| Ranksha | Wenn man die Wahl hat zwischen einer Beziehung voll Liebe, Treue und Ehrlichkeit und einem Leben, in dem man sich ausleben kann, Spaß hat, einfach von heute auf morgen lebt... Für was entscheidet man sich dann? Wenn man das Eine nicht ohne das Andere will, beides aber nicht verbinden kann, was sollte man dann wählen? Ich bin selbst gerade an so einem Punkt angelangt, an dem ich diese Entscheidung treffen muss, doch kann ich es einfach nicht. Es geht nicht mehr vor und nicht zurück, ich muss mich entscheiden. Die Beziehung, die ich mir immer gewünscht habe, oder das Leben, das mich ausfüllt? Freiheit oder Treue, Liebe oder Leidenschaft und immer schließt das Eine das Andere aus. Was ist wichtiger für einen Menschen? Dass er jemanden zum Anlehnen hat, jemanden, der ihn in den Arm nimmt, ihm treu ergeben ist und ihm mit Respekt begegnet, oder ist es wichtiger, genau das zu tun, worauf man gerade Lust, sich auszuleben, in Form von spontanen Romanzen, Reisen, vielen Freundschaften... Liebeskummer und das Wissen, etwas Besonderes verloren zu haben oder sich eingesperrt fühlen und den anderen innerlich dafür verantwortlich machen? |
| x-xcva | Hallo Du,- [QUOTE]Liebeskummer und das Wissen, etwas Besonderes verloren zu haben oder sich eingesperrt fühlen und den anderen innerlich dafür verantwortlich machen?[/QUOTE] Liebeskummer vergeht nach einer Weile.... ;) .... |
| Hrefnadis | Wie wäre es mit einem unkonventionellen Zwischenweg? |
| Ranksha | Es ist schwierig, da einen Zwischenweg zu finden, wenn man auf der einen Seite gern jemanden an seiner Seite hat und auf der anderen gern allein sein will. Liebeskummer vergeht, ja das stimmt. Aber es führt mit sich, eine Person zu verletzen, die einfach nur lieb ist. Im Herzen, in der Seele. So etwas ist selten und außerdem so grausam. |
| Hrefnadis | Manchmal sind die Definitionen, die von außen vorgegeben werden, wie Beziehungen zu sein haben und wie nicht, für einen selbst total irreführend, weil man nicht in dieses Schema passt. Manchmal sollte man eben für sich selbst ein eigenes Schema erfinden. Es ist schwierig, ja. Und teilweise ist auch das ein Kompromiss, aber vielleicht einer, mit dem sich besser leben lässt, als mit einem gänzlichen Verzicht. Worauf immer Du verzichten würdest, Du würdest es bereuen. Definiere für Dich selbst, was Du brauchst und dann teile es Deiner Umwelt mit. Entweder, Du wirst akzeptiert mit Deinen Bedürfnissen oder nicht. Wenn nicht, kannst Du Dir Menschen suchen, die es tun. Und es gibt sie, mit Sicherheit, man muss sie nur suchen, dann findet man sie auch .... Viel Glück! Wofür Du Dich auch immer entscheidest! |
| Krea | [QUOTE]Wenn man die Wahl hat zwischen einer Beziehung voll Liebe, Treue und Ehrlichkeit und einem Leben, in dem man sich ausleben kann, Spaß hat, einfach von heute auf morgen lebt... Für was entscheidet man sich dann?[/QUOTE] Ich frage mich, warum sich das - in gewisser Weise - nicht vereinbaren lassen soll!? |
| rainraven | ja, ich auch... ich finde nicht, daß individuelle Interessen einer ernsten Partnerschaft im Weg stehen, denn auch der Partner hat noch ein eigenes Leben, das er wegen mir nicht aufgeben würde. Man unternimmt viel zusammen, aber auch getrennt, und das ist ganz normal so, und man teilt auch nicht alle Hobbies. Gut, auf "Romanzen" (was auch immer das sein soll, hat man das denn nicht mit dem Partner dann? )muß ich halt verzichten, aber Flirten und gute Freundschaften pflegen kann ich weiterhin, es würde auch nicht funktionieren ohne sie. Warum sollte man Reisen, Hobbies oder Freunde wegen einem Partner aufgeben? Er würde es vermutlich auch nicht tun. Oder er ist nicht der "Richtige". (Wobei ich der Meinung bin, es gibt keinen "Richtigen", nur mehr oder weniger "Falsche" :) ). Doch Partnerschaft bedeutet auch immer Kompromisse, so daß sich alles vereinbaren lassen sollte, wenn man nur ein wenig aufeinander eingeht. |
| x-xcva | Ich frage mich tatsächlich, warum nicht einmal das akzeptiert werden kann, was die Themenerstellerin schreibt? In ihrer Welt IST es unvereinbar, zumindest in diesem speziellen Fall. In meinen Augen, wäre es ein Mindestmaß an Respekt, genau das einmal ohne (mE falschen) Aktionismus hinzunehmen. **** Ranksha,- [QUOTE]Liebeskummer vergeht, ja das stimmt. Aber es führt mit sich, eine Person zu verletzen, die einfach nur lieb ist. Im Herzen, in der Seele. So etwas ist selten und außerdem so grausam.[/QUOTE] ...weißt Du, dazu fällt mir folgendes ein: Wenn ich jetzt, heute, mit 38 Jahren auf dem Buckel, vor einer solchen Wahl stünde wie Du es aktuell tust, so würde ich mir sagen, dass es nicht erstrebenswert ist, sich in eine Beziehung zu begeben, die (m)ein (Aus)Leben ausschließt, sondern vielmehr, mich in ein Leben zu begeben, das eine (neue) Liebe einschließt. Du wirst viel Ablenkung haben in einem Leben wie Du es andeutest und es wird viel Raum für Dich und all Dein Sein geben, also auch für die Liebe. Ein lieber, netter Mann, bei dem man doch nur bleibt, da man Mitleid hat und Angst, nicht mehr in den Spiegel schauen zu können, so man ihn verlässt und damit 'verletzt'. ... Das ist keine Liebe, das ist eine sehr subtile Art emotionaler Erpressung oder von (u. U. gegenseitiger) Abhängigkeit, zumindest kann es sehr schnell darin ausarten. Ich würde das (freie) Leben wählen. Lieben Gruß Mischa .... edith sagt: Nicht dass ich hier missverstanden werde, es liegt mir fern, hier irgendwen wegen seiner Erfahrungen, zum Beispiel dem Ausprobieren neuer Beziehungsmodelle, anzugreifen. Allerdings denke ich und machte auch schon die Erfahrung, dass zu einem neuen Anfang, oftmals auch klare Entscheidungen gehören und Situationen, bei denen man wie hier die Hintergründe nicht wirklich kennt, Akzeptanz ein wichtiger Aspekt im Umgang ist. ;) .... |
| rainraven | vor allem, was hat dieser Thread in den Nebelpfaden verloren? Ich für meinen Teil habe nur gesagt, ich FRAGE mich, WARUM es nicht geht. Das heißt nicht, daß ich irgendwas nicht akzeptiere, was der Threadurheber schreibt. Mit mangelndem Respekt hat es auch nichts zu tun, nur mit Unverständnis. Ich meine ganz banal, entweder, man ist sich selbst am wichtigsten und lebt sich aus ohne Rücksicht auf Verluste und Folgen, oder man steckt zurück, weil man einen anderen Menschen liebt. Dann sollte man aber auch nicht das eigene Wohl über alles stellen, da sich das mit Liebe an sich eigentlich nicht vereinbaren läßt. Und das will man dann auch gar nicht mehr. In anderen Fällen gibt es auch noch offene Beziehungen, wo man beides haben kann, und auch diese sind nicht "falsch", wer sich damit arrangieren kann. Aber sich selbst verwirklichen, seinen Neigungen folgen und "leben" schließt meines Erachtens eine Partnertschaft doch nicht aus! Dann wären ja alle vergebenen Leute unglücklich und nicht mehr am "Leben", das ist doch absurd... |
| x-xcva | @rainraven,- siehe mein Edit. ;) Nichts für ungut und besten Gruß Mischa .... |
| belladonna | [QUOTE]in dem man sich ausleben kann, Spaß hat, einfach von heute auf morgen lebt... [/QUOTE] Horch mal in dich hinein. Kann es sein daß du dein Leben bisher mit Spaß und Party und Kompromisslosigkeit ausgefüllt hast, weil das was du wirklich wolltest: [QUOTE]Die Beziehung, die ich mir immer gewünscht habe[/QUOTE] bisher gefehlt hat? Wenn sich dir die Chance bietet die Liebe zu bekommen nach der du dich immer gesehnt hast, was blickst du dann noch zurück? Wage das Neue, Unbekannte und eigentlich Ersehnte denn du wirst daran wachsen ;) Wenn es wirklich Liebe ist wird es dich nicht einengen sondern beflügeln und weiterbringen! |
| Ranksha | Dann ist es wohl keine Liebe... Ich habe mir immer so einen Partner gewünscht, doch jetzt frage ich mich langsam, ob das alles gewesen ist? Ich habe auf viele lange Reisen verzichtet, auf viele Freundschaften, weil sie Spontanität erfordern, die ich durch eine Wochenendbeziehung nicht habe, die sie leider ist. Wir versuchen diesen Umstand zu ändern, was aus arbeitstechnischen Gründen nicht ganz einfach ist. Ich will nicht in ein paar Jahren vor den Scherben dieser Beziehung stehen und die Gewissheit haben, dadurch etwas verpasst zu haben, da ich momentan auf viele Dinge verzichte. Ich will diese Beziehung aber auch nicht beenden, wenn ich wenig später merke, dass es ein Fehler war und ich mich einsam fühle und jemanden aus meinem Leben gebannt habe, der mich so liebt wie ich bin und immer für mich da ist. Es ist sicherlich ein vollkommen klassisches Problem, das jeder Hinz und Kunz haben wird und jeder, der es hat, bildet sich ein, dass es bei ihm etwas anderes sei. Ich bilde mir das nicht ein, bei mir ist es sicher nichts besonderes, es beschäftigt mich und macht mich traurig und jagt mir Angst ein. Ich habe eben nur das Gefühl, mich entscheiden zu müssen, da viele meiner Träume NICHT mit dieser Beziehung vereinbar sind. Und deswegen wollte ich einfach wissen, für was sich ein jeder von euch Lesern entscheiden würde, was ihm/ihr wichtiger wäre/ist. @x-xcva: Ich finde es sehr interessant,w ie das jemand beurteilt, der ein wenig mehr Erfahrung hat und was so jemand im Nachhinein über so eine Situation denkt. Die meisten Gleichaltrigen würden lieber eine Beziehung führen, in der sie vielleicht nicht glücklich sind, nur um nicht allein zu sein. Wäre ich mir meiner Sache sicher, würde ich mit Einsamkeit zurechtkommen, das hat immer funktioniert, nur will mir in dieser Sache einfach keine innere Stimme eine Antwort geben. Vielleicht wird die Zeit das tun, vielleicht gibt auch eure Meinung mir einen Anstoß. Dieses Thema ist hier in den nebelpfaden, weil ich erstens nicht wusste, wo es sonst hinsoll, ich ahb wirklich gesucht udn nichts gefunden und zweitens finde ich es eigentlich ganz passend. Eine Antwort ist mir verborgen, vielleicht verdeckt, ich denke viel darüber nach und muss meinen Weg doch weitergehen, durch eine Art Nebel. |
| rainraven | @ x-xcva: ja, ich verstehe. Ich dränge auch niemandem meine Weisheiten auf oder fordere, daß es so gemacht wird, wie ich es vorschlage. Ich dachte nur, hilfreich zu sein, das ich es auch so sehe wie viele hier, daß eine Beziehung kein Gefängnis ist, sondern eine Bereicherung. Jetzt, wo das Thema "Wochenendbeziehung" gefallen ist, verstehe ich vielleicht auch einiges besser. Ich möchte hiermit nur Beispiele geben: Mein erster Freund (eine Beziehung über 4 Jahre) wohnte 700 km weit weg von mir, ich war noch Schülerin und wir sahen uns statistisch gesehen vielleicht alle zwei Monate mal für ein Wochenende. Es machte zumindest mir aber nichts aus, obwohl ich ihm treu war und ihn wirklich liebte und auch oft vermißte, denn ich kannte mein Leben, so wie es vorher war, mit Freundinnen, der Clique, dem Ausgehn, der Schule, meinen Hobbies, der Musik, der Familie und allem hier zuhause, und ich vermißte nichts und konnte mein Leben so weiterführen, und ab und zu war eben mein Freund zusätzlich dabei oder ich bei ihm, was eine zweite, wunderschöne Welt für mich war, die mich aber nicht meiner alten beraubte. Jetzt habe ich eine lange feste Beziehung, wobei aber mein jetziger Freund und ich auch völlig unterschiedliche Interessen haben und er fast jedes Wochendde mindestens einen Tag mit anderen Freunden oder alleine zum Bergsport geht, was mich so gar nicht interessiert. In dieser Zeit kann ich mich dann in aller Ruhe meinen Hobbies widmen, mich mit meinen Freunden treffen, chatten, etc. Und das ist völlig in Ordnung so. Wir haben auch unterschiedliche Musikgeschmäcker, deswegen gehen wir oft auch getrennt aus, genauso oft aber auch zusammen. Es ist auch okay, wenn ich mit Freunden flirte oder schäkere oder er sich mit seiner Ex trifft, denn wir wissen, daß wir uns auf einander verlassen können und wo unsere Grenzen sind. Ich meine, ich habe Freundschaften, Hobbies, Party, Spaß, eigene Entscheidungsgewalt , aber auch ein Zuhause, jemanden, der es ernst mit mir meint, auf den ich mich verlassen kann und der mich liebt und andersrum. Ich kann auch spontan wegfahren und wen besuchen, ernte dafür zwar verwunderte Blicke und zynischen Spott, aber das ist alles okay. Und ich kenne einige Leute, die auch schon mal ein halbes Jahr getrennt vom Partner irgendwo auf der Welt verbringen, rumreisen, sich beruflich weiterorientieren, viele Freunde überall haben und diese auch regelmäßig sehen, den Partner aber nie verlassen würden. Ich finde es große Klasse, daß das funktioniert und sehe es nicht als ungewöhliche Beziehung an. Deswegen ist vielleicht nicht das Problem, daß es nicht geht, so eine Art des Lebens zu führen, wohl aber, den richtigen Partner dafür zu finden... |
| belladonna | @Ranksha Tja, man kriegt nichts geschenkt im Leben...Mit meinem Mann habe ich auch schon einige Krisen durch - es war ein schwerer Start mit vielen Verletzungen und Kompromissen auf beiden Seiten. Aber egal wie schlimm es manchmal war: wir wussten immer es ist richtig daß wir zusammen sind und wir konnten uns nicht vorstellen jemals wieder ohne einander zu sein. Wir gehören einfach zusammen. Umso schöner ist es jetzt, wir wissen einfach zu schätzen was wir aneinander haben, eben weil wir so darum gekämpft haben. Wie es bei dir aussieht weiß ich nicht. Wie ist es wenn du dir vorstellst daß du den Rest deines Lebens mit diesem Menschen verbringst? Was denkst du dann? Denkst du: "ein ganzes Leben - das ist ganz schön lang..." oder denkst du: "schade nur dieses eine Leben - das ist ganz schön kurz!" Wenn du letzteres denkst dann gib nicht auf. Wenn du ersteres denkst, dann ist wohl nicht deine Bestimmung... Man kann sich auch lieben ohne eine Beziehung im klassischen Sinne zu haben ;) Die Gewissheit daß es den anderen gibt, davon zu träumen sich wieder zu sehen und zu wissen daß der eine den anderen so läßt wie er ist - aber eben nicht alles zu teilen und den Alltag zusammen zu leben - das kann auch sehr reizvoll sein. Es kann ja auch einfach so eine Verbindung zwischen euch bestehen und ihr laßt euch trotzdem alle Freiheiten. Ihr liebt euch, aber ihr stellt keine Ansprüche oder Erwartungen an den anderen. Ich hoffe ich kann mich einigermaßen verständlich ausdrücken :D Liebe bedeutet nicht immer sofort in eine Beziehungkiste zu klettern. Manchmal kann eine Beziehung diese Liebe sogar zerstören... |
| Pyracanth | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ranksha [/i] [B]Wenn man die Wahl hat zwischen einer Beziehung voll Liebe, Treue und Ehrlichkeit und einem Leben, in dem man sich ausleben kann, Spaß hat, einfach von heute auf morgen lebt... Für was entscheidet man sich dann? [...] Liebeskummer und das Wissen, etwas Besonderes verloren zu haben oder sich eingesperrt fühlen und den anderen innerlich dafür verantwortlich machen? [/B][/QUOTE] Die beiden zitierten Textteile passen nicht so recht zusammen: Eine Beziehung voll Liebe, Treue und Ehrlichkeit ist keine, in der man sich eingesperrt fühlt. - Solche Sätze mag ich normalerweise nicht, denn Hass und Liebe hängen stark zusammen. Bei Dir aber geht es darum, eine Beziehung wegzuwerfen, für Spaß und Spontanität. Das als wichtig zum einen, unvereinbar mit der Partnerschaft zum anderen anzusehen kann ich nicht verstehen. Meine Antwort fällt so aus und nicht anders, weil ich mir nichts unter "Spaß, von heute auf morgen leben, etc." vorstellen kann und nicht wüsste, warum man das nicht mit einer Beziehung vereinbaren könnte. Außer, Du meinst damit sexuelle Erfahrungen zu sammeln; wenn das bei Dir einen solchen Stellenwert einnimmt, dass solche Fragen auftauchen ist eine Beziehung vielleicht nicht das Richtige für Dich. |
| NigraAbdita | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ranksha [/i] [B]Dann ist es wohl keine Liebe... Ich habe mir immer so einen Partner gewünscht, doch jetzt frage ich mich langsam, ob das alles gewesen ist? Ich habe auf viele lange Reisen verzichtet, auf viele Freundschaften, weil sie Spontanität erfordern, die ich durch eine Wochenendbeziehung nicht habe, die sie leider ist. [/B][/QUOTE] Ich frag mich nur gerade, warum die Spontanität nicht möglich ist. Sind eure Interessen so unterschiedlich, dass ihr nicht zusammen etwas spontan entscheiden könnt? Und wenn das wirklich so ist, kan man vielleicht überlegen, ob man sich eben nicht jedes Wochenende sieht, sondern vielleicht nur jedes zweite, damit man selber auch noch freiraum hat, um sich zu entfalten. Zumindest konnte ich bisher nichts entdecken, das dagegen spricht, lass mich aber auch gerne eines besseren belehren |
| Razielim | [QUOTE][i]Original von Ranksha[/i][b] Wenn man die Wahl hat zwischen einer Beziehung voll Liebe, Treue und Ehrlichkeit und einem Leben, in dem man sich ausleben kann, Spaß hat, einfach von heute auf morgen lebt... Für was entscheidet man sich dann?[/QUOTE] [/b] Weißt du, wenn du beginnst Entscheidungen rational nach dem Maß wie du sie für dich als am Besten erachtest zu treffen, werden sich diese Fragen zukünftlich für immer erübrigen. Auf die Frage mit was du glücklicher werden würdest wirst du nie eine Antwort erhalten. Vermutlich wirst du es mit beiden nicht. Denn sei ehrlich, im Grunde willst du beides, oder? [QUOTE][b]Liebeskummer und das Wissen, etwas Besonderes verloren zu haben oder sich eingesperrt fühlen und den anderen innerlich dafür verantwortlich machen?[/QUOTE] [/b] Oder sich vielleicht etwas Durchsetzungsvermögen aneignen, seine Lust & Laune auch in Zukunft nachgehen zu können? Etwas Zeitplanung betreiben um zu sehen, wann man Zeit für sich hat? Eine kurze Gedankenphase ob es ein/e besitzergreifende/r Freund/in den Quatsch wert ist? Oder ob man überhaupt dazu bereit ist? Oder du arbeitest viel, verdienst gut Geld und nimmst dir männliche Prostituierte, wann immer du Lust auf "spontane Romanzen" hast. Oder du besuchst Kontaktbörsen im Internet. Cheers Razielim |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg: [/i] [....] Eine Beziehung, sollte stimmig sein, in der man sich gegenseitig ergänzen und nicht beengen sollte. Partnerschaft sollte Bereicherung sein und wenn die Deinige einen Dir sehr wichtigen Aspekt einengt, ist der Partner nicht der Richtige, so lieb und nett er auch sein mag. Klar geht's nicht ohne Kompromisse, fragt sich nur, zu welchem Preis. [/QUOTE] MMn sehr schön in Worte gefasst! :) Wenn man bereits im Vorfeld darüber nachdenkt, dass man womöglich etwas bereuen würde, da bereits Anzeichen dafür vorhanden sind, ist der Preis meiner Erfahrung nach, so oder so fällig. Dann wird es in Vorwürfen enden, an das Gegenüber und an sich selbst. Mir wäre dieser Preis [mittlerweile] zu hoch. Nichts ist für die Ewigkeit, auch nicht die Einsamkeit.... ;) Grüßlies Mischa .... |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ranksha [/i] [B]Wenn man die Wahl hat zwischen einer Beziehung voll Liebe, Treue und Ehrlichkeit und einem Leben, in dem man sich ausleben kann, Spaß hat, einfach von heute auf morgen lebt... Für was entscheidet man sich dann? ... [/B][/QUOTE] Schwer zu sagen, aber wenn es dem Esel zu gut geht, steigt er aufs Eis. Wohlstand, Glück und ewige Seligkeit machen lahm. Bürokratische Bequemlichkeit und Unbeweglichkeit machen sich breit, beim Menschen, der nichts mehr tun muss für sein Glück. Ja, dessen Glück vielleicht unverdient ist, weil nicht erarbeitet. Nein, lieber Unglücklich und die Fäden des Handelns in der Hand. Mir ist Freiheit lieber als Glück. Freiheit ist immer unvollendet. |