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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Der Geruch der Vergangenheit
Gottes.HandJeder Platz erzählt seine eigene Gesichte.Man fühlt die Kälte der Leere die ein Platz ausstrahlt doch Wärme wird nie so stark ausgestrahlt.Woran kann dies liegen?Sind wir sensibler wenn es um die Dunkelheit und ihre Pracht geht oder liegt das Interesse einfach mehr in den negativen Dingen dieser perversen Welt?
Black RatEs kommt denke ich mal auf die Gewichtung an. An Außergewöhnliches erinnerst du dich intensiver als an Alltäglichkeiten. Ein Beispiel: stell dir vor du malst ein Bild und bekommst nun von 10 Leuten ihre Meinung gesagt über dein Werk. 9 Meinungen fallen positiv aus und 1 negativ. An welche erinnerst du dich wohl im Nachhinein am ehesten? Umgekehrt wäre es genauso. Natürlich auch ein Punkt: wie empfänglich du für die Dinge dieser Welt bist, egal ob sie schön, kalt, dunkel oder negativ sind.
LetumOftmals fühlt man sich zu negativen und beängstigenden Dingen einfach hingezogen, da sie einen viel tieferen Sinn und Grund haben.
An Orte die bspw. kalt erscheinen oder eine Person bedrücken, verweilt man meist länger, da man nach den Ursachen sucht und die Verganenheit dieser Orte um einiges mehr zu erzählen hat. Sie wirken auch inspirierend, den ihre Ausstrahlung ist intensiever, als Dinge die einem ständig begegnen und erforscht sind. Die Fantasie kann sich entfallten und verschiedene Formen, an diesen Orten oder durch diese Dinge, annehmen.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Gottes.Hand [/i]
Man fühlt die Kälte der Leere die ein Platz ausstrahlt doch Wärme wird nie so stark ausgestrahlt.Woran kann dies liegen?[/QUOTE]

An der Thermodynamik.
Biohazard[QUOTE][i]Original geschrieben von Letum [/i]
[B]Oftmals fühlt man sich zu negativen und beängstigenden Dingen einfach hingezogen, da sie einen viel tieferen Sinn und Grund haben.
An Orte die bspw. kalt erscheinen oder eine Person bedrücken, verweilt man meist länger, da man nach den Ursachen sucht und die Verganenheit dieser Orte um einiges mehr zu erzählen hat. Sie wirken auch inspirierend, den ihre Ausstrahlung ist intensiever, als Dinge die einem ständig begegnen und erforscht sind. Die Fantasie kann sich entfallten und verschiedene Formen, an diesen Orten oder durch diese Dinge, annehmen. [/B][/QUOTE]

sehr schon geschrieben, da kann ich mich nur anschließen.
Bloodangels Crysehr oft kommt es einem ja auch so vor (zumindest mir) als hätten diese orte, die eine solche aura haben, irgendein geheimnis. un nichts bleibt einem länger im gedächnis als ein ungelöstes geheimnis, selbst dann wenn es gar keines gibt. das hängt dann daran, dass diese orte einfach anders sind. alte kirchen zum beispíel. geh in irgendeine alte kirche und schlagartig wird es ruhig. (ausser natürlich es wird messe gehalten^^) da fängt man schon an sich über diesen ort gedanken zu machen...
VillesAngel666eben,besonders alter und geheimnisvolle/mystische Gebäude wie eine Kirche,Burgen,Schlösser,etc... haben etwas faszinierendes.Weil in ihnen einfach vergangenes Leben steckt,dass man heute noch spüren kann.
Oft schießen einem dann gerade an solchen Orten,viele Gedanken durch den Kopf.Diese Orte faszinieren mich.Wenn einem sonst eher unübliche Gedanken durch den Kopf gehen,die nur an bestimmten Orten auftreten,die dieser bestimmte Ort mit sich bringt.
zwergleuchten[QUOTE][i]Original geschrieben von Gottes.Hand [/i]
[B]Jeder Platz erzählt seine eigene Gesichte.Man fühlt die Kälte der Leere die ein Platz ausstrahlt doch Wärme wird nie so stark ausgestrahlt.Woran kann dies liegen?Sind wir sensibler wenn es um die Dunkelheit und ihre Pracht geht oder liegt das Interesse einfach mehr in den negativen Dingen dieser perversen Welt? [/B][/QUOTE]

[img]http://www.retrobytes.com/ebay/Chernobyl/Pripjat05.jpg[/img]

leere tote plätze sind keine negativen dinge. sie wirken auf einen beruhigend. das rührt daher, dass die menschen die mal dort waren, offensichtlich verschwunden sind und vielversprechenderweise so schnell nicht mehr wieder kommen. es ist ein bewundern des umstandes, alle zeichen von gesellschaftlichkeit, die solange sie lebendig waren hektische negative energien aussandten, plötzlich so anders sind. so friedlich und frei vom einfluss des bösen, was einem das leben beschwert. sogar die geisterstadt pripjat, jene stadt 4 km entfernt vom kkw lenin wirkt auf einmal schön. jetzt, wo sie kaum ein mensch mehr zu betreten wagt. wo einen neubauten ob ihrer hässlich zweckmäßigen profanität und lieblosigkeit abschreckten erwachen sie plötzlich zu einer sehnsuchtserfüllenden schönheit.
Einsame_Elfeich zum bespiel kann mich mehr an negatives aus meinen leben erinnern sie überschatten di kleinen glücksmomente meines leben recht oft oder liegt es auch daran das ich meist vieles zu negativ seh daran kann es auch liegen ich weiß es nicht :confused:
MephistoXGeht mir genauso.
Dazu bleibt nur zu sagen:
''Life is a bitch. And then you die.''
Das hat nichts mit positiv/negativ sehen zu tun. Wir erkennen einfach nur die Realität.
Das Leben ist fürn Arsch und diese Welt ist ein ziemlich dreckiger Witz aus der abartigsten Ecke des schwarzen Humors.
Hybrid AndanteDas ist denke ich evolutionsbedingt; negative Dinge gilt es zu vermeiden, daher ist es wichtiger diese im Gedächtnis zu speichern; Überlebenstaktik halt...
Waldgestalt[QUOTE]Das Leben ist fürn Arsch und diese Welt ist ein ziemlich dreckiger Witz aus der abartigsten Ecke des schwarzen Humors.[/QUOTE]
Die moderne Gesellschaft ist nicht mehr zu ertragen, diese elende Pingelichkeit und Arroganz (in Bezug auf das "niedere Getier"). Es scheint mir auch, als neutralisiert sich die Emotionswelt der Menschen in meinem Umfeld immer mehr. Langsam aber stetig.

Zum Thema:

Mir geht es da genauso wie dir, Einsame Elfe, ich kann mich kaum mehr an wirkliche Glücksmomente erinnern. Es scheint mir, als hätte ich so etwas wie Glückseligkeit nie verspührt.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldgestalt [/i]
[B]Die moderne Gesellschaft ist nicht mehr zu ertragen, diese elende Pingelichkeit und Arroganz (in Bezug auf das "niedere Getier"). Es scheint mir auch, als neutralisiert sich die Emotionswelt der Menschen in meinem Umfeld immer mehr. Langsam aber stetig.

.... [/B][/QUOTE]

die Reaktion darauf?

Mehr Individualismus wagen!
Waldgestalt[QUOTE]die Reaktion darauf? Mehr Individualismus wagen![/QUOTE]

Das tue ich zu genüge, wie ich glaube.
Leider finden sich in meiner Umwelt eben keine tieferen Menschen, mit denen man sich austauschen kann, aber dennoch steht die freie Entfaltung des wahren Ichs an oberster Stelle aller Grundsätze. Ohne Beachtung jeglicher Folgen. Punkt.
Zum Thema:
Ich hoffe, dass es bald einen Wendepunkt in meinem Leben geben wird, ein Neubeginn, der die Vergangenheit für irrelevant erklärt. Ich möchte die Gerüche der Vergangenheit und Gegenwart nicht länger ertragen müssen.

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