ging, in den ersten klassen, da hatte ich viele freunde, die man auch regelmässig traf, dann kam schulwechsel und die kontakte zerbrachen. sicher hatte man auch auf der schule freunde - aber eben nicht mehr so wie früher, dass treffen auf der tagesordnung stand, die leute waren zu weit weg - man beschäftigte sich halt mit hobbies, die man auch allein machen kann... und kapselt sich ab. schwierig wirds dann auch noch, wenn man z. b. körperlich bissl probleme hat, für die man nix kann... hautprobleme und solche geschichten, die sicher so manche leute kennen. man kapselt sich dann einfach sehr stark ab, was in gewisser weise ja auch verständlich ist. selbst wenn andere einen versuchen irgendwie mal mitzuziehen, so hat man dann einfach keine lust und es entwickelt sich so ein "lasst mir doch meine ruhe, ich will ja garnicht" einstellung. ich finde generell macht das eigentlich auch nix - warum soll man auch so sein wie jeder andere?? muss man denn so sein? nein. diese "einzelgänger phase" erzeugt meiner meinung nach einfach eine andere art von "geist" ... man denkt anders... teilweise kommt es mir auch so vor, als wären diese leute oft etwas "kreativer" - eben durch spezielle "geistige beschäftigung" bzw. durch "sich gedanken machen". oder meinetwegen auch das wandeln in einer gewissen "traumwelt", die für einen kreativitätsprozess wichtig sein kann! kreativität erfordert ja auch ein gewisses mass an geistiger freiheit, einem loslassen vom alltäglichen, einen anderen gedankengang usw.

finde es teils sehr schwierg für mich persönlich leute zu finden, die auf meiner wellenlänge liegen... anfangs ist oft alles okay, aber so nach und nach merkt man einfach, dass man doch wieder etwas anders ist, was ziemlich frustrierend sein kann! ganz krass merkt man das halt bei gewöhnlichen veranstaltungen, wo meinetwegen alle "normalos" am tisch lustig sind und man selbst eben nicht richtig reinpasst, und oft kommen einem dann gedanken wie "ich bin einfach zum einzelgänger geboren" - was im prinzip aber eigentlich blödsinn ist! ich hatte diesen satz oft in meinem kopf - mittlerweile finde ich den echt blösinnig! :-)

es sind einfach meist nur nicht die richtigen leute, die man da um sich hat, weil sie eben eine andere wellenlänge haben als man selbst.
dann ist es so, dass man irgendwann eine gewisse sehnsucht entwickelt... meist nicht die sehnsucht nach einer menschenmenge, sondern einfach die sehnsucht nicht unbedingt so *ganz* allein zu sein... mal eine ansprache zu haben, sich mit jemandem austauschen können, der die selbe wellenlänge hat... kurz, von einer person einfach verstanden und akzeptiert zu werden, so wie man ist!
dieser einzelgänger-prozess kann soweit gehen, dass man einfach so gut wie mit keinem mehr klarkommt, nicht mal mehr mit denen, die einem nahe stehen oder mal nahe standen, so dass man von allen leuten rundherum "angekotzt" ist, oft reichen da bestimmte worte aus deren mund und man ist schon vollends genervt... und klar, die wollen dann auch nicht unbedingt mehr mit einem zu tun haben, mit dieser einstellung... naja... so ist es bei mir.
dieses gefühl "mal ganz für sich allein sein zu müssen", das manche offensichtlich verspüren, kenne ich auch - im anderen moment ist man dann aber auch wieder froh, wenn man z. b. mal mit jemandem real oder übers internet sprechen kann, der in etwa die selbe wellenlänge hat - der kopf braucht diese abwechslung zur ständigen isolierung... ich glaub man verblödet sonst irgendwie... oder so.
ich würde sagen "den absoluten einzelgänger" gibt es nicht, weil tief im menschen auch immer eine gewisse sehnsucht nach nähe steckt. oft fühlt man sich von jemandem angezogen und es kommt auch vor, dass man selbst ein anziehungspunkt ist. wieviel nähe nun der einzelne braucht ist sehr individuell und ich denke mit zunehmender längerer nähe zu einer anderen person die man anziehend findet, kann sich dieser einzelgänger-situation auch wieder in gewisser weise etwas umkehren.
im prinzip würde ich aber sagen, jemand der eine zeit lang einzelgänger war der wird wohl nie mehr das grosse rudeltier in der "normalen" masse.
BlackElvenTearIch bin definitiv mehr ein Einzelgänger - ein, höchstens zwei "richtige" Freunde... Ich kann einfach nicht so oberflächliche Bekanntschaften auf eine Stufe mit echten Freundschaften stellen, so wie ich das tagtäglich bei anderen sehe. Und wenn ich mit jemandem nix zu tun haben will, dann mach ich das auch deutlich. Insofern bin ich Einzelgänger und stehe aber auch dazu, dass ich das gerne bin!
Wenn ich ein paar Tage mit irgendwem zu dicht aufeinander hocke, dann werde ich einfach ungenießbar, bis ich wieder ein bisschen Zeit für mich alleine hatte...kp, das war aber irgendwie schon nahezu immer (großes Wort - in meiner Erinnerung halt :rolleyes: ) so. Hat sich einfach nicht anders ergeben und so wie's jetzt ist, ist es gut.
Es gab nämlich auch ne Zeit, in der ich mal versuchsweise nach Freunden gesucht hab und das ist so was von daneben gegangen, dass ich das nach zwei, drei Flops schleunigst wieder aufgegeben hab!
Freunde findet man oder auch nicht, aber suchen kann man sie nicht!
Kaine[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
[B]schwierig wirds dann auch noch, wenn man z. b. körperlich bissl probleme hat, für die man nix kann... hautprobleme und solche geschichten, die sicher so manche leute kennen. man kapselt sich dann einfach sehr stark ab, was in gewisser weise ja auch verständlich ist. selbst wenn andere einen versuchen irgendwie mal mitzuziehen, so hat man dann einfach keine lust und es entwickelt sich so ein "lasst mir doch meine ruhe, ich will ja garnicht" einstellung. ich finde generell macht das eigentlich auch nix - warum soll man auch so sein wie jeder andere?? muss man denn so sein? nein. diese "einzelgänger phase" erzeugt meiner meinung nach einfach eine andere art von "geist" ... man denkt anders... teilweise kommt es mir auch so vor, als wären diese leute oft etwas "kreativer" - eben durch spezielle "geistige beschäftigung" bzw. durch "sich gedanken machen". oder meinetwegen auch das wandeln in einer gewissen "traumwelt", die für einen kreativitätsprozess wichtig sein kann! kreativität erfordert ja auch ein gewisses mass an geistiger freiheit, einem loslassen vom alltäglichen, einen anderen gedankengang usw.
[/B][/QUOTE]


Ich war früher ziemlich scheu und hab alles was z.B. in der Klasse gesagt wurde oder wenn gelacht wurde immer sofort auf mich bezogen. Ich war neu auf der Schule und kam mit so vielen Veränderungen, auch denen an meinem Körper, nicht zurecht. Ich habe mich nie etwas getraut und habe mich immer für mich selbst geschämt! Ich wollte unbedingt so sein wie die ganzen Leute aus meiner Klasse- selbstbewusst, zufrieden mit sich selbst etc.! Teilweise lag das auch daran, dass ich so zu hause erzogen wurde: mir wurde immer der Mund verboten und deshalb habe ich es mir angewöhnt, nie etwas zu sagen. Meine Mutter hat auch oft mit mir wegen nix geschipft, weil sie gestresst war und irgendjemanden brauchte, an dem sie ihre Wut auslassen konnte! Da meine Eltern geschiden sind und auch getrennt leben, gab es da nur mich. Ich war oft allein, da meine Mutter den ganzen Tag arbeitete und ich probleme hatte freunde zu finden, da habe mich abgekappsekt, habe mit niemandem geredet. In dieser Phase fing ich mit dem Zeichnen an, was mich sehr erleichterte in diesem Moment! Und genau zu der zeit habe ich meine heutige beste Freundin kennengelernt. Wir haben uns super verstanden, trotzdem habe ich mich vor ihr verschlossen.
Damals war ich auch verliebt und habe mir immer Geschichte ausgedacht, wo ich mir ein ganz neues Leben ausgemalt hab-ich habe mir eine Traumwelt erschaffen in der ich gelebt hab. Ich war eine richtige Einzelgängerin!
Nach und nach gewann ich immer mehr Vertrauen zu meiner Freundin und ich hab mich ihr gegenüber mehr geöffnet. Nach einiger Zeit fand ich mehr Freunde und dadurch auch mehr Selbsbewusstsein. Heute habe ich meinen Freund und ziemlich gute Freunde, jedoch kappsle ich mich auch wieder langsam von ihnen ab...
keridwenIch bin auch eher eine,die sich gerne ein bisschen abkapselt. Allerdings habe ich schon seit vielen Jahren zwei sehr gute Freundinnen, mit denen ich wohl in einigen Jahren mehr Zeit verbracht habe, als manche mit Freunden in ihrem ganzen Leben.
Ich habe mich allerdings aus dem Grund zurückgezogen, weil ich einfach wenig Leute fand, mit denen ich wirklich was anfangen konnte, den meisten Leuten hatte man nichts zu sagen und andersherum war das meistens genau so, wo von beiden Seiten aus schnell feststand: Eine dicke Freundschaft wird aus uns wohl nicht. erst im letzten Jahr hat sich das geändert, dass ich wieder mehr mit anderen unternehme und es mir insgesammt leichter fällt, neue Kontakte zu schließen, mit denen man über mehr reden kann, als übers Wetter.
ShiroIch fühle mich auch als Einzelgänger nur komme ich manchmal mit dieser Situation nicht klar...wenn es heisst man soll sich so akzeptieren wie man ist, was macht man dann wenn es kein anderer tut? Ich wahr gestern auf einer Fete und es war schrecklich, hab mich gefühlt wie ein Ausenseiter hab einfach keinen Anschluss zu den Leuten gefunden und dass obwohl ich sie schon kenne.
Ich hab manchmal das Gefühl, dass sich alles um mich herum entfremdet und das ich nichts dagegen machen kann denn wenn ich versuche es auf zu halten, geht es nur noch schneller
keridwenHey, das mit den Partys habe ich auch schon oft erlebt.
Meistens geht man mit der Hoffnung hin, neue Leute kennenzulernen und sich nett zu unterhalten, aber das schlägt dann komplett fehl und man fühlt sich nur noch fehl am Platz und hat das Gefühl, man ist anders als die anderen. Aber irgendwann treten einfach die Leute in das Leben, mit denen man wirklich was anfangen kann, vielleicht musst du dich nur ein wenig gedulden, aber versuch auch nicht zwanghaft irgendwelche Leute kennenzulernen, daraus entwickeln sich dann meistens keine richtigen Freundschaften.
triggerSalve

Das mit dem Einzelgänger sein kenne ich nur zu gute. Ich konnte mich früher nie unterordnen. Im Kindergarten habe ich immer allein gespielt. Ich war anders. Alle dachten (ich auch), dass sich das irgenwann wieder legt und ich den Kontakt zu den anderen Kindern und Schülern finde. Demm ward aber nicht so, im Gegenteil ich wurde meine ganzen 10 Jahre Schulbildung hindurch gemobbt, geschlagen, gemieden etc. Nur weil ich einen kleinen Sprachfehler habe bzw. hatte

Das Einzelgängertum geht aber noch weiter. Ich habe mich voll und ganz dran gewöhnt, wenn ich 24h ununterbrochen mit anderen Leuten zusammen sein müsste, würde ich wahrscheinlich nervös werden.

Andererseits bin ich ab und zu ganz glücklich drüber in Gesellschaft zu sein z.b an Parties. Alleine aufne Party würde ich so oder so nicht gehen und da meine Kumpels sehr viele Leute kennen, lerne ich so auch neue Leute kennen.
cashisha[QUOTE]Ich habe mich voll und ganz dran gewöhnt, wenn ich 24h ununterbrochen mit anderen Leuten zusammen sein müsste, würde ich wahrscheinlich nervös werden. [/QUOTE]


das kenn ich. wenn ich nur mehr als 10 stunden ununterbrochen rel. viele menschen um mic habe werd ich zickig und auch manchmal aggressiv...ich brauch wirklich gel.meine 10 min oder länger für mich...

und dennoch: wenn ich nur allein binmag ich auch gern kontakt
trigger[QUOTE]dennoch: wenn ich nur allein bin mag ich auch gern kontakt[/QUOTE]

Geht mir auch so, bleibe aber trotzdem auf Distanz, die meisten Leute deuten meine Signale dann richtig, und nerven mich nicht mit Fragen etc.

Gibt aber auch Mommente an denen ich mich Gegenüber der Ausenwelt öffnen muss..
gloomIch würd mich wohl auch als Einzelgängerin bezeichnen. Hab mich früher immer gefragt, was eigentlich mit mir los ist, warum ich nie irgendwo dazupasse und mich meist so fehl am Platz fühle. Auf Parties kommt meist irgendwann der Punkt, an dem ich nur noch raus will, weil ich mich so fremd fühle. Während die anderen meist ihren Spaß habe - ich hasse das, ehrlich.
Ich wäre wirklich froh, wenn ich anders wäre - aber leider kann ich nicht aus meiner Haut.
XenomorphDas Gefühl, nie irgendwo dazuzugehören, kenne ich nur zu gut, dabei bin ich eigentlich nicht gern allein, zumindest nicht immer.
Ich war aber schon immer extrem schüchtern und von Selbstzweifeln erfüllt, so daß ich nie wirkliche Freunde hatte, ich bin auch absolut kein "Spaßmensch", habe Parties und dergleichen immer gemieden und gehaßt, auch habe ich es in meinem ganzen Leben nie gewagt, eine Disco zu betreten, schon gar nicht alleine, schon der Gedanke erfüllt mich mit Grauen. Ich habe mir mein eigenes Gefängnis geschaffen. Jetzt sitze ich drin, wahrscheinlich lebenslänglich...
VraccasIch würde mich auf jedenfall als Einzelgänger bezeichnen. Hab zwar jetzt eine Freundin aber so hart es klingt, ich könnte auch ohne ihr. Auch wenn ich sie sehr stark liebe. Nur bin ich von ihr nicht abhängig...sprich ich brauch sie (oder auch sonst keine Freundin) zum leben.

Hatte auch viele längere Zeiten in denen ich überhaupt keine Freunde gehabt hatte (Kindergarten/Volksschule/Schule im allgemeinen). Störte mich recht wenig. Derzeit habe ich wenn man es optimisitsch sieht 2 vielleicht 3 Freunde und die sehe ich meist nur auf Uni/Abendschule (besuche beides). Hab aber auch noch nie in meinem 21 jährigem Leben viele Freunde gehabt....das beläuft sich mal so auf 8 mit denen ich etwas unternommen habe...verlor aber den Kontakt zu allen....

Auch habe ich überhaupt niemanden der sich in der "schwaren Szene" bewegt. Kenne keinen. Sehe zwar ab und an jemanden doch möchte ich die/den nicht ansprechen....

Ohne meine Eltern hab ich auch schon mal gelebt -> vermisste sie nicht....

Den einzigen den ich in meinem Leben wirklich brauche und ohne den ich nicht mehr könnte, ist mein Hund! Der ist der einzige den ich sehr stark vermissen würde falls es ihn nicht mehr gäbe....wüßte nicht was ich ohne ihn täte....
AimeeVor zwei Wochen wurde ich gefragt, wie ein so junges Mädel wie ich Samstagsabends allein zuhause am PC sitzen kann.
Aber was sollte ich sagen? Dass ich in den Ferien immer wieder merke, dass ich zwar so manch einen Bekannten hab, aber kaum gute Freunde? Dass ich einfach nicht der Typ Mensch bin, der abends um die Häuser zieht?

Ich bin keine Einzelgängerin. Am liebsten hätte ich die ganze Zeit Menschen um mich herum und ich vermisse die Menschen, die einmal meine besten Freunde waren und sich nach meinen Umzügen so ganz anders entwickelt haben als ich.

Alleinzusein heißt für mich einsam sein. Manchmal gehe ich deshalb manchmel raus und beobachte einfach nur die Menschen. Ich chatte und schreibe Briefe, um Menschen kennenzulernen, die vielleicht auch mehr Zeit haben, als die Menschen, mit denen ich eigentlich gerne mehr Zeit verbringen würde.
Lacrima_mosa17wAls Einzelgänger würde ich mich nicht bezeichnen,aber auch keinen mit übermäßig vielen Freunden.Ich habe eine beste Freundin und einen sehr guten Kumpel,und das reicht mir auch. Ich lege gar keinen Wert drauf großartig neue Leute kennen zu lernen.Ich habe lieber wenige Freunde,als viele Bekannte die man nur flüchtig kennt
alina[QUOTE][i]Original geschrieben von Aimee [/i]
[B]Vor zwei Wochen wurde ich gefragt, wie ein so junges Mädel wie ich Samstagsabends allein zuhause am PC sitzen kann.
Aber was sollte ich sagen? [/B][/QUOTE]

das kenn' ich auch. anfangs hat es mich auch verwundert, dass sich viele das gar nicht vorstellen können, ein ganzes wochenende allein zu hause zu verbringen, so ganz ohne party...
mittlerweile glaube ich, dass die meisten menschen angst davor haben, zeit mit sich selbst verbringen zu müssen... womöglich noch in einer umgebung ohne bässe und permanenter geräuschkulisse.

ruhe und einsamkeit zu schätzen bzw. zu genießen, das können wahrscheinlich nur noch wenige...
Schattenseele81Bei mir ist es so, dass ich einerseits kein Problem habe auch mal alleine zu sein, einfach mal um über persönliche Dinge nachzudenken, die sonst in der Hektik des Alltags untergehen. Auf der anderen Seite gibt es aber wieder Tage an denen ich diese Ruhe und Stille nicht ertragen kann und einfach jemanden zum reden brauche. Bis vor etwa 2 Jahren war das auch nie so ein großes Problem, da ich einen relativ großen Freundeskreis habe und die Leute schon seit Jahren, teilweise noch aus Schulzeiten kenne. Als ich dann aber 2003 aus beruflichen Gründen aus meiner gewohnten Umgebung wegziehen musste, was das plötzlich um einiges schwieriger. Zwar sehe ich die Leute fast jedes WE, aber gerade unter der Woche hatte ich niemanden mit dem ich mal reden konnte. In der neuen Umgebung lernte ich zwar so nach und nach ein paar neue Leute kennen, aber bis auf wenige Ausnahmen waren das eher Bekanntschaften mit denen der Kontakt schon nach den ersten Treffen wieder abnahm oder ganz abbrach. Im großen und ganzen würd ich mich nicht als Einzelgänger bezeichnen, da ich schon offen für neue Bekanntschaften bin und mich in netter Gesellschaft auch besser aufgehoben fühle, als in der absoluten Stille der Einsamkeit. Ich denke auch das viele sog. "Einzelgänger" mehr oder weniger in diese Rolle gedrängt werden, da sie einfach (noch) nicht das Glück hatten, Leute zu treffen, mit denen man auf einer Wellenlinie ist und die einen so akzeptieren wie man ist.
NachtmondAloha ihr Nachtschwärmer ;-)

Ich persönlich lebe sehr oft in einer Scheinwelt, wobei ich sagen muss, dass ich dies aus verschiedenen Gründen tue. Einer dieser Gründe ist der Druck, Leistung zu erbringen, von familiärer Seite. Ebenfalls einer dieser Gründe befindet sich in der Schule. Sie nennen sich Mitschüler von mir und bezeichnen mich jedoch als "Schwuchtel" und "Transe", und dies bloß auf Grund meines Äußeren.
Sie zu verstehen ist für mich unmöglich und doch muss ich mit ihnen täglich auskommen. Raussuchen konnte ich es mir nie.

Mein bester Freund, den ich seit 12 Jahren kenne, hat auch nicht mehr viel mit mir zu tun, außer dass er in meine Klasse geht. Er will es nicht akzeptieren, dass ich nicht wieder jeder andere bin und erst recht nicht so wie jeder andere denke.
Meine Aufmerksamkeit widme ich jeden Tag mehr der düsteren Szene, weil die Leute, die ich von ihr kennen lerne mich verstehen und ich mich mit ihnen einzigartig gut unterhalten kann.

Aber warum werde ich nicht so akzeptiert wie ich bin?
Wieso gibt es keine Personen in meinem Umfeld, die mich verstehen?

Solche Fragen stelle ich mir jeden Tag erneut, ohn eine Antwort darauf finden zu können.

Nachtmond...
Armitage..Hallo Kröti...

ich bin der Meinung, wir alle hier sind Einzelgänger.

(war zwar schon lange nicht mehr hier, aber wenn ich hier mal so alle (ALLES, JEDEN) durchlese...)

wir sind auf jeden Fall EINZELN.

Ab einem gewissen Zeitpunkt löst sich so ziemlich alles (auf). Auch Freunde, oder "Cliquen".
Wie siehst du "zeitgemässe", Menschen oder auch deine Umgebung?
Deine besten Freunde hast du verloren - ich nehme an, wegen deiner Eigenständigkeit - tut es dir weh, sie nicht mehr so oft zu sehen?

"Wenn du allein sein willst, so bleib es."
Ein Satz der vieles von einem abverlangt...Aber Einsamkeit ist etwas ANDERES als ALLEINSEIN. Liebe die Einsamkeit, sie ist ein Geschenk, hier kannst du dir selbst zuhören.

22 ist ein interessantes Alter. Ich kann dir dazu nur eines sagen:

GIB GAS! TU WAS DU WILLST!


Deine

AETHERFront
stoneAuch ich bin ein Einzelgänger. Ne zeitlang wollte ich es irgentwie nicht akzeptieren, bildete mir ein was zu verpassen wenn ich auf keiner Party war. Aber ich fühlte mich überhaupt nicht wohl, lachen und immer gute Laune vorspielen. Ich habe mich also immer mehr zurückgezogen...und fühle mich wohl dabei. Freunde habe ich kaum, nur so gute Bekannte. Aber echte Freunde zu finden die einen verstehen und denen man sein Herz ausschütten kann findet man,gaube ich, ganz selten. Mir ist es noch nicht gelungen. Da bleib ich lieber "einsam" und habe meine Ruhe.
Meine Nachbarin hatte übrigens grad nen Zusammenbruch, weil se alles im Leben mitnehmen muss, die hat nur Hektik im Hirn und muss überall dabeisein, der Arzt hat ihr erstmal ne Auszeit verordnet.
Das könnte mir nicht passieren. Einzelgäger sind viel ruhiger u. ausgeglichener.

Stone^^^

"Alles was zählt, ist der glaube an dich selbst!"
ZynoxIch persönlich bin wohl nicht unbedingt ein Einzelgänger, ich kenne zwar niemanden, der auch nur annähernd so ist wie ich und bin meistens auch alleine unterwegs und zu hause, aber immer wieder, so am Wochenende, seh ich mich dann doch von der Einsamkeit und Langeweile genötigt, zum Telefon zu greifen und mal durchzufragen, was den so los ist in der Stadt (bei mir aufm Dorf ist eh nichts los und hier kenn ich auch keinen Menschen).
Todschwarzich bin auch einzelgänger, aber nicht freiwillig.
ich hab nur sehr wenige freunde, sodass ich nicht jede woche mit jemandem was unternehmen kann.
manchmal bin ich auch ganz gern allein, aber oft ist mir dann nur langweilig.
Eiswutich denke das man sich immer ändern kann,
es gibt einfach kein limit,
man verändert sich automatisch,
und wenn du denkst dir fehlt etwas,
dann geh,
mach,
such
es ist noch nicht zu spät

ich kann ohne meine freunde nicht mehr,
ich bin zwar gern allein aber hin und wieder brauche auch ich jemanden der mir zu hört
SleepyHollowes ist nie zu spät einen menschen zu finden, der zu einem passt wie der deckel zum topf,denn es gibt so viele menschen, die jemanden suchen, der zu ihnen gehört.Denn viele fühlen sich einsam wie du
shiIch bin wohl eher ein Einzelgänger. Richtige Freunde hatte ich nie, auch jetzt nicht wirklich. Es gibt zwar zwei Personen, mit denen ich mich eigentlich ganz gut verstehe und die auch in der näheren Umgebung wohnen, aber da ich nicht mehr zur Schule gehe, sehen wir uns nur noch relativ selten bzw. in letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr. Aber wenn ich beide auf einmal treffe, schliesse ich mich selbst irgendwie aus. Ich kann mich einfach nicht auf beide zugleich konzentrieren, aber sobald dann eine weg ist, kann ich mit der anderen ganz gut reden.
Übers Internet kenn ich zwar auch einige, von denen könnte ich aber nur zwei eventuell zu meinen Freunden zählen, allerdings wohnen beide sehr weit weg.
Ein Problem damit, allein zu sein, hab ich nicht, eher im Gegenteil. Früher hab ich mir zwar immer gewünscht, irgendjemanden zu haben, mit dem ich reden kann und so, aber inzwischen hab ich festgestellt, dass es mir allein viel besser geht. Wenn man nicht mehr ständig von dem Gedanken besessen ist, jemanden finden zu müssen, der einen versteht, ist das sehr befreiend, und immerhin versteh ich mich selbst ja immer noch am Besten.
kin of darknessWenn man offen für die Welt ist, ist die Welt fü einen offen.
Ich hab zwar auch "nur" zwei richtige Freunde, von denen einer 300km von mir entfernt wohnt, aber die zwei sind mir lieber, als alles andere.

Ich komme zwar alleine sher gut zurecht, aber warum sollte ich nicht ab und zu mal meine Sorgen in ein offenes Ohr ausschütten?
Es hilft einfach.

Und es braucht mir keiner zu erzählen, er hätte keine Freunde auf der Welt.
Ich hab es selbst eine Zeit lang geglaubt. Aber ich habe gemerkt, dass es immer jemanden gibt, den man Freund nennen kann. Es ist nur die Frage, ob man selbst es zulässt.
GermaneWenn der Mensch ein Einzelgänger wäre warum gibt es dann so viele von denen?:(
kin of darkness@Germane
Teils aus Masochismus gepaart mit Selbstmitleid, teils aus Angst.

Manche müssen sich selbst bemitleiden, damit es ihnen gut geht.
Und wenn sie in ihrem Kämmerchen sitzten, und sich selbst bemitleiden, dann fühlen sie sich lebendig.

Und wenn man schlechte Erfahrungen mit Anderen gemacht hat, zieht man sich häufig zurück, um "unverwundbar" zu sein.
hidden peak[QUOTE][i]Original geschrieben von Armitage [/i]
[B]

ich bin der Meinung, wir alle hier sind Einzelgänger.

Ab einem gewissen Zeitpunkt löst sich so ziemlich alles (auf). Auch Freunde, oder "Cliquen".

22 ist ein interessantes Alter. Ich kann dir dazu nur eines sagen:

GIB GAS! TU WAS DU WILLST!

[/B][/QUOTE]

das ist sowas von wahr!

Irgendwann lösen sich immer alte Bindungen auf und je älter man wird desto schwerer entstehen neue. Auch bedingt durch den Alltag, in dem man nicht mehr die Zeit hat und in dem man meist nur noch mit einer begrenzten und ziemlich statischen Menge an Personen zu tun hat, die sich meist schon in ihre eigene kleine Idylle oder Hölle zurückgezogen haben.
kin of darkness[QUOTE][i]Original geschrieben von hidden peak [/i]
[B[...], die sich meist schon in ihre eigene kleine Idylle oder Hölle zurückgezogen haben. [/B][/QUOTE]

Genau meine Rede.
Die Leute ziehen sich zurück. Damit werden sie zu Einzelgängern, äußerlich und innerlich.
RoadkillerBin eingeschränkt Einzelgänger.
Wenns um Uni oder sowas geht, da zieh ich mein Ding meist allein durch, pflege da auch nicht wirklich tiefe Beziehungen, zum anderen Geschlecht schonmal gar nicht, vllt weil ich da nicht so kontaktfreudig bin, und wohl auch auf den ersten Blick keine/ sehr schwer Sympathien erzeugen kann.
Klar fühlt man sich da einsam wenn dieser zustand quasi seit der Geburt anhält, allerdings hab ich meinen kleinen "inneren Kreis" an Freunden, mit denen ich mich gut verstehe und mit denen ich auch zusammen was unternehme.

1.Homöostase/Biologisches Überleben
2.Sicherheit
3.Zuwendung/Soziale Beziehungen
4.Anerkennung/Leistung
5.Selbstverwirklichung

Das sind nach Maslow die Bedürfnisse des Menschen hierarchisch geordnet.
Bei mir sähe das vllt so aus:
1. Homöostase
2.Sicherheit
3.Anerkennung/Leistung
4.Selbstverwirklichung
5.Sozialer Kram
DarkHeartIch bin auch ein Einzelgænger, manchmal suchend nach Zweisamkeit, hatte ich sie dann,
hab ich mich schnell wieder davon befreit, mal sehr schnell, mal etwas wartend
bis zum næchsten Zweisamkeitsanfall. Freundschaften halten bei mir nur, wenn genuegend
Abstand und Freiraum existiert.

Nun ueberlege ich mir, ob eine Beziehung mit einem Einzelgænger Sinn hætte?
Jeder macht was er will, jeder fordert nichts von Anderen und trotzdem hætte man einander,
das Gefuehl gegen die Einsamkeit..eine stille Næhe und Geborgenheit sozusagen, eine Verbundenheit der besonderen
Art,

Ob es das gibt?
sydrielBin auch eher der Typ Einzelgänger ...
Es macht mir nur zur Zeit bekloppt, wenn man einen Menschen doch recht gern hat (das ist die erste Person in meinem Leben, außerhalb der Familie) und der Meinung ist sie leidet ... Eventuell tut sie es ja doch nicht, aber ich habe halt einfach das Gefühl. Da würde ich sogar eine Beziehung mit diesen Menschen eingehen, damit dieses "Leiden" aufhört. Oder ihr wünschen das sie selbst zum Einzelgänger wird und net immer wieder in ein neues Fettnäppchen tritt.

Das kotzt mich einfach nur noch an so zu denken ...:rolleyes:
DeaderIch bin auch eher der notorische Einzelgänger. Zum Teil liegt es daran das ich kaum jemandem traue zum anderen schätze ich die Einsamkeit.
TrauerwesenBei mir ist es auch eher eingeschränkt. Unisachen, schon in der Schule, machte ich am liebsten und am besten alleine. Trotzdem kann ich durchaus im Team arbeiten, wie mir die letzten Jahre auffiel, aber dennoch lieber alleine. Fühle ich mich wohler bei.

Ich brauche auch nicht immer Leute um mich herum, aber ich fand die letzten Jahre heraus, dass mir soziale Kontakte durchaus gut tun. Insbesondere, wenn es mir ziemlich beschissen ging, halfen mir andere Leute um mich herum, auch wenn sie nicht mal auf meine Situation eingehen mussten.
|Dunkelschön|Ich bin auch Einzelgänger / Einzelkämpfer von Geburt an. Unter "Freunde" tituliert habe ich keine Kontakte, in mir keimt immer das ungute Gefühl auf man könnte anderen zur Last fallen und diese Gedanken fallen einen selber wiederum zur Last.

ICh bemühe mich sleber zwar nicht mehr so verklemmt zu sein, aber das ist verdammt schwer. Immerhin darf ich mich loben, in der Kinowarteschlange zu "Control" mit einer wildfremden Person eine Konversation zu führen. Angefühlt hat sich das zwar wie 20 Minuten aber waren wahrscheinlich nur 2... :eek:

Mittlerweile kehrt in mir eine Art Egalität ein ob ich noch irgendwie Leute kennenlerne oder nicht. Auf Zwang bringts eh nichts ...
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von |Dunkelschön| [/i]

Mittlerweile kehrt in mir eine Art Egalität ein ob ich noch irgendwie Leute kennenlerne oder nicht. Auf Zwang bringts eh nichts ... [/QUOTE]

Dieses Gefuehl kenne ich, aber auch das Gefuehl der Sehnsucht und dann treffe ich letztens auf einen Einzelgænger, himmeln uns die ganze Zeit an und wir bekommen beide den Mund nicht auf und rennen vor uns selber weg

Kenne das Gefuehl zu gut, besonders wenn Blicke sich auf mich richten, egal ob eine Person oder mehrere.
Wollte mich letztens fuer eine Einladung bedanken, sah ca. 6 Augenpaare auf mich sich
richtigen, als ich das Takk (Danke) ansetze und was kam raus, voll das Gemurkse. Dieser
Moment hat sich wirklich wie 20 Minuten angefuehlt.

Bei mir ists so, das es mir mittlerweile piepegal ist, frueher dachte ich machmal, das ich es anders will, aber es war nicht meine Erfuellung, als ich es versuchte.
SchattenfroschIch bin ein Einzelgänger. Die Präsenz anderer Menschen kotzt mich oft einfach nur an.
Der einzige Mensch, mit dem ich lange (womöglich mein ganzes Leben) verbringen möchte, ist meine (bisher noch nicht gefundene) Liebe.
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenfrosch [/i]
[B]Ich bin ein Einzelgänger. Die Präsenz anderer Menschen kotzt mich oft einfach nur an.
Der einzige Mensch, mit dem ich lange (womöglich mein ganzes Leben) verbringen möchte, ist meine (bisher noch nicht gefundene) Liebe. [/B][/QUOTE]

Dann weisst Du ja gar nicht, ob Du Deinen Liebespartner ueberhaupt lange ertragen kønntest?
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
[B]Dann weisst Du ja gar nicht, ob Du Deinen Liebespartner ueberhaupt lange ertragen kønntest? [/B][/QUOTE]

Und umgekehrt ;)
DarkHeartUmgekehrt kanns regelrecht zur Katastrophe werden :D
sharleenaIch bin auch eher unfreiwillig Einzelgängerin. Will ich eigentlich gar nicht sein, aber mir fällt es unwahrscheinlich schwer, Beziehungen einzugehen, zu führen und zu halten. Woran das liegt, weiß ich auch nicht wirklich. Einzig die Tatsache, daß ich niemandem vertraue und sehr misstrauisch bin. Ich kann sehr offen sein und habe aber sehr oft die Erfahrung gemacht, daß diese Offenheit, die ja mit Verletzbarkeit einhergeht, sich für mich zum Nachteil entwickelt hat. Ich wurde und werde einfach zu sehr enttäuscht. Viele gaukeln einem was vor, was dann gar nicht stimmt. Deshalb ziehe ich mich wohl eher etwas zurück obwohl ich mich ja eigentlich nach Freundschaften und Beziehungen sehne.

LG

sharleena
DarkHeartDann sag ich mal "Willkommen im Club"

ich glaube, diese gewisse Sehnsucht haben wir alle, einige mehr, andere weniger

wobei ich immer sehr gerne ein Einzelgænger war und bin, nicht nur wegen der Enttæuschungen.

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