German Gothic Board
 
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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Selbstverletzung
SchwarzewiwteIch hätte da mal ne Frage.
Und zwar sagen sehr viele Menschen das Gothic die jenigen Menschen sind, die sich auf Schneiden-Ritzen- oder wie man es sonst nennt.

Das Gothic sein dauraus besteht ... - wo schneide ich mich heute auf-

Wie findet ihr das.
Habt ich damit selbst sogar kontackt?
Oder findet ihr es einfach nur wieder-lich?
Und wie geht ihr mit solchen menschne um oder lasst ihr sie ausen stehen?
demonic deathNaja, ich hab schon mal geritz, weil ich nichts zu tun hatte.

Meiner Meinung nach, sind das Vorurteile.
SchwarzewiwteWen ich das jetzt richtig vertehe du hast das aus langeweile gemacht?
Hattest du keinen ernsten grund es zu tuhn?
Oder nur weil man mal wissen will wie das is?
demonic deathIch mach immer iergendeinen Blödsinn. Und ja, ich habs aus langeweile gemacht.
Schwarzewiwte...erlich gesagt ich kann es nicht fassen ....
Ich will dir keine vohwürfe machen ... deswegen...
aber damit sollte man nicht Spaßen ...
Den es is eine sucht ... und wen man da drine is ... is es nicht leicht raus zu kommen.
demonic deathIch bereue es eh shon. Ich weiss, dass es eine Sucht ist, einer meiner besten Freunde war mal drinn. Mit dem hatten wir es auch nicht leicht.
Schwarzewiwteja ... deswegen ... finde ich es ja auch komisch das man so etwas aus spaß macht oder weil man langeweile hat ...
demonic deathIch habe das gefühl, dass wir vom Thema abgerutscht sind.
SchwarzewiwteTeils ja Teils nein heheh

Also, darf ich fragen ob du einfach nur wirklich langewiele hattest oder auch einen kleinen Grund???

Irgendeien
Oder wieso bist du da drauf gekommen???
demonic deathAlso, ich hatte im unterricht nichts zu tun. Dann hab ich mit der Schere rumgespielt, mich ausversehen geritzt und dann haben mir die Kratzer gefallen. Dann hab ich die Kratzer wieder verstärken wollen. Und gegen Ende von dieser Zeit, hat mich die ganze Klasse gemobbt und dann hab ich halt ganz gross "SCHEISSE!!!" raufgeritzt. Und alle haben gemeint, dass ich den Satanistenstern reinritze. :D
SchwarzewiwteDas du dann inner Schule fertig gemacht wirst is doch wohl auch verstendlich.
Da muss man auch mal weiter denken und mal logisch denken.
Wie alt bist du 12?
So etwas macht man nicht aus spaß.
Das is eine Krankheit, wo sehr viele für in Kliniken oder sonst was kommen.
Und du hast dich sicher lich noch gewundert wieso die dich fertig machen oder?
So was is nicht normal!
Am meisten in der Öffentlich keit mitten inner Schule.
Hätte das ein Lehrer gesehen dann - währst du sehr schnell ins Heim gekommen und in eine Klinik ...
Mit so etwas macht man keiner-lei scherz.
Du bist wohl nicht ganz klar im Kopf!
Mir gefallen meine Naben und deswegen will ich mehr und tiefer.
So etwas geht das ganze Leben nicht weg!
geht das nicht in dein Kopf rein?

Was is den nun mit deinen Naben?
FIndest du sie immer noch Schön? oder gefallen sie dir?
Mal ganz erlich?
demonic deathHab noch ein paar kratzer, mehr nicht mehr. is auch nicht wirklich tief gewesen. Die haben mich davor schon fertig gemacht.
SchwarzewiwteSiehst du dir den an, oder findest du die naben noch schön?

Das man fertig gemacht wird, is eigendlich immer in der schule so ... muss ich leider dir recht geben, an meisten wen man nicht sehr viele Freudne hat oder man anders aussieht.

Das is leider so in der Schulzeit.
Wie lange hast du es den nun nicht mehr gemaht?
demonic deathich habe es grad mal 2 wochen lang gemacht und seit 2,5 jahren nicht mehr.
SchwarzewiwteDas is ja mal wenigstens ein guter anfang und ich hoffe mal das du das auch nicht mehr machst.
Sonst gebe ich dir eine schnelles ende in der hinsicht.
Das is keine drohung sonderen eine schnelle art damit aufzuhören und du am leben bleibst.
Aber wenigstens gut das du so erlich bist und mit redest.

Danke dafür erstmal.
Und wen ich dich irgendwie scheiße angemacht habe tut es mir leid.
demonic deathHast nicht. Ich diskutiere gerne über solche sachen.
SchwarzewiwteOkay das freut mich.
Wen du möchtest kannst du auch noch ein anderes Thema gerne hier ansprechen.
Rede gerne über alles!
CataVorurteile und Schubladen- denken, mehr fällt mir dazu nicht ein...

Gibt 100%ig genug Leute die nichts mit Goth zu tun haben und ritzen.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Cata [/i]
[B]Vorurteile und Schubladen- denken, mehr fällt mir dazu nicht ein...

Gibt 100%ig genug Leute die nichts mit Goth zu tun haben und ritzen. [/B][/QUOTE]

Jo, ist etwas, das nicht zwingend zusammengehört.


Und aus Spass machen das sicherlich die wenigsten, wobei es solche aber auch geht, um dieses Denken auch mal zu eliminieren. Man sollte sich nur fragen: Wie verzweifelt muss jemand sein, dass er sich selbst verletzt, weil er spüren möchte, weil er Druck ablassen muss?
CataWeiß nicht ob man unbedingt verzweifelt sein muss dafür, ich per. kann es mir auch nicht vorstellen an mir rum zu schneiden, aber im bereich SM fügen sich Leute auch schmerzen bis zu einem gewissen Grad zu, es geht dabei ja nicht immer um erniedrigung, jedoch kann ich es für mich persönlich nicht vorstellen.

Borderline ist aber ein sehr umfassendes Thema, dass man nicht in ein paar Minuten auseinander legen kann.
Asgard[QUOTE][i]Original geschrieben von Cata [/i]
[B]Borderline ist aber ein sehr umfassendes Thema, dass man nicht in ein paar Minuten auseinander legen kann. [/B][/QUOTE]

in einem punkt gebe ich dir recht. borderline ist ein sehr umfassendes thema...

aber....

nicht jeder, der sich verletzt, ist borderliner. nicht jeder borderliner verletzt sich.

genauso wie...

nicht jeder gothic/schwarz angehauchte/oder was weiß ich verletzt sich. nicht jeder, der sich verletzt ist ein gothic/schwarz angehauchte/oder was weiß ich.

bei mir trifft das sozusagen zu, also zweiteres. allerdings war ich schon ein paar jahre vorher schwarz, bevor ich mich das erste mal selbstverletzte. und des garantiert nicht aus langeweile oder aus spaß...
Zita@ Asgard
du nimmst mir die worte aus dem mund. diese borderline-geschichte regt mich auch immer wieder auf. borderline ist eine persönlichkeitsstörung, bei der ein symptom selbstverletzung sein kann.

ich finds schrecklich, dass goths und selbstverletzendes verhalten immerwieder unter einen hut gepackt werden.
es ist für menschen, die ein problem mit selbstverltzendem verhalten haben genau so wenig pflicht goth zu werden, wie für es für goths ist sich zu verletzen. ergibt ja nicht so wirklich sinn...
allerding muss ich sagen, dass ich diese vermutungen verstehen kann.
*auf klischees zurück greift* goths sind der allgemeinheit wohl als eine mehr oder weinger extreme randgruppe bekannt.
sie sind melancholisch, mimosenhaft, sensibel, neigen zu einer depressiven einstellung und sind generell eher "gefühls-menschen".
nun, ich denke SSVler haben oft eine ähnliche lebenseinstellung. sensible menschen neigen besonders zu selbstverletzung.
es liegt nahe goths diese eigenart zu zuschreiben, aber das eine dem anderen gleich zu setzen ist ein fataler fehler.

ich kenne ein paar leute, die sich selbst verletzen und ich tue was ich kann um ihnen ihre sorgen zu nehmen. viel mehr tun kann ich da auch nicht...
letzendlich muss damit jeder selber fertig werden. ich kenne das selber - leider.
es ist wirklich ein riesen mist, von dem man sich fern halten soll :(

ach, nochwas: wer wirklich helfen möchte sollte den betroffenen keine vorwürfe machen. sie verstehen das unter garantie falsch...:rolleyes:
SchwarzewiwteZita ich kann dir nur recht geben.
Vorwürfe - bringt in dieser hinsicht nix.
Den sie machen es schlimmer
*kenne ich leider selbst:( *
Aber die jenigen die es aus langeweile machen kann ich es nicht verstehen.
Da wer wirklich in SVV drine steckt und dieser "scheiße" mit bekommt, schon mächtig tief gefallen ist.
Man macht das nicht aus langeweile.
Man macht das eigendlich ehr weil man den Seeleischen Schmerz ablassen muss.
Wen man problem in größeren Mengen hat, passtiert das leider.
Da man mit diesen Problemen nicht klar kommt und wen man sich dan in diesen Umstenden ritzt speichert sich das Gehirn das ein und um diesen Wiederspenstischen Willen wieder mit klar zu kommen schaft sie/er es nicht immer.
Am meisten nicht ohne Hilfe
Man muss für ihn/ihr da sein und sie unterstützen und wen sie sagt sie will alleine sein nicht noch sagen nein ich bleibe hier.

Man sollte verstendlich und nicht gefühlskalt sein.
Da es nur immer schwerer wird, und wen man weiß wieso das passiert is sollte man nicht noch in den Wunden herrum stochern.
Man sollte es verstehen und akteptieren,
Wen man es nicht tuhn kann was andere gerne wohlen da villt. da die wunden neu aufreißen.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Cata [/i]
[B]aber im bereich SM fügen sich Leute auch schmerzen bis zu einem gewissen Grad zu, es geht dabei ja nicht immer um erniedrigung, jedoch kann ich es für mich persönlich nicht vorstellen.
[/B][/QUOTE]

Das ist aber auch ein wenig was anderes. Motivation, Zweck und Ziel sind da doch eher unterschiedlich, auch wenn es durchaus "kombinierbar" ist (jemand, der schneidet hat sicherlich eine grössere Affinität zum Schmerz).
Masochismus muss aber nicht unbedingt mit Druck ablassen zu tun haben.
Ich hatte hierzu mal einen Thread gestartet, in dem ich SM als Ventil für Autoaggressive untersucht hatte, aber Unterschiede gibt es dennoch, auch wenn es Überschneidungen gut geben kann.

Und sicherlich machen es die "krankhaften" aus Verzweiflung und Frust, aus was denn sonst? Langeweile, zuviel Zeit? Als sportliche Tätigkeit oder Hobby?


Man mag zwar irgendwie mitfühlend sein, wenn man mit einem Autoaggressiven zu tun hat, aber doch zeigen, dass man das nicht toleriert. "Och du armes Kind, was hast du wieder getan" bringt ebenso wenig wie Vorwürfe.
Schwarzewiwte[QUOTE]Man mag zwar irgendwie mitfühlend sein, wenn man mit einem Autoaggressiven zu tun hat, aber doch zeigen, dass man das nicht toleriert. "Och du armes Kind, was hast du wieder getan" bringt ebenso wenig wie Vorwürfe.[/QUOTE]

Man sollte nicht so reden meiner meinung nach ... sonderen ... wen der jenige darüber reden möchte führ ihn da sein, und nicht auf kalt Seele machen und ich höre nix und sehe nix.
Das is ein sehr falscher weg.

Wen man Weint wegen Innerlichen Schmerzen einen trauern - die gefühle dieser Person beobachten - den sie sind schon "beschadet"
Und man sollte nicht noch darauf rumhacken.
Weil das macht die Psyche nur noch runter.
TrauerwesenSchwarzewiwte:

Und wie kommst du zu den Erkenntnissen? Psychologie studiert, betroffen? Oder Selbstdidaktik über Psychologie heute?

Ein Borderliner, aber auch ein Autoaggressiver braucht Grenzen.
Wenn der nicht einsieht, dass SVV was schlechtes ist, wird er nie aufhören. Aufmerksamkeit und Gutes muss er anders bekommen können, nicht mit etwas, das er zu unterlassen hat.

ich rede auch nicht von kalter Schulter, aber betüddeln und Mitleid sind falsche Wege.
SchwarzewiwteBetroffen wen du es wissen möchtest.

Aber ganz gefühls Kalt darf man auch nicht sein bei dieser Sache.
Und ja selbstverstendlich muss jeder führ sich den weg finden.
Den wen man Denkt das das Leben so wie so scheiße ist, kann man dieser Person nicht Helfen.
Sie muss selbst einen Klaren Kopf bekommen das dass was er sich antuht und auch der Rest der Familie oder deren Freunden nicht richtig ist.
Und dar durch auch leider die Familie oder als Ausenseiter in den Freundschaften wird.
Die Meisten die es machen ohne Borderlein - haben einfach keinen Selbstvertrauen ihre Meinung rüber bringen oder aber haben keinen Sinn im leben.
Da ich auch leider aus erfahrung spreche, weiß ich wie schwer das ist damit aufzu hören.
Durch Mittleid bin ich zwar manchmal auch noch tiefer gekommen,
oder weil sie noch weiter in den Naben gebrod haben.
Aber man brauch einen Sinn wieder im Leben und man muss ein sehen das, dass Falsch is und alles Kaputt macht.
Und wen man erst inner Klapse sitzt is man weit genug gekommen und durch terapien und co. wird es am anfang auch nur noch schlimmer.
Da man dann mit seiner Vergangeheit konfutriert wird.
Und das dann, wen man es nicht gebrauchen kann.
Man muss halt so für die menschen da sein die betroffen sind, wen sie reden wohlen sollte jemannd da sein. und nicht auf Kalt stellen.
So wahr das gemeint.
Egal wer in disen Forum davon auch betroffen ist.
Muss es einsehen das Schmerzen und Blut keine lösung sind.
Rückfälle ist nicht schlimm aber man sollte es nicht aus arten lassen.
demonic deathGanz meine Rede. Ich hab zwar noch keinen Sinn in meinem Leben gefunden, jedoch hab ich rausgefunden, wer meine Freunde sind und wer nicht (von 30 mitschüler nid gerade mal 2 meine freunde und verstehen mich).
mrfisherEtwas abseits des Themans eventuell:
Könnte Frau Threadstarterin bitte ein wenig darauf achten, was sie schreibt?
Es ist oftmals nicht, bzw. nur eingeschränkt, möglich, zu verstehen, was du zu sagen versuchst.

Meine Cousine ist leider auch krank. Sie war bereits in einer psychiatrischen Klinik deshalb und wurde als "geheilt" entlassen, allerdings ist sie in jeder freien Minute wieder dabei, sich selbst zu verletzen. Gespräche bringen kaum etwas, sie sieht es als Lösung ihrer Probleme und hält daran fest. Wir sind insgesamt recht verzweifelt, leider, denn, falls Ärzte es nicht schaffen, ihr zu helfen, wie sollen wir es dann tun ?
SchwarzewiwteHmmm, das muss sie leider selbser durch machen.
Wie gesagt, Kliniken und terapien bringen da bei nix.
Sie werden villt. als geheilt raus gelassen aber im inneren sind sie immer noch an den gedanken, wen ich Probleme habe schneide ich mich auf.
Das hat sich in ihrem Gehirn eingespeichert.
Und wen sie keine gespräche annimmt oder nicht reden will.
Kann man das verstehen.
Den nicht jeden kann man das anvertrauen
Da man angst hat, das man von dieser Person verletzt oder verlassen wird.
Den leider, ist die Wahrheit die in diesen Fällen wie z.B. ich habe schon ein paar mal versucht mich umzubrinegen doch ein wenig sehr hart.
Meiner Meinung nach, da hat sie halt angst.
Sie muss selbser wissen und ihr sagen das wen sie will das sie reden kann.
Wen sie es macht ist es ein großer vertrauen.
Doch egal welche ärtzte ... ich rate nur ab, sie helfen nicht.
Habe eine eigende Terapie möglichkeit, und zwar Bereugungs Tabletten und anti- Depressive mittel.
Damit sie erstmal zur ruhe kommt.
Am bessten sie mal aus der umgebeung nehmen wo se Problme oder so hat.
Auch wen sie es nicht will.
Wohlte ich auch nicht, aber es hat funktioniert.
mrfisherInteressante Antwort. Aus dem Unfeld kommt sie sowieso demnächst, denn sie fängt eine Ausbildung, in einer anderen Stadt, an.

Soviel ich weiß, hat sie keine ernsthaften Probleme, die SVV "rechtfertigten", wobei ich nur von Dingen weiß, die sie mir erzählt.
Sie plant jedoch regelrecht, wie und wann, sie das nächste mal ritzen kann.

Zu Antidepressiva:
Ich kann nur auf meine Erfahrungen mit ihnen zurückgreifen, aber während der 6 Monate, in denen ich sie, wegen meiner Depression, nehme, haben sie nicht so viel gewirkt, alsdass ich ihnen zutraute SVV zu "bändigen".
Natürlich bekäme sie andere, dennoch bin ich ein wenig skeptisch, da mMn. das
Unterdrücken einer psychischen Krankheit, ohne andere nennenswerte Fortschritte des Patienten, mit Medikamenten recht gefährlich ist.
SchwarzewiwteSo gesagt sind Medis, zwar gefährlich aber sie helfen einen erstmal eine zeit lang über die probleme abzukommen und man kann ja nach ner Zeit sie wieder absetzten.
Und wen man ich nenne es mal durch dreht kann man sie wieder nehmen da sie dan helfen ...
man brauch sie nicht gleich auf wolke sieben setzten ...
Asgard[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]

[B]Die Meisten die es machen ohne Borderlein - haben einfach keinen Selbstvertrauen ihre Meinung rüber bringen oder aber haben keinen Sinn im leben.[/B][/QUOTE]

hm....also, nein, tut mir leid, aber sowas regt mich auf :mad:
das ist doch unsinn. als ob sowas die einzigen gründe wären, um sich selber zu verletzen. *tzzz* auch nicht bei den meisten. svv hat sehr viel mehr schichten, als die meisten annehmen.

was hat es damit zu tun, seine meinung nicht rüberbringen zu können und sich selbst zu verletzen? gar nichts meiner meinung nach. svv ist doch kein zeichen einer meinungsäußerung, sondern das symptom einer krankheit. und...

[QUOTE][B]Hmmm, das muss sie leider selbser durch machen.
Wie gesagt, Kliniken und terapien bringen da bei nix.
Sie werden villt. als geheilt raus gelassen aber im inneren sind sie immer noch an den gedanken, wen ich Probleme habe schneide ich mich auf.
Das hat sich in ihrem Gehirn eingespeichert.
Doch egal welche ärtzte ... ich rate nur ab, sie helfen nicht.
[/B][/QUOTE]

[ironie] genau, kliniken und therapien bringen nichts. sie sind sinnlos, deshalb gibt es sie ja. [/ironie]

warum denkst du, dass therapien, ärzte und kliniken nichts bringen? ich kenne genug beispiele, wo sie helfen können und geholfen haben. es ist heilbar, wirklich heilbar.
es ist immer so eine sache, ob man sich wirklich helfen lassen will, ob man den willen hat diese krankheit mit diesen symptomen zu besiegen, ob man kämpfen will gesund zu sein.
es ist ein harter weg. und viele haben angst, weil es anders einfacher ist. einfach es so bleiben zu lassen, sich weiter auszuschneiden, zu verbrennen, zu schlagen, oder ähnliches. viele haben nicht den mut.
wenn menschen wirklich davon geheilt sind, ist dieses verhalten nicht mehr in ihrem gehirn eingespeichert, denn sie haben gelernt, damit anders umzugehen. dass sie sich in situationen, wo sie sich früher verletzt haben, heute etwas anderes tun können, und sich nciht mehr verletzen müssen. sie können den druck anders abbauen.

es geht, man muss es wollen und die hilfe auch wirklich annehmen können.
SchwarzewiwteEs tut mir leid.
Aber ich habe auch sehr viele Freunde und kenne viele die SVV "süchtig" sind.
Sehr viele haben mir von Terapien oder Kliniken abgeratem.
Da sie es am anfang schlimmer machen und wen man zu labil ist sogar zu schlimmeren als vohr her rauskommen daruas.
Ne Freundin saß inner Klinik drinne lange zeit.
Sie is immer noch nicht davon runter.
Und das schon seit 10 Jahren.
Es ist ein ständiger Unterschied mit welchen "Patiernten" man redet, jeder hat ne andere vergangeheit das ist klar.
Und alle gehen anderes um,
Selbst verstendlich ist es nicht nur weil man keinen Sinn im lBen hat.
Sonderen weil man mit der Vergangenheit oder mit Problemen im hier und jetzt nicht klar kommt.
Das leben is voller Probleme und man sollte schnell damit klar kommen weil das leben immer härter wird.
TrauerwesenSchwarzewiwte:

Soso, als Betroffene ist das subjektiv immer einfacher zu sagen: Dann dürfen andere nicht kalt sein, sondern für mich da sein. Das wäre, als ob ein Borderline sagen würde: Nun habe ich eine beziehung und er darf mich nie wieder verlassen, weil das schlecht für mich ist.
oder wenn ein Drogensüchtiger auf Entzug wünscht, dass man ihm Drogen gibt, denn das würde ihm im Entzug sicherlich auch gut tun... subjektiv, aber nicht objektiv.

Thema "Therapien bringen nichts":
Was denn? Eifrig weiterschneiden, weiter manipulieren und immer nach neuen Messern Ausschau halten?

Hast Du Dich vielleicht mal mit dem Thema objektiver auseinandergesetzt? Literatur (und damit meine ich keine Frauenzeitschriften) gelesen usw?
Sorry, aber auf mich wirkst du extrem unreflektiert und so, als wenn du keine Ahnung davon hättest, auch wenn du sagst, du seist betroffen.

Ich kann mich ansonsten nur Asgard anschliessen. Klar, wenn man es geniesst, sich im Mitleid zu suhlen (was ja auch passen würde von wegen "meine Freunde sollen dann nicht kalt sein") bringt eine Therapie nichts.
Aber woher willst du wissen, dass eine Therapie am Anfang nichts bringt? Hörensagen, genau, es gibt aber genug Hörsensagen, dass das Gegenteil zeigt.
Also davon abraten, wie schon gesagt, ist ja einfacher, sich in seinem Mitleid zu suhlen. Am besten direkt umbringen, bringt ja eh alles nichts und das Leben ist so schlecht.... wach auf, es ist DEIN Leben und DU hast es in der Hand, was damit passiert, nur DU. Das zu begreifen ist ein langer Prozess, daran zu arbeiten auch, aber im Endeffekt kann man später über sowas nur noch lachen, was erstrebenswert ist.

Im übrigen: Das Leben ist für jeden hart und jeder hat seine Leichen im Keller.
Zita[QUOTE]Also davon abraten, wie schon gesagt, ist ja einfacher, sich in seinem Mitleid zu suhlen. Am besten direkt umbringen, bringt ja eh alles nichts und das Leben ist so schlecht.... wach auf, es ist DEIN Leben und DU hast es in der Hand, was damit passiert, nur DU. Das zu begreifen ist ein langer Prozess, daran zu arbeiten auch, aber im Endeffekt kann man später über sowas nur noch lachen, was erstrebenswert ist. Im übrigen: Das Leben ist für jeden hart und jeder hat seine Leichen im Keller.[/QUOTE]

...schön gesagt :)
ich kann mich da auch bloß anschließen, mitleid ist der falsche ansatz. dadurch steigert man sich in sein leiden zu sehr rein...das ganze wirkt eher unterstützend.
auch helfen vorwürfe oder aufegstellte regeln eher wenig. einem SSvler zu sagen: "hör sofort auf, das ist mist und du tätest mir damit einen großen gefallen" kann, zu drastisch ausgedrückt, auch dahin führen, dass der betroffene sich schlecht fühlt wenn er es doch tut und auf sein verhalten wütend ist (--> selbsthass). wie betroffene sich abreagieren ist ja bekannt...das ganze beginnt hier in einem teufelskreis auszuarten.:(

ich bin selbst seit etwa 6 jahren betroffen, doch ich habs geschafft zwischendurch ein halbes jahr lang aufzuhören...
in der zeit hatte ich eine menge um die ohren, war fast jeden tag mit freunden unterwegs am badesee oder sonst wo und das ganze hat mich ungemein abgelenkt.
daher mein rat: versucht SSVler abzulenken und ihnen ihre sorgen abzunehmen! :cool:
bzw. (an die betroffenen): lenkt euch ab, sucht etwas das euch fordert, ohne euch allzusehr zu stressen und versucht mal einfach an etwas anderes zu denken. gut ist auch eine methode, nach der man versucht den drang um 15 min. herausuzuzögern...das ist genug zeitum sich zu überlegen, ob das nun wirklich sein muss.;)
TrauerwesenZita:

Eben. Es wäre natürlich leicht, wenn ich selber nicht auch irgendwelche Probleme hätte. Weniger SVV, wobei das auch vorkam, mehr Borderline. Vor einigen Wochen wollte ich mich zwar noch selbst einweisen, aber im Endeffekt habe ich endlich mal begriffen, dass dieses Jammern gar nichts bringt.
Ich meine ja halt auch nicht (bzw meinte ich hier nie), dass man SVVler links liegen lässt, nur sollte der Drang nicht unterstützt werden. Wobei ich sagen muss, dass es mir sehr half, dass man mich bei meinen Freaks (psychotische Anfälle) eben nicht mit Mitleid besudelt hat. Und ich merkte, es hilft mir kein bisschen.

Seit ich auch wieder regelmässig ein wenig spazieren gehe, Dinge einfach mache, ohne mich aufraffen zu müssen, ist meine Lebensqualität generell gestiegen. Ich bin sicherlich nicht geheilt, aber mit jedem Schritt kommt man seinem Ziel näher, ob es sich nun um Depression, Borderline oder SVV handelt.


Und was du meinst von wegen Hinauszögern: Tut man es, geht es einem ja eh wieder beschissen. Nicht tun, die Sache absitzen (oder auch peperoni, kann sehr gut sein, weil man nur denkt "fuck ist das scharf") und im Nachhinein stolz auf sich sein, dass man es nicht tat. Das sind die kleinen Schritte, und für so etwas erhält man mitunter auch Lob, falls man in einer Therapie ist, kann also gar nicht so schlecht sein.

Viele haben versucht, mir die Augen zu öffnen, viele waren in meinen Augen daher die bösen. Aber im Nachhinein hatten sie Recht, als ich es mal endlich begriffen habe. Sicherlich können wieder Abstürze kommen, aber umso weniger, umso besser, nichts geht von heute auf morgen, und mit jedem Schritt in die richtige Richtung wird es nur besser.
SchwarzewiwteTrauerwesen ich weiß ja nicht ob du betroffen bist aber wen du meinst das ich keine ahnung oder so davon habe muss ich dich leider wirklich enttauschen.
Den ich weiß was da los ist und leute die auf super gute welt machen und meinen Die haben anhnung obwohl sie keine haben und auch nocht wiesen wies man so was macht kann man nicht aktzeptieren.
Das ist doch einfach nur bescheuert.
Verstehst du eine art was in so einem Leben abgeht?
Ich glaue nicht.
Man sollte nicht eifrieg weiter schneiden oder sonst was terapiene helfen aber auch nicht.
Das kann ich dir auf jeden Fall sagen!
Die machen es nur noch schlimmer.
Man muss ein positives Umfeld bekommen.
Und es mal entlich einsehen das man scheiße in seinem Leben Baut und es damit selbst zerstört!!
Den so ist das, und wen solche wie du dan sagen das ich keine "ahnung" davon habe.
Dan tut es mir leid das ich ahnung habe!
Nur weil du dich damit nicht auskennst und weißt wie das leben eines betroffenden aussieht.
In diesen Tehemn bereich - ziehe ich mich weiter zurück.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
[B]Trauerwesen ich weiß ja nicht ob du betroffen bist aber wen du meinst das ich keine ahnung oder so davon habe muss ich dich leider wirklich enttauschen.
Verstehst du eine art was in so einem Leben abgeht?
Ich glaue nicht.
Man sollte nicht eifrieg weiter schneiden oder sonst was terapiene helfen aber auch nicht.
Das kann ich dir auf jeden Fall sagen!
Die machen es nur noch schlimmer.
Man muss ein positives Umfeld bekommen.
Und es mal entlich einsehen das man scheiße in seinem Leben Baut und es damit selbst zerstört!!
Nur weil du dich damit nicht auskennst und weißt wie das leben eines betroffenden aussieht.
In diesen Tehemn bereich - ziehe ich mich weiter zurück. [/B][/QUOTE]


Oh Mann, kannst du lesen, dann wende es bitte an. Unterstelle mir nicht, ich hätte keine Ahnung.
Lies meinen letzten Beitrag nochmal und beantworte dir alle diese Fragen selber :rolleyes: .
Und ich behaupte einfach mal, dass ich Ahnung habe. Gründe stehen alle in meinem vorherigen beitrag, wenn du den verstanden hast, sprechen wir weiter. Vorher kann ich dich leider nicht mehr ernst nehmen.

Wer hat wohl mehr Ahnung, jemand der meint, Therapie bringt eh nichts und sich in seinem Suhl aalt, es sei denn, es passiert ein Wunder und es geht von alleine weg, oder jemand, der auch Betroffen ist, es durch Therapie aber in den Griff bekommen hat (wundersamer Weise) und sich auch sonst damit wissenschaftlich (!!! damit meine ich Bücher für Psychologen) auseinandergesetzt hat? Ich glaube, Nummer 1 ist es nicht.

Eine Frage: Was soll man denn deiner Meinung nach bitte tun? Auf eine Fee warten, die einem das dann wegzaubert? Es gibt da weitestgehend nur die Therapie, und wer das nicht in Anspruch nehmen will, weil er sich lieber in seinem Selbstmitleid suhlt, soll dann wenigstens aufhören zu jammern.
Asgardmädels, bitte nicht anfangen zu zoffen... :rolleyes: das bringt doch nichts. daurch verlieren wir das thema...

ich schätze hier prallen zwei sichtweisen aufeinander, die aber doch sehr typsich sind für betroffene.
manchmal brauch es zeit, um zu erkennen, dass es hilfe bedarf, professioneller hilfe, um da raus zu kommen. bis dahin, denkt man, dass man es alleine kann, keine therapie, keine klinik braucht.

und nur, weil man sich einen medikamentencoctail reinkippt, der die symptomen lindern mag, aber die ursache nicht bekämpft, wird man nicht gesund.
möchtest du gesund werden schwarzewiwte? was genu bringt dich zu der meinung, kliniken, therapien und ärzte bringen nichts. sie können dir gar nichts helfen. berichte? aussagen anderer? was ist mit dir?

wie man mit betroffenen umgeht, finde ich, ist trotz allem, was man allgemein sagen kann, immer noch eine individuelle sache. wir haben ja auch nicht alle das gleiche als krankheitsbild.
sicher nur rücksicht ist nicht gut, aber es nur zu ignorieren, vorwürfe zu machen, oder ähnliches ist genauswenig angebracht.
SchwarzewiwteAlso erlich gesagt ist mir dieses Gespräch so langsam scheiß egal mit dir!
Und schön villt. hast du es so geschaft das man es mit Terapien und co. geschafft hat.
Aber das saffen auch nicht alle!
Es wird davon nur noch schlimmer!
Und ich spreche auch aus erfahrung, da ich genug freunde habe die mir davon abgeraten haben!
Und ich habe es ohne diesen Weg geschafft und das Alleine mit meinem Freund!
Ohne Ärtzlicher Hilfe und deren Medis.
Also sag mir was wohl besser ist!
Klinik und weg gespret sein oder es ohne diese Scheiße schaffen?

Ach ja, nich nur du kannst die Informiren oder sonst so ne kacke.
Wen man es dir sagen darf DAS HABE ICH AUCH!!!!!!!!

Kapir das oder lass es!


@ Asgard ich bin daraus, und aus meiner Überzeugung ohne Ärtzte und leben so schon über ein halbes Jahr ohne Rückfelle und sonst was.
Ich habe es mit meinem Freund und teils mit medis geschaft.
Aber ich nehme keine medis mehr und mein Freund steht immer hinter mir. Egal was ist, und man brauch keine "och du armes ding schneide dich nicht auf metohden"
sondern gefühle für diese Person die einem Wichtig ist und wen man über was reden mag wo man nicht imemr rüber redt es auch wagen kann!

Also Bitte - was hast du dazu zu sagen Trauerwesen

glaubst du immer noch das ich keiner-lei ahnung habe oder meine einsicht mit Klinikne und terapien nicht gut sind!
Den sie sind scheiße!
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
[B]Also erlich gesagt ist mir dieses Gespräch so langsam scheiß egal mit dir!
Und schön villt. hast du es so geschaft das man es mit Terapien und co. geschafft hat.
Aber das saffen auch nicht alle!
Es wird davon nur noch schlimmer!
Und ich spreche auch aus erfahrung, da ich genug freunde habe die mir davon abgeraten haben!
Und ich habe es ohne diesen Weg geschafft und das Alleine mit meinem Freund!
Ohne Ärtzlicher Hilfe und deren Medis.
Also sag mir was wohl besser ist!
Klinik und weg gespret sein oder es ohne diese Scheiße schaffen?

Ach ja, nich nur du kannst die Informiren oder sonst so ne kacke.
Wen man es dir sagen darf DAS HABE ICH AUCH!!!!!!!!

Kapir das oder lass es!


[/B][/QUOTE]

Ja, ich weiss, dass du es hast, aber vom Hörensagen behauptest du, Therapie bringt nichts und meinst, so wäre es. Hast du es probiert? Ne, hast du nicht. Daher hast du nicht wirklich Ahnung, ob es bei dir was bringt oder nicht. Es gibt auch andere, die haben ihr Abi nicht geschafft, hat das andere davon abgehalten, ihrs zu machen? Ne, sie haben es versuchtund viele haben es auch geschafft...

Im übrigen bedeutet Klinik nicht gleich weggesperrt sein, zudem gibt es auch ambulante Therapien, da würde ich mich mal informieren.
Davon abgesehen kann man nicht wirklich etwas verlieren, wenn man es versucht. Versuch macht eigentlich klug, dann eben nicht.

Wenn du es so schaffst, schön für dich, warte weiter auf die gute Fee, aber hör auf, anderen Leuten eintrichtern zu wollen, eine Therapie würde nichts bringen, das ist verantwortungslos, vor allem, wenn du selber nicht mal eine gemacht hast, denn dann kannst du es nicht beurteilen.
Jeder, der irgendeine psychische Störung hat, sollte es wenigstens versuchen, sofern er es denn loswerden will.



Asgard:

Stimmt schon, jeder benötigt da ein wenig anderes Entgegenkommen, DIE Formel für richtigen Umgang gibt es wohl nicht. Ist nicht nur personenspezifisch, sondern auch situationsabhängig.
Schwarzewiwte[QUOTE]Wenn du es so schaffst, schön für dich, warte weiter auf die gute Fee, aber hör auf, anderen Leuten eintrichtern zu wollen, eine Therapie würde nichts bringen, das ist verantwortungslos, vor allem, wenn du selber nicht mal eine gemacht hast, denn dann kannst du es nicht beurteilen.[/QUOTE]


bla bla bla - kommt da nur weg.

Meine Beste Freundin ist seit 5 Jahren abhänig saß schon inner Klinik und das 3 Mal ... wollte isch helfen lassen das nur man so dazu!
Und was hat es gebracht - sie ist jetzt inner Terapie seit 3 Jahren.
Sie sagte zu mir das bringt nix und macht das leben nur schwer da man mit seiner vergangenheit sich klar werden muss.
Wen sie es schon mit ihre Vergangenheit nicht sachafft.
Dann hätte ich es nicht gesachfft sie hätten mich nur noch ein gespärt.
Und zur Info - ich wahr in einer Klinik weil sie mich weg speren wollten.
Aber ich habe es nicht geschafft.
Und schau mal da - ich bin schon seit einem Halben Jahr gehalt ohne GUTE FEE
Schwachsinn was du hier ablässt!
Man muss mit sich selbst klar kommen - alias- Vergangenheit - Zukunft - Diesen ganzen Scheiß Leben eben!!!!

Also erzähl mir nix von ner GUTEN FEE - den das ist und bleib schwachsinn wen du so denkst!
CreobotraSchwarzewiwte, Trauerwesen: Ihr kriegt euch bitte wieder ein und respektiert die unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen, ja?
TrauerwesenSchwarzewiwte könnte erstmal etwas weniger unfreundlich sein, an sachlicher Argumentation erkenne ich hier nichts.


Wie auch immer, auf meine Argumente geht sie ja eh nicht ein.

Mach was du willst, aber behaupte nicht, Therapie würde nichts bringen, wenn es für viele nur den einzigen Ausweg darstellt, ebenso gibt es genügend Gegenbeispiele, bei denen es etwas brachte. Und wie bereits gesagt, so etwas in einem öffentlichen Forum zu behaupten ist umso kritischer und gefährlicher. Das ist ja so in etwa als würde man einem Alkoholiker sagen er habe kein Problem und Alkoholkonsum ist unbedenklich.
Was du machst ist mir im Endeffekt egal, aber zu behaupten, eine Therapie wäre sinnlos ohne es selbst probiert zu haben und anderen davon abzuraten unter aller Kanone.
Creobotraich habe damit euch [B]beide[/B] gemeint!
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]ich habe damit euch [B]beide[/B] gemeint! [/B][/QUOTE]

ich erachte mich doch ein wenig sachlicher als meinen Gegenpart.

Also ich fänd es jedenfalls nicht so toll, wenn ich "meinem" Forum was davon stehen würde, dass Therapien nichts bringen... naja, wohl ein Thema für T&S.
Creobotrakann ich nicht beurteilen, aber es ist auch wenig hilfreich, sich hier gegenseitig hochzuschaukeln.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
Und zwar sagen sehr viele Menschen das Gothic die jenigen Menschen sind, die sich auf Schneiden-Ritzen- oder wie man es sonst nennt.[/QUOTE]Wie schon einige Andere hier geschrieben haben, hängen Gothic und SVV nicht zusammen. Außenstehenden mag es vielleicht so erscheinen, weil hier offener darüber gesprochen wird. Aber wenn man Probleme verschweigt, kann man sie noch schwerer lösen.

[QUOTE]Wie findet ihr das.[/QUOTE]Mich macht es traurig. Ich möchte den Betroffenen gern dabei helfen, Auswege zu finden.

[QUOTE]Den es is eine sucht ... und wen man da drine is ... is es nicht leicht raus zu kommen.[/QUOTE]Das sehe ich ähnlich, und auch Trauerwesen und Asgard haben es mit anderen Süchten verglichen. Ich glaube darum, dass auch die Ursachen ähnliche sind wie bei anderen Süchten, und dass die Wege um da herauszukommen ähnlicher Art sind.

[QUOTE]So etwas macht man nicht aus spaß. Das is eine Krankheit ...[/QUOTE]Das muss sich nicht ausschließen. Es gibt auch viele Fälle von Alkohol- und anderer Drogensucht, die mit Spaß-Saufen oder Kiffen aus Langeweile angefangen haben.

[QUOTE]Und du hast dich sicherlich noch gewundert wieso die dich fertig machen oder? ... Mit so etwas macht man keinerlei scherz. ... So etwas geht das ganze Leben nicht weg![/QUOTE]Ja, die Narben bleiben sichtbar. Aber ich glaube, dass Drogensucht (ob Alkohol, Medikamente oder andere Drogen) weitaus schlimmere Schäden verursachen kann. Ich will damit Selbstverletzungen nicht verharmlosen, auch sie können tödliche Folgen haben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zita [/i]
*auf klischees zurück greift* goths ... sind melancholisch, mimosenhaft, sensibel, neigen zu einer depressiven einstellung und sind generell eher "gefühls-menschen".
nun, ich denke SSVler haben oft eine ähnliche lebenseinstellung. sensible menschen neigen besonders zu selbstverletzung.[/QUOTE]Ich stimme dir zu, dass Goths eher "Gefühls-Menschen" sind und vielleicht in dieser Hinsicht etwas sensibler. Dass sensible Menschen besonders zu SVV neigen glaube ich dir aber nicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
... wen der jenige darüber reden möchte führ ihn da sein, und nicht auf kalt Seele machen und ich höre nix und sehe nix.[/QUOTE]Die Sucht überzubewerten schadet aber mehr als dass es hilft. Man verfällt dann leicht dazu, den Menschen auf seine Krankheit zu reduzieren und ihn zum "ewigen Patienten" zu machen und all seine Kräfte und Fähigkeiten zu übersehen, mit denen er sich von seiner Krankheit befreien könnte.

[QUOTE]Wen man Weint wegen Innerlichen Schmerzen einen trauern - die gefühle dieser Person beobachten - den sie sind schon "beschadet". Und man sollte nicht noch darauf rumhacken. Weil das macht die Psyche nur noch runter.[/QUOTE]Ja, man sollte nicht auf Menschen herumhacken, die weinen, denn Weinen hilft, seelische Schmerzen zu lindern. Denn viel schlimmer sind die Menschen dran, die nicht mehr weinen können.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
Ein Borderliner, aber auch ein Autoaggressiver braucht Grenzen.
Wenn der nicht einsieht, dass SVV was schlechtes ist, wird er nie aufhören. Aufmerksamkeit und Gutes muss er anders bekommen können, nicht mit etwas, das er zu unterlassen hat.[/QUOTE]Meiner Meinung nach muss beides zusammenwirken, um von einer Sucht wegzukommen. Die Einsicht, dass die Sucht etwas Schlechtes ist, nutzt nichts, wenn er nicht gleichzeitig andere Wege sieht, um Aufmerksamkeit und Gutes zu bekommen. Und neue Wege nützen nicht viel, wenn die süchtigmachenden Dinge ständig in Reichweite sind.

Borderline sollten wir aus der Diskussion hier herauslassen. Das ist eine sehr komplexe Krankheit, die mit Süchten zu tun haben kann, aber nicht muss.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
Die Meisten die es machen ohne Borderlein - haben einfach keinen Selbstvertrauen ihre Meinung rüber bringen oder aber haben keinen Sinn im leben.[/QUOTE]Oft sind daran die Personen in ihrem Umfeld nicht ganz unschuldig, weil sie (zum Beispiel durch Herrschsucht und übertriebene Strenge) keinen Raum für eigene Meinungen und Gefühlsäußerungen lassen oder - im anderen Extrem - ihre Nächsten mit Geld und anderen Dingen überhäufen, ohne ihnen Raum zu geben, selbst etwas zu schaffen und darin ihren Lebenssinn zu finden.

[QUOTE]Aber man brauch einen Sinn wieder im Leben [b]und[/b] man muss ein sehen das, dass Falsch is und alles Kaputt macht.[/QUOTE]Richtig!

[QUOTE]Egal wer in disen Forum davon auch betroffen ist. Muss es einsehen das Schmerzen und Blut keine lösung sind.[/QUOTE]So generell kann man das nicht sagen. Selbst etwas zu schaffen, erfordert oft große Anstrengungen und verursacht Schmerzen und manchmal auch Wunden. Aber der Stolz, selbst etwas geschaffen zu haben, hilft diese Hürden zu überwinden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von mrfisher [/i]
Wir sind insgesamt recht verzweifelt, leider, denn, falls Ärzte es nicht schaffen, ihr zu helfen, wie sollen wir es dann tun ?[/QUOTE]Ärzte haben den Vorteil der Berufserfahrung. Aber sie kennen deine Cousine bei weitem nicht so gut wie ihr, sie kennen nicht so gut ihre Stärken und Schwächen, ihre Wünsche und Sehnsüchte.
Andererseits, wenn sie als "geheilt" entlassen wurde, dann gab es in der Klinik vielleicht etwas, das sie vom Selbstverletzen abgehalten hat. Vielleicht könnt ihr herausfinden, was das war. Meist gibt es da Mal- oder Musik-Therapien und ähnliches.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
Wie gesagt, Kliniken und terapien bringen da bei nix.[/QUOTE]So pauschal kann man das nicht sagen. Für Einige ist es sicher ein besonderer Anreiz, ohne Kliniken und Therapien da herauszukommen. Aber wie schon gesagt gibt es in den Therapien oft Anregungen, wie man die inneren Schmerzen und Kämpfe anders verarbeiten und ausdrücken kann als durch SV, zum Beispiel durch Zeichnen, Malen, Musikmachen, Tanzen, Figurenschnitzen, Töpfern oder sportliche Betätigung.

Ein Problem das ich sehe ist, dass die Personen in ihrem Umfeld, die ihnen vorher schon keinen Raum für eigene Äußerungen und Kreativität gelassen haben (siehe oben) meist auch wenig Verständnis für die neu gewonnene Kreativität haben, und so fällt der Betroffene ins SVV zurück.

[QUOTE]Habe eine eigende Terapie möglichkeit, und zwar Bereugungs Tabletten und anti-Depressive mittel.[/QUOTE][b]Vorsicht![/b] Da kann ich nur mrfisher zustimmen. Die Gefahr ist viel zu groß, dass man die alte Sucht (SVV) durch Medikamenten-Sucht ablöst und sich damit noch viel tiefer hineinreitet, vor allem wenn die Drogen ohne ärztliche Kontrolle genommen werden.

[QUOTE]Am bessten sie mal aus der umgebeung nehmen wo se Problme oder so hat. Auch wen sie es nicht will. Wohlte ich auch nicht, aber es hat funktioniert.[/QUOTE]Dabei sehe ich schon viel eher Erfolgschancen (wie du auch bestätigst).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Asgard [/i]
was hat es damit zu tun, seine meinung nicht rüberbringen zu können und sich selbst zu verletzen? ... svv ist doch kein zeichen einer meinungsäußerung, sondern das symptom einer krankheit.[/QUOTE]SVV kann aber durchaus ein Zeichen dafür sein, dass es in dem Umfeld zu wenig Raum für Selbstäußerungen und Kreativität gibt. Also nicht nur Symptom einer Krankheit, sondern auch Symptom eines krank-machenden Milieus.

[QUOTE]es ist immer so eine sache, ob man sich wirklich helfen lassen will, ... ob man kämpfen will gesund zu sein.
... wenn menschen wirklich davon geheilt sind, ist dieses verhalten nicht mehr in ihrem gehirn eingespeichert, denn sie haben gelernt, damit anders umzugehen.[/QUOTE]Das ist wie gesagt eine Wechselwirkung mit der Umgebung, und wenn die Person außerhalb von Kliniken und Therapien gar nicht die Möglichkeit bekommt "damit anders umzugehen", ist der Erfolg fraglich. Der Einfluss des Umfeldes wird meiner Ansicht nach viel zu oft vergessen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzewiwte [/i]
Das leben is voller Probleme und man sollte schnell damit klar kommen weil das leben immer härter wird.[/QUOTE]Diese Parole gefällt mir nicht. Sie betont viel zu stark die Passivität und drängt in eine Opferrolle. Man macht sich das Leben selbst schwer, wenn man überall nur Probleme sieht. Viele dieser "Probleme" lassen sich leichter lösen als man glaubt, wenn man sie ganz in Ruhe betrachtet und den eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten gegenüberstellt. Und da komme ich wieder zu deinem allerersten Beitrag zu dem Thema zurück: Ich selbst habe gerade durch den Kontakt mit den "Schwarzkitteln", besonders einigen "Nachtweltlern" und durch die Beschäftigung mit der Musik, Ästhetik usw. eine Lebenseinstellung gewonnen, die mir das Leben nicht immer härter erscheinen lässt, sondern immer lebenswerter. Wenn du das auch willst, dann findest du hier im Board eine Unmenge von Anregungen und Menschen, die dir dabei helfen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
Sorry, aber auf mich wirkst du extrem unreflektiert und so, als wenn du keine Ahnung davon hättest, auch wenn du sagst, du seist betroffen.[/QUOTE]Da muss ich Schwarzewiwte etwas in Schutz nehmen. Wenn man einem Kranken vorwirft, dass er die Wege zum Gesundwerden noch nicht kennt, dann macht man es sich ziemlich leicht.

[QUOTE]wach auf, es ist DEIN Leben und DU hast es in der Hand, was damit passiert, nur DU. Das zu begreifen ist ein langer Prozess, daran zu arbeiten auch, aber im Endeffekt kann man später über sowas nur noch lachen, was erstrebenswert ist.[/QUOTE]Ich stimme dir zu, Trauerwesen, dass man schon durch seine Lebenseinstellung zum großen Teil bestimmt, was mit dem eigenen Leben passiert. Ich finde es aber nicht erstrebenswert, über die eigene frühere "Dummheit" nur noch zu lachen, die Ängste und Hemmungen zu vergessen, die man damals hatte. Denn das macht gefühllos, man "steht über den Dingen" und ist viel zu weit weg, um Hilfesuchenden eine helfende Hand reichen zu können.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]kann ich nicht beurteilen, aber es ist auch wenig hilfreich, sich hier gegenseitig hochzuschaukeln. [/B][/QUOTE]

Das ist schon richtig, vor allem, weil wir uns eigentlich nur im Kreis bewegen.


TTP:

Danke, ich freue mich nun auf konstruktive Diskussionen ;) (das meine ich durchaus ernst):

[QUOTE]Meiner Meinung nach muss beides zusammenwirken, um von einer Sucht wegzukommen. Die Einsicht, dass die Sucht etwas Schlechtes ist, nutzt nichts, wenn er nicht gleichzeitig andere Wege sieht, um Aufmerksamkeit und Gutes zu bekommen. Und neue Wege nützen nicht viel, wenn die süchtigmachenden Dinge ständig in Reichweite sind.[/QUOTE]
Das ist richtig, wenn man dann nur noch Einsamkeit erfährt, ist das auch nicht gerade konstruktiv. Jeder tickt da wohl auch anders. ich habe nur an mir bemerkt, dass ich versucht hatte, leute damit zu manipulieren. Und wenn ich dort Erfolg habe, mache ich weiter und weiter... meine Manipulationen gingen bis zu "mal schauen, was er tut, wenn ich mich umbringe". Aber gut, das geht eher in die BL-Richtung und du wolltest das ja isolierter betrachten.

[QUOTE]Da muss ich Schwarzewiwte etwas in Schutz nehmen. Wenn man einem Kranken vorwirft, dass er die Wege zum Gesundwerden noch nicht kennt, dann macht man es sich ziemlich leicht.[/QUOTE]
Sicher, aber ich hätte sicherlich auch nie eine Thera begonnen, wenn ich mich ncith damit auseinandergesetzt hätte. Spätestens, wenn ich merke, etwas ist verkehrt mit mir, suche ich doch und schaue und kucke. Nur so kann man Ansätze finden.
Mal ohne scheiss, das Hospital hat mir hier damals ziemlich geholfen, manche Augen zu öffnen und Wege zu zeigen. ich wollte 2000 die erste Therapie machen, aber im Hospital hatte ich damals erfahren, wie man so etwas angeht und so kam es letztenendes auch dazu.
Es ist ja auch Bestandteil einer Therapie, zu verstehen, wie solch eine krankheit funktioniert. und wenn ich betroffen bin, will ich doch verstehen, das hilft ungemein. Ich bin einfach der Ansicht, dass kein Weg daran vorbeiführt, sich zu informieren, ob man nun therapiert wird oder nicht.

[QUOTE]Ich stimme dir zu, Trauerwesen, dass man schon durch seine Lebenseinstellung zum großen Teil bestimmt, was mit dem eigenen Leben passiert. Ich finde es aber nicht erstrebenswert, über die eigene frühere "Dummheit" nur noch zu lachen, die Ängste und Hemmungen zu vergessen, die man damals hatte. Denn das macht gefühllos, man "steht über den Dingen" und ist viel zu weit weg, um Hilfesuchenden eine helfende Hand reichen zu können.[/QUOTE]

Es ist ja nicht so, dass ich es komplett überwunden habe. Nur wäre ich ohne Arschtritt nie aufgewacht, und es waren einige Arschtritte notwendig, bis ich mal ansatzweise verstanden habe. Vor einigen Wochen wollte ich mich noch einweisen, wollte stationär machen, aber im nachhinein dachte ich mir dann, dass eine weitere Therapie mir nichts neues sagen würde, das ich nicht schon weiss. Das Anwenden liegt nun mal an mir. Und auf eigenen Beinen Erfolg haben zu können, ist dann auch umso positiver.
Es wird immer Teil von mir bleiben, und ich denke auch nicht, dass ich vollkommen befreit bin, aber mit jedem Tag komme ich dem Ziel näher. Und dazu gehört aber auch, in manchen Situationen über sich selbst zu lachen und zu denken: Hey, früher hättest du dies und jenes gemacht, nun steckst du das einfach besser weg. Es ist eben auch Genuss eines Erfolgserlebnisses, auf sich stolz zu sein usw. Denn wenn man die kleinen Schritte, die man geht, sieht, dann geht man auch eher weiter.
Vielleicht habe ich es aber auch nur etwas falsch oder zu radikal ausgedrückt.
Paranoid.
Paranoid.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Paranoid [/i]
[B]ich wollte noch anmerken das svv nicht unbedingt was mit Problemen aus der Vergangenheit zu tun haben muss,
es kann genau so gut als selbstbestrafung dienen ;) [/B][/QUOTE]

ich würde sogar sagen in sehr vielen, vielleicht auch den meisten Fällen. Muss nicht sein, aber prozentual kann ich mir das sehr gut vorstellen.
Naja, und generelle Bewältigung von "Stress" und akuten Bedrängnissen, emotionalem Wirrwarr usw, diese drei Motive kenne ich zumindest.
NightfearsIch weiß nicht, was Gothic damit zu tun haben soll. Cutten fällt ja eher bei Missbrauch und so auf. Ich selber z.B. cutte nicht.
Das sind finde ich Vorurteile:(
idisi[QUOTE]ich wollte noch anmerken das svv nicht unbedingt was mit Problemen aus der Vergangenheit zu tun haben muss,[/QUOTE]

Oder Auswirkung einer akuten sozialen Phobie sein. Nur mal so als Beispiel...
bloody-lunaich habe selbst mit 17 angefangen zu ritzen und zu dieser zeit hatte ich halt einige probleme die absolut nichts mit gothic zu tun hatten, mitterweile mache ich es nicht mehr aber gothic bin ich trotzdem^^ wie immer ein schönes vorurteil
CataDarf man erfahren wie Du es selbst geschaffst hast damit aufzuhören, ich meine es ist da einfach meine Neugier die bei mir hoch kommt... xD
Asgardes gibt so viele gründe, auslöser, weshalb menschen anfangen sich selbst zu verletzen. missbrauch ist eine davon, soziale phobie auch, aber es gibt noch mehr.

es kann sowohl an erlebnissen und ereignissen aus der vergangenheit liegen, wie auch an gegenwärtigen erlebnissen und ereignissen. bei mir ist es, zum beispiel, beides. das eine schließt das andere ja nicht aus.
ich für meinen teil komme mit beiden nicht klar, weshalb ich für meinen teil beschlossen habe, wieder eine thera anzufangen, weil ich endlich möchte, dass es aufhört. ich möchte mich nicht mehr schneiden müssen, wenn es mir schlecht geht, wenn mich die vergangenheit einholt, o.ä..


@ttp
den aspekt mit der umwelt habe ich vollkommen außer acht gelassen. das tut mir leid.

ich erachte das umfeld für einen sehr wichtigen aspekt, der aber sehr häufig außer acht gelassen wird. ich gebe dir recht, dass auch das umfeld einen nicht ganz unerheblichen teil beitragen kann, um jemanden krank zu machen.
leider ist das so, aus den verschiedensten gründen. evtl. wäre mobbing ein beispiel.

wenn man in seiner entfaltung eingeschränkt wird, was nicht nur an einem selbst liegen muss, sondern leider häufig auch am umfeld, geht das leider häufig schief.

[QUOTE]Das ist wie gesagt eine Wechselwirkung mit der Umgebung, und wenn die Person außerhalb von Kliniken und Therapien gar nicht die Möglichkeit bekommt "damit anders umzugehen", ist der Erfolg fraglich. Der Einfluss des Umfeldes wird meiner Ansicht nach viel zu oft vergessen.[/QUOTE]

die personen in einem umfeld können aber viel dazu beitragen, dass man damit anders umgehen kann. es ist viel wert, wenn einem von menschen aus seinem umfeld oder auch dem allg. umfeld gezeigt wird, dass man, zum beispiel, kein abartiges monster ist. viele, die die narben sehen, denken sich natürlich, dass man krank ist. es ist kein alltägliches bild. aber ich habe sooft gesehen und erlebt, dass man deswegen geringschätzt, auch verachtet wird, und das menschen regelrecht angewidert sind.
ich kann den menschen ihre reaktionen nicht verübeln. die meisten haben sich noch nie mit diesem thema auseinandergesetzt, und empfinden es oft als schock. verständnislosigkeit folgt meist als nächstes.
es ist schwer damit zurecht zu kommen, auch nach einem klinikaufenthalt. wenn selbst das eigene, nahe liegende umfeld, einen so betrachtet, wie wildfremde menschen, die dann vergessen, wer man eigentlich ist und nur noch eine abart in einem sehen.
aber es kann durch solch einen einfacher werden. kann, nicht, dass es unbedingt so sein wird.

ich wünschte, es wäre anders...
bloody-luna@cata

durch die geburt meiner tochter hab ich damit aufgehört, weil ich ja da verantwortung für jemanden übernehmen musste... ist mir auch nicht schwer gefallen damals...

vor kurzem habe ich allerdings wieder angefangen aber durch meinen jetzigen freund habe ich das auch schnell wieder aufgegeben weil ich auch gemerkt habe das es mir nicht wirklich was bringt ausser die erleichterung für den moment
blackrosegirlAlso um die eigentliche Frage zu beanworten, nein ich denke nicht das Svv ein Bestandteil der Gothicszene ist!

Ich habe im Alter von 10 Jahren angefangen mir meine Arme und Beine zu ritzen oder eher zu schneiden.
Es ist ganz klar eine Sucht, man kommt nur sehr schwer weg davon!
Heute bin ich 20 und eigentlich habe ich mich seit 5 Jahren nicht mehr selbst verletzt.
Doch es gibt auch jetzt noch Tage an denen ich mich "spüren" möchte, wie gesagt es ist schwer davon los zu kommen!

lg blackrose
BlutigeSeeleHallo

Ich habe zwar jetzt nicht alle antworten gelesen und weiss jetz nich ob das vielleicht schon mal geschrieben wurde aber ich möchte jetzt gern auch mal was dazu schreiben.

Ich bin 17 und ritze/schneide (wie ihr es nennt ist mir egal) schon seit ich 13 bin.
Da war ich schon anders lief gern in schwarz rum und hörte andere musik. Ich bin nicht der masse dem Mainstream nachgegangen. Ich mache es aus Problemen, und nicht zum spass. Einige meiner Freunde auch welcher aus der Schwarzen Scene haben mir gesagt das ich Gothe bin. Ich selber sehe mich nicht so. Trotzdem muss ich sagen es können auch leute in der Scene auftauchen die ritzen. In der Schule wurde ich auch gemobbt. Aber für mich sind das einfach leute die es nicht besser können. Ich finde es ist ganz egal ob man nun ritzt oder nicht ob man Borderliner ist oder nicht. Oder weiss der geier. Hauptsache man bleibt man selbst, und hört nicht auf die vorurteile der masse denn man selbst weiss es doch besser. Einmal habe ich 2 leute kennegelernt und die eine fragte mich nur so: Bist du emo? Habe dann gesagt nein bin ich nicht mach es aus problemen und ziemlich lang. Da war se dann still. Aber selbst wenn sie mir nicht geglaubt hätte. Ja und ich weiss es besser und wer nicht will der hat schon

Gruss Seele
apnoe[quote]
...das Gothic die Menschen sind die sich oft schneiden, ritzen und so weiter...
[/quote]

[Konstant-Ironie-OFF]
Ach Gott, was sind wir heute wieder Naiv...
[Konstant-Ironie-OFF]

Das _"Gothic die Menschen sind die sich oft schneiden und ritzen"_ ... Ja, ja, die guten alten Schubladen....... meine sind voll mit Reizwaesche... hrr *schnuff* *wuff* *knurr* *weglauf*
apnoe@ BS

[quote]
Ich finde es ist ganz egal ob man nun ritzt oder nicht ob man Borderliner ist oder nicht. Oder weiss der geier. Hauptsache man bleibt man selbst, und hört nicht auf die vorurteile der masse denn man selbst weiss es doch besser. Einmal habe ich 2 leute kennegelernt und die eine fragte mich nur so: Bist du emo? Habe dann gesagt nein bin ich nicht mach es aus problemen und ziemlich lang. Da war se dann still. Aber selbst wenn sie mir nicht geglaubt hätte. Ja und ich weiss es besser und wer nicht will der hat schon.
[/quote]

Du sprichst mir aus der Seele.
Doch zum Glueck bin ich kein hoeheres Wesen oder so, das immer und mit allem recht behaelt.
Mittlerweile bin ich in meiner Persoenlichen Entwicklung soweit, das ich mich als Abschaum, als Dreck bezeichne.
Die hoechste Ehre die man sich selbst machen kann.

Und auf so eine ultrapeinliche Frage wie "Bist du Emo?"
Kannst du ja eigentlich nur antworten, "Ehmm ich bin >>Dein/Mein Name<<"
Oder nicht? Nicht oder?

Ohh man ohh man.
Ich frag hoechstens sowas wie, habe ich dich nicht da und da schonmal gesehen.
Aber ich wuerde jetzt nie auf nen Typen mit n bisschen Farbe um die Augen plus Gorgoroth Shirt zugehen und ihn fragen "Hey, bist du Schwarzmetall"?
Gluecklicherweise, wuerde mir so jemand dann ja, wenn er ein bisschen Grips hat auch die Antwort geben, verpass mir einen Punch, und du wirst sehen, ob ich aus Dunkelstahl bin.

Now/Know what i mean?
Ahh.. grml..

"Hey bist du love bites?"
"Ey nee, du, du ich bin lovebytes!"
NachtKaetzchenJuchu, ich habs geschafft alles (fast) Lückenlos durchzulesen.... und jetzt kann ich nichtmehr.... *sfz*

Also:
Wie wir bereits alle schon wissen, stimmt es nicht, dass alle/die meinsten/wie auch immer goths ritzen, SVVler sind o.ä.
Allerdings stimmt es schon, dass man in der scene öfter auf solche treffen kann. Das liegt unteranderem daran, dass die personen oft offener darüber reden/damit umgehen.

In meiner Klasse gibt es auch einige, die ritzen und nicht zur gothic scene gehören. Die meisten von denen sind Poser, das weiß ich nun.
Ich hab versucht an Jemanden anschluss zu finden... als ich ihnen mehr oder weniger gezeigt hab, dass ich ritze waren sie regelrecht begeistert.
Alle bis auch eine finden es einfach cool sich zu "ritzen".
Meine Klassenkameradin ist auf Rauchen umgestiegen, was auch nicht viel besser ist.

Ich persönlich hab auch geritzt, und bin DAVON losgekommen indem ich mit meiner internetfreundin darüber geredet habe... sie hat mir wirklich geholfen, auch wenn es ihr schwer fiel und ich weiß dass es nicht leicht war mit ihr darüber zu reden.

[COLOR=darkred]Vielen, vielen Dank an mein Engelchen, falls du hier irgendwo aufkreuzt :3 (Person weiß wer gemeint ist)[/COLOR]

Allerdings schütte ich mir trotzdem ab und an heißes wachs über die arme
(Das tut so gut, es kribbelt so schön <3 ... sry >.<)
und was ich mache und was mit mir ist, wenn es mir richtig schlecht geht, darüber will ich garnicht erst nachdenken.
*Verdrengt*

Angefangen damit hab ich letzen Winter... und ungefähr Zeitgleich richtig Musik zu hören und schwarz zu tragen.
Für mich ist das eine Hilfe.
Und auch die tatsache, dass man so offen darüber reden kann in der gothic scene.
Ich glaube, dass das der grund ist, warum einige Leute die ritzen/geritzt haben in der gothic scene sind.
Jedenfalls ist es einer meiner gründe warum mich die gothic scene anspricht.

(Lange Rede kurzer sinn... ich hoffe ihr versteht was ich ausdrücken möchte.)

Grüße

euer Nachtkätzle
KatzenfreundIch will nicht lange ausholen.
Ich arbeite seit mehr als einem Jahrzehnt mit Menschen, die diese Problematik haben.
Wer mag, kann mich gerne anmailen.
In der Öffentlichkeit breittreten mag ich das Thema nicht (mehr).
apaemoZum Vorwort: Ich bin kein Goth. Ich interessiere mich nur für diese ( stetig wachsende ) Community und höre eben so ziemlich die gleiche Musik wie ein großteil.


Zum Thema:

Ritzen, wie es so (un)schön genannt wird, finde Ich persönlich als eine "Unart" die viele Menschen begehen. Dazu gehören nicht nur Goth, jedoch ist es hierbei soetwas wie ein Klischee, wie hier so oft genug gesagt wurde.

Ich verstehe nicht, wieso man soetwas tut. Ich verstehe nicht, wieso man seinen eigenen Körper verletzt, den man Geschenkt bekommen hat, in dem man sein ganzes Leben verbringen wird.


Ich traf vor einigen Wochen vor dem Kino ein ca. 18 Jähriges Mädchen. Von weitem war bereits zu erkennen, dass Sie eine Goth ist. Schwarze Haare, Schwarze Klamotten und Schminke, irgendwie das typische Bild eben.

Ich dachte mir nichts dabei. Als Ich näher kam, sah Ich jedoch, dass Ihr Arm hochgekrempelt war und Sie gerade dabei war eine kleine furche in ihre Haut zu Ritzen.
Das Ich stehenblieb bemerkte Sie, und es war ihr anzusehen, dass es Ihr durchaus Peinlich war.

Sie steckte die kleine Rasierklinge in die Tasche und sah auf den Boden. Jedoch blickte Sie mich überrascht und ebenso ungläubig an, als Ich ihr einen Kaugummi anbot und mich daneben stellte. Nicht um mitzumachen *lach* nein, dass bestimmt nicht. Ich fragte Sie, wieso Sie soetwas denn tut ?

"Ich hatte einen schweren Tag und muss mich beruhigen. Ich wollte den Kinofilm genießen"

Ihr könnt euch wohl mein Gesicht vorstellen, als Sie das sagte.

Zur Beruhigung? Nun Ja... Okay...

Zu meinem überraschen sprach Sie ganz offen, wenn auch leise und betrübt darüber.

Anscheinend wird Sie in der Schule gemobbt, gehänselt aufgrund ihres Auftretens und Aussehens. Sie zeigte mir daraufhin ihre Arme, die eine Menge an Unansehnlichen Narben zur schau gaben.

Nach einem ca. 30 minütigem Gespräch über dies und jenes, über die Gründe und Folgen von sowas legte Sie mir lächelnd die Rasierklinge in die Hand mit den Worten " Hast wohl Recht, ist besser ohne".

Ich steckte Sie ein und wir redeten noch ein wenig. Erst jetzt fiel mir auf, dass Ich meinen Film verpasste. Naja, eine Stunde später läuft ein weiterer, also macht es nicht sooo viel.


Seid diesem Tag habe Ich Sie in meiner ICQ liste und wir haben oft noch kontakt zueinander.

Was mich freut, sie hat sich seitdem nichtmehr geritzt, gebrannt oder was auch immer. Auch in der Schule zeigt Sie nun mehr Selbstvertrauen und trägt ihr Leben mit Stolz.



Seitdem achte Ich irgendwie mehr auf solche Leute.

Ich glaube, dass es falsch ist, sich aus Gründen zu "ritzen" die solcher Natur sind. Aus Problemen, Stress oder ähnlichem. Es schadet dem Körper, der einem Geschenkt wurde und den man sein ganzes Leben lang behält.

Weil man "Cool" sein will oder "dazu gehören will" ist ein noch mieserer Grund ( gibt es das Wort "Mieserer" eigentlich? *g* ). Jeder lebt sein eigenes Leben, dass ist klar. Aber sich selbst zu Schaden ist kein Weg dieses zu Leben.

( Ausser beim "Liebesspiel" ( Und Ja, bei sowas finde sogar Ich es ansprechend ) sehe Ich im übrigen auch heisses Wachs als eine etwas Merkwürdige Art an sich irgendwelche Gefühle zu geben )


Wenn Ihr Freunde habt, die sich Ritzen und ihr wisst, dass Sie Probleme haben.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein einfaches Gespräch unter Freunden da durchaus helfen kann.


Mit freundlichen Grüßen,

Apaemo.
Gruftmama[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
[B]Zum Vorwort: Ich bin kein Goth. Ich interessiere mich nur für diese ( stetig wachsende ) Community und höre eben so ziemlich die gleiche Musik wie ein großteil.[/QUOTE]

Wie definierst du "Goth"?
Ich bezeichne mich btw. auch nicht als Goth, ich bin ich, nicht mehr und nicht weniger ;)




[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
Ritzen, wie es so (un)schön genannt wird, finde Ich persönlich als eine "Unart" die viele Menschen begehen. Dazu gehören nicht nur Goth, jedoch ist es hierbei soetwas wie ein Klischee, wie hier so oft genug gesagt wurde.[/QUOTE]

Mit dem Klischee stimme ich dir zu, allerdings sehe ich es weniger als "Unart".


[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
Ich verstehe nicht, wieso man soetwas tut. Ich verstehe nicht, wieso man seinen eigenen Körper verletzt, den man Geschenkt bekommen hat, in dem man sein ganzes Leben verbringen wird.[/QUOTE]

z.B. weil man sich in diesem Körper nicht wohlfühlt? Weil man nie um dieses "Geschenk" gebeten hat?



[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
Ich glaube, dass es falsch ist, sich aus Gründen zu "ritzen" die solcher Natur sind. Aus Problemen, Stress oder ähnlichem. Es schadet dem Körper, der einem Geschenkt wurde und den man sein ganzes Leben lang behält.[/quote]

Wenn mir etwas geschenkt wird, was ich mir nie gewünscht habe, kann ich denn damit dann nicht tun und lassen was ich will? Ist doch immerhin meins...


[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
Weil man "Cool" sein will oder "dazu gehören will" ist ein noch mieserer Grund ( gibt es das Wort "Mieserer" eigentlich? *g* ). Jeder lebt sein eigenes Leben, dass ist klar. Aber sich selbst zu Schaden ist kein Weg dieses zu Leben.[/quote]

Da gebe ich dir recht, aber ich denke es sind auch wirklich die wenigsten, die es aus diesem Grund tun.


[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
( Ausser beim "Liebesspiel" ( Und Ja, bei sowas finde sogar Ich es ansprechend ) sehe Ich im übrigen auch heisses Wachs als eine etwas Merkwürdige Art an sich irgendwelche Gefühle zu geben )[/quote]

Warum siehst du es beim Liebesspiel anders? Warum ist es okay, sich mit dem Partner "irgendwelche Gefühle zu geben" und nicht wenn man allein ist? Sorry, aber das klingt für mich unlogisch.



[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
Wenn Ihr Freunde habt, die sich Ritzen und ihr wisst, dass Sie Probleme haben.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein einfaches Gespräch unter Freunden da durchaus helfen kann.[/quote]

Nein, ganz sicher nicht. Ich kann nicht mit einem einfachen Gespräch unter Freunden retten, was jahrelang von anderen zerstört wurde.
apaemo[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i]
[B]Wie definierst du "Goth"?
Ich bezeichne mich btw. auch nicht als Goth, ich bin ich, nicht mehr und nicht weniger ;)[/B][/QUOTE]


[I]Goth definiere Ich eigentlich nach diesen Typische "Klischeepunkten". Jedoch versuche Ich mich auf die Neutralen zu beschränken. Schwarze Kleidung, Schminke etc. Jedenfalls die Offensichtlichen. [/I]


[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i][B]
Mit dem Klischee stimme ich dir zu, allerdings sehe ich es weniger als "Unart". [/B][/QUOTE]

[I]Ich sehe es schon als soeine. Aber meine Meinung ist aus dem Rest des Posts ja ersichtlich.[/I]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i][B]
z.B. weil man sich in diesem Körper nicht wohlfühlt? Weil man nie um dieses "Geschenk" gebeten hat?
[/B][/QUOTE]


[I]Viele Menschen sind in der Lage ihren Körper zu "Formen". In diesem fall mein Ich Abnehmen/Zunehmen, verändern. [/I]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i][B]
Wenn mir etwas geschenkt wird, was ich mir nie gewünscht habe, kann ich denn damit dann nicht tun und lassen was ich will? Ist doch immerhin meins...
[/B][/QUOTE]

[I]Natürlich ist dies deines. Aber man wird nicht gefragt, ob man Leben will. Den Sinn des Lebens entwickelt man erst im laufe von diesem. Man selbst erschafft sich seinen Existenzgrund.[/I]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i][B]
Da gebe ich dir recht, aber ich denke es sind auch wirklich die wenigsten, die es aus diesem Grund tun.
[/B][/QUOTE]

[I]Juchu, wenigstens einmal gleiche Meinung *g*[/I]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i][B]
Warum siehst du es beim Liebesspiel anders? Warum ist es okay, sich mit dem Partner "irgendwelche Gefühle zu geben" und nicht wenn man allein ist? Sorry, aber das klingt für mich unlogisch.
[/B][/QUOTE]

[I]Beim Liebesspiel verletzten sich die Partner nicht ernsthaft / Dauerhaft. Ausser eben es ist gewollt... Ausserdem ist dies wieder eine Abwechslung zur Gewohnheit. Wenn sich selbst verletzten zur Gewohnheit wird, dann ist es was anderes.[/I]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i][B]
Nein, ganz sicher nicht. Ich kann nicht mit einem einfachen Gespräch unter Freunden retten, was jahrelang von anderen zerstört wurde. [/B][/QUOTE]

[I]Es gibt nichts was nicht Rückgängig gemacht werden kann. Jedenfalls keine Psychologischen Probleme. ( Meine Meinung, darf aber gerne widersprochen werden )[/I]
GruftmamaIch fasse mich kurz mit dem widersprechen ;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von apaemo [/i]
[I]Viele Menschen sind in der Lage ihren Körper zu "Formen". In diesem fall mein Ich Abnehmen/Zunehmen, verändern.

Es gibt nichts was nicht Rückgängig gemacht werden kann. Jedenfalls keine Psychologischen Probleme. ( Meine Meinung, darf aber gerne widersprochen werden )[/I]
[/QUOTE]


Missbrauch kann nicht rückgängig gemacht werden, und einen missbrauchten Körper kann man auch nicht mehr "formen".
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von NachtKaetzchen [/i]
Wie wir bereits alle schon wissen, stimmt es nicht, dass alle/die meinsten/wie auch immer goths ritzen, SVVler sind o.ä. Allerdings stimmt es schon, dass man in der scene öfter auf solche treffen kann. Das liegt unter anderem daran, dass die personen oft offener darüber reden/damit umgehen.[/QUOTE]Das sehe ich auch so.

[QUOTE]Ich persönlich hab auch geritzt, und bin DAVON losgekommen indem ich mit meiner internetfreundin darüber geredet habe... sie hat mir wirklich geholfen, auch wenn es ihr schwer fiel und ich weiß dass es nicht leicht war mit ihr darüber zu reden.[/QUOTE]Ich persönlich habe noch nie geritzt. Allerdings habe ich in früheren Jahren einige Male (mehr oder weniger vergeblich) versucht, Probleme im Alkohol zu ertränken. Mir ist darum klar, dass ich mich wohl nicht wirklich in Menschen hineinversetzen kann, die sich verletzen. Aber es scheint mir, als ob die Ursachen und Gründe dafür ähnliche sind wie die, zur Flasche zu greifen. Der Unterschied ist wohl nur, dass letzteres stillschweigend geduldet, wenn nicht (aus monetärem Interesse) sogar gefördert wird.

[QUOTE]Allerdings schütte ich mir trotzdem ab und an heißes wachs über die arme ... und was ich mache und was mit mir ist, wenn es mir richtig schlecht geht, darüber will ich garnicht erst nachdenken. *Verdrengt* [/QUOTE]Gerade das habe ich hier gelernt: Darüber nachzudenken, was mit mir wäre und was ich machen könnte/würde, wenn es mir richtig schlecht geht. Dieses "negative Denken" ist außerhalb des Gotentums ziemlich tabu, und das führt dazu, dass Menschen in Panik ausbrechen, wenn sie wirklich mal in schlimme Situationen geraten.

[QUOTE]Angefangen damit hab ich letzen Winter... und ungefähr Zeitgleich richtig Musik zu hören und schwarz zu tragen. Für mich ist das eine Hilfe.[/QUOTE]Ja, besonders die Musik ist für mich eine Art Droge, und das Gute daran ist, dass man sie (noch) nicht immer wieder neu kaufen muss. Ich habe mittlerweile einen ganzen Medizinschrank :cool: . Allerdings muss jeder selbst für sich herausfinden, was davon ihm in welcher Situation am besten hilft. Eine Fehlbehandlung kann sicher ähnlich fatal sein wie bei "richtigen" Drogen.

[QUOTE]Und auch die tatsache, dass man so offen darüber reden kann in der gothic scene. Ich glaube, dass das der grund ist, warum einige Leute die ritzen/geritzt haben in der gothic scene sind. Jedenfalls ist es einer meiner gründe warum mich die gothic scene anspricht.[/QUOTE]Wichtiger noch ist für mich, dass man auch über die Ursachen und Zusammenhänge spricht (und sprechen kann), und nicht nur über die Symptome (von denen SVV eines ist).
Nanny Ogghab dieses Thema erst vor kurzem gefunden. Es bedrückt mich sehr, weil ich dadurch sehr viel Leid in Erinnerung habe.

Mein Ex hat sich immer wieder selber verletzt und geschnitten. Weil ich damit nicht umgehen konnte, ist schlussendlich unsere Beziehung daran verbrochen... :confused:
DoloriMh also ich für meinen Teil kann behaupten, dass in der Szene der prozentsatz der "ritzer" wesentlich höher ist als der bei "normalos". Klar sollte man nicht alles über einen Kamm scheren, dennoch ist mir die Tendenz aufgefallen, dass sich Gothics schlicht und einfach öfter ritzen... ich kann nicht mehr dazu sagen als aus meiner eigenen ehrfahrung zu sprechen. so far
Nanny OggIch denke, für viele die das tun ist der damit verbunde Schmerz halt weniger Schlimm, als das was das eigentliche Problem dahinter ist.
Todesreiter[QUOTE][i]Original geschrieben von Dolori [/i]
[B]Mh also ich für meinen Teil kann behaupten, dass in der Szene der prozentsatz der "ritzer" wesentlich höher ist als der bei "normalos". Klar sollte man nicht alles über einen Kamm scheren, dennoch ist mir die Tendenz aufgefallen, dass sich Gothics schlicht und einfach öfter ritzen... ich kann nicht mehr dazu sagen als aus meiner eigenen ehrfahrung zu sprechen. so far [/B][/QUOTE]

Ich sehe das ein kleines bissel anders, ich glaube das die anzahl der Menschen die sich selbstverletzten egal in welcher scene nicht großartige unterschiede aufweist, es jedoch in der gothic scene einfach extrem aufwählt weil darüber offen gesprochen würd. Und vergest nicht, es gibt genug möglichkeiten sich selbst zu verletzten ohne das es jemanden auffällt wie z.B. den Mund kommtplett aufbeissen.

mfg
Todesreiter
HerzlosHm, mit dem Thema Ritzen habe ich zum ersten mal Kontakt gefunden, als ich mich vom Mainstream abschottete, schwarz anzog usw. Mobbing war die Folge naja...
Da war ich 15, als ich dann letztes Jahr Probleme in meiner Familie bekommen habe und noch diverse andere Sachen falsch liefen, hab ich, weil ich nicht wusste, wie ich mit dem Schmerz umgehen sollte angefangen..
Ich schneide mich dennoch nur sehr sehr selten, habe aber verständlicherweise trotzdem Angst, dass daraus mehr wird!
Gruftmama[QUOTE][i]Original geschrieben von Todesreiter [/i]
[B]Ich sehe das ein kleines bissel anders, ich glaube das die anzahl der Menschen die sich selbstverletzten egal in welcher scene nicht großartige unterschiede aufweist, es jedoch in der gothic scene einfach extrem aufwählt weil darüber offen gesprochen würd. Und vergest nicht, es gibt genug möglichkeiten sich selbst zu verletzten ohne das es jemanden auffällt wie z.B. den Mund kommtplett aufbeissen.

mfg
Todesreiter [/B][/QUOTE]

Ja, da könntest du recht haben, aber ich denke es liegt auch daran, dass sich eben Leute mit psychischen Problem in der Szene wohl fühlen, wegen den schwarzen Klamotten, wegen der Musik. Ist ja klar, wenn es einem schlecht geht, das man dann eher Texte hört die von Tod und Schmerz handeln (und solche Texte findet man halt oftmals in der Gothicszene), als irgendwelchen Hip Hop Kram wo es nur um "Bitch" und "fuck" geht :rolleyes:
NachtKaetzchen[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i]
[B]Ja, da könntest du recht haben, aber ich denke es liegt auch daran, dass sich eben Leute mit psychischen Problem in der Szene wohl fühlen, wegen den schwarzen Klamotten, wegen der Musik. Ist ja klar, wenn es einem schlecht geht, das man dann eher Texte hört die von Tod und Schmerz handeln (und solche Texte findet man halt oftmals in der Gothicszene), als irgendwelchen Hip Hop Kram wo es nur um "Bitch" und "fuck" geht :rolleyes: [/B][/QUOTE]

*daumen hoch* geau so sehe ich das auch!
Meuchelmörder[QUOTE][i]Original geschrieben von Gruftmama [/i]
[B] als irgendwelchen Hip Hop Kram wo es nur um "Bitch" und "fuck" geht :rolleyes: [/B][/QUOTE]
Und woher weißt du, dass es in HipHop nur darum geht? Schon mal daran gedacht, dass das HipHop, das du ausm TV kennt, nicht das ausschlaggebende ist?
Ich muss dir sagen, deine Meinung ist auf ein Vorurteil gestützt. Und es gibt durchaus Rap-Texte mit Gefühl (weiß jetzt nicht wie ich das nennen soll), und das ist sogar ein Großteil von dem, was nicht im TV kommt.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich wollte das nur mal anmerken, fühl dich bitte nicht persönlich angegriffen oder so.

Salve
GruftmamaJa ich weiß. "Janine" von Bushido z.B. find ich vom Text her ziemlich "triggernd", aber ich meinte halt so generell, da denke ich schon das es viele Leute denen es psychisch schlecht geht eher in die Gothicszene zieht (schau dir bspw. mal in diversen Selbstmordforen den "was hört ihr gerade?"-Thread an, da werden zu 80% Gothic-Bands/Songs genannt).
MeuchelmörderIch glaube einfach, Leute, die Rap hören und lieben nutzen dies auch als Ventil.
Kennst du zufälligerweise Jaw oder Favorite? Das sind zwei Rapmusiker, die selber sehr schräg drauf sind, fast schon psychisch krank, würd ich sagen (nur mal so am Rande)...
IceflowerDragonHmmm...

also meiner erfahrung nach (ca.6 jahre Goth) gibt es eine menge leute die erfahrung mit SVV haben. Von meiner freundin über meine besten freunde bis hin zu leuten die ich nur kurz kenne.
Zum teil liegt es sicher daran das eine Ex-freundin von mir mich für dieses thema sensibilisiert hat, sonst würde mir das meistens nicht auffallen.
Ich kenne aber in meinem umfeld niemand der zur zeit noch an der klinge hängt.

Das viele leute musik (passiv oder aktiv), Malerei oder andere arten von kunst benutzen um ein ventiel zu haben das ihnen den druck von der seele nimmt war schon immer so. Seit den zeiten des expressionismus ist diese art von kunst auch gesellschaftsfähig geworden. Darüber hinaus kann die diskussion welche szene mehr oder weniger leute hat die wegen ihrer musischen ausdrucksweise nicht cutten nicht stattfinden.

Die unterscheidung welche art von musik z.b. hilfreich sein kann um mit starken gefühlen fertig zu werden liegt also nicht in der beforzugten musikrichtung sondern darin ob es sich um Kunst handelt oder nicht, denn der sinn und zweck von jedweder kunst ist die kommuniokation die gefühle direkt von einem menschen zu anderen transportiert ohne dieses gefühl selbst zu nennen.
Da diese botschaft nicht von jedem gleich aufgenommen wird kennt jeder etwas das für ihn persöhnlich kunst ist. Aber nur wenig das für alle kunst sein kan.


Übrigens binn ich der festen überzeugung das es kein reines selbstverlezendes verhalten gibt, wer sich selbst verlezt verlezt damit auch immer andere, wenn auch nicht körperlich.
~Synthestesia~puuuuh ...schwieriger thread, aber dennoch ist er es Wert darauf zu antworten!

Ritzen hat nichts mit Gothik zutun! Warum sollte es denn auch? Etwa weil schwarz eine traurige Farbe ist und man dadurch depressiv wird?
Meiner Meinung nach ist das alles nur ein Vorurteil und dazu noch ein äußerst trauriges!
Schließlich hat jeder Mensch seine Probleme und versucht sie auf eine Bestimmte Art und Weise zu lösen. Dennoch ist es sehr traurig das mehrere Leute die sich für Gothik interessieren plötzlich anfangen sich zu ritzen, da sie glauben es gehört zum Alltag...:(

Ich selber habe ziemlich viele Erfahrungen mit Selbstverletzung gemacht, habe es aber durch eine Therapie wieder in den Griff bekommen! Jedesmal wenn ich aus der Dusche komme könnte ich anfangen zu weinen wenn ich in den Spiegel schaue, jedoch wächst man mit der Zeit auch heran und wird weiser.
Ich persönlich habe deswegen damit aufgehört weil ich durch meine aktuelle Beziehung langsam wieder glücklich wurde und bemerkt habe das es auch ohne gehen muss... Natürlich fällt einem dies nicht leicht und ohne meine 2 jährige Therapie hätte ich wahrscheinlich auch keinen Erfolg gehabt.

Um wieder zum Thema zurückzukommen:
Wenn man mal mit geschultem Auge zu seinem Sitznachbarn herüber schielt kann man oft schon erkennen ob es ein Ritzer ist oder nicht, nicht wegen den Narben denn man kann sich genauso gut an Beinen, Rücken, Füßen etc. schneiden, sondern an der Aura des Menschen. Und von meinen Erfahrungen und von Erzählungen weiss man dadurch das fast jeder 2 oder 3 te Ritzen schon einmal als ausweg benutzt hat!

Damit ist auf keinenfall zu spassen!
LG, Synthestesia
Miezeich gebe zu ich hab's auch mal getan aber machs schon ziemlich lange nicht mehr und das ist gut so !
In der Zeit wo ich das getan habe war ich noch nichteinmal so wie ich jetzt bin ich würde sagen nachdem ich mich weider in griff bekommen habe hab ich mich um 110% verändert !
früher war ich oft depressiv und hatte suicid gedanken und heute - Gegenteil ! Ich bin eigt ein sehr glücklicher Mensch geworden .. klar schlechte tage hat jeder mal aber ansonsten ! Ich bin total zufrieden mit mir im moment ich genieße das Leben und verabscheue es nicht mehr .. Ich habe freunde gefunden mit den ich spaß haben kann und die mich nehmen wie ich bin ! Das echt n geschenk für mich ^^
Also kurz und kanpp - ritzen war mal ist aber nicht mehr
Ultradmbich gebe es auch zu mein linker Arm sieht auch nicht gerade klasse aus

sond probs die man nicht lösen kann !
in mein Falle ich bin Azubi und meine Cheffs geben sich echt mühe das mein Tag umgehend versaut is sobald ich zur Arbeit komme !

aber meine Enstellung is ich verletze mich lieber selber als Andere,
ich bin keiner der aggro durch die gegend rennt und Dinge demoliert oder andere Gewald ausübt !

is keine schöne sache ,jedoch is der Schmerz befreiend -.-
lioba[QUOTE]Meine Beste Freundin ist seit 5 Jahren abhänig saß schon inner Klinik und das 3 Mal ... wollte isch helfen lassen das nur man so dazu![/QUOTE]
Erfahrungswert: Man kann sich nicht von anderen da komplett rausziehen lassen. Sei es Therapeut oder ein Freund oder wer auch immer. Solange man das nicht wirklich will und nciht wirklich an sich arbeitet wird das nichts. Das gilt für SVV genauso wie für Drogen. Im Endeffekt kann man sich nur einen Anstoß holen.

[QUOTE]Missbrauch kann nicht rückgängig gemacht werden... [/QUOTE]
Man kann es sicherlich nicht rückgängig machen, aber man kann es definitiv ein Stück weit hinter sich lassen und lernen damit umzugehen.


[QUOTE]...und einen missbrauchten Körper kann man auch nicht mehr "formen".[/[/QUOTE]
???
Es ist der eigene Körper und missbraucht oder nicht ich kann damit machen was ich will wenn ich möchte O.ô
wannadieIch finde Ihr geht mit dem Thema zu abwertend um...

Und ich bin der Meinung, dass SVV bei Gothics besonders verbreitet ist, allerdings nicht weil sie Gothics sind, sondern weil sich "gestrandete", bzw. verzweifelte Seelen in diesen Kreisen besonders akzeptiert fühlen...

Und SVV zum Spaß oder um auf sich aufmerksam zu machen ist genauer gesagt "BULLSHIT"!

Ich finde SVV drückt eine tiefe Verzweiflung aus oder ist Ventil für schwere Depressionen- völlige Gefühlslosigkeit- dieser Wahn einfach ein Gefühl haben zu wollen, egal ob Schmerz oder etwas anderes...
Oder sich zu beweisen, dass man tatsächlich noch lebt...
Wenn man das Gefühl hat nur noch zu existieren und nichts an seiner Umgebung beeinflussen zu können, dann drängt es einen manchmal dazu, sein eigenes Blut zu sehen, sich u beweisen,dass man somit die gleichen Möglichkeiten zu haben, wie jeder andere auch...

Ich find es unmöglich, dass der Eröffner dieses Themas sogar die Möglichkeit, diese Leute auszuschließen, aufführt...

Gerade hiermit ist den meisten Menschen, die an SVV leiden nicht geholfen, Einsamkeit gibt einem Zeit, die verzweifelte Lage nur noch mehr zu überdenken, gerade so wird es immer schlimmer.
Wenn man Personen ihrer Probleme wegen ausschließt ist niemandem geholfen, weder die Probleme werden gelöst, noch das eigene Gewissen beruhigt...
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von wannadie [/i]
[B]
Und SVV zum Spaß oder um auf sich aufmerksam zu machen ist genauer gesagt "BULLSHIT"!
[/B][/QUOTE]

Leute, die Spaß dran haben, gibt es aber leider immer wieder, und das mit der Aufmerksamkeit ist auch nicht so weit hergeholt, denn Selbstverletzung kann auch durchaus als Hilfeschrei verstanden werden. Kann, muss aber nicht. Die Motive sind zu unterschiedlich.
wannadiezu dem thema läuft auf vox heute um 23:00 eine bbc- reportage...
D. letzte TräneIch kannte leider zwei junge Mädels (im alter von 21 und 20) welche sich „ritzten“, nur um die Narben danach überall rumzeigen zu können und damit auf sich aufmerksam zu machen. Es ist traurig, wenn eine Krankheit zum Modetrend wird.
Grade die, die diese Krankheit haben, leiden unter jenen die es nur als Trend verfolgen, sie werden dann mit in die Schublade „Schau mal, ich ritz mich, toll nicht?“ gesteckt und damit bleibt dann auch die nötige Hilfeleistung aus.

Ob Gothic was mit SVV zu tun hat? Wer mich fragt bekommt ein klares „Nein.“ zu hören.
Gründe wieso man SVV auch bei Gothics antrifft, dies hat denke ich wannadie gut beschrieben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von wannadie [/i]
[B]...ich bin der Meinung, dass SVV bei Gothics besonders verbreitet ist, allerdings nicht weil sie Gothics sind, sondern weil sich "gestrandete", bzw. verzweifelte Seelen in diesen Kreisen besonders akzeptiert fühlen...
[/B][/QUOTE]
ManagodWow hier gibts aber Threads, na egal, ehm tja hab da mal so nen Blödsinn gelesen, und auch von einem Wannabe-Emo gehört, das es in der Nähe der Hauptschlagader irgendwelche Glückshormone sind, die durch das RITZEN gereizt werden, tja fragt mich nichts genaueres, weiß nihct mehr wo das stand und kenn den Emo auch nicht, der ist halt Freund von alter Klassenkollegin.
Tja und so zum Thema, ehm ich find wie gesagt Gothic=Ritzen ist voll der Blödsinn.
TrauerwesenManagod:

Es handelt sich wahrscheinlich um Adrenalin, das kann aber auch durchaus aufgrund von Verletzungen an anderen Stellen ausgeschüttet werden.
riomarZunächst mal meinen Respekt dafür, dass das Thema so ernsthaft besprochen wird. Seltsamerweise ist mir das Thema Ritzen in der letzten Zeit häufiger durch den Kopf gegangen, ohne dass ich einen richtigen Grund dafür nennen kann. Vielleicht liegt es daran, dass es eine so extreme Sache ist, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann und will. Die BBC-Dokumentation habe ich nur teilweise gesehen (lief auf vox). Deshalb habe ich nicht ganz mitbekommen, wo die Ursachen für die beiden liegen. Bisher habe ich das Ritzen weniger als Sucht gesehen, sondern eher als Ventil, vergleichbar mit Alkohol, den man trinkt, um kurzzeitig das eine oder andere Problem zu vergessen, oder vielleicht auch Magersucht. Kann sein, dass ich falsch liege - immerhin habe ich nur mein allgemeines laienhaftes Interesse an der Problematik - aber der Begriff Sucht erschien mir dafür bisher als zu schwach.

Die Frage nach Nutzen oder Nichtnutzen einer Therapie kann ich aus einer anderen (persönlichen) Richtung nachvollziehen, Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es relativ leicht ist, in einer Therapie Erfolge zu erzielen. Für mich lag die Schwierigkeit darin, diesen Erfolg in den Alltag zu überführen.

Ich halte es für kaum möglich, die ganzen Probleme durch Gespräche im Freundeskreis zu lösen. Freunde haben selten genug Distanz, um nicht selbst mit hineinzurutschen. Ich meine damit nicht, dass die Freunde selbst auch anfangen zu ritzen, sondern dass sie zu stark Anteil nehmen.
rainravenIch gebe es nur ungern zu, aber auch ich habe in der Pubertät, wo man mit sich selbst, mit Anderen, geliebten Menschen, Anerkennung, Auftreten, Mißerfolgen und seinem Körper sowieso oft Probleme hat, meine "Erfahrungen" mit SVV (kleine, heute nicht mehr wirklich sichtbare Schnittwunden) gemacht. Hauptsächlich, wenn mich ein Mensch, den ich liebte, schwer enttäuscht oder verletzt hat (verlorene Liebe, Betrug, Verlassenwerden etc.)

Ich könnte heute nicht mehr sagen, warum ich das tat, nur, weil ich das Gefühl hatte, noch mehr leiden zu wollen, einen sichtbaren "Grund" haben zu müssen für meine Leiden, oder mich vielleicht auch selbst bestrafen zu wollen, daß ich den falschen Leuten vertraut hatte, daß ich so "dumm" gewesen war oder mir einredete, daß ich es verdient hätte. Ab und zu habe ich noch diesen Drang, aber ganz selten. Aber ich erinnere mich auch, mit 16 depressive Phasen gehabt zu haben, wo mir nichts erstrebenswert erschien und ich aus dem Fenster springen wollte, als sich meine damals beste Freundin (die den Stellenwert eines Partners, jedoch nicht in sexueller Hinsicht hatte) von mir ab- und einer anderen Freundin zuwandte, die ihr interessanter schien.

Damals hatte ich allerdings mit "Gothic" und "Schwarz" nichts am Hut, beschäftigte mich weder mit Okkultem noch mit dem Tod an sich und war auch im Grunde kein negativ eingestellter Mensch, und das bin ich auch heute auch nicht.

Allerdings wurde mir im Rahmen einer Psychotherapie viel später bestätigt, daß ich eine "hypersensible Persönlichkeit" bin, also viel empfindlicher als "normale Menschen" für Stimmungen und Gefühle jeder Art und weniger gut in der Lage, mit negativen Erlebnissen umzugehen.

Ich denke deswegen auch, daß der Zusammenhang "Gothic-Ritzen" höchstens darin besteht, daß sich viele sensible oder labile Persönlichkeiten in dieser eigentlich mit Nachdenklichkeit, Emotionalität, Tiefgründigkeit und Ablehnung, Ausgrenzung assoziierten Szene eine Zuflucht und Verständnis zu finden glauben.

Exkurs:
Vielleicht spiegelt sich im generellen Wandel der Szene hin zum "ungewollten, oberflächlichen Party-Elektro-Techno" und zur "Hitparaden-Gruftmucke" auch die Weiterentwicklung der depressiven, pubertären Jugendlichen hin zu selbstbewußten Erwachsenen, die endlich etwas vom positiven, selbst aufgebauten Leben haben wollen nach all dem Unverstandensein, der Unterdrückung und den Wirren der Jugend/Schule/Elternhaus, nachdem sie im Leben sehen, daß es auch positiv weitergehen kann?
Zumindest bei mir könnte es so gewesen sein...
LamydiaIch finde es kommt immer drauf an aus welchen GRund einer ritzt.

Wenn man das aus Langeweile macht oder nur weil es Stress gab mit ner Freundin oder so find cih das naja lachhaft.

Wenn aber jemadn Höllen durchlebt hat und dreing eratet kann ich es verstehen und ich kenne auch viele solcher Menscehn ich hlfe wo cih kann,wobei man ab einem gewissen grad nicht mehr richtig helfen kann. wie richtig gesagt wrden ist kann es zur sucht werden wenn man das nicht rechtzeitig sieht griegt die person immer wieder rückfälle und dann muss man halt aktzeptieren das es so ist.
liobaMan muss nie akzeptieren,dass sich jemand alles aufschneidet. Und ich behaupte mal nur aus Langeweile tut man das nicht. Vielleicht tun es manche um Aumerksamkeit zu bekommen. Aber das hat dann auch wieder einen Grund warum sich zu so drastischen Mitteln greifen müssen.
Lamydiaja wie gesagt ab eine gewissen grund kann cihes verstehen. Aber nur wegen Langeweile oder nun als schrei der Aufmerksamkeit wenn es nix wichtiges si kann ich es nicht verstehen das ist einfach dann nur irrsinnig. und ich sag wenn du echt im arsch bist viel mitgemacht hast seisht du uach mal nichts anderes als die Klinge
liobaDas ist genau das,was ich eben erklärte. Wenn das jemand macht um Aufmerksamkeit zu bekommen. Muss der dann nicht ziemlich verzweifelt sein? Schreit er damit nicht jeden um Hilfe an?
Und eben nur aus Langeweile denke ich nicht,dass man das tut. Vielleicht einmal. Oberflächlich. Nicht öfter. Da steht immer ein bisschen mehr dahinter...
DarkHeartIch hatte anfang dieses Jahres mal damit beschæftigt, aber nicht weil ich mich ritze, dazu hatte ich nicht das Beduerfnis, obwohl der Selbsthass schon massiv nagte

Viele Leute ritzen sich, weil sie eine Leere in sich spuehren. Der Schmerz zeigt ihnen, das sie noch leben. Diese Reaktion klingt fuer mich einleuchtend

Nachahmer gibts immer. Sollen sie doch, ich denke jeder der nach Aufmerksamkeit schreit, der hat sie wohl auch nøtig.
Lamydiaich als ex ritzer uss dir da recht geben man fühlt eine leere in scih es macen eher mädchen als jungs. das is sone leere und auch schmerz oder ma aht urplöltzich aus dieser leere eine wut doch gegen was sollte man diese wut richten also richtet man es gegen sich selber
lioba..oder aber man möchte sehen,dass der Körper noch lebt.

Das Thema ist wahnsinnig komplex. DEN Grund oder DAS Gefühlt gibt es dabei wohl nicht..
Lamydiaja klar das sind GEfühle,wo da meistens aufkommen, biedem dies dem anderen Das Gründe gibt es tausende dafür nur einige kommen halt häufiger vor
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lamydia [/i]
[B]ja klar das sind GEfühle,wo da meistens aufkommen, biedem dies dem anderen Das Gründe gibt es tausende dafür nur einige kommen halt häufiger vor [/B][/QUOTE]


:eek: Gibt es den Satz auch auf deutsch?
Lamydiaja [COLOR=red]FIIEEP[/COLOR] .. Diese GEfühle trette bei den meisten auf, klar gibt es auch noch andere

der Hauptgrund ist natürlich bei jedem anders der eine wegen Vergewaltigung der andere Drogenstrich usw..nun besser

Edit: Keine Beleidigungen. Danke.
Tapio Bearking, Moderator D&L
liobaWas bedeutet eigentlich Drogenstrich?
OrbAls Drogenstrich wird das Millieu bezeichnet, welches sich durch Prostitution zum Zweck der Rauschmittelbeschaffung auszeichnet.

Ich kann das damit zusammenhängende Elend nicht beschreiben, darum die trockene Formulierung...
Lamydiaviele dieser Mädels im Drogenstrich sind noch Kinder da fängt das schon mit 12 an...
jebu5glaube sich zu verletzen hat mit gothic ´nichts zu tun. bin zwar kein profi , aber wenn man sich nicht aus langeweile verletzt oder weil man sich "verschönern" will ist das krankhaft und sollte behandelt werden...
hab ne brandnarbe, sieht echt gut aus ;)
BrokenWingsSelbstverletzung hat (Für mich) nichts mit Gothic..oder Schwarz sein zu tun. Menschen die sich selbst verletzen haben ernsthafte physchische Probleme.Man sollte sowas schon ernst nehmen.Es ist für niemanden leicht sdich dazu zu überwinden sich selber wehzutun.Gerade deswegen kann es auch gefährlich werden.Hat man einmal angefangen ist es bis zum Suizid eventuell nur noch ein kleiner Schritt.Ich weiß nicht eventuell denken viele Goths würden sich Selbstverletzen weil sie nun mal eine gewisse nachdenklich-traurige Ausstrahlung besitzen.
Hyperstigmaokeee....also bin ich psychisch gestört? nunja, kann man sehen wie man will.

das ritzen typisch gruftie art is ist, wie jeder hier weiß, blödsinn. auch wenn es nach vorurteil klingt, aber ich glaub, das gehört dann doch eher zur emo-szene. auch den satanismus wird vielen grufties vorgeworfen.

mit dem ritzen habe ich eigentlich keine probleme, ich habe solche leute in meinem freundeskreis, und meine beste freundin ist selbst eine. ich verstehe nicht, wo da das problem sein sollte, und selbst ich tue es, zwar extrem selten (gestern abend das erste mal -.-")
aber keineswegs aus langeweile. wenn ich bedenke, dass ich als jähzorniges kleines kind immer meine schränke und türen zerschmettert habe....und dann die playstation...und den nintendo..den gameboy...normalerweise schlage ich seit einigen jahren dann einfach gegen ne wand. aber gestern kams einfach so über mich. was ich damit sagen will, es muss nicht unbedingt krankhaft sein, es ist gut um agressionen abzubauen, und die wunden die ich z.B. mir zufüge sehen aus als hätte ich mit ner katze gespielt. es bleiben nichma narben zurück.

eine sache noch. ihr solltet euch unter euren freunden vielleicht nicht gerade schlecht über borderliner, oder dergleichen, auslassen. das habe ich mal gemacht, noch bevor ich wusste, dass meine beste freundin eine von denen is. im nachhinein tut es mir leid.

hmm....ich bin wohl zu sehr abgeschwiffen, hm?
Montrose[QUOTE]aber keineswegs aus langeweile. wenn ich bedenke, dass ich als jähzorniges kleines kind immer meine schränke und türen zerschmettert habe....und dann die playstation...und den nintendo..den gameboy...normalerweise schlage ich seit einigen jahren dann einfach gegen ne wand.[/QUOTE]Ist das ein zweckmäßiges Verhalten, Dinge zu zerstören?

[QUOTE]aber gestern kams einfach so über mich. was ich damit sagen will, es muss nicht unbedingt krankhaft sein, es ist gut um agressionen abzubauen,[/QUOTE]Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, woher diese Aggressionen kommen?

Üblicherweise reagieren Menschen auf ganz bestimmte Situationen heraus mit Wut und richten diese Wut dann auch auf die Ursache der Wut.

Die Wut von seinem Anlaß zu entkoppeln, erscheint mir recht unproduktiv.

[b]Da müssen plötzlich Gegenstände, Dein Körper, womöglich andere Menschen für etwas leiden, was sie gar nicht verursacht haben.[/b]

[QUOTE]mit dem ritzen habe ich eigentlich keine probleme, ich habe solche leute in meinem freundeskreis, und meine beste freundin ist selbst eine. ich verstehe nicht, wo da das problem sein sollte,[/QUOTE][QUOTE]was ich damit sagen will, es muss nicht unbedingt krankhaft sein, [/QUOTE]Ich denke schon, dass das krankhaft ist.

Nur versuchst Du diesen Gedanken nicht zuzulassen. Du verharmlost die Sache, um nicht mit unagenehmen Dingen konfrontiert zu werden.

[QUOTE]eine sache noch. ihr solltet euch unter euren freunden vielleicht nicht gerade schlecht über borderliner, oder dergleichen, auslassen.[/QUOTE]Warum sollten wir das nicht? Wenn Borderliner Dinge tun, die für andere Leute unverständlich sind oder sogar schaden könnten, dann darf und soll man das durchaus aussprechen.

Borderliner haben keine Extra-Rechte. Sie haben sich wie alle anderen an gewisse Spielregeln zu halten. Und jeder andere hat das Recht, sich seine eigene Meinung über andere Menschen, auch über Borderliner zu bilden.

Redeverbot gilt nicht.
Hyperstigmaich wollte damit ja auchnicht sagen, dass es verboten ist sowas anzusprechen. aber ich trete häufig in fettnäpfchen ^^"

[QUOTE]Ist das ein zweckmäßiges Verhalten, Dinge zu zerstören?[/QUOTE]

das verstehe ich nich ganz. kennt man doch von kindern, wenn sie vor zorn mal was kaputt treten.


[QUOTE]Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, woher diese Aggressionen kommen?[/QUOTE]

diese von gestern kamen aus einer großen enttäuschung heraus.
und ich lasse diese wut auch lieber an mir aus, als an sonst jemandem. wenn ich alles sagen würde, was mich stört und in den wahnisnn treibt, könnte mich niemand mehr leiden.

[QUOTE]Üblicherweise reagieren Menschen auf ganz bestimmte Situationen heraus mit Wut und richten diese Wut dann auch auf die Ursache der Wut. [/QUOTE]
[QUOTE]Die Wut von seinem Anlaß zu entkoppeln, erscheint mir recht unproduktiv.[/QUOTE]

bitte? ich bin wohl zu dumm das zu verstehen. nochmal bitte.

[QUOTE]Ich denke schon, dass das krankhaft ist.[/QUOTE]

[QUOTE]Nur versuchst Du diesen Gedanken nicht zuzulassen. Du verharmlost die Sache, um nicht mit unagenehmen Dingen konfrontiert zu werden.[/QUOTE]

denkst du? nur weil irgendwelche psychiater sagen dass es krankhaft ist, muss es das nicht zwangsläufig sein. jeder mensch tickt anders. und ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob es nicht doch eine krankheit sein könnte. das ist sie, durchaus, aber bei echten borderlinern. ich kenne so eine, ständig deprimiert, nimmt drogen, und ihr arm sieht aus wie'n schachbrett.

ich kenne mich, ich weiß, wer und was ich bin. ich verharmlose garnichts.
BrokenWings@Hyperstigma: [QUOTE]okeee....also bin ich psychisch gestört? nunja, kann man sehen wie man will.[/QUOTE]

Beziehst du das darauf?

[QUOTE]Menschen die sich selbst verletzen haben ernsthafte physchische Probleme[/QUOTE]

Wenn das so ist..dann tuts mir leid für dich.Endweder bist du naiv oder du hast wirklich keine Ahnung.

Wenn nicht..dann tuts mir trotzdem leid.
Hyperstigmaachja...was soll ich sagen.
es ist erst einmal passiert, und wenn ihr mich nicht kennt, finde ich, steht es euch auch nicht zu, mich als psychisch gestört abzustempeln...

ich kann zu diesem thema nichtsmehr sagen...
liobaEgal ob du es vor dir nicht zugeben willst oder so etwas inzwishen für dich normal ist. Wer sich absichtlich verletzt(Das muss nicht immer nur die Klinge sein) oder seine Aggressionen nicht mehr wirklich unter Kontrolle hat ist definitiv nicht psychisch gesund.

Und ja, das kann ich sagen ohne dich zu kennen.
BrokenWingsMein/e liebe/r Hyperstigma dir sollte schon klar sein das es hier nicht um dich geht.Zumindest ich für meinen Teil sprach im Allgemeinen und tat somit meine Sichtweise dieser Dinge kund.Und ich masse mior demnach die Arroganz an zu sagen das Selbstverletzung ein Signal für phychische Befindlichkeiten eines Menschen sind. Zumal es oft ein Symtom für phychische Störunghen ist.Was du wüsstest wenn du dich damit mal ein wenig auseinnandersetzen würdest. Und das nächste mal bevor du dich auf den Schlips getreten fühlst versuche doch erst mal den Kontext einiger Aussagen zu verinnerlichen.
ShainaMartelNein, ich denke auch nicht, dass es irgendetwas mit diesem Lebensgefühl zu tun hat.

Bei mir war es ganz unabhängig davon... Ich habe mich mal selbst verletzt, wenn auch nicht geritzt, würde es aber nie mehr tun. Deswegen habe ich meinen Freund verloren (was eine Ironie, wenn man bedenkt, dass ich mich verletzt habe, weil ich Panik hatte, ihn zu verlieren...).
Little angel xX[QUOTE][i]Original geschrieben von ShainaMartel [/i]
[B]Nein, ich denke auch nicht, dass es irgendetwas mit diesem Lebensgefühl zu tun hat.

Bei mir war es ganz unabhängig davon... Ich habe mich mal selbst verletzt, wenn auch nicht geritzt, würde es aber nie mehr tun. Deswegen habe ich meinen Freund verloren (was eine Ironie, wenn man bedenkt, dass ich mich verletzt habe, weil ich Panik hatte, ihn zu verlieren...). [/B][/QUOTE]
Little angel xX[QUOTE][i]Original geschrieben von Little angel xX [/i]
[B] [/B][/QUOTE]

So hi erstmal bin neu hier und deshalb werd ich jetzt meinen senf
auch mal dazu geben ^^
also wegen der selbstverletzung : ich denke auch nicht das es etwas mit einer lebenseinstellung zu tun hat.
Denn ritzen ist etwas, was eine person allein und nicht ihre lebensenstellung betrifft (finde ich)
lg
liobaAls eine, die nun 9 Wochen lang stationär dagegen angekämpft hat: das schneiden bekommt man sogar relativ schnell in den Griff. Wenn man denn den Willen hat andere Wege zu finden, um den Druck abzubauen. Jeder, der damit ein Problem hat sollte ja einige Sachen kennen: Gummiband, Eiswürfel, Boxsack, Finalgon, rennen bis man nicht mehr kann etc.
Wenn man dazu einfach mal erzählt, wie es einem warum geht (realen Menschen -.-), dann hat man schon nur noch extrem wenig Gründe dafür.
Und im Endeffekt macht man sich nur hässlich. Auch wenn zu den Narben (zumindest bei mir) eine kleine Hassliebe besteht, so bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich doch lieber Leute anschreien und heulen werde, anstatt mich mit Narbenbildung und Verbänden herumzuschlagen.
Wer das eine Lebenseinstellung nennt hat imho in soweit Recht, dass das natürlich nicht von irgendwoher kommt. Und durch die Einstellung, dass man alles mit sich selbst ausmachen möchte (ich denke darin liegt zum Großteil das Problem) resultiert das dann eben. Also: Einstellung -> jain.

Das war dann mein Wort zum Samstag. Außerdem hab ich grade den Faden verloren ^^

(Im übrigen habe ich seit ca 3 Wochen nicht mehr dran gedacht mich zu schneiden. Und das, nachdem ich es vorher kaum einen Tag lassen konnte. Sprich: es ist alles machbar =) )

(Und noch ein Nachtrag. Little Angel: Ich sehe nicht, wie sich "eine Person alleine ist betroffen" und "Lebenseinstellung" ausschließt?)
Töggelie[QUOTE][i]Original geschrieben von lioba [/i]
[B]Im übrigen habe ich seit ca 3 Wochen nicht mehr dran gedacht mich zu schneiden. Und das, nachdem ich es vorher kaum einen Tag lassen konnte. Sprich: es ist alles machbar =) [/B][/QUOTE]


Mein Lob. :)


Ich persönlich glaube nicht, dass es sich um eine Lebenseinstellung handelt, so viel Raum und Aufmerksamkeit sollte man einer solchen Sache nicht zugestehen.
Mal was anderes: Manche scheinen sich mit dieser Sache allerdings gar nicht so unwohl zu fühlen.
Man sieht niemanden, absolut niemanden mit frischen Wunden und kurzen Ärmeln rumlaufen, aber auf dem Wgt und anderen "truen" Veranstaltungen bringen sie das und wenn es nur kleine - aber offensichtliche Kratzer sind die Ärmel MÜSSEN oben sein, auch wenn die anderen mit Jacke rumrennen.
Wahnsinns Eindruck, gehört das zur Aufmachung? (Ich sah nun schon mehrfach Leute, die dadurch auffielen. Gegen Narben ist nichts einzwenden, aber frische Schnitte sind einfach provokativ.)
Zugegebenermaßen gehörte ich auch zu den Personen, die mit einer verunstalteten Rasierklinge an der Tasche rumrannten. Hatte zwar eine Bedeutung, aber im Nachhinein schäme ich mich trotzdem dafür.


Noch besser: Als ich vor einiger Zeit im Krankenhaus war, war dort ein Mädel in meinem Alter, das wohl in dieser Zeit angefangen hatte, Bekanntschaft mit Messern zu schließen. Sie war eigentlich wegen was ganz anderem da, hatte es sich aber laut eigener Aussage bei anwesenden Betroffenen abgeguckt.
Irgendwann erschien sie mit einem dicken Verband und erklärte in aller Öffentlichkeit, was für ein Glück wir alle gehabt hätten, nicht dabeigewesen zu sein, als sie sich verletzt hätte, es wäre ja ein wirklich grausiges "Gemetzel" gewesen. Ja, mein Gott, warum sollte man da auch dabeigewesen sein? Normalerweise wird man da wohl keine Show draus machen. Und aus einem mir unbegreiflichen Grund, entstand eine Gruppe um sie herum, die von Aussenstehenden als "Schneidefraktion" betitelt wurde.
Das kam richtig, richtig blöd rüber und wurde von anderen aufgrunddessen tatsächlich als Trend gesehen. War natürlich auch eine feine Sache für Leute, die damit nicht kokettierten, die wurden dann in die gleiche Schublade gesteckt und dumm von der Seite angemacht, ob das denn ein neues Hobby wäre.
Was mich besonders freute: Allein wegen der Tatsache, dass ich langärmelig trug, wurde ich eines Morgens mit dem Spruch (der obendrein unpassend gönnerhaft und flachsig rüberkam): [I]"Na, dich heute schon zersäbelt? Zeig mal deine Arme. Immer schön brav bleiben und lass die Finger von dir"[/I], begrüßt. Nein, SOWAS und das noch vor dem Frühstück! Ich dachte, ich krieg n Knall.
Ich hoffe immernoch, mein Blick und mein Kommentar, ob ihre Fans die Showeinlage kostenlos genießen durften, mögen vernichtend genug gewesen sein. (Ich hatte meinen morgendlichen Kaba in der Hand und wollte aus Wut und Verlegenheit eigentlich kurz "stolpern". Sie wäre kleberig nass gewesen und ich hätte den Arm hochreissen [I]"Ja! Das war ich!"[/I] brüllen und somit meine eigene Darstellung genießen können.)
Logisch, möchte man jetzt sensibel sein, müsste man sagen, dass auch solche Leute ein Problem haben, wenn sie sich damit brüsten, aber es geht einem trotzdem auf die Nerven.
Irgendwie wurde das Thema auch schon so oft durchgekaut, dass es im Gesamten (leider) etwas Nerviges an sich hat.
liobaNaja natürlich hat das irgendwo mit Lebeneinstellung zu tun. Achtung: ich sage nicht, dass es eine Lebeneinstellung IST. Also das schneiden an sich. Es wird nur aus einer Lebenseinstellung resultieren. Jemand der offen mit Problemen und Sorgen umgeht, sich nicht zu viel aufhalst etc. hat eben erstmal keinen Grund diesen Druck unbedingt mit schneiden abbauen zu müssen.
Du fästähän misch main Darling?=)


(:-*)
TöggelieRichtig, aus der Sicht stimmt das mit der Einstellung natürlich, da hast du wahr. [img]http://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/p040.gif[/img]
*_ÄiGe_KitTy_*hey!

naja, ich finde auch nicht gerade, dass das eine Lebenseinstellung ist...aber ich finde dass es eine Krankheit werdn kann, die man ernst nehmen sollte...
ich kenne jemanden, bei dem is das so...und ich finde es gemein, dass sie deswegn ausgelacht und verarscht wird...ich kenne das selber zu gut, und das is echt net lustig...diese leute die sowas tun, haben selbst sehr viel mit sich selbst zu kämpfen und deshalb sollte man versuchn sie zu einer therapie oder sowas zu bewegn...jedenfalls, versuchn ihnen zu helfn...

und um auf die Grundfrage zurück zu kommen...ich habe die erfahrung gemacht, dass dei außenwelt eha denkt, dass emos die sind, die sich schneidn und nicht die goths...
früher wars vllt mal so, aber jetzt nicht mehr...
Little angel xXheho....

ja ritzen kann zu einer krankheit werden aber auch aus einer krankheit resultieren wie zum beispiel bei borderline......

das mit dem auslachen ist nat. ziemlich schlimm aber diede erfahrung musste ich zum glück noch nicht machen....

hab mal ne frage ..... also es gibt ja so sachen die man machen kann um den ritzdrank zu unterdrücken...z.B. kaltes wasser über arme laufen lassen und alles sowas...doch was macht man wenn das alles nocht richtig hilft????
mir geht es nämlich so und ich hab ehct keien ahnung was ich da noch versuchen kann denn dauerhaft zu ritzen ist nicht so wirklich das was ich will....
hagzissa13@ little angel:

Wenn der Drang so groß ist, daß Ablenkungsmanöver nicht helfen, scheint die auslösende Ursache sehr stark zu sein. Häufig ist sie so stark, daß man an einer Therapie nicht vorbei kommt..... Alles Gute!
lioba[QUOTE]hab mal ne frage ..... also es gibt ja so sachen die man machen kann um den ritzdrank zu unterdrücken...z.B. kaltes wasser über arme laufen lassen und alles sowas...doch was macht man wenn das alles nocht richtig hilft????[/QUOTE]

Etwas finden, was hilft. Überlegen, wo die Ursache ist. Und, wie Hagzissa schon sagte, ne Therapie machen. Tut gut.
Hol dir mal in der Apotheke Finalgon Extra stark. Gute Sache. Brennt sehr gut und n bisserl länger. Fühlt sich an, wie frisch geschnitten, ums mal blöd zu sagen. (Also ich fands gut ^^)
Renn, bis du fast umkippst. Such dir nen Boxsack und hau dagegen mit aller Kraft, bis du einfach nicht mehr kannst.
Mach extremere Sachen, als ein bisschen kaltes Wasser. Momentan ist im kalten Schnee laufen auch ganz nett.
Aber versuch das alles erst. Lenk dich damit ab. Und nimm das schneiden nur als allerletzte Alternative. Und wenn es dann doch sein muss, dann bleib a) oberflächlich und b) überleg dir später, wenn du wieder einigermaßen runtergekommen bist, warum das sein musste und wie du es hättest vllt noch verhindern können.

Viel Glück

Und @*_ÄiGe_KitTy_*: Aha. Und woran erkennt Opa Heiner von Haus 36b nebenan, was Goth und was Emo ist? O.ô


[SIZE=1]...und dann liegt mir gerade noch auf dem Herzen: beherrscht denn heutzutage niemand mehr die deutsche Rechtschreibung? -.-[/SIZE]
Little angel xXja danke euch erstmal für die antworten <3
ja das mit dem rennen bis ich nihctmehr kann ist ne gute idee vieeln dank auch für die anderen ideen ....mhh ja der grund ist schon ziemlich krass aber naja therapie kommt denk ich mal nicht in frage denn dazu müsste ich ja erstmal mit meinen eltern reden und das geht garnicht desshalb......

die variante mit dem schal find ich ja ziemlich extrem...wow und das hilft?? aber auf einer seite ist das doch auch selbstverletzung und das find ich iwi noch schlimmer als ritzen...weiß nihct...
liobaZu dem Schal sag ich mal gar nichts. Da sollte jeder, der sich anatomisch nur minimal auskennt laut aufschreien.

[QUOTE] naja therapie kommt denk ich mal nicht in frage denn dazu müsste ich ja erstmal mit meinen eltern reden und das geht garnicht desshalb......[/QUOTE]
Jap. Exakt so dachte ich auch. Gab hundert Gründe dagegen und omg, meinen Eltern das erzählen: no way.
Dann irgendwann hab ich meiner Mutter gesagt: Du müsstest mich morgen in die Klinik fahren. Ohne weiteren Kommentar. 5 Wochen später gab es ein Gespräch und tatatataaaaaaaaaa....ich hab endlich eine Mutter, mit der ich reden kann, wenn es mir nicht gut geht.
Nur mal, ums in deinem Hinterkopf abzuspeichern ;-)
Little angel xXnaja meine eltern wissen dass ich mich geritzt HABE.....aber sie haben keine ahnung warum und dass ich s immernoch mache.
naja und ich würd es glaub ich niemals bringen miener mutter zu sagen dass ich in die klinik will oder so (hut ab vor dir).....
und eigentlich will ich auch in keine klinik......
Little angel xXok danke für den tipp ... werd jez erstmal zu you tube gehen und mir so ein video angucken.....
Little angel xXok also ich hab zwar dazu bei you tube nichts gefunden aber ich hab mal so im internet darüber gelesen....
da stand dass man da folgeschäden davontragen kann und alles sowas....
mhh naja habs trotzdem mal ausprobiert zwar nur kurz aber naj .,...also ich krieg davon nur kopfschmerzen und sonst eig nichts also mit ritzen nicht zu vergleichen.......

hat sonst noch jemand solche etwas abgedrehten selchtverletzungsvarrianten??? ich will die jetzt zwar nicht alle ausprobieren aber interessieren tut es mich schon ..

_________________________________________________
one more night,one more day, one more pain
Tapio BearkingSuch dir professionelle Hilfe, anstatt dich selbst zu erwürgen!
[Color=red]Und sollte ich hier noch einmal solche Vorschläge lesen, den befödere ich selbstpersönlich aus dem Forum![/color]
Ich glaub mein Hamster bohnert!
liobaTapio: DANKE DANKE DANKE

(Und wieder weg aus diesem Thread, weil wohl lieber gelitten wird, als sachliche Dinge zu schreiben)
Little angel xXja ok also die idee mit dem würgen ist echt dämlich aber naja habs trotzdem mal versucht......

ok dann gebt mir doch bitte mal eine sahcliche erklärung.....
lioba...zu?
TöggelieGuck einfach mal [URL=http://rotelinien.de/]hier[/URL] (gut, das ist eher für Angehörige, aber die Infos müssten auch interessant für dich sein. Btw: es wäre ebenfalls kein Fehler, würden sich deine Freunde und Eltern das mal durchlesen (sofern sie darüber bescheid wissen). Es ist sensationell, was manche für phantasievolle Ideen bezüglich solcher Themen haben, weil einfach die Aufklärung fehlt) und [URL=http://forum.rotetraenen.de/]hier[/URL]. Da dürftest du eigentlich alles finden. ;) Zumindest kann man dir dort mit Sicherheit besser beistehen (helfen möchte ich nicht sagen, das dürfte virtuell nicht möglich sein) als hier.


Und untersteh dich bitte, nochmal irgendwelche Experimente mit fragwürdigem Ausgang durchzuführen. Was dir ebenfalls die Puste nimmt (und dich nicht gleich beinahe umbringt!), wären ein paar kraftraubende Übungen. Wenn dir dazu nichts einfällt, kannst du gerne per PN nachfragen. ;) Jedenfalls bist du danach so fertig, dass du Besseres zu tun hast als nach einem Schal oder einer Klinge zu greifen.
Little angel xXja also von solchen komischen aktionen wie mit dem schal lass ich jetzt ehct meine finger..hab gelesen wenn man dass zu lange mahctkann man hirnschäden davontregen....

naja aber beim ritzen gehts ja nihct darum aggressionen durch übungen oder so rauszulassen..es geht darum die Leere zu beseitigen, den innerenh Druck zu mindern und das Zittern zu stoppen..und halt einfach um das gefühl... verstehste?

kannst du trotzdem ein paar von diesen übungen aufschreiben?? vlt helfen sie ja beim abnehmen :D
Seelenreise[QUOTE][i]Original geschrieben von Little angel xX [/i]
[B]naja aber beim ritzen gehts ja nihct darum aggressionen durch übungen oder so rauszulassen..es geht darum die Leere zu beseitigen, den innerenh Druck zu mindern und das Zittern zu stoppen..und halt einfach um das gefühl... verstehste?

kannst du trotzdem ein paar von diesen übungen aufschreiben?? vlt helfen sie ja beim abnehmen :D [/B][/QUOTE]

Schau doch einfach mal [URL=http://forum.rotetraenen.de/index.php?page=Thread&threadID=39364]genau hier[/URL] nach da findest du eine Liste von Möglichkeiten. Wichtig dabei, du musst das auch wollen, dich nicht verletzen, sondern mit den Gefühlen anders um zugehen, sonst hat das keinen Wert.
Noch dazu, dass du Bedenken hast wegen der Therapie, weil es dann deine Eltern erfahren würden. Wende dich doch einfach mal an die nächste Beratungsstelle, gibt es eigentlich in jeder Kleinstadt, lass dir da einen Termin geben und sprich das Thema dort an. Die bieten dir Unterstützung beim Umgang mit dem Thema und deinen Eltern (es gibt auch die Möglichkeit, das du deine Eltern dann da mal mit hinbringst und ihr dort, unter Beisein einer dritten, neutralen Person über die Sache sprechen könnt) bzw. können die dir dort auch Adressen von Therapeuten (du musst nicht gleich in eine Klinik nur weil du dich selbstverletzt) geben.
Wie lioba schon sagte, du kannst sehr viel gewinnen, wenn deine Eltern Bescheid wissen.

Als kleine Anmerkung:
Man wird leichter verstanden, wenn man auf Rechtschreibung und Grammatik achtet und ganze Sätze formuliert.;)
PyracanthIch finde es würdelos, sich selbst zu verletzen.
Ich finde es armseelig, das dann auch noch der Außenwelt zu präsentieren.

Rein physiologisch gesehen macht selbstverletzendes Verhalten durchaus Sinn, es gibt dem Körper genau den Hormoncocktail den man braucht, um sich besser zu fühlen. (Das erklärt auch die Suchtproblematik). Es ist der einfachere Weg. Aber ich denke, man kann als Ganzes nicht funktionieren und sich nicht weiterentwickeln, wenn man sich verletzt. Denn auch wenn man versucht, sein Leben in geregelte Bahnen zu lenken, so bleibt am Ende nur der Selbsthass übrig, der sich nicht stimmig in ein nicht gänzlich verhasstes Selbstbild integrieren lässt.
Es wertet einen selbst ab, man kann sich und seine Belange kaum mehr ernst nehmen, man kann nicht für die eigene Zufriedenheit sorgen während man sich parallel dazu masakriert. Das Leben beginnt erst, wenn man dererlei Dinge ablegt.

Hinterher schaut man zurück und erkennt, dass dieser alte, destruktive Teil seines Selbst gestorben ist. Und das ist ein gutes Gefühl. Auch wenn man noch Jahre später, ab und an, Entzugssymptome hat. Man registriert sie vielleicht noch, aber man weiß, dass es nicht mehr dazu kommen wird...
lioba[QUOTE]Hinterher schaut man zurück und erkennt, dass dieser alte, destruktive Teil seines Selbst gestorben ist. Und das ist ein gutes Gefühl. Auch wenn man noch Jahre später, ab und an, Entzugssymptome hat. Man registriert sie vielleicht noch, aber man weiß, dass es nicht mehr dazu kommen wird...[/QUOTE]
Danke! Das ist wunderbar formuliert. Sehr schön, wirklich =)

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