| schwarze ranken | Hey ihr da. Ich möche mit euch über das Thema Tod sprechen. Ich möchte nicht über den Tod selber, sonder unmittelbar nach ihm sprechen. Macht es einen Unterschie ob man verbrannt oder begraben wird? Hat das Auswirkung auf meine Seele nach dem Tod, wo sie hingeht. Wenn ich verbrannt werde, steige ich dann in die Hölle auf? Wenn ich begraben werde, ist der Grabstein für mich wichtig? (Ich bin ja bereits tot) oder ist das ganze nur Spielerei? Würde gerne eure Meinung hören! |
| schwarze ranken | Es kann ja alles passieren. |
| Waldemar | Ich bin bereits tot, dank einem Grabstein kann ich noch schreiben. Ist zu empfehlen...:) |
| Federwolke | Beerdigungen (und somit auch die unterschiedlichen Beerdigungsmethoden) sind meiner Meinung nach für die Lebenden gemacht, also vollkommen irrelevant für das Seelenheil (sofern du daran glaubst) des Verstorbenen. Sie sind nicht nur ein Wundermittel gegen Verwesungsgeruch und etliche Krankheiten, sondern auch enorm Bedeutsam für die Hinterbliebenen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es auch für den [FONT=courier new]noch-nicht-verstorbenen[/FONT] manchmal sehr beruhigend sein kann, zu wissen, was nach seinem Tod auf seine sterblichen Überreste zukommt. |
| Ronin76 | [QUOTE]Macht es einen Unterschie ob man verbrannt oder begraben wird? Hat das Auswirkung auf meine Seele nach dem Tod, wo sie hingeht. Wenn ich verbrannt werde, steige ich dann in die Hölle auf? Wenn ich begraben werde, ist der Grabstein für mich wichtig? (Ich bin ja bereits tot) oder ist das ganze nur Spielerei?[/QUOTE] Fragen über Fragen. Die musst du dir schon selbst beantworten, das ist eine Glaubenssache und somit rein subjektiv. Es gibt auch Leute die glauben an einen Gott. |
| xxxzinixxx | deine atome werden wieder in den ewigen kreislauf zurückgeführt. du löst dich auf, verteilst so deine erworbenen informationen weiter. irgendwann werden sie irgendwem wieder zugeführt, aber nur in so geringer menge, daß es kaum von bedeutung scheint. und doch... die homöopathie hat schließlich auch ihre erfolge. und so beseelt man andere wesen... verbrennen halte ich für eher ungünstig. wieviel hitze können menschliche atome ab? wann schmelzen protonen? was ist in der asche noch enthalten? keine ahnung... grabsteine... für hinterbliebene sicher wichtiger, als für die toten... |
| Demon17 | Wie sagte Laibach doch, es gibt ein Leben vor dem Tod. Im Zeitalter fortgeschrittener Speichertechnik und Neurotransmitter sollte es aber bald kein Problem mehr sein das Bewußtsein in Datenbanksysteme zu transferieren. Ich lasse mich dann uploaden und spuke auf den Nachtwelten herum, falls der Server das mitmacht. |
| Demon17 | Sonst nehme ich halt divshare "Your Files stay online forever"... |
| xxxzinixxx | quatsch, das machen doch schon die protonen für euch. ihr wisst es nur noch nicht! ;) |
| gunslinger | Hallo! Also, ich denke mal, dass es egal st, was nach dem Eintritt des eigentlichen Todes noch passiert. Das betrifft wohl nur noch die Materie der sterblichen Überreste- Ich wollte bis vor einiger Zeit auch niht verbrannt werden und auch jetzt ist mir ein klassische Erdbestattung einfach lieber, aber inzwichen denke ich auch,dass einem das vielleicht egal sein kann. Nur wirklich wissen tu ich es natürlich nicht. Woher auch.. Gruß, gunslinger |
| Atasco | Eine Frage so alt wie die Menschheit ..... "gibt es ein Leben nach dem Tod?" .... ist doch drauf geschiessen was nach dem Tod kommt .. vielleicht kommt was, vielleicht nicht, und wenn nichts kommt haben wir unsere ganzes Leben, das einzige das wir je haben werden, damit verschwendet über ein nichts zu grübeln ..... und wenn es dannach doch eins gibt ... ja nun, in den Himmel komme ich eh nicht mehr und wenns eine Hölle geben sollte, dann will ich sie mir wenigstens wirklich verdient haben ....... fragt euch als lieber eins: "Gibt es ein Leben VOR dem Tod?" |
| Atasco | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Wie sagte Laibach doch, es gibt ein Leben vor dem Tod. Im Zeitalter fortgeschrittener Speichertechnik und Neurotransmitter sollte es aber bald kein Problem mehr sein das Bewußtsein in Datenbanksysteme zu transferieren. Ich lasse mich dann uploaden und spuke auf den Nachtwelten herum, falls der Server das mitmacht. [/B][/QUOTE] Dir empfehle ich die Lektüre der "Otherland"-Reihe ...... dort sieht man wie sowas aussehen (und enden) könnte .... |
| Kinch | Also ich nehme an, dass das Verbrennen als postume Umweltbelastung durchaus mit einem Aufenthalt im Fegefeuer sanktioniert wird. |
| Demon17 | [QUOTE]Dir empfehle ich die Lektüre der "Otherland"-Reihe ...... dort sieht man wie sowas aussehen (und enden) könnte ....[/QUOTE] Ich würde natürlich keine im Koma liegenden Kinder einsetzen, sondern höchstens Klone meiner eigenen DNS. |
| Atasco | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ich würde natürlich keine im Koma liegenden Kinder einsetzen, sondern höchstens Klone meiner eigenen DNS. [/B][/QUOTE] nunja, das mit den Kindern war ja eher nur ein "Unfall" ....... aber anderes Thema, will ja auch nicht spoilern. ^^ |
| Black Joker | Erstmal hi zu allen, bin grad erst ins Board eingestiegen :) Nach dem Tod... Ich wüsste keinen Grund, wieso da noch etwas kommen sollte, die funktionen des Gehirns setzen einfach aus. Organismen sind doch auch nichts anderes als Roboter aus anderen Baustoffen. Alles was wir erleben wird von unserem Gehirn verarbeitet und das wird noch durch die dortigen Hormone und Chemikalien und wasweißich beeinflusst... ergo auch nur ein komplexer Prozessor. Wir hören einfach auf zu funktionieren... Wenn man an etwas wie Gott oder das Paradies, etc glaubt, ist das ja was anderes ;) ps.: Irgendwer hatte weiter oben etwas mit dem Schmelzpunkt von Protonen geschrieben... Protonen können nicht schmelzen, das sind schon ,soweit ich weiß, Grundbausteine von Materie, die können ihren Aggregatzustände nicht ändern, weil die keine haben. |
| Demon17 | Bevor wir uns hier der Quantenphysik zuwenden, sollten wir vielleicht ersteinmal grundsätzlich klären, ob wir Menschen als biologische Roboter ansehen, oder auch als Geistwesen mit einer unsterblichen Seele. |
| Atasco | Warum nicht als beides .... eine biologische Maschine: Gehirn = Steuercomputer, Herz=Kühlmittelpumpe, Adern = Kühlmittelschläuche, Magen/Darm = Verbrennungmotor, Nase/Luftröhre = Lufteinfühlstutzen, Lunge = Luftfilter, Sehnen/Gelenke = mechanisch/hydraulischer Bewegungsapperat, gesteuert über elektrische Impulse etc. etc. ..... und das was wir Geist/Seele nennen ist die Software und diese muss nicht zwangsläufig verlorengehen wenn der Apperat stirbt, es kann sozusagen in einem letzten Backup an einen zentralen Speicherplatz gesendet werden wenn das Sytem versagt. Dort wird es gespeichert bis es wieder gebraucht wird oder sein Programmcode und damit seine Eigentschaften gehen teilweise in anderen Softwarecodes auf die dann zur "Belebung" an neue organische Maschinen gesendet wird. So hätten wir "das Leben nach dem Tod" genauso wie "die Wiedergeburt" (in fernöstlichen Religionen) und nichts würde sich wirklich gegenseitig ausschliessen. |
| Ravenheart I | [QUOTE][i]Original geschrieben von schwarze ranken [/i]Wenn ich verbrannt werde, steige ich dann in die Hölle auf? [/B][/QUOTE] ... aufsteigen? Ich dachte immer die Hölle soll irgendwo unten sein. Also wenn ich mich da wegen dir verlaufen sollte, dann komm ich aber zurück :p Erst mal kommt es doch drauf an was [I]du[/I] glaubst. Ich denke ohnehin nicht, dass nach dem Tod noch irgendwas kommt. Falls ich mich täuschen sollte, dann dürfte es aus religiösen Gesichtspunkten wohl kaum einen Unterschied machen, ob du dich verbrennen oder beerdigen lässt. Schließlich soll doch zumindest für die Christen im Vordergrund stehen, wie du dich in deinem Leben verhalten hast. Falls das alles nichts mehr hilft, kannst du ja noch immer auf die allgegenwärtige Barmherzigkeit irgendeines Gottes hoffen. Klappt meistens, oder auch nicht. |
| Black Joker | Bis auf das mit der Seele gebe ich Atasco recht. Also die Seele als Software, da stellen sich mir zwei Fragen: Wo ist dieser zentrale Speicherplatz (Stichwort Himmel vielleicht?)? Und wie, wenn nicht durch eine göttliche oder mystische Kraft, gelangt unser Bewusstsein dorthin. Unser Hirn hat ja leider kein Wlan-Modem :) Wenn wir es aber irgendwie schaffen könnten, unser Bewusstsein in einem wirklich vorhandenen Platz zu speichern, hätte man ja schon ein bewiesenes Leben nach dem Tod. Nur das mit dem Backup ist fragwürdig, da unsere "Software" sich ja nicht selbstständig macht, sondern einfach nur unsere Gedanken sind, welche wieder von den physischen und chemischen Eigenschaften unserer Gehirnwindungen in ihre Bahn gezwungen werden. Also müsste das ursprüngliche Gehirn genauso aussehen, wie das seines Wiedergeborenen. (Hoffentlich kann man mir folgen ^^°) Und das hat man denke ich noch nicht feststellen können. Zu der Glaubenssache: Wir >wissen< genau genommen nicht was uns nach dem Tod erwartet und da uns das keiner mehr aus Erfahrung berichten kann, werden wir es auch nie erfahren, also kommen wir in diesem Thema zu keinem Schluss. :p (Ja, Scheintote, könnte man sagen, man könnte da aber auch entgegnen, dass ein Scheintoter durch die kurzzeitigen, unkontrollierten elektrischen Ladungen in den Nerven durchaus Halluzinationen und Träumen ausgesetzt sein könnte. Obwohl... Wenn ich so überlege ist es schon seltsam, dass die meisten, die kurz tot waren, alle das selbe gesehen haben... Meinungen?) |
| xxxzinixxx | natürlich haben sie alle dasselbe gesehen. die menschlichen speicher (atome) sind doch alle gleich aufgebaut. |
| Aurely Autumn | Wenn ich mal tot bin kann ich flieeeegen! Nehme ich jedenfalls mal ganz optimistisch an! :D |
| Dragon Girl | [QUOTE][i]Original geschrieben von Atasco [/i] [B]Eine Frage so alt wie die Menschheit ..... "gibt es ein Leben nach dem Tod?" .... ist doch drauf geschiessen was nach dem Tod kommt .. vielleicht kommt was, vielleicht nicht, und wenn nichts kommt haben wir unsere ganzes Leben, das einzige das wir je haben werden, damit verschwendet über ein nichts zu grübeln ..... und wenn es dannach doch eins gibt ... ja nun, in den Himmel komme ich eh nicht mehr und wenns eine Hölle geben sollte, dann will ich sie mir wenigstens wirklich verdient haben ....... fragt euch als lieber eins: "Gibt es ein Leben VOR dem Tod?" [/B][/QUOTE] Im Grunde genommen hat Atasco recht. Es is völlig egal ,weil man findets eh erst raus wenn man Tod ist und sagen kann mans dann auch keinem. |
| Conni1972 | Wir wissen doch so und so nicht ob nicht alles Vorbestimmung ist und wir nicht immer wieder von vorn beginnen. Der Beerdingungsritus ist für mich Geldschneiderei oder auch Tradition, je nachdem in welchem Land, nur für die Hinterbliebenen zur Beruhigung. Habt ihr nicht auch schon mal das Gefühl gehabt eine Szene oder einen Ort schon genau zu kennen obwohl ihr ihn in diesem Leben das 1. Mal seht ? Grüße Conni |
| SchlafenderMond | Hier noch ein Zitat von Epikur, mit dem man das Thema eigentlich schliessen kann. [I]Gewöhne dich an den Gedanken, dass es mit dem Tode für uns nichts auf sich hat. Denn alles Gute und Schlimme beruht auf Empfindung, der Tod aber ist Aufhebung der Empfindung. Daher macht die rechte Erkenntnis von der Bedeutungslosigkeit des Todes für uns die Sterblichkeit des Lebens erst zu einer Quelle der Lust, indem sie uns nicht eine endlose Zeit als künftige Fortsetzung in Aussicht stellt, sondern dem Verlangen nach Unsterblichkeit ein Ende macht. ... Das angeblich schaurigste aller Übel also, der Tod hat für uns keine Bedeutung: denn solange wir noch da sind, ist der Tod nicht da; stellt sich aber der Tod ein, so sind wir nicht mehr da. Er hat also weder für die Lebenden Bedeutung, noch für die Abgeschiedenen.[/I] |
| ÂmeNoir | [QUOTE][i]Original geschrieben von SchlafenderMond [/i] [B]Hier noch ein Zitat von Epikur, mit dem man das Thema eigentlich schliessen kann. [I]Gewöhne dich an den Gedanken, dass es mit dem Tode für uns nichts auf sich hat ... stellt sich aber der Tod ein, so sind wir nicht mehr da. Er hat also weder für die Lebenden Bedeutung, noch für die Abgeschiedenen.[/I] [/B][/QUOTE] Wobei das was Epikur sich da "ausgedacht" hat, ja nicht DER Wahrheit entsprechen MUSS, vielleicht hat es ja doch Bedeutung?! Zum Beispiel für die Lebenden, da sie dem Verstorbenen einen letzten Wunsch erfüllen konnten und wer weiß, ob nicht der Verstorbene auf irgendweine Art und Weise das Begräbnis mitkriegt. Nur weil wir uns schwerlich vorstellen können oder uns nicht vorstellen wollen, daß da auch noch anderes möglich sein könnte, als die allgemeinhin bekannten Bedeutungen, heißt das nicht, daß es nichts anderes geben kann. Was ich damit sagen will ist, daß es durchaus von Bedeutung sein könnte, ob jemand verbrannt oder erdbestattet wird. Somit finde ich auch nicht, daß man das Thema einfach so abhaken kann. |
| SchlafenderMond | Das sind Vermutungen und Phantastereien, was aber Epikur sagte, ist wenigstens alles, was man über den Tod wissen kann und jede Vermutung darüber hinaus hat entweder gar keine nachvollziehbare Grundlage oder nur die der menschlichen Hoffnung oder Angst. |
| Nezach | [quote]SchlafenderMond: … was aber Epikur sagte, ist wenigstens alles, was man über den Tod wissen kann und jede Vermutung darüber hinaus hat entweder gar keine nachvollziehbare Grundlage …[/quote]Welche nachvollziehbare Grundlage haben Epikurs Aussagen "der Tod aber ist die Aufhebung der Empfindung" und "stellt sich aber der Tod ein, so sind wir nicht mehr da"? Zunächst sind das Annahmen bzw. Behauptungen, und mit gleichem Recht läßt sich behaupten, dass der Tod nicht die Aufhebung der Empfindung ist und wir weiterhin da sind, wenn sich der Tod ein(ge)stellt (hat). Solange nichts bewiesen ist, kann man alles behaupten. |
| Desoto | Körperlich würde ich dann am liebsten verbrannt werden, und wenn ich ganz ehrlich bin hätte ich gerne das mit der Asche jemandem ein ganz fieser Streich gespielt wird, das würde meinem Tod im nachhinein einen sinn geben, wenn ich da einfach nur langweilig irgendwohingestellt oder vrstreut würde wärs umsonst gewesen. und spirituell; naja, ich rechne fest damit das nach dem Leben genau das kommt was davor war, nichts, kein Körper kein bewusstsein, aber ist auch nicht weiter wild. |
| SchlafenderMond | Dieses Thema ist soooo müssig. Der Tod IST die Aufhebung der Empfindung, oder hast du schon mal einen Toten sich wehren oder sich zur Gegenwart verhalten sehen? Ich nicht, gibts du ihm eine Ohrfeige, so wird keine Reaktion zu vernehmen sein, dass der Tote sie empfunden hat, er knallt dir auch keine Zurück. Um etwas darüber hinaus aussagen zu wollen, musst du eine, den Körper überdauernde Substanz dieses Menschen voraussetzen, was ja aber keine Grundlage, sondern eine Annahme ist. Eine abschliessend, wahre Antwort auf dieses Thema über die Grenze des Erkennbaren ist sowieso nicht zu finden. Was mir somit erkenntnissreicher erscheint als solche hahnebüchenen Vermutungen anzustellen, ist sich selbst eine Frage zu stellen, nämlich: Wieso tritt man für diese oder andere Glaubensauffassung des Todes ein? Wieso ist es für dich persönlich so wichtig, dass der Tod dieser und nicht der anderen Vorstellung entspricht. |
| Nezach | [quote]SchlafenderMond: Der Tod IST die Aufhebung der Empfindung, oder hast du schon mal einen Toten sich wehren oder sich zur Gegenwart verhalten sehen?[/quote]Hast Du schon mal die Empfindung selbst eines anderen Menschen erlebt? Vermutlich hast Du einen Körper wahrgenommen und dazu eine Empfindung in Dir. Dass diese jedoch die Empfindung desjenigen Menschen ist, kann wohl als Annahme betrachtet werden. Nun, da der Körper regungslos vor Dir liegt, meinst Du, der Mensch, den Du für den Körper hältst, empfände nichts mehr und sei tot. Beweise bitte mal die Aussage "ich bin Körper X". [quote]Eine abschliessend, wahre Antwort auf dieses Thema über die Grenze des Erkennbaren ist sowieso nicht zu finden.[/quote]Wo genau befindet sich diese Grenze? Ist überhaupt etwas erkennbar? [quote]Wieso tritt man für diese oder andere Glaubensauffassung des Todes ein?[/quote]Wer sagt, dass es einen Grund dafür braucht? Sind wir nicht willensfrei und brauchen daher für unser Verhalten keinerlei Gründe? [quote]Wieso ist es für dich persönlich so wichtig, dass der Tod dieser und nicht der anderen Vorstellung entspricht.[/quote]Wer sagt, dass ich persönlich bin? Wer sagt, dass ich eine Auffassung bevorzugen muss? |
| SchlafenderMond | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nezach [/i] [B]Hast Du schon mal die Empfindung selbst eines anderen Menschen erlebt? Vermutlich hast Du einen Körper wahrgenommen und dazu eine Empfindung in Dir. Dass diese jedoch die Empfindung desjenigen Menschen ist, kann wohl als Annahme betrachtet werden. Nun, da der Körper regungslos vor Dir liegt, meinst Du, der Mensch, den Du für den Körper hältst, empfände nichts mehr und sei tot. Beweise bitte mal die Aussage "ich bin Körper X". [/QUOTE] Liesse sich das nicht durch das Ausbleiben von physiogonomischen Reaktionen beweisen? Die Empfindungen eines Menschen sind doch stets mit einer Körperlichen Reaktion verbunden, also etwas, das der Gegenüber als Mitteilung eines Erlebniszustandes erkennen kann. Sei es eine Augenbewegung, Schweiss an den Fingerkuppen bei einem Lügendetektor, Pupillenerweiterung, Puls, wechselnde Temperatur, stärker durchblutete Regionen im Körper etc. etc... Wie sollte Leben überhaupt erkennbar sein, wenn es mit seiner Umwelt nicht reagieren würde? Und wie soll ich mir ein Leben vorstellen, dass keine Umwelt hat und somit regungslos bleibt. Wäre das dann eben nicht genau der Tod, nämlich die Abwesenheit einer Erfahrungs und Erlebnismöglichkeit? Angenommen also, ich würde mich mit einem verstorbenen Freund in einem Raum befinden (tot nach heutiger med. Auffassung), so kann ich den Erlebniszustand dieses Körpers und Menschen nicht nachvollziehen, das ist wahr. Die Tatsache jedoch, dass er in mir nichts mehr bewegen kann, ich mich von ihm verlassen fühlen würde und über die Dauer in diesem Raum einsam werden würde, lässt etwas grundlegendes erkennen, nämlich, dass auch wenn der Verstorbene zum Erleben fähig wäre, es keine Bedeutung mehr für mich als Lebenden hätte. Das ist alles, was ich weiss und darüber wissen kann. [QUOTE][i]Original geschrieben von Nezach [/i] [B] Wo genau befindet sich diese Grenze? Ist überhaupt etwas erkennbar? [/QUOTE] Erkennbar ist Vieles. Wenn man z.B. die Gesetzmässigkeiten der Elemente nur vermuten aber nicht erkennen würde, wäre z.B. das kontrollieren eines Kathodenstrahles in einem Röhrenmonitor nicht möglich. Dass wir aber die Natur kontrollieren können (und im obigen Beispiel ein Fernsehbild sich bildet) kann nur bedeuten, dass wir sie erkennen können. Wo die Grenze des Erkennbaren liegt... keine Ahnung, in der Grenze unseres Vermögens? Und falls es mehr gibt, als unser Vermögen fassen kann, dann ist es ohnehin bedeutungslos. |
| Nezach | [quote]SchlafenderMond: Liesse sich das nicht durch das Ausbleiben von physiogonomischen Reaktionen beweisen?[/quote]Dass der Tod die Aufhebung der Empfindung ist? Die Empfindung eines anderen Menschen ist rein spekulativ existent. Es ist denkbar, dass nie Empfindung bestanden hat. Menschen leben nur fiktiv. Warum soll ein Mensch nicht fiktiv weiterleben? Körper leben nie. Ein Uhrwerk, auch wenn es sich "normal" bewegt, lebt nicht. Und wenn es steht, lebt es weiterhin nicht. So ist es auch mit menschlichen Körpern. Leben ist eine Fiktion. Hast Du schon mal Leben gesehen oder gehört? Falls ja: Wie sieht es aus? Wie klingt es? Leben gibt es nicht. Tod auch nicht. Nur fiktiv. |
| SchlafenderMond | Ich kann dir nicht folgen, bzw. du müsstest dich mal bemühen, dich zu erklären, wie du zu dieser Auffassung gelangst, dass alles fiktiv sei und es keinen Unterschied zwischen der Bewegung eines Uhrzeigers und der Bewegungen einer Sonnenblume gäbe, anstatt die Hälfte deiner Sätze mit Fragezeichen zu versehen. Natürlich kann man in dem Standpunkt verharren, dass alles nur Phänomen und Illusion sei, das ändert nichts an ihrer Wirklichkeit. Es gibt der Wirklichkeit eine andere Ursache, aber die Intensität und Aktualität der Erlebnisse bleibt gleich, unabhängig der Weltauffassung. (z.B. dass alles fiktiv sei). Es ist auch unerheblich, was denkbar ist und was nicht, was kümmert mich das Denkbare, wenn es keinen Effekt in der Wirklichkeit hat (gleichgültig wie diese nun Beschaffen ist). Vieles ist denkbar, es ist auch denkbar, dass ich nach dem Tode von der Gummibärenbande abgeholt werde und mit ihnen durch die Wälder hüpfen werde. Auch wenn ich den Gedanken als angenehm empfinde, wird er dennoch keine Wirklichkeit werden. Ich klinke mich mal an dieser Stelle aus der Diskussion aus. |
| Nezach | [quote]SchlafenderMond: Ich kann dir nicht folgen, bzw. du müsstest dich mal bemühen, dich zu erklären, wie du zu dieser Auffassung gelangst, dass alles fiktiv sei und es keinen Unterschied zwischen der Bewegung eines Uhrzeigers und der Bewegungen einer Sonnenblume gäbe, anstatt die Hälfte deiner Sätze mit Fragezeichen zu versehen.[/quote]Ich bleibe mal bei Menschen. Menschen bewegen sich, genauer gesagt: bestimmte Körper, die im allgemeinen als Menschen angesehen und darum auch als Menschen bezeichnet werden. Bewegung ist Veränderung der Position im Raum bezüglich eines oder mehrerer gewählter Bezugspunkte. Manche Bewegungen werden nun als Ausdruck von Leben oder sogar als Leben selbst angesehen, während andere Bewegungen von der leblosen Art sein sollen. Ich nehme die Bewegung des Uhrzeigers wahr und auch die sogenannte Mimik und Gestik eines Menschen. Was, so frage ich mich, macht die Mimik eines Menschen lebendiger als den Zeiger einer Uhr? Zunächst gar nichts. Doch da ist der Gedanke, dass ich – ein Mensch unter Menschen – mich selbst – nach eigenem mehr oder weniger freiem Willen – bewege, während der Uhrzeiger lediglich ("von außen") bewegt wird. Menschen (und andere Wesen) leben also – im Unterschied zu leblosen Dingen, wenngleich sie sich alle aus Materie zusammensetzen, die wir im allgemeinen geneigt sind, leblos zu nennen. Aus Erfahrung wissen wir, dass sich Menschen irgendwann, bedingt z.B. durch Krankheit und Alter, nicht mehr wie üblich bewegen, bis sie schließlich regungslos daliegen und weder ihr Herz schlägt, noch ihre Atmung funktioniert. Wenn es nun der eigene Wille, das eigene Leben, ist, was die üblichen Bewegungen, Mimik und Gestik hervorbringt und irgendwann diese üblichen Bewegungen nicht mehr stattfinden, schließen wir daraus, dass auch der eigene Wille, das persönliche Leben, aufgehört hat zu existieren, dass also der eigene Tod eingetreten ist. Und so, meinen wir, geschehe es jedem Menschen einmal. Der Mensch kann auch als eine Art Automat angesehen werden, der, wie jeder Automat, nur "von außen" bewegt wird, d.h. nicht durch einen mysteriösen, immateriellen Persönlichkeitskern. Einige Wissenschaftler sollen tatsächlich gefunden haben, dass es nicht der Mensch (i.S.v. Persönlichkeitskern) selbst ist, der Entscheidungen trifft und in die Tat umsetzt, sondern sich dies nur einbildet. Daraus folgt, dass Menschen sich lediglich einbilden zu leben. Was aber in Wahrheit nicht lebt, das kann auch nicht sterben. |
| xxxzinixxx | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nezach [/i] [B]Einige Wissenschaftler sollen tatsächlich gefunden haben, dass es nicht der Mensch (i.S.v. Persönlichkeitskern) selbst ist, der Entscheidungen trifft und in die Tat umsetzt, sondern sich dies nur einbildet.[/B][/QUOTE] im grunde gehe ich ja wohl mit dir ein stück weit konform, indem ich denke, daß der tod des körpers nicht den tot bedeutet... allerdings wüßte ich gerne, welche wissenschaftler das wann und wie herausgefunden haben wollen, da ich ansonsten lediglich wieder matrix-anhänger dahinter vermute... |
| Conni1972 | und was passiert eigentlich mit der Energie ? Physikalisch gesehen kann doch Energie nicht verschwinden und jeder Mensch besitzt doch ein Energiefeld um sich. Naja wie auch immer, will man sich wirklich mit so etwas näher beschäftigen oder lieber das Leben geniessen mit all seinen Facetten :) Grüße Conni |
| xxxzinixxx | dies ist eine facette davon... |
| atras|X lilium | Puh das ist wirklich eine der absoluten Weltenfragen. EIne der Fragen die sich die Menschen seit Anbeginn der Zeit stellen. Genauso wie gibt es einen Gott. Und naja es gibt schon seine Gründe dafür... weil eben niemand sie beantworten kann... erst wenn man es erlebt hat. Ich denke auch, dass jeder diese Frage für sich beantworten muss. Es gibt kein richtig oder falsch. Für mich... ich denke nicht, dass es nach dem Tod ganz zu Ende ist. Aber ich habe auch keine Ahnung was danach sein könnte. Mir liegt es nicht eine Entscheidung zu treffen wenn ich keine Daten, Fakten oder so habe. Nur die Überzeugung, dass es weitergeht. Wegen der Bestattungsart... also ich möchte eigentlich schon gern verbrannt werden auch wenn meine Protonen dann keine Überlebenschance haben sollten xD mal schauen. Einen Grabenstein bzw eine Inschrift will ich auch. Aber ICH werde sie schreiben... darf man das? Aber ein Mausoleum wär schon cool <3 aber etwas unrealistisch xD |
| Ravenheart I | [QUOTE][i]Original geschrieben von Conni1972 [/i] [B]und was passiert eigentlich mit der Energie ? Physikalisch gesehen kann doch Energie nicht verschwinden und jeder Mensch besitzt doch ein Energiefeld um sich. Naja wie auch immer, will man sich wirklich mit so etwas näher beschäftigen oder lieber das Leben geniessen mit all seinen Facetten :) Grüße Conni [/B][/QUOTE] Es geht ja auch keine Energie verloren, es wird lediglich durch den Körper keine vorhandene chemische Energie mehr in kinetische Energie oder Wärmeenergie umgewandelt. Im Endeffekt bestehen wir doch aus chemischen Verbindungen, die unsere Energie speichern, welche wir je nach Situation abrufen können. Mit dem Tod des Körpers endet der Stoffwechsel und somit auch die Umwandlung. Die Energie bleibt also einfach in ihrer chemischen Form erhalten bzw. wird von außen durch Verbrennung ein letztes Mal umgewandelt und in Form von Wärmeenergie an die Umgebung abgegeben |
| Xenomorph | Nach dem Tod ist vor dem Tod...:D Aber genau das ist der Fall - die freigewordenen Atome, bzw. Moleküle gruppieren sich irgendwann zu neuen Strukturen, werden Teil von anderen Lebewesen - und vielleicht auch irgendwann wieder zu Menschen...auch der Endzustand des Todes, die zeitlose Unendlichkeit, in der Milliarden von Jahren dasselbe sind wie ein Lidschlag - gleicht vermutlich exakt jenem, in dem wir uns vor unserer Geburt bereits befanden, bzw. nicht befanden - mangels Existenz unseres Geistes... |
| autumnwind | Wie schon in den letzten beiden Beiträgen geschrieben, rein chemisch bleiben unsere Atome erhalten. Wenn ich damals in Chemie richtig aufgepasst hab, bleiben am Ende Kohlenstoffatome und Mineralien übrig. Der Kohlenstoff landet irgendwann wieder in der Luft und wird von Pflanzen aufgenommen, genauso wie die Mineralien. Die Pflanzen werden dann vielleicht von einem Tier gefressen und das wiederrum von einem anderen Tier oder Menschen. Und so gesehen, bleiben unsere Atome in einem ewigen Kreislauf. Wenn wir uns nicht verbrennen lassen, dienen wir Würmern als Nahrung und diese dann irgendwann den Vögeln usw. Die Seele... ich persönlich glaube daran, dass wir eine Seele haben. Ob diese in irgendeiner Form weiterbesteht weiß ich nicht, jedoch glaube ich nicht daran, dass wir in einer Form Himmel oder Hölle landen. Ein guter Freund von mir, der mittlerweile leider tot ist, war Jahre vorher schon mal klinisch tot und wurde wiederbelebt. Er hat nicht wie viele andere diesen weißen Tunnel gesehen. Er hat gesagt, dass nach dem Tod (auch wenn's ja noch kein richtiger Tod war) gar nichts kommt... |
| Ravenheart I | [QUOTE][i]Original geschrieben von autumnwind [/i] Ein guter Freund von mir, der mittlerweile leider tot ist, war Jahre vorher schon mal klinisch tot und wurde wiederbelebt. Er hat nicht wie viele andere diesen weißen Tunnel gesehen. Er hat gesagt, dass nach dem Tod (auch wenn's ja noch kein richtiger Tod war) gar nichts kommt... [/B][/QUOTE] Mir kommt dabei immer der Gedanke an den Film Flatliners. In einem Zustand zwischen Leben und Tod Dinge zu sehen, die angeblich auf ein weiteres Existieren unserer Seele deuten, man hört es ja häufiger von klinisch toten Menschen. Wie viel Wahrheit daran ist, bzw. in wie fern sich manche Leute eventuell nur wichtig machen möchten, oder natürlich auch, in wie fern man in einem Zustand der Bewusstlosigkeit Dinge zusammen phantasiert, die nicht der Realität entsprechen, das kann wohl auf Anhieb keiner beurteilen. Ich meine, als früher ein Verwandter im Sterben lag, erzählte er ständig etwas von Ratten, die angeblich an der Decke aufzufinden wären. Daraus zu schließen, dass wir nach unserem Tod in eine Welt, die aus Ratten besteht, kommen - das wäre auch etwas gewagt. Wohl möglich gibt es so etwas wie eine Seele, ich glaube im Inneren auch daran, wobei ich bezweifle, dass sie von ihrer religiösen Ausrichtung abhängig ist bzw. nach dessen Kriterien eingeordnet werden kann. Die Einstellung, das Innere eines Menschen, sollte unabhängig von einer Vorgabe sein und in erster Linie auf Individualität beruhen. Himmel und Hölle sind in meinen Augen nur eine religiöse Inszenierung, um Menschen seit Jahrtausenden gefügig zu machen und ihnen Vorschriften bezüglich Moral und Verhalten zu erteilen, sowie eigenen Profit daraus zu schlagen. |
| Lamydia | ich denke es ist völlig egal ob man verbrannt wird oder begrabne für die seele he man is tod das wird einem wohl voll kommen egal sein ich denke das is dann eher was für angehörige beim begräbnis haben sie ein ort wo sie hinkommen können pfelgen blumen druafstellen giesen trauern..das si für die besser..aber leben nach dem tod und paradis irrsin denk ich nich man ist tod und punkt |
| GrinseRabe | Ich denke auch, dass Himmel und Hölle eine Erfindung ist. Wenn man erst einmal bedenkt, dass der Teufel eigentlich Pan ist. Ich glaube an Wiedergeburt. Tatsächlich gibt es sogar wissenschaftliche Beweiße die mehr oder minder unterdrückt werden. Aber da ich auch sonst nichts von Wissenschaftlern halte ändern auch diese Berichte nichts an meinen Anschauungen. Ich habe schon einige Rückführungen gemacht. Es ist ein unglaubliches Erlebniss. Ich habe schon gesehen, dass ich eine gewisse altertümliche, berühmte Person war. Ich sah dort Dinge die ich vorher über die Person nicht wusste. Sogar den Geburtsort kannte ich plötzlich obwohl ich vorher nichts von diesem Ortsnamen wusste. Zumindest ist das ein Beweiß für eine Seele. Denn, wie ich las, bhaupten Christen man hätte den Geist dieser Person gerufen und sie zeigt nun all die schrecklichen Dinge die geschehen sind. Na, gut...ich könnte noch ausführlicher werden. Aber ich habe nicht vor hier irgendwen zu überzeugen. |
| Daemona | Ich glaube nicht an das Leben nach dem Tod. Ich bin der Meinung, man stirbt, d.h. die wichtigsten Körperfunktionen beenden ihre Arbeit und fertig. Alles ein ganz normaler chemischer/biologischer Prozess. Ich kann auch nicht ganz verstehen, was an dem Gedanken mit dem "Leben nach dem Tod" so toll sein soll. Für mich ist es die schlimmste Vorstellung, dass das alles kein Ende hat. Da kann man sich ja gleich umbringen, um mal zu schauen, was als nächstes so passiert. Wenn das eigene Leben einfach nur eines unter vielen ist, das eine Seele "durchlebt", wäre es ja im Grunde nicht viel wert... |
| schwarzrüsche | ich persönlich denke, daß es nach dem Tod einfach vorbei ist. alle Vitalfunktionen sind ausgefallen, es bleibt ein lebloser Körper, der entweder zu Asche verbrannt wird oder in einem Erdgrab verfault und zerfällt. Man lebt vielleicht noch in den Herzen der Menschen weiter, die einen zu Lebzeiten gemocht haben. Nein einen Grabstein möchte ich nicht, nur ein schlichtes Holzkreuz auf einem schlichten Grab, in dem ich - meine verstorbene Hülle - in Ruhe und Frieden vergehen kann. Ich denke, das ist es was danach kommt Leere, Stille und Frieden. Manchmal sehne ich mich schon jetzt danach |
| Dunkelschwarz | Ich stelle mir manchmal vor, ob es möglich ist - auch, wenn es totaler Blödsinn sein mag - dass die Seele eines Menschen nach dem Tod weiterlebt. Es gab ja schon viele Berichte von Nahtoderscheinungen. Die, die eine solche erlebt haben, haben berichtet, dass ihre Seele den Körper verlassen hat, und dass sie dann ihren leblosen Körper unter sich liegen haben sehen, also quasi über ihm 'geflogen' sind. Vielleicht kommt daher die Redewendung: Nach dem Tod kommt/fliegt man in den Himmel - oder eben in die Hölle. Das schließe ich aber aus. Lebt die Seele nach verlassen des Körpers bis in die Unendlichkeit weiter? Oder stirbt auch sie irgendwann aus? Wie muss es sich anfühlen, eine Seele ohne Körper zu sein? Kann man denken wie vorher, als man noch lebendig war? Kann man Kontakt mit anderen Seelen von bereits verstorbenen aufnehmen? Vielleich sind sie ja alle anwesend, die Seelen der Toten. Vielleicht bekomemn sie alles mit, was nach ihrem Tod noch geschieht. Vielleicht... Aber wer weiß das schon? Die, die es wissen müssen, haben uns bereits verlassen, und werden auch nicht mehr zurück kommen. So viel zu dem, was ich darüber denke. Carpe Noctem |
| Cash | [QUOTE]Wie muss es sich anfühlen, eine Seele ohne Körper zu sein? Kann man denken wie vorher, als man noch lebendig war?[/QUOTE] Nach der Theorie, würde man sicherlich auf eine Bewusstseinsebene gelangen, welche wir als lebendige Wesen nicht ansatzweise verstehen können. ...das wäre dann eine so intensive transzendente Erfahrung, welche wir dann wohl wirklich erst im Tod nachvollziehen könnten... Ich glaube ebenfalls an einen gewissen "Seelenbegriff". Wenn wir nach dem Leben, unsere eingeschränkten Dimensionen (Zeit, Raum, ...) verlassen, befinden wir uns möglicherweise auf Bewusstseinsebenen, wo es weder Zeit noch Raum gibt und Vergleiche mit dem "Leben auf Erden" unwichtig und bedeutungslos werden.. |
| Raytracer | Möglicherweise befinden wir uns bereits alle in einer Art großem kollektivem Bewusstseinssystem und die Anwesenheit von Lebenszeichen bei einem Menschen sind lediglich eine Auswirkung einer bestehenden Verbindung zum Netz des Lebens. Es wäre denkbar, dass die Bedeutung des einzelnen Wesens überschätzt wird, weil es nur ein winziges Fragment eines großen Ganzen ist. Somit wäre der Tod eines Menschen in etwa vergleichbar mit dem Absterben eines welken Blattes an einem Baum in der Herbstzeit. Das Blatt vergeht. Der Baum vergeht auch, lebt aber wesentlich länger und versorgt immer wieder neue Blätter für eine gewisse Zeit mit Leben. Auf stofflicher Ebene sind alle Lebewesen irgendwie verbunden. Sei es aufgrund der Nahrungskette oder aufgrund des Stoff-und -Energieaustausches mit ihrer gemeinsamen Umwelt. Sie haben sogar alle eine gemeinsame Hauptenergiequelle - unsere Sonne. Es wäre eigentlich kein großes Ding, wenn ähnlich komplexe Vernetzungen auch auf anderen Ebenen im feinstofflichen Bereich existieren. Viele Dinge, die von Wissenschaftlern am einzelnen Menschen einfach ein Rätsel sind (Bewusstsein, Beseeltheit, instinktive Entscheidungen und Funktionen), haben ihre Ursache vielleicht auch ganz woanders. Man müsste halt diese feinstoffliche Verbindung irgendwie nachweisen... Vielleicht sollte man als Mensch seinen Egoismus etwas zügeln und mehr Augenmerk auf das Große Ganze legen. Viele unterschätzen die Bedeutung ihrer kleinen Existenz. Die Gesamtheit des Lebens aller Lebensformen hat eine viel größere Bedeutung. Menschen neigen dazu, in Extremsituationen instinktiv danach zu handeln, indem sie etwa bei einer Katastrophe ihr Leben geben, um eine größere Gruppe aus ernster Gefahr zu retten. |
| Arimahn | Die beste Antwort, die ich auf den Zustand des Todes finden konnte war ganz simpel: Tod sein ist wie schlafen, nur ohne Träume und ohne Aufwachen. Es erübrigt sich zu sagen, dass "danach" nichts kommt. |