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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: wenn ich nach mir suche ...
BO 41..., wann weiß ich dass ich mich gefunden habe?

Eine Frage, die mich schon eine ganze Weile nachdenken lässt ....

Was meint ihr?

Mata ne
BO 41

*vanishesintothedark*
decay73...dann, wenn du mit dir selbst im reinen bist und du zufrieden auf dich selbst blicken kannst...

~decay~
SomeRageDie momentan gültige philosophische These ist, so weit ich weiß, dass man sich nie ganz selbst erkennen kann, da man sich, in dem man es tut, automatisch wieder verändert. Subjekt-Objekt-Problem. Ich denke auch, dass man es nicht schaffen kann. Nie ganz jedenfalls. Man hat einfach nie alles erlebt, auf alles reagiert und über alles nachgedacht. Aus Gedanken, Entscheidungen und Ausführungen lernt man aber über sich selbst. Oder?
Ich, z.B. habe gerade eben erfahren, was ich auf deine Frage demke. Davor habe ich es nicht bewußt gewußt. Ist doch schon mal was, oder?
Abgesehen davon, muss man gar nicht genau wissen wer/wie man genau ist. Ein Selbstbild, dass einen nicht ankotzt ist doch schon eine Grundlage für weitere Erkenntnisse. Den Rest erledigt das Leben...
NightmareQueenwir können versuchen uns selbst zu finden, werden es aber nie ganz schaffen, zumindestens nicht bewusst. vielleicht haben wir das ja auch oder sind auf dem besten wege? wer weiß. ich für meinen teil suche schon lange nach mir selbst und weiß dass ich mich noch nicht gefunden habe. vielleicht, wahrscheinlich werde ich das auch nie. hoffentlich doch. wahrscheinlich nicht. jedenfalls weiß man es nicht....kompliziertes thema :)
KatzenschattenWenn Du in den Spiegel siehst, was siehst Du?

Beantworte Dir diese Frage und Du hast den Anfang gefunden....

Katzenschatten
mira.bellbaumhm ja , gute frage . nun , ich schließe mich den beiden an -> DEN moment an den du dich , im leben , gefunden hast und du weist es ganz genau , das du dich vollkommen gefunden hast ...nein ...
aber man kommt eh dauernt vom weg ab , durch diese welt da draussen , weil die nunmal an ganz andere dinge interessiert ist (und wenn nicht sogar dich davon abhält ) das du dich findest .
ich denke aber , es gibt garantiert kleinere momente , an denen du dieses gefühl hast dich zu verstehen in dem du dich so wohl fühlst in dir ...und alles , aber für die anderen teile des großen wo-bin-ich-kuchen ...ich denke dafür braucht man ein ganz leben .
KartoffelgratinDas was du suchst, findest du nicht auf den Gipfeln der Berge,
nicht in den Tiefen der Meere,
nicht in den Straßen dieser Städte,

es ist in deinem Herzen.


Das ist alles was ich dazu sagen kann.
BO 41Danke fuer die Antworten, jetzt hab ich ein paar sinnvollere Ansaetze ...
Wuensche wohl zu ruhen ...

Mata ne
BO 41

*vanishesintothedark*
Zemargla"wann weiß ich dass ich mich gefunden habe?"

Wenn du mit deinem Leben, deinen Taten und deinen Gedanken "im Reinen" bist (da stimme ich decay73 zu) d.h. für mich, wenn du einen Lebensweg gefunden hast, der dich auf lange Sicht glücklich machen kann.

Vielleicht auch ein Ansatz für dich?
NihilxEinfach in den Spiegel gucken.
BasiliusHmm,

ich glaube irgendwie hofft jeder, dass über allem, was er tut ein größerer Sinn ist, das das was man einstmals träumte, irgendwann erreicht ist - ich glaube ein wenig merkt man wenn man sich selbst findet...., wobei dies schon wieder impliziert, dass ein greifbares Ergbnis das Ende eines solchen Prozesses sein müßte. Solange man aber seine Sinne für jedwede Eindrücke offen hat, wird man immer wieder neues entdecken, und immer wieder werden daraus neue Bedürfnisse und Wege entstehen.

In den Momenten, in denen Du einfach fühlst, wie das, was Du schon lange in Deiner Seele trägst, plötzlich eine Gestalt bekommt - das können Töne sein, Dinge, Taten oder auch nur ein paar Worte, ein Lächeln, oder alles zusammen. Wenn Du das fühlst, bist Du glaube ich auf dem richtigen Weg, dich zu finden.

Manchmal denke ich, dass diese reine ganze Selbstfindung nur eine Ausrede ist, weil man mit dem ganzen mehrdimensionalen Komplex an Emotionen und Gestalten die man in EINER Person sein kann, nicht immer klarkommt, und weil jede Entscheidung auch eine Schuld beinhaltet - vielleicht erhofft man sich dadurch irrationale Empfindungen zu erklären, und sich so ein wenig zu rechtfertigen - ich denke vielleicht findet man sich bei ALLEM was man tut ein wenig mehr. Da wir nur ein verdammt kleines Leben haben ist es zugleich ein wenig Verpflichtung, unserem inneren Rufen (gespeist durch äußerliche Empfindungen, das ist klar) nachzugehen - das meinen viele vielleicht mit Selbstfindung. Und ich denke auch, dass alles Streben und die Empfindung dabei nur zu einem kleinen Teil vom rationalen Verstand geleitet wird, sondern viel mehr von irrationalen Instinkten.

Eine schöne Nacht Euch allen fragend Suchenden
Basilius
Solfarkfinde dich in dir, dann erkennst du dich in anderen, in situationen, in einem lachen, in musik.
ein leben reicht bei weitem nicht sich vollends zu finden, doch ein teil, der einem das leben offenbart, so dass man es zufrieden und sogar glücklich leben kann, den kann man mit sicherheit finden.
ontriplexSich selbst zu finden, finde ich nicht möglich, da wir uns jeden Tag, jede Stunde verändern. Seien es Gedanken, Träume, Aussehen, Vorlieben, Hobbies,......

Heute bist du traurig, denkst und fühlst anderster als morgen, wo du gut gelaunt bist.

Würde ich mich selbst finden (in allem was ich bin) , würde ich im Prinzip immer gutgelaunt durchs leben gehen, ohne Probleme .
Wäre ja langweilig ein Leben wie Dalei :rolleyes:
DarkHeartDas Thema ist zwar super Asbach, aber immer wieder aktuell.

Sich zu finden geht nicht von heute auf morgen, bei mir jedenfalls nicht. Viele Verhaltensweisen an einem selbst sind einem oft unverstændlich. Warum hat man jetzt so reagiert? Warum bevorzuge ich gerade dass? Manchmal irrt man Jahrelang umher, versucht sich selbst zu analysieren, kommt nicht weiter, steckt irgendwo fest...Man spuert instenktiv, das die Suche noch nicht abgeschlossen werden kann. Meines Erachtens ist es ein langer Prozess, der oft in die falsche Richtung leitet, der sich durch andere Seelen beeinflussen læsst, man durch æusserliche Einfluesse sich selbst wieder verliert. Es versuchen unwahrscheinlich viele Aussenstehende rein zu reden. Man wird sogar ausgelacht, das man sich fuer sein Dasein interessiert, an dem so oft gezerrt und gerissen wurde.

Der Spiegel der Seele ist nicht einfach mit einem Blick in den Spiegel zu beenden, er kostet einige Kraft mehr.

Ich hab mich ueber 7 Jahre lang gesucht, musste tief in mir kramen, um zu erkennen, das alte Verhaltensweisen mein Ich sind, sie gehøren zu mir und das muss ich an mir akzeptieren und mich von meinem Sein nicht abbringen lassen, wie es schon oft welche versuchten, weil man sonst nicht gefiel.

Sei immer Du selbst und nicht wie andere es wollen - vielleicht findet man sich dann schneller?!
finsteres Wesenohne mir die anderen antworten jetzt durchgelesen zu haben, behaupte ich, dass man sich selbst im leben nie wirklich finden kann. der mensch an sich verändert sich von tag zu tag, man ist nie richtig "fertig". ob es nur kleine veränderungen sind, oder ganze "erleuchtungen", der charakter eines menschen entwickelt sich sein leben lang weiter, auf der basis dessen, was man tag für tag erlebt. selbstverständlich stellt sich irgendwann ein rhythmus ein, man geht jeden tag zur arbeit, freut sich auf seinen partner, wenn man abends nach hause kommt, und dennoch entwickelt man immer wieder neue ansichten der immer wiederkehrenden, der selben themen. mit dem alter kommen rat und weisheit, doch wenn man sich lange genug mit dingen beschäftigt, die einem im kopf herumschwirren, öffnen sich immer mehr türen und es erscheint einem, als gäbe es immer mehr lösungen für eine zuerst scheinbar aussichtslose situation.
ShakamaIch finde das hängt ganz davon ab, was man zu finden insgeheim erwartet.

Bildhaft gesprochen:

Wie soll ich ein Auto auf der Straße als solches identifizieren können, wenn ich nicht gewisse Merkmale eines Autos kenne und v.A. erkennen kann?

Wenn man also ein gewisses "Raster" hat, woran man die Sache für sich erkennen kann, erst dann kann man halt die Dinge als solche für sich erkennen.

Es liegt zudem in der Natur der Sache, wie ich finde, dass man nie ein Objekt ganz erfassen kann, in all seinen Formen und Konsequenzen. Alles was man hat ist eine Gewisse Vorstellung davon, nicht mehr und nicht weniger.

Doch ich muss zugeben, dass das Ganze ein Rundgang im Kreis ist, wo es dir wohl darum geht wie so ein "Raster" letztendlich auszuschauen hat. Und das ist bezüglich dem, was du in den Raum geworfen hast eine verdammt gute Frage...
DarkHeartImmer wenn ich glaube, mich gefunden zu haben, kommt eine neue unerklærliche Ueberraschung,
die ich dann wieder analysieren kann. Momentan habe ich viele Løsungen - Immerhin.

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