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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Fantasie - wichtigs Kulturgut oder Fiktion
AirGerade habe ich mir wieder einen meiner Lieblingsfilme angeschaut. Kennt ihr das wenn man sich in einem Film so richtig fallen lassen und alles andere um sich herum vergessen kann?
Ich habe mir zum x'ten Mal "Chihiros Reise ins Zauberland" angesehen, eine Geschichte voller bizarrer Wesen, Fantasie, Unwarscheinlichkeit, Freundschaft und Liebe.
Ich frage mich öfters wenn ich meinen Kids im Kindergarten eine Geschichte vorlese sie eigentlich an die Elfen Zwerge usw. glauben. Einige tuen es;) leider nur die jüngeren. Umso älter sie Kinder werden um so schneller schwindet die Fantasie. Ich habe mir den Glauben an all die Fabelwesen, Geschichten und Erzählungen bewahrt. Diese Romantik macht einen wesentlichen Teil meines Lebens aus, nicht das ich durch die Strassen renne und denke: "Oh mein Gott, da sitzt ein Zwerg!"
Was meint ihr, ist die (Romantik der-) Fantasie wichtig oder nur aufgeblähte Fiktion für Träumer?

Air
Dark LuziferFantasie ist wichtig, denn man braucht einen Kontast zu realen Welt. Jeder Mensch hat seine Träume. Und das ist gut so.

P.S.: Darf ich auch Mitglied im Anti-Sido-Club werden bitte, bitte!:D
Sven.xIch finde, es gibt einen Unterschied zwischen Fantasie und "daran glauben" - ich liebe Fabelwesen, Magie und Mystik über alles (Hab ne kleine Spitze aufm Ohr (glaub des heißt darwinischer Höcker oder so) - bin selber n halber Elf^^), aber deswegen glaub ich nicht dran...dazu bin ich neun Jahre zu lang an nen naturwissenschaftliches Gymnasium gegangen... ;)
Air*g*
oOManyFacesOoich finde, dass man ohne fantasie eigentlich ein sehr trostloses leben führt. realität und wissenschaft sind wichtig, aber wenn man sich nicht manchmal in eine eignene traumwelt zurückzieht, kann einen der harte alltagfertig machen (außer man hat ein perfektes leben, dass einem alle wünsche erfüllt... aber wer hat das schon?) Wer keine Fantasie hat, kann (glaube ich) auch Gefühle nicht verstehen (Aktion A löst ausschütten des Hormons B aus blabla... das ist doch nicht alles)
IonFantasie ist doch eines der wichtigsten Dinge.
Wenn man sich nciht einfach einmal davonträumen könnte, dann wäre das Leben doch nicht einmal halb so schön.
Ohne Fantasie gäbe es keine Poesie, weder in Gedichten, Büchern, noch in Bildern.

Aber es gäbe auch keinen Fortschritt, wenn nicht mit viel Fantasie erst einmal etwas im Kopf entstehen würde.

Fantasie ist lebenswichtig :)
Dark LuziferStimmt :)
Sven.xIch denke nicht einmal, dass man glücklich wäre, wenn alle Wünsche in Erfüllung gingen...v.a. wenn es sich da um materielle Dinge dreht. Wie entstünden außerdem Wünsche, ohne Fantasie? :)
Versteht meinen ersten Post nicht falsch, ich denke auch, dass Fantasie wichtig ist, ich bin ein Träumer, aber sich eine Fantasiewelt zu erschaffen und wirklich an sie zu glauben ist glaub ich eher schlecht, eben weil man, mit der Zeit jeglichen Realitätsbezug verlöre... (ist der Konjunktiv richtig?*gg)
Außerdem denk ich nicht, dass die Fantasie als Fluchtmöglichkeit aus der realen Welt gesehen werden sollte, auch wenn es das ist, was viele (unter anderem auch ich) machen - nur verbessert man dadurch doch eigentlich nichts...es endet nur in Lethargie...
Ich schließ mich also im großen und ganzen Ion an - Fantasie sollte unsere Inspiration zu aktivem Schaffen sein - ich denke das ist ein Schritt in Richtung Glück - wenn es nur nicht immer so viel Überwindung kosten würde...
SkywiseFantasie empfinde ich auch als sehr wichtig. ohne fantasie gäbe es keinen fortschritt, keine entwicklung. neue entdeckungen und erfindungen sind entstanden, weil einige menschen mutig und fantasievoll genug waren, sich etwas anderes als der rest vorzustellen.
persönlich für den menschen ist die fantasie aus schon vor mir genannten gründen wichtig, dass man sich mal zurückziehen und träumen kann. um zu malen, zu schreiben, sich einfach gedanken zu machen.
Mary-EllenOhne Fantasie kann man streng genommen keine Gefühle entwickeln.

Fantasieren heißt doch sich vorstellen, böse gesagt: sich etwas einbilden.

Wenn ich mir nicht vorstellen kann wie mein erster Kuss war, wie mein letzter Urlaub war, wie mein nächstes Date sein könnte...dann bin ich auch nicht fähig die schönen Gefühle wahrzunehmen. Denn jetzt - in diesem Augenblick - gibt es keinen Anlass diese Gefühle zu fühlen. Außer ich stelle sie mir vor.

Das ist eigentlich keine Realitätsflucht sondern Selbsterhaltungstrieb :D

Verliebtsein ist doch so schön weil man sich unendlich viel tolles mit dem Partner vorstellt. Ohne Fantasie könnte man sich nicht mal verlieben!

Genaugenommen könnte man ohne Fantasie nicht leben.
Denn wenn ich mir nicht vorstellen kann wie mein Leben aussehen soll, kann es auch nicht werden.
Wenn ich mir nicht vorstellen kann wie schön der morgige Tag wird, wird er auch nicht schön.
Und wenn ich mir nicht vorstellen kann dass ich morgen einen miesen Tag habe, wird er auch nicht mies :q

Also stellt die Fantasie ein wichtiges Hilfsmittel im Leben dar - für mich zumindest.

Mary-Ellen
Amokpüppchen[QUOTE]Ich finde, es gibt einen Unterschied zwischen Fantasie und "daran glauben" - ich liebe Fabelwesen, Magie und Mystik über alles (Hab ne kleine Spitze aufm Ohr (glaub des heißt darwinischer Höcker oder so) - bin selber n halber Elf^^), aber deswegen glaub ich nicht dran...dazu bin ich neun Jahre zu lang an nen naturwissenschaftliches Gymnasium gegangen...[/QUOTE]

auch wenn ich mich jetzt unter umständen als verrückte oute..aber ICH GAUBE AN MEINE FANTASIEN..zumindest an einige..es gibt so viel ungaubliches und unenddecktes auf der welt, also warum sollten fantasien dann nicht wahr werden können..?!
Nepenthes alataIch würde sagen, dass man in unserer heutigen schnelllebigen, materiellen Welt sich ein gewissen Grad an Fantasie erhalten muss. Ich glaube, dass zum Beispiel der Erfolg der Herr der Ringe-Trilogie den Wunsch unserer Gesellschaft nach Fabelwesen und allgemein Fantastischem wiederspiegelt.
Aber ich denke auch (siehe Sven.x), dass getrennt werden muss zwischen Fantasie und Glaube. Wenn diese beiden Dinge allzu sehr zusammen fallen, man seine Fantasien ausleben will es schnell zum Unglück kommen kann. Denn hinter Fantasien stehen meiner Meinung nach nicht nur Feen, Elfen und Zwerge, sondern auch unsagbar schlechte Dinge wie Pädophilie oder Vergewaltigungen. Und gerade diese "Fantasien" sind in unserer Welt leider sehr verbreitet, nämlich dann wenn "kranke Hirne" ihre Fantasien glauben und sie ausleben.

Ich persönlich schwelge sehr oft beim Gassigehen mit meinem Hund in tiefsten Fantasien. Das reicht dann von igrendwelchen Zauberreichen mit fantastischen Wesen bis hin zu sexuellen Fantasien (nein, keine Vergewaltigung) mit meiner Freundin. Und ohne diese Gedanken wäre mein Leben glaube ich sehr öde und leer.
vengeance.. da kommen dann aber wieder die Leute der "phantasielosen Fraktion" die behaupten, man solle doch das reale Leben leben, und nicht in (vielleicht einsamer) Phantasie schwelgen. Ist da nicht auchwas dran?

Ich ziehe viel von dem, für das ich lebe aus Phantasien, z.B. Rollenspiel, Bücher, Filme, Spiele .. und teile das auch gerne mit anderen Leuten, also habe ich doch meinen sozialen Teil. Oder doch nicht? *grübel*

Wo ist der Unterschied, ob ich mich mit meinem Freundeskreis mit Herr der Ringe beschäftige, denn mit Politik oder röm. Geschichte, wo ich diese Dinge doch (diese speziell) stinkenst lanweilig finde ?

vengeance
TriviaIch könnte ohne meine Fantasiewelten glaub ich gar nicht leben!
Ich verziehe mich relativ oft in solche Fantasiewelten. Das ist bei mir fast schon ne Sucht.

Ich weiß nicht mehr wann ich damit angefangen habe...wahrscheinlich so ne Art Relikt aus der frühen Kindheit.

Auf diese Weise verarbeite ich auch das Erlebte.

Ich denke ohne diese fantasien währe ich jetzt ein total anderer Mensch und das fänd ich nich so gut.

Man muss aber aufpassen, dass man es nicht übertreibt sonst kapselt man sich so ab. (ich schaff das leider eher selten)
Atra-Angua@air: hach...der anime is so was von schööön!! Genau wie Prinzessin Mononoke....

Ich liebe Fantasie...sie ist sehr wichtig!! Ohne sie wäre das Leben doch trostlos!!! Keine Filme, keine Bücher, keine Bilder, keine Musik...
selbst reale Filme sind Fantasie...auch sie wurden von irgendjemanden erdacht...(gut, die auf wahren Begebenheiten besieren sind weniger Fatasivoll...aba dort steckt auch welche drin)
Ich finde, Leute, die keine Fantasie mehr besitzen, sind arme Wesen...was haben sie denn?? Nur reale Sachen, die kaputt gehen können, an die sie sich klammern.


Fantasie ist für mich sehr wichtig, ohne sie wäre ich ein seelenloses Etwas, was nur vor sich hin vegitieren würde...
crimaPhantasie mit ´F` ist fantasielos
DunkelmondDie Fantasie und Träume finde ich sehr wichtig. Zwar sollte es nicht so ausarten, dass man die Realität ganz vergisst, aber es ist auch eine Erholung von dem Ganzen Stress, den man manchmal hat.
Vor allem gehören diese beiden Sachen nur ganz dir allein, niemand kann sie dir nehmen oder beeinflussen. Es ist deine eigene Welt!
MagicPowerDunkelmond hat recht.

Die Fantasie ist ein Ort an den man sich mal flüchten kann,
allerdings, wenn man sich permanent dorthin verzieht.. kann man keinen Unterschied zwischen realität und fantasie mehr machen, was zur folge haben kann, dass man in der realität chancen, angebote, probleme in ihrer wichtigkeit nicht mehr erkennt oder gar realisiert...

aber ab und an.. braucht doch jeder mal ne kurze auszeit oder einen "kurz-urlaub" ;)
hügelghoul[QUOTE]Ich frage mich öfters wenn ich meinen Kids im Kindergarten eine Geschichte vorlese sie eigentlich an die Elfen Zwerge usw. glauben. Einige tuen es leider nur die jüngeren. Umso älter sie Kinder werden um so schneller schwindet die Fantasie.[/QUOTE]

Kann ich nicht sagen. Alle Kinder, die ich kenne, haben ein übermässiges Reportoire an Phantasie (auch wenn sie älter sind). Dummerweise wissen die meisten nicht, wie sie ihre Phantasie im Spiel konstruktiv einsetzen können. Pokemon & Co. eignen sich halt nicht so gut zum spielen wie z.B. ein Ritter(nur ein blödes Beispiel).
LADY*BLACKEin Leben ohne Fantasie kann ich mir nicht vorstellen. Es wäre einfach langweilig! Ohne Fantasie wäre das Leben trist. Alle schlimmen Sachen, die man erlebt hat, kann man durch die Fantasie etwas zurückdrängen, sodass es einen danach leichter fällt, klare Gedanken zu fassen und das Problem zu beseitigen.

Der Fantasie ist keine Grenzen gesetzt, deshalb glaub ich, dass sie für alle lebensnotwendig ist. Sie ermöglicht es erst, Träume zu träumen. Und ein Mensch ohne Träume ist für mich kein Mensch. Durch die Fantasie kann man sich einfach in seine eigene Welt flüchten. Eine heile Welt, in die man gerne mal für ein Weilchen die Umgebung um einen her vergisst.

LG
Lady
Blutengel1994Ich persönlich glaube, dass Fantasie ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Wesens ist. Auch ich finde es traurig, dass bei beginn der Pupertät die Fantasie bei den meisten Menschen immer mehr in den Hintergrund gerückt wird. Ich versuche alles zu tun, um meine zu wahren, indem ich mich auch des öfteren mit Märchen, legenden und Mythen beschäftige. Meiner Ansicht nach ist es auch so, dass kleine Kinder auch mehr sehen können. Dder die Gabe haben mehr zu sehen, als bei vielen Jugendlichen und Erwachsenen, bei denen allmählich immer mehr die blinde Dunkelheit über sie kommt. Eine Blindheit. Die Seele verschließt sich sozusagen davor.

Da ich auch Bücher schreibe, brauche ich, oder bin sogar von der Fantasie abhängig. Auch wenn diese ein wenig von den bereits vorhandenen Mythen und Lergenden beeinflusst wird.

Mich interessiert es nicht, wenn mich einer besagter leute, die an gar nichts glauben, dafür für verrückt hält!
Fou LouFantasie ist wichtig. Wobei ich auch finde das Fantasie nicht mit glauben zu vergleichen ist. Da aus glaube schnell "wissen" werden kann und das ja wiederum fantasielos wäre.

Ich denke jeder mensch hat Fantasie, die einen mehr oder weniger. Auch hat sind märchen und alte mythen für mich nur ein teilbereich der fantasie. Sich geschichten jeglicher art auszudenken ist Fantasie. Selbst der blick in die vergangenheit ist oft Romantisiert und somit Fantastisch.

PS: Auch darwinsche höcker hat ^-^
Blutengel1994Was Fou Lou's Ansichten bezüglich, dass es sich bei Mythen und Legenden um einen Teilbereich der Fantasie handelt, betrifft, gebe ich ihr recht. Es ist sogar so, dass diese aus der Fantasie entsprungen und mit Fantasie bearbeitet wurden, in anbetracht der Lage, dass diese meistens einen wahren Kern beinhalten.

Die Fantasie zu verlieren ist schrecklich. Doch das geschieht kaum. Vielmehr wird sie immer mehr ins nebensächliche gerückt, bis sie nichts mehr wert scheint.

Ich bin der Meinung, dass auch die Philosophie sich ebenfalls sehr auf Fantasie der Philosophen und deren Vorstellungskraft stützt.
SumpfelfeUm noch mal auf die Eingangsfrage zurückzugehen.
Fantasie ist Fiktion, aber ohne Fantasie kann man keine Kultur erschaffen.

Ich glaube auch nicht, dass es Menschen so ganz ohne Fantasie gibt. Sie mögen vielleicht nicht unbedingt an Fantasiewesen glauben, aber ohne Fantasie kann man auch keine Lebensziele entwickeln.
MiginaIch bin auch der Meinung, Fantasie ist überlebenswichtig. Mit Fantasie sind meist auch Träume, Hoffnungen, Kreativität gekoppelt, vieles muss zuerst in Gedanken erdacht und erörtert werden, als fantastische Idee oder als ebensolcher Gedanke.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, ohne Fantasie zu leben, sie hilft mir dabei kreativ zu sein, meine Hobbys auszuleben und all jenes zu genießen, was nur mit Fantasie möglich ist, mit beinahe grenzenloser Vorstellungskraft.
Und ein Mensch der seine Fantasie und seine Träume verloren hat, existiert vll weiter aber hat aufgehört zu leben.
NebellandIch trenne was meine Fantasie angeht mein Leben eigentlich in zwei Bereiche:

- seriöse Welt [also z.B. Schule etc.]

und

- Private Welt


In der seriösen Welt bin ich was fantasie angeht eigentlich ziemlich nüchtern und versuche sie doch logik zu ersetzen.

In den Bereichen in denen ich meine Freiheit nutzen kann bin ich dagegen ziemlich auf meine Fantasie "angewiesen". Obwohl ich glaube, dass sie [wissenschaftlich] gesehen nicht real ist, zweifel ich nicht wirklich an ihr. Für mich ist meine Fantasie einfach eine zweite Welt in die ich mich reinflüchten kann und die mir Schutz vor der mir oft fremd wirkenden Realität bietet.
lavendel-ashesich denke das die Fantasie bei einem Menschen sehr wichtig ist da wir sonst wie Computer währen
Leider fällt mir bei mir selbst auf das ich als Kind noch viel mehr Fantasie hatte
Denke durch die ganzen Einflüsse auf der Welt gehen so wichtige Dinge oftmals verloren was ich sehr schade finde
:(
LinaFantasie gibt mir den nötigen Abstand zu meinem Leben.
Neue Impulse, die wieder neue Handlungen prägen und gestalten.

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