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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Satanismus
SolanumSacrific[i]Das Aufführen des folgenden Textes bedeutet nicht, dass ich deshalb mit den Inhalten konform gehe - mich würde allerdings eure Meinung dazu interessieren.[/i]

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Satanismus: Die gefürchtete Religion
von Magister Peter H. Gilmore

Als Anton Szandor LaVey am 30. April 1966 sein Haupt kahl schor und die Kirche Satans erschuf, wusste er, dass er bald der Brennpunkt der Aufmerksamkeit für Menschen rund um den Globus sein würde. Nun, da sich jene schicksalhafte Nacht zum fünfundzwanzigsten Mal jährt, stellt sich die Frage, ob die Welt begonnen hat, die wahre Bedeutung hinter der einzigen organisierten Religion zu erfassen, die als ihr Symbol den ultimativen Repräsentanten von Stolz und Rebellion und, für viele, des Bösen erkoren hat.
Und gibt es wirklich Gründe für die Menschen, bei dem stetig wachsenden Phänomen des zeitgenössischen Satanismus Furcht zu empfinden? Als Priester und Mediensprecher der Kirche Satans kann ich offen und ehrlich sagen: "Ja"! Allerdings ist das, was die Allgemeinheit zu fürchten beschlossen hat, ein groteskes Abbild, das in grellen Farben gezeichnet wird, von den Medien hochgradig übertrieben, um eine kribbelnde Gänsehaut zu erzeugen; von Evangelisten, die sich abmühen, ihre Kassen zu füllen und ihre Geliebten mit Juwelen zu überhäufen; und, am erschütterndsten, von einigen Therapeuten, die in der Behandlung so genannter "Opfer rituellen Missbrauchs" eine Goldgrube entdeckt haben, Opfer freilich, die keinen Beweis für ihre Schreckensgeschichten haben außer ihrem leidenschaftlichen Glauben daran, dass sie zu Opfern wurden (bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Geschichten von Frauen, die Freud als hysterisch bezeichnet hat). Ich werde keine Zeit damit vergeuden, die absurde Behauptung zu widerlegen, dass es eine internationale Verschwörung einer Generation von Satanisten gibt, die darauf erpicht ist, die Welt mit Hilfe von Drogen zu versklaven und mittels der Opferung von Babys, die zu diesem Zweck extra von emotional instabilen Frauen gezüchtet werden. Damit haben sich bereits andere Quellen ausreichend beschäftigt (CSER Report Satanismus in Amerika). Wir wollen stattdessen den zeitgenössischen Satanismus als das sehen, was er wirklich ist: eine brutale Religion des Elitedenkens und des Sozialdarwinismus, die danach trachtet, die Herrschaft der Fähigen über die Idioten wiederherzustellen, der prompten ausgleichenden Gerechtigkeit gegenüber Un- Gerechtigkeiten und einer pauschalen Zurückweisung der Gleichmacherei als den Mythos, der den Fortschritt der menschlichen Rasse in den letzten zweitausend Jahren gelähmt hat. Ist all das zum Fürchten? Wenn Sie einer aus der Masse der menschlichen Mittelmäßigkeit sind, der bloß als von den Medien benebelte Drohne existiert, dann können Sie darauf wetten!
Die Philosophie des Satanismus ist in den Werken von Anton Szandor LaVey umrissen. Unter seinen Büchern finden sich "The Satanic Bible", "The Satanic Rituals" und "The Satanic Witch". Alle diese sind gegenwärtig erhältlich [Anm. d. Übers.: nur in englischer Sprache] und sollten von jedermann, der sich für ein Gesamtbild der Ansichten der Kirche Satans interessiert, zu Rate gezogen werden. Weitere Informationen kann man zwei Büchern von Blanche Barton, Privatsekretärin von Anton LaVey und Verwalterin der Kirche, entnehmen, nämlich "The Secret Life of a Satanist" (Verlag Feral House) und "The Church of Satan" (Verlag HellÍs Kitchen Productions). [Anm. d. Übers.: beide ebenfalls nur in englischer Sprache]. Diese Werke beinhalten eine Vielzahl von Informationen bezüglich der Geschichte und der zeitgenössischen Praktiken der Kirche Satans.
Für diejenigen, die sich mit dieser Literatur noch zu beschäftigen haben: Es gibt drei Gruppen von Kurzgefassten Richtlinien , die im Laufe der Jahre von der Kirche herausgegeben wurden und der Feder LaVeys entstammen und die dem Uneingeweihten eine verdichtete Fassung der satanischen Philosophie geben. Die erste Gruppe sind die neun satanischen Gebote, die die satanische Bibel eröffnen und dem Satanisten eine feste Grundlage bieten. Sie lauten:
1. Satan repräsentiert Hingabe statt Enthaltsamkeit.
2. Satan repräsentiert vitale Existenz statt spiritueller Hirngespinste.
3. Satan repräsentiert reine Weisheit statt heuchlerischer Selbsttäuschung.
4. Satan repräsentiert Güte gegenüber denen, die sie verdienen, statt an Undankbare verschwendete Liebe.
5. Satan repräsentiert Vergeltung statt Darbieten der anderen Wange.
6. Satan repräsentiert Verantwortung gegenüber Verantwortungsbewussten statt Sorge um psychische Vampire.
7. Satan repräsentiert den Menschen als bloß ein anderes Tier - manchmal besser, meistens schlechter als die vierbeinigen - das durch seine "göttliche spirituelle und intellektuelle Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist.
8. Satan repräsentiert alle der so genannten Sünden, da sie alle zur körperlichen, geistigen und emotionalen Genugtuung führen.
9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals hatte, da er sie über all die Jahre im Geschäft gehalten hat.
Die nächste Gruppe, die elf satanischen Regeln der Welt, wurden etwa zur selben Zeit geschrieben, aber damals als zu freimütig und brutal angesehen, um sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen und deshalb nur an Mitglieder ausgegeben. Hier ist das Lex Satanicus, das Gesetz des Dschungels sozialer Wechselwirkungen:
1. Gib keine Stellungnahmen oder Ratschläge, wenn du nicht gefragt wirst.
2. Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist, dass sie sie hören wollen.
3. In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten betritt es nicht.
4. Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästigt, behandele ihn grausam und ohne Gnade.
5. Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast.
6. Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden.
7. Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nachdem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht hast.
8. Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen musst.
9. Füge Kindern keinen Schaden zu.
10. Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken.
11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.
SolanumSacrific[...Fortsetzung]

Nachdem wir Richtlinien darüber ausgegeben haben, was wir uns erwarten, ist es jetzt an der Zeit, eine Liste von Verhaltensformen zu erstellen, die wir in der satanischen Gesellschaft vermieden sehen wollen. Satanisten akzeptieren, dass wir Menschen sind und auf Perfektion hinzielen, aber manchmal in negative Handlungsmuster verfallen können. So entstand die Liste der neun satanischen Sünden, Richtlinien dafür, was Satanisten als ein unproduktives Verhalten betrachten, das erkannt und aus dem täglichen Leben eliminiert werden muss.
1. Dummheit - Der oberste Eintrag auf der Liste der satanischen Sünden. Die Hauptsünde des Satanismus. Es ist zu schade, dass Dummheit keine Schmerzen verursacht. Unwissenheit ist eine Sache, aber unsere Gesellschaft gedeiht in wachsendem Ausmaß durch Dummheit. Sie hängt davon ab, dass die Leute weitermachen mit dem, was ihnen auch immer erzählt wird. Die Medien fördern kultivierte Dummheit als eine Haltung, die nicht nur akzeptabel, sondern lobenswert ist. Satanisten müssen lernen, hinter die Tricks zu sehen, sie können es sich nicht leisten, dumm zu sein.
2. Anmaßung - Inhaltslose Beiträge können ausgesprochen irritierend sein und sind keine Anwendung der Hauptregeln der niedereren Magie. Auf der gleichen Ebene mit Dummheit, wenn es darum geht, was heute das Geld in Umlauf hält. Jeder wird dazu gebracht, sich wie ein großes Tier zu fühlen, ob nun was daran ist oder nicht.
3. Solipsismus - Kann für Satanisten sehr gefährlich sein. Man projiziert seine Reaktionen, seine Antworten und sein Einfindungsvermögen auf jemanden, der wahrscheinlich weit weniger eingestimmt ist als man selbst. Es ist ein Fehler, dass man von den Leuten erwartet, dass sie einem dieselbe Rücksichtnahme, Höflichkeit und Respekt entgegenbringen, die man ihnen gegenüber selbstverständlich aufbringt. Sie werden es nicht machen. Statt dessen müssen Satanisten danach trachten, den Satz "Wie du mir, so ich dir" zur Anwendung zu bringen. Für die meisten von uns ist es mit Arbeit verbunden und erfordert dauernde Wachsamkeit, damit man nicht in die angenehme Illusion verfällt, dass jeder genau so ist wie man selbst. Wie gesagt, bestimmte Utopien wären ideal in einer Gesellschaft von Philosophen, aber unglücklicherweise (oder glücklicherweise, von einem Machiavellischen Standpunkt aus gesehen) sind wir davon weit entfernt.
4. Selbsttäuschung - Kommt in den neun satanischen Gebote vor, verdient es aber, hier wiederholt zu werden. Noch eine Hauptsünde. Wir dürfen nicht den heiligen Kühen huldigen, die uns präsentiert werden, einschließlich der Rollen, von denen erwartet wird, das wir selbst sie spielen. Selbsttäuschung sollte nur betrieben werden, wenn es Spaß macht, und im vollen Bewusstsein der Tatsache. Aber dann ist es nicht Selbsttäuschung!
5. Zugehörigkeit zur Herde - Offensichtlich, vom satanischen Standpunkt. Es ist durchaus in Ordnung, den Wünschen einer Person nachzukommen, wenn man davon schließlich profitiert. Aber nur Narren folgen der Herde und lassen sich von einem unpersönlichen Wesen diktieren. Der Schlüssel ist, sich seinen Herren weise auszusuchen, statt von den Launen vieler versklavt zu werden.
6. Mangel an Perspektiven - Auch dieser Punkt kann zu einer Menge Schmerzen für einen Satanisten führen. Du darfst niemals aus dem Blick verlieren, wer und was du bist, und was für eine Bedrohung du durch deine bloße Existenz sein kannst. Wir machen Geschichte, hier und jetzt, jeden Tag. Behalte immer ein umfassendes historisches und soziales Bild im Bewusstsein. Das ist ein wichtiger Schlüssel sowohl für niederere als auch für höhere Magie. Erkenne die Muster und reihe die Ereignisse aneinander, so wie du möchtest, dass die Teile auf ihren Platz fallen. Beuge dich nicht dem Druck der Herde - wisse, dass du auf einer völlig anderen Ebene arbeitest als der Rest der Welt.
7. Vergesslichkeit gegenüber früheren Grundsätzen - Sei dir bewusst, dass das einer der Schlüssel dafür ist, die Leute mittels Gehirnwäsche dazu zu bringen, etwas "Neues" und "Anderes" zu akzeptieren, das in Wirklichkeit einstmals allgemein bekannt war, jetzt aber in neuer Verpackung präsentiert wird. Es wird von uns erwartet, dass wir von der Begabung des "Erfinders" schwärmen und darüber das ursprüngliche Original vergessen. Dies führt zu einer beliebig Entsorgbahren Gesellschaft.
8. Kontraproduktiver Stolz - Dieses erste Wort ist wesentlich. Stolz ist großartig, solange du nicht beginnst, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Die satanische Regel ist: wenn es dir nutzt, großartig. Wenn es aufhört, dir nützlich zu sein, wenn du dich in eine Ecke manövriert hast und der einzige Ausweg von dort ist, zu sagen, "Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, lass uns einen gemeinsamen Ausweg finden", dann mach es.
9. Mangel an Ästhetik - Das ist die physische Anwendung des Ausgleichsfaktors. Ästhetik ist wichtig für niederere Magie und sollte kultiviert werden. Es ist offensichtlich, dass kaum jemand die klassischen Standards von Schönheit und Form zu Geld machen kann, darum sind sie in der Konsumgesellschaft nicht gefördert, aber ein "Blick" für Schönheit, für Ausgewogenheit, ist ein wesentliches satanisches Hilfsmittel und muss zum Erreichen der optimalen magischen Effektivität angewandt werden. Es ist nicht das, was als erfreulich erwartet wird - es ist, was es ist. Ästhetik ist eine persönliche Angelegenheit, ein Spiegel des eigenen Naturells, aber es gibt allgemein angenehme und harmonische Aspekte, die nicht verleugnet werden sollten.
Dies umreißt die Grundzüge der satanischen Philosophie. Sie hat sicherlich nichts gemeinsam mit den vorherrschenden jüdisch-christlichen Anschauungen über Nächstenliebe und Aufopferung und kann daher auf jemanden, der in dieser Weltanschauung aufgewachsen ist, einigermaßen fremd und furchterregend wirken. Realistisch gesehen basieren die satanischen Lebensregeln auf der menschlichen Natur, wie sie wirklich ist, und erscheinen daher den meisten Menschen selbstverständlich, die nicht tief greifend in lebensfeindlichen und unvernünftigen Glaubens-Systemen indoktriniert wurden. Es ist eine Tatsache, dass sich viele Menschen heutzutage Christen nennen, aber eigentlich keine klaren Vorstellungen darüber haben, was diese Philosophie nach sich zieht, deshalb benehmen sie sich allgemein auf eine satanische Art und Weise. Wir denken, dass es höchste Zeit ist, dass das erkannt wird und dass die Menschen sich als das bezeichnen, was sie wirklich sind und nicht als das, was für sie gesellschaftlich bequem ist.
Wie man sehen kann, gibt es keine Elemente der Teufelsanbetung in der Kirche Satans. Solche Praktiken werden als christliche Ketzerei betrachtet, der Glaube an die christliche Weltanschauung von Gott gegen den Teufel mit dem Ergreifen der Partei des Fürsten der Finsternis. Satanisten glauben nicht an das Übernatürliche, weder an Gott noch an den Teufel. Der Satanist ist sein eigener Gott. Satan ist ein Symbol für den Menschen, der so lebt, wie seine stolze, fleischliche Natur es gebietet. Die Wahrheit hinter Satan ist einfach die dunkle evolutionäre Kraft, die die gesamte Natur durchdringt und die Triebkraft für das Überleben und die Fortpflanzung ist, die allen Lebewesen zu eigen ist. Satan ist also kein bewußseinsbehaftetes Wesen, das zu verehren ist, sondern vielmehr ein Sammelbecken der Macht in jedem Menschen, das willentlich geöffnet wird. Folglich wird jedes Konzept eines Opfers als christliche Verwirrung zurückgewiesen. Es gibt keine Gottheit, der man ein Opfer darbringen kann.
Satanisten haben aber Erfahrung mit Übersinnlichem in ihrer Ausübung von Ritualen oder höherer Magie. Dies ist eine Technik, um den Ausgang von menschlichen Ereignissen in eine gewünschte Richtung zu beeinflussen, indem im Zusammenhang mit einem Ritual ein extremer emotionaler Zustand erreicht wird, der eine Vision des gewünschten Ereignisses hervorbringt ("Das Seinsollende"), die, wenn der Adrenalinspiegel der Teilnehmer hoch genug war, das Unterbewusstsein derjenigen durchdringt, die man beeinflussen will, so dass sie zu gegebenem Zeitpunkt so handeln, wie man es wünscht. Das heiß aber nicht, dass alles möglich ist, denn es erfordert eine große Menge an Energie, um eine starke Ausstrahlung zu erreichen und es ist oft schwierig, Ereignisse aus der Trägheit ihrer momentanen Richtung zu reißen. Kenntnis seiner Fähigkeiten und der erreichbaren Möglichkeiten sind die Markenzeichen eines erfolgreichen satanischen Magiers. Satanisten praktizieren auch niederere Magie, die im wesentlichen die tagtägliche Manipulation der Zeitgenossen ist, um ihre Ziele zu erreichen. Ausführliche Techniken finden sich im Werk "The Satanic Witch".
Kürzlich haben wir einige Prediger und sogar Akademiker gesehen, die Satanismus eine Neonazibewegung nennen. Das ist eine unzutreffende Bezeichnung. Die Nazibewegung bezog einen Großteil ihrer Kraft aus einer rassistischen Lehre von arischer Überlegenheit. Satanismus ist weitaus kritischer. Wiewohl es beweisbare biologische Unterschiede zwischen Rassen gibt und statistisch belegbare Leistungsniveaus bei den unterschiedlichsten Aktivitäten, so ist es ziemlich unlogisch, zu glauben, dass jemand bloß wegen seiner Hautfarbe elitär sein kann. Auch wenn er von einem viel versprechenden genetischen Material abstammt, und dabei meinen wir von Vorfahren, die bewiesen haben, dass ihre Fähigkeiten überragend waren, garantiert das nicht, dass dieses Individuum ein Fortschritt ist. Nein, wir Satanisten erkennen eine Person nur dann als elitär an, wenn sie dies dadurch bewiesen hat, dass sie ihre Fähigkeiten auf der höchstmöglichen Ebene kultiviert hat. Das ist etwas, das die satanische Tugend der Disziplin erfordert, eine Fähigkeit, die wir unseren eigenen Kindern beizubringen versuchen. Es gibt elitäre Individuen aus allen ethnischen Abstammungen, und der Satanismus umarmt sie als die überlegenen Wesen, die sie sind.
SolanumSacrific[...Fortsetzung]

Satanisten schätzen Individualismus, etwas, das kaum erlangt werden kann, indem man auf der Straße im Stechschritt marschiert. Dennoch umklammern wir keine "alles ist möglich"-Atmosphäre, in der alle Werte relativ sind und sich nichts aus dem Bodensatz der Allgemeinheit hervorhebt. Satanismus unterstützt eine Rückkehr zu "traditionelleren" Werten in Kunst und Literatur, wie etwa eine Beherrschung der Technik und der emotionalen Kommunikation, der Form und Funktion, der Planung und Ausführung. Diese sind gesucht und hoch geschätzt. Satanisten finden reichhaltige Unterlagen im westlichen Kulturbereich, die als der Gipfel der menschlichen Vollendung geschätzt werden müssen, der sie sind, und nicht im Saufraß der multikulturellen Versuche unter zweifelhaften "Spitzenprodukten" begraben werden dürfen, die bloß nicht-westlich sind, etwas, das jüngst in einigen akademischen Kreisen Mode geworden ist. Wir rufen jeden einzelnen auf, menschliche Größe überall dort zu suchen, wo sie auch zu finden ist, aus den Grüften der Geschichte und von den talentierten Künstlern der Gegenwart, und den tendenziösen Tand als die vordergründige Fassade zu verhöhnen, die er ist.
Satanisten sehen die gesellschaftliche Struktur der Menschheit in Schichten, so dass jeder eine Ebene erreicht, die mit der Entwicklung seiner natürlichen Fähigkeiten (oder dem Mangel daran) konform geht. Das Prinzip des Überlebens der Starken wird auf allen Ebenen der Gesellschaft befürwortet, vom Einzelnen, der stehen oder fallen kann, bis hin zur den Nationen, die die Konsequenzen aus der Unfähigkeit ziehen müssen, ihr Geschick nicht lenken zu können. Jede Hilfestellung auf allen Ebenen kann nur auf einer Basis quid pro quo sein. Begleiterscheinung wäre eine Reduktion der Weltbevölkerung, wenn man die Schwachen die Konsequenzen aus dem Sozial-Darwinismus erfahren lässt. Solcherart ist die Natur immer vorgegangen, um ihre Kinder zu reinigen und zu stärken. Das ist grausam, aber so ist der Lauf der Welt. Wir umarmen die Realität und versuchen nicht, sie in eine Utopie umzuformen, die dem ureigensten Gespinst der Existenz zuwiderläuft. Eine praktische Anwendung dieses Grundsatzes wäre die komplette Beendigung des Wohlfahrtsystems, ein Ende der vorbehaltlosen Entwicklungshilfe und neue Programme, um begabte Individuen aller Bereiche zu belohnen und zu fördern, damit sie persönliche Höchstleistungen erreichen können. Eine Herrschaft der Persönlichkeiten ersetzte die Praktiken von Ungerechtigkeiten wie Quotenregelungen und andere Programme, die erdacht wurden, um die Fähigen zu bestrafen und die zu belohnen, die es nicht verdienen.
Satanisten trachten auch die Naturgesetze zu unterstützen, indem sie sich darauf konzentrieren, Rassenhygiene zu unterstützen. Dies ist keine exotische Lehre, die in den Gehirnen verrückter Mediziner des dritten Reichs geschlüpft ist. Es ist die Praxis, talentierte und fähige Menschen zu ermuntern, sich fortzupflanzen, um den Genpool zu bereichern, aus dem unsere Art wachsen kann. Das wurde ganz normal auf der Welt praktiziert, wie sogar ein Werk über Rassenhygiene der "Vereinigung der Frauen christlichen Gemütes" belegen kann, bis es durch die Exzesse der Nazis einen schlechten Ruf bekam. Bis der genetische Code entschlüsselt ist und wir die Eigenschaften unseres Nachwuchses willentlich festlegen können, suchen Satanisten, die Besten mit den Besten zu verheiraten. Satanisten, die wissen, dass sie Mängel haben, bleiben kinderlos.
Satanisten sind besonders angewidert von den außergewöhnlich hohen kriminellen Aktivitäten, von denen es heutzutage wimmelt und treten deshalb für eine Rückkehr zum römischen Lex Talionis ein; die Bestrafung soll in Art und Ausmaß an das Verbrechen angepasst sein. Um dies zu erreichen, würden wir die Errichtung eine Eliteeinheit der Polizei begrüßen, eine Art nationaler Schutzstaffel, Männer und Frauen in physischer und psychischer Spitzenverfassung, trainiert in fortgeschrittensten Techniken der Verbrechensbekämpfung, die wahrlich gerüstet wären, den Abschaum zu bewältigen, der aus so vielen unserer Städte kaum mehr als einen Betondschungel macht. Der Mensch ist eine gesellige Kreatur und betreibt seine gesellschaftlichen Kontakte mit seinen Gesellen, daher sind die Verhaltensregeln so eingeführt, dass Individuen eine größtmögliche Freiheit für zwischenmenschliche Beziehungen eingeräumt wird. Missachte diese Regeln und die Strafe muss gewiss auf den Fuß folgen, möglichst auch noch öffentlich. Damit ist nicht die Inhaftierung von Einzelnen in Einrichtungen zur so genannten "Rehabilitation" auf Kosten der Opfer gemeint. Nein, diese Kriminellen müssen nutzbringend eingesetzt werden, etwa zu Zwangsarbeit, um die Umwelt wieder herzurichten, die so sorglos unter der Dominanz einer Philosophie verdreckt wurde, die den Menschen allen anderen Lebewesen überlegen sieht. Der Mensch ist ein Tier und muss sich wieder wie eines benehmen, das nicht seinen eigenen Bau verdreckt.
Die Kirche Satans verfolgt einen Fünf-Punkte-Plan, um die Gesellschaft in eine Richtung zu lenken, die als vorteilhaft für Satanisten angesehen wird. Der erste Punkt ist die Befürwortung der allgemeinen Anerkennung einer Schichtenbildung, was nicht weniger bedeutet als die Elimination der Lehre von der Gleichheit aller, wo immer sie Wurzeln gefasst hat. Mittelmäßigkeit soll erkannt und verachtet werden. Die Dummen sollten für ihr Benehmen leiden. Die wahrlich Schönen und Großartigen müssen geschätzt werden. Jedes Individuum muss für sich seinen eigenen Standard der Ästhetik finden, aber wir denken, dass es gewisse Leistungsmerkmale gibt, die nicht abgestritten werden können. So kann zum Beispiel niemand die überlegene Vollkommenheit leugnen, die einer Symphonie Beethovens zu eigen ist, einer Skulptur Michelangelos, einem Gemälde DaVincis oder einem Schauspiel Shakespeares. Viele Satanisten arbeiten daran, ihre eigene Zuflucht der Spitzenqualität zu erschaffen, außerhalb eines ausgetretenen kulturellen Pfades. Sie haben Schätze aus der Vergangenheit bewahrt und werden nicht müde, neue mächtige Werke zu erschaffen, die für all diejenigen da sind, die sie zu schätzen wissen.
Der zweite Punkt ist die Verpflichtung zu strikter Besteuerung aller Kirchen. Dies würde die staatliche Zustimmung zur Religion aufheben und diese Parasiten dazu zwingen, nur von ihren Mitgliedern zu leben und wenn sie es nicht können, zugrunde zu gehen, wie sie es auch sollten. Die Kirche Satans hat niemals um Steuerbefreiung angesucht und fordert den Rest der Kirchen der Welt dazu heraus, auch auf eigenen Füßen zu stehen. Lasst uns die vampirische Natur der organisierten Religionen offenbaren und beobachten, ob sie dem hellen Licht des Tages widerstehen können.
Drittens verlangen wir nach der Wiedereinführung des Lex Talionis quer durch die menschliche Gesellschaft. Die jüdisch-christliche Tradition, weltlich unter dem Deckmäntelchen eines liberalen Humanismus, hat den Kriminellen über sein Opfer erhoben und mit ihrer Lehre von der Verzeihung dem Missetäter die Verantwortung abgenommen. Eine solche Denkweise ist eine Schande gegenüber den Idealen der Gerechtigkeit. Das muss aufhören! Jedermann muss die Verantwortung für sein Tun und Lassen akzeptieren. Es sollte keine Überraschung sein, dass viele Satanisten einer Arbeit als Vertreter des Gesetzes nachgehen und viele Menschen in diesem und anderen Justizsystemen vertreten sind, die in diesem Punkt mit der satanischen Philosophie voll übereinstimmen. Wenn dem Gesetz nicht Genüge getan wird, befürworten Satanisten die Ausübung persönlicher Justiz, aber es muss dabei die Warnung ausgesprochen werden, sich der Konsequenzen einer solchen Handlungs-Weise in der heutigen verkommenen Gesellschaft bewusst zu sein. So wie es heutzutage überall aussieht, wird der Aufschrei nach bleibender Gerechtigkeit noch erfolgen.
Viertens befürworten Satanisten einen neuen Industriezweig, die Herstellung künstlicher menschlicher Partner. Diese Humanoiden werden so realistisch als nur möglich hergestellt und für jedermann erhältlich sein, der sie sich leisten kann. Im Erkennen der Tatsache, dass das Tier Mensch sich oftmals erhebt, in dem es andere erniedrigt, wäre das ein sicheres Ventil für ein solches Benehmen. Der Liebhaber deiner Träume, unabhängig von deinen eigenen Fähigkeiten; jeder Mensch ein König, der sich seine eigenen Subjekte kaufen kann; oder im Gegenteil, kaufe dir den Herren, dem du zu dienen wünschst. Die Freiheit, deine geheimsten Wünsche zu erfüllen, ohne Mitmenschen dabei zu belästigen, ist damit zum Greifen nahe. Was wäre besser geeignet, die Spannungen, denen unsere Gesellschaft unterliegt, abzubauen und damit einen gepflegteren Umgang unter echten Menschen zu fördern?
Schließlich treten wir für die Konstruktion von geschlossenen Miniwelten ein, technologisch auf dem neuesten Stand, theatralisch überzeugend, die im wahrsten Sinne des Wortes Vergnügungs-Dome und Orte für Spaß und Freude sein sollen. Die Anfänge haben wir in einigen der modernen Vergnügungsparks gesehen, aber es sollte weitergehen in eine Richtung, wie sie etwa der Film "Westworld" vorgegeben hat. Ein Genuss jeder nur vorstellbaren Umwelt wird möglich. Nicht nur ein Wiedererstehen der Geschichte wäre für diese Konstruktionen an der Zeit, sondern auch Science Fiction und Fantasy würden reiche Themenquellen für viele dieser Spielplätze sein. Schon heute werden solche Projekte in Planung genommen.
SolanumSacrific[...Fortsetzung]

Wäre der Durchschnittsbürger in der Lage, ein Mitglied der Kirche Satans zu erkennen? Da Satanisten das gesamte Spektrum wirtschaftlicher und beruflicher Leistungsstufen abdecken, kann ein Satanist nicht wirklich nur durch sein Auftreten oder Benehmen entdeckt werden, solange er nicht offen ein Medaillon mit dem Siegel Baphomets trägt oder eine Anstecknadel mit diesem Symbol, die einen offiziellen Vertreter kennzeichnet. Im täglichen Alltag sind Satanisten Individualisten, die ihr Leben hier und jetzt genießen. Sie essen, was ihnen Spaß macht, tragen Kleidung, die ihnen gefällt und verfolgen im allgemeinen einen Lebensstil, der ihnen am besten zusagt, solange er mit den Gesetzen des Landes konform geht, in dem sie leben. Es gibt keinerlei Verpflichtung, an rituellen Aktivitäten teilzunehmen. Die Techniken, die in unserer Literatur präsentiert werden, sind dazu gedacht, dass sich Mitglieder ihrer so bedienen, wie es ihnen gefällt. Einige Satanisten genießen die gesellige Atmosphäre eines gemeinsamen Rituals und suchen dazu die Gesellschaft anderer. Viele Satanisten sehen ihre rituellen Aktivitäten als sehr persönlich an und ziehen es vor, dabei allein zu bleiben. Die Kirche Satans akzeptiert jede Vorgehensweise. Tatsächlich gibt es keinerlei Regeln für die Häufigkeit der Abhaltung von Ritualen. Einige zelebrieren Tag-und-Nacht-gleichen sowie Sonnen - wenden als Feiertage, aber natürlich ist der eigene Geburtstag der höchste satanische Feiertag im Jahr. Rituale werden oft als reinigend angesehen, um den Menschen von Sehnsüchten zu befreien, die sich zu Zwängen ausweiten könnten, wenn sie unerfüllt bleiben. Solcherart ersetzt das Ritual eine Therapie. Satanisten hegen ihre Individualität und versuchen nicht, dem zu entsprechen, was andere als "normalen" Standard ansehen. Auch missionieren Satanisten nicht, so dass man niemanden finden wird, der, eingehüllt in schwarze Gewänder, auf einen zukommt und mit Schriften vor dem Gesicht herumfuchtelt. Unsere Literatur ist verfügbar, und wenn jemand findet, dass ihm diese Philosophie gefällt, kann er sich über die Möglichkeit einer Mitgliedschaft erkundigen (Church of Satan, P. O. Box 210666, San Francisco, CA 94121 [Anm. d. Übers.: in englischer Sprache]). Viele Leute wären wahrscheinlich überrascht, würden sie herausfinden, dass sie über Jahre mit Satanisten Kontakte pflegen und dass diese Satanisten einige der interessantesten, ehrlichsten, vertrauenswürdigsten und unterhaltsamsten Menschen sind, die sie kennen.
Wenn die Welt völlig von Satanismus durchdrungen sein wird, wird sie ein herausforderndes Umfeld darstellen, in dem man viel erreichen kann, oder wenig, je nachdem, was man in der Lage ist, zu verarbeiten und der Ausdehnung der eigenen natürlichen Fähigkeiten. Ja, für die Massen, die sich zurücklehnen und von einem medial gepushten Produkt zum nächsten geleitet werden möchten, ist diese Aussicht furchterregend. Unsere Welt fordert dich zum Denken heraus und auch dazu, mit diesen Gedanken etwas zu tun! Diejenigen, die eine von chemischen oder medialen Drogen geleitete Existenz bevorzugen, werden als die Sklaven, die sie sind, erkannt und verachtet werden. Wenn sie wollen, können sie auf ihren selbstzerstörerischen Pfaden weiter wandeln, aber es wird ihnen nicht erlaubt sein, diejenigen zurückzuhalten, die Größeres erreichen wollen. Habt keine Angst, die ihr tatsächlich den heutigen Medien ihre Papiertiger abgenommen habt, wir Satanisten sind nicht hinter eueren Kindern her, denn sie sind wahrscheinlich genauso hoffnungslos mittelmäßig wie ihre Eltern. Aber wir bewegen die Welt auf einen Zustand hin, in dem Schmarotzer entweder arbeiten oder verhungern müssen und Parasiten entfernt werden, um zu verdorren und abzusterben. So braucht ihr den wahren Satanismus nur zu fürchten, wenn ihr Verbrecher, Parasiten oder Nichtsnutze seit.

Habt Ihr Angst?
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Rücksitzpunknö. angst habe ich keine.

mit einigem kann ich konform gehen, einiges stösst mich ab... wie in jeder anderen religion auch...

sollen sie machen.
SolanumSacrificDie Frage "Habt ihr Angst" ist, um Missverständnisse zu vermeiden, [i]nicht[/i] von mir, sondern gehört noch zum Text von Gilmore.
Mich interessiert allgemein eure Meinung zum Inhalt.
Alyanderder inhalt?

bedenklich.

eine neue gesellschaftsordnung im sinne der satanisten. auslese, sozialdarwinismus, und auch noch rassenhygiene. super. an eindeutigkeit läßt der text doch nichts zu wünschen übrig - und wer an der glücksverheißung bzw. berechtigung dieser vorgehensweise zweifelt, der scheidet automatisch aus, weil er damit zu den "schwachen" (idioten, unlebenswerten, willensschwachen etc.) gehört und ebenfalls entsorgt werden muß. eine perfide logik!
es gibt in diesem weltbild nur "gut" oder "schlecht", "für uns" oder "gegen uns", keinerlei abstufungen.

ja, manche regeln sind gar net so übel. geht auch nix über eigenständigkeit, sein leben zu schützen etc.

aber wenn daraus mitleidlosigkeit und ein gewisser machtwahn resultieren - nein danke.

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[i]Anmerkung am Rande:
ich finde es interessant, daß sich häufig leute für den sozialdarwinistischen satanismus aussprechen, die selbst dabei zu den ersten gehören würden, die in einer realen satanistischen gesellschaft nichts mehr zu melden hätten. menschen mit psychischen problemen, mit selbstverletzendem verhalten, arbeitslose... ist das nun eine sogenannte projektion? :rolleyes:[/i]
SenecaEin Weltbild, das gerade und in diesem Augenblick spürbarer denn je, Form annimmt, und Realität wird...!
SickSadWorldFür mich ist der Text nichts anderes, als was jede andere Religion auch darstellt: eine Einfügung in bestimmte Regeln und ich stimme Alyander vollkommen zu. Wie gesagt, einiges ist vom Inhalt nicht schlecht, beispielsweise, dass wir uns nicht von den Medien verarschen lassen sollen. Doch haben die Leute, die das schrieben, genau so wenig mit Satan geredet, wie Christen mit Gott, bevor sie die Bibel schrieben.
Angst? Als ich ein Buch darüber las, hatt mich dies schon ziemlich zum Nachdenken gebracht (war eins über einen Aussteiger) und anscheinend ist dies wohl nicht mehr als eine Sekte, die einen psychisch fertig und von der Gruppe abhängig macht...(ist meine Vermutung, war ja noch nie bei so etwas dabei...)
ked`wo wir wieder beim Thema Religion wären ...

ich finde einige Ansichten nachvollziehbar z.b.

[quote]1. Satan repräsentiert Hingabe statt Enthaltsamkeit.
2. Satan repräsentiert vitale Existenz statt spiritueller Hirngespinste.
3. Satan repräsentiert reine Weisheit statt heuchlerischer Selbsttäuschung.
4. Satan repräsentiert Güte gegenüber denen, die sie verdienen, statt an Undankbare verschwendete Liebe.
5. Satan repräsentiert Vergeltung statt Darbieten der anderen Wange.
[/quote]

trotzdem finde ich das diese Sachen selbstverständlich sind (zumindest für mich) und deshalb werd ich weiterhin beim Atheismus bleiben, meine Individualität ausleben und das machen was ich für richtig empfinde.
SenecaSatanismus ist praktizierter Atheismus, da der Satanist ganz ohne "Theos" auskommt...
SolanumSacrificIst Satanismus im Vergleich zu anderen Religionen gleich "gut" und gleich "schlecht" - oder ist er für euch gefährlicher? Oder aber weitaus sinnvoller und besser?

Wenn ich mir einmal Gedanken über das christliche Weltbild mache, hat es auch sehr viele theoretische Fakten, die meinen Vorstellungen entsprechen (die Prinzipien der "Bergpredigt" sind z.B. sehr lobenswert) - allerdings sieht es in der Praxis ganz anders aus!
Auch hier treffen wir eigentlich nur auf die Theorie des Satanismus, wirklich umgesetzt und gelebt werden wird dieser meiner Meinung nach nie, und wenn, dann oft auf falsche Art und Weise.

Wenn ihr jedoch fern von aller Unabhängigkeit entscheiden müsstet, ob ihr Anhänger(in) des Christentums oder jenes beschriebenen Satanismus wärt (wohlgemerkt nicht nur der Theorie nach, sondern auch der getreuen Umsetzung in die Praxis), für welches Weltbild würdet ihr euch entscheiden?

[quote]es gibt in diesem weltbild nur "gut" oder "schlecht", "für uns" oder "gegen uns", keinerlei abstufungen.[/quote]
Wenn aber jeder nach den enthaltenen Prinzipien handeln würde, hätten wir ja im Prinzip eine "gute" Welt. Gleiches gilt wohl auch für jede andere Religion. Die aufgeführten "Regeln", nach denen man leben sollte, sind aber für sich gesehen äußert positiv! Mich stört allerdings sehr, dass Gilmore kein anderes Weltbild zu akzeptieren scheint und den Rest gleich zu "Parasiten" degradiert. Die Toleranz fehlt.
[i]Meist ist es ja oft der Religionsunterschied, der zu Konflikten und Kriegen führt.[/i]

[quote]Für mich ist der Text nichts anderes, als was jede andere Religion auch darstellt: eine Einfügung in bestimmte Regeln[/quote]
Ungeachtet dessen, ob die Regeln nun "gut" oder "schlecht" sind, bin ich der Meinung, dass es in jeder Religion, in jedem Weltbild, bzw. grundsätzlich Regeln gibt.
Das Befolgen der Regeln muss nicht zwangsweise Unterwerfung und Verlust der eigenen Individualität bedeuten, da man innerhalb des Regelsystems möglicherweise seine Individualität weitaus besser ausleben kann.

[quote]und anscheinend ist dies wohl nicht mehr als eine Sekte, die einen psychisch fertig und von der Gruppe abhängig macht...[/quote]
Vielleicht jene, die sich dem System nicht anpassen wollen.
Und als Sekte müsste ich dann eigentlich auch alle anderen Religionen bezeichnen?

Individualität ist von zentraler Bedeutung, aber irgendeine Ideologie und Philosophie entspricht der eigenen zumindest teilsweise immer. Die Frage ist, ob es in der Zukunft irgendwann denkbar ist, dass sich [b]ein[/b] Weltbild durchsetzt und allgemein respektiert wird - und einfach nur zu einer besseren Welt führt.
Oder wird die Menschheit, aus Intoleranz und Dummheit das nie schaffen?

Bei all' den Gedanken fällt mir der Buddhismus ein, der im Grunde alle denkbaren positiven Werte beinhaltet, jeden Menschen ungeachtet seines Seins respektiert und das Gute im Menschen fordert und fördert. Meiner Ansicht nach ist der Buddhismus einem perfekten Weltbild am nächsten.
Sonnenfrauna ja, es ist wie überall in jeder religeon, regeln, vorschriften, glaubenssätze, es gibt die guten und die schlechten, es gibt die mächtigen und die verdammten, es gibt aber auch dich und mich, und keine lehre und keine weisheit der welt nimmt uns die verantwortung für uns und für den nächsten ab.
SolanumSacrific[quote]na ja, es ist wie überall in jeder religeon, regeln, vorschriften, glaubenssätze, es gibt die guten und die schlechten, es gibt die mächtigen und die verdammten, es gibt aber auch dich und mich, und keine lehre und keine weisheit der welt nimmt uns die verantwortung für uns und für den nächsten ab.[/quote]
Da stimme ich voll und ganz zu...
Charon666für mich ist keine der jetztigen religionen wirklich akzeptabel.
jede religion spiegelt das aktuelle weltbild wieder.
nehmen wir mal das christentum, den islam, der satanismus passt da auch rein.
alle gehen von der vorstellung EINES transzendenten wesens aus. nicht weiter schlimm, aber man kann davon ausgehen, das die religion die gesellschaft, oder die vorgestelle ideale gesellschaft wiederspiegelt, und was wollen diese religionen denn dann? solln wir adolf wiederbeleben?
als gegenbeispiel, eine religion, die mich persönlich am ehesten anspricht (von ihrem typ her). der glaube der germanen oder z.b. der griechen.
bei den griechen ist es am deutlichsten. die lebten die demokratie, und so war auch ihre götterwelt. die götter dieser religionen sind genaugenommen auch nur "menschen". sie werden getötet, oder verletzt, hintergangen, aber sie lieben auch.
kann der christliche gott, allah oder satan das?
meiner meinung nach nicht!

fazit: wenn die monotheistischen weltbilder so mächtig sind, dann ist es nur eine frage der zeit, bis wieder ein "von gott gewählter" kaiser auf dem sellel der macht sitzt.
lunatristmuss auch sagen,das viele der grundsätze durchaus gute ansätze haben und echt vertretbar sind.aber diese guten ansätze kann man in fast jeder religion finden,nur an der umsetzung haperts meistens.
die christen,buddhisten und wie sie nicht alle heissen haben alle recht akzeptable grundsätze. die realität sieht jedoch anders aus.
ich persönlich kann mich jedoch nicht damit abfinden ,irgendeiner gottheit zu huldigen.
ausserdem finde ich das das ganze sehr "konstruiert" und daher künstlich wirkt.
ich denke mal menschen die einer religion angehören,wollen zurück zum ursprung.das trägt immer was philosophisch-esoterisches mit sich.
mir persönlich liegt da nicht viel dran,aber ich denke davon lässt sich beim satanismus nicht allzuviel finden
epona666hier wird immer von religionen gesprochen, aber was eine religion doch ausmacht ist das man an etwas glaubt, wie z.b. einen gott, man aber eigentlich ja gar nicht weiss ob er überhaupt existiert, glauben eben, nicht wissen.
ich würde den satanismus gar nicht mal als religion ansehen, sondern eher als lebensphilosophie, und naja das mit dem glauben an einen "satan", also als eine person an die man glaubt , wie an einen gott ...:rolleyes:
HarlekinJa dieser Text..

Jeder der schonmal was über Satanismus gesucht hat ist über den einen oder anderen Abschnitt schon mal in den weiten Weiten des Internets gestolpert.

sind viele nette Dinge drin enthalten die auch gut so "wären" , wenn sie funktionieren würden.., was sie schlichtweg nicht tun können da sie eine rein objektive Auswahl vorraussetzen würden..

wie z.B. diese "Judge Dredd" verschnitte als Elitepolizisten.. Die SS war ebenfalls eine solche "Elitepolizei" und sicherlich in dem was sie tat einsame Spitze, aber das was sie tat war wiederrum einsame Scheisse. (zum größten Großteil)
Und wer sollte einen solchen Elitebullen aussuchen? Und wer sicherstellen das der sich nicht mehr verändert?

Den Text kann mann immer so oder so lesen(vorlesen) und damit den leser anziehen oder abstoßen.
Wenn ich mir einige der sogenannten Satanisten ansehe, würde ich mich einer meiner Vorednerinnen anschliessen, : es wären genau die, die laut dem text angehalten würden sich zu "verbessern" oder zu "verscheiden.."..

fakt ist das in dem text all diese Ausnahmen fehlen die auf Grund von Dingen/Zuständen/Begebenheiten nunmalö wenig oder garnicht produktiv sein können oder vielleicht erst später .-..

(ich sag nur Stephen W. Hawkins wäre laut dem Tartrakt so ein Fall der "verdorren" würde..)


also muss man , wie alles im Leben, diesen text teilweise annehmen, teilweise ablehnen und zwar JEDER FÜR SICH..!

das ist dann aber auch wieder echter Satanistmus +fg* völlige nebenordnung in der Gesellschaft, also keine geteilte Meinung sondern eine Aufgeteilte.



ids *ddd*


H.



p.s.: die idee mit dem "Westwood" oder auch "A.I." klingt verlockend und wird auch schon in computerspielen betrieben..

allerdings wirds bis zur "popp-maschine" noch ein langer weg sein.. und genau betrachtet könnte sich diese maschinen eh nur irgendjemand reiches leisten und/oder diese maschinen würden , da sie es können, in OEM versionen menschenarbeit machen udn damit die wenigen reichen noch reicher machen udn die armen verrecken lassen...




bis die tage..
SaitanNaja, ich finde ja eine "Leistungsgesellschaft" wo Talente gefördert werden nicht schlecht. Aber was du so schreibst klingt nicht wirklich toll. Ich bin der Meinung, daß die "Church of Satan" den Menschen nur das sagt, was sie hören wollen. Wie viele von euren Anhängern, würden denn in eurer Tollen Gesellschft untergehen, weil sie einfach nur normale Menschen sind, und nicht hochbegabt oder superintelligent, ganz zu schweigen davon wie viele von euch dann noch übrig wären. Ich bin der Meinung das LaVey ein bewundernswerter Mensch war. Nur die Gesellschaftsform die ihr wollt, gefällt mir nicht. Euer System fördert die Ungleichheit der Menschen. Das hat Hitler auch getan, nur auf Rassenebene. Vielleicht klingt das auch ein wenig krass, aber das ist meine Meinung. Denn Menschen, die wirklich was drauf haben, was zu schaffen und zu verändern, die schaffen das in der heuteigen Gesellschaft auch ohne euch. Die brauchen euch meiner Meinung nach nicht.
Alyandernur um das nochmal klarzustellen: der text ist [u]nicht[/u] von SolanumSacrific, sondern es ist ein ZITAT eines textes der Church of Satan. es würde SolanumSacrific daher unrecht tun, wenn du nun "ihr", "euch" und "du" schreibst... (ich weiß, warsicher keine absicht, aber ich möchte das gerne nochmal klarstellen. Solanum hat es ja auch im anfangsposting extra erwähnt woher der text stammt!)
gruß
aly
SaitanOh Sorry, dann muß ich entschuldigen. Dann hab ich wohl was überlesen.
Alyanderkein problem - ist ja nicht sooo tragisch :)
übrigens, kannst auch per "edit"-button deinen beitrag umändern! ;)

so, genug OT...
KeyDhmmmm....

zu der vorgestellten schrift:

ich finde, es ist eine sehr seltsame mischung aus:

- dingen, die wirklich nach 'dem Bösen' klingen
- regeln, die zu jeder beliebigen religion gehören könnten
- und sogar dingen, die sich sehr konform zu einigen aussagen der christenheit anhören....

alles in allem absolut konfus, absurd und so biegsam und ohne richtigen leitfaden, dass es mir persönlich schon schier lächerlich anmutet, sie überhaupt ernst zu nehmen...
ich weiß, dass sich leute danach richten, kann dieses aber nicht verstehen, da die schrift mir aufgrund oben genanntem irgendwie betrügerissch erscheint, genau so wie wohl manchmal auch die christlichen schriften...

nun, jedem seine eigene meinung...

KeyD.
darkmoonlightalso...
mich beschäftigt seid kurzen die frage, wieso man eigentlich in eine satanisten sekte kommen will...
was ist der reiz an solchen sekten?!
ich mein jetzt solche gruppen, die opfern usw. und nich nur okkulte durchführen.
kann es erhlich sein, dass satanisten spaß am töten haben?
oder wollen die nur zu einer gruppe dazugehören? aber wieso außgerechnet satanismus?
gothic könnte z.b ja eine andere alternative sein.
viele von ihnen sind ja auch mit mehr oder weniger ihres gleichen befreundet und das ist eben so eine gruppierung ohne satanskram oder so...
sie von der sekte sagen einem doch nur was sie machen sollen und was nicht...
ich finde nähmlich seit einiger zeit einen typen echt toll usw. (er weiß es noch nicht) leider is dieser, satanist und in einer sekte.
also würde es mich gerne mal interessieren, wieso mache leute satanisten werden und was die davon haben und was die da erwarten. was die dazu bringt in solche sekten einzusteigen.


[B]also würde es mich gerne mal interessieren, wieso mache leute satanisten werden und was die davon haben und was die da erwarten. was die dazu bringt in solche sekten einzusteigen.[/B]
MagnusCaudar(BwDas gbt's bestimmt schon irgendwo , aber gut :

Der Massenvorteil : Betrachtet man die Sekte ansich , fehrnab jedglicher Motivation oder Intention , wird das Praktizieren in einer Gruppe vereinfacht

Wissentsaustausch

Wer Menschen Opfert spielt bestimmt auch den ganzen Tag Viedospiele , man hat also eine fröhliche Gruppe zum Daddeln

Das Gesetz : Als Minderjähriger ist es schwerer an die nötigen Mittel ranzukommen ... Meiner Cousine (16) wollten die nichteinmal ein Schwert verkaufen ... Eine Schande .

Und letztendlich : Was hat man schon von nem Mord wenn man ihn mit niemanden teilen kann oder niemanden hat der danach mit einen ein Bierchen trinken geht
nebeltaucherKeine Ahnung, was daran so toll sein soll sich einer Glaubensgemeinschaft anzuschliessen egal welcher Gesinnung...


Aber Satanismus ist an sich nix schlimmes. Das teilt sich alles auf in verschiedene Sparten und Spezialfälle. Aber da gibt es hier sicher grad jemanden an Board, der da mehr Ahnung hat als ich.
curupiraHier ist wohl der Satanismus gemeint wo Kinder, Gräber, Tiere usw. geschändet werden, und ich weiß nicht was daran nicht schlimm sein sollte.
Ich denke der Grund ist einfach Macht, das Gefühl über andere zu herrschen, sie zu kontrollieren, und sie unterwürfig zu machen. Die Jünger tun ja alles, bis hin sich vergewaltigen zu lassen. Dafür haben sie aber auch Macht gegenüber andern Menschen, aufgrund irgendwelcher schwarzer Magie.
nebulosaeinen schönen gruß nach stadthagen von BBG...
sind wir nicht alle satanisten und haben schonmal unsere omi vergrault?
Lady Ligeiaschon wieder ... das thema geht euch wohl nie aus den Köpfen, könnte man nicht über was anderes diskutieren oder reden ... das kommt mir langsam vor als wäre ich immer noch mit meinem Ex zusammen das war och son Fanatiker, der ständig meinte ich wär Satanist, nur weil ich Christen halt nicht mag (hab meine Gründe) und Pseudosatanisten genauso wenig ...
MontroseDie besondere Ausrichtung der Fragestellung hin zur Motivation ist ein durchaus diskussionswürdiger Ansatz.

Das Problem ist allerdings, daß weder ich noch vermutlich die meisten anderen hier einem echten Satanisten jemals begegnet sind.

Ich persönlich traf bislang drei Leute, die sich in diese Richtung zu bewegen schienen. Zwei davon waren schlichtweg Milchbubis, deren "Satanismus" sich in einem höflichen Atheismus erschöpfte. Und einer hatte ein paar Lebensprobleme und ein paar "böse" Bücher im Schrank (obwohl meine Kriegsbücher da um einiges böser sein dürften). Das war auch kein Satanist.

Lange Rede, kurzer Sinn: wir können hier nicht über Satanismus reden, weil es hier keine Satanisten gibt. Vielleicht findest Du auf einer anderen Net-Seite eine Antwort auf Deine Frage.
Lady Ligeiaprobiers doch bei [url]www.gothic-singles.de[/url] da ist das Thema auch grad mal wieder publik ...
Dirchi...oh ja, das scheint wirklich beruhigend zu sein, das hier keine armen, pathologisch-schwarze Seelen, umherirren, ...oder sich nur als solche nicht zu erkennen geben!
Trotzdem finde ich dieses heikle Thema nicht zu vernachlässigen - objektive Aufklährung und Warnung vor'm Satanismus tun hier not, auf'm Gothic-Boot!:eek:
Hier tummeln sich nun mal auch genügend naive Leutchen rum, die den Satanismus als ein cooles Spielchen auf'm Abenteuerspielplatz mißverstehen können!!!
Und Satananismus ist keine Gaudi, egal wie weit man dieses Spiel auch spielen mag. Nicht jeder hier hat genügend Verstand, Reife und Reflektionsvermögen um dies zu durchleuchten, weshalb man dieses Thema nicht als langweilig, unwichtig oder "schon mal gehabt" abstufen darf; das ist meine Meinung dazu! Ich persönlich empfinde auch so etwas wie soziale Veratwortung, was für eingefleischte Satanisten freilich ein Fremdwort sein mag.

Seit wachsam und glaubt net an alles, unsere Erde ist schließlich auch keine Scheibe!

Herzliche Grüße: Dirchi ;)
PsychoDollIch denke wohl du meinst die "Kinderkacke"...
Komm, wir sind so böse, wir opfern unserem Satan nu ein Kaninchen, ein Huhn etc. oder wir feiern Massenorgien aufm Friedhof weil wir vor nichts Respekt haben..
Das nenn ich Kinderkacke...und das haben viele von uns wohl mit 16 oder 17 gemacht.
Die "richtigen" Satanisten geben sich wohl kaum durch ihre schwarze Kleidung zu Erkennen *seufz*
Die sind ja nicht blöd.
Also lern diesen Jungen doch erstmal kennen, denn so böse kann er nicht sein...

PsychoDoll
Dirchi...Ich meine nicht nur die Kinderkacke - ich meine den gesamten Satans-Brei!
Und böse sein kannst'e doch so viel Du willst, zu Dir selbst, zu Deinem Teddybärchen meinetwegen schlachte auch Deine Zimmerpflanze - aber, nur um sein erbärmlich schwaches Häufchen Ego zu stärken und zu kompensieren, braucht ein Mensch nicht Tiere oder Menschen zu opfern oder zu missbrauchen!!! Noch kränker und destruktiver gehts ja nimmer!
Man kann alles denken, alles sagen und fast alles essen, aber nicht alles tun!
Nur sobald jemand anderen fühlenden Wesen bewusst und berechnend, aus Spaß und Gier, Schmerzen und Leid aller Art antut, der tickt doch nicht mehr richtig und das ist dann auch kein Spiel oder eine Ansichtssache mehr!
Wenn diese armen Menschen wüßten, was sie durch ihr Handeln an eigenem Leid erzeugen, was um ein Vielfaches heftiger und unvorstellbarer ist, als das Leid, was sie z.B. dem geopferten Tier oder noch schlimmer Mensch, angetan haben, die würden nicht mal mehr ne Mücke tot hauen wollen. ...Das dummerweise blöde an dieser Sache ist, das wohl jetzt ein paar Leutchen grinsen und denken, "...lass ihmchen mal labern...ich hab schon so viele Hühner, Kaninchen und Mitzekätzchen über'n Jordan gebracht...und es is nix passiert, ich bin happy", die beschränkte Denkweise ist fatal!

"Was du sähst, wirst du ernten" - das ist eine ganz banale universelle Sache, auch Karma, genannt, und hat auch gar nix mit irgendeiner religiösen oder ideologischen Glaubenssache zu tun....dat trifft für jeden zu, ob er's will oder net, ob er dran glaubt oder auch nicht! ... ist wie mit'm Sterben - tut auch jeder, ob er es glaubt oder net.

Jeder ist letztendlich für sich selbst verantwortlich und seines Glücks, oder Unglücks Schmied!

Und der "Kinderkram" bleibt "Kinderkram"; und Töten bleibt töten!

Liebe Grüße @All: Dirchi
:)
TrauerwesenNunja, wenn es direkt um den modernen Satanismus geht und wir mal eher ein wenig LaVey usw heranziehen, dann sind es wohl Prinzipien, die einem gefallen und weswegen man sich dann gleichgesinnten anschliesst, eben um es besser ausleben zu können. Ist dann halt eine Interessensgemeinschaft. Und ganz ehrlich: Manche Prinzipien von laVey finde ich sogar richtig gut, auch wenn ich alles andere als ein Satanist bin.

Dann zur "Kinderkacke":
Rebellion, Christen sind doof, also glaube ich mal an Satan, auch wenn die Bibel nur Blödsinn beinhaltet. Das ist sogar grosse Kinderkacke, unüberlegt, aber manche wollen damit wohl eibnfach nur auffallen und rebellieren. Unantastbarkeit durch das eigene Böse in einem selbst, oder so. Der Glaube, durch schwachsinnige Taten mächtig zu sein. Sich als etwas besseres empfinden, weil man ja so schön böse (um nicht zu sagen blöd) ist.

Und wenn die eigen Stärke dann irgendwann mal durch sich selbst definiert wird, hört das auch irgendwann mal auf. Das ist meine Meinung dazu.
MontroseDas läßt sich nur so lösen: daß hier einer auftaucht und sagt: "Ich bin Satanist".

Solange das nicht der Fall ist, sind unsere Vermutungen nur Spekulation. Und als Nicht-Satanist kann ich ja wohl schlecht Satanisten sagen, wer sie sind.

[QUOTE]rage ich mich, ob von einem satanisten erwartet wird, dass er sein satanistisches lobpreisgeeier stets und ständig intonieren muss, damit er 'true' ist? [/QUOTE]Nicht um true zu sein, aber damit wir ihn verstehen können. Wenn ein Satanist nichts von sich preisgibt, können wir nicht erfahren, was Satanismus ist.



NAchtrag: Da ich davon ausgehe, daß Satanismus eher eine etwas komplizierte Angelegenheit ist ---ähnlich wie bei Religion --- fordere ich einen Satanisten, der älter als 25 ist. Jüngere Leute, die sich als Satansten bezeichnen, nehme ich schlichtweg nicht ernst. Jüngere sind Kinder in der Identitätskrise ---die wissen doch gar nicht, worüber sie reden. Bei einem Christen könnte ich dieselbe Bedingung auch stellen. Alles was drunter ist, Jungscharleiter etc., vergiß es. Ist noch nicht ausgereift. Einen "Satanistenpriester" über 25, wenn sich so einer hier nicht meldet, dann haben wir einfach keinen Satanisten. Basta. Und genau darauf dürfte das hier hinauslaufen. Falsches Board.
Darket[QUOTE]Nunja, wenn es direkt um den modernen Satanismus geht und wir mal eher ein wenig LaVey usw heranziehen, dann sind es wohl Prinzipien, die einem gefallen[/QUOTE]
Naja, Levey ist aber nunmal sowas wie der Begründer des modernen Satanismus. Und auch jeder Möchtegern hat sein seltsames Machwerk zu Hause im Bücherregal stehen (oder dahinter versteckt, dami Mami es nicht findet). Crowley war ein debiler, drogensüchtiger Schizo, den selbst Mussolini nicht in seinem Land haben wollte (obwohl Crowley damals wohl Sympathie für den Faschismus empfand). Levey dagegen war cleverer (aber ebenfalls drogensüchtig), er hat aus der ganzen Kiste eine riesige Show und damit Salonfähig gemacht (ich liebe das Fernsehen).
Aber seine Gründerrolle heißt nicht, dass er ernst zu nehmen wäre. Ich bitte Euch, der Mann hat Marilyn Manson zum Ehrenmitglied der Church of Satan ernannt! :D
Dirchi@if=s:on:ic : Hi, ich verstehe Dein Anliegen zur objektiven Definition des Satanismus bzw. eines "waschechten" Satanisten! Da habe ich wohl weniger Ahnung als manch andere und wäre auch sehr dankbar drüber mehr zu erfahren! Aber liebe if=s:on:ic - man is das'n komplizierter Name;) - ich finde aber es geht bei dieser ganzen Sache hier in erster Linie um die Moral und das Gewissen der Menschen, die, aus tiefer Verblendung heraus, Lebewesen misshandeln oder töten und das ganz abgesehen davon, ob sie nun mehr pubertierender Grufti sein mögen oder ein Satanist Kategorie X oder Satanist Kategorie Y... hier gehts um Handlungen, bei denen es scheiß egal ist wer sie genau ausübt! Foltern, Opfern oder Töten, weshalb ist letztendich wurscht, aber es ist krank und abscheulich! DARUM geht es in erster Instanz!

@Darket u.a.: Hi! Sind denn die "Satanisten", also ich meine die, die den ganzen Humbug mit opfern, töten, quälen etc., machen und sich auf die satanische Bibel beziehen, nicht das geistige Erbe des A.S. LaVey, oder anderer Bekloppten?
LaVey wußte doch nicht mehr wo der Pfeffer wächst! Seine Ansichten sind so was von aktiver Destruktivität und Egozentrik geprägt, der kann nur schizo gewesen sein!

...Ich fände es schön, wenn sich weiterhin noch mehr Menschen hier bei diesem Thema beteiligen, damit wir uns alle wenigstens ein wenig näher dem Thema und der Definition des Satanismus nähern können!

In diesem Sinne: Dirchi :(
Darket[QUOTE] Hi! Sind denn die "Satanisten", also ich meine die, die den ganzen Humbug mit opfern, töten, quälen etc., machen und sich auf die satanische Bibel beziehen, nicht das geistige Erbe des A.S. LaVey, oder anderer Bekloppten? [/QUOTE]
Doch sind sie, zumindest selbsterklärter Weise, aber ich persönlich würde so weit gehen, dass die meisten es auch tatsächlich sind, was Levey (ich hasse seinen beknackten Künstlernamen, der Mann hieß Howard Stanton Levey) widerum gegenüber denkenden Menschen disqualifizieren sollte.
Montrose[QUOTE]wie würdest du es finden monty, wenn du derartige vorurteile über das christentum lesen würdest?[/QUOTE]Ich würde das machen, was wir Christen in solchen Fällen immer machen: dem anderen eins auf die Schnauze hauen und anschließend um Vergebung bitten.

[QUOTE]weit jenseits der dreißig die sich selbst als satanisten bezeichnen, [/QUOTE]Behaupten kann das jeder. Gibt's da nicht noch ein bißchen genauere Kriterien?

[QUOTE]muss es ein 'satanistenpriester' sein?[/QUOTE]Yes, weil das einfache Volk nicht in die tiefsinnigeren Mysterien, die wir doch hier alle gerne wissen möchten :D, eingeweiht ist.

[QUOTE]fanatische glaubengemeinschaften[/QUOTE]Das wäre dann der 664. thread zu diesem Thema hier. Gebt Euch Mühe, beim 666. thread gibt's ein Schokoeis gratis.

[QUOTE]DARUM geht es in erster Instanz![/QUOTE]Na wenn Du die Antwort schon weißt, dann brauchst Du die Frage doch gar nicht erst stellen. Im übrigen brauchst Du Dir keine Gedanken drüber machen, daß Satanisten Tiere quälen. Beim MMCCLVII Satanistentreffen in Kleingenkingen wurde beschlossen, daß das jetzt nicht mehr an ganzen Tieren, sondern nur noch an Zellkulturen in der Petrischale gemacht wird.

[QUOTE]oder anderer Bekloppten?[/QUOTE]Och nö. Hatten wir denn nicht gelernt, daß wir alle Menschen lieb haben und tolerant sind. Und jetzt wieder solche Ausfälligkeiten.

[QUOTE]LaVey wußte doch nicht mehr wo der Pfeffer wächst! Seine Ansichten sind so was von aktiver Destruktivität und Egozentrik geprägt, der kann nur schizo gewesen sein![/QUOTE]? Nanu, alles was ich von diesem Mister bisher hörte, kam recht moderat daher. Wenn er allerdings nicht mal die Künste des Pfefferlandes kennt, wäre er ein ziemlich unechter Satanist. Im Pfefferland, im Pfefferland, da beißt die Kobra ..... aber kleine Mädels haben's ja nicht so mit Erdkunde.

[QUOTE]damit wir uns alle wenigstens ein wenig näher dem Thema und der Definition des Satanismus nähern können![/QUOTE]Das ist eine gute Idee, einander näherkommen. Ich hätte jetzt nämlich echt Lust, einen Menschen zu fressen. :D
MagnusCaudar(Bw"Yes, weil das einfache Volk nicht in die tiefsinnigeren Mysterien, die wir doch hier alle gerne wissen möchten , eingeweiht ist."

Nur mal so als Anmerkung , das bringt uns nen großen shit ... Hohere Autoritäten einer solchen Gruppe ( zb. COS) sind dem Schweigen verpflichtet ... Selbst die COS hat A.D. zum schutz der eigenen Geheimnisse vor Quties
judgedredd[IMG]http://www.roterdorn.de/cover/gesaugt/B0001ZWGV0.jpg [/IMG]

Wo sind alle Satanisten hier??? Die werden alle verhaftet!!! He, he
judgedredd[QUOTE]die dazu dienen soll, sein leben möglichst bewusst, zielstrebig und unabhängig von irgendwelchen glaubenskonstrukten, höhreren mächten oder ähnlichem zu führen.[/QUOTE]
Dann brauchen sie sich nicht Satanisten zu nennen. Sie können sich Atheisten genauso gut nennen. Oder ist Satan nur ein koboldartiges Tier?
DirchiNaabend MICHAELA...ja das ist nicht nur einfacher, auch sympathischer auszusprechen!;)

Erstens kurz zu Deiner Anfangsfrage: Da hasse recht, die war anders gerichtet, o.k.!
Nur dazu muss ich sagen, diese Frage so konservativ-zielgerichtet zu beantworten und dabei zu bleiben, fällt, anscheinend nicht nur mir, recht schwer!

Desweiteren kann und möchte ich anschließen, das ich Zen-Buddhist bin und es mir nunmal in dieser Hinsicht, mit Gewalt, Verachtung etc., was im Zusammenhang mit Satanismus in den Raum geworfen wird, sehr schwer fällt nüchtern drüber hinweg zu schauen, was der Satanismus als solches, auch im Rahmen von sturen Vorwürfen erst mal, mit sich bringt!
Ich schreibe meine Meinung hier als Mensch ohne verurteilen zu wollen, nur, wie gesagt, auf dem Abenteuspielplatz mit Leben und Tod, hört es auf!

Zum Herrn La Vey noch was: Als ich mal aus Neugir mir seine Sat. Bibel kaufte und las, war ich als Buddhist nicht primär schockiert, sondern über sein Denken und seine Thesen im Bezug zur Natur und zum Ich, überrascht!
Es mag sich jetzt grotesk und absurd anhören, aber LaVey's "Satanismus" und die Lehre des Buddhismus haben an manchen Stellen hauchdünne Berührungspunkte. Nur in der Essenz unterscheiden sie sich freilich wie Tag und Nacht: Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Achtung vor allen Lebewesen ist Gift in LaVey's Augen.

An Herrn Montrose: Du, wie wär's wenne Dich mal bei J.B.Kerner oder anderen Talkshows bewirbst - da kannst Du Dich noch mehr inszenieren und hervorheben! ...Ich find dat echt cool! Mach weiter so, besonders mit Deinen Hammer-Sprüchen!

P.S.: Dann fress doch mal'n Mensch! Gehirn kann ich Dir empfehlen - riecht lecker süß! Habe schon einige süße Hirne, und deren Eigentümer, vonne Landstraße kratzen müssen, ich weiß wovon ich rede, aber laber net so'n Dünnschiss...auch wenns irgendwo ironisch gemeint sein sollte - aber nicht hier, bitte!

Dark Greetinx und gute Nacht: Dirchi!


:)
Montrose[QUOTE]das ich Zen-Buddhist bin und es mir nunmal in dieser Hinsicht, mit Gewalt, Verachtung etc.,[/QUOTE]Der Zen-Buddhismus wurde zur Soldatenreligion in Japan. Zen-Buddhismus ist alles andere als friedlich. "Zen in der Schwertkunst", "Zen in der Kunst des Bogenschießens" und etliche weitergefaßte Abhandlungen (die ich selbst las) zeigen, daß Zen und Töten sich nicht ausschließen, sondern ganz im Gegenteil zusammengehören. Zen diente sowohl in China als auch in Japan dazu, die Tötungsmaschinerie zu optimieren. Wer "loslassen" kann, kann befreiter und damit effektiver agieren.

Es ist immer dasselbe Lied: wenn Deutsche versuchen, weltanschaulich fremd zu gehen, gibt es nur Mißverständnisse. Warum bleibt Ihr nicht in Eurer eigenen Kultur, da Ihr das Fremde doch nicht begreifen könnt?

[QUOTE]aber LaVey's "Satanismus" und die Lehre des Buddhismus haben an manchen Stellen hauchdünne Berührungspunkte.[/QUOTE]LaVey hat so ziemlich zu jeder Weltanschauung, sogar zum Christentum, Berührungspunkte. Genau das ist ja der Verkaufstrick an der Sache: jeder kann in diesem Supermarkt der Ansichten jene Ansicht rauspicken, die ihm am besten gefällt. LaVey ist nicht satanistisch, sondern kommerziell-kapitalistisch. Und Geschäftstüchtigkeit mit Satanismus gleichzusetzen erscheint mir dann doch etwas ... ähem .... "revolutionär". :D

[QUOTE]Dann brauchen sie sich nicht Satanisten zu nennen. Sie können sich Atheisten genauso gut nennen. [/QUOTE]Sehe ich genauso. Wenn sich Atheisten Satanisten nennen, dann sind sie eigentlich verkappte Christen, weil sie wie diese annehmen, nicht an Gott zu glauben sei böse.

[QUOTE]Hohere Autoritäten einer solchen Gruppe ( zb. COS) sind dem Schweigen verpflichtet[/QUOTE]Das ist halt die Gretchenfrage, ob sich hinter dem Schweigen tatsächlich was verbirgt oder ob da nichts ist. Das war ja auch immer so ein Trick der Religionserfinder: man nehme ein Zimmer und lasse niemanden rein .... was glaubt Ihr, wie sich die Leute den Kopf zerbrechen, was in diesem verbotenen Zimmer wohl sein mag. Im Tempel von Jerusalem war .... nichts. Ich glaube, daß darf ich als Christ so behaupten, denn auch Jesus fand es merkwürdig, daß Gott sich in einem Zimmerchen einsperren und von Priestern füttern lassen sollte, anstatt in die große weite Welt, die er doch geschaffen hat, für jeden sichtbar hinauszugehen.

Auch für die Erfindung von Religionen gibt es Bastelanleitungen.;) Und die Herren LaVey und Crowley und die COS scheinen einige dieser Küchenzrezepte ganz gut zu kennen.

[QUOTE]in erster linie bestrebt sein wird, seine emotionen so zu hinterfragen, dass sie sein klares denken möglichst wenig beeinflussen. [/QUOTE]Dieses Anliegen ist kein Satanismus, sondern entspringt der Stoa. Gründer der Stoa war Zenon. Berühmtester Vertreter der Stoa war Marc Aurel. Wenn die Leute mehr klassische Bildung besäßen, müßten sie sich weniger zum Narren machen ...
Montrose[QUOTE] der kontext und das gesamtbild gibt am ende den ausschlag[/QUOTE]Kannst Du das mal erläutern, was Du damit meinst.
MontroseOch, Wiederholungen schaden nicht. Immerhin kam ja nicht nur von mir, sondern auch von Jugdedredd der Einwand, daß dieses "Gesamtbild" doch so allgemein gehalten ist, daß wir auf etwas spezifisch "Satanisches" bisher nicht gestoßen sind.
MontroseIch weiß Deinen link zu schätzen. Danke.

Der Vergleich zur Kirche hinkt in dem Punkt, daß Leute in der Kirche tatsächlich Rituale vollführen, und zwar mindestens einmal jede Woche sonntags. Da geschieht tatsächlich etwas.

Die Frage, ob Satanisten etwas machen, ist hingegen völlig offen. Katzen opfern sie anscheinend nicht. Ja was tun sie aber dann? Eine Meinung haben, sich was von Seths vorschwafeln. Nun, das teilen sie mit Fantasie-Spielern oder Leuten, die sich mit Geheimbünden beschäftigen, ebenso.

Es ist ja kein Vorwurf an Dich persönlich, wenn ich feststelle, daß Satanismus eine Luftnummer ist.

Ich soll schön schlafen? Tja, wenn es nur den Bocksbeinigen und seine Gesellen gäbe, dann hätte ich in der Tat keine schlaflosen Nächte.

Vielleicht meintest Du das "Schlaf schön" auch, weil es schon so spät ist. In dem Fall wünsche ich auch eine Gute Nacht.
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von MagnusCaudar(Bw [/i]
[B]
Und letztendlich : Was hat man schon von nem Mord wenn man ihn mit niemanden teilen kann oder niemanden hat der danach mit einen ein Bierchen trinken geht [/B][/QUOTE]

Jobabyjo!!!Na denn Prost!!!:D :D
SenecaBevor ich etwas beitrage, eine Frage.
Von welcher Art Satanismus reden wir hier...?

Paradigmatisch konformer-, gnostisch umgewerterter-, integrativer, autarker sekundär achristlicher-, oder synkretisch gebrochener Satanismus...?
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Bevor ich etwas beitrage, eine Frage.
Von welcher Art Satanismus reden wir hier...?

Paradigmatisch konformer-, gnostisch umgewerterter-, integrativer, autarker sekundär achristlicher-, oder synkretisch gebrochener Satanismus...? [/B][/QUOTE]


Jetzt aber mal los! Hab überhaupt keine Ahnung von diesen Unterschieden! Find ich ja spannend. Wo find ich diese Info`s?

Grüßle des Zafi :)
SenecaNun gut, dann erläutere ich also zuerst mal kurz die Begriffe:

[b]Reaktiver, paradigmatisch konformer Satanismus[/b]

Das Satansbild ist nicht weiterentwickelt und vom Christentum übernommen. Satan wird als das Böse angesehen. Diese Form des Satanismus ist kaum organisiert und wird hauptsächlich von einigen „Black-Metal“-Gruppen vertreten. Ob es immer nur der Glaube ist oder auch ein kommerzieller Aspekt eine Rolle spielt, mag dahin gestellt sein. Der reaktiv, paradigmatisch konforme Satanismus ist eine Protesthaltung und ist stark an der christlichen Vorstellung des Teufels orientiert.
Diese Richtung wird sehr oft von Geheimzirkeln betrieben, stellt also den "klassischen" Satanismus dar, wie man ihn schon zu Zeiten der Inquisition definierte.

[b]Gnostisch umgewerteter Satanismus[/B]

Diese Variante betrachtet Satan nicht wie der christliche Glauben als das personifizierte Böse, sondern gesteht ihm auch positive Eigenschaften zu, wie auch dem christlichen Gott negative. Die Lehre entstand im spätantiken Gnostizismus. Satan ist der verleumdete, gute Gott und der Befreier. Der christliche Gott dagegen personifiziert die Unterdrückung.

[b]Integrativer Satanismus[/b]

Satan und Gott sind Teil einer größeren Einheit. Entweder verkörpern sie die kooperierenden Teile der Einheit oder es werden neue Trinitäten geschaffen. Berühmtester Vertreter dieser Richtung ist wahrscheinlich Charles Manson, der sich als Satan und Jesus in einer Person sah.

[b]Autarker, sekundär achristlicher Satanismus[/b]

Diese Form hat den Satanismus zu einer vom Christentum unabhängigen positiven Religion erhoben, obwohl ihre Glaubensätze weiter die des Christentums ablehnen.
Bekanntester Vertreter dieser Form war wohl Howard Stanton Levey, welcher unter dem "Künstlernamen Anton Szandor LaVey im Jahre 1966 die "Church of Satan gründete, und somit auch für eine Reihe von Abspaltungen auch dieser (Church of Satanic Brotherhood/1973, Ordo Templi Satanas/1974 und Temple of Seth/1975) den Grundstein legte.

[b]Synkretistisch gebrochener Satanismus[/b]

Satan spielt zwar eine Rolle, ist aber nicht das Zentrum des Glaubens. Die wenigsten Anhänger dieser Lehre würden sich selber als Satanisten bezeichnen. Beste Beispiele dafür wären Aleister Crowley und die thelemischen Kulte, die sich auf ihn beziehen. Vielleicht kann man Aleister Crowley als Vorväter des modernen Satanismus bezeichnen, da er Satan als siegreichen Rebell und nicht mehr als gefallener Engel ansah bezeichnen. Trotzdem wäre es falsch zu behaupten, dass er Satanist gewesen wäre.
TrauerwesenDarket:

Egal, wie ernstzunehmend LaVey wirklich ist, manche Ansätze finde ich durchaus positiv, auch wenn ich selber mit Satanismus nicht anfangen kann. Wie hier auch gesagt wurde, insbesondere manch buddhistische Parallele finde ich interessant.
Bomret[QUOTE]Das ist halt die Gretchenfrage, ob sich hinter dem Schweigen tatsächlich was verbirgt oder ob da nichts ist. Das war ja auch immer so ein Trick der Religionserfinder: man nehme ein Zimmer und lasse niemanden rein .... was glaubt Ihr, wie sich die Leute den Kopf zerbrechen, was in diesem verbotenen Zimmer wohl sein mag. Im Tempel von Jerusalem war .... nichts. Ich glaube, daß darf ich als Christ so behaupten, denn auch Jesus fand es merkwürdig, daß Gott sich in einem Zimmerchen einsperren und von Priestern füttern lassen sollte, anstatt in die große weite Welt, die er doch geschaffen hat, für jeden sichtbar hinauszugehen.[/QUOTE]

"Selig sind die geistig Schwachen..." ... denn wenn man Nichts wissen kann, so rühmt man sich wenigstens eines Glaubens... :D
Da gehts den Atheisten doch schon besser. Wenn die jemandem in die Schnauze hauen, müssen sie niemanden um Vergebung bitten.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Der Zen-Buddhismus wurde zur Soldatenreligion in Japan. Zen-Buddhismus ist alles andere als friedlich. [/B][/QUOTE]

@dirchi
ich würde mich jetzt gar nicht aufregen, sondern montrose als bestes beispiel dafür nehmen, dass man zen nicht ohne die tägliche zazen- praxis erfahren und begreifen kann.

die wahrheit des zen-buddhismus lässt sich nunmal nicht zwischen den zeilen eines buches (und schon gar nicht in der sekundärliteratur) finden. [i]“Nun, und das ist dann halt auch wieder typisch "neudeutsch": zu glauben, man könne "Weisheit" einfach mal kurz so am Kiosk kaufen” (zitat montrose *rofl*).[/i]

aber er hat natürlich auch recht: die zen-buddhisten sind schon ein komisches volk. der eine (meister linji) will buddha töten, der andere behauptet, dass zen die grösste lüge aller zeiten ist (meister kodo sawaki) und wieder andere (tozan) antworten auf die frage, was buddha ist, mit “drei pfund flachs”...wie will man das begreifen, wenn man nur ein buch liest? und wie will man die anderen koans verstehen oder die worte von basho “nichts als flöhe und läuse - und nah an meinem kopfkissen pisst auch noch ein pferd”. :D
naja. man soll die suche ja nie aufgeben.

und so ist es auch schwer zu verstehen, dass die buddhisten sich seinerzeit dem schwertkampf gewidmet haben, um ihre haut vor angreifern von aussen zu schützen. etwa zu dieser zeit ist wohl auch das shaolin-kloster entstanden. und wie das bei buddhisten so ist: wenn sie schon etwas tun müssen, dann vernünftig (damit nicht noch mehr leid entsteht als nötig) und es wird nicht nur der körper, sondern gleich noch der geist mit trainiert (oder umgekehrt). das haben die samurai natürlich zu nutzen gewusst. und nationalistische japaner in der ersten hälfte des letzten jahrhunderts natürlich auch. und die kreuzritter...ach nee, da können sie nun doch nichts für...dass sich der zen aber selbst von nationalistischen umtrieben getrennt hat, spielt auch keine rolle.

und mir ist zu ohren gekommen, dass sich manager grosser firmen auch schon mit dem zen beschäftigt haben. nun kann man sich ja mal überlegen, ob das nun das problem des zen ist, oder das der manager. ;)
gerade montrose sollte ja vom missbrauch der religionen ein lied singen können.

und wie sagte noch soto-zen-begründer dogen zenji: “ein wahrhaft guter mensch ist, wer unbemerkt und ohne ansehen der person anderen gutes tut oder gutes für die zukunft vorbereitet.” wahrlich, ganz schön kriegerisch, der zen...vor allem das zazen und das kinhin und das rezitieren und das schriftzeichen malen sowieso.

aber heute haben wir andere zeiten und schwertkampf und bogenschiessen im zen sind nichts anders (bzw. auf jeden fall nichts weniger) , als die entsprechenden olypischen disziplinen in der neuzeit.


aber das alles begreift natürlich nicht jeder...wäre ja auch noch schöner... :D



gute nacht, ich verschwinde nun bis auf weiteres ins dunkel! :D
SenecaIch vergas den Link zu [url=http://www.churchofsatan.com/]Howards Muppetschow[/url]...!

Ich war vor ein paar Jahren sehr an dem Thema interessiert, und habe mich mit einigen Personen getroffen, die sich dem Satanismus verschrieben haben, die ich auf verschiedenstem Wege kennenlernte.

Neben den üblichen Verdächtingen im schwarzen Ledermantel mit Pentagram um den Hals, war da allerdings auch einer dabei bei dem mir wirklich anders wurde.
Da er mit einem aktuellem Modell der BMW 5er Reihe auftauchte, und nachweißlich Anwalt war, nehme ich mal an es war einer von den wenigen "Echten".
SenecaIch verstehe das konzept des klassischen Satanismus auch nicht, sein Ziel ist nämlich die Wegebnung für die Prophezeihung des Johannes, a.k.a. die Apokalypse.
Es soll aber tatsächlich noch solche Orden geben, sogar abseits der Black Metal Szene...*g*
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von if=s:on:ic [/i]
[b]sorry, aber wo hast du das her?[/b][/quote]

Habe ich aus verschiedenen Quellen zusammengestückelt
Die namentlichen Definitionen verdanken wir u. A. den Sektenbeauftragten der Kirchen.

[quote][b]...für mich klingt das wie der 'religiöse almanach, bauanleitung in einfachen schritten'. vom 'satanismus' in der inquisition zu reden ist der totale brüller.
[/B][/QUOTE]

Dann empfehle ich mal die Lektüre das "Maleus Maleficarum", dem "Handbuch" der Inquisitoren...!
Dort wird der theoretische Grundstein gelegt für das was zur frühen Hochzeit des Okkultismus im 18. Jhdt an Dämonologie bzw. Satanismus praktiziert wurde, meist zur allgemeinen Belustigung und Kurzweil, ähnlich wie heute.

Wenn es um die Satzstellung geht, es hätte vielleicht unmissverständlicher heißen sollen: "Satanismus nach Definition der Inquisitoren"

Schlussendlich muss man ja auch zu dem Schluss kommen, das eine Diskussion über den Satanismus ebenso müßig ist, wie über jede andere Religion.
SenecaNa dann gute Nacht.

Im übrigen ist es Satan nach dem "maleus maleficarum" ja nur mit Zulassung Gottes möglich, bösen zu tun...
Alles im Sinne der Vorsehung...!
Dieser Umstand macht den paradigmatisch konformen satatanismus ja noch verückter...sehen sich die Anhänger letzlich etwa als Werkzeuge Gottes...? ;)
Wo steckt eigentlich Monti...?
Nebelwanderer[QUOTE] if=s:on:ic: "...das sind wie gesagt keine religionen, sondern hirnfick betreibende wahnsinnige die geld verdienen oder sich wichtig machen wollen, oder beides." [/QUOTE]

Irgendwie erschließt sich mir deine Unterscheidung zwischen Religion und Psychokult nicht so ganz. Wäre fein wenn du es etwas erläutern könntest. ;)
SenecaHier ist was sehr schönes, der [url=http://www.tatort-tarot.de/spip/article.php3?id_article=295]Artikel[/url] fasst das was Satanismus heute vermehrt ausmacht, in schöne kurze Worte, denen ich schlicht beipflichten muss...
witzigerweise ist der zitierte Diakon genau dort ansässig, wo ich die meisten Kontakte zu Satanisten hatte...
SenecaLiegt ja auch nahe, schließlich haben's die Rudas ja vorgemacht...!
Wenn schon sitzen müssen, dann mit viel Publicity...!
MontroseReligiöse Wahngebilde sind wahrscheinlich ein Symptom psychotischer Ich-Entgrenzung und treten unabhängig von satanischen Praktiken auf.
judgedreddSatan ist cooler als Gott, deshalb fahren die Grufties voll ab.

Wie will man mit Gott cool handeln? In dem gute man Taten tut?
Es ist leichter und cooler, das Böse und den Satan zum diesen Zweck zu nutzen. In den meisten Schwarze-Magie Büchern wird vom Erlangen eine Machtes gesprochen. Was für eine Macht kann mir Gott schenken??

Deshalb cool bleiben Jungs, weiter so, wir brauchen ein bisschen Farbe in der Gesellschaft. Wenn ich mit so einem Papstgewand rumlaufen würde, dann würden die Leute mich eher auslachen. Aber wenn ich so als Satanist rumlaufe, dann glotzen sie alle. Das ist Coolness oder?

Überall nur normale Leute!!!
Dirchi@Nemain: Ich glaube wir sind zu beschränkt, zu altmodisch, ja ich glaube wir haben noch nicht die essentielle Priese des Bösen gerochen und ganzheitlich in Leib und Geiste erfahren!
Satanisten sind cool, WIR sind UNCOOL!
Anscheinend fehlt mir das hohe Maß anBösem! Ich wäre einem Satanisten sehr zu Dank verpflichtet, wenn er mir eine Scheibe seiner coolen Bosheit abschneiden würde, denn die könnte ich gebrauchen, um endlich mal meiner alten Vermieterin ins Gesicht zu sagen, das sie eine seniele Hexe ist, die mich mit ihren Treppenhaus-Wischaktionen tyrannisiert! Also liebe, äh, oh sorry, ich meine freilich böse Satanisten, gebt mir doch bitte ein Bissle ab! (Satan wird Euch bestimmt dankbar sein für solch eine kostbare Spende!):)

@ Eure Bos- und Coolheit: judgedredd: Du, diese Macht aus dem Magie-Kochbuch ist meiner Meinung nach nix anderes, und nichts harmlosereres, als ein heftiger PFURRRRZ im Schädel!
...Aber ein Gott kann Dir wohl möglich auch nichts schenken und Dich auch nicht vom Pfurz erlösen!
Auf dieser Welt gibt es schon spirituelle Mächte, die entweder zum Guten oder zum Bösen gerichtet sein können, da gibt's keinen Zweifel, in keiner Religion und in keiner Weltanschauung. Doch diese Mächte zerfallen beide auf der Ebene der Absoluten Wirklichkeit, weshalb sie hier und jetzt in der relativen Ebene, halt relativ "existent" sind.
Gut und Böse, Gott und Satan, Luzifer, Herr Teufel, Allah und der Buddha - alles existiert, letztendlich, nur in unserem Hirngespinst, dem eigenen Ego!
Da wir Menschen im Dilemma der Verblendung unserer dualistischen Täuschung verfangen sind, glauben und handeln wir so, als wenn alles von uns getrennt sei - ich und DU, Gott und Teufel, schön und hässlich, gut und schlecht....
Der Buddhismus sieht dies, ein Glück, nicht mehr alleine so und wird nimmer verspöttet, ...selbst die christliche Mystik und die Quantenphysik kommen langsam auf den Trichter....!
Meister Eckehart, der bekannteste christlicher Mystiker, meinte, warum er denn Weihnachten feiern solle...und das in Bethlehem.... wenn im Hier und Jetzt, Gott, das Göttliche, in ihm selbst geboren wird. ...So verhält es sich dementsprechend auch mit dem Bösen, was immer nur in uns selbst geboren wird! :eek:

Gott oder das Göttliche, oder "mein" Buddhismus kann mir oder dir nix schenken, ebenso wenig das Böse oder Satan. Wir selbst entscheiden in, durch und über uns und unsere Umwelt; wir selbst sähen die Samen für unserer Obstplantage oder die Samen für unser Brennesselfeld! Sonst keiner!

Liebe Grüße ....und ich bevorzuge lieber Obstplantagen! Dirchi ;)
Montrose[QUOTE]Gott oder das Göttliche, oder "mein" Buddhismus kann mir oder dir nix schenken, ebenso wenig das Böse oder Satan. Wir selbst entscheiden in, durch und über uns und unsere Umwelt; wir selbst sähen die Samen für unserer Obstplantage oder die Samen für unser Brennesselfeld! Sonst keiner![/QUOTE]Das ist eine unwahre Behauptung. Die Spielregeln der Welt waren schon vor uns da, also können wir sie auch nicht ändern.

Das Leben ist wie ein Roulettspiel. Eine zeitlang spielt man mit, setzt seine Chips, und verliert oder gewinnt. Und dann verläßt man die Spielbank im Sarg.

[QUOTE]die emotionen sind, die uns auf unser 'menschsein' begrenzen und dass, mit zunehmender beherrschung eben dieser, der 'vom ballast befreite geist' zu seiner 'eigentlichen (ego)göttlichkeit' heranwachsen könne.[/QUOTE]
1. Emotionen und Triebe sind zwei paar Stiefel. Das sollte man unterscheiden. Der sexuelle Triebabbau muß noch lange kein emotionales Wohlbefinden auslösen.

2. Der Gedanke, daß Ausblendung der Emotionen eine höhere Stufe darstellt, behaupten sowohl Stoiker als auch Platonisten. Es war in der gesamten Antike ein wesentlicher Gedanke und hat den Buddhismus längst vorausgenommen. Ein gewisser Zynismus halte ich durchaus für gesund ... ich pflege ihn ja auch. Nur, ihn sich zum Zwang zu machen, bewirkt das gegenteil von Freiheit. Besser ist es, die Dinge einfach kommen zu lassen, wie sie halt kommen.

3. Ich bestreite, daß die befreiung von Emotionen oder vom "Menschsein" etwas bringen würde. Das Wesentliche des Menschen ist Emotion. Und wenn er diese ausblendet, um kein Mensch mehr zu sein, ist er nicht Gott, sondern nichts.
Der Geist oder Vestand ist eher ein Werkzeug oder Waffe. Ihn einzusetzen macht zweifelsohne Spaß .... aber Spaß ist ja auch wieder eine Emotion. Ohne Emotion hätte man nicht mal an der Emotionslosigkeit seine Freude.

[QUOTE] nun stellen wir uns einen jungen menschen vor, der womöglich nicht viel von sich hält, [/QUOTE]Klar. Da hast Du vollkommen recht. Nur .... man kann nicht jeden retten. Wenn die Leute halt hopsgehen wollen, bitteschön, dann gehen sie halt hops. Der Umstand, daß manche ihr ganzes Vermögen an irgendwelche Sekten verlieren, erfüllt mich mit ehrlicher Schadenfreude. Selbst schuld, wenn man glaubt, man könne das Göttliche kaufen. Eines der besten Dinge, die ich jeden Tag erlebe, kann mir kein Guru geben und es kostet mich keinen Pfennig: nämlich daß es hell wird. :)
Bomret[QUOTE][i]Original geschrieben von if=s:on:ic [/i]
ich persönlich bin bisher noch niemals (geistig) irgendwo ganz heimisch geworden, arbeite mit versatzstücken die ich so finde. man könnte sagen, ich picke mir das mir besten erscheinende heraus. ob das schlussendlich auch das beste ist, das sei einmal dahingestellt....
...oft (ver)ändert es sich auch und diese flexibilität stört mich auch nicht, man sollte wendig bleiben, wie ich finde. wie dem auch sei, mein letztes posting enthält zwar einige wenige grundzüge meines denkens, ist jedoch in erster linie ein erklärungsversuch für etwas, zu dem ich mich [B]nicht[/B] hin zu rechne![/QUOTE]

Könntest Du das bitte noch etwas erklären? Zählst Du Dich als Eklektiker (Man pickt sich aus allem das Beste raus und setzt es zusammen) oder denkst Du auch noch selbst dabei? Viele machen es nämlich wie Ersteres. Sie lesen und hören viele dolle Sachen, mopsen sich aus allem das Beste raus und fügen es zusammen ohne jemals wirklich selbst dabei gedacht zu haben.

[URL=http://www.philolex.de/eklektiz.htm]Link zur Eklektik[/URL].
BizzarSephirothLeute keine, Ahnung, wie weit das jetzt Off-Topic geht, aber ich muß mich jetzt einmischen.

Der Anwalt, der hier erwähnt wurde, was SICHER einer von den echten, und Odessa, der Mann mit dem Du im Internet geschrieben hast, garantiert auch, das was Du von ihm erzählst, passt genau ins Schema entsprechender Sekten.

Die Sache mit den Mind Control- Experimenten IST wahr. Die wenigen freigegebenen Akten der CIA belegen das eindeutig, wer sich die Mühe macht, das nachzuforschen, wird erkennen, das es so ist. Es haben rund um die Welt schon viele, viele Opfer von solchen Praktiken gegen Geheimdienste und Sektenmitglieder geklagt, aber es gab fast keine Verurteilungen.

Es ist AUCH nachweisbar, daß ein gewisser Herr Aquino, eine hohes Tier im amerikanische Militär, mitglied der Church of Satan war, und später den Temple of Set geründet hat, und daß die ganzen ersten Mitglieder Militärs waren. Und der Herr war wegen Kindesmißbrauch in 60 fällen angeklagt, aber irgendwie konnte er sich rauswinden.

Meine Freundin ist ebenfalls Opfer solcher Praktiken, die durch eine satanistische Sekte durchgeführt wurden. Der behandelnde Therapeut kann das bestätigen, und jeder, der sich mit den Vorgehensweisen und Auswirkungen dieser Methoden beschäftigt, und meiner Freundin gegenübergestanden hat, wird bestätigen, daß es so ist.
Und ja, die Täter waren mitglieder hoher Gesellschaftsschichten.

Dazu empfehle ich folgende Literatur, die man DRINGEND lesen sollte:

Als erstes: "Unsichtbare Ketten." Ein sehr gut recherchiertes Buch zum Thema. Man kann es kostenlos downloaden.
[url]http://www.smilenow.de/files/gresch_ketten.pdf[/url]

Die Bücher von Michaela Huber, eine der führenden Deutschen Therapeutinnen, die solche Opfer behandelt, davon besonders:
"Multiple Persönlichkeiten. Opfer extremer Gewalt"

Außedem: "Vater Unser in der Hölle" Das aber leider überall vergriffen ist. Wie die meiste gute Literatur zum Thema.

Und die berühmte "Greenbaum-Rede", eine Rede, die einer der ersten Ärzte, die solche Patienten behandelt haben, gehalten und später widerrufen hat.
BizzarSephirothIch habe etwas vergessen.

Es gab mal eine Doku, die hieß: Höllenleben.
Es geht um Mind Control duch Satanisten. Es wird das Leben eines Opfers dargestellt.
Sehr sehenswert, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzen will.
BomretMeinst Du diese hier?

[URL=http://www.ndrtv.de/doku/20011212_hoellenleben.html]Höllenleben Teil 1[/URL]
[URL=http://www.ndrtv.de/doku/20030624.html]Höllenleben Teil 2[/URL]

@Michaela:

[QUOTE]also so ein bisschen - das schaffe ich, glaube ich gerade noch, so beim sortieren meiner 'gemopsten geistesnüsschen'.[/QUOTE]
[QUOTE]dazu bin ich zu sehr > Skeptiker[/QUOTE]

Hö? Sollten Skeptiker nicht nicht 'nur ein bisschen' nachdenken? ;)
BizzarSephirothMir geht es nicht um Verschörungstheorien, das WER und WARUM ist mir egal, mir geht es nur um das DASS.
Und daß das Daß (Oje, welche eine Formulierung.) geglaubt wird, ist wichtig, den wenn die Bevölkerung nicht aufgeklärt wird, wird es immer wieder passieren.

Und das es findet statt, garantiert. Schau Dir die Doku an, oder klappere die Traumazentren hab und schaue, ob es Multiple oder Therapeuten gibt, die bereit sind, mit Dir darüber zu reden...
Wie gesagt, wenn Du mit den Praktiken vertraut bist, und jemals in der Nähe eines Opfers warst, dann wirst Du es glauben. Bevor man es nicht sieht, glaubt man es nicht. Lies die Literatur, die ich angegeben habe, besonders unsichtbare Ketten. Bilde Dir selbst ein Urteil.


In dem Artikel, den Du verlinkt hast gibt es ein gutes Zitat:


[QUOTE]Und angesichts des Skandals um falsche Erinnerungen dürfen die wirklichen Gewaltopfer nicht vergessen werden. Sie brauchen Unterstützung auf juristischer, psychologischer und zwischenmenschlicher Ebene. [/QUOTE]
BizzarSephiroth@Bomret
genau die meine ich.
BomretWarum ist es nun gleich Humbug? Im dritten Reich hat man das Treiben in Konzentrationslagern auch geleugnet. Und ganz besonders, dass SS-Ärzte dort Experimente mit den Menschen durchführten.
Wahr war es damals trotzdem...

Man sollte vorsichtig mit dem Wort Humbug sein. Einstein hat anfangs auch niemand seine Theorien geglaubt, weil alle am etablierten Wissenschaftsmodell festhalten wollten. Und wenn man heute sagt: "Wir können niemals mit Lichtgeschwindigkeit reisen.", dann gehen wir mal in den Anfang des vorigen Jahrhunderts zurück, wo man gesagt hat: "Wenn eine Eisenbahn mit mehr als 30 Stundenkilometern durch einen Tunnel fährt, platzen den Leuten die Köpfe.".
BizzarSephirothWas glaubst Du nicht? Daß der Satanismus als Deckmantel benutzt wird? Das ist auch egal, ob das so ist oder nicht.

Wie gesagt, es geht nicht um wer oder warum. Es geht nur um das Daß. Und bitte, wenn Du Kontakt zu Opfern hättest, (meine Freundin ist nicht der einzige solche Mensch, den ich kenne), dann würdest Du es erkennen. Es gibt genug Fachliteratur, die die Methoden schildert, das Buch hier von Herrn Gresch bietet eine gute Zusammenfassung, (auch wenn es nicht erschöpfend ist) dann kannst Du einfach mit sehr großer Sicherheit erkennen, daß so etwas an einem Menschen getan wurde, schon auch an den körperlichen Spuren.

Und wenn Du so informiert bist, weißt Du sicher auch, daß diese Patienten Flashbacks haben, und Körpererinnerungen. Diese kann selbst der allerbeste Schauspieler nicht vorspielen. Wenn Du diese beobachtest, wirst Du keine Zweifel mehr haben.

Und mal ehrlich: Hältst Du es für glaubwürdig, daß in so vielen Fällen lauter böse Ärzte ihren Patienten falsche Erinnerungen einpflanzen? Wozu bitteschön? Und wie verschaffen die verschiedenen Ärzte alle ihren Patienten die gleichen gefälschten Erinnerungen? Das soll nicht weniger absurd sein, als eine Verschörungstheorie? Hast Du schon mal einer Therapie beigewohnt? Du musst auch bedenken, daß die Patienten ja nicht einfach irgendwo hin rennen, und alles erzählen, das wär ja schön wenn es so wäre. Die Erinnerungen kommen im laufe von JAHREN bruchstückhaft zurück, und müssen mühsam zusammengepuzzelt werden. Und ein Teil der Erinnerungen ist dabei immer falsch, das ist von den Tätern so gewollt.

Was die falschen Erinnerungen angeht...Nun, der Artikel aus dem Link ist zum Teil wörtlich mit einem Statement der False Memory Syndrome Foundation identisch. So, hast Du mal geschaut, wer hinter der steht? Und welcher Aufwand da betrieben wird, einfach alles unglaubwürdig zu machen?
Als Skeptiker dürftest Du denen genauso wenig glauben, wie dem anderen Standpunkt.
BizzarSephirothMal wieder ein P.S.:

Erwiesenermaßen reagieren viele Patienten auf die üblichen posthypnotischen Befehle die in den entsprechenden Gruppen verwendet werden. Aber wenn Du wirklich Kontakt zu Opfern und Therapeuten hast, dann gibt es einfach keine Zweifel mehr.
Ich will nicht behaupten, daß es keine gefakten Fälle gibt, aber einfach zu sagen: "Ich glaubs nicht", ist schon ziemlich dreist.
Und hat auch nichts mit Skeptizismus zu tun...
Bomret[QUOTE][i]Original geschrieben von if=s:on:ic [/i]

besten dank -> ignore-list! :mad:[/QUOTE]

Bitte? Was zur...
Naja. Wenn man sich nicht mal mehr spaßeshalber einen Namen aussuchen darf...

Und ja. Diese Ansichten haben mit Skeptizismus nicht mehr viel zu tun.
BizzarSephirothJa, schon. Nur liegt es eben in der Natur der Sache, daß man es schwer beweisen kann. Nur, würdest Du deswegen alle Zeugen, die es in den letzten Jahrzehnten gab, als unglaubwürdig einstufen?

Und Du kannst Herren Gresch sicher keine mangelnde Skepsis vorwerfen. Er zweifelt ja selbst immer alles an und betont wissenschaftliches Vorgehen.

Und wenn Du Opfer persönlich kennen würdest, würdest Du anders reagieren, da bin ich mir sicher. Siehe auch, was ich oben schon erwähnt habe von wegen Körpererinnerungen und so.

Mir geht es hier nicht ums diskutieren, ich will Dir auch nicht meine Anschauung aufzwingen. Es geht mir nur darum, auf einen Mißstand aufmerksam zu machen.
Oder kannst Du solche Menschenrechtsverletzungen ruhigen gewissens tolerieren? So etwas lässt sich nur unterbinden, wenn die Menschen sich dieser Sache auch bewusst sind, und besser auf die Anzeichen solcher Mißhandlungen achten, vor allem Kindesmißhandlung. Denn oft wird weggesehen, oder Zeichen werden falsch interpretiert.

Man kann noch so skeptisch sein: Rein Wissenschaftlich betrachtet, ist Mind Control machbar. Und wenn ich eines gelernt habe, ist es, daß wenn etwas getan werden kann, es auch getan wird. Und wie gesagt: An den CIA-Akten, daß solche Projekte in Auftrag gegeben wurden, besteht kein Zweifel, da ist nichts gefälscht. Es sind übrigens fast nur Aktern veröffentlicht, die die Pläne für so etwas enthalten, die Ergebnisse der Projekte wurden nicht veröffentlicht.

Und ja, es ist immer leicht etwas nicht zu glauben, wenn man davon nicht selbst betroffen ist...

Aber Du bist auf eine Sache nicht eingegangen, die mich interessieren würde.
Warum hältst Du die Sachen mit den durch Therapeuten erzeugten falschen Erinnerungen für so viel glaubwürdiger?
BizzarSephirothAch ja, muß schon wieder was nachtragen:

Kennst Du die Arbeiten von Estabrooks? Er war einer der ersten, die Hypnose zum Zwecke der Kriegsführung erforscht haben. Schon er hat gezeigt, daß es möglich ist, lange vor dem zweiten Weltkrieg...
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von BizzarSephiroth [/i]
[B]
Man kann noch so skeptisch sein: Rein Wissenschaftlich betrachtet, ist Mind Control machbar. Und wenn ich eines gelernt habe, ist es, daß wenn etwas getan werden kann, es auch getan wird. Und wie gesagt: An den CIA-Akten, daß solche Projekte in Auftrag gegeben wurden, besteht kein Zweifel, da ist nichts gefälscht. Es sind übrigens fast nur Aktern veröffentlicht, die die Pläne für so etwas enthalten, die Ergebnisse der Projekte wurden nicht veröffentlicht. [/B][/QUOTE]
Was erzählst du uns hier?

Natürlich gaben diese Projekte, nur die CIA hat damit nichts geschafft. Die haben eifrig versucht etwas zu erreichen, aber trotz der unzähligen Versuche, kamen die nicht zu dem erwünschten Effekt.

MindControl ist DEFINITIV nicht machbar. Da das Gehirn obersten Direktiven besitzt, die nicht umgegangen werden können!

Du guckst viel AKte X oder was?
Montrose[QUOTE]Da das Gehirn obersten Direktiven besitzt, die nicht umgegangen werden können![/QUOTE]Im guten wie im schlechten. Wenn Mind control nicht möglich ist, ist auch Psychotherapie nicht möglich ...
judgedreddJa, das ist typisch Monty. Er versucht irgendwie jede Aussage zu widerlegen, dabei fällt er selbst im Loch!
MontroseIch versuche auszuloten. Natürlich ist mir bewußt, daß meine Aussage heikel ist.

[QUOTE]Psychotherapie hat mit Außen-/Fremdkontrolle soviel zu tun, wie ein Außenboardmotor mit einem Kondom. [/QUOTE]
Wenn jemand zum Therapeuten geht, dann soll dadurch etwas geändert werden, was die Person ohne Therapeuten nicht ändern konnte. Denn sonst wäre sie ja nicht zum Therapeuten gegangen. Umgekehrt glaubt ja auch der Therapeut, daß er kraft seiner Ausbildung etwas besser oder anders macht als Nicht-Therapeuten. Und dieses "Andere" kann nicht alleine darin bestehen, daß er den Klienten tun und machen läßt, was er will. Denn wenn das sein einziger "Trick" wäre, dann bräuchte er für seinen Beruf keine jahrelange Ausbildung. Nichtstun muß man schließlich nicht studieren.

Aus diesen Betrachtungen heraus folgt, daß Therapie wie mind control der Versuch ist, von außen was "zu drehen".

Zugegebenermaßen hätte ich jetzt auch die Klappe halten können. Aber wie judgedredd bemerkte, juckt es mich einfach in den Fingern, wenn mir so ein Einfall kommt.


Immerhin könnte ich gleich den nächsten blöden Satz schreiben:

Wenn mind control und Therapie ähnlich sind, Therapie aber sowieso größtenteils nicht funktioniert in dem Sinne, einen ganz anderen Menschen zu machen, dann folgt daraus, daß auch mind control nicht funktioniert. Wenn was im Guten nicht funktioniert, warum sollte es dann im Schlechten funktionieren?
Herr Jiska"Nichtstun muss man schließlich nicht studieren"

Ungeheuer amüsant.
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Zugegebenermaßen hätte ich jetzt auch die Klappe halten können. Aber wie judgedredd bemerkte, juckt es mich einfach in den Fingern, wenn mir so ein Einfall kommt. [/B][/QUOTE]
Monty du wirst mir immer in solchen Fälle immer sympathischer!!!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von if=s.on:ic [/i]
Also Monty,
manchmal frage ich mich ob Du bisweilen einen Kasper mit Deinen Frühstückscornflakes vernascht? [/quote]Das Bild von Monty als Narren am Königshofe ist wohl gar nicht so falsch. Dies pflegen zu sagen, was ihnen gerade einfällt, auch wenn es oft unpassend oder peinlich ist. Und oft genug steckt in dem was sie sagen ein Fünkchen Wahrheit.

[quote]ja aber sicher doch! und eine atombombe ist in wahrheit so etwas wie hänschens chemiebaukasten, nur in etwas mehr 'booom', schon klar.... [/quote]Da hast du nicht ganz Unrecht. Wesentliche theoretische und praktische Zuarbeiten zur Atombombe wurden im Chemieraum und Keller einer Schule, in einem Ort ganz in meiner Nähe, vorgenommen (man google nach dem Namen Kurt Diebner).
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von if=s.on:ic [/i]
... Monty ... du vergleichst hier dinge, die nicht nur gegenteilige ziele implizieren, sondern zusätzlich noch völlig andere ergebnisse erzeugen (verbrechen/verbrechensbekämpfung). [/QUOTE]Aber schließt das automatisch aus, dass dabei gleiche oder ähnliche Verfahren angewandt werden?

[QUOTE]Ich hätte auch schreiben können:'Wie konstruiere ich aus einer Amöbe, argumentationstechnisch einen pinkfarbenen T-Rex herbei - oder aus einem Mückenfurz eine ganze Elefantenherde?' [/QUOTE]Oder [URL=http://www.heise.de/newsticker/meldung/71858]aus ein paar Schweine-Zellen ein ganzes Schnitzel ... ?[/URL]

[QUOTE]ja, sicherlich, und ufoforschung ist ebenfalls eine ernst zu nehmende wissenschaft. [/QUOTE]Das 1947 bei Roswell abgestürzte "Ufo" soll einem von den Amis 1945 in Thüringen erbeuteten exotisch aussehenden Flugzeug ziemlich ähnlich gesehen haben, und dieses "Ufo" wiederum soll einige Ähnlichkeiten mit dem "B2"-Bomber haben ... :rolleyes:

[QUOTE]Sicherlich lassen sich oftmals Parallelen ziehen und seien diese auch noch so amputiert von allen anderen Faktoren die eine Sache ausmachen, jedoch bricht genau diese Amputation, den so erstellten Thesen in der Folge das Genick. [/QUOTE]Aber ist nicht die Betrachtung von Heilverfahren losgelöst von allen möglichen Risiken und Nebenwirkungen auch eine solche Amputation?

[QUOTE]mein 'urteil' - ich glaube es nicht. [/QUOTE]Ich will niemanden überzeugen oder missionieren, aber meine Sichtweise auf die meisten Thesen und Behauptungen ist "Ich glaube sie zu etwa 80%" oder "Ich glaube sie nur zu 3%". Ich schließe Dinge und Sachverhalte - mögen sie mir auch noch so abwegig oder unsinnig erscheinen - nicht von vornherein kategorisch aus. Und diese Sichtweise hat mich schon oft vor bösen Überraschungen bewahrt.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Ich bin trotzdem ratlos der Art, daß ich nicht "auf die Reihe" kriege, wieso dann Satanismus als negativ gewertet wird - wenn er doch eigentlich eher diese pazifistischen "Grundzüge" hat, also gewisse Lebenshaltungen betreffend. [/QUOTE]Vielleicht ist das Anstößige daran die von mir im letzten Beitrag kritisierte Ausschließlichkeit.

[QUOTE]Was ich teilen kann, ist das "Jeder ist für sich selbst verantwortlich"-Denken und die Einstellung, daß man an sich FÜR sich arbeiten solle, daß man alles überwinden sollte was einen hindert an der Umsetzung der eigenen Ziele. [/QUOTE]Das Wörtchen "alles" ist das Erste, was mir persönlich an dieser Sichtweise nicht behagt.

[QUOTE]Aber wozu braucht es für diese eigentlich nur völlig logische und gesunde Geisteshaltung gleich eine "Ideologie", und wodurch unterscheidet sich dann der Satanismus von einem selbstbewußten "Freidenker" ? [/QUOTE]Von meiner Sichtweise unterscheidet es sich dadurch, dass ich zwar versuche, alles aus meiner Sicht und im Bezug zu mir zu betrachten, aber dass ich dennoch nicht das Maß aller Dinge bin, sondern Teil eines größeren Ganzen bin, ohne das ich nicht leben würde und nicht leben könnte, und das ich in meinem ureigensten Interesse möglichst nicht zerstören will.
crawler23Licht !



שטן
الشيطن
Luzifer
Diábolus
Διάβολος
Satan

Viele Namen viele Geschichten ...
Ein mystisches Symbol für die heilige Hölle als Ort der Strafen oder der Pein für die die das Leben misbraucht haben .
Oder anderen geschadet haben .
So die Angst aller Religionen !

Nun alles hat seine zwei Seiten ! Selbst der Glaube an das schlechte im Menschen kann etwas gutes haben .
Denn alle haben gute und schlechte Gefühle !
Doch nur die die ihre "dunkle" Seite zugeben sind die mutigen .

Drum erfreut euch eures kurzen Lebens hier auf Erden :)



(nein ich bin kein religiöser Fanatiker :D)



Ritualmorde, geopferte Jungfrauen, geschändete Säuglinge, Tieropfer, Sexorgien auf Friedhöfen: alles Dinge, die gerne mit Satanismus in Verbindung gebracht werden. Gerade in unserer von Einschaltquoten bestimmten Zeit verbreiten die Medien gerne das Bild der Satanisten als Quelle alles Andersartigen und Ekligen .
Der denkende Mensch allerdings wird sich fragen, ob man es sich wirklich so einfach machen kann, zu glauben, dass Satanisten einfach ein paar gestörte Leute sind, die weggesperrt gehören. Ein Problem dabei ist, dass nur wenig fundierte Informationen zu diesem Thema verfügbar sind, denn auch nichtkommerzielle Medien verbreiten mehr als genug Unsinn und schlichte Unwahrheiten über dieses an sich sehr interessante Thema .


Ich selbst bin ein neutraler in jeder Hinsicht ! Aber es wurde einfach zu lage aufgeschoben das der Stansismus eine lineare einfache Struktur der Sündhaftigkeit hat . Völliger Unsinn !

Nur die Medien stellen es ger so da und damit verletzen sie nicht nur die Fundamente der Gothicszene die mit Satanismus nichts zu tun hat sondern auch die ehrlichen Satanistischen in dem ihnen das oben genannte angehängt wird .

Aber es gab sie die primitiven die "im Sinne und Auftrag" des Luzfer gehandelt haben sollen .

Jedoch ist es keine Religion die wie das Christentum an Rituale und Dogmen gebunden ist !


In Wahrheit existiert nicht mal für diese Orden das Wort Satanaismus das ist ein reines Quotenwort ! Vielmehr könnte man sie Illuminatiluziferus nennen .


Nein ihr habt richtig gehört nicht das ihr gleich mir vorhaltet das ich mich auf Dan Browns Illuminati bezog nein nein dies ist schon länger mein Interessengebiet und diese historische Gruppe von Wissenschaftlern und Forschern gibt es für eine gewisse gute Sache .


Auch noch eine Tatsache ist das der Satanismus alles andere als Feind der Kirche ist . Auch wenn sie die Kirche verabscheuen für ihre Verbrechen gegenüber der Wissenschaft und den Hexenverbrennungen und den Folterungen für ungläubige oder andersgläubige .








Das heilige Symbol des Pentagramms ist zu einem zentralen Symbol geworden oder das umgedrehte Christenkreuz das Kreuz Petrus oder auch Petruskreuz sind nur Symbole zur Orientierung .

Auch die 666 ist nichts weiter als eine Zahl zur Orientierung und für die Quote und Bekanntheit gedacht . So auch die 616 .
[url]http://www.capalert.com/images/ssorc.gif[/url]
[url]http://www.anotherstateofmind.net/ts%20baphomet.JPG[/url]


Die 23 ist ebenfalls eine Orientierungszahl als Symbolträger gedacht für die Illuminaten . So auch die Pyramiede . Oder das Ambigramm .
[url]http://home.arcor.de/tremere/bilder/illuminaten.jpg[/url]
[url]http://picnic.ciao.com/de/2070373.jpg[/url]


Wenn die Welt völlig von Satanismus durchdrungen sein wird, wird sie ein herausforderndes Umfeld darstellen, in dem man viel erreichen kann, oder wenig, je nachdem, was man in der Lage ist, zu verarbeiten und der Ausdehnung der eigenen natürlichen Fähigkeiten. Ja, für die Massen, die sich zurücklehnen und von einem medial gepushten Produkt zum nächsten geleitet werden möchten, ist diese Aussicht furchterregend. Unsere Welt fordert dich zum Denken heraus und auch dazu, mit diesen Gedanken etwas zu tun! Diejenigen, die eine von chemischen oder medialen Drogen geleitete Existenz bevorzugen, werden als die Sklaven, die sie sind, erkannt und verachtet werden. Wenn sie wollen, können sie auf ihren selbstzerstörerischen Pfaden weiter wandeln, aber es wird ihnen nicht erlaubt sein, diejenigen zurückzuhalten, die Größeres erreichen wollen. Habt keine Angst, die ihr tatsächlich den heutigen Medien ihre Papiertiger abgenommen habt, wir Satanisten sind nicht hinter eueren Kindern her, denn sie sind wahrscheinlich genauso hoffnungslos mittelmäßig wie ihre Eltern. Aber wir bewegen die Welt auf einen Zustand hin, in dem Schmarotzer entweder arbeiten oder verhungern müssen und Parasiten entfernt werden, um zu verdorren und abzusterben. So braucht ihr den wahren Satanismus nur zu fürchten, wenn ihr Verbrecher, Parasiten oder Nichtsnutze seit. Habt Ihr Angst?



Niemand, der sich ernsthaft mit dem Satanismus beschäftigt hat, käme auf den Gedanken, Satanismus mit schwarzer Magie oder Magie im allgemeinen gleichzusetzen. Dass Satanisten Magie anzuwenden pflegen, ergibt sich aus der Lebensweise und bewussten Eigenverantwortlichkeit für sich und ihr Leben, dass einen langen Lernprozess beinhaltet und die Voraussetzungen zum Umgang mit Magie mit sich bringt . Daraus im Umkehrprozess Rückschlüsse zu ziehen was den Umgang mit Magie angeht wäre allerdings eine Verdrehung . Es ist hier die Rede von Satanismus als solchem und nicht von den zahlreichen sich satanistisch nennenden Gruppierungen, die jeweils ihre eigene Version mit eigenen Zielen leben und verbreiten .
Der Satanismus sieht den Menschen als vollwertiges Individuum mit dem Recht, sein Leben selbst zu bestimmen, ohne sich dabei an vorgegebenen gesellschaftlichen Wertvorstellungen zu orientieren, sofern nicht der eigene Wille mit diesen übereinstimmt . Das wiederum setzt voraus, den eigenen Willen zu kennen. Welche beeinflussenden Faktoren gibt es so um uns herum, die uns erzählen was wir wollen? Da sind die Medien, Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft, Habgier, Neugier, Sehnsucht, süchtig machende Genussmittel, Literatur, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Dies alles sind oberflächliche, vom Ego gesteuerte oder von aussen übernommene Wertvorstellungen, die mit dem eigenen inneren Willen nichts zu tun haben. Diesen zu erkennen erfordert also zunächst, sich von all diesen Faktoren zu befreien, das Ego mit all seinen Facetten und Schattenseiten zu durchschauen, um dahinter sich selbst zu finden. Stichwort Überwindung. Das Ego und die eigenen Schattenseiten, die nun wirklich jeder in sich trägt, müssen überwunden werden . Was nicht etwa mit ignorieren funktioniert, sondern mit bewusstem Auseinandersetzen, ausleuchten und anschauen, um sie dann zu transformieren . Nach dem Motto - es werde Licht




Ich halte es für falsch Gruppen in die Ecke zu drängen !


Ich würde mich freuen wenn man über dieses Thema versuchen könnte ernstahaft zu disskutieren ich glaube auch das dies möglich ist


Man wird bald wieder etwas mehr von ihnen hören und vielleicht auch sehen .
Aber die echten Statanisten sind sehr geduldige Leute




Ich bin einer der wenigen der absolut tolerant gegenüber den Religiösen Werten und deren Glaube ist ich respektire Juden, Christen, Moslems und andere Religionen und auch die ungläubigen ;).

Aber was ich schade finde da ja viele Gothics mit dem Klischee belastet wurden sie seien Satans-Anbeter kann ich nur sagen sind dies 2 verschiedene Familien .
Aber ich zähle zu den modernen Satanisten aber ich mag auch die Gothickultur besonders ihre schönen Erscheinungsformen in Kunst und Musik .


Aber was ich nicht mag ist das viele Gothics negativ zu dem Thema eingestellt sind . Was auch verständlich ist :)


Ich bin gegen die Satanisten die ihren Glauben durch Rituale stärken die gegen den Tierschutz und gegen die Menschenwürde verstoßen . Aber die mystische Seite mag ich schon .


Übrigens habe ich auch einiges an der Church of Satan was mir nicht gefällt auch wenn diese eine recht vertrauensvolle Gemeinschaft ist .


Aber dieses Thema ist ein sehr komliziertes finde ich desswegen würde ich gern etwas darüber schreiben mit euch falls Interessse besteht ?


Man sollte auch sagen können man ist Gothic mit einer bestimmten Religion oder auch ohne und so sollte man auch den guten alten Onkel Lu nicht immer niedermachen :) ;)


Infos :

[url]http://www.satanismus.org/[/url]

Und für nen bisel Musik in der juten alten Hölle unserer Zeit .

[url]http://www.radiofreesatan.com/page13/listennow.html[/url]

[IMG]http://img149.imageshack.us/img149/8421/baphosatanluziferumpentanumdt9.jpg[/IMG]
crawler23Hmm scheint wenig Interesse zu bestehen :(


Aber eure Meinungen würden mich interessieren da ich weiß das dies ein heikles Thema ist .
DyspenthesEhrlich gesagt hatte ich keinen Diskussionsansatz gefunden... Wozu möchtest du denn genau eine Meinung wissen?
belladonna[QUOTE]Aber wir bewegen die Welt auf einen Zustand hin, in dem Schmarotzer entweder arbeiten oder verhungern müssen und Parasiten entfernt werden, um zu verdorren und abzusterben. So braucht ihr den wahren Satanismus nur zu fürchten, wenn ihr Verbrecher, Parasiten oder Nichtsnutze seit.[/QUOTE]

[QUOTE]Der Satanismus sieht den Menschen als vollwertiges Individuum mit dem Recht, sein Leben selbst zu bestimmen, ohne sich dabei an vorgegebenen gesellschaftlichen Wertvorstellungen zu orientieren, sofern nicht der eigene Wille mit diesen übereinstimmt [/QUOTE]

Wie paßt das bitteschön zusammen?:rolleyes:

Und ganz allgemein, bin ich mir nach deinem Statement hier nicht sicher, ob DU überhaupt deinen "wahren Willen" kennst. Scheint mir eher, als ob du arg auf der Suche nach einer philosophischen Heimat bist, da du dir aus dir selbst heraus keine bieten kannst. Also auf mich wirkt das sehr unausgegoren und phrasendreschend. Und so schließe ich mich Dyspenthes an;)
wolltroll[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Wie paßt das bitteschön zusammen?:rolleyes:

Und ganz allgemein, bin ich mir nach deinem Statement hier nicht sicher, ob DU überhaupt deinen "wahren Willen" kennst. Scheint mir eher, als ob du arg auf der Suche nach einer philosophischen Heimat bist, da du dir aus dir selbst heraus keine bieten kannst. Also auf mich wirkt das sehr unausgegoren und phrasendreschend. Und so schließe ich mich Dyspenthes an;) [/B][/QUOTE]

Naja, auch wenn ich mit der Spiritualität eines Staubwedels gesegnet bin und mich keiner religiösen Strömung zugehörig fühle, finde ich, dass das sehr gut zusammenpasst.

Im Sinne von:

Bestimm Dein Leben, nimm Dir Deine Freiheiten aber bestimm Dein Leben so, dass Du es auch schaffst, zu überleben. An gesellschaftlichen Werten keinen Gefallen zu finden heißt ja nicht automatisch, zum Verbrecher, Ncihtsnutz, etc. zu werden. Es heißt für mich, trotzdem seinen Arsch hochkriegen zu müssen, auch wenn man sich sein Leben sehr unkonventionell einrichtet.
belladonnaAber wo setzt denn bitte die Definition Parasit, Nichtsnutz, Verbrecher an? Und was ist mit Menschen die nicht in der Lage sind einen freien Willen zu entwickeln, weil sie psychisch krank sind?
Ich denke bei dem Wort Nichtsnutz irgendwie an einen Mann in unserem Kaff, mit abgerissenen Klamotten, Rauschebart und dem glücklichsten Grinsen daß ich je bei einem Menschen gesehen habe. Der lebt so vor sich hin und daß bißchen was er braucht, fällt in unserer Überflußgesellschaft für ihn ab. Aber viele würden ihn als Nichtsnutz und Parasit bezeichnen, dabei ist er einer der wenigen die ihren eigenen Willen keiner Norm unterordnen.

Um es mal mit ein paar Zeilen aus einem Lied zu verdeutlichen:

Ich hab ein zärtliches Gefühl
für jeden Nichtsnutz jeden Kerl
der frei umherzieht ohne Ziel
der niemands Knecht ist, niemands Herr.

So wie die beiden von mir aufgeführten Zitate formuliert sind, passen sie einfach nicht zusammen, denn im ersten steckt soviel Feinseligkeit gegenüber Menschen, die sich nicht anpassen können/wollen und im zweiten wird dann plötzlich von der freien Wahl eines Menschen gesprochen, die nur vom Satanismus akzeptiert würde.
Ich finde das einfach mal sinnfrei und abgesehen davon geht es wohl auch den Anhängern dieser Glaubensrichtung mal wieder hauptsächlich um Macht. Und wer erst mal Macht hat, der schert sich früher oder später einen Dreck um das Wohl der Menschen, deren Geschick in seiner Hand liegt. Da geht es zuallererst immer um das eigene Wohl. So sind die Menschen. Und wenn sie erst noch so hehre Sprüche klopfen. Macht verdirbt. Dieses ganze Gelaber kann mir deshalb mal gestohlen bleiben. Die die wirklich etwas verbessern wollen tun das ganz bescheiden und oftmals vom Rest der Welt unbemerkt. Meine Sympatie und Bewunderung gilt deshalb den "kleinen Helden".
belladonna[QUOTE]Bestimm Dein Leben, nimm Dir Deine Freiheiten aber bestimm Dein Leben so, dass Du es auch schaffst, zu überleben. An gesellschaftlichen Werten keinen Gefallen zu finden heißt ja nicht automatisch, zum Verbrecher, Ncihtsnutz, etc. zu werden. Es heißt für mich, trotzdem seinen Arsch hochkriegen zu müssen, auch wenn man sich sein Leben sehr unkonventionell einrichtet.[/QUOTE]

Aber was ist mit denen, die ihr Leben wegen psychischer und oder physischer Gebrechen nicht selbst bestimmen können? Die läßt man dann so wie ich das aus dem Geschreibsel von crawler entnehme einfach verrecken, oder was? Ich finde das unmenschlich. Es ist natürlich einfacher jemanden als Parasiten, Schmarotzer, Nichtsnutz oder Verbrecher abzustempeln und verrecken zu lassen, als sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen und nach Ursachen und Möglichkeiten zur Hilfe forschen.
Es klingt mir einfach zu viel Egoismus aus diesen Zeilen. Was sollen das denn für Werte sein bitteschön.

[QUOTE]Wenn die Welt völlig von Satanismus durchdrungen sein wird, wird sie ein herausforderndes Umfeld darstellen, in dem man viel erreichen kann, oder wenig, je nachdem, was man in der Lage ist, zu verarbeiten und der Ausdehnung der eigenen natürlichen Fähigkeiten.[/QUOTE]

Was soll das Gelaber. Buh habt alle Angst wir werden die Welt erobern:rolleyes:
Und auch aus diesem Zitat ist ja wohl zu ersehen, daß die welche von Geburt an weniger begünstigt sind in ihren geistigen oder körperlichen Fähigkeiten das Nachsehen haben und auch keine Hilfe von anderen zu erwarten haben.
crawler23Es lebe der Wiederspruch ;)

Nun ich würde vorschlagen lese noch einmal den ganzen Text .

Will nur sagen das jede Religion oder Gesellschaftsform ihre Wiedersprüchlichen Seiten hat .
Nur der ach so "klischeé mäßige" Satanismus ist ehrlich in dem Punkt und sagt sogar ganz offen das gerade das wichtig ist zu erkennen !

Aber wenn die satanistische Lebensphilosophie verstanden werden würde dann wäre sie schon sehr viel größer aber anders als bei manch anderen Religionen ist der Satanismus eine ungezwungene Sache man will nicht missionieren man will nicht manipulieren .

Und was du bestimmt NICHT erkannt hast ist das selbst in den Text da selbst eine Ironie enthalten ist ! Also nichts mit "unmenschlich"

>>
So braucht ihr den wahren Satanismus nur zu fürchten, wenn ihr Verbrecher, Parasiten oder Nichtsnutze seit. Habt Ihr Angst?
<<

Das genau das ist eine furchtbar ehrliche Aussage und ja menschlich ist diese nicht gerade ! Soll sie auch nicht sein !
Ich selbst will kein "parasit" sein aber damit sind keineswegs Menschen mit Behinderung gemeint ! Ein Stephan Hawking ist für sein Leben am Rollstuhl und Computer gefesselt aber er ist kein Parasit ! Nein im gegenteil er nutzt das verstärkt was andere ohne solch eine Behinderung weniger nutzen SEINEN KOPF ;)
Ich gebe zu ich bin nicht gerade intelligent und gewiss kein guter Philosoph aber ich habe erkannt das eben der Satanismus die menschlichste aller Religionen ist ! Ohne blinden Gehorsam denn wir brüllen auch nicht in Massen "Für Satan" "So Saten will" dieser symbolische gefallene Engel in der jüdischen, christlischen oder auch muslimischen Religion ist nur ein Symbol was passiert wenn man anfangen will selbstständig zu denken ohne Dogmen der großen Religionen oder Gesellschaftsformen !

Menschen mit Behinderung werden gefördert ! Damit sie eben keine so schlimm es klingen mag "Parasiten" sind denn diese Menschen können auch etwas bewegen . Und es wird kein Unterschied mehr zwischen Rassen gemacht ! Mensch ist Mensch .

Der Text dort oben den ich zu lesen geben habe enthält Fehler und auch Wiedersprüche aber das ist der Punkt wo man selber nachdenken muss .

Man könnte sagen der Darwinismus (Evolutionslehre) ist eines der wenigen Dogmen auf dem der moderne Satanismus aufbaut also spricht die Gesetze der Selektion .

Es ist leider nicht möglich den Satanismus aufzubauen auf der Welt also keine Angst es wird nie zu einer "Weltherrschaft" kommen :D

Es soll nur einige Punkte bieten in denen man mal bewusst sein eigenes Gedankenchaos nutzt um etwas zu schaffen wwas man sich sonst nicht trauen würde um sich selbst zu überwinden (ich rede nicht von den Dingen wie Raub und Mord etc. sondern gegen unseren inneren Schweinehund !)


Aber das lustige is im (es klingt blöd es immer Satanismus zu nennen klingt dann wie kindischerweise eine neue Religion *g*) Luziferismus das immer Platz für eigene Gedanken ist und auch Platz für Wiedersprüche aber diese sollten dann ehrlicherweise zugeben werden können !



Was mich jedoch interessieren würde ist wie eure Meinung zum Satanismus überhaupt sind also ob ihr alles hirnlose Spinnerei findet oder die "Erleuchtung" muss ja nicht immer schawarzweiß sein ! Nicht immer nur "gut und böse" und es betet gewiss kein Satanist das "böse" an nein man betet viel mehr so blöd das klingen mag "sich selbst" an ! Aber eine art gesunder Egoismus schadet nie ! Nur ist es wichtig auf die Dosierung zu achten wie bei allen Süchten .


Einige hatten hier schon gute Punkte genannt wie eben das mit der "Unmenschlichkeit" gegenüber bestimmten Menschen und das kann man ganz offen zugeben das stimmt ! Aber da der Satanismus niemals einfluss haben wird auf unsere kleine Welt besthet auch nicht die Gefahr das es zu solch Taten kommen könnte und es besteht auch immer die Gefahr das man selbst zu einem solchen >>Verbrecher, Parasiten oder Nichtsnutze << zu werden ! Und wenn man in der Lage wäre gäbe es zwei Optionen entweder das auzugleichen in dem man etwas produktives tut auch wenn man eine Behinderung hat aber es ist möglich und wenn es nur die Kraft der Gedanken sind oder wenn man geistig behindert ist das man sich noch körperlich einsetzen kann . Aber jemand der durch das bestehende System gezwungen ist abrbeitslos zu sein nun ja da gibt es denn mehrere Optionen ! Aber die 2. Option ist eben so schlimm das klingen mag der Tod ! Und wenn ich an einem Punkt bin wo ich nichts mehr machen kann wo ich nicht meinen Beitrag mehr leisten kann dann wähle ich eben den Tod ! Auch wenn es eine Überwindung kostet und wenn andere sagen würde das wäre feige . >>Die Klingonen sagten mal man braucht mehr Mut zum leben als zu sterben<< *g* aber was wenn einem jeglicher Grund für mut fehlen würde ? Die christliche und kapitalistische Gesellschaft wollen einem am leben halten die Christen sagen man käme in die Hölle für Selbstmord bla bla bla ... im Kapitalismus verdient man Geld mit Leben ! Ja Versicherungen zahlen Geld wenn man zum Beispiel künstlich am Leben gehalten wird und gewisse teile der Gesellschaft profitieren eben von soetwas . Im "bösen" Satanismus würde man sagen "Strippen raus Strom aus" klingt hart aber Tiere sterben auch wenn sie sterben müssen und halten sich nicht ewig am leben nur weil sie Angst vor dem Tod haben nur der Mensch hat diese extreme Angst davor und gerade desswegen gibt es so viel Leid auf der Welt weil alle ihr eigenes Wohl schützen wollen . Der Satanismus sagt das Egoismus eine Säule wäre aber nicht wenn dieser Egoismus anderen schaden würde das ist einer der Wiederspürche die sich ausschalten . Sei ein Egoist aber schade niemanden . Man macht sich oft zu viel Gedanken um andere und vergisst sich dabei selbst und sein eigenes Leben . Und ständug auch die Schuld auf andere zu schieben schadet . Im gesunden Egoismus ist man fähig zum Selbstlob und zur Selbstkritik .


Was denkt ihr ist der Satanismus reiner Schwachsinn als Idee von Spinnern die lengeweile haben und am bessten in der Klapse aufgehoben wären ?


Ich finde es nur interessant zu wissen wie andere darüber denken :) muss nicht immer eine positive Meinung sein eine ehrliche reicht und wenns nur kurze Wörter sind wie "ich find das blöd" :D
Aber dann auch eine Begründung .
crawler23>>
Ich denke bei dem Wort Nichtsnutz irgendwie an einen Mann in unserem Kaff, mit abgerissenen Klamotten, Rauschebart und dem glücklichsten Grinsen daß ich je bei einem Menschen gesehen habe.
<<


Soll ich dir was sagen ? Dies ist kein Nichtsnutz denn sobald er etwas macht was andere glücklich macht ist er kein Nichtsnutz mehr :)


Nichtsnutze sind diejenigen (und die gibt es !) die absolut kein Bock haben etwas zu machen die einfach nur konsumieren wollen auf Kosten des Staates und wirklich nichts daran setzen wollen etwas zu leisten .

Aber Landstreicher leben nicht auf Kosten des Staates und die die eben Musik machen um sich ein paar Münzen zu verdienen um anderen ein schönes Lied zu spielen das sind schon welche die etwas besonderes sind und die sogar es schaffen etwas zu leisten trotz ihrer Lage die meist wirklich schlimm ist .


>>>>>>>>>>>>>>!

Und ich halte es für wichtig den Menschen ein Ideal zu geben das ihnen das leben bereichern kann .

Die Kirche hatte Ablasshandel, Inqusition, Kreuzzüge und und und ...
Auch der Islam nun ja Zwangsehe, Hasspredigkten, Terror ...

Auch wenn es friedliche gläubige Christen und Moslems gibt !

GB hatte Kolonialkriege und blutige Unterdrückung ...
USA führt Kriege um "Demokratie" in die Welt zu bringen dabei Ressourcen ergattern will .
China beutet die Natur aus um sich zu bereichern und Wirtschaftsmacht zu werden ...
Kommunismus dafür hatte die Sowjetunion gigantische Arbeitslager mit Zwangsarbeit ...
Nationalsozialimus/Nationalismus na da weiß jeder was passiert ist !

Auch wenn es bei all den Religionen und Gesellschaftsformen auch immer gute Seiten gab !

eine Religion oder Gesellschaftsform sollte niemals misbraucht werden !

Am bessten geht das wenn eine Religion offiziell gar keine Religion ist so wie der Satanismus . Und Ritualmorde sind kein Werk des Satanismus sondern das Werk kranker Menschen !

Das schlimme ist das jeder Mensch Wiedersprüche mit sich selbst hat es beginnt mit dem Ego und endet damit .
Das was der Satanismus "will" ist ein gesundes Ego .

<<<<<<<<<<<<<<

Jede Religion hat eine erhabene Schönheit und gute Ziele sowie auch dinge für die es sich zu leben lohnt !
Sie predigen alle schönes und Erlösung doch sie haben alle schon ihre "bösen" Seiten erleben müssen .
Wie wäre es genau das Gegenteil an zu beten ?
Aber als zweite Seite etwas gutes zu haben ?
(das geht auch nicht)


Oder wie wäre es das "schwarz/weiß" denken endlich zu beseitigen Satanimus ist kein Gegenteil vom Christentum ! Es ist auch keine ergänzung nein es ist Teil der religiösen Geschichten aller Religionen der Welt denn die Religion behginnt im Kopf der Psyche dem Ego !


>>>>>
Gott schuf nicht die Menschen aber die Menschen schufen sich ihren Gott
<<<<<

Und damit auch ihren Teufel ...
AchaiahDann mal meine schlichte Meinung zum Satanismus:

Es ist Religion, Philosophie oder wasauchimmer wie jede andere.
Etwas wird vorgegeben, die Leute basteln ein wenig dran rum so dass es ihnen passt und gut.
Und gerade das "vorgegeben" stört mich dabei.
Warum kann man sich nicht seine eigenen Gedanken machen?
Die ethischen Überlegungen, die Moral, seine Einstellung zum leben... überall dies kann man sich doch auch seine Eigenen Gedanken machen.
Warum immer irgendwo einordnen?
Meistens kommt dann sowas wie "ich habe dies für mich gefunden und es passt" oder sowas.
Aber warum finden? Ich frage mich immerwieder warum sich jmd bei solchen Dingen Gruppieren will.
Egal ob Religion, Philosophie, Ethik, politische Einstellung, Szenezugehörigkeit...
Ich deffiniere mich lieber selbst als mich durch irgendwas das ich wähle zu deffinieren.
In so fern ist der Satanismus nichts anderes als der Rest der so aufm Markt rumschwirrt.
Eine Vorgabe die gern angenommen wird, weil man nicht selber denken muss.
(auch wenn der satanismus dazu auffordert, so hat er trotzdem vorgaben. wo ist da das denken?)
Menschen lesen davon, sagen vlt "hey, damit kann ich mich anfreunden" und schon sind sie satanisten.
Andere tun dies mit der Bibel, dem Koran, Freu, Satré oder Lacrimosa.

Ich mach mir mein eigenes Denken, mit BlackJack und Nutten.


Grüße, Achaiah
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von Achaiah [/i]
[B]Dann mal meine schlichte Meinung zum Satanismus:

Es ist Religion, Philosophie oder wasauchimmer wie jede andere.
Etwas wird vorgegeben, die Leute basteln ein wenig dran rum so dass es ihnen passt und gut.
Und gerade das "vorgegeben" stört mich dabei.
Warum kann man sich nicht seine eigenen Gedanken machen?

Ich mach mir mein eigenes Denken, mit BlackJack und Nutten.


Grüße, Achaiah [/B][/QUOTE]


Haha du bist witzig :D

Nein les dir bitte noch einmal das durch was ich oben geschrieben habe .

Aber da geb ich dir Recht

>>
Etwas wird vorgegeben, die Leute basteln ein wenig dran rum so dass es ihnen passt und gut.
Und gerade das "vorgegeben" stört mich dabei.
<<

Es gibt keine Vorgaben woe denn ? Sieht man welche die tatsächlich etwas vorgeben ? Sagen wir es so es gibt Ideen !
Aber keine Vorgaben .

Es ist eine Religion aber ist sie es denn wirklich ? Geh bitte nicht von der Church of Satan von Anton La Vey aus ! Das wäre nett .

Du wirst nirgends Dogmen finden also ist der Satanismus eben keine Religion in dem Sinne es ist ein Lebenszustand .



Also lies dir bitte noch mal die Punkte die ich in meinen Posts aufgeschrieben habe durch . Und glaub mir diese "Ideen" und Denkansätze stammen nur von mir und nicht von anderen aber sie stammen zugleich auch von anderen denn völlig eingene Gedanken kann sich nie jemand machen !
Das beginnt schon beim Erlernen der Muttersprache .


>>
Warum kann man sich nicht seine eigenen Gedanken machen?
<<

Genau das ist es was man erreichen will nicht wie in anderen Religionen oder Gesellschaftsformen .

Der Satanismus soll auch nie eine wirkliche Religion werden und nie eine Gesellschaftsform aus "Vorgaben" denn das wäre sein Untergang !
DyspenthesIch glaube, dir ist eins nicht bewusst (wie vielen Menschen, die gerade eine neue Philosophie für sich entdeckt haben): Religionen (egal ob Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, oder welche auch immer) sowie Staatsformen waren IMMER zum Wohl der Menschen gedacht. Bei den meisten Religionen finden sich Dinge, die für das Wohl des Einzelnen notwendig sind, ebenso, wie Dinge, die für das Allgemeinwohl da sind; genauso ist es bei Staatsformen (lies dir mal diverse Staatsphilosophien der Renaissance durch). Aber alle haben den Nachteil, missbraucht zu werden, auch der Darwinismus wurde schon missbraucht, auch im Namen des Atheismus wurden Menschen unterdrückt (UDSSR zum Beispiel). Und ebenso geschähe es mit dem Satanismus. Ein gesundes Ego kann auch zur Unterdrückung anderer Menschen führen bzw. zur Nichtbeachtung. Wenn Egoismus und Egozentrismus zu groß werden, sieht man nicht mehr, wenn es jemand anderem schlecht geht, eigentlich könnte man die Berufsgruppen der Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Seelsorger und so weiter dann auflösen, wenn alle Menschen so wären. Dass jeder mal so jemanden braucht, ist eine andere Sache, die im Satanismus so nicht bedacht zu werden scheint. Mir kommt es so vor, als ob vieles einfach als Schwäche angesehen wird, was zur Zeit als menschlich betrachtet wird, und ich sehe das nicht gerade als positiv an. Aber jedem das Seine, wenn jemand gerne Satanist sein mag, OK, wenn jemand Neuheide, Buddhist oder was auch immer ist, habe ich ebenso wenig ein Problem damit, solange niemand versucht, mich zu bekehren.
Dyspenthes[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]
[B]>>
Warum kann man sich nicht seine eigenen Gedanken machen?
<<

Genau das ist es was man erreichen will nicht wie in anderen Religionen oder Gesellschaftsformen .

Der Satanismus soll auch nie eine wirkliche Religion werden und nie eine Gesellschaftsform aus "Vorgaben" denn das wäre sein Untergang ! [/B][/QUOTE]

Blöde Frage, warum gibt man dem ganzen dann einen Namen, statt dass jeder einfach sein Ding durchzieht und fertig??? Muss alles einen Namen haben? Ich sehe einen Widerspruch darin, ehrlich gesagt.
crawler23Sag mal lest ihr überhaupt meine Beiträge durch ?


Dann geht bitte auch aus dem Forum denn pffff was wollt ihr hier auf einem "Gothic" Bord wozu braucht das denn nen Namen ?

Wozu braucht denn überhaupt etwas namen ???

Ha ich weiß nicht "macht euer eigenes Ding" das war eben reines bla bla bla ohne Sinn und Verstand .


Ich dachte hier würde ich auf welche treffen mit denen man sich über solch ein Thema unterhalten kann scheinbar nicht tut mir leid euch damit genervt zu haben .


Und streiten will ich auch nicht .
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]Ich glaube, dir ist eins nicht bewusst (wie vielen Menschen, die gerade eine neue Philosophie für sich entdeckt haben): Religionen (egal ob Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, oder welche auch immer) sowie Staatsformen waren IMMER zum Wohl der Menschen gedacht. Bei den meisten Religionen finden sich Dinge, die für das Wohl des Einzelnen notwendig sind, ebenso, wie Dinge, die für das Allgemeinwohl da sind; genauso ist es bei Staatsformen (lies dir mal diverse Staatsphilosophien der Renaissance durch). Aber alle haben den Nachteil, missbraucht zu werden, auch der Darwinismus wurde schon missbraucht, auch im Namen des Atheismus wurden Menschen unterdrückt (UDSSR zum Beispiel). Und ebenso geschähe es mit dem Satanismus. Ein gesundes Ego kann auch zur Unterdrückung anderer Menschen führen bzw. zur Nichtbeachtung. Wenn Egoismus und Egozentrismus zu groß werden, sieht man nicht mehr, wenn es jemand anderem schlecht geht, eigentlich könnte man die Berufsgruppen der Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Seelsorger und so weiter dann auflösen, wenn alle Menschen so wären. Dass jeder mal so jemanden braucht, ist eine andere Sache, die im Satanismus so nicht bedacht zu werden scheint. Mir kommt es so vor, als ob vieles einfach als Schwäche angesehen wird, was zur Zeit als menschlich betrachtet wird, und ich sehe das nicht gerade als positiv an. Aber jedem das Seine, wenn jemand gerne Satanist sein mag, OK, wenn jemand Neuheide, Buddhist oder was auch immer ist, habe ich ebenso wenig ein Problem damit, solange niemand versucht, mich zu bekehren. [/B][/QUOTE]



Genau das habe ich auch schon gesagt ! Les einfach die oberen Beiträge durch .

Der Egoismus ist schädlich ja aber du hast dort

>>Ein gesundes Ego kann auch zur Unterdrückung anderer Menschen führen <<

Nein denn das ist kein gesundes Ego !


Ich find es echt schade das gerade die Szene die Schubladendenken verabscheut eben so denkt und andere in Schubladen presst .

>>Macht euer eigenes Ding<<
Ich will keine Anarchie (ja schon wieder so ein Name eine Bezeichnung für etwas) !


>>
Blöde Frage, warum gibt man dem ganzen dann einen Namen, statt dass jeder einfach sein Ding durchzieht und fertig??? Muss alles einen Namen haben? Ich sehe einen Widerspruch darin, ehrlich gesagt.
<<

Die Frage die du da angesprochen hast habe nicht ich in den Raum geschmissen !


>>
wenn jemand gerne Satanist sein mag, OK, wenn jemand Neuheide, Buddhist oder was auch immer ist, habe ich ebenso wenig ein Problem damit, solange niemand versucht, mich zu bekehren.
<<

Das habe ich auch nicht versucht ;)

Ich meine es ist nur so das man alles gern was in die Richtung geht als schwachsinnig abtut .
Tapio Bearking[QUOTE]Sag mal lest ihr überhaupt meine Beiträge durch ?[/QUOTE]
Ja. Der eine oder andere Kommentar entlockte meiner steinernen Miene sogar ein Lächeln.

[QUOTE]Dann geht bitte auch aus dem Forum denn pffff was wollt ihr hier auf einem "Gothic" Bord wozu braucht das denn nen Namen ? [/QUOTE]
Wie meinen?!

[QUOTE]Wozu braucht denn überhaupt etwas namen ??? [/QUOTE]
Zur genaueren Identifizierung. Gegenstände durchnummerieren ist nicht wirklich sinnvoll.

[QUOTE]Ich dachte hier würde ich auf welche treffen mit denen man sich über solch ein Thema unterhalten kann scheinbar nicht tut mir leid euch damit genervt zu haben.[/QUOTE]
Du bist hier auf welche getroffen.

[QUOTE]Und streiten will ich auch nicht.[/QUOTE]
Dafür ist das Forum aber da.

Der Satanismus ist unweigerlich an die Schriften von La Vey gebunden. Das wäre genauso als wenn du die Kirche und die Bibel trennen wölltest.
Die andere Gruppe "Satanisten" sind die, wie es IrishAngel mal so schön genannt hat, VIVA Satanisten. Grabsteinspringer. Möchtegernrebellen gegen das Chrsitentum.
belladonnaIch kann mir nicht vorstellen, daß Förderung von Behinderten tatsächlich in eurem Programm vorgesehen ist, wenn ihr dem Dogma der Selektion unterliegt. Wie bequem, man muß sich nicht mal mehr schuldig fühlen und kann alles darauf schieben, daß die Natur es so gewollt hat.


[QUOTE]Was denkt ihr ist der Satanismus reiner Schwachsinn als Idee von Spinnern die lengeweile haben und am bessten in der Klapse aufgehoben wären ? [/QUOTE]

Soll jeder glauben an was er will, irgend eine Richtung braucht jeder Mensch zu der er hinrennen kann. Ich verurteile niemanden für das was er glaubt.
Ich persönlich kann mit Satanismus als Glaubensrichtung nichts anfangen. Ich werde weiterhin auf meine Art menschlich oder unmenschlich sein, ich werde weiterhin nicht versuchen, die ganze Welt zu verändern sondern das Gute daß ich in meinem Leben tun kann auch zu tun und sei es auch nur einer alten Frau über die Straße zu helfen, oder meine Kinder trösten oder meinem Mann all meine Liebe und Achtung schenken. Ich glaube an das Gute an die Liebe und die Achtung voreinander. Ja und ich glaube auch an Gott ob er nun Jesus, Allah oder Luzifer heißt. Ich glaube an einen Gott mit vielen Dimensionen. EIN Gott mit Gesichtern für alle Religionen - und daher hat jede Religion ihre Berechtigung. Wir Menschen denken eben viel zu eindimensional und schlagen uns schwachsinnigerweise die Köppe darüber ein, welcher Gott nun der "einzig wahre" ist:rolleyes:
DyspenthesAlso, ich zumindest habe die Sachen durchgelesen und hatte das Gefühl, dass da einiges nicht wirklich durchdacht war...

Und warum ich auf einem Gothic-Forum bin? Hm, so genau weiß ich das eigentlich nicht. Bzw. ein paar Ansätze: Es gibt hier, anders als auf anderen Foren, auf denen ich war, Menschen, mit denen man ganz angenehm diskutieren und philosophieren kann, es gibt hier Menschen, mit denen ich mich gut verstehe, die ich teilweise auch so schon kennengelernt habe, es gibt bei den Menschen, die hier schreiben, gewisse Überschneidungen, was die Präferrenzen in Bezug auf Musikgeschmack und Kleidung anbelangt, aber bei den Menschen, die ich hier nicht nur kennen- sondern auch schätzen gelernt habe, gibt es vor allem eine gewisse Authenzität, sie sind "sie selbst" und definieren sich nicht über Musik, Kleidung, oder was auch immer. Sie ziehen ihr "eigenes Ding" durch, um es mal so auszudrücken. Sie hören kein Musikstück allein deshalb, weil es zufällig von Plattenfirmen und Medien als "Gothic" bezeichnet wird, sondern weil es ihnen gefällt. Auf dem Burgtreffen wurden abends Lieder von den Beach Boys gesungen - ist das noch Gothic? Der Definition nach nicht, aber wen interessiert das? Die Menschen, die sich über Gothic definieren, gucken mich schief an, wenn ich mal nicht ganz schwarz gekleidet bin, wenn ich mal wieder meine Doors- oder Beatles-Phase habe, während die anderen, die "sie selbst" sind, das völlig normal finden. Und genauso sehe ich das mit dem Satanismus: Versatzstücke mögen für den Einzelnen ja OK sein, jedem das Seine, aber man sollte sich nicht über Begriffe definieren.
obscuritas luxNaja, erstmal vorweg... ich halte nix von Satanismus... bin selber Christ, hab aber auch meine eigenen Denkansätze und sehe auch andere Wahrheiten aus anderen Religionen als für mich gut und richtig an... (ich möchte aber auch niemanden Verurteilen... denn jeder soll tun und denken was er will, solange er damit niemandem schadet!!)



[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]
[B]

Nicht immer nur "gut und böse" und es betet gewiss kein Satanist das "böse" an nein man betet viel mehr so blöd das klingen mag "sich selbst" an ! Aber eine art gesunder Egoismus schadet nie ! Nur ist es wichtig auf die Dosierung zu achten wie bei allen Süchten .

[/B][/QUOTE]


Eine gesunde Art von Egoismus schadet nie... das sehe ich auch so... aber, sich selbst anbeten hört sich für mich nicht mehr nach einer gesunden Art von Egoismus an... warum soll ich mich selbst anbeten?
crawler23Ich wollts nur blumig sagen "selbstanbeten" geht auch nicht das war ein Scherz ;)


Aber so sagte ich es ja auch man muss den Satanismus nicht gut heißen aber ihn ständig zu kritisieren mit den im 1. Post genannten Punkten das stört mich denn man ließt das gerade in Gothic seiten und Foren . Oder eben Massenmedien .







Aber noch mal dazu da hier schon gesagt wurde das La Vey untrennbar mit dem Satanismus sei wie Christentum und bibel kann ich nur sagen falsch denn es gibt keine wirkliche Verbindung wie bei Christentum und Bibel .
Aber da geb ich recht es gibt Dogmen und Richtlienen die an einigen Ecken und Kanten das eigene Denken nicht brauchen wo von anderen "vorgedacht" wurde .

Aber das gibt es doch immer und überall ohne das würde es auch keine "Gesellschaft" geben .
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]
Nichtsnutze sind diejenigen (und die gibt es !) die absolut kein Bock haben etwas zu machen die einfach nur konsumieren wollen auf Kosten des Staates und wirklich nichts daran setzen wollen etwas zu leisten . [/quote]

Na, dann wissen wir ja jetzt endlich Bescheid, wer ein "Nichtsnutz" ist, nicht wahr...? Abgesehen von dem polemischen Unterton finde ich das Wort an sich durchaus logisch und angebracht: "Nichts - nutz" - muss ein Mensch denn irgend jemand anderem "nützen"...? warum eigentlich?...ich sehe dafür keinen zwingenden Grund...reicht es nicht vollkommen, wenn ich mir lediglich selber "nütze"... ?wenn mir obendrein danach ist, etwas für andere zu "leisten", darf ich das selbstverständlich auch tun...aber müssen tu ich es nicht...ich muss nur das, was ich will...
Du scheinst mir zwar ein recht umfangreiches (theoretisches) Wissen über "Satanismus" zu haben, hast offenbar einige Bücher dazu gelesen, doch verstanden hast du es anscheinend nicht...
Denn einem "Satanisten" ist der Staat, die Gesellschaft und alles andere ausser sich völlig schnuppe... was er tut, tut er nur für sich selbst...er fragt nicht danach, welchen "Nutzen" er für die "Gesellschaft" hat, oder haben sollte...
Es interessiert ihn nicht...ihm geht es allenfalls darum, in welcher Weise die "Gesellschaft" ihm nützen kann...

[quote]Kommunismus dafür hatte die Sowjetunion gigantische Arbeitslager mit Zwangsarbeit ...
Nationalsozialimus/Nationalismus na da weiß jeder was passiert ist !
[/B][/QUOTE]

Ja, da weiss jeder, was passiert ist...nur du weisst es scheinbar immer noch nicht...alles nur, um sich der "Nichtsnutze zu entledigen...
belladonnaSich selbst anbeten...ja, davon habe ich in Bezug auf Satanismus auch schon gehört. Wie wäre es stattdessen schlicht mit "sich selbst lieben"? Eine Kunst die nur wenige beherrschen. Nicht mal ich und das kann für Menschen, die mir nahestehen ab und an sehr schmerzhaft sein. Aber ich will es können, mich selbst lieben und achten. Nur wenn ich mit mir selbst im reinen bin, kann ich wirklich für andere da sein. Und das will ich - schließlich habe ich mich nicht aus Jux und Dollerei für eine Familie entschieden.
Sich selbst lieben - DAS ist gesunder Egoismus.
Ein Egoismus der auf dem Weg zur Selbstverwirklichung alles niederrennt oder links liegen läßt, was zu schwach ist sich entgegenzustellen oder sich aufzurichten - und da wären wir wieder beim Thema Selektion - ist NICHT gesund.
obscuritas lux@belladonna
da kann ich nur zustimmen ;)
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]Also, ich zumindest habe die Sachen durchgelesen und hatte das Gefühl, dass da einiges nicht wirklich durchdacht war...

Und warum ich auf einem Gothic-Forum bin? Hm, so genau weiß ich das eigentlich nicht. Bzw. ein paar Ansätze: Es gibt hier, anders als auf anderen Foren, auf denen ich war, Menschen, mit denen man ganz angenehm diskutieren und philosophieren kann, es gibt hier Menschen, mit denen ich mich gut verstehe, die ich teilweise auch so schon kennengelernt habe, es gibt bei den Menschen, die hier schreiben, gewisse Überschneidungen, was die Präferrenzen in Bezug auf Musikgeschmack und Kleidung anbelangt, aber bei den Menschen, die ich hier nicht nur kennen- sondern auch schätzen gelernt habe, gibt es vor allem eine gewisse Authenzität, sie sind "sie selbst" und definieren sich nicht über Musik, Kleidung, oder was auch immer. Sie ziehen ihr "eigenes Ding" durch, um es mal so auszudrücken. Sie hören kein Musikstück allein deshalb, weil es zufällig von Plattenfirmen und Medien als "Gothic" bezeichnet wird, sondern weil es ihnen gefällt. Auf dem Burgtreffen wurden abends Lieder von den Beach Boys gesungen - ist das noch Gothic? Der Definition nach nicht, aber wen interessiert das? Die Menschen, die sich über Gothic definieren, gucken mich schief an, wenn ich mal nicht ganz schwarz gekleidet bin, wenn ich mal wieder meine Doors- oder Beatles-Phase habe, während die anderen, die "sie selbst" sind, das völlig normal finden. Und genauso sehe ich das mit dem Satanismus: Versatzstücke mögen für den Einzelnen ja OK sein, jedem das Seine, aber man sollte sich nicht über Begriffe definieren. [/B][/QUOTE]


Ich wollte auch keine Kritik an dieser Idividualität nennen genau das wird im Satanismus geachtet .

Ich finde auch die Gothic "szene" oder besser Gothickultur interessant weil diese eben auch sehr auf eine Individualität achtet und nebenbei auch noch einen guten Sinn für verrückte aber auch schöne mode hat und es dort gute Musik gibt und das tollste verschiedene Meinungen die gerade auch wiedersprüchlich sein können :)
Aber es ist eben wie eine Familie .


Menschen sind ein Rudeltier und mein Rudel ist eben eine leider sehr kleine Gemeinschaft von Satanisten . Aber ich fühl mich auch in anderen "Rudeln" wohl wie eben du auch nanntest die Gothics desswegen bin ich hier ich habe eben auch keine Scheuklappen .

Und das hat der Satansimus auch nicht selbst der der "Church of Satan" nicht der ja recht modern ist und natürlich auch schön klischee hafte Rituale mit Pentagramm und Kerzenschein macht und auch Blut fließt aber das ist mehr ein mit Sektendenken behftetes Ritual .


Aber eben nicht so wie ich schon am Anfang sagte .

Das was uns wichtig ist das man weiß wer man selbst ist und wo man ist um dann wie das typische menschliche Rudelverhalten zu leben und zu erleben .


Leider gibt es keine Festivals in der Größe wie es Gothicfesstivals gibt um mal mehrere zu treffenun deren meinungen einzufangen desswegen ist man im Satanismus leider sehr auf sich allein gestellt .

Aber na ja ich habe viele Gothics gesehen mit umgedrehten Pentagramm alá Baphometh und umgedrehten Christkreuz so wie das Petruskreuz oder das Antichristliche Kreuz . Übrigens ist das antichristliche Kreuz kein Symbol für Satanisten ;)

Aber Symbole sind in heutiger Zeit leider nicht mehr so bedeutsam manchmal nur noch Modeschmuck oder sonst was ...
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Sich selbst anbeten...ja, davon habe ich in Bezug auf Satanismus auch schon gehört. Wie wäre es stattdessen schlicht mit "sich selbst lieben"? Eine Kunst die nur wenige beherrschen. Nicht mal ich und das kann für Menschen, die mir nahestehen ab und an sehr schmerzhaft sein. Aber ich will es können, mich selbst lieben und achten. Nur wenn ich mit mir selbst im reinen bin, kann ich wirklich für andere da sein. Und das will ich - schließlich habe ich mich nicht aus Jux und Dollerei für eine Familie entschieden.
Sich selbst lieben - DAS ist gesunder Egoismus.
Ein Egoismus der auf dem Weg zur Selbstverwirklichung alles niederrennt oder links liegen läßt, was zu schwach ist sich entgegenzustellen oder sich aufzurichten - und da wären wir wieder beim Thema Selektion - ist NICHT gesund. [/B][/QUOTE]


Na ja besser kann ichs nicht sagen da stimm ich dir zu :)

Aber bei Selektion geb ich dir nicht ganz recht Selektion begenet einem überall im Leben "Auswahl" man könnte sagen das es schon eine Selektion von dir und jemand anderen der das auch wollte das du dich für eine familie entschiden hast ud sei es der Fortpflanzungstrieb wenn du denn Kinder hast ;)


Aber ich sehe schon das Thema "Satanismus" wird recht kritsich beäugt ist auch inordnung .
Ist ja wie gesagt nur eine recht kleine Gemeinschaft .
belladonna[QUOTE]Leider gibt es keine Festivals in der Größe wie es Gothicfesstivals gibt um mal mehrere zu treffenun deren meinungen einzufangen desswegen ist man im Satanismus leider sehr auf sich allein gestellt . [/QUOTE]

Das bringt eine Religion, die Individualität und Egoismus ganz groß schreib so mit sich;) Aber nichts für ungut - ich weiß schon was du meinst. Du möchtest dich darüber auch austauschen können. Ist ja auch dein gutes Recht und das Bedürfnis hat schließlich jeder.

[QUOTE]Übrigens ist das antichristliche Kreuz kein Symbol für Satanisten [/QUOTE]

Wenn man es genau nimmt, gibt es kein antichristliches Kreuz. Ein paar Leutchens, die nicht gut genug über die Bedeutung des Petruskreuzes bescheid wußten, haben es mal eben dazu gemacht. Und wie die Menschen eben so sind, bleibt genau diese mißverstandene Deutung in ihren Köpfen hängen:rolleyes:

Naja, über Pentagramme und umgedrehte Kreuze wurde auf NW ja schon erschöpfend diskutiert. Wir wissen also Bescheid;)
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]Na, dann wissen wir ja jetzt endlich Bescheid, wer ein "Nichtsnutz" ist nicht wahr...? Abgesehen von dem polemischen Unterton finde ich das Wort an sich durchaus logisch und angebracht: "Nichts - nutz" - muss ein Mensch denn irgend jemand anderem "nützen"...? warum eigentlich?...ich sehe dafür keinen zwingenden Grund...reicht es nicht vollkommen, wenn ich mir lediglich selber "nütze"... wenn mir obendrein danach ist, etwas für andere zu "leisten", darf ich das selbstverständlich auch tun...aber müssen tu ich es nicht...ich muss nur das, was ich will...
Du scheinst mir zwar ein recht umfangreiches (theoretisches) Wissen über "Satanismus" zu haben, hast offenbar einige Bücher dazu gelesen, doch verstanden hast du es anscheinend nicht...
Denn einem "Satanisten" ist der Staat, die Gesellschaft und alles andere ausser sich völlig schnuppe... was er tut, tut er nur für sich selbst...er fragt nicht danach, welchen "Nutzen" er für die "Gesellschaft" hat, oder haben sollte...
Es interessiert ihn nicht...ihm geht es allenfalls darum, in welcher Weise die "Gesellschaft" ihm nützen kann...



Ja, da weiss jeder, was passiert ist...nur du weisst es scheinbar immer noch nicht...alles nur, um sich der "Nichtsnutze zu entledigen... [/B][/QUOTE]


Oh je oh je hab ich das geschrieben ? Ich sage es noch einmal lest euch alles durch und nicht immer nur meine "Schlagworte"
Ich weiß sehr wohl was damals passiert ist ! Und die dort Opfer des regimes waren waren KEINE nichtsnutze ! Im gegenteil die Nazis haben diese ausgenuzt und dann hingerichtet !


Warum unterstellst du mir soetwas ?

:confused:


Ich glaube ihr versteht mich nicht .
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Das bringt eine Religion, die Individualität und Egoismus ganz groß schreib so mit sich;) Aber nichts für ungut - ich weiß schon was du meinst. Du möchtest dich darüber auch austauschen können. Ist ja auch dein gutes Recht und das Bedürfnis hat schließlich jeder.



Wenn man es genau nimmt, gibt es kein antichristliches Kreuz. Ein paar Leutchens, die nicht gut genug über die Bedeutung des Petruskreuzes bescheid wußten, haben es mal eben dazu gemacht. Und wie die Menschen eben so sind, bleibt genau diese mißverstandene Deutung in ihren Köpfen hängen:rolleyes:

Naja, über Pentagramme und umgedrehte Kreuze wurde auf NW ja schon erschöpfend diskutiert. Wir wissen also Bescheid;) [/B][/QUOTE]


Da geb ich dir Recht .


>>
Das bringt eine Religion, die Individualität und Egoismus ganz groß schreib so mit sich;) Aber nichts für ungut - ich weiß schon was du meinst. Du möchtest dich darüber auch austauschen können. Ist ja auch dein gutes Recht und das Bedürfnis hat schließlich jeder.
<<

So ist es :D

Ich hoffe das man mal unsere kleinen Treffen öffentlicher machen könnte es ist wirklich ganz interessant und verbotenes passiert auch nicht (na ja is eben nen bsiel verrückt) nur man isoliert sich etwas wir wollen ja auch keine Mega große Sache sein nur eben so wie es auch bei Gothics ist eben das Leben auf unsere Weise genießen :)
(ist eigentlich ganz gemütlich)

Auf dem WGT gab es glaube ich mal eine Lesung über Satanismus die hatte ich mal vor 3 Jahren gesehen die fand ich ganz gut da wurde mit Humor versucht zu erklären was so "toll" ist am Satanismus und warum Satanisten alle so komisch grinsen können egal wann und wo :D

Denn Humor ist irgendwie ein Rezept das alt und erfolgreich ist .
Das ist übrigens eins der Dogmen der Satanisten über sich selbst zu lachen können und das ist auch möglich ;)

Und das leben ist auch zu kurz um ständig einen Kerieg verschiedener "Rudel" zu haben und es gibt auch einsame Wölfe die Probleme haben .
DyspenthesWas ist denn zum Beispiel mit Norwegian True Black Metal? Da gibt es einige, die sich sehr stark am Satanismus anlehnen, ebenso wie es Fans gibt, die dem folgen. Gibt es beim Satanismus tatsächlich keine Gruppierungen? Für mich sieht das anders aus. Und warum "leider" so klein? Ich finde es schade, dass Gothic so kommerzialisiert und so groß geworden ist, dass es eben KEINE Familie ist, wie es den Anschein haben mag. In diversen Subforen habe ich schon von irgendwelchen "Neulingen" gehört, dass sie es unmöglich finden, nicht von anderen ""Goths" gegrüßt zu werden, weil sie meinen, nun der "Familie" zugehörig zu sein - und genau das ist der Fehler in dem Gedankengang. Es gibt hier keine echte Familie, es gibt diverse Menschen, mit denen man sich gut versteht, andere, bei denen das weniger der Fall ist, und eine große Masse an Menschen, mit denen man noch nie ein Wort gewechselt hat, und da ist es egal, ob man auf einem Forum ist oder in einen CLub geht. Die Szene ist nichts weiter als eine Subkultur, eine eigene Gesellschaft mit Konzerten, Labels, Kleidungsherstellern, etc., die Angehörigen dieser Szene unterscheiden sich oft überhaupt nicht von Menschen, die sich nicht schwarz kleiden oder Gothic hören. Liest man hier im Forum, liest man sehr oft exakt die gleichen Sachen, die auch außerhalb der "Szene" geschrieben und gesprochen werden. Du scheinst dich ehrlich gesagt mit Gothic nicht so wirklich auszukennen, habe ich zumindest das Gefühl. Das, was du darüber schreibst, hört sich an wie so'n Mittelding aus Medien und Teenager-Glauben...
belladonna@crawler

und ich glaube du hast Xenomorph nicht richtig verstanden. Ich glaube es würde sich wirklich für dich lohnen, mit ihm zu diskutieren, da er sich mit dem Thema Satanismus - so scheint's - auch schon beschäftigt hat. Vielleicht hilft es dir noch besser zu verstehen und deine bisherigen Erkenntnisse schlüssiger zu machen, abzurunden. Niemand will dir hier deine Ansichten nehmen, sie wirken allerdings noch sehr unausgegoren und nicht immer richtig durchdacht. Was ist so schlimm daran, das zu verbessern;)
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]Was ist denn zum Beispiel mit Norwegian True Black Metal? Da gibt es einige, die sich sehr stark am Satanismus anlehnen, ebenso wie es Fans gibt, die dem folgen. Gibt es beim Satanismus tatsächlich keine Gruppierungen? Für mich sieht das anders aus. Und warum "leider" so klein? Ich finde es schade, dass Gothic so kommerzialisiert und so groß geworden ist, dass es eben KEINE Familie ist, wie es den Anschein haben mag. In diversen Subforen habe ich schon von irgendwelchen "Neulingen" gehört, dass sie es unmöglich finden, nicht von anderen ""Goths" gegrüßt zu werden, weil sie meinen, nun der "Familie" zugehörig zu sein - und genau das ist der Fehler in dem Gedankengang. Es gibt hier keine echte Familie, es gibt diverse Menschen, mit denen man sich gut versteht, andere, bei denen das weniger der Fall ist, und eine große Masse an Menschen, mit denen man noch nie ein Wort gewechselt hat, und da ist es egal, ob man auf einem Forum ist oder in einen CLub geht. Die Szene ist nichts weiter als eine Subkultur, eine eigene Gesellschaft mit Konzerten, Labels, Kleidungsherstellern, etc., die Angehörigen dieser Szene unterscheiden sich oft überhaupt nicht von Menschen, die sich nicht schwarz kleiden oder Gothic hören. Liest man hier im Forum, liest man sehr oft exakt die gleichen Sachen, die auch außerhalb der "Szene" geschrieben und gesprochen werden. Du scheinst dich ehrlich gesagt mit Gothic nicht so wirklich auszukennen, habe ich zumindest das Gefühl. Das, was du darüber schreibst, hört sich an wie so'n Mittelding aus Medien und Teenager-Glauben... [/B][/QUOTE]

Ich sprach davon das die Gemeinschaft von Satanisten "leider" so klein ist .

Ich hab mit metal nix am Hut und bin auch nicht wegen Musik oder Kunst zum Satanismus gekommen .
Es waren die Denkansätze und ja die sind manchmal nicht gerade friedlich aber wo ist die Menschheit als ganzes betrachtet fridlich ?Einzelne Menschen können so wundervolle Wesen sein aber sobald man ein aktives Rudel ist ist man meist nicht unschädlich .

Aber du hast Recht wenn Satanismus auch komerzialisiert wird was es auch ist denn so coole Teufelsartikel oder Baphomethketten und Ringe waren auch mal gefragt bla bla bla

Kommerz ist aber auch kein Untergang für die einzelnen Interessegruppe nur wie diese damit umgehen können das ist der Punkt ! Und Gothic scheint mir eine wie du schon sagtest von den Labels, Moderherstellern und anderen Beufsgruppen die tatsächlich Profit machen keine durchkommerzialisierte sache zu sein so wie es aktuellerweise Hip Hop und Punk ist .

Mir ist Gothic positiv aufgefallen auch wenn es Kritikpunkte gibt wie zum Beispiel Miesepeter die einen dort alles versauen können indem sie ständig an allem und jeden rummeckern :D

Na zum Glück ist Gothic noch nicht so über dem Boden das man es in Endlosschleifen im Radio oder TV sehen kann ich find da deine Meinung recht passimistisch .

Gothic da wird recht viel über sich selbst kritisiert hab ich das Gefühl .

Aber darüber wurde hier scheinbar oft gesprochen und darum geht es mir auch nicht .

>>
Das, was du darüber schreibst, hört sich an wie so'n Mittelding aus Medien und Teenager-Glauben...
<<

Ganz sicher ? Nun deine Meinung aber ich mag sogar recht kindisch sein mit meiner Sichtweise aber sie ist keineswegs Medienbehaftet oder Teenagerglaube !

Ich bin nur etwas hyperaktiv das ist mein Problem und das soll auch nicht zu Debatte stehen das wäre nett nicht persönlich zu werden .

Ausserdem wenn es schon um Teenagerglauben geht so war jeder mal so leichtgläubig in dem Alter ;)

Aber das ist jetzt auch offtopic .




@ Belladonna

>>
und ich glaube du hast Xenomorph nicht richtig verstanden. Ich glaube es würde sich wirklich für dich lohnen, mit ihm zu diskutieren, da er sich mit dem Thema Satanismus - so scheint's - auch schon beschäftigt hat. Vielleicht hilft es dir noch besser zu verstehen und deine bisherigen Erkenntnisse schlüssiger zu machen, abzurunden. Niemand will dir hier deine Ansichten nehmen, sie wirken allerdings noch sehr unausgegoren und nicht immer richtig durchdacht. Was ist so schlimm daran, das zu verbessern
<<


Das mag sein nur sein Post war für meine Begriffe auch nicht "ausgegoren" er sagte das wir uns einer gewissen Sorte von Menschen "entledigen" wollen würden was allerdings nicht stimmt ! Aber dafür kenn ich ihn leider noch nicht gut genug und will auch seine Erfahrungen nicht in Frage stellen .


Und ja meine Ansichten sind sagen wir verwirrend aber nicht "unausgegoren" ich komme nur in Wiedersprüchlichkeiten mit mir selbst aber nicht mit dem Thema .

Es ist der Fall das in heutiger Zeit viel Abstand genommen wird von solchen Denkweisen und sich ehr dem Kapitalismus ergeben wird .


Aber was soll man machen alles so lassen wie es ist ?

Ich glaube es wurde auch stellenweise etwas meiner Beiträge überlesen und desswegen kommt es hier zu Misverständissen .


Aber zum Thema noch mal der Link zu einer recht interesannten Seite der beim 1. Beitrag scheinbar übersehen wurde .

[url]http://www.satanismus.org/[/url]


Es geht auch nicht darum jetzt ständig darüber zu streiten ob dies einen Sinn hat oder nicht dies als Religion anzu erkennen wie Belladonna sagte es lohnt sich nicht sich weiter die Köpfe zuzerbrechen und sich zu streiten wer der richtige "Gott" ist oder nicht . Oder auch den strikten Atheismus zu verteidigen .

Ich bin weiterhin der Meinung wie ich sschon sagte ...

Gott schuf nicht die Menschen sondern die Menschen schufen sich ihren Gott . Und damit auch den Teufel .


Der moderne Satanismus ist psychologisch zu beschreiben .

Ich versuchs später noch mal .
belladonna[QUOTE]Gothic da wird recht viel über sich selbst kritisiert hab ich das Gefühl . [/QUOTE]

Gothics brauchen eben immer was zum jammern:D

[QUOTE]Aber was soll man machen alles so lassen wie es ist ? [/QUOTE]

Die Welt zu verändern ist nur wenigen vergönnt und was dabei rauskommt ist auch nicht immer gut, aber du kannst dein Leben so leben daß du dich für nichts schämen mußt.;)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]
[B]Gothic da wird recht viel über sich selbst kritisiert hab ich das Gefühl.
[/B][/QUOTE]

Echte kritische Selbstreflektion stände auch tragenden Teilen der Geselllschaft gut zu Gesicht, bleibt dort aber leider gänzlich aus...!
DyspenthesOT: Ich bezog mich auf deinen Auspruch mit Gothic als Familie, und das wird zwar in den Medien so dargestellt, das glauben Teenies, die neu dazukommen, ist aber in Realität - natürlich - nicht so. Und ebenso wenig denke ich, dass Satanismus in größerem Rahmen noch etwas familiäres haben wird
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Echte kritische Selbstreflektion stände auch tragenden Teilen der Geselllschaft gut zu Gesicht, bleibt dort aber leider gänzlich aus...! [/B][/QUOTE]


Da kann ich dir voll und ganz recht geben .
Und anfangen muss man bei sich selbst .

In dem Fall muss ich das auch bei mir, denn ich sehe ich habe hier tatsächlich einige Denkfehler gehabt am Anfang .
Dyspenthes[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]
[B]In dem Fall muss ich das auch bei mir, denn ich sehe ich habe hier tatsächlich einige Denkfehler gehabt am Anfang . [/B][/QUOTE]

Zum Beispiel? Vielleicht kann man da ja eine Diskussion ansetzen?
wolltroll[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Aber wo setzt denn bitte die Definition Parasit, Nichtsnutz, Verbrecher an? Und was ist mit Menschen die nicht in der Lage sind einen freien Willen zu entwickeln, weil sie psychisch krank sind?
Ich denke bei dem Wort Nichtsnutz irgendwie an einen Mann in unserem Kaff, mit abgerissenen Klamotten, Rauschebart und dem glücklichsten Grinsen daß ich je bei einem Menschen gesehen habe. Der lebt so vor sich hin und daß bißchen was er braucht, fällt in unserer Überflußgesellschaft für ihn ab. Aber viele würden ihn als Nichtsnutz und Parasit bezeichnen, dabei ist er einer der wenigen die ihren eigenen Willen keiner Norm unterordnen.

Um es mal mit ein paar Zeilen aus einem Lied zu verdeutlichen:

Ich hab ein zärtliches Gefühl
für jeden Nichtsnutz jeden Kerl
der frei umherzieht ohne Ziel
der niemands Knecht ist, niemands Herr.
[/B][/QUOTE]

Du hast die Antwort auf Deine Frage eigentlich im eigenen Beitrag geliefert. Sicher gibt es psychisch kranke Menschen, die vielleicht von irgendwelchen Leuten als zu nichts nutze bezeichnet werden. Allerdings löst sich dieses "Problem" ganz schnell wieder durch jene Menschen, die ihre Bestimmung eben darin sehen, sich um solche Leute zu kümmern. Damit geht für mich meine persönliche "Egoismus-Rechnung" wieder auf...
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]
Menschen sind ein Rudeltier und mein Rudel ist eben eine leider sehr kleine Gemeinschaft von Satanisten . Aber ich fühl mich auch in anderen "Rudeln" wohl wie eben du auch nanntest die Gothics desswegen bin ich hier ich habe eben auch keine Scheuklappen .

Und das hat der Satansimus auch nicht selbst der der "Church of Satan" nicht der ja recht modern ist und natürlich auch schön klischee hafte Rituale mit Pentagramm und Kerzenschein macht und auch Blut fließt aber das ist mehr ein mit Sektendenken behftetes Ritual .
[/B][/QUOTE]

Wovon sprichst du jetzt genau...? Von "Gothic" oder von "Satanisten"...? Hier werden diese beiden Begriffe mittlerweile so durcheinandergeworfen, als wären sie Synonyme für ein- und dasselbe und von daher beliebig austauschbar...
"Gothic" umfasst lediglich eine Vorliebe für schwarze Kleidung und verschiedene Spielarten "düsterer" Musik, verbunden mit einem nicht näher definierbaren "dunklen Lebensgefühl"...

Die meisten "Gothics" haben mit "Satanismus" nichts am Hut, und nicht alle "Satanisten" sind gleichzeitig auch "Gothic"...Sicher gibt es zwischen beiden Gruppen eine Schnittmenge, doch die halte ich für viel zu klein, als dass man beides in einen Topf schmeissen könnte..."Satanismus" ist sehr viel facettenreicher und vielschichtiger, umfasst weit mehr als nur den Kreis der "Gothic" und Black Metal - Hörer...

@crawler:

Ich unterstelle dir nichts, sondern kommentiere lediglich deine eigenen Bemerkungen...und ich denke einfach, dass die Einteilung
von Menschen in "nützliche" und "unnütze" für den "Satanismus" eher untypisch und mit dem Grundgedanken unvereinbar ist, dass der Mensch als Individuum grundsätzlich über der Gesellschaft und ihren Konformitätszwängen stehen sollte, die solche Kriterien wie "Nichtsnutz" und "Parasit" aufstellt...
darkEMYRGenau das ist die Sache die mich am Satanismus stört. Es gibt auch viel klugesbei dieser "Philosophie".Die positiven Aspekte und Ansätze sind durchaus da, z.B. Verantwortung für das eigene Handeln,nicht alles auf irgendein Schicksal schieben,und ein wenig gesunder Egoismus schadet tatsächlich nicht, ABER:
wenn Menschen anfangen, andere Menschen in Kategorien (nach lebenswert und lebensunwert) zu unterteilen,dann hört das "Gesunde" an einer Theorie aber ganz schnell auf. Ähnliches liest man immer mal wieder in Band-Interviews in Metal-Magazinen...da wird ganz groß von lebensunwerten Subjekten geredet, von solchen, die es nicht wert seien, die gleiche Luft zu atmen wie der Kreis der Erleuchteten (Satanisten)...bei solchen Theorien muss ich stark zweifeln, ob die Anwendung des Begriffes Vernunft da noch gerechtfertigt ist. Und da wird nun natürlich auch gleich wieder der böse,auf Staatskosten lebende Mensch angeführt....ui ui ui,ganz schnell verhungern lassen gelle??? Das ist genauso rückständig wie das, was religiöse Fanatiker verbreiten.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
Und da wird nun natürlich auch gleich wieder der böse,auf Staatskosten lebende Mensch angeführt....ui ui ui,ganz schnell verhungern lassen gelle??? Das ist genauso rückständig wie das, was religiöse Fanatiker verbreiten. [/B][/QUOTE]

Bei religiösen Fanatikern und anderen "Erleuchteten" ist dieses Denken sicher anzutreffen...nun ist aber nur ein geringer Teil des "Satanismus" von heute religiös begründet...meine Ausführungen bezogen sich daher auch ausschließlich auf den "atheistischen Satanismus"...dieser basiert hauptsächlich auf den Büchern Aleister Crowleys, insbesondere dem "Liber Al", oder "Buch der Gesetze", welcher darin aber eigentlich auch wiederum nur einen esoterisch verwässerten Aufguss der Lehren Stirners und Nietzsches geliefert hat...
Von Aussenstehenden wird Crowley meist, mehr noch als A.S. LaVey, als der "Erzsatanist" schlechthin, und folglich auch als ganz schrecklich "böse" angesehen...doch der christliche Satan kommt in seinen Büchern überhaupt nicht vor, und seine Anhänger bezeichnen sich selbst auch nicht als "Satanisten", lehnen diese Bezeichnung meistens sogar entschieden ab...
Insbesondere Nietzsches Übermenschen aus dem "Zarathustra" kann man bei A. Crowley in stark vereinfachter Form wiedererkennen...
Auch Crowleys Konzept des "Thelema", der Entdeckung und Befreiung des einzig wahren Willens als Gegenentwurf zu dem moralistischen Bullshit vom "freien Willen" lässt sich bis zu Nietzsches "Willen zur Macht" zurückverfolgen...ich vermute daher, dass es sich dabei nicht lediglich um eine zufällige Analogie handelt...
weiterhin gibt es bei beiden Autoren die Durchbrechung und Überwindung der christlichen Moral mit ihrem starren "gut" und "böse"- Dogma hin zu einem ganzheitlicheren Menschenbild, für das diese Begriffe bedeutungslos geworden sind, wo folglich auch Kategorien wie "nützlich", bzw "unnütz" fehl am Platze sind...
Man will sich dabei durchaus, und zwar rigoros, von der "Masse", den "Herdentiermenschen" isolieren, doch man will sie keinesfalls beherrrschen, unterjochen, herumkommandieren, oder gar als vermeintlich "minderwertige" Individuen umbringen... Der "Satanist" will schlicht und einfach nichts mit ihnen zu tun haben...sie sind ihm egal...Punkt.
Der "Satanismus" strebt auch nicht nach Herrschaft und politischer Macht in irgendeiner Form...

Nein, der "Satanist" will lediglich sich selbst beherrschen - und nicht von anderen beherrscht werden...

Der "Satanist" will niemanden zu etwas zwingen - und lehnt im Gegenzug auch jeden Zwang ab...

Es gibt natürlich auch hier solche und solche...
"Satanisten", die sich ausschließlich im Black Metal - Dunstkreis bewegen, werden sicher nicht alle dieser Auffassung sein... leider ist es ja so, dass gerade dort bisweilen die Vereinigung von an und für sich Unvereinbarem, nämlich eine Vermischung von Nazi - Gedankengut und anderen faschistischen Ideologien mit Themen des "Satanismus" betrieben wird...was aber auch wieder nur auf einen eher geringen Teil des Black Metal zutrifft...
Dyspenthes@Xenomorph:
Diese Definition des Satanismus war mir auch bekannt, aber ich habe crawler23 so verstanden, dass der Satanismus, von dem er redet,doch irgendwie anders sei. Ich meine, er redet zum Beispiel von Gruppierungen und Familienbildung, das würde einem Satanisten nach Crowley, wenn ich Crowley richtig verstanden habe, niemals einfallen.
belladonna[QUOTE]Man will sich dabei durchaus, und zwar rigoros, von der "Masse", den "Herdentiermenschen" isolieren, doch man will sie keinesfalls beherrrschen, unterjochen, herumkommandieren, oder gar als vermeintlich "minderwertige" Individuen umbringen... Der "Satanist" will schlicht und einfach nichts mit ihnen zu tun haben...sie sind ihm egal...Punkt.

Der "Satanismus" strebt auch nicht nach Herrschaft und politischer Macht in irgendeiner Form...

Nein, der "Satanist" will lediglich sich selbst beherrschen - und nicht von anderen beherrscht werden...

Der "Satanist" will niemanden zu etwas zwingen - und lehnt im Gegenzug auch jeden Zwang ab...[/QUOTE]

Ich könnte mir vorstellen, daß eine solche Haltung sehr einsam macht. Müßten da nicht alle Satanisten Einzelgänger sein? Ich meine es ist doch irgendwie verlockend: Ich verlange nichts von dir also verlange du auch nichts von mir. Man würde also niemals selbstlos handeln, sich zurücknehmen für jemand anderen, der einen vielleicht braucht. Obwohl nach diesem Verständnis gibt es für einen Satanisten "jemanden brauchen" nicht? Ist ein Satanist der diese Haltung konsequent durchzieht eigentlich in der Lage zu lieben. Gibt es Liebe überhaupt für einen Satanisten?
Bin jetzt etwas verwirrt, da ich gerade an die "Unendliche Geschichte" denken muß. Michael Ende hat ja auch Crowley einfließen lassen, als Bastian auf der Rückseite von "Auryn" das Zitat "Tu was du willst" entdeckte. Er sollte seinen wahren Willen finden und der war am Ende der Geschichte: lieben zu können. Aber das widerspricht doch eigentlich einer Haltung in der einem alle anderen Menschen egal sind?
Dyspenthes@belladonna:
In der Zwickmühle befand sich ein früherer Bekannter von mir, absoluter Nietzsche-Anhänger. Die Idee des Satanismus (bzw. die Ideen Nietzsches) funktioniert nur so lange, wie der Mensch selbst sozial inkompatibel ist und die Einsamkeit der Geselligkeit vorzieht. Sobald er aber sich nach menschlicher Wärme sehnt, wird er in eine ziemliche Zwickmühle kommen, weil er ja niemanden brauchen darf, aber merkt, dass er doch jemanden braucht. In der Theorie ist sowas immer nett, die Praxis ist meistens eher kompliziert.
belladonna@Dyspenthes

Na dann hat crawler aber ganz schlechte Karten:D
Dyspenthes@belladonna:
hat er, weil seine Idee mit der "Satanismus-Familie" zumindest Crowleys Ideen total widerspricht ;)
XenomorphLiebe:...Bei Crowley heisst es dann ja weiter: "Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen"...

Sicher ist damit aber etwas völlig anderes gemeint als beispielsweise der Christ unter seiner "Nächstenliebe" versteht...

Ich denke schon, dass Liebe wichtig ist...ebenso wie Hass... und Trauer... und Freude... Leidenschaft überhaupt...der "Satanist" (zumindest wie ich ihn hier verstehe, es gibt sicher auch noch andere Definitionen) versucht daher, im Unterschied zum gesellschaftstreuen "Gutmenschen" der immer lächelt, auch dann, wenn ihm dabei hundsmiserabel zumute ist und er am liebsten heulen möchte, nicht, vermeintlich negative Gefühle zu unterdrücken und auszuklammern...nein, auch Wut, Hass und Trauer können für "Satanisten" eine Bereicherung ihres Daseins sein...
Sich verstellen und Heuchelei sind sein Ding nicht...

Er lacht, wenn ihm danach zumute ist , und er heult, wenn es ihm dreckig geht...er verleugnet seine Gefühle nicht, um anderen einen Gefallen zu tun...um sich so bei ihnen Vorteile zu verschaffen...das führt bei den meisten sicherlich zu Einsamkeit und einem Dasein als Einzelgänger, man könnte auch sagen, als Steppenwolf...

Das muss aber nicht bedeuten, dass diese Einsamkeit immer gewünscht wird...

Auch der "Satanist" besitzt sicherlich die Fähigkeit zur Selbstlosigkeit und sogar zur Selbstaufopferung für einen anderen Menschen...wahrscheinlich sogar in weitaus höherem Maße als der "Gutmensch"...weil er es auch wirklich will wenn er es tut, nicht weil er muss, ihn ein Dogma, eine Ideologie oder die Gesellschaft zu einer solchen Handlungsweise zwingt...weil es bei ihm ehrlich ist, wenn er es tut...
Dyspenthes@Xenomorph:
Gegen diese Form des Satanismus, wie du sie schilderst, habe ich nie etwas einzuwenden gehabt, im Gegenteil. Wovon ich eben sprach, ist Nietzsche, wenn man ihn strikt auslegt. Aber dieser Satanismus ist in meinen Augen ein anderer als der, von dem crawler spricht, oder siehst du das anders?
LaChatte[QUOTE]Liebe:...Bei Crowley heisst es dann ja weiter: "Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen"...

Sicher ist damit aber etwas völlig anderes gemeint als beispielsweise der Christ unter seiner "Nächstenliebe" versteht..
[/QUOTE]

nö. ;)

Auch das Crowley zugeschriebene Wort "tu, was du willst" ist christlich - er hat es, bewusst oder unbewusst, beim Kirchenvater Augustinus abgekupfert, der allerdings sagte "liebe, und dann tu, was du willst." Crowley hat, vermutlich ohne es zu wollen, viel christlicher (im ursprünglichen Sinn) gehandelt als jene Kirche, die er (zu recht) so ablehnte...
Xenomorph@Dyspenthes:

...Ich weiss nicht so recht, was er sich unter "Satanismus" vorstellt, doch ich gehe mal davon aus, dass seine Definition eine andere ist als meine...
Wobei ich aber keinesfalls behaupte, dass meine Interpretation richtig und seine falsch ist...ich sagte ja bereits, dass ich hier nur von meiner Definition dieses Begriffes ausgehe, die ich aber selbstverständlich nicht als die allein richtige und einzig zutreffende verstehe...

Ich habe jedoch bei crawler die Aspekte und Elemente hervorgehoben und kritisiert, die mit meiner Sichtweise des "Satanismus" kollidieren und damit nicht in Einklang zu bringen sind...

Wenn man diese Thematik erst einmal etwas gründlicher verfolgt, wird man ohnehin schnell feststellen, dass es etwas wie "den Satanismus" eigentlich gar nicht gibt...es gibt unter diesem einen Oberbegriff so viele verschiedene Varianten, die sich oftmals sogar extrem widersprechen, dass man sich fragen sollte, ob es überhaupt sinnvoll ist, ihn weiterhin beizubehalten...
crawler23[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]@Dyspenthes

Na dann hat crawler aber ganz schlechte Karten:D [/B][/QUOTE]


Warum ? Ich mag zwar wiedersprüchlich sein aber nun ja nein ich denke ich bin immernoch ich und unterwerfe mich keiner religiösen Gesellschaft oder auch nicht dem Satanismus .

Das würde ich auch nicht wollen und wie hier schon gesagt wurde es ist richtig und wichtig selbstverantwortung zu haben .

Und wenn ich mich blind dem Satanismus ergeben würde (was nicht mal möglch ist ausser man ist ein Fan oder Sektenmitglied) dann hätte ich hier keinen Thread mit dem Thema eröffnet es gingt mir darum um zu sehen wie man das Thema objektiv betrachten kann . Ich hatte das Thema auch in einem christlichen Forum angesprochen und na ja der Thread wurde gelöscht ...

Aber ich will hier auch nichts mit aller Kraft verteidigen . Denn wie hier richtig erkannt wurde ist meine Denkweise in dem Punkt falsch mit ... das der Satanismus die Individualität fördert aber im Grunde genommen eben keinen Individualismus besitzt denn dann wäre es Anarchie oder ?


Ich habe noch einmal den Satanismus versucht mit kritischeren AUgen zu betrachten und mir ist nur eine negative Sache aufgafallen . Die leider auch NS-Deutschland und einige rechte Organisationen auf die Flagge geschrieben haben ebenfalls ein Gesetz des Darwinismus das das Gesetz des stärkeren das sein wird was überleben wird und das die schwachen diesen Gesetzen sich beugen müssen und zum Opfer werden .


Aber wie auch schon gesagt wurde ist meine Vorstellung vom Satanismus eine andere ...
Eine die ich selbst erst noch verstehen muss da ich nicht mehr dem Pfad des "schwarz/weiß", "gut/böse" Denkens folgen will .
Ich sehe auch den Satanismus nicht als Feind der Kirche auch wenn er diese offen kritisieren mag . Besonders wenn es um Randgruppen und Minderheiten geht . Inzwischen hat die Kirche verstanden was wichtig ist die Liebe zu schützen auch wenn sie immernoch fehler machen .

Aber hier wurde so oft gesagt das manche Menschen von Satanisten lieber ignoriert oder "sterben" gelassen werden sollen . Nein das ist ganz und gar nicht richtig ich mag mich am Anfang etwas hart ausgedrückt zu haben aber ich meinte das anders .


Ich will hier auch nichts propagieren was in den USA eine "Interessengemeinschaft" oder auch Sekte zu sein scheint .


Ich finde es selber nicht gut Scheuklappen aufzusetzen .


Ich hoffe ihr könnt meine Naivität am Anfang verzeihen ? :)
Ich bin für andere Meinungen immer offen .


@ Xenomorph

Ich kann dir da zustimmen da hast du recht :)


Noch was anderes ...

Kennt hier jemand = 93 = ?
Dyspenthes@Xenomorph & crawler23:
Mal eine Frage: Warum braucht man eigentlich einen Oberbegriff (Satanismus), wenn es "den Satanismus" nicht gibt? Warum tut man das ganze nicht einfach als Unterart des Atheismus ab? Nach meinem Verständnis zumindest (kenne aber ehrlich gesagt nur ein bisschen Crowley) ist der "Satanismus" Atheismus in Reinform, warum also einen Begriff nehmen, der ein Wesen der christlichen und jüdischen Mythologie beinhaltet, womit man eigentlich nichts zu tun hat?

Nimmt man mal das Christentum, gibt es zwar unzählige Strömungen, aber im Endeffekt haben sie gemeinsam, dass der Gott und der Glaube an Jesus als Gottes Sohn der gleiche ist. Vom Judentum grenzt es sich ab, weil das Judentum Jesus nicht hat, vom Islam, weil der Islam Mohammed hat. Außerdem gibt es neben dem, was das Christentum Altes Testament nennt und in allen drei Religionen vorhanden ist, noch andere Bücher (Mischna, Neues Testament, Koran). Nur mal die wichtigsten Unterscheidungskriterien.
Was unterscheidet aber den Satanismus, wenn man schonmal einen eigenen Begriff wählt, vom Atheismus? Ist es, dass Satanisten mehr nach ihrem eigenen Willen handeln? Aber warum sollen das Atheisten nicht können?

Wäre nett, wenn ihr mir das mal beantworten könntet!
belladonna@crawler

Das mit "den schlechten Karten" war nicht böse gemeint. Nur deine offensichtliche Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit nach einer "Familie" würde eben nicht mit dem "Satanismus" nach Nietzsche (soweit ich das verstanden habe) zusammenpassen.



[QUOTE] "Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen"...[/QUOTE]

Wie konnte ich diesen Teil des Crowley-Zitates nur vergessen. Ich habe mir diese Zeile sogar auf ein Shirt drucken lassen:o Aber nicht um besonders "true" zu sein, oder weil ich Ambitionen hätte mich eingehend mit Satanismus zu befassen, sondern weil der Gedanke, jemanden bedingungslos, völlig selbstlos zu lieben einfach weil man es wirklich will und nicht weil man sich davon irgendwelche Vorteile erhofft, meinem Verständnis von Liebe entspricht.
Aber darum war ich wohl auch etwas irritiert wie das nun mit Nietzsches Aufassung zusammenpaßt.
Man wird älter als ne Kuh und lernt immer noch dazu:D

Das ganze ist doch auch irgendwie logisch: "Tu was du willst, sei das Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen." Um jemanden wirklich lieben zu können, muß man zuallererst sich selbst lieben können. Und wer sich selbst liebt, kennt auch seinen "wahren Willen". Aber eigentlich klingt das doch eher sehr christlich.
CagliostroSatan muss immer für alles herhalten. Er ist der Sündenbock des wirklich bösen im Menschen.

Satan selbst ist neutral, er ist nicht wirklich böse. Er ist nur ein Katalysator.
Ein agent provocateur.

Es ist seine Aufgabe, sein Job. Er ist der Provokationsbeuftragte Gottes. Er hat einen schweren Job.
Sorry, irgendwie mag ich ihn.

Er steht auf Gottes Payroll.
belladonna[QUOTE]Was unterscheidet aber den Satanismus, wenn man schonmal einen eigenen Begriff wählt, vom Atheismus? Ist es, dass Satanisten mehr nach ihrem eigenen Willen handeln? Aber warum sollen das Atheisten nicht können?[/QUOTE]

Vielleicht ist es so: Ein Atheist glaubt nicht an die Existenz "Gottes". Muß sich also auch nicht von ihm "abwenden". Ein "Satanist" hingegen "wendet sich ab" von Gott und von den damit verbundenen Dogmen. Also glaubt er ja an Gottes Existens und damit ist er kein "Atheist" mehr. Ist aber nur meine, auf nicht genug Hintergrundwissen basierende Meinung zu diesem Thema:D
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Vielleicht ist es so: Ein Atheist glaubt nicht an die Existenz "Gottes". Muß sich also auch nicht von ihm "abwenden". Ein "Satanist" hingegen "wendet sich ab" von Gott und von den damit verbundenen Dogmen. Also glaubt er ja an Gottes Existens und damit ist er kein "Atheist" mehr. Ist aber nur meine, auf nicht genug Hintergrundwissen basierende Meinung zu diesem Thema:D [/B][/QUOTE]

Ich denke, man sollte das, was ich bisher den "religiösen Satanismus" nannte, grundsätzlich von diesem ohnehin nicht fest umrissenen Begriff des "Satanismus" ausklammern...die Art von "Satanismus", die ich im Sinn hatte, geht davon aus, dass es keinen Gott und demnach auch keinen Satan gibt...
Der Begriff "Satanismus" ist hier also ausschließlich im übertragenen Sinne zu verstehen: Man verhehrt die der [B]Figur[/B] des Satans, und lediglich als solche wird er hier gesehen, zugeschriebenen Eigenschaften, wie beispielsweise seine Auflehnung gegen sie Herrschaft Gottes, wie sie in der Bibel geschildert werden...übertragen auf das "wirkliche Leben" bedeutet dies etwa das Nichtanerkennen von "Autoritäten" und "höheren Instanzen" des "Rechts" und der "Wahrheit", die über dem Einzelnen stehen...

Man verehrt die Eigenschaften, wie Stärke, Unnachgiebigkeit, Siegeswillen und Leidenschaft, des Satans und ihm verwandter und vergleichbarer Figuren aus anderen Religionen/Mythologien, und da es an sich schwierig ist, etwas so abstraktes wie Eigenschaften zu "verehren", sucht man sich passende allegorische Leitfiguren, welche diese verkörpern...

Warum man es nicht einfach beim "gewöhnlichen" Atheismus belässt ist schwer zu sagen...ich sehe den Grund aber darin, dass man sich nicht einfach nur als "ungläubig" versteht wie es sonstige Atheisten tun, sondern auch nach einem der Religion entgegengesetzten Konzept sucht, bei dem nicht "Gott", bzw. "Glaube" und somit blinde Gefolgschaft, sondern Wissen, Erkenntnis, Leidenschaft und der Mensch im Mittelpunkt des Weltbildes stehen...
Deshalb denke ich auch nicht, dass "Satanismus" und Kirche in irgend einer Weise zusammenpassen...


Die "Satanisten", die wirklich an Gott - und demnach auch an den Teufel - glauben und sich dabei bewusst auf die Seite des letzteren stellen, um "böse" zu sein würde ich nicht mehr als "Satanisten", sondern als Teufelsanbeter bezeichnen und dem Bereich der Religion zuordnen...vielleich hatte crawler irgendwo diesen "religiösen Satanismus" im Hinterkopf, als er von "Sekten" und "Familien" sprach...
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von crawler23 [/i]



Was denkt ihr ist der Satanismus reiner Schwachsinn als Idee von Spinnern die lengeweile haben und am bessten in der Klapse aufgehoben wären ?


Ich finde es nur interessant zu wissen wie andere darüber denken :) muss nicht immer eine positive Meinung sein eine ehrliche reicht und wenns nur kurze Wörter sind wie "ich find das blöd" :D
Aber dann auch eine Begründung . [/B][/QUOTE]

Na wenn du es unbedingt wissen willst....

Mir ist ziemlich schnuppe was du treibst wenn du nur nicht kleinkinder auf nem folteraltar opferst oder so was manche menschen durchaus mit satanismus assoziieren. Mir ist auch unklar warum du diesen begriff gewählt hast für deine ideen, die sich übrigens nicht sonderlich von denen der Church of Satan unterscheiden, bei denen geht es auch hauptsächlich um egoismus. Du must nur wissen dass ein mensch der nur auf egoismus bedacht ist nicht überleben bzw sich nicht weiterentwickeln kann. Allein um sich sein überleben zu sichern muss der mensch mit anderen zusammenwirken können und ausserden finde ich egoismus ist kein guter nährboden für zwischenmenschlich beziehungen auch wenn ich mich als individualist einstufe. Auch dunkle seelen müssen aufeinander zugehen können...

Es sei denn du meinst ausschliesslich die guten seiten des egoismus in etwa von sich nicht anpassen müssen, seinen weg gehen usw, dann finde ich den begriff egoismus trotzden unbedingt passend da es andere worte wie prinzipientreue, Charakter usw gibt, sid alle nicht so negativ geprägt wie "egoismus" na dann in diesem sinne, mach was du willst , werde aber nicht durch deinen egoismus zu dem prasiten, verbrecher oder nichtsnutz von denen du geschrieben hast. :)

Gruss
Skinny Hädie
DragorusSatan ist reell und er ist nicht auf Grund einer glaubenshypotese entstanden doch man kann ihn nicht mit Gott vergleichen oder dies nur Annähernd versuchen.

Gott hat dem Menschen die vollkommene Freiheit gegeben, im die Möglichkeit geschenkt seine vollkommene Freiheit zu leben und zu erfahren. Es gibt jedoch immer wieder solche dich sich in eine Richtung bewegen in welcher sie nichts finden werden ausser Trauer, Angst und Leid.
Darum hat Gott einen "Schäferhund" geschaffen der laut belt wenn wir wieder auf den Abgrund zulaufen, er soll und eine Wegweiser sein wenn wir uns in die FALSCHE Richtung bewegen.
Ein Wanderer hat vielleicht einen Kompass der im anzeigt durch welche Wälder und Täler er gehen muss um an sein gewünschtes Ziel zu gelangen

Zitat : Hans Neukomm
-------------------------------------
allerdings ist es GANZ wichtig zu unterscheiden zwischen dem Teufel als Wesen - als Schäferhund Gottes - und dem "Bösen" selbst - oder dem satanischen.

das sind zweierlei.

jeder Mensch und auch sehr viele Tiere können "böses" also für andere schmerzhaftes und leidvolles erzeugen. man könnte somit durchaus in gewissem sinne vollkommen richtig sagen, dass jeder Mensch das grundsätzliche Potential in sich trägt teuflisches zu tun.

wie genau, also mit welchen Worten - ob mit böse" oder "satanisch" oder "teuflisch" - man welche Handlungen bezeichnen will. es gibt sehr viele Handlungen die von der Richtigkeit überzeugten Eltern, Lehrern, Soldaten oder Polizisten ausgeführt werden - die im festen Irrglauben sind zu lieben oder das richtige zu tun und doch sehr viel Schmerz und Leid verursachen - dies alles sind Handlungsarten die Gott NIE machen würde !! wer also Gott zum bilde sein will - wird eines Tages lernen wollen nur noch zu lieben - allen alle Freiheit zu schenken und zu lieben - so wie Gott.

die einfachste, liebevollste und wirkungsvollste Methode des Lehrens und Lernens ist immer in vollkommener Freiheit des Menschen. nur durch freies Erfahrungen sammeln, kannst du eines Tages wissen was für dich schön war und was dir weh getan hat. alles was andere dir antun - egal wer - und das dich irgendwie stören könnte oder schmerzhaft in Gefühlen oder am Körper sein könnte solltest du als Lektion betrachten lernen und selbst NIE anderen antun. nur wenn du etwas an dir selbst erfahren kannst - weisst du auch wie diese Art von Worte, Gefühle oder Handlungen sind. lieb oder schmerzhaft. "gut" oder "böse".

jedoch gibt es natürlich diese Gegensätze nur in der relativen Welt hier - weit abseits von unserer göttlichen Heimat. diese Gegensätze wird es in Gott nie mehr geben - weil wir dann nur noch im licht sind, in Liebe leben - selbst gelernt haben nur noch zu lieben und nur noch liebend zu tun was immer wir tun - für den Rest der Ewigkeit.
----------------------------------

Es ergibt also keinen Sinn Satan als deinen Gott zu veehren, denn sonst verehrst du entweder die schlechten und boshaften Taten von Menschen und anderen Wesen oder den Schäferhund selbst.
Der Mensch kann Teuflischer sein als Satan.
nullpromille[QUOTE][i]was für dich schön war und was dir weh getan hat. alles was andere dir antun - egal wer - und das dich irgendwie stören könnte oder schmerzhaft in Gefühlen oder am Körper sein könnte solltest du als Lektion betrachten lernen und selbst NIE anderen antun. nur wenn du etwas an dir selbst erfahren kannst - weisst du auch wie diese Art von Worte, Gefühle oder Handlungen sind. lieb oder schmerzhaft. "gut" oder "böse".

[/B][/QUOTE]

und andererseits, wäre es nicht gerade die gnade des mitgefühls, nicht alles am eigenen leib erfahren zu müssen, sondern auch aus dem leiden anderer zu lernen - wenn sie dich mitfühlen lassen?
C0rWiNIa! Cthulhu Fthagn! Ph'nglui mglw'nfah Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn!

Das ist nicht tot, was ewig liegen kann,
und mit fremden Aeonen stirbt sogar der Tod.

Abdul Alhazred
Damaskus, anno 730.
Lady LigeiaSatanismus ist lustig!!! ***totlach*** für jeden etwas spirituelles dabei ...
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von C0rWiN [/i]
[B]Ia! Cthulhu Fthagn! Ph'nglui mglw'nfah Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn!

Das ist nicht tot, was ewig liegen kann,
und mit fremden Aeonen stirbt sogar der Tod.

Abdul Alhazred
Damaskus, anno 730. [/B][/QUOTE]

...Wobei Abdul Alhazred, das "Necronomicon" und der Cthulhu-Mythos rein gar nichts mit "Satanismus" im engeren Sinne zu tun haben...das hat sich der gute H.P. Lovecraft alles ganz allein aus den Fingern gesaugt...
Konkalit_4Satanismus ist nichts was man praktiziert, sondern etwas was EINEN praktiziert, was einen formt und einem hilft sich selbst neu zu erschaffen, neu zu sehen und auch das Umfeld neu zu sehen. Satanismus hat, wie ja schon oft genug besprochen wurde (hier als auch woanders) nichts mit Blut trinken, Jungfrauen opfern und dem ganzen Quatsch zu tun (auch wenn es immer wieder lustig ist, Leute zu sehen die das praktizieren und wenn es so im Fernsehen gezeigt wird). Natürlich hat Satanismus was mit Hass zu tun, allgegenwärtigem Hass, und natürlich auch mit Gewalt, aber all das in seiner Form zu erläutern wäre zu ausufernd und ist zudem auch kein Privileg.
Tapio Bearking[QUOTE]Natürlich hat Satanismus was mit Hass zu tun, allgegenwärtigem Hass, und natürlich auch mit Gewalt, aber all das in seiner Form zu erläutern wäre zu ausufernd und ist zudem auch kein Privileg.[/QUOTE]
Aha. Das ist mir neu. Ich habe jetzt mal die gängigen Quellen über Satanismus befragt und das ist mir neu.
Vielmehr hat Satanismus etwas mit einer gesunden Portion Egoismus zu tun, in dem man sein eigenes Wohl höher wertet, als das der anderen.
Herr van ReesIch finde den Gedanken der Wertung [höher, geringer usw] problematisch und bringe ihn auch nicht mit Satanismus in Verbindung. Zeichnet einen Satanisten nicht Autonomie aus? Ein autonomer Geist existiert allein für sich [und die seinen] und der Rest ist allenfalls Mittel zum Zweck und mehr oder weniger unwichtig - und damit auch der Vergleich mit diesem Rest. Damit fällt die Wertung flach.

Das Wohl des Satanisten existiert für sich alleine, behaupte ich. Da gibt es kein 'höher als' oder 'besser als'. Denn 'als' ist unwichtig. Schwierig auszudrücken :rolleyes: ....
Dark ReligionHallo,

hat der gute Recht oder nicht was meint ihr ?

[QUOTE]
DAS WIRKEN DÄMONISCHER KRÄFTE SATANISMUS HEUTE

Von Univ.-Professor Dr. theol. Dr. habil. Joseph Schumacher

Vortrag, gehalten am 16. Februar 2000 in Meran

Während der Teufel und die Dämonen innerhalb der Kirche mehr und mehr an die Peripherie
ge-rückt oder gar nur noch bildhaft verstanden werden, wächst das Interesse an diesen
Geschöpfen außerhalb der Kirche in auffallender Weise. Satanskult und Satanismus bieten sich
in der Postmoderne als Alternative zum Christentum an, als eine neue Religion. Sie lenken den
Blick auf eine Wirklichkeit, die dem Christentum weithin verloren gegangen ist. In der Hinwendung
zum Teufel und zu den Dämonen sucht man Hilfe und Trost in der schmerzlich empfundenen
Monotonie des Alltags, in der Resignation und in der Verzweiflung angesichts der
unbeantworteten Sinnfrage. Für ungezählte Jugendliche - aber nicht nur für sie - ist der Satanismus
zu einer geschätzten Dro-ge geworden, die ekstatisches Erleben vermittelt und die das
Chaos und die Anarchie irgendwie legitimiert. In sogenannten “schwarzen Messen” - das sind
pervertierte Kulthandlungen - wird hier eine Art von Anti-Religion geradezu zelebriert. Darin
verbindet man eine blasphemische Verzerrung und Verhöhnung des Christentums mit Brutalität
und Unzucht, mehr noch, ritualisiert man gewissermaßen die Kriminalität. Bei den
Zusammenkünften der Satanisten gibt es sexuell-orgiastische Praktiken, Tieropfer, Kindesmißhandlungen
und Blutorgien bis hin zu Menschenschlachtun-gen (sic!) zu Ehren des Teufels und
der Dämonen. Im dem sich ausbreitenden Satanismus erhält die Auflösung jeder Form von
Moral so etwas wie eine religiöse Weihe1. Wir müssen darin eine neue Hinwendung zum
Okkultismus erkennen, der sich heute als Alternative zum Christentum und zu den
überkommenen Religionen präsentiert und empfiehlt. Schaut man indessen genauer hin, so
erkennt man, daß sich hinter dem Satanismus sich unsägliche Not verbirgt.[/QUOTE]


Edit: Der [URL=http://www.theologie-heute.de/Das_Wirken_damonischer_Krafte._Satanismus_heute.pdf]Link[/URL] zum ganzen Vortrag.
SenecaDie Auslegung ist auf jeden Fall nachvollziehbar und entbehrt nicht weniger Tatsachen.
Viele Behauptungen sind aber völlig überzogen. Sicher nicht ohne Absicht.
Auf jeden Fall halte ich nach einigen seltsamen Begegnungen mit selbigen Abstand zu Leuten die sich offen zum Satanismus, egal welcher coloeur, bekennen...speziell wenn es dabei nicht die üblichen, kaum ernst zu nehmenden "schwarzen Teens" sind.
KatzenfreundWas der Referent aber geflissentlich übersieht, ist der Umstand, dass an kaum einem Ort soviel vom Teufel die Rede ist, wie in bestimmten christlichen Kreisen.
Wer mal bei Pfingstlern oder manchen Jesus-Freaks war, der kann nicht mehr so ohn Weiteres sagen, dass der Teufel in "der" Kirche an die Peripherie gerückt wird.

Für mich wäre die Trennlinie andrs zu ziehen: Zwischen denen, die die Existenz und das Eingreifen überiridischer Mächte für möglich halten (diese Menschen gibt es in- und außerhalb von "Kirchen") und denen, die dies ablehnen.

Ich lehne die Existenz überirdischer Mächte ebenso ab wie die Möglichkeit, dass diese Einfluß auf mein Leben nehmen können.

Insofern halte ich Satanismus für ein Rückschritt in eine voraufklärerische Zeit.
Dark ReligionHallo,

ich komme damit nicht so ganz hin mit dem Text. Soll es nun eine Aufforderung sein der Kirche beizutreten weil man außerhalb stark Satanismus gefährdet ist, oder beklagt er sich das Satan und Dämonen in Kirchen nicht mehr so behandelt werden wie es nötig währe ?

Oder soll das ganze heißen das man in der Kirche weniger Satanismus gefährdet ist als außerhalb ?
Mrs. Spookiness*hüst* Satanismus ist ein Witz, Punkt, Schluss.

Ein banaler Gegensatz zum Christentum, Betonung liegt auf banal; stupide und einfach, mehr ist dieses Geplänkel nicht - und außerdem ist es eine "Religion", von daher werd ich mich nicht weiter zu dem Thema äußern :p
SenecaLeider ist Satanismus dann kein Witz mehr wenn gewisse Leute anfangen daran zu glauben und danach zu handeln.
Xenomorph...ich weiss wirklich nicht, warum um Satanismus noch immer solch ein Aufstand veranstaltet wird...zum einen gibt es unter dieser Bezeichnung zig unterschiedliche Strömungen, die teilweise nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen, und die ach so gefürchteten "Friedhofsschänder und Bluttrinker" stellen unter diesen allenfalls eine extreme Minderheit dar, die man kaum ernstnehmen kann...im großen und ganzen handelt es sich bei den unter dem Begriff Satanismus zusammengefassten Ideologien um nichts gefährlicheres als alles andere auch...Ausnahmen mögen auch hier die Regel bestätigen, aber jede im Kern noch so friedfertige Ideologie birgt nun einmal das Potenzial in sich, in Fanatismus und Zerstörungswut abzugleiten...somit ist Satanismus nichts, was irgendwie besondere Beachtung verdient oder Anlass zu grösseren Befürchtungen gibt...da sind manche anderen Weltanschaungen und Religionen sogar als ungleich problematischer einzustufen, etwa der Islam oder die militanten Strömungen innerhalb des Christentums, die sich immer so betont harmlos geben...
Mrs. Spookiness[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]da sind manche anderen Weltanschaungen und Religionen sogar als ungleich problematischer einzustufen, etwa der Islam oder die militanten Strömungen innerhalb des Christentums, die sich immer so betont harmlos geben... [/B][/QUOTE]

Stimmt haargenau, aber darum ging es ja weniger; Satanismus kann ich für mich immer weniger als eine Religion, doch immer mehr als Theaterstück bezeichnen. Gibt es denn wirklich Leute die an Satan glauben? Oder dient der ganze Firlefanz nur der Provokation, dem Hang zum Verbotenen? Ich schätze eher, das wird nämlich der Grund sein, weswegen die ganzen Orden àlà Seth etc. überhaupt entstehen konnten. Allein schon die Tatsache, dass das ganze um 1800 von einem Kerl angefangen wurde, indem er ein Büchlein schrieb, in dem er seinen Hass auf die Welt zwecks seiner Untätigkeit verarbeitete, bitte :rolleyes: Das Ganze ist ja sogar NOCH unglaubwürdiger als die Sache mit Jesus, Arche und Co. - und das will was heißen ;)
SenecaDer "Satanismus" (nach LaVey & Co.) dient bei den Leuten die ich kannte als Begründung für einen Egotrip ohnegleichen und ohne Rücksicht auf Verluste bei "Schwächeren".
Leider oftmals gepaart mit genug Finaziellen Mitteln und einem guten Anwalt aus dem gleichen Verein eine verheerende Mischung.
Wer sich schon über die Seilschaften im Studentenverbindungen muckiert, der findet das ganze dort noch mal konzentriert.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Jode [/i]
[B]Des weiteren mache ich mir aber keine großen Sorgen, weil ich bezweifle, dass es in Zukunft einen Massenansturm auf den Satanismus geben wird...
[/B][/QUOTE]

Das perfide am aktuellen Massenlifestyle ist ja gerade...dass er den "modernen" satanischen Lebenstil der 70er längst eingeholt hat. Wir leben längst im Zeitalter des Understatement-Satanismus...wir haben uns alle Sein Zeichen auf die Hand oder die Stirn gemacht...

[quote][i]Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich bein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, 17und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege cdie Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.[/i][/quote]

Die Zahl der getreuen Jesu beläuft sich sicher auf gerade mal 144.000...den Rest kann man in der Offenbahrung des Johannes lesen...!

[quote][i]Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm aHundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.[/i][/quote]
HerzlosHat mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet, danke fürs Posten hier..
AUch wenn ich [b]Manche[/b] der Ansichten radikal finde, kann ich nichts deartig verwerfliches daran finden, wie es einem immer angepriesen wird..
SenecaDas liegt auch daran das der LaVeysche Satanismus der CoS kein richtiger Satanismus ist...die "Hardcorefraktion" hat keine Internetpräsenz udn ist auch nicht daran interessiert auf sich aufmerksam zu machen.
oOoAlenaoOoDa ich nicht an den christlichen Gott glaube (zumindest nicht in der Form wie er in der Bibel dargestellt wird) glaube ich auch nicht an den Satan.
Für mich ist er einfach ein Gegenteil zu Gott,
ein Geschöpf, dass sich katholische Priester ausgedacht haben um den Menschen Angst zu machen, damidt sie schön Geld in die Kirchenkasse zahlen und brav zum Beichten gehen :rolleyes:

Die Praxis, z.B. Lebewesen zu opfern finde ich auch schrecklich

Esotherik und das alles spricht mich aber sehr an, also die Verbundenheit mit der Natur etc.
Montrose[QUOTE]Für mich ist er einfach ein Gegenteil zu Gott,[/QUOTE]

Satan ist ein philosophisches Konzept, das unabhängig davon, ob es einen Gott gibt oder nicht, eine Aussage beinhaltet.

Satan einfach als Gegenteil von Gott zu sehen, dass ist etwas unpräzise. Man kann eine Sache schlecht als Gegenteil von etwas anderem beschreiben, wenn man das andere zuvor gar nicht definiert hat.

[QUOTE]Esotherik und das alles spricht mich aber sehr an, also die Verbundenheit mit der Natur etc.[/QUOTE]

Esoterik hat mit der Verbundenheit zur Natur überhaupt nichts zu tun. Sondern Esoterik ist von seinen gnostischen Wurzeln her mit dem Satanismus verwandt.

Für die Verbundenheit zur Natur würde ich eher Greenpeace oder den BUND e.v empfehlen.
lost and brokenIch muss sagen, in manchen Themen stimme ich überein. Zum Beispiel das der Mensch das böseste Tier ist. Da gebe ich ihnen Recht. Aber nicht in allem.
Mein Wahlspruch: Jedem das Seine..
Wenn die Menschen, die da mitmachen das gut finden, dann sollen sie das tun!
Okkowoher weiß man, daß der Mensch das böseste Tier ist?
Diese Behauptung müsste man erstmal so überzeugend
begründen können, daß daran kein Zweifel mehr besteht.
Er kann doch sowohl schlechtes als auch gutes vollbringen.
Je nach gemachten Erfahrungen wird man wohl der
einer Variante oder der anderen oder einer sowohl-
als-auch-Ansicht zustimmen. Und wer hat dann "recht"?

Baut der Satanismus zum größten Teil auf diese eine
Behauptung auf, daß der Mensch das böseste Tier ist?
Dann steht er aber auf wackligen Füßen, wenn man
ebenso mit guten Argumenten das Gegenteil behaupten
könnte.
Stimmt es, daß der Satanist dem Lustprinzip den Vorzug
gibt? Müßte er es dann nicht gut heißen, wenn ihn ein
anderer Satanist umbringen will, weil diesem gerade danach ist?
Was genau besagt denn, mit dem bzw. gegen den Strom
schwimmen? Betrifft das nur gewisse Meinungen, Geschmäcker?
Oder auch das Verhalten? Mußte sich nicht auch ein Satanist
im gemeinschaftlichen Miteinander oft genug anpassen (z. B. im beruflichen Umfeld), um sich dann erst eine unabhängige Stellung leisten zu können?
In bezug auf was ist man dumm? Vielleicht ist es Dummheit, auf den Satanismus zu hören. Vielleicht ist es manchmal Dummheit, sich nicht anpassen zu wollen.
warum soll es so erstrebenswert sein, nur ein Sklave seiner
Lüste und Schwächen zu sein? Verdient das Respekt, wenn
dabei viele andere geistig/emotionale Potentiale bewußt
vernachläßigt werden, welche einen über das Tier erheben,
wodurch der Tier-Vergleich nur z. T. wahr bleibt?
engelstraeneIch denke mal, dass die meisten Religionen von Grund auf recht erstrebenswert aufgebaut sind. Viel wichtiger find eich, wie sie von der von den Glaeubigen ausgefuert werden.[URL=http://www.schwarze-seele.com/Opfer%20christlichen%20Glaubens.html]http://www.schwarze-seele.com/Opfer%20christlichen%20Glaubens.html[/URL]
So sagt auch das Christentum aus:
"Du sollst nicht toeten." (wie das dann aussah seht ihr im obigen link)
So ist es warscheinlich auch mit dem Satanismus. Der Grundsatz ist eigentlich nicht wirklich schlecht. Nur, dass hier sogar schon die Grundsaetze Gewalt beinhalten:
[QUOTE]11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.[/QUOTE]

Wenn dann noch irgendwelche, nach Aufmerksamkeit strebenden, Jugendlichen versuchen den "boesen Satanisten" raushaengen zu lassen, entstehen dann diese gewissen Vorurteile (Satansmorde, Rituale...).

Hier ist noch mal nen recht interresanter Link zu dem Thema.
[URL=http://www.schwarze-seele.com/]http://www.schwarze-seele.com/[/URL]

Gruss
GothicHallo,
ich habe durch Zufall ein PDF-Exemplar der Satischen Bibel von einem Freund bekommen, also vorweg werde ich sagen, dass ich kein Satanist werde, aber für mich erscheint diese Religion vernünftiger als das Christentum, hier einige Zitate:

Aus "DIE NEUN SATANISCHEN GRUNDSÄTZE"
1. Satan bedeutet Sinnesfreude anstatt Abstinenz!
2. Satan bedeutet Lebenskraft anstatt Hirngespinste!
3. Satan bedeutet unverfälschte Weisheit anstatt
heuchlerischen Selbstbetrug!
4. Satan bedeutet Güte gegenüber denjenigen, die sie
verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an
Undankbare!
5. Satan bedeutet Rache anstatt hinhalten der anderen
Wange!
6. Satan bedeutet Verantwortung für die
Verantwortungsbedürftigen anstatt Fürsorge für
psychische Vampire!
7. Satan bedeutet,dass der Mensch lediglich ein Tier
unter anderen Tieren ist ,manchmal besser, häufig jedoch
schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner
„göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung“
zum bösartigsten aller Tiere geworden ist!
8. Satan bedeutet alle sogenannten Sünden, denn sie alle
führen zu physischer, geistiger oder emotionaler
Erfüllung!
9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals
gehabt hat,denn er hat sie all die ganzen Jahre über am
Leben erhalten!

Aus dem Buch Luzifer:
Der Mensch hat sich immer seine Götter geschaffen und nicht
seine Götter ihn.

Ausserdem (zur Erinnerung die 7 Todsünden: Gier, Eitelkeit, Neid, Zorn, Gefräßigkeit, Wollust und Faulheit):
Eis Satanist weiß, dass nichts verkehrt daran ist, gierig zu
sein, da es nur bedeutet, dass er mehr besitzen will, als er
schon hat. Neid bedeutet, mit wohlwollen auf den Besitz
anderer zu blicken und den Wunsch zu haben, ähnliche
Dinge auch zu bekommen. Neid und Gier stacheln den
Ehrgeiz an - und ohne Ehrgeiz kann kaum etwas erreicht
werden.
Gefräßigkeit bedeutet einfach, mehr zu essen als man
zum Leben braucht. Wenn du dich bis zur Fettleibigkeit
überfressen hast, wird eine andere Sünde - die Eitelkeit -
dich motivieren, wieder ein solches Aussehen
anzustreben, dass deine Selbstachtung wiederhergestellt
wird.
Jeder, der sich ein Kleidungsstück in anderer Absicht
kauft, als seinen Körper damit zu bedecken und ihn vor
den Naturgewalten zu schützen, macht sich der Eitelkeit
schuldig. Satanisten treffen häufig auf Spötter, die
behaupten, dass es nicht nötig sei sich zu schmücken.
...
Um den Fortbestand der Menschheit zu
sichern, machte die Natur die Lust zum wichtigsten
Instinkt nach der Selbsterhaltung. Als die christliche
Kirche dies bemerkte, erklärte sie die Unzucht zur
„Erbsünde“ und stellte somit sicher, dass niemand dieser
Sünde entgehen kann. Dass du am Leben bist, ist also das
Ergebnis einer Sünde - der erbsünde! (zur Wollust)

Ist es nicht unser
Selbsterhaltungstrieb, der geweckt wird, wenn uns
jemand ein Leid zufügt und wir so zornig werden, dass
wir uns vor einem weiteren Angriff schützen? (zum Zorn)

Dies waren nur einige Beispiele, die gesamte "BIbel" hat 214 Seiten! Was sagt ihr dazu?
Tapio BearkingGrautliere.
Nutz bitte die Suchfunktion. Das Thema Satanismus wurde schon sehr oft hier besprochen, wie auch die anderen von dir hier eröffneten Themen.
GothicOk, ich denke nie dran danach zu suchen, ich versuche in Zukunft daran zu denken!
athara[QUOTE]Zum Beispiel das der Mensch das böseste Tier ist.[/QUOTE]
Diese Feststellung führt sich selbst ad absurdum, da kein Tier existiert, welchem man ÜBERHAUPT so etwas wie Boshaftgkeit zuschreiben kann. Insofern kann es da auch keinen Superlativ geben.
Und dass der Mensch im eigentlichen Sinne kein Tier ist, lässt sich alleine an dem Reflexionsvermögen zu Gut und Böse ausmachen. Kein Tier der Welt bewegt sich zwischen solch irrationalen Kategorien. Das tut nur der Mensch.
GothicAber wenn man dass im Zusammenhang sieht, dann zeigt es, dass im Satanismus Tiere dem Menschen gleich gestellt werden, was ich persöhnlich sehr befürworte!
atharaPrinzipiell gebe ich Dir recht, wenn Du sagst, man müsste Tiere dem Menschen gleichstellen, zumindest insoweit, dass man sich Tieren als Mitlebewesen gegenüber respektvoll verhalten sollte.
Zwei Dinge haken:
1. Der Satanismus spricht dem Leben insgesamt keine besondere Bedeutung zu. Dies würde bedeuten, dass der Wert von Tieren sowie Menschen schlichweg abgetan wird. Und wie sich das dann im Verhalten untereinander darstellte, brauche ich wohl nicht erläutern. Und
2. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier in gewisser Hinsicht durch seine Vernunftbegabung, was ihn in Konsequenz zu einem verantwortungsvollen Handeln anzutreiben vermag. Wenn ich mich meiner Verantwortung entziehe, entziehe ich mich automatisch einer Rechtfertig meines Handelns. Und dann wäre auch quasi egal, ob ich mich nun moralisch oder unmoralisch dem Mitlebewesen "Tier" gegenüberstelle.
Montrose[QUOTE]dass im Satanismus Tiere dem Menschen gleich gestellt werden,[/QUOTE]Was genau ist für Dich "Tier"?

Es gibt sehr viele verschiedene Tiere. Löwen, Antilopen, Spinnen, Kellerasseln, Wanzen, Blutegel, einzellige Tiere.

Meinst Du wirklich alle diese Tiere? Würdest Du einen Menschen mit einer Kellerassel gleichsetzen?

[QUOTE]was ich persöhnlich sehr befürworte![/QUOTE]
Kannst Du dafür einen Grund angeben?

[QUOTE]Neid bedeutet, mit wohlwollen auf den Besitz
anderer zu blicken und den Wunsch zu haben, ähnliche
Dinge auch zu bekommen. Neid und Gier stacheln den
Ehrgeiz an - und ohne Ehrgeiz kann kaum etwas erreicht
werden.[/QUOTE]Was macht aber der, der aus welchen Gründen auch immer nicht soviel besitzen kann als andere. Der wird doch von seinem Neid, seiner Gier und seinem Ehrgeiz zerfressen.

Es gibt immer einen, der erfolgreicher ist als Du. Macht es da nicht glücklicher, sich über das zu freuen, was man hat, anstatt sich übermäßig mit dem zu beschäftigen, was andere haben aber man selbst nicht?

[QUOTE]Um den Fortbestand der Menschheit zu
sichern, machte die Natur die Lust zum wichtigsten
Instinkt nach der Selbsterhaltung. Als die christliche
Kirche dies bemerkte, erklärte sie die Unzucht zur
„Erbsünde“ und stellte somit sicher, dass niemand dieser
Sünde entgehen kann. Dass du am Leben bist, ist also das
Ergebnis einer Sünde - der erbsünde! (zur Wollust)[/QUOTE]
Das ist sachlich falsch. Wollust ist nicht die Erbsünde, wie Du leicht in der Bibel nachlesen kannst.

Zu behaupten, Wollust gehöre zum Fortbestand der Menschheit, also eine Instrumentalisierung von Sexualität, ist gutes katholisches Denken. Mich wundert etwas, dass die Ansichten der katholischen Kirche neuerdings unter "satanisch" laufen.

Das Problem ist folgendes: zum Fortbestand der Menschheit gehört nicht nur, Kinder in die Welt zu setzen. Sondern man muss sie auch aufziehen, ihnen Geborgenheit geben usw. Seit der Pille braucht man sich da weniger Gedanken zu machen, weil trotz "Wollust" keine Kinder entstehen.

Früher war das aber etwas anders. Die Kirche machte sich einfach Gedanken drüber, was denn aus den Produkten der Wollust werden soll. Kinder einfach umbringen? Damit tun sich ja anscheinend selbst Satanisten schwer (im Gegensatz zur SPD und CDU mit ihrer Abtreibungspolitik; auch die Vernunft, wie sie uns aus der griechischen Antike überliefert ist, war voll drauf versessen, Kinder umzubringen. Also wenn Du Dir einen Platon reinziehst bist Du tausendmal pöhser als wenn Du einen auf Satanismus machst).

[QUOTE]Ist es nicht unser
Selbsterhaltungstrieb, der geweckt wird, wenn uns
jemand ein Leid zufügt und wir so zornig werden, dass
wir uns vor einem weiteren Angriff schützen?[/QUOTE]
Was machst Du, wenn der andere, der Dich angegriffen hat, zornig wird und dann seinen Selbsterhaltungstrieb gegen Dich einsetzt?

Zorn dient ja nur dann dem Selbsterhaltungstrieb, wenn man gegen den anderen was tun kann. Wenn der andere aber stärker ist als man selbst und man wird zornig, dann bringt man sich damit selbst in Gefahr. Deshalb würde ich ein gutes Gerichtswesen dem Zorn eindeutig vorziehen. ;)

Man kann das gut bei Wölfen sehen, dass zum "Selbsterhaltungstrieb" auch Unterwerfung unter den Stärkeren gehört. Wer verloren hat, muss dem anderen in den Arsch kriechen. Komisch, dass Ihr Euch einbildet, Ihr würdet immer nur siegen .... und Euch nie drüber Gedanken macht, wie das dann eigentlich ist, wenn Ihr den Kampf verliert.

[QUOTE]1. Satan bedeutet Sinnesfreude anstatt Abstinenz!
2. Satan bedeutet Lebenskraft anstatt Hirngespinste![/QUOTE]

Das ist schön. Aber woher kommt das Geld für Deine Miete?
schwarze_kunst[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Meinst Du wirklich alle diese Tiere? Würdest Du einen Menschen mit einer Kellerassel gleichsetzen?[/B][/QUOTE]

Nein, natürlich meint er nur alle Tiere mit schön knuddeligkuscheligem Fell. Und vielleicht noch Delphine.
GothicQuäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
In dem Sinne: Ja, auch Kelleraseln (auch wenn ich sie nicht besonders mag)

@ Montrose: Auch wenn man es widerlegen kann, ist es sinvoller als die christliche Bibel/der christliche Glaube!

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