| Drow | Guten Abend zusammen, heute haben mich die Nachrichten abermals zum nachdenken gebracht. Das Thema war Kinderpornografie. Es ist mir unbergreiflich, wie ein erwachsener Mann soetwas erregend finden kann, aber das soll nicht das Thema sein. Mich interessiert vielmehr, was ihr tun würdet wenn ihr einem solchen Mann, der einem 5! jährigen Mädchen unbeschreiblichen Dinge angetan hat, gegenübersteht. Würdet ihr ihm vergeben, eurem Zorn freien lauf lassen oder was würde euch durch den Kopf gehen? Eine ähnliche Situation gab es in dem Film "Die Jury", wenn ich mich recht erinnere. In meinen Augen gibt es nichts schlimmeres. Die vergewaltigung einer erwachsenen Frau erreicht bei mir nichtmal die Hälfte an Ekel... Erschreckend fand ich, dass während ich über dieses Thema nachdachte, ich mir die im Topic gestellte Frage nicht eindeutig beantworten konnte. Besonders wenn das Opfer nicht "irgendjemand", sondern meine Tochter wäre... Ich hoffe ich habe mit diesem Thema bei niemandem einen Nerv getroffen. Es liegt ebenfalls nicht in meinem Sinne irgendwelche detailierten Szenariobeschreibungen zu lesen. In diesem Sinne; einen angenehmen Abend wünscht Drow |
| Arimahn | Ich schätze auf einer gewissen Ebene gebietet der Instinkt eine so gefährliche Person nicht am Leben zu lassen. Angenommen seine Tat würde mich persönlich betreffen und ich käme damit davon: Ja, ich würde ihn töten. |
| Silencia | Hmm.. ich weiß nicht. Da ich weder Kinder habe noch welche haben möchte, kann ich das nicht mit den Augen eines Elternteils sehen, aber trotzdem denke ich, dass dieser Mann bestraft werden sollte. Ich würde ihn wahrscheinlich nicht umbringen, sondern nur quälen bis er soetwas nie wieder tun würde. Notfalls könnte eine Narbe oder ein fehlendes Körperteil an die Erinnerung daran ihm dabei behilflich sein andere Kinder in Ruhe zu lassen. Allerdings sollte dieser Thread auch eher heißen: >Würdet ihr einen Pädophilen ermorden?< |
| Konkalit_4 | Warum nicht? Dieses System bestraft, Einbrecher, Bankräuber und verdammte Raubkopierer härter als Sxualstraftäter?! Wie kann denn sowas sein? N Bankräuber kriegt 5- 9 Jahre, n Vergewaltiger vielleicht 2- 5 Jahre (eventuell sogar auf Bewährung) und wird theraphiert und kommt frühzeitig raus. Wenn der Staat so unfähig ist, und es gibt genügend Beispiele die das belegen, dann würde ich mit Freuden auch so jemanden foltern und ermorden. |
| Apex | Und so geht die Aufklärung mitsamt dem zivilisierten Rechtsstaat wieder den Bach runter...viel Spaß beim Einrichten der Folterkammer...es stellt sich die Frage wer hier eigentlich noch eine Therapie braucht... [QUOTE]N Bankräuber kriegt 5- 9 Jahre, n Vergewaltiger vielleicht 2- 5 Jahre (eventuell sogar auf Bewährung) und wird theraphiert und kommt frühzeitig raus.[/QUOTE] Würde mich mal interessieren, woher du diesen Blödsinn hast? Ich empfehle die Lektüre einer etablierten, überregionalen Tageszeitung und wenn du darin etwas von Urteilen liest, die dir zu milde erscheinen, dann besorg dir am besten die gesamte Urteilsbegründung, ein Richter fällt nicht leichtfertig Urteile, er hat immer seine Gründe. |
| Konkalit_4 | Der zivilisierte Rechtsstaat auf den so pochst, der ist anscheinend sowieso seit langen nicht mehr existent, derjenige braucht ne therapie der den Lügnern da oben den Rücken stärkt. |
| Apex | [QUOTE] Der zivilisierte Rechtsstaat auf den so pochst, der ist anscheinend sowieso seit langen nicht mehr existent,[/QUOTE] Och? Seit wann? Gabs dafür nen Termin? |
| Konkalit_4 | Wieder mal so typisch intellektuelles überkandideltes Denken :) Termine Termine Termine...Für solche Dinge, gibts keine Ordnung. Da oben wird eher die Ellenbogentaktik angewendet. |
| Apex | Typisch proletenhafte Rach- und Mordlust :rolleyes: Was meinst du eigentlich mit "da oben"? |
| Konkalit_4 | Gutes Argument....was hat das bitte schön mit Proletenhaft zu tun? Habe ich dich jetzt vielleich mit unflätigen Beleidigungen zugedeckt? Davon abgesehen, du gehst ja auch nicht gerade zimperlich mit mir ins Gericht, also kann ich auch das mit gleicher Münze zurückgeben, Meinungen sind halt wie Arschlöcher, jeder hat eins ;) Achso: Mit da Oben, mein ich halt, da oben, die 30- 50 Etagen der Glas und Stahlpaläste wo die Herren Regenten Zimmergolf spielen. Wieder so ein Klischee. |
| Apex | Naja, was ist es denn anderes als Rach- und Mordlust? [QUOTE]Mit da Oben, mein ich halt, da oben, die 30- 50 Etagen der Glas und Stahlpaläste wo die Herren Regenten Zimmergolf spielen. Wieder so ein Klischee.[/QUOTE] Was hat das mit dem Thema zu tun? Die Justiz in Deutschland ist unabhängig von jeder Politik (was man z.B. erst wieder bei den Haftbefehlen gegen 13 CIA-Agenten gesehen hat). Wenn ich so mein StGB durchblättere finde ich die Gesetze im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung vollkommen ausreichend. |
| Konkalit_4 | Mag ja sein das ich bei dieser Thematik ziemlich voreingenommen bin, es gibt aber auch sicherlich viele die diese "Selbstbestimmung" nicht gerade zu würdigen wissen, oder geradezu missbrauchen und umso mehr denen die Gesetze wahrlich nicht scharf genug sind. |
| Apex | Also lebenslänglich für Kindesmissbrauch mit Todesfolge ist mir scharf genug und wenn man bedenkt, dass wir mit der "besonderen schwere der Schuld" noch eine weitere Strafverschärfung haben langt mir das vollkommen. Es hat seine Gründe, dass alle Staaten der EU die Todesstrafe abgeschafft haben und dies von allen neuen Mitgliedsstaaten ebenso verlangen. |
| Konkalit_4 | Ja aber was hat es dann immer wieder mit den Tätern auf sich die vorzeitig entlassen werden, obgleich das sie schon getötet haben und dann wieder zuschlagen? Es gibt da schon entsprechende Lücken und sowas macht mich eben krank, wenn ich sowas wieder mal lese. |
| Zeratul | [QUOTE]Als Hirte erlaube mir, zu dienen mein Vater Dir. Deine Macht reichst Du uns durch Deine Hand, diese verbindet uns wie ein heiliges Band. Wir waten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti![/QUOTE] |
| Apex | Kann ich dir nicht sagen, dafür braucht man den konkreten Fall und die dazugehörigen Gerichtsunterlagen, die zu einem Urteil geführt haben, dass zu einer Entlassung geführt hat. Wie gesagt, es gibt viele Gründe, die zu einem milderen Urteil führen können, in jedem Fall fällt kein Richter leichtfertig Urteile. |
| Konkalit_4 | Ok das mag sein, jeder Richter handelt auch immer nur so wie es sein Kodex ihm vorschreibt. |
| herbstliebe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Naja, was ist es denn anderes als Rach- und Mordlust? [/B][/QUOTE] Affekt? Ich würde niemals einen Mord planen, aber ich bin mir sicher, dass ich dazu fähig bin, einen zu begehen. Ich stand schonmal ganz kurz davor, der Zusammenhang war allerdings ein ganz anderer. Das einzige was mich zurückgehalten hat war, dass ich mit meinem Leben was anderes vorhatte, als im Knast zu sitzen. |
| Odessa | Lieber Apex, Deine Ausdrucksweise "typisch proletenhafte Mord- und Rachlust" ist nun aber auch nicht gerade ein Beispiel dafür, wie man miteinander umgehen sollte - kommt da nicht auch schon verbal die Wut durch? ;-) Stell Dir mal die Situation vor: Du hast eine Waffe in der Hand und vor Dir stehen 2 Leute, die sagen daß sie (nehmen wir mal unser beider Lieblingsfeindbild *g*) Hitler voll geil fanden, daß Stalin ein Held war, Mussolini ein toller Führer und daß es den Holocaust eh nicht gab. Außerdem müßte man alle "Kanacken, Juden und schwulen Säue" totprügeln weil die "unwertes Leben" seien; und dann brüstet sich noch einer damit daß er selbst ein paar der "Kanacken und schwulen Säue" zusammengeprügelt hat. Was würdest Du EMPFINDEN in dem Moment, mit der geladenen Waffe in der Hand, wenn Du solchen Idioten gegenüberstehen würdest? Wärst Du ganz ruhig und verständnisvoll, würdest sagen "Ja ihr lieben Leute, ich schätze Euch trotzdem als meine gleichberechtigten Mitmenschen und deswegen übergebe ich Euch jetzt einem Sozialpädagogen und einem liebevollen Polizeibeamten Eurer Wahl"? Oder würdest Du nicht ein Jucken am Finger verspüren und Dir für Sekunden denken: "Wenn ich jetzt abdrücke, gibt es auf diesem Planeten 2 Idioten weniger"? Ich sage NICHT daß Du es machen würdest und sage schon zwei mal nicht daß Du es SOLLTEST, das mit dem Schießen. Ich frage Dich nach Deiner ehrlichen EMPFINDUNG in dem Moment und das tat Threadersteller auch mit seiner Frage: "Könntet Ihr morden?" Es geht dabei nur, verstand ich es richtig, um die emotionale "theoretische" Möglichkeit des "könnte man es tun", und ich sage Dir als Gegner der Todessstrafe und als Mensch, der es den Mördern ihres Mannes verzeihen konnte DASS sie ihn ermordet haben: ich könnte wohl töten. Wenn es die richtige Situation und die richtige Zeit wäre - nein, eigentlich richtiger: wenn es die falsche Situation zur falschen Zeit wäre und ich nicht Herr meiner menschlichen Emotionen und Instinkte wäre in dieser Situation. Die Emotionen Wut, Verzweiflung, Rachlust und Hass sind menschlich, Apex, und Du hast sie wie jeder Andere auch und diese ur-menschlichen Emotionen sind nichts, was man mit politischen oder rechtsstaatlichen "Vorschriften" und Begrenzungen wegreden oder gar unterdrücken könnte und dürfte. Solange diese Emotionen nur verbal geäußerte Emotionen sind (und das wird Dir jeder Psychologe, Psychiater oder Psychotherapeut bestätigen), sind sie zu äußern, sind sie wichtiges und gesundes Ventil, sind weiters Garant dafür daß meistens NICHTS passiert dahingehend ,sondern sich der gequälte und entsetzte, schockierte und fassungslose Mensch (sh. die armen, wirklich armen Eltern mißbrauchter Kinder!) wenigstens "etwas erleichtert" in seinem Schmerz, bevor er daran zugrunde geht. Der Verstand und die menschliche Vernunft kommt da dann - wieder - ins Spiel, wo ich mir NACH diesem mir zustehendem und zugestandenem Gefühl der Wut, der Rachelust und des Entsetzens sage (danke decay an der Stelle für das letztgeführte Gespräch dahingehend), daß ich mit dem Tod des "Täters" keinerlei Schandtat dieses Typen rückgängig machen kann. Weder wird mein Mann dadurch wieder lebendig noch geht es mir wirklich gut dabei, denn ich habe zwar meine "Rachegefühle" befriedigt und weiß, daß dieser Mensch zumindest nie mehr wieder wird töten - aber ich wurde doch selbst zum Mörder. Und damit könnte ich zumindest selbst nicht leben. Auch wenn mich, wie gesagt, oft genug Mordgelüste umtreiben und sich meine Phantasie da austobt. Jemand, der mir als Mensch diese menschliche Regung, noch dazu als Vater/Mutter, würde streitig machen wollen, wäre für mich wiederum kein Mensch sondern ein Cyber-Zombie ohne Herz, Seele und Emotion. Oder ein vom Schicksal reichlich verwöhnter Mensch, der bisher in seinem behüteten Leben weder Gewalt, Schmerz, Verlust noch Sorge um einen geliebten Menschen ertragen mußte. (Man stelle sich nur mal vor, was Eltern leiden, die monatelang ihr vermißtes Kind suchen, um es dann geschändet und misshandelt, tot, in einer Kiste verbuddelt präsentiert zu kriegen!) So jemand sollte sich dann aber auch nicht anmaßen, über die Menschen zu urteilen, deren Leben Schicksalsschläge und Erfahrungen bereithielt die nicht vom Stamme "Honigkuchen und Zuckerwatte" waren. Im übrigen ist dieser Rechtsstaat, Apex, schon lange keiner mehr. Daß gerade ich das mal sagen würde, hätte ich noch vor einem Jahr nicht geglaubt. Aber ein Land, in dem man sich ständig nahezu besessen um die "Rechte und Menschenwürde" der Täter kümmert, selbstverliebte Amokläufer, Kinderschänder und Frauenfolterer hofiert und sie zu Medienstars hyped, während man die Opfer kaltherzig, kaltschnäuzig und rücksichtslos mit ihren jahrzehnte- oder lebenslangen psychischen und physischen Schäden, mit ihrem zerstörten Leben, einsam im Schatten der Nichtbeachtung und Nicht-Umsorgung zurücklässt, ist kein Rechtsstaat. Sondern in meinen Augen eine zivilisations-überdruß-gelangweilte, kaputte, menschlich degenerierte Gesellschaft voller seelenloser Roboter, die die Worte "Gerechtigkeit" und "Mitempfinden", "Mitleid" und "Wert des Lebens" nur noch vom Hörensagen kennt. |
| UnterHund | Also erstmal würd ich sagen, das Pädophilie nicht mit Vergewaltigung von (Klein)Kindern gleichzusetzen ist. Auch hat Pädophilie nicht unbedingt etwas mit dem Ins-Netz-stellen von Kinderpornographie zu tun... Jemand der das tut muss nämlich nicht unbedingt pädophil sein, sondern kann in erster Linie an Geld interessiert sein - eine Einstellung die ich für schlimmer halte. Pädophilie ist eine Krankheit, und damit bedingt heilbar. ----> Eigentlich bin ich nur in dieses Thema gekommen, weil ich dachte das es um das Morden an sich (also von "unschuldigen" Personen) geht. ["unschuldig" steht deswegen in Anführungszeichen, weil ich denke, dass es niemanden gibt der unschuldig ist.] Also Zum Morden: Ich denke ich hätte keine großen Probleme jemanden (egal welchen Alters) umzubringen, sei es nun für Geld oder andere niedere Bewegründe wie Rache, exzessiver Notwehr oder Ähnlichem. Aber genau kann man dass wohl erst in dem Augenblick sagen in dem es geschehen ist...Aber angesichts der Tatsache das mich bisher weder Bilder noch Berichte von "grausamen, unmenschlichen, "bestialischen"*1 Taten" geschockt haben, oder auch nur im geringsten berührt haben, (der 11. September z.B - Ich kannte da niemanden, also was soll ich damit...) *1 - Das wort "bestialisch" halte ich für den größten Schwachsinn seit der Erfindung der Sprache - kein einzelnes Tier hat je derartige Taten verrichtet zu denen ein Mensch bereit wäre. Ob ich einen Pädophilen wegen seiner Neigung/Tat ermorden würde... Nicht unbedingt, es kommt natürlich auf die Schwere des Vergehens an... Eine Behandlung in einer geschlossenen Anstalt halte ich für sinnvoller, vorausgesetzt natürlich, das die Therapie Besserung verspricht. Soll heißen, ein Triebtäter der schon mehrere Male zugeschlagen hat, muss natürlich zum Schutze der Gesellschaft in Gewahrsam genommen werden. Der letzte Absatz klingt jetzt so als ob ich "normale" Menschen töten würde, aber Pädophile nicht... So ist das natürlich nicht zu sehen, einmal geht es um das Morden im Allgemeinen, das andere Mal um Bestrafung. By the Way... Die wenigsten Pädophilen neigen zu Gewalttaten, deswegen ist die Dunkelziffer ja so hoch... Also die paar die nen pädophilen Feldzug machen und bei denen keine Therapie anschlägt, kommen für mich ebenso wie normale Mörder in die Zelle. @Alles was Konkalit4 gesagt hat: Gib mir mal n paar Beispiele dafür, dass n Sexualstraftäter besser wegkam als ein Kapitalverbrecher! - Du hast vermutlich dieses lustige Bild "Raubkopierer 5 Jahre + Geldstrafe//Kinderschänder 2 Jahre Keine Geldstrafe" gefunden, tut mir Leid aber dass is nun wirklich nicht Aussagekräftig, genauswoenig wie ein Bildzeitungsartikel.... Der !!!!GANZE!!!! Rest deiner Argumentationskette entzieht sich leider meiner logischen Denkweise - wäre nett wenn du nochmal erläutern könntest, wie du von Pädophilen auf Top-Manager kommst... Es sei denn es es sind natürlich wieder die BÖSEN KAPITALISTEN!! - Dann brauchst du nicht weiter zu erklären... ..."wie es sein Kodex ihm vorschreibt." Meistens gibt es allerdings noch einen Gutachter, der Erfolgsausichten für die Therapie berechnet... Ein meiner Meinung nach guter Film über einen Pädophilen ist der Film "The Woodsman" - handelt von einem Pädophilen der nahc Gefängnisaufenthalt versucht wieder Anschluß an die Gesellschaft zu beommen, und dabei auch versucht, seine Neigung in den Griff zu kriegen. Mit unterwürfigem Gruß Unterhund p.s. Hab mich zwischendurch noch um was anderes kümmern müssen, also falls irgendwo ein Satz abrupt aufhört oder keinen Sinn macht... Einfach sagen... |
| more | @ Koalit, wo befindet sich nochmal dein Stammtisch? Dein Geschwafel ist so urtypisches Wirtshaus, oder Sportplatzgesülze. Ohne überhaupt was zu belegen zerrst du ein Klischee, nach dem Anderen aus dem Karton, das ist wirklich haarsträubend, und ich versteh gut, dass Apex da die Hutschnur reisst. Ich empfinde Menschen, die Kinder misshandeln ebenso ekelerregend, und dieses Thema löst bei mir den größen Horror aus. Zumal bei einem ehemaligen Chef auf dem Rechner diverse Bilder gefunden wurden. Aber was sind wir für Menschen, und anzumaßen über Leben und Tod zu entscheiden? Folter anzuwenden? Dann sind wir nicht besser. Über solche Aussagen empfinde ich nicht weniger Ekel. Wer bestimmt dann über das Maß der Strafe? Was ist mit den Angehörigen dieser Menschen? Sollen die auch bestraft werden? Am besten noch Sippenhaft... Vielleicht drehen wir die Uhr zurück, bis in die Steinzeit, dann können wir uns mit Keulen die Köpfe einschlagen. Gott sei Dank gibt es in diesem Land ein sehr gut funktionierendes Rechtswesen, die Beschuldigte neutral und ohne phatos richtet. In anderen Ländern der EU, selbst in Nachbarländern ist man oft noch nicht so weitentwickelt. Wenn mir so ein Mensch begegen würde, wäre alles was ich zustande brächte ihm meine Abscheu vor die Füße zu werfen, aber ich könnte niemals Hand an etwas so Minderwertiges legen, und ich empfinde den Knast für solche Menschen als wesentlich größere Strafe als den Tod. Denn der ist in ein paar Augenblicken vorbei... |
| rainraven | Ich kann das nicht beurteilen, da ich keine Kinder habe und in der Hinsicht nicht besonders emotional berührbar bin, aber natürlich bin ich der Meinung, daß ein solcher Täter eine entsprechende Strafe bekommen muß. Wie diese nun aussieht, überlasse ich der Justiz. Mißbrauch und Vergewaltigung verdienen immer eine harte Strafe. Aber morden und totschlagen ist sicherlich auch keine Lösung. Denn dann kann es zu schnell passieren,daß man auch fürs Raubkopieren oder einfach nur ein falsches Wort am falschen Ort auch getötet wird. Ich wäre allerdings vermutlich zum Töten fähig, wenn mein eigenes Leben oder das von Freunden und geliebten Tieren davon abhinge, davon bin ich überzeugt, denn ich kenne meine Aggressionen und ungeahnten Kräfte in so einem Moment. Ich möchte aber hoffen, daß ich nie in so eine Situation gerate. Und "morden" ist immer noch etwas anderes als jemanden in Notwehr zu töten. |
| more | Ich sehe durchaus seine Meinung, ABER ich bin der Meinung, meine Eigene, dass man manchen Menschen, einen Spiegel ihrer Meinungen vorhalten sollte, damit sie sehen, WAS sie da sagen, und WAS ihre Meinung für Konsequenzen hätte. Das das natürlich nicht schön ist, ist sicherlich logisch. Und ich bin genauso bereit einen Spiegel vorgehalten zu bekommen. Wenn diese Stammtischparolen vom Volk so umgesetzt werden würden, wie sie immer fordern, male ich mir nunmal aus, was passieren würde. Und diese Vorstellung jagt mir Schauer über den Rücken. Es gibt einen Grund, warum wir in unserer zivilisierten Welt keine Selbstjustiz üben dürfen, selbst wenn in manchen Situationen jegliche Selbstbeherrschung verloren geht. Und ich könnte jeden Vater verstehen, wenn er den Schänder seiner Tochten töten würde. Aber trotzdem darf er es nicht. Und das ist gut so. Ich kenne das Stammtisch gerede, schließlich bin ich im tiefsten Bayern geboren und aufgewachsen. Was mich daran schon immer gestört hat, war nicht nur der hohe Alkoholkonsum. In erster Linie waren es das imense Halbwissen, was zu m. E. gefährlichen Auswüchsen führen kann. Das ist der Grund, warum ich da einfach dagegen wettere. Weil ich es als gefährliche Meinungsmache verstehe. |
| Odessa | Hm - "Im tiefsten Bayern" in Verbindung mit "Stammtischgerede" und Alkohol, das weckt natürlich den Lokalpatrioten in mir *g*. In meinem urbayerischem Umfeld, in dem ich seit wenigen Jahren lebe, erlebe ich weder betrunkene Bayern (ich rede hierbei von meinem direkten Umfeld *g*) noch irgendwas, was nach "Stimmungmache" für Folter oder Selbstjustiz klänge. Die Bayern hier sind wie alle anderen Menschen in diesem Land auch, die sich ihre Meinungen bilden zu Dingen - völlig unabhängig davon, ob der Josef von nebenan das genauso sieht oder ob der Huber Schorsch das beim Stammtisch auch so vertritt. So man denn zu Einem geht - meine direkt benachbarten Bauern haben dazu überwiegend wenig Zeit und Lust, die arbeiten meistens mit ihren Viechern und haben keinen Nerv auf Wirtshaussitzen, wohingegen ich genug Nichtbayern kenne die jedes WE in Studentenkneipen, Discos oder "Clubs" abhängen und dort dann ihre Parolen schwingen und saufen wie Harry *g*. "Die Engländer sind alle Teetrinker, die Ostfriesen sind alle etwas laaangsam und dümmlich im Kopf, die Rheinländer saufen alle und die Bayern sind alle Biertrinker, die pro Todesstrafe sind" - Sprüche dieser Art sind es, die mich schaudern lassen. Ich treffe bei 7 mir näher bekannten "Urbayern" hier auf 7 verschiedene Meinungen zum Thema Todesstrafe (war erst im Dezember mal wieder ein Thema), auf 5 verschiedene Meinungen zum Thema "Hasch-Freigabe" und auf wiederum 7 verschiedene Meinungen zum Thema "EU". Keine dieser Meinungen wird auf Alkoholkonsum-Basis von sich gegeben und keine der Meinungen ist verfassungsfeindlich. Von "find ich gut" (EU) bis "find ich völlig asozial" (Todesstrafe) ist alles vertreten :-). Ich versteh völlig Deine Befürchtungen und teile sie, schrieb ich ja in meiner Grußformel :-). Mir ist nur ungut bei dem Gedanken, daß man so harsch mit Leuten ins Gericht geht und sie verurteilt damit (also genau das macht, was man doch diesen Leuten vorwirft daß sie es mit Anderen täten), nur weil diese Leute "so klingen wie" oder man ihnen gar unterstellt, sie "würden wenn sie könnten" dann tatsächlich morden oder Ähnliches. Ich habe erlebt, daß ein von mir, für mich in meiner privaten Meinung, als "Nazi" eingestufter User eines Forums Mitglied in meiner örtlichen AI-Gruppe war in München und er alles Andere als ein Nazi ist. Er hatte sich nur zu einem Thema "aggressiver" geäußert im Tonfall und wurde, auch von mir, dahingehend mißverstanden. Andererseits erlebte ich gerade hier jede Menge an "politisch korrekten" Schönrednern und ach wie demokratisch-liberal-sozial klingenden Klugscheissern, die im realen Leben die ersten waren, die ohne Problem völlig egoistisch, rücksichtslos und nur auf das eigene Wohl und den eigenen Geldbeutel bedacht waren, denen Gesetz und Anstand und Recht scheissegal waren als es darum ging, sich gegen andere Bewerber (bei einem Arbeitsplatz z. B.) durchzusetzen usw. - von daher bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden darin, auf einem Forum geäußerte Meinungen eines mir ansonsten wildfremden Menschen heranzuziehen, um ein Urteil über ihn zu fällen. Das kann ich erst, kenne ich ihn wirklich persönlich und länger und intensiver, und weiß seine Geschichte, seine Erlebnisse und wie er auch in anderen - politischen - Dingen so denkt :-). Das wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen mit meinem Einwurf :-) |
| Tsafried | [QUOTE][i]Original geschrieben von UnterHund [/i] [B]Pädophilie ist eine Krankheit, und damit bedingt heilbar.[/B][/QUOTE] hm... weil ein Zustand (ich würde den Begriff Neigung benutzen), der von der Mehrheit der Bevölkerung nicht akzeptiert wird (zu Recht!), veränderbar ist, heißt das nicht automatisch, dass es eine Krankheit ist. Ist Pödophilie erst einmal so viel anderes als Homosexualität? Eine von der Mehrheit abweichende Sexualneigung. Dass diese aufgrund des Kind-Seins der begehrten Menschen nicht ausgelebt werden darf, ist klar, trotzdem würde ich den Begriff Krankheit nicht benutzen. Zum Thema: Muss ich mich Odessa anschließen. Die falsche Zeit, der falsche Ort, die falschen Menschen, emotionale Ausnahmesituation - ja. Und da kann niemand sagen - nein. Dass er es nicht möchte, dass er nicht töten will, das ja, aber nicht, dass er es nicht unter entsprechenden Vorraussetzungen tun würde. |
| more | @ Odessa, auch wenns nicht zum Topic passt. Aber wenn man in einer Gegend wohnt, in der es genügend zu verdienen gibt (Turismus, Landwirtschaft, Industrie) wirst du die von mir genannten Dinge kaum finden. So lokalpatriotisch wie du sein magst, und so schön wie es sicherlich in deiner Gegend ist. Es gibt in Bayern nicht nur einen weiß-blauen Himmel. Ich sag nur Wunsiedel, Hof, Marktredwitz, Cham, Weiden, und wenn ich nachdenke fallen mir sicher noch ein paar ein. So bayerisch ich bin, und so sehr ich meine Heimat lieb, ich würde nicht mehr zurück gehen wollen. Und man kann es nunmal nicht mit München, Regensburg, Bamberg, Mittenwald, Garmisch oder Freyung vergleichen. So, sorry, dass ich die Diskussion gestört habe. |
| more | [QUOTE]voller sexuell frustrierter Maenner[/QUOTE] wenn ich Richter wäre, würde ich diese sexuell frustierten Männer zuerst fragen, warum sie nicht ihre fünf gesunden Finger benutzen. Eine Vergewaltigung hat meistens nichts mit sexueller Befriedigung der Täter zu tun, sondern mit der Unterdrückung Schwächerer. Dass die Frau einen Minirock trüge ist ein dummes Klischee, meist passieren Vergewaltigungen nicht aus sexuellem Interesse. Vergewaltigungsopfer sind viel häufiger Ehefrauen, junge unscheinbare Mädchen, ja sogar alte Frauen und junge Männer. Also ein wehrloses Klientel. Es geht den Vergewaltigern um das Gefühl von Macht, und die Genugtuung jemanden erniedrigen zu können. Weil Vergewaltiger meist die Verlierer in Beziehungen waren, und die ihre geistige Unterlegenheit damit kompensieren, dass sie jemanden mit ihrer Kraft zu Boden drücken können, und jemanden mit roher Gewalt ihren Willen aufzwingen. |
| Apex | [QUOTE]Stell Dir mal die Situation vor:[/QUOTE] Ilo, Taten die aus spontanen Empfindungen enstehen werden definitiv als Affekthandlungen gewertet und das zu Recht (wobei das Tragen der Waffe an sich ja schon ein Vorsatz wäre). Zum Glück für die Gesellschaft sind aber die Grenzen der Affekthandlung sehrsehr eng. Aber sowas: [QUOTE]Ich würde ihn wahrscheinlich nicht umbringen, sondern nur quälen bis er soetwas nie wieder tun würde. Notfalls könnte eine Narbe oder ein fehlendes Körperteil an die Erinnerung daran ihm dabei behilflich sein andere Kinder in Ruhe zu lassen.[/QUOTE] ist nun definitiv keine Affekthandlung mehr, sowas wäre das geplante Verstümmeln und Quälen eines Menschen zum Zwecke der eigenen Triebbefriedigung (na? fällt bei der Definition was auf?). Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass der Rechtsstaat nicht existiert, im Gegenteil, viele Gerichtsurteile der letzten Jahre stärken mein Vertrauen in die Justiz. Das die Medien täterbezogen sind, dafür kann die Justiz nichts, man kann es ihnen ja nicht verbieten mehr über den Täter zu berichten, als über das Opfer. Es ist ja auch nicht so, als ob wir keinen Einfluss darauf hätten, die Medien hätten sicher nicht 8 Stunden in einer Dauer-Life-Schaltung gezeigt wie ein mehrfacher Vergewaltiger auf dem Dach einer JVA rumturnt, wenn es da nicht auch die entsprechenden Einschaltquoten gegeben hätte. Ich hab versucht das ganze soweit wie möglich zu ignorieren, zumal ich mich heute noch frage, worüber sich alle dabei aufregen... Durch unseren Medienkonsum können wir auch ein wenig mitbestimmen was gezeigt wird. Ohne Nachfrage kein Angebot...so einfach. Bei dem anderen Beispiel verstehe ich auch nicht, warum da der Rechtsstaat betroffen ist. Der Mann hatte die gesetzliche Verpflichtung zu helfen, soweit es in seiner Macht lag und dann handelt hier in meinen Augen die Versicherung falsch. Aber woher soll ich denn als Staatsanwalt das wissen? Mal ganz abgesehen davon, dass das Zivilrecht ist? Warum hat der Mann sich keinen Anwalt genommen, dafür gibt es doch den Rechtsstaat? Wenn er geklagt hat und nicht Recht bekam, dann wird es dafür auch eine Begründung geben und die würde ich dann gerne sehen, bevor ich hier urteile. |
| Odessa | Api, ich verstehe ja was Du meinst - wie so oft: wir sehen es genauso, aber vermutlich drücke ich mich unbeholfen oder falsch aus oder wir gehen die Sache von verschiedenen Seiten an (kommen aber letztlich doch zum gemeinsamen Ziel) :). Zu dem "Rechtsstaat": der betroffene Mann nahm sich keinen Anwalt damals; er hatte die Nase schon genug voll von dem sich über Monate erstreckenden schriftlichen "Kleinkrieg" mit unserer Versicherung, die eine Landesunfallkasse war und somit über eine große und gute Rechtsabteilung verfügte. Er resignierte nach dem Motto "David gegen Goliath". Richtig, das ist Zivilrecht. Wenn ich also das Wort "Rechtsstaat" in dem Beispiel mißbräuchlich verwendete, erweitere es bitte um eine etwas umgangssprachlichere Auslegung im Sinne von: wie kann es rechtens sein, daß eine Versicherung des öfftl. Dienstes solche Vertragsklauseln hat, die auf gesetzlicher Grundlage basieren, denn sonst wären Klauseln wie diese rechtswidrig gewesen und nicht Bestandteil des Vertrages. Und diese Klausel besagte tatsächlich, daß ein Versicherter sich nicht "fahrlässig in Gefahr" begeben solle, sondern auch bei einem Erste-Hilfe-Einsatz eine Möglichkeit suchen müsse, so zu helfen daß er selbst sich dabei nicht in Gefahr begibt. Was dieser Mann aber tat, da er eben nicht einfach sitzenblieb und via Handy Hilfe anforderte, sondern selbst zupackte. - Ich werde versuchen, eine Kopie dieses Vertragsformulars von Exkollegen zu besorgen, damit Du nachlesen kannst wie es genau formuliert ist, aber es war wirklich so, daß der Mann keinerlei Schadenersatz bekam von uns dafür daß er Erste Hilfe geleistet hatte. Und es war kein Einzelfall, solche Dinge kann man immer wieder lesen in seriösen Zeitungen oder man sieht es in Politmagazinen, wo sich Betroffene hinwenden, die dem "Amtsschimmel" bzw. völlig unlogischen Versicherungs-Regeln, Paragraphen-Auslegungen und ähnlichem Wust zum Opfer fallen. Unter Rechts-Staat im weitesten Sinne verstehe ich dann, daß für solche Vertragsklauseln etc. keinerlei rechtliche Grundlage vorhanden sein dürfte. Sorry fürs off topic dahingehend, aber ich wollte das nicht unbeantwortet lassen :) |
| Apex | [QUOTE]Unter Rechts-Staat im weitesten Sinne verstehe ich dann, daß für solche Vertragsklauseln etc. keinerlei rechtliche Grundlage vorhanden sein dürfte. [/QUOTE] Die Justiz kann hier aber nicht von sich aus einschreiten und einfach jeden Vertrag in Deutschland kontrollieren, dass würde ja auch gegen die Vertragsfreiheit verstoßen. Er muss nur die Möglichkeit einräumen, dass jeder den Rechtsweg beschreiten kann um sein Recht einzufordern. Wer das nicht macht...tut mir leid, selbst schuld...man kann nicht erwarten, dass einem alles aus der Hand genommen wird, manchmal muss man halt selbst die Initiative ergreifen. Wo kein Kläger, da kein Beklagter. |
| decay73 | ich glaube, das größte problem, was die bürger mit der justiz haben ist, daß die justiz urteilt und nicht bewertet. als normalbürger steht es einem zu, emotional zu reagieren und seine meinung aufgrund eines spontanen gefühlsausbruchs zu bilden. die justiz MUSS aber sachlich und neutral bleiben, wenn sie gerecht sein will. es geht nicht anders, so ‘weh’ es auch manchmal tut. auch deshalb hat mein jura-prof seinerzeit wohl gesagt, daß recht das ethische minimum ist. jeder kann und sollte in einer funktionierenden gesellschaft besser als das sein und einen höheren moralischen anspruch haben und ihn auch leben. aber das ist nicht aufgabe der justiz. aufgabe der justiz ist es, entsprechend den rechtlichen vorgaben zu urteilen. was in diesem zusammenhang aber auch wichtig ist, ist die gute und notwendige tatsache, daß auch ein massenmörder rechte hat. wenn dies nicht akzeptiert werden würde, sondern die maßstäbe dafür beliebig veränderbar wären, hätten wir alles, nur keine ‘bessere’ gesellschaft. und zur frage, ob ich morden würde / könnte: man kann nie alles ausschließen, aber ich hoffe inbrünstig, daß ich dies niemals tun werde und auch nicht einen gedanken daran verschwenden müßte, denn ich könnte es mir wohl nie verzeihen und würde meines lebens nicht mehr glücklich. ich fange ja sogar fliegen und mücken in meiner wohnung und bringe sie an die frische luft, denn was können die fliegen dafür, daß es bei mir so schön warm ist. wie gesagt, ausschließen kann man nichts und emotionen wie wut sind sehr stark, aber man kann auch daran arbeiten, daß sie nicht überhand nehmen, sich verselbständigen und dann nur einen selbst ins endgültige unglück stürzen. also andere menschen umzubrigen fällt mir im traum nicht ein, und das ist, denke ich, eine gute grundlage, dies letztlich in einer entsprechenden situation auch nicht zu tun. :) |
| Schwertheld | Grüße, als ich eben so den Thread durchgelesen habe is mir aufegallen das viel über verbrecherrechte und so geredet wurde... ...und da ist mir n Gedanke gekommen.... ...um ma das Beispiel von der "Dachaktion" des Psychos zu nennen. Kann mir irgendjemand auf der Welt guten Gewissens sagen das er OHNE: angst vor Strafen wenn er es nicht tut, einem schlechten Gewissen wenn er es tut und ohne es dem Typen in die Fresse zu hauen wenn er es dürfte dem Kerl in der Situation nach seinem Geständniss Kaffee und ne Decke bringen könnte? Also ich muss sagen ich hätte es nur wegen meinem Job getan. Und ich denke das hätten ALLE menschen in so ner Situation nur aus anderen Gründen getan nicht weil sie ihm wirklich helfen wollten wollten. Also wenn das alle so sehn. Wer kam dann auf die Idee es zu Tun? Und ums auf "Ur-Thema" zurück zu kommen. Würde ein Mensch jemandem Wehtun "sehr sehr sehr weh" (also mord, vergewaltigung, Folter, verstümmeln,...) und ich fände die Strafe net passend... ja ich würde morden. Und hätte ich ne Pistole würde ich sie höchstens als Schlagstock verwenden. Sonst hätte ich wohl keine Genugtung (ja ich geb dem recht der gemeint hat das macht man nur aus Triebbefriedigung). tjo so seh ich das |
| der_Sandmann | Ich hätte unter gewissen Voraussetzungen keine Problem damit einen Mnecshen zu töten. Das denke ich zumindest, was natürlich immer noch was anderes ist. Zum einen würde ich jemanden sofort töten wenn er versucht den Menschen die ich Liebe etwas anzutun und zum zweiten wenn er es schon getan hat, also aus Rache. Mir ist klar das ich damit Gleiches mit Gleichem vergelte, aber meine Natur würde mich dazu zwingen. In einer für einen selbst Lebensbedrohlichen Situation die von einem anderen ausgeht, kommt es auf den Einzelfall an. Das ist jedoch nur meine Meinung!!! |
| DR-KUBY | Ja ! (Diese Antwort hätte ich auch geschrieben bevor ich mit Onlineballerspielen begonnen habe) |
| Xenomorph | Eigentlich finde ich diese ganzen "was wäre wenn"-, oder "würdet ihr dieses oder jenes tun"- Fragen völlig belanglos und blödsinnig, da sie ohne einen konkreten Realitätsbezug rein hypothetisch bleiben, und daher auch nicht eindeutig mit einem "ja" oder "nein" zu beantworten sind...ich denke aber ebenso, dass jeder Mensch in Situationen geraten kann, wo er Dinge tun würde, bzw. könnte, die ihm unter "normalen" Umständen undenkbar erscheinen... Grundsätzlich halte ich rein gar nichts von Rache und Vergeltung, ganz gleich ob sie nun von seiten des Staates unter dem Deckmantel des sogenannten "Rechts" (Todesstrafe), oder von Einzelpersonen auf eigene Faust ausgeübt wird...obwohl ich letzteres zumindest in einigen Fällen noch nachvollziehen kann... Ich habe auch nur sehr wenig Verständnis für die zahlreichen, von Politikern und Medien als Zielscheiben des Volkshasses aufgebauschten Popanze, etwa Terroristen, Serienkiller und Pädophile als klassische Beispiele, deren Bedeutung im Interesse der Politik (der Überwachungsstaat lässt grüssen) zumeist masslos übertrieben wird, und auf die dann die allgemeine Mordlust und Rachephantasien, die aus der Unzufriedenheit der meisten Menschen mit ihren Lebensumständen resultieren, umso besser projiziert werden können...aber es müssen ja immer Feindbilder her, damit die breite Masse nie die eigentlichen Ursachen dieser tiefsitzenden Unzufriedenheit, die solche Ventile benötigt, zu fassen bekommt... |
| theDAmNed | [QUOTE]von Politikern und Medien als Zielscheiben des Volkshasses aufgebauschten Popanze, etwa Terroristen, Serienkiller und Pädophile als klassische Beispiele, deren Bedeutung im Interesse der Politik (der Überwachungsstaat lässt grüssen) zumeist masslos übertrieben wird[/QUOTE] also ich würd das ja nicht so auf einen haufen schmeißen Ich denke die bei der Abwertung von Serienkillern und Pädophilen kann man ueberhaupt nicht masslos uebertreiben. Klar ähnlich sind Terroristen (z.B.RAF), doch dabei ist es ja ein klares Ziel. |
| Konkalit_4 | So es ist also typisches Bildzeitungsniveau, wenn ich ansetze das Mord eine bewährte Alternative wäre für den leidigen Prozess, welcher nach Bedarf des Angeklagten verschoben wird, sobald dieser über Kopfweh klagt und dem noch Decken zugeworfen werden, wenn er es vorzieht auf einem Dach zu übernachten, Ein trauriger Einzelfall? Mag ja sein, Fakt ist: Das es passiert ist, und das es mit Sicherheit noch ähnliche Beispiele gibt, nein ich habe dieses "lustige Bild" von dem du sprichst nicht gesehen, hab es tatsächlich in der Zeitung gelesen, aber nicht wie du jetzt vermutest, in deiner achsogeliebten Bildzeitung, sondern in der WAZ (ob das jetzt auch als Klatsch und Boulevard-Schmierblatt gilt? Hm, kann ja sein), und es wurde auch nicht mit so tollen Sinnsprüchen wie "HÄRTERE STRAFEN" . "TÄTER WERDEN ZU WEICH BEHANDELT" oder "HÄNGT IHN HÖHER!" unterlegt. Die Tatsache , das, würde man solche Leute töten und foltern einen nicht besser machen würde, ist richtig, würde mich aber in dem Fall herzlich wenig interessieren, hab nie behauptet besser zu sein, sind die Leute besser die Kinderschändern wie schon genannt Decken zuwerfen, wenn diese meinen auszubrechen und sich auf Dächern zu verschanzen während die Eltern des Kindes dieses mitansehen müssen? Ok, das mit dem Firmenchefs und dergleichen lassen wir mal aussen vor, mag sein das dass ein wenig weit hergeholt war, meine Denkweise entzieht sich deiner Logik? Tragisch aber nicht mein Problem, ich schreibe nicht um die feuchten Träume jedes Profilers und Analytikers zu stimulieren. Ich bitte jetzt meine Anwesenheit zu entschuldigen, ich muss mich jetzt mit meiner Paranoia in mein Wirtshaus zum Stammtisch zurückziehen... |
| herbstliebe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass der Rechtsstaat nicht existiert, im Gegenteil, viele Gerichtsurteile der letzten Jahre stärken mein Vertrauen in die Justiz. [/B][/QUOTE] Das geht mir genauso, insbesondere, wenn man sich Urteilbegründungen durchliest. Außerdem hindert der Rechtsstaat einen (mich zumindest), selbst Dummheiten (wie vorher geschrieben) zu begehen. [QUOTE][B]Es ist ja auch nicht so, als ob wir keinen Einfluss darauf hätten, die Medien hätten sicher nicht 8 Stunden in einer Dauer-Life-Schaltung gezeigt ... wenn es da nicht auch die entsprechenden Einschaltquoten gegeben hätte. [/B][/QUOTE] Auch hier Zustimmung. Ich selbst habe zwar keinen Fernseher, aber im I-Net halte ich mich trotzdem auf dem laufenden, wenn etwas spektakuläres passiert. Was wahrscheinlich gar nicht so speltakulär wäre, wenn es nicht so aufgebauscht würde. Die Medien wissen schon, wie sie uns kriegen. ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B][SIZE=1]Eigentlich finde ich diese ganzen "was wäre wenn"-, oder "würdet ihr dieses oder jenes tun"- Fragen völlig belanglos und blödsinnig, [/SIZE] [i]da sie ohne einen konkreten Realitätsbezug rein hypothetisch bleiben... [/i][/B][/QUOTE] Is nich wahr... :rolleyes: |
| Seneca | Prinzipiell wurde ich dazu ausgebildet. Ja! Allerdings nennt sich nicht jede Tötung Mord. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Prinzipiell wurde ich dazu ausgebildet. Ja! Allerdings nennt sich nicht jede Tötung Mord. [/B][/QUOTE] Das sehe ich leider völlig anders...für mich ist auch ein vom Staat gedungener Henker, der ein Todesurteil vollstreckt, ein Mörder...und obendrein einer der übelsten Sorte, da er kaltblütig, ohne emotionale Beteiligung und auf Befehl von anderen hin ein Leben auslöscht...ich erkenne den Staat, sein Machtmonopol, welches grundsätzlich auch ein Mordmonopol beinhaltet, nicht an...daher sehe ich in einer Hinrichtung auch keinen Unterschied zum Mord...wie gesagt, von persönlichen Racheakten halte ich ebensowenig, kann dafür aber immerhin noch ein gewisses Verständnis aufbringen, warum Menschen in bestimmten Situationen so handeln...für die Todesstrafe gibt es hingegen keinerlei Rechtfertigung... Was das Militär angeht, so sehe ich das ähnlich...ich würde daher niemals, unter keinen Umständen, weder für diesen noch für irgendeinen anderen Staat die Knarre schwingen und Menschen abknallen, die mir persönlich nicht das geringste getan haben...lieber lasse ich mich selbst erschiessen... |
| Silencia | [QUOTE]Was das Militär angeht, so sehe ich das ähnlich...ich würde daher niemals, unter keinen Umständen, weder für diesen noch für irgendeinen anderen Staat die Knarre schwingen und Menschen abknallen, die mir persönlich nicht das geringste getan haben...lieber lasse ich mich selbst erschiessen...[/QUOTE] Wieso? Ich würde es zwar auch nicht unbedingt für unseren Staat tun, aber würde mich schon interessieren. Geht es dir mehr darum nicht zu töten oder mehr wegen im Sinne des Staates also auf Befehl töten? |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Silencia [/i] [B]Wieso? Ich würde es zwar auch nicht unbedingt für unseren Staat tun, aber würde mich schon interessieren. Geht es dir mehr darum nicht zu töten oder mehr wegen im Sinne des Staates also auf Befehl töten? [/B][/QUOTE] Beides. Ich lehne das töten ebenso strikt und konsequent ab wie das ausführen von Befehlen...ich folge nur meiner eigenen persönlichen Ethik, die mir sagt, was richtig und was falsch ist... |
| Niamh | [QUOTE][I]Original geschrieben von Seneca[/I] Allerdings nennt sich nicht jede Tötung Mord.[/QUOTE] Damit hat er durchaus recht. [QUOTE]§ 211 Mord (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft. (2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet. [/QUOTE] [QUOTE]§ 212 Totschlag (1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft. (2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen. [/QUOTE] [QUOTE]§ 213 Minder schwerer Fall des Totschlags War der Totschläger ohne eigene Schuld durch eine ihm oder einem Angehörigen zugefügte Mißhandlung oder schwere Beleidigung von dem getöteten Menschen zum Zorn gereizt und hierdurch auf der Stelle zur Tat hingerissen worden oder liegt sonst ein minder schwerer Fall vor, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.[/QUOTE] [QUOTE]§ 216 Tötung auf Verlangen (1) Ist jemand durch das ausdrückliche und ernstliche Verlangen des Getöteten zur Tötung bestimmt worden, so ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen. (2) Der Versuch ist strafbar. [/QUOTE] [QUOTE]§ 222 Fahrlässige Tötung Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.[/QUOTE] Zur Fragestellung: [QUOTE]Mich interessiert vielmehr, was ihr tun würdet wenn ihr einem solchen Mann, der einem 5! jährigen Mädchen unbeschreiblichen Dinge angetan hat, gegenübersteht. Würdet ihr ihm vergeben, eurem Zorn freien lauf lassen oder was würde euch durch den Kopf gehen?[/QUOTE] Vergeben würde ich ihm auf keinen Fall, dazu empfinde ich zu viel Abscheu gegenüber Kinderschändern. Ich glaube jedoch nicht, das ich in der Lage wäre ihn umzubringen, das wäre m.E. auch viel zu "lasch". Ich denke solche Menschen sollten den Rest ihres Lebens in einer kleinen Zelle verbringen, mit dem Gedanken dort niemals mehr rauszukommen und nicht schnell ins Jenseits befördert werden... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Niamh [/i] [B]Vergeben würde ich ihm auf keinen Fall, dazu empfinde ich zu viel Abscheu gegenüber Kinderschändern. Ich glaube jedoch nicht, das ich in der Lage wäre ihn umzubringen, das wäre m.E. auch viel zu "lasch". Ich denke solche Menschen sollten den Rest ihres Lebens in einer kleinen Zelle verbringen, mit dem Gedanken dort niemals mehr rauszukommen und nicht schnell ins Jenseits befördert werden... [/B][/QUOTE] Vergeben würde ich ihm sicher auch nicht, und vergessen schon gar nicht, aber ich würde zumindest den Versuch unternehmen, zu ergründen und zu verstehen, was einen Menschen überhaupt zu solchen Taten bewegen kann...denn nur wer etwas versteht und begreift, kann letztendlich auch ein wirksames Gegenmittel finden...sonst würde die Medizin von heute Krankheiten auch immer noch mit Aderlass zu leibe rücken....ich denke daher, dass ein konstruktiverer und damit letztendlich brauchbarerer Ansatz zur Bewältigung solcher Verbrechen als diese primitive Rache- und Bestrafungsmoral aus dem Mittelalter dringend vonnöten wäre...sonst könnte man als nächstes auch gleich das Rädern oder die Vierteilung wiedereinführen... |
| Silencia | [QUOTE]sonst könnte man als nächstes auch gleich das Rädern oder die Vierteilung wiedereinführen...[/QUOTE] Keine schlechte Idee. |
| Niamh | Was siehst Du als "Rach- und Bestrafungsmoral aus dem Mittelalter"? Wegsperren, auch Sicherheitsverwahrung genannt und in Deutschland auch möglich, oder morden/hinrichten/töten? Und wenn Du dann weißt warum Person X ein Kind missbrauchte und tötete, was machst Du dann? Dann sollte er doch trotzdem besser weggesperrt werden bevor es noch mehr Opfer gibt, oder? Ich meine, solche Täter müssen ja auch eine Therapie machen, in der herausgefunden werden soll, was der Anlass zur Tat war und dieser soll dann behandelt werden, die ach so grausame Kindheit des Täters war Schuld an allem und nach erfolgreicher Therapie ist der Täter resozialisiert und darf wieder auf den Spielplatz. Sorry für den Sarkasmus, bei dem Thema geht mir leicht die Hutschnur hoch :rolleyes: Und es tut mir leid, aber [I]verstehen[/I] warum jemand ein Kind missbraucht/tötet? Also wenn das jemand nachvollziehen kann... |
| Xenomorph | Nun, irgendwann war auch dieser Täter mal ein Opfer...jetzt tut er Kindern ähnliches oder schlimmeres an, was er als Kind selbst erleiden musste...auch eine Art von Rache, wenn man es so sehen will...rein logisch betrachtet ist es schon zu verstehen...wenn man den emotionalen Abscheu gegen solche Taten, der leider dabei immer im Vordergrund steht, einmal aussenvor lässt... Es ist inzwischen längst bekannt, dass Menschen, die als Kind missbraucht oder misshandelt wurden, als Erwachsene mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst zu Tätern werden...und damit schliesst sich dann der Kreis...das Opfer von gestern wird zum Täter von heute...es gilt auch dort das Kausalitätsprinzip oder: Ist die Raupe etwas anderes als der Schmetterling, der aus ihr gewachsen ist...? @Niamh: Wenn du für den Täter nicht einmal ein Minimum an Verständnis aufbringen kannst oder willst, dürftest du strenggenommen auch dem von ihm missbrauchten, für sein Leben traumatisierten Kind kein Mitgefühl mehr entgegenbringen, da es diese oder eine ähnliche Persönlichkeitsstörung als Erwachsener mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit reproduzieren wird... |
| Niamh | Aber nicht jeder Täter war auch mal Opfer und selbst wenn ein Täter mal Opfer war macht das die Tat für mich [B]nicht[/B] verständlicher! Ist das etwa eine Entschuldigung für seine Tat oder sollte seine Strafe deswegen anders ausfallen? [QUOTE]Es ist inzwischen längst bekannt, dass Menschen, die als Kind missbraucht oder misshandelt wurden, als Erwachsene mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst zu Tätern werden..[/QUOTE] :eek: [I]Das[/I] habe ich so noch nicht gehört, also das Menschen, die missbraucht wurden, [B]mit hoher Wahrscheinlichkeit[/B] selbst zu Tätern werden. Trotzdem gilt für solche Täter m.E. kein Sonderrecht und ich bringe ihnen deswegen kein Verständnis entgegen, denn, es gibt immer noch genug Menschen, die eine schwere Kindheit hatten und [B]nicht[/B] zu Tätern werden. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Niamh [/i] [B]Aber nicht jeder Täter war auch mal Opfer und selbst wenn ein Täter mal Opfer war macht das die Tat für mich [B]nicht[/B] verständlicher! Ist das etwa eine Entschuldigung für seine Tat oder sollte seine Strafe deswegen anders ausfallen? [/quote] Ich rede auch gar nicht von Entschuldigungen, sondern von möglichen Erklärungen, und das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Ich bin grundsätzlich gegen Strafen aller Art, sondern dafür, diese Dinge zu ergründen um die Ursachen selber anzugehen...ich sehe Strafen als ein untaugliches, letztlich sogar extrem kontraproduktives Mittel an, um gegen soziale Misstände aller Art vorzugehen...Strafen sind lediglich Symptombekämpfung an der falschen Stelle...unser angeblich so aufgeklärtes Zeitalter der wissenschaftlichen Erkenntnis sollte eigentlich längst über solchen Relikten aus dem Mittelalter stehen... Aber es sollte mich eigentlich auch nicht weiter wundern, dass dem nicht so ist...der sogenannte "Individualismus" von heute machts möglich, stimmts oder hab ich recht...? Alles, was in dieser Gesellschaft schiefläuft, kann bequem auf den Menschen als Individuum abgewälzt werden...komplexe Zusammenhänge, die die Gesellschaft als ganzes betreffen, können so bequem unter den Tisch gekehrt und ignoriert werden...jeder Fall wird einfach zum Einzelfall erklärt...Knast oder besser gleich erschießen. Fertig. Denn: "Er hätte ja auch anders können"...jetzt nämlich kommt der "freie Wille", das vielbeschworene Zauberwort der "individualistischen" Gesellschaft ins Spiel...du setzt selbstredend voraus, dass jeder Mensch unter allen sich darbietenden Umständen ein gleich starkes ethisches Bewusstsein entwickeln kann...dem ist aber nicht so...Menschen sind eben größtenteils Automaten, die das Verhalten erlernen und reproduzieren, das sie selbst am eigenen Leibe erfahren haben...das ist eine längst bekannte Tatsache, an der es überhaupt keine Zweifel mehr geben kann... |
| Niamh | [QUOTE][I]Original geschrieben von Xenomorph[/I] Ich rede auch gar nicht von Entschuldigungen, sondern von möglichen Erklärungen, und das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.[/QUOTE] Dann habe ich das in den falschen Hals bekommen und entschuldige mich :) [QUOTE][I]Original geschrieben von Xenomorph[/I] Ich bin grundsätzlich gegen Strafen aller Art[/QUOTE] Nehmen wir den "Fall" aus dem Ausgangsthread, ein Mann missbraucht ein Kind, was hälst Du nun für eine adäquate Reaktion vom Staat auf diese Tat? Ist es nicht "natürlich" denjenigen erstmal in Gewahrsam zu nehmen, rein aus Schutz gegenüber anderen Kindern. Die Freiheitsstrafe, die solche Täter bekommen geht, m.E., auch immer mit einer Therapie einher, was ich auch schon schrieb, in der Ursachen, Ängste etc ergründet und behandelt werden sollen, der Täter soll resozialisiert werden. Also ist hier auch nichts mit einfach "nur" wegsperren oder erschießen, sondern der Täter wird behandelt. Mal ganz ab von dem Thema Missbrauch und Strafe würde mich interessieren, wie Du denn bei beispielsweise Kapitalverbrechen, Diebstahl etc vorgehen würdest? |
| Demon17 | Ich halte Gewalt generell nur für vertretbar um Schlimmeres zu verhindern. Insofern käme eine Tötung, wenn überhaupt nur in Frage um eine Vergewaltigung eines Kindes bzw. dessen Ermordung zu verhindern. Häufig werden die Kinder ja danach getötet. Falls es andere Mittel gäbe, wären diese natürlich vorzuziehen. Jeder Mensch hat ein gewisses Maß an Agression, das sich entladen will, viele suchen einen Vorwandt der ihnen erlaubt ihre Agression moralisch legitim an jemandem abzubauen. Sicher kommt mir auch die Galle hoch, wenn mehrfach vorbestrafte Pädophile wieder ein Kind umbringen, wie kann das sein? Aber Selbstjustiz ist keine Lösung. Da geschehen zu viele Fehler, noch mehr als im Strafvollzug. Der Lynchmob, der sich den Falschen greift, soll der dann auch gelyncht werden? Allerdings liegt in der Justiz aus Stellenmangel eh einiges im argen. Ich frage mich ob wir nicht wirklich neue Formen der Kriminalitätsbekämpfung brauchen. Mit Selbsjustiz wird jedoch alles nur schlimmer. never surrender demon17 |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Niamh [/i] [B]Nehmen wir den "Fall" aus dem Ausgangsthread, ein Mann missbraucht ein Kind, was hälst Du nun für eine adäquate Reaktion vom Staat auf diese Tat? Ist es nicht "natürlich" denjenigen erstmal in Gewahrsam zu nehmen, rein aus Schutz gegenüber anderen Kindern. Die Freiheitsstrafe, die solche Täter bekommen geht, m.E., auch immer mit einer Therapie einher, was ich auch schon schrieb, in der Ursachen, Ängste etc ergründet und behandelt werden sollen, der Täter soll resozialisiert werden. Also ist hier auch nichts mit einfach "nur" wegsperren oder erschießen, sondern der Täter wird behandelt. [/quote] Wenn solche Menschen schon, um noch schlimmeres zu verhindern, irgendwie "verwahrt" werden müssen, dann muss es zumindest so human wie nur irgend möglich geschehen...das mit dem resozialisieren kann auch nicht wirklich funktionieren...denn Persönlichkeitsstörungen wie die, die Menschen zu solchen Taten führen können, sind eine Krankheit, kein Verbrechen...und eine der Ursachen dafür ist die Gesellschaft selbst... [quote]Mal ganz ab von dem Thema Missbrauch und Strafe würde mich interessieren, wie Du denn bei beispielsweise Kapitalverbrechen, Diebstahl etc vorgehen würdest? [/B[/QUOTE] Der Begriff Kapitalverbrechen ist ein sehr dehnbarer Begriff, der immer von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und somit von der an diese Bedingungen angepassten Moral der herrschenden Klasse diktiert wird, die diese Rahmenbedingungen aufrechterhält...so würde in einer Gesellschaft ohne Privateigentum, bzw. einer Gesellschaft, wo jeder die Möglichkeit hat, sich Eigentum auf "legalem" Wege anzueignen, der Begriff "Diebstahl", zwangsläufig seinen Sinn verlieren ...in einer Gesellschaft ohne Privateigentum kann es logischerweise keine "Eigentumsdelikte" mehr geben...in einer Gesellschaft ohne Geld und Privateigentum würden die meisten der heutigen Verbrechen von ganz alleine verschwinden...entweder deshalb, weil es sich nicht mehr lohnt, oder weil vieles einfach nicht mehr als Verbrechen gelten müsste...mit dem Geld würde auch das Verbrechen zu mindestens 90% aus der Welt geschafft werden...Geld ist die eigentliche Ursache allen von Menschen verursachten Übels auf dieser Welt... |
| HeaveninHell | ich denke schon , dass es situationen geben könnte, wo ich zum mörder werden würde und jemand anderem das leben auszuhauchen... meine mum sagt immer, wenn ich entführt werden würde und der entführer mir etwas tun würde, würde sie ihn solange jagen , bis sie sich rächen könnte... |
| zera | Jain!!! Ich würde wollen Ja! Aber es dann tatsächlich in die Tat umsetzen Nein! denn da siegt bei mir die Vernunft. Zwar nicht wegen Mitleid oder ähnlichem sondern einfach weil ICH mir dadurch etwas verbaue und als Mörderin nicht wirklich der bessere Mensch bin. Ich töte nur in meinem Kopf! Entmannen würde ich begrüßen, sehr sogar! Aber es schützt nicht vor allem was ein "Mensch?" mit Kindern anstellen kann. Vielleicht Entmannen und wegsperren. |
| Niamh | [QUOTE][I]Original geschrieben von Xenomorph[/I] das mit dem resozialisieren kann auch nicht wirklich funktionieren...denn Persönlichkeitsstörungen wie die, die Menschen zu solchen Taten führen können, sind eine Krankheit, kein Verbrechen..[/QUOTE] Dem stimme ich voll und ganz zu. Aber die Krankheit dieser Menschen bringt sie eben dazu Verbrechen zu begehen und wie möchtest Du das verhindern, außer mit Sicherheitsverwahrung? Ich habe noch nicht davon gehört das eine Persönlichkeitsstörung richtig geheilt werden kann, dementsprechend bleibt so ein Mensch immer eine Gefahr für Kinder und um eben Kinder vor so einem Menschen zu schützen sollte er verwahrt werden, [B]so denn keine Heilung möglich ist, die garantiert, dass dieser Mensch so etwas nie wieder tut[/B]. Ich gehe hier also immer von dem Menschen aus, der bereits eine Tat begangen hat und verlange nicht das generell alle wegesperrt werden sollen! Ich will auch gar nicht abstreiten, das die Gesellschaft mit Schuld ist, aber eben nicht nur. Das klingt mir doch ein wenig zu einfach, ansonsten müssten alle Menschen mit einer schlechten Kindheit bzw allgemein traumatischen Erlebnissen zu Tätern werden und ausrasten bzw sich an anderen Leuten/Kindern vergreifen, aber das tun sie nicht. Dementsprechend bedingt das Eine das Andere nicht und man kann nicht pauschal sagen Täter sind auch (nur) Opfer. Es hängt nunmal auch immer von dem Menschen ab, natürlich wird ein Mensch geprägt durch sein Umfeld, aber ab einem gewissen Alter sollte er reflektieren können und eben nicht einfach nur darauf reagieren. Dies gilt besonders in Bezug auf Deine Aussage über "das Übel Geld". Wenn es [B]nur[/B] an dem Geld läge müssten alle Menschen klauen.... |
| Apex | Man muss festhalten, dass Kinderschänder nicht gleich Kinderschänder ist, da gibt es viele Unterschiede, auch und vor allem in der Form der Therapierbarkeit. Manche sind relativ gut zu therapieren und begehen hinterher auch nie wieder eine solche Straftat, während andere kaum zu therapieren sind, wo genau die Unterschiede liegen weiß ich nicht mehr so genau, ist auch etwas länger her, dass ich mich da mal in ein Buch gelesen hatte (als ehemaliger Angestellter einer Bibliothek geht da einem so einiges durch die Hand)...aber in einschlägiger Fachliteratur kann man das bestimmt nachschlagen. [QUOTE]Entmannen würde ich begrüßen, sehr sogar![/QUOTE] Gute Idee! Und was machen wir mit den Frauen? Beschneiden? Brüste abschneiden? Am besten beides, was? Ich besorg dir schonmal ein Messer. ... Sag mal, hast du sie noch alle??? |
| gin'iro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Niamh [/i] [B]Aber nicht jeder Täter war auch mal Opfer und selbst wenn ein Täter mal Opfer war macht das die Tat für mich [B]nicht[/B] verständlicher! [/B][/QUOTE] Aber nicht alles kann man über einen Kamm scheren, immer gibt es Nuancen, das Leben ist nun Mal nicht normiert. [QUOTE][i]Original geschrieben von Niamh [/i] [B]:eek: [I]Das[/I] habe ich so noch nicht gehört, also das Menschen, die missbraucht wurden, [B]mit hoher Wahrscheinlichkeit[/B] selbst zu Tätern werden. Trotzdem gilt für solche Täter m.E. kein Sonderrecht und ich bringe ihnen deswegen kein Verständnis entgegen, denn, es gibt immer noch genug Menschen, die eine schwere Kindheit hatten und [B]nicht[/B] zu Tätern werden. [/B][/QUOTE] Das ist jedoch Tatsache: Fast alle Täter dieser Art waren Mal Opfer. Ob sie gesonderte Rechte bekommen sollen, möchte ich nicht andiskutieren. Und ob ich jemanden töten würde? Ich weiss es nicht. |
| Frost_Geist | Wenn man krank ist, versucht man sich zu heilen. Wenn man sich nicht heilen kann, muss man Professionen in Anspruch nehmen, die es können. Wenn man weiss, eine gemeinschaftszerstörende krankhafte Tendenz zu haben, ist es Pflicht eines Menschen dafür zu Sorgen, dass die Gemeinschaft davor geschützt wird. Wer das nicht tut, begeht ein fahrlässiges Verbrechen. Ein fahrlässiges Verbrechen ist strafbar, doch berücksichtigt man hier meist die Entstehung der Krankheit, doch das wichtigste bleibt aus: Der Pädophile weiss sehr wohl über seine Neigung. Das sie krankhaft und gemeinschaftsgefährdend ist weiss er auch. Daraus folgt, dass der Schritt zum begehn der Tat aus Vermessenheit, Selbstarroganz und besonders aus Fahrlässigkeit gegenüber der Gesellschaftlichen Gemeinde. Den Schritt zur Tat, das Abwiegen es zu tun, hat der Pädophile sehr wohl selbst getan, obwohl der Schritt zur professionellen Hilfe wesentlich kleiner wäre. Eine Pädophile Neigung lässt sich nach dieser Begründung nicht damit entschuldigen, dass ein Mensch einer Krankheit unterliegt. Man würde ihm damit zugestehen, dass er nicht die Pflicht hat ein Gemeinschaftserhaltendes Verhalten an den Tag zu legen. Aus der Konsequenz, sein Verhalten nicht an tatsächlich menschlichem zu messen und zu orientieren geht hervor, dass ein Pädophiler entweder aus Ignoranz gegenüber anderen Menschen oder aus einer "vermeintlichen" Hilflosigkeit gegenüber seiner Krankhaften Haltung agiert. Letztlich hat er aber die Macht dies durchaus zu ändern bzw. zu unterbinden. Statistisch sind die meisten Pädophile nicht erst seit gestern so und zahlreiche Gutachten bestätigen, dass sie sich ihrer Neigung schon lange bewusst sind, aber zu feige sind über ihrer Persönlichen Hemnisse und Persönlichkeit hinwegzusehen, um Kinder davor zu bewahren Opfer ihrer Handlungen zu werden. Zitat:"Was hätte ich denn tun sollen. Wenn ich es zugegeben hätte? Mein Leben wäre doch zu Ende gewesen? Ich wäre doch geächtet gewesen! Ich konnte nichts dagegen machen!"-Exzerpt eines Psychologischen Gutachtens des Landgerichts Frankfurt am Main 2004 Betonung auf:"Mein Leben wäre doch zu Ende gewesen..." Ein Psychologe hat ggbf. Schweigepflicht über die krankhafte Tendenz eines Menschen. Niemand hat verlang, dass man es in die Öffentlichkeit posaunt. Doch zeigt sich folgendes, dass der Täter sehr wohl der Unmenschlichkeit seines Verhaltens bewusst ist und sich vor den Konsequenzen eines evtl. Outings fürchtet. Das Leben das er meinte war, finanziell sich etwas leisten zu können und von den Nachbarn wie ein normaler Mensch behandelt zu werden. Die meisten Gerichtlichen Urteile hoffen durch eine "Zwangstherapie" erfolge erzielen zu können. Doch in einem Rechtsstaat bzw. in einem Staat der auf das Individuum angewiesen ist, ist erwiesen, dass Zwänge, die einem Individuum auferlegt werden nur in 3 % aller Fälle die gewünschte Konsequenz zeigen. D.h. das statistisch 97% aller Pädophilen nichts mit der ihnen auferlegten Therapie und Haftstrafe anfangen können, da sie sich ungerecht behandelt fühlen und in ihrer Illusion der Hilflosigkeit verharren. Ich betone noch einmal. Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt oder suche jemanden auf der mir Helfen kann, wenn ich die Krankheit nicht selbst beseitigen kann. Wenn ich das nicht tue, bin ich selbst dran Schuld und nicht die Umstände, dass ich in meinem Umfeld nicht zugeben kann, krank zu sein. Diesen Entschluss, mir nicht helfen zu lassen, obwohl ich es selbst nicht kann, habe ICH seöbst getroffen. Was ICH tue, dass muss ICH Verantworten. Und weil ein Mensch in Deutschland verpflichtet ist, die Gemeinschaft zu erhalten hat ein Pädophiler folgendes Verbrechen begangen: "Er toleriert bewusst ein Gemeinschaftszerstörendes Verhalten an sich selbst, und mutet seinen Mitmenschen dieses Verhalten zu. Er will dies nicht ändern, weil er zu feige dazu ist und nicht über seinen persönlichen Standpunkt hinaussieht. Und das Verhalten, dass er hat ist hochgradig gefährlich und gemeinschaftsgefährdend. Macht ein solches Verhalten einen Menschen aus?" Ich empfinde es als großen Fehler die persönlichen Umstände eines Pädophilen mit in die Begrüdung seines Verhaltens mit einzubeziehen. Das sind 0815-Begründungen, die vom elementaren Verbrechen, dass er begeht ablenken bzw. sie in ein unrealistisches Bild stellen. Sollen wir diese Menschen nun töten ? Sollen wir sie foltern oder kastrieren ? Sollen wir ihnen Gewalt entgegenbringen ? Sollen wir sie härter bestrafen ? Ich denke ich vermag nicht, zu beurteilen oder zu entscheiden, ob dies richtig wäre, ich möchte nur folgendes sagen: Diese Diskussion über "Was macht man mit Pädophilen" ist eine reichlich unsinnige. Die "Zivilisierte Welt" hat sich dazu entschlossen die Menschenrechte zu befolgen und die sagen aus, dass alleine die Biologische Zugehörigkeit zur Spezies Homo Sapiens Sapiens genügt, um unentgeltlich Menschenrechte in Anspruch zu nehmen. Vor allem sind sie unantastbar. Das heißt: Selbst wenn ein Mensch sich aufführt wie der letzte Penner und er ununterbrochen Kinder vergewaltigt und im Gerichtssaal noch den Finger zeigt und schreit "Ihr könnt mich mal!", dann ist er wahrscheinlich alles, was einen schlechten Menschen beschreibt, rein rechtlich sagen die Menschenrechte aber "Er ist ein Mensch, also hat er Menschenrechte." Er ist genauso viel wert und wichtig wie IHR, und ich finde, dass sollte euch mehr zu denken geben, als die Tatsache, dass man Pädophile evtl. ja auch todesstrafen könnte. Solange man die Menschenrechte uneingeschränkt genießt und dazu nichtmal notwendig ist, sich wie ein "Mensch" zu verhalten und Grundregeln des Menschlich sozialen Miteinanders zu pflegen, denn genau so werden sie rechtlich und politisch gehandhabt, sind sie meiner Meinung nach folgendes: Die Erfindung eines Sozialheinis, der tatsächlich an das uneingeschränkt gute in jedem Menschen glaubt und das der Mensch garnicht den Wunsch hat böses zu tun und Macht auszuüben. Was hat der Kerl eigentlich geraucht ? Die Menschenrechte sind ne Freikarte um sich scheisse zu Verhalten, ohne entsprechende Konsequenzen zu spüren. (Hüstel, das ist aber ein Naturgesetz. Seit wann verbrennt man nicht, wenn man ins Feuer springt!!!!!!!) Entsprechende Konsequenzen an Menschheitsverbrechen hält unser Deutsches Rechtssystem tatsächlich vor, jemanden Lebenslang oder länger ein Dach über dem Kopf mit Essen und persönlicher Therapie zu geben. Bildmetapher: Ein Kind zerstört etwas, von dem es genau weiss, dass es das nicht darf. Sozusagen als Grenzerfahrung an sich selbst. Jetzt kommt die Mutter (Menschenrechte) und straft nicht sinngemäß. Ergebnis sind kleine, schlecht erzogene Kotzbrocken, die ihrer Mutter auf der Nase rumtanzen. Wozu soll ich mich dann eigentlich im Sinne der Gesellschaft einsetzen, wenn Leute die das nicht tun, dieselbe Behandlung erfahren und sie auch noch mehr Gehör bekommen, als jene die darunter Leiden. Wer stellt in dem Fall wohl eher die Majorität, die Verbrecher, oder jene, die unter Verbrechen anderer Leiden ? Das war mein kleiner Beitrag zum Thema "Die Ambivalenz der zivilisierten Welt". Das eine sagen, um stark und Rechtens zu wirken und eigentlich genau das Gegenteil tun, um den eigenen Vorteil zu sichern. Ein Beispiel USA:"Wir wollen keinen Krieg"--> Sie tun aber auch nichts dagegen BRD:"Wir sind ein Sozialstaat"--> Geld-Affären werden nichtmal mit unehrenhafter Entlassung geahndet Wir Menschen sind so schwache, erbärmliche, unreine und vermessene Kreaturen. Und wir könnten wesentlich besser sein, würden wir nicht so sehr in das "Menschsein" verliebt sein. Ach was rede ich, diese Ansprache kann ich in einem Gothic-Board eigentlich vergessen, das macht wenig Sinn Alternativen Subkulturen zu sagen, sie seien in ihre Person verliebt. Letzteres könnt ihr natürlich sehen wie ihr es gerne möchtet und das davor auch, doch vielleicht geht hier einigen ein Licht auf. Besonders solche Leute, die durch Affekte hier ihre Meinung posaunen und wie ich Apex voll und ganz zustimme "sie nicht mehr alle beieinander haben" |
| theDAmNed | Ich bin der Meinung, dass grade Kinder von der Geselschaft als eins der höhsten Werte betrachtet werden sollten. Um in der Richtung wie im vorgegangenem text von Frost_Geist, (dem ich zustimme") eine Verbesserung zu erziehlen. Den ich denke nur mit der Erziehung (auf lange Zeit gesehen) ist es möglich eine bessere Geselschaft zu ermöglichen. Das es machbar ist sieht man im stark negativen an den fanatischen Selbstmordattentätern oder früher der Nazi Jugend. Wie man aber sowas erstellt, ohne das es ausgenutzt wird ist sehr schwierig, aber grade in einem Rechtstaat wie unserem die Möglichkeit dazu besteht. Zum schutz der Jugend und der Geselschaft bin ich jedenfalls dafür, dass es die Möglichkeit geben sollte die Menschenrechte zu entziehen. (Damit zu Threat Thema) Vor meinen Augen verliert jedenfalls ein Mensch der zu so etwas, wie hier beschriebenen ist die Menschlichkeit. Ich hätte keine Bedenken oder Zweifel so "etwas" zu töten, denn ich sehe solche Personen um einiges niedriger als Tiere. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von theDAmNed [/i] [B]Zum schutz der Jugend und der Geselschaft bin ich jedenfalls dafür, dass es die Möglichkeit geben sollte die Menschenrechte zu entziehen. [/QUOTE] Wahnsinnig intelligenter Vorschlag, muss ich sagen...und wenn nun einer auf die Idee käme, damit bei dir anzufangen...? Das alles hatten wir doch schon...Inquisition, Euthanasie, Holocaust..."lebensunwertes Leben"... Oder wie brachte es der Sänger von Tiamat in dem Lied "Angel Holograms" doch auf den Punkt: "Always learn from history, to be sure you make the same mistakes again"...mit dem fatalen Ergebnis, dass die Menschen eben nichts aus der Geschichte lernen, und immer wieder dieselben Fehler begehen... |
| theDAmNed | naja wahnsinnig hab ich noch nicht gehört ... bekloppt schon des öfteren... Wenn es aber klar ist, dass wenn man gegen bestimmte Gesetze verstößt, dessen Konsequenz ausgeschrieben ist, dementsprechen geahndet wird, hab ich damit kein Problem. Ich hab nicht davon geschrieben alle Menschen (mich als erstes:) zu töten... Die Verurteilung von Verbrechern ist immer noch Gesetz trotz deiner Beispiele, es wäre damit nur verschärfter. Zudem die Grundlage eines Rechtstaats nutzen, nicht auf der Basis eine Diktatur. Klar muß es gut abgewogen werden und nicht ethnische oder religiose Säuberungen als Ziel haben. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von theDAmNed [/i] [B]naja wahnsinnig hab ich noch nicht gehört ... bekloppt schon des öfteren... Wenn es aber klar ist, dass wenn man gegen bestimmte Gesetze verstößt, dessen Konsequenz ausgeschrieben ist, dementsprechen geahndet wird, hab ich damit kein Problem. Ich hab nicht davon geschrieben alle Menschen (mich als erstes:) zu töten... Die Verurteilung von Verbrechern ist immer noch Gesetz trotz deiner Beispiele, es wäre damit nur verschärfter. Zudem die Grundlage eines Rechtstaats nutzen, nicht auf der Basis eine Diktatur. Klar muß es gut abgewogen werden und nicht ethnische oder religiose Säuberungen als Ziel haben. [/B][/QUOTE] Nein. Jeder Staat, sofern er von Menschen erschaffen wurde, ist eine Diktatur mit rein subjektiven Moralvorstellungen... Gesetze sind allesamt von Menschen aufgestellt worden und somit keine objektiven Tatsachen, die sich aus der Natur der Dinge selbst ergeben...Gesetze sind nichts weiter als Meinungen...Meinunungen von Menschen, deren Ethik auch nicht höher angesiedelt ist als beim Rest der Menschheit...Menschen, die ebenso wie alle anderen auch der Habgier und der Rachsucht erliegen...zu Gesetzen werden diese Meinungen erst dadurch, dass sie die Moral der jeweils Herrschenden repräsentieren...und ich setze im Zweifelsfalle immer auf das, was ich selbst für richtig oder falsch halte, als auf Gesetze... |
| theDAmNed | (mmh an irgendwas müßte man sich wohl schon halten können...?! :) ich finde jedenfalls die Vorstellung prima wenn sich Leute im Namen einer Gesellschaft hinsetzen und sich was zurecht Schustern, was wiederum, von der Masse der Gesellschaft, anerkannt wird. (...ich sage nicht das ein Bürgerkrieg unmöglich ist, sollte ein allgemeines "Abgelehnt" nicht reichen.) Ich würde es jedenfalls der Meinung "blub, alles doof,,," vorziehen. Chaos oder Anarchie ausrufen wär bestimmt mal wieder ne Abwechslung, aber um eine Gesellschaft zu ermöglichen stark daneben. siehst du wirklich keinen Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie? |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von theDAmNed [/i] [B](mmh an irgendwas müßte man sich wohl schon halten können...?! :) [/quote] Ja. Ich halte mich an mich selbst...nur da kann ich mir völig sicher sein, das richtige zu tun... [quote]ich finde jedenfalls die Vorstellung prima wenn sich Leute im Namen einer Gesellschaft hinsetzen und sich was zurecht Schustern, was wiederum, von der Masse der Gesellschaft, anerkannt wird. [/quote] Ich nicht. Denn die Erfahrung zeigt viemehr, dass das, was dabei herauskommt, zumeist genau das falsche ist...es mag vielleicht einige wenige Ausnahmen gebe, aber meistens führt es eben zu einer Diktatur der Masse, die noch schlimmer ist als die eines einzelnen... [quote]siehst du wirklich keinen Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie? [/QUOTE] Nein. Demokratie ist die Diktatur der Masse, bzw, die von Leuten, die vorgeben, die Interessen einer solchen zu bedienen... |
| theDAmNed | Da du dich nur nach deinem eigenem, für gut befundenen Recht, orientierst glaubst du nicht wenn dies bei der Masse der Menschen genau so wäre, dass es zu gewissen Spannungen kommen könnte? Oder glaubst du einfach es wäre gerechtfertigt die Gesellschaft/ Masse anderer Menschen niedriger setzen, als deine eigene Meinung. (Wohl oder Uebel) Ich seh die Notwendigkeit ein gemeinsahmes Wohl im Auge zu haben, da wir ja nicht auf unterschiedlichen Planeten leben und irgendwie miteinander klar kommen "müssen". |
| Apex | [QUOTE]Zum schutz der Jugend und der Geselschaft bin ich jedenfalls dafür, dass es die Möglichkeit geben sollte die Menschenrechte zu entziehen. [/QUOTE] Und noch einer, dem man das Geschichtsbuch um die Ohren schlagen sollte. Ich darf mal dran erinnern was das letzte mal los war, als Menschenrechte, zum Schutze anderer, eingeschränkt bzw. aufgehoben werden konnten. Die Weimarer Republik ist dafür ja ein wohl mehr als gutes Beispiel, aber wenn man will findet man ja noch mehr als genug andere. Ein Glück gibt es Gesetze, die mich und die Bevölkerung dieses Landes vor Leuten wie dir schützen. Btw. ist jemand, der die Aufhebung der Menschenrechte fordert (egal unter welchen Bedingungen) in meinen Augen nicht besser als ein Kinderschänder...eher sogar noch gefährlicher... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von theDAmNed [/i] [B]Da du dich nur nach deinem eigenem, für gut befundenen Recht, orientierst glaubst du nicht wenn dies bei der Masse der Menschen genau so wäre, dass es zu gewissen Spannungen kommen könnte?[/quote] Spannungen wird es immer geben...aber unter dem derzeitigen System gibt es davon eindeutig mehr, als gut ist...es wäre vielleicht angebracht, darüber nachzudenken, warum das so ist... [quote]Oder glaubst du einfach es wäre gerechtfertigt die Gesellschaft/ Masse anderer Menschen niedriger setzen, als deine eigene Meinung. [/quote] Ich setze andere Meinungen nicht niedriger an als meine eigene...ich respektiere alle Meinungen, auch die absurdesten...aber das heisst nicht, dass ich mich bei meinem eigenen Handeln nach ihnen richten muss...wenn überhaupt, orientiere ich mich an den Meinungen, die sich mit meiner eigenen zumindest in den massgeblichsten Punkten überschneiden...auch wenn das zumeist nicht die der "Gesellschaft", bzw. der Herrschenden ist... [quote](Wohl oder Uebel) Ich seh die Notwendigkeit ein gemeinsahmes Wohl im Auge zu haben, da wir ja nicht auf unterschiedlichen Planeten leben und irgendwie miteinander klar kommen "müssen".[/QUOTE] Das geht aber nur dann gut, wenn jeder den anderen und seine Bedürfnisse zumindest ansatzweise respektiert...ich halte allerdings den begrenzten Raum auf dieser Welt und somit auch die begrenzten und immer knapper werdenden Ressourcen in der Tat für einen wichtigen Teil des Problems...so wird ein "miteinander klarkommen" durch die immer weiter schrumpfenden Ausweichmöglichkeiten, die dem Menschen als einzelnem da noch bleiben, und die ebenso schrumpfenden Ressourcen bereits heute erheblich erschwert, und in absehbarer Zukunft vielleicht ganz unmöglich werden...vielleicht bleibt das "Auslagern" der Menschheit auf mehrere Planeten in Zukunft wirklich der einzige Ausweg... |
| Frost_Geist | @ Xenomorph: Ich wollte dich nur bei Geschichte auf etwas aufmerksam machen. Vielleicht stellt dies ja eine Bereicherung bzw. Alternative zu deiner Sichtweise darüber dar: Geschichte an sich wiederholt sich ja nicht. Das römische Reich kehrt nicht wieder und das Alexanderreich genausowenig. Wenn man über diese Aussage logisch nachdenkt wäre es auch unmöglich. Alleine, weil die Umstände heute different sind und nicht exakt dasselbe wie vor 3000 Jahren geschehen kann. Denn dies meint wiederholen ja. Ist es nicht vielmehr so, dass Geschichte in adaptiver neuer Form, mit eigenen Potenzialen und Werten, auftritt. Prinzipiell hat sich zum Römischen Senat und dem heutigen Parlament nicht allzuviel geändert. Deswegen wiederholt der Senat sich aber nicht, sondern seine Strukturmerkmale sind "Geschichte" und werden in neuer adaptierter, der Gegenwart entsprungenen, Form weiter tradiert. Sie wiederholt sich sozusagen nicht, sie ähnelt sich nur in den auftretenden Affekten. (Bürgerkriege und ihre Motivationen der Staatengründung zum Beispiel) Klingt das für dich logisch, bzw. kannst du damit etwas anfangen ? Oder bringt dir das nichts ? Wenn nicht, dann vergiss den Text einfach. Gruß Animus Kühltruherus |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Frost_Geist [/i] [B]@ Xenomorph: Ich wollte dich nur bei Geschichte auf etwas aufmerksam machen. Vielleicht stellt dies ja eine Bereicherung bzw. Alternative zu deiner Sichtweise darüber dar: Geschichte an sich wiederholt sich ja nicht. Das römische Reich kehrt nicht wieder und das Alexanderreich genausowenig. Wenn man über diese Aussage logisch nachdenkt wäre es auch unmöglich. Alleine, weil die Umstände heute different sind und nicht exakt dasselbe wie vor 3000 Jahren geschehen kann. Denn dies meint wiederholen ja. Ist es nicht vielmehr so, dass Geschichte in adaptiver neuer Form, mit eigenen Potenzialen und Werten, auftritt. Prinzipiell hat sich zum Römischen Senat und dem heutigen Parlament nicht allzuviel geändert. Deswegen wiederholt der Senat sich aber nicht, sondern seine Strukturmerkmale sind "Geschichte" und werden in neuer adaptierter, der Gegenwart entsprungenen, Form weiter tradiert. Sie wiederholt sich sozusagen nicht, sie ähnelt sich nur in den auftretenden Affekten. (Bürgerkriege und ihre Motivationen der Staatengründung zum Beispiel) Klingt das für dich logisch, bzw. kannst du damit etwas anfangen ? Oder bringt dir das nichts ? Wenn nicht, dann vergiss den Text einfach. Gruß Animus Kühltruherus [/B][/QUOTE] Ja, das klingt absolut überzeugend für mich...genau darauf hatte ich eigentlich hinausgewollt...ich meinte nicht etwa, dass sich Ereignisse exakt wiederholen würden...sondern dass die diesen Ereignissen immanenten und zugrundeliegenden Strukturen und Denkkonzepte von einer "Generation" menschlicher Kulturen an die nächste "vererbt" und jedesmal den vorherrschenden Bedürfnissen entsprechend neu angepasst werden...so wie ich zwar die Gene meiner Eltern und Großeltern in mir trage, aber dennoch etwas anderes als sie bin...ich basiere also auf derselben "Struktur", "wiederhole" somit also meine gesamten Vorfahren in genetischer Hinsicht...bin aber dennoch keinesfalls mit ihnen als Person gleichzusetzen...aber ich gleiche ihnen doch in dem einen entscheidenden Punkt, dass ich genau wie sie ein Mensch bin, und damit einer genetisch festgelegten "Struktur" folge, aus der ich nicht ausbrechen kann... |
| theDAmNed | @ Apex na danke "lachkrampf" (aber du meintest wohl gefährlicher für Kinderschänder) naja deine Meinung versteh ich gut. Für mich ist sie wohl wie die sichere Schiene zu fahren... (nicht Opfer von falsch Anklage zu werden oder wenns nicht bei dir direkt im Zimmer brennt einfach weg zu gucken) Klar ist meine Vorstellung sehr realitätsfern, aber dennoch ist es meine Meinung, Da ich damit klar in der Minderheit bin kannst du dich sorglos fühlen, dass nicht unser System umgekremppelt wird. Ich denke um nen (z.B.) 2. Holocaust zu veranstallten ist noch ne Menge mehr nötig, als nur die Menschenrechte in extrem Situationen auszusetzen (um z.B. jemanden Hinzurichten oder öffentlich Anzuprangern). @ Xenomorph -Ich bin fest ueberzeugt das wir weniger zwischenmenschliche "Spannungen" haben, als wenn wir in einer "jeder macht was er für richtig hält" Welt leben würden... -Du"tritts aber früher oder später anderen auf den Fuß" wenn du nur deine Meinung von Recht verfolgst und nicht auf die der anderen achtest. Somit seh ich dich als jemand der andere geringer schätzt als sich selbst. (-zum dritten...) ...also müßte irgend jemand ( da es ja nach deiner Vorstellung ueberflüssig wäre ein System zu haben) eine Rakete basteln und einnige Leute, die im ueber den Weg laufen, ins All schießen ? |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von theDAmNed [/i] [B]Da ich damit klar in der Minderheit bin kannst du dich sorglos fühlen, dass nicht unser System umgekremppelt wird. Ich denke um nen (z.B.) 2. Holocaust zu veranstallten ist noch ne Menge mehr nötig, als nur die Menschenrechte in extrem Situationen auszusetzen (um z.B. jemanden Hinzurichten oder öffentlich Anzuprangern). [/quote] ...Und was würdest du jetzt unter einer "extremen Situation" verstehen...? Das ist doch wieder eine reine Ansichtssache...wer will das denn entscheiden...? Du etwa...? Jede Hinrichtung ist bereits eine zuviel...denn wenn man erst einmal prinzipiell bereit ist, Menschen, und seien es zunächst auch nur einige wenige "ganz üble Verbrecher" ihre Daseinsberechtigung abzusprechen, wird es früher oder später immer auch welche geben, die dieses Prinzip auch auf andere Gruppen, die ihnen im Weg sind, ausweiten wollen...der "2.Holocaust" ist dann gar nicht mehr so weit entfernt... [quote]-Ich bin fest ueberzeugt das wir weniger zwischenmenschliche "Spannungen" haben, als wenn wir in einer "jeder macht was er für richtig hält" Welt leben würden...[/quote] Das kommt ganz darauf an...wenn die Zahl jener, die wirklich weiss, was richtig ist, dabei überwiegt, kann es eigentlich nur besser werden...das Problem ist nur, dass diese Menschen zumeist, und heute offenbar ganz besonders, eine Minderheit darstellen... [Quote]-Du"tritts aber früher oder später anderen auf den Fuß" wenn du nur deine Meinung von Recht verfolgst und nicht auf die der anderen achtest. Somit seh ich dich als jemand der andere geringer schätzt als sich selbst.[/quote] ...und es scheint mir, dass es viele gibt, die einen solchen Tritt auch dringend nötig haben...du wirfst mir also vor, andere gering zu schätzen und nur mein "Recht" gelten zu lassen...?ha, ha, dann lies doch mal das, was du weiter oben alles geschrieben hast, noch mal ganz genau... [quote](-zum dritten...) ...also müßte irgend jemand ( da es ja nach deiner Vorstellung ueberflüssig wäre ein System zu haben) eine Rakete basteln und einnige Leute, die im ueber den Weg laufen, ins All schießen ?[/QUOTE] Es gibt inzwischen sicherlich sehr gute Bauanleitungen dafür im Internet, also fang schon mal an...:D |
| theDAmNed | geschrieben von Xenomorph: [QUOTE]...Und was würdest du jetzt unter einer "extremen Situation" verstehen...? Das ist doch wieder eine reine Ansichtssache...wer will das denn entscheiden...? Du etwa...?[/QUOTE] nö, ne Gruppe von Leuten/ keine Diktatur ... ( aber akzeptierst du ja auchnicht :) geschrieben von Xenomorph: [QUOTE]Das kommt ganz darauf an...wenn die Zahl jener, die wirklich weiss, was richtig ist, dabei überwiegt, kann es eigentlich nur besser werden...das Problem ist nur, dass diese Menschen zumeist, und heute offenbar ganz besonders, eine Minderheit darstellen...[/QUOTE] naja wenigstens siehst du ein Problem... ( und nu ?? egal ? geschrieben von Xenomorph: [QUOTE]...und es scheint mir, dass es viele gibt, die einen solchen Tritt auch dringend nötig haben...du wirfst mir also vor, andere gering zu schätzen und nur mein "Recht" gelten zu lassen...?ha, ha, dann lies doch mal das, was du weiter oben alles geschrieben hast, noch mal ganz genau...[/QUOTE] na den les du mal noch weiter davor... / durch eigene Taten Menschenrechte entzogen... ;) ich toleriere ja (z.B.) Kinderschänder nicht ... oder Leute die einen 2. Holocaust veranstallten wollen. geschrieben von Xenomorph: [QUOTE]Es gibt inzwischen sicherlich sehr gute Bauanleitungen dafür im Internet, also fang schon mal an...[/QUOTE] ich ? ernsthaft ? nö ich find wir sollten lieber hier ne nette Gemeinschaft aufbauen / klar ins All zu expandieren schließ ich nicht aus, aber nicht als "Lösung" für zwischenmenschliche "Spannungen" |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Frost_Geist [/i] Das heißt: Selbst wenn ein Mensch sich aufführt wie der letzte Penner und er ununterbrochen Kinder vergewaltigt und im Gerichtssaal noch den Finger zeigt und schreit "Ihr könnt mich mal!", dann ist er wahrscheinlich alles, was einen schlechten Menschen beschreibt, rein rechtlich sagen die Menschenrechte aber "Er ist ein Mensch, also hat er Menschenrechte." Er ist genauso viel wert und wichtig wie IHR, und ich finde, dass sollte euch mehr zu denken geben, als die Tatsache, dass man Pädophile evtl. ja auch todesstrafen könnte. Solange man die Menschenrechte uneingeschränkt genießt und dazu nichtmal notwendig ist, sich wie ein "Mensch" zu verhalten und Grundregeln des Menschlich sozialen Miteinanders zu pflegen, denn genau so werden sie rechtlich und politisch gehandhabt, sind sie meiner Meinung nach folgendes: Die Erfindung eines Sozialheinis, der tatsächlich an das uneingeschränkt gute in jedem Menschen glaubt und das der Mensch garnicht den Wunsch hat böses zu tun und Macht auszuüben. Was hat der Kerl eigentlich geraucht ? [/QUOTE] @ Frost_Geist Ich finde, Dein Beitrag ist mit Abstand der beste des ganzen Threads und ich finde die Inhalte ( denen ich großteils zustimme ) absolut bemerkens- und diskussionswert. Das auf deinen Beitrag erst mal das große Schweigen im Walde folgte, zeigt eigentlich das Du den Nagel auf den Kopf getroffen hast! Zum Threadthema: Könnte ich mit der Tat weiteres Leid und Blutvergießen verhindern, würde ich jederzeit kämpfen und töten. Für mich und vor allem für die, die nicht in der Lage sind sich selbst zu schützen. |
| Apex | [QUOTE]Die Erfindung eines Sozialheinis, der tatsächlich an das uneingeschränkt gute in jedem Menschen glaubt und das der Mensch garnicht den Wunsch hat böses zu tun und Macht auszuüben. Was hat der Kerl eigentlich geraucht ?[/QUOTE] Eigentlich ist es die Erfahrung, dass es zu viele böse und machtgierige Menschen gibt, die dazu geführt hat, dass man beschlossen hat, dass die Menschenrechte unabänderbar für jeden gelten müssen und nicht verwirkt werden können. Die geistigen Väter des Grundgesetzes zum Beispiel konnten in der Regel gar nichts rauchen, weil sie im Gefängnis, im KZ oder aber im Exil saßen. Sie haben die Abgründe der Menschheit nicht nur gesehen, sondern in der Regel auch selbst unter ihnen gelitten und eben aus diesem Grund, weil es Menschen gibt, die abgrundtief böses tun, müssen die Menschenrechte absolut gleich für jeden gelten. |
| decay73 | @Nightmare: Stimmt, deine Beiträge zu verstehen, ist nicht einfach; vor allem nicht für mich mit meinen beschränkten Fähigkeiten und begrenztem Aufnahmevermögen. Nichtsdestotrotz möchte ich deinen Beitrag nicht unkommentiert lassen. Auch wenn ich vielleicht alles falsch verstanden habe, so sehe meine Reaktion darauf zumindest als Würdigung. Es wäre schade, wenn er unkommentiert bliebe. :) Du hast das Grundproblem ja richtig erkannt. Man könnte es etwas vereinfachend und reduzierend mit den Worten “Und willst du nicht mein Partner sein, dann schlag ich dir den Schädel ein” beschreiben. ;) ?Das ist immer das selbe. Man ist einer Meinung und in völliger Verkennung der Subjektivität seiner Erkenntnis wird sie durch beständiges rühren und kneten soweit verfestigt, daß sie einem Betonklotz gleicht. Alternativen werden ausgeschlossen, weil ein Betonkopf nur in eine Richtig gucken kann. Aus dieser Perspektive ist die Welt natürlich einfach, unwandelbar, unteibar und alternativlos. In der Realität aber ist es doch so, daß die Welt sich beständig von einer Sekunde zur nächsten verändert. Manchmal ist es einfach zu erkennen, aber manchmal sind die Prozesse so subtil oder so langsam, daß man es im hektischen Alltag einfach vergißt. Selbst seine eigene subjektive Meinung ist nicht unumstößlich, dann die Bedingungen, die diese Meinung hervorbringen, ändern sich ebenso schnell. Und seine Meinung, sein persönliches, dualistisches “richtig - falsch”- Schema gleich mit. Schlimm wird es, wie du richtig beschreibst, wenn mehr als eine handvoll Menschen, also eine ganze Gruppe von ihnen, meint, die selbe Meinung zu haben. Da kann man sich dann gegenseitig bestätigen und verstärken auch in dem Glauben, daß es eine zweite Gruppe gar nicht geben kann. Die schwarz-weiß-Malerei ist hier (und ich will mich nicht unbedingt ausschließen) eklatant. Nur dieses “schwarz-weiß”, “richtig-falsch” sind jeweils die Extrempositionen, die sich in der Realität nicht halten lassen. Die Wahrheit liegt immer irgendwo dazwischen und ist nicht vom Beobachter getrennt und von ihm unbeeinflußt. “Alles, was in irgendeinem Sinne existiert, hat zwei Seiten, sein individuelles Selbst und seine Signifikanz im Universum. Und jeder dieser Aspekte ist ein Faktor des anderen” [A.N. Whitehead] und “Das, was man Wahrheit nennt, ist wahrscheinlich nur zu erfassen, wenn es gelingt, eine Welchselbeziehung zwischen diesen Positionen zu finden...” [Prof. Dr. Ernst Peter Fischer] Wie auch immer, was hat das mit dem Thema zu tun? Allein die Gleichsetzung von Pädophilie und Kinderschändung ist so nicht haltbar. Es gibt durchauch Pädophile, die ihre ‘Neigung’ als anormal, krankhaft, erkannt haben, aber noch niemals ein Kind angefaßt haben und sich auch in entsprechende therapeutsiche Obhut begeben haben, damit das auch so bleibt. Diese Menschen kann man ja nicht gleich vorsorglich mit-wegsperren, wie es mancher vielleicht gerne täte. Daß es viele solcher Menschen gibt, die sich vielleicht nicht behandeln lassen, mag genau an dieser gesellschaftlichen Stigmatisierung liegen, dann sie müßten sich ja mit outen und meinen vielleicht, sich damit zum Abschuß freizugeben. Und wenn man sich anschaut, wie gerne hier manche in einem solchen Falle morden würden, liegt dieses ja durchaus nahe, denn die allgemeine mediale Erfahrung sagt, daß es eh irgendwann rauskommt. England ist ein gutes Beispiel dafür, daß es eben das ist, was gewünscht wird: öffentliches Anprangern um sein eigenes vermeintliches Gut-Sein zu untermauern. Genau hier wären wir dann aber ja bei dem von dir angesprochenen Gedankenüberwachungsstaat mitsamt der bekannten und durch Schäubles jüngere Aussagen durchaus aktuellen Konsequenz, daß es zum einen auf andere Fragestellungen übertragbar ist, und am Ende wieder das Argument bleibt, daß “der brave Bürger” ja nichts zu befürchten hat - wenn er nur immer das tut, was von der herrschenden Clique gewünscht ist. Und natürlich bleibt auch ein Massenmörder ein Mensch. Es geht nicht anders. Mir scheint, daß einige anderen gerne das Menschsein absprechen würden, weil es ihnen peinlich ist, genauso bezeichnet zu werden. Aber das ist gerade KEIN Freifahrtschein und es gilt auszuhalten, daß es Menschen gibt, die unmenschlich denken und gelegentlich auch so handeln. Wenn es so wäre, hätten wir wohl keine Gesetze und nichtmal die Menschenrechte selbst, denn die Menschenrechte erlauben nicht, alles zu tun, wonach einem gerade zumute ist. Die eigenen Rechte hören da auf, wo sie die gleichen Rechte von anderen einschränken. Das ist das grundlegende Prinzip. Wenn jemand ein Mörder ist, schränkt er natürlich durch seine Tat die Rechte des anderen gänzlich ein (nicht aber durch seine Gedanken). Nichtsdestotrotz unterliegt auch er den Meschenrechten. Wenn das nicht so wäre, könnte ja jeder machen wozu er Lust hat. Genau das soll aus leidvoller Erfahrung vermieden werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für vernünftige Reaktionen darauf haben wir (auch gerade in den Menschenrechten). Man muß sie nur richtig anwenden und in dem Bewußtsein, daß es nie möglich sein wird, eine Gesellschaft aus 100% ‘guten’ Menschen schaffen zu können. |
| theDAmNed | @ decay73 Zu einem kann ich dir zustimmen/ [(hier auchmal nen Zitat:) Es ist schwieriger eine vorgefasste Meinung zuzertrümmern als ein Atom (Albert Einstein)] /welches ich "einfach" passend finde [QUOTE]Du hast das Grundproblem ja richtig erkannt. Man könnte es etwas vereinfachend und reduzierend mit den Worten “Und willst du nicht mein Partner sein, dann schlag ich dir den Schädel ein” beschreiben. ?Das ist immer das selbe. Man ist einer Meinung und in völliger Verkennung der Subjektivität seiner Erkenntnis wird sie durch beständiges rühren und kneten soweit verfestigt, daß sie einem Betonklotz gleicht. Alternativen werden ausgeschlossen, weil ein Betonkopf nur in eine Richtig gucken kann. Aus dieser Perspektive ist die Welt natürlich einfach, unwandelbar, unteibar und alternativlos. In der Realität aber ist es doch so, daß die Welt sich beständig von einer Sekunde zur nächsten verändert. Manchmal ist es einfach zu erkennen, aber manchmal sind die Prozesse so subtil oder so langsam, daß man es im hektischen Alltag einfach vergißt. Selbst seine eigene subjektive Meinung ist nicht unumstößlich, dann die Bedingungen, die diese Meinung hervorbringen, ändern sich ebenso schnell. Und seine Meinung, sein persönliches, dualistisches “richtig - falsch”- Schema gleich mit. Schlimm wird es, wie du richtig beschreibst, wenn mehr als eine handvoll Menschen, also eine ganze Gruppe von ihnen, meint, die selbe Meinung zu haben. Da kann man sich dann gegenseitig bestätigen und verstärken auch in dem Glauben, daß es eine zweite Gruppe gar nicht geben kann. Die schwarz-weiß-Malerei ist hier (und ich will mich nicht unbedingt ausschließen) eklatant.[/QUOTE] Um den benannten Betonklotz zu erweichen und eine neue Ausrichtung zu ermöglichen, solltest du mal nen alternativen Vorschlag zum "abmurksen" machen. oder zum Gedanken lesenden System der nahen(?) Zukunft. Da du es noch nicht getan hast kann ich nur Vermutungen anstellen (leider...) [QUOTE]Daß es viele solcher Menschen gibt, die sich vielleicht nicht behandeln lassen, mag genau an dieser gesellschaftlichen Stigmatisierung liegen, dann sie müßten sich ja mit outen und meinen vielleicht, sich damit zum Abschuß freizugeben.[/QUOTE] Meinst du damit das die Leute freundlicher mit kinderschändern umgehen sollten? oder das die Bestrafungen heruntergesetzt/aufgehoben werden soll? (Mein Kommentar zu der Vermutung?): So jemand soll ja nicht in einer TalkShow(z.B.) rumbrüllen, dass er so veranlagt ist... nur in der Erkenntnis das er Menschen schadet wenn er es ausleben würde Hilfe in Anspruch nehmen... aber wenn er einfach seine Taten veruebt und somit Leid verursacht dann gibt er sich selbst zum Abschuß frei... [QUOTE] Und natürlich bleibt auch ein Massenmörder ein Mensch. [/QUOTE] Es ist leider wahr, denn selbst in dem Falle das ihm die Menschenrechte abgesprochen würden es ist halt unsere Spezies die so etwas hervorbring... Am Rande bemerkt ich möchte in keinem Fall deinen Text abwerten, da ich denke das du schon recht damit hast, nur mir fehlt ein wenig die Handhabung der angesprochenen Sachen. [um noch eins los zu werden: Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen. Martin Luther King] |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von theDAmNed [/i] [B]Um den benannten Betonklotz zu erweichen und eine neue Ausrichtung zu ermöglichen, solltest du mal nen alternativen Vorschlag zum "abmurksen" machen. oder zum Gedanken lesenden System der nahen(?) Zukunft.[/b][/quote] Also meine Vorstellung ist, gar nicht erst einen Betonkopf entstehen zu lassen, denn du weißt ja, jeder Betonklotz war mal (wenn auch zäh-) flüssig. [b][quote]Meinst du damit das die Leute freundlicher mit kinderschändern umgehen sollten?[/b][/quote] Nochmal: Ein Pädophiler ist nicht automatisch ein Kinderschänder. Daher kann man sie auch nicht in einen Topf schmeißen. In unserem Rechtssystem muß der Kinderschänder bestraft werden. So ist das nun mal, auch wenn es wohl nicht viel an seiner “Neigung” ändern wird. Wichtig ist es aber dann bei beiden, sich um sie zu kümmern, und je nach Fall sollte man das sinnvolle tun. Pädophilen, die sicher meist ihr Problem schon erkannt haben, sollte man helfen und unterstützen, das Problem in den Griff zu bekommen. Bei Kinderschändern ist das sicher weniger einfach. Sie muß man sicher mehr behandeln. bin zwar kein Arzt, aber das gibt es sicher einiges bis hin zu irgendwelchen tribunterdrückenden Psychopharmaka. Keine Ahnung. [b][quote]So jemand soll ja nicht in einer TalkShow(z.B.) rumbrüllen, dass er so veranlagt ist... nur in der Erkenntnis das er Menschen schadet wenn er es ausleben würde Hilfe in Anspruch nehmen...[/b][/quote] Eben. [b][quote]aber wenn er einfach seine Taten veruebt und somit Leid verursacht dann gibt er sich selbst zum Abschuß frei...[/b][/quote] Was heitß “zum Abschuß freigeben”? Was ich gerne vermeiden würde ist, Unrecht mit Unrecht zu vergelten. Rache bringt nichts und ist (zum Glück) nicht Teil und nicht Aufgabe unseres Rechtssystems. Das mag zwar menschlich noch irgendwo verständlich sein (zumindest für die Betroffenen...bei den nicht Betroffenen ist es meist Heuchelei), aber selbst Angehörige von Mordopfern in den USA haben schon erkannt, daß ihnen der Tod des Täters duch die Todesstrafe nichts, keine Genugtuung gebracht hat. Wäre es nicht sinnvoll, Pädophile schon frühzeitig betreuuen zu können, bevor sie überhaupt erst zu Kinderschändern werden, falls es bei Ihnen ein so starkes Verlangen ist? Strafen kommen ja immer erst dann, wenn es zu spät ist. Wenn der Umgang mit ihnen offener wäre könnte ich mir vorstellen, daß es auch früher erkannt wird. Wir sind doch zur Zeit so toll und schicken jedes Kind frühzeitig zum Arzt und mit vier Jahren in einen Sprachtest. Dort hat man wohl das Prinzip erkannt, daß man möglichst früh Probleme erkennen sollte, damit man noch was tun kann. Im Fall von organischen Leiden wie Krebs setzt man auch auf Früherkennung. Das geht natürlich alles nur auf freiwilliger Basis, aber das ist ja immerhin schon mal was. Man kann ja auch nicht jeden Mann zwangsweise in einen Psychotest schicken, denn das entspricht nicht unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Aber wenn es irgendwann vielleicht Anhaltspunkte dafür gibt, gilt es, nicht wegzuschauen (wie es bei uns immer wieder gerne gemacht wird), sondern zu intervenieren und zu [i]helfen[/i], solange es noch geht und solange noch nichts schlimmeres passiert ist. Probleme muß man erkennen und lösen und nicht die Augen davor verschließen und wegrennen, um am Ende wieder auf jemanden zeigen zu können, der definitiv schlechter ist als man selbst. Mich kotzt diese Scheinheiligkeit so langsam ziemlich an, denn jeder hat das Potential zum Mörder, wenn er nicht auf sich aufpasst, und sei es nur, weil er mit 80 Sachen durch ein Wohngebiet fährt. Womit wir wieder bei der Ursprungsfrage angekommen sind. Würdet ihr morden? Ich würde mir wünschen, wenn möglichst jeder zunächst die Frage mit einem klaren “Nein” beantworten würde, denn wenn man sagt, in dem oder dem Fall würde man es tun, hat man schon den ersten Grundstein dafür gelegt, es in dem Fall auch wirklich zu tun und zum Mörder zu werden. Nur ein Mord ändert a) nichts an dem jeweiligen ‘Grund’ bzw. an der Ursache, warum man zum Mörder wurde, und b) wird die Welt damit keinen Deut besser, sonern in meinen Augen eher schlechter. Besser ist es in meinen Augen, Probleme nicht dadurch zu lösen, indem man neue schafft, sondern indem man sie löst. |
| theDAmNed | also ich sehe noch kein Grund von mein älteren Beiträgen abzurücken... auch wenn du mich nun als Heuchler und scheinheilig bezeichnest :) und Vorschlägst jemanden dauerhaft auf Drogen zu setzen damit er sich wieder freundlich verhält ...ist für mich ebenso merkwürdig |
| C0rWiN | Ich würde morden, keine Frage, wahrscheinlich wär die hauptmotivation Rache, anderweitiges kann ich mir gerade nicht vorstellen... |
| Xenomorph | Die einzige Person, die ich wirklich umbringen will, bin ich selbst... (wobei übrigens sehr wahrscheinlich ist, dass ich es auch irgendwann tun werde, denn die Entscheidung für den Selbstmord steht für mich praktisch ausser Frage)...das ist das einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann...und wenn ich die Wahl hätte, mein eigenes Leben oder das eines anderen zu beenden, würde ich sowieso mein eigenes nehmen... |
| Suzee | [QUOTE][i]Original geschrieben von Drow [/i] In meinen Augen gibt es nichts Schlimmeres, die Vergewaltigung einer erwachsenen Frau erreicht bei mir nicht mal die Hälfte an Ekel.[/QUOTE] @Drow: Warum machst du einen Unterschied zwischen einem Kind und einer erwachsenen Frau? Ist eine erwachsene Frau nicht genauso wehrlos und für ihr Leben gezeichnet? Ohne dich persönlich angreifen zu wollen, aber ich finde deine Äußerung unmöglich. |
| Jensemann | Das Topic beschränkt sich nicht nur auf Pädophilie oder? Töten würde ich unterscheiden. Töten aus dem Affekt kann ich mir vorstellen jedoch müsste dafür etwas geschehen was ich mir weder vorstellen möchte noch vorstellen kann. Geplantes Töten im Sinne des Soldaten oder Polizisten würde ich ebenfalls nicht ausschließen, schon aus Selbstverteidungungsinteressen. Wann würde ich es im letzteren Fall tun? Naja, stellen wir uns einmal vor in Polen bricht der Faschismus aus und die kommen auf die Idee eine alte rechnung zu begleichen, genau dann würde der aktive Dienst als Soldat in Frage kommen, was dieser mit sich zieht ist konform mit dem Thema hier. Als Politzist selbstverständlich zur Selbstverteidigung: Beispiel: Frankreich als der Polizist eine Hooligan erschossen hat weil dieser in einer Gruppe einen Juden lynchen wollten. Kurz und Knapp: Gründe für mich zu töten wären - das Undenkbare - Krieg - Selbstverteidigung. Ein Ausschluss dieser Möglichkeit halte ich persönlich für blauäugig. |
| EXULTATION | @ Drow also töten würde ich keinen. erstens, weil ich gar nicht weiß, wie ich das anstellen soll und zweitens - ich glaub nciht, dass ich zu impulsivtaten bereit bin. und drittens- bringt das was? ich sehe den tod bei solchen sachen als eine art erlösung. ja, der täter ist nicht mehr am leben und juckt den da noch was? kann ihm doch alles egal sein, da er ja tot ist. es geht auch nciht immer um eine gerichtliche bestrafung. auch das leben an sich kann einen ganz schön bestrafen. das ist jetzt nicht, weil ich es mir so vorstelle oder davon gehört hab, sondern weil ich diese erfahrung mit sexuallstraftätern schon gemacht hab (die auch ohne knast elend verkümmert sind). sobald die umwelt eines sexuallverbrechers weiß, dass er so einer ist, da will mit ihm doch eh keiner was zu tun haben, oder würdest du deinen nachbar, der so einer ist, noch grüßen wollen oder mit ihm in einem haus wohnen? wenn er dein freund wär, würdest du wahrscheinlich mit ihm nicht mehr reden und den kontakt abbrechen. was ist, wenn so einer dein bruder wär? oder irgendein verwandter? also ich glaube, wenn jemand alleine gelassen wird und in die ecke gestellt wird, da muss man schon echt krank sein, um diesen zustand noch zu genießen! aber vielleicht gibt es auch solche, denen ihre taten und die konsequenzen nichts ausmachen. nur zum töten wäre ich persönlich nicht bereit. |
| Demnon | Unser Rechtssystem ist in diesen Fällen nicht streng genug in meinen Augen. Ich plädiere dafür, dass ein Kinderschänder wehrlos den Eltern des geschändeten Kindes übergeben werden sollte, egal, was die mit ihm machen. Kling vielleicht etwas einfach, dürfte aber effektiv sein. |
| Apex | Es gilt allgemein als Fortschritt, dass man heute, nicht wie in archaischen Rechtssystemen, den Opfern nicht mehr die Bürde des Richters auferlegt. |
| Israfel | also zur ursprünglichen frage... sprich ich stehe wem gegenüber, der (sagen wir einfach mal hypothetisch:) meine nichte in irgendeiner weise mißbraucht hat. würde ich morden....ich denke ja, definitiv. und ich wäre arg enttäuscht, wenn nicht ein ganzer haufen verwandter mir dabei helfen würde den "täter" in stücke zu reißen. je nach schwere seiner tat, würde ich wohl die "schwere" seines todes gestalten. das wäre dann einer der kinderschänder die nicht rechtzeitig aus dem gefängnis kommen um wiederholungstäter zu werden. dazu muss ich jedoch sagen, dass ich dennoch generell gegen selbstjustiz bin, da ich hier jedoch die fiktion zugrundelege, selbst direkt betroffen zu sein, mache ich eine ausnahme. gruss |
| Ardath Bey | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Es hat seine Gründe, dass alle Staaten der EU die Todesstrafe abgeschafft haben und dies von allen neuen Mitgliedsstaaten ebenso verlangen. [/B][/QUOTE] Und diese Gründe wären ...? Ich sage dir was ich denke. Die Gründe dafür liegen in der Tatsache das der Mensch sich im Allgemeinen gerne als [I]nobel[/I], zivilisiert, dem Tier überlegen oder wie auch immer du es formulieren willst darstellt aber in Wirklichkeit nicht ist. Und was unsere Gesetze und Gerichtsbarkeit betrifft empfele ich die das Buch [B]Rolf Bossi - Halbgötter in Schwarz[/B]. Die Menschen fühlen sich gut damit sich den Anschein zu geben etwas besonderes zu sein. Davon abgesehen denke ich hat die Justiz den Menschen gegenüber eine marterielle Verpflichtung und diese Verlangt auch unangenehme Entscheidungen zu treffen und wer weis, vielleicht sickert ja in die Köpfe der Menschen das Kinderpornografie tatsächlich etwas zu tiefst verachtenswertes ist wenn mal jemand dafür über die Klinge springt. Und auch das möchte ich hier mal sagen; was Kinderponografie betrifft reden wir nicht über irgendwelche Triebtäter sondern durchorganisierte Gruppen und diese würde zumindest ich an die Wand stellen - klingt unangenehm und sofort hält man mich für Mordlustig oder rassistisch - ist aber nicht so. Es ist lediglich eine konsequente Entscheidung gegen über anderen Kindern. Genauso wie ich die drei Männer an die Wand stellen würde die vor kurzem zwei junge Frauen (eine dritte hat mit Glück überlebt) auf Kap Verde vergewaltigt, gesteinigt und lebendig begraben haben - nur weil die eine Frau mit ihrem Freund (einer der Täter) schluß gemacht hat. Unter bestimmten "extremen" Umständen würde ich ohne Reue oder Gewissensbisse töten - nämlich wenn das Leben meiner Freunde oder mein eigenes auf dem Spiel steht. Wenn du andere Postings liest erkennst du sogar das ich zivilisierten bin als andere indem ich nicht nach rache dürste sonder Menschen die es verdienen (siehe Beispiele) schnell und auf schmerzfreie Weise töten würde. |
| Apex | [QUOTE]Die Gründe dafür liegen in der Tatsache das der Mensch sich im Allgemeinen gerne als nobel, zivilisiert, dem Tier überlegen oder wie auch immer du es formulieren willst darstellt aber in Wirklichkeit nicht ist.[/QUOTE] Ganz genau so ist es. Eben weil der Mensch nicht so nobel, zivilisiert und vom Verstande gelenkt ist, wie er es gerne wäre, sondern weil er eben fehlerhaft und unvernünftig handelt und eben deswegen alles von ihm geschaffene ins keinster Weise perfekt sein kann, darf der Staat (fehlerbehaftet wie er ist) keine so ultimative, perfektionistische Strafe verhängen wie die Todesstrafe. Eben weil der Mensch nichts besonderes ist, darf er sich nicht anmaßen sich durch die Anwendung der Todesstrafe zu etwas Besonderem zu machen. [QUOTE]Davon abgesehen denke ich hat die Justiz den Menschen gegenüber eine marterielle Verpflichtung und diese Verlangt auch unangenehme Entscheidungen zu treffen[/QUOTE] Wieder ganz richtig, der Staat, der den Strafrahmen bestimmt und die Justiz, die die Strafen verhängt haben den Menschen gegenüber eine Verpflichtung und diese verlangt, auch Entscheidungen zu treffen, die dem Einzelnen gegenüber zunächst oder auch dauerhaft als ungerecht erscheinen mag oder auch muss, die aber in einem Rahmen gefällt wurde, der den Anspruch hat der gesamten Gesellschaft zu dienen. So ist es mit der Demokratie und dem demokratischen Rechtsstaat, sie sind unbequem, denn es gibt keine einfachen Lösungen. [QUOTE]vielleicht sickert ja in die Köpfe der Menschen das Kinderpornografie tatsächlich etwas zu tiefst verachtenswertes ist wenn mal jemand dafür über die Klinge springt.[/QUOTE] Erstens glaube ich das nicht und zweitens ist dem schon so. Zur Erklärung, es ist allgemein bekannt, dass die Todesstrafe kaum einen abschreckenden Charakter hat und desweiteren ist den Sexualstraftätern in der Regel sehr wohl bewusst, dass sie großes Unrecht begehen und etwas zutiefst verachtenswertes machen...wo dem nicht so ist, wird man das auch mit der Todesstrafe nicht erreichen können. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass das Unrechtsbewusstsein größer wurde, als Jürgen Bartsch (dessen Strafverteidiger übrigens der von mir sehr bewunderte Herr Bossi war) über die Klinge sprang. Mir fällt gerade auf, dass ich die Grundfrage gar nicht beantwortet habe: Nein, ich würde unter keinen, wie auch immer gearteten Umständen, einen anderen Menschen vorsätzlich ermorden. |
| Biohazard | [QUOTE][i]Original geschrieben von Israfel [/i] [B]also zur ursprünglichen frage... sprich ich stehe wem gegenüber, der (sagen wir einfach mal hypothetisch:) meine nichte in irgendeiner weise mißbraucht hat. würde ich morden....ich denke ja, definitiv.[/B][/QUOTE] Ich denke dem kann ich mich nur anschließen. Ich halte selbst auch nichts von Selbstjustiz aber ich würde in diesem schweren Falle sicher eine ausnahme machen. Die Familie ist mir heilig und dies wäre ein mehr als schwerer "Angriff" auf die Familie. Da kann man noch so argumentieren, wenn ich den Typ vor der Polizei erwischen würde, würd mir ne Sicherung durchbrennen. Da gäbs nicht mehr viel wegzusperren. [QUOTE]Die Gründe dafür liegen in der Tatsache das der Mensch sich im Allgemeinen gerne als nobel, zivilisiert, dem Tier überlegen oder wie auch immer du es formulieren willst darstellt aber in Wirklichkeit nicht ist.[/QUOTE] Stimmt genau, darum wahrscheinlich auch so eine automatische Reaktion meinerseits |
| gunslinger | Nun, da der Staat es oft nicht schafft, die Bevölkerung in zukunft vor solchen Menschen zu schützen. würde ich es nichtmal als Unrechtverurteilen können wenn jemand anderes, vielleicht ein Angehöriger eines der Opfer die Sache abschließend und endgültig regelt.Und ansonsten - um nochmal mehr zum Thema in der Überschrift zurückzukommen:Ich für mich persönlich denke, dass ich nicht morden würde, töten jedoch evtl, aber auch das wennn überhaupt nur ungern.Ich finde also, z.B. ein Soldat oder jemand in Notwehr mordet nicht, selbst wenn er tötet. Hasta la vista. gunslinger |
| VillesAngel666 | Töten?Morden?Wo liegt der Unterschied?Ist das in unserer heutigen Gesellschaft nich alles das Gleiche? Und ob ich morden würde?Aus Notwehr...ich weiß nicht ob ich jemanden anderen ermorden würde.Ich weiß nicht ob ich das könnte.Aus Liebe? |
| moonbeam | Jeder Mensch kann einen anderen töten - wenn man ihm nur einen "guten Grund" dazu gibt. Für so ziemlich jeden von uns gibt es ein "persönliches Schreckensszenario", bei dem man jede Fassung, emotionale Kontrolle, Vernunft und Rechtsbewusstsein verliert. Lediglich die Grenze / Hemmschwelle ist bei jedem anders. Über Legalität und Legitimität braucht man dabei überhaupt nicht zu diskutieren. Es ist immer nicht nur illegal, sondern auch illegitim jemanden aus repressiven Gründen oder persönlichen Motiven zu töten. Es ist lediglich all zu oft nachvollziehbar. Nachvollziehbar, dem Kinderschänder, der einem gegenüber steht das letzte Lichtlein auszupusten. Ich habe mir dieses Szenario oft vorgestellt und ich behaupte steif und fest, dass ich es niemals tun würde. Nicht nur, dass ich nicht das Recht habe das zu tun. Bringt es mir Seelenfrieden, wenn ihn töte? Kann ich dadurch etwas rückgängig machen? Ist Rache nicht ziemlich primitiv? Ich kann verstehen, wenn Menschen an emotionale Grenzen stoßen... wenn der Vater, der seinen Sohn im Keller wie einen Hund gehalten und geprügelt hat, bis dass sein Sohn sich im Alter von zwölf Jahren selbst erschoss, mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf dem Weg zur Polizeiwache mehrere Treppen "herunter fällt". Wenn Menschen der Kragen platzt wenn der Kerl gegenüber noch davon schwärmt, wie toll alles war mit dem Kleinen... wenn Gewalt angewandt wird, um den Kerl zum Schweigen zu bringen. Aber den Rest... Strafe als solche... das überlasse ich lieber den Richtern und Staatsanwälten, die einfach mal ihre vom Gesetz gegebenen Möglichkeiten ausschöpfen müssten. Und wenn ich die Macht über Leben und Tod habe, weil ich stärker bin als mein Gegenüber, weil ich das Überraschungsmoment auf meiner Seite habe oder sogar eine Waffe trage - so bürgt mir dieser Zustand eine unendlich große Verantwortung auf. Und diese Verantwortung muss ich tragen können; nämlich meine Macht über Leben und Tod nicht auszunutzen, nur weil ich es könnte. |
| UnterHund | Ich hab hier irgendwie das Gefühl das hier viele Mord mit Totschlag/Notwehr/Notwehrexzess oder anderen Tötungsvarianten verwechseln. § 211 des Stafgesetzbuches (StGB): Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet. Wie sieht es nun damit aus, würdet aus irgendeinem der hier aufgelisteten Gründe morden? Natürlich kann man das erst dann genau wissen, wenn man schon dabei oder kurz davor ist, oder es schon getan hat. Da das bei mir bisher noch nicht der Fall ist, kann ich nur vermuten, das ich dazu in der Lage wäre. Wenn ich bezahlt würde (gut genug) würde mir das denke ich schon reichen, vielleicht auch aus Neugierde, um das Gefühl kennen zu lernen. Der Rest der Gründe spricht mich nicht so an. Wegen Sex zu töten find ich is schonmal ne etwas strange Sache...Hab jetzt keine Lust, ellenlang zu beschreiben warum ich nicht für Sex morden würde - ich würds halt einfach nicht. Der Rest, von wegen heimtückinsch, grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln, is irgendwie auch net mein Ding. Der letzte Punkt aber wäre schon fast wieder ne Möglichkeit. Um jemanden zu schützen, den man mag, falls dieser etwas Verbotenes getan hat - wäre möglich das ich das machen würde. Allerdings ist mir bis heute niemand begegnet, der es wert wäre... Das Problem mit dem Morden is halt, das wir in Deutschland ne recht hohe Aufklärungsquote haben (über 90% in den letzten Jahren), und danke soviel is mir die Erfahrung dann vermutlich doch nicht wert, als das ich dann ne Weile in ner Zelle hocken will. Mit unterwürfigem Gruß UnterHund |
| sleeping-water | Ich sag erstmal ganz klar das ich mir nicht alle antworten urchgelsen hab. Ich würde jemanden der mir oder den Menschen die ich gern hab wirklich schadet töten. Ohne weiteres. Natürlich muss die Tat geplant sein und es hätte noch anderwe Wege geben müssen. Wenn ich in der gleichen Situation wie der Täter gewesen wäre hätte ich auch anders handeln müssen. Wenn ihr Hannibal Rising gelesen/sehen habt versteht ihr mich vllt. Er hat ja aus Rache die Schlächter seiner Schwester getötet. (Zusätzlich auch noch ein paar andere...) Ich verstehe aber die Menschen die seine Schwester verspeist haben. Wenn du wirklich keine andere Chance hast (oder du keinen anderen Ausweg siehst), dann ist das verständlich. Wenn aber Meschen einfach so aus Freude Menschen essen, nur aus durchschnittlichen Hunger oder Gefallen, sie also noch tausende andere Sachen essen konnten ist das für mich unsinnig. Unverständlich sind für mich beispielsweise Vergewaltigungen. Wie wenig Selbstkontrolle muss ein Mann haben um so etwas zu tun? Für was gibt es denn die Hand oder Nutten? Und wenn er wirklich die Angst in den AUgen seiner Partnerin sehen will gibt es genügend Frauen die solche Spielchen mitmachen... Auch muss man sagen das das Rechtsystem nicht sonderlich gut ist. Ich bin wirklich kein Menschenfreund. Ich sehe das nämlich so: Nur ein Mensch kann sich unmenschlich verhalten. So ein Mensch ist meist nicht mehr zu helfen. Wenn ein Mann viele, viele Kindwer vergewaltigt kann mir keiner sagen das eine Theraspie ihm hilft. Man sollte ihn kastrieren. Unmenschen passen halt nicht in eine funktionierende Gesellschaft. Entweder man sperrt sie für IMMER weg, tötet sie oder bringt sie alle auf eine einsame Insel und lässt sie dort verrotten. Auch habe ich generell nichts gegen Folter als Starfe(bei schweren Verbrechen). |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von sleeping-water [/i] [B]Auch habe ich generell nichts gegen Folter als Starfe(bei schweren Verbrechen). [/B][/QUOTE] Ich finde deine Ansicht zutiefst erbärmlich und verachtenswert... Bestrafungsmoral zeugt für mich insgesamt von einer niederen und primitiven Geisteshaltung der meisten Menschen, von genau der Art von hinterfotziger Kleinkinder- und Affenmoral, die die Spirale der Gewalt in Bewegung versetzt...kein Mensch hat mehr "Recht" darauf, jemand anderen zu töten als ein anderer... Ich bin auch nicht gerade ein Menschenfreund...und zwar deshalb, weil die meisten so denken wie du... "Wahrheit schließt die Anwendung von Gewalt aus, da der Mensch nicht fähig ist, die absolute Wahrheit zu erkennen und deshalb auch nicht berechtigt ist, zu bestrafen." (Mahatma Gandhi) |
| Sadujan | Ich würde so einige Menschen töten, wenn sich eine gute Gelegenheit dazu bieten würde. Die deutsche Justiz ist doch lachhaft und ich würde allzu gern einmal richtig aufräumen, damit geliebte Menschen ein Stück sicherer leben können. Vielleicht tu ich das ja auch bald, kommt auf meinen psychischen Zustand an und wie er sich entwickelt. Von Folter und Grausamkeiten halte ich nichts, lediglich effektives Ausschalten von Bedrohungen. Reine Notwehr. |
| Apex | Ekelhaft. :q |
| Aerie | Ich würde niemals morden, egal was derjenige getan hat. Denn ich weiß ja, dass später Gott über ihn richten wird und er seine angemessene Strafe erhält. |
| sleeping-water | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aerie [/i] [B]Ich würde niemals morden, egal was derjenige getan hat. Denn ich weiß ja, dass später Gott über ihn richten wird und er seine angemessene Strafe erhält. [/B][/QUOTE] Jüdischer Glaube. Man muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ich finde dieses Denken relativ eingeschränkt. @ Xenomorph Ich habe schon mit Kritik gerechnet. Vllt denkst du, dass alle Menschen gleich sind. Doch sie sind es nicht. Ich meine nicht Rassen oder so etwas. Sondern Mensch zu Mensch. Und wenn mir ein Kerl gestehen würde 200 Kinder umgebracht zu haben oder mich selbst mehrfach vergewaltigt hat, stelle ich mich ohne weiteres über ihn. Jeder Mensch stellt sich einem anderen über. Der Mensch ist nichts anderes als ein Tier. Teire sind Egoisten und handeln nur zum eigenen Überleben. NAch ihrem Instinkt. Wenn du nicht nach deinhem eigenen Überleben handeln würdest, dann würdest du auch jedes Butterbrot nach Afrika oder so schicken, wo Menschen hunger leiden. Das sit zwar etwas übertrieben aber so ist das nun mal. |
| Celticgirl | [QUOTE]Jüdischer Glaube. Man muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ich finde dieses Denken relativ eingeschränkt.[/QUOTE] Ich finde es schon etwas primitiv und Respektlos hier einen Glauben (egal welchen) und andererseits den Glauben und die Meinung anderer als eingeschränkt zu bezeichnen. Was das morden angeht ,so kann ich als Mutter sagen , das auch ich schon darüber nachgedacht habe. Leider muss man heute bei unserem Rechtswesen (egal in welchem Land) aufpassen das nicht der falsche verdächtigt wird. Wer zeitungen gelesen hat , hat es vielleicht mit bekommen wie schnell ein Mensch unter falschem verdacht steht. Wer möchte diese verantwortung , neben dem Verlust des Kindes , auch noch auf sich nehmen? Dazu kommt das ich mich mit einem Mord auf die gleiche Schwelle und das Niveau wie der Mörder stellen würde . |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] Ekelhaft. :q[/QUOTE] Meinst du meine Äußerungen? Ekelhaft sind die, welche aus Freude am Leid Anderer Menschen Gewalt antun und demütigen. Ekelhaft ist es nicht, diese Kreaturen aus der Welt zu entfernen, sondern sie frei herumlaufen zu lassen. |
| Apex | Ich persönlich finde es einfach nur abstoßend und barbarisch Menschen zur Befriedigung des Rachebedürfnisses umbringen zu wollen. Ein Glück sehen Gesetzgeber und Justiz das genauso. [QUOTE]Ekelhaft ist es nicht, diese Kreaturen aus der Welt zu entfernen, sondern sie frei herumlaufen zu lassen.[/QUOTE] [QUOTE] ich würde allzu gern einmal richtig aufräumen, damit geliebte Menschen ein Stück sicherer leben können. Vielleicht tu ich das ja auch bald, kommt auf meinen psychischen Zustand an und wie er sich entwickelt.[/QUOTE] Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen schmeißen. |
| VillesAngel666 | ^ DITO ^ |
| VillesAngel666 | DITO ^ |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] Ich persönlich finde es einfach nur abstoßend und barbarisch Menschen zur Befriedigung des Rachebedürfnisses umbringen zu wollen. Ein Glück sehen Gesetzgeber und Justiz das genauso.[/QUOTE] Es geht nicht um Rache, sondern um öffentliche Sicherheit. Normalerweise wäre der Staat dazu verpflichtet, diese Gegengewalt auszuüben, aber bei dem bisschen Polizei und den miesen Bedingungen unter denen die Polizei arbeiten muss, ist das natürlich nicht zu schaffen. Daher ist es nur recht und billig, wenn juristisches Recht gebrochen wird, um Grundrechte zu gewährleisten. Zum Glück sieht das das Grundgesetz genauso. Es geht hier nicht um Rache, sondern um erweiterte Notwehr und Schadensbegrenzung. [QUOTE]Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen schmeißen.[/QUOTE] Ein sauberes und effektives Ausschalten ist nicht gleichzusetzen mit triebhaftem Sadismus. Das Eine ist kühl und rational, das Andere triebgesteuert. Ich hätte sicher keinen Spaß daran, einen Menschen zu töten, aber unter Umständen wäre es die einzige moralisch sinnvolle Lösung, natürlich nur als allerletztes verbleibendes Mittel. Jemand, der im Rudel vergewaltigt und zusammenschlägt, damit er davon Handyvideos drehen und damit angeben kann, ist niemals gleichzusetzen mit jemandem, der gezielt solche Kreaturen vom Erdboden verschwinden lässt. Ob sich der Vollstrecker später selbst eliminieren muss, ist eine andere Frage als die, ob sein Tun sinnvoll und für die Menschheit gewinnbringend ist. Was ist die größere Schuld, einen Gewalttäter zu töten oder in Kauf zu nehmen, dass er das Leben liebgewonnener Menschen so sehr zerstört, dass ihr Leben schlimmer wird als es der Tod je sein könnte? [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] Ich lasse lieber einen philosophischen Mörder am Leben, als einen dümmlichen Gesetzestreuen.[/QUOTE] Ein "philosophischer Mörder" ist ja auch kein Mörder, sondern ein Vollstrecker :) Todeskandidaten sind in meinen Augen lediglich die triebgesteuerten Kreaturen, keine Vernunftmenschen. Unintelligentes Leben halte ich nur für bedingt schützenswert. (Die Bedingung lautet, dass es keinen einzigen triftigen Gegengrund geben darf.) |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Es geht nicht um Rache, sondern um öffentliche Sicherheit.[...] Daher ist es nur recht und billig, wenn juristisches Recht gebrochen wird, um Grundrechte zu gewährleisten. Zum Glück sieht das das Grundgesetz genauso.[/QUOTE] Selbstjustiz steht im krassen Widerspruch zur öffentlichen Sicherheit. Notwehr wäre es übrigens einen Menschen der Selbstjustiz zu üben versucht aufzhalten. Da Notwehr die Verteidigung [ist], die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. (STGB) Das Selbstjustiz rechtswidrigt ist, hast du ja selbst erkannt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Ein sauberes und effektives Ausschalten ist nicht gleichzusetzen mit triebhaftem Sadismus. Das Eine ist kühl und rational, das Andere triebgesteuert. Ich hätte sicher keinen Spaß daran, einen Menschen zu töten, aber unter Umständen wäre es die einzige moralisch sinnvolle Lösung, natürlich nur als allerletztes verbleibendes Mittel.[/QUOTE] Richtig, ein „finaler Rettungsschuss“ ist nicht mit Sadismus gleichzusetzen. Menschen zu töten, von denen keine direkte Gefahr ausgeht allerdings schon. Entweder ist es Sadismus oder ein Zeichen anderer Krankhaftigkeit, zum Beispiel Fanatismus. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Was ist die größere Schuld, einen Gewalttäter zu töten oder in Kauf zu nehmen, dass er das Leben liebgewonnener Menschen so sehr zerstört, dass ihr Leben schlimmer wird als es der Tod je sein könnte?[/QUOTE] Einem Menschen zu töten, wegen einer nicht begangen sondern wegen einer zukünftig unterstellten Tat unterscheidet sich in nichts von gewöhnlichem Mord. Als Paradigma einer Gesellschaft wäre diese Gesellschaft vom Faschismus meiner Ansicht nach ebenfalls nicht zu unterscheiden. Die willkürliche Festlegung wer Gewalttäter ist, wer es in Zukunft (wieder) werden könnte entbehrt jeder Ratio, sondern ist Tötung nach eigenem Bedürfnis, sprich Sadismus. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Ein "philosophischer Mörder" ist ja auch kein Mörder, sondern ein Vollstrecker :)[/QUOTE] Was ist denn ein „philosophischer Mörder“? (Ich weiß, dass du den Begriff nicht geprägt hast, aber du greifst ihn immerhin auf und charakterisierst ihn) Jedenfalls wird nach deutschem Recht ein überlegter Mord härter bestraft als ein Mord im Affekt – zu Recht wie ich finde. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Todeskandidaten sind in meinen Augen lediglich die triebgesteuerten Kreaturen, keine Vernunftmenschen. Unintelligentes Leben halte ich nur für bedingt schützenswert. (Die Bedingung lautet, dass es keinen einzigen triftigen Gegengrund geben darf.)[/QUOTE] Die Entmenschlichung von Menschen stand schon immer an erster Stelle beim der Beugung und Brechung von Menschenrechten und führte immer schon zu Regimen die selbst Verbrechen ausübten. Wenn Menschenrechte nicht mehr für alle Menschen gilt, sind sie Gegenstandslos. Das eine Gesellschaft die menschliches Leben nicht achtet, in irgendeiner Form „sicherer“ wäre halte ich für einen hartnäckigen Trugschluss. Warum Menschen das immer noch glauben, kann ich mir nur durch eine latente Unfähigkeit aus der Geschichte zu lernen erklären. (Nicht persönlich gemeint). Im Übrigen: Wenn man sich deine Aussage im Thread "Was seid ihr nur für menschen?" anschaut, ist die Annahme durchaus legitim, dass dein Tötungsdrang einem gewissen Sadismus entspringt. |
| sleeping-water | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celticgirl [/i] [B]Ich finde es schon etwas primitiv und Respektlos hier einen Glauben (egal welchen) und andererseits den Glauben und die Meinung anderer als eingeschränkt zu bezeichnen. [/B][/QUOTE] Ich habe absolut nichts gegen irgendwelche religionen. Es geht nur darum, dass Aerie laut ihrer Aussage nichts unternimmt. Dh auch im positiven Sinne. Denn dann brauch man ja auch keine Gefängnisse, Freiheit der Menschen wären dann ja eingeschränkt, denn Gott regelt das ja alles. Wenn man sich nur auf soetwas verlässt, dann lebt man nicht in der realen Welt. Aber auch jüdisches Volk hat auch gerächt und zwar Auge um Auge und Zahn um Zahn. Und das ist wörtlich zu nehmen. Wenn als jmd dort die Tochter umgebrachte hätte, müsste der VAter hingehen und die Tochter der Mördes töten. |
| Apex | @Kinch Danke, du nimmst mir die Worte aus dem Mund. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i] Selbstjustiz steht im krassen Widerspruch zur öffentlichen Sicherheit. Notwehr wäre es übrigens einen Menschen der Selbstjustiz zu üben versucht aufzhalten. Da Notwehr die Verteidigung [ist], die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. (STGB)[/quote] Deswegen spreche ich auch nicht von "Selbstjustiz"... der juristisch gerechtfertigte Weg wäre, sich zunächst selbst in die Gefahr zu begeben, die man abwenden will. Wenn man z.B. weiss, dass jemand einen umbringen will, kann man sich zuvor auch einen Plan überlegen, wie man sich in der akuten Gefahrensituation effektiv verteidigt und die Gefahr auf ewig bannt. Man könnte auch bewaffnet zu einem Ort gehen, an dem sich eine triebgesteuerte Person aufhält, warten, bis sie - natürlich unprovoziert - angreift und sie dann töten. Wenn man zuvor Anzeigen gestellt, etc. hat, ist das durchaus legitim. Vielleicht kann man seine Unschuld dann nicht beweisen, aber dann hat man immernoch die Möglichkeit anschließenden Suizids. [quote]Das Selbstjustiz rechtswidrigt ist, hast du ja selbst erkannt.[/quote] Das ist prinzipiell auch richtig. "Gerechtigkeit" ist eine Illusion, für die man nicht töten darf. Aber wenn absehbar ist, dass Unschuldige sterben werden oder schlimmeres, wenn man nichts unternimmt, dann ist es die Pflicht des Menschen, einzugreifen. [quote]Richtig, ein „finaler Rettungsschuss“ ist nicht mit Sadismus gleichzusetzen. Menschen zu töten, von denen keine direkte Gefahr ausgeht allerdings schon. Entweder ist es Sadismus oder ein Zeichen anderer Krankhaftigkeit, zum Beispiel Fanatismus.[/quote] Es geht mir ja auch nur um Kreaturen, die gefährlich sind und regelmäßig Menschen zerstören. Ein Wesen, das pro Woche zwei Menschen traumatisiert wäre besser tot. Das ist einfach so. [quote]Einem Menschen zu töten, wegen einer nicht begangen sondern wegen einer zukünftig unterstellten Tat unterscheidet sich in nichts von gewöhnlichem Mord.[/quote] Jemand, der dreizig willkürlich ausgewählte Menschen auf dem Gewissen hat, nur damit er das Gefühl der Macht auskosten kann, wird auch einen einundreizigsten vornehmen. Das abzustreiten wäre einfach nur dumm. [quote]Als Paradigma einer Gesellschaft wäre diese Gesellschaft vom Faschismus meiner Ansicht nach ebenfalls nicht zu unterscheiden.[/quote] "Faschismus" ist eine Worthülse. Außerdem hat eine funktionierende Gesellschaft solche zivilen Selbstschutzaktionen nicht nötig, sondern besitzt funktionierende Polizeiorgane. In dem Kreis, in dem ich lebe, gibt es nachts nicht mehr als einen(!) Streifenwagen, der logischer Weise mindestens eine 3/4h unterwegs ist, wenn irgendwo etwas passiert. Polizisten sind unterbesetzt, haben kaum Urlaub, viel zu viele Stunden und werden beschissen bezahlt. - Was für ein Exekutivsystem! [quote]Die willkürliche Festlegung wer Gewalttäter ist, wer es in Zukunft (wieder) werden könnte entbehrt jeder Ratio, sondern ist Tötung nach eigenem Bedürfnis, sprich Sadismus.[/quote] Ich habe nie von Willkür gesprochen. Es gibt wissenschaftliche Methoden dafür. [quote]Was ist denn ein „philosophischer Mörder“? (Ich weiß, dass du den Begriff nicht geprägt hast, aber du greifst ihn immerhin auf und charakterisierst ihn)[/quote] Jemand, der sein Handeln kritisch hinterfragt und weder von seinen Trieben noch von einer verkorksten Ideologie gelenkt wird, und diese Gedankengänge auch während des Tötens behält... [quote]Jedenfalls wird nach deutschem Recht ein überlegter Mord härter bestraft als ein Mord im Affekt – zu Recht wie ich finde.[/quote] Es gibt keinen "Mord im Affekt" - Das wäre Totschlag. Mord setzt definitionsgemäß immer Planung voraus. Das sind zwei grundverschiedene Dinge. Es gibt Kreaturen, die ihren Trieben gemäß Pläne aushecken und diese dann umsetzen - Es ist nur legitim, die Unausweichlichkeit dieses Unrechts dadurch zu umgehen, dass man diese Kreaturen gezielt und geplant tötet. [quote]Die Entmenschlichung von Menschen stand schon immer an erster Stelle beim der Beugung und Brechung von Menschenrechten und führte immer schon zu Regimen die selbst Verbrechen ausübten. Wenn Menschenrechte nicht mehr für alle Menschen gilt, sind sie Gegenstandslos.[/quote] Falsch. Wenn man seine Rechte behalten würde, wenn man die eines Anderen zerstört, wären nicht einmal Gefängnisstrafen legitim, da jeder Mensch ja das Recht auf Freiheit besitzt. Rechte gibt es nur in Verbindung mit Pflichten. Bruch dieser Pflichten bedeutet Verlust von Rechten. Zudem mangelt es in deinem Statement an einer Differenzierung zwischen Legalität und Legitimität. Ein autoritärer Staat kann überhaupt keine "Verbrechen" begehen, weil er immer legal handelt. Er kann allerdings illegitim handeln, zum Beispiel seine Bürger einer unnötigen Gefahr aussetzen. [quote]Das eine Gesellschaft die menschliches Leben nicht achtet, in irgendeiner Form „sicherer“ wäre halte ich für einen hartnäckigen Trugschluss. Warum Menschen das immer noch glauben, kann ich mir nur durch eine latente Unfähigkeit aus der Geschichte zu lernen erklären. (Nicht persönlich gemeint).[/quote] Wieder fehlt dir Differenziertheit: Die Gesellschaft kann und muss anders entscheiden als der Einzelne. Dabei kann der Einzelne durchaus auch in Konflikt mit der Gesellschaft kommen, wenn beide legitim handeln. [quote]Im Übrigen: Wenn man sich deine Aussage im Thread "Was seid ihr nur für menschen?" anschaut, ist die Annahme durchaus legitim, dass dein Tötungsdrang einem gewissen Sadismus entspringt.[/QUOTE] Zorn und Verachtung, nicht Sadismus. Es wäre nicht falsch, zu behaupten, dass ich triebhafte und dumme Menschen nicht mehr wertschätze als Tiere. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass ich aus tiefster Überzeugung heraus Vegetarier bin... ich habe in meinem Leben nur ein einziges Mal einem Tier wehgetan, nämlich, als es mich gebissen hat und nicht mehr loslassen wollte und danach ging es mir wochenlang wirklich beschissen, obwohl dem Tier überhaupt nichts passiert ist. Liebe Grüße Sad |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Deswegen spreche ich auch nicht von "Selbstjustiz"... der juristisch gerechtfertigte Weg wäre, sich zunächst selbst in die Gefahr zu begeben, die man abwenden will.[/QUOTE] Dieser Weg wäre juristisch gerechtfertigt“er“ - vielleicht. Allerdings sich selbst absichtlich in eine Gefährdung zu begeben ist juristisch wie moralisch auch nicht einwandfrei. Da ich kein Jurist bin will ich mich nicht festlegen, aber ich glaube das ist der Nähe zur Anstriftung einer Straftat. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Wenn man zuvor Anzeigen gestellt, etc. hat, ist das durchaus legitim. Vielleicht kann man seine Unschuld dann nicht beweisen, aber dann hat man immernoch die Möglichkeit anschließenden Suizids.[/QUOTE] Nimm es nicht persönlich, es ist wirklich nicht beleidigend gemeint: Aber wenn du tatsächlich glaubst, dass so eine Konfliktlösung im Umgang mit Bedrohungen angemessen ist, halte ich das für einen Ausdruck gewisser psychischer Probleme. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Aber wenn absehbar ist, dass Unschuldige sterben werden oder schlimmeres, wenn man nichts unternimmt, dann ist es die Pflicht des Menschen, einzugreifen.[/QUOTE] Das ist völlig richtig. Nur ist dieses Eingreifen nicht das Töten von Menschen nach eigenem Gutdünken. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Es geht mir ja auch nur um Kreaturen, die gefährlich sind und regelmäßig Menschen zerstören. Ein Wesen, das pro Woche zwei Menschen traumatisiert wäre besser tot. Das ist einfach so.[/QUOTE] Der Versuch Menschen als „Tiere, Kreaturen, Wesen“ oder ähnliches nicht menschliches zu charakterisieren spricht ebenfalls zu ein zweifelhaftes Menschenbild. Aber dazu später etwas mehr. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Jemand, der dreizig willkürlich ausgewählte Menschen auf dem Gewissen hat, nur damit er das Gefühl der Macht auskosten kann, wird auch einen einundreizigsten vornehmen. Das abzustreiten wäre einfach nur dumm.[/QUOTE] Möglich. Ein 30 facher Mörder wird deshalb vermutlich auch nicht mehr in die Gesellschaft entlassen. Es gibt also durchaus nicht-tödliche und vor allem rechtsstaatliche Möglichkeiten die Gesellschaft vor Derartigem zu schützen. Deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass Menschen die absehbar Straftaten begehen werden zu töten seien um Unschuldige zu schützen. Dabei argumentierst du im wesentlichen mit der Prämisse, dass es keine andere Möglichkeit gäbe solche Gefahren abzuwehren. Wäre es da nicht der nächst vernünftigste Schritt eher für einen Ausbau der Sicherheitsorgane zu sorgen, statt für das eigenwilligem Töten einzutreten? Das Kernproblem ist allerdings immer noch: Wenn es als gerechtfertigt angesehen werden darf, wenn Privatmenschen ein Todesurteil über andere aussprechen, wie soll dann überhaupt noch so etwas wie Rechtsstaatlichkeit herrschen? Naturgemäß hat die Selbstjustiz keine Kontrollinstanzen; wer wann Tötungswürdig ist, weil er möglicherweise andere tötet, entscheidet der Einzelne nach Gutdünken. Welcher Mord gerechtfertigt ist (falls es einen gerechtfertigten Mord gibt) und welcher nicht, ist ein reines Glücksspiel. Du scheinst ja einzusehen, dass der Rechtsstaat um sich zu schützen einem solchen Treiben Einhalt gebieten muss. Das willkürliche Töten – und es bleibt willkürliches Töten, auch wenn es „wissenschaftliche Methoden“ gibt – kann in einer Gesellschaft nicht geduldet werden. Um deine Ansichten dennoch zu rechtfertigen unterscheidest du zwischen Legalität und Legitimität. Mit anderen Worten: Es ist zwar ein Verbrechen, dass du zu begehen trachtest, aber es ist ein gutes Verbrechen. Ich will nicht behaupten, dass Legitimität und Legalität immer identisch seien, aber ich will dem einfach mal den Kategorischen Imperativ von Kant entgegensetzten: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Wenn es eine Diskrepanz zwischen Legalität und Legitimität gibt ist das Gesetz zu prüfen, denn legitime Handlungen sollten nach einer allgemeinen Rechtsstprechung nicht illegal sein. Umgekehrt dürften illegitime Handlungen niemals allgemeines Recht werden. Wenn deine Tötungsabsicht also illegal bleiben muss, dann deshalb weil sie in jedem Falle illegitim ist. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] In dem Kreis, in dem ich lebe, gibt es nachts nicht mehr als einen(!) Streifenwagen, der logischer Weise mindestens eine 3/4h unterwegs ist, wenn irgendwo etwas passiert. Polizisten sind unterbesetzt, haben kaum Urlaub, viel zu viele Stunden und werden beschissen bezahlt. - Was für ein Exekutivsystem![/QUOTE] In meiner Gegend sah ich im Leben noch keinen Polizeiwagen, weiß aber dass es wohl einen gibt. Trotzdem fühle ich mich nicht unsicher. Es gibt hier weder Todesstrafen, noch Internertdatenbänke mit Straftätern, noch bis an die Zähne bewaffnete Privatbürger, und trotzdem fühle ich mich nicht unsicher. Die Sicherheit einer Gesellschaft ist nicht gleichzusetzen mit ihrer Wehrhaftigkeit, häufig ist sogar das genaue Gegenteil der Fall. Ich will nicht bestreiten, dass es Verbesserungsbedarf gibt, und dass die Sicherheitsorgane an vielen Stellen eine bessere Organisation benötigen. Das der Ausbau von Sicherheitsorganen aber der einzige, oder auch nur der effektivste Weg wäre eine gewisse Sicherheit herzustellen halte ich für falsch. Für absolut falsch halte ich es, statt für einen Ausbau einzutreten selbst sich zur Exekutive zu befördern. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Rechte gibt es nur in Verbindung mit Pflichten. Bruch dieser Pflichten bedeutet Verlust von Rechten.[/QUOTE] Das stimmt so nicht. Es gibt unantastbare Rechte zum Beispiel die Menschenrechte. Auf jedenfall ist jeder Mensch als solcher zu sehen. Die Degradierung eines zu einem Tier ist nicht zu tolerieren, und widerspricht meiner Meinung nach direkt dem Grundgesetz. [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]@Kinch Danke, du nimmst mir die Worte aus dem Mund. [/B][/QUOTE] Danke, ließt man immer wieder gerne. |
| Aerie | [QUOTE][i]Original geschrieben von sleeping-water [/i] [B]Ich habe absolut nichts gegen irgendwelche religionen. Es geht nur darum, dass Aerie laut ihrer Aussage nichts unternimmt. Dh auch im positiven Sinne. Denn dann brauch man ja auch keine Gefängnisse, Freiheit der Menschen wären dann ja eingeschränkt, denn Gott regelt das ja alles. Wenn man sich nur auf soetwas verlässt, dann lebt man nicht in der realen Welt. Aber auch jüdisches Volk hat auch gerächt und zwar Auge um Auge und Zahn um Zahn. Und das ist wörtlich zu nehmen. Wenn als jmd dort die Tochter umgebrachte hätte, müsste der VAter hingehen und die Tochter der Mördes töten. [/B][/QUOTE] Das stimmt nicht. Ich habe nur gesagt, dass ich deswegen nicht morden würde. Aber ins Gefängnis sollten diese Leute aufjedenfall... und das ihr ganzes Leben lang! Ich denke auch, dass es eine viel größere Strafe wäre als der Tod. Außerdem sind sie eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehören aus diesem Grund schon eingesperrt. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i] Dieser Weg wäre juristisch gerechtfertigt“er“ - vielleicht. Allerdings sich selbst absichtlich in eine Gefährdung zu begeben ist juristisch wie moralisch auch nicht einwandfrei. Da ich kein Jurist bin will ich mich nicht festlegen, aber ich glaube das ist der Nähe zur Anstriftung einer Straftat.[/quote] Ich wills mal an einem Beispiel verdeutlichen: Manche Orte sind unter der Kontrolle gewalttätiger Gruppierungen. Das kann zum Beispiel eine sogenannte "National befreite Zone" sein, in der irgendwelche Kraken ihr Unwesen treiben oder ein Ghetto unter der Kontrolle einer russischen oder türkischen Pseudomafia. Allein das Betreten dieses Ortes bringt Lebensgefahr mit sich. Es wäre zwar für das eigene Leben sinnvoll, dem Druck nachzugeben und sich dort nicht blicken zu lassen, aber für das Allgemeinwohl besser, dennoch dorthin zu gehen und sich entsprechend zu schützen. Das Betreten allein kann nicht als Provokation gelten, provoziert die jeweilige kriminelle Vereinigung aber dennoch. Ich denke nicht, dass man sich dann strafbar machen würde, wenn man sich aus Notwehr verteidigt. Ich schrieb ja extra, dass man die Situation nicht absichtlich eskalieren sollte, also zum Beispiel Beleidigungen und Drohungen, um die Kriminellen zu reizen, sollte man unterlassen. Wird man dennoch ernsthaft angegriffen, dürfte es durchaus legal sein, Menschen zu töten, um sein eigenes Leben zu schützen. [quote]Nimm es nicht persönlich, es ist wirklich nicht beleidigend gemeint: Aber wenn du tatsächlich glaubst, dass so eine Konfliktlösung im Umgang mit Bedrohungen angemessen ist, halte ich das für einen Ausdruck gewisser psychischer Probleme.[/quote] Nein, das fußt auf meinen Erfahrungen in Bezug mit der staatlichen Exekutive. Sie ist einfach nicht schnell genug zur Stelle, um Bürger in solchen Fällen zu schützen und wenn 16 Leute einen Einzigen ohne Zeugen attackieren, gibt es keine Möglichkeit, ihre Schuld zu beweisen. [quote]Das ist völlig richtig. Nur ist dieses Eingreifen nicht das Töten von Menschen nach eigenem Gutdünken.[/quote] Ich behaupte ja nicht, dies sei die Ideallösung, aber als letzte Möglichkeit muss diese Option offenstehen. [quote]Möglich. Ein 30 facher Mörder wird deshalb vermutlich auch nicht mehr in die Gesellschaft entlassen. Es gibt also durchaus nicht-tödliche und vor allem rechtsstaatliche Möglichkeiten die Gesellschaft vor Derartigem zu schützen.[/quote] Nicht immer. Die wenigsten Verbrecher werden gefasst, da es relativ einfach ist, sich mit einem falschen Alibi zu schützen, insbesondere, wenn man organisiert in Gruppen vorgeht. Also müssen Akutmaßnahmen und präventive Möglichkeiten genutzt werden. Im Idealfall hätte man mobile Exekutivkräfte und ein gut ausgebautes Meldungssystem. Kameras in öffentlichen Einrichtungen und Orten (Fußgängerzonen, Bahnhöfe,...) wie sie in kommerziellen Pendants (Museen, Tankstellen,...) genutzt werden wären sicher nicht verkehrt. So könnte man diese zum Einen unter Beobachtung halten, um die Exekute zu alarmieren, zum Anderen hätte man eindeutige Beweise für begangene Straftaten. [quote]Deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass Menschen die absehbar Straftaten begehen werden zu töten seien um Unschuldige zu schützen. Dabei argumentierst du im wesentlichen mit der Prämisse, dass es keine andere Möglichkeit gäbe solche Gefahren abzuwehren. Wäre es da nicht der nächst vernünftigste Schritt eher für einen Ausbau der Sicherheitsorgane zu sorgen, statt für das eigenwilligem Töten einzutreten?[/quote] Beides richtig. Was soll man allerdings deiner Meinung nach tun, wenn diese Sicherheitsorgane [i]nicht[/i] ausgebaut werden, sondern im Gegenteil immer weiter abgebaut, wie es momentan fast im gesamten Bundesgebiet der Fall ist? Einfach gar nichts und abwarten? Das halte ich für moralisch sehr bedenklich. [quote]Das Kernproblem ist allerdings immer noch: Wenn es als gerechtfertigt angesehen werden darf, wenn Privatmenschen ein Todesurteil über andere aussprechen, wie soll dann überhaupt noch so etwas wie Rechtsstaatlichkeit herrschen?[/quote] Ohne funktionierende Exekutive gibt es ohnehin keine Rechtsstaatlichkeit. Solange Polizisten nur eingesetzt werden, um Falschparker zu fassen und unangemeldete Demonstrationen nieder zu machen, statt einzugreifen, wenn wirklich Menschleben in Gefahr sind, herrscht Faustrecht auf der Straße und es gibt für den Bürger keine Möglichkeit, sich dem "Recht des (physisch) Stärkeren" zu entziehen. Mein Gedankengang geht in die Richtung, wie man mit einer Situation umzugehen hat, in der das Faustrecht nunmal gilt, denn genau das ist größtenteils der Fall im Bundesgebiet. [quote]Naturgemäß hat die Selbstjustiz keine Kontrollinstanzen; wer wann Tötungswürdig ist, weil er möglicherweise andere tötet, entscheidet der Einzelne nach Gutdünken. Welcher Mord gerechtfertigt ist (falls es einen gerechtfertigten Mord gibt) und welcher nicht, ist ein reines Glücksspiel.[/quote] Ich habe klare Richtlinien definiert, oder nicht? Jene, die aus einem Trieb heraus mit dem Leben Anderer spielen, haben ihr moralisches Recht auf ihr eigenes Leben verwirkt und sind als "vogelfrei" zu behandeln. [quote]Du scheinst ja einzusehen, dass der Rechtsstaat um sich zu schützen einem solchen Treiben Einhalt gebieten muss. Das willkürliche Töten – und es bleibt willkürliches Töten, auch wenn es „wissenschaftliche Methoden“ gibt – kann in einer Gesellschaft nicht geduldet werden.[/quote] Töten zum Schutz von Menschenleben [i]muss[/i] sogar akzeptiert werden... Es gibt nur keine Möglichkeiten, rechtlich festzustellen, warum ein Mensch getötet hat... zudem denke ich, dass ein Mensch, der einmal getötet hat - egal aus welchen Gründen -, seine Hemmungen verliert, es noch einmal zu tun, weshalb er dann zu einem Sicherheitsrisiko wird. Obwohl eigentlich schuldlos, sollte er dennoch in Verwahrung genommen werden oder, wenn er das nicht will, zum Schutz seiner Mitmenschen Suizid begehen. [quote]Um deine Ansichten dennoch zu rechtfertigen unterscheidest du zwischen Legalität und Legitimität. Mit anderen Worten: Es ist zwar ein Verbrechen, dass du zu begehen trachtest, aber es ist ein gutes Verbrechen.[/quote] Ich behaupte nicht, dass ich dieses Verbrechen begehen will, sondern dass ich es unter gewissen Umständen begehen würde, ansonsten aber korrekt. "Schuld" und "Strafe" sind mMn sehr zweifelhafte Begriffe. Es spielt keine Rolle, ob ein Mensch "sündigt"... Er sollte zum Wohl der Allgemeinheit handeln und die Allgemeinheit wiederum selbst zum eigenen Wohl. Das kann dann u.U. bedeuten, dass ein Mensch aus moralischen Gründen töten [i]muss[/i], aber dann auch eine "Strafe" dafür erhalten [i]muss[/i], korrekter formuliert: "...von der Gesellschaft ferngehalten werden muss". Es geht in erster Linie nicht um Gerechtigkeit, sondern um den Schutz von Menschenleben. [quote]Ich will nicht behaupten, dass Legitimität und Legalität immer identisch seien, aber ich will dem einfach mal den Kategorischen Imperativ von Kant entgegensetzten: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“[/quote] "Gesetz" ist nicht unbedingt in einem juristischen Sinne zu sehen. Als Verhaltensgebot würde ich diese Vorgehensweise sicherlich begrüßen, allerdings muss das dann nicht konventionell mit Lohn und Strafe versehen sein. [quote]Wenn es eine Diskrepanz zwischen Legalität und Legitimität gibt ist das Gesetz zu prüfen, denn legitime Handlungen sollten nach einer allgemeinen Rechtsstprechung nicht illegal sein. Umgekehrt dürften illegitime Handlungen niemals allgemeines Recht werden. Wenn deine Tötungsabsicht also illegal bleiben muss, dann deshalb weil sie in jedem Falle illegitim ist.[/quote] Nur, wenn man davon ausgeht, dass es eine vollkommene Gerechtigkeit geben könnte. Stelle dir einen mittelalterlichen Mönch vor, der Aussätzige betreut, obwohl das Betreten der Siedlung verboten ist. Natürlich wird er sich dabei mit der Krankheit infizieren. Und obwohl er ja etwas Gutes tut, wird ihm als "Strafe" die Rückkehr in die Gesellschaft verweigert. Fernab von Lohn und Strafe gibt es noch einen Faktor namens "Sicherheit". [quote]In meiner Gegend sah ich im Leben noch keinen Polizeiwagen, weiß aber dass es wohl einen gibt. Trotzdem fühle ich mich nicht unsicher. Es gibt hier weder Todesstrafen, noch Internertdatenbänke mit Straftätern, noch bis an die Zähne bewaffnete Privatbürger, und trotzdem fühle ich mich nicht unsicher.[/quote] Ich weiss, wie viele Verbrechen in meinem Kreis tagtäglich geschehen, wie wenige davon überhaupt registriert werden und wie niedrig die Aufklärungsquote ist. Oft genug bin ich selbst ins Kreuzfeuer geraten und einmal bin ich sehr knapp mit dem Leben davongekommen, als sich gewaltgeiler Abschaum willkürlich Menschen herausgegriffen hat, während ich auf mein Taxi wartete. Das Blut der Opfer, mein Blut, werde ich nie vergessen, auch nicht, wie ich aus der Bewusstlosigkeit erwacht bin, versuchte, wegzurennen und ihnen wieder in die Hände fiel und mir 16 Leute so lange ins Gesicht traten bis ich mich nicht mehr bewegt habe. In meinem Bekanntenkreis in dieser Umgebung gibt es über zwei Dutzend Vergewaltigungsopfer (die ich nicht während Therapien oder so kennengelernt habe), deren Peiniger ebenfalls nie eine Strafe bekommen haben. Klar mag das daran liegen, dass hier Alles mit Ghettos zugepflastert ist, was sich natürlich auf die Kriminalitätsrate auswirkt, aber gerade dann braucht es als Schutz mehr als nur einen Streifenwagen, der irgendwo in 60km Entfernung herumfährt. Bis der da ist, sind die Täter längst verschwunden. Es herrscht Faustrecht. Das lässt sich nicht abstreiten. |
| Sadujan | [quote]Die Sicherheit einer Gesellschaft ist nicht gleichzusetzen mit ihrer Wehrhaftigkeit, häufig ist sogar das genaue Gegenteil der Fall. Ich will nicht bestreiten, dass es Verbesserungsbedarf gibt, und dass die Sicherheitsorgane an vielen Stellen eine bessere Organisation benötigen. Das der Ausbau von Sicherheitsorganen aber der einzige, oder auch nur der effektivste Weg wäre eine gewisse Sicherheit herzustellen halte ich für falsch.[/quote] Wie soll man denn sonst die Zahl der Opfer senken? [quote]Das stimmt so nicht. Es gibt unantastbare Rechte zum Beispiel die Menschenrechte.[/quote] Es gibt z.B. die "Reisefreiheit". Ist es verwerflich, einen Vergewaltiger in ein Gefängnis zu stecken? Wohl kaum. Rechte sind an Pflichten gebunden, selbst wenn sie als "unantastbar" deklariert werden. Es ist auch legitim, jemanden zu töten, um Unschuldige zu schützen, wenn es keine andere Möglichkeit dazu gibt. Analogie: Prinzipiell sollte ein Mensch all seine Gliedmaßen behalten. In manchen Fällen ist es aber notwendig, ein Körperteil zu amputieren, um den Gesamtorganismus am Leben zu halten. Das gilt auch für den "Volkskörper". [quote]Auf jedenfall ist jeder Mensch als solcher zu sehen. Die Degradierung eines zu einem Tier ist nicht zu tolerieren, und widerspricht meiner Meinung nach direkt dem Grundgesetz.[/QUOTE] Der Mensch, wie auch immer er geartet ist, [i]ist[/i] ein Tier, das ist eine biologische Tatsache. Auch nichtmenschlichen Tieren sollte das Recht auf Leben und der körperlichen Unantastbarkeit zustehen. Insofern ist es in dem Sinne keine Degradierung. Was den Menschen von den anderen Tieren abhebt, ist Kultur. Ein kultivierter, also intelligenter und gebildeter, Mensch ist mehr Mensch als ein unkultivierter, also stehen ihm auch mehr Rechte zu, zum Beispiel Zugang zu führenden Positionen. Niemand will erklärtermaßen einen Idioten an der Führungsspitze. Auch das ist eine reine Feststellung. |
| Kinch | Also mir hat sich die Perspektive auf deine Position doch etwas geändert. Wo ich weiterhin nicht zustimme ist es Menschen ihre Menschlichkeit abzusprechen, und dass der Rechtsstaat im Moment nicht fähig sei seine Bürger zu schützen. Meine größte Abneigung gegen dein Tötungswille besteht darin, dass ich annahm du würdest die Notwehr, als Gefahrenabwehr einer unmittelbaren Gefahr, ausdehen wollen zur Gefahrenabwehr einer potentiellen Gefahr. Sprich: Du würdest Menschen töten wollen, die im Augenblick ihrer „Hinrichtung“ selbst keine Gefahr für irgendjemanden darstellen. Und in diesen Punkt sind deine Äußerungen ziemlich ambivalent. Deine gewählte Vorgehensweise ist es „ dorthin zu gehen und sich entsprechend zu schützen.“ Die Gefahr zu suchen, warten bis deine Gesundheit oder dein Leben in Gefahr ist und dann von der Notwehr Gebrauch zu machen. Ich finde es immer noch unzurechnungsfähig Derartiges tatsächlich tun zu wollen, aber habe damit moralisch kein Problem. Andererseits aber schreibst du auch: „Jene, die aus einem Trieb heraus mit dem Leben Anderer spielen, haben ihr moralisches Recht auf ihr eigenes Leben verwirkt und sind als "vogelfrei" zu behandeln.“ Du sprichst Menschen ihr Recht auf Leben ab, was dir laut Grundgesetz und Menschenrechten im Übrigen nicht zusteht, und bezeichnest sie als „vogelfrei“. Vogelfrei, dass heißt jedermann darf mit diesen Menschen verfahren wie ihm beliebt. Und eben das ist nicht mehr als Notwehr anzusehen, weil von diesen Menschen keine unmittelbare Gefahr ausgeht. Und gerade das bleibt auch willkürliche Selbstjustiz. Du hast zwar „Richtlinien“ formuliert, die besagen, dass nur jene Menschen vogelfrei sind, die aus einem Trieb heraus töten, aber wie du das praktisch realisieren willst ist unklar. Du glaubst von dir – und wegen dem kategorischen Imperativ von Kant jeder ungeschulte Bürger – feststellen zu können ob ein Mensch ein Triebmörder ist oder nicht. Selbstjustiz werde ich es solange nennen, bis du mir eine empirisch eindeutige Methode nennen kannst, die mit 100% Sicherheit prognostizieren kann ob ein Mensch im Laufe seines Lebens nochmal morden wird oder nicht. Das so nebenbei. Jetzt stellt sich mir die Frage: Willst du warten bis dein Leben in unmittelbarer Gefahr ist, weil du entweder sicher gehen willst einen Menschen zu töten der selbst bereit ist zu töten, oder weil du töten willst ohne juristisch belangt zu werden. Und annhand deiner Äußerungen vermute ich stark letzteres. Dann bleibt dein Vorgehen nur verkappte Selbstjustiz. Interessant finde ich deine Verbindung zwischen dem Töten und dem Suizid. Deine Ansicht, dass ein Mensch der schon mal tötete ein Sicherheitsrisiko dar stelle, und müsse entweder suzidieren oder eingesperrt werden, schließt natürlich auch dich, bzw. den Selbstjustizler mit ein. Was du also konkret willst, ist es eigentlich nicht nur jemanden zu töten, sondern dich selbst zu opfern. Zusammen mit deinen Äußerungen im Thread „distanziert“ erschließt sich mir persönlich das Muster eines Menschen mit einem enormen Potential an Lebensproblemen. Und würde ich raten, würde ich mutmaßen dass hier Einsamkeit, Frustration vor allem Hass und ein Trauma sich akkumulierten, verhärteten und diese Weltsicht schufen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Der Mensch, wie auch immer er geartet ist, ist ein Tier, das ist eine biologische Tatsache.[/QUOTE] Und physikalisch ist er Energie. Trotzdem ist es kein Mord das Licht einzuschalten, aber es wäre Mord einen Menschen zu verbrennen. (Sofern lebendig) Biologisch ist der Mensch ein Tier, bestreite ich nicht. Ethisch nicht. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Es gibt z.B. die "Reisefreiheit". Ist es verwerflich, einen Vergewaltiger in ein Gefängnis zu stecken? Wohl kaum. Rechte sind an Pflichten gebunden, selbst wenn sie als "unantastbar" deklariert werden.[/QUOTE] Im Gegensatz zur Beschränkung der Bewegungsfreiheit, hat eine Hinrichtung dass Moment der Endgültigkeit. Es ist legitim einen Menschen einzusperren: Solange er eine Gefahr darstellt. Man kann und wird ihm diese Rechte wieder geben. Aber die Vereinbarkeit vom Strafvollzug und Menschenrechten ist ein zu weites Feld im Moment. Festzuhalten ist aber: Die Würde, die körperliche Gesundheit und das Leben sind Dinge die niemals einem Menschen der keine unmittelbare Gefahr darstellt genommen werden dürfen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Wie soll man denn sonst die Zahl der Opfer senken?[/QUOTE] In dem man die Ursachen der Entwicklung extremer Gewalt bekämpft. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Was den Menschen von den anderen Tieren abhebt, ist Kultur. Ein kultivierter, also intelligenter und gebildeter, Mensch ist mehr Mensch als ein unkultivierter, also stehen ihm auch mehr Rechte zu, zum Beispiel Zugang zu führenden Positionen. Niemand will erklärtermaßen einen Idioten an der Führungsspitze. Auch das ist eine reine Feststellung.[/QUOTE] Schwer zu sagen. Auch Menschenaffen haben eine Kultur. Ich weiß im Moment nicht genau welche Tiere noch eine Kultur besitzen. (Wobei ich der Vollständigkeit halber sagen will, das Menschenaffen für mich auch mehr Wert sind als Tiere) Du verwechselst hier aber Erfolg mit Recht. Der Idiot hat das gleiche Recht in eine Führungsposition zu kommen wie Klügere. Er schafft es nur nicht sich gegen den Klügeren im (konstruktiven) Konkurrenzkampf durchzusetzen. Ich verstehe warum es schwer fällt anhand der Taten einiger Menschen, in ihnen noch Menschlichkeit zu sehen. Ich selbst bin jetzt zum Glück nie das Opfer wirklich gefährlicher Menschen geworden, kenne aber aus meinem direkten Freundeskreis Erfahrungsberichte die sich hoffentlich niemand wird vorstellen können. Ich finde es menschlich solche Menschen tot oder leidend sehen zu wollen, und kann die Gefühle verstehen. Rational allerdings spielen diese Impulse keine Rolle. Denn um menschlich zu bleiben muss, meiner Ansicht nach, ein Rechtssystem unmenschlich sein. Das heißt frei von jedem Rachebedürfnis, Aversion, gerechtem Zorn, Angst, Vorverurteilung, und so weiter. Denn die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit verkraften keinerlei Beugung und keinen Kompromiss. Und schließlich: Wer „Unmenschen“ ihre Menschlichkeit abspricht leugnet einen Teil des menschlichen Wesen. Sophoklos schrieb schon vor 2500 Jahren: „Vielgestaltig ist das Ungeheure doch nichts ist ungeheurer als Mensch.“ In dem Sinne: Vielleicht ist dir deine nackte Existenz eines Tages wert genug, die Zustände der selbigen ertragen zu wollen. |
| RedDevil1979 | Bei solchen heiklen Themen wird mir wieder ganz klar, dass der Mensch das "schlimmste" "Tier" auf diesem Planeten ist und warum ich mich von diesen meisten "Tieren" lieber fern halte und zum Einzelgänger werde und mich für die Gattung "Mensch" schäme. |
| Sadujan | Dass die BRD (die ich eigentlich gar nicht mehr einen "Rechtsstaat" nennen mag) nicht in der Lage ist, uns zu schützen, weiss ich aus eigener Erfahrung und auch durch andere Betroffene. Ja, ich bin von einem Trauma geprägt worden und ich habe mittlerweile festgestellt, dass über die Hälfte meines Freundes- und Bekanntenkreises mit Traumata leben muss und auch jede zweite Person, die ich neu kennenlerne ist traumatisiert. Mittlerweile wundert es mich kein bisschen mehr, wenn mir jemand nach fünf Minuten bereits erzählt, was für Medikamente er nehmen muss. Viel zu viele Menschen, wunderbare, liebe und tolle Menschen, werden das Opfer perverser Gewalttriebe und eigentlich darf es in keinem legitimen Staat auch nur ein einziges Opfer geben. Ich will und kann nicht hinnehmen, dass solche Bestien weiter frei herumlaufen und die Menschheit daran zugrunde geht. Ich wäre auch zufrieden, wenn Gewalttäter unter sich leben würden und auch gern glücklich wären. Man darf bloß nicht zulassen, dass echte Menschen gefährdet werden. Das Recht echter Menschen wiegt nunmal schwerer als das von Gewalttätern. Gefahr für das eigene Leben in Kauf zu nehmen ist die eindeutigste Möglichkeit festzustellen, ob jemand gefährlich oder nicht. Das kann tatsächlich jeder ungeschulte Mensch erkennen. Straffreiheit ist dabei nicht so wichtig, weil die Strafe durch den notwendigen Suizid ohnehin wegfallen würde. [quote]Biologisch ist der Mensch ein Tier, bestreite ich nicht. Ethisch nicht.[/quote] Wieso? Die Menschheit an sich, das ist verständlich, da wir unserem Arterhaltungstrieb folgen müssen, aber das Individuum muss ein konstuktiver Teil der Menschheit sein, um diesen Sonderstatus in Anspruch nehmen zu können. Ein infiziertes Körperteil ist auch nicht unbedingt wertvoll, wenn der Körper wertvoll ist. [quote]Die Würde, die körperliche Gesundheit und das Leben sind Dinge die niemals einem Menschen der keine unmittelbare Gefahr darstellt genommen werden dürfen.[/quote] Das sehe ich sehr ähnlich. Wenn es nicht anders geht, muss man aber auch bereit sein, einem Menschen das Leben zu nehmen, um die menschliche Art zu schützen. [quote]In dem man die Ursachen der Entwicklung extremer Gewalt bekämpft.[/quote] Langfristig, ja, aber das hilft augenblicklich auch nicht weiter - und die momentane Politik schürt diese Ursachen eher als sie zu bremsen: Ghettobildung, Arbeitslosigkeit, usf. [quote]Schwer zu sagen. Auch Menschenaffen haben eine Kultur. Ich weiß im Moment nicht genau welche Tiere noch eine Kultur besitzen. (Wobei ich der Vollständigkeit halber sagen will, das Menschenaffen für mich auch mehr Wert sind als Tiere)[/quote] Richtig. Kultur ist genauso quantitativ abschätzbar wie Wertigkeit, also ist es ohne Probleme möglich, das zueinander in Relation zu setzen, oder? [quote]Du verwechselst hier aber Erfolg mit Recht. Der Idiot hat das gleiche Recht in eine Führungsposition zu kommen wie Klügere. Er schafft es nur nicht sich gegen den Klügeren im (konstruktiven) Konkurrenzkampf durchzusetzen.[/quote] Nein, der Idiot hat die gleichen Chancen, weil er einfach lügen kann, während es dem Pöbel schwerfällt, Intelligenz zu erkennen, wenn er selbst keine besitzt, aber der Klügere besitzt mehr Recht, weil er die Aufgabe besser erfüllen kann. [quote]Ich verstehe warum es schwer fällt anhand der Taten einiger Menschen, in ihnen noch Menschlichkeit zu sehen. Ich selbst bin jetzt zum Glück nie das Opfer wirklich gefährlicher Menschen geworden, kenne aber aus meinem direkten Freundeskreis Erfahrungsberichte die sich hoffentlich niemand wird vorstellen können. Ich finde es menschlich solche Menschen tot oder leidend sehen zu wollen, und kann die Gefühle verstehen. Rational allerdings spielen diese Impulse keine Rolle.[/quote] Wie gesagt, ich will sie nur aus dem menschlichen Umfeld entfernt sehen und sehe in ihrem Tod eine Möglichkeit, sie effektiv zu entfernen, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen. [quote]Denn um menschlich zu bleiben muss, meiner Ansicht nach, ein Rechtssystem unmenschlich sein. Das heißt frei von jedem Rachebedürfnis, Aversion, gerechtem Zorn, Angst, Vorverurteilung, und so weiter. Denn die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit verkraften keinerlei Beugung und keinen Kompromiss.[/quote] Das sehe ich im Grunde genauso, allerdings sollte diese Kompromisslosigkeit niemals zu Lasten der Gesellschaft gehen, sondern immer zu ihrem Schutz sein. [quote]Und schließlich: Wer „Unmenschen“ ihre Menschlichkeit abspricht leugnet einen Teil des menschlichen Wesen. Sophoklos schrieb schon vor 2500 Jahren: „Vielgestaltig ist das Ungeheure doch nichts ist ungeheurer als Mensch.“[/quote] Ich denke, den Menschen macht es aus, dass er über sich selbst hinauswächst. Kultur bzw. Kultivierung ist die Umgestaltung der Natur. Ein Mensch, dessen Wille stärker ist als seine Triebe, ist kultivierter und wertvoller als ein willenloser Spielball der eigenen Triebe, so wie landwirtschaftliche Nutzfläche ebenfalls wertvoller ist als eine Fläche mit wild wucherndem Gestrüpp. [quote]In dem Sinne: Vielleicht ist dir deine nackte Existenz eines Tages wert genug, die Zustände der selbigen ertragen zu wollen.[/QUOTE] Ein einzelnes Leben ist unvorstellbar kostbar, doch es ist niemals unverzichtbar und manchmal lohnt es sich, es zu opfern, um etwas Kostbareres dafür in die Welt zu setzen. Ich weiss nicht mehr, wo ich folgenden Satz gelesen habe, aber er ist mir im Gedächtnis geblieben "Es ist leicht, für etwas zu sterben, doch wofür würdest du leben?" Für manche Dinge lohnt sich beides und natürlich würde ich Wege, die bei gleichem Nutzen mir selbst und nicht nur Anderen das Leben garantieren, bevorzugen. Liebe Grüße Sad |
| FavoleAngel | Ich würd esonst natürlich niemanden ermorden, aber wenn ich so jemandem gegenüber stehen würde - den würde ich umlegen... |
| malika | Selber töten? Nein, das würde ich nicht. Im hier diskutierten Fall geht es ja vor allem um Rache (einen Pädophilen präventiv zu töten, damit er keine Straftaten mehr begeht ist aus meiner Sicht eine Ausrede, als würde man einem Ladendieb beide Hände abhacken und dies als Anti-Diebstahls-Maßnahme rechtfertigen). Bleiben wir also bei Rache, nun es gibt sehr viel subtilere Formen der Rache bzw. des Leids als jemandem spontan den Schädel einzuschlagen - nicht wahr? Abgesehen davon fehlt mir in diesem Thread noch ein Aspekt. Bisher wurde noch nicht betrachtet, wie sich ein Gefängnisaufenthalt für eine Pädophilen gestaltet. Ich glaube, dass hier durchaus ein gewisser Spielraum in der Rechtsprechung herrscht, denn der Richter, der das Strafmaß festlegt ist sich durchaus bewußt, dass er den Täter für diese Zeit in die Hölle schicken kann, denn die Mithäftlinge empfinden nicht anders als wir. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von malika [/i] Im hier diskutierten Fall geht es ja vor allem um Rache (einen Pädophilen präventiv zu töten, damit er keine Straftaten mehr begeht ist aus meiner Sicht eine Ausrede, als würde man einem Ladendieb beide Hände abhacken und dies als Anti-Diebstahls-Maßnahme rechtfertigen).[/QUOTE] Ich glaube nicht, dass man die Gültigkeit dieser Behauptung voraussetzen kann - allein der Vergleich ist allerflachstes Niveau :rolleyes: (Dies sollte kein persönlicher Angriff sein, sondern lediglich Kritik an deinem Post.) Ladendiebstahl ist für gewöhnlich keine Triebtat und umgekehrt sind Vergewaltigungen auch keine Straftaten, die ein geistig gesunder Mensch begehen könnte. Um dir den Unterschied zwischen einer Triebtat und einer berechneten Straftat zu verdeutlichen: Gewöhnliche Diebe kann man ggf. durch Androhung von Strafen abschrecken, gegen Kleptomanie hilft allerdings nur eine Therapie. Problematisch wird es, wenn es keine erfolgsversprechenden Therapien gibt oder Triebtäter erst gar nicht von der staatlichen Exekutive gestellt werden. Die Relationen stimmen auch kein bisschen. Kindesmissbrauch zerstört Menschenleben... ein derartiges Trauma fühlt sich für viele Betroffene oft schlimmer als der Tod an. Der Unterschied zwischen der phyisischen Zerstörung eines Menschen als Schutzmaßnahme für einen finanziellen Wert und dem Töten eines Menschen als Schutzmaßnahme für Menschenleben ist offensichtlich. Bitte spare dir polemische und sinverfälschend vereinfachte Äußerungen in Diskussionsbeiträgen. Stelle deine Meinung bitte in Zukunft nicht mehr als unbestreitbare Tatsache hin. Man hat nicht mehr Recht, wenn Menschen anderer Meinung angesichts derart aggressiver Ignoranz das Handtuch werfen. Liebe Grüße Sad |
| decay73 | Sadujan, mir scheint, daß dein Ansatz genau zu dem führt, was du bekämpfen willst, und weil das so ist, kann es nur zu einem Massengrab führen. Wenn in einer Gesellschaft Mord an der Tagesordnung ist, weil der Staat tötet, wird sich das auf die Gesellschaft insgesamt übertragen. Der Staat sagt dann, daß töten von Menschen ein geeignetes Mittel ist, und der ‘Bürger’ versteht. Und weil er noch nie höhere Autoritäten ertragen hat, tötet er auch, weil das ja anscheinend ein geeignetes Mittel ist, weil es die kluge, große Staatsgewalt ja auch so macht. Und wenn die es schon machen, was soll falsch daran sein? Aber so wird nichts besser und ich kenne auch kein Beispiel eines Staates, der durch viel Gewalt und das ‘Entfernen’ von unliebsamen Bevölkerungsteilen langfristig zu mehr Ruhe und Sicherheit gekommen ist, denn je mehr auf harte Weise (z.B. durch Tötung) bestraft werden, desto mehr werden unschuldig geopfert, und das hält kein Staat langfristig aus, weil die Menschen sich dagegen auflehnen werden. Es mag sein, daß sie Anfangs aus Angst die Klappe halten, aber wenn es zu viel wird, platzt die Bombe, und zwar je schlimmer es war, mit einem desto größeren Knall. Es gibt und gab aber auch Gesellschaften, in denen es die von dir beschriebenen Dinge (die ich im Übrigen für völlig überzogen halte) nicht oder kaum gibt oder gab. Aber das sind in der Regel Gesellschaften, in denen die Grundlagen der Gesellschaft völlig andere sind als bei uns. Man könnte z.B. die San in Südafrika anführen. Sie haben (bzw. muß man heute ja sagen: hatten) eine Gesellschaftsstruktur ohne staatliche Organisationen und ohne ‘Anführer’. D.h. alle waren wirklich frei und gleich, wovon man bei uns ja nur bedingt reden kann, auch, weil wir ein falsches (i.d.R. monetäres) Verständnis von Gleichheit und Freiheit haben. Bei uns basiert alles darauf, daß jeder zwar die gleichen Chancen hat aber dann, wenn er sie nicht bekommt, quasi selbst schuld ist und hinten runter fällt. Gleichheit ist aber in meinen Augen etwas, was jeden nach seinen Qualitäten und Fähigkeiten einsetzt und die ‘Belohnung’ nicht davon abhängig ist, welchen gesellschaftlichen Stellenwert sein Job hat. Wir institutionaliesieren manchmal Dinge, die dann nur zu Unfreiheit führen und damit zu (Zukunfts-)Angst, Streß, Unzufriedenheit, Neid, Haß und dergl. Daraus enstehen viele der Probleme, die wir heute haben. Wenn man aber den Staat selbst auf Terror aufbaut, wird es auch mehr Terror auf den Straßen geben. Das beste Mittel dagegen ist nicht mehr staatlicher Terror, sondern eine Gesellschaft, in der es den Menschen nicht nur materiell sondern auch geistig gut geht und sie wirklich frei sind so zu leben, wie sie es für richtig halten. In solchen Zeiten oder solchen Ländern gibt es auch die niedrigsten Raten an Gewalt in welcher Form auch immer sie auftreten mag. Leider kommen wir vermehrt dahin, daß der Staat am Liebsten alles und auch die Art zu Leben und zu Denken in seinem Sinne und im Sinne der Wirtschaftsinteressen vorgeben und bestimmen möchte (ich erinnere da mal an Herrn Westerwelle, der zur Zeit zum Glück nicht viel zu melden hat, der aber am liebsten Kapitalismuskritik verbieten möchte, weil es “unsere Grundordnung” verletze, wenn man neoliberale Globlisierung mit Imperialismus vergleicht). Klar ist aber leider auch, daß es eine völlig gewaltfreie Gesellschaft nicht geben kann. Nur haben Staaten mit Todesstrafe nunmal auch nichts in Richtung weniger Gewalt gewonnen - es funktioniert nunmal nicht. In meinen Augen kommt man also mit deinen Vorschlägen nicht einen Millimeter weiter hin zu einer noch friedlicheren Gesellschaft, als wir sie eigentlich zum Glück zur Zeit haben. Eher kommt man damit einem Massengrab immer näher, weil es eine nach unten Gerichtetete Spirale ist. Ich glaube, und das ist wohl das schwierigste bei der Sache, daß wir die ‘geistigen Grundlagen’ im Zwischenmenschlichen untersuchen und überdenken müssten. In einer Gesellschaft, die auf gegenseitigem Respekt, auch und gerade vor andersdenkenden, geprägt ist, und auf Mitgefühl und dem Bewußtsein, daß wir alles Menschen sind und damit in dem Menschsein gleich und bei Geburt ausgestattet mit den gleichen Vorzügen und Nachteilen und dem gleichen Potential, ein freundlicher, liebenswürdiger erwachsener Mensch zu werden, wenn die Bedingungen dafür gut sind. Ein ‘schlechter’ Mensch wird nur zu einem ‘schlechten’ Menschen aufgrund schlechter Bedingungen während seines Aufwachsens. Also sollte man Bedingungen schaffen, welche ein ‘gutes’ Aufwachsen ermöglichen. Das mag zwar plakativ klingen, aber der Mensch kann nunmal nur so sein, wie es die Bedingungen ermöglichen. Kein Mensch wird als grundsätzlich schlechter Mensch geboren. Bei der Geburt sind noch alle Möglichkeiten offen. Wenn Mensch aber von vorherein in einer Umgebung aufwächst, in der das Töten eines Menschen für das vermeintliche Wohl eines anderen Menschen als normal angesehen wird, dann lernt das der Mensch und übernimmt es und handelt entsprechend ohne dem ungeteilten, unveräußerlichen Respekt vor dem Leben anderer. Und, bevor es mir jemand wieder unterstellt: ich plädiere nicht für völlige Straffreiheit, sonder nur für Strafen, die angemessen und weitsichtig sind. Und Menschen, die krank sind, braucht man nicht bestrafen, weil sie sich aufgrund ihrer Krankheit dadurch eh nicht ändern, sondern kranke Menschen muß man behandeln. Und wenn es mit der einen Behandlung nicht klappt, dann ist es die falsche und man muß sich eine neue, bessere ausdenken. Man bringt ja (zum Glück) auch keine Menschen um, weil sie zur Zeit unheilbar krank sind, sondern man forscht nach neuen Behandlungsmöglichkeiten. Das ist der einzige humane Weg, den ich sehe, langfristig was zu tun. Die Möglichkeiten für geistige und körperliche Gesundheit und eine wirkungsvolle und auf Mitgefühle basierende Behandlung derer, die krank sind, sind unabdingbare Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft, nicht eine durch die Sense erzwungene Gleichmacherei. |
| Demon17 | Die Todesstrafe ist nun wirklich keine Lösung. Lebenslange Sicherheitsverwhrung dagegen schon. In den ist aufgrund von Gentests nachgewiesen, das ca. 10% der Todesstrafen in der Vergangenheit Fehlurteile waren. Die lassen sich nur noch auf dem Papier revidieren. Die neuere Entwicklung zeigt, das nun wieder Menschen aufgrund von Indizien zu unrecht verurteilt werden. Weil die Jury ja aus dem Fernsehen durch Serien wie CSI felsenfest davon überzeugt ist, das ein Haar am falschen Ort ein unumstösslicher Schuldbeweis ist. Man muß also mit der Ermordung unschuldiger durch den Staat im Falle der Todesstrafe rechnen. Ganz abgesehen davon, das die Einführung dieser Strafe einen zivilisatorischen Rückschritt darstelt. Was ich viel sinnvoller und effektiver finde, sind die neuen computergestützten Rasterfahndungen, die auch auf das Bankgeheimnis keine Rücksicht nehmen. Damit konnten in einem Fall hunderte von Pädophilen überführt werden, die einer Kinderpornosite Gelder für Filme überwiesen. Gerade durch solche Methoden können dann auch Täter präventiv aus sensiblen Positionen wie Lehrer oder Erzieher entfernt werden. dg demon17 |
| Sadujan | @decay73 Nein, da hast du mich falsch verstanden. Deine Ansichten zur staatlichen Todesstrafe teile ich in etwa. Lebenslanger Freiheitsentzug ist für mich die korrekte "Bestrafung" für einen Triebtäter, wobei ich von dem Schuld- und Strafkonzept generell überhaupt nichts halte. Mir geht es nicht um die Sühne einer moralisch verwerflichen Tat, sondern um reine Gefahrenintervention. Töten ist immer lediglich die letzte Alternative, die ergriffen werden sollte, wenn es nicht möglich ist, bessere Möglichkeiten zu benutzen. Das kann in akuten Notfällen durch die Exekutive geschehen, wie es auch längst im Gesetzeswerk verankert ist oder durch Privatpersonen, wenn die Exekutive versagt. Es ist in jedem Fall besser, einen Triebtäter zu töten als zuzusehen, wie er seine Opfer zerstört. Den Verlust der Achtung vor dem Leben durch diese Aktion sehe ich ebenfalls als Gefahr, weshalb ich ja auch denke, dass es nach vollbrachter Tat angebracht sein könnte, den Freitod zu wählen. |
| ange gardien | @Sadujan verstehe ich dich richtig, dass der Ausführende ( also der, der in deinem Beispiel im gesetzl. Rahmen der Nothilfe jemanden tötet ) hinterher Suizid begehen könnte/sollte? Oder meinst Du damit den Triebtäter? (Verständnisproblem meinerseits ) |
| Kinch | Der Triebtäter ist in dem Falle schon tot, getötet vom "Ausführenden", was den Rahmen der potentiellen Suizidenten etwas einschränkt. |
| ange gardien | Ich meinte, ob das auf Triebtäter nach begangener (Trieb-)Tat bezogen war. Habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] Ich meinte, ob das auf Triebtäter nach begangener (Trieb-)Tat bezogen war. Habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt.[/QUOTE] Es war schon so gemeint, dass sein "Henker" sich suizidieren sollte... Jemand, der droht, von derart perversen Trieben übermannt zu werden, sollte sich natürlich vor der Tat mit allen(!) Mitteln davon abhalten. Das wäre ohnehin ideal. |
| FavoleAngel | Die Todeststrafen früher, fielen wirklich oft falsch aus, aber ich finde heute hat man VIEL mehr Sicherheit in soclhen Dingen (man weiß fast immer sicher wer der Täter war) Außerdem sind inzwischen 20% (!) der Straftäter Menschen, die schon mal in Haft waren und freigelassen wurden... ...deshalb bin ich für die Todesstrafe... LG,Favole |
| dunklenacht | Ich habe einmal einem Mädchen, das ich sehr geliebt habe, gesagt, dass ich jeden der ihr was antun würde (insbesondere vergewaltigen) sofort und ohne Gnade umbringen würde. Wenn ich so zurück denke, habe ich das gesagt (und hätte sicherlich auch getan) weil ich verliebt war. Würde es jetzt für diese Person wohl nicht mehr tun. Aber sehr wohl für das neue Mädchen, das ich liebe. (Hab es dieser aber noch nicht gesagt - sie hält mich für sehr liebenswürdig und nett) Also: Ja! Ich würde es tun. Ich kann mir auch gut vorstellen einen Vergewaltiger umzubringen den ich zufällig dabei erwische, auch wenn ich das Opfer überhaupt nicht kenne. |
| FavoleAngel | [QUOTE][i]Original geschrieben von dunklenacht [/i] [B] Also: Ja! Ich würde es tun. Ich kann mir auch gut vorstellen einen Vergewaltiger umzubringen den ich zufällig dabei erwische, auch wenn ich das Opfer überhaupt nicht kenne. [/B][/QUOTE] *nick* So sehe ich das auch |
| Apex | [QUOTE]Außerdem sind inzwischen 20% (!) der Straftäter Menschen, die schon mal in Haft waren und freigelassen wurden..[/QUOTE] Da es in Deutschland keine Statistik darüber gibt, wie viele Straftäter wieder rückfällig werden, bezweifle ich das jetzt ganz einfach mal. |
| FavoleAngel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Da es in Deutschland keine Statistik darüber gibt, wie viele Straftäter wieder rückfällig werden, bezweifle ich das jetzt ganz einfach mal. [/B][/QUOTE] Hat mir neulich meine Mutter erzählt, ich kann es nicht beweisen, aber gut vorstellen, könnte ich es mir.. |
| malika | Ein wenig Schmäh kann ich ertragen, daher muss ich sagen, dass ich zu meinem Beitrag stehe. Fest steht: es gibt in Deutschland viele, sehr viele Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, darunter erschreckend viele, die Kinder betreffen. Zu jeder dieser Straftaten gehört ein Täter, ob man diese als "krank" bezeichnen mag oder nicht sei dahingestellt. Aus meiner Sicht ist es jedoch keine Lösung, die Täter zu töten, schon gar nicht mit der Ausrede, dies sei eine Maßnahme um weitere Straftaten zu verhindern. Dass Menschen, die direkt mit einem solchen Verbrechen konfrontiert werden, emotional und spontan handeln und den Täter verletzen, vielleicht sogar töten, ist menschlich und verständlich. Vor allem wenn Menschen betroffen sind, die man liebt und kennt. Von Wut und Rachegefühlen kann sich hier sicher niemand völlig freimachen und wie man in einer solchen Situation tatsächlich handeln würde ist kaum vorhersagbar. Einen Menschen gezielt zum Tode zu verurteilen ist jedoch ein anderer Sachverhalt. Der Tod ist (zumindest vorerst, dies ist jedoch eine andere Diskussion ;) ) endgültig, wer also ist in der Position ein solch endgültiges Urteil auszusprechen? Wer soll dieses Urteil durchführen? (Menschen hinzurichten zerstört auch Menschenleben) @Sadujan: Übrigens sollen Beiträge, die ich mit "aus meiner Sicht", oder "meiner Meinung nach" kennzeichne nicht als unbestreitbare Tatsache dargestellt werden, ich bin davon ausgegangen, das sei selbsterklärend |
| Erszebeth | Das Thema wächst sich ja schon fast zu einem Gesetzbuch aus. Also nun auch meine unmaßgeblich Stellungnahme - nebenbei ich wurde als Kind auch missbraucht; jedoch nicht mit Gewalt. Nun gut; Gewalttaten sind zu verurteilen - aber wie frei darf die Liebe sein? Wer von euch noch die Begründer der Grünen, aus der Zeit ihrer wilden Jahre (1968 er) "Joschka, Kohn Benditt etc. kennt - ist keine Lüge - sondern belegt. Die waren, zum nich geringen Teil, Anhänger der "freien Liebe". Wenn unsere Gesetze nicht derart reglementierend wären, sondern ein wenig mehr Freiraum ließen, würde es - meines Erachtens - nicht mehr oder weniger Kindesmissbrauch, aber dafür weniger Tötungsdelikte an Kindern geben. Wäre dies nicht auch schon ein Erfolg? PS.: Ich habe nicht alle Eure Mitteilungen gelesen. Falls sie schon genannt wurde; entschuldigt! Anonsten: für alle, an diesem Thema wirklich, Interessierten: [url]http://www.kinderschreie.de[/url] |
| DarkLutz | hmm auch wenn ich jetzt irgendwas falsch verstanden hab geh ich einfach mal davon aus der der thread titel weiterhin besteht und die vergealtigung und evtl tötung von kindern nur ein beispiel war um die gefühle die zu so einer situation führen zu verdeutlichen na dann ich denke mal ich wäre durchaus im stande einen oder mehrer andere Menschen umzubringen auch wenn ich eigentlich ein ziemlich friedliches exemplar der gattung homo sapiens sapiens bin [COLOR=red]------------------------------------------------------------------- Editiert von TheTurningPoint Es geht in diesem Thread um das [b]OB[/b], und nicht um das [b]WIE[/b] ! Anleitungen zur Gewalt haben hier nichts zu suchen. -------------------------------------------------------------------[/COLOR] |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von malika [/i] @Sadujan: Übrigens sollen Beiträge, die ich mit "aus meiner Sicht", oder "meiner Meinung nach" kennzeichne nicht als unbestreitbare Tatsache dargestellt werden, ich bin davon ausgegangen, das sei selbsterklärend[/QUOTE] Die Unterscheidung ist künstlich. Entweder du glaubst, was du sagst oder du tust es nicht. Klar gibt dein Beitrag deine Meinung wieder, was denn auch sonst? Die Tatsache, dass du "meiner Meinung nach" o.Ä. schreibst, ist doch kein Grund, über Kritik hinwegzugehen und erst recht kein Grund, gar keine Kritik zu stellen. Ich will auch gar nicht, dass du dich für deine Meinung rechtfertigst. Es ist dein gutes Recht, sie zu haben. Aber ne saubere Begründung bzw. Argumentation ist eigentlich die Grundvoraussetzung, um überhaupt was zu sagen. Ich habe bereits erläutert, warum mir deine Argumente fadenscheinig vorkommen. (Ich kann verstehen, dass du so denkst. Ich habe mal einen ähnlichen Standpunkt vertreten, bis ich dahinter gekommen bin, dass ich in diesem Punkt einem ziemlich heftigen Trugschluss aufgesessen bin, weil ich ihn offenbar nicht ausreichend hinterfragt hatte.) Siehst du dich in der Lage zu einer Gegenrede? Das wäre für eine Diskussion sicherlich förderlich... |
| Vendolin | [QUOTE][i]Original geschrieben von Arimahn [/i] [B]Ich schätze auf einer gewissen Ebene gebietet der Instinkt eine so gefährliche Person nicht am Leben zu lassen. Angenommen seine Tat würde mich persönlich betreffen und ich käme damit davon: Ja, ich würde ihn töten. [/B][/QUOTE] |
| Asgards_Rune | Hi, alsooo, ich bin Vater von drei Kindern. Ich würde für meine Kinder töten, ohne mit der Wimper zu zucken!!!! Genauso verhält es sich mit der Liebe meines Lenbens (mit der ich allerdings nicht meh zusammen bin). Auch für sie würde ich töten, oder selbst mein Leben geben. Achja, auch ich bin für die Todesstrafe. Allerdings nur, wenn 10000...% festgestellt ist, dass die Beweislage sicher ist (inflagrantie erwischt z.B.) Gruß Tom |
| oktobertod | nein würde ich nicht wenn ich jemals töten würde dann nur aus dem affekt raus, also wenn der pure hass über mich kommt..und dazu reicht es nicht, wenn mir jemand sagt was dieser mann getan hat |
| Lichtbruch | Ich denke morden würde ich. Aber nicht aus diesem Grund,das Recht wäre nicht gegeben. Selbstschutz wäre etwas anderes.Was änder ich mit solch Mord für das Opfer? Wegsperren geht auch,ist er auch weg. Ich spiele nicht Herr über Leben und Tod. (Grüsse an den Schnitter,lieber Tod,eines Tages wirst du mich holen...oder?) |
| Waldemar | Diese Frage ob man morden könnte.. hätte man mal allen Soldaten stellen sollen... bevor sie dann in der Extrem Situation Krieg waren... Ergebnis kennen wir ja.. Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oderum eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet. Politisch motivierte Morde passen da genauso rein... Politische Ziele durchsetzten mit allen Mitteln und ein Menschenleben dafür opfern, sind genauso niedrige Bewegründe und grausaum und gemeingefährlich! und deshalb auch, u.a . bin auch der Meinung.. wie Kurt Tucholsky...Soldaten sind Mörder! |
| Biohazard | nur das mal als Soldat in Kriegszeiten keine wahl hat. Entweder man tötet oder wird getötet. Keine tolle Auswahl. |
| Apex | Nunja...man kann auch desertieren oder sich freiwillig in Gefangenschaft begeben (siehe die [URL=http://www.amazon.de/Die-Kirschen-Freiheit-Ein-Bericht/dp/3257236093/ref=pd_bbs_sr_1/302-5717361-3394465?ie=UTF8&s=books&qid=1175636460&sr=8-1][I]"Die Kirschen der Freiheit"[/I][/URL] ). Ich persönlich stehe dem Tucholsky-Zitat gespalten gegenüber. Einerseits mag ich es ablehnen, weil manch ein Soldat ja gar nicht den Tod des Gegners will sondern quasi in Notwehr handelt, andererseits kann man einem Soldaten (so er denn freiwillig Soldat ist) vorwerfen sich bewusst in einen Berufsstand begeben zu haben, indem er dazu gezwungen sein kann Menschen zu töten, sprich er den Tod dieser Menschen schon im Voraus in Kauf genommen hat, was bei mir schon sehr in Richtung moralisch untragbares Verhalten geht. Ein ähnliches Problem hab ich mit dem Tyrannenmord, ist das Mord oder nicht. Es gibt gute Argumente für beide Positionen. Zum einen, kann man unterstellen, dass der Tyrannenmord nur ein Mord aus politischen Beweggründen ist, zum anderen kann man auch auf die Opfer einer Tyrannei verweisen. Eine alte Frage ist ja, ob es moralisch vertretbar gewesen wäre Hitler zu ermorden (was ja oft genug versucht wurde). |
| Lucas | is jetzt nicht zum direkten thema. Mordgedanken und komplette verachtung empfinde ich bei tierquälern und menschen die Tieren schrecklich Sachen antuen. Ich kann es einfach nicht verstehen, wie man Tiere essen, ausbeuten und grausaum töten kann. Für Menschen habe ich daher kein Mitleid, wenn ich sehe, was sie den Tieren antun, daher kann ich sogar schon sagen, dass mich jeder terrorischtische Anschlag, Krieg oder Sonstiges, freut. Wenn ich also manchmal sehe, wie Menschen sich verhalten und reagieren wenn ich sie darauf anspreche warum sie Milch, Fleisch, Leder etc. konsumieren und es ihnen einfach egal ist, dann möchte ich sie einfach nur ausrotten, die gesamte Rasse. Und jetzt soll keiner sagen, dass ich ihm net meine Meinung auflabern soll: Fleisch essen ist Auftragsmord und wird nicht bestraft, wenn aber ein Mensch getötet wird, dann wird man eingesperrt etc., obwohl der Mensch genauso ein Tier ist wie alle anderen und daher nicht anders behandelt werden sollte. [url]http://video.google.de/videoplay?docid=-1282796533661048967&q=earthlings+german[/url] < bitte mal angucken, wäre super |
| Biohazard | nun ich denke das liegt an unserer Kulturellen entwicklung. Die Nahrungskette ist nunmal so, das machen Tiere auch nicht anders nur das ihnen der Mensch Körperlich (dazu zähle ich auch seine Geistigen Fähigkeiten) eben überlegen ist. Wenn es eine Rasse über uns geben würde würden sie es warscheinlich nicht anders machen. Nur der Starke überlebt. Was ich sagen will, es ist keine Schande Tiere zu essen, jedoch eine Schande sie vorher zu Quälen. Wäre unsere Entwicklung anders gelaufen und sei es auch noch so kleinwenig anders dann (z.bsp Kanibalismus wäre anerkannt und Gesellschaftlich ok) würden wir vielleicht jetzt andersfarbige Menschen essen oder sonst was. Fakto: Den Gesetzen der Natur kann man schlecht vorwerfen das sie vom Menschen kommen, die gabs schon vorher. Aber der Mensch als einzigster kann darüber entscheiden ob er sie befolgt oder nicht. Tiere zu Quälen ist also was anderes als Tiere zu essen. Ps: Ich bin strikt gegen Tierquäler, ich kann die Emotionen also nachempfinden aber dagegen kann man was machen, z.bsp Fleisch vom Metzger kaufen der eine eigene Schlachtung hat. Ist teuerer aber wenn man A sagt muß man auch B sagen. |
| Kaija | Schwierige Frage, ich wäre sicher traurig und wütent aber letztendlich muss man versuchen vernünftig zu bleiben und den Täter so bestrafen lassen, wie es das Rechtssyystem vorschlägt und dafür kämpfen. Was habe ich denn letztendlich davon, wenn ich ihn töte? Da lande ich doch selbst im Gefängnis. Das wäre es mir wegen so einem Kerl nicht wert. Außerdem wenn meiner Tochter so etwas angetan wurde, dann braucht sie mich als Mutter. |
| Biohazard | @Kaija und wenn es das Rechtssystem nicht gäbe ? |
| Lucas | @biohazard hast du dir das video am ende von meinem post angesehen? Guck es dir bitte an, wenn du mal Zeit hast. In der heutigen Gesellschaft wo alles billig billig billig sein muss, ist es einfach zu teuer den Tieren ein "schönes" Leben zu bieten. Also werden sie auf so engen Raum wie möglich gefercht und dann irgendwann geschlachtet. Eine Kuh wird in DE gerade einmal 3 Jahre alt; und wo wir bei Kühen sind: Ihre Kälber werden ihnen sofort nach der Geburt weggenommen, damit sie nicht die Milch für den menschen wegtrinken, und so muhen die Kühe noch wochen lang nach ihren Kälbern. Das halte ich für totale Quälerei; und das schönste was ich mir vorstellen könnte wäre, dass man den Schlachtvorgang einmal mit Mutter und Kind vollzieht und es sich alle ansehen müssen; dann wäre die Empörung wieder riesig... |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kaija [/i] Was habe ich denn letztendlich davon, wenn ich ihn töte? Da lande ich doch selbst im Gefängnis. Das wäre es mir wegen so einem Kerl nicht wert.[/QUOTE] Das Leben unschuldiger Kinder ist es dir nicht wert, ins Gefängnis zu gehen? Du würdest ohne Weiteres zulassen, dass weitere Kinder zerstört werden? :eek: Das ist wirklich unmenschlich... :confused: |
| Apex | Klaaaar weil auch jeder Straftäter wieder rückfällig wird, goodbye Unschuldsvermutung. Ganz abgesehen davo, dass jede Tötung eines Menschen in meinen Augen abartig ist. |
| Kaija | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Das Leben unschuldiger Kinder ist es dir nicht wert, ins Gefängnis zu gehen? Du würdest ohne Weiteres zulassen, dass weitere Kinder zerstört werden? :eek: Das ist wirklich unmenschlich... :confused: [/B][/QUOTE] Wenn man es aus deiner Sicht sieht, dann wird es wohl so sein. Ich sehe das dann doch noch mal anders. Ich bringe keine Menschen um, weil es eines meiner Grundprinzipien ist. So heldenhaft deine Ansichten auch sein mögen, es hat keinen Sinn für die armen Kindern, gerade wenn es meine sind, ins Gefängniss zu gehen. Das macht es auch nicht mehr Rückgängig. Meine Kinder brauchen mich und ich denke, dass es für sie noch schlimmer wäre, wenn ich den Täter töte. Des weiteren. Außerdem wie könnte jemand hinter Gittern gegen Kinderpornografie etc. kämpfen? |
| Biohazard | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lucas [/i] [B]@biohazard hast du dir das video am ende von meinem post angesehen? Guck es dir bitte an, wenn du mal Zeit hast. In der heutigen Gesellschaft wo alles billig billig billig sein muss, ist es einfach zu teuer den Tieren ein "schönes" Leben zu bieten. Also werden sie auf so engen Raum wie möglich gefercht und dann irgendwann geschlachtet. Eine Kuh wird in DE gerade einmal 3 Jahre alt; und wo wir bei Kühen sind: Ihre Kälber werden ihnen sofort nach der Geburt weggenommen, damit sie nicht die Milch für den menschen wegtrinken, und so muhen die Kühe noch wochen lang nach ihren Kälbern. Das halte ich für totale Quälerei; und das schönste was ich mir vorstellen könnte wäre, dass man den Schlachtvorgang einmal mit Mutter und Kind vollzieht und es sich alle ansehen müssen; dann wäre die Empörung wieder riesig... [/B][/QUOTE] Ich kenne das Dilema, von daher kann ich auch nur sagen das das einzigst richtige was man tun kann, sein Fleisch da zu kaufen, wo es eben nicht passiert. ich weiß das ist schwer bzw manchem gar unmöglich aber ich versuche schon darauf zu achten. Was du meinst ist Massenzuch wie z.bsp bei Hünern. Ich stimme dir da voll zu, das das nicht würdig ist, aber ich komme vom Lande, wo es eben noch anders ist. Der Opa meiner Schwägerin sorgt z.bsp durch eigenhaltung für stetingen Eiernachschub und das ganz, ohne zu Quälen. Was man aber wirklich machen kann ist, wenn man einen Viehtransport sieht der aus allen Nähten platz, die Polizei zu rufen. Macht kaum einer und das ist schade, aber da ist jeder gefragt und das kann auch jeder. |
| Freya87 | Wenn jemand schreckliche Dinge mit meiner Familie anstellen würde, ich würde ohne Skrupel selbst zu so einem Monster werden! OHNE SKRUPEL!! Das wäre ich ihnen schuldig. Freya |
| Ars Moriendi | Etwas ähnliches hat bei uns in der Familie schon gegeben, zwar unter anderen Umständen, aber ähnlich. Ich glaube trotzdem nicht, dass ich jemanden deswegen umbringen würde. Ich weiß nicht ob ich das überhaupt irgendwann könnte. Wenn ich ihm gegenüberstehen würde, würde ich zwar total ausrasten und auf ihn eindreschen, aber im Endeffekt hätte ich mich maßlos übernommen und wäre selber zum Opfer geworden... und würde ein Racheakt - egal welcher Form - das Geschehene irgendwie erträglicher oder gar wieder gutmachen? Das wäre höchstens das eigene Gefühl. Der Betrfoffene ist sowieso traumatisiert... |
| Erdbesucher | meine persönliche Meinung: nein, ich halte es nicht für gerechtfertigt jemanden zu töten, gleichgültig wer er ist, was er getan hat, tun wird, oder tun könnte. Ich bekomme stets einen Horror, wenn ich höre wie Menschen darüber reden, dass es richtig sei, einen anderen zu töten oder zu foltern. Zwar kann ich die Argumentation formal nachvollziehen, doch die selbstverständliche Rechtfertigung solcher Taten gruselt mich weit mehr, als die schlimmsten Verbrechen. |
| Seneca | Ich kann's nicht in jeder Situation ausschließen, speziell nicht in Notwehr oder Nothilfesituationen. Allerdings spricht man bei solchen Kurzschlussreaktionen von Totschlag, der nicht automatisch strafbar ist. Ein Mord ist eine mehr oder minder kühl geplante Tötung aufgrund benennbarer Motive. |
| Onissa | [QUOTE][i]Original geschrieben von Konkalit_4 [/i] [B]Der zivilisierte Rechtsstaat auf den so pochst, der ist anscheinend sowieso seit langen nicht mehr existent, derjenige braucht ne therapie der den Lügnern da oben den Rücken stärkt. [/B][/QUOTE] Ich habe im Strafgericht und Familiengericht gearbeitet und ich kann sagen: Es gibt solche und solche Richter! Aber ich hatte das Glück mit 2 der Besten die ich je gesehen habe oder von denen ich gehört habe zusammenarbeiten zu dürfen. Und die haben sich richtig Gedanken gemacht. Nur solltest du mal überlegen, dass ein Strafrichter sich nicht aussuchen kann was er verhängt. Er hat ein vorgegebenes Strafmaß mit einem kleinen Spielraum. Erst informieren und vielleicht mal das StGB, die StPO lesen.... Und auch wenn unser Rechtssystem nicht perfekt ist, wenn jeder machen dürfte was er gern wollte (mich eingeschlossen) dann würden viele hier wahrsceinlich nicht mehr am Leben sein, weil Menschen auch überreagieren können... (nein das ist jetzt nicht auf die Vergewaltigung von Babys bezogen mit dem Überreagieren -.-) Carpe Diem Onissa |
| Silverfall | komisch, aber das ist genau das thema, das mich seid langen verfolgt.Ich weiss nicht warum ich beim thema vergewaltigung sofort die beherrschung verliere, vielleicht liegt das daran(Tiefenpsychologisch) das ich (selber männlich) mal überfallen/abgezogen wurde, aber wenns um das thema geht, versüpüre ich RICHTIGE mordlust, und das ist nicht nur so dahin gesagt.Ich war geschockt, als ich dieses gefühl vor ein paar monaten das erste mal spürte.(auf der anderen seite hatte das auch was geiles, eine millisekunde das perverse gefühl der ABSOLUTEN freiheit, aber ich will nicht zu sehr in die vollen gehen) zurück zum thema: ich habe verständniss dafür, wenn man auf brutalsex, und dergleichen steht, aber wenn man andere dazu zwingt, ist bei demjenigen dann eine schwele überschritten worden, die ihn so dermassen gefrährlich macht und stigmatisiert, das ich die todesstrafe bei einem solchen delikt definitiv als angemessen empfinde, ich würde den job envtl. sogar noch tun können...eine kleine weile jedenfalls. kinderschänder würde ich in der innenstadt an die kirchturmspitze nageln, oder entlang der autobahn kreuzigen, von wegen abschreckung und dergleichen... ...kill all bastards... ...auf der anderen seite steht natürlich die frage, was mit mir selbst nicht stimmt, wenn ich soo abfahre... ...habe schon mal über die gründung eines "schwarzen Ringes" nachgedacht, der die fiesen kinderficker a la "der blutige pfad gottes" einen nach dem anderen massakriert...dieser film ist übrigens wärmstens zu empfehlen, wenn man sich grade mal wieder über die "sick world" im allgemeinen aufgegt.. ...so findet mich jetzt bitte nicht zu pervers, muhshahahahahahahaha.... ...kill all bastards |
| Silverfall | scheisse aphex, aufklärung... ...bist du auch eins( nimm mir den ausdrucj nicht überl) schafen, die tatsächlich daran glauben, wir ständen soo weit über dem tier??...mann, wir sind die gefährlichsten tiere, die der planet hervorgebracht hat.wehe den zeiten, wenn wir ins weltall vorstossen sollten, also wehe den männchen im mond...die selbe dumme frage wie: ist der nationalsozialismus und seien auswüche typisch deutsch?? es ist typisch menschlich mit dem schwanz, dem bauch oder den hals zu denken, die zivilisationstünche fällt schneller ab, als man denken mag, glaubbet mir... ...du hast die richtige einstellung, lebe so das es deinen nächsten nicht stört, aber das halte ich für einen frommen traum...wir vergessenzu leicht onkel darwin,... ok, ich bin froh das es leute wie dich gibt, aber die halte ich für in der minderheit...noch so ne strange nummer...ich hab n iq(angeblich) von 124...wenn 100 der durchschnitt ist...und ich soo blöd und krank ich binsoll 124 haben...dann frage ich mich: wie ist die menschheit soo alt geworden??? |
| blackrosegirl | Eine Frage die mir schon öfter durch den Kopf gegangen ist! Ich habe eine (fast) 5 jährige Tochter und ich bin eigentlich echt ein seeehr ruhiger und (fast) alles verzeihender Mensch! Aber wenn jemand meinem Kind etwas antun würde, wäre es mit der Ruhe vorbei! Ich denke in so einer Situation gäbe es für mich keine Gesetze mehr!!!! lg blackrose |
| Jagdwolf | Würde ich morden? Schwere Frage. In eine solche Extremsituation muss man erst mal hereinschliddern. Generell lehne ich es allerdings ab, Menschen zu töten. Egal was sie getan haben. Ein Unrecht macht ein anderes nicht ungeschehen und ich bin sehr glücklich darüber, dass die Todesstrafe in Deutschland nicht existiert. Sicher kann man über das für Kindesmissbrauch vorgesehene Strafmaß streiten. Aber das sollte der Jurisdiktion überlassen sein. Es hat verdammt gute Gründe, wieso nicht jeder Anwalt/Richter werden kann. Und wenn ich so manche Forderung im Rahmen solcher Diskussionen lese, bin ich darüber auch sehr froh. Die Lynchjustiz gehört in den wilden Westen, nicht in das zivilisierte Europa des 21. Jahrhunderts! Davon abgesehen gibt es so viel schlimmere Dinge als Mord oder Folter, die man einem Menschen antun kann. Klar gibt es einige völlig kranke Menschen, die sich keiner Schuld bewusst sind. Aber was wenn sie einen, der schon sowieso von Schuldgefühlen geplagt wird, sein Leben lang einsperren und in Therapien genau damit konfrontiert? Glaubt ihr nicht, dass das schon grausam genug ist? Das schlimmste Gefängis kann nur der eigene Kopf sein. |
| Schicksalsweber | Also meiner meinung nach sollte man vergewaltigern (egal ob sie es Kindern oder einer erwachsenen Frau antuen, was meiner meinung nach das ist was mich auf dieser welt am meisten wütend macht :mad: ) die genitalien in eine schraubzwinge klemmen und dem jenigen ein messer in die hand drücken und das haus anzünden... der einzige grund warum ich doch dagegen bin (was ich auf das töten und auch die todesstrafe an sich beziehe)ist, dass es immer die Möglichkeit auf ein irrtum gibt... wie oft werden menschen zu unrecht zu tode verurteilt? lg Schicksalsweber |
| more | [Quote]Also meiner meinung nach sollte man vergewaltigern (... ) die genitalien in eine schraubzwinge klemmen und dem jenigen ein messer in die hand drücken und das haus anzünden...[/Quote] Folter und derart grausige, ja babarische Vorgehensweisen Straftätern gegenüber sind ja Gott sei Dank ausgeschlossen. Damit degradiert sich der Mensch in jeder Hinsicht. Mich würde mal interessieren was in deinem Hirn noch so vorgeht... |
| Schicksalsweber | und ich möchte mal wissen, was in dem hirn von den leuten vorgeht, welche anderen menschen sowas antuen? und was den opfern in dem moment durch den kopf geht, während ihrer peinigung! aber ich sagte ja schon... das solange die möglichkeit auf irrtum besteht ( und die besteht immer) niemand soetwas wieder fahren darf! was ich schrieb ist wie ich handeln würde, wenn ich nicht denken würde... aber glücklicher weise tu ich dies... glaube ich ;) |
| Anaximander II | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Folter und derart grausige, ja babarische Vorgehensweisen Straftätern gegenüber sind ja Gott sei Dank ausgeschlossen. Damit degradiert sich der Mensch in jeder Hinsicht. Mich würde mal interessieren was in deinem Hirn noch so vorgeht... [/B][/QUOTE] Leider sind derartige Bekenntnisse zu mittelalterlichen Rache- und Foltergelüsten im Internet nichts seltenes. Man muss sich nur anschauen, was passiert, wenn in einem Internetforum von einem Mord- oder Vergewaltigungsfall berichtet wird: Sofort rottet sich ein lynchgeiler Pöbel zusammen, der genüsslich davon schwärmt, auf welche Weise man den Täter zu Tode foltern sollte. Und dieser widerliche Pöbel fühlt sich dabei noch als eine Gruppe von lauter Gerechten! Gut dass solche Menschen auf die Gesetzgebung in diesem Land keinen nennenswerten Einfluss haben. |
| Anaximander II | [quote]und ich möchte mal wissen, was in dem hirn von den leuten vorgeht, welche anderen menschen sowas antuen?[/quote] Na jedenfalls muss es so ähnlich sein wie das, was in den Köpfen jenes lynchgeilen Pöbels vorgeht, der bei jedem schweren Verbrechen nach Blut, Folter und Verstümmelung schreit. Schon eigenartig, dass diesen rachsüchtigen Menschen nicht auffällt, dass sie sich gerade durch ihre Rachephantasien in die Nähe jener Denk- und Handlugnsweise begeben, die einen Mörder ausmacht, und die sie doch eigentlich verabscheuen. |
| Schicksalsweber | es ist doch eigenartig... wie weit die phantasie geht... doch ich finde man muss unterscheiden zwischen was vertretbar ist und was nicht... und ich finde schon einen unterschied, ob man jmd vergewaltig und misshandelt oder jmd bestraft... was ist dann eine gerchte strafe für solche leute? wie kann der schmerz der opfer gerechtfertigt werden? ich weiß das foltern falsch ist ich weiß auch das töten falsch ist... was für strafen gibt es dann? einsperren? 2-5 jahre? danach darf das opfer wieder angst haben ob es von dem selben typ noch mal angegriffen wird (was übrigens nicht selten vorkommt)! ich gebe zu in solchen dingen werde ich fast blind vor wut... |
| Jagdwolf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schicksalsweber [/i] [B]... einsperren? 2-5 jahre? danach darf das opfer wieder angst haben ob es von dem selben typ noch mal angegriffen wird (was übrigens nicht selten vorkommt)! ich gebe zu in solchen dingen werde ich fast blind vor wut... [/B][/QUOTE] Tatsächlich bist du in diesem Fall blind, weil du die anschließend häufig angeordnete Sicherheitsverwahrung übersiehst. Es ist also nicht so, dass verurteilte Sexualstraftäter ihre Zeit absitzen und dann wieder aus dem Knast spazieren um weiter zu vergewaltigen. Weiterhin müssen sich verurteilte Sexualstraftäter einer Therapie unterziehen. |
| Schicksalsweber | tz... das sagt die theorie... ich sag nur leute macht mal die augen auf... und deutschland ist leider nicht die welt... |
| Anaximander II | [quote]doch ich finde man muss unterscheiden zwischen was vertretbar ist und was nicht...[/quote] Ganz genau. Folter und die Ermordung wehrloser Menschen gehören in den Bereich des Nichtvertretbaren. Und dabei ist es völlig egal, wie die Vergangenheit des Menschen aussieht, der da gefoltert oder abgeschlachtet wird. [quote]was ist dann eine gerchte strafe für solche leute? wie kann der schmerz der opfer gerechtfertigt werden?[/quote] "Gerechtfertigt" werden kann der Schmerz der Opfer sowieso nicht. Das Grauen, das durch die Tat des Mörders in die Welt gesetzt wurde, kann auf keine Weise ungeschehen gemacht werden. [i]Erst Recht nicht, indem man eine solche Gräueltat noch einmal begeht[/i]. Dadurch wird das Grauen vermehrt und nicht vermindert. Es ist ein primitives, bestialisches Denken, dass ein Mord irgendwie in Ordnung gebracht werden kann, indem ein zweiter Mord begangen wird. [quote]ich gebe zu in solchen dingen werde ich fast blind vor wut...[/quote] Mir geht es ähnlich, diese Emotionen hat sicherlich jeder. Aber man muss sich klar machen, dass es zu nichts führt, wenn man diesen Emotionen nachgibt. Dadurch wird man dem Täter nur ähnlicher. Man begibt sich in seine Spur. |
| Schicksalsweber | das erinnert mich an den film "der blutige pfad gottes" hier erklären sich 2 Menschen zu auserwählten um gegen das "böse" zu kämpfen und fangen an mafia bossen das handwerk zu legen... der film greif genau diese fragen auf... es gibt keine eindeutig antwort auf die frage ob gleiches mit gleichem vergolten werden darf oder eben nicht... und ich bin mir sicher... barbarisch wird es erst, wenn man es durch führt! und nicht so lange man sowas nur denkt...! was auch in die richtung geht... wisst ihr warum das deutsche volk in den 2. WK gezogen ist? sicher nicht weil es einfach mal lust hatte ein paar franzosen oder russen abzuknallen.... das waren ganz normale menschen wie du und ich! Familienväter und eben frauen und kinder die es (fast alle als notwendig empfanden) und warum? weil die franzosen z.b im frieden (zw. 1. und 2. WK Ruhekonflikt) nach deutschland gekommen sind... frauen vergewaltigt haben (die ganze famile durft meist zu gucken), männer grundlos zusammen geschlagen wurden... nicht das hier wieder ein missverständins aufkommt (ich bin absolut gegen nazis, und der krieg ist nicht gerechtfertigt und alle die das von oben gelenkt haben sind die größten verbrecher!) was ich sagen möchte, ist das zeigt, was ich meinte... der wunsch ist immer da rache zu verüben... auch bei großen menschen massen... ohne diesen aufgebauten hass hätte hitler damals nichts bewirken können! glücklicher weise wird heute mehr gedacht als damals, so dass so etwas hoffentlich nicht mehr passiert, obwohl es schon wieder in die richtung geht nur in andern teilen der welt! |
| Nigthmare | [QUOTE][i]Original von AnaximnderII[/i][b] Mir geht es ähnlich, diese Emotionen hat sicherlich jeder. Aber man muss sich klar machen, dass es zu nichts führt, wenn man diesen Emotionen nachgibt. Dadurch wird man dem Täter nur ähnlicher. Man begibt sich in seine Spur.[/b][/QUOTE] Wobei sich diese Emotionen überhaupt nicht zielsicher als Wut oder Hass gegen ein bestimmtes Individuum richten. Der betreffende Täter wird in der Regel mehr als Objekt denn als Mensch wahrgenommen. Nicht selten spricht man ihm ob seiner Neigungen jede Entscheidungsfähigkeit ab. Und als seelenlos wahrgenommenes Subjekt existiert er sogleich auch neben den meisten Moralvorstellungen. Diese Menschen werden zumal meist schlimmer wahrgenommen als Mörder, denn denen spricht man mehr nachvollziehbare Gründe für ihre Tat zu. MfG Nigthmare |
| Schicksalsweber | genauso seh ich das auch |
| belladonna | Ich habe zwei Kinder und ich würde sie mit allen Mitteln beschützen. Ich denke ich würde durchaus auch töten, wenn ich damit meine Kinder beschützen könnte. Wenn aber mein Kind schon tot ist...wenn ich seinen Mörder töte, davon wird es auch nicht wieder lebendig und ich bin dann auch nicht besser als dieser. Aber den Wunsch es zu tun, hätte ich dann bestimmt. Ich könnte das nicht vergeben. Gott gebe, daß ich nie in so eine Situation komme! Am allerschlimmsten stelle ich mir vor, daß man dann ständig darüber nachdenkt, daß mein sein Kind nicht beschützen konnte, daß es nach seinen Eltern gerufen hat und bis zu letzt gehofft hat, daß sie kommen und es retten. Ich weiß nicht ob ich so weiterleben könnte, ich glaube ich würde eher mich umbringen als den Täter. Denn ihn zu töten, würde nichts wieder gut machen. Mein Leben wäre dann so oder so versaut. |
| Apex | [QUOTE]Der betreffende Täter wird in der Regel mehr als Objekt denn als Mensch wahrgenommen. Nicht selten spricht man ihm ob seiner Neigungen jede Entscheidungsfähigkeit ab. Und als seelenlos wahrgenommenes Subjekt existiert er sogleich auch neben den meisten Moralvorstellungen.[/QUOTE] Ist das nicht bei den meisten kriminellen Taten so, dass das Opfer vorher erst entmenschlicht wird, um bestimmte Hemmschwellen abzubauen? So gesehen unterscheidet hier den Rache-Nehmenden nichts von seinem Opfer, denn beide folgen einem Trieb, der moralische Konflikte vollkommen ausblendet. Provokativ gesagt, sehe ich keinen Unterschied zwischen einem Kinderschänder und einer Person, die an eben jenem Selbstjustiz verübt. Bildhaft gesprochen, ist der eine ein Labrador der andere ein Schäferhund, aber beide haben die Tollwut. |
| Nigthmare | @Apex: Ich gestehe dem Täter sogar mehr Menschlichkeit zu als den rachegeilen "Zuschauern", denn das Opfer hegt in der Regel tatsächlich selten ein ausgeprägtes Vergeltungsbedürfnis. @belladonna: Die wahre Natur dieses Massenzorns liegt eben darin eine heile Welt aufrechtzuerhalten. Kennst du das Klischeebild des/der ausgestossenen, da dauerdepressiven Jungen/Mädchen? Sowas trübt die Stimmung und verschlechtert das Gesamtbild. Eine heile Welt lässt sich auch etablieren indem alle sich daran anstossenden Subjekte weggeschickt oder vergrault werden. MfG Nigthmare |
| Jagdwolf | [QUOTE][i]Original geschrieben von apnoe [/i] [B]... Wenn es nach mir ginge, ich wuerde Waffengesetze erlassen, bei denen kleine Kinder bis 14 Jahre Waffen besitzen duerfen und Erwachsene nicht. Dann wuerde es sicherlich immer die richtigen treffen... Gruss apnoe [/B][/QUOTE] Oh ja, das würde es besser machen. *liegt lachend am Boden* |
| samui | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] Stell Dir mal die Situation vor: Du hast eine Waffe in der Hand und vor Dir stehen 2 Leute, die sagen daß sie (nehmen wir mal unser beider Lieblingsfeindbild *g*) Hitler voll geil fanden, daß Stalin ein Held war, Mussolini ein toller Führer und daß es den Holocaust eh nicht gab. Außerdem müßte man alle "Kanacken, Juden und schwulen Säue" totprügeln weil die "unwertes Leben" seien; und dann brüstet sich noch einer damit daß er selbst ein paar der "Kanacken und schwulen Säue" zusammengeprügelt hat. [/B][/QUOTE] ich würd die wohl auslachen.. auch wenn sie auf mich einprügeln könnte ich mich kaum aufraffen aufzuhören mit auslachen un wenns mir zu doof wird prügel ich zurück :) topic: todesstrafe, pranger, und mittelalterliche foltermethoden klingen nett.. aber sie wurden nicht ohne grund abgeschafft.. nicht weil es moralisch nicht zu tragen wäre sondern weil viele fehlentscheidungen getroffen wurden und nachdem man jemanden getötet hat kann man sie nicht mehr ändern ;) gegenüber dem kinderschänder/allgemein-vergewaltiger muss ich sagen habe ich geteilte gefühle. einerseits lege ich jeder frau ans herz eine effektive kampfkunst zu lernen (kein sport.. alles was mit "-do" endet ist davon ausgeschlossen) und nicht unbewaffnet aus dem haus gehen. (ein schlüsselbund reicht hier als waffe) sollte sie in eine situation kommen in der ihr leben auf dem spiel steht, oder meins, greife ich nach dem erstbesten und setze (je nach anzahl der angreifer) tödliche schläge. diese KANN er überleben und es sollte mir schon jemand eine durchgeladene waffe an die schläfe richten und mir zu verstehen geben er tötet mich.. habe ich das gefühl er "spielt" nur mit mir reicht eine leichte verstümmelung in form gebrochener gliedmaßen um ihn mir gefügig zu machen.. nen finger brechen oder den arm auskugeln.. nichts wildes.. andererseits, nehmen wir als beispiel: junger mann lernt junge frau kennen.. gehen weg, und sie verführt ihn. am nächsten tag flüchtet sie panisch und behauptet er habe sie vergewaltigt. beweise mal das gegenteil! sie hat massenweise dna-spuren an sich, un je nach intension des sex weist dein körper erhebliche "kampfspuren" auf.. einen menschen töten nur weil mir danach ist: niemals. ich lerne nicht das kämpfen um menschen zu töten sondern sie so zu vermöbeln dass sie sich wünschen sie seien tot aber vollkommen genesen können. ich kann ein leben nehmen aber ich kann kein leben geben. |
| samui | [QUOTE][i]Original geschrieben von apnoe [/i] [B]Also bei dem Thema kommt bei mir eine Erinnerung hoch... Andererseits, man kann fest damit rechnen, dass diese Paedophilen im Knast oder der Forensik die unterste Schicht bilden und von den Mithaeftlingen nichts als schikaniert, gequaelt und gedemuetigt werden. Daher, ist es auch genug Strafe, wenn man den Taeter einfach den Behoerden zufuehrt. Wenn es nach mir ginge, ich wuerde Waffengesetze erlassen, bei denen kleine Kinder bis 14 Jahre Waffen besitzen duerfen und Erwachsene nicht. Dann wuerde es sicherlich immer die richtigen treffen... [/B][/QUOTE] teil 1: dem ist nichts mehr hinzuzufügen .. auf den rücken kinderschänder und vergewaltiger tattoowieren und dann zu familienvätern in den knast schicken :) wenn sie die strafe überleben kann man sie unter beobachtung stellen. teil2: abgelehnt. ein kind kann in diesem alter nichts mit waffen anfangen! es fehlt das gespür für verantwortung. |
| Apex | [QUOTE]Andererseits, man kann fest damit rechnen, dass diese Paedophilen im Knast oder der Forensik die unterste Schicht bilden und von den Mithaeftlingen nichts als schikaniert, gequaelt und gedemuetigt werden. Daher, ist es auch genug Strafe, wenn man den Taeter einfach den Behoerden zufuehrt.[/QUOTE] Was nicht sein darf, jeder Strafgefangene muss unter allen Umständen vor Übergriffen beschützt werden. Die Haftanstalt trägt die Verantwortung für sein leibliches Wohl. |
| Nigthmare | [QUOTE][i]Original von apnoe[/i][b] Fand mal, es ist eine Feige Idee, sich vor so einer Tat (der Ermordung eines Pädophilen) zu betrinken, um so mit einer verminderten Schuldfaehigkeit vor Gericht rechnen zu koennen. Mittlerweile habe ich meine Meinung dazu geaendert. Es ist auch okay, hauptsache der Kerl stirbt. Ich jedoch, ich wuerde mich nicht betrinken...[/b][/QUOTE] Pädophiler |= Child raper Aber das geht schon in Ordnung. Ich sehe ja dass du diese Menschen trotzdem aus tiefstem Herzen verachtest und es gibt sicher eine Gruppe Leute die sich deinen Mordgelüsten mit Freuden anschließen. MfG Nigthmare, der sich über die Gedanken einiger User wundern muss... |
| Katzenfreund | ich kann mir zwar nicht vorstellen, zu morden. Aber da ich nicht weiß, was noch auf mich zukommt, will ich den Mund nicht zu voll nehmen. Was allerdings die sogenannten "Pädophilen" (ich hasse das Wort - "philein" heißt eigentlich lieben) angeht, denke ich, dass diese Menschen krank sind. Auf eine sehr schlimme Weise krank und das so, dass ich wenig Chancen für eine Heilung sehe. Weshalb man ihnen den Kontakt zu Kindern unmöglich machen muss. Aber einen Kranken töten ? Womöglich vorher mißhandeln und foltern (wie es im Knast vorkommt, vgl. Siegburg) ? Das ist m.E. in hohem Masse inhuman. |
| Gruftmama | Ja, ich würde auch töten. Sicher nicht einfach so, also nicht just for fun oder um zu sehen wie es ist, wenn ein Mensch stirbt .. Aber z.B. wenn jemand meiner Tochter etwas antun würde, dieser Mensch hat dann in meinen Augen auch kein Recht mehr zu leben, und hätte ich die Möglichkeit, dann würde ich es tun .. ohne darüber nachzudenken ob er vielleicht Familie und Kinder hat und so :mad: |
| SensibleGhost | Das Recht selbst in die Hand zu nehmen? Ich weiß nicht, ob ich dazu bereit wäre. Zu Morden meine ich. Ich habe so eine Situation noch nicht erlebt (auch gut so), aber wenn ich darüber nachdenke, ob ich so jemanden umbringe, werd ich das wohl erst entscheiden können, wenn ich vor ihm stehe. Entweder überwiegt dann der Hass auf diesen Menschen, oder das Gefühl, das das Töten nicht richtig ist. Ich wünsche keinem über solch eine Sache entscheiden zu müssen, aber ich denke auch nicht, dass jeder der hier schreibt, dass er morden würde, das auch in der Situation tut. |
| Ars Moriendi | Ich habe das Gefühl, dass für viele hier Mord das gleiche wie Totschlag ist. Kommt drauf an, wie man Mord definiert, aber für mich ist Mord vorher geplant - und wer denkt schon groß nach, wenn er den Vergewaltiger seiner Tochter sieht? Da gehen eben die Sicherungen durch... Und aus Notwehr würde wohl jeder töten. Außerdem will ich zu dieser Pädophilensache noch etwas loswerden: Das ist keine Krankheit, sondern eine sexuelle Orientierung, wie jede andere - auch wenn das die meisten ungern hören. Es gibt auch Pädophile, die sich aber nie an Kindern vergreifen, weil sie ihnen nichts Unrechtes tun wollen, weil da eben doch etwas wie Liebe ist. Ich will damit keine sadistischen Kinderschänder in Schutz nehmen, sondern einfach sagen, dass man auch in diesem Bereich nicht alle in eine Schublade quetschen sollte. |
| Starfucker | Ich denke, dass man jetzt nicht klar sagen kann ob man morden würde oder nicht!? Der Mensch hat Instinkte und handelt der Situation entsprechend. Man kann sich zwar vorstellen, wie jemand z.B. vor deinen Augen eine von dir geliebte Person tötet, doch kann man allein wegen der Vorstellung nicht wissen wie man dann handelt und ob man zu einem Racheengel wandeln würde. Die Gefühle und Empfindungen in der realen Situation, wenn man vor der Entscheidung steht zu töten oder nicht zu töten, sind denke ich mal vorher nicht zu erahnen, sodass jede Diskusion darüber töricht ist. Ich hoffe, dass ich niemals vor dieser Wahl stehen werde... |
| kaisu | [QUOTE][i]Original geschrieben von Starfucker [/i] [B]Ich denke, dass man jetzt nicht klar sagen kann ob man morden würde oder nicht!? Der Mensch hat Instinkte und handelt der Situation entsprechend. Man kann sich zwar vorstellen, wie jemand z.B. vor deinen Augen eine von dir geliebte Person tötet, doch kann man allein wegen der Vorstellung nicht wissen wie man dann handelt und ob man zu einem Racheengel wandeln würde. Die Gefühle und Empfindungen in der realen Situation, wenn man vor der Entscheidung steht zu töten oder nicht zu töten, sind denke ich mal vorher nicht zu erahnen, sodass jede Diskusion darüber töricht ist. Ich hoffe, dass ich niemals vor dieser Wahl stehen werde... [/B][/QUOTE] bin der gleichen meinung, man kann ja nich schon vorher wissen was man in einer eventuell möglichen situation wie dieser machen würde oO kommt halt auf die situation an |
| Heph | Glaub ich nicht da Mord doch eigentlich immer Vorsätzlich und unmittelbar gegen einen Menschen ist oder hab ich da was Falsch verstanden? |
| Heph | Jep is ok dafür noch ne entschuldigung. |
| Paranoid | . |
| Killerdroge | Is schon verdammt krass und ich versteh so´ne Leute die das tun sowieso nicht! Ich weiß nicht ob ich ´nen Typen umbringen würde deswegen, aber auf jeden Fall würde ich meiner Wut freien Lauf lassen! Wie das endet würde derjenige ja dann sehen!!! |
| DunklerEngel77 | Da ich ja selbst 2 Kids habe, kann ich solche Gedanken nachvollziehen... man entwickelt da ein irres Verhältnis. Wer meine Kinder anrührt, dem garantiere ich für nichts. Mir reicht es ja schon, daß der Vater der Lütten sich derzeit so scheiße benimmt... da kriege ich manchmal schon grausame Gedanken... gut, umbringen würd ich ihn nicht, das isser nicht wert, dafür in den Bau zu gehen. Aber würde jemand einen meiner Jungs missbrauchen oder gar umbringen... der dürfte froh sein, wenn ihnen die Pozilei zuerst findet... |
| Calamita | Hab mal so etwas nachgedacht.. Wenn euerem Kind soetwas passieren sollte, dann brauch es doch euch als Elternteil und nicht jemanden, der im Gefängsnis sitzt.. Warum würdet ihr dann trotzdem morden? |
| Carzinom | Ich glaube ja nicht, was ich hier sehe. So viele potentielle Mörder... wäre ich der Betreiber dieser Seite, würden Massenanzeigen rumgehen... |
| Schmetterflug | Ich denke in der entsprechenden situation wäre jeder Mensch fähig zu töten. Sei es dieVergewaltigung eines Nahestehenden Menschen, eine Absolute Notsituation oder was auch sonst........ Der Punkt ist meiner meinung nach jedenfals das es nichts schlimmes ist ehrlich zuzugeben das man in einer solchen situation so handeln würde. Die tat an sich wäre selbstverständlich nicht löblich aber vielleicht Menschlich ??? |
| Carzinom | Wenn ein shizophrener oder anders geistig gestörter Mensch, ohne eigene böse Absicht ein Kind tötet, ist das auch menschlich, trotzdem würdet ihr ihn töten. |
| Schmetterflug | mh ja is klar. Ich meinte damit auch eher das Rache irgendwo in der Natur des Menschen liegt |
| Carzinom | Selbst in der Bibel steht, dass man töten soll, wenn jemand anderes getötet wurde, bzw., dass Rache in ordnung ist. |
| Schmetterflug | wobei das heutzutage ein bischen anders gehandhabt wird |
| Apex | [QUOTE]Selbst in der Bibel steht, dass man töten soll, wenn jemand anderes getötet wurde, bzw., dass Rache in ordnung ist.[/QUOTE] Nanana, wir wollen doch hier nicht altes Testament spielen. Immerhin hat Jesus Christus ja gepredigt, dass man seine Feinde lieben, seinen Schuldigern vergeben und lieber die andere Wange hinhalten soll. |
| Carzinom | "Wer eines Menschen Blut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden." 1. Buch Mose 9.6. |
| Apex | Wie gesagt...altes Testament... |
| ~white soul~ | --.-- Würdet ihr morden, würdet ihr Blut trinken, würden ihr Amoklaufen... Würdet ihr gleich zu Fielmann gehen? Was soll der Mist? Gibt es auch noch so etwas wie sinnvolle Fragen? Würdet ihr die mal bitte DIE stellen, anstatt so einen Unsinn? Dankeschön |
| Carzinom | was ist daran Unsinn? Stell uns doch mal ein philosophisch hochwertiges Thema vor. |
| ~white soul~ | Dann verrat mir doch mal, was an diesem Thema philosophisch hochwertig sein soll. Woher will man wissen, was man tun würde? Würdest du schreien, wenn du aus 1000m Höhe fällst? Man weis es nicht. In einer Extremsituation schlatet sich oft das Gehirn aus, dann sieht man rot und würde vllt alles niedermetzeln, was einen in den Weg kommt. Ein anderer hingegen erkennt vielleicht selbst dann noch, dass es niemand Wert ist, dass man für ihn sein eigenes Leben wegwirft. Wann soll ich denn morden oder nicht morden? Wenn mein Chef mir kündigen will? Wenn mein Mann ne andre hat? Wenn jemand meine Tochter vergewaltigt? Man kann zum Thema Vergebung oder was auch immer hinführen, aber diese Fragestellung führt in nen chaotisches Loch. Es wurde ja noch nicht einmal gefragt, WANN ich morden soll/nicht soll/tue oder wie auch immer, WEN und WARUM. |
| Apex | Naja, sehr tiefgründig ist die Usprungsfrage wirklich nicht. Es geht ja auch eigentlich nur darum ob sich die Leute hier überhaupt generell vorstellen könnten, jemand zu ermorden. Ich persönlich finde es eigentlich schon interessant, bzw. erschreckend wie viele es sich überhaupt vorstellen können zu sowas fähig zu sein. |
| ~white soul~ | Das ist nicht erschreckend, das ist Realität. Jeder würde morden, wenn nur genug zusammenkommt. |
| Apex | Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Ich zum Beispiel würde es weit von mir weisen, zumindest wenn wir bei der Definition von Mord Affekthandlungen und Notwehr, also Situationen die nicht unserer eigenen Kontrolle unterliegen, weglassen. Ich sage für mich, dass es immer andere Lösungen geben muss als Mord und wenn keine andere gefunden wird, dann hat man nicht genug gesucht...ob absichtlich oder unabsichtlich. In jedem Fall ist es eine Art von Versagen. |
| Kildare | Muss ~white soul~ leider in so fern zustimmen, als das ich eine Belastungsgrenze sehe, bei deren Überschreitung ich wahrscheinlich geplant und zielgerichtet töten würde. Je nachdem, was ich noch zu verlieren habe und was die andere Seite getan hat, um mich über die grenze zu treiben. Bezüglich des Ausgangsbeispiels würde ich, wenn ich danach in mein angestammtes Leben zurückkehren könnte (also die Wahrscheinlichkeit hoch wäre, dass ich nicht erwischt würde.) oder wenn von diesem angestammten nach dem Tod meines kindes nicht mehr viel übrig wäre, den Täter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei sich bietender Gelegenheit töten. Ich weiß, dass eine solche Handlung gegen das Rechtssystem morlaisch falsch ist. (Zumindest nach meinen Vorstellungen von Recht, Ordnung und Moral.) ich befürchte aber, in diesem moment würde ich in ein dermaßen gewaltiges, schwarzes Loch fallen, dass ich einfach um es ein bisschen zu schließen, die Ursache meines Leidens so weit möglich beseitigen würde. Und da man tote nicht ins Leben zurück holen kann, bliebe da nur noch, dem Täter einen Teil meines Schmerzes weiterzuvermitteln. Archaisch, barbarisch und abstoßend - aber ich befprchte, es würde genau so kommen. |
| Kaia | Geht es hier denn um einen Mord aus dem Affekt? Ich hatte die Frage anders verstanden. Prizipiengerichtet kann man vielleicht sagen. Und da antworte ich mit "Nein". Für mich ist der Tod keine Strafe, können wahrscheinlich die wenigsten nachvollziehen, aber für ich ist das so. So muss sich derjenige nie mit dem auseinadersetzten, was er getan hat, welchen Schaden er angerichtet hat etc. Außerdem würde man selbst Schuld auf sich laden und das ist mir jemand, der so schreckliche Dinge tut, nicht wert, denn ich müsste mit dem Gedanken leben einen Menschen getötet zu haben und das könnte ich nicht. Denke ich mir mal jetzt. |
| Carzinom | Dass er ein Mensch ist, würde seine schlimmen Taten nicht weniger schlimm machen, zumindest nicht so, dass man ihn deswegen am leben lassen sollte. |
| Nigthmare | [QUOTE]Dass er ein Mensch ist, würde seine schlimmen Taten nicht weniger schlimm machen, zumindest nicht so, dass man ihn deswegen am leben lassen sollte.[/QUOTE] Vielleicht sollte man diese "Feststellung" mal aus einem anderem Blickwinkel betrachten und sich stattdessen fragen, ob es ausreicht dass er dafür den Tod verdient hätte. MfG Nigthmare |
| Carzinom | Da die letzte Antwort auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen war, stelle ich mal eine randfrage: Warum darf man hier zugeben, dass man morden würde, aber nicht von Selbstmord reden? In den Regeln steht, den darf man nichtmal indirekt ankündigen. Kriege ich also was mit dem Nudelholz, wenn ich die frage stelle: Würdet ihr euch selbst ermorden? |
| jorinde | ob ich morden würde? ja, würde ich jedoch reichen hass...eifersucht und zorn in dem maße wie ich es bisher erlebt habe nicht aus um mir grund/energie/wille zum morden zu geben. ich würde es allerdings tun um mein eigenes leben zu schützen (ich weiß, es klingt egoistisch...und das ist es auch...) ich weiß das ich mich bis zum letzten wehren würde wenn in einer dunklen gasse ein mann über mich herfällt mit der eindeutigen absicht mit zu verschleppen, zu schänden und zu ermorden..ich würde es darauf anlegen ihn zu töten bevor er mich töten kann... kann man mir das verübeln? |
| Hesekiel | Ähm....vielleicht ja etwas neben der Spur, aber warum redet ihr von Mord sobald ihr vom Töten redet? Stirbt einer weil er mich oder einen anderen angreift und er die Verteidigung nicht überlebt: Notwehr! Drehe ich einfach vor Wut durch und töte den betreffenden: Totschlag! Fällt die Person "gaaaanz aus versehen" beim Rauchen vom Balkon: Unfall.... :rolleyes: Aber Mord beinhaltet auch immer den Vorsatz! Also das ihr ganz gezielt DIESE Person aus niederen Beweggründen Obacht,Provokation: Rache z.B.) umbringt.... Sieht man es so wird die Anzahl der potentiellen Mörder unter euch immer geringer... Gut, das ist zwar nur die rechtliche Seite, aber wenn ihr alles was mit umbringen zu tun hat als Mord definiert....puh! ...da sag ich lieber nix zu ;-) |
| Carzinom | Es geht hier wohl schlicht weg um die Tötung an sich... meine Güte... |
| Aurael | Um mich selbst zu schützen oder das Leben eines anderen Menschen, liebenden zu schützen würde ich töten. Allerdings nur wenn es keine andere Aussicht mehr geben würde und man nicht im Unrecht stehen würde... |
| Norrec | Nun ich schließe mich Silencia an. [QUOTE][i]Original geschrieben von Silencia [/i] [B]Hmm.. ich weiß nicht. Da ich weder Kinder habe noch welche haben möchte, kann ich das nicht mit den Augen eines Elternteils sehen, aber trotzdem denke ich, dass dieser Mann bestraft werden sollte. Ich würde ihn wahrscheinlich nicht umbringen, sondern nur quälen bis er soetwas nie wieder tun würde. Notfalls könnte eine Narbe oder ein fehlendes Körperteil an die Erinnerung daran ihm dabei behilflich sein andere Kinder in Ruhe zu lassen.[/B][/QUOTE] [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] [B]Vielleicht sollte man diese "Feststellung" mal aus einem anderem Blickwinkel betrachten und sich stattdessen fragen, ob es ausreicht dass er dafür den Tod verdient hätte.[/B][/QUOTE] Ich bin der Meinung solche Menschen haben es verdient zu leiden und nicht durch den Tod ein schnelles Ende finden und [i]möglicherweise[/i] nach dem Tod die Vergebung durch die Religion zu erlangen. Vieles kann Gott vergeben aber bei solchen Menschen würde ich mich nicht auf Gott verlassen wollen und die Bestrafung selber in die Hand nehmen. |
| Apex | [QUOTE]Es geht hier wohl schlicht weg um die Tötung an sich... meine Güte...[/QUOTE] Also ich habe es so verstanden, dass es hier um das geplante töten eines Menschen geht, mit anderen Worten Mord. Notwehr, Affekt etc. sind ja nicht umsonst rechtlich gesehen Umstände, die sich der bewussten Kontrolle des Menschen entziehen und deswegen auch anders behandelt werden. [QUOTE]Vieles kann Gott vergeben aber bei solchen Menschen würde ich mich nicht auf Gott verlassen wollen und die Bestrafung selber in die Hand nehmen.[/QUOTE] Und schon wieder bin ich sowas von froh, in einem Staat zu leben, der solches Verhalten restriktiv unterbindet. |
| L0ki | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Also ich habe es so verstanden, dass es hier um das geplante töten eines Menschen geht, mit anderen Worten Mord. Notwehr, Affekt etc. sind ja nicht umsonst rechtlich gesehen Umstände, die sich der bewussten Kontrolle des Menschen entziehen und deswegen auch anders behandelt werden. Und schon wieder bin ich sowas von froh, in einem Staat zu leben, der solches Verhalten restriktiv unterbindet. [/B][/QUOTE] Definitiv! Menschen sind in meinen Augen einfach auch nicht mehr als Tiere. Es gibt Momente da setzt unsere intellektuelle Überlegenheit einfach aus und wir agieren instinktiv und aggressiv. Tiere handeln ebenso instinktiv, allerdings mehr neutral da weniger Tiere aus Vergeltung o.ä. denn mehr aus Nahrungsaufnahme grausam töten. |
| Nigthmare | [QUOTE][i]Original von Carzinom[/i][b] Da die letzte Antwort auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen war, stelle ich mal eine randfrage: Warum darf man hier zugeben, dass man morden würde, aber nicht von Selbstmord reden? In den Regeln steht, den darf man nichtmal indirekt ankündigen. Kriege ich also was mit dem Nudelholz, wenn ich die frage stelle: Würdet ihr euch selbst ermorden?[/QUOTE] [/b] Ich habe hier einmal niedergeschrieben welche psychischen Voraussetzungen wohl erfüllt sein müssen, um sich problemlos selbst umbringen zu können. Der Beitrag wurde von einem Moderator bearbeitet. Hier offen über seine Neigungen zum Mord reden zu können wird wohl noch von dem Prinzip der Meinungsfreiheit gedeckt. Denn hey, wenn alle irgendwie keine Probleme damit haben jemanden umzubringen kann es ja nicht unmoralisch sein, gell? :rolleyes: [QUOTE][i]Original von Norrec[/i][b] Ich bin der Meinung solche Menschen haben es verdient zu leiden und nicht durch den Tod ein schnelles Ende finden und möglicherweise nach dem Tod die Vergebung durch die Religion zu erlangen.[/QUOTE] [/b] Süß. Wenn die Religion also eine andere Einstellung zu den Taten dieses Menschen hat, gestattest du sie ihr ebenfalls nicht. Womit erklärst du dir eigentlich den "Verdienst" eines Menschen zum Tod oder des Leidens? Da steckt doch sicher mehr dahnter als pures Racheempfinden, oder? Ach und, du müsstest dass dann selbstverständlich selbst erledigen, da es dein Gerechtigkeitsempfinden ist. Gott, das Universum und der ganze Rest folgen anderen Spielregeln. Die Realität sowieso. Wenn du dir lebhaft vorstellst diesen Menschen selbst an einem Stuhl gefesselt zu wissen, wie jeder andere Mensch übrigens auch dich darum bittend, ihn nichts anzutun, würde ich dich in deiner Überzeugung des "Verdienstes" dieses Menschen dazu nochmal gerne hören. [QUOTE][i]Original von Apex[/i][b] Und schon wieder bin ich sowas von froh, in einem Staat zu leben, der solches Verhalten restriktiv unterbindet.[/QUOTE] [/b] Dito. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] Naja, sehr tiefgründig ist die Usprungsfrage wirklich nicht. Es geht ja auch eigentlich nur darum ob sich die Leute hier überhaupt generell vorstellen könnten, jemand zu ermorden. Ich persönlich finde es eigentlich schon interessant, bzw. erschreckend wie viele es sich überhaupt vorstellen können zu sowas fähig zu sein.[/QUOTE]Ich glaube, dass unter den entsprechenden Bedingungen jeder Mensch dazu fähig ist. [QUOTE]Ich zum Beispiel würde es weit von mir weisen[/QUOTE]Darin sehe ich die eigentliche Gefahr. Wenn ich mir dessen nicht bewusst bin, dass ich unter bestimmten Bedingungen zum Mörder werden könnte, dann kann ich auch nicht bewusst dagegen kämpfen, dass solche Bedingungen eintreten. [QUOTE]Ich sage für mich, dass es immer andere Lösungen geben muss als Mord und wenn keine andere gefunden wird, dann hat man nicht genug gesucht...ob absichtlich oder unabsichtlich. In jedem Fall ist es eine Art von Versagen.[/QUOTE]Möglicherweise ist es in Extremsituationen [b]zu spät[/b] für andere Lösungen. Man hat dann versagt, weil man [b]nicht früh genug[/b] darüber nachgedacht hat, dass man in solche Extremsituationen geraten könnte. Ich habe mich früher immer als "guten Menschen" gesehen oder wenigstens versucht einer zu sein, und doch war ich viel anfälliger für Wut und Hass als heute, da ich meine dunklen Seiten wesentlich besser kenne und mich einfach nur als Mensch sehe - als ein Tier mit bestimmten artspezifischen Eigenschaften. [QUOTE][i]Original geschrieben von Carzinom [/i] Warum darf man hier zugeben, dass man morden würde, aber nicht von Selbstmord reden? In den Regeln steht, den darf man nichtmal indirekt ankündigen. Kriege ich also was mit dem Nudelholz, wenn ich die frage stelle: Würdet ihr euch selbst ermorden?[/QUOTE]Es ist nicht so, dass man hier generell nicht über Selbstmord reden könnte. Über die Board-Suche solltest du die Threads zu diesem Thema finden. Problematisch ist eben das [b]Ankündigen[/b] - und das gilt für Suizid und andere Tötungsabsichten gleichermaßen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] Ich habe hier einmal niedergeschrieben welche psychischen Voraussetzungen wohl erfüllt sein müssen, um sich problemlos selbst umbringen zu können. Der Beitrag wurde von einem Moderator bearbeitet.[/QUOTE]In einem Thread zum Thema Suizid wäre dein Beitrag kein Problem gewesen, das war er nur im Kontext "schönster Tod", wo er nach meinem Empfinden triggernde Wirkung hatte. Kurz gesagt: ein Zensur-Vorwurf macht mir seelisch weit weniger zu schaffen als die Nachricht, dass sich ein Mensch das Leben genommen hat. [QUOTE]Hier offen über seine Neigungen zum Mord reden zu können wird wohl noch von dem Prinzip der Meinungsfreiheit gedeckt. Denn hey, wenn alle irgendwie keine Probleme damit haben jemanden umzubringen kann es ja nicht unmoralisch sein, gell? :rolleyes: [/QUOTE]Ich lese hier niemanden, der "keine Probleme" damit hat. Wie beim Suizid gibt es auch beim Mord bestimmte psychische Voraussetzungen. Dazu bilden Moral und der Respekt vor den Gesetzen (bzw. die Angst vor Strafen) eine zusätzliche Hemmschwelle, die es beim Suizid so nicht gibt. Von daher ist gegenwärtig die Neigung zum Suizid - vor allem unter den Schwarzkitteln - vermutlich viel größer als die zu Mord an anderen Personen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Norrec [/i] Ich bin der Meinung solche Menschen haben es verdient zu leiden und nicht durch den Tod ein schnelles Ende finden und möglicherweise nach dem Tod die Vergebung durch die Religion zu erlangen.[/QUOTE]Das ist ein Beispiel für die von Nigthmare weiter oben angesprochene "Objektivierung" von Tätern. Mit der Klassifizierung "solche Menschen" erkennt man ihnen das Menschsein ab - und [URL=http://www.amazon.de/dp/3100894316]beginnt damit, selbst unmenschlich zu werden ...[/URL] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] Man sollte aufpassen, sich als Mensch zu sehen und nicht mit irgedwelchen anderen Tieren vergleichen. Genau das ist mittlerweile das größte Problem, weil es allzu gerne als Entsschuldigung angesehen wird.[/QUOTE]Ich sehe das Problem gerade darin, dass die Tatsache dass Menschen biologische Wesen sind all zu oft vergessen wird. Die Menschen sehen sich als etwas Besseres als andere Lebewesen an und nehmen sich darum das Recht heraus, andere Lebewesen nach Belieben zerstören zu können, und dabei merken sie nicht, dass sie ihre eigenen Lebensgrundlagen und damit sich selbst vernichten. [QUOTE]Wir sind zwar letztelich ein Tier, aber ein besonderes mit Fähigkeiten, die andere Tiere nicht haben, z.b. Erkenntnisfähigkeit und die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Das macht den großen Unterschied.[/QUOTE]Das meinte ich mit "artspezifischen Eigenschaften". Diese Fähigkeiten sind allerdings in Extremsituationen (zu viele oder zu wenige Reize) stark eingeschränkt, darum sehe ich darin keinen so großen Unterschied. Darum funktionieren auch alle Gesellschaftsutopien nicht so recht, die diese Fähigkeiten überbewerten. [QUOTE]Aber das es möglich ist, seinen Geist in Richtung von mehr Mitgefühl und Empathie zu trainieren ist eine Tatsache. Man muß es „nur“ wollen und tun. Sonst sind wir doch so gut darin, alles mögliche zu trainieren? Warum nicht auch seinen eigenen Geist?[/QUOTE]Wollen allein reicht dazu nicht aus. Wenn man Mitgefühl und Empathie nie kennenlernt, dann kann man sie auch nicht selbst erlernen und trainieren. Gerade wenn den Menschen im Umfeld das Mitgefühl fehlt, sind andere Tiere oft die einzige Quelle, aus der man es empfängt. Andererseits ist Mitgefühl der Hauptgrund, der mich daran zweifeln lässt, dass ich nicht morden könnte. Zwar habe ich gelernt, selbst einiges an Schmerzen auszuhalten. Aber wenn ich mit ansehen müsste, wie jemand Kinder quält, da bin ich mir nicht sicher, ob ich dann nicht [b]ALLES[/b] unternehmen würde, um diese Qualen zu beenden. [QUOTE]Man kann eine Emotion erkennen und es dabei belassen. Man kann sie wahrnehmen, akzeptieren und bevor man reagiert wieder loslassen.[/QUOTE]Gerade solche Beobachtungen haben mich zu der Ansicht geführt, dass die Unterschiede zu anderen Tieren gar nicht so groß sind. Wir können unsere Realität nur aus den Informationen zusammenbauen, die wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen, und wo ist dabei die Grenze zwischen beschränkter Wahrnehmung und Phantasie? Ist der Mann mit dem Gewehr vor mir echt oder nur eine Video-Leinwand? [QUOTE]Und genau hier kann man aber Wut und Haß kanalisieren und die entstandene Energie dann sinnvoll nutzen...es funktiniert.[/QUOTE]Da stimme ich dir zu. Aber wie sieht es mit der Angst aus? Um die reale Situation einschätzen und dadurch Angst abbauen zu können, sind weitere Informationen notwendig. Was aber, wenn man daran gehindert wird, diese zu gewinnen? |
| Stauder | Also wenn ich euch Pack bei uns an unserer schönen Kirche am viehofer Platz rumrennen seh euch komischen eh schon nach leichenwasser stinkenden geschöpfe euch würde ich morden: Für wat hält ihr euch ihr benutzt die symbole unserer vorväter und treibt sie in den nonsens weil ihr mit eurer schwartzen kleidung und euren zerschnittenen armen eh zu nichts taugt verpisst euch euch in die hölle wo ihr hingehört Begeht selbstmord |
| Thales | [QUOTE][i]Original geschrieben von Stauder [/i] [B]Also wenn ich euch Pack bei uns an unserer schönen Kirche am viehofer Platz rumrennen seh euch komischen eh schon nach leichenwasser stinkenden geschöpfe euch würde ich morden: Für wat hält ihr euch ihr benutzt die symbole unserer vorväter und treibt sie in den nonsens weil ihr mit eurer schwartzen kleidung und euren zerschnittenen armen eh zu nichts taugt verpisst euch euch in die hölle wo ihr hingehört Begeht selbstmord [/B][/QUOTE] Auch provozieren will gelernt sein. Du hast es offensichtlich nicht drauf ;) |
| Montrose | Der Sänger Cantat von noire desir wurde vorzeitig aus der Haft entlassen. Er hatte seine Freundin im Streit totgeschlagen. Dafür bekam er 8 Jahre, mußte aber nur 4 absitzen. Ich mag noire desire, eine sehr gefühls- und einfallsreiche Musik. |
| Nigthmare | Es wäre viel produktiver für diese "Diskussion" würde sie von den meisten nicht ständig mit Umständen verknüpft werden. Meine Katze würde ich auch aus dem Balkon schmeißen wenn ich im Erdgeschoss leben würde. Das sagt nur aus dass ich dazu zu feige wäre wenn ich im fünften Stock leben würde. Mich interessiert mehr ob die Rächer hier auch morden würden wenn sie sich dazu überwinden und keine Situation ihnen in die emotional gemütlicherere Lage versetzen würde. Ich traue ehrlich gesagt eigentlich keinem hier auch nur einen einzigen Tag Verfolgungsjagd zu und wenn der selbe Mörder nach über fünf Jahren euch wieder gegenübersteht ebenfalls die Mordlust nicht mehr. MfG Nigthmare |
| Darkangel | Ich sags mal so, in meiner Weltanschaung gibt es so gewisse Dinge und Handlung die wenn Sie von einem Menschen begangen werden dazu führen das er in meinen Augen sein anrecht aufs Leben verwirkt hat und als logische Konsequenz gehört dieses Individum aus der Geselleschaft entfernt zum wohle der andern. Wer das letztentlich macht ist egal, im Idealfall sollte das natürlich der Staat machen aber das man sich nich immer auf den verlassen kann wissen wohl alle. Genauso das Recht nicht immer was mit Gerechtigkeit zu tun hat. Wenn ich die gelegenheit hätte? Ja ohne zu zögern Es gibt Dinge die einfach getan werden müssen. |
| ploeppo | Das ist eine gute Frage Jeder würde sagen wenn MIR das passieren würde dann würde ich ihn töten. Aber so reagiert kaum jemande in so einer Situation. 1) kommt es aufs alter drauf an wenn mir das jetzt passieren würde mit meinen 18 jahren ich weiß nicht aber wenn ich könnte wenn mich die angst nicht lähmen würde dann würde ich ihn töten ihn einfach töten.Für das was er mir angetan hat oder antun wollte. Nur das schlimme ist vor Gericht wärst du der Täter und das perverse schwein das opfer. Was dann aber keine rolle mehr spielen würde. 2) wenn es mein Kind wäre oder auch nur eine Bekannte/ Verwandte ich würde den perversen ... töten keine frage. Aber das bringt leider das kind dann auch nicht dazu alles zu vergessen aber ich wäre beruhigter denn er könnte kein 2/3/4 opfer zu sich holen. Nur ist die wahrscheinlichkeit so einen kerl in die finger zu bekommen zu gering. Ich finde auch die menschen pervers, eklig und ach man findet keinen ausdruck für diese geschöpfe die auf tiere stehen. Wie gesagt meine Meinung man muss versuchen gegen sie zu kämpfen.Irgendwie!!! |
| Letum | Jeder Mensch sollte für seine Sünden bestraft werden!! Ich finde jedoch, dass der Tod viel zu gnädig ist. man sollte "den schlechten/bösen menschen" bis zu seinem lebensende leiden lassen. mentaler terror....körperliche peinigung...dies sollte die strafe für bspw. vergewaltiger sein. wieso jemanden ermorden? dann wäre man ja nur ebenso ein schlechter und unwürdiger mensch...!!!! |
| L0ki | [ironie] Jap! Genau! Ich bin auch dafür, dass wir uns alle gegenseitig nur noch foltern, unklar darüber wer nun schuldig ist oder nicht! Foltern ist ein Spaß für Groß und Klein und danach wird bestimmt nie wieder was böses getan! [/ironie] |
| Apex | [QUOTE] dann wäre man ja nur ebenso ein schlechter und unwürdiger mensch...!!!![/QUOTE] Und bei deinem ganzen Terror und Pein-Phantasien nicht? Aha...alles klar... |
| sellerie | ich würde bestimmt morden lassen, auch wenn ich mich mit der zustimmung für eine solche tat aufs schwerste einen klotz ans bein hängen würde (was den glauben und die ethik angeht). klipp und klar: exikution wir scheinen ja auch die einzige gattung zu sein ,die mit dem morden von Unnatürlichem Probleme hat. Das finde ich traurig, wo wir doch am oberen ende der evolution stehen. alle anderen tiere eliminieren abnormale artgenossen, sodass die populationgesund ist und nicht ausstirbt (das ist meine, mir ssebst erarbeitete überzeugung und kein rechtes gedankengut) |
| sellerie | @ pandohra: ja, genau das meine ich |
| sellerie | nein, das ist meine tiefste überzeugung(die aber nix mit rechtem gedankengut zu tun hat)*, aber damit muss ja keiner einverstanden sein |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von sellerie [/i] das ist meine tiefste überzeugung(die aber nix mit rechtem gedankengut zu tun hat)[/QUOTE] Oder sonst irgendeinem Gedankengut. |
| Darket | [QUOTE]wir scheinen ja auch die einzige gattung zu sein ,die mit dem morden von Unnatürlichem Probleme hat. Das finde ich traurig, wo wir doch am oberen ende der evolution stehen. alle anderen tiere eliminieren abnormale artgenossen, sodass die populationgesund ist und nicht ausstirbt (das ist meine, mir ssebst erarbeitete überzeugung und kein rechtes gedankengut)[/QUOTE] Ich arbeite seit vielen Jahren mit behinderten Menschen und wenn ich sowas lese, kann ich garnicht so viel essen wie ich kotzen möchte. Wie Du das im Endeffekt nennst ist egal, ich nenne sowas pervers. Mein dank an Kinch, der das mit weniger Worten als ich wunderbar treffend auf den Punkt gebracht hat. |
| sellerie | wenn ich persönlich nicht mehr im stande wär normal, unabhängig zu existieren, würde ich im geheimen jmd beuftragen mich von meinen qualen zu erlösen (ich denke so sollte man auch mit anderen eingeschränkten menschen verfahren,also psychisch kranke und andere, die nicht mehr eigenständig leben können. ich weiß nicht, ob die viel von ihrer welt um sie herum mitbekommen und ich bin mir sicher, dass die meisten leiden und sich quälen, selbst bei den einfachsten sachen, was natürlich leicht verständlich ist (ich habe das mal bei einem zweimonatigen praktikum in der westfälischen schule für behinderte erlebt...). Deshalb kann ich diese gnadenheuchelei der meisten menschen, dass man sie am leben lassen soll, nicht nachvollziehen) |
| Apex | Hm, wer im Glashaus sitzt... |
| Darket | Das ist eine hochgradig vereinfachte Sicht der Dinge und entspricht übrigens auch nicht dem, was Du weiter oben formuliert hast. du hast oben den (unangebrachten) Vergleich mit der Tierwelt gebracht. Unangebracht deshalb, weil er die moralische Frage, also die nach dem, was den Menschen eindeutig vom Tier unterscheidet, ausklammert. In der Tierwelt, da hast Du recht, neigen eigentlich alle Tierarten dazu Artgenossen mit Gendefekten oder schweren Verletzungen bestenfalls auf der Strecke zu lassen. Humanistischen Grundwerten sei dank, tun wir das nicht mehr, ganz einfach weil wir in der Regel der Überzeugung sind, dass menschliches Leben schützenswert ist und wir erkannt haben, dass die Gemeinschaft die Fähigkeit hat dieses zu schützen und auch mitzutragen. Das ist kein generelles Verbot von Sterbehilfe oder Freitod, jedenfalls nich in meinen Augen, jedoch ist das wichtigste an diesen beiden Möglichkeiten die Freiwilligkeit. Wenn jemand nicht eigenständig leben kann (was das heißt greife ich nochmal auf), schließt das auch die fehlende Möglichkeit ein, eigenständig zu sterben, bzw. über den eigenen Tod zu entscheiden. In diesem Moment tritt das moralische Dilemma ein, dass jemand anderes darüber entscheidet, ob die betreffende Person ein lebenswertes Leben führt. Und es ist doch wohl nicht Dein Ernst zu fordern, dass dann im Zweifel über den Kopf der Person hinweg, der Tod vorzuziehen ist, oder? Darüber hinaus ist die Frage ab wann ein Mensch nicht eigenständig leben kann. Ist das schon der Fall, wenn das alltägliche Leben nicht ohne pädagogische oder pflegerische Unterstützung bewältigt werden kann? Gibt es Graustufen, also kann ein beispielsweise behinderter Mensch noch als eigenständig betrachtet werden, wenn er zwar lebenspraktische Hilfe braucht, aber seinen Alltag davon abgesehen weitgehend selbst bestreitet? Ändert sich das, wenn pflegerischer Aufwand hinzukommt? Oder wenn die betreffende Person permanente Betreuung braucht? |
| sellerie | wenn die person, nicht mehr im stande ist, eigenständig sich zu versorgen, zu arbeiten usw. sollte man sie exikutieren. Wenn jmd gepflegt werden muss, dann trifft das natürlich zu. ausnahmen sind natürlich jene, bei denen eine heilungschance besteht (vom mehrfachen knochenbruch, bis koma...). übrigens sollte man vielmehr den Armen auf der Welt helfen, die eine Chance auf ein selbständiges Leben haben, anstatt die unheilbar Kranken zu fördern, z. B. durch blödsinnige projekte, wie die bodelschwingschen Werke, wo man Behinderten irgend eine Beschäftigung zuteilt. Ist für dich menschliches Leben ein Dahinvegitieren im Bett/ als psychisch Behinderter? |
| Elementarsatz | [quote]wenn die person, nicht mehr im stande ist, eigenständig sich zu versorgen, zu arbeiten usw. sollte man sie exikutieren. Wenn jmd gepflegt werden muss, dann trifft das natürlich zu. ausnahmen sind natürlich jene, bei denen eine heilungschance besteht (vom mehrfachen knochenbruch, bis koma...).[/quote] Allerhand! Kannst du mir mal verraten, wie sich dieser unbarmherzige Standpunkt mit deinen angeblich christlichen Ansichten verträgt? [quote]Ist für dich menschliches Leben ein Dahinvegitieren im Bett/ als psychisch Behinderter?[/quote] Es gibt nur eine Person, die kompetent ist, um zu beurteilen, ob ein Leben lebenswert ist oder nicht: Der Mensch, der das jeweilige Leben lebt. Wenn er sein Leben trotz größter Einschränkungen bis zum natürlichen Tod führen möchte, dann hat er ein Recht darauf. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von sellerie [/i] übrigens sollte man vielmehr den Armen auf der Welt helfen, die eine Chance auf ein selbständiges Leben haben, anstatt die unheilbar Kranken zu fördern, z. B. durch blödsinnige projekte, wie die bodelschwingschen Werke, wo man Behinderten irgend eine Beschäftigung zuteilt.[/QUOTE] Und wieso das eine das andere ausschließt, und was du für die Armen tust erfahren wir dann im nächsten Post. Etwas Spannung muss ja sein. [QUOTE][i]Original geschrieben von sellerie [/i] Ist für dich menschliches Leben ein Dahinvegitieren im Bett/ als psychisch Behinderter?[/QUOTE] Zum Glück konnte ich ein: "Du machst doch einen ganz zufriedenen Eindruck" gerade noch unterdrücken. |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von sellerie [/i] [B]wenn die person, nicht mehr im stande ist, eigenständig sich zu versorgen, zu arbeiten usw. sollte man sie exikutieren. Wenn jmd gepflegt werden muss, dann trifft das natürlich zu. ausnahmen sind natürlich jene, bei denen eine heilungschance besteht (vom mehrfachen knochenbruch, bis koma...).[/B][/QUOTE] Willst du jeden Komapatienten exekutieren, wie du so schön schreibst? Wie viele Komapatienten sind unerwartet wieder aufgewacht? Wie oft ist jemand, der für tot erklärt wurde, wieder putzmunter geworden? Man weiss sicherlich nie, ob dies der Fall ist, aber die klitzekleine Chance, die immer vorhanden ist (ärztliche Prognosen hin oder her), sollte einem Menschen, der zuvor Spass am leben hatte und diesen später eventuell wieder haben dürfte, nicht abgesprochen werden. Diese Leute werden zwar nicht direkt gepflegt (bwohl so gesehen schon) und gehören eine anderen Gruppe an, aber mein Beispiel sollte nur aufzeigen, dass Entscheidungen über Leben und Tod unangebracht sind. Diese Fälle klammertest du ja bereits aus. Und selbst wenn jemand dement ist, weisst du, was in denjenigem vor sich geht? Ist schon komisch, dass Demenzerkrankte auf bestimmte Reize reagieren. Will man denen dann ihre Persönlichkeit, und damit auch ihre Personenrechte absprechen? Einen moralischen Status kann man niemanden im nachhinein absprechen. [QUOTE][i]Original geschrieben von sellerie [/i] [B] übrigens sollte man vielmehr den Armen auf der Welt helfen, die eine Chance auf ein selbständiges Leben haben, anstatt die unheilbar Kranken zu fördern, z. B. durch blödsinnige projekte, wie die bodelschwingschen Werke, wo man Behinderten irgend eine Beschäftigung zuteilt. Ist für dich menschliches Leben ein Dahinvegitieren im Bett/ als psychisch Behinderter? [/B][/QUOTE] Helfen kann man Armen auch anders. Ich schlage vor, du verkaufst deinen PC, deinen Fernseher und deine Stereoanlage und spendest das. Es mag nicht verkehrt sein, Armen helfen zu wollen, aber dann doch lieber in Einschränkung und nicht die törichte meinung, das selber entscheiden zu dürfen, wer ein Recht auf Leben hat und wer nicht. Das ist alleine deswegen schon nicht ethisch vertretbar, weil du Menschen für andere "opfern" willst. Und ob das menschliches Leben ist, sollten die Leute selber entscheiden dürfen. Ich kenne einige Behinderte, mit denen ich manch tiefsinnigere Diskussion als mit anderen führen kann, die immer nett sein, auch wenn sie im Rollstuhl sitzen und auf andere angewiesen, und auch geistig behindert sind. Meine Güte, die müssen zwar Abstriche machen, können ihr Leben aber ebenso geniessen. Und wenn jemand jenes Leben nicht will, dann gäbe es theoretisch noch die Sterbehilfe, auch wenn diese hierzulande ja immer noch illegal ist. Aber da entscheidet derjenige selbst und wird nicht entmündigt, wäre ja noch schöner. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Es gibt nur eine Person, die kompetent ist, um zu beurteilen, ob ein Leben lebenswert ist oder nicht: Der Mensch, der das jeweilige Leben lebt. Wenn er sein Leben trotz größter Einschränkungen bis zum natürlichen Tod führen möchte, dann hat er ein Recht darauf. [/B][/QUOTE] Ja, genau...niemand ausser mir selber hat irgendein Anrecht auf mein Leben, oder gar darüber zu entscheiden, wann und unter welchen Umständen es für mich noch "lebenswert" ist oder nicht... ...wobei ich allerdings - aus meiner persönlichen Sichtweise heraus - ein grundsätzliches Problem mit dem Begriff "eigenständig" habe...denn wie ich die Dinge einschätze, ist der Mensch als nicht-autonomes Kollektivwesen stets zu irgendeiner Variante der "Nichteigenständigkeit" verurteilt, der permanenten Abhängigkeit von einem übergeordneten "Ganzen"...auch wenn es vielleicht einige graduelle Unterschiede gibt, ist der körperlich, bzw. geistig Behinderte diesbezüglich keinesfalls von vornherein schlechter dran, allenfalls in anderer Weise abhängig als der "Gesunde"...ein Arbeiter in einer Fabrik ist bei näherem Hinsehen auch nicht gerade viel "eigenständiger" als ein Insasse einer psychiatrischen Klinik, beide existieren nach einem ihnen fremdem Rhytmus, einem Zeit- und Lebensplan, welcher nicht (mehr) ihr eigener ist, sie sind lediglich in anderer Weise an ein- und dieselbeselbe Totalität gefesselt, so wie Prometheus an den Fels im Kaukasus...die Totalität der äußeren Fremdbestimmung ist bei beiden vorhanden... hier kommt einmal mehr der (u.a. von M. Foucault geprägte) Begriff des "gesellschaftlichen Machtdiskurses" ins Spiel, wonach das "Abnormale" keine natürliche Kategorie ist, also eine solche Tatsache, die in der Natur der Sache als selbst liegt, sondern ein Spiegelbild gesellschaftlicher Machtverhältnisse, und von diesen mehr oder weniger willkürlich festgelegt...das "Abnorme" ist eben immer das, was gerade nicht erwünscht ist...die Gesellschaft hat daher gegenüber jenem ein starkes Bedürfnis der Ausgrenzung, dieses "Andere" stets von vornherein zu isolieren - oder gar zu eliminieren - um so das vermeintlich "Gesunde" vor womöglich infektiösem Kontakt mit seiner als fremd und bedrohlich empfundenen Natur zu schützen...dazu wurden eigens Orte geschaffen, differenziert nach der Art und dem jeweiligen Grad der "korrekturbedürftigen Abweichung": Knäste, psychiatrische Krankenhäuser und Hospize in Gesellschaften, die sich selbst als "human"verstehen, bis hin zu KZ- Internierungs- und Vernichtungslagern in jenen "totalitären" Gesellschaften, die auf einen solch humanen Anspruch von vornherein völlig verzichten...ein "Kranker" in diesem speziellen Sinn ist eigentlich nichts anderes als jemand, der aufgrund bestimmter, als defizitär, mangelhaft oder gar minderwertig definierter Eigenschaften aus dem gesellschaftlich vermittelten Normendiskurs heraus- durch das Raster jener stets künstlich geschaffenen "Normalität" hindurchfällt...was ist nun "Eigenständigkeit"...? Ich begreife nicht so recht, worin die "Eigenständigkeit" des Gesunden gegenüber dem "Kranken" eigentlich genau liegen soll...gut, "eigenständig" der unsäglichen Banalität des Alltags, wie er sich für die Mehrzahl aller Menschen darstellt, standzuhalten, ist sicherlich auch so etwas wie eine "Kunst"...wobei ein Behinderter aber in zumindest einigen anderen Teilbereichen durchaus "eigenständiger" sein mag, weil im Unterschied zum "Gesunden" sein Handeln oder zumindest doch seine Gedanken sicherlich weit weniger oder gar nicht (mehr) mit dem vorherrschenden gesellschaftlichen Normendiskurs synchronisiert sind... So kann es letzlich etwas wie vollkommene Eigenständigkeit nur in einem einzigen Punkt geben: Eigenständig (und auch eigenhändig) zu sterben, nur darin liegt für mich so etwas wie ein wahrhaft göttlicher, übermenschlicher Akt...ein Akt, der mir die absolute Macht über mich selber verleiht, die Macht, mein Leben wenigstens einmal in den eigenen Händen zu halten, den eigenen Händen, mit denen ich es wegwerfe...in der allerletzten Sekunde meines Lebens die Macht zu spüren, mich jedweder Kontrolle durch andere für immer zu entziehen... |
| SoulReaper696 | [QUOTE]Würdet ihr morden?[/QUOTE] Ja. |
| Darket | [QUOTE]wenn die person, nicht mehr im stande ist, eigenständig sich zu versorgen, zu arbeiten usw. sollte man sie exikutieren. Wenn jmd gepflegt werden muss, dann trifft das natürlich zu. ausnahmen sind natürlich jene, bei denen eine heilungschance besteht (vom mehrfachen knochenbruch, bis koma...). übrigens sollte man vielmehr den Armen auf der Welt helfen, die eine Chance auf ein selbständiges Leben haben, anstatt die unheilbar Kranken zu fördern, z. B. durch blödsinnige projekte, wie die bodelschwingschen Werke, wo man Behinderten irgend eine Beschäftigung zuteilt. Ist für dich menschliches Leben ein Dahinvegitieren im Bett/ als psychisch Behinderter?[/QUOTE] Wie ich sehe hast Du von pflegerischen Tätigkeiten recht wenig Ahnung, wenn Du sie so verallgemeinert darstellst. Pflegebedarf kann eine ganze Menge sein, ebenfalls wieder mit Abstufungen der Schwere. Und wenn Du Werkstatt- und Arbeitsprojekte für sinnlos hälst, dann gehe ich mal davon aus, das Du Dich mit der Thematik nicht auseinandergesetzt hast, denn selbige sind ein Teil des Versuches einer bestimmten Klientel genau das, nämlich ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, was in den allermeisten Fällen ganz gut funktioniert, weil solche Institutionen genau das sinnlose Dahinvegetieren, welches Du auf so drastische Art und Weise beenden willst, verhindert und den betroffenen Menschen eine Tagesstruktur gibt wie jedem anderen Menschen auch. Und die Forderung das dort eingesetzte Geld in die Entwicklungshilfe zu schieben ist vorsichtig formuliert ziemlich kurz gedacht. Du willst das Elend in anderen Gesellschaften der Welt beenden, in dem Du das in unserer eigenen förderst. Abgesehen davon, dass eine solche Idee unehin nicht praktikabel wäre, jeder weiß, dass solche Finanzspritzen in andere Gesellschaften meist nur ein Tropfen sind, der ohnehin irgendwo versickert und bei schärferen Auflagen zu dem Gefühl der Bevormundung von außen führt, ist dieses Hin- und herschieben von Wohlstand keine Lösung für irgendwelche Probleme, erst recht nicht, wenn man die Probleme zu Hause dann mit Hilfe einer Giftspritze lösen will. Das ist dann nämlich tatsächlich diese Nazi-scheiße, a la "Ein Heim für psychisch Kranke kostet so viel dass man dafür acht Eigenheime fürrrrr teutschäh Arrrrrbeitähr bauen kann". Menschliche Leben werden gegeneinander aufgerechnet und eine Seite für zu leicht befunden. Super Idee! Und ja, das Leben als körperlich/geistig/seelisch behinderter Mensch kann lebenswert sein, wenn ich daran nicht glauben würde, würde ich meinen Job an den Nagel hängen. Ich glaube Du hast eine außerordentlich eingeschränkte Vorstellung davon was "Behinderung" überhaupt heißt. Und ich denke du würdest staunen zu was solche Menschen in der Lage sind. |
| Darket | Ich war lange Jahre Möchtegernrevolutionär bis ich festgestellt habe, dass die Welt sich nur im kleinen ändern lässt. ;) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] Ich war lange Jahre Möchtegernrevolutionär bis ich festgestellt habe, dass die Welt sich nur im kleinen ändern lässt. ;) [/QUOTE]Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen. |
| Shadow-of-Death | [QUOTE][i]Original geschrieben von sellerie [/i] [B]wenn die person, nicht mehr im stande ist, eigenständig sich zu versorgen, zu arbeiten usw. sollte man sie exikutieren. [/B][/QUOTE] Weißt du an was mich dieser satz erinnert? er erinnert mich an den 2. weltkrieg. sag mal, woher nimmst du dir das recht über den kopf einer behinderten person entscheiden zu wollen ob deren leben lebenswert ist oder nicht? was hast du denn als nächstes vor, wenn ich fragen darf? willst du die juden wieder in konzentrationslager stecken und tausende von ihnen ermorden lassen? sollen wir alle anfangen ""heil sellerie, ein hoch auf den holokaust'' zu rufen??? glaub mir, wenn du behindert wärest, du würdest es nicht wollen das sich irgendjemanden den du noch nicht einmal kennst das recht nimmt zu entscheiden ob dein leben lebenswert ist oder nicht. vielleicht solltest du darüber mal gut nachdenken, schließlich kannst du nie wissen, ob du nich eines tages einen autounfall oder dergleichen haben wirst und danach nicht mehr in der lage bist ein selbstständiges leben zu führen sondern auf fremde hilfe angewiesen sein wirst. |
| Heph | Würdet ihr Morden? <- Nette frage aber würde es hier jemanden Schockieren wenn ich schreibe "Tat (aus dem Afeckt heraus) bei der Ausführung gescheitert." Intelligentes Leben zu töten ist und bleibt verwerflich (so sehe ich das) solange es nicht selbstmord oder erbetene Sterbehilfe ist wobei man die Heilungschancen bei letzteren bedenken muss wenn der Bitte eine Krankheit oder ahnliches zu Grunde liegt. |
| Smoky | Also ich sag euch ganz ehrlich das ich solche Menschenzu tote foltern würde. Sie sollen ganz langsam und qualvoll dahinwegitieren, damit sie merken und spüren was sie diesen armen wehrlösen geschöpfen angetan haben!!!!!! |
| exist to exit | Was wäre eine angebrachte Therapie für solche Menschen? Meiner Meinung nach ne Kugel in den Kopf |
| Darket | Auch das sind Aussagen, die hier nix verloren haben! Diese Diskussion verläuft trotz der Brisanz des Themas ziemlich gesittet und ich möchte darum bitten, dass dem so bleibt, selbst wenn ich die Meinung auf die sich diese Aussage bezieht selbst ebenfalls für verachtenswert halte. |
| Shadow-of-Death | [QUOTE][i]Original geschrieben von exist to exit [/i] [B]Was wäre eine angebrachte Therapie für solche Menschen? Meiner Meinung nach ne Kugel in den Kopf [/B][/QUOTE] ich kann nur immer wieder wiederholen, das leute die solche 'therapien' als angebracht sehen, - meiner meinung nach- keinen deut besser sind |
| Apex | Kann halt nicht jeder ein Killer sein... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Smoky [/i] Also ich sag euch ganz ehrlich das ich solche Menschenzu tote foltern würde. Sie sollen ganz langsam und qualvoll dahinwegitieren, damit sie merken und spüren was sie diesen armen wehrlösen geschöpfen angetan haben!!!!!! [/QUOTE]Mal ganz abgesehen davon, dass du mit solchen Methoden keinen Deut besser bist als sie, werden sie unter diesen Bedingungen gar nicht dazu kommen, über irgend etwas nachzudenken. Sie werden ihren Hass gegen dich und andere Menschen nur noch steigern, und ihn bei nächster Gelegenheit an andere hilflose Menschen weitergeben. Ist damit irgendetwas gewonnen? Das Problem ist meines Erachtens gerade, dass der ewige Kreislauf von Hass und Gewalt nicht durchbrochen wird. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] Und ja, das Leben als körperlich/geistig/seelisch behinderter Mensch kann lebenswert sein, ... du würdest staunen zu was solche Menschen in der Lage sind.[/QUOTE]Irgendwo habe ich mal den Spruch gelesen: [COLOR=limegreen]"Menschen die [b]anders[/b] sind, [b]sind[/b] nicht behindert, sie [b]werden[/b] behindert."[/COLOR] Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, der staunt, wozu überhaupt Menschen in der Lage sind. :cool: |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Irgendwo habe ich mal den Spruch gelesen: [COLOR=limegreen]"Menschen die [b]anders[/b] sind, [b]sind[/b] nicht behindert, sie [b]werden[/b] behindert."[/COLOR] [/B][/QUOTE] Genau das habe ich mit meinen weiter oben gemachten Ausführungen sagen wollen..."Behinderung" und die damit verbundenen Einschränkungen sind immer nur ein Produkt des von der Gesellschaft abgesteckten Rahmens von "Normalität"...eben das, was aus diesem herausfällt...nur habe ich es halt nicht in einem derart einfachen wie prägnanten Satz auf den Punkt bringen können, sondern vielleicht etwas zu weit ausgeholt... |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Irgendwo habe ich mal den Spruch gelesen: [COLOR=limegreen]"Menschen die [b]anders[/b] sind, [b]sind[/b] nicht behindert, sie [b]werden[/b] behindert."[/COLOR] [/B][/QUOTE] Naja, dieser Spruch ist mir nun doch etwas zu politisch korrekt. Er zielt in diese verkehrte Richtung: "Wir sind eigentlich alle gleich, und sämtliche Ungleichheiten kommen erst durch die Gesellschaft zustande". Richtig ist: Selbstverständlich gibt es Behinderungen. Wenn jemand vom Hals an abwärts querschnittsgelähmt ist, dann ist sein erstes und entscheidendes Problem diese körperliche Lähmung und nicht die übrigen Menschen. Die übrigen Menschen machen es höchstens noch schlimmer, als es ohnehin schon ist, sodass sie der Person eventuell nicht eine ausgleichende Unterstützung, sondern eine zusätzliche 'Behinderung' sind. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Naja, dieser Spruch ist mir nun doch etwas zu politisch korrekt. Er zielt in diese verkehrte Richtung: "Wir sind eigentlich alle gleich, und sämtliche Ungleichheiten kommen erst durch die Gesellschaft zustande". Richtig ist: Selbstverständlich gibt es Behinderungen. Wenn jemand vom Hals an abwärts querschnittsgelähmt ist, dann ist sein erstes und entscheidendes Problem diese körperliche Lähmung und nicht die übrigen Menschen. Die übrigen Menschen machen es höchstens noch schlimmer, als es ohnehin schon ist, sodass sie der Person eventuell nicht eine ausgleichende Unterstützung, sondern eine zusätzliche 'Behinderung' sind. [/B][/QUOTE] Ich sprach gerade nicht von "Gleichheit", sondern von Unterschieden und deren gesellschaftlich vordefinierter Konnotation...ich meinte eben gerade jenes, was aus diesem idiotischen "Gleichheitsdiskurs", den die Gesellschaft an jeden Menschen heranträgt, herausfällt und ihn durchkreuzt, nämlich die angeborene oder erworbene [B]Ungleichheit[/B], in welcher in Zeiten allgemeiner und jedem Menschen verordneter "Gleichheit" notwendigerweise ein immenses Bedrohungspotenzial für alle "Normalen" (oder "Gleichen") gesehen werden muss...denn für die ist das ökonomische Leistungsprinzip das Mass aller Dinge, und "behindert" sind all jene, die sich diesem nicht unterordnen können oder wollen... das "Andere" ist stets der Feind des "Gleichen", und muss daher von diesem entweder assimiliert (=gleichgemacht), oder aber isoliert, wenn nicht sogar ganz eliminiert werden...denn diese "Gleichheit" meint ja nicht etwa, dass den Menschen trotz oder gerade aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit derselbe Wert zuerkannt wird, sondern das genaue Gegenteil davon, Aussonderung und Selektion aller "Ungleichen", sämtlicher "nicht diskursfähiger" Individuen... Ich meinte "Behinderung" jetzt auch ganz speziell im Sinne von "mental abweichend", oder auch nur "sozial auffällig"...oder wenn zumindest dieser Aspekt Teil der "Behinderung" ist...selbstverständlich ist ein Querschnittsgelähmter oder ein Krebskranker nach dieser Sicht der Dinge nicht als "Behinderter" aufzufassen, da es sich bei ihnen um Kranke in einem ganz realen, physischen (also gesellschaftsunabhängigen) Sinne handelt...selbstverständlich muss man sich aber auch hier fragen, inwieweit auch bei solchen Personen das Problem der "Andersartigkeit" gegenüber den Gesunden mit ins Spiel kommt...und ich sage, es spielt durchaus eine Rolle, denn da ich selber chronisch krank bin, spreche ich aus eigener Erfahrung... Mit dem von ihr aufgestellten Imperativ "alle sind gleich", bzw., müssen es sein, offenbart die Gesellschaft keineswegs einen besonders fortschrittlichen humanitären Anspruch, sondern einen totalitären, der sich hinter dem ganzen modernen "Eiertanz um die To(l)leranz", der heute so gerne aufgeführt wird, verbirgt... |
| Patrizia | Würde ich morden? Das ist eine gute Frage. Ich denke nicht, dass ich vorsetzlich morden würde und Mord setzt ja einen Vorsatz voraus. Ich weiche ja sogar einer Maus auf der Straße aus, um sie nicht zu überfahren. Im Affekt töten oder mich verteidigen, das ist natürlich etwas anderes, aber morden, nein. Dafür habe ich zu viel Respekt vor dem Leben. |
| rexana | mei i det a morden wenns sei misst |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von rexana [/i] [B]mei i det a morden wenns sei misst [/B][/QUOTE] Gibt es dazu auch eine Begründung? Dann würde eine Diskussion mitunter eher zustande kommen. |
| Patrizia | Also die Begründung würde mich auch interessieren.:) |
| DarkZombie | Ich denke jeder sieht es anders. Wobei die meisten wahrscheinlich nicht morden würden. Ich selbst würde..denk ich mal nicht morden. Wenn mir, oder jemanden der mir sehr nahe steht, soetwas zustoßen würde..Ich würde einfach nur dasselbe dem Täter Wünschen, so misshandelt zu werden. Den Tot wünscht man keinem Menschen. Doch sowas muss bestraft werden. Nur leider wird man in Deutschland nur ein paar Jahre in den Knast gesteckt. So auch die Wiederholungstäter. Es müsste strenger gehandelt werden!, denn sowas ist nicht mehr Normal. |
| Animus | Naja, Ich habe schon oft über den Tod und das "Leben nehmen" nachgedacht. Um wen es in erster Linie ging ist ja sowieso egal aber Ich für meinen Teil kann von mir behaupten, dass Ich morden würde. Nichts, rein garnichts rechtfertigt die Vergewaltigung eines Kindes, nichts! Deshalb wäre die Todesstrafe bei so einem Fall wieder einzuführen, finde Ich. Klingt vielleicht etwas hart aber das Kind ist ein Leben lang kaputt im Kopf.. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Animus [/i] aber das Kind ist ein Leben lang kaputt im Kopf..[/QUOTE] Ob die Kinder auch wissen, dass sie ein Lebenlang kaputt im Kopf zu sein haben? |
| Apex | [QUOTE]Klingt vielleicht etwas hart aber das Kind ist ein Leben lang kaputt im Kopf..[/QUOTE] Das man eben durch eine solche Einstellung das Leben eines missbrauchten Kindes fast noch mehr ruiniert (eben in dem man es quasi per se zu einem unheilbaren Fall macht) möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Ohne so eine Tat klein zu reden, aber schlimme Dinge passieren im Leben und ich denke, dass man auch nach so einem persönlichen Schicksal ein erfülltes und glückliches Leben führen kann. Es mag vielleicht nicht einfach sein, aber durchaus möglich. Aussagen, wie die Obige, die das Opfer noch zusätzlich stigmatisieren machen mich da schon etwas wütend. |
| paddy031 | Solche Leute sollte man auf jeden fall bestrafen! Am besten in eine Geschlossene Anstallt! Den Tot hat keiner Verdient! Wie man diese Leute wieder Heilen kann werde ich hier noch rein setzen! liebe grüße von mir! |
| Cagliostro | Würdet ihr morden? ...anlässlich meiner Einberufung zum Wehrdienst habe ich mir selbst diese Frage gestellt... Tja, in einer Art Notwehrsituation könnte ich es zumindest nicht ausschliessen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eremitin [/i] Ich würde solch ein gestörtes Wesen bis auf weiteres wegsperren und ihm ein gewisses Körperteil abschneiden. [/QUOTE]Wo ist der Unterschied zwischen Kopf abschneiden und Töten? Und falls du nicht den Kopf meintest: Warum würdest du ihm ein anderes Körperteil abschneiden, wenn doch die Störung in seinem Kopf ist? |
| Demon17 | Man kann sich natülich Situationen vorstellen, in denen man töten kann. Doch wer nach den Ursachen sucht, der findet niemanden, der den Tod verdient hat. Ich denke außer Notwehr gibt es keinen Grund, außer der Mordlust natürlich. Das Tier im Mann fordert halt manchmal seinen Tribut. ;) |
| athara | [QUOTE]Das Tier im Mann fordert halt manchmal seinen Tribut.[/QUOTE] HÄÄ? |
| Demon17 | Im Mann Athara, im Mann. Ich meine sie haben jahrtausende lang mit sehr primitiven Waffen aufeinander eingeschlagen und tun es immer noch. Glaubst Du das hätten sie getan, wenn es keinen Spaß machen würde? |
| Montrose | [QUOTE]Das Tier im Mann fordert halt manchmal seinen Tribut.[/QUOTE]Wenn es das Tier ist, dann ist es Todschlag und kein Mord. Mord ist eine berechnende Tat, die aus dem Kopf und nicht aus dem Bauch oder tiefer heraus geschieht. Und der Tribut ist ein anderer Mann. [QUOTE]wer nach den Ursachen sucht, der findet niemanden, der den Tod verdient hat.[/QUOTE]Es geht auch nicht ums "verdienen" sondern darum, einen Willen durchzusetzen, dem sich halt ein anderer widersetzt. Der Mensch tötet, weil er anders als der Wolf weiß, dass ein lebendiger Gegner, auch wenn er verloren hat, ihn später nochmals angreifen könnte. Der Wolf würde sich mit einer Unterwerfungsgeste seines Artgenossen zufriedengeben. [QUOTE]Glaubst Du das hätten sie getan, wenn es keinen Spaß machen würde?[/QUOTE]Vielleicht sind sie dazu gezwungen worden. Wehrpflicht zum Beispiel. |
| Terranigma | Morden ist doch vorsätzlicher Mord aus niederen Beweggründen - Gier, Neid, Hass oder derlei. Demnach, nein, würde ich nicht tun. Aber zu [i]töten[/i] könnte ich nicht ausschließen, - In einer konkreten Notwehrsituation weiß ich allerdings nicht wie ich handeln würd'. Wenn es tatsächlich heißen würde, ich oder er, würde ich mich für ihn entscheiden. Aber sowas abzuschätzen ist schwer und solange ich nicht vor der Wahl stehe ([i]Ich hoffe das wird sich nie ändern[/i]) kann ich auch absolut nicht einschätzen wie ich handeln würde. Aber generell sagen, ich würde nicht töten obwohl ich davon überzeugt bin, dass es das Richtige sei, ganz nach der abgedroschenen Floskel - Der Zweck heiligt die Mittel? Mh. Ich kann's nicht ausschließen. Wahrscheinlich wäre ich zu feige, selbst wenn ich davon überzeugt sei, dass er eine Gefahr für andere darstellt. Wäre ja die Frage - Ist es recht ([i]Nicht gesetzlich, das Gesetz ist völlig banal[/I]) beispielweise einen Räuber zu töten, wenn man damit andere Menschen retten könnte aber man selber nicht von ihm bedroht ist? Mh. Da mag ich auch keine Antwort drauf geben. Töten aus Rache wäre für mich nach wie vor Mord. Sicherlich verständlicher, um bei den ständig genannten Kinderschändern zu bleiben, aber es wäre eben bloße Rache. Es hilft niemanden, es ändert nichts an der Vergangenheit und befriedigt ausschließlich die eigene Rachsucht. ... Ob ich nicht auch so reagieren würde, mh. Ich würde mich dazu ermahnen, es nicht zu tun. Ein kaputtes Leben ist schon mehr als genug, man muss nicht noch selber anfangen eines zu zerstören. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Vielleicht sind sie dazu gezwungen worden. Wehrpflicht zum Beispiel. [/B][/QUOTE] Oder ihre innere Überzeugung. |
| Demon17 | [QUOTE]Der Mensch tötet, weil er anders als der Wolf weiß, dass ein lebendiger Gegner, auch wenn er verloren hat, ihn später nochmals angreifen könnte. Der Wolf würde sich mit einer Unterwerfungsgeste seines Artgenossen zufriedengeben. [/QUOTE] Ich denke es ist ein bisschen komplizierter, schon die antiken Gesellschaften basierten ökonomisch weitgehend auf der Versklavung von Kriegsgefangenen. Die Majas und Azteken schickten ihre Soldaten mit stumpfen Waffen in den Kampf, um möglichst viele Gefangene zu machen, die sie dann den Göttern Opfern konnten. [QUOTE]Ein kaputtes Leben ist schon mehr als genug, man muss nicht noch selber anfangen eines zu zerstören. [/QUOTE] Stimmt schon, aber gemordert wird selten aus vernünftigen Motiven, bei der Aufklärungsquote lohnt es sich eigentlich nicht, das Risiko einzugehen. Das sind ganz atavistische Triebe und Gefühle, die da zum tragen kommen, in den meisten Fällen jedenfalls. Sicher gibt es in mafiösen Kreisen auch eine kalte Logik, die auf dem beruht was Monty sagt. |
| athara | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Im Mann Athara, im Mann. Ich meine sie haben jahrtausende lang mit sehr primitiven Waffen aufeinander eingeschlagen und tun es immer noch. Glaubst Du das hätten sie getan, wenn es keinen Spaß machen würde? [/B][/QUOTE] Hmm, die Soziobiologie hat ganz (naja relativ) hervorragende (hüstel) Theorien hervorgebracht, warum Männchen und Weibchen Essbesteck zweckentfremden. Von Spaß stand da nix. Nirgendwo. *flunsch zieh* Also, wer hat recht? |
| Demon17 | Lies mal Ernst Jünger in Stahlgewittern, oder das Loblied eines Ritters des Deutscherrenordens auf die Menschenjagd. (es waren ja Heiden). Aus dem zweiten Weltkrieg sind Berichte von lazarettärzten bekannt, die auch mal an das MG wollten und dann mit Begeisterung ein paar hundert Russen abschossen. Bei Ehepaaren gehe ich eher von Beziehungsstreß aus und nicht von der Lust am Töten, egal wen es trifft. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Stimmt schon, aber gemordert wird selten aus vernünftigen Motiven, bei der Aufklärungsquote lohnt es sich eigentlich nicht, das Risiko einzugehen. Das sind ganz atavistische Triebe und Gefühle, die da zum tragen kommen, in den meisten Fällen jedenfalls. Sicher gibt es in mafiösen Kreisen auch eine kalte Logik, die auf dem beruht was Monty sagt. [/B][/QUOTE] ...da jedoch die Gesellschaft insgesamt eine einzige große Mafia darstellt - insbesondere die herrschenden Klassen und deren Angehörige sich im allgemeinen nicht anders verhalten als Mafiosi bzw. der Ku-Klux-Klan es in kleineren Maßstab ebenfalls tun - werden die schlimmsten und folgenschwersten Morde, etwa Kriegs- und Genozidhandlungen mit der bei weitem größten Zahl an Opfern und größtmöglicher Perfidie in deren Art und Ausführung - zumeist aus solchen logisch-rationalen Erwägungen heraus begangen: Die spanische Inquisition ghehört ebenso in diese Kategorie wie der deutsche Holocaust oder Hiroshima, Vietnam und immer so weiter...es mag hingegen sein, dass die niederen, viehischen Triebe bei den Lakaien der Machthaber überwiegend sind, die Lust am töten, während die "Schreibtischtäter" immer rational denken und kalkulieren, und es dabei gerne eben jenen "niederen" überlassen, sich in ihrem Sinne die Hände schmutzig zu machen, wohigegen sie ihre eigenen in Unschuld waschen... |
| athara | [QUOTE]Lies mal Ernst Jünger in Stahlgewittern[/QUOTE] Hab ich. Ist auch nur ein Versuch, mit einem pathologischen Zustand des eigenen Selbst und der Ausgeburt gesellschaftlichen Gebarens umzugehen. Man kann sich Dinge auch "schön" oder "notwendig" reden, wenn sie mehr oder minder unumgäglich sind. Ein schönes Pendant hierzu wäre Remarque. Auch nur eine Sichtweise des oben genannten. |
| Demon17 | Klar es geht mir ja auch nur um die Freude am Kampf, also Mord und Totschlag. Dieses Element existiert. Kaisermanöver war ein Festtag für die männliche Dofjugend. |
| athara | [QUOTE]Kaisermanöver war ein Festtag für die männliche Dofjugend.[/QUOTE] Sowas ist auch immer eine Frage des Sozialisationshintergrundes. :rolleyes: |
| Demon17 | Ja logisch, aber bedenke, das die Verherrlichung des Krieges gerade mal 60-70 Jahre zurück liegt. Historich gesehen ein Wimpernschlag und evolutionsbiologisch nicht wahrnehmbar. Das bisschen Sozialisationslack ist schnell ab. Da reichen ein paar Actionfilme oder Computerspiele und ein bisschen Langeweile. Du weißt doch junge Männer die nicht ausgelastet sind ... das fängt spätestens ab 14 Jahren an. Gesellschaften die viele arbeitslose, junge Männer haben neigen naturhemäß zum Krieg. Der einfachste Ausweg, die ordnung im Inneren aufrechtzuerhalten. |
| paddy031 | ja da hast du recht! |
| Terranigma | Ich wollte bloß mal'n kleinen Kurzfilm dazu werfen. Passt finde ich sehr gut zum Thema. [URL=http://de.youtube.com/watch?v=QrKnhOJ-R80]Black Button[/URL] |
| riomar | Zwischen Morden und Töten sehe ich dann doch einen Unterschied, wie das von anderen hier auch dargelegt wurde. Ob ich im konkreten Fall dazu in der Lage bin? Keine Ahnung. Man kann sich immer wieder vorstellen, wie man handelt, eine Szene im Kopf durchspielen. Dann tatsächlich zu handeln, ist eine andere Sache. Mir gehen gelegentlich Gedanken an meinen Bruder durch den Kopf. Ich quäle mich selbst mit dem Gedanken, dass ihm irgendetwas passiert. Ich glaube, ich würde durchdrehen, wenn etwas passiert. Für ihn, für die ganze Familie würde ich töten, das glaube ich schon. |
| FallenAngel81 | Hmmmm.... Ich unterscheide nicht zwischen Kindesmissbrauch und Missbrauch von Frauen... beides is mal absolut wiederlich und ehrlich gesagt ich weiß nicht was ich täte wenn ich einem vergewaltiger gegenüberstehen würde...aber eins würde ich auf gar keinen Fall tun - ihn töten- das wäre zu einfach.... auch wenn ich hinter der deutschen justiz nicht hinterstehe, denn wenn ich den Staat beklaue ist da ne mind von 5 jahren wenn ich wen vergewaltige bekomme ich im höchstfall 3 jahre ergo wieviel kostet ein menschenleben... ich würde es (der vergewaltiger) der justiz überlassen denn ich halte nicht viel von selbstjustiz...wenn jeder selbstjustiz üben würde dann währen wir wieder im wilden westen.... man sollte sich iwie dafür einsetzen das die gesetze der justiz verändert und verschärft werden Fallen |
| Cabal | [QUOTE]Zitat: Eremitin Ich meinte natürlich nicht den Kopf,dann würde ich ihn ja töten.Aber ist so ein gestörter Mensch noch fähig für eine Therapie?Das besagte Körperteil befindet sich weiter unten.Aber ich meinte es mehr symbolisch .Also sehe ich nur eine Möglichkeit in schweren Fällen..wegsperren auf Lebenszeit.[/QUOTE] Dann stelle dir doch einfach mal vor, du bist besagte Gestörte und kommst auf Lebenszeit weggesperrt. Ich verwette mit Freuden alle meine Habseligkeiten dass dir deine eigene Tablette dann plötzlich furchtbar bitter vorkommt. [QUOTE]Zitat: FallenAngel81 auch wenn ich hinter der deutschen justiz nicht hinterstehe, denn wenn ich den Staat beklaue ist da ne mind von 5 jahren wenn ich wen vergewaltige bekomme ich im höchstfall 3 jahre ergo wieviel kostet ein menschenleben...[/QUOTE] O Gott. Zeig blos keine realen Beispiele von Urteilen in diesem geringem Ausmaß auf, die den üblichen Klischeegrausamkeiten, die man als Aussenstehender in eine Vergewaltigung spinnt, gerecht wird. Eine "normale" Vergewaltigung, dessen Tatbestand auch ohne den Koitus bereits erfüllt ist, kann von 2 bis 15 Jahren bestraft werden. Den Tatbestand, den die meisten im Kopf haben wenn sie von Vergewaltigung sprechen entspricht bereits der "schweren" Vergewaltigung, und wird mit mindestens 3 Jahren bestraft. Im besonders schwerem Fall bereits mit 5. Wohlgemerkt, dabei handelt es sich allesamt um Mindeststrafen. Die deutsche Justiz kommt dazu die Strafen so "niedrig" anzusiedeln weil sie der Meinung sind, dass Vergewaltiger auch noch andere Dinge machen, statt sich nur nach dem nächsten Opfer umzusehen, und Diese für das Absitzen weiterer fünf Jahren schlicht zu kostbar sind. Strafen von 5 Jahren aufgrund Diebstahls am Eigentum des Staates sind hingegen völlige Traumtänzerei. Schwer genug um den Normalbürger zu befriedigen sollte man meinen. (Ich bin übrigens dafür diesen Text auf jede Seite dieses Themas an erster Stelle erneut zu posten...) |
| FallenAngel81 | Steuerhinterziehung da fängt meiner meinung und wissens nach eine freiheitsstrafe ab 5 jahre an |
| alain | also....wen mir irgend so ein idiot gegenüber stehen würde der einen 5jährigen mädchen was unbeschgreiblich schlimmes angetan hätte würde ich ihn hassen und denken ,wie kann man sowas jemanden nur antun........ |
| Apex | [QUOTE]Steuerhinterziehung da fängt meiner meinung und wissens nach eine freiheitsstrafe ab 5 jahre an[/QUOTE] Es ist nicht so, dass man in Zeiten des Internets nicht ganzganz schnell herausfinden kann, ob das stimmt was man so glaubt, zu wissen: §370 AO (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. den Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht, 2. die Finanzbehörden pflichtwidrig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis lässt oder 3. pflichtwidrig die Verwendung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern unterlässt usw. bei schweren Tatbeständen wirds a bissl mehr und der Versuch ist strafbar, wie üblich. Nur der juristische Laie macht den Versuch verschiedene Straftatbestände miteinander vergleichen zu wollen. Merke: Steuerhinterziehung ist etwas ganz anderes als Vergewaltigung und deshalb sind weder die Taten, noch die Strafandrohungen miteinander zu vergleichen. Das merkt man schon, wenn man feststellt, dass Steuerhinterziehung, nicht wie Vergewaltigung und andere Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, nicht nach StGB sondern nach AO bestraft werden. Wenn man Steuerhinterziehung und Vergewaltigung in einen Kontext setzt, wie du es getan hast, der verharmlost in meinen Augen Sexualstraftaten. |
| Cagliostro | Definiere Mord...... Habe mir diese und ähnliche Fragen anlässlich meines Wehrdienstes vor ca.20 Jahren gestellt und die Antwort ist in eingeschränkter Form: Ja. Unter gewissen Voraussetzungen würde ich töten (Notwehr z.b.) Aber das dürfte nichts ungewöhnliches sein. Nur bleibt die Frage, ob jeder das zugeben kann. |
| D. letzte Träne | Bin ich ehrlich, muss ich sagen, dass ich es nicht weiß.... ob ich morden würde. Ich befand mich noch nie in einer Situation, wo es um mein Leben oder das meiner Familie, Freunde oder gar anderen Menschen ging, die Mord erforderte. Ich kann nun natürlich sagen, das ich morden würde, wenn.... mein Leben und das anderer in Gefahr wäre und dieser Mord... oder diese Morde... dieses Leben... die Leben retten könnte, sofern es den [b]keine[/b] andere Möglichkeit gibt. Genauso kann es aber sein, dass ich diese Tat nicht übers Herz bringe oder ich vor Angst, Furcht und Schrecken gelähmt bin, unfähig zu handeln. Ich hoffe, das ich nie in eine solche Situation kommen werde, trotz dass es Interessant wäre zu Erfahren, wie weit mein Überlebens- und Beschützerinstinkt ausgeprägt ist, die Erfahrung ist ein Leben oder mehrere... nicht Wert. |
| Cthululu | Der Tod ist relativ und überall. Doch es liegt dem Mensch nicht in der Hand über den Tod zu bestimmen. Das einzige was wir tun sollten ist dafür zu sorgen,dass es nicht nochmal passiert. |
| paimon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cthululu [/i] [B]Der Tod ist relativ und überall. Doch es liegt dem Mensch nicht in der Hand über den Tod zu bestimmen. Das einzige was wir tun sollten ist dafür zu sorgen,dass es nicht nochmal passiert. [/B][/QUOTE] Dem stimme ich Cthululu vollständig zu |
| Shadow of Day | ich denke ich würde morden ja eine simple aussage, aber hierbei denke ich eher nicht unbedingt an kinderschänder, sondern zB an eine Freundin deren Leben förmlich durch eine Person zerstört wurde - und für sie würde ich morden, es ist etwas eigenartig, auch wenn ich diese Person nie direkt kennen gelernt habe, die ihr das angetan hat, so fühle ich dennoch einen tiefen hass in mir. jeden tag wenn sie wieder damit anfängt, dass er schon wieder ein teil ihrer seele aus ihr herausgebrochen hat denke ich oft darüber nach, ihn einfach qualvoll sterben zu lassen... es passt hier zwar jetzt nciht unbedingt in den thread und ich bin auch kein Mörder, noch nicht jedenfalls. Ich denke es kommt immer darauf an, was die jeweilige Person getan hat, ein Kinderschänder sollte zur Rechenschaft gezogen werden und wie auch einige andere in diesem THread erwähnt haben, wird das im deutschen Rechtssystem nciht sonderlich hart bestraft - ich würde ihnen lebenslänglich geben, denn jemand in so jungem alter seiner undschuld zu berauben ist grausam und unverzeihlich... |
| Cthululu | Alle werden irgendwann zu Rechenschaft gezogen werden.Ob vor oder nachdem Tod.Doch ein einfacher Mensch hat nicht über Leben und Tod zu bestimmen. |
| Shadow of Day | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cthululu [/i] [B]Alle werden irgendwann zu Rechenschaft gezogen werden.Ob vor oder nachdem Tod.Doch ein einfacher Mensch hat nicht über Leben und Tod zu bestimmen. [/B][/QUOTE] mhmm vielleicht... |
| Hellscream | [QUOTE]geschrieben von Cthululu Alle werden irgendwann zu Rechenschaft gezogen werden.Ob vor oder nachdem Tod.Doch ein einfacher Mensch hat nicht über Leben und Tod zu bestimmen.[/QUOTE] Cthululu hat absolut Recht mit dem was er hier verkündet, seine Worte sind mit Weisheit getränkt aus ihnen spricht die einzig wahre Vernunft. Ihr werdet alle zur Rechenschaft gezogen, Der Moloch wird euch im Jenseits bei Lebendigem Leibe verspeisen IMMER UND IMMER WIEDER, wenn ihr euch ihm nicht unterwerft. Ihr einfachen Menschen habt nicht das Recht über Leben und Tod zu bestimmen solch Recht besitzt nur Der Moloch der durch seine heiligen Propheten spricht. Muhuhuhuhuhuhua. ;) |
| Xenomorph | Ich hatte hier irgendwo mal geschrieben, dass ich niemals jemanden ermorden würde... An dieser Einstellung hat sich bei mir nichts geändert - sofern man unter "Mord" einen weitgehend unprovozierten und daher willkürlichen Akt der Gewalt gegen eine Person versteht, mit dem Ziel, das Leben dieser Person auszulöschen... Was aber nicht bedeutet, dass ich unter bestimmten Umständen nicht doch bereit wäre zu töten... Beispiel Irakkrieg: Soeben ist ein Buch dazu erschienen, mit dem Titel "Warum tötest du, Zaid ?" (hab den Namen des Autors jetzt leider vergessen), worin der Irakkrieg einmal nicht aus der Perspektive der US-Besatzer beschrieben wird, und nicht den Standpunkt ihrer Propaganda nachplappert - worin deren faschistische Sieger- und Blutjustiz, der Terror gegen das irakische Volk, als "Fortschritt" im Namen von "Freiheit und Demokratie" den gehirngewaschenen Doofies in der eigenen Bevölkerung verkauft wird - sondern den eines irakischen Guerillakämpfers, der sich dem Widerstand gegen die Besatzer anschliesst, nachdem seine zwei Brüder von US-Soldaten erschossen wurden...ich kann die Motive dieses Mannes absolut nachvollziehen und würde an seiner Stelle wahrscheinlich ganz genauso handeln...ich würde niemals für solche fadenscheinigen Motive wie "Ehre" oder "Liebe zum Vaterland" in einen Krieg ziehen...aber wenn sich das eigene Land in der Hand einer faschistischen Besatzungsmacht befindet, die die Bevölkerung versklavt, ausbeutet, in Lager verschleppt und zu tausenden umbringt - und wenn man obendrein mit ansehen muss, wie Familienmitglieder oder Freunde Opfer solcher faschistischen Schlächter, Marodeure und Mörderbanden werden - dann ist das Mass definitiv voll, und der Griff zur Waffe eine völlig akzeptable Handlungsweise - sofern die Vergeltung wirklich nur die Täter trifft und Unbeteiligte verschont werden... |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] - worin deren faschistische Sieger- und Blutjustiz, der Terror gegen das irakische Volk, als "Fortschritt" im Namen von "Freiheit und Demokratie" den gehirngewaschenen Doofies in der eigenen Bevölkerung verkauft wird - [/QUOTE] ohman... du kennst das Zitat von Dieter Nuhr? das wirklich abstruse ist, es [I]gibt[/I] dort tatsächlich solche leute wie dich, die alles so hübsch einseitig sehen. aber die haben kein sofa :D |
| Apex | [QUOTE]und nicht den Standpunkt ihrer Propaganda nachplappert[/QUOTE] Ja, klar, ruhig mal die Propaganda der anderen Seite (oder einer der anderen Seiten) nachplappern, ist ja dann sicher Avantgarde oder so :rolleyes: |
| bloody-soul | also, ich finde es voll sche***, das zum Beispiel ein Raubkopierer viel mehr Jahre als ein Kinderschänder bekommt! hallo?! ich meine, ist es nicht schlimmer, ein Leben zu zerstören, als was illegaler weiße zu kopieren...?!! ich würde wahrscheinlich mit Freunden dieses niederwertige Person foltern.. .es solange quälen, das diese Person nur so um ihr Tod bettelt... dann werde ich ihn davon kommen lassen, er würde eh mit den Verletzungen sterben, die ich ihm zugefügt habe, und wenn er weiterlebt, dann wollte das Schicksal es wohl so.... ________________________ Es gibt 2 Dinge, die sind Unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin.< Albert Einstein Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. |
| bloody-soul | also, ich finde es voll sche***, das zum Beispiel ein Raubkopierer viel mehr Jahre als ein Kinderschänder bekommt! hallo?! ich meine, ist es nicht schlimmer, ein Leben zu zerstören, als was illegaler weiße zu kopieren...?!! ich würde wahrscheinlich mit Freunden dieses niederwertige Person foltern.. .es solange quälen, das diese Person nur so um ihr Tod bettelt... dann werde ich ihn davon kommen lassen, er würde eh mit den Verletzungen sterben, die ich ihm zugefügt habe, und wenn er weiterlebt, dann wollte das Schicksal es wohl so.... ________________________ Es gibt 2 Dinge, die sind Unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin.< Albert Einstein Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. |
| Lamydia | haste gut formuliert. also klar wäre der Hass in mir dann sehr groß ,wenn ich ihm gegenüber stehen würde, jeodch würde ich ihn lieber kidnappen und über jahre hinweg quälen also nur kurz en peng und weg isser |
| tragic_hero | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cthululu [/i] [B]Alle werden irgendwann zu Rechenschaft gezogen werden.Ob vor oder nachdem Tod.Doch ein einfacher Mensch hat nicht über Leben und Tod zu bestimmen. [/B][/QUOTE] irgendjemand hat mal gesagt, dass ist die denkweise die die mächtigen tagtäglich davor bewahrt am nächsten baum zu enden... oO ... ;) im übrigen glaube ich das jeder mensch auf die eine oder andere weise jeden tag über das schicksal und damit auch über leben und tod anderer entscheidet. aber zurück zum thema. wenn man notwehr und nothilfe auch zählt, dann eindeutig ja. um mein leben und das leben anderer, zu verteidigen? aber sicher... als letzten ausweg. (und um auf den ersten beitrag in diesem thread zurückzukommen, wenn das mein kind gewesen wäre, würde man den kerl nie wieder finden...) |
| Steve Stitches | Zu diesem Threat: Ich habe dereinst einen Text geschrieben der 'Amok' heißt: Jedesmal wenn ich auf dieses Ding stoße, bekomme ich Angst vor diesem ehemaligen Steve |
| TheLongestDay | Ich finde es auch bescheuert, sowas zu sagen, dazu will ich Cthululu nicht nochmal zitieren. Wenn ein Arzt bei der Behandlung eines Menschen eindeutig dafür sorgt, dass dieser sein Leben in für ihn akzeptabler Qualität weiterleben kann, hat er dann nicht genau so entschieden, wie jemand, der jemandem dieses Leben nimmt? Das soll nicht auf eine rhetorische Rechtfertigung von destruktivem Verhalten hinauslaufen. Ich bin nur der Meinung, dass wir längst täglich entscheiden. Wir entscheiden auch indirekt, wenn wir uns über Verkehrsordnungen hinwegsetzen und damit nicht nur das eigene Leben gefährden. Anders als Gesetze der Physik, gelten religiöse oder moralische Ideen nicht für jeden, da sie keine unwiderlegbar allgemeingültige Grundlage haben, jeder ist frei, anders zu denken. Der einzige Grund, dass ich niemanden töte, bestehle oder anders schädige, ist, dass ich nicht will, dass jemand etwas Derartiges mit mir macht. Ich habe sozusagen die stillschweigende Vereinbarung mit allen, die die gleiche Luft atmen, dass ich sie in Frieden lasse, wenn sie es auch tun. |
| Cthululu | Mein Beitrag hat sich nur auf Strafen bezogen. Der Mensch sollte nicht über Tod bestimmen.Also als Strafe. Dafür ist das nachdem Tod verantwortlich. |
| jebu5 | morden würde ich nicht, töten vielleicht... wenn mein leben oder das eines anderen in gefahr wäre und man im rahmen der verteidigung diesen akt vollzieht ist es für mich zumindest nachvollziehbar. aber morden is kacke.... da könnte ich jemanden noch so sehr hassen, dazu wär ich nich fähig |
| Cathy-CAJL | Generell gesagt JA, in jeglicher Verteidigungssituation von mir oder einer anderen Person wo es keinen anderen weg gibt würde ich Töten. Zwar würde ich lieber einen vorher entwaffen aber nur dann wenn ich keine Gefahr dabei sehe selbst entwaffnet und Überwältigt zu werden. Deswegen habe ich mich im umgang mit Schusswaffen etc. Ausbilden lassen. Ein Lebewesen aus Spass töten NEIN!!!! Um es zu essen JA!!!! |
| dnL | Ich habe nicht alle Antworten gelesen, das ist bei 22 Seiten vielleicht auch verständlich aber die ersten beiden Seiten haben schon gereicht.. Ein Kind zu schänden ist in meinen Augen eine widerliche Tat. Kinder haben das Recht ihr Jugend unbeschwert zu genießen damit sie Zeit haben einer von uns zu werden :cool: Wer so etwas tut gehört bestraft. Aber mord? Ich würde und könnte nicht töten. Viel besser finde ich eine geregelte Strafe. zB. Kastration. Denn selbst 20 Jahre Gefängnis reichen meiner Meinung nach nicht als Erziehung. In therapie wird er mit sicherheit immer brav "ja, ja sie haben recht" sagen. Aber die träumerein nach Kindern (mich schüttelts bei dem Gedanken) wird er sicher nicht los. Sobald jemand mit solch einer Veranlagung an einem Kinderspielplatz oder Schwimmbad mit kleinen Kindern in Badehose etc vorbeigeht wird er doch wieder Lust bekommen. Jemand der auf sein eigenes geschlecht steht (Mann-Mann, Frau-Frau) ändert doch auch nicht durch eine Kur seine Vorlieben. Was macht der Bauer damit der Bulle seine Kühe in Ruhe lässt? Schipp-Schnapp. Auch wenn das unmenschlich klingt, ich halte das für Sinnvoller als alles andere. Aber die Frage war ja ob ich töten würde.. Nein, aber ich würde Kastrieren. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von dnL [/i] Ich habe nicht alle Antworten gelesen, das ist bei 22 Seiten vielleicht auch verständlich ... Aber die Frage war ja ob ich töten würde.. Nein, aber ich würde Kastrieren. [/QUOTE]Meine Antwort darauf steht schon [URL="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1631001#post1631001"]weiter vorn.[/URL] *gähn* |
| Demon17 | ... und dabei regen sich die Leute immer über die Scharia auf. ;) |
| Cabal | [QUOTE]Zitat: dnL Ich habe nicht alle Antworten gelesen, das ist bei 22 Seiten vielleicht auch verständlich aber die ersten beiden Seiten haben schon gereicht..[/QUOTE] Aber im Zuge eines so weitschweifigen Themas wär das vielleicht sinnvoll gewesen, denn so ersparst du dir das Verfassen redundanter Kommentare, die im Verlaufe dieses Threads schon mehrfach diskutiert worden sind. [QUOTE]Ein Kind zu schänden ist in meinen Augen eine widerliche Tat.[/QUOTE] So? Und was genau macht es so widerlich? Da ich annehme dass du dich hierbei auf Pädophilie und damit im Zusammenhang stehende Übergriffe beziehst muss ich mich das fragen, denn per Definition erscheint mir das von der "normalen" Notzucht nicht allzuweit entfernt. Darüber hinaus frage ich mich, ob eine bildliche und akkustische Vorstellung von Straftaten womöglich nicht ein falsches Urteil provozieren, da man sich auf Einbildungen verlässt deren Tatsächlichkeitsgehalt schlecht beweisbar sind. Und ob Verurteilungen anhand der eigenenempfundenen "Widerlichkeit" Strafmaßstab sein sollten. Glücklicherweise sind sie dass nämlich noch nicht. [QUOTE]Wer so etwas tut gehört bestraft. Aber mord? Ich würde und könnte nicht töten. Viel besser finde ich eine geregelte Strafe. zB. Kastration.[/QUOTE] Aha, und dass du niemanden ermorden kannst schließt eine staatlich (oder sonstwie "geregelte") Hinrichtung per se natürlich aus. Ja ne, is klar. Deine Motivation dazu die Kastration der Hinrichtung vorzuziehen hat natürlich nur den Grund, dass alles mit Ordnung zu erfolgen hat. [QUOTE]Denn selbst 20 Jahre Gefängnis reichen meiner Meinung nach nicht als Erziehung.[/QUOTE] Du musst ja schonmal 20 Jahre gesessen haben, um das beurteilen zu können. Meinst du, die Tatsachen dass die Mauer gefallen ist, das World Trade Center einem Attentat zum Opfer gefallen ist, ein quasi dritter Weltkrieg im kalten Kriegszustand herrscht nebensächliche Weltbewegungen innerhalb des "Wimpernschlags" von 20 Jahren für einen Sträfling sind, der sich zu resozialisieren hat? Oder meinst du der kommt gleich vom ersten Tag seiner Entlassung an mit der Welt so klar, wie mit der bevor er eingesperrt wurde? [QUOTE]In therapie wird er mit sicherheit immer brav "ja, ja sie haben recht" sagen.[/QUOTE] Womit eine erfolgreiche Therapie auch gewärleistet wird, nicht wahr? [QUOTE]Aber die träumerein nach Kindern (mich schüttelts bei dem Gedanken) wird er sicher nicht los.[/QUOTE] Der Mensch als darwinistsiche Maschine. Ein "Opfer" seiner eigenen deterministischen Hirnfunkion. Mal abgesehen von dem generel moralischem Schuldfreispruch, den ein Mensch in der von dir genannten Konklusion hat, denn er kann ja nichts dafür, und du damit den Grund der Bestrafung auf den Wesenszustand des Menschen verschiebst, was im Grunde ein Gruppen- und Minderheitenverachtendes Symptom darstellt und darum leicht faschistoides Potential darstellt, natürlich aber nur meiner bescheidenen Meinung nach, interessiert mich vorallem die Gewissheit, mit der du den Menschen jede Chance auf "Heilung" absprichst, und damit zwanghaft vor den Libido-Henker führst. Da muss wahrlich eine Neurose vorliegen. [QUOTE]Sobald jemand mit solch einer Veranlagung an einem Kinderspielplatz oder Schwimmbad mit kleinen Kindern in Badehose etc vorbeigeht wird er doch wieder Lust bekommen.[/QUOTE] Bist du zufällig weiblich und kennst das S.C.U.M. Manifesto? [QUOTE]Jemand der auf sein eigenes geschlecht steht (Mann-Mann, Frau-Frau) ändert doch auch nicht durch eine Kur seine Vorlieben.[/QUOTE] Bewiesen, dass dies generell nicht funktionieren würde, ist es bislang aber auch noch nicht. Und warum eine Kastration einem Mord eigentlich vorziehen? Könnte man nicht meinen der "Bestrafte" zieht seiner Entmannung ein alternativloses vorzeitiges Ende vor? |
| dnL | [QUOTE]Original geschrieben von Cabal So? Und was genau macht es so widerlich?[/QUOTE] Die Schutzlosigkeit des Opfers. Man könnte beinahe denken es bestünde Zweifel? [QUOTE]Original geschrieben von Cabal Notzucht[/QUOTE] Was ist damit gemeint? [QUOTE]Original geschrieben von Cabal Und ob Verurteilungen anhand der eigenenempfundenen "Widerlichkeit" Strafmaßstab sein sollten. Glücklicherweise sind sie dass nämlich noch nicht.[/QUOTE] Schwer Ansichtssache. Ist für dich der Mord an einem Erwachsenen mit dem an einem Kind gleichzusetzen? Irgendwie ja schon.. Mensch ist Mensch, leben ist leben aber trotzdem sind Kinder in meinen Augen einfach noch Unschuldig - da wehrlos. Darüber zu diskutieren macht aber wahrscheinlich wenig Sinn. [QUOTE]Original geschrieben von Cabal Deine Motivation dazu die Kastration der Hinrichtung vorzuziehen hat natürlich nur den Grund, dass alles mit Ordnung zu erfolgen hat.[/QUOTE] Hinrichtung habe ich nicht erwähnt. Es ging um Morden. Aber um auszuschweifen.. Ein Hund mit Maulkorb ist sicherlich glücklicher als einer der wegen seiner "Gefährlichkeit" sein Leben im Zwinger verbringen muss. Den vergleich habe ich mit "Gefängnis - Kastration" gemeint. Freiheit (wenn auch eingeschränkt) würde ich einer Lebenslangen Freiheitsstrafe vorziehen. Ich war noch nie im Gefängnis, kann das also schwer beurteilen wie du ja annimmst.. Aber ich versuche es mir vorzustellen. [QUOTE]Original geschrieben von Cabal Oder meinst du der kommt gleich vom ersten Tag seiner Entlassung an mit der Welt so klar, wie mit der bevor er eingesperrt wurde?[/QUOTE] Dazu habe ich mich gerade geaußert. Zudem vertrete ich die Meinung das er vorher nicht mit der Welt klar kam, sonst wäre er nicht ins Gefängnis gewandert. [QUOTE]Original geschrieben von Cabal ...interessiert mich vorallem die Gewissheit, mit der du den Menschen jede Chance auf "Heilung" absprichst, und damit zwanghaft vor den Libido-Henker führst. Da muss wahrlich eine Neurose vorliegen.[/QUOTE] Ich glaube nicht das solche Menschen auf dauer heilbar sind! Viele haben sich vielleicht nach einer Therapie gut unter Kontrolle, aber Rückfälle gibt es immer, bei jeder Art von Verbrechen! Und um das zu vermeiden gilt es entweder auf Lebenszeit wegsperren oder verhindern das eine Straftag erneut möglich ist. Gut, man kann einem Bankräuber nicht den Zeigefinger nehmen und somit die Möglichkeit eine Waffe zu bedienen, aber bei einem Kinderschänder wäre etwas in der Art recht einfach möglich. [QUOTE]Original geschrieben von Cabal Bist du zufällig weiblich und kennst das S.C.U.M. Manifesto?[/QUOTE] Weder noch, wieso sprichst du S.C.U.M. Manifesto an? [QUOTE]Original geschrieben von Cabal Und warum eine Kastration einem Mord eigentlich vorziehen? Könnte man nicht meinen der "Bestrafte" zieht seiner Entmannung ein alternativloses vorzeitiges Ende vor?[/QUOTE] In diesem Falle.. Er war ja auch in der Lage die Entscheidung über seine Straftat zu fällen, so wird er sicher auch diese Hürde meistern. Besser er übernimmt diesen Part als ich. Schöne Grüße, Daniel |
| Apex | Also mal ganz abgesehen davon, dass es einfacher wäre, jemand den Finger abzuschneiden, als eine Kastration vorzunehmen, sind Körperstrafen mit gutem Grund und zu Recht als barbarische Sitte in jedem modernen Rechtsstaat ausdrücklich durch nationale wie internationale Gesetzgebung verboten. Im Übrigen, seit wann schützt Kastration davor, dass ein Mensch wieder aufgrund eines Sexualdelikts straffällig wird? Es haben sich schon viele Menschen freiwillig kastrieren lassen und sind trotzdem wieder auf- oder rückfällig geworden. Man muss niemand penetrieren um ihn zu missbrauchen. [QUOTE]Die Schutzlosigkeit des Opfers.[/QUOTE] Ein Inhaftierter ist nicht schutzlos? |
| dnL | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Angel 2 [/i] [B]Ein Inhaftierter ist nicht schutzlos, wenn er mit mehreren Insassen zusammen in der Zelle sitzt. Er wird von denen demütigt, erniedrigt und gemobbt. [/B][/QUOTE] Der arme.. da kann man ja beinahe Mitleid empfinden ;) Mit tun bei so einem gefangenen eher die Mitgefangenen leid. Finger abschneiden ist eher Sinnfrei :) Wenn man ihm, wie bei Tieren üblich, die Hoden entfernt, so müsste (in der theorie) sein Sexualdrang stark nachlassen. Kein Interesse mehr an Sex, schon garnicht mit Kindern. Ob jemand Kinder schlägt ist wieder etwas anderes, es ging hier ja ursprünglich um Sex mit Kindern, also Sexueller Missbrauch oder hab ich das falsch verstanden? |
| Apex | [QUOTE]Ob jemand Kinder schlägt ist wieder etwas anderes, es ging hier ja ursprünglich um Sex mit Kindern, also Sexueller Missbrauch oder hab ich das falsch verstanden?[/QUOTE] Durchaus, von nichts anderem rede ich. Als Beispiel, auch Frauen missbrauchen Kinder sexuell. [QUOTE]Wenn man ihm, wie bei Tieren üblich, die Hoden entfernt, so müsste (in der theorie) sein Sexualdrang stark nachlassen.[/QUOTE] In der Theorie kann das eine mögliche Folge sein, in der Praxis nicht unbedingt und ich würde darauf nicht wetten wollen. Ich denke da hat die Therapie bessere Aussichtschancen. Zumal, wenn die Persönlichkeitsstörung nicht sexueller sondern vielleicht sadistischer oder sonstiger Natur ist. Wie dem auch sei, es ist nicht möglich jemand für eine Straftat zu bestrafen, die er in Zukunft vielleicht begehen könnte, auch wenn er sie schon mal begangen hat. So ein Handeln widerspricht radikal dem Prinzip des Rechtsstaats. [QUOTE]Ein Inhaftierter ist nicht schutzlos, wenn er mit mehreren Insassen zusammen in der Zelle sitzt. Er wird von denen demütigt, erniedrigt und gemobbt.[/QUOTE] Und dann ist er nicht schutzlos? Wie dem auch sei, jeder Inhaftierte unterliegt der Fürsorgepflicht des Staates, wird er in irgendeiner Art und Weise körperlich oder geistig misshandelt, so muss dies sofort unterbunden werden, da der Staat die Unversehrtheit des Gefangenen zu gewährleisten hat. [QUOTE]Ich empfinde bei Inhaftierten kein Mitleid.[/QUOTE] Tja, dann beschwehr dich auch nicht, wenn du mal im Knast sitzt. |
| Cabal | [QUOTE][i]Original geschrieben von dnL [/i] [B]Die Schutzlosigkeit des Opfers. Man könnte beinahe denken es bestünde Zweifel? [/b] [i]Ja die bestünde, denn leider kann ich keine Gedanken lesen.[/i] [b]Was ist damit gemeint?[/b] [i]Notzucht ist ein veralteter alternativer Begriff der Vergewaltigung[/i] [b]Schwer Ansichtssache. Ist für dich der Mord an einem Erwachsenen mit dem an einem Kind gleichzusetzen? Irgendwie ja schon.. Mensch ist Mensch, leben ist leben aber trotzdem sind Kinder in meinen Augen einfach noch Unschuldig - da wehrlos. Darüber zu diskutieren macht aber wahrscheinlich wenig Sinn.[/b] [i]Das finde ich aber wenig. Darüber diskutieren macht für mich wahrlich sogar sehr viel Sinn. Zum Beispiel darüber, warum Erwachsene und gerne auch Männer so durchweg von der Bank weg den Tod eher verdient haben sollen als Frauen und Kinder. Aber ich glaube das führt weg vom Thema und sicher auch von der Bestätigung deiner Sichtweise.[/i] [b]Hinrichtung habe ich nicht erwähnt. Es ging um Morden. Aber um auszuschweifen.. Ein Hund mit Maulkorb ist sicherlich glücklicher als einer der wegen seiner "Gefährlichkeit" sein Leben im Zwinger verbringen muss. Den vergleich habe ich mit "Gefängnis - Kastration" gemeint. Freiheit (wenn auch eingeschränkt) würde ich einer Lebenslangen Freiheitsstrafe vorziehen. Ich war noch nie im Gefängnis, kann das also schwer beurteilen wie du ja annimmst.. Aber ich versuche es mir vorzustellen.[/b] [i]Es ging mir aber um die Alternative zwischen Kastration und Hinrichtung. Bei so einem sensationel präsentiertem Thema voller rachsüchtiger Assgeier als Zuschauer die auf sadonische Qualen hoffen, wie würdest [i]du[/i] dich zwischen Kastration und Hinrichtung vor einem Publikum entscheiden, dass nur darauf wartet dich entweder aufgrund deiner sexuellen Orientierung zu demütigen und zu verachten, oder aber dich aufgrund deiner verlustig gegangenen "Männlichkeit", die in deren Augen eine Abnormität und Perversität vor der Natur darstellt, zu verspotten? Zwischen Hinrichtung und Morden mache ich in einem derart von Emotionen geleiteten Thema keinen Unterschied. Es ist meist ohnehin nur die Rachsucht, die die Menschen zu ihren "Ansichten" lenkt. Da wird öfter auf die fehlene Erwähnung ja eigentlich verfassungsfeindlicher Strafen hingewiesen, während man zeitgleich noch viel feindlicherere "Alternativen" vorgeschlagen hat.[/i] [b]Dazu habe ich mich gerade geaußert. Zudem vertrete ich die Meinung das er vorher nicht mit der Welt klar kam, sonst wäre er nicht ins Gefängnis gewandert.[/b] [i]Gefängnisaufenthalte unter dem Blickwinkel der Folge reiner Unfähigkeit mit der Welt klarzukommen als gerecht und bar jeder Mitleidswürdigkeit über die Betroffenen anzusprechen zeugt, meiner bescheidenen Meinung nach, von einer mehr als sadistischen Denkposition.[/i] [b]Ich glaube nicht das solche Menschen auf dauer heilbar sind! Viele haben sich vielleicht nach einer Therapie gut unter Kontrolle, aber Rückfälle gibt es immer, bei jeder Art von Verbrechen! Und um das zu vermeiden gilt es entweder auf Lebenszeit wegsperren oder verhindern das eine Straftag erneut möglich ist. Gut, man kann einem Bankräuber nicht den Zeigefinger nehmen und somit die Möglichkeit eine Waffe zu bedienen, aber bei einem Kinderschänder wäre etwas in der Art recht einfach möglich.[/b] [i]Aber du hast doch auch die Möglichkeit, eine Straftat zu begehen. Das heißt ja, dass man dich auch einsperren sollte um mögliche Verbrechen zu verhindern. Ich ruf mal die Polizei an. Ausserdem bezeugst du auch noch andere Fehler vor deiner eigenen Logik. Wo sollte es schwerer sein, einem Bankräuber die Finger zu nehmen, während das bei Kinderschändern "einfach" möglich sein sollte? Vielleicht weil du der Meinung bist, ein Bankräuber hat mehr Recht auf seine Finger als ein "Schänder" auf einen funktionierenen Hodensack?[/i] [b]Weder noch, wieso sprichst du S.C.U.M. Manifesto an?[/b] [i]Ach, war nur so eine Frage. Aber da du es ja nicht zu kennen scheinst und ich einfach mal annehme dass du Männlich bist: Bekommst du bei jeder Frau in Badeanzug gleich eine Erektion?[/i] [b]In diesem Falle.. Er war ja auch in der Lage die Entscheidung über seine Straftat zu fällen, so wird er sicher auch diese Hürde meistern. Besser er übernimmt diesen Part als ich. [/b] [i]Versteh ich nicht. Aber die Lust das zu kommentieren ist mir auch gerade verfallen[/i] [b] Schöne Grüße, Daniel [/B] [i]Cheers[/i][/QUOTE] |
| Cathy-CAJL | Generell gesehen gibt es durchaus Situationen wo der eigentliche Staat eine Person dazu bringen kann ein sogenanntes "Verbrechen" zu begehen. Siehe Süd - Nord Staaten, Vietnam, EX-Jugoslawien Konflikte. Die Frage die sich wohl eher stellt kann man einer Hungernden Person verbieten zu Klauen und zu Rauben? Was bringen Gesetze? Fast jedes zweite Gesetz eines Staates ist nur zur Unterdrückung einer Minderheit da. Weil die Mehrheit sie nicht tollerieren will. Generell gesehen ist das Töten aus Rache ziemlich Unziviliesiert. Körperliche Bestrafungen meines erachtens auch. Sexualverbrechen wie angesprochen. Kastration ist nicht die Lösung da dieses sowohl ein Hormonelles wie Psychisches problem ist. Den bei der Kastration wird der Penis entfernt nur leider produziert der keine Hormone und ein Mann der Antiandrogene kriegt mag noch eine errecktion haben können und Kinder kriegen können nur der drang zum sex allersdings läst nach. Und wer sagt das man zu einer Vergewaltigung eine Schwanz brauch?? Also wäre eine Medizinische Überwachung sinniger und Zivilisierter. |
| gunslinger | Ich würde sagen, bei dieser Diskussion müsste man erst mal definieren was unter Morden zu verstehen ist und es vom Töten abgrenzen..... Also bei dieser Sache mit dem Kinderschänder würde ich keinen Mord sehen, wenn er zum Tode verurteilt werden würde. aber schon ein abschreckendes Beispiel für ähnliche Täter. Und natürlich eine sichere Verhinderung des Rückfallrisikos. Das beides scheint unsere deutsche Justiz ja nicht so zuverlässig zu schaffen, zum Leidwesen der Opfer. mfg gunslinger |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von gunslinger [/i] [B]Ich würde sagen, bei dieser Diskussion müsste man erst mal definieren was unter Morden zu verstehen ist und es vom Töten abgrenzen..... Also bei dieser Sache mit dem Kinderschänder würde ich keinen Mord sehen, wenn er zum Tode verurteilt werden würde. aber schon ein abschreckendes Beispiel für ähnliche Täter. Und natürlich eine sichere Verhinderung des Rückfallrisikos. Das beides scheint unsere deutsche Justiz ja nicht so zuverlässig zu schaffen, zum Leidwesen der Opfer. mfg gunslinger [/B][/QUOTE] ...warum nennst du das Töten im einen Fall Mord um im anderen nicht...? warum nennst du es nicht so, wenn der Staat und seine Handlanger "Vergeltung" an einem Mörder üben indem sie ein Todesurteil über ihn vollstrecken...? Wenn du den Tod für Mörder oder die immer so beliebten KInderschänder forderst - warum bringst du dann nicht den Mut auf, sie selber zu töten...? Warum benötigst du für deine "Rache" den Staat und seine angestellten Mörder, anstatt selber zu einem zu werden, wenn du so auf Rache abfährst...? Denn wer etwas fordert, der muss zuallererst bereit sein, es selber zu tun - anstatt die Verantwortung dafür an den Staat und seine Bonzen oder irgendwelche Institutionen abzuschieben...Rache, ja oder nein...? Der Staat ist etwas für Feiglinge, die sich gerne hinter irgendwelchen "Führern" und Schreibtischtätern verschanzen - anstatt selber zu handeln und die möglichen Konsequenzen zu tragen... |
| gunslinger | Hi Xeno. Ich will es mal so sagen: Wenn jemand mir nahestehenden Personen, z.B. meinen Kindern etwas antun würde, dann bräuchte ich keinen Staat und würde die Sache auch selbst in die Hand nehmen. Nur das müsste ja dann auch für alle anderen ähnlichen Fälle gelten, und da wollte ich nur einer allgemeinen Selbstjustiz vorbeugen Und ich hätte natürlich auch keine Lust wegen so eines Typen selber straffällig zu werden. Gruß gunslinger |
| Cathy-CAJL | @gunslinger also suchst du nur leute die wie du für die Einführung der Todesstrafe sind? Um deine Hände in Unschuld zu waschen, und denoch deine rache zu kriegen wie Originell. Warum bauen wir nicht gleich eine eine 20 Meter hohe Mauer um eine Stadt schmeissen mit Hubschraubern essen drüber ab und Pfechen alle Gefangenen dort ein dann können die dort tun und lassen was sie wollen. Was höchstwahrscheinlich eh im Mord und Todschlag dort enden würde. Genug Hollywood Beispiele gibt es ja dazu. Da hättest du ja auch deine Rache und niemand wäre Schuld was dann mit dem oder den anderen Gefangenen passiert. Vieleicht solten wir auch Hitler's Wirtschaftsfaktor wieder einführen und alle die nicht produktiv genug sind dann dort reinschmeissen. Das könnte man als natürliche auslese abtun. Was ja wiederum die Steuergelder senken würde und die Krankenkassenbeiträge ganz zu schweigen von der lästigen Rentenversicherung. Nicht dein ernst oder? Hast du schonmal was von Sicherheitsverwahrung gehört? auch in Deutschland möglich ist nur dem Staat zu teuer. |
| gunslinger | Tach erstmal. Also zunächst: Ich habe derzeit keine Rachegelüste, die befriedigt werden müssten, aber, dass mit unserem Strafvollzug irgendwas nicht ganz in Ordnung ist, sollte einem angesichts der doch nicht wenigen Wiederholungstäter schon auffallen. Aber das war ja eigentlich gar nicht das Thema.Falls es aber interessiert: Todesstrafe wäre mir auch zu radikal, aber sowas wie ein Arbeitslager in schweren Fällen (!) hätte sicher eine gewisse abschreckende Wirkung gut, ich war noch nicht im Knast, aber man könte den Eindruck haben, dass es dort wie im Hotel ist. Zumindest hier in D im Vergleich zu anderen Ländern ...(?) Und ich könnte mir vorstellen, dasseure Meinung anders aussieht, wenn erst mal eure Familie solchen Tätern zum Opfer fllt. Gruß, gunslinger |
| sozialgrufti | "würdt ihr morden?" das habe ich in meiner phantasie schon x mal gemacht. gibt eine szene in hannibal (ja ich glaube es ist in hannibal), wo anthony hopkins im trench hinter ner säule hervortritt, wo er seinem opfer aufgelauert hat, und diesem dann inmitten des menschengewühls entgegengeht, und im unauffälligem vorbeigehen ein messer in den wanst rammt. das finde ich als methode genial. jmd dem tod zu wünschen und dies auch gerne selber erledigen wollen halte ich für normal wenn ein entsprechender grund vorliegt. nicht jeder denkt oder empfindet so, das ist mir schon klar, weil nicht jeder in solche lebenssituationen kommt, die dann zu so mordphantasien führen. die person, die ich in der vergangenheit drauf und dran war abzuschlachten, hat glück gehabt, dass ich einfach zu vorsichtig war und zu lanhge drüber nachdachte wie es mir gelingen könnte ihre mir damals unbekannte addi rauszufinden, was nämlich schwierig geworden wäre ohne auf mich aufmerksam zu machen, und erwischt werden wollte ich nicht. gut möglich, dass derjenige zum damaligen zeitpunkt auch schon gar nicht mehr gelebt hat. ja, ich war schonmal in der situation, ernsthaft morden zu wollen, und wenn ich zu guter letzt nicht durch einen wechsel der äußeren lebensumstände von diesem vorhaben abgelenkt worden wäre, ich weiß nicht ob ichs dann nicht auch irgendwann in die tat umgesetzt hätte. es wäre ein rachemord gewesen. kein mord aus lust oder notwendigkeit. jetzt sind aber scho ein paar jahre vergangen und die rachephantasien haben sich gelegt. ich hege heute diese phantasien nicht mehr. würde ich dieser person jetzt begegnen (was natürlich nicht passieren wird), würde ich wenn überhaupt nur sagen, was für ein arschloch sie gewesen ist, was alles auf ihre kappe geht, und dass ich ihr die pest an den hals wünsche. das würde mir reichen. rachemord kann man werten wie man will, als akt von hilflosigkeit würde zb ich es begreifen, eine art befreiungsschlag, der aber gar keiner ist, hat was tragisches finde ich. verstehen kann ich einen solchen mörder jedenfalls gut! ebenso verstehen kann ich das töten im kampf, wenn es letztlich darauf hinausläuft entweder der oder ich. wo ich absolut keinen bezug zu habe ist mord aus lust oder neid oder minderwertigkeitsgefühl (zb eifersucht) oder um an ne erbschaft zu kommen oder ähnliches. aber man kann eben nicht alles verstehen. |
| MissSexy18 | Also wenn so ein Typ vor mir stehen würde den würde ich Windelweich kloppen bis er ma kapiert das man Kindern und Jugendlichen so was nicht an zu tun hat! Morden würde ich nicht, mir würde es reichen wenn der Typ Lebenslänglich hinter Gitter kommt! |
| Maki | Ausnamhslos jeder Mensch ist zu einem Mord fähig, wenn die Umstände entsprechend sind. Und die Situation, die am Anfang des Threads beschrieben wurde, dürfte wohl für viele ein solcher Umstand sein. |
| xxxzinixxx | nachdem ein pubertierendes mädchen mir immer und immer und immer wieder und wirklich überall und bei jeder gelegenheit verachtende dinge hinterher ruft, fühle ich mich momentan durchaus in der lage sie ungebremst mit dem kopf genauso oft gegen die nächste hauswand zu schlagen... ich erschrecke mich vor mir selbst, aber amokläufe z.b. sind mir grad sowas von verständlich. |
| Lady Ligeia | Morden... nö das ist langweilig ... lüber bissel schön erniedrigen, weil mir sowas echt Freude macht und dann ab in ein Arbeitslager, wenns mal eins geben würde, so wie frieher halt :) |
| dnL | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Ligeia [/i] [B]...sowas echt Freude macht und dann ab in ein Arbeitslager, wenns mal eins geben würde, so wie frieher halt :) [/B][/QUOTE] Wie mir scheint hast Du nichts von dem, was früher war, erlebt oder auch nur eine Vorstellung davon. Schade, denn so wirken deine Äußerungen etwas Neupubertär. Carpe noctem Edit: So scharf wie es geschrieben ist, ist es nicht gemeint. :) |
| darkrider89 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Drow [/i] [B]Guten Abend zusammen, heute haben mich die Nachrichten abermals zum nachdenken gebracht. Das Thema war Kinderpornografie. Es ist mir unbergreiflich, wie ein erwachsener Mann soetwas erregend finden kann, aber das soll nicht das Thema sein. Mich interessiert vielmehr, was ihr tun würdet wenn ihr einem solchen Mann, der einem 5! jährigen Mädchen unbeschreiblichen Dinge angetan hat, gegenübersteht. Würdet ihr ihm vergeben, eurem Zorn freien lauf lassen oder was würde euch durch den Kopf gehen? Eine ähnliche Situation gab es in dem Film "Die Jury", wenn ich mich recht erinnere. In meinen Augen gibt es nichts schlimmeres. Die vergewaltigung einer erwachsenen Frau erreicht bei mir nichtmal die Hälfte an Ekel... Erschreckend fand ich, dass während ich über dieses Thema nachdachte, ich mir die im Topic gestellte Frage nicht eindeutig beantworten konnte. Besonders wenn das Opfer nicht "irgendjemand", sondern meine Tochter wäre... Ich hoffe ich habe mit diesem Thema bei niemandem einen Nerv getroffen. Es liegt ebenfalls nicht in meinem Sinne irgendwelche detailierten Szenariobeschreibungen zu lesen. In diesem Sinne; einen angenehmen Abend wünscht Drow [/B][/QUOTE] Zuerst einmal die Frage: Meinst du nun Kinderpornographie oder Pädosexualität? Also erst sprichst du von Pornographie und dann redest du eigentlich über den sexuellen Vorgang. Ich nehme einfach mal an, dass du den Vorgang meinst, sage aber zu beidem etwas. Zuerst mal zur Pädophilie allgemein: Wie kann man soetwas erregend finden? Gegenfrage: Wieso fidnen wir das erregend, was wir als erregend empfinden? Dazu müsste man tiefer in die menschliche Existenz eindringen als das jemals jemandem gelungen ist. Es gibt Forschungen und Untersuchungen zu dem Thema, aber genau sagen oder beweisen konnte noch keiner etwas. Vermutungen über bestimtme Verknüpfungen innerhalb des Gehirn bei Menschen mit diesen Empfindungen bestehen ja schon. Kurzum die Menschen können zumindest für die Empfindungen nichts. Zum Rest komm ich später im Text. Kinderpornographie: Theoretisch müsste man sagen: Wenn ein Kind reif genug WÄRE zu entscheiden, dass es so etwas machen möchte, auch im Wissen wozu diese dient usw. wäre alles ja kein Problem. Jedoch weiß man nciht in wie weit ein Kind in der Lage zu soetwas ist. Deswegen gibt es ja Altersbegrenzungen und Volljährigkeit. Vielleicht ist es Kindern jedoch schon früher zuzutrauen, dass sie zu solchen Entscheidungen in der Lage sind. Das wird dann bei Pornographie mit 17-Jährigen das heikle Thema. (Ist nun ja eigentlich auch zur "Kinder"pornographie gehörig.) Dieses Problem beschäftigt ja immer wieder und wird von der Allgemeinheit oftmals grundweg als schlecht dargestellt. Ob da das "Opfer" nun bewusst zu dem ganzen entschieden hat oder nicht. Aber um mal zu dem zurückzukommen worauf du eigentlich hinaus willst: Pornographie an Klein- oder Schulkindern: Allein die Photographie ist ja erlaubt und kann leider nciht einmal verboten werden. Das Problem daran ist, wie bei allem, was der Betrachter damit macht. Das lässt sich auch schlecht kontrollieren. Wobei das auch nciht das ist wovon immer gesprochen ist sondern ein Gebiet das von den meisten immer wieder ignoriert wird. Das einzige Gebiet, das überhaupt beachtet wird, ist der Zwang unter dem Kinder, teilweise auch mit Gewalt, dazu gebracht werden diese Bilder machen zu lassen. Dabei finde ich, dass dieses Thema allgemein in die Diskussion über Gewalt an Kindern gebracht werden muss. Pädosexualität: Pädosexualität, also Sex mit Kindern, ist nochmal ein ganz anderes Thema, da für Kindern Sexualität noch etwas recht weltfremdes darstellt. Theoretisch müsste hier das selbe gelten, wie oben auch: Solange dem Kinder bewusst ist und es will, aber ohne Gewalt usw usw. Das Problem an diesem Thema ist hauptsächliche eben diese Weltfremde. Bei Photographie ist dem Kind das Thema viel bewusster. Anderer Unterschied: der ungewohnte, körperliche Kontakt. Und: Der Körperbau. Deswegen ist hier auch wieder das Alter der entscheidende Punkt. Naja letztendlich weiß ja nun jeder worauf ich mit den Beschreibungen hinaus will, denn langsam sollte ich zum Thema kommen, da ich mit meiner Planung, was die Länge betrifft mal wieder völlig zu kanpp gerechnet habe. Was bei dem Thema auch ein wichtiger Punkt ist, da die am häufigsten ausgeführte Pädosexualität: Inzest. Wobei zum Inzest zu sagen ist, dass viele Inzestopfer (aus welchen Gründen auch immer), bis auf moralische Bedenken, die durch die Gesellschaft geschaffen sind, eher positive Gedanken und Gefühle bei inzestuösen Vorgängen haben. (Gehört nicht zum Thema, aber ist in soweit relevant, dass ich es zumindest einmal in den Raum stellen wollte.) So um dann endlich mal zum Thema: Vergeltung der Straftat zu kommen: Wenn also nun der Fall vorliegt, dass dem Kind ungewollt und gewaltsam Schaden zugefügt wurde. In Anbetracht dessen, das der Täter (ob nun pädophile Neigungen oder nicht) bewusst den Schaden zugefügt hat, indem er die die Kontrolle über seinen Körper insoweit nicht behalten wollte oder konnte, Wollen und Können muss schließlich auch unabhängig von einander beurteilt werden, und somit eine Starftat begangen hat, muss nun die Strafe und das Strafmaß geregelt werden. Gesetzlich wird das durch [URL=http://dejure.org/gesetze/StGB/176.html]§ 176[/URL], [URL=http://dejure.org/gesetze/StGB/176a.html]§ 176a[/URL], [URL=http://dejure.org/gesetze/StGB/176b.html]§ 176b[/URL] des StGB geregelt. Nun zur Selbstjustiz: Wie bei allem ist eine bestehende persönliche Beziehung zum Opfer auch hier immer ein Grund für eine Vergeltung und in vielen Fällen wird dabei die Ermordung der Täters anvisiert. Ebenso sind je nach emotionaler Empfindsamkeit der einzelnen und persönlicher Empfindugn zur allgemeinen Behandlung solcher Leute oft mit Mordgedanekn behaftet. Etwas weiter Außenstehende würden eher zur Methode der Zufügung ähnlicher Qualen neigen. Hier ist auch zu erwähnen, warum viele es gut finden, dass es die Todesstrafe nicht gibt, denn für die Mehrheit der Verurteilten ist eine lange Haftstrafe schlimmer als der Tod, worauf auch die meisten Suizidverusche in Gefängnissen zurück zu führen sind. Dieser Methode nach würde die Selbstjustiz durch Quälen bis zum Tod erfolgen, besonders brutale Naturen würden wohl sogar das Quälen bis nahe vor dem Tod, darauf folgendes Wiederaufpäppeln und erneutes Quälen bevorzugen, dies würde solange fortgeführt bis die Vergeltungsgedanken weg sind. Danach wäre es eigentlich egal was mit dem Gequälten passiert. Jedoch durch das Gesetz, das Selbstjustiz verurteilt, würden solche Menschen widerum bestraft werden für etwas wofür sie sich nicht schuldig fühlen. Somit würde für die meisten die Vergeltung mit dem Morden enden. Andere Vorgehensweisen sind hauptsächlich Unterdrückung der aufstrebenden Rachegefühle und somit Selbstzerstörung (auch gerne praktiziert) oder für recht kalte Menschen oder Unbeteiligte, das Überlassen der Täter in die Hand des Gesetzes. Dies ist oft verbunden mit anschließender Kritik am Gesetz (vorallem auch von weit Außenstehenden, die bei mehr Nähe zur Selbstjustiz neigen würden). Soweit sehe ich das. Kurzgesagt mehrheitlich denke ich neigen nahestehende Betroffene (um die es hier ja hauptsächlich geht) zur Selbstjustiz, jedoch hat die Mehrheit davon viel zu viel Angst vor Bestrafung und ist viel zu stark überfordert um diese Tat zu begehen. Diese machen sich lieber selbst kaputt indem sie nichts tun. Da hilft dann nur noch ein guter Psychologe. Fazit: Neigung zur Selbstjustiz, jedoch nicht durchgeführt aus Angst, Antriebslosigkeit oder Überforderung. |
| Demira | Ich habe zwar selber keine Kinder, allerdings leben wir als Großfamilie unter einem Dach. Meine Schwester hat zwei Kinder und wenn denen irgendjemand was tun würde, dann müssten sie denjenigen zu seiner eigenen Sicherheit für immer hinter Schloß und Riegel bringen. Denn sollte dieser Mensch jemals wieder in Freiheit kommen, hätte er nicht sehr viel Zeit, sich an seiner Freiheit zu erfreuen. Anschließend hat Vater Staat dann einen Grund mich einzusperren, aber das Objekt der Rache würde garantiert kein Kind mehr anfassen. Fazit: Wenn die Situation entsprechend vorhanden ist, dann würde ich über Leichen gehen. So far Demira |
| Gezeichneter | Der Thread, vor allem seine Eröffnung, würde der BILD-Zeitung in jeder Hinsicht zur Ehre gereichen. |