| Duvessa | Seid einiger Zeit beschäftige ich mich mit diesem Thema und ich denke es geht vielen jungen oder auch älteren Menschen so wie mir. Kein Beruf will so richig erfüllend erscheinen, das Leben das die Gesellschaft vorlebt, will einem nicht so recht gefallen. Hin und wieder frage ich mich ob ich nicht einfach einen ganz anderen Weg gehen könnte ?! Schule, Ausbildund, Stufium, alles vielversprechend und dennoch fragt man sich: werde ich damit das Leben finden das mich glücklich macht ? Klar ist: ohne Geld ist ein ansprechendes leben fast unmöglich !Das bedeutet wir müssen irgendwie für unser Überleben sorgen und natürlich auch diversen Luxus bezahlen den wir nicht missen möchten ! Doch was ist wenn man sich sicher ist den "üblichen" Weg nicht gehen zu wollen ? Hat man heutzutage noch eine Alternative ? Ich denke dabei an etwas wie einen kleinen Bauernhof, sich also selbst zu versorgen ?Oder sein hobby zum beruf machen und beispielsweise eigene Produkte zu vermarkten ? Und nun die Frage an euch persönlich: Habt ihr einmal daran gedacht etwas "ganz anderes" zu machen ?Euren Job aufzugeben um das zu tun was euch glücklich(er) machen kann (könnte) ? Ich glaube es ist sehr schwer solch ein "alternatives" Leben zu führen, dabei auch einen gewissen Lebenstandart zu wahren !? Wie würde denn euer "Traumleben" aussehen ?Oder fühlt ihr euch in dem System das existiert ganz wohl ? Ich persönlich fühle mich noch zu jung um diese ganzen Fragen entgültig zu beantworten oder gar einen anderen Weg einzuschlagen. Ich habe geplant zu studieren und zu sehen was die Zeit und Erfahrung bringt. Dennoch bin ich mir relativ sicher in einem "normalen" Job in einer herrkömmlichen Firma recht schwer zufrieden zu werden. Und auch eine "normales" Leben im privaten scheint mir nicht das richtige... Jetzt bin ich gespannt auf eure Antworten ! D. |
| LaChatte | Ich bin zwar schon etwas älter, und habe auch schon diverse Erfahrungen als Angestellte hinter mir... und bin im Moment in einer Situation, wo sich genau diese Frage stellt: was mach ich mit meinem Leben? Und das Angestelltendasein ist nichts mehr für mich... Allerdings bezahlt das Arbeitsamt so schlecht, dass ich eine sehr gute Motivation habe, irgend etwas zu tun, um mir etwas mehr Geld zu beschaffen. Denn du hast recht, Geld muss sein - nicht viel, ich bin bescheiden und Geld ist mir nicht besonders wichtig, aber dennoch mehr, als jetzt mein monatliches Einkommen ist, muss schon reinkommen. Wie ich das anstelle... *ähem* - reden wir vielleicht in zwei Monaten wieder darüber, dann weiss ich sicher mehr. Das Einzige, was ich im Moment in Aussicht habe, sind Nachhilfestunden, aber das fängt wohl erst Mitte August nach den Schulferien so richtig an. Und dann brauch ich Geld, um die therapeutische Ausbildung zu bezahlen, und Geld, um den Chinesischkurs zu bezahlen, und ab und zu ein paar Bücher kaufen muss sein, hin und wieder auswärts essen... ich lass mich überraschen. :) |
| Xenomorph | Diese Fragen hab ich mir auch schon oft gestellt, weil ich mir ein "normales" Leben ebenfalls noch nie so recht hab vorstellen können, außerdem gehöre ich als "notorischer Versager" ohnehin zu denen, die bei der Vergabe von "angesehenen"- und entsprechend gut bezahlten - Arbeitsplätzen stets außenvor bleiben werden... So wie ich die Sache jetzt sehe, hast du wohl nur die Wahl zwischen zwei nicht sehr vielversprechenden Alternativen: 1. Wenn dir ausreichend Geld und ein entsprechender Lebensstandart etwas bedeuten, bleibt dir nichts anderes übrig, als "mit den Wölfen zu heulen", d.h. den von der Gesellschaft vorgezeichneten, "normalen" Weg zu gehen, mit allen negativen Begleiterscheinungen, die das mit sich bringt, was bedeutet, dass du auf ein eigenes Leben weitestgehend verzichten, und dir einen möglichst "angesehenen" und gutbezahlten Beruf aussuchen musst, der dir ein Leben im Luxus ermöglicht... 2. Der Verzicht... Du musst allem abschwören, was sich mit Geld erreichen lässt, und dich für ein Leben ohne Bedürfnisse, in völliger Armut und damit verbunden auch in weitestgehender sozialer Isolation entscheiden... Dieser Weg ist der weitaus schwerere von beiden, denn er bedeutet, sein Leben als ein von der Gesellschaft Geächteter, als Paria, zu fristen... Und falls du auf dem ersten Weg versagst, weil du z.B. durch das Sieb der gesellschaftlichen Selektionsmechanismen (Schule, Studium, usw.) gefallen bist, oder anschließend bei der Jobsuche scheiterst - bleibt ohnehin nur noch die zweite Möglichkeit übrig - ob es dir gefällt oder nicht... So oder so - wenn es überhaupt jemals im Leben eine Wahlmöglichkeit gibt, dann stets nur die zwischen Pest und Cholera... |
| LaChatte | So dramatisch ist es nun auch wieder nicht. Es gibt nicht nur schwarz und weiss, sondern viele bunte Farben. ;) Ich habe kein Auto, und ich habe auch nicht vor, eine Arbeit anzunehmen, damit ich mir eines leisten kann. Ich habs lieber etwas gemütlicher ohne Auto. Deswegen werde ich noch nicht zum Paria... und auf gewisse Standards wie fliessendes Wasser, Internetanschluss und ähnliches bin ich auch nicht bereit zu verzichten und tue, was ich tun muss, damit ich das bezahlen kann. |
| Schwarze Traene | Ich bin zwar noch nicht in der Situation, dass ich einen Job brauche, Schüler halt... aber ich würde meinen Traumberuf ausüben, irgendwas mit Kriminologie. so weit ich weiß bekommt man da nicht viel geld, aber es wird schon reichen und wenn nicht brauch ich halt einen nebenjob, aber zumindest bin ich dann glücklicher als viel geld zu bekommen, dann aber in einer großen firma zu arbeiten und einen bürojob zu haben, denn das wär gar nichts für mich! |
| fragment | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B] So oder so - wenn es überhaupt jemals im Leben eine Wahlmöglichkeit gibt, dann stets nur die zwischen Pest und Cholera... [/B][/QUOTE] Du scheinst einen beschissenen Tag gehabt zu haben. Du solltest vielleicht mal darüber nachdenken, ob es nötig ist deine Verbitterung (welchen Tatsachen sie auch immer entspringt) auf andere zu projezieren. Hier möchte ein offensichtlich noch junger Mensch ein paar Anregungen, wie er seine Zukunft selbstbestimmt gestalten kann und bekommt sowas zu lesen. Ich verstehe nicht, was du duvessa sagen möchtest?! Soll sie -deinen Worten folgend- alle Ziele über Board werfen und das Leben über sich ergehen lassen? Ist das deine Sicht der Dinge? Ist es das was du deinen Kindern mit auf den Weg geben würdest? @Duvessa Wichtig ist meines Erachtens, dass du ungefähr weißt wohin die Reise gehen soll. Zwischen den beiden Extremen - entweder mit oder gegen die gesellschaftlichen Vorgaben zu leben- gibt es so viele Möglichkeiten. Eine manchmal recht unangenehme Wahrheit ist aber, dass am Anfang die Arbeit steht. Es ist darum wichtig, dass du nicht zum Selbstzweck arbeitest. Wenn du ein Ziel hast dass dir Freude macht, dann geh ihm nach. Erfolgreiche und Glückliche Menschen haben eine Sache gemeinsam: Sie sind ihren Weg gegangen...und zwar konsequent. Halt die Augen offen und behalte vor allem den großen Zusammenhang im Kopf...den Punkt den du erreichen willst. Wenn du das tust wird dein Leben immer einen Sinn haben, weil du die Fäden in der Hand behälst. Überlasse dein Leben nicht den Umständen, die sich gerade ergeben. Zuviele Leute springen auf die Züge, die gerade vorbeifahren...ohne zu wissen wo diese enden sollen. Irgendwann sitzen sie auf einem kleinen Bahnsteig im Nirgendwo und fragen sich wie sie dahin gekommen sind. [i]Ach hätte ich damals nur...[/i]Ein Satz den ich so selten wie möglich sagen will. Ich selbst habe mir fest vorgenommen nach meinem Studium nicht den Weg eines Angestellten zu gehen. Ungefähre Vorstellungen wie das Alles anfangen soll habe ich...der Rest wird sich ergeben. Wenn ich mit meinen 23 Jahren irgendwas gelernt habe, dann dass der Weg das Ziel ist. Gute Nacht |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Duvessa [/i] Klar ist: ohne Geld ist ein ansprechendes leben fast unmöglich !Das bedeutet wir müssen irgendwie für unser Überleben sorgen und natürlich auch diversen Luxus bezahlen den wir nicht missen möchten ! Doch was ist wenn man sich sicher ist den "üblichen" Weg nicht gehen zu wollen ? Hat man heutzutage noch eine Alternative ? [/QUOTE]Hier in Deutschland sind die Alternativen, ohne oder mit wenig Geld zu leben m.E. spärlich gesät. Aber um ins Ausland zu gehen, muss man mit der dortigen Sprache und den dortigen Lebensgewohnheiten zurechtkommen. In Deutschland sehe ich noch einige Chancen in strukturschwachen Gebieten, z.B. Mecklenburg/Vorpommern, Brandenburg oder der Lausitz, oder in den bayrischen Bergen (frag mal Odessa). [QUOTE]Ich glaube es ist sehr schwer solch ein "alternatives" Leben zu führen, dabei auch einen gewissen Lebenstandart zu wahren !? [/QUOTE]Da muss man mit sich selbst einig werden, welchen Luxus man zum Leben unbedingt braucht. Für mich ist zum Beispiel eine Verbindung zur Außenwelt, im besten Fall Internet, sehr wichtig. [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] außerdem gehöre ich als "notorischer Versager" ohnehin zu denen, die bei der Vergabe von "angesehenen"- und entsprechend gut bezahlten - Arbeitsplätzen stets außenvor bleiben werden... [/QUOTE]Wie Duvessa schon angedeutet hat, ist ein Weg abseits der ausgetretenen Pfade nicht einfacher als innerhalb dieser. Da ist es gut, wenigstens seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu kennen und zu schätzen, statt sich durch die Abwertungen und Vorurteile Außenstehender herunterziehen zu lassen. [QUOTE]So wie ich die Sache jetzt sehe, hast du wohl nur die Wahl zwischen zwei nicht sehr vielversprechenden Alternativen:[/QUOTE]LaChatte hat vollkommen Recht: Zwischen Schwarz und Weiß gibt es eine Vielzahl anderer Möglichkeiten. Ich habe sowohl in 1 als auch in 2 reingeschnuppert. Bei 1 ist irgendwann der Punkt erreicht, wo die Lebensqualität nicht mehr steigt, sondern wieder absinkt. Bei 2 ist, wenn man seine Prioritäten setzt, mehr erträglich als man vorher für möglich hält. Dazwischen ist einiger Spielraum. Aus heutiger Sicht liegt das Optimum für mich darin, im Beruf so viel zu verdienen, dass es für die grundlegenden Dinge reicht, und ansonsten mich so wenig wie möglich zu verbiegen und so viel Zeit und Raum wie möglich für meine eigenen Wünsche und Ideen übrig zu haben. Ein Wermutstropfen ist, dass der Spaß am Beruf erheblich nachgelassen hat, vor allem in den letzten Jahren. Das liegt aber weniger an der falschen Berufswahl, sondern vielmehr daran, dass durch Monopolismus und Lobbyismus die kreativen Möglichkeiten dermaßen beschnitten wurden, dass sich die Arbeit vollkommen darin erschöpft, nach den wenigen (nichtkreativen) Möglichkeiten zu suchen, die noch nicht weggeschnitten wurden. Kurz gesagt: vom stolzen Adler zum Huhn in der Legebatterie ... :( |
| archon | also es ist selbst als selbständiger so, dass man einfach in einem gewissen trott drinnen ist und da auch nicht unbedingt rauskommt. man hat zwar gewisse freiheiten, aber die werden andersrum auch wieder zunichte gemacht, weil man einfach auch sehr dahinter sein muss nicht den fehler des lebens zu machen und voll auf die schnautze zu fallen. ich hab so das gefühl, dass sich so mancher angestellte oft wünscht mal selbständig zu sein, ich kenn aber mittlerweile auch leute, die jahrelang ein geschäft hatten und sagen dass sie sich dass nie und nimmer mehr antun würden, weils einfach zu stressig ist. die sagen dann halt, dass wenn sie in die arbeit gehen sie ihre stunden machen und dann nachher "freizeit" haben. das ist bei selbständigen in der regel nicht unbedingt so. ich hab auch oft so phasen wo ich alles ins eck schmeissen könnte, wo man davon träumt ....was weiss ich.... Bill Gates zu sein.... :D das ist einfach nur den wenigsten vergönnt. man muss sich im leben ja auch ned zum "affen machen lassen" - im prinzip ist auch jeder seines glückes schmied! man kann vieles ändern... aber meist will man das ja garnicht, oder man traut sich nicht. dann ist es ja so, dass viele nicht ihr ganzes leben auf das angewiesen sind, was sie in den jahren vor zwanzig begonnen haben. so manche angelt sich einen millionär und von heut auf morgen ist alles ganz anders... ;) ...solls auch geben. oft ergibt sich auch irgendwas.... etwas wovon man geträumt hat.... hab ich selbst schon erlebt.... leider hab ich dann aber auch festgestellt, dass man, wenn man es dann hat, teils doch wieder ganz anders denkt... :D ...alles ist dem lauf der dinge unterworfen. manche steigen auch aus.... setzen sich auf ne einsame insel... ob das der weisheit letzter schluss ist? ich glaub für mich wärs das auch ned unbedingt... das würd mir nach 1 jahr sicher auch zu blöd werden... auf die jagd zu gehen oder beeren zu sammeln... :D da gibt es in der technik welt viel zu viele dinge, die mich interessieren... und wovon ich dann garnix mitkriegen würde... man ist eben ein zukunftsorientierter, technisch orientierter mensch... manche träumen von der einsamen insel.... andere vom forschungsgeist, von neuigkeiten, vom leben auf dem mars... und das mit all seinen vor und nachteilen... ich bin auch der meinung, dass jeder mensch eine begabung oder talent für irgendwas hat... manche entdecken sie, andere wissen garnicht, dass sie sowas haben usw. :D und es gibt neben arbeiten ja auch noch hobby... das ist auch wichtig, als ausgleich... ich glaub totarbeiten tut sich heutzutage eh keiner mehr! ;) wenn man mal sieht, dass heute viele normale arbeiter so zweimal im jahr in urlaub fahren... sowas gabs früher garnicht... da konnte sich das garnkeiner leisten... dafür war vielleicht das ganze leben und die ganze arbeit ein bissl "gemächlicher" ...nicht so viel hetze... aber das ist halt der wandel der zeit.... man muss sich eben bissl die rosinen rauspicken... es muss sich ja niemand was antun, was er partut nicht kann, ihn absolut stresst, nervt usw. ... man lernt ja nie aus! und die welt liegt ja auch in den händen der jungen leute... denn irgendwann sind sie es die da mittendrin sind und sie mitbestimmen! wie gesagt, jeder ist auch bissl seines eigenen glückes schmied ! |
| Achaiah | Es geht auch vollkommen anders. *gg* Das ewige "etwas erreichen", arbeiten, gegen vieles ankämpfen usw... warum muss das etwas schlechtes sein? [quote]"Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen" - Albert Camus[/quote] In diesem Satz versteckt sich ein großes Stück Wahrheit. Man muss die Regeln des Spiels nicht kennen, um es zu spielen. Man muss sie nichtmal verstehen geschweige denn anerkennen. Man kann auch der Narr sein, der aus trotz mitspielt und bei Zeiten über seine Mitspieler lacht. Komplettausstieg ist auch nur eine Flucht. Verdrängen. Aufgeben, in Gewisser weise. Das wäre zumindest für mich nichts *gg* Grüße, Achaiah, Absurder Narr |
| TheCrow_81 | Danke für diesen Thread ! Das ist ein Thema, was mich auch schon lange beschäftigt...klar, ich bin im Laufe der Zeit älter geworden, jetzt arbeite ich jeden Tag, habe gut Geld, aber dafür keine Zeit mehr. Wenn man abends mal in den Biergarten will, muss man Angst haben, dass man am nächsten Morgen zur Arbeit nicht rauskommt. Und am Wochenende ? Man versucht sich so gut wie es geht auszuleben, Zeit für die Beziehung auzubringen und doch ist man am Ene nur ennttäuscht, dass die hohen Erwartungen mal wieder nicht erfüllt wurden. Ich werde bald hoffentlich in meinen Wunschberuf wechseln ( Lehrer ), da ich Kindern und Jugendlichen noch vermitteln kann, dass sie im Leben etwas erreichen können. Das man Träume noch verwirklichen kann. Die Leute, die ich jetzt unterrichte, sind mit 30 schon völlig desillusioniert. Das färbt ab... mein Traum ? Tja...irgendwo in Irland nen Haus auf einer Klippe, direkt an der See...nicht arbeiten müssen, sondern die Lebenszeit geniessen, ohne diesen Druck. Aber ich kennne mich...habe nicht die Kraft, alles hier hinter mir zu lassen. Aber ich versuche, mit dem System so gut wie möglich klarzukommen. Ein Beruf, der einen erfüllt bringt schon einiges. Dazu noch ein humanes MAß an Freizeit und ich bin recht zufrieden. Gruss, TheCrow |
| Achaiah | @TheCrow_81: hehe, wenn der narr in mir grad mal schläft, hab ich exakt den gleichen Traum :D verdammt geile signatur btw. |
| Kinwin | Also ich hab mir auch schon mal gedacht was anderes zumachen aber irgendwie fällt mir nichts ein.:rolleyes: Eigentlich will ich nicht den "üblichen" Weg gehen, also: Schule und dann eine Ausbildunge in einem Betrieb (das versteh ich jedenfalls darunter). Aber ich hab ja noch 2 Jahre Zeit mir was auszudenken. Mach jetzt erst mal FOS(Sozialwesen) und freu mich schon drauf. __________________ Bei den Tränen der Isis: Nichts ist so schmerzlich wie die Liebe, die im Herzen aller Geschöpfe wohnt. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von fragment [/i] [B]Du scheinst einen beschissenen Tag gehabt zu haben. Du solltest vielleicht mal darüber nachdenken, ob es nötig ist deine Verbitterung (welchen Tatsachen sie auch immer entspringt) auf andere zu projezieren.[/quote] Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo die guten Tage vorüber sind, und wenn es soweit ist und man auf seine vergangenen guten Tage zurückblickt - wird man feststellen, dass auch diese nicht wirklich gut gewesen sind... [quote]Hier möchte ein offensichtlich noch junger Mensch ein paar Anregungen, wie er seine Zukunft selbstbestimmt gestalten kann und bekommt sowas zu lesen. Ich verstehe nicht, was du duvessa sagen möchtest?! Soll sie -deinen Worten folgend- alle Ziele über Board werfen und das Leben über sich ergehen lassen? Ist das deine Sicht der Dinge?[/quote] Nein. Sie muss ihre eigenen Erfahrungen sammeln und demgemäss handeln, das kann ihr niemand auf der Welt abnehmen oder ersparen...was ich sagte, sind meine ganz persönlichen Erkenntnisse, und als solche nicht verallgemeinerbar, ich habe nur versucht, so ehrlich wie möglich zu sein... [quote]Ist es das was du deinen Kindern mit auf den Weg geben würdest? [/QUOTE] Ich habe keine Kinder und werde niemals welche haben - aus den von mir oben genannten Gründen. |
| Robina | Ich kann mir einen Beruf vorstellen, der mich voll und ganz ausfüllen würde, gesetzt in Fall, ich könnte ihn regelmäßig ausführen- und genau da fangen schon die Probleme an. Ich meine Schauspielerin, ob jetzt am Theater oder bei Film und Fernsehen, ich weiß, dass er nicht einfach ist, aber ich würde ihn lieben. Nur die Zukunftsaussichten mit diesem Job sind derart arm, dass ich mich doch dazu entschieden habe, mein Abitur zu machen und studieren zu gehen. |
| Duvessa | [QUOTE]ich glaub totarbeiten tut sich heutzutage eh keiner mehr[/QUOTE] Nein gewiss nicht hierzulande...Und dennoch halte ich unser System was Arbeit angeht für recht unvorteilhaft !Man nehme nur mal Arbeitszeiten und Vergütungen...Mir ist das ganze viel zu "allgemein", zu wenig individuell. Ich habe das Gefühl die eigentliche Arbeit geht unter und es zählen nur noch die Stunden, die Schnelligkeit und natürlich das Geld am Ende... Das ist jetzt natürlich sehr einfach ausgedrückt, ich will aber auch nicht zu weit ausschweifen ! Ich bin einfach überzeugt davon dass selbsständigeres, ergebnisorientieres, und eigenverantwortlichereis arbeiten einiges effektiver wäre in vielen Fällen ! Ich will einfach nicht weiter meine Kraft und Zeit irgendwo investieren wenn ich noch daran glaube dass es "sinnvollere" Möglichkeiten gibt ! [QUOTE] die sagen dann halt, dass wenn sie in die arbeit gehen sie ihre stunden machen und dann nachher "freizeit" haben.[/QUOTE] Und ich finde es immer wieder erschreckend, die allgemeine, "endlich frei" oder "oh nein schon wieder dieses arbeiten gehen" oder "mist heute muss ich arbeiten"- Stimmung !Ich träume von einer Arbeitswelt in der wenigstens 50% der Arbeitnehmer zufrieden sind mit ihrem Job !Und ich glaube nicht dass alles nur an der Faulheit liegt !Nein es liegt am System dass viele gar keien lust haben zu arbeiten ! Mir persönlich macht arbeiten immernoch Spaß !Und ich werde den teufel tun mir das vermiesen zu lassen !Wir verbringen unser halbes Leben mit arbeit - es wäre der alptraum für mich, mich damit abzufinden dass arbeit blöd ist und jeden tag nur auf meinen Feierabend hinzufiebern ! Und nein, ich hab bisher nicht nur als hundi-gassiführerin im Tierheim gearbeitet ;) D. |
| Aza | Naja ich denke die meisten Menschen hätten gerne Spaß an ihrer Arbeit, aber wenn man jeden Tag Kartons von einer Palette auf die Andere packt, oder 8 Stunden täglich am Fliessband steht, dann kann das keinen Spaß machen.... Und solchen Menschen kann man kaum einen Vorwurf machen, dass sie nicht gerne zur Arbeit gehen... |
| Duvessa | Spaß ist acuh definitionssache...Aber auch Arbeit am Fließband kann zumindest "angenehm" sien und nicht einfach nur nervig !Das liegt sicher einerseits an der Einstellung de Arbeitnehmer, aber sicher auch häufig am System !Ungerechtigkeiten usw. Es fängt ja schon an wenn man irgendwo eine neue Stelle antritt, in sehr vielen Bertieben ist man erstmal der "Idiot" der sich hocharbeiten muss !Ist ja klar dass viele da gar keine Lust zum arbeiten mehr haben... Und ich meine eben es ginge eben auch anders...aber es fängt ja bekanntlich immer von oben an^^ Deshalb suche ich eine Möglichkeit dieses "Idiot sein" und all die unmöglichen Umwege zu umgehen *gg* [QUOTE]und man auf seine vergangenen guten Tage zurückblickt - wird man feststellen, dass auch diese nicht wirklich gut gewesen sind...[/QUOTE] In gewisser Weise hast du Recht. Leichter wird es wohl nie !Und optimal wird es auch nie laufen... Aber genau deshalb frage ich ja hier nach... Es muss doch eine Möglichkeit geben als intelligenter, fleißiger Mensch eine Arbeit und ein Leben zu bekommen mit dem man glücklich oder zumindest zufrieden ist !!? Mich wundert allerdings dass sich hier noch nicht mehr Leute gemeldet haben ? Keiner da der Zeugs am flohmarkt sammelt und auf ebaye verkauft ?Kein freischaffender Künstler ?Kein Hundesitter-Dienst ? D. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Duvessa [/i] [B]Doch was ist wenn man sich sicher ist den "üblichen" Weg nicht gehen zu wollen ? Hat man heutzutage noch eine Alternative ? Ich denke dabei an etwas wie einen kleinen Bauernhof, sich also selbst zu versorgen ?Oder sein hobby zum beruf machen und beispielsweise eigene Produkte zu vermarkten ?[/B][/QUOTE] Das habe ich Durch...davon kann man kaum leben...Ich meine beide Konzepte...wenn man davon Leben will muss man größer einsteigen....Eine ordentlichen Kredit aufnehmen, sich ein paar Leute anstellen...und ehe man sich versieht steckt man wieder drin im Hamsterrad, und wünscht sich wieder ein einfacher Arbeitnehmer zu sein, mit Anspruch auf Urlaub, ALG und einer gesetzlichen KV. |
| LaChatte | [QUOTE]Spaß ist acuh definitionssache...Aber auch Arbeit am Fließband kann zumindest "angenehm" sien und nicht einfach nur nervig ![/QUOTE] Angenehm und lustig kanns sein - das habe ich zumindest in jenen zwei Monaten so empfunden, wo ich als Temporäre in diversen Fabriken und Lagern arbeitete. Aber auf Dauer wirds monoton und langweilig... es ist nichts, was ich mehr als ein Jahr lang machen wollte, vermutlich wäre mir heute schon ein Monat sehr lang. [QUOTE]Es muss doch eine Möglichkeit geben als intelligenter, fleißiger Mensch eine Arbeit und ein Leben zu bekommen mit dem man glücklich oder zumindest zufrieden ist !!?[/QUOTE] Man muss zuerst herausfinden, was man gerne will, wo die eigene Sehnsucht ist, was einen begeistert - und dann einen Schritt nach dem anderen darauf zugehen. "Lehren und Lernen" ist für mich ein grosses Thema, und gerade heute hab ich wieder bereut, nicht Psychologie studiert zu haben... sonst hätte ich nämlich heute meine eigene Praxis. Doch ich werde einmal eine körpertherapeutische Praxis haben, mit etwas Glück schon nächstes Jahr. |
| Schwarze Traene | ich denke, dass viele berufe zufrieden stellend sind und wenn man ganz unzufrieden ist sollte man evtl mal nach einem anderen gucken, grad was man gelernt hat und wie lange man das schon macht... und sonst sollte man sich vor augen halten, dass man glücklich sein kann teilweise überhaupt einen job zu haben... ich denke fast jeder job wird nach einer zeit langweilig, weil man halt bei vielen jeden tag das gleiche machen muss! also muss man schon genau wissen, was man will um richtig glücklich zu werden... |
| archon | [QUOTE]Das habe ich Durch...davon kann man kaum leben...Ich meine beide Konzepte...wenn man davon Leben will muss man größer einsteigen....Eine ordentlichen Kredit aufnehmen, sich ein paar Leute anstellen...und ehe man sich versieht steckt man wieder drin im Hamsterrad, und wünscht sich wieder ein einfacher Arbeitnehmer zu sein, mit Anspruch auf Urlaub, ALG und einer gesetzlichen KV.[/QUOTE] genau das meinte ich - die leute, die das mal jahre gemacht haben, die wissen, dass es enorm stressig sein kann, und sie kennen es ja auch aus der sicht der arbeitnehmer die sie beschäftigten. und das tolle ist, dass der, der heute noch arbeitsplätze schafft, sich selbst ins hamsterrad setzt und kräftig tritt dann noch vom staat zu hören kriegt, "man solle doch mehr lehrstellen u. arbeitsplätze schaffen" - wenn man doch eh schon sämtliche zeit die man hat in ein unternehmen steckt um es heutzutage überhaupt am laufen zu halten. die ganze sache könnte für arbeitnehmer und arbeitgeber heute ja teils auch viel humaner sein, wenn nicht immer druck von irgend einer seite da wäre... seien es die abgaben an den staat von seiten der unternehmer oder dann für viele die ausländische konkurrenz. das zwingt einen dazu sich regeln zu machen, nach denen man spielen muss! man muss an den löhnen sparen, oder gar leute ausstellen um überhaupt noch über die runden zu kommen und nicht pleite zu machen, oder man muss überall enorm druck machen, damit arbeitsleistung ständig erbracht wird, weil jede minute zählt... es könnte vieles auch heutzutage viel angenehmer sein, wenn die da oben in der politik nicht die letzten jahre total geschlafen hätten und teils noch schlafen! da wird auch nur immer geschaut, dass bei denen oben alles passt u. die kohle stimmt - was unten passiert und wie's den leuten geht, das interessiert fast keinen da oben. das sieht man schon darin, dass sie jetzt die mehrwertsteuer erhöhen wollen... der arme ganz unten, der eh schon jeden cent den er ausgibt zweimal umdrehen muss und der dann die steuer beim einkaufen zahlen muss, den juckt garkeiner. die sollten mal eine 10% politiker steuer einführen! :D mit der könnte man was bewegen, denn das geld das die da oben kriegen, das erwirtschaftet eh schon der kleine mann auf der strasse... ;) ...aber ne.... denen wird es gleich zweimal aus der tasche gezogen und die da oben zahlen garnix, oder so wenig, das es sie nicht mal ein müdes lächeln kostet. was interessiert mich die mehrwertsteuer, wenn ich 8,ooo euro im monat verdiene.... da würd ich auch nur lächeln! :D es könnte vieles heute einfach auch viel angenehmer sein, vor allem zwischen arbeitgeber und arbeitnehmer... aber das ist bei den bedingungen die einem gegeben werden garnicht drin! zu den fabrikjobs, sicher ist das nicht sonderlich angenehm, aber es gibt tatsächlich auch leute, denen könnte man garnkeinen job mit "verantwortung" übergeben, weil sie nie gelernt haben damit umzugehen. solche leute müssen aber auch was verdienen und die finden es teils garnicht soooo übel, dass sie da eben ihr ding machen - das können sie halt. die frage ist halt, ob man so einen job in der fabrik sein leben lang machen muss... die unternehmen könnten ja auch die jobs durchwechseln... dass bissl abwechslung reinkommt.... geht aber wiederum nicht, weil heute alles eh schon so eng kalkuliert werden muss, dass man für das umstellen garkeine zeit/geld hat... aber sowas ist ja nicht undenkbar! im handwerk ist es ja auch so, dass einer meist nicht ständig die selbe arbeit macht... sondern man macht halt immer mal bissl was anderes und nicht immer einer nur jeweils den selben job... so kann und sollte es ja sein um nicht monoton zu werden. aber wie gesagt... das geht auch nicht überall... kommt drauf an, wie "eingezwickt" man ist, in grossen betrieben ist die tendenz da, dass man leute auf einen job trimmt... um noch produktiver sein zu können um sich z. b. gegen das ausland noch zu behaupten. |
| Niemandgleicht | Mit Arbeiten habe ich noch nicht so viel Erfahrung bis auf ein schulpraktikum in einer Fahrradwerkstatt und genau so etwas will ich jetzt absolut nicht mehr machen. Mein Traum wäre mein Hobby (Jonglage) zum beruf zu machen im allgemeinen interessiert mich die Spielleute des Mittelalters aber diese Zeit ist vorbei. Lehrer zu werden habe ich auch schon überlegt, doch wenn ich mir anschaue wie sich die jugend entwickelt weiß ich nicht ob ich jugendliche in 10 jahren unterrichten möchte. Was ich auch gern machen würde einfach quer durch Europa trempen, andere Kulturen kennen lernen und immer nur für kurze Zeit verschiedene Arbeiten verrichten und vielleicht in ärmeren Gebieten helfen und sich irgendwann (wie hier schon einmal geschrieben wurde) nach Irrland ziehen. |
| Ronin76 | hmm das Thema ist jetzt 2 Jahre alt, da macht es keinen Sinn mehr zu antworten. Schade daß es erst jetzt ausgegraben wurde. |
| Desengano | warum macht es keinen sinn mehr zu antworten? man kann doch weiter über ausstiegsmöglichkeiten sprechen oder darüber, wie man glücklich werden kann. wie leute vllt mit ihrer arbeit glücklich geworden sind. passt auch ganz gut zum arbeitswechsel ja oder nein thread. ^^ |
| hagzissa13 | Ich finde auch, daß es nach zwei Jahren noch genauso up to date ist, wie damals. das Leben verändert sich, die Ansichten auch. Ich zum Beispiel finde meinen beruf immer noch den am besten zu mir passensten. Die Frage ist ja nur, ob die Rhamenbedingungen, unter denen man sein Hobby zum Beruf macht, die sind, die man sich als arbeitender wünscht. Aussteigen an sich wünschen sich bestimmt viele - nicht, weil ihnen ihr beruf nicht gefällt, sondern weil ihnen die Arbeitsbedingungen nicht zusagen. |
| Prosperina | Auch wenn der Thread schon so alt ist, es ist etwas wahres dran. Wovon träumt man denn als Kind, wenn man noch weit entfernt davon ist, sich der Realität zu beugen, wenn man noch meint, alle Wege stünden einem offen? Ich habe erst einen Realschulabschluß gemacht, wußte aber nicht so recht, was damit anfangen. Ich war jung und die ganzen Ausbildungsberufe, die damals realistisch gewesen wären und vorallem auch erreichbar, haben mich nicht interessiert. Und ich bin froh, daß ich damals nicht einfach irgendeine Ausbildung angefangen habe, sondern direkt das Abi nachgemacht habe, auch wenn die Zeit auf dieser Schule nicht gerade zu den schönsten gehört, die ich erlebt habe. Nach der 13. Klasse wußte ich eigentlich schon, was ich wollte, war aber zu feige, mir das auch einzugestehen und das auch durchzusetzen. Die Vernunft oder was man darunter auch immer verstehen will, hat gesiegt und ich habe eine Ingenieruswissenschaft angefangen zu studieren und es war vom ersten Tag an nicht das, was ich machen wollte. Natürlich gab es Zeiten, in denen es auch toll war, es Spaß gemacht hat, aber es hat mich nie so recht erfüllt. Die Gedanken, das ganze abzubrechen, wurden immer lauter, aber ich habe lange gebraucht, um diese auch an die Oberfläche kommen zu lassen, denn was man beginnt macht man auch fertig. Man kann doch nicht zugeben, daß man sich falsch entschieden hat. Doch der Wunsch, eher das zu machen, was tatsächlich meine Interessen sind, war größer. Zwar bin ich für manches zu alt mittlerweile und muß mich damit abfinden, daß diese Möglichkeiten der Ausbildungen mittlerweile unwiederbringlich dahin sind und daß ich daran auch selbst schuld bin, aber dennoch bin ich mit dem, was ich jetzt mache, glücklicher, zufriedener. Am Horizont zeichnet sich ein neuer Lebensabschnitt ab. In spätestens einem Jahr muß ich anfangen, mir einen Job oder ein Volontariat zu suchen. Ich muß zugeben, daß ich davor etwas Angst habe, denn wer weiß, ob es das richtig ist? Ob mich da nicht nur romantische Vorstellungen leiten? Was bleibt mir anderes übrig, als es auszuprobieren? Immerhin weiß ich mittlerweile, was ich nicht will. Und die grobe Richtung an Tätigkeiten, die mich interessieren und wahrscheinlich auch - wenn zusätzlich das Kollegenumfeld stimmt - auch ausfüllen. Wenn man aber so gar nicht weiß, was mit der Zukunft anzufangen, ist vielleicht auch ein Auslandsaufenthalt nicht schlecht. Man ist auf sich allein gestellt und lernt sich selbst und das, was für einen wirklich zählt, besser kennen. Das hätte ich vielleicht nach dem Abi machen sollen, vielleicht hätte ich dann nicht den Umweg über ein Studium genommen, das nicht das richtige für mich war? |
| Desengano | hallo prosperina, darf man fragen, was für ein beruf dsa ist, den du die ganze zeit machen wolltest und den du dich jetzt erst traust auszuüben? |
| Prosperina | Ich hätte gerne etwas mit Musik gemacht, aber das erschien mir damals einfach utopisch. Dafür komme ich irgendwo auch aus der falschen "Umgebung". Ich stamme aus einer Familie, in der ich die erste bin, die auch Abi gemacht hat, da ist man etwas bodenständiger, was nichts negatives sein muß. Was mir aber aufgefallen ist, ist, daß mir erst viel später klar geworden ist, was es alles für Möglichkeiten gibt, wenn es um eine Berufsausbildung geht. Es muß nicht immer etwas kaufmännisches sein, nur weil das hier jeder zweite macht, wenn man nicht gerade Arzthelferin wird. Mittlerweile vertrete ich auch die Einstellung, daß das, was man studiert, einen Abschluß bedeutet, aber nicht zwangsweise, daß man auch genau in diesem Job dann bleiben muß. Besonders die geisteswissenschaftlichen Disziplinen lassen einem dadurch, daß es kein konkretes Berufsbild gibt (abgesehen davon, wenn man auf Lehramt studiert) auch enorm viele Möglichkeiten. Mittlerweile stehe ich ja nicht mehr so weit weg vom Ende des Studiums, etwa anderthalb Jahre werden das wohl noch sein. Langsam sollte ich mir Gedanken über mögliche Arbeitgeber machen. Das bedeutet aber auch, daß man sich irgendwo festlegen muß. Und es geht mir auch heute noch so, daß ich mir manchmal nicht ganz sicher bin, in dem was ich tue. Vermutlich muß man das auch einfach auf sich zukommen lassen, abwarten, ausprobieren und daraus dann seine Konsequenzen ziehen... |