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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: True love
darktkist jemand schon mal in den genuss
von wahrer liebe gekommen, und wurde dann enttäuscht?
ich würde gerne mit euch darüber diskutieren...
SoulReaper696[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord_Fallerton [/i]
[B]Definiere 'wahre Liebe', damit ich weiss, ob wir das selbe meinen. [/B][/QUOTE]
Elementarsatz"Wahre Liebe" halte ich für eine Floskel. Es gibt Lieben, die sind sehr intensiv (meistens am Anfang) und solche, die halten ziemlich lange - aber wahre Liebe? Was soll das sein? Mir klingt das zu religiös-essentialistisch.

Ich schätze, der oder die TE ist ziemlich jung, mächtig verknallt, und daraus ist nun nichts geworden. Tja, das ist tragisch - aber fast jedem vertraut. Das Leben geht weiter.
LaChatteLiebe ja (der Zusatz "wahr" ist unnötig, denn unwahre Liebe ist keine Liebe), ob's ein Genuss ist? schwer zu sagen, "Genuss" scheint mir irgendwie nicht so passend. geniessen tu ich ein gutes Essen oder ein Glas Wein. Liebe ist aber eine Naturkraft, sobald ich wieder wusste, wo mir der Kopf steht und wo oben und unten ist funktioniert das vielleicht auch mit dem Geniessen.

grüsse, barbara
darktkwahre liebe ist für die einen eine reine melancholie,
für die anderen hingegend ein segen, da wirklich alles klappt,
aber was ist wenn die angeblich unverblassbare wahre liebe
auf einmal erlischt, wie kann so was passieren?
wenn die angeblich wahre liebe so einfach erlischen kann,
lohnt es sich dann überhaupt noch zu lieben,
oder eine beziehung mit jemanden anzufangen,
egal ob es auf dauer oder nur für kurz ist?
LaChattees lohnt sich immer zu lieben. immer.

grüsse, barbara
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]es lohnt sich immer zu lieben. immer.

grüsse, barbara [/B][/QUOTE]
Naja, das stimmt nicht ganz. Einseitiges Lieben ist z.B. recht witzlos.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]es lohnt sich immer zu lieben. immer.
[/B][/QUOTE]

Liebe und Selbstliebe sind zuweilen schwer auseinanderzuhalten.
Das eine zu geben meint häufig das andere zu fordern.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von darktk [/i]
[B]ist jemand schon mal in den genuss
von wahrer liebe gekommen, und wurde dann enttäuscht?
ich würde gerne mit euch darüber diskutieren... [/B][/QUOTE]

Wahre Liebe enttäuscht nicht, oder es ist keine...
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Wahre Liebe enttäuscht nicht, oder es ist keine... [/B][/QUOTE]

Nein, das ist eine naive Weltsicht. In Wirklichkeit kann Liebe sehr schön sein, aber nach einer gewissen Zeit fulminant in die Brüche gehen.

Und natürlich gibt es auch die unerwiderte Liebe... schade, schade.

Liebe ist eben nicht nur schön und edel.
JohnSteedDavon war auch nicht die Rede...

It doesn't pay to make predictions...

Nun, wer keine absonderlichen Ansprüche und Forderungen an "das Leben", also an den Kosmos
stellt, der wird überrascht sein, wie nett die Welt auf
einem eher niedrigen emphatischen Niveau sein kann und die Gutmenschen und/oder emotionalen Plapperkäfer sind damit auch ausgeschlossen.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Liebe und Selbstliebe sind zuweilen schwer auseinanderzuhalten.
Das eine zu geben meint häufig das andere zu fordern. [/B][/QUOTE]

nicht zuletzt darum ist es eine gute Idee, jede Gelegenheit zum Üben auszunutzen.

Meist bereut man nach einer gewissen Zeit sehr wohl jene Erfahrungen, die man hätte machen können und dennoch nicht gemacht hat - man bereut aber selten das, was man tatsächlich getan hat. Nicht mal dann, wenn es weh tat oder unangenehm war oder Illusionen zerstörte (was ja eine andere Ausdrucksweise für Ent-Täuschung ist).

grüsse barbara
Ad-Diosman bereut aber selten das, was man tatsächlich getan hat. Nicht mal dann, wenn es weh tat oder unangenehm war oder Illusionen zerstörte (was ja eine andere Ausdrucksweise für Ent-Täuschung ist).

ui.. wenn du wüsstest...
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Meist bereut [color=red]man[/color] nach einer gewissen Zeit sehr wohl jene Erfahrungen, die [color=red]man[/color] hätte machen können und dennoch nicht gemacht hat - [color=red]man[/color] bereut aber selten das, was [color=red]man[/color] tatsächlich getan hat. Nicht mal dann, wenn es weh tat oder unangenehm war oder Illusionen zerstörte (was ja eine andere Ausdrucksweise für Ent-Täuschung ist).[/B][/QUOTE]

Ich schrieb, dass Liebe und das Bedürfnis, geliebt zu werden, zuweilen schwer auseinanderzuhalten sind. Und sehe da beim besten Willen keine Lösung durch irgendwelche Übungen. Im Gegenteil: ich persönlich gehe in der Liebe immer aufs Ganze. Gerade dort. Spielchen sind mir zuwider. Die sind etwas für die Krabbelgruppe.

Btw: Wer ist "man"?
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Ad-Dios [/i]
[B]
ui.. wenn du wüsstest... [/B][/QUOTE]

ich weiss inzwischen so einiges.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Ich schrieb, dass Liebe und das Bedürfnis, geliebt zu werden, zuweilen schwer auseinanderzuhalten sind. Und sehe da beim besten Willen keine Lösung durch irgendwelche Übungen. [/B][/QUOTE]

Das Tun selbst ist die Übung. Gemein wie "ausüben", nicht wie "so tun als ob zum Training". Schliesslich bekommt man (alle Liebenden) von den Geliebten oder möchtegern-Geliebten immer sehr klare Feedbacks darüber - oft auch schroffe, schmerzhafte - wenn man da wieder mal was verwechselt hat, was man besser nicht verwechselt hätte. Eben wenn man zB eigene Bedürfnisse als Liebe deklariert und sie andern überstülpt in der Erwartung, dass sie gefälligst dies oder jenes tun sollten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]
Im Gegenteil: ich persönlich gehe in der Liebe immer aufs Ganze. Gerade dort. Spielchen sind mir zuwider. Die sind etwas für die Krabbelgruppe.
[/B][/QUOTE]

Da hast du meine vollständige Zustimmung. In der Liebe geht's immer ums Ganze.

Was nichts daran ändert, dass jede Erfahrung mehr dazu führen kann, neue Fehler zu machen und die alten Fehler zu vermeiden.

grüsse, barbara
Kampfsau[QUOTE]Meist bereut man nach einer gewissen Zeit sehr wohl jene Erfahrungen, die man hätte machen können und dennoch nicht gemacht hat - man bereut aber selten das, was man tatsächlich getan hat. Nicht mal dann, wenn es weh tat oder unangenehm war oder Illusionen zerstörte (was ja eine andere Ausdrucksweise für Ent-Täuschung ist).[/QUOTE]

Das kann man einfach nicht verallgemeinern. Manche Dinge kann man sich selbst nicht unbedingt verzeihen, auch wenn sogar die betroffene Person einem verziehen hat. Nichtmal weil man wirklich mutwillig falsch gehandelt hat, sondern weil man seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht wurde.

Manche Fehler verheilen einfach nicht wirklich und man kann nicht einfach sagen "Schwamm drüber, beim nächsten Mal wirds besser". Vielleicht kann man es schaffen, die meiste Zeit nicht daran zu denken aber vergessen ist das nicht.Natürlich macht man weiter, denn wozu leben, wenn man nicht nach Glück strebt?

[QUOTE]ich weiss inzwischen so einiges.[/QUOTE]

Gar nichts weißt du, darum solltest du nicht so allgemeingültige Aussagen von dir geben.

[QUOTE]Liebe ja (der Zusatz "wahr" ist unnötig, denn unwahre Liebe ist keine Liebe)[/QUOTE]

Wenn du sagst, es gibt keine unwahre Liebe, dann sollte die Frage ob es überhaupt Liebe gibt, eher gestellt werden.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Das kann man einfach nicht verallgemeinern. Manche Dinge kann man sich selbst nicht unbedingt verzeihen, auch wenn sogar die betroffene Person einem verziehen hat. Nichtmal weil man wirklich mutwillig falsch gehandelt hat, sondern weil man seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht wurde.[/B][/QUOTE]

Dis zu tun, ist eine der besten Strategien, sich selbst das Leben zu versauern. Nicht, dass es immer leicht wäre, sich selbst zu verzeihen - aber es ist eine chronische Belastung, es nicht zu tun und nicht die Schritte zu unternehmen, dass es eines Tages möglich werden kann.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Manche Fehler verheilen einfach nicht wirklich und man kann nicht einfach sagen "Schwamm drüber, beim nächsten Mal wirds besser". [/B][/QUOTE]

niemand hat je gesagt, es sei einfach.
möglich ist es allerdings.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Gar nichts weißt du, darum solltest du nicht so allgemeingültige Aussagen von dir geben. [/B][/QUOTE]

und wenn du das sagst, muss es ja wohl stimmen...?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn du sagst, es gibt keine unwahre Liebe, dann sollte die Frage ob es überhaupt Liebe gibt, eher gestellt werden. [/B][/QUOTE]

ja, klar gibt es Liebe.
Es ist ja wohl nicht möglich, dass ein Mensch aufwächst, ohne das geringste kleine Bisschen an Liebe erfahren zu haben. denn wer gar keine Liebe kriegt, stirbt früh.

grüsse, barbara
Kampfsau[QUOTE]Dis zu tun, ist eine der besten Strategien, sich selbst das Leben zu versauern. Nicht, dass es immer leicht wäre, sich selbst zu verzeihen - aber es ist eine chronische Belastung, es nicht zu tun und nicht die Schritte zu unternehmen, dass es eines Tages möglich werden kann.[/QUOTE]

Das kann schon sein, vielleicht weiß man das auch aber warum sollte das heißen, dass man das auch kann?.


[QUOTE]niemand hat je gesagt, es sei einfach. möglich ist es allerdings.[/QUOTE]

Ja man kann weiter machen aber wer sagt, dass man es später nicht trotzdem bereut? Vielleicht ist man nicht so einfach gestrickt, zumindest werden die Dinge sich verändert, die Unbefangenheit schwindet, ein Gewissen dass einmal beschmutzt wurde, kann nie wieder wirklich rein sein.

[QUOTE]und wenn du das sagst, muss es ja wohl stimmen...?[/QUOTE]

In dem Fall solltest du auf jeden Fall nicht solche Aussagen von dir geben. Du weißt doch gar nicht was alles passieren kann. Es gibt Fälle die gehen ein bischen über einfache Eifersüchtelei oder unerwiderte Liebe hinaus.

[QUOTE]ja, klar gibt es Liebe. Es ist ja wohl nicht möglich, dass ein Mensch aufwächst, ohne das geringste kleine Bisschen an Liebe erfahren zu haben. denn wer gar keine Liebe kriegt, stirbt früh. [/QUOTE]

Ich glaube um diese Form der Liebe geht es gerade auch nicht.
Moony97Wahre Liebe?Kann ich nicht sagen,ich kenn Liebe nur aus Büchern.Ich weiß,wie es ist,sich um andere zu sorgen,aber Liebe?Ich schreib viele Gedichte,aber nur eins dreht sich um Liebe und da waren zum ersten Mal keine Gefühle bei:

[COLOR=darkblue]Fliege zu den Träumen,
tropft der Wind auch vor Regen
und lebe von Liebe,
obwohl Blätter zum Baum zurückkehren.[/COLOR]
Sorry,aber im Gebiet Liebe bin ich misstrauisch
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Das kann schon sein, vielleicht weiß man das auch aber warum sollte das heißen, dass man das auch kann?.[/B][/QUOTE]

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. es mag etwas länger dauern, vielleicht mehrere Jahre oder Jahrzehnte in Extremfällen, doch früher oder später können alle, die es wollen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ja man kann weiter machen aber wer sagt, dass man es später nicht trotzdem bereut? Vielleicht ist man nicht so einfach gestrickt, zumindest werden die Dinge sich verändert, die Unbefangenheit schwindet, ein Gewissen dass einmal beschmutzt wurde, kann nie wieder wirklich rein sein.[/B][/QUOTE]

Vergangenheit ist Vergangenheit, und alle Reue macht das Geschehene nicht ungeschehen. Man kann allerdings denselben Fehler in Zukunft zu vermeiden versuchen - was auch nur geht, wenn man die Vergangenheit loslässt und zu den Akten legt.

Zum Thema Gewissen fällt mir folgende Sig ein "sein Gewissen war rein, er hat es nie benutzt". Hoffentlich hat ein Mensch im Lauf seines Lebens ein paar Gebrauchsspuren an seinem Gewissen!


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
In dem Fall solltest du auf jeden Fall nicht solche Aussagen von dir geben. Du weißt doch gar nicht was alles passieren kann. Es gibt Fälle die gehen ein bischen über einfache Eifersüchtelei oder unerwiderte Liebe hinaus.[/B][/QUOTE]


natürlich weiss ich das. ich bin schliesslich nicht mehr vierzehn und hab auch so meine Erfahrungen mit Beziehungen gemacht, und von denen waren nicht all einfach.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich glaube um diese Form der Liebe geht es gerade auch nicht. [/B][/QUOTE]

Liebe ist Liebe. Es gibt nur eine Liebe. Daran ändert sich nichts, auch wenn manchmal Liebe kombiniert mit sexuellem Begehren oder Liebe kombiniert mit Fürsorgepflichten auftauchen mag.

grüsse, barbara
ArrogantNickMoin!

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. es mag etwas länger dauern, vielleicht mehrere Jahre oder Jahrzehnte in Extremfällen, doch früher oder später können alle, die es wollen. [/quote]

Eben. Hinzufügen könnte ich aus persönlicher Erfahrung noch das Folgende: Es mag durchaus ein Stadium des Selbsthasses geben, in dem man sich selbst für minderwertig hält und eine Mordswut auf sich selbst schiebt, wegen all der vermeintlichen Fehler die man machte. Dort wieder heraus zu kommen, besteht im Wesentlichen aus dem Bemühen, sich selbst wieder mögen zu lernen und das wiederum erwächst Stück für Stück aus der Fähigkeit 'gut für sich zu sorgen', welche durchaus trainierbar ist.

Ich behaupte, um zu einer stabilen (Liebes)Beziehung überhaupt in der Lage zu sein, ist es erforderlich sich selbst zu mögen, ansonsten mutiert man zu einem Fass ohne Boden, welches permanent auf den Zuspruch des Partners angewiesen ist und diesen zusätzlich noch mit Eifersucht und Autoaggressionen stresst. Das kann nichts werden. Und so lange man dann noch immer allen anderen Menschen die Schuld gibt anstatt bei sich selbst zu suchen, ist und bleibt das Geheule groß und die stabile Beziehung nur ein Traum.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Vergangenheit ist Vergangenheit, und alle Reue macht das Geschehene nicht ungeschehen. Man kann allerdings denselben Fehler in Zukunft zu vermeiden versuchen - was auch nur geht, wenn man die Vergangenheit loslässt und zu den Akten legt.

Zum Thema Gewissen fällt mir folgende Sig ein "sein Gewissen war rein, er hat es nie benutzt". Hoffentlich hat ein Mensch im Lauf seines Lebens ein paar Gebrauchsspuren an seinem Gewissen![/quote]

Auch hier die absolute Zustimmung, nebst der Ergänzung, dass ein Gewissen dann rein sein kann, wenn man sich ehrlich um Abhilfe bemüht. Was geschehen ist, das ist geschehen. Was zählt ist die Zukunft.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Liebe ist Liebe. Es gibt nur eine Liebe. Daran ändert sich nichts, auch wenn manchmal Liebe kombiniert mit sexuellem Begehren oder Liebe kombiniert mit Fürsorgepflichten auftauchen mag.[/QUOTE]

Wobei ich persönlich immer mehr zu der Ansicht gelange, dass das was landläufig unter Liebe verstanden wird, im Grunde nichts weiter ist als ein Konglomerat verschiedener Gefühle, Wünsche und Anspruchs-/Erwartungshaltungen. Werden diese ent-täuscht, respektive nicht erfüllt, dann war es das früher oder später auch mit dieser Art 'Liebe', die dann gerne auch mal in Hass umschlägt (siehe Ehescheidungskriege u. ä.).

Grüßles
Mischa
JohnSteedDie "Liebesheirat" ist eine Art Erfindung der "deutschen Romantik", die u.A.auch viel Geschwurbel zu tage gefördert hat...
Davor galt das Prinzip, dass man durch Heirat seine Sippen und Schafherden vergrössert und vielleicht mächtiger macht.

Die Ehe oder eine Beziehung ist ein Deal. Eine Art Geschäft.
Es gibt aucht Deals, die beiden Vertragspartnern Spass machen können,weil beide sich an Regeln halten.

Dies ist vermutlich wichtiger als alle hineininterpretierten Wunderdinge, die so eine Beziehung angeblich mit sich bringen soll.

"Die Liebe", wenn es sie so gibt ist vermutlich der Wille sich an Regeln halten zu wollen, weil der Vertragspartner einem symphatisch ist.
ArrogantNickWobei ich die 'Ehescheidungskriege' hier nur exemplarisch anführte. Ich bezog das generell auf sich auflösende Paarbeziehungen. ;-)

....
Kampfsau[QUOTE]Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. es mag etwas länger dauern, vielleicht mehrere Jahre oder Jahrzehnte in Extremfällen, doch früher oder später können alle, die es wollen. [/QUOTE]

Kann sein dass man sich das nach vielen Jahren mal verzeihen kann, trotzdem wäre es besser gewesen, hätte man bestimmte Fehler gar nicht erst gemacht. Und deswegen kann man auch nicht pauschal sagen, dass was man nicht gemacht hat, stört einen immer mehr als das, was man getan hat.



[QUOTE]Vergangenheit ist Vergangenheit, und alle Reue macht das Geschehene nicht ungeschehen. Man kann allerdings denselben Fehler in Zukunft zu vermeiden versuchen - was auch nur geht, wenn man die Vergangenheit loslässt und zu den Akten legt. [/QUOTE]

Das bestimmt aber meistens auch nur, weil der Schmerz so groß war, dass man ihn nicht vergessen kann. Denn wenn man vergisst, dann läuft man Gefahr die Fehler zu wiederholen.

Was ist z.B. mit den Kriminellen aus der Nazizeit oder auch aus der Stasizeit. Bei solchen Leuten beobachtet man das auch richtig schön. Dieses "Vergangenheit loslassen und schön alles zu den Akten legen"

Natürlich ist das sicher viele viele Stufen krasser, als Dinge die der Normalmensch verbricht aber es geht doch prinzipiell in die Richtung

[QUOTE]Zum Thema Gewissen fällt mir folgende Sig ein "sein Gewissen war rein, er hat es nie benutzt". Hoffentlich hat ein Mensch im Lauf seines Lebens ein paar Gebrauchsspuren an seinem Gewissen![/QUOTE]

Einerseits ist ein Gewissen immer subjektiv. Mancher kann Unschuldige bei lebendigem Leibe mit Kettensägen zerteilen und am nächsten Morgen mit der Familie Frühstücken, ohne dass ihn das berührt. Andererseits gibts doch Leute die unterschiedliche Dinge auf dem Kerbholz haben. Manche können mit ihrer Schuld nicht leben und begehen Selbstmord.

Am besten man belastet sein Gewissen nicht erst mit großen Dingen. Das ist immer noch das Beste.

[QUOTE]natürlich weiss ich das. ich bin schliesslich nicht mehr vierzehn und hab auch so meine Erfahrungen mit Beziehungen gemacht, und von denen waren nicht all einfach.[/QUOTE]

Ich sprech dir deine Erfahrungen nicht ab, trotzdem kann man sowas nicht pauschal sagen. Andere haben nunmal andere Erfahrungen gemacht, bei denen das nicht so funktioniert oder sie sind nicht so gestrickt , dass sie schön alles beiseiteschieben können und einfach weitermachen. Und das hat nicht immer etwas damit zu tun, dass sie einfach nur falsch mit Schuld umgehen.

[QUOTE]Liebe ist Liebe. Es gibt nur eine Liebe. Daran ändert sich nichts, auch wenn manchmal Liebe kombiniert mit sexuellem Begehren oder Liebe kombiniert mit Fürsorgepflichten auftauchen mag.[/QUOTE]

Haben alle Eltern immer gute Verhältnisse zu ihren Eltern? Behandeln alle Eltern ihre Kinder liebevoll und gerecht? Kann Liebe nicht auch aus einem Gefühl der Abhängigkeit entstehen? Ist Liebe nicht oft ein Gefühl der Abhängigkeit? Ist Abhängigkeit etwas Selbstloses? Das sind Dinge die ich mich jetzt fragen würde.

[QUOTE]Die "Liebesheirat" ist eine Art Erfindung der "deutschen Romantik", die u.A.auch viel Geschwurbel zu tage gefördert hat... Davor galt das Prinzip, dass man durch Heirat seine Sippen und Schafherden vergrössert und vielleicht mächtiger macht.[/QUOTE]

Mmmhh, das ist eine strategische Sicht der Dinge. Wenn ich eine Frau wäre und meine Eltern würden für mich aus strategischen Gründen oder aus Gründen ihres persönlichen Profits bestimmen, wer mein erster Sexualpartner zu sein hat und dass ich dessen Kinder zu gebären habe, ihm sexuell zu Diensten zu sein habe (eheliche Pflichten), ihn bekochen und versorgen müsste und seinen Launen ausgesetzt wäre,das ist mit das Größte an Fremdbestimmung im Leben, dass ich mir vorstellen kann.

Eheschließung aus Liebe und Anziehungskraft ist so eine Sache, es scheint nicht unbedingt immer von Dauer zu sein. Nur wenn die Chemie stimmt, wenn man sich riechen kann und die Anziehungskraft da ist, wenn also "das Gefühl" richtig ist...

ich denke das kann ebenfalls richtig sein, irgendwo weiß man schon, welche Gene zu einem passen.
Elementarsatz[quote]
Eheschließung aus Liebe und Anziehungskraft ist so eine Sache, es scheint nicht unbedingt immer von Dauer zu sein. Nur wenn die Chemie stimmt, wenn man sich riechen kann und die Anziehungskraft da ist, wenn also "das Gefühl" richtig ist...
[/quote]

Selbst dann lässt die Liebe auf die Dauer nach. Der Gewöhnungseffekt ist unvermeidbar, und mit 40 haben Frauen schon den größten Teil ihrer Schönheit verloren. Da aber selbst die verklärteste Liebe wesentlich auf körperlicher Anziehung beruht, kann das nicht ohne Auswirkungen bleiben.

Ich glaube, es gibt kaum ein Ehepaar, das 30 Jahre zusammen ist, und wo noch Gefühle vorhanden sind, die einem Vergleich mit der ursprünglichen Liebe standhalten würden.

Liebe ist eine nette Sache, aber man sollte zusehen, dass sie nicht die einzige Glücksquelle im Leben ist.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...


Mmmhh, das ist eine strategische Sicht der Dinge. Wenn ich eine Frau wäre und meine Eltern würden für mich aus strategischen Gründen oder aus Gründen ihres persönlichen Profits bestimmen, wer mein erster Sexualpartner zu sein hat und dass ich dessen Kinder zu gebären habe, ihm sexuell zu Diensten zu sein habe (eheliche Pflichten), ihn bekochen und versorgen müsste und seinen Launen ausgesetzt wäre,das ist mit das Größte an Fremdbestimmung im Leben, dass ich mir vorstellen kann.

. [/B][/QUOTE]

Tja, so wir uns gerne über etwas hinterwäldlerische Anatolier lustig machen...vor 150 Jahren war es hier auch nicht besser.
Der Mann hatte das Sagen, die Frau die Arbeit.
Fremdbestimmung war das Prinzip, auch in der organisierten Religion, die ja nur der weltanschauliche, wenig spirituelle Überbau für die "heilige" Familie ist.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Kann sein dass man sich das nach vielen Jahren mal verzeihen kann, trotzdem wäre es besser gewesen, hätte man bestimmte Fehler gar nicht erst gemacht. Und deswegen kann man auch nicht pauschal sagen, dass was man nicht gemacht hat, stört einen immer mehr als das, was man getan hat. [/B][/QUOTE]

Durchaus. Ich höre immer wieder mal Leute sagen "wär ich doch noch mal zwanzig mit all dem, was ich heute weiss..." - nun, dieser Wunsch geht leider nie in Erfüllung.

So ganz generell höre ich von vielen Leuten, die gut und reich gelebt haben, dass sie zufrieden sind mit dem, was sie alles erlebt haben, was in der Regel auch unschöne Sachen wie Gewalt, Drogen, Armut, Krankheiten etc einschliesst - während jene, die das nicht taten, des öftern bedauern, dass sie gute Gelegenheiten vorbeigehen liessen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Das bestimmt aber meistens auch nur, weil der Schmerz so groß war, dass man ihn nicht vergessen kann. Denn wenn man vergisst, dann läuft man Gefahr die Fehler zu wiederholen. [/B][/QUOTE]


Vergeben bedeudet nicht vergessen. Vergeben bedeutet auch nicht, naiv zu sein.

Etwas, das bei den Akten liegt, kann bei Bedarf auch wieder hervorgeholt werden. Man verzichtet bloss darauf, es während jeder Sekunde mit sich rumzuschleppen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Am besten man belastet sein Gewissen nicht erst mit großen Dingen. Das ist immer noch das Beste. [/B][/QUOTE]

ich weiss nicht, ob es das Beste ist, grosse Belastungen zu meiden. Viele Berufsleute - Polizisten, Ärtze, Soldaten - können jederzeit vor schwere Gewissensentscheidungen gestellt werden, und oft solche, in denen kaum Zeit zum Überlegen bleibt. Es ist aber gut und ehrenvoll, dass viele Menschen dieses Risiko bewusst auf sich nehmen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Andere haben nunmal andere Erfahrungen gemacht, bei denen das nicht so funktioniert oder sie sind nicht so gestrickt , dass sie schön alles beiseiteschieben können und einfach weitermachen. Und das hat nicht immer etwas damit zu tun, dass sie einfach nur falsch mit Schuld umgehen.[/B][/QUOTE]

Es hat nicht damit zu tun, wie man ist - es hat damit zu tun, wie man sein Leben gestaltet. Es ist nicht etwas, was einem passiert, wie Schicksal, es ist etwas, was man tut. Aktiv.

und wie ich schon sagte, einfach ist es eigentlich nie.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]

Haben alle Eltern immer gute Verhältnisse zu ihren Eltern? Behandeln alle Eltern ihre Kinder liebevoll und gerecht? Kann Liebe nicht auch aus einem Gefühl der Abhängigkeit entstehen? Ist Liebe nicht oft ein Gefühl der Abhängigkeit? Ist Abhängigkeit etwas Selbstloses? Das sind Dinge die ich mich jetzt fragen würde.[/B][/QUOTE]

liebe ist - nach Umberto Eco - nur das Wohl des geliebten Wesens zu wollen. die meisten Eltern kriegen das einigermassen hin, wenn auch mit zahlreichen Pannen in der Ausführung.

In Paarbeziehungen ist dies weniger häufig der Fall - dort geht es des öftern mehr um die eigenen Bedürfnisse, das eigene Bild, dem der/die andere gefälligst zu entsprechen hat.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Selbst dann lässt die Liebe auf die Dauer nach. Der Gewöhnungseffekt ist unvermeidbar, und mit 40 haben Frauen schon den größten Teil ihrer Schönheit verloren.[/B][/QUOTE]

du machst mir ja Hoffnung, du... :D
was sagst du denn zu den vierzigjährigen Männern?

Was die Gewöhnung betrifft, die ist oft etwas, was Menschen zusammenschweisst: bequem wie ein alter Pantoffel. Berechenbar, stabil, solide, geborgen.

Damit ein gewisses Prickeln erhalten bleibt, dafür muss ein Paar durchaus etwas tun, das stimmt allerdings schon.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]
Da aber selbst die verklärteste Liebe wesentlich auf körperlicher Anziehung beruht, kann das nicht ohne Auswirkungen bleiben.[/B][/QUOTE]

Körperliche Anziehung hat allerdings nur sehr begrenzt etwas mit der Optik zu tun. Der Geruch und die Berührung ist genauso wichtig - auch die Stimme. Das sind alles Dinge, die auch bis ins hohe Alter schön bleiben können und/oder sogar noch schöner werden.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]
Ich glaube, es gibt kaum ein Ehepaar, das 30 Jahre zusammen ist, und wo noch Gefühle vorhanden sind, die einem Vergleich mit der ursprünglichen Liebe standhalten würden.[/B][/QUOTE]

Nach dreissig Jahren oder mehr ist die Liebe vielleicht etwas weniger stürmisch, dafür ist sie tiefer und beständiger - zwei Menschen werden tatsächlich "ein Fleisch", sie gehören so sehr zusammen, wie der Arm an den Körper gehört. Gerade Männer empfinden dies sehr stark - und sterben oft relativ rasch, wenn ihre Frau zuerst gestorben ist.

grüsse, barbara
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]...
Nach dreissig Jahren oder mehr ist die Liebe vielleicht etwas weniger stürmisch, dafür ist sie tiefer und beständiger - zwei Menschen werden tatsächlich "ein Fleisch", sie gehören so sehr zusammen, wie der Arm an den Körper gehört. Gerade Männer empfinden dies sehr stark - und sterben oft relativ rasch, wenn ihre Frau zuerst gestorben ist.

...[/B][/QUOTE]

Ist nach Elementarsatz nicht beweisbar.

Atomkraftwerke explodieren ja auch nicht.
Das in Tschernobyl war nämlich eine Implosion.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]du machst mir ja Hoffnung, du... :D
was sagst du denn zu den vierzigjährigen Männern?[/B][/QUOTE]
Männer sind mir egal ;)

Aber bei Männern gehört eine gewisse Kantigkeit sowieso zum Schönheitsideal, daher sind Männer vom Alter nicht so schnell bedroht. Sean Connery wurde z.B. noch im fortgeschrittenen Alter als Sex-Symbol gehandelt, es gibt kaum eine Frau, von der man das sagen könnte.


[quote]
Nach dreissig Jahren oder mehr ist die Liebe vielleicht etwas weniger stürmisch, dafür ist sie tiefer und beständiger[/quote]

Geschwurbel.

Das Großartige an der Liebe ist nun mal das Seelen-Spektakel am Anfang. Der Rest.... Ehe, Beständigkeit, Verantwortung, goldene Hochzeit macht nicht viel her. Das ist mehr etwas für Menschen, die wenig an sich selbst haben, und aufgrund ihrer eigenen Langweiligkeit schlecht allein sein können.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Männer sind mir egal ;)

Aber bei Männern gehört eine gewisse Kantigkeit sowieso zum Schönheitsideal, daher sind Männer vom Alter nicht so schnell bedroht. Sean Connery wurde z.B. noch im fortgeschrittenen Alter als Sex-Symbol gehandelt, es gibt kaum eine Frau, von der man das sagen könnte.




... [/B][/QUOTE]
Ach
Helen Mirren find ich durchaus attraktiv.......;)
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Sean Connery wurde z.B. noch im fortgeschrittenen Alter als Sex-Symbol gehandelt, es gibt kaum eine Frau, von der man das sagen könnte.
[/B][/QUOTE]

Tja, wenn aus dem Pfirsich eine Orange wird... :)

[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Atomkraftwerke explodieren ja auch nicht.
Das in Tschernobyl war nämlich eine Implosion. [/B][/QUOTE]

Puh, dann bin ich ja beruhigt.
Lebt eigentlich Peter Lustig noch?

[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Ach
Helen Mirren find ich durchaus attraktiv.......;) [/B][/QUOTE]

In "Der Koch, der Dieb, seine Frau..." fand ich sie sogar hot.
Ist allerdings auch schon etwas her, der Film.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Aber bei Männern gehört eine gewisse Kantigkeit sowieso zum Schönheitsideal, daher sind Männer vom Alter nicht so schnell bedroht. Sean Connery wurde z.B. noch im fortgeschrittenen Alter als Sex-Symbol gehandelt, es gibt kaum eine Frau, von der man das sagen könnte. [/B][/QUOTE]

Frau Vavrik scheint mit ihrem doch sehr fortgeschrittenen Alter nicht die geringsten Probleme zu haben, auf bedeutend jüngere Männer äusserst sexy zu wirken.
[url]http://diepresse.com/home/leben/mensch/543111/index.do[/url]

faltenfreie Haut machen allein noch kein Sexsymbol, und es gibt viele Arten von Schönheit, auch für Frauen jenseits der vierzig - nein, ich mein damit nicht die berühmte innerliche, die niemand sehen kann. ;)


[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]
Das Großartige an der Liebe ist nun mal das Seelen-Spektakel am Anfang. Der Rest.... Ehe, Beständigkeit, Verantwortung, goldene Hochzeit macht nicht viel her. Das ist mehr etwas für Menschen, die wenig an sich selbst haben, und aufgrund ihrer eigenen Langweiligkeit schlecht allein sein können. [/B][/QUOTE]

wenn du es sagst, muss es ja wohl stimmen. :p

du glaubst ja wirklich, das grösste Genie zu sein, das die Erde je gesehen hat? unglaublich.

grüsse, barbara
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]...


In "Der Koch, der Dieb, seine Frau..." fand ich sie sogar hot.
Ist allerdings auch schon etwas her, der Film. [/B][/QUOTE]

von Peter Lustig äh Greenaway.

Irgendwann ist alles schon etwas länger her.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]


du glaubst ja wirklich, das grösste Genie zu sein, das die Erde je gesehen hat?[/B][/QUOTE]

Oh nein. Was für eine Unterstellung :(

Ich sage nur, dass Liebe im Alter meiner Einschätzung nach nicht viel her macht. Und ich glaube, dass viele Paar nur deshalb zusammen bleiben, weil es für sie alleine eben noch langweiliger wäre.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Oh nein. Was für eine Unterstellung :(

Ich sage nur, dass Liebe im Alter meiner Einschätzung nach nicht viel her macht. ... [/B][/QUOTE]

Sagte der picklige Teenygeek/nerd im abgedunkelten Raum sitzend...und bestellte sich zwischen zwei Ballerspiel-Leveln noch eine Pizza.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Sagte der picklige Teenygeek/nerd im abgedunkelten Raum sitzend...und bestellte sich zwischen zwei Ballerspiel-Leveln noch eine Pizza. [/B][/QUOTE]
Trifft auf mich alles nicht zu. ;)
GISMOHätteste mal besser "Alter" durch "Reife" ersetzt. Das hätte dann gleich noch JohnSteeds Reaktion von selbst erklärt ...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
Aber bei Männern gehört eine gewisse Kantigkeit sowieso zum Schönheitsideal, daher sind Männer vom Alter nicht so schnell bedroht. Sean Connery wurde z.B. noch im fortgeschrittenen Alter als Sex-Symbol gehandelt, es gibt kaum eine Frau, von der man das sagen könnte. [/quote]

Es gibt auch noch andere Qualitäten als die Fickerei. Aber, wenn wir schon dabei sind, so scheint Dir nicht bekannt zu sein, dass Frauen ab 40 oftmals sehr viel entspannter mit sich selbst umgehen können und folglich auch die Sexualität eher genießen. Das krampfhafte Gehampel: 'Oh Gott ich ziehe den Bauch ein beim Sex und atme nicht, aber sehe hübsch aus' - hört großteils auf und weicht echter, entspannter und hemmungsloser Lust.

Bei einem richtig geilen Fick denkt man nicht dran was man für eine Figur abgibt. Ergo, bei SexSYMBOL liegt die Betonung wirklich auf der pseudohaften Symbolik. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
Geschwurbel.

Das Großartige an der Liebe ist nun mal das Seelen-Spektakel am Anfang. Der Rest.... Ehe, Beständigkeit, Verantwortung, goldene Hochzeit macht nicht viel her. Das ist mehr etwas für Menschen, die wenig an sich selbst haben, und aufgrund ihrer eigenen Langweiligkeit schlecht allein sein können. [/QUOTE]

Och Hase, Du schwurbelst doch auch aktuell von etwas, wovon Du keine Ahnung hast. Das merkt man auch.

....
Elementarsatz[QUOTE]


Och Hase, Du schwurbelst doch auch aktuell von etwas, wovon Du keine Ahnung hast. Das merkt man auch.

.... [/B][/QUOTE]
Ich habe keine Ahnung vom Sex im Alter, das stimmt. Von der Liebe schon.

Ansonsten genügt etwas gesunde Menschenkenntnis beim Betrachten älterer Ehepaare.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ich habe keine Ahnung vom Sex im Alter, das stimmt. Von der Liebe schon.[/b][/quote]

So? Inwiefern?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ansonsten genügt etwas gesunde Menschenkenntnis beim Betrachten älterer Ehepaare. [/B][/QUOTE]

Menschenkenntnis? Und die hast Du? Für mich liest es sich oftmals eher so, als habest Du viele vermeintlich schlaue Bücher gelesen und dabei vergessen, dass das Leben nicht im Buche steht. ;-)

....
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]So? Inwiefern?
[/QUOTE]
Insofern als ich mit 25 einige Beziehungen hinter mir habe.


[quote]
Menschenkenntnis? Und die hast Du?[/quote]
Oh ja. :)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
Insofern als ich mit 25 einige Beziehungen hinter mir habe.[/quote]

Was nicht gerade für eine besondere Langlebigkeit eben dieser spricht, über die Du Dir jedoch hier explizit ein Urteil meinst erlauben zu können. Wirkt nicht sehr fundiert.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
Oh ja. :) [/QUOTE]

Das schlägt sich in Deinem Schreiben dann jedenfalls nicht nieder.

....
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Was nicht gerade für eine besondere Langlebigkeit eben dieser spricht, über die Du Dir jedoch hier explizit ein Urteil meinst erlauben zu können. Wirkt nicht sehr fundiert.




Das schlägt sich in Deinem Schreiben dann jedenfalls nicht nieder.

.... [/B][/QUOTE]
Ich denke, du hast verstanden, dass ich recht habe, und ordne dein Gegifte dementsprechend ein :)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ich denke, du hast verstanden, dass ich recht habe, und ordne dein Gegifte dementsprechend ein :) [/B][/QUOTE]

Ich stelle den Satz mal richtig:

>>Ich denke, du hast verstanden, dass ich Unrecht habe - was ich jedoch nicht ansehen mag - und ordne dementsprechend deinen Hinweis darauf als Gegifte ein. <<

....

Das ist ja Deine übliche Verfahrensweise in solchen Fällen. ;-)

....
KampfsauIch würde nicht sagen dass eine Beziehung die schon Jahrzehntelang hält nichts hermacht.

Sie brennt zwar nicht so leidenschaftlich wie junge Liebe und ist auch nicht so aufregend aber Vertrauen und Sicherheit sind Werte die sehr wichtig sind.
Für mich macht das mehr her, als irgendwelche Frischverliebten die gar nicht wirklich sie selbst sind.

Vielleicht denke ich das aber auch nur, weil ich zuverlässigkeit sehr schätze und sie mich nicht so sehr "langweilt" wie andere
solipsismusIch verstehe auch nicht, warum es [i]die[/i] Langzeitbeziehung geben soll. (Ich spreche von >20 Jahre oder so.) Sicher, es mag die geben, da trennen sich die Leute einfach nicht mehr, weil sie nicht wüssten, woher das Geld nehmen oder wie alleine die Zeit vertreiben - obwohl sie sich nicht mehr verstehen.
Aber dass deswegen in allen Langzeit-Beziehungen keine Liebe mehr existiert, ist Unsinn. Denn es gibt durchaus die, die nach einer Weile erst verstehen, wie es richtig geht. Und dann hält es.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B][....] Denn es gibt durchaus die, die nach einer Weile erst verstehen, wie es richtig geht. Und dann hält es. [/B][/QUOTE]

Dazu rechne ich Gatterich und mich. Ich tobte mich aus, Gatterich hingegen lernte, gut für sich selbst zu sorgen. Irgendwann stellten wir fest, was wir wirklich aneinander haben und ich denke, zu den bereits bestehenden 14 Jahren, dürfen nun gerne noch viele weitere hinzukommen. :)

....
TuscheträneVieles ist ja schon genannt, kommentiert, seziert und kleingeredet worden ...

Liebe ist ein Begriff über dessen Bedeutungen man/frau lange, lange streiten kann. Wem das gefällt, der kann das ja auch machen. Wenn der Konsens aber von der Tischplatte geplumpst ist, wird das Scharmützel für mich spätestens dann schnell langweilig.

Gefühle sind sind eigentlich unmöglich umfassend mit Worten zu beschreiben, da sie sehr komplex sind - im Gegensatz zu Emotionen. Sie müssen selbst erfahren, gelebt werden. Liebe ist eben individuell und sehr dynamisch. Deshalb denke ich, dass es sehr viele Formen von Liebe gibt. Eben weit mehr als Éros, Philia und Agápe ... Aber das nur am Rande.

Was mich wundert ist, dass die [I]Verliebtheit[/I] noch gar nicht zur Sprache kam, ist sie doch der Anfang vom Ganzen.

Um aber auf die Anfangsfrage zurück zu kommen: Ja, ich glaube an die romantische Liebe! An die [B]eine wahre Liebe[/B]! Sie ist eine, die einen an Tiefe, Komplexität und Intensität auf unbekannte Art und Weise durchströmt und mitreißt. Deshalb ist und bleibt sie immer einzigartig und ist damit auch unvergleichbar. Ja, dann ist ihr Ideal erreicht und sie ist "wahr". Dann bleibt sie die "einzige".

Wahre Liebe ist mehr als Zuneigung, Fürsorge, lustvolles Begehren, erotischer Reiz und leidenschaftliche Hingabe. Wahre Liebe erneuert sich, bleibt ein hochdynamisches Spannungsfeld zwischen zwei Persönlichkeiten, die es ... beseelt und glücklich macht, sich immer wieder aufs Neue zu ergründen und die ihre eigene Erfüllung im Anderen finden. Egal wie alt und runzelig man auch ist. Das Verlangen darf niemals der stärkste Aspekt dabei sein, sonst wird die Schwerkraft des Egos zu stark (und die Runzeln überwiegen).
Klar ist Liebe egoistisch. Tut einem das geliebt werden und lieben können doch so gut. Ohne Ego wäre die Liebe substanzlos, denn wenn man/frau sich selbst negiert, dann ist jede Hingabe wertlos ... Schade drum, ist sie doch gerade so lustvoll. Aber: Das Ego verliert an Bedeutung, wenn es sich im Anderen entfaltet ... und der Andere zur Erweiterung des Selbst wird.
Dann kann man/frau auch loslassen. Dann kann man/frau den Anderen auch gehen lassen. Dann kann man/frau den Schmerz des Verlustes auch ertragen und muss sich nicht dadurch betäuben, die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zu löschen oder noch schlimmer, zu verachten. Dann verpufft der Zorn und die Wut über das Scheitern ... und die Liebe zum Anderen entlässt einen aus dem Labyrinth.

Jedenfalls habe ich es so erlebt und bin unendlich froh und glücklich über diese Erfahrung.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B](....)

Jedenfalls habe ich es so erlebt und bin unendlich froh und glücklich über diese Erfahrung. [/B][/QUOTE]

Das ist doch schön für Dich. Für einen Menschen der das Ganze jedoch eher rational betrachtet, ist das was Du schilderst, nichts weiter als eine romantische Verklärtheit von Liebe. Ob diese nun mehr oder weniger 'wahr' ist als andere Angehensweisen, das sei einmal dahingestellt. Zu lieben, das ist auch eine Sache des charakterlichen Typus und der eigenen Prämissen. Somit könnte man höchstens von einer subjektiven Wahrheit ausgehen, frei nach dem Motto: Für mich persönlich das 'einzig Wahre'. Mehr ist da schwerlich möglich, denn Menschen sind verschieden und ich halte nichts von pauschalisierender Lobhudelei, ebensowenig wie von genereller Abwertung.

"Unsterblich verliebt" waren schon viele Menschen. Nicht umsonst ist die Kunst voll von Schmachtgesängen und salbungsvollem Geschwurbel, an das mich, sei mir bitte nicht böse, Dein Post auch ganz stark erinnert. ;-)

....
TuscheträneJa, das ist schön! :)

Aber ich denke, dass ich nichts verklärt habe, da ich nichts besser erscheinen lasse, als es [B]generell[/B] ist. Ich habe nur versucht zu erklären, wie es für [B]mich[/B] ist.

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Somit könnte man höchstens von einer subjektiven Wahrheit ausgehen, frei nach dem Motto: Für mich persönlich das 'einzig Wahre'.
.... [/B][/QUOTE]

Natürlich! Wahrheit ist immer subjektiv. Meine Wahrheit kann nur das beinhalten, was mir möglich ist wahrzunehmen. Und beispielsweise Deine ist eben ausschließlich von Deinen Wahrnehmungen geprägt.

Der alte Soziologe William Isaac Thomas hat das so ausgedrückt:

“If men define situations as real, they are real in their consequences.” („Wenn die Menschen Situationen als wirklich definieren, sind sie in ihren Konsequenzen wirklich.“)

Und by the way, ich halte es für unmöglich, eine subjektive Wahrnehmung zu objektivieren. Etwas als "wahr" oder "falsch" einzustufen, ist eine wertende Setzung - vom Subjekt oder einem Kolektiv.
Letztlich geht es doch auch gar nicht darum, ob es die "wahre" Liebe gibt - das wäre dann der zweite Schritt -, sondern darum, ob es die Liebe an sich gibt. Als Begrifflichkeit für ein subjektiv empfundenes Gefühl und den Versuch anzustellen, eine möglichst hohe Übereinstimmung in der individuellen Empfindung zu finden. Dieser Versuch ist aber selbst widerum subjektiv, da wir uns zwar an einem als allgemein gültig definierten Bild, was Liebe ist und was sie bedeutet, wie es sich anzufühlen hat, wenn man verliebt ist, liebt oder geliebt wird, orientieren können, was es aber schlußendlich für uns selbst bedeutet und welchen Wert es hat, was wir eben empfinden ... das bleibt subjektiv.

Es geht um ein Gefühl, das mit seinem Bruder, dem Hass, sehr mächtig und stark ist. Wenn wir so tief bewegt sind (oder förmlich werden), dann nennen wir es "Liebe" oder "Hass". Und dann ist es auch wahr und echt. Ist das Gefühl verschwunden, dann ist es eben weg. Das Drumherum ist dann Idealisierung: Hält ewig, ist durch nichts und niemand aufzuhalten, etc.
Elementarsatz[QUOTE][i]

Natürlich! Wahrheit ist immer subjektiv. [/QUOTE]

Äh, nein. Wahrheit ist niemals subjektiv. Wenn etwas "für mich wahr", aber "für dich falsch" ist, dann ist es in Wirklichkeit überhaupt keine Sache von wahr oder falsch, sondern Sache des Geschmacks. Und genau das ist, im weiteren Sinne, in der Liebe der Fall. Wo man es aber wirklich mit Wahrheit zu tun hat, ist sie immer objektiv.

Außerdem wird das Wort "wahr" in "wahre Liebe" offensichtlich mehr als Synonym für "echt" verwendet, ähnlich wie in "ein wahrer Freund" oder "ein wahres Problem", und nicht in dem Sinne, in dem man von wahren Aussagen, also von Wahrheit spricht.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Es geht um ein Gefühl, das mit seinem Bruder, dem Hass, sehr mächtig und stark ist. Wenn wir so tief bewegt sind (oder förmlich werden), dann nennen wir es "Liebe" oder "Hass". Und dann ist es auch wahr und echt. Ist das Gefühl verschwunden, dann ist es eben weg. Das Drumherum ist dann Idealisierung: Hält ewig, ist durch nichts und niemand aufzuhalten, etc. [/B][/QUOTE]

I. Halte ich Hass nicht für 'den Bruder' von Liebe, sondern für eine eigenständige Gefühlsregung.

II. Ist Liebe mE eher ein Konglomerat verschiedener Empfindungen, aus denen dann Wünsche und Erwartungshaltungen entspringen.

Man könnte sich über diese Komponenten unterhalten, die, so vermute ich, in ihren individuellen Mischungen die verschiedenen, subjektiven Wahrnehmungen und Definitionen erzeugen. Du z. B. stellst die Romantik in den Vordergrund, was mir nicht mehr in den Sinn käme. Meiner Ansicht nach ist Romantik zwar durchaus eine nette Zutat zum Liebesgebräu, die Basis besteht bei mir jedoch aus anderen Dingen, die mir folglich sehr viel wichtiger sind und bei mir zu einer eher sachlichen Betrachtungsweise führen.

Ich mag Zuverlässigkeit, Stabilität, Bodenhaftung und ähnliche Attribute mehr. Mit den berühmt berüchtigten 'Schmetterlingen' habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass sie zwar ganz nett flattern, aber nicht taugen um darauf etwas aufzubauen, auch wenn sie einen zeitweilig 'tief bewegen' mögen. Man wird kritischer und anspruchsvoller mit dem Alter. ;-)

....
Tuscheträne[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Äh, nein. Wahrheit ist niemals subjektiv. Wenn etwas "für mich wahr", aber "für dich falsch" ist, dann ist es in Wirklichkeit überhaupt keine Sache von wahr oder falsch, sondern Sache des Geschmacks.[/B][/QUOTE]

Sorry, da ist wohl der Gaul mit mir durchgegangen. Ich habe da "Wahrheit" und "Wirklichkeit" zu nah zusammen gerückt und wohl auch - peinlicherweise - verwechselt.

Aber ich möchte Dir trotzdem im Punkt "Geschmack als Grundlage von wahr und falsch" widersprechen. Das ist keine geschmackliche Interpretation sondern eine Frage der Persepktive und der Bennweite.

Beispiel: Ein Mitglied eines Eingeborenenstamms, das davon überzeugt ist, dass der tägliche Wettstreit zwischen Sonne und Nacht durch Opfergaben im Gleichgewicht gehalten wird, wirst Du nicht durch astronomische Berechnungen vom Gegenteil überzeugen können, da für ihn das Gegenteil, sprich jede andere Perspektive undenkbar und unmöglich ist.
Wir müssen unterscheiden, ob etwas salzig oder süß durch die Benennung oder durch den Gegensatz wird.

Wahrheit als tatsächliche Eigenschaft ist ein nicht beweisbares Axiom, andernfalls hat sie nur so lange Gültigkeit, bis ihr Gegenteil bewiesen ist und damit falsch ist.

Wirklichkeit ist dann die Chose mit der Wahrnehmung. Glaube ich an Gespenster sind sie auch da, obwohl es nur Refexionen, Schatten oder sonst etwas sind. Sind Gespenster nur Einbildung, dann werden psychisch wahrgenommene Phänomene maximal auf konkrete Ereignisse als Auslöser oder Verstärker zurückgeführt. Ob z. B. tatsächlich eine nicht messbare Macht am Weke war, kann nicht bestätigt und damit wahrgenommen werden, da sie nicht messbar ist.
Tuscheträne[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]I. Halte ich Hass nicht für 'den Bruder' von Liebe, sondern für eine eigenständige Gefühlsregung.
.... [/B][/QUOTE]

Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit. Demnach verorte ich Hass in der nahen Verwandschaft von Liebe. Ob er jetzt tatsächlich der Bruder ist, ... mag ich nicht wirklich beurteilen zu können.

[QUOTE]
[B]II. Ist Liebe mE eher ein Konglomerat verschiedener Empfindungen, aus denen dann Wünsche und Erwartungshaltungen entspringen. .... [/B][/QUOTE]

Sag ich doch ...

[QUOTE]
[B]Du z. B. stellst die Romantik in den Vordergrund, was mir nicht mehr in den Sinn käme. Meiner Ansicht nach ist Romantik zwar durchaus eine nette Zutat zum Liebesgebräu, die Basis besteht bei mir jedoch aus anderen Dingen, die mir folglich sehr viel wichtiger sind und bei mir zu einer eher sachlichen Betrachtungsweise führen.

Ich mag Zuverlässigkeit, Stabilität, Bodenhaftung und ähnliche Attribute mehr. Mit den berühmt berüchtigten 'Schmetterlingen' habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass sie zwar ganz nett flattern, aber nicht taugen um darauf etwas aufzubauen, auch wenn sie einen zeitweilig 'tief bewegen' mögen. Man wird kritischer und anspruchsvoller mit dem Alter. ;-)[/B][/QUOTE]

Ja, ich bin ein Romantiker (und kritischer Rationalist) und bin froh, es geblieben zu sein (beides sein zu können), obwohl erst die Romantik und Romantisierung mich so verletzlich gemacht hat, mir damit aber auch die Möglichkeit zu der Tiefe der Empfindung möglich wurde ... leidenschaftlich sein zu können.

Und Du kannst die 'Schmetterlinge' spüren, obwohl Du ihr Flattern nur als vorübergehende Gefühlsduselei abtun kannst? (Wow, was für treue Insekten!) Dein kritischer Anspruch klingt eigentlich sehr traurig und bitter.
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Meine Ratio hat es nur nie geschafft, meine Gefühlswelt ausreichend zu zivilisieren. Wenn ich jetzt sage: Gut so! Dann ist das sicher Zweckoptimismus eines unverbesserlichen Romantikers ... ja und?! :rolleyes:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Und Du kannst die 'Schmetterlinge' spüren, obwohl Du ihr Flattern nur als vorübergehende Gefühlsduselei abtun kannst? (Wow, was für treue Insekten!)[/quote]

Zeigst Du mir bitte mal, wo ich etwas von 'Gefühlsduselei' schrieb. Danke.
Und warum man nicht über diese Schmetterlinge hinaus leidenschaftlich sein kann, das könntest Du mir dann bitte auch mal erklären.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Dein kritischer Anspruch klingt eigentlich sehr traurig und bitter.[/quote]

Begründung?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Meine Ratio hat es nur nie geschafft, meine Gefühlswelt ausreichend zu zivilisieren. Wenn ich jetzt sage: Gut so! Dann ist das sicher Zweckoptimismus eines unverbesserlichen Romantikers ... ja und?! :rolleyes: [/quote]

Das verstehe ich inhaltlich nicht. Was möchtest Du damit konkret zum Ausdruck bringen?

....
TuscheträneWarum fühlst Du Dich von mir angegriffen, ArrogantNick? Es ist doch spannend, sich von unterschiedlichen Standpunkten aus zu erklären. Und ich hatte und habe nicht die Absicht, Dich zu provozieren. Hier geht's doch um tiefgründige Diskussionen und nicht um Kontroversen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Zeigst Du mir bitte mal, wo ich etwas von 'Gefühlsduselei' schrieb. Danke..... [/B][/QUOTE]

In der Liebe sind für Dich Dinge die Basis, die Dir eine sachliche Betrachtungsweise ermöglichen.
Die Phase der 'Schmetterlinge im Bauch' - das Verliebt sein, ist doch duselig und berauscht sein vor Gefühlen, oder? Damit werte ich dieses Gefühl, von dem ich mich als Romantiker sehr gern hinreißen lasse, doch nicht ab - ganz im Gegenteil. Du schreibst, dass es für Dich nachrangig (geworden) ist und keine Basis hat, weil es nicht nachhaltig und stabil genug ist.
Einerseits habe ich das nie behauptet, weiss aber, dass man/frau sich immer wieder aufs Neue - wohlgemerkt in die selbe Person in der selben Beziehung - verlieben kann. Andererseits habe ich das Verliebt-Sein nicht als etwas Fundamentales, sondern als den Anfang, die Vorstufe der Liebe, die sich vielleicht daraus ergibt, bezeichnet. Wenn man verliebt ist, beduselt und berauscht, die Welt durch die rosa Sonnenbrille sieht und meint, Bäume ausreißen zu können, ... dann kann man/frau aber wohlgemerkt sehr substanzielle Dinge bewirken und tun, die zur gemeinsamen Basis werden und Teil eines starken Fundaments werden.

'Gefühlsduselei' ist für mich nicht generell negativ konnotiert.


[QUOTE][B]Und warum man nicht über diese Schmetterlinge hinaus leidenschaftlich sein kann, das könntest Du mir dann bitte auch mal erklären.

Begründung?[/B][/QUOTE]

Sehr gerne. :)

Die 'Schmetterlinge' sind vermutlich das Ergebnis der Neurotransmitter Vasopressin und Oxytocin (ich weiß, ich bin ein kleiner Clevershitter). Auch wenn ich das weiß (ähm, also das mit den Neurotransmittern), kann ich mich diesem Gefühl trotzdem vollständig hingeben. Anders steht es um die Leidenschaftlichkeit. Denn sie ist doch eigentlich ein sehr romantisches Gefühl, oder? Wenn man/frau [I]völlig[/I] ergriffen ist von Gefühlen, dann ist nicht mehr viel Platz für den Verstand. Das macht die beiden Begriffe für mich zu Gegensätzen. Nein, sie stehen sich vielleicht nicht direkt gegenüber, aber sie können nicht nebeneinander, sondern nur hintereinander stehen. Ist man/frau leidenschaftlich, dann befreit man/frau sich von der Ratio.

Damit möchte ich Dir doch nicht die Fähigkeit zu Leidenschaftlichkeit absprechen! Ich beanspruche doch selbst für mich, ein romantischer Vernunftmensch zu sein. Vielleicht unterscheiden wir uns aber in dem Punkt, dass ich mich dieser Leidenschaft vollkommen hingeben mag und ganz bewusst die Ratio loslasse(n mag) ... Warum wäre es für Dich so schlimm, zu sagen, kein leidenschaftlicher Mensch zu sein? Leidenschaftlosigkeit ist um einiges sicherer, nachvollziehbarer und bodenständiger. Das hat doch nichts mit besser oder schlechter zu tun! :)


[QUOTE][B]
Original geschrieben von Tuscheträne
"Ich kann Dich sehr gut verstehen. Meine Ratio hat es nur nie geschafft, meine Gefühlswelt ausreichend zu zivilisieren. Wenn ich jetzt sage: Gut so! Dann ist das sicher Zweckoptimismus eines unverbesserlichen Romantikers ... ja und?!"

Das verstehe ich inhaltlich nicht. Was möchtest Du damit konkret zum Ausdruck bringen? [/B][/QUOTE]

Okay, als erstes, dass ich sehr gut verstehen kann, dass es Dir nicht mehr in den Sinn kommt, die Romantik in den Vordergrund zu stellen. Demnach hat sie für Dich ja auch einmal eine vorrangige Bedeutung gehabt, Deine Erfahrungen haben Dich aber reifen lassen und Du hast sie durch eine sachliche Betrachtungsweise ersetzt. Du hast Deine Gefühlswelt demnach zivilisiert und lässt Dich von Deinen Emotionen und Gefühlen nicht mehr einfach oder zu allem hinreißen. Du kannst Dich vor ihr schützen.

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es sehr gefährlich sein kann, zu idealisieren und zu verklären. Gefährlich im Sinne von: Es ist keine Garantie, auch wenn man/frau noch zu sehr daran glaubt.
Das Scheitern ist verdammt schmerzhaft, weil die Landkarte plötzlich leer ist und die gemeinsame Vision nur noch Kopfschmerz. Der Verlust des Anderen hinterlässt Phantomschmerzen. Was liegt da näher, es als eine Lektion zu betrachten sich zu sagen: Das nächste Mal lässt Du die Flatterviecher einfach flattern und die rosarote Brille in der Schublade, betrinkst Dich nicht ständig an diesem Gefühl und behältst einen klaren Kopf, lebst den Augenblick und die Gegenwart und nicht die Vision und das zukünftig Mögliche, machst Dich nicht mehr vollständig nakt oder stülpst Dich nach außen, lässt den vollständigen Blick auf und in Dich zu! Okay, wenn dieses "nächste Mal" als Option sichtbar wird, dann ist das Schlimmste überstanden.
Aber: Ich kann's nicht. Leidenschaft und Hingabe sind einfach zu reizvoll für mich, sind zu tief in mir verwoben, als das ich sie quasi an die Zügel meiner Rationalität hängen könnte. Treffe ich auf die richtige Frau, ... dann macht es auch schon "plumps" und die Rüstung fällt (oder lasse sie mir ausziehen ...).

Am Alter kann's bei mir nicht liegen. ;-) Meinen Reifegrad will ich nicht öffentlich beurteilen lassen (von meinem Verstandeszustand ganz zu schweigen)... da bezeichne ich mich lieber als Romantiker.

Ich denke, dass Liebe als Bezeichnung für ein sehr innig und wechselseitig aufeinander bezogen sein, welches sich dauerhaft erneuert und nachhaltig ist, möglich aber letzlich selten ist. Viele Beziehungen scheitern aufgrund von kurzfristigen Empfindungen und unbefriedigten Bedürfnissen, deren Vorhandensein ignoriert wurde. Wenige schaffen es, die (rein) vernünftigerweise aufrechterhalten werden, glücklich zu machen (außer es schließt das Agreement der offenen Beziehung ein). Der Druck gesellschaftlicher Normen konnte auch ein Haltegriff sein, da diese Vorgaben das Denken und Fühlen sehr stark beeinflußt haben. In der Freiheit, (fast alles) tun zu können, ist es dadurch nicht einfacher geworden. Aber in uns ist etwas angelegt, das eine besonders starke Wechselwirkung mit einem Gegenüber möglich macht: Die partnerschaftliche Liebe. Ob diese leidenschaftlich ist, naiv-romantisch oder vernünftig ... :) ... ist doch egal. Liebe IST!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Warum fühlst Du Dich von mir angegriffen, ArrogantNick? [/B][/QUOTE]

Unterstellung. Das war's. Das hat mich das Board hier gelehrt.

Viel Spaß noch.

.
TuscheträneÄhm ...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Ähm ... [/B][/QUOTE]

Mach Dir mal keinen Kopp. Wenn Du wirklich neu bist und kein Doppelnick, dann kannst Du natürlich nicht verstehen, dass ich auf ganz bestimmte (Killer)Phrasen extrem allergisch reagiere. Die Unterstellung, mich angegriffen zu fühlen, ist z. B. eine davon, da sie eine rhetorische Nebelbombe darstellt, auf die ich viel zu oft hereinfiel und mich rechtfertigte, was totaler Kappes ist.

Belassen wir es dabei. So wie ich Deiner Ansicht nach mich angegriffen fühle, so unterliegst Du meiner Ansicht nach einer fulminanten Fehleinschätzung meiner Aussagen. Shit happens.

;-)

.
TuscheträneVielen Dank für Deine Antwort. Ich rechne Dir das ehrlich an ...

Nein, ich bin nicht doppelt oder nochmal unter anderem Namen (ausser dem Notbehelf bei der Anmeldung) hier, sondern ehrlich und original neu ... und kenne Dich auch nur aus der jetzigen Unterhaltung.

Habe wohl einen guten Einstand abgeliefert, was ..?

Sorry, für das oder die Missverständniss(e). Ich wollte ... Dir nichts unterstellen und da Du es als solche aufgefasst hast, tut es mir leid und ich entschuldige mich dafür. Im Gegenteil: Das war als Handreichen gedacht, um Dir zu sagen "hey, gar nicht nötig. 'will Dir doch nix böses und ich meine ja zu verstehen, was Du meinst. 's alle nur so verdammt kompliziert, umfassende Sachverhalte mit Worten zu fassen und sie zu transportieren (manches ist so verdammt glitschig und doppeldeutig). War mein Fehler und wenn ich's weiss, dann gebe ich das nächste Mal besser acht." Ich schätze nämlich Zwiegespräche, die die Oberfläche über sich lassen und abtauchen in die interessanten Tiefen ... Bin gar nicht die Krawallkugel, die notorisch gegen den Strich bürsten mag, um weh zu tun. Wo ist da die Konstruktivität?

Lassen wir es gut sein mit dem Thema ... mich würde es jedenfalls freuen, irgendwann wieder mit Dir zu klönen, okay?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Vielen Dank für Deine Antwort. Ich rechne Dir das ehrlich an ...[/quote]

Geschenkt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Nein, ich bin nicht doppelt oder nochmal unter anderem Namen (ausser dem Notbehelf bei der Anmeldung) hier, sondern ehrlich und original neu ... und kenne Dich auch nur aus der jetzigen Unterhaltung.

Habe wohl einen guten Einstand abgeliefert, was ..?[/quote]

Ach watt, im Netz ist das doch normal, dass man sich oft missversteht. Zum Glück geht es ja nicht um Leben und Tod.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Sorry, für das oder die Missverständniss(e). Ich wollte ... Dir nichts unterstellen und da Du es als solche aufgefasst hast, tut es mir leid und ich entschuldige mich dafür. Im Gegenteil: Das war als Handreichen gedacht, um Dir zu sagen "hey, gar nicht nötig. 'will Dir doch nix böses und ich meine ja zu verstehen, was Du meinst. 's alle nur so verdammt kompliziert, umfassende Sachverhalte mit Worten zu fassen und sie zu transportieren (manches ist so verdammt glitschig und doppeldeutig).[/quote]

Wie gesagt, geschenkt - ich bin in vielerlei Hinsicht auch recht zickig mittlerweile, das sind Erfahrungswerte die mit Frust erkauft wurden. Wobei mich Deine Schreibe in der Tat erheblich irritiert. Ich kann kaum fassen, dass Du männlich sein könntest. Wenn ich Dich lese, so lese ich eine äußerst feminine Art von leicht pathologisch anmutender Übersteigerung. Also so wie meine Schreibe auf Dich anscheinend... ähm, wie sagtest Du.... *nachliest* ah ja, also so wie meine Worte auf Dich 'traurig und bitter' wirken, so erweckt Deine Art Dich mitzuteilen, bei mir die Assoziation von ungesunder 'Selbstauflösung'. Das was Du da beschreibst, von wegen 'sich nach außen stülpen', 'im Anderen sich entfalten' u. ä. m., weckt bei mir unangenehme Erinnerungen die ich eindeutig einer Erkrankung zuordnen kann.

Davon habe ich mich in der Tat befreit und empfinde das als gut so. Mag sein, dass ich dafür Teile meiner Leidenschaftlichkeit eingebüßt habe, allerdings hatte ich so exorbitant viel davon, dass dieses Zuviel mich eh nur daran leiden ließ. Heute lege ich sehr viel Wert auf Eigenständigkeit in Beziehungen, denn das Wichtigste ist es, sich sebst wert zu schätzen, erst dann kann man das auch mit dem Gegenüber, so meine Erfahrung.

*ich überlege ob ich Dein letztes längeres Post doch noch seziere*

....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
War mein Fehler und wenn ich's weiss, dann gebe ich das nächste Mal besser acht." Ich schätze nämlich Zwiegespräche, die die Oberfläche über sich lassen und abtauchen in die interessanten Tiefen ... Bin gar nicht die Krawallkugel, die notorisch gegen den Strich bürsten mag, um weh zu tun. Wo ist da die Konstruktivität?[/quote]

Ich mag beides. In mir lebt manchmal ein Biest, auch das gehört dazu und ich genieße es. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Lassen wir es gut sein mit dem Thema ... mich würde es jedenfalls freuen, irgendwann wieder mit Dir zu klönen, okay? [/QUOTE]

Och.... :D

....
Tuscheträne[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Wobei mich Deine Schreibe in der Tat erheblich irritiert. Ich kann kaum fassen, dass Du männlich sein könntest. Wenn ich Dich lese, so lese ich eine äußerst feminine Art von leicht pathologisch anmutender Übersteigerung..... [/B][/QUOTE]

So, so, ich habe also eine feminine Schreibe, die noch dazu anmutet, pathologisch übersteigert zu sein. ... entschuldige, aber ich muss schon wieder ... ... ... Gut, 'reiss mich ja schon zusammen ... Würdest Du mir den riesengrossen Gefallen tun, Deine Eindrücke etwas näher zu beschreiben?

[QUOTE][B][...] so erweckt Deine Art Dich mitzuteilen, bei mir die Assoziation von ungesunder 'Selbstauflösung'. Das was Du da beschreibst, von wegen 'sich nach außen stülpen', 'im Anderen sich entfalten' u. ä. m., weckt bei mir unangenehme Erinnerungen die ich eindeutig einer Erkrankung zuordnen kann..... [/B][/QUOTE]

Du bist echt gemein jetzt!!! Ha...ha...hatziii. Pardon.


[QUOTE][B]In mir lebt manchmal ein Biest, auch das gehört dazu und ich genieße es. ;-)[/B][/QUOTE]

Ach je, schon wieder eine Gemeinsamkeit! Jedenfalls genieße ich es auch, so zu sein, wie ich bin. :)
NixFrauen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Frauen. [/B][/QUOTE]

Nix, Du bist doof und stinkst. :D

;-)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
So, so, ich habe also eine feminine Schreibe, die noch dazu anmutet, pathologisch übersteigert zu sein. ... entschuldige, aber ich muss schon wieder ... ... ... Gut, 'reiss mich ja schon zusammen ... Würdest Du mir den riesengrossen Gefallen tun, Deine Eindrücke etwas näher zu beschreiben?[/quote]

Okay > Du schwurbelst in einer betont emotional-schwülstigen Art und Weise, die für Männer eher untypisch ist. Bist Du jetzt schlauer? ....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Du bist echt gemein jetzt!!![/quote]

Ich gebe mir redlich Mühe (siehe oben). *Bussi*

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Ha...ha...hatziii. Pardon.[/quote]

*Fürsorglich Taschentuch visualisiert*

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Ach je, schon wieder eine Gemeinsamkeit! Jedenfalls genieße ich es auch, so zu sein, wie ich bin. :) [/QUOTE]

Leider bin ich schon verheiratet. Und selbst wenn nicht, so hat der Nix ältere Rechte. ;-) Im Ernst - was willst Du wissen? Soll ich tätsächlich noch ins Detail (Quoteorgie)?

....

Tante Edith hätte da im Übrigen mal eine Frage, da sie schwören könnte, dass wir uns kennen, bzw. ich Deine Schreibe kenne und zwar nur bei einem einzigen Mann. Daher hier die Frage: Gab es mal Zeiten in denen Du Deine Postings in verschienen Foren stoisch in hell-/blassblau-grauer Schrift formatiertest?

....
LaChatteHallo Tuscheträne

schön bist du da - und was du über Liebe schreibst, das kann ich alles in Bausch und Bogen unterschreiben. :)

Ich lasse mich von den Schmetterlingen leiten - das erste Mal hielt das sieben Jahre, bei der zweiten grossen Liebe sind es nun zehn Jahre und dauert hoffentlich noch viele viele Jahre länger - und wo die Schmetterlinge sind - und dieser Zustand, massiv auf körpereigenen Drogen - das ist für mich die beste Basis für eine lange Liebe.

Ich habe allerdings schon feststellen dürfen, dass andere Menschen das ganz anders erleben als ich, da sind die Schmetterlinge auch immer schnell wieder weg - bei mir war's immer die Ouverture zu einer grossen Begegnung zweier Seelen.

grüsse, barbara
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B](....) - und was du über Liebe schreibst, das kann ich alles in Bausch und Bogen unterschreiben. :)[/QUOTE]

Jetzt bin ich platt. Das wäre eine 180 Grad Wende Deiner Gesamtperson. Na denn, soll ja vorkommen sowas.

....
LaChatteHallo Mischa

nein, gar nicht.

Wenn's um Liebe geht, bin ich immer Hals über Kopf reingefallen. War schon immer so. Da machts *bumm*, Verliebtheit und Schmetterlinge sind da und so schnell geht das nicht wieder weg. Nicht unter zwei Jahren, sogar dann, wenn es nur einseitig ist. ;)

Was aber nicht das Geringste daran ändert, dass ich in der Beziehung für mich selbst einstehe, mich nicht runtermachen lasse oder irgendwelche Rücksichten nehme, die ich sonst nicht nähme. Die Alltags-Ebene ist trotz Verliebheit präsent und funktionstüchtig (drum ist Beziehung mit mir meist auch eine lebhafte Sache, ich streite gern und ausgiebig und hab viel Sturheit)

Wenn da nicht diese starke Verbindung wäre - mit meinem Allerliebsten wäre ich schon längst nicht mehr zusammen, und unsere Beziehung existiert gegen alle Vernunft und gegen alle Wahrscheinlichkeit. Macht nichts, die Schmetterlinge haben dafür gesorgt, dass es trotz allem funktioniert. und NUR die Schmetterlinge.

grüsse, barbara
TuscheträneAaalso ... klar bin ich schlauer, denn im Austausch mit Anderen sprießen die Synapsen, gelle! ;)

Ich denke, dass das hier unfair darktk gegenüber wird, wenn ich seinen/ihren Thread für mein Gedöns mißbrauche. Vielleicht sollten wir einen neuen Thread aufmachen mit der Frage nach geschlechtsspezifischen Attributen und den Gründen für geschlechtsspezifisches Verhalten, der Kultivierung von typisch männlich/weiblich und wie allgemein, hier in der Szene und ganz individuell darüber gedacht wird und welche Empfindungen und Assoziationen man/frau dabei hat, wenn ein Text gelesen wird und die Frage auftaucht, welches Geschlecht der oder die Verfasserin wohl haben mag und warum dem so sein könnte ...

Das würde mich - ehrlich gesagt - schon sehr interessieren. Ganz im Gegensatz dazu habe ich ein ausgeprägteres Interesse an Dir als Männchen. Ist schon gut, dass Du vergeben bis. Brauchst wirklich keine Angst haben. Versprochen!

Jetzt kann ich's aber doch nicht lassen und muss noch einmal auf die, sorry, meine selbstauflösenden Tendenzen zurückkommen. Eine Aussage von mir ist mir ganz, ganz wichtig, nämlich die, dass man/frau sich in einer Beziehung niemals negieren darf, da ergo keine Substanz mehr da wäre die gegeben werden kann. Und das Geben und Geben-wollen halte ich für eine Grundbedingung in diesem Wechselspiel. Da ist mindestend ein jeweiliges Verhältnis von 49,99:50,01 notwendig, sonst bleibt die Maschine irgendwann stehen ...

So, ich geh' mich jetzt erst einmal frischmachen. Tschüssi!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Hallo Mischa

nein, gar nicht.

Wenn's um Liebe geht, bin ich immer Hals über Kopf reingefallen. War schon immer so. Da machts *bumm*, Verliebtheit und Schmetterlinge sind da und so schnell geht das nicht wieder weg. Nicht unter zwei Jahren, sogar dann, wenn es nur einseitig ist. ;)[/b][/quote]

Ja, okay, das mit dem Reinfallen war mir nämlich auch noch im Gedächtnis, wir kennen uns ja nun auch ein wenig besser. Daher war ich jetzt erst einmal irritiert, da ich das jetzt nicht unbedingt als 'toll' deklarieren würde, was Tuscheträne meines Empfindens nach jedoch vordergründig tut. Gut, es klingen auch Nachteile an, aber die scheinen quasi vernachlässigbar, für die 'große, tolle Hingabe & Leidenschaft'.

Ich erlebte Dich nie so, sondern sehr viel rationaler und klarer was das angeht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Was aber nicht das Geringste daran ändert, dass ich in der Beziehung für mich selbst einstehe, mich nicht runtermachen lasse oder irgendwelche Rücksichten nehme, die ich sonst nicht nähme. Die Alltags-Ebene ist trotz Verliebheit präsent und funktionstüchtig (drum ist Beziehung mit mir meist auch eine lebhafte Sache, ich streite gern und ausgiebig und hab viel Sturheit)[/b][/quote]

Eben, GENAU das ist mE ein entscheidender Unterschied zu dem, was Tuscheträne geschrieben hat, das sich für mich liest, wie eine Art 'Liebeswahn bis zur Auflösung im Anderen', den ich für ziemlich ungesund halte. Und ich ging bisher immer davon aus, dass Du das ähnlich siehst.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Wenn da nicht diese starke Verbindung wäre - mit meinem Allerliebsten wäre ich schon längst nicht mehr zusammen, und unsere Beziehung existiert gegen alle Vernunft und gegen alle Wahrscheinlichkeit. Macht nichts, die Schmetterlinge haben dafür gesorgt, dass es trotz allem funktioniert. und NUR die Schmetterlinge. [/B][/QUOTE]

Ich will dazu an dieser Stelle nichts sagen, das wäre unfair.

Grüßle
Mischa
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Ich denke, dass das hier unfair darktk gegenüber wird, wenn ich seinen/ihren Thread für mein Gedöns mißbrauche. Vielleicht sollten wir (....) welches Geschlecht der oder die Verfasserin wohl haben mag und warum dem so sein könnte ...

Das würde mich - ehrlich gesagt - schon sehr interessieren. [/quote]

Ich meine mich zu erinnern, dass es sowas schon mal gab. Benutze am Besten mal die Suche.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Ganz im Gegensatz dazu habe ich ein ausgeprägteres Interesse an Dir als Männchen. Ist schon gut, dass Du vergeben bis. Brauchst wirklich keine Angst haben. Versprochen![/quote]

Hasilein, reiz mich nicht. Nur ein wohlmeinender Rat. Ich bin verdammt sch(m)erzhaft und sehr wenig zimperlich, glaub mir. Du würdest Dir nur Dein Gebiss ruinieren und außer Ärger hätten wir beide nichts davon. Ich kenne dieses Spielchen zur Genüge. Angst? *kichert* Aber mit Liebe hat dieserlei infantiles Balzgehampel nichts zu tun, da sind wir uns hoffentlich einig?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
Jetzt kann ich's aber doch nicht lassen und muss noch einmal auf die, sorry, meine selbstauflösenden Tendenzen zurückkommen. Eine Aussage von mir ist mir ganz, ganz wichtig, nämlich die, dass man/frau sich in einer Beziehung niemals negieren darf, da ergo keine Substanz mehr da wäre die gegeben werden kann. Und das Geben und Geben-wollen halte ich für eine Grundbedingung in diesem Wechselspiel. Da ist mindestend ein jeweiliges Verhältnis von 49,99:50,01 notwendig, sonst bleibt die Maschine irgendwann stehen ...[/quote]

Ich schließe kategorisch aus, dass diese Verfahrensweise sich mit Deinen sonstigen Ausführugen vereinbaren lässt. Und im Grunde scheint Dir das auch klar zu sein, sonst würdest Du nicht von Schutz schreiben oder von der Gefahr es nicht lassen zu können (Idealisierung). Um jemand anderen zu erhöhen, erniedrigt man sich automatisch selbst, wenn man sich nicht gleich in Leidenschaft ganz vergisst (Du nennst es: 'sich daran betrinken'). Und dann scheitert man, auch das beschreibst Du. Denk mal darüber nach.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
So, ich geh' mich jetzt erst einmal frischmachen. Tschüssi![/QUOTE]

Sagte die Tussi. ;-)

....
TuscheträneNee, nee, nee, eben [B]n i c h t[/B] Selbstauflösung!!!

Geben, wo nix ist (sorry Nix!), kann auch nix mehr gegeben werden. Mir geht es um den Austausch! Um die Bereitschaft! Um das Bedürfnis ... Da verschwimmen meiner Ansicht nach auch die Grenzen von Aktion und Reaktion von Aktivität und Passivität und von Dominanz und Devotheit.
Es kommt darauf an, dass etwas in der Beziehung transportiert wird, etwas 'fließt'. Dieses bisschen mehr in einem da ist, für den anderen da zu sein, weil sonst ein Gleichgewicht herrscht und die Kugel irgendwann ausrollt. Natürlich kann das ausgenutzt werden. Natürlich kann das ungesund sein. Natürlich kann das krank machen. Aber deswegen ist es doch nicht pathologisch, zuerst auf den anderen zu gucken und dann auf sich selbst.
LaChatteHallo Mischa

[QUOTE]Daher war ich jetzt erst einmal irritiert, da ich das jetzt nicht unbedingt als 'toll' deklarieren würde, was Tuscheträne meines Empfindens nach jedoch vordergründig tut. Gut, es klingen auch Nachteile an, aber die scheinen quasi vernachlässigbar, für die 'große, tolle Hingabe & Leidenschaft'.[/QUOTE]

Es ist einfach wie es ist, ich habe lernen müssen, damit zu leben... Das ist wohl nichts, was man wählt. Es ist etwas, was man auf ähnliche Weise hat, wie man eine Augenfarbe hat.

Toll ist das nicht immer, diese Sorte Beziehung. Aber immer intensiv - lebendig - und geht nah. Nein, ich bereue es nicht, aber so anstrengend und tränenreich hätte es durchaus nicht immer sein müssen... wirklich nicht.

[QUOTE]Eben, GENAU das ist mE ein entscheidender Unterschied zu dem, was Tuscheträne geschrieben hat, das sich für mich liest, wie eine Art 'Liebeswahn bis zur Auflösung im Anderen', den ich für ziemlich ungesund halte. Und ich ging bisher immer davon aus, dass Du das ähnlich siehst. [/QUOTE]

Liebeswahn bis Auflösung im Andern hab ich bei Tuscheträne nicht gesehen, nicht gefühlt... (ich les es jetzt aber nicht nochmal nach).

Auflösung im Andern - gibt's schon manchmal, das waren auch einiger der schönsten und stärksten Momente meines Lebens, wo "ich" neu definiert wurde - aber danach gibt's wieder Alltag.

und ja, in gewissem Sinn gibt es eine sehr enge Verbindung, das biblische "ein Fleisch" - aber meine Individualität geht dadurch nicht verloren, sie wird allerdings in die höhere Einheit "wir, Paar" integriert.

Das sieht man ja öfters bei Paaren, die sehr lange zusammen sind - da herrscht eine Übereinstimmung, als ob man es mit einem einzigen Lebewesen zu tun hätte, nicht mit zweien. Und dennoch haben beide ihren ganz eigenen Charakter, ihre Besonderheiten, ihre Eigenheiten, ihren Kopf - auch ihr eigenes Leben, ihre Freunde, ihre Vergnügungen.

ungesund ist, wenn im Alltag keine Gleichberechtigung herrscht. Doch auf Ebene der Seele ist Auflösung und Hingabe vollkommen in Ordnung. Auf Ebene der Egos nicht.

grüsse, barbara
Tuscheträne@LaChatte: Hallo Schwester! :-)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Aber deswegen ist es doch nicht pathologisch, zuerst auf den anderen zu gucken und dann auf sich selbst. [/B][/QUOTE]

Das ist sogar schwerst pathologisch.
Tuscheträne[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Hasilein, reiz mich nicht. Nur ein wohlmeinender Rat. Ich bin verdammt sch(m)erzhaft und sehr wenig zimperlich, glaub mir. Du würdest Dir nur Dein Gebiss ruinieren und außer Ärger hätten wir beide nichts davon. Ich kenne dieses Spielchen zur Genüge. Angst? *kichert* Aber mit Liebe hat dieserlei infantiles Balzgehampel nichts zu tun, da sind wir uns hoffentlich einig?
.... [/B][/QUOTE]

Süßer, auch wenn's schwerfällt, es sich vorzustellen, aber ich bin eine Hete, durch und durch und: Männer ... denken nur komisch und ... vor allem sind sie eben Männer! ;)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]....Es ist einfach wie es ist, ich habe lernen müssen, damit zu leben... Das ist wohl nichts, was man wählt. Es ist etwas, was man auf ähnliche Weise hat, wie man eine Augenfarbe hat.[/b][/quote]

Das habe ich auch mal geglaubt. Mittlerweile bin ich zu dem Ergebnis gekommen, mich getäuscht zu haben. Es hängt ganz erheblich damit zusammen, auf was und inwieweit man bereit ist, sich auf gewisse Dinge einzulassen. Meistens überhört man seine eigenen Warnsirenen. Hört man damit auf, hört auch das Leiden auf und man kann gezielt Schutzmechanismen entwickeln.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Toll ist das nicht immer, diese Sorte Beziehung. Aber immer intensiv - lebendig - und geht nah. Nein, ich bereue es nicht, aber so anstrengend und tränenreich hätte es durchaus nicht immer sein müssen... wirklich nicht. [/b][/quote]

Da decken sich unsere Erfahrungen. Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich genug davon habe. Seit dem achte ich sehr genau darauf, dass ich keine emotionalen Defizite mehr schiebe, das macht mich sehr viel weniger anfällig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Liebeswahn bis Auflösung im Andern hab ich bei Tuscheträne nicht gesehen, nicht gefühlt... (ich les es jetzt aber nicht nochmal nach).[/b][/quote]

Ich führte das in meinem letzten längeren Posting an Tuscheträne nochmal aus.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Auflösung im Andern - gibt's schon manchmal, (....) sie wird allerdings in die höhere Einheit "wir, Paar" integriert.

Das sieht man ja öfters bei Paaren, die sehr lange zusammen sind - da herrscht eine Übereinstimmung, als ob man es mit einem einzigen Lebewesen zu tun hätte, nicht mit zweien. Und dennoch haben beide ihren ganz eigenen Charakter, ihre Besonderheiten, ihre Eigenheiten, ihren Kopf - auch ihr eigenes Leben, ihre Freunde, ihre Vergnügungen. [/b][/quote]

Das beschreibt eigentlich exakt meine Bindung zu meinem Gatterich. :)

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]ungesund ist, wenn im Alltag keine Gleichberechtigung herrscht. Doch auf Ebene der Seele ist Auflösung und Hingabe vollkommen in Ordnung. Auf Ebene der Egos nicht.
[/B][/QUOTE]

Oftmals ist eine exakte Trennung gar nicht so einfach. ;-) Da gilt es wohl, die Aufmerksamkeit zu bewahren und regelmäßig zu reflektieren.

Grüßles
Mischa
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Süßer, (....) [/B][/QUOTE]

Hasi - ich bin eine Sie. :D
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]
Geben, wo nix ist (sorry Nix!), kann auch nix mehr gegeben werden. [/B][/QUOTE]

Ich gehe davon aus, dass jeder Gefühle in sich trägt, die er "zu geben", zu teilen im Stande ist. Anderen dies abzusprechen, hielte ich für arrogant.

Meine Worte waren bewusst knapp gewählt.
Sie lassen wenig Interpretationsspielraum zu.

Sollten sie in gewisser Hinsicht nicht deutlich genug ausgefallen sein, liegt dies daran, dass ich Liebe nicht definieren kann und will.

Das überlasse ich gern anderen.

PS: Liebe ist eines der wenigen Themen, über die ich mit Unbeteiligten nicht streite. ;)
Tuscheträne[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Das ist sogar schwerst pathologisch. [/B][/QUOTE]

Okay, dann bin ich erkrankt an etwas, habe wohl aber keine Krankheitseinsicht. ;)

Was hättest Du wohl zu mir gesagt, als ich diese Liebe noch gelebt habe. Damals hatte ich zeitweise wirklich Tendenzen der Selbstauflösung, die destruktive Konsequenzen hätten haben können. Das habe ich aber frühzeitig gemerkt, denn ich habe mich nicht aufgelöst oder letztlich den Glauben wahr gemacht, nicht ohne diese Liebe, nicht ohne den Anderen leben zu können. D e s w e g e n auch "nur noch" die 50,01%! Als Prinzip ...

Gemeint habe ich eigentlich: Altruismus als ... ja, als Notwendigkeit der Liebe für jemand anderen. Was ist sonst eine Zweckgemeinschaft? Selbstlosigkeit ist aber keine Selbstaufgabe! Denn dann wäre es nicht nachhaltig gewesen und man hätte sich aus Gründen geopfert, die sich mit der Aufopferung selbst auslöschen. Katze beisst sich in den Schwanz. Infiniter Regress. Teufelskreis. Puff...und weg. Zu dem Für-den-anderen-da-sein gehört gerade der eigene Kopf, der eigene Geschmack, die eigene Meinung, die Zeit für sich, das Alleine sein (können), das sich voneinander entfernen, um sich auch wieder annähern zu können. Liebe, nicht Anbetung ... oder Überhöhung. Gerade 50,01% für den gleichstarken Partner auf Augenhöhe. Stärke und sich aneinander reiben können ist sexy. Anbiedern und kuschen vulgär und ekelhaft.

Und mein "ich verstehe Dich" sollte und soll ausdrücken: Deine Reife hat Dich zu einer sehr starken und wehrhaften Frau gemacht. Respekt! So weit ist meine Reife aber wohl nicht fortgeschritten und vielleicht reife ich anders ... und meine Art zu fühlen und zu Lieben bleibt so ... uneingeschränkt und gefährlich, riskant. Mein Schutz ist der, dass ich mich nicht leicht verliebe. Und letztlich ist sogar diese Art zu lieben ein Schutz vor dem, was es für mich bedeutet, zu leben. Aber das ist eine andere und sehr lange Geschichte ...

Ach Hasilein, irgendwie kommt es mir so vor, als wenn Du es geschafft hättest, mit dem Rauchen aufzuhören und ich zwar um die Risiken weiss - und auch keine vier Schachteln Filterlose mehr am Tag wegquarze - aber trotzdem weiter den Tabak genießen mag.

Danke für die Initiation. Danke für diese Diskussion. Danke für Deine Reaktion auf mein "Ähm"!

Hast einen besonderen Humor ... und Charakter!

Tschüss
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Und letztlich ist sogar diese Art zu lieben ein Schutz vor dem, was es für mich bedeutet, zu leben. [/B][/QUOTE]

Das war es für mich auch. Der Preis war hoch und ich zahlte. Gesund war und ist es dennoch nicht.

Heute will ich leben.

[QUOTE]Tschüss[/QUOTE]

Mach's gut.

.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Das habe ich auch mal geglaubt. Mittlerweile bin ich zu dem Ergebnis gekommen, mich getäuscht zu haben. Es hängt ganz erheblich damit zusammen, auf was und inwieweit man bereit ist, sich auf gewisse Dinge einzulassen. Meistens überhört man seine eigenen Warnsirenen. Hört man damit auf, hört auch das Leiden auf und man kann gezielt Schutzmechanismen entwickeln. [/B][/QUOTE]

Hallo Mischa

es ist nicht immer das Bedürfnis gegeben, sich schützen zu wollen. Oder vielleicht: es gibt andere Prioritäten, aufgrund derer sehenden Auges die Warnsirenen einfach ignoriert werden. Verletzungen von Egos an Egos - emotionale mein ich jetzt - sind relativ (!) irrelevant, wenn es als Austausch dafür Kontakt von Seele zu Seele gibt. Und dort gibt es nichts zu schützen - weil auf Ebene der Seele nichts verletzt werden kann.


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]

Oftmals ist eine exakte Trennung gar nicht so einfach. ;-) Da gilt es wohl, die Aufmerksamkeit zu bewahren und regelmäßig zu reflektieren. [/B][/QUOTE]

Richtig, man muss aufmerksam sein. und achtsam. Gegenüber sich selbst und dem Partner.

Gerade weil man einander so gut kennt mit der Zeit, weiss man auch, wo und wie man einander verletzen kann. Dort, wo es richtig fies weh tut...

grüsse, barbara
KeanenHmm ich kan nicht viel zu dem Thema wahre Liebe beitragen nur das ich Liebe nur für eine überflüssige Emotion halte sie hat mein Herz schon so zernarbt und so oft zerkleinert das ich es für sinnlos halte solch eine Emotion beizubehalten wo sie so viel Leid und im vergleich so wenig Frohsinn bring .
ArrogantNickMoin, Frau Katz!

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
(....) es ist nicht immer das Bedürfnis gegeben, sich schützen zu wollen. Oder vielleicht: es gibt andere Prioritäten, aufgrund derer sehenden Auges die Warnsirenen einfach ignoriert werden. Verletzungen von Egos an Egos - emotionale mein ich jetzt - sind relativ (!) irrelevant, wenn es als Austausch dafür Kontakt von Seele zu Seele gibt. Und dort gibt es nichts zu schützen - weil auf Ebene der Seele nichts verletzt werden kann. [/quote]

Von dieser Warte aus ist das korrekt. Allerdings habe ich aufgehört das zu trennen. Ich lebe meine Seele, die sich durch das Ego ausdrückt. Insofern ist das (verletzliche) Ego nur eine Entität meiner Gesamtheit (Seele). Seit ich das Ego nicht mehr als getrennten Teil betrachte, sondern als Bestandteil, hat meine Gesamtheit (Seele), als weitaus stärkere Instanz, beschlossen, dass es nicht mehr erstrebenswert ist Teilen meiner Gesamtheit (der Seele selbst, in einer Art Autoaggression) Verletzungen zuzufügen, ganz gleich ob diese irrelevant sein mögen, auf einer höheren Ebene, oder nicht.

Tante Edith sagt: Wobei meiner Erfahrung nach, diese Verletzungen sehr wohl relevant sind, denn sie trennen Ego und Seele immer mehr vom '(sich)-Selbst-bewusst-sein', was Arbeit nach sich zieht. Schmerzhafte und langwierige Aufarbeitungen, um die Mitte und Einheit in sich zurück zu gewinnen und wieder zu finden (der Lohn dieser Arbeiten sind die Erfahrungsschätze, aber auch die größte Schatzkammer ist irgendwann voll und es wird Zeit den Reichtum zu genießen und zu teilen, anstatt nach mehr zu jagen und sich somit unnötig zu quälen ;-)). Das ist der Preis für diese 'Egokriege' und der ist verflixt hoch. Ist einem das alles erst einmal vollumfänglich bewusst, schwindet die Sucht danach immer mehr. / Tante Edith

Ich bin durchdrungen vom Wunsch danach gut für mich zu sorgen und (auf) mich selbst zu achten. Zu-frieden-heit.... es lebt sich gut mit dieser Qualität und es erspart es mir, Erklärungsmodelle zu entwerfen, warum sich Teile meines Selbst quälen wollen/müssen, denn das müssen/wollen sie nicht mehr. Vielleicht habe ich einfach mein nötiges (Lern)-Quantum an (auch schmerzhaften) Erfahrungen abgearbeitet um genug davon zu haben, zumindest für's Erste. ;-) Wobei - je bewusster Dinge sind, um so gelassener steht man ihnen gegenüber. Bewusster Masochismus ist im Grunde keiner mehr und voll bewusster (Ego)-Krieg ist ein Arschtritt in aller Liebe - weh tut er erst einmal trotzdem und ist nichts was ich freiwillig, bzw. unnötig, wiederholen möchte.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Richtig, man muss aufmerksam sein. und achtsam. Gegenüber sich selbst und dem Partner.

Gerade weil man einander so gut kennt mit der Zeit, weiss man auch, wo und wie man einander verletzen kann. Dort, wo es richtig fies weh tut...
[/QUOTE]

Das stimmt. Aber auch das spielt sich ein mit der Zeit, denn es beruht auf Gegenseitigkeit. Ist einem klar, dass das Gegenüber gleich stark und gleich verletzlich ist, überlegt man sich vieles doppelt gut.

Grüßle
Mischa
Joey1900[QUOTE]Männer ... denken nur komisch und ... vor allem sind sie eben Männer! [/QUOTE]

Aus meinen Erfahrungen könnte ich das auch über Frauen sagen.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Tuscheträne [/i]
[B]Gemeint habe ich eigentlich: Altruismus als ... ja, als Notwendigkeit der Liebe für jemand anderen. Was ist sonst eine Zweckgemeinschaft?[/B][/QUOTE]

Eine Zweckgemeinschaft ist eine Gemeinschaft die von Mitgliedern eingegangen wird, um damit eigenen Interessen zu dienen. Die Zweckgemeinschaftler sind damit per se nicht altruistisch.

Und in Wahrheit verhält es sich doch so: Auch die Menschen die man mag und liebt fallen einem zum großen Teil nur auf die Nerven.
LaChatteHi Mischa

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Allerdings habe ich aufgehört das zu trennen. Ich lebe meine Seele, die sich durch das Ego ausdrückt. Insofern ist das (verletzliche) Ego nur eine Entität meiner Gesamtheit (Seele).[/B][/QUOTE]

Ego ist für mich ein Werkzeug - und Werkzeuge sind dafür da, benutzt zu werden. Ich sorge für meine Werkzeuge, aber dennoch bleiben und sind sie nicht mehr als Werkzeuge.

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Tante Edith sagt: Wobei meiner Erfahrung nach, diese Verletzungen sehr wohl relevant sind, denn sie trennen Ego und Seele immer mehr vom '(sich)-Selbst-bewusst-sein', was Arbeit nach sich zieht. [/B][/QUOTE]

Das passiert nur, wenn Ego es persönlich nimmt. Aber dazu ist man ja nicht verpflichtet. Wenn zB ein kleines Kind wütend ist und dabei dich schlägt und dir Schmerzen zubereitet, so nähmest du das ja auch nicht persönlich.



[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Das ist der Preis für diese 'Egokriege' und der ist verflixt hoch. Ist einem das alles erst einmal vollumfänglich bewusst, schwindet die Sucht danach immer mehr. [/B][/QUOTE]

ja, wenn man die Dinge persönlich nimmt, so ist der Preis hoch. So ein paar Plänkeleien können trotzdem Spass machen. Oder manchmal notwendig sein. Es kommt ja vor, dass Seelen sich super gut verstehen, die dazu passenden Egos aber nicht wirklich. Da müssen die Egos halt auf ihre Art noch zu jener Übereinstimmung kommen, die übergeordnet schon längst da ist.


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Vielleicht habe ich einfach mein nötiges (Lern)-Quantum an (auch schmerzhaften) Erfahrungen abgearbeitet um genug davon zu haben, zumindest für's Erste. ;-) [/B][/QUOTE]

Das mag durchaus sein. Wohingegen ich durchs Leben kam ohne allzu viel einstecken zu müssen. Zumindest in jenen Bereichen, die wesentlich sind. Und seit einiger Zeit ist die Angst im Grossen und Ganzen verschwunden - das macht Dinge leichter. Wenn die andern merken, einer furchtlosen Person gegenüber zu stehen, da kooperieren sie meist lieber und lassen es nicth darauf ankommen, eine Konfrontation eskalieren zu lassen. ;)


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
ist nichts was ich freiwillig, bzw. unnötig, wiederholen möchte.[/B][/QUOTE]

ich stelle fest, in meinem Leben ist es manchmal nötig, Ego-Arschtritte zu verteilen. Und wenn ich das muss, tue ich das dann gezielt und so ökonomisch wie möglich. Und dann ist's auch meist wieder gut.



[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Das stimmt. Aber auch das spielt sich ein mit der Zeit, denn es beruht auf Gegenseitigkeit. Ist einem klar, dass das Gegenüber gleich stark und gleich verletzlich ist, überlegt man sich vieles doppelt gut.
[/B][/QUOTE]

ja, auch das - die gegenseitige Achtsamkeit wächst, und das ist etwas sehr Schönes, sehr Wertvolles. Etwas, was sich auch nur mit der Zeit ergeben kann, sei es mit Partner, oder mit Freunden, oder Familie.

grüsse, barbara
ArrogantNickHi Katze....

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Ego ist für mich ein Werkzeug - und Werkzeuge sind dafür da, benutzt zu werden. Ich sorge für meine Werkzeuge, aber dennoch bleiben und sind sie nicht mehr als Werkzeuge.[/quote]

....da scheinen wir unterschiedliche Ansichten entwickelt zu haben. Werkzeuge sind in meiner Auffassung Mechanismen die ich entwickele, trainiere oder aber auch wieder auflöse. Das Ego wiederum ist ein Teil meines (Fleisch gewordenen) Selbst, also meiner Menschlichkeit.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Das passiert nur, wenn Ego es persönlich nimmt. Aber dazu ist man ja nicht verpflichtet. Wenn zB ein kleines Kind wütend ist und dabei dich schlägt und dir Schmerzen zubereitet, so nähmest du das ja auch nicht persönlich.[/quote]

Ein Partner ist aber kein Kleinkind. ;-) Im Übrigen argumentiere ich eher aus der Position heraus, mit mir selbst zu arbeiten und dabei interessiert mich die Umwelt nur peripher. Am besten lässt es sich vielleicht mit der Frage verdeutlichen, die man sich vielleicht manchmal stellen mag: 'Warum/wozu tue ich mir das eigentlich an?'

Ich tue es nicht mehr, weil ICH das so entschieden habe. Weil ich das nicht mehr brauche. Es bringt nichts Neues mehr und ist somit obsolet. Eine fertig gelernte und abgelegte Lektion. Punkt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
ja, wenn man die Dinge persönlich nimmt, so ist der Preis hoch. So ein paar Plänkeleien können trotzdem Spass machen. Oder manchmal notwendig sein. Es kommt ja vor, dass Seelen sich super gut verstehen, die dazu passenden Egos aber nicht wirklich. Da müssen die Egos halt auf ihre Art noch zu jener Übereinstimmung kommen, die übergeordnet schon längst da ist.[/quote]

Nein - das ist mE eine Täuschung, bzw. eine Interpretation. Man interpretiert etwas in den Partner hinein das nicht da ist. Wer sich selbst lebt, der ist authentisch. Da gibt es keine strikte Trennung zwischen Seele und (Ego)-Verhalten. Wer natürlich Lust hat auf diesen Maskenball, der mag das sehr genießen, gar keine Frage. Mir ist dieses Auf und Ab, dieser Hassliebe-Achterbahn, eindeutig zu anstregend und nervig (geworden).

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Das mag durchaus sein. Wohingegen ich durchs Leben kam ohne allzu viel einstecken zu müssen. Zumindest in jenen Bereichen, die wesentlich sind. Und seit einiger Zeit ist die Angst im Grossen und Ganzen verschwunden - das macht Dinge leichter. Wenn die andern merken, einer furchtlosen Person gegenüber zu stehen, da kooperieren sie meist lieber und lassen es nicth darauf ankommen, eine Konfrontation eskalieren zu lassen. ;)[/quote]

Mir gehen viele Leute aus dem Weg, da sie Angst vor mir haben. Vielleicht liegt es daran, dass ich es abstrahle, dass ich verflixt viel einsteckte ohne zu kapitulieren und Angst hatte ich eigentlich nie besonders viel in meinem Leben, außer einer kurzen aber heftigen Episode. Es hat auch mit Angst nichts zu tun, dass ich mir den selbst gemachten Gefühlsstress erspare, sondern mit Selbstliebe.

Andererseits erlebe ich immer wieder Menschen die sich mir unglaublich schnell zutiefst öffnen und selbst am erstauntesten darüber sind. Das erstaunt mich ebenso, aber ich genieße es auch. Vermutlich wirkt Stärke nicht nur beängstigend sondern auch anziehend.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
ich stelle fest, in meinem Leben ist es manchmal nötig, Ego-Arschtritte zu verteilen. Und wenn ich das muss, tue ich das dann gezielt und so ökonomisch wie möglich. Und dann ist's auch meist wieder gut.[/quote]

Ähm.... auch hier gilt, ich meinte das von mir aus. Respektive, dass ich mir nicht mehr einhandeln mag als nötig. Wozu auch? Im Verteilen bin ich im Übrigen auch sehr gut, kein Thema, ebenso wie im Einstecken. Aber warum soll ich mir etwas antun was nicht (mehr) nötig ist?

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
ja, auch das - die gegenseitige Achtsamkeit wächst, und das ist etwas sehr Schönes, sehr Wertvolles. Etwas, was sich auch nur mit der Zeit ergeben kann, sei es mit Partner, oder mit Freunden, oder Familie.[/QUOTE]

Wie gesagt, denke ist, dass nur dort Achtsamkeit/gegenseitige Achtung (er)wachsen kann, wo genügend Selbstachtung vorhanden ist und zu dieser gehört es mE, mir nicht noch Leute/Situationen zu suchen, die mich achtlos behandeln. ;-) Wer/was mich nicht zu schätzen weiß und mir nicht offensichtlich achtsam begegnet, den/das säge ich rigoros ab - weil ich es endlich kann ohne mich schlecht dabei zu fühlen. Im Gegenteil bin ich mir immer mehr selbst genug, das befreit enorm. :)

Grüßle
Mischa
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
Eine Zweckgemeinschaft ist eine Gemeinschaft die von Mitgliedern eingegangen wird, um damit eigenen Interessen zu dienen. Die Zweckgemeinschaftler sind damit per se nicht altruistisch.[/quote]

Zustimmung - das impliziert ja schon die Vokabel als solche. Und Altruismus halte ich sowieso für eine hohle Phrase, aber das ist ein anderes Thema.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
Und in Wahrheit verhält es sich doch so: Auch die Menschen die man mag und liebt fallen einem zum großen Teil nur auf die Nerven. [/QUOTE]

Erlebst Du das tatsächlich so? Dann mein ehrliches Beileid.

....
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Und Altruismus halte ich sowieso für eine hohle Phrase, aber das ist ein anderes Thema.[/B][/QUOTE]

Ja, ich kenne und Teile deine Probleme damit.

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Erlebst Du das tatsächlich so? Dann mein ehrliches Beileid.[/B][/QUOTE]

Na ja, vielleicht habe ich das etwas überspitzt formuliert. Aber für mich und meine Beziehungen finde ich es relativ normal, nicht immer Lust auf den Partner zu haben. Jede Beziehungsform impliziert für mich halt eben ein gewisses Maß an Anstrengung auf das ich nicht immer Lust habe.
Beileid muss da nicht sein; ich finde es nicht in höhrem Maße schlimm von Menschen die ich mag genervt zu werden.
LaChatteHi Mischa


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Ein Partner ist aber kein Kleinkind. ;-) Im Übrigen argumentiere ich eher aus der Position heraus, mit mir selbst zu arbeiten und dabei interessiert mich die Umwelt nur peripher.[/B][/QUOTE]

Wer sich wie ein Kleinkind benimmt, den behandle ich wie ein Kleinkind. Gerade Beleidigungen und Angriffe geschehen ja oft aus einem verletzen kindlichen Aspekt heraus, dann passt das schon.


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Ich tue es nicht mehr, weil ICH das so entschieden habe. Weil ich das nicht mehr brauche. Es bringt nichts Neues mehr und ist somit obsolet. Eine fertig gelernte und abgelegte Lektion. Punkt.[/B][/QUOTE]

nun ja, ein bisschen Streiten ist ja nichts Schlimmes, im Gegenteil. Ich würde ja auch auf heisse Bäder und Kaffee mit Schlagsahne nicht verzichten wollen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Nein - das ist mE eine Täuschung, bzw. eine Interpretation. Man interpretiert etwas in den Partner hinein das nicht da ist.[/B][/QUOTE]

Manchmal hat mein Allerliebster seine Phasen, wo das Lieblingsspiel "Barbara ärgern um jeden Preis" heisst, das kann er sehr gut und nein, das ist durchaus keine Illusion. auf alle Fälle nicht illusorischer als der Rest unserer Menschenexistenz.



[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Da gibt es keine strikte Trennung zwischen Seele und (Ego)-Verhalten. Wer natürlich Lust hat auf diesen Maskenball, der mag das sehr genießen, gar keine Frage. Mir ist dieses Auf und Ab, dieser Hassliebe-Achterbahn, eindeutig zu anstregend und nervig (geworden). [/B][/QUOTE]

Die Liebe wird doch davon gar nicht berührt von dem, was Egos tun. Die Liebe ist so oder so da.

Ich bestehe auch nicht auf emotionaler Achterbahn und ich provoziere sie, soweit möglich, auch nicht - doch wenn sie da ist, ist sie eben da. Und bei wenigen seltenen Menschen - halt eben bei der grossen Liebe - ist dies auch kein Grund, die Beziehung abzubrechen. Wenn es sich hingegen um Kunden handelt, oder um Bekannte, die sowas anstellten, da wäre es was Anderes, da wärs dann mal "tschüss und schönes Leben noch".




[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Ähm.... auch hier gilt, ich meinte das von mir aus. Respektive, dass ich mir nicht mehr einhandeln mag als nötig. Wozu auch? Im Verteilen bin ich im Übrigen auch sehr gut, kein Thema, ebenso wie im Einstecken. Aber warum soll ich mir etwas antun was nicht (mehr) nötig ist?[/B][/QUOTE]


Wenn es nicht mehr nötig ist, dann ist es ja gut. In meinem Leben ist es hin und wieder noch nötig. Nicht mehr so oft wie auch schon, doch nach wie vor mit einer gewissen Regelmässigkeit. Und das ist OK, keine Belastung, einfach ein Teil des Lebens.

grüsse, barbara
ArrogantNickMoin, Frau Katze. :-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Wer sich wie ein Kleinkind benimmt, den behandle ich wie ein Kleinkind. Gerade Beleidigungen und Angriffe geschehen ja oft aus einem verletzen kindlichen Aspekt heraus, dann passt das schon.[/quote]

Ich sag's mal so: Ich habe an einen Partner den Anspruch, mich nicht zu oft einem Kleinkind gegenüber zu sehen, denn sonst hätte ich einen Sohn adoptiert und nicht geheiratet. Nimmt das Überhand, dann wird es Zeit zu gehen. Davon ausgenommen sind infantile Neckereien oder auch Knuffereien in aller Liebe, denn sich beispielweise zwischendurch mal wie die Kinder durch die Wohnung zu jagen, das macht einfach Spaß.... und ist ein prima Vorspiel (:D).

Aber Trotzigkeiten oder ähnlich Unerfreuliches mehr, nö, da tendiert meine Toleranzschwelle mittlerweile gen null.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
nun ja, ein bisschen Streiten ist ja nichts Schlimmes, im Gegenteil. Ich würde ja auch auf heisse Bäder und Kaffee mit Schlagsahne nicht verzichten wollen.[/quote]

Streit ist für mich eher vergleichbar mit Hustensaft oder Lebertran - da kann ich gut drauf verzichten, zumindest in der Partnerschaft. Wenn ich mal Klöpperlie mag, gehe ich in den Kaiser z. B. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Manchmal hat mein Allerliebster seine Phasen, wo das Lieblingsspiel "Barbara ärgern um jeden Preis" heisst, das kann er sehr gut und nein, das ist durchaus keine Illusion. auf alle Fälle nicht illusorischer als der Rest unserer Menschenexistenz. [/quote]

So lange Du das tolerierst wird es weitergehen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Die Liebe wird doch davon gar nicht berührt von dem, was Egos tun. Die Liebe ist so oder so da. [/quote]

Nö. Liebe ist mE allumfassend und wenn mir permanent jemand mein Wohlbefinden verleidet, bröckelt auch die Liebe. Ich heiße nicht Mutter Theresa und bin auch keine Märtyrerin oder emotionale Masochistin. Eine Partnerschaft gehe ich ein um mich besser zu fühlen und reicher zu leben als ich es alleine könnte. Ist das nicht gegeben, dann wird es Zeit das Ganze infrage zu stellen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Ich bestehe auch nicht auf emotionaler Achterbahn und ich provoziere sie, soweit möglich, auch nicht - doch wenn sie da ist, ist sie eben da. Und bei wenigen seltenen Menschen - halt eben bei der grossen Liebe - ist dies auch kein Grund, die Beziehung abzubrechen. Wenn es sich hingegen um Kunden handelt, oder um Bekannte, die sowas anstellten, da wäre es was Anderes, da wärs dann mal "tschüss und schönes Leben noch". [/quote]

Bei mir gilt das ganz besonders für einen Partner, an den ich wesentlich höhere Ansprüche stelle als an lose Bekannte. Im Falle von Bekannten regt mich Fehlverhalten auch längst nicht so auf, weil ich dem problemlos ausweichen kann. In einer Partnerschaft, zumindest so sie eng ist und man zusammen lebt, ist das schwer möglich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Wenn es nicht mehr nötig ist, dann ist es ja gut. In meinem Leben ist es hin und wieder noch nötig. Nicht mehr so oft wie auch schon, doch nach wie vor mit einer gewissen Regelmässigkeit. Und das ist OK, keine Belastung, einfach ein Teil des Lebens.[/QUOTE]

Ich sorge dafür, dass ICH es nicht mehr nötig habe, weil ich darauf keine Lust mehr habe. Wenn Du es in Deinem Leben haben magst, so wird es auch da sein.

Grüßle
Mischa
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Ich sag's mal so: Ich habe an einen Partner den Anspruch, mich nicht zu oft einem Kleinkind gegenüber zu sehen, denn sonst hätte ich einen Sohn adoptiert und nicht geheiratet. Nimmt das Überhand, dann wird es Zeit zu gehen. [/quote]


ja. Betonung auf "Überhand".
Ist ja auch nicht so, dass ich selbst nie launisch oder schräg drauf oder aggressiv bin und ebenfalls ganz dankbar, wenn ich deswegen nicht gleich sitzen gelassen werde ;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
So lange Du das tolerierst wird es weitergehen.[/quote]

ich toleriere es ja nicht. ;)



[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Nö. Liebe ist mE allumfassend und wenn mir permanent jemand mein Wohlbefinden verleidet, bröckelt auch die Liebe. Ich heiße nicht Mutter Theresa und bin auch keine Märtyrerin oder emotionale Masochistin. Eine Partnerschaft gehe ich ein um mich besser zu fühlen und reicher zu leben als ich es alleine könnte. Ist das nicht gegeben, dann wird es Zeit das Ganze infrage zu stellen.[/quote]

durchaus. Aber eben, wo eine solche Verbindung ist, wie ich sie erleben darf, die wiegt sehr viel Anderes auf. Es hat nichts mit Märtyrer oder Masochismus zu tun.

grüsse, barbara
Joey1900Hab jetzt zwar net alles gelesen, aber meiner Meinung nach ist wahre Liebe zwischen 2 Menschen wenn man sich gegenseitig respektiert, vertraut und gegenseitig unterstützt.
Hab ich zwar noch nicht erleben dürfen, aber so stell ich s mir vor.

[QUOTE]Nö. Liebe ist mE allumfassend und wenn mir permanent jemand mein Wohlbefinden verleidet, bröckelt auch die Liebe. Ich heiße nicht Mutter Theresa und bin auch keine Märtyrerin oder emotionale Masochistin. Eine Partnerschaft gehe ich ein um mich besser zu fühlen und reicher zu leben als ich es alleine könnte. Ist das nicht gegeben, dann wird es Zeit das Ganze infrage zu stellen.[/QUOTE]

Stimm ich zu.
LamydiaIch denke jeder hat eine andere Ansicht von der wahren Liebe.

Ich denke wenn man sich wirklich überalles liebt die Beziehung lange hält und man trotz vieler Höhen und Tiefen zusammen hält und sich liebt ist das wahre Liebe.

Man soll das Wichtige im Leben des anderen sein, aber auch seinen Freiraum haben den man alleine verbringen kann.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Lamydia [/i]
[B]
[color=red]Ich denke wenn man sich wirklich überalles liebt [/color]die Beziehung lange hält und man trotz vieler Höhen und Tiefen zusammen hält [color=red]und sich liebt ist das wahre Liebe[/color].
[/B][/QUOTE]

Lässt man den Zirkelschluss beiseite, bleibt Zusammenhalten (trotz?) vieler Höhen und Tiefen übrig. Ergebnisorientiert und fade. Blabla in konzentrierter Form.

- Wer sagt außerdem, dass wahre Liebe überhaupt in eine Paarbeziehung münden muss? Was ist mit unerfüllter Liebe?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Joey1900 [/i]
[B] aber meiner Meinung nach ist wahre Liebe zwischen 2 Menschen wenn man sich gegenseitig respektiert, vertraut und gegenseitig unterstützt.
[/B][/QUOTE]

Jede Bergsteigerseilschaft wäre danach von wahrer Liebe beseelt. - Beliebig, billig, trivial. Und so desillusionierend wie warmes, alkoholfreies Bier.

Verliebtsein, also der [i]Beginn[/i] der [i]Liebe[/i], ist imho schlicht eine durch übermäßige Ausschüttung von Botenstoffen verursachte temporäre Geisteskrankheit, die in Schüben verläuft und die am allerwenigsten der Patient rückblickend einigermaßen objektiv analysieren kann, was jede Diskussion hierüber zu einer Farce macht. Das ist so sinnvoll, wie eine Diskussion mit Tea-Party-Anhängern über Sozialismus oder ein Anruf bei der Servicehotline der Telekom.

In einer ("Liebes-")Beziehung klingen die ärgsten Verliebtheitssymptome - abhängig auch von den Reaktionen des Gegenüber - allmählich ab, nachbebenbedingte Erschütterungen des Belohnungszentrums weichen einem Besitz- und Zugehörigkeitsgefühl, dass den Rand des eigenen Ichs über den Partner/die Partnerin hinausschiebt und idealerweise zu einem "Wir" verschmilzt.

Bei Nichterfüllung ihres Ziels [b](Herstellung einer Partnerschaft durch ausgewogene, wechselseitige Projizierung und Akzeptanz der Einzigartigkeitsentwürfe beider Partner und damit Befriedigung der personell gebunden Sucht nach Erwiderung der Eigenliebe des [i]Liebenden[/i])[/b] ist unter Umständen sogar Hilfe (zur Selbsthilfe) von außen notwendig, um die Symptome der Liebe (Reduzierung jeglicher Kritikfähigkeit, stark eingeschränktes Realitätsempfinden, naiv-egozentrisches Schmerz- und Glücks-Weltbild) nicht chronisch werden zu lassen.
Oder schlimmeres zu verhüten.

Lehren im Sinne rationaler Erkenntnisse aus einer [i]Liebe[/i] ziehen zu wollen, ist wie der Versuch, mit einem Fisch einen Baum zu fällen oder - um mal poetisch zu werden - einem Drachen eine brennende Fackel ins Maul zu halten.

Liebe ist nichts anderes als russisches Roulette mit dem eigenen Ich. Wahre Liebe heißt in Kauf zu nehmen, dass sich eine Kugel im Lauf befindet. Das Dilemma: Man muss schon [b]wissen[/b], dass eine Kugel im Lauf ist. Logisch lässt sich ein solches Kunststück - sollte man es überleben - nicht beliebig oft wiederholen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Franz Kafka[/i]
[B]Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe, wenn ich sage, daß Du mir das Liebste bist; Liebe ist, daß Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.
[/quote][/b]

Das "wahre Liebe" zu nennen, ist allerdings reichlich euphemistisch. Am Ende kommt ungünstigstenfalls heraus, dass es gar keine Massenvernichtungswaffen gab.

Diese größte anzunehmende Enttäuschung (i.e.: er bumst meine beste Freundin/schnarcht/kriegt keinen mehr hoch/ist fett geworden) führt zwangsläufig in eine Endlosspirale aus Selbsthass, Kaufzwang, Karrieregeilheit und zum Besuch von Ü40-Diskotheken, bei denen man schummeln muss, um Zutritt zu erhalten. - Wenn einen die Enttäuschung noch rechtzeitig trifft.

Dennoch: Wahre Liebe ist absolut erstrebenswert.
Absolut.
ArrogantNickNix, mein Hase....
Du kannst ja richtig poetisch werden. Nichtsdestotrotz halte ich das hier:

[QUOTE]Liebe ist russisches Roulette mit dem eigenen Ich. Wahre Liebe heißt in Kauf zu nehmen, dass sich eine Kugel im Lauf befindet. Das Dilemma: Man muss schon wissen, dass eine Kugel im Lauf ist und so ein Kunststück - sollte man es überleben - lässt sich schlecht reproduzieren.[/QUOTE]

...für eine sehr pubertäre Ausgabe einer Liebesdefinition. ;-)

Nichts für ungut.

.
NixIch stehe zu meinem gefühlten Alter, chéri.
Den Spruch habe ich nachträglich angemessen editiert, während Du schriebst... ;)
ArrogantNickAch Schatz,
Du ahnst nicht wie sehr mich Dein Edit jetzt beruhigt hat. :) Es gibt mir ein bisschen Vertrauen in meine Wahrnehmung/Einschätzung von Menschen zurück (sei es auch nur schriftlich fixiert). Etwas, das ich zur Zeit ziemlich gut brauchen kann....

.

Edit: Den Kafka-Spruch hatte ich lange Zeit andernorts als Signatur.

.
NixWarum habe ich ihn wohl hineineditiert? :D
- So jetzt bin ich fertig mit den Edits.

Wärst Du ein Mann, hättest Du ein Problem mit frühzeitigem Samenerguss. Du Hase, Du.
:)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Warum habe ich ihn wohl hineineditiert? :D [/B][/QUOTE]

Um mich paranoid zu machen? :D
NixMit Seitenblick auf Pulsar würde ich bemerken, dass nicht die Frage ist, ob Du paranoid bist. Sondern: Bist Du paranoid [i]genug[/i]?

:D :D :D
ArrogantNickWir werden hier noch das alte Boardehepaar .... oder so. :p
NixAnders.

Die Scheidung käme einem Meteoriteneinschlag gleich.

:D
ArrogantNickNatürlich, das wäre BlaSphemie!

*kichernd ab*
ArrogantNickDAS - [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B](....)

Wärst Du ein Mann, hättest Du ein Problem mit frühzeitigem Samenerguss. Du Hase, Du.
:) [/B][/QUOTE]

...sehe ich ja jetzt erst! Oh oh.... Dir ist schon klar, was das jetzt über Dich aussagt, hm...? :D

Ich Dich auch, Hase.

.
NixWow, FSK 18-würdig. Du wirfst mir nur so die Bälle zu. *hust
- Aber nein, ich kann warten. (Besser: Durch meisterhafte Beherrschung komplizierter Atemtechniken ist es mir gelungen, meine fleischlichen Begierden zu zügeln und so weiter, kennst Du bestimmt schon).

Was aber nicht heißen muss, dass die Sauerei kleiner ausfällt.

:D
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Verletzungen von Egos an Egos - emotionale mein ich jetzt - sind relativ (!) irrelevant, wenn es als Austausch dafür Kontakt von Seele zu Seele gibt. Und dort gibt es nichts zu schützen - weil auf Ebene der Seele nichts verletzt werden kann. [/B][/QUOTE]

Es gibt keinen Löffel. Verstehe.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Es gibt keinen Löffel. Verstehe. [/B][/QUOTE]

DAS war in der Tat eine große Sauerei, trotz Atemtechnik!

Schööön! :D

Gleich kommt ein Mod, dann bekommen wir beide eins auf die Bälle.... ähm... ja.

....
poisoneure anzüglichkeiten überlese ich jetzt einfach - bin ja kein mod - zum glück - also kann ich mir das leisten ...
dennoch, der gedanke, der vergleich mit dem russisch roulette ... gar nicht so abwegig .... wer nicht wagt, der nicht gewinnt ...

sich auf jemanden, mit herz, leib und seele völlig einzulassen - das hat auf jeden fall etwas von glücksspiel .... nur manchmal ... manchmal ... bleibt eben einfach keine wahl ....
Joey1900[QUOTE]Jede Bergsteigerseilschaft wäre danach von wahrer Liebe beseelt. - Beliebig, billig, trivial. Und so desillusionierend wie warmes, alkoholfreies Bier.[/QUOTE]

Ok, Sex und Leidenschaft hab ich vergessen :D
Vielleicht ist unser Bild von "warer Liebe, zu sehr von der Flimmerkiste beinflusst. Wer weiß ob es sie überhaupt gibt? Vielleicht nur ein Marketingtrick um die Bevölkerung ruhig zu stellen.
Ich finde jedenfalls dass Liebe auch auf Gegenseitigkeit beruht. Also ich gebe nicht nur sonder bekomm auch was zurück.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]
dennoch, der gedanke, der vergleich mit dem russisch roulette ... gar nicht so abwegig .... wer nicht wagt, der nicht gewinnt ...

sich auf jemanden, mit herz, leib und seele völlig einzulassen - das hat auf jeden fall etwas von glücksspiel .... nur manchmal ... manchmal ... bleibt eben einfach keine wahl .... [/B][/QUOTE]

Das dachte ich auch mal - und habe mir die Kugel mitten in den östrogenschwangeren Schädel gejagt. :rolleyes:

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Joey1900 [/i]
[B]Ok, Sex und Leidenschaft hab ich vergessen :D
Vielleicht ist unser Bild von "warer Liebe, zu sehr von der Flimmerkiste beinflusst. Wer weiß ob es sie überhaupt gibt? Vielleicht nur ein Marketingtrick um die Bevölkerung ruhig zu stellen.
Ich finde jedenfalls dass Liebe auch auf Gegenseitigkeit beruht. Also ich gebe nicht nur sonder bekomm auch was zurück. [/B][/QUOTE]

Wow! Die "Liebe" als betriebswirtschaftlich relevante Grösse!
Erstaunlich.

Naja zunächst erreicht man relativ schnell in einer Beziehung den "break-even-point", hat aber danach
die Grenzkosten nicht im Griff und landet dann in einer
Art Bottle-neck.
Am Ende bleibt nur die Erinnerung an Thunfisch-in-Tomatensoss-Aktien und diverse schwarze Freitage.
Wenn man sich mit Glücksspielen nicht auskennt, dann sollte man weder an der Börse noch in der Liebe spekulieren.
Für die ganz Sicheren bleiben ja noch Bundesschmerzpapiere und Kommunalovulationen.
Bringen aber auch nix.
Joey1900"Wow! Die "Liebe" als betriebswirtschaftlich relevante Grösse!
Erstaunlich.

Naja zunächst erreicht man relativ schnell in einer Beziehung den "break-even-point", hat aber danach
die Grenzkosten nicht im Griff und landet dann in einer
Art Bottle-neck.
Am Ende bleibt nur die Erinnerung an Thunfisch-in-Tomatensoss-Aktien und diverse schwarze Freitage.
Wenn man sich mit Glücksspielen nicht auskennt, dann sollte man weder an der Börse noch in der Liebe spekulieren.
Für die ganz Sicheren bleiben ja noch Bundesschmerzpapiere und Kommunalovulationen.
Bringen aber auch nix."

Ich steh grad aufm Schlauch...Kannst du mir das näher erklären.
JohnSteedWas glaubst du warum Wirtschaftsfuzzies so verschraubt reden?

Damit sie jeder Bürobote versteht?

Übrigens jede zweite Kritik von Geissler an einem der
S21-Experten...

Nun gut, hier ein kleine/r/s Glossar:

Break-even-point:
sozusagen die Gewinnschwelle.
Ab diesem Punkt lohnt sich die Arbeit(im Sinne des Betriebsergebnisses).

Grenzkosten:
Die Kosten, die u.A. auch in Bezug auf den Breakevenpoint, dann entstehen, wenn ein
neuer Aspekt nötig wird im Zusammenhang mit der Produktion.
Normalerweise bei Expansion.

Bottle-Neck: "Flaschenhals"

Wenn aus strukturellen Gründen die Belieferung mit
Rohstoffen etc. unterbrochen ist.
Also weniger im Werk ankommt,als geplant...


Also auf deutsch heisst das dann ja:
Die Liebe ist die ersten zwei, drei Jahre rentabel.
Dann kommt eine Phase der Gleichgültigkeit bzw.
der "höheren Kosten", um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Am Schluss mangelt es an allem und man denkt über
eine Neuorientierung nach.....

:D
NixDu hast noch die Opportunitätskosten (sinken, siehe Urlaub in Thailand) und die Preiselastizität der Nachfrage (sehr elastisch, Neigung zum Substitut) vergessen.
Ansonsten aber in Ordnung.
Seidenspinner[QUOTE][i]Original geschrieben von darktk [/i]
[B]ist jemand schon mal in den genuss von wahrer liebe gekommen, und wurde dann enttäuscht?
ich würde gerne mit euch darüber diskutieren... [/B][/QUOTE]
Wahre Liebe enttäuscht nicht - guck Dir zum Beispiel Nix und ArrogantNick an:
Die können sich Unfug um die Köppe hauen und halten dennoch zusammen. :D
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Du hast noch die Opportunitätskosten (sinken, siehe Urlaub in Thailand) und die Preiselastizität der Nachfrage (sehr elastisch, Neigung zum Substitut) vergessen.
Ansonsten aber in Ordnung. [/B][/QUOTE]

Nachfrage und vor allem das Angebot kann während eines Joint-Ventures (auch Beziehung genannt) sehr unterschiedlich ausfallen.
Das wäre aber fast wieder die Thematik der Grenzkosten: Reservierung des besten Restaurants oder alberne Blumengebinde, um zu erreichen, wo früher Kaffee aus Pappbechern ausgereicht hätte.
Also Kostenerweiterung bei Produktionserweiterung, aber auch um die Grenzwerte zu halten.

Schlussendlich ist aber die"greenity" des Rasens auf diagonal abgelegenen Arealen meistens höher.
Statistisch bewiesen von Professor Un-Sinn.
Einer der Wirtschaftswaisen.
NixUnd gestützt von Professor Bin Klamm aus Abu Dhabi.

Über "Brownity" will ich lieber nichts wissen.
ArrogantNickJohn und Nix - mit Euch würde ich unbesehen in eine WG ziehen. Ihr erinnert mich sooo an Waldorf & Statler. Schöööön! :D

....
WaldemarWahre Liebe?.. Die gibts nur in Holly- oder Bollywood. Was echt und wahr ist stellt sich erst am Ende herraus. Wer kann schon sagen, dass ihre Liebe immer wahrhaftig ist.
Wir werden mit überzogenen Vorstellung von Liebe und Sexualität aufgezogen und vollgedröhnt, dass das eine von dem Anderen kaum unterschieden werden kann. Die meisten haben es sicherlich verlernt sich auch mit den simplen Dingen zufrieden zu geben.

Aber ich glaube ich weiß, was die einzig wahre Liebe wäre... Wenn ich NIX z.B. voller Lust und Leidenschaft die Fresse poliere und er mich danach zum Bier einläd... DAS wäre wahre Liebe. Zwar nur einseitige. Aber irgendwas ist ja immer! :q ;)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]John und Nix - mit Euch würde ich unbesehen in eine WG ziehen. Ihr erinnert mich sooo an Waldorf & Statler. Schöööön! :D

.... [/B][/QUOTE]

Und du glaubst tatsächlich der Abwasch macht sich von alleine...naja...:p :rolleyes:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Aber ich glaube ich weiß, was die einzig wahre Liebe wäre... Wenn ich NIX z.B. voller Lust und Leidenschaft die Fresse poliere und er mich danach zum Bier einläd... DAS wäre wahre Liebe. Zwar nur einseitige. Aber irgendwas ist ja immer! :q ;) [/B][/QUOTE]

Du wirst nie wahre Liebe erfahren, stimmt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Und du glaubst tatsächlich der Abwasch macht sich von alleine...naja...:p :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Nein, macht er nicht.
Wir könnten ja Waldemar auf 1-Euro-Basis einstellen. Dann hätte er eine Perspektive und müsste nicht dauernd tagträumen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Und du glaubst tatsächlich der Abwasch macht sich von alleine...naja...:p :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Aber nein, wo denkst Du hin! Den macht die Spülmaschine und ich würde sie sogar ein- und ausräumen, wenn Du und Nix dann lecker was kocht. ;-)

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Aber nein, wo denkst Du hin! Den macht die Spülmaschine und ich würde sie sogar ein- und ausräumen, wenn Du und Nix dann lecker was kocht. ;-)

.... [/B][/QUOTE]


1.Spülmaschine: kapitalistisches Perpetuum Mobile:

Die Abläufe werden beschleunigt, das Junggesellenphänomen, dass gar nicht abgespült, aber auch nicht mehr gegessen wird, wird angehalten:
die Menschen konsumieren schneller und werden dick.
Es braucht mehr Pharmaindustrie, Sondermöbelbau und
spezialisierte Bestatter.

2.
Du würdest dir wirklich die Männerküche einer WG antun?
Glutamatkartoffelsalat mit äh Kartoffelsalat.
Gammelfleisch aus dem Diskounter.

Wow du bist mutig!
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord_Fallerton [/i]
[B]Nie war Sterben unterhaltsamer. [/B][/QUOTE]

Ja! Diese WG wäre TV-tauglich! :D
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord_Fallerton [/i]
[B]Ich musste grade an [URL=http://www.youtube.com/watch?v=Lepa9CsxIWY]diese[/URL] WG denken... [/B][/QUOTE]

Nee, wie geil! :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]

2.
Du würdest dir wirklich die Männerküche einer WG antun?
Glutamatkartoffelsalat mit äh Kartoffelsalat.
Gammelfleisch aus dem Diskounter.

Wow du bist mutig! [/B][/QUOTE]

Ich liebe das Risiko - schon immer. Und ich habe einen unempfindlichen Magen. ;-)

....
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
spezialisierte Bestatter.
[/B][/QUOTE]

Schön. Auf bestimmte Körperteile spezialisiert? Wer zwei Geschirrspülmaschinen hat, lässt sich irgendwann nicht mehr in einem Stück beerdigen, da ist was dran.

Ich habe gar keine. Die könnte nämlich mein neues WMF-Besteck zerkratzen. Deshalb habe ich auch unzählige Plastikgabeln, die ich mir immer bei unserem Eck-Chinesen mitnehme. Notfalls (wenn das Erdöl mal knapp wird) könnte man auch alles mit Stäbchen essen und das andere trinken. ;)

Was heißt ordentlich, Ilo? Nur weil ich meine Milchflaschen ausspüle? Ich kann durchaus chaotisch sein. Ich habe zB ein altes Kissen auf meiner Couch, dass ich immer knuffe, bevor Besuch kommt. Damit die denken, hier würde jemand wohnen.
:D
NixI'm a naughty boy.
:D
Bäumchen82Kurz, es gibt die wahre Liebe, ich habe sie gefunden und lebe sie.
ScheolGratulation, wir sprechen uns in 5 Jahren nochmal.

Falls du dann dasselbe immer noch sagst...weiterhin, Gratulation.

Danach nehmen wir eine Zeitspanne von 10 Jahren. Und dann weiterhin in 10er Schritten.

Viel Glück :)
Scheol@Lord_Fallerton

ach, ich wollte doch nur necken...

[QUOTE]Immerhin letzteres ist - anders, als es der Name zulässt - durch gewisse biologische Parameter definiert.[/QUOTE]

Dies hingegen klingt ernsthaft düster :D

Aber ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die biologischen Prozesse nicht im Fokus hätte...:cool:
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Bäumchen82 [/i]
[B]Kurz, es gibt die wahre Liebe, ich habe sie gefunden und lebe sie. [/B][/QUOTE]

Um es nochmal zusammenzufassen.
Der Mensch ist ein Wesen, das die Fähigkeit im Augenblick zu verweilen.
Aus dieser Subjektivität heraus kann es die momentan gültige Liebe geben.

Alles andere ist wieder die emotionale Buchhaltung (siehe oben), die aus Angst resultiert und Gier und Besitzdenken.

Angst ist der Feind von so vielen Dingen, aber am meisten der Feind der Liebe.
Wer angstfrei ist, wird die Liebe finden.
Alle anderen schliessen Bausparer ab und suchen ihre Frau im Katalog aus oder noch sicherer: haben gar keine Frau. Das Modell mit der eigenen Meinung soll ja eh sehr schwierig zu bedienen sein und die Anleitung ist auf norwegisch.
Lohnt sich eh nicht. Macht keinen Sinn.
Dann lieber ewiger Junggeselle, mit "Freiheit",
ohne Herausforderung.
Scheol[QUOTE]Um es nochmal zusammenzufassen. Wer angstfrei ist, wird die Liebe finden.[/QUOTE]

Eben gerade, 5 Minuten noch dem ausprobieren, stand sie schon vor mir. Das ist jetzt doof, denn ich wollte ohne feste Partnerschaft mein Leben verbringen. Dann las ich jedoch weiter:

[QUOTE]Angst ist der Feind von so vielen Dingen, aber am meisten der Feind der Liebe. Wer angstfrei ist, wird die Liebe finden. Alle anderen schliessen Bausparer ab und suchen ihre Frau im Katalog aus oder noch sicherer: haben gar keine Frau.[/QUOTE]

Ich war geschockt, da stand die wahre Liebe vor mir, und ich hatte tatsächlich noch keine Frau. Zufall?!

[QUOTE]Das Modell mit der eigenen Meinung soll ja eh sehr schwierig zu bedienen sein und die Anleitung ist auf norwegisch.[/QUOTE]

Ich dachte bisher, dass wir alle lediglich Konzepte für unser eigenes Leben finden. Dachte, dass es ein legitimes Konzept ist, ohne feste Beziehung zu leben. Ebenso dachte ich, dass dies ebenfalls zu dem Modell der eigenen Meinung gehört, da ich ja schließlich zu einer Minderheit gehöre während die restlichen 99% wie kurz vor dem Verdursten nach der wahren Liebe suchen.

Der Fehler lag aber klar auf der Hand. Ich hatte keine gültige, eigene Meinung. Sie war nicht JohnSteed zertifiziert. Das war mein Fehler.

[QUOTE]Lohnt sich eh nicht. Macht keinen Sinn.[/QUOTE]

Oh mein Gott! Konnte er etwa Gedankenlesen? Es ist, als würde er mich schon mein ganzes Leben kennen. Doch damit nicht genug...


[QUOTE]Dann lieber ewiger Junggeselle, mit "Freiheit", ohne Herausforderung.[/QUOTE]

Ich rannte irrsinnigen Herausforderungen nach. Job, Bildung, ja sogar einem zweiten Bildungsweg habe ich mein Leben anvertraut. Aber JohnSteed hat recht.

Wer nicht nach der wahren Liebe sucht, so wie der gesamte Rest der Menschheit, hat keine Herausforderung, keine eigene Meinung, einfach nur Angst und ist ein armer Tropf.

Bisher war ich weder einsam, noch traurig. Erst als dann die wahre Liebe vor mir stand wurde mir klar, wie recht JS-Knowledge doch hat.

Zusammenfassend:

Macht das Experiment!

Legt eure Angst ab! Genau wie ich!

Sucht einen ruhigen Moment. Beim Kochen oder Masturbieren kann man sich schnell gestört fühlen. Habt ihr den ruhigen moment gefunden, einfach weg mit der Angst. Einfach weg...ja. Sehr ihr, es sollte schon geklingelt haben.

Ewige Liebe, Frieden und Dankbarkeit an Dich
JohnSteed
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Eben gerade, 5 Minuten noch dem ausprobieren, stand sie schon vor mir. Das ist jetzt doof, denn ich wollte ohne feste Partnerschaft mein Leben verbringen. Dann las ich jedoch weiter:



Ich war geschockt, da stand die wahre Liebe vor mir, und ich hatte tatsächlich noch keine Frau. Zufall?!



Ich dachte bisher, dass wir alle lediglich Konzepte für unser eigenes Leben finden. Dachte, dass es ein legitimes Konzept ist, ohne feste Beziehung zu leben. Ebenso dachte ich, dass dies ebenfalls zu dem Modell der eigenen Meinung gehört, da ich ja schließlich zu einer Minderheit gehöre während die restlichen 99% wie kurz vor dem Verdursten nach der wahren Liebe suchen.

Der Fehler lag aber klar auf der Hand. Ich hatte keine gültige, eigene Meinung. Sie war nicht JohnSteed zertifiziert. Das war mein Fehler.



Oh mein Gott! Konnte er etwa Gedankenlesen? Es ist, als würde er mich schon mein ganzes Leben kennen. Doch damit nicht genug...




Ich rannte irrsinnigen Herausforderungen nach. Job, Bildung, ja sogar einem zweiten Bildungsweg habe ich mein Leben anvertraut. Aber JohnSteed hat recht.

Wer nicht nach der wahren Liebe sucht, so wie der gesamte Rest der Menschheit, hat keine Herausforderung, keine eigene Meinung, einfach nur Angst und ist ein armer Tropf.

Bisher war ich weder einsam, noch traurig. Erst als dann die wahre Liebe vor mir stand wurde mir klar, wie recht JS-Knowledge doch hat.

Zusammenfassend:

Macht das Experiment!

Legt eure Angst ab! Genau wie ich!

Sucht einen ruhigen Moment. Beim Kochen oder Masturbieren kann man sich schnell gestört fühlen. Habt ihr den ruhigen moment gefunden, einfach weg mit der Angst. Einfach weg...ja. Sehr ihr, es sollte schon geklingelt haben.

Ewige Liebe, Frieden und Dankbarkeit an Dich
JohnSteed [/B][/QUOTE]

Laaaanges Gekläffe - passend zu einem getroffenen Hund.

;-)

.
Scheol[QUOTE]Um es nochmal zusammenzufassen. Der Mensch ist ein Wesen, das die Fähigkeit im Augenblick zu verweilen. Aus dieser Subjektivität heraus kann es die momentan gültige Liebe geben. Alles andere ist wieder die emotionale Buchhaltung (siehe oben), die aus Angst resultiert und Gier und Besitzdenken. Angst ist der Feind von so vielen Dingen, aber am meisten der Feind der Liebe. Wer angstfrei ist, wird die Liebe finden. Alle anderen schliessen Bausparer ab und suchen ihre Frau im Katalog aus oder noch sicherer: haben gar keine Frau. Das Modell mit der eigenen Meinung soll ja eh sehr schwierig zu bedienen sein und die Anleitung ist auf norwegisch. Lohnt sich eh nicht. Macht keinen Sinn. Dann lieber ewiger Junggeselle, mit "Freiheit", ohne Herausforderung.[/QUOTE]

Laaaanges Gekläffe - passend zu einem, der sich nichts außerhalb seiner eigenen Denkmuster vorstellen kann.

;-)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Laaaanges Gekläffe - passend zu einem, der sich nichts außerhalb seiner eigenen Denkmuster vorstellen kann.

;-) [/B][/QUOTE]

Darum ging es mir nicht. Sondern darum, dass etwas in Dir sich bemüßigt sah, ein noch dreimal so langes Gekläffe an zu hängen. Etwas das ich über mich lernte in den ganzen letzten Jahren, das war, dass ich viele Dinge tue und schreibe, die mir erst sehr viel später wirklich bewusst werden, denn nicht immer ist der Kopf schneller, auch der Bauch weiß viele Dinge, die jedoch die Ratio (noch) nicht wahrnimmt, bzw. nicht wahrnehmen will. Da sind sie dennoch. Man lernt auf Indizien zu achten, wird einem dieser Umstand erst einmal gewahr. Eines dieser Indizien ist das Anspringen auf gewisse Trigger und das meist in epischer Breite und oftmals vermeintlich humoriger Weise.

Natürlich kann das bei Dir auch gaaaaanz anders sein.

Bussi
Mischa
ScheolDas ist richtig. JS-Knowledge hat definitiv einen Trigger bei mir gefunden. Ich bin einfach genervt von all den Menschen, die der Meinung sind, dass ausnahmslos ALLE nur innerhalb einer Beziehung glücklich werden können. Und Menschen, die für sich ein anderes Konzept gewählt haben sind daher entweder:

[list]
[*]zu infantil
[*]zu verbittert
[*]zu häßlich
[*]nicht philosophisch genug
[*]nicht reflektiert genug
[*]soziophob
[*]oder anderweitig gestört
[/list]

Der Versuch zu erklären, dass man innerlich ausgefüllt ist mit anderen Schwerpunkten scheitert oftmals an der Phantasielosigkeit des Gegenübers.

[U][B]Denn es gibt nur eine Wahrheit ! [/B] [/U]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Das ist richtig. JS-Knowledge hat definitiv einen Trigger bei mir gefunden. Ich bin einfach genervt von all den Menschen, die der Meinung sind, dass ausnahmslos ALLE nur innerhalb einer Beziehung glücklich werden können. Und Menschen, die für sich ein anderes Konzept gewählt haben sind daher entweder:

[list]
[*]zu infantil
[*]zu verbittert
[*]zu häßlich
[*]nicht philosophisch genug
[*]nicht reflektiert genug
[*]soziophob
[*]oder anderweitig gestört
[/list]

Der Versuch zu erklären, dass man innerlich ausgefüllt ist mit anderen Schwerpunkten scheitert oftmals an der Phantasielosigkeit des Gegenübers.

[U][B]Denn es gibt nur eine Wahrheit ! [/B] [/U] [/B][/QUOTE]

Hm....

ich sag's/frag's mal so: Tangiert das Deine Einstellung denn irgendwie? Ich meine, wenn Du für Dich einen anderen Weg wählst und damit glücklich und zufrieden bist, dann kann Dir das doch total egal sein - oder nicht? Es betrifft Dich im Grunde nicht wirklich.

Btw. habe ich das Empfinden, dass Du Johns Post gnadenlos überbewertest, denn er schrieb lediglich etwas von Angst im Zusammenhang mit Liebe, was ich persönlich sogar unterschreiben würde, nämlich, dass Angst ein Liebeskiller ist und das 'sich auf den Anderen Einlassen' nachhaltig verhindert. Wieso Du das so persönlich nimmst, ist mir ein totales Rätsel (na ja, nicht ganz, aber bevor Du mir an die Gurgel gehst.... ;-)).

....
ScheolKeine Angst, kritisches Nachfragen ist durchaus erwünscht.

Das ist JS-Knowledge's Posting überbewerte ist nicht ausgeschlossen.

Deswegen richtet sich mein Zynismus, anders als es hier vermutlich lesbar ist, nicht direkt an seine Person sondern an die Worte an sich.

Ich habe hier jeden Tag auf's neue 1-5 Personen sitzen die mich nach meinem Beziehungsstatus fragen.

"Ihr kennt moch doch" und ein ehrlich gemeintes Lachen ist vermutlich die Einladung ständig, stur und überhaupt zu Missionieren. Und irgendwann schäumt es halt über.

Demnach tangiert es mich schon, wenn dir andauernd irgendwelche Leute einreden wollen dass du doch eine Depression haben mußt, auch wenn du keine hast.

Und wenn du dann noch vorgeworfen bekommst, dass du auf alle Fälle verbittert sein mußt, obwohl du eigentlich der Beziehungsdoktor bist der ständig zur Eheberatung gebeten wirst, ja, dann macht's auch mal *klick*.

Verbitterte Menschen setzen sich nicht geduldig mit Beziehungsprobleme anderer auseinander und streuen Optimismus. Sie sind in Allem negativ.

Es ist eine permanente Rumpfuscherei an mir und meiner stabilen und zufriedenen Persönlichkeit....:mad:

Wenn ich dir sage, dass du in Wirklichkeit ein Eichhörnchen bist, wirst du mir den Vogel zeigen. Wenn es dir ständig Leute versuchen einzureden, obwohl du eindeutig ein Mensch bist wirst du irgendwann resignieren. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt wirst du dich wehren...und das Wort Eichhörnchen wird triggern.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Keine Angst, kritisches Nachfragen ist durchaus erwünscht.

Das ist JS-Knowledge's Posting überbewerte ist nicht ausgeschlossen.

Deswegen richtet sich mein Zynismus, anders als es hier vermutlich lesbar ist, nicht direkt an seine Person sondern an die Worte an sich.[/quote]

Okay, akzeptiert. Du erklärst es ja in der Folge noch. Wobei ich, wie gesagt, John im Wesentlichen sogar zustimme, da ich seine Worte eben als allgemeine Aussage verstehe, die noch nicht einmal auf ihn persönlich zutreffen muss, bzw. nicht einmal von irgendeinem Beziehungsstatus abhängig ist. Denn Angst voreinander und vor dem sich Offenbaren, das gibt es auch häufig in Beziehungen. Nicht nur Paarbeziehungen sondern auch familiäre Kontakte sind davon betroffen. Freunde, Bekannte etc. - im Grunde alle zwischenmenschlichen Kontakte die emotional besetzt sind. Wer Angst hat zu sich zu stehen, auch Furcht vor Zurückweisung z. B., der wird mit Gefühlen wie Freundschaft und Liebe zu Schwierigkeiten neigen, schlicht weil diese in ihm Angst auslösen, mit der aufkommenden Sehnsucht nach Nähe. Ich empfinde das als logisch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ich habe hier jeden Tag auf's neue 1-5 Personen sitzen die mich nach meinem Beziehungsstatus fragen.

"Ihr kennt moch doch" und ein ehrlich gemeintes Lachen ist vermutlich die Einladung ständig, stur und überhaupt zu Missionieren. Und irgendwann schäumt es halt über.

Demnach tangiert es mich schon, wenn dir andauernd irgendwelche Leute einreden wollen dass du doch eine Depression haben mußt, auch wenn du keine hast.[/quote]

Da hilft wohl nur eines, nämlich unmissverständliche Deutlichkeit und Konsequenz. Sehr klar sagen, dass Du derartige Äußerungen als grenzüberschreitend erlebst und als lästig - und Dir diese in der Folge ganz klar verbitten. Wird darauf nicht reagiert, dann ist es an Dir zu reagieren, indem Du z. B. zeitweilig den Kontakt komplett einstellst und auf Nachfrage eben genau erklärst, dass Du nicht länger bereit bist Dich derartigen Nötigungen auszusetzen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Und wenn du dann noch vorgeworfen bekommst, dass du auf alle Fälle verbittert sein mußt, obwohl du eigentlich der Beziehungsdoktor bist der ständig zur Eheberatung gebeten wirst, ja, dann macht's auch mal *klick*.

Verbitterte Menschen setzen sich nicht geduldig mit Beziehungsprobleme anderer auseinander und streuen Optimismus. Sie sind in Allem negativ.[/quote]

Hm.... nicht unbedingt. Ich unterscheide zwischen Verbitterung und Depression. Verbitterung ist ein Gemütszustand, der sich durchaus nur auf bestimmte Sektoren des Daseins beschränken kann. Depression ist eine Krankheit, die mit Fortschreiten das ganze Sein überschattet.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Es ist eine permanente Rumpfuscherei an mir und meiner stabilen und zufriedenen Persönlichkeit....:mad: [/quote]

Na ja.... ähm.... ich möchte dazu an dieser Stelle ungern etwas Näheres sagen, da das was ich zu sagen hätte, sich auf Worte stützt, die wir außerhalb des Forums austauschten. Daher denke ich, dass es da auch bleiben sollte.

Ganz allgemein denke ich, dass eine stabile und zufriedene Persönlichkeit, sehr resistent sein dürfte gegen äußere Wertvorgaben und Maßstäbe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wenn ich dir sage, dass du in Wirklichkeit ein Eichhörnchen bist, wirst du mir den Vogel zeigen. Wenn es dir ständig Leute versuchen einzureden, obwohl du eindeutig ein Mensch bist wirst du irgendwann resignieren. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt wirst du dich wehren...und das Wort Eichhörnchen wird triggern. [/QUOTE]

Nö. Ich würde das unter Ulk verbuchen. Mir sagen andauernd Leute, dass ich zu hart sei in gewissen Belangen und unterstellen mir bisweilen auch mal diverse Erkrankungen/Zustände. Es ist mir egal - edit: nach anfänglichem Zorn wird es das, wobei besagter Zorn nie lange anhält. /edit Wer mich für krank hält, der tut das halt. Ich umgebe mich mit Leuten, bei denen das nicht der Fall ist und die Anderen gehen mir schlicht am Arsch lang. Und so lange ich mich gut fühle und mein Leben 1a läuft, reicht mir das auch vollkommen aus um mir meiner sicher zu sein. ;-)

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]....
Sucht einen ruhigen Moment. Beim Kochen oder Masturbieren kann man sich schnell gestört fühlen. Habt ihr den ruhigen moment gefunden, einfach weg mit der Angst. Einfach weg...ja. Sehr ihr, es sollte schon geklingelt haben.

Ewige Liebe, Frieden und Dankbarkeit an Dich
JohnSteed [/B][/QUOTE]

Ja, dir auch ewige Blumenkraft!
Bäumchen82Moin,
lass mal Nummern tauschen, dann ruf ich dich im Abstand von 10 Jahren an ;)
Oder noch besser, sollte ich bis dahin dem Fährmann begegnen werde ich dich heimsuchen ^^
Abgesehen davon, das mein Mann meinen Namen auf der linken Brust trägt und ich mir seinen aufs Herz hab stechen lassen bin ich mir durchaus darüber im klaren, das, gemäß der biologischen Uhr, nach ca. 7 Jahren (evolutionstechnisch, die Zeit, ums Kind "großzuziehen"/sicher zu gehen, das es ohne einen Elternteil zurecht kommt) die Gefühle seeehr stark nach lassen werden/nachlassen können. Für uns heißt das: Ja, es wird eine Bewährungszeit auf uns zukommen. Aber die Gewissheit, das wir zusammen gehören, lässt mich und meinen Mann dieser Zeit mit einem müden Grinsen entgegen sehen.

:) <--- ungefähr dieses Grinsen
Joey1900[QUOTE]Okay, akzeptiert. Du erklärst es ja in der Folge noch. Wobei ich, wie gesagt, John im Wesentlichen sogar zustimme, da ich seine Worte eben als allgemeine Aussage verstehe, die noch nicht einmal auf ihn persönlich zutreffen muss, bzw. nicht einmal von irgendeinem Beziehungsstatus abhängig ist. Denn Angst voreinander und vor dem sich Offenbaren, das gibt es auch häufig in Beziehungen. Nicht nur Paarbeziehungen sondern auch familiäre Kontakte sind davon betroffen. Freunde, Bekannte etc. - im Grunde alle zwischenmenschlichen Kontakte die emotional besetzt sind. Wer Angst hat zu sich zu stehen, auch Furcht vor Zurückweisung z. B., der wird mit Gefühlen wie Freundschaft und Liebe zu Schwierigkeiten neigen, schlicht weil diese in ihm Angst auslösen, mit der aufkommenden Sehnsucht nach Nähe. Ich empfinde das als logisch.[/QUOTE]

Stimme auch zu, dass das hinderlich ist. Man denk zu viel nach anstatt zu sagen oder zu handeln wie man möchte. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Gutes Beispiel: Gestern war ich in nem Sportgeschäft um mir neue Laufschuhe anzusehen. Entdeckte dort ne Angestellte, die mir sehr gefiel. Anstatt sie anzusprechen und mir ihre Nummer zu besorgen, ratterte es nur noch in meinem Kopf. Gemacht hab ich nix. Zum Davonlaufen solche Angewohnheiten :rolleyes:
Was bei mir am Besten hilft ist einfach "machen" statt "denken". Also schneller handeln als ,dass sich wieder hinderliche Denkmuster breit machen. Funktioniert manchmal nur fehlt die regelmäßige Übung.
Scheol[QUOTE]Also schneller handeln als ,dass sich wieder hinderliche Denkmuster breit machen.[/QUOTE]

Und prompt wäre ich Ohrfeigenkönig :D
Joey1900[QUOTE]Frech kommt weiter.[/QUOTE]

Und macht mehr Spaß :D

[QUOTE]Und prompt wäre ich Ohrfeigenkönig [/QUOTE]

Hättest aber auch mehr Erfolge. Lieber das Falsche machen als gar nix.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Joey1900 [/i]
[B](....)


Hättest aber auch mehr Erfolge. Lieber das Falsche machen als gar nix. [/B][/QUOTE]

Wer nicht sucht, der muss auch nicht finden. ;-)

.
HrefnadisIch hab auch schon 'ne Ohrfeige kassiert. :D In einem Flirtforum, bei dem ich Betatesterin war und deswegen immer noch angemeldet bin, steht ganz passend zu mir: "Eine mit den dümmsten Anmachsprüchen, wo gibt." Aber hey, die Ohrfeige, war es wert .... der Ausschnitt im Übrigen auch. :)

OnTopic: Sowas wie DIE EINE WAHRE LIEBE gibt es in meinen Augen nicht. Man trifft in seinem Leben sicher mehrere Menschen, mit denen man große Kompatibilitäten aufweist. Zu 100% passt es nie. Und sollte man vielleicht doch mal einem solchen Geschöpf begegnen, so kann man mit dem nichts anfangen, denn der Mensch mag es nicht, wenn es keinerlei Reibungspunkte gibt, dann wirds nämlich langweilig. Das ist zumindest meine Erfahrung. Mein Ehemann bringt mich seit Jahren erfolgreich zur Weissglut und ich würde ihn um nichts in der Welt hergeben. Nicht mal für ... die eine Ausnahme von der Regel. ;)
Scheol[QUOTE]Wer nicht sucht, der muss auch nicht finden. ;-) .[/QUOTE]

Exakt ;)

@Topic

Bieziehungen sind Zweckgemeinschaften. Jeder nutzt im Einvernehmen den anderen um einen inneren Mangel auszugleichen. Irgendwann merkt man, dass dies mit Person X nicht zu machen ist und wechselt zu Person Y mit der man einige Monate/Jahre später dasselbe Problem hat. So wandert man durch's Leben und heiratet am Schluß irgendwen, einzig und alleine nur der Angst alleine alt zu werden oder zu sterben. Liebe ist eine List der Natur.
Gäbe es keine Liebe, gäbe es keine Sexualität (nicht zu verwechseln mit Sex). Dadurch ensteht Nachwuchs der umsorgt werden möchte um zu überleben. Dies gewährt die Liebe, sie hält die "Familie" zusammen. Ab einem bestimmten Alter des Kindes schwindet dieses Gefühl. Durch die Romantisierung (danke Shakespear) halten Menschen weiterhin an einem Hirngespinst fest. Die zunehmende Unzufriedenheit entläd sich dann meist am Partner, und so wird es alles andere als schön. Kulturelle Konventionen zwingen jedoch eine Fassade aufrechtzuhalten.

Verliebtsein ist sowas ähnliches. Wer jemand sexuell attraktiv findet, findet sich meistens im Rausch wieder. Irgendwie müssen die Menschen ja zum Geschlechtsakt getrieben werden.

Mich langweilt das einfach nur. Wer da etwas "Höheres" hineindenken will soll dies frei und ohne Hohn oder Spott tun dürfen. Nur ich möchte diesen Dingen nicht hinterher hecheln. Immer wieder von der einen Beziehung zur Nächsten trampen um mich am Schluß von dem Leben betrogen zu fühlen. Auch möchte ich nicht eine kaputte Beziehung aufrechterhalten müssen. Leider bleiben eben nur diese 2 Optionen. Es gibt nur eine Alternative dazu. Wenn du keinen Spaß mehr hast, höre auf. Und nichts anderes tue ich.

An dem Liebesglück meines Umfeldes kann ich mich dennoch aufrichtig erfreuen. Es ist ihr Leben, ihre Wahrheit. Jeder so, wie er sein will. Und ohne Reue. Da ich, sobald ich erneut auf "Beutejagd" gehen sollte, nur unaufrichtig Liebe heucheln könnte lasse ich es lieber. Ich sagte ja, aufrichtig und ehrlich Leben ohne Reue.
Joey1900@Hrefnadis: Stimm dir da 100%ig zu. Leute, die auf den perfekten Partner warten haben eigentlich nur vor ner Entäuschung oder Zurückweisung Angst, aber die bleiben meistens auch allein. Das kann ich aus meinem Freundeskreis bestätigen.
poisonhi scheol
für mein empfinden schwingt in deinem beitrag eher tragik mit und ich bin sicher, es gibt mehr. als diese zwei optionen ...
eine verbindung eingehen, weil es jeder tut, weil es einfach dazugehört, weil man angst vor dem alleinsein hat - so wäre das auch nichts für mich
sich krampfhaft auf die suche zu begeben, bringt sicher rein gar nichts
ganz gewiss kann man wunderbar mit sich selber glücklich und zufrieden sein ...
an etwas festzuhalten, das einen nicht glücklich macht - aus welchen gründen auch immer - kein weg

aber ... wenn man über jemanden stolpert - zufall, schicksal ... nennt es, wie ihr wollt - jemanden, der einen fasziniert, der das herz, das innerste gar berührt ...jeden tag überraschend auf`s neue ...jemanden, den man nie wieder missen möchte, jemanden, bei dem sich geben und nehmen die waage halten ... - verdienen solche gefühle nicht den namen "liebe" ?

keine zweckgemeinschaft, kein mangelausgleich - sondern wundervolle ergänzung, bereicherung ...

dabei nicht das perfekte ( wobei - warum nicht perfekt ... das ist doch nur eine frage der definition) darstellend - aber ein gleichklang, ein zusammenhalt, ein bestehen allen schwierigkeiten zum trotz

schimpft mich naiv - aber daran glaube ich - mehr als je zuvor ....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
(...)
aber ... wenn man über jemanden stolpert - zufall, schicksal ... nennt es, wie ihr wollt - jemanden, der einen fasziniert, der das herz, das innerste gar berührt ...jeden tag überraschend auf`s neue ...jemanden, den man nie wieder missen möchte, jemanden, bei dem sich geben und nehmen die waage halten ... - verdienen solche gefühle nicht den namen "liebe" ?[/quote]

Klar - was denn sonst? Es gibt so viele Arten von Liebe, wie es Gefühle gibt, möchte ich behaupten. Meiner Ansicht nach ist ein liebe|volles Leben auch ein reiches.

[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
keine zweckgemeinschaft, kein mangelausgleich - sondern wundervolle ergänzung, bereicherung ...[/quote]

Das Eine schließt das Andere nicht einmal unbedingt aus. Wobei das Wesen|tliche natürlich frei von Zweck und Mangel sein sollte, das ist schon richtig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
dabei nicht das perfekte ( wobei - warum nicht perfekt ... das ist doch nur eine frage der definition) darstellend - aber ein gleichklang, ein zusammenhalt, ein bestehen allen schwierigkeiten zum trotz[/quote]

Nach dieser Definition habe ich die perfekte Liebe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
schimpft mich naiv - aber daran glaube ich - mehr als je zuvor .... [/QUOTE]

Nicht nur Du. :)

.
Scheol@poison & AN

Wenn Euch dies eine tiefere, innere Wahrheit gibt und ihr dass Gefühl habt "den richtigen Weg" gefunden zu haben wäre es dumm dieses Gefühl zu leugnen oder gar den Glauben daran.

Meine Einstellung wäre somit für Euch genauso falsch wie Eure für mich.

Ich weiß nicht wieviel (kurzes) Leid ich schon dem ein oder anderen Mädel gebracht habe, indem ich dachte, ich liebe es aber empfand nichts. Aufgrund gewisser gesellschaftlicher Konventionen war es mir aber ein Bedürfnis genau wie die anderen auch eine Beziehung zu haben. Und das Gefühl ansonsten einsam zu sein war auch nur eingeredet vorhanden. Mittlerweile bin ich da ehrlicher zu mir. Jetzt kanalisiere ich meine Zuneigungen auf Freunde und Familie und siehe da, es fühlt sich echt an. Wenn ich jetzt eine gute Freundin in den Arm nehme und sie tröste oder meine Freude bekunde, dass sie da ist, habe ich nicht länger das Gefühl zu lügen. Diese Gefühle sind stark und zwingen mich zum bewegen. Männliche Freunde erlebe ich nicht mehr mit Distanz sondern als nahezu "Brüder", das ist tatsächlich so.

Das zeigt mir, das ich mich nicht mehr einem Gesellschaftsmodell füge welches nicht zu mir gehört und ich somit mein eigenes gefunden habe.

Demnach:

[QUOTE]für mein empfinden schwingt in deinem beitrag eher tragik mit[/QUOTE]

Nöö :) :p
poisondein ehrlicher weg - ein guter weg, der beste ...
allerdings, sicher interessant zu sehen, was passieren würde, wenn "es" dich irgendwann einmal "voll erwischt" - ohne, dass jegliche rationale überlegungen etwas dagegen tun können ....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B](....) sicher interessant zu sehen, was passieren würde, wenn "es" dich irgendwann einmal "voll erwischt" - ohne, dass jegliche rationale überlegungen etwas dagegen tun können .... [/B][/QUOTE]

Ich schätze mal, das hat es schon mal. Das Resultat sehen wir hier weiß auf schwarz.

....
Scheol@poison

[QUOTE]allerdings, sicher interessant zu sehen, was passieren würde, wenn "es" dich irgendwann einmal "voll erwischt" - ohne, dass jegliche rationale überlegungen etwas dagegen tun können ....[/QUOTE]

Lach...

Ich war schon mal bis über beide Ohren verknallt. Als ich noch etwas jünger war. So mit 19, Anfang 20. Nicht, dass ich das nicht kennen würde. Und als kleines Kind ebenfalls. So Grundschule. Da habe ich Jahre lang einer Mitschülerin nachgeheult die mein Flehen nicht erhören wollte...allerdings habe ich dies nicht als schlimm erlebt. Als Kind ist man in dem einen Moment bei der Angebeteten, in dem anderen Moment völlig happy beim Nintendo :D

Für die heutige Zeit.
Ja, es ist nicht so dass ich mir die Frage nicht hier und da auch mal gestellt habe. Ich war sogar mal 'ne zeitlang neugierig darauf und habe hinter jedem Mädel welches mir begegnete etwas erhofft zu finden. Es blieb aus. Und ich hatte schon einige Kaliber dabei, bei denen nicht nur die Optik berauschend war, sonder der Charakter ebenfalls so einiges zu bieten hatte. Bis über Zuneigung im Freundschaftlichen ging es dann nicht. Scheiße zu erklären, wenn man vorgeworfen bekommt "du willst mich also nur für's Bett, richtig?!". Das ist ja nicht wahr und ich würde mich als eloquent bezeichnen. Nur da versage ich dann immer :D
Scheol[QUOTE]Ich schätze mal, das hat es schon mal. Das Resultat sehen wir hier weiß auf schwarz.[/QUOTE]

Wahrheiten habe ich selten als Konstante erlebt :)
poisonwahrheiten ändern sich eventuell gelegentlich - oder ... - vielleicht verschiebt sich auch einfach nur der betrachtungswinkel, wozu möglicherweise veränderte umstände beitragen ....
die eigenen gefühle müssen ja nicht unbedingt eine illusion gewesen sein, können aber sterben ....getötet vom verhalten des anderen ...

das - was man ja nicht sucht - zu finden, indem man etwas in sein gegenüber hineinprojeziert - wie gesagt - kein erfolgversprechender weg ...
für mich kenne ich dieses "liebe erwachsen aus freundschaft" auch überhaupt nicht ...
wir scheinen zusammen zu passen, verstehen uns gut ... mal sehen, was daraus wird ...war mir immer zu wenig (selbst, wenn andere wohl damit glücklich sind) - die wenigen versuche nach kürzester zeit beendet, es reichte einfach nicht ....

ist es nicht eigentlich zu spüren, ob ein mann nur ein sexuelles interesse hegt ?
ohne, dass es erklärungen oder rechtfertigungen bedarf ?
in dieser hinsicht war ich mir doch eher sicher ...allein schon, weil ich den herren (und grad in diesem speziellen "fall") doch eine gewisse "wartezeit" gönnte ...
und ...eben dieses tiefe gefühl - irrational, ich weiss ... sich allmählich offenbarte ...lange, bevor es überhaupt in worte gekleidet wurde
ScheolAch poison, dass klingt so herrlich poetisch, da wird man ja fast weich :D

[QUOTE]für mich kenne ich dieses "liebe erwachsen aus freundschaft" auch überhaupt nicht ...[/QUOTE]

Ist mir ebenfalls gänzlich unbekannt. Kenne auch nur einen Fall bei dem das so war, und es stinkt nach Kompromiss.


[QUOTE]wir scheinen zusammen zu passen, verstehen uns gut ... mal sehen, was daraus wird ...war mir immer zu wenig (selbst, wenn andere wohl damit glücklich sind) - die wenigen versuche nach kürzester zeit beendet, es reichte einfach nicht ....[/QUOTE]

Ich glaube das Menschen, die jene Idee leben wollen, von anfang an ein Gefühl brauchen, was ihnen zeigt, dass sie hier richtig sein könnten. Aus Freundschaft erwächst tiefere Freundschaft. Liebe, nun, dass ist sehr schwierig, soll es aber geben. Ich kenne wie gesagt nur ein Einzelfall.



[QUOTE]ist es nicht eigentlich zu spüren, ob ein mann nur ein sexuelles interesse hegt ?[/QUOTE]

Wenn dem so wäre, hätte ich mir sämtliche Erklärungen sparen können und man hätte mir geglaubt dass dem nicht so ist. Aber ich scheine menschlich derart aus der Reihe zu fallen, dass es scheinbar Unvorstellbarkeiten gibt.

[QUOTE]in dieser hinsicht war ich mir doch eher sicher ...allein schon, weil ich den herren (und grad in diesem speziellen "fall") doch eine gewisse "wartezeit" gönnte ...[/QUOTE]

Ich kenne auch Frauen, die das genauso handhaben. Und wie ich beobachten konnte, waren die Erfolge weitaus größer als bei den Frauen, die es selbst nicht abwarten konnten :D

[QUOTE]und ...eben dieses tiefe gefühl - irrational, ich weiss ... sich allmählich offenbarte ...lange, bevor es überhaupt in worte gekleidet wurde[/QUOTE]

Schnüff, is' aba nix für mich :p

Aus meinen Gesprächen mit anderen ging ähnliches hervor. Meistens entscheidet sich zwischen dem 1. und 3. Treffen ob eine deutliche Affinität vorhanden ist, oder ob's eher neutral bis freundschaftlich bleibt.
poisonvielleicht waren es dann einfach frauen, die die signale nicht verstanden oder es schlicht nicht wahrheben, so sehen wollten ....
muss ja nicht immer an einem selber liegen ...

"nicht abwarten können" ... nun ja ... leicht fiel es mir selber zugegebenermassen nicht - aber ich wollte eben sicher sein ...das war in diesen momenten einfach wesentlich wichtiger ...

anziehungskraft/affinität ... sagen wir so ... nach einem jahr umeinander-schleichen ... liess sie sich wohl nicht mehr leugnen ....
die ersten schritte aufeinander zu - zögerlich, äusserst vorsichtig, bedächtig ... aber nicht aufzuhalten ...
lieber drei meter zurück, als einen nach vorn - dabei ständig dieses knistern in der luft ...
missverständnisse - natürlich ... angst - selbstverständlich
irgendetwas aussprechen, sich angreifbar machen - erst so viel später ...
dennoch ...
wo es hinführt ...ich kann nur hoffen ...

eine freundschaft hätte nie genügt - schierer schmerz ....
poisonich bezweifle dieses "erwachsen können" nicht grundsätzlich .... kenne es eben nur nicht aus persönlichem erleben ....

und liebe entwickelt sich ....natürlich ... genauso, wie sie wohl zu sterben vermag ...
sich ansehen und wissen "dieses ist für immer" halte ich auch für arg illusorisch ...

würde sich dieses gefühl nicht tag um tag erneuern, vertiefen - wäre es sicher eines tages zum scheitern verurteilt
genauso, wie eine beziehung "arbeit" bedeutet ... im besten, freiwilligsten sinne ....

dies erscheint mir einzige der weg für eine wirklich lange währende - ewige - verbindung ... - und ... ja, eben von beiden seiten aus ....
OdessaIst mir ebenfalls gänzlich unbekannt. Kenne auch nur einen Fall bei dem das so war, und es stinkt nach Kompromiss.
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Echt? Also ich finde nicht, daß Marinus und ich "stinken" und irgendeinen Kompromiss eingingen;-)

Unsere Liebe erwuchs aus Freundschaft. Ich muß generell einen Menschen erstmal einige Monate oder Jahre lang kennen, als Mensch/Freund, bis sich bei mir evtl. Liebe entwickelt. Ist einfach so, und ich machte damit gute Erfahrungen bisher wie man ja sieht ;-)


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Warum also sollte Liebe nicht aus Freundschaft erwachsen?
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Bei fast allen mir bekannten Beziehungen, die teilweise schon seit 20, 30 Jahren halten, war es genau so. Ich muß jemand doch erstmal KENNEN und mögen, bevor ich ihn lieben kann.

Ich denke allerdings, daß gerade heutzutage, wo die Gesellschaft immer "kälter" und alles immer schnellebiger und oberflächlicher wird, viele Menschen verzweifelt und sehnsüchtig auf der Suche nach echten, tiefen und dauerhaften Gefühlssensationen sind, daß sie alles als "Liebe" bezeichnen, was sich emotional bei ihnen "rührt". Das hatte scheol ja schon gut beschrieben: dieses "aber jeder hat doch eine Freundin" und "alle möchten das, also mach ich es auch so" usw. Die Abstufungen zwischen Freundschaft, Liebe, Verliebtheit, sexuellem Begehren, platonischer Liebe etc. scheinen viele Menschen überhaupt nicht mehr empfinden oder klar definieren zu können in sich selbst, da gibt es oft nur das "Hals über Kopf blind verliebt sein" und das wird schon nach 3 Wochen "Liebe" genannt (auch wenn man den Partner noch nicht mal ansatzweise in seinem Charakter tiefergründig kennt als bis zu seinen Hobbies und Kleidungsstil) oder es gibt nur "Aversion" und "Desinteresse", ebenfalls rigoros schon nach dem ersten Blick für immer und ewig so festgestellt. Dabei offenbaren sich manche Menschen - gerade wenns um Partnerschaft geht - erst nach dem 2. Blick als die Perle, die sie sind ;).

Aber wie immer gilt auch hier: das IST eben auch eine völlig subjektive Sache, jeder Mensch ist anders und somit auch sein Gefühlsleben, und deswegen hat da auch niemand einem Anderen reinzureden oder ihn und seine Liebe zu "beurteilen" oder gar zu ver-urteilen.
Odessaanziehungskraft/affinität ... sagen wir so ... nach einem jahr umeinander-schleichen ... liess sie sich wohl nicht mehr leugnen ....
die ersten schritte aufeinander zu - zögerlich, äusserst vorsichtig, bedächtig ... aber nicht aufzuhalten ...
lieber drei meter zurück, als einen nach vorn - dabei ständig dieses knistern in der luft ...
missverständnisse - natürlich ... angst - selbstverständlich
irgendetwas aussprechen, sich angreifbar machen - erst so viel später ...
dennoch ...
wo es hinführt ...ich kann nur hoffen
---

Und ich hoffe mit Dir! Das klingt sehr nach Etwas, was dann auch Bestand hat. Eben weil es bedachtsam, ruhig, überlegt und vorsichtig angegangen wurde.

Marinus und ich kannten uns über 4 Jahre, als Bekannte erst, oberflächlich, dann wurden wir zu "entfernteren" Freunden, und dann zu Freunden und relativ "kurz" danach merkte ich, daß da mehr war. Er hatte es schon länger gespürt aber hielt sich aufgrund meiner damaligen rettungslosen Verliebtheit über vier Jahre in ein anderes Forenmember (nein, nicht decay *G*) hier zurück... und ja, nun sind wir seit bald 2 Jahren ein Paar und in spätestens 3 Jahren heiraten wir:-).
NnordyThema "aus Freundschaft wird mehr": Bei meinem Liebsten und mir hat es auch so angefangen. Wir hätten die besten Freunde werden können - aber nachdem wir damit begonnen hatten, uns anzufreunden, haben wir beide bemerkt, daß da noch mehr ist. Ein Knistern, irgendwas, was uns beide elektrisiert hat...

Jetzt sind wir seit bald 3 Jahren zusammen und ich bereue nicht eine Sekunde. Noch nie war eine Beziehung (und davon gab es einige, und zwar langjährige) weniger Kompromiß als diese. Wir sind die besten Freunde, können über wirklich alles miteinander reden (und das habe ich so vorher noch nie erlebt), haben dabei eine Menge Spaß miteinander und können genauso gut allein wie in Gesellschaft anderer sein. Kompromisse müssen wir nicht schließen, weil wir ohnehin fast immer dasselbe wollen - auf jeden Fall geht keiner in eine andere Richtung als der andere. Nicht deshalb, weil man es muß - sondern weil wir einfach so ticken. Lustigerweise haben wir ähnliche Biografien und teilen manche Ansichten, was Dinge angeht, die in einer Beziehung absolut inakzeptabel sind. Das erleichtert natürlich auch vieles. Aber ich muß Odessa zustimmen: Beziehungen, die mit einer Freundschaft (und wenn es nur eine zunächst oberflächliche ist) beginnen, müssen keine Kompromisse sein. Ja, auch hier gilt, daß aus Freundschaft tiefere Freundschaft erwächst. ABER: Das schließt Liebe nicht aus, im Gegenteil. Ich für meinen Teil bin mir sicher, daß ich den Mann meines Lebens gefunden habe. Und das ist schlicht und ergreifend ein wunderbares Gefühl.

Ich glaube, es hat immer auch mit vorangegangenen Erfahrungen zu tun, wie man mit so etwas umgeht. Wenn man schon mit Scheuklappen an Dinge herangeht, wird es auch nicht funktionieren. Aufgeschlossenheit hilft weiter. Immerhin habe ich es auf diese Weise geschafft, die erste Beziehung mit einem Mann einzugehen, der jünger ist als ich. Was ich, wie gesagt, bis heute nicht einen Augenblick lang bereut habe.
Scheol@Odessa

Upps...hehe...an Euch hatte ich da nicht gedacht :rolleyes: ...lalala...

Nun ja, dann seid Ihr zwei eben das Beispiel dafür, dass es zu gehen scheint. Die Regel ist jedoch eben anders. Nun gut, Sachen gibt's :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Ich denke allerdings, daß gerade heutzutage, wo die Gesellschaft immer "kälter" und alles immer schnellebiger und oberflächlicher wird, viele Menschen verzweifelt und sehnsüchtig auf der Suche nach echten, tiefen und dauerhaften Gefühlssensationen sind, daß sie alles als "Liebe" bezeichnen, was sich emotional bei ihnen "rührt". (....) [/B][/QUOTE]

Wahre Worte. :)

....

Wobei eine (partnerschaftliche) Liebe keineswegs aus permanenten Gefühlssensationen besteht, jedenfalls erlebe ich das eher weniger so. Der Alltag, also der Prüfstand jeglicher zwischenmenschlicher Beziehungen, kann mE nicht immer nur aus Brachialgewalten bestehen, das würde einen fix und fertig machen. Ich erlebe es eher als immer latent mitschwingende Gewissheit, dass da jemand an meiner Seite ist zu dem ich gehen kann und der zu mir hält, egal was auch immer da kommen mag. Das Ganze dann erweitert um die erotische Komponente und fertig ist die stabile Paarbindung. Es ist im Grunde gar keine große Sache und ich empfinde das Bohai darum auch eher als destruktiv, im Sinne davon, viel zu hohe Erwartungen zu entwickeln.

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OdessaUpps...hehe...an Euch hatte ich da nicht gedacht ...lalala...
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*schnüff*... Duuuu liebst mich nicht meeehr *dramatisch ins Spitzentuch weint* ;-) (Erwähnte ich, daß es bei Diskussionen mit Frauen immer wieder mal diese "no win - situations" gibt, wo egal was Du sagst es IMMER nur falsch sein kann? Ich liebe das. Manchmal, und im Spaß) ;-)

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Nun ja, dann seid Ihr zwei eben das Beispiel dafür, dass es zu gehen scheint. Die Regel ist jedoch eben anders. Nun gut, Sachen gibt's
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Genau, ich versteh auch was Du meinst, von wegen man merkt beim 1. oder 2. Treffen ob z. B. eventuell eine erotische Anziehung oder grundsätzliche Anziehung da ist oder nicht. Das kann ich für mich auch so bestätigen für die meisten Situationen, also wo es jetzt "neutral" gesehen darum ging, ob mir ein Mann auch als "Mann" gefallen könnte. Bei Marinus und mir war es so, daß ich natürlich auch schon vor über 4, fast 5 Jahren sah, daß das ein durchaus interessanter und auch attraktiver Mann werden wird, aber da er damals grad mal 15, 16 war, verbot sich für mich ganz automatisch - und zwar wirklich automatisch, innerhalb Sekundenbruchteilen - jeder Gedanke daran, ein weitergehendes Interesse an ihm zu haben als ein rein bekanntschaftliches, ich konnte ihn zu der Zeit - so "unfertig" wie er da in einigen Dingen ganz natürlicherweise noch war - in keinster Weise als Mann sehen. Das hat sich erst geändert mit den Jahren und letztendlich mit einem seiner Bandfotos für eine Konzerttour, und als er dann 19 war und wir wie erwähnt auch enger befreundet waren ;-). Aber da war dann eben auch recht schnell klar, vor allem nachdem er mir einiges gestanden hatte was seine Gefühle seit Jahren anging, daß mein Interesse jetzt dem MANN und nicht (mehr) dem Freund gilt, die Erotik lag schon beim ersten Gespräch in der Luft und daß wir seelisch und von den Interessen her - von Autofaible über Musik und Kunst bis hin zu Urlaubszielen - harmonierten, das wußten wir ja bereits (dann) schon seit Monaten;-).

Mischa: yepp, auch hier - Zustimmung, so erlebte ich es mit Ralf. Wenn man bedenkt, daß die eigentliche Ehe grad mal 1 Jahr hielt und wir aber seit 11 Jahren immer noch als vertraut-freundschaftliches Team zusammenleben, einander nicht im Stich lassen und auch bis zum Erscheinen von Marinus durchaus noch ab und zu ... ähm ja, uns "sehr gerne hatten" *G* auf dieser vertrauten Ebene, dann ist für mich ganz klar, daß es jede Menge Variationen von Liebe gibt und jedes Paar sie für sich selbst definieren und auch leben muß. Und ein gewisser Pragmatismus und ja sogar eine eher "rationelle" Sichtweise bei der Partnerwahl - auch das finde ich, je älter ich werde, umso besser. Dieses ganze schwulstig-hochromantische "Nur von Luft und Liebe leben, der Rest ist alles nur schnöde - Gedöns" erachte ich eher als reichlich pubertär und gestehe es 14jährigen gerne und aus vollem Herzen lächelnd zu, so als erste Gefühlserlebnisse ist das wunderbar und auch ganz wichtig. Aber es ist nichts, womit ich persönlich mich als Mittvierzigjährige noch befassen möchte und war für mich auch nichts, was ich mit 20 noch als adäquat für mich empfunden hatte. Zu der Zeit war ich bereits ein mal Witwe gewesen, hatte meine Kinder verloren und eines soeben zur Welt gebracht, für das ich zu sorgen hatte neben meinen 3 Jobs. Für gspinnerte Märchenprinzen oder sonstwie alltags-beziehungsuntaugliche Männer hatte ich definitiv weder Bock noch Zeit ;-).

Für mich mußte ein Partner an meiner Seite schon immer vor allem eines können: das Leben, den besch** täglichen oftmals durchaus langweiligen und vor allem auch nervenden Alltag mit mir meistern und darin bestehen, und DANN immer noch in Liebe mit mir verbunden sein. Das ist zwar nicht für 50% so romantisch wie der vielerträumte "Traummann"-Ritter auf dem weißen Pferd mit dem Rosenstrauß und dem Dauer-Minnegesang, aber dafür um vermutlich 100% haltbarer weil im realen Leben stattfindend;-)
Joey1900[QUOTE]Warum also sollte Liebe nicht aus Freundschaft erwachsen?[/QUOTE]

Warum nicht. Bei ein paar Leuten, die ich kenne ist das passiert und sie scheinen auch glücklich miteinander.

Dass es in bei einer Freundschaft soweit kommt ist jedoch eher die Ausnahme. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen wenn sie jemand kennenlernen sehr wohl entscheiden ob dieser Kandidat als Partner taugt oder nur der ewige "Kumpel" bleibt. Klingt jetzt etwas überspitzt formuliert, aber so hab ich s bis jetzt immer erlebt.
Umgekehrt ist es auch net anders. Gibt halt Mädels, die finde ich "süß" (is n schreckliches Wort), aber nicht wo ich jetzt was Attraktives finden könnte. Genauso wenn man von einer Frau hört, dass man "süß" oder "schnucklig" ist. Innerlich fletscht man da eher die Zähne als, dass man(n) sich geehrt fühlt. Sozusagen scheint es so als würde man als ein asexuelles Wesen wahrgenommen. Merkt man dann ganz schnell an der Art wie sie mit einem reden oder umgehen.
Viele Frauen reagieren ebenfalls nicht begeistert wenn man sie süß nennt. Hab da schon böse Blicke geerntet :D
poisondie scheuklappen abnehmen ... vielleicht war es denau dies, was mir passierte ...und eigentlich doch so viel mehr ....
zumindest entspricht jener, dem ich "gehöre" absolut nicht dem dem männerbild, das mir vorher anzog ... nicht optisch (obwohl sehr attraktiv) und auch charakterlich ...
merkwürdige wege, die das leben beschreitet ... einige jahre vorher, wäre auch nicht schlecht gewesen ...
selbst wenn eine partnerschaftliche verbindung nicht aus permanten gefühlssensationen besteht - nach der anfänglichen "werbezeit" hört man nicht mehr jeden tag am tollsten, besten, schönsten zu sein und ein ständig geäussertes "ich liebe dich" könnte schnell zur floskel mutieren ... - so ein gewisses feuer sollte für mich schon erhalten bleiben - da genügt ein gewisser blick, eine hand, die immer irgendwie den kontakt sucht ... kleinigkeiten eben ...
sich des anderen nicht einfach sicher zu sein - sich beständig mühe zu geben ...

ob wir uns jemals im wirklichen alltag bewähren würden bleibt ungewiss ... zumindest für eine lange zeit verweilen wir in getrennten wohnungen (schon allein aufgrund meiner kinder)
es ist gut so, wie es ist ... selbst, wenn ich bisweilen bedauere, wie wenig zeit wir tatsächlich miteinander geniessen dürfen
Scheol[QUOTE]da genügt ein gewisser blick, eine hand, die immer irgendwie den kontakt sucht ... kleinigkeiten eben ...[/QUOTE]

Genau diese Dinge sind es.

Große Bekundungen, teure Geschenke, auf Knien rutschen und dabei den tollsten Lovesong singen, all das kann man leicht hinterfragen. Kleinigkeiten sind immer spontan und daher viel ehrlicher. Deswegen erfreuen sie um so mehr. Ich kann mich erinnern, dass es die kurzen Blicke, die innerhalb einer halben Sekunde waren, die Art und Weise der kleinen Berührungen etc. waren, welche mir das Gefühl einer Heimat vermittelten.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von darktk [/i]
[B]ist jemand schon mal in den genuss
von wahrer liebe gekommen, und wurde dann enttäuscht?
[/B][/QUOTE]

Ja, ich war bei der Begegnung im Zustand höchsten Glücks. Von Liebe durchflossen.
Ich stand da und wollte nichts mehr tun. Es gab nichts mehr zu tun. Alles war erreicht. Ich habe gewust das es nichts höheres zu erreichen gibt auf dieser Erde. Ich habe alles gewusst, keine Fragen mehr gehabt. Alles hatte geendet.
Die Liebe war die Antwort auf alle Fragen. Ich habe gewusst das alles Leiden in meinem Leben nur dieses eine Ziel hatte.
Dann ist sie gegangen und ich bin ins tiefste Loch von Verzweiflung und unerträglichem Schmerz gefallen. Habe nur noch geweint.

Dieser Prozess damals hat eine Veränderung in mir bewirkt.
Nach 2 Monaten war alles vorbei. Heute habe ich das Gefühl ich kann mich nicht mehr verlieben, empfinde für Menschen in die ich mich früher verliebte nur noch Sympathie.
Heute fühle ich die Liebe eher in mir. Habe das Bedüfnis anderen davon abzugeben, anstatt wie damals völlig leer vor jemand zu stehen und das haben zu wollen was sie hat...

Heute glaube ich, verliebt sein ist nichts gutes. Man will etwas haben was man selbst nicht hat.
Joey1900[QUOTE]Ja, ich war bei der Begegnung im Zustand höchsten Glücks. Von Liebe durchflossen. Ich stand da und wollte nichts mehr tun. Es gab nichts mehr zu tun. Alles war erreicht. Ich habe gewust das es nichts höheres zu erreichen gibt auf dieser Erde. Ich habe alles gewusst, keine Fragen mehr gehabt. Alles hatte geendet. Die Liebe war die Antwort auf alle Fragen. Ich habe gewusst das alles Leiden in meinem Leben nur dieses eine Ziel hatte. Dann ist sie gegangen und ich bin ins tiefste Loch von Verzweiflung und unerträglichem Schmerz gefallen. Habe nur noch geweint.[/QUOTE]

Das is das Blöde. Je höher man fliegt desto tiefer fällt man. Ich war auch mehrmals in dem Zustand und dachte: "Jetzt passts. Haste auch ma Glück." Nur dann kam kurz darauf der große Schlag. Und das schneller als mir lieb war. Das einzige woran man sich festhalten kann sind die Erinnerungen an die schönen Momente. Gehört aber alles zur Weiterentwicklung dazu finde ich.

Was ich für mich jedenfalls vermeide, dass ich einer Zukünftigen zu früh meine Gefühle gestehe. Ich der Hinsicht halte ich mich echt zurück.

[QUOTE]Heute glaube ich, verliebt sein ist nichts gutes. Man will etwas haben was man selbst nicht hat.[/QUOTE]

Ist schon was Gutes. Nur die Schwärmerei für Jemanden vermeide ich vorerst, bevor ich net weiß wie es um die Gefühle der Angebeteten zu mir steht. Ich mach mir dann Hoffnungen und alles Mögliche um dann enttäuscht zu werden. Das is das pure Gift für meine Psyche.
Töggelie[QUOTE][i]Original geschrieben von Joey1900 [/i]
[B]Ich mach mir dann Hoffnungen und alles Mögliche um dann enttäuscht zu werden. Das is das pure Gift für meine Psyche.
[/B][/QUOTE]


Ich schätze, ich war - was das anbelangt - eine gewisse Zeit recht blauäugig. Ich dachte, dass kleine Wunder doch mal ab und an wahr werden, dass man nicht weiterkommt, wenn man immer nur wartet und es so schlimm nicht werden kann (nein, ich dachte vielmehr, dass es so schlimm nicht werden DARF), wenn man aufrichtige Gefühle äussert. Es ist schließlich nichts Falsches dabei. Mittlerweile bin ich mir allerdings recht sicher, dass es gesünder für zerbrechliche Gefühlswelten ist (zumindest für meine), wenn man etwas weniger offenherzig damit umgeht.
Manchmal verliert man sein Herz nämlich einfach vor einer Dampfwalze.


Abgesehen davon, glaube ich ebenfalls, dass Liebe in Kleinigkeiten zum Ausdruck kommt. Große Versprechungen, halsbrecherische Aktionen...das kommt gegen einen liebevollen Blick, eine vorsichtige Berührung und zärtlichen Zuspruch nicht an. Das muss nicht geplant werden, es ist einfach da und deswegen so wertvoll. Es ist nichts Abstraktes, es ist einfach existent und ehrlich.
Ich bekam bereits die tollsten Versprechungen und ich erinnere mich an keine, die wirklich wahr wurde.
Aber ich erinnere mich noch genau an die ein oder andere Streicheleinheit, Umarmung, sogar an einen kleinen Stupser an meinem Genick erinnere ich mich ganz genau. Und es fühlt sich immernoch schön an, wenn ich daran denke...
Töggelie[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord_Fallerton [/i]
[B]Jemandem Liebe oder starke Zuneigung aus welchen Gründen auch immer [i]nicht[/i] zu gestehen halte ich zumeist für Quatsch, denn es belastet einen selbst dieses Wissen für sich behalten zu müssen. Das gilt auch, wenn es sich um starke Zuneigung zu einer andersgeschlechtlichen Person handelt, die aber nie in einer körperlichen Beziehung enden darf. In diesem Fall ist ein wenig Sensibilität gefragt.

In der Liebe zählt kein "höher, schneller, weiter", es zählen Ausdauer und Abwechslungsbereitschaft, Fantasie. Rituale wie ein "Guten Morgen" beim Aufwachen sind toll, doch engen sie ein, wenn sie starr befolgt werden oder Überhand nehmen.
[/B][/QUOTE]


Natürlich belastet das, aber wie weit man das regelt, muss jeder für sich selbst bestimmen, da kommt es dann auch auf die bisherigen Erfahrungen an. Aber ich denke, wenn beiden klar ist, dass die Gefühlswelten extrem auseinanderklaffen, ist beiden auch klar, dass das - wenn auch unbewusst - ausgenutzt werden kann. Natürlich gehört dazu immer jemand, der sich ausnutzen lässt, aber je nach Empfindlichkeit, lässt wohl so mancher Liebeskranke so einiges mit sich anstellen (vor allem, wenn Hoffnung geschürt wird). Zumindest sind das meine Beobachtungen. Ich glaube, mit einem Liebesgeständnis kann man schon auch direkt in der Hölle landen.


Eben.
JohnSteedLiebe besitzt nicht, Liebe ist keine Kostenstelle.
Leider greift das BWL-Denken in alle Lebensbereiche ein.
Auch dort, wo es nicht hingehört.
TöggelieEine schöne Vorstellung. :) Aber ich habs leider noch nie ohne Dramen erlebt.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Töggelie [/i]
[B]Ich glaube, mit einem Liebesgeständnis kann man schon auch direkt in der Hölle landen.
[/B][/QUOTE]

Normalerweise merkt man ohne Worte, ob ein Interesse besteht, ob Annäherungsversuche erwidert werden usw. Ein altmodisches Liebesgeständnis ist da in der Regel unnötig.
Scheol[QUOTE]Normalerweise merkt man ohne Worte, ob ein Interesse besteht, ob Annäherungsversuche erwidert werden usw. Ein altmodisches Liebesgeständnis ist da in der Regel unnötig.[/QUOTE]

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass das Verhalten deutlich und ungewollt von einer Affinität beeinflusst wird, welche wahrgenommen werden kann.

Man merkt auch dann an dem veränderten Verhalten der Gegenseite, ob ein Interesse besteht oder nicht.

Eine Freundin sagte mal zu mir, dass sie der Meinung ist, dass jeder ein Recht darauf hat zu wissen, wenn jemand in einem verliebt ist. Die Frage haben wir lang und breit durchdiskutiert da ich eine gänzlich andere Meinung vertrete.

Ihre Argumente waren in etwa, dass sie gerne wissen möchte woran sie ist um sich darauf einstellen zu können. Sie zählt das zur Ehrlichkeit. Vor allem weil sie wissen möchte, ob eine innige Freundschaft eher von sexuellen Gefühlen des Gegenübers oder tatsächlich rein freundschaftlichen Gefühlen geprägt ist.
Im Falle einer sexuellgefärbten Intention würde sie, bei einer Verheimlichung, sich belogen fühlen. Und sie würde sich um die Chance betrogen fühlen sich darauf einzulassen wenn sie es möchte.
Ich fragte ob sie so ehrlich wäre. Sie bestätigte dies. Ob es stimmt kann nur sie selbst wissen, daher möchte ich es weder anzweifeln noch verteidigen.

Irgendwie ist das für mich nachvollziehbar. Dennoch glaube ich, dass Gefühle einem selbst gehören und niemand anderen. Der Zwang sich preisgeben zu müssen empfände ich als äußerst unangenehm, da man sich schließlich nur alleine mit seinen Gefühlen auseinandersetzen kann.

Wie denkt ihr darüber? Hat man das Recht zu wissen was der andere für einen empfindet oder haltet ihr das für strikte Privatsache?
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Eine Freundin sagte mal zu mir, dass sie der Meinung ist, dass jeder ein Recht darauf hat zu wissen, wenn jemand in einem verliebt ist. [/B][/QUOTE]

Das ist natürlich - pardon liebe Freundin von Scheol - Unsinn. Man hat niemals ein "Recht" auf Informationen über das Gefühlsleben eines anderen Menschen.
Scheol@Elementarsatz

Jo, ich nehme meine Gefühle auch als sehr privaten Raum war.

Mich würde mal interessieren, wie andere Menschen dazu stehen, da ich eben bisher nur 2 Meinungen kannte (meine inkl.).

Jetzt eine schon eine Dritte.

@Lord_Fallerton

So eine ähnliche Situationen hatte ich auch schon. Im Nachhinein ist es mehr als ärgerlich. Angesichts verpasster Chancen und die Frage "Was wäre draus geworden?".
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Mich würde mal interessieren, wie andere Menschen dazu stehen, da ich eben
bisher nur 2 Meinungen kannte (meine inkl.).[/B][/QUOTE]

Entgegen sämtlicher intuitiver Impulse meinerseits, muss ich Elementarsatz Reee
... Reee ... Recht geben.

Es gibt erstmal keinerlei Recht darauf Anrecht darauf, dass man über das
Gefühlsleben anderer Menschen aufgeklärt wird. Das Ganze ändert sich
möglicherweise dann, wenn die Gefühle eines anderen wesentlich das eigene Leben
beeinflussen. Zum Beispiel hat man in einer intimen Beziehung meines Erachtens
schon ein gewisses Anrecht darauf, dass man aufgeklärt wird, wenn der Partner
einen nicht mehr liebt, weil vermutlich nur unter der Prämisse der gegenseitige
Liebe die Beziehung überhaupt aufrecht erhalten wird.

Allerdings fallen mir auch nur wenige rationale Gründe ein, die Gefühle
gegenüber einem anderen nicht einzugestehen. Töggelies Szenario finde ich da
ehrlich gesagt, nicht sonderlich wahrscheinlich. Er sagt ja, ein
Liebesgeständnis, dass nicht erwidert wird, kann zu einem asymmetrischen
Verhältnis führen, bei dem der Liebende ausgenutzt wird. Aber das Problem an
diesem Verhältnis ist ja nicht das Liebesgeständnis, sondern das Verhalten des
Liebenden, der sich ausnutzen lässt in der Hoffnung, sich so die Liebe zu
verdienen; und meiner Meinung nach würde sich der Liebende ganz unabhängig vom
Geständnis in jedem Fall derart servil verhalten.

Die Gründe starke Sympathiegefühle nicht zur Sprache zu bringen sind meiner
Meinung nach, dass man entweder die Beziehungsdefinition nicht ändern möchte,
oder dass man sich ohnehin nichts davon verspricht. Sollte ich jemanden nicht
mögen, spreche ich das unter Umständen auch nicht an, wenn ich keinen Sinn
darin erkennen und so das Verhältnis zwischen uns nur weiter verschlechtere.

Und wenn ich besondere Sympathie-Gefühle für jemanden aufbringen würde, aber
von vorneherin die Gewissheit habe, dass die nicht in dem Maße erwidert werden,
sehe ich auch keinen Sinn darin das zur Sprache zu bringen.

Aber sonst wüsste ich nicht was dagegen spricht, Sympthiegefühle zur Sprache
zu bringen. Im Gegenteil, ich denke, so eine kommunikation könnte sehr viele
zwischenmenschliche Probleme vermeiden. Das elementare Probleme ist aber auch
ganz anders zu verorten, als in den Geständnissen von Gefühlen. Meiner Meinung
nach, können die meisten Menschen nicht vernünftig mit den eigenen und fremden
Gefühlen umgehen.

Insbesondere Menschen, die besondere Gefühle für einen anderen Menschen
entwickelt haben, neigen dazu Grenzen zu missachten und in ein verqueres
Anspruchsdenken zu verfallen. Zum Beispiel, in dem sie Aufmerksamkeit oder
ebenfalls Sympathie einfordern oder auch eine Rechtfertigung dafür, warum der
andere den eigenen Erwartungen nicht genügt.

Ich persönlich, sehe ein reifes Sympathie-Geständnis ungefähr so: „Ich möchte
dir nur sagen, dass ich dich mag und es schön fände, wenn wir uns näher kennen
lernen könnten. Solltest du das, aus welchen Gründen auch immer, nicht wollen,
so ist das kein Problem. Melde dich einfach, wenn du Lust dazu hast.”.

Als Perzipient solcher Nachrichten, kann man imho auch einfach sagen, was man
empfinden oder eben nicht empfinden — oder es ignorieren, was vermutlich auch
eine deutliche Botschaft ist. Die Sache ist dann geklärt und das weitere zeigt
sich.

Ich verstehe nicht, warum das für viele Menschen solche Probleme darstellt.
Joey1900[QUOTE]Ich bin ebenfalls der Meinung, dass das Verhalten deutlich und ungewollt von einer Affinität beeinflusst wird, welche wahrgenommen werden kann. Man merkt auch dann an dem veränderten Verhalten der Gegenseite, ob ein Interesse besteht oder nicht. Eine Freundin sagte mal zu mir, dass sie der Meinung ist, dass jeder ein Recht darauf hat zu wissen, wenn jemand in einem verliebt ist. Die Frage haben wir lang und breit durchdiskutiert da ich eine gänzlich andere Meinung vertrete. Ihre Argumente waren in etwa, dass sie gerne wissen möchte woran sie ist um sich darauf einstellen zu können. Sie zählt das zur Ehrlichkeit. Vor allem weil sie wissen möchte, ob eine innige Freundschaft eher von sexuellen Gefühlen des Gegenübers oder tatsächlich rein freundschaftlichen Gefühlen geprägt ist. Im Falle einer sexuellgefärbten Intention würde sie, bei einer Verheimlichung, sich belogen fühlen. Und sie würde sich um die Chance betrogen fühlen sich darauf einzulassen wenn sie es möchte. Ich fragte ob sie so ehrlich wäre. Sie bestätigte dies. Ob es stimmt kann nur sie selbst wissen, daher möchte ich es weder anzweifeln noch verteidigen. Irgendwie ist das für mich nachvollziehbar. Dennoch glaube ich, dass Gefühle einem selbst gehören und niemand anderen. Der Zwang sich preisgeben zu müssen empfände ich als äußerst unangenehm, da man sich schließlich nur alleine mit seinen Gefühlen auseinandersetzen kann. Wie denkt ihr darüber? Hat man das Recht zu wissen was der andere für einen empfindet oder haltet ihr das für strikte Privatsache?[/QUOTE]

Ich tendiere eher in Richtung deiner Freundin. Man muss ja nicht sofort alles von seinen Gefühlen preisgeben, aber einige Andeutungen sind da schon angebracht. Denn, hundertprozentige Sicherheit gibt es zwar nicht, aber man weiss eigentlich schon mit welcher Person mehr laufen könnte oder bei welcher gar nichts.
Zudem finde ich "Recht darauf" zu unangemessen in so einer Situation. Nachher kommt so Eine noch mit nem Anwalt daher ^^ Wie schon erwähnt weiss man ja schon wenn man jemand kennenlernt ob man sich mehr oder weniger zu ihm/ihr hingezogen fühlt. Und wenn man mit der Zeit merkt da ist nicht mehr kann man auch sagen, dass mehr als eine Freundschaft nicht drin anstatt den Anderen dumm dastehen lässt.
Denn man trifft sich regelmäßig mit Einer/Einem obwohl dieser einen nur noch als "Freund" sieht, und man sich schon längst nach Jemand anderes umsehen könnte wo eher was läuft.
Geb deiner Freundin auch in dem Punkt Recht wo sie meint, sich drauf einstellen zu können falls mehr läuft. Bin ich absolut ihrer Meinung. Ich weiß eben gern woran ich bin und dasteht und sich fragt "Wirds was oder wirds nix."

[QUOTE]Vor Urzeiten (als ich nicht mal 20 war) hatte ich öfter mit einem Mädchen rumgeknutscht, mir aber nichts dabei gedacht, weil ich sie später mit Anderen gesehen hatte. Gute 10 Jahre später trafen wir uns zufällig wieder uns sie sagte mir sie sei damals unsterblich in mich verknallt gewesen. Hallo? Hätte sie mir das nicht damals sagen können? Wir hätten eine tolle Zeit und viel Spaß haben können.[/QUOTE]

Man geht auseinander und eine Chance ist dahin. Stichwort Kommunikation.
rainravenIch finde es in dem Moment kompliziert, wo sich Leute mißverstehen, eben, WEIL keine Aussprache oder Klärung stattgefunden hat und beide oder mehrere von verschiedenen Voraussetzungen ausgehen.
So kann jemand von einem Anderen unabsichtlich verketzt werden und der Verletzende ist sich nicht einmal bewußt, daß er verletzend ist und wird den Anderen vielleicht sogar als hysterisch, besitzergreifend oder zickig verurteilen, wenn dieser zu Vorwürfen greift.

Ich habe mir lange schwer getan, weil ich das, was ich liebe, sehr intensiv liebe, auch Orte, Tiere, Materielles, Umstände und Personen in Freundschaften, und eine ebenso intensive Zuneigung von meinem mir so wichtigen Freunden erwarte(te) wie ich sie für sie empfinde. Diese konnten selbstverständlich meine Erwartungen nicht erfüllen und hatten oftmals wenig oder kein Verständnis für meine Vorwürfe. Vielleicht taten sie sogar auf ihre Art all das, was "richtig" war und was zu einer intensiven Freundschaft oder Liebe dazugehörte, aber für mich fühlte es sich immer wie Betrug und Vernachlässigung an. Ich muß(te) auch ständig darin bestätigt werden, daß mir die Menschen meines Herzens noch in derselben Weise zugetan sind, was zugegebenermaßen viele überforderte.

Inzwischen habe ich mit vielen Menschen darüber sprechen können, welcher Art meine Gefühle ihnen gegenüber sind, wenn ich das Gefühl hatte, es läuft da was schief, es ist nicht so, wie ich meine, daß es sein müßte, und sie haben mich verstanden, sie haben aber teilweise auch erst lernen müssen, daß sie mit ihren Verhalten in mir oder Anderen (auch unbewußt)bestimmte Erwartungen wecken und diese dann nicht erfüllen, was Unmut hervorruft. Und ich wiederum mußte lernen, daß ich nicht alles auf mich zu beziehen hätte und daß Zuneigung und Liebe für jeden anders definiert ist, sich anders anfühlt und mit anderen Verhaltensweisen einhergeht, sie muß deshalb aber nicht schlechter oder verlogen sein.

Es ist oft immer noch nicht leicht, sich auf andere Menschen und deren Gefühle und Verhalten einzustellen, aber man kann halt nichts erzwingen, und Kommunikation ist der einzige Weg, zumindest herauszufinden, woran man ist. Wenn einen einer daraufhin anlügt, selbst unsicher ist oder etwas verschweigt, kann man es zwar auch nicht ändern und ist nicht viel klüger, aber wenn jemand die Wahrheit spricht, weiß man wenigstens Bescheid und versteht vielleicht einiges besser.


(Manchmal allerdings wüßte man die Wahrheit bereits selbst ohne Nachfrage, will aber dennoch lieber die "Lüge" glauben oder sich etwas vormachen, weil es allemal noch besser ist als der Verlust einer Freundschaft, die mit der Wahrheit einherginge...:( )
Nóirín[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Normalerweise merkt man ohne Worte, ob ein Interesse besteht, ob Annäherungsversuche erwidert werden usw. Ein altmodisches Liebesgeständnis ist da in der Regel unnötig. [/B][/QUOTE]

Sollte man vielleicht. Geschieht allerdings nicht immer unbedingt, da mitunter vom Gegenüber verwirrende Signale gesendet werden bzw. man diese nicht richtig interpretieren kann oder diese nicht als Signale wahrnimmt.
Wenn sich die Frage des Interesse nicht dahergehend von alleine klärt müssen eben doch mal klare Worte oder ein Liebesgeständniss sein, wenn man irgendwie mal weiter kommen will. Auch wenn ein klärendes Gespräch vielleicht mal garnicht romantisch ablaufen kann, kann aber auch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Eine Freundin sagte mal zu mir, dass sie der Meinung ist, dass jeder ein Recht darauf hat zu wissen, wenn jemand in einem verliebt ist. Die Frage haben wir lang und breit durchdiskutiert da ich eine gänzlich andere Meinung vertrete.
[/B][/QUOTE]

*sich Kinch anschliess*.
Auch ich finde nicht, dass man ein Recht hat von den Gefühlen des anderen zu wissen. Meine Gefühle empfinde ich immerhin auch als Privatsache. Wenn ich allerdings mit einer Person in einer emotionalen Beziehung stehen (Freundschaft, Partnerschaft) finde ich es schon angebracht über die Gefühle des anderen aufgeklärt zu werden, wenn diese nicht deutlich sichtbar sind. Bezüglich was deutlicher Ausdruck welches Gefühls ist, liegen die Ansichten ja auch auseinander und man kann sich ordentlich missverstehen, also lieber mal ein klares Wort, auch wenn das nicht leicht oder unbedingt angenehm ist. Im Endeffekt klärt es die Beziehung, egal auf welche Weise immer. Zu hören, dass man gemocht wird, finde ich, ist auch schön und tut gut.
Ob Gefühle geäußert werden sollten hängt doch auch immer von der Situation ab, wie Kinch sagte. Was verspricht man sich davon und von der Beziehung und ob das der Sache zuträglich ist oder nicht? Sobald eine Beziehung negativ durch Unausgesprochenes beeinflusst wird, sollte man mit der Sprache rausrücken.
Miteinander reden, seinen Standpunkt zu definieren und den des anderen zu kennen macht es so viel einfacher.
Das ist ja auch eine Frage, was einem die Beziehung wert ist und mit was man leben kann. Kann man es akzeptieren, dass der Gegenüber seine Gefühle einem gegenüber nicht oder selten äußert oder eben in seiner bestimmten Art und lernt man ihn zu verstehen, oder nicht.
ScheolObwohl hier viele der Meinung sind, dass Gefühle Privatsache sind, lese ich (oder glaube ich zu lesen) zwischen den Zeilen etwas ganz anderes. Und zwar, dass es eben nicht so einfach geteilt werden kann in absolut privat und aufklärungsbedürftig.

Ich bin immer noch der Ansicht, dass sie absolut privat sind.

Angenommen ich hätte eine gute Freundin für die ich mehr empfinde. Jetzt kläre ich sie darüber auf, dass ich mich in sie verliebt haben könnte, oder wenn ich mir sicher bin, dass ich es habe.
Falls diese Zuneigung nicht auf Gegenseitigkeit beruht tritt folgendes ein:

Es wäre fatal, weiterhin Körperkontakt wie Anlehnung, Umarmung und dergleichen fort zu führen wie bisher, da das Mädchen immer davon ausgehen muß in mir falsche Hoffnungen zu wecken. Also wäre die nächste Zeit etwas distanziert. Dies möchte ich vielleicht nicht da ich der Meinung bin, die Hormone klingen von selbst irgendwann ab, was sie auch erfahrungsgemäß tun. Das man dabei verletzt wird, ein unangebrachtes Besitzdenken und auch Eifersucht empfindet, ist allzu menschlich und ein Drama welches vielen bekannt sein dürfte. Das kann man aber, als reflektierter Mensch, mit sich selbst aus machen, falls man der Meinung ist, man sei stark genug es aus zu sitzen und die Alternative wäre wesentlich unschöner.
Das Gejammer wird man sich dann verkneifen. Unpassende Verhaltensweisen mögen aufkommen, aber man kann sich entschuldigen, auch ohne zu lügen und dabei sich selbst zu enttarnen.

Das ist genau, was Kinch ansprach. Viele scheinen Probleme damit zu haben mit Gefühlen passend umgehen zu können. Hier mal ein Geständnis: Ich gehöre zu jenen, die sich auf der Seite des Mädchens extrem unsicher fühlen würden. Ich hasste es schon immer Körbe zu verteilen und bevorzugte das Unausgesprochene. Sicher keine Eigenschaft, die einen rühmt. :D

Zurück zu der These, ich sei in so eine Freundin verliebt.

Sie würde denken, dass meine Nettigkeit und Herzlichkeit aus der Freundschaft heraus kommt. Dieses Weltbild hätte sie und sie würde sich sehr darüber freuen, dass sie so eine schöne Freundschaft besitzt. Wenn dies einige Zeit ginge, und sie erfahren würde dass bei mir mehr dahinter wäre oder war, wäre ihre Erwartung enttäuscht worden. Sie würde sich betrogen fühlen weil sie dachte, eine Freundschaft ohne Bedingung geführt zu haben und sich nun als "Lustobjekt" fühlen, und wenn nicht, zumindest einer Erwartungshaltung ausgesetzt fühlen, der sie nicht gerecht werden konnte.

Beide Seiten kann ich verstehen. Der, der sich bedeckt hält, und der, der gerne aufgeklärt worden wäre. Ich sehe hier ein Patt.


In anderen Situationen ist es z.B. weniger kompliziert. Wenn es keine Verliebtheit gibt und einfach eine negative Beeinflussung von Verhaltensweisen innerhalb einer Freundschaft existiert. Sollte ich mich einem Freund gegenüber unangemessen Verhalten weil mich etwas stört, so sehe ich schon ein Recht bei diesem Freund, auch zu erfahren warum er sich das eine oder andere Bieten lassen muss.

Ich finde es interessant, dass viele hier die Theorie der Privatssphäre teilen. Wie gesagt, es ist auch meine. Allerdings kann ich die Gegenseite irgendwie verstehen. Und wie Joey schrieb, würde er sich auch um Chancen betrogen fühlen.

Die Frage ist, wieviel und was dürfen wir von anderen erwarten?

Alles, nichts, ein bisschen? Immer individuell nach Situation oder gäbe es da Richtlinien, die uns vielleicht nicht schmecken aber in Hinblick auf ein "soziales" Verhalten erfüllt werden sollten?

Irgendwie ist dies möglicherweise banal, aber ich finde gerade in Bezug auf Freundschaft und Verliebtheit, ist die Frage nicht eindeutig zu klären. Aber da habe ich mit Sicherheit das eine oder andere übersehen. :p

Findet ihr diese Fragen zu banal und einfach, oder seht ihr da auch eine Grauzone?
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]

[B]Sie würde denken, dass meine Nettigkeit und Herzlichkeit aus der
Freundschaft heraus kommt. Dieses Weltbild hätte sie und sie würde sich sehr
darüber freuen, dass sie so eine schöne Freundschaft besitzt. Wenn dies einige
Zeit ginge, und sie erfahren würde dass bei mir mehr dahinter wäre oder war,
wäre ihre Erwartung enttäuscht worden. Sie würde sich betrogen fühlen weil sie
dachte, eine Freundschaft ohne Bedingung geführt zu haben und sich nun als
"Lustobjekt" fühlen, und wenn nicht, zumindest einer Erwartungshaltung
ausgesetzt fühlen, der sie nicht gerecht werden konnte.[/B][/QUOTE]

Ich muss sagen, der Gedankengang ist mir fremd. Vielleicht weil ich die
Distinktion zwischen freundschaftlichen Gefühlen und sexueller Liebe eigentlich
auch nicht sinnvoll finde.

Sexuelle Liebe und freundschaftliche Gefühle sind beides, meines Erachtens, nur
unterschiedliche Qualitäten eines grundsätzlichen Sympathiegefühls.
Unterscheiden tun sie sich im wesentlichen nur darin, dass (in unserem
Kulturkreis) der sexuelle Liebe ein Monopolanspruch innewohnt.

Davon abgesehen nehmen sich die beiden nicht so viel und ich denke daher nicht,
dass man berechtigterweise davon enttäuscht sein kann, dass die Gesten der
Zuneigung die man einer Person entgegen bringt nun Ausdruck einer sexuellen
Liebe statt freundschaftlicher Gefühle ist.

Du sprichst, so wie ich das sehe, zwei Probleme an. Beide Probleme existieren
meiner Meinung nach nicht zwangsläufig in dem hypothetischen Fall, sondern
ausschließlich dann, wenn es hier gewisse dysfunktionale Verhaltensweisen gibt.

Zum Einen sagst du, die hypothetische Freundin könnte sich Enttäuscht fühlen.
Im wörtlichen Sinne besagt ja eine Enttäuschung, dass man zuvor getäuscht
worden war. Eine Täuschung liegt aber nur dann vor, wenn ganz bewusst und mit
rationalem Kalkühl, der Freundin etwas Falsches suggerieren will. Ist man also
im Rahmen einer Freundschaft nett zu ihr, nicht etwa, weil man sie mag (ob
freundschaftlich oder darüber hinaus spielt keine Rolle), sondern weil man sie
manipulieren will, dann kann sie sich berechtigterweise Enttäuscht fühlen. Ein
klassisches Beispiel für eine derartige Manipulation wäre, wenn man bewusst
versucht die Freundschaftliche Beziehung zu nutzen, um die aktuelle Beziehung
der Freundin zu sabotieren, damit man sich selbst größere Chancen einräumen
kann. Das ist dann aber nach meinen Verständnis auch keine Liebe, sondern eher
(wenn überhaupt) eine psycho-sexuelle Fixierung; eine ähnliche Denkweise Liebe
mit Besitzanspruch zu verwechseln kann man bei Stalkern sehen.

Zum Anderen sagst du, die Freundin könnte sich einer Erwartungshaltung
ausgesetzt fühlen, die sie nicht bedienen kann. Das setzt natürlich vor allem
vorraus, dass mit der Liebe auch eine Erwartungshaltung einhergeht. Das ist
leider, sehr sehr häufig der Fall, aber meines Erachtens ist das keine Reife
Art mit Gefühlen umzugehen.

Natürlich implizieren Liebesgefühle bzw. Sympathiegefühle im Allgemeinen
gewisse Bedürfnisse, die man gerne befriedigen würden; insbesondere das
Bedürfnis nach Nähe und Intimität. Allerdings muss man meiner Meinung nach eben
generell lernen, dass man nicht alle seine Bedürfnisse im Bezug auf andere
Menschen jederzeit erfüllt bekommt. Hat man gelernt damit klarzukommen, was man
meiner Meinung nach von einem erwachsenen Menschen erwarten könnte, dann ergibt
sich aus den Liebesgefühlen auch keine Erwartungshaltung.

Schließlich ist man meiner Meinung nach auch selbst zum Teil dafür
verantwortlich, wie stark man sich in so eine Sache involviert. Liebe erachte
ich wie schon gesagt, generell als lediglich eine Qualität der grundsätzlichen
Sympathie. Als solches Maß ist sie meines Erachtens auch nicht binär; es ist
also nicht so, dass man jemanden entweder ganz und gar liebt oder überhaupt
nicht liebt. Und es ist auch keineswegs so, dass man jemanden *schwups*
urplötzlich liebt. Es ist eine kontinuirliche Entwicklung eines Sympathiegefühl
und derartige Entwicklungen kann man durchaus steuern.

Sollte man im Rahmen einer Freundschaft bemerken, dass man jemanden liebt, kann
man das meiner Meinung nach auch einfach zu Sprache bringen und auch wenn die
Liebe nicht in der Art erwidert wird, kann man etwas positives den eigenen
Gefühlen und aus der Freundschaft gewinnen; mit jemanden den man liebt eine
gute Freundschaft zu pflegen ist meines Erachtens nämlich auch eine durchaus
glückliche Beziehungskonstellation.

Problematisch daran ist vielleicht, dass die meisten Menschen eine eher
platonische Auffassung von der Liebe vertreten, nach der man grundsätzlich nur
einen Menschen lieben kann. Eine Liebe demnach auch nur dann wahrhaftig sein
kann, wenn sie sich auf einen Menschen konzentriert; im Umkehrschluss könnte
man dann auch nur mit diesem einen Menschen eine befriedigende Beziehung
führen. Ich persönlich halte einen derartigen monopolartige Liebesbegriff nicht
für realitätsbezogen. Auch grundsätzlich monogame Menschen haben meines
Erachtens nach, die Fähigkeit mehrere Menschen zu lieben.
rainravenIch finde, es kommt halt wirklich auf den individuellen Menschen an und ich kann nicht für Andere sprechen oder deren Art und Wege, mit ihren Gefühlen umzugehen. Ich kenne auch deren "Objekte der Begierde" oder Freunde nicht, so daß ich nichts raten kann. Selbst ich, die ihr Herz gerne mal auf der Zunge trägt, leider oft auch mal zu meinem Nachteil, weiß, bei welchem Menschen es angebrachter wäre, über die eigenen womöglich kompromittierenden Gefühle zu schweigen oder bei wem ich Klartext sprechen kann.

Ich bin in der Tat jemand, der das dann trotz eventueller kommunikativer Offenbarung am Ende alleine mit sich selbst ausmachen muß und wird. Ich kann einem Anderen zwar mit der Vernunft nicht vorwerfen, er oder sie liebe mich nicht genug, bloß, weil ICH ihm/ihr zu intensive oder andersartige Gefühle entgegenbringe, aber verletzt kann ich dennochs ein, weil meine Erwartungene infach enttäuscht wurden. Das wäre aber für mich kein Grund, die Freundschaft zu beenden. Ich würde mich damit begnügen müssen, was ich bekommen kann, das ist immer noch mehr, als die begehrte Person GAR NICHT mehr in meiner Nähe haben zu können. Ich würde mir wünschen, daß die Person deswegen mir gegenüber nicht befangener wäre als vorher, aber wenn es so wäre oder sie gar die Freundschaft beendet, würde ich es leider auch so hinnehmen müssen, da ich niemanden zwingen kann, mich zu lieben, zu mögen oder sich mit mir abzugeben, so bitter es auch ist. :(

Es ist definitiv nicht einfach, mit jemandem zu leben, zu dem man sich mehr hingezogen fühlt als diese(r) sich zu einem selbst, und den Umgang mit diesen Gefühlen muß jeder für sich selbst abwägen. Ob es besser wäre, ganz drauf zu verzichten, ob man das Beste draus machen kann, ob man versuchen will, die andere Person quasi dazu zu bringen, einen selbst ebenso zu lieben, ob man abwarten will...das kann ich niemandem sagen, denn jeder muß selbst wissen, was sich für ihn oder sie in dieser Situation noch am besten anfühlt. Sicher ist jedenfalls, mit dem Alter flachen Gefühle ab und man sieht gewisse Dinge gelassener, auch wenn man jetzt nicht dran gluaben mag, aber vor Schmerz, Eifersucht und Ärger gefeit ist man dennoch nicht, das kann auch wieder so überraschend kommen, wie es einen vorher überrascht hat, daß die Gefühle überhaupt weniger wurden.
Nóirín@Schoel:
Aber genau das ist ja die Frage der eigenen Abwägung. Wann lohnt es sich oder lohnt es sich nicht seine Gefühle zu äußern. Wann klärt es die Beziehung und ist dieser zuträglich und wann nicht. Was erwartet man sich von der Äußerung oder der nicht Äußerung. Im Allgemeinen vereinfacht Kommunikation den Umgang mit anderen aber schon.

Zu dem Beispiel mit der Freundin. Es ist wieder eine Abwägungssache. Besteht Chance, dass die Gefühle erwiedert werden? Lohnt es sich also die Aussparche zu riskieren, oder stehen die Chancen schlecht, oder wurden schonmal mehr oder weniger abgetan, in welchem Zusammenhang auch immer (Dame führt eine glückliche Beziehung). Hättest du das Gefühl die Freundschaft wird durch die Verliebtheit behindert oder nicht? Würde eine Aussparche die Sache verkomplizieren, vereinfachen oder können beide mit den Gefühlen umgehen? Wie du sagst, man könnte es auch mit sich alleine ausmachen.
Abstand ist oftmals richtig um mit Gefühlen klar zu kommen, warum man den einräumt sollte man der Beziehung willen aber schon erklären. Zumindest mich nervt das extrem, wenn sich jmd einfach zurück zieht und nichtmal auf Nachfrage mit der Sprache rausrücken kann. (Reicht auch ein "Mir geht es nicht so gut, ich möchte nicht drüber reden, brauche aber Zeit für mich." Dann weiß auch ich, dass ich Abstand halten soll.)
Wenn beide einigermaßen erwachsen mit ihren Gefühlen umgehen können und sich weiterhin respektvoll verhalten muss daraus kein Drama entwachsen. Nur passiert das meistens.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Sie würde denken, dass meine Nettigkeit und Herzlichkeit aus der Freundschaft heraus kommt. Dieses Weltbild hätte sie und sie würde sich sehr darüber freuen, dass sie so eine schöne Freundschaft besitzt. Wenn dies einige Zeit ginge, und sie erfahren würde dass bei mir mehr dahinter wäre oder war, wäre ihre Erwartung enttäuscht worden. Sie würde sich betrogen fühlen weil sie dachte, eine Freundschaft ohne Bedingung geführt zu haben und sich nun als "Lustobjekt" fühlen, und wenn nicht, zumindest einer Erwartungshaltung ausgesetzt fühlen, der sie nicht gerecht werden konnte. [/B][/QUOTE]

Ich weiß ja nicht, wie es anderen da geht, aber ich fühle mich nicht in erster Linie als Lustobjekt wenn jemand in mich verliebt ist, natürlich spielt eine sexuelle Komponente mit rein, aber nur hat für mich dann nichts mehr mit verliebtsein zu tun. Auch mit Erwartungshaltungen anderer (die vielleicht garnicht wirklich die der anderen sind, sondern von denen man denkt sie sei die der anderen) muss man auch klar kommen, auch das gehört zum reifen Umgang mit Gefühlen. Warum man grundsätzlich gleich von der Freundschaft enttäuscht ist, wenn der vermeintliche Freund in einen Verliebt ist, versteh ich auch nicht. Ich weiß nicht warum irgendwie oft eine vermeintliche Verpflichtung oder Bedingung oder Erwartung mit Zuneigung verknüpft wird.

[QUOTE]In anderen Situationen ist es z.B. weniger kompliziert. Wenn es keine Verliebtheit gibt und einfach eine negative Beeinflussung von Verhaltensweisen innerhalb einer Freundschaft existiert. Sollte ich mich einem Freund gegenüber unangemessen Verhalten weil mich etwas stört, so sehe ich schon ein Recht bei diesem Freund, auch zu erfahren warum er sich das eine oder andere Bieten lassen muss.[/QUOTE]

Zumindest ist es der Freundschaft zuträglich. Sonst ist man seine Freunde ganz schnell los, wenn die nicht alles mit sich machen lassen.

Was sollte man erwarten dürfen?
Eigentlich nicht mehr als man selbst auch bringen kann. Meiner Erfahrung nach erwartet man sicherheitshalber lieber mal weniger...
Natürlich das Situationsabhängig, zumindest finde ich nicht, dass sich das pauschal sagen lässt, und das der andere seine Entscheidung hinsichtlich darauf trifft, dass er der Meinung ist, er erreicht damit das Beste. Ob das eintrifft ist eine andere Frage.
JohnSteedKein Schicksal ist gleich.

Es gibt Männer und Frauen, deren Wege werden sehr dramatisch und mit viel Getöse zusammengeführt.
Jetzt glaubt halt Lieschen Müller bei ihr müsste es auch so sein, aber es macht oft einfach nicht "Klick".

Die Anspruchshaltung mancher Menschen ist zu hoch, es gibt keinen Rechtsanspruch auf George Clooney oder Catherine Zeta-Jones, vor allem wenn man selbst aussieht wie der eigene Opa und redet, wie eine grüne oder gelbe Tonne.

Die Gleichmacherei hat verhindert, dass Menschen ihre Grenzen kennen.
Jeder will eine Hollywoodhochzeit, ja wozu denn?

Der Mainstream hat die Hirne versaut.

Es gibt die echte Liebe, vielleicht nicht für dich, vielleicht nicht für mich, aber so ist das Leben.
Joey1900[QUOTE]Es gibt Männer und Frauen, deren Wege werden sehr dramatisch und mit viel Getöse zusammengeführt. Jetzt glaubt halt Lieschen Müller bei ihr müsste es auch so sein, aber es macht oft einfach nicht "Klick".[/QUOTE]
Naja, wenn man sich einige dieser Hollywoodromanzen angesehen hat merkt man recht schnell, dass es immer nach dem gleichen Schema läuft. Wenn man schon etwas Erfahrung gesammelt hat weiß man, dass es keinesfalls oder in den seltensten Fällen so abläuft wie im Mainstream. Will mich da, aber nicht zuweit aus dem Fenster lehnen.

[QUOTE]Die Anspruchshaltung mancher Menschen ist zu hoch, es gibt keinen Rechtsanspruch auf George Clooney oder Catherine Zeta-Jones, vor allem wenn man selbst aussieht wie der eigene Opa und redet, wie eine grüne oder gelbe Tonne.[/QUOTE]
Zudem wissen wir auch nicht wie solche Menschen privat drauf sind. Es sind ja Schauspieler und die versuchen natürlich das Bild vom vermeintlich "perfekten" Mann oder Frau darzustellen. Was aber immer unnatürlicher rüberkommt.
Denke man kann dieses Anspruchdenken schon haben, aber darf sich dann nicht wundern wenn man oft leer ausgeht.
Das was du beschreibst klingt für mich eher der oder die sieht so und so aus, deshalb dürfen die dieses oder jenes. Nachdem Motto die Person ist wertvoll und diese nicht. Hab auchmal so gedacht und finde es heute total daneben und arrogant.
Klar hat jeder seine Vorstellung von einem Partner. Es sollten nicht zuviele sein.

[QUOTE]Die Gleichmacherei hat verhindert, dass Menschen ihre Grenzen kennen. Jeder will eine Hollywoodhochzeit, ja wozu denn?[/QUOTE]
Wenn man sichs leisten kann und mein dies unbedingt zu brauchen. Warum nicht? Wenn die Leute dadurch ein besseres Gefühl haben oder meinen dadurch steht die Ehe unter einem besseren Stern... Ich würde, wenn überhaupt, eher standesamtlich heiraten. Halte von dem Kirchengedöns net viel.

[QUOTE]Der Mainstream hat die Hirne versaut.[/QUOTE]
Das Problem ist eher, dass die Hirne sich "versauen lassen".

[QUOTE]Es gibt die echte Liebe, vielleicht nicht für dich, vielleicht nicht für mich, aber so ist das Leben.[/QUOTE]
Was ist denn die "echte" Liebe?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Joey1900 [/i]
[B]Naja, wenn man sich einige dieser Hollywoodromanzen angesehen hat merkt man recht schnell, dass es immer nach dem gleichen Schema läuft. Wenn man schon etwas Erfahrung gesammelt hat weiß man, dass es keinesfalls oder in den seltensten Fällen so abläuft wie im Mainstream. Will mich da, aber nicht zuweit aus dem Fenster lehnen.

[/B][/QUOTE]

Es war etwas anders gemeint.
Mit einer netten Dame habe ich auch schon mal mein Blut vermischt und wir haben uns zwar keine ewige Treue, aber Blutrache geschworen.
Ob sie mich im Falle eines unnatürlichen Todes rächen wird, kann ich nicht genau sagen, umgekehrt würde ich es wohl tun, wobei bei mir so etwas unter "Freundschaft" fällt, nicht unbedingt unter "Beziehung", jedenfalls ist es definitiv eine Form von Liebe.

Was ist denn die "echte" Liebe?
Wenn sie dir mit dem Gartenzaun auf den Kopf drischt, wirst du es wissen!
Synergie[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]
Es gibt erstmal keinerlei Recht darauf Anrecht darauf, dass man über das
Gefühlsleben anderer Menschen aufgeklärt wird. .... [/b][/quote]

Eben.

[quote][b]Er sagt ja, ein
Liebesgeständnis, dass nicht erwidert wird, kann zu einem asymmetrischen
Verhältnis führen, bei dem der Liebende ausgenutzt wird. Aber das Problem an
diesem Verhältnis ist ja nicht das Liebesgeständnis, sondern das Verhalten des
Liebenden, der sich ausnutzen lässt in der Hoffnung, sich so die Liebe zu
verdienen; und meiner Meinung nach würde sich der Liebende ganz unabhängig vom
Geständnis in jedem Fall derart servil verhalten.[/B][/QUOTE]

Ja, man(n) wird recht schnell zum [url=http://www.youtube.com/watch?v=cMb4KfhXrws]Mann mit der Bohrmaschine[/url]. Ein Kumpel von mir hat sich ins Unglück gestürzt, indem er zu einer geldgierigen Schlampe zuviel Gefühl zuließ und so blöd war, der auch noch seine Liebe (alias Blödheit) zu gestehen.

Wenn man(n), oder von mir aus auch frau, sich so zum Vollidioten macht, dann hat er, oder sie, auch nichts Besseres verdient.

MfG
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Synergie [/i]
[B]...Ein Kumpel von mir hat sich ins Unglück gestürzt, indem er zu einer geldgierigen Schlampe zuviel Gefühl zuließ und so blöd war, der auch noch seine Liebe (alias Blödheit) zu gestehen.

Wenn man(n), oder von mir aus auch frau, sich so zum Vollidioten macht, dann hat er, oder sie, auch nichts Besseres verdient.

MfG [/B][/QUOTE]

Wenn man taktische Flanken offen lässt, wird man bestraft.
So ist das Leben.
First hangover ever?
SeidenspinnerIrgendein Kabarettist - ich meine, es war Dr. Eckart von Hirschhausen - hat die Suche nach einem Partner einmal mit der Entscheidung für eine Speise in einem Restaurant folgendermaßen verglichen:

Einerseits gibt es da die Optimisten, die nur das erste Drittel der Speisekarte überfliegen und sich dann für das beste Gericht, das sie darin finden konnten, entscheiden. Auf der anderen Seite gibt es die Pessimisten, welche die gesamte Speisekarte durchlesen und sich am Ende immer noch nicht für eine Speise daraus entscheiden können. Ich muss mich da wohl guten Gewissens zu den Ersteren zählen und bin seit viereinhalb Jahren ziemlich glücklich damit.

Natürlich ist das so Schwarz-Weiß-Malerei, aber es ist ja auch Kabarett und ich fand es trotzdem einigermaßen zutreffend. :D

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