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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Liebe und Selbstzerstörung
TimeauKann einen die Liebe bisweilen in Wahnsinn und Selbstzerstörung treiben.....
und wenn ja wie kommt man da wieder heraus....
AmentiaJa, die Liebe kann einen in den Wahnsinn treiben...So war es zumindest bei mir, als ich eine Fernbeziehung führte mit meiner ersten großen Liebe (mir wird schon schlecht wenn ich nur darüber nachdenke). Für den Kerl hätte ich alles getan, egal wie er mich behandelte. Ich war ihm hörig, dachte ohne ihn nicht leben zu können. Er stieß mich von sich, immer wieder, und ich verzweifelte daheim, heulte, plärrte, war garstig zu meiner Familie, verlor völlig den Verstand, zerstörte Freundschaften und Gegenstände. Eine grausige Zeit...Das alles endete erst als er sich von mir trennte. Heute würde ich gerne sagen, ich habe daraus gelernt, doch bezweifle ich das.
Dennoch...Wenn du deine Situation etwas genauer beschreiben könntest...?
Liebe Grüße, Amentia
thanatos4lifeich denk dass gerade die liebe einen ganz weit ins verderben stürzen kann. wir reden hier schließlich von einem der stärksten und immernoch unbeeinflussbaren gefühl auf erden. leider glaub ich auch dass es kein patentrezept gibt um dem chaos zu entrinnen. meistens bleibt einem da nur der dumme spruch: die zeit heilt alle wunden! auf wenn der bestimmt net immer stimmt und einige narben bleiben. ich schließ mich aber der antowrt vor mir an. solange du nicht genauer sagst was das problem is kann man da nur drüber philosophieren... liebe grüße
black pearl"nur wer sich öffnet für den schmerz lässt auch die liebe mit hinein"
liebe kann wahnsinnig schmerzhaft sein,schließlich ist man extrem verwundbar in dem moment in dem man solche gefühle jemanden empfindet!
ich würde es aber nie soweit kommen lassen,dass man schon von selbstzerstörung reden kann...ich bin nicht gerne von etwas abhängig...schließlich bin ich ICH und sobald ich merken würde,dass die liebe mich kaputt macht,spätestens dann wär es für mich an der zeit weiterzuziehen!
jaaaa,ich weiß es ist nicht einfach...ich hab schon genug personen erlebt,die so an ihrem partner festhingen,dass sie sich bis ins extremste demütigen ließen,nur um nicht alleine zu sein!
...die immer wieder zu ihm zurrück kehrten,obwohl sie genau wussten,dass diese beziehung sie zerstört...da hilft auch kein gutes zureden oder irgenntwelche schlauen sprüche... dagegen scheint man in solchen momenten imun zu sein!und sowas grenzt schon an selbstzerstörung!
Demon17Liebe kann bis zur Selbstzerstörung gehen, eine ständig blutende Wunde die niemals vernarbt, solange man den oder die Geliebte ständig sieht. Die einzige Möglichkeit dem zu entgehen, ist den Kontakt abzubrechen. Das tut zwar kurzfristig noch viel mehr weh, doch nach einigen Monaten, teilweise erst nach Jahren hat man endlich Ruhe. Irgendwann setzt dann der Verstand ein und man schüttelt über sich selbst den Kopf.

never surrender

demon17
une copineLiebe kann sehr schlimm sein... Einige begehen sogar Selbstmord, wenn sie verlassen werden... Aber es gibt auch Menschen, die nicht so gut lieben können und sind dann irgendwo im Vorteil...
Demon_KingLibe ist schon eine schöne sache...auch wenn sie manchmal sehr grausam sein kann. Liebe kann einen in den Wahnsinn treiben und auch einen in die Selbstzerstörung.
Bei meiner ersten Liebe (einer Vernbeziehung übers internet , mit der ich mcih später traf) war dass so , ich liebte sie total fuht extra stundenlang mit dem zug und machte mir ständig sorgen um sie wenn es ihr schlecht ging oder sie sich nur verspätete, ich malte mir die schlimsten szenarien aus, aber als sie mcih dann verlies konnte ich nicht mehr. Ich wurde traurig zog mich wochenlang in mein zimmerchen zurück und lies kein lebenzseichen von mir wissen, trank unmengen an alkohol um sie zu vergessen, doch es half nciht , sie wahr über all in meinen gedanken ob tags wenn ich wach war oder nachts in meinen Träumen, ich wurde garstig, kündigte freundschaften ging meine familie ein und zerstritt mich mit allen die mir früher leib und teuer wahren. Bis ich anfing zu bekreifen das es so nciht weiter gehen kann und leider die falsche entscheidung traf und mich unter reichlich Alkohol einfluss, versuchte mir das Leben zu nehmen. und mich vor einen anfahrenden zug worf. Nach ewinigen wochen Krankenhaus und wochen langer Reha , weis ich nun das es die falsche entscheidung wahr und es bessere gibt als sie. Doch damals sah ich das leider anders.
ExedoDie Liebe kann schon sehr schmerzhaft sein. Aber sobald es anfängt, mich kaputt zu machen, würde ich es beenden. Wenn sie mich nicht liebt, gibt es für mich keinen Grund, ihr hinterherzulaufen. Da gehe ich lieber kurz durch die Hölle, als lange Qualen zu ertragen und den ewigen Gedanken, nicht geliebt zu werden. Hört sich zwar einfach an, ist es aber nicht. Ich weiss, wovon ich rede.
Aber ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Wenn du deine Sorgen genauer schilderst, lässt sich besser darüber unterhalten.
kin of darknessBei einer Liebe, die nicht erwiedert wird, aber auch nicht eindeutig abgeblockt wird, kann man in die Situation kommen, dass Hoffnung und Zweifel einen körperlich und geistig runterziehen.

Aber auch in besteheneden Beziehungen kann, durch emotionale Erpressung oder massive Probleme, einer der Partner in eine Lebenskrise gestürzt werden.

Ganz klar, Liebe macht empfindsamer, im positiven wie im negativen Sinne.
sokobanstehst an einer grenzsituation ?
guck

siehe es als changse, nun hast du mehr zeit, mehr liebe - um dich wieder um DICH zu kümmern. Gib nun ganz bewusst, um alles, alles an liebe was du hast, durch dich selbst zu kathalysieren.
Um so schneller hast du wieder ein gutes selbstvertrauen ... der rest kommt dann schon von selbst wieder.
aber lerne dich selbst zu lieben und setze es in jeder lebenslage ein um DEINE position zu verbessern

das stumpft nicht ab, that's life !

Peace
SuicideComando@ Timeau

ja kann sie durchaus und das ist auch nicht selten, wobei sich "Selbstzerstörung" in den verschiedensten Facetten zeigt.Ich persönlich kenne das Problem mit Alkohol als Mittel der Selbstzerstörung und habe Fälle miterlebt in denen es bis zur Selbsverstümmelung und -tötung ausartete.
Die Misshandlung des Selbst ist eine Art der Verarbeitung seelischer Schmerzen und trägt somit zur Reinigung bei. Sollte es aber Überhand nehmen ist es ratsam professionelle Hilfe aufzusuchen und sich Alternativen aufzeigen zu lassen.

Grüße Sui
miaLeider treibt mich Liebe fast immer in den Wahnsinn!
Mir ging es mit meiner ersten großen Liebe genauso wie Amentia.
Ich habe ihn über alles geliebt und er hat mich behandelt wie den letzten Dreck.
Da wir eine Fernbeziehung geführt haben, hab ich irgendwann die Kraft gefunden
(am Telefon!!!) Schluß zu machen und gehofft das mir sowas nie wieder passiert.

Aber leider suche ich mir immer solche A****löcher aus!
Auch gerade versuche ich irgendwie aus meiner beschissenen Situation rauszukommen-
finde aber die Kraft nicht dazu!

@ Nemain: Ich dachte auch diese erste Situation würde mich "härter" machen.
Das war aber nur so lange so, bis jemand kam um mir wieder weh zu tun!
Da kann man so hart sein wie man will, wenn man liebt ist man auch verletzbar!

Grüße mia
FallenArchangelMöglich ist es eigentlich schon, je nach dem wie heftig z.B. eine Trennung und der Grad der Liebe der Person ist.

Da raus zu kommen ist eigentlich recht einfach zu schreiben/sagen, aber die Umsetzung nicht:
1. Steh auf und kämpfe
2. Such eine neue Liebe

Die Umsetzung ist leider nie einfach,.. ich hab das so vielen schon gesagt, wenn sie Probleme hatten und bin selbst so extremst aufs Maul geflogen, dass ich es mir hinterher permanent anhören durfte ;)
arcana28da die liebe wie bereits schon hier erwähnt wurde eines der stärksten gefühle ist,ist es nur logisch das sie einen in den wahnsinn treiben kann.
umso mehr man liebt,umso mehr ist man verletzbar.

wenn es allerdings selbstzerstörend wird,behaubte ich das dahinter ganz andere tiefgründigere probleme und ursachen liegen!!!
DrowningLove[QUOTE][i]Original geschrieben von Amentia [/i]
[B]Ja, die Liebe kann einen in den Wahnsinn treiben...So war es zumindest bei mir, als ich eine Fernbeziehung führte mit meiner ersten großen Liebe (mir wird schon schlecht wenn ich nur darüber nachdenke). Für den Kerl hätte ich alles getan, egal wie er mich behandelte. Ich war ihm hörig, dachte ohne ihn nicht leben zu können. Er stieß mich von sich, immer wieder, und ich verzweifelte daheim, heulte, plärrte, war garstig zu meiner Familie, verlor völlig den Verstand, zerstörte Freundschaften und Gegenstände. Eine grausige Zeit...Das alles endete erst als er sich von mir trennte. Heute würde ich gerne sagen, ich habe daraus gelernt, doch bezweifle ich das.
[/B][/QUOTE]

Ich hab mich grad ziemlich stark selber wiedergfunden, als ich das las....

Viel mehr muss ich wohl nich sagen...
IrishAngelKann das auch bestaetigen ,Liebe kann einen kaputt machen.
Ich selbst habe in mehreren Beziehungen ziemliche Bruchlandungen hingelegt ,das hat bei mir deutliche spuren gelassen.


Wenn ich erstmal dachte oder glaubte es koennte was werden ist es danebengegangen .
An dem verlust meiner letzten Beziehung kau ich heute noch rum ,nicht umbedingt wegen ihr(sie ist ne gute bekannte von mir geblieben und recht eigenartig was beziehungen angeht) sondern eher weil ich mich ausgebrannt fuehle ,liebe suche und doch meide .
Ziemlich verwirrend glaubts mir ,das gibt schoene konfusionen


Angel


(bitte nicht wegen den umlauten meckern ,ich hab ne US tastatur ,asche auf mein haupt)
TrauerwesenWenn ich mir hier einiges so anschaue, kann ich viele Dinge auch unterschreiben. Das wirklich paradoxe ist ja, hui, eine Trennung würde einem langfristig betrachtet besser tun, aber nein, was tun wir, wir rennen gegen eine Mauer, fallen hin, stehen auf und rennen wieder dagegen, egal, wie sehr der Sturz weh tat. Addicted to love...oder sowas (kA, wo ich das nun herhabe).
Nunja, und doch suchen wir, und doch hoffen wir, ünertragen auf andere Lebenssituationen würde man schon lange das Handtuch werfen. Aber hier ist es anders, weil es ja doch irgendwie wieder sovieles gibt...Liebe macht eben empfindlich und verletzlich, und wenn es dann kommt, wenn auch nicht gewollt, dann tut es eben richtig weh.
Nidioh ja.. ein sehr heikles thema...

was ich dazu beisteuern möchte geht in eine etwas andere richtung...

auch auf die gefahr hin, dass es der betroffene liest...

jemand liebt/e mich so sehr, dass es ihn zerstört/e, zumindest stand er kurz davor.
Die ganzen Umstände und alles waren ziemlich schwierig (und ich möchte sie auch nicht näher hier erläutern, ich möchte mich auf das wesentliche konzentrieren)...
Er ist mir ein guter Freund geworden und ich hatte ihn sehr gern.
aber ich konnte seine Gefühle nicht erwidern, zumindest nicht auf die Art wie er es sich wünschte.
den einzigen Ausweg den er schließlich sah und auch wählte war der, den Kontakt zu mir abzubrechen, weil er es nicht mehr aushielt.
(Kurzversion!!!)

Es war auch für mich schwierig, es tat/tut auch mir sehr weh.. Schließlich habe ich einen Menschen verloren, den ich sehr mochte...

was ich damit zeigen wollte, ist die andere Seite der Medaille...
MoiIch stimme meine Vorgängerin zu, ein sehr heikles und schwieriges Thema, empfindlich? Vielleicht...

Die Liebe ist wie eine Hure, heute hier, morgen dort...

So habe ich es immer gesehen. Doch manchmal bleibt die Liebe, schlägt ihr Zelt auf und verweilt. Doch auch wenn sie das tut, wird sie nie ganz Dir gehören. Sie wird sich immer entfernen, ein ganz kleines Stück nach dem anderem. Du kannst sie nicht festhalten, weil sie Dich sonst zerstören würde.

Ich bin auch ein Mensch, der die Liebe festhalten möchte, verzweifelt, wenn man sie verloren hat, nicht ohne Liebe leben kann.. Liebe leben... ein schöner Satz.. Egal... Mit jedem Schritt, den die Liebe sich entfernt, verlieren wir, die wir ohne diese Liebe nicht leben können, ein Stück von uns. Wir werden uns selbst fremd, legen unser Ich ab wie einen alten Mantel, und das alles nur für die Liebe...

Ja, es ist Selbstzerstörung, wohl die schrecklichste Art, denn sie kommt still und leise, ganz leise merkt man, dass man keine Chance hat.
nullpromilleweil ihr unter dem begriff "liebe" alle das selbe versteht.:rolleyes:

für meine begriffe schließen liebe und zerstörung einander aus.
MoiDann bist Du wohl einer der Glücklichen, der noch nicht festgestellt hat und hoffentlich auch nie feststellen wird wie nah Liebe und Zerstörung beieinander liegen.

Es ist wie mit der Liebe und dem Hass, Gott und Teufel - alles nur die Kehrseiten einer Medaille.


LG
Iphigenie
nullpromilleich weiß wie zerstörerisch menschen vorgehen, die meinen zu lieben. ich weiß auch, dass unter dem deckmantel der liebe verbrechen geschehen. aber wie schon gesagt, dass widerspricht meiner definition von liebe. ich würde für diesen zustand nie das wort "liebe" verwenden. leidenschaft oder sucht oder abhängigkeit oder hörigkeit oder was, aber nicht liebe.
1RabensternDoch Liebe macht kaputt, macht wahnsinnig, wenn du nicht bekommen kannst was du brauchst, wenn dir jemand hoffnungen macht, nur um dich wie eine heiße kartoffel ins kalte wasser fallen zu lassen. du sitzt zuhause und fragst dich was an di nicht stimmt, du fragst dich was dir fehlt das es für die liebe nicht gereicht hat.
du dich immer weter quälen willst in blindem hass auf dich selbst das du nicht gut genug warst. das eine andere besser ist als du, das du weist das du weniger wert bist als sie.
und du wirst wahnsinnig und selbstzerstöreisch wirst - aus liebe aus rener liebe zu einem menschen dem du sie nicht geben kannst...
TripleXWenn du dich selbst genug liebst, wirst du niemals abhängig von der Liebe eines anderen Menschen sein.
nullpromille[QUOTE][i]Original geschrieben von Myschkin [/i]
[B]Wenn ich Deine Definition mal ganz genau nehme- wieviele Menschen auf dieser Welt bleiben dann noch übrig, die Deinem
Begriff von Liebe entsprechen würden? [/B][/QUOTE]


meinst du alle liebe ist zerstörerisch? das einzige, was ich nämlich zur definition meines "liebesbegriffs" gesagt habe war, dass sie nicht zerstörerisch ist.
nullpromilleich glaube auch nicht, dass es ideale liebe zwischen menschen gibt - oder sehr, sehr selten. aber zerstörerische liebe ist für mich ein paradoxon. und ich glaube auch nicht, dass beiträge in einem gothic forum ein breites spektrum an meinungen zu dem thema wiedergeben. man muss ja nur die hier geposteten liebesgedichte lesen. da ist viel mit blut, wahnsinn und wollust, während es ja global betrachtet auch gedichte mit bunten blumen, schmetterlingen, kindern etc. zum thema liebe gibt.
Timeauda es jetzt wohl alles aus ist, kann ich wohl auch mal offener drüber reden.....
schließlich hat sie mich hierhergeführt.... und da war ich wohl eingeschränkt....
egal...
also... wisst ihr..... ich habe sie wirklich geliebt wie ich noch nie jemanden geliebt habe...wirklich "jemanden gefunden zu haben, den man sich immer wünschte" das war das was ich bei ihr gedacht habe....
doch ich musste ziemlich schnell erkennen, dass sie sich nicht wirklich zu mir bekennen konnte...was vor allem durch manipulation dritter (mir fällt kein besseres wort ein) hervorgerufen wurde.
für sie waren wir nie zusammen gewesen... in einer e-mail schrieb sie mir (ich befand mich gerade auf kreta im urlaub...zu einem blöden zeitpunkt, da alles im anfang stand) "zusammensein können wir ja auf keinen fall" per e-mail....!

ich fing an nichts mehr empfinden zu können....
ich hatte ja wegen ihr aufgehört zu rauchen... aber ich musste erstmal eine rauchen.... als ich die e-mail las lief gerade "no woman no cry"


naja es ging so weiter, dass ich (aufgrund von immer wieder erneuter andeutungen ihrerseits..)
nicht von ihr loskam...
ich wollte den kontakt abbrechen...doch ich war ihr vollkommen verfallen...

immer wieder aufs neue stürzte ich mich so in abgrundtiefe tiefen, aus denen ich nicht herauskam...
was mir half war ihre nähe....

aber es war soo BITTERSWEET
die ganze zeit...
weil sie ja wusste was ich für sie empfand, sie spielte damit, nutzte mich nur aus...

und jetzt dieses wochenende hat sie mir erzählt, dass sie wieder etwas mit ihrem ex hat... und dass sie alles tun wird, um unsere freundschaft nicht zu gefährden..

das hat sie mir diesmal sogar mal ins gesicht gesagt...

und jedesmal wenn ich bei ihr schlief, dachte ich, was ist los mit uns, mit mir, mit ihr???
was soll das ganze... kann es nicht einfacher sein?


ich kann jetzt mit sicherheit sagen, dass sie in mir nur ein abbild ihres ex' sah'

ich hab den kontakt mit ihr abgebrochen, die muse karte die sie mir schenkte
gab ich wieder, als ich am letzten tag bei ihr durch den strömenden regen mit dem rad nach hause fuhr...

seitdem heule ich den ganzen tag nur noch... und wenn ich mal nicht heule, dann weil ich keine kraft/tränen mehr aufbringen kann....

ich weiß weder was ich jetzt (noch) machen soll, noch was aus mir wird und überhaupt........


wenn man die person verliert, die einem am nähesten stand......
nullpromilleja das ist schlimm. das tut mir total leid für dich. ich hab die frage so nicht gesehen, ich hab dabei mehr an verrückte fixierte gedacht, die irgendwo in der nähe von borderline angesiedelt sind.
ich weiß jetzt nicht wie alt du bist, aber liebeskummer gehört ja irgendwie dazu, das zerstört dich nicht - so schlimm es jetzt ist. und ich wünsche dir, dass du das nächste mal an ein liebes mädchen kommst, dass deine zuneigung zu schätzen weiß und nicht so gedankenlos mit dir und deinen gefühlen spielt.
LetumNa ja,
derartiges wiederfähr jedem mal...auch mir..

Jedoch muss man darüber nachdenken, ob dieser Mensch es wert ist, für ihn in aller Ewigkeit zu leiden.

Warum sollte man das...wenn er einen doch im Stick gelassen hat?
Wie alles andere, ist auch die Liebe und der Kummer der danach folgt, vergänglich.

Man sollte allerdings niemals aufhören nach weiteren Personen zu suchen, die es verdienen geliebt zu werden.
Denn schließlich ist dies das schönste was ein Mensch bzw. sich Menschen gegenseitig geben können.

Wenn die Hoffnung stirbt, stirbt auch der Mensch....und so weit sollte es nicht kommen.
Dark ButterflyUnd wenn man die ursprünglich gestellte Frage mal unter einem anderen Liebesbegriff auffässt?

Zum Thema borderline: Ich halte es mit der weltbekannten These, dass man Jemanden nur so viel hassen kann, wie man ihn auch liebt/geliebt hat. Ich bin außerdem der Meinung, dass man Niemanden mehr hassen kann als sich selbst. Daraus muss man jedoch konsequenter Weise schließen, dass man auch Niemanden mehr lieben kann, als sich selbst...
Und Selbstverletzung ist so häufig.

Ich bin somit überzeugt, dass Liebe allgemein einen dazu bringen kann, sich körperliche Schmerzen zuzufügen. Doch ob alleine eine außenstehende Person unabhängig von einem selbst das vermag... Hm
Lumina Nocte@Timeau:

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie du dich fühlst. Es ist immer sehr schlimm, einen Menschen zu verlieren, der einem sehr nahe steht, und den man wirklich liebt. Am schrecklichsten ist es sicher, über längere Zeit im Unklaren gelassen zu werden, ob die eigenen Gefühle erwidert werden, ob das alles eine Zukunft hat. Den Kontakt zu ihr abzubrechen, finde ich einen sehr mutigen Schritt von dir.

Ob ich das auch in der Art gekonnt hätte, weiß ich wirklich nicht. Bis jetzt gab es in meinem Leben zwei Menschen, die ich wirklich geliebt habe, für die ich alles getan hätte. Mit dem einen hatte ich eine Beziehung, die nach langem Hin und Her und ewigen Streitereien endlich auseinander ging, was auch eine große Erleichterung darstellte. Der andere ist noch immer ein sehr guter Freund von mir. Da mir von Anfang an klar war, dass er meine Gefühle nicht erwidern würde, ich ihn aber einfach als Menschen schätze und gern habe, habe ich es irgendwann geschafft, ihn einfach als guten Freund zu sehen.

Aus diesen Situationen konnte ich aber auch viel lernen. Vor allem, dass man Menschen nicht besitzen kann. Wenn eine Person, egal, ob du sie liebst oder einfach als Freund gern hast, diese Gefühle nicht erwidern kann oder will, und dir nicht das gibt, was du vielleicht gerne hättest, dann ist das so. Daran lässt sich gar nichts ändern, auch wenn es einem noch so missfällt und man sich noch so hilflos fühlt.

Unerfüllte Liebe ist zwar immer schrecklich, muss aber nicht unbedingt (selbst-)zerstörerisch sein. Das hängt immer sehr von einem selbst ab, ich denke, man kann die eigenen Gefühle viel besser unter Kontrolle halten, als man vielleicht anfangs denkt. Das ist auch etwas, das ich mit der Zeit gelernt habe.
AkunyaObwohl ich jetzt mit Gothic an sich weniger zu tun habe, finde ich diesen Thread hier doch recht interessant, zumal ich mit dem Thema im Moment selber viele Erfahrungen mache. Daher kann ich die Frage, ob Liebe zu Selbstzerstörung führen kann, nur mit einem "Ja" beantworten. Ich möchte an dieser Stelle auch mal grob meine Geschichte erzählen, damit man meine Haltung wenigstens etwas nachvollziehen kann.

Und zwar hatte ich schon länger Gefühle für eine Klassenkameradin, das war aber nie etwas, woraus ich mir viel gemacht habe. Bis vor etwa einem halben Jahr auf einer Klassenreise, da wurde mir dann schlagartig klar wieviel sie mir doch bedeutet. Das "dumme" war dann auch noch, dass sie bei dieser Reise mich einmal auf meinen Gesundheitszustand fragte (hatte mir in der Woche eine Erkältung geholt). Und wenn man Gefühle für jemanden hat, wird ja gleich alles total überbewertet. Jedenfalls dachte ich mir dann sogleich, dass vielleicht auch sie Interesse hätte. Tja, damit fing das alles an... Dazu muss ich erstmal sagen, dass ich von vornherein sowieso schon ein in sich gekehrter Mensch bin, der gerne mal an sich zweifelt. In den darauffolgenden Wochen verschärfte sich das ganze dann "etwas", dauernd dachte ich an meine Klassenkameradin, gleichzeitig wurde ich mir jedoch meiner eigenen Unzulänglichkeit bewusst, die daher rührte, dass ich eben sehr verschlossen, schüchtern und sozial inkompetent bin, eine Hörbehinderung habe, mich nicht gerade für attraktiv halte und nicht gerade der Typ bin, der jedes Wochenende am Party machen ist. Diese Selbstzweifel schaukelten sich dann immer weiter auf, die Erreichbarkeit der Liebe schlossen sie für mich aus. Hin und wieder gab es für mich dann doch Lichtblicke, die mich Hoffnung schöpfen liessen, dass ich doch noch irgendwie an meine Angebetete rankommen könnte. Die stellten sich jedoch ziemlich schnell als Trugschluss heraus. Und so kämpfte ich immer mehr mit mir selber, mit meinen Selbstzweifeln. Dazu kam dann noch, dass ich langsam den Black Metal für mich entdeckte, der ja nun von Haus aus nicht gerade die positivste Musikrichtung ist. Irgendwann war ich dann durch das ewige Selbstzermartern so kaputt, dass ich einfach nur da saß und ohne direkten Grund anfangen konnte zu weinen. Kurz vor Beginn der Sommerferien gab es dann auf einmal wieder die große Hoffnung für mich, doch noch an sie ranzukommen. Sie sprach mich in der Schule an, ich sprach sie dann auch mal an, man unterhielt sich ganz nett, eine gewisse Basis war jedenfalls schon mal da. Dann hab ich mir von irgendwoher ihre Handynummer geholt und im Sommer versucht, per SMS irgendwie den Kontakt nochmal aufzubauen. Wer sich vielleicht fragt, warum ich das gerade per SMS gemacht habe, dem kann ich nur sagen, dass meine extreme Schüchternheit und diese brutalen Selbstzweifel mehr einfach nicht erlaubten. Jedenfalls bekam ich auf meine erneuten Annäherungsversuche keine Antwort, war also genauso schlau wie vorher. Und wie es mit der Liebe halt nun mal so ist, macht man sich immer Hoffnungen. Dass sie die SMS vielleicht einfach ignoriert hatte, auf den Gedanken kam ich nicht. Und so ging das dann alles weiter wie vorher: ich hin und hergerissen zwischen der Hoffnung auf die Erfüllung der Liebe, meines größten Traumes, und den Selbstzweifeln, die sich bisweilen in einen Selbsthass steigerten, aus dem ich dachte, dass mich nur diese Liebe retten könnte. Meine restlichen Probleme, die sich durch die Verliebtheit hervorgetan hatten, nahmen mich immer mehr ein und wurden größer und größer. Vor knapp einer Woche habe ich dann den sicheren Beweis bekommen, dass meine Angebetete diese SMS tatsächlich ignoriert hatte und mich deshalb auch sonst geflissentlich ignoriert. Da ist in mir dann alles erloschen. Jeglicher Wille, an mir und meinen Problemen zu arbeiten war auf einmal weg, jegliche Lebensfreude war wie weggeblasen. Um genau zu sein war sie das schon länger, ebenso wie das Empfinden von Glück. Wirkliches Glück habe ich seit einem halben Jahr nicht mehr empfunden, stattdessen nur Schwermut. Die letzten Tage waren dann das schlimmste... Ich habe einfach keine Kraft und Lust mehr gegen meine Probleme anzukämpfen, suche die Isolation von der Umwelt und versprühe eigentlich nur noch zornigen Grimm in meinem Hass auf mich und das Leben, welches mir nichts gibt. Das ganze geht sogar leider schon so weit, dass Themen wie Selbstverstümmlung und Suizid in meinen Gedanken eine immer größere Rolle spielen. Obwohl ich sonst immer einen Ekel vor dem Blut und den Schmerzen hatte, scheint der auf einmal wie fortgetragen. Nachdem ich mich psychisch schon selbst zerstört habe, wäre ich gedanklich bereit es auch physisch zu machen. Bislang habe ich es noch nicht getan, aber ich muss mich schon zusammenreissen... Ich habe einfach keine Hoffnungen mehr, mir fehlt jeglicher Antrieb mein Leben noch so weiterzuleben. Und trotz dem, was die Liebe zu ihr in mir verursacht hat, merke ich, dass ich nicht von meiner Angebeteten loskomme.

Das Ende vom Lied ist also, dass dadurch, dass ich mich verliebt habe, ich in Selbstzweifel versunken bin, die in einem Selbsthass gipfeln. Alleine komme ich aus diesem Tal wohl kaum mehr raus. Insofern hat mich die Liebe sowohl zerstört als auch mich zur Selbstzerstörung geführt. Ich jetzt keinesfalls auf Mitleid aus, das war jetzt einfach mein Beitrag zum Thema.
IsaakLiebe = Selbstzerstörung

Wenn man Liebe als eine Krankheit betrachtet, die zudem noch süchtig macht - Ist klar, warum z.B. ein Verlust einer geliebten Person zur Selbstzerstörung führen kann.

Ich habe fünf Jahre gebraucht um die Trennung von meiner großen Liebe zu überwinden und würde immer noch an ihr hängen wenn sie sich nicht völlig verändert und irgendwie "Seelenlos" geworden wäre.

Ich habe seitdem eine selbstzerstörische Phase, in der ich mich nicht körperlich zerstöre sondern nur gesellschaftlich völlig daneben bin und eigentlich nicht lebensfähig. Ich bin zwar seit dem 6. Lebensjahr schon scheisse drauf aber das Mädchen hat es geschafft mich noch tiefer reinzustürzen. Ich habe an meiner Schlafzimmertür ein kleines Poster von Ihr (aus ihren besseren Zeiten) das mich jeden Tag davor warnt, dass es eben Menschen gibt, die dir so viel bedeuten können, dass sie dich in die Selbstzerstörung treiben (eigentlich eine falsche Formulierung da sie dich nicht treiben sondern man diese Entsscheidung selbst trifft).

Was ich damit sagen will ist, dass man selbst entscheiden kann wie man sich fühlen will und Liebe eigentlich nur eine Emotion ist (oder eben eine Krankheit) - und das Frauen viele Kriege der Geschichte ausgelöst haben - also mit Vorsicht zu geniessen sind!
Und man sollte nicht vergessen, dass man aus jeder Situation immer eine Erfahrung reicher werden kann. Und dass man auch Seelenschmerz wunderbar geniessen kann. :D


[QUOTE] "Und die Schwerter, die in seinem Herzen steckten waren deutlich zu sehen. Seine Schmerzen färbten seine Seele schwarz und die Dunkelheit war seine einzige Zuflucht.
Doch dort war er nicht allein, wie er glaubte, dort waren tausende..."[/QUOTE]
Dark ButterflyIch finde es faszinierend mal andere Menschen über dieses Thema sprechen zu hören.
Ich verletze mich schon seit vielen Jahren selbst. Doch bei mir geschieht das aus einem Versuch heraus, mich aus einer Betäubung aufzuwecken. Bei den Erlebnissen, von denen ihr hier nun alle so mutig erzählt, scheint es mir eher wie eine Reaktion auf ein sehr intensives Gefühl.
Oder könntet ihr auch sagen, dass solch intensive Liebe einen Zustand einer Art von Betäubung hervorrufen kann? Betäubt Liebe etwa? Oder ist es ein Versuch die inneren Schmerzen mit stärkeren Schmerzen von außen zu übertrumpfen?... -Ich weiß es nämlich nicht...
Timeauich denke es ist eine art der selbstbestrafung, was leider gottes nicht der weg ist.... was jedoch nicht heißt, dass ich es nicht nachvollziehen kann...

bei mir zum beispiel....ich habe aufgehört zu rauchen...naja auch wegen ihr...
vllt ist es eine art trotzreaktion.... aber ich habe wieder angefangen zu rauchen...
weil es mir irgendwo so eine art befriedigung gibt, mich selber zu zerstören... nach all dem was passiert ist....

es braucht wahrlich ein starkes selbstbewusstsein, um mit der liebe allein fertig zu werden....
nur wenn das zu bröckeln beginnt....dann... dann...ich kann es nicht beschreiben......
nullpromillewisst ihr was euer problem ist? ihr habt einfach keine anderen probleme als euren liebeskummer.

und ich denke mir, gut versuche ich das zu verstehen. so wie mich andere menschen zerstören, zerstören sich diese menschen selbst, weil sie niemand anderen haben, der sie zerstört. und so versuche ich euch zu verstehen. und der schmerz ist vielleicht der selbe. was mich dabei so ärgert ist, dass ihr es selbst in der hand hättet...und dann denke ich mir, dass ihr es wahrscheinlich gar nicht in der hand habt. aber einen bonus habt ihr uns gegenüber, die von außen zerstört werden, ihr habt euer leben selbst in der hand und wenn ihr es zerstört, so habt ihr es aus freien stücken weggeworfen. darüberhinaus gibt es genug leute mit denen man über liebeskummer reden kann, weil den eh fast jeder kennt...aber es gibt probleme, die nicht jeder hat. nicht jeder wird von außen zerstört.
nullpromilleich würde zumindest das als hauptproblem betrachten, was zur zerstörung des menschen führt. und ja, mea culpa - ich habe meinen beitrag vielleicht zu salopp formuliert.
nullpromille[QUOTE][i]Original geschrieben von Myschkin [/i]
[B].. das klingt für mich nicht wie mit nullpromille geschrieben...
so kann man Menschen mit Liebeskummer doch nicht den Sinn und die Berechtigung und die Stärke ihres Leidens nehmen, ne, wirklich nicht... [/B][/QUOTE]

es tut mir leid, ich habe keinen zugang zu eurem problem. *dreimal auf holz klopf*
Timeauich verstehe ja schon was du uns sagen willst, wir haben es selbst in der hand, nur ist das wirklich schwierig......langwierig, hart ...vor allem wenn man dieser person nooch tagtäglich über den weg läuft.....

aber gut... wenn du auch x-mal aufs holz klopfst, bis es dann endlich durchbricht und dich so herablassend äußerst, dann denke ich, da wir wirklich nicht an dein niveau herankommen..... sollten uns vllt woanders zurückziehen und uns dort unserer gemüter durch gegenteilige anteilnahme, rücksichtnahme und gegenseitige unterstützung erleichtern.....
MoiIch glaube gelesen zu haben, dass dieses Zitat schon einmal gebraucht wurde, und doch führe ich es nocheinmal an, da ich während des Lesens der neueren Antworten immer wieder und hartnäckiger daran denken musste:

"...nur wer sich öffnet für den Schmerz lässt auch die Liebe mit hinein..."
- ASP -

Sorry, ich habe es nicht mit diesem Zitatbutton, deshalb:

Weiter oben hat, ich glaube es war nullpromille, gesagt, dass man immer selbst die Wahl hat... Nun...

Ich erinnere mich dunkel an eine kleine Geschichte, in der es darum ging, dass ein "Ausländer" abgeschoben werden sollte und vor Verzweiflung aus dem Fenster sprang. Ein kleiner Junge bestand in der Schule bei einem Diktat o.ä. darauf, dass dieser Mann "gesprungen wurde" und nicht gesprungen ist...

So ähnlich verhält es sich wohl auch meistens hier. Das größte Problem ist, wenn man denkt, den perfekten Partner gefudnen zu haben, dass man alle Mauern, die man im Laufe der Zeit gebaut hat, einreißt, mit ihm auf die berühmte Wolke sieben schwebt - und dann fällt und fällt und fällt, weil man nicht darauf vorbereitet war, dass dieser Mensch dazu fähig sein könnte sich abzuwenden. Ist man dann selbst daran Schuld? Ich sage Nein, denn Gefühle kann man nunmal nicht abstellen, Vernunft ist nichts, Gefühl ist alles...
nullpromille[QUOTE][i]Original geschrieben von nullpromille [/i]
[B]...und dann denke ich mir, dass ihr es wahrscheinlich gar nicht in der hand habt. [/B][/QUOTE]
Lumina NocteOh doch, Gefühle kann man kontrollieren, und auch bis zu einem gewissen Grad „abstellen“. Es ist einfach, im Selbstmitleid zu baden und sich in die Situation hineinzusteigern, wenn man von einem Menschen fallen gelassen oder enttäuscht wurde. Sich aufzuraffen, weiterzumachen, und im Idealfall auch daraus lernen, erfordert sehr viel Kraft und ist sicher auch Einstellungssache. Es muss dir einfach klar sein, dass dein Leben so und so weitergeht, ob mit oder ohne diesem Menschen. Also ist es doch wohl am besten, einen Schlussstrich zu ziehen, weiter zu leben und sich anderen Dingen zu widmen. Es ist ja auch viel wichtiger, auf sich selbst zu vertrauen, als sein eigenes Leben von ganz bestimmten Menschen abhängig zu machen.
GrayOldManDrei Dinge, die einem dabei Helfen NICHT in solch eine Situation zu kommen: Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und ein gesundes Maß an Arroganz!!!
LetumSelbstbewusstsein und Selbstwertgefühl...Ja..

Arroganz?...eher nicht...dann kann man diesen Menschen schon eher als "selbstverliebt" bezeichnen.

Es kann nicht immer ein Schlussstrich gezogen werden. Meist nur dann, wenn wieder ein neuer Partner in Sicht ist, der dermaßen starke Gefühle (der liebe und zuneigung) in einem erzeugt, dass man wieder "vergessen" kann und der einen motiviert zu einen weiteren Versuch.

Liebe tut weh, dass kann man nicht bestreiten ... aber es gibt nichts schöneres, als zu lieben und geliebt zu werden. (denke das ich das schon mal erwähnt habe)

So sollte man Erfahrungen sammeln..
Ob negativ oder positiv - aus beiden kann gelernt und neu Kraft geschöpft werden.
instanton>>Aber sobald es anfängt, mich kaputt zu machen, würde ich es beenden.<<
was aber wenn du mit der person befreundet bist? Kann man die gefühle einfach abstellen? Bzw. dem menschen einfach aus dem weg gehen? Schwer...


@letum<>

kannst du das so bedingungslos sagen? Ich finde es schwer, wenn es darum geht von einer freundschaft in eine liebesbeziehung zu gehen. (oder zwischen tiefer freundschaft und liebesgefühlen zu stehen). Besonders wenn nicht weiss, wie es um die gefühle der anderen person steht. ich befinde mich gerade (schon wieder) in so einer situation. Ich hab einen typen kennengelernt, vor zwei monaten und unter den umständen hat sich doch eine recht gute freundschaft entwickelt. Wir fühlen uns gegenseitig sehr verbunden, können vertrauen... Dazu kommt aber, dass besagte person was mit einem mädl angefangen hat (eine beziehung die er ziemlich locker ohne das mädl besser zu kennen eingegangen ist) und ich einen freund habe, von dem ich mich jetzt aber gerade trenne (aber aus anderen gründen). Ich finde es wichtig dass man in einer freundschaft ehrlich sein kann. ich kann aber nie ganz aufrichtig sagen, was mich bedrückt (was ihn betrifft), weil ich mich dadurch exponieren würde. so schlucke ich vor mich hin und schweige über das was ich ihm nicht sagen kann.
das bringt genau nüsse. Es macht mich fertig. Er weiss nichts davon und langsam denke ich , vielleicht macht es doch sinn, das zu sagen... oder so. risiko so oder so. ... du meinst die liebe sei es auf jeden fall wert. und wenn nicht? wie die beziehung die ich gerade beende?

PS: von wo aus österreich bist denn egtl? ich bin aus tirol
hunfiich muss mich übrigens mal als person, um die es bei timeau geht, einmischen. auch wenns vielleicht ein bisschen ot ist... ich will das auch nicht ausarten lassen, sondern einfach richtig stellen.. vielleicht erreich ich ihn ja wenigstens auf diesem weg... im prinzip könnt ihr das auch ignorieren ;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Timeau [/i]
[B]da es jetzt wohl alles aus ist, kann ich wohl auch mal offener drüber reden.....[/B][/QUOTE]

das ist er erste punkt, den ich nicht verstehe. wieso muss alles aus sein? für immer?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Timeau [/i]
[B]
ich wollte den kontakt abbrechen...[/B][/QUOTE]

wieso hast du das nie so direkt gesagt, dass du das besser fändest??? und hast mich im glauben gelassen, dass eine normale freundschaft ok für dich ist...??

[QUOTE][i]Original geschrieben von Timeau [/i]
[B]weil sie ja wusste was ich für sie empfand, sie spielte damit, nutzte mich nur aus...[/B][/QUOTE]

du hast mir nicht nur einmal gesagt, dass du drüber hinwegkommst, dass ich mit dir über bestimmte dinge reden kann.. du hast gesagt "ich hab immer ein taschentuch für dich" und erzählst es hintenrum dann ganz anders.
ich habe dich nie ausgenutzt. ich habe nie mit dir gespielt. ich wollte dich nicht so sehr verletzen. meinst du ich find es toll, dich jeden tag zu sehen, ohne mit dir zu reden?? meinst du, mir geht das nicht nahe, dass alles so gekommen ist??

[QUOTE][i]Original geschrieben von Timeau [/i]
[B]dass sie alles tun wird, um unsere freundschaft nicht zu gefährden..
das hat sie mir diesmal sogar mal ins gesicht gesagt...[/B][/QUOTE]

und genau DESWEGEN versteh ich nicht, wieso zu samstag so völlig normal eigentlich warst, ich wollte mit dir drüber reden aber du hast ja nix gesagt, hast mir sogar noch den letzten dread gemacht und dann? peng, warst du weg, und alles war scheiße.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Timeau [/i]
[B]ich kann jetzt mit sicherheit sagen, dass sie in mir nur ein abbild ihres ex' sah'[/B][/QUOTE]

wenns so rüber kam tut mir das leid. aber du bist völlig anders und das weisst du auch. du bist timeau. nicht konrad. kein abbild, ganz und gar nicht.
aber du wusstest auch ganz genau, wie sehr ich noch an ihm hänge. wieso sollte ich denn intuitiv wissen, dass du mich noch liebst, wieso konntest du denn nicht intuitiv wissen, dass ich noch an ihm hänge? sowieso kommts mir so vor, als hätte ICH die ganze zeit rational denken und abwägen müssen. du warst ja gefangen in deinen gefühlen. aber was mit mir und meinen gefühlen ist, interessiert ja anscheinend nicht. (das ist nicht böse gemeint, nur eine feststellung)

im prinzip würde ich dir gerne so viel erklären, hätte von dir gerne erklärungen. auch wenn wir schon soviel geredet haben. vielleicht ja nicht richtig.
wenn du partout nichts mehr von mir wissen willst, muss ich das akzeptieren. ich kann das aber nicht akzeptieren, dass erst alles noch recht normal war und dann die tragödie. ohne auftakt. ohne inszeniertes finale. nichts. einfach aus.
vielleicht kannst du verstehen, dass auch ICH ziemlich verwirrt bin.

TrauerwesenMir ist übrigens mal aufgefallen, dass nichts so sehr runterziehen kann wie zerstörte Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. Es ist zum Kotzen, es macht fertig, man bekommt nichts mehr auf die Reihe.
Aber die Gedanken, dass ganze zu beenden, sind auch nicht so prickelnd, und dennoch fragt man sich, wäre es evtl doch nicht besser, vielleicht passt es wirklich nicht, aber niemand macht sich ja auch die Mühe, gegenteiliges zu beweisen... eine Zwickmühle.
BlackElvenTearFür mich ist die Liebe letztendlich das, was das Leben lebenswert macht. Alles andere wäre dermaßen trist, dass ich mich nicht vorstellen könnte, es auszuhalten.
Und Liebe hängt für mich immer mit Zerstörung zusammen. Man muss schließlich irgendwo die Mauern aufbrechen, die einen vor der Außenwelt gleichzeitig schützen und trennen, damit jemand Zugang bekommen kann. Ich weiß nicht, wie es anderen da geht, aber mir fällt das unheimlich schwer. Und dann ist jeder "Eindringling" so gedankenvereinnahmend, dass es wiederum so mühsam wird, sich auf den täglichen Kleinkram zu konzentrieren, was ja notwendig ist.
Liebe ist ein Gewinn und ein Verlust - Gewinn an Lebensfreude und Verlust an Funktionalität.
nullpromille"liebe" ist der luxus der behüteten und sorglosen.
HeikoD[QUOTE][i]Original geschrieben von une copine [/i]
[B]Liebe kann sehr schlimm sein... Einige begehen sogar Selbstmord, wenn sie verlassen werden... Aber es gibt auch Menschen, die nicht so gut lieben können und sind dann irgendwo im Vorteil... [/B][/QUOTE]
vielleicht liegt der Vorteil auch darin diese Erfahrung schon einmal gemacht zu haben.
TraenenmaedchenFür mich ist Liebe auch ein sehr, sehr kostbares Geschenk...
Nur schlimm, wenn sie nicht erwiedert, abgewiesen wird oder nicht gesehen wird und man nicht mehr weiss wie man seine Gefühle der geliebten Person noch sichtbar machen kann...selbst nach einer gewissen Zeit..
KronosLiebe kann nur Retten nicht Zerstören!! Per se ist Liebe das stärkste Gefühl überhaupt und das einzige das eine rein Positive Natur besitzt!

Allerdings kann aus diesem Grund der Verlust von Liebe bei vielen Menschen negative Tendenzen bis hin zur Sebstzerstörung implizieren.
Das liegt allerdings nicht an dem Gefühl der Liebe, sondern an anderen Gefühlen wie Neid, gekränker Stolz, Verlustangst, Angst vor dem Alleinsein, usw.! Das sind allerdings alles Ausdrücke seiner persönlichen Unsicherheit. Nur ein Mensch der in seinem Inneren gefestigt ist und mit sich selbst im reine ist, kann wirklich Lieben ohne Gefahr zulaufen das seine "Liebe" sebstzerstörerische Züge annimmt!

Meine Meinung... leider war und bin ich gegen die ein oder andere negative Tendenz in diesem Bereich auch nicht immer gefeit ;-)!!

P.s.: Näheres dazu bei Erich Fried...
RegulusGrüss' Euch,

ich denke allerdings, dass Liebe eben nicht nur retten kann. Sicher ist sie grundsätzlich positiv und auch das stärkste Gefühl und vor allem die stärkste Motivation die ich mir vorstellen kann.
Da bei spreche ich aber auch nur subjectiv, wenn man bedenkt, wie motivierend der Mammon heute für allzuviele ist; aus ihm heraus sollen ja auch Beziehungen entstehen.
Aber bleiben wir bei der emotionalen Seite, ich denke, darum ging es dem Themenverfasser.
Das wirklich Schwere ist für mich gewesen, einer bestehenden Beziehung monatelang als Beteiligter beim Sterben zuzusehen. Es gab mal den Ausspruch bezüglich des Lateinunterrichts, er wäre ein Wiederbelebungsversuch an einer toten Sprache, tja ich denke, dass ich selbst monate lang reanimierend tätig war.
Wenn man dann alles gegeben hat ist das eigentlich schlimme, dass die Person, für die man es tat, das eben nicht einmal bemerkt hat.
Diese Beziehung habe ich dann zwar beendet, und es war nicht weniger schwer nur weil es länger schon nichts mehr gemeinsames gab, aber wenn man das Gefühl hat, die eigentlich doch so geliebte Person hätte nur darauf gewartet um es nicht selbst tun zu müssen, ja dann muss ich sagen, war es die leerste Leere die ich je gespürt habe. Langsamer kann selbst die Zeit am Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs nicht vergehen als in solchen Momenten.
Es zu enden war besser, keine Frage, aber auch das läßt einen dann dieser momentanen Singulartät nicht entweichen.
Hier denke ich an den Film "Young Guns" und die Inschrift des Grabsteins von Billy the Kid - "Freunde"...
Die hatte ich.
Liebe bis zur Aufgabe der eigenen Identität lohnt sich nicht in einem Universum, in dem unser aller eben nur einmaliges Leben nur einen Wimpernschlag lang dauert.

In diesem Sinne, lasst Euch nicht ärgern und verliert Euch nicht an jemanden mit dem ihr letztendlich doch nur eines gemeisam habt: das wichtigste im Leben für Euch beide ist nur er/sie.
- So dark the con of Man -
:)
VampireMiyuDas ging mir lange Zeit auch so.
Mein Exfreund hat mich nicht an sich rangelassen, aber auch nicht weggestoßen. Ab und zu war er da. Dann wieder tagelang nicht. Ich bin fast daran zerbrochen. Wenn ich mit ihm redete, ob er Zeit hätte, war er mit Freunden verabredet. Die Freunde gingen immer vor.
Irgendwann habe ich es eingesehen, dass es keine Zukunft hat und wir einigten uns auf Freundschaft. Er sagte, er riefe mich an (an einem bestimmten Tag aufgrund eines Bewerbungsgesprächs). Ich saß stundenlang vorm Telefon, habe darauf gewartet, dass es klingelt. Doch nichts.
Nach zwei Wochen habe ich begriffen, dass er sich nicht mehr melden würde, dass ich ihn verloren hatte und bin endlich zusammengebrochen...

Mfg Mi
nullpromille[QUOTE][i]Original geschrieben von Kronos [/i]
[B]Liebe kann nur Retten nicht Zerstören!! Per se ist Liebe das stärkste Gefühl überhaupt und das einzige das eine rein Positive Natur besitzt!
[/B][/QUOTE]

mich erinnert das an "dr. faustus" von thomas mann. ich hab das buch nicht gelesen, aber eine stelle daraus kenne ich und die geht in etwa wie folgt:

l.:"hälst du liebe für den stärksten affekt?"
a.:"nein, interesse."
l.:"damit meinst du wohl so eine art liebe ohne animalische wärme."

und darum ist es schwer die "liebe" mancher menschen als nicht-zerstörerisch zu klassifizieren. es gibt soviele arten der liebe, eigenliebe etc. ..., dass man den begriff "liebe" auf keinen fall als per se positiv und schattenlos sehen kann.
TrauerwesenIch denke, Liebe ist durchaus das stärkste Gefühl, im positiven wie auch im negativen (ok, neben anderen). Und nicht-zerstörerisch ist sie genau dann, wenn es keine Enttäuschung gibt, wenn beide Seiten gleichauf lieben und agieren, denn sonst kommt es halt leicht zu einer Enttäuschung. Hatte mal kürzlich gelesen, dass Liebe das einzige sei, wo sich Krieg und Frieden ständig abwechseln.
nullpromille[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Ich denke, Liebe ist durchaus das stärkste Gefühl, im positiven wie auch im negativen (ok, neben anderen). Und nicht-zerstörerisch ist sie genau dann, wenn es keine Enttäuschung gibt, wenn beide Seiten gleichauf lieben und agieren, denn sonst kommt es halt leicht zu einer Enttäuschung. Hatte mal kürzlich gelesen, dass Liebe das einzige sei, wo sich Krieg und Frieden ständig abwechseln. [/B][/QUOTE]

und da unterscheide ich zwischen nächstenliebe - die keine gegenliebe verlangt und partnerschaftlicher liebe die auf gegenseitigkeit beruht - beide lieben können eben nicht zu selbstzerstörung führen (außer man übertreibt es mit der nächstenliebe).

was hier immer als selbstzerstörerische liebe dargestellt wird - ist ein einseitiges verlangen, das meiner meinung nach auf "projektion" beruht - und sich nicht auf einen bestimmten partner bezieht. das objekt dieser selbstzerstörerischen "liebe" ist austauschbar - und das gefällt mir an dieser diskussion nicht . das nicht deutlich gesagt wird, dass es hier um auswüchse und nicht um liebe geht.
wenn sich die betroffenen eingestehen würden, dass sie einen monolog führen -
dass ihre selbstzerstörung vor der sogenannten "liebe" war - dann würden sie das problem vielleicht an der wurzel angehen, anstatt anderen (nämlich den vermeintlich geliebten) die bürde aufzulasten.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von nullpromille [/i]
[B]
was hier immer als selbstzerstörerische liebe dargestellt wird - ist ein einseitiges verlangen, das meiner meinung nach auf "projektion" beruht - und sich nicht auf einen bestimmten partner bezieht. das objekt dieser selbstzerstörerischen "liebe" ist austauschbar - und das gefällt mir an dieser diskussion nicht . das nicht deutlich gesagt wird, dass es hier um auswüchse und nicht um liebe geht.
wenn sich die betroffenen eingestehen würden, dass sie einen monolog führen -
dass ihre selbstzerstörung vor der sogenannten "liebe" war - dann würden sie das problem vielleicht an der wurzel angehen, anstatt anderen (nämlich den vermeintlich geliebten) die bürde aufzulasten. [/B][/QUOTE]

Wenn jemand austauschbar wäre, dann würde niemand Leiden, wenn eine Liebe zu Ende geht oder nicht erwidert wird.
Es gibt übrigens auch Leiden in erfüllter Liebe.
EisEngelWenn der Schutz eines Menschen das Eis um sein flammendes Herz ist, dann wird dieser Schutz mit der Stärke der Flamme schwächer. Es ist sinnlos sich dagegen zu wehren. Kein Mensch vermag sein Herz zu kontrollieren. Wenn ein Gefühl wie die Liebe das Herz entflammt, ist kein Schutz mehr da. Jeder, dem eine geliebte Person schon einmal wichtiger war als das eigene Wohl, weiss wovon ich spreche. Ohne jedes Eis ist so manche Wunde tödlich für die Seele. Niemand zerstört sich dabei selbst. Es wird nur leichter zerstört zu werden.
An alle die jetzt an sich selbst denken: ihr habt mein Mitleid. Ich fühle zurzeit das gleiche.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von EisEngel [/i]
[B]Wenn der Schutz eines Menschen das Eis um sein flammendes Herz ist, dann wird dieser Schutz mit der Stärke der Flamme schwächer. Es ist sinnlos sich dagegen zu wehren. Kein Mensch vermag sein Herz zu kontrollieren. Wenn ein Gefühl wie die Liebe das Herz entflammt, ist kein Schutz mehr da. Jeder, dem eine geliebte Person schon einmal wichtiger war als das eigene Wohl, weiss wovon ich spreche. Ohne jedes Eis ist so manche Wunde tödlich für die Seele. Niemand zerstört sich dabei selbst. Es wird nur leichter zerstört zu werden.
An alle die jetzt an sich selbst denken: ihr habt mein Mitleid. Ich fühle zurzeit das gleiche. [/B][/QUOTE]

Sehr schön ausgedrückt. Aber stimmt schon, man ist stark, wenn man niemanden an sich ran lässt, sofern man es tut, wird man zerbrechlich und schwächer, eben weil man jemanden "in sich" lässt.
Regulus[QUOTE][i]Original geschrieben von EisEngel [/i]
[B]Wenn der Schutz eines Menschen das Eis um sein flammendes Herz ist, dann wird dieser Schutz mit der Stärke der Flamme schwächer. Es ist sinnlos sich dagegen zu wehren. Kein Mensch vermag sein Herz zu kontrollieren. Wenn ein Gefühl wie die Liebe das Herz entflammt, ist kein Schutz mehr da. Jeder, dem eine geliebte Person schon einmal wichtiger war als das eigene Wohl, weiss wovon ich spreche. Ohne jedes Eis ist so manche Wunde tödlich für die Seele. Niemand zerstört sich dabei selbst. Es wird nur leichter zerstört zu werden.
An alle die jetzt an sich selbst denken: ihr habt mein Mitleid. Ich fühle zurzeit das gleiche. [/B][/QUOTE]

Chapeau! So sehe ich das auch.
Wenn die Person nämlich austauschbar wäre, wo wäre da die Liebe?!
Der geliebte Mensch ist nunmal der, der einen am tiefsten verletzen kann; er kann einem aber auch die meiste Kraft geben.
Ob es aber wirklich passt, entscheidet sich frühestens, wenn die rosarote Brille ab ist, wann dieser Zeitpinkt auch immer kommen mag...
Ich hatte es selbst, daß während einer schwierigen Phase der Zusammenhalt da war, bei allen Querelen von aussen waren wir uns doch immer einig.
Als das gröbste ausgestanden war und ich dachte jetzt gehts erst richtig los, wurde ich versteckt, verheimlicht, ausgegrenzt.
Da fühlte ich mich nur noch als Wegbereiter auf dem Weg in eine selbständige Zukunft und wurde nicht mehr gebraucht :(
psychochickenIrgendein Schauspieler hat mal in einem Interview behauptet, dass man sich im Alter von etwa 18/19 nicht in eine Person verliebt, sondern in das Verliebtsein selbst. Als ich das las, war ich in einer ähnlichen Situation wie hier schon ein paar mal beschrieben. Ich warf das Magazin zur Seite, ich wollte es nicht wahrhaben. Ich war davon überzeugt, dass diese Liebe die einzig wahre sein musste. Das bisschen, dass sie mir gebracht hat, war neu und erschien mir daher unvergleichlich. Ich bekam die Absage sehr schnell, aber ich konnte nicht aufgeben, obwohl ich wusste, dass es keinen Sinn haben würde. Aber "wenigstens" hat er das ausgenutzt. Ich habe mich für diesen Menschen lächerlich gemacht, auch öffentlich, doch es war mir völlig egal. Ich hatte das Gefühl, nur durch ihn zu leben. Es gab Tage, an denen ich nur noch schlafen wollte, an anderen lag ich stundenlang auf dem Boden und wartete auf einen versprochenen Anruf, der nie kam. Auf meine Freunde wollte ich nicht hören. Ich war sehr unerfahren und dumm damals. Ich dachte gewisse Dinge müssen doch einen Bedeutung haben. Doch das hatten sie nicht. Irgendwann nahm es ein Ende. Ich glaube, ich bereue nicht, was damals passiert ist. Vielleicht war es einfach notwendig. Ich habe daraus gelernt und bin vorsichtiger geworden.
Allerdings musste ich feststellen, dass es mich auch in gewisser Weise kaputt gemacht hat. Wenn irgendetwas passiert, dass sich damals ähnlich ereignet hat, komme ich kaum damit klar, habe das Gefühl, wieder dort zu sein.

Man kann sich nicht immer aussuchen, in wen man sich verliebt, aber gerade in jungen Jahren ist man manchmal hilflos.
Was man dagegen tun kann? Ein Kontaktabbruch ist wirksam, wenn man die Kraft dazu hat. Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass eine Freundschaft keine Chance hat, bevor alles überwunden ist. Und das kann dauern.
Arimahn[QUOTE][i]Original geschrieben von psychochicken [/i]
[B]
Was man dagegen tun kann? Ein Kontaktabbruch ist wirksam, wenn man die Kraft dazu hat. Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass eine Freundschaft keine Chance hat, bevor alles überwunden ist. Und das kann dauern. [/B][/QUOTE]

Ich befinde mich auch in so einer Situation (Wobei sie diese wenigstens nicht ausnutzt, Gott was bin ich ihr dankbar!) und bin mittlerweile zu dem Ende gekommen, dass eine normale Freundschaft nach "soetwas" nicht mehr möglich ist. Einer wird immer mehr für den anderen empfinden als nötig oder gar gut. :(
Regulus[QUOTE][i]Original geschrieben von Arimahn [/i]
[B]Ich befinde mich auch in so einer Situation (Wobei sie diese wenigstens nicht ausnutzt, Gott was bin ich ihr dankbar!) und bin mittlerweile zu dem Ende gekommen, dass eine normale Freundschaft nach "soetwas" nicht mehr möglich ist. Einer wird immer mehr für den anderen empfinden als nötig oder gar gut. :( [/B][/QUOTE]

Mit der Freundschaft danach ist das so eine Sache, manchmal habe ich das Gefühl, Frauen können das besser aber ihr Mädels seht das warscheinlich genau umgekehrt...
Für mich ist das jedenfalls nichts, dann lieber gar keinen Kontakt mehr.
Selbst wenn man derjenige ist, der "Schluss gemacht" (eine blöde Bezeichnung, ich weiss...) hat, muss es einem danach nicht leichter fallen noch Kontakt zu haben.
Schliesslich bedeutet das Ende der Beziehung ja nicht das abrupte Ende aller positiven Gefühle. Ich habe jedenfalls schon eine Beziehung beendet, bzw. das Gespräch dazu eingeleitet (womit ich mich nicht rühme, auf solche 'Pokale' war ich nie scharf), was nicht bedeutete, das ich sie in dem Moment nicht mehr liebte, es ging eben nicht mehr.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Regulus [/i]
[B]Ich habe jedenfalls schon eine Beziehung beendet, bzw. das Gespräch dazu eingeleitet (womit ich mich nicht rühme, auf solche 'Pokale' war ich nie scharf), was nicht bedeutete, das ich sie in dem Moment nicht mehr liebte, es ging eben nicht mehr. [/B][/QUOTE]

Es ging nicht mehr... sowas finde ich furchtbar tragisch, man macht schluss, beide haben Tränen in den Augen, und dann scheiden sich die Wege. Man sieht, es muss nicht immer unerwiderte Liebe sein, die schmerzen zuführt und im nachhinein zerstören kann. Rette sich, wer kann, vor der Liebe...

Die von psychochicken geschilderte Erfahrung habe ich aber auch mal gemacht, ich liebet ihn, irgendwie, aber nach einem jahr wurde es langweilig, ich wusste schon vorher, das wird nichts, aber als es vorbei war, wollte ich dies auch nicht. Es war sicherlich eine Art Sucht nach diesem Gefühl. Man merkt dies, wenn man älter wird und vergleicht und sieht, dass es auch andere gibt, für die man alles tun würde, mit denen man um jeden Preis alt werden möchte. Nur wenn sich das nicht so leicht abzeichnet und so sicher ist, kommt wieder die Zerstörung ins Spiel.
FirestoneIch frage mich oftmals, was heißt es den überhaupt Liebe? Ich habe in meinem Leben nur ein einziges Mal eine Freundin gehabt und das war in so jungen Jahren, das ich es heute nicht mehr zähle! Seit dem lebe ich allein! Ich war oft verliebt, doch hat es mich immer dann erwischt, wenn der Mensch, für den ich diese Gefühle zu haben glaubte, diese nicht erwiederte und zuletzt schwor ich mir, das ich es nie wieder fühlen will!
Es mag viele Menschen geben, die Liebe als etwas sehr schönes empfunden haben ich habe die Erfahrung nie gemacht und für mich heißt jemanden zu lieben nur Schwäche, seine Verwundbarkeit offen zu presentieren und Schmerz!
Angels_DarlingIch weiß genau was du meinst Firestone.Ich war auch erst einmal richtig verliebt und dann hab ich mich immer wieder Hals über Kopf in irgendwelche Beziehungen gestürzt.Keine Ahnung vielleicht wollte ich es nicht wahr haben und den Schmerz der Trennung nicht an mich ran lasen.Doch heute weiß ich, dass es wichtig ist den Schmerz zu zulassen.


---------------------
Wenn du gehst
nimm mein Herz mit
Denn ohne dich
ist es leer und ich
brauche es nicht mehr
Wenn du gehst
nimm mein Leben mit
denn ohne dich ist es kein Leben mehr für
mich......
areikaJa, die liebe Liebe kann das...

Sämtliche Menschen und Freunde um mich herum haben mich vor IHM gewarnt...teils Menschen die IHN gut kannten oder Exfreundinnen...teils Menschen, die IHN nicht wirklich gut kannten, aber immer nur schlechte Erfahrungen mit IHM machten...

Man verliebt sich aber so sehr! Möchte mit IHM zusammensein! Die Zeit verbringen und teilen...Macht das (entgegen aller Tipps und Gespräche) auch...über mehrere Wochen und Monate hinweg...merkt überhaupt nicht, daß man sich von den Anderen abschottet...sich nicht mehr meldet usw.
Immer und immer und immer wieder die Nachfrage: Wie geht es Dir? Warum meldest Du Dich nicht mehr? Was ist den los? Liegt es an IHM?
Man hat dann das große Bedürfnis den Anderen zu zeigen, daß es nicht an IHM liegt. Das man nur faul oder so ist.
Man geht schön mit den Anderen weg, so wie man es vorher auch getan hat...geht tanzen, quatscht mit allen möglichen Leuten, weil man sich sehr freut, diese wieder zu sehen...

Und dann: ein riesengroßes Theater! Von IHM!
Du kümmerst Dich gar nicht um mich! Du bist nicht für mich da! Lässt mich einfach alleine hier stehen! Redest und lachst nur mit Anderen! Interessierst Dich gar nicht für mich! Bist sowieso die ganze Zeit nur tanzen! Liebst Du mich eigentlich? Und wer ist das überhaupt! Der will bestimmt was von Dir! Haste nicht gemerkt, wie der Dich angeschaut hat...etc...fast ein Fragenkatalog!

Man ist irritiert, versucht die Wogen zu glätten---funktioniert aber nicht. Zumindest nicht auf Dauer. ER war immer so (!), wenn andere Menschen um ihn herum waren. Solange wir zu zweit alleine waren, war alles in bester Ordnung! Es hat fast immer funktioniert und war wirklich schön! WAR! Vergangenheit!

Weil er es nicht ertragen hat, daß es auch andere Menschen gibt, die sich für einen interessieren, ohne, daß sie gleich mehr von einem wollen! Das sie einfach nur meine Anwesenheit genießen...mit mir reden und lachen und tanzen möchten... ging für IHN gar nicht!

Ich weiß, die Geschichte ist etwas lang geworden...aber so wars halt...

Mich hat das wahnsinnig gemacht! Monatelang bin ich (auch nach dieser Beziehung noch) in Schuldgefühlen gar geschwommen!
Wußte nicht mehr ein noch aus! Alle haben auf mich eingeredet! Gerade danach! Als alles vorbei war! Schuldgefühle meinen Freunden gegenüber...weil ich sie alleine und im Stich gelassen hab und Schuldgefühle auch IHM gegenüber....er ist jetzt wirklich ganz alleine...auch wenn er sich das selbst zuzuschreiben hat...hat ja nicht vermitteln lassen.

Mich hat das in den Wahn gertrieben! Habe mich meißtens nach außen hin glücklich gezeigt, zuhause aber einen Heulkrampf nach dem anderen gehabt...kam nicht zur Ruhe...

Endergebis: Ich habe meine Freunde wieder, weil sie richtige Freunde sind! Lassen mich nicht im Stich und alleine! Ich kann wieder lachen, fange an, daß Geschehen um mich herum wieder positiv wahrzunehmen! Ich gehe viel weg! Ich rede, lache und tanze viel!

Und das nur: weil ER nicht mehr da ist!

LG
FirestoneDie letzte Frau, die ich glaubte zu lieben ( ich bin ihr 6 Jahre hinterhergelaufen ) war eine Freundin! Böser Fehler! Und ich war mir so sicher, es könnte zwischen uns klappen, hatte die tollsten Phantasien! Wenn wir uns trafen, haben wir uns super verstanden, geflirtet.... aber sie wußte von meinen Gefühlen und erwiederte sie nicht! Ich habe ewig nicht aufgegeben, in der Hoffnung, wenn ich nur lange genug um sie kämpfe dann wird es vieleicht doch was und ich denke, sie mag mich schon etwas mehr als einen Freund! Jetzt habe ich aufgegeben und diese Entscheidung, gegen das zu handeln was mir mein Herz sagt, macht mich fast wahnsinnig! Ich denke jeden verdammten Tag an sie, hoffe das sie sich meldet, irgendwas passiert, aber nichts!
Ich habe ihr geschrieben, das es so nicht weiter gehen kann, ich den Kotakt abbrechen will und wenn ich schwach werden sollte, so soll sie mir den einen Freundschaftsdienst erweisen und sich einfach nicht rühren! So kann ich sicher sein, das es vorbei ist! Und vieleicht vergesse ich sie auch! Aber im Moment zieht es mich so sehr runter, das ich am liebsten einfach sterben würde! So weit unten war ich schon ewig nicht mehr und ich weiß gar nicht, wie ich jemals wieder aus diesem Loch kriechen kann? Ich wünschte mein Herz würde erfrieren, damit ich nie wieder irgend jemand so sehr liebe!!!!!
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Firestone [/i]
[B]Ich wünschte mein Herz würde erfrieren, damit ich nie wieder irgend jemand so sehr liebe!!!!! [/B][/QUOTE]

Nein, denn stell Dir vor, dann kommt mal eine vorbei und erwidert ihre Gefühle, das wäre doch fatal.
Wie war das, Glück kann man nur verspüren, wenn man Pech kennt; hier sicherlich ähnlich: Liebe kann man spüren, wenn man weiss, wie sie weh tun kann (oder sowas).
Firestone[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Wie war das, Glück kann man nur verspüren, wenn man Pech kennt; hier sicherlich ähnlich: Liebe kann man spüren, wenn man weiss, wie sie weh tun kann (oder sowas). [/B][/QUOTE]

Schön und gut, wenn man aber zu 75% nur Pech im Leben hat, oder dies so zumindest sieht, dann pfeif ich drauf! Lieber fühle ich zu 100% nichts, als nur 25% Liebe im Leben! Ich denke, das man es eines Tages vergessen hat, wie dieses Gefühl war und dann vermisst man auch nichts mehr!?
MichaleOb Liebe mich in Wahnsinn und Selbstzerstörung treiben kann?

Also in die Selbstzerstörung nicht.
Zumindest mich nicht.
(Obwohl Mensch ja nie nie sagen soll)

In den Wahnsinn?
Auf jeden Fall!

Grade jetzt habe ich ein gutes Beispiel auf der Pfanne:

Ich und meine (noch) Freundinn.
Fakt ist das wir uns gegenseitig lieben und auch vertrauen.
Allerdings hat sie einen tierischen Dickkopf und hällt sich strikt an die Regeln die sie sich selber setzt.
Und das Kollidiert momentan mit meiner Lebensweise.
Um genauer zu sein, mit meinem Drogenkonsum.
(ich persönlich bin der Meihnung das es keine schlimmen Drogen sind und das ich auch keine Schäden davon bekomme)
Allerdings ist sie sehr sehr strikt gegen Drogen und nimmt mir das auch sehr übel.
Und jetzt will sie sich warscheinlich trennen obwohl sie mich liebt.

Das ist in meinen Augen ein [finde grad kein Wort davür].

Tja und mich treib das in den Wahnsinn.

So, ich weiß jetzt nicht ob jeder das Beispiel versteht aber warten wir halt ab...
ZombieGirl666mal kurz vom thema ab:
@ michale: naja...wenn du meinst, dass das keine harten drogen sind, die du nimmst...ich bin da anderer meinung.
KryptiKOhh JA!

Das kann die Liebe, besonderst dann wenn man Optimistisch an eine Beziehung drangegangen ist, und dann die Beziehung doch kaputt geht, kann es einen sehr Kaputtmachen...

Wie man da rauskommt weiß ich nicht... ich finde das sammelt sich einfach an... bis es irgendwie ausbricht...



gez.


KryptiK
Lustschmerzbin auch dieser Meinung, unerfüllte oder verlassene Liebe kann bis zur Selbstzerstörung in einem wachsen. Liebe ist in meinen Augen das stärkste Gefühl was einem wiederfahren kann, kein Schlag ins Gesicht kann solche Schmerzen bringen wie die Liebe.
Konkalit_4Ich würde sagen, die Liebe ist das gefährlichste Gefühl das es gibt, gefährlicher als Hass, Wut und Trauer. Wegen ihr werden die meisten Verbrechen, Selbstmorde und Dinge getan. Menschen reden sich ein zu lieben, aber sowas wie Liebe ist sowieso irreparabel, man sollte sich abgewöhnen , sofern man enttäuscht wurde, jemals wieder sein innerstes einem Menschen so zu öffnen und zu lieben. Das tue ich und es hilft, Gefühle wie Wut und Trauer in unbändigen Hass kompensieren, stärkt einen in dem Bestreben und den Mitmenschen um einen herum ausweichen und sofern so etwas wie Liebe ins Spiel kommt, abblocken, Beziehungen abbrechen und wieder für sich sein, erspart einem eine Menge Enttäuschungen, nur eben nicht für Leute geeignet die meinen nicht mit Einsamkeit umgehen zu können, aber ich sage der Weg ist leichter als wieder den zweifelhaften Weg der sogenannten "Liebe" zu gehen.
herz23Ein Beispiel meinerseits zu diesem Thema:

Ich habe vor einigen Monaten einen meiner besten Freunde kennen gelernt und wie das Schicksal so wollte auch lieben gelernt.
Ich habe ihm gesagt, dass ich mich in ihn verliebt habe.
Das hat er aktzeptiert, aber da er selbst für mich keine Liebe empfand sind wir kein Paar geworden.
Er hat dann später seine derzeitige Liebe kennen gelernt.
Für mich ein Dorn im Auge, weil ich mir nur noch zweitrangig vorkam.
Aber weil er so glücklich war, habe ich ihm nicht gesagt wie weh mir das tut, wenn er vonm ihr erzählt und viel Zeit mit ihr verbringt.
Meinen ganzen Kummer habe ich gefressen, bis ich geplatzt bin.
Habe dann versucht die beiden auf eine gemeine Art und Weise auseinander zu bringen.
Nach einem Streit der beiden habe ich gesehen, wie sehr er unter einer Trennung leiden würde und wurde Reumütig.
Ich habe ihm erzählt, was ich getan habe und das es mir Leid tut.
Nun habe ich einen besten Freund verloren, denn vertrauen kann er mir nicht mehr und das ist die Strafe dafür, dass ich mich verliebt habe.
Ja, Liebe macht verrückt und man kann ncihts dagegen tun, als aus seinen Fehlern zu lernen ...
Angels_DarlingIch kann dich gut verstehen.Auch ich habe einen guten Freund Freund verloren weil Gefühle im Spiel waren.
Wir lernten uns im März kennen.Wurden richtig dicke Freunde.Im Sommer Flirteten wir und mir ist blöderweise einer anderen Person gegenüber das Wort Liebe über die Lippen gerutscht.....
Jetzt guckt er mich nicht mal an.Nicht ein Blick.Dabei würde ich alles so gerne ungeschehen machen.Doch das kann ich nicht.
Er hat jetzt eine andere Freundin und sie sind glücklich.Und ich denke ich müsste aus Liebe zu ihm sterben...

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You broke my heart in thousand pieces,
beause you think I deserve better....
Dark Butterfly[QUOTE][i]Original geschrieben von Firestone [/i]
[B]Aber im Moment zieht es mich so sehr runter, das ich am liebsten einfach sterben würde! So weit unten war ich schon ewig nicht mehr und ich weiß gar nicht, wie ich jemals wieder aus diesem Loch kriechen kann? Ich wünschte mein Herz würde erfrieren, damit ich nie wieder irgend jemand so sehr liebe!!!!! [/B][/QUOTE]


Ich weiß wie du dich fühlst..., auch wenn du es mir jetzt nicht glauben kannst. Der Blick aus solch einem Loch ist mir vertraut. Ich kann dir nicht helfen; wahrscheinlich kann dir kaum etwas helfen. Außer eines: Verschließe dein Herz nicht! Das ist die größte Einladung, die du der Einsamkeit machen kannst. Es ist gefährlich in solchen Situationen alleine zu sein. Es ist eine Strafe, die du dir selber zufügst, eine Falle, die du dir selber stellst.
Ich habe vor vielen Jahren mein Herz eingefroren. Um mein Innerstes befindet sich noch heute eine dicke, kalte Mauer. Ich lebe in einer guten Beziehung, habe den Mann meiner Träume gefunden, viele Freunde und Familienmitglieder bemühen sich um mich. Doch ich bin allein, ganz allein. Denn ich habe vergessen wie das geht -sich öffnen, die Gefühle hineinlassen. Das tut mehr weh als alles andere. ich bin heute nicht in der Lage aus der Betäubung zu gelangen, trotz Therapie und allem.

Behalte dein Herz warm und weich! Du wirst noch oft davon profitieren!

Viel Glück!
Ein kleiner Schmetterling
psychochicken[QUOTE][i]Original geschrieben von Angels_Darling [/i]
[B]Jetzt guckt er mich nicht mal an.Nicht ein Blick.Dabei würde ich alles so gerne ungeschehen machen.Doch das kann ich nicht. [/B][/QUOTE]

Und wie würde es sein, wenn ihr weiterhin versuchen würdet, Freunde zu sein?
Sichr würdest du dich besser fühlen, wenn du ihn öfter siehst, aber damit nimmst du dir sogut wie jede Chance, von ihm los zu kommen. Ich weiß, an sowas will man gar nicht denken. Insgeheim hofft man vielleicht, dass er zu einer anderen Ansicht gelangt. Wenn ihr euch aber nicht mehr seht, geht es sehr wahrscheinlich irgendwann vorbei.
Ich denke, es ungeschehen machen würde nur bedeuten es zu verschieben. Es ist kein Fehler, soetwas zu gestehen. Es ist eigentlich sehr ehrenwert. "Und ich denke ich müsste aus Liebe zu ihm sterben..." Ich weiß, dass das ein furchtbares Gefühl ist. Andererseits ist es irgendwie auch schön so lieben zu können.

Dass er nie etwas dazu gesagt hat, ist hartherzig. Auch wenn es dir letztenedes hilft, als ein Freund sollte man wenigstens irgendetwas dazu sagen. Dann das mit dem Flirten... da hat er dir wohl falsche Hoffnungen gemacht. Genug Grund um zu sagen, dass er der ist der Mist gebaut hat.

Es ist gefährlich heftig zu lieben, aber man muss, wie Dark Butterfly schrieb, sein Herz offenhalten. Man muss Menschenkenntnis entwickeln, aus schlechten Erfahrungen lernen. Solange es Leute gibt, für die sich das irgendwann gelohnt hat, glaube ich daran.
MisericordiaDer Meinung von DarkButterfly und psychochicken werde ich mich da auch anschließen bzw. ich denke zumindest bisweilen ähnlich. Es lauern genug Gefahren in der großen, weiten Welt, die einem das Herz brechen können. Wobei der Herzschmerz aber meist vorübergehender Natur ist.

Was tun, wenn der Schmerz nicht verschwinden will? Einfach dichtmachen? Ich sehe das auch eher skeptisch.

[QUOTE]Menschen reden sich ein zu lieben, aber sowas wie Liebe ist sowieso irreparabel, man sollte sich abgewöhnen , sofern man enttäuscht wurde, jemals wieder sein innerstes einem Menschen so zu öffnen und zu lieben. Das tue ich und es hilft, Gefühle wie Wut und Trauer in unbändigen Hass kompensieren, stärkt einen in dem Bestreben und den Mitmenschen um einen herum ausweichen und sofern so etwas wie Liebe ins Spiel kommt, abblocken, Beziehungen abbrechen und wieder für sich sein, erspart einem eine Menge Enttäuschungen, nur eben nicht für Leute geeignet die meinen nicht mit Einsamkeit umgehen zu können, aber ich sage der Weg ist leichter als wieder den zweifelhaften Weg der sogenannten "Liebe" zu gehen.[/QUOTE]

@Konkalit
Rein logisch durchdacht klingt das auch plausibel. Aber ich frage mich, was einem das Leben noch bietet, wenn man nicht mehr bereit ist, Mitmenschen zu lieben. Ein Leben in stiller Einsamkeit mag sehr ruhig und angenehm sein, fernab von dem ganzen Gefühlsgemetzel, das die meisten Menschen veranstalten, aber ich glaube, man verpasst auch etwas.
Frag mich bloß nicht, was.
deadangeljeannyLiebe erinnert mich irgendwie an den kranken Kerl aus SAW...sie zerstört nicht unbedingt, sondern sie sorgt dafür, dass die Leute sich selber zerstören...
black pearlalso ich muss sagen,dass mich die liebe ganz und gar nicht zerstört...sonder im gegenteil ich das gefühl hab endlich komlpett zu sein...ich weiß da gibts bestimmt endlose beispiele für verzweifelte liebesdramen....lange rede kurzer sinn...was ich eigentlich sagen wollte:es gibt sie noch die liebe...und sie zerstört nicht immer;)
CataDenke schon das gerade das Gefühl Liebe einen total verrückt machen kann.

Ebenso kann man auch andere Menschen vor Liebe HASSEN... es ist also schon ein sehr umfangreiches Gefühl...

Glaube das schlimmste was passieren kann, man liebt einen anderen Menschen so sehr, dass man nicht mehr daran denkt, dass man sich auch selbst irgendwo lieben muss.

So etwas geht denke ich soweit, dass man sich selbst total aufgibt für einen anderen Menschen und damit verletzt man sich nur.

Liebe ist "denke ich" einer der schönsten und ebenso eines der schlimmsten / schmerzhaftesten Gefühle...
nUt3llameine erste richtige trennung hat mich wahnsinnig gemacht. bis dato war alles nur spielerrei aber bei ihr bin ich durchgedreht. es ging auf keinen fall mehr mit ihr aber ohne sie einfach auch nicht! ich habe geflucht geschrien bin zusammenge- und zerbrochen. es war der horror! eine andere art von wahnsinn wäre totale abhängigkeit und hörigkeit. das es sowas gibt kennt man ja auch zu genüge.
Cataoh ja, besonders das Gefühl von einem anderen Menschen abhängig zu sein,
wobei das nun wirklich verdammt hart ist.

Dabei sind wir eigentlich alle nur von uns selbst abhängig.
Irgendwann habe ich mir wirklich selbst eingeredet,
dass einfach nichts für ewig ist, der einzigste Mensch
mit dem man wohl sein ganzes Leben verbringen muss
und von dem man abgängig sein darf, ist man selbst.
SchwarzewiwteWen man von einem Geliebten Menschen auf einmal in Stich gelassen wird is das nicht nur hard sonderen man fühlt sich als wen man sterben würde.

Selbstzerstörung nach trennungen - kann ich mir sehr gut vorstellen - und nachendfinden.

Da man viele Tage danach keinen Sinn mehr im Leben hat und es wohl auch nicht mehr will, da diese eine Person fehlt.
Wie man aus diesen Kreis wieder raus kommt muss eigendlich jeder führ sich selbser finden da niemannd einen Helfen kann
*leider*
am bessten is es immer noch wen man sich ablenkt versucht auf andere gedanken zu kommen sonst wird man im wahrsten sinne des Wortes verrückt.
Unternimm etwas mit Freunden die etwas von der Sache wissen, und die man vertrauen kann das sie dir Helfen können.
Und Verlieb dich nicht in den erst besten wieder.
Den das reist die alten Wunden nur noch *leider* wieder auf.
Viel Glück weiterhin.
Hiddn Rosesiehe meinen beitrag in "beziehungen und eingene interessen". man kann sich mein problem schon vorstellen....

....und verbleibe im wahnsinn der liebe
Einsame_Elfeich glaub schon das viele menschen sich aus sogenannter liebe kapput machen ein prima beispiel ist eine gute freundin von mir -.- sie leidet und ich kann ihr nicht wirklich helfen dennoch liebe ich sie
blacklilacow[QUOTE][i]Original geschrieben von Timeau [/i]
[B]Kann einen die Liebe bisweilen in Wahnsinn und Selbstzerstörung treiben.....
und wenn ja wie kommt man da wieder heraus.... [/B][/QUOTE]

Gehe mal davon aus, dass Liebe so ein Hammerereignis ist, dass es auch "Kolateralschäden" geben kann oder es ist keine Liebe oder nur eine einseitige, wobei ich zugebe, dass ich das so nicht kenne.
Irgendwie ist in meinem Leben immer alles so lala und es blitzt auch nicht richtig..
Vielleicht kommt es noch???????????


Ahso, wie ma da wieder raus kommt?
Schätze mal durch viel selbstdisziplin.

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