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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Transsexualität
AniMeeein thema über das ich leider kaum bescheid weiß.. das mich aber sehr interessiert.
angeregt durch den film "victor victoria" der mich dazu bewegte in diese richtung zu denken..
leider kam ich nicht wirklich weit.. deshlab dieser thread.

ich weiß kaum etwas über dieses thema.. und ich entschuldige den namen trans[i]sexualität[/i].. ich weiß es sollte nicht so heißen, da sich nicht alles immer nur auf den sex bezieht, sondern viel mehr dahinter steckt.

ich frage mich, wie man fühlt, wenn denkt man befände sich im falschen körper.. ist es nur dieser gedanken?
"ich wäre lieber eine frau/ ein mann" ?
oder stecken da komplexe empfindungen und gedanken dahinter?
wie stark muss dieses gefühl sein damit man sich dafür entscheidet das geschlecht zu "wechseln" ? wie läuft das alles ab? was muss man tun, um zu dieser operation "zugelassen" zu werden? (ich habe mal gehört es dauert lange bis man operiert wird und das es auch nicht bei jedem gemacht wird..)
kann man sich überhaupt in sich selbst wohlfühlen, wenn man denkt man sei im falschen körper? ist dann nicht oft ein gedanke des abscheus da?
als was wird man geliebt? sicher als mensch, aber für viele menschen ist auch das geschlecht wichtig..
wenn man eine frau ist, zusammen mit einem mann, wird man von diesem als frau oder als mann geliebt? wenn man als frau geliebt wird.. wie kann man mit dem gedanken umgehen, wenn man sich als mann fühlt?

es gibt so viele dinge, die ich nicht weiß, die mich interessieren.. vielleicht haben sich manche von euch auch schon mit diesem thema befasst..
ich würde mich über antworten freuen..

liebe grüsse, Ani
TobeMentalIm falschen Körper zu sein. Ich habe absolut keine Ahnung, wie Transsexuelle denken, oder weshalb sie sich von ihrer [i]ursprünglichen[/i] :p Sexualität abgestoßen fühlen. Sind denn solche Menschen von Geburt an transsexuell? Vermutlich hat dies einen psychischen Affekt. Eine Phobie? Während der Pubertät nicht mehr mit dem Körper zufrieden zu sein. Vielleicht könnte auch die Neugierde eine Rolle spielen. Die Homosexualität wird z.B. sehr mit einer unbewussten psychischen Störung verbunden.

Kann nicht mehr dazu sagen. Musste halt solche Personen fragen... ;)
SenecaZufällig trifft das auf einen Bekannten von mir zu, der ursprünglich mal eine Frau war.
Allerdings hat man das damals schon nicht gemerkt, als Quarterback in der Schuleigenen Footballmannschaft.
Auftreten und Erscheinug entsprachen schon immer einem Mann, wie auch der verschleiß an Frauen.
Vor einigen Jahren dann die Operation und die Hormonbehandlung.
Äußerlich hat man nun also einen "echten" Kerl vor sich, wie es aber "innen" ausieht, das weiß ich nicht, denn das Thema wollte auch niemand so richtig ansprechen.

Mir kam es jedenfalls immer so vor, als ob hier jemand ganz bewusst auf "Obermacker" gemacht hat, um auch jeden Anflug von Weiblichkeit im Keim zu ersticken.

Ich sollt mal wieder anrufen, um zu hören wie das Leben nun, 5 Jahre danach, ausieht.
AniMee[QUOTE][i]Original geschrieben von TobeMental [/i]
[B]Im falschen Körper zu sein. Ich habe absolut keine Ahnung, wie Transsexuelle denken, oder weshalb sie sich von ihrer Sexualität abgestoßen fühlen.
[/B][/QUOTE]

muss man sagen das sie sich davn abgestoßen fühlen? das klingt so hart.. wäre es nicht eventuell besser zu sagen das einfach der wunsch besteht dem anderen geschlecht zugehörig zu sein?
sorry für die haarspalterei hier..

[B][QUOTE]
Sind denn solche Menschen von Geburt an transsexuell? Vermutlich hat dies einen psychischen Affekt. Eine Phobie?
[/B][/QUOTE]

eine phobie? vor was? dem eigenen geschlecht?

[B][QUOTE]
Während der Pubertät nicht mehr mit dem Körper zufrieden zu sein. Vielleicht könnte auch die Neugierde eine Rolle spielen.
[/B][/QUOTE]

ich denke nicht das es viel mit neugierde zutun hat.. ich denke das ist ein anderes thema als die homosexualität.. ein thema das noch mehr totgeschwiegen wird, denn wie senca schon sagte: nach außen hin wird oftmals das bild bewahrt, aber wie es "innen" aussieht weiß niemand.. ich denke das sich viele noch schämen oder es als unnormal ansehen..
aber neugierde? ich denke es hat nichts damit zutun, schließlich sagen sich sicher die wenigsten: "ich würde gern sein, wie das andere geschlecht, weil ich neugierig bin, wie das so ist"
ich denke es ist vielmehr ein gefühl das tief im inneren besteht.. vllt schon von der kindheit an..
aber gibt es dafür "auslöser"? oder ist es vorhanden?

[B][QUOTE]
Die Homosexualität wird z.B. sehr mit einer unbewussten psychischen Störung verbunden.
[/B][/QUOTE]

meinst du in der allgemeinheit wird sie oft damit verbunden?

[B][QUOTE]
Kann nicht mehr dazu sagen. Musste halt solche Personen fragen... ;) [/B][/QUOTE]

das stimmt allerdings.. ich fände es sehr schön mehr über dieses thema erfahren zu können.. ich bin mal gespannt, was hieraus noch wird :)

@seneca: vllt solltest du dich einfach mal beim ihm melden.. es wird sicher eine schöne überraschung für ihn sein.. ich denke man freut sich immer wieder alte bekannte wiederzusehen.

Ani
TheTurningPoint@AniMee:
Am Wunsch, dem anderen Geschlecht zugehörig zu sein, könnte was dran sein. Ich denke, es hängt viel davon ab, wie tolerant Eltern und Erzieher mit einem solchen Wunsch des Heranwachsenden umgehen.

TP
TobeMental@AniMee

Über die Transsexualität kann ich nicht viel sagen. Aber die Homosexualität sei nicht angeboren oder durch sonst was bedingt (was schließlich viele denken).


Lies dir mal das durch:

[url]http://www.aerzteaktion.de/homo/alfred.htm[/url]
TheTurningPoint@TobeMental:
Widersprüchlicher Artikel. "Das Gewissen ist nicht durch die Außenwelt programmiert" halte ich für ein Gerücht.

TP
Alyanderso... nu muß ich mal ne ganze menge dazu loswerden...
ich hoffe, ich kriege es gebacken, aus den einzelnen beiträgen zu kopieren...

[i](...) und ich entschuldige den namen transsexualität.. ich weiß es sollte nicht so heißen, da sich nicht alles immer nur auf den sex bezieht, sondern viel mehr dahinter steckt.[/i]
in diesem falle ist es aber korrekt. es geht hier nicht nur um sexuelle vorlieben, wünsche oder denken, sondern tatsächlich um das falsche geschlecht (sexus).

[i]ich habe mal gehört es dauert lange bis man operiert wird und das es auch nicht bei jedem gemacht wird...[/i]
stimmt. es sind ne menge tests nötig, vorsprachen, therapien und letzenendes ein jahr "probezeit", in der die tatsächliche umwandlung (operation) noch nicht umgesetzt wird, der/die betroffene aber ansonsten schon wie das wunschgeschlecht (inkl. hormonkur) lebt.
schwierig ist es, wenn man dann z.b. an vernagelte therapeuten gerät, die einem steine in den weg legen. mir ist ein fall bekannt, in dem behauptet wurde, eine freundin (frau im männerkörper) "könne" gar nicht transsexuell sein, da sie ja auf frauen stehe. war dem fachmann wohl neu, daß transsexuelle auch noch homosexuell sein können.
jedenfalls ist der weg lang und steinig... behörden sind ja bekanntlich recht lebensfremd und die gesellschaftlichen probleme auch nicht zu verachten...

[i]Im falschen Körper zu sein. Ich habe absolut keine Ahnung, wie Transsexuelle denken, oder weshalb sie sich von ihrer Sexualität abgestoßen fühlen.
- muss man sagen das sie sich davn abgestoßen fühlen? das klingt so hart.. wäre es nicht eventuell besser zu sagen das einfach der wunsch besteht dem anderen geschlecht zugehörig zu sein? [/i]
[b]nein[/b]... das wäre noch viel zu verharmlosend und würde eine sehr destruktive seite des problems völlig ausblenden.
man muß es so sagen, animee. du siehst und fühlst jeden tag, jede nacht etwas an deinem körper, was dort nicht hingehört, wirst mit körperlichen reaktionen konfrontiert, die du nicht willst. du findest sie häßlich, ekelhaft, falsch.
es ist nicht selten der fall, daß transsexuelle sich selbst verletzen oder sich am liebsten verstümmeln würden, es werden die absonderlichsten, verzweifeltsten, schmerzhaftesten versuche gestartet das störende geschlecht zu verbergen oder "aus dem weg zu räumen". ja, sie haben abscheu davor. punkt.

[i]wenn man als frau geliebt wird.. wie kann man mit dem gedanken umgehen, wenn man sich als mann fühlt?[/i]
tja, das ist ein knackpunkt... beziehungen und sexualität sind unter solchen voraussetzungen natürlich, hm, ziemliches glatteis. fallstricke, durststrecken und bewährungsproben gibt es zur genüge. aber es ist dennoch möglich, wenn beide bescheid wissen und damit klarkommen - in gewissem sinne also wie bei "üblichen" beziehungen auch, im sinne dessen, daß ehrlichkeit sehr wichtig ist... und das von anfang an.
es gibt genügend ehen, die nach der umwandlung der einen hälfte geschieden wurden... woraus man auch keinem der beteiligten einen vorwurf machen kann.

[i]Am Wunsch, dem anderen Geschlecht zugehörig zu sein, könnte was dran sein.[/i]
allerdings besteht zwischen wünschen, phantasien oder verdrängungsversuchen immer noch ein großer unterschied im vergleich zur tatsächlichen transsexualität. nehmen wir das beispiel eines mädchens, das (durch mißbrauch) frauen (einschließlich sich selbst als durchweg schwach und gequält empfindet. es kann sich daher wünschen, lieber ein mann zu sein, oder versuchen als solcher aufzutreten und anders behandelt zu werden. deswegen ist es aber nicht gleich transsexuell!!

[i]Sind denn solche Menschen von Geburt an transsexuell?[/i]
Ja. animee hat unbewußt den nagel auf den kopf getroffen: [i]ich denke es ist vielmehr ein gefühl das tief im inneren besteht.. vllt schon von der kindheit an...[/i] (und nicht nur vielleicht). transsexuelle "wissen" einfach daß mit ihnen "etwas nicht stimmt", etwas "falsch" ist. allerdings kann es natürlich lange dauern, bis sie für das "etwas" einen namen gefunden haben und das alles logisch verstehen und einordnen können...

[i]Vermutlich hat dies einen psychischen Affekt. Eine Phobie?[/i]
Die auswirkungen sind vielfältig - neurosen, ekelgefühle, familiäres ausgestoßensein, isolation, depressionen, probleme auf der arbeit (z.b. uniformzwang - stell dir vor du wärst als mann die ganze zeit gezwungen einen knielangen rock zu tragen) usw. usf. natürlich bedeutet das auch, je mehr hilfe und verständnis ein/e transsexuelle/r erhalten, umso besser bzw. "gesünder" kommen sie damit zurecht.

[i]Mir kam es jedenfalls immer so vor, als ob hier jemand ganz bewusst auf "Obermacker" gemacht hat, um auch jeden Anflug von Weiblichkeit im Keim zu ersticken.[/i]
ist in diesem zusammenhang doch logisch, oder? man will auf keinen fall mit dem falschen geschlecht in verbindung gebracht werden und schießt beim "beweis" daß man soundso ist übers ziel hinaus...

~~~~~~~~~~~~~~~
ich hoffe, ich hab mich jetzt net wiederholt weil andere schneller getippt haben als ich....
ich such noch ne url raus... privatseite einer freundin, aber sehr informativ...

alyander
unquiet grave[QUOTE][i]Original geschrieben von TobeMental [/i]
[B]@AniMee

Über die Transsexualität kann ich nicht viel sagen. Aber die Homosexualität sei nicht angeboren oder durch sonst was bedingt (was schließlich viele denken).


Lies dir mal das durch:

[url]http://www.aerzteaktion.de/homo/alfred.htm[/url] [/B][/QUOTE]

Ich halte diese Seite für mehr als bedenklich... Sehr, sehr, konservativ, würde mich nicht wundern, wenn sogar christlich. Habe hier mal ein paar Textstellen der Seite zusammengesucht.
Die 2 gehören zum Thema Aufklärung in der Schule.
[quote]
Diese Isolation des Lustprinzips als Höchstwert und die daraus sich ergebende isolierte Lustproduktion führt dann konsequenterweise über die "Wertfreiheit", "wissenschaftliche" Aufklärung usw. zur tatsächlichen Entwertung der Ehe und Familie als dem bisherigen legitimen Ort menschlicher Sexualität. Es kommt zur Gleichbewertung moralisch und dann auch rechtlich jeder Form von perverser Lustproduktion, Onanie, Homosexualität, Sodomie, Sadismus, Masochismus, von Pornographie bis zur Leichen- und Kinderschändung usw.

Gleichzeitig dient diese Fibel zu Klassenkampfpropaganda, zur Hetze gegen den Wehrwillen und zeigt damit klassisch, dass hinter dieser Art von Sexualaufklärung. die klare Absicht der Zerstörung des christlichen Menschenbildes und die Absicht der Beseitigung der Ehrfurcht vor der Entstehung des Lebens, vor dem werdenden Leben, vor den Erzeugern und Eltern, aber auch vor jeglicher auch berechtigter Autorität und letztlich vor Gott steht.

[/quote]
RücksitzpunkDu hast recht...

Wissenschaftlich verbrämter Fanatismus.
TobeMentalIch finde, mit christlichem Glauben hat das überhaupt nichts zu tun!

Wer weiß das schon, vermutlich sind Homosexuelle tatsächlich infantil und es beruht auf einem persönlichem Defizit. Mit Genetik hat das erst recht nichts zu tun, denn viele homosexuelle Männer fanden später doch ihre Frau für das Leben.
unquiet graveles dir bitte nochmal das zweite zitat durch. dort wird eindeutig christliches gedankengut propagiert und das im engen zusammenhang mit wissenschaft und medizin gestellt; die wissenschaftliche aussage auf dem glauben sogar aufgebaut.
und medizinische publikationen, die von glaubensgrundsätzen geprägt sind, egal von welchem glauben, sind kein ernsthaftes argument, was man in einer diskussion aufführen sollte.

desweiteren werden onanie und homosexualität, genauso wie sadismus und masochismus und pornographie mit sodomie, nekrophilie und pädophilie in einem atemzug genannt. dies zeugt von unsachlichkeit. denn im gegensatzt zur sodomie und nekro- und pädophilie wird bei den anderen sexualspielarten auf freiwilliger basis beider sexualpartner verkehrt. außnahmen sind vergewaltigungen, aber die gibt es auch oder hauptsächlich im heterosexuellen verkehr. was ich sagen will, ist, dass bei onanie, homosexualität, (geregeltem) sadomachismus und legaler pornographie niemand gegen seinen willen zu schaden kommt und dass es da doch egal ist wer was macht.

und auch wenn homosexualität eine 'geistige behinderung' ist, was ist so schlimm daran? es kommt niemand zu schaden, und homosexuelle selber haben, normalerweise, auch keine probleme damit. die probleme werden ihnen durch die gesellschaft erst bereitet. und wieso homosexualität heilen, wenn homosexuelle gar nicht geheilt werden wollen? das menschsein schränkt sie auch nicht ein.
unquiet gravezum thema möchte ich hier 2 songtexte anna-varney cantodeas einfügen.


[quote]
Drama der Geschlechtslosigkeit

Bin weder Mann, noch bin ich Frau,
bin irgendwo zwischendrin.
Weiß nicht, wohin ich gehöre,
weiß nicht, was ich bin...
Traurigkeit erfüllt meine Seele
in jedem einzelnen Augenblick,
was vor mir liegt, kann ich nicht sehen,
doch ich weiß, es gibt kein Zurück...
Bin wie zwölf Seelen, die begraben sind
in einem sich bewegenden Fleisch.
Zwölf grundverschiedenen Hälften,
zu deren Kombination es wohl niemals reicht...


Anima I

The Woman I am no mirror can see,
My breast are still small and my voice is so deep.
The Woman I am unable (she cannot) feel love,
I wish to cut my genitals and feed them to the dogs.
The woman I am prepared to receive the pain.
The needles shall burn only the ugly remains.
Suppression is impossible, I must live it out,
My true self is female how could I ever doubt...
[/quote]
Alyander[QUOTE][i]Original geschrieben von TobeMental [/i]
[B]Ich finde, mit christlichem Glauben hat das überhaupt nichts zu tun!

Wer weiß das schon, vermutlich sind Homosexuelle tatsächlich infantil und es beruht auf einem persönlichem Defizit. Mit Genetik hat das erst recht nichts zu tun, denn viele homosexuelle Männer fanden später doch ihre Frau für das Leben. [/B][/QUOTE]

tobemental, du benutzt immer viele fremdwörter und ich schätze dich als gesprächspartner... aber momentan muß ich mich sehr beherrschen, ob dieses postings nicht ausfallend zu werden *zähneknirsch*... ich finde es ziemlich erschreckend und auch enttäuschend... aber es beweist wohl daß der gebrauch von fremdwörtern nichts über lebenserfahrung, "emotionale intelligenz" etc. aussagt... :(

ich will nicht, daß dies hier vom ursprünglichen thema abkommt und zu einer diskussion über homosexualität wird... es soll hier nach wie vor um transsexualität gehen...

daher möchte ich nur zwei dinge sagen:
1) es ist seltsam, daß gerade das, was "nicht norm" ist, als infantil klassifiziert wird... obwohl doch gerade s/m und homosexualität durch die begleitumstände oft so viel mehr sensibilität und verantwortung erfordern als "der übliche heten-sex"...
2) klar... viele schwule sind an einer frau fürs leben wieder "gesund" geworden und alles ist gut...
und viele ehemänner haben frau und kind und entdecken dann den mann fürs leben!

so, und nun halt ich aus gutem grund die klappe zu dem thema... und kopiere lieber was zur transsexualität. siehe nächstes posting.
Alyanderhm... sina hat copyschutz auf ihren text, deswegen nur der direkte link dahin:

[url]http://www.muenchen-ist.net/bar/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=2[/url]

darin beantwortet sie eine handvoll der häufigsten fragen in kürze...

aly

p.s. an unguiet grave:
ja, anna-varney dürfte wohl der bekannteste (vielleicht gar einzige? kenne zumindest keinen weiteren...) fall von transsexualität in der schwarzen (musik-)szene sein... schön, hier zitate davon zu sehen...
wobei a.-v. ein sonderfall ist: sie möchte sich nicht operieren lassen, weil sie es als ihre "aufgabe" in diesem leben (sie glaubt an reinkarnation) sieht, damit zurechtzukommen, wie es ist...

daraus darf man aber keinesfalls die voreilige und egoistische schlußfolgerung ziehen, es "wäre gar nicht so schlimm" und alle anderen ts müßten nun auch ohne op auskommen, "weil das ja ginge"... ob sie diesen schritt unternehmen wollen ist [b]deren[/] entscheidung...!
TobeMentalWenn ich über Homosexualität rede, dann rede ich darüber. So, basta. *mit der faust auf den tisch* ;)

Fremdwörter sind zu fachlich, emotional tot, etc. Wenn ich wüsste, wie Transsexuelle denken, so würde ich dies hier niederschreiben. Es war ja auch nur eine kleine Reply zu der Aussage von anderen. :)

Ehrlich gesagt wäre es mir auch zu anstrengend, ein solches Thema zu besprechen.


Wenn ein weiterer Beitrag über Homosexualität fällt, wird aus dem Forum gekickt. Ich bin der Erste. [img]http://www.boardy.de/images/smilies/clown.gif[/img]
MahsheedHm ...

Es wird erwartet,
dass ganz sachte und behutsam
mit der Thematik umgegangen wird ...

Aber ich vermisse ein wenig,
dass auch behutsam
mit den Gedanken derer umgegangen wird,
die einfach nicht wissen,
was es heißt,
transsexuell zu sein.

Überlegungen sind Überlegungen ...
nichts weiter und sicherlich nichts
mit bösgelauntem Hintergrund ...

Wenn sie gleich in ihrem Ansatz
so harrsch kritisiert und
die Ermangelung ihrer Intelligenz angezweifelt wird,
kann das doch nur dazu führen,

dass sich keiner mehr Überlegungen
zu formulieren getraut ...

und

dass die Kluft zwischen
denen, die wissen, und mitteilen [I]könnten[/I]
und
denen, die gern wissen würden,

immer eine tabuisierte
bleibt ...

Ist das nötig?

Wir sind alle Menschen
wie auch immer sexuell oder geschlechtlich geartet ...

Mit etwas Engagement
kann vom Wissenden verständlich erklärt
und
vom Zuhörenden verstanden werden ...

Das Argument,
dass nur der verstehen kann,
der so ist,
halte ich für überheblich ...

Klar,
kann jeder Mensch am ehesten
und
vielleicht nur sich selbst verstehen,

aber diesen Rahmen meint auch keiner ...

Die zitierten Texte von A. V.
zum Beispiel
können sehr viel mitteilen und auch helfen ...

Sie geben einfach gern ...

Das finde ich schön ...
MahsheedZudem wurde geäußert,
dass in einigen Menschen
der Gedanke der Tanssexualität existiert,
ja vielleicht noch schlummert ...

Wie aber kann man wissen,
wer man ist
und was man vielleicht möchte,

wenn darüber nie eindeutig gesprochen wird ...

Mich würde sehr interessieren,
inwiefern eigene Gedanken in dieser Hinsicht
denen von Transsexuellen gleichen ...

Was genau sie denn als Kind empfunden haben
in welcher Situation ...

Sofern es den Rahmen des Privaten
nicht hin zum Unerträglichen
für die Erzählenden spränge,
natürlich ...

Ich denke,
dass wir Menschen uns ähnlicher sind,
als wir glauben ...

Und das unabhängig von

Wohnort,
Geschlecht
Wesenheit
Prägung ...

Wir sind alle individuell verschieden,
und doch sehr gleich ...

Das ist mir wichtig zu betonen.

Über Transsexuelle wird immer so gesprochen,
als müsste es sich bei ihnen
um Außerirdische handeln ...

Sexualität

in Neigung oder Ausführung
ist doch nur eine der Fassetten dessen,
was ein Individuum individuell macht:

Aber

nicht weniger und nicht mehr
individuell
als andere Individuen.
AniMee[QUOTE][i]Original geschrieben von TobeMental [/i]
[B]Wenn ich über Homosexualität rede, dann rede ich darüber. So, basta. *mit der faust auf den tisch* ;)

[/B][/QUOTE]

nein.. dafür gibt es diesen thread:[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=524[/url]

also bitte versuche das nicht zum hauptgesprächsthema werden zu lassen!
TobeMentalWenn ich solche unernste Aussagen mache, so meine ich es auch so. :D

Keine Angst...
Alyandernatürlich muß das thema behutsam behandelt werden...

der tatsächliche "streitpunkt" drehte sich allerdings um homosexualität, nicht um transsexualität. daß man von letzterem noch nicht viel weiß bzw. gerne wissen würde, aber unsicher ist - kann ich mir vorstellen und daher habe ich mich nach kräften bemüht, fragen zu beantworten und das werde ich auch weiterhin gerne tun...

bei homosexualität allerdings fällt es mir - in anbetracht der heutigen gesellschaft - zugegeben sehr schwer, diesen "unwissenheitsbonus" gleichermaßen zuzugestehen!!
ich erwarte ein BISSCHEN mehr vernunft... ein BISSCHEN mehr sensibilität... und bemühe mich wirklich, angesichts des immer wiederkehrenden irrsinns, der in diesem zusammenhang geäußert wird, ruhig und höflich zu bleiben... *finger in tischplatte krall* aber es gibt eben meinungen und denkansätze, die man zwar äußern kann, wo ich dann aber auch klipp und klar sage: das ist sowohl wissenschaftlich als auch psychologisch UND nach "erfahrungen in der praxis" müll!

erschwert wird es auch, da ich mich auch im rahmen meiner eigenen entwicklung sehr intensiv mit dem themenbereich beschäftigt habe, beschäftigen mußte und daher sicherlich ge- bzw. betroffener, emotionaler reagiere als andere. eben aus diesem grunde habe ich mich dann auch - zumindest zum thema homosexualität/tobemental's posting - zurückgezogen und bewußt 'nen cut gemacht... da zu hohe emotionalität und wut (jawoll, wut! frust, enttäuschung und wut!) der diskussion NICHT förderlich wären... also ziehe ich mich lieber vorher selbst aus dem verkehr.

was ich jetzt von tobemental's intelligenz halte, gehört wenn dann in eine pn *zwinker*
allerdings wollte ich tatsächlich aussagen, daß eine theoretische oder literarische bewandertheit eben [b]nicht[/b] davor schützt, vorurteilen oder irrtümern aufzuliegen oder schlicht unsensibel zu sein... eben der unterschied zwischen theoretischer und emotionaler intelligenz... oder zwischen büchern und erfahrung... oder zwischen wissen und tatsächlicher toleranz... das bezieht sich nicht nur auf eine person, sondern das ist fast schon 'ne binsenweisheit, die sicher in manchen bereichen auch auf mich zutrifft!

so... nu hab ich etwas den faden verloren, also hier wieder 'nen cut...

see you later
alyander
AniMeeich tippe dieses posting hier offline und ich hoffe ich schreibe jetzt nicht,was in der zeit schon onlie gepostet wurde..
ud ich hoffe ich schreibe auch nichts, was in alyanders link gesagt wird bzw stelle fragen die dort beantwortet werden.
wenn ja, dann tut es mir leid.

@tobemental: du sagtest das du überhaupt nichts über das thema weißt.. wie kannst du dann glauben es läge an einem psychischen affekt? woher willst du das wissen, wenn du doch gar nichts über dieses thema weißt?
wenn du nichts über die gedanken und empfindungen dieser menschen weißt, wie kannst du dann über die möglichen gründe für ihre ts urteilen?

und.. ich finde es schade das es dir zu anstrengend ist dieses thema zu besprechen.. sehr schade.

[QUOTE]Aber ich vermisse ein wenig,dass auch behutsam
mit den Gedanken derer umgegangen wird,
die einfach nicht wissen,
was es heißt,
transsexuell zu sein.
[/QUOTE] ich denke dieser thread ist dazu da zu lernen und damit die, die kaum etwas oder nichts über diese thematik wissen mehr erfahren und vielleicht verstehen können.
aber ich denke wenn gesagt wird das es an einem psychischen affekt liegen könnte, so klingt das in meinen ohren, als würden diese menschen als psychisch krankhaft abgestempelt.. als verrückt oder so.
aber ich denke sie sind einfach nur anders,so wie viele von uns anders sind.. aber viele sind nach innen hin anders und sicher nicht alle tragen ihre empfindungen nach außen.
und ich denke diese wortwahl war vllt ein weng verletztend..
auch wenn es sicher die absicht von niemandem war andere zu verletzen.

was ich hier aufstelle sind quasi vermutungen und es muss dann von anderen gesagt werden, ob ich mit diesen richtig liege.. denn ich weiß es nicht.
ich äußere meine meinung, obwohl ich befürchte falsch zu liegen und damit kritik einzufangen..
denn ich denke nur so kann man was voneinander lernen: kritik verteilen und empfangen.. seine gedanken äußern, aber dann auch mit negativen meinungen leben können.

[QUOTE]

Das Argument,
dass nur der verstehen kann,
der so ist,
halte ich für überheblich ...
[/QUOTE]

ich glaube nicht das das irgendwer meinte.. zumindest ich nicht.. man kann nur verstehen, wenn man sich mit der thematik beschäftigt und das auch, wenn es einem alles sehr fremd erscheinen mag..
danach kann man diese gedanken vielleicht trotzdem nicht [i]verstehen[/i], aber man weiß, welche gedanken da sind und kann so behutsam damit umgehen und hat keine falsche meinung.

und ich denke das thema ts ist noch absolutes tabu.. allgemein. ich meine übr homosexualität wird oft öffentlich geredet und sie ist schon ganz gut akzeptiert worden bei vielen, aber ich denke das ist bei der ts anders..
ich denke, wenn man einem menschen sagt man kommt mit seinem geschlecht nicht klar, so wird man oft als krank oder pervers abgestempelt.
das unwissen, das fremde wird argwöhnich betrachtet und wegen seiner fremdartigkeit als krank betrachtet.
ich merke das zwar viele sich mit homosexualitt auskennen, kaum einer aber mit ts..
das ist immer noch ein tabuthema, oder wie seht ihr das?

etwas das mich gewundert hat, als ich darüber nachdachte:
soweit ich weiß ist es schon länger erlaubt sich umoperieren zu lassen, aber die homo- ehe zb ist noch nicht sonderlich lange gesetzlich..
wie kommt es also das dies so"früh" erlaubt war? (obwohl es doch auch sicher nicht wenige gegner des ganze gab)

es würde mich auch interessieren, inwiefern meine gedanken teils denen der ts gleichen.. was sie in ihrer kindheit gedacht und gefühlt habem.. ob sie einen grund dafür wissen, warum sie so sind.. oder einfach, was es bedeutet zu denken man sei im falschen körper..
ich denke man könnte noch sehr viel lernen..

der gedanke das einem mit therapeuten so etwas passieren kann ist abschreckend.. ich meine.. sie sind doch die menschen die uns verstehen sollten und dann ist es möglich das einem nicht geglaubt wird, weil von diesen noch nie homosexuelle transsexuelle gesehen wurden..
ich meine wird die glaubwürdigkeit jetzt auch noch an hetero/-homosexualität festgemacht?
manchmal denke ich manche menschen leben in der steinzeit..
therapeuten, die einen verstehen sollten und den weg, den man zu seelenfrieden braucht, unterstützen sollten können einem steine in den weg legen..
eine grausige vorstellung :(

und das, was aly sagte brachte mich sehr zum nachdenken.. es ist hart zu sagen das sie abscheu vor ihrem geschlecht haben.. aber so, wie sie es erklärte müssen sie es wirklich haben..
ich hatte es so formuliert, da ich dachte es könnte verletztend wirken, die worte so zu wählen..
aber die "härte" scheint angebracht zu sein und ist vielleicht noch nicht mal genug ausdruck dessen, was sie empfinden.

[QUOTE]nehmen wir das beispiel eines mädchens, das (durch mißbrauch) frauen (einschließlich sich selbst als durchweg schwach und gequält empfindet. es kann sich daher wünschen, lieber ein mann zu sein, oder versuchen als solcher aufzutreten und anders behandelt zu werden. deswegen ist es aber nicht gleich transsexuell!! [/QUOTE]

ich hätte wohl bis heute gesagt sie sei ts.. aber ist sie es vllt nicht, da sie nur durch erlebnisse das andere geschlecht annehmen möchte..
ich meine.. das sie im eigentlichen sinne ihren körper nicht hasst und den wunsch nur hat, um dem starken ggeschecht anzugehören und sich nicht mehr schwach zu fühlen?
sollte man das nicht als ts bezeichnen? auch wenn dieser wunsch tief im inneren vorhanden ist?
oder sollte man da einen unterschied in den beweggründen machen?

[QUOTE] allerdings kann es natürlich lange dauern, bis sie für das "etwas" einen namen gefunden haben und das alles logisch verstehen und einordnen können... [/QUOTE]

und manche können es vllt nie wirklich, wenn das thema weiter so totgeschwiegen wird.. und von dem erkennen hin zum akzeptieren (insofern das möglich ist) ist es trotzdem noch weit denke ich.
naja.. akzeptieren ist dumm formuliert.. ich meine eher bis man damit zurecht kommt.. auch dumm irgendwie.. ich denke es ist fast nicht zu akzeptieren, hm?
wenn man sich so fremd fühlt und abscheu vor sich selbst hat, wie soll man sich dann selbst akzeptieren?

nachdenklich, Ani

ps: ich entschuldige außerdem mögliche verwirrte und schwerverständliche dinge.. manchmal ist es schwer seine gedanken richtig zu ordnen und verständlich rüberzubringen *seufz*
Alyandersorry... diesmal nur ganz kurz reingehüpft:

[QUOTE][i]Original geschrieben von AniMee [/i]
[B]oder sollte man da einen unterschied in den beweggründen machen?[/B][/QUOTE]

ja... unbedingt...

was manchmal oberflächlich nach transsexualität ausschaut, kann in wirklichkeit eine verdrängung oder eine andere form der identitätsstörung sein... deswegen gibt es ja diese ganzen tests und pflichtmäßigen psycho-sitzungen... um eben zu verhindern daß jemand die falsche entscheidung fürs leben trifft, weil die eigentlichen probleme woanders liegen...
MahsheedAch Aly,

dich interessiert das Thema doch total,
warum solltest du dich da jetzt raushalten ...

Wegen meiner Worte?
Ich hab etwas gesagt,
du hast es gelesen,

Geantwortet,
dass du aus diesem und jenen Grunde
so und so reagierst.

Bist dir dessen bewusst,
kontrollierst dich sowieso ...

Warum solltest du dich also fernhalten,
ist doch alles nur menschlich ...

Wäre jedenfalls schade,
deine Beiträge haben mir gut gefallen.


Freundliche Grüße
von Mahsheed
AniMeealy meinte sie hält sich aus dem thema homosexualität raus.. aus dem anderen nicht ;)
AniMeemir ging eben noch ein gedanke durch den kopf, der wieder indirekt das thema homosexualität behandelt.. aber ich hoffe ihr könnt verstehen, warum ich ihn hierher schreibe..
so in der art ist das auch in dem thread über homosexualität niedergeschrieben, also nicht wundern ;)

ich habe mich gerade gefragt, ob es gerade in der lesbenszene auch viele ts gibt.. ich meine man sieht oft männlichere frauen, denen es gefällt so auszusehen zusammen mit ihren femininen freundinnen.. manche suchen richtig danach.. quasi wieder eine aufteilung in männchen und weibchen.
und ich frage mich, ob viele diese maskulinen frauen auch ts sind.. ich meine viele kleiden sich bewusst so, schneiden sich die haare kurz und frisieren sie teils, wie männer..
ist das einfach nur dazu, um dem rollenbild gerecht zu werden? es gibt die "starke" und die "schwache"? oder steckt bei den meisten wirklich der wunsch dahinter eigentlich männlich zu sein? (was ich mir wiederum kaum vorstellen kann irgendwie..)
ich hoffe das hat jetzt nicht zu sehr zum thema hs gehört und aly du schreibst eventuell auch deine meinung dazu (war bisher immer sehr interessant..) oder einfach allgemein ihr alle..
weil da bei mr zzt wirklich ein großes [b]?[/b] steht..

Ani
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von AniMee [/i]
[B]
ich habe mich gerade gefragt, ob es gerade in der lesbenszene auch viele ts gibt.. ich meine man sieht oft männlichere frauen, denen es gefällt so auszusehen zusammen mit ihren femininen freundinnen.. manche suchen richtig danach.. quasi wieder eine aufteilung in männchen und weibchen.
und ich frage mich, ob viele diese maskulinen frauen auch ts sind.. ich meine viele kleiden sich bewusst so, schneiden sich die haare kurz und frisieren sie teils, wie männer..
Ani [/B][/QUOTE]

Teils-teils, denke ich. Die Lesben, die ich kenne sind sehr "überzeugte Frauen". Sie sind so sehr Frau, daß sie Auch Manns genug sind. Hört sich verwirrend an. Also sie vertreten die Meinung, daß sie keine Männer brauchen, und auch Männern nicht gefallen müssen (daher wohl das unweibliche Äußere). Das ist bei manchen richtiger "Männerhass". Dann kann man wohl kaum annehmen, sie wären selber gerne Männer. Andererseits, ist das Bedürfnis groß, zu beweisen, ohne Männer zurechtzukommen, genauso gut zu sein, wie ein Mann, so kräftig, so technisch bewandert, auch wenn es klischeehaft ist, all das, was man Männern so zuschreibt. In der Hinsicht, sind sie schon wieder fast wie Männer. Ist echt verwirrend.
AniMeedas wiederspricht sich für mich komplett: sie hassen teiweise die männer, aber möchten doch so stark sein, wie sie und du sagtest sie sind quasi so.. werden sie dann nicht fast selbst zu ihrem hassbild?
das klingt arg wiedersprüchlich.

ich denke nicht das man den grund anführen könnte mit dem "wir müssen männern nicht gefallen, also brauchen wir nicht weiblich zu sein".. sie müssen sich selbst gefallen und meinst du frauen wirken nur weiblich, weil sie männern gefallen müssen? sicher tun sie das auch deshalb.. aber man muss sich doch auch selbst gefallen, man tut das alles doch nicht bloß für das andere geschlecht.. seiner freundin will man ja auch wiederumgefallen und eben, wie gesagt, sich selbst..
meine frage bleibt also quasi unbeantwortet.. denn ich kann mir wirklich nicht vorstellen das der anteils ts lesbischer frauen so hoch liegt... und die gepostete erklärung ist sehr wiedersprüchich irgendwie..
*schulterzuck* ich weiß es wirklich nicht.

und: ich hoffe das thema driftet jetzt nicht zu sehr in richtung homosexualität ab.. ich dachte es sei besser das in diesen thread zu schreiben, als in den über homosexualität.. da es ja irgendwie immer noch um ts geht.

Ani
Alyander*arrgh...*

es juckt mich wieder furchtbar in den fingern :D (ich liebe diese themen und ich liebe es vorträge zu halten... merkt man das? :rolleyes:.) - aber üch bün grad zu besuch... ich meld mich später dazu...

*AniMee nochmal ganz doll lob für die eröffnung des threads*

gruß
alyander
AniMeedas merkt man eindeutig denke ich :)
und es ist schön mitzulesen und neues zu erfahren :)
danke also für jedes posting.. danke.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von AniMee [/i]
[B]das wiederspricht sich für mich komplett: sie hassen teiweise die männer, aber möchten doch so stark sein, wie sie und du sagtest sie sind quasi so.. werden sie dann nicht fast selbst zu ihrem hassbild?
das klingt arg wiedersprüchlich.
Ani [/B][/QUOTE]

Ja klar ist es wiedersprüchlich. Ich verstehs ja auch nicht, obwohl ich schon mit mehreren lesbischen Frauen darüber gesprochen hab. UNd was das outfit angeht, da hast du recht. Man richtet sich ja in erster linie nach dem eigenen Geschmack. Aber wie kommt es,d as so viele lesbische Frauen diesen Geschmack haben?

Ich kenne allerdings auch keinen Fall einer Frau, die Mann wurde. Nur andersrum.
unquiet grave[QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i]
[B]

UNd was das outfit angeht, da hast du recht. Man richtet sich ja in erster linie nach dem eigenen Geschmack. Aber wie kommt es,d as so viele lesbische Frauen diesen Geschmack haben?

[/B][/QUOTE]

meiner meinung nach, weil sie sehr ähnlich fühlen und denken. warum haben viele gothics den selben geschmack? - gleicher grund.
TheTurningPointAniMee schrieb[QUOTE][B]werden sie dann nicht fast selbst zu ihrem hassbild?[/B][/QUOTE]Haß ohne den Versuch, die Situation des Anderen nachzuvollziehen, führt meist dazu. Das sieht man z.B. auch in der Politik.

TP
Alyanderum nochmal auf eine frühere frage von animee einzugehen...

ich glaube nicht daß es in der schwulen- bzw. lesbenszene mehr transsexuelle gibt als anderswo. das ist ähnlich wie mit der behauptung, in der goth-szene gäbe es mehr satanisten als anderswo...

ich denke was man [b]nicht verwechseln[/b] darf ist:
a) der wunsch nach bestimmten [i]eigenschaften[/i] des anderen geschlechts (auch bezogen auf: so anerkannt sein wie / so stark sein wie / so respektiert sein wie / ... )
und
b) der wunsch dieses geschlecht zu [i]sein[/i], auch biologisch!
AniMeeich habe gestern eine senudng im fernsehen gesehen, nach der ich mich wieder ein paar dinge fragte..
vermutlich sind die antworten logisch, aber ich denke das ist ein äußerst kompliziertes thema.. und wer weiß, vielleicht irre ich mich ja..

ich frage mich.. angenommen man lässt sich umoperieren, nimmt hormone und ist schon von äußeren her ganz das "andere" geschlecht.. und vom inneren her war man es ja schon früher.. aber.. naja.. fühlt man sich dann trotzdem noch ein wenig, irgendwo im inneren als das geschlecht das man früher mal war? kann dieses gefühl je ganz verschwinden?
oder wird davon immer eine spur in einem bleiben?

ich würde sagen zumindest ein klein wenig, ja.. vielleicht irre ich mich ja aber auch.. wer weiß. *schulterzuck*
was meint ihr?

Ani
Alyanderaus deiner überlegung geht schon logisch hervor, wie sie sich widerlegen läßt:

wenn man von anfang an wußte, man IST nicht das geborene, sondern das [b]andere [/b]geschlecht, und [b]fühlt[/b] sich so - dann kann das gefühl auch nicht "bleiben", da es nie WIRKLICH DA war...

was aber sehr wohl bleibt - und das meintest du wahrscheinlich auch? liegt wohl nur an der formulierung... - das sind natürlich die [b]erfahrungen[/b], die man im anderen geschlecht machte, machen mußte. vielleicht sogar manche verhaltensweisen, die man antrainiert bekam. die [b]erinnerungen[/b], die BLEIBEN.

soweit meine bescheidene meinung.

aly
iluminaDas kann ich nur bestätigen.

Eine sehr liebe Freundin von mir ist - rein biologisch gesehen - ein Mann. Ich hab sie als Frau kennengelernt, danach hat sie es wieder eine Zeit lang als Mann versucht (LKW-Fahrer!:eek: ). In der Zeit als Mann war sie absolut ungenießbar! Total unausgeglichen und unzufrieden.

Nun hat sie ihren Weg festgelegt, die Brust OP ist schon durch, Namensänderung auch, der "Rest" soll demnächst noch "umgebaut" werden.

... und die Süße hat nicht wirklich die Statur einer zierlichen Elfe und ist somit auch ein klein wenig auffälliger. Es gibt leider zu viele Menschen, die alles an Äußerlichkeiten festmachen und sich mit Freuden die Mäuler über andere zerreißen! ... dabei haben gerade die größten Lästermäuler genug Sch*** vor der eigenen Tür!!!

Aber sie hat einen liebevollen Mann, der sie so akzeptiert, wie sie ist.

Sie wird wohl auch niemals komplett ihr vorheriges Leben löschen oder vergessen können. Man kann ein Hirn halt nun mal nicht wie eine Festplatte löschen - alles neu formatieren!

Liebe Grüße,

ilumina
Alyanderwobei es mich jedesmal freut, wenn ich höre/lese, daß partner/innen BLEIBEN... eine solche umwandlung ist ja für beide eine anstrengende, langwierige und vor allem [b]umfassende[/b] umstellung, und wie schon mal gesagt, genügend ehen/beziehungen gehen dabei auseinander... es ist halt was anderes, als wenn der/die partner/in nur den wohnort, job oder die zukunfstperspektive ändert...
leithanashalom,

ich hoffe dieser threat ist nicht tot... ist halt dumm das ich zur zeit keinen netzzugang hab... anyway....
also... hm.. wie soll ich anfangen.... erstmal grüsse an Alyander (herzlichen Glückwunsch für deinen neuen dj-job im Shadows)...
Hmhm... also... ich bin selbst betroffen und gehe gerade einen steinigen Weg, der von diversen psychologischen Rückschlägen gekennzeichnet ist. Um das ganze mal nen bissel näher zu erläutern, erzähle ich etwas über meinen bisherigen Erfahrungen und sorry, wenn ich den bisher eingeschlagenen Weg der Diskussion verlasse, aber das war mir alles bisher zu „theoretisch“...
Geboren wurde ich als Junge in der dunklen Jahreszeit des Jahres 1974.... na ja... jetzt hab ich nur ein kleines, grosses Problem... wie soll ich es sagen... ich habe so gut wie keine Erinnerungen an meine jungen Jahre. Ich weiss, das klingt komisch, aber wenn ich versuche mich an Ereignisse oder so zu erinnern, ist es, abgesehen von Erinnerungsfragmente, sehr neblig. Aber gerade diese Fragmente haben‘s in sich, es sind keine erfreulichen Erinnerungen, meist von Ausgestossen sein, nicht geliebt zu werden und eine grosse Verzeifelung wegen der Rolle die ich spielen muss(te). Wie ich heute weiss ist das eine Folge eines jahrelangen Verdrängungsprozesses. Es war halt leichter ein Problem zu verdrängen und zu versuchen diese Rolle zu spielen, als sich mit dem Problem zu beschäftigen. Und überhaupt, wie hätte ich mich damals mit dem Problem beschäftigen sollen, wenn ich noch nicht mal nen Namen dafür hatte, geschweige denn wirklich wusste was wirklich los war. Weder mit meinen Eltern konnte ich nicht darüber reden, noch mit einem Lehrer, geschweige denn mit Freunden (wenn ich mal welche hatte). So kam es halt das ich unbewusst „versuchte“ meine Rolle so gut wie möglich zu spielen, wobei dieses Spiel in heutiger Sicht nen bissel „bizzar“ ist, da ich für die „Jungs“ immer zu weich, zu schwach, zu weiblich war. Und für die „Mädchen“ in meiner Umgebung war ich halt genauso, nur umgekehrt, klein, sensibel, sehr weiblich, nur ists ein Kerl. Konfusion pur... Nur gingen beide „Gruppen“ verschieden mit der Konfusion um, die „Jungs“ reagierten mit psychischer und physicher Gewalt, die sich wie ein roter Faden durch meine gesammte Schulzeit und Jugend zog , wärend bei die Mädchen teils mit „nichtbeachtung“ reagierten. Nichtbeachtung klingt jetzt nen bissel zu hart, es war viel mehr das es den meisten „egal“ war, aber einige wenige doch irgendwie etwas „merkten“. Aber wie gesagt sind meine Erinnerungen eher blass, da keine grosse Gefahr von denen ausging..... Hm... Um dem Ganzen also zu entfliehen baute ich mir eine eigene kleine Lebensblase auf, die es mir ermöglichte irgendwie zu überleben. Und in diese Blase ließ ich so gut wie keinen Menschen.
Dann irgendwann kam ein Zeitpunkt, wo dieses ganze „Problem“ auch noch einen körperlichen Aspekt bekam, die Pubertät, wo sich der Körper veränderte und ich mit den Veränderungen absolut nicht zufrieden war. Die stimme wurde tiefer (ich würde mal sagen, da ich nebenbei noch starke Raucherin bin, könnte ich in einer Black Metal Band singen), beginnender Bartwuchs, der für mich heut mit ein Grund ist, der mir ein „halbwegs Erträgliches“ leben verwehrt. Denn sein wir mal Ehrlich. Stellt euch eine Frau vor, die eine sehr tiefe Stimme hat und dann noch der Bartschatten unter dickem Make Up hervorschimmert.... horrible.... Der ganze Körper war(ist) ein einziges.... unförmig, eklig behaart und so, so das ich mit den Jahren lernte, wenn ich in den Spiegel schaute, direkt in meine Augen zu schauen. Da war‘s halt kein Wunder das sowohl die geschlechtliche Identifikation, als auch das eigene Selbstvertrauen auf der Strecke blieb...... Urghs.... nu tun mir aber die Finger weh... ich glaub ich werd später mal weiter texten....
se ya
leithana
Ryoko777Sooo,....
um das thema hier mal wieder aufleben zu lassen melde ich mich nun auch mal zu wort.

Also ich bin eine TS genau wie meine Vorrednerin/schreiberin.

In vielen Punkten erging es mir genau wie ihr...
Stress mit den Jungs in der Schule damals.Ich habe insgesammt
4 verschiedene schulen besucht und auf allen war es das selbe.
ich hoffte jedesmal am ersten tag,dass es auf dieser Schule anders sein würde....naja.
Irgendwie schienen meine mitschüler schon immer etwas merkwürdiges an oder in mir gesehen zu haben.vielleicht war es meine
ruhige ,sensible,eher weiche art.meine art mich zu bewegen....

ich habe schon immer gespührt,das ich irgendwie anders bin als all die andren menschen in meinem umfeld.
"klar,"sagt ihr vielleicht "jeder mensch ist einzigartig usw" ,aber
mir kamm es eher vor als wäre ich eine art alien.durch einen doofen zufall auf diesem planeten gestrandet.

Dazu kamm noch mein damaliger mangel an selbstbewusstsein,an dem mitunter auch mein erzeuger schuld war.er wollte immer einen richtigen vorzeigesohn haben.und genau das konnte ich halt nie sein.vielleicht sollte ich noch erwähnen,das er araber ist und durch seine erziehung und die generellen einflüsse seiner kultur sowieso schon ein sehr krasses
bild davon hatte wie SEIN sohn zu sein hat.ich konnte seinen ansprüchen in dem punkt nie gerecht werden.ich war in seinen augen immer "zu weich",weinte viel zu schnell,male oder las lieber als mit den anderen jungs fussball oda ähnliches zu spielen.

damals konnte ich meine gefühle noch nicht wirklich in worte fassen,....ich merkte nur das ich anders war.das ich anscheinend so wie ich war nicht in die welt aller anderen passte...

irgendwann kamm der tag an dem meine mutter,meine beiden geschwister und ich dann vor meinem vater flohen,da er in den jahren davor immer agressiver ,jähzorniger und gewalttätiger geworden war.
ich war nicht das was er sich vorstellte,also versuchte er es mir einzuprügeln,....übrigengs genau wie gute leitungen in der schule.
aber ich habe irgendwann angefangen in meiner eigenen kleinen traumwelt zu leben,...dort konnte ich ICH sein,...wenigstens etwas und nur mit mir allein.
mir fiel es schwer mich auf die schule zu konzentrieren,in dem gleichen mass in dem ich langsam den kontakt zu meiner familie verlor.ich zog mich immer mehr in mich selbst zurück.igelte mich ein.als ich in die pubertät kamm bekamm ich langsam eine ahnung davon was mit mir nun nicht stimmen könnte,....ich zog des öfteren heimlich die sachen einer mitbewohnerin meiner mutter an,....und merkte,das ich mich plötzlich total wohl fühlte...

ich versuchte es allerdings immer wieder zu verdrängen,weil
das ist ja "krank,pervers,verhaltensgesört,undwasweissichnochalles".
die prägungen durch meine aussenwelt,was diesen punkt betrifft machten mir sehr lange schwer zu schaffen.aber ich tat es immer wieder,...es wurde teil meiner kleinen traumwelt.
*schmunzel*ich weiss noch als ich 14 war habe ich mir von meinem erspartem ein billiges sommerkleid gekauft,das ich von da an immer heimlich trug,....meine zimmertür war in dieser zeit eigentlich so gut wie immer zu und abgeschlossen...die kluft zwischen mir und meiner familie wurde immer grösser...ich konnte mich einfach nicht auf wirklich auf meine aussenwelt einlassen,von der ich mein leben lang nur ablehnung,spott,schmerzen usw. erfahren hatte.
naja,...damals dachte ich ich sei einfach pervers oder sonstwas und schämte mich dafür.schämte mich dafür nicht in diese welt zu passen.kurz darauf so mit 15 bekamm ich meinen ersten richtigen pc,und...........!einen internetzugang!
schnell hatte ich gelernt mich in der anonymen welt des internets zurecht zu finden.zu der zeit wusste ich schon was mit mir los war,ich hatte nur noch kein wort dafür...
auf jeden fall trat ich im internet nur als mädchen auf,entdeckte online-rollenspiele und versank völlig darin.
Es war so ein unbeschreiblich schönes gefühl als das angenommen zu werden als das ich mich fühlte/fühle.

im rahmen der online-rpgs lernte ich auch menschen kennen,zu denen ich online eine sehr tiefe beziehung aufbaute,...verliebte mich sogar in sie,...und sie sich in mich.doch jedesmal kamm der punkt an dem ich den kontakt zu dem mir so liebgewonnen menschen abbrechen musste,...ich versuchte diesen punkt jedes mal so weit wie möglich heraus zu zögern,...erfand die unglaublichsten ausreden warum wir jetzt nicht telefonieren könnten,uns doch mal treffen könnten,......doch in mir schrie es bei jeder dieser lügen :"JAAAH BITTE !ich will dich treffen ich will mit dir reden ich will.....dich wirklich lieben....so wie ich wirklich bin".So wie ich mich ihnen gezeigt hatte als ich selbt,doch ich wusste das es eine lüge war und gleichzeitig doch keine,da ich online mehr ich selbst war als in meinem ganzen bisherigen leben.

und es tat weh,....sehr sehr weh.jedesmal aufs neue .jedesmal kamm der punkt an dem ich den kontakt abbrechen musste.....

ich weiss noch wie oft ich in der badewanne sass oder im bett lag und weinte,.......weinte weil ich äusserlich nicht das war was in mir steckt/e.ich verfluchte meinen körper,vermied es möglichst jedesmal an mir hinab zu sehen,wenn ich mich umzog,badete,....was auch immer.und wenn ich es tat wurde ich jedesmal aufs neue unendlich traurig.

dazu kamm noch das ich wusste das ich diesem geliebten menschen dort draussen,mit meinem plötzlichen kontaktabbruch weh tat,das ich ihn anlog,....und ihm doch nur die wahrheit gesagt/gezeigt hatte,...mein innerstes,MICH.damn....es tut heute noch weh.
aber ich konnte nicht aufhören,es war wie eine sucht,denn dort in der anonymität des netzes konnte ich wieder Ich sein und so versank ich immer weiter in meinem doppelleben...meiner kleinen traumwelt.war online wann immer ich konnte.bis irgendwann die telefonrechnungenm immer höher wurden und meine mutter ab einem bestimmten punkt einfach meinen internetzugang kündigte.

fortsetzung ein antwortfenster weiter ^-^
Ryoko777>Die Fortsetzung<
da war ich plötzlich wieder allein.....
allein mit mir und einer welt in die ich einfach nicht zu passen schien.ich fing an sie zu hassen,aus tiefstem herzen.ich hasste das system,ich hasste den staat,ich hasste die schule....

das war der zeitpunkt in dem meine punkphase begann...ich schmiss die schule,trieb mich nächte lang nur herum,baute mist,
betrank mich.......und hatte schreckliche angst.denn ich sah keine zukunft für mich und mein leben .die menschen um mich herum fanden mich seltsam verspotteten mich mein leben lang.mir war alles egal.ich tat nur noch worauf ich lust hatte.liess es mir am arsch vorbeigehen wie die leute mich ansahen....jedenfalls glaubte ich das damals,redete es mir ein. denn ich versuchte irgendwie männlich rüberzukommen,benahm mich asozial,war rebellisch,kümmerte mich einen dreck um mein aussehen....
ich verbannte sogar meinen teddy aus meinem bett,der mich schon begleitet seit ich 5 jahre alt bin und den ich über alles liebe.
ihm konnte ich meine sorgen erzählen.ich dachte als kind sogar er könne zaubern und flehte ihn an das er mich doch nie erwachsen werden lassen sollte......damn

dann lernte ich meine erste freundin kennen.sie war ein ziemlicher freak ,genau wie ich damals waren wir beide von seelischen schmerzen gebeutelt.sie hatte irgendwann angefangen zu cutten,sich mit feuerzeugen zu verbrennen...
lange bevor wir uns kennenlernten.ich versuchte für sie den kerl zu spielen,versuchte ihr alles zu geben was ich hatte,versuchte ihr zu helfen,rannte mit ihr von einer selbsthilfegruppe und betreutem wohnen zum anderen...vergass darüber fast meine eigenen probleme.naja auf jedenfall ging das kerlfürsiespielen ziemlich in die hose.sex hatten wir nie wirklich....nur schmusen,petting,etc......ich kann mit meinem teil einfach nix anfangen,versuchte es immer aus dem "spiel" zu halten,behielt immer meine slip an...und übernahm irgenwie immer automatisch den weiblichen part...mir war der gedanke zuwider das zu tun,was ich männer in so vielen pornos tuen sach.....nachts auf sat 1 z.b*g

jedenfalls ging diese meine erste beziehung schon nach drei monaten in die brüche ..............und es tat weh.sie war der erste
"echte"mensch auf der welt gewesen ,den ich wirklich geliebt hatte.und ich hasste mich.hasste mich dafür nicht das sein zu können was sie wollte brauchte,wonach sie sich sehnte....in der nacht nach unserer trennung....lag ich in meinem bett und weinte mir die augen aus.hasste wieder die ganze merkwürdige welt,die Ich/die mich nicht verstand...mehr als jemals zuvor und die schmerzen schienem mich von innen zu zerreissen....ich wollte mich selbst am liebsten zerreissen,wie ein verkorkstes gedicht auf einem zerknickten blatt papier.mich in fetzten reissen und über die welt verstreuen.vom wind davongetragen werden...

als ich am nächsten morgen aufwachte fiel mir als erstes das brenne auf meinem linken arm auf....und ich erinnerte mich.

ich hatte einen aus dem ring gebrochenen merzedesstern genommen und mir den arm von oben bis unten mit blutigen worten voll"geschrieben"....die worte sind heute immer noch zu sehen ,sie lauten:*Love Life Gone ? Leben?*
ich war 17 oder 18....

als ich meinen blutigen arm betrachtet achte es plötzlich "Klick" in meinem kopf und ich fing an mein leben wirklich anzupacken.
ich hatte im netz schon früher TS-seiten gefunden,....aber da hatte ich noch versucht zu verdrängen,...wollte nicht realisieren.

ich fing an mich wirklich zu informieren,....fing an zu nachzudenken,...tief tief in mich selbst zu dringen...mir fragen zu stellen und antworten zu finden.KLARE antworten,darüber wer ich bin,was ich bin,was ich will und dann......sammelte ich kraft,
es dauerte tasächlich noch bis ich 21 war,2003 das jahr meines coming outs.
ich hatte wieder angefangen mich in onlinerollenspiele zu flüchten und wieder jemanden kennengelernt...doch diesmal war es anders,denn diesmal offenbarte ich mich ihm als es nicht mehr anders ging.......er ging sofort auf abstand.nach einigen tagen jedoch sprach er mit mir und ich erzählte ihm alles.er konnte es glaube ich nicht wirklich verstehen,aber er machte mir mut und wir gingen mit einem lächeln auseinander....das war der zeitpunkt an´dem ich mich meiner besten freundin offenbarte,...und einen tag später meiner mutter,....dann meinem gesammten freundeskreis.ich wollte nicht mehr nur träumen dürfen zu leben...ich wollte,musste endlich leben,....und ich hatte antworten gefunden.

ab dem tag an irgendwann im frühjahr letzten jahres lebe ich nun schon nur noch als mädchen,mein weg war (und ist ) oft hart und schmerzvoll,aber dank der unterstützung meiner freunde,.....von denen mir nicht viele blieben....habe ich es bis jetzt geschafft.
ich bin seit 9 monaten in der hormontherapie,die sehr gut bei mir anschlägt,...meine haut ist ganz weich geworden,die gesammte körperbehaarung ist total fein oder fast ganz zurück gegangen,meine figur hat sich an den richtigen stellen ausgeformt(trage jetzt schon cup a).Meine Stimme habe ich mittlerweile auch gut auf die reihe bekommen.die ekligen stoppeln im gesicht weglasern lassen (per photolyse,blitzlichttechnik) und bin ausserlich kaum von einem gebürtigen mädchen zu unterscheiden...naja bis auf diese kleinigkeit,die leider ein grosses problem ist,aber mein erstes gutschten für die op(man brauch zwei unabhängige gutachten) habe ich schon in der tasche

und bekomme bald meinen vorläufigen ergänzugsausweis mit meinem neuen namen ,foto etc daruf.

Ich habe das glück gehabt von naturaus schon recht zierlich und androgyn gebaut zu sein,so das die hormone nur noch das ihreige tun mussten.deshalb bleibe ich auch von fiesen anmachen ,schmähungen usw.auf der strasse verschont.ich werde höchstens angegraben,...meisstens von einem teil der südländischen bevölkerung.

ich weiss das viele andere TS in der beziehung nicht so ein glück hatten wie ich und ich bin unendlich dankbar dafür wenigstens von diesem teil des TS-daseins verschont zu bleiben.....natürlich gab es immer wieder verwirrungen auf ämtern etc.wegen meiner erscheinung und meinen papieren...die hat irgendwie nicht übereinstimmen wollen.aber das lässt sich zum glück ändern und ich habe entsprechende schritte schon in die wege geleitet.

ansonsten habe ich mich und mein neues altes ich in vielen formen auspronbiert uns habe bis jetzt nur positives feedback bekommen.war sogar mit typen im bett dies bis zum schluss nicht germerkt haben....

Dazu mal eine frage an die männlichen wesen hier,:
>>Wie würdet ihr reagieren wenn ihr merkt das ihr mit einer TS im bett gelandet seid?<<

so was bleibt mir abschleissend noch zu sagen....*denk*...

Die zeit seit meinem coming out war bis jetzt die allerglücklichste aber auch anstrengendste zeit meines lebens.Endlich Ich und Alive!!!

lieben gruss

Ryoko777

PS:achtet mal bitte nicht auf die ganzen rechtschreib und kommafehler,...ihr müsst wissen ich war heute die ganze nacht wach und halte mich hier gerade noch so mit einer starken tasse kaffee und zu vielen zigaretten im reich der wachenden*g


hui ist das ein roman geworden...
WinterlichtMeinen Respekt für die Leistung es endlich doch selbst geschafft zu haben und trotz der Umstände nicht aufgegeben zu haben!

Ich kann Dir Deine Frage leider nicht beantworten - bin queer
(weiblich), aber vielleicht schaffen das ja noch die Herren der Schöpfung ;) .

Ich drücke Dir die Daumen für Deinen weiteren Lebensweg und hoffe, Du findest einen lieben Partner ( Du stehst auf Jungs und nicht auf Mädels, das hab ich richtig herausgelesen? ), der verständnisvoll und liebevoll ist und Dich so respektiert, wie und was Du bist.

Alles Gute für Dich!:)
Ryoko777danke für die lieben worte winterlicht ^-^

ich steh auch auf mädels(bin bi),bin aber zur zeit mit einem sehr lieben menschen zusammen,der jahrelang mein mein bester freund war und mich auf meinem ganzen weg seit dem coming out begleitet hat und für mich da war...

die wiewürdestdureagieren-frage war auch eher an die herren der schöpfung gerichtet*schmunzel

liebe grüsse

Ryoko777
Ryoko777hoppla!....
ich wollte ja noch einen link mitposten:)

für alle die das thema interessiert,die aber keine lust haben sich durch trockene abhandlungen zu wühlen

und zwar zu einem meiner lieblingsonline-comix.

Erin Lindsey eine junge TS aus usa verarbeitet hier kreativ ihre positiven und negativen erfahrungen im alltag und ihrer entwicklung,auf eine sehr humorvolle,aber immer wieder auch ernste art und weise.in ihrem comic stecken sehr viele wahrheiten,die einen recht guten einblick in das ts-dasein vermitteln.....oder wenigstens eine ahnung davon.

desweiteren findet sich auf der seite auch eine recht simple und gut verständliche erklärung,was TS denn nun ist,in erins einmaliger art dinge zu beschreiben *g

[url]http://venusenvy.keenspace.com[/url]

und hier die seite von matt nischi

ein fzm,also frau zu mann transsexuellen, der ebenfalls comics zum thema gezeichnet hat und es wie erin immer noch macht....
teilweise recht lustig andereseits hat er manchmal einen sehr...hum....eigenwilligen sinn für humor

[url]http://www.transe-generation.com[/url]

liebe grüsse

Ryoko777

...oh mann bin ich müde....ich brauch dringend wieder einen vernünfigen schlafrythmus*g
DrachenzeitenHey, Ryoko, bist Du die, die ich denke, das Du bist...ähem, das war kompliziert, oder? Stammtisch und so? Die Geschichte kam mir gerade so bekannt vor ;-)
Aber, über die Sache mit dem Bett und merken bla (ich bin auch übermüdet), mache ich mir gerade auch so meine Gedanken. Ist wahrscheinlich "rein praktisch gesehen" für eine Lesbe die sich in einen FtM verliebt ein bißchen einfacher - Dildos sind ja in der Szene inzwischen keine unbekannten Dinge mehr...
Allerdings stellt sich mir gerade das Problem, daß zumindest in einem Lesbenforum (Lesarion) keiner der Herren der Schöpfung zu meinen Fragen nach Männlichkeit und Geschlechterklischees äußern will. Die einizige Unterstützung bekam ich von einer lesbischen MtF, die noch ein paar Fragen hintergeworfen hat um mich zu unterstützen. Aber auf Reaktionen warte ich immer noch...Schade eigentlich!
Aber trotz allem wünsche ich Dir auch weiterhin viel Glück in der Liebe und wenn Du die bist, für die ich Dich halte, sehen wir uns auf einem der nächsten Stammtische (falls ich aus meinem Depri-Loch nochmal rauskomme).
Grüße
das N.
Ryoko777jap,ich bin die von der du denkst das ich es bin*g

und das mit dem depriloch kenn ich grad auch irgendwie -.-

naja ich würd mich freuen mit dir in mailkontakt zu bleiben,meine
e-mail steht ja im profil^-^

liebe grüsse und warme füsse
Winterlichtähmm...entweder stehe ich gerade auf dem Schlauch oder kanns nicht nachvollziehen: Eine Lesbe, die sich in einen FzM verliebt???? :eek:

Hä?? Eher andersrum oder? MzF? Aber was hätte dann da der Dildo zu suchen?!:rolleyes:

Naja, vielleicht kannst Du mir das ja nochmal erläutern, denn ich bin noch nicht wach:rolleyes:
Winterlicht@ drachenzeiten: Glückwunsch übrigens, daß Du es offensichtlich geschafft hast, Dich bei Lesarion anzumelden. Ich habs selbst noch nicht probiert, eine Freundin meinte aber, es wäre irgendwie schwer und man würde 1000 fach durch die Admin.s durchgecheckt.

Naja, steh eh momentan nicht so auf DIE Szene mit all ihren Dramen:cool: .
Teufelchen666hallo....
also ich hatte noch vor 2 jahren einen bruder, nun habe ich eine schwester.....
ich habe mich noch nie getraut, zu fragen wieso warum oder weshalb..
alles was ich aus gesprächen von eben dieser "schwester" mit meiner mutter aufgeschnappt habe war, dass es ein beschissenes gefühl sein muss, dass man sich eingesperrt und unverstanden fühlttt.
Liebe grüsse
euer teufelchen
Drachenzeiten@ryoko: Hallihallo! schön, Dich hier zu lesen. Brüte gerade eine Sehnenscheidenentzündung aus, aber danach gibt es eine Mail von mir! versprochen!
@winterlicht: Wenn die Lesbe den FtM für eine lesbische Butch hält, können die seltsamsten Dinge passieren...das "Outing" kam erst später und da war es mir dann auch schon egal. Hat allerdings nicht funktioniert...
Dildo: Naja, ich dachte mir, daß ein prä-OP-Mann vielleicht weniger Probleme im Bett hat, da ein Dildo für Hetero-Frauen und auch für viele Lesben kein Problem darstellt und das sicher einfacher ist als für eine Transfrau vor der OP, weil das störende Teil einfach nicht abzuschnallen geht...
Ich bin auch noch nicht wach, hoffe das war jetzt nicht so konfus!
Lesarion: Grusel, das ist echt schlimm dort. Die Anmeldung war bei mir recht unkompliziert, mußt halt nur ein Profil mit saublöden Fragen ausfüllen - aber was ausdenken geht ja auch.
Dieses Portal ist echt der Inbegriff oberflächlicher Szenehuschenbalzrituale, aber es bietet auch Raum für anderes (Groups für Gruft, Punk, Transgender, Bisexuelle, Mütter etc.) - insofern vielleicht doch nicht sooo schlimm.
Und jetzt tut meine Hand weh...
Es grüßt
dat Nada
Winterlichthmmm, immer wenn ich etwas zu lange Beiträge schreibe, schmeisst mich das Programm raus. Nun gut, daher hier eine Kurzversion: Ich wollte meinen "Muttchen"-Beitrag von letztens noch entschärfen.

Nicht, daß ich es abstossend finde, daß einige Lesben auch Dildos benutzen, mir war der Zusammenhang nur nicht so plausibel.

@ Drachenzeiten: In der Liebe sind die merkwürdigsten Kombinationen möglich, da gebe ich Dir recht. Und wenn man die Butch halt als Butch kennenlernt, ists dann bestimmt schon egal. Bis es zur OP kommt?...

Ich würde mit einer FzM -glaube ich- beziehungsmäßig nicht klarkommen. Ich bin selbst nicht die femininste Person, und da brauche ich das nicht noch als Gegenpart. Aber das ist halt eine subjektive Einstellung. Nicht umsonst stehe ich halt doch auf Mädels :D . Ich habe eine FzM zur Freundin. Ich bin früher oft ihrer Beraterin gewesen, bei mir brauchte sie den Macho nicht so raushängen lassen, wie bei ihren Mädels. Ich fand das Verhalten dann auch schon eher belustigend, es paßte nicht zu ihr.

Sie hat nun eine Freundin gefunden, bei der sie sich auch im Bett fallenlassen kann und nicht immer den aktiven Part übernehmen muß. Ich glaube, das FzM scheint ihr jetzt momentan auch nicht wichtig. Sie scheint angekommen zu sein mit ihrer Freundin, die sie halt so akzeptiert, wie sie ist. Das freut mich sehr für sie.

Hmm, das war jetzt bestimmt etwas off-topic, man möge mir verzeihen. Es ist wieder mal noch recht früh :rolleyes: .
Winterlicht..eins noch: Diese FzM hatte bisher "nur" Hormone genommen, operiert wurde noch nichts.

Ich bin mal gespannt, ob sie sich irgendwann doch umwandeln läßt, momentan sieht es nicht so aus. Jetzt wird sie erstmal heiraten. :) :cool:
Winterlicht..shit...*Graue Zellen anstreng*, also, nicht das es zu Mißverständnissen kommt: Dieses Mädel ist eine Freundin von mir, NICHT meine Partnerin (auch nicht gewesen). Da muß man ja immer drauf achten, daß man das auch richtig darstellt.:rolleyes:

So, nun reichts aber: Back to you:
Ryoko777@winterlicht

hi du.
mir ist aufgefallen,das du von deinem FzM-Freund nur als "sie" und FreundIN sprichst.
Versuch doch mal Ihn wirklich auch als einen ER zu sehen und auch so von ihm zu sprechen,auch wenn er nicht dabei sein sollte.
zum beispiel wenn du mit freunden über ihn redest,...etc.

das wäre erstens eine sehr liebe geste ,die respect und aktzeptanz deinerseits ausdrückt.womit ich jetzt keineswegs bezweifeln will das du sie hast.
und zweitens würde es ihm auch erleichtert werden sein neues leben als junge zu leben und auch langsam aber sicher von freunden so gesehn zu werden wie er gesehen werden will.

Ich kenne das selbst,eine freundin von mir benutzt wenn ich mit ihr zusammen bin nur meinen neuen namen,sagt "sie",etc....aber sobald sie mit jemand anderem über mich redet heisst es plötzlich nur noch "er" und mein neuer name scheint auch vergessen,obwohl sie mich nun schon knapp ein jahr so kennt wie ich jetzt bin...das macht es freunden,die mich nicht so oft sehen nur schwerer sich an meine neuen lebensumstände zu gewöhnen.

ich weiss,alles brauch seine zeit,aber versuch es wenigstens,es ist keineswegs schlimm wenn dir ab und zu noch ein "sie" rausrutscht,...aber du wirst sehen,wie schnell du dich selbst daran gewöhnst.

er ist wegen seiner wandlung ja niemand anders als vorher auch.nur das er dir jetzt seiten von ihm zeigt,die er sein ganzes leben lang unterdrücken musste.
TS haben es heutzutage immer noch schwer und so gut wie alle die ich kenne sind für jede unterstützung und anerkennung ihrer neuen geschlechtsrolle sehr dankbar....

ich hoffe ich hab das jez alles richtig rübergebracht,...naja

liebe grüsse

Ryoko
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MTF - Much To Feminine
FTM - Far to Masculine ....... :D
Winterlichtähm...ich weiß jetzt nicht, ob ich das falsch dargestellt habe. Ich versuchs einfach nochmal.
Grundsätzlich gebe ich Dir 100% recht: Wenn man sich für das andere Geschlecht entschieden hat, sollte die Umwelt und vor allem die Freunde einen damit auch unterstützen und wenn es halt "nur" der Respekt ist, den man in dem Ansprache,bzw. der Nutzung des neuen Namens einem Menschen gegenüber zeigt. Das würde ich auch so halten.

Bei meiner Bekannten/Freundin ist es aber anders. Also, sie sieht sich selber momentan als "Es" und bezeichnet sich auch so. Ich glaube, sie weiß einfach nicht 100%, wo sie hingehört. Sie fühlt sich mal als Macho wohl und dann wieder als scheues, kleines weiches Mädchen. Sie hat bei ihrer Frau (eine reine Lesbe) ihr Zuhause gefunden, sie akzeptiert sie so, wie sie ist, auch mit ihren Zweifeln und Sehnsüchten und dem Schwebezustand.

Und ich denke, es war für sie gut, sich nicht vorschnell zu einem Leben als FzM zu entscheiden - ohne gründliche Prüfung. Es scheint momentan fast "Mode" zu sein (so kommt es mir jedenfalls vor) sich zum Kerl umwandeln lassen zu wollen. Zumindestens beobachte ich das bei einigen, die das vorhaben und erstmal Hormone nehmen. Ich hab da z.T. das Gefühl, daß sie mit ihrem Leben nicht klarkommen und denken, als Kerl wird alles besser. Sie sehen die Komplexität und die Konsequenzen einfach noch nicht und vor allem die Endgültigkeit. Ob das dann die richtige Voraussetzung für eine OP ist? Mir kommt es vor, als spielten sie ein Spiel mit ihrem Körper. Ich bin bloß froh, daß es die Gespräche mit den Psychiatern vorher noch gibt und das 1 Jahr Probezeit. Das wird dann denjenigen hoffentlich die Flausen aus dem Kopf treiben...

Damit möchte ich den wahren "Betroffenen" aber nicht zu nahe treten! Dies bezieht sich alles nur auf die mir bekannten Personen und gilt nicht für andere. Mir fiel das nur auf und ich wollte es mal loswerden.:rolleyes:
Mondstein*schleicht sich mal mit dazu*

nach dem ich das nun alles gelsen habe *uff was ne Arbeit ^^*
ist mir augefallen, das meist nur von transsexuellen, Transen oder schwulen geredet wird.

Daher möchte ich mich an diesem Punkt mal eben mit einbringen
*wenn ich darf*

zur kleinen allgem erklärung sollte man sich evtl mal eben folgenden begriffe vornehmen

TransGender
Überbegriff über alle Phänomene, bei denen Geschlechtergrenzen überschritten werden. Viele Personen, die sich nicht in eine der u.a. Kathegorien einordnen wollen / können, bezeichenen sich selbst auch gerne als TransGender.

Travestie
Eine Kunstform, bei der das andere Geschlecht, meist in parodierter Form dargestellt wird.
"Travestie ist ein eigenes Bühnengenre, das mit Dragqueens sehr wenig zu tun hat, obwohl diese Unterscheidung für Außenstehende oft schwer sein kann" (Miss Candy alias Holger Thor)

Drag-Queens
Meist homosexuelle Männer, die sich bei Gelegenheit in parodistischer Manier als oftmals extrem überzeichnete Frau verkleiden.
"Ich bin eine Art WONDERWOMEN. Ich versuche mit Reizen zu spielen, die ich als Mann nicht habe, um damit die Geschlechterrollen aufzuweichen und zu sprengen. Ich bin schwul, obwohl es nicht notwendig ist, als Dragqueen schwul zu sein. Ich bin charmant und trotzdem Terroristin". (Miss Candy alias Holger Thor).

Fetischisten
Menschen, die zur sexuellen Stimmulierung Kleidung des anderen Geschlechts tragen.

Transvestiten / Crossdresser
Menschen die aus verschiedenen Beweggründen die Kleidung des anderen Geschlechts anziehen, jedoch nicht (unbedingt) an ein Leben im anderen Geschlecht denken. Kann in manchen Fällen Vorstufe der Transsexualität/Transidentität sein, bzw die Person erkennt erst später ob sie transsexuell ist.
Der größte Anteil aller Transvestiten trauen sich nicht, ihre 4 Wände zu verlassen, und unterdrücken dabei einen wesentlichen Teil ihrer Persönlichkeit.

Präoperative Transsexuelle
Diejenigen, welche andauernd oder zeitweise im biologisch konträren Geschlecht leben und sich auch so empfinden, sich aber noch nicht der angestrebten geschlechtsanpassenden Operation unterzogen haben.
Ehemals Transsexuelle oder auch postoperative Transsexuelle
Diese Personengruppe hat sich der geschlechtsanpassenden Operation unterzogen und lebt seit diesem Zeitpunkt mit allen Konsequenzen im richtigen Identitätsgeschlecht.

Transidentität
Deutschsprachiges Wort für English "transsexual", das fälschlicherweise mit Transsexuell übersetzt wird - hier geht es um Identität und nicht um Sexualität.

Intersexuelle
Menschen die aufgrund von genetischischen Besonderheiten geschlechtlich/körperlich schwer einem der beiden Geschlechter zuzuordnen sind.

Hermaphoditismus / Schein Hermaphroditismus
Menschen die bei der Geburt Geschlechtsmerkmale beider Geschlechter vereinen oder Geschlechtsmerkmale abweichend vom genetischen Geschlecht besitzen.

Bio-Frau / Bio-Mann / Bio-Mädl / Genetic Girl (GG)
Deutsche bzw. Englische Ausdrücke für Nicht-Transgenderpersonen

Shemale / Hegirl
bezeichnet eine Person mit Brüsten und männlichen Genitalien, Begriff wird oftmals in Zusammenhang mit div. Männerphantasien verwendet.

GA-OP, engl. surgery
GeschlechtsAngleichende OPeration (Operation von Transsexuellen), GeschlechtsAnpassende OPeration (Operation von Intersexuellen). Die beiden Begriffe werden gerne verwechselt, wir geben hier den medizinischen Terminus wieder.
Contragenetisch
entgegen dem gegebenen genetischen Geschlecht als zugehörig empfindend

Neofrau / Neomann
Menschen die sich dem Wunschgeschlecht vollständig als zugehörig empfinden


so me sagt dann mal ein freundlcihes Hallo und sry wollt mich net aufdrängen, aber die Erklärung der Begriffe war mir sehr wichtitg.
Btw, bin selber Crossdresser mit einem weichen Übergang zum Transsexuellen.

Liebe Grüße
Mondstein

*wieder verkrümel*
CarpeNoctemHallo, als ich angefangen habe, diesen Thread zu lesen, war er ncoh relativ trocken, doch er wurde mit der Zeit, insbesondere durch die authentischen Berichte und Erfahrungen immer interessanter. Ich bin zum Glück weder selbst betroffen noch kenne ich bewusst Menschen, die in diese Kategorie fallen, weshalb ich auch nciht vorhabe, mich ausführlich an der Diskussion zu beteidigen. Mir ist beim Lesen des Treads nur ein Buch eingefallen, das ich vor ca. einem Jahr gelesen habe, "Middlesex" von Jeffrey Eugenides und es handelt vom Leben eines so genannten Hermaphroditen, wobei es aus der Perspektive des Betroffenen geschrieben ist. Mir hat das Buch damals sehr gut gefallen, gerade weil es sich um einen Roman handelt und sowohl unterhaltsam als auch ernst das Thema behandelt.
Wahrscheinlich gehört die Frage eher in den Buchsalon, aber es würde mich gerade interessieren, ob einer der hier Diskutierenden das Buch gelesen hat und, wenn das der Fall ist, was ihr davon haltet.
Winterlicht@ Mondstein: Darf man fragen in welche Richtung Crossdresser?
Ich nehme an, weibliches Outfit?

Danke für die Erklärungen!:)
MondsteinKonnichi wa Winterlicht,

jepp Crossdresser von MzF

ich mag die feminine Kleidung und gebe mich dann auch gerne so, also nicht überkandidelt weil ja keine Travestie sondern schon der versuch in der Zeit weiblich rüberzukommen.

Werde auf der Animagic auch als Gothic Lolita sowie als Saya aus Blood - the last Vampire auftreten.

Ich liebe Kleider und Abendgaderobe.
habe mich seit Mitte letzten Jahres komplett dazu bekannt.

Warum fragst du wenn ich fragen darf ?

Sayoara!
Mondstein
Evil MindedAlso ich muß jetzt auch mal was dazu schreiben.
Ich bin männlich aber irgendwie wäre ich vielleicht auch ganz gerne mal eine Frau. Also wenn ich jetzt praktisch zwei Wunsche frei hätte, dann würde ich mir bestimmt wünschen das ich mal für eine begrenzte Zeit lang oder für immer eine Frau sein könnte.
Das würde halt ganz davon abhängen wie es mir als Frau gefallen würde. Der zweite Wunsch würde halt im Notfall dafür sorgen, das ich mich wieder zum Mann zurück verwandeln könnte fals es mir als Frau nicht gefallen würde.
Und ob ich jetzt als Frau heterosexuell, homosexuell oder bisexuell wäre das kann ich ja jetzt auch nicht so genau wissen. Denn als Frau würde ich vielleicht auch wieder ganz anders empfinden als ich es jetzt als Mann tuhe.
Könnte aber sein das ich als Frau entweder bisexuell oder lesbisch wäre:D
Aber ich würde mich niemals zur Frau umoperieren lassen!
Irgendwie würde ich mich auch nach dieser Geschlechtsangleichung vielleicht irgendwie nicht als richtige Frau fühlen.
Und auch von den Empfindungen her wäre ich vielleicht auch nach einer OP keine Frau.
Wenn ich jetzt nen totalen Neuanfang machen könnte und mir das Geschlacht aussuchen könnte in dem ich geboren werden möchte.
Dann würde ich vielleicht das weibliche Geschlecht wählen.
Kann auch sein das es bei mir halt einfach nur Neugierde ist oder so.
Denn wenn ich jetzt wirklich transexuell wäre dann würde ich mich ja jetzt auch wie eine richtige Frau fühlen usw. Und dann würde ich mir vielleicht auch eine OP wünschen.
Aber ich fühle mich halt nicht wie eine Frau und eine OP lasse ich bei mir auch nicht machen.

Und Menschen die eine Geschlechtsumwandlung an sich haben vornehmen lassen, die wollen ja auch bestimmt als das Geschlecht angesehen werden, was sie immer sein wollten.
Und manche Menschen würden vielleicht auch niemals mit einem Transgender, der sich hat umwandeln lassen eine Beziehung eingehen wollen.
Und die Mann zur Frau OP ist ja auch bestimmt einfacher als die Frau zu Mann OP.
Ich denke da z.B. an die chirogische Bildung des männlichen Geschlechtsorganes.
Also vielleicht merkt man da ja doch einen Unterschied zum geborenen Mann. Denn man kann ja bestimmt auch nicht alles zu 100 % identisch nach bilden.
Winterlicht@ mondstein: Hatte mich nur mal so interessiert, ob ich richtig liege: Domo arrigato (oder wie es sich schrieb...):)

@ Evil: Es gibt OP`s auch bei FzM die gut gelingen. Dafür muß dann der Mensch an sich aber auch schon vorher relativ männlich gewesen sein. Den Habitus bekommt man mit Hormonen und OP`s alleine nicht geändert. Ich hab schon so einiges über Operierte gelesen und gesehen. So gab es einen Film über ein älteres Pärchen in den USA: Er: FzM und Sie MzF. Sie waren ein wundervolles Paar, die sich trotz aller Widrigkeiten (man bedenke, das konservative Amerika) in ihrer Umgebung Akzeptanz verschafften.

Die Ironie des Schicksals: Der FzM hatte die letzte OP (die Geschlechtsorgane entnehmen lassen) noch nicht durchführen lassen. Er/Sie bekam Unterleibskrebs. Der verhaßteste Teil seines Körpers ließ ihn also auch noch sterben, man erkannte den Krebs zu spät... tragisch!!!
Darket@EvilMinded
[QUOTE]Also wenn ich jetzt praktisch zwei Wunsche frei hätte, dann würde ich mir bestimmt wünschen das ich mal für eine begrenzte Zeit lang oder für immer eine Frau sein könnte.[/QUOTE]
Dito, gehört zu den Dingen, die mich wahnsinnig interessieren würde. Wie ist es zum anderen Geschlecht zu gehören? Die Vorstellung finde ich total spannend. Ich bin gerne männlich so ist es nicht, vielleicht auch deshalb, weil ich gerne in Gesellschaft von Frauen bin, aber mal zu erfahren wie es ist als Frau zu leben würde ich schon gerne.
MondsteinDarket,

ganz ehrlich, ausprobieren!
Ich denke das die Aktzeptanz hier ja recht hoch ist da sry alle ja entwas "anders" sind. Es wird mit Sicherheit auch eine TS Gruppe bei Dir in der Nähe geben, oder wenn du es einfach nur ausprobieren magst kann man mit sicherheit einfach auch so was mal bei gelegenheit Organisieren. Ich selber habe damals mit ca. 8-9 Jahren das erste mal damit kontakt gehabt und im laufe der pupertät mich selber damals damit konfrontiert, unteranderem es immer wieder mit "krank" oder "unnormal" abgetan alles wieder vernichtet und ja hmm der Drang war einfach stärker es, heute ( mitte letzten jahres) stehe ich nun dazu und lasse mein weibliches Ich dann entfalten wenn ich einfach lust dazu habe, logischer weise nutze ich das nicht auf der arbeit oder ähnliches nur ich habe gemerkt es macht mich krank es zu unterdrücken.

Möglichkeiten um einfach erstmal "optisch" in die Rolle der Frau zu fallen jibbt´s ja genug, Faschin ( Karneval ) gewisse Festivals etc.

Ich suche immer gerne Gesprächspartner in diesem Thema weil mir perönlich hilft es auch ungemein drüber reden zu können ggf. tips von "freundinnen" zu bekommen oder auch mal den weiblichen Part dazu zu hören.

so wollt mich net aufdrängen und danke für´s lesen.

@Winterlicht,

*kicher* ja domo arrigato war richtig, sry bin doch ab und zu sehr im Anime bereich da ich japan liebe und auch natürlich Gothic lolitas. Wenn du fragen hast, ich bin gerne bereit alles mögliche zu Antworten.

Liebe Grüße
Mondstein
DarketNeee, nenn mich spießig oder konservativ, aber das widerstrebt mir irgendwie. Es ist bei mir eher ne Art philosophischer Neugierde, davor es wirklich auszuprobieren hätte ich wahrscheinlich zu viel Angst.
Ich habe auch garnicht das Gefühl ein weibliches Ich zu besitzen, das ich rauslassen müsste (naja die feminine Seite hat wahrscheinlich jeder Mann, aber unterschiedlich stark), ich bin wiegesagt gern ein Mann, es ist nur eine Interessenfrage wie das Leben als Frau ist.
Evil MindedJa na klar man könnte sich auch als Frau verkleiden aber das ist ja irgendwie nicht das selbe als wenn man eine Frau ist.
Und ich würde echt mal gerne wissen wie sich das im Körper einer Frau so anfühlt.
Aber nach eine OP fühlt man sich vielleicht auch immer noch nicht wie eine geborene Frau.
Denn man war ja mal ein Mann. Und auch wenn man noch so viel an sich machen lässt...
Manche Dinge empfinden vielleicht Frauen anders als männliche Transgender die ihr Geschlecht haben angleichen lassen.
Und auch beim Sex wird es sich nach dieser OP vielleicht auch nicht zu 100 % gleich anfühlen wie bei einer geborenen Frau.
Man kann zwar die Geschlechtsorgane rein äusserlich vielleicht ganz gut nach bauen aber man kann eben nicht genau das Geschlechtsorgan des anderes Geschlechts mit allen Einzellheiten, Empfindungen usw. chirogisch nach erzeugen.
Also entweder ich werde als Frau geboren oder ich bin ein Mann.
Vielleicht werde ich ja in meinem nächsten Leben als Frau wieder geboren:)

Mal eine Frage:
Was passiert eigentlich genau wenn man weibliche Hormone schluckt?
In wie fern wird man dann weiblicher?

Aber es könnten sich auch bestimmt nicht alle Männer zur Frau umwandeln lassen. Typen die z.B. sehr männlich aussehen, die werden wahrscheinlich ja auch niemals sehr weiblich wirken können.
Man solte dann vielleicht als Mann eher jugendlicher, nicht allzu männlich aussehen.
Denn alle männlichen Merkmale kann man mit einer OP und den Hormonpräperaten vielleicht auch nicht weg machen.
WinterlichtDa ich als Kind immer wie ein Junge rumrannte, muß ich mich glaube ich nicht in die Rolle hineinversetzen. Na ok, als erwachsener Mann aufzuwachen wäre dann auch auch wieder anders. Ich mag ja den Film "Switch" sehr, kennt den jemand? Das zeigt genau diesen Geschlechtertausch ziemlich gut, aber auf witzige Art und Weise.

Hormone bewirken, daß auch das männliche Brustgewebe anfängt zu wachsen und daß der Bartwuchs weniger wird und die Stimme heller. Genau das Gegeteil bewirken die männlichen Hormone. Hach, der Vorteil bei denen ist ja, daß die Muskeln wachsen und das Fettgewebe schrumpft... schnüff. Sollte ich doch mit männlichen Hormönchen anfangen??? Ach neee...für sone Spielchen bin ich schon zu alt!:D

@ Evil: Ich hatte mal eine japanische Brieffreundin in meiner Kinderzeit, daher wußte ich noch nen Brocken japanisch.

:)
Evil MindedAlso wenn von den weiblichen Hormonen die Köperbehaarung weniger wird, dann sollte ich vielleicht doch mal weibliche Hormone schlücken:D
Dann würde ja im besten Falle das rasieren total weg fallen:)
Na ja aber nachher wachsen mir dann Brüste und das wäre vielleicht auch nicht so das Wahre.
Ändern diese Hormone eigentlich auch das Empfinden eines Menschen?
Also das man sich vielleicht irgendwie weiblicher fühlt.
Hm also aus mir könnte man bestimmt gut eine Frau machen da ich eh vielleicht nicht gerade der aller männlichste Typ bin.
Ich bin nämlich nur so ca. 1,75 m groß und ich habe auch keine extrem breiten Schultern und einen Waschbrettbauch habe ich auch nicht.
Das wären vielleicht schon mal alles gute Voraussetzungen:D
Ach wenn man mit diesen Hormonen z.B. schon als Kind anfängt wird man dann vielleicht noch weiblicher bzw. wirkt es dann besser?
Denn als Kind ist man ja quasi noch im Wachstum und wenn man dann diese weiblichen Hormone schluckt dann sieht man vielleicht mit 18 wie eine Frau aus.
Wenn man mit diesen Hormonen erst ziemlich spät anfängt (so ab 25 oder so) dann wirken diese Hormone vielleicht nicht ganz so gut.
Aber ich bin ja kein Arzt von daher kann ich eh nur vermuten:)
MondsteinHallo Ihr´s,

also gerade das Thema Hormone is ja nich so einfach.

Bevor ich euch hier zutexte und evtl noch ne verwarnung kassiere anbei mal nen link [url]http://www.dgti.org/hormonw.htm[/url] da steht im grunde alles drinn was mit der einnahme von Östrogenen Passiert. Es bedarf übrigens vorherioger Ärztlicher betreuung und man sollte sich schon selber kalr sein was man möchte.

Daher bezeichne ich mich selber auch nciht als Trensgender sonder eher als Crossdresser, da für mich im mom eine Hormonbehandlung oder gar eine Op völlig aussen vor stehn.

Klar wäre das toll nen busen zu haben und nich alles kaschieren zu müssen, aber auf der anderen hm bin ich ab und zu auch gerne mann ^^

Evil,

Haare sind so eine sache sie gefallen einer/m eh nie, ich bin mit einer naturkrause gesegnet und möchte soooo gerne glatte lange haare haben, ander Mädels sagen ohh deine haare möcht ich haben..also egal wie ^^ es iss immer daneben :)

Wenn du magst kann ich dir gerne mal ein paar Tipps zukomen lassen, wie man die eine oder andere Problemzone behebt ^^

[quote]Ändern diese Hormone eigentlich auch das Empfinden eines Menschen?
Also das man sich vielleicht irgendwie weiblicher fühlt.
[/quote]

also was ich von meinen FreundInnen weiss is das es schon was besonderes ist, da man ja nach langer vorbereitungszeit dann auch merkt das sich was verändert.

Ich Persönlich kann es nicht sagen da ich "nur" in die Rolle Schlüpfe wenn man so will. Also ich sleber habe denn einen gewissen ehrgeiz das so perfekt wie möglich zu machen und ich fühle mich "en femme" auch teilweise dann "weiblich" aber es is schwer das so auszudrücken.

Sry, ich kau euch schon wieder das Ohr ab ..

Liebe Grüße
Mondstein
Jibriel@Mondstein
Immer überraschend hier andere Gothic Lolitas zu treffen :) .
In der Japan-szene nimmt das in letzter zeit die seltsamsten Formen an...(seit dem Shonen-Ai Boom...Junge Mädchen,die plötzlich homosexuelle Männer sein möchten usw).

Ich habe allerdings schon viele Menschen kennen gelernt,die sie voreilig als ts bezeichneten,weil sie mit sich selbst und ihrem Körper nicht zurecht kamen und deren Probleme ganz wo anders lagen.Auch lässt es mich oft an den Psychologen zweifeln,wenn man immer wieder hört,dass Leute ihre Geschlechtsangleichung wieder rückgängig machen lassen,und "wirklichen" ts nicht richtig geholfen wird.

Übrigens betreibe ich auch des öfteren crossdressing,für mich wäre perfekte Androgynität am erstrebenswertesten ...
Ich finde es sowieso schade,dass man heute noch so über sein Geschlecht definiert wird (auf die frage "was bist du?" würden wohl die meisten "Mann/Frau" statt "Mensch" antworten...).Und dass nur zwei sehr festgelegte Geschlechter anerkannt sind ist ebenso schade...
MondsteinJibriel,

ich bezeichne mich eigentlich nicht als Gothic Lolita oO
ich sagte lediglich das ich Crossdresser bin und gerne en femme sind und das offen und auch "draussen" seit mitte des Jhares mache. Ich werde auf der ani bezüglich Cosplay eine Gothic Lolita machen aber sonst denke ich eher bin ich en Femme eine ganz normal Frau. Aber was mich sher erfreute zu lesen war deine 2ter teil deines Textes.

Es stimmt schon das sehr viele meinen gleich TS oder TG zu sein weil sie "mal" das bedürfniss haben nen Rock anzuziehn. Nur wie ich schon mal erwähnte, ich bin gerne Mann und auch genau so gerne Frau, ich lebe in einer sehr glüklichen beziehung und bin nach wie vor Hetero mit einem evtl. Touch bi wo bei ich weis halt echt nich wie ich reagiere wenn mich jemand fragt en femme ob ich mit ihm würde.

eine perfekte andorgynität, *seufz* zu schön um wahr zu sein.
Ich gebe zu ich träume ab und an davon Hemaphrodite zu sein aber nunja ...

Darf ich fragen aus welcher Region du kommst? Evtl. kann man ja eine Emailfreundschaft einfädeln.

Liebe Grüße
Mondstein
Lady-of-VampireAloha!

Ich finde es wunderbar, dass es die Möglichkeit gibt sein Geschlecht zu ändern, wenn man in dem falschem Körper geboren wurde, nur wird es wie schon mal erwähnt von einigen "ausgenuntzt" um vor anderen Problemen weg zu laufen, wo die Person eigentlcih gar nicht im falschen Körper ist.

Ich habe mal einen Film gesehen, ich weiss den Namen nicht mehr und er ist wohl auch wenn vielleicht nur in der Scene bekannt, darin ging es um ein Kind, desen Eltern getrennt waren und nach einigen Jahren traf der Junge dann wieder auf seinen Vater, der dann eine bereits operierte Frau war. Im Laufe des film lernte er dann seinen "Vater" besser kennen was seine Mutter hasste, naja zum Ende des Film stellte der "Vater" fest das seine Entscheidung zur OP vielleicht doch nicht die richtige war.

Crossdresser oder auch TransGender finde ich faszinierend!
Ich würde am liebsten auch mal wissen wie das ist ein echter Mann zu sein, und nicht nur sich wie einer kleiden, was jetzt nicht heissen soll, dass ich öfter mal als Mann rum renne. Nein, ich versuche mich oft androgyn zu kleiden.
Ein paar mal im meinem Leben wurdeich nun schon gefragt ob ich nun männlich oder weiblich bin, am liebsten hätte ich auch gesagt "Ich bin ein Mensch" aber damit geben sich die meisten Menschen nicht mit zufrieden.
Ich habe eigentlich nur "Damen-Kleidung", bis auf ein paar Krawatten.
Ich liebe es nicht sofort als Frau erkannt zu werden, dieses Androgyne was ich sein möchte, auch tatsächlich ab und zu hinbekomme bzw ausleben kann mit den fragenden Blicken anderer Menschen.

Ein Mann möchte ich nicht sein, nur mal zum testen eigentlich, aber das ist nicht möglich, denn eine "Verkleidung" reicht mir nicht.

@Mondschein
Ich kenne den Gedanken/Traum vom Hemaphrodit sein, auch ich habe an und zu diese Vorstellung.
Genauso wie die Vorstellung von perfekter Androgynität.


Grüße
Lady-of-Vampire
Evil MindedAlso vielleicht würde mir mein Leben als Frau besser gefallen als als Mann. Das kann ich irgendwie nicht sagen, da ich ja wahrscheinlich noch nie eine Frau war.
Aber wenn es sowas wie eine Wiedergeburt geben sollte vielleicht werde ich dann ja als Frau wieder geboren.
Ist echt schade das man sein Geschlecht nicht mal so von heute auf Morgen ändern kann:(
Ich meine halt nur um mal zu sehen und zu spüren wie sich eine richtige Frau fühlt.
Und ich würde echt gerne mal wissen ob ich jetzt als Frau hetero, homo oder bisexuell wäre.
Winterlicht@Lady: Das Problem hatte ich noch nie. Bei mir kommts immer nur auf die Frisuren an. Sind sie kurz, bin ich automatisch: "Der junge schlanke Herr". Trage ich sie etwas femininer, bin ich wieder "die junge Frau". Ich hätte wohl kaum Probleme in die männliche Verkleidung zu schlüpfen und auch für einen Kerl gehalten zu werden. Ok, vor den Stinos :D

Früher wollte ich immer ein Junge sein, jetzt bin ich froh, daß ich es nicht bin. Das Feminine hat auch sein gute Seiten, man kann z.B. alle Kleidungsarten tragen ohne völig schief angesehen zu werden... und man muß nicht als Supertyp und Weltretter durch das Leben gehen... jut, als schwarzer Mann macht man das wohl eh eher nicht? Ihr lieben androgynen Gestalten??!

Eine Frau im Kilt, das ist wohl doch ungewöhnlich, da gucken die Stinos auch mal komisch, aber ansonsten gehts eigentlich bei mir. Ich kann mit den Rollen also - wenn ich will - gut spielen. Bin auch eher der androgyne Typ. :)
MondsteinGuten Morgen,

darf ich die beiden Mädels mal fragen was euch reizt eher mehr Androgyn, bzw dann doch Richtung Männlich zu sein, reizt?

Also bei mir is es so das ich aufgrund der verwandlung, das ich ja versuche so feminin wie möglich rüberzukommen. Der reiz dabei liegt bei mir halt an der rolle als Frau. Klischeehaft ausgedrückt halt einfach mal soft zu sein, sich Hübsch machen zu können. Ausbrechen aus der Gesellschaftlichen "Beschützer" rolle. Ich liebe fliessenden Kleider, wo Liegt der reiz bei euch ?

Liebe Grüße
Mondstein
WinterlichtReiz ist da eigentlich keiner (mehr?) vorhanden. Ich bin einfach so, wie ich bin. Trage eher unspektakuläre Klamotten, weder speziell männlich noch extrem weiblich, außer meinen schwarzen Omablusen (jawohl!). Eine richtige Neigung zum Schminken hatte ich auch nie. Ich wurde halt nicht als Püppchen erzogen, bolzte mich immer mit Jungs beim Fußballspielen herum, es gab aber auch Zeiten, da spielte ich mit Puppen und hatte fast nur Freundinnen.

Das wirklich Gute an einem etwas männlicheren Gang und Habitus ist z.B. nachts nicht explizit als Frau erkannt zu werden, da spielt auch einfach meine Größe mit rein.

Aber es kann auch nerven, wenn man das Damenklo aufsucht und die (anderen?:D ) Omas einen schief angucken(, das: "Für Herren ist nebenan" sich noch verkneifend). Das mag ich nicht, da ich mich ja eigentlich als normale Frau ansehe. Wenn auch das Äußere manchmal zum Nachdenken anregen mag.:)

Vielleicht hab ich einfach wirklich zu viel von meinem Vater geerbt, wie man mir erst letztens sagte....
MondsteinWinterlicht,

bilde ich mir das ein oder höre ich ein wenig selbsthass?
Also im grunde bist du nicht so sehr mit dir selbstzufrieden, kann sein das ich mich jetzt total verbasel, aber es wirkt so beim lesen.

Das mit den Omas is funny, kenn ich irgendwie *gg*. Einmal, als ich mit meinen Freudinnen unterwegwar "en femme" musst ich sooo nötig das ich natürlich total geistesgegenwärtig auf´s Männer klo bin. Ehrm ja die Blicke der "herren" waren einfach nur göttlich ... *immer noch schmunzeln muss*.

Liebe Grüße aus OWL
Mondstein
Evil MindedAlso was kann man denn z.B. machen das man als Mann extrem weiblich wirkt?
Veratet mir mal ein paar make up tipps oder so.
Ist das überhaupt möglich sich als Typ so zurecht zumachen, das jeder denkt das man eine Frau ist?
Ich meine die Verkleidung sollte echt so perfekt sein, das man von heterosexuellen Männern bzw. von lesbischen Frauen für eine Frau gehalten wird:D
Ist sowas machbar?
GothicZockerNette Fantasy, ich denke schon, dass das geht und zwar hast sicher doch mal so ne talk show gesehen. Wo man raten durfte, ob Mann oder Frau und da gab es einige Typen die ich selbst fuer W gehalten hab.
Mondsteines geht

es kommt nur drauf an wie ernst das ganze ist, es geht beim Crossdressing oder als Transgender nicht um karneval oder ähnliches, dazu is das ganze zu ernst.

Evilchen, du hast ne Pn :D

Lieben Gruß
Mondstein
Evil MindedKennt hier eigentlich jemand visual kei aus Japan? Das sind doch auch so Bands wo sich die Männer so zurecht machen das die aussehen wie Frauen.
Valraven@Evil Minded: Yepp, kenne ich ^-^

habe mal vor einiger Zeit einen Test mit etwa 10 Bildern aus diesem Bereich erstellt und an Bekannte verschickt....KEINER hatte alle richtig erraten, ob es Männer oder Frauen waren (sowohl Jungen als auch Mädchen).
Die VKLer sind, besonders auf den Fotos, wirklich perfekt gestylt...
Winterlicht@ Mondstein: Kannst Du Deine Annahme bitte präzisieren?

Kann aus meinem letzten Eintrag eigentlich nichts in die Richtung gehendes herauslesen...
Jibrielsooo,bin zurück


Mit der Androgynität ist das eben so eine Sache.Ich glaube mir macht es dabei einfach Freude die Menschen ein bischen zu "verwirren".Man wird einfach von jedem zwei mal angesehen und regt ein bischen zum nachdenken an.
Abgesehen davon finde ich Androgynität einfach sehr ästhetisch.
Was mir gestern (in männlicher Aufmachung unterwegs) wieder aufgefallen ist: Man wird von männern ständig angerämpelt,was mir in frauenkleidung so nie passiert.traurig.

Bin auch schon seit jahren ein großer Fan von VK.Ich habe es da auch schon öfters erlebt,dass Männer die "Frauen" auf meinen Postern nur so lange anziehend fanden,bis ich ihnen gesagt habe,dass es keine Frauen sind ;) .



@Mondstein
werd dir mal ne PM schicken ^^!
MondsteinPost von einer Elfe ich freu mich ...

und ja das mit dem geremple kenn ich ...
und die reaktion wenn man dann doch bei zu dreisten anfragen mitteilt das man ehrm nicht das is was man zu sein scheint wird man komisch angeschut und ich hab fast schon ein paar mal schläge bekommen -_- aber das ist unsere Gesellschaft...

Mondstein ...
Mina Harkerhallo in die runde :)

ich bin irgendwie zufällig hier reingestolpert. na ja so richtig zufall wars nicht, aber das gehört nun nicht unbedingt hier her, kann ich jedoch bei intresse nachliefern.

ich betrachte mich selbst als transgender. ob nun TS oder nicht, ist momentan nicht so wichtig und für mich auch nicht so genau zuzuordnen. ich bin seit geraumer zeit in psychologischer betreung um entsprechende gutachten zu bekommen, damit ich mit der hormontherapie beginnen kann. ob darauf eine OP folgt, weiss ich momentan noch nicht. ich gehe meinen weg in der hoffnung rechtzeitig zu merken, wenn ich am ziel bin.

da ich nicht jeden beitrag hier gelesen habe schreibe ich nichts zum thema allgemein, stehe jedoch für fragen zur verfügung.

Mina
HarbistaIch habe, ehrlich gesagt, auch nicht alle Beiträge gelesen; dazu waren's mir zu viele. Aber das spricht auch für die Leute hier, die offensichtlich eifriger als in anderen Foren über ihren Tellerrand hinausblicken.
Ich bin Lesbe mit trans"sexueller" Vergangenheit, also als Junge geboren. Ich schreibe "sexuell" in Anführungsstrichen; obwohl diese Bezeichnung tatsächlich von Sexus=Geschlecht kommt, ist sie doch nicht eindeutig genug, denkt man doch dabei eher an Sex. Transidentität ist eine weit bessere Bezeichnung.
Die Ursprünge liegen im Dunkel und sind bei den Wissenschaftlern noch ebenso umstritten wie die der Homosexualität. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Wer Transidentität, Transvestitismus und Homosexualität in einen Topf wirft, ist entweder unwissend oder ignorant. Transvestiten und Homosexuelle sind Menschen, die eine Form der Sexualität leben, Transidente wollen einen körperlichen Zustand überwinden. Transidentität ist eine Phase, die irgend wann einmal abgeschlossen ist. Ich bezeichne mich nicht als Transfrau sonden als Frau mit transidenter Vergangenheit.
Das Gefühl, im falschen Körper zu leben, kann man nicht beschreiben und schon gar nicht nachempfinden. Es beginnt einfach als ein vages Gefühl, das sich im Laufe der Jahre zur Gewissheit entwickelt: du bist eine Frau (ein Mann), hast aber den Körper eines Mannes (einer Frau). Da gibt es nichts weiter zu sagen; es ist einfach so, und jeder andere Mensch hat das einfach zu akzeptieren. Daß man dann seinen angeborenen Körper ablehnt, dürfte wohl nachvollziehbar sein, hat aber mit einer Phobie nichts zu tun.

Soviel von meiner Seite. Vielleicht habe ich jetzt nur wiederholt, was andere in diesem Thread schon gesagt haben; dann bitte ich um Verzeihung für meine Faulheit und Ungeduld; irgendwann werde ich auch die restlichen 4 Seiten lesen...

Ach ja, dies noch zum allgemeinen Verständnis: ich habe das Passing (also Rollenwechsel, OP usw.) seit 20 Jahren hinter mir.
Winterlicht...und bist Du glücklich mit Deiner Entscheidung vor 20 Jahren?:)

Würde mich nur mal so interessieren, ob die Menschen hier glücklich sind/werden oder ob es doch viele Probleme (nicht nur mit der Umwelt und dem Verständnis) gibt?!
HarbistaIch würde mir heute mehr Zeit lassen, mich z.B. für einen anderen Chirurgen entscheiden, mich vorher um die Lösung anderer Probleme kümmern.
Aber bereut, nein, bereut habe ich es nie. Ich bin heilfroh, diesen Weg gegangen zu sein.
thassalaIch hab jetzt alle seiten nachgelesen und muss sagen, respekt. es ist ein sehr interessantes thema.

ich persönlich bin hetero und absolut zufrieden mit dem dasein einer frau. aber es ist interessant zu lesen, was hier so geschrieben wurde.

für einen tag einen mann sein? ja wieso nicht. nur um zu wissen was ein mann denkt und fühlt und vielleicht würd ich danach die männer besser verstehen :).

@mondstein: hast du die bilder vielleicht noch? würd sie gerne sehen, wenns dir nix ausmacht ^^
MondsteinThassala,

foto´s direkt so nicht aber von der animagic jibbet es welche wo ich dann eine Gothic lolita gecosplayt habe.

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=772836#post772836[/url]

da is der thread zu :)

*winks*
Mondstein
Winterlicht@ Harbista: Freut mich, daß Du nichts bereut hast! Und daß Du offensichtlich "gut" damit leben kannst in der Gesellschaft.
(Sagt die Lesbe zur Lesbe *höhö*.)

@ Mondstein: Was es nicht alles für Veranstaltungen gibt!
Hübschet Outfit!:D
Marcie[QUOTE][i]Original geschrieben von Winterlicht [/i]
[B]

Hormone bewirken, daß auch das männliche Brustgewebe anfängt zu wachsen und daß der Bartwuchs weniger wird und die Stimme heller. Genau das Gegeteil bewirken die männlichen Hormone.

[/B][/QUOTE]

Unsinn. Erstens gibt es kein "männliches" Brustgewebe, denn Brustdrüsen sind bei beiden Geschlechtern von Natur aus gleich.
Zweitens, bei einer Hormontherapie wird die Stimme NICHT heller und der Bartwuchs wird NICHT weniger.

Bei den männlichen Hormonen wird die Stimme aber wirklich tiefer etc., das stimmt schon. Schon teilweise sehr verblüffend, die Ergebnisse.
Knochentänzerinich weiß nich ob es schon gesagt wurde, wenn nich sag ich's jetzt halt nochmal. Es ist in den meisten Fällen wirklich angeboren ob man Transsexuell wird, oder nicht. Am anfang (erste 3 Wochen im Mutterleib) haben die Babys nämlich nur Östrogene (weibliche hormone) und dann werden die männlichen hormone (mir fällt der Name grad nich ein) ausgeschüttet. Zu diesem Zeitpunkt entscheidet sich ob das Kind Männlich oder weiblich wird. Wenn das Baby jetzt aber so viele Östrogene bekommt, das es zwar weblich wird, aber dann noch zu viele männliche hormone hat es quasi ein männliches gehirn => es denkt wie ein mann, steht auf Frauen, hat die vorlieben eines mannes etc. D.H die Frau wird mit ziemlicher warscheinlichkeit entweder Lesbisch oder transsexuell. Das selbe passiert mit den Männern, wenn sie zu viel östrogene bekommen.
Allerdings kommt es sicher auch auf die erziehung an. wenn eine Mutter ihren Sohn von klein auf wie ein Mädchen aufzieht und ihm Kleidchen anzieht ´würde er warscheinlich auch transsexuell werden (denk ich)

Ich hoff das ich nich grad absoluten scheiß verzapft hab. hab das mal so irgendwo gelesen (natürlich mit bestätigung dass das wissenschaftlich so erwiesen ist). Wenn es also jemandn besser weiß, bitte verbessert mich, damit ich diese erklärung nich weiter verbreite!

Liebe Grüße
KT
HarbistaDie Ursachen der Transsexualität sind noch völlig unklar, jede Theorie umstritten. Auch die Hormon-Theorie ist ins blaue fabuliert.

Ich bin weder besonders weiblich noch besonders männlich erzogen worden. Mein Lieblingsspielzeug waren Modellautos, mein Hobby Oldtimer. Ich bin trotzdem transsexuell geworden.
dying-rose[QUOTE][i]Original geschrieben von Knochentänzerin [/i]
[B]und dann werden die männlichen hormone (mir fällt der Name grad nich ein) [/B][/QUOTE]

Testosteron
Mondsteinschön das es heir ja nun doch einigermassen weitergeht hatte schon gedacht hier passiert auch nciht mehr viel :)

Harbista, richtig es ist sehr viele umstritten unter anderem ja auch die frage ab wann ist man transsexuel / travsestit etc...

also ich bin auch nicht "weiblich" aufgewachsen sondern schon eher wie ein "kerl" aber ich habe selber mit gut 12 gemerkt das mcih das "andere" auch intressiert das ich gerne auch "hübsch" aussehn möchte etc ...

würde mich freun wenn man den bereich hier ein wenig weiter aufleben lassen kann udn sich ggf. auch mal das eine oder andere von der seele schreiben kann bei leuten die einen dann auch verstehn ...

Sore ja!
Mondstein

P.s.
@Winterlicht, Arigato für das Kompli ...
Evil Minded[QUOTE][i]Original geschrieben von thassala [/i]
[B]Ich hab jetzt alle seiten nachgelesen und muss sagen, respekt. es ist ein sehr interessantes thema.

ich persönlich bin hetero und absolut zufrieden mit dem dasein einer frau. aber es ist interessant zu lesen, was hier so geschrieben wurde.

für einen tag einen mann sein? ja wieso nicht. nur um zu wissen was ein mann denkt und fühlt und vielleicht würd ich danach die männer besser verstehen :).

@mondstein: hast du die bilder vielleicht noch? würd sie gerne sehen, wenns dir nix ausmacht ^^ [/B][/QUOTE]

Jo das wäre doch mal was! Also man müßte echt mal das Geschlecht von heute auf Morgen ändern können.
Einfach um mal zu sehen, wie man sich so als Frau fühlt und wie man empfindet.
Und dann würde ich vielleicht auch wissen ob ich als Frau bi, hetero oder lesbisch wäre:D
Denn ich kann das ja jetzt als Mann nicht wissen, da ich nicht weiß wie ich als Frau empfinden würde.
HarbistaAlso, ich hatte nicht die Absicht, mich fraulich hübsch zurechtmachen zu wollen.
Im Gegenteil - nach meiner OP hatte ich erst einmal eine 3- bis 4-jährige Butch-Phase.
Auch heute bin ich noch keine 100%-ige Femme; in Kleidern, Highheels und Strapsen fühle ich mich total tuntig.
Natürlich will man gut aussehen, aber mit solchen Äußerlichkeiten hat TS nix zu tun.

Und eh' die große Fragerei losgeht:
Butches sind maskuline, Femmes feminine Lesben.
PallorDer Mensch ist eigentlich erstmal weder Mann noch Frau, er hat zwar ein geschlechtr und dadurch sind bestimmte Dinge mehr oder weniger gefördert aber erstmal sagt es über das indivium wenig aus.

Wir Menschen haben früher dann bestimmte Rollenmuster entwickel(mehr oder wenig Sinnig), und so formten wir Menschen uns selbst.

Wir haben somit viele Generationen gezwungen unter grausamen Zuständen zu leben, denn durch solch eine Sexistische Beschneidung entgeht den Charaktern eine riesige breite an Erlebnissen und an Glück. Es führt sogar dazu das viele Männer z.b. eine regelrechte Emotionale Sperrung habe und viele Frauen als unkompetent gelten(und daher viel weniger verdienen).

Es mag sogar Menschen geben die können in diesen Klisches leben, sie lieben nur das andere Geschlecht, und fühlen sich als 1 Dimensionales Wesen gut.
Doch viele Menschen brechen aus diesem Schema raus, und fühlen sich dabei schlecht da ihre Moral ihnen etwas anderes vorschreibt:
Warum kann ein Mann einen anderen lieben? Oder warum lieben Frauen Frauen? Warum möchten Männer sich auch schminken?
Wieso wollen Frauen stark(Körperlich) sein?
Wieso weinen Männer?(Vor knapp einer gerenration war das fast unmöglich, schon garnicht bei "unwichtigen" Dingen wie "Filme").

Daraus entsteht immer ein Gewissenkonflikt und ein Problem mit der eigenen Persönlichkeit, und jenachdem welche Erfahrungen man macht äussert sich diese Identitätsstörung in radikalen Schritten oder Ablehnungen(das ist nicht negativ besetzt).

Es ist eigentlich kein bewusstes Entscheiden gegen ein GEschlecht, sondern gegen die Definition eben dieses.

Pendark
SeenaIch habe jetzt nur den Eingansthread gelesen und ein paar der Pots überflogen, also schreib ich jetzt nur mal meine eigene Meinung.

Transsexualität.....ein schwieriges Thema. Ich bin hetero und vollkommen zufrieden als Frau, also kann ich nicht viel zu dem Thema sagen.
Ich kann natürlich nicht nachvollziehen wie es ist, wenn man sich im eigenen Körper irgendwie "fehl am Platz" fühlt, kann es aber verstehen und tolerieren.
Was mich nur immer, aus rein praktischer Sicht, verwundert: wie haben diese Leute nach einer Geschlechtsumwandlung Sex? Ich hab absolut keine Ahnung, wie genau so eine Operation aussieht, also bitte klärt mich auf, wenn ihr mehr darüber wisst, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Werden die Geschlechtsteile "umfunktioniert" (kann mir nicht denken, wie das gehen soll) - und wenn ja, wie empfindet man dann?
Ist das Verlangen danach, dem anderen Geschlecht anzugehören so stark, dass die sexuellen Triebe (blöder Ausdruck, aber mir fällt gerade kein anderer ein) irgendwie in den Hintergrund treten?

Fragen über Fragen in meinem kleinen, unwissenden Kopf...

Lg Seena
WinterlichtNatürlich haben "diese Leute" danach Sex!

Also je nachdem, wie weit das Verlangen danach dann noch besteht. Manche Männer haben durch die OP zur Frau so viele Orgasmen, wie sie sie sonst noch nie erlebt hatten. Die Eichelspitze wird -glaube ich- dabei zur Klitoris umfunktioniert, aus anderen Teilen den männlichen Genitals werden die Schamlippen etc.. Die OP Mann-zur-Frau ist wohl "relativ" unkompliziert, da man ja nichts dazuformen muß.

Anders sieht es bei der Frau-zu-Mann-Geschichte aus. Hier wird -so der neue Mann es will- z.B. Haut aus dem Unterarm entnommen und daraus wird versucht, einen Penis zu erschaffen. Dieser soll dann mittels Pumpeinrichtung (die man auch unter die Haut legt) funktionsfähig werden.

Hier habe ich aber schon öfter gehört/gelesen, das diese OP nicht so häufig so gut gelingt. Deswegen lassen sich wohl viele FzM einfach nur die Brüste abnehmen und leben dann so als Mann. Auch keine so schlechte Alternative, da man ja meistens eh nie richtig mitbekommt, wenn da nichts in der Hose ist, wenn der Rest dank Hormonen alles da ist (Bartwuchs, tiefe Stimme, Verhalten)....

Aber vielleicht sollte sich dazu noch die geneigten "Betroffenen" zu äußern?:)
SeenaDanke für die Antworten!
Jetzt ist es ein bisschen klarer.....

:D Seena
Marcie[QUOTE][i]Original geschrieben von Winterlicht [/i]
[B]Natürlich haben "diese Leute" danach Sex!

Also je nachdem, wie weit das Verlangen danach dann noch besteht. Manche Männer haben durch die OP zur Frau so viele Orgasmen, wie sie sie sonst noch nie erlebt hatten. [/B][/QUOTE]

Bist du dir sicher?
WinterlichtIch habs schon mehrfach von Betroffenen gehört, ja.
HarbistaJa, Marcie, ich bin mir sehr sicher, daß ich heute mehr Orgasmen habe als früher...:D
Winterlicht:D :D dann scheint man mich nicht angeflunkert zu haben...

War meine OP-Beschreibung so in etwa richtig?
HarbistaGut gemacht - das gibt mindestens 'ne 2!
WinterlichtOh, man dankt *knicks* :D

Ich wünsche schon mal schöne Feiertage! :)
ValkyrieHallo miteinander.

@Harbista:
[QUOTE]Ja, Marcie, ich bin mir sehr sicher, daß ich heute mehr Orgasmen habe als früher...[/QUOTE]

Ich hoffe, mit "mehr als früher" meinst du nicht nur mehr als Null...
Wer hat denn bei dir das Skalpell geschwungen?
Denn von einigen anderen hab ich auch schon gehört, daß Orgasmus "schwieriger" wäre als vor der OP
- von den OPs, die daneben gegangen sind mal ganz abgesehen.
Von daher stehe ich diesen "Ich falle von einem Orgasmus in den nächsten"-Aussagen inzwischen etwas skeptisch gegenüber.
(die du ja auch nicht getätigt hast)
Ist da nicht manchmal auch der Wunsch Vater des Gedankens?
Wenn es bei dir wirklich so gut gelaufen sein sollte, kann man dich wohl nur beglückwünschen.

Und zu der OP-Beschreibung: Ja, das trifft die Sache schon recht gut.
Gratuliere.

Viele Grüße

Valkyrie
Marcie[QUOTE][i]Original geschrieben von Harbista [/i]
[B]Ja, Marcie, ich bin mir sehr sicher, daß ich heute mehr Orgasmen habe als früher...:D [/B][/QUOTE]

Ach so! Das ist ziemlich interessant.
HarbistaAlso, wenn's richtig, aber wirklich so richtig volle kanne gut im Bett ist, dann kann ich mehrmals kommen.

Allerdings muß ich einschränkend sagen, daß ich dazu was drin haben muß. Und da ich lesbisch bin, ist das dann halt ein Dildo oder was immer sich als nützlich anbietet.

Und das ging auch nicht von heute auf morgen.
Nach der OP hatte ich erst mal tierisch Probleme, weil ich "dat neue Teil" doch nun auch zu meinem Vergnügen "nutzen" wollte, und da habe ich mich so unter Druck gebracht, daß erstmal gar nix ging.
Hat sehr, sehr lange gedauert, bis es soweit war.

Außerdem hatte mich der Chirurg - Dr. Lichtenheld in WI; hat, wie ich heute weiß, einen denkbar schlechten Ruf unter den TS - so verpfuscht, daß es noch zwei weiterer OPs bedurfte, ehe überhaupt etwas gehen konnte.
WinterlichtKlingt ja nicht so entspannt. Aber Kurpfuscher gibts leider überall....

Wenigstens kannst Du jetzt alles in vollen Zügen genießen, gratuliere! Hat sich wenigstens nach einem langen Leidensweg alles zum Guten gewendet, was? :)
ZafiraHier mal ein link: [url]www.transgender.at[/url]
Da könnt ihr direkt mal nachfragen
Grüßle
des Zafi :)
Heathcliff-WHBin froh, dass das Thema mal angesprochen wurde. Es wird nämlich noch mehr tot geschwiegen als Homosexualität. Einmal war in irgendeiner Sendung von Gottschalk die schönste Transsexuelle Deutschlands. Ursprünglich ein Mann, kam da eine sehr schöne junge Frau die Treppe herunter, sichtbar glücklich mit sich und der Welt. Ich fand das sehr faszinierend. Ich muss nur immer wieder an Anna-Varney denken, die diese Problematik in ihrer Musik anspricht.
Distel51...entschuldigt, mal was anderes, was auch zum Thema wohl gehört....
ich habe heute das Zeichen der Vagina gemalt, also das auseinandergezogene
Viereck, dann habe ich das schwarz ausgemalt und dann das Papier so gefaltet
also der Faltbruch zwischen den Spitzen und gegeneinander
gepresst, beim öffnen entstand ein Phallus in der Vagina und beim Abdruck
der Kopf des Baphomet.

Jetzt habe ich die Bitte, dass ihr das auch mal macht und ich möchte gern wissen,
was bei euch entsteht.

Ich bin sehr erstaunt !!!!!!!, so ein klarer Kopf des Baphomet !?

....ja....mehr dazu später.
Will nicht zuweit weg von eurem Thema.

Für mich ist der sexuelle Kontakt, ein magischer....das nur nebenbei.

Würde mich freuen, wenn sich einige an meinem Experiment beteiligen würden
und mir ihre Ergebnisse berichten. :eek:
Distel51@patra


...ist ja super das Du mitmachen willst !

Also : Du kennst doch die Kritzeleien an Wänden, was die Vagina darstellt, ihr
Zeichen, oben ein Dreieck und unten ein Dreieck ...ok ?

So das zeichnest Du am besten auf ein Aquarellpapier auf, also saugfähiges
Papier.

Das malst Du dann aus mit roter oder schwarzer Farbe, dann faltest
Du das Papier so, dass eine Spitze mit der enderen Dreiecksspitze genau
in der Falte gegenüberliegen, also die Bruchfalte muss von Spitze zu
Spitze gehen.

Dann presst Du das gefaltete Papier aufeinander und öffnest es wieder,
so entsteht ein Phallus, ...jedenfalls bei mir.

Jetzt hast Du also einen Phallus in der Vagina, oder in dem Vaginazeichen.

Dann nimmst Du wieder ein neues Papier und legst es auf das Bild und drückst
wieder darauf, wie beim Linoldruck...oder so.

Jetzt entsteht wieder ein Bild, ein Abdruck...der kann ein neues Bild sein...
bei mir eben der Baphomet, ein Tierkopf, zwei Augen und zwei aneinanderliegende kleine Hörner.

Kommst Du jetzt mit, sonst telefonieren wir.

Gutes gelingen !

Distel



:)
Distel51Baphomet Alarm in Deutschland, der Herr des Sexes ist zurück :

[url]http://www.whitehousestinks.com/article/Verschwörungen/1048270874.html[/url]
NoxiousDanke für den Link!
-selten so gelacht-
crawler23ollaH


Was wäre wenn ihr im falschen Körper geboren seid ?
...

Hmm nun ja ich bin im richtigen Körper ... denk ich mal ...
Bin zwar auch nen bisel weiblich aber bin dennoch ein "er" ...

Aber ich kenne eine "sie" die keine "sie" ist körperlich "er" aber ich mag sie sehr gern und versuche ihr zu helfen und sie zu unterstützen . Sie hatte es nie leicht und sie braucht Liebe, denn davon hatte sie zu wenig in ihrem Leben ...



Meine Frage ist, wie geht ihr mit Menschen um die trans oder auch inter sind aber nicht koplett den Körper haben den sie gern haben wollen würden ...

Würde mich interessieren ich weiß ist ein heikles Thema aber viele Trans mögen auch die Gothickultur da diese ihnen Toleranz und Zuflucht gibt :)
Aber manche haben es eben wirklich sehr schwer ...
Und manche stoßen auf sehr wenig Toleranz im Alltag .

Desswegen stell ich mal die Frage mit dem "was wäre wenn" in den Raum . Würde mich über ehrliche Meinungen freuen .
Konkalit_4Ich gebe von mir selbst zu immer sehr skeptisch mit diesen Menschen umgegangen zu sein und das ganze nicht unbedingt verstehe. Dennoch respektiere ich diese Menschen und würde diese niemals ausgrenzen oder beleidigen oder falls sie mich ansprechen oder etwas fragen ignorieren oder sowas. Ich kann mit diesen Leuten in einer Gesellschaft leben und denke es gibt weitaus mehr Menschen die weniger Achtung verdient haben.
Milowénbei uns an der schule hat letztes jahr jemand abi gemacht, der trans war. eigentlich jetzt sie, denn noch während sie in der schule war, hatte sie sich teilweise operieren lassen.
es war wirklich nicht mehr feierlich, was über sie gesagt wurde. mir tut sie voll leid, weil sie nichts dafür kann und sie das absolut nicht verdient hat, aber ich bewundere auch ihren mut, weil es ja abzusehen war, wie die reaktionen ausfallen würden...

ich finde es jedenfalls absolut nicht in ordnung, solche leute auszugrenzen. es ist schwer, sich in dieser hinsicht gegen den strom zu stellen (gut, das ist es eigentlich immer...), aber ich denke, es ist wichtig. oder wenigstens ganz die klappe halten.
das würde bestimmt auch schon helfen.
LelaihahAlso ich habe mal in der disco einen Transexuellen kennengelernt. Ich hatte sie einfach angesprochen und man kam ins Gespräch über dies und das. Sexualität kam da niemals zur sprache. Ist aber auch logisch denn ich würde da jetzt auch keinen hetero auf seine Vorlieben ansprechen ohne ihn zu kennen.
Ich habe mit Transexuellen kein Problem. Ich sehe sie auch nicht als anderst an sondern sehe sie als ganz normale Menschen. Manche sind eben Bescheuert und manche nett. Je nach dem wie der charakter ist. Unabhängig von Geschlecht oder "Wunschgeschlecht"....
rainravenIch kenne auch flüchtig eine Person, die laut Namen im Ausweis und wohl auch noch biologisch eine Frau ist (also nicht umoperiert) und in einem weiblichen Körper steckt, doch sie fühlt sich als Mann, hat ein eher strenges Aussehen (Typ "Kampflesbe", was aber jetzt nicht negativ aufzufassen ist) und einen männlichen Vornamen angenommen.
Im Beruf läßt sie sich als "Herr" ansprechen und hat damit eigentlich nun auch keine Probleme, auch wenn Leute am Anfang unsicher sind, ob sie es mit einem jungen, zierlichen Mann oder einer sehr maskulinen Frau zu tun haben.

Ich bewundere sie/ihn und habe keine Vorurteile ihm gegenüber, aber man muß aufpassen, daß man nicht "sie" anstatt "er" zu ihm sagt, denn das Auge schließt natürlich erst mal auf eine Frau, auch weil seine Stimme zwar dunkel, aber nicht wirklich männlich klingt.

Ich selbst behandle Transsexuelle nicht anders als andere Menschen, es gibt nur verlegene Momente, wenn man sich eben nicht sicher ist, es mit einem "er" oder einer "sie" zu tun zu haben und nicht ins Fettnäpfchen treten möchte. Doch ich finde nicht,d aß man über solche Menschen lästern oder sie als unnatürlich behandeln sollte, denn sie haben es wohl schwer genug in ihrer Selbstfindung und Identitätskrise im falschen Körper, der nicht zu ihnen paßt.

Als ich ein Kind und junge Jugendliche war, habe ich mich auch immer als Mann gesehen und immer männliche Rollen gespielt und meinen weiblichen Körper gehaßt, insbesondere, als er schon mit 10 oder 11 Jahren Brüste , breite Hüften und die Periode bekam, doch mit der Zeit habe ich mich damit abgefunden und möchte eigentlich nichts anderes als eine Frau sein. :)
fraeulein grauwahrscheinlich nimmt er dir's nicht übel, wenn du hin und wieder personalpronomina verdrehst..
wenn man selbst verwirrt ist, erwartet man nicht unbedingt, dass andere'n durchblick haben.
humor hilft manchmal. hier'n link zu 'ner trannie-webcomic-seite.. [url]http://www.transe-generation.com/[/url]
trifft gelegentlich sehr ins schwarze.
(nicht "schwarz" schwarz. äh..)
crawler23Danke für die lieben Antworten :)


Ich weiß es ist ein heikles Thema manchen wird dadurch vieles verbaut . Meine Freundin ist oft auf Hürden gestoßen und nun ja auch hier Körper musste darunter leiden .

Aber ich hoffe gerade da wir uns duch den Musikgeschmack kennengelernt haben also den Klängen der Gothics das diese dunkelbunte Gemeinschaft so tolerant bleibt wie sie ist ;) und gerade da ist mir auf Festivals aufgefallen das es doch einige gab die nun ja ähnlich sind . Auch wenn es manchmal welche waren die einfach einen *hust* Fetisch *hust* hatten *g* .

Aber wie hier schon angesprochen wurde mit der Sexuaalität fällt es natürlich schwer darüber zu sprechen meist folgt eben Unsicherheit gerade wenn es auf den Körper ankommt .

Aber ich liebe sie so wie sie ist :)
Ich versuche eben mit ihr mit zu gehen .



Am anfang war ich über das Coming Out überrascht und hatte nicht damit gerechnet da wir uns über das Internet kennengelernt hatten . Aber ich fand es dann interessant mehr darüber zu erfahren .

Zuerst danke noch mal :)
crawler23Ok hatte alles durchgeblättert und hab es leider übersehen .
Sorry hätte noch mal genauer suchen müssen .
Purgatorium999[QUOTE][i]Original geschrieben von Evil Minded [/i]
[B]Also wenn von den weiblichen Hormonen die Köperbehaarung weniger wird, dann sollte ich vielleicht doch mal weibliche Hormone schlücken:D
Dann würde ja im besten Falle das rasieren total weg fallen:)
Na ja aber nachher wachsen mir dann Brüste und das wäre vielleicht auch nicht so das Wahre.
Ändern diese Hormone eigentlich auch das Empfinden eines Menschen?
Also das man sich vielleicht irgendwie weiblicher fühlt.
Hm also aus mir könnte man bestimmt gut eine Frau machen da ich eh vielleicht nicht gerade der aller männlichste Typ bin.
[/B][/QUOTE]

Nene; da bringst Du was durcheinander: Also: Zunächstmal ist Östrogen in hohen Dosen notwendig, um einen anderen Hauttypus zu bekommen. Gestagen muß auch genommen werden (ich glaube, um weibliche Formen zu bekommen). Nach einiger Zeit und noch höheren Dosen Östrogen setzt ein Brustwachstum ein. Soweit - so gut. Das klingt alles sehr easy: was eine Frau auch lebenslang schluckt und nicht beeinträchtigt (Pille), kann einem TG-Mann auch nicht aus der Bahn werfen. Nur dann kommt nicht das heraus, was eine TS ausmacht: Hierzu ist noch Anti-Testosteron notwendig und das muß wirklich sehr sehr heavy sein. Letzteres habe ich auch mal von einer TS bestätigt bekommen, wie heftig das Androcur (Anti-Testosteron) nebenwirkt. Daraufhin habe ich auch das Interesse, diesen steinigen Weg zu gehen, verloren. er ist SEHR STEINIG.
belladonna[QUOTE]was eine Frau auch lebenslang schluckt und nicht beeinträchtigt [/QUOTE]

Naja, das würde ich ja nun nicht gerade behaupten, daß es die Frau nicht beeinträchtigt. Ich habe mit hormoneller Verhütung nur beschissene Erfahrungen gemacht. Hormonspirale: Depressionen, Ausschlag und kompletter Verlust der Libido. Pille: Depressionen, Gereiztheit, chronische Müdigkeit, eingeschränkte Libido. Jetzt verhüte ich mit K. und K. (Kondome und Kreativität) Mein Mann findet daß ich viel besser drauf sei, seit ich die Pille abgesetzt habe. Und ich fühle mich auch insgesamt viel besser.

Zum Thema: Wenn jemand tatsächlich den Schritt der Geschlechtsumwandlung wagt, dann bestimmt nicht aus Jux und Dollerei. Wie vom Vorredner erwähnt ist eine Hormontherapie und die Testosteron-Blocker nicht ohne. Die Persönlichkeit verändert sich dadurch wohl auch. Es ist eine ziemliche Strapaze für den Körper und die Seele. Wer das durchmacht, dem muß es in seinem (falschen) Körper schon echt beschissen gehen. Schlimm ist auch, wie diese Menschen von der Umwelt dann abgewertet werden, als würden sie nicht schon genug durchmachen. Da gibt es nicht nur Probleme was den Beruf angeht. Auch privat kann alles den Bach runtergehn. Ein positives Beispiel fand ich mal einen Bericht über ein Ehepaar, wo der Mann transsexuell war und sich zu einer Geschlechtsumwandlung entschloß. Das Paar hat zwei Kinder und seine Frau hat weiter zu ihm gehalten. Sie sind immer noch eine Familie. Aber sie mußten ihr altes Umfeld verlassen und sich woanders ein komplett neues Leben aufbauen. Es ist ja nicht nur die Hormontherapie und die OP, sondern auch die Schwierigkeiten die einem die Gesellschaft in den Weg legt.
Ich kann nur sagen Hut ab vor den Menschen die diesen Schritt wagen.
fraeulein grauich weiss nicht recht.. körper "umzubauen" bringt einfach noch keine befriedigenden ergebnisse.
ich warte, bis man gehirne transplantieren kann. dann such' ich mir ein gegenstück mit demselben problem, und dann wird getauscht.
haaach, das wär's. *träum*
ein penis aus stücken meines oberschenkels? und das funktioniert nichtmal, hängt da halt so rum, mit eingebauter pumpe zum "stehen"? dafür ops, narben, hautnervenschäden in kauf nehmen? (erzählt mir nicht, das ginge ohne, die sind bei jedem schnitt dabei)
dann lieber die falsche ausrüstung.
immer noch besser als schmerzen...
zumal 'ne op die meisten probleme eben nicht löst. viele glauben das, und sind danach totunglücklich, weil's eben nicht stimmt. das sind nur notlösungen..

diese werbung mit der mtf beim arzt hat mich ja sooo geärgert.. dreckig. einfach dreckig. und echt nicht komisch.
Purgatorium999[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]
Zum Thema: Wenn jemand tatsächlich den Schritt der Geschlechtsumwandlung wagt, dann bestimmt nicht aus Jux und Dollerei. Wie vom Vorredner erwähnt ist eine Hormontherapie und die Testosteron-Blocker nicht ohne. Die Persönlichkeit verändert sich dadurch wohl auch. Es ist eine ziemliche Strapaze für den Körper und die Seele. Wer das durchmacht, dem muß es in seinem (falschen) Körper schon echt beschissen gehen. [/QUOTE]

Hierbei ist zu erwähnen, daß ohne die Operation auch die Testosteron-Blocker LEBENSLANG genommen werden müssen. Das Östrogen/Gestagen sowieso - insbesondere auch nach der Operation (weil dann die Hormone für Lebensprozesse wie Knochenstoffwechsel gebraucht werden).

[QUOTE]Schlimm ist auch, wie diese Menschen von der Umwelt dann abgewertet werden, als würden sie nicht schon genug durchmachen. Da gibt es nicht nur Probleme was den Beruf angeht. Auch privat kann alles den Bach runtergehn. Ein positives Beispiel fand ich mal einen Bericht über ein Ehepaar, wo der Mann transsexuell war und sich zu einer Geschlechtsumwandlung entschloß. Das Paar hat zwei Kinder und seine Frau hat weiter zu ihm gehalten. Sie sind immer noch eine Familie. Aber sie mußten ihr altes Umfeld verlassen und sich woanders ein komplett neues Leben aufbauen. Es ist ja nicht nur die Hormontherapie und die OP, sondern auch die Schwierigkeiten die einem die Gesellschaft in den Weg legt.
Ich kann nur sagen Hut ab vor den Menschen die diesen Schritt wagen. [/B][/QUOTE]

Naja; In Köln und Frankfurt ist das kein Prob. Woanders - insbesondere in Hamburg oder München oder in der tiefsten Provinz - stimmt das natürlich schon.
myriad[QUOTE][i]Original geschrieben von fraeulein grau [/i]
[B]zumal 'ne op die meisten probleme eben nicht löst. viele glauben das, und sind danach totunglücklich, weil's eben nicht stimmt. das sind nur notlösungen..[/B][/QUOTE]

das ist übrigens der Grund, warum eine psychologische Begleitung/Beratung/Diagnose ebend zwingend ist.

Androcur ist btw. nicht das einzige Anti-Androgen (neudeutsch: Testo-Blocker).
Purgatorium999[QUOTE]
[QUOTE]Original geschrieben von fraeulein grau
zumal 'ne op die meisten probleme eben nicht löst. viele glauben das, und sind danach totunglücklich, weil's eben nicht stimmt. das sind nur notlösungen..[/QUOTE]
[i]Original geschrieben von myriad [/i]
[B]das ist übrigens der Grund, warum eine psychologische Begleitung/Beratung/Diagnose ebend zwingend ist.[/B][/QUOTE]

Und Du weißt, daß dies nur bedingt stimmt. Viele kaspern mit der Pille rum, an die in den meisten EU-Ländern rezeptfrei ranzukommen ist und sind nachher totunglücklich. Der Psychokram ist dann nur noch Formsache, denn wer will schon jemand "auf halben Weg im Regen stehen" lassen.

[QUOTE][B]Androcur ist btw. nicht das einzige Anti-Androgen (neudeutsch: Testo-Blocker). [/B][/QUOTE]

Das ist richtig; nur kenne ich nur eine TS, die mir Genaueres darüber gesagt hat (die meisten schweigen darüber - verständlicherweise). Und diese nimmt Androcur (50 mg) und findet es absolut schrecklich. Andere Anti-Androgene sind bestimmt nicht DEUTLICH minder heftig
myriad[QUOTE][i]Original geschrieben von Purgatorium999 [/i]
[B]Das ist richtig; nur kenne ich nur eine TS, die mir Genaueres darüber gesagt hat (die meisten schweigen darüber - verständlicherweise). Und diese nimmt Androcur (50 mg) und findet es absolut schrecklich. Andere Anti-Androgene sind bestimmt nicht DEUTLICH minder heftig [/B][/QUOTE]

wie auch auf die verschiedenen verhütungspillen für die frau reagiert jede/r anders auf anti-androgene. manche bekommen depressionen u.ä., viele leben damit aber auch ganz gut. das kann man nicht pauschalisieren á la "Anti-Androgene sind das Böse schlechthin" ;)
fraeulein grauwenn wir hier schon ins detail gehen, wie wär's mit den begriffen "mtf" (male to female) bzw "ftm" (female to male) statt immer nur "ts"? ist ja doch ein ziemlicher unterschied, was so die mittelchen angeht.. eine mtf wird wohl kaum testosteron schlucken. die psychischen probleme sind zwar ähnlich aber.. na, doch nicht so ganz.
vielleicht fällt die wahl der personalpronomima dann leichter?
dies nur als einwurf am rande.
Purgatorium999ja *schäm*

Ich habe die f2m's ziemlich außen vor gelassen. Sorry; bei denen ist's einfach.... Viele Bodybuilderinnen und gedoppte Sportlerinnen sind praktisch f2m's wider willen.... Konstitution, Hauttypus und sogar Pheromone (Sexuallockstoffe) sind die eines Mannes....

Für f2m's muß die Operation die Hölle sein (Mamaektomie und Aufbau unten herum...).

Bei m2f's sind es die gigantischen Hormondosen und der instabile Status (bei Absetzen erfolgt Rückverwandlung zum Mann). m2f's müssen also lebenslang Hormone nehmen; allein das ist entsetzlich....

Ich glaube, f2m's können glücklich sein - m2f's aber: Sag' mir keiner, daß bei Anna-Varney Cantodea alles Show sei - die von mir Hochverehrte ist ganz bestimmt totunglücklich
Heathcliff-WHHat sie sich deswegen nicht ausgesöhnt und ist mit ihrer Geschlechtslosigkeit in Harmonie getreten? Ich denke (ich hoffe), sie hat ihren Schmerz überwunden, da sie sich jetzt nicht mehr unter dem Einfluss von Saturn befindet.
OphelliaDas Thema sehr kompliziert mußte ersmal Nachdenken ob ich im richtigen Körper stecke.Nun zum Vollwertigkeitsgefühl sind Op´s ja ganz gut,sonst würden nicht soviele Frauen sich Ihre Brüste vergrössen lassen.Aber was ist wenn eine Frau gerne ein Mann währe der sich stylt wie eine Frau und auf Männer steht???Was ist mit so einer Person???Sollte sich die Frau umoperieren lassen,damit sie sich später stylt wie eine Frau???Sehr problematisch für mich schon zu abstrackt,ist aber eine ernste frage,die mich schon lange Beschäftigt ob es sowas gibt.
Purgatorium999[QUOTE][i]Original geschrieben von Ophellia [/i]
[B]Das Thema sehr kompliziert mußte ersmal Nachdenken ob ich im richtigen Körper stecke.Nun zum Vollwertigkeitsgefühl sind Op´s ja ganz gut,sonst würden nicht soviele Frauen sich Ihre Brüste vergrössen lassen.Aber was ist wenn eine Frau gerne ein Mann währe der sich stylt wie eine Frau und auf Männer steht???Was ist mit so einer Person???Sollte sich die Frau umoperieren lassen,damit sie sich später stylt wie eine Frau???Sehr problematisch für mich schon zu abstrackt,ist aber eine ernste frage,die mich schon lange Beschäftigt ob es sowas gibt. [/B][/QUOTE]

Du verkennst die Brutalität der Medikamente. Beispiel m2f: Es ist die gleiche Rezeptur wie bei Prostata/Hoden-Krebs. Und diejenigen mit Krebs jammern noch nach 10 Jahren wie furchtbar die 3 Monate waren..... m2f-ts's dürfen das JAHRELANG einnehmen..... Viele brechen irgendwann ab (wegen Thrombosen (Östrogen) oder wegen Leberschaden (Anti-Androgen)) und sind dann irgendwo.... Um das Gesicht nicht zu verlieren nennen die sich dann crossdressende Transfrau (in Wirklichkeit sind sie einfach nur totunglücklich.... und versuchen irgendwie die Situation zu retten....)
fraeulein grau"Sehr problematisch für mich schon zu abstrackt,ist aber eine ernste frage,die mich schon lange Beschäftigt ob es sowas gibt"


klar gibbet "sowas".
"girlfag" googeln.
meinst du sowas?
myriadwas haltet ihr von Lorenzo aka Lory (ehemaliger DSDS-Star)?

Blessed be.
my
dark_seaAlso ich selber bin ursprünglich in Thailand geboren, dem Land mit dem wohl meisten Transexuellen.

Und ich muss sagen das ich selber gerne eine Frau wäre(bin nen Mann)
Allerdings würd ich mir niemals Busen wachsen lassen geschweige denn mich umoperieren lassen.Versteht mich nicht falsch ich gefalle mir auch als Mann aber irgendwie bin ich im innern sehr weiblich.

Ich wollt bis zum 14 Lebensjahr immer eine Frau sein aber meine Mutter , eine Thailänderin musste mir immer sagen was sie alles schreckliche mit sich machen würde wenn ich auch so ein Transexueller werden würd.
So hatte ich nie mut so zu sein wie ich eben bin.

Jetzt bin ich 16.Meiner Mutter konnte ich immer noch nicht sagen wer ich wirklich bin. Allerdings hab ich meine Haare wachsen lassen benehme mich sehr weiblich und meine Freunde wissen das ich gerne eine Frau wäre.
Ich wünschte mir ich könnt mir auch jetzt Weibliche Kleider kaufen wie zum beispiel ein Unterbrust Korsett etc.(ich kann wirklich sehr weiblich aussehen.Thailänder halt.)
Aber schon bei meinem Männerrock sind meine Eltern halb ausgeflippt.
So sehr das sie in behalten haben bis sie es sich mal überlegen es zurückzugeben.

Nun weiß ich nicht mehr weiter.Ich will Abitur machen aber auch ausziehen um eben so sein zu können wie ich bin.

Zukunft oder ,,Ich'' sein?

Ich werd wohl Zukunft wählen.
myriadHallo dark_sea,
dein Beitrag hat mich doch einigermaßen bewegt innerlich, so dass ich einige Dinge hier kommentieren muss. Aber eins nach dem anderen :)

Ob Thailand tatsächlich mehr Transsexuelle hat als andere Länder weiss ich nicht. Ist es nicht vielleicht eher so, dass die dortige Gesellschaft anders mit Transsexuellen umgeht als vielleicht hierzulande und diejenigen daher so in der Menge gesehen werden? Ich meine, die Wahrscheinlichkeit einer Transsexualität ist 1/1000, ich glaube auch in Thailand. Wäre mal interessant dazu Zahlen zu lesen/finden... Aber das nur mal am Rande.

Du sagst, dass du einerseits gerne als Frau leben möchtest und dich bis zu einem gewissen Grad wohl als weiblich empfindest, andererseits möchtest du keine körperlichen Attribute einer Frau haben. Hat das einen bestimmten Grund? Das widerspricht sich in meinen Augen... Dein gesamter Beitrag zielt doch nur auf das eine ab: nämlich dass dein wahres ICH eine Frau ist.

Ich finde es erschreckend, und damit zum bewegenden Teil, dass deine Mutter so etwas zu dir sagt in dem Zusammenhang. Das wäre so in etwa das gleiche, wenn eine Mutter zu ihrem Sohn sagt, dass sie Selbstmord begeht wenn er schwul wäre. Das damit das weitere Schicksal bzw. der Lebensweg des Sohnes vorprogrammiert ist, sollte eigentlich klar sein. Ein Weg der Tränen nämlich.

Du lässt dir sogar schon die Haare wachsen um weiblicher zu sein/zu wirken. Allein das spricht in meinen Augen schon Bände.

Du schreibst, dass du "wirklich sehr weiblich aussehen kannst". Ich vermute also, dass du das schon ausprobiert hast. Hat es sich denn gut angefühlt?
Würdest du es gerne öfter "leben"? Vielleicht sogar immer?
Stell dir vielleicht mal die Frage "Wer bin ich überhaupt?".

Die Frage nach Zukunft ODER "ich sein" stellt sich eigentlich überhaupt nicht. Zumindest nicht so. Es ist wohl eher die Frage, ob du überhaupt eine glückliche und zufriedene Zukunft haben kannst/wirst, wenn du nicht du selber sein kannst. Aber vielleicht reicht dir ja auch das Dressing. Ich weiss es nicht. Ausziehen: ja, so schnell wie irgendwie möglich. Denn nur dadurch kannst du wirklich zu dir selbst finden mit all der Privatsphäre, die dir nötit erscheint. Abitur machen solltest/kannst du trotzdem, das widerspricht sich auch nicht finde ich.

Diese Worte stammen von jemandem, der im Moment dabei ist, den Weg TS zu beschreiten, mit allen Konsequenzen und Hoffnungen, aber auch mit all den positiven Nebenwirkungen. Ich bin gespannt drauf.

Noch ein Satz zum Abschluss: Wähle die Zukunft, aber wähle bitte DEINE Zukunft.

Blessed be.
my
dark_seaEs ist schön zu sehen,dass es Menschen wie dich gibt die Versändnis für mich haben.


Ich selber wäre ja gerne eine Frau, aber Ich find es nicht gut Brüste zu haben und gleichzeitig ein Mann zu sein und umoperieren kommt nicht in Frage.

Ein weg der Tränen wirds mit sicherheit.

Öfter so Leben hmm...Ich weiß nicht genau aber manchmal würd ich gern nur noch als Frau leben.Allerdings wiederum bin ich froh ein Mann zu sein.Ich glaub ich bin anders als die anderen. Denn ich würd gern ein Leben als Mann und als Frau bestreiten aber das geht leider nicht.
Außerdem können mich selten aber immerhin noch einige Frauen durch ihre art und durch ihr hübsches auftreten bezaubern.

EIn glückliches Leben werde ich Führen denke ich.Dieser Drang eine Frau zu sein ist in mir nicht so ausgeprägt wie bei manch anderen.Aber halt soviel das ich es nicht unterdrücken kann.
Wenn ich meinen Partner finde der mich akzeptiert wie ich bin werd ich mit sicherheit glücklich sein ;).
es ist nicht so als ob ich mich net für ein Lebensstil entscheiden könnte.Aber für was ich mich entscheiden werde liegt wohl eher daran was für ein Partner ich am Ende haben werde.
Menschen wie ich lernen viel aufs innere zu schauen nicht nur auf die Hülle.(Pflegen sollt sich trotz dieser worte trotzdem jeder)


Wenn du Fragen hast stell sie.Ich werde versuchen sie so gut wie mir möglich ist zu beantworten.

Ansonsten vielen Dank für dein Verständnis.


P.S: Grausame Weihnachten für Mich. Ich weiß nciht was ich mir bestellen kann.Meine Eltern entziehen es mir eh.
myriadHallo dark_sea,

nunja, Partner können im Laufe des Lebens wechseln, da gibt es ja keine Garantie auf Dauerhaftigkeit drauf.

Du bist noch jung, ich kenne TS, die erst in ihren 40ern ihr wahres Ich entdecken und dementsprechend leben wollen. Lass dir also ruhig Zeit mit irgendwelchen Entscheidungen, die sich vielleicht nicht mehr rückgängig machen lassen. Es kann auch sein, dass sich deine Gedanken mit dem Ende der Pubertät auflösen - es kann auch sein, dass der Drang, als Frau zu leben, mit den Jahren stärker wird. Warte es einfach ab, was passiert.
Vielleicht hilft dir ja eine psychologische Beratung? Damit will ich dich aber nicht als irre hinstellen...

Blessed be
my
myriaddark_sea, bist du noch da?
es ist ja nun einige zeit vergangen und es würde mich interessieren wie es mit dir weitergeht.

lg
Nadja76@dark_sea

Ah jemand der eine ähnliche Denkweise hat, wie ich sie habe, nur das meinerseits schon 30 ist ;)

Im Transgenderbereich gibt es auch unendlich viele Richtungen.

Wenn du Transsexuell bist, wirst du es irgendwann noch merken.
Ich habe sehr lange gebraucht um zu wissen wo ich stehe.

Für mich ist Fakt...wenn ich mir aussuchen könnte, in welchem geschlecht ich geboren werde, dann wäre es definitiv weiblich.

Eine Op wäre aber für mich das absolut falsche, da ich mich auch als Mann häufig wohl fühle. Würde ich mich umoperieren lassen, würde ich tief unglücklich werden, da ich biologisch dennoch keine richtige Frau bin, auch wenn ich dies allzuoft im innerem wäre.
Habe auch die Haare wachsen lassen um femeniner zu wirken.
Ich erfülle sehr viele Femenine Klischees und vorurteile.

Inzwischen Lebe ich mein Leben wie ich es gereade will!

Und eines habe ich was nur sehr sehr wenige Menschen sagen können...
Wer kann von sich behaupten, auf Erden als Mann sowie als Frau zu leben? ;)

Finde für dich selber heraus wie du am glücklichsten wirst!

Ps:Weiß nicht ob ich hier ein Foto von mir einfach einfügen darf, ich mache es jetzt einfach mal, ein bild von meiner weiblichen Seite. Wenn dies nicht erwünscht ist von den Admins dürfen sie es löschen oder mir bescheid geben und ich lösche es :)

[IMG]http://www.wow-faces.de/albums/userpics/normal_NADJA3.JPG[/IMG]

(Bild wurde 5:00 uhr nachts gemacht und ich sehe da schon etwas erschöpft aus, und das weibliche aussehen ist auch schon angeschlagen)
Mina Harker[QUOTE][i]Original geschrieben von Nadja76 [/i]
[B]…
Wer kann von sich behaupten, auf Erden als Mann sowie als Frau zu leben? ;)
…[/B][/QUOTE]
Ich! Wieder nix mit Monopol. :D

Mina
fraeulein grau..und wieso nur auf erden?
*g*
crawler23Also ich selbst stehe zwischen den zwei Welten also zwischen schwarz und weiß ist sowieso viel zu viel grau also kann ich sagen ich bin dunkelbunt *g*


Ich kann euch vier Filme empfehlen die über Transidentitäten handeln einmal "Trans America" dann "Boys don't cry", "crying game" und "beautiful Boxer" sind wirklich klasse Filme . (auch für welche die mit dieser Thematik nicht viel zu tun haben bieten die Filme auch eine gute Story und auch gute Unterhaltung)



Ich selbst sehe es als veraltet an oder überhaupt viel zu einseitig an dieses pure Rollendenken der Venus und des Mars zu haben es gab schon immer auch in alten Kulturen diese Wechselseitigkeit es gab sogar eine Zeit in der intersexuelle verehrt wurden aber dann wurden sie später zwangszugewiesen oder gar verfolgt und gefoltert aber auch heute haben viele es nicht leicht gerade denn wenn einem eine Rolle aufgezwungen wird die aber ganz und gar nicht dem inneren Gefühl und Gedanken passt das kann einen mehr schmerzen als man denkt .


Und nun ja zu einem gewissen Grad ist jeder mensch ein Transgender manche Männer sind recht feminin und manche Frauen recht maskulin also man sollte sich seiner eigenen Persönlichkeit und seines Körpers bewusst sein was man ist ;)
myriad@crawler23:

nunja, du magst es als veraltet ansehen, dass wir primär nunmal mann oder frau sind, und dann erst mensch, aber ich denke, damit bist du in einer minderheit.
wir alle werden von beinahe jedem auf der strasse oder andersow erstmal als mann oder frau identifiziert. was ist nun mit denen, und darum geht es in dem thread hier, die ihr geschlecht nicht von ihrem äusserlichen abhängig machen können? Viele TS haben mehr persönlichkeit in sich und sind sich ihrer auch bewusst als die meisten menschen. Es bringt uns selbstvertrauen und selbstbewusstsein, das wir brauchen, um mit (vermeintlich) ignoranten menschen klar kommen zu können.
dark_seaah bin wieder da ... Hatte ne zeit wenig Lust aufs Gothic board.

Ich kann ja auch nen pic von mir reinstellen.Nächste Woche Samstag :rolleyes:
BloodmoonAch macht es doch ganz einfach behandelt die Transsexuellen einfach wie das Geschlecht, dass sie sich wünschen. Nicht als Transsexuelle nicht als etwas zwischendrin einfach als das, was sie sich fühlen und gut.
Mina HarkerBloodmoon so einfach könnte es sein …

Mina
marie_silveryHi!

Ich schreibe mal in diesen (alten) Thread

Ich sitze jetzt gerade in einem meiner liebsten Outfits hier, und ich trage es nur für mich. Niemand weiß davon, und ich weiß nicht, ob ich jemandem erzählen mag. (in RL)
Ich bin komplett schwarz und entspreche so in etwa meinem Schönheitsideal von Frau. Nur mein männliches Gesicht verrär mich, und vielleicht etwas meine Figur.

Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Es fühlt sich so.. richtig an. Und sexy irgendwie.
Es ging so richtig vor vielleicht 2 Jahren los. Damit, dass ich einfach so bei eBay (gebrauchte) schwarze Kleidung kaufte. Ich wollte einfach die Stoffe spüren, anfassen. (Noch nicht tragen) Ein paar Wochen lang bestellte ich immer mehr, es war einfach toll.
Irgendwann dachte ich, scheiss drauf, und zog mal ein (Stretch)Kleid an. Und - das Gefühl war überwältigend. Es fühlte sich unmittelbar richtig an. Keine Spur von Ekel oder dem Gefühl, dass es falsch sein könnte. Trug es so ca 1 Stunde und fühlte mich einfach grandios.
In den Jahren kaufte ich immer mehr, immer gebrauchte Sachen bei eBay. Auch ab und an etwas im Laden. Dann auch Schmuck, ich liebe Schmuck. Schon immer.
Aber - es waren immer schwarze Sachen. Ich liebe gruftige Kleidung, das ist meine Welt. Nichts würde ich mir mehr wünschen, als eine liebe Frau an meiner Seite, die meinde morbide und dunkle Seit teilt.

Jetzt. Am Wochenende trage ich abends fast immer irgendwas. Es ist nicht einfach, denn ich achte sehr drauf, dass nichts schmutzig wird, ich will es nicht waschen. (Nicht weil ich es nicht waschen könnte, sondern weil ich die Kleider möglichst in ihrem Zustand belassen will, wie sie mich erreicht haben)
Das ist mitunter sehr anstregend, und aufwändig so. Immer vorher essen, und dann duschen. Aber es ist es mir einfach wert.

Es ist einfach so wunderbar, sich als Frau zu fühlen. Brüste zu haben, sich eine noch weiblichere Form vorzustellen. Wie toll wäre das. Meine Brüste sind leider nur "Implantate Marke Eigenbau" aber es tut seinen Zweck (Ich mache ja keine Nacktfotos) Es gibt mir aber eine schönes Dekolettée und füllt meine BH-Körbchen. Sicher, es erregt mich auch, das alles zu tragen und der Gedanke allein sorgt oft für eine gewisse Enge. Leider.
In letzter Zeit mache ich mir auch neue Frisuren, weibliche Frisuren. Mit Haarreifen und Klämmerchen (Ganz mutig im Laden gekauft) . Es ist komisch, aber ich gefalle mir so. Sieht - süß aus. Zusammen mit meinem Schmuck, den Zehenringen, Fusskettchen und Armreifen gebe ich schon eine ganz nette Maid ab, irgendwie.

Aber - wohin soll das führen? Bei allem bleibt immer ein leises Gefühl der Leere zurück. Ich komme nicht weiter. Ich fühl mich nach einem Abend als Marie nicht erfüllt.
Ich weiß was ich nicht bin oder nicht will. Travestie, Dragqueen .. das bin ich nicht. Ich mag die Show nicht, den Pomp, das Schrille. Oder das bewusste Frau sein, obwohl jeder weiß, dass man drunter Mann ist.
Bleibt CD - das ist es im Moment. Oder DWT.

Mir kam aber auch schon der Gedanke, ob ich das Geschlecht wechsele. Abgesehen von allen erschwerenden Situationen, die auf eine frau zukommen, wo eine Frau einfach benachteiligt ist.. die Hürde erscheint so wahnsinnig groß. Irgendwie -undenkbar. Ausserdem. Will ich das? Irgendwie ist es mir fast egal. Wäre da nicht dieser große Wunsch, Damenkleidung zu tragen. Aber - da ist noch ein Wunsch. Ein Ideal.
Das geht ungefähr so: Ich komme nach Hause.. da wartet jemand auf mich. Meine Freundin, meine Geliebte. Sie nimmt mich zärtlich in den Arm, küsst mich. Sie riecht so gut. Ich schau ihr in die Augen und sehe mein Spiegelbild. Sie nimmt mich an der Hand und führt mich zum Bett.. Wir legen uns hin, umschlingen uns. Unsere Brüste berühren sich.

Dieser Gedanke, als Frau ebenso eine Frau an meiner Seite zu haben, ist irgendwie so unbeschreiblich schön ! Er lässt mich nicht mehr los. Ist oft stundenlang vor meinem Auge. Ich bin gerne Mann, hab nix dagegen. Und habe mit meiner letzten Freundin auch viele zärtliche Stunden erlebt. Betrachte ich mir Porno, erregt mich ein Liebespaar Mann-Frau gleichermaßen wie Frau-Frau. Aber dennoch - meine letztes Sexleben war nicht glücklich. Lag an der Parterin, aber vielleicht auch an mir, dass ich meine Rolle als Mann nicht erfüllen kann. Der Gedanke, dass sich eine Frau von hinten nähert und mir an die Brüste fast, erregt mich mehr, als der Gedanke, dass sie mir an den Schwanz fast. Wie gesagt, ich bin an sich gerne Mann, und kann mir auch eine Beziehung als Mann zu Frau ohne Einschränkungen vorstellen. Nur - der Gedanke an eine rein weibliche Beziehung klingt irgendwie viel mehr nach Nähe, Wärme und Geborgenheit. (auch wenn man ja sagt, dass sich Frauen auch gerne sher viel anzicken, naja)

tja was bin ich nun ? Es gibt keinen Zwang, ich leide nicht, und ich würde auch nicht leiden, könnte ich nicht mehr Marie werden. Hätte ich aber die Wahl, schon immer Frau gewesen zu sein, würde ich lange überlegen müssen.
Meine weiblichen Seiten und auch Interessen sind nicht von der Hand zu weisen. Ich vergöttere Schmuck und Kleidung. Ich liebe all die Accesoires, die so schön weiblich sind.. kann mich nicht sattsehen dran. Interessanterweise - da ich mir gerade über eine Tättowierung Gedanken mache, refkletiere ich viele Motive, und die, die hängenbleiben, sind ehr weiblicher Natur.
Dazu kommt, wie sher ich Frau an sich vergöttere. Ich sammle wie blöd Bilder, eins nach dem anderen, drucke auch gern aus und in meinem Tagebuch, das ich immer bei mir führe, sind meine Ideal-Traumfrauen, für die ich sterben würde, dabei. Das kann jetzt eine normale versponnene Verherung sein, aber auch der unterbweusste Wunsch, vielleicht selber so zu sein. Es ist so schwer, da einen Faden zu finden. Bzw, es gelingt mir nicht.
Andererseits habe ich auch sehr viele männliche Hobbies und Interessen. Es ist zum heulen.

Im Grunde möchte ich ganz Frau sein oder nicht. Zumindest für die Welt. Für mich ist es egal. Aber ich habe auch ein Leben, und wünsche mir eine Beziehung. Da ist das nicht gerade unwichtig.

Da ich sehr sehr gerne eine Frau wäre - auf der einen Seite - aber auch auf der anderen Seite nicht "leide" weil ich Mann bin, bin ich in einem argen Konflikt. Denn eventuel lreicht meine "weibliche" Überzeugung nicht zu einer Umwandlung, aber als Mann werde ich auch nicht glücklich.
Ich merk jetzt schon, dass es mir nicht reicht, mich als Frau anzuziehen und herzurichten, mich dürstet nach mehr. Ich möchte schon gerne einen wirklich weiblichen Körper haben, das wäre das ultimative Glück für mich. Ich mag kein "Mann in Frauenkleidung" sein, sondern eine Frau in Frauenkleidung. Eine Frau, die dann zwar auch viele ehr "männliche" Interessen hätte, aber das is ja nur absolut ok.
Ich kann natürlich versuchen, mir keinen stress zu machen, und einfach meiner Leidenschaft zu fröhnen, aber es wird mir nicht mehr lange reichen.
Auch im Bezug auf eine neue Beziehung ..
Weiß echt nicht, wie ich weiterkommen soll *seufz*
Was mich auch interessiert - ist es in Deutshcland übrhaupt möglich, sich zur Frau umwandeln zu lassen, nur aus dem Wunch heraus, lieber Frau als Mann zu sein, oder bedarf es dafür wirklich tiefer psychologischer konflikte? (z.b. Hass auf das eigene männl. Geschlechtsteil)

Marie*Silvery
Gabriel BellAlso falls du das Thema noch gezielt verfolgen solltest. Ich habe mich eine ganze Weile mit der Problematik beschäftigt, da ich selber auch immer ein wenig schwanke und kann soweit zumindest ein wenig berichten.
Es gibt ein sogenanntes TSG (Transsexuellengesetz), das für Fälle wie deinen (so es denn wirklich auf eine Umwandlung hinauslaufen sollte) spezielle Richtlinien festlegt. Dazu gehört der Besuch bei einem Psychotherapeuten mit anhaltender Behandlung um festzustellen, ob nicht andere innerliche Konflikte für dein "Problem" verantwortlich sind. Ist dies festgestellt und du warst eine Weile dort, wird meist irgendwann testweise die Hormontherapie angesetzt. Als erstes wohl oft mit Hormonen, die die männlichen Hormone unterdrücken, was dann dazu führt, dass dein männlicher Sexualtrieb aussetzt und du einen klaren Blick bekommst, ob du das alles willst oder ob es nur Auswirkungen sexueller Gedankengänge sind. Als nächstes kommen wohl die weiblichen Hormone. (Stop des Haarwachstums - leider meist nicht oder nur wenig im Gesicht), Brüste wachsen, Glied verkümmert. Irgendwann kommt hier die Unfruchtbarkeit). Irgendwann hier müssen außerdem Gutachten erstellt werden für die Geschlechtsangleichende OP und die Bartepilation und einen Alltagstest hast du auch vor dir.

Die Kassen zum Zahlen zu bekommen soll wohl eins der großen Probleme sein - die Sache "nur mal so" zu machen ist schwer möglich, da es schon einen gewissen Leidensdruck vorraussetzt (der ja auch der Grund ist, warum es aus Kassensicht nötig sein könnte).
Ich weiß aber auch nicht, ob ich es an deiner Stelle nur "mal so" machen würde. Das wichtigste ist wohl, dass du dir klar wirst, was du wirklich willst. Zum Spaß kannst auch mal den COGIATI Test machen (findeste leicht beim googeln - aber bitte nicht als Entscheidungsgrundlage nehmen) Ich habe lange drüber nachgedacht und die vollständige Umwandlung wäre wohl def. zuviel für mich. Ich denke im Körper einer Frau hätte ich genau das gleiche "Falschheitsgefühl" wie ichs in meinem Männerkörper auch hab...ich suche den Mittelweg. Ich hab angefangen, Trennkost zu machen um nicht zuzunehmen, versuche, mehr Sport zu machen, aber möglichst ohne Muskelaufbau. Das einzige, was wirklich toll wär, wär alle Körperbehaarung los zu werden aber solange das nicht billiger wird kann man wohl nix machen - mein Leidensdruck ist net groß genug um irgendwen zu überzeugen denk ich. Also alles rasieren...viel Aufwand mit meiner Frisur. (Visual Kei Anhänger zu sein kam da ganz gelegen) lieber engere Oberteile statt schlabbernder T-Shirts...joa so in etwa. Jeder muss wissen, was genug für ihn ist...ich hab auch eine Zeit lang Korsett getragen aber seit ich eine verständnisvolle Freundin hab ist es mir einfach wichtiger, nackt mit ihr im Bett liegen zu können :)
Sollte hier aber mal wer gute und relativ preiswerte Erfahrungen mit dauerhafter Enthaarung gemacht haben immer raus damit...

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