German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: gibt es die Liebe die für immer hält
Devilengelmeine frage ist es ob es einen menschen gibt mit dem man sein lebenlang zusammen bleibt...gibt es die ewige liebe oder ist es nur ein traum der nie war wird
moreDas kann dir nur beantworten, dem es gelungen ist. Und da wir alle noch leben, wird das ziemlich schwierig sein *g*
layla_616sehe das zwar genauso wie more, aber ich glaube schon, dass es DIE eine Liebe gibt. Ich hoffe mal, dass mein jetztiger Freund der ist, aber selbst wenn nicht - ich bin noch jung und es gibt noch so viele liebe schöne Kerle da draußen. Mein Problem ist nur, dass ich immer so schüchtern bin.
Generall kann man eigentlich nichts anders machen, als nie die Hoffnung aufgeben
rainraven...zumindest gibt es eine , die jetzt schon acht Jahre hält und immer wieder neu aufflammt :)
ArimahnEs gibt Liebe und Gewohnheit.

Eins von beidem endet irgendwann, das andere übernimmt...
Nuit de la RoseIch glaube, dass es sie gibt. Ich glaube sogar, sie gefunden zu haben. Eigentlich hat es nur viel damit zu tun, das beide Partner an der Beziehung arbeiten, im ungefähren gleichem Maße. Zumindest mache ich die Erfahrung, dass dies wie ein kleines Wunder wirkt. Aber es ist ein schwieriger Weg, es lohnt sich jedoch durchaus und mit ihm möchte ich alt werden (normalerweise würde ich bei diesen Worten die Panik bekommen, früher konnte ich mir so etwas nicht im geringsten vorstellen). Man weiß zwar nie, was kommt, aber ich bin recht zuversichtlich.

Ich kann dir ja dann bescheid geben, wenn ich tot bin, wie es nun war ;)
KinchKlar ist es möglich. Immer wenn ich alleine bin, bin ich mit einem Menschen zusammen den ich sehr liebe - auch bis zum Tod.
more@ Kinch, du hast die ideale Beziehungsform gefunden! :D

Also ich habe einen Mann, den ich wie besessen liebe, und der mich wie besessen liebt. Schon seit über vier Jahren. Aber es ist auch wie Ebbe und Flut. Manchmal mehr manchmal weniger. Manchmal Leidenschaft, manchmal Gewohnheit. Nur wenn man sich bewußt darüber ist, dass die Liebe manchmal abflauen kann um dann wieder neu zu entflammen, dann kann man auch abwarten bis es wieder aufwärts geht.

Ich denke so kann man es ein Leben miteinander aushalten. Wenn man sich den Entwicklungen bewußt wird.
AlexGewohnheit ist ja an sich nichts Schlechtes, sondern wertneutral.

Sie kann auch Sicherheit und Vertrauen bedeuten, was beides für eine dauerhafte und tiefe Beziehung nicht ganz unwichtig ist.

Gefährlich wird's, wenn Gewohnheit mit Langeweile gleichgesetzt wird.

Dagegen gibts aber Abhilfe, die jedoch viel Toleranz, Vernunft, Geduld, Vertrauen und andere Dinge erfordert! ;)
AzraiylKomischerweise fragt sich mein Herz diese Frage auch manchmal. Dann kommt aber das Hirn und antwortet: Wieso sehnt sich das Herz nach einer ewigen Liebe? Wenn ich in die Welt schaue dann glaube ich zu meinen dass das ein Trugschluss ist. Ich behaupte die Menschheit wäre glücklicher wenn sie die ewige Liebe nicht zu etwas erstebenswertem stylisieren würde.
Gabriel BellIch habe neulich mal gelesen, dass man seinem idealen partner nur 7 mal im leben über den weg läuft...alle zufälligen begegnungen inbegriffen...ich denke das sagt auch die wahrscheinlichkeit aus...möglich ist es, aber es gelingt nicht vielen...
Aber ja, ich träume auch noch davon...
Anaximander[quote]Ich habe neulich mal gelesen, dass man seinem idealen partner nur 7 mal im leben über den weg läuft...alle zufälligen begegnungen inbegriffen...[/quote]

So ein Unsinn. Wie soll denn bitte irgendjemand solche Zahlen ermitteln können? Und was ist überhaupt die genaue Bedeutung von "idealer Partner"?

Immer wenn man irgendwo solche pseudo-wissenschaftlichen Aussagen liest, sollte man sich genau überlegen: Wer hat das behauptet und durch welche Methoden ist er zu dieser Behauptung gelangt?

Zur ewigen Liebe: Nein, ich glaube nicht, dass es so etwas gibt. Schon deshalb nicht, weil wirkliche, romantische Liebe ein Phänomen der Jugend bzw. der jungen Jahre ist. Ich halte es für ziemlich ausgeschlossen, dass zwei Siebzigjährige sich auf genauso intensive und begeisterte Weise lieben können, wie zwei Fünfundzwanzigjährige. Wenn man gemeinsam alt wird, dann bleibt bestenfalls eine innige, freundschaftliche Zuneigung, aber nicht das, was man in jungen Jahren als brennende Liebe empfunden hat.

Aber auch davon abgesehen halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass intensive und leidenschaftliche Liebe über viele Jahrzehnte hinweg anhält. Fast alle Paare kühlen ziemlich bald ab und erreichen einen Zustand, in dem man vielleicht gut miteinander leben kann, der aber nicht mehr mit dem zu vergleichen ist, was man in der Anfangszeit gehabt hat.

Ich denke, dass "ewige Liebe" ein Konzept ist, dass man aufgeben sollte. Liebe ist in Wirklichkeit eine sehr flüchtige, vergängliche Angelegenheit, die eher die Sache von Monaten oder Jahren, aber nicht die Sache eines ganzen Lebens ist. Und wer sich als junger Mensch in einer Beziehung einbildet, dass die Gefühle in 20 Jahren immer noch dieselben sein werden wie jetzt, der macht sich etwas vor.

Daher: Nicht von der "ewigen Liebe" träumen, sondern lieber den Augenblick nutzen. Vielleicht ist die Liebe schon nächsten Monat ausgeglüht und man hat kein Interesse mehr aneinander. Umso wichtiger, dass man die Gegenwart benutzt. :)
rainravenRichtig.

Gleich mal vorweg gesetzt, für und an einer Beziehung muß immer von beiden gearbeitet werden wie an einem Garten. Von alleine wachsen dort die schönen Blumen und Früchte auch nicht. :)

Ich führe derzeit die längste Beziehung, die ich je hatte (acht Jahre), wobei alle anderen auch nicht kurz waren (ab 2 Jahre aufwärts). Und ich habe immer unterschieden, ob ich in einen Menschen nur verliebt war oder ob es richtige Liebe gewesen ist.
Ich habe mich im Lauf der Zeit auch gefragt, ob es denn "normal" wäre, daß man seinen Partner nicht mehr heiß begehrt oder vermißt, wenn er mal weg ist, ihm eigene Wege und Interessen zugesteht und seine Gegenwart eher als selbstverständlich hinnimmt wie die eines eigenen Körperteiles.

Ich dachte, wenn es der "Richtige" ist, den man auch heiraten könnte, müßte der Himmel immer voller Geigen hängen und man heiß verliebt und sehnsüchtig sein, denn so stellt man sich die Gefühle bei einer Hochzeit vor. Da ich aber erst mal ein paar Jahre warten würde, um zu sehen, ob es derjenige ist, den ich wirklich heiraten würde, flauen diese Gefühle in der Zeit doch ab, und man heiratet sicher nicht mit einem großen verliebten Kribbeln im Bauch, wenn man den Partner schon jahrelang kennt.

Das hat mich sehr ernüchtert und verunsichert. Gut, ich will eh nicht heiraten, aber ich habe mich dann umgehört, ob ich etwa gefühlskalt wäre und nicht mehr lieben würde oder ob es anderen auch so geht, daß Verliebtheit und heiße Liebe mit der Zeit einer innigen Vertrautheit weichen, und die meisten meiner Freunde, welche in ähnlich langen Beziehungen sind, haben mir dies bestätigen können. Da habe ich dann aufgehört, mich zu fragen, ob ich "normal" sei, und es einfach so hingenommen, daß mit meiner Liebe alles in Ordnung sei, und plötzlich erscheint sie mir auch wieder schön und es klappt hervorragend mit meinem Partner.
Ich erwarte nicht mehr von einer langen Beziehung, daß man immer kribbelnd verliebt ist (zumindest nicht durchgehend, denn es gibt immer noch so Phasen, wo es noch so ist), sondern fühle mich sehr wohl bei jemandem, auf den ich mich verlassen und dem ich vertrauen kann. Dem ich alles anvertrauen kann, der mich kennt, wie ich bin und immer zu mir steht. Jemand, der an meiner Seite ist wie ein Körperteil von mir und von dem ich ebensowenig getrennt sein will und werde.
Mit den Jahren schwindet auch die (unbegründete) Eifersucht, was ich sehr positiv empfinde, und man muß bei weitem nicht alles zusammen machen, weil man weiß, der Andere ist dennoch immer für einen da. Und dieses warme Vertrauen, Dasein, sich-Kennen, sich immer wieder auf den anderen freuen und ihm gerne nah sein , das alles ist für mich die wahre Liebe.
urnataDie ewige Liebe- ja auch ich bin diesem Wahn vor Jahren einmal verfallen gewesen. Die ewige Liebe hielt dann aber nur 14 Jahre lang und war zum Schluß alles andere als schön. Nein die ewige Liebe kann es nicht geben es sei denn beide Partner ändern sich nicht in ihren Ansichten und ihrer Art das Leben zu sehen. Heute sehe ich vieles anders als vor 20 Jahren und heute würde ich manche Sachen ganz anders machen als ich es vor Jahren tat. Mit meiner Erfahrung heute hätte ich meinen Mann schon viel eher durchschaut und wahrscheinlich auch schon auf den Mond geschossen ohne Rückfahrkarte. Trotzdem bereue ich nichts denn die Erfahrung hat mich geprägt und zu dem Menschen gemacht der ich heute bin.
more[QUOTE]es sei denn beide Partner ändern sich nicht in ihren Ansichten und ihrer Art das Leben zu sehen.[/QUOTE] So würde ich das nicht sehen, denn ändern soll sich niemand für jemand anderen. Man sollte gemeinsam den selben Weg gehen können. Und das ist harte Arbeit. Ich würde nie verlange mein Partner solle sich ändern (außer es geht darum, dass man beim Waschbecken auch den Stöpsel mit saubermacht :D ), sondern wir müssen beide unsere Ziele neu stecken. Soweit, dass wir wieder auf dem selben Dampfer sind.
WaldemarEwige Liebe...

Liebe wird nie so sein wie wir sie haben wollen. Dabei springt man in die Leere und füllt sie mit Glut. Wenn wir versuchen, sie so zu machen, machen wir sie kaputt.

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried
No_one_hereDie ewige Liebe- Möglicherweise gibt es sowas... aber ich glaube, dass man sich irgendwann mal auseinandergelebt hat... man kann seinen Partner (oder Ex-Partner) zwar immer lieben (bleibt dafür zwr nie offen für andere Sachen, menschen, beziehungen...) aber das zeigt dann nur, dass man nicht mit diesem Thema abschließen kann...
Zwar bleiben manche Ehepaare für immer zusammen, aber dann kann Liebe doch auch eine Art Gewohnheit werden.
Man denkt doch auch, dass man jetzt den richtigen Partner efunden hat und dann gibt es aber später einen, der "besser" ist (jetzt nicht falsch verstehen)...
AchatIch glaube, dass es sie gibt. Aber vllt wünsche ich es mir auch nur.

Sicher lebt man sich auseinander. Menschen verändern sich nunmal, aber wenn man miteinander für diese Beziehung etwas tut, kann, denke ich, nicht viel schief gehen.

Gewohnheit ist sicher auch ganz schön, solange man sich nicht streitet. Man ist sicher, mit dem was man hat. Man muss sich auf nichts neues einstellen und man hat trotzdem jemanden, der dich versteht und respektiert.
Anaximander[quote]Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe[/quote]

Kitschig.
rainravennein, wahr. Und schön.
matheaNein, nicht wahr sondern völlig illusorisch.

Meiner Meinung nach gibt es die Liebe für immer nicht. Vielleicht kann man Liebe durch einen riesen Aufwand länger aufrecht erhalten. Aber früher oder später erkalten die Gefühle für den Partner, aus welchen Gründen auch immer. Irgendwann holen einen die Realität und die tägliche Routine und die Langeweile und die Fehler des Anderen und insbesondere die eigenen Fehler schneller als man will zurück dahin wo man nicht gern hin will.
So ist das. Schön, wenn ihr das Glück habt lange Zeit auf Wolke 7 zu bleiben. Aber ich fürchte irgendwann fällt jeder runter (bin gespannt auf das Gegenteil)...
moreNaja, es gibt sicherlich schönere Gedichte und dieses ist ziemlich ausgelutscht und erinnert mich immer an meine Mutter in ihrer Beziehungs-Ratgeber-Phase...:eek: :q
Cold RainWenn man ganz realistisch und nüchtern an die Sache "Ewige Liebe" rangeht, sie für unmöglich und von vorneherein zum Scheitern verurteilt sieht - wie geht man dann das Leben zu zweit an, wie kann man dan heiraten?
Gut, es gibt viele Fälle. in denen das Projekt scheitert, aber ich persönlich glaube und hoffe, dass die Liebe ewig hält und somit auch der gemeinsame Lebensweg.
Sollte mich irgendwann die Realität einholen, wird das früh genug sein.
rainravenDas Gedicht bzw. diese Prosa hat nur mit "ewig" nichts zu tun, charakterisiert aber die Liebe sehr schön als etwas, was sich jeglicher Vernunft entzieht und trotz rationaler Einwände sich nicht aufhalten läßt. Zumindest kann ich mich und meine Gefühle für so diverse Leute darin recht gut wiederfinden.


Ich muß jetzt mal einlenken. Was wollt Ihr eigentlich? Was stellt Ihr Euch denn unter "ewiger Liebe" vor? Wenn damit gemeint ist, bis in alle Ewigkeit Verliebtsein, rosa Herzchen, Begehren, Turteln und Wunderbares wie am ersten Tag, dann kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, das wird nie ewig halten. Und ich beneide alle Paare, bei denen es immer noch so ist nach langen Jahren.
Doch wenn man "ewige Liebe" aus vernünftiger Sicht sieht und es als ganz normal ansieht, daß die flammenden Gefühle mit der Zeit einem Alltag und einer Gewohnheit weichen, die zwar anders, aber nicht minder schön sein muß, dann kann man schon davon ausgehen, daß es Liebe gibt, die ewig hält. Doch für mich ist klar, daß man nicht darauf warten kann, bis einem alles in den Schoß fällt und dann weiterhin immer neue Aufregung oder Action erhält, sondern daß man sich jeden Tag neu um seinen Partner, um die Beziehung und das Miteinander bemühen und kümmern muß. Liebe ist nicht etwas, was einfach geschieht es ist etwas, was man selbst gestalten muß.
Und man kann sie mißhandeln, vernachlässigen, verdrängen, man kann sie töten, man kann sie aber auch pflegen und erheben, formen und genießen. :) Es ist alles eine Frage dessen, was man selbst daraus macht und welche Erwartungen man hat.
Noir1_KirikaNatürlich ein wahnsinnig "schweres" Thema: die Liebe für immer!? Klar ist, dass das Leben eines jeden Menschen anders verläuft, daher kannman nicht in jedem Fall sagen ja es gibt sie/nein es gibt sie nicht. Auch ist es klar, dass das Leben ein sich ständig änernder Prozess ist, ein Prozess der nie anhält. Ein Mensch kann einen Schritt nach vorne oder einen nach hinten tun, er kann aber auf längere Zeit nie ganz stehen blieben, d.h. in der jewieligen Situation und sich nicht mehr weiternetwickeln..in welche Richtung auch immer. Daher sind die Einwirkfaktoren udn der Rahmen im jeweiligen leben des Menschen als sehr wichtige Faktoren/Bedingungen zu sehen, die letztlich entscheidend sind, ob der Wunsch nach ewiger Liebe in diese Leben durchsetzbar ist, oder nicht.

[QUOTE]Nein, nicht wahr sondern völlig illusorisch.
Meiner Meinung nach gibt es die Liebe für immer nicht. Vielleicht kann man Liebe durch einen riesen Aufwand länger aufrecht erhalten. Aber früher oder später erkalten die Gefühle für den Partner, aus welchen Gründen auch immer. . [/QUOTE]

Ich muss gestehen, dass der Ansatz des Gedichtes zwar schön ist, ich jetzt aber dabei nicht so viel mitempfinden kann. Es ist mir inhaltlic ein wenig zu "einfach" erklärt...wei jetz nich Recht wie man das beschreiben sol. Vlt. versteht ja einer was ich mein!? :o
Aber dass man durch Aufwand die Liebe nach hinten nur honauszögern kann und früher oder später die Gefühle erkalten, ist zwar eine in vielen Fällen denkbare Meinung... aber kann es nicht genauso gut sein, dass sich der "Aufwand" irgendwann auch mal lohnen kann? Ich dneke es ist wie ne 50%/50% Chance im Leben, bei manchen läufts eben so, bei anderen so. Was aber gefährlic wäre, diesen "Aufwand" ga nicht erst zu probieren, um zu sheen ob er sich auch bezgl. der ewigen Liebe ohnen kann.
Natürlich verändenr sich Menschen, innerhalb ihrer Entwicklung auch ihr Charakter. So ändert sich auc der Mensch den wir lieben innerhalb der Beziehung, oder wir selbst. Aber dieses führt doch nicht IMMER zwangsläufig zur Entfremdung beider Charaktere? Wenn sich beide weiterentwicklen, sich zusammen entwickeln udn gegenseitig diese Entwicklung mitbekommen udn anerkennen... unterstützen... dann sehe ich da trotzdem eine Chance.
Natürlich kann einer von beiden sic eher "zurückentwickeln", Schritte rückwärts oder in eine zu gegensätzliche Richtung entwickeln, sodass der Partner auf diese Weg nicht mehr folgen kann, weil er sich mit seinen Vorstellungen nicht verenbaren lässt.
Das Leben ist ein großes Abenteuer, es ist keine lange gerade Linie, es ist wie eine Berg udn Talfahrt, es passiet immer etwas und es gibt immer Zeiten wo es uns gut oder schlecht geht. genauso kann es passieren, dass wir der ewigen Liebe begegnen, auch obwohl man manchmal garnicht daran glauben kann... es kann aber auc passieren, das uns das Gegenteil ereilt.

[QUOTE]Ich muß jetzt mal einlenken. Was wollt Ihr eigentlich? Was stellt Ihr Euch denn unter "ewiger Liebe" vor? Wenn damit gemeint ist, bis in alle Ewigkeit Verliebtsein, rosa Herzchen, Begehren, Turteln und Wunderbares wie am ersten Tag, dann kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, das wird nie ewig halten. Und ich beneide alle Paare, bei denen es immer noch so ist nach langen Jahren. [/QUOTE]
Ich finde, die Meinung ist recht vernünftig. Dieser Ansicht bin ich eig. auch. Ewige Liebe im Sinn dieser "ewig rosa Brille" kann ich mir nicht so recht vorstellen, denn natürlich verändenr isch auch de Gefühle, wel wir wachsen. So kann man einen Menschen nach Jahren noch "genauso lieben wie am ersten Tag", nur aber auf einer anderen Ebene... Diese ewige Liebe in diesem Sinne, dass sie immer besteht, auch wenn sich auf versch. Arten /ebenen empfunden wird und sich auch mitverändert, kann existieren, ja.

[QUOTE]Liebe ist nicht etwas, was einfach geschieht es ist etwas, was man selbst gestalten muß. Und man kann sie mißhandeln, vernachlässigen, verdrängen, man kann sie töten, man kann sie aber auch pflegen und erheben, formen und genießen. Es ist alles eine Frage dessen, was man selbst daraus macht und welche Erwartungen man hat.[/QUOTE]
Darin finde ich mich auchwieder. Man muss natürlich aufwand " bringen, Liebe bleibt nicht durch Nichthandeln bestehen. Man muss immer auch selbst was tun.
Je nach Erwartung udn Aufwand hat man dann entwede eine schöne Liebe, oder auch nicht. Wie schon gessagt, spielen da auch außerliche Faktoren mit ein. Mensche können sich noch so sehr lieben, wenn diese Faktoren sie so in die Knie zwingen, dass sie sie zerstören, kann auchdie Liebe zerbrechen. (finanzieller Ruin, Sucht,....)
Ich glaube, dass es immer beide Seiten von Liebe geben wird. Ich persöhnlcih wünsche mir, dass WIR diesen Außenfaktoren trotzen können und unsere Liebe durchsetzen können.
urnataDie ewige Liebe sollte so sein wie das Dach eines Hauses- es sollte beide Pfeiler umhüllen und vor Unwetter schützen- es sagt aber niemand das das Dach immer so aussieht wie als es neu war. Es bekommt vielleicht ein paar Risse und ein paar lockere Ziegel es verliert auch etwas an Farbe, aber es sollte nicht in sich zusammenstürzen- so stell ich mir die ewige Liebe vor. ist vielleicht etwas primitiv der Vergleich aber ich finde er ist treffend.
Nuit de la RoseDieses Gedicht beschreibt nicht nur die Liebe, sondern Liebe im Allgemeinen...ich denke, wer wirklich schon einmal geliebt hat, egal welche Art von Liebe einem Menschen gegenüber, kann die Wahrheit darinnen spüren, vielleicht versetzt ihr euch noch einmal in diesen Augenblick...
Liebe ist einfach, wenn man mit Augen der Liebe sieht (was nichts mit Naivität zu tun hat) dann kann man sehr viel mehr sehen - nämlich das, was "dahinter" ist, es ist auch nicht zu erklären. Versucht einmal Liebe zu erklären, wenn es wirkliche Liebe ist, egal ob Partner oder in Bezug auf einen anderen Menschen. Liebe kann akzeptieren und das nicht blind, sondern ist es eher eine Art Verstehen...Es ist eigentlich schon fast eine Lebensweisheit...

Rainraven beschreibt es auch sehr schön, finde ich

Aber das ist ja nur meine Meinung :)

Ich wünsche euch alle mit einander auf jeden Fall einen schönen Tag
rainraven[quote]Die ewige Liebe sollte so sein wie das Dach eines Hauses- es sollte beide Pfeiler umhüllen und vor Unwetter schützen- es sagt aber niemand das das Dach immer so aussieht wie als es neu war. Es bekommt vielleicht ein paar Risse und ein paar lockere Ziegel es verliert auch etwas an Farbe, aber es sollte nicht in sich zusammenstürzen- so stellich mir die ewige Liebe vor. ist vielleicht etwas primitiv der Vergleich aber ich finde er ist treffend.[/quote]

nein, er ist gar nicht primitiv.
Ich finde dieses Bild vom Dach sehr, sehr schön gewählt. :)
moreIch kann mich urnata auch nur anschließen.
Ewige Liebe wird immer gleichgesetzt mit ewiger Leidenschaft. Aber das kann es nicht geben, denn den Rausch der ersten Wochen hält man nicht auf Dauer durch. Es wäre auch schädlich, man muss irgendwann einen Alltag bewältigen. Da gehören Haushalt, Geld, Berufsleben dazu, kopflose Leidenschaft stünde dem im Wege.

Aber ich will damit nicht sagen, dass es nicht auch noch nach Jahren knistert, aber man sollte nicht in Panik verfallen, wenn dieses Gefühl sich für einige Wochen, ja Monate verabschieden kann.
Wenn man sich trotzdem noch in den Arm nimmt, gemeinsame Interessen hat, vielleicht auch Verbindungen nach außen pflegen kann. Jeder sich selbst innerhalb der Beziehung weiterentwickeln kann und ein Individuum bleibt... Dann ist die Chance groß auf eine ewige Liebe.
belladonnaVielleicht sieht man dieses Thema auch von der ganz falschen Seite. Wenn wir von ewiger Liebe sprechen, meinen wir eine Liebe die von außen in uns verursacht wird. Erwarten daß unser Gegenüber etwas in uns entflammt und dann dafür sorgt, daß diese Flamme nie verlischt.
Aber diese Art von Liebe gibt es tatsächlich nicht.
Liebe ist ewig! Und wir können sie in uns tragen. Das kommt nicht von außen, das muß in einem selbst wachsen, aus dem Wunsch heraus zu geben. Liebe stirbt oder erlischt nicht. Man gibt sie unter Umständen nur nicht immer ein und demselben Menschen. Ich glaube daß Liebe der einzige Grund ist, für den es sich wirklich lohnt zu leben und zu sterben.
Nuit de la RoseDa fällt mir zu dem Thema verliebt sein noch ein: biologisch gesehen, ist es für den Körper sehr schädlich auf Dauer verliebt zu sein, ich glaube ein Jahr Dauer - verliebt sein würde ein Mensch nicht aushalten...
belladonnaVerliebt sein ist meiner Meinung ja auch nicht gleichzusetzen mit Liebe. Das Gefühl des Verliebtsein mag sicherlich biologische Ursachen haben, aber Liebe ist spirituell.
SenecaLiebe ist kein zufall sondern harte Arbeit...auch an sich selbst!
Auf jeden fall gehört viel Geduld, Verständniss und sehr viele Kompromisse dazu.
Das merkt man aber garnicht, wenn es wirklich Liebe ist.
belladonna[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Liebe ist kein zufall sondern harte Arbeit...auch an sich selbst!
Auf jeden fall gehört viel Geduld, Verständniss und sehr viele Kompromisse dazu.
Das merkt man aber garnicht, wenn es wirklich Liebe ist. [/B][/QUOTE]

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. ;) Leider sind ja viele Menschen dem Irrglauben verfallen, Liebe wäre ein Geschenk, daß ihnen einfach so in den Schoß fällt. Und das ewige Liebe auch ewige Glückseligkeit bedeuten müßte.
Nuit de la RoseDas meinte ich auch nicht, dass Verliebt sein gleichzusetzen ist mit Liebe, eher das Gegenteil sollte meine Aussage ausdrücken, da ich mich vorher ja schon für die ewige Liebe aussprach.
Und ich glaube, es kann mit zur Glückseligkeit führen, die Frage ist nur, was man darunter versteht...Aber Liebe = Glückseligkeit, das dem nicht so sei, stimme ich dir zu.
blackvelvetroseIch denke schon das es die wahre Liebe gibt, allerdings ist es für viele schwierig sie zu erkennen, besonders in einer so hektischen zeit wie der heutigen.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Liebe ist kein zufall sondern harte Arbeit...auch an sich selbst!
Auf jeden fall gehört viel Geduld, Verständniss und sehr viele Kompromisse dazu.
Das merkt man aber garnicht, wenn es wirklich Liebe ist. [/B][/QUOTE]

Dem kann auch ich mich anschliessen. Nur leider sehen dies viele nicht, das verliebtsein verbirgt die Probleme, die dann umso plötzlicher kommen.
Viele wollen glaube ich einfach immer nur haben und nehmen, aber wenn es dann Schlag auf Schlag kommt, dann sind sie einfach überfordert.

Nunja, ob es die ewige Liebe aber in Partnerschaften gibt, das weiss ich nicht. Es kann sie durchaus geben, wenn beide bereit sind, etwas zu tun.
Ewige Liebe wird es aber sicherlich zwischen Verwandten (Eltern-Kind) geben (meistens zumindest). Aber jene ist ja auch wieder ein bisschen anders ausgeprägt.
Silverfallich glaube, es gibt coabhängigkeit, einbildung, geilheit, freundschaft, hass und das gefühl nicht alleine sein zu wollen...und gewöhnung...wenn freunschaft, geilheit uind gewöhnung zusammenkommen, sprechen manche menschen von liebe...
Gabriel BellHm, ich bin gespannt, wie abertausende Menschen reagieren, wenn du ihnen mal offen darlegst, dass das verliebte Kribbeln in ihrem Bauch oder die fast schon an Übelkeit grenzende Nervosität bevor man sich wiedersieht nicht existierte...denn Geilheit würde ich das nicht in erster Linie nennen - sicher ist sie da, aber halt doch nicht das gleiche wie "verliebt sein" - und Freundschaft sowie Gewöhnung sind wohl erst recht net die passenden Worte...
gunslingermore spricht weise Worte. auch ich glaube mittlerweile nicht mehr an die ewige Liebe, es ist nur noch ein Wunschtraum. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Gruß, gunslinger
ObsesadO[QUOTE][i]Original geschrieben von Devilengel [/i]
[B]meine frage ist es ob es einen menschen gibt mit dem man sein lebenlang zusammen bleibt...gibt es die ewige liebe oder ist es nur ein traum der nie war wird [/B][/QUOTE]

Meine Erfahrungen und Beobachtungen sagen mir:

- Ja, es gibt Menschen die ewig zusammen bleiben.

- Nein, die ewige Liebe gibt es nicht. (... und ich hoffe sehnsüchtig das ich mich da irre.)
DesmodusDracule[QUOTE][i]Original geschrieben von gunslinger [/i]
[B]more spricht weise Worte. auch ich glaube mittlerweile nicht mehr an die ewige Liebe, es ist nur noch ein Wunschtraum. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Gruß, gunslinger [/B][/QUOTE]

Dito


Ich glaube zwar auch nit an die ewige Liebe..
aber an Liebe auf den ersten Blick und Schicksalsschläge

Hatte da ein sehr komisches Erlebniss vor ein paar Tagen...

Ich stand am Bahnhof hab au den verspäteten Zug gewartet und da sticht plötzlich ein Gesicht aus der Masse heraus...irgend wie war ich hypnotisiert und dieser Person schien es genauso...die ganze Zeit haben wir da gestanden (10 meter auseinander) und immer wieder Blickkontakt gesucht und aufgebaut.

Nach dem wir in den Zug gestigen sind (jeder in ein anderes Abtei) hab ich gedacht...na toll das wars.

Ich bin aus dem Zug gestiegen und plöztlich stand diese Person wieder vor mir... beide standen wir regungslos da und grinsten uns an...nach dem der Flash vorbei war gingen wir aneinander vorbei...
Ich bereue jetzt noch das ich denjenigen nicht angesprochen habe...*arrrgh*
Diese Person hätte es sein können...zumindest kam es mir vor als würde ich sie schon ewigkeiten kennen

Naja werde noch öfters mit diesem Zug fahren und hoffe das ich diese gewisse Person wieder sehe...
Denke an fast nichts anderes mehr seit dem :rolleyes:
more[QUOTE]Original geschrieben von gunslinger:
more spricht weise Worte. auch ich glaube mittlerweile nicht mehr an die ewige Liebe, es ist nur noch ein Wunschtraum. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Gruß, gunslinger [/QUOTE]

In welchem Satz habe ich denn geschrieben, dass ich nicht an die ewige Liebe glaube?
Um das mal ganz klar zu stellen, ich bin hochgradig in meinen Lebensgefährten verknallt, und das bereits über vier Jahre. Das mag eine kurze Zeit sein, aber ich durfte innerhalb dieser Zeit schon feststellen, dass Liebe ein Produkt von gegenseitigen Kompromissen und harter Arbeit ist.
Wer denkt, dass einem die ewige Liebe so ins Haus geflattert kommt, lernt sie nicht kennen, denn Liebe ist flüchtig, man muss schon wissen wie man sie fest hält.

Und das kann durchaus gelingen.
foscaIch glaube, daß Liebe sehr viel mit persönlicher Freiheit zu tun hat und auch mit der Art und Weise, wie man sie sich schafft, erhält und gegenseitig ermöglicht.
Manchmal war ich da nah dran...

@more: tolle Zitatauswahl. Muß mir auch sowas zulegen:)
Carniwolfkurze und knappe antwort: NEIN, GIBTS NICHT.
wenn etwas bis zum tod bei einem bleiben soll, soll derjenige sich nen wellensittich zulegen, odern goldfisch, hamster, schildkröte, kaninchen...
Zero81Die Tante und der Onkel meiner Mutter sind im letzten Jahr beide innerhalb von nur 3 Wochen gestorben. Die Ehe hielt über 50 Jahre und bis zum Tode. Ob es nun bis zum Ende Liebe war, oder einfach nur Gewohnheit, weiss ich nicht, aber so ein gemeinsames Leben ist auch mein Traum.
Noire&BlancheIch bin für gewöhnlich eher skeptisch, was diese "Traumvorstellung" anbetrifft...
Zu oft sieht man, dass Beziehungen, von denen man dachte, dass sie für immer halten würden, doch wegen irgendeiner Kleinigkeit auseinander platzen...

Und doch...
Salvador Dali z.B. hatte seine Frau Gala sehr geliebt, ja fast schon vergöttert-
Er widmete ihr viele Werke, malte sie als seine "Göttin", seine "Lebensretterin" und "Heldin"!
-Und das auch noch bis ins hohe Alter hinein, als sie dann schließlich gestorben ist und er auch aufhörte zu malen...
So etwas finde ich einfach romantisch...
Und manchmal, ja- Da bringt mich diese Geschichte doch dazu ein wenig an die ewige Liebe zu glauben. Aber nur ein kleines bisschen ;) :D
NachtschwärzeLiebe ist der fehlgeschlagene Versuch eines vernunftbegabten Verstandes, den natürlichen Sexualtrieb zu interpretieren und zu kontrollieren....
Aber man soll die Hoffnung ja niemals aufgeben.
Noire&Blanche[QUOTE][i]Original geschrieben von Nachtschwärze [/i]
[B]Liebe ist der fehlgeschlagene Versuch eines vernunftbegabten Verstandes, den natürlichen Sexualtrieb zu interpretieren und zu kontrollieren....
[/B][/QUOTE]

...aber es setzt einen Haufen Phenylethylenamin frei...
Das Zeug ist besser als Drogen :D...
Asgards_RuneJA, es gibt DIE LIEBE, die ewig hält.....ob man allerdings auch mit dieser Person zusammen ist, DAS ist DIE Frage!!!!!


jemand, der es erlebt.....


dunklen Gruß
Tom
rainraven...stimmt...Das gibt es auch noch...
Amulettemeinen mann kenne ich jetzt seit 15 jahren, verheiratet sind wir seit 13 jahren, fast 14
und es kribbelt immer noch ...:)
hoffentlich bleibt das auch so
DepriKellaKindalso ich aknn der Ansicht das es sich mti Liebe verhält wie mit dem Meer, Ebbe und flut nur zustimmen.
Ich hatte eine fast zweijährige beziehung und nach 4-6monaten ebbe, habe ich schluss gemacht. jetzt nach 3 Monaten merke iche rst das es ein fehler war, die Liebe war immer da, man merkt sie nur nicht immer.
Ich denke es verhält in der hinsicht wie mit den Sternen.

Den Vergleich mit dem Dach finde ich übrigens nicht Primitiv, möchte mal wissen wie man das besser ausdrücken könnte. :)
Odessa---
Kinch: Klar ist es möglich. Immer wenn ich alleine bin, bin ich mit einem Menschen zusammen den ich sehr liebe - auch bis zum Tod.
---

Das ist die romantischste Liebeserklärung die man mir je machte. Ich bin zu Tränen gerührt, man reiche mir meine Tränenvase oder wenigstens ein weißes Spitzentaschentuch... Ich weiß doch daß Du immer an mich denkst sobald Du alleine bist und daß Deine Liebe zu mir bis in den Tod reicht ;)

:cool: sorry, der Satz und das Doppeldeutige darin verführte zu sehr *g*...


Die Liebe die für immer hält gibt es natürlich. Es ist meist die Liebe, die nicht gelebt wird. Die sich weder dem Alltag stellen muß noch dem tödlichen Grau der Routine, sondern die in sehnsuchtsvollen Distanzwelten und Träumen existiert.

Die Liebe die für immer hält ist die zu einem Toten. Ich habe zwei davon. Diese Liebe lebt für immer weiter in dem - glücklichen - Zustand in dem sie "war", als der Partner starb. Sie verändert sich nicht, und wird verklärt. Ist auch okay so, finde ich, es tut gut, "ewig" zu lieben.

Die Liebe die für immer hält ist für mich die, die meinen Geist beschäftigt. Ich kann mich an einem schönen Gesicht irgendwann sattsehen, kann von Romantik und Leidenschafts-gefüllten Nächten nach Monaten genug haben...aber wenn jemand meinen Geist immer wieder fordert, ihn verführt und reizt - dann ist die Liebe immer jung, immer wieder neu, und bleibt.
x-xcva[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa: [/i]
Die Liebe die für immer hält ist für mich die, die meinen Geist beschäftigt. Ich kann mich an einem schönen Gesicht irgendwann sattsehen, kann von Romantik und Leidenschafts-gefüllten Nächten nach Monaten genug haben...aber wenn jemand meinen Geist immer wieder fordert, ihn verführt und reizt - dann ist die Liebe immer jung, immer wieder neu, und bleibt. [/QUOTE]

Die größte Chance räume ich einer Kombi ein, meint Geist & Körperlichkeit, wobei das Eine das Andere bedingt. Meint, ein Mensch der mich innerlich nicht auf die Dattelpalme und in die Wolken treiben kann, schafft das auch körperlich nicht. Kann er's aber, dann ist Optik und Alter wurscht, Leidenschaft ist auf 'zig Ebenen erlebbar & spürbar.

Ob ich glaube dass es das gibt? Ich würde soweit gehen, zu behaupten, ich bin mir absolut sicher. Wobei sich solche Paare wohl nicht gleich finden, sondern erst einmal jeder rumprobiert und sich dadurch immer klarer und selbst bewusster wird. Um wirklich zu bekommen was man wünscht, muss man wissen was man will und so lange man sich da nicht wirklich selbst bewusst und sicher ist, gibt es immer wieder die berühmten Missgriffe. Oder es geschieht ein Unglück, was dann mit der Liebe passiert, schildert ja schon Ilodessa....

Grüßlies
Mischa
herbstliebe[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Die Liebe die für immer hält ist die zu einem Toten.
[/B][/QUOTE]

Ich habe eine davon und bin froh, dass dem nicht so ist.

[B][QUOTE]
Die Liebe die für immer hält ist für mich die, die meinen Geist beschäftigt. Ich kann mich an einem schönen Gesicht irgendwann sattsehen, kann von Romantik und Leidenschafts-gefüllten Nächten nach Monaten genug haben...aber wenn jemand meinen Geist immer wieder fordert, ihn verführt und reizt - dann ist die Liebe immer jung, immer wieder neu, und bleibt.
[/B][/QUOTE]

Vollste Zustimmung. Das kann ich zwar nicht bestätigen, weil ich es schon erlebte, aber das Gegenteil ist mir allzu gut bekannt. Meine derzeitige Beziehung sehe ich aber auf dein Beispiel hinauslaufen. :)

LG herbsti
hagzissa13ja, was heißt schon "[i]für immer[/i]"? Da ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube, kann es durchaus eine Liebe geben, die bis zum Tod hält. Das gibt es öfters. Und je früher man stirbt, desto wahrscheinlicher ist es, DASS die Liebe bis zum Tod hält.
OdessaHerbsti: die Liebe zu den zwei toten Männern ist nicht so, daß sie die folgenden, "neuen" Lieben verhindert hätte... das finde ich ganz furchtbar traurig, wenn sich Menschen nach dem Tod eines Geliebten überhaupt nicht mehr fangen und sich selbst "wegsperren", a la man kann nur einmal richtig lieben. Dem ist nicht so, denke ich, denn jede Liebe ist auf ihre Art einmalig und auch wenn sie zu Ende ist (ob durch Tod oder andere Trennung), sollte man sie mit den guten Erinnerungen im Herzen bewahren - und dann nach der Trauer offen sein dafür, sein Herz, da wo es noch "frei" ist, einer anderen Liebe und einem anderen Geliebten zu schenken :-)

Der zweite Absatz - freut mich für Dich, ich hoffe sehr daß es weiterhin so toll läuft :-)

--
Meint, ein Mensch der mich innerlich nicht auf die Dattelpalme und in die Wolken treiben kann, schafft das auch körperlich nicht. Kann er's aber, dann ist Optik und Alter wurscht, Leidenschaft ist auf 'zig Ebenen erlebbar & spürbar.
---

ganz genau, Mischa;-). Man glaubt gar nicht was es alles an Leidenschaft und Liebe zu erleben gibt und in welchen Dimensionen - bis man es eben selbst erlebt. Das Alter... mittlerweile schert es mich auch überhaupt nicht (mehr), sowieso ist alles was wirklich von Qualität und Bestand ist, zeitlos und somit alterslos :-).
liziumliebe die für immer hält...
hm...bis jetzt ist sie mir noch nirgends über den weg gelaufen. ich glaube auch nicht, dass man einen menschen ununterbrochen bis in die ewigkeit lieben kann. äußere umstände und die umwelt schaffen probleme, die in in jeder beziehung die mir bekannt ist unweigerlich zu problemen führt, welche oft auf streit und meinungsverschiedenheit, also innerliche distanz hinauslaufen. Diese innerliche Distanz trübt das licht der liebe oft und lässt sie nur noch schwach bemerkbar scheinen. Es gibt einfach momente, in denen andere menschen mit ihren gedanken und ihrem handeln missgunst und unwillen hervorrufen, was sie dann nur noch schwer ertragbar macht. egal wie flüchtig und vergänglich diese momente sind, ihre alleinige existenz macht für mich die ewige liebe zur verherrlichung, zum Wunschbild, dass jeder erreichen möchte, das aber sehr fiktiv scheint.
vielleicht ist aber allein mein alter ursache dafür und in ein paar jahren habe ich das was man unter "ewiger liebe" versteht gefunden und schmunzle über meine jetzigen gedanken.
EXULTATIONob es die liebe, die für immer hält, gibt, das kann ich aus meinen erfahrungen nicht behaupten, bin noch keine ewigkeit mit meinem freund zusammen. allerdings denke ich, dass so eine liebe erreichbar ist. vieles hängt davon ab, wie man an eine beziehung herangeht. ist man kompromisbereit? wird der partner in die zukunftspläne miteinbezogen? ich kenne paar leute, die zwar partner haben, jedoch jeder zeit dazu bereit sind, diese zu verlassen. aufgrund der zukunftspläne, karriere und ähnlichem. da kann keine ewige liebe entstehen.
KreaIch liebe. Seit 25 Jahren den selben Mann. Mal mehr, mal weniger, Höhen und Tiefen gibt es in jeder Beziehung. Aber die Liebe ist immer da.
Irgendwann - als die Tiefe so tief wie nie war, jeder auf (s)einer Seite eines selbst geschaufelten Abgrundes stand und die Liebe scheinbar in ihm verschwunden, gab es den Moment des Bewußt machens.
Die Entscheidung für das, was man will - eine Entscheidung von beiden zugleich.
Die Einsicht, dass es zusammen nicht mehr geht.
Und von irgendwoher auch eine leise Stimme, die das wohl nicht zulassen wollte und rief: he, ich bin doch noch da! Ihr solltet auch mal auf mich achten! Versucht endlich mich wieder hoch zu holen!

Hm.. dass das ein schweres Stück Arbeit war, muß ich nicht erst sagen. Wir haben es geschafft und das ist das Wichtigste. Aber: wir haben uns auch eisern vorgenommen, nie mehr etwas in Abgründen verschwinden zu lassen... ;)
Tjorven@Krea: Hut ab! Ich freue mich für euch dass ihr es geschafft habt euch aus dem Abgrung herauszukämpfen!!

Ich selbst bin nun auch schon seit 9 Jahren mit meinem Mann zusammen. Auch bei uns gibt es Höhen und Tiefen. Es ist nicht einfach so dass 'die grosse Liebe' eines Tages da ist und dann für immer gleich bleibt. Man spürt sie mal mehr, mal weniger.
Aber irgendwann muss man einfach die Entscheidung treffen: Ist das der Mensch, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen, mit dem ich zusammen altwerden will? Und dann muss man zu dieser Entscheidung stehen - in guten wie in schlechten Zeiten, auch wenn das jetzt vielleicht abgedroschen klingt.
Liebe ist etwas, um das man sich bemühen, für das man kämpfen muss. Jeden Tag aufs Neue.
Es lohnt sich!!
Letummeiner meinung nach ist alles vergänglich, so auch die liebe.

gibt es die große liebe wirklich? wie weiß man, wen man mehr und wenn man mehr liebt?

ich glaube nicht an die große liebe....obwohl ich in einer langjährigen beziehung bin und diese auch aufrecht halten will.

" man wird alleine geboren und alleine wird man auch sterben"

für manche klingt dies vll pessimistisch oder derartiges...ich sehe es als die realität an!
L0kiDie große Liebe findet wirklich nur der, der sie wirklich nicht sucht und sich am besten auch überhaupt keine Gedanken darüber macht, keine Erwartungen daran stellt. Heute nachdem ich die große Liebe hinter mir habe, weiß ich jedoch, dass wenn man dieses Gefühl einmal hatte, es unheimlich schwierig ist an dieses Gefühl unvoreingenommen heran zu gehen. Sobald man sich verliebt steigen die Erwartungen ganz von allein, ohne das man Macht darüber hat irgendetwas daran zu ändern.
Achja: JA ich glaube an die ewige und auch ewige große Liebe. Dieser Glaube an diese eine Sache ist für mich im Leben zur treibenden Kraft geworden und es ist schön auf dieser Welle zu reiten.
JagdwolfIch hatte sie und habe sie verloren. Aber es gibt ja noch andere Formen der Liebe, die wirklich ewig sind.

Die Liebe zu gutem Essen und Trinken.
Die Liebe zu Frauen allgemein.
...
Die Liste ist zu lang um sie komplett zu veröffentlichen.
L0kihey! ein seelenverwandter! ;)

trifft von der ersten bis zur letzten zeile zu
Jagdwolf[QUOTE][i]Original geschrieben von L0ki [/i]
[B]hey! ein seelenverwandter! ;)

trifft von der ersten bis zur letzten zeile zu [/B][/QUOTE]

Bin ich gemeint?

Seelenverwandt und als Schwerter dann quasi noch ein Nachbar. ;)
AllquantorLiebe, die für immer hält, gibt es schon deshalb nicht, weil es kein Leben gibt, das für immer hält ;) Nach rund 70 bis 80 Jahren ist das Verfallsdatum abgelaufen und es geht in die Brüche. Und dann ist es auch mit der Liebe vorbei, denn lieben kann nur, wer lebt.

Würden wir ewig leben können, dann gäbe es sicherlich trotzdem keine ewige Liebe, da man sich irgendwann notwendigerweise satt hätte. Dementsprechend ist es vielleicht sogar vorteilhaft, dass wir nach relativ kurzer Zeit wieder "den Geist aufgeben", sodass es zumindest möglich ist, dass die Liebe solange hält, wie man existiert.

Allerdings ist auch eine lebenslange Liebe etwas eher seltenes. Bei den meisten Menschen geht sie irgendwann entweder in die Brüche, oder (sozusagen im Idealfall) weicht sie einer freundschaftlichen, innigen Verbundenheit. Aber echte, leidenschaftliche Liebe ist eine Sache der Jugend: Niemand, der goldene Hochzeit feiert, wird immer noch dasselbe empfinden wie im Alter von zwanzig oder dreißig Jahren. "Ewige Liebe" in diesem Sinne ist unmöglich.
Allquantor[quote]dass ewige Liebe in diesem Sinne unmöglich ist,kannst Du nur vermuten,nicht behaupten.Ich selbst bin seit 21Jahren glücklich und auch leidenschaftlich verheiratet.
Diese Gefühle ändern sich eigentlich nicht wenn man länger zusammen ist und älter wird.Außer ,dass sie noch intensiver werden.[/quote]

Wenn man über Themen wie dieses spricht, dann ist doch wohl klar, dass sich alle Behauptungen als Behauptungen über die Mehrheit der Menschen verstehen, nicht als Behauptungen über ausnahmslos jeden einzelnen Menschen. Sicherlich mag es Menschen geben, bei denen die Liebe über mehrere Jahrzehnte hinweg relativ stabil und sogar leidenschaftlich bleibt, aber das ist vergleichsweise selten. Bei den meisten Menschen wird sich die Liebe allerspätestens im Alter in eine warme, freundschaftliche Zuneigung verwandeln (und auch das nur im günstigeren Fall). Und selbst diejenigen, die im Alter noch wirkliche Liebe empfinden, werden mit 60 oder 70 sicherlich nicht die selben leidenschaftlichen Gefühle empfinden wie mit 25. Das kann mir niemand erzählen.

Es ist ja auch ganz natürlich, dass die leidenschaftliche Liebe nachlässt bzw. verschwindet, wenn im Alter der Geschlechtsdrang schwächer wird, überhaupt die Affekte schwächer werden, und die Schönheit dahinwelkt. Die Liebe ist dem Schicksal alles Irdischen genauso unterworfen wie die Gesundheit und die Intelligenz, die im Alter bekanntlich ebenfalls nachlassen.

[quote]vielleicht ist Dir die wahre Liebe ja noch nicht begegnet[/quote]
Mir ist schon eine großartige Liebe begegnet. Aber eine Liebe muss für mich nicht "ewig" halten, um großartig zu sein.

Und [i]die[/i] wahre, sozusagen vorherbestimmte Liebe, ist ohnehin nur ein religiöses Konzept. In Wirklichkeit gibt es in der Welt eine Unzahl von Menschen, mit denen wir eine intensive romantische Beziehung eingehend könnten, und es ist letztlich blinder Zufall, der dafür sorgt, an wen wir tatsächlich geraten. Klingt zynisch, ist aber Realität ;)
selleriena mit Sicherheit gibt es die Liebe, die für immer hält. Man sieht es doch an Beispielen vieler älterer Menschen, die bereits lange zusammen sind. Viel wichtiger dabei ist zu sagen, dass die Liebe hier nicht als stets aufrecht erhaltener Status zu sehen ist, wenn man von eiwiger Liebstreue spricht- dies empfinde ich als weltfremd. Man durchlebt naturgemäß auch Phasen des Nichtliebens/Nichtgeliebtwerdens. Das wichtigste dabei ist es,diese Tiefs durch ständiges Bemühen Liebe /Zuneigung zu zeigen, immer wieder zu überwinden und den Konflikt nicht ausarten zu lassen bzw. die Beziehung nicht in der Lageweile versickern zu lassen. NUR durch das ständige Bemühen um den Partner, besonders in Krisen kann es zur ewigen Liebe kommen. Ich bin der festen Überzeugung, dass hierbei die "schlechten" Zeiten in ihrer Wichtigkeit über den "guten" Zeiten stehen.
DarkHeartIch glaub nicht mehr daran, viele Ehen, die længer als die Norm halten, sind nur noch Liebe auf Papier
und man rauft sich zusammen der Gewohnheit halber

Wuenschen wuerde ich es mir und war immer mein Traum, den ich aber selber nicht halten kann.
StilleSeele[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
[B]Ich glaub nicht mehr daran, viele Ehen, die længer als die Norm halten, sind nur noch Liebe auf Papier
und man rauft sich zusammen der Gewohnheit halber

Wuenschen wuerde ich es mir und war immer mein Traum, den ich aber selber nicht halten kann. [/B][/QUOTE] Es wäre nichts besonderes mehr, wenn es viele erleben würden. Da es selten der Fall ist, dass zwei Menschen nicht nur aus Gewohnheit oder materiellen Vorteilen zusammen sind bzw. bleiben, ist es etwas besonderes und schürt in gewisserweise wohl auch manchmal Neid. Neid auf etwas, dass man selbst auch gern hätte.
Auf den ersten Blick sieht man nicht, warum zwei Menschen zusammen sind und auch nicht wie lange schon. Am Umgang miteinander erkennt man aber recht schnell was für Beweggründe oder Gefühle im Spiel sind.
Nur weil man selbst (noch) nicht in den Genuss ewiger Liebe gekommen ist, heisst es nicht, es gibt sie nicht.

Allgemein:
Vielleicht bist du auch nicht wirklich der Typ dafür, brauchst deine Welt teilweise allein für dich oder bist nicht bereit alles auf Dauer zu teilen... das kannst nur du herausfinden und wenn du die Antwort hast, weisst du ob "ewige Liebe" zu einem Menschen das ist, was du wirklich willst. Es hat nicht nur Vorteile. Wenn man freiheitsliebend ist, wird man auf jeden Fall ein Stück davon aufgeben müssen. Tut man aber gern, wenn es der richtige Partner ist. Man tauscht diese Freiheit nur ein in Gemeinsamkeit und fühlt sich genau so wohl.
Wenn es nicht so perfekt läuft, stimmt etwas nicht. Frage an dich selbst ... Warum stimmte es nicht... Selbstanalyse.
SloadIch denke auch das es sie gibt!
Seitdem ich angefangen habe mich mit solchen Fragen zu beschäftigen bzw ich angefangen habe mich dafür zu interessieren lebe ich mit/nach dieser Überzeugung...ich bin knapp 17 und hatte noch keine Freundin (ja ich weiß noch nicht besonders alt und habe noch genügend Zeit vor mir ... is aber net leicht ...Und momentan is auch niemand in Aussicht) weil ich wohl (zu) sehr nach der Überzeugung "Nur die wahre Liebe" lebe! Ok ich bin auch gleichzeitig einfach zu schüchtern aber das lassen wir mal ausen vor! Trotzdem hoffe ich das ich der richtigen Person noch über den Weg laufe! Bin ganz zuversichtlich!
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von StilleSeele [/i]
[B]Nur weil man selbst (noch) nicht in den Genuss ewiger Liebe gekommen ist, heisst es nicht, es gibt sie nicht.
[/B][/QUOTE]

Das hab ich auch nicht behauptet ; ), was ich glaube, muss ja nicht ausschlaggebend fuer die ganze Welt sein - ich kenne nur mein Umfeld, das ist nicht sonderlich viel.

Selbstanalyse bereits durchgefuehrt ;) Beziehungsunfæhig. Aber ich geb nicht auf, das meine komische Art
und Vorstellung einer Partnerschaft noch jemand hat und der Zufall es will und wir zusammen kommen und es fuer immer zusammen bleiben inkl. TreueGeluebde.

Warum muss man seine Freiheiten einstecken, um Liebe aufrecht erhalten zu kønnen, das will mir nicht so in den Kopf hinein. Ist nicht viel mehr Liebe, den Menschen so zu nehmen wie er ist und nicht, das er sich unterordnen muss, damit er dem anderen gefællt, das er etwas dafuer einstecken muss, was ihn eigentlich erfuellt hat? Das ist fuer mich Zwang und kein Liebesbeweis.

Jeder hat andere Vorstellungen von Liebe, alle Arten sollte man respektieren und jeder Topf findet einen
passenden Deckel,

aber wenn ein Pærchen aufeinander trifft, von dem der eine seine eigene Welt braucht, die Welt des Partners dennoch akzeptiert, aber der Partner seinen Lebensgefæhrten unbedingt in seine Welt ziehen møchte, dann wirds verdammt schwer fuer die ewige Liebe.
StilleSeele[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
[B]Das hab ich auch nicht behauptet ; ), was ich glaube, muss ja nicht ausschlaggebend fuer die ganze Welt sein - ich kenne nur mein Umfeld, das ist nicht sonderlich viel.[/B][/QUOTE] Ich habe damit nicht Dich gemeint. :) Es gibt aber so denkweisen wie... kenn ich nicht, gibt es nicht...

[QUOTE][B]Selbstanalyse bereits durchgefuehrt ;) Beziehungsunfæhig. Aber ich geb nicht auf, das meine komische Art...[/B][/QUOTE] Ich denke das ist das Problem der meisten. Die eigene "komische Art" in jemand anderem wiederzufinden oder zumindest Ähnlichkeiten festzustellen. Wenn man weiss, was man ist und wie man ist, ist es viel leichter das wiederzufinden.

[QUOTE][B]Warum muss man seine Freiheiten einstecken, um Liebe aufrecht erhalten zu kønnen...[/B][/QUOTE] Ganz einfaches Beispiel. Du kannst nicht einfach Deinen Schlüssel nehmen und still schweigend aus der Wohnung gehen, wie Du es als Single machen würdest. Der Partner hat vermutlich ein starkes Interesse daran zu wissen was Du vor hast oder er möchte dabei sein. Vielleicht möchte er auch etwas anderes zusammen mit Dir machen - und damit wären wir an dem Punkt wo Deine Freiheit sozusagen endet und die gemeinschaftliche Denkweise einsetzt. Wie ich schon sagte, man gibt es gern auf, weil man mit dem Partner zusammen sein und das Leben und die Liebe zusammen erleben möchte. Zusammen frei sein und sich wohl fühlen. Nicht immer hat man auf das selbe gleich viel Lust. Aber dadurch erfährt man Abwechslung und wenn der Partner Spass hat und Freude empfindet, strahlt das auf einen selbst auch wieder zurück. Spiegel.
Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass jeder für sich etwas unabhängig vom anderen macht. Dadurch ergibt sich wiederum Gesprächsstoff und man freut sich auf das Wiedersehen des Anderen. Viele verschiedene Wege für viele verschiedene Menschen. Viele Vorstellungen für viele Bedürfnisse.
atharaWarum ist es denn so wichtig zu wissen, ob es die ewige Liebe gibt? Warum ist es so wichtig, darüber nachzudenken? Jede Beziehung, in der geliebt wird, hat doch einen ganz besonderen Zauber, der in dem Moment, in welchem man ihn verspürt, ihn lebt, ein Stückchen Ewigkeit schenkt. Du musst ihn nur festhalten. :)
StilleSeele[QUOTE][i]Original geschrieben von athara [/i]
[B]Warum ist es denn so wichtig zu wissen, ob es die ewige Liebe gibt? Warum ist es so wichtig, darüber nachzudenken? Jede Beziehung, in der geliebt wird, hat doch einen ganz besonderen Zauber, der in dem Moment, in welchem man ihn verspürt, ihn lebt, ein Stückchen Ewigkeit schenkt. Du musst ihn nur festhalten. :) [/B][/QUOTE]
Verlieben ist teilweise wie neu geboren werden. In einem selbst werden Kräfte und Gefühle geboren für einen Menschen, die an Einmaligkeit erinnern und alles wunderschön oder total durcheinander machen. Auch innerhalb von Minuten.
Frisch verliebt dann in Liebe übergehen und den Menschen noch tiefer und fester in sein Leben lassen hat etwas von Ewigkeit. Dieses Gefühl wird so für immer einmalig sein. Auch wenn man mit dem Menschen nicht mehr zusammen ist, kann man es in sich noch so lange am Leben erhalten wie man es erträgt oder möchte. Meistens versucht man es zu ersticken wenn man verlassen wird um sich selbst zu retten. Aber auch das ist einmalig.
Man könnte meinen ewige Liebe ist langweilig und eintönig, sicher würde man mehr erleben wenn man stetig liebt und leidet... aber für welchen Preis. Ist die Quelle im Herzen unerschöpflich? Kann man sie immer wieder benutzen um einen Menschen zutiefst zu lieben?
Ich denke nicht.
Mit jedem Neuversuch ist etwas anders. Die Skepsis wächst, die Zweifel wachsen und die Hoffnung... ja sie schwindet.
Darum ist es wohl so richtig an die ewige Liebe zu glauben und nach ihr zu suchen. Um nicht mehr verletzt zu werden... oder um nicht mehr den falschen Partnern zu erliegen.
Das Streben nach Glück...
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von StilleSeele [/i]
Ganz einfaches Beispiel. Du kannst nicht einfach Deinen Schlüssel nehmen und still schweigend aus der Wohnung gehen, wie Du es als Single machen würdest. Der Partner hat vermutlich ein starkes Interesse daran zu wissen was Du vor hast oder er möchte dabei sein. Vielleicht möchte er auch etwas anderes zusammen mit Dir machen - und damit wären wir an dem Punkt wo Deine Freiheit sozusagen endet und die gemeinschaftliche Denkweise einsetzt. Wie ich schon sagte, man gibt es gern auf, weil man mit dem Partner zusammen sein und das Leben und die Liebe zusammen erleben möchte. Zusammen frei sein und sich wohl fühlen. Nicht immer hat man auf das selbe gleich viel Lust. Aber dadurch erfährt man Abwechslung und wenn der Partner Spass hat und Freude empfindet, strahlt das auf einen selbst auch wieder zurück. Spiegel.
Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass jeder für sich etwas unabhängig vom anderen macht. Dadurch ergibt sich wiederum Gesprächsstoff und man freut sich auf das Wiedersehen des Anderen. Viele verschiedene Wege für viele verschiedene Menschen. Viele Vorstellungen für viele Bedürfnisse.[/QUOTE]

Aber man kann es auch anders handhaben und gluecklich sein, wenn das nøtige gegenseitige Vertrauen da ist. Stell Dir mal vor, man wuerde seinen Liebsten (mænnlich) zum Ballett "zwingen" :D

Machst Du wirklich alles mit, was Dein Partner mag, obwohl Du keine grosse Lust dazu hast? Ist es dann nicht eine Vorgaukelei?


[QUOTE][i]Original geschrieben von athara [/i]
[B]Warum ist es denn so wichtig zu wissen, ob es die ewige Liebe gibt? Warum ist es so wichtig, darüber nachzudenken? Jede Beziehung, in der geliebt wird, hat doch einen ganz besonderen Zauber, der in dem Moment, in welchem man ihn verspürt, ihn lebt, ein Stückchen Ewigkeit schenkt. Du musst ihn nur festhalten. :) [/B][/QUOTE]

Das ist sehr schøn beschrieben und es stimmt fuer mich.

Denn was ist schon Ewig? Es gibt ja nicht mal das ewige Leben. Glueck ist nicht ewig, ein Arbeitsplatz ist nicht ewig....und so vieles endet. Nur der Tod ist ewig

Ich finde, man sollte nicht zwanghaft auf die ewige Liebe hinarbeiten, sich dafuer fast opfern und anpassen, sondern jeden Moment geniessen, in dem man als Partner geliebt wird und nicht als angepasstes Ebenbild
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von StilleSeele [/i]
Ganz einfaches Beispiel. Du kannst nicht einfach Deinen Schlüssel nehmen und still schweigend aus der Wohnung gehen, wie Du es als Single machen würdest. Der Partner hat vermutlich ein starkes Interesse daran zu wissen was Du vor hast oder er möchte dabei sein. Vielleicht möchte er auch etwas anderes zusammen mit Dir machen - und damit wären wir an dem Punkt wo Deine Freiheit sozusagen endet und die gemeinschaftliche Denkweise einsetzt. Wie ich schon sagte, man gibt es gern auf, weil man mit dem Partner zusammen sein und das Leben und die Liebe zusammen erleben möchte. Zusammen frei sein und sich wohl fühlen. Nicht immer hat man auf das selbe gleich viel Lust. Aber dadurch erfährt man Abwechslung und wenn der Partner Spass hat und Freude empfindet, strahlt das auf einen selbst auch wieder zurück. Spiegel.
Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass jeder für sich etwas unabhängig vom anderen macht. Dadurch ergibt sich wiederum Gesprächsstoff und man freut sich auf das Wiedersehen des Anderen. Viele verschiedene Wege für viele verschiedene Menschen. Viele Vorstellungen für viele Bedürfnisse.[/QUOTE]

Aber man kann es auch anders handhaben und gluecklich sein, wenn das nøtige gegenseitige Vertrauen da ist. Stell Dir mal vor, man wuerde seinen Liebsten (mænnlich) zum Ballett "zwingen" :D

Machst Du wirklich alles mit, was Dein Partner mag, obwohl Du keine grosse Lust dazu hast? Ist es dann nicht eine Vorgaukelei?


[QUOTE][i]Original geschrieben von athara [/i]
[B]Warum ist es denn so wichtig zu wissen, ob es die ewige Liebe gibt? Warum ist es so wichtig, darüber nachzudenken? Jede Beziehung, in der geliebt wird, hat doch einen ganz besonderen Zauber, der in dem Moment, in welchem man ihn verspürt, ihn lebt, ein Stückchen Ewigkeit schenkt. Du musst ihn nur festhalten. :) [/B][/QUOTE]

Das ist sehr schøn beschrieben und es stimmt fuer mich.

Denn was ist schon Ewig? Es gibt ja nicht mal das ewige Leben. Glueck ist nicht ewig, ein Arbeitsplatz ist nicht ewig....und so vieles endet. Nur der Tod ist ewig

Ich finde, man sollte nicht zwanghaft auf die ewige Liebe hinarbeiten, sich dafuer fast opfern und anpassen, sondern jeden Moment geniessen, in dem man als Partner geliebt wird und nicht als angepasstes Ebenbild
StilleSeele[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
[B]Aber man kann es auch anders handhaben und gluecklich sein, wenn das nøtige gegenseitige Vertrauen da ist. Stell Dir mal vor, man wuerde seinen Liebsten (mænnlich) zum Ballett "zwingen" :D

Machst Du wirklich alles mit, was Dein Partner mag, obwohl Du keine grosse Lust dazu hast? Ist es dann nicht eine Vorgaukelei?[/B][/QUOTE]
Okay, ich hätte das noch etwas mehr ausbauen können. Natürlich bringt es gar nichts alles mit zu machen und immer schön zu nicken... es sei denn man denkst über Selbstaufgabe nach und hat sonst nichts zu tun. ;)
Ich hätte kein Problem damit, ab und zu zum Ballett mitzugehen, allerdings nur als Zuschauer. ;) Schon allein aus Interesse daran wie gut mein Partner ist oder wieviel er leisten kann.
Es ist auch nicht immer schön einkaufen zu fahren, macht aber zusammen wesentlich mehr Spass weil man sich in die Mühe teilen kann und vielleicht den einen oder anderen witzigen Moment zusammen erleben kann. ;)
Ohne Vertrauen kann man keine Beziehung führen in der beide Partner zufrieden und glücklich sind.
TrauerwesenInsgeheim geht man doch eh immer erst am Anfang davon aus, dass diese Liebe ewig halten wird, vielleicht nicht so, wenn man noch sehr jung ist. Und wie wir alle wissen, hat man sich zu oft in diesem Punkt getäuscht. Ja, ich bin in solchen Dingen durchaus zynisch, auch wenn ich nach wie vor glaube, dass es "die richtige" Liebe geben kann (nicht zwangsweise muss). Vielleicht muss man erst üben oder so (ich meine das durchaus ernst), viele haben das wohl durchaus nötig :D.
Und natürlich gibt es Grenzen in einer Partnerschaft, es gibt nichts schlimmeres, als sich so sehr zu verbiegen, dass man sich irgendwie anpasst. Jeder ist man selbst, und jeder kann durchaus sein eigenes Leben weiterführen. Entweder das passt, oder aber eben nicht.

Letztes Jahr hatte ich mal einen Artikel über eine Goldene Hochzeit geschrieben, und ich fragte die Dame, was denn ihr Geheimnis sei. Sie war der Meinung, dass sich die Paare heutzutage nicht mehr richtig zusammenreissen und sich wegen jedem Scheiss trennen. Sicherlich sollte man nicht zusammenbleiben, wenn alles futsch ist, aber vor Problemen wird zu oft weggelaufen. Beziehung bedeutet eben auch Arbeit, aber da sind viele zu faul für, so dass ich durchaus glaube, dass man eine ewige Liebe haben kann, wenn man sie denn will.
StilleSeele[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Vielleicht muss man erst üben oder so (ich meine das durchaus ernst), viele haben das wohl durchaus nötig :D.
... und ich fragte die Dame, was denn ihr Geheimnis sei. Sie war der Meinung, dass sich die Paare heutzutage nicht mehr richtig zusammenreissen und sich wegen jedem Scheiss trennen...[/B][/QUOTE] Ich denke da hast Du sowohl auch die Dame recht. Es ist wirklich so, dass man erst einmal lernen muss in einer Beziehung. Man muss schlichtweg umdenken und zwar ab sofort in der "wir"-Form. Das ist wirklich viel Arbeit und man muss Zeit und Kraft investieren... es ist mühsam und man mag nicht immer Lust dazu haben. Aber ohne an der Beziehung zu arbeiten geht sie nach und nach kaputt. Garantiert. Damit hat die Dame wirklich recht. Es ist viel leichter sich zu zoffen und irgendwann zu trennen als sich hinzusetzen und über Lösungen nachzudenken. Im Hinterkopf ... es gibt ja genug andere die weniger zickig sind ... und damit hat sich die Beziehung schon teilweise in Luft aufgelöst. Ab dem Moment wo man nicht mehr daran glaubt, ist ein grosses Stück verloren.
Anderseits muss man dazu sagen, dass es viele ältere Menschen gibt die nicht mehr wirklich eine Beziehung leben sondern schlichtweg zusammenleben. Aus Gewohnheit, aus "Das-macht-man-nunmal-so" oder auch Angst was danach kommt. Generationsbedingt?!
immortal loveWie man schon an den Kommentaren sehen kann, es sieht jeder anders und ich denke es ist in der Tat Personenabhängig. Es gibt eben Leute, die halten es scheinbar keine zwei Wochen mit demselben Partner aus, andere wiederum suchen etwas für die Ewigkeit und finden das hoffentlich auch. Teilweise wurde vielleicht Liebe mit verliebt-sein verwechselt. Ich glaube sehr wohl daran, dass ich über mein ganzes Leben mit ein und demselben Menschen glücklich sein kann und halte das auch für erstrebenswert. Dabei gibt’s sicher tausende von Leuten, die einfach nur aus eigenen Motiven heraus frustriert sind und deshalb die „ewige Liebe“ als nicht möglich definieren, vielleicht auch um von ihrem eigenen Versagen abzulenken dazu nie fähig gewesen zu sein. Genau die Menschen sind es doch häufig, die sich in solchen Threads den Frust von der Seele schreiben und allgemeingültig alles was mit Gefühlen zu tun hat auf biologisch wissenschaftlicher Ebene verharmlosen wollen bzw. für nichtig erklären.

Dabei ist ja auch nichts verwerfliches dran, Menschen machen reihenweise Fehler wodurch das Zusammenleben nicht immer einfach ist, allerdings gibt es doch Mittel und Wege genug aufeinander einzugehen, sich Mühe zu geben um den Partner besser zu verstehen und auch in schwierigen Situationen rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Wenn man nicht grundlegend andere Ansichten vom Leben hat sollte das kein Ding der Unmöglichkeit sein, es ist eben ein Lernprozess wie jeder andere und oft mit schmerzlichen Erfahrungen verbunden. All denen die daran nicht glauben kann ich nur sagen, ihr habt den richtigen Menschen für euch einfach noch nicht kennen gelernt.

Natürlich wirst du mit 60 nicht mehr dasselbe Kribbeln im Bauch empfinden wie mit 20, das liegt doch aber weniger dran, dass irgendeine Liebe nachlässt, sondern dass man einfach älter wird und derartige Gefühle nichtsmehr grundlegend neues sind. Auch ein 30jähriger der sich neu verliebt wird wohl nicht so aus dem Häuschen sein wie eine 15 Jährige, einfach weil dieses Gefühl für ihn nicht mehr so extrem neuartig und spektakulär ist. Umso öfter du etwas tust, desto „gewöhnlicher“ wird es eben für dich werden. Die Zuneigung für einen anderen Menschen muss deshalb aber nicht zwangsweise nachlassen. Im Alter relativiert sich das einfach etwas zu Gunsten der emotionalen Bindung und äußert sich in der gegenseitigen Fürsorge.
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von immortal love [/i]
[B]

allerdings gibt es doch Mittel und Wege genug aufeinander einzugehen, sich Mühe zu geben um den Partner besser zu verstehen und auch in schwierigen Situationen rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

All denen die daran nicht glauben kann ich nur sagen, ihr habt den richtigen Menschen für euch einfach noch nicht kennen gelernt.
[/QUOTE]

Das ist der springende Punkt!!!! Wieviele Partner gehen aufeinander noch ein, besonders wenn Ihnen etwas missfællt??? Missfællt dem Anderen dann auch was, ist das Trara vorprogrammiert. Andere kritisieren ist immer leicht, aber sie dann selbst einzustecken wird sehr schwer, weil man ja so "perfekt" sich fuehlt. Sinnlose Streitigkeiten und letztendlich wollte keiner was dazu lernen, keiner den anderen verstehen und der Wiederholungsstreit ist vorprogrammiert. Jeder nimmt Streitigkeiten anders auf. Manche kønnen die Verletzungen wegstecken und an der "Liebe" festhalten, manche sind sich zu schade dafuer von einer Person, die man ja eigentlich liebt, wegen Dumpfsinnigkeit dieses Dasein weiter zu leben
und irgendwann fehlt die Wærme im Herzen

Man betrachte sich hier nur die vielen Threads. Wie viele Menschen haben dieselbe Meinung, um harmisch eine Sache zu diskutieren, wie viele werden in solch einem Thread beleidigend, entwerten andere Meinungen, stellen sich hervor, ganz ganz selten lenkt man mal ein. Und so ist es auch im Liebesleben, 2 Meinungen von Partnerschaft treffen aufeinander und die Hølle ist los.

Solche Threads werden nicht ausgenutzt, um seinen Frust auszuheulen, sondern von seiner persønlichen Erfahrung zu berichten, da die Menschen insgesamt beziehungsunfæhig sind. Viele fordern zu viel, viele haben ihre eigene Vorstellung an der Liebe, die sie jemanden anderen aufdruecken wollen. Gemeinsames Arbeiten sieht meistens so aus, das einer resigniert und nachgibt, sich verstellt und ungluecklich ist.
Und diese Aufopferung ist fuer mich kein Liebesbeweis.

Ich bevorzuge Partner, die ihr Wesen ausleben (einzige Einschrænkung Treue), wie sie es møchten,
ob sie die Zahnpasta ausgequetscht liegen lassen, ob sie in ihren Hobbys aufgehen, ob sie gerne quatschen
aber dann das auch bei ihrem Partner respektieren, muessen akzeptieren, das ich auch gerne etwas liegen lasse, meinen Hobbys nachgehe und auf Gequatsche nicht antworte. Meinetwegen hætte ich mich nie streiten muessen.

stændiges aufeinander hocken kann grausam sein, zu viel Næhe bringt oft das Gegenteil, als wenn man sich genuegend Freiraum læsst. Und ob man sich davon unbedingt erzæhlen muss, ist abhængig vom Beduerfnis der beiden Partner.

Ich will niemanden seine Illusion nehmen, es gibt nichts schøneres daran zu glauben und den Glauben sollte man nicht aufgeben, auch mit diverser Erkenntnisse. Diese Træume erhalten uns doch am Leben.
immortal loveIch glaube, dass Liebe einfach auch sehr viel mit Toleranz zu tun hat. Es können ja nicht alle Menschen gleich sein, selbst wenn du glaubst einen Menschen vor dir zu haben der dir noch so ähnlich ist, es wird immer Eigenarten und Eigenschaften geben, die dir nicht gefallen. Es ist wohl auch ein Fehler, alles zu tun das der Partner möchte nur damit dieser zufrieden ist, denn wenn das dauerhaft und vor allem einseitig passiert staut sich alles ja nur auf. Es kommt wohl vor allem auf ein gegenseitiges Entgegenkommen an. Ich kann auch heute mal was tolerieren, was mir nicht unbedingt gefällt, wenn der andere dafür morgen auch meine Eigenarten respektiert. Ich kann auch mal zusammen weggehen, ich kann aber auch mal den Freiraum in Anspruch nehmen für mich alleine oder mit Freunden zu sein. Solange beide vernünftig genug sind das zu verstehen, kann die Sache auch funktionieren. Manchmal hilft es auch, sich in den Partner hineinzuversetzen und zu versuchen, aus seiner Sicht zu denken.

Warum viele Leute nicht sachlich diskutieren können ohne den anderen zu beleidigen ging mir noch nie so richtig in den Kopf. Es ist vielleicht eine menschliche Eigenschaft, immer Recht haben zu wollen, dabei geht es oft um Dinge die eigentlich völlig unerheblich sind. Es haben sich schon ganze Freundschaften wegen kleinen Missverständnissen aufgelöst, wohl vor allem weil man nie miteinander geredet hat und alles persönlich nahm, was andere vielleicht nicht unbedingt so gemeint haben. Natürlich gibts aber auch einfach Leute, die sich unmöglich benehmen, aber auf die verzichte ich dann freiwillig.

Es ist halt jeder auch irgendwo in seiner Art, seinem Charakter gefangen und sich nicht immer der Wirkung bewusst, die er nach aussen erzielt. Am besten merkst du das doch, wenn du jemanden kennen lernst und gewinnst einen unsympathischen Eindruck, merkst aber dann im Laufe der Zeit, dass der Mensch eigentlich ganz ok ist.

Meine Eltern haben sich ihr halbes Leben nur gestritten, dabei ist selbst jedem Kind aufgefallen, dass sie einfach nie miteinander reden konnten und sich laufend missverstanden haben. Der eine tut was, weil er eben charakterlich so veranlagt ist, der andere unterstellt ihm eine böswillige Absicht, und schon geht’s los. Ist auch ein Grund warum ich glaube, man muss sich entweder ziemlich ähnlich sein oder einfach nur unglaublich tolerant, wenn eine Beziehung auf Dauer funktionieren soll. Ich hab im Übrigen eine ähnliche Einstellung was das „Wesen“ ausleben betrifft. Jedem das seine. Jeder soll machen was er möchte, solange er niemandem damit verletzt.

Im Endeffekt glaube ich, man braucht eine gewisse Wesensähnlichkeit. Wenn diese vorhanden ist, kann eine Beziehung auch ein Leben lang funktionieren, ohne dass das Herz aus Frust oder Verletzung erkaltet. Zumindest ich bin davon überzeugt. Und was du dann mit 30, 50 oder 70 fühlst ist höchstens alters- und gewohnheitsabhängig, nicht aber unbedingt auf mangelnder Liebe oder Zuneigung zurückzuführen. Manche Paare verstehen sich im Alter besser, als in der Jugend.
DarkHeartSehr schøn beschrieben immortal love

oh ja, die Missverstændnisse, es gibt wirklich so viele - manchmal sind Partner erst bereit zu reden,
wenn es zu spæt ist. Und so mancher ist auch erst bereit zuzuhøren, wenn er merkt, das er was verliert.

Bei Intimitæten finde ich es besonders wichtig, aufeinander einzugehen und Wuensche auch mal zurueck zustecken von beiden Seiten . Und dann hængt man sich an etwas anderem auf

[QUOTE]Jedem das seine. Jeder soll machen was er möchte, solange er niemandem damit verletzt.[/QUOTE]

manche fuehlen sich aber schon verletzt, wenn man sagt, ich will kein Ski fahren lernen.

Es ist echt schwierig miteinander, vielleicht findet man wirklich aufs Alter die wahre Liebe, die bis zum Schluss hælt, weil man zu alt ist fuer Extra-Hobbys und sich schon so in der Jugend ausgetobt hat.

Na dann ; )
Razielim[QUOTE][i]Original von DarkHeart[/i][b]

Ich bevorzuge Partner, die ihr Wesen ausleben (einzige Einschrænkung Treue), wie sie es møchten,[/b][/QUOTE]
Dem stimme ich zu. Bis auf den Punkt mit der Treue. Ich halte nichts davon einen anderen Menschen gegen seinen Willen auf ewig oder für längere Zeit an mich zu binden bis ich es bin, der sich von ihm trennen kann. Die Treue ist ein egoistisch entspringendes Gefühl/Bedüfnis, dass der eigenen Person entspringen muss, um nicht gegen sein Wesen zu verstossen.

[b][QUOTE]vielleicht findet man wirklich aufs Alter die wahre Liebe, die bis zum Schluss hælt, weil man zu alt ist fuer Extra-Hobbys und sich schon so in der Jugend ausgetobt hat.[/QUOTE] [/b]
Oder weil man in seiner restlichen Lebenszeit keinen neuen Partner mehr finden würde.
DarkHeartWie lange kannst Du denn Treue halten? Kannst Du es ertragen, wenn Dein Partner Dich betruegt?

Als egoistisches Gefuehl sehe ich es nicht, wenn zwei Partner aufeinander treffen, die es fuer wichtig halten. Das sollte man aber von Anfang an klæren und wahrheitsgemæss dazu stehen

Kann man dann noch von ewiger Liebe sprechen, wenn zwei Partner ihre Intimitæten mit jemand aussenstehendes ausleben *gruebel gruebel ;)
Razielim[QUOTE][i]Original von DarkHeart[/i][b]

Wie lange kannst Du denn Treue halten? Kannst Du es ertragen, wenn Dein Partner Dich betruegt?[/QUOTE][/b]

Wenn mein Partner untreu ist muss das auf mich noch lange nicht zutreffen. Die Frage ist eher, würde ich ihr noch treu sein wollen wenn sie es zu mir nicht mehr war?
Denn damit Treue Gegenständlich ist muss dafür zuallererst ein Bedürfnis zur Treue gegenüber dem anderen bei einem selbst vorhanden sein. Und das ist, meines bescheidenen Erachtens, ein Bedürfnis zum Selbstzweck.
[b]
[QUOTE]Als egoistisches Gefuehl sehe ich es nicht, wenn zwei Partner aufeinander treffen, die es fuer wichtig halten.[/QUOTE] [/b]
Nun, wenn sie es nur für sich für wichtig halten, wie kann es dann nicht egoistisch sein? Oder umfässt es deiner Meinung nach die Definition einer Beziehung, jemanden auch treu sein zu müssen, dem man gegenüber gar nicht mehr treu sein will?
[b]
[QUOTE]Das sollte man aber von Anfang an klæren und wahrheitsgemæss dazu stehen[/QUOTE] [/b]
Sure. Um ehrlich zu sein, ich bezweifle aber dass am Anfang der meisten Beziehungen ein Bedürfnis zur Treue wirklich vorhanden ist.
[b]
[QUOTE]Kann man dann noch von ewiger Liebe sprechen, wenn zwei Partner ihre Intimitæten mit jemand aussenstehendes ausleben *gruebel gruebel[/QUOTE] [/b]
Das halte ich für Subjektiv.
immortal loveauch wenn ich nicht direkt angesprochen war, möchte ich mal darauf antworten.

[quote]
Razielim:
Nun, wenn sie es nur für sich für wichtig halten, wie kann es dann nicht egoistisch sein?[/quote]

Ich sehe das etwas anders. Wenn beide ein gemeinsames Interesse haben und dem zusammen nachgehen, was ist daran egoistisch? Ist es denn auch egoistisch einen Sportclub zu gründen, bei dem zahlreiche gleichinteressierte Freunde die selbe Aktivität ausüben und dadurch glücklich sind? Egoistisch ist es doch vielmehr, von sich selbst auf andere zu projizieren und das als allgemeingültig zu erklären.

[quote]
Oder umfässt es deiner Meinung nach die Definition einer Beziehung, jemanden auch treu sein zu müssen, dem man gegenüber gar nicht mehr treu sein will?[/quote]

Ich würde nicht sagen, dass die Definition einer Beziehung das beinhaltet. Jeder definiert seine Beziehung doch selbst. Wie eine Partnerschaft stattfindet legen einzig und alleine die Personen fest, die diese Beziehung eingehen. Von daher kann man offen darüber reden, welche Wünsche man hat und wie man sie verwirklichen kann. Wenn jemand eine offene Beziehung ohne gegenseitige (sexuelle) Treue führen will und beide damit einverstanden sind, spricht ja nichts dagegen. Wenn ich dem Partner erst Treue vorgaukel und anschliessend selbst meine Worte breche, halte ich das jedoch für bedenklich.

[quote]
Um ehrlich zu sein, ich bezweifle aber dass am Anfang der meisten Beziehungen ein Bedürfnis zur Treue wirklich vorhanden ist.[/quote]

Meinst du? Ich kenne nun einige die sich seit langem treu sind und den nach ihrer Meinung am besten geeigneten Menschen für sich selbst gefunden haben. Viele davon kommen aus einem unglücklichen familiären Umfeld und sind froh darüber, dass sowas wie Stabilität in ihr Leben gekommen ist. Das Bedürfnis nach Treue spielt doch gerade bei Personen die einen Menschen fürs Leben suchen eine wichtige Rolle- und zwar von Anfang an.
Razielim[QUOTE][i]Original von immortal love[/i][b]

auch wenn ich nicht direkt angesprochen war, möchte ich darauf antworten.[/QUOTE] [/b]
Ist schon okay. Deswegen beiße ich nicht.

[QUOTE][b]Ich sehe das etwas anders. Wenn beide ein gemeinsames Interesse haben und dem zusammen nachgehen, was ist daran egoisitisch?[/QUOTE] [/b]
Weil es ihr eigenes Interesse ist und nicht das irgendeines anderen?

[QUOTE][b]Ist es denn auch egoisitsch einen Sportclub zu gründen, bei dem zahlreiche gleichinteressierte Freunde die selbe Aktivität ausüben und dadurch glücklich sind?[/QUOTE] [/b]
Wenn es im Interesse des Gründers liegt: Ja.

[QUOTE][b]Egoistisch ist es doch vielmehr, von sich selbst auf andere zu projizieren und das als allgemeingültig zu erklären.[/QUOTE] [/b]
Das ist nicht egoistisch, das ist Kurzsicht gepaart mit Unerfahrenheit.

[QUOTE][b]Meinst du? Ich kenne nun einige die sich seit langem Treu sind und den passenden Menschen fürs Leben gefunden haben. Viele davon kommen aus einem unglücklichen Familiären Umfeld und sich froh darüber, dass ein Stabilität in ihr eigenes Leben gekommen ist. Das Bedürfnis nach Treu spielt doch gerade bei Personen, sie einen Menschen fürs Leben suchen eine wichtige Rolle und zwar von Anfang an.[/QUOTE] [/b]
Pardon. Ich glaub, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meine das eigene Bedürfnis, dem Partner treu zu sein, nicht das des anderen.
immortal love[quote]Ist schon okay. Deswegen beiße ich nicht.[/quote]
klingt doch gut, das erspart mir die Unannehmlichkeit jetzt schreckliche Angst haben zu müssen.

[quote]
Weil es ihr eigenes Interesse ist und nicht das irgendeines anderen?
[/quote]

Naja. Sie handeln gemeinsam im selben Interesse und tun damit keinem anderen Menschen weh. Daran ist erstmal nichts verwerfliches. Welcher Definition das nun entspricht und ob du das unter Egoismus unterbringen möchtest spielt doch in der Praxis gar keine Rolle. Demnach wärst du ja selbst egoistisch, wenn du nach eigenen Bedürfnissen einkaufen gehst. Klingt etwas nach Buchstabenreiterei.

[quote]
Wenn es im Interesse des Gründers liegt: Ja.
[/quote]

Hier siehts nicht anders aus. Wenn ich einen Sportclub gründe und dadurch zahlreiche Menschen einen netten Feierabend haben, bin ich gerne ein Egoist. Dass das allerdings der grösste Teil der Umgebung so sieht, wage ich zu bezweifeln.

[quote]
Pardon. Ich glaub, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meine das eigene Bedürfnis, dem Partner treu zu sein, nicht das des anderen.[/quote]

Kein Problem. Aber manchmal beruht sowas wohl auch auf Gegenseitigkeit.
Razielim[QUOTE][i]Original von immortal love[/i][b]

Naja. Sie handeln gemeinsam im selben Interesse und tun damit keinem anderen Menschen weh. Daran ist erstmal nichts verwerfliches. Welcher Definition das nun entspricht und ob du das unter Egoismus unterbringen möchtest spielt doch in der Praxis gar keine Rolle. Demnach wärst du ja selbst egoistisch, wenn du nach eigenen Bedürfnissen einkaufen gehst. Klingt etwas nach Buchstabenreiterei.[/QUOTE] [/b]

Klingt für mich eher nach Realismus. Die egoistische Variable in einer Beziehung voreilig abzuwerten lässt für mich persönlich auf eine gewisse Unerfahrenheit in Sachen Beziehung schließen. Aber jedem so wie er möchte, ich dachte nur für die ewige Liebe könnte es nützlich sein dauerhaft an seinem Partner, und das für sich selbst, interessiert zu sein.

Cheers
DarkHeartOK, ich musste etwas længer darueber nachdenken :D

Der Wunsch nach Treue kann wirklich Egoismus sein, alles was man sich am anderen Wesen wuenscht
ist letztendlich eine Auferzwingung

Wie oft stand ich schon da und spuerte bei jemanden Fremden die totale kørperliche Anziehungskraft, die einem richtig die Sinne raubt und man merkt, das es dem Gegenueber genauso geht, aber man reisst sich zusammen, fluechtet, weil man ein Treuegeluebde abgegeben hat und selbst nicht begeistert wære, wenn sich der Partner von jemand fremden anziehen læsst und sich dem Akt hingibt.

Es wære eine Verletzung, eine tiefe - aber warum eigentlich?

Ich gruebel noch :D
immortal love[quote]
Klingt für mich eher nach Realismus. Die egoistische Variable in einer Beziehung voreilig abzuwerten lässt für mich persönlich auf eine gewisse Unerfahrenheit in Sachen Beziehung schließen. Aber jedem so wie er möchte, ich dachte nur für die ewige Liebe könnte es nützlich sein dauerhaft an seinem Partner, und das für sich selbst, interessiert zu sein.[/quote]


Es wäre zumindest kein Nachteil. Es geht hier scheinbar nur noch um eine Definition des Wortes egoistisch. Wenn beide deiner Meinung nach egoistisch handeln weil sie sich einander lieben, dann bin ich gerne Egoist. Solange alles auf freiwilliger Basis geschieht, warum nicht.

So gesehen ist dann wohl auch ein Autohändler ein Egoist, da er mir sein Auto verkaufen will, der Bäcker ist Egoist, weil er mein Geld bekommt und ich bin Egoist, weil ich „für mich“ ein Brötchen möchte. Mir solls recht sein :rolleyes:

Ich bezeichne es als Geben und Nehmen, welches bei richtiger Handhabung ein Zeichen von Reife ist.
Razielim@immortal love: Sure. Ich versteh eh nicht was daran schlimm sein soll sich das einzugestehen. Noch weniger warum man so danach bedarft ist alles auf die Ebene des selbstlosen, zumindest relativ uneigennützigem, zu verschieben. Was hat man dann schon selbst davon?

Wie du es bezeichnest bleibt dir überlassen. Ganz wie es [i]dir[/i] gefällt.

Cheers
liziumliebe die für immer hält...
provokante these:
aber möglicherweise nur eine erfindung?
immortal love@Razielim

Weil es nichts einzugestehen gibt?

Es scheint mir, als hast du einige Beiträge nicht richtig gelesen, andernfalls müsstest du mir zeigen wer hier die Absicht hatte etwas als selbstlos zu bezeichnen, ich kann einen solchen Beitrag nicht entdecken. Selbstlos würdest du handeln, wenn du mit jemandem aus Mitleid eine Beziehung eingehst, ansonsten geschieht das in gegenseitigem Einvernehmnis, aus freiem Willen heraus. Wenn ein solches Verhalten nicht rücksichtslos geschieht, ist es auch nicht egoistisch sondern ein Segen für beide.

Das genau willst du nicht verstehen, da für dich scheinbar jedem menschlichen Verhalten Egoismus zugrunde liegt, völlig unabhängig davon welche Wirkung es auf andere hat. Das wäre dann Egoismus im weitesten Sinne und würde alles was auf diesem Planeten geschieht beinhalten- hier weiterzudiskutieren hat wenig Sinn.
Razielim@immortal love: Wenn du meinen Einstandsbeitrag ließt, wirst du bemerken dass ich auch niemanden zu Anfang Egoismus einzubläuen versuchte, sondern den innerhalb einer Beziehung existierenden lediglich im Zusammenhang mit Treue aufgriff.
Die Diskussion um den Egoismus, werte immortal love, tratest du los mit dem Aufgriff:

[QUOTE][i]Original von immortal love[/i][b]

Ich sehe das etwas anders. Wenn beide ein gemeinsames Interesse haben und dem zusammen nachgehen, was ist daran egoistisch? Ist es denn auch egoistisch einen Sportclub zu gründen, bei dem zahlreiche gleichinteressierte Freunde die selbe Aktivität ausüben und dadurch glücklich sind? Egoistisch ist es doch vielmehr, von sich selbst auf andere zu projizieren und das als allgemeingültig zu erklären.[/QUOTE] [/b]

Worauf ich, sogar noch eher Themenbezoge als du, wie ich bescheidenst von mir anmerken möchte, nur folgendes erwiderte:

[QUOTE][i]Original von Razielim[/i][b]

Klingt für mich eher nach Realismus. Die egoistische Variable in einer Beziehung voreilig abzuwerten lässt für mich persönlich auf eine gewisse Unerfahrenheit in Sachen Beziehung schließen. Aber jedem so wie er möchte, ich dachte nur für die ewige Liebe könnte es nützlich sein dauerhaft an seinem Partner, und das für sich selbst, interessiert zu sein.[/QUOTE] [/b]

Wie man sieht, ich wollte nur die Rolle der Eigennützigkeit in einer Beziehung, vorallem in einer, die ewig halten soll, ansprechen. Insofern sehe ich keinen Fehler bei mir. Aber es liegt ganz an dir, einen bei mir auszumachen.


[QUOTE][b]hier weiterzudiskutieren hat wenig Sinn.[/QUOTE] [/b]
Siehst du? Und schon sind wir uns einig..
Fühl dich aber durch micht nicht weiter in deinem Diskussionsgang gestört, ich verstehe deinen Standpunkt total. Ich finde ihn hier nur völlig unangebracht.

Cheers
sharleenaDiese Liebe suche ich, aber es gibt sie nicht.

LG

sharleena
DarkHeartWer sucht, der findet meistens nicht

meine persønliche Erfahrung!
immortal love[quote]Wenn du meinen Einstandsbeitrag ließt, wirst du bemerken dass ich auch niemanden zu Anfang Egoismus einzubläuen versuchte, sondern den innerhalb einer Beziehung existierenden lediglich im Zusammenhang mit Treue aufgriff.[/quote]

Es ist doch nun mal so, dass in unserer heutigen (westlichen) Welt niemand mehr zu Treue genötigt wird, der es nicht möchte. Menschen sollten gelernt haben miteinander zu reden und ihre eigenen Wünsche in einer Beziehung anzubringen. Sollte sich eine Beziehung nicht über Treue definieren, spricht doch nichts dagegen, es gibt ja auch offen geführte Beziehungen. Wenn beide damit klarkommen, warum auch nicht.

Ist das Bedürfnis nach Treue nur einseitig vorhanden, sind eben die falschen Personen zusammen gekommen und es ist an der Zeit, sich einen anderen Partner zu suchen. Sachlich formuliert kann Treue oder auch eine lange, glückliche Liebe mehr eine Interessengemeinschaft darstellen, nicht unbedingt aber Egoismus, vor allem nicht wenn dieses Interesse auf Beidseitigkeit beruht. Es ist eben jeder Mensch anders veranlagt, wenn sich zwei annähernd ähnliche Menschen treffen kann es auch funktionieren auf Dauer, so schwer ist das nicht, auch wenn manche aufgrund ihrer negativen Erfahrungen das bestreiten.

[quote]
Die Diskussion um den Egoismus,... tratest du los mit dem Aufgriff:[/quote]

Mein "Aufgriff" wie du es nennst, bezog sich auf deine Aussage:

[quote]
Um ehrlich zu sein, ich bezweifle aber dass am Anfang der meisten Beziehungen ein Bedürfnis zur Treue wirklich vorhanden ist.[/quote]

Und genau hier hab ich treffend formuliert, dass du nicht von (d)einer Person auf andere schliessen solltest. Das Bedürfnis ist sehr oft vorhanden, meist sogar von beiden Seiten. Fehl am Platz ist daran nichts, sondern es trifft genau das Thema. Und nein, du störst mich sicherlich nicht, wieso auch.
Ein Forum ist schliesslich ja zum Meinungsaustausch da.
Miststückalso ich glaub noch daran, dass es den EINEN gibt. er ist mir nur noch nicht begegnet...ich kann warten:-)
das mit der treue versteht sich von selbst...weiß nicht was daran das problem sein soll. wenn ich mit jemand zusammen bin,den ich liebe, dann interessieren mich andere typen nicht mehr!
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Miststück [/i]
[B]also ich glaub noch daran, dass es den EINEN gibt. er ist mir nur noch nicht begegnet...ich kann warten:-)
das mit der treue versteht sich von selbst...weiß nicht was daran das problem sein soll. wenn ich mit jemand zusammen bin,den ich liebe, dann interessieren mich andere typen nicht mehr! [/B][/QUOTE]

Es gibt da so ein passendes Zitat von Julie Andrews: Wenn einem die Treue Spaß macht, dann ist es Liebe.


Sonst steht alles zu dem Thema von mir bereits irgendwo hier.
Miststückbesser kann man es nicht sagen!
Cassandra101Nachdem sie mir einmal begegnet ist, kann ich sagen, daß es die wahre Liebe
gibt. Das tragische daran ist nur, daß Liebe für ein gemeinsames "Durchs-Leben-gehen" einfach nicht ausreicht. Wenn dieser Jemand alles daran setzt, sich selbst zu zerstören und dich mit in den Abgrund zieht, hast du genau 2 Möglichkeiten. Ich habe den Weg Selbsterhalt gewählt, aber auch 10 Jahre danach denke ich noch oft an ihn.

Genieße diese "Sucht" also so lange sie dauert, wenn sie dir begegnet.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von layla_616 [/i]
[B]sehe das zwar genauso wie more, aber ich glaube schon, dass es DIE eine Liebe gibt. Ich hoffe mal, dass mein jetztiger Freund der ist, aber selbst wenn nicht - ich bin noch jung und es gibt noch so viele liebe schöne Kerle da draußen. Mein Problem ist nur, dass ich immer so schüchtern bin. [/B][/QUOTE]
Wenn Du schon einen Freund gefunden hast, ist schüchtern sein doch eher hilfreich dabei daß diese Liebe auch für ewig halten möge. Mir fleucht Leute die weniger schüchtern sind suchen sich leichter mal wieder jemand anders...

Im allgemeinen meine ich die ewige Liebe schon möglich, es hat aber nicht jeder das Glück sie zu finden und mancher hält sie im entscheidenden Moment für nicht wertvoll genug und läßt sie fahren.

Noch ein schlauer Spruch zum Thema Liebe, den ich leider nur noch ungefähr in Erinnerung habe (könnte von Jesus stammen):
"Das Geheimnis ist es Liebe nicht nur demjenigen zu schenken dem man sie geben möchte, sondern dem der sie von einem braucht."

Stone
StilleSeele[QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i]
[B]... Lieben bedeutet manchmal auch loslassen müssen und das ist besonders schwierig. [/B][/QUOTE] Loslassen ist deswegen so schwer, weil das räumliche Verlassen der Beziehung noch lange nicht heisst, dass das Herz diese Liebe auch aufgibt. Wenn man "die Liebe für immer" einmal erlebt hat, kann dann das Herz wieder frei lieben? Ich denke nicht. Ein Teil wird für immer "gezeichnet" sein von dem Erleben der wahren Liebe und wahrscheinlich wird das Herz immer wieder genau diese Liebe erleben wollen. Sprich man steht sich selbst im Weg. Versucht vielleicht das wieder zu erreichen was man einmal hatte - ein unendliches Streben nach dem was man hatte und meistens nie wieder haben wird.
ChildOfTheNightIch denke schon, dass es Liebe gibt, die für immer hält (oder halten kann; daran arbeiten muss man schließlich schon.)
Und ebenso bin ich auch davon überzeugt, dass man merkt, wenn man DIE Person gefunden hat, die wirklich zu einem passt, mit der man sein Leben teilen möchte und womöglich auch eine Familie gründen möchte.

Ich denke ebenfalls, einen solchen Menschen gefunden zu haben, mit dem dies möglich ist.
Ich habe mal mit meinem Vater darüber gesprochen und er meinte, dass ich mit meinen 14 Jahren nicht begreifen könnte, geschweige denn dazu im Stande wäre, eine solche Beziehung aufrecht zu erhalten, was "die wahre Liebe" bedeutet.
Ich weiß, dass ich jung bin oô (Das braucht er mir nun wirklich nicht zu sagen^^)
Aber weshalb muss das gleich bedeuten, dass ich nicht so fühlen und ich es nicht nur in seinen Augen auch zwangsläufig nicht verstehen KANN?
AstarteLiebe ist eine zarte Pflanze, welche all zu leicht erdrückt wird. Sobald man versucht, sie mit Gewalt festzuhalten, eine Bedingung daraus abzuleiten.

Die Frage nach der ewigen Liebe ist für mich gleichzusetzen mit der Angst, dass irgendetwas endet, was uns wärmt, aufheizt, auf Wolken schweben lässt.

Dennoch ist es etwas Wunderbares, insbesondere im Alter nicht alleine zu sein, einen Partner zu haben, dem man vertraut und der einem die Angst vor der dunklen Nacht gibt. Wahre Liebe ist bedingungslos, wie von ein paar fähigen und einsichtigen Müttern oder Vätern (z.B.) betrieben.

Wenn ich liebe, möchte ich, dass mein Partner glücklich ist. Mit Verliebtheit hat das Nichts zu tun, das ist die 6-monatige Sekundenkleberphase. Loslassen gehört aber auch dazu, ist sogar mit der wichtigste Faktor für eine funktionierende Beziehung, das ist dann vielleicht Liebe, alles Definitionssache ...

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur