German Gothic Board
 
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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Gothic=Indie?
smart_hicksIch hab echt keinen Plan in welches Subforum dieses Thema gehört, also hab ich es einfach hier gepostet. Nach einigen Diskussion in "des Kaisers Bart" ist mir aufgefallen, dass viele User - ich will keine Namen nennen - eine konservative, nein, geradezu spießige Weltsicht haben, so ekelhaft vernünftig sind, so vertrocknet und verbittert. Ich dachte Grufti-Mucke und deren Anhänger seien aus dem Punk hervorgegangen. Auch heute zählt diese Musikrichtung (noch) zum Indie-Bereich, was angesichts des Meinungsbildes doch stark verwundert. Ausgerechnet viele Metal-Hörer (wozu ich mich zähle) mucken gegen geltende Konventionen auf und geben sich nicht mit dem gegenwärtigen Zeitgeist zufrieden. Meine Fresse, es scheint keiner zu kapieren das sich die Welt seit der Finanzkrise im Umbruch befindet und so die Möglichkeit einer nachhaltigen Verbesserung besteht. Liegt es daran das die Grufti-Musik für "tot" befunden wurde? Nein, ich denke eher das viele sich mittlerweile für reif halten, aber denen möchte ich empfehlen, über folgenden Satz nachzudenken: Wer meint, reif zu sein, gebe acht, dass er nicht zu faulen anfängt. Gothic war wohl nie wirklich politisch, aber war Gothic langweilig? Hä? Erklär mir das einer mal.

Gruß

Hicks
HellscreamViele Gothic Anhänger sind Menschen aus der Mittelschicht beziehungsweise Bürgerlichen Mitte, die sich versuchen irgend wie (meist im Verlauf ihrer Pubertät) abzugrenzen. Bis auf das visuelle Theater um Gothic herum vielfach mit durch aus konservativem Werte empfinden. Eine Differenz zum „Mainstream“ also meist nur auf ganz ästhetischer Art und Weise. Gerade weil Gothic, nur noch eine Subkultur unter vielen ist, die heute auf rein kommerziellen Pfeilern steht, darf man hier kein verstärktes aufkommen von geistiger Abgrenzung vom Bürgerlichem Denken erwarten.
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Viele Gothic Anhänger sind Menschen aus der Mittelschicht beziehungsweise Bürgerlichen Mitte, die sich versuchen irgend wie (meist im Verlauf ihrer Pubertät) abzugrenzen. Bis auf das visuelle Theater um Gothic herum vielfach mit durch aus konservativem Werte empfinden. Eine Differenz zum „Mainstream“ also meist nur auf ganz ästhetischer Art und Weise. Gerade weil Gothic, nur noch eine Subkultur unter vielen ist, die heute auf rein kommerziellen Pfeilern steht, darf man hier kein verstärktes aufkommen von geistiger Abgrenzung vom Bürgerlichem Denken erwarten. [/B][/QUOTE]

Ich bin auch der "Mittelschicht" entsprungen, mein Vater hat sehr gut verdient und ich interessierte mich nicht viel für Entwicklungen auf globaler Ebene. Doch als ich mit der Psychiatrie in Kontakt kam, bin ich auf viele frustrierte Seelen gestoßen, die mit den uns auferlegten Gesetzen und Verpflichtungen nicht klar kamen. Der Kontakt mit Leuten, denen es echt schlecht ging, aber trotzdem die Courage hatten z.B. ehrenamtlich in einer Suppenküche für Obdachlose zu arbeiten, hat mir die Augen geöffnet, für all das Leid (und damit ist hier nicht mein persönliches gemeint, soviel zum Thema Heulerei) auf dieser Welt. Und das gilt nicht nur für Leute, die Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Lebens durch Depressionen oder Psychosen und anderer "Störungen" haben. Lest das Buch "Früchte des Zorns". Eine persönliche Empfehlung für all jene, die glauben unser Wirtschaftssystem würde gutes für den Menschen bringen. Nein, dieses System hat uns viele Kriege beschert, darunter auch die großen Kriege Anfang bis Mitte des letzten Jahrhundert, besonders als der entfesselte Kapitalismus den schwarzen Freitag Ende der zwanziger Jahre (1929) verursachte und große Armut über die Bevölkerung brachte. Haben wir aus der Geschichte gelernt? Nein, der gleiche Fehler, als alle nach mehr Deregulierung riefen. Richtet auch den Blick auf Afrika, welcher nur als Rohstofflieferant dient und die Menschen nicht nur im Stich lässt sondern auch noch ausbeutet. Afrika hat bei internationalen Foren und Treffen so gut wie keine Mitbestimmungsrechte und bei dem Thema Bilderberger, was mich momentan beschäftigt, gibt es keine elitären Vertreter Afrikas, die eine Rollen spielen würden. Zum Thema zurück: Auch die Hippie-Kultur wurde vollkommen durchkommerzialisiert und gerade viele Revoluzzer aus jener Zeit sitzen mittlerweile an den Schalthebeln der Macht und haben ihre Ideale einer zynischen und desillusionierten Weltsicht geopfert, abgesehen von ein paar (bemitleidenswerter) Althippies in Indien, die sich ihre Birne mit Drogen zudröhnen und zu keiner sinnvollen Handlung mehr fähig sind. Ein Armutszeugnis für eine politische Bewegung, auch wenn sie wie die Gothic-Bewegung aus der bürgerlichen Mitte entstanden ist.

Gruß

Hicks
XenomorphEs ist zwar richtig, dass Goffick einst aus der Punkbewegung hervorgegangen ist - doch leider nur die ästhetische Seite, die ideologische so gut wie gar nicht...und gerade der Teil, der sich noch heute diesen frühen Anfängen der Bewegung am nächsten fühlt, steht zumeist voll auf Seiten des imperialistischen Mainstream, wenn es mal um etwas anderes geht als das "Batcave-unser", wonach nur derjenige sich überhaupt "Goffick" schimpfen darf, der an Musik nur Bauhaus, The Cure, Joy Division, ASF, SistersOf Mercy und ähnliches hört - wobei ironischerweise gerade ebenjene "authentische Goffick- Mucke" mindestens zur Hälfte dem Punk "geklaut" worden ist - oder doch einen starken Einfluss aufweist - denn Joy Division beispielsweise war eine Protestband reinsten Wassers...doch schon in dieser ursprünglichen Sektion des "Goffick" ging es dennoch nie darum, das herrschende imperialistische System zu hinterfragen und anzuzweifeln, sondern ausschliesslich um Spaß, Fete, Party, Sex und Halligalli hinter etwas "düsterer" Fassade - einer Fassade, die nie mehr als Fassade war...da Goffick im Gegensatz zur Punkbewegung nie eine politische Komponente gehabt hat -also niemals eine echte Protestbewegung war und werden konnte, die sich klar gegen bürgerliche Werte, Konventionen und Normen stellte - wurde sie auch ganz schnell wieder vom politischen Mainstream assimilert und gleichgeschaltet - selbst wenn von Zeit zu Zeit der eine oder andere wirkliche Abweichler dort Zuflucht gesucht hat, konnte das an dem Umstand der spießbürgerlichen Grundausrichtung nichts ändern...ich selbst bin auch haupsächlich Metal-Hörer, denn hier gibt es - insbesondere unter BM- Hörern - wesentlich mehr Menschen, die das herrschende System - teils radikal - ablehnen, mir also emotional und intellektuell weitaus näher stehen als der Großteil der "Gofficks" - ..
Ronin76Black-Metaller mögen zwar das System ablehnen jedoch wohl eher wegen dem allgemein rebellischen Kontext. Das Verkleiden und Schminken geschieht doch vorwiegend um sich primär vom Elternhaus und den damit verbundenen Zwängen abzugrenzen. Die Farbe schwarz ist jugendpsychologisch gesehen eine Farbe der Rebellion und die meisten Black-Metaller und Junggoths sind nun mal im pubertären Alter. Darum ist es auch nicht verwunderlich daß viele (ehemalige) Jugendkulturen die Farbe schwarz bevorzugen. Goths, Metaller, die meisten Punk Fraktionen, Emos, Rocker, Old School Gangster Rap, usw. Bei den Metallern gehts halt noch mehr ums (Bier) Saufen, das macht jedoch nicht gerade intellektuell. ;)

[QUOTE]Nein, ich denke eher das viele sich mittlerweile für reif halten, aber denen möchte ich empfehlen, über folgenden Satz nachzudenken: Wer meint, reif zu sein, gebe acht, dass er nicht zu faulen anfängt.[/QUOTE]
Meiner Meinung nach sind Leute welche meinen erwachsen zu sein, in der Entwicklung stehengeblieben und wollen sich auch gar nicht weiterentwickeln. Es ist doch ein Irrwitz zu glauben man sei geistig und körerplich fertig entwickelt (also erwachsen) wo doch der Mensch einem steten Alterungs- und Reifeprozess unterliegt. Als ob es eine Grenze gäbe von welchem Tag oder Moment an ein Mensch nun plötzlich erwachsen sei. Da es diese Grenze nicht gibt, führt das diesen vermeintlichen Status ab absurdum.
Odessa:D Hey, "Ausnahme-bin": ich bin Metaller und Anti-Trinker.

---
wo doch der Mensch einem steten Alterungs- und Reifeprozess unterliegt
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Meine Rede, Ronin ;).
smart_hicks@Odessa: Ob Du es glaubst oder nicht, ich verkehre auch mit konservativen Zeitgenossen in meinem sozialen Umfeld :). Nun, ich kenne jemanden, der ist voll in Ordnung, aber sobald ich den Versuch starte, über ernstere Dinge zu reden wie die wirtschaftliche Situation zur Zeit, wiegelt er ganz schnell ab und redet über Frauen, sein neues I-Phone oder so. Das soll nicht heißen, dass alle konservativen Menschen sich so verhalten, aber ich gewinne manchmal den Eindruck, als würden sie die Augen vor der Realität verschließen und sich unbewusst selbst quälen, da auch sie sich doch häufig über ihre Situation beklagen, aber trotz allem staatsgläubig bleiben. Ob es sinnvoll ist zwischen linken und rechten Positionen zu unterscheiden ist mittlerweile obsolet, seit die Volksparteien sich in "die Mitte" bewegen. Die Parteien identifizieren sich zwar noch mit solchen Begriffen wie Genosse oder Liberaler, aber in Wirklichkeit sind deren Konzepte nur Einheitsmatsch. Die Position wie rechts und links ist nicht mehr das Problem, wenn es um die Betrachtung der weltweiten Vorgänge geht. Nehmen wir zum Beispiel attac: Ein bunter Haufen, von ganz rechts bis autonom links ist da die ganz Farbpalette vertreten, doch alle haben gemeinsam, dass sie finden, es kann so nicht weiter gehen. Der Begriff "konservativ" hat die Bedeutung von bewahren, da geb ich Dir Recht. Nur wird in der öffentlichen Meinung darüber befunden, dass unser gegenwärtiges Finanzsystem bewahrt werden soll. Nein, der Meinung bin ich nicht und ich kann sie nur tolerieren aber nicht für mich akzeptieren. Irgendwann wird auch der Inhalt von Konserven schlecht.

Das ein Mensch einem anderen Menschen 1 Million € schenkt ist nicht systemimmanent und wird so wohl kaum vorkommen. Sollte dies tatsächlich passieren wäre das ein großes Signal gegen das System und damit sehr lobenswert. Aber ehrlich: Wer macht das schon :)?

edit: Damit Du kein falsches Bild hast: Ich mag auch konservative Sozialisten und kommunistische Reaktionäre... äh ja :). Mein ich aber ernst, die meisten, die ich kenne, reden mit mir sowieso nicht über Dinge, die ich vorzugsweise auf diesem Board absondere.

Gruß

Hicks
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Ich hatte mit der klassischen deutschen Gotenmusik nie was am Hut, sie ist mir häufig zu verlogen. Künstler, denen die Sonne ausm Arsch scheint in ihren elterlichen oder eigenen Vorort-Häusern und dem Cabrio von Papi zum 18. Geburtstag, singen gaaanz betroffen was von Weltschmerz, Existenznot und Elend durch das sie selbst "wanderten" - ja ne ist klar, weil diese Leute ja schon sooo viel Hunger, Krieg und Leid erlebt haben *zyn*. Und nein, ich bin nicht neidisch auf sie denn ich habe tatsächlich nichts, gar nichts, gegen Geld und gönne es auch von Herzen Jedem der es hat (Geld ist für mich nur eine moderne international gültige Tauschware, bedrucktes Papier, mit dem man viel Gutes tun kann wenn man es richtig einsetzt) und wer von uns hier "NEIN" sagen würde wenn er eine Million geschenkt bekäme, möge bitte JETZT die Hand heben... aber ich mag diese Heuchelei einfach nicht, wenn Menschen denen es gut geht (und was ja auch völlig okay ist daß es so ist), so tun als hätten sie das Leiden Christi gepachtet und sie mit dieser Betroffenheits-"was sind wir doch tiefgründig und vom Elend der Welt zu Tränen gerührt"-Show auch noch die fette Kohle machen. Das ist dann der Punkt, wo es mich anwidert (speziell seit ich bei/mit einem gotenlabel zu tun hatte/habe und so Einiges von diesen Damen und Herren Samt- und Rüscherlgoten mitbekam), und das finde ich tatsächlich gehäuft in der schwarzen Szene; in der Metalecke ist das eher selten, die Typen dort sind meist generell ehrlicher, stehen auch bodenständiger im Leben und können daher auch ganz entspannt zu einem/ihrem eigenem "schönen Leben" mit weltlichem Genuß darin stehen. [/quote]

Du hast vollkommen recht - was ich absolut verabscheue, ist die damit verbundene Heuchelei, dieses "tiefgründig sein wollen um jeden Preis" - Getue...ich hasse mein Leben und finde es zum erbrechen, es widert mich an, auf dieser Welt zu sein - jeden Tag, immer wieder von vorn, jeden Morgen könnte ich kotzen - und das möchte ich auch zum Ausdruck bringen dürfen...alles andere wäre für mich Heuchelei...wem sein Leben gefällt, der soll es selbstverständlich auch sagen, keine Frage...wichtig ist nur, dass es ehrlich ist, dass man geradeheraus sagen darf, was man denkt...aber allein dafür wird man heute ja schon - auch von manchen Leuten hier, wie ich immer wieder feststellen muss - mit den ewiggleichen dummen Sprüchen abgefertigt, sobald man sagt, was einem stinkt...dann kommen sie gleich in Scharen heran, wie die Aasgeier, die sich auf einen Kadaver stürzen, jene Besserwisser, setzen sich ihre Oberlehrerbrille auf, und geben ihre Weisheiten zum Besten, was man denn alles an Verfehlungen sich hat zuschulden kommen lassen, deretwegen man jetzt knietief in der Scheiße hockt - und sie lassen auch keine Gelegenheit aus einem zu versichern, dass man "es selber in der Hand hat", aus der Scheiße wieder herauszukommen - diese Oberlehrertypen und Sprücheklopfer, die einem sagen, was man doch gefälligst "besser machen" solle, sie sind allesamt Heuchler und Windbeutel mit ihrer aufgeblasenen, selbstzufriedenen, korinthenkackerischen Wichtigtuerei! nur weil sie vielleicht mehr Glück hatten - oder sich einfach eine so verquere Weltsicht zurechtgelegt haben, dass sie sich die Scheiße, in der sie selbst bis zur Unterkante Oberlippe sitzen, zu süßer Schokolade schönreden...



[quote] - denn hinter so manch "konservativ" wirkendem Kaninchenzüchter im Trachtenanzug der gerne mal Blasmusik hört, habe ich schon den ultra-liberalsten, anti-bürgerlichsten "Freak" entdecken dürfen der eine dermaßen radikale Weltsicht vertrat, daß es sogar mir die Kinnlade runterklappte :D [/QUOTE]

Das glaube ich dir unbesehen - so mancher "Spießer", also jemand, der dem äusseren nach zu urteilen so wirkt, entpuppt sich als das krasse Gegenteil eines Spießers, sobald man sich wirklich die Mühe macht, genauer hinzuschauen...während viele "alternativ" Gesinnte, all die ganzen "Liberalen", "Sozis", oder wie sie sich selbst auf Neusprech gerne nennen, nicht selten die allergrößten Heulnummern, Weicheier und Bürgernasen sind...überhaupt "Sozi" und "Liberaler": so nennt sich doch heute jeder kleine Pups von Mitläufer, der keine eigene Meinung hat und sich auf diesen Umstand auch noch viel einbildet - dessen einzige BILD-ung die Einbildung ist - und der seine hohle Betroffenheitsrhetorik für intellektuell hält: - doch die wenigsten Menschen wollen heute genauer hinschauen, und da sind diese ganzen "Szeneschubladen", die ein rasches einsortieren möglich machen, äußerst willkommen...da sie sich allein über ebenjenes "äußere", wie Klamotten- und Musikgeschmack definieren lassen - und da liegt auch die große Gefahr, zu krassen Fehleinschätzungen zu kommen...wenn man aus Bequemlichkeit einer solchen vermeintlichen "Vorsortiereung" folgt und darauf hofft, auf diesem Wege die einem zusagenden Personen leichter ausfindig machen zu können - doch eben hier liegt die Gefahr, dass man in die Irre geführt wird...
HellscreamDa ich mich auch in der Metall Szene Bewege und das auch mittlerweile viel lieber als unter Goth Menschen. Kann ich aber auch sagen das es dort einen großen Anteil an konservativen und Rechten Elementen gibt bis hin zum braunen NPD Funktionär, der hinten im Konzert Saal steht und die Menge unter Beobachtung hält. So das man inbrünstig hofft das jemand dem ein Strafeintrag wegen schwerer Körper Verletzung egal sein kann, gerade mal ein Herz hat und der Glatze das schlecht gelüftete Hirn aus dem Schädel prügelt.

Der Vorteil der die Metall Szene hatte war das sie durch extreme Zersplitterung in über 30 verschiedene Gattungen sich trotz zu nehmender Kommerzialisierung Elemente bewahren konnten die extrem System konträr waren. Wobei natürlich auch diese Anteile selbst nicht zu selten zu Gunsten der Vermarktung aus geschlachtet wurden. Man könnte das ganze auch unter dem Gesichtspunkt einer großen Differenzierten Sicht auf das eigene tun im Zusammenhang der eigenen Musik sehen zu der die Gothic Szene nie in der Lage war. Im Gegensatz etwa zum durchschnittlichen Wacken Besucher, dem es meist nur drauf ankommt für einige Stunden im Jahr mal die Sau raus lassen zu dürfen, um dann wieder ganz brav sein Glied in der Produktions Kette einzunehmen. In sofern ich auch Metall differenziert zu sehen.

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=2hlcSCssYL4&feature=related]Japanische Kampfhörspiele - Der Angriff Startet[/URL]
[URL=http://www.youtube.com/watch?v=O6ltY_ac38o]Japanische Kampfhörspiele - Rauchen Und Yoga[/URL]

So etwas wird man im Zusammenhang mit Gothic vergeblich suchen.

[QUOTE]geschrieben von Ronin76
Bei den Metallern gehts halt noch mehr ums (Bier) Saufen, das macht jedoch nicht gerade intellektuell.[/QUOTE]

Das saufen ist pure Verachtung gegenüber dem Leben und durch aus intellektuell zu rechtfertigen. :D
smart_hicksJa, viele Grindcore-Bands sind extrem, politisch, provokant. Da gibts dann aber auch gemäßtigere Sachen wie Pain of Salvation auf der Scarsick-Scheibe. Selbst viele Metal-Hörer kriegen beim Hören einiger Lieder auf dem Album Ohrenkrebs, entweder wegen der Texte oder wegen einiger Genrefremden Stilmittel wie einem nervigen Disco-Beat bei "Disco Queen" oder das manische "America" inkl. Werbe-Pause:

...sind glaub ich alles live-versionen

[url]http://www.youtube.com/watch?v=JrHVmksnV9k[/url] (Disco Queen)
[url]http://www.youtube.com/watch?v=5WlorPypVj4[/url] (Spitfall)
[url]http://www.youtube.com/watch?v=N364vtxijn0[/url] (America)

Im großen und ganzen ist Metal vordergründig aber nicht politisch motiviert.

Gruß

Hicks
smart_hicksNachtwelten ist (vorerst) für mich gestorben.

Löscht meinetwegen diesen Thread
Goat93Hellscream:

Klar, jeden mit Glatze den Schädel einschlagen. Könnt ja
ein NPD Funktionär sein. Sag mal, hakt das irgendwo oder
solltest du mal die Haare hochheben, damit da ein bissle
Luft reinkommt? Zu warm bei dir?


Metal ist kaum noch politisch Motiviert oder gegen das
System agierend. Nimmt man mal den ganzen NS Kram
außen vor, bleibt fast nur generelle Anbiederei.
Grindcore ist übrigends Punk und zudem dabei noch
ziemlich breit gefächert. Da läuft Nazi Zeug direkt neben
Kinderpornografie um dann eine CD weiter zu "Anti gegen
alles" zu kommen.
Politische Texte findet man im Goth aber ebenso, man muß
sich nur halt durch den BumbUm Krams ersteinmal durchwühlen.

edit:
smart, wie kommt ded?
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B] Künstler, denen die Sonne ausm Arsch scheint in ihren elterlichen oder eigenen Vorort-Häusern und dem Cabrio von Papi zum 18. Geburtstag, singen gaaanz betroffen was von Weltschmerz, Existenznot und Elend durch das sie selbst "wanderten" - ja ne ist klar, weil diese Leute ja schon sooo viel Hunger, Krieg und Leid erlebt haben *zyn*.
...
aber ich mag diese Heuchelei einfach nicht, wenn Menschen denen es gut geht (und was ja auch völlig okay ist daß es so ist), so tun als hätten sie das Leiden Christi gepachtet und sie mit dieser Betroffenheits-"was sind wir doch tiefgründig und vom Elend der Welt zu Tränen gerührt"-Show auch noch die fette Kohle machen. [/B][/QUOTE]

ich finde diese aussage den künstlern gegenüber ziemlich ungerecht. es gibt nunmal menschen, die sehr mitfühlend sind.
wer macht denn deines erachtens nach "fette kohle", der so ist?
ich bin eigentlich sehr froh, daß es nicht nur arme schlucker sind, die wissen, was leiden sind. je tiefer sich dieses gefühl auch in den sumpf des wohlstands wühlt, desto mehr hoffnung habe ich.
Goat93meinst du das jemand wie Bushido, Sido oder sonstwer
wirklich mal die böse Straße kennengelernt hat?
Die Blöden Onkelz hatten wenigstens wirklich mal eine
Tiefphase von der sie die ganze Musikkarriere lang zehren
konnten...
Odessaich finde diese aussage den künstlern gegenüber ziemlich ungerecht. es gibt nunmal menschen, die sehr mitfühlend sind.
---

Zini, ich glaube da liegt ein Mißverständnis vor bzw. ich habe mich etwas unklar ausgedrückt. Ich spreche hier - wobei ich das wiederum schon deutlich schrieb - von mir persönlich bekannten Künstlern (deren Namen ich nicht nennen werde), von denen ich weiß durch die (frühere) Arbeit mit ihnen, daß sie weder groß mitfühlend sind noch sie sich sonst allzu große Gedanken machen über die Dinge, von denen sie da Singen. Leute also, die diese Dinge von denen sie singen, selbst nie erlebt haben aber behaupten, sie hätten es. Das ist für mich dann Heuchelei. Ich nenn mal ein plakatives Beispiel, das mir ein Labelbetreiber aus den USA schilderte: Künstler X stellt sich auf die Bühne und wettert groß gegen "die bösen Menschen", die nur dem Geld hinterherlaufen. Keine 10 Minuten davor hat der gleiche Künstler sein kleines, von "indie"-Idealisten die dafür die letzte eigene Kohle zusammenkratzten betriebenes label zu erpressen versucht damit, daß er "jährlich 10% mehr Kohle möchte", andernfalls er "nicht mehr auftreten" werde auf diesen "kleinen pissigen Bühnen wo nicht mal 200 Leute kommen", denn diese paar Leute - seine Fans - waren ihm das dann nicht wert weil es zu wenig einbrachte. So stories gibt es zuhauf, und solche Leute kann ich persönlich dann halt nicht mehr als glaubwürdig betrachten.

Und natürlich dürfen auch "reiche" Leute über Elend singen, keine Frage. Nur sollte man dann imho dabei nicht so tun, als wäre man selbst das besagte "Leiden Christi" - wenn man es nie war. Mitfühlend sein kann man auch, indem man über Dinge singt OHNE so zu tun, als hätte man sie selbst erlebt.
xxxzinixxx@ odessa: nein, das kam bei mir tatsächlich nicht so an, als ob das einen unbedingten zusammenhang hätte zu den zitaten. was künstler machen und wollen ist mir im grunde auch relativ egal, hauptsache sie machen etwas, was mir gefällt.
@ goat93: bushido und sido sagen mir nichts. ansonsten, wie gesagt, für mich muß nur der ton stimmen, nicht die authentizität, die ich bei künstlern von vornherein nie voraussetzen würde.
HrefnadisSchade, dass der Threadersteller abhanden kam.

Mich würde seine Definition von "konservativ" interessieren.


Meinen Groschen für die Büchse:

Wenn man - mal angenommen - Mitte 30 ist, Kind und Kegel zu füttern hat, arbeiten oder andersweitig werktätigen geht, schaun muss, dass der Laden löpt und dass regelmäßig Kühlschrank voll und jede Rechnung bezahlt ist, dann bleibt nicht mehr viel Elan und Zeit zum Rebellieren, von den sich bietenden Möglichkeiten mal ganz abgesehen. Hinzu kommt in vielen Fällen eine gewisse Desillusioniertheit (Woher wohl? Vorsicht Ironie.) Und vielleicht auch eine gewisse Abgebrühtheit. Heutzutage überlege ich mir. z.B. ob ich mit meinen Rückenschmerzen auf meine mittelalterlichen Tage überhaupt zur Europawahl gehe .... was ich nicht tat und ich habe nicht mal schlechtes Gewissen dabei. Ich persönlich halte das sogar für einen Fortschritt.

Da gibt es dieses eine Gebet, ich weiss nicht, ob ichs richtig zusammen kriege:

Lieber Gott, schenke mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.

Lieber Gott, schenke mir die Geduld, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann.

Lieber Gott, schenke mir die Weisheit, eins vom anderen zu unterscheiden.


Ich persönlich denke, dass man mit wachsendem Alter einfach weiser wird. Zwangsläufig schwillt die Liste mit den Dingen, die man als nicht änderbar einstuft an. Erstens, weil man sie erkennt, zweitens, weil man durch die eigene Verstricktheit in die Gesellschaft (Kinder, Beruf, Verpflichtungen, Verantwortungen) auch bei weitem nicht mehr so flexibel ist, das zu tun, wonach einem eigentlich wäre. Also passt man sich an.

Und jetzt noch mal zu schönen Klischees: ich hatte KEIN gutes Elternhaus und stamme aus einem reinen Proletenhaushalt. Ätsch. Und ich habe die "Punkära" der Gothics noch mitbekommen ... und da war nix mit Rebellion, da war Rotweinsaufen auf Friedhof mit Gruftimucke und sich gegenseitig selbst bemitleiden. Und zwischendrin haben wir dann auch mal den einen oder anderen begraben.

Und was das betrifft, von wegen Metalszene sei weniger konservativ oder so .... äh, ich BIN Metallerin und die meisten meiner Kumpels sind Metaller, alle haben einen "anständigen" Beruf gelernt und üben den auch aus, viele haben Familie, Frau und Kinder und kümmern sich drum. Manche planen gerade einen Hauskauf oder so, mit Vorgarten und Blümchen drin. Das einzige, wo sie pampig werden, ist, wenn man ihnen die Haare abschneiden will oder sie ihren Boots oder Metalshirts berauben. Obwohl gerade einer auch wegen des Jobs seine Mähne verloren hat. Wenn Du ein Kind ernähren musst ... siehe oben. Naja, und man gebe ihnen einen Kasten Bier und ein Festival und sie sind glücklich. Und rasten mal so richtig aus. Zwei/Dreimal im Jahr halt.

Wo ist das bitte Rebellion?
XenomorphMan kann sich doch aussuchen, ob man Kinder haben will oder nicht - wenn nicht, dann hat man keine und muss sich auch nicht um sie kümmern...ich habe keine Kinder, weil ich keine haben will -und ohne weniger leicht erpressbar bin...hier beginnt bereits die Rebellion: Bei den Dingen, die man sich untersagt, die man nicht tut, um nicht "mit dem Strom" schwimmen zu müssen...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Man kann sich doch aussuchen, ob man Kinder haben will oder nicht - (.....)..hier beginnt bereits die Rebellion: Bei den Dingen, die man sich untersagt, die man nicht tut, um nicht "mit dem Strom" schwimmen zu müssen...[/QUOTE]

Wow - super. Das eigene Leben opfern, zum Zwecke der Revolution. Ich sehe das eher als Angst vor Verantwortung, aber wat soll's, muss jeder selbst wissen. Ich habe schließlich auch keine Kinder, mir wäre das zu stressig gewesen und außerdem kann ich nicht so ohne weiteres welche bekommen.

****

Hrefna ~> klasse Post! :)

Grüßle
Mischa
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Wow - super. Das eigene Leben opfern, zum Zwecke der Revolution. Ich sehe das eher als Angst vor Verantwortung, aber wat soll's, muss jeder selbst wissen. [/quote]

Das eigene Leben ist entbehrlich - wenn es um den Sieg oder den Fortbestand einer Idee geht, ist es das geringste Opfer, das man zu bringen bereit sein muss...diese "häuserbauenden Metaller" mit Kindern - welcher Idee fühlen sie sich eigentlich verbunden...? außer dem Mainstream zu folgen, so wie alle anderen es tun - keiner einzigen!...wozu haben sie überhaupt Kinder...? Welche Ideale könnten sie ihnen vermitteln? - von welchen - selbsterlebten - Abenteuern können sie ihnen Abends am Lagerfeuer Lieder vorsingen...? von gar keinen! Oder etwa davon, wie sie schliesslich in die heiligen Mysterien des Bausparens eingeweiht wurden...? alles Bullshit!


[quote]und außerdem kann ich nicht so ohne weiteres welche bekommen.[/quote]

Nun, zumindest hier haben wir etwas gemeinsam...
:D
ArrogantNickXeno,-

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Das eigene Leben ist entbehrlich - wenn es um den Sieg oder den Fortbestand einer Idee geht, ist es das geringste Opfer, das man zu bringen bereit sein muss...[/quote]

....das eigene Leben wird dann entbehrlich, wenn man nichts (mehr) damit anzufangen weiß, so sehe ich das. Und wenn ich Dir so zulese, dann habe ich eher den Eindruck, dass Du es bist, der sich das Scheitern der eigenen Lebensträume versucht schön zu reden, indem Du es Dir selbst als Revolution zu verkaufen suchst. Zufrieden wirkst Du dabei allerdings keineswegs.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
diese "häuserbauenden Metaller" mit Kindern - welcher Idee fühlen sie sich eigentlich verbunden...? außer dem Mainstream zu folgen, so wie alle anderen es tun - keiner einzigen!...wozu haben sie überhaupt Kinder...? Welche Ideale könnten sie ihnen vermitteln? - von welchen - selbsterlebten - Abenteuern können sie ihnen Abends am Lagerfeuer Lieder vorsingen...? von gar keinen! Oder etwa davon, wie sie schliesslich in die heiligen Mysterien des Bausparens eingeweiht wurden...? alles Bullshit! [/quote]

Die Idee dahinter wird wohl die vom eigenen kleinen Glück sein, was durchaus Abenteuer enthalten kann. Sei dies nun in Form der ganz alltäglichen Herausforderungen oder zum Beispiel auch ein Wagnis wie Auswandern oder wundervolle Urlaubsreisen in ferne Länder. Ein Ideal was es zu vermitteln gilt, ist wohl auch der achtsame Umgang mit sich selbst und den eigenen Träumen.

Von welchen Abenteuern weißt Du denn zu berichten, mit Deiner Idee der Lebensverweigerung als Revolution?

Grüßle
Mischa
HrefnadisMischa hat recht. Der Widerspruchsgeist erlischt ja nicht, er verlagert sich nur. Im Alltag, so eingezwängt, noch Nischen zu finden, wo man man selbst sein kann, ist eine deutlich größere Herausforderung als ungebunden und frei jedem in den Hintern treten zu können, bei dem man das gerne tun möchte. Oh, und diese Liste ist lang ... :)

Und was das Verzichten betrifft Xenomorph - unterwirfst Du Dich damit nicht auch den Zwängen der Gesellschaft? In gewisser Weise?
OdessaDavon abgesehen, Xeno: Kinderkriegen ist das völlig "natürliche" und biologisch Normalste der Welt, was zudem meist auch unabhängig von Systemen, Religionen, Kulturen, Nationen und sonstigen -ismen/-ogien für Jeden gleichermaßen funktioniert und Jedem (gesundheitliche Fähigkeit hierfür vorausgesetzt) zu- und freisteht. Auch ich habe ein Kind bekommen - aber deswegen habe ich weder die gängigen "Mutter-Klischeebilder" irgendeiner (weder christlich-deutschen noch islamisch-arabischen Gesellschaft) übernommen noch mich sonstwie verbogen oder verraten. Ich lebte immer nur das, was ich als für mich richtig und gut empfand, hatte mich schon mit 14 von jeglicher Doktrin und "Gesellschaftsnorm" emanzipiert, und habe mich nicht danach gerichtet was irgendeine "Szene" (Szene-Zugehörigkeit ist auch nichts Anderes als Ersatzreligion für Menschen, die kein eigenes Ego entwickelt haben) vorgab oder was gerade angesagte politische "Ideologie" war - nur danach, was ich für mich selbst als wichtig empfand für mein Leben, und was ich selbst aus vollem Herzen für mich bejahen konnte. Und das war 1984: ein Kind bekommen von bzw. mit dem dafür (damals) richtigen Partner.

Daran ist nichts, gar nichts, auszusetzen, finde ich ;)
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
....das eigene Leben wird dann entbehrlich, wenn man nichts (mehr) damit anzufangen weiß, so sehe ich das. Und wenn ich Dir so zulese, dann habe ich eher den Eindruck, dass Du es bist, der sich das Scheitern der eigenen Lebensträume versucht schön zu reden, indem Du es Dir selbst als Revolution zu verkaufen suchst. Zufrieden wirkst Du dabei allerdings keineswegs.[/quote]

Du denkst also, ich mache mir nur etwas vor...? Und wie sieht es bei dir aus - bist du nicht diejenige, die sich fliegende Traumschlösser errichtet, sich selbst belügt, um das Dasein überhaupt noch ertragen zu können...? Aber wehe, wenn erst die Energieversorgung deines Traumschlosses ausfällt - und es von der Schwerkraft zu Boden gerissen wird und entzwei geht - so wie auf Larry Nivens "Ringwelt", wo ein Computervirus die Energieversorgung der fliegenden Paläste lahmlegt, in denen sich die Erbauer dieser künstlich geschaffenen Welt in ihrer dekadenten Hybris häuslich eingerichtet hatten...auch dein Palast wird vom Himmel fallen - ich habe deshalb gar nicht erst damit angefangen, mir so einen zu bauen, verstehst du...? Die "Revolution" beginnt im eigenen Kopf - sie kann nur hier beginnen, nur hier ihren Ausgang nehmen, nirgends sonst auf der Welt...



[quote]Die Idee dahinter wird wohl die vom eigenen kleinen Glück sein, was durchaus Abenteuer enthalten kann. Sei dies nun in Form der ganz alltäglichen Herausforderungen oder zum Beispiel auch ein Wagnis wie Auswandern oder wundervolle Urlaubsreisen in ferne Länder. Ein Ideal was es zu vermitteln gilt, ist wohl auch der achtsame Umgang mit sich selbst und den eigenen Träumen. [/quote]

Auswandern ist auch nicht drin für mich - es gibt kein Land mehr auf Erden, wo ich nicht dasselbe vorfinden würde, dem ich zu entfliehen hoffe...solche fernen Länder gibt es heute nicht mehr, wo Gold und Juwelen, Perlen und Edelsteine auf den warten, der mutig genug ist, sie sich zu holen - heute gibt es nur noch ein Land, in das sich auszuwandern noch lohnen würde - das unentdeckte Land, von dem Hamlet sprach...
Hellscream[QUOTE]geschrieben von Goat93
Klar, jeden mit Glatze den Schädel einschlagen. Könnt ja
ein NPD Funktionär sein. Sag mal, hakt das irgendwo oder
solltest du mal die Haare hochheben, damit da ein bissle
Luft reinkommt? Zu warm bei dir?[/QUOTE]

Danke der Nachfrage mir geht es gut.
Natürlich ist nicht jeder Glatzen Träger ein NPD Funktionär oder anderweitiger Nationalsozialist/Rechts Extremist. Ich muss mich hier wirklich für meine Wortwahl entschuldigen, in der Tat sehr unschön. Kamm mir in diesem Moment gerade so der Bezug sollte aber klar sein.
ArrogantNickN'abend Xeno,-

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Du denkst also, ich mache mir nur etwas vor...? [/quote]

Ja - den Eindruck habe ich, einfach weil Du sehr unzufrieden wirkst so ich Dich lese und ziemlich ablehnend, dem Leben gegenüber generell. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass ein Mensch so etwas freiwillig wählt, daher meine Vermutung des 'sich Schönredens'.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Und wie sieht es bei dir aus - bist du nicht diejenige, die sich fliegende Traumschlösser errichtet, sich selbst belügt, um das Dasein überhaupt noch ertragen zu können...? [/quote]

Öhm.... nein. Ich bin eigentlich sehr realistisch und backe kleine Brötchen in absoluter Zufriedenheit. Zu ertragen gibt es da gar nichts, eher zu genießen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Aber wehe, wenn erst die Energieversorgung deines Traumschlosses ausfällt - und es von der Schwerkraft zu Boden gerissen wird und entzwei geht - so wie auf Larry Nivens "Ringwelt", wo ein Computervirus die Energieversorgung der fliegenden Paläste lahmlegt, in denen sich die Erbauer dieser künstlich geschaffenen Welt in ihrer dekadenten Hybris häuslich eingerichtet hatten...auch dein Palast wird vom Himmel fallen - ich habe deshalb gar nicht erst damit angefangen, mir so einen zu bauen, verstehst du...? [/quote]

Hm... also ich verstehe das jetzt so, dass Du, aus lauter Verlustangst, gar nicht erst anfängst. Das ist irgendwie schon ziemlich traurig, findest Du nicht?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Die "Revolution" beginnt im eigenen Kopf - sie kann nur hier beginnen, nur hier ihren Ausgang nehmen, nirgends sonst auf der Welt...[/quote]

Mein Glück beginnt in Kopf und Bauch und keiner kann es mir nehmen. Ich kann hier glücklich sein oder am Ende der Welt. Ich sehe da jetzt keinen Unterschied, nur dass meine Art "Revolution" mich glücklich macht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Auswandern ist auch nicht drin für mich - es gibt kein Land mehr auf Erden, wo ich nicht dasselbe vorfinden würde, dem ich zu entfliehen hoffe...solche fernen Länder gibt es heute nicht mehr, [b]wo Gold und Juwelen, Perlen und Edelsteine auf den warten, der mutig genug ist, sie sich zu holen - heute gibt es nur noch ein Land, in das sich auszuwandern noch lohnen würde - das unentdeckte Land, von dem Hamlet sprach... [/B][/QUOTE]

Also geht es Dir doch nur um Geld? Ich könnte auch mit sehr wenig Geld glücklich und zufrieden sein, ja, war es auch schon. Glück ist für mich keine reine Finanzfrage. Natürlich, ich genieße Komfort, aber er macht mein Glück nicht aus. Es gab Zeiten, da verdiente ich täglich 1000 Mark und war dennoch kreuzunglücklich, denn für kein Geld der Welt gab es ein Fünkchen menschliche Wärme zu kaufen.

Grüßle
Mischa
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Mein Glück beginnt in Kopf und Bauch und keiner kann es mir nehmen. Ich kann hier glücklich sein oder am Ende der Welt. Ich sehe da jetzt keinen Unterschied, nur dass meine Art "Revolution" mich glücklich macht.
[/quote]

Spätestens wenn du alt und erschöpft auf dem Sterbebett liegst, wird es zu Ende sein, dein Glück...wenn nicht schon zuvor dein Kartenhaus zusammenbricht...


[quote]Also geht es Dir doch nur um Geld? Ich könnte auch mit sehr wenig Geld glücklich und zufrieden sein, ja, war es auch schon. Glück ist für mich keine reine Finanzfrage. Natürlich, ich genieße Komfort, aber er macht mein Glück nicht aus. Es gab Zeiten, da verdiente ich täglich 1000 Mark und war dennoch kreuzunglücklich, denn für kein Geld der Welt gab es ein Fünkchen menschliche Wärme zu kaufen. [/B][/QUOTE]

Nein, mir geht es nicht nur darum - zugegeben: Geld öffnet einem manche Tür, die einem sonst verschlossen bleibt - wenn man genug hat, kann man sich z.B. von jedweder Form materieller Sklaverei freikaufen...insofern würde ich den Piratenschatz auf der verborgenen Insel schon gerne heben, wenn ich wüsste, wo er vergraben liegt - nur, ich denke dennoch nicht, dass Geld das Dilemma der menschlichen Existenz aufzulösen vermag...du kannst damit frei werden von all den materiellen Zwängen, die durch die Gesellschaft und die Menschen entstehen, kannst dich gegen ihre lästigen Forderungen verwahren, doch menschliche Wärme bekommst du für Geld - wie du ganz richtig sagtest - nicht...und etwas anderes ebensowenig: irgendwann wird dir das Leben durch Alter und Krankheit zur Last - und wenn du den Löffel wegwirfst, nützt es dir wenig, wenn es ein goldener ist...von Alter und Krankheit, geschweige denn vom Tod kannst du dich mit Geld nicht freikaufen, die Münze, die jener Sensenmann als Kredit akzeptiert, ist noch nicht erfunden worden...Geld macht das Leben zwar erträglicher und komfortabler - ja, aber nicht sinnvoller oder besser...es birgt im Gegenteil sogar die Gefahr in sich, sich an das Leben als etwas vermeintlich wertvollem zu klammern...es zu akzeptieren anstatt es zu verwerfen, was der richtige Weg wäre... - und so gesehen wäre es vielleicht doch besser, den Schatz auf der Insel links liegen zu lassen...
ArrogantNickÄhm....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Spätestens wenn du alt und erschöpft auf dem Sterbebett liegst, wird es zu Ende sein, dein Glück...wenn nicht schon zuvor dein Kartenhaus zusammenbricht...[/quote]

...mir ist nicht klar was Du mit Kartenhaus meinst. Zufriedenheit ist nichts was man sich aufbaut, sondern etwas das man einfach IST. Was soll da zusammenbrechen? Ich bin zutiefst dankbar für mein Leben und wenn ich irgendwann sterben werde, so möchte ich das in der Gewissheit tun, dieses wunderbare Geschenk nicht vergeudet, sondern genossen zu haben. Ja, und dann gehe ich über die Schwelle des Todes und hoffe, dass ich direkt dort lande, wo ich vorher schon war. Denn mein Himmel ist eigentlich das, was ich jetzt schon habe. Viel besser kann es mir gar nicht gehen glaube ich. :-) Ich brauche weder Reichtümer noch sonstiges Hochtrabendes. Mein kleines Glück ist mir absolut genug und ich bin, wie gesagt, zutiefst dankbar dafür.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[....] irgendwann wird dir das Leben durch Alter und Krankheit zur Last [/quote]

Oh, ich bin jetzt schon ziemlich kränklich und habe täglich Schmerzen. Gesundheit ist vermutlich nur ein Mangel an Untersuchungen, denn irgendwas findet sich doch immer. Ich denke mittlerweile, dass es einfach nur eine Frage der Verteilung ist. Ich habe noch immer so viel mehr Freude und Zufriedenheit als Schmerzen, dass sich mein Leben für mich absolut lohnt. Wenn das irgendwann nicht mehr so ist, dann wird der Gevatter sich schon in Bewegung setzen, zu meinem letzten Date. Es ist mE eine Frage der Umgehensweise, nicht eine von Schmerz oder nicht Schmerz. Schau Dir mal Krebspatienten im Endstadium an, etwas Lebensfroheres wirst Du kaum finden. Die Endlichkeit bringt Dir etwas Weiteres bei ~> Demut. In Kombination mit Dankbarkeit, der perfekte Glücklichmacher! ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
(.....) sich an das Leben als etwas vermeintlich wertvollem zu klammern...es zu akzeptieren anstatt es zu verwerfen, was der richtige Weg wäre... - und so gesehen wäre es vielleicht doch besser, den Schatz auf der Insel links liegen zu lassen... [/QUOTE]

Ich glaube ja eher, man wird klammern, so einem im letzten Moment aufgeht, dass man all die Zeit die man hätte leben können, in Lethargie, Frust und Einsamkeit verschwendete. Ein Mensch der erfüllt gelebt hat, der wird mit ziemlicher Sicherheit in Dankbarkeit gehen, mit ein paar leisen Abschiedstränen, weil es so schrecklich und doch so unfassbar schön war....

....und sich nicht wiederholen lässt.

Grüßle
Mischa *Lebensliebende*

PS: Warum meinst Du eigentlich, dass der einzig richtige Weg wäre, das Leben zu verwerfen? Das ist doch völlig unlogisch. Wozu denn dann das Ganze?

....
Anne4215Dass die Szene insgesamt konservativ und spießig erscheint, scheint mir auch daran zu liegen, dass sich die reaktionären Vertreter gerne in Internetforen breitmachen und viele Ideologen diese Plattformen sehr gern nutzen, um ihre zweifelhaften Weltsichten zu verbreiten. Man lese zum Beispiel auf dem WGT-Forum die Threads zu den Themen "rechts". Das könnte manche etwas liberaleren Geister davon abhalten, sich noch in Foren zu äußern und Internetforen überhaupt ernst zu nehmen. Irgendwann wird es nämlich ermüdend, gegen all das an zu schreiben, weil da manche Kandidaten offenbar unbelehrbar sind und offenbar auch gezielt mit bestimmten rhetorischen Tricks Jugendszenen zu unterwandern versuchen.

Dass die Metal-Szene politisch hier und da rebellischer ist, kann ich mir vorstellen, allerdings ist auch festzuhalten, dass sie gleichzeitig ein relativ starres Mann-Frau-Bild vertritt. Da hat Gothic meiner Meinung nach eine Nische: Hier ist es auch möglich, zwischen den Geschlechtern zu wandeln und schwool oder lesbisch oder bi zu sein etc. Ich bin zwar hetero, aber mir fällt das schon auf.

Dann wäre da noch der Männlichkeitskult im Metal. Ist es da wirklich möglich, ehrlich über die eigene psychische Befindlichkeit zu reden, wenn sie jenseits des Normalen liegt? Da muss man doch eher hart und cool sein - deswegen auch das Emo-Bashing. Ich bin keiner und weiß auch nicht so recht, was sie den Tag über treiben. Aber in der Gothic-Szene habe ich das Gefühl, dass man zugeben darf, wenn man sich mal (oder auch meistens....) Weicheier-mäßig depressiv fühlt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie nicht wie Rebellen auftreten. Mir scheint das ganze doch eher eine emotionale Bewegung zu sein. Da ist manch einer zu skeptisch, um im großen Stil rebellisch aufzutreten. - Eben gerade wegen der Erkenntnis, dass am Ende die Leute mit den größten Egos, die sich vor allem auf Teufel komm raus selbst profilieren wollen, an der Spitze der Protestbewegung stehen. Da schaffen sie sich lieber eine romantische Gegenwelt.

Aber Rebellion oder nennen wir es mal Idealismus kann sich ja auch im Kleinen auf der zwischenmenschlichen Ebene im Privaten zeigen: etwa, wenn man jemanden genau zuhört, wenn man sich um andere Menschen kümmert, wenn man Verständnis hat, wenn jemand "anders" ist, wenn man vermittelt usw. Das Private ist ja auch politisch. Was nützt es, wenn man politisch den größten Idealismus bekundet, aber dann in der eigenen Familie oder im eigenen Umfeld, was auch das Arbeitsumfeld sein kann, emotional die Sau rauslässt.
lioba[QUOTE]Dann wäre da noch der Männlichkeitskult im Metal. Ist es da wirklich möglich, ehrlich über die eigene psychische Befindlichkeit zu reden, wenn sie jenseits des Normalen liegt?[/QUOTE]
Ja, natürlich kann man. Sehr gut sogar.
Ob das allerdings von Subkulturen abhängt wage ich zu bezweifeln. Ich renne ja nicht in der Gegend herum und suche mir Gothics zum ausweinen und Metaller zum Bier trinken. Ich lerne in erster Linie Menschen kennen. Und Menschen gibt es überall die, mit denen man sehr gut über alles reden kann und die, bei denen man sich lieber die Zunge rausschneiden würde als zuzugeben,dass es gerade nicht so toll läuft.
Goat93Anne:

Diese Klischeebilder waren einmal. Die Metaller dürfen heute
auch öffentlich weinen und die Goth von heute sind die
Imaginären Cybersoldaten von Morgen. Wo Matrix rauskam
war alles voll von evil blickenden Manteltragenden Neo's,
die echt hart waren...wien rohes ei....naja egal ^.^"

Die Metallszene ist nicht Politisch Rebelliger, sie war es mal.
Im Metal gibt es eine recht verstrickte Liberale Linkshaltung,
ich würd das mal die Grundhaltung nennen. Diese ist aber
so gestrickt, das sie "dazugehört". Gruppen
wie Kreator oder Napalm Death sind Politisch Aktiv, Motiviert
und Indoktriniert, gehören aber "dazu". Andere Gruppen,
die nicht dazugehören, egal übrigends welches Lager,
bekommen ne Rasterprüfung. Ist was, was man nicht versteht
kommt erstmal nen frischer Boykottaufruf. Und vor allem der
total geile Spruch:
"Politik hat im Metal Nichts verloren"
Dieser wird zu 80% allerdings bei Rechtseingelagerten Gruppen
verwandt. Das wiederum sind dann solche Neonazis wie
Type o Negative, Morbid Angel, Venom, Unleashed, Guns'Roses,
Slayer, Manowar und nen paar Tausend andere...

Politik ist im Metal meines Erachtens Image, man darf sowas nur
nie hinterfragen.

Im WGT Forum sind jedes Jahr die gleichen Diskussionen über
die gleichen Themen, wie Diner for One übrigends.
VAWS Stand, Distanzierung von Rechts und Unterwanderung
von Rechts. Dazu noch die Themen Security sind Böse und Nazis
und Schläger jemand hat wieder 88.000000000000 Hakenkreuz
Uniformen auf dem WGT gesehen und keine Fotografiert, aber
ein Link zu den 1.000 Weiber- und Tittenfotos in der Signatur.

Erstaunlich ist es meistens nur, das Neu Angemeldete diese
Themen mit ernsthafter Bestürzung immer neu Aufmachen und
sich totdiskutieren, ansonsten aber weder auf dem WGt noch mit
dem Board was zu tun haben.
burning_phoenix[QUOTE]Dieser wird zu 80% allerdings bei Rechtseingelagerten Gruppen verwandt. Das wiederum sind dann solche Neonazis wie Type o Negative, Morbid Angel, Venom, Unleashed, Guns'Roses, Slayer, Manowar und nen paar Tausend andere...[/QUOTE]

Man man man... Wusste garnicht was für ein böser Fascho ich bin.. Stellt euch mal vor ich kenne und höre diese ach so bösen Bands...
Goat93[QUOTE][i]Original geschrieben von burning_phoenix [/i]
[B]Man man man... Wusste garnicht was für ein böser Fascho ich bin.. Stellt euch mal vor ich kenne und höre diese ach so bösen Bands... [/B][/QUOTE]

Genau das denken sich ein paar Hundertausend Metaller
in schöner Regelmäßigkeit, wenn mal wieder irgendetwas
als Nazi Nazi Nazi deklariert wird. Ob es mal wieder
irgendwelche Ficking oder Black Metal Bands sind oder
Death Megal oder sonstiger Rotz :D

Bis 1997 oder so wurde Black Metal z.B generell von den
größeren Mags als Faschomusik betitelt. Man lasse sich mal
auf der Zunge zergehen das Marduk, Emperor, Enslaved,
Mayhem und sonstige Jahrelang als Megafaschos gehand-
habt wurden :D
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i]
[B]Genau das denken sich ein paar Hundertausend Metaller
in schöner Regelmäßigkeit, wenn mal wieder irgendetwas
als Nazi Nazi Nazi deklariert wird. Ob es mal wieder
irgendwelche Ficking oder Black Metal Bands sind oder
Death Megal oder sonstiger Rotz :D

Bis 1997 oder so wurde Black Metal z.B generell von den
größeren Mags als Faschomusik betitelt. Man lasse sich mal
auf der Zunge zergehen das Marduk, Emperor, Enslaved,
Mayhem und sonstige Jahrelang als Megafaschos gehand-
habt wurden :D [/B][/QUOTE]

O.k., bei Mayhem - und noch mehr bei Burzum - hat es ja vielleicht noch einen nachvollziehbaren Hintergrund - immerhin war "Erzfascho", Erzbösewicht, ja Satan in Person Varg Vikernes an beiden beteiligt...ich höre sie dennoch - Burzum sogar ausgesprochen gerne, weil die Musik schon in ihren Anfängen sowohl sehr düster, alsauch progressiv und avantgardistisch angelegt war...in den späteren Veröffentlichungen wurde dieser Ansatz konsequent ausgebaut und zuletzt hat er sich völlig der Ambient, bzw. Dark Ambient-Richtung verschrieben, soviel ich weiss...der Witz ist allerdings der, dass in den Texten von Burzum nirgends auch nur ein Hauch von "böser Faschoideologie" zu finden ist... vielen anderen die schon genannt wurden - z.B. bei Slayer - diente sogenannte "rechte" Symbolik lediglich zu Zwecken der Provokation und der Abschreckung des bigotten Philistertums...zuletzt gibt es natürlich auch noch eine Handvoll Bands aus dem eigenen Subgenre NSBM, die es mit ihrer Ideologie ernst meinen oder zumindest so tun - Absurd, Graveland, Der Stürmer, Totenburg und noch ein paar andere...nun, sollen sie es damit meinetwegen ernst meinen oder auch nicht - ist mir ehrlich gesagt so schnuppe wie der Sack Reis in China..

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