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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Gemeine Kinder
LunachildIch möchte euch mal fragen, ob ihr auch erfahrungen mit "gemeinen Kindern" gemacht habt, als ihr klein ward.
Ich persönlich bin von der ersten Klasse an von allen nur runtergemacht worden, weil ich "komisch" war (obwohl ich mich immernoch frage, wie man mit 6 Jahren komisch sein kann).
ich denke, dass mcih das sehr geprägt hat. Ich habe dadurch gelernt, auch mit mir allein klar zu kommen und vorsichtig zu sein, was die auswahl meiner Freunde betrifft. Gleichzeitig hat es jedoch auch Cutten, Depression und kleine Ticks hervorgerufen, die mir das Leben immernoch manchmal schwer machen.
Die wenigen schwarzen, die ich kenne, haben ähnliches durchgemacht, zumindest einige von ihnen.
Wie ist es bei euch?
FichuDas kennt wohl jede(r), ich auch. Ich habe auch selber mal andere Kinder runtergemacht, nichts Krasses, aber schön war es nicht. Ich schätze, manchmal kriegen die gar nicht mit, was sie da machen, und manchmal ist es einfach Sadismus, der noch nicht durch Stillsitzenlernen im Zaum gehalten wird.

((Kinderkriegen sollte sowieso abgeschafft werden.))
AnXifer[QUOTE][i]Original geschrieben von Fichu [/i]
((Kinderkriegen sollte sowieso abgeschafft werden.)) [/B][/QUOTE]

sowas mag ich garnet, auch wenn es vll. als Spaß oder ironisch gemeint war.
1. würde der Mensch aussterben, find ich auch nciht so toll. verstehen kann man's aber
2. wenn Leute wie wir mit einem besseren, klischeefreien, neutralen Denken keine Kinder bekommen würden, würde es immer mehr Leute geben die halt nicht so denken. Das was wir lernen können wir doch unseren Kindern weiter geben, damit die halt nicht so voreingenommen und eine reinere Weltanschauung haben, als andere. Vll. schafft man so eine bessere Menscheit...
Hirogen[QUOTE][i]Original geschrieben von AnXifer [/i]
[B]...
2. wenn Leute wie wir mit einem besseren, klischeefreien, neutralen Denken keine Kinder bekommen würden, würde es immer mehr Leute geben die halt nicht so denken. Das was wir lernen können wir doch unseren Kindern weiter geben, damit die halt nicht so voreingenommen und eine reinere Weltanschauung haben, als andere. Vll. schafft man so eine bessere Menscheit... [/B][/QUOTE]


wer jetzt glaubt, ich seie sprachlos, der irrt!
ich muss mir nur gerade alles verkneifen, was sich verkneifen lässt, weil sonst viele sich persönlich angegriffen fühlen, weil sonst ein paar ganz bestimmte leute sonst zum wiederwiederwiederholten mal einen herzkasper kriegen, weil der thread sonst ganz schnell verschoben oder geclosed werden...

aber hauptsächlich, weil ich besser lernen sollte *fluch*


ach, um auch noch was zum thema zu sagen...
ich selbst habe so gut wie gar nie nicht gemeine kinder zu spüren bekommen, wohl ob meiner beliebtheit und nicht, weil ich selbst ein gk war...

interessanterweise, waren gk's in meinen augen immer die behämmertsten hohlschwacköpfe von allen (intelligenzmässig), die sich wunderten, warum ich es vermieden habe und immer noch vermeide kontakt zu haben...

"immer noch vermeide" weil gerade die gk's von damals jetzt engagiert sind klassentreffen ect zu veranstalten und ich nicht hingehe...



mfG


Hirohito
Desenganodas kinder andere kinder fertig machen und hänseln, ist ganz normal. zum glück wurde ich nie fertig gemacht, lag wohl ein meiner großen klappe.
andererseits war ich auch zu feige, mich für die schwächeren einzusetzen, obwohl meine mutter mich diesbezüglich wirklich versucht hat, anders zu erziehen.

obwohl... ab und zu wurde ich auch mal wegen irgendwelchen blödsinn dumm angemacht, aber das hat mich jetzt nicht so geprägt, dass ich einen psychischen schaden davon getragen hätte.

das kinder auf anderen kindern rumhacken ist normal. da kann man auch ncith wirklich was gegen tun. naja und normalerweise, geht es ja reihum.
schade ist es nur, wenn es einen in der klasse gibt (das ist ja fast immer so...) der es wirklich IMMER abbekommt. da müssen lehrer und eltern dann eingreifen, weil es sonst zu schäden kommen kann.

aber siche wegen den normalen kleinigkeiten aufzuregen, finde ich übertrieben..
Fichu@AnXifer:
Es war natürlich insofern nicht ernst gemeint, als ich schon weiß, dass man das nicht einfach abschaffen kann.
Aber ich bin tatsächlich und ehrlich der Überzeugung, dass es moralisch falsch ist, Kinder zu bekommen (womit ich nicht unterstelle, dass Eltern das aus Bosheit tun). Und zwar nicht, weil ich Kinder so sehr hasse, im Gegenteil.

Und: Wenn die Menschheit ausstirbt? Hervorragend, bzw. wenn sollte das dann noch stören?
Und es ist auch keine Lösung, wenn nur noch die tollen Leute Kinder bekommen. Erstens wüsste ich nicht, wer das wie beurteilen sollte, zweitens geben tolerante, kluge Leute mit vernünftigen Meinungen usw. nicht zwangsläufig gute Eltern ab, und drittens wäre selbst das keine Garantie dafür, dass die Kinder und alle glücklich werden.

Klammer zu.

--------

[QUOTE]aber siche wegen den normalen kleinigkeiten aufzuregen, finde ich übertrieben..[/QUOTE]
Ja, schon, aber ein Problem ist auch, dass nicht alles, was als Kleinigkeit gemeint war, auch als Kleinigkeit verarbeitet wird. Weil ja jede/r andere wunde Punkte hat, von wegen was man so für "traumatische" Erfahrungen gemacht hat und was weiß ich nicht alles warum.
Also ich war eher so ein Sensibelchen (na gut, bins noch heute irgendwie :(), und ich musste mir schon oft sagen, dass die das bestimmt nicht so gemeint haben, wie ichs zuerst bei mir in der Magengrube gespürt habe. Aber so weit muss man auch erst kommen, und das tut halt weh.
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von Mystitian [/i]
[B]Kinder sind eigentlich grausam. Habt ihr mal "Stadt der Verdammten" angeschaut? Geht um ne Stadt die von Kindern terrorisiert wird. Oder das Video von OOMPH!!zu "Augen auf". Kinder können glaub fast grausamer sein als Erwachsene.[/B][/QUOTE]

Musikvideos müssen grundsätzlich der Realität entsprechen.
Dainty[QUOTE][i]Original geschrieben von Haevion [/i]
[Quote] [i]Original geschrieben von Mystitian [/i]
Kinder sind eigentlich grausam. Habt ihr mal "Stadt der Verdammten" angeschaut? Geht um ne Stadt die von Kindern terrorisiert wird. Oder das Video von OOMPH!!zu "Augen auf". Kinder können glaub fast grausamer sein als Erwachsene.
[/Quote]


[B]Musikvideos müssen grundsätzlich der Realität entsprechen. [/B][/QUOTE]

:D

[Quote][i]Original geschrieben von AnXifer[/i]
2. wenn Leute wie wir mit einem besseren, klischeefreien, neutralen Denken keine Kinder bekommen würden, würde es immer mehr Leute geben die halt nicht so denken. Das was wir lernen können wir doch unseren Kindern weiter geben, damit die halt nicht so voreingenommen und eine reinere Weltanschauung haben, als andere. Vll. schafft man so eine bessere Menscheit...[/Quote]


Was sich in einem so kurzen Thread mit so harmlos klingendem Titel für Abgründe auftun können...

Zum Thema: Kinder sind Jäger und Gejagte. Ihre Sichtweise ist noch recht einseitig.
Ich z.B. bin auf dem Land aufgewachsen. Eine in meinen Augen "andere" Familie ist ins Nachbarhaus eingezogen, die Tochter war in meinem Alter. Im Schulbus haben wir ihr oft den Rock hoch- und die Unterhose runtergezogen. Das war wirklich fies und wenn ich jetzt nach 15 Jahren daran zurück denke tut es mir wirklich leid, aber man hat ja damals nicht gewusst wie demütigend das sein kann. :( Und nachmittags, wenn alle anderen weg waren hab ich dann mit ihr gespielt :D und mich totgelacht wenn mein Bruder sie verarscht hat. Muss aber sagen, dass ich auch nicht oberstes Glied der "Nahrungskette" war...
Lord of Darknes[QUOTE]
Musikvideos müssen grundsätzlich der Realität entsprechen.[/QUOTE]
ich hoffe doch das war ironie...;)

ich weiss aber was mit der grausamkeit der kinder gemeint ist, ich machte mir immer viel aus den meinungen anderer früher (als ich noch naiv und dumm war micht nich traute ich zu sein) ich weiss nicht warum, aber ich wurde von der ersten klasse bis zur sechsten immer, gehänselt, oft wegen meinen roten Haaren, etc. aber am ende der sechs sah ich ihnen dann wohl zu stark aus, da ich in der Zeit einen extrmen schub gemacht habe, endlich war ich in der Gemeinde aufgenommen, ich habe mich zu dem Zeitpunkt ungemein darüber gefreut, tja aber dann wurde ein junge aus der Klasse verprügelt, und alle meine "Freunde" sagten, das ich es gewesen wäre, tja androhung des schulverweises etc. danach der Schilwechsel, seit dem ist es mir egal was anderer denken, ich möchte zwar immer noch gemocht werden, mag mich aber selber nicht, tja dann am ende der7 wurd mir alles zuviel und ich flüchtete ch in die musik, als erstes noch "normale musik" dann immer mehr metal, tja kurz danach, fing ich mit Goth an seit dem laufe ich in schwarz, ein denkwürdiger tag in meinem leben *g*
OceanGypsyJa, Kinder können grausam sein...bei mir hat das in der Grundschule angefangen, wobei ich sagen muss, dass es da noch nicht allzu extrem war. Eher noch so im normalen Rahmen würde ich sagen. Aber später, ab der 5. Klasse ist's richtig mies geworden...ich war halt nicht so wie alle anderen, nichts mit Markenklamotten, rauchen schon mit 10 und so was. Und wie das halt oft so bei Außenseitern ist, schließen sich dann die anderen zusammen und fangen an zu mobben. Das ging dann über 6 Jahre lang und war wirklich eine traumatische Erfahrung für mich, was mir aber erst bewusst geworden ist, als es vorbei war. Wahrscheinlich war und bin ich immer noch ein wenig übersensibel und habe deshalb einen ziemlichen psychischen Schaden davon getragen, der aber jetzt, nach 1 1/2 Jahren Therapie halbwegs zu ertragen ist!;)

LG,
OceanGypsy
Lord of Darknes[QUOTE]Wahrscheinlich war und bin ich immer noch ein wenig übersensibel und habe deshalb einen ziemlichen psychischen Schaden davon getragen, der aber jetzt, nach 1 1/2 Jahren Therapie halbwegs zu ertragen ist!
[/QUOTE]
und dir hat die Theraphie wirklich geholfen???
wenn es etwas gab was mir weniger geholfen hat, als meine peiniger, dann war es dieser Trottel, zu dem ich in der Zeit ging(empfehlung der Lehrer) wo ich dann alles nochmal erzählen musste, mich nochmal an die peinlichsten momente der Woche erinnern sollte, momente die ich am liebsten vergessen hätte, wofür ich dann tipps bekommen habe wie: "Hslt dich ein wenig von den anderen fern." was glaubt der eigentlich was ich tat? oder aber "so etwas hat immer zwei seiten, womit hast du sie denprovoziert" ich war nicht ohne hatte ne große klappe, aber nachdme ich oft genug was draufbekommen habe habe ich sie gehalten, mir persönlich haben die 2 3/4 Jahre kein bißchen geholfen, sondern noch mehr zerstört als sie zu heilen vermochten(am schluss auch meinen helfer...)
OceanGypsy@Lord of Darkness:

Ja, mir hat die Therapie geholfen und tut es auch immer noch. Aber ich muss dir wohl recht geben...ich hätte auch an eine andere Therapeutin geraten können und dann wäre vielleicht alles anders geworden. So kann ich aber sagen, dass ich es nicht hätte besser antreffen können...bin völlig glücklich und zufrieden mit der Therapie, was aber wahrscheinlich wirklich immer vom Therapeuten abhängt.

LG,
OceanGypsy
Lazarusich hatte nie wirklich probleme damit schwarz (anders) zu sein, da ich eher passiver goth war, d.h. ich warte bis mir jemand auffällt der äußerlich ein goth zu sein scheint und wenn sich daran nix ändert und ich n guten eindruck habe sprech ich die leute an...so is man nie auf sich allein gestellt (meistens)
und ich hab das glück, dass ich an einer recht tolleranten schule bin...da kommt das mobben von gothics,punks etc. sowieso weniger vor (eigentlich gar nich)

wie ihr seht hatte ich so gut wie keine probs damit...ich denke ma das hat mir doch geholfen, da ich sons vielleicht schon früh wieder das gothic dasein aufgegeben hätte (was ich bereuen würde)

und zu den grausamen kindern: ich denke, dass es an den eltern liegt wie ein kind mit mitschülern und überhaupt anderen menschen umgeht (natürlich nicht nur)
ausserdem ist es tatsächlich so, dass hip hopper und raver(ich hoffe ich vertu mich jetz nich...ich mein die typen mit der "umtz umtz" mucke) viel mehr mobben als andere

so noch n witz zum schluss: wer das ließt is doof *g*

mfg Lazarus
Khryonjaja... ich kenn das auch. war in der schule auch immer der prügelknabe. allerdings hat es mir auch was gutes gebracht. ne immense innere stärke und ne absolut freche schnauze die nichts vor den mund nimmt. und wenn dann beisst die eben halt. mit worten versteht sich. von daher hatte das ganze auch was gutes.
CarpeNoctemDie Eltern haben mit Sicherheit einen prägenden Einfluss darauf, selbst wenn sie nicht mit Gewalt (lautes Schimpfen, leichte Ohrfeigen -> ich beziehe mich auf für viel zu viele Leute noch immer normale Methoden) erziehen.
Ein gutes Beispiel dafür ist meine Patentante, sie bekam mit 38 ihren ersten Sohn, setzte ihm jedoch keine klaren Grenzen. Dies führte schon im Kindergarten zu Verhaltensauffälligkeiten dieses eigentlich sehr intelligenten Kindes. In der Schule kann er sich nicht konzentrieren, Benehmen kennt er nicht. In einem solchen Fall haben die Eltern definitiv Fehler bei der Erziehung gemacht, auch wenn sie sich um das Kind gekümmert haben.

Ein anderer Faktor ist jedoch auch schon im Kindesalter der Gruppenzwang, denn wer in der Lage ist, "lustig" zu sein und der Gruppe Unterhaltung zu bieten - selbst wenn diese aus dem Quälen von Mitschülern besteht - gilt als "cool" und wird akzeptiert.

Mit eben diesem wohl nur zu gut bekannten Gruppenzwang habe ich auch persönlich mehr als genug Erfahrungen gemacht. Während in der Grundschule noch alles "ganz normal" war - mal abgesehen davon, dass man mich in der 3. Klasse beschuldigte, ein Radiergummi gestohlen zu haben, aber das zählt wohl nicht, und ich lieber las als wie meine damaligen Spielkameraden Fangen zu spielen - änderte sich mit dem Wechsel aufs Gymnasium alles. In der 5. und 6. war ich die größtenteils ignorierte Außenseiterin, mit dem Mischen der Klassen zur 7. wurde ich zu dem, was man als "Mobbingopfer im ausgeprägten Stadium" bezeichnet.
Doch die Gewalt, die durch dieses Verhalten ausgeübt wurde, war geplant, durchdacht, kaltblütig ausgeführt. Ich weiß nicht, ob man diese Formen wirklich noch als kindlich bezeichnen kann, auch wenn die Täter zweifellos noch in diese Altersgruppe fielen...

Positive Eigenschaften kamen auch bei mir durch diese Erfahrungen daher, aber bis man diese an den Tag legt, die Schuld nicht mehr bei sich selber sucht und die Fähigkeit zu kontern entwickelt, muss oft sehr viel Zeit vergehen - wenn es überhaupt zu diesem Stadium kommt.
Auch wenn ich mich heute wehren kann und mir die niveaulosen Kommentare nicht mehr zu Herzen nehme (manchmal den Spieß in Notwehr auch einfach umdrehe), so sehe ich doch, wie schwer es mir fällt, Vertrauen zu fassen, auf Leute zuzugehen und freundliche Gesten auch als diese zu erkennen und nicht sofort die Hinterhältigkeit zu suchen.
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord of Darknes [/i]
[B]ich hoffe doch das war ironie...;) [/B][/QUOTE]

Ich bediene mich grundsätzlich nicht solcher Stilmittel.
In diesem Fall war mir der Thread lediglich zu blöd, um einen Smiley hinter meine Aussage zu setzen. ;)

Ansonsten würde ich trotz allem gerne Hiros volle Ausführung dazu hören. (Ich wünsch's mir notfalls zum Geburtstag... ;))
Lord of Darknesmich hat der Quacksalber nur dazu gebracht noch mehr an mir zu zweifeln, bis zum cutten halt, und dann konnte der mit auch nicht mehr helfen, aber der wurde wenigstens danach auch nicht mehr auf der einen Seite am psychologentisch gesehn, nur noch an der anderen,(auf der sonst immer ich saß) der wurde damit nocht fertig was ich ihm erzählte, aber er verlangte es von mir...
sry das ich weider anfange abzuschweifen, aber es ist eines meiner leiblingsthemen über psychollogen, die mich mal in Behandlung hatten abzuziehen, auch wenn sie wohl nichts dafür können, und das ziemlich blöd von mir ist, ich konnte dem sein Verhalten immer noch nicht verzeihen, die Schuld bei mri zu scuhen war warscheinlcih nicht ganz falsch, aber wohl auch nicht die richtige Methode....
Crinos... mir fiel es immer besonders Schwer den Frust und die Wut die man anstaut nicht an denjenigen auszulassen die in der hackordnung noch unter einem stehen ...



wenn ich zurückschaue hatte ich von der Grundschule an bis zum letzten Drittel meiner Realschulzeit eben jenes Problem des nichtakzeptiertwerdens und durfte nur alzuoft das "Opfer" spielen ...
Um der klassenarsch zu sein reicht es halt volkommen etwas zu Fett zu sein , und wen man dann wie in meinem Falle Auch noch Wörter benutzt die der Grossteil der Klasse bis Dato nie gehört hat ....
Habe auch viel und gerne Gelesen und von daher schnell einen ausgeprägteren Sprachschatz besessen und benutzt
als die Obergänster die damals das Mass der Dinge zu seien schienen , Naja und wenn man einmal bei dem versuch gescheitert ist Genauso "Toll" und "Cool" , wie ebend Jene zu sein , ist es um so leichter die Gegenrichtung einzuschlagen und sein Eigenes Ding zu Machen .. und irgendwann hat man seine Eigene Lobby ....
CrinosMitlererweil hat sich mein "Status" in das totale Gegenteil gewandelt ...
Ich binn in meinem Umfeld mehr als Akzeptiert ... Ich komme Abends in meine Stammkneipe und die leute kommen angelaufen um mich zu begrüssen , viele Dinge die ich mache finden postwendend Nachahmer .. sei es ein Bart , Klamotten , Ausdrucksweisen , Hobby´s .... ect.
Und es ist erschreckend wie schnell man dazu neigt eine unberechtigte Aroganz an den Tag/Nacht ;) zu legen , und plötzlich anfängt in Bahnen und Werten zu denken Wie ebend
jene Leute die einen in der Vergangenheit sprichwörtlich mit Füssen getreten haben ....
Zum Glück habe ich ein paar wenige menschen in meiner umgebung denen ich vertraue und die mich sobald es nötig ist schonungslos auf den Boden der Tatsachen zurückholen , ..ausser wir heben zusammen ab *grinz* :D

Und ganz allgemein zum Thema schwere Kindheit und falsche Freunde
... Diese Erfahrungen schon recht "Früh" zu machen ist ansich nix schlechtes so lernt man schnell zu slelektieren bzw. nicht so schnell auf die Fresse zu fallen , wichtig ist dabei nur das man ein stabieles Elternhaus hat das einen immer wieder ein bischen auffangen kann , und wenn es nur ist nach hause zu kommen , sich in seinem zimmer zu verkriechen und erstmal keine anderen Sorgen mehr zu haben ...

Und wie Such A Surge schon sagten ..:
"All das was dich Aussergewöhnlich macht sollst du hegen und pflegen , ..egal was es ist !"
WindspielKinder können verdammt grausam sein,auch wenn dies nach außen hin oftmals nicht direkt ins Auge fällt,so sind doch die Handlungen des "Täters" immer vor dem entsprechenden Auffassungshorizont zu begreifen.Aus persöhnlicher Erfahrung kann ich sagen,dass ich eigentlich schon immer unter einer Ausgrenzung gelitten habe,wenn die auch in den frühen Schuljahren weniger extrem erscheinen mag als heute,so war sie doch vorhanden,machte mich einsam.Ich lernte mit mir selbst auszukommen und die Gruppe zu hassen,meine eigene Welt zu leben und mich zu sensibilisieren für die kleinen,scheinbar unwichtigen Feinheiten des Lebens."Freunde"oder gar "Gemeinschaft" sind für mich wie auch "Miteinander" außer-familiär Fremdwörter.Und so hänge ich heute irgendwo zwischen Goth und Mesanthrop,zwischen nostalgischer Melancholie und eisigem,reissendem Hass.Ob meine sozialen Probleme nun maßgeblich zu meiner Entwicklung beigetragen haben sei dahingestellt,jedoch machen sie mir den Weg in mein(!!!) Leben nicht leichter.Manchmal scheinen die Wasser meiner Einsamkeit so tödlich kalt und unendlich schwarz,glücklicherweise habe ich im Laufe der Zeit einige "echte" Freunde gefunden,die mir Stütze in der Not sind und mir wirklich etwas bedeuten.Auch wenn mich die Menschen (oder auch auch Kinder,ansichtssache,nur um nicht zu sehr offtopic zu gelangen)schwer entäuschten,so sehe ich doch Licht an manchen Stellen der geistigen Blindheit meiner Umgebung aufblitzen...

Schöne Grüße,euer Windspiel
worryIch glaub Erfahrungen mit "gemeinen Kindern" hat jeder gemacht... Nur ein bisschen anders als die anderen und schon hattest du einen Spruch sitzen. Mich hat sowas immer sehr mitgenommen, weil ich schon immer recht sensibel war. Wenn ich heute irgendwelche Jugendliche seh, geh ich immernoch auf die andere Straßenseite, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie nichts sagen würden. Aber das ist doch ganz deutlich ein zeichen dafür, dass das prägt, oder? Ich glaube, das ist aber auch ganz gut so... denn so guck ich immer zweimal, wer mich verletzen könnte und wer nicht. Auch wenn ich meistens immer noch zu den "falschen" Menschen renne. Aber man wird wohl nie den vollen Durchblick bei sowas haben... Leider!
Lunachildirgendwie tut es gut, zu sehen, dass es auch anderen ähnlich ergangen ist.
nun, ich habe inzwischen auch leute, mit denen ich in der pause zusammenstehe, auch wenn ich von den meisten die namen erst seit ein paar wochen kenne. nur merke ich immer wieder, dass ich dann auch die aufmerksamkeit von denen wil, die mich offensichtlich mögen. *lächelt traurig* und immer zu spät merke ich dann, wie empfindlich ich doch auf harmlose neckereien reagiere... ich habe halt nie harmloses, an sich lieb gemeintes necken kennengelernt, sondern nur gemeine beleidigungen...und als solche fasse ich inzwischen fast alles auf. ich denke auch, dass ich mit meiner klasse nie ganz grün werden kann. sie akzeptieren mich, aber mehr auch nicht... sie sind nur genervt, weil ich mich gerne am unterricht beteilige, an themen, die sie nciht interessieren... aber so ist das halt...
*seufz* immerhin....eines hab ich mir selbst geschworen... nächstes jahr gehe ich zu diesem dämlichen klassentreffen der realschule (wo ich angeblich tiereopfernde satanistin war und ein mädchen mit dem tod bedroht habe)... dort werde ich den leuten, die direkt nach der 10. klasse in die ausbildung gingen ein breites grinsen zeigen... und dazu mein abitur, meinen verlobten und dass ich eine ausbildung habe... ich möchte einfach mal sehen, was die sagen, wenn das angeblich dumme, dicke, hässliche mädchen glücklich ist ohne diese mobber... sie sollen sehen, dass auch gehasste leute sich ihren weg machen können...besser als der rest, der sich jahrelang über einen stellte...
hm...blubb

DG dat kleene Lunale
worryDie Idee hört sich auf jedenfall sehr gut an! :-)
Ich kann mich nicht ganz reinversetzen, aber ich versuchs! Bei mir ist es einfach so, dass ich mir alles sehr zu Herzen nehme und alles, was mir "an den Kopf geschmissen" wird (egal, obs lieb oder böse gemeint war) doppelt und dreifach bedenke! Ich lasse es niemanden merken und antworte dann einfach etwas distanziert auf deren aussagen. Ich denke, ich kann damit mittlerweile ganz gut um... obwohl ich oft mit meinen Ängsten zu kämpfen habe. Die allerdings nur wenige kennen...
Ich verstecke nach außenhin alles... ist das gut, oder eher nicht? Ich denke schon... es muss nicht jeder an meinen Gedanken teilhaben! Ach, alles so schwer zu beschreiben :(
CarpeNoctem@ Windspiel:
Es kommt immer darauf an, wie extrem und einschneidend die Erfahrungen sind/waren.
Positiv können sie nur in Maßen sein, in keinem Fall jedoch, wenn sie so weit gehen, dass sie einen Menschen innerlich total zerfressen, ihn zerstören und sein Leben in eine Existenz, die dem, was sich die Menschen unter der Hölle vorstellen, gleichkommt, verwandeln.
Dadurch, dass man selbst Opfer ist/war, wird man oft einfühlsamer und kritischer dem gegenüber, was die Leute als "normal" ansehen, es kann im Nachhinein zum Nachdenken anregen.
Insbesondere Ausgrenzung als Kind kann Auswirkungen haben, die abzuschätzen niemand in der Lage ist - besonders, wenn sich dieses Verhalten auch in späteren Jahren nicht grundlegend ändert.
Doch auch der Schock, die Erfahrung des kalten Wassers, nachdem man jahrelang am sonnigen Strand des "schönen" Lebens lag, ist gefährlich, kann aus "ganz normalen" Kindern Eremiten machen, jegliche Freude am Leben nehmen, die Gefühle abstumpfen lassen.

Das alles birgt Risiken, je länger die Dauer, desto größer die Wahrscheinlichkeit von Folgen, doch auch Chancen - denn nur wer die Dunkelheit kennt, ist in der Lage, Augenblicke des Lichtes zu würdigen.
OceanGypsyIch denke, CarpeNoctem hat recht. Durch das, was mir über die Jahre passiert ist, bin ich sehr nachdenklich geworden im Hinblick auf das verhalten der Menschen untereinander. Ich bin toleranter und einfühlsamer geworden und ich denke, ich kann mich besser in andere Menschen hineinverstzen. Doch ich war auch lange Zeit, nachdem dieses 6 Jahre vorbei waren noch sehr misstrauisch anderen Menschen gegenüber, habe praktisch niemandem vertraut. Auch als sich auf der neuen Schule dann alles geändert hat, sich plötzlich viele für mich interessiert haben, mich kennenlernen wollten, hab' ich das zunächst als 'Intrige' oder ähnliches gesehen. Und das war wohl der Punkt, wo ich fast einen Fehler gemacht hätte...denn hätte ich mich nicht irgendwann mal darauf eingelassen, zu sehen, ob sie es ernst meinen oder nicht, dann wäre ich wohl irgendwann wieder die Außenseiterin gewesen. Seitdem hat sich mein Leben wirklich zum Positiven gewendet, ich habe wieder ein wenig Vertrauen in Menschen gewonnen und habe erkannt, dass es auch viele gibt, die mich akzeptieren, ja sogar mögen, mit mir befreundet sind...so wie ich bin.

LG,
OceanGypsy
Blondimanchmal glaube ich, mich haben die ersten jahre auch zu sehr geprägt. wäre damals vielleicht einiges anders verlaufen, wäre ich nicht so, wie ich heute bin-aber was in der vergangenheit hängen.
ich wurde immer schon ausgegrenzt, in der grundschule wegen meines wissens und danach im gymi wegen meiner schwarzen neigung. muß aber auch selber sagen, ich habe mich die letzten jahre zunehmends selber mehr und mehr ausgegrenzt. weil ich nichts anderes kannte, und so weiter machen wollte, wie ich es gewohnt war. dadurch das ich mir keine maske, wie andere leute aufsetzte, war ich den anderen doch irgendwo zu krass. am anfang hat mich deren verhalten ziemlich verletzt. aber man wird mit der zeit hart und man weiß, wie man damit umgehen muß. heute, weiß ich, dass ich zur schule gehe um etwas zu lernen (mehr oder weniger). trotzdem ist es manchmal schwer...
Seteshkinder können grausam sein... das stimmt voll und ganz. dieses "sich anerkennung schaffen" gefühl, dasss dann oft in mobbing anderer, "schwacher" ausartet...

ich wurde auch oft von Fubu-chriegerlis gehänselt und gemobbt, weil ich mich nicht annpasste. anfangs habe ich mir das sehr zu herzen genommen und weil ich sehr sensibel nin, hab ich (als kind) oft vor meinen peinigern geweint...
inzwischen ist jedoch eine gewisse arroganz bei mir dazugekommen, dadurch dass ich mich noch vom einheits-hiphopbrei unterscheide. seit dem schaue ich nur noch auf solche leute hinab...
anastasia2111Kinder??? Oh myyyy neee danke ich mag einfach keine Kinder..... genau sie sind grausam und zwar auf unangenehmste art und weise........ Ich möchte keine Kinder!!! Auch wenn man sie mir schnekt und mir nich geld drauf zahlt NEVER!!!!

LG Ana
CarpeNoctemIch glaube, es ist in der Schule manchmal unmöglich, ohne diese Arroganz zu überleben um sich über die Meinung der Masse zu erheben und sein eigenes Ding durchzuziehen - solange die Arooganz nicht ausartet.

Denn wenn man wirklich auf alles und jeden herabsieht, selbst, wenn die Person einem überhaupt nichts getan hat und vielleicht nur freundlich sein will, dann erschafft man sich durch seine auf die Idioten bezogene Unverletztbarkeit zwar eine Burg, die keine Armee einnehmen kann - aber auch einem Freund wird es unmöglich sein, die Burg zu erreichen und den Burgherren zu besuchen.

Es ist schwierig, zwischen den Idioten und den "Normalos" zu unterscheiden, aber wenn es einem einmal gelungen ist, so kommt man meiner Erfahrung nach ganz gut klar - so fern man die Augen aufbehält und sich nicht wieder in absolute Unwissenheit flüchtet, wenn Gefahr droht.

Ich teile übrigens die Auffassung von anastasia2111 in Bezug auf das Kinderkriegen.
Mir tun jetzt schon immer Babys leid, wenn ich darüber nachdenke, in was für eine Welt man sie gezwungen hat - eine Welt voller Hass und Kälte, voller Verbrechen und Zerstörung.
Ich sage nicht, dass das früher anders war, das kann ich nämlich nicht beurteilen, aber das ist meine Meinung - selbst wenn ich damit die Alterung des deutschen Staates indirekt unterstütze.
Sieht das jemand vollkommen anders?
Crinoszum einen Aroganz ist gefährlich ! ein bischen schadet nicht aber die grenzen sind fliessend , was hilft ist ,sein Tun und handeln stetig zu überdenken .
zum Zweiten ... mich würde mal interressieren wie alt ihr seid die denen das kinderbekommen so verhasst ist ....
CarpeNoctemNatürlich ist Arroganz gefährlich, deshalb muss man ja auch auf die Grenzen achten - was selbstverständlich wiederum Risiken in sich birgt.
Aber wenn man sich selbst immer wieder anzweifelt, wie soll man da jemals ein Selbstvertrauen entwickeln können, welches absolut notwendig ist, um sich auch nur ansatzweise zur Wehr setzen zu können?
Zweifel sind wichtig und notwendig, wenn man nicht zweifelt, entwickelt man sich nur allzu schnell in einen Menschen mit genau jenen Eigenschaften, unter denen man vorher litt und die man verurteilte. Doch auch hier gilt wieder die schon so oft erwähnte Regel der Maße, es geht nicht nur mit, aber auch eindeutig nicht ohne die ausreichende Menge Zweifel.

Zum zweiten Punkt:
Ich stehe kurz vor meinem 16. Geburtstag. Und bevor du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, die Augen rollst und lauthals verkündest, ich könne das noch gar nicht beurteilen, so les dir zumindest noch den Rest von meinem Text durch. Ich stimme dir nämlich zu, auch wenn das jetzt vermutlich paradox klingen wird.

Im Nachhinein glaube ich, mich zu extrem ausgedrückt zu haben.
Ich verurteile Leute, die Kinder bekommen, nicht.
Ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass man nur als Elternteil wirklich in der Lage ist, ein Kind so zu erziehen, dass es ein Gewiisen hat und nicht so blind wird wie der Großteil der Menschen.
Kinder sind ebenfalls zweifellos die Grundlage einer fortbestehenden Gesellschaft.

Doch nun kommt das berühmte Aber.
Aber...
- ich kann es mir nicht vorstellen, selbst diese unbeschreiblich große Verantwortung auf mich zu nehmen, was vermutlich mit dem Alter zusammenhängt.
- ich hätte große Angst davor, dass mein Kind trotz meiner Bemühungen zu einem dieser gemeinen Kinder wird, denn wie kann man ein Kind zur Eigenständigkeit erziehen, ohne es damit zum Außenseiter zu machen und es dadurch genau der gleichen Folter auszusetzen, wie man sie selbst erlebt hat? - Und wenn es zu einem Außenseiter werden sollte - kann man es verantworten, einem Kind so etwas indirkt anzutun?
- mir dreht sich bei der Verantwortungslosigkeit, mit der die Menschen Kinder in die Welt setzen, schlicht und einfach der Magen um. 3 meiner 12 weiblichen Klassenkameradinnen aus der Grundschule waren inzwischen schwanger, eine hat abgetrieben, die anderen beiden haben das Kind bekommen (und ich wohne ländlich!).


Wahrscheinlich werden sich meine Ansichten in den nächsten Jahren noch wandeln, eine solche Entwicklung kann und will ich nicht ausschließen. Ich streite auch nicht ab, dass es sich bei meinem Urteil nicht um ein besonders ausgereiftes handelt, das Erstellen eines solchen Ergebnisses ist mir definitiv noch nicht möglich.
Ich kann nur aufschreiben, was ich heute denke, von meinem kritischen Platz aus betrachtet, das Augenmerk besonders auf die Schwachstellen des Lebens und des Systems gerichtet.
Heute würde ich einem Kind ein solches Leben nicht antun wollen, ganz einfach deshalb, weil ich nicht glücklich bin und keinem Wesen ein solches Dasein wünsche.

Es tut mir leid, wenn mein vorheriges Kommentar klang, als würde ich jegliche Kinder ablehnen und die Menschen, die welche bekommen, am liebsten ins Gefängnis stecken. So war das definitiv nicht gemeint, und Kinder mag ich, solange sie nicht "gemein" sind, eigentlich ganz gerne.
Atanuabis in die 4. Klasse war ich und meine Sis die Lieblinge der Lehrerin, angeblich...im Grunde habe ich mich weder eingeschleimt noch sonstwas *sichverteidig*:D

In der 5./6. Klasse war es dann ganz schlimm, Mobbing weil ich anders war, bessere Noten hatte, körperlich auch nicht gerade stark. Ich will hier nicht in die Details gehen, aber ich hatte damals oft mit dem Gedanken gespielt mich umzubringen.

Ab der 7. änderte sich alles, die Klasse war toll und hat mich aufgenommen. Ja und mit einer meiner damaligen Feindinnen, eigentlich von allen noch die Netteste, habe ich mich versöhnt und wir beiden können es noch immer nich ganz begreifen, wieso das damals passiert war. Jetzt ist die 9.Klasse aus, und ich mache diesen Herbst weiter das Gymnasium...

ich muss mich also wieder bewähren und zudem will ich trotzdem so sein wie ich bin. Es wird schwer werden...

Die heutigen Kinder werden immer wie respektloser, früher war man vor jedem der höheren Klassen weg gerannt und als in ich die 7. kam gab es noch so ne Rangordnung was das Stehen aufm Pausenhof vor Schulbegin anging:p

mich hat mal so ein kleiner Knirps gefragt, ob ich Prügel wolle...
scheisse, habe ich gelacht. :D

Ich mag Kinder und möchte später den Horrorberuf Lehrerin ausüben, aber Eltern überlassen die Erziehung weitgehend den Lehrern...

auch ich habe angst, dass mein Kind zu einem diesen gemeinen Kinder würde und zudem die Welt wird immer kälter, härter, grausamer...deswegen möchte ich keine Kinder.
DarkVampire666Huhu !

Ich möchte ebenfalls keine Kinder.
Das sage ich seit 10 Jahren ( ich bin inzwischen 24 ).
Da spielen verschiedene Gründe mit hinein -
allerdings nicht die Angst, grausame Monster unter seinem Dach zu haben -
sondern weil ich mit Kindern nicht umgehen kann,
weil mich allein schon die schrillen Töne, die Kinder von sich geben,
schier zur Weißglut bringen. Weil sie mir meine Freiheit nehmen würden.
Und weil ich eitel bin und gut auf Schwangerschaftstreifen,
Umstandsspeck, Gebärmuttersenkung ( hat meine Mom )
etc verzichten kann ;) Mit meiner Figur bin ich zufrieden.
Das soll auch so bleiben ;)

Zum eigentlichen Thema : Ich wurde 12 Jahre lang gemobbt.
Schon im Kindergarten. Ja, Kinder können verdammt nochmal grausam sein.
Ich habe sehr früh von den anderen vermittelt bekommen,
daß ich eigentlich nur ein Stück Dreck bin. Nichts weiter.
Ich war in meiner Kindheit daher sehr einsam,
hatte so gut wie keine Freunde. Und Erwachsene konnten
mir auch nicht weiterhelfen. Wenn ich morgens in die Schule kam,
wurde ich schon mit abfälligen Blicken begrüßt und Hänseleien.
Meine Eltern waren daran wohl auch nicht ganz unschuldig.
Sie sind recht weltfremd und meine Mom steckte mich früher
in fleckige Klamotten. Sie bestimmte, was ich anzuziehen hatte.
Bis ich 14 war. Sie zog mir die unmöglichsten Sachen an :rolleyes:
Aber als Kind schnallt man sowas nicht wirklich,
die Eltern sind irgendwie Vorbild für einen. In meinem Fall ein fataler Fehler :(

Überall, wo ich früher hinkam, wurde ich nach kürzester Zeit ausgeschlossen,
geärgert, gehänselt, mit Papierkugeln bespuckt etc...
Ich fühlte mich irgendwann wie ein Mensch 2. Klasse,
fühlte mich wie eine Mißgeburt, eine üble Laune der Natur.
Mit 11 hatte ich Depressionen, war auf 29 Kilo runter,
hatte ernsthafte Selbstmordgedanken.
Jeder neue Tag war die reinste Qual für mich. Ich war am Ende.
Das Leben hatte zu diesem Zeitpunkt jeglichen Sinn für mich verloren.
Ich habe mir damals gesagt, ich sei es nicht wert, zu leben -
und wenn ich nicht mehr da sei, würde mich eh keiner vermissen.
Es folgten 2 Kinderkuren im Harz - aber selbst dort wurde ich gemobbt.
Es hörte erst so mit 16 ganz allmählich auf.

Inzwischen bin ich eher ein fröhlicher Mensch -
aber meine Kindheit hat mich nachhaltig geprägt.
Ich träume sogar nachts noch von den Gemeinheiten der anderen Kinder damals.
Aber vielleicht bin ich eben durch diese Jahre, die ich durchgemacht habe,
nicht ganz so oberflächlich wie manch andere.
Ich werde das, was mir seelisch in meiner Kindheit angetan wurde,
jedenfalls niemals vergessen können !
So bin ich zB an manchen Tagen sehr unsicher,
ich brauche viel Bestätigung von außen, stehe gern im Mittelpunkt,
brauche meinen großen Auftritt. Zweifle oft an mir selbst.
Das mündet manchmal in Depri-Phasen, die ein paar Tage lang dauern können.
Aber dann kommt meine Lebensfreude wieder durch
und es ist ausgestanden.
Und heute habe ich einen recht großen Freundeskreis,
der mich so akzeptiert, wie ich bin. Mit den meisten Leuten
komme ich auch auf Anhieb gut klar, unterhalte mich gerne.

was man natürlich auch noch durchleuchten könnte,
wäre Mobbing im Erwachsenenalter...

Dunkle Grüße !

Melle ^v^
FichuIch möchte noch mal das meiste unterschreiben, was die Menschenfreunde-gegen-Kinderkriegen-Fraktion hier gesagt hat.
Und es tut mir leid, dass ich das hierdrin wohl irgendwie losgetreten habe, hätte man dann eher ne eigene Sache aufmachen müssen.
Na ja, und damit bin ich auch fast wieder weg.

Aber lasst euch nicht unterkriegen von den Gören!
Und: Wenn man dann die Selbstisolation wählt, wie einige hier das beschrieben haben, ist das doch auch irgendwie bloß ein Sieg der Mobberkinder. Hab ich hinter mir, hat mich fast meine paar echten Freunde gekostet -- lasst es, bringt nichts.
Lazaruswenn dich das mobben anderer leute bzw. das zurückziehen freunde kostet würd ich mir mal gedanken darüber machen ob es freunde sind
du kannst dich zurückziehen...klar, aber freunde sind unter anderem dazu da dir auch in solchen situation zu helfen und beizustehen...wenn die das nicht tuen würden, weil sie dadurch selber gemobbt werden würden, wäre (puh viel konjunktiv) ein bruch der freundschaft bei mir sehr nahe

vielleicht unterscheidest du auch nich zwischen kumpel/kolege und freund

is ein grosser unterschied
FeuerschattenGemeine Kinder... ohje! Zu diesem Thema könnte ich Romane schreiben, fang ich also an damit: Mit einer Kurzfassung.
Meiner Meinung nach lebt in kleineren Kindern noch die ursprüngliche Grausamkeit der Natur, bevor sie von der Maske und Beherrschtheit der gesellschaftlichen Umgangsformen überdeckt wird. Das heißt, dass alle anderen, die sich eben irgendwie aus der Masse hervorheben aufs Gewissenloseste gequält, physisch wie seelisch aufs Grausamste verletzt und misshandelt werden! Ebenso wie eben die Natur den einzigen blauen Wellensittich in einem grünen Schwarm bestraft, indem Raubvögel gerade diesen im Auge behalten.
Diese Grausamkeiten geschehen sogar auf einer für ihre Friedliebigkeit und Tolleranz berüchtigte Waldorf(privat)schule. Jahrelang. Man sagte, dies würde sich mit der Reife geben. Doch es gab sich nie, sogar bis ins Erwachsenenalter nicht.
Mit tiefeingegrabenen Misstrauen gegen jeden Menschen und einem unendlichen Hass im Herzen wurde ich nach dem Schulabschluss auf die übrige Menschheit losgelassen. Die es letztendlich schaffte meine Psychosen etwas zu mildern, den Schmerz unzähliger Wunden zu betäuben, bis ich wieder so etwas wie zaghaftes Vertrauen realen Menschen gegenüber kennen lernte, nicht nur gegenüber den gesichtslosen Persönlichkeiten eines Forums oder Chatts, die immer freundlich, hilfsbereit sind.
Oh ja, Kinder, wie leider auch Erwachsene, sind grausam! Bei Erwachsenen liegt diese Grausamkeit nur meist hinter einem Lächeln verborgen.
Was mich erschreckt ist, dass hier so viele Leute über ähnliche Schicksale berichten, so viele Seelen ihre Narben aus früherer Vergangenheit tragen müssen. Nur die Wenigsten fanden ihren Umgang mit gleichaltrigen Kindern in Ordnung. Glück seih mit ihnen!
Die Taktiken mit solch einer Behandllung umzugehen sind vielfältig. Manche lernen über den Dingen zu stehen, mit oben beschriebener Aroganz hinabzublicken, Zurückgezogenheit, Selbstzerstörung ist eine Art, in meinem Fall half der glühende Hass und die Aggressivität. Auch wenn es dann immer hieß "Die Gewalttätige", doch Gewalt entsteht niemas unprovoziert.
Denn im Grunde meines Herzens will auch ich nur Friede, den mir "gemeine Kinder" genommen haben.
Und solch eine Brut will ich mit meinen 24 Jahren keinesfalls in diese Welt setzen.
Fichu@Lazarus:
Der Fall lag anders, konnte man aus meinem Text aber nicht wissen, klar. Ich meinte, wenn du durch sone Scheiße zu einer Einstellung kommst à la "Die Welt kann mich mal" und dich in der Folge selbst wie ein Arsch verhältst, schneidest du dir ins eigene Fleisch. Ich hab meine Freunde in der Zeit sehr verletzt, und sie haben sich trotzdem nicht von mir abgewandt (fanden das aber natürlich nicht toll), aber ich hab aus dieser Einstellung raus den Kontakt reduziert, das meinte ich mit Freunde kosten.
Ich geb dir aber im Prinzip völlig recht.

Trotzdem: Hass ist Mist. (Ja, ich bin nach obengenannten Erfahrungen ein bisschen auf ner Friedenstour. Ach ja, und das ist [U]kein[/U] Christentum oder sonstige Religion!)
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerschatten [/i]
[B]Was mich erschreckt ist, dass hier so viele Leute über ähnliche Schicksale berichten, so viele Seelen ihre Narben aus früherer Vergangenheit tragen müssen. Nur die Wenigsten fanden ihren Umgang mit gleichaltrigen Kindern in Ordnung. Glück seih mit ihnen! [/B][/QUOTE]Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es wirklich von Vorteil ist, wenn man in der Kindheit von dem Problem "Gemeine Kinder" verschont bleibt. Man lernt dann vielleicht nicht, mit misslichen Lagen zurechtzukommen und reagiert dann vielleicht sehr extrem, wenn man dann als Erwachsener mit Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen (z.B. "gemeinen Kindern") konfrontiert wird.
Ich weiß nicht, ob ohne die Erfahrung diverser Gemeinheiten meine Wertschätzung von Freundschaft und Liebe so hoch wäre.

[QUOTE][B]Denn im Grunde meines Herzens will auch ich nur Friede, den mir "gemeine Kinder" genommen haben.
Und solch eine Brut will ich mit meinen 24 Jahren keinesfalls in diese Welt setzen. [/B][/QUOTE]Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass das Verhalten von Menschen zum größten Teil aus ihrer Erziehung resultiert, du also zum großen Teil selbst mitentscheidest, ob sich deine Kinder zu einer "gemeinen Brut" entwickeln. Möglicherweise liegt die immer größere Zahl "gemeiner Kinder" gerade daran, dass nicht genügend Gegengewicht in Form von vernünftigen Kindern da ist. :rolleyes:
CarpeNoctem[QUOTE]Möglicherweise liegt die immer größere Zahl "gemeiner Kinder" gerade daran, dass nicht genügend Gegengewicht in Form von vernünftigen Kindern da ist. :rolleyes:[/QUOTE]
Das mag ja sogar stimmen, aber wie verhindert man die Entwicklung der eigenen Kinder zu solchen Monstern?
Wie kann man seinem Kind genug Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben, dass es sich in bestimmten Fällen auch mal gegen die Meinung der Masse stellt - ohne gleich zum absoluten Außenseiter zu werden?

Das es dafür kein Patentrezept geben kann, ist klar, aber wie soll man sich zumindest ansatzweise orientieren?
Und was ist, wenn man sich total viel Mühe gegeben hat und das eigene Kind trotzdem zum Täter wird? Muss man die Schuld dann auf sich nehmen und Fehler, deren man sich bisher noch nicht bewusst war, eingestehen?
Können wir überhaupt sagen, dass es früher besser war, schließlich haben wir (die Leute, die gegen die Geburt von eigenen Kindern sind) es ja persönlich nicht erlebt? Oder sind wir inzwischen vielleicht so weit, dass wir auf Dinge achten, die früher auch da waren und von niemandem beachtet wurden?

[QUOTE]Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass das Verhalten von Menschen zum größten Teil aus ihrer Erziehung resultiert, du also zum großen Teil selbst mitentscheidest, ob sich deine Kinder zu einer "gemeinen Brut" entwickeln.[/QUOTE]
Diese These bestreite ich und kann meine Argumentation auch gleich mit einem Bespiel aus meinem Leben untermauern.
Ich wuchs zusammen mit meinem ein Jahr älteren Cousin auf, bis zum Ende der Grundschule waren wir praktisch unzertrennlich. Wir gingen in eine Klasse, machten zusammen Hausaufgaben, spielten zusammen. Wir wurden praktisch wie Geschwister erzogen, es gibt kaum Kinderfotos von mir, auf denen er nicht auch abgebildet ist.
Und doch wurde er zum Täter und ich zum Opfer, er zum Verräter und ich zur Verratenen, er zum Idioten und ich in seinen Augen zur Streberin.
Wir waren in der gleichen Klasse, hatten die gleichen Leute um uns herum. Er wurde in die so genannte Clique aufgenommen und erkor mich mit den anderen zum schwächsten Glied in der Nahrungskette, versorgte die Klasse mit den Informationen, die man gegen mich verwandte.
Ohne ihn wäre ich niemals zu der Person geworden, die ich heute bin.

Ist sein Verhalten auch durch seine mit der meinigen absolut identischen Erziehung zu erklären?
Wäre ich vielleicht auch zu einem der gemeinen Kinder geworden, hätten sich die Umstände nur ein wenig anders verhalten?
Hätte ich ihn genauso verraten, wie er mich?

Fragen über Fragen, die ich nicht beantworten kann.
Ich möchte glauben, dass ich mich niemals so verhalten hätte, doch beweisen kann ich es nicht - und werde es auch niemals können.
Wenn ich davon ausgehe, dass alles von der Erziehung herrührt, dann war ich praktisch dazu bestimmt, ein solches gemeines Kind zu werden.
Wenn ich jedoch davon ausgehe, dass nur der Zufall ihn zu einem der gemeinen Kinder machte, dann muss ich mich fragen, weshalb er es war, der in der Masse Zuflucht fand, weshalb man mich und nicht ihn zur Ausgestoßenen der Gesellschaft degradierte.
An der Intelligenz kann es nicht liegen, ichweiß, dass er eigentlich intelligent ist.
Für die Pubertät war es mit 12 Jahren eigentlich noch etwas früh, besonders, wenn man sein sonstiges damaliges Verhalten in Betracht zieht.
Die einzige Lösung wäre es, zu sagen, dass das Leben nciht logisch ist. Doch wenn es nicht logisch ist - wie kann man dann als Elternteil überhaupt noch Einfluss auf sein Kind ausüben?

Er unterwarf sich dem Gruppenzwang, der ihm zu einer seltsamen Art von Machtposition verhalf - es gibt kaum etwas in meinem alltäglichen Leben, das ich mehr verabscheue, als jenen Gruppenzwang.
Er war zu schwach, um dagegen anzukämpfen, als er ihn schließlich realisierte.

Doch liegt das wirklich alles an der Erziehung?
Ich bezweifle es.
TarlancIch denke, dass Eltern, die versuchen ihr Kind zu einem toleranten, andersdenkenden Menschen mit respekt vor den wichtigen Dingen zu erziehen, ihr Kind automatisch zu Ausenseitern machen.

Ich wurde so erzogen und bin vom Kindergarten bis zur 5. klasse gemobbt worden. Inzwischen bin ich froh darüber, da ich an den Hänseleien gewachsen bin und nun zwar eindeutig zu den Ausenseitern der Klasse gehöre, aber das macht mir nichts. Ich habe in meiner Klasse zwei Freundinnen, die so denken wie ich und ich habe vor 2 Jahren (siebte Klasse) zu Fechten begonnen, als eine art Selbsttherapie, wo ich ebenfalls viele Gleichgesinnten getroffen habe. Man muss einfach erkennen, dass man nicht dazugehören kann, und das es ohnehin besser ist nicht dabei zu sein. Nachdem ich aufgehört habe, "normal" sein zu wollen, ging es mir viel besser, weil ich plötzlich die Kraft hatte mich zu wehren und nun bin ich für die anderen plötzlich unverzichtbar, weil ich einfach klüger bin als sie.

Ich würde versuchen, meine Kinder so zu erziehen, wie ich erzogen wurde.
Crinosrechtgeb -->
würde auch nicht viel anders machen ausser das ich versuchen würde ihm zu zeigen wie mein kind sich bese4r wehren kann
Lunachildui...welche rege beiteiligung...das hätte ich wirklich nicht erwartet...
obgleich kinder so sehr gemein sein können und obwohl ich weiß, wie mies diese welt mit ihren bewohnern doch ist, möchte ich selbst mutter werden (am liebsten ja sofort, aber das geht leider nciht).
ich möchte einfach versuchen, vernünftige menschen großzuziehen, wie es meine eltern auch geschafft haben, dass mein bruder und ich vernünftig sind.
sicher, es kann sein, dass meinen kindern das selbe widerfährt wie mir, aber wichtig wäre es mir dennoch.
vor allem möchte ich meinen kindern später etwas bieten, was ich nciht hatte... eine familie, in der es liebe gibt und in der die kinder auch ernst genommen werden. ein bißchen glück auf erden halt.... und dafür lebe ich... für meinen verlobten und für meine späteren kinder... das ist mein sinn des lebens... etwas zu schaffen, wozu ich und meine eltern wärend meiner kindheit nicht in der lage waren...
es gibt bei vielen ja auch positive ergebnisse des kindlichen mobbings... man ist abgehärtet und verständnisvoller...und noch mehr... aber naja...
Lord of Darknes[QUOTE]
Wie kann man seinem Kind genug Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben, dass es sich in bestimmten Fällen auch mal gegen die Meinung der Masse stellt - ohne gleich zum absoluten Außenseiter zu werden?[/QUOTE]
Es geht, ich habe mich oft genug der Masse entgegengestellt, ich bin immer noch en Teil der Geminschaft, das kann an meinem aussehen liegen (ziemlich breite Schultern, dicke arme, die nicht speckig sind :D , udn war immer eines der größten) kann aber auch daran liegen das ich immer wusste wann ich was sagen musste um mindestens 3 skeptiker soweit zu bringen mich zu unterstützten, und da der großteil der masse keine eigene meinugn hat, kamen zu den 3 skeptikern, bald deren Freunde, und deren Freunde, sodass die masse so umgelenkt worden war, das sie jettz auf meiner Seite stand, wenn ich dies nicht schaffte, schwächte das zwar mein ansehen, aber was anderer über mich denken, war mir seit der 7. Klasse schon sowas von egal( ich habe sie in der Zeit regelrecht dazu gebracht negativ über mich zu denken, nicht indem ich ihnen was tat, sondern indem ich mri vor allen anderen was tat, ich fand trotzdem immer freunde, die das zwar nicht immer toll fanden, es aber respektierten, igendwann höhrte ich dann damit auf, ich dneek das ich es tat damit mir keiner zu nah kommt)
SinofLustKinder können gemein sein..oh ja, das kenne ich nur allzu gut.

Bei mir hat es eigentlich recht früh angefangen, im Kindergarten, auch wenn ich teils "Freunde" hatte, die mir beigestanden sind, wurde ich recht oft und offen von anderen ausgegrenzt. Auch in der Grundschule, wo ich gerne ein beliebtes "Opfer" von Älteren waren. Ich wußte auch nicht wieso. Die Klassen über mir hatten mich einfach auf dem Kieker und das war dann halt so und es machte mich doch recht fertig. In meiner eigenen Klasse...ja, was heißt akzeptiert worden, man duldete mich eben so weit es geht, hatte hier und da einen "Freund" mehr nicht. Vielleicht war und bin ich einfach zu sensibel dafür. Richtig fertig gemacht hat mich aber in der Grundschule wohl ein Spielchen der Kinder in meiner Klasse, als ein Mädchen vorgeschickt wurde, welches sich angeblich in mich verliebt hätte, für die ich ziemlich viele Gefühle hatte, wenn man davon in diesem Alter überhaupt sprechen konnte. Ende vom Spiel war einfach, dass man mich reingelegt hatte und mich öffentlich ausgelacht hat.

Das ist denke ich auch das Einschneidende in meinem Leben und das Gemeine an Kindern. Nicht nur Prügel oder Schläge sind bei Kindern an der Tagesordnung, sondern, so wie ich es auch später am eigenen Leibe erfahren mußte vor allem die psychische Schiene. Kinder verstehen sich gut darin einen seelisch fertig zu machen, bis man wirklich am Abgrund ist.

In der Realschule habe ich die meißten "Freunde" die ich noch hatte verloren, da sie auf das Gymnasium gingen und man so mehr oder weniger so langsam den Kontakt verloren hatte, jedoch hatte ich dadurch auch neue Klassenkameraden. Ich wurde akzeptiert, in Ruhe gelassen und ich wollte auch meinerseits meine Ruhe und kapselte mich vom Rest ab, lebte alleine vor mich hin, auch wenn ich zwischendurch eine Freundin hatte, die mich aber dann schön hinterrücks mit jemand anderem betrogen hatte. So hab ichs dann bis zur Mittleren Reife eigentlich recht gut überstanden und weiter ging es dann auf dem Gymnasium.

Ich war ein Außenseiter in der Oberstufe, suchte irgendwo Kontakt, den Halt eines Mitmenschen, jedoch wurde ich wohl nie richtig akzeptiert, ausgegrenzt aus Gesprächen, wurde mehr oder weniger ignoriert, bis ich mich wieder von allen abgewandt hatte, mein eigenes Leben irgendwo in Isolation gelebt habe. Meine Eltern haben nicht sonderlich viel mitbekommen, haben gedacht alles ist ok, vor allem weil ich sehr gute Noten mit nach Hause gebracht habe. Was aber wirklich in mir vorging wußten die wohl nie wirklich.

Ich denke mal, die Zeit hat mich sehr geprägt, bin wohl immernoch sehr mißtrauisch anderen Menschen gegenüber, liegt wohl daran, daß ich oft enttäuscht wurde, offene Wunden im Herzen habe, die wohl auch nie wieder heilen werden. Nach dem Abi konnte mich nur ein Mensch vor dem letzten Sturz aufhalten, einen Suizidversuch hatte ich danach und dieser Mensch konnte mich wieder aus meinem Sturz hochziehen und ist auch noch nach wie vor an meiner Seite, jedoch habe ich nicht mehr das Vertrauen und die Nähe zu diesem Menschen, wie es sein sollte. Ich denke, daß das viel mit den Erfahrungen und den Erlebnissen in meiner Jugend aber auch jetzt als Erwachsener zusammenhängt.

Kann mich auch heute noch nur sehr schwer für andere Menschen öffnen, genauso meide ich größere Ansammlungen von Menschen, tue mich schwer andere Leute kennen zu lernen und Vertrauen zu ihnen zu finden.

Jedoch hatte die ganze Sache auch ihr Gutes, worauf ich irgendwo Stolz sein kann. Es hat mich irgendwo zu einem besseren Menschen gemacht. Ich öffne mich zwar nicht so schnell für Menschen, wenn überhaupt, dafür selektiere ich gründlicher aus, suche mir nur diejenigen Menschen aus, wo ich mir vielleicht sicher sein kann, arbeite daran Vertrauen zu fassen. Ebenso lebe ich gut mit der Gewissheit, daß ich nicht so verblendet durch die Welt wandere wie so manch anderer, genauso nicht so arrogant und oberflächlich bin wie viele andere Menschen.

Drücke auch noch vieles von Früher aber auch von heute mit meinen Gedichten aus, ebenso mit meiner Kurzgeschichte, an der ich zur Zeit schreiben.

Ob ich jemals ein Kind möchte? ICh weiß es nicht. Ich würde es auf jeden Fall nach meinen Vorstellungen erziehen, sich gegen die Masse zu stellen und die eigenen Vorstellungen zu vertreten, versuchen meinem Kind die Kraft zu geben, die ich von meinen Eltern nie bekommen habe. Auch wenn das Kind ein Außenseiter wird...der Schmerz, den ich erleiden mußte hat mich zu einem besseren Menschen gemacht, auch wenn ich 4 Suizidversuche hinter mir habe und gelegentlich cutte....ich bin für mich ein besserer Mensch, nicht oberflächlich wie fast die gesamte Gesellschaft und wenn das dann der Weg meines Kindes sein sollte, dann habe ich irgendwo auch was nicht falsch gemacht, denn lieber soll mein Kind dann den harten Weg gehen aber dafür nicht so "enden" wie so viele Andere.
dunklegestaltIn meiner Klasse bin ich die totale Außenseiterin. Ich weiß zwar nicht warum, aber es ist mir meistens egal. Ich komme die meiste Zeit auch alleine Klar.
Irgendwann gewöhnt man sich dran. Auch wenn man gerne mal eine Freundin hätte, mit der man über alles reden kann ohne das man Angst haben muss, das derjenige es irgendjemand anderem weiter erzählt.
Eternal FaithWie schon oft hier erwähnt: Kinder können wahnsinnig grausam sein. Wahrscheinlich weil sie es einfach selbst nicht als grausam empfinden, was sie tun oder es einfach nicht einschätzen können, welche Wirkung ihre Worte und Taten haben können. Aber genug davon...

In der Grundschule war ich auch grundsätzlich die, die von allen entweder gehänselt oder einfach gemieden wurde. Das kann aber gut daran gelegen haben, dass ich in einem kleinen Dorf aufgewachsen bin, in dem wir die einzigen "Zugezogenen" waren.
Als ich dann aufs Gymnasuim (in einer anderen Stadt) gekommen bin hab ich in meiner Klasse ein paar sehr gute Freunde gefunden, war aber trotzdem immernoch bevorzugtes Opfer wenn es ums Hänsel ging (was leider nicht nur bei verbalen Attacken geblieben ist). Aber nachdem die Klassen neu aufgeteilt wurden und die meisten der "Täter" mehr oder weniger freiwillig die Schule verlassen haben hat sich das alles geändert. Obwohl ich so bin wie ich bin (schwarz eben) werde ich von den Leuten in meiner Klasse akzeptiert und komme auch mit allen sehr gut aus. Schade, dass das nicht schon früher so war, denn all zu lange gehe ich ja nicht mehr in die Schule...
SaintlyRebirthIch wurd in der Schule immer nur fertig gemacht. Ich glaub deswegen bin ich auch total verschlossen und total schüchtern wenn jemad da is den ich nicht kenne. Hab dann auch angst mich jemanden anzuvertraun aus angst er könne mir was antun.

Aber heutzutage sind kinder immer noch grausam. Ich kanns nicht sehen wenn die Kinder auf einen herum hacken und ihn fertig machen. Da geh ich dazwischen.
RaytracerAus den aktuellen Nachrichten habe ich erfahren, dass in Deutschland kürzlich zwei Kinder um die 12 ein anderes Kind mit Spraydosen und Feuerzeug angegriffen haben. Das Ergebnis sind Verbrennungen zweiten Grades und ein Krankenhausaufenthalt. Kinder können sehr gemein sein...
NOX808Kinder regieren gerne feindlich auf alles was fremd ist so verbergen sie ihre Angst. Zu meinen Nachteil war ich schon immer ziemlich groß so das mich mein Körper zur Zielscheibe für Stichelein gemacht hat auch bei mir alls kleines Kind hat es psychische Folgen hinterlassen so entwickelte ich ein sehr hohes Gewaltpotential und unkontrollierte Wutausbrüche erst während meiner Zeit beim Bund lernte ich dieses zu kontrollieren
Necrophobia[COLOR=crimson]Gemeine Kinder seh ich überall...jetzt mal im Ernst, könnt nen Roman darüber schreiben..aber kein Kind ist so grausam und gemein wie mein kleiner Großcousin...Ich saß vor meinem Rechner..spiel grad was nettes..da kommt der von hinter und haut mir mit schmackes mit nem Schraubenschlüssel einen am Hinterkopf..glaubt mal..danach lacht aber keiner mehr...und die größte Sauerei..was Kinder angeht..Tun die einen weh, ist das in Ordnung..wenn man den aber einen dafür verpasst, dann fangen sie an zu heulen und rennen zur Mami..Kinder können soo grausam sein..[/COLOR]

...Ehrlich gesagt hab ich Angst mit dem in einem Raum eingeschlossen zu sein *bibber*...:eek:
Yoshi87ich war nie besonders beliebt.. ich hab mich eigentlich nie richtig verändert... ich war schon immer irgentwie anders

gehänselt wurde ich eigentlich immer war auch agnz gut denk ich.. mitlerweile is mir sowas egal.. bzw. teilweise recht belustigend wie unwissend mancheiner doch ist :D

austeilen können sie aber wenn se dann die quittung bekommen heulen se rum:rolleyes:
DarkangelHm naja auch wenn ich gleich als unmenschlich vieleicht eingestuft werde aber das beste für unsere Erde wärs doch wenns wir alle einfach mal aussterben alternativ.
Klar könnt ich auch sagen last uns alle bösen und schlechten Menschen umbring und lediglich die guten auf dieser Welt weiterleben. Würde lediglich nur ne Zeit lang funzen und dann wieder so sein wie vorher da Gewalt Konflikt und Streit nun mal ein fester Teil des Menschlichen verhaltens sind.

Eine Alternative zur normalen Geburt wäre das clonen da man dort bei der Erschaffung bestimm kann wie ein Mensch werden soll und seine Verhaltensmuster bestimm kann, sprich man könnte das Gen für Streiterein und Konflikt rausnehm wenn die Forschung so weit wäre und sagen du lebst nach den und den Regeln und hast die und die eigenschaften.

Aber es is eh schwachsinig sich darüber Gedanken zu machen da es nunmal ist wie es ist und sich das net so schnell ändern wird. :)
Pluna_XHmm Kinderund gemein...

Mir ging es nicht anders wurde gehänselt, geschlagen ausgegrenzt und verarscht (zweck Freundschaft).
Und das fast meine ganze Schulzeit... Sowas ist echt nicht lustig, aber glaube das is hier jeden eh klar ^^.
Kinder mergen das sicher auch net immer zumindestens wenn se klein sind.
Durch dieses Zeit bin ich verschlossen, zeige kaum gefühle, schlucke oft vieles runter(Gefühle, Meinungen, Ärger), und hab wenig echt wenig freunde(was irgendwo auch gut so ist).
Und da ich keine lust auf Schule hatte sind meine Noten auch net immer so rosig gewesen...
Naja was solls hab eh denn größten teil vergessen, was woll ein neben efeckt ist...
TheFrailIch fühle mit euch allen und weiß all das Gesagte nur allzu deutlich nachzuvollziehen; während ich in der Grundschulzeit ein eher fröhliches Kind mit Freunden war (sogar die "Coolen" waren meine Freunde und nahmen mich, den blassen Jungen mit der großen Brille, wo es ging in Schutz), begann der grässlichste Abschnitt meines Daseins in der 5. Klasse. Angefangen damit, dass mich wegen meinem damaligen Sprachfehler alle Mitschüler verachteten, ging es bis in die 8., 9. (bin in der 12) permanent bergab. Bot sich mir in den Pausen ob des relativ geräumigen Hofes noch die Möglichkeit der Flucht, war der Schulbus, in dem unglücklicherweise die allerschlimmsten Schwachköpfe mitfuhren, eine regelrechte Falle. Ich reagiere heute noch mit blankem Entsetzen und Panik, wenn irgendetwas (besonders im Bus) den Bereich meines Hinterkopfs oder Ohres streift. Ich habe damals sogar zwanghaft versucht durch Sachen wie Kleidung etc. zu gefallen, was mich im Nachhinein traurig macht, da ich damals das einzige, was mir geblieben war, eingebüßt hatte: meine Individualität, den Mut dazu, ich zu sein.
Vergebung? Vielleicht. Ich war an einigen Zeitpunkten wahrscheinlich ebenso furchtbar, ich erkläre mir das mit der Natur des Menschen. Jemandem, dem ich in der 6. , 7. noch den Tod und Schlimmeres wünschte, habe ich nun vergeben; jeder macht Fehler. Anderen kann ich nicht vergeben, da sitzt der Schmerz einfach zu tief. Ich gehe immer noch auf diese Schule, vieles hat sich verändert, besonders ich; die Zeit damals hat mich noch introvertierter werden lassen, mich extrem sensibilisiert und eine Angst vor dem Leben und dem Menschen als Herdentier mitgegeben; allerdings weiß ich nach allem eines: Wer ich bin.
MondmotteDeine Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor,nur das das Ganze bei mir in der 5.Klasse angefangen und Anfang der 9. aufgehört hat...Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen,weil mir das etwas zu privat wäre,aber bei mir hat das Ganze auch was hinterlassen,was ich heute noch nicht hinter mir habe und mit fremder Hilfe irgendwann hoffentlich mal überwunden haben werde.

Ich werde niemals verstehen,wieso Kinder schon damit anfangen,sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen,und ich werd die Personen immer für das hassen,was sie getan haben.
rosenkindIch bin von der ersten bis zur 10. Klasse (11 Jahre lang: hab ne Ehrenrunde gedreht) das Lieblingsmobbingopfer der ganzen Schule (also nicht nur meiner Klasse) und zu Grundschulzeiten auch des ganzen Dorfes gewesen.

Die Folgen der Zeit sieht man sehr gut auf meinen Armen und Beinen. Des weiteren habe ich tierische Probleme mit zwischenmenschlichen Bindungen, insbesondere Liebesbeziehungen. Im letzten Jahr gabs neben dem Ritzen, den Depris und den Beziehungsproplemen noch andere Dinge: hab mir 2 Monate lang den Finger in den Hals gesteckt, ein paar mal Medikamente geschluckt, durfte mich mit 2 weiteren Persönlichkeiten in meinem Körper rumschlagen (wobei ich jetzt vorsichtig wäre zu sagen, dass es wirklich ne Spaltung war, darauf will ich keinen Eid abgeben), nahm die Realität nur noch als Traumsequenz wahr und andere Dinge in die Richtung und musste monatelang jeden Tag imens dagegen ankämpfen mich nicht umzubringen (es war nicht so dieses "ich will mich umbringen" sondern ein innerer Drang, den ich zu kontrollieren hatte). Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, dass das Schlimmste vorbei ist, war nämlich alles andere als toll, wobei meine Geschichte im Vergleich zu manchem anderen noch relativ harmlos ist, da die schlimmste Zeit nur etwa ein halbes Jahr dauerte.

@TheFrail
Schulbusse sind grauenvoll! Manchmal, so um die Ferienzeit, so am letzten Schultag in Hessen (wohne in Bayern, geh in Hessen zur Schule) passiert es, dass der normale Stadtbus an meinem letzten Schultag zusätzlich noch als Schulbus eingesetzt wird. Und da ich zu dieser Zeit gezwungen bin, mit dem Bus heimzufahren, kann es passieren, dass ich in dem Bus sitze, der an meiner alten Schule (Grundschule) als Schulbus vorbeifährt.
Dann steigen Horden von Kindern ein und beim Anblick dieser Horden von Grundschülern mit ihren Rucksäcken auf dem Rücken kommen alle Erinnerungen hoch an meine Grundschulzeit, wo diese 10 Minuten Schulbus ebenfalls mein Gefängnis waren.
Das letzte mal, als das passierte, war ich hinterher total verstört und nicht ansprechbar.
Diese Horden von Kindern, diese ganzen Kinder, die ganzen Erinnerungen, die Kinder, die Erinnerungen, die Kinder...

Das netteste war übrigens, als ich in der 2. Klasse war, da hat ein Klassenkamerad versucht mich morgens an der Bushaltestelle zu erwürgen.

Heute bin ich in meiner jetzigen Klasse (Jahrgangsstufe 12) zum Glück nur noch stinknormale Außenseiterin. Was heißt: ich habe keine Freunde in der Klasse und mit den Leuten relativ wenig zu tun, aber man toleriert mich und lässt mich in Ruhe und es gibt sogar 1,2 Personen, bei denen ich nicht von Freundschaft reden würde, aber mit denen ich mich sogar ganz gut verstehe. Interessant ist aber folgende Tatsache: an den alten Schulen habe ich immer versucht mich anzupassen und wurde immer verarscht, ausgenutzt, geärgert und fertig gemacht. An der neuen Schule bin ich gleich am ersten Tag in schwarz hereinspaziert, hab mich nicht um soziale Kontakte bemüht und war einfach ich selbst -> und siehe da, ich werde toleriert. Erstaunlich. Mag vielleicht aber auch daran liegen, dass eine Gymnasialklasse mit dem Alter 16 + evtl. doch irgendwo etwas reifer sind als Realschüler niedrigerer Klassen.
thanatos4lifealso ich hab im kindergarten eine in die magengegend gekriegt, weil ich eine brille gekriegt hab
des war hundsgemein :(
shadowlady*Also ich finde nicht nur Kinder sind grausam, sondern die meisten Menschen, die in dieser kaputten Welt herumlaufen... :(
TheFrail[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Interessant ist aber folgende Tatsache: an den alten Schulen habe ich immer versucht mich anzupassen und wurde immer verarscht, ausgenutzt, geärgert und fertig gemacht. An der neuen Schule bin ich gleich am ersten Tag in schwarz hereinspaziert, hab mich nicht um soziale Kontakte bemüht und war einfach ich selbst -> und siehe da, ich werde toleriert.[/B][/QUOTE]

so war es bei mir auch. Allerdings hatte ich etwas mehr Glück als, da schon immer 2-3 Personen seit der 5 zu mir hielten und bis heute meine Freunde sind.
Letztlich geht das Leben wohl weiter, und ich habe gerade diesen Sommer(off Topic- schönste Momente) einen meiner wundervollsten Momente erlebt, den ich in meiner Erinnerung nicht missen möchte. Bleib stark und sei stolz auf das, was du dir erhalten hast.
Cold RainHm, in der 4. Klasse hatte ich zum ersten mal das Problem, plötzlich alleine dazustehn, ausgegrenzt und beschimpft, ein halbes Jahr lang von Leuten, die ich bis dahin zu meinen Freunden rechnete.
In der 7. dann wieder, als es auf der neuen Schule zum 2. Mal neue Klassen gab.. 2,3 Jahre lang.. seit der 10. hab ich Ruhe, aber ich frage mich schon manchmal, ob ich das anzieh oder ob ich irgendwo n Schild hab^^
irgendwann lernt man warum, aber für ein 10-jähriges Kind ist das schon hart, von heute auf morgen alle gegen sich zu haben und nciht wirklich zu wissen, wieso.
Aber schlimmer als einfach nur Alleine-Sein fand ich immer das offene Ausgrenzen, das Beleidigen, die Gewalt.

cold rain
rosenkindich denke, ich werde irgenwann für meine Website einen Bereich schreiben, der sich "Pfade der Einsamkeit" nennen wird. Es wird ein Bereich sein, in dem ich das Erlebte irgendwo verarbeiten will. Es wird vermutlich einen kurzen Einleitungstext mit meiner Geschichte geben, ein bisschen psychologischer Kram (wieso Mobbing, was man tun kann ect) und einen ganzen Haufen (Kurz-)geschichten, evtl. auch Poesie, die die ganze Bandbreite der Emotionen und Situationen zeigen und auch individuelle Folgen. Ich hab keine Ahnung, wie lange ich dafür brauchen werde und welchen Umfang das ganze haben wird, aber es wird sozusagen irgendwo eine Abrechnung mit der Vergangenheit werden: eine Verarbeitung des Erlebten sowie eine dezente Rache an den mindestens 100 Leuten, die mir 11 Jahre lang das Leben tagtäglich zur Hölle machten. Namen werden natürlich keine fallen.

Als ich mit der Realschule fertig war, hatte ich sogar schon eine Art Lebensgeschichte bezüglich des Mobbings auf Schülerzeitungsniveau geschrieben, eine Art Mahnung mit meiner Lebensgeschichte. Ich könnte mich heute noch ärgern, dass mir seinerzeit der Mut fehlte, das Ding in unsere Abschlusszeitung miteinzubringen und mich als Ritzerin zu outen. Evtl. hätte es vielleicht ein paar Leute wach gerüttelt und wenn nur einer einzigen Person die Augen aufgegangen wären, hätte es schon seinen Sinn erfüllt, denn Mobbingopfer oder zumindest Außenseiter gibt es in wirklich jeder Klasse. Aber am Ende hat die Feigheit gesiegt...

Falls allerdings hier im Thread jemand sein sollte, der grade an ner Abschlusszeitung arbeitet oder an der Schülerzeitung mitmacht und Interesse besteht, könnte ich mal schauen, ob ich das Ding irgendwo noch auskramen kann.
Miau@Liebes Rosenkind,

Es dauert oft lange, bis man aus dem Schatten seiner häßlichen Erfahrungen herauszutreten wagt.
Warte die Zeit ab, man kann die Dinge nicht ungeschehen machen, aber die Wunden verheilen im Laufe der Jahre.

Habe mir mal Deine Webseite angesehen, die ist sehr hübsch und herzwärmend.

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
rosenkindVielen Dank für die lieben Worte, Miau

ich bin im letzten Jahr auch um einiges stärker geworden und trotz der Probleme, die ich noch habe, wahrscheinlich stärker, als ich es je war, vielleicht, weil ich inzwischen auch weiß, wer ich bin und gelernt habe auf die nicht gerechtfertigte Meinunger meiner Umwelt zu pfeifen. Die Hilfe bestimmter Leute (besonders des Menschen dem meine Signatur gewidmet ist) kann man aber auch nicht verleugnen.

Ich möchte wie gesagt mit dem Projekt meine Vergangenheit bewältigen und wenn es möglich ist sogar damit abschließen. Natürlich soll es nicht in ein "mir gehts ja so schlecht"- Gebilde ausarten oder nach reinem Racheakt klingen. Was ich will ist zu einem persönliche Problembewältigung, zum anderen aber auch Aufklärung und Augen öffnen und vielleicht auch dem einem oder anderem Leser, der noch im Schatten lebt, das Gefühl geben, verstanden zu sein und ihm helfen den Schritt ins Licht zu wagen.
AstatosNoch ein Leidensgenosse...
Ich möchte nicht meine ganze Geschichte hier niederschreiben... das wird zu viel... bei mir fing es eigentlich schon im kindergarten an, auch wenn es nur ganz leicht war... doch begann da bereits meine Außenseiterposition... Während der Grundschule spitzte sich das ganze zu, danach kam ich auf eine Gesamtschule... schließlich in der sechsten klasse wurde es dann immer unerträglicher, ich wurde zum totalen Außenseiter. In der Zeit fing ich mit diversen Formen von svv an. Es spitze sich immer weiter in der siebten Klasse zu... wegen meiner mittlerweile schlechten Noten musste ich die Klasse wiederholen... gebracht hat es nichts, das ganze ging weiter, die achte klasse kam, nach dem Jahr musste ich wieder wiederholen, diesmal musste ich vom Gymnasialzweig auf den Realschulzweig gehen. Ich hoffte, dass es endlich wieder bergauf geht... Leider änderte sich die Situation nicht. In dieser Zeit sagte und tat ich einige Dinge, die mir heute noch Kopfzerbrechen bereiten.

Nach der achten Klasse zog ich mit meinen Eltern um, eine neue Schule... Wird diesmal alles gut? Wieder daneben, nach wenigen Wochen hatte ich wieder massive Probleme. Schließlich eskalierte es mitte der zehnten Klasse... Das was ich damals tat werde ich niemals vergessen, sie werden es nie mehr vergessen... Jedoch hörte das Mobbing endlich auf...
Mittlerweile war ich vollkommen verstört, hatte mehrere Suizidversuche hinter mir, war seelisch und körperlich total am Ende...

Nach bestandener zehnter Klasse ging ich aufs Gymnasium zurück... Und endlich, es war vorbei... endlcih war ich aus der scheiße raus...
Einige Monate lang gin es mir wieder gut... dann jedoch kamen die Erinnerungen wieder, sie zerfraßen mich regelrecht, ständig Depressionen, wieder dieser Schmerz... Als ich dann den Bericht über die Vorfälle an einer Schule in Hildesheim sah, war alles wieder da... vieles hatte große Ähnlichkewiten zu dem was an dieser Schule passiert war... Schließlich erfuhr ich zufällig, dass das ZDF einen Sendung zum Thema Mobbing an Schulen drehen will... ich schrieb in einer Nacht alles auf was mir gerade einfiel, und schickte das ganze ans zdf... ich verspürte den drang, zumindest meine erfahrungen dort mitzuteilen...

Ich muss sagen, selbst nach anderthalb jahren sitzt der schmerz noch sehr tief... erst ganz langsam beginne ich, mich über den Schatten meiner Selbst hinwegzusetzten und endlich wieder zu leben... es ist schwer, es hat meine Mentalität, meine Psyche... es hat mich verändert...

Dazu noch die Tatsache, dass ich meinen damaligen "Feinden" vieleicht mein Leben zu verdanken habe... nein verstehen kann man das nicht...
Wie ich schon schrieb musste ich nachdem ich die achte klasse auch nicht schaffte, vom Gymnasialzweig auf den Realschulzweig runter... Nunja, danach zogen wir in die Nähe von erfurt... Wäre ich damals nicht wegen meiner durch das Mobbing rapide gefallenen Noten auf die Realschule gegangen, wäre ich nach dem Umzug auf das Gutenberg-gymnasium in Erfurt gegangen... das heißt, ich wäre an diesem Tag, als sich der Amoklauf dort ereignete auf dieser schule gewesen... :(
Somit verdanke ich meinen damaligen Peinigern letztendlich mein Leben... und schon alleine der Gedanke ist krank...

Nach der zehnten Klasse bin ich übrigens dann wirklich ans Gutenberg-gymnasium in Erfurt gegangen, allerdings zwei jahre nach dem Amoklauf... und ich bin auch heute noch an dieser Schule...

Soll ich mich nun darüber freuen, dass diese grausamen Menschen mir letztendlich unter Umständen das Leben gerettet haben...? Dass sie mir das Miterleben des Amoklaufs erspart haben? Ich hoffe ihr könnt das verstehen, das mir bei dem Gedanken ganz anders wird... :(
MondsilbertaufeIch war auf dem Gutenberg-Gymnasium, vor dem Zwischenfall.
War 97 und 98 da. Kannte die getöteten Lehrer.
Bei manchen hatte ich sogar Unterricht.
Meine Chemie-Lehrerin z.B werde ich nie vergessen. Manche Aussprüche von ihr haben sich in mein Gedächtnis gebrannt.
Wir waren damals ein reiner Mädchen-Chemiekurs. Und als es um Tenside ging, meinte sie nur grinsenderweise: "Als gebildete Mitteleuropäerin muss man sowas wissen."
Manchmal erzählte sie Geschichten vom Studium, wie sie eine der wenigen Frauen dort war und oft von ihren Kommilitonen verscheißert wurde...
Einmal hab ich ihr Enkelkind vor der Schule gesehen...

Damals als ich die Schule noch besuchte, habe ich die Penne genial gefunden. Ich hatte nie Mobbing-Probleme, ganz im Gegenteil: Man war dort sofort integriert. Weil Aussehen und Meinungen anderer akzeptiert wurden.
Ich konnte praktisch abends allein in eine Kneipe gehen und traf dort Leute aus meiner Stufe, an deren Tisch ich mich einfach setzen konnte.
Und bei KLassenfahrten quillte die Kifferwiese praktisch über, weil es kaum Grüppchenbildung gab. Man hängte einfach zusammen ab.

Heute ist das anders. Das Studium besteht aus Strebern, die den Blick für das Wesentliche, das Zwischenmenschliche verloren haben.
Sprüche über mein angeblich nicht vorhandenes Spiegelbild sind dem Feierabendbier von damals gewichen.

So bin ich unter den außenstehenden Itelligenzbestien von damals nun selbst die Außenseiterin.

@Astatos

Deine Schilderungen klingen beängstigend. Autoaggressivität, Selbsttötungsversuche...
Mir fällt nichts dazu ein...
Cold Rain[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]ich bin im letzten Jahr auch um einiges stärker geworden und trotz der Probleme, die ich noch habe, wahrscheinlich stärker, als ich es je war, vielleicht, weil ich inzwischen auch weiß, wer ich bin und gelernt habe auf die nicht gerechtfertigte Meinunger meiner Umwelt zu pfeifen. [/B][/QUOTE]


da ist was wahres dran... es hat auch mich stärker gemacht, mir die Augen geöffnet.. aber es ist so eine zweigeteilte Entwicklung: einerseits bin ich stärker geworden, es ist mir egal, was andere über mich denken.. was hab ich da früher drum gegeben, dass ich nciht auffalle und ich alles allen recht mache :rolleyes:
andererseits hat es tiefe Wunden hinterlassen, die immer wieder mal aufbrechen und schmerzen.. von wegen die Zeit heilt ale Wunden^^ und ich bin innen manchmal so unsicher und richtiggehend panisch.. das steht in ziemlichen Kontrast zueinander
Kampfsau[QUOTE]Soll ich mich nun darüber freuen, dass diese grausamen Menschen mir letztendlich unter Umständen das Leben gerettet haben...? Dass sie mir das Miterleben des Amoklaufs erspart haben? Ich hoffe ihr könnt das verstehen, das mir bei dem Gedanken ganz anders wird...[/QUOTE]

Naja,wenn man Mondsilbertaufes Erläuterungen glauben schenken war,ist dieses Gymnasium eigentlich nicht für seine Gewalt bekannt.Und ich denke besonders nach dem Attentat
wird da Mobbing hart geahndet.Du solltest dir weniger Gedanken darüber machen was hätte sein können oder warum etwas passiert ist.Sei doch froh das du da bist wo du bist.

Allerdings ist es erschreckend wie viele Leute hier Jahrelang gemobbt wurden.Hier wurde ja quasi jeder misshandelt.


[QUOTE]Also ich finde nicht nur Kinder sind grausam, sondern die meisten Menschen, die in dieser kaputten Welt herumlaufen...[/QUOTE]

Naja,es kommt auch darrauf an wie man mit den Menschen umgeht oder wie man reagiert wenn man angegriffen wird.
Ich bin ja der Typ der sich nie etwas gefallen lässt wenn es nicht als neckisch oder als Spaß zu verstehen ist.Und wenn mich mal jemand angreift dann kriegt er auch mal meine Fäuste zu spüren.Da kann ich wenn es wirklich notwendig ist ganz hart werden obwohl es für mich die letzte Lösung ist und bleibt.In der Grundschule gab es einen Typ bei uns der war vom Charakter her voll in Ordnung und auch voll nett.Aber andere sahen es für nötig an ihn wegen seinem Aussehen,seiner Nationalität oder auch weil er wirklich irgendwie gestunken hat zu ärgern.Aber die haben es bereut.Der hätte wenn er denn mal wirklich wütend war töten können.Das hätte ich ihm durchaus zugetraut aber zum Glück war das nur selten der Fall.Mit dem hat sich aber nie mehr jemand angelegt.Aber leider ist nicht jeder stark oder schlau oder auch nur selbstbewusst genug um gegen seine Peiniger vorzugehn.
Gegen die Ausgrenzung hilft das aber nicht,es verschlimmert diese eher nur.Aber was will man schon mit Menschen zu tun haben
die einen nur in Ruhe lassen weil es ihnen zu gefährlich ist sich mit
einem anzulegen.Aber ich muss hier besonders hervorheben das ignorieren fast nie etwas bringt.Jedenfalls bei Typen die sich einem mehrmals in den Weg stellen.Bei denen wirkt das eher wie ein stilles Hinnehmen.Die Leute müssen die Spüren das es falsch ist andere zu unterdrücken sei es auch nur in dem man es sie in irgendeiner Form bereuen lässt.Ich versuch das ja selber bei anderen zu unterbinden.Aber ich hab das Glück in einer recht harmlosen Schule unterrichtet zu werden.Ausser harmlosen Sticheleien die üblich sind gibt es hier keinerlei ernsthaften oder dauerhaften Erniedrigungen die sich auf eine Person konzentrieren.Ich musste nur einmal jemanden helfen in den 5Jahren in denen ich auf meiner Schule war.Aber das war aber auch eher harmlos.Ein kleiner Handgriff von mir und die Sache war gegessen.Ich kann natürlich nicht sagen was wirklich an unserer
abgeht da ich nicht überall bin aber ich kann selber gar nicht glauben wie friedlich unsere Schule ist.Wenn man an anderen Schulen von organisierten Terrorbanden hört,Geburtstagsprügel,Kiffen und Drogenexzesse oder sogar von Prostitution.Oder das man anderen Schülern einfach so die Haare anzündet oder entweder Skins oder Türken rumlaufen .Das hat nichts mit meiner ländlichen Umgebung zu tun da direkt in meiner Heimatstadt eine wesentlich schlimmere Haupt und Realschule vorhanden ist und nur 10 km zwei richtig üble Schulen.Andereseits gibt es soviele Dinge die ich gar nicht mitbekommen kann.Man sollte ein kollektives Bewusstsein bei den Schülern anerziehn das man gegenseitig auf sich aufpasst oder für die Rechte seiner Mitschüler und sich selbst einsteht.Sowas gibts glaub ich auch schon für Mädchen.So einen Kurs wie man Mädchen selbstbewusstsein beibringt.Das bräuchte man auch für Jungen.Es gibt zwar Jungen und Mädchen die sind auch ohne einen solchen Kurs sehr mutig und selbstbewusst aber es sind eben nicht alle.
AstatosSo sieht man sich wieder @Kampfsau *sichfreut*... sorry, dass ich damals nicht mehr auf deinen letzten Post in dem einen Thread geantwortet habe...

Ich weiß nicht, wie es früher am Gutenberg-Gymnasium war, ich bin ja erst seit etwas über einem Jahr da...

Ach was mir gerade einfällt, ich hatte Kontakt zum ZDF wegen einer sendung zum Thema "Gewalt an Schulen"...
Ich habe durch Zufall vor einigen Monaten auf einem anderen Forum gelesen das ein Bericht gesendet werden soll und darauf auch meine "Geschichte" dem zdf zugesandt... (Nein der Bericht wird sich nicht um mich drehen, falls einer denken sollte, dass ich nur Aufmerksamkeit will ;))nun steht der Sendetermin fest.
Der Bericht wird am 6.11 (Ist ein Samstag) um 15.45 im ZDF gezeigt...


Wer Interesse hat, kann ja mal einschalten...
shadowlady*[QUOTE]Naja,es kommt auch darrauf an wie man mit den Menschen umgeht oder wie man reagiert wenn man angegriffen wird.[/QUOTE]

Ich werde ja ZUM GLÜCK nicht gemobbt. Aber ich bekomme es von anderen mit und auch die Einstellung die manche Menschen mir gegenüber an den Tag legen find ich definitiv zum Kotzen. Ich mein wenn ich durch mein bloßes Anwesen provoziere dann tut es mir verdammt nochmal NICHT Leid. Und wenn du in dieser "Assi" Rolle drin bist kommst halt auch schwer wieder raus. Also ich hab kein Bock auf andere zuzugehen wenn sie schon die Fresse verziehen, wenn ich ankomm. Ich hab meine Leute und die mögen mich wie ich bin und ich verhalte mich menschlich und zivilisiert auch wenn ich die nicht mag und wenn das immernoch nicht passt, ja dann kann ich halt auch nichts mehr machen.
Dann könn se mir den Buckel runterrutschen. Wie heßt es doch immer so schön? Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst die keiner kann...:rolleyes:
Morgaine de la Fayseid gegrüßt!!

hab zwar nicht alle beiträge gelesen, aber ich gehöre auch zu den Leuten die in der Schule hm... immer zu den Außenseiter gehört hat und öfter mal gemobbt wurde, wegen mein Verhalten, meine damalige Freundin und einfach weil ICH es ihnen angeboten habe...

Neja nach der Schule wurde es nicht besser bis in meiner Ex Arbeitsstelle, da kam das erstes Mal das Gefühl auf alles hinzuschmeißen!!!
Ich habe nie geritzt oder irgendwas in die Richtung gemacht...

Seit ein paar Monaten bin ich für mich auf den Selbstfindungstrip, ich hab endlich Menschen gefunden, die mir helfen können und ich hab eine super Arbeitsstelle die mich nimmt wie ich bin, auch wenn ich immer noch versuche es vielen Menschen recht zu machen und zu wenig Selbstwertgefühl habe...

Schade ist nur das sich leider nichts in den Schulen geändert hat und es immer mehr Schüler gibt dich echte Probleme haben... oder fällt es mir nur auf, weil ich einen Job habe wo ich mit Kindern und Schülern zu tun habe??

Schlimm ist vor allen, das man neben diesen Kindern steht und manchmal sind einen total die Hände gebunden, man bekommt erzählt das sich Kinder in der Schule schlagen und auf andere werfen wollen... Nur weil sie mit unsere Gesellschaft oder was auch immer nicht klarkommen und wenn wie sie endlich selbst kapieren und selbst was dafür machen können ist soviel kaputt gegangen....

Sorry merke gerade weiche vom Thema ab, aber es beschäftigt mich, weil ich in der Schule nie wirklich dazugehört habe (was sich leider noch nicht geändert hat...) und weiß was das für Wut und Schmerzen bedeuten...

Es heißt Zeit halt alle Wunden... NEIN das stimmt nicht.
Wir Menschen sind Verdrängungskünstler, wir können alles Verdrängen, was uns vor einen Jahr oder zwei Jahren noch aufgerüttelt hat, ist schon wieder in Vergessenheit geraten...
Verdrängen heißt aber auch, das sich nichts ändert und das sich alles immer wieder wiederholt und immer wieder, im kleinen wie im großen :(

@Kampfsau

Bei uns gibt es eine Sprichwort
'wie man in den Wald schreit kommt es zurück'

So hart es sich anhört auch am Land gibt es Terror, bin auf den Land großgeworden... bei mir war es noch halb harmlos..

Mein kleiner Bruder wurde von einer Bande Türken terrorsiert, es hörte erst auf als die Polizei immer den Schulweg von mein Bruder und den anderen Realschülern zum Bus entlang fuhr...

Diese Gewalt gibt es überall, es kommt nur darauf in welchen Kreisen man sich bewegt... Leider ist diese Gewaltbereitschaft in Hauptschulen größer (zumindest so ist meine Erfahrung) als in den anderen Schulen und man sollte vielleicht manchmal auch einfach nur die Täter begutachten... Manche kennen es ja gar nicht anders und manche sind wütend, neidisch oder haben einfach keine Zukunftsperspektive, weil was können den Hauptschüler heut zu Tage mit den Quali noch anstellen???

@Astatos

Es gibt etwas wie Schicksal... unsere Wege sind vorbestimmt und wie der Amoklauf passierte hättest du ja auch nicht an der schule sein können (Krankheit,keine Lust etc.)...
Bei dir war es nur etwas härter...

Was ich leider viel zu spät lernte ist... Man bekommt die Ausstrahlung für die Leute.. Sie spüren an wenn sie ihre Wut auslassen können und an wen nicht...
Es ist traurig wenn man soweit gekommen ist wie du... Hat dir keiner versucht zu helfen???

Ich wurde bis zur vierten Klasse von eine Klassenkamaraden gemobbt, weil ich eine Geburtsfehler hatte und nach innen laufe (immer noch)... er ging auf das Gymi, mein Glück...
Mein schlimmstes Erlebnis war in der siebten... ich galt als Streber, gehörte nicht zur Klasse und hab es mir erlaubt etwas voreilig einer Person meine Meinung zu sagen... Damals wollten sie mir einmal meine Haare abschneiden... soviel ich mich erinnern kann, kam noch rechtzeitig der Lehrer... es war schrecklich und ich ging nicht mehr zur Schule außer an meinen letzten Tag an der Hauptschule (hab gott sei dank auf die Realschule gewechselt)... Ich hatte mehr Glück wie du und ich weiß das diese Personen von damals es schrecklich leid tut und meine Peiniger von der Grundschule gehe ich aus den Weg wenn er zu viel getrunken hat, weil sonst eine Salve an Entschuldigungen kommt..

Ein Tipp von mir, versuch für dich selbst herauszufinden warum du immer wieder gemobbt wurdest/wirst... und bekämpfe diesen Grund!!! Leider hört diese Hölle nach der Schule nämlich nicht auf... (hab es am eigenen Leib ein paar mal gespürt und manches will ich nie nie nie wieder erleben)...

@Mondsilbertaufe
Warum meinst du du bist eine Außenseiterin???
Weil du mehr nachdenkst als andere???
Sei doch stolz darauf, weil viele können das nicht mehr und viele bereuen es irgendwann, weil sie merken wieviel sie dadurch verloren haben!!!

@Cold Rain
So wie dir geht es mir auch... Zum einen zieht man sein Ding durch und zum anderen ist da wieder das große schwarze etwas das immer noch in einem sitzt und durch kleine Begebenheiten wieder ausbricht...

Kann man das dann 'Stärke' nennen??
Was ist überhaupt stärke??

Ist das nicht auch wieder eine Eigenschaft, die jeder von uns erwartet und macht es uns nicht auch zu diesen Menschen, die mit Scheuklappen durch die Welt laufen und auch nur egoistisch sind...
Wollen wir auch so werden?? (Das ist so meine Beobachtung... Manche Dinge die mich früher auszeichneten lassen mich mittlerweile kalt. Mir ist es mittlerweile egal ob meine Mitbewohner mit meiner Art in einer WG zu leben einverstanden sind oder nicht..)

@shadowlady
Deine Einstellung ist gut :)
Nur manchmal kann man von den 'Feinden' lernen was man an Schwächen hat und man kann sie manchmal ändern.
Es kommt natürlich auf die Personen an, weil ich würde mir von meinen gesamten früheren Klasse nichts sagen lassen und die
Kritik von denen würde an mir nur abprellen, weil ich zu viele Erinnerungen an früher habe :D

aber die gehen mir aus den Weg und das ist gut so, weil auf ein verlogenen Small Talk hab ich keine lust und dazu ist mir meine Zeit zu schade..

Außerdem würde ich es als deffinitiv schlimm finden, wenn man jeden Menschen alles recht machen könnte, dann hätte man ja keinen mehr über den man sich ärgen kann und viele Berufsgruppen würden auf der Straße stehen ;)


So jetzt genug geredet... Mußte mal alles raus :rolleyes:
Falls manche Dinge verkehrt ankommen sollten (hab das Talent Dinge immer kompliziert und etwas verkehrt zu schreiben obwohl ich es in meinen Herzen anders mein :D )
einfach nachfragen

LG
Morgaine
rosenkindSicher die Wunden schmerzen, aber wie alles auf der Welt hat auch das zwei Seiten. Denn trotz der vielen Narben und der inneren Dunkelheit: dieses Erlebnis hat den Menschen aus mir gemacht, der ich heute bin. Ohne diese schmerzvollen Erfahrungen wäre ich heute vielelicht eines von jenen Mädchen, die nur Jungs, Styling, Urlaub und Party im Kopf haben. Ich bin froh darüber, dass ich es nicht bin. Ich sehe es inzwischen so: die Ablehnung ist der Preis, den ich für meine Individualität zu zahlen habe. Und ich bin inzwischen lieber abgelehnt, aber anders als andersrum.
shadowlady*@Morgaine de la Fay: hey danke, hab schließlich lang genug dran gearbeitet :)
Klang villeicht grad n bissl verbittert. Ich mein, solang die nett zu mir sind, bin ich nett zurück (waldtheorie ;) ) aber wenn meine Mitmenschen mal wieder meinen besonders scheisse zu mir sein zu müssen, dann teil ich irgendwann mal dann auch aus. Ich lass ja nicht alles mit mir machen. Ich denke in solchen Fällen funktioniert ignorieren oder zurückschlagen nicht - es muss schon die perfekte Mischung sein! :D
KatzenschattenMiau,

als ich in der Vierten war liefen immer so 2-4 Mädels aus der Ersten hinter mir her und riefen: Fetti, Fetti...
Dagegen machen konnt ich gar nix, war ja "größer", hab ich mich gewehrt, dann fingen die blöden Weiber an zu weinen, eine Lehrerin kam auch gleich und ich hab noch eins draufbekommen.

Schule war toll, und die anderen Kinder so lieb....
*fauch*
CarpeNoctemJe mehr ich von Astatos lese, desto erschreckender und grausamer erscheint seine Geschichte...
Und je mehr Details ich erfahre, desto höher wird der Berg der Nahrung für die Zweifel und zerfressenden Gedankengängen, die in meinem Inneren lauern...
Es versteht sich wohl ziemlich von selbst, was für Adjektive mir in Bezug auf diese Schilderungen durch den Kopf schießen, einfach nur noch schrecklich...
Es erweckt den Drang in mir, die Menschen irgendwie aufzurütteln, sie auf die Missstände aufmerksam zu machen, zu Nachdenken anzuregen - doch gleichzeitig meldet sich auch eine Stimme der Resignation, die das Ganze „realistisch“ betrachtet und sich sicher ist, dass es keinen Erfolg hätte. Ginge man damit tatsächlich an die Öffentlichkeit (beispielsweise durch ein Buch), so wäre es - wenn überhaupt - kurzzeitig in den Nachrichten, Kritiker würden auf das authentische Werk aufmerksam machen, Kultusminister einander mit "Lösungsvorschlägen" übertrumpfen (Publicity...) und Lehrer mit ihren Schülern - im günstigsten Falle - darüber reden, möglicherweise wird das Buch im Unterricht sogar gelesen.

Doch nach kürzester Zeit geriete es wieder in Vergessenheit. Das Buch gilt nach zwei Jahren im Unterricht nicht mehr als aktuell, die Lehrer pflücken es so auseinander, dass die Schüler nur noch gelangweilt da sitzen und es über sich ergehen lassen. Es kämen Ausreden auf, bei dem in dem Buch geschilderten Fall handele es sich um eine absolute Ausnahme, Übertreibung, „So schlimm ist es doch bei uns nicht!“
„Bei uns“ – wenn ich diesen Ausdruck schon höre, dreht sich mir der Magen um. Dieses „Bei uns“ ist in gewisser Hinsicht Ausdruck für die Blindheit der Leute, denn wo schließt eine Klassen“gemeinschaft“ schon die Außenseiter mit ein? Allein schon die Begriffe schließen einen solchen Umstand praktisch aus.

Wie viele Menschen werden sich diese Dokumentation auf ZDF wohl angucken? Viele? Sehr viele?
Wohl kaum.

Die Leute, die es tatsächlich angeht, die „normalen“ Schüler, verbringen ihre Zeit anders, wenn der Fernseher läuft, dann ganz sicher nicht ZDF und unter keinen Umständen eine Dokumentation über die Schule – dabei könnte man ja nachdenken müssen...
Ich werde mir die Sendung auf jeden Fall ansehen, mal sehen, was die daraus gemacht haben...

Das hört sich jetzt wahrscheinlich sehr verallgemeinernd an, ist es auch – aber ich möchte betonen, dass ich mich auf das Verhalten jener Schüler beziehe, die andere schon bei dem kleinsten „Fehltritt“ verurteilen, fertig machen und gewalttätig werden. Ich rede jedoch nicht nur von den „Anführern“, sondern auch von den Mitläufern, die – manchmal aus Angst, oft jedoch auch der Einfachheit und „Logik“ halber – nichts dagegen tun, in den Pausen mit den Anführern zusammenstehen, lästern und praktisch auf Kommando anfangen, hämisch zu lachen. Denn sie bilden die Basis, gäbe es niemanden, der über die Witze lacht, so hätten diejenigen, die das so genannte Mobbing erst etablierten, die mit der ganzen Scheiße (verzeiht die Ausdrucksweise, mir fällt kein besserer Begriff ein) erst anfingen, gar keine Chance.

Verlierer wären wieder diejenigen, die das Thema aufbrachten – denn erreicht hätten sie nichts. Und so sehr ich mich auch bemühen mag, das Thema aus einem anderen Blickwinkel als dem pessimistischen zu sehen, es ist mir nicht mehr möglich – zu viel ist passiert, zu angeschlagen ist mein Glaube an das „Gute“ im Menschen.


[QUOTE]Allerdings ist es erschreckend wie viele Leute hier Jahrelang gemobbt wurden. Hier wurde ja quasi jeder misshandelt.[/QUOTE] Ich denke nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Natürlich ist es erschreckend - aber die Leute, die zu diesem Thema nichts zu sagen haben, werden sich hier auch kaum beteiligen. Aktuell gibt es ca. 17400 Benutzer mit Schreibberechtigung in den Nachtwelten, wie viele davon aktiv, wie viele nur in den Freundeskreisen oder anderen Foren unterwegs sind und wie viele hier nur gelegentlich aufkreuzen und selten mal einen Beitrag schreiben, ist unmöglich zu sagen. Außerdem weiß man nicht, welche Themen im Alltag totgeschwiegen werden. Hier hat man – zumindest wenn man die Leute nicht persönlich kennt – eine gewisse Anonymität, man muss nicht damit rechnen, dass das Geschriebene weitererzählt wird oder ähnliches passiert. Und man kann sich sicher sein, dass jemand, der auf einen Beitrag antwortet, ihn auch vorher gelesen, also damit zugehört hat.
Dazu kommt wohl dann auch noch, dass solche Situationen in gewisser Hinsicht zum Nachdenken anregen, wenn man absolut zufrieden mit seinem „bunten Leben“ ist, so sieht man sich nur sehr selten nach Alternativen. Zumindest ist das nicht unbedingt der Regelfall.


Na ja, ich komme vom Thema ab (falls ich jemals da war... :rolleyes: )

[QUOTE]Soll ich mich nun darüber freuen, dass diese grausamen Menschen mir letztendlich unter Umständen das Leben gerettet haben...? Dass sie mir das Miterleben des Amoklaufs erspart haben?[/QUOTE] Nein, Astatos, natürlich sollst du ihnen nicht dafür dankbar sein. Niemand kann das verlangen und Was-wäre-gewesen,-wenn-das-und-das-anders-gelaufen-wäre?-Geschichten bringen sowieso abgesehen von Verzweiflung und zermürbenden Gedanken rein gar nichts.
Wie Kampfsau schon gesagt hat, es bringt nichts, in der Vergangenheit zu leben. Das, was zählt, ist die Zukunft, denn sie bestimmt dein weiteres Leben. Und auf sie kannst du im Gegensatz zu der Vergangenheit Einfluss nehmen. Ich sage nicht, dass du das Gewesene Vergessen sollst, das halte ich schlicht für unmöglich und Verdrängung ist immer nur temporär, aber der gesunde Platz für die Vergangenheit in deinen Gedanken ist definitiv nicht gleich an vorderster Front.
Ich weiß, wie schwer es ist, sich nicht allzu sehr von der Vergangenheit beeinflussen, gerade wenn sie solch extreme Formen annahm, aber es hilft nicht, Verzweiflung ist nicht unbedingt mein Lebensziel - und deins wohl ebenso wenig.

Doch trotz diesem theoretischen, rein rationalen Gedankengängen sind die Wunden noch da, die vernarbte Haut darunter dünn wie Pergament.
Ich vertraue nicht mehr, zweifle alles an. Ich rede wenig, wenn ich es tue, ist es eigentlich nur Maske. Denn die letzten Jahre gingen mit unzähligen Lügen einher, Verrat und Geheimnis waren mit im Gepäck. Hier weiß ich, dass es niemanden gibt, der losrennt und die Sachen, die ich schreibe, durch die Gegend posaunt, auch wenn sie in meinem speziellen Fall „nur“ in der Verwandtschaft verbreitet wurden – und von dort aus ihren Weg zu meinen nun endlich ehemaligen Mitschülern fanden.
Es ist nicht der richtige Weg, ich weiß das, aber es ist im Augenblick der einzige. Ein drei Jahre langer Weg – dann bin ich hier weg, werde endlich in der Lage sein, diesem gesellschaftlichen und familiären Käfig zu entfliehen. Die Masken werden endlich nicht mehr nötig sein. Zumindest hoffe ich das – und Hoffnung ist wohl das einzige, was noch da ist, der Glaube ist schon längst verschwunden...
So „lebe“ ich vor mich hin, versuche das Schöne noch zu sehen, nutze alles, was ich habe, um trotz der Gitterstäbe den Himmel noch zu erkennen und meide den Keller.
Ob es mir gelingt, ist fraglich, aber der Versuch ist die Basis für den Erfolg.


[QUOTE]Naja,wenn man Mondsilbertaufes Erläuterungen glauben schenken war,ist dieses Gymnasium eigentlich nicht für seine Gewalt bekannt.[/QUOTE] Ich kann nicht beurteilen, wie es an dieser Schule war, aber ich stelle in Frage, dass man - gerade in Sachen Mobbing - unbedingt danach gehen kann, wie bekannt die Schule für seine Gewaltbereitschaft ist.
Ich gehe auch auf eine angeblich harmlose Schule, um genau zu sein ein privates Gymnasium, dessen Schulgeld zwar unter 100 € pro Monat liegt, trotzdem jedoch hauptsächlich Kinder von "Besserverdienenden" und den Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind eine von Gewalt geprägte Schulzeit durchlaufen muss, anzieht. Das (bis vor kurzem einzige) staatliche Gymnasium im Landkreis hat nicht eben einen guten Ruf und so sind vor allem die "beliebten" Leute der unteren Klassen teilweise wirklich lauthals stolz darauf, dass ihre Eltern sich das Schulgeld leisten können. :rolleyes:
Das ist natürlich absoluter Schwachsinn - aber es hält sie nicht davon ab, auf die Leute, die nicht jeden Tag eine neue Hose anhaben, herab zu sehen.
Auf den ersten, zweiten und dritten Blick sieht man auch nichts. Es gibt keine Schlägereien, ein einziges Mal in den letzten sechs Jahren ist mir mal was über Drogen zu Ohren gekommen und Neuankömmlinge werden erst einmal freundlich aufgenommen, ganz gleich, wie sie aussehen. Der Lehrer ist zufrieden, der Ruf bleibt unangetastet und der Schüler sagt - aus Angst, Scham oder was auch immer - nichts.
Wenn nach zwei Wochen niemand mehr mit den Neuen redet, fällt es nicht mehr auf. Wenn in den 5-Minuten-Pausen Bälle durch die Klassen fliegen und immer wieder die gleichen Leute treffen, ist kein Lehrer da. Wenn immer bei der Meldung von einer einzelnen Person die Leute zu kichern anfangen, denkt sich der Lehrer, dass die Person halt nicht so beliebt sei und lobt ihre Leistung vor der ganzen Klasse um ihr mehr Selbstwertgefühl oder auch die Achtung der anderen zu geben.
Beachtung bekommt die Person auch - nur die der falschen Art. Noch zwei Jahre nach dem oben beschriebenen Ereignis flüsterten die Leute, wenn ich vorlas, dass ich das ja so toll könne - einst lobte ein Lehrer meine Art, Gedichte vorzutragen.
Ich habe eine regelrechte Phobie vor Bällen entwickelt - sobald ein Papierball auf dem Weg zum Mülleimer durch die Klasse fliegt, blicke ich mich um, erwarte, dass man versucht, mich zu treffen - ich saß ein Schuljahr lang direkt vor dem Mülleimer und jedes Mal, wenn jemand etwas dort hinein befördern wollte, traf man mich "rein zufällig" - und die ganze Klasse lachte...
CarpeNoctemSportarten gehen halbwegs, da war die männliche, grausamere Hälfte der Klasse ja nicht dabei, aber selbst da schließe ich die Augen automatisch, wenn ein Ball in einem „gefährlichen“ Winkel auf mich zu kommt – bei Sachen wie Volleyball oder Basketball nicht gerade praktisch...

Man bemerkt die Gewalt nicht unbedingt, wenn du meine ehemaligen Mitschüler fragst, so war das alles nur ein kleiner Witz, den niemand ernst genommen hat. Denn das bin ich in ihren Augen – nichts als ein Niemand...


Die Leute sind sich wirklich keiner Schuld bewusst, haben teilweise scheinbar mit Sekundenkleber auf ewig verklebte Augen. Erst neulich habe ich dafür mal wieder ein Paradebeispiel erlebt...
Wir lesen gerade in Englisch das Buch „Give a boy a gun“ von Morton Rhue, seines Zeichens ebenfalls Autor von „Die Welle“. Der Titel der deutschen Ausgabe ist noch einschlägiger als der englische, es erschien als „ICH KNALL EUCH AB!!!“ bei Ravensburger.
Das Thema des Buches ist ein fiktiver Amoklauf an einer amerikanischen Highschool, in Anlehnung an das Massaker von Columbine entstanden. Die deutsche Ausgabe enthält außerdem Vergleiche zu Erfurt. Es ist wie eine Sammlung aufgebaut, besteht praktisch nur aus Meinungsäußerungen der Bekannten/Freunde/Verwandten/Feinden der Täter zum Verhalten selbiger und der Situation in der Schule in den verschiedenen Klassenstufen. Als ich das Buch zum ersten Mal 2002 direkt nach den Erscheinen auf Deutsch las, erschreckte und schockte es mich – denn ich hatte kein Mitleid mit den Opfern, sondern verstand die Täter... Ziemlich gestört...

Zu Beginn der Unterrichtseinheit sollten wir eine Internetrecherche zum Amoklauf von Columbine durchführen. Ich saß neben zwei der beliebten Wesen, ein Mädchen und ein Junge, die sich anscheinend toll dabei vorkamen, „intelligente“ Gespräche zu führen und den jeweils anderen damit zu „beeindrucken“.
Stört mich generell gesehen nicht, sie können machen, was sie wollen, aber als sich das Gesprächsthema dem Unterricht zuwandte, drehte sich mir beinahe der Magen um. Sie philosophierten darüber, wie „cool“ es doch wäre, wenn so etwas auch bei uns mal passiere, wenn beispielsweise Person XY einmal austicke, der würde schließlich auch „manchmal ein bisschen gemobbt“...

Sie sind alle so verdammt blind...
Ich weiß nicht genau, was mit Person XY passierte, aber ich weiß, dass es definitiv mehr war als nur „ein bisschen“. „Normale“ Schüler meiden die Cafeteria nicht wie die Pest, „normale“ Schüler verschwinden nicht jede Pause vom Schulgelände, weil sie es nicht mehr aushalten, „normale“ Schüler verbinden mit dem Tod nicht Erlösung.
(Wir mussten uns in der ersten Philosophiestunde mit jeweils einer anderen Person über ein bestimmtes Thema unterhalten, „um den anderen besser kenne zu lernen. Tja, ich arbeitete mit XY zusammen und sein Ergebnis war der oben erwähnte Satz...)
Und cool? Die Person, die einen Amoklauf noch am Tag des Geschehens cool findet, möchte ich echt sehen – vor allem, wenn aus dieser Person wahrscheinlich eins der Opfer werden würde...

[QUOTE]Aber leider ist nicht jeder stark oder schlau oder auch nur selbstbewusst genug um gegen seine Peiniger vorzugehen.[/QUOTE] Dieser Satz impliziert praktisch, dass nur Schwache gemobbt werden... Dem ist nicht so, manchmal ist man auch wirklich einfach ausgeliefert. Oder man hat es verdrängt, als es begann und später war es zu spät...
So war es bei mir. In der 5. und 6. war ich Außenseiterin, das ja, aber immerhin hatte ich noch eine Freundin, mit der ich mich gut verstand - das glaubte ich zumindest. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das da irgendetwas seltsam war, denn es war nicht viel anders als in der Grundschule. Ich war ohnehin schon immer gerne alleine, verbrachte meine Zeit viel lieber mit meinen Büchern als mit Puppen oder ähnlichem...
Mit der 7. änderte sich das, nach den Weihnachtsferien wollte besagte "Freundin" von einem Tag auf den anderen nichts mehr mit mir zu tun haben. Nach ca. einem Monat realisierte die Klasse meine schwache Stellung, denn ich verbrachte meine Zeit nciht damit, anderweitig Kontakt zu suchen, sondern versuchte heraus zu finden, was ich falsch gemacht haben könnte. Damit begann meine persönliche Hölle, erst nach ca. 3 Jahren wurde die Temperatur der Flammen etwas kühler...
Mein Cousin, der bis dahin wie mein Bruder aufgewachsen war, freundete sich mit dem größten Idioten an, erzählte alles, was er über mich wusste und leitete damit eine regelrechte Hetzjagd ein. Schule wurde Folter, mir flogen pausenlose Bälle, Papierkügelchen, Kreide, Federtaschen, einmal sogar ein ganzer Eastpak um die Ohren. Nie waren die Lästermäuler still, ganz gleich, was ich auch tat, es war falsch. Hausaufgaben verschwanden, alleine in der achten Klasse "verlor" ich meine Federtasche drei Mal - wo die ganzen Stifte geblieben sind, ist mir unbekannt, aber ich habe sie ganz sicher nie verloren.
Einen ganzen Sommer verbrachte ich in meinem Zimmer, selten einmal auf dem Balkon, weil unten auf dem Hof mein Cousin mit seinen Kumpels war. Unzählige Tennisbälle flogen in diesem Sommer gegen meine Fensterscheibe...
Ende der 9. Klasse wurde es besser, mein Klassenlehrer hatte etwas bemerkt und schleppte meinen Cousin und seinen Kumpel zum Direktor - ohne irgendeine Vorwarnung oder ähnliches, danach flogen keine Gegenstände mehr. Nur noch Blicke und Kommentare, aber damit konnte ich leben, hatte mich inzwischen schon daran gewöhnt...
Mit dem Ende der in gewisser Hinsicht noch körperlichen Tortur begann auch die Periode, in der ich nachdachte, endlich daran zweifelte, dass ich voller Fehler bin, sondern das System analysierte - und dort die Fehler fand, die Menschen zerstören können. Ich hatte nie einen Grund, an den Worten meiner Mitschüler zu zweifeln, denn wenn alle das sagten, musste da ja irgendetwas wahres dran sein...
Und zum Reden war niemand da, meinen Eltern erzähle ich auf Fragen nach der Schule nur, dass es wie immer gewesen sei. Als sie Mitte der 9. doch etwas mitbekamen und mich darauf hin zur Rede stellten, bekamen sie eine zensierte Version zu hören - nur, dass ich halt nicht so beliebt sei und sie mich das spüren ließen... Ich wieß sie darauf hin, dass das niemanden etwas anginge...
Es resultierte darin, dass sie es jedem erzählten, der willig war, zuzuhören - und man in der Klasse behauptete, ich sei weinerlich und hätte mich bei meinen Eltern ausgeheult und gepetzt...
Ich weiß nicht, weshalb ich nie auf den Gedanken kam, mich zu wehren - wahrscheinlich einfach nur deshalb, weil es schon immer so gewesen war...

Heute sind sie mir egal, wenn ich ihnen auf dem Gang begegne, kontere ich - endlich, nach so vielen Jahren habe ich eine gewisse Art Selbstvertrauen entwickelt...
Aber die Wunden sind noch immer da, die Folgen habe ich ja schon beschrieben.


[QUOTE]Sicher die Wunden schmerzen, aber wie alles auf der Welt hat auch das zwei Seiten. Denn trotz der vielen Narben und der inneren Dunkelheit: dieses Erlebnis hat den Menschen aus mir gemacht, der ich heute bin. Ohne diese schmerzvollen Erfahrungen wäre ich heute vielelicht eines von jenen Mädchen, die nur Jungs, Styling, Urlaub und Party im Kopf haben. Ich bin froh darüber, dass ich es nicht bin. Ich sehe es inzwischen so: die Ablehnung ist der Preis, den ich für meine Individualität zu zahlen habe. Und ich bin inzwischen lieber abgelehnt, aber anders als andersrum.[/QUOTE] So versuche ich das auch zu sehen - nur ist es oft verdammt schwer, wenn man sieht, wie glücklich all diese Menschen mit ihrem vergleichsweise sorglosen Leben sind. Meine Schwester ist ein solch sorgloses Exemplar - absoluter Liebling meiner Eltern noch dazu - und das vereinfacht die Sache nicht gerade - vor allem nicht, wenn man selbst nur allzu leicht vom Selbsthass zerfressen wird und Neid viel zu leicht entsteht...
Denn andrerseits liebe ich meine Schwester, cih würde daran zugrunde gehen, wenn ich wüsste, dass sie das gleiche durchmachen muss. Doch so ist sie nicht und ich bin so froh darüber wie sonst nur über sehr weniges...

So, das solls jetzt auch endlich gewesen sein... Ich bin am Ende meines Romans angelangt...
Hoffentlich habe ich euch nicht alle durch die Länge vergrauelt, ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu schreiben... Jetzt muss ich es auf zwei Beiträge verteilen... :rolleyes:
Wenn doch, so ignoriert mich einfach, ich will nicht, dass dieser Thread wieder einschläft...

Falls Fragen auftauchen, so stellt sie ruhig, ich habe am Ende irgendwie den Überblick über das Geschriebene verloren...
Astatos@Morgaine de la Fay den Grund herauszufinden... Ich denke zum Teil ist auch die "Mutter" meiner Mutter daran schuld, diese Frau hat ihre Spuren in der Psyche vieler menschen hinterlassen, sie verstand sich darauf, unsere Familie zu terrorisieren... das ging soweit, bis wohl jeder in der Familie den einen oder anderen psychischen Knacks bekommen hatte... genauer darauf eingehen möchte ich nicht...
Nur hat es wohl auch erheblichen Einfluss darauf genommen, was danach all die Jahre passierte. Man möchte vergessen, man möchte in die Zukunft schauen, doch wenn die Erinnerungen immer wieder aufflackern, wenn man es immer wieder erlebt...

Versucht haben sie es, ja... einmal drüber geredet dann nie wieder... Meine Eltern haben es damals als harmlos abgetan... erst nach einem Vorfall vor anderthalb Jahren, auf den ich nciht genauer eingehen möchte, ist endlich was passiert... Ich weiß nicht, was meine damalige Lehrerin, was die Schule genau gemacht hat, ich war die darauffolgenden Tage nciht in der Schule... Jedoch war von diesem Tage an das Mobbing zu Ende... Es hatte ein Ende gefunden.

Vor einem Jahr ging ich ans Gutenber-Gymnasium, um mein Anitur zu machen... Nein es gibt heute kein Mobbing mehr... besonders nicht an dieser Schule... Aber glaubt mir, die Jahre prägen sehr. Es ist einfach gesagt, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, es jedoch wirklich zu können ist nicht ganz einfach...
Heute werde ich akzeptiert, auch wenn ich wohl die eine oder andere Macke habe...

@CarpeNoctem Ich habe damals tatsächlich darüber nachgedacht, alles aufzuschreiben... doch genau diese Gedanken haben mich davon abgehalten... Damit die Presse wieder was zum Ausschlachten hat...
Vieles von dem, was damals passierte habe ich verdrängt, manches möchte ich auch nicht mehr ansprechen, nur noch vergessen... was leider nicht so einfach ist...

Wenn es das gesamte Denken verändert, deine Sicht der Welt nicht mehr die gleiche ist wie vorher... Wenn jeder Tag nur noch durch Angst geprägt ist, jede Nacht zum Alptraum wird, wirre Gedanken durch den Kopf schießen... Wenn man schreiend aus einem Traum erwacht... Jeder Tag zum psychischen dahinvegetieren wird, man nur noch versucht, zu "überleben"... Wenn sich schließlich nach Jahren extremer Hass nach sich zieht, man mehrfach durchdreht... schließlich von einer Brücke springen will, sich vergiften will... Wenn man sie alle "vernichten" will... Der Hass unbeschreiblich wird... Wenn jegliches Gefühl außer diesem einem versiegt... sie nicht wieder zurückkehren...
Wenn du in die Augen eines Babys schaust und doch nichts mehr empfindest... eine Blume, die deine Sinne nicht mehr berührt... wenn da nichts mehr ist... wenn nur noch Kälte im Herzen herrscht, sich ein dunkler Schatten der Vernichtung gleich über deine seele legt...
Eine Blumenwiese an einem warmen Frühlingstag... doch kein Gefühl mehr da zu sein scheint... innerlich ausgebrannt... alles nur noch in grau erscheint... schließlich der hass sich gegen einen selbst richtet...
... kein Entkommen...
... nur Schmerz...

Nein vergessen kann ich nicht, die Vergangenheit ungeschehen machen auch nicht... Ich kann nur versuchen, damit zu leben, nicht mehr, nicht weniger...
Es gab Zeiten, an denen habe ich kein einziges Wort mehr gesprochen, ich wollte einfach nicht mehr... Ich hatte die Hoffnung verloren, mein Wesen veränderte sich immer mehr...
Und doch, die Welt drehte sich weiter... lange habe ich mich gefragt, warum ich? Mit der Zeit habe ich es aufgegeben, nach der Antwort zu suchen...
Nachdem es aufgehört hatte, verdrängte ich nur noch, ich wollte es einfach vergessen... leider ging das nach hinten los...

Ja den Drang, die Menschen aufzurütteln, ich kenne ihn... sie endlich "sehend" zu machen... Nein, ich habe da keine Chance...

Es gibt nur wenige Menschen, die wirklich wissen, was damals geschah, vieles behielt ich für mich, ich bin das negativer Abbild meiner Selbst geworden... den Menschen einen Spiegel vorhaltend, in dem sie sich nciht selbst erkennen können... Nein die Sendung im zdf wird wohl keinen großen anklang finden... solange es einen nicht selbst betrifft, betraf, interessiert es auch nicht...
Wie einfältig doch diese Welt ist... Sie werden weiter machen... jeden Tag passiert es wieder, immer zu, in jeder Stadt, doch meistens schauen sie weg... und wenn sie doch hinschauen, dann nur, weil wieder ein Schüler Amok gelaufen ist... und glaubt mir, so fiktiv ist der Wunsch nicht, sie alle abzuknallen... denn genau diese gedanken schießen dann durch den kopf... nur ein einziges mal... nur dieses eine mal... jeder schritt in gedanken geplant... Ja, ich wollte sie damals dafür bluten lassen... es ihnen ein einziges mal beweisen... in einem einzigen moment alles zurückzahlen, nur für dieses eine mal... danach wäre alles vorbei gewesen...
nein ich habe es nicht getan... und ja, ich schäme mich dafür, dass mir damals solche gedanken durch den kopf gingen... und selbst heute noch, in manchen nächten sehe ich es vor mir, alles bis ins kleinste detail in gedanken durchgespielt... ich höre ihre schreie... sie rennen... sie rennen um ihr leben...
Damals spielte sich in meinem Kopf columbine ein zweites mal ab... es war nur noch blinder hass... die folgen? egal... nur noch rache... ein einziges mal...
und selbst heute schäme ich mich dafür, diese gedanken gehabt zu haben und manchmal immer noch zu haben... wie tief ich gesunken bin, wurde mir da richtig bewusst...

Vielleicht werde ich irgendwann ein Buch darüber schreiben... doch nicht für diese welt, nicht für die Menschen da draußen, die es sowieso kaum interessiert...
Nur für einen einzigen Menschen... für mich... In der Hoffnung, dass es irgendwie weitergeht... irgendwie... es gibt nur diese zwei wege, entweder damit leben, oder, daran zerbrechen...

Sorry wegen der vielen Punkte im Text, nur wenn ich darüber schreibe, kann ich einfach nicht anders...

Liebe Grüße
Astatos
Kampfsau[QUOTE]Dieser Satz impliziert praktisch, dass nur Schwache gemobbt werden... Dem ist nicht so, manchmal ist man auch wirklich einfach ausgeliefert. Oder man hat es verdrängt, als es begann und später war es zu spät...[/QUOTE]

Nein,man muss nicht wirklich stark sein.Jeder hat eine Grenze dessen was er verkraften kann.Und Stärke allein schützt einen nicht davor ausgeschlossen zu werden.Man müsste schon wirklich extrem abgebrüht sein.Physisch wie auch psychisch.Jedenfalls
wird man bestimmt nicht mehr so einfach mit Papierkugeln beworfen.Ich hatte diesen Ruf aber nur kurz,jedoch war es auch nicht viel besser wenn niemand mit dir zusammen sein will oder der Lehrer wieder einmal eine Gruppenarbeit fordert und eigentlich niemand mit dir arbeiten will.Am besten ist es dann noch wenn der Lehrer andere zwingt dich aufzunehmen.Die Lehrer denken sich bestimmt,dass sie so die Beziehung unter den Schülern verbessern.Wahrscheinlich haben sie das bei ihrer päthagogischen Ausbildung verklickert bekommen.Dabei fühlt man sich natürlich immer wie eine Last,ein ungebetener Gast.Solche Dinge wie ,Respekt,Anerkennung oder Freundschaft kann man nicht auf solch eine Art erzeugen.Da kann man sich am besten nur selber helfen und ich bin auch der Meinung man sollte auch seine eigenen Schwachpunkte erkennen und an sich arbeiten.Das heißt nicht,wie viele andere hier glauben dass man sich absolut assimiliert.Ich kanns schwer erklären aber ich z.B. habe mich geändert ohne mich aufzugeben.Es gibt natürlich immer Menschen die einen nicht leiden können und einen ärgern.Aber bei wem ist das wirklich niemals der Fall.Damit muss man sich eben auseinandersetzen.
CarpeNoctemGruppenarbeit... Jahrelang gab es nichts Schlimmeres für mich...
Es war nicht nur das Wissen, das niemand wirklich mit dir arbeiten will. Es war viel eher ein Verhalten, dass den Lehrer das Gegenteil annehmen lies. Sobald es um Gruppenarbeit ging, "stritten" sich verschiedene Gruppen darum, wer mit mir zusammenarbeiten "dürfe"... Kein Lehrer denkt näher darüber nach, weshalb alle unbedingt mit der Außenseiterin arbeiten wollen. Nein, denn sie sind froh darüber, dass es keine wirklichen Probleme gab, niemand zwanghaft zugeteilt werden musste und alle Schüler in "guten" Arbeitsgruppen untrergebracht wurden. Möglicherweise sind sie sogar noch stolz über den tollen Teamgeist der Klasse.
Toller Teamgeist... schon wieder ein Beispiel für drastische Fehleinschätzungen...
Denn die Schüler stritten sich - selbstverständlich - nicht um meine Mitarbeit, weil sie mich mochten, sondern weil ich das Highlight der langweiligen Gruppenarbeit darstellen konnte. Es macht ja auch so furchtbar viel Spaß, immer wieder auf die gleiche Person loszugehen, immer wieder die gleichen Beleidigungen auszuspeien, die Wunden immer weiter zu vertiefen...
Ein wunderbares Beispiel für ein etabliertes System, sowohl in den Medien als auch in der Geschichte oft gebraucht. Denn selbst der größte Idiot fühlt sich besser, wenn ihm "verachtenswerte Personen/Wesen" vorgeführt werden. Die Basis einer jeden Realityshow...

@Kampfsau:
Habe dich wohl falsch verstanden, auch wenn ich deiner Aussage nicht ganz zustimmen kann und einige Fragen aufgetaucht sind. Denn wie bitte soll man sich wehren? Ich weiß, dass es kein Patentrezept geben kann, aber was macht man, wenn man wirklich absolut alleine dasteht? Wenn man 30 Leute vor sich hat, die sich alle miteinander "verbündet" haben, selbst die Neutralen liebten die ach so lustigen Witze? Wenn alles nur noch schlimmer wird, sobald man versucht, etwas dagegen zu sagen? Und was, wenn man wirklich selbst von der Rechtfertigung dieser Behandlung überzeugt ist?

Ich bezweifle nicht, dass man auch immer an sich selbst arbeiten sollte, neige viel eher dazu, den Fehler [I]immer[/I] zuerst bei mir selbst zu suchen. Aber meist sind die anstößigen Dinge tief und unverrückbar in meinem Charakter und meinem Ich verankert...
Soll ich meine Liebe zum Geschriebenen mit Qualität aufgeben, nur damit man mich im Deutschunterricht nicht mehr seltsam anguckt?
Soll ich meinen Musikgeschmack verleugnen, wenn man mich fragt, was für eine CD ich gerade höre, wenn ich mit Ohrstöpseln in der Schule ankomme, nur weil niemand die Band kennt?
Soll ich Pink tragen, nur weil meine Eltern an dem "ständigen Schwarz" Anstoß nehmen?

Ich bin ich, ich habe lange genug versucht, so zu sein, wie die Leute mich haben wollen. Funktioniert hat es nie - und ich verberge mich lieber hinter Masken, als dass ich meine Gedanken der Öffentlichkeit einfach so preisgebe. Es ändert nichts, wenn ich versuchen würde, darüber zu reden - sie würden es nicht verstehen.
Und während ich kein Problem damit habe, Rücksicht zu nehmen und bestimmte Themen in Gegenwart bestimmter Personen nicht anzusprechen, so geht es mir doch entschieden gegen den Strich, wenn ich mich mit diesen Themen nicht mehr beschäftigen soll, nur weil die Person sie für nicht passend hält.


@Astatos:
Dein Beitrag erinnert mich stark an ein Lied von Janus, "Ich will seinen Kopf", wahrscheinlich kennst du es...
Ich halte deine Punkte in keiner Weise für unpassend, dieser Stil unterstreicht die Bedeutung deiner Worte mehrfach, lässt sie realer und emotionaler klingen.
Wahrscheinlich wirst du mich jetzt für verrückt erklären, aber irgendwie bewundere ich deinen noch immer oder wieder vorhandenen Überlebenswillen. Ich wünsche dir wirklich, dass du irgendwann damit leben können wirst... vor allem jetzt, wo du schon so viel durchgestanden hast, um zu überleben...

Tod ist Flucht, man weiß nie, was danach kommt, und irgendwo in dir muss noch Hoffnung schlummern, sonst wärst du nicht mehr hier.
Diese Welt hat zahllose Fehler, täglich werden einem neue bewusst. Aber sie hat auch viele schöne Aspekte, die Kunst im Leben ist es, diese zu finden und trotz aller Hindernisse nicht aus den Augen zu verlieren. Die Frage nach dem Sinn hinter dem ganzen Theater ist genauso sinnlos, wie das Leben von dem ständig fragenden Standpunkt aus betrachtet... Fragen quälen...

Vielleicht haben die Nihilisten Recht, ich weiß es nicht, es kommt oft genug vor, dass ich mit den dahinter stehenden Gedanken übereinstimme - aber noch bin ich hier und noch gibt es Chancen auf Besserung...
kleinepsychopat"I believe that all of us are born violent--we're natural born aggressors. We have a million-year-old reptilian brain with a neo-cortex of civilisation on top, but it's doing a bad job of concealing the aggression. Killing is a combination of genetics and environment. When I go to my son's school, I notice a lot of aggression in kids, a natural cruelty."
by Oliver Stone

eine der vielen möglichkeiten brutale kinder zu erklären...

manchmal habe ich das gefühl das unsere gesellschaft ein wenig labil geworden ist. kinder waren schon immer gemein zu anderen kindern und in keiner zeit vor der unseren hatte es solche auswirkungen auf die psyche der menschen. ich möchte nichts herrunterspielen oder überspielen, aber es wird einfach zu viel auf die kindheit geschoben. wir sind alles selbstständig denkende menschen, man muss irgendwann lernen sich von der vergangenheit freizumachen.
die kriegsgeneration hat so viel mitgemacht, hatte es so schwer, und dennoch waren sie fähig das leben weiterzuführen. das spreche ich vielen der heutigen generation ab. unser leben ist zu einfach geworden, sodas wir uns an "kleinigkeiten" aufhängen. keiner kann heutzutage noch mit themen wie tod oder gewalt umgehen, da wir daran nicht gewöhnt sind. anders in "schlechten" zeiten in denen gewalt und tod einfach zum täglichen leben dazugehörten.
nicht das das besser wäre, aber ich denke manchmal das wirs einfach übertreiben..... gewalt ist nichts was ich hier verherlichen will, aber wenn man nie lernt damit umzugehen wird man irgendwann gewaltig auf die schnautze fliegen.
Telecaster@Kleinepsychopat
Was Du schreibst, paßt auf die Kriegsgeneration und diejenige, welche den 30-jährigen Krieg mitgemacht hat und vieles andere mehr.
Es besteht nur ein Unterschied, gerade der Krieg schweißt die Menschen eher zusammen, als daß er sie wirklich zermürbt.
Dahingegen führen diese permanenten Quälattacken gegen einzelne dazu, daß dieses Individuum sich wirklich für minderwertig hält, weil man als Kind / Jugendlicher viel stärker von der Einschätzung der Außenwelt abhängig ist. Erst später ist man zu autarker Selbsteinschätzung in der Lage.
Und wenn man so groß wird, dann wird einem schlicht die Kindheit / Jugend gestohlen, die Zeit, in der man robuste Erfahrungen zur Stabilisierung im Erwachsenenleben sammeln kann, feht einem und man muß es später mühsam nachholen.

In einem gebe ich Dir recht, Jammern nutzt nichts, schlicht deswegen, weil es noch nie und zu keinem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte etwas genutzt hat.

Trotzdem ist es blanke Medizin, sich hier austauschen zu dürfen, denn viele sehen bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal, daß sie mit dieser häßlichen Erfahrung nicht allein dastehen und sie sehen, daß die alte Menschheitsfrage:
"Warum gerade ich?" verkehrt ist.

Es gibt immer noch andere, man ist in seinem Unglück nicht allein.
KampfsauEigentlich ist genau so etwas eine widerwärtige Eigenschaft des Menschens.Solange es immer noch jemanden gibt dem es schlechter geht als mir selber,dann geht es mir schon besser.Aus genau solchen Gründen entsteht auch eine große Zahl der Mobbingfälle.Aber es ist auch immer leichter mit jemanden anderen etwas durchzustehen.
kleinepsychopatso extrem meinte ich das vill gar nicht wie es rübergekommen sein mag.
ich kann es nachvollziehen wie man sich fühlt, durch ständige umzüge usw. hatte auch ich es nicht immer leich in der schule. ich wurde relativ schnell zum aussenseiter und damit zum "mobbingopfer". jedoch finde ich einfach das es teilweise übertrieben wird. ich kenne einfach zu viele denen das selbe passiert ist, die nicht unbedingt irgendwelche "nachfolgeerscheinungen" haben, und einfach mit soetwas abgeschlossen haben. heutzutage wird einfach dazu geneigt, alles und jedes durch irgendetwas erklären zu müssen und die schuld beim anderen zu suchen. ICH bin nicht schuld, nein das sind die anderen.
das man jedoch einfach damit irgendwann abschliessen kann und sich nicht jeden tag darüber den kopp zerbrechen muss, wird leider zu häufig vergessen.
mit dem kriegsbeispiel wollte ich eigendlich nur deutlich machen wie andere menschen mit schrecklichen ereignissen fertig werden konnten, was heutzutage leider nurnoch sehr selten der fall ist.
ich kann nur sagen das ich auch sehr viel positives daraus gezogen habe, sonst würde ich wahrscheinlich in dem einheitsbrei der heutigen menschheit stecken. ansonsten habe ich einfach damit abgeschlossen, und eigendlich sollte mein beitrag weniger kritik an denen sein die damit nicht abgeschlossen haben, sondern viel mehr ein hinweis darauf, wie man damit relativ gut leben kann ohne im alltag ständig um dieses thema rumzuschwirren....
AstatosIch habe das Spiel aufgegeben, nach der Schld zu fragen... die Schuldigen zu suchen... Was soll man denn nun machen... Sucht man die Schuld bei sich, heißt es, man hat Schuldgefühle, an denen man kaputt geht... Sucht man die Schuld bei anderen, ist dies genauso schlecht...
Auch die Frage nach dem "Warum gerade ich?" habe ich mir damals sehr oft gestellt... bis ich schließlich feststellen musste, dass es anderen ähnlich ergeht...

@kleinepsychopat schön, dass du daraus etwas positives mitgenommen hast, ich für meinen Teil hätte gerne darauf verzichtet, denn bisher habe ich nichts positives davon verspürt...
Wie weit darf denn deiner Meinung nach Gewalt gehen, bevor es ausartet? Ich will dich nicht angreifen, aber das man lernen muss, mit Gewalt umzugehen finde ich doch etwas zu extrem, wenn man bedenkt, dass keiner sagen kann, wie weit Gewalt gehen darf, um daraus etwas zu lernen, ohne dass andere darunter leiden... Darf man wie in dem einen Fall vor einiger Zeit einen Schüler totprügeln? Damit die anderen lernen können, mit Gewalt umzugehen... mit dem Tod?...
Wenn du weißt, wie man damit leben kann, ohne ständig daran zu denken, erkläre es mir... Am besten wird wohl sein, dass ich einfach auch ein wenig mehr Gewalt anwende, gerade soviel, dass andere lernen, damit umzugehen... Wenn ich also mal Luszt habe, jemanden eine runterzuhauen, tue ich das einfach... dann weiß er wie das ist...
Sorry dass ich etwas ausfallend geworden bin, aber so etwas bringt mich doch etwas zum Verzweifeln...

Man kann damit leben, mit den Erinnerungen... denn letztendlich muss man es, wenn man sich nicht umbringen will... Hätte ich nicht gelernt, in irgenmdeiner Form damit zu leben, wäre ich wohl kaum noch hier...

Wenn es damals nur bei irgendwelchen beschissenen Witzen geblieben wäre... diese habe ich heute bis auf ganz wenige nicht mal mehr in Erinnerung... Nein Mobbing kann weiter gehen, über irgendwelche dummen Witze hinaus, weiter als nur irgendwelche Außenseiterrollen... Vieles was damals passiert ist, habe ich bisher für mich behalten, vielleicht ist das wieder ein weiterer Fehler von mir... Und letztendlich, es ist mein Problem, nicht das der anderen...

Nein nur Jammern bringt wirklich nichts... doch es bringt auch nichts, einfach zu verdrängen... das habe ich einmal über längere Zeit getan... was wurde daraus? Nur noch mehr sch***e... Denn irgendwann kommt es wieder hoch, man kann es nicht ewig verdrängen...
Um es aber zu verarbeiten braucht man Zeit...

Ich denke, mehr habe ich momentan eh nicht dazu zu sagen... Ich will niemanden mit meinen Äußerungen angreifen, aber das musste einfach mal raus...
Kampfsau[QUOTE]Habe dich wohl falsch verstanden, auch wenn ich deiner Aussage nicht ganz zustimmen kann und einige Fragen aufgetaucht sind. Denn wie bitte soll man sich wehren? Ich weiß, dass es kein Patentrezept geben kann, aber was macht man, wenn man wirklich absolut alleine dasteht? Wenn man 30 Leute vor sich hat, die sich alle miteinander "verbündet" haben, selbst die Neutralen liebten die ach so lustigen Witze? Wenn alles nur noch schlimmer wird, sobald man versucht, etwas dagegen zu sagen? Und was, wenn man wirklich selbst von der Rechtfertigung dieser Behandlung überzeugt ist?[/QUOTE]

Du wirst es mir vielleicht nicht glauben,aber ich war wirklich einmal ganz alleine gegen die Klasse.Das ging sogar so weit das man versucht hat mich anzugreifen.Aber ich trage meinen Spitznamen nicht umsonst.Ich kann Problemlos 3-5 der Wichte die damals in meine Klasse gingen fertig machen.Und wenn man in engeren Gängen ist,bringt es einem auch nicht soviel in der überzahl zu sein da nur eine gewisse Menge Leute auf einmal angreifen konnten.Mir wurde auch auf dem Schulweg aufgelauert.Aber nach ein paar vergeblichen Versuchen gaben sie lieber auf.Zum Glück hat niemand gepetzt,aber ich war ja auch schon so gut wie auf einer anderen Schule.Am Ende hat jeder Angst vor mir gehabt,sie
haben nichtmal mehr was dummes gesagt.Aber natürlich hielt auch fast jeder Abstand von mir.Auch jene die vorher eigentlich nichts gegen mich hatten.Aber im Grunde ist man trotzdem alleine.
Damals in der 7ten Klasse als ich aufs Gymnasium kam,waren die Leute wieder gegen mich.Eigentlich hatte ich erst gar keine bösen Absichten,ich wurde trotzdem wieder von einigen geärgert.Wenn die Leute mich geärgert haben frass ich alles in mich hinein und lies es in Form von Gewalt raus.Ich war damals nicht sehr gesprächig und war auch nicht in der Lage angemessen zu kontern da mir einfach die Wortgewandheit fiel.Damals fühlte ich mich echt einsam,ich wusste das es so nicht sein konnte.Ich hätte mir auch keine weiteren Schlägereien leisten können,da man mich sonst von der Schule geworfen hätte.Ich dachte mir auch,wenn du es hier nicht packst,dann packst du es niemals.Ich dachte immer intensiver über mich nach,ich habe sogar richtig angefangen mich zu hassen,für meine eigene Dummheit,für meine eigene Unfähigkeit.Für all meine Fehler die ich begangen habe.Ich habe gemerkt was für ein schlimmer Mensch ich war.Das nicht nur die anderen Ungerecht waren sondern auch ich selber ohne das ich es gemerkt hatte.Nun ich glaube ich hatte auch etwas gelernt in dieser Zeit.In der neunten Klasse wurden wir neu gemischt.Jetzt hatte ich auch eine Chance ganz neu anzufangen,nun es gelang mir auch mich besser zu kontrollieren,ich gewann langsam neue Freunde und konnte mich auch mit alten Feinden versöhnen.Ein paar Leute hassen mich immer noch,aber das ist mir jetzt egal.
In den nächsten Jahren gelang es mir immer besser mit Menschen umzugehen.Früher war ich schüchtern und zurückgezogen.Aber heute bin ich das exakte Gegenteil.Ich konnte immer mehr aus mir rausgehen.Und ich denke auch das liegt daran das sich auch die Menschen mit denen ich früher nie klar kam sich auch geändert haben.Naja,ich glaube ich hatte auch so eine Art mich irgendwie mit allen anzulegen.Ich bin sozusagen die Ladehemmung in der Waffe.Ich bin so ein richtiges kleines Arschloch.Aber wenigstens kann ich mich jetzt auch zukneifen wenn es sein muss.

Aber das kann man ja nicht mit euch vergleichen.Nur seit euch gewiss.Allein wegen einem aussergewöhnlichem Musikgeschmack und dunklen Klamotten ist man noch lange nicht die Lachnummer
oder der Aussenseiter.Dazu gehört auch immer noch das dazugehörige auftreten und Verhalten.Ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll.Ich weiß auch gar nicht wie gut ich mitreden kann.Aber bei uns muss man sich schon wahrhaft schlimme Dinge leisten um von der Gruppe verachtet zu werden,jedenfalls wenn dies ausnahmslos bei allen Klassenschülern der Fall ist.Viele sehen auch Wohlwollen von Seiten der Schüler nicht als ernst gemeint an.Man schließt sich quasi schon aus gewohnheit aus obwohl dies gar nicht von allen beabsichtigt wurde.Ich glaub es nicht wenn man bis einschließlich die10te Klasse oder gar bis zur 13ten Klasse eines Gymnasiums oder auch von einer Realschule von sämtlichen Schülern ohne ausnahme gemobbt wird und keinen einzigen Freund hat.Ich höre lieber auf bevor ich zuviel Unsinn schreibe.Nehmt es mir nicht übel aber zu dieser Uhrzeit zu schreiben ist eigentlich nicht gut
Pluna_X[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Aber das kann man ja nicht mit euch vergleichen.Nur seit euch gewiss.Allein wegen einem aussergewöhnlichem Musikgeschmack und dunklen Klamotten ist man noch lange nicht die Lachnummer
oder der Aussenseiter.Dazu gehört auch immer noch das dazugehörige auftreten und Verhalten.Ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll.Ich weiß auch gar nicht wie gut ich mitreden kann.Aber bei uns muss man sich schon wahrhaft schlimme Dinge leisten um von der Gruppe verachtet zu werden,jedenfalls wenn dies ausnahmslos bei allen Klassenschülern der Fall ist. [/B][/QUOTE]

Ich wurde schon in denn unteren Klassenstuffen ausgegrenzt warum? Nein nicht wegen schwarz sondern weil ich anders wahr ich war einfach dick und das hat für die als grund gereicht.
In der 9/10 ten ging es dann... toll... Leistungen schlecht... Selbstwert gefühl bei 0... und das nur weil ich dick war....
Cold Rain[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
[B]@Morgaine de la Fay den Grund herauszufinden... Ich denke zum Teil ist auch die "Mutter" meiner Mutter daran schuld, diese Frau hat ihre Spuren in der Psyche vieler menschen hinterlassen, sie verstand sich darauf, unsere Familie zu terrorisieren... das ging soweit, bis wohl jeder in der Familie den einen oder anderen psychischen Knacks bekommen hatte... genauer darauf eingehen möchte ich nicht...[/B][/QUOTE]

@ Astatos: du wirst vielleicht lachen, aber ich kann dir Wort für Wort zustimmen

@CarpeNoctem: hm, Bälle oder irgendwelche anderen Gegenstäne, die durch die Gegend fliegen.. Papierknäuel auf dem Weg zum Mülleimer usw... sind immer noch eine echte Herausforderung für mich.
Auch wenn ich WEISS, dass mittlerweile eigentlich nichts mehr passiert. Aber wenn mich was trifft - auch wenn sich der jemand sofort entschuldigt und es nicht böse gemeint war, hab ich das Gefühl, es war ein Messer und auf meine Seele gerichtet.
Klingt bescheuert, aber ich kann das nicht besser erklären und es ist einfach so.

Irgendjemand (ich finds nicht wieder) hat vor einiger Zeit mal hier geschrieben, dass an seiner Schule ja zum Glück nicht die Haare angezündet wurden: das ist ein scheiß Gefühl, damit gedroht zu bekommen
AstatosAls der ganze Mist angefangen hat, wusste ich nicht einmal, was das "schwarz" sein überhaupt ist... geschweige denn von der Musik... Somit kann es daran wohl kaum gelegen haben...
Nun woran es damals wirklich gelegen hat, ich weiß es nicht. Jedenfalls hörte es mitte der zehnten klasse schlagartig nach einem Zwischenfall auf, Polizei etc... Seitdem hatte ich dieses Problem nicht mehr...
Nun, warum das damals gewesen ist, einfachste Erklärung: Ich muss wohl nen psychischen Knacks haben... Ich unterschied mich einfach in meiner Mentalität... im Umgang mit meiner Umwelt...
Vielleicht hat es daran gelegen... Einer der Hauptgründe dürfte wohl bei mir gelegen haben...

Dazu kam, wie ich schon einmal geschrieben habe, Meine Groß"mutter"... sie wohnte bis etwa zu meinem 7. Lebensjahr bei uns im Haus... Ihr Verhalten war einfach nur krankhaft, sie hat andere Menschen, unsere Familie ständig terrorisiert... Sie versuchte sie zu zerstören, Danach ist sie ein paar Jahre vor ihrem Tod ausgezogen... in einen anderen Ort...

Wegen eines weiteren Vorfalls gelangte sie schließlich nach ihrem Tod auf die Titelseite der Tageszeitung... Ein letztes Mal hatte sie es geschafft, ihre Grausamkeit zu zeigen...


Diese Frau hat einge Spuren auch bei mir hinterlassen, wenn ich mich an vieles auch nur noch Bruchstückhaft erinnern kann... Der ständige Streit, der Garten, der von Hundescheiße nur so übersäht war... später der Zaun, der mitten durch den Garten gezogen werden musste... als die hunde auf die andere seite des zaunes sprangen und mir hinterherrannten... Ihr Haus, in welches sie, wie ich bereits geschrieben hatte, ein paar jahre vor ihrem Tode umzog... alles voller müll... das wohnzimmer, kaum zu betreten, ja ich war damals in diesem Haus, ich kann mich auch noch ganz gut daran erinnern... licht kam schon seit längerem nicht mehr durch die fenster... überall stank es... das gebäude machte mir irgendwie angst... meine eltern räumten alles noch verwertbare raus, viel war es nicht, nur dinge, die wichtig waren, unterlagen etc...

Wie oft muss es diese Frau all die Jahre davor geschafft haben, mich mitzunehmen... Wie oft hatte sie es geschafft, mich zu beeinflussen... kindliche Naivität...
dann wieder das geschrei aus dem erdgeschoss... ich sitze mit meiner tante, also der schwester meiner mutter in der ersten Etage in ihrem Zimmer... sie hielt es kaum noch aus...
Jahre später noch, sie war längst tot, kamen jeden Nacht diese alpträume... immer und immer wieder derselbe Traum... dann diese ständige Angst, selbst heute überkommt sie mich manchmal noch...


Nun, dann wurde das Außenseiterdasein immer schlimmer... ich hatte mich einfach zu stark verändert... war nicht mehr so belastbar, fing wohl des öfteren an zu weinen...
Schließlich wurde aus dem Mobbing körperliche Gewalt... Nur noch mehr Angst, aber auch immer mehr Aggressionen...
Von Jahr zu Jahr wurde ich aggressiver, gebracht hat es nichts... denn schließlich hatte ich nicht nur fast die gesamte Klasse gegen mich, sondern war mittlerweile in der ganzen Schule bekannt...
Und irgendwann kam der Punkt, an dem ich einfach aufgegeben hatte... ich hatte keine Kraft mehr... letztlich war ich selber daran schuld, letztendlich habe ich mich nur noch mehr in die Außenseiterrolle befördert...
Schließlich konnte ich kaum noch aus dem haus gehen, ohne Angst zu haben... wenn ich irgendwo hin musste, ich hatte einfach Angst... Hinter jeder Straßenecke könnte jemand sein... Oftmals nahm ich längere Umwege auf mich, nur um gewissen Personen aus dem Weg zu gehen...

Ich habe damals viele Fehler gemacht, die die Situation nur noch verschlimmerten... Doch was nun wirklich daran schuld, wa, ich weiß es nicht...
Nur habe ich es bis heute überstanden... somit dürfte ich wohl so manchen voraus sein, die solche und ähnliche Erfahrungen wohl erst noch machen werden... Und dennoch, glücklich bin ich nicht gerade darüber...
Pluna_X@Astoros

Was du zuletzt geschrieben hast wahr bei mir ähnlich...

Zu mein "dicksein" ist noch dazu gekommen das ich zu sensiebel wahr...
Hab dann des öfteren die gegen mich gerichtete gewalt erwietert, so wordgewand und schlagfertig wahr ich ja nicht.

Mit der zeit hab ich meine gefühle "abgestelt" bzw untertrügt, und zeige sie bis heute nur sehr selten...
AstatosJa die Gefühle abstellen... im Laife der Jahre war ich kaum noch dazu in der Lage, Gefühle zu zeigen... oder aber ich bekam Heulkrämpfe...
Selbst heute ist es sehr schwer, Gefühle zu spüren, die nicht aus Tränen bestehen... geschweige denn diese zu zeigen...
Die Gewalt habe ich damals sehr oft erwiedert, auch wenn ich wusste, dass ich praktisch keine Chance hatte...
Doch im Laufe der Jahre habe ich das weitestgehend bis auf einige Ausnahmen gelassen, es brachte mir nur ständig mehr Ärger ein... Schließlich wurden immer mehr Autoaggressionen daraus, einzelne aber sehr heftige Wutausbrüche, zum Teil auch während des Unterichts, es war mir einfach egal...
Ich sagte einige Dinge, die mir im Nachinein leid taten, wofür ich mich schämte... Dann kamen die immer stärker werdenden Depressionen, schließlich stand ich vor dem Abgrund... dem Abgrund meiner selbst, ich konnte nicht mehr... ich wollte es endlich zu Ende bringen...
Nun ja, was damals wirklich passierte, behielt ich größtenteils für mich, bisher habe ich noch niemanden gefunden, dem ich das alles erzählen konnte, immer nur die "entschärfte" Version des ganzen... der rest ist mir selbst heute noch sehr unangenehm...
Pluna_X@Astatos

Ich sehe das wir uns in manchen dingen ähneln.. zumndestens was die Probleme angeht... bzw. finde ich vieles von mir bei dir wieder...


Das wenn man Gefühlsstumpf ist mehr Leid als erlösung hat habe ich letztens erst gemergt...
Cold Rainmal was von wegen gefühlskalt:

Das ist wirklich eine scheiß Sache, die man sich regelrecht antrainieren kann.
Bloß die Fassung bewahren, bloß jetzt nicht weinen, vor allen anderen, sie sind es eh nicht wert. Lass dich von ihnen doch nicht so sehr verletzen, dass du dich nicht mehr beherrschen kannst. So hab ich gedacht.
Und dann hab ich, mehr durch Zufall eigentlich, rausgefunden, dass es mir hilft, wenn ich mir selbst Schmerz zufüge, den ich kontrollieren kann.
Wenn ich so nachdenke, hab ich auf den Zustand mehr oder weniger hingearbeitet, 3 vielleicht 4 Jahre. Und dan hatte ich das "Ziel erreicht":rolleyes:
Aber das kann auch wieder weg gehen.. seit einem Vierteljahr gehts jetzt wieder, mehr oder weniger, je nach dem, was grad ansteht. Ich war wirklich richtig glücklich als ich wieder weinen konnte. Und nach langer zeit sogar wieder lieben...
kleinepsychopat@ Astatos
die lösung ist es nicht selber gewalt anzuwenden.... aber irgendwie muss man halt damit leben das gewalt auf dieser welt herrscht. das ist ein fakt. ich finde es falsch das gewalt angewedet wird, aber indem ich es schlecht finde wird es nicht besser. ich habe mich damit abgefunden das wir nunmal in einer gewalttätigen gesellschaft leben, und damit versuche ich mich zu arrangieren.
ich werde versuchen das zu verbessern indem ich einen beruf ergreife in dem ich gewalt verhindern kann, aber dadurch das ich mich in die opferrolle stelle und das einfach nur schlimm finde wirds nicht besser, nur schlimmer.

ich meine nicht das du gewalt anwenden sollst, es ist genug gewalt in dieser welt, ich dachte darum geht es hier?!? aber genau deswegen muss man damit lernen umzugehen, was nich bedeutet es hinzunehmen.
Astatos@kleinepsychopat dann erklär mir mal, wie man damit umgehen kann, ohne es zu verdrängen, sicher, man kann es verarbeiten... doch was macht man letztendlich dennoch, man verdrängt es...
Nun wie soll ich damit umgehen, ohne es zu verdrängen?

Ja ich weiß, ein weiterer Fehler von mir, nur habe ich ehrlich gesagt keine Lust, meine Aussagen zu rechtfertigen... Ich mag vielleicht dumm in dieser Hinsicht sein... bescheuert... aber nun ja... mehr hab ich dazu nicht mehr zu sagen...

Mir ist selber klar, dass es nichts bringt, Gewalt anzuwenden, das führt nur zu einem weiteren Teufelskreis... auch stimme ich mit dir darin überein, dass nur weil man etwas schlecht findet, es nicht besser wird...

Ich könnte jetzt noch was sagen, aber den Rest verkneife ich mir, ich denke es ist besser, wenn ich mich jetzt aus dem Thread hier ausklinke...
WindgestaltIch kenn das nur zu gut. Ich wurde früher als Kind auch immer von meinen sogenannten "Kameraden" fertiggemacht, schickanertiert,... . Es hat mir tiefe seelische Wunden zugefügt und die Narben sind bis heute noch nicht verheilt. Mir fällt es schwer mich einem Menschen zu öffnen, mein wahres "Ich" zu zeigen. Jetzt wo ich älter bin, denke ich eigentlich nicht mehr so oft darüber nach. Aber soviel sei gewiss.

Es hat mich geprägt

Dunkle Grüße

Wind
Black_pentaAuch ich habe in meiner Schulzeit leider die Erfahrung machen
müssen, dass die Masse nur oberflächlich ist!
Unsereins passt nicht in diese Gesellschaft, wir werden
"verstoßen"...

Ich wage zu behaupten, dass es den meisten unserer Zunft mit
den "Oberflächlichen" so ergeht...

Dies zumindest ist meine Meinung


@ Windgestalt


Seid mir gegrüßt Wind...

Es ist schön, euch auch mal hier zu Treffen.
Das mit Freitag geht doch in Ordnung?


Dark Greetings

Black_Penta
AstatosNun, ich melde mich dennoch wieder, ganz ehrlich, als ich meinen letzten Post geschrieben habe, ging es mir ziemlich beschissen... Ich bin auch jetzt nicht wirklich besonders gut drauf...

Ich habe einfach angefangen, alles aufzuschreiben, von Anfang an, dass was ich noch in Erinnerung habe... Die gesamte Geschichte... Wie lange ich letztendlich daran schriben werde, ich weiß es nicht, Tage, Wochen... keine Ahnung, nur so geht es nicht mehr... es tut so verdammt weh...
Momentan bin ich vollkommen fertig, sitze den ganzen Tag nur am Rechner, schreibe emails an verschiedenen Leute, habe angefangen meine "Geschichte" niederzuschreiben... Was daraus wird weiß ich nicht, ich schreibe erst mal einfach...

Liebe Grüße
Daniel
Cold Rain@ astatos: das kann ziemlich hart sein stellenweise, aber mir hats geholfen.. schaffst das:)
Astatos@Cold Rain Das kann ich nur hoffen... Denn es ist sehr schwer, dabei alle Gedanken zusammenzuhalten, andere Dinge nicht genauso schnell wieder zu verdrängen wie sie hochgekommen sind...
Oder Dinge, an die man sich lieber nicht mehr erinnern möchte, die aber ein größes Problem für mich sind...
Cold Rain@ astatos: ja, es ist kompliziert und schwer, sowas wie eine Gesamtübersicht hinzukriegen, weil man irgendetwas immer in den Hinterkopf verbannt.. und es ist auch ziemlich unangenehm, Dinge, an die man nie wieder erinnert werden wollte und nie ausgesprochen hat, plötzlich vor einem auf dem Papier zu sehen. Ich habs anschließend verbrannt und gewisse Dinge aus meinem Zimmer verbannt, die damals wohl meine Rettung waren, ganze Kisten voll auf den Speicher verbannt. Um abzuschließen mit dem, was war. So komplett wie nur möglich.
Telecaster@Black Penta


Masse ist immer oberflächlich.
Klatsche an einer Pferdekoppel in die Hände und alle werden die Köpfe herumwerfen und davonstieben.
Menschen muß man voneinander isolieren, dann werden sie erträglich.
Schon der Volksmund weiß:

- Teile und herrsche.

- Bei dreien ist regelmäßig einer zuviel.
Mondsilbertaufe[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
[B]Selbst heute ist es sehr schwer, Gefühle zu spüren, die nicht aus Tränen bestehen... geschweige denn diese zu zeigen... [/B][/QUOTE]

Deswegen das viele Selbstmitleid?
Manche wären froh, noch Tränen zu besitzen, die sie verstecken könnten...

Du solltest dich nicht so gehen lassen. Resignation bringt dich nicht weiter. Genausowenig wie Mitleid von anderen. Aber das weißt du sicher.
Und dass du Zähne zeigen kannst, hast du ja schon geschrieben. ;)

Manche haben es schwerer als andere, aber dafür besitzen sie danach etwas sehr wertvolles, etwas das die anderen niemals erahnen werden...
Es lohnt sich nach vorn zu blicken.
AstatosMeistens sind es "nur noch" rote Tränen...
es kommt und geht, auch "normale" Ränen, nach kurzer Zeit ist es wieder vorbei... nichts mehr... Weinen und plötzlich gefühlstot, es geht nichts mehr...

Ja heute kann ich Zähne zeigen, oftmals aber sehr unkontrolliert, was wieder weitere Probleme mit sich bringt, Wutausbrüche, die mir zum Teil selber Angst machen, genauer möchte ich nicht darauf eingehen...
Was anderes als nach vorne zu blicken bleibt mir nicht übrig, an der Vergangenheit kann ich nichts mehrt ändern, nur noch die Erinnerungen verarbeiten, vielleicht auch verdrängen... ich weiß es nicht...
Was ich ändern kann, ist das was noch kommt, sofern ich es dabei schaffe mich selbst zu überwinden... was mitunter verdammt schwer ist, oftmals schaffe ich es nicht, endlich aus der Resignation herauszukommen... was ich am wenigsten will, ist das Mitleid der anderen, nur dass mir jemand zuhört...

Und dann wieder der gedanke, was kannst "du" schon für Probleme haben, anderen geht es wesentlich beschissener...
Was soll das ganze also, so beschissen kann es einem ja doch nicht gehen...
Das geht immer hin und her, mal die positive Seite, dann wieder total negativ...

Liebe Grüße
Pluna_X[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
[B]Deswegen das viele Selbstmitleid?
Manche wären froh, noch Tränen zu besitzen, die sie verstecken könnten...
[/B][/QUOTE]

Tränen zeigen Schmerz aber vor allem Schwäche...
Und ich weis was Tränen sind, ich wahr leder viel zu oft zu Scwach...

Tränen hat bei mir nur noch eine Person "verdient" das ist meine Freundin sie ist die einzigste der ich auch meine Schwäche zeige.. aber nur ihr nicht Freunden und nicht meiner Familie...
Astatossorrx... bin momentn ziemlich m ende... im moment geht nixhc mehr...
hitokoritränen zeigen bedeutet vetrauen zeigen das diese schwaeche nicht ausgenutzt wird...... auch ebenfalls nur für meine freundin
Astatoshabe heute endlich mit meiner Mutter darüber gesprochen, habe selbst auch einige Dinge aus meiner Kindheit erfahren, die wohl unter anderem ein Grund für mein Verhalten sein dürften...

Auch wenn sie mir vieles noch nicht erzählt hat... aber jedes mal erfahre ich ein bischen mehr von dem was passierte, bevor ich mich konkret an etwas erinnern kann... nur die einzelnen Bilder...

Ich hab wohl doch ein bischen mehr in meiner frühen Kindheit abbekommen, als ich mir selbst eingestehen wollte... hab wohl doch zuviel mitbekommen...

Liebe Grüße
[DarkHeart]meine schulzeit war auch nich der knüller

ich war anfangs noch sehr neugierig und alles und war offen.

Das hörte an dem Tag auf wo ich über meine Aggressive art (damals war ichs) gehänsel wurde und ich das mit meiner adoption begründete.

Alles lachte mich aus... seit her sag ich nix mehr.

5te bis 7te klasse war absoluter Terror. Ich wollte nicht mehr in die schule - hatte angst.
7te Klasse hab ich gewchselt - statt schläge Psychoterror - statt alles besser.
Selbstmord versuch
3 jahre Schulpsychater
erst 9te klasse war alles halbwegs in ordnung.
Noten waren mülll in latein
Wollte nur noch raus aus der schule
Runter auf real, grad so in die 10te
die 10te mit 3,35 bestanden. Realabschluss.
Gerade so auf die FOS

hier ist alles gut. Perfektes Klima, alle mögen sich. Niemand wird gehänselt.

Schöne Zeit
wie lang?

scheiß leben


das dazu
Pluna_X[QUOTE][i]Original geschrieben von [DarkHeart] [/i]
[B]
Schöne Zeit
wie lang?

scheiß leben

[/B][/QUOTE]
Du sagst es
[DarkHeart][QUOTE][i]Original geschrieben von Pluna_X [/i]
[B]Du sagst es [/B][/QUOTE]

danke. Wahrscheinlich solang wir eine bindung haben - einen menschen der uns liebt


Ist leid nicht das übel aller menschen die verbindet - vor allem in der schwarzen szene? Ist es nicht das was die szene teilweise ausmacht und wieder gut macht? scheiß clischees ...
Pluna_XAber es scheinen ja nun viele solche Probleme gehabt zu haben und ham dann dadurch meist nach gedacht und sind auf ihre eigenen Ideen un d Lösungen gekommen...
Anchesenpatonhi erst mal,
also ich bin ja noch sehr jung und hatte jetzt ob es im Kindergarten, in der Grundschule, ober jetzt auf dem Gymnasium ist immer wenige Freunde. Die anderen haben mich früher richtig feritg gemacht. Aber man muss halt lernen über sollchen Dingen zu stehen und die anderen einfach reden zu lassen (ihr könnt mir glauben ich hab da erfahrung)
@Pluna_X stimmt jeder muss seinen eigenen Weg zu einer lösung finden!!!
cu Anch
AstatosSicher, man findet seinen Weg, ich habe ihn auch gefunden. Das Problem ist, dass manche "Folgeerscheinungen" einem noch sehr lange nachhängen können und früher oder später zu immer größeren Problemen führen können...

Ich habe auch gelernt, irgendwie damit umzugehen, nur ist es mir zum Teil nicht gerade gut bekommen, habe dadurch zum Teil massive Probleme, selbst heute noch, obwohl ich solche Dinge mittlerweile nicht mehr mitmachen muss. Aber man nimmt auch das eine oder andere mit, was einen später davor bewahren kann, andere genauso zu behandeln... man weiß ja, wie das ist, also erspart man das wiederum anderen Menschen.
Außerdem wird einem dann wohl erst wirklich bewusst, was sich Menschen gegenseitig antun können und kann zumindest einen kleinen Beitrag leisten, da etwas zu ändern...

Liebe Grüße
Astatos
Cold Rain[QUOTE][i]Original geschrieben von Anchesenpaton [/i]
[B] Aber man muss halt lernen über sollchen Dingen zu stehen und die anderen einfach reden zu lassen (ihr könnt mir glauben ich hab da erfahrung)[/B][/QUOTE]

Ja, im Prinzip hast du damit recht, aber das geht nur so lange, wie es nicht Spuren in deinem Verhalten und deinen Gedanken hinterlassen hat.
Irgendwie kriegt man es unter Umständen nach einiger Zeit wohl geregelt, dass man sich nichts mehr anmerken lässt und sie dann eben reden lässt. Aber trotzdem arbeitet das Gehörte, Erlebte weiter in dir, auch wen man es sich nicht eingesteht, es macht weiter fertig. Und selbst einige Zeit (lange zeit) nachdem alles vorbei ist. Und was auch bleibt, ist die Angst, es könnte jeden Moment wieder anfangen.

Gruß, cold rain
Astatos[QUOTE]Ja, im Prinzip hast du damit recht, aber das geht nur so lange, wie es nicht Spuren in deinem Verhalten und deinen Gedanken hinterlassen hat.
Irgendwie kriegt man es unter Umständen nach einiger Zeit wohl geregelt, dass man sich nichts mehr anmerken lässt und sie dann eben reden lässt. Aber trotzdem arbeitet das Gehörte, Erlebte weiter in dir, auch wen man es sich nicht eingesteht, es macht weiter fertig. Und selbst einige Zeit (lange zeit) nachdem alles vorbei ist. Und was auch bleibt, ist die Angst, es könnte jeden Moment wieder anfangen.[/QUOTE]

Genau das ist das größte Problem an der ganzen Sache, was man auch tut, in irgendeiner Form hängt es einem nach. Irgendwann lässt man sich nichts mehr anmerken, dass ging knapp ein Jahr lang so, dann ging es wieder bergab, diesmal jedoch rein seelisch... denn irgendwann, und wenn es zehn Jahre dauert, solange man damit nicht umgehen kann, kommt es wieder hoch...
Manche Dinge, die zu mir gesagt wurden, habe ich noch heute sehr genau in den Ohren, weiß, was ich gerade gemacht hatte... den Tonfall dabei, geradezu so als ob es jemand jetzt gerade sagt... und dennoch ist es viele Jahre her...
Ja diese Angst, man geht an eine neue Schule und hat Angst, dass es wieder genauso wird... zum Glück blieb mir das schließlich am Gymnasium erspart, an das ich nach meinem Realschulabschluss gegangen bin...

Ob man will oder nicht, man verändert sich durch so etwas, wer sagt, dass ihm wirklich, aber auch wirklich alles kalt gelassen hat, der lügt! Alles was einem in solchen Momenten kränkt, beeinflusst die gesamte weitere Entwicklung, das Denken... Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nicht mehr kann, es geht einfach nicht mehr...

Sicher, wenn du es überstanden hast, wirst du sagen, war doch gar nciht so schlimm, aber dennoch, ganz tief im herzen, bleibt etwas hängen... und irgendwann wird es unerträglich...

Und dann reicht wie bei mir ein Bericht im Fernsehen aus, dass alles wieder zusammenbricht... Wie ein Film durchschießt es deinen Kopf... als wenn du es wieder erleben musst... es hört kurz auf, manchmal ein oder zwei Tage, dann geht es wieder los... Steuern kann man es nicht, auch nicht irgendwie anders kontrollieren... Wenn man verdrängen kann, wird man das tun, aber beim nächsten "Flashback" wird es dann noch schlimmer.

@Anchesenpaton, sicher, man muss den eigenen Weg finden, man findet ihn auch, selbst wenn es wie oftmals der "falsche" Weg ist, einer der weitere Probleme mit sich bringt...
Man wird auf Dauer psychisch krank, die Persönlichkeit verändert sich, wird zum Teil regelrecht entfremdet... verliert jegliches Vertrauen zu anderen Menschen, bekommt Angst, irgendwelche fremden Leutre, die einen nicht einmal kennen z.B. auf der Straße, anzusprechen... schließlich die sogenannte Sozialphobie, welche mittlerweile jedoch wieder stark nachgelassen hat, und doch, manchmal bringt es immer noch Probleme mit sich...
Wenn sie einen "nur" beleidigen, kann man das vielleicht noch mit einem verdammt guten Selbstbewusstsein wegstecken, und doch nagt es innerlich, selbst wenn man es lange Zeit nicht spürt...

Ich kenne jemanden, eine "Freundin", eigentlich ist sie meine Tante, sie hat eine ziemlich schwere Kindheit gehabt... All die Jahre hat sie es weggesteckt, hat ein Kind bekommen... geheiratet... und dann? Vor knapp einem Jahr ist sie psychisch komplett zusammengebrochen, alles kam wieder hoch, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, bekam sehr starke Medikamente deswegen... An diese Zeit kann sie sich selbst kaum noch richtig erinnern, ihr ging es einfach extrem beschissen...
Warum? Sie hat das erlebte all die Jahre verdrängt, wie sie mir vor wenigen Wochen sagte, es kommt ihr nicht vor wie ihre Vergangenheit, mehr als eine Art Traum, so sehr hat sie es verdrängt... und dennoch, innerlich weiß sie irgendwie, dass sie das alles wirklich miterleben musste...

Vieles kann man wegstecken, verarbeiten kann man es jedoch schwer... man verdrängt es nur, kann aber nicht damit umgehen. Mittlerweile habe ich mit meinen Eltern, meiner Tante darüber gesprochen, was damals wirklich war... Habe in letzter Zeit ziemlich viel "Mist" gemacht, also wieder svv... danach ging es nicht mehr... hab es ihnen schließlich erzählt... Habe wohl auch in meiner frühen Kindheit zusätzlich durch die selbe Person wie meine Tante einen seelischen Knacks wegbekommen, meine Tante ist nur ein paarJahre älter als ich, hat damals mit mir einige Zeitz lang im selben Haus gewohnt... Es war ihre Mutter, also meine "Oma"... Alle die mit dieser Frau zu tun hatten, haben dadurch selbst heute, so viele Jahre nach ihrem Tod noch Probleme damit... meine Mutter, mein Onkel... praktisch alle, an vieles kann ich mich nur noch sehr Bruchstückhaft erinnern, dann die Kränkungen in der Schule über viele Jahre... Irgendwann bekommt man einen Knacks weg, selbst wenn man ews anfangs nicht selber merkt... werde versuchen eine Therapie zu machen, was daraus wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber mehr als versuchen kann ich es nicht...

Nein, die Vergangenheit geht niemals spurlos an einem vorbei, man bildet sich ein, alles ist wieder in Ordnung... doch im Herzen ist man weiterhin damit bschäftigt... die Psyche leidet weiter...

Liebe Grüße
Astatos
GortalathwenSchwieriges Thema... Als ich den Einstiegs-Post las, musste ich erstmal lachen, weil ich als Kind häufig andere terrorisiert habe. Ich war zwar immer erstmal schüchtern, bin nach einer gewissen Zeit aber aufgetaut. Wenn ich mich dann sicher gefühlt habe, hab ich auch auf die Pauke gehauen.
Später, so nach der Grundschule, hab ich glaub ich eher selbst dazu beigetragen, dass ich zum Aussenseiter wurde, weil ich diverse Verhaltensweisen meiner Altersgenossen einfach nur doof fand. Irgendwann fing ich an, mich in meine eigene Welt zu verziehen und nur wenige Kontakte zu pflegen.
Leider zog ich es irgendwie an, dass sogenannte Freunde mich verarschten und Gerüchte über mich in die Welt setzten. Da ich sowieso ein komisches Image hatte, hat mich damals keiner nach meiner Version gefragt. Irgendwann hatte ich fast die ganze Schule gegen mich. Die damaligen Geschehnisse haben erwirkt, dass ich mich lange Zeit schwer im Umgang mit Mädchen/ Frauen tat und nur männliche Freundschaften pflegte. Vertrauen musste ich über längere Zeit aufbauen. Irgendwann ließ das nach und es kamen auch wieder Frauen in mein Leben, aber insgesamt wurde ich konsequenter, dh. wenn mich jemand bis zu einem bestimmten Punkt reizt, sei es in Form von Lügen, Ausnutzerei oder sonstigem, ziehe ich einen Schlussstrich unter die Sache. Irgendwo gewöhnt man sich auch daran abgelehnt zu werden, andererseits ist es manchmal ein schlimmes Gefühl, weil man es kaum anders kennt. Ich bin kein Mensch, der beliebt ist, und das hat sich irgendwo zwischen Kindheit und Jugend so stark geprägt, dass ich nicht daran glaube, dass sich das jemals ändern wird.
AstatosEs passt jetzt nicht wirklich richtig hier herein, aber ich muss das einfach mal schreiben... wenn die Moderation was gegen meinen Beitrag haben sollte, bitte ich um Entschuldigung, werde dann den Beitrag wieder löschen, wenn gewünscht...

Ich war schon als kleines Kind sehr ruhig, was wohl vorallem auch an meiner Großmutter lag, die damals bei uns zuhause wohnte... regelmäßig unsere Familie terrorisierte... etliche regelrecht psychisch fertig gemacht hat...
Mittlerweile ist sie zwar schon über zehn Jahre tot, dennoch leiden viele immer noch an ihr, den Erinnerungen... An diese Zeit kann ich mich praktisch gar nicht erinnern, bis etwa, als ich 7 oder 8 Jahre alt war, alles was davor ist, besteht nur noch aus einzelnen zum teil sehr beängstigenden Bruchstücken...
Schon damals habe ich wohl, wie ich heute durch meine Eltern weiß, nen psychischen Knacks bekommen, ebenso wie meine nur ein paar Jahre ältere Tante und mein Onkel... Meine Tante brach vor knapp einem Jahr schließlich daran zusammen, musste auf Station...
Meine Mutter konnte ihren leiblichen Vater erst nach dem Tod ihrer Mutter kennenlernen, nein sie fand nicht den gewalttätigen menschen von dem ihre Mutter immer erzählte, "nur" einen gutmütigen, liebenswerten Menschen, der keiner Fliege was zu Leide tun könnte...
Jedenfalls hat diese Frau es geschafft, meine Familie zu terrorisieren, Wunden aufzureißen... Wie mir meine Mutter erzählte, als mein jüngerer Bruder beinahe bei seiner Geburt gestorben wäre, diese Frau dann zu meinen Eltern nur sagte: Dann wäre er halt gestorben...
Das ging Jahrelang so, sprechen tut niemand gerne über diese Frau, über das was damals alles passierte, wie oft stand die Polizei vor der Tür, wie oft schnitt sie sich die Pulsadern auf, alles war voller Blut, was ich selber mit ansaehen musste, wie sie ihre knapp 30 Hunde in den damaligen Garten hetzte, später mein Vater mitten im Garten einen Zaun hochgezogen hat, damit ich endlich in den garten konnte... als einer dieser Hunde über den Zaun sprang, hinter mir herrannte... ich nur noch schreiend auf das Klettergerüst der Schaukel rannte...
später, als sie ein paar Jahre vor Tod endlich auszog, meine Eltern alles von ihr aus dem haus warfen... wie viele waren da, nur um diesen Moment zu erleben, meine Mutter noch am gleichen tag die tapete aus ihrem Einsitz herausris, mein Vater im Laufe der späteren Jahre sogar die Wände zum Teil herausschlug...
Als sie starb, in ihrer Scheune die toten Tiere lagen, teilweise schon komplett verwest, das gesundheistamt in diesem haus war, überall hundekadaver, die anderen Tiere waren total abgemagert... es auf der titelseite der zeitungen stand... ein letztes mal hatte sie es geschafft, alle aufmerksamkeit auf sich zu lenken... am leibsten hätten sie dieses Haus am liebsten niedergebrannt, ich habe es von innen gesehen, Licht schein schon lange nicht mehr in dieses Haus, das wohnzimmer war dunkel wie in der nacht... man konnte in manchen räumen kaum die hand vor augen sehen, überall nur müll, selbst wenn man das licht einschaltete, war alles in ein difuses Licht getaucht...
Wir nahmen nichts mit, nur wichtige Dokumente, ein paar Dinge zum Anziehen für die jüngeren geschwister meiner Mutter... sie hatten nichts mehr, waren komplett verstört, total verängstigt...
Bilder von ihr hängen in keinem einzigen Haushalt, ein Video von der Taufe meines jüngeren Bruders, auf der sie auch zu sehen ist, wie lange schauten wir es uns nach ihrem Tod nicht mehr an? Bis heute nicht...

Ich höre noch heute ihre schreie, als ich damals bei ihr war, sie mich unbedingt bei sich in ihrem haus haben wollte, sich mit ihrem lebensgefährten wieder einmal gestritten hat, ich mit der schwester meiner Mutter, also meiner Tante in ihrem Zimmer saß... sie weinte wieder... ich hatte panische angst... noch heute höre ich ihre schreie... ein kalter schauer über meinen rücken läuft...
Jahrelang diese Alpträume, noch heute verfolgen mich die Erinnerungen daran, sie machen mir noch heute Angst, ich verstehe sie nicht einmal richtig... wenn man dann nachst schreiend aufwacht, totale Panik...


Nach ihrem Tod wurde die Situation für mich in der Schule immer schlimmer, die anderen spürten irgendwie meine leichte Verletzbarkeit, machten mich schließlich ab etwa der 6. Klasse systematisch fertig... sagt euch hildesheim etwas? das mit dem Vorfall an der schule dort... als ich diesen Bericht im Fernsehen darüber sah, kam alles wieder hoch...denn das hätte ich gewesen sein können, sovieles ähnelte sich von dem... schließlich sexuelle Belästigungen, zum teil nötigungen... schlägereien... ständige ausgrenzung...
wqie oft bin ich heulend einfach nur noch zusammengebrochen, was die anderen nur noch mehr dazu ermutigte, weiterzumachen... ständig selbstmordagedanken und -versuche... wie oft lief ich dancah von zuhause weg, warum ich das tat, weiß ich nicht... ständig depressionen, mein svv wurde immer schlimmer... bis zu einem schweren zwischenfall an meiner letzten Schule meinerseits im Winter der zehnten Klasse... Erst jetzt wurden die Lehrer hellhörig, die polizei war an der schule, befragungen der schüler wegen des vorfalls... der lehrer...
was die zwei tage danach in der schuel passiert ist, weiß ich nicht, nur dass was mir verschiedene Lehrer erzählt hatten, stuindenlang wurde die klasse deswegen von den Lehrern runtergemacht...
Erst jetzt verstanden sie wohl die tragweite des ganzen, und dennoch, was wirklich an diesem einem Mittwoch geschehen war, weiß nur meine Tante, nicht einmal meine Eltern wissen alles, was damals alles passierte, nur einen Teil...
Mittlerweile habe ich ihnen vor knapp einer Woche einiges davon erzählt, ebenso von meinem svv und den depressionen, von denen sie vieles vorher nicht mitbekommen haben, von meinem totalen Gefühlschaos...
Erst jetzt verstehen sie, warum ich gewisse Dinge getan habe, noch heute tue, gesagt habe, noch heute sage, warum ich ständig immer wieder depressiv bin... warum ich mich ständig selbst verletze... erst jetzt verstehen sie es... sie haben es sehr gefasst aufgenommen, geahnt haben sie es schon lange, das etwas nicht stimmt, mich allerdings aus Angst davopr nie darauf angesprochen...

Heute bin ich 19, ja auch ich wurde konsequenter, ernster... Beziehungen zum weiblichen Geschlecht kann ich mittlerweile gar nicht mehr aufbauen, Freundschaften zum männlichen Geschlecht fallen mir ebenfalls sehr schwer, oftmals bleibe ich gerne für mich alleine, es gibht zwar schon Menschen, zu denen ich Vertrauen habe, aber dennoch bin ich sehr vorsichtig geworden, nahezu schon ängstlich...
Menschenmassen meide ich lieber, ich fühle mich dabei extrem unwohl... vermeiden kann ich sie nicht immer...
Egal wann, ich habe immer irgendwelchen psychischen Terror von irgendeiner Person erfahren, ob nun durch meine "Großmutter", oder später durch meine Mitschüler...
Und so etwas hinterlässt Spuren, es macht regelrecht krank, seelisch wie körperlich...

Sorry, dass ich zum Teil, vorallem im ersten Teil, vom Thema abgekommen bin, aber es musste einfach mal raus...


Liebe Grüße
Astatos
Morgaine de la FayMich auch mal wieder meld... Mußte mich zurück ziehen, konnte nicht mehr abschalten...

@astatos:

Hm, das was du schreibst hört sich sehr beängstigend und erschreckend an...

Hildesheim.. das war doch der 15 jährige Junge der von seinen Mitschülern zum Tote geprügelt wurde?? Oder verwechsle ich da was??

Tja so wie es sich anhört war deine 'Oma' wohl auch psychisch krank... Sch*** das sie mit bei dir im Haus gewohnt hat, leider kann man die größten Schäden in den ersten Jahren eines Kindes anstellen, genau da wo eigentlich nach den Psychologen das 'Urvertrauen' hergestellt werden soll scheint bei dir in der Familie extrem viel passiert sein...

Hör jetzt auf mit der Psychologisierung der Geschichte, bin ja kein Psychotherapeut und auch ganz glücklich darüber...
Ja die Erinnerungen prägen einen, sie werden immer da sein, aber verdrängen das bringt nichts, weil der Körper & Geist verarbeiten diese Dinge irgendwann, wenn sie meinen der Zeitpunkt ist richtig... hast ja bei deiner Tante gesehen...

Was machst produktiv du zur Verarbeitung? Außer dich selbst zu verletzen??

Du hast einen langen und harten Weg vor dir, leider ist das so, aber du wurdes 19 Jahre von diesen Erfahrungen geprägt..
den ersten Schritt hast du gemacht, indem du fremden Personen ein gewissen Teil deiner Erlebnisse erzählst (und ich denke du willst kein Mitleid schinden...). Du redest mit deinen Eltern darüber und du schreibst die dinge auf... Was dir hilft kann dir keiner sagen, den einen (wie mir) hilft es über erlebte dinge zu sprechen und andere können es in Gedichte und Bilder verarbeiten oder in lieder.... Was dir hilft mußt du selbst herausfinden...

Ich hoffe im ganzen Herzen du wählst den richtigen Weg...
(Mir hilft es mich am Abend hinzusetzen oder einmal in der Woche und zu überlegen, was an diesen Tag schönes passiert ist oder in der Woche und es mir manchmal aufzuschreiben... und mir kleine ziele zu setzen :-)...)

Lieben Gruß
Morgaine

@Gortalathwen
Welche Verhaltensweisen haben dazu beigetragen das du so wirst wie du bist??
Jeder Mensch kann sich ändern, er muß nur herausfinden, was die restliche menschheit an einen zum k*** findet bzw. auf kurz oder lang zur Ablehnung!!....
Flugh"Gemeine Kinder" - damit hab ich schon im Kindergarten erfahrungen gemacht. Da gab es ein Mädchen, das mich ständig geschlagen hat und das völlig grundlos. Bin ihr dann immer ausgewichen, aber die hat mich dann durch den ganzen Kindergarten gejagt. Wehren konnte ich mich nicht, da ich nicht wikrlich wusste, was eigentlich los ist und sagen konnte ich auch nichts - das Mädchen tat mir leid.
In der Grundschule war alles bestens. Ich hatte viele Freunde dort. Zwar war ich sehr aufgeweckt, hab viel geredet, war vorlaut und frech, doch das machte den Leute nichts aus. Als ich dann auf ein Gymnasium kam haben die "Freunde", die ich in der grundschule hatte mich dann fallen lassen. Warum weiß ich nicht. Nach einem Schulwechsel und einem höllischem 7. Schuljahr, wo mich ein Junge aus meiner neuen Klasse tyrannisiert hat (der hat deswegen mehrere Klassenkonferenzen gehabt, bis er von der schule gegangen ist), war es die neue Schule, die ein opfer brauchte auf dem alle rumhacken konnte. Ich war ziemlich gut in der Schule, hab mich ziemlich angestrengt - dafür wurde ic hdann von allen fertig gemacht.
In der 9. ebbte das etwas ab und ich war ganz froh darüber. Es gab zwar noch einzelne Fälle aber das machte mir nichts mehr aus. Dann ließen mich vor ca. einem Jahr ein paar für mich damals sehr wichtige Mädchen mich einfach fallen. Ich war zu gut in der Schule - damit kamen sie nicht klar. Kurz darauf lernte ich eine heute sehr gute Freundin kennen, der es ziemlich ähnlich auf der Schule ergangen war. Sie wird heute noch von vielen fertig gemacht, aber sie ist nicht mehr allein, denn eigentlich ist sie ein sehr nettes Mädchen und wir haben uns zusammen getan und sind sehr gute Freunde heute. Gemeine Kinder gibt es wohl überall, aber das Motiv wird wohl häufig verschiede sein. Ich finds jedoch schade, das Kinder und Jugendliche auf anderen rumhacken müssen um sich gut zu fühlen. Das macht mich irgendwie traurig...

Naja...

LG

Flugh
Pluna_X[QUOTE][i]Original geschrieben von Flugh [/i]
[B] Gemeine Kinder gibt es wohl überall, aber das Motiv wird wohl häufig verschiede sein. Ich finds jedoch schade, das Kinder und Jugendliche auf anderen rumhacken müssen um sich gut zu fühlen. Das macht mich irgendwie traurig... [/B][/QUOTE]

un die meisten wohl in irgendeiner form Krank.... leider...
shadowlady*hm... ich kenne eine, die ist immer fertig gemacht worden... in der grundschule, dann auf dem Gymnasium. Als sie dann die Schule gewechselt hat, hat sie angefangen andere fertig zu machen.... würd mich mal interessieren was der psychologische Hintergrund ist. Rache, hm find ich nicht, da sie sich ja dann an den Falschen gerächt hätte... schon komisch, sowas. :confused:
AstatosNein, das in Hildesheim war ein anderer Fall...
Folgende Meldung fand ich dazu nachdem ich den Bericht gesehen hatte dazu im Internet:
[QUOTE]Neulich ist ein besonders krasser Fall von Schul-Mobbing bekannt geworden. In einer Hildesheimer Berufsschule wurde ein Schüler mehrere Wochen lang von fast der gesamten Klasse gedemütigt, verprügelt und gequält. Seitdem gehen immer neue Berichte von Misshandlungen durch Mitschüler durch die Presse.[/QUOTE]
Ich will das jetzt nicht ausweiten...

Nachdem ich den Bericht im mFernsehen gesehen hatte, kam alles wieder hoch, es lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab... Bereits Monate zuvor kamen einzelne Erinnerungen einfach wieder hoch, doch jetzt konnte ich es nicht mehr verdrängen... So sehr ich es auch versuchte, es ging nicht mehr... es war einfach schrecklich, ggessen habe ich in der Zeit fast gar nichts mehr, schlief nachts oftmals nur 2 oder 3 stunden, manchmal gar nicht... Von tag zu tag ging es mir beschissener... sprach kaum noch mit den anderen...
Mit der Zeit habe ich mich wieder beruhigt... leider aber wohl nur, weil ich mich wieder selbst verletzte... Das geht schon Jahre so, immer weider periodisch, doch bei jeder neuen Phase wird es schlimmer...
Ich war geschockt, als mir meine Mutter erzählte, wann ich damit anfing, ich erzählte ihr, womit es angefangen hatte, sie wusste was ich meine, konnte sich damals jedoch nicht erklären, was wirklich los war... Die Neigung zu svv begann nach dem was ich jetzt weiß, bei mir irgendwann, als ich 6 oder 7, vielleicht auch 8 Jahre alt war...

ich denke, dass vieles was die jahre danach in der schule passierte, auf diese frau, also meine Großmutter, zurückzuführen ist, dass ich damals zu viel abbekommen habe, was die anderen in der schule spätr merkten und dann jemanden gefunden hatten, was sich nicht mehr zur wehr setzte...

So etwas prägt sehr, bis vor einem halben Jahr habe ich über damals überhaupt nicht gesprochen...


Nun was mir hilft, ich weiß es nicht...
ich versuche einfach, meinen Gefühlen Ausdruck zu geben, machmal ist jedoch nichts mehr da, dem ich Ausdruck verleihen kann... darüber reden, doch manchmal habe ich das gefühl, dadurch das Mitleid anderer zu erregen, was ich nun gar nicht will... denn das hilft mir überhaupt nicht weiter...
Musik hören, oftmals einfach nur, um meine Gefühle irgendwie zu kontrollieren, negative Gefühle abzubauen... erzähle anderen menschen davon, zumindest einigen wenigen... schreibe das erlebte auf, schreibe Texte und Gedichte, zeichne und male manchmal, was man meinen Bildern ansieht, auch in Kunst... wie meine Kunstlehrerin zu einem meiner Bilder sagte, dass ich das "nichts" gemalt hätte, eine bedrohliche leere... irgendwie tanzen meine Bilder immer aus der reihe, weil ich vorallem bei freien Arbeiten einfach meine momentane Stimmungslage in das bild projeziere...
Manchmal gehe ich nachts auch einfach im wald oder auf feldwegen spazieren...

Nur manchmal nützt das alles nichts mehr, und dann greife ich doch wieder zum selbstverletzen, ständig ist dieser drang da, manchmal kann ich ihn unterdrücken, und dann wieder fange ich doch wieder damit an... Als mich meine Mutter vor einer Woche, nachdem ich es ihr erzählt hatte, darum bat, es nicht mehr zu tun, habe ich ihr gesagt, dass ich nicht etwas versprechen möchte, von dem ich nicht weiß, ob ich es halten kann... Vor zwei Tagen hatte ich wieder einen Rückfall...
Werde wohl wegen dem ganzen Mist versuchen, durch eine Therapie davon wegzukommen... Aber was daraus wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht...

Ja, "Gemeine Kinder" gibt es überall, was sie jedoch anrichten können, übersehen sie... sie brauchen das Gefühl andere fertig zu machen, um ihr schlechtes selbstbewusstsein auf kosten anderer zu stärken... diejenigen sagen immer, dass sie das tun, weil der betroffene irgendwie komisch wäre, oder sich absichtlich in diese lage begibt... ist es nicht eher so, dass man durch solche erfahrungen erst komisch und zum totalen außenseiter wird...?

Selbst heute am Gutenberg-gymnasium sagen einige zu mir, die mich jetzt eine weile kenne, ich wäre irgendwie komisch... ok, heute bin ich wirklich etwas anders... schon alleine in dem was ich sage...
wie ich mich manchmal verhalte...
Von meinem svv weiß keiner in der klasse... von den lehrern auch nicht, abgesehen von meinem Sportlehrer... und halt meine Tante und meine Eltern... wobei meine tante sogar noch mehr weiß, als meine eltern, da sie die erste war, der ich davon erzählt habe...
Ich denke, ich mache erst mal wieder schluss, mein Beitrag wird sonst immer länger...

Liebe Grüße
Astatos
broken dreams@astatos darf ich fragen warum gerade dein Sportlehrer etwas davon weiß ? *lieb guck*

Kinder können grausam sein...das stimmt leider...
Als ich in die 5. Klasse kam, bekam ich wohl den gestörtesten Lehrer der Schule als Klassenlehrer. Ich behielt ihn bis in die 9. und ich denke, dass er einen Teil der Schuld an dem, was war trägt.

Unsere Klasse war anfangs eine normale Klasse von "kleinen" Kindern und es verlief alles ganz normal. Unser Klassenlehrer fing an einen Jungen als "Äffchen" zu bezeichen, weil er nicht ruhig sitzen konnte. Dieser Junge war klein und nicht gerade kräftig. Alle anderen Jungs hatten sich zu einer Gruppe gebildet. Diese Gruppe schloss sich immer mehr zusammen und ließ sich von niemandem mehr stören. Irgendwann war dieser eine Junge für alle Jungs und auch viele Mädels "das Äffchen". Er wurde nur verarscht, jedoch blieb es nicht nur bei diesen Verarschungen. Ich habe das Gefühl, dass es mit jedem Jahr schlimmer wurde. Aus den Worten wurden Tritte und Schläge. In den Pausen musste er ihnen Essen kaufen gehn und wenn etwas falsch war bekam er dies zu spüren.
Für alle war das ein Spaß und so lustig und vor allem gar nicht schlimm. An einem Tag ging er gerade durch die Klasse als ein Mädel hinging und ihm ein Buch mitten ins Gesicht schlug. Als er anfing zu bluten, lachte sie und sagte, dass sie das ja nicht gewollt hat....
Dieser Junge wollte trotzdem zu der Jungengruppe gehören...wenn eine Zeit lang nichts war ging er zu ihnen und versuchte in diese Gruppe einzutreten...einige Tage ging das gut doch danach war es wieder so lustig den Jungen zu quälen. Es gab noch einen zweiten Jungen in der Klasse bei dem oft dasselbe ablief aber nicht ganz so heftig. Der Klassenlehrer sah oft genug zu und fand es auch nicht wirklich schlimm. Klar bei den ganzen Schlägerein war er nie dabei aber er wusste, dass der Junge gequält wurde und hat nie etwas dagegen unternommen, was es besser machte.

Ich gehörte in dieser Klasse zu den Außenseitern. Wenn man für eine Klassenarbeit lernte, war man ein Loser und wurde halt ausgeschlossen. Solche Leute wollten sie nicht haben...ich war uncool. Ich bekam immer irgendwelche Sprüche zu hören und mir wurden Sachen hinterhergeschrien. Da ich sehr schüchtern und ängstlich war/bin habe ich mir das sehr zu Herzen genommen und es hat mich ziemlich fertig gemacht.
Als ich dann in der 8. Klasse (?) dazu noch wegen meines Aussehens verarscht wurde, hielt ich es in dieser Klasse fast nicht aus. Mal gehörte ich dazu und mal nicht. Es gab immer eine Gruppe die irgendwie gegen mich war. Ich wollte auch nicht zu dieser Klasse gehören...nicht zu diesen Leuten, die mich so fertig machten. Als ich jeden Tag zu Hause saß und nur noch am heulen war, dachte ich über einen Schulwechsel nach. Jeder sagte es sei doch nur noch 1-2 Jahre. Diese Jahre waren der Horror und ich war überglücklich als es vorbei war. Zu diesen Schülern hatten wir auch noch diesen Klassenlehrer. Er war pervers und einfach nur komisch.

Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist. Seitdem habe ich gerlernt wie man einigermaßen damit umgeht aber manchmal schaffe ich es nicht und habe Angst, dass es wieder so anfängt. Oft denken Menschen, dass ich kalt und böse bin aber ich baue einen Selbstschutz auf...fast automatisch und lasse nichts mehr an mich ran....
Astatos@broken dreams, Sportlehrer bekommen so manches mit... daher weiß er es, naja, ich habe es ihm schließlich in einem Brief deswegen geschrieben...

Bei mir war es nicht viel anders, ich hatte einfach gute Noten, war sehr ruhig uns still... und das ist ja "uncoll"... Nein die Lehrer haben früher nichtzs mitbekommen, mal ein Gespräch mit dem Klassenlehrer, sonst nichts... gebracht hat es absolut nichts, irgendwann habe ich es dann einfach gelassen, mit den Lehrern darüber zu reden...
Der einzige Lehrer, zu dem ich wirklich damals an meiner alten Schule hingehen konnte, hatte diese schon während ich in der 6 Klasse war, verlassen...
Doch die meisten Lehrer schauten einfach nur zu, bekamen meine Wutausbrüche mit, als es nicht mehr zu ertragen war... dennoch getan hat sich nichts...lediglich in der 8. Klasse, ein jahr bevor ich umgezogen bin, wurde es wieder ruhiger und ich war nicht mehr ständig das Opfer, meine Außenseiterposition hatte ich dennoch inne...

Nun, ich bin froh, dass das heute nicht mehr so ist, habe allerdings anfangs richtig angst gehabt, dass es wieder anfängt, wenn ich aufs Gymnasium gehe... zum Glück kam es nicht dazu... keine "gemeinen Kinder" mehr...
Wie oft hatte ich damals versucht, dazu zu gehören, doch irgendwann gab ich das auf, seitdem bleibe ich lieber für mich alleine, selbst heute ist das noch so, auch wenn ich mit den Mitschülern an meiner jetzigen Schule ein "normales" Verhältnis habe... Dennoch meinen viele, ich wäre irgendwie etwas komisch, sehr ruhig, verschlossen, aber sie haben mich so akzeptiert, wie ich bin...

Liebe Grüße
Astatos
Pluna_XWenn ich das hier so lese fählt mir immer auf das sich vieles ähnelt wir wahren alle in irgendeiner form anders... und dadurch zum aussenseiter... und dadurch hab wir schließlich unsren jetzigen Charakter, sind komich und einfach net wie die masse...

Wie wäre es wohl wenn wir alls Gruppe jetzt vor denn andren ständen als Kollektiv gegen die die uns weh taten, uns quälten, misachten, prägten...
Hätten sie Angst? Würden sie merken was sie falch gemacht hatten?
Die Lösung wäre es nicht aber ein gedanke der in meinen augen Intresannt wäre...


Ach hätte ich bloß öfters Mut gezeigt...
broken dreamsHm...anders...waren wir alle so anders? Ich weiß es nicht. Durch was haben wir uns denn "so sehr" unterschieden von den anderen? Vielleicht vor allem darin, dass wir uns nicht gewehrt haben/nicht wehren konnten.
Bei mir waren es die Noten...und ach ich weiß auch nicht...wahrscheinlich doch noch einiges..zumindest irgendwie...

Wenn "wir" eine Gruppe wären und uns ihnen entgegenstellen würden...ich weiß nicht was dann wäre. Vielleicht hätten sie Angst aber sehen was sie falsch gemacht haben würden sie nicht...nein und wenn doch wäre es ihnen egal, weil sie es nie so erlebt haben und nie so unter solchen Qualen gelitten haben....ich glaube es ist vergeblich solche Leute werden das nie einsehen so lange sie es nicht selbst erleben...

*pluna knuddel*...das Mut zeigen ist manchmal einfach zu schwer...
Pluna_XIch sage ja nich das es große unter schiede wahren....
Manche wahren Schüchtern, Dick, Sahen anders aus(Abstehende Ohren, ne andre Nase,...), hatten gelernt(und das vieleicht noch gerne :P), hatten zu wenig mut, konnten nicht kontern wenn was kahm... es sind auch oft die kleinen sachen die Kinder zum anlas nehmen...

Ich weis das wäre der falche weg und vieleicht irgendwo krank aber ich würde die gerne mal bei denn die angst in denn Augen sehen wen eine ganze gruppe gegen dennen ist.
Ich würde gerne sehen wie sieh angst vor Gewalt von einer Gruppe haben die es ernst meinen.
Ich will sehen wie sie alleine dastehen wenn Ihnen keiner hilft.
Ich will einfach ihre angst auch wenn es falch ist und irgendwie Krank, sehen würde ich es gerne...


.. hmm.. ja viel zu schwer... leider...
broken dreamsIch würde behaupten, dass wir das alle irgendwie gerne mal sehen würden, obwohl wir wissen, dass es falsch ist.
Crowsisja Kinder sind grausam weil sie nich verstehen können wie schlimm das ist was sie einem antuhen..
Ich hab auch einiges bisher erlebt was ich sehr gerne vergessen würde... ich hab bisher auch nirgends richtig Anschluß finden können weil ich mit meiner Mutter dauernt Umgezogen bin.
Aber das hat zum glück erstmal ne weile Ruhe, ich hoffe wir bleiben hier in Köln bis ich die Schule und ne Ausbildung hinter mir habe.
Wie gesagt ich konnte nirgends richtig Anschluss finden und war meistens immer der Außenseiter - ein ehemaliger Freund wurde dann zu meinem schlimmsten Feind, der dem ich viele Sachen anvertraute dich sonst Niemanden erzählte... pff!
Er hat meinen Ruf dermaßen in den Dreck gezogen, das kann man sich garnicht Vorstellen! Zu der ganzen Scheisse kam dann noch das es der Klassentyrann (glaube der ist mittlerweile in geschlossener Abteilung..) es auf mich abgesehen hat....
Irgendwann kam ich dann einfach nimmer zur Schule weil ich auf den scheiss kein Bock mehr hatte.
Ich hab dann nach ner langen Fehlzeit aufn ne Realschule gewechselt wo ich bis jetzt immer noch bin.
Hier hab ich zum glück n paar Freunde gefunden und werd auch nicht verprügelt oder sonst was, liegt sicherlich auch daran weil jedes Jahr hier mindestens 6 Schüler die Schule wechseln und 5 neue dazu kommen wodurch natürlich dieses Außenseiter Gefühl weg ist.

Fragt sich bloß wielange das gut geht...

So'n scheiss....
AstatosHabe auch schon mit dem Gedanken gespielt, einfach mal bei denen aufzutauchen, zumindest wäre es für mich kein Problem, all die Leute wiederzufinden und ihnen den Spiegel ihrer selbst vorzuhalten...
Aber werden sie dadurch erkennen, bereuen? Wohl kaum, für sie waren es nur kleine Sticheleien, unbedeutende Vorkommnisse...
Nein, ihnen Angst damit zu machen, was aus "uns" geworden ist, nein, bringen tut das genauso wenig...
Und dennoch, manchaml denke ich, dass man das einfach mal tun müsste...

Tun werde ich es wohl nicht... :(


Waren wir wirklich so anders? Oder sind wir nicht erst durch unsere Erfahrungen so geworden, wie wir sind? Bin ich nicht erst durch die permanente Ausgrenzung zu dem geworden, was ich heute bin? Habe ich mich nicht erst dadurch so entwickelt... Hätte ich mich nicht anders entwickelt, wenn meine "Großmutter" nicht gewesen wäre...?
Diese Fragen habe ich mir schon sehr oft gestellt, aber noch keine richtige Antwort darauf gefunden...
broken dreams*nochmal nickend zustimmt*
Crowsiswir sind das was die Zeit aus uns macht.
Unser Charakter ändert sich oft je nachdem mit welchen Menschen wir verkehren und unsere Gedanken teilen .
Aber genauso entwickelt sich unser Charakter aus guten und schlechten Erlebnissen ins unsrem Leben.
Zwar verändern wir uns nicht sehr groß bei jeder kleine Sache die wir erleben aber nach einiger Zeit bemerkt man vieleicht den Unterschied wenn man so über sich nachdenkt...

Allerdings verändert sich jeder Mensch anders bei einer bestimmten Erfahrungen aber dein Charakter, dein 'Ich' wurde sicher durch all das was du erfahren hast zu dem gemacht was du jetzt bist und du noch werden wirst. Ob du damals schon so anders warst kann ich dir nicht beantworten weil ich dich nicht persönlich kenne aber ich glaube du warst wohl so normal wie die meisten, bis eines Tages dann die ersten negativen oder eventuel positiven Erlebnisse dich veränderten.
AstatosHabe einen interessanten Text, den ich hier einfach mal veröffentlichen möchte, woher ich ihn genau habe, weiß ich nicht mehr, irgendwo aus dem Internet...


Hier der Text:

[QUOTE]Stumme Schreie

"Zusammenhanglose Gedanken eines unbekannten Autoren"


Stumme Schreie

Versucht zu verstehen, versucht zu erkennen. Oft sind es die Unscheinbaren, die Stillen, die nicht Auffälligen... Es können aber auch die Lustigen sein, die anscheinend Aufgestellten... und doch sind sie alle allein. Menschen die Stumm und Alleine irgendwo in der Bar sitzen, irgendwie nicht dazugehören. Menschen die selten ein Wort wechseln. Oft wird Stolz und Hochmut mit einfacher Scheue verwechselt. Scheinbar zu gut, um mit uns zu reden? Eher zu zurückhalten, zu ängstlich, zu scheu....Lacht ihr über andere, über anscheinend komische Kauze... lacht ihr zu recht? Wieso ist er so, warum tut er das. Lachen alle über ihn? Er scheint einsam zu sein... ist er wohl auch. Stumm in der Klasse, stumm am Arbeitsplatz... oder genau umgekehrt... reisst viele Witze an diesen Orten... und doch... kaum ist er zuhause... die Tür geschlossen... ist er alleine bis zum nächsten Tag.

Wisst ihr denn, was in eueren Kameraden vorgeht? In einer Clique zu sein ist einfach, ausgegrenzt doppelt hart. Jemanden Einzelnen auszulachen weil er anders ist, ein Spässchen mit ihm ab und zu, eine kleine Verarschung mit ihm... ist doch nicht s schlimmes... wer sagt das ihr die Einzigen seit, die das tun? Auch mehrere kleine Wunden können töten.

Stolz... wahrlich... der Stolz keine Hilfe zu suchen, sich alles reinzufressen... das ist die Gefahr für die Unscheinbaren... Stolz oder genauso schnell die Angst, den anderen die schwache Stelle zu zeigen... die Stelle die alles Auslöschen kann. Wie oft habt ihr schon versucht euch auszusprechen und tatet es auch. Stellt euch vor... ihr wollt schreien, aber der Schrei bleibt euch in der Kehle stecken... Stellt euch vor, ihr wollte jemanden ansprechen... doch ihr könnt es nicht, so sehr ihr auch wollt. Stumm würdet ihr dastehen.. und jeder würde denken, was mit euch los ist... ob ihr „zu gut“ seid um mit ihnen zu reden.

Ein Missverständnis nach dem anderen... eine Kettenreaktion und man grenzt sich immer selber aus. Man bleibt alleine bis zu letzt... in der Hoffnung, das jemand einem anspricht und das Leiden erkennt... bis auch zuletzt die Hoffnung mit einem stirbt. Alle werden dann schreien.. warum!!! Die Antwort steht meistens in der Stille.

Er war nie Aufgefallen, er war immer so nett, er war immer so zurückhalten, das hät ich nie von ihm gedacht... WER KANNTE IHN SCHON?! Niemand... und doch... jeder hat ein schlechtes Gewissen was falsch gelaufen war. Doch nun ist er Tot... und eure Witze tun euch plötzlich alle leid... hättet ihr einmal mit ihm was gemacht. So viele Vorwürfe... und doch... wie hättet ihr es erkennen sollen. Stumme missverstandene Schreie. Wie soll man erraten, was andere denken... Vielleicht hättet ihr nichts ändern können, vielleicht doch... das kann man aber nachher nicht mehr herausfinden. Man kann nicht für alle Menschen da sein...

Hass... purer Hass auf alles was einem nicht versteht... purer Hass auf die Schmerzen die einem zugefügt wurden... purer Hass dass das Leiden nicht erkannt wird... purer Hass auf sich selbst... purer Hass auf seine eigene Unfähigkeit... der Oberarm tut weh und ist von Narben überseht... ein kleiner Schnitt.. eine weitere Wunde... Selbsthass... Menschenhass... Welthass.

Kommunikation... alles so einfach und doch so schwer. Wie einfach es manchen Menschen fällt sich mitzuteilen... wie unerträglich schwer es anderen scheint... das Leben ist bei niemanden gleich... alles schreibt seine eigene Geschichte. Manche Geschichten nehmen Menschen mit ihn neue Kapitel ihres Leben so wie die Narben des früheren Ritzens...

Wie viele Menschen kennt ihr die sich selbst Schaden zufügen.. gehört ihr auch zu ihnen? Wenn die Narben nicht wären, wie viele Mitmenschen würden es immer wieder tun und endlos weiter machen... wie viele schrecken die Narben ab? Wenn kümmert die Narben wenn man Tod ist? Stumme Schreie blutender Haut. Niemand versteht... oder man will nicht verstanden werden. Man sitzt alleine in der Bar.. trink was in der Hoffnung angesprochen zu werden... niemand kennt einem... ausgegrenzt... der Oberarm mit der blutenden Wunde schmerzt... andere Gäste diskutieren miteinander und machen sich ab und zu lustig über dein komisches Verhalten... zu stolz um zu reden? Einsamkeit, Zweisamkeit, tödliches Gift am Werke. Wie sollen andere das Leiden erkennen... Der Oberarm verdeckt, die Gedanken im Alkohol ertrunken... isoliert, sich isolieren. Wer spricht schon so eine Person an... die Person wirkt nicht sympathisch... Angst macht sie einigen... Lachkrämpfe bewirkt sie bei anderen. Sündenbock der Gesellschaft... Sündenbock von sich selbst.. das schwarze Lamm das Freiwillig zum Metzger rennt um geschlachtet zu werden... und alle fragen sich warum!! WARUM!!!!!!!!!!!!!!!

Warum können die Augen nicht wirklich Geschichten erzählen... dann könnten auf dieser Welt alle miteinander reden... sogar die, welche zu Ängstlich sind... man bräuchte sich nur in die Augen zu schauen... und man würde verstehen. Kann man den Anderen überhaupt verstehen? Die Sonnenbrille würde alle Augen schützen. Schau mir in die Augen kleines....

Was andere sich Wünschen, verabscheuen andere. Niemand ist gleich... Niemand wird je den anderen verstehen....

Was bringen Isolation und Einsamkeit schon für seltsame Gedanken ans Licht. Zuviel über das Leben nachzudenken, bringt dies schlussendlich den Selbstmord? Denken kann gefährlich sein, besonders wenn man alleine ist. Alle meiden eine Person, sie ist sich selbst am nächsten... wie weit würde ihr Rache auf den Schmerz gehen...

Was ist ein Amoklauf? Ausgleichende Gerechtigkeit unglücklicherweise auf einige wenige Verteilt? Eine Rechnung an wenige Leute statt an die Masse in all den Jahren? Was muss alles geschehen dass ein Amoklauf passiert... Ein Menschenleben... wie wertvoll es für einige ist... wie wertlos für andere. Oder ist es wirklich der Wert eines Menschenleben, der einem vor einem Amoklauf zurückhält, oder eher der Gedanke, dass man nicht besser sein würde als all dieses Dreckspack von Kameradenschweinen.

Zurückhalten, immer Nett, nie auffallend, höflich.. ein Vorbild... ein Vorbild für sich selber? Versuchen so wenig Menschen wie möglich Leid zuzufügen... Selbststolz... Stolz nicht so zu sein wie die anderen... Nobel oder doch nur Selbstsucht? All das Leid bringt den Tod... wohin geht es danach? Sucht sich das Leid ein neues Opfer? All die Bekannten? Verteilt sich das Leid des Einzelnen wie ein Virus nach dessen Tod? Einsamkeit... Vielleicht wäre es doch am besten, nie von jemanden gekannt worden zu sein... nie jemanden zu kennen... nie jemand über sein Schicksal wissen zu lassen... und doch ist es ein Stummer Schrei... und doch will man, das vielleicht einige das Leiden erkennen und einem vielleicht helfen... was will man wirklich? Hin und her gerissen von eigenem Wohl und das Wohl der anderen... der tägliche Kampf... das Leben...

Stumme Schreie des Lebens.[/QUOTE]


Ich musste den einfach hier herein stellen, er hat mich, als ich ihn im Internet gelesen habe, sehr bewegt...

Liebe Grüße
Astatos
Pluna_XEin schöner Text und wahre worte.. leider...
Hiddn Rose[QUOTE][i]Original geschrieben von OceanGypsy [/i]
[B]Ja, Kinder können grausam sein...bei mir hat das in der Grundschule angefangen, wobei ich sagen muss, dass es da noch nicht allzu extrem war. Eher noch so im normalen Rahmen würde ich sagen. Aber später, ab der 5. Klasse ist's richtig mies geworden...ich war halt nicht so wie alle anderen, nichts mit Markenklamotten, rauchen schon mit 10 und so was. Und wie das halt oft so bei Außenseitern ist, schließen sich dann die anderen zusammen und fangen an zu mobben. Das ging dann über 6 Jahre lang und war wirklich eine traumatische Erfahrung für mich, was mir aber erst bewusst geworden ist, als es vorbei war. Wahrscheinlich war und bin ich immer noch ein wenig übersensibel und habe deshalb einen ziemlichen psychischen Schaden davon getragen... [/B][/QUOTE] ...der es nicht zulässt, dass ich anderen Leuten sofort vertrauen kann.

du beschreibst ziemlich gut, wie das bei mir war/ist? deswegen hab ichs einfach mal geklaut;)

Grundschule war ok, aber Realschule? Die Erinnerungen daran lassen manchmal Tränen fließen, besonders weil ich dachte, ich hätte jemanden gefunden,.......
AstatosDer Text, den ich hier reingestellt habe, spiegelt genau das wieder, wie es mir damals erging, was ich dachte, fühlte...
Noch heute kommen mir bei diesem Text die Tränen, Erinnerungen... Dieses Gefühl, wieder mittendrin zu sein...

Doch es sind nur Erinnerungen, quälende Erinnerungen...

Richtig bewusst wurde es mir erst, nachdem ich diesen Bericht sah... von da an ging es wieder steil bergab, ich fiel wieder in dieses Loch...
Ich glaubte tatsächlich, alles was geschehen war, ist Vergangenheit, sie kann mir nichts mehr anhaben... ich verdrängte es... versuchte mit mir wieder ins reine zu kommen...

Doch dann kam dieser Bericht...
Ich starrte nur auf den Bildschirm, begriff nicht, was dort passiert war, ließ es einfach auf mich wirken... noch Minuten danach saß ich regungslos da... gefühlslos...
Dann brach alles zusammen, die Fassade meiner selbst stürzte ein... an die Tage danach kann ich mich kaum noch richtig erinnern...
Habe von der Welt um mich herum praktisch nichts mehr mitbekommen... Vielleicht übertreibe ich, aber es war einfach schrecklich...
An diesem Tag wurde es mir wieder bewusst... Plötzlich sah ich es wieder deutlich vor meinen Augen... fast so, als würde ich mich wieder dort befinden... höre ihre Stimmen, das was sie sagten... fühle den Schmerz... Von Tag zu Tag ging ich ein Stück weiter zurück... zurück in die Vergangenheit... Dieser wahnsinnige Schmerz... mich innerlich auffressend...

Vergessen werde ich nie, damit leben? vielleicht...
aber vergessen werde ich es niemals...
Cold Rainder Text hat mich ehrlich getroffen... recht hat er, der "unbekannte Autor"

aber zu der Frage, ob ich in den Augen meiner "Peiniger" mal die Angst sehen wollte, die ich hatte:
ja und nein... bei einigen ja, die wussten genau, was sie tun und haben sich immer noch nicht geändert...
aber bei anderen... wir waren alle noch klein damals und es war ja, wie schon geschrieben wurde, immer mal nur wegen Kleinigkeiten... dass sich exakt das gleiche wieder und wieder wiederholen sollte und noch ganz andere Dinge kommen würden, konnte keiner ahnen. Ich habe es ihnen verziehen, es in die hinterste Ecke verbannt und komme mittlerweile ganz gut klar mit ihnen. Es wäre nur unsinnig, heute noch Rache dafür zu wollen.

cold rain
Dark Lord 11 ½kinder sind pure-evil!
Astatos[QUOTE]der Text hat mich ehrlich getroffen... recht hat er, der "unbekannte Autor"

aber zu der Frage, ob ich in den Augen meiner "Peiniger" mal die Angst sehen wollte, die ich hatte:
ja und nein... bei einigen ja, die wussten genau, was sie tun und haben sich immer noch nicht geändert...
aber bei anderen... wir waren alle noch klein damals und es war ja, wie schon geschrieben wurde, immer mal nur wegen Kleinigkeiten... dass sich exakt das gleiche wieder und wieder wiederholen sollte und noch ganz andere Dinge kommen würden, konnte keiner ahnen. Ich habe es ihnen verziehen, es in die hinterste Ecke verbannt und komme mittlerweile ganz gut klar mit ihnen. Es wäre nur unsinnig, heute noch Rache dafür zu wollen.

cold rain[/QUOTE]


Bei den meisten von damals habe ich keinen wirklichen Wunsch nach Rache, sie sind nicht mein wirkliches Problem, es waren nur Mitläufer, es waren viele, aber es waren halt nur Mitläufer...
Dann wiederum gibt es aber dennoch einige Personen, bei denen ich nicht weiß, was passieren würde, wenn ich ihnen heute begegnen würde... Sie wussten genau, was sie sagten, was sie taten... nur weil ihnen wohl mein Gesicht nicht passte... Mit dem was damals passiert ist, haben sie mich schwer getroffen, zumal ich schon vor der Schulzeit einige Probleme hatte...

Was sie damals wirklich als Grund dafür sahen, ich weiß es nicht... ich war wohl damals schon ein wenig verstört, warscheinlich durch dass was damals mit meiner "Großmutter" war...
Und die anderen haben es irgendwie gespürt und das ideale Opfer gefunden...
Wie es so oft an Schule passiert... leider... :(

Liebe Grüße
Astatos
Cold Rain[QUOTE]
[B]Und die anderen haben es irgendwie gespürt und das ideale Opfer gefunden... [/B][/QUOTE]

das finde ich ziemlich faszinierend, mit welcher Treffsicherheit immer die gleichen Leute herausgepickt werden... als wären sie gebrandmarkt, hätten sie ein Schild wo man deutlich lesen kann: hier quälen :rolleyes:
Astatos[QUOTE][i]Original geschrieben von Cold Rain [/i]
[B]das finde ich ziemlich faszinierend, mit welcher Treffsicherheit immer die gleichen Leute herausgepickt werden... als wären sie gebrandmarkt, hätten sie ein Schild wo man deutlich lesen kann: hier quälen :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Wie soll ich denn das nun auffassen...?? :rolleyes:
fallenangel666kann ich gut verstehen... hab auch immer Prügel bezogen, fast
bis zum Ende der Schulzeit... hab dann zeitweise die Schule ge-
schwänzt, da gabs die Prügel dann daheim...
war schon schwierig, konnte keine Agressionen nach außen ab-
geben, habe alles gegen mich selbst gerichtet, hab lange gebraucht um alles zumindest einigermaßen zu verarbeiten, habe
immer noch ziemlich ausgeprägte selbstzerstörerische Tendenzen,
kann sie aber ausleben, ohne mir größeren Schaden zuzufügen.
Vergeben habe ich den anderen von damals, aber vergessen werde ich es nie...
Cold Rain[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
[B]Wie soll ich denn das nun auffassen...?? :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Hm, wie du das auffasst ist deine Sache.. ich finde es aber wirklich erstaunlich.
Guck mal, nach nem Schulwechsel mit komplett neuen Leuten, die nichts von dir wissen, sollte man doch annehmen, dass es einen anderen aus der Klasse trifft. Aber mit viel höherer Wahrscheinlichkeit sind es wieder die, denen es an der letzten Schule genauso erging. Frag ich mich doch, warum. Ob man irgendwo ein Schild hat oder so.
AstatosJetzt weiß ich was du meinst, sorry wegen dem vorigem Kommentar.
So erstaunlich ist bdas eigentlich gar nicht. Ich kann zwar nur von mir ausgehen, aber es ist nun mal so, dass wenn man einige Jahre so etwas mitgemacht hat, dass man sich einfach verändert. In den AUgen der anderen ist man tatsächlich seltsam geworden... Kommt man in eine neue Klasse, in der niemand einen kennt, ist man dennoch meistens immer noch recht verstört... Denn irgendwie weiß man ja, was einen erwarten könnte, was zwar nicht immer, aber wohl doch sehr oft tatsächlich eintritt. Und dann fängt es wieder von vorne an :(

Es liegt ganz einfach an der sich immer mehr veränderten Persönlichkeit, zumindest war es bei mir so... Die anderen kommen nicht damit klar, und finden wieder das ideale Opfer...

Bevor ich es vergesse, ich möchte nur noch mal an den Bericht im ZDF erinnern, kommt heute um 15.45... ,werde ihn auf jeden Fall aufnehmen...

Liebe Grüße
Astatos
Hiddn Rose[QUOTE][i]Original geschrieben von Cold Rain [/i]
[B]Hm, wie du das auffasst ist deine Sache.. ich finde es aber wirklich erstaunlich.
Guck mal, nach nem Schulwechsel mit komplett neuen Leuten, die nichts von dir wissen, sollte man doch annehmen, dass es einen anderen aus der Klasse trifft. Aber mit viel höherer Wahrscheinlichkeit sind es wieder die, denen es an der letzten Schule genauso erging. Frag ich mich doch, warum. Ob man irgendwo ein Schild hat oder so. [/B][/QUOTE]

ja ja, so ein schild gibt es, zumindest habe ich es. Ich habe es gesehen, habe aber keine weiße Farbe mehr, um die schrift zu verdecken. Das war jetzt nicht Ironisch gemeint. Ich gebe Astatos ganz recht: Man verändert sich mit der Zeit. Die anderen Spüren nicht nur, dass du angst hat, nicht akzeptiert zu werden, es drückt sich doch auch in deinem Handeln aus. Ich mein, wenn du fast die ganze Schulzeit allein warst und in eine neue Klasse gehst, vielleicht stellst du dich schon von allein in die einsame ecke, weil du es einfach nicht anders kennst oder weil du einfach keine Kraft mehr hast. Oder wenn du alles negative, beleidigungen etc sofort auf dich beziehst, obwohl sie vielleicht gar nicht für dich bestimmt waren, dann fragen sich die anderen doch auch, warum du so HOHL bist und das tust und so bist du wieder wo du vorher warst, bevor du wechseltest. Ich hoffe dass ist in etwa verständlich
Cold RainIch verstehe, was ihr meint... zeitweise hatte ich das Problem auch, dass man sich zu leicht wieder als Opfer anbietet. Aber das gibt mir keine Antwort... als ich das erste mal die Schule wechselte, nach 1 1/2 nicht so erfreulichen Jahren, war ich eigentlich noch "relativ";) normal und habe sehr schnell Anschluss und Freunde gefunden. Und dann, nach erneutem Wechsel der Klassen wars von heute auf morgen wieder alles beim alten. Das macht mich irgendwie nachdenklich, weil ich es immer noch nicht verstehe. Seitdem war es dann klar, dann lief es immer wieder so, wie ihr geschrieben habt.. der Anfang vom Ende, wenn man so will^^
Astatos[QUOTE][i]Original geschrieben von Cold Rain [/i]
[B]Ich verstehe, was ihr meint... zeitweise hatte ich das Problem auch, dass man sich zu leicht wieder als Opfer anbietet. Aber das gibt mir keine Antwort... als ich das erste mal die Schule wechselte, nach 1 1/2 nicht so erfreulichen Jahren, war ich eigentlich noch "relativ";) normal und habe sehr schnell Anschluss und Freunde gefunden. Und dann, nach erneutem Wechsel der Klassen wars von heute auf morgen wieder alles beim alten. Das macht mich irgendwie nachdenklich, weil ich es immer noch nicht verstehe. Seitdem war es dann klar, dann lief es immer wieder so, wie ihr geschrieben habt.. der Anfang vom Ende, wenn man so will^^ [/B][/QUOTE]

Mobbing folgt keinen Regeln, irgendeinen trifft es leider immer... Aber ich habe mich wohl recht gut als Opfer angeboten, ich war einfach von Anfang an sehr schüchtern... Ich denke zumindest, dass ich doch vieles faölsch gemacht habe, auch wenn ich nicht wirklich weiß, was...
Das Resultat kenne ich ja... Doch richtig verstanden habe ich es bis heute auch nicht, manchmal frage ich mich, was es da überhaupt zu "verstehen" gibt...

Der Anfang vom Ende... Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wann das angefangen hat...

LG
Astatos
Marcie[QUOTE][i]Original geschrieben von AnXifer [/i]
[B]
1. würde der Mensch aussterben, find ich auch nciht so toll.
[/QUOTE]

Ich frage dich mal ganz provokativ: was wäre so schlimm daran?

Zum eigentlichen Thema: Ja, ich habe viele erfahrungen mit gemeinen Kindern gemacht. Kinder sind nunmal oft leider so, zu oft.
Marcie[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
[B]Ich denke zumindest, dass ich doch vieles faölsch gemacht habe, auch wenn ich nicht wirklich weiß, was...
[/B][/QUOTE]

Da hast du sicher nichts falsch gemacht, nein, die Schuld allein trägt dieser Abschaum, die man "Mobber" nennt. Sonst keiner. Es gibt nicht Richtiges im Falschen.
Cold Rain[QUOTE]
[B]Da hast du sicher nichts falsch gemacht, nein, die Schuld allein trägt dieser Abschaum, die man "Mobber" nennt. Sonst keiner. Es gibt nicht Richtiges im Falschen. [/B][/QUOTE]

Ich denke schon, dass jeder irgendwann zwangsläufig Fehler macht... oder, anders ausgedrückt: etwas besser hätte anders machen sollen.
Man erkennt nur nicht unbedingt sofort, dass man auch selbst gerade Fehler macht... manchmal brauchts Jahre, um sie einzusehen.

Ich finde es nur schwer, da "richtig" und "falsch" zu definieren. Was dir für diesen Moment weiterhilft, nicht aufzugeben, irgendwie mit allem weiterzumachen, siehts du als "richtig" an, oder? Selbst wenn es eigentlich noch so "falsch" ist, weil total selbstzerstörerisch. Denke ich.
MarcieIst es der Fehler eines Grundschülers, daß er bis aufs Blut getriezt wird weil er eine Brille trägt? Der Fehler und das "Falsche" liegt ausschließlich bei den Bösewichten. Ich kann da nichts, gar nichts "Richtiges" erkennen. Wie schon gesagt, es gibt nichts richtiges im falschen.
oskadisKinder ahmen doch eh nur die Erwachsenen nach. Was erwartet ihr denn sonst von Kindern?

Da sie die sozialen Grenzen noch nicht kennen/gespürt haben gehen sie so aufeinander los wie sie es eben tun.

Erwachsene sind da viel raffinierter.

Sorry es so zu sagen, aber Kinder gehen miteinander wenigstens mehr oder weniger ehrlich um. Da wird die soziale Hackordnung schön geübt. Mobben übrigens auch - aber da sind ja Erwachsene doch Weltmeister oder?

Als Kind hat mich gehänsele verletzt - doch man brüht mit der Zeit ab. Als Erwachsene verletzen mich andere Erwachsene auf ähnliche Weise - aber mit anderen Methoden. Da ist es echt schwerer abzubrühen.

Ich spreche aus Erfahrung.

Gruß

~ Oskadis ~
vleermuisich habe die erfahrung gemacht das es immer davon abhängt wie tolernat die menschen um einen rum sind, und das gilt schon bei kindern. wer von seinen eltern nicht erklärt bekommt das es normal ist das jeder anders ist, der eine dicker als der andere, mit ode ohne brille, schnell oder langsam im lernen, der wird sich mit kindern zusammen finden die augenscheinlich gleich sind um den anderen zu mobben, wie wir großen das sagen.
war als kleines kind das hänsellischen. lag daran das ich üble sprachfehler hatte. das war der hauptgrund. und dann fanden sich noch andere gründe: ich mochte karotten, die anderen nicht, ich trug eine brille, die anderen nicht, ich war... nun ich hatte besseres zu tun als zu lernen, die anderen waren in der schule besser. im sport war ich die langsamte... ach tausend gründe wurden gefunden!
selbst nachdem ich in die orientierungsstuffe kam, ändert sich das nicht, obwohl ich weder brille trug noch sprachfehler hatte. es waren halt noch genug aus meiner alten klasse mit in meiner neuen.
dann kam ich in die hauptschule, noch immer drei aus meiner grundschule dabei, aber es änderte sich alles. plötzlich wurde keiner mehr wirklich gemobbt. auch ich nicht. es gab eher nen sehr guten klassenzusammenhalt.
ich finde es sehr amüsant wie sich das alles entwickelt hat. ich lache da sogar drüber.
nach der hauptschule ging ich aufs gym, die ach so guten grundschüler sah ich zum, größten teil in irgendeiner Berufsschul Grund Jahr. von allen aus meiner Grundschule die mich gemobbt haben, haben nur 2 Leute ihr Abi... und ich.
ich studiere jetzt, bin angesehen und habe für mein alter viele menschen kennengelernt. meine wenige geliebten mitschüler aus der kindheit sind nie aus ihrem dorf rausgekommen (kann ja auch sehr schön sein) und haben anscheined alle vergessen das sie mich gemobbt haben und wieviele tränen sie mir bereitet haben. nein man redet mit einander als wenn man schon immer gut befreundet gewesen wäre....
wie nachtragend sollte man sein?
SmeaGollum1Wenn man das hier so durchliest, wird es einem anders. Es ist unglaublich erschreckend, was einige hier durchmachen mussten. Dagegen sind meine Erlebnisse fast unbedeutend. Nichtsdestoweniger würde ich gerne versuchen sie hier irgendwie niederzuschreiben, vielleicht hilft es mir ja. Jeder hat halt seine Geschichte:

Es begann im Kindergarten. Ich kann mich noch ganz diffus an den ersten Tag erinnern. Ich kannte niemanden, war total verzweifelt, weil meine Mutter mich ganz alleine mit diesen Fremden lässt.
Irgendwann habe ich einen Freund gefunden (der erste meines Lebens!). Wir spielten zusammen. Eines Tages wurde ich krank, konnte zwei Wochen lang nicht in den Kindergarten. Als ich zurückkam, begann mein "Freund" mich zu schlagen, jeden Tag. Ich habe mich nicht gewehrt ("Das tut dem doch weh!"). Verdammt warum habe ich mich nicht gewehrt!
Ich bin dann immer zu der Kindergartentante und hab ihr gesagt, dass XY mich wieder geschlagen hat. Sie hat mir dann auch immer geholfen, bis sie eines Tages sagte: "Du musst dich auch mal selber wehren!" . Tja, hab ich nicht gemacht. Bin zurück und hab mich wieder schlagen lassen. Das ging ein halbes Jahr so, bis mein "Freund" endlich in eine andere Gruppe gesteckt wurde.

Wobei ich sagen muss, dass ich das meiste, was ich oben geschrieben habe, erst vor kurzem so mit meinen Eltern rekonstruieren konnte (vor allem die Tatsache, das er vorher wohl mein Freund war). Die einzigen verschwommenen Erinnerungen sind die, in denen Zitate vorkommen. An den Rest kann ich mich nicht erinnern (es gibt nur so ein Gefühl, dass da mal was war).

Danach ging es aufwärts, ich wurde sogar einer der "Anführer" im Kindergarten (falls ich mich da richtig erinnere; wenn ich nämlich von meiner heutigen Persönlichkeit ausgehe, fällt es mir sehr schwer das für wahr zu halten).

Apropos Kindegarten: Da fällt mir jemand ein, der auch in meiner Gruppe war, mit Sprachfehler. Der wurde auch gemobbt. Ich hab es schon damals nicht verstanden, warum Menschen das machen.

Weiter mit meiner Geschichte:
Es geht weiter in der Schule. Gymnasium. 5. Klasse. Ein Typ (Aussenseiter) erpresst mit Gewalt über längere Zeit meine Mathe-Hausaufgaben (bzw. dass er sie abschreiben kann).
Zu dieser Zeit bin ich, denke ich, noch relativ normal. Aber im Laufe der Schulzeit werde ich selbst mehr und mehr zum Aussenseiter (sehr schüchtern war ich vorher schon, traute mich im Unterricht nichts zu sagen etc.).
9. Klasse: Ich bekomme ein indirektes Hilfsangebot meiner Deutschlehrerin, weil sie der Meinung ist, ich würde gemobbt. Damals war ich der Meinung, sie würde das nur falsch interpretieren.
Ich kann bis heute nicht sagen, ob ich fair von meinen Mitschülern behandelt wurde, mir fehlen konkrete Erinnerungen. Vielleicht habe ich deren Verhalten mir gegenüber einfach als gerechtfertigt angesehen.
Nur einige Aussagen von Mitschülern im Nachhinein lassen Zweifel aufkommen:
Mit zutiefst sarkastischem Unterton: "Du hast sie damals ALLE verarscht!"
Oder: "Du wirst irgendwann mal Amok laufen!" (Anmerkung: keine schwarzen Klamotten, keine "verdächtige" Musik, kein aggresives Verhalten etc.).

Ich kann es verdammt noch mal nicht einordenen, wie ich behandelt wurde. Es schien mir und ihnen alles so "normal": "Du weißt doch wie's gemeint ist!", wobei dieser Satz von jemandem kam, den ich als mir wohlgesonnen einstufe (auch heute noch).

Vielleicht bilde ich mir da auch viel zu viel ein und interpretiere viel zu viel hinein, weil ich versuche, irgendwie meine heutigen Probleme zu erklären (wobei diese Erlebnisse sicherlich nur ein Teilaspekt der ganzen Sache sind, wenn auch die bei weitem schlimmsten, so sie denn zutreffen sollten).

Ich hoffe ich hab euch nicht zu sehr mit meiner Geschichte gelangweilt. Aber es tut gut das mal so aufzuschreiben.
Pluna_XInteresante Geschichte... wenigstens weis ich noch wie ich behandelt wurde obwohl ich von meiner vergangen heit et mehr viel weis...
SmeaGollum1@Pluna_X
Das ich nicht weiß, wie ich behandelt wurde, liegt einfach daran, dass mir das Verhalten vollkommen normal erschien (die pefekte Opferrolle?) und "normale" Dinge merkt man sich im allgemeinen nicht. Ich wurde nicht geschlagen (außer natürlich im Kindergarten), das hätte ich mir gemerkt. Der Umgang mit mir war freundlich, oft sogar hilfsbereit, nur manchmal eben.... ich weiß nicht.
Ich war auch nicht der totale Aussenseiter, oft haben Leute auch versucht mich zu integrieren. Ich hatte immer noch Menschen, mit denen ich (fast?) auf einer Ebene war.
Vielleicht interpretier ich wirklich zu viel in diese Sache hinein!

Ich könnte jede Aussage von mir jetzt schon wieder dreimal hinterfragen, aber ich lass es lieber.
Astatos[QUOTE]Ich hoffe ich hab euch nicht zu sehr mit meiner Geschichte gelangweilt. Aber es tut gut das mal so aufzuschreiben.[/QUOTE]

Nein du hast mich nicht genervt, absolut nicht... Genau deswegen ist es gut, sie aufzuschreiben...

Aber ich kann dir sagen, dass ich heute auch bis auf wenige Ausnahmen an keinen einzigen Schultag aus dieser Zeit mehr vollständig in Erinnerung habe, die im Gegensatz zu manch anderen Vorkommnissen harmloseren Dinge habe ich überwiegend einfach vergessen... Doch ab und zu kommen auch solche "unbedeutenden" Erinnerungen hoch, die dann oftmals auch sehr weh tun...

Den Kindergarten besuchte ich nur einige wenige Monate, danach musste mich meine Mutter wieder rausnehmen, ich wurde ständig krank, wollte nicht mehr dort hin...
Den Begriff Mobbing kannte ich damals nicht, darüber reden konnte ich auch nicht, selbst heute mache ich bei bestimmten Dingen einfach dicht... Eine Zeit lang dachte ich immer, ich wäre der einzigste, dem es so ergeht, der ständig solche Probleme hat...Ich achtete nicht mehr auf mein Umfeld, bzw. tat es unterbewusst... Doch wenn ich heute so zurückdenke, ich war nicht die einzige Person, der es so erging... Diese Franziska geht mir bis heute nicht aus dem Kopf... Wie sher musste sie darunter leiden, was die anderen zu ihr sagten... Damals habe ich es nicht richtig oder nur unterbewusst wahrgenommen, dass es ihr ebenfalls ziemlich beschissen ging. Nur weil sie zu ruhig war? warum habe ich ihr damals nicht geholfen? Warum nur?... :(

An die Zeit vor meinem sechsten Lebensjahr hatte ich lange Zeit gar keine Erinnerungen mehr. Mittlerweile kommt sehr viel wieder hoch... Und dennoch, es wirkt manchmal so verdammt unwirklich...Ich habe angefangen, mit meiner Mutter über diese Zeit zu reden, meine Erinnerungen daran versucht, zu schildern... Je mehr ich das tue, desto mehr erfahre ich über das, was damals wirklich passiert ist... Meine "Großmutter"... ihre Schreie verfolgen mich immer noch in meinen Gedanken, ich verstehe kein Wort von dem, was sie sagt...
Immer wieder diese Angstattacken... sie fingen bereits als Kind an, später wurden regelrechte Panikattacken daraus... Meistens nachts... Ich wusste nie, woher sie wirklich kamen, ich kann sie auch heute noch nicht richtig deuten...

Momentan geht alles durcheinander, mir gehts wieder ziemlich mies... Sorry wegen dem ständigen Chaos in meinem Beiträgen...
Cold Rain[QUOTE]
[B]An die Zeit vor meinem sechsten Lebensjahr hatte ich lange Zeit gar keine Erinnerungen mehr. Mittlerweile kommt sehr viel wieder hoch... Und dennoch, es wirkt manchmal so verdammt unwirklich...[/B][/QUOTE]

Ich habe manche Sachen, da weiß ich nicht, ob ich es wirklich noch "weiß" oder ob ich sie mir im Nachhinein so zusammengereimt habe. Ich kann es nicht genau sagen, eigentlich WILL ich auch nicht, dass sie wahr sind. Und doch kann ich die Szenen genau vor mir sehen, einzelne Fetzen, die nach und nach auftauchten und noch immer nicht alle einen Sinn ergeben.
Da frage ich mich schon manchmal, ob ich so kranke Gedanken aus dem Nichts greife oder ob es Dinge gibt, die totgeschwiegen werden. Beides irgendwie keine echte Alternative:rolleyes:
AstatosMittlerweile "gleiche" ich meine Erinnerungen mit meinen Eltern ab. Und leider muss ich immer mehr feststellen, dass ich mir das wohl nicht zusammengesponnen habe... :(
Und dennoch, ich will auch nicht, dass sie wirklich wahr sind... aber je mehr ich darüber erfahre, desto mehr bestätigt es sich...
Und dennoch, vieles ist so verdammt unwirklich...

Ich habe all die Jahre eine Fassade aufgebaut, eine Fassade die immer mehr zerfällt... Habe versucht mir nichts anmerken zu lassen... Dennoch war es wohl schon lange nicht mehr zu übersehen, dass es mir nicht so bsonders gut geht...

All die Jahre hatte meine Mutter gehofft, dass ich nichts von meiner Großmutter mitbekommen würde... Habe wohl doch zu viel mitbekommen...
Dann das mit der Schule, mit den "anderen"...

Manchmal kommt mir das alles so vor, als wäre es nur ein Trauzm gewesen, nicht real... das es nie passiert ist... und dennoch weiß ich irgendwie, dass es wahr ist...
ubastihabe diese erfahrungen auch gemacht und tue es immernoch. schon im kindergarten galt ich doch tatsächlich als [I]komisch[/I] , wobei anzumerken ist dass ich es als ausländerin sowieso etwas schwerer hatte dort. dennoch.... ich habe eine regelrechte abneigung gegen dieses wort entwickelt, weil es einfach wirklich nichts aussagt!
das ging nämlich so weiter, über grundschule, gymnasium, außerschulische aktivitäten (und da hatte es dann nichts mehr mit meiner herkunft zu tun!). und das hat mich auch geprägt! es ist ein teufelskreis.
ich kann mir vorstellen, was mich anders gemacht hat. einmal mein denken. ich denke zuviel nach und rede wenig. auch meine lebenserfahrung. ich wurde als kind sehr viel geschlagen (>eltern) und das hat sich [I]sicherlich[/I] auf meine psyche und mein auftreten ausgewirkt! für mich war das ja normalzustand, dieses geschlagen- und beleidigtwerden. aber innerlich habe ich doch auch schon als kleines kind gemerkt, dass ich das lieber nicht meinen klassenkameraden sage. ich wollte wahrscheinlich nicht meine eltern in schwierigkeiten bringen. jetzt hasse ich meine eltern ganz offen und [I]das[/I] macht mich wieder anders und [I]komisch[/I] .
auch mit meinem bruder hab ich schlechte erfahrungen gemacht. er wollte mal was von mir, als ich 9 war und er 16. auf sexuelle art. und das konnt ich natürlich auch nicht bringen, das konnt ich keinem sagen. aber gedanken habe ich mir viele drüber gemacht. und deshalb hab ich nicht so auf das geschwätz von anderen meines alters geachtet, z.b. "ooh, der will von der was" usw. das war mir .... irgendwie unwichtiges zeug (meiner meinung nach verständlich, wenn man bedenkt, was ich durchgemacht habe. das war und ist schließlich nicht normal für jemanden meines alters damals und heute) und [I]diese[/I] einstellung kam dann wieder arrogant rüber. wie gesagt, ein teufelskreis.
dann kam ne zeit in der ich ziemlich auf dem gothic-trip war, weil mich das irgendwie angetörnt hat und die denkweise der goths mir gefiel. da passte ich wenigstens rein, wenn überhaupt jemand in die gothgemeinde [I]passt[/I] . aber das ist ein anderes thema.
da es aber keine anderen goths an meiner schule gab, fiel ich wieder deshalb unangenehm auf und war, ja, [I]komisch[/I] .
ich muss sagen, seit ich gelernt habe zu lachen, hat sich die situation gebessert. die leute werden zwar noch immer nicht schlau aus mir und ich glaube, das werden sie auch nie werden, wenn sie es nicht auf die reihe kriegen, [I]hinter[/I] die fassade zu blicken und sich für den hintergrund meiner erscheinung zu interessieren. aber ich werde mehr respektiert.
ich weiß ich werde immer am rand stehen. und diese wirkung auf andere menschen, die kälte und arroganz gegenüber altersgenossen und die reife in den augen der älteren bzw. erwachsenen, wird mich sicherlich auch weiterhin einen großteil meines lebens begleiten.

das sind meine erfahrungen zu dem thema. vielleicht könnt ihr was damit anfangen...

mfg, ubasti
Sleeples_angelKenn ich zu gut, bin als Kind auch oft gehänselt worden z.B. im Kindergarten, Grundschule. Ich musste immer fragen ob ich mitspielen darf etc. und das verfolgt mich jetzt noch.

Ich denke mal das viele Kinder so grausam ist, das Kinder noch keine Schamgrenzen kennen. Die sagen frei raus was ihnen nicht passt, wo wir erwachsenen lieber den Mund halten oder es dann nur dezent und mglichst nicht verletztend unserem Gegenüber klar machen was uns stört.
AstatosAll die Jahre habe ich dicht gemacht, habe meine Erinnerungen für mich behalten, niemanden davon erzählt... Habe alles in mich hineingefressen...
Ja im Laufe der Jahre bin ich wirklich seltsam geworden... Wie bereits viele zu mir gesagt haben, ein sehr zurückgezogener und ernster Mensch... Mir ist es lieber, wenn man mich in Ruhe lässt, mich nicht ständig mit belanglosem Kram zulabert... Leider passiert mir dass bei anderen Mitschülern recht oft...
Oftmals stehe ich meinen Mitmenschen wohl sehr abweisend gegenüber...
Viele Erwachsene waren immer der Meinung, dass ich wesentlich reifer als gleichaltrige bin/war... Das hat mir irgendwie bisher fast jeder gesagt... Doch innerlich bin ich immer noch der kleine Junge von damals... ertrage es immer wieder von neuem, die Erinnerungen... es tut weh...

Schlau werden aus mir, richtig das kann wohl niemand, nicht einmal ich selbst... der Kampf zwischen beiden Seiten tobt immer noch in mir...

Jeder ist durch seine Erlebnisse in irgendeiner Form geprägt worden... egal, ob dies nun gute oder schlechte Erfahrungen sind/waren... Ich stehe vor den Trümmmern meiner selbst... ist dort nichts mehr...? Nur noch der Trümmerhaufen, den ich einst "Ich" nannte...?
...
SilentStaryep, kinder sind grausam...
und ich hab auch ein schild "ich bin komisch" oder so... wobei ich das wahrscheinlich sogar bin :-)
im kindergarten hab ich die erinnerung dass ich
- alleine vor der kindergärtnerin gesessen hab&bis nach sonstwo gezählt hab
- alleine in der ecke auf ner bank gehockt hab&die anderen beobachtet hab
- niemanden kennengelernt habe
sowie die bestätigung von meinen eltern dass ich seitenweise schwarze bilder gemalt hab...
aus der vorschule erinnere ich mich daran dass
- meine eltern mich zu nem vorschulkameraden um die ecke geschickt haben, damit ich mal jemanden kennenlerne (der ist dann auch ein guter freund geworden, wir haben viel miteinander rumgehangen)
- ich manchmal ziemlich blöd angeguckt wurde
- es schülerinnen gab, die mich schon damals nicht mochten&gehänselt haben
von grundschule nummer 1 weiß ich:
- ich hab in meiner klasse niemanden kennengelernt
- ich hab auch in der pause immer alleine rumgehangen, obwohl ich eigentlich meinen guten freund (der in einer anderen klasse war) hätte treffen können.
grundschule nummer 2 war ganz ok, ich hab mich recht akzeptiert gefühlt, hatte auch einen (anderen) guten freund, auch wenn ich meine stofftiere zur schule gebracht hab&keine schuluniform trug (weiß bis heut nicht warum) allerdings kann ich mich an irgendein ferienprogramm erinnern, das ich mehr als scheiße fand...
in grundschule nummer 3 hat's dann angefangen... ich bin in die letzte klasse neu dazugekommen, die schüler kannten sich schon alle 4 jahre lang. ich kann mich erinnern, dass
- ich in der pause nicht mit meinen klassenkameraden völkerball spielen wollte
- und in der mittagspause auch nicht fussball spielen wollte sondern stattdessen regenwürmer gesammelt hab (wobei ich es geschafft hab, andere dafür zu "begeistern")
- ich mal geweint hab, sich alle um mich rum gesammelt haben&angefangen haben zu raten was los ist, weswegen ich niemandem mehr gefühle zeigen kann...
- man mich (ausland) mit "heil hitler" begrüßt hat (5. klasse)
dann bin ich auf die mittelschule gekommen... komplett neue klassenkameraden die sich untereinander auch nicht kannten. gegen anfang konnte ich die andren mit fadenspielen begeistern, aber sie haben mich für pokemons fallen gelassen, die ich hässlich fand und ich stand wieder alleine da. irgendwelche idioten, die mir das leben schwer gemacht haben gab's auch da - und den freund aus der 2. und 3. klasse hab ich auch verloren...
dann folgte der umzug zurück nach deutschland, 7. klasse gymnasium, d.h. zwar neu zusammengemischt, aber sich gegenseitig schon vorher bekannt. folge daraus war eine recht extreme clicquenbildung und gegenseitige feindschaft... ich weiß noch dass ich
- von einer clicque "geprüft" und offensichtlich als unwürdig empfunden wurde, da sie nie wieder mit mir geredet haben
- im schulbus offen gehänselt&beleidigt wurde (ich hasse schulbusse! wobei, früher ging's noch, aber die schülerzahl steigt&die sitzplatzzahl nicht... 54 plätze für 70 schüler)
- ich mich dann der einzigen "offenen" clicque angeschlossen habe: den klassenidioten... war ganz nett, wir haben uns aber im nächsten jahr aus den augen verloren... (wenn man mal von den ganzen geschichten&gerüchten absieht, sowie diverse andere arschlöcher)
in der 9. klasse wurden die klassen wieder neu zusammengemischt. ich erinnere mich dass ich
- am ersten schultag am rand einer reihe saß&sich niemand neben mich gesetzt hat, ein phänomen das ich bis heute feststellen kann
- ewig gebraucht hab bis ich die namen der leute halbwegs zugeordnet bekommen hab (wieder eine für mich unbekannte&sich untereinander sehr wohl kennende klasse, wenn auch neu zusammengewürfelt)
- weiterhin im schulbus gehänselt wurde
ich hab dann irgendwann meine banknachbarn kennengelernt und sie so halb in meinen freundeskreis aufgenommen. das war auch etwa die zeit, wo ich recht gute internetbekanntschaften geschlossen hab (die mir gezeigt haben, dass es auch leute gibt, die einen mögen können!)
inzwischen bin ich in der 12., seit einiger zeit von mitschülern akzeptiert oder ignoriert (schulbus).
in letzter zeit hab ich angefangen, auch außerhalb der schule bekanntschaften zu knüpfen
eine positive bilanz kann ich auch nicht ziehen, ich kann niemandem sagen, wie's mir wirklich geht, kann niemandem vertrauen, versteck mich hinter einer fassade, möchte niemanden stören, mich niemandem aufdrängen, verteidige nicht meine eigene meinung, schlucke einfach alles, was man mir an den kopf wirft, bin generell passiv&warte ab was da kommen mag, fühle mich oft einsam usw.
ich kann nicht mal sagen, dass ich deswegen sachen kritischer sehe&nicht so geworden bin wie alle anderen, weil das war erst der grund für das mobbing (und in den ersten jahren hab ich mich selber isoliert, da bin ich mir ziemlich sicher)
Astatos@SilentStar, Als Kind habe ich ebenfalls einige Bilder gemalt, die meine Eltern sehr beunruhigt haben, jedenfalls gingen sie deswegen zum Psychologen...
Wie meine Kunstlehrerin vor ein paar Wochen nach einem weiteren Bild von mir sagte, ich habe das "Nichts" gemalt... Die reine Leere... ich habe in dem Bild meinen Seelenabgrund aufgezeigt...

Probleme mit den Namen meiner Mitschüler hatte ich auch zu Genüge, an die meisten kann ich mich nicht mehr erinnern...

Was habe ich gemacht, ich habe mit den anderen kein Fußball usw. gespielt... Oftmals stand ich auch einfach nur so da, jedenfalls in der Grundschule... beobachtete das Treiben um mich herum...
Ich habe tatsächlich einige wenige Mitschüler kennengelernt... um festzustellen, was falsche "Freunde" sind... Irgendwann habe ich es dann gelassen... Ich habe zwar immer mal versucht, die Situation zu entspannen, es erträglicher zu machen, was mir aber nur schwer gelang...

Mit Schulbussen hatte ich nie etwas zu tun, da ich immer in der Nähe der jeweiligen Schule gewohnt habe... Und an meine jetzigen Schule komme ich mit der Straßenbahn...
Nachdem ich vor anderthalb Jahren nach meinem Realschulabschluss ans Gymnasium gegangen bin, haben meine Probleme mit Mitschülern aufgehört... Sie akzeptieren mich so, wie ich nun mal bin, oder ignorieren mich zumindest...
Auch wenn ich wohl wirklich etwas "komisch" bin... Fast niemand kannte sich vorher, alle waren ehemalige Schüler von verschiedenen Regelschulen...

Von meinen ganzen Problemen weiß nur ein einziger, und der auch nur von dem früheren Mobbing in der Schule... dass es mir öfters recht beschissen geht, von dem ganzen anderen Mist weiß selbst er nichts... Muss auch nicht sein, würde mich wohl für verrückt abstempeln... ich halte da lieber die Klappe...

Doch psychisch habe ich wohl nen ziemlichen Knacks wegbekommen, bzw. hatte ihn wohl schon damals... Mehrfach bin ich wegen meiner Art als Grundschüler als Grufti bezeichnet worden... ich konnte damals nicht einmal etwas mit dem Begriff anfangen, ich war noch ein Kind... erst viele Jahre später konnte ich es verstehen, was sie damit eigentlich sagen wollten...

Wie oft hat meine Mutter gsagt, ich solle mir endlich jemanden suchen... Doch ich blieb lieber für mich alleine...

Wir hatten Sportunterricht... wie jede Woche... dann das in die jeweilige Gruppe wählen... war immer der letzte, der übrig blieb... irgendwann bin ich dann ich glaub ein halbes Jahr nicht mehr zum Sportunterricht gegangen, ich konnte es nicht mehr ertragen...

Es hat niemand danach gefragt, mein Fehlen wurde nicht einmal auf meinem Zeugnis vermekrt... Auch die vielen anderen unentschuldigten Fehlstunden und Fehltage nicht... es interessierte niemanden...

Mit Pokemon und vorallem all dem anderem Kram, den es davor schon gab, hatte ich nicht viel zu tun... war mir zu blöd... es interessierte mich nicht...
Wie meine Mutter mir sagte, unterhielt ich mich immer wieder mit Pflanzen... hatte mit 6 oder 7 meine ersten Blackouts... war über Stunden nicht mehr ansprechbar...

Ich ndenke, dass es bei mir auch eher der Grund für das Mobbing war, dass ich schon vorher nen "Knacks" hatte... Ich denke mal durch die Erlebnisse mit meiner "Großmutter"... Jedenfalls habe ich wohl doch etwas seltsam auf die anderen gewirkt, und ich tue es wohl immer noch...
Ich denke, dass es wahrscheinlich unvermeidbar war, dass es dazu kommt, dass ich, wie bereits gesagt, einen Schild mit mir trug "bitte hier mobben" :(...

Liebe Grüße
Astatos
Cold RainSo, noch eine neue Version neben Gewalt und Lästereien: Ignorieren. Es ist ein recht seltsames Gefühl, wenn man sich von heute auf morgen fragen muss, ob man unsichtbar und stumm geworden ist oder die Umwelt blind und taub :rolleyes: soviel zu dem Thema es hätte sich erledigt für mich.


*bla*.. musste mal gesagt werden
Pluna_XMir fällt grad nen Liedtext ein... der passt ziemich gut (is glaube rap oder so^^)

... ich bin 26 Jahre alt und gemein wie 10...
my souljuhu, ich bin nicht der einzige! mich haben sie von der 4.
bis zu 9. klasse immer vertiggemacht, ich bin hald n aussenseiter!
ich will es zwar immer allen recht machen, aber das hilf auch nicht ! ich bin trotzdem immer der trottel.
naja, das kann man nicht ändern
Lydia Hydeich hab lang überlegt, ob ich hier was beisteuern soll. Im gegensatz zu euch ist meine Geschichte ziemlich harmlos und ich hoffe wirklich, dass ihr eines Tages gut damit zurechtkommt...
hm...aber ich schreib trotzdem mal das wichtigste....

Im Kindergarten war's noch kein Problem. Da gab's andere Mädchen die von den Jungs geprügelt wurden... ich hab die Mädels dann immer versucht zu beschützen... hat halbwegs geklappt...
Allerdings fingen alle an, mich komisch anzuschaun, als ich mich mit einem geistig behinderten (mir fällt grad kein anderer Ausdruck ein) Jungen aus unserer Gruppe angefreundet habe...

In der Grundschule wurd's schlimm. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht hab. Hatte wohl auch so ein Schild umhängen. An meinen Noten lag's sicher nicht, denn unser zweiter Klassenbester wurde nie fertig gemacht. Vielleicht lag's daran, dass ich die Backstreet Boys auf den Tod nicht ausstehen konnte. Oder dass ich lieber Sachbücher als Wendy und dieses Barbiemagazin las... jedenfalls haben die Jungs mir tagtäglich ne kleine Abreibung verpasst. Im Vorbeigehen eine über den Hinterkopf... Sessel wegziehen wenn man nicht aufpasst wie ein Schießhund... Meine Eltern waren da keine große Hilfe. "Ignorier sie einfach, die hören dann schon auf" Ignorieren kann sauweh tun! Und zurückhauen tut man als Mädchen ja nicht! Sie haben reagiert, als mir ein Junge mal den Finger verstaucht hat. Dann war kurzzeitig Ruhe... und dann ging's weiter. Vor allem, als ich mich mit einem Mädchen angefreundet hatte, dass kaum deutsch sprach und stets ein Kopftuch trug. Sie wurde ständig deswegen fertig gemacht. Ich konnte ihr leider nicht sehr gut helfen :(
Irgendwann hab ich eine gute Freundin in der Paralellklasse gefunden. Als sie dann zurück nach Bosnien is, ging der Scheiß erst recht los... war ab da leicht selbstdestruktiv... aber egal.
Nun gut...Gymnasium...ich mochte Pokemon und Bravo nicht... meine Nase war angeblich zu groß...ich kannte Bücher, von denen die anderen nie etwas gehört hatten...und war der Arsch der Klasse. Ein paar Freunde hatte ich...dummerweise falsche Freunde. Hab ich zu spät gemerkt. Hab anscheinend auch irgendwas angestellt, denn der Junge mit dem ich damals in der Pause immer Fussball gespielt hab konnte mich von einem Tag auf den andern nicht mehr leiden...
Tja, was machen? Ich hab mir irgendwelche wilden Geschichten ausgedacht, damit sie Angst kriegen und mich in Ruhe lassen. Hat nicht geklappt. Hatte nur kurzzeitig Ruhe als mir mal die Sicherungen durchgebrannt sind, und ich einem meiner "Peiniger" fast die Halsschlagader aufgekratzt hab (mit abgekauten Fingernägeln). Hat dann behauptet, er hätte versucht sich zu rasieren, als er tags darauf mit Pflaster in die Schule kam...
Tja, war nicht nett von mir. In der 7. und 8. hatte ich drei andere Außenseiterinnen als Freundinnen. Die eine kommandierte mich ständig herum, die andere hatte nie viel mit mir zu tun und die dritte ist mittlerweile meine beste Freundin. Denn die Klasse hat uns zusammen tyrannisiert. Ich, weil das immer schon so war und sie, weil sie meine Freundin war. Das schweißt zusammen.
In der 9. hörte es halbwegs auf, weil die meisten die Schule verließen oder sitzenblieben. Es gab immer noch ein paar, die mich ständig geärgert haben. Allerdings hab ich mich nicht mehr ärgern lassen. Worte wurden mit besseren Worten bekämpft (z.B.: als einer der Trottel mal wieder ankam um über meine Nase zu lästern, hab ich ihn mit einem Cyrano de Bergerac Zitat zum Schweigen gebracht. Hat wahrscheinlich eh kein Wort verstanden...aber es hat gewirkt). Schlugen sie mich auf die eine Wange, schlug ich sie auf die andere und semmelte ihnen noch eine rein, damit sie es nicht vergaßen. Haben sie mir vor der Schule aufgelauert, hatte ich mein Messer bei der Hand. Ich musste es nie einsetzen, zum Glück.
Ich gebe zu, das war nicht nett. Es war vielleicht unangebracht und vielleicht sogar nicht legal. Aber es war effektiv.
Und ja, ich hatte oft Mordgedanken (auch Selbstmordgedanken). Ich bin nicht stolz drauf, aber ich schäm mich auch nicht dafür. Ich hab ihnen oft genug gesagt, sie sollen mich in Ruhe lassen. Wenn ich dann eines Tages mit der automatischen Kalaschnikow vor ihrer Tür gestanden hätte, wären sie selbst schuld gewesen.
Mittlerweile hab ich recht viele Freunde. Die meisten hatten eine recht schwere Zeit. Wahrscheinlich verbindet uns das. Naja...wir helfen uns irgendwie gegenseitig...
Die halbe Klasse fürchtet mich mittlerweile. Halten mich für eine Satanistin, obwohl ich schon seit Jahren viel schwarz trag. Inzwischen trag ich wohl ein Schild, dass die Gründe auflistet, warum man mich besser [I]nicht[/I] mobbt. Mir ist's egal. Die Leute, die mir wichtig sind, wissen wie ich bin und nur das zählt.

Mann, is dasn Roman geworden. Naja... einfach überlesen. Bei Bedarf lösch ich's auch wieder...

mfg,
Lydia
KampfsauAngst und Schrecken zu verbreiten ist auch ein weg das Mobben zu beenden.Nur darf man da nicht zu weit gehen.Ich wäre beinahe mal von der Schule gepflogen.Und einsam wird es auch ein wenig.Auf die Dauer geht das auch nicht gut.Aber du hast ja deine Freunde
Lydia HydeIch kann dich beruhigen, ich hab bis jetzt noch nichts getan, was ich nicht mit meinem gewissen vereinbaren könnte.
Carmen nexich bin wie Dainty auch auf dem land aufgewachsen... Und wisst ihr warum sie mich z.b. nicht gemocht haben, und mir z.b. Käfer in die Schuhe taten? weil ich Melanie heiß. Ja, ganz genau. Melanie. Die haben diesen namen alle nicht gekannt. und, das ich dann auch noch neu hergezogen bin, und mich niemand gekannt war, hat mir auch nicht grad geholfen...
Und ich hasse diese kleinen kinder. Das letzte mal sitz ich im Bus, ganz arglos, dreht sich da ein Junge von 8 jahren zu mir um, grinst mich blöd an und schiebt seinen sitz so weit zurück dass er mir die Beine zamquetscht und ich nicht mal aufstehen kann. und dann lacht er mich blöd aus. aber wenn man was sagt dann fangen diese gfraster so zu tun an als würden sie weinen..und bevor mich dann noch der Busfahrer zamscheißt hab ich mich rausgewindet und mich woanders hingesetzt. echt unfassbar was die sich trauen. und ich mein ich bin 15!er ist 8! und der verarscht mich, und ich kann gar nichts tun???
BrokenIch finde, die Kinder "von heute", haben sowieso keinen Respekt mehr. Weder vor Mitschülern, Lehrern, "Freunden", geschweige denn vor irgendwelchen Menschen, denen sie begegnen.

Kennt ihr das Sprichwort:
"Kinder und Besoffene sagen die Wahrheit."
Vielleicht müsste es eher heißen: Kinder und Besoffene sagen das was sie denken. Aber ich habe die Erfahrung gemacht. Vor allem mit Kindern. Ich wurde als Kind sehr dick. Somit war ich natürlich das gefundene Opfer in der Schule. Psychoterror pur. Kinder sind die gemeinsten Menschen... Aber zum Teil kann man ihnen nicht mal einen Vorwurf machen, schließlich bekommen sie es von ihren Eltern vorgelebt.
Diese Jahre mit Mobbing (und viele andere Dinge) prägen einen sehr. Man vergisst so etwas nicht...

Broken Soul
Carmen nexman kann nicht vergessen...
und ich hasse es jetzt z.b. wenn jemand in unserer klasse gehänselt wird. d.h. ich scheiß dann meine Freunde (was sind dass dann eigentlich für freunde, die hinter dem rücken einer person so schlecht und gemein reden...) total zam , was sie sich dabei eigentlich denken, und was diese arme person ihnen jemals getan hat? aber ne gescheite antwort kriegt man sowieso nicht...
ja, das sprichwort kenn ich, nur dass ich mit besoffenen auch schon erfahrung gemacht habe...^^
NathanaelIch habe mir eure Texte durchgelesn und muss euch leider zustimmen. :(

Sobald man irgendwie anders ist. Nicht dem Schema der Normalität entspricht wird man zum Außenseiter.

Ich war es schon von der 1.ten Klasse Volksschule. Ich wurde immer nur geschlagen, verarscht, mit Psychoterror fertig gemacht.

Als ich dann in die HS kam, kamen einige aus der VS mit mir in die Klasse. Ich wurde wieder zum Außenseiter.
Langsam aber sicher kam eine sehr negative Eigenschaft bei mir zum Vorschein: Ich wurde Jähzornig!!

Nach 1.5 Jahren hatte ich genug und ich explodierte. Wäre ich nicht so ein gutmütiger Mensch...ich hätte einen Mitschüler erwürgt. So aber habe ich noch früh genug ausgelassen. Ich hatte bis Beginn der 3. ten Klasse HS ruhe. Dann kammen 4 Nachsitzer in unsere Klasse und das ganze ging weiter, wurde schlimmer.
Man ging soweit das ich beinahe täglich mit dem Kopf voran im klasseneigenen Mistkübel steckte. ich konnte mich nicht wehren da alle anderen stärker waren und die Lehrer nur wegsahen.

In der 4. ten Klasse ( für mich die gesetzlich letzte Schulstufe) kamen 2 neue aus dem Gym zu uns. Die beiden taten zuerst so als würden sie mir helfen, wechselten aber sehr schnell die Seiten und gaben in der Klasse bald den Ton an.

Im letzten Monat der 4. ten Klasse HS kam es dann zur Konfrontation zwischen mir und einem der beiden. Wir gingen in die Gaderobe und prügelten uns. Es war meine erste und einzige Schlägerrei im Leben. Zum Schluss ging ich ungeschoren als Sieger hervor. Ich hatte all meine Wut meinen Hass in die Schläge gesteckt und ihm dabei beinahe die Nase gebrochen. Aufjedenfall blutete er aus Nase und Mund , während ich nicht mal einen Kratzer hatte. Das was das entscheidende in diese Shclägerei war, war das ich der schwächste und noch dazu der absolute Außenseiter der Klasse war. Da hat sich dann keiner mehr getraut mich zu verarschen, aber so wurde ich noch einsamer weil sie mich jetzt Komplett mieden.

Nun in der Arbeit ist es nicht recht viel besser. Aber ich ignoriere das meiste und ziehe mich zurück. Ich werde immer mehr zum Einzelgänger.

Nur unter ein paar Freunden [ Bunte wie Schwarze ( BM und Gothic )] blühe ich auf.

Kinder sind deshalb so gemein, weil sie nicht die Tragweite ihrer Taten verstehen / sehen.


" Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert. ";)
SchmerzengelHallo,

dies ist mein erster Beitrag hier.
Ich kann dies ebenfalls gut nachvollziehen. Heute würde man das Verhalten von Kindern dieser Art wohl unter "Mobbing" einordnen. Zu meiner Zeit musste ich mich am Schulweg oder auch in der Schule ständig vor Mitschülern in Acht nehmen, die mich dann verprügelten oder auch psychisch fertig machten. Was mich damals auch so schmerzte war die Tatsache, dass es immer hiess "du bist selbst schuld daran, irgend etwas wirst du schon gesagt oder getan haben, ohne Grund wirst du nicht verprügelt." Unterstützung meiner Eltern oder Lehrer war eher selten bis gar nicht vorhanden.
Ich habe also sehr früh gelernt, mich mit mir selbst zu befassen. Bücher wurden meine besten Freunde. Ich war nie ein Streber, schwamm immer in der Mitte mit, hatte nur das "Handicap" das mich der Unterricht großteils interessierte. Und das war ein Grund genug, mich anzufeinden. Und nicht nur von den Jungs, sondern auch von den Mädchen.
Schwarzes Feuer1. Kinder können grausam sein, aber nur weil es zugelassen wird
Außerdem entspricht das der Natur des Menschen, stärker hervorzutreten und das macht es erforderlich andere zu unterdrücken, man nennt dies auch Überlebenskampf. Zeiten mögen sich ändern, aber soziales Verhalten wird antrainiert und muss erlernt werden. Wenn Kinder sich über Gebühr grausam verhalten, dann weil sie es so gelernt haben.
2. Absolut jedes Kind (es sei es liegen Behinderungen in dieser Hinsicht vor) verhält sich anderen im Laufe des Kindsein bis ins frühe Erwachsenen Leben hinein grausam und verletzend gegenüber. Aber man lernt anhand der Reaktionen der anderen und die meisten sind später in der Lage so ein Verhalten fast immer zu vermeiden (immer ist nicht möglich).
3. Auch ich gehörte zu den Außenseitern von der 1.Klasse bis zur 10. Und so sehr ich in dieser Zeit auch mit meinem Schicksal haderte, jeden Abend den Tränen freien Lauf ließ und so furchtbar es indem Moment auch war:
Einerseits ahnte ich, dass es andere wie mich gibt, gelegentlich traf man solche und 1-2 gute Freunde hatte ich eigentlich immer. Das machte es erträglich. Wirklich positiv finde ich aber im Nachhinein, dass das Erlebte mich ja zu dem machte , was ich bin. Und bei allem Ernst: ich find mich gut, so wie ich bin und wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich nichts rückgängig machen, da ich sonst dass was mir jetzt wichtig ist, dadurch verlieren würde. ich wäre ja ein anderer und hätte somit auch einen anderen Weg eingeschlagen.
Im Übrigen wurde es ab der 10. Klasse bei mir richtig gut. Die harte Zeit war vorbei. ich lernte außerhalb der Schule meine Freunde kennen, die ebenso Außenseiter waren wie ich. In dieser Gruppe fühlten wir uns wohl und das paradoxe: Aus der ganzen Stadt kamen soviel Außenseiter zusammen, dass wir nach recht kurzer Zeit die größte mehr oder minder organisierte Gruppe - (schwarze Szene und Punks, beide Gruppen schlossen sich zusammen) waren und die anderen, deren Anfeindungen wir in all den Jahren ausgesetzt waren, nun ankamen als sei nichts geschehen und um Aufnahme in unseren "exklusiven" Club baten.
Nur soviel: jeder bekam seine "Revanche"

Denkt nicht darüber nach, wer Ihr ohne diesen Schmerz geworden wäret (dies muss nicht zwangsläufig besser sein), seid froh, dass Ihr seid, wer Ihr seid, denn wer da durchkommt, den zeichnet für den Rest seines Lebens eine Stärke aus, die die meisten Menschen nie haben werden und die nur durch langes Leid erworben werden kann.
BärchenIch sag mal:

Stärkt nur das Ego, man lernt sich zu behaupten und man brauch nicht wie der geprügelte Hund davonlaufen. Man wächst mit seinen Erfahrungen und irgendwann triffts jeden. Den eine früher, den anderen später!

Wer weiss das schon?

Recht herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit!
CarpeNoctem@ Bärchen:
Sag mal, das ist ein schlechter Scherz, oder?
Wenn du dir nur annährend die Mühe gemacht hättest, ein paar der Beiträge in diesem Thread zu lesen, würdest du das vermutlich nicht mehr "einfach mal so" sagen...
Natürlich können Kinder gemein sein, aber du kannst nicht generell sagen, dass es das Ego nur stärke und man dadurch nur lernen könne, nicht wie der geprügelte Hund davonlaufen müsse...
Dass Selbstmitleid absolut destruktiv und keine Lösung ist, steht nicht zur Debatte, das halte ich für ziemlich eindeutig...
Aber was ist, wenn die Gedanken den festen Boden der Rationalität verlassen?
Was ist, wenn man diese Gedankengänge nicht mehr los wird, ganz gleich, was auch passiert, wie sehr man sich auch dagegen wehren mag? Depressionen auftreten?
Was ist, wenn man sich selbst in diesen geprügelten Hund verwandelt?

In diesem Text, den Astatos vor einigen Wochen postete, "Stumme Schreie" lautete der Titel, stand ein Satz, der mich nicht mehr loslässt... "Das schwarze Schaf, das freiwillig zum Metzger rennt..." heißt es da...
Was ist mit diesem Schaf? Ist/war es einfach nur schwach, weil es sich nicht gegen die Dunkelheit wehren konnte?
Ist es dumm?
Oder zieht es den logischen Schlussstrich genau dort, wo es nicht mehr weiter zu gehen scheint?

Ich weiß es nicht, kann die Frage nicht beantworten, doch ich bezweifle stark, dass jeder, der hier postete, jeder, der die Narben trägt, jeder, der Teile des schwarzen Schafes in sich trägt, einfach nur zu schwach war... denn selbst der stärkste Krieger kann gegen ein ganzes Heer voller ausgebildeter, loyaler Soldaten allein nicht viel ausrichten... nicht, wenn er Angst vor den Waffen der Armee hat und sein Schutzpanzer gerade an den Stellen, an denen er schwächer ist, so viele Löcher aufweist...
Cold Rainschön gesagt, carpenoctem, ich geb dir recht
AstatosNun ich melde mich auch mal wieder zu Wort...
Wie lange wird das so weiter gehen? Wie viele werden deswegen sterben?... Ja sterben, denn mittlerweile gehen knapp 20% der Selbstmorde in Deutschland auf das Konto dieser „harmlosen“ Späßchen...

@Bärchen, egal was du tust, es hört nicht einfach auf... Sicher manche haben dieses Glück... Viele jedoch leiden jahrelang darunter...
Bei mir endete das ganze mit einem Polizeieinsatz und Schülervernehmungen an der Schule... Sie schwiegen...

Du gehst abends ins Bett... ein Alptraum jagt den nächsten... du wachst morgens auf, total schweißgebadet...
Die Angst kommt... wird immer stärker... du weißt ganz genau, was dich erwartet... du spürst es nicht nur, du WEIßT es...

Manche gehen „wirklich gestärkt“ daraus hervor... werden hart, abgebrüht... fangen an sie zu hassen... die, die sich Menschen nennen... Die Gefühlswelt, ja das ganze Weltbild können zusammenbrechen... Und irgendwann wird es das tun...
Es gab mal eine Untersuchung, bei der man das Verhalten von Kindergarten- und Grundschulkindern untersuchte und beobachtete, welche schlechte Erfahrungen mit anderen Gleichaltrigen gemacht hatten... Das Ergebnis war erschreckend... Kinder, die nur zwei oder drei Wochen von anderen ausgegrenzt oder gehänselt werden, ziehen sich zurück... Oftmals prägt das bereits so sehr, dass sie dieses Verhalten noch Jahrelang mehr oder weniger zeigen...
Bereist Kinder, bei denen das nur einmal auftritt, zeigen sofort ein zurückziehendes Verhalten...
Ebenso zeigen bereits Schulkinder schon schwere Depressionen... Es gab Fälle, in denen sich 9-Jährige das leben genommen haben...

Sicher man kann kämpfen... tut man auch... doch mit der Zeit lässt die Kraft einfach nach... man kann nicht mehr... Depressionen folgen... später zum teil schwere Verhaltensstörungen... Es kommt zu Veränderungen der Persönlichkeit... Die meisten werden extrem ruhig, sehr verschlossen... Andere bauen um sich herum eine Fassade auf, versuchen irgendwie ihr Gesicht zu wahren... Manche werden gewalttätig, aggressiv... und manche greifen zum letzten Mittel... Ein einziges Mal erkennen sie das leid der Betroffenen... doch dann kommt jede Hilfe zu spät...

Es ist nicht immer die einzelne große Wunde, die tötet... viele kleine Wunden können auch töten...



Liebe Grüße
Astatos
ignisetferrumbei mir war es eigentlich auch immer so..
ich war von anfang an übergewichtig und hatte dadurch immer ziemliche Probleme mit Mitschülern und Mitmenschen..

Das tat ziemlich weh..solange, bis ich angefangen habe mich zu wehren..
vielleicht kann das nicht jeder, aber seit dem gehts halbwegs.

Aber es macht einen schon fertig, vorallem wenn man 6 oder 7 Jahre erst ist und dann noch nicht einmal weíß, warum die anderen so grausam zu einem sind.

kinder sind grausam..man selber kann nur versuchen, dass beste daraus zu machen und selber nie so zu werden..stark sein und weiter kämpfen..
ImmaterialChilddas kenn ich wohl auch XD
ich hatte damals von Hitler gehört und mir immer nen Rechtsscheitel gekämmt. Eine Lehrerin hat mich damals gefragt warum ich denn immer diese Frisur trage und wer mir die denn kämmen würde. Als ich dann drauf beharrt habe dass ich das toll finde hat sie mich gefragt warum ich das denn mache und iob ich wüsste was es bedeutet :D das hab ich natürlich gleich bejaht.
und als ich dann irgendwann gefragt wurde was ich mal werden will und ich gesagt hab "nen Punker" wars natürlich ganz aus. ausserdem war ich wohl immer nen Träumer. sind wohl alles gute gründe für Grundschulgesöcks einen Schüler auszuschließen. Die lehrerin hat mich auch dauernd angeschrien und mich letzendlich in ne andere Klasse bevördert *gg*
in der OS hab ich dann immer meine Metzelspielchen auf dem Computer gespielt. Doom und sowas. da war ich dann dauernd agro und es hatten alle angst vor mit XD und meine Lieblingsfarben waren rot wie Blut und schwarz wie die Nacht. naja auf dem gymnasium sind die Pöbeleien dann weitergegangen, aber da gewöhnt man sch letztendlich dran ;)
aber egal ist ja alles Vergangenheit man sollte sich da keine Gedanken drum machen.
flyingappledas alles Vergangenheit ist habe ich bis grade auch gedacht.
Ich sitze hier zitternd nur vom lesen.
alles verkrampft sich erneut...
ich habe viel gelernt in den letzten sechs jahren.
ich habe leben gelernt
ich gehöhre nicht zu den 20 %
ich kann leben
aber ich kann nicht vergessen.
es tut weh
es wird immer weh tun
wenn man sich nicht tot stellt
ich habe mich für das leben entschieden
also auch dafür dass es weh tut
...
ihr kennt das ja
flyingappleEine Nadel im Kopf schwebe ich nackt Zentimeter über dem Boden
mit halb ausgebreiteten Armen lege ich meinen Kopf leicht zur Seite
angestrengt rinnt mir ein Tropfen Angstschweiß die Schläfe hinunter
starr kräuselt meine Stirn Verzweiflung.
gehetzt blicken leere Augen durch scheinenden Boden
meine durchbohrte Seele verkrampft meine Brust zu einem erstickten Schluchtzen
schutzlos gerichtet ausgeliefert den kalten Mauern des Zorns
zerreist Verachtung mein verurteiltes Herz
eine harte Hand bewegt mechanisch den Hebel
die Nadel reist mich Zentimeter höher
pumpt erbarmungslos Gift in meine Adern
gefriert mein Gebärden
mit einem letzten Krampf
erlöst
Stalker1Hallo alle

Dies hier ist mein erster Beitrag in diesem Forum.

Dieser Thread hier hat für mich den ausschlag gegeben mich zu Registrieren, was einige Leute hier durchmachen mussten/immer noch durchmachen ist einfach nur Erschreckend.
Dagegen wirken meine Erlebnisse aus meiner Schulzeit geradezu unbedeutend, ich möchte sie hier an dieser Stelle aber trozdem mit euch Teilen.

1-5 Klasse (Ich hatte auch ein Jahr Vorschule): hatte ich soweit ich mich erinnern kann keine Probleme, hatte einige Freunde und sonst war auch alles OK.

6-9 Klasse: Da ging es dann los, wobei die 6th. auch noch ganz in Ordnung war, danach vielen mir die wenigen Freunde die ich von der anderen Schule noch mitgenommen hatte in den Rücken, Verarschten mich nur mehr usw. das übliche hald....
Ich war in den Restlichen 3 Jahren kaum Körperlicher Gewalt ausgesetzt, aber Verbale Gewalt kann einen auf dauer auch sehr mitnehmen.
Schliesslich hatte ich die ganze Klasse gegen mich, aber ich biss mich durch, machte meinen abschluss und sah zu das ich eine Arbeit bekomme.
Die Lehrer Interresierten sich dafür natürlich überhaubt nicht, die wollten nur ihre Ruhe, oder was auch immer...
Ich war/bin so ein Typischer Aussenseiter wie es hier schon oft genug beschrieben wurde.

Die Gründe sind wahrscheinlich ähnlich den Gründen warum auch viele andere hier Probleme in der Schule haben, Ich war am Unterricht Interresiert, konnte die Lehrer auch einigermassen Leiden (meine Noten waren aber nur durchschnittlich) und mein Verhalten war vielleicht nicht immer meinem Alter entsprechend.
Andererseits habe ich mich für Autos, Fussball, Handys (da kamen die ersten auf), und so Zeug nicht die Spur Interresiert.
Beim Sport im Freien bin ich auserdem meistens auf einem Baum geklettert, habe einfach nur der "Natur" zugehört und die Ruhe genossen....

Auf jedem Fall waren meine Eltern der Meinung das ein zehntes Schuljahr für mich ja auch ganz gut wäre usw. also steckten sie mich in den Polytechnischen Lehrgang (das ist eine einjährige schule die nichts bringt).

Dort waren ganz neue Leute, ich kannte dort keinen was vielleicht auch ein vorteil war, leider gab es hier genau einen Vollidioten der Brutal bis zum geht nicht mehr war (und auch Stark).
Die Klassengemeinschaft war weit besser, bis auf den einen Schläger der es sich zur Pflicht gemacht hat mindestens einmal am Tag wem zu schlagen, wobei es ihm egal war wem, er musste nur irgendwem Schlagen.
Ich bekam kein einziges mal was gröberes ab, ich konnte mich immer rausreden, auserdem ist mein Vater Polizist, als ich ihm das unter die Nase gerieben habe hatte ich überhaubt ruhe.... die anderen dafür überhaubt nicht, (*wiso habe ich damals nicht schon früher was unternommen....*)

Nach ca. einem halben Jahr habe ich mal ein ernsters Wörtchen mit den Lehrern geredet (Ich hatte einen guten Draht zu ihnen, hatte auch gute Noten was im Polytechnischen Lehrgang aber nicht schwer war ;) ), ich habe ihnen erklärt was dieser Typ mit der Klasse aufführt usw. ein paar Tage später Flog der Typ aus der Klasse.
Danach hatten ich und der Rest der Klasse Ruhe, es gab auch keinen ausenseiter mehr, das lag wohl daran das die Leute einfach Reifer waren.

Es ist noch zu sagen das ich nie auf Goth unterwegs war ich wuste damals nichtmal was das überhaubt ist *g*
Diese Kritische Welteinstellung, verbundenheit mit der Natur, Ruhige Art, usw.. hatte ich aber schon immer....

Vor ca. zwei Jahren traff ich diesen Schläger zufällig auf dem Weg nach hause, er erzählte mir hald von seinem Leben auf der Strasse, von seiner verlorenen Lehrstelle, dann erzählte ich ihm von meiner Lehre als Elektrotechniker, das es mir gut gefällt, mein Leben noch ok ist usw. er ging dann ziemlich schnell mit eigenartigen Gesichtsausdruck weiter *g*
Danch habe ich den halben Weg nach hause Innerlich Gelacht...
wer zuletzt lacht Lacht doch am besten...

Um es zu Verdeutlichen:
Ich: Lehre als Elektriker,nette Kollegen, (neue Metaller) Freunde, Arbeit am Prüffeld,...

Er: mehr oder weniger Obdachlos, keine ausbildung, keine Zukunft....

Soviel zu meiner Schulzeit.
Ich denke mir oft was aus mir geworden wäre wenn ich nicht diese "harte" Schulzeit gehabt hätte, ob ich jetzt auch Metaller wäre,.... einfach ob ich so wäre wie ich jetzt bin/was ich sonst wäre....
Ich habe keine Alpträume oder sonst was, ich bin über das alles gut hinweggekommen denke ich, auch wenn ich mir mit anderen Menschen (insbesondere Frauen) immer noch schwer tue.

Von den anderen Leuten aus der Schulzeit 5-9 Klasse habe ich eigentlich nur 2 Freunde mitgenommen (obwohl das solche waren die mir in den Rücken gefallen sind, andererseits manchmal an meiner Seite geblieben sind), mit denen verstehe ich mich auch heute noch gut.

Ich werde dann mal schluss machen, aber ich möchte noch sagen das es gut tud das jemandem zu erzählen, ich habe darüber noch nie geredet, und ich hatte auch noch nie das gefühl unter so vielen Gleichgesinnten zu sein.

Auf jedem Fall Danke.
bItbreakerAlso bei mir lief es so:

1.-4. Klasse (Grundschule):
War ganz normal, die Klasse war eigendlich total lustig, es gab keine Außenseiter, aber in der 3. Klasse musste ich für 13 Wochen in eine Anstalt für geistig behinderte, denn meine Eltern waren der Meinung ich sei hyperaktiv!

5. und 6. Klasse (Mittelschule):
Aus irgendeinen Grund, den ich bis heut noch nicht verstehe, war ich ein totaler Außenseiter und die anderen aus der Klasse hatten ihre Lieblingspausenbeschäftigung gefunden: mich verprügeln! Allerdings gegen Ende der 6. als bekannt wurde, dass ich aufs Gymnasium wechslen werde, hatte ich dann kurioserweise auch eine Freundin in der Klasse

7. - 11. Klasse (Gymnasium):
Lief anfangs ähnlich, aber wurde von Monat zu Monat besser, ich war zwar immer Außenseiter, aber die anderen ließen mich in Ruhe, dafür hatte ich den Kontakt zu meiner Freundin aus der 6. Klasse verloren (heute gibt es gerade mal eine Geburtstags SMS). Die 11. Klasse hatte ich dann total verrissen und hatte damit die Wahl, entweder Wiederholen oder runtergehen, alsdo habe ich mir eine Ausbildungsstelle gesucht und weil ich eine gefunden habe, habe ich abgebrochen.

Anfang Ausbildung bis jetzt:
Jetzt bin ich im 2. und letzten Jahr meiner Ausbildung (komplett schulische Ausbildung) und finde mich eigendlich gut in der Klasse zurecht, bin kein richtiger Außenseiter, aber auch nicht 100 %-ig dabei, da ich 50 km von der Berufsschule entfernt wohne.

Eins gibt es noch zu berichten, ich habe mal abgesehen von den paar Wochen, die man auch nicht richtig dazuzählen kann noch nie eine feste Freundin gehabt und das obwohl ich 18 bin!!! Ich weiß auch nicht wie ich das ändern soll. Das ist auch ein Grund warum ich den ganzen Tag depressiv bin.
Astatos[QUOTE]Eins gibt es noch zu berichten, ich habe mal abgesehen von den paar Wochen, die man auch nicht richtig dazuzählen kann noch nie eine feste Freundin gehabt und das obwohl ich 18 bin!!! Ich weiß auch nicht wie ich das ändern soll. Das ist auch ein Grund warum ich den ganzen Tag depressiv bin.[/QUOTE]

Glaube mir, das ist bei mir nicht anders... und ich bin mittlerweile 19!...
Momentan bin ich gerade dabei, meine Homepage zu überarbeiten, die ich wegen dem ganzen Mist erstellt habe. Mal sehen, vielleicht geht die neue heute noch online, bin jetzt einige Stunden dran...
bItbreaker[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
[B]Glaube mir, das ist bei mir nicht anders... und ich bin mittlerweile 19!...
Momentan bin ich gerade dabei, meine Homepage zu überarbeiten, die ich wegen dem ganzen Mist erstellt habe. Mal sehen, vielleicht geht die neue heute noch online, bin jetzt einige Stunden dran... [/B][/QUOTE]
gut das es nicht nur mir so geht, so langsam glaube ich, dass ich ein ewiger Single bleiben werde. Aber das geht dir sicherlich nicht anders. Vor allem wenn ich die Mädels frage, als sie mir wiedermal einen Korb geben, warum sie so entscheiden, kommt immer sowas wie: "Du bist wirklich supernett, aber leider hat es bei mir nicht gefunkt".
Lacertajaja, kinder können so grausam sein. Liegt wohl in den genen grausam zu sein.
Cold Rain[QUOTE]Zum Thema "gemeine Kinder": Ich selbst wurde zwar nie in der Grundschule bis zur Realschule von Mitschülern gemobbt, gehörte aber auch nie richtig dazu. Gruppenarbeit und Sportunterricht mochte ich nie. Wurde nähmlich von jedem möglichst gemieden.
[/B][/QUOTE]

uhh... Gruppenarbeiten und Sportunterricht... wie ich das hasse. Obwohl es jetzt (Gymnasium, 11. Klasse) keine großen Schwierigkeiten gibt. Aber in jedem Kurs sind andere Leute und andere Rangordnungen, irgendwie tue ich mich schwer, mich da einzuordnen, mir zu behalten, in welchen Kurs wer mit wem und so weiter... ich warte immer, wer übrig bleibt, oder ob der Lehrer einteilt.
Vom Sportunterricht bin ich befreit, da muss ich mir keine Gedanken machen, meistens sitz ich ganz allein auf der Bank. Sehr entspannend :)

und an die, die über fehlende Beziehungen schrieben:
irgendwie ist das ein Statussymbol oder sowas in der Art. Wer mit 14, 15 (oder was weiß ich, wann, jedenfalls in meinen Augen früh) noch keinen festen Freund vorweisen kann, der ist irgendwie komisch. Das beunruhigt sogar ja die Verwandschaft, die bei jedem Besuch nachfragt. :eek:
Pluna_XBin durch meine vorgeschichte(steht hier ja irgendwo) auch sehr Schüchtern...
Meine Erste Beziehung ist die ich jetzt hab und das seit fast 2 Jahren hatte also mit 20 meine erste Feste Freundin...
Und das nur weil ich knall rot wurde wenn mich nen Mädel angequatscht hat(oder ich sie)...

Achja ...
bei sport wurde ich auch immer zuletzt gewält... wahr woll zu dick...
Habs dennen aber vor ersten Schulwegsel in der lrtzten stunde gezeigt was ne Harke ist ^^
bItbreakerAlso ich habe im Sport keine Probleme, mach das sehr gern und bin eigendlich immer der 1. oder 2. der gewählt wird (Ok, bei 65 kg und 1.80 m Körperlänge muss man sportlich sein ^^)
@Pluna_X, dass du mit 20 deine erste feste Freundin hattest macht mir viel MUt, denn ich bin auch zu schüchtern, ich weiß nie was ich einen Mädchen sagen soll, wenn ich es kennenlernen will!
Pluna_XAuch wenn da viele drauf schimpfen hab meine Freundin in nen Regionalen Chat ([url]www.chat.de[/url]) kennen gelernt^^
bItbreaker[QUOTE][i]Original geschrieben von Pluna_X [/i]
[B]Auch wenn da viele drauf schimpfen hab meine Freundin in nen Regionalen Chat ([url]www.chat.de[/url]) kennen gelernt^^ [/B][/QUOTE]
Ich werde nicht drüber schimpfen, denn ich bin auch in so einen Chat angemeldet, bei [URL=www.snapscouts.de]www.snapscouts.de[/URL]
prickly_roseJa, ich wurde in der Schule auch immer nur fertig gemacht, weil ich "anders" war. Wie ich so anders sein konnte, als ich noch klein war!? Im Endeffekt denke ich, dass das etwas mit meiner jungen Mutter zu tun hatte, die der totale Metal Freak ist (na ja, eigenlich nur Kiss-Fan, die betet sie an wie Götter :D) . Aber ich bereue nicht, dass ich so eine harte Schulzeit hatte. Sie hat mich zur Kämpferin gemacht, meine Freunde wähle ich mit Bedacht aus. Anderseits kann das natürlich auch hinderlich sein, weil ich ein Schutzmechanismus entwickelt habe. Alle die mich kenne lernen sagen zwar, dass ich einen offenen Eindruck mache, aber andererseits auch eine sehr kühle abweisende Ausstrahlung habe, die mich unnahbar erscheinen lässt. Na ja, ich habe gelernt damit zu leben und jeder der sich die Mühe macht oder schon gemacht hat, mich näher kennen zulernen, wird es nicht bereuen bzw. hat es nicht bereut. Hoffe ich doch :rolleyes: Nee, ich weiß es, weil sonst würden die sich ja nicht mehr mit mir abgeben, gehe ich jetzt einfach mal dreister weise davon aus ... :D
CarpeNoctemVergangenheit... es ist verführerisch simpel, alles als gestrig abzutun, alles zu verdrängen... doch nur selten funktioniert es...

Ich muss mich nur in der Schule umgucken und schon springen mir unzählige Fälle ins Auge...
In der Klasse meiner Schwester (6. Klasse) ist ein sehr Mädchen mit sehr naturverbundenen Eltern, manche würden sie als "Öko-Freaks" bezeichnen... schon jetzt ist es ihr unmöglich, sich an normaln Klassenspielen zu beteiligen... neulich sprach ich meine Schwester darauf an, ihre Reaktion bestand aus einem kurzen Kommentar...

[I]"Laura? Ach die... joa, die ist komisch, wird auch manchmal geärgert, aber ich mach das nicht!"[/I]
Wie soll man auf so etwas reagieren? Wenn ich versuche, mit ihr darüber zu reden, weshalb das so ist, schaltet sie im Augenblick auf taub... doch ich kann das doch nicht einfach ignorieren, ich weiß nur zu gut, wie so etwas endet...
Doch ich kann ihr auch keinen Vorwurf machen, sie sieht das Problem mit dieser Laura einfach nicht... Ist schließlich normal...
Sie ist einer dieser typischen Bravo-Mini-Teenies, die Sorte Mensch, um die ich einen großen Bogen mache, wenn es nur irgend möglich ist... Andrerseits weiß ich, dass Verallgemeinerungen nichts bringen, ihre einzige Tat besteht in ihrem Nichtstun - sie kommt jedoch nicht mal auf die Idee, dass sie etwas ändern könnte... Ein paar Meter entfernt von mir liegt sie, schlafend, in meinem Bett, eigentlich wollten/mussten wir zusammen Geschenke einpacken, doch bei 10 herum schlief sie ein... so unschuldig, so sorglos, so "normal"...
Sie merken nicht, was sie tun, nach den Ferien wird sie wieder im Kreis mit ihren Freundinnen auf dem Schulhof stehen und vielleicht über Laura lästern... [I]"wir machen doch nichts, unterhalten uns nur ein bisschen..."[/I]

Ich bin in dieser Hinsicht wohl "etwas" hypersensibel, doch ich frage mich, wie das so weiter gehen soll, ob es so weiter gehen kann... Laura ist nur ein Beispiel, ich erkenne diese Fälle inzwischen mit einem Blick, in fast jeder Klasse gibt es sie... mal ist die Ausgrenzung stärker, mal schwächer - doch was spielt das für eine Rolle, einzigder Panzer der Betroffenen ist wichtig... dauert es lange an, gibt selbst der stärkste Panzer den Geschossen nach, "Durchhaltevermögen" ist alles, was der Agreifer braucht... bei mir waren die Ereignisse in der Schule nicht das Schlimmste, der Cousin, dem ich einst so total vertraute und der alles möglich machte; die zahllosen Bälle gegen meine Fensterscheibe; die verschwindenden Gegenstände; die zerstochenen Reifen und die unzähligen "scherzhafen" Telefonanrufe waren es... die durch sie hervorgerufenen Gefühle und Gedanken zerfraßen mich und nagen noch immer an dem, was übrig blieb...

Nach Schulschluss begegnete ich auf dem Weg zu meinem Fahrrad einer Gruppe von drei Jungen, ein Rad lag ein paar Meter entfernt... zwei der Jungen prügelten auf den dritten ein, als ich dazwischen ging, grinste der eine nur frech und meinte, der dritte habe es verdient und solle sie auch ja in guter Erinnerung behalten... wieder so ein Fall... der dritte Junge konnte die Gelegenheit nutzen und mit seinem Fahrrad davonfahren... doch nach den Ferien wird es weiter gehen, wird auch er irgendwann zu den 20 % gehören?
Ich weiß es nicht, möchte helfen, doch es ist so verdammt unmöglich... zehn Meter von dem Fahrrad des Jungen entfernt stand die Vertrauenlehrerin der Schule, sie schaute milde interessiert zu, sagte und tat jedoch nichts... rein gar nichts...

Und es gibt so viele von diesen Kindern... man bemerkt sie nicht, sie fallen in der Schule nicht unbedingt auf... was wird aus ihnen werden? was kannman ändern? Und wie?
Die Menschen sind blind, mein Glauben an die Gesellschaft existiert schon lange nicht mehr - doch diese vermaledeite Hoffnungslosigkeit bringt nichts, ich will nicht, dass es noch mehr Menschen so geht...

Was waren meine ursprünglichen "Fehler"?
Ich las gern und sehr viel.
Ich spielte nie mit Puppen.
Musik oder gar Pokemon interessierte mich übehaupt nicht.
Vielleicht war es auch noch das Aussehen, ich war und bin nicht eben spargeldürr...

Sind das Gründe? In den Augen der Masse anscheinend schon... Diese "Argumente" bildeten die Basis jahrelanger Tortur, zurück blieb ein Mensch, der nicht mehr auf andere zu geht... Angst hat... damit Ablehnung geradezu hinaufbeschwört...
Ich flüchte mich in die Ausrede, die Leute hier würdenmich schon kennen und ich kämemit ihnen nun einmal nicht klar... das stimmt auch, ich bin nun einmal nciht so wie diese Partywesen, will es auch gar nciht mehr sein... doch andrerseits liegt dieses Kaff direkt zwischen Hamburg und Bremen, jeweils ungefähr 50 Kilometer... aber ich kann nicht einfach so auf andere zugehen, das verlernte ich viel zu früh...


Man kann sich nicht einreden, dass alles Vergangenheit ist, wenn man jeden Tag erneut dagegen ankämpft, zu einem Teil dieser 20% zu werden... wenn die Gefühle immer wieder kurz davor stehen, das Regiment über den Verstand zu übernehmen... obwohl die eigentlichen Handlungen schon so lange zurückliegen, Narben und Schatten blieben...
Man kann es sich nciht einreden, wenn man nachts bei drei herum vor seinem PC sitzt, nicht schlafen kann... Janus läuft im CD-Player, der Hund schnarcht unter dem Schreibtisch, mein Bett ist von meiner Schwester belegt... dies ist die Zeit, in der ich Ich sein kann, mich nicht verstellen muss... denn niemand ist mehr wach, niemand da, der mich stört... selbst vor dem Fenster ist es absolut dunkel, nur alle paar Minuten mal die Scheinwerfer eines Autos auf der nahen Bundesstraße...
Und man kann es sich nicht einreden, wenn einen schon ein Blick die Treppe hinunter erinnert, dort lebt der Cousin...

[I]Das Mondlicht kleidet dich in Silber
Die Lügen strahlen hell wie Gold
Die Illusionen funkeln wie Rubine
Wer hätte diesen Reichtum nicht gewollt?[/I]
Cold Rain@ carpenoctem

das "Problem", was du mit deiner Schwester hinsichtlich dieser Laura hast, kenne ich... mein Freund erzählt ab und zu von einem Kameraden beim Bund, den keiner leiden kann... der wird von allen nach Strich und Faden verarscht, sogar von den Vorgesetzten :eek: ,aber "der is so blöd, der rafft das eh nicht". Den darauf folgenden Wutanfall meinerseits hat mein Freund nicht verstanden. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass das ja wohl scheiße ist... habe ihn gebeten, dass wenigstens ER aufhört. Er konnte es nicht einsehen. Ich weiß nciht, wie ich es ihm begreiflich machen kann. Er weiß nicht, wie das ist.
HoratioDazu nur dieser Satz:
[B]Kinder können echt grausam sein.[/B]
CarpeNoctem@ Horatio:
Es ist dir gelungen, das gesamte Thema des threads in einem extrem verallgemeinernden Satz zusammenzufassen. Wirklich beeindruckend. ;)

@ Cold Rain:
Die Beschreibung könnte auch auf meinen Vater zutreffen... dieser wurde inzwischen allerdings "sensibler" und verzichtet bei meiner Anwesenheit auf solche Kommentare - nur der Grund dahinter ist der falsche. Denn auch er sieht es nicht ein - und glaubt stattdessen, das ganze sei nur ein weiterer Aspekt meiner "Seltsamheit"... Wahrscheinlich ist es das auch...
Aber es kommt auch immer auf die Definition drauf an... ich setze die Linie zwischen Mobbing und Kritik vermutlich auch sehr hoch an - kann darin allerdings auch nichts falsches finden. Denn wenn er jedes Mal, wenn er zuhause ist, anfängt, von den Fehlern und Dummheiten des bestimmten Mitarbeiters zu erzählen (inklusive des Gelächters darüber, wie man diesen Typen verarschte - "geschieht ihm Recht!") dann stört mich das, meist ergreife ich dann inzwischen einfach die Flucht... Aber vom Rest der Familie kommt nur "Was regst du dich denn so auf? War doch nur ein [U]harmloser[/U] Witz..."
Mir dreht sich bei diesen Äußerungen einfach der Magen um... es ist leider so, wie Astatos irgendwo schrieb: auch viele kleine Wunden könen töten...
Horatio@Carpe
So bin ich halt.
BETET MICH AN!
MUAHAHAHA!!!
...äh...
*hüstl*
Sorry
*kicher*
CarpeNoctem*auf die Knie fall*

[SIZE=1]Ach Mist, geht ja gar nicht... blaue Kine sind nicht unbedingt scherzfrei... sorry, Horatio, du wirst dich noch ein paar Wochen gedulden müssen, vielleicht ist mein Körper bis dahin ja wieder etwas fitter...[/SIZE]
AstatosIch habe vor einiger Zeit im Internet auch eine durchaus lesenswerte private Homepage dazu gefunden:
[URL=http://www.beepworld.de/members27/zerplatzte_seifenblase/index.htm]Mobbing - Mehr als nur ein Wort[/URL]
...
gottflammeIch selber war nur von gemeinen kindern umgeben.
ich wurde runter gemacht, eingeschüchtert.
geschlagen usw.
es war eine sehr schlimme zeit für mich.
ich leide heute noch sehr darunter.
am schlimmsten war immer noch wenn ich in der schule war. man hatte keine lust mehr hin zu gehen. ich tat es trotzdem als eine schülerrin überfahren wurde war alles anderst an der schule.
Aber darüber möchte ich jetzt lieber nicht sprechen

gottflamme

Mobbing ist sehr schlimm. Es zerstört viel im Leben ich sehe es selbst an mir.
FangirIch kenne das auch . Aber meint ihr nicht auch das Kinder nur die Spiegel unserer Geselschaft sind und diese taten nur vollbringen weil sie es nicht anders kennen . Ein Mensch ist unschuldig wenn er auf die Welt kommt. Entscheident ist die Prägung. Erwachsene und Jugentliche schweigen und lestern Kinder sagen noch was sie denken.
PeKa[QUOTE][i]Original geschrieben von Fangir [/i]
[B]Ich kenne das auch . Aber meint ihr nicht auch das Kinder nur die Spiegel unserer Geselschaft sind und diese taten nur vollbringen weil sie es nicht anders kennen . Ein Mensch ist unschuldig wenn er auf die Welt kommt. Entscheident ist die Prägung. Erwachsene und Jugentliche schweigen und lestern Kinder sagen noch was sie denken. [/B][/QUOTE]

wie kann man nur so wahres so treffend wiedergeben.ich bin immernoch am staunen. danke fangir, vielemale.
BlackSecretHierzu fällt mir ein Lied ein. Es stammt vom "Teaching Mrs. Tingle"-Soundtrack

Artist: Tara MacLean Lyrics
Song: At Seventeen Lyrics

I learned the truth at seventeen
That love was meant for beauty queens
And high school girls with clear skinned smiles
Who married young and then retired
The valentines I never knew
The Friday night charades of youth
Were spent on one more beautiful
At seventeen I learned the truth...
And those of us with ravaged faces
Lacking in the social graces
Desperately remained at home
Inventing lovers on the phone
Who called to say "come dance with me"
And murmured vague obscenities
It isn't all it seems at seventeen...
A brown eyed girl in hand me downs
Whose name I never could pronounce
Said: "Pity please the ones who serve
They only get what they deserve"
The rich relationed hometown queen
Marries into what she needs
With a guarantee of company
And haven for the elderly...
So remember those who win the game
Lose the love they sought to gain
In debitures of quality and dubious integrity
Their small-town eyes will gape at you
In dull surprise when payment due
Exceeds accounts received at seventeen...
To those of us who knew the pain
Of valentines that never came
And those whose names were never called
When choosing sides for basketball
It was long ago and far away
the world was younger than today
when dreams were all they gave for free
to ugly duckling girls like me...
We all play the game, and when we dare
We cheat ourselves at solitaire
Inventing lovers on the phone
Repenting other lives unknown
That call and say: "Come on, dance with me"
And murmur vague obscenities
At ugly girls like me, at seventeen...

Auch ich habe (wie erschreckenderweise so viele hier) während der Schulzeit die Hölle durchgemacht (was schon im Kindergarten anfing). Angst vor der Schule hatte ich nie, ich kannte es einfach nicht anders. Erst als ich vor 2 Jahren die Schule verlassen habe, wurde mir alles so richtig bewusst. Ich habe keinen Kontakt mehr zu den Leuten von früher, denn um ehrlich zu sein, habe ich freiwillig überhaupt keinen Kontakt mehr zu Menschen (außer meinen Eltern bei denen ich wohne). Ich lebe zusammen mit einem Rudel Ratten, die mir unheimlich viel Liebe geben (ja, Ratten können wirklich wahre Liebe geben) und neulich, in einem Gespräch mit einem Therapeuten, wurde mir klar, warum gerade Ratten... als er meinte "Ratten... die leben doch im Untergrund als Plage der Gesellschaft." Wir haben also viel gemeinsam. Gemieden, verachtet, bekämpft, gehasst... der soziale Abfall einfach.
Ja, es tut weh. An jedem einzelnen Tag tut es weh. Aber ich lasse mir nichts anmerken. Nur keine Schwäche zeigen, niemanden merken lassen, dass ich vor Angst verrückt werden könnte. Früher habe ich mir gewünscht, dazuzugehören. Heute will ich das gar nicht mehr. Heute ist die Wut und der Hass zu groß. Ich könnte Freundschaft nur noch heucheln und dazu fehlt mir die Kraft.

Klingt vielleicht jetzt sehr depressiv. Tatsächlich gibt es in meinem Leben einen einzigen Menschen, meinen Freund (den ich in einem Chat kennen gelernt habe), dem ich absolut vertraue und den ich aus dem Tiefsten meines Herzens lieben kann. Auch er gehört zu den Außenseitern. Aber jetzt gehören wir einfach nur noch ZUSAMMEN, ganz egal ob sich der Rest der Welt darum kümmert oder nicht. Vielleicht ist das die Entschädigung für all die Demütigungen. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall bin ich unheimlich glücklich, ihn gefunden zu haben und hoffe, dass es für immer so bleibt! Denn er gibt mir das Gefühl, das Wertvollste auf dieser Welt zu sein und das habe ich noch nie zuvor erlebt.

Ich wünsche nur allen, die noch immer unter den Narben der Vergangenheit leiden, dass auch sie irgendwann einen so liebevollen Menschen finden, der all die Grausamkeiten verblassen lässt!
R@PHJa habe ich, ich Bin schon immer "Körperbehindert" (Herzkrank und Hyperaktiv) und da ich deswegen auf eine andere Schule und einen anderen Kindergarten ging als die anderen Kinder aus dem Dorf, wurde ich schon so ziemlich immer niedergemacht...
und so ist das eigentlich auch heute noch!

ausser von einem der war eigentlich immer als einziger nett zu mir.

mfg Raph
Cold Rain*Thread ans Tageslicht zerr*

Ich weiß, wie das ist, wenn einem andere Kinder/Jugendliche das Leben zu Hölle machen. Dazu hab ich hier genug gesagt.
Aber:
In den letzten Wochen ist mir etwas sehr erschreckendes aufgefallen. Einer meiner früheren "Peiniger" ist selbst absolut kaputt und ich habe lange über ihn nachgedacht, eigentlich war sein ganzes Verhalten von Anfang an nur Selbstschutz. Damit ihm niemand zu nahe kam, hat er andere fertig gemacht. Weil er Angst hat, jemand könnte ihm zu nahe kommen und hinter die Fassade gucken.
In der Schule hat er sein Image als Arschloch weg und er arbeitet jeden Tag daran, dass er es aufrecht erhält. Aber in letzter Zeit sieht er richtig krank aus, er fehlt jeden zweiten Tag in der Schule und ab und zu sagt er Sachen.. ich könnte weinen, er tut mir wahnsinnig leid. Und er lässt die meiste Zeit keinen an sich ran. Außer in jenen seltenen Momenten, wo er die Fassade nicht mehr aufrecht erhalten kann. Sobald es ihm auffällt, dass er sich gerade mit jemandem unterhält, wird er sich der Gefahr bewusst, seine verletzliche Seite zu zeigen, das Innere, das so ein kraser Gegenteil von dem ist, was er zur Schau stellt. Und -zack- von einer Sekunde auf die andere ist er wieder gemein, arrogant und unnahbar.

Keine Ahnung, warum ich das hier schreibe, aber irgendwie hat es mich innen so sehr aufgewühlt. Verdammt, er hat mich leiden lassen, jahrelang. Aber vielleicht gerade deshalb... ich weiß, wie es sich anfühlt.
Die meisten bei uns an der Schule sagen, dass is einfach n Arsch und ich will mit dem nix zu tun haben, fertig, aus.
Schade, dass sich niemand mehr die Mühe zu machen scheint, einmal hinter die Fassade zu schauen.
MirrorOfMeltingAch ich will mich mal zu Wort melden, nachdem ich sehr viel hier nachgelesen habe!

Cold Rain hat den von mir zitierten Satz sehr richtig gewählt! Ein Vorredner erwähnte, dass Kinder unschulig zur Welt kommen, und ihre Einstellung vom Umfeld geprägt wird. Dieser Meinung bin ich auch! Als Familie die im ländlichen Bereich lebt, ist die Erziehung oftmals noch ein wenig einfacher, als in einer Großstadt. Dort gibt es wesentlich mehr Gewalt als auf dem Land, auf dem nur das Huhn und die Wutz vom Fleischer essbar gemacht wird.
Viele Elternteile haben gar keine wirkliche Einsicht mehr in das Leben ihrer Sprösslinge. Diese bekommen das auch sehr schnell mit, und die Eltern handeln gerade dann sehr oft falsch! Dies baut eben diese Fassade auf, die Cold Rain bereits ansprach. Meistens sind es Jugentliche, die in ihrer Kindheit nie [B]DIE[/B] elterliche Liebe und Zuneigung bekommen haben, die sie vielleicht gebraucht hätten. Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden, was die Fassade einen Spalt öffnen kann. Jedoch wird oftmals der "eiserne Vorhang" auch noch fester zugezogen.

Ich für meinen Teil habe auch einige Erfahrungen mit Menschen gemacht, die versuchen ihr Ansehen und ihren "Status" zu heben. Ich vergleiche dieses Imponiergehabe oftmals mit der Tierwelt, denn dort erkämpft sich ein Rudel auch den Führer dieses. Diese Erfahrung machte ich, als ich in die ca. 8. Klasse der Realschule Annweiler ging. Ein kleiner Pimpf, zwei Klassen unter mir meinte, er könnte mich provozieren, und tritt mir im Vorbeigehen aus heiterem Himmel ans Bein und lief weiter. Ich schaute ihn nur fragend an! Noch am selben Tag lief ich um die Ecke, und er kam mir entgegen. Er lief auf mich zu, Brust raus, und wollte aufmucken. Da ich schon immer ein stämmig gebauter Mensch bin, gelang einem so spärlichen Persönchen nicht viel. Dennoch meinte er, dass wir drum Boxen sollten wer der stärkere sei. Nun, ich wusste nicht, ob ich ihn auslachen oder ihn bemitleiden sollte. Jedenfalls ging ich um ihn herum und schmunzelte. Seither schaute er mich kein Stück mehr an.
Ich kenne seine Familiensituation, da meine Großmutter im selben Ort wie er wohnt, und sie mir bereits erzählte, dass er ein sehr frecher Junge sei. Daraf fragte ich bei ihr nach, und bemerkte abermals, dass es ihm an mütterlicher Liebe fehlte. Er ist kein Einzelfall, ich kenne weitere Fälle, die den Ramen dieses Eintrages sprengen würden.

Vieles könnte verhindert werden, dass ist meine Meinung!

Der Kampf auf die verbale Art ist meist sinnvoller, als ein Schlag ins Gesicht!
R@PHHallo,

Damit hast du schon recht das der verbale Schlag besser ist, aber wenn das eben von den Eltern aus fehlt, oder sonstwem? Dann bringt das ja auch nichts, ausserdem ist dann immernoch die Frage ob das Kind oder der Jugendliche auch darauf eingeht. Ich denke schon das es wirkvoller sein kann.


mfg. Raph
VenusOfDarkness[COLOR=firebrick]Ich glaube, ich wurde vom Schiksal in dieses Forum geleitet, hier gibt es so viele Leute, die mir aus der Seele zu schreiben scheinen! Ja Luna, ich habe auch Erfahrungen mit garstigen Blagen machen müsse, sogar im Kindergarten schon. Ich musste schon im Alter von vier Jahren den Kindergartenwechseln, in der Grundschule wurde ich nur verprügelt, auf dem Gymnasium wurde ich in der Pause mit Butterbroten beschmissen, in der 8. Klasse bin ich ein halbes Jahr nicht mehr in die Schule gegangen, ich hab mich einfach nicht mehr getraut! In der Klasse gemobbt zu werden, kann man aushalten, aber nicht, wenn es nahezu die gesamte Schule ist! Nach der 8. hab´ich auf die Realschule gewechselt, da war es zwar etwas besser, aber auch nicht ganz ohne. Oft lagen nach der Pause meine Hausaufgaben in winzige Stücke zerrissen auf dem Tisch. Erst mit 17 Jahren, als ich auf die HöHa wechselte, wurde ich endlich so akzeptiert, wie ich bin und hatte Ruhe und habe erfahren, wie schön es ist, nicht mehr alleine in der Ecke auf dem Schulhof stehen zu müssen! Ich dachte ich wäre darüber hinweg, aber während ich dies schreibe kommen mir wieder dir Tränen, weil all dies aus unerklärlichen Gründen passiert ist! Oft habe ich die Schuld bei mir gesucht, aber Freunde haben mich vom Gegenteil überzeugen können!(Obwohl ich nur wenige Leute als "Freunde" bezeichnen kann!) Auch bei mir hat diese Zeit Ticks und Macken hinterlassen! Ich glaube unbeschadet übersteht niemand eine so lange Zeit! Ich habe Angst, dass es in meinem Berufsleben so weiter gehen wird! Ich wäre froh, mit Dir in Kontakt bleiben zu können, da ich sonst noch niemanden kennengelernt habe, dem es so oder ähnlich ergangen ist![/COLOR]
MirrorOfMelting@ Raph:
Ich selbst bin kein Vater sondern "nur" Patenonkel. Doch auch dadurch habe ich selbst einen großen Einfluss auf mein Patenkind, welchen ich mir auch zur Pflicht mache. Vielleicht nur bedingt mit "Gemeine Kinder" zu tun, allerdings merkte ich sehr schnell, dass viele Jugendliche nicht so kein könnten, wenn die Eltern entsprechende Maßnahmen getroffen hätten. Maßnahmen, die z.B. auch [I]VenusOfDarkness[/I] VenusOfDarkness viele schönere Jahre beschert hätten. Viele Schreiber innerhalb des Themas haben ja ähnliches erlebt, wenn auch vielleicht nicht ganz so dramatisch.

@ VenusOfDarkness:
Du hast geschrieben, dass du vom Gym auf RS gewechselt hast, und dort auch ähnlich gehänselt worden bist. Aber wenn ich einen Menschen kennen lerne, der neu in meine Klasse kommt, dann sehe ich ihm am äußeren Erscheinungsbild ja nicht an, dass man ihn hänseln kann. Wie entwickelte sich das denn, dass du auch dort gehänselt worden bist?

Das Berufsleben und das Schulleben kannst du in meinen Augen nicht verlgleichen. Denn bei der Arbeit hast du deine Tätigkeit die evtl., aber nicht immer im Team erledigt wird. Ein Team besteht auch nicht aus über 20 Menschen, sondern vielleicht max. drei. Das ist schon ein bedeutender Unterschied. Dadurch hoggst du nämlich nicht mit vielen Menschen auf einem Haufen.
BrokenDer Thread ist mittlerweile ein kleines Buch. Ein kleines Buch über uns, über unsere Geschichte...
Das macht mich schon traurig. Wir sind viele Menschen, die es alle sehr schwer hatten in ihrer Kindheit/Jugend. Und hier geht es "nur" um Mobbing. Was ist noch alles geschehen im Leben von euch allen?
Die Menschen sind grausam, und es wird noch schlimmer...

Wenn ich so zurückdenke, muss ich sagen: Ich hätte gern ein anderes Leben gehabt. Aber: Was für ein Mensch wäre ich dann? Genauso oberflächlich wie die meisten anderen? Christian (mein Freund) hätte ich nie im Leben kennengelernt. Meine beste Freundin auch nicht.
Vielleicht ist es das wert. Vielleicht waren diese Qualen für etwas gut. Wer weiß das schon?

Den Kindern und Jugendlichen kann ich nicht direkt einen Vorwurf machen. Sie machen nur das, was sie gelernt haben. Von zu Hause und von ihren Freunden, Klassenkameraden. Und viele von ihnen haben erhebliche Probleme, werden vielleicht geschlagen, kommen aus einem Heim, sind einsam, unglücklich. Und werden aggressiv, wollen ihre Wut an Schwächeren auslassen weil sie sonst nichts haben. Sonst nichts können. Im Grunde sind sie doch die "Armen", die "Opfer" ihres Umfeldes.

In der 6. + 7. Klasse wurde ich stark gemobbt. Von einer Clique, zu der mein Cousin auch gehörte (Er war niemals dabei, machte aber auch nichts). Sie waren nur 1, 2 Jahre älter als ich. Aber ich war schwach, alleine, krank und fett. Das perfekte Ziel um sich zu beweisen. Um zu zeigen, wie "stark" sie doch sind. Ich wurde verfolgt, gedemütigt, in die Ecke gedrängt. Niemand wurde mir geholfen. Niemals. Einmal jagten sie mich durch unser Gebäude. Und wollten mich verprügeln. Was dann passierte weiß ich nicht mehr, verdrängt. Jahre später hatte ich öfters mit meinem Cousin zu tun, und mit einigen Leuten von dieser Clique. Mit dem einem (er war damals ein Mitläufer) verstand ich mich sogar sehr gut. Und einmal sprachen wir über diese Zeit. Er hatte große Gewissensbisse wegen damals. Und hat sich wirklich bei mir entschuldigt. Er sagte auch: "Ich wollte damals dazugehören. Niemand hat auf mich gehört wenn ich etwas sagte. Jetzt habe ich dich kennengelernt und weiß jetzt, dass du viel stärker bist als jeder denkt. Ich mag dich, und es tut mir unendlich leid dass ich damals mitgemacht habe und nicht stärker war. Kannst du mir das irgendwann verzeihen?"

An einem Abend hat er mich sogar von einem Selbstmord abgehalten. Ich war total betrunken und wollte springen. Und er hat in der Zeit danach sehr auf mich aufgepasst, hat sich um mich gekümmert. Es gab sogar das Gerückt, dass er sich in mich verliebt hätte. Aber das ist unmöglich. Und irgendwann brach der Kontakt ab.

Noch etwas zu den Singles: Das mit der Liebe ist sehr schwierig. Und wahrscheinlich will keiner von euch nicht nur einfach eine Beziehung, sondern wirklich geliebt werden. Versteift euch nicht darauf. Es ist relativ schwierig, Menschen kennen zu lernen wenn man sehr schüchtern ist und vielleicht auch gar nicht weg geht. Die Zeit wird kommen. Irgendwann, wenn es soweit ist. So wie es bei mir war. Ich lerne Christian kennen, als ich am wenigsten damit rechnete. Und: Ich suchte nicht. Wir fanden uns, obwohl keiner suchte. Und keiner von uns beiden wollte eine Beziehung. Bis wir uns doch ineinander verliebten. Und glaubt mir: Das lange Warten lohnt sich, wenn es denn der oder die Richtige ist. Und der/die wird auf jeden Fall kommen :)

Liebe Grüße,
Broken
VenusOfDarkness@ VenusOfDarkness:
Du hast geschrieben, dass du vom Gym auf RS gewechselt hast, und dort auch ähnlich gehänselt worden bist. Aber wenn ich einen Menschen kennen lerne, der neu in meine Klasse kommt, dann sehe ich ihm am äußeren Erscheinungsbild ja nicht an, dass man ihn hänseln kann. Wie entwickelte sich das denn, dass du auch dort gehänselt worden bist?

Die Schule war keine 500m weiter (ich musste auf genau diese, weil alle anderen mich wegen der hohen Fehlzeiten genommen hätten) und es hat sich schon "rübergetratscht". Einige haben mir echt geholfen und andere haben nur weitere Gründe gesucht.
Einer von vielen war schon mal, dass ich zu dem Zeitpunkt rote Haare hatte und halt mein Klamottenstil!

Zum Thema Berufsleben: Ich hab´nur Angst, dass es irgendwie mein "Schicksal" sein könnte, gemobbt zu werden. Das hört sich jetzt zwar lächerlich an, aber es hat ja schon im Kindergarten angefangen und warum machen kleine Kinder sowas?
Im Kindergarten sah ich doch noch ganz normal aus und hab, wie alle Kindergartenmädchen rosa Kleidchen getragen!!
VenusOfDarkness[COLOR=firebrick]Irgendwas ist beim Zitieren falsch gelaufen und ich hab ein wichtiges Wort vergessen: Die anderen Schulen hätten mich wegen der hohen Fehlzeiten eben NICHT genommen!!! So jetzt ists richtig![/COLOR]
Cold Rain[QUOTE][i]Original geschrieben von Broken [/i]
[B
Noch etwas zu den Singles: Das mit der Liebe ist sehr schwierig. Und wahrscheinlich will keiner von euch nicht nur einfach eine Beziehung, sondern wirklich geliebt werden. Versteift euch nicht darauf. Es ist relativ schwierig, Menschen kennen zu lernen wenn man sehr schüchtern ist und vielleicht auch gar nicht weg geht. Die Zeit wird kommen. Irgendwann, wenn es soweit ist. So wie es bei mir war. Ich lerne Christian kennen, als ich am wenigsten damit rechnete. Und: Ich suchte nicht. Wir fanden uns, obwohl keiner suchte. Und keiner von uns beiden wollte eine Beziehung. Bis wir uns doch ineinander verliebten. Und glaubt mir: Das lange Warten lohnt sich, wenn es denn der oder die Richtige ist. Und der/die wird auf jeden Fall kommen :)
[/B][/QUOTE]

da möchte ich dir jetzt einfach nur zustimmen
MirrorOfMelting@VenusOfDarkness:

Oki, das erklärt nun doch einiges, wieso es auf der RS nicht anders war, leider! Du, Kinder wissen auch sehr genau was sie bei Oma&Opa dürfen, ihnen Mama&Papa allerdings verbieten. Kinder merken viel, und so merkten sie vielleich auch das! Wäre eine Frage an meine Freundin, Psychologiestudentin! Ich weiß es nicht, aber ich denke dennoch, dass du den Schulabschluss so beenden solltest, dass du dir in deinem Kopf setzt, dass nun auch das mobben ein Ende haben wird. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, andere Herausforderungen, denen du genauso gewappnet sein wirst, wie nicht mehr gemobbt zu werden. Meinst nicht? Finde es allerdings schon sehr übel, wie früh sowas schon anfängt. Habe mir nie wirklich Gedanken darum gemacht. Diesbezüglich begann ich erst mit dem Lesen dieses Threads mir Gedanken zu machen, und es ist erschreckend!!
VenusOfDarkness[COLOR=firebrick]Hmmm..naja meinen Schulabschluss werde ich wohl ohnehin über ein Fernstudium absolvieren, weil ich mein Fachabi wegen der Wirtschaftsfächer verkackt hab´und mein Abi nicht nachholen kann, ohne vorher 3 Jahre gearbeitet zu haben! Naja, ich hoffe mal, dass das jetzt alles ein Ende haben wird!!![/COLOR]
Black.LillyIch kenne auch das Drama mit gemeinen Kindern. Vom Kindergarten angefangen bis zu meinem Schulabschluss. Das ist wohl der Grund dafür das ich nur die wenisten Menschen näher als einen Meter an mich heranlasse und fremden gegenüber sehr misstrauisch bin

liebe Grüsse
~die schwarze Lilie~
deathly_silenceDiese "gemeinen Kinder" werden leider nie erwachsen!
Mich verfolgen sie seit meiner Grundschulzeit ... Mobbing wie man es so schön nennt ... weiter in der Sekundarstufe I ... Naja, die üblichen Folgen: SVV ([B]S[/B]elbst[B]v[/B]erletzendes [B]V[/B]erhalten), Depressionen, paar kleine Drogenexesse, Borderline wohl auch, ... wie man es kennt ... Bilderbuchreif ...

"Gemeine Kinder" werden immer da sein ...

Komischerweise gibt es einen Spruch:
"Kinder und Besoffene sagen immer die Wahrheit" ... das passt ja nun gar nicht ... aber sie sagen vielleicht alles etwas zu direkt und offen, ohne zu wissen, wie der andere sich dabei fühlt. Und wenn sie merken, es trifft denjenigen, machen sie weiter ... viell. Gruppenzwang oder Macht?
heljameine frage, geht es jetzt heir nur um kinder oder allgemein und mobbing.
da ich mich nie in irgendeine gemeinschaft einbringen konnte unter drei jahre denke ich mal das ich hier richtig bin. scheinbar vermittle ich immer das falsche bild am anfang bis mich die menschen wirklich kennen.
und drei jahre sind eine verdammt lange zeit.
ich habe keinen kindergarten einmal gewechselt
einmal die erste klasse
dann in dere fünften
dann in der siebten
dann eine ausbildung abgeborchen
dann ausbildung beendet und jetzt sitze ich in einem job der mich mehr als unglücklich macht.
man behandelt mich wie luft und ich weiß nicht was ich machen soll. bin immer höflich und hilfsbereit und nett zu den anderen, aber warum sind sie so zu mir? bin jetzt in diesem neuen job und kein mensch lernt mich ein. ich darf fragen stellen die mir dann sehr genervt beantwortet werden so das ich ganz verschreckt bin wieder eine neue frage zu stellen.
könnt jeden tag heulen wenn ich in die arbeit gehe, wieder kalte athmosphäre wieder angst fragen zu stellen, wieder böse genervte blicke, emotionslose gesichter. und immer anschiß wenn was nicht passt, obwoh lich es nicht weiß. woher auch bin frisch aus der ausbildung und muss mich selbst durchkämpfen.
so hat alles keinen sinn. würde gerne alles hinschmeißen. die abteilung macht mich kaputt.
EndlessCryUngeliebte Kinder, da kann ich auch ein Lied von singen obwohl man anscheinend imer das Beste aus jeder Situation machen kann.
Ich bin als Unfall auf die Welt gekommen, was ansich nicht weiter schlimm ist, denn ohne Unfälle wäre die demographische Entwicklung schon jetzt eine apokalyptische Katastrope. Nur meine Eltern haben mich auch als Unfall behandelt, bis ich dann mit 14 zum Jugendamt gegangen bin und seitdem ( 6Jahre ) keinen Kontakt mehr mit ihnen hatte, denn mehr als eine: ( Zitat Vater ) "billige Haushaltshilfe" war ich nie. Ich mache mir heute noch Vorwürfe, weil ich zwei kleine Brüder zurücklassen musste. Jetzt lebe ich noch in einer Pflegefamilie, aber auch hier habe ich das Gefühl nur des Geldes wegen geduldet zu werden.
In Gemeinschaften hineinzukommen bereitet mir relativ viel Probleme, denn mit oberflächlichen Bekanntschaften habe ich kein Problem, aber sobald daraus etwas engeres werden würde, bekomme ich kalte Füße und kapsel mich ab. Das ganze passiert bewusst unbewusst. Damit meine ich, dass ich hinterher zwar genau weiß, was da wieder geschehen ist, aber es nicht verhindern kann.
Diese Kontaktschwäche zog sich auch durch meine gesammte Kindheit; es könnte ja daran liegen, dass ich zwei Drittel der genannten im Keller unseres hauses mit meinen beiden brüdern eingesperrt war?!
Kinder können schon grausam sein. Ich habe mir immer Kontakt und Spielfreunde gewünscht, aber es gab nur sehr wenige, die mich bemerkt haben und bei der ersten Zurückweisung nicht gleich aufgegeben haben, dafür bin ich heute noch dankbar.
Soviel ersmal zu ungeliebten Kindern
Lieben Gruß
LetalisJa, mit ging es damals auch sehr schlecht, weil ich schon immer eine Art andere Denkweise hatte, als der Rest. In der Grundschule bin ich fast nie bis zum Schluss geblieben, ich bin sehr oft nach Hause gegangen. Die einzelnen Demütigungen möchte ich mir lieber ersparen, es war jedenfalls nicht besonders schön und ich musste auch zum Arzt deswegen, und danach wurde es auch nicht besser. Als ich aufs Gymnasium kam, wurde ich gehänselt, weil ich definitv die Jüngste war. Ich war einmal ein recht begabter Mensch und wurde von meinen Eltern noch gefördet. Anstatt einer konventionellen Erziehung hatte ich zwar mehr Freiheiten, aber Dinge wie Fernsehen oder Gameboy gab es für mich nicht, was mich aber auch nicht weiter störte, ich fand diese Art Unterhaltung immer sehr oberflächlich und unbefriedigend.

Wie gesagt, als ich dann in die 5. kam, hatte ich gehofft, das mich der Rest der Klasse, der nicht mit mir auf der Grundschule war, wenigstens akzeptieren würde, mir war zwar von Anfang an klar, das sich nie Freundschaft entwickeln würde, dazu waren wir einfach zu verschieden, aber trotz allem hatte ich noch eine Art kindliche Hoffnung, wie das in dem Alter eben so ist. Die Enttäuschung war jedoch die übliche, irgendetwas schien ich an mir zu haben, das sie anzog wie... ein Licht die Motten, jedenfalls stürzten sie sich immer auf mich und fragten mich aus, deshalb dieser Vergleich... die seelischen Schmerzen waren weitaus schlimmer als die körperlichen, die aus ihnen resultierten.

Aber ich konnte sie dafür nicht hassen, weil sie mir einfach vorkamen wie Unterdrückte, die sich mitziehen ließen (und solche Gedanken in der 6. Klasse! Mittlerweile kann ich ihre Bestürzung fast verstehen) und so unternahm ich nichts, weil ich durch diese Distanz einen neuen Blick auf die Gemeinschaft bekam und was sie an mir störte, wusste ich selbst nicht, ich war einfach nur... anders, doch es hätte nicht geändert werden können, genau wie meine Augenfarbe, man kann sie durch Kontaktlinsen bzw. aufgesetztes Verhalten überblenden, doch der wahre Kern wird nicht ausgelöscht. Und ihr Verhalten schien mir so kindisch, so oberflächlich, das ich nicht so werden wollte. Diese Geschichte zog sich bis heute in die 10. Klasse hinein (verzeiht mir, ich bin halt noch recht jung) und es hat sich an ihrem Verhalten nichts geändert, wir haben uns maskiert um die Spannungen den Lehrern zuliebe zu vermeiden, aber es ist einfach zermürbend, die stechenden, vorwurfsvollen Blicke zu spüren, das häßliche Lachen, das einen bis in die Träume verfolgt und so etwas hinterlässt Narben, die nicht so einfach verschwinden wollen. Das ist jetzt vielleicht sehr wortreich ausgedrückt, aber mir fällt einfach nicht ein, wie man es sonst beschreiben soll.

Nun ja, mittlerweile geht es mir überall so, ich sehe dieselben Gesichter, die selbe Gesellschaft, die selben oberflächlichen Leute, die sich um nichts zu kümmern scheinen, als was für Unkraut in Nachbars Garten wächst. Sowohl in der Schule als auch überall, in so vielen scheint dieser seltsame Ansatz zu stecken. Ich kann mich dieser Denkweise einfach nicht anschließen, aber es ist schwer, seinen Weg so zu gehen, wie man ihn möchte, wenn das Umfeld einem es so schwierig macht. Auch in der Schule hat sich nichts geändert, es kommen immer noch die selben Bemerkungen, auch von Seiten der Lehrer, und täglich grüßt das grinsende Gesicht. Wieso hassen mich die Leute für mein Andersdenken, warum können sie mich nicht einfach in Ruhe leben lassen und ihren Weg gehen, so wie ich meinen? Aber das reicht ihnen ja nicht, sie müssen ja jedes fremde Wesen bis auf die (seelischen) Knochen zerfetzen und auseinander nehmen, bis nur noch Bruchstücke übrig sind, die schwer zu kitten sind.

Musste ich einfach mal loswerden, tut mir leid wenn ich solche Romane schreibe und so wortreiche Formulierungen benutze, aber es musste echt mal gesagt werden... Wie gesagt, ich kann mit den meisten Leuten einfach nicht klarkommen, vor allem weil sie mich immer wie ein Insekt anstarren. Ich laufe halt gern in schwarzen Klamotten rum, aber das tue ich, weil es ein Ausdruck für meine Art Persönlichkeit ist und nicht aus Spaß, doch trotzdem werde ich von allem als "Satanist" und "Grufti" beschimpft. Auch wenn ich es gerne ignorieren würde, ich kann es nicht... Ich weiß selbst ja nicht, was ich bin, aber ein normaler Mensch bin ich nicht, was dann?
ubiesttristaniaohja, kinder können so grausam sein...
als ich letzte woche meine kleine 7jährige nichte von der schule abholte liefen ein paar ihrer mitschüler an uns vorbei und
riefen ihr "du fette sau" nach.sie hat natürlich furchtbar geweint.
ich selber erinnere mich nicht,dass mich wer mal besonders geärgert hätte, einbisschen halt aber nichts schlimmes.
mir taten diese kinder immer furchtbar leid,schon seit dem kindergarten,und ich bin oft zu diesen "aussenseitern" hin gegangen.das ist mir bis heute geblieben.
ich denke ich bin deshalb verschont geblieben,weil ich immer sehr ruhig war,eher introvertiert,und oft hab ich so getan als ob ich gar nicht da wäre und mich die anderen nicht sehen würden.
Letalishm, ja, das hab ich auch versucht, aber leider hat es nie gewirkt...

Mittlerweile denk ich mir manchmal: Sollen sie doch schauen....
lost eyeIch wurde von der 4ten bis zur achten eigendlich nur gehänselt und gemobbt.
Ich war halt schon immer ein gefundenes Fressen so wie es mir scheind.
Glücklicherweise habe ich diese Phase meines Lebens jetzt hinter mir.
lost eyeIch wurde von der 4ten bis zur achten eigendlich nur gehänselt und gemobbt.
Ich war halt schon immer ein gefundenes Fressen so wie es mir scheind.
Glücklicherweise habe ich diese Phase meines Lebens jetzt hinter mir.
LittlePunkLadyich wurde in der Grundschule von so ner elenden bitch terrorisiert. keine Ahnung warum. Ich glaub die dachte mit mir könnte sie machen was sie will weil ich so schüchtern un unschuldig ausseh. :rolleyes:
Die hat sogar versucht MEINE Freunde für sich zu gewinnen. aber sie hatte nich damit gerechnet dass andere freunde von mir sie verkloppen würden! :q
Ich überlass die Decksarbeit den anderen :p Seit dem is sie mir auch aus n weg gegangen un kurze zeit später hab ich sie gar nicht mehr gesehen...
lost eyeJa also so kann man es natürlich auch machen:p
Da sieht man mal wieder, wie wichtig gute Freunde sein können.
MagnusCaudar(BwIch gehöhrte eigentlich von der 1 bis zur 7 zu denen die andere fertig machten , lag wohl daran das ich immer zu den größten gehöhrte . Dann machte ich den Fehler mich mit einem Jungen anzulegen der 3 große Brüder hatte , den Rest kann man sich ja vorstellen . . . Sowas ist sehr lehreich.
TheCrow_81Also ich war bis Ende Oberstufe der Arsch...fing schon im Kindergarten an. Irgendwann war ich stärker und konnt dann zurück schlagen...ausserdem wurde ich in der Oberstufe nicht akzeptiert, weil ich eben so gerne Leichen esse und schwarze Messen mache, wie ihr alle ja auch ( Vorsicht, Ironie ! ). Und mittlerweile bin ich dankbar für die Zeit, wiel sie mich stark gemacht hat und ich jetzt weiss, dass Freunde nur Freunde sind, wenn sie dich so akzeptieren, wie du bist. Mir ist klar gewordem, dass ich mich gut finde, wie ich bin. Bin ich irgendwie minderwertig, weil ich schwarz trage, Goth höre und kein Wolle Petry ??? Meine jetzigen Freunde kenne ich seit Jahren, scheiss auf solche Menschen...aber ich werde auf jeden Fall einiges dafür tun, dass meine Kinder "stark" werden und solche Erfahrungen nicht machen müssen.
Schwarze Traeneich wurde ab der 5. bis zur 8. fertig gemacht, hat mir aber eigentlich nie was ausgemacht, weil sie eh nur scheiße labern konnten. dann ging es mir aber auf die nerven und ich habe zurückgeschlagen und nur noch kommentare abgegeben und sie verwarnt, dass ich sonst zu schlage, danach waren sie irgendwie immer schneller weg als ich gucken konnte, obwohl die stärker waren, da sie wussten, dass ich schonmal zugeschlagen habe :D .
MondmilchBin eigentlich immer gemobbt worden.

Dann wurde ich schwarz und habe mit Kampfsport angefangen.
Jetzt lassen mich die Deppen in Ruhe.
-Dunkelschrei-Ich wurde auch andauernd fertig gemacht, wegen meinem Aussehen...
"Du bist zu dünn, ess ma was du Spast"
"Du bist so bleich, hat deine Familie so wenig Geld das sie in nem Kellerloch wohnen muss, wo du keine Sonne abkriegst?"
Und so weiter...

Das tut schon weh und hinterlässt Spuren, aber jetzt ist das nicht mehr so schlimm, und ich glaube dadurch habe ich auch gelernt, bissige Antworten zu geben die die Typen die Augen übergehen lassen ;)
archonblieb gott sei dank von frechen kindern verschont, aber ich kann mich noch an die 3. oder 4. klasse erinnern, als ich mit einem freund ein mädel das in meine klasse ging im pausenhof gehänselt habe, weil sie relativ dick war. als die zu weinen anfing und zur lehrerin lief, da bekamen wir den anschiss des jahrhunderts und das schlimmste kam noch... neben dem freund, der in meiner bank sass durfte ich von da an nimmer sitzen - wir wurden zur strafe auseinandergesetzt und 3 mal dürft ihr raten neben wen ich mich setzen musste... richtig... neben das mädel... für den rest des jahres! ich wusste damals garnicht wirklich warum wir "hänselten"... aber das war mir irgendwie eine lehre, weil für uns fast eine welt zusammenbrach, eben nicht mehr neben dem allerbesten freund sitzen zu dürfen... :D
Feindbild87Hallo ihr lieben,

Mobbing.... Scheissthema :( da kann ich leider ein Lied von Singen...
Bis zu meinem 10ten lebensjahr war die Welt in Ordnung, bin bis dahin in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Dann sind wir nach Bayern (ins Allgäu, Ecke Obersdorf/Sonthofen) umgezogen, und es hat sich so ziemlich alles gewendet... ich wurde kein Stück akzeptiert, war totaler Außenseiter, wurde pausenlos nur gemobbt, geschlagen... Und schließlich über einen Zeitraum von gut 8 Monaten immer wieder von älteren Mitschülern vergewaltigt... :( Das läuft seöbst heute noch oft immer wieder wie ein Film vor mir ab.
In dieser Zeit habe ich mich total verändert... früher war ich lebenslustig und zu jedem Scheiss bereit, totaler Klassenclown... Aber seit diesem Umzug war ich das komplette gegenteil, hab mit niemanden mehr gesprochen, mich aus Angst vor allen total zurückgezogen...
Meine Mutter war fast nie für mich da, hing eigentlich immer nur auf Arbeit... Mein Vater war schwerkrank (Lungenkrebs) und ist Aug. 97 dann daran gestorben.
Bin dann '99 mit meiner Mutter hierher nach Hessen gezogen (sie hatte hier nen neuen Freund) und hier gings direkt weiter... da ich total verschüchtert und verschreckt war war ich natürlich das perfekte Opfer :(
Mittlerweile bin ich 19, hab glücklicherweise ne abgeschlossene Ausbildung (in der ich auch genug einstecken musste, aber zum Glück auch ein paar gute Leute kennengelernt habe), hab ne eigene Wohnung und zum Glück momentan in meinem EX-Ausbildungsbetrieb auch erstmal nen Arbeitsplatz.
Aber diese ganze Scheisse hat echt ihre Spuren hinterlassen :( An manchen Tagen gehts, manchmal ist es derart schlimm das ich mich nichtmal traue vor die Tür zu gehen weil ich das Gefühl hab das jeder mich anstarrt....
Ich hör jetzt lieber auf zus chreiben, will mir meinen Geburtstag nicht versauen.

Danke für's zuhören!

gruss Alex
Calamita[QUOTE][i]Original geschrieben von Lunachild [/i]
[B]
Ich persönlich bin von der ersten Klasse an von allen nur runtergemacht worden, weil ich "komisch" war (obwohl ich mich immernoch frage, wie man mit 6 Jahren komisch sein kann).
ich denke, dass mcih das sehr geprägt hat. Ich habe dadurch gelernt, auch mit mir allein klar zu kommen und vorsichtig zu sein, was die auswahl meiner Freunde betrifft. Gleichzeitig hat es jedoch auch Cutten, Depression und kleine Ticks hervorgerufen, die mir das Leben immernoch manchmal schwer machen.
Die wenigen schwarzen, die ich kenne, haben ähnliches durchgemacht, zumindest einige von ihnen.
Wie ist es bei euch? [/B][/QUOTE]

Ich kann dir in allen Punkten zustimmen, war bei mir genauso.

Nur, dass ich dann eine Zeit hatte, in der ich unbedingt "dazu" gehören wollte und mich dann auch dementsprechend verhalten habe. Bis ich gemerkt habe, wie dumm das eigentlich ist, etwas gut zu finden, nur weil es andere gut finden.

Sowas ist nur wie ein Teufelskreis, wenn eine Gruppe von solchen Leuten einmal merkt, wie schlecht es einem geht haben sie das perfekte Mobbingopfer gefunden und weiter geh´s. Ich frage mich nur, was daran lustig sein soll..

Nach aussen hin merkt man bei mir wohl nicht, dass ich oftmals Depressionen habe, da ich zum anderen auch eine große Klappe habe, wenn mich jemand unfair behandelt (was mich an dieser Welt am meisten stört) oder meint mich verarschen zu müssen. Dann werden sie oft auch noch ganz still :D

Nur blöd ist diese teufelskreis, denn wenn die anderen erstmal mitkriegen, wie schlecht es einem geht haben sie natürlich die perfekte Person gefunden und weiter geht´s. ich farge mich nur, was daran lustig sein soll..
FeuerschattenEs ist erschütternd lesen zu müssen wie viele Menschen in der prägenden Zeit ihrer Jugend von anderen gequält und seelisch verletzt wurden!
Auch wenn ich in meinen persönlichen Freundeskreis blicke, treffe ich, ohne Ausnahme, auf derart zerstörte Seelen. Ganz so, als ob diese Seelen sich im späteren Leben erkennen und anziehen würden.
Habt ihr auch diese Erfahrung gemacht?
Gerade weil ich ausschließlich Erwachsene kenne, die in ihrer Kindheit gemobbt wurden, frage ich mich wo denn die ganzen Täter sind? Es wäre interessant zu erfahren warum sie das getan haben, was ihre Beweggründe waren?
Möchte sich dazu jemand äußern?
Lady LafarHmm ja in der Grundschule ist Mobbing wohl noch nicht so schlimm, jedenfalls fiel mir das bei meinem Praktikum nicht so auf.

An den weiterführenden Schulen taucht das wohl schon eher auf. Ich habe aufgrund so eines Mobbing Problems meine beste Freundin kennengelernt.
Ich fand sie immer doof, weil sie mit den Modepüppchen rumhing. Aber als die dann merkten, dass sie verletzbar war, haben sie das, wie schon öfter gesagt, ausgenutzt und da hab ich erst gesehen, dass sie todunglücklich war... Ich hab ihr geholfen, hab versucht, die Sache geradezubiegen und ihre "Freundinnen" davon zu überzeugen, dass sie nen Fehler gemacht haben... naja, wer dann das nächste Opfer war, könnt ihr euch vorstellen...aber das alles hat uns zusamengeschweißt, sodass wir uns vor kurzem sogar gegenseitig verkuppelt haben :D
das alles war damals in der 7ten Klasse... und ging bis zum Schulleiter, der uns Gott sei Dank beide geschützt hat, unsere Klassenlehrerin verstand in dem Thema auch keinen Spaß, daher hat das bei mir keine Schäden hinterlassen... aber bei ihr. Sie hatte große Probleme, Vertrauen in ihren Freund zu haben, aus Angst, dass er es ausnutzen könnte, wenn sie sich ihm anvertraut...mittlerweile haben wir aber auch das hinbekommen :)

Heute, in der 12. sitzen wir alle einträchtig bei Feten, Theateraufführungen usw. Ganz vertrauen konnte ich denen nie, sie auch nicht mehr, aber zumindest können wir wieder miteinander reden und Spaß haben...

Zu den Tätern... an den Schulen wird leider noch zu oft der Mehrheit geglaubt, was meistens diejenigen sind, die Quälen und nicht die, die gequält werden. Da fehlt auch einigen Erwachsenen die Weitsicht, dass es Dinge gibt, die sich ein Kind/Jugendlicher nicht ausdenkt um im Mittelpunkt zu stehen... das is bei dem Bruder einer Freundin so gewesen... der is total lieb und voll okay, seine "Freunde" behaupteten, er hätte Nazi - Parolen über den Schulhof gebrüllt... und das wo einige aus seiner Familie damals für diese "Ideologie" gestorben sind. Sowas finde ich hirnrissig...

wie schon gesagt, die, die mobben, haben meistens das Spatzenhirn und ne die, die sich ne zur Wehr setzen

Liebe Grüße
mayonnaisehehe, ich hab alles durch, extremes mobbing quasi fast während der gesamten schulzeit, etliche therapien....ich werde das hier nicht alles haarklein erzählen, aber ich könnte ein buch drüber schreiben.....viellicht schreib ichs doch mal alles hier auf....wenns man wieder hochkommt und ich die zeit defür finde...
atras|X liliumpuh das kommt mir bekannt vor.

In der Grundschule war das zwar noch absolut nicht so (ok das kann man auch nicht sagen... )da hieß es immer Mädchen gegen Jungen... aber das war nie was persönliches. Und wenn es Streit gab war immer ich diejenige die vermittelt hat, geschlichtet (nein nicht mit Schlägen!) da war ich immer das Mädchen das mit jedem gut klar kam immer der Vermittler... naja nur wenn wir halt gegeneinander angetreten sind xD aber selbst da war ich immer der Oberhaupt der Mädchen (vielleicht weil ich einfach die Stärkste war)

Aber die Realschule... naja ich war in ner Mädchenschule... da gab es kein richtiges "Mobbing" (das schlimmste was sie mir "körperlich" angetan haben war, dass sie mich eine Treppe runtergeschubst haben (und was war wahrscheinlich nicht mal Absicht)) aber seelisches ist mindestens genauso schlimm. Naja mit mir konnte man es ja machen. War immer das ruhige, stille Mädchen, das nie was sagte und überhaupt gescheit reden konnte. Und fragt nicht wie ich mich bloß so verändern konnte... ich bin in die Realschule gekommen und von Anfang an hatte ich mich so verhalten, obwohl ich in der grundschule ganz anders war. Irgendwas muss damals passiert sein aber nein ich kann mich nicht erinnern.

Aber ich bin auch der festen Überzeugung, dass Schlagen nichts bringt! Ich war früher schon "ziemlich" stark aber ich hab NIE geschlagen. Ok ich hab mich auch sonst nicht gewehrt aber zumindest heute würd ich es machen.
Lamydiaauch wenns nix bringt das wird es immer wieder geben bei unsren kindern deren und so weiter....

ich wurde auch oft geärgert dmals fand ich es schlimm und heut bin cih ne selbsbewusste frau die isch verbal wie auch körperlich gut währen kann..deswegen ist es auch nicht so falsch wenn einem sowas passiert
atras|X liliumDazu müsste man die Erziehung, das Verhalten/ Zusammenhalten/ die Geborgenheit in der Familie ändern. Bzw eigentlich die ganzen... "Gesellschaftsvorstellungen". Und ja das ist sehr schwer. Aber jeder für sich kann was ändern denk ich auch.

Und ja es hat "positive Seiten" Seit damals hab ich mich... ok nach nem Zusammenbruch... heftigen... bewusst dazu entschieden zu leben. Da... grade in solchen Zeiten sieht man wie viele schöne Sachen es auf der Welt gibt. Und ich hab mich entschlossen zu kämpfen damit ich auch einmal so ein Glück haben kann.


[QUOTE]Ganz so, als ob diese Seelen sich im späteren Leben erkennen und anziehen würden. Habt ihr auch diese Erfahrung gemacht?Gerade weil ich ausschließlich Erwachsene kenne, die in ihrer Kindheit gemobbt wurden, frage ich mich wo denn die ganzen Täter sind? Es wäre interessant zu erfahren warum sie das getan haben, was ihre Beweggründe waren?[/QUOTE]

1. Ich glaube es liegt einfach in der natur des Menschen, dass sie Schutz suchen in solchen Fällen. Sie denken denen ist das auch passiert und sie müssten mich verstehen. Bei solchen Menschen wird eher Zusammenhalt erwartet.

Aber hierzu muss ich auch sagen, dass es so sein kann. Aber nicht muss. Öfter mal werden aus Opfern Täter. Aber ich denke schon Menschen mit ähnlichen Erlebnissen schließen sich öfters zusammen (nur wenn sie SO zerstört sind, dass sie GAR kein Vertrauen mehr haben.)

2. Wo die Täter sind? Praktisch überall... wenn man Mittäterschaft mitzählt. Aber ich denke auch, dass solche offenen Aggressionen nicht mehr zu sehen sind. Die Gesellschaft prägt uns, dass Schlägereien falsch sind, dass man immer perfekt sein muss, vor allem, dass man korrekt sein muss. Solche Ausbrüche werden unterdrückt bzw oftmals ist man zu abgestumpft als, dass man sowas "Schwaches" noch fühlen würde. Zum andren Fall (was ich denke) komm ich bei Frage 3. Eigentlich trifft es auf fast alle Menschen zu wenn man Wegschauen als Mittäterschaft mitzählt.

3. Motive?
Streß zu Hause/ bei Freunden usw. Keine Familie oder Freunde. (Einsamkeit) Auf sich aufmerksam machen (was aber oft gar nicht so bewusst gemacht wird! Meist ist es eher ein stummer Aufschrei, dass jemand sieht, dass die Person z.B. mit einem Problem überfordert ist/ nicht weiß was sie tun soll und dadurch aus Frust schreien könnte) Gerade bei Kindern wenn zuhause ständig Streit ist. Sie wissen nicht was sie tun können und werden deswegen sauer. Was das ganze auch fördert ist, wenn zuhause immer geschlagen wird (Der Ehemann schlägt die Frau oder meinetwegen auch andersrum ;) ) Aber dadurch wird assoziert, dass die Schwächeren geschlagen werden. Wer zu schwach ist wird fertig gemacht. Wie heißt dieses Sprichwort das ständig in diesen Büchern über ältere Zeiten vorkommt? Naja ok ich glaube es ist klar was ich meine. Sie sehen sowas und tun es deswegen auch. Weitere Möglichkeit ist auch, dass sie am liebsten sich selbst schlagen würden weil sie zu "schwach" sind. Und sehen sich dadurch in anderen (ich will damit nicht sagen, dass die Opfer deswegen schwach sind!! Sie haben bloß oft Eigenschaften (vielleicht sind oft still oder was weiß ich) die der andere an sich hasst. Und das kann alles mögliche sein)
Aber das sind nur wenige Möglichkeiten. Wie kann man sagen was die Motive sind. Es ist von jedem zu jedem unterschiedlich. Sie sind oftmals nicht logisch... dahinter stecken nur unterschiedlichste Gefühle.
GrinseRabeIch wurde auch von der Grundschule an gemobbt. Es war sehr schlimm. Schläge, Tritte, bespuckt werden, ausgeschlossem werde, ausgelacht worden usw. all das war für mich Alltag. Zum Lehrer gegangen? Ja. Und? Es ist schlimmer geworden. Zu den Eltern gegangen? Ja. Und? Schlimmer geworden. Schule gewechselt? Ja. Und? Schlimmer geworden.
Ich war und bin kein schwacher Mensch. Ich bin nur nicht so stark wie eine ganze Schulklasse oder später die halbe/ganze Schule. Nein, ich habe es nicht über mich ergehen lassen. Wie oft habe/wollte ich mich verbal und körperlich verteidigen? Aber ich habe gelernt meine Emotionen abzustellen. Irgendwann wollte ich mich nicht mehr wehren.
Auch nach einigen Jahren in der ich die Schule nicht mehr besuche leide ich darunter. Ich habe gewisse Phobien, Ängster oder chronische, psychisch bedingte Krankheiten.
Durch ein besonder schlimmes Ereigniss in meiner Schulzeit (fünfte Klasse) bin ich derart geschädigt, dass eine Psychologin von Nöten ist. Dennoch ist mein Verstand klar, dennoch kann ich lieben und dennoch empfinde ich Glück.
Ich denke ich empfinde Glück sogar mehr als die meisten anderen. Wenn gerade Frieden um mich herum herrscht (natürlich nur scheinbarer) bekomme ich Gänsehaut vor Glück. Ich geniese so viel, ich schätze so viel, ich engagiere mich unglaublich für andere Menschen, mein Horizont ist weiter, mein Verständnis größer und mein Panzer dicker. Wunderbare Eigenschaften.

Es dauerte lange (nach endlosen Depressionen, die mich auch jetzt noch plagen) bis ich "ja" zum Leben sagen konnte. Aber nun sehe ich wie unglaublich viel Potential als Helferin und Heilerin in mir steckt. Ein Geschenk, dass mir mein Leben lebenswert macht.

Ich denke, dass viele Leute mich aus mangelnder Liebe oder Selbstwertgefühl nicht mochten. Sie waren wütend wenn ich von meiner Mutter abgeholt wurde, nannten mich Prinzessin. Sie waren wütend wenn ich gute Noten hatte. Sie waren wütend als sie erfuhren, dass ich (laut Intelligenztest) ein kleines Genie bin. Und sie suchten mich erst recht aus weil ich anders bin. Schwächere sind leichte Opfer. Und wenn man anders oder speziell ist enspricht man nicht der Norm. Mit wenigen Gleichgesinnten ist man schwächer (denken sie).
Äuffällig war, dass die schlimmsten meist asozial waren oder nur ein Elternteil hatten.
Ich habe sogar mit einer Kontak die früher abwechselnd Freundin und Feindin war. Wir verstehen uns richtig gut und sie nannte mir sogar schon einen Grund. (Ich spreche einige frührere Kollegen an und sie war die einzige die freundlich reagierte und nichts abstritt) Sie war frustiert weil die Lehrer an der Neuen Schule komisch waren, weil sie von fortan so weit fort von zu hause musste. (wir waren lediglich 14 und musste uns mit einer Klasse in einen ferneren Ort zusammen tun)
Ganz sicher sind die Gründe unterschiedlich. Die Mitläufer haben, zum Beispiel Angst, auch so behandelt zu werden.
Feuerschatten[QUOTE] Ich geniese so viel, ich schätze so viel, ich engagiere mich unglaublich für andere Menschen, mein Horizont ist weiter, mein Verständnis größer und mein Panzer dicker. Wunderbare Eigenschaften. [/QUOTE]

Hey GrinseRaabe, du sprichst hier ein sehr wichtiges Thema an, das ich nach flüchtigem Überfliegen des Threads sehr vermisse: Die positiven Konsequenzen des gemobbt werdens!
Denn nach der Phase der seelischen Schmerzen kommt die Zeit der Verarbeitung. Und anschließend, meist erst viele Jahre später, merkt man, wie die eigene Persönlichkeit während dieser schlimmen Jahre gewachsen ist, reifer geworden ist. Oftmals kommt es mir sogar vor, dass Schüler denen es in ihrer Schulzeit sozial immer nur FriedeFreudeEierkuchen gegangen ist, in ihrer geistigen und vor allem seelischen Entwicklung um Jahre hinter den Kindern liegen, die schon frühzeitig mit Problemen fertig werden mussten.
GrinseRabeDas denke ich oftmals auch.

Und ich spüre, dass ich einigen Leuten weit voraus bin: Ich habe ein Lebensziel das mich wirklich glücklich macht.
Krang2Ich habe selbst zwei Kinder und wenn ich sehe, wie sie miteinander umspringen, kann ich nur sagen, Kinder sind grausamer, sadistischer und hemmungsloser als jeder Erwachsene, aber das ist doch völlig NORMAL. Die Gewissensinstanz und das Mitgefühl müssen sich doch erst nach und nach mit zunehmender emotionaler Reife ausbilden und die Erziehung hilft im Idealfall dabei. Allerdings frage ich mich, warum Lehrer, Eltern und Erzieher immer die Augen verschließen, wenn ein Kind besonders übel gepiesackt wird - warten sie auf den nächsten Amoklauf oder denken sie, das regelt sich schon von allein wie bei Herr der Fliegen...? Naja, liegt wohl an der 68er-Erziehung, wenn ein Kind das andere verprügelt, sagen sie du-du und das ist aber böse, Konsequenzen oder Erziehungsmaßnahmen gibt es leider selten.
Krang2an GrinsendeRäbin: Die Motivation deiner Mitschüler läßt sich mit einem Wort zusammenfassen:
NEID.
Um alle Betroffenen hier aufzubauen, seht Neid als die ehrlichste Form der Anerkennung, das Zitat habe ich irgendwo gelesen, es hat mir gefallen. Kannst du wirklich heilen?
GrinseRabeMeine Mitschüler hatten das sehr geschickt gemacht. Die Lehrer hielten es nicht für Mobbing und dachten nicht daran einzugreifen. Wenn sie aber etwas bemerkten ingorierten sie es. Ich denke die meisten Lehrer können damit nicht umgehen. Sie lernen alles mögliche für ihren Beruf als Lehrer; anscheinend nur nicht wie man Kinder behandelt.
Ich denke, dass es Dinge gibt, wobei ich zumindest den Heilprozess einen Anstoß gebe. Man muss in sich selbst etwas umstellen.
Young-Gothicich selbst bin jetzt 9. klasse und habe seit dem kindergarten nur schlechte erfahrungen mit anderen gemacht. im kindergarten war ich das eiziege mädchen was zur folge hatte das ich mich untergeordnet hab und die verhaltensweisen auch in der schule bei behielt. ich wurde immer gemobbt, die lehrer haben es gemerkt und haben nischt gemacht. 5. klasse wurde es besonders schlimm da ich nicht wie die anderen schon rauchen wollte oder andere jugendliche ärgern. erst seit kurzem werde ich in ruhe gelassen und zumindest von 3 schülern akzeptiert, sie sind zwar nicht meine freunde aber es reicht um durch die schulzeit zu kommen.

ich glaub das verhalten der kinder wird doch viel durch die einflüsse bestimmt. wenn ein kind von früh an gelehrt bekommt das es mit allen spielen und keine unterschiede machen soll und zusätzlich nie gelehrt bekommt das diese angeber die andere ärgern gut sind dann wird es auch nie zu einem "angeber" und mobbt andere.

und was ich selbst bemerkt hab is das die kinder "schwarzer seelen" sowieso "gute" kinder sind da die eltern oft genug erlebt haben um es besser zu machen.aber wenn nur wir schwarze vernünftige kinder erziehen wird das wohl kaum reichen um eine gute welt zu schaffen und unseren kindern wird ergehen wie uns.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Young-Gothic [/i]
[B]....

ich glaub das verhalten der kinder wird doch viel durch die einflüsse bestimmt. wenn ein kind von früh an gelehrt bekommt das es mit allen spielen und keine unterschiede machen soll und zusätzlich nie gelehrt bekommt das diese angeber die andere ärgern gut sind dann wird es auch nie zu einem "angeber" und mobbt andere.

und was ich selbst bemerkt hab is das die kinder "schwarzer seelen" sowieso "gute" kinder sind da die eltern oft genug erlebt haben um es besser zu machen.aber wenn nur wir schwarze vernünftige kinder erziehen wird das wohl kaum reichen um eine gute welt zu schaffen und unseren kindern wird ergehen wie uns. [/B][/QUOTE]

Das ist was dran.
Jungs und Mädchen werden "gemacht", es ist so nicht unbedingt ein Naturgesetz...
Die Geschlechter sind u.A. soziale Rollen.

Eine gute Welt wird es wohl nie geben und ich denke, dass dies nicht die Absicht ihrer Erbauer ist.
Nun, aus spirituellen Gründen meine ich, dass die Erde eine Art Bewährungs- und Gefängnisplanet ist, aber das wäre wieder ein anderer Fred.
StrangeGirlZu Beginn der Pubertät wurden Kinder in meiner Umgebung extrem unangenehm, viel denke ich wurde auch durch Eifersucht hervorgerufen.

Meistens sind es nur gewisse Personen, die aus irgendeinem Grund Angst vor intelligenten Menschen haben (ein "ausreichend" auf dem Zeugnis war zu der Zeit "Cool") oder vielleicht auch einfach neidisch sind. Jedenfalls haben diese Personen ein Talent dazu andere um sich zu scharen und Dank des Gruppenzwangs konzentriert sich aller Hass (auch wenn er einen ganz anderen Hintergrund hat) auf eine bestimmte Gruppe, die entweder zu schüchtern oder zu intelligent ist, um gegen Sticheleien anzukämpfen.

Wie in meinem Fall endet das mit vielen bösen Narben (auf die ich echt nicht stolz bin) und einem gewaltigen Wutausbruch (ohne wirkliche körperliche Gewalt), nach dem plötzlich alle brav sein konnten :p
Blutengel1994Es wird eiunmal Zeit auch meine Erfahrung mit "Mobbing" zu schildern. Seit dem Kindergarten war ich sehr unbeliebt und man empfand mich als das perfekte Ziel, um mich zu Provozieren. Seit etwa acht Jahren ist es richtig die Hölle. Und auch heute, selbst in der neuen Schule, die ich besuche werde ich im Unterricht äußerst bösartigen und fiesen Provokationen ausgesetzt. Der Grund für diese ganze sache war und ist höchstewahrscheinlich, oder ich bin mir diesbezüglich ziemlich sicher, dass ich einfach anders bin. Und das bemerkten diese Menschen. Und auch hier in dem Dorf, in dem Ich lebe, bin ich derart unbeliebt, dass mir diese miesen Pupertierenden und ihre Geschwister immer wieder wirklich bösartige Streiche spielen. Beim Fastnachtsfeuer zum Beispiel lockte mich einer dieser Gang in ein Gespräch. Die anderen lauerten mit einem großen Eisbrocken auch mich auf, und warfen ihn mir an. Glücklicherweise trafen sie nicht richtig. Und auch sonst wurde ich oftmals in überzahl von ihnen Provoziert und angegriffen. Diese feiglinge. Und dies nur, weil ich nicht bin wie die. Weil ich anderst bin. Sie spüren es, und nutzen es aus. Vor allem aber nutzen sie eines aus. Und zwar, dass ich oftmals alleine auf dem Pausenhof herum stehe oder durch die Stadt gehe.
In mir befindet sich sehr viel Hass. Über acht Hasse ich diese Menschen von ganze herzen. Und da es sich hauptsächlich um Hip Hop-Fans und Coole Typen handelt hasse ich jegliche Form von Hip Hop-Musik. Und noch mehr jene Menschen, die sie hören, und dadurch Cool sein wollen. Ich hasse aiuch alleine schon Menschen, die sich als solche Hip Hop-Gangster ausgeben. Alleine, wenn Menschen so herumlaufen. Dieser seltsame Gang, den sie alle als Cool bezeichnen.
Hip Hopper empfinde ich als Menschen, die eine fast Identische ähnlichkeit mit Nazis haben. Vor allem weil sie allle aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, die nich sind wie sie und diese in mehrzahl angreifen und fertig machen, die Schwächer sind als sie selbst.
Ich bin nicht mehr in der Lage normal zu Leben. Und das nur wegen diesem Hass. Ich würdec lieber sterben, als so zu werden wie die.
Die finstere Idylle von Gothic gibt mirdies alles zurück, was ich nicht hatte. Und die Menschen, die meine Freunde sind.
GrinseRabeIch kann Dich sehr gut verstehen. War auch lange den Hass dieser Leute ausgesetzt. Mir half ein Schulwechsel auch nichts. Es ist wirklich hart und die meisten Tipps hierfür sind leider ein Haufen Mist. Leute lassen sich nicht so einfach verändern. Aber man kann in sich etwas ändern. Ich mein keinesfalls die Kleidung, Musikrichtung oder Dazugehörigkeit... Aber ich meine, dass man sich rüsten kann. Ich weiß natürlich nicht wie Du damit umgehst aber ich empfand es immer als wichtig natürlich zu sein. Keine falschen Gefühle oder Wünsche zulassen. Solche Gedanken schleichen sich ein - ohne das man sie richtig bemerkt. Mir half es, nach der Schule, spazieren zu gehen um die Sache von außerhalb zu betrachten. Das lässt einen, zumindest kleine, Flügel wachsen. Man ist nicht mehr in seiner Rolle festgesetzt. Man kann tauschen, sich das Drehbuch ansehen sozusagen...Nur, dass man natürlich nicht genau weiß was als nächstes kommt. Aber man kann versuchen die Rollen zu tauchen, sie sich verständlicher machen und möglicherweiße ihre Schwachstellen entdecken.
dark-moon[quote][i]von Lunachild[/i]
Ich möchte euch mal fragen, ob ihr auch erfahrungen mit "gemeinen Kindern" gemacht habt, als ihr klein ward.
Ich persönlich bin von der ersten Klasse an von allen nur runtergemacht worden, weil ich "komisch" war (obwohl ich mich immernoch frage, wie man mit 6 Jahren komisch sein kann).
ich denke, dass mcih das sehr geprägt hat. Ich habe dadurch gelernt, auch mit mir allein klar zu kommen und vorsichtig zu sein, was die auswahl meiner Freunde betrifft. Gleichzeitig hat es jedoch auch Cutten, Depression und kleine Ticks hervorgerufen, die mir das Leben immernoch manchmal schwer machen.
Die wenigen schwarzen, die ich kenne, haben ähnliches durchgemacht, zumindest einige von ihnen.
Wie ist es bei euch? [/quote]
Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, nur das ich es nie anders kennengelernt habe. Da das Kind heute einen Namen hat, kann ich sagen, "ich wurde schon im Kindergarten gemobbt".
Im laufe der 13 Jahre(Kiga,Schule) habe ich einiges kennengelernt, von einfach nur ignorieren, über tätliches ärgern (schubsen, Bein stellen, Haare ziehen, anspucken) bis zu Schulranzen ausschütten, diverse Gegenstände verschwinden lassen. Das Schlimmste an das ich mich noch erinnern kann war, daß mir in der Grundschule ein nagelneuer Anorak geklaut wurde und auf der Realschule wurde ich während der Pause mit meinen langen Haaren an einem Geländer festgebunden, und kam nach dem Klingeln alleine nicht los. Abgesehen von der Ignoranz der Anderen und dem ständigen ausgeschlossen sein.
Mir wurde beigebracht, wenn ich mich nicht wehre, würden sie die Lust dran verlieren. Aber es machte keinen Unterschied. Ich hatte nur Irgendwann keine Lust mehr mich zur Werhr zu setzen und habe es ertragen.
Da Schule und Nachbarschaft/Freundeskreise eng zusammen hingen, hatte ich auch außerhalb der Schule niemanden. Und mit Ende der Schulzeit war das Thema leider nicht beendet und ist es bis heute nicht.
So wurde ich zum Einzelgänger. Dieses Erlebte hat unwiederrufliche psychische Schäden in mir angerichtet, so daß ich nie fähig war "normale " Kontakte zu anderen aufzubauen.

[quote][i]von Feuerschatten[/i]
Gerade weil ich ausschließlich Erwachsene kenne, die in ihrer Kindheit gemobbt wurden, frage ich mich wo denn die ganzen Täter sind? Es wäre interessant zu erfahren warum sie das getan haben, was ihre Beweggründe waren? [/quote]
- Das mit dem Mobbing unter Kindern hat nie aufgehört. Heute werden sie unter Anderem von Cliquen "abgezockt" und müssen sozusagen "Schutzgeld" zahlen. Es ist schon fast ein Glücksfall wenn man heutzutage "nur" gehänselt wird.
- Einige Jahre nach der Schulzeit habe ich mal einen "Mitläufer" nach dem "Warum" gefragt. Als Antwort bekam ich etwas in der Art wie: "Keine Ahnung einfach so".
Da es aber nicht zuende ist, und mir keiner ein Warum beantworten kann liegt die Ursache wohl irgendwo bei mir. Ich kenne es ja nicht anders.
[quote][i]von Feuerschatten[/i]
Ganz so, als ob diese Seelen sich im späteren Leben erkennen und anziehen würden.
Habt ihr auch diese Erfahrung gemacht?[/quote]
Mein bester Freund (gleichzeitig Lebenspartner) hat während der Schulzeit auch einstecken müssen, aber nicht so extrem.
Allerdings gehört er inzwischen eher zu der sorte Mensch mit der man sich gern umgibt. Er ist der einzige, der es ohne für und wieder mit mir aushält.
Fou LouAußenseiter war ich eigentlich immer. Das gute war das ich wenigstens außenseiter freunde hatte. Mobbin fing bei mir erst in der 7. klasse ungefähr an und ging das gut bis ende der 9.

Ich war klein und seltsam, und habe mich nicht gewehrt das war anscheinend grund gegug für die rowdies. Und wenn ich mich gewehrt habe war ich der Böse. Meine Eltern habe mich icht wirklich genügend unterschützt. Es wr eine echt schlimme zeit für mich damals. Zum glück war es nach der Realschule vorbei. Ich denke es hat einiges Zerstört in mir. Meine Solzialen Fähigkeiten sind unter aller sau. Aber ich bin auf dem weg der besserung.
Blutengel1994Ich bin in der Lage dich gut verstehen. Es ist äußerst verletztend von niemandem, nicht einmal den Eltern, unterstützung zu erfahren. Haben diese Vollidioten die Lehrer angelogen, wenn du dich gewehrt hast, und behauptet du hättest sie gebobbt?. Das lässt darauf schließen, dass nicht einmal die Lehrer Kenntnis von den Geschehnissen hatten, welche sich abspielten. Sich dann auch noch auf die Seite der wahren Täter zu stellen ist unerträglich. Jedenfalls für manche. Solche Menschen hasse und verabscheue ich von ganzem Herzen.
Fou LouIch habe von meinen Eltern die falsche unterstützung erfahren. Die wussten am anfang das ich gemobbt wurde. Kam ja auch mit dementsprechenden anzeichen nach hause. Mein vater meinte dann mit irgenwelchen älteren schülern reden zu wollen die mich dann beschützen sollen -.-

Die lehrer haben doch eh immer nur die hälfte mitgekriegt. Ich war dann auch nicht so wortstark das ich mich dann gegen den anderen durchsetzen konnte. Natürlich hat der andere gemeint ihm trifft keine schuld. Auch hatte ich im späteren eine art schwarz-weiß denken was meine möglichkeiten anging. Endweder ich lasse es sein und flüchte wenn möglich. Was ja auf einem schulhof und wenn man auf den bis wartet nicht unbedingt möglich ist. Oder ich sorge dafür das der andere keine möglichkeit mehr hat mich zu trietzen (weil keine fluchtmöglichkeit, da kann man den anderen schlecht so schlagen das er noch wütender dadurch wird) Aber aus letzteres wurde nicht weil. a dann wieder ich ärger bekommen hätte (körperverletzung blablabla) und b ich angst vor vergeltung hatte.
BelleHorreurUm ehrlich zu sein sind aber auch manche Lehrer zu "feige" sich für einen schüler der unter mobbing leidet einzusetzten..!

Naja bei mir wars so dass schon in meinem 1.klasse zeugnis drinstand ich wäre total verträumt usw. Schüchtern war ich sowieso. Eigentlich süß^^. Aber ich habe mich immer als Aussenseiterin gefühlt.. und so wurde ich auch behandelt.
Auf der Realschule wars ganz schlimm. Wurde dann auch ein halbes Jahr freigestellt. (war ne schlimme zeit)
Jetzt mach ich Abi und es ist eig. alles im Grünen Bereich.. es würde mich auch nicht mehr so interessieren..
man wächst ja auch an so etwas... (ist natürlich trotzdem scheiße)
Manchmal fallen mir die Folgen davon heute noch auf..

Aber wenn man mal so liest wie viele ähnliche Ehrfahrungen gemacht haben...

..Ich glaube es hat aber nichts mit Kleidung zu tun, da steckt was anderes dahinter *glaube ich..
Fou LouIst bestimmt Nerd Schweiß. Ich denke es ist eine gewisse art an ausstrahlung die man selbst hat und die die rowdies praktisch anlockt.

So mancher Lehrer wurde bei und auch von gewissen schülern gemobbt. Die natürlich die nicht die "stärke" hatten um die schüler unter Kontrolle zu halten.
Loki CrimsonDas stimmt, sogar Lehrer werden mitunter Mobbing- Opfer, besonders die, die am freundlichsten und "humansten" sind. An die Schrei- Lehrer, die bei jeder Unterbrechung ausrasten, traut sich keiner ran.

Oft sind die Lehrer aber auch im Umgang mit sowas einfach schlecht ausgebildet, und wissen selbst nicht was sie machen sollen...
Blutengel1994Ich bin der Meinung, die Ausbildung sollte weniger damit zu tun haben. Es sollte eher die Menschlichkeit sein, von der oftmals so in der Wel, auch von vielem Lehrer, gepredigt wird sein, die Lehrer dazu bewegt gegen Mobbing zu handeln. Dagegen vorzugehen. Ich als Lehrer würde gleich ein Elterngespräch veranlassen, sobald ich die Gefahr einer Mobbing attacke von mir gewittert wird. (Doch würde ich Lehrer werden, dann wäre mein Leben natürlich völlig anders verlaufen, was ich bedenken muss.) Doch was, wenn sich immer wieder das gleiche abspielt. Man wird gemobbt, ein Lehrer tut etwas dagegen, und nach ein paar Tagen beginnt der ganze Ärger wieder von vorn. So erging es mir auch teils bei manchen der Täter,. Jedoch gab es auch welche, auf die ich nicht mit besagtem Lehrer ansprechen wollte, da ich Rachepläne ausgeheckt hatte, die sich damit leider als überflüssig erklären würden. Nun ist es nach acht Jahren schwierig selbst Lehrern, die Hilfsbereit sind, die Strafe für Mobber zu überlassen, aus besagtem Rachegrund, den ich bereits genannt habe. Desto länger sich solch eine Mobb - Pech - Strähnen die Jahre durchziehen, umso größer wandelt sich der Schmerz, den man dadurch erfährt zu Hass. Aber das, denke ich, wissen die meisten bereits, die das selbst erfahren bzw.: erfahren haben. Wie auch immer...

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