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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Menschen werden im Autoverkehr zu aggressiven Bestien
~RAINBOW~Ein Phänomen:

Wenn ich Auto fahre, werde ich bereits für kleinste Fehler übelst bestraft/angeschissen.

1)
Kürzlich bei Schnee kam jemand auf der Straße gefahren, ich hab ihn nicht gesehen, dann ist er gerutscht und fast auf mein Auto drauf gefahren.
Er hat wild gehupt. Dann ist er mir nachgefahren solange bis ich an ner Tanke gehalten habe um auszusteigen und mich total zur Sau zu machen.

2)
Wenn ich dem selben Menschen auf der Straße begegne, ihm aufn Fuß trete, die Einkaufstasche runterschmeiße etc - bekomme ich ein "macht ja nichts" zu hören.
Wenn ich diesem Menschen angenommen mit voller Absicht auf der Straße ins Gesicht schlage, wird er zwar nicht gerade begeistert sein, aber sich lediglich das Blut abwischen und etwas schockiert bzw verdutzt schauen. Die wenigsten werden hier zurückschlagen! Dazu ist sich jeder zu sagen wir mal fein oder auch tolerant, bzw zivilisiert.

----
Ich kann mir bei Menschen in der Öffentlichkeit/S-BAhn etc so einiges erlauben, an Fehlern und Versehentlichkeiten. Wird alles verziehen.
Nicht aber im Auto. Kleine und kleinste (menschliche) Fehler, wie die mit der Einkaufstasche werden mir wenn ich zB im Auto sitze nicht verziehen.
Was ist der Grund für solche überemotionalen Ausbrüche?
Hier scheint alles herauszubrechen was einst an Agressionen verdrängt und geschluckt wurde.
---

Ich war kürzlich mit dem Auto in der falschen Zone. Die Fußgänger waren empört. Böse Blicke und Beschimpfungen musste ich mir gefallen lassen, bis ich wieder rausgefahen war.
Kann passiern dass man mal wo falsch reinfährt.
Wenn ich nun in besagter "Zone" mich mal nackt auf die Straße setze und anrüchige Tinge tue (zB), werde ich zwar auch etwas empörte Blicke ernten, die aber nicht so viel Agressionspotential haben wie in ersterer Situation.


Ich habe mal einen Menschen sich selbst befriedigend auf einer Parkplatzwiese gesehen. Niemand hat hier etwas gesagt.
Wenn ich mit meinem Auto auf besagte Parkplatzwiese gefahren wäre, wären wahrscheinlich 20 Leute auf mich zugekommen um mir zu sagen dass ich auf Parkplatzwiesen nicht stehen darf.

Dazu sein noch anzumerken dass ich nicht als Gruftie unterwegs bin (was ja Potential für Konflikte geben kann), sondern normal.

---------------------------------------------------------------------
Was ich sagen will, dass Menschen in fast allen Situationen Agressionen usw, zurückstecken und sich nicht wehren.
Sitzt man aber im Auto bekommt man übersteigerte Agressivität und Emotionen in extremster Form zu spüren.

Kann mir jemand das erklären?
GISMOVielleicht liegt es daran, dass ein nackter Mann im Gras keinen unmittelbaren Einfluss auf das Leben anderer Leute hat, solange man an ihm vorbeigeht und ihn ignoriert. Ein Depp im Straßenverkehr aber deine ganze Terminplanung zerstören kann, und man darum im Vornherein danach bestrebt ist, sie "auszusortiren".

Meine Meinung.
decay73Wahrscheinlich hast du einfach das falsche Auto zur falschen Zeit. ;)

Das Auto als Statusobjekt: Ist es zu klein, du aber trotzdem dein Recht einforderst, mögen das die Leute nunmal nicht.
Ist es zu groß, mögen sie es erst recht nicht.

Also ich als Smart-Fahrer halte mich ja zurück. Aber wenn ich mit dem Smart auf der Autobahn mal einen Lastwagen überholen will, muß die Straße auch hinter mir auf mindestens einem Kilometer frei sein, auch wenn ich mit der Regelgeschwindigkeit von 130 fahre (ja, das schafft der durchaus)
Aber mit nem Verlierer- Smart überholen wollen: Das geht ja mal gar nicht! :q

Alles was mit dem Autoverkehr zu tun hat ist eines: irrational.
Seneca@ Decay73

Ich hab ein ähnliches Problem, mein Auto hat in etwa Smart Format (3.4m, 820kg) wird aber ständig unterschätzt. Speziell auf der A-38 kommt es dann meist zu komischen Situationen in denen ich mit 180 an besagten großen Autos vorbeiziehe die dann anfangen ganz komischen Fahrmanöver inklusive Ausbremsen anfangen. Dabei will ich denen doch garnix...ich will nur pünktlich in Leipzig ankommen

Ganz heisse Brüder sind bei dem Spiel auch Sprinter & Co Piloten.
manchmal macht mich das so sauer das ich über 70mm Raketenwerfer vorne rechts nachdenke.
decay73Ja, die Erwartungshaltung der anderen ist natürlich auch Teil des Problems.

Ich hatte mal einen Vectra A in weiß - ein klassisches Opa-Auto.
Daß der auch knapp 200 fahren konnte und 155 PS hatte, kam niemandem in den Sinn. Wenn man dann mal zügiger gefahren ist, haben die schon komisch geguckt. ;)
Ronin76[QUOTE]
Ein Phänomen:

Wenn ich Auto fahre, werde ich bereits für kleinste Fehler übelst bestraft/angeschissen.

1)
Kürzlich bei Schnee kam jemand auf der Straße gefahren, ich hab ihn nicht gesehen, dann ist er gerutscht und fast auf mein Auto drauf gefahren.
Er hat wild gehupt. Dann ist er mir nachgefahren solange bis ich an ner Tanke gehalten habe um auszusteigen und mich total zur Sau zu machen.[/QUOTE]
Je nach Situation kann das ein ganz großer Fehler sein (grob fahrlässig). Ein Auto ist kein harmloses Spielzeug und du hast Fahrerflucht begangen, dafür hätte er dich sogar anzeigen können und mit Zeugen die gegen dich aussagen, hätte es Punkte mit Geldstrafe gegeben.

[QUOTE]
2)
Wenn ich dem selben Menschen auf der Straße begegne, ihm aufn Fuß trete, die Einkaufstasche runterschmeiße etc - bekomme ich ein "macht ja nichts" zu hören.

Wenn ich diesem Menschen angenommen mit voller Absicht auf der Straße ins Gesicht schlage, wird er zwar nicht gerade begeistert sein, aber sich lediglich das Blut abwischen und etwas schockiert bzw verdutzt schauen. Die wenigsten werden hier zurückschlagen! Dazu ist sich jeder zu sagen wir mal fein oder auch tolerant, bzw zivilisiert.
[/QUOTE]
Das will ich sehen. :D Wenn du eine Frau bist, hättest du da jedenfalls eher einen Bonus.


[QUOTE]
Ich kann mir bei Menschen in der Öffentlichkeit/S-BAhn etc so einiges erlauben, an Fehlern und Versehentlichkeiten. Wird alles verziehen.
Nicht aber im Auto. Kleine und kleinste (menschliche) Fehler, wie die mit der Einkaufstasche werden mir wenn ich zB im Auto sitze nicht verziehen.
Was ist der Grund für solche überemotionalen Ausbrüche?
Hier scheint alles herauszubrechen was einst an Agressionen verdrängt und geschluckt wurde.
[/QUOTE]
Das Auto ist in der BRD heilig. Deine unhaltbaren Relativierungen sind jedoch nicht hilfreich dein eigenens Fehlverhalten als Agression der Anderen zu bezeichnen. Täter-Opfer Rolle lässt sich vertauschen, und mit einem Auto kann sehr einfach mehr Schaden angerichtet werden als mit einer Handtasche.


[QUOTE]
Ich war kürzlich mit dem Auto in der falschen Zone. Die Fußgänger waren empört. Böse Blicke und Beschimpfungen musste ich mir gefallen lassen, bis ich wieder rausgefahen war.
Kann passiern dass man mal wo falsch reinfährt.
Wenn ich nun in besagter "Zone" mich mal nackt auf die Straße setze und anrüchige Tinge tue (zB), werde ich zwar auch etwas empörte Blicke ernten, die aber nicht so viel Agressionspotential haben wie in ersterer Situation.
[/QUOTE]
Ich als Fußgänger hätte evtl auch böse geschaut oder dir sogar den Weg versperrt, da es erfahrungsgemäß zu viele Ignoranten gibt, die Verkehrsschilder absichtlich ignorieren und dann zB Fußgänger drangsalieren. Sei es wegen 150 Metern, die sie zu faul zum Gehen sind, weil der Hund mal wieder zum Kacken ausgeführt werden muß, obwohl da ein deutliches Durchfahrtsverbotsschild steht. Der Hundekot wird natürlich nicht eingesammelt, obwohl am Eingang des Weges eine Mülleimer dafür steht. Wenn du einen Fehler machst, egal ob absichtlich oder nicht, hast du schon die Konsequenzen zu verantworten. Wegen der anrüchigen Dinge...warte mal bis eine verklemmte und neidische Mutter mit Kind vorbeikommt, dann ist Schluß mit lustig.
Davy Crockett...viel negativere Erfahrungen als mit Autofahrern habe ich als Fußgänger mit Radfahrern - die verhalten sich ungleich aggressiver, nehmen sich überall -insbesondere auch auf Fußgängerwegen "Rechte" heraus, die sie nicht haben...selbst dort, wo es gesonderte Fahrradwege gibt -und wo nicht - da erst recht...früher durften die mit ihren Klappergestellen für Arme nur auf Strassen oder ausgewiesenen Fahhradwegen herumgondeln...bis die innerparlamentarische Pseudo-Revoluzzer, Pseudo-Umwelt- und Pseudo-Weltverbessererbewegung das alles geändert hat...nein, dem Autoverkehr kann man wenigstens noch ausweichen, wenn es einen stört, kann man sich als Fußgänger von den Strassen ja weitestgehend fernhalten...aber die Drahteselisten verfolgen einen überall hin - meistens sind es alte graubärtige Knacker, tatterige alte Omas, die sonst kaum noch laufen können - oder aber pöbelnde Rednecks und grenzdebile Hillbillies, die sich auf ihrem rostigen Drahtgestell für etwas wer weiss wieviel besseres halten, die einen bedrängen, bedrohen und beleidigen, wenn man keine Anstalten macht, ihnen aus dem Weg zu gehen (ist mir alles schon untergerkommen...)
decay73Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer, etc. sind halt alle gleich. Es sind ja in der Regel auch nicht andere Menschen. D.h. der Fußgänger läuft, wie er auch Auto oder Fahrrad fährt.
Das Problem ist eher der egozentrische Mensch an sich. Und solange dieser sich nicht ändert, wird es Straßenverkehr auch nicht besser.
Ronin76[QUOTE]oder aber pöbelnde Rednecks und grenzdebile Hillbillies, die sich auf ihrem rostigen Drahtgestell für etwas wer weiss wieviel besseres halten, die einen bedrängen, bedrohen und beleidigen, wenn man keine Anstalten macht, ihnen aus dem Weg zu gehen (ist mir alles schon untergerkommen...)[/QUOTE]
Wir sollten mal zusammen auf Tour gehen, ich bring auch zwei Eisenstangen mit. ;) So ein Achter im Vorderrad wirkt ästhetisch.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Fußgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer, etc. sind halt alle gleich. Es sind ja in der Regel auch nicht andere Menschen. D.h. der Fußgänger läuft, wie er auch Auto oder Fahrrad fährt.
Das Problem ist eher der egozentrische Mensch an sich. Und solange dieser sich nicht ändert, wird es Straßenverkehr auch nicht besser. [/B][/QUOTE]

..das ist doch kompletter Schmarrn: "der egozentrische Mensch", mit solchen Verallgemeinerungen kommst du überhaupt nicht weiter: immer wenn wir mit unserem Latein am Ende sind, war es "der Mensch", der Heilige Geist oder der Weihnachtsmann...dabei wäre das Problem ganz leicht zu lösen: wenn jeder dort bliebe, nur dort gehen/fahren würde, wo er hingehört...Fußgängerwege sind weder für Auto- noch für Fahrradverkehr, Strassen nicht für Fußgänger, es ist vermutlich auch immer nur eine Minderheit, die sich arrogant darüber hinwegsetzt...

...viele Probleme wurden aber auch erst durch die Herrschenden selbst und ihre idiotische Bürokratie geschaffen: es ist nicht die alleinige Schuld der Fahrradfahrer, dass der Drahteselismus von selbsternannten Umweltschützern, grünen Ökofaschisten und Müslifreaks etwa um die Mitte der achtziger Jahre herum zur neuen Volksreligion ausgerufen und ihm überall Vorrang eingeräumt wurde...ihnen wurde dadurch ein derart überzogenes Selbstbewusstsein angezüchtet, dass sie jetzt auf einerm derart hohen Ross, bzw. Drahtesel sitzen...
KampfsauAha also jetzt ist es nicht "der Mensch" oder der "heilige Geist" weil das nur Verallgemeinerungen sind, sondern "der Fahrradfahrer" bzw die "Ökofaschisten" und "Müslifreaks" sind schuld:rolleyes:
SenecaTip von einer Bekannten die das jahrelang praktiziert hat...legt euch einen nicht ganz alten Mercedes mit Lybischen Kennzeichen und zulassung zu...alle werden respektvoll Abstand halten.
JulyaEs ist alles eine Sache des Blickwinkels. Jemand, der schon zum Zigarettenholen die 400 Meter mit dem Auto fährt und auch sonst eher selten seinen Arsch außerhalb des Autos im Straßenverkehr bewegt, wird wenig bis kein Verständnis für Fahrradfahrer oder Fußgänger haben.

Ich bin Fahrradfahrerin, Fußgängerin und U-/S-Bahn-Fahrerin und somit schon öfter von dummen und aggressiven Autofahrern bedrängt, genötigt und angefahren worden.
Erst vor ein paar Wochen hat mich ein Porschefahrer angefahren, so daß ich auf seine Motorhaube klatschte. Es war ein Fußgängerüberweg mit Fahrradspur, es waren Fußgänger darauf und wir hatten grün.
Der Porschefahrer meinte beim Abbiegen in eine durch einen Laster sichtbehinderte Straße brettern zu müssen. Da fragt man sich doch echt, wie bescheuert der Typ sein muss. Als ich dann mit geprellten Knien von seiner Motorhaube rutschte, guckte er nur dämlich und fast schon genervt, daß ich es wagen konnte bei Grün auf der Fahrradspur die Straße zu kreuzen.

Wenn ich Auto fahre, achte ich auf Radfahrer, wenn ich zu Fuß unterwegs bin, achte ich darauf, nicht einfach auf Radwege zu springen, sondern mich vorher mal umzugucken und wenn ich Rad fahre, fahre ich nicht bei Rot und versuche, niemanden zu behindern. Ist eigentlich ganz einfach, wenn man mal versucht, sich in andere Verkehrsteilnehmer reinzuversetzen!

Und es ist schlicht und ergreifend so, daß ein Fahrradfahrer schwächer ist, als ein Autofahrer und ein Fußgänger schwächer als ein Radfahrer und in dieser "Rangfolge" muss man dann auch einfach mal kleine Fehler verzeihen.
archonglaub das ist mitunter ein grund warum ich persönlich heutzutage nicht mehr so gern auto fahre. das war vor 20 jahren doch noch bissl anders, da fuhren auch die meisten nicht so gestört und hektisch durch die gegend.

man ist teils ja nur noch am schauen und tun, dass einem nicht noch ein anderer schaden zufügt und man dann womöglich noch als schuldiger dasteht, solche sachen solls auch geben.

mich nervt beim autofahren weniger, dass ich wo anfahren könnte oder so, sondern, dass wenn man sich heute mal verfährt, man wo stehenbleiben muss oder ähnliches sofort drumrum der notstand ausgerufen wird *lach*. so ein "easy driving" gibts glaub ich garnimmer. das haben vielleicht ein paar jüngere leute drauf, die dann allerdings oft wie gestört mit durchdrehenden reifen durch die gegend düsen, den kreisverkehr zur gaudi mal in der falschen richtung fahren und sich noch nicht mal dabei was denken. da frag ich mich dann auch immer, ob man solchen leuten überhaupt den lappen in die hand drücken darf.

ich wenn heutezutage nicht fahren muss oder mich fahren lassen kann, dann steig ich garnicht mehr so gern ins auto, bzw. bin lieber beifahrer. mir ist es einfach teils zu stressig, auch sich da womöglich blöd anhupen lassen zu müssen und weiss der teufel. auto ist dafür da von A nach B zu kommen, aber recht viel mehr hab ich damit auch nicht am hut.

mir fällt da grad wieder was ein, was mir mein paps vor kurzem erzählte -
ein freund von ihm ist lastwagenfahrer und die habens ja auch schwer, mit so ner riesen kiste auf engen strassen, an baustellen usw.
der hatte kürzlich wohl erzählt, dass ihn eine dame im PKW furchtbar doof angemacht haben muss, von wegen "sie können doch hier nicht stehenbleiben, das geht doch nicht" und er sagte halt "das geht schon, weil ich da momentan auf grund dessen nicht fahren kann, müssen sie halt bissl warten!" und dann pulverte die dame voll los! das war ihm dann zuviel! er stieg aus, wollte der dame die schlüssel von dem monster geben und sagte "dann fahren sie ihn weg - hier haben sie die schlüssel! ich geh jetzt!" und er stieg aus und ging! :D und dann fing sie an "nein, bleiben sie hier, das geht doch nicht, dass sie jetzt einfach gehen..." und er sagte "doch das geht schon! sehen sie doch!" LOL und marschierte davon!
das war einfach so ein kick-ass für genau solche leute, die meinen es immer besser machen zu können. in der situation war das wohl genau das richtige um ihr nen denkzettel zu verpassen! *g*
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
[B]glaub das ist mitunter ein grund warum ich persönlich heutzutage nicht mehr so gern auto fahre. das war vor 20 jahren doch noch bissl anders, da fuhren auch die meisten nicht so gestört und hektisch durch die gegend.
[/B][/QUOTE]vor 20 Jahren lag laut ADAC die durchschnittliche Motorleistung aller zugelasserner PKW in D-land bei ca. 77PS... heute sind es 142...! In Autotests lese ich bei Mittelklasseautos mit 120 PS häufig das Wort "untermotorisiert". Wenn man sich mal resteuropa ansieht ist D-land motorleistunfsmäßig die Spitze...natprlich schlägt sich das nieder...Mann kauft sich keine 260PS Karre um damit zu cruisen. heute donnern 2.5 tonnen Diesel SUVs mit Geschwindigkeiten über die Autobahn die man in den 80ern nur von reinrassigen Sportwagen kannte. Natürlich hat das FOlgen wenn es kein Limit gibt...bei Überholmanövern gibt es dann oft Geschwindigkeitsdifferentiale von bis zu 180km/h...natürlich ist das Problematisch.
Ronin76Ich finde Fahrräder sind effektive Fortbewegungsmittel wobei die meisten Radfahrer eher langsam und aufmerksam unterwegs sind, da die Verletzungsgefahr für sie selbst relativ hoch ist. Ich bin ja früher selbst sehr viel Rad gefahren und weiß wie nervig Fußgänger auf geteilten Fuß- und Radwegen sein können. Daher wurde ja mal die Fahrradglocke erfunden, die wenn richtig konstruiert und früh eingesetzt, gut funktioniert.

Ich finde die Idee der chaotischen und verkehrsschildbefreiten Straßen interessant weil dann niemand mehr behaupten kann, daß die Straße nur Motorfahrzeugen gehört, obwohl das nicht der Fall ist, und dann entsprechend rücksichtslos gefahren wird. Bevor Motorfahrzeuge die Straßen eroberten, waren sie die Heimat von Fußgängern, Radfahrern, Kutschen und Fuhrwerken und es gab noch keine Verkehrszeichen. Was ist eigentlich mit den Millionen von Tieren, die ständig totgefahren werden ? Katzen, Igel, Vögel, Hasen, Kröten, Schnecken, etc.. kümmert das überhaupt jemand und wer nimmt auf Die Rücksicht ?

Leistungs- und Geschwindigkeitszunahme spiegelt nicht nur bei Motorfahrzeugen den Geist des Kapitalismus wieder: Höher, weiter, schneller, egal mit welchen Folgen. Ohne "Verbesserungen" stagniert eben der Markt, und das bedeutet für raffgierige Kapitalistenmenschen weniger Gewinn. Daher wird von Diesen ständig etwas Neues als Verbesserung beworben und das Konsumvieh von einem unsinnigen Produkt zum Nächsten gelockt um sie weiterhin abhängig zu halten und das Machtinstrument Geld aus Ihren Taschen zu ziehen (Euch die Arbeit, uns das Vergnügen !).

Es stellt sich auch die Frage, was Verkehrsteilnehmer aggressiv werden lässt. Viele Ursachen davon, wie Zeitdruck sind ja bekannt, kratzen jedoch nur an der Oberfläche. Doch dazu müssten ja Viele erst mal selbst ihr Verhalten reflektieren und das ist meistens unbequem und dazu noch zeitaufwändig. Die Bereitschaft zur Veränderung ist ja meistens überhaupt nicht vorhanden. Wer würde heute zB schon freiwillig sein Auto aufgeben ?
rainravenWenn man bei uns die Presse liest, wird andersrum gerade wieder eine Hetzkampagne gegen Radfahrer ("Rad-Rambos", "Kamikazefahrer" etc. losgelassen). Mich kotzt diese Aggression und der Umgang auf den Straßen dermaßen an, daß ich inzwischen schon Angst habe, Rad zu fahren, weil ich Angst um mein Leben habe, was all die Jahre seit meiner Kindheit nicht so war. Ich fahre schon nicht Auto, weil ich eine Phobie davor habe und damit psychisch und nervlich überlastet wäre, aber inzwischen traue ich mich schon nicht mal mehr aufs Rad, was ich traurig finde. Ich finde nicht, daß es zum Alltag gehört, und man blöd wäre, weil man sein Leben riskiert, bloß, weil man am Straßenverkehr teilnimmt. Irgendwie muß man ja auch von A nach B kommen.

Irgendwie sieht aber auch keiner der Verkehrsteilnehmer ein, im Unrecht zu sein und jeder, egal, ob Fußgänger, Radfahrer, Inlineskater, Mutter mit Kinderwagen oder Autofahrer, erwartet uneingeschränkte Rücksichtnahme und Vorrang für sich selbst, ist aber nicht bereit, Nachsicht zu üben und ggfs. nachzugeben.
Ich fürchte, daß es auch das Platzproblem der Großstädte ist, das alle unzufrieden und genervt macht und jeden mit dem Kopf durch die Wand gehen läßt, um seine Rechte durchzusetzen.
Wir alle haben das leider inzwischen gelernt/lernen müssen, "du mußt ein Arschloch sein, sonst kommst du in der heutigen Gesellschaft nicht weit". Und so sehr ich harmoniebedürftig bin, ich möchte mich da leider auch nicht ausnehmen, um nicht mehr fertiggemacht zu werden, wobei im Straßenverkehr aber immer noch andere Regeln gelten, denn da geht es um Menschenleben und da kann man nicht einfach rumholzen wie die Axt im Wald. Sehe auch ich so. Und ich bin jemand, der das Rad lieber am Gehsteig schiebt, wenn es mir auf der Straße zu stressig wird (vorausgesetzt, kein Radweg vorhanden), der also Gefahrsituationen lieber von vornherein vermeidet.

Allerdings habe ich kein Verständnis für Schikanen und willkürliche, sinnlose Anordnungen, so fahre ich durchaus auch mal auf der falschen Radwegseite, wenn ich dabei niemanden behindere, auf mich und andere aufpasse (was ich selbstverständlich immer tue) und wenn es stattdessen gefährlicher wäre, etwa erst eine Straße ohne Ampel überqueren zu müssen, um auf die RICHTIGE Seite zu kommen. Da seh ich dann auch nicht ein, daß es falsch ist, wenn ich doch nur auf Sicherheit bedacht fahre.

Aber es ging ja ums Autofahren. Auch da kann ich zwar weder Tritschler (also Schleicher, die absichtlich oder unnötig den Verkehr behindern) noch Raser leiden und habe oftmals unschöne Diskussionen mit meinem Partner, der gerne mal schnell fährt und mir Angst macht, dies aber nicht einsieht.
Gut, ich komme auch gerne zeitig wo an und z.B. von einem Busfahrer erwarte ich geradezu, daß er nicht schneckelt und gefälligst pünktlich ist, damit ich meinen Anschluß noch erreiche, aber da denke ich, öffentliche Fahrzeuge sollten sowieso Vorrang haben, da sie an einen Fahrplan gebunden sind und wie gefälligst alle anderen Leute auch, auf die sich jemand verlassen können muß, zuverlässig ihren Job erledigen sollten.
Zudem ein Bus oder eine Bahn meist das größere Vehikel gegenüber dem Auto ist und man alleine schon deswegen den kürzeren zöge, lege man es auf Konfrontation an ..:D
Mit einem Fahrrad muß man ja automatisch defensiv fahren, weil man selbst viel schneller der schwer Geschädigte ist, wenn es zu einem Unfall kommt. Zumindest sehe ich das so und verhalte mich danach.

Andererseits denke ich oft auch, so aggressiv, wie ich auf Beschneidungen meiner Rechte und Freiheiten, auf Unrecht und auf Angriffe reagiere, ist es vielleicht auch besser so, daß ich NICHT Auto fahre...ich glaube, ich würde einen Panzer fahren müssen. MIT Kanone. :D
Ronin76Es gibt ja auch so sinnlose Gesetze die es Radfahrern ab 14 Jahren verbieten, auf Gehwegen zu fahren. Dieses Gesetz sollte durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h auf Gehwegen ersetzt werden. Wer schneller fahren möchte, kann dann immer noch die Straße benutzen.

Ich frage mich wer Interesse an diesen Medien-Hetzkampagnen gegen Radfahrer hat.. da wäre neben dem Verlag zum Beispiel die Autoindustrie. Ist es doch so, daß immer mehr Menschen vom Auto auf das Fahrrad umsteigen, weil Ihnen das Geld ausgeht. Ich mache mir da keine Illusionen, daß Die plötzlich ökologisch denken, obwohl es das in Einzelfällen auch gibt. Viele instrumentalisieren dann wohl den ökologischen Effekt obwohl sie es aus rein ökonomischen Gründen tun. Kennt man ja von den Realos.

Laut einer BBC Doku, die ich mal vor vielen Jahren angeschaut hatte, soll der Streßhormonspiegel (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Cortisol) eines Autofahrers oft so hoch sein wie vor einer Massenschlägerei. Das erklärt dann wohl auch das aggressive Verhalten, jedoch nicht die Ursache.
archonapropos radfahren und stressig - da gibts paar tolle videos auf youtube aus den niederlanden:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=WkgKYjrNLwg&feature=related[/url]

unvorstellbar, was hier selbst bei regen mit fahrrädern unterwegs ist. bei uns würden 98% bei so nem wetter mit dem AUTO fahren! :D

da gibt es sie noch die hartgesottenen die im taucheranzug durch die gegend radeln... oder hübschen capes! :D

oder hier in eiseskälte:
[url]http://www.youtube.com/watch?v=llTdqp7KoS8&feature=related[/url]

lustig ist auch das hier im zeitraffer: :D
[url]http://www.youtube.com/watch?v=K_o3chL8phA&feature=related[/url]

dass da nix passiert ! LOL
Ronin76Faszinierend. Etwas unwohl und bedrängt scheinen sich die Fußgänger dort jedoch schon zu fühlen und entspannt sieht das Radfahren dort auch nicht aus, eher sehr stressig. Utrecht ist als Studentenhochburg jedoch eine Ausnahmeerscheinung, selbst für Holland. Auf den Videos ist ja kaum jemand älter als 25 Jahre.
decay73Beim anschauen des Videos habe ich aber gemerkt: Es fließt einfach. Alle radeln gemächlich, schwimmen sozusagen in der Gruppe mit, und jeder kommt ans Ziel.

Auch spontan ausscheren ist kein Problem.

Bei uns geht es doch immer darum, möglichst der Schnellste und Erste zu sein. Dann funktioniert Verkehr nicht, egal ob mir Rad oder mit Auto.

Die Holländer fahren ja auch Hollandräder, die nicht zum Schnell- sondern zum Gemütlich-/Genüsslich-Fahren gebaut sind.

Vorteil auch in Holland: An einer Ampel ist es üblicherweise so, daß die Fahrradfahrer sich bei Rot quer vor die Autos stellen und wieder bei Grün als erstes losfahren dürfen. Auto muß dann halt mal zurück stecken.

Und @ Kälte: Wenn man Rad fährt, sich also bewegt, wird einem warm. Auch im Winter. ;)
Mich fragt man auch immer, ob mir nicht zu kalt sein. Ich sage dann "Nein, solange ich mich bewege ist das mit der richtigen Bekleidung kein Problem". Das kann sich dann niemand vorstellen... :cool:
archonalso es macht zumindest nicht so den eindruck, als würden sich die radfahrer gegenseitig bedrängen, im gegensatz zu autofahrern! kein hecktisches geklingel! oder ist der ton weg? *g* es liegt also wohl nicht dran, dass man räder unterm hintern hat, sondern mehr an der PS zahl! :D

decay 73 -
und wie fährst du bei regen? mit auto? oder mit schirm/cape/taucheranzug? :D
was bei uns schon total lustig ist, wenn du mal 20 leute fragst, ob sie beim radlfahren bei regen ein cape tragen würden, dann würden sicher 19 sagen "nein, bin ich zu eitel dafür, lieber werd ich ja nass!" das ist bei uns so. :D
und bevor sie nass werden, fahren sie lieber auto! :D

hier in der gegend wenn die jungen leute mit dem fahrrad zum Mc Donalds düsen und es regnet, dann tragen sie nicht mal ne regenjacke, wenn sie zu fünft fahren, dann will keiner nachgeben! :D lieber kommen sie mit klatschnassen haaren und durchtränkt da an, das kommt cooler... da denkt man dann "die hat der regen überrascht", dass die aber schon von zu hause so wegfuhren weiss ja keiner! ;)
glaub da ist bei den holländern die "ist mir wurst!" mentalität viel ausgeprägter, wir sind halt eitel... bestes fahrrad, bestes auto, tollste yacht.. ;)
Ronin76Ist doch schnuppe, mir ist es egal wie Andere rumfahren solange sie mich in Ruhe lassen.
LamydiaDaumen hoch dafür hehe.
Ja große Klappe nix dahinter, gilt für viele Autofahrer.

Am schlimmsten sind die " ich fahre jetzt schnell , dir fast hinterndrauf oder überhole sinnloserweise weil ich sonst zu spät komme" Autofahrer.

Da mach ich dann immer schön Langsam und denke peeeeech.
JohnSteedMan sollte Navis mit folgendem Text ausstatten:


Naviregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Städte einugeben.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf das Navi draufzuhauen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Blöde Kommentare abzusondern.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, den Strom rauszuziehen
und ausserdem,
wenn ich rechts sage, heisst das rechts du geistiger Wurm.
Bleib doch zu hause, wenn du nicht Autofahren kannst.
SenecaMein Navi heisst Beifahrerín und wir richtig sauer wenn ich nicht den Anweisungen gemäß fahre. Im Gegensatz zu dem Elektronischen NAvi hat sie auch noch nie versucht mich falsch herum in Einbahnstraßen, durch Flüsse, oder über Straßen die es nicht gibt quer durch den Wald zu führen.

Und neulixch laß ich das viele Unfälle passieren weil Fahrer blind dem Navi vertauen udn einfach nicht auf die grellbunten Warnschilder achten die vor dem Unfall ständig wiederholen.

So landen Leute auch mal im Main oder bleiben in zu kleine Tunnels stecken oder unter Brücken hängen...oder kommen schlicht mit ihren 40tonner in einer viel zu engen Kurve zum stehen.
Demon17Navis sind schon geil, man darf nur den Kopf nicht abschalten und muss ihre kleinen Fehler verzeihen können. Fast wie bei den Frauen. Zwei Navis sind auch geil. Mit Tom Tom und Nüvi in Wien mit dem Sattelzug und die beiden können sich nicht einigen da kommt dann wirklich Freude auf, besonders weil in dieser Stadt jederzeit die Straßen zu eng werden können für den Truck. Manchmal geht es nur noch geradeaus und es wird enger und enger ...
archonich finde navis auch sehr geil -
schon erstaunlich wie diese "militärtechnik" ins alltagsleben einzug hielt... endlich mal was vernünftiges vom militär! ;)
navis geben einem in der fremde einfach eine portion sicherheit auf der strasse und machen vielleicht so den autofahrer weniger gestresst und aggressiv - wer weiss! ;)
insofern vielleicht DIE erfindung für ruhigeres autofahren! glaub heute kurven eh schon 50% plus mit navi rum - oder? zumindest wenn es mal in fremde stadt oder so geht.
MephistoXNavis finde ich absolut unästhetisch.
Auch 800.00 PS müssen nicht sein.
Das Traumauto der meisten Menschen heutzutage ist sicher der Audi R8 oder irgendein Porsche.
Mein Traumauto sieht so aus:
[IMG]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a0/SC06_1957_Mercedes-Benz_300SL_Gullwing.jpg/800px-SC06_1957_Mercedes-Benz_300SL_Gullwing.jpg[/IMG]
Ein Mercedes 300 SL (Flügeltürer), DAS Auto der 50er Jahre.
Es gibt nichts schöneres, als mit dem Teil ohne Navi, aber mit Karten und Atlanten bewaffneter weiblicher Begleitung *hüstel*, nach Italien zu fahren. :)
archonmephisto -

wenns ne nummer kleiner sein darf und kein gullwing, dann besorg dir nen 190 SL, der kostet nicht die welt, bzw. nur nen winzigen bruchteil und es macht fast genau so viel spass! sieht dem "grossen bruder" ja auch bissl ähnlich. :)
der 190er ist sowas wie der 300er des kleinen mannes! *g*
aber bitte nicht unbedingt in schwarz, rot ist doch viel teuflischer, Mephisto :D
MephistoXO_o
Rot?
Da hast du wohl die schwarze Szene falsch verstanden.

Der 190er ist zum einen Grottenhäßlich und zum anderen kein Flügeltürer.

Aber bei nem Cyber kann man auch keine großen Erwartungen an Ästhetik und Harmonie stellen. :rolleyes:

Ein 300 SL in ROT ist Blasphermie und Frevel, das gehört mit dem Tod bestraft. :mad:

Und wenn es mir darum ginge, dieses Prachtstück von Auto so schnell wie möglich zu kaufen, dann wäre es ja auch kein Traumauto mehr. Nen Porsche kaufst du auch nicht von heute auf morgen, sondern sparst erstmal 10 Jahre dafür.
archon[IMG]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a0/SC06_1957_Mercedes-Benz_300SL_Gullwing.jpg/800px-SC06_1957_Mercedes-Benz_300SL_Gullwing.jpg[/IMG]


190 SL
[IMG]http://www.classic-sport-cars.net/IMG/cache-520x390/190sl-520x390.jpg[/IMG]

300 SL Roadster
[IMG]http://www.autosalon-singen.de/Mercedes/mercedes-benz_300_sl_roadster_03452_0050_02_01_04.jpg[/IMG]

natürlich ist der 190er anders und kein gullwing oder flügeltürer, oben für dich in schwarz! ;)
aber die optik des 300er roadster kommt von vorne und der seite bis auf die doppelhuzze und die lüftungsschlitze schon sehr nahe! ;)

denk dir die flügeltüren weg bzw. das dach und vor dir steht ein 190er ! ;)

ich hab jede menge ahnung von ästhetik und design, kannst mir glauben! ;)
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]

aber die optik des 300er roadster kommt von vorne und der seite bis auf die doppelhuzze und die lüftungsschlitze schon sehr nahe! ;)

denk dir die flügeltüren weg bzw. das dach und vor dir steht ein 190er ! ;)
[/QUOTE]

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHRG!
Nein.
Bitte lass dir das mal von nem Kenner erklären, ich hab grade keinen Nerv mehr dazu. Wirklich nicht. Du machst mich hier echt fertig.


[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
ich hab jede menge ahnung von ästhetik und design, kannst mir glauben! ;) [/QUOTE]

Nein, glaub ich dir irgendwie nicht. Weiß auch nicht warum.
Vielleicht auch, weil du selbst bei eigener Bildrecherge noch meinst, diese Schrottkarre würde dem 300 SL 'sehr nahe kommen'.

Und noch was - Roadster sind fürn Arsch!
archonich merks schon - du bist mir ein allzu aggressiver autofahrer ! :D ;)
sorry.
MephistoXHmja, ich schmipfe und fluche auch regelmäßig, und zwar laut. :D
Bei uns fahren alle sehr aggresiv, da passt man sich an.
In Leipzig hab ich da das krasse Gegenbeispiel erlebt, obwohl die Stadt 10 mal größer ist als Gießen. :p

Aber ein Glück ist es noch nicht so schlimm wie bei den Marburgern. Unsereins fährt zwar aggresiv, aber immerhin gut.
Die Marburger fahren aggresiv und versuchen alles und jeden zu töten.
Die überholen standartmäßig mit 130 auf der Landstraße in unübersichtlichen Kurven bei starkem Gegenverkehr.
Sobald du ein Kennzeichen mit MR hinter dir siehst, fahr lieber in den Graben, da isses sicherer.
WaldemarFrüher bin ich auch sehr agressiv gefahren.. mit dem Alter wird man schon ruhiger. Auto fahren ist aber das, was ich noch immer sehr genieße. Ich fahre regelmäßig den Ford Probe 24v von meinem Kumpel. Geiles Auto.. geile Form... drehmoment starker Motor. Ich mag ihn. Von den "neuen" Autos gefällt mir optisch kaum einer. Im Gegenteil.. ich finde sie potthässlich oder langweilig.

Ich fahre seit 25 Jahren nun schon Auto. In Berlin sind sie stets agressiv unterwegs. Aber das intressiert mich nicht und mit der Routine und Erfahrung erkennt man schon seine Pappenheimer am Fahrstil. Jetzt fahre ich nur noch Nachts mit meiner Freundin einfach ohne Ziel drauf los .. Gibt nichts schöneres, als in einer klaren Nacht mit Mucke auf der Piste. Bekomme dort immer am Besten den Kopf frei.. manchmal noch was anderes :p
Nachtschicht79hatte ich nie probleme mit. die einen autos haben/hatten blaulicht, mit denen legt man sich nicht an (denn man wird sie früher oder später mit sicherheit mal brauchen!)

ein anderes hatte über 50 tonnen und hörte auf den schönen namen "leopard".

also immer eine frage wie "groß" der andere ist. :D
KampfsauMeine Fahrlehrerin hat damals gesagt, wie ein Mensch fährt, so lebt er.

und dem entsprechend stelle ich als Hobbypsychologe einfach mal ein paar haltlose Behauptungen in den Raum

Wer von der Natur z.B. mit Charme,gutem Aussehen und einem großen Penis ausgestattet wurde, der weiß es mitunter doch zu schätzen ein schönes, elegantes Auto zu fahren, er wird es jedoch selten versuchen es als Kompensation persönlich empfundener Unzulänglichkeiten zu missbrauchen.

Ein solcher Mensch ruht in sich selbst, er wirkt nicht gehetzt oder getrieben, sein Selbstbewusstsein ist fester Teil seiner Persönlichkeit.

Der Raser hingegen, er ist ein Getriebener, er steht im permanenten Wettstreit mit seinen Mitmenschen,auch wenn diese gar nicht dass Interesse verfolgen, sich in dieser Hinsicht mit ihm zu messen. Jeder Überholvorgang ist ein persönlicher Sieg, selbst wenn der Überholte 5 Minuten an der nächsten Ampel wieder 5 Meter hinter einem steht, es sind SEINE 5 Meter die er sich wie ein tapferer Ritter mutig eroberte.

Egal ob man beruflich weit unten in der Hirachie steht oder die Kinder beim Schulsport einen damals immer als Letztes in die Mannschaft wählten, es ist auch nicht von Bedeutung dass man die letzten 5 Jahre in einem Pappkarton leben musste und Hundefutter aus Dosen gefressen hat, sobald man sich hinter das Steuer seines luxuriösen, stark motorisierten Gefährtes setzt, sind all diese Kränkungen und Enttäuschungen vergessen.

Dann wird man zum PS Gott, zum König der Autobahn und um seinen Herrschaftsanspruch zu verdeutlichen, demonstriert man dem Pöbel zuallererst die eigene Überlegenheit.Es wird geschnitten, aufgefahren, bedrängt, überholt und beschimpft, denn schließlich ist man wichtig, schließlich fährt man so ein edles Gefährt und wer wichtig ist, dessen Zeit ist kostbar und folglich darf diese wertvolle Zeit nicht verschwendet werden.

Wie können es diese einfachen Sterblichen also wagen, nur 10 km/h schneller als Richtgeschwindigkeit zu fahren? Ein wahrer Herrscher folgt nur seinem eigenen Gesetz und warum sollte man nicht auch mit 150 an einem Kindergarten vorbeifahren? Schließlich wäre man an den Blagen vorbei, bevor sie überhaupt die Gelegenheit bekämen ,die Kühlerhaube des königlichen Gefährtes zu besudeln.

Also ich hoffe ich konnte mit dem Irrglauben abrechnen, dass Menschen im Straßenverkehr zu Bestien werden

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