| poison | seid gegrüsst ich denke, solches thema gab es hier schon einmal ...irgendwann ...mittlerweile wohl mit staub bedeckt ... im grunde ist es auch wirklich müssig darüber zu sinnieren ...aber momentan komme ich nicht so recht davon los .... was wäre wenn ... wenn man entscheidungen einst anders gefällt hätte, einige menschen einem früher begegnet wären ... wie hätte sich dann das leben entwickelt, gestaltet .... stände man heute an dem gegenwärtigen punkt oder ... ja, wie sähe es dann aus .... glücklicher ? besser ? natürlich wälze ich hier graue theorie, dass ist mir durchaus bewusst, niemand kann die zeit zurückdrehen .... aber, wenn ihr es ausprobieren könntet ... ein experiment, eine kleine träumerei ... wenn ihr mögt, teilt sie mit mir .... |
| ArrogantNick | Nichts. Ich bin froh und dankbar, für alles was bisher in meinem Leben so lief und wie es lief. :) Aber ich habe mal eine Geschichte zum Thema hier eingestellt (unter einem meiner vielen Pseudonyme) >>> [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=53061]KLICK![/URL] Grüßle Mischa |
| JohnSteed | Als ich einmal das Land Hättiwari bereiste, sagte mir ein Guru, ich solle nie zurück schauen und Wörter mit Umlauten meiden-wenn es geht, dahinter verbergen sich oft die Konjugativgespenster. Zum Glück gibt es diese Möglichkeitslebensformen hauptsächlich im deutschen Sprachraum. Man kann die Bedrohung also eingrenzen. |
| Schattenmelodie | Ich hätte Cello lernen gespielt, als mir dies´angeboten wurde, zudem noch ein kostenloses Instrument, kostenlosen Lehrer und Kostenlosen Unterricht^^ Nun ja, wenn man im Nachhinein vieles anders gemacht hätte, als man es tat, wäre man möglicherweise an einem anderen Punkt. Aber das ist eine der Eigenschaften des Lebens. Es gibt kein Weg zurück... |
| Davy Crockett | [QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i] [B]seid gegrüsst ich denke, solches thema gab es hier schon einmal ...irgendwann ...mittlerweile wohl mit staub bedeckt ... im grunde ist es auch wirklich müssig darüber zu sinnieren ...aber momentan komme ich nicht so recht davon los .... was wäre wenn ... wenn man entscheidungen einst anders gefällt hätte, einige menschen einem früher begegnet wären ... wie hätte sich dann das leben entwickelt, gestaltet .... stände man heute an dem gegenwärtigen punkt oder ... ja, wie sähe es dann aus .... glücklicher ? besser ? natürlich wälze ich hier graue theorie, dass ist mir durchaus bewusst, niemand kann die zeit zurückdrehen .... aber, wenn ihr es ausprobieren könntet ... ein experiment, eine kleine träumerei ... wenn ihr mögt, teilt sie mit mir .... [/B][/QUOTE] ...da hätten wir sie also wieder einmal: die gefährlichste aller Fragen - siehe Film "The Time Machine"...man kann sie natürlich nicht eindeutig beantworten...vielleicht, wahrscheinlich sogar, existiert sie aber doch: die Vorsehung, die - genau wie in dem Film - immer wieder zu demselben Ergebnis führt...wer an Tag X sterben soll, der wird an jenem Tag sterben...ganz gleich, was er oder sonst jemand tun könnte, um das zu ändern...ob es nun die Kugel aus der Pistole des Räubers ist - oder die Dampfwalze...das Ergebnis ist stets dasselbe und unveränderbar... |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i] [B]seid gegrüsst ich denke, solches thema gab es hier schon einmal ...irgendwann ...mittlerweile wohl mit staub bedeckt ... im grunde ist es auch wirklich müssig darüber zu sinnieren ...aber momentan komme ich nicht so recht davon los .... was wäre wenn ... wenn man entscheidungen einst anders gefällt hätte, einige menschen einem früher begegnet wären ... wie hätte sich dann das leben entwickelt, gestaltet .... stände man heute an dem gegenwärtigen punkt oder ... ja, wie sähe es dann aus .... glücklicher ? besser ? natürlich wälze ich hier graue theorie, dass ist mir durchaus bewusst, niemand kann die zeit zurückdrehen .... aber, wenn ihr es ausprobieren könntet ... ein experiment, eine kleine träumerei ... wenn ihr mögt, teilt sie mit mir .... [/B][/QUOTE] Ich würde erst mal zurückfragen, wie genau das ablaufen soll. Kehre ich selbst in die Vergangenheit zurück und darf die Zeit noch mal durchleben? Oder darf ich nur etwas zugunsten meines früheren Ichs ändern, ohne dieses Ich dann auch (mit meinem heutigen Wissen) zu sein? Letzteres wäre ziemlich unattraktiv, denn was habe ich davon, wenn mein früheres Ich ein besseres Leben ansteuert? Das bin ja nicht mehr ICH. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i] [B]...da hätten wir sie also wieder einmal: die gefährlichste aller Fragen - siehe Film "The Time Machine"...man kann sie natürlich nicht eindeutig beantworten...vielleicht, wahrscheinlich sogar, existiert sie aber doch: die Vorsehung, die - genau wie in dem Film - immer wieder zu demselben Ergebnis führt...wer an Tag X sterben soll, der wird an jenem Tag sterben...ganz gleich, was er oder sonst jemand tun könnte, um das zu ändern...ob es nun die Kugel aus der Pistole des Räubers ist - oder die Dampfwalze...das Ergebnis ist stets dasselbe und unveränderbar... [/B][/QUOTE] Nein, das ist Quatsch. Wer sollte denn der Urheber dieser "Vorsehung" sein? Der liebe Gott? Das Leben ist eine Ansammlung von Zufällen, sonst nichts. Keine Absichtlichkeit, kein Plan. Und bei fast allen Ereignissen des Lebens kann man davon ausgehen, dass sie nicht eingetreten wären, wenn ein paar Jahre vorher irgendeine Kleinigkeit anders gewesen wäre. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Nein, das ist Quatsch. Wer sollte denn der Urheber dieser "Vorsehung" sein? Der liebe Gott? .... [/B][/QUOTE] Die Frage nach einem Urheber bzw. Platzhalter dessen entblösst deine frühkindlichen, atavistischen Ansichten, die du mit Wissenschaftsgeschwurbel vor dir selbst zu verbergen suchst... Und es zeigt, dass du in deinem Kosmos eine Art Planstelle für "Gott" hast, auch wenn du ihn als "Nichtgott" bezeichnest. Insofern bist du Teil einer Skala, stellst halt einen unterschiedlichen Skalenwert dar. Eine Skala oder besser gesagt, einen Themenkreis/Phenomina, den du vehement als nichtexistent begreifst. Dafür dass dieser Themenkreis laut deiner Sprachregelung nicht oder so nicht existiert, bist du schon sehr stark involviert. Was äuffällt. Wäre meine Ansicht zu 100% so gelegen, dass es keinen Gott gäbe, würde ich nicht pausenlos in Postings herumgeistern, die diese Ansicht in frage stellen, sondern mich heraushalten, da für mich ja ein Ergebnis feststünde. Jedoch liegt der Schluss nahe, dass die permanente Behauptung: ES GIBT KEINEN GOTT UND DU BIST EIN ARMER WURM FOLGE MIR NACH ICH BIN DIE WEISHEIT DAS LEBEN DAS BUCH DER HUND, so als würde irgendein Server auf den Bahamas Tag+Nacht Sonderschichten leisten, schlichtweg zur Betäubung der eigenen Unsicherheit dient. Möge dein "Pfeifen im Wald" eines Tages belohnt werden... |
| Davy Crockett | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Nein, das ist Quatsch. Wer sollte denn der Urheber dieser "Vorsehung" sein? Der liebe Gott? Das Leben ist eine Ansammlung von Zufällen, sonst nichts. Keine Absichtlichkeit, kein Plan. Und bei fast allen Ereignissen des Lebens kann man davon ausgehen, dass sie nicht eingetreten wären, wenn ein paar Jahre vorher irgendeine Kleinigkeit anders gewesen wäre. [/B][/QUOTE] ... Ganz gleich, ob Zufall, Plan oder der (liebe) Gott...nenn es wie du willst...was zählt, ist das eingetretene Ergebnis - nicht die Art seiner Ursache...nach ihr zu fragen macht überhaupt keinen Sinn -solange es eine gibt- oder, wie Birne in solchen Fällen stets zu sagen pflegte: "Entscheidend ist, was hinten rauskommt..." |
| Evillight | "Was wäre wenn?" ist wirklich keine sinnvolle Frage. Einerseits eignet sich diese hervorragend, sich selbst fertig zu machen und andererseits ist die Frage auch nicht zwangsläufig logisch. Es ist die nachträgliche Suche, nach dem perfekten Weg, aus welchem alle Fehler eliminiert wurden. So fragt sich auch sicherlich kaum jemand, was gewesen wäre, wenn man sich als Kind mal mit nacktem Hintern in ein Lagerfeuer gesetzt hätte. Besonders gut kommt die Frage auch nach gescheiterten Beziehungen, wo man sich fragt, ob man den Partner vielleicht nicht verloren hätte, wenn man das eine oder andere getan, oder unterlassen hätte. Hier kann man sich ein 'Was wäre wenn'-Altar bauen, an dem man auf sehr effiktive Weise richtig gut Leiden darf. Wer sagt letztlich, dass es bei einer Änderung im Leben geblieben wäre? Bsp Schattenmelodie: Cello lernen ist schön, wenn man dabei nicht von einem irren Contrabassspielter erschlagen wird und in der dafür erforderlichen Zeit wären wohl auch einige andere Kausalketten ebend nicht gestartet worden. Ich bleib besser bei meinen bisherigen Tagträumen und Nachtphantasien. Da ist mehr Action drin und die Guten gewinnen IMMER! :-))) |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i] [B]wenn man entscheidungen einst anders gefällt hätte, einige menschen einem früher begegnet wären ... wie hätte sich dann das leben entwickelt, gestaltet .... stände man heute an dem gegenwärtigen punkt oder ... ja, wie sähe es dann aus .... glücklicher ? besser ? [/B][/QUOTE] Was fehlt Dir denn im Leben das Du über sowas nachdenkst? |
| JohnSteed | Der Verlauf des eigenen Daseins ist immer auch Ausdruck des Potentials. Vielleicht könnte man auch so etwas wie "Karma" unterstellen,wobei ich nicht dazu neige, es restlos buddhistisch auszulegen. Wie dem auch sei, es würde sich kaum etwas ändern. |
| Hrefnadis | Gäbe es das Land Hättiwari :), würde ich allenfalls ein paar Fehler nicht noch einmal machen wollen. So im Sinne von: diesen Zahnarzt meide ich besser oder diesem Menschen schüttele ich besser nicht die Hand und ich bin auch nicht glücklich darüber, ihn gerade kennenzulernen. Andererseits, wo bliebe bei nicht erfolgten schlechten Erfahrungen der Lerneffekt? Wunschträume, wie verpasste oder verpatzte Gelegenheiten zu retten gewesen wären - sowas verbiete ich mir, zudem ich mit meinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden bin. Mein Leben wäre ANDERS, hätte ich andere Entscheidungen getroffen in der Vergangenheit. Anders heisst nicht zwangsläufig besser. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Und wenn doch das vorhandene Leben gut ist, warum eigentlich was ändern? |
| Kampfsau | Dinge anders zu machen klingt schon sehr erstrebenswert. Ob anders immer besser ist, ist halt die Frage. Anders wäre nunmal in erster Linie einfach anders. Ob eine andere Liebesbeziehung einen immer glücklicher gemacht hätte ist genausowenig sicher, wie dass einen eine andere Ausbildung und ein anderer Beruf wirklich soviel besser gelegen hätte. Dort hätte man sich vielleicht mit anderen Nachteilen rumschlagen müssen, die man aus seiner jetzigen Perspektive nicht hätte absehen können. Gerade wenn man sich mit so weitreichenden Veränderungen des eigenen Lebenslaufes auseinandersetzt . Da hätte man sich vielleicht gedacht, man wollte unbedingt Pilot sein und wenn man dann Pilot ist, merkt man erst, dass das häufig auch nur eine Menge Routinearbeit ist und so ein stundenlanger Flug über den Ozean, wo man das Flugzeug eigentlich nur auf konstanter Linie und Kurs halten muss lässt das eigene Herz nicht automatisch höher schlagen. Genausowenig weiß man vielleicht, was die Arbeitszeiten und das lange Getrenntsein von der Familie bedeuten können. Andererseits kenne ich ein paar Fälle, die sich wahrscheinlich wirklich wünschen würden, einige Dinge seien anders gelaufen und ihnen hätte es insgesamt doch mehr gebracht. So hätte sich ein intelligenter 30 Jähriger ohne Schulabschluss vielleicht gewünscht, dass er mit 19 damals ein gutes Abitur erreicht hätte, weil es ihm die letzten Jahre ein paar Dinge deutlich einfacher oder erst möglich gemacht hätte. Und ich persönlich kenne z.B. jemanden, der hätte sich gewünscht seine Eltern hätten ihn damals als Säugling zu einem anderen Kinderarzt geschickt, weil der vielleicht direkt erkannt hätte,dass er keinen Sauerstoff mehr bekommt und es wäre nicht zu den irreparablen Hirnschäden gekommen, die dafür gesorgt haben, dass er mit 19 Jahren mit Pflegestufe 3 im Rollstuhl gelandet ist. Die Liste der negativen Begleitumstände ist seeehr lang und die Fähigkeit zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper wiegt eigentlich fast alle Kleinigkeiten auf, über die wir Gesunden uns so aufregen. Aber zuviel Gedanken in die Vergangenheit zu stecken lähmt einen, natürlich sollte man daraus lernen aber anstelle sich zu denken, was wäre wenn, sollte man sich lieber fragen, was ich mit dem machen kann, dass bis zu diesem Punkt passiert ist. |
| Elementarsatz | Das Leben ist notwendigerweise Improvisation, weil es immer das erste mal ist. Auch die Erfahrung von Milliarden gelebten Leben ändert nichts daran, dass jeder sein Leben als Debütant führt. In der Rückschau ist man stets klüger, insofern wird fast jeder im Nachhinein Entscheidungen ausmachen können, die er besser anders getroffen hätte. Oft haben falsche Entscheidungen allerdings auch gar nichts mit fehlendem Wissen zum fraglichen Zeitpunkt, sondern mit bloßer Disziplinlosigkeit zu tun. Vielleicht ist das sogar die Hauptquelle menschlichen Unglücks. |
| Kampfsau | [QUOTE]Oft haben falsche Entscheidungen allerdings auch gar nichts mit fehlendem Wissen zum fraglichen Zeitpunkt, sondern mit bloßer Disziplinlosigkeit zu tun. Vielleicht ist das sogar die Hauptquelle menschlichen Unglücks.[/QUOTE] Meinst du? Was würden wir denn ohne Disziplin machen, wir würden nur noch das zum Überleben notwendigste tun. In kalten oder dürren Regionen könnte das z.B. fatal sein , ohne Antrieb wären wir auch nicht viel mehr, als eine fleischliche Hülle aber war es nicht sonst immer das Streben und der Ehrgeiz, der uns ins Unglück gestürzt hat? Ist es nicht die Tüchtigkeit, dass Streben immer mehr aus sich zu machen, immer mehr zu bekommen, was so viele Tragödien verursacht hat? War Hitler faul? War Napoleon faul?Sind die Ingenieure bei Heckler und Koch undiszipliniert? Würde der Schulschwänzer der 10 Stunden am Tag WoW spielt, auf die Idee kommen, alle Andersgläubigen töten zu wollen oder Polen zu anektieren?Und selbst wenn, er würde es zumindest nicht im großen Rahmen planen und organisieren können. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Meinst du? Was würden wir denn ohne Disziplin machen, wir würden nur noch das zum Überleben notwendigste tun. In kalten oder dürren Regionen könnte das z.B. fatal sein , ohne Antrieb wären wir auch nicht viel mehr, als eine fleischliche Hülle aber war es nicht sonst immer das Streben und der Ehrgeiz, der uns ins Unglück gestürzt hat? Ist es nicht die Tüchtigkeit, dass Streben immer mehr aus sich zu machen, immer mehr zu bekommen, was so viele Tragödien verursacht hat? War Hitler faul? War Napoleon faul?Sind die Ingenieure bei Heckler und Koch undiszipliniert? [/QUOTE] Napoleon hat "in the long run" viel gutes bewirkt. Ansonsten impliziert die Behauptung, dass fehlende Disziplin eine der Hauptursachen von Unglück ist, keineswegs, dass eine gute Disziplin [i]hinreichend[/i] für ein glückliches Leben ist. [quote] Würde der Schulschwänzer der 10 Stunden am Tag WoW spielt, auf die Idee kommen, alle Andersgläubigen töten zu wollen oder Polen zu anektieren?[/quote] Nein. Aber man muss kein fauler Schulschwänzer sein, um nicht auf solche Ideen zu kommen. Mit Sicherheit hat der WoW-Süchtling kein besonders erfülltes Leben vor sich, und eine Gesellschaft, die nur aus solchen Leuten besteht, würde nicht gut funktionieren. Unter Disziplin verstehe ich allerdings nicht, dass man sich kaputt arbeitet. Ich verstehe darunter, dass man genau das macht, was optimal der Erfüllung der eigenen Wünsche dient. Wenn man genug gearbeitet hat, ist es auch eine Sache der Disziplin, zeitig aufzuhören. |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B].. Mit Sicherheit hat der WoW-Süchtling kein besonders erfülltes Leben vor sich, und eine Gesellschaft, die nur aus solchen Leuten besteht, würde nicht gut funktionieren... [/B][/QUOTE] Schätze mal, Du hast keinen Account. Wer hier wirklich vorankommen will, ist in organisierten Gilden unterwegs, d.h. hat Raidtermine und muss sich als Offi um andere Spieler kümmern. Wer in Raids und Instanzen den Soziopathen gibt, fliegt schnell raus, d.h. aus dem Event und ggfls auch aus der Gilde. Die meisten Leute kennen sich auch im RL, halten Treffen ab etc. und gehören zu allen Gesellschaftsschichten. In diesem Sinne würde ich Deine These echt in Frage stellen. Der sozialgestörte Teenager kommt auch bei WOW nicht weiter und bildet nun echt nicht den Maßstab bei den paar millionen Spielern. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i] [B]Schätze mal, Du hast keinen Account. Wer hier wirklich vorankommen will, ist in organisierten Gilden unterwegs, d.h. hat Raidtermine und muss sich als Offi um andere Spieler kümmern. Wer in Raids und Instanzen den Soziopathen gibt, fliegt schnell raus, d.h. aus dem Event und ggfls auch aus der Gilde. Die meisten Leute kennen sich auch im RL, halten Treffen ab etc. und gehören zu allen Gesellschaftsschichten. In diesem Sinne würde ich Deine These echt in Frage stellen. Der sozialgestörte Teenager kommt auch bei WOW nicht weiter und bildet nun echt nicht den Maßstab bei den paar millionen Spielern. [/B][/QUOTE] Du glaubst nicht, dass man mit einer RL-Sozialstörung ein WOW-Hans-Dampf-in-allen-Gassen sein kann? |
| JohnSteed | was wäre wenn -------------------- Wieviele Hättiwaris sind verblutet in den Schützengräben der Möglichkeitsform? Konjunktiv kills. |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Du glaubst nicht, dass man mit einer RL-Sozialstörung ein WOW-Hans-Dampf-in-allen-Gassen sein kann? [/B][/QUOTE] Wenn Du Progamer nicht ansich als Sozipathen siehst, dann wie gesagt Nein. Ich bin in 2 Gilden mit insgesamt ca 40-50 Leuten, von denen ich aus gegenseitigen Besuchen auch einige persönlich kenne. Oft sind das auch Familien mit Kinder. Es gibt natürlich auch Spinner, aber die sind auch bei WOW allein, wie im sonstigen Leben. Um zum Thema zurückzukehren. Wenn ich den WOW Account nicht hätte, wäre ich um ein paar hundert EUR reicher (spiele schon seit Jahren), hätte so 4-5 Freunde weniger und hätte ein paar arg langweilige Monate vor dem Fernseher bzw bei einfacheren Strategiespielchen zugebracht. |
| Evilwarrior | Wenn ich über solche Dinge nachdenke, dann stellt sich mir immer zuerst die Frage, wie lange "wirken" unsere Entscheidungen nach. Eine Minute, eine Stunde, eien Tag oder ein ganzes Leben? Logo, ein ganzes Leben, werden jetzt alle sofort einwenden. Richtig, sofern es uns selber betrifft. Aber, wir treffen ja Entscheidungen, in die andere einbezogen sind. Eigentlich ist das ja meistens so. Mal ehrlich, glaub irgend jemand wirklich an "Final Destination"? At JohnSteed: Wissenschaftsgeschwurbel? Mal eigenes Geschwurbel überprüfen! Jetzt aber mal zum eigentlichen Grund, warum ich mich hier auslass: Ich bin schon einige Jahre verheiratet, Vater von fünf Kinder und ja, klingt komisch, is aber so, ich liebe meine Frau. Vor einigen Jahren hat mir eine richtig gute Freundin, die ich schon länger kannte als meine Frau, aus einer mir bis heute völlig unverständlichen Laune heraus ein ziemlich unmoralisches Angebot gemacht. Natürlich habe ich abgelehnt, der Grund für für tausend schlaflose Nächte. Fünf Wochen später starb diese Freundin durch einen Autounfall. Was wäre nun, wenn... Mein Seelenheil für ein Meschenleben? Tausend schlaflose Nächte gegen tausend schlaflose Nächte, nur der Grund wäre eben ein anderer... Nicht das ich hier falsch verstanden werde, im Grundsatzn zweifle ich nicht an meiner Entscheidung, es geht nur darum, ob ich mit meiner Wahl den Lauf der Dinge hätte beeinflussen können, wenn ich gewollt hätte. Blödsinn, dass würde ja voraussetzen, ich hätte die Konsequenzen meines Handels gekannt. Oder wie jetzt? Moment, wo ist der Kaffeesatz? Gleich hab ichs... |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evilwarrior [/i] [B]... At JohnSteed: Wissenschaftsgeschwurbel? Mal eigenes Geschwurbel überprüfen! ...QUOTE] Darf ich Sie fragen, wer Sie sind? |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evilwarrior [/i] [B] Vor einigen Jahren hat mir eine richtig gute Freundin (...) ein ziemlich unmoralisches Angebot gemacht. Natürlich habe ich abgelehnt, der Grund für für tausend schlaflose Nächte. Fünf Wochen später starb diese Freundin durch einen Autounfall. Was wäre nun, wenn... [/B][/QUOTE] ...sie sie gepoppt hätten? Tja, das werden wir jetzt wohl nie erfahren. - Möglicherweise wären sie jetzt an ihrer Stelle tot. Oder hätten keine fünf Kinder. Möglicherweise. Ich würde zur Sicherheit ein Testament aufsetzen. Kann nicht schaden. |
| weisskreutz | @ evilwarrior Ich kann hier beim besten Willen keine menschlich-offensichtliche Kausalität feststellen. Eine "ähnliche" Geschichte von mir: Als ich 17 war, gab es in meinem weiteren sozialen Umfeld einen 15-jährigen Bekannten (hab ihn nicht oft gesehen. man kannte sich. man mochte sich.). Einmal saßen wir in einer größeren Runde im Keller eines Freundes, und ließen einige Biere (und sonstiges- jugendlicher Leichtsinn eben... ;)) kreisen. Da hat der mich derart mit seinen Sprüchen zur Weißglut gebracht, dass ich ihn beinahe eine gezimmert hätte. Mein Freund hat ihn dann weggeschickt, wegen seines Verhaltens. Das war das letzte mal, dass ich ihn getroffen hab. Ich könnte mir jetzt überlegen: Wenn ich durchgedreht wäre, und ihn so richtig durchgedroschen hätte, und er sich dabei verletzt hätte, wäre er vielleicht nicht einige Wochen später total bekifft aus der Stadtbahn ausgestiegen, hinter dieser über die Gleise gesprungen, und vom entgegenkommenden Güterzug zermalmt worden... Tu ich aber nicht. Es tut mir leid, dass man sich gekracht hatte, als wir uns das letzte Mal sahen, und es gab theoretisch einen Punkt wo ich (und jeder andere den er kannte) seinen Lebensweg gekreuzt hat, und etwas hätte machen können, was den "Zeitstrahl" in eine andere Richtung lenkt. Es gab aber keine erahnbare Kausalität, und so ist es bei dir auch: du hättest noch nicht einmal ahnen können, geschweige denn damit rechnen können, was passieren wird. Man mag einen lieben Menschen, der gestorben ist, vermissen. Aber man darf sich deswegen nicht kaputt machen... |
| Evilwarrior | At JohnSteed: Der Weekendwarrior. Von mir aus auch der Midnight Mover. Von wegen Geschwurbel: Zitat: Und es zeigt, dass du in deinem Kosmos eine Art Planstelle für "Gott" hast, auch wenn du ihn als "Nichtgott" bezeichnest. Die Existenz von Gott zu leugnen ist schon der Beweiss, es gibt Gott! Geeeeeessssschwuuuuuuuurrrrrrbbblllll! Ach ja, es muß sich niemand genötigt fühlen mich, aus welchen Gründen auch immer, zu siezen. Natürlich werde ich es aus Respekt genauso halten. At Nix: Wer weiß... UND, WER WEIß, WAS MIR ENTGANGEN IST... At weisskreutz: Keine Sorge, kaputt mach ich mich deswegen nicht, es geht mir mehr um die Wahrheit. Was ich vom Leben halte, kann man ja schon aus meiner "Fußnote" entnehen. WIE IST ES DENN NUN? Butterfly Effect? Final Destination? Haben die Nornen unsere Schicksalsfäden gewebt, was ja bedeuten würde, wir haben wenigstens noch einen kleinen Einfluss auf das, was wir Schicksal nennen. Oder gibt es gar das "Buch des Lebens", in dem alles vom Anfang bis zum Ende fest geschrieben steht? Ich glaube es war Schiller in Wallenstein, der geschrieben hat: Nicht ohne Schaudern greift des Menschen Hand in des Geschicks geheimissvolle Urne. Ahm, alle,die die Wahreit kennen... haben wohl keinen Computer... denk ich, oder ganz langsam Internet, oder gar keins... Falls doch, halt ichs mit Mulder. Es geht nur um die Wahrheit. Mal ehrlich, ich bin für jeden Scheiß zu haben, schreibt doch mal einfach. Je wirrer je besser. |
| JohnSteed | Nun, ich halte es für ein eher zweifelhaftes Konzept den "Altusern" ihre Sprüche von gestern um die Ohren zu hauen, statt selbst philosophische Gedanken einzubringen... Wie dem auch sei, der Thread heisst "was wäre wenn" und meine Meinung dazu ist, dass ich im Augenblick lebe, Probleme möglichst im Augenblick lösen möchte und mich tendenziell wenig mit hypothetischen Dingen beschäftige, die den operativen Bereich anlagen, insofern, dass man heute nicht die Verhältnisse des 23.04.1987 regeln kann. Passiert ist passiert. Und das umgehen müssen damit, auch mit eigenen Fehlern bietet in der Tat viel philosophisches Potential. Mehr als mit Gedanken über "was wäre wenn". Desweiteren halte ich Handlungen, die mit oben stehenden Verhältnis zu tun haben, für fatal. Da ist zum Beispiel der Begriff der Schuld. Den es ohne eine gewisse Rückbezüglichkeit nicht gäbe, das heisst nicht, dass man in einer bestimmten Sache seine eigene(persönliche) Schuld leugnen kann. Allerdings hat das Denken in rückbezüglichen Kategorien eine gruselige Kultur der Schuld geschaffen, die niemand nützt. Da halte ich es mehr mit asiatischen Kulten: Es gibt tendenziell keine ewig nachhängende Schuld, sondern eine augenblickliche jetzige Verantwortung für mein Leben. Die Erbsünde ist damit philosophischer Unfug, der immer nur den Zweck hatte, Menschen gedanklich und emotional zu versklaven. |
| Evilwarrior | At JohnSteed:# Wie jetzt "Altusern" Oder is mir da was entgangen? Ich will niemandem was "um die Ohren hauen" aber Quatsch bleibt Quatsch, egal bei welchem User! Auserdem hab ich nie behauptet, einen Fehler gemacht zu haben, eher genau des Gegenteil. Vielleicht würde ich sogar töten, um meine Familie zu schützen. Wobei ich Dir uneingeschränckt Recht gebe,ja die Erbsünde ist Unfug, und net nur philosophischer, sogar auch praktischer. Nein, ich will gar keine philosophischen Gedanken einbringen, ich bettle darum, eure zu erfahren. Nebenbei bemerkt, was wirklich philosophisches ist jetzt auch net eingeflossen, bei all dem geschwurbel. Bitte, lach jetzt mal, nur ein wenig, vielleicht wird es ja ein süsssaures (schreibt mer des so? Ich glaubs fast net...) Grinsen. Wir sind nicht beim "Kaiser", wir haben uns alle lieb... Also, JohnSteed, wie ist es denn nun? DEINE Wahrheit, völlig geschwurbelfrei. Und nicht mal philosophisch. |
| JohnSteed | Meine Wahrheit ist nicht repräsentativ. Denn ich halte andere Dinge für wichtig als XY. Insofern würde der Export "meiner Wahrheit" den Versuch darstellen Ideologie in andere Köpfe einprügeln zu wollen, womit ich kein Problem hätte, wenn es um eine Sache ginge, die es wert ist.. Wer wen lieb hat und wer wen nicht, ist mir vergleichsweise egal, wobei ich gegen die Gründung eines Fanclubs nichts einzuwenden hätte. |
| Evilwarrior | @ JohnSteed Deine Wahrheit ist natürlich nicht repräsentativ, aber trotzdem hast du sie schon über2200 mal kundgetan :) Der Witz ist ja gerade, das es für jeden nur "seine" Wahrheit gibt. Wenn zehn Leute das gleichen erleben hast du zehn Wahrheiten. Und jede davon ist gleichwichtig. Sogar Deine :D :D :D Das hat gar nix mit "Ideologie in andere Köpfe einprügeln" zu tun. Ich hoffe ja lediglich, den einen oder anderen brauchbaren Gedanken aufzugreifen. Vielleicht ist ja mal einer dabei :) Hm, an der Sache mit einem eigenen Fanclub sollte man arbeiten. Falls du erfolgreich sein solltes, ich bin für jeden Tipp dankbar. So, falls du Lust hast, versuchst du es jetzt vielleicht doch noch mal. |
| MephistoX | Das ist es ja aber grade. Selbst wenn man Sachen noch mal neu entscheiden könnte, so würde man doch von seiner Umwelt in die Schiene gedrückt in der man vorher auch war. Als Kind kann man sich wohl kaum dagegen wehren, was einem seine Eltern erzählen geschweige denn selbst entscheiden was man glaubt (Weihnachtsman, Osterhase, Gott & Co.) Wer im Nahen Osten geboren wird, der wird Muslim, wer in Europa geboren wird, wird Christenabschaum. Da kann man nichts dran ändern, aber wenn man es könnte wäre man das schwarze Schaf das sich allen Traditionen und Sitten widersetzt und damit recht schnell der vergifteten Salatschüssel vorgesetzt. Wenn nicht X-Millionen Menschen allen anderen Menschen auf diesem minderwertigen Planeten ihre bekloppte Ideologie aufzwingen wöllten, die davon ausgeht, dass alle Menschen Sünder sind und nur durch die Anbetung eines Hanswurstes gerettet werden können, den man vor 2011 Jahren wegen seiner wirren religiösen Pamphlete ans Kreuz genagelt hat und der dann noch 3 Tage rumgeheult hat (was für ne Pussy), müssten wir hier nicht darüber debattieren. Mal ehrlich; wenn man schon seine Freiheit wegschmeißt um irgendwas anzubeten, was würde man da vorziehen? Nen Donnergott der mit Hämmern und Blitzen schmeißt und seine Gegner massenweise niedermetztelt oder nen verweichlichten jüdischen Hanswurst der am Kreuz hängt und von Nächstenliebe spricht? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX [/i] Mal ehrlich; wenn man schon seine Freiheit wegschmeißt um irgendwas anzubeten, was würde man da vorziehen? Nen Donnergott der mit Hämmern und Blitzen schmeißt und seine Gegner massenweise niedermetztelt oder nen verweichlichten jüdischen Hanswurst der am Kreuz hängt und von Nächstenliebe spricht? [/QUOTE]Die meisten Leute wählen keines von beiden. Und selbst dann, wenn sie behaupten sie täten es, dann wählen sie doch insgeheim den [b]mit Zahlen bedruckten Papierfetzen ...[/b] |
| Evilwarrior | @ TheTurningPoint Selten insgeheim, meist unverblümt. Aber wer neigt nicht das Haupt vor seinem Herrn? :D @ MephistoX Der "Hanswurst der am Kreuz" war net jüdisch, es hätte den Juden viel erspart, wenns so gewesen wär. Wer sich von seiner Umwelt in eine Schiene drücken lässt ist selber schuld. Aber meißt erledigen wir das ja selber... Eine meiner Töchter hat Typ 1 Diabetes, als im Kindergarten das gelaber von "lieben Gott" angefangen hat, habe ich ihr gesagt, sie soll mal fragen, warum der "liebe Gott" sie so krank gemacht hat. Schon haben meine Kinder Ruhe vor solchem quatsch. @ beide Irgendwiwe seid ihr voll Off-topic, nur für den Fall, das es keiner merkt :) Mach ich jetzt auch mal! @ JohnSteed Fanclubs sind wohl Dein Steckenpferd, aber gleich vom Tod? :) |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Die meisten Leute wählen keines von beiden. Und selbst dann, wenn sie behaupten sie täten es, dann wählen sie doch insgeheim den [b]mit Zahlen bedruckten Papierfetzen ...[/b] [/B][/QUOTE] Einspruch. Was Menschen wirklich suchen, ist Sicherheit - und mit Geld, so glaubt man, kann Sicherheit und Kontrolle gegen die Widrigkeiten des Lebens gekauft werden. Allerdings, es ist noch nicht hundert Jahre her, da kostete ein simples Brötchen schon mehrere Fantastilliarden und die Ersparnisse ganzer Leben wurden innerhalb kurzer Zeit wertlos gemacht. Da hätte ich doch noch ein paar andere Ideen, was [URL=http://www.spiriforum.net/artikel/a91-langfristige-investition.php]sinnvolle Investitionen[/URL] sein könnten... die auch auf eine ganze Reihe von "was wäre wenn" gut vorbereiten. grüsse, barbara |
| MephistoX | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evilwarrior [/i] Der "Hanswurst der am Kreuz" war net jüdisch, es hätte den Juden viel erspart, wenns so gewesen wär. [/QUOTE] Klar war er Jude. :p 'König der Juden' sacht ja schon alles, und letztendlich hat er den Glauben der Juden auch in den Dreck gezogen und lächerlich gemacht, indem er den 'Gott der Juden', der im AT noch ganze Städte niedergebrannt hat, als weichherzigen und liebenden Kuschelgott der Marke Steiff dargestellt hat. Ist mir zwar eigentlich egal, weil ich denke, dass jeder Mensch sein eigener Gott ist. (...aber viele ihr wahres Wesen verdrängen und sich oben genannten Hanswurst unterwerfen.) :rolleyes: [QUOTE][i]Original geschrieben von Evilwarrior [/i] Eine meiner Töchter hat Typ 1 Diabetes, als im Kindergarten das gelaber von "lieben Gott" angefangen hat, habe ich ihr gesagt, sie soll mal fragen, warum der "liebe Gott" sie so krank gemacht hat. Schon haben meine Kinder Ruhe vor solchem quatsch. [/QUOTE] Davor zieh ich den Hut. ;) |
| Evilwarrior | @ MephistoX Moment mal, das war seine Behauptung. Die Juden haben das nicht so gesehen. Drum sind sie ja heute noch die Christusmörder. Nee, weißt du, ich kann das Geschuuurrrrblll (THX @ JohnSteed, des is sooooooo geil, vor allem für an Franken :D) vom "LIEBEN GOTTT" echt nicht mehr hören. Falls es IHN wirklich geben sollte, dann hat er sicher eine merkwürdige Art von Humor... Weißt, irgendwann hat das Mädel ( jetzt 6) mal immer wieder so Anwandlungen und fragt dann: "Papa warum bin nur ich so krank?" (Sind Vierlinge, hat also noch drei gleichaltrige Schwestern) Gebe da mal eine halbwegs vernünftige Erklärung, wenn dann auch noch der "LIEBE GOTT" ins Spiel kommt... Wie immer, total OFF-TOPIC. |
| JohnSteed | @Evilwarrior Jetzt verstehe ich, was es für Gott eine Zumutung sein muss, jeden Tag dieses Gebrüll an Gebeten entgegenzunehmen, dass er Franke ist, stört mich keineswegs. "Jetz laberns ma scho widder die Hugge voll, I mechert de Nerrfensächen doch bloss loswern, abers geht ned, Almächtiger, aso des bin ja I selber..." God is a Dreggsagg und des is a guat so. |
| Evillight | Um es mal direkt aufs Thema zu bringen. Was wäre wenn ... es einen Gott gäbe? Antwort garnix. Zig Milliarden sich zum Teil widersprechende Gebete pro Jahr die nie erfüllt werden könnten, ebensoviele 'Seelen' aus tausenden von Jahren Mono- bzw Polytheismus, welche gerne mal Hallo sagen würden, ein Universum mit unzähligen Sternen und Planeten zur Pflege und warum sollte es ein gütiger Gott sein, wo der bekannte Lebenslauf schon mehr als blutrünstig war. Wenn es also einen Gott gäbe, dann wärs auch grad egal. Nur die Traumtänzer, die an ein ewiges Leben an seiner Seite glauben, wären wohl etwas fanatischer, um unter die Topp 144000 zu kommen. |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i] [B]Was wäre wenn ... es einen Gott gäbe? Antwort garnix. [/B][/QUOTE] ... |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i] [B]Um es mal direkt aufs Thema zu bringen. Was wäre wenn ... es einen Gott gäbe? ..... ... [/B][/QUOTE] Er ist furchtbar ignorant, gibt kein Feedback und hat eigentlich keine Lust zu reden. Kurzum, Gott ist Franke. |
| Amaranth21 | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Kurzum, Gott ist Franke. [/B][/QUOTE] Das Volk, mit dem ich gerade zusammenlebe , behauptet, er sei Badenser^^ Jedem sein Feindbild ;) @ Topic: Der Kleinkram, der in meinem Leben schiefgelaufen ist, muss nicht zurückgedreht werden und die wenigen gravierenden Fehlentscheidungen hatten im Nachhinein dennoch einen Wert, da sie Erfahrungen darstellten, durch die ich gelernt habe. Und dennoch... manchmal habe ich so ein Gefühl, als hätte mir das Schicksal ein, zwei Chancen gegeben, glücklich zu werden und ich Vollidiot habs vermasselt und dann hat sich dat Schicksal kopfschüttelnd abgewendet , um seine Zeit mit jemand Anderem zu verschwenden... [b]Was wäre also, wenn[/b] ich doch noch einmal wider Erwarten eine Chance kriegen sollte? Dann werd ich sie verdammt nochmal nutzen, anstatt weiter den vertanen hinterherzutrauern :) |
| Heph | Wenn es einen Gott gebe wäre Nietzsches "Gott ist tot." nicht so weit entfernt da der Herr in "Guantanamo" versauern würde. Es gibt doch so einiges was man ihm zuschreiben und Anhängen könnte. Und dann müsste man die ganze Paradies und Fegefeuer Sache auch noch überprüfen. Gerade letzteres wäre wohl gegen die Menschenrechte mal abgesehen das ich mir einen denke und nen 5er in die Godwinkasse gebe. |
| MephistoX | Seit wann hat dieser Hanswurst-Gott was mit [u]meinem[/u] Fegefeuer zu tun? - Das gehört mir! Soweit ich weiß gelten in jenseitigen Folterinstitutionen keine irdischen Menschenrechte. Müsste aber noch mal genauer im Grundgesetz nachschlagen... |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i] [B]Wenn es einen Gott gebe wäre Nietzsches "Gott ist tot." nicht so weit entfernt da der Herr in "Guantanamo" versauern würde. [/B][/QUOTE] Falsch, wenn es Gott gäbe, hätte es Nietzsche nicht gegeben. |
| Kampfsau | [QUOTE]'König der Juden' sacht ja schon alles, und letztendlich hat er den Glauben der Juden auch in den Dreck gezogen und lächerlich gemacht, indem er den 'Gott der Juden', der im AT noch ganze Städte niedergebrannt hat, als weichherzigen und liebenden Kuschelgott der Marke Steiff dargestellt hat. Ist mir zwar eigentlich egal, weil ich denke, dass jeder Mensch sein eigener Gott ist. (...aber viele ihr wahres Wesen verdrängen und sich oben genannten Hanswurst unterwerfen.) [/QUOTE] Der ursprüngliche Gott, war ein launisches, eifersüchtiges, jähzorniges, ungerechtes, unreifes Kind mit zuviel Macht. Der Christengott ist schon weicher aber ich glaube nicht, dass das Christentum die Gesellschaft soviel weniger gewaltätig gestaltet hat. Dazu ist der Bodycount des Christentums viel zu hoch |
| MephistoX | Ja das mit dem Bodycount stimmt schon, aber sie haben trotzdem nen beschissenes K/D Verhältniss. (Die Juden nach dem Holocaust ja auch) Aber Nichts in Nichts bleibt doch trotzdem zu sagen, das sie mit dem ganzen 'Gnade' und Heileweltsgedöns den noch so unerzogenen Gott der Juden verharmlosen. Da kommt mir wieder das Genie Nero in den Sinn, der Christen gekreuzigt und abgefackelt hat, um mit ihnen seinen Garten zu beleuchten. So eine Gartenbeleuchtung hätte ich auch gerne... |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B] Der Christengott ist schon weicher aber ich glaube nicht, dass das Christentum die Gesellschaft soviel weniger gewaltätig gestaltet hat. Dazu ist der Bodycount des Christentums viel zu hoch [/B][/QUOTE] Fraglich ist, ob es irgend eine andere Weltanschauung gibt, die die Gesellschaft weniger gewalttätig gestaltet hätte. Es darf daran gezweifelt werden. grüsse, barbara |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Falsch, wenn es Gott gäbe, hätte es Nietzsche nicht gegeben. [/B][/QUOTE] Wer ist Nietzsche? Achso die schwachgespiegelte Illusion eines Muttersöhnchens. Liebe Mit-menschen, solche Hologramme tauchen auf und verschwinden wieder, nicht wichtig. Aber was bleibt, ist das was bleibt. Nur muss das jeder selbst herausfinden. Es ist in Euch, nicht da Draussen. Gibt es intelligentes Leben da Draussen? Ja, aber weit draussen.............oder es ist in Euch, wie ihr meint, ihr könnt auch die diversen Franchiseangebote annehmen, die da lauten: Bibel, Nietzsche oder das Sarrazin. Egal, wo ist da der Unterschied werdet ihr fragen. Denken, Denken lassen...........alles so ähnlich. Nunja, wie gesagt, es ist euer Spiel. |