| Sang | [COLOR=crimson]Hallo erstmal an alle hier....bin neu hier ;) Also was ich euch mal fragen wollte: Ich denke das es hier kaum einen gibt, der die Dunkelheit nicht mag. Also ich persönlich liebe die Dunkelheit wenn ich draußen bin und empfinde dadurch dann auch Straßenlaternen als sehr unangenehm. Als würden sie der Dunkelheit etwas wegnehmen..sie verscheuchen. Aber als eher unangenhm empfinde ich die Dunkelhiet in Häusern, nicht weil mir das Licht lieber ist..nein weil ich oft das Gefühl habe das die Dunkelheit so eng ist..ich weiß nicht ob es einen Leser gibt, der dies nachempfinden kann aber ich werde sehr unruhig wenn ich in einem raum bin in dem es dunkel ist weil ich das gefühl habe die Dunkelheit ist eingesperrt...ich fühle dann das die stimmung allgemein eher unruhig ist! ich weiß nicht aber draußen liebe ich die dunkelheit so weil ich mich geschützt fühle und weil es so eine ruhe ausstrahlt... kennt das vielleicht einer von euch? lg sang[/COLOR] |
| Desengano | also ich weiß von mir, dass ich dunkelheit schon mal sehr mag, aber der 21. dezember für mich auch ein besonderer tag ist, weil die tage da endlcih wieder länger werden. ich mag die nacht, aber nicht schon ab 5 uhr nachmittags. |
| sulamith | Hallo Sang, ich liebe die dunkelheit auch sehr. ich finde es sehr schön wie du es beschrieben hast, denn genauso empfinde ich die dunkelheit als sehr "beschützend", ich fühle mich da geborgen und irgendwie innerlich erleichtert. sie umhüllt einen so weich und leise...es ist ein ganz besonderes gefühl. auch mag ich so trübe tage wie heute, mit sturm und regen so sehr. ich fühle mich da um einiges wohler als wie an richtig sonnigen tagen. dass es derzeit schon langsam immer später dunkel wird bedrückt mich schon bissili und ich trauere der zeit hinterher wo es immer schön trüb ist und um 4 schon langsam dunkel wird. das was du über die dunkelheit in häusern beschreibst kenne ich nicht so, ich geniesse sie genauso wie draussen. allerdings stören mich dann auch die grellen laternenlichter draussen, ich mag es lieber wenn man nur bissili helligkeit durch die sterne und den mond bekommt. vielleicht kannst du die dunkelheit in häusern mit dem kleinen schein eines teelichtleins besser ertragen und geniessen? grüße sulamith |
| DarkHeart | in purer Dunkelheit wird mir selbst immer schwindelig, besonders draussen in Skandinavien , ich brauche schon ein paar Lichtleins. Ich denke, ich bin etwas nachtblind, weil ich nachts schlechter Auto fahren kann. Dennoch ist es zum Teil sehr beruhigend fuer mich, diese Dunkelheit. Mir graust es wieder vor der Mittsommernatt, den beruehmten weissen Næchten, die einen den Schlaf rauben und jedes Vampir tøten, das hier noch verweilt. :D |
| Ronin76 | Dunkel schön und gut aber da sieht man einfach nichts. Abenddämmerung und indirektes gedämpftes Licht ist einiges schöner und angenehmer. Nächte bei Schnee und Vollmond haben auch ihren besonderen Reiz weil es da nicht ganz dunkel ist. |
| schabie | das mit den strassenlaternen kann ich nur bedingt nachvollziehen. hass hab ich für die teile nie entwickeln können. ich magse vorallem tagsüber auf der loveparade. wenn du verstehst... ja, ansonsten. hab ich nix gegen dunkelheit. wobei ich gerade nachts schon ne lampe am rechner brauche. besonders wenn ich so augenkrebserregende seiten wie diese besuche, wo einige menschen dem nachdruck verleihen, in dem sie ihren schriftstil auf rot stellen. naja... stille mag ich nicht so sehr. irgendwann fängts bei mir an zu piepsen. hab aber keinen tinitus... |
| Sang | es ist interessant wie jeder von euch es anders empfindet...vielen dank für die antworten *verbeugung* lg sang |
| sulamith | @schabie verzeih bitte, aber wenn die seiten hier für dich so schrecklich sind, warum besuchst sie dann ständig? wenns dich net interessiert dann lass es doch, provozier und stör nicht permanent menschen die sich über etws unterhalten wollen...sowas wird einem übelicherweise bereits als kind beigebracht. ...und das mit dem piepsen....ich glaub da piepst bissili viel bei dir...:rolleyes: sulamith |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von sulamith [/i] verzeih bitte, aber wenn die seiten hier für dich so schrecklich sind, warum besuchst sie dann ständig?[/QUOTE] Was ham' die Leute nur ständig gegen eine gewisse charakterbildende Kasteiung? Die Abneigung gegen dunkle Räume kann ich dagegen völlig nachvollziehen. Allein wenn ich an einen dunklen Raum denke, höre ich in meinem geistigen Ohr schon: *tapp....tapp....tapp...tapp...PENG..."Autsch - verdammt mein Zeh"..."tzzzzzzzz...aaaaaahhhhhh"...."Scheiß Tischbein. Welcher Idiot stellt denn auch genau hierhin?!".... |
| obscuritas lux | ich empfinde es genau wie ronin76... indirektes gedämpftes licht und abenddämmerung, sowie nächte bei mondschein mag ich gerne... sind schön und angenehm... ;) |
| |Dunkelschön| | Eingesperrt und Dunkelheit kann ich auch nicht ab, dann lieber draußen unter Mondschein. |
| DarkHeart | ich bekomm von hellen Seiten immer Augenkrebs, da halte ich es selbst bei interessanter Thematik nicht mehr als ne halbe Stunde aus. schwarz-rot lieb ich total, aber ich bin zu faul die Codes einzugeben. |
| |Dunkelschön| | Das unangenehme Gefühl der Dunkelheit in einem Gebäude wurd ja ganz gut bei I Am Legend rübergebracht wo er den Hund sucht ... da bekam man ganz schön Schiss im Kino. |
| finsteres Wesen | ich mag die dunkelheit. am liebsten sitze ich draußen im park auf einer bank und sehe mir die sterne und den mond an; im hintergrund rauschen die bäume... dieses gefühl liebe ich einfach. ich mag auch dunkelheit in häusern, allerdings keine völlige schwärze. seltsamerweise fühle ich mich draußen frei und habe keinerlei angst, doch wenn ich in einem großen haus bin, völlig ohne licht, steigt in mir schon fast so eine art panik auf... vielleicht deshalb, weil ich weiß, dass ich aus dem haus nicht ohne weiteres herauskommen kann; draußen stehen mir allerdings alle wege offen. |
| miss_ina | Hey, ich bin neu hier, beobachte dieses forum jedoch schon seit sehr langer zeit. ich bin sehr gerne im dunklen, auch am friedhof (ja ich bin ein spinner ich weiß), jedoch nur im freien, auch wenn ich alleine bin. dann habe ich das gefühl, dass die welt richtig ist, dass ich vor nichts angst haben muss, dass ich geschützt bin, dass ich lebe. ich kann dieses gefühl nicht beschreiben, es ist einfach gut. ich habe aber schon seit ca. zwei jahren angst in duklen geschlossenen räumen, die mich fast wahnsinnig macht. ich muss mich jeden abend dazu durchringen, das licht abzuschalten. ich habe einfach panik, angst vor schatten, ecken und nischen. vor einiger zeit musste ich in der nacht aufs wc, was ich immer versuche zu vermeiden, da ich jedes mal fast durchdrehe, wenn ich im dunkeln durchs haus gehen muss. damals habe ich vor angst angefangen zu schreien, weil ich mir eingebildet habe, dass ein hand nach mir greift. im dunkeln werden meine komischen fantasien wirklichkeit, es wird immer schlimmer, ich habe einfach nur angst. ich weiß, dass ich auf der suche nach irgendetwas bin, nach was weiß ich leider nicht. ich war scho n immer auf der suche, habe schon seit meiner kindheit alpträume, die sich immer wiederholen, und ständig das gefühl, auf der suche zu sein, auf einer suche, die nie ein ende finden wird. ich weiß gar nicht, was ich machen soll, ich denke, es hängt auch damit zusammen, dass ich mich meiner eltern und verwandten wegen selbst verleugne, nie ich selbst sein kann. ich frage mich immer nach dem sinn des lebens, eines lebens, das genau genommen sowieso keinen wert hat, da es irgendwann einfach enden und danach bald vergessen werden wird. ich denke, das hat auch etwas mit meiner angst zu tun, ich möchte einfach einmal nur ganz normal sein. das ich nie ganz normal sein werde, das weiß ich aber auch jetzt schon. ist das normal, dass man sich in geschlossenen räumen so beengt, so tot fühlt, und im freien die atmosphäre, dieses gefühl der dunkelheit als wohltat spürt? |
| Ronin76 | [QUOTE] Dunkelheit wirkt auf mich beruhigend, Helligkeit und Sonnenlicht macht mich komischerweise einerseits depressiv, andererseits auch agressiv. Ich mag dieses helle, grelle Licht nicht. Mich nervt der Sommer ziemlich. Hab' auch ziemlich lichtempfindliche Augen.[/QUOTE] Willkommen im Club der Hochsensiblen Es ist jedoch ein Irrtum, daß Helligkeit depressiv macht, das Gegenteil ist der Fall. Am Besten ist das Sonnenlicht, es wirkt auch indirekt. Wichtig ist dabei die Ruhe sonst macht es schnell agressiv. Wenn man zu lange in der Dunkelheit lebt, wirkt das Sonnenlicht umso heller, der Kontrast wird also erhöht. Kann ein paar Tage dauern bis sich der Körper und vor allem die Augen an das erhöhte Streßniveau gewöhnt haben. Schlafhormone (Melatonin) werden zB bei Dunkelheit bzw Mangel an Licht in den Augen (Netzhaut) produziert, und wenn man müde ist, mag man keinen Lärm. Das Auge ist als der einzige Rezeptor welcher durch Helligkeitsunterschiede den Tag-Nacht-Rhytums bestimmt, und dadurch auch bedeutende Einflüsse auf den Hormonhaushalt und die emotionale Gemütslage eines Körpers hat. Bei völliger Dunkelheit wird bis zu 10x mehr Melatonin produziert ! Mehr Sonnenlicht bedeutet in dicht besiedelten Gebieten leider auch gleich immer einen deutlich erhöhter Geräuschpegel (hochdrehende Motoren, quietschende Reifen, Geschrei, schrilles Gelächter, laute "Musik", usw). Mich würde mal interessieren wo und vor allem zu welcher Tageszeit diejenigen schlafen, welche Angst vor Dunkelheit in geschlossenen Räumen haben ? Oder betrifft das nur fremde Räume ? Und nicht wieder mein Geschreibsel löschen, gell bradog ? :p |
| Rika | Ehrlich gesagt erinnert mich das schwer an den Beitrag von Sang. Dein Thema wird ja dort auch schon behandelt, vielleicht kannst du ja dazu noch etwas beitragen, anstatt einen eigenen Beitrag mit (fast) dem selben Thema zu eröffnen. Nur so ein Tipp. |
| Ewig | hallo ina, das ist alles normal. Wir leben in einer Kultur die Tod, Dunkelheit und Leiden verdrängt. Wenn Du dich ins Dunkle oder zu Friedhöfen gezogen fühlst ist das völlig normal und zeigt Auseinandersetzung mit Dir selbst, was viele ja nicht tun. Auch wenn es intensiv ist zeigt es lediglich wie intensiv es verdrängt war. Es will gelebt werden, das schafft Ausgleich. "Gothic" oder "Grufti-Sein" ist Religion, ein Weg zu sich selbst, eine Heilung, ein Bewusstwerden wer wir sind und das wir vergänglich sind. Eine Sinn- oder Wahrheitssuche in einer Welt die diese nicht zulässt. Es ist Medizin, die viele nötig hätten aber nicht genug Ehrlichkeit zu sich selbst besitzen überhaupt zu erkennen dass sie krank sind. In dieser Szene findest Du Menschen die die gleichen Sehnsüchte haben wie Du. Ich hab meine Angst im Dunkel auch noch nicht vollständig gelöst, aber sie lässt nach durch Meditation, ein gedankenloser Bewusstseinszustand. Ich weiss garnicht genau wovor ich Angst habe, aber es ist etwas Schlimmes, Übernatürliches. Und dem begegne ich eben mit etwas anderem Übernatürlichem - und es hilft. Bei mir ist es die Angst vor mir selbst, vor dem eigenen Tod. Es ist wichtig dass Du dem nachgehst. Finde heraus wer du bist, warum Du hier bist und ob es vielleicht etwas Unvergängliches gibt! Gruss... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von miss_ina [/i] ich habe aber schon seit ca. zwei jahren angst in duklen geschlossenen räumen, die mich fast wahnsinnig macht. ich muss mich jeden abend dazu durchringen, das licht abzuschalten. ich habe einfach panik, angst vor schatten, ecken und nischen. vor einiger zeit musste ich in der nacht aufs wc, was ich immer versuche zu vermeiden, da ich jedes mal fast durchdrehe, wenn ich im dunkeln durchs haus gehen muss. damals habe ich vor angst angefangen zu schreien, weil ich mir eingebildet habe, dass ein hand nach mir greift. im dunkeln werden meine komischen fantasien wirklichkeit, es wird immer schlimmer, ich habe einfach nur angst. [/quote] Warum schaltest du denn nicht einfach das Licht wieder an, wenn du nachts zur Toilette gehen musst...? Im Notfall, etwa bei Stromausfall, oder auch sonst, reicht doch schon eine Taschenlampe, um damit die "dunklen Schatten" aus den Ecken zu vertreiben - und mit ihnen auch etwaige Monster, die dort lauern könnten...:cool: [quote]ich frage mich immer nach dem sinn des lebens, eines lebens, das genau genommen sowieso keinen wert hat, da es irgendwann einfach enden und danach bald vergessen werden wird.[/quote] Das ist einer der Grundgedanken des Nihilismus, wie ich ihn sehe: jedes Leben, mit allem, was darin erfahrbar ist, mit sämtlichen im Laufe der Zeit angesammelten Erinnerungen - guten ebenso wie schlechten - ist dazu bestimmt, vom Tod wieder ausgelöscht und zunichte gemacht zu werden...und damit dem Vergessen und in letzter Konsequenz der Wertlosigkeit anheimzufallen...das Leben hat nur einen "Sinn", den Tod, sonst gibt es keinen...von daher ist alles, was du tust oder nicht tust, von vornherein irelevant, gänzlich ohne Bedeutung... [quote]ich denke, das hat auch etwas mit meiner angst zu tun, ich möchte einfach einmal nur ganz normal sein. das ich nie ganz normal sein werde, das weiß ich aber auch jetzt schon. [/quote] Doch was ist "normal"...? wie fühlt es sich an, "normal" zu sein, und ich frage mich ob das überhaupt erstrebenswert ist - mal abgesehen davon, dass so etwas "Normalität" ja leztlich lediglich eine Denkkategorie der Gesellschaft ist, mit deren Hilfe sie sich quasi " in den Menschen einschreibt", ihn nach ihrem allgemeinen Verständnis dessen, was "richtig" oder "falsch" ist, zu einem Gegenstand ihres Nützlichkeits- und Leistungsdiskurses macht..."normal" ist einfach das, was "alle" tun - oder vielmehr tun sollten, was von ihnen als - scheinbar natürliches und damit "richtiges" Verhalten erwartet wird... [quote]ist das normal, dass man sich in geschlossenen räumen so beengt, so tot fühlt, und im freien die atmosphäre, dieses gefühl der dunkelheit als wohltat spürt? [/B][/QUOTE] Vielleicht hat es deswegen bei dir ja eher etwas mit der Angst vor geschlossenen Räumen - also mit Klaustrophobie - und weniger mit der Angst vor Dunkelheit zu tun... |
| Viking | Wieder so eine Sache, die ich nur ansatzweise verstehe. Im Grunde meines Verständnisses reicht es doch völlig aus zu wissen, dass das schlimmste, was die Dunkelheit enthält, ich selbst bin und alles, was sich sonst so darin herumtreibt verdammte Angst vor mir haben sollte, wenn es an seinem Leben hängt…. Allerdings habe ich auch noch (und wohl nie) keine Erfahrungen mit Klaustrophobie und ähnlichen Ängsten gemacht, da ich, wie erwähnt, immer das schrecklichste war, was die Dunkelheit enthielt… Somit sind es zwei Möglichkeiten, die ein in der Dunkelheit Ängstlicher Mensch ergreifen sollte: zum ersten den eigenen Selbstwert über das bestehende Mass anheben und zum zweiten keine Angst gegen das zu tragen, was lauern könnte aber es wohl nicht tun wird. Wenn es wirklich etwas in der Dunkelheit gibt, das schrecklicher ist als Du, kannst du sowieso nichts dagegen tun, wenn nicht, dann bist du König/in der Nacht und nichts hält dich auf !!! |
| raw | nun, ich hatte auch mal angst im dunkeln, sowohl im freien aber besonders in dunklen kellern. seit dem ich aber doom3 durchgespielt habe hab ich irgendwie null angst mehr; in doom3 gibt es eine sehr beängstigente geräuschkulisse; ich erinnere mich das ich mal im spiel einen raum betreten habe in dem ein ventilator vor einer lampe schatten huschen lies und ein leises, surren von sich gab. ich wusste das in dem raum irgendwo ein vieh ist, ich mache ein paar schritte vorwärz und dann "AAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRR" schreihen mich meine surroundboxen von hinten an so das sich meine nackenhaare aufstellen, 1/10 sekunde später springt mit ein vieh in den nacken und erschrickt mich zu tode. ich habe das spiel nur bei völliger dunkelheit und mit lautem sound gespielt. viele finden das nicht glusselig, ich schon, ich musste mit oft denken "es ist nur ein spiel". jedenfalls, seit dem denke ich mir immer wenn ich früher angst hatte: "na, du bist ja nicht in doom3, hier gibt es keine monster die dich von hinten anspringen". nun, ich glaube ich habe mich dadurch meiner angst gestellt und sie überwunden. und wie oben erwähnt, wenn man sich selbst als das schrecklichste in der nacht sieht gibt es nicht was einem noch angst machen kann. meine schwester hat auch angst im dunkeln; manchmal wenn sie allein im großen haus ist läuft sie mit einem messer oder einem stumpfen gegenstand in der hand durch die gegend, was ihr ein gefühl von sicherheit gibt. |
| DarkHeart | Ich fuehle mich in einer dunklen Wohnung besser, die ich kenne, kann da fast blind durch die Gænge laufen, wæhrend mir das unterwegs sehr schwer fællt, bin da fast wie nachtblind und starker Schwindel macht sich breit. |
| Ronin76 | [QUOTE]Naaaaaaa ja ... vielleicht bin ich ja irgendwie anders gepolt aber Sommer und Sonnenlicht machen mich wirklich depri, ohne Jux. Zu hell, zu grell, zu schrill, zu laut. Im Herbst und Winter oder an trüben Tagen, wenn der Rest der Nation Frust schiebt, geht's mir gut, da blüh' ich auf und das seit Kindesbeinen an. Mir war auch die Nacht, Morgen- oder Abenddämmerung schon immer lieber als der Tag.[/QUOTE] Das ist eigentlich ein Zeichen für Depressionen, denn das trübe Wetter steht dann im Einklang mit der Gefühlslage und es entsteht eine Harmonie. Hier ein kleiner Auszug dazu aus einer bekannten und wie ich finde, sehr informativen Psychologieseite: [QUOTE]Schönwetter setzt den Depressiven besonders zu Eines aber unterscheidet die Depressiven in scheinbar kurioser Weise vom Rest aller übrigen Wetterfühligen, ja von der gesamten Bevölkerung: ihre scheinbar paradoxe Reaktion auf Schönwetterlagen. Bei strahlendem Sonnenschein fühlen sie sich nämlich bedrückter (bis hin zur verstärkten Selbsttötungsneigung), bei trübem Wetter empfinden sie etwas Erleichterung. Warum? Das hat weniger medizinmeteorologische, das hat mehr psychologische Gründe. Ein Depressiver, der von Schwermut und Freudlosigkeit gedrückt zu nichts mehr fähig ist, fühlt sich natürlich noch trostloser, wenn bei Schönwetter alles "jubilierend ins Freie strömt - und man bleibt allein zurück, melancholisch, unfähig zum Genuss und wahrscheinlich nie mehr gesund werdend" (Zitat eines Betroffenen, wobei Letzteres natürlich nicht stimmt). Bei schlechtem Wetter hingegen, wo "alle die Flügel hängen lassen", fühlt sich der Betroffenen halbwegs unter seinesgleichen. Dann ist man nicht ganz zu alleine mit seiner gedrückten Stimmung und unüberwindbaren Initiativelosigkeit. So ziehen manche Depressive aus dem in unseren Breiten überwiegend unbefriedigenden Witterungslagen doch noch einen gewissen Vorteil, auf den sie allerdings gerne verzichten würden, dürften sie dafür gesund bleiben.[/QUOTE] > [URL=http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/wetter.html]Quelle[/URL] < Des weiteren werden hier auch Zusammenhänge zu Lichtmangel aufgeführt. |
| Ronin76 | Kommt drauf an was für Fantasien. Blaues Licht wirkt kalt, rotes Licht warm ;) Im Dunkeln werden mehr akustische Reize wahrgenommen, es ist also eine Gewohnheitssache. Irgendwann verliert auch die Dunkelheit ihren mystischen Reiz. Mystik ist ja alles was noch nicht entdeckt wurde oder was man nicht genau erklären kann. Die Fantasien entstehen doch auch dadurch, daß Dunkelheit oft mit Einsamkeit und Ruhe verbunden ist, das kann jedoch auch im Licht passieren, wenn auch nicht so häufig. Das hat also nur indirekt etwas mit Dunkelheit zu tun, zB ist meine Stadt nachts wie ausgestorben, da kann man sogar mitten auf einer doppelspurigen Hauptstraße gehen ohne überfahren zu werden. In Großstädten ist das so gut wie undenkbar, obwohl dort auch Nacht ist. Die Aspekte der Dunkelheit sind also alle logisch nachvollziehbar und sind hauptsächlich an den traditionellen Schlafrhytmus von Menschen und Tieren gebunden. Nimm doch mal an du hättest eine angeborene Nachtsicht (zB Infrarot), so daß es für dich nie richtig "dunkel" werden würde, wo wäre der große Unterschied ? Eigentlich nur in der Akustik und eben der Einsamkeit welche durch den Schlafrhytmus der Mehrzahl vorgegeben ist. Die subjektiven Empfindungen spielen auch eine große Rolle. Vielleicht ist es ja darum gar nicht die Dunkelheit an sich welche dich fasziniert sondern die Ruhe. |
| Sang | [QUOTE]ist das normal, dass man sich in geschlossenen räumen so beengt, so tot fühlt, und im freien die atmosphäre, dieses gefühl der dunkelheit als wohltat spürt?[/QUOTE] ähm das ist genau was ich meinte...ich hab kein sehr große angst wie du..kann diese aber gut nachfühlen.... allerdings finde ich etwas wirr, was du sonst schriebst...wir haben leider keinen einblick in dein leben und auch nur das recht wnen du uns hienblicken lässt...doch gib uns bitte so viel informationen das wir dich verstehen und mit dir redne können..und wenn nicht hier dann immer gerne per PN ;) lg sang |
| Entwine | Angst im Dunkeln? Nein. Angst im Stockdunkeln? Ja. Aber auch nur, wenn ich alleine bin. Ich habe jahrelang Nacht für Nacht gelitten ohne Ende. Aus Albträumen dermaßen hochgeschreckt, daß ich das Gefühl hatte, mein Herz habe einen Schlag ausgesetzt. Schweißausbrüche, Bewegungsunfähigkeit, - alles, was die Angst zu bieten hat. Als Kind rief ich oft nach meiner Mutter, die jedesmal kam. Aber irgendwann war ich vor lauter Angst nicht mehr fähig, einen Ton von mir zu geben. Das ist eine fürchterliche Erfahrung! Seit frühester Kindheit habe ich Angst vor Hunden und Wölfen. Ich vermutete sie in jeder Zimmerecke. Ich schlief mit einer Matratze auf dem Boden, damit kein Platz unter mir war, wo sich etwas hätte verstecken können, daß mir beim nächtlichen Aufstehen in die Beine beißt. Standbylämpchen wurden zu Augen, Schatten änderten sich, sobald ich nur kurz wegsah. Das rythmisch-rauschende Geräusch des Blutes in meinen Ohren wurde zu schleichenden Schritten von nackten Füßen auf Teppichboden. Zeitweise ließ ich eine kleine Lampe an. Das erschwerte zwar das Einschlafen, aber beim nächtlichen Wachliegen hatte ich keine so große Angst mehr. Als ich älter war, blieb ich oft sehr lange wach, um sicher sein zu können, daß ich schnell Einschlafen und vorallem auch Durchschlafen würde. Geschlossene Türen mag ich bis heute nicht. Weder bei Tag noch bei Nacht. Denn dann höre ich nicht, was im Rest des Hauses los ist. Schlagartig gebessert hat sich meine nächtliche Angst jedesmal, wenn ich nicht alleine schlief, und vorallem seit ich die Rolläden nicht mehr runter mache, so daß es des Nachts nicht stockfinster im Zimmer wird. Zu der Frage, warum man nicht einfach das Licht anmacht, wenn man Nachts ins Bad muß: Weil man unter der Decke versteckt liegt, in dem festen Glauben, jedes Körperteil, das sich herauswagt, werde gepackt von Krallen oder Zähnen. Man liegt unter der Decke, es wird unerträglich heiß, die Luft zum Atmen wird immer geringer, aber alles das erträgt man lieber, als auch nur einen Zentimeter die schützende Decke zu lüften. Und warum man nicht eine Taschenlampe verwendet: Weil Taschenlampen die schrecklichsten Schatten machen, die es gibt. Nämlich zitternde, bewegte Schatten. Außerdem reagiert das Auge auf den kleinen hellen Fleck und das Dunkle drumherum wird noch dunkler. |
| Ronin76 | Soweit ich das verstehe, hast du nicht unbedingt Angst vor dem Dunkeln sondern vor Hunden. Du hattest irgendwann mal ein traumatisches Erlebnis mit Hunden. Wenn du deine Angst vor Hunden besiegst, wirst du auch keine Angst mehr im Dunkeln haben, außer da sind noch andere Ursachen. Bei Ängsten muß man sich unbedingt mit der Ursache konfrontieren, also hier der Hund, sonst wird man sie nicht los. Fang doch mal mit einem kleinen Hund an (am Besten ein Welpe), und versuche einen Kontakt aufzubauen, und du wirst irgendwann merken, daß Hunde nicht unbedingt gefährlich sind, sondern rein nach ihren Instinkten reagieren. Schocktherapie ist wirklich die einzige Lösung, du mußt dich nur überwinden, und Schritt für Schritt daran arbeiten. Und dann überleg dir mal was schlimmstenfalls passieren könnte wenn du zB einen Hund streichelst. Er könnte dich beißen. Na und ? Daran stirbst du nicht. Ein vertrauter und unterworfener Hund würde dich jedoch niemals beißen, außer vielleicht mal beim Spielen zwicken. Fehlerziehung und Scharfmachen mal ausgenommen. Pitbulls und Mastiffs sind zB von Natur aus sehr gutmütige Hunde. Wenn zB jemand Klaustrophobie oder Angst vor Fahrstühlen hat, fährt man mit ihm so lange Fahrstuhl, bis er merkt, daß das gar nicht gefährlich ist, und er darin auch nicht ersticken kann. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Du hast die Wahl. ;) |