| celtic | Habt Ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht, was es heisst einen richtigen Freund zu haben? Wie muss er sein? Was muss er tun? Wie muss er denken? Wie soll er verstehen? ------------------ Versuche das Leben zu begreifen....dann erst kannst Du leben! |
| TwilightSun | Ein richtiger Freund ist jemand, der auch mit dir weint. Der dir auch dann seine Vorstellung von der Wahrheit sagt, wenn sie weh tut. Und der immer für dich da ist. Der dich respektiert, als gleichwertig anerkennt. Zumindest stelle ich mir so einen richtige Freund vor...davon findet man im Leben wohl nicht allzu viele! |
| celtic | TwilightSun...kannst Du von Dir behaupten so einen Freund zu haben? |
| *Nightchild* | Hm,schwer zu beschreiben.Ich sags mal mit Musik [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] *Wahre Freundschaft-In my Rosary *Für immer-Warlock Diese Lieder spiegeln ungefähr meine Ansicht von richtiger Freundschaft. Der Tag kann genauso interessant sein wie die Nacht,man muss nur die Augen öffnen. Carpe Noctem *Nightchild* |
| ToterEngel | Hi, Ein wahrer Freund ist schwer zu beschreiben.Einen wahren Freund hmmm...das definiert wohl jeder für sich.Aber ich denke einen wahren Freund findet man wohl nur ein oder zweimal im Leben. Carpe Noctem ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| verwirrter Wanderer | Hallo celtic diese Frage, was ist ein RICHTIGER Freund?, habe ich mir oft gestellt, vielleicht zu oft, denn langsam weiß ich nicht mehr, ob ich überhaupt einen habe... Doch eine gültige, fomulierbare Version habe ich für mich nicht gefunden... ich bin gespannt auf die antworten der anderen... dunkle Grüße, verwirrter Wanderer |
| Blackadder | Ein echter Freund, *hat Zeit für deine Sorgen, *ist ehrlich dir egegnüber, auch wenn es um Kritik geht, *kann zurückstecken *weint und lacht mit dir, *leiht dir Geld ( [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] ) *muss nicht dazu aufgefordert werden, sich zu melden, *ist verdammt schwer zu finden. Das nur als spontane Einfälle, ich weiß selber, das das bei weitem nicht alles ist was Freundschaft ausmacht. Beste Wünsche, BLACKADDER ------------------ _________________________ Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch. In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro. |
| Taube | Hm...ein richtiger Freund ist immer da, hört dir immer zu, schweigt im richtigen Moment, versteht dich immer bzw. versucht zu verstehen, lacht mit dir, weint mit dir, ist ehrlich, kritisiert dich (und lässt sich vor allem auch kritisieren), steht dir bei, schläft auch einfach mal bei dir wenns dir nicht gut geht, steht stundenlanges shoppen mit dir durch,...naja, mit ihm kann man halt alles machen und man hat immer einen festen Platz in seinem Herzen. Kann es kaum in Worte fassen was es für mich bedeutet einen richtig guten Freund zu haben. So jemand ist mir bis jetzt jedenfalls noch nicht begegnet...also nicht das ich keine beste Freundin und einen besten Freund hätte aber...klingt vielleicht blöd, aber so ganz "perfekt" sind diese beiden Freundschaften auch nicht (möchte sie aber in keinem Fall missen). Naja, das ist jedenfalls meine "Definition" von wirklich guter Freundschaft... grüsse Taube Ha, das war mein erster Tag und Eintrag hier *stolz* Ähm...und ich glaube ihr scheint alle ganz extrem nett zu sein wenn ich das mal anmerken darf... |
| Dark Satanic | Zitat: |
| deadsoul | hm...ich teile eure Ansichten über echte Freunde. Nur muss ich feststellen, dass ich letzendlich keinen habe. Es ist nicht so, dass ich unbeliebt wäre, im Gegenteil ich habe mehr Leute, die andere als Freunde bezeichnen würden, als ich an den Fingern zählen kann. Dennoch habe ich mich schon vor langem entschieden keinen besten Freund mehr zu haben. Klar bezeichnen mich einige als ihren besten Freund, meine Antwort ist hingegen "hätte ich einen besten Freund, würdest du es wohl sein" Es gibt viele, die mich gerne noch näher kennenlernen würden, aber sobald ich mich jmd. öffne und er meine lebenseinstellung und philosphie versteht, schreckt er zurück oder antwortet mit Unverständniss. Ich bin einfach kaum noch zu tieferen Bindungen fähig und sollte ich mal in der Lage sein, sind es keine Freundschaften sondern Beziehungen, mit besonderen Menschen...die mich sehen, wie ich wirklich bin. wahre Freunde findet man wahrlich sehr selten. ...Mein einzig wahrer Freund war wohl meine Liebe (hm...da bastel ich nen lied draus) |
| eve | Hallo @ all, es gibt einen schönen Spruch: ein Freund ist nicht jemand der mit dir Weinen kann, sondern jamand, der sich aus ganzem Herzen mit dir freuen kann. Versteht ihr was ich meine? Wenn jemand voll und ganz hinter einem steht. Die einem Gönnen, das es demjenigen gut geht. Aber solche Leute findet man selten. |
| Darkangel | Tja im großen und ganzen wurde ja schon alles gennat, ich bin auch einer von dennen die in der glücklichen Lage sind einen besten Feund zu haben, hab ihn damals während meiner Ausbildung kennengelernt und wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Was für mich nenn best Friend ausmacht: *ab besten gleiche Wellenlänge und Interresen* *100% Vertraun und zuverlässigkeit* *Soll mir immer ohne Vorbehalt die Wahrheit und seine Wahre meinung über etwas sagen und keine Verharmlosungen oder Schönemalerein* *Soll genauso zurückstecken könn und net gleich sauer werden wenn ich sage das ich etwas an ihm Scheiße finde* *Macht jeden Scheiß mit* *Ist immer fürn da und hilft eim auch wenns mal net so gut läuft*´ *Meldet sich auch von selbst* *Ist nicht ohne weiteres u finden* Tja das is meine Meinung ------------------ Darknes forever |
| Nienna | Hi, ich muss sagen ich glaube ich hatte noch nie einen wahren Freund, also so platonisch gesehen, der mir nicht Liebe sondern einfach etwas "anderes" gegeben hat, ich hoffe ihr versteht was ich meine...also schon liebe aber eben andere.... die Frage für mich stellt sich eher, wie findet man einen wahren Freund? Nienna |
| poisonfury | Hallo... Ich darf mich glücklich schätzen, denn ich habe einen wahren besten Freund. Wir haben uns vor einem Jahr kennengelernt und seitdem weiß ich, was es bedeutet einen "Freund" zu haben. Mit Worten ausdrücken kann ich es nicht richtig, ich kann nur fühlen, dass es so ist. Wir sind uns sehr ähnlich und doch so verschieden. Er hat mir die Augen geöffnet, mich immer und immer wieder zu mir selbst "gezwungen" und mir gezeigt, was es bedeutet "sich jemanden vertraut zu machen" (s. "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry). Viele solcher Menschen findet man im Leben bestimmt nicht, vermutlich sogar nur einen, vielleicht zwei. Ich bin dankbar, dass ich ihm begegnen durfte. Doch ich bin sehr traurig, da sich unsere Wege gezwungener Maßen trennen müssen. Er hat sich entschlossen sein Leben ganz in Gottes Hand zu geben und geht ins Kloster. Nächste Woche beginnt sein Postulat. Unsere Verbindung ist etwas Besonderes und daher hffe ich, dass wir und nicht verlieren werden, unter welchen Umständen auch immer. Vielleicht definiert sich ein bester Freund dadurch, dass man keine Angst hat/haben muss, ihn an sein Innerstes heranzulassen, sich ihm ganz zu öffnen, ohne Furcht und Grenzen, ohne Vorbehalte und sich von ihm in vollster Ehrlichkeit kritisieren lassen kann. Liebe Grüße, poisonfury ~the rest is silence~ |
| Dark Princess | ein richtiger Freund? Hmmm, gute Frage. Einen richtigen Freund erkenne ich daran, dass ich ihm etwas anvertrauen kann ohne dass ein paar Tage später die halbe Welt (jetzt ûbertreib ich mal wieder ein bisschen [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] ) darüber Bescheid weiss. Das heisst ich will sicher sein, dass ich ihm alles anvertrauen kann (hi Ashe). Ein echter Freund darf mir nicht aus Angst mich zu verletzen unangenehme Dinge verschweigen. Und wenn ich ihn um Rat frage sollte er unparteiisch beraten. Er sollte mir auch knallhart ins Gesicht sagen können dass er etwas was ich getan oder gesagt habe absolut scheisse fand. (naja, der Ton macht trotzallem die Musik *g* ) Ein echter Freund sollte auch wissen dass er mir vertrauen kann..... Er sollte jeden Quatsch mitmachen und wenn's zu wild wird auch mal auf die Bremse treten. (in meinem Fall leider öfters notwendig) Ein richtig ganz viel bombastisch guter Freund ist leider selten. aber ich stell so viele Anforderungen an einen besten Freund......und hör jetzt mal auf. |
| infernal_angel | @ Dark Princess: Ich glaube, es ist nicht schlecht, an einen "besten Freund" (wobei ich mich gegen diesen Begriff sträube...) hohe Ansprüche zu haben, denn schließlich ist er/sie die Person, die dir möglichst lange erhalten bleiben soll... Ansonsten ist es wichtig, dass ich der Person blind vertrauen kann, ohne Neid, ohne Konkurrenzdenken. Freundschaft bedeutet gemeinsam schweigen zu können, ohne sich peinlich berührt zu fühlen. Nach einem Gespräch mit einem guten Freund erfüllt mich so ein warmes Gefühl und mir geht es richtig gut... Ich glaube, meine engsten Freunde sind auch richtige Freunde, das zeigten sie mir schon dadurch, dass sie nach meinem "Schwarz-werden" noch immer zu mir stehen, auch wenn sie sich vielleicht ab und zu an meiner Kleidung etwas anstoßen, weil es nun mal gar nicht ihr Geschmack ist... aber sie wissen wohl mein Inneres zu schätzen, wie auch umgekehrt. Ein echter Freund ist die Person, die man unmöglich entbehren kann... komme, was wolle! Liebe Grüße infernal angel |
| Drjada | mir fällt dazu ein Gedicht ein, das mir jemand mal vor längerer Zeit gegeben hat: Ein Freund ist jemand: der da ist, geht's auch mal nicht so gut, und der, was er kann, für dich immer tut, der Zeit für dich hat, viel Zeit jederzeit, und der zu dir steht in Freude und Leid. Der gern mit dir froh ist und gern mit dir lacht, der Spaß versteht, auch mal Unsinn mitmacht. Freunde kann man nicht kaufen für noch so viel Geld, einen Freund muss man suchen wie sonst nichts auf der Welt. hinzufügen würde ich noch, dass man derjenigen Person vertrauen und auch alles anvertrauen können sollte ... |
| Andromeda | Ein Freund ist jemand, vor dem man laut denken kann... Gruß, Andromeda ------------------ Be my heart a well of love flowing free so far above |
| Jeretik | @Andromeda schön gesagt. ------------------ Dunkler Gruß Jeretik Unablässig von Blut getränkt, ist die ganze Erde nur ein riesiger Altar, worauf alles, was Leben hat, geopfert werden muß, endlos, unablässig (Joseph Marie Comte de Maistre 1753-1821) |
| Andromeda | @Jeretik dankesehr! Euch allen eine schöne Nacht! Gruß, Andromeda |
| SEIROMEM | Celtic, die Frage nach dem wahren Freund/der wahren Freundin - In den vielen Postings bereits benannt. z.B. wie Andromeda sagte: "Jemand, bei dem man die Gedanken offen aussprechen kann" ... auch wenn es immer wieder die gleichen Gedanken sind. wie Blackadder es beschrieb: "jemand der unaufgefordert sich meldet, der ehrlich zu Dir ist" jmd der da ist, ohne daß es vieler Worte bedarf. Wenn man ohne tägliche Besuche oder gar Telefonate voneinander weiss, jmd den Du sehr lieb gewonnen hast, den man schon Jahre kennt, oder bei dem der Eindruck entstanden ist, sich schon sehr lange zu kennen. Jmd, der ähnliche Interessen wie Du selbst hast, oder der Dir ständig "paroli" bietet, der versucht, Dich zu verstehen, und den "Menschen" zu erkennen, der hinter der Maske steckt. Wenngleich immer die Fragen nach dem "warum, wieso, wer, was, wann " gestellt werden sollten. Jemand der sich Dir mindestens genauso tief anvertraut, wie Du Dich ihm/ihr, weil man weiß, dass es gut tut, einfach nur zu reden, egal wie oft das eine oder andere gesagt ist. Jemand, vor dem man keine Angst haben muß. Jemand, der Dir auch schon einmal "Schmerzen" zugefügt hat und dennoch das Vertrauen nicht erschüttert ist. Insgeheim immer ein "ich verzeihe Dir, weil ich weiß, wie es um Dich steht" ausgesprochen werden kann. etc. Es ist einfach das warme Gefühl um das Herz herum, der "Bauch", der einem sagt, wer das ist. Nur wie auch immer m.E. ist es immer die Entscheidung von zweien..... nachdenkliche Grüße SEIROMEM Nur noch eins, Blackadder, Du hast Recht, Freunde sind verdammt schwer zu finden... Hat man sie gefunden fällt es auch verdammt schwer, diese Freundschaft wieder zu lösen, sollte man später feststellen, daß diese "Freundschaft" nur einseitig gewollt ist... [Dieser Beitrag wurde von SEIROMEM am 30. September 2001 editiert.] |
| Blackadder | Hm, wenn ich die ganzen gesammelten Postings hier lese....ob es diesen perfekten Menschen/Freund gibt... SEIROMEM, einseitige Freundschaften...woran erkennt man sie? Wenn einer immer nur nimmt statt zu geben? Wenn einer nie Zeit hat? Wenn einer nie zuhören kann? Ich habe über viele, viele, viele, Jahre (ich bin ja sooooo alt....*g*) mehrere Freundschaften gehalten, die sich erst nach Jahren als völlig einseitig herausgestellt haben. Ich glaube, meinen besten Freund kannte ich fast zehn Jahre, ehe er sich als egoistisch heraustellte, denn nach all den Jahren, in denen ich für ihn da war konnte er nicht die Zeit aufbringen, mir in meiner dunkelsten Stunde beizustehen...gemeinsam mit allen anderen "Freunden", die es vorzogen ihm zu folgen, da er der bessere "Freund" war...oberflächlicher. Die Lösung von diesen Leuten folgte fast auf dem Fusse, war nicht einfach, aber wie sich später herausstellte sinnvoll. Aber wie gut ein Freund ist, das stellt sich immer erst in Krisen heraus, in Problemfällen, in schlechten Zeiten. Ich habe viel gelacht mit meinen "Freunden", erst als es darum ging Farbe zu bekennen konnte ich erkennen, wie sie "Freundschaft" sehen...als "mit den Wölfen heulen". Aber es kann eine sehr heilsame Erkenntnis sein. Beste Wünsche, BLACKADDER ------------------ _________________________ Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch. In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro. |
| Jeretik | Zitat: |
| SEIROMEM | Celtic, bitte verzeih, wenn wir etwas von Deinem Threat abkommen. Blackadder, "mit den Wölfen heulen" - ja, eine durchaus schlechte Erfahrung. Nein, Tüten voller Mitleid sind in schweren Zeiten wirklich nicht unbedingt das Richtige. Kann aus eigener Erfahrung nachvollziehen, was Du meinen könntest. In schweren Zeiten stellt es sich oft heraus, wer Deine Freunde sind, nur die Zeit, die investiert wurde, bis es dann die Bestätigung gab, wer wirklich Deine Freunde sind, sie wirkt im Nachhinein immer als so vergeudet. Ich hasse es "Freunde" zu verlieren, nur schließlich muß man es akzeptieren. Mir geht es zumindest so, wenn ich einmal eine Freundschaft angeboten habe, dann wünsche ich mir, daß sie auch für ewig hält. Eine Freundschaft besteht aus Geben und Nehmen, der Zeitpunkt sollte jedoch variabel sein, wenn man meint, daß der andere Hilfe braucht, sollte man da sein, die eigenen Probleme in den Hintergrund stellen. Offen gestanden, habe ich in der Vergangenheit nicht immer so gehandelt. Es tut mir sehr leid, und ich möchte es wieder gut machen...okay, jetzt drifte ich zu weit ab. Wir sollten vllt an anderer Stelle weitersprechen. Nur noch eins, "Nobody is Perfekt" - sollte es auch m.E. nicht versuchen zu sein....denn die Schwächen des anderen sind einem guten Freund doch bewußt, deswegen kann es doch sein, daß wir den anderen mögen, weil wir darum wissen, oder? nachdenkliche Grüsse SEIROMEM |
| SEIROMEM | Celtic Du erlaubst? Jeretik, eine Freundschaft die sich im Nachhinein als einseitig herausstellt, ist keine Freundschaft mehr, nur man glaubte eine längere Zeit, daß dem nicht so war, daher hat man als "Freund" gehandelt. Irgendjemand hatte mal die Signatur "Erkenntnis kann die Hölle sein" - finde ich immer noch ziemlich passend. Ein Grund auch für meine Signatur, die ich übrigens immer nur dann setze, wenn es mir nicht so gut geht...wie auch immer..ich sagte bereits..drifte zu sehr ab.. Entschuldige bitte, Celtic. SEIROMEM [Dieser Beitrag wurde von SEIROMEM am 01. Oktober 2001 editiert.] |
| Blackadder | SEIROMEM, ja, du verstehst richtig... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] Niemand ist perfekt, und niemand stellt immer seine Probleme hintenan, aber wenn es sich häuft und Freunde schon beim ersten Anzeichen von Problemen auf einmal Dutzende von "Frisör-Terminen" haben oder andere Ausreden sollte man anfangen nachzudenken...ich selber bin auch nicht der "perfekte Freund" niemand kann das sein, aber ich gebe mir meistens Mühe, andere nicht vor den Kopf zu stossen. Wenn man wirklich gerade keine Zeit oder Lust hat sich mit den Problemen anderer zu beshäftigen,dann sollte man wenigstens so offen sein und sagen dass man gerade selber zuviel Sorgen hat. Womit wir bei den Schwächen wären...und die machen Freunde in meinen Augen oft viel liebenswerter als ihre Stärken. Beste Wünsche, BLACKADDER ------------------ _________________________ Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch. In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro. |
| SEIROMEM | Blackadder, offen und ehrlich sagen was los ist, dem kann ich wirklich beipflichten, ebenso wie die Schwächen, die liebenswerter sind als die Stärken. Nur Freundschaft, was ist eigentlich mit einer typischen Männerfreundschaft? Geht es da wirklich auch so ab? Man sitzt nebeneinander in der Bar und hebt das Glas, ohne viel miteinander zu reden...Einfach nur Vertrauen...1000 Gedanken und Interpretationen und nachher wird wieder in den Gedichtbändchen gelesen, was die großen Schriftsteller & Politiker vergangener Tage dazu sagten... Freundschaft zu definieren, zu erklären, es fällt nicht leicht.... ...sich aufeinander verlassen können...fällt mir dabei noch ein... Gruß SEIROMEM |
| Jeretik | Zitat: |
| SEIROMEM | Jeretik, das ist nicht meine Signatur...habe gestöbert, sie gehört zu lestat. Bitte hier keine falschen Tatsachen schaffen... SEIROMEM Zitat: |
| Blackadder | SEIROMEM, hm, Männerfreundschaften.....ich habe nie in Bars gesessen, fürchte ich...*g* Tatsächlich komme ich mit Frauen besser zurecht alt mit Männern, ich weiss nicht woran es liegt, wahrscheinlich kenne ich nicht die richtigen Männer, die mit denen ich befreundet war lagen eher unter der Bar und von verstehen konnte bei denen keine Rede sein, da sie meistens zu sehr lallten... Aber ja, aufeinander verlassen können, manchmal ohne Worte den anderen verstehen, das ist auch etwas, was mit Freundschaft einhergeht, aber ich glaube, da kann man schon mehr von Seelenverwandtschaft sprechen. Das ist natürlich noch seltener als echte Freundschaft... Genauso wie ein Freund einen manchmal so richtig in den Allerwertesten treten muss, damit man in die richtige Richtung läuft.... Beste WÜnsche, BLACKADDER ------------------ _________________________ Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch. In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro. |
| SEIROMEM | Blackadder, es ist hier wirklich die Frage an Celtic zu richten, ob er von Freund oder Seelenverwandtschaft gesprochen hat. Wir könnten natürlich auch Freunde in unterschiedliche Kategorien einteilen. Freund für "Feierlichkeiten & Blödsinn aller Art" Freund für "Jobfragen" Freund für "Familienrecht" Freund für "Liebeskummer" Freund für "...." Sprechen wir von Bekannten & Freunden oder Freunden & Seelenverwandten? Anders gesagt von "Freunden" & Freunden ? Wirklich nicht einfach... Celtic, Hilfestellung ist gefragt... Gruß SEIROMEM |
| Blackadder | SEIROMEM, hm, interessante Frage. Ich denke, ein Freund wird irgendwann zu einem Seelenverwandten, wenn man ihn lange genug kennt und einiges zusammen erlebt hat. Andererseits, Kategorien für Freunde, leider gibt es die tatsächlich, ich kenne das. Es gibt manchen, mit dem könnte ich nur zum Feiern rausgehen, nicht für tiefsinnige Gespräche...wenn ich denn mal Feiern gehe.... Dann gibt es einen, mit dem kann ich mich gut unterhalten über Gott und die Welt, aber ausgehen wäre mit ihm unmöglich....sind Kategorien etwas schlechtes? Nicht imer, glaube ich, solange Freunschaften auch als solche gelten. Beste Wünsche, BLACKADDER ------------------ _________________________ Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch. In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro. |
| gin'iro | @lestat: Das Zitat ist - für sich allein stehend -ebenfalls nachvollziehbar. ------------------ ---> Kaiki <--- Je größer die Insel des Wissens, desto länger die Küste der Verzweiflung. |
| Blackadder | Das Zitat ist sogar sehr gut nachvollziehbar... Nochmal zu den Kategorisierungen...dummes Wort...ich glaube, unbewusst macht das jeder, und sei es nur in "bester Freund", "Bekannter" "Freund" "Kumpel" oder ähnlichem. Nicht alle unsere Freunde sind uns gleich viel wert, was sehr schade ist, wenn man genauer drüber nachdenkt. Trotzdem setzen wir Prioritäten ins unseren Freundschaften... Dem Satz das man zu leichtfertig mit dem Begriff "Freundschaft" umgeht stimme ich deshalb mal vorbehaltlos zu... Beste Wünsche, BLACKADDER ------------------ _________________________ Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch. In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro. |
| Mother of the Lost | @ Blackadder ..das mit den Bars läßt sich ja vielleicht bei gegebener Zeit ändern... Freunde: Ich unterscheide Zwischen Freunden und Bekannten. Wahre Freunde sind wirklich schwer zu finden. Es gibt immer Menschen die Einen eine Zeitlang begleiten.... das sind meistens Bekannte. Freunde hat man (hoffentlich) länger. Manchmal dauert es Jahre, bis man weiß... Leider kann ich Euch nur zustimmen, was die Anzahl der Freunde in "schlechten Zeiten" betrifft. Allerdings hat man dann Gewissheit. Meine Freundin heißt Isabell. Sie wohnt mittlerweile ein ganzes Stück weg und wir telefonieren regelmäßig, wobei es auch mal eine längere Pause geben kann. Der Punkt ist, egal wie lange man/frau sich nicht gesehen hat, wenn man sich dann noch etwas zu sagen hat (nicht nur erzählen!!), das ist Freundschaft. Freundschaft hat nichts damit zu tun WANN man sich trifft, sondern WIE... ------------------ ...Tand, Tand ist das Gebilde aus Menschenhand... |
| SEIROMEM | Celtvis, wenn Du glaubst, daß es um [b] wahre Freunde [/b]geht, dann bist Du Dir auch nicht sicher und lässt vllt auch einen derartigen Gedankengang zu. Wenn Du mich direkt fragst, ob ich meine Freunde in derartige Kategorien einteile, dann muß ich das mit einem großen [b] NEIN, ICH TEILE MEINE FREUNDE NICHT IN KATEGORIEN EIN [/b] beantworten. [b] Wäre traurig, wenn dem so wäre. Nein, wirklich nicht -[/b] Mir sind Leute bekannt bei denen ich den Eindruck habe, das sie eine derartige Kategorisierung vornehmen, nur spreche ich dann nicht von Freunden sondern Bekannten. Eine Freundschaft bedeutet mir sehr viel, es geht hier schließlich um Vertrauen, welches man sich gegenseitig schenkt. Offene Gedanken, die ausgesprochen werden, die man noch nicht einmal der Familie erzählt. Seelenverwandtschaft kann man es auch nennen..ohne daß man sich sieht oder lange nicht voneinder gehört hat, weiß man einfach, wie es um den anderen steht...geheime Bunde...aber ich fange an mich zu wiederholen. Nein, bitte nicht falsch verstehen, ich hätte den Begriff Freunde in der o.g. Kategorieliste in [b]"" setzen sollen...es war wirklich nur ein Gedankengang zu später Stunde, dem ich folgte[/b]...Brauche wirklich mal einen Lichtschalter um meine Gedanken nach einer gewissen Zeit abschalten zu können... SEIROMEM |
| SEIROMEM | lestat, Danke für die Aufklärung. Mir ist der Film "im Auftrag des Todes" nicht bekannt..und in meinem kleiner Gedichtssammlung ist ein derartiges Zitat auch nicht aufgetaucht... Wenn derartige Signaturen gesetzt werden, frage ich mich vermutlich zu häufig, was derjenige mir damit sagen will. Zumindest abgeleitet von meinem Grund, wann ich setze und wann nicht. Es ist ein Fehler, man sollte nicht von sich auf andere schließen, nur leider ertappe ich mich immer wieder dabei, es irgendwann doch zu tun..Habe einfach zu viele Fragezeichen im Kopf, wie bereits gesagt, [b] schenke man mir einen Lichtschalter um diese Denkmaschine einfach mal auszuschalten [/b].... Bei guten Freunden bedarf es m.E nicht vieler Rechtfertigungen & Erklärungen, man fühlt es einfach und wie bereits gesagt, man vertraut einander...Es gibt sehr intime Dinge, die [b] nur meine Freunde von mir wissen, und ich sagte es vllt an anderer Stelle, viele Freunde habe ich nicht, denn es ist schwierig sie zu finden, wenn man sie aber erst einmal gefunden hat, dann fällt es schwer wieder loszulassen [/b] [b] ES ZERREISST MIR DAS HERZ FREUNDE ZU VERLIEREN [/b] SEIROMEM [Dieser Beitrag wurde von SEIROMEM am 01. Oktober 2001 editiert.] |
| Aragorn | Ein richtiger Freund ist eine Person,die Dich liebt und die selbst gegen sich selbst zu Deinem Wohl aussagt und immer das beste für Dich will. Ich denke ,daß das der amicus irrealias ist,also das perfekte NIE erreichbare Bild eines wahren Freundes. Doch was ist jetzt ein realer Freund? Ich denke das ist eine Person,der Du vertrauen kannst,die Dir gutes will und Dich nicht anlügt,doch wer und diese Frage richtet sich an ALLE,wer lügt nicht doch hin und wieder den besten Freund an ,vielleicht um ihm nicht weh zu tun,aber helft ihr ihm wirklich damit? Jede Lüge zeht Verstrickungen nach sich.Im günstigsten Fall bleibt es bei kleineren doch oft verfolgen diese Lügen einen länger als man denkt und wenn einem dann doch die Wahrheit rausrutscht,ist dann der Freund nicht gekrängt?Vielleicht verliert man diese Person,der man doch eigentlich nur gutes Wollte?Es gibt so wenige Menschen,die ich als wirkliche Freunde bezeichnen würde,deswegen rate ich euch seid vorsichtig mit dem Wort Freund und säht es sparsam unterdenen,die ihr liebt.Denn lieber einen richtigen Freund,als 100 Flasche. ------------------ Mit den besten Empfehlungen Seine Durchlauchtheit Aragorn |
| *Silence* | Ein Freund ist jmd, mit dem man nicht nur sehr gut reden, sondern auch schweigen kann... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] Nach einem Gespräch ein warmes Gefühl im Bauch zu haben, die Gedanken und Gefühle des anderen versuchen, zu verstehen, verstanden und toleriert zu werden, gemocht zu werden, wie man ist... das ist Freundschaft.. |
| celtic | Hätte nicht gedacht, daß der Thread solche Diskussionen auslöst. Doch ich finde es gut, daß sich einige Wenige Gedanken darüber machen. Es scheint doch nicht so unwichtig zu sein. Danke ------------------ Versuche das Leben zu begreifen....dann erst kannst Du leben! |
| Mac | Freundschaft, wie die Liebe, erkennt man wenn sie vor einem steht. p.s.: macht doch einen signatur thread auf wenns sowas nicht schon gibt [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/tongue.gif[/img]. ------------------ Du bist das Sein das das Nichts überzeugt das das Alles in der dunkelsten Stunde des Lichts "in dubio pro reo" spricht! Mac Mod of: Lyrics Forum at [url="http://www.nachtwelten.de"]German-Gothic-Board[/url] [url="http://www.sternentau.de"]Sternentau[/url] and [url="http://www.txg.de"]TheXGeneration[/url]! Babylon5 Forum at [url="http://www.excalibur.de"]Excalibur.de[/url] Und Moderator des "Alle lieben Mac" Forums auf [url="http://www.sternentau.de"]Sternentau[/url] [Dieser Beitrag wurde von Mac am 01. Oktober 2001 editiert.] |
| SEIROMEM | celtic, schön, daß Du Dich mal wieder meldest. Da hast Du m.E. wirklich in ein Wespennest gestochen und Zitat: |
| celtic | Na ja, was soll ich sagen. Recht hast Du. Jedenfalls freue ich mich riesig über die Resonanz...... |
| Crysania | wahre freunde .. wahre freunde sucht man nicht, sie finden einen. wahre freunde sind nicht die die einem die eltern von klein an zur seite gestellt haben, auch nicht die mit denen man vllt 13 schuljahre verbracht hat.. wahre freunde finden einen erst mit der zeit. ich hab bis jetzt schon gedacht ich hätte wahre freunde, aber ich habe mich geirrt. diesen leuten hab ichs aber wohl zu verdanken dass ich jetzt weiß was wahre freundschaft ist. wahre freunde muss man nicht mal persönlcih kennen .. sie sind einfach nur da wenn man sie braucht .. und man muss nicht mal anrufen und sagen komm her .. sie kommen von selbst .. an dieser stelle danke an mein vögelchen und den fk *lächel* cry |
| aaraen | Ein wahrer Freund ist einer den man von ganzem herzen liebt und der diese Liebe zurückgibt. Ich meine nicht die Liebe, die man praktiziert sondern dieses feste Vertrauen, Zusammengehören, daß man den anderen in seinem Herzen trägt wie ein warmes Licht. Man könnte es die "BasisLiebe" nenne, die man für seine Eltern empfindet (sollte so sein) oder für "den Richtigen" oder eben für seinen besten Freund/Freundin. Ein wahrer Freund weckt freunde in dir wenn du ihn siehst. Er hilft dir und versteht dich. Um das ganze durch ein praktisches Beispiel abzurunden: Wenn du Kummer hast und dich des Nachts der Teufel der Depressionen packt und du verzweifelt bist, dann ist ein wahrer Freund derjenige, den du anrufen kannst (egal wie spät es ist), der dir zuhört, dich ernstnimmt, vorbeikomt (wenn er nicht zu weit weg wohnt) und dir Mut macht, und der niemals dir nachher vorwirft, er wäre am nächsten Tag auf Arbeit eingeschlafen. Gruß aaraen ------------------ Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazieren gehen kann. (Morgenstern) |
| Crysania | Zitat: |
| Noctambule | Ich bin, wie Ihr alle, ebenfalls der Ansicht, dass ein richtig guter Freund in guten wie schlechten Zeiten zu einem hält - aber ich muss sagen, ich würde mir nie wieder von einem guten Freund Geld leihen, denn wie heißt es so schön? "Bei Geld hört die Freundschaft auf", und ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass das stimmt. |
| katerli | die meisten haben gesagt was ein richtiger freund ist. ich finde auch wichtig dass man nicht nur mit ihm/ihr reden kann sonder eben auch mal schweigen.ich meine richtig behaglich schweigen.einfach nichts sagen wobei man weiß man denkt das gleiche.vor nem richtigen freund sollte man keine hemmungen haben.und er sollte auch keine hemmungen haben dir irgendwas zu sagen.wobei man aber immer geheimnisse haben sollte.ich finde schweigen aber genauso wichtig wie reden. hab allerdings auch keine wahren freunde. dennoch denke ich:lieber keine freunde als falsche freunde. dedicated to niko ------------------ And I speak no more To the voices outside I'm going to die.I'm going to die. ~katerli~:o) |
| verwirrter Wanderer | Hallo euch allen, ich möchte dieses Thema einmal wieder ein wenig nach vorne bringen, da ich es für sehr wichtig und auch für sehr interessant halte! Ich habe mir nochmal ein paar gedanken zu meiner Meinung zu einem wahren Freund gemacht. Er/Sie sollte immer für einen da sein. Die Ehrlichkeit sollte von beiden seiten an erster stelle stehen! Ich muss mich ihm/ihr immer und unter allen Umständen anvertrauen können. Er/Sie sollte erkennen, wenn es einem schlecht geht, auch ohne, dass man es sagt oder zeigt. Und nätürlcih sollten einige gemeinsame Interessen vorhanden sein... sonst fehlt ja auch was [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] hmmm klingt nach einer Checkliste was? hmmm so ist es aber nicht gemeint, denn ich denke, wenn man einen wahren Freund hat erkennt man das nach nicht allzu langer zeit dunkle Grüße verwirrter Wanderer ------------------ |
| Halfsoul | ------ |
| Seelentraum | Ich grüsse Euch, erstmal möchte ich Euch mitteilen, daß "Celtic" nicht mehr existiert. Weil Celtic ist jetzt Seelentraum....:-) Konnte mich eine zeitlang mit celtic nicht mehr einloggen. Irgendwann wurde mir das dann zu bunt, und ich habe mich nochmal registriert.... MDG ------------------ Betreibe Selbstklärung, dann wirst Du auch das "Andere" verstehen... |
| Seelentraum | Zitat: |
| Montrovant | Wahre Freunde sind immer für einander da, man kann blind vertrauen, man brauch kein Geld leihen, man schenkt es wenn nötig. (wenn man darauf verzichten und leihen kann, dann kann man meist sowieso darauf verzichten. Dann ist es einfach unwichtig, ob man es wieder bekommt oder nicht.) wahre Freunde sind verdammt selten, man merkt es dass man einen hat spätestens wenn man einmal Probleme hat. Man hört einander zu und hilft sich gegenseitig. einfach so. ohne etwas dafür zu erwarten. Und man ist dankbar dafür. Aber am wichtigsten ist das Vertrauen. |
| NoName | wie weit geht eine Freundschaft ? Wie fest und tief ist Sie ? Freundschaft ist für viele doch heute ein Modewort. Wie oft sagt man zum anderen " Mein Freund oder meine Freundin " ? und vor allem wie schnell. Freunde kann jeder gebrauchen von uns . Gerade die Freunde sind es die uns Halt geben und für uns da sind. Die wahren Freunde nicht die Pseudos die nur immer sagen, bin da und dann sich aus dem Staube machen. Wie weit ist man bereit zu gehen für den anderen ? Soweit das man alles tut für Ihn, sich aufopfert und die Hände reicht ? Freundschaft ist etwas wunderbares. Ein kostbares Gut, das es zu hegen und pflegen gilt. Man wird sich manchmal erst bewusst was es heisst gute Freunde zu haben, wenn man keine hat. Alleine ist im Dunkeln der Nacht. Mit seinen Sorgen, die anderen nichtig erscheinen. Für einen selber aber, sind es echte Sorgen. Gedanken die einem begleiten den ganzen Tag, auf der Arbeit, in der Schule, Freizeit ja und besonders stark am Abend im Bett beim einschlafen. Den ganzen Tag nochmal Revue passieren lassen. Einige schaffen es nicht zu verarbeiten was Sie erlebten und wenden sich dann wie Sie denken an Freunde. Doch, wie ich aus eigener Erfahrung auch sagen kann, man erlebt die tollsten Überraschungen dann. Sprüche wie Habe keine Zeit oder auch verderb mir meine gute Laune nicht. Da kann man echt nur den Kopf schütteln und sich fragen, wieso dachte ich das wären Freunde die für mich da sind. Habe auch gezweifelt daran früher. Verstand die Welt nicht mehr, war ratlos. Lief wie ein Bekloppter durch die Stadt, irrte umher und mir war es damals egal ob ich den Tag überlebte oder nicht. Versteht mich nicht falsch jetzt. Bevor ich zu jemanden " Mein Freund oder Meine Freundin " sage das dauert ein Weilchen. Hat nichts mit der Person zu tun. Mir ist es völlig egal wie jemand aussieht sich kleidet, Hautfarbe und Herkunft. Ist doch alles egal. Das wichtigste bleibt doch, das man bereit ist wirkliche Freundschaft zu wollen. Keine Rechnungen aufstellen. Ich tat dies, du dies. Das wäre falsch. Wahre Freundschaft leben ist nicht einfach, aber es lohnt sich viel mehr als ein 6er im Lotto. Denn Freunde die zu einem stehen und bereit sind mit einem durch dick und dünn zu gehen. Die kann man nicht gewinnen und auch schon gar nicht erkaufen. NoName |
| SEIROMEM | stimmt, wahre Freunde sind nicht käuflich.. sie sind immer da, wenn man sie braucht und bemerkt es meist gar nicht im Trouble der heutigen Zeit.. Gruß SEIROMEM [i]Nachtrag: ... und es fällt mir schwer, zu bestimmten Festivitäten (wie z.B. Weihnachten) etwas Besonderes für die Besonderen zu finden..[/i] |
| Seneca | Auch gute Freunden sind oft nur ein Geschenk auf Zeit, irgendwann kommt mitunter der Punkt, an dem man sich zu weit außeinanderlebt, und die entstehenden Klüfte nicht mehr durch Gemeinsamkeiten überbrückt werden können Die Freunde aus meiner Jugnd sind nicht mehr da... Neuefinden sich aber mit der Zeit, und man wird wohl auch etwas geschickter in der Auswahl mit den Jahren...! |
| mind | Freunde!? Wenn man welche hat, kann man sich glücklich schätzen, wenn man keine hat auch! |
| Fuechsin | ich habe freunde. einen oder zwei vielleicht, doch die sind mir mehr wert, als alles andere, und da macht es mir nichts mehr aus, wenn ich nur noch zweideutige bemerkungen und nervige fragen ala 'seid ihr zusammen' oder sonstwas hören muss, nur weil ich mit ihm händhaltend spazieren ging (und wir sind nicht zusammen - das wäre das letzte was ich täte). wenn mir danach ist, dann tue ich es und teile diesen augenblick mit ihm. ich wünsche jedem eine freundschaft wie diese, ich hoffe, das sie noch lange, lange anhalten wird. |
| Lady Drusilla | Es gibt viele Bekannte und nur wenige Freunde.... Wahre Freunde sind die, die man um 4 Uhr nachts aus dem Schlaf reissen kann, weil man Hilfe braucht, bei denen man sich sicher fühlt und sich nicht verstellen braucht... Für einige wenige Freunde, würde ich mich ohne zu zögern umbringen lassen und das ist eine Form von Liebe, eine ziemlich intensive sogar, nur hat sie Grenzen. Ich würde nie zu jemandem sagen, daß ich keine Zeit hab, mir sein Problem anzuhören, ob es nun ein Freund ist, oder ein Bekannter... Aber Leute, die sich als Freunde bezeichnen und sowas machen, sind es nicht wert, sich darüber Gedanken zu machen, ob man mit ihnen befreundet sein will... Schönen Abend noch Drusilla |
| columbia | Hallo No- name, hier mal ein etwas älteres Gedicht von mir selbst: Ein Freund Ein Freund ist einer, der versteht, der nicht zusammenzuckt bei Phantasien die Du vor ihn bringst. Einer der Dich hält, wenn Du das brauchst, und Dich losläßt, bei Sturm. Wenn Du das willst. Der mit Dir Himmelspferde träumt, und auf ihnen reiten kann. Er kann für Dich eine Welt bauen, ganz groß. Oder so klein, daß Ihr beide gerade hineinpasst. Und wenn Du mal das Ende des Regenbogens gefunden hast, wartet er dort auf Dich. D.R. mit Grüßen... |
| weisse Krähe | Freundschaft..... Nein. Daran glaube ich nicht mehr. Richtige Freundschaft, ehrliche Freundschaft, tiefe Freundschaft - nicht in meinem Leben. Zu Freundschaft gehört Vertrauen.... und das ist etwas, was ich definitiv nicht mehr aufbringen kann - und auch gar nicht mehr aufbringen will. Es bringt nichts. Man wird enttäuscht, man wird verletzt. Mehr hat man nicht davon.... Ich denke einfach, die Menschen - oder die meisten jedenfalls - sind es nicht wert, dass man ihnen vertraut, Freundschaft schenkt. Geben und Nehmen heißt es so schön.... doch wo ist noch Geben? Man nimmt und nimmt und nimmt.... aber so ist es. Und die wenigsten interessiert es... Menschen eben. Kein Mensch braucht mich - also brauche ich auch keinen Menschen. Leicht gesagt.... aber lange darüber nachgedacht.... Aber ich bin auch nur ein Mensch... völlig ohne andere kann ich nicht sein - noch nicht? Wer weiß... ich habe ein paar Bekannte, meinetwegen auch gute Bekannte, mit denen ich mich verstehe, aber mehr ist es nicht. Ich lasse niemanden mehr an meine Gedanken und Gefühle heran, denn so ist es sicherer... Warum die Mauer aufgeben, die sich als einzige Möglichkeit des Schutzes erwiesen hat? Warum einen Menschen so nah an sich heranlassen, dass man verletzbar wird? Ich sehe keinen Sinn darin. |
| Blackadder | weisse Krähe, die Frage ist, ob man das ein Leben lang durchhalten kann...ich kann mir vorstellen, das Einsamkeit für die meisten auf Dauer eher bedürckend wird...und irgendwann kanne szu spät sein, wieder umzukehren, weil man den Kontakt zu anderen vollkommen verlernt hat.... Beste Wünsche, BLACKADDER |
| weisse Krähe | Blackadder, vielleicht habe ich es bereits verlernt? Vielleicht habe ich es nie gekonnt? Im Moment will ich es gar nicht mehr...... Der Begriff "Freundschaft" hat für mich massiv an Wert verloren. Ich habe meine eigene Definition dafür gefunden. Ich mache es anderen nicht einfach, das weiß ich selbst.... ich mache es auch mir selbst nicht einfach. Aber anders weiß ich mir nicht zu helfen... Wer könnte schon die Geduld und die Nerven dafür auftreiben, mich vom Gegenteil zu überzeugen? |
| Blackadder | weisse Krähe, ich denke, jede Geduld würde scheitern, wenn du dich nicht vom Gegenteil überzeugen lassen willst... :) Meines Erachtens nach ist Freundschaft etwas wertvolles...aber wie schon in der Fragestellung dieses Threads formuliert, meistens sind wir recht schnell mit der Bezeichnung "Freund"...war ich selber oft genug, bin auch oft genug enttäuscht worden. Selbst nach 8 Jahren kann man Menschen, die man jeden Tag gesehen hat nicht unbedingt als Freunde bezeichnen, ahbe cih gelernt....aber ich denke, es gibt Menschen auf dieser Welt, zu denen man auf Anhieb eine Verbundenheit verspürt und die einen Verstehen, egal wie es einem geht. Ich messe Freunde daran, wie sie zu mir stehen, wenn es mir gerade wieder schlecht geht...wobei, wenn einmal das Vertrauen verloren ging, ist es schwer wenn nicht fast unmöglich wieder an Freundschaft zu glauben, ich kann das schon verstehen. Aber ich denke, Flucht oder Selbstschutz hilft da nichts...manchmal brauchen wir andere Menschen, die uns aufbauen oder wenisgtens nur zuhören....es ist in jedem Fall besser, den Kontakt nicht ganz zu verlieren, icht alle Brücken abzureissen...zu schnell landet man in einer Sackgasse. Es lohnt sich manchmal, auf Menschen zuzugehen...und Freunde findet man nicht an jeder Ecke, aber man kann sie finden, wenn man sucht. Manchmal in den sletsamsten Personen, habe ich festgetsellt.... Beste Wünsche, BLACKADDER |
| Firutim | Freunde sind recht wichtig im Leben und nicht einfach zu finden. Erst mit der Zeit stellt man fest wer die richtigen Freunde sind und wer nicht. Echte Freudschaften kann man auch nicht erzwingen sie entwickeln sich mit der Zeit immer mehr. @Seneca Ich muss dir zustimmen, dass es mit der Zeit passieren kann das man sich auseinaderlebt aber das muss nicht zwangsläufig zum Bruch der Freudnschaft führen. Die Freundschaften können durchaus auch über lange Zeit und Distanzen gepflegt und erhalten werden. Und auch die schwierigsten Situationen müssen diese Freundschaften nicht zerstören. Ein paar meiner Freunde kenne ich schon seit über 16 Jahren und die Freundschaften haben schon wirklich schlimme Zeiten überstanden. |
| weisse Krähe | Blackadder, ja, du hast wohl Recht - im Moment will ich mich gar nicht vom Gegenteil überzeugen lassen... aus Selbstschutz. Jetzt muss ich an mich denken. Es gibt einige wenige Menschen, die ich ein bisschen näher an mich herangelassen habe als ich es normalerweise mache. Ich habe nur Angst, dass sich alte Geschichten wiederholen, das macht es so schwierig.... Aus dem Grund gebe ich anderen gar nicht erst eine Chance. Mir selbst dadurch vielleicht auch nicht, aber das ist mir gleichgültig. Ja, man benutzt den Begriff "Freunde" viel zu schnell und viel zu voreilig. Wo findet man schon einen Menschen, der einem immer zur Seite steht? Der sich nicht gleich abwendet, wenn es schwierig wird? Den meisten ist es zu "unbequem".... so lange alles gut und bestens läuft, dann ist man gern da, aber sobald Probleme auftauchen, sucht man das Weite. Es ist anscheinend toll, so viele Menschen wie möglich um sich zu sammeln.... mit einem großen "Freundeskreis" anzugeben.... doch wer glaubt allen Ernstes, dass sich unter all diesen Leuten ein wahrer Freund befindet? Jeder ist sich selbst der Nächste.... das ist etwas, was Menschen so an sich haben. |
| NoName | @ SEIROMEM man weiss erst immer dann, was wahre Freunde wert sind , wenn man keine hat. @ Seneca ich gebe Dir durchaus Recht mit den Freunden der Jugend. Wer hat denn heutzutage noch Kontakt mit seinen Sandkastenspielpartnern. Klar, man wird ich sag mal anspruchsvoller was die Freunde angeht und die Schule des Lebens ist nie zuende. Freunde gehen und kommen, doch irgendwann bleibt eine Seele einem treu, geht mit einem durch dick und dünn. Steht einem bei, und baut einem auch auf. Ok, Streitereien, Missverständnisse gibt es immer mal, doch unter wahren Freunden sollte sowas doch schnell geklärt sein oder nicht ? @ Fuechsin Es kommt wahrlich nicht auf die Masse der Freunde an, sondern darauf das es wirkliche sind oder keine " Hey ich bin Dein Freund " Schleimereien. Bis ich jemanden als Freund/in bezeichne das dauert schon ein bischen. Eine wahre Freundschaft muss aufgebaut werden. Muss wachsen. Und dann kann es wahr werden, was jeder sich erhofft einen wahren Freund/in zu haben. Was andere drüber reden, lass Sie doch, ist doch egal. Du alleine entscheidest . Die Gesellschaft steckt uns alle in irgendwelchen Schubladen und wer irgendwo händchenhaltend sitzt ist gleich ein Paar. Viele begreifen einfach nicht das ein Händedruck ein Umarmen des anderen auch Ausdruck von Freundschaft ist. @ columbia was soll ich dazu noch sagen . kann nur zustimmend nicken. @ weisse Krähe Freundschaften , da müssen beide zu bereit sein. Auch Du, da bin ich mir sicher, wirst jemanden finden. der Dir ein wahrer Freund ist. Freunde , wie sie zu einem stehen. das erfährt man leider erst immer dann, wenns um Probleme geht. Viele verschwinden dann und waren nicht mehr gesehen. Ich wünsche Dir von Herzen das auch Du einen findest zu dem Du sagen kannst, das ist ein wahrer Freund. @Firutim auch Dir kann ich nur zustimmen was Du sagst. Ein vielleicht blöder Vergleich. Jemand sagte mal es ist einfacher 5 mal den Jackpot im Lotto zu knacken als einen wirklichen Freund zu finden. @ Lady Drusilla wen man mitten in der Nacht aus dem Schlaf reissen kann und der einem am Telefon nicht zur Schnecke macht oder gar wieder auflegt und sagt , meld Dich später. Jemand der für einen da ist, auch mitten in der Nacht, zu den unmöglichsten Zeiten das ist ein wahrer Freund. @ OrcaDesign Nun Freundschaften, daraus können durchaus auch Beziehungen werden. Genausogut kann aus einer Beziehung die absolut nicht funktioniert auch eine sehr gute Freundschaft werden. Es ist selten aber es kann vorkommen NoName |
| weisse Krähe | NoName, ich danke dir für deine Worte.... Aber ich bin in dem Punkt realistisch. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich. Eigentlich will ich es auch gar nicht. Ich sehe Freundschaften nicht als lebensnotwendig an - nicht mehr. Man kann auch ohne gut klarkommen. Was macht es für einen Unterschied, ob man umgeben von ein paar "falschen Freuden" ist, die einen bei erstbester Gelegenheit im Stich lassen, oder ob man es gar nicht so weit kommen und niemanden nahe genug an sich heranlässt? Man schützt sich doch nur selbst. |
| SEIROMEM | Niemanden mehr an sich heranlässt.... die Gedanken klingen nach... meine Erinnerungen kommen hoch, was passiert mit der Zeit? Verletzte Erwartungen, Enttäuschungen - wer sollte einen da noch motivieren? Am anderen Ende sitzt jemand, der vllt einen Weg zu Dir sucht, ihn aber nicht findet. Ein kleines Signal gibt Hoffnung, kommen sie doch irgendwie zurück, die alten Zeiten? Die schönen Stunden, kann man sie je wieder erleben? Wie sehr einen die alten Freunde fehlen, merkt man es erst, wenn es zu spät ist und sie keinen Weg mehr zurückfinden, weil man diesen Weg verschlossen hat. Ist es die letzte Konsequenz - der letzte Ausweg? Will man das wirklich?... Wie wichtig ist einem dieser Mensch, den man verlassen will, den man in die Schranken verweist? War diese Distanz schon vorher da und man wollte es nicht wahr haben? Gute Freunde finden sich nicht so leicht... Gruß SEIROMEM |
| Der Welten-Wandler | Wenn du ihn wirklich brauchst ist er da! Doch merke er braucht dich auch! Wahre Freunde hast du erst wenn du dich auf eine Reise in eine andere Welt begibst, und du bei dem Versuch zurück zukehren von ihnen unterstützt wirst! Ich habe diese Reise unternommen und mir würde geholfen. Doch töten oder sterben würde ich nur für mein eigen Fleisch und Blut! |
| Nachtelbin | Ich habe nur eine Freundin (meine erste, irgendwie hab ich mich früher auf dieses Geschlecht überhaupt nicht eingelassen) und auch noch gar nicht mal so lange. Das dumme ist nur, dass wir uns jetzt über ein Jahr nicht mehr gesehen haben...sie ist in Frankreich und bleibt dort auch noch ein weiteres Jahr, davor hatten wir kaum Zeit uns wirklich in der Intensität kennenzulernen, wie wir es gerne getan hätten und trotzdem fühlten wir vom ersten Moment an eine Art verbundenheit, die ich bisher nur einmal erleben durfte, übrigens mit einem Menschen, mit dem ich sowohl befreundet als auch zusammen war, seltsame Geschichte war das...und jetzt weiß ich nicht wo er ist, oder ob es ihn überhaupt noch gibt. Aber ich glaube auch kaum, dass es noch so wäre wie früher, jeder entwickelt sich weiter oder in manchen fällen auch zurück. Naja, aber meine Freundschaften haben meist die Eigenschaft sehr intensiv zu sein, nach dem Motto ganz oder gar nicht, vielleicht werde ich deshalb so oft enttäuscht. Aber wenn ich da an die ganzen "Ich bin ihre Beste Freundin!"*gegensschienbeintret* "Nein Ich!" *Haarerupf* Episoden denke, die sich früher um die "Klassenkönigin" rankten, kommen mir zweifel, ob freundschaften in der Jugend wirklich unbefangener eingegangen werden. Das Umfeld prägt doch ganz gut, man denke an die Kinder der Reihenhaussiedler und Mercedesfahrer, die es wohl in jeder Grundschule gibt...ich war echt erstaunt als in der vierten Klasse plötzlich jeder mit "Küßchen, Küßchen" begrüßt wurde...:rolleyes: |
| Crysania | Seid mir gegrüßt, Das erste was ich von ihm gelernt habe war der Satz: [i]..ab einem gewissen Alter sucht man sich seine Freunde AUS.. und Alter ist hier nicht physikalisch gemeint..[/i] Er ist auch derjenige für den ich, und das ist mir in den letzten 2 Tagen verdammt bewusst geworden, erschreckend irgendwo aber bewusst, .. für den ich alles tun würde was mir möglich ist. Ich würde opfern was mir möglich ist denn ich weiß das er mir nie weh tun würde und wird. Nie. Ich kann von 'alles tun' sprechen weil ich weiß das er nie von mir verlangen würde mich aufzugeben - das würde er nicht wollen, im Gegenteil, darum kann ich auch so überzeugt sein davon. Liebe ? Ja - nur für länger. ** Ich habe noch ein paar gute Bekannte und ein vielleicht auch zwei Freunde die aber nicht greifbar in meiner Nähe sind, aber trotzdem jederzeit für mich da wären. ** Weiße Krähe, ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist ne Weile her das ich meinen damaligen 'Freundeskreis' verloren habe - mehr oder minder schlussendlich aufgegeben habe, anfangs gekämpft aber ich habe begriffen/begreifen müssen das diese Menschen es nicht wert sind/waren. Das Boxsack und Kummerkastenphänomen - beides ich, nie sie. 'Hast Zeit heut ? Gehn wir einkaufen?' 'Hast Zeit - ich bräuchte dich bei ... und .. und .. und ..' - und als ich gesagt hab 'Hey, ich brauch dich, können wir reden' kam ein Kopfschütteln. Ich kann verdammt gut verstehen wies dir geht, ich bin in ein Loch gefallen und dachte ich geh ein - ich hab mich auf einmal so allein gefühlt, so betrogen, verarscht und benutzt .. ich wollte das nicht mehr. Mich niemandem mehr so öffnen - nein. Und heute - ? Ich brauche ihn nur anzuschauen und er weiß was ich denke, es gibt also Hoffnung ! rabenschwarze grüße Cry |
| Rosenstaub | Es stimmt mich ein wenig traurig wenn ich daran denke das ich so viele Bekannte habe und nur eine echte Freundin. Die wichtigen Werte gehen heutzutage in dieser schnell lebigen Welt alle verloren. Aber ich bin froh das ich meine Liebste hab. Wir haben schon so viel zusammen durch gemacht, wir wissen alles voneinander, wir halten immer zusammen und wir können immer auf einander zählen, egal was ist. Und das wir uns in 5 Jahren Freundschaft noch NIE gestritten haben, zeigt mir das ich solch eine Freundin wohl nie wieder finden würde. Für meine Liebste würde ich durch die Hölle und wieder zurück wandern. Zitat: "Lieber 1000 echte Feinde als einen falschen Freund." Rosenstaub |
| Cecelina Archangel | notwendig....ohne geht es nicht, soll es auch nicht....sind mir fast das wichtigste z.T. wichtiger als die große Liebe.... Liebe wird so schnell zum Hass, Freundschaft ist beständiger.. CA |
| Blackadder | [QUOTE][i]Original geschrieben von SEIROMEM [/i] [B]Was ist, wenn man weiß, daß man (k)eine Freundschaft nicht (mehr) wert ist? [/B][/QUOTE] Hmmmm....ich kenne keinen Menschen, der keine Freundschaft mehr wert wäre...das ist etwas, was man selber nicht beurteilen kann, denke ich. Diese Entscheidung fällen andere Menschen. Eine Freundschaft "wert" sein...woran würde man diesen Wert festmachen? Wenn man die Fähigkeit verloren hat auf Menschen zuzugehen...VErtrauen gebrochen wurde...ja, das ist eine schwere Frage...es hängt sehr davon ab, wie tief und weitgehend dieser Vertrauensbruch ist, bzw. was im Vorfeld passiert ist. Ein Vertrauensbruch ist immer schlimm...wenn man ihn verzeihen kann, sollte man es vielleicht tun, wenn man denn eine zweite Chance gewähren kann...wenn der andere diese überhaupt möchte....andererseits muss dafür erstmal Zeit vergehen, glaube ich. Das Ausbrechen aus einer Isolation ist ein grosser Schritt, den zu gehen einiges Überwindung kostet, nicht zuletzt auch viel Arbeit am eigenen Selbst...man muss versuchen, aus eingetreten Bahnen wieder auszubrechen...man sollte vielleicht erstmal nur "Bekanntschaften" suchen, ehe man sich direkt zum Ziel nimmt, Freundschaften zu schliessen...denke ich. Ein Fuss vor den anderen...viele die ich kenne hatten nach ihrer Isolation das feste Ziel, sofort neue Freunde zu finden, wurden enttäuscht, weil sich Freundschaften über Jahre entwickeln und nicht von heute auf Morgen...man muss langsam wieder versuchen, Vertrauen zu fassen. Wie gesagt, es kann sich lohnen, ein wenig an anderer Menschen zu glauben. Beste Wünsche, BLACKADDER |
| arthis | @ Cecelina Zitat: ----------------------------------------------------------------------------- Liebe wird so schnell zum Hass, Freundschaft ist beständiger.. ------------------------------------------------------------------------------ kann ich aus eigener leidlicher erfahrung nur bestätigen. aber zum thema freundschaft.... ...dieses hat viel mit sich öffnen und vertrauen zu tun....´ne menge kampf, viele entäuschungen sind natürlich, da die menschlichen charaktere eben halt normalverteilt sind. freunde...hmm ....unterteile ich in eben wahre freunde und bekannte....ich unterscheide in der wortwahl nicht, sondern benenne sie beide FREUNDE....wahre freunde hat mann, wie hier schon im vorfeld genannt, nicht viele. wenn mann ein, zwei hat, kann man sich glücklich nennen....aber es stellt sich immer wieder heraus, dass man sie braucht um das tägliche / nächtliche chaos zu überleben. freunde zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich zu den wahnsinnigsten tag/nachtzeiten melden. aber dieses gehört zum quit pro quo...da man weiß, ich kann mich in der not an meinen freund wenden, egal wann.... freunde wissen um deine fehler, was nicht von akzeptanz zur ignoranz führen darf,.... denn freunde halten dir trotzdem den spiegel deiner fehler vorm gesicht..... wenn man von wahren freunden nachvielen jahren entäuscht wurde,...dann hat das was mit dem eignen verhalten in der freundschaft zu tun. dieses durfte ich selber schmerzlich sehen, erkennen, erfahren (na ja wie auch immer). da erkannte mann schwerwiegende fehler erst nach jahren. dieses hab ich mir da selbst angekreidet, da, wenn ich ehrlich bin, diese charakterlichen eigenschaften gesehen, aber irgenwie nicht tiefgründiger hinterfragt habe,.....also IGNORIERT habe..... irgendwann durfte mann diese charaktereigenschaften..... (ich gehe verständlicherweise hier nicht in die tiefe) ....am eigenen leibe erfahren.....und da kam es leider zum bruch. wie oben erwähnt hat freundschaft viel mit sich öffnen und vertrauensvorschuß zu tun, wahrheit, ehrlichkeit.....und dieses in unserer aktuellen gesellschaft der oberflächlichkeit...... genug gesülzt.... @columbia wunderschönes gedicht, wie oben schon erwähnt mit existenziellen wahreiten fürs leben..........DANKE graue grüsse......arthis |
| Black Serpent | also ich hab eigentlich sehr viele Freunde. Aber nur eine wahre Freundin. -> Meine beste Freundin Claudi. Ich kenne sie, seit sie 12 ist. Die Frau ist einfach wahnsinn, ohne sie hätte ich mir bestimmt schon das Leben genommen! Immer wenns mir schlecht geht, dann fährt sie 100km zu mir, oder ich zu ihr, und dann nimmt sie mich einfach in den Arm, ohne ein Wort zu sagen! :) Mein Gott, ich fange schon wieder an, von ihr zu schwärmen *g* Sie hat mir auch damals geholfen, von meinem Untergewicht (20kg unter normal) wegzukommen. Ach, ich bin absolut verrückt nach diesem Mädchen :) Aber ich könnte mir NIE vorstellen, mit ihr eine Beziehung einzugehen, dafür ist sie mir einfach zu wichtig! Allerdings *gg* kennt ihr den Film "Die Hochzeit meines besten Freundes"? Mit "Julia Roberts"? Naja.. Sie ist meine beste Freundin, und ich bin ihr bester Freund. Wir sind verlobt, und wenn wir bis zum 35. Lebensjahr nicht verheiratet sind, dann werden wir heiraten. Ist doch süß, oder? *g* Hat aber natürlich mehr symbolischen Charakter! Wie weit ich für sie gehen würde? Jetzt so spontan würde ich antworten: Bis zum Tod. |
| incubus | [QUOTE][i]Original geschrieben von weisse Krähe [/i] [B] Jeder ist sich selbst der Nächste.... das ist etwas, was Menschen so an sich haben. [/B][/QUOTE] Da hast du leider Recht... Auch wenn nicht alle so sind... Und zum Thema Freunde: Ich kenne 4 Leute, die ich meine Freunde nenne, ich würde für alle 4 sterben... Ich bin mir aber nur bei zwei sicher, dass sie das Selbe auch für mich machen würden... Ähnlich ist es auch in anderen Bereichen, und wenn es nur ums Reden geht... |
| Azalee | *traurigbin* ich würde mich glücklich schätzen, hätte ich nur eine einzige richtige Freundschaft, ich finde zwar Leute mit dem selben Musikgeschmack oder Interessen, aber keine mit denen ich eine seelische Bindung aufbauen kann. Ich denke eine wahre Freundschaft ist wenn der andere dich vom selbstmord abhält (überzogen ausgedrückt), dein leben lebenswert macht, bei dem du dich bedingungslos wohlfühlst... *nochtraurigersei* |
| NoName | @Azalee solche Menschen findet man selten, sehr selten. Wollte auch jemanden vom Selbstmord abhalten und bekam daraufhin Prügel, weniger wegen dem Abhalten als, das weil ich was tat, was Ihr nicht recht war. Aber es war für mich die einzigste Möglichkeit etwas zu tun. Freundschaften sind wie ein Brücle zwischen 2 Menschen die einander verstehen. Es heisst auch, für den anderen da zu sein, selbst mitten in der Nacht. Und die gleichen Interessen vereinfachen zwar den Kontaktaufbau, aber manchmal ist es wirklich nur eine Art Interessenkreis und kein Freundeskreis. Es kommt nicht auf das äussere an. Die andere Person kann auch andere Geschmäcker haben als einer selbst, nur das Innere zählt und auch für mich zählt nur dies. NoName |
| incubus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azalee [/i] [B]*traurigbin* ich würde mich glücklich schätzen, hätte ich nur eine einzige richtige Freundschaft, ich finde zwar Leute mit dem selben Musikgeschmack oder Interessen, aber keine mit denen ich eine seelische Bindung aufbauen kann. Ich denke eine wahre Freundschaft ist wenn der andere dich vom selbstmord abhält (überzogen ausgedrückt), dein leben lebenswert macht, bei dem du dich bedingungslos wohlfühlst... *nochtraurigersei* [/B][/QUOTE] manchmal wünschte ich, ich hätte meine freunde nie kennengelernt, weil ich keine woche ohne sie auskomme... |
| black night | Der beste Freund den man finden kann, ist der eigene Freund.Erst dann ist es möglich, jemand anderem ein guter Freund zu sein ! black night |
| TobeMental | Sehr gute Antwort. Gefällt mir... |
| incubus | [QUOTE][i]Original geschrieben von black night [/i] [B]Der beste Freund den man finden kann, ist der eigene Freund.Erst dann ist es möglich, jemand anderem ein guter Freund zu sein ! black night [/B][/QUOTE] ich glaube, der einzige grund, warum ich meine freunde so brauche, ist das gefühl zu haben, gebraucht zu werden... |
| Chiroptera | Ich habe mir jetzt nicht alle Postings aufmerksam durchgelesen, teilweise wird vieles auch wiederholt, weil eben die wohl grösste Mehrheit sich darüber einig ist, wie man Freundschaft definiert etc. Trotzdem möchte ich noch etwas dazusagen, was mir sehr am Herzen liegt, denn es ist eine Erkenntnis, zu der ich erst vor kurzem gekommen bin und die mir jetzt hilft über eine sehr schwere Zeit hinwegzukommen. Wie du, weiße kraehe, hab auch ich mir stets einzureden versucht, ich bräuchte niemanden, denn sich ständig mit der eigenen Einsamkeit konfrontiert zu sehen tut verdammt weh. Die Einsamkeit kann einen auch sehr stark machen, wenn man die richtigen Lehren daraus zieht. Aber trotzdem, auch du kannst nicht ganz leugnen, dass man alleine wohl nie ein erfülltes Leben führen könnte. Man braucht Freunde, selbst dann, wenn man meistens stark genug ist, ohne sie auszukommen. Das grösste Problem für die meisten, die einsam sind aber keine Freunde finden können, ist vielleicht, dass sie ihre Anforderungen einfach zu hoch setzen. Viele, die zu lange alleine waren, haben so eine romantisch-leidenschaftlich verklärte Meinung von der Freundschaft. Aber erstens: wie bereits von irgend jemandem hier ähnlich gesagt, es braucht Jahre, bis sich aus anfänglichem Respekt und sich-gut-verstehen tiefes Vertrauen und innige Zuneigung entwickeln kann. Und zweitens: ich finde (und vielleicht werden mir jetzt so einige widersprechen) Freundschaft muss nicht unbedingt totale Aufopferungsbereitschaft heißen. Körperliche Nähe, stundenlanges Reden, sich so oft wie möglich sehen, absolut keine Geheimnisse voreinander haben etc. muss nicht unbedingt zu einer Freundschaft dazugehören. Das Fundament einer Freundschaft ist Ehrlichkeit, Verständnis und Verlass, alles andere ist nicht so entscheidend, finde ich. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Vielleicht bin ich deshalb so "anspruchslos" was Freundschaft angeht, weil ich zu lange alleine war, vielleicht habe ich "echte Freundschaft" einfach nie kennenlernen können. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Menschen zu unterschiedlich sind, als dass es für alle eine allgemeingültige Definition von Freundschaft geben kann. Die einen wollen blinde Aufopferung, den anderen reicht schon ein Paar Telefongespräche pro Woche, Ehrlichkeit und das Gefühl, verstanden zu werden, ohne besonders viele tiefsinnige Worte und ohne je besonders sentimental werden zu müssen. Viele sollten vielleicht aufhören irgendwo hoch oben in den Wolken nach wahrer Freundschaft zu suchen, sondern sich hier unten einmal umschauen. Es wird hier vielleicht niemanden geben, der sich einem gleich um den Hals wirft und einem sein Leben zu schenken bereit ist, aber Freundschaft ist nun mal oft viel unspektakulärer, und kann doch immer noch aufrichtige und meinetwegen "wahre" Freundschaft genannt werden. O je, ist jetzt doch etwas länger geworden, als ich wollte. Aber ich poste hier nur selten, und wenn dann nur über Sachen, über die ich mir wirklich Gedanken gemacht habe. Ich hoffe, jemand kann damit etwas anfangen. Chiroptera |
| Azalee | [QUOTE][i]Original geschrieben von incubus [/i] [B] manchmal wünschte ich, ich hätte meine freunde nie kennengelernt, weil ich keine woche ohne sie auskomme... [/B][/QUOTE] aber dieser Schmerz der Trennung ist eher süß als bitter... :( stell dir vor du hättest niemanden außer deinen Eltern, den du wirklich vermissen würdest! |
| incubus | da hast du recht... nur hab ich deswegen die letzten drei tage nicht schlafen können... |
| Tumulus | Ob eine Freundschaft als solche zu bezeichnen ist, erkennt man nicht an der Intensität, sondern an der Dauerhaftigkeit. Ab einem gewissen Zeitpunkt weisst du: du kannst dich auf ihn /sie verlassen, oder nicht...soweit meine Erfahrung. |
| TheTurningPoint | Man sollte selbst bereit sein, zu geben, ohne gleich etwas zurück zu erwarten. Oft erhält man dann als Gegenleistung Hilfe in Momenten, in denen man sich gar nicht bewußt ist, daß man Hilfe braucht. TP |
| Azalee | [QUOTE][i]Original geschrieben von incubus [/i] [B]da hast du recht... nur hab ich deswegen die letzten drei tage nicht schlafen können... [/B][/QUOTE] *schmunzel* du bist trotzdem zu beneiden... *seufz* |
| Blutspatz | Hoi! Freunde sind das wichtigste, was es gibt. Wenn man die richtigen findet. Oder sei es nur eine(r). Ich finds auch schlimm, wenn man so rumschleimt "Jo..hier..ich bin dein Freund. Wenn es Probleme gibt, ich bin immer für dich da...bla bla bla" un wenn was is..."Sorry..keine Zeit usw.". Auch wenn man mal mit der Wahl von Freunden daneben lag, soll man weiter suchen. Irgendwann findet man jm. der ehrlich zu einem ist, dem man vertrauen kann, der jm. hilft, wenns Probleme gibt usw. und dafür lohnt es sich zu suchen!!! Ich selbst hatte bis vor 2 Jahren nie jm. gehabt, den man "Freund" nennen konnte. Aber ich bin fündig geworden. Ich habe jm. kennen gelernt, die mir halt gibt, mich akzeptiert, mit der ich Spass <-> Leid teilen kann, der ich vertrauen kann usw. und ich bin echt froh und sehr glücklich drum. Leider wohnt sie zu weit weg, um sie regelmäßig zu besuchen, aber das ist kein Hinderniss um mit ihr sehr gut befreundet zu sein. Ich hab ihr echt viel zu verdanken. Sie hat mich aufgebaut, wo ich am Boden war, mich gelehrt, dass das Leben auch seine guten Seiten hat und vieles mehr. Für diese Freundschaft würde ich echt (fast) alles machen. Ich hätte auch kein Problem, wenns ihr schlecht geht, in den nächsten Zug zu steigen, zu ihr nach Berlin zu fahren und ihr zu helfen. @weiße Krähe Ich kann das mit dem Schutz verstehen, aber verlier nie die Hoffnung jm. zu finden, den man Freund nennen kann. Das Vertrauen zu anderen baut sich erst nach der Zeit auf. So hat man schonmal etwas Zeit die Person besser kennen zu lernen. Und ich wünsche dir viel Glück, dass du ne(n) gute(n) Freund(in) findest :) Nachtag: Was haltet ihr davon, wenn sich zwei männliche Freunde zur Begrüßung nen Kuss auf de Wange drücken? Ich hör immer wieder wenn sowas mal ist..."Ihh, die sind ja schwul" und so. Ich find das Verhalten von denen, die so denken echt dumm und kindisch. Für mich is nen Bussi auf der Wange genau das selbe wie ne Umarmung oder so. |
| TrashStar | Wahre Freunde, die nicht nur neugierig sind und einen lustigen Abend mit dir verbringen möchten, sind ein sehr sehr seltenenes Gut. Ich habe nur sehr wenige Menschen, die ich wirklich "Freunde" nenne- aber die reichen im Ernstfall auch völlig aus. |
| Bal-Sagoth | Ich hatte nie richtige Freunde und mittlerweile habe ich auch aufgeben sie zu suchen. Nachdem mir mein "bester" Freund während eines Streites anvertraute: Du hast doch keine Freunde und niemanden ausser mir" finde ich Treffen mit anderen Leuten immer mehr als Zwang und Belastung Die meisten Menschen und Freunde sind nichts als oberflächliche Enttäuschungen die a) nur Geld und Materialismus im Kopf haben b) Sex mit möglichst vielen Partner als Selbstbestätigung suchen c) sich kein Deut drum um andere scheren wenn es einem mal wirklich übel geht d) Ihr Heil im "sich Gedanken um andere machen" suchen nur damit sie sagen können: Zum Glück bin ich nicht so eine arme Wurst.... Und meistens nicht den Schmutz unter den Stiefeln wert sind.... |
| SEIROMEM | Freunde sind immer Gegenwart auch wenn sie weit weg sind - 1000 Gedanken gehen stets auf den Weg dorthin wo das Vertrauen am größten ist.. Die Verbundenheit ergibt sich unbewußt und nicht durch Worte.. Vielmehr sind es die kleinen Gesten.. die sie zu etwas besonderes werden lassen.. Wenn das Vertrauen gebrochen ist, dann ist es schwierig, es wieder aufzubauen... SEIROMEM |
| RainDeLaSoul | Vertrauen ist eine Pflanze... die Wasser braucht um zu leben!! Wir müssen sie gemeinsam giessen! Wenn diese Pflanze bricht... so stirbt sie!! Diese Pflanze kommt dann nicht mehr wieder!! In Hoffnung auf ähnliche Blüte.. können wir aber eine Neue pflanzen!!! Sage niemals nie!! Never is a long time!!! |
| TobeMental | "Wahre Freunde" scheint es heute nur noch sehr wenige zu geben. Ich kenne dieses infantile Getue, welches gar im Endstadium der Pubertät bei vielen noch vorhanden ist, und nichts weiter dazu dient, als sich selbst bestätigen. Es geht hierbei nicht mehr um Selbsterkennung, sondern um die Schmarotzung/Erniedrigung eines anderen Individuums, woraus irgendwelche imaginäre Stränge für das Ego gezogen werden. In Wirklichkeit ist es das "Monarch - Bauer"-Prinzip. Aber ich finde, dass solche "falschen Freunde" eher auf andere angewiesen sind, worunter ich eine gewisse "Phobie" sehe. Diese können nicht viel alleinständig erschaffen, sondern unterwerfen sich einem dominanten Wesen und passen sich dessen Unerfochtenheit an. Das Cliquenphänomen zähle ich besonders dazu. Denn dort gibt es meist ein Rangsystem - ähnlich wie in der Tierwelt. Eine Tatsache, welche immer wieder auf Schulhöfen auftaucht. Schätzbare Freundschaften sind in der Realität verteilt. Man findet sie nicht an einem festen Ort, sondern ergeben sich rein zufällig und auch sehr oft unbewusst - wie individuell! Grüße Tobe [QUOTE][i]Original geschrieben von Bal-Sagoth [/i] [B]Ich hatte nie richtige Freunde und mittlerweile habe ich auch aufgeben sie zu suchen. Nachdem mir mein "bester" Freund während eines Streites anvertraute: Du hast doch keine Freunde und niemanden ausser mir" finde ich Treffen mit anderen Leuten immer mehr als Zwang und Belastung Die meisten Menschen und Freunde sind nichts als oberflächliche Enttäuschungen die a) nur Geld und Materialismus im Kopf haben b) Sex mit möglichst vielen Partner als Selbstbestätigung suchen c) sich kein Deut drum um andere scheren wenn es einem mal wirklich übel geht d) Ihr Heil im "sich Gedanken um andere machen" suchen nur damit sie sagen können: Zum Glück bin ich nicht so eine arme Wurst.... Und meistens nicht den Schmutz unter den Stiefeln wert sind.... [/B][/QUOTE] |
| Blackadder | Vielleicht stellen wir aber manchmal auch einfach nur zu hohe Erwartungen an die Menschen, die wir "Freunde" nennen...? Manchmal ist ein Freund auch einfach nur jemand , der dir in den metaphorischen Hintern tritt und dir sagt, was für ein gottverdammter Idiot du eigentlich bist.... Beste Wünsche, BLACKADDER |
| Rücksitzpunk | Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten... |
| Bal-Sagoth | @ Tobemental Ich sehe das genauso... Aber trotzdem kann ich nicht nachvollziehen warum man seine Individualität dafür opfern muß bzw. warum Menschen sich so sehr aufgeben um dann ihre Schwächen im Schatten anderer Menschen zu verbergen. Warum brauchen das die Menschen so sehr ? Ich habe bereits gesagt das ich ich keine Freunde, ausser meiner Frau und meinen Eltern, mehr habe. Vieles ist zerbrochen und ich weiß nicht mehr ob das an mir liegt... auch in der Familie meiner Frau sind solche Menschen bzw. Blutsauger, Aasfresser etc. zu finden. Das Dumme ist das ich mir das mittlerweile ziemlich zu Herzen nehme und Aggression in mir aufstaue, die ich dann an der Person auslasse die am meisten liebe und verehre: meiner Frau. Das ist dann der Augenblick wo für mich der Spaß aufhört und ich drehe wieder durch, bei dem Gedanken das es die andern wiedermal geschafft haben, und ich jetzt wie ein Idiot da stehe. Mein bester Freund (bzw. unsere besten Freunde) hat mir z.B. mehr als einmal versprochen das ich sein Trauzeuge werde, aber was war: Das tolle Doktorsöhnchen, welches nur einmal immer Jahr seine Geschenke bei ihm abholt, wurde auf einmal mit dieser "Ehre" gesegnet. Da waren alle Versprechen null und nichtig und alles was man zusammen durchgestanden hatte zählte nichts mehr. Der Doktorsohn ist ja auch in der Nachbarschaft beliebt und man kennt (!) sich ja seit 20 Jahren. Pubertäre Probleme. Man ich kann das gar nicht alles wiedergeben... da ist soviel passiert... aber das sind typische Mitläufer und WE GothicMetaller (Während d. Woche rosa Leggins und Adidas Sporthose und am WE Lack + Leder und SUUPPER EVIL) Totale Psychopathen.... Einerseits hängen an deren Wänden umdrehte Kreuze und andererseits steht ne Krippe mit dem Jesuskind in der Ecke.... Vor kurzem habe sie geheiratet... dreimal darfst Du raten wie... Das interessante ist ja daß das früher nicht so war... Erst seitdem die Beiden zusammen wohnen sind die so merkwürdig geworden.... Nun ja sollen sie zur Hölle fahren wir haben keine Lust uns ständig den Kopf zu zerbrechen... Ich die Schmerzen satt . Ein für allemal !!!! Gruß |
| TheTurningPoint | Wenn ich über meine echten Freunde nachdenke, fällt mir auf, daß ich mit allen erst Schritt für Schritt nähergekommen bin und wir uns anfangs meist eher mißtrauisch gegenüber standen. Ich denke deshalb, man sollte seine Freunde nicht unter den All-zu-Bereitwilligen suchen. TP |
| TrashStar | Ich möchte auch noch etwas hinzufügen. Ich habe vor kurzem die Schule beendet, und viele, mit denen ich mich in meiner Schulzeit immer gut verstanden habe, sehe ich nun nicht mehr so selbstverständlich jeden Tag. Und ich finde es da doch nun sehr erstaunlich, wer sich noch gemeldet hat und wer nicht. Viele auf der Straße grüße ich nicht mal- bzw. sie mich genauso wenig! Es ist so ein gegenseitiges: wir müssen uns nicht mehr sehen, also tun wir besser nicht! Aber zu manchen habe ich wirklich engen Kontakt, und das finde ich ganz toll. Solche Menschen braucht jeder Mensch. Und ich sehe das genauso wie Chioptra, die Basis einer Freundschaft müssen keine stundenlangen Gespräche sein! Eine Freundin, meine beste möchte ich sagen, wohnt viele Kilometer weit weg von mir, und es hat alles mit einer Brieffreundschaft begonnen. Wir sehen uns nach wie vor nicht öfter als 2 Mal im Jahr, aber ich möchte sie nie mehr missen und liebe sie einfach von ganzem Herzen. |
| LaVey242 | Hallo, "Habe lieber wenige Freunde und dafür richtige, als 100 die dich einer nach dem anderen in den Allerwertesten treten." Macht Sinn, oder ? |
| Bal-Sagoth | @ LaVey Aber solche findet man nicht auf der Strasse... WO soll man solche Leute denn suchen ? Wie findet man Freunde ? Grüße aus Ur |
| Clytie | Hallo, ich melde mich hier, weil ich in den letzten zwei Wochen eine Veränderung zwischen mir und meinem Freundeskreis bemerke. Ich kenne die meisten bereits ziemlich lange (im Schnitt zehn Jahre) und bin ein bisschen erschrocken darüber, dass ich seit einiger Zeit häufig Langeweile empfinde, wenn ich mit ihnen telefoniert oder sie besucht habe. Letztens, nach einem Anruf, fragte ich mich: Seit wie vielen Jahren erzählt sie mir eigentlich schon von diesen drei Problemen, ohne dass sich was ändert? Sieben? Oder letztes Jahr - da hatte ich einen Krach (sowas war mir bis dahin mit Freundinnen noch nie passiert, nur mit Ex-en) mit meiner ehemals besten Freundin. Es herrschte neun Monate Funkstille, und als ich sie letztns zum ersten Mal wieder besuchte, war es ganz nett: gutes Essen, leichtes Geplauder zum Entspannen - aber die ganze Zeit schien durch, dass weder sie noch ich mit der Lebensweise und -Einstellung der anderen etwas anfangen können (und dazu auch, ehrlich gesagt, keinen Bock haben). Ich bin dann sehr nachdenklich nach Hause gefahren und habe mich gefragt, was denn von den langen Abenden, die wir durchdiskutiert haben, eigentlich geblieben ist - nämlich gar nichts. Ein solches Gefühl von Unbefriedigtsein hab ich schon seit ungefähr einem Jahr, aber so richtig "Klick" hat es irgendwie erst jetzt gemacht. Ich muss mir gegenüber zugeben, dass mir meine Freunde langweilig geworden sind - wir scheinen fast alle ausschließlich noch deswegen Kontakt zu halten, weil wir uns halt schon so lange kennen. Das ist wahrscheinlich eine ganz normale Sache - Menschen entwickeln sich halt unterschiedlich. Trotzdem tut es ein bisschen weh, plötzlich festzustellen, dass man für ehemals sehr gute Freunde plötzlich nur so wenig empfindet, vor allem, da ich mich eher schwertue, Freundschaften zu schließen. Wenn sich da mal was Richtiges ergeben hat, sind mir die Leute auch lieb und teuer... In den letzten Wochen hab ich en paar neue Kontakte geknüpft. Diese Leute sind vom Typ her ziemlich anders gestrickt (nehm ich an, ich hab sie übers Netz kennengelernt), und ich habe das Gefühl, dass meine Ansichten dort eher verstanden werden. Ich hab jetzt nicht vor, meinen alten Freundeskreis "abzusägen", insofern bin ich auch nicht richtig traurig (naja, schon ein bisschen), aber andererseits zeigt diese Veränderung auch, dass da Platz ist für was Neues - das ist auch wieder schön... Habt ihr mal etwas Ähnliches erlebt? * verwirrt bin * Clytie. |
| Brixa | Liebe Clytie, ich hab das gleiche früher oft erlebt - man hat sich im Laufe der Jahre einfach auseinandergelebt. Anfangs habe ich versucht, die Freundschaften krampfhaft aufrechtzuerhalten - man kannte sich halt lange, hat einiges miteinander erlebt usw. Doch irgendwenn, als ich merkte, dass ich einfach nicht so akzeptiert werde, wie ich nunmal bin, habe ich mir gesagt, besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Also habe ich die Kontakte abgebrochen und mir Leute gesucht (damals noch über Kontaktanzeigen in Zillo etc.), die besser zu mir passten - klingt vielleicht arrogant, ist aber einfach so. Und mit diesen sind dauerhafte Freundschaften entstanden, die zum Teil schon fast 10 Jahre andauern. Wenn Du die alten Freundschaften nicht einschlafen lassen willst, ist das auch irgendwo verständlich. Dir neue Leute zu suchen ist aber sicher schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Denn Du möchtest Dich ja sicher auch mal mit Leuten über was unterhalten, was [B]Dich[/B] interessiert... *g* Und vielleicht hast Du Dich einfach weiterentwickelt, während z.B. Deine Freundin stehengeblieben ist (oder auch gar keine Weiterentwicklung wünscht?)? Das ist doch eigentlich etwas Positives. Also wünsche ich Dir, dass sich die neuen Kontakte gut weiterentwickeln! Liebe Grüße Brixa PS: Brief folgt! Tut mir leid, dass es wieder was dauert... *schäm* |
| Schwanenkrieger | hallo clytie, ja, das kommt mir bekannt vor... und wenn dein weg aehnlich vertraut zu meinem weg weiterlaeuft wie bisher dann wirst du die leute trotzdem noch sehen, es als angenehm empfinden...aber nach einer zeit immer wieder feststellen, dass es wieder zeit ist zu gehen...weil sie einfach auf eine art und weise anders sind dass es ploetzlich nicht mehr richtig passt ein gefuehl von melancholie kommt dabei trotzdem immer auf...konfrontiert mit der veraenderung, der vergaenglichkeit...aber irgendwie auch der befreiung ~?~ |
| darkpainsc | [QUOTE]Oder letztes Jahr - da hatte ich einen Krach (sowas war mir bis dahin mit Freundinnen noch nie passiert, nur mit Ex-en) mit meiner ehemals besten Freundin. [/QUOTE] Das ist doch normal?! Hinterher schnackt man und gut is`. Ich verliere grad meine beste Freundin, nach ca. 4 Jahren, mag net so lange sein, aber allzuwenig ist es auch nicht. *man gewinnt und verliert, Scheiße passiert* (Onkelz, fiel mir grad dazu ein...) |
| Schattenbraut | Ich hatte von meinem 4. bist zu meinem 14. Lebensjahr eine beste Freundin, wie man sie sich nur wünschen kann. Aber wir haben uns eben auseinandergelebt. Ich habe andere Prinzipien als sie bekommen und es tat mir weh, wenn ich hörte, wie freizügig sie sich da und da benommen hat und wie man sich eben über sie lustig macht. Leider ist es nun schon soweit, dass die meisten hier sie als "Stadtmatratze" bezeichnen. Ich bin das genaue Gegenteil. Tja, wir passten einfach ab einer bestimmten zeit nicht mehr zusammen und das ist völlig in Ordnung so. Wir haben uns nie ausgesprochen oder offiziell getrennt. Es hat jetzt jeder neue Freunde und ist glücklich damit. Ich hoffe jedenfalls, dass sie es ist. Es ist nämlich auch kein leichtes Leben, dass sie sich ausgesucht hat. Menschen ändern sich nun mal und das ist sehr wichtig, warum sollst du dich innerlich einengen lassen von alten Freunden, die nicht mehr zu dir passen? |
| Violet Decay | Liebe Clytie, auch ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du da beschreibst. Ich hatte Dir ja bereits einmal geschrieben, dass ich zwar einige "Freundinnen" habe, dass ich mit diesen aber einfach nicht mehr auf einer Wellenlänge liege. Eine zeitlang hat man sich prima verstanden, aber ab irgendeinem Punkt hat man sich einfach in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Wahrscheinlich ist das insgesamt auch ein ganz normaler Vorgang. Das Problem ist nur, dass es einem schwer fällt aus sich herauszugehen und neue Freundschaften zu beginnen. Früher als man Kind war, war das noch etwas einfacher. Zumindest bei mir was das so. In der Grundschule hatte ich noch sehr viele Freunde und habe mit jedem gespielt. Ich hatte damals auch verschiedene "beste" Freundinnen. Aber irgendwann einmal kam ein Punkt, ab dem ich geglaubt habe, sämtliche Freundschaften müssten nun bis ans Lebensende halten. Ich habe mich auf die wenigen Freunde, die ich hatte verlassen, und langsam verlernt mich auf neue Leute einzulassen. Jetzt stelle ich fest, dass ich mit meinen bisherigen Freundinnen eigentlich nichts mehr gemeinsam habe außer unserer gemeinsamen Vergangenheit. Gleichzeitig habe ich aber unglaubliche Schwierigkeiten neue Kontakte zu knüpfen, weil ich es jahrelang nicht getan habe. Violet |
| theUntold | Hey Clytie, mir kommt das ganz bekannt vor. Vor einiger Zeit, ich kann dir gar nicht mehr so genau sagen, wann das war. Muss schon etwa 1-2 Jahre zurück liegen, da ist mir so etwas in meinem Freundeskreis und vor allem bei meiner besten Freundin auch aufgefallen. Es schien mir, als hätten wir kaum noch was gemeinsam und wenn wir uns trafen, kam es mir vor wie ein Pflichtbesuch und ich hätte meine Hand ins Feuer legen können, dass es ihr genauso ging. Wir hatten keine Themen, über die wir sprechen konnten, wollten auch nicht ständig nur ins Kino oder so. Wir hatten uns eben irgendwie trotz des täglichen Sehens auseinander gelebt, hatten nicht mehr die gleichen Interessen und überhaupt schien es so, als orientierten wir uns in komplett verschiedene Richtungen. Gut, so kam es dann auch. Wir haben uns fast ausschließlich nur noch in der Schule gesehen und sonst nicht viel am Hut gehabt. In der Zwischenzeit habe ich viele neue Leute kennen gelernt, neue Eindrücke bekommen und meinen Weg mehr oder minder gefunden. Bei ihr war es nicht anders und heute hängen wir wieder zusammen wie vor diesem 'Bruch' auch... Vielleicht nicht so häufig, weil es sich bei mir zeitlich nicht einrichten lässt, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich wieder so mit ihr verbunden wie früher. Ich drücke dir die Daumen, dass das bei dir auch irgendwann wieder so wird. So long, the Untold |
| Clytie | Danke für eure Antworten! Ihr habt wahrscheinlich recht damit, dass das ein ganz normaler Vorgang ist - wenn ich mich daran erinnere, wie ich vor zehn Jahren war, gibt´s da doch so einige Unterschiede. Damals,als sich mein Freundeskreis aufgebaut hat, waren wir alle auf dem gleichen Stand: alle mehr oder weniger frisch aus der Schule und gerade an der Uni gelandet, und keine Ahnung von nix. Mittlerweile haben sich unsere Wege wirklich ziemlich auseinanderentwickelt: Es gibt die Fraktion der Frühverheirateten mit wohlhabendem Mann, nerviger kleiner Tochter und Haus im Neubaugebiet, dann die Revoluzzerin, die eine sehr harte Zeit hinter sich hat und nun in die Richtng geht: "Macht ihr erst mal das gleiche durch wie ich, dann könnt ihr mitreden". Und Leute, denen es schon ziemlich lange schlecht geht, aber nichts gegen ihre schreckliche Lage tun (wollen?können?), sondern nach dem Motto leben (oder eher: existieren): "Wenigstens weiß ich, woran ich bin und muss mich nicht umstellen". Sie konservieren sich und ihr Leben aus der Zeit, in der das Leben für sie noch schön war: die gleiche Musik (da ist wirklich GAR nix dazugekommen), die gleichen Bücher, Freunde, Interessen, der gleiche Klamottengeschmack, das gleiche Verhalten... Ich finde das ziemlich erschreckend, kann da aber auch nicht helfen... Da ich mich unter diesen Leuten nicht mehr wirklich wohlfühle, hab ich immer wieder versucht, neue Leute kennenzulernen: Ich bin in Sportgruppen gegangen, auf Parties gewesen, hab Leute im Bus und im Seminar angequatscht - aber irgendwie hat´s nicht so richtig geklappt. Einige, ganz wenige Freundschaften hat´s gegeben, die aber immer irgendwann einem von beiden zu eng wurden, was zur Folge hatte, dass es kaputtging. Das hat mich ziemlich verunsichert, und ich überlege mir jetzt fünfmal, ob ich mich auf jemanden einlasse - oft antworte ich auf Mails oder auch Angebote, doch mal anzurufen und was zusammen zu unternehmen, nicht, obwohl ich es gern möchte. Über meine Freunde (d.h. Partner) hab ich es ebenfalls versucht (bzw. tue es immer noch), aber ich erlebe dabei immer, dass man mich hauptsächlich akzeptiert, weil ich die Freundin von jemandem bin, nicht um meiner selbst willen. Und ich muss zugeben, dass ich letztens, als ich nett lächelnd versuchte, an einer Unterhaltung über den Gewinner des Kurzfilmpreises von Südafrika im Jahre 1972 teilzunehmen, gedacht habe: Kann es nicht auch einmal umgekehrt sein - dass jemand versucht, in meinen Freundeskreis reinzukommen statt immer andersrum? Dass man über MEINE Themen redet und ich das Gefühl habe, das gibt mir jetzt was? Naja, aber wie gesagt, ein Anfang ist ja bereits gemacht... Aber wie macht ihr das denn, wenn ihr jemanden kennenlernen wollt - habt ihr auch Hemmungen, oder fällt euch das eher leicht? Clytie. |
| Brixa | Liebe Clytie, mein 2. Vorname ist "Hemmung" (meine Eltern waren grad im Drogenrausch und haben dem Standesbeamten irgendwas hingenuschelt *g*)! *lach* Ich habe unheimliche Schwierigkeiten, auf Menschen in der Öffentlichkeit zuzugehen. Eigentlich kann ich Kontakte nur auf schriftlichem Wege aufbauen - bis ich jemanden auch wirklich treffe, dauert es lange, aber [B]wenn [/B] ich mich dann getroffen habe, wurden nette, dauerhafte Freundschaften daraus (manchmal auch Beziehungen, die aber leider nicht lange hielten - das ist aber wieder ein anderes Thema...). Obwohl sich in den letzten Jahren bei mir schon einiges positiv verändert hat. Ich kann, wenn ich mit Leuten zusammensitze (wenn ich Freunde treffe und es sind Leute dabei, die ich bis dato noch nicht kannte), auch mal ein Gespräch anfangen - konnte ich früher gar nicht. Ich laufe nicht mehr wie früher stur mit bösem Gesicht durch die Gegend, sondern lächle auch mal einfach so Leute an (die denken dann wahrscheinlich "Was hat die denn genommen?" *lol*). Was aber gar nicht geht, ist allein in Discos/Cafès/Kino - das ist eine Hürde, die ich noch überwinden muss. Worin siehst Du Deine größten Probleme? Ist es das "Auf-Leute-Zugehen", die Du noch nicht kennst (wobei ich sagen muss, wenn Du es schon geschafft hast, Leute einfach so im Seminar/Bus anzuquatschen, bewundere ich Dich sehr! Würde ich nie können!)? Oder ist es, daraus dann gute Bekannt-/Freundschaften entstehen zu lassen? |
| Bal-Sagoth | Ich kenne das "Problem"... Der Punkt ist doch ob man damit leben kann oder nicht !? Wenn es Dir nichts ausmacht das deine Freunde immer gesichtsloser werden dann würde ich auch nicht handeln. Ein weitere Frage muß auch sein: Sind sie genauso gut mit Dir befreundet wie Du mit Ihnen...? Sind sie für Dich da ? Hören sie Dir zu und helfen Dir wenn Du Probleme hast oder bist nur ein "Anhängsel" oder jemand zu dem sie aufschauen können (je nach dem eben) ? Als mir mein bester Freund sagte: Ich hätte doch keine anderen Freunde ausser ihm war bei mir die "Freundschaft" zu Ende... Da habe ich gemerkt das er sich sehr ins negative verändert hatte. Ich fragte ihn darauf ob er keine Probleme habe und er meinte allen Ernstes (!): Nein ich habe keine Probleme. Das dem nicht so ist wußte ich um so besser. Ein klarer Fall von Heuchelei. Wenn Du Aufrichtigkeit willst mußt Du ein Gespräch mit Ihnen suchen. Sag Ihnen was Dich stört und das Du damit nicht umgehen kannst. Mehr als veruschen kannst Du es eh nicht. Freundschaft ist ein geben und nehmen und muss im Gleichgewicht sein. Grüße aus Ur |
| Clytie | @ Brixa: Ich glaube, es ist eher letzteres. Ich wirke auf andere auch nicht unfreundlich, glaub ich - im Gegenteil, ich mach´s eigentlich ähnlich wie du und lächele andere Leute auf der Straße an. Ich wünsche auch gern anderen einen schönen Tag/Feierabend/was auch immer (zum Beispiel den Kassiererinnen beim Aldi um die Ecke, die können´s gut brauchen) - macht halt Spaß, und es ist schön, wenn sich andere drüber freuen. Auch ein paar Worte übers Wetter oder sowas klappt ganz gut - ich hab´s erst lernen müssen, aber ich krieg´s ganz gut hin. Mich auf Parties zu unterhalten klappt meistens auch ganz gut (wenn auch manchmal erst nach einem Glas Wein :) ). Schwieriger ist es, Kontakte zu intensivieren. Ich habe schnell Sorge, jemand könnte mir seine Telefonummer oder Adresse nur aus Höflichkeit gegeben haben, oder auch dass man sich die ersten ein, zwei Male ganz gut versteht, der andere einem aber schnell auf den Geist geht, weil man doch nicht so gut zusammenpasst, wie man anfangs dachte. Beides ist mir schon passiert. Ich hab auch schnell das deutliche Gefühl, irgendwie zu stören - so als ob die anderen sich bestimmt wohler fühlen würden, wenn ich nicht da wäre, weil ich sie z.B. daran hindere, über bestimmte Dinge zu reden oder so. @ Bal Sagoth: Ich glaub schon, dass meine Freunde mit mir genauso befreundet sind wie ich mit ihnen - es entfernt sich auf beiden Seiten gleichmäßig; für sie sind inzwischen z.T. ebenfalls andere Leute wichtig geworden, sie suchen sich also auch neue Freunde. Mit ihnen darüber zu reden, finde ich ein bisschen problematisch. Denn sie sind ja aufrichtig, sie lügen mich nicht an - sie sind halt nur anders geworden als ich, und das zeigen sie mir, wie ich ihnen meine Veränderungen auch frei heraus zeige. Ich hätte auch Bedenken, ihnen zu sagen, dass ich glaube, die Freundschaften werden mit der Zeit einschlafen - wir sind nicht mehr eng genug befreundet, als dass man da ein Gespräch ansetzen könnte: Die Reaktion wäre für einige sicherlich, dann den Kontakt gleich abzubrechen, und das täte mir zu weh. Clytie. |
| Seraphia | Hallo Clytie, ...was du in deinem letzten posting angesprochen hast - das gefühl, andere zu "stören", kenne ich auch leider allzugut....ich hatte früher lange zeit extreme hemmungen in der richtung, und dass in den absurdesten Situationen - wenn ich z.B. sah das sich zwei meiner Freunde unterhielten, dachte ich grundsätzlich, dass sie garantiert von mir genervt etc. wären, falls ich noch zu ihnen hinzustossen würde und an ihrem gespräch teilnehmen wollte....obwohl das wirklich völlig unangebracht war.Nun, es fällt einfach unheimlich schwer, sich von solchen Minderwertigskeitskomplexen (so ist es in meinem Fall jedenfalls) zu befreien... :( Mittlerweile habe ich das problem zwar recht gut in den griff bekommen, werde lustigerweise meist als ziemlich extrovertiert etc. eingeschätzt, obwohl dass teilweise eher fassade ist *seufz* greets~ Sera |
| Brixa | @Clytie: Hmm... also, dann ist es bei Dir umgekehrt im Gegensatz zu mir - ich hab Probleme, Leute anzusprechen/Kontakte aufzubauen. Sind diese aber mal hergestellt (weil jemand auf [B]mich [/B] zuging - auf andere zugehen/den 1. Schritt machen fällt mir total schwer, aber ich arbeite dran und es geht langsam in Minischritten auch vorwärts), entwickeln sie sich meistens ganz gut... wobei ich manchmal immer noch Probleme habe, Nähe zuzulassen. Ich brauche lange, bis auf auftaue, aber dann (wenn ich merke, ich kann mich auf jemanden verlassen) würd ich mein letztes Hemd geben, da bin ich total zuverlässig. Das Problem, dass ich denke, überall zu stören und lästig zu sein, hatte ich früher ganz stark, und habe es dann mit Hilfe einer Therapie irgendwie in den Griff gekriegt (wollte mich ja damals sogar umbringen, weil ich mir eingeredet habe, immer nur zu stören und dass mich niemand mag!!). Heute habe ich manchmal aber immer noch solche Phasen, aber nie mehr in der krassen Form wie früher. Ich bin aber immer noch etwas ungläubig, wenn ich merke, dass mich jemand näher kennenlernen will *g* Wie intensiv ist denn der Kontakt zu Deinen neuen Bekanntschaften? Seht Ihr Euch oder telefoniert/mailt Ihr "nur"? Ich würde Dir jetzt einfach mal raten (ist leicht gesagt, ich weiß! Kann mich ja selbst nicht immer dran halten...), nicht von vornherein das Schlechteste von den Leuten zu denken und Dir selbst auch mal zuzutrauen, dass Du so nett bist, dass Leute dauerhaften Kontakt zu Dir möchten *g* Alles weitere wird sich dann zeigen. Eine echte tiefgehende Freundschaft aufzubauen, braucht ja auch eine Weile und ergibt sich nicht sofort. Und sollte wirklich mal jemand dabei sein, der nach einer Weile nicht so intensiven Kontakt will, hat er vielleicht selbst Probleme, mit denen er nicht klarkommt. Oder es stimmt einfach die Chemie nicht. Nimm es Dir dann nicht zu sehr zu Herzen, die "wahren Freunde" wirst Du finden, da bin ich mir sicher! Alles Liebe Brixa |
| Daydreamer | hallo, freundschaften,ein heikles thema,finde ich. manchmal denkt man,man hätte freunde und wird dann eines besseren belehrt.oder man stellt fest,dass die menschen zu einem halten,von denen man es nicht erwartet hätte... ok,es ist natürlich auch in beiden fällen andersrum möglich. aber woher weiß man überhaupt,WANN bzw. WO die freundschaft beginnt?wann werden aus bekannten freunde? die in den postings geschilderten probleme kenne ich aber auch.mir fällt es auch meist schwer auf andere zuzugehen.oder sagen wir eher:auf andere zuzugehen,um sich um eine freundschaft zu bemühen. und ich habe auch festgestellt,dass es über briefe,mails etc. einfacher ist... "freundschaft ist ein geben und nehmen"...wie wahr.und auf einmal erkennt man,wer seine wahren freunde sind.und welche nicht... kann man damit leben oder nicht...?...ich denke,damit hat bal-sagoth eine wichtige frage in den raum geworfen.denn es gibt menschen,die sind lieber allein und fühlen sich in gegenwart anderer nicht wohl...und manchmal denke ich,ich gehöre ein wenig dazu... viele grüße Daydreamer |
| Clytie | @ Brixa: Ja, es ist wohl tatsächlich so - bei dir kommt dann also erst die Arbeit, ehe man an dich rankommt, und bei mir gibt´s erst einen Köder, und erst wenn jemand mehr davon möchte, muss er ordentlich was dafür tun... Das mit dem Erstaunen, wenn einen jemand kennenlernen will, kenn ich auch. Es ist mir ein paarmal passiert, dass mir jemand gesagt hat, er/sie fände mich interessant - da bin ich aus allen Wolken gefallen, weil ich das selber gar nicht so sehe und mir eigentlich nicht vorstellen kann. Dass du dir was hast antun wollen, weil du dachtest, das niemand dich mag, find ich aber schlimm - ich kann mir das auch schwer vorstellen, denn hier im Board wirkst du sehr kontaktfreudig und aufgeschlossen (aber da ist ja auch ein Medium dazwischen)... Ich mag dich auf jeden Fall, und das ist nicht prophylaktisch gemeint :D . Nähe. Ja, schwieriges Thema, das. Du schreibst, dir fällt es schwer, sie zuzulassen - auch da ist es bei mir wohl umgekehrt. Ich bin derart geierig darauf, mich jemandem nahe zu fühlen, dass ich sehr schnell persönlich werde. Das hat sich mit der Zeit um einiges gebessert, aber vor ein paar Jahren hab ich jedem, der mir einigermaßen nett erschien, meine ganze Lebensgeschichte erzählt - und damit wohl auch viele verschreckt, glaub ich. Heute bin ich mir bewusster, dass es auch nicht unbedingt jeden interessiert. Ich erinnere mich, wie ich eines Abends in der Küche einer Bekannten einer Kommilitonin (wie das halt so ist) zusammensaßen. Die Kommilitonin ging, und wir Verbliebenen unterhielten uns plötzlich in einer ganz anderen Art und Weise, als ich es kannte: Es war ein richtiges verbales Abtasten, ein vorsichtiges Abklopfen veschiedener Themenbereiche. Das klappte richtig gut, weil sich rausstellte, dass beide Seiten wohl einigermaßen kompatibel waren, so dass das Gespräch immer tiefgehender wurde. Dabei hab ich feststellen können, in welchen Punkten wir wohl miteinander klarkämen und wo nicht - und musste nach ein paar solchen Gesprächen allerdings auch sagen: Naja, die paar Überschneidungen machen´s jetzt auch nicht. Aber das war nicht schlimm, weil der Kontakt halt noch recht oberflächlich war. Vielleicht verlang ich auch ein bisschen zuviel von einer Freundschaft. Ich hab so oft zu hören bekommen: "Was hörst du denn für´n Mist?" bzw. "Was bist du denn für eine?" (in abwertendem Sinn), dass ich jetzt nach Leuten suche, die mit mir in so vielen Punkten wie möglich auf einer Wellenlänge sind. Sowas gibt´s nicht häufig, denn es ist bei solchen Ansprüchen einer Partnersuche ja nicht unähnlich. Trotzdem hab ich so etwas schon ein paarmal gehabt - plötzlich, ganz schnell war das Verhältnis sehr vertraut und eng, wie eine Seelenverwandtschaft, ging aber leider auch ebenso schnell wieder auseinander. Das tat jedesmal furchtbar weh, wie Liebeskummer eben auch; vielleicht sind solch intensive Freundschaften einfach nicht von Dauer. Trotzdem trauere ich diesem Gefühl hinterher - diesem Gefühl, aufgehoben zu sein; ein/e Freund/in zu haben, der bzw. dem man nicht alles erklären muss, wo bestimmte Sachen einfach klar sind und ich wirklich sicher sein kann, nicht von heute auf morgen gegen jemand Interessanteres ausgetauscht zu werden - das kenn ich halt auch, ist nicht schön... @ Daydreamer: Ja, es ist in der Tat eine wichtige Frage, ob man damit leben kann bzw. will. Ich selber kann wohl damit leben, will es aber nicht, weil ich mich sehr unbefriedigt fühle und irgendwie so, als sei ich nicht ich selbst. Ich glauibe, ich habe auch schon viel zu lange damit gelebt - die alten Freunde, die ich im Moment nämlich habe, wohnen alle relativ weit weg von mir, zumindest zu weit, um mal eben kurz rüberzufahren. Acht Jahre Studium lang habe ich mich gefragt, wann es denn kommt, das angebliche Studentenleben - mit Parties, Nächte durchmachen, nachts schwimmen gehen oder auf einen Kaffee nach Holland fahren, oder auf Festivals gehen. Es kam irgendwie nie so richtig. Ein, zweimal hab ich so etwas getan, aber meistens hab ich´s gelassen, obwohl ich das Bedürfnis danach gehabt hätte - ich hab mir zwar angewöhnt, auch vieles allein zu machen (in Urlaub fahren z.B. , oder ins Museum gehen etc.), aber bestimmte Dinge machen halt nur richtig Spaß, wenn man sie mit jemandem teilen kann. Insofern hab ich auch das Gefühl, etwas verpasst zu haben - schade eigentlich, denn für obige Dinge bin ich ziemlich geeignet, glaub ich :D Clytie. |
| SEIROMEM | Wie weit geht eine Freundschaft? Ein unendlicher Gedanke, und jeden Tag beeinflussen Erfahrungen der vergangenen Zeit das Geschriebene.. Eine Freundschaft sollte so weit gehen, daß man selbst die Freiheit noch hat, eigene Wege gehen zu können. Sich nicht selbst aufgeben oder abhängig machen von den Aktionen oder Reaktionen oder den Gefühlen der Freunde... *** Bin mir nicht genau sicher, aber ich erinnere mich an eine Aussage von Crysania, Freunde sucht man nicht, sie finden einen... |
| Shadowwalker | Ich denke echte bzw wahre Freunde sind die, mit denen ich zum einen über alles reden kann und die andererseits auch zuhören können bei meinen Problemen. Ich denke das es zumindest 2 in meinem Bekanntenkreis gibt die ich als Freunde bezeichnen kann, ohne die mitzuzählen die ich schon eher zu meinen Verwandten zählen kann. Aber dies weil ich weiß das beide mir Rückhalt geben und denen ich auch Kraft geben kann. Wahre Freundschaft definiert sich wie schon gesagt auf dem [b]gegenseitigen[/b] Geben und Nehmen. Ich denke zu wissen das beides möglich ist stärkt die Freundschaft derart, das es starke Bande eben zwischen den Beteiligten erzeugt. Wanderer der Schatten |
| Artaios | ich habe folgeneden Text demletzt im Internet gefunden, ich war erstaunt wie nah er meinem Leben kam und wie bitter es mr vorkam. Mir ist klar das der Text eigentlich witzig gemeint ist und sicher auch an einigen Stellen stark überspitzt, aber wenn ich wirklich darüber nachdenke ist genau das mein Leben und das macht mir einfach nur noch Angst. Ein Freund erzählte mir kürzlich, daß er sich mit einer wundervollen Frau verabredet hatte. Und Max, so ist sein Name, erwartete einen ebenso wundervollen Abend. Mit einer Frau, hinter der er schon eine halbe Ewigkeit her war. Deren Wagen er regelmäßig in die Waschstraße fuhr und für die er im letzten Frühjahr sogar die Wohnung gestrichen hatte. Eine Frau, die noch nie mehr zugelassen hatte als eine flüchtige Umarmung zur Begrüßung und zu der mein freundschaftlicher Rat "Laß die Finger von der, die macht dich nur unglücklich" paßte wie die Faust aufs Auge. Am Tag nach dem Date erzählte mir Max Einzelheiten: Schickes Restaurant, Kino und Discobesuch, danach fuhr er sie nach Hause, sie lud ihn noch zu einem Schlummertrunk ein. Und wie's halt immer so ist: Sie erzählten die ganze Nacht hindurch, und schließlich hatte er soviel getrunken, daß es unverantwortlich gewesen wäre, sich noch ans Steuer zu setzen. So kam es, daß er bei ihr übernachtete. "Es war fast perfekt", schwärmte er mir vor. Nur eine Kleinigkeit fehlte zu seinem Glück: Sie hatten keinen Sex. Er schlief nicht einmal im gleichen Bett mit ihr. Was war passiert ? Die Antwort habe ich schon gegen: Nichts ! Statt einer von Max langersehnten Liebesnacht erfuhr der arme Kerl die schlimmste Kränkung, die aus dem Munde einer Frau nur kommen kann. Sie besteht aus vier kleinen Worten: Du - bist - echt - nett. Den folgenden Satz beginnt frau dann immer mit "Aber". Daran schließt sich ein Lobgesang auf den gerade abservierten Mann an. Hört mann den Nett-Satz, kann er sich sämtliche sexuellen Phantasien mit ihr für immer abschminken, gar nicht zu sprechen von der Aussicht auf eine längere Beziehung. Schlimmer aber noch: Er wurde degradiert zu einem Mann zweiten Ranges, zu einem sogenannten "guten Freund". Das gleicht einer Verbannung, weil jeder Mann nach diesem Satz genau weiß, daß er den ersehnten Status des Sexual- und Lebenspartners nie mehr erreichen wird. Aber wie fängt das ganze Elend überhaupt an ? Im Vorfeld des "Du-bist-nett"-Satzes lernen Frau und Mann sich kennen. Er ist gerne mit ihr zusammen, und ihr geht's genauso. Mann denkt:"Wow, was für eine tolle Frau." Frau denkt:Man, der ist echt nett. Aufgepaßt ! Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Attribut "nett" noch positiv zu werten. Ein gedachtes "nett" im Kopf einer Frau hat noch lange nicht den Stellenwert, den es bekommt, wenn das verdammte Wörtchen in der Gegenwart des betroffenen Mannes ausgesprochen wird. Noch gibt es also die Möglichkeit, daß ihre Meinung sich ändert und an die Stelle des "nett" starkes Herzklopfen tritt. Wenn das besagte Wörtchen aber seine Halbwertzeit verliert, hat der Mann verloren. Wie man daran sieht, ist es also wichtig, mehr als nur die letzten 24 Stunden einer Nicht-Beziehung zu betrachten, um das männliche Scheitern nachvollziehen zu können. Noch wichtiger ist aber die Charakteristik des verschmähten Mannes. Und dabei wird sich schnell herausstellen, daß es oft der gleiche Typ Mann ist, dem die "Nettigkeit" immer wieder an den Kopf geknallt wird. Was sind diese armen Würstchen nun für Männer ? Max z.B. ist dunkelhaarig, über 1,85 Meter groß und wiegt mindestens 80 Kilo. Ergo: Am äußeren Erscheiningsbild kann's nicht liegen. Es müssen also andere Eigenschaften sein, die einen netten Mann für immer verdammen. Eine kleine Umfrage in meinem weiblichen Freundeskreis gibt Aufschluß: Das Weichei (so nenn frau ihn gerne) gehört in das Leben einer jeden Frau. Und keine möchte auf ihr Weichei verzichten, denn frau kann nie wissen, wann wieder eine Selterskiste geschleppt oder die Wohnung renoviert werden muß. Ja, das sind die Weicheier: Hilfsbereit ! Natürlich ist jeder von uns mehr oder weniger hilfsbereit und höflich dem zarten Geschlecht gegenüber, aber man sollte es nicht übertreiben. Es ist eben schon ein kleiner Unterschied, ob man einer Frau in den Mantel hilft oder ihr drei Selterskisten in den den vierten Stock rauf schleppt. Und der Unterschied besteht nicht nur aus 54 Treppenstufen und einem Gewicht von 27 Kilo Flüssigkeit. Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft ist wohl in der Kindheit verwurzelt. Ich kann mir gut vorstellen, wie Maxens Mutter ihrem Sohn immer wieder einbleute, im Bus älteren Damen seinen Sitzplatz anzubieten. Seitdem überkommt den armen Max beim Anblick einer Frau scheinbar sofort die Assoziation des hilflosen Wesens. Nur hat er dabei vergessen, daß er mit der alten Frau aus dem Bus wahrscheinlich nie ins Bett gehen würde. Jedenfalls hat der arme Max weder mit der alten Frau aus dem Bus noch mit seiner Angebeteten Sex. Statt dessen spielt er ihr das Hündchen. Und seine Flamme genießt das. Schließlich ist so ein zweibeiniges Hündchen sehr wohltuend. Zum Beispiel, wenn das weibliche Ego mal etwas angekratzt ist: Wer wird nicht gerne angebetet ? Eine Gegenleistung ist allerdings nicht zu erwarten. Und Sex mit Max kommt schon garnicht in Frage. Schließlich ist Sex mit Tieren in Deutschland verboten. Dabei ist das Weichei grundsätzlich keine Vogelscheuche. Also durchaus einer, mit dem sich frau sehen lassen kann. Seine Geschlechtsgenossen mögen ihn, weil er für sie keine Konkurrenz ist. Die Frauen mögen ihn, weil er so verständnisvoll ist und sie stundenlang mit ihm quatschen könne. Über ihre Beziehungen zu anderen Männern. Oder weil er so witzig ist. Oder im schlimmsten Fall beides ! Vielleicht sehen sie ihn aus diesem Grund auch als asexuell an. Wer möchte schon mit seinem Psychotherapeuten schlafen ? Oder mit Typen wie Didi Hallervorden ins Bett gehen ? Der wichtigste Weichei-Charakterzug ist aber, daß er aus weiblicher Sicht nicht eigentlich männlich ist, und das macht ihn langweilig. Und langweilig ist in der Frauensprache das Synonym für nett. Ein anderer Bekannter von mir, Kai, ist übrigens genau das gegenteil von Max. Mit ihm wollen die Frauen immer ihre Matratze teilen. Eigentlich kann ich mich an keine Zeit erinnern, in der Kai mal alleine geschlafen hat. Mir völlig unverständlich, denn ich kann nicht sagen, daß er einen besonders netten Eindruck macht. Klar kann er charmant und witzig sein, aber nur, wenn's dem Aufriß dient. Und faul ist er obendrein ! Alle seine ehemaligen Freundinnen haben Oberarme wie Arnold Schwarzenegger, weil sie nicht nur ihre eigenen Selterskisten in den vierten Stock schleppen mußten, sondern auch noch seine Bierpacks. Ende Dank dem Text komm ich mir die letzten zwei Tage vor wie ein Krieger der eigentlich vergessen hat warum er überhaupt kämpft. |
| Artaios | Sorry könnte man das bitte in den richtigen Teil des Forum verschieben, ich hab nicht richtig draufgeschaut wo ich es hingeschrieben hab. Ich bin etwas durch den Wind in letzter Zeit, nochmal tschuldigung. |
| WaTcHmE | stimmt! sehr viel mehr fällt mir zu dem Text nciht mehr ein.... |
| Curzon | Mag sein, daß daran ein Teil wahr ist, aber in erster Linie ist das eine SATIRE! Vor allem der letzte Teil mit jenem Kai, das ist Blödsinn. Sicher, Frauen wollen keine Weicheier, aber sie wollen genau so wenig Machos, selbst wenn sie mit ihnen ins Bett gehen. Nimm das jetzt bloß nicht so ernst. Sowohl Weicheier als auch Machos sind Hunde, nur daß die einen Kisten schleppen und sie mit den anderen ficken können. |
| Tumulus | @ curzon: richtig, eine SATIRE und kein Märchen bzw. sinnloses Geschwafel. Ich finde das nicht mal großartig überspitzt. In Sachen Sex sind wir wahrscheinlich ganz normale Herdentiere...und da legt der Herdenchef nun mal tendenziell die meisten Weibchen flach. Was nicht heisst, daß dieser "Baum-Chef" gemessen an unserer Zivilisation nicht eine totale Pfeife ist... |
| Menedemos | Hallo Artaios. Wie du schon selber angedacht hast: Eine philosophische Komponente ist bei diesen Thread nur schwerlich zu erkennen. Deshalb demonstriere ich mal männliche Männlichkeit ;) und verschiede ohne lange zu fragen dieses Thema in "Dies und Das". (Ich hoffe, das ist okay so...) |
| Sirius | Ich denke jeder Single-Mann wird dir diesen Text bestätigen und jeder Mann, der grad in einer festen Beziehung steht wird aufs heftigste wiedersprechen... Also mir kommt es auch manchmal so vor, als ob der Großteil der Frauen nur noch an Machos interessiert ist. :o |
| Rücksitzpunk | und selbst wenn... man(n) ist so, wie man ist... sich selbst verbiegen... nönö da ist mir meine selbstachtung, und das ich ehrlich zu mir bin, wichtiger... kopf hoch! |
| Elfchen | Soooooo, jetzt muß ich mich als Frau ja auch mal zu Worte melden. Ich glaube da bin ich wohl das weiblich äquivalent zu Max. Wie oft höre ich "Du bist ja so eine tolle Frau, mit Dir kann man ja so toll quatschen, aber......." Ich verstehe das nicht! Ich habe manchmal das Gefühl Männer suchen immer nach diesen mega komplizierten Zicken, die ihnen das Leben schwer machen. Aber das ist wohl genauso ein Gerücht, wie das, daß Frauen auf Kai-Typen stehen. Ich zähle mich da nicht zu. Ich mag sogar "weibliche" Züge an Männern sehr gern. Zum Hampelmann sollte er allerdings nicht mutieren. Wiederworte sind manchmal ja auch ganz spannend. |
| herbstliebe | Artaios, was an dieser situation bedrückt dich so sehr? bitte versteh folgende fragen nicht als angriff. ist es die tatsache, dass deine auserwählte dich "nur" nett findet? oder weil du daraus resultierend keinen sex mit ihr haben wirst, obwohl du so viel für sie getan hast? herbstliebe |
| Clytie | Die sogenannten "Weicheier" sind in dem Text ja ausführlich beschrieben, aber wenn ich mir vorstelle, wie dann im Umkehrschluss die "Harteier" im Detail sein sollen... *schüttel * Ich selber mag Männer mit femininen Zügen ausgesprochen gerne. Was soll man mit einem Macho anfangen (außer poppen)? Selbst wenn dieser Typ so viel Erfolg hat - es ist doch schon von vornherein abzusehen, dass dabei nicht viel mehr rauskommt, und ob das wirklich das ist, was die meisten Frauen wollen... :rolleyes: Mein Freund ist ziemlich feminin, aber er kann einem auch gut beibiegen, was ihm nicht passt, er lässt nicht alles mit sich machen - und Frauen finden ihn generell klasse. Das ist vielleicht auch der Punkt: Es kommt vielleicht eher darauf an, sich nicht alles gefallen zu lassen, egal, welchen Geschlechts man ist. Wer immer allen einen Gefallen tut und nie sagt, wann Schluss ist, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ausgenutzt wird bzw. wenn er für andere als Partner nicht so attraktiv ist wie die sogenannten "Machos". Schließlich ist ja auch eine gute Portion Eroberung mit im Spiel. Clytie. |
| Artaios | Wie ich gerade gelesen habe bin ich scheinbar nicht der einzige der immer nur "der gute Freund" ist. Und allein das Wissen nicht allein zu sein gibt mir etwas mehr Kraft um damit fertig zu werden. @herbstliebe Ich sehe das auf keinen Fall als "Angriff" an das du nochmal nachfrägst. Im Grunde habe ich mit der Rolle des guten Freundes gar kein Problem, es gibt mir einfach ein gutes Gefühl wenn ich helfen kann (nicht nur bei Frauen). Es ist nur so das ich mich sehr selten wirklich verliebe (obwohl ich eigentlich net schüchtern bin), aber bisher bin ich nie wirklich über diesen "nett"-Status hinaus gekommen. Es auch geht nicht direkt um Sex, es geht einfach um die körperliche Nähe, es ist etwas ganz anderes wenn ich eine gute Freundin in den Arm nehme, wie wenn ich die Frau in den Arm nehme die ich von ganzem Herzen liebe. Es ist alles etwas schwer zu erklären, aber ich habe schonmal etwas in die richtige Richtung unternommen und klar gefragt ob es wieder nur Freundschaft ist oder ob mehr daraus werden könnte. Das einzige was ich jetzt noch machen kann ist auf die Antwort warten. Aber eigentlich kenne ich die eh schon.... |
| herbstliebe | [QUOTE]Es ist alles etwas schwer zu erklären[/QUOTE] Artaios, das musst du wohl auch nicht. Wer kennt nicht dieses gefühl, das so schwer in worte zu fassen ist. dein problem ist also nicht dein "nett" sein, sondern es ist, was wohl jeder mal mitgemacht hat.... verliebt sein und einen korb bekommen. im grunde ist es doch gut, dass sich die unfunktionalität einer engeren beziehung mit dieser frau schon so früh herauskristallisiert. stell dir deine enttäuschung nach einigen wochen des probierens vor. herbstliebe |
| Curzon | Bei mir war es meistens so, daß sich auch keine von denen für mich interessiert hat, für die ich mich interessiert habe und umgekehrt...ich hatte bis 20 keine einzige Beziehung oder etwas, was dem auch nur nahe kommt, aber das hatte auch damit zu tun, daß ich mich nur traue, wenn echte Liebe dahinter steht. Aber aus der Sicht eines Mannes, der sowohl das Weichei- als auch das Machogehabe irgendwo nachfühlen kann: Beides ist der Ausdruck massiver Unsicherheit. Der introvertierte Mensch wird wohl eher zum Weichei, weil er Angst hat, sie könnte ihn nicht mögen, wenn er ihr nicht jeden Wunsch von den Augen abließt. Natürlich nutzt sie das aus, das ist klar, dabei will sie ja gar nicht, daß er das macht. Daß so ein Mann/Hund nicht erotisch ist, ist klar, denn Erotik entsteht eher, wenn sich die Partner auch mal reiben, und wenn sie auf einer Ebene sind, als wenn er immer einen auf Hündchen macht. Der extrovertierte Mensch wird eher zum Macho, der es für selbstverständlich hält, daß sie ihm jeden Wunsch von den Augen abließt. Warum aber dieser Mensch viel mehr Sex bekommt...das führt irgendwie zu dem Schluß, daß Frauen von dominanten "Männchen" verführt werden wollen...ich weiß nicht, ob das ein Vorurteil ist, oder ob es stimmt, klärt mich mal auf, Frauen :) |
| Sirius | Da mir gestern eine Frau genau deine Worte bestätigt hat, glaube ich nicht, das es sich hierbei um Vorurteile handelt ;) Aber ich erlebe das doch täglich: Meine Macho-mäßigen Kollegen kriegen scheinbar jede Frau ans Gerät, die sie haben wollen. Deren einziges Thema ist Sex und so Sprüche halt, das Frauen eigentlich nur zum f**cken auf der Welt sind und ansonsten Heim und Herd hüten sollten. Was die tw. ablassen ist haarsträubend, ich kann das gar nicht alles wiedergeben - tja, aber offenbar suchen viele Frauen genau diesen Typ Mann oder? |
| Curzon | In Wirklichkeit suchen sie nicht nach solchen Typen...denke ich. Ich meine, woher kommen wohl die vielen 1000 Männer/Frauen-Witze und Vorurteile? Weil immer solche Frauen solche Männer suchen und umgekehrt, und am Ende klappt es hinten und vorn nicht mehr. |
| Strega | @ sirius: wahrscheinlich bezahlen deine macho-kollegen viel geld für ihre wahnsinnigen F***erlebnisse ;). scherz beiseite: menschen gibt es in verschiedenen farben und formen, mit verschiedenen vorlieben und neigungen. so ist es auch mit frauen ;) (das wort zum so-tag): manche mögen machos, andere den unterwürfigen typ, wiederum andere den absolut männlichen, andere den eher femininen, manche haben es gern, wenn der mann die kisten schleppt, andere schleppen lieber selber (und den mann schleppen sie noch obendruff mit), manche lieben den gentleman, andere den ungehobelten unhold, manche mögen etwas robustere, andere die zierlicheren, manche stehen auf muskeln, andere auf das bierbäuchlein, manche legt wert auf feinen, zarten humor, andere mögen sarkasmus und ironie, dann gibt es welche, die legen keinen besonderen wert auf monogamie, für andere ist sie grundvoraussetzung und so weiter und so fort und und und. schön, dass wir nicht alle das gleiche wollen :D. *lg Strega |
| Clytie | //...das führt zu dem Schluss, dass Frauen von einem dominanten Männchen verführt werden wollen// Hmm... das kann man so sehen (von wegen "survival of the fittest"), ich denke aber, es ist für eine Frau einfach auch ein Schub fürs Selbstwertgefühl, einen attraktiven, dominanten Mann "gekriegt" zu haben, der doch auch von anderen sehr begehrt ist... ;) Clytie. |
| sto | hallo meiner meinung nach gehoert beides dazu .. der amcho, wie das weichei... zumidnest bin ich bis jetzt am besten damit gefahren ;) es kommt nur darauf an, wann man welchen teil von sich auslebt ! am anfang, als mir vin meiner familie gesagt wurde, das ich mich wie ein macho auffuehren wuerde, wr ich ein wenig geschockt und beleidigt, weil ich genau wusste das dem nicht so ist ... aber was ich im laufe der zeit festgestellt habe ist, das ich auf den ersten blick so wirke! mag es an meiner vorliebe fuer stoffkleidung liegen (mag keine jeans und pullover) ~> und dem dem entsprechenden auftritt, daran das ich mit humor rangehe, wenn ich mich unsicher fuehle oder einfach nur weil ich sozial nicht schlecht gestellt bin... aber das gute daran sit, das es anzeihend wirkt ... das schlechte daran ist, das es nicht lange wirkt !!! hier kommt wiederum der zweite vorteil, den ich mal fuer mich in anspruch nehme ... da ich eigetnlich genau nciht das bin was mir da angediochtet wird ... und dies auf grund meiner schuechternheit erst auf den 2ten blick zum vorschein kommt kann ich meisten die frauen, die ich "fuer mich erwaehlt" habe auch halten... natuerlich klappt das nicht immer ... aber ein allheilmittel gibt es schliesslichnicht lange rede kurzer sinn ... einfach mehr selbstbewusstsein zeigen ~> das macht atracktiv aber genauso charmant bleiben, wie man ist udn scih fuehlt ~> das macht vertrauensvoll ... und wenn man die richtige mischung gefunden hat ist dieser text nur noch ein satire und hat ncihts mehr mit deinem leben gemein ! und bevor ich hier geluencht werde ... mir ging es frueher nciht anders, wie max, bis ich mein auftreten veraendert habe ! das heisst aber nicht, das ich mich veraendert habe (um solchen auesserungen vorzubeugen) sondern ich bin einfach nur mutiger geworden !!! in der hoffnung, das ihr das glecihe glueck habt wie ich ... und das mittel aus kai und max werdet ! |
| Artaios | Nach einem Wochenende an dem ich eigentlich dachte das ich eine klare Antwort bekomme (auch auf die Frage ob man als "bester Freund" eigentlich jemals eine reale Chance hat), ist es jetzt raus es ist ein klares und sicheres "vielleicht", also werde ich weiterhin und wie üblich der gute Freund sein. Gruß Artaios |
| Nachtwaechter | Zur "Vielleicht-Chance" möcht ich nur was rein persönliches anmerken. Für mich steht die Freundschaft vor der Beziehung. Warum? Ganz einfach Beziehungen sind Normalerweise nicht von der Dauer, die eine gute Freundschaft ausmacht. Kommts jedoch dazu, weiß jede(r), dass er/sie den/die "Richtige(n)" gefunden hat. Klingt zwar nach "Heile-Welt-Gerede", aber ich seh es so. Deswegen würde ich ein Mädel, dass mich als "nett" im Zusammenhang mit dem Orginalposting" bezeichnet, als seelenverwandt ansehn. Etwas provozierend, die "Beziehungsgeschädigten" sollten besser nicht weiterlesen... Was will ich mit der größten Granate im Bett, wenn ich mit ihr nur f*cken, nicht aber reden kann? Was hilft einem mehr? Seht es doch mal so... Bye, Nachtwaechter, Single und ohne Seelenverwandte |
| Demon | Tja ich bin auch einer dieser ehwich guten freunde und komme nur sehr selten oder garnicht darüber hinaus dabei suche ich garnicht nach den "super frauen" sonderen einfach nur ein nettes Mädchen, mit dem man sich "normal (was ist schon normal) unterhalten kann. Ich hoffe ich werd das auch irgendwann schaffen... |
| verwirrter Wanderer | ist Reden eigentlich wirklich ein Fehler? Ist das nähere kennen lernen einer Frau wirklich der denkbar falscheste Weg? Muss es immer die Holzhammermethode sein? *resignier* tja... unsere moderne Zeit... war es jemals besser? wer weiß... nur glaube ich langsam, dass Höflichkeit und Hilfsbereitschaft nciht mehr im Trend sind... natürlich wird es jetzt schon aufschreie geben, aber das sind meine Erfahrungen... [QUOTE]was an dieser situation bedrückt dich so sehr? [/QUOTE] vielleicht kann ich für Artaios antworten: es ist dieses Gefühl des ausgenutzt werdens... es ist dieses Gefühl der Minderwertigkeit... es ist dieses Gefühl der Distanz es ist die immer wieder kehrende Ablehnung, genau, WEIL man, man selbst ist, genau, weil man die Getränkekisten GERN trägt... und natürlich hat jeder, auch das weichei das bedürfnis geliebt und anerkannt zu werden, keine Frage versteh mich nicht falsch, die Rolle des guten Freundes kann eine sehr sehr schöne sein... aber irgendwann fehlt irgendetwas... dunkle Grüße, ein Weichei |
| sto | aber manchmal wuenscht man sich, das ma nicht weiss,das einem etwas fehlt ! ~> [i]ich stehe in der kalten stille, der himmel weint eisige traenen. ich spuere den dunklen schatten, der auf mir liegt. es ist deine sehnsucht, die dornen in mein gefrorenes herz sticht. meine durchstochenen augen sehen, sehen jetzt die tiefe unendlichkeit ... die wahrheit ? [/i] |
| cedric | sto: "manchmal wuenscht man sich, das ma nicht weiss,das einem etwas fehlt" Im dem Moment in dem du jedoch jemanden siehst dem (vermeintlich) nichts fehlt kannst du aber diesen Wunsch nicht mehr unterdruecken. Im Grunde kann ich den Archetyp des Max oder des Kai an mir gar nicht aendern - ich werde in mir selbst immer derselbe bleiben. Der Mensch ist doch gar nicht dafuer geschaffen allein zu sein. Ist es also nicht vielmehr der Wunsch diesen Zustand zu aendern der mich dazu bringt alles - sogar meine eigene Haltung anderen Menschen gegenueber (oder mich selbst, wie verwirrter Wanderer es beschreibt) - in Frage zu stellen? Und zu versuchen dieses zu aendern? Meine eigene Erfahrung in Bezug auf Artaios Geschichte: such weiter. Lieber die Freundschaft bewahren, als sie mit dem Versuch eine Beziehung zu erzwingen kaputt zu machen. Aber diesen Schluss kann man erst spaeter ziehen... |
| Menedemos | Artaios, deine Situation und deine Gedanken kommen mir bekannt vor (andererseits, wer hat nicht schon einmal ähnliches erlebt...?) Aber mit "Kai" wollte ich trotzdem nicht tauschen. Das wäre doch notwendigerweiser ein sehr oberflächliches Dasein. Und für Frauen, die sich für einen "Kai" interessieren, wollte ich mich wiederum nicht interessieren. Kai und Kaiinen - das ist eine fremde Welt. |
| Feuervogel | Gleich mal vorweg, habe mir auch schon viele Gedanken zu diesem Thema gemacht, aber natürlich kein Allheilmittel (wäre ja schön, wenn's das gäbe). Zu den Machos: Kriegen die wirklich jede und immer und alles? Ich habe kein Bedürfnis, denen zuzusehen, wenn sie mal, aber oft ist da auch viel Gerede im Spiel. Selbst wenn sie eine Frau "abschleppen" heißt das nicht unbedingt, dass sie dann auch gleich in deren Bett landen. Zu den Weicheiern: sind wohl wirklich nicht das erotischste. Wer will schon etwas, was er leicht haben kann? Wertvoll sind doch immer die Dinge, für die man selbst gearbeitet hat. Also gebt den Frauen/Männern auch Raum, zu arbeiten. Zu Beziehungen: Meiner Meinung nach sollte man nicht warten, bis man sich sicher ist, zueinander zu passen. Liebe entsteht aus Verliebtheit, und nicht aus Interessenidentität. Verliebtheit ist aber ein Gefühl, das flüchtig ist. Wer zu lange wartet, gewinnt eine gute Freundschaft. Aber viele haben Angst, eine gute Freundschaft für eine Liebe zu riskieren. Daher auch der ping-Spruch "Du bist ein guter Freund" - genauso fatal wie "du bist nett". Sei mutig, sei verrückt, und vor allem: Sei du selbst - alles andere wird dein Objekt der Begierde dir nicht abnehmen. Ansonsten: Wer sucht, findet nicht. Wer nicht sucht, wird gefunden (Kafka). Feuervogel |
| Strega | leicht zu sagen "suche nicht und du wirst gefunden". wenn man diese sehnsucht hat, dann sucht man automatisch - so geht es mir auf jeden fall, ich kann nix dagegen tun :D. ich saß neulich in der u-bahn und mir gegenüber hockte ein pärchen welches nichts besseres zu tun hatte, als sich wild und hemmungslos in die köpfe zu beißen... war schon gemein, weil ich die ganze zeit dachte "ich will doch auch...". das ist manchmal schon schwer, da man dieses "glücksgefühl" nachvollziehen kann und auch gerne jemanden hätte, der einem dieses gefühl vermittelt. man würde sich so gerne geborgen fühlen und sich in den arm von einer person kuscheln, die man liebt oder in die man verliebt ist - dann macht man die augen auf und von so einer person ist weit und breit nichts zu sehen (oder sie ist zu sehen, sieht einen selbst aber nicht - egal ob man rumspringt und winkt). das ist auch das fiese an diesen sprüchen "du bist ein/e gute/r freund/din", man ist verliebt und würde - weiß-die-wolke-was-tun für dieses auserwählte wesen - und alles was man von dieser person hört ist: "du bist wirklich furchtbar nett". "nett..., ich mag nicht mehr nur "nett" sein, meine gefühlswelt ist durcheinander dass ich nicht mehr weiß wo oben und unten ist, ich hab argen knuddelbedarf und ich will dich dafür" denkt man sich dann, zumindest denk ich mir das in solchen situationen. und das man eventuell noch auf eine "entscheidung" warten muss (Artaios) zum-an-die-decke-gehen ist sowas, was gibts da zu entscheiden?! entweder man will, oder man will nicht, da braucht man keine woche zeit um sich das zu überlegen; "an oder ab, das ist hier die frage", aber man wird auf die kohlen gesetzt und kann nichts anderes tun, als zu warten (oder verrückt zu werden). eine beziehung (doofes wort... "beziehung", viel zu unschön...) ist freundschaft und eben beziehung zugleich, das ist ja das schöne dabei, man hat beides mit einer person... und dieses "hier bin ich sicher und fühl mich soooooooooo wohl"-gefühl... einfach genial! und wenn keiner da ist, der in einem diese gefühle auslöst, dann müssen arme haustiere und kuscheltiere drunter leiden ;). *lg (an die suchenden, gesuchten, gefundenen etc. :) ) Strega ach ja! und würden diese "hey ich will dich ******"-machos und macholines wirklich alles und jede/n bekommen, dann wäre das durchaus ein guter grund um irre werden :rolleyes: ! |
| Feuervogel | Ausnahmsweise wirklich ein Teufelskreis: Sehr gut kenne ich das Gefühl, dass man jetzt endlich mal wieder die Nähe zu einem anderen Menschen spüren möchte, aber es will und will nicht klappen. Hat man aber so einen Menschen gefunden, und ist glücklich mit ihm, dann scheint auf einmal der Rest der weiblichen Menschheit ebenfalls Interesse zu bekunden. Warum? Ich muss mich kurz wiederholen: Jeder Mensch will etwas, dass er nicht haben kann. Wenn nun jemand "auf der Suche" ist, dann merkt sein Umfeld das. Und jemand der sucht, der ist leicht zu haben und somit nicht begehrenswert, sondern eher - nett. So süß und hilflos wie ein kleines Hündchen. Kawai! würden da die Japanerinnen sagen. Klar kannst du deine Wünsche nicht einfach unterdrücken, aber mit etwas Arbeit geht das (kurzzeitig) schon. Rede dir selbst ein, wie gut du es gerade alleine hast. Kein Stress, keine Probleme, Zeit um viele gute Bücher zu lesen, wenn du flirtest, dann nicht wegen einer Beziehung, sondern nur, weil es dir Spaß macht - klingt ziemlich blöd, ist ziemlich blöd. Aber da wir Menschen ebenfalls ziemlich blöd sind, funktioniert das tatsächlich. Wenn du all diese Ratschläge befolgst, wirst du auch keine Freundin finden. Aber es besteht immerhin der Funken einer Möglichkeit, dass sie dich findet... Feuervogel |
| Artaios | @ Strega Du triffst das extrem gut mit deiner Beschreibung der Situation (bin in letzter Zeit etwas zu schreibfaul um das ales so ausführlich zu beschreiben) @ verwirrter Wanderer auch bei dir kann ich nur zustimmen. Was soll man machen wenn man die Kästen wirklich gerne trägt, wenn man sich verstellen müsste um sie nicht zu tragen? Ich werd nochmal was längeres posten wenn ich meine Gedanken wieder etwas beieinander habe. Gruß Artaios |
| Artaios | Bei mir hat sich jetzt in den letzten paar Stunden, einiges geklärt, worüber ich sehr froh bin. Und deswegen möchte ich mich erstmal entschuldigen das ich diesen Theard doch öfters mal dazu benutzt habe meinen persönlichen Frust abzuladen (was mir allerdings extrem gut getan hat). Es hat sich zwar herausgestellt das man als "netter Kerl" wohl nicht so gut in eine Beziehung kommt, aber das man trotzdem ein Leben führen kann das man selbst respektiert. Vielleicht kommen ja noch Erkenntnisse über das Thema "netter Kerl bzw "bester Freund" zusammen oder das hier wird der letzte Eintrag werden bevor der Theard in den tiefen des Forums verschwindet. Ich wäre über beides nicht unglücklich, den beides hat etwas gutes für sich. Gruß Artaios |
| Katzenschatten | sie geht zum Tod und darüber hinaus... es gibt keine Regeln, nur die , die man lebt... |
| Switchblade | Es ist schwer einen wahren Freund zu finden. Jemand, der einen versteht, mit dem man über allen reden kann, mit dem man Sorgen teilen kann. Ich habe ihn vor kurzem gefunden. Es ist ein Mensch, so wunderbar *schwärm*. Es ist der erste Mensch, der mich gleichzeitig zum lachen und zum weinen bringen konnte. Es ist, als wären wir seelenverwandt, wir fühlen gleich, wir haben die gleichen Interessen, gleiche Anschauungen und so weiter... Wenn ich euch kurz meine kleine Geschichte erzählen darf... Ich habe IHN vor ein paar Wochen kennen gelernt, wir haben uns öfters getroffen, wir "hatten was miteinander", die Gefühle wurden immer stärker, immer größer. Ich habe ihm gestern gesagt, dass ich mich in ihn verliebt habe. Wir hatten schon mal darüber gesprochen, über Beziehungen und Freundschaften. Ich wusste von Anfang an, dass er im Moment keine Beziehung möchte.Ich habe nicht nach den Gründen gefragt (Ich denke er hat Angst vor Enttäuschungen, hat einfach Angst eine Beziehung zu führen, in der er vielleicht etwas falsch macht.). Ich weiß aber, und das ist auch nach meinem "Liebesgeständnis" noch so, dass er viel für mich empfindet, und ich ihm sehr wichtig bin, er möchte mich als gute - als sehr gute oder sagen wir BESTE Freundin" nicht verlieren. Es ist, als wenn ich ihn schon ewig kennen würde, alles ist so vertraut - obwohl wir uns erst seit ungefähr 5 Wochen kennen. So sind wir auch verblieben. Und ich hoffe ich kann damit leben. Aber nun gut, ich schweife vom Thema ab - verzeiht mir! Dieser Freund ist der wunderbarste Mensch, den ich je kennen gelernt habe. Ich möchte ihn nie wieder verlieren. Traurige Grüße, Switchblade |
| Der_Philosoph | Switchblade, deine Geschichte ist so schön und so wahr! Ich muss sagen, allgemein habe ich dann wohl keine richtigen Freunde, den einzigen richtigen Freund den ich mal hatte, habe ich irgendwie verloren, wir haben uns sehr auseinandergelebt, ich denke manchmal daran und denke dann auch intensiv drüber nach, aber ich finde keine Lösung, wie wir wieder "zusammen finden" und irgendwie stößt er mich auch teilweise innerlich ab. Dies aufgrund seines für mich verletzenden Verhaltens vielleicht, seiner arroganten Art, die ich ihm dann dummerweise zurückgezahlt habe. Ich mag ihn immer noch gerne, aber immer wenn ich ihn (in der Gesellschaft mit anderen) treffe, ist er so drauf, da komme ich nicht mehr an ihn ran...Das finde ich sehr schade.:( Und ich habe vor einigen Monaten drei sehr nette Menschen kennengelernt und mich sehr gut mit ihnen verstanden. Ich habe nur nach einigen Aktionen, die wir miteinander gemacht haben eigentlich keinen Kontakt mehr gehabt, nur noch mit der einen, durch die ich netterweise wieder andere Menschen kennengelernt habe und doch hier und da noch schöne Stunden hatte! Und ich schätze ein anderes Mädchen sehr und wir haben uns vor den Ferien ein paar Mal gesehen, alles nur in so kurzer Zeit, aber doch war unser freundschaftliches Verhältnis sehr intensiv und irgendwie intim. Nun habe ich sie aber in den Ferien gar nicht mehr gesehen, sie war immer weg, ich habe sie dann auch in Ruhe gelassen und irgendwie aus meinem Bewusstsein gestrichen. Nun aber habe ich mir wieder einmal bewusst gemacht WIE VIEL sie mir doch bedeutet und irgendwie habe ich mich in sie verliebt, hört sich zwar doof an, aber wir hatten schon immer eine so große emotionale Bindung...das Problem ist, dass ich dies praktisch einmal in ihrem Beisein und einmal vor jemand anderem verleugnet habe, weil ich irgendwie Angst hatte, die Wahrheit zu sagen, warum auch immer. Ganz schön verrückt...nun, ich höre nur ihr ergeht es gut, mich freut es, aber sie meldet sich echt nie, sie ist zwar immer auf mich eingegangen, wenn wir uns mal wieder unterhalten haben und ich hatte sowieso ihr Angebot immer kommen zu können oder sie anzurufen, nur ist sie echt selten da oder hat irgendwas zu tun, es ist einfach schade. Ich nehme es ihr gar nicht übel, wäre ja auch dumm und sie weis, dass ich für sie da bin. Aber im Gegensatz zu mir hat sie (oder scheint sie?) ein wunderbares und problemfreies Leben zu führen, und das hat sie auch selbst gesagt und ist auch glücklich soweit. Ich kann mich damit abfinden, wenn sie mich nicht lieben würde, aber ich will es ihr nicht ins Gesicht sagen, damit ich vielleicht nicht noch ihre Freundschaft unnötigerweise verliere. Ich versuche ihr zu zeigen, wie sehr ich sie wertschätze, aber mir kommt es immer so vor, als nähme sie das nicht wahr. Bin wohl ein zu großer Psycho und Egoist und wenn das jetzt OT und gegen die Regeln ist, dann löscht es halt... [b]Ein Freund, ein guter Freund[/b] Sonniger Tag! Wonniger Tag! Klopfendes Herz und der Motor ein Schlag! Lachendes Ziel! Lachender Start und eine herrliche Fahrt! Rom und Madrid nehmen wir mit. So ging das Leben im Taumel zu dritt! Über das Meer, über das Land, haben wir eines erkannt: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt. Drum sei auch nicht betrübt, wenn dein Schatz dich nicht mehr liebt. Ein Freund, ein guter Freund, das ist der größte Schatz, den's gibt. Sonnige Welt! Wonnige Welt! Hast uns für immer zusammengestellt! Liebe vergeht, Liebe verweht, Freundschaft alleine besteht! Ja man vergisst wen man geküsst, weil auch die Treue längst unmodern ist. Ja, man verließ manche Madam', wir aber bleiben zusamm'. Ein Freund, ... Ein Freund, ein wirklicher Freund, das ist doch das Größte und Beste Schönste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer dir Freund, und wenn auch die ganze die große die schreckliche, alberne Welt vor den Augen zusammen dir fällt. Drum sei auch nicht betrübt, wenn dein Schatz dich auch nicht mehr liebt. Ein Freund, ein wirklicher Freund, das ist der größte Schatz, den's gibt. |
| Switchblade | Philosoph, ich habe Deine "Geschichte" gelesen. Wenn ich Dir vielleicht einen Rat oder einen Tipp aus eigener Erfahrung geben darf. Oder einfach nur erzählen darf... ...ich glaube nicht, dass ich die Freundschaft zwischen mir und meinem besten Freund durch dass, was ich ihm gestanden habe, zerstört habe. Ganz im Gegenteil, ich sagte zu ihm, dass ich ehrlich zu ihm sein will und das auch bin und dass ich der Meinung wäre, dass er es auf jeden Fall wissen sollte. Also habe ich ihm gesagt, wie es um meine Gefühle für ihn steht. Als er mir dann sagte, dass er im Moment einfach keine Beziehung möchte, fing ich an zu weinen. Weißt du was er dann gemacht hat? Er hat seine Arme um mich geschlungen und mich ganz fest und ganz innig gedrückt und umarmt. Das hat mich sehr getröstet. Ich habe die Nähe gespürt, seine Wärme. Und ich glaube ich kann damit leben, dass wir nur Freunde sind. |
| Der_Philosoph | Nun ich habe aber Angst, da war uns jetzt echt lange nicht mehr gesehen, sondern nur ein paarmal telefoniert haben. Und ich denke manchmal, dass sie ihre Emotionen vielleicht gar nicht so rauslassen will, aber vielleicht ist das nur Quatsch...Ich zweifle immer so, ich meine es kann auch sein, dass sie mich liebt, aber ich bezweifle das, weil ich denke, es kann doch nicht nur an ihrer Art liegen oder daran, dass wir so beschäftigt sind und uns deswegen so "auseinandergelebt" haben, wenn man das schon nach einem halben Jahr so sagen kann...Hm, ich denke, auch ich will ehrlich sein, mich nicht mehr verleugnen, und und die Wahrheit sagen, weil dies für mich selber sehr wichtig ist!:) Nun, ich werde sehen... |
| Der_Philosoph | Anmerkung... Nun, ich habe festgestellt, wie verrückt ich bin. Überlegt euch doch einmal, was man eigentlich macht? Man erwartet Zuneigung oder Liebe und dies ist auch okay, weil diese wird man auch immer bekommen. Nur halt nicht IMMER. Das meint, dass wir wollen, dass der Andere IMMER und JEDERZEIT für uns da ist und uns immer alles gibt, aber dies ist schlicht nicht möglich beziehungsweise Wahnsinn! Ich meine, was spielt denn der Zeitfaktor für eine Rolle, wenn man immer, zu jeder sich bietenden Gelegenheit selbst liebvoll ist?! Ich meine, die Zeit geht doch vorbei, ein Moment ist ein Moment, es gibt nur den einen, nicht mehr und nicht weniger und jeder ist, egal WIE er ist, genauso viel oder wenig WERT. Und deswegen sollten wir uns glaube ich nicht so einen Stress machen WAS wir in unserem Leben machen oder wie oft, sondern nur WIE! Ich habe immer gesagt, auf das wie kommt es an, jedoch ist mir erst jetzt gerade bewusst geworden, wie sich dies auswirkt und welche Rolle dabei der von uns überschätzte Faktor ZEIT spielt! Also ich weis jetzt nicht, ob das vielleicht OT ist, ich wollte es einfach mal anmerken… |
| sutekh | Ein wahrer Freund ist für mich persönlich jemand mit dem ich über alles reden kann, jemand der zuhöhrt und versteht. Der immer für einen da ist auch wenn das für ihn selbst ein Problem darstellt. Sicherlich würde ich auch sagen das ein wahrer Freund in gewisser Weise zumindest ähnliche Sichtweisen und Denkweisen haben sollte (nicht umbedingt die gleichen). Es sollte eine gewisse Art der "geistigen" Verwandschaft bestehen. |
| Hoffnung | Ein wahrer Freund sollte menschlich sein, nicht mein eigenes Ego befriedigen... |
| Sidhartha_w | HHHmm...,ein richtiger Freund,denn gibts nicht,der ist nur in meiner Vorstellungskraft,man kann die eigenen Wünsche ja nicht auf andere projezieren.Ein richtiger Freund ist natürlich der,mit wem du dich wohlfühlst.Egal ob du in Schwierigkeiten bist oder selber Mist baust,er muß halt irgendwie zu dir passen,<- zu mir,he,he! |
| Roadkiller | Ich hab nun nicht alles gelesen, und hoffe dass es nicht bereits rewähnt wurde, aber ein richtiger freund ist jemand, der für einen nachteile in kauf nehmen kann und eine wahre freundschaft ist eine, die schwerste krisen überdauert, um aus ihnen noch gefestigter und besser aufzusteigen. |
| curlykathi | Grüßt Euch! Eine echte Freundin ist für mich ein Mädchen, das mich in den Arm nimmt, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Eines, mit dem ich lachen kann, ohne dass etwas Witziges gesagt wurde, einfach weil wir uns anschauen. Eines, deren Klamotten ich ausleihe und die erst nach 13 Wäschen wieder in ihrem Schrank hängen. |
| Yami no Matsuei | nun ja, ein guter freund ist jemand, der zu dir steht, egal was passiert. zugegeben, sehr allgemein, aber letzten endes ist es nun mal so. mir hat ein freund sehr viel über mich selbst gezeigt, und ich habe auch viel gelernt, durch die zeit, die ich mit ihm verbracht habe. ich finde es auch noch irgendwo wichtig, dass ein freund einen nicht verurteilt. das heißt nciht, dass er keine meinung dazu haben oder nicht schlecht über einen denken darf, was diese spezielle situation betrifft. kann er ja. aber er sollte mich halt nciht verurteilen, sondern irgendwo nachvollziehen können, warum ich das tue, bzw getan habe, und wenn es wirklich destruktiv für mich ist, mir helfen da wieder rauszukommen und dabei vorwürfe unterlassen. natürlich ist vertrauen auch noch ein wichtiger punkt. ich bin kein mensch, der scih anderen mit aller macht aufdrängt, aber immer bereit ist zu zuhören und gegebenenfalls zu helfen. dafür muss er mir aber schon konkret sagen, was los ist, und sich nciht nur in andeutungen ergehen. diese ansprüche sind vielleicht ein wenig hoch, aber ich bin zumindest für meinen teil dazu bereit, meinen eigenen anforderungen meinem freundgegenüber zu entsprechen. |
| Azurite | Ich habe mir gerade einige der alten Threads im Hospital durchgelesen, und dabei das Thema "Problem Sex" (oder so ähnlich) entdeckt... Es ging darum, dass manche Menschen beim Sex nichts fühlen (können), dass sie es sogar als überflüssig empfinden. Ich kann jetzt nicht sagen, was ich beim Sex fühlen würde, aber ich empfinde es als total überflüssig und könnte mich nie in so einer Situation sehen. (Das gehört wohl nicht ins Hospital, denn ich sehe das jetzt nicht als ein Problem an, sondern will nur ein bisschen darüber diskutieren) Braucht der Mensch eigentlich Sex, oder kann er ganz ohne auskommen? Ich meine jetzt, ohne dass das Auswirkungen auf seine Psyche oder sonstwas hat... So wie es mir jetzt geht, kann ich mir gut und gern vorstellen, dass ich mein Leben lang nie Sex haben könnte... mich ekeln die Lust und die Triebe regelrecht an. Vielleicht liegt es daran, dass Sex heutzutage in den Medien allgegenwärtig zu sein scheint, dass die Gesellschaft wohl nichts mehr anderes im Kopf hat. Wenn ich nur diese immer absurderen Talkshow-Themen denke, kommt mir schon fast das Kotzen... (ich sag nur "Hypnose - Liebst du mich wirklich...? Oder hast du während ich im Urlaub war mit einer anderen Frau Sex gehabt?" *argh*) Alles zielt irgendwie nur darauf ab, beim (meist) anderen Geschlecht gut anzukommen... Flirt-SMS-Chats, Dating-Börsen, Viagra- und Enlarge Your Penis-Spam... all das schafft es immer wieder, meine Abscheu vor dem offensichtlichen Thema Nr. 1 noch mehr zu verstärken. Mir ist erst kürzlich mal aufgefallen, was für einen Hass ich gegen das Leben entwickelt habe... nicht wirklich gegen das Leben an sich, doch gegen diesen Mechanismus der Fortpflanzung und der zugehörigen Triebe. Und doch frage ich mich... warum regt es mich eigentlich dermaßen auf? Am liebsten wäre ich einer Spezies angehörig, die sich ungeschlechtlich vermehren kann, dann müsste ich mich auch nicht immer dämlicher Annäherungsversuche erwehren, die doch auch nur alle auf dem alten Trieb aufbauen. Manchmal wäre ich auch gerne ein Vollidiot, der das alles nicht durchschauen kann. Ignorance is bliss, muss ja wohl stimmen. Einerseits bin ich froh, ein Kopfmensch zu sein, andererseits nervt es gewaltig, von einer Masse aus triebgesteuerten Leuten umgeben zu sein... vielleicht bin ich auch einfach nur in falscher Gesellschaft...? Es gibt ganz sicher noch Leute, die auch so empfinden wie ich... mit denen man auch noch reden kann, ohne gleich was weiß ich befürchten zu müssen... nur muss ich diese Leute wohl erst noch finden... Okay, das ist jetzt schon wieder ein Roman geworden... aber das musste ich mal schreiben.... über Meinungen wäre ich sehr erfreut. Azurite |
| Chimonas | Deine Meinung, ist auch meine Meinung in diesem Fall. Kenne, das naemlich auch. Und mich nervt es ebenfalls. Gruss Chimonas |
| DemonOfLove | also ich glaube nicht dass es irgendeine auswirkung auf die psyche hätte ein leben lang keinen sex zu haben, warum sollte es auch? ich kann dich allerdings nicht so ganz verstehen... sex ist ( mit der richtigen person) etwas wunderbares... dass man genießen können sollte (meiner meinung nach) wo ich dir allerdings vollkommen zustimme ist das "überangebot" von sex in den medien... das ist nicht mehr anregend sondern nervt nur mehr... vielleicht kommt auch für dich noch die zeit bzw die person mit der dir der sex spaß macht und ansonsten mach dir eine schöne zeit ohne |
| myhna | ich denke das es einfach wichtig ist distanz zwischen sich und dem ganzen medien-werbung-schei*** zu finden. und dabei ist das thema letzenendes gleichgültig. das was wirklich "schadet" ist eigentlich doch das man zwischen all den grell-bunt-blinkenden meinungen die man aufgedrückt bekommt immer schwieriger wird seine eigene auffassung herauszufinden. d.h. nicht das man keinen meinungsaustausch betreiben sollte... aber der findet ja eigentlich nicht statt (was werbung/medien angeht)...da macht jeder macht nur blabla...und will sich selber darstellen und macht sich zum deppen oder zum helden... und das in masse is wirklich einfach abstoßend. aber man selber ist ja nicht verpflichtet SO zu sein wie man das ständig sieht, womit man ständig zugedröhnt wird... jeder ist ja nun mal ein individuum (so unglaublich das auch klingt) und jeder hat da nun mal so seine eigenheiten - und die gilt es herauszufinden - fern von dem was sich im fehrsehen abspielt (- wenn man den abstand dazu nicht findet kann das ja nix werden ;) ) :rolleyes: µ :rolleyes: |
| Hastur | tja, wo fängt sex an, wo hört zärtlichkeit auf ... ich glaube ohne den rein mechanischen akt der vereinigung kann man durchaus leben, ohne menschliche nähe und zärtlichkeit könnte ich persönlich es allerdings nicht. |
| RayRay | DAs ist doch total lächerlich. Wenn du noch nie Sex gehabt hast, kannst du doch gar nicht wissen, worum es geht. Hast du dir den wenigstens schonmal einen runtergeholt?Das hat nichts mit denken zu tun... sondern mit fühlen... genießen. Es ist unsere Natur. Und wenn du so eine Abscheu hast, dann liegt das wahrscheinlich daran dass etwas mit deiner Psyche nicht ok ist. Vielleicht hast du mal deine Eltern beim Sex erwischt oder Pornohefte von deinem Vater gefunden und dein Gehirn hat einfach Klick gemacht, weil es ja auch widerlich war, auf solche Art die Dinge zu verstehen. Die Medien benutzen das Thema, weil es provokativ ist. Und weil es dann alle gucken, da es lächerlich, oder eklig, oder fesselnd, oder geil ist. Aber da das Thema so viele Emotionen in uns weckt, ist es auch so beliebt. Sex bedeutet Macht, hab ich mal gelesen. Wer niemals Sex hat kann nie das Gefühl von Macht entwickeln. Man entwickelt weder eine eigene Stimme noch eine eigene Indentität. Sex ist das, was uns von unseren Eltern loslöst. Kinder von Erwachsenen, DIe erste Rebellion der Jugend ist der sexuelle Akt. Und wenn du niemals Sex hast, kannst du auch alles andere, was deine Eltern dir eingetrichtert haben, nicht hinter dir lassen. Wenn du die Regel, die dir Sex verbieten will, nicht brichst, wirst du auch keine anderen Regeln brechen. Am Chaos der Sechzigerjahre(USA+Love+Peace) war nicht der Vietnamkrieg schuld, und auch nicht die Drogen. Sondern ein Medikament. Die Antibabypille. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte konnten alle so viel Sex haben, wie sie wollten. Plötzlich haben alle über diese Macht verfügt. Und wenn du nicht nach Sex gierst, wirst du dann nach Macht gieren? Macht ist natürlich kein Muss im Leben, doch sie bedeutet viel. Es ist dieses innere Stückchen, dass uns aufblühen lässt. Tja, ist meine Meinung dazu... |
| Disco-Stu | Ich schließe mich dir an, wenn du sagst das Sex durch die Medien heutzutage allgegenwärtig ist, und die Nachricht dadurch an die Jugendlichen ist wohl, dass es hutzutage "cool" ist Sex zu haben, egal wo und egal mit wem. Das sieht man vor allem in Talkshows, wenn man Kinder sieht die mit 14 oder so schwanger sind und mit 10 das erste mal Sex hatten. Alledings versteh ich nicht warum es dich so anekelt, weil wenn man den richtigen Partner hat udn auh richtige Liebe dabei ist, es doch eigentlich ganz natürlich ist, oder? Naja ich seh ich konnte hier nicht so wirklich helfen aber dennoch Greetz Disco Stu |
| myhna | @rayray [b]DAS[/b] ist total lächerlich... das ist weniger als eine meinung, das is blödsinn... man kann etwas nur schwer genießen wenn man sich davor ekelt... - warum auch immer sex kann rebellion sein - muß es aber nicht... (schwer wenn man super-tollerante hippi-eltern hat... die mutter einer freundin wartete regelrecht auf das erste mal ihrer tochter... die davon ziemlich genervt war - und von ihrer ´ma regelrecht für einen spätzünder gehalten wurde weil ihrer tochter ihr erstes mal später hatte als sie *lach*) [b]Wer niemals Sex hat kann nie das Gefühl von Macht entwickeln. Man entwickelt weder eine eigene Stimme noch eine eigene Indentität[/b] wie bitte? die identität hat also mit nichts anderem zu tun als mit sex? hat man vorher also keine??? *aµsier* µ |
| RayRay | Warum ekelst du dich davor? Erklär es mir. hast du eine vollkommene, begründete, unangreifbare Antwort darauf? Achja, und gewisse Leute macht beim Sex genau das an, was sie normalerweise ekalt... oder was einfach nur anormaler für ihr eigentliches Leben ist. Die Spätzündertochter, ist doch überhaupt kein Beispiel. Wahrscheinlich hatte sie irgendne total zugedopte Mutter oder sowas. Meine Eltern sind auch Hippies gewesen, und sie sind auch vollkommen tolerant und meine Mutter hat mich auch mal wegen irgendsonem Sex-scheiss total ausgefragt und zugetextet. Aber, das hat doch nichts damit zu tun. Wenn du zum ersten mal fickst, denkst du doch auch nicht direkt an deine Eltern und daran, dass du einpaar Regeln gebrochen hast. Es passiert unbewusst. Man ist einfach nicht mehr die kleine Tochter, wenn man schonmal nackt unter einem den Eltern unbekannten Kerl lag. Und, doch man hat eine Identität, aber Macht füllt deine Persönlichkeit auf. Vorher ist man sehr wackelig... oft hilflos... |
| Loneworld | @ Azurite ich stimme mit dir überein. @ Rayray: ich glaube nicht, das durch sex ein individualitäts gewinn hervorrgerufen wird. Aber ein Kontrollverlust ist vorhanden, denn du bist nur ein Spielball der Triebe. Für manche, für mich auch, ist ein Kontrollverlust, oder die Möglichkeit eines solchen verheerend, weswegen sie diese Triebe am liebsten ignorieren, bzw. ablegen möchten. Und das geschieht am leichtesten durch ein Gefühl des Ekels. so weit meine Gedanken... |
| myhna | @ray ich habe nie geschrieben das ich mich ekle... aber selbst wenn... die spätzündertochter war keineswegs spätzünder sie war höchstens 14 als ihre ma anfing zu nerven... es schockiert doch eltern nicht das man sex hat... wenn sie ach so hippi sind... da is nix mit rebellion [COLOR=deeppink]schockier deine eltern - lies ein buch![/COLOR] sag ich nur... sex als rebellion oder identitätsfestigung zu sehen kanns ja auch nicht sein... geh doch lieber talkschau gucken... |
| Chimonas | @ RayRay Zitat: Und wenn du niemals Sex hast, kannst du auch alles andere, was deine Eltern dir eingetrichtert haben, nicht hinter dir lassen. Zitat Ende. Wieso dass denn? Wodurch wuerde man sich denn dann NICHT von seinen Eltern unterscheiden? @ myhna Zitat: schockier deine eltern - lies ein buch! Zitat Ende. DAS ist ein WIRKLICHER Schock! Da gebe ich dir vollkommen recht. @ Loneworld Da stimme ich auch mit dir ueberein. Gruss Chimonas |
| RayRay | @myhna: mein gott, das war nur ein Ausdruck, es war nicht wirklich gemeint, dass die Tochter spätzünder ist... nimms doch nicht so genau! schokier deine eltern -ließ ein buch? was soll denn das heißen? Hast du etwa strohdumme höhlenmenschen als eltern?ich hab das Gefühl, ihr wollt es einfach nicht wahr haben. Meine Erklärung ist ja nicht unbedingt die eine richtige, aber immerhin ist sie begründet. Aber ihr blockt das die ganze Zeit ab, und dann auch noch mit so total schwachsinnigen Bemerkungen: "sex als rebellion oder identitätsfestigung zu sehen kanns ja auch nicht sein... geh doch lieber talkschau gucken..." das ist nicht einmal begründet... und den zusammenhang versteh ich auch nicht... @chimons: das hat doch nichts damit zu tun. Du fickst ja auch nicht, um deinen Eltern ähnlich zu sein, oder??? |
| Sephira | hm hm hm, Sex ist Macht, ja. Das stimmt auf jeden Fall. Ich kann RayRay noch nicht mal gegen das ablösen-von-den-Eltern durch das erste mal absprechen. Ich kenne das, und ich bin kein Kerl :). Ich bezweifele trotzdem, dass man nur so ein Machtgefühl aufbauen kann. Man kann auch intrigante Spielchen spielen, ohne dabei jemanden Nahe zu kommen. Behaupte ich, könnte jedoch nicht behaupten, erst intrigante Spielchen gespielt und dann Sex gehabt zu haben. Auf jeden Fall ist Sex ein sehr einfaches Mittel, um Macht auszuüben. Wenn man das jedoch nur noch dazu benutzt, verkommt die ganze Sache zu etwas, was ich nicht mehr toll finde. Für mich persönlich wäre es einfacher, mich triebgesteuert zu nennen, als mir eingestehen zu müssen, ich würde mit sexuellen Eskapaden Macht ausspielen. Ich finde es gruselig, wenn bspw. damit geprahlt wird, wen man da gerade herumgekriegt hat. Irgendwann kann man auch Macht ausspielen- wenn man es braucht- ohne dabei so weit gehen zu müssen. Trotzdem verstehe ich den Ekel über das dauer- breittreten in den Medien. Aber das würde ja nicht so sein, würden nicht so viele darauf anspringen. Was ich auch fürchterlich finde, ist das Gefühl, mit niemandem reden zu können, ohne Angst zu haben, man würde gleich angegraben. Das nervt wirklich (na gut, ich bin auch "in festen Händen", vielleicht würde ich mich sonst freuen?!). Aber selbst das geht NOCH, solange der Betreffende ein Nein akzeptiert. Alles darüber hinaus ist geschmacklos, respektlos, lästig. Oh hilfe, am besten so ein Du-willst-es-doch-auch- Gemache. Es gibt schon furchtbare Sachen, wenn Menschen nur genug Notstand haben.... Kann mir vorstellen, dass ich nichts vermissen würde, hätte ich die Erfahrungen nicht. Aber ich würde es nicht vermissen wollen. Lieben Gruß (und jedem nur das, was gefällt) Sephira |
| Lucien | Wenn du den/die Richtige(n) hast wirst du wahrscheinlich auch Lust darauf haben Sex mit ihm/ihr zu haben." Echter Sex, mit Liebe und allem was dazu gehört ist nämlich etwas ganz anderes als der Brei der dir ständig in den Medien um die Ohren gehauen wird. Das was dort zu sehen ist hat eher Ähnlichkeit mit Tierbeobachtung aus dem Gorillakäfig. ( Und zumindest die Gesichter sind sich ja meistens ähnlich.) Sex der aus Liebe entsteht , kommt durch das verlangen den /die andere zu erforschen, ganz nahe bei sich zu haben, das Bedürfnis zu haben das nichts mehr körperlich zwischen einem steht, aus dem Bedürfnis EINS zu sein. Das fängt langsam an, ganz flüchtig und entwickelt sich. Das Bedürfnis sich noch näher zu sein wächst und man geht weiter und irgendwann ist man dann vielleicht soweit. Und dann ist daran mit Sicherheit auch nichts eklig, im Gegenteil, dann möchte man am liebsten im anderen ertrinken. Ich wünsch dir das du das mal finden wirst aber zwing dich zu nichts, wenn es soweit kommen sollte dann passiert alles von selbst ohne Ekel etc., wenn nicht dann ZWING DICH ZU NICHTS. |
| Der_Philosoph | Erstmal@Lucien: Wunderbar geschrieben, genau meine Einstellung. Also zu "Leben ohne Sex?" kann ich nur sagen, jeder wie er will. Ich meine, es geht sicher ohne und man kann auch innerlich gewiss so befriedigt sein, bzw. die Energie ableiten, gibt ja sicher genug Methoden, die Mönche müssen das ja auch los werden, wahrscheinlich durch tantrische Möglichkeiten oder so... Wie auch immer, das einzige, was mich anekelt, ist dieses in den Dreck geziehe einer so schönen Sache durch die Medien! Das wird alles nur noch zum primitivsten Trieb und total pervertiert (dargestellt). DAS ist echt eklig. Und auch der Umgang, diese leicht notgeil angehauchte Note, die dann auch in den Talkshows etc. rüberkommt. Nun, ich habe bei mir Fernseher und Radio abgeschafft, lese keine Schundmagazine mehr, also gar keine mehr, und ich verzichte auch auf sämtliche Infokalypsezeitungen. Dadurch habe ich viel Zeit für die wichtigen Dinge und doch geht die Zeit schnell vorbei...aber das ist ein anderes Thema. Ich kann einfach nur empfehlen, sich geistig von diesem "Dreck" zu lösen! Und auch von dem Ekel! Das ist doch schrecklich! Ich meine, ehrlich gesagt hatte ich noch nie Sex, aber ich versuche mir das als etwas gutes und wunderbares vorzustellen, nicht als sowas triebhaftes, man sollte diesen Ekel wegwerfen, das ist nur Angst!! Und diese Angst ist von der Gesellschaft und dieser lächerlichen Moral anerzogen, diese nutzlose Verklemmtheit, die in heimliche Befriedigung und viele schlimme Dinge mündet, wie Vergewaltigung, Belästigung, (Kinder-)Prostitution uvm. Allgemein wird dieses Thema viel zu sehr genutzt um alles schöne an einer Sexfreien [B]UND[/B] Sexerfüllten Beziehung kaputt zu machen!! Das hat auch damit zu tun, weil wir nicht im Gegenteil dazu erzogen werden, unsere Triebe zu beherrschen und nicht von ihnen beherrscht zu werden! Wenn wir sie nicht unter Kontrolle haben, werden wir unangemessene Dinge tun, und das sollte nicht sein! Hier kann man noch einmal gut unterscheiden zwischen: 1. Trieb = Instinkt = Sexgier = Befriedigung 2. Gefühl = Intuition = Liebe = Erfüllung Hm, wollte noch mehr sagen, aber ich habe es gerade vergessen... |
| Sylvia | Ein Leben ohne Sex..? Mh.. ich könnte mir vorstellen dass es besser wäre als eines mit. Überall sieht man ihn, liest man davon, hört ihn. Manchmal in Verbindung zur Liebe, manchmal nicht. Für mich gehört er nicht einfach dazu. Die Triebe welches ich als Mensch in mir tragen machen mir Angst und schrecken mich ab, führen dazu dass in meinem Leben viel zu viel in die Brüche geht, dass ich mir oft selbst nicht mehr in die Augen schauen kann und mag. Eine Art Ekel erfüllt mich wenn ich über mich, oder über das andere Geschlecht nachdenke. Ob das jetzt an meinem gestörten Verhältnis zu jenem, der Reizüberflutung der Medien oder an irgend etwas anderem liegt kann ich nicht sagen. Ein Leben ohne Sex, dafür aber mit viel Gefühl, mit Zärtlichkeit, dass wäre mir wohl lieber. Wenn sich nur diese Menschichkeit abstellen ließe. |
| Scheol | klink mich mal rein. Ich denke das Sex etwas sehr schönes ist. Es gehört zu den Grundbedürfnissen. Ich verstehe nicht warum sich einige dagegen wehren. Für mich sieht das aus als würden gerade pubertierende Kinder eine Rebellion gegen alles führen. Ich meine...es gibt einige Triebe die der Mensch unterdrücken muss um sozial zu bleiben. Das ist sehr wichtig. Aber doch nicht alles. Ihr könnte es drehen wie ihr woll...IHR SEID MENSCHEN. Wenn ihr euch dagegen wehrt arbeitet ihr permanent gegen euch, und was das für auswirkungen hat...Selbsthass. Wenn man sich davor ekelt ist meine einzige Schlußfolgerung daraus das ihr euch vor euch selbst ekelt. Ihr aktzeptiert euren Körper nicht...und deswegen findet ihr es anwidernd. Ich denke wenn man wirklich liebt ist Sex nicht davon trennbar. Zwar nicht gleich am Anfang aber man kommt nicht drumrum. Ich weiß nicht...wenn ich meine Freundin in den armen halte, sie küsse und dabei fest an mich drücke bekomme ich das bedürfnis ihr meine Liebe in allem zu zeigen. Da reicht das knutschen nicht aus. Und der Sex wird regelrecht zu einer Leidenschaft, es wäre schade darauf zu verzichten. Denn der Drang die Liebe zu zeigen geht in Sex über. Aber Sex ohne Liebe ist nicht wichtig. Ich denke da brauch ich es nicht. Beides kann ich nicht voneinander trennen. Es ist miteinander verschweißt. Sex ohne Liebe ist etwas was jeder für sich entscheiden muß, ich brauche es nicht. bb Scheol |
| myhna | [QUOTE][i]Original geschrieben von RayRay [/i] [Bschokier deine eltern -ließ ein buch? was soll denn das heißen? Hast du etwa strohdumme höhlenmenschen als eltern?[/B] [/QUOTE] lalala... das ist ein spruch den es mal als werbung von buchhändlern gab. das soll einfach nur zeigen wovon sich eltern alles schockieren lassen können (entweder weil sie nicht damit rechnen oder weil sies nicht nachvollziehen können) ... und bezieht sich in keiner weise auf meine alten herrschaften. @scheol sex mag zu deinen grundbedürfnissen gehören. aber es ist definitiv nicht lebensnotwendig für einen einzelnen (für das überleben einer art schon) man hat ja auch nicht immer "lust"... mag mit hormonen oder watwesick zusammenhängen, aber warum soll es nicht auch menschen geben die das einfach nicht empfinden? es ist ja unbestritten so das menschen unterschiedlich sind (*grybel* glaub ich das wirklich noch?) und unterschiedlich ausgeprägte "triebe" hat, unterschiedliche bedürfnisse... warum nur kann das bei dem thema niemand nachvollziehen? |
| decay73 | Hach ja, man könnte meinen, die "No sex bevor marriage"-Bewegung scheint so langsam auch nach D. zu schwappen...aber warum sollte man es von einem solchen 'unnatürlichen' Ereignis abhängig machen und nicht von der tatsächlichen Liebe und den daraus folgenden Gefühlen für einen Menschen. Wenn ich jemanden wirklich liebe, habe ich auch das Bedürfnis nach dem intimsten und einzigartigstem Liebesbeweis und danach, jemandem so nahe zu sein, wie keinem anderen. Nicht sofort (am ersten Tag) natürlich, sondern dann, wenn ich mir sicher bin, daß tatsächlich Liebe mit im Spiel ist. Das scheint mir, wie auch scheol, völlig nomal und auch natürlich zu sein. Mir scheint, daß die 'Abneigung' -wie der Philosoph auch schreibt- tatsächlich auch aus der überbordenden medialen Darstellung herrührt. Zu oft kommt dabei das eigentlich wichtige (nämlich Sex als Ausdruck von [B]Liebe[/B]) viel zu oft viel zu kurz. Nur in wenigen Darstellungen bekommt man ein Gefühl vermittelt, worum es eigentlich gehen sollte. @Sylvie Eines hat mich an deinem Posting tatsächlich erschrocken: [QUOTE]Wenn sich nur diese Menschlichkeit abstellen ließe.[/QUOTE] Das wäre ja schrecklich! In Bezug auf Sex wäre es ohne Menschlichkeit, ohne menschliche Gefühle, tatsächlich nichts anderes als ein maschinelles "rein-raus-fertig-tschüß" (jetzt mal etwas übertrieben formuliert). Das sollte es tatsächlich nicht sein. Liebe sollte Sex [B]mit[/B] Gefühl und Zätlichkeit sein. Alles gehört zu einer erfüllten Liebe gleichberechtigt zusammen. Natürlich geht es auch ohne Sex, aber ich bin der Meinung, daß dann etwas wesentliches fehlt (aber wahrscheinlich immer noch besser als Sex ohne Gefühl und Zätlichkeit...;)) ~decay~ |
| myhna | ...ja... gut gesagt, decay |
| White_Fang | Warum dieser Hype auf die Sexualität? Die sexuellen Affinitäten und Ausprägungen sind von Mensch zu Mensch verschieden. Manche mögen es, manche eben nicht. Sex als Ausdruck der Liebe? Na ja für mich gibt es subtilere und auch echter Liebesbekundungen als das aneinander reiben der primär Geschlechtsorganen. Was nicht heißt, dass es keinen Spaß macht. Aber das ist es eben – Spaß. Manche mögen große Gefühle in diesen Akt hineinprojizieren, das können sie tun, aber das muss nicht für alle Menschen gelten. |
| decay73 | Ja, White_Fang, es mag für jeden eine unterschiedliche Bedeutung haben und dabei unterschiedliche Gefühle empfinden. Nur aus genau dem Grund kann ich eines nicht so stehen lassen: Ich projiziere da keine großen Gefühle rein, sondern ich empfine sie. (Weshalb ich auch eine entsprechende Meinung zu diesem Thema habe...;)). ~decay~ [SIZE=1](der das nur nochmal klarstellen wollte)[/SIZE] |
| White_Fang | Mag sein, dass du was dabei empfindest. Davor und danach vielleicht, aber während dessen läuft es doch nur auf ein ganz profanes Gefühl hinaus, einen Zenit den man Höhepunkt nennt. |
| decay73 | Und eben genau das nicht...wenn ich jemanden wirklich liebe. Es kommt mir nicht mal auf den Höhepunkt an. (eine nähere Erklärung dessen wäre jetzt aber wirklich zu persönlich...:)) ~decay~ |
| Scheol | @white_fang naja...ein Höhepunkt ist zwar der Gipfel des Aktes aber kein muß. Es geht um die Nähe. Wenn du jemanden wirklich liebst ist dir nah nie nah genug. Es ist und bleibt für mich ein Liebesbeweis. Deswegen lehne ich für mich persönlich Sex als Hobby ab. Weil sowas für mich nur in Verbindung mit echten, ehrlichen Gefühlen geht. Jedenfalls vom Herzen aus. Es ist einfach etwas schönes. Und auch während dem Akt wachsen die Gefühle. Nicht in den Genitalien sondern im Herzen. Es ist ein unbeschreibares Gefühl auch danach deinem Partner in die Augen zu sehen. Es ist für mich (!!!) einfach nicht trennbar....und ich kann nicht verstehen wie sich jemand so dagegen wehren kann zu glauben das es das Höchste ist was die Liebe zu bieten hat. Ich will jetzt nicht schmalzig werden aber es ist einfach Romantisch. Auch wenn es für euch nur ein F*ck ist, ist es für mich das explodieren der Liebe. bb Scheol |
| Chimonas | Geht Liebe nur mit Vertrauen zusammen? Gruss Chimonas |
| rainraven | Ich bin weder prüde noch frühreif , bin ganz normal erzogen und aufgeklärt worden, hatte sexuelle Gefühle schon im Kindergerten und habe eingentlich kein Problem mit der menschlichen Sexualität. Meine Eltern hatten auch kein Problem mit der Sexualität ihrer Kinder. Will sagen, es war nichts "Unanständiges" bei uns zuhause, über Sex zu reden oder ihn irgendwann mal zu haben (in meinem Fall mit 18 1/2). Und eigentlich hatte ich mit meinen Freunden immer "ganz normale" Beziehungen mit "ganz normalem" Sex.(soll bedeuten:keine Probleme in dem Bereich, keine Affären, keine abenteuerlichen Sachen wie SM oder Bondage, ich stehe eher auf romatisch-verspielt, alles wunderschön.) Seit ein paar Jahren aber habe ich zwar eine Partnerschaft, die zwar in aller Hinsicht in Ordnung ist, wir lieben uns, wir leben zusammen, wir sehnen uns nach der Nähe des Anderen, wir harmonieren (meistens) miteinander ,aber ich habe fast überhaupt keinen Bock mehr auf Sex. Auf Kuscheln, Zweisamkeit, zusammen etwas unternehmen, Gespräche ja, aber nicht auf Geschlechtsverkehr. Ich finde meinen Partner nicht weniger attraktiv als jeher und begehre auch keine andere Person sexuell. Ich weiß nicht, ob das am Streß, an der Unzufriedenheit mit manchen Dingen meines Lebens, an meinen depressiven Phasen, an der zeitweiligen Ablehnung meines Körpers (ich finde mich nicht hübsch oder sexy und verstehe nicht, warum man(n) behauptet, das sei aber so) oder an der Pille liegt (man sagt doch, die mache "sexmüde"), jedenfalls ist es so, daß ich den Akt als solches genausogut tun oder lassen kann. Auch brauche ich das "es mir selber machen" nicht mehr so oft wie früher, wo ich es mehrmals die Woche tat, egal, ob ich einen Partner oder keinen hatte. Sex nervt mich, ich bin dann nicht erregt, wenn ich mitmache (gut, ich kann nicht sagen, daß ich nicht auch was davon hätte, aber...), und ich sehe es als Pflicht an. Mein Partner begehrt mich halt und "könnte" jeden Tag, wenn es nach ihm ginge. Er hätte mich auch gerne in aufreizender Kleidung und beschwert sich, daß ich mich zum Ausgehen "sexy" anziehe und in Lack und enge Sachen werfe, für ihn zuhause aber nicht. Weil ich die Klamotten nicht als "Sexspielzeug" sehe, sondern es sind teure, schöne Sachen, die ich herzeigen und in denen ich mich toll fühlen will. Die aber nicht verknittert, zerrissen oder schmutzig gemacht werden sollen. Ich sehe nicht "Sex", wenn ich im Lackmini und Netzstrümpfen und dekolletiertem Oberteil oder in Latexhosen und Make-Up rumlaufe. Ich sehe nur mich, tough, bunt, cool, und gefalle mir so. Und wenn ich mich zuhause absichtlich in solche Sachen werfe, dann erscheint mir das aufgesetzt und peinlich und albern und erregt mich kein bißchen. Ich bin nicht der Typ, der sich eindeutig "zum Poppen schick" macht. Solche Szenen in Filmen, wo die Frau ohne Unterwäsche im Dienstmädchenkostüm die Türe aufmacht oder strippt und sich theatralisch die Strumpfhosen im Schritt zerreißt, etc., finde ich eher abstoßend. Wenn ich mich recht erinnere, war das früher zwar nicht so stark der Fall, aber ich konnte dann wenigstens noch darüber lachen. Doch als "verklemmt" würde ich mich sicher nicht bezeichnen. Ich weiß nicht, ob das von der Reizüberflutung der Medien kommt oder von mangelndem Selbstbewußtsein oder davon, daß mein Partner so Ansprüche an mich stellt, jedenfalls habe ich keinen Bock auf Sex und gehe lieber ins Kino, tanzen oder gut essen oder liege mit einem Buch und einem warmen Tee im Bett. Ich könnte gut ohne "den Akt", aber nicht ohne Liebe, ohne Zuneigung, ohne Kuscheln, körperliche Nähe, leben. Aber es quält mich, daß, und warum ich so bin. Ich habe Angst, den Ansprüchen meines Partners nicht gerecht zu werden, Angst, daß er sich mal eine Andere sucht oder sowas, weil er ja auch will, daß ich Spaß habe und ihn begehre. Es frustriert ihn auch. Ich fühle mich "nicht richtig" oder denke, man muß mir helfen können (zumindest Gynälologe und Psychologe waren nicht hilfreich), aber was soll ich denn tun? Und ich weiß nicht, warum es so ist, aber so ist es leider. T.R. |
| Sylvia | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B] @Sylvie Eines hat mich an deinem Posting tatsächlich erschrocken: Das wäre ja schrecklich! In Bezug auf Sex wäre es ohne Menschlichkeit, ohne menschliche Gefühle, tatsächlich nichts anderes als ein maschinelles "rein-raus-fertig-tschüß" (jetzt mal etwas übertrieben formuliert). Das sollte es tatsächlich nicht sein. Liebe sollte Sex [B]mit[/B] Gefühl und Zätlichkeit sein. Alles gehört zu einer erfüllten Liebe gleichberechtigt zusammen. Natürlich geht es auch ohne Sex, aber ich bin der Meinung, daß dann etwas wesentliches fehlt (aber wahrscheinlich immer noch besser als Sex ohne Gefühl und Zätlichkeit...;)) ~decay~ [/B][/QUOTE] Ich glaube du hast mich da etwas missverstanden. Abstellen heißt nicht ganz loswerden. In manchen Situationen scheint es mir nur so wahnsinnig störend wenn irgendwelche Hormone in mir mich selbst nahezu zum Wahnsinn treiben. Das sind solche Momente für die ich mich später selbst hasse. Abstellen für Menschen für die ich nichts empfinde. Um alles auskosten zu können wenn es einmal nicht so ist, das Gefühl aussaugen und darin aufgehen ohne zu wissen, dass man das alles schon mit Personen teilte, die einem nicht halb so wichtig sind. Vielleicht mag das für andere jetzt unverständlich klingen, aber ich selbst habe meine Erfahrungen damit gesammelt, es gibt einiges das ich bereue. |
| Scheol | ich denke nicht das wenn man liebt auch zwingend vertrauen muss. Denn wenn man wirklich liebt kann man dadurch sehr stark verletzt werden. Und davor hat man angst. Auch sie/ihn wieder zu verlieren. Und wenn man vorher schon ein paar Mal betrogen und verletzt wurde, ist es schwer auch wenn man wirklich liebt wieder zu vertrauen. Denn dann setzt man wieder all seine Hoffnung rein, und will nicht das die Täume, die man sich endlich wieder wagt zu träumen, wieder zerstört werden. Man will einfach nicht verletzt werden und prüft, ob das gut oder schlecht ist sei mal dahin gestellt. Aber liebe gehört nicht zwingend zum vertrauen. bb Scheol |
| decay73 | @Sylvia Entschuldige, wenn ich Dich mißverstanden habe - war nicht meine Absicht :) ~decay~ |
| White_Fang | Vielleicht hast du recht Schoel, und der Koitus ist das höchste das die Liebe zustande bringen kann. Dann habe ich wohl eine viel sublimere Vorstellungen der Liebe. Wenn Sex das explodieren der Liebe ist und Sex der Erzeugung von Nachkommen dient, dann dient die Liebe zur Aufzucht der Nachkommen. Somit ist die Liebe eine soziale Ausprägung der Sexualität. Mir erscheint das etwas zu profan. Stimmt genau, ich glaube das durch den Koitus, wenn man ihn nicht als Bereicherung sondern als Grundlage der Liebe versteht, die Liebe an sich abgewertet wird. Ich hoffe, Schoel, dass deine Freundin niemals frigide wird, denn dann müssten du dich in eine andere „verlieben“. |
| Chimonas | Was braeuchte man, um lieben zu koennen, und was waere schaedlich, wuerde also beguenstigen, dass man es nicht kann? Gruss Chimonas |
| Scheol | @white_fang Weißt du, irgendwie tust du mir leid. Ich meine das ehrlich. Das was du da sagst habe ich nie behauptet. Aber das hast du für dich so interpretiert. Ich meine, wenn meine Freundin wirklich jetzt frigide werden sollte dann is das eine andere Geschichte. Und auf keinen Fall würde ich sie deswegen verlassen, und schon garnicht betrügen. Das sind zwei grundverschiedene Sachen die du da aufführst. Man meint gerade du bist impotent, ohne dich beleidigen zu wollen, aber dich schein Sex anzukotzen. Ich weiß nicht was du für einen Grund hast. Außerdem, wenn ich liebe schenke ich meiner Freundin mehr als nur mein Herz. Das hat nichts mit geilheit zu tun! bb Scheol |
| Anesca | Ich kann den „Ekel“ vor Sex nicht verstehen…weil die Medien Sex präsentieren ,- unseren Kopf damit füllen, vielleicht mehr als nur sättigen, will man sich mit seiner eigenen Sexualität nicht mehr beschäftigen? Man hat’s ja im Fernsehen… Leute das kann doch nicht sein! Macht es wie Der Philosoph und ihr werdet glücklich. Ich denke genau wie Myhna es zu Anfang gesagt hat, sollte da doch eine Distamz herrschen zwischen Sex in den Medien und dem Eigenen. Sex ist nicht das in den Medien! Sex ist nicht die Ruf-mich-an-Werbung und auch nicht die 15 Jährige bei Olliver Geissen in der Sendung. Das sollte man aber wissen! Und Trieb hin oder her! Es ist schön. Habe ich Loneworld richtig verstanden? Man möchte den Kontrollverlust ablegen? Durch Ekel? Ist Trieb Verlust? Ist Trieb was Schlechtes? Dann müsstest du auch aufhören zu essen!!!!!!! Und Schlaf brauchen wir ab heute auch nicht mehr! Ehe mir wer vors Scheinbein treten möchte…ich respektiere Leute die Sex nicht brauchen, aber so wie Sex hier beschrieben wurde…kein Wunder…dann bräuchte ihn niemand. |
| Sethur | ajajaj, ohne Sex? Und woher kommen dann die ganzen kleinen Sethurs? Sethur |
| White_Fang | Spar die dein Mitleid für Menschen die es brauchen! Am besten sparst du dir dein Mitleid für dich selbst. „ich kann nicht verstehen wie sich jemand so dagegen wehren kann zu glauben das es das Höchste ist was die Liebe zu bieten hat.“ Original geschrieben von dir. Wenn es das „höchste“ ist und dieser Faktor wegfällt, müsste dann auch nicht die „Liebe“ wegfallen? Ich interpretiere nichts, dass du nicht auch gesagt hast. Ich sehe dass es so, dass es mit Liebe nichts zu tun hat, oder zumindest nicht zwangsweiße. Und wo habe ich gesagt, dass es mich „ankotzt“? Im Gegenteil habe ich gesagt, dass es Spaß macht. Man muss nur nicht impotent sein um Liebe und triviale Geilheit auseinander halten zu können. |
| Scheol | weißt du, es ist für mich eine Sache die mich meiner Freundin am nächsten bringt. Und ja, es ist das höchste. Aber weißt du, wenn das wegfällt, wird man diese Gefühle nicht mehr austauschen können. Aber das heißt nicht das ich sie nicht mehr Liebe, und vor allem, das ich mir jemand anderes suchen werde. |
| White_Fang | Dann gibt es wohl doch etwas mehr als Sex und Ejakulat. |
| Modena | Liebe gleich Sex!!?!:eek: Liebe ist viel mehr, viel tiefsinniger,persönlicher was ist denn dann Sex im Vergleich dazu? einerseits Bestätigung der Liebe, zweisamkeit, Verbundenheit... Ein one-night-stand ist Bestätigung, Macht, Stillung der Triebe, Geilheit ohne Liebe, nur Liebe zum Gefühl und zur "Anonymität" Ich finde dass wird hier gar nicht richtig auseinander gehalten. Leben ohne Sex? Unvorstellbar für mich (schönst nebensache der Welt) |
| Azurite | Ich unterdrücke meine Triebe aber nicht zwanghaft. Es ist ja nicht so, dass ich in der Welt rumlaufe und anderen Menschen auf die Ärsche starre, nur um mir dann selbst vorwurfsvoll eine mentale Ohrfeige zu geben, weil ich es gewagt hätte, etwas Sexuelles zu denken. Ich komme ganz einfach nicht auf die Idee. Schon in der Pubertät spürt man die Erwartungshaltung der anderen (vor allem Gleichaltrigen), dass man selbst auch sexuelle Erfahrungen macht... das war mir aber schon immer egal. Doch je älter ich werde, desto mehr nimmt das zu. Nicht dass es mich derart stört, ich zwinge mich doch nicht dazu... ich frage mich nur, warum so eine Einstellung so befremdlich sein soll... ist es nicht jedem seine eigene Entscheidung? @ RayRay: Es tut mir leid, deine Argumente entkräften zu müssen, denn ich hatte eine stinknormale Kindheit, wurde im Biologieunterricht in der Hauptschule aufgeklärt, wurde auch nie mißbraucht, vergewaltigt, oder sonst irgendwas... ausgenutzt auch nie, da ich Menschen dazu zu leicht durchschaue. Du willst mir unterstellen, meine Identität wäre unterentwickelt? Sehr gewagt, solche Behauptungen aufzustellen... in einem Webforum. Ich würde sagen, du solltest nicht alles für bare Münze nehmen, was du liest. Selbstbefriedigung? Klar hab ich, aber selbst da habe ich mehr davon, wenn ich mich selbst umarme und mir vorstelle, ich wäre jemand ganz anderes, als wenn ich mich da unten anfassen würde. Was nicht heißt, dass ich da Hemmungen hätte. Auch hasse ich meinen Körper nicht. Ich habe grundsätzlich keinerlei Probleme damit, wenn mich jemand z.B in der Dusche nackt sehen würde. Das einzige praktische Problem dabei ist, dass ich dabei wahrscheinlich schon wieder als Sexualobjekt wahrgenommen werde. Kann man denn nicht einfach einen nackten Menschen an sich wahrnehmen, ohne gleich sexuelle Gedanken zu haben? Ich denke doch auch nicht gleich an Sex, nur weil ich einen sehe. Mir wäre es wirklich am liebsten, androgyn auszusehen und als ein Neutrum wahrgenommen zu werden. Und Macht? Was soll ich damit, mir reicht es, wenn ich tun kann, was ich will. Und wenn ich welche wollte, würde ich diese ganz sicher nicht durch Sex erlangen. @ Scheol: Meinst du wirklich, dass man Gefühle nur über sexuellen Kontakt austauschen könnte? Azurite |
| Azurite | @ decay72: Bezog sich das "No sex before marriage" auf mich? Azurite |
| decay73 | Nein, es ist eine allgemeine 'Beobachtung' von mir. Zumindest lese ich solche Aussagen in letzter Zeit immer öfter. Es hat mit deinem Posting nichts direkt was zu tun... ...aber jetzt mach mich mal nicht älter, als ich eh schon bin ;) ~decay~ |
| Anesca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B] Selbstbefriedigung? Klar hab ich, aber selbst da habe ich mehr davon, wenn ich mich selbst umarme und mir vorstelle, ich wäre jemand ganz anderes, als wenn ich mich da unten anfassen würde. Was nicht heißt, dass ich da Hemmungen hätte. [/B][/QUOTE] Hätte? Hast du Sex mit dir selbst oder hast du Keinen?! Es hat ja auch niemand gesagt, dass du Probleme mit deinem Körper hast...du hast ein Problem mit deiner Sexualität... Sich "da unten" anfassen...Ich weiss ja nicht...Du kannst ohne Sex leben weil du ihn Ekelhaft findest. Ok! Aber warum bitte "ekelhaft??" Weil ich wie schon weiter oben geschrieben habe, Medien Sex misshandeln? In den Dreck zeihen? Hast du mal darüber nachgedacht, was Sex bedeutend? Das es mehr als Macht sein kann? Woher kommt diese Abneigung, was bei dir ja nun wirklich Eine ist... |
| Azurite | @ decay72: Ah okay... du hast recht, das scheint wirklich wieder im Kommen zu sein. Allerdings ist mir das egal... die, die's brauchen, sollen doch ihre Erfahrungen sammeln, egal ob Ehe oder nicht. Davor ekle ich mich ja auch nicht, doch in Kombination mit dieser Erwartungshaltung, dass man selbstverständlich auch selbst Sex hat, ist das schon wieder was anderes. (Von der Erwartungshaltung, dass man in einem gewissen Alter natürlich auch eine Familie zu gründen hat, mal ganz abzusehen...) Azurite |
| decay73 | ich heiße decay[SIZE=4]73[/SIZE] !! (nicht 72) :D |
| Azurite | @ Anesca: Klar hab ich das auch probiert, aber das gibt mir so gut wie nichts... aber ich ekle mich absolut nicht davor, mich wo auch immer anzufassen. Ob das Gekuschel und dergleichen, was ich mit mir selbst veranstalte, Sex ist...? Na ja... Definitionssache... Wieso habe ich ein Problem? ICH habe damit nicht das Problem... ich bin sogar recht glücklich darüber und erwische mich sogar gelegentlich, auf eine ziemlich arrogante Weise auf Menschen, die den Trieben mehr unterworfen sind, hinabzusehen... aber diese Anwandlungen sind meist nur von kurzer Dauer und ich weiß selbst, dass ich da nicht im Recht bin. Ich finde nicht Sex ekelhaft... sondern den Trieb... dass so viele Menschen ihm so ausgeliefert sind, dass er so eine zentrale Rolle im Leben spielt etc. Was bedeutet Sex denn für dich, wenn du schon so fragst? Und nein, ich habe eben keine Ahnung, wieso ich diese Abneigung habe. |
| Anesca | Ich habe dich dann vorhin missverstanden…verzeih Sex ist in meinen Augen nur Zentral, wenn man es zulässt. Sex in den Medien hat ja wie gesagt nichts mit dem eigenem Sex zu tun. Hast du Angst du könntest dem Trieb genauso verfallen, wie die Menschen die du deswegen verabscheust? Und deswegen auf Sex verzichten? Wenn du doch liebst, jemanden hast mit dem du deine Liebe teilen kannst,- dann geht es nicht mehr um Triebe. Da ist Treib nicht Zentral, nicht ekelhaft. Weil es die Liebe gibt. Der Grund warum „ich“ auf Sex nicht verzichten kann. Ich wünsche euch was |
| Chimonas | @ Azurite Was kannst du akzeptiern und was nicht? Nur beantworten, wenn du moechtest. Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Anesca: Kein Problem ^^ Mit zentral meinte ich weniger eine Einzelperson als die große Masse... die in meinen Augen nun mal zum Großteil nichts anderes im Kopf zu haben scheint. Nein, ich glaube nicht, dass ich davor Angst habe. Es würde schon gar nicht dazu kommen, da ich so gut wie nicht zu erregen bin... durch jemand anderen zumindest. Ich kann mir auch nicht vorstellen, mich so fallen lassen zu können... sozusagen jemand anderen ans Steuer zu lassen, der für meine Empfindungen verantwortlich wäre. Dies ist auch ein Gedanke, den ich absolut verabscheue. Ja, "wenn" ich liebe. Falls ich das kann. Ich weiß nicht ob ich geliebt werden will... ich glaube, eher nicht, denn ich würde mich gleich bedrängt fühlen. Ich will gemocht werden, aber nicht geliebt. Das ist zuviel für mich, das kann ich nicht zurückgeben. @ decay73: Sorry, hab mich wohl verlesen ^^ |
| myhna | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B]Kann man denn nicht einfach einen nackten Menschen an sich wahrnehmen, ohne gleich sexuelle Gedanken zu haben? Ich denke doch auch nicht gleich an Sex, nur weil ich einen sehe. Mir wäre es wirklich am liebsten, androgyn auszusehen und als ein Neutrum wahrgenommen zu werden. [/B][/QUOTE] kann ich sehr gut nachvollziehen... wie schwer ist es mit so manchem menschen befreundet zu sein (besonders weil er nicht das gleiche geschlecht hat)... *tuscheltuschel* das fängt in der schule an und hört wohl nie auf... und zerstört so manche freundschaft... entweder wegen den andren, dem gerede, oder weil sich tatsächlich einseitig trieb oder einbildung oder wunschdenken regt... was triebgesteuerte menschen angeht... ohja! graus** (öffentliche verkehrsmittel können so grausam sein... was man da an "gesprächen" mithören MUSS *schauder*) ... das es dir nix gibt... hm... entweder es is nu mal so... oder es ändert sich noch ... c'est la vie... man muß ja auch einen "freien" kopf haben ums genießen zu können... ob nun mit jm andrem oder mit sich selber ;) und manches muß man evtl tatsächlich erst lernen - aber dafür muß ja erstmal ein bedürfnis da sein... hmmm.--- µ |
| Azurite | @ Chimonas: Wie meinst du das jetzt? Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Ich meine ob dir schon Freundschaft etwas ausmacht. Halt ab wann, es beginnt. Wenn du das Gefuehl hast, das Ruder aus der Hand zu geben?? Zitat: Nein, ich glaube nicht, dass ich davor Angst habe. Es würde schon gar nicht dazu kommen, da ich so gut wie nicht zu erregen bin... durch jemand anderen zumindest. Ich kann mir auch nicht vorstellen, mich so fallen lassen zu können... sozusagen jemand anderen ans Steuer zu lassen, der für meine Empfindungen verantwortlich wäre. Dies ist auch ein Gedanke, den ich absolut verabscheue. Zitat Ende. Das geht mir naemlich genauso. Gruss Chimonas |
| Anesca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B] Ja, "wenn" ich liebe. Falls ich das kann. Ich weiß nicht ob ich geliebt werden will... ich glaube, eher nicht, denn ich würde mich gleich bedrängt fühlen. Ich will gemocht werden, aber nicht geliebt. Das ist zuviel für mich, das kann ich nicht zurückgeben. [/B][/QUOTE] Ich möchte dir jetzt nicht zu nah treten...aber es klingt beängstigend. Glaubst du, dass du nicht lieben kannst oder "nicht mehr" kannst? Hast du generell das Gefühl Kontrolle nicht abgeben zu wollen oder zu können? Ich wünsche dir was |
| Chimonas | @ Anesca Zitat: ...aber es klingt beängstigend Zitat Ende. Ist aber fuer mich auch leider eher normal. Gruss Chimonas |
| Heimdall | Darüber habe ich mir auch sehr Gedanken gemacht in letzter Zeit. Wenn ich einmal mit dem Mädchen meiner Träume zusammenkomme und ich sie wirklich Liebe, weiss ich nicht ob ich mit ihr Sex bzw. guten oder auch harten Sex haben kann. Wenn ich mir das so vorstelle. Ein Mädchen... so rein. Ich möchte sie nicht "beschmutzen". Ich möchte nicht so wirken, als ob ich nur ihren Körper will. Auch wenn sie noch so attraktiv aussieht. Ich weiss nicht ob ich lieber einfach mit ihr im Arm einschlafen will. Aber vielleicht gibt sich das auch mit der Zeit, oder wenn "Wünsche" von ihrer Seite geäussert werden. |
| Azurite | @Chimonas: Nein, Freundschaft macht mir nichts aus, aber ich mag auch da Berührungen nicht sonderlich. Das einzige Lebende, was ich wirklich gerne anfasse, sind Tiere. Das Gefühl, das Ruder aus der Hand zu geben, hätte ich in einer Freundschaft z.B. dann, wenn der andere meint, einen auf guilt trip machen zu können, und ich würde das nicht durchschauen sondern auch noch darauf eingehen... obwohl ich solches Verhalten wie nichts anderes hasse. Auch wenn ich mir Eifersüchteleien gefallen lasse... @Anesca: Du meinst, nicht mehr lieben, obwohl ich es früher konnte? Nein, das konnte ich nie. Ich habe viele Leute, zu denen ich Zuneigung empfinde, aber für eine solche Liebe, wie sie halt immer idealisiert wird, bin ich erstens viel zu launisch, zu wenig zu Kompromissen bereit, zu stur und verletzend, und vor allem zu leicht genervt. Bis ich für jemanden Liebe entwickeln könnte, würden mich dessen Eigenarten schon wieder in den Wahnsinn treiben. Azurite |
| Anesca | Azurite und Chimonas, Es geht mich ja wirklich nichts an, aber was ist passiert, dass Liebe so eine Ablehnung bei euch findet. Kontrollverlust, sich fallen lassen eher negative Gefühle in euch weckt? @Heimdall: Erkläre mir bitte, warum das Mädchen mit dem du dann schläfst beschmutzt ist. |
| devotion | Interessantes Thema .... Vielleicht fürchtet man sich davor, mit jemandem Sex zu haben, den man wirklich liebt .... um vielleicht nicht desillusioniert zu werden, um vielleicht nicht verletzt zu werden ... (?) dev |
| Azurite | Nichts ist passiert. Ich bin einfach zu sehr Kopfmensch. Ich durchschaue auch leicht menschliche Verhaltensmuster und das löst in mir negative Gefühle aus, da ich mir dabei dann auch so "vorprogrammiert" vorkomme, womit ich überhaupt nicht klarkomme. Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Fuer mich werden Menschen auch immer ein Problem sein. Ich hatte bisher allerdings mit meiner Einstellung noch keine allzu grossen Schwierigkeiten. Nur verlieben, darf ich mich auf keinen Fall, sonst ist das ganze furchbar auszuhalten. Allerdings glaubte ich bis jetzt, dass es soetwas wie bei mir sonst niergendwo mehr gibt. Bin halt wohl doch nicht so einzigartig. *g* Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Anesca Soviel ich weiss, war das schon immer so. Ich habe mich in der Zeit, in der sich andere fuer das andere Geschlecht interessiert haben eher mit Buechern beschaeftigt. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie es anders waehre. Gruss Chimonas |
| Azurite | @ devotion: Das mit dem Desillusionieren hat durchaus auch seine Richtigkeit, zumindest bei mir. Obwohl, ich glaube, ich mache mir mittlerweile sowieso keine Illusionen mehr. Vor meinem ersten Kuß hatte ich auch wasweißich für Vorstellungen davon, und was war es dann? Einfach nur enttäuschend, obwohl ich den Typ echt gern mochte (in dem Alter halt...) usw. Auch später dann, mit ca. 16, wo mich kurzzeitig mit jemandem einließ (was im Übrigen von mir ausging), war es nicht anders. Ich hatte etwas intimeren Kontakt mit ihm, jedoch kann man das Ganze wohl als nichts anderes als die totale Flaute bezeichnen. Ich habe dann auch bald Schluß gemacht, da ich sowieso nur mehr genervt war, von allen möglichen Kleinigkeiten. Trotzdem würde ich das nicht als schlechte Erfahrung bezeichnen, allerhöchstens als neutrale. Es hat mir nicht geschadet, aber auch in keinster Weise etwas gebracht. Ich habe höchstens etwas Zeit verschwendet, aber das tue ich sonst ja auch beizeiten. Das alles ist auch jetzt noch so, ich finde nicht mal an Küssen irgendwas Schönes. Das ist für mich ein rein mechanischer Vorgang, und der Sinn dahinter erreicht mich nicht. Azurite |
| Anesca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B]Ich habe viele Leute, zu denen ich Zuneigung empfinde, aber für eine solche Liebe, wie sie halt immer idealisiert wird, bin ich erstens viel zu launisch, zu wenig zu Kompromissen bereit, zu stur und verletzend, und vor allem zu leicht genervt. Bis ich für jemanden Liebe entwickeln könnte, würden mich dessen Eigenarten schon wieder in den Wahnsinn treiben. [/B][/QUOTE] Du bist echt ziemlich verschlossenen dem gegenüber... Weil Liebe eigentlich erfüllen soll und wenn sie es ist, dann ist man zu Kompromissen bereit, ist nicht launisch...eher glücklich und sicher. Kann somit auch Kontrolle abgeben, was bei dir ja echt nicht im Traum greifbar scheint Hast du Berührungsängste den Menschen generell gegenüber? |
| Chimonas | Bei mir ist es einfach so, das Koerper und Geist irgendwie getrennt sind. Das heisst, mein Koerper ist eher eine "Maschine" die immer Schritt vor Schritt setzt, als ein menschlicher Koerper. Aber bei mir ist der Hauptgrund einfach panische Angst vorm Kontrolle verlieren. Da ich auch z. B. Jaehzornig bin. Ich wuesste nicht, was passierte, wenn ich die Kontrolle ueber mich verloere. DAVOR habe ich Angst. Gruss Chimonas |
| Azurite | Hm... ich denke nur, dass es mir genügt, meinen Mitmenschen genauso viel Zuneigung entgegenzubringen, wie ich eben kann. Und wenn ich nicht so überwältigend lieben kann, so what? Ich weiß doch nicht, was mir entgeht, wie sollte mich das dann stören? Ich glaube, ein Grund dafür, dass ich auch diese Liebe nicht will, ist, dass ich mich immer danach zurücksehnen würde, sollten mir einmal die Augen geöffnet werden, wie es wirklich ist. So wie ich im Moment lebe, kann ich darin aber kein Problem sehen. Berührungsängste...? Mag sein, dass es sich so nennt, aber ich mag einfach dieses Rumgegrabble nicht. Sehe nicht ein, wieso ich das brauchen sollte. Es ist mir unangenehm, wenn mich jemand von sich aus berührt (Mit den Händen, anlehnen oder so ist was anderes), und ich selbst würde sowieso nicht im Traum drauf kommen. Nun ich lebe ja gut damit. Azurite |
| Anesca | Du brauchst Sicherheit |
| Azurite | Wofür meinst du jetzt? |
| Chimonas | @Anesca Ich ahne was du sagen moechtest. Gruss Chimonas |
| Anesca | Du brauchst Sicherheit, um nicht eines Tages daran zu zerbrechen |
| Anesca | [QUOTE][i]Original geschrieben von devotion [/i] [B] Vielleicht fürchtet man sich davor, mit jemandem Sex zu haben, den man wirklich liebt .... um vielleicht nicht desillusioniert zu werden, um vielleicht nicht verletzt zu werden ... (?) [/B][/QUOTE] Was hat die Angst verletzt zu werden, für dich speziel mit Sex zu tun? |
| Chimonas | Solange man fuer sich selbst ist, zerbricht man an dieser Situation nicht allzuleicht. Im Gegenteil, man kann sich so alleine viel wohler fuehlen, weil einem dann, nichts fehlt. Gruss Chimonas - Winter |
| Azurite | Woran? Dass ich nicht zu so starker Liebe fähig bin? Ich glaube weniger, dass ich an sowas zerbrechen könnte, als dass ich an zu starker Liebe zerbrechen könnte. Menschen und Dinge ändern sich mit der Zeit, und ich glaube nicht an den Ewigkeits-Schmarrn. Und ich glaube nicht, dass sich meine gesamte Auffassung von Berührungen nur dadurch ändert, nur weil gegebenenfalls eine Person in mein Leben tritt, bei der die Hormone oder meinetwegen auch das Herz verrückt spielen. Mein Kopf wird mir trotzdem immer noch das Selbe sagen, und ich wäre innerlich zerrissen, würde mich aber wahrscheinlich für mein Kopf entscheiden (das zeigt mir die Erfahrung...) Azurite |
| Azurite | @ Chimonas: Ich frage mich auch immer, wieso andere glauben, dass man selbst unter der Situation leidet. Ich jedenfalls bin froh drum, und ich würde nie eine Person sein wollen, die andauernd bemüht ist, ja bloß dem anderen Geschlecht zu gefallen etc. Glaubt ihr es uns eigentlich, wenn wir sagen, uns fehlt nichts? Oder denkt ihr euch auch nur wie so viele etwas in der Art wie: "Die sind mir ja doch viel zu sauer", sagte der Fuchs, der die Trauben nicht erreichen konnte? So kommt es mir gelegentlich nämlich vor. Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Richtig vermutet. Das hatte ich schon einmal. Ich war danach total zerissen. Habe aber Stueck fuer Stueck die Liebe in mir abgetoetet, bis nichts mehr von ihr uebrig blieb. Ist aber sehr, sehr schwer. Gruss Chimonas |
| Chimonas | Allerdings, war das verliebtsein auch die einzige Zeit, in der ich wirkliche Schwierigkeiten damit hatte, mit dem wie ich bin. Gruss Chimonas |
| Azurite | Würdest du es deshalb nicht wieder wollen? |
| Chimonas | @ Azurite Ich weiss nicht. Im Moment will ich gar nichts! Es gefaellt mir einfach, den Kopf weitestgehend frei von Gefuehlen halten zu koennen. Gruss Chimonas |
| Anesca | Ich habe doch nie gesagt, dass dir was fehlt. Wenn du mir sagst, du bist glücklich damit so wie es ist...dann glaube ich das auch. Ich kann nur aus meinen Augen sagen, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, weil der Mensch Erfüllung braucht...ob durch Liebe oder was weiss ich was. Das meinte ich mit Sicherheit [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B] Ist aber fuer mich auch leider eher normal. [/B][/QUOTE] Scheinen ja nicht Alle glücklich damit zu sein.... |
| Azurite | @ Chimonas: Mir auch. Ist ja wohl auch das beste... sofern man mit Einsamkeit klarkommt. Na gut, und wenn ich nicht damit klarkomme, geh ich zu meinen Freunden. Ich glaube ja auch nicht an Liebe auf den ersten Blick... wenn, dann ist das ein langer Prozeß, aber wie ich schon gesagt habe, würde ich wahrscheinlich noch bevor dieser Prozeß zu Ende ist an den Eigenarten des anderen verzweifeln. Denn keiner hat nur gute Seiten, ich kann mir das nicht vorstellen. Und ich denke auch, dass ich mich sogar noch im Fall, dass ich jemanden liebe, vor mir selbst ekeln würde, wenn ich Sex hätte... da ich ja sooo ein Triebtier wäre... Azurite |
| Azurite | @ Anesca: Gut, dass du mir glaubst ^^ Ja, aber Liebe und Sex sind in meinen Augen nur einer oder zwei von vielen Wegen dahin, Erfüllung zu finden. Azurite |
| Chimonas | @ Anesca Zitat: Ist aber fuer mich auch leider eher normal. Zitat Ende. Das leider, ruehrt daher, weil ich mich dadurch seit fuehester Kindheit, von den anderen unterscheide. Und das Problem ist da das Kinder nicht sehr tollerant sind, was andersein angeht. @ Azurite Das mit dem Lieben, kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht erst vorstellen, ich denke einfach nicht daran. Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Azurite Ich war nicht ganz ehrlich, als es darum ging, ob ich wirklich nichts fuehlen moechte. Ein Zustand, in dem ich zwischen fuehlen und nicht-fuehlen hin- und-her springen kann, wie ich es moechte, waehre mir ehrlich lieber. Denn an manchen Tagen (scheint auch auf Stimmung und Wetter anzukommen) habe ich Gefuehle. Dann allerdings falle ich in eine Depression. Bei meiner letzten, habe ich gemerkt, das durch meinen ganzen Koerper hindurch (im inneren) eine schwingende Saite gespannt ist. In meinem jetztigen Zustand kann ich diese Saite nicht mehr sehen. Und der wuerd ich ganz gern wieder beim Schwingen zusehen. Gruss Chimonas |
| NoKraH | @Azurite wenn dein Leben für dich ohne Nähe und Sex glücklich ist und dir nichts fehlt ist das schon fast beneidenswert find ich. Fühl mich selbst erst richtig glücklich und erfüllt seit ich meine jetzige Freundin kenne, aber jedem das seine. Zum Thema: Ich glaube wenn ich jemanden wirklich liebe könnte ich ohne Sex leben wenn sie das nicht wollte. Auch wenn es sehr schön sein kann wenn's von beiden ausgeht, aber einfach zusammen sein, Nähe spüren und gemeinsam leben ist doch das eigentlich schöne und wichtige. Der Akt an sich is ausser zur Fortpflanzung (und das hab ich nonet so bald vor) doch eigentlich bedeutungslos wemma so drüber nachdenkt. Ich seh Liebe wohl eher als das Gegenteil zum Trieb. Liebe stellt den Trieb ab, da ich den Mensch, den ich liebe nie für mich ausnutzen wollen würde und reiner Sex eigentlich genau das verkörpert... die Einstellung hatte ich eigentlich schon immer, keine Ahnung woher. Könnte das wohl garnich am Anfang ner echten Liebesbeziehung weil sich irgendwas dagegen streubt oder ich mir unbewusst selbst beweisen will, dass das nicht der Grund is warum ich mit dem Menschen leben will - wer weiss - und brauch's in der Zeit au net. Eigentlich verabscheue ich auch jede Art Abhängigkeit, Unterwürfigkeit oder Trieb... und zu demjenigen der gesagt hat wir sollten auch aufhören zu schlafen und zu essen... ich hab's versucht. :D Naja, wenn ich keine Lust hab ess ich nix trotz Hunger. Aber überleben is mir im Moment dochnoch wichtiger. - und bin wohl au net stark genug die Triebe immer zu kontrollieren au wenn ich mich manchmal dafür hass. Tja. Soviel mal dazu.. hoff mal das is alles verständlich, wird manchmal konfus beim Gedanken aufschreiben. :) |
| ZoRiK | Sex und die Psyche... ich würde mal sagen das "Sex" zu der entwicklung dazu gehört und das auslassen dieser erfahrung eine lücke lässt... |
| Chimonas | Zitat von NoKraH: aber jedem das seine. Zitat Ende. GENAU! Gruss Chimonas |
| Shaitana | high! kann mich irgendwie net wirklich in die lage versetzten.ich mag sex könnte mir auch kein leben ohne vorstellen. kann mir auch net vorstellen das man gar nichts dabei fühlt. mal abgesehn von der fortpflanzung muß ja noch nen anderen grund geben warum man dies tut. ich denk bei manchen menschen schlägt es auf die psyche wenn sie keinen sex haben (was wohl auch viel einbildung ist)bei anderen nicht.is halt jeder verschieden. man sollte sich auch net wirklich von medien beeinflussen lassen egal in welchen punkt auch immer. aber gut wenn du kein sex brauchst oder willst.hmm.im großen und ganzen sollte doch jeder das tun und lassen wie es ihm passt. liebe grüße shai |
| RayRay | Azurite, ich hab voll die Therapie für dich... denk ich jedenfalls, könnte vielleicht wirken. GUck dir "It's all about love" an, falls du den noch irgendwo findest. Denn so wie du jetzt Sex gegenüber stehst, fürchte ich vergehst du irgendwann an Einsamkeit. Ich mein, klar gibt es Freunde, gute Freunde... aber weißt du, so wie du Sex siehst, finde ich dich einfach nur intolerant, weil du etwas urteilst, was du gar nicht wirklich kennst. Und nun zum Thema: Sex+Macht. Ihr interpritiert es einwenig falsch. Ihr quetscht es in diese ganz primitive Vorstellung von Macht rein. Dieses, "ICH HAB DICH BEKOMMEN, BABY!!!". Doch das mein ich nicht. Was ich jetzt sage, hat kaum Bedeutung, da ihr es wieder abblocken werdet, weil es Unsinn ist dass ihr wunderschönen, blühenden Wesen, noch keine Identität habt. Jedenfalls, habt ihr schonmal kastrierte Kater gesehen? Die hören auf zu spielen, wenn sie größer werden, sie sind verschreckt, und sie sindeinwenig anhänglich. Vielleicht darf ich Tiere nicht mit Menschen vergleichen, doch genauso sind Menschen die Angst oder Ekel empfinden im Bezug auf Sex. Sie sind hilflos, sie lassen es sich nicht anmerken, doch sie sind es. Sie sind nicht schwach, oder unfähig, oder dumm, sie haben auch eine Persönlichkeit, doch sie sind einfach nicht automatisch auffällig durch ihre Persönlichkeit, sie presentieren sie nicht. Sie sind unsicher. Potente Menschen sind dafür total laut, und reden immer zuviel, fallen immer auf und sind ziemlich schlagfertig. Ihr müsst es nicht so sehen wie ich. Und was Macht angeht: Es ist nicht Macht die man dann wirklich hat. Sondern dass Gefühl für sie. Man versteht sie danach dieses Gefühl zu genießen. Nicht den Gedanken, dass man Machtvoll ist, sondern das Gefühl. |
| NoKraH | Hm.. das man manchmal in dem Moment ein Gefühl von unendlicher Macht empfindet is wohl wahr würd ich sagen. Aber wozu soll das nötig sein ein Mensch mit "vollwertiger" Persönlichkeit zu werden? Ausserdem hass ich Leute wie du sie als "Potente Menschen" beschreibst. Kann mir net vorstellen, dass die Art von Ausstrahlung, die mir an nem Mensch gefällt damit zusammenhängt, dass er/sie sich mal besteigen lassen hat. Vielleicht sind Menschen so unsicher, die noch keinen Sex hatten und sich selbst dafür die Schuld geben.. von wegen, mich will eh niemand oder so. Aber wenn jemand das nicht braucht und damit kein Problem hat is das doch seine Sache, wiegesagt beneidenswert wenn man nicht davon abhängig ist. Ein Leben allein kann doch sehr viel schöner und stressfreier sein als mit irgendnem Partner ... wenn es einem so gefällt. Intolerant kannst du das auch nicht nennen, intolerant wär wenn sie sagen würde, ihr seid alle Schweine weil ihr Sex habt oder so... das is nur ihre Meinung für sie selbst so wie ich das verstanden hab, hat also nix mit Toleranz zu tun. Wenn sie es nicht will soll sie's doch lieber lassen anstatt danach enttäuscht zu sein und es wirklich zu hassen. Zumindest ohne Liebe isses ja nu wirklich net so besonders wie alle sagen oder? ... Will hier aber niemand davon überzeugen enthaltsam zu leben, müsst ihr scho alles selbst ausprobiern :) Vielleicht kommt ja doch noch der eine wahre ..... |
| Azurite | @ RayRay: Ich glaube, du verwechselst da was. Wie kann ich an Einsamkeit vergehen, nur weil ich keinen Sex habe? Ich kann doch trotzdem mit einer oder mehreren Person zusammenleben, wo zwischen uns nur Freundschaft existiert. Ich nehme meine Freundschaften gerade deshalb viel ernster, weil es meiner Meinung nach in dieser Hinsicht viel mehr auf tatsächlichen seelischen Einklang ankommt, im Gegensatz zu Liebesbeziehungen, wo doch im Hintergrund immer auch noch die Suche nach einem genetisch passenden Paarungspartner steht, auch wenn das Ganze heutzutage noch so romantisiert wird. Ich hab es lieber, jemand versteht und mag mich aus dem Kopf und nicht aus Instinkten. Und ich weiß von einigen Leuten, die eine Vergleichsmöglichkeit haben, dass auch Freundschaften sehr wohl so intensiv sein können wie Liebesbeziehungen, nur dass eben der physische Aspekt wegfällt. Das wäre für mich einfach optimal, denn ich schenke Vertrauen vor allem erst dann richtig, wenn ich hundertprozentig weiß, dass jemand KEIN sexuelles Interesse an mir hat. Meine Freundin z.B. ist so jemand, und wir haben auch vor, nächstes Jahr zusammenzuziehen... Da ist es irgendwie unwahrscheinlich, dass ich in vorhersehbarer Zeit vereinsamen werde. > Aber weißt du, so wie du Sex siehst, finde ich dich einfach nur > intolerant, weil du etwas urteilst, was du gar nicht wirklich kennst. Es stimmt, ich habe zwar gesagt, dass ich manchmal richtig arrogant auf die triebgesteuerten Menschen runterblicke, aber das habe ich noch nie jemanden spüren lassen... und ich versuche auch niemandem, der Spaß daran hat, Sex auszureden. Ich selbst will aber nun mal nichts damit zu tun haben. Außerdem verurteile ich ja nicht den Sex selbst, sondern mich ekelt der Trieb an, und dass fast alles, was wir tun, in irgend einer Weise im Sexualtrieb begründet liegt. Wo steckt da nun die Intoleranz meinerseits? Ich könnte dich auf diese Weise mit denselben Argumenten als intolerant darstellen, schließlich willst du meine Einstellung ja auch ändern, oder scheinst zumindest nicht gut damit klarzukommen. Noch zu dem "richtig kennen": Nur weil ich nicht den vollendeten Akt vollzogen habe, muss das nicht heißen, dass ich mich absolut nicht auskenne. Ich war zweimal nahe dran... na ich nicht, eher die Typen, aber es war nun mal so dass ich nichts, aber auch wirklich NICHTS dabei gefühlt habe. Ich hatte auch überhaupt beidesmal nicht mal das Bedürfnis, ihn zu erforschen, was aber auch dran liegen mag, dass ich auch nicht das Geringste davon habe, mir erstens ein männliches Geschlechtsteil anzusehen, geschweige denn eins anzufassen, was ich mir bisher ersparen konnte. (Ich bin mir aber schon im Klaren darüber, dass das wohl eher bedeutet, dass ich für das andere Team spiele ^^ Ein weibliches Geschlechtsteil kommt mir wenigstens nicht absolut hässlich vor, wenn auch wenig mehr) Auf jeden Fall kann ich aus diesen Erfahrungen schon schließen, dass ich auch nicht viel mehr davon haben werde, wenn ich mit dem Kerl schlafe. Wieso auch... wenn man davon ausgeht, dass besonders das Vorspiel eine Frau (im Allgemeinen natürlich) mehr erregt als der eigentliche Akt (ich geh mal davon aus, dass ihr euch mit den anatomischen Fakten in dieser Hinsicht auskennt - ich meine was die erogenen Zonen angeht), dann kann ich auch gut auf alles weitere verzichten, wenn ich schon beim Vorspiel nichts fühle. Das mit den kastrierten Katern ist vielleicht etwas weit hergeholt, und vor allem fehlen diesen Tieren doch dann gewisse Hormone. Ich rede ja aber auch nicht davon, meine Geschlechtshormonproduktion einstellen zu wollen (was mir an bestimmten Tagen jedoch auch das liebste wäre), sondern nur keinen Sex zu wollen, da kein Verlangen danach besteht. Damit schneide ich mir körperlich ja nichts weg... naja vielleicht etwas Glückshormonproduktion, aber das geht bei mir auf andere Art leichter. Zu der Macht: Ich weiß ja nicht, wo du das alles gelesen hast... Aber wie kannst du mir logisch erklären, dass es mir helfen würde, ein Gefühl für Macht zu bekommen, indem einem einer grob gesagt sein Teil reinsteckt? Diese Folgerung ist mir ehrlich gesagt einfach absolut nicht schlüssig... Selbst wenn es so ist und ich es nur nicht kapiere: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der einzige Weg sein soll. Und auch wenn das so wäre, wie sollte ich ein so erlangtes Machtgefühl genießen können, wenn ich den Akt an sich schon nicht genießen kann? Wo ist in dem ganzen Argument überhaupt der Zusammenhang? Menschen die nicht laut sind, zuviel reden und nicht immer auffallen, sind doch nicht gleich unsicher. Woher nimmst du diese Information? Dass das eine Verallgemeinerung ist, weißt du wahrscheinlich selbst, also gehe ich mal davon aus, dass du auch akzeptierst, dass es Ausnahmen gibt. Ach, und wegen dem Film: Müsste ich mich mal umsehen... aber therapieren kann man nur jemanden, der dazu bereit ist ^^ Trotzdem würde es mich interessieren. Worum geht's da? (kannst mir ja ne PN schicken falls zu Zeit hast, das gehört vielleicht nicht unbedingt hierher) @ ZoRiK: Schon möglich dass es eine Lücke hinterlässt, doch mir ist noch niemals die Abwesenheit einer bestimmten Erfahrung oder Empfindung an mir selbst störend aufgefallen. Das kann es auch nur dann, wenn ich auch weiß, was ich vermissen sollte, was ich ja aber wohl nicht tue. @ NoKraH: Diese Liebe vs. Trieb-Einstellung teile ich z.T auch ^^ Und ich wollte sowieso nochmal was zu dem Schlafen und Essen sagen: Anders als Verzicht auf Essen und Schlaf führt sexuelle Enthaltsamkeit aber wohl kaum zum Tod, ist also nicht unmittelbar überlebensnotwendig. Jedenfalls nicht für eine Einzelperson. Während die ersten beiden "Triebe" zur Selbsterhaltung des Einzelnen dienen, dient der Sexualtrieb zur Erhaltung der ganzen Spezies, was es auch wohl erlaubt, ihm nicht nachzugehen, auch wenn es nicht der Normalfall ist. Und ich bin auch froh darüber, ohne das alles glücklich (eigentlich nicht glücklich, sondern zufrieden... ist mir lieber, denn das ist beständiger) sein zu können... denn ich habe noch nie geglaubt, dass die Abwesenheit von einer Person in so starkem Maße meinen Gemütszustand beeinflussen kann. Vor allem, solange ich nicht auf Dauer wirklich [I]allein[/I] bin, sondern Menschen um mich habe, die ich mag. Ich habe selbst einige Leute gekannt, die nur dann glücklich waren, wenn sie eine Beziehung hatten, und aus meiner Perspektive kann ich nicht anders, als das zu bemitleiden. Man sollte doch auch zumindest allein klarkommen [I]können[/I]... die Leute, die ihr ganzes Dasein nur auf eine andere Person ausrichten, sind ja wohl die Selbstmordkandidaten schlechthin, falls mal wirklich etwas passieren sollte, oder die Beziehung auch einfach so zu Bruch geht, wie es halt so oft geschieht. @ shaitana: Warum sollte es noch was anderes geben? Evolutionär gesehen ist die Fortpflanzung doch der einzige Grund dafür, und angeblich gibt es den Orgasmus ja auch nur aus dem Grund, dass auch schön brav alle mitmachen und sich also vermehren. Klar, heutzutage hat man Sex nicht mehr wegen nur der Fortpflanzung... sonst würde man ja nicht dauernd verhüten. Der Trieb selbst ist aber wohl doch genau aus diesem Grund da. Azurite |
| Hastur | hm, ich hör immer nur sex-machtgefühl, sex-trieb ... also wenn ich liebe dann mache ich o.g. nicht um macht über meine partnerin zu haben sondern es ist die so ziemlich finale art ihr meine liebe und die zärtlichkeit welche ich für sie empfinde zu zeigen. sicher es es gibt momente in denen der trieb die kontrolle übernimmt aber bei mir ist das eher selten habe ich festgestellt. nein ich bestreite nicht dass man ein machtgefühl haben kann oder zu einer triebgesteuerten popp-maschine verkommen kann aber ich denke als vernunftstier kann man sowas unter kontrolle halten. alles in allem: is schön :-). |
| Anesca | [QUOTE][i]Original geschrieben von RayRay [/i] [B] Und was Macht angeht: Es ist nicht Macht die man dann wirklich hat. Sondern dass Gefühl für sie. Man versteht sie danach dieses Gefühl zu genießen. Nicht den Gedanken, dass man Machtvoll ist, sondern das Gefühl. [/B][/QUOTE] Liebe RayRay, Das sehe ich auch so...Nur ich weiss nicht so ganz, es wird hier sonst als "schlecht" beschrieben...ein Fall in Kontrollverlust. Na und? Wohl dann noch nie schönen Sex gehabt. Zum vorherigem Thema, wenn man sich vom Mediensex sättigen lässt, das so nah an sich rannlässt,- selber schuld! Mehr als nur dumm, dass zum Lebenszentrum zu machen! Im Fernsehen mag sich alles um Sex drehen, das Leben sollte dann aber doch noch andere Erfüllung finden. @ZoRik, du sagst Sex gehört zur Entwicklung dazu....finde ich interessant die Behauptung... Haben die Leute die kein Sex hatten auch nie haben werden, in ihrer Entwicklung was verpasst? Oder meinst du das anders? Ich wünsch euch was |
| Schwarze_Tränen | Ich persönlich könnte sehr gut ohne Sex leben. Ich würd zwar nicht sagen dass es mich anwiedert, aber es gibt mir nichts. |
| Der_Philosoph | Nun, ich würde sagen, es ist nicht [B]überlebenswichtig[/B] Sex zu haben. Deswegen sollte da jeder selbst entscheiden. Ich weis nicht, ob da ein Film helfen kann, manchen von seinem Selbstekel weg zu bringen, es wäre aber sicher eine gute Idee! @Azurite: Ich verstehe deine Einstellung, ich hasse mich auch dafür (gerade als Mann) so ein Triebtier und "notgeiles Vieh" zu sein, mal so ausgedrückt. Aber ich denke, es ist in dem Sinne wirklich mal "natürlich", weil wir es von der Natur mitbekommen haben! Und der Anreiz muss nicht da sein, du siehst, dass die Tiere oft auch ohne diesen Reiz (nicht bei allen) leben können, und eben nur zur Fortpflanzung Sex haben. Was wir daraus schließen können, ist sehr interessant!: Für uns ist Sex mehr! Für uns sollte Sex mehr sein, denn wir fühlen etwas dabei, und dies sollte sich, wenn möglich eben nicht nur auf den Trieb und das Abzielen auf den Orgasmus beziehen! Es sollte so sein, dass man auch wirklich [B]Liebe[/B] mit einfließen lassen kann, und den Akt somit zu etwas besonderem machen kann! Und zwar zu einem Akt der Liebe und nicht zu einem Akt der Fortpflanzung! Und das solltest du verstehen. Ich bin ehrlich gesagt geschockt, gut, ich lasse dir deine Meinung, aber überlege dir mal, was dein Ekel bedeutet. Angst. Das ist reine Angst, Hass und vielleicht auch Verachtung für den Anderen, und noch schlimmer: Für dich. Du ekelst dich vor dir selbst, vor deinem Körper!!! Warum?? Nur weil du ein "Triebtier" bist? Mein Gott, das ist jeder, irgendwie! Das ist [B]menschlich[/B]. Und natürlich. Ich denke, gut, wenn du dich vor menschlichen Geschlechtsteilen ekelst oder sie nicht anfassen etc. willst, okay. Das ist dann deine Sache. Und wenn du nichts fühlst, nun schade, ich kann mir das zwar nicht vorstellen, aber ehrlich tut mir sowas leid, ich weis nicht, ob das wirklich so ist, oder ob du dich nur solange mit Abscheu und (Selbst)hass überschüttest, bis du nichts mehr fühlst! Um was es mir geht: Liebe dich Selbst! Das schlimmste ist, sich selbst nicht zu lieben! Verdammt, ich liebe mich auch so oft nicht, ich hatte und habe auch teilweise noch einen großen Mangel an Selbstvertrauen! Woher? Nun, ich denke, ich bin hässlich, dumm, unfähig, ungeschickt, mich mag keiner, sexuell ein Looser und sowieso der letzte Dreck. Doch was bringt das? Solch Negativität tötet Gefühle, gute Gefühle, ja! Man wälzt sich nur noch in Leid! Doch ist das unsere Bestimmung? Ich meine, ich denke, in der Hinsicht stimmt es, ich denke, wenn man einmal Liebe und Sex [B]zusammen[/B] , oder besser, erstmal nur Liebe, erfahren hat, wird man zunehmend selbstvertrauender und in gewisser Weise "vollkommener". Diese Erfahrung muss man nicht machen, aber es ist auch aus spiritueller Sicht so, dass man sie mindestens einmal gemacht haben sollte, damit man nicht davon überwältigt wird! Denn, [B]ja[/B] , wir müssen uns disziplinieren, kontrollieren, unseren Trieb beherrschen, wir dürfen uns auf keinen Fall von ihm beherrschen lassen!!! Und da stimme ich dir zu und kann nur sagen, es hat sicher Vorteile, sexuell enthaltsam zu leben, aber nur, wenn man auf einer entsprechend hohen Stufe ist und seine Energie immer weiter erhöhen will, um dann die Erleuchtung zu erreichen. In diesem Zusammenhang kann ich auch nur "Die Einweihung" von Elisabeth Haich empfehlen, da geht es auch darum, wie sich das Sexuelle auswirkt, aber nur ganz nebenbei. Es ist okay, wenn man sagt, [B]"Sex gibt mir nichts, ich brauche ihn nicht."[/B] Und ich glaube, dahin sollte man sogar hinarbeiten! Man sollte [B]auf keinen Fall[/B] davon abhängig sein, oder sich von seinem Partner unter Druck setzen lassen! Des Weiteren sollte man, wenn man spirituelle Reife anstrebt, aufpassen, welche Partner man hat, denn diese "Macht", von der ihr sprecht, ist wirklich da, sie ist Energie, und da kann viel Gutes, und auch viel Schlechtes mit "getrieben" werden, im wahrsten Sinne des Wortes! Ich weis trotzdem nicht, wieso du dich vor dir selbst ekelst, Azurite, ich empfinde das als Selbstangst, Krankheit, denn ich denke, ein seelisch, geistig und körperlich gesunder Mensch hat zu seinem Körper eine normale und liebevolle Beziehung! (So sollte es zumindestens sein!) Es ist [B]nichts falsches[/B] an Sex, Selbstbefriedigung oder bestimmten Sexualpraktiken, solange sie liebevoll und nicht erzwungen sind! Es gibt die Möglichkeit, also ist es auch okay! Vielleicht kommt diese Angst, der Ekel und das ganze auch davon, dass du in der Kindheit oder so schlechte Erfahrungen damit hattest, bzw. deine Eltern haben dir das so anerzogen, oder du bist einfach so (wie ich eigentlich auch) der Gesellschaft überdrüssig und du verachtest diesen ganzen Schund und das in-den-Dreck-geziehen genauso tief wie ich. Aber das heißt doch nicht, dass man sich nicht selbst lieben sollte!!!:) So far... Ich hoffe das ist okay, sonst entschuldigt und löscht das... [B]The Beatles - One - Eleanor Rigby[/B] Aah,look at all the lonely people Aah,look at all the lonely people Eleanor Rigby picks up the rice in the church where a wedding has been lives in a dream waits at the window wearing the face that she keeps in a jar by the door who is it for ? All the lonely people where do they all come from? All the lonely people where do they all belong? Father Mc Kenzie writing the words of a sermon that no-one will hear no-one comes near look at him working darning his socks in the night when theres nobody there what does he care? All the lonely people where do they all come from? All the lonely people where do they all belong? Aah,look at all the lonely people Aah,look at all the lonely people Eleanor Rigby died in the church and was buried along with her name nobody came Father Mc Kenzie wiping the dirt from his hands as he walks from the grave no-one was saved All the lonely people where do they all come from? All the lonely people where do they all belong? |
| aaraen | Wie? was? Sex hat nur mit finsteren Trieben zu tun, man gibt seinen animalischen Instinkten nach und überhaupt vögelt jeder mit jedem und alle ist wiederlich. Hallo? Vielleicht ist das ja bei dem einen oder anderen von Euch so, aber man sollte da mal nicht von sich auf andere schliessen. Nur weil der eine oder andere Redner hier, Triebe nicht von Gefühlen unterscheiden kann und nur die Extreme (alles poppen oder gar nicht) kennt, muss da noch lange nicht die Regel sein. Mich kotzt das an, dass hier jemand sein schlechtes Weltbild auf alle anderen projeziert, noch dazu bei einer Sache die die meissten Menschen mögen. Ich denke da spricht der Neid. Nur weil man zweimal nen Versager im Bett hatte schlägt der Frust Wellen, und man redet es gleich allen anderen mies um seinen eigenen Orgasmusneid zu verbergen. Zu guten Sex gehören zwei und zu schlechtem leider auch. Tut mir leid, das so hart sagen zu müssen. Ich hatte auch schon schlechten Sex, kommt vor, und der erste Sex ist selten so der Hammer. Und wenn man mit so ner Einstellung rangeht dann wird das gleich gar nix. Also, wer das was nicht zu seiner Zufriedenheit geregelt kriegt, hat genau zwei Möglichkeiten: Daran arbeiten oder sich damit abfinden. Aber anderen ein Vergnügen schlechtzureden, und so intime und sensible Dinge so durch den Dreck zu ziehen, das unterlasst bitte. |
| Kirana | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B] Ich glaube ja auch nicht an Liebe auf den ersten Blick... wenn, dann ist das ein langer Prozeß, aber wie ich schon gesagt habe, würde ich wahrscheinlich noch bevor dieser Prozeß zu Ende ist an den Eigenarten des anderen verzweifeln. Denn keiner hat nur gute Seiten, ich kann mir das nicht vorstellen. [/B][/QUOTE] ich will dir ja nicht zu nahe treten Azurite, aber wie stellst du dir das vor? nur weil es DEN perfekten menschen ohne ecken und kanten net gibt, könntest du dich net verlieben (hab das jetzt so verstanden......oder auch net)?!?!?! du selber hast ja auch "eigenarten", die dich zu einem individuum und liebenswert machen....was erwartest du denn? einen "massenmenschen"? ohne jeglichen "fehler" ("fehler" ist ein subjektiver begriff, aber der einzige der mir dazu einfällt)? sowas finde ich sehr seltsam.....erklär mir das mal bitte @RayRay: also ist sex nur für dich da um das gefühl von macht verspüren zu können? so wie du redest könnte man meinen, das du dabei keinerlei gefühle für deine (n) partner aufbringst, sondern einzig und allein DEINEN egoismus (sorry, aber für isses so) befriedigst. wenn ich das falsch sehen sollte dann erklär dich mal bitte genauer und in einer anderen ausdrucksweise. |
| Scanium | es müsste doch möglich sein, durch MEditation seine Hormone in den Griff zu bekommen... Bei der Ausschüttung von Glückshormonen gelingt es gelegentlich, einige Menschen können ihren Herzschlag kontrollieren, warum sollte man nicht auch seine Geschlechtshormone kontrollieren können? Leben ohne Sex ist logisch möglich, und wenn man nicht stimuliert wird in grösseren Mengen, dann kann man damit auch recht gut leben. Mir persönlich geht bei dem Medienspektakel um Sex der Kommerz, wie bei beinahe allem in der Welt da draussen, besonders auf die Nerven. Es ist zwar nur ein Spiel mit den Vorstellungen, aber wenn die Vorstellungen ständig mit den immergleichen Klischees zusammentreffen, stumpft irgendwann die Phantasie ab... Sex nur mit jemandem den man liebt (psychisch, nicht physisch), jawoll. Sollte ich jemals jemanden passenden finden.... ;) Ich habe die Hoffenung dass ich noch zwei Dinge im Leben erleben werde, an deren Wirkung ich glaube: Sex und den Tod |
| Azurite | @ Der_Philosoph: Ich glaube du hast da was falsch verstanden. Der letzte Mensch, vor dem ich mich ekeln würde, bin ich selbst. Ich finde mich nicht unbegehrenswert, häßlich, dumm oder eklig, habe mit meinem Körper soweit überhaupt kein Problem. Unzufrieden könnte ich erst dann damit sein, wenn ich dauernd drauf schauen würde, ob ich ja gut genug für das andere Geschlecht bin, ob ich sexy bin etc. Ist mir aber alles komplett wurst, und mir selbst gefällt mein Körper. Ich sehe mir auch gerne schöne menschliche Körper an, aber das hat für mich etwas mit Ästhetik und nicht mit Sexualität zu tun. Das alles hab ich jetzt erstmal auf den Körper bezogen, aber auch auf der geistigen Ebene ist es nicht anders. Ich weiß, dass ich nicht dumm bin, obwohl ich es manchmal lieber wäre, um nicht soviel nachdenken zu müssen. Ich kriege andauernd gesagt, dass ich sehr ichbezogen bin, und das nicht auf die Selbstzweifel-Weise, sondern umgekehrt. Und selbst wenn es keiner sagen würde, würde es keinen Unterschied machen. Ich liebe mich. Manchmal sogar zu sehr, aber das versuche ich größtenteils einzudämmen. Ich frage mich nur wie du zu diesem Schluß gekommen bist, dass ich mich selbst nicht mag. @ aaraen: Na, darauf hab ich gewartet. Insgeheim bin ich also neidisch auf alle die Sex haben, weil ich selbst ja sooo wenig Möglichkeiten dazu hätte... Wie du so richtig sagst, mögen die MEISTEN Menschen Sex. Und der Umkehrschluß lautet: Manche mögen's eben nicht. Du kannst gerne versuchen, mir einzureden, dass ich frustriert wäre und euch deshalb auch den Spaß verderben will, aber deshalb bleibt es nach wie vor falsch. Klar, ich geh mit meinem Orgasmusneid ins Forum und prangere das noch groß an... es tut mir Leid, aber ich durchschaue derlei Verhaltensweisen bei anderen Menschen so leicht, ohne angeben zu wollen, und ich schließe insofern meist von mir auf andere, indem ich schon mal davon ausgehe, dass das auch sonst jeder erkennt. Die beiden Typen, mit denen ich etwas ausprobiert habe, waren sicher keine Versager... ganz im Gegenteil, sie waren einfühlsam und zärtlich, aber das ändert nichts daran, dass ich einfach nichts dabei empfunden habe. Es war ja auch nichts Schlimmes, aber genausowenig Tolles daran. Warum sollte ich mich verbiegen und meine Einstellung ändern, und Typen durchprobieren, bis mal einer dabei ist, der es schafft, dass ich meine Kontrolle verliere? Das ist es mir nicht wert. Daran arbeiten oder mich damit abfinden? Ja, aber beide Möglichkeiten sind nur aus deiner Perspektive dargestellt, und zwar aus der Sicht einer Person, die mit der Situation unzufrieden ist. Ich sehe keinen Grund, daran zu arbeiten, und seit wann muss man sich mit etwas abfinden, hinter dem man voll und ganz steht? ('Abfinden' muss man sich meiner Meinung nach mit negativen Dingen... aber das ist Wortklauberei, sorry) Zu deinem letzten Satz: Hallo, wir sind hier in einem Forum und ich will hier nur diskutieren und keinem was schlechtreden. Wer lässt sich denn bitte von einem Fremden in seine Überzeugung reinpfuschen? Du wirst jetzt wohl keine schlechtere Meinung von Sex haben, nur weil ich es wage, hier dieses Thema zu eröffnen? Ich mag Sex nicht, du magst Sex, ja und weiter? Du brauchst dir von mir nichts verderben zu lassen, genausowenig wie ich deshalb plötzlich Gefallen an der Sache finden muss. @ Kirana: Ich kann dir sagen, wie ich mir das vorstelle: Ich lasse es von vornherein sein. Ich erwarte von niemandem, dass er sich für mich seine Marotten abgewöhnt, die mich nerven (und das ist wohl meist so, dass nach der rosarote-Brillen-Phase der ersten Verliebtheit auch Dinge auftauchen, die man nunmal nicht so gern hat), und im Gegenzug mach ich das auch für keinen. Ich hab mich nun mal so am liebsten, wie ich bin. Natürlich weiß ich, dass es den perfekten Menschen nicht gibt... auch dass ich meine Eigenarten habe, aber ich erwarte ja auch nicht, dass sich einer in mich verliebt. Um es nochmal genau zu erklären, verhält es sich bei diesem "Problem" so: Lernt man jemanden kennen und verliebt sich, ist das anfangs immer ganz toll und man schwebt auf Wolken, aber das kann noch nicht 'die' Liebe sein. Die kommt erst mit der Zeit, aber ich würde noch in der Übergangsphase von Verliebtheit zu Liebe abspringen, da mir alles auf die Nerven geht, und die entstehende Liebe geht dann natürlich den Bach runter. (Die Nebenerscheinungen sind außerdem, dass ich dadurch den anderen verletze, und das ist auch etwas, was ich absolut hasse) Ist mir schon oft genug so passiert, und das bei von Grund auf verschiedenen Menschen, und mein schlechtes Gewissen zu ertragen war immer furchtbar, und das will ich nicht mehr. Ich hab keinen Bock, immer allen zuerst Hoffnungen zu machen, und sie dann zu verletzen, obwohl ich im Grunde auch nichts dafür kann, weil ich es ja nicht absichtlich mache. Azurite |
| Kirana | ob du es nun glaubst oder net Chimonas...NEIN, ich will ihr nicht zu nahe treten. außerdem kann sie auch für sich selber sprechen. denke mal, dass sie dazu alt genug ist. wenn ihr meine meinung net passt, kann (und wird) sie mich sicherlich ansprechen. und nun zurück zum thema. denn eine sinnlose diskussion ob ich ihr nun zu nahe trete oder net, passt nicht zum thread. wenne unbedingt willst, kannste dafür ja nen eigenen thread starten @ Chimonas |
| Chimonas | MIST! Jetzt hasstes doch bemerkt, bevor ichs geloescht hat! War bloed weiss. Tschuldige. |
| Azurite | @ Kirana & Chimonas: Ist eh recht schwierig, mir zu nahe zu treten ... solange es virtuell bleibt ^^ Azurite |
| RayRay | hallo Azurite, tut mir Leid, aber ich konnte mir deinen Text nicht mehr ganz durchlesen weil er so lang war, und so viele Nebensätze hatte und du dich praktisch nur widerholt hast im Bezug auf mich. Aber eine Stelle ist mir ganz besonders aufgefallen, und zwart die wo du über die Liebe für Freunde redest, in der du sagst, dass diese Liebe den selben Wert hat, wie eine Beziehung, oder größer, nur ohne die lästigen Triebe abläuft. Seltsam, wie du den Menschen aufteilst, in zwei Teile, in zwei Zentren aufteilst: Kopf + Trieb. Ich meine klar gibt es Triebe deines Körpers wie: essen, schlafen, ficken. Aber du kannst einen Menschen nicht so trennen, du kannst dich selbst nicht so in zwei Teilchen schneiden. Wenn du deine Freunde sehr liebst, dann umarmst du sie ja auch. Ein Akt den der Körper vorallem verbringt, und der vielleicht auch ein Trieb ist... Verlangen nach Liebe und Geborgenheit, die dein Kopf in dem einen oder anderen Moment gar nicht braucht. Aber dein Körper. Es sind Triebe die für unser Wohlbefinden sorgen. hm... jetzt hab ich den Faden verloren und kann nicht mehr weiter schreiben... du weißt ja was ich sagen wollte. |
| Azurite | @ RayRay: Kein Problem ^^ Mich selbst kann ich eben schon recht genau in solche Teile aufteilen. Genaugenommen umarme ich nämlich von mir selbst aus so gut wie nie irgendjemanden, auch nicht meine Freunde. Wenn jemand mich umarmen will, ist mir das unangenehm, aber je nach Laune mach ich es eben doch (wird schon noch auszuhalten sein, so ne Mimose will ich auch nicht sein) oder sage, dass ich das nicht mag. Aber das hat mit meiner Zuneigung für sie rein gar nichts zu tun. Meine Zuneigung drückt sich nicht über Berührungen aus. Schon als Kind mochte ich das nicht, es gab aber keinen besonderen Anlaß dazu. Ich wollte nicht einmal dann umarmt werden, als meine Mutter gestorben ist. Ich hab mich schon öfter gefragt warum ich so bin aber irgendwann wars mir dann doch zu blöd, außerdem kann es mir ja egal sein. Azurite |
| Morgoth666 | Also hier meine Meinung dazu für die, die es interessiert: Ich bin der Meinung, dass eine Leben ohne Sex erst dann einen Einfluss auf die Psyche eines Menschen ausüben kann, wenn damit das restlich Leben gemeint ist, sprich: jemand hatte schon einmal Sex und hat es als angenehm empfunden, dann hat es eine nagative Auswirkung, könnte ich mir vorstellen. Denn dieser Mensch wird sich sein restliches Leben danach sehnen, diesen Zustand des Angenehmen wieder herzustellen. Andererseits: Wenn jemand die sexuelle Erfahrung als unangenehm empfunden hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es ihn positiv beeinflussen kann, keinen Sex mehr zu haben. Ich weiß, der zweite Punkt ist etwas holprig in der Formulierung, da es schwerer ist, über etwas zu schreiben, was man persönlich nicht genau nachvollziehen kann. Für mich persönlich ist Sex sehr wichtig, aber eher weniger als Akt der Befriedigung sondern zur Gemeinsamen Erfahrung von Nähe und Liebe und der Hingabe zur Lust. Ich bitte um weitere Meinungen dazu! Bis(s) dann & dark greetz, Morgoth |
| Carndael | Im Großen und Ganzen hast Du Recht, nur: Selbst wenn der Sex etwas Positives, Erfüllendes war, so kann en Mensch im Zuge seiner Weiterentwicklung vielleicht noch mehr Erfüllung darin finden, gerade keinen Sex zu haben (ein esoterischer Ansatz der Vergeistigung als Weg zum Ziel hin zu dem Göttlichen). Ist nicht mein Weg, aber wohl von einigen Menschen ernsthaft beschritten. Falls Sex etwas Negatives sein sollte, kann man natürlich einfach darauf verzichten (warum Sauerkraut essen, wenn's nicht schmeckt?). Aber da Sex nunmal ein ganz starker natürlicher Trieb ist, erscheint es mir eher ein Zeichen dafür, dass ein psychisches Problem besteht, welches ja ausgeräumt werden kann, so dass anschließend der Sex genossen werden kann. |
| Kirana | @ Chimonas: schon in ordnung :) @Azurite: danke sehr, jetzt bin ich n stück weiter *smile* |
| Ekros | Viele von Euch scheinen vergessen zu haben was sie sind. Ihr seid Menschen (ich wohl auch). Und Menschen sind Tiere. Wir definieren uns grundsätzlich durch unsere Triebe. Selbsterhaltung, Arterhaltung. Darauf ist unser Dasein aufgebaut und ohne das würde es nicht funktionieren. Was kommst als nächstes? Der Selbsterhaltungstrieb ist nicht mehr wichtig also weiche ich Autos auf der Straße nicht mehr aus? Natürlich halten sich die meisten Menschen heutzutage fälschlicherweise für etwas besseres, für Intelligent und Vernünftig und nicht mehr abhängig von unseren Trieben. Aber das sind wir nicht. Alles was wir haben, alles was wir sind baut letztlich auf unseren Trieben auf. Unsere Gesellschaft, unser Fortschritt, unser gesammtes Sein stützt sich auf unsere Triebe. Die Triebe zu verleugnen heißt sich selbst und sein Leben zu verleugnen. Mir scheint es auch so als ob da ein traumatisches Erlebnis aus der Kindheit für solche Ablehnung bei manchen hier gesorgt hat, sicher auch noch verstärkt durch das Medienbild der modernen Gesellschaft. Aber, entschuldigung, das ist krank und ihr solltet etwas dagegen tun. Ein Psychologe kann da teilweise wahre Wunder wirken. Ich möchte wirklich niemandem zu Nahe treten oder gar beleidigen, aber es ist doch einfach so. Und würden alle so denken wäre es mit den Menschen bald vorbei. Ob das allerdings schlimm wäre ist ein anderes Thema. Ich persönlich bin in dieser Hinsicht ein sehr triebhafter Mensch und genieße es in vollen Zügen. |
| Ekros | @Morgoth666 Hört sich ein wenig wie ein Vergleich mit Drogen an. Wenn man sie probiert und es einem gefällt will man sie immer wieder nehmen. Wenn man sie nimmt und üble Erfahrungen macht ist man für immer davon kuriert. Und wenn man nie welche genommen hat, weiß man nicht was man verpaßt und man hat keine Probleme. Interessant, ich denke da ist einiges dran. |
| Morgoth666 | @ Ekros Du hast Recht mit der Therorie vom Menschen als triebhaftes Tier. Aber was mir noch mehr zusagt, ist der Vergleich von Sex mit einer Droge. Und ich denke, damit triffst du es genau auf den Punkt: [B]Sex ist eine Droge![/B] Und eine gefährliche dazu! Denn wie von anderen Drogen, lässt sich der Mensch auch von Sex zu Dingen oder Taten verleiten, die er, ohne das Wissen um den Sex, nicht tun würde. Bis(s) dann & dark greetz, Morgoth |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von Morgoth666 [/i] [B]@ Ekros Du hast Recht mit der Therorie vom Menschen als triebhaftes Tier. Aber was mir noch mehr zusagt, ist der Vergleich von Sex mit einer Droge. Und ich denke, damit triffst du es genau auf den Punkt: [B]Sex ist eine Droge![/B] Und eine gefährliche dazu! Denn wie von anderen Drogen, lässt sich der Mensch auch von Sex zu Dingen oder Taten verleiten, die er, ohne das Wissen um den Sex, nicht tun würde. Bis(s) dann & dark greetz, Morgoth [/B][/QUOTE] ?! muss nicht sein, also ich hatte mich bis jetzt immer ganz gut unter kontrolle, mit sex und ohne. (also langsam frage ich mich was für traumatische erfahrungen hier einige gemacht haben ...) |
| Ekros | @Hastur Natürlich kann man das unter Kontrolle halten, manche besser, manche schlechter. Wie mit Drogen. Oder mit allem was einem so gut gefällt das man es nicht mehr missen will. Und Sex soll ja Spaß machen, so sehr das der Mensch oder das Tier es wieder machen will, um seine Art zu erhalten und seine Anzahl zu vermehren. |
| Scheol | Also ich weiß nicht. Hier wird irgendwie alles in einen Topf geworfen, einmal kräfig umgerührt und dann das Ergebnis als Wahrheit präsentiert. Mir fällt bald nichts mehr dazu ein. Ich gehe im großen und ganzen mit Ekros konform. Nur der Vergleich mit der Droge sagt mir absolut nicht zu. Sex ist nur eine Droge wenn man sie dazu macht. Es kann alles eine Droge werden, also finde ich den Vergleich nicht haltbar. Wenn man mit Sex umgehen kann, wird er auch nicht Gefährlich sondern schön und immer eine gute Erfahrung. Wie Ekros und ich schon betonten. Wir sind MENSCHEN! Ich verstehe nich warum sich einige darüber beschweren. Wollte ihr besser sein? Wollt ihr euch selbst verraten um intelligenter zu wirken? Ich sagte es schonmal: Alle die sich gegen Sex und ihre Triebe wehren sind in meinen Augen pubertierende Teenager die versuchen eine sinnlose Rebellion gegen alles und vor allem sich selbst zu führen. Werdet erwachsen! gruß Scheol |
| Morgoth666 | @ Scheol Ich stimme dir zu! Jedoch nicht bei der Sache, mit dem Sex als Droge. Ich denke Sex wird nicht zur Droge gemacht, sondern Sex [U]IST[/U] bereits eine Droge! Der eine wird süchtig danach, der andere nicht! Aber darüber ließe sich jetzt stundenlang streiten und im Endeffekt bleibt jeder bei seiner Meinung! Also, lassen wir das! Aber danke, dass ihr mich an Euren Gedanken teilhaben lasst! Bis(s) dann & dark greetz, Morgoth |
| Scheol | @Morgoth666 Für mich ist es halt keine Droge weil man alles zu einer machen kann, aber du hast recht. Wir würden stundenlang diskutieren aber nie eine Lösung finden. Ansonsten stimme ich dir auch zu. gruß Scheol |
| NoKraH | Na toll... ellenlanger Text geschrieben und durch nen Fehler alles wieder weg *FLUCH* :mad: Mal sehn ob ich's nochmal zusammenbring. Das Problem des Menschen ist, dass er, im Gegensatz zu allen anderen Tieren (?), sich selbst und sein eigenes Leben als das Wichtigste ansieht und nicht das Wohlergehen der eigenen Rasse und des eigenen Lebensraumes. Sollte sich eine Rasse, die dabei ist sich selbst und ihre gesamte Umwelt zu zerstören weiter vermehren? Wenn der Trieb zur Fortpflanzung im Gegensatz zur Balance des Gesamten steht (Überbevölkerung) und sich Negativ auf das Überleben auswirkt, wo liegt dann sein Sinn? Vielleicht ist der Rückgang der Lust auf Sex nur ein Mechanismus der Natur um das eigentliche Überleben des Gesamten zu sichern. (???) Meine Selbsterhaltung ist mir persönlich auch nur solange wichtig wie es mir dabei einigermassen gut geht ... Ist mir jetzt eher spontan eingefallen, aber klingt mir jetz grad ziemlich plausibel, könnt man mal drüber nachdenken... Auch würde ich eine Krankheit immer als etwas negatives für den eigenen Körper/Geist oder die Umwelt (z.B. Aggression) bezeichnen... wenn also jemand das Nichtvorhandensein von Lust/Trieb auf Sex nicht als schlecht sondern als angenehm für sich selbst empfindet, warum sollte es eine Krankheit sein? Man könnte es wohl auch einen Segen nennen seine Energie für wichtigere(?) Sachen einsetzen zu können ohne durch die ständige Jagd nach Partnern zur Paarung behindert zu werden. Lebewesen verändern sich auf natürliche Weise durch Mutation - Krankheit oder Verbesserung? Natürlich ist es verständlich, dass Menschen, die etwas für sich selbst als unverzichtbar, und eins der schönsten Dinge ansehen andere bedauern, die das nicht haben können/wollen - mancher braucht eben das neueste Handy und kommt sich dadurch wichtiger vor als andere, die es nicht besitzen... wobei er nicht bedenkt, dass Leute die es haben könnten und es nicht besitzen [B]wollen[/B] darin überhaupt keinen Wert sehen. Wiegesagt - jedem das Seine. Ich nehm an die meisten, die hier posten grenzen sich durch ihren Musik/Kleidungsgeschmack auch mehr oder weniger von ihrer Umwelt ab... warum sollte man sich in Sachen Sex anpassen? Steht das nicht im krassen Gegensatz zu dieser Philosophie der eigenen Identität? Hm... verleugnet man sich selbst wenn man etwas nicht tut, was man nicht will? Oder verleugnet man sich selbst wenn man etwas tut was man nicht braucht nur weil es als "normal" definiert wird? Ich weiss nicht warum Sex für mich persönlich schon immer einen negativen Beigeschmack hatte (Ausnutzen(?)..der Mann is halt doch irgendwie beim Akt in der "mächtigeren" Position... wenn man's rein körperlich betrachtet,ne?), ich kann mich nicht an schlechte Erfahrungen erinnern, die das bewirkt hätten. Hat sich mit der Zeit auch verändert, wenn man merkt, dass der Partner es genauso will und geniessen kann, aber ohne diese Gewissheit hätt ich selbst auch nich viel davon und würde lieber drauf verzichten.. den Trieb kann man auch anders befriedigen. @RayRay Ich möchte nur Macht über mich selbst haben (und das Gefühl ist richtig gut, kenn ich bisher eh nur allein)... alle anderen dürfen freiwillig mit mir leben oder gehen, das steht mir nicht zu zu entscheiden, ich will keine persönliche Macht über sie. Soviel mal dazu... Kritik? :rolleyes: Bin mal gespannt auf andere Meinungen... Edit: Zu Drogen: Ob man es als Droge oder nicht bezeichnet ist eigentlich nur Auslegungssache... wenn etwas angenehm ist oder man es als angenehm empfindet will man es nichtmehr missen und kann danach süchtig werden, richtig? (gutes Essen, Internet etc.) Aber ich will die Diskussion eigentlich net fortführen, nur meine Meinung. |
| Ekros | Vielleicht ist es eher so: Ich denke eine Droge kann (zumindest für einige) zu einer Art Trieb werden. Ist jemand wirklich abhängig von einer Droge, so wird sie ihm irgentwann so wichtig, das sie den Stellenwert eines Triebes einnimmt, diesen sogar noch übersteigt. Die wirkliche Abhängigkeit von einer Droge wäre mit Jemanden zu vergleichen, der so abhängig von seinen Trieben ist, das er es so sehr braucht das er es sich notfalls auch mit Gewalt holt. Und dann würde der Trieb zur Droge werden. |
| DyingAngel84 | also ich denke auch, dass sex etwas sehr schönes ist, eigentlich auch etwas sein sollte, was zum leben gehört aber eben sehr persönlich ist und nicht überall herum posaunt werden sollte (um auf das thema medien zurück zu kommen). jedoch ist es bei mir mittlerweile auch so, dass ich sex erstens nicht brauche.. zweitens irgendwie gar keine lust mehr darauf habe und mir vorstellen kann wirklich lange, sehr laaange ohne sex gut zurecht zu kommen. ich bin seit über zwei jahren mit meinem freund zusammen.. wir hatten immer ziemlich viel sex um ehrlich zu sein.. vor allem das erste jahr lang.. teilweise jeden tag und mittlerweile brauch ich das nicht mehr, es ist nicht so dass ich ihn nicht mehr liebe oder sowas aber ich bin glücklich und zufrieden, wenn wir zusammen sind, wir reden, kuscheln, miteinander lachen aber sex.. unwichtig und uninteressant. ich weiß nicht, mittlerweile haben wir vielleicht einmal im monat sex und selbst dieses mal müsste wegen mir nicht sein... ich weiß nicht warum das jetzt so ist, wieso es kam.. aber ich habe nicht mehr dieses verlangen.. irgendwie macht es mir ja auch angst.. naja aber dafür läuft in meiner beziehung trotzdem alles klasse und mein freund ist keiner derer, die alle zwei tage "das" brauchen wie viele andere, er ist sehr verständnisvoll.. und ich habe viele andere dinge bei weitem mehr lieben und schätzen gelernt als sex!!! ;) |
| Scheol | @Ekros Das denke ich auch eher.....dann wäre, wenn Sex eine Droge wäre, jeder der es ausübt ein potentieller Vergewaltiger. Und ich genieße es, lasse mir das aber nicht unterstellen. Aber sicher kann es zur Dorge werden und den Trieb zur Sucht machen. @All Eine Droge kann alles werde, ALLES, und ist somit nicht speziefisch auf Sex zu projezieren. bb Scheol |
| TwilightSun | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B] Alle die sich gegen Sex und ihre Triebe wehren sind in meinen Augen pubertierende Teenager die versuchen eine sinnlose Rebellion gegen alles und vor allem sich selbst zu führen. Werdet erwachsen! gruß Scheol [/B][/QUOTE] Okay, ich bin Teenager und vielleicht stecke ich noch in der Pubertät (ist man in dem Alter nicht eigentlich noch viel sexorientierter als später? Also irgendwie ist diese aussage etwas paradox...). Meiner Ansicht nach ist eine solche Verallgemeinerung einfach falsch. Wer keinen Sex haben will, hat dafür Gründe. Egal, was das für Gründe sind, man braucht einen Menschen deshalb doch nciht anzugreifen, oder? Ich für meinen Teil kann mir momentan nicht vorstellen, Sex zu haben, sei das jetzt oder in 20 Jahren. Das liegt sicherlich an sehr schlechten Erfahrungen, und nicht an meinem Alter! Also erklär mir bitte, wie du das gemeint hast...verstehen tu ich dich nämlich absolut nciht... Liebe Grüße Twi |
| Lady_Gunshot | Leben ohne Sex? Ich denke dass können sich nur die Leute vorstellen, die gerade oder noch nie wirklich mit ganzer Seele geliebt haben. Ihr könnt mir gerne das Gegenteil schreiben, ich spekuliere nur. Wenn man seinen Partner liebt will man sich auch bis auf äußerste mit ihm vereinigen, seelisch und körperlich. |
| Scheol | @Twi Wenn du dir alle Beiträge durchliest wirst du es verstehen. Es geht nicht darum wann man zum erstenmal Sex hat oder wie oft. Hier meinen einige das Sex überhaupt nicht ausgeübt werden sollte und das es nichts mit Liebe zu tun hat. Sie versuchen alles was einen Menschen ausmacht zu unterdrücken. Am besten siehst du es wenn du dir alle Beiträge durchliest. Das war nicht so gemeint wie du es aufgefasst hast. bb Scheol |
| NoKraH | @Schoel Einige hier meinen, dass [B]sie[/B] Sex nicht ausüben wollen, nicht, dass es überhaupt nicht ausgeübt werden sollte. Es gibt Sex ohne Liebe und Liebe ohne Sex ... beides zusammen kann sehr schön sein, aber [B]muss[/B] nicht zwangsweise zusammengehören. Alles was einen Menschen ausmacht? Die Triebe machen das Lebewesen erstmal überlebensfähig in einer bestimmten Umwelt. Den speziellen [I]Menschen[/I] macht wohl sein Talent zum Denken und willentlichen Handeln aus. Das versucht hier wohl keiner zu unterdrücken. Man versucht eher durch seine "Intelligenz" sich selbst zu beherrschen und das "tierische" unter Kontrolle zu halten. So hab ich das verstanden. Und wenn du meinen letzten Beitrag gelesen hättest.... wenn jemand ein Gefühl nicht besitzt (Wunsch nach Sex) wie sollte er es dann unterdrücken?? Er verleugnet sich selbst wenn er es dennoch tut. Doch recht paradox deine Aussage... Oder hab ich jetz was falsch ausgelegt? @Lady_Gunshot Wenn man jemanden von ganzer Seele liebt wird man ihm nie wehtun wollen... wenn man nun Sex selbst nicht als schön bzw. als Gewalt empfindet (oder wie auch immer negativ), warum sollte man es seinem Partner "antun" wollen? Noch ein spontaner Gedanke: Wenn ich mich mit meinem Partner vereinige, quasi eins werde... bin ich dann nicht wieder allein? :cool: |
| Daydreamer | so,ich habe jetzt versucht,das alles mal durchzulesen.ziemlich differenzierte meinungen hier... was mich aber nicht daran hindert,meine eignene mal mit einzubringen: ich habe noch nicht oft das wunder der körperlichen liebe erleben dürfen.aber die wenigen male werde ich immer in meiner erinnerung bei mir tragen.es ist die vollkommenheit.die ewigkeit,die wir menschen auf erden erreichen können.wenn man auf den höhepunkt des aktes hinsteuert,so scheint es,als wäre man schwerelos.man könnte fliegen,so denkt man.und man treibt auf ein gleißend helles licht zu,immer schneller.und sobald man es erreicht hat,ist man glücklich.diesen kurzen moment,wo einen nichts berührt außer diesem licht,ist man glücklich. man vereint sich mit dem partner,den man über alles liebt.man möchte ihm näher sein...so nah wie möglich.und man erkennt,dass liebe die antwort auf alles ist,was wir uns fragen.sie ist die antwort auf die vier wichtigsten fragen im leben.und sex ist ihre vervollkommnung.durch sex erleben wir ein kleines stückchen himmel.und dieses stück ist mehr,als wir uns jeh zu träumen wagten...sex macht uns für einen kurzen moment ewig.... (und:nein,ich war nicht unter drogeneinfluß) meine meinung dazu...sie wird nicht von jedem geteilt werden,aber das muss ja auch nicht sein,oder? viele grüße daydreamer |
| Scheol | @NoKraH hmm....falsch ausgelegt würde ich nicht sagen. Ich finde es nur schade das einige sagen: "Sex will ich nicht, das sind Triebe, ich will das nicht!!!" Ich habe nicht dazu aufgefordert. Wenn jemand sagt das er kein Verlangen hat ist es OK. Aber gerade in den ersten Beiträgen wird klar, das es welche gibt, die es ablehnen nur weil es ein Trieb ist. Und weil sie sich dann besser fühlen. Ich weiß nicht, der Mensch besteht aus Trieben, das macht ihn ja zum Menschen. Oder sollen wir jetzt geschlechtslose Götter werden? bb Scheol |
| Azurite | @ Scheol: Ich habe nicht gesagt, dass ich alle Triebe nicht mag, und deshalb auch Sex ablehne. In dem Fall könnte ich konsequenterweise wirklich auch mit Essen und Schlafen aufhören... Ich habe aber nichts dagegen, selbst zu essen oder zu schlafen, sondern selbst Sex zu haben. Ich mag einfach den Gedanken nicht, von meinen Trieben sozusagen 'ferngesteuert' zu sein. Und die Triebe sind doch sicher nicht alles, was einen Menschen ausmacht. Wie NoKraH gesagt hat, bilde ich mir was darauf ein, denken und entscheiden zu können, und dass dies stärker ist als die tierischen Triebe. Ich will es einfach so und deshalb brauche ich auch ganz bestimmt keinen Psychotherapeuten, der mir 'hilft'. Ich reiße Sex und Liebe auch nicht auseinander... denkt ihr ich wisse nicht, dass das für viele Menschen untrennbar verbunden ist? Was ich jedoch meinte, ist dass Liebe erst vom Menschen sozusagen dazu'erfunden' wurde... wogegen ja auch nichts einzuwenden ist. Ihr könnt euch doch auch aussuchen, was ihr wollt... also ob ihr Sex mögt oder nicht... Bitte glaubt nicht immer, dass Leuten wie mir geholfen werden muss oder bemitleidet uns... das ist überhaupt nicht nötig. @ daydreamer: Du hast schon recht, deine Meinung teile ich zwar nicht, aber schön für dich, dass du sie hast ^^ Wär doch echt langweilig, wenn jeder dasselbe mögen würde. Azurite |
| Scheol | @Azurite Weißt du, ich bedauer dich nicht. Weißt du warum ich so krass reagiert habe? Ihr habt gemeint das ihr euch von euren Trieben trennen wollt weil man dann weiter vom tierischem entfernt ist. Aber der Mensch ist ein Tier. Ihr sagt, ihr habt beherrschung, intelligenz weil ihr es unter kontrolle habt. Ich lebe es aus, und genieße es in allen Zügen. Also bin ich mehr Tier als Mensch, korrekt? Nein, ich bin Mensch! Es hört sich so an als würdet ihr euch über die Stellen wollen die es ausleben. Ich denke nur, bei der Unterdrückung von Trieben gehen auch gewisse Gefühle verloren. Nicht das ihr gefühlskalt wärt, das gibt es nicht, nur es fehlt irgendwas. bb Scheol |
| Carndael | [QUOTE]Wie NoKraH gesagt hat, bilde ich mir was darauf ein, denken und entscheiden zu können, und dass dies stärker ist als die tierischen Triebe.[/QUOTE] Darauf brauchst Du Dir nun wirklich nichts einzubilden. Der Mensch hat mit seinem Verstand viel mehr zerstört als es Tiere jemals tun werden. Ein Tier tut nichts Böses. Seine Triebe sind von Natur aus weder gut noch böse, genauso ist es beim Menschen. Aus Deinen Worten klingt heraus, als gäbe es eine Rivalität zwischen Verstand und Trieb, als sei das eine etwas, mit Hilfe dessen das andere überwunden werden müsste oder als stünde es über dem anderen. Warum? Es gibt hierbei nichts zu bekämpfen. Nutze Deinen Verstand sinnvoll, das reicht. Wenn Du "nebenbei" Spaß beim Sex hast - schön, wenn Du nichts daran findest, kein Problem für Dich. |
| Lady_Gunshot | @daydreamer: Wow, du hast eine ganz eigene Ansicht der Dinge. Aber eine sehr schöne... :) |
| WinterWolf | Man sollte Herr über seine Triebe sein können und nicht die ganze Zeit an "das Eine" denken, doch bin ich der Ansicht, dass es jedem selbst überlassen ist. Nur will ich von gewissen "toleranten" Leute nix hören, wenn ein Christ meint, vor der Ehe keinen Sex haben zu wollen! Das man Sexualität ablehnt nur, weil es ein Trieb ist sehe ich zwar als eher unnatürlich, aber andererseits hat der Mensch schon so manche Grenzen durchbrochen mit seinem Verstand, daher weiß ich nicht unbedingt zu sagen, was "richtig" oder "falsch" ist. Es gibt jedoch wissenschaftliche Beweise, dass gänzliche Enthaltsamkeit sich nicht unbedingt positiv auf den Körper aufwirkt, jedoch sind die negativen Wirkungen auch nicht so entscheidend schlimm, also macht es im Grunde keinen Unterschied ob ja oder nein. Es ist für mich eben eine weitere Form der Zuneigung, etwas besonderes, das ich meinem Partner schenke. Ich kann den Ekel vor dem blanken Trieb sogar verstehen, jedoch kann man ihn kontrollieren, wenn man seinen Geist nur übt... |
| Lady_Gunshot | @WinterWolf: Hm, kein Sex vor der Ehe kann ich wirklich nicht verstehen. Wenn man die richtige Person gefunden hat, ist der Trauschein doch egal. Ein Fetzen Papier bestätigt nicht die Ewigkeit der Liebe, auch keine kirchliche Zeremonie. Das habe ich noch nie verstanden. :rolleyes: |
| Daydreamer | danke. aber man sieht ja schon,dass es halt eine ganz persönliche sache für jeden einzelnen ist und man schon deshalb nie auf einen nenner kommen wird. aber das ist doch eh nicht das ziel des ganzen gewesen,oder? es ging doch eigentlich nur um einen meinungsaustausch und jetzt haben wir hier schon fast verhärtete fronten... dabei muss doch jeder slebst wissen,was er tut und was er gut findet... wünsche euch was viele grüße daydreamer |
| WinterWolf | @ Lady_Gunshot: Schon klar, ich denke, die Ehe beginnt im Herzen, aber es war nur so gedacht, dass im Prinzip jeder machen soll was er für richtig hält - es soll nur mich nicht in meiner Freiheit beeinträchtigen. |
| Jhulya | Ich muss zu diesem Thema sagen dass ich bisher noch nie etwas dabei gefühlt habe. Weder ekel noch erregung oder irgendwas anderes. Ich weiss nicht woran es liegt, wir haben alles probiert, aber da tut sich einfach nichts. Es gibt einen geringen Prozentanteil an Frauen die einfach nichts fühlen, obwohl sie körperlich vollkommen normal und gesund sind. Ich zähle mich jetzt einfach mal dazu, weil ich einfach keine Lust mehr habe tausend Sachen zu probieren. |
| Bloodrayne | Also ein Leben ohne Sex könnte ich mir nicht vorstellen.Es ist aber auch nicht so das ich One Night Stands bevorzuge,nee die hasse ich sagar.Ich will nur Sex mit einer Frau haben die auch wirklich liebe,ansonsten verzichte ich lieber auf Sex. |
| aaraen | Um mal auf die Eingangsfrage zu antworten: Natürlich kann man ohne Sex leben. Es gibt viele Menschen, die das tun. Entweder freiwillig (zB im Kloster) oder weil sie keine andere Wahl haben (Behinderte zB). Viele leben zumindest eine Zeitlang ohne Sex, weil sie keinen Partner haben. |
| Lady_Gunshot | @WinterWolf: Ja klar, siehst du persönlich das denn so? Das man keinen ex vor der Ehe haben sollte? Wenn ich mal fragen darf. :rolleyes: @Daydreamer: Also, im Gegensatz zu gewissen anderen Themen ist dieses hier noch ruhig... @Jhulya: Da würde mich nicht so viel Gedanken drum machen, jeder Mensch ist anders... Es gibt ja auch kitzelige Menschen und eben welche denen das gar nix ausmacht. Wenn man das vergleichen kann. :D |
| Kirana | nachdem ich hier nur fragen gestellt habe, kann ich getrost auch meine meinung abgeben: ein leben ohne sex kann ich mir zwar vorstellen ( bin ja schließlich keine nymphomanin), aber ehrlich gesagt will ich das auch gar net. sex ist für mich eine der schönsten dinge, mit denen man seinem partner sagen kann, wie sehr man ihn liebt. auf diese weise kann man mit seinem partner eins werden, ohne sich selber aufzugeben.... allerdings lässt sich auch nichts gegen one night stands sagen, solange diese für beide seiten in ordnung sind. hierbei geht es ja nur um das ausleben von körperlicher lust, und nur darum. im ersteren fall geht es ja auch um eine gewisse "befriedigung des geistes". deshalb kann ich abschließend sagen, dass mein leben ohne sex um einige erfahrungen ärmer wäre und ich diese erfahrungen nicht missen möchte. ganz egal ob es sich um pure one night stands oder um wirkliche liebe gehandelt hat. |
| Vampirgirl85 | Also ich würde jetzt, sofern ich keinen Partner habe, eigentlich ganz gut ohne Sex auskommen, damit meine ich dass ich net irgendwie das Verlangen danach hätte, so war es jedenfalls immer wenn ich Single war kam ich ohne den Gedanken an Sex ganz gut aus. Doch in meiner Beziehung die ich seit 10 Monaten führe möchte ich dies nicht missen. Es ist einfach eines der schönsten Gefühle die ich verspüre wenn ich mit meinem Freund zusammen bin. Ich finde zwar das Sex nicht alles ist in einer Beziehung, aber es gehört bei mir doch fest mit dazu. Das man ohne Sex leben kann geht meiner Meinung nach schon. Es gehört wohl zwar ein bißchen Selbstbeherrschung dazu aber wer sich dafür entscheidet ohne Sex auszukommen kann das gerne tun. Sex ist schließlich die intimste Nähe zwischen zwei Menschen die es gibt und wenn jemand dies nicht haben möchte dann gehört das respektiert. |
| WinterWolf | @ Lady_Gunshot: Nun, ich denke, je nach Überzeugung könnte ich das tun, wenn ich davon eben nur überzeugt wäre :D Jedoch warte ich schon länger und achtete schon immer eigentlich auf lange, stabile Beziehungen - hatte "nur" drei, davon war die erste eine Jugendliebe, bei der es nur einmal kurz vor Schluss zu näheren Kontakten kam, die zweite endete eben in dem persönlichen Drama mit Sarah (siehe Gedichtethread oder meine HP: [url]www.winter-wolf.de.vu[/url]) und nun eine dritte Beziehung, die ich möglichst mein Leben lang aufrechterhalten will. Unschuldig bin ich beileibe nicht, in der Hinsicht eher ein kleines Teuferl ;) Allerdings geschah nichts aus rein fleischlichen Gelüsten, sondern aus ehrlicher Zuneigung - das ist das, was ich als "Ehe" bezeichne, was auf dem Papier steht kann mir egal sein. Liebe hat Priorität, nicht irgendein menschliches Dokument... |
| Chimonas | @ daydreamer Tunnel, Licht am Ende. Das kommt mir irgendwie bakannt vor. Soll es nicht kurz vor dem Tod eine aehnliche Empfindung geben? Das Gefuehl von Unsterblichkeit. Kommt man sich kurz vor dem Tod vielleicht auch unsterblich vor? Muesste wohl ein neues Thema beginnen. Das interessiert mich. @ Scheol Zitat von Scheol: Und weil sie sich dann besser fühlen. Zitat Ende. Um von mir zu sprechen, fuehle ich mich nicht besser weil ich keinen Sex habe, sondern ich fuehle mich nicht schlecht, ohne welchen zu haben. Zitat von Scheol: Aber gerade in den ersten Beiträgen wird klar, das es welche gibt, die es ablehnen nur weil es ein Trieb ist. Zitat Ende. Ich lehne Triebe nicht ab, meine aber, dass man auch ueber seinen eigenen Trieben stehen koennen sollte. Um ihnen nicht voellig ausgeliefert zu sein. Doch es gibt auch Triebe, welche durchaus meine Beachtung finden. Der Trieb zu leben gehoert dazu. Zitat von Scheol: Ich weiß nicht, der Mensch besteht aus Trieben, das macht ihn ja zum Menschen. Zitat Ende. Das macht ihn zum Tier. Da aber der Mensch fuer mich auch ein Tier ist, macht dass fuer mich keinen allzugrossen Unterschied. Lediglich, dass der Mensch in der Lage ist, seine Triebe zu ueberdenken. Und ihnen nicht vollkommen ausgeliefert ist. Zitat von Scheol: Oder sollen wir jetzt geschlechtslose Götter werden? Zitat Ende. Seit wann sind G'tter denn geschlechtslos? Die muessen sich ja auch irgendwie vermehren. Zumindestens, wenn man annimmt, dass es wirklich mehrere gibt, nicht nur einen einzigen G'tt. Nun zum Therapeuten. Ein solcher koennte mir erst helfen, wenn ich an meinen Zustand wirklich etwas aendern wollte. Ich das ganze also als Krankheit ansaehe, was ich nicht tue. Da mir nichts fehlt, von dem ich wuesste, das es mir fehlte. Zitat von Scheol: Ihr habt gemeint das ihr euch von euren Trieben trennen wollt weil man dann weiter vom tierischem entfernt ist. Zitat Ende. Wie gesagt, der Mensch ist ein Tier, denn der Haupt-Trieb eines Tieres, naemlich leben zu wollen bleibt (auch bei mir) bestehen. Ich verliere dadurch lediglich eine Moeglichkeit unsterblich zu werden. Aber das sind Tiere ja auch nicht. Zitat von Scheol: Nein, ich bin Mensch! Zitat Ende. Korrekt! Wir auch! Zitat von Scheol: Es hört sich so an als würdet ihr euch über die Stellen wollen die es ausleben. Zitat Ende. Habe ich nicht vor. Ich habe das fuer mich allein so bestimmt, eine Wertung gegenueber anderen Menschen, erlaube ich mir hierbei nicht. Zitat von Scheol: Ich denke nur, bei der Unterdrückung von Trieben gehen auch gewisse Gefühle verloren. Nicht das ihr gefühlskalt wärt, das gibt es nicht, nur es fehlt irgendwas. Zitat Ende. Nachvollziehbar. Wenn man nur wuesste, was einem denn nun fehlt... @ Carndael Zitat von Carndael: Der Mensch hat mit seinem Verstand viel mehr zerstört als es Tiere jemals tun werden. Zitat Ende. Der Mensch schafft es seine Gefuehle wie etwa Hass, in Gedanken zu bringen, die in Taten enden und Menschen schaden. Beim Menschen ist nicht allein der Verstand gefaehrlich, sondern, auch die Tatsache, das Gefuehle sich des Verstandes bedienen koennen. @ Winterwolf Zitat von WinterWolf: Man sollte Herr über seine Triebe sein können und nicht die ganze Zeit an "das Eine" denken, doch bin ich der Ansicht, dass es jedem selbst überlassen ist Zitat Ende. Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufuegen. Zitat von WinterWolf: daher weiß ich nicht unbedingt zu sagen, was "richtig" oder "falsch" ist. Zitat Ende. Die Antwort darauf zu finden, bleibt wohl jedem Menschen selbst ueberlassen. @ Daydreamer Zitat von Daydreamer: dabei muss doch jeder slebst wissen,was er tut und was er gut findet... Zitat Ende. ...oder laesst. Das sehe ich auch so. @ aaraen Das zweite kann schon richtig sein, nur ob im Kloster wirklich ein Leben ganz ohne Sex stattfindet, wage ich jetzt einfach mal anzuzweifeln. Zumindest in der Vergangenheit, als die Kirche noch viel maechtiger war als heute, waren kirchliche Aemter und weltliche Aemter noch eng miteinander verwoben. Das von der Kirche eingesetzte Wuerdentraeger, weltlichen Genuessen auch nicht abgeneigt waren, ist ebenfalls ein Kapitel jener Zeit. Ob das heute besser ist? Keine Ahnung. Gruss Chimonas |
| Scheol | @ Chimonas Hmm..das erklärt einiges und rückt deine Ansicht in ein anderes Licht. Also, denke ich das du schon deinen Weg gefunden hast. bb Scheol |
| Shaitana | high! also eigentlich beleidigt ihr hier alle anderen tierassen in dem ihr die triebe beleidigt.nicht nur der mensch hat spaß am sex es gibt noch andere tierassen denen das ganze spaß macht und die es nicht nur wegen der fortpflanzung tun.und sind die deswegen schlechter. erklärt mir doch einfach was ist an trieben so falsch sie steuern ja nicht nur unseren sexualtrieb.und sich gegen die triebe aufzulenen is doch schwachsinn.oder ist man deswgen automatisch besser als der rest der menschheit. es gibt immer extrem fälle vorwiegend frauen die auf grund irgendwelcher erfahrungen keinen sex wollen.aber so bei "normal"sterblichen.ich weiß net irgendwelche probleme muß es da doch geben.kann mir net wirklich vorstellen sich von allen trieben zu befreien.ist doch irgendwie unmenschlich oder untierisch. naja sex macht spaß ohne aber vorallem auch mit liebe.aber bin ich denn jetzt ein schlechter mensch wenn ich mehrmals wie woche sex will? ok ich hab bestimmt 1000 sachen wiederholt die 5 leute gesacht ham aber das ging mir graddurch den kopf. liebe grüße shai |
| Azurite | Wer behauptete denn etwas von schlechten Menschen? Nein, ihr seid eher 'richtige' Menschen als ich es bin, in dieser Hinsicht. Ich streite gar nicht ab, dass ein normaler Mensch auch einen normal ausgeprägten Sexualtrieb hat. Das muss mir deshalb aber doch nicht gefallen, oder? ^^ Azurite |
| Daydreamer | @ azurite nein,muss es nicht. wer sagt denn,dass du es gut finden musst? ist doch deine auffassung... @ chimonas hm,vielleicht fühlt man sich vor dem tod unsterblich,keine ahnung. aber wollen wir wirklich die verbindung zwischen tod und sex ziehen? ich glaube ,ich habe angst vor dem,was am ende bei rauskommen könnte...was wenn diese verknüpfung nicht so abwegig ist,wie sie jetzt scheint? oh je,da hast du jetzt was angeschnitten... @Lady_Gunshot hm,war lange nicht mehr hier zu gast...hab wohl einiges verpasst... wünsche euch allen eine gute nacht passt auf euch auf nachdenklich, Daydreamer |
| Armageddon | Das Ergebnis hier scheint also zu sein: Jeder kann es machen wie er will, niemand ist deswegen schlechter oder besser. So weit so gut! Aber für mich stellen sich folgende Fragen (@azurite): Wenn so viele Millionen Menschen Sex als etwas positives schildern, es regelmäßig tun und soviel Energie (und z.T. Geld!) darauf verwenden, ihn zu bekommen, kommt Dir dann nicht in den Sinn, dass Du etwas Schönes in Deinem Leben verpassen könntest? Auch wenn Du jetzt nicht das Bedürfnis spürst? Besteht dann nicht der Anlass für Dich zu prüfen, ob Du Deine Gefühle/Einstellung dazu nicht ändern willst? Ob der Umstand, dass Sex Dich kalt lässt, vielleicht sogar abstößt, nicht einer ist, der beseitigt werden sollte? Zumindest aber die Ursache dafür, dass es so ist, zu erfragen? |
| NoKraH | @Armageddon Millionen Menschen verschwenden ihr Geld und ihre Energie für Zeug oder Tätigkeiten, die mir als völlig wertlos und dumm erscheinen... Solang ich selbst kein Verlangen spüre werde ich mir sowas nicht anschaffen nur um "dazuzugehören". Mal als Gegenthese. Nix dümmeres als Menschen in Massen - den Herdentrieb hammer immernoch intus. ;) |
| GrauerWolf | @Armageddon Möchte nicht falsch verstanden werden, aber Sex hat nicht nur positive Seiten, enttäuschte Gefühle, Vergewaltigung, Krankheiten, Abtreibungen, Prostitution, Versexualisierung der Gesellschaft sind die Kehrseite der Medaille. Wenn jemand dem aus dem Wege gehen möchte, hat er/sie meine Achtung, ohne hier für eine der Seiten Partei ergreifen zu wollen. Ich fand es immer interessant, daß Tiere ihre Paarungszeiten haben, während unsere Spezies sozusagen permanent auf "Stand-By" läuft, was ich in gewisser Hinsicht recht anstrengend finde. |
| Armageddon | @ NoKraH [QUOTE]Solang ich selbst kein Verlangen spüre werde ich mir sowas nicht anschaffen nur um "dazuzugehören".[/QUOTE] Es ging mir nicht darum, etwas zu tun, nur um dazu zu gehören, ich gehe davon aus, dass alle hier im Board so etwas nicht tun (nein, ich will keine neue Diskussion über die Einstellung eines Goths anfangen!!!!!). Ich finde es aber, um es noch mal auf den Punkt zu bringen, sinnvoll, dies als Gedankenanstoß zu nutzen, um sich selbst zu hinterfragen (und nicht nur die anderen). Was dabei rauskommt, ist offen. Liebste Grüße |
| Armageddon | @ Zorn Gottes: [QUOTE]Sex hat nicht nur positive Seiten, enttäuschte Gefühle, Vergewaltigung, Krankheiten, Abtreibungen, Prostitution, Versexualisierung der Gesellschaft [/QUOTE] Jetzt mach aber mal halb lang! Nur weil andere mit einer Sache nicht umgehen können, muss ich mich selbst nicht davon abwenden. Der Esstrieb hat auch negative Seiten: Bulimie, krankhaftes Übergewicht, Abrodung von Wäldern, Kriege um fruchtbares Land... Hoffe, Dich nicht missverstanden zu haben - zugegeben, letztes Beispiel ist ein bisschen weit hergeholt...;) Auch Dir liebe Grüße |
| GrauerWolf | @Arma Nein, es sollen niemandem Vorschriften gemacht werden; ich wollte nur mal Verständnis wecken, daß man das Thema auch von einer anderen Warte aus betrachten kann. Gerade bei diesem Thema, das, um 180 Grad gedreht, auch sehr schöne Seiten hat, kann und soll niemand überzeugt werden. Man kann höchstens seinen Horizont erweitern. Kennt jemand das Buch von M. Houllebecque "Ausweitung der Kampfzone"? Dort wird sehr anschaulich der Streß beschrieben, dem die Verlierer auf der Jagd nach dem sexuellen Erleben ausgesetzt sind. Beste 'Grüße zurück ZoGo |
| Armageddon | O.k., das kann ich schon nachvollziehen, dass sich ein Mensch all den Stress nicht aufbürden möchte, sich v.a. Enttäuschungen (sind vorprogrammiert, wenn Sex mit Gefühlen zusammen fällt) ersparen will und einfach keine Lust mehr hat, dieses Rennen mitzurennen. Aber geht es nicht eher um Beziehungen, also Gefühle als um Sex? Den kann man sich doch relativ stressfrei und unverbindlich holen (Stichwort One Night Stand). Habe über dieses Thema mit meiner Freundin viel und lange diskutiert, die ebenfalls die beschriebenen Seiten, die dieser Trieb hat, für sich selbst als sehr negativ empfindet (da gibt es noch einiges mehr zu nennen, was insbesondere Frauen das Leben schwer macht und zum Schluss führen könnte, dass eine trieblose Gesellschaft eine bessere wäre), aber trotzdem komme ich zu dem Ergebnis, dass man den Trieb, in einer Beziehung ausgelebt, als etwas positives erfahren kann. |
| aaraen | Alles hat seine Vor- und Nachteile. Mit nem Messer kann man jemanden umbringen. Ess ich deshalb nur noch mit den Fingern? |
| GrauerWolf | @Armageddon Natürlich kann man das und die einen können es eben besser und die anderen fallen dabei häufiger auf die Nase. Bin selbst auch kein Eunuch von eigenen Gnaden und bin auch froh, daß meine Kinder mir ähnlich sehen :p , aber irgendwann wird man nachdenklich und sieht eben alle SEiten der Medaille. Dieses Thema der allzeitigen Paarungsbereitschaft finde ich übrigens wirklich interessant. Jemand hat mal die These aufgestellt, daß die Natur sich das für den Menschen so ausgedacht hat, damit der Jäger auch nach der Jagd immer schön nach Hause kommt, aber so ganz befriedigend finde ich diese Erklärung nicht. |
| GrauerWolf | @aareen Du ißt mit dem Messer, interessant.....? Keks beiseite, natürlich muß ich nicht mit den Fingern essen, aber ich kann mir Gedanken über die Zweischneidigkeit machen.;) |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Zorn Gottes [/i] [B]...natürlich muß ich nicht mit den Fingern essen, aber ich kann mir Gedanken über die Zweischneidigkeit machen.;) [/B][/QUOTE] Das trifft es! Nur weil etwas schlechte Aspekte hat ist das kein Grund es einfach ganz sein zu lassen. Fast alles hat auch schlechte Aspekte. Aber gerade darin sehe ich die Fähigkeit zu leben: dass man sich dessen bewusst ist und diese Dinge eben so für sich regelt, dass man die positiven Aspekte hat und die negativen vermeidet. |
| GrauerWolf | @aareen Schopenhauer hat in seinem Aufsatz über die Lebensalter sehr schön beschrieben, daß es das Primat der Jugend ist nach Glück zu streben, während das Alter bemüht ist, das Unglück zu vermeiden. Weh' dem, der diese beiden Abschnitte miteinander verwechselt! ;) :rolleyes: ;) |
| Azurite | @ Armageddon: Um auf deine erste Frage zu antworten: Nun ja, ich denke mir dabei folgendes... ich bin so wie ich bin glücklich, weil ich das eventuelle Schöne, das ich verpasse, nicht wirklich vermisse. Arbeite ich aber an meiner Einstellung, sofern das möglich ist, wird es auch nur dazu kommen, dass ich neben einigen schönen Momenten den Rest der Zeit unzufrieden und auf der Suche bin, da nichts ewig währt... Ich habe es schon irgendwann mal in irgendeinem anderen Thread gesagt, aber das passt hier nochmal: Solange ich nicht um das Schöne weiß, das mir entgeht, kann es mir egal sein, wurden mir jedoch einmal die Augen geöffnet, werde ich mich womöglich mein Leben lang danach sehnen... Ersteres erscheint mir da einfach attraktiver, und als netter Nebeneffekt erspar ich mir auch die negativen Seiten. Ursachen zu erfragen versuche ich sowieso immer... aber ich komm da sowieso auf nichts. Kann höchstens sein, dass ich von der menschlichen Rasse insgesamt nicht allzuviel halte, mich deshalb erstmal sowieso nicht fortpflanzen will und mir deshalb vielleicht auch der Trieb dazu abhanden gekommen ist... @ all: Glaubt ihr, dass eine trieblose Gesellschaft besser wäre? Wenn man bedenkt, wieviele schlimme Dinge aus dem Ganzen entstehen... und die schönen Dinge könnten einem ja dann auch nicht fehlen, weil keiner drum weiß...? Ich finde diesen Gedankengang interessant... Azurite |
| GrauerWolf | @azurite Da Du Dich hier mal wieder "sehen" läßt, ich finde dieses Thema von Dir mutig, denn es ist so ein richtiger Antipode. Wenn Dir nichts fehlt, dann fehlt Dir eben nichts. Es gibt so einen Kalauer, mal sehen ob ich ihn noch zusammenkriege: "Wie gut, daß ich keinen Spinat mag, denn würde ich ihn mögen, dann würde ich ihn essen und ich hasse das Zeug." :) |
| Chimonas | @ Azurite Eine Trieblose Gesellschaft schoen? Nur fuer diejenigen, welche sich das wuenschen. Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Chimonas: Nun, ich denke nur daran, was man alles los wäre: Den ganzen Sexismus, anzügliche Sprüche, blödes Hinterhergepfeife... Rivalität zwischen Männern sowie Frauen... Wer-zeigt-mehr-Haut-Wettbewerbe, dumme Spam-Mails, Vergewaltigungen, Kindes- und jeder andere Mißbrauch, AIDS (bis zu nem gewissen Grad) und alle anderen Geschlechtskrankheiten... gebrochene Herzen, weil der Partner fremdgeht... darausfolgende Eifersuchtsmorde... Familientragödien... Auf der anderen Seite: Talkshowthemen zum Totlachen, und halt das Schöne, das Sex offensichtlich für viele ist und was weiß ich was noch.... schreibt noch dazu was euch einfällt... @ZornGottes: Meinst du jetzt das Thema des Threads allgemein? Naja, mutig... andere würden sagen ich wäre feige weil ich aus Angst vor dem Negativen das Positive verschmähe... Aber ist ja egal, ich mach eh das, was ich will ^^ Ich rede nur äußerst gerne drüber... Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Dann waehren wir ja automatisch Neutren! Koennte mir vorstellen, das waehre fuer viele unvorstellbar, bzw langweilig. Trotzdem interessant. Aber wie soll die Menscheit dann ueberhaupt leben bzw. ueberleben? Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Chimonas: Naja, in dem Fall wäre das Klonen wahrscheinlich schon lange legal und perfektioniert. (Ich weiß, das ist unlogisch... die Menschheit wär erst gar nicht bis zu dem Punkt gekommen) Oder stell dir eine Gesellschaft von Wesen vor, die sich ungeschlechtlich vermehren können... was für Auswirkungen hätte das auf die gesamte Gesellschaft, was würde sie von unserer unterscheiden? Was täten diese Wesen ihr ganzes Leben lang? Wir können uns vielleicht gar nicht so in diese Lage hineinversetzen und denken, dass denen unvorstellbar langweilig sein muss... Das soll jetzt nicht unbedingt negativ klingen, aber spricht das nicht dafür, was für eine Riesen-Rolle Sexualität in unserem Leben wirklich spielt? Wenn einem erstmal klar wird, dass man sonst kaum was zu tun hätte, wenn dieser Faktor wegfiele... Erstaunlich. Azurite |
| GrauerWolf | @chimonas Ich sage ja, ich wäre für die Einführung einer Paarungszeit, dann würde zwar drei Wochen lang alles drunter und drüber gehen, aber den Rest des Jahres könnten wir uns unserer geistigen Weiterentwicklung und den schönen Künsten widmen...;) |
| Chimonas | @ Zorn Gottes Nun ja, dabei muss man allerdings auch bedenken, das vor allem die Maenchen in dieser Zeit extrem abnehmen, da sie ueber das "Denken an das Eine" sogar das Fressen vergessen. Nicht so schoenes Beispiel von Triebgesteuertem Wesen. @ Azurite Die Frage ist fuer mich sehr schwer, da vieles was Menschen tun, ob bewust oder auch unbewust mit der Fortpflanzung zu tun hat. Warscheinlich wuerde man sich dann aber weniger fuer Sport interessieren, mehr Buecher lesen, weniger Liebesgedichte schreiben... Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Azurite Wie stelltst du dir denn das Leben dann vor? Gruss Chimonas |
| Azurite | Auch nicht viel anders, als ich es jetzt führe... ^_^ Ich interessiere mich sehr für Kunst, Musik, Physik, Philosophie, teilweise auch Mathematik etc., liebe Computerspiele und das Internet, hab aber auch meine Freunde die ich so gut wie ich eben kann 'liebe'... Mich interessieren auch alle Möglichkeiten von Kommunikation... ich liebe Sprachen und möchte so viele lernen, wie es geht... Also langweilig würde mir damit sicher nicht werden... Azurite |
| GrauerWolf | @Chimonas Das wärs doch! Wie viele verfettete Kerle laufen durch die Weltgeschichte, die dann wären der Brunftzeit eine echte Chance auf Neubeginn bekämen. |
| Chimonas | @ Azurite Ich interessiere mich sehr für Technik, Musik, Physik, Philosophie, teilweise auch Mathematik (eher weniger) etc., liebe es am Computer herrumzubasteln und das Internet, hab aber auch meine Freunde die ich so gut wie ich eben kann 'liebe'...( Freunde hab ich kaum, mich versteht eh kaum jemand) Mich interessieren auch alle Möglichkeiten von Kommunikation..(geht mir 100% genau so) ich liebe Sprachen (ausser Englisch) und möchte so viele lernen, wie es geht... Also langweilig würde mir damit sicher nicht werden... So sieht mein Leben aus. (Konnte deines mit ein paar Veraenderungen uebernehmen). Merkwuerdig! Ich fuehle mich dabei irgendwie austauschbar. Ob das den Menschen, in einer Trieblosen Zukunft auch so geht? Gruss Chimonas |
| Carndael | Geschlechtslose Gesellschaft führt wohl tatsächlich zu sehr viel mehr Zeit für anderes als die Triebbefriedigung, Flirten, sich für's andere Geschlecht hübsch machen, ... Sinnvoll genutzt bedeutet dies die Möglichkeit, sich auf das Innere, die Seele zu konzentrieren und sich damit, ungestört von äußeren Reizen und sexuellen Gedanken, weiter zu entwickeln, zu vergeistigen. Klingt wohl nur für Hardcore-Esoteriker erstrebenswert. :( |
| Chimonas | @ Zorn Gottes Die haetten dann allerdings einen echten Vorteil. Bessere Lagerhaltung, mehr Vorraete. Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | @Chimonas Gut gebrüllt, Löwe! Aber meinst Du nun Männer oder Eichhörnchen??? |
| Chimonas | @ Carndael Stimmt, das klingt wirklich verlockend! Fuer mich. Fuer die mehrheit der Menscheit, waehre es wohl nicht ganz das richtige. Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Zorn Gottes Natuerlich Maenner. Eichhoernchen brauchen ja nicht extra einen Futterbeutel. Die haben ja schon einen. Aber Menschen haben, fuer fast alles was ihnen die Natuer nicht mitgegeben hat, ein Universalorgan. Ihren Kopf. Also sorgt der Mann vor und legt BEVOR deine Pahrungszeit begaenne, einen Vorrat an. Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Alle Aber mal eine ernsthafte Frage: Waehren, wenn es keine Triebe mehr im Leben der Menschen gaebe (den zu Leben, lassen wir lieber mal bestehen) sich alle Menschen aehnlich? Oder doch nicht. Mit was wuerde man sich dann beschaeftigen? Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | @Chimonas Jetzt habe ich es kapiert. Brauche aber keinen Vorrat, weil ich mir nur Weibchen mit gefülltem Kühlschrank greifen werde und zwar gleich ein Dutzend. |
| Kirana | Zorn Gottes du faules stück. :D |
| GrauerWolf | @Kirana "Abwehrend wink" Danke, danke, zuviel der Ehre, aber wir sollten doch unseren Kopf benutzen..........? |
| Chimonas | @ Azurite Wie willst du denn Menschen, die Triebe nehmen, welche waehren, das genau, welche nicht? Zwar kann man natuerlich sagen, dass die Menschen dadurch ja nichts vermissen wuerden, da sie ja nicht einmal wuessten, was sie vermissen sollen, ausserdem waehre das Problem der Ueberbevoelkerung auf einen Schlag geloest, aber meinst du, die Menschen lassen sich ihre Triebe und damit auch die Faehigkeit zu lieben nehmen? Gruss Chimonas |
| Azurite | Das war doch nur hypothetisch gemeint... Ich meinte ja auch nicht eine Gesellschaft ohne Triebe, sondern erst mal nur ohne diesen einen... Im Übrigen mache ich die Fähigkeit zu lieben nicht am Sexualtrieb fest. Man muss doch so auch lieben können... ansonsten könnte man ja eh sagen, dass es also in Wirklichkeit doch nur immer um das Eine geht, was aber hier so einige bestritten haben. (Glaub ich ja auch...) Azurite |
| GrauerWolf | @Chimonas Ich möchte mir nicht anmaßen , Azurites' Antwort vorwegzunehmen. Es geht sicher aber auch gar nicht um Triebkappung, sondern eher um Triebkontrolle. Sonst bekommen wir eine fade Welt wie bei Aldous Huxley. |
| Chimonas | @ Zorn Gottes Genau das frage ich mich ja auch. Ob dann alles langweilig und austauschbar waehre. Also ich habe verstanden "erst mal nur ohne diesen einen..." Und ohne diesen Einen, ist doch OHNE diesen Einen, oder? @ Azurite Wenn das im uebrigen rein "mal angenommen" waehr, haetten wir wie gesagt, keine Schwierigkeiten mit der explodierenden Erdbefoelkerung, keine Sexualverbrechen mehr, die Werbung muesste ihre "Botschaft" komplett ueberdenken, Liebesgedichte wuerden wohl auch keine mehr geschrieben, Gewalt koennte sich eventuell extrem zurueckbilden, "Imponiergehabe" wuerde wohl wegfallen, die Kuenste wuerden ein wichtiges Thema verlieren, die Musik bekaeme ungeahnte Inhalte, die Geschlechter wuerden wohl nicht mehr gebraucht, die Spinde bei der Bundeswehr wuerden etwas leerer werden, man haette viel mehr Zeit fuer andere Dinge (was?), die Frage wofuer wir eigendlich auf der Welt sind bekaeme eine ganz neue Dimension, Heirat waehre nicht mehr noetig, Scheidung muesste nicht mehr vorkommen, Sprache verloere wohl auch an Mehrdeutigkeit... Und die Liebe die du meinst, ginge die dann in Richtung Freundschaft, oder weiter? *ZurSicherheitNachfrag* Meintest du ganz ohne diesen einen Trieb, oder nur eine Einschraenkung dieses einen Triebes? Und noch ein kleiner Satz zum Thema: Alles haengt irgendwie zusammen. Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | @Chimonas Um den Faden mal weiterzuspinnen, beim Menschen ist eben in punkto Sexualität (nicht nur da) einiges außer Kontrolle geraten: - Wir können/wollen prinzipiell immer - Wir sind zum Ehebruch fähig - Wir lassen uns stark sexuell manipulieren (Prostitution, Werbung). Tiere folgen auch ihrem Trieb, aber der dient der Fortpflanzung und danach setzt die Brutpflege ein. Weshalb sind wir tendenziell polygam? Gegen den Trieb als solchen ist ja nichts einzuwenden, aber seine Allgegenwärtigkeit macht aus uns nicht gerade höhere Lebewesen... |
| Chimonas | @ Zorn Gottes Soweit ich weiss, gibt es auch "in ewiger Ehe lebende" Tiere, Beispiele sind mir im Augenblick aber keine im Gedaechtnis. Und das beim Menschen "einiges ausser Kontrolle" geraten ist, ist leider klar. Aber das fing schon mit dem Kienspan an. Der Mensch versucht eben, sich sein "Paradies" zu erschaffen, zu spaet merkt er, dass er darin eigendlich gar nicht leben kann. Weil er immernoch das selbe "Tier" geblieben ist. Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | @Chimonas Enten sind monogame Tiere; wenn Du im Stadtpark spazierengehst und ein Weibchen/Männchen entdeckst, ist der Partner nie weit. Finde ich jedesmal wieder anrührend. |
| Azurite | Mir ist auch gleich am Anfang dieses Gedankens "Schöne neue Welt" eingefallen... Aber das wollte ich nicht als Beispiel nehmen, denn die Leute dort haben doch genauso ihre Orgien, nur eben die Fortpflanzung hat nichts mehr damit zu tun... @ Chimonas: Naja, es muss nicht bei Freundschaft aufhören... zumindest nicht dabei, was man landläufig als Freundschaft bezeichnet... es könnte in der (sexual)trieblosen Gesellschaft so weit gehen, wie es will, nur ohne physischen Aspekt. Ich glaube nicht, dass der fehlende physische Aspekt die Emotionen beschränkt... Und ich meinte in diesem Beispiel, dass dieser Trieb überhaupt nicht vorhanden ist. Wenn man sich also z.B. ungeschlechtlich vermehren könnte. Ist ja nur ein Beispiel zum Nachdenken, ich wär ja schon zufrieden, wenn der Trieb etwas eingeschränkt wäre... ^_^ So dass man halt seine Ruhe davor hat... Azurite |
| GrauerWolf | @Azurite Ich habe mal vor Urzeiten einen Fernsehfilm gesehen von einer Eidechsenart, die nur aus Weibchen besteht und sich per Jungfernzeugung fortpflanzt. Wenn ich jetzt noch wüßte, wie die Tiere heißen und wo sie leben... Hoffentlich war das keine Sendung am 1. April!:D |
| Chimonas | @ Zorn Gottes Wie geht das denn? @ Azurite Das heisst, du hast noch deinen Trieb, wolltest ihn aber gerne los sein; oder dich stoert, das andere dich mit ihrem Verhalten, wegen ihrem Trieb nerven? Tut mir leid, wenn ich dich mit alten Fragen nerve, nur ich kann mir das einfach nicht gut vorstellen. Alles was mit Sex zu tun hat entzieht sich meiner Vorstellung. Ich denke ja nicht einmal daran (vielleicht, gab es das ja mal frueher bei mir, aber ich weiss es nicht mehr). Ich hoffe, du kannst das noch. Und kannst mir deshalb erklaeren, was du an so einer Welt so schoen faendest. Beziehungsweise, wie du dir Beziehungen zwischen Menschen dann vorstellst. Weil, was du gesagt hattest, laesst mich leider wieder fragen, ob das was du meinst, doch auf Trieb beruht, oder nicht, und wenn nicht, auf was dann? Kurz ich kann mir einfach nicht vorstellen, was du meinst. Ich kann naemlich zu Menschen keine Beziehung aufbauen. Da mich an Menschen bis jetzt nichts haelt. Ich wuerde bis jetzt die Einsamkeit jedem Menschen vorziehen. Da diese absolut verlaesslich ist. Bei der gibt es keine Missverstaendnisse, man muss sich nicht erklaeren und ganz wichtig, sie verlaesst einen auch nie. Ich glaube, du stellst dir das Leben ohne Trieb anders vor, oder? Ja vielleicht waehre es das auch fuer mich, aber dazu muesste man einfach verstanden werden, aber wer soll so etwas schon verstehen? Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | Wie es funktioniert, weiß ich leider auch nicht, soll aber auch bei Spinnen funktionieren? Haben wir hier mitlesende Biologen, bitte dringend auf den Plan treten!!! |
| Feuerleger | Hi Zorn Gottes Zunächst einmal JA wir Menschen haben einen Sexualtrieb und Asexualität ist verdammt selten. In meinen Leben gab es auch eine Zeit in der ich glaubte mich von allen Isolieren zu müssen (auch heute bin ich kein spuergesseliger Mensch, ich habe höchstens 2 gute Freunde), damals haben mich auch diese ganze Gespräche über Sex genervt. Insbesondere aber, weil alle Leute über etwas gesprochen haben, was sie anscheinend als unheimlich wichtig ansahen, was ich aber nicht kannte. Und je mehr und mehr sie von den Thema angefangen haben zu reden, je mehr ging mir das dann auf die Nerven. Weil sie dort über etwas sprachen wovon ich keine Ahnung hatte. Ja, in meiner übelsten Phase wollte ich den Frauen und der Sexualität den Rücken zukehren...so etwas banales...so etwas oberflächliges...so etwas dummes...habe ich mir gedacht, insbesondere um mir einen Schutz aufzubauen, damit dieses Thema mir nicht weiter den Eindruck von Minderwertigkeit, Unattraktivität (Stichwort: Warum will mich keine?) und Erfahrungslosigkeit vermittelte. Bis ich meine Freunden kennenlernte (Sag jetzt nicht: >> Habe ich es doch gewusst...:-)<<) Und durch sie wurde mit dem Thema wirklich alles anders. Sex, mit der richten Person, ist mal mehr mal weniger romantisch, macht aber eigentlich immer Spaß. Warum? Weil du das Befriedingste tust, was ein Mensch tun kann und zwar seinem Trieb nachgeben. Das bedeutet, immer unter der Vorraussetzung das die Partner im Bett die richtigen füreinander sind, pures Genießen. Und zwar ohne Reue und Folgen (außer man verhütet nicht oder treibt es zu bunt...:-)). Im Normalfall stärkt Sex eine liebevolle Beziehung, weil er für beide pure Entspannung bietet und die körperliche Nähe der Partner sicher stellt, die sich insbesondere in den ersten Monaten garnicht nah genug sein können- hier überwiegt das körperliche und das emotionale auch ganz klar. Und die körperliche wie Emotionale Verschmelzung miteinander ist, und ich sag das jetzt auch wenns hart klingt, der Wegbereiter für eine Nahe geistige Verbindung. Denn die wird dadurch hergestellt, dass man die ganze Person attraktiv, anziehend, sexy findet und mehr und mehr Seiten von ihr kennenlernen möchte. Dabei enntsteht dann auch halt der Austausch von Gedanken, Ansichten, Meinungen etc. der vielleicht zuvor ein wenig zu kurz gekommen ist... Wenn man erst einmal Sex hatte, kann man mit dem Thema lockerer umgehen und bei all dem Kram der im Fernsehen läuft einfach ungerührt drüber hinwegsehen oder leicht amüsiert schmunzeln oder natürlich laut lachen. Weil du dann eine eigene, durch Erfahrung untermauerte, Einstellung zu dem Thema gefunden hast. Wenn das Thema aufkommt, kannst du dich entweder intressiert daran beteiligen oder auch nur distanziert beobachten. Da du Erfahrungen gesammelt hast, kratzt dich das ganze nicht mehr. Hinzu kommt, dass wenn man erstmal Sex gehabt hat, viel lockerer im Umgang mit dem anderen Geschlecht ist. Gut, nicht alle nackten Frauen sehen gleich aus, aber schon ähnlich. Durch deine positivere weil natürlichere Einstellung zu deinen Körper finden Frauen dich auch schneller anziehend. Im Umgang mit ihnen wirkt man nähmlich Sicherer, weil man weiß, wie auch sie (ungefähr) unter ihren Kleidern aussehen. Der eigene Körper und Sex ist in freundschaftlichen Bezieungen zu anderen Frauen plötzlich nicht mehr so ne verunsicherndes Thema, weil du ganz genau weißt wo es steht und welches Stellenrang es hat. Umgekehrt verhält sich das genau so. Versuche nochmal in dich hineinzuschauen und dabei ganz ehrlich zu beurteilen ob du diese Abkehr von der Liebe und der körperlichen Liebe (beides ist, für Männer auf jeden Fall, nun mal sehr eng miteinander verwoben) willst. Und wenn nicht, lass dich nicht von all den Leuten nerven. So lange du entpannt bleibst, insbesondere auch gegenüber Frauen, wird es schon irgendwann passieren. Das mag vielleicht für dich jetzt unwahrscheinlich klingen...aber Sex passiert einem früher oder später. Dann sollte man es nicht mit dem Thema übertreiben (Stichwort: Gelassenheit), aber auch nicht untertreiben, denn es ist eines der Elemente im Leben, die wirklich unbeschwert Freude bereiten können. Z. B. der Humor. Sex ist wirklich einer der Aktivitäten im Leben über die ich echt lachen kann. Wieso? Weil in den exuellen Erfahrungen mit Frauen die lustigsten Dinge passieren können...(mein Gott was haben wir bloß alles für ein Scheiß gemacht:-)) Also bleib cool und dann wird es schon. Bye, Feuerleger |
| GrauerWolf | @Feuerleger Was für ein schöner Beitrag, ganz ohne Flax! Und eigentlich müßte ich jetzt rotwerden, weil Du mich für einen körperscheuen Sonderling hälst, schmunzel. Wobei ich Dein Posting gut nachvollziehen kann, denn bei hat es seinerzeit auch etwas gedauert, bis der Groschen gefallen ist... Hatte aber eine Menge Freundinnen, bin zum zweitenmal verheiratet, habe zwei süße selbstgemachte Kinder und am liebsten hätte ich noch mehr, nur muß meine Frau erstmal den Einstieg in ihren Beruf schaffen, da wäre weitere Kinder momentan (leider) etwas hinderlich. Ich fand es aber interessant, daß jemand so einen Thread eröffnet und dabei sind eine Menge Fragen aufgetaucht, die ich interessant fand und mehr akademisch erörtert habe. Ich drück' Dir ganz fest die Daumen, daß Du mit der Dame Deines Herzens alle Klippen des Daseins gemeinsam umschiffst! Beste Grüße ZoGo |
| Azurite | @ Feuerleger: Was du sagst klingt vernünftig... doch scheinst du davon auszugehen, dass ich von mir denke, dass mich ja sowieso keiner will, dass ich jemandem nicht gefallen könnte etc. Das glaub ich aber eher weniger... Auch wenn's in Gesprächen um Sex geht, bin ich nicht diejenige, die verschämt wegguckt, im Gegenteil, ich rede leicht darüber... ich habe auch schon in der Hauptschule nie verstehen können, wieso immer alle so blöd kichern, wenn's darum geht... Außerdem bin ich im Umgang mit Männern sicher nicht befangen... ich bin die letzten 6 Jahre in eine außer mir rein männlich besetzte Klasse gegangen... ich habe mich auch vom Verhalten sehr angeglichen (bis auf das sexuelle Verhalten... immer welche aufreißen und so) und da kriegt man halt auch so einiges mit. Bin aber immer sehr gut ausgekommen... dass sie anfangs versucht haben, mich anzubaggern ist ja klar, das hat mich allerdings weniger gekratzt. Ich meine, solange die Leute bei einem Nein dann Ruhe geben, geht's ja... ich hasse halt solche, die das vor lauter Triebhaftigkeit nicht akzeptieren können. Naja, auf jeden Fall glaub ich trotz allem nicht, dass ich Sex mit einem Mann genießen könnte... ich mag mir das ja noch nicht mal anschauen... Azurite |
| GrauerWolf | @Chimonas Oja, es tropft schon aus meiner Mehl-Box... |
| Chimonas | @ Feuerleger Ich fand deinen Beitrag sehr interessant. Muss dir aber sagen, dass du wohl den falschen angesprochen hast. Der Mensch der keinen Sex will, bin hier naemlich (zumindest maenlicherseits) ich. Dass man mit der richtigen (ich mache jetzt einmal eine Frau daraus) seine Angst ueberwindet habe ich hier schon an verschieden Stellen gelesen, leider hab ich da aber keine Erfahrungen mit, bin mir auch nicht sicher ob das bei mir ueberhaupt ginge. Aber das Sex auch lustig sein kann glaube ich JETZT wirklich. Gruss Chimonas |
| Feuerleger | Hola! Also erstmal Zorn Gottes: Danke für dein Lob und sorry für die Verwechslung, aber ich bin von meiner damals Erwählten leider seit kurzem getrennt, sie ist jetzt einer der zwei guten Freunde die ich habe. Was mich hier nur glaubwürdiger macht, ha! Aber jetzt bitte kein tut mir leid...ich bin jung und habe meist weniger Probleme damit Frauen kennen zu lernen (und mit ihnen zu schlafen...ja ich weiss der war flach:-)). Also mal lieber viel Glück für deinen Clan und dich! So jetzt zu mal zu Azurite und Chimonas Habe ich das richtig verstanden? Ein Mann und eine Frau...beide keine Lust auf Sex...sag mal glaubt ihr an Schicksal...? Nein, aber ehrlich, also wenn ich das richtig verstanden habe, könnt ihr euch den Akt an sich nicht richtig vorstellen, seid aber schon intressant für das andere Geschlecht? Tja, da wäre meine Vermutung vielleicht diese, dass ihr bis jetzt einfach noch nicht auf eine Person getroffen seid, die euch genug angesprochen hat. Möglicherweise hast ja gerade du Azurite eine sehr genaue Vorstellung davon, wie er denn sein soll und in deiner jetzigen Umgebung noch keinen gefunden. Ich begeb mich mal noch näher ans Feuer. Eine Person, die hier ins Forum postet, ihre emotianalen Belange gerade über Sex sehr genau schildert und das auch noch mit einer gewissen sozialen Gewandheit könnte die Hauptschule ein Ort sein, an dem die Art von Männern vielleicht nicht sehr ansprechend sind. Ja, ja ich höre schon die Chöre die da >Diskriminierung< rufen und sehe schon die tausend Finger, die auf mich zeigen. Aber es ist ein Fakt, dass auf der Hauptschule (und ich war auf einer Gesamtschule mit der Hauptschule direkt im Nebenzimmer) eher ein Männerschlag auftaucht, der nicht besonders feinfühlig sensibel oder verständnisvoll ist. Gerade wenn dein Trieb nicht so stark ausgeprägt ist, brauch es wahrscheinlich einen Charakter der weiss wie man diesen wecken kann. Und glaub mir das kann bei Frauen eine verdammt anstrengende und komplizierte Aufgabe sein...:-), für die man viel Einfühlungsvermögen und Geduld braucht. Wenn der Mann allerdings erstmal weis was seine Patnerin man z. B. lange Gespräche, Zungenküsse oder bestimmte Köperzonen die gestreichelt werden (die Methoden können mantal - emotionaler Natur sein wie auch körperlicher), dann müsste es eigentlich möglich sein diesen Trieb zu wecken (Meine Fresse...ich höre mich ja an wie Dr. Sommer). Es kann auch sein das du nachdem erstenmal Sex, was ja allseits bekannt nicht der Beste ist, auch sozusagen erstmal Blut geleck...auf den Geschmack gekommen bist:-). Also Möglichkeiten der Stimulation gibt es viele und na ja, vielleicht war dein Umfeld nicht stimulierend genug oder war es einfach nicht auf die richtige Art? Frag dich doch mal im Stillen ob es da nicht doch etwas geben könnte, was du magst... Obwohl das kennenlernen eines Partners eine harte Sache sein kann. So auch bei mir, wo ich erstmal aus meiner Isolation raus musste und mich jeden Morgen in der ich sie in der Schule gesehen habe, mich gefragt habe: WAS ZUR HÖLLE TUST DU EIGENTLICH DA?!!! Oh ja, Liebe kann einen schon durcheinanderrütteln und sie kann auch verunsichern, ja gar ängstigen, wenn sie in die sichere Welt eines Einsamen eindringt. Denn sie nimmt auch dem Einsamen die Sicherheit der Einsamkeit und wird sein Leben nachhaltig verändern. Das kann einen Abschrecken... Weisst du warum ich nicht richtig glauben kann, dass du nicht Asexuell bist? Du hast erzählt, dass du ganz offen über Sexualität redest und...ohhhh Drahtseilakt...beinhaltet das auch die eigene, also Selbstbefriedigung? Denn wenn es die in deiner Welt gibt, dann ist da schon mal eine Sexualität. Und Sexualität kann nicht neutral für sich stehen, sie muss an eines oder beide Geschlechter gebunden sein. Selbstbefriedigung würde beweisen das du eine Sexualität hast...du musst natürlich darauf nicht antworten...es reicht ja wenn du es für dich feststellst. Nur noch ein weiterer Denkanstoß: Eine Freundin meiner Ex - Freundin hatte auch über die Pubertät und jetzt bis in ihre Zwanziger hinein, kein Glück mit Männern. Bis sie festgestellt hat das sie auf Frauen steht...(ja und wieder haben wir uns mit einem Kanonenschlag verabschiedet:-)). Oder es ist natürlich etwas in deiner Kindheit geschehen, was dein Intresse an Sex mit einem Mann gekillt hat. Sexuelle Erfahrungen in der Kindheit sind natürlich verheerend für eine gesunde Sexualität im späteren Leben... Bye, Feuerleger Under the red hot moon you take the bus down to the graveyard... - Rancid - |
| asdfghj | was stört ihr euch hier an sex? ohne den würd keiner von euch hier rumdiskutieren;also,ein gutes hatte er für jeden von euch mal :eek: ,zumindest dieses eine mal... [edit] sehr, komisch... riesenwitz... überlege dir demnächst zweimal, was du postest! rü moderation dunkelheit&licht [/edit] |
| Chimonas | @ Feuerleger Zitat von Feuerleger: bei all dem Kram der im Fernsehen läuft einfach ungerührt drüber hinwegsehen oder leicht amüsiert schmunzeln oder natürlich laut lachen. Zitat Ende. Wenn man das wirklich koennte, wieso beherrscht es dann so viele Bereiche unsres Lebens, etwas die, welche mit dem Ansprechen des Unterbewustseins zu tun haben wie etwas die Werbung? Wenn es wirklich uebersehbar waehre, wieso kuckt dann jeder hin? Und wieso kann man dann damit Geld verdienen? Wieso all die Probleme damit (Verbrechen, Sendungen im Fernsehen)? Zitat von Feuerleger: Da du Erfahrungen gesammelt hast, kratzt dich das ganze nicht mehr. Zitat Ende. Das selbe wie oben. Zitat von Feuerleger: weil man weiß, wie auch sie (ungefähr) unter ihren Kleidern aussehen. Zitat Ende. Um ehrlich zu sein, will ich das gar nicht so genau wissen. Aber Frauen sind schon schoener als Maenner, stimmt. Zitat von Feuerleger: Versuche nochmal in dich hineinzuschauen und dabei ganz ehrlich zu beurteilen ob du diese Abkehr von der Liebe und der körperlichen Liebe (beides ist, für Männer auf jeden Fall, nun mal sehr eng miteinander verwoben) willst. Zitat Ende. Eine Art Freundschaft waehre mir persoenlich lieber, als koerperliche Liebe. Aber dein Vorschlag ist trotzdem gut, da ich bei Azurite doch noch Hoffnung habe, dass sie mal jemand trifft, der sie versteht und mit dem sie gluecklich wird. (m oder w) Zitat von Feuerleger: denn es ist eines der Elemente im Leben, die wirklich unbeschwert Freude bereiten können. Zitat Ende. Die Betonung laege fuer mich eher auf KOENNEN. Wie gesagt, die Probleme damit gibt es, was nicht zuletzt dieses Thema hier beweisst auch. Alles hat 2 Seiten. Zitat von Feuerleger: Z. B. der Humor. Sex ist wirklich einer der Aktivitäten im Leben über die ich echt lachen kann. Wieso? Weil in den exuellen Erfahrungen mit Frauen die lustigsten Dinge passieren können...(mein Gott was haben wir bloß alles für ein Scheiß gemacht:-)) Zitat Ende. DAS Glaube ich jetzt wirklich. Als ich deine Verwechslung bemerkte, dann auch noch da stand, dass man ueber Sex lachen kann, kamen mir vor lachen die Traenen (ganze 3 Stueck!). Das so etwas passierte, ist auch schon 5 Jahre her. Also nochmals vielen Dank, fuer die kleine Verwechslung und den letzten Teil! Falls aber Zorn Gottes oder Du jetzt meinst, dass das fuer mich jetzt soo lustig war, nein, das war es nicht. Wenn ich naemlich so lache, dass mir die Traenen kommen, bleibt mein innerstes davon trotzdem voellig unberuehrt. Wieso das so ist weiss ich auch nicht, mich ueberkommt danach aber immer das Grausen vor mir selbst. Und ansonsten muss ich Zorn Gottes zustimmen, ein schoener Beitrag. Und auch ich druecke dir die Daumen, fuer Dich und Deine Freundin, ist ja auch schoen, wenn man endlich jemand findet, der einen versteht. @ Azurite Zitat von Azurite: dass mich ja sowieso keiner will, dass ich jemandem nicht gefallen könnte etc. Zitat Ende. Das glaube ich bei dir nun wirklich nicht. Ganz im Gegenteil. DAS ist bei dir bestimmt nicht der Grund. Zitat von Azurite: ich mag mir das ja noch nicht mal anschauen... Zitat Ende. Das geht mir jetzt genau so wie dir. @ Zorn Gottes Deine "Mehl-Box" kann nicht allzu gross sein, wenn sie 3 kleine Traenen schon zum ueberlaufen bringen. Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht uebel, dass ich die Situation so komisch fand. Gruss Chimonas |
| Feuerleger | @ Chimonas Hi Chimonas ZU 1. Ich habe nicht gesagt das Sex uns nicht beherrscht, ganz im Gegenteil, ich glaube wir Menschen sind immer noch sehr beherrscht durch unsere Triebe, weshalb auch das Thema in den Medien so gut läuft. Nur aus deiner Beschreibung entnehme ich, dass du das als negativ empfindest, was es z. T. sicherlich auch ist. Aber sobald du ersteinmal deinen Spass an Sex gefunden hast, siehst du die ganze Sache nicht mehr so verbissen, ja ich möchte gar sagen ein bisschen naiv, weil dich die sexuellen Darstellungen im Fernsehen (sollten sie denn deinen Geschmack entsprechen) auch irgendwo an deine eigenen erinnern. Und wenn du gute und damit normale Erfahrungen mit Sex gemacht hast, dann erheitert dich das halt. Es ist nähmlich dann als würdest du dich an einen schönen Momment erinnern und an die erinnert man sich immer gerne. Am besten erinnert und lacht man allerdings gemeinsam...:-) Also ich gebe zu das man sich in diesem Punkt gerne beeinflussen lässt. Natürlich ist es immer sinnvoll sich zu hinterfragen und auch zu hinterfragen wo man manipuliert wird. Bei unseren Trieben ist das allerdings eine hoffnungslose Angelegenheit. Warum? Weil Triebe nunmal Triebe sind und du diese bis zu einem gewissen Maß ausleben musst, auch wenn du sie nicht immer verstehst oder aktzeptieren kannst. Hier ist der Mensch einfach nur Sklave seiner eigenen Begierde und das ist gut so! Denn es macht das Leben spannend, abwechslungsreich und unvorhersehbar. Eine Gesellschaft welche ihre Triebe unterdrückt ist eine statische Gesellschaft und in meinen Augen weder wünschenswert noch lebensfähig. Natürlich liegt auch die Gefahr manipuliert zu werden in unserer Triebhaftigkeit. Aber meine Triebe wären das letzte manipulative Element in meinen Leben was ich bekämpfen würde (ich kämpfe dafür aber wieder gegen andere, mentale Manipulationen) - da müsste die Manipulation halt schon entsprechend krass sein. Ja, doch das ist eine Schwäche, stimmt. Aber diese schwäche macht uns auch menschlich... ZU 2. Also ich finde nackte Frauen toll!:-) ZU 3. Ja, das wird bei Azurite auch noch kommen, aber warum nicht auch bei dir? Lass dich halt auch nicht von dem ganzen Sex abschrecken der im Fernsehen läuft - man wird daran an seinen Sex vielleicht erinnert, aber wahrer Sex ist nun wirklich was anderes. Ihr dürft euch das nicht wie im Fernsehen vorstellen. Das ist ungefähr so als würde man eine Hollywood - Schmulze mit einer richtigen Beziehung vergleichen. DAS IST NICHT DAS GLEICHE! Denn der private Sex ist nicht dieser kitsch, das ist etwas ganz reales, normales, lustiges und ernsthaftes zu gleich. Realer Sex ist weit, weit vom Kitsch entfernt (ganz gleich wie manche Paare in auch versuchen zu verkitschen). Er ist sogar Ausdruck unserer tiefsten Menschlichkeit. Wenn du Sex mit einer Frau hast, hat man meistens garnicht die Möglichkeit sich dabei >> zu sehen << (Außer du nimmst mit ner Videokamera auf...:-). Warum? Weil du das Denken und damit die Möglichkeit sich in seinem Kopf ein Bild machen zum können, ich übertreib mal, zum Mond schießt! Dein Körper ist vielmehr auf das Fühlen ausgerichtet, als auf alles andere. Deswegen kommt man sich auch nicht blöd dabei vor, weil man in dem Moment garnicht die Reflektionsfähigkeit besitzt. Besäße man sie...meine Fresse das wäre schlecht...aber zum Glück...:-) ZU 4. Klar, wenn du damit zufrieden bist, warum nicht? Bei dieser ganzen Angelegenheit gilt immer noch: COOL IST WAS DU MACHST. Ist doch gut wenn du damit zufrieden bist. Du solltest jedoch dir immer ein Hintertürchen offen lassen, falls es doch in der Freundschaft dann mal anders kommt. Habe dann keine Angst diesen Weg zu gehen, nur aus flascher Scham vor dir selber und aus falscher Scham nicht deinen Idealen treu gewesen zu sein. ZU 5. Na klar, hat Sex eine verdammt dunkle Seite, genau wie du schon sagtest, wie das alle Dinge im Leben haben. Solltest du allerdings den Wunsch verspüren auch mal die helle Seite von Sex kennenlernen zu wollen, dann will ich dich darin nur unterstützen: Denn was hat man schon zu verlieren? Nacher ist man schlauer und kann sagen >Nein, mir liegt es nicht< oder >Ja, auf einer gewissen Art und Weise ist das auch was für mich.< Ich würde dir eigentlich wünschen das mal eine Freundin triffst, genau wie ich Azurite einen Mann oder Frau wünsche, die dich bei der ganzen Sache mal an die Hand nimmt (sowie meine Ex). Dann ist es echt leichter und ungezwungener... ZU 6, also Ende: Mich berühren viele Dinge nicht auf tiefster Ebene. Das kann ich von diesen Dingen und mir auch garnicht verlangen. Aber immerhin berühren sie mmich so nah, dass sie das Leben schon intressanter machen. ABER WENN DU GELACHT HAST, DANN HAST DU AUCH ETWAS GEFÜHLT. K Es gab auch eine Zeit in der ich mir Freude am Leben schwer eingestehen konnte, weil dies verunsichert und auch an den Grundfesten seines schwarzen Palastes rüttelt, den man sich erbaut hat. Aber verschanz dich nicht dort. Versuche zu fühlen und dann lass die Gefühle auch zu...auch wenn es schwer ist. Bye, Feuerleger :p |
| Azurite | > Habe ich das richtig verstanden? Ein Mann und eine Frau...beide keine Lust auf Sex...sag mal glaubt ihr an Schicksal...? Nein, aber ehrlich, also wenn ich das richtig verstanden habe, könnt ihr euch den Akt an sich nicht richtig vorstellen, seid aber schon intressant für das andere Geschlecht? --> Ach, ich glaub ja nicht dass wir beide da grad die einzigen sind... Und ja... leider interessiert sich dauernd jemand für mich... würde mich ja normalerweise gar nicht so stören, aber es regt mich auf, wenn sich gute Freunde in mich verlieben und mich damit in eine dumme Situation bringen, vor allem, weil ich bei Leuten die ich mag, sehr schlecht Nein sagen kann. > Gerade wenn dein Trieb nicht so stark ausgeprägt ist, brauch es wahrscheinlich einen Charakter der weiss wie man diesen wecken kann. --> Wahrscheinlich... aber ich frage mich da nach dem Wieso... mir geht es nicht ab, eben darum ist es mir ja lieber, es so zu belassen wie es ist. > Es kann auch sein das du nachdem erstenmal Sex, was ja allseits bekannt nicht der Beste ist, auch sozusagen erstmal Blut geleckt...auf den Geschmack gekommen bist:-) --> Genau das ist es ja, was ich nicht will... weißt du, gerade in diesem Moment habe ich mich dabei ertappt, mir zu wünschen, dass mein erster Sex in der Tat so schlecht wäre, dass es mir den Gefallen daran für immer verdirbt... Ich weiß, das ist beknackt. Kann dir aber nicht sagen, woher diese Gedanken kommen. Es gibt keine Gründe... Meine Freundin, die auch seit 7 Jahren oder so keinen Sex mehr hatte sagt manchmal: Reizen würde es sie schon, aber find erstmal einen Mann der nur dann bereitsteht wenn man geil bist und den man ansonsten in die Ecke stellen kann... (der dann natürlich auch noch den Vorstellungen entspricht und beim Sex nicht nur auf seinen Lustgewinn bedacht ist usw.) Tja, schwierig... dann halt nicht. Ist ja nicht so wichtig... Diesen Standpunkt kann ich auch gut verstehen... auch wenn es mich nicht reizen würde... aber das liegt wahrscheinlich dran, dass ich keine Erfahrung damit hatte und sie schon. > Weisst du warum ich nicht richtig glauben kann, dass du nicht Asexuell bist? Du hast erzählt, dass du ganz offen über Sexualität redest und...ohhhh Drahtseilakt...beinhaltet das auch die eigene, also Selbstbefriedigung? Denn wenn es die in deiner Welt gibt, dann ist da schon mal eine Sexualität. Und Sexualität kann nicht neutral für sich stehen, sie muss an eines oder beide Geschlechter gebunden sein. Selbstbefriedigung würde beweisen das du eine Sexualität hast...du musst natürlich darauf nicht antworten...es reicht ja wenn du es für dich feststellst. --> Ja, ich hab nur nie eingesehen, wieso man bei Sexualität einen Unterschied macht... wieso soll ich da anders drüber reden als über sonst ein Thema? Mich spricht es nicht anders an als sonst eins... Selbstbefriedigung... kommt darauf an. Nach anfänglichen Versuchen, die wohl jeder macht, hab ich es gelassen, mich an den Genitalien anzufassen, da das mir ungefähr genausoviel gibt, wie wenn ich mich mit Klopapier abwische (Ich werd mal besser nicht weiter ins Detail gehen, glaub ich... O_o) Wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe, ist das Einzige, das ich mache, mich selbst zu umarmen und zu streicheln, wobei ich mir aber vorstelle, ich wäre jemand anderes. Meist stell ich mir dabei nicht mal vor, ne Frau zu sein... das ist eher der Ausnahmefall. Na egal... in der Realität möchte ich auf keinen Fall ein Mann sein... Ich hoffe das war jetzt nicht zuviel oder so... > Nur noch ein weiterer Denkanstoß: Eine Freundin meiner Ex - Freundin hatte auch über die Pubertät und jetzt bis in ihre Zwanziger hinein, kein Glück mit Männern. Bis sie festgestellt hat das sie auf Frauen steht...(ja und wieder haben wir uns mit einem Kanonenschlag verabschiedet:-)). --> Nun, dass mich Männer im Allgemeinen noch weniger interessieren als Frauen, hab ich auch gemerkt. Der weibliche Körper hat wenigstens in meinen Augen nicht so hässliche Geschlechtsorgane... und potentiell bisexuell war ich sowieso schon immer. > Obwohl das kennenlernen eines Partners eine harte Sache sein kann. So auch bei mir, wo ich erstmal aus meiner Isolation raus musste und mich jeden Morgen in der ich sie in der Schule gesehen habe, mich gefragt habe: WAS ZUR HÖLLE TUST DU EIGENTLICH DA?!!! --> Also... das ganze Partnerzeug kann ich mir einfach nicht vorstellen... ich glaube ich bin einfach nicht der Mensch der sich irgendwann nur noch im Doppelpack sehen lässt... ich weiß auch dass ich gelegentlich sehr rücksichtslos und gleichgültig bin, was sicher nicht zuträglich für eine Beziehung ist. Klar kann man sagen, das ändert sich irgendwann für die richtige Person alles, aber sagt mir mal, wieso es dann in so vielen Beziehungen trotzdem so ist, dass Menschen rücksichtslos und gleichgültig sind? > Oder es ist natürlich etwas in deiner Kindheit geschehen, was dein Intresse an Sex mit einem Mann gekillt hat. Sexuelle Erfahrungen in der Kindheit sind natürlich verheerend für eine gesunde Sexualität im späteren Leben... --> Nein, das ist es ja. Ich bin vollkommen gesund aufgewachsen... bin immer eher mit Jungs als mit Mädchen unterwegs gewesen und verhalte mich auch meist so. Bin zwar nicht mit meinem leiblichen Vater aufgewachsen, und meine Mutter ist gestorben als ich 14 war, aber das kann doch alles nichts damit zu tun haben... Ich hab mich zwar sehr verändert, seit meine Mutter gestorben ist, aber berührungsscheu war ich schon immer. Azurite |
| Feuerleger | Hola! Also aus deinen Antworten lese ich ein desintresse am männlichen Geschlecht heraus. Deine >Selbstbefriedigung< zeigt aber schon das du dich nach Berührung sehnst. Sag nicht der Tod deiner Mutter hätte nichts damit zu tun. Ich bin zwar kein Psychologe aber der Tod eines gebliebten Menschen kann sich auf die unterschiedlichsten Weisen auf einen Auswirken. Es können die, auf den ersten Blick, verschiedensten Dinge miteinander zusammenhängen. Was du allerdings eingestanden hast, ist eine gewisse Sympathie für das weibliche Geschlecht. Es läge absolut im Bereich des möglichen das du lesbisch bist (zumal ich das über männliche Geschlechtsteile was du gesagt hast schon ganz oft von Lesben gehört habe), nur gibt es dabei ein Problem. Ich sag das jetzt als Jemand, der eine Selbstfindung einer Lesbe (besagte Freundin), mal aus nächster Nähe mitgemacht hast. Da lesbische Pärchen sich nicht so einfach finden können, wie heterosexuelle Pärchen, weil sie zum einem in der Unterzahl sind und zum anderen sie sich zwischen all den Heterosexuellen sich nicht immer offen outen, ist diese Bekannte dann zu Lesbenpartys gegangen. Sie hat dann Kontakt mit Lesben aufgenommen, ich war sogar einmal mit um ihr sowas wie Starthilfe zu geben, damit sie nicht ganz allein war. Und dann konnte ich sehen das es Andersgeschlechtliche garnicht so einfach haben sich zu finden. Die Hetrosexuellen suchen zwar auch, aber sie können einfach warten bis ihnen jemand über den Weg läuft. Gibt ja genug. Die lesbische Freundin musste aber gezielt auf Personen zugehen und sie ansprechen und das mehrere Monate lang, bis sie dann jemanden gefunden hatte. Das bedeutet für dich, falls du wirklich herausfinden willst, ob du lesbisch bist, dass du halt eben gezielt solche Personen ansteuern müsstest. Und das falls es dann zur körperlichen Intimität kommt, diesen Schritt auch machen müsstest. Du wirst nähmlich sonst leider nie wissen ob du dabei was empfinden würdest. Ich habe in einem meiner Postings etwas sehr dummes zu Chiron gesagt und zwar, dass er doch einfach Sex haben solle, da es ja nichts zu verlieren habe. Sorry, natürlich habt ihr was zu verlieren und zwar mögliche Freundschaft (wie du es beschrieben hast), aber ihr habt auch was zu gewinnen, wenn's klappt: Pure Lebensfreunde. Auf jeden Fall bedeutet das erste mal immer eine Veränderung und zwar der Auszug aus einer für einen sicheren, aber möglichweise etwas einsamen und langweiligen Welt, in eine Welt, die mit der Liebe aufwartet, die das Leben sicherlich schöner aber auch schmerzhafter macht. Gute Frage: Warum sollte man diesen Schritt tun? Darauf kann ich nur mit >Lebensnähe< antworten, kann aber euch auch verstehen, wenn ihr Angst davor habt, euch oder andere zu sehr zu verletzen. Also nochmal mein Standpunkt für mich ist: Liebe positiv wie negativ gehört auch zum Leben - ja ich sehe sie sogar als einen elementaren Bestandteil - aber ich kann auch den Standpunkt verstehen, der da sagt, sie bringt auch Verlust und Schmerzen. Bye, Feuerleger |
| Chimonas | @ Azurite Zitat von Chimonas: Eine Art Freundschaft waehre mir persoenlich lieber, als koerperliche Liebe. Aber dein Vorschlag ist trotzdem gut, da ich bei Azurite doch noch Hoffnung habe, dass sie mal jemand trifft, der sie versteht und mit dem sie gluecklich wird. (m oder w) Zitat Ende. Den Teil, in dem von Hoffnung die Rede ist streiche ich, gluecklich scheintst Du ja sowieso. Mit m oder w lag ich also nicht ganz so falsch. Das mit der Selbst-Umarmung ist interessant. Fuehlst Du dabei soetwas wie Glueck, Zufriedenheit, Geborgenheit? Also was ich meine, waehre, ob du alle Empfindungen hast, dabei aber nicht an Sex denkst. Was damit aber auch nicht mehr noetig waehre. Denn wenn ich mir einige Beitraege hier durchlese scheint fuer manche Sex der einzige Grund, sich ueberhaupt mit dem Anderen zu beschaeftigen. Und das gibt mir echt zu denken. Waehre naemlich froh, dem waehre nicht so. Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Feuerleger ICH BIN CHIMONAS! nicht Chiron. |
| Azurite | @ Feuerleger: Ja, ich kann mir vorstellen, dass das nicht so einfach ist... und das ist mir alles nicht der Mühe wert... Ich hab ja meine Freunde ^_^ @ Chimonas: Ja, ich fühle dabei genau das... ich kann mich aber nicht über längere Zeit in dieselbe Person hineinversetzen, dann lässt das nämlich nach... z.B wenn mir keine Situationen mehr einfallen, die ich im Kopf durchspielen kann oder so... Dann muss ich mir eben wieder was Neues suchen ^^ Azurite |
| Feuerleger | @Chimonas Uuups -Sorry:D Feuerleger |
| Chimonas | @ Feuerleger Schon in Ordnung, nur ich verbinde halt mit meinem Namen etwas, deshalb moechte ich ihn halt auch richtig geschrieben sehen, geb mir auch mit anderen Namen echt Muehe, sie richtig zu schreiben (was mir aber auch nicht immer gelingt), naja versuchen sollte mans jedenfalls. @ Azurite Das kenn ich auch, habe das frueher mal eine zeitlang genauso gemacht, funktioniert bei mir aber heute nicht mehr. Hast du eigendlich nur dann solche Gefuehle, wenn du dich praktisch selbst in den Arm nimmst, oder auch bei anderen Menschen, Eltern? Also ich spuer da naemlich bei mir selbst nichts mehr und bei anderen Gleichgueltigkeit, gemischt mit Wiederwillen und bin froh, wenn ichs rumm hab. Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Chimonas: Nur bei mir selbst... bei allen anderen ist es mir je nach Person egal bis unangenehm. Gut, ich mach das solange es bei mir funktioniert... geht ja jetzt doch schon mehr als 5 Jahre so... und dann wird sich ja zeigen, was kommt. Warum denkst du, geht das bei dir nicht mehr? Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Weil mein Koerper und mein Innerstes wohl voneinander getrennt sind. Das bedeutet, dass ich mich zwar (in Gedanken) freuen kann, dass aber keinerlei Auswirkungen auf meinen Koerper hat. Umgekehrt, wenn ich meinen Koerper beruere, spuere ich vielleicht noch den Unterschied zwieschen warm und kalt, aber etwas anderes empfinde ich einfach nicht dabei. Gruss Chimonas |
| AvalonsSchleier | Seid gegrüßt, zur eigentlichen Frage: Ich denke nicht das sexuelle Enthaltsamkeit physische oder psychische Auswirkungen hat. Es sei denn man wünscht sich sexuellen Kontakt und findet ihn nicht, dann kann es wohl psychische Auswirkungen haben. Nachdem ich die 14 Seiten durchgewälzt habe :) nun meine Gedanken zu... @ Azurite Was du schreibst liest sich, als würdest du gerne körperlichen Kontakt haben wollen, bist allerdings nicht in der Lage diesen dir von einem anderen Menschen geben zu lassen. Mit körperlichen Kontakt meine ich nicht sexuellen!!! Was spürst du denn physisch und psychisch wenn dich ein anderer Mensch berührt (z.B. bei einer Umarmung einer dir lieben Person??? - Vertseifst du dich dann?!?) ??? @ Chimonas Inwiefern ist denn dein Geist von deinem Körper getrennt??? Spürst du Schmerzen??? Was ich auf jedenfall denke ist, dass ihr zwei ein Problem mit zwischenmenschlichen Beziehungen habt!!! Ist jetzt nicht böse gemeint und auch nur mein Gedanke zu dem was Ihr geschrieben habt. Allerdings finde ich die Posts zum Thema Triebverhalten, Mensch über Tier etc. ein wenig daneben. Werde mich jetzt aber dazu nicht auslassen, weil ich sonst wohl weitere 14 Seiten hinzufügen müßte. ;) Ich für meinen Teil finde diesen Trieb sehr angenehm und es kann ja auch was schönes dabei entstehen!!! :D Eine schöne Nacht noch, viel Licht und Liebe AVA |
| Chimonas | @ AvalonsSchleier Mit dem Durchlesen von 14 Seiten hast du dir ja echt Arbeit gemacht. Bei mir sind es uebrigens nur 6 Seiten bis jetzt, da ich auf einer Seite mehr Beitraege anzeigen lasse. Was fuer ein Gefuehl hattest eigentlich Du beim Durchlesen? Getrennt in dem Sinne, das zwischen Innen und Aussen eine Art Wand ist, durch die weder Empfindungen von aussen nach innen drigen, noch welche von innen nach aussen. Wenn doch, sind sie stark reduziert, wie gefiltert. Ja, ich kann Schmerz noch empfinden, allerdings kommt er in meinem Innersten eher dumpf an. Und ich benutze / benutze ihn dazu, um mir selbst zu beweisen, dass ich ja doch noch etwas empfinde. Wenn es mir ganz schlecht geht. Leider hat er aber den Nachteil, dass man mit jedem-mal weniger spuert, deshalb wird die Sache auch mit der Zeit schlimmer, aber man stumpft auch dagegen ab. Ich will das nicht. Zweitens ist er fuer mich kein "echtes" Gefuehl, sondern eher eine "Sicherheitsfunktion" des Koerpers, zur Reaktion auf die Umwelt. Vielleicht siehst du das anders, aber ich kann Schmerz einfach nicht als "echtes" Gefuehl ansehen. Gruss Chimonas |
| Lunar Light | so, ich klink mich mit meiner gespaltenen meinung auch mal ein... also, mir macht sex spaß, wobei ich gewissermaßen auch das gefühl der macht nachvollziehen kann, von dem am anfang (hab nur hier und da mal was gelesen) die rede war. dabei denke ich allerdings (wenn man mal von mit gewalt verknüpftem sex absieht), dass ich als frau die macht über die männer besitze. wenn ich wieder gewonnen habe, gibt mir das schon ein gefühl des triumphs. wobei es sich natürlich oft nicht vermeiden lässt, dass gefühle verletzt werden. auf der anderen seite verstehe ich auch das gefühl des ekels, welches azurite beschreibt. es gibt auch phasen, da finde ich alleine den akt der vereinigung ekelhaft, da könnte einem richtig schlecht werden. das geht vor allem mit begleitumständen wie gestöhne und diversen körperflüssigkeiten einher... noch abstoßender finde ich allerdings schwangerschaften. ich will nie kinder haben, was vielfältige gründe hat. einer ist aber mit sicherheit das schwanger sein. da schüttelts mich echt, wie so ne trächtige kuh. --- das soll natürlich keine beleidung für alle schwangeren sein, aber ich empfinde es eben so. auch wenn diese aussage quatsch ist, aber für mich geht da das menschliche verlorene. klar, ist es natürlich, aber für mich ist schwangerschaft und der akt der geburt absolut negativ besetzt. wie gesagt, im grunde mag ich sex. allerdings mag ich keine beziehungen, was wieder andere gründe hat. aber ein grund ist auch der sex. ich möchte gerne sex haben, ab und an, wenn ich mag, mit dem der mich reizt. aber männer neigen oft zu übertreibungen. (bezieht sich natürlich nicht auf jeden einzelnen) dann muss man ständig sex haben, täglich, am besten mehrmals. da kann man doch wirklich kotzen. dann kommen die mit ihrem trieb. sollen sie sich einen runterholen. oder mein lieblings-bescheuerter spruch 'mir platzen die eier'. würde nie passieren, da sich das bei zu großen druck nachts von selbst erledigt. und damit hat sich dann eigentlich auch der trieb, oder sollte ich sagen zwang, erledigt. männer kennen oft keine grenzen. im tierrich gibt es ja oft die erwähnten paarungszeiten. in der zwischenzeit haben die viecher ja auch kein bedürfnis danach. beim menschen hat das eigentlich nichts mehr mit triebeb zu tu, sondern damit was wir daraus gemacht haben. ein weiterer punkt der mich beschäftigt, ist die frage nach der treue. dabei muss ich voranschicken, dass ich es in den vergangenen jahren nicht geschafft habe, mir eine gefestigte meinung darüber zu bilden. baut eine beziehung nur auf sex auf? im grunde ja, denn so viel unterscheidet eine beziehung nicht von einer normalen sehr guten freundschaft - außer dass in beziehungen noch mehr gestritten, gekeift, gelogen etc wird als in normalen freundschaftlichen beziehungen. beziehungen sind nämlich immer so 'ernst'. ich will eigentlich möglichst viel spaß im leben und wenig ernst. wenn eine beziehung also primär auf sex aufbaut, was macht es eigentlich zu so etwas besonderem? dann heißt es immer wieder: sex ist nicht alles. warum fühlen sich dann die meisten menschen 'betrogen' und beleidigt, wenn einer der partner 'fremdgeht'? hat man mit der beziehung ein patent auf sex mit dieser person erworben? hier passt auch nochmal die parallele zum tierreich: die vögeln sich doch auch durch die gegend. ich weiß auch nicht, ob ich in einer beziehung begeistert wäre, wenn mein freund mit einer anderen ins bett geht. vielleicht wärs mir auch echt egal. ist doch nur sex. was soll eigentlich dieses besitzdenken? liegt das an dieser generation, weil wir jetzt alle scheidungskinder mit einem gestörten beziehungsbild sind? wenn man sich über eine kurze episode des fremdgehens (dabei rede ich von einmaligen geschichten, von mir aus auch wiederholt, aber eben keine affären mit einer bestimmten person.) so aufregen kann, wird sex doch wieder zum wichtigsten aller dinge erhoben. sex ist die schönste sache der welt, heißt es. ich finde nicht. sex ist schön, aber wäre es das schönste, würde das bedeuten, dass ich zu jeder zeit sex allem anderen vorziehen müsste. das kann, will und mach ich aber nicht. es gibt viele tolle dinge auf der welt. und ich frag mich halt, inwieweit das 'betrügen' überhaupt den kern der sache, die bedeutung des wortes trifft. was ist denn am 'betrügen' eigentlich betrug? zwei seelen wohnen, ach, in meiner brust. in diesem sinne~ Lunar |
| Hecke | Es ist ein wenig absurd, sich wegen einer solchen Sache aufzuregen. Sicherlich gibt es Menschen, die ihren Trieben freien Lauf lassen und sich immer wieder über ein und das selbe Thema unterhalten. Und nie kommt irgendwas dabei heraus. Ich möchte jetzt auch nicht egoistisch klingen, aber ich bin eigendlich auch ein Mensch, der auf Sex verzichten kann. Und das als Mann! Doch im Eigendlichen ist Sex eine heutige Lust und hängt eigendlich mit Gefühlen zusammen. Eigendlich gehören Liebe und Sex zusammen, doch auch Liebe und Zärtlichkeit gehören zusammen. Ich habe jetzt seid einem Monat eine Freundin und ich habe in der Zeit noch keine direkten Annäherungsversuche gestartet um sie irgendwie herumzubekommen, dass sie mit mir in die Kiste fällt. Lieber zärtlich sein, als einer des Durchschnitts von Draussen. Aber ein Leben komplett ohne Sex wäre ein Leben ohne Bier. Jeder Mensch braucht es, auch wenn sie sagen, dass sie es abstossend finden. |
| Azurite | @ AvalonsSchleier: Naja, physisch spür ich eigentlich nicht viel... und psychisch ist es mir unangenehm. Das ist soweit unabhängig von der anderen Person... na ja, bei ner absolut ekligen Person wärs halt noch unangenehmer... aber ich denk du verstehst was ich meine. Das allerbeste das ich spüren kann ist allerhöchstens gar nix. Und ja, ich versteif mich total wenn jemand meine abwehrende Haltung partout nicht checkt und mich zu umarmen versucht... @ Lunar Light: Bis auf den Unterschied, dass ich halt auch Sex an sich nicht mag, könnte dein Post genausogut meiner sein ^^ besonders was die Schwangerschaft und das Betrügen angeht... Das mit dem Trieb ist so ne Sache... irgendwie ist es bei mir so weit, dass ich jeden Mann (den ich im Normalfall ggf. sogar ganz nett finden kann) irgendwie im Kopf als sabberndes, hechelndes Tier sehe, sobald er auch nur ne Erektion hat... (Scheine wohl ne Phallusphobie zu haben oder so...) Soll nicht beleidigend für irgendwen hier gemeint sein, aber ich kann mir nicht helfen... @ Hecke: Wieso soll das egoistisch klingen? Hm... das erinnert mich an eine Diskussion die ich mal mit ein paar Leuten im Reallife geführt habe... einige hatten da ne besonders krasse Meinung in meinen Augen, nämlich dass es eigentlich voll egoistisch und unangebracht wäre, den eigenen Körper sozusagen der Welt vorzuenthalten, indem man Sex ablehnt... Ich musste mich beherrschen, nicht laut loszulachen... hab selten so einen Schwachsinn gehört... Oh, da scheinst du eine rühmliche Ausnahme zu sein, wenn du deine Freundin so respektierst... Ich hab hier wohl das falsche Umfeld, denn irgendwie kenne ich kaum Leute, die so zurückhaltend sind... Leben ohne Bier? *g* Netter Vergleich, aber da ich Bier ja auch hasse, mir nur recht. (Ja, ich sollte wahrscheinlich mit der Wortklauberei aufhören -_-,) Azurite |
| Sephira | @Lunar Light: Das mit der Treue sehe ich ziemlich ähnlich bzw. habe es ähnlich gesehen. Ich habe eine sehr lange Zeit mit meinem Freund so verbracht, dass wir beide der Überzeugung waren, keinen Anspruch darauf zu haben, der /die einzige im (sexual-)Leben des anderen zu sein. Ein Anspruch war jedoch immer klar: für den anderen das wichtigste zu sein. Ich kann "fremdgehen" wegstecken, könnte jedoch keine Affairen verkraften. Und ich denke das liegt einfach daran, dass dann die Verlustängste zu gravierend werden und man sich wirklich dauernd fragen würde, was bin ich noch dem anderen wert, wird die dritte Person wichtiger, und, und, und. Ich denke dass eben diese Ängste auch der Grund sind, warum die meisten erst mal körperliche Treue voraussetzen. Alles andere wird sofort als Bedrohung gesehen. Ich könnte eher ertragen, "betrogen" zu werden, als von vornherein alles zu verbieten. Allerdings hat sich das Blatt gewendet und nach längerem zusammensein wollten wir das beide nicht mehr. Also ist doch wieder eine "normale" treue Beziehung daraus geworden. Ich finde nach wie vor, dass sich so was entwickeln sollte und nicht so einfach vorauszusetzen ist. Im Endeffekt ist es aber nicht dramatisch, auf etwas einmaliges zu verzichten, wenn man daran denkt, dass es den anderen verletzen könnte. :) Ich finde die körperlichen Seiten einer Beziehung schön: Aber reden und verstehen ist wichtiger. Liebe Grüße. Sephira |
| Lunar Light | @Azurite: stimmt, irgendwie begibt man(n) sich damit stark auf die ebene der tiere, von der man sich auf der anderen seite auch immer so stark zu distanzieren versucht. und diese tatsache, dass dann der verstand derart ausgeschaltet wird und nur noch die befriedigung der niederen instinkte im vordergrund steht, hat schon sehr viel abstoßendes. wie gesagt, ich bin da zwiegespalten. ist schon so, dass mir viel von dem drumherum oft stark zuwider ist. mit frauen ist es auf jeden fall eine ästhetischere geschichte... @Sephira: wenn ihr das beide so empfindet, dass ihr kein interesse mehr an sex mit anderen partnern habt, ist das natürlich schön für euch. obwohl es ja in der regel eher so ist, das eben dieses bedürfnis erst im laufe der zeit entsteht. so gesehen war es vielleicht genau der richtige weg den ihr eingeschlagen habt. nur eine sache, die mich immer gestört hat, ist auch die, dass männer in beziehungen den anspruch auf sex mit mir erheben (würden). ich bin in sachen beziehung eh ein gebranntes kind. und dass ein großteil der menschen eine solche erzwungene zweisamkeit als notwendigkeit empfindet, geht mir echt wider meine natur. ähnlich wie in 'und täglich grüßt das murmeltier' führe ich mit verschiedenen menschen immer wieder diesen dialog: XY: 'und, hast du nen freund?' ich: 'nein.' XY: 'aber du bist doch so hübsch, warum denn nicht?' echt, ich fühl mich verarscht. warum nicht, warum nicht,... da gibts tausende von gründe, und ich raff es nicht, dass es scheinbar 'so sein muss', dass man nen freund hat. ich bin 21 und habe in meinem freundeskreis fast ausschließlich leute, die seit 4 bis 6 jahren ne feste beziehung haben, zusammen wohnen und das gaaanz normal finden. ich sage, das ist nicht normal. schon gar nicht in dem alter! allein bei dem gedanken wird mir schlecht. aber die sind ja selbst schuld, wenn die sich mit 18 oder sogar 16 so fest binden. das würde mir ja im traum nicht einfallen! am geilsten finde ich es dann, wenn die leute prophezeien, ich sei eh die erste die heiratet und kinder kriegt. ha,ha,ha! eher erschieß ich mich! vor allem gleich das zusammenziehen. noch mehr freiwillige selbstkontrolle. dann sagen die immer (die frauen), dass sie abends nicht allein in der wohnung sein wollen. ich bin froh und dankbar, dass ich meine eigene wohnung habe, dass ich meine ruhe habe! und nicht ständig nen kerl an der backe kleben habe... anscheinend kann das ja niemand verstehen? letztens war immer so ne werbung für ne frauenzeitschrift im fernsehen.'diese woche auf dem titel: single-männer 2003: jung und attraktiv! warum wollen sie sich nicht binden?' nur fragt nie jemand danach, warum um himmels willen sich menschen binden wollen. man ist immer nur dann komisch oder unnormal, wenn man es NICHT will. ICH habe keine lust auf diese freiwilligen einschränkungen, wie es das wort 'binden' ja bereits sehr schön ausdrückt... naja, sephira, das war jetzt eigentlich alles schon gar nicht mehr auf dich bezogen. bin ziemlich vom thema abgekommen, und das war jetzt mehr eine allgemeine stellungnahme... go sick~ Lunar |
| Chimonas | @ Lunar Light Zitat von Lunar Light: man ist immer nur dann komisch oder unnormal, wenn man es NICHT will. ICH habe keine lust auf diese freiwilligen einschränkungen, wie es das wort 'binden' ja bereits sehr schön ausdrückt... Zitat Ende. Das verstehe ich auch nicht. Warum, soll man SEIN Leben nicht auch allein leben? Gruss Chimonas |
| Feuerleger | Aloah (richtig geschrieben?) Wenn ich hier einige Posts lese, kann ich vielen entnehmen das entweder eine Angst oder ein Ekel vor dem Trieb besteht. Insbesondere weil einige sich davon auf die Tierstufe degradiert fühlen. WARUM ZUM HENKER HABT IHR ANGST DAVOR? Wir Menschen sind nicht um so viel besser als die Tiere. Natürlich liegt im menschlichen Geist eine große Macht, aber ebenso in der Triebtätigkeit. Weil sie, ganz im Gegenteil zu unserem Intellekt, schnell und gezielt Befriedigung, Glückgefühle und Ausgeglichenheit schafft und ich meine hier nicht nur den Sexualtrieb. Die Triebe eines Menschen lassen ihn fast instinktiv handel, ob das richtig oder falsch ist, ist immer noch eine andere Sache, aber es ist Lebensnah. Sex, Gewalt und Begierden sind nun mal der Stoff aus dem das Leben gemacht ist, das kann unser Intellekt zu Recht kritisieren, aber unser Selbst kann es deswegen noch lange nicht ignorieren. Da kann man debatieren wie man will, das Leben und das tiefste menschliche Selbst, wird sich für einen nicht ändern...auch wenn man noch so gute Argumete hat. UND DAMIT IST EIN EKEL VOR SEINEN TRIEBEN EIN EKEL VOR EINEM SELBST. Und Entschuldigung, wenn ein Wesen sich vor sich selbst ekelt...dann hat es ein ernsthaftes Problem. Denn Selbstekel geht weit über Hinterfragung seiner eigenen Person hinaus. Also erniedrigt nicht immer eure Triebe, eure Schwäche, eure Menschlichkeit, denn damit erniedrigt ihr zugleich euch selbst... Auf der anderen Seite wird unsere Menschlichkeit immer noch von unserem Geist mitbestimmt. Und dieser sehnt sich halt nach einem Austausch mit einer anderen Person, wir brauchen das Wissen das jemand an unserer Seite steht und wir für diesen Menschen eine einzigartige Position einnehmen. Warum? Weil keiner von uns hier wirklich das Gefühl ertragen kann etwas gewöhnliches zu sein, austauschbar zu sein. Richtig, Tiere haben nicht dieses Problem, aber wir sind auch keine Tiere, also nennen wir es die Arroganz unseres menschlichen Geistes. Auch hier kann man sich fragen, ist diese Arroganz, dieser Besitzanspruch gerechtfertigt? Wahrscheinlich nicht...Aber auch das verhindert nicht das er exestiert. Er liegt in den Grundfesten unseres menschlichen Geistes. Wieso zum Henker wollt ihr euch diesen abtrainieren? Psychische Beeinflussung vermag einiges...ja ich glaube daran das wir unseren eigenen psychischen Probleme dadurch lösen können. Aber die Betonung liegt auf Probleme, auf Zustände unter denen der menschliche Geist leidet. Einige hier allerdings fangen an ganz natürlichen Geisteszuständen herumzudoktorn, als ob sie ein Fehler wären und nicht natürlich. Aber aus solchen Eingriffen entstehen erst die Probleme...nähmlich dann wenn ihr irgendwannmal ganz im Geheimen, vielleicht nach Jahren, feststellt: Es macht mich doch wütend wenn mein Partner fremdgeht oder ich würde nun doch einmal gerne wissen wie es ist sich einfach mal in meinen Trieb zu verlieren. Um es auf den Punkt zu bringen: ICH HABE IMMER DAS GEFÜHL DAS HIER UNEHRLICHKEIT VOR SICH SELBST IM RAUM LIEGT. Entweder ihr habt ein psychisches Problem, wollt es euch aber als ein solches nicht eingestehen (und ich habe selber psychische Defiziete, die ich mir eingestehen muss) oder ihr empfindet ganz normal, wollt aber nicht wahrhaben das dies die Normalität ist. Alles was ich will sind zwei Dinge Ehrlichkeit und Natürlichkeit...und keine Verstellungen damit es entweder nicht so schlimm wirkt wie es ist...oder damit es nicht so gewöhnlich wirkt wie es ist... Bye, Feuerleger Gott, sie werden mich töten...:( |
| Chimonas | @ Feuerleger Keine Sorge wegen des Toetens. Da gaebs schlimmeres. *g* Ich wills mal so ausdruecken, ich empfinde Sex nicht als wichtig, Freundschaft wuerde ich aber schon wichtig finden. Allerdings, habe ich Schwierigkeiten mit meinen Gefuehlen vor allem anderen Menschen gegenueber. Ich komme ganz gut allein zurecht, mit anderen Menschen aber wirds schwierig. Zitat von Feuerleger: Um es auf den Punkt zu bringen: ICH HABE IMMER DAS GEFÜHL DAS HIER UNEHRLICHKEIT VOR SICH SELBST IM RAUM LIEGT. Entweder ihr habt ein psychisches Problem, wollt es euch aber als ein solches nicht eingestehen (und ich habe selber psychische Defiziete, die ich mir eingestehen muss) oder ihr empfindet ganz normal, wollt aber nicht wahrhaben das dies die Normalität ist. Zitat Ende. Wieso nicht warhaben-wollen, dass das die Normalitaet ist? Was meinst du damit. Und noch eine Frage, was ist eigendlich beim Thema Sex "normal"? Wie definiert man das? Wer definiert das? Gruss Chimonas |
| Feuerleger | Hi Chimonas Ich kann mich aber noch ziemlich gut erinnern Chimonas da du irgendwo gepostet hattest, dass dir Sex nicht wichtig ist, weil du glaubst dabei nicht empfinden zu können. Du hattest deine Annahme daher, dass du ja auch so physisch wie emotional abgestumpft bist und dich manchmal sogar selber verletzt um noch etwas zu spüren. UND SORRY ALTER, ABER DAS IST EIN PROBLEM und das ist nicht zu knapp...Natürlich kann Sex hier für uns alle einen gewissen niedrigen oder hohen Stellenrang haben, was ja unterschiedlich ausgeprägt ist, aber bei jeder psychisch gesunden Person hat er immer einen gewissen Stellenrang. Du meinst ja, ganz zu Recht, dass er in deinem Leben nicht vorkommt, eben weil du nichts fühlst. Und da liegt der Punkt. Für andere mag Sex auch weniger wichtig sein, aber sie fühlen ihm immer noch so wie er ist und deshalb ist er trotzdem noch präsent, wenn auch schwächer. Aber bei dir ist er garnicht präsent, weil du physisch und damit auch psychisch ihn nicht so empfinden kannst. Würdest du ihn aber empfinden können, wäre er sicherlich ein Teil deines Lebens - wenn auch nur schwach...wer weiss vielleicht würdest du aber richtig gefallen dran finden...;-) Also bitte, bitte, bitte mit ganz viel Zucker oben drauf, lass dir mal von jemandem helfen:-) Das Leben ist einfach aufregender mit Emotionen und Gefühlen die man empfinden kann... Das mit dem Normal war deshalab garnicht auf dich bezogen. Ich sprach damit Menschen an die hier die >freie Liebe< prädigen (also das andere Extrem), weil sie auf die fixe Idee gekommen sind, dass doch eigentlich keiner auf den anderen Anspruch habe. Solange bis sie entdecken, dass sie Mental doch das Gefühl brauchen, dass sie zumindest für eine Person etwas besonderes sind. Und das, wenn der Partner mit einer anderen Person schläft, dieses Gefühl nunmal unterminiert wird. Sex ist nunmal verdammt intim (schon weil wir nackt dabei sind) und schafft die Vorraussetzungen für eine feste emotionale und mentale Bindung. DAS LÄSST SICH NICHT SO EINFACH VONEINANDER TRENNEN! Und das nenne ich normal und gesund so! Deshalb sollten sich die Frei-Liebe-Denker auch ihre eigenen Bedürfnisse nach einer festen Bindung eingestehen und nicht versuchen diese auszuschalten, weil sie ihnen Schwierigkeiten bereiten, wenn eine andere attraktive Frau oder Mann in den Raum kommt. Verlangen und Bindung hängen miteinander zusammen: Schließlich hat man ja seine Lebenspartnerin auch aus diesem Verlangen erwählt! Es ist naiv zu glauben das wenn das eine von dem anderen getrennt wird, dass dies nicht Veränderungen in jedem dieser beiden Teile hervorrufen würde. Und die sind negativer Natur. UND MAL AN ALLE: WIR KÖNNEN NICHT UNSERE VERANLAGUNGEN REVIDIEREN! WIR KÖNNEN HÖCHSTENS VERSUCHEN UNS GEGEN IHRE AUSWIRKUNGEN ZU WEHREN! Bye, Feuerleger |
| Azurite | @ Feuerleger: Dann glaubst du uns also nicht, dass wir jemals zufrieden sein könnten, wenn wir nie Sex hätten? Helfen sollte man auch nur denen, die um Hilfe schreien, oder? Ich halte nichts davon, Leute zu ihrem "Glück" zwingen zu wollen. (Unterstell ich dir ja auch nicht, das meine ich allgemein) Wenn ich sage, in meinem Leben gibt es auch ohne Sex genügend interessante Dinge, die mir weniger auf den Keks gehen, dann mein ich das auch so. Ich seh keinen Grund, wieso ich mich hier in der Anonymität des Netzes verstellen und euch was vorlügen sollte... Azurite |
| mondlichtjägerin | Ich seh' dieses Thema aus einer (für mich) viel traurigeren Sicht: Ich empfinde beim Akt an sich ÜBERHAUPT nichts! Und das hat mich schon ziemlich viele Tränen gekostet... Bin jetzt seit über sieben Jahren nicht mehr Jungfrau, habe in dieser Zeit mein Leben mit mehreren Partnern und Partnerinnen (ja, bin bisexuell - auch wenn der Begriff bei mir eine ziemlich bittere Ironie in sich trägt!) geteilt, war auch hin und wieder kleinen Affairen und Liebeleien nicht abgeneigt. Eigentlich liebe ich alles, was sinnlich und schön ist: ätherische und Massageöle, exotisch Kochen, Weihräuchereien, Massagen, manchmal - je nach Lust und Laune auch etwas "temperamentvollere" Spielereien... Halt alles, was Spaß macht! ;-) Nur bei der Vereinigung an sich bleibt mein Körper völlig kalt und tot! UND ICH HASSE ES!!! Es ist so demütigend, wenn ein wundervoller und romantischer Abend immer wieder in der selben Sackgasse endet. Ich komme mir irgendwie mißgebildet und verstümmelt vor, wenn andere über ihre sinnlichen Erlebnisse und Höhepunkte berichten. Wenn ich die Zärtlichkeit und das Verlangen in den Augen meines Gegenübers sehe, zerreißt es mich jedesmal mit Schuldgefühlen, ihm oder ihr das Gewünschte nicht geben zu können - und nicht entgegennehmen zu können, was man mir so gerne in Liebe und Zärtlichkeit schenken möchte. Mist, ich weine schon wieder... Fühl' mich nur so unsagbar einsam in meinem Körper... In diesem Sinne würde ich doch ein Leben ohne Sex eindeutig vorziehen: Diese Erfahrung niemals gemacht haben müssen... Schon mehr als nur einmal sind bei mir Beziehungen daran kaputtgegangen - und nun ist es gerade einmal wieder soweit, dass mein Freund (mit dem ich ansonsten eine liebevolle und genüßlich-zärtliche Partnerschaft führe) mir eröffnet hat, so nicht weiter mit mir leben, seine ganz normalen "männlichen Bedürfnisse" nicht länger unterdrücken zu können. Und ich hasse mal wieder mich selbst dafür... Jeder Mensch möchte doch gerade von seinem/seiner Liebsten begehrenswert gefunden werden! 'tschuldigung, daß ich mich bei Euch so ausgeheult habe, doch manchmal tut das alles ziemlich weh... Mondscheinsanfte Grüße... |
| schattenlos | @Lucien "Echter Sex, mit Liebe und allem was dazu gehört ist nämlich etwas ganz anderes als der Brei der dir ständig in den Medien um die Ohren gehauen wird. Das was dort zu sehen ist hat eher Ähnlichkeit mit Tierbeobachtung aus dem Gorillakäfig. ( Und zumindest die Gesichter sind sich ja meistens ähnlich.) Sex der aus Liebe entsteht , kommt durch das verlangen den /die andere zu erforschen, ganz nahe bei sich zu haben, das Bedürfnis zu haben das nichts mehr körperlich zwischen einem steht, aus dem Bedürfnis EINS zu sein. Das fängt langsam an, ganz flüchtig und entwickelt sich. Das Bedürfnis sich noch näher zu sein wächst und man geht weiter und irgendwann ist man dann vielleicht soweit. Und dann ist daran mit Sicherheit auch nichts eklig, im Gegenteil, dann möchte man am liebsten im anderen ertrinken." ganz genau das ist es ... besonders das Gefühl des Ertrinkenwollens kenne und empfinde ich ganz genau auf diese Weise. |
| schattenlos | @mondlichtjägerin oh, eh... das tut mir sehr leid für dich, wirklich. das soll kein bloßes Mitleid sein und schon garnicht als Alibi oder so. aber allein von deinen Worten, dem Geschriebenen, kann ich schon fühlen, wie es dir geht... und das wohl dennoch nur im Ansatz - schlimm genug. ich persönlich finde nicht, dass du Grund hast dich entschuldigen zu müssen ...man muss sich auch mal aussprechen dürfen. und wo wohl ginge das besser als anonym und gegenüber so gut wie völlig fremder Menschen. ich möchte dir sicher nicht zu nahe treten und dich natürlich noch weniger abwerten dadurch ...das läge mir völlig fern. trotzdem: hast du es schonmal mit einer Therapie versucht? du leidest sehr stark darunter, das spürt man. es sollte doch einen Weg geben, damit wenigstens eine Besserung eintritt, wenn schon keine "Heilung" des Zustandes, den du als Verstümmelung empfindest. wenn du Lust hast, kannst du mir auch gerne mal eine PN schreiben ...deine Worte haben mich wirklich sehr berührt. |
| Azurite | @ Feuerleger: Ich glaub ich muss noch was loswerden... Du sagtest, dass wir uns vor uns selbst ekeln... damit meinst du wahrscheinlich jetzt nicht vor unserem Körper an sich, oder? Also ich würde mich dann vor mir ekeln, wenn mein Trieb die Kontrolle über mich übernimmt... das passt nun mal nicht zu meinem Selbstbild, wie ich es mir gemacht habe. Übrigens kommt es mir so vor als würdest du nicht einsehen können, dass es auch in diesem Bereich durchaus Menschen gibt, die anders sind oder empfinden und darin kein Problem sehen... Damit meine ich jetzt nicht nur solche, die Sex nicht interessiert, sondern auch die Freie Liebe-Befürworter... Ich bin der Meinung, dass es nichts gibt, das es nicht gibt... du kannst doch nicht behaupten, dass jeder Mensch unbedingt ne feste Bindung braucht. Manche Menschen halten sowas überhaupt nicht aus, drehen in einer festen Bindung eher durch... ebenso wie du sicher nicht einfach so behaupten kannst, dass es nicht auch Menschen gibt, deren Trieb kaum vorhanden ist. Es gibt ja auch Menschen, deren Trieb übermäßig ausgeprägt ist, warum dann nicht auch in die andere Richtung? Azurite |
| Feuerleger | Yeahhh Gegenwind, Baby! :D @Azurite Na da habe ich ja was los getreten...war aber eigentlich auch mein Ziel die Dinge ein bisschen schärfer zu formulieren, damit klar wird was ich meine...der Nachteil ist natürlich das man sich immer ein bisschen anhört wie ein Meinungs-Nazi:-). Ich finde das auch gut wenn die Leute das machen, was sie machen möchten, solange dies nicht aus einer psychischen Störung heraus resultiert oder zu einer psychischen Störung führt. Hier war natürlich Chiron, mit seiner Gefühlsverarmung, vorranging angesprochen und das mit dem Freie - Liebe - Denkern, da habe ich einfach zu viele getroffen die Liberalität vorgetäuscht haben und im Endeffekt gemerkt haben, dass doch nicht alles so frei und leichtlebig ist. Aber du hast ja recht, ich bin ein zwanghafter Hobbypsychologe. :p Dieses sondieren setzt aber immer bei mir ein, wenn Leute garkeine oder eine besonders extreme Verbindung zu einem Thema haben. Denn aus meiner Erfahrung hat diese Radikalisierung meist immer Ursachen. Aber oftmals sind diese Ursachen auch verschleiert und garnicht richtig offen zu legen... Wie auch immer...ich kann halt immer nur schwer glauben das wenn bei Menschen ein Zustand vorherrscht, der sie etwas natürliches menschliches als ekelhaft erscheinen lässt, dass das Gesund sein kann. Weil, wahrscheinlich typische Therapeuteneinstellung :-), meine Erfahrung (auch bei mir selber) ist, dass es zwar ignorierbar ist, aber das dadurch andere negative Auswirkungen entstehen (Irgendwann klopfen diese ignorierten Angelegenheiten halt an deine Haustür). Auswirkungen die auf den ersten Blick nicht immer gleich ersichtbar sind, aber sich halt einschleichen und dann mit den Jahren heranwachsen (Grusel, grusel...:-)). Ihr werdet ja Tag täglich mit eurer anderen Einstellung zu Sex (von Werbung bis hin zu Anmachen) konfrontiert. Dieser totale Dissenz (man beachte das Wort total, ich habe auch meine Dissenz mit der Umwelt, aber sie sind halt nicht totaler Natur) zwischen euch und eurer Umwelt...ja sowas bleibt meist nie ohne geistige Defomierungen aus...aber vielleicht schreibst du mir in sechs - zehn Jahren nochmal und beweist mir das es anders ist ;) Du kannst mir aber natürlich auch gleich deine Meinung sagen, wenn du nicht so lange warten kannst... Bye, Feuerleger |
| Feuerleger | CHIMONAS; ICH MEINTE CHIMONAS; CHIMONAS Damm, damm, damm...:eek: |
| Feuerleger | Ach ja, nochmal zum Nachdenken @Azurite Was ist wenn du dich denn mal doch in einen Typen oder ne Frau verliebst (vonwegen ignorierte Angelegenheiten die bei dir an die Tür klopfen)...dann ist es wahrscheinlich das die Sache, die für dich unwichtig ist, für den anderen zu einem Problem werden könnte und damit auch zu einem Problem für dich... Bye, Feuerleger |
| Hecke | @Azurite Es ist in meinem Umfeld schon einigen aufgefallen, dass ich nicht unbedingt so bin, wie andere Männer. Ich sehe es des öfteren, wenn wir in unseren gemütlichen Runde sitzen und auf einmal das Thema [i]Sex[/i] losgeht. Sobald dieses Thema angefangen wird, halte ich meine Klappe. Nicht, weil ich kaum/wenig Erfahrung habe, sondern weil ich nicht unbedingt der ganzen Bevölkerung mitteilen möchte, wie notgeil ich wäre. Und wieviele Frauen ich schon rumbekommen habe. Es bringt mich auch nicht weiter, damit rumzuposen. Und das ist auch ein wichtiger Grund in einer Beziehung, wenn die Geliebte mitbekommt, dass man nicht auf ihren Körper scharf ist, sondern auf die Person an sich. Es macht die Sache interessanter. Da verzichte ich gut und gerne eine Weile auf das Gelüste. |
| Chimonas | @ Feuerleger Wenn ich ein Problem damit haette, wuerde ich mir versuchen zu helfen. Nicht von einer fremden Person, sondern ich wuerde es selbst in die Hand nehmen, da ich bis jetzt nur die Erfahrung bei anderen Menschen gemacht habe, dass sie nicht in der Lage sind, mich auch nur ansatzweise zu verstehen. Aber, obwohl es fuer dich wohl nicht so zu sein scheint: ES KANN MIR NICHT BESSER GEHEN, ALS SO WIE ICH JETZT LEBE! Soll heissen, ich werde auch weiterhin nichts daran aendern, da ein Leben mit Gefuehlen, Sex und Beziehungen fuer mich eben nicht normal waehre. Das gilt aber nur fuer mich und ich akzeptiere die Meinung anderer, akzeptiert aber auch bitte meine. Das ich mir hin und wieder etwas anderes wuensche, stimmt aber, doch ist es nicht moeglich fuer mich ein anderes Leben zu leben, als eben meines. Ich bin auch viel zu faul es aendern zu wollen, warum auch, es geht mir die meiste Zeit ausgezeichnet, in der Zeit, als ich noch Gefuehle empfinden konnte (muss so mit 6 Jahren gewesen sein ) war das umgekehrt. Gefuehle zu empfinden ist fuer mich die Hoelle, da koennte ich mich gleich umbringen. Denn ich hielte diese Welt dann nicht mehr aus. Ohne Empfindungen halte ich sie sehr wohl aus. Fuer mich bedeutet ein Leben ohne Gefuehle, Sex und Beziehungen UEBERHAUPT LEBEN ZU KOENNEN. @ mondlichtjägerin Zitat von mondlichtjägerin 'tschuldigung, daß ich mich bei Euch so ausgeheult habe, doch manchmal tut das alles ziemlich weh... Zitat Ende. Dafuer brauchst Du dich nun wirklich nicht zu entschuldigen. Und ich glaube nicht, dass du da ganz allein bist, nur ueber seine Gefuehle zu reden ist schwierig... Gruss Chimonas |
| damned | Malzeit also für mich hört sich das ganze hier irgendwie danach an das viele von euch an einem punkt in ihrem leben vergessen haben wer sie eigentlich sind ! und die kontrolle über das mensch sein geschoben haben ! es ist doch alles nur eine schei.... kopfsache und wenn ich an jede situation im leben mit totaler kontrolle herantrete dann werde ich niemals wieder leben können weil mich dann alles so lange beschäftigt das ich im bett immer noch über die kleinsten kleinigkeiten nachdeke und das macht mich krank ! also hab ich an meinem punkt in meinem leben die bremse gezogen und meinen mittelweg gefunden ! und momentan fahr ich damit ganz gut ! also packt mal das goth sein an die seite und fangt wieder an zu leben sich in ein extrem zu verbeissen gut und schön aber bleibt auf dieser welt ! mir gefällt auch vieles in dieser welt nicht aber wir müssen halt in ihr leben !! grüße damned mir is gerad aufgefallen das das ganze etwas agressiv klingt sollte ehr eindringlich sein ;) |
| Dante | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] aber männer neigen oft zu übertreibungen. (bezieht sich natürlich nicht auf jeden einzelnen) dann muss man ständig sex haben, täglich, am besten mehrmals. da kann man doch wirklich kotzen. dann kommen die mit ihrem trieb. sollen sie sich einen runterholen. [/B][/QUOTE] ich zwinge meine freundin nicht, wenn sie keinen sex will. vielleicht solltest du dir eher mal gedanken über die männer machen, mit denen du kontakt hast. und es ist imho auch klar, das wenn man keine feste partnerschaft (mit emotionen und vielleicht liebe) hat, das es mit der rücksicht aufeinander nicht so weit her sein kann. ich finde es unpassend alle männer als schwanzgesteuerte (fast)triebtäter darzustellen [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] im tierrich gibt es ja oft die erwähnten paarungszeiten. in der zwischenzeit haben die viecher ja auch kein bedürfnis danach. beim menschen hat das eigentlich nichts mehr mit triebeb zu tu, sondern damit was wir daraus gemacht haben.[/B][/QUOTE] der evolutionäre hintergrund beim menschen ist ein anderer. eine art, die ständig nachkommen produzieren kann, ist in der lage weitaus erfolgreicher lebensräume zu besiedeln als andere. und meiner meinung nach ist genau das beim menschen der fall. bei vielen domestizierten arten ist es genau gleich. hier hat man immer eine erhöhung der fortpflanzungsrate (wolf: 1/jahr, hund mind 2/jahr, siehe auch kühe und hühner). außerdem ist sicher allen bekannt das es bei Bonobos sehr ähnlich abläuft. dort werden sexuelle handlungen ständig durchgeführt. sei es zur konfliktlösung oder zum tausch. es gibt noch viele andere beispiele aus dem tierreich wo außerhalb der paarungszeiten sexuelle handlung aus unterschiedlichen gründen vollzogen werden. [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B]irgendwie ist es bei mir so weit, dass ich jeden Mann (den ich im Normalfall ggf. sogar ganz nett finden kann) irgendwie im Kopf als sabberndes, hechelndes Tier sehe, sobald er auch nur ne Erektion hat [/B][/QUOTE] auch wenn es nicht beleidigend gemeint sein soll, so habe ich durchaus auch frauen schon so erlebt [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] stimmt, irgendwie begibt man(n) sich damit stark auf die ebene der tiere, von der man sich auf der anderen seite auch immer so stark zu distanzieren versucht. [/B][/QUOTE] ich finde es immer wieder überraschend wie sehr die meisten menschen doch auf ihr anthropozentrisches weltbild beschränkt sind. wir stehen auf einer ebene mit den tieren, denn wir sind tiere. nur weil unsere geistigen fähigkeiten etwas besser entwickllt sind, als die unserer nahen verwandten, macht uns das noch lange nicht zu etwas besonderen. eigentlich ist der mensch eher ein problem, da er das natürliche system aus dem gleichgewicht bringt. bitte versteht das nicht falsch. ich bin kein fanatischer veganer/tierrechtler. ich sehe das nur vom wissenschaftlichen standpunkt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]und diese tatsache, dass dann der verstand derart ausgeschaltet wird und nur noch die befriedigung der niederen instinkte im vordergrund steht, hat schon sehr viel abstoßendes. [/B][/QUOTE] wieso sind das "niedere" instikte? sie dienen eigentlich dem ultimativen zweck (im sinne der evolution): der arterhaltung. und auch du als frau wirst ständig von instinkten und trieben beherrscht. deine partnerwahl hängt davon ab. sympathien werden aufgrund dieser mechanismen gebildet. der mensch wird viel mehr "fremdgesteuert" als man denkt. das soll nicht als ausrede dafür dienen, wenn man sich völlig gehen läßt und jegliche soziale regel außer acht läßt. aber vielleicht wird uns klar das wir nicht so vernunftbestimmt sind wie wir immer denken und uns deshalb so versuchen vom restlichen tierreich abzugrenzen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]mit frauen ist es auf jeden fall eine ästhetischere geschichte...[/B][/QUOTE] das sei mal dahingestellt. nur weil dort vielleicht der "gewalttätige" akt der penetration wegfällt. die sexualität von mann und frau ist nun mal unterschiedlich. das hat auch einen evolutionären hintergrund (kosten nutzen rechnung, frau investiert mehr usw., ich führe das jetzt nicht weiter aus weil das sicher bekannt ist). ich persönlich bin nicht der meinunjg das sex zw. frauen ästhetischer ist. er ist anders, ja... [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] ich bin 21 und habe in meinem freundeskreis fast ausschließlich leute, die seit 4 bis 6 jahren ne feste beziehung haben, zusammen wohnen und das gaaanz normal finden. ich sage, das ist nicht normal. schon gar nicht in dem alter! allein bei dem gedanken wird mir schlecht. aber die sind ja selbst schuld, wenn die sich mit 18 oder sogar 16 so fest binden. das würde mir ja im traum nicht einfallen![/B][/QUOTE] warum nimmst du dir das recht heraus zu sagen, das sei nicht normal? wenn es nicht dein weg ist, ok. wenn es diesen menschen aber so gefällt, dann laß sie doch. und nur weil du anscheinend problem mit festen bindungen hast, heißt das doch nicht, daß wir alle so sein müssen, oder? :) so das wars erst mal so long |
| Feuerleger | Geschrieben von the Damned: >> also packt mal das goth sein an die seite und fangt wieder an zu leben sich in ein extrem zu verbeissen gut und schön aber bleibt auf dieser welt ! mir gefällt auch vieles in dieser welt nicht aber wir müssen halt in ihr leben !! << Recht hast du, aber bevor man an diesen Punkt kommt, wo die Meinungen klar herausgestellt sind, muss man halt diskutieren und das geht (zum Glück) nicht ohne ein Schuss Emotionalität. Nur weil der Ton mal härter wird, heißt das nicht gleich das wir hier ein Problem miteinander hätten. Ich wollte nur nochmal das klar wird was ich meine, was in meinen vorherigen Postings noch nicht so war, doch ich glaube das habe ich jetzt erreicht. Jetzt ist mir auch viel klarer, wie die Anderen die Sache sehen...und immerhin hat unsere ganze Diskussion auch andere Leute dazu beflügelt sich zu öffnen und/oder geistig zu betätigen. Also ich habe Chimonas und Azurite jetzt soweit verstanden und denke nicht, dass ich sie versuchen müsste weiter zu >bekehren<. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich äußere meine Ansichten, zwar nett verpackt, immer gerne ein wenig überspitzt...weil ich glaube das es so klarer wird was ich meine und der andere dadurch eher gezwungen wird klarer Position zu beziehen. Ich bin ein Hooligan, ich weiss... ;) Bye, Feuerleger |
| Feuerleger | Guter Beitrag Dante!:D Bye, Feuerleger |
| Azurite | @ Damned: Also ich weiß nicht ob ich dich da falsch verstehe, aber für mich hat dieses ganze Thema eigentlich gar nichts mit "Goth sein" zu tun... @ Dante: Das kann ich mir durchaus vorstellen, dass auch Frauen so sein können. Möchte ich auch gar nicht ausschließen... aber denen sieht man vielleicht nicht so deutlich an, wenn sie erregt sind... Azurite |
| Chimonas | @ Feuerleger Ganz so klar, sind die Positionen noch immer nicht. @ Azurite Sag blos, Du findest Maenner seien einfach zu "durchschaubar"? Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Chimonas: Ne, das hab ich damit nicht gemeint... wär ne ziemliche Verallgemeinerung. Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Was hattest Du dann gemeint? Gruss Chimonas |
| Azurite | Es bezog sich darauf, dass ich gesagt hatte, dass ich Männer für sabbernde Tiere halte, sobald sie ne Erektion haben. Natürlich können auch Frauen so sein, aber bei denen sieht man es ja nicht auf den ersten Blick, deshalb stößt mich das bei Männern mehr ab. Ne Frau müsste sich schon extrem schlampenmäßig aufführen, dass ich sie auch als sabberndes Tier wahrnehmen würde. Und ich finde nicht, dass jemand deshalb eher durchschaubar ist, nur weil man ihm Erregung besser ansieht. Da gehört ja schließlich mehr dazu als nur das... Azurite |
| Chimonas | @ Azurite Wann ist dann fuer dich der Mann ein Mensch und kein Tier? Nur wenn er keine Erektion hat? Dann gaebs nicht viele (maennliche) Menschen auf diesem Planeten. Gruss Chimonas |
| Dante | hmm. wenn männer erregt sind ist das also für dich unangenehmer als wenn frauen dies sind? kann es vielleicht sein, das du männer generell geringer schätzt als frauen? das soll jetzt keine anklage sein, sondern nur eine frage. wie schon gesagt, kann eine frau genauso "geil" und "triebig" sein wie ein mann. btw. kommt doch mal von der tierschiene runter. und was die durchschaubarkeit angeht...ich halte männer für simpler als frauen. kann natürlich auch daran liegen, das ich einer bin. wo wir gerade dabei sind. was unterhaltungen über sex angeht: ich denke es ist ein klischee oder zumindestens auf einige soziale schichten beschränkt (nach meiner erfahrung) das sich männer gegenseitig die taschen mit ihren "weibergeschichten" vollhauen. als erstes sollte man sich immer überlegen wieviel davon denn nun wahr ist :D ich persönlich würde selbst vor meinem besten freund niemals mein sexualleben offenlegen. das geht nur meine partnerin und mich was an. jedoch habe ich den eindruck das gerade die frauen ihre intimstens erfahrungen mit ihren freundinnen teilen. und dann wundert man sich über bestimmte bemerkungen/grinsen eben dieser freundinnen. das problem ist doch auch, das menschen dazu neigen, ihre erfahrungen mit einigen wenigen personen zu verallgemeinern. ich könnte jetzt gegen eure ausführungen entgegenhalten, das ihr anscheinend bis jetzt die falschen männer kennengelernt habt. so long |
| Chimonas | Zitat von Dante: kann es vielleicht sein, das du männer generell geringer schätzt als frauen? das soll jetzt keine anklage sein, sondern nur eine frage. Zitat Ende. So erscheint es mir auch. Gruss Chimonas |
| Azurite | Hmmm... ne also generell würde ich nicht sagen, dass ich Männer geringer schätze... Aber meist ist es halt so, dass ich mich von Männern leichter bedrängt fühle als von Frauen. Wahrscheinlich, da eine Erektion offensichtlicher ist als weibliche Erregung. Wenn es darum geht, in wessen Gesellschaft ich lieber bin, kann ich mich nicht wirklich für ein bestimmtes Geschlecht entscheiden... es geht einfach nur darum, dass ich sexuell in Ruhe gelassen werden will, und wenn das gewährleistet ist, ist es mir egal. Obwohl... wenn alles stimmt, muss ich sagen, dass ich mich sogar ein ganz kleines bisschen in männlicher Gesellschaft wohler fühle. Aber ich will da nie als Frau wahrgenommen werden sondern eher als "einer von ihnen" oder als Neutrum oder was auch immer. Hauptsache kein Lustobjekt. Azurite |
| Dante | diese reduktion zum lustobjekt steht und fällt natürlich schon mit deinem äußeren. bist du "schön" kommst du (imho) schnell in die männerunde rein...fliegst aber vielleicht auch schnell wieder raus (männliches vorurteil: schöne frauen sind dumm, wenn sie es nicht sind, haben wir angst vor ihnen :D). bist du ein "charakterkopf" (ich drücke es mal so aus) kommst du vielleicht schwerer in die runde rein, aber du hälst dich dort sicher länger. meine interpretation :) außerdem hast du als "charakterkopf" mehr chancen die "echten" männer ohne ihr gepose zu erleben. aber viele frauen finden es ja ganz toll wenn sie merken, wie sich die männer um sie herum gegenseitig überbieten um der tollste hengst im stall zu sein. das ist zum beispiel eine eigenschaft die ich an diesen frauen hasse (ich will nicht verallgemeinern, da ich das ja eben schon kritisiert habe): die freude mancher frauen am manipulieren...an den kleinen machtspielchen...männer einwickeln...ködern und dann eiskalt abblitzen lassen. aber ich sehe schon...ich drifte auch in vorurteile ab ;) but nevermind |
| Chimonas | Zitat von Azurite: es geht einfach nur darum, dass ich sexuell in Ruhe gelassen werden will, und wenn das gewährleistet ist, ist es mir egal. Zitat Ende. Koennte mir vorstellen, dass das bei Maennern zu Missverstaendnissen fuehrt / fuehrte. Zitat von Azurite: Aber ich will da nie als Frau wahrgenommen werden sondern eher als "einer von ihnen" oder als Neutrum oder was auch immer. Hauptsache kein Lustobjekt. Zitat Ende. Ginge auch als Mensch? Oder eher doch als Frau? Ich halte das ehrlich gesagt nicht fuer einfach, muss aber sagen, dass dies halt spiegelverkehrt auch fuer mich gilt. Ich fuehle mich unter Frauen auch wohler, moechte aber nicht als Mann, sondern als Mensch (Neutrum) gesehen werden. Aber im Gegensatz zu dir mag ich Maenner nicht so. (liegt wohl an meinem Vater). Weiss aber nicht, was das zu bedeuten hat. Gruss Chimonas |
| Feuerleger | Azurite Na, wenn du in der Nähe eines Mannes, und da bist du ja bekanntermaßen bekleidet, eine Errektion so schnell erkennen kannst, dann hast du wirklich Adleraugen;-) Oder kuckst du da etwa jede viertelstunde sehr genau nach:-)...würde mich ja gegenüber einer Frau sehr nervös machen...:-) Oder meinst du etwa wirklich, dass bei uns Männern der Geifer runterläuft, wenn wir erregt sind? Also wie im Comic, ja? Bye, Feuerleger |
| Chimonas | Ja, Zeichentrick-Film, oder Comic hatte ich bei dem Bild auch vor Augen. @ Feuerleger Vielleicht hat Azurite ja Roentgen-Augen. *g* Aber wenn ich mich da nicht irre, war sie ja lange in einer fast reinen Maennerklasse. Da Maenner bei diesem Thema gerne uebertreiben, koennte das ihr Maennerbild schon be-einflusst haben. Und durch die Geschichten, sieht sie da tatsaechlich etwas, einfach weil sie glaubt, dass es so sein muss. Oder es ist alles doch ganz anders. Und ich tappe hier total im Dunkel. *Au!MirGradDenKopfAnschlag* Gruss Chimonas |
| damned | ok ich weddel dann mal wieder mit dem finger !! warum eigentlich diese ewige mann frau streitigkeit ! man kann doch auch mal einfach versuchen die dinge einfach so zu nehmen wie sie sind ! die meisten von uns sind doch mit genug verstand geboren um mit solchen situationen fertig zu werden ! ich meine is klar machen wir uns nix vor wenn ich ne hübsch angezogene frau seh die auch noch verdammt gut aussieht dann denk ich auch nich man die wird bestimmt sehr nett sein und will mich wegen ihres charakters mit ihr unterhalten ! aber ich denke das liegt halt so in unserer natur das wissen männer und das wissen die frauen die meisten frauen (meiner erfahrung nach) spielen nur all zu gern mit diesem vorteil und wundern sich dann warum sie nur als lustobjekt gesehen werden !! kopfkratz tut mir leid versteh ich nich !! naja es gibt aber auch leider viel zu viele männliche wesen die mit nicht genug verstand geboren wurden und frauen als niedere wesen sehen die nur für drei dinge gut sind ! ich persönlich fühl mich momentan unter dem anderen geschlecht am wohlsten weil ich dieses ewige geposse und stammtisch gerede über völlig verquere ansichten nicht mehr ertragen kann !! sorry an die männerwelt aber frauen haben meiner meinung nach nen höheren gesprächsstandart und da fühl ich mich irgendwie wohler ! ach ja ich hab die angewohnheit ziemlich leicht vom thema abzuschweifen wie ich immer wieder festellen muss also bremst mich ruhig :) @ feuerleger - ich bin im klaren darüber was für einen sinn eine diskusion hat ! ich neige nur dazu mich in nem ziemlich scharfen ton zu äussern ! ich arbeite dran ;) @ azurite - hmm also ich denke es hat immer was mit der lebenseinstellung zu tun ob unterbewust oder bewust deswegen hab ich das angerissen weil man sich verdammt viel einreden kann was gar nicht so ist ! gut ich kann da nur für mich und meinen umkreis sprechen aber im groben is das meine erfahrung ! und irgendwie hab ich das gefühl ich hab mir gerade irgendwo selbst wiedersprochen ich weiss nur noch nich wo !! schei... schreibanfälle !! so long |
| Chimonas | @ damned Zitat von damned: sorry an die männerwelt aber frauen haben meiner meinung nach nen höheren gesprächsstandart Zitat Ende. Siehst Du das nicht zu sehr durch die "rosarote Brille eines Mannes" ? Gruss Chimonas |
| damned | @ azurite ich denke männer können sich sehr wohl unter kontrolle haben wenn sie erregt sind nur die frage liegt beim wollen !!! |
| damned | @ chimonas ohh interresant da hab ich auch schon drüber nachgedacht ! naja wie gsagt ich kann das nur aus meinem umfeld wiedergeben ! hmmm vielleicht liegts auch einfach an der gruppe die gerade zusammensteht oder an dem interresse am anderen geschlecht aber ich denke das ehr nicht weil ich finde das viele männliche personen ihre eiserne schahle vor ihre gefühle stellen und somit halt schwachsinn in meine augen quatschen die meisten frauen die ich kenne tuen das nicht ! naja frag mich in nem jahr das selbe und meine antwort wird sich höchstwarscheinlich interressen gebunden geändert haben ! aber so liegt meine anschaung im moment ! gruß damned |
| Zafira | Jetzt is aber ma gut! Wenn alles so ohne Sex, Triebhaftigkeit, Verlangen etc gehen würed, wo wären wir dann? Sicher schon in der Versenkung! Der Trieb des Menschen ist ein Urtieb oder auch Fortpflanzungstrieb genannt, um den Bestand der menschlichen Rasse zu gewährleisten. Mal nüchtern erklärt... Liebe ohne Sex ist machbar, Sex ohne Liebe ebenfalls, aber für mich persönlich wäre ein Leben ohne Sex undenkbar! Auf den Sex und auf die Liebe !!!! ( oder auch umgekehrt... :D ) Gruß Zafi ;) |
| Zafira | [QUOTE][i]Original geschrieben von damned [/i] [ich denke männer können sich sehr wohl unter kontrolle haben wenn sie erregt sind nur die frage liegt beim wollen !!! [/B][/QUOTE] ...:D :D :D , aber wer will schon??? :D :D |
| damned | @ Zafira :D genau !!............ auf das das tier erwache !! :D |
| Zafira | Ganz big [SIZE=3]Grinsssss[/SIZE] ...... ... Sorry, aber ich finds Schei..., dass manche Leute sich so dermaßen von den Medien beeinflussen lassen! Mich kotzt auch vieles an, aber dafür die schönste Sache der Welt zu verteufeln, kann und will ich nicht verstehen! Dann guckt doch einfach weg, wenn es euch so nervt! Mich kotzen auch die ganzen Waschmittelwerbungen an, aber trotzdem muß ich waschen, und das ist bei weitem nicht so schön wie genanntes Thema :D Naja, wie auch immer. Es soll jeder so handhaben wia denkt.... Lieben Gruß Zafi :) |
| Azurite | @ Zafira: Nun, da teile ich deinen Standpunkt nicht... Wenn DAS die schönste Sache der Welt sein soll, dann wäre die Welt für mich absolut nichts mehr wert. Als ob es sonst nichts gäbe... -_-; Azurite |
| Zafira | Das, hab ich nie gesagt! Ich hab gesagt, das es die schönste Sache der Welt ist. Zumindest ist es meine Meinung und Ansicht und das von vielen anderen auch! Ich möchte Dich ja nicht bekehren, das sollte mit meinem letzten Satz auch eigentlich verständlich gewesen sein.... Aber es gibt Menschen, die kommen aus ihrem tiefsten, dunkelstem ICH auch nicht raus, oder zumindest versuchen sie es nicht einmal. Wenn man Argumente für etwas Positives hat finden sie unter Garantie etwas Negatives in jedem Wort oder Satz. Sicher, ich hab gelernt auch damit umzugehen und ich akzeptiere auch diese Meinungen und Lebenseinstellungen, nur MEINE, ist es nicht! Einige Menschen sollten mal ganz tief in sich hineinblicken und sich dessen bewusst werden, was sie tatsächlich sehen und nicht was andere ihnen vorgaukeln. Es gibt viele Trugbilder, aber man sollte sich besser sein eigenes wahres Bild machen. Das heißt soviel, nicht alles glauben und verinnerlichen, sondern sein ICH erkennen und fiktive Erscheinungen ignorieren ! Gruß Zafi :) |
| Lunar Light | sooo... da bin ich mal wieder... @feuerleger: ich glaube nicht, dass unbedingt jeder mensch das bedürfnis nach einer festen bindung hat. wie gesagt - ich bekomme ja allein bei diesem wort schon erstickungsgefühle. beziehungen haben, um für jemanden etwas besonderes zu sein... nun, ich denke ich bin für eine reihe menschen etwas besonderes. deshalb muss ich mich noch lange nicht derart auf eine bestimmte person fixieren. meiner meinung nach beruht diesbzüglich sowieso vieles auf einbildung bzw. auf gewohnheit. @dante: zunächst mal die sache mit dem ständig sex haben wenn man in einer beziehung ist. natürlich zwingst du deine freundin nicht zum sex, das will ich dir auch gar nicht unterstellen. aber dennoch existiert in einer solchen verbindung immer eine gewisse erwartungshaltung. ich habe nie gesagt, dass ich generell keinen sex mag - im gegenteil - nur finde ich den ein oder aspekt abstoßend und nervtötend. angenommen, ich hätte eine beziehung - was ich für meinen teil auf gar keinen fall anstrebe - könnte es so sein, dass ich eine woche lang jeden tag lust auf sex habe. vielleicht auch mal 2 oder 3 mal am tag. dann kann es aber sein - was sogar mit definitiver sicherheit passieren wird - dass ich 2 oder 3 monate gar nicht will. und die wenigsten männer würden das achselzuckend hinnehmen ohne gleich die ganze beziehung in frage zu stellen bzw. den sex gewissermaßen einzufordern. dann zu der sache mit dem fremgesteuert sein. nun, so 'fremd' ist das gar nicht nicht. gefühle, darunter auch liebe, ausgelöst durch reize die ein hochkomplexes neuronales netzwerk durchlaufen. letzten endes nichts weiter als eine chemische reaktion, nüchtern und realistisch betrachtet. deswegen ist liebe irgendwo nichts weiter als spinnerei und einbildung, die letzendlich oft nur durch eine langjährige gewohnheit aufrecht erhalten wird. die wenigsten sind auf dauer damit glücklich, was auch nicht zuletzt für die steigenden scheidungsraten verantwortlich ist. so, der nächste punkt in sachen fester beziehung. ich finde es NICHT normal sich in so jungen jahren - wie in meinem voherigen posting erwähnt - so fest zu binden. wenn es so etwas wie liebe tatsächlich gibt (ich will es nicht gänzlich abstreiten, ich liebe auch meine eltern und meine freunde... aber ich denke, es ist klar, was ich meine), wie kann man sich dann sicher sein, dass eine bestimmte person jetzt der/die einzige ist? es gibt millionen menschen die man nie getroffen hat, und denen man dann aufgrund erwähnter gewohnheit nie eine chance gibt, obwohl es vielleicht besser für einen wäre. ich kenne auch das gefühl des verliebtseins, und ich weiß genauso gut, dass das nach spätestens 3 monaten wieder vorbei ist. wenn noch nach einem jahr feuchte hände und kniezittern bekäme, wenn man sein schatzi trifft, ist das meiner meinung nach ebenso ein gutes argument für die von feuerleger so gern empfohlene fremde hilfe. das streben nach einer bindung (emotionaler stabilität) liegt zu großen teilen an unserer schnelllebigen gesellschaft, denke ich. es ist ja auch durchaus bekannt, dass vor allem scheidungskinder ganz besonders leidenschaftlich klammern und nicht allein sein können. aber gerade dieses alleinsein ist eine der wichtigsten erfahrungen, die in mensch im leben machen muss. wenn man aus dem elternhaus auszieht, muss man doch erstmal selbstständig werden und sehen, dass man allein, ohne rückendeckung, mit dieser welt zurecht kommt. und das haben in meinen augen ganz, ganz viele menschen, besonders die jüngeren, heutzutage verlernt. DESWEGEN halte ich diese endlos beziehungen in jungen jahren für einen großen fehler. besonders die, die direkt von den eltern mit jemandem zusammenziehen, ohne vorher mal einige jahre allein gewohnt zu haben. wenn man denn unbedingt eine beziehung will, kann man diese doch auch führen ohne dass man 24 stunden aufeinandergluckt. wahrscheinlich sogar besser. wenn ich mir meine mädels angucke, könnte ich das kotzen kriegen, wenn die nicht mal alleine nen mädelsabend verbringen können, sondern immer anhang dabei haben. da engt mich als unbeteiligter beobachter ja schon das zugucken ein. die jungs mit denen ich befreundet bin, haben das anscheinend besser im griff. allerdings muss ich hier feststellen, dass sie gegenüber ihren freundinnen total falsch sind. sie verstellen sich und sind nicht mehr sie selbst. aber das ist ein anderes thema. nun noch die kosten-nutzen-geschichte. ob frauen beim sex mehr investieren als männer, weiß ich nicht. naja, vielleicht gewissermaßen. ganz allgemein denke ich aber, dass hamiltons ungleichung hier nicht gerade den passendsten vergleich bietet. @zafira: sex - die schönste sache der welt? hm... klar, macht sex spaß, keine frage. aber wenn es die schönste sache der welt wäre, würde das bedeuten, dass ich sex immer zu jeder zeit jeder alternative vorziehen müsste. und das wäre doch sehr traurig. es gibt so viele dinge, die mir spaß machen, und die ich sex eigentlich immer vorziehen würde. wenn ich z.b. auf der bühne stehe und meine songs singen kann, sich die leute freuen und applaudieren, ist das für mich immer noch besser als jeder orgasmus. obwohl das natürlich immer noch irgendwie zusammenhängt. sex, drugs and rock'n'roll sag ich da... hehehe... in diesem sinne~ Lunar Light |
| Dante | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] zunächst mal die sache mit dem ständig sex haben wenn man in einer beziehung ist. natürlich zwingst du deine freundin nicht zum sex, das will ich dir auch gar nicht unterstellen. aber dennoch existiert in einer solchen verbindung immer eine gewisse erwartungshaltung.[/B][/QUOTE] das stimmt zu einem gewissen anteil sicher. aber es kommt imo immer darauf an, wie man damit umgeht. meine freundin und ich hatten jetzt ca 12 wochen extrem streß (prüfungen). da hatte keine groß lust auf sex. inzwischen bin ich fertig und sie nicht. natürlich wächst jetzt meine wunsch danach...und trotzdem dränge ich sie nicht dazu. natürlich würde ich gerne und sie weiß das auch und trotzdem habe ich soviel respekt vor ihr und zwinge sie nicht. ich kann meinen trieb (wie du so schön sagtest) auch durch äheemm selbstbefriedigung abbauen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]ich habe nie gesagt, dass ich generell keinen sex mag - im gegenteil - nur finde ich den ein oder aspekt abstoßend und nervtötend.[/B][/QUOTE] was ist denn für die abstoßend und nervtötend? das interessiert mich wirklich. die penetration? oder der fakt das du die kontrolle nicht hast? (was als frau ja meist der fall ist, aber nicht sein muß) [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] angenommen, ich hätte eine beziehung - was ich für meinen teil auf gar keinen fall anstrebe - könnte es so sein, dass ich eine woche lang jeden tag lust auf sex habe. vielleicht auch mal 2 oder 3 mal am tag. dann kann es aber sein - was sogar mit definitiver sicherheit passieren wird - dass ich 2 oder 3 monate gar nicht will. und die wenigsten männer würden das achselzuckend hinnehmen ohne gleich die ganze beziehung in frage zu stellen bzw. den sex gewissermaßen einzufordern. [/B][/QUOTE] das ist sicher ein problem. nicht nur für dich, sonder auch für deinen hypothetischen partner. vielleicht müßtest du dann eine offene partnerschaft führen. oder wie machst du es denn jetzt? wenn du lust auf sex hast gibt es einen ONS oder verkneifst du es dir dann? auch das interessiert mich sehr... [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]dann zu der sache mit dem fremgesteuert sein. nun, so 'fremd' ist das gar nicht nicht. gefühle, darunter auch liebe, ausgelöst durch reize die ein hochkomplexes neuronales netzwerk durchlaufen. letzten endes nichts weiter als eine chemische reaktion, nüchtern und realistisch betrachtet. deswegen ist liebe irgendwo nichts weiter als spinnerei und einbildung, die letzendlich oft nur durch eine langjährige gewohnheit aufrecht erhalten wird. die wenigsten sind auf dauer damit glücklich, was auch nicht zuletzt für die steigenden scheidungsraten verantwortlich ist.[/B][/QUOTE] ich stimme dir prinzipiell zu. ich bin biologe und sehe gefühle nicht mit dem verklärten auge eines laber ähhh geisteswissenschaftlers :D. gefühle sind nichts besonderes und auch (sicher) eine erfindung der ervolution. trotzdem macht es doch spaß, oder? auch wenn man diese meinung vertritt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]so, der nächste punkt in sachen fester beziehung. ich finde es NICHT normal sich in so jungen jahren - wie in meinem voherigen posting erwähnt - so fest zu binden. wenn es so etwas wie liebe tatsächlich gibt (ich will es nicht gänzlich abstreiten, ich liebe auch meine eltern und meine freunde... aber ich denke, es ist klar, was ich meine), wie kann man sich dann sicher sein, dass eine bestimmte person jetzt der/die einzige ist? es gibt millionen menschen die man nie getroffen hat, und denen man dann aufgrund erwähnter gewohnheit nie eine chance gibt, obwohl es vielleicht besser für einen wäre. [/B][/QUOTE] ich persönlich bin auch kein freund davon, eine beziehung schnell zu "festigen" (drum prüfe wer sich ewig bindet...ist eher mein spruch). aber nach meiner meinung nach dient die "Liebe" dazu 2 menschen zusammenzubringen. in dieser anfangszeit (vielleicht 3-6 monate, maximal 2 jahre laut wissenschaftlichen studien) funktioniert auch alles super. nach dieser verliebtheit muß man schauen, ob man auch sonst zusammenpaßt. denn im alltagsleben zählen andere dinge. und es ist in meinen augen DIE leistung 2 partner, wenn man es schafft ohne das vergängliche liebesgefühl ein leben gemeinsam gut zu eistern. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]wenn man aus dem elternhaus auszieht, muss man doch erstmal selbstständig werden und sehen, dass man allein, ohne rückendeckung, mit dieser welt zurecht kommt. [/B][/QUOTE] dieser meinung bin ich auch. und in meinem bekanntenkreis war dies in den meisten fällen auch so. ich finde es wichtig, (etwas hart formuliert) sich nicht von einer abhängigkeit in die nächste zu begeben. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] und das haben in meinen augen ganz, ganz viele menschen, besonders die jüngeren, heutzutage verlernt. DESWEGEN halte ich diese endlos beziehungen in jungen jahren für einen großen fehler. besonders die, die direkt von den eltern mit jemandem zusammenziehen, ohne vorher mal einige jahre allein gewohnt zu haben. wenn man denn unbedingt eine beziehung will, kann man diese doch auch führen ohne dass man 24 stunden aufeinandergluckt. [/B][/QUOTE] die jungen machen auch nur das was sie vorgelebt bekommen. ich denke das ist auch eine frage der erziehung. denn unsere eltern haben beziehungen oftmals aus anderen gründen "zementiert - sprich geheiratet". um von zu hause wegzuziehen und eine wohnung zu bekommen (zumindestens war das in der ddr meist der fall). [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B] wenn ich mir meine mädels angucke, könnte ich das kotzen kriegen, wenn die nicht mal alleine nen mädelsabend verbringen können, sondern immer anhang dabei haben. da engt mich als unbeteiligter beobachter ja schon das zugucken ein. [/B][/QUOTE] auch hier stimme ich dir zu. ich glaube jedoch das es meist mit zunehmendem alter anders wird. ich kann mich noch gut an meine erste private studentenparty unseres semesters erinnern, wie die damen (alle 18) ihre handys quasi im gleichschritt aus den taschen holten und demonstrativ auf den tisch legten um auf den anruf ihres freundes zu warten. das war mir schon suspekt. und ich kann dein problem damit auch gut nachvollziehen. ein ständiges zusammensein von partnern finde ich auch bescheuert. man kann doch auch mal ausgehen, ohne das der partner dabei ist. ich habe jedoch den eindruck das dies oftmals von den frauen ausgeht. auf der anderen seit finde ich "männerabenden" und "frauenabende" auch völlig bescheuert. aber oftmals sind beide vorstellungen von unterhaltung einfach nicht kompatibel. meine freundin mag "frauenabende" auch überhaupt nicht. sie fühlt sich zwischen uns männern wohler. ich habe mit ihr da wohl viel glück, denn wenn ich mir teilweise die frauen in unserem freundeskreis anschaue, dann tun mir ihre männer leid. dieses gemaule, wenn man nur mal einen normalen actionfilm sehen will (ich erwarte ja nicht das sich die damen einen splatterfilm anschauen). dann das zerreden des filmes und und und... meine freundin und mich nervt das schon. ich könnte mich noch stundenlang über das thema aufregen :D [QUOTE][i]Original geschrieben von Lunar Light [/i] [B]die jungs mit denen ich befreundet bin, haben das anscheinend besser im griff. allerdings muss ich hier feststellen, dass sie gegenüber ihren freundinnen total falsch sind. sie verstellen sich und sind nicht mehr sie selbst. aber das ist ein anderes thema.[/B][/QUOTE] ich habe den eindruck das männer genrell eher unabhängig sind und versuchen sich einen gewissen freiraum zu erhalten. das nimmt dann teilweise groteske formen an -->siehe die diversen hobbys und sammelleidenschaften. ich denke das ist ihre art, sich ein teil das lebens ohne den partner zu schaffen. denn wie schon gesagt, gehen druck und klammer imho meist von den frauen aus. und auch nach meiner meinung sind es die frauen, die dafür sorgen, daß männer sich verstellen (müssen). denn wenn sie sie selbst wären hätten viele frauen damit ein problem. also muß man sich als konzession bis zu einem gewissen grade dem weiblichen verhalten (was manchmal SEHR schwierig ist) anpassen (aufmerksamkeiten wie blumen und kleine geschenke, nein sagen, wenn sie fragt ob sie zu dick wäre, ja sagen, wenn sie fragt, ob ihr diese kleidung steht und und und :)). man(n) muß in der partnerschaft auch kompromisse machen können. ohne die funktioniert es einfach nicht. vielleicht ist es das was du mit "falsch" meinst. das ganze ist ein schwieriges thema. es gibt zu viele verallgemeinerungen, voruteile, annahmen auf beiden seiten. und es gibt auch die ausnahmen. ich könnte hier noch stundenlang schreiben, habe noch soviel im kopf... aber ich belasse es erst mal hierbei so long |
| Raubritter | Hi@all,bin durch zufall auf diese seiten gestoßen.ineressantes tema.muß zafira recht geben,sex zähl für mich mitlerweile auch zu den wichtgsten dingen im leben.war nicht immer so. man kann da bei so schön abheben,kommt aber immer auf den partner an.und wenn man mal schlecht drauf ist ,kann mann sich an den errinnerungen manchmal aus dem loch wieder hochziehen.und guter sex kann manchmal seeeeehr lange dauern.müst ihr mal antesten.in diesem sinne eine schöne woche Raubritter |
| Zafira | Huhu @ all! Natürlich gibt es noch andere schöne, wundervolle Dinge im Leben. Es sollte ja auch nicht heißen, dass ich NUR wahre Freude am / beim Sex empfinde. Es ist ja nicht allein meine Lebenserfüllung, aber es gehört dazu. Es ist ja nicht nur der Sex allein, es sind ja auch die Gefühle, die da eine große Rolle spielen. Einfach so Sex zu praktizieren, ohne etwas für den anderen zu fühlen, wäre auch für mich undenkbar. Wenn man den richtigen Partner dazu hat, ist es einfach ( in dem Moment ) , die schönste Sache der Welt. Vielleicht konnte ich mich jetzt ein bissel besser ausdrücken..;) Was ich aber meinte ist, dass sich viele Menschen einmal Gedanken über sich selbst machen sollten, anstatt sich von anderen verblenden lassen und deren Meinung auch noch zu verinnerlichen. Das wäre sehr arm! LG Zafira Lieben speziellen Gruß an den edlen Raubritter!!! Meld Dich, wenn Du kannst...;) |
| Feuerleger | @ LunarLight Ja, wahrscheinlich bist für eine Reihe Menschen etwas besonderes. Aber frage dich mal weshalb? Wenn ein Mensch wertgeschätzt werden will, dann nicht nur wegen der Sexualität, sondern im Ganzen, eben als Mensch. Nehmen wir mal an diese Personen schätzen dich wirklich, weil du so ein besonderer Mensch bist: Trotzdem werden sie dich(zuminndest ein Stück weit) fallen lassen, sobald sie jemanden kennen lernen der nur für sie da ist. Vermittelt sowas einem nicht den Eindruck der Zweitklassigkeit? Sich verlieben ist einfach, doch wirklich Lieben, also ebenso mental wie emotional, dass ist eine wahre Herausforderung. Ich kann verstehen, wenn du keinen Bock auf solche Beziehungskisten hast. Ich habe auch nichts dagegen, wenn man sich mal austobt - im Gegenteil. Trotzdem versuche ich mir nicht einzubilden, dass diese Bekanntschaften eine wirkliche Basis der Gegorgenheit und Sicherheit für einen sein können. Da gibt es einfach zu viele Faktoren: Die Leute haben keinen Bock mehr, ziehen weg oder lernen selber jemanden kennen... In einer Beziehung erklärt sich jeder bereit jederzeit für den Anderen da zu sein, in guten wie in schlechten Zeiten:-) und das nicht wegem dem Sex, sondern wegen der Person an sich. Na klar, muss jeder einen Weg finden, mit dieser Nähe umzugehen...aber die Sicherheit und die Geborgennheit einer richtigen Beziehung mit einer Person, wirst du nicht in tausenden lockeren Bekanntschaften finden...so viel muss auch klar sein. Bye, Feuerleger |
| Chimonas | @ Zafira Wenn Du Sex hattest, ohne dabei etwas zu fuehlen, waehre es Dir also auch nicht mehr wichtig, oder wuerdest Du es trotzdem immer wieder versuchen, um zu sehen, dass Du dabei nicht doch etwas empfaendest? Gruss Chimonas |
| Zafira | @ Chimonas Hallo! Die Frage ist, wenn ich noch nicht einmal körperlich etwas fühlen würde, würde ich es lassen mit dem Sex. Wenn ich allerdings früher wusste, wie es sich anfühlt, dann würde ich schleunigst einen Therapeuten und Arzt aufsuchen. Wenn ich psychisch keine Liebe mehr empfinden würde, müsste ich oder ein Therapeut mir helfen. Ich denke aber, dass dies bei mir nicht zutreffen wird und Du kannst mir glauben, auch ich bin ein paar mal durch die Hölle gegangen.... LG Zafira :) |
| Andreas Gauvain | @Jasmin (Azurite), Sex ist ein kaltes Wort und dementsprechend fühlt es sich auch an, dafür da sich allgemein damit zu befassen. Doch in einer privaten Beziehung ist es Gefühl, Zuneigung, Vertrauen, Zärtlichkeit, die zwei miteinander teilen oder allein mit sich selbst als Single, wie ich z.B., da ich keine Partnerin habe. Ich lebe mit all meinen Sinnen Gefühle und freue mich meines Lebens. Die Erotik ist davon ein Teil. So kann ich mit Dir übereinstimmen, ein Leben ohne Sex vorzustellen, doch nicht ohne die Sinnlichkeit. |
| Leiver | Hi @all ...ich habe mir jetzt das vorige nicht alles durchgelesen und sag einfach mal so was dazu... Also ich habe mir mit meinen ersten mal recht viel Zeit gelassen... Im Gegensatz zu den anderen die ich kenne... Naja... als ich meinen jetzigen Freund das erste mal traf...*click* da wars geschehen... Wir haben direkt an den Abend unseren ersten Sex gehabt... Wir hatten nur diesen einen Abend... (Er wohnt etwas weiter weg so das wir uns nicht ständig sehen können...) Hmm..., es war wunderschön... und seit dem kann ich es einfach nicht mehr lassen... Ich muss ewig daran denken... und wenn ich ihn endlich wieder sehe würde ich ihn am liebsten direkt am Bahnsteig vernaschen...*fg* Also ein Leben ohne Sex... das wäre mittlerweile undenkbar für mich...! mfg. Leiver |
| Chimonas | Hallo Leiver, Wilkommen auf dem Board! Du scheinst ja echt Glueck gehabt zu haben. Aber, kannst Du mir sagen, wie Du dich fuehlst, wenn Du dich von deinem Freund trennen musst, oder Du lange nicht mit ihm zusammen bist? Warauf ich hinaus will, ist ob Sex da nicht eine Form von Abhaengigkeit von einem Menschen schafft / vergroessert? Gruss Chimonas |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] Warauf ich hinaus will, ist ob Sex da nicht eine Form von Abhaengigkeit von einem Menschen schafft / vergroessert? Chimonas[/QUOTE] sicher, es KANN passieren, aber unter gleichberechtigten partnern ist diese gefahr eher nicht gegeben würde ich sagen |
| Trakkath | huhu Also ...erstmal juchu ich habs geschafft mich anzumelden (ich hab lange nur gelesen aber nun möcht ich auch mitmachen) grüße euch mal... der rest dann mal will ned ot werden... also den thead hab ich auch nicht ganz durchgelesen.... ich finde einfach so wie zu richtig gutem Sex Liebe gehört gehört zu richtig guter Liebe auch guter Sex...das gehört einfach zusammen so wie ...der linke Schuh zum rechten... oder die Fernbedienung zum Fernseher ohne sie ist es halt umständlich bis unmöglich ihn anzumachen :D Ich war auch fast ein Jahr mit einer zusammen, die keinen Sex wollte (war meine erste, warum weiss ich bis heut nicht...verklemmt)... ich habe sie geliebt.. sonst hätt ich es nicht solang ausgehalten....aber es hat einfach was gefehlt.. eben das.. die völlige Hingabe zueinander, es est ein vertrauensbeweis... es gehört halt einfach dazu. Wir sind nicht deswegen auseinander, früher oder später wär es deswegen auseinandergegaben.. sie liebte mich und ich sie.. Sie war noch unberührt.... Sie sagte immer wenn das erste mal dann mit mir sie wollte hat sich aber nicht getraut (denke mal da spielte auch die Erziehung eine Rolle, denn sie wusste zwar worums geht... aber aus irgendeinem Grund hatte sie da eine Barriere, und ich wollte die auch nicht auf Biegen und Brechen brechen)... Es hat einfach was gefehlt, ein Teil, nur die Liebe hat und zusammengeschweisst aber es war nicht angenehm darauf verzichten zu müssen und das unterdrücken zu müssen....es ist zwar auch erfüllend....aber nicht ganz alles in allem.. ich finde das gehört einfach zusammen. Verzichten könnte ich darauf nicht mehr, es ist viel zu schwer... schliesslich bin ich auch nur ein Mann, der seine Naturen hat... und diese zu unterdrücken ist sicher nicht das gelbe vom Ei. Umsonst hat uns die Natur das nicht gegeben. Und man lebt schliesslich nur einmal. Wer nie geliebt hat, hat im Leben was verpasst.. genauso ist es mit dem Sex und ich bin nicht der der ein glückliches Händchen bei Frauen hat (bin schon seit 2 Jahren Solo, davor hatte ich eine Urlaubsbekanntschaft) und dementsprechend lange keinen Sex (geschweige denn Liebe, eigentlich das was mir hauptsächlich fehlt) und wer etwas nicht hat weiss es erst zu missen.... hmm mein erster Beitrag und ich schneid gleich so ein thema an^^ |
| Dalarion | Ich denke das man ohne Sex sein Leben leben kann. Aber wozu? Durch meine letzte Beziehung habe ich allerdings gemerkt das ich nicht fahig bin eine Art offene Beziehung zu führen .. das treffen Welten aufeinander .. sie beschimpft mich als altmodisch .. ich denke es ist wichtig .. sehr wichtig. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht hier alles durchzulesen, habe es aber überflogen und muss sagen .. ich habe "Blut" geleckt .. komme nimmer ohne aus. |
| Manley | hm, schwieriges thema... eins gleich vorneweg: ich bin kein fan von one-night-stands. wenn ich sex sage, dann gehört für mich auch liebe dazu... sex ist die schönste nebensache der welt, hat mal irgendwer gesagt. und ich kann für mich sagen, dass das sehr wohl stimmt. sicher kann man physisch ohne sex auskommen, und auch psychisch (wahrscheinlich leichter, wenn man noch nie sex hatte), aber man würde eine ganz menge verpassen. sicher, wir haben alle diese triebe in uns. das kann manchmal erschreckend sein. aber auf der anderen seite - es kann auch so schön sein, sich einfach hinzugeben...jemandem, den man wirklich liebt... und gemeinsam zu erleben, wie befriedigend es ist, sich eben dieser lust hinzugeben... ich für meinen teil hatte jetzt schon seit mehreren wochen keinen sex mehr, weil ich grade in wales lebe und mein freund in deutschland, aber er fehlt mir... sowohl mein freund als auch der sex... |
| Azurite | Hmm... mittlerweile ist es schon soweit, dass mich ein fast schon physischer Brechreiz überkommt, wenn ich mir nur vorstelle, mich einer Person so hinzugeben... ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich das jemals freiwillig tun könnte. Es ist so... absolut untypisch für mich, dass ich damit schon meine Identität in Frage stellen würde... Das hab ich erst jetzt in den letzten Tagen wieder an mir selbst beobachten können... Es scheint, als wäre das eine Lieblingsbeschäftigung von mir... also Selbstbeobachtung und Analyse, und das einhergehende Gefühl, dass es für mich nichts richtigeres gibt, ist jedesmal so stark, dass es mich manchmal selbst erstaunt. > aber man würde eine ganz menge verpassen Man kann nun mal nicht alles haben... ich glaube, irgendwas verpasst jeder mal. Und ich verpasse lieber mein sexuelles Leben als mein Leben in Freiheit und ohne Beschränkungen ^^ Azurite |
| Manley | also ich habe ein sexuelles leben und trotzdem freiheit ohne beschränkungen. das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun... ich habe lange auch so gedacht wie du, aber als ich mich wirklich verliebt habe, hat sich das alles geändert. darf ich dich mal fragen, wie alt du bist? und gibt es vielleicht einen konkreten grund, warum du dich so vor sex ekelst? lange hab ich mich auch selbst analysiert, bis ich zu dem schluß gekommen bin, daß selbstanalyse zwar ganz nett ist, aber bei weitem nicht alles, denn meiner meinung nach gehört zu einem erfüllten leben auch eine emotionale komponenten, die eben auch sex beinhaltet... |
| Dante | hallo manley...lange nicht gesehen :) @ all: das war jetzt extremst OT. ich hoffe ihr vergebt mir |
| Chimonas | @ Azurite Die Geschichte mir der Selbstanalyse kenne ich ebenfalls. Ich finde, allerdings, durch diese klingt es so, als waehren, dir deine Gefuehle so viel wert wie ein "Backstein", den man einfach so verbaut. Ist es so, dass dir deine "persoenlichen" Gefuehle nicht viel wert sind? Und fuer dich Gefuehle eher etwas unpersoenliches darstellen? Naja, mich wird zwar niemand fragen, wie alt ich bin, da der heutige Tag fuer mich aber ein "besonderer" ist, sag ichs trotzdem: Geboren am 04.10.1980. Gruss Chimonas |
| Manley | happy purzeltag! wenn wir das eher gewußt hätten... ich hoffe, du hattest einen schönen tag und hast ganz viele geschenke bekommen! |
| Leiver | @Chimonas Danke für die Begrüßung!:D Wie ich mich fühle wenn ich ihn auf Wiedersehen sage und ihn dann ein paar Wochen nicht mehr sehe... Hmm... Ich wäre wohl auch ohne Sex abhänging von ihn... :rolleyes: Es macht mich schon traurig ihn gehen lassen zu müssen... Meist so sehr das ich gerad noch die Tränen unterdrücken kann... Hmm... das ist aber nicht weil ich dann ein paar Wochen ohne Sex auskommen müsste... sondern weil ich ihn so sehr liebe... Das ist es was mich da Abhänging macht...! :D Sex... den könnte ich eigentlich jeder Zeit haben... Es gibt da einige Mädels/Jungs die ich ohne Probs dazu bekommen würd... Aber ich bin treu...:rolleyes: ...und will ihn nicht wegen meiner Sex-Gier verlieren...:rolleyes: ...und man kann es sich ja auch jederzeit selber machen...:rolleyes: Also der Sex macht mich nicht abhänging von ihm... mfg. Leiver |
| Manley | na da hat aber mal jemand ein (für mich sehr) wahres wort gesprochen... ich kann dir einfach nur aus vollem herzen zustimmen. sicher wäre es kein problem, sich dem einen oder anderen one-night-stand hinzugeben (auch für mich nicht), aber das ist nicht das, was ich will... bei jemanden, den ich nicht kenne, könnte ich mich wahrscheinlich nicht so fallen lassen wie bei meinem schatz... wenn überhaupt etwas abhängig macht, dann die liebe an sich, nicht der sex (bei mir jedenfalls). und es steht ja jedem frei, sich in eine solche abhängigkeit zu begeben oder auch nicht. |
| Azurite | @ Manley: Ich bin (noch) 20 Jahre alt. Nein, ich habe keine Ahnung, warum ich so bin... könnte mich an kein Ereignis erinnern, das mich in diese Richtung gelenkt hat. Vor allem habe ich es schon als Kind gehaßt, wenn mich jemand angefasst hat, und von selbst bin ich sowieso niemals auf die Idee gekommen. (Muss aber doch irgendwie in der Familie liegen... mein Großvater war angeblich genauso) @ Chimonas: Ich habe nie gesagt, dass mir meine Gefühle nichts wert sind... diejenigen, die ich habe, würde ich niemals missen wollen. Über nicht vorhandene Gefühle brauche ich mir keinen Kopf zu machen. Was definierst du eigentlich als "persönliche" Gefühle? Ist sowas nicht immer persönlich? Oder meinst du damit "auf andere Personen bezogen"? Wünsch dir übrigens auch nen schönen Geburtstag, auch wenn er schon fast vorbei ist... @ Leiver: Das, was du da beschreibst, ist eine Situation, in die ich eben niemals geraten will. Unfassbar für mich, dass ein anderer soviel Macht über meine Stimmung, meine Gefühlslage haben könnte. Ich empfinde das als extrem abschreckend. Denn ich habe nie an die Unantastbarkeit und Ewigkeit der Liebe geglaubt (und die Beobachtung meiner Umgebung bestätigt mir das immer wieder), und ich weiß, je höher der Flug, desto tiefer der Fall danach. Deshalb könnte ich mich wahrscheinlich auch nur halbherzig auf eine Beziehung einlassen, was wohl von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, und außerdem extrem unfair gegenüber der anderen Person, die vielleicht wirklich noch an sowas wie Liebe glaubt. Azurite |
| Manley | hm... ich bin kein psychologe, maße mir folglich auch nicht an, dir ratschläge geben zu wollen - bis auf ein paar kleine sachen: lebe dein leben so, wie DU es für richtig hältst. ich weiß nicht, ob man sich auf eine beziehung einlassen kann, ohne abhängig zu werden. von der person, die man liebt, von den täglichen zärtlichkeiten... das kann aber eben auch sehr schön sein und ich hoffe, daß du das irgendwann auch für dich entdeckst. denn es ist ja nicht nur so, daß man etwas gibt, man bekommt ja auch etwas zurück... sicher weiß man nie, wie lange eine beziehung halten wird. aber das kann man auch nicht. das kann man bei gar nichts wissen. auch gute freunde können morgen schon tot sein... durch einen unfall ums leben kommen oder durch eine leider unheilbare krankheit - aber trotzdem läßt man sich auf freundschaften ein und riskiert, menschen nah an sich heran zu lassen, auch wenn sie einem weh tun können. manche schaffen das allerdings auch nicht. ich war mal vor jahren in einen kommilitonen total verknallt, und er hatte einer gemeinsamen freundin erzählt, daß es ihm auch so ginge. also hab ich mir ein herz gefaßt und ihm meine gefühle gestanden. daraufhin bekam ich die antwort "weißt du, ariane, ich hab dich auch sehr gern, aber ich hätte zu viel angst, dich irgendwann einmal zu verlieren..." das hat mich damals sehr verletzt und ich habe ihm diese feigheit bis heute nicht vergeben (obwohl ich inzwischen in einer glücklichen beziehung lebe, zwar als strohwitwe, aber trotzdem glücklich). denn meist ist der / die andere es wert, dieses risiko tatsächlich einzugehen... was ich eigentlich sagen will - wenn dir jemand über den weg läuft, den du sehr gerne hast, stoß ihn nicht weg... gib ihm eine chance, dir zu zeigen, daß er es ehrlich meint... vielleicht verlierst du dann auch die hemmungen, dich jemandem "auszuliefern"... |
| Leiver | Hmm... ohne Liebe leben... da könnte ich auch aufhören zu atmen... Hmm... ich bin abhänging von meinen Süßen... Aber ist eine wundervolle Abhängigkeit... Sowas, will ich nie missen! Ich würde alles für ihn tun.., alles erdulden... Der Liebe wegen..., dem schönsten Gefühl, das ich kenne! mfg. Leiver |
| Manley | stimmt... ich könnte das auch nicht. ich dachte lange, es ginge, aber wenn man erst mal blut geleckt hat... ;) dann ´kann ich zumindest nicht mehr ohne sex leben... es gibt so viele dinge, die man anstellen kann... |
| Leiver | [QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i] [B]gibt so viele dinge, die man anstellen kann... [/B][/QUOTE] Es gibt schon fast zu viel...:rolleyes: ...was ich und mein Süßer noch alles machen könnten... Hmm..., das nächste WE wird da interessant werden... Wir haben einiges vor... mfg. Leiver |
| Azurite | > aber wenn man erst mal blut geleckt hat Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum ich es nie will... danach wäre sicher vieles anders, aber das könnte ich eben nicht ertragen. Azurite |
| Manley | wieso denn nicht? verzeih, wenn diese frage etwas naiv klingt, aber ich versuche nur, dich zu verstehen... |
| Chimonas | @ Manley Danke! Ja ich hatte einen schoen (ruhigen) Tag im Netz. Aber doch ein paar Geschenke bekommen (saemtliche nicht gesund fuer die Zaehne *g*). @ Leiver Die Begruessung war doch selbstverstaendlich. Und eine Beziehung kommt fuer mich eben wegen einer (moeglichen) Abhaengigkeit fuer mich nicht in Frage. Wenn ich da Anzeichen fuer Abhaengigkeit saehe bekaeme ich Panik. Deshalb lasse ich es lieber ganz. Desweiteren bin ich nicht besonders ruecksichtsvoll, was Gefuehle angeht. Habe naemlich fast keine mehr. (Ausser denen, die ich eigendlich los werden wollte). @ Azurite Auch Dir danke ich fuer den schoenen Geburtstag. Eine Definition fuer "persoenlich" faellt mir allgemein nicht leicht, da ich Dinge einfach so sage, die andere fuer sehr persoenlich ansehen, aber dafuer anderes ueberhaupt nicht, dass fuer andere eher unpersoenlich waehr. Auch habe ich an meinen Gefuehlen solange "herumseziert", dass sie fuer mich heute keine so grosse Ueberraschung mehr beteuten koennen. Ich betrachte sie eher als "Bausteine", welche nach bestimmten Gesetzmaessigkeiten reagieren. "Persoenlich" sind sie fuer mich schon seit einiger Zeit nicht mehr. Und im Umgang mit anderen Menschen ist es ebenfalls schwierig. Fuer andere empfinde ich noch weniger als fuer mich selbst. So etwas wie Trauer ist fuer mich undenkbar. Wie ist das bei Dir? Jetzt einmal "auf andere Personen bezogen". Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Manley: Weil es nur schlimmer werden kann... so wie ich jetzt bin, vermisse ich nichts, aber danach... naja ich kann wohl kaum davon ausgehen, dass dann immer jemand zur Verfügung steht, wenn ich's grade brauche. Was bedeutet, dass es mir manchmal zwar sicher besonders gut geht, aber dafür auch dann wieder umso schlechter... Und ich hab keinen Bock auf Achterbahnen der Gefühle... am liebsten hab ich meine Ruhe und meine Zufriedenheit und die habe ich so. Never touch a running system ^^ Ganz davon abgesehen, dass ich mich wirklich vor mir selbst ekeln würde, wenn ich so abhängig wäre. (Ob nun von Sex oder Liebe ist egal) Azurite |
| Chimonas | @ Azurite "Achterbahn der Gefuehle", das hasse ich. Hat aber bei mir den Grund, dass ich unter anderem von meinem Vater, in dieser Hinsicht nie unterversorgt war. Mal gings schlecht mal gut mit ihm, immer dieses ewige auf und ab. Davor habe ich einen horror. Und irgendwann reagierte ich dann mit voelliger innerer Gleichgueltigkeit darauf. Gruss Chimonas |
| Manley | @azurite: gut, ich kann verstehen, daß du keine lust auf achterbahn der gefühle hast. ich hatte damals, nachdem dieser kerl mich abserviert hat, auch keine besonders gute zeit, ich habe eigentlich nur geheult, war ständig ein nervenbündel... aber dann habe ich meinen freund kennengelernt, und ich habe nach einer ganzen weile gelernt, ihm zu vertrauen... dabei bin ich eigentlich ein sehr vertrauensseliges persönchen... aber man kann auch so viele schöne sachen erleben... darf ich mal fragen, was du so für hobbies hast? ich kann aus eigener erfahrung sagen, ein orgasmus kann sehr schön sein, ist aber kein vergleich mit dem gefühl, mit einem pferd, dem man total vertraut, einfach über eine wiese zu fliegen... |
| Azurite | @ Chimonas: Nach deiner Definition von persönlichen Gefühlen habe ich solche schon, ja. Für mich selbst empfinde ich sicher sehr viel... Ich bin extrem egozentrisch. Auf andere Personen bezogen... auch. Bis zu einem bestimmten Limit aber... Ich habe keine Lust, jemanden zu lieben, genausowenig, wie ich meine Energie damit verschwende, jemanden zu hassen. Ich nehme auch Dinge nicht persönlich, bei denen andere Leute schon total beleidigt und gekränkt wären. Mir ist das alles meist egal... Aus diesem Grund ist es auch beinahe unmöglich, mich zu beleidigen. Vielleicht habe ich auch Angst, dass ich diese Art von Gleichgültigkeit dadurch verliere, wenn ich mich zu sehr auf andere Menschen einlasse. Ich hab aber einfach keine Lust, so zu werden, dass ich bei allen Äußerungen anderer Leute zwischen den Zeilen lese und darauf achte, ob ich es ja allen recht mache. Azurite |
| Chimonas | @ Azurite [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] Ich habe keine Lust, jemanden zu lieben, genausowenig, wie ich meine Energie damit verschwende, jemanden zu hassen. Ich nehme auch Dinge nicht persönlich, bei denen andere Leute schon total beleidigt und gekränkt wären. Mir ist das alles meist egal... Aus diesem Grund ist es auch beinahe unmöglich, mich zu beleidigen. Vielleicht habe ich auch Angst, dass ich diese Art von Gleichgültigkeit dadurch verliere, wenn ich mich zu sehr auf andere Menschen einlasse. Ich hab aber einfach keine Lust, so zu werden, dass ich bei allen Äußerungen anderer Leute zwischen den Zeilen lese und darauf achte, ob ich es ja allen recht mache. [/QUOTE] Deshalb und aus dem Grund dass ich mich fuer andere Menschen einfach nicht "persoenlich" verhalte moechte ich mit Menschen auch nichts engeres als vielleicht noch Freundschaft. Aber mit einem Menschen zusammenleben, dass koennte ich mir nicht vorstellen. Mit mir selbst halte ich es gut aus, aber nicht mir anderen Menschen. Gruss Chimonas |
| Leiver | Früher habe ich versucht meine Gefühle zu unterdrücken..., sie zu kontrollieren... Hmm... Ich bin extrem Emotional... und irgendwann habe ich es nicht mehr geschafft mich gegen sie zu wehren... Seitdem ich es nicht mehr versuche zu kontrollieren... Da geht es mir, sehr viel besser... Ich kann endlich ich sein..., das was ich will! Ich baue keine Mauer des Schweigens und der Kälte um mich herum...(Jetzt einen Nebel aus Gerüchten und Geheimnissen...) Ich sprüe vor Emotionen... Sowohl positiv als auch negativ... :rolleyes: Die Liebe ist dabei meine stärkste Emotion..., neben der Wut..., dem Hass... Aber ohne meine Emotionen... egal wie sie auch sind..., wäre ich nicht ich...! mfg. Leiver |
| Chimonas | Und ich waehre mit Emotionen nicht ich. Meine sind auch nicht gerade schwach. Wenn ich sie denn noch empfinden koennte. Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Leiver: Nun, deine Identität hast du eben auf diese Art gefunden, und wenn du damit zufrieden bist, ist das sehr schön für dich ^^ (Nach wie vor für mich nicht nachvollziehbar aber das muss es ja nicht sein) Und ich wäre nicht ich, wenn ich andauernd blind vor Emotionen durchs Leben stolpern würde... @ Chimonas: Zusammen leben könnte ich mir schon noch vorstellen, solange ich mich jederzeit zurückziehen kann, wenn ich will. Solange der andere nicht andauernd irgendwas von mir will (ob Sex, Zeit oder schmalziges Gelaber) macht mir das nicht so viel aus. Azurite |
| Leiver | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]Und ich waehre mit Emotionen nicht ich. Meine sind auch nicht gerade schwach. Wenn ich sie denn noch empfinden koennte.[/B][/QUOTE] Hmm..., das stimmt wohl! Jeder ist so wie er will... Aber eines sollte man nicht vergessen... "Dein Standpunkt darf nie zu nah an den Dingen sein..., den ganzen Berg, sieht man nur aus der Ferne!" mfg. Leiver |
| Manley | @leiver: du bist nicht zufällig meine zwillingsschwester, von der ich nichts wußte??? gewisse parallelen zwischen uns sind ja wirklich nicht von der hand zu weisen... was hat dir denn geholfen, dein leben so zu sehen? bei mir wars, so blöd es vielleicht klingen mag, rocky horror... das hat mir den mut gegeben, auch mal loszulassen, die kontrolle abzugeben und einfach das zu tun, was ich fühle... @azurite: langsam versteh ich... sei nur vorsichtig, daß du mit deiner haltung nicht die leute verletzt, die dich gern haben... aber ich denke, das weißt du auch so... @chimonas: du bist ganz schön widersprüchlich, weißt du das? aber das bist nun mal du, schätze ich... |
| Chimonas | @ Leiver Ich bin von meinem innersten im Augenblick so weit entfernt, wie die die Erde vom Mond. Und betrachte schwebend, meinen kleinen vereisten "Gefuehlsplaneten". @ Azurite Eine Rueckzugsmoeglichkeit ist auch fuer mich extrem wichtig. Nur bei dieser Situation gaebs es mit dem "Partner" dann moeglicherweise ein Problem. Entweder er versteht es nicht, dass man auch allein sein will, oder ihn ueberkaehme eventuell grad dann, wenn man ihn braeuchte auch solch ein Beduerfniss. Dann koennte er das zwar verstehen, das nuetzte aber trotzdem nicht viel. Gruss Chimonas |
| Azurite | @ manley: Nun, ich will natürlich keinen verletzen... das versuche ich schon zu vermeiden, aber es ist nicht mein Problem wenn sich jemand verletzt fühlt, weil ich nicht mehr wünsche als Freundschaft... Aktiv verletzen würde ich aber nie jemanden. Azurite |
| Chimonas | Ich bin total wiederspruechlich! *g* Und ich weiss es. Mein innerstes hat eben schon seine zwei Seiten, zwischen denen ich staendig hin und hergerissen bin. Das ist mir schon genug. Wenn dazu noch die "Aussenwelt" kommt, verlier ich leider nur allzu leicht den Ueberblick. Gruss Chimonas |
| Manley | okay, ich hab verstanden... |
| Chimonas | Schoen wenn es wenigstens jemand versteht, ich verstehs bis heute nicht. Tatsache ist, dass ich leider mehr Seiten versteh, als es gut ist, um Entscheidungen, fuer oder gegen etwas, zu faellen. Was allerdings dieses Thema angeht komme ich mit Azurites Auffassung ganz gut klar, da ich mir aenliches wuensche. Gruss Chimonas |
| Dante | @ chimonas&azurite: ein leben ganz ohne gefühle? stelle ich mir schwierig vor. ich meine, ein leben ohne positive gefühle, das erschüttert mein weltbild nicht (gibt ja genug leute die das "zelebrieren" :)) aber ich freue mich jeden tag ein bißchen auf den hass. nicht das dieser hass auf irgendjemand oder irgendwas fixiert ist. das kann der hutfahrer im auto vor mir sein oder die tür an der ich mich gerade gerammelt habe... es macht mir spaß in gedanken die schlimmsten dinge mit dem objekt anzustellen :D. böse kucken und fluchen. so kann ich wunderbar aggressionen bewältigen. machmal lebe ich das an türen oder wänden auch aus :D :D :D. das kann dann aber auch schiefgehen...wenn man die faust so doll gegen das autodach schmettert, das man eine beule reinschlägt und sich den mittelhandknochen bricht:rolleyes: ich finde es trotzdem befriedigend, in seinen gedanken allen gefühlen (positiv wie negativ, unabhängig von der jeweiligen bewertung) freien lauf zu lassen: liebe, trauer, wut, hass usw. wie gesagt...mir würde etwas fehlen so long |
| Chimonas | @ Dante Meine Art der "Bewaeltigung" ist eben die, dass ich einfach gleichgueltig bleibe. Sollte mich jemand reizen wollen, kann ihn dass allerdings ganz schoen aus der Fassung bringen. Und hin und wieder hab ich auch ein paar Gefuehle, ist aber schon selten. Gruss Chimonas |
| Manley | nun gut, jeder hat eben eine andere art, mit gefühlen umzugehen. ich schließe mich dante an, ich muß so was, egal was es auch ist, einfach rauslassen, sonst würde ich innerlich kaputt gehen... aber es geht eben auch anders. das is jetzt vielleicht ein echt blöder vorschlag, aber vielleicht solltet ihr, chimonas und azurite, euch zusammentun? (bitte nicht falsch verstehen, aber da ihr ja einer meinung seid... wäre es vielleicht für euch beide einfacher...) |
| Chimonas | @ Manley Wie meinst Du das? Gruss Chimonas |
| Azurite | @ Manley: *g* Und was hätten wir davon? Azurite |
| Chimonas | Ich fasse es mal irgendwie auf. Und sage: Ueberhaupt nichts. Gruss Chimonas |
| Manley | ich meinte eigentlich nur, daß ihr beide gegenseitig verständnis dafür hättet, wenn der / die andere sich zurückzieht... |
| Azurite | *g* Das mag sein, aber dann kann man's ja genausogut gleich sein lassen ^^ Azurite |
| Chimonas | Genau das meine ich doch auch! Gruss Chimonas |
| Hastur | hm, meine ich nicht :-), man kann sich auch mit abstand ein gefühl der geborgenheit geben |
| Chimonas | @ Hastur "Geborgenheit" scheint mir da nicht der richtige Begriff. Einen besseren finde ich aber auch grad nicht. Gruss Chimonas |
| Chimonas | Denn um ehrlich zu sein, kann nur ich selbst mir Geborgenheit geben. Eine andere Person, auch wenn sies verstuende, koennte das nicht! Gruss Chimonas |
| Hastur | ich grübel auch noch ... sagen wir es so, wenn ich mich zurückziehen will, mit meinen gedanken alleine sein, vieleicht trauern, vieleicht auch nur nachdenken .. dann ist es doch ein wunderbares gefühl zu wissen dass irgendwo dort draussen jemand ist, der da ist wenn ich ihn brauche, der mich in den arm nehmen wird wenn ich weine, der mit mir lacht,mit mir trauert... |
| Chimonas | Mit dem "in den Arm nehmen" hab ich da so meine Probleme. Beruehrungen mag ich naemlich nicht. Es reicht mir schon, zu wissen, dass es einen Menschen gibt, der in manchen Punkten mir mir uebereinstimmt, viel mehr brauche ich nicht. Gruss Chimonas |
| Hastur | och das wird noch .. ok, ich bin net objektiv, ich bin frisch veliebt. aber das erinnert mich an eine freundin hier auf dem board .. auch totale berührungsängste (solange nich sie es war die berührte .. i.d.r. mit den fäusten :-) ) aber das hat sich vor kurzem gegeben .. :-). und um beim thema zu bleiben: ich hatte beziehungen mit sex : schön, beziehungen ohne sex: auch schön (und ich könnte jetzt nicht sagen welche schöner waren) .. beziehungen in denen es erst ein ausgefülltes liebesleben gab welches dass "eingeschlafen" ist: die hölle *g*, ich habe keine probleme damit an einem bestimmten punkt zu verweilen aber zurückgehen ... . p.s. hm, man kann sich auch mental in den arm nehmen .. wenn du verstehst was ich meine :-) |
| Leiver | [QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i] [B]@leiver: du bist nicht zufällig meine zwillingsschwester, von der ich nichts wußte??? gewisse parallelen zwischen uns sind ja wirklich nicht von der hand zu weisen... [/B][/QUOTE] Schwester... wusste ja noch gar nicht das ich ein Mädchen bin...:D Nun was hat dafür gesorgt das ich aus mir herraus komme... Zuerst mal sollte ich etwas weiter zurück gehen... Ich bin jemand der weder groß noch stark war... und etwas anders als die anderen... Ich war ein leichte Beute..., für diese tollen Leute in meinen Umfeld... Naja ich wurde systematisch fertig gemacht... Das ging jahrelang... und irgendwann fehlte mir die Kraft, mich noch zu äußern... Zu dieser Zeit lernte ich, mich zu kontrollieren... meine Emotionen zu kontollieren... Also erdultete ich ich jeden langen qualvollen Tag... Die anderen hatten ihren Spaß... Sie wussten nicht wie ich an mir arbeitete... Irgendwann.., nach Jahren... Da war ich zwar immer noch klein, aber stark... sehr stark (für meine Größe...) und ich tat das, womit keiner gerechnet hätte... Alles was sich in den Jahren angesammelt hatte, ließ ich mit einem mal raus... Die Leute die mich fertig gemacht hatten, fielen alle, meiner Raserei zum Opfer... Nachdem ich sie alle besiegt hatte... Nie wieder hat mich je wieder einer angerührt... Also konnte ich endlich so sein wie ich wollte... leben wie ich wollte... und das tat und tue ich... Warum soll ich auf das verzichten... Ich habe es Jahrelang... mfg. Leiver |
| Feuerleger | Geschrieben von Azurite: @ Manley: Weil es nur schlimmer werden kann... so wie ich jetzt bin, vermisse ich nichts, aber danach... naja ich kann wohl kaum davon ausgehen, dass dann immer jemand zur Verfügung steht, wenn ich's grade brauche. Was bedeutet, dass es mir manchmal zwar sicher besonders gut geht, aber dafür auch dann wieder umso schlechter... Und ich hab keinen Bock auf Achterbahnen der Gefühle... am liebsten hab ich meine Ruhe und meine Zufriedenheit und die habe ich so. Never touch a running system ^^ Ganz davon abgesehen, dass ich mich wirklich vor mir selbst ekeln würde, wenn ich so abhängig wäre. (Ob nun von Sex oder Liebe ist egal) Hola! YES, DAS IST SIE!!!!!! DAS IST DIE EHRLICHKEIT DIE ICH VERMISST HABE!!! Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich Chimonas (als Geschenk habe ich mal deinen Namen richtig geschrieben...:-)) So jetzt zur Sache. Nicht nur in diesem Posting, sondern auch in anderen Postings, der letzten 4 Seiten wohlgemerkt, hat Azurite und ich meine auch Chimonas eingestanden, dass sie Angst davor haben aus ihrer "kleinen Welt" auszubrechen, nicht nur weil sie Berührungsscheu sind, sondern auch weil sie Angst vor Veränderungen haben. Angst vor emotionalen Achterbahnfahrten im Leben, vor extremen Schwankungen in den Stimmungen. Vorher war das Eingeständnis ihrer Angst, ihres psychischen Problems mit der köperlichen und emotionnalen Offenheit, nicht so deutlich geworden. Sie haben ihre Verschlossenheit eher als einen ganz normalen Zustand dargestellt, der nicht auch aus emotionaler Schwäche resultierte, sondern einfach aus ihrer geistigen Einstellung...Um es mit meinen Worten zu sagen: Sie haben mir vorher immer ein bisschen die zu Coolen gespielt...aber jetzt...:-) Ich könnte jetzt hier wieder anfangen zu erzählen, dass genau dieses Wechselbad der Gefühle ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist und bla, bla, bla... Aber darum geht es garnicht. Alles was mir wichtig war, war diese Ehrlichkeit. Das Eingestehen der eigenen Schwäche, der eigenen Angst vor Veränderungen. Denn Schwäche ist etwas ganz natürliches - und die Leute welche sich hier zu Sex bekannt haben, die haben sich auch zu ihrer eigenen Schwäche gegenüber Emotionen bekannt. Und das wollte ich eigentlich nur auch von den Nicht-Sex-Vertretern hören, dass sie auch irgendwo Furcht vor Veränderungen und vor den Einbruch in ihre Welt haben und nicht nur Sex wegen ner Glaubenseinstellung ablehnen. Das schuf nähmlich zuvor immer das Bild, ich übertreib mal, von sabbernden, geilen, von Emotionen und Bedürfnissen gelenkten Typen gegenüber den kontrollierten, den unnahbaren, den unverletzlichen Charakteren. Das ist hiermit aufgehoben und dieses neue, ehrlichere Bild gefällt mir gleich fiel besser... Wer sich jetzt von mir arrogant behandelt fühlt, der kann meine vorherigen Postings lesen, da habe ich nähmliche die männliche und damit auch die eigene Schwäche in Sachen Sex mehrmals offen gelegt. Also in dem Sinne: We are Loosers, Baby ;) Bye, Feuerleger |
| Feuerleger | P.S. : @Leiver Aha. Ne kleiner verkappter Hooligan, was? :p Bye, Feuerleger |
| 0x81 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerleger [/i] Never touch a running system [/QUOTE] Hey und ich dachte es waere mein Motto.... ;) |
| Manley | @leiver: sorry, ich weiß auch nicht, wie ich auf die idee gekommen bin, du wärst ne frau... also bist du mein unbekannter zwillingsbruder... |
| Leiver | @manley Hmm... ich kann mir schon denken warum...! Du bist davon ausgegangen das ich ein Mädel bin, weil ich von meinen Freund rede!:rolleyes: Du musst wissen das ich Bi bin und somit auch mal nen mänlichen Partner habe!:D @Feuerleger verkappter Hooligan? ...was soll den das bitte sein...?:rolleyes: mfg. Leiver |
| Manley | alright, i got the image... :D sorry for being so narrow-minded... :confused: |
| Leiver | [QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i] [B]alright, i got the image... :D [/B][/QUOTE] Na denn!:rolleyes: Sag mal bist du eigentlich ein Mädel oder ein Junge? mfg. Leiver |
| Manley | ich bin ein mädel... |
| Leiver | [QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i] [B]ich bin ein mädel... [/B][/QUOTE] Danke für die Antwort... Hmm... Ich weiß ja nicht wie das hier ist..., aber wir sollten besser wieder was sinnvolleres schreiben, sonst bekommen wir noch ärger... mfg. Leiver |
| Chimonas | Also etwas sinnvolles.... Fuer mich haette die Erde eine schoenere Zukunft, wenn die Gesellschaft auf der ganzen Welt sich so entwickelte, wie es die Industrie-Nationen heute schon vormachen. Mit Singles, Ehen welche schneller zerbrechen als sie begannen, One-Night-Stands, Verhuetung, schwindender Menschlichkeit, Umkehr der Alterspyramide, Einsamkeit, Familien-unfreundlicher Politik, AIDS, Beton-Wuesten welche unseren "natuerlichen Lebensraum" darstellen, SARS (schafft Einsamkeit), zurueckgehende Geburtenraten, schlechter Schulbildung (wer weiss, ob unsere Kinder ueberhaupt noch ein Recht auf "Bildung" haben werden; Ohne Bildung keine Aussicht auf Beruf, damit auch keine Moeglichkeit eine Familie zu ernaehren)... Denn so schafft sich die Menschheit letztendlich selbst ab. Ist das alles nur Zufall, oder steck dahinter vielleicht System? (Selbstregulierung einer Rasse ohne natuerlichem Feind, ausser vielleicht, sich selbst) Leben ohne Sex, der Anfang vom Ende, oder eine neue Moeglichkeit fuer einen voelligen Neubeginn? @ Feuerleger Danke! Auch fuer die Muehe meinen Namen richtig zu schreiben. Und das Schwaeche etwas ganz normales sei, das Gefuehl habe ich in der heutigen Gesellschaft eher weniger. ...Wer weiss, wer weiss, vielleicht merken wirs erst wenn es zuspaet ist! @ 0x81 Auch dass Motto, meines Linux-Systems! Ich habs schon lange nicht mehr benutzt, leider. Gruss Chimonas |
| Feuerleger | Hi Chimonas Mach dir da mal keine Hoffnung, so lange es Menschen geben wird (Menschen wie mich:-)), wird es auch Sex und all die >Folgeerscheinungen< geben. Keine Rasse auf diesen Planeten würde Freiwillig aufhören sich zu vermehren und damit sozusagen den Freitod wählen...das wäre wirklich wiedernatürlich. Bye, Feuerleger |
| Manley | aber wieso soll sich der mensch denn selbst abschaffen? ich meine, klar, wir (also die menschheit im allgemeinen) haben eine menge mist gebaut, völker unterdrückt, frauen vergewaltigt, kinder erschossen, kriege angezettelt und präsidenten, die nicht mal offiziell gewählt worden sind, aber es gibt auch so viel schönes auf der welt... soviel für das es sich lohnt zu leben... das sind manchmal nur ganz kleine momente (für mich zum beispiel, wenn eine mieze durch unseren garten läuft und sich da wohlfühlt), aber eben diese momente sind es... |
| Chimonas | @ Manley Eben, dass frage ich mich ja! Es gab ja immer Kriege in der Geschichte der Menscheit. Jetzt wo es sie nicht mehr gibt, kommen eben andere "wachstumsbegrenzenden" Faktoren ins Spiel. (Ist schon ziemlich weit hergeholt ich weiss...) Gruss Chimonas |
| Manley | ja stimmt, aber ich sehe schon, was du meinst. wenn die menschheit so weitermacht wie jetzt, wird sie sich irgendwann selbst vernichten. das ist aber für mich kein grund, mein leben nicht genau so zu leben, wie es sich richtig anfühlt... tolkien hat im lord of the rings geschrieben "it is up to you what to do with the time that is given to you..." und ich gedenke, diese zeit effektiv zu nutzen - etwas lernen, das mir spaß macht, einen job, den ich gerne mache, hobiies, die mir unendlich freude bereiten... |
| Chimonas | @ Manley Nun gut, lassen wir die Menschheit, und gehen wieder unserem eigenen wirklichen Leben nach. Die Menscheit kann man eh nicht aendern, sinnlos darueber nachzudenken. Trotzdem, die Menschen, sollten eigendlich Bedingungen schaffen, welche ihr Ueberleben sichern, nicht deren Fortbestehen hemmen. Und doch ist unsere Welt (so scheint mirs) nicht gerade "Menschenfreundlich". Auf der einen Seite, soll man immer frueher aufgeklaert werden, immer frueher eine Partnerschaft beginnen, auf der anderen aber, wirkt das Leben nicht gerade foerderlich fuer Gefuehle, Beziehungen. Nur war das jemals anders? Gruss Chimonas |
| Manley | nein, ich denke nicht, daß es früher wirklich anders war - denn da wurden auch schon kinder anderen kindern zur heirat versprochen, ohne sich um deren gefühle zu scheren... aber heute hat man doch (wenigstens in unserer gesellschaft) die möglichkeit, sein leben so zu gestalten, wie man das will... viele menschen arbeiten doch daran, ihr eigenes überleben zu sichern. wozu gibt es denn rohstoffrecycling, alternative energien und ähnliches? ich denke nicht, daß die welt ganz so schlecht ist wie du sagst. |
| Dante | man kann sich in seiner sichtweise auch künstlich auf die negativen seiten dieser welt beschränken. aber es gibt auch die positiven... |
| Chimonas | Stimmt, alles hat zwei Seiten. Gruss Chimonas |
| Leiver | Hmm... ich bin da wie immer optimistisch... (Optimismus ist die Weltsicht von Mördern und Skruppellosen... Warum fällt mir den das jetzt ein??? ...egal) Ich glaube das der Mensch eines Tages zur Besinnung kommen wird... Spätestens wenn er vor den Trümmern dessen was er geschaffen hat, steht! mfg. Leiver |
| Chimonas | Also es besteht noch Hoffnung fuer die Welt! So, nun einmal eine wohl besser verstaendliche Formulierung meiner Frage: Wie passt es zusammen, dass in unserem Leben, welches so von Sex "durchtraenkt" ist, bzw. sich wie etwa in der Werbung, dessen bedient wird und trotzdem die Zahl der Einsamen immer weiter anzusteigen scheint. Ist das ein Widerspruch oder doch keiner? Also wie passt das zusammen? Noch haerter formuliert: Ist Sex "sozial" oder "unsozial"? Gruss Chimonas |
| Manley | SPOILER. DIES IST EINE VON MIR ERSTELLTE THEORIE, DIE NICHT BEWIESEN IST... die tatsache, daß man in den medien und überall so viel sex sieht, liegt erst mal hauptsächlich daran, daß man sex eben gut verkaufen kann. und zusammenpassen tut es auch mit deiner feststellung, daß es immer mehr einsame zu geben scheint. denn das, was wir im fernsehen vorgesetzt kriegen (z.b.), ist für gewöhnlich überzogen, so daß man anfängt, an sich und andere überzogene erwartungen zu stellen, die unmöglich erfüllt werden können. das hab ich an mir selber gesehen... als frau habe ich unbewußt auf den strahlenden ritter auf dem schimmel gewartet, der mir jeden wunsch vn den augen abliest und erfüllt - daß der alltag einer beziehung anders aussieht, müssen wir wohl nicht diskutieren. und durch diese überzogenen erwartungen finden eben viele nicht den partner, den sie wollen und bleiben allein. sex finde ich sehr sozial, denn schließlich vertieft man so kontakte... seien es jetzt flüchtige oder lange bestehende... so, und jetzt nehmt mich auseinander. |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i] [so, und jetzt nehmt mich auseinander.[/QUOTE] nö :-) |
| Dante | nicht zu vergessen, das egoismus in den letzten jahren stark in mode gekommen ist. viele leute sind nicht mehr in lage, in der partnerschaft kompromisse einzugehen und konzessionen zu machen. den nur so funktionieren normale patnerschaften. stattdessen wird die beziehung bei ersten anzeichen von problemen beendet. da braucht man sich auch nicht zu wundern, das es viele einsame gibt :rolleyes: |
| Manley | da ist auch was wahres dran... |
| Jo'ogn | Hui, gewaltig für das Leben essentielles Thema! Ich hab mir mal erlaubt nicht alles zu lesen *stund* :) Also, als erstes fällt auf, daß Sex "neuerdings" (eigentlich, wie schon "immer") absolut eines der "wichtigsten" Themen zu sein scheint. Wie bereits gesagt wurde, hat das auch schon die Industrien erreicht und die schöpfen damit prima ab. Wie sagten schon vor rund einem Jahrzehnt die "Fanta4" so schön: [I]ist euch schon mal aufgefalln was eigentlich so geht wenn ihr am samstag abend an der glotze rumdreht was am kiosk an der ecke in der auslage steht da weiss ich zwar woher der wind aber nicht wohin er weht da seh ich titten und titten ich seh so viele titten wenn du denkst das war schon immer so dann hast du dich geschnitten ich kann mich noch erinnern überhaupt nicht lange her da gabs noch keine nackten superstars wie prince madonna cher[/I] (ich "hab" auch kein TV/Radio/Käseblatt mehr) Ich glaube es beginnt vor etwa 2000 Jahren als irgendwo im nahen Osten angeblich jmd auf Holz genagelt wurde, weil er mal meinte, wie schön es doch wäre, wenn die Menschen einfach nett zu einander seien. Das "Erbe" trägt [B]jeder[/B] Mensch heute noch. Kirche, Religion, Kollonalisierung, und wie's gesagt wurde, Macht. Vor kurzen hab ich Wilhelm Reich gelesen und ich fand "psycho-gesellschaftlich" (er schrieb zwischen 1920 - 40) einiges recht erhellend. Wenn ich mit bekannten (Freunde kann ich sie eigentlich nicht mehr nennen) darüber sprach, bekam ich immer als Antworten: "Ja, das kennen wir doch schon und so (schlimm) ist es doch heute gar nicht mehr, das war ja früher"... Worum geht's? Reich meint, das die Industrialisierung um 1900 dazu führte das große herkömmliche Familien-Bunde in kleine (Vater, Mutter, Kind) zerlegt wurden, was im Sinne der Unternehmer war, weil, die Frau am Herd sich für Kind und Arbeitskraft der Mannes kümmerte. Der Mann brachte das Geld nach Haus und die Frau war "abgesichert". Tja, leider waren/sind aber Beide an einen "Milch-Mädchen-Handel" gefesselt. Die Frau kam nicht raus, da finanziell und moralisch abhängig (Scheidung war nicht drinn) und dem Manne ging's eigentlich auch kaum besser. Viele auch zwangsverheiratet konnten nie vorher wissen, ob sie auch sexuell miteinander harmonieren würden. Wohin führt so etwas? Ich denke auch das der "Trieb" etwas natürliches, wie Hunger & Durst ist. Das "muß" einfach auch "vernünftig" befriedigt werden. Doch dies ließ & läßt - in gewisserweise - die Religion nicht zu. Religion ist Politik, Politik ist Macht und Macht bindet das Geld und hegt und pflegt sich so seine Bürger. Viel Volk braucht ein Führer, der Armeen züchten will, um die Welt zu beherrschen. Das kennen wir zu genüge aus der sog Geschichte. Klingt also glaubwürdig. Also, warum predigt die Kirche die "Sünde"? Die "Enthaltsamkeit" bis zur Volljährigkeit (damals noch etwa 22)? Und dann ist der "Verkehr" nur zur Fortpflanzung gestattet... Abstrus, oder? Reich meinte, das diese "Fesseln", diese Unterdrückung der natürlichen Triebe schon damals (und auch schon lang zuvor) zu den Perversionen, der Gewalt jeglicher Art, Pornographie und anderen gesellschaftlichen Entartungen führte. Wir wollen hier nicht über "Ausrichtungen & Geschmäcker" streiten. Aber ich find', daß diese Schlußfolgerung nachweislich Sinn macht. Reich ging so weit, die Ehegattenmorde diesen unbefriedigten Frust, diesem brutalen Gesellschaftszwang anzurechen... Also, warum fühlt sich heute noch immer jmd so abgeneigt dem Sex gegenüber? Heute, wo wir so "aufgeklärt" sein wollen? Heute, wo selbst die Frauen "gleichberechtigt sind? (Was ist mit der Gleichberechtigung für Männer?) Also, was ist an Sex so "verwerflich"?! Verdammt, Leute geben sich freiwillig GZSZ, oder Lindenstraße im TV, aber haben "Probleme" mit ihrem Sexleben?! "Essen" freiwillig bei "Em-Zeh-Donaldts", aber haben ein Problem ihrem/r Freund/in den bloßen nackten Körper zu zeigen?! Wo sind da bitte die Verhältnisse von Entartung und Perversion? Ich persönlich empfinde Zärtlichkeit und Sex (auch wenn dies ein Wort ist, in dem "Unbehagen" heutzutage wirklich einfach mitschwingt, weil es nix mehr mit dem "Eigentlichen" zu tun hat) etwas äußerst angenhmes und behagliches. Sicher gibt es Zeiten, wo mir [b]nicht[/b] nach "Ficken" ist, oder selbst dabei mir auf einmal der weitere Reiz abgeht, aber es ist so ein Essentieller Teil meines Lebens, das es nahezu an Lächerlichkeit grenzt, dieses zu verdrängen, oder zu verleugnen, oder etwa nicht? Sicher "irretiert" auch mich hin&wieder mal dieser immer wiederkehrende "unstillbare Trieb", aber er ist natürlich und ich verweigere mich ja auch nicht der Nahrung, weil mich mein Hunger "nervt". Ich vergleiche "Sex" gern mit dem Essen. Beides kann flüchtig & nicht mit dem Fokus auf Gesundheit befriedigt werden. So einfach nebenbei. Aber so richtig schick wird's erst mit "Stil", vielleicht mal mit Kerzenlicht, mal mit gutem Wein (wer's mag), mal japanisch, mal gut bürgerlich... Verdammt! L(i)ebt doch einfach *ohne* Ängste! "Carpe Diem" (hui, "entschuldigt", das ist jetzt wohl etwas mehr geworden :rolleyes: ) |
| Unnamed | @ Jo'ogn: Respekt! *zustimm* |
| Azurite | @ Jo'ogn: Wieso vergleicht ihr den Sexualtrieb immer mit dem Hunger? Sterbe ich, wenn ich keinen Sex habe? Wohl kaum... aber wenn ich nichts esse, schon. Der Trieb der mich zum Essen bringt, ist dafür da, mich alleine am Leben zu erhalten, der Sexualtrieb dient dem Erhalt der ganzen Spezies. Leider hab ich für meine eigene Spezies nicht allzuviel übrig und mir liegt nichts daran, diese noch zu vermehren. Das machen schon genug andere, vielleicht sogar zuviele. ^^ Azurite |
| Randy81 | also sex und hunger haben sehr viel miteinander zu tun......mit dem leben.....wer keine nahrung hat stirbt...und das kann ich auch gut auf die seele übertragen....ohne liebe (im weiteren sinne sex) stirbt man auch......kennt jemand den ausdruck "soulfood" also nahrung für die seele? also ich persönlich stehe nicht auf frauen, die ihre sexualität verneinen....ich würde mir ne frau wünschen...die zu ihrem spass am sex steht.... was ist schlimm am trieb??? ich habe den trieb zu essen...also esse ich.....ich muss kacken...dann kacke ich...... :p schlimm ist es meiner ansicht nach erst, wenn man diese triebe nicht mehr wahrnimmt.....menschen, die unter depressionen leiden haben ja oft kein hunger und auch keine lust am sex......ich hab auch öfters keinen appetit... die leute, die das anekelt....haben riesenprobleme mit sich selber...... gruss randy |
| Azurite | @ Randy81: Ich verstehe schon, was du meinst, aber bei mir ist es so, dass ich irgendwie nicht mal einen Funken von Interesse daran habe, mit irgendwem Sex zu haben. Meine Seele stirbt ganz sicher nicht, mach dir keine Sorgen. Das ist doch nicht das einzige im Leben, worauf es ankommt... und wenn es mir sonst an nichts fehlt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das meiner Psyche schaden sollte. Du isst, wenn du Hunger hast... aber was würdest du tun, wenn du nie Hunger hättest? Azurite |
| Le Dalois | [QUOTE]Du isst, wenn du Hunger hast... aber was würdest du tun, wenn du nie Hunger hättest?[/QUOTE] Verzeiht, wen ich mich an der Stelle einklinke. Wenn ich keinen Hunger hätte, würde ich mich ernsthaft fragen, warum das so ist, falls ich es nicht selbst in den Griff kriege zum Arzt gehen und mich deswegen behandeln lassen. Und ich denke, dies kann auf fehlenden Sextrieb übertragen werden: Man sollte sich auch hier hinterfragen, in die Seele schauen, die Ursache ergründen. |
| Manley | @azurite: natuerlich hast du in der hinsicht recht, dass sex nicht alles im leben ist. es ist aber (fuer die meisten leute) ein nicht zu verleugnender teil ihres selbst, der nun mal hin und wieder (je nach person eben haufiger oder weniger haeufig) befriedigt werden muss... bitte versteh mich nicht falsch, ich akzeptiere deine haltung. ich bin nur fuer mich nicht damit einverstanden... (klang das wirr? wenn ja - sorry) und wenn alle so denken wuerden wie du, waere die menschheit ganz schnell weg vom fenster... |
| Zafira | Hallo! Mein Gott! Über was reden wir hier eigentlich? Wo liegt eigentlich dein wirkliches Problem Azurite? Ich glaube nicht, dass Du ein Mensch bist der jeglicher Zärtlichkeit und Liebe entsagt! Sorry, aber das ist gegen aller Natur des Menschen! Wie es Manley schon ausdrückte... Wollt ihr, die aller Liebe und natürlich auch Sex, euer ganzes Leben so weiterleben? Habt ihr eigentlich mal den Versuch gemacht, zu lieben? Oder ist es reine Suggestion eurerseits, das ihr euch davor sträubt? Das erinnert mich an den sehr plumpen Satz: " Was der Bauer nicht kennt, dass frißt er nicht! " Probieren geht über studieren1 In eurem Fall, würde ich therapeutische Hilfe einholen! Weil das hier ein wirkliches Problem darstellt! War nur ein gut gemeinter Rat! Nichts persönliches! Lieben Gruß und lebt euer Leben und versucht es zu verstehen! Zafira :) |
| Azurite | @ Manley: Ist schon gut, ich akzeptiere deinen Standpunkt... wir haben das ja schon geklärt gehabt, oder? ^^ (Auch wenn ich ehrlich gesagt überhaupt kein Problem damit hätte, dass die Menschheit ausstirbt...) @ Zafira: Habe ich gesagt, dass ich ein Problem habe? Ich kann mich nicht daran erinnern. Ich habe schon öfter versucht, zu lieben, aber habe immer mittendrin festgestellt, dass ich mich in dieser Lage einfach nicht wiedererkenne. Ich sah plötzlich ganz deutlich, das bin nicht ich! Sex hatte da übrigens nicht viel damit zu tun, denn darauf hatte ich noch nie Lust, also hatte das in diesen Fällen nicht einmal einen Einfluss auf meine Entscheidung... also dass ich mich deshalb nicht wiedererkannt hätte, weil mir Lust bisher unbekannt war. Es war in diesem Fall eher nur die Tatsache, dass ich es mir einfach nicht vorstellen kann, eine Person über einen längeren Zeitraum um mich zu haben, und das nicht nur aus Freundschaft. Ich will einfach niemanden, der "immer" da ist. Aller Liebe entsage ich übrigens trotzdem nicht... wie ich schon so oft sagte, meine Freundschaften gehen mir über alles. Ich wage sogar zu sagen, dass ich meine beste Freundin "liebe", allerdings käme ich nie auf die Idee, irgendwas Sexuelles damit zu verbinden. Dies ist das Allerhöchste an Liebe, das ich jemals zustande gebracht habe... meine Freundin ist übrigens noch viel mehr auf mich fixiert als ich es auf sie bin... und trotzdem kann ich nicht sagen, dass sie "immer" da ist. Es ist einfach anders als in einer Beziehung. Therapeutische "Hilfe" anzunehmen, wäre das Letzte, was ich wollte... @ Le Dalois: Die Ursachen zu ergründen, versuche ich ja auch ständig... allerdings bin ich bisher nie zu einem Ergebnis gekommen. Ich kann dir nichts nennen, was mich zu dem "gemacht" hat, was ich bin. Daraus schließe ich, dass ich eben einfach ohne Grund so bin. Warum sollte es das nicht geben...? Azurite |
| Zafira | Entschuldigung Azurite, aber Dir ist nicht mehr zu helfen! Mag intolerant klingen, aber ich denke, dass Du auf dem Weg ins Nichts bist! Hast Du schon mal was von Vertrauen gehört? Deiner Freundin gibst Du die Chance, anderen nicht ( Beziehungen) Wie lange hast Du es denn mal ausprobiert? Ich meine eine Beziehung aufrecht zu erhalten? Für mich klingt das nach törichtem Verhalten! Wie ein 'Kind was sagt: " Ich mag aber meine Suppe nicht, meine Suppe mag ich nicht! " Aber weißt Du was? Ich hab es mir schon lange abgewöhnt, Menschen ändern zu wollen. Ich kann lediglich meine Hilfe anbieten, aber wenn jemand sie nicht will, dann muß er halt weiter im " Sumpf " verbringen! Warum hast Du eigentlich diesen Thread eröffnet? Um zu hören, dass es Menschen wie Dich gibt? Oder weil es Fragen in Dir gab, die fragten, ist das alles so in Ordnung was ich fühle oder nicht fühle? Ich glaube ersteres trifft eher zu. Dann " suhle " Dich weiterhin darin! Sorry, aber bei Dir ist , wie man es so schön sagt, " Hopfen und Malz " verloren! Ich wünsch Dir trotzdem alles Gute! Gruß Zafira |
| Zafira | @Azurite! ...und übrigens, man "versucht" nicht zu lieben, es kommt über einen! allein schon das Wort Versuch, ist traurig!!! |
| Feuerleger | @zafira EY BABY BLEIB MAL AUF DEM TEPPICH:mad: !!!! Ok, mag überraschend sein, dass von mir zu hören, denn ich habe schließlich vorher ja auch ziemlich geborhrt. Aber das habe ich gemacht um auszuleuchten, ob Azurite und Chimonas auch wirklich ehrlich sind. Und sie sind es...zumindest im Verlauf der Diskussion geworden. Ich habe auch andere Ansichten und teile die auch mit. Manchmal auch ne bisschen schärfer, jedoch nur der Verständlichkeit wegen. Was du allerdings machst ist nicht Provokation, nicht mal mehr Degradierung sondern schon Beleidigung. Du stellst die beiden ja als psychische Wracks da! Dabei beweist dein Postings, dass du es an Macken mit ihnen locker aufnehmen kannst, ja vielleicht reichst du sogar an mich...:p (Willkommen in der Oberliga:-)) Nur weil jemand sein Leben nicht nach deiner (superromantischen?konservativen?gut bürgerlichen?...ach fuck, whatever) Weltansicht führt, sind die beiden nicht gleich irgendwelche Psychos. Mag sein das sie anders leben als wir...aber hey, sie leben und das anscheinend ohne größere Einschränkungen oder Probleme. Also krieg dich wieder ein... Bye, Feuerleger |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i] [B]@Azurite! ...und übrigens, man "versucht" nicht zu lieben, es kommt über einen! allein schon das Wort Versuch, ist traurig!!! [/B][/QUOTE] stimmt, und manchmal fällt sie halt auf nen misthaufen (wie mich :-) ) |
| Zafira | @Feuerleger Ach weisste, ich wollte keinen zurechtbiegen, aber wenn ich diesen Thread lese, dann kommt es mir so vor, dass sich Azurite in ihrer " ichkannnichtliebenprofilierungsneurose " schon richtig wohl fühlt. Und das macht mich irgendwie tierisch sauer. Natürlich glaube ich, dass sie ein Problem hat, aber warum verdammt nochmal setzt sie einen solchen Thread rein, wenn sie sich nicht helfen lassen möchte? Dann soll sie doch, wie ich es schon ausdrückte, weiter in ihrem " Sumpf " leben. Hört sich hart an, aber das ist meine Ansicht. Da ist was nicht in Ordnung mit ihrer Psyche und sie merkt es nicht! Oder findest Du es menschlich, nicht lieben zu können? Da steckt doch mehr dahinter... Gruß Zafira |
| Zafira | Ps: @Feuerleger ...manchmal kann man halt nicht alles in " Watte " packen. Und wenn es jemand als Beleidigung aufnimmt, dann tut es mir leid und ich entschuldige mich dafür. Allerdings nicht dafür, dass ich denke, dass Azurite & Co ein wirkliches Problem haben. Und wie ich noch äusserte, das sie in ihrem " Sumpf " stecken bleiben wollen. Das heißt soviel, wer sich nicht helfen lassen will, soll halt so weiter leben, das akzeptiere ich wohl. Aber was mich ankotzt ist, dass sie immer wieder drauf rumreiten! Sag mir mal eins, was wollen sie damit erreichen? Das ist wie eine Rechenaufgabe, die sich zwar rechnen lässt, aber man nie auf ein Ergebnis kommt! Und das ist für mich unlogisch! Gruß Zafira |
| Le Dalois | @azurite [QUOTE]Die Ursachen zu ergründen, versuche ich ja auch ständig... allerdings bin ich bisher nie zu einem Ergebnis gekommen. Ich kann dir nichts nennen, was mich zu dem "gemacht" hat, was ich bin. Daraus schließe ich, dass ich eben einfach ohne Grund so bin. Warum sollte es das nicht geben...?[/QUOTE] Ohne Grund ist nichts. Auch wenn Du keine therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen willst (Dein Leidensdruck ist ja nunmal auch nicht groß wenn ich Dich richtig verstehe - bzw. Du hast gar keinen) gebe ich Dir den Tipp, es mit Reinkarnation zu versuchen (o.k., nennt sich auch Therapie, aber es ist ganz einfach die Such im zunächst unerreichbaren Unterbewußtsein, in der Seele). Auch wenn ich Zafiras Ton ebenfalls nicht toll finde, in einem hat sie recht: Wenn für Dich alles in bester Ordnung ist, warum postest Du diese Sache hier rein? |
| Zafira | @all Wie gesagt, wenn mein Ton etwas schroff angekommen ist, dann tut es mir leid! Aber ich stehe zu dem gesagten. Und ich bin kein Mensch der große Umschweife macht, sondern komme gleich auf den Punkt. Und wenn ich merkr, dass gewisse Hilfeangebote einfach überlesen werden, nicht nur von mir, dann verstehe ich das ganze Problem hier nicht. Sage halt nur meine Meinung, es muß sie ja keiner mit mir teilen. Wie erwähnt, all die Betroffenen, die meinen keine Gefühle wie Liebe empfangen und geben können, sind sehr sehr arme Geschöpfe! Aber wer keine Hilfe möchte, der soll halt so weiter machen wie bisher...... Gruß Zafira |
| Zafira | @le Dalois ...ich denke, dass Du es nur gut meinst. aber ich denke auch, wie Azurite schon sagte, sie möchte keine Hilfe. Wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen wollte, würde sie einen erfahrenen Therapeuten aufsuchen wollen. Aber das möchte sie ja auf gar keinen Fall! Ich denke, das ist vergebens... Gruß Zafira |
| gin'iro | Bitte nicht zoffen, sonst kommt der Thread in den Kaiser. |
| Feuerleger | @ gin´ro Bleib locker, wir schlagen uns schon nicht...:D @zafira Du fragst mich warum die Beiden dieses Posting hier reinsetzten? Antwort: SELBSTREFLEKTION. Beide versuchen auszuloten wie sie wo mit ihrer Ansicht stehen, dass muss aber noch lange nicht heißen, dass sie sie gerne ändern möchten. Klar, ist es richtig, wenn du ihnen eine Therapie vorschlägst, das habe ich bei Chimonas auch schon getan, doch wenn sie nicht sofort aufspringen um deinen guten Rat in die Tat umzusetzten, kannst du sie dazu auch nicht zwingen. Gut, wenn die beiden jetzt ne lebensbedrohliches Problem wie Drogen oder ähnliches hätten, dann wäre das was anderes...aber wir reden hier "nur" über Bindungsschwierigkeiten. Wir sind halt an einem Punkt (schaut euch mal die Postingzahl an) angekommen, wo es in der Diskussion keinen Schritt nach vorne gehen kann. Weil der letzte Vorwärtsschritt mit dem Vorschlag der Therapie und die Diskussion darum bereits getätigt wurde. Alles was wir jetzt noch machen können, ist ausleuchten was es Rechts und Links von dem Thema noch gibt. Also die ganze Sache von anderen Seiten betrachten. Vielleicht finden wir dann auch noch neue Aspekte, die wir übersehen und/oder nicht noch nicht endeckt haben. Vielleicht gibt es Details die Erklärungen bieten können...aber die Betonung liegt hier ganz stark auf können. Zumindest weiss ich eines: Falls es da noch Fakten gibt, die zu Chimonas und Azurites (eigentlich eher Azurites, denn Chimonas hat ja eine psychische und physische Desensiblisierung bereits eingeräumt) werden sie uns wohl die nur erzählen, wenn sie meinen dabei auch auf gleicher Augenhöhe mit uns zu bleiben. Klar muss man Menschen auch ne Stück weit povozieren um sie zu Aussagen zu locken, aber du hast das Maß ne bisschen überschritten...und das ist nicht förderlich...finde ich. Bye, Feuerleger |
| Feuerleger | Uuuups... >> Falls es da noch Fakten gibt, die zu Chimonas und Azurites Einstellung führten...<< So heißt es natürlich richtig. |
| Azurite | @ Zafira: Feuerleger hat eh schon viel vorweggenommen, aber ich denke, ich sollte doch auch noch etwas zu deinen Postings sagen. Ich habe schon in meinem Anfangspost gesagt, dass ich meinen Zustand nicht als Problem darstellen will, d.h. ich bin nicht hier, um darüber zu jammern. Ich tausche gerne Meinungen aus, und wie Feuerleger schon richtig erwähnte, dienen Diskussionen für mich auch als Selbstreflektionsmethode. Viele Dinge stellen sich mir gleich viel klarer dar, wenn ich Gesprächspartner habe... es ist einfach etwas ganz anderes, als wenn man alleine über etwas nachdenkt... oft bringen einen erst die anderen dazu, Dinge an sich zu entdecken, die man selbst gar nicht gesehen hätte. Ich schreibe hier nicht, weil ich denke: "Ätsch, ich bin besser als du, weil ich niemanden brauche und du schon!" Ich denke nicht, dass "nicht lieben können" etwas ist, worauf man stolz sein sollte... aber ich nehme die Dinge so, wie sie sind, und nehme mir auch heraus, darüber zu sprechen. Ich hab überhaupt nichts dagegen, wenn du meine Sicht der Dinge nicht verstehen kannst... ich bin ja manchmal auch nicht besser. Nur tu mir den Gefallen und red mir nicht ein, dass ich Probleme hätte, wo keine sind. Mag sein, dass du Diskussionen nur zur Problemlösung anwendest, für mich ist es jedoch ein Meinungsaustausch, der auch mir hilft, Leute die anders sind als ich, zu verstehen. Wenn ich mir meinen ersten Post so ansehe, bin ich auch schon weiter gekommen... ich habe zwar immer noch dieselbe Einstellung, was mich selbst betrifft, doch hat dieser Thread mir sehr geholfen, die verschiedenen Ansichten anderer Menschen auch akzeptieren zu können. Normalerweise setze ich das an mir voraus, nur in dieser Hinsicht musste ich das noch aufholen. Jedenfalls danke ich mal allen Leuten hier, mit denen man vernünftig darüber reden konnte! Azurite |
| Azurite | @ Zafira: Ach ja, und wir reiten nur darum immer wieder darauf herum, weil entweder jemand noch eine Frage stellt, oder einfach jemand Neues kommt, dem das alles einfach überhaupt nicht passt, und der alles, was wir bisher mit den Leuten, die hier schon anfangs dabei waren, geklärt haben, nicht gelesen hat oder nochmal aufbringt. Ich kann mir ja auch vorstellen, dass es nicht jeder zustande bringt, die ganzen 25 Seiten nochmal zu lesen... Azurite |
| Zafira | @all! So und nun noch einmal..... Falls ich hier wirklich jemandem auf den Schlips getreten bin, [SIZE=3]ES TUT MIR LEID!!![/SIZE] Es war ja auch nur meine Meinung und ich habe auch erwähnt, dass sie keiner mit mir teilen muß! Okay? Irgendwann muß aber auch mal gut sein. Oder? @Azurite Ich wollte Dich nicht persönlich angreifen, aber ich denke, Du hast wirklich ein Problem, auch wenn Du es so nicht siehst. Anstatt Dir Meinungen der hier Anwesenden zu holen, kannst Du oder solltest Du besser zu einem erfahrenen Therapeuten gehen. Das muß ja nicht gleich mit einer Therapie einhergehen, aber dort erhälst Du fachliche Gesichtspunkte. Und ich glaube immer noch, dass Du so, wie Du lebst / leben mußt, nicht glücklich bist. Falls Du aber nur einfach so, ohne ernstere Absichten hier reden willst, werde ich mich hier raushalten. Für mich klang es so, als ob Du wirklich Hilfe möchtest! Ich wünsch Dir alles Gute und Entschuldige mich nochmal, wenn ich Dir zu Nahe getreten bin! Gruß Zafira |
| Chimonas | @ Feuerleger Danke fuer dein Verstaendnis! @ Zafira Willst Du wirklich helfen, versuch zu verstehen. Denn aendern lasse ich mich nicht (was daran liegt, das fremde Menschen, wann immer sie in mein Leben eingriffen, es nur schlimmer hinterliessen, als es vorher war, da sie nicht in der Lage waren mich zu verstehen, aber trotzdem versuchten mich an ihre "Norm" anzugleichen, nur war ihre "Norm" nicht die Meine). Aber ich habe trotzdem ein Beduerfnis, zu erfahren, ob es 1. Meine Situation nocheinmal gibt (denke, dass ich diese Frage mit Ja beantworten kann.) 2. Darueber zu reden. Und wie Azurite schon sagte, ist es ein Unterschied ob man nur mit sich selbst ueber eine Sache nachdenken kann, oder ob es noch eine andere Person gibt, mit der man darueber reden kann. Gruss Chimonas |
| Zafira | @Chimonas Ändern möchte ich keinen Menschen, dass habe ich mir schon seit langer Zeit abgewöhnt! Helfen, ja. Und ich habe niemandem das Recht abgesprochen, hier über seine Dinge, die ihn beschäftigen, zu reden! Dieses wäre kein Charakterzug von mir! Und wenn Du mein Profil Dir anguckst, wirst Du sehen, dass ich immer ein Mensch bin, der auch die Dinge von der anderen Seite sieht. Verstehen? Ich weiß nicht... Es ist schwer so etwas zu verstehen, was Dich und Azurite angeht. Wahrscheinlich projeziere ich dies zu sehr auf mich. Ich selbst könnte mich in so einer Situation nie sehen, obwohl ich auch durch genug Scheiße gegangen bin. Davon könnte ich persönlich ein ganzes und ein halbes Buch füllen. Es ist nur so, dass ihr mir unendlich leid tut, da ich weiß, dass Liebe zu empfangen und auch Liebe zu geben eines der schönsten Gefühle ist, die je ein Mensch erfahren kann! LG Zafira |
| Armageddon | Vielleicht ein Tipp (zum Schluss?): Keine Therapie, aber Diskussion mit und Rat von Fachleuten (und solchen, die es sein wollen) könnt ihr unter [URL=http://www.psychologie.de]www.psychologie.de[/URL] im Diskussionsboard finden. Ansonsten: Bleibt wie ihr seid, wenn ihr Euch wohl fühlt (aber denkt daran, dass man nicht nur dadurch, dass man Liebe schenkt und erhält, andere Menschen verletzen kann, sondern auch, wenn man sich auf Menschen einlässt, die etwas für einen empfinden). |
| Zafira | Hab da mal reingeguckt. Ich denke, dass ist eine gute Sache! Viel Glück! Gruß Zafira |
| Feuerleger | @ Zafira NEIN, ICH NEHME DEINE ENTSCHULDIGUNG NICHT AN...............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................weil ich mich nicht auf den Schlips getreten fühlte:D (Geb zu für einen Moment hatte ich dich:-)) So und damit auch der Administrator glücklich ist und nich glaubt wir wären hier nur eine Horde von streitsüchtigen Skinheads: ZAFIRA - BABY VERLASS UNS NICHT!!!!!! ICH HABE ES NICHT SO GEMEINT!!!! ICH LIEBE.........na, gut ich denke das reicht jetzt.;-) @ Chimonas Menschen waren mir selten dankbar, was sagt man in solchen Fällen? Bitte...? ;) Bye, Feuerleger |
| Dante | @ feuerleger: wenn du nochmal so ein grafisch verhunztes post ablieferst, dann lass ich dich alle sicherheitslöcher im IE aufzählen!!! |
| Zafira | @Feuerleger Muß ich wohl mit leben...:D |
| Chimonas | @ Manley [QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i] SPOILER. DIES IST EINE VON MIR ERSTELLTE THEORIE, DIE NICHT BEWIESEN IST... die tatsache, daß man in den medien und überall so viel sex sieht, liegt erst mal hauptsächlich daran, daß man sex eben gut verkaufen kann. und zusammenpassen tut es auch mit deiner feststellung, daß es immer mehr einsame zu geben scheint. denn das, was wir im fernsehen vorgesetzt kriegen (z.b.), ist für gewöhnlich überzogen, so daß man anfängt, an sich und andere überzogene erwartungen zu stellen, die unmöglich erfüllt werden können. das hab ich an mir selber gesehen... als frau habe ich unbewußt auf den strahlenden ritter auf dem schimmel gewartet, der mir jeden wunsch vn den augen abliest und erfüllt - daß der alltag einer beziehung anders aussieht, müssen wir wohl nicht diskutieren. und durch diese überzogenen erwartungen finden eben viele nicht den partner, den sie wollen und bleiben allein. [/QUOTE] DAS sehe ich ganz genau so wie Du auch. Medien, vor allem das Fernsehen, verzerren, den Blick auf die Menschen selbst, wie auch ihren Beduerfnissen und Wuenschen. Es wird sehr viel uebertrieben. Probleme entweder hochgespielt, oder verborgen vor den Augen der Zuschauer. In der Wirklichkeit narrt uns das von den Medien gemachte Bild, da wir, taeglich mit Menschen zu tun haben, die dieses Bild irgendwo in ihrem Hinterkopf haben, ihm aber nicht entsprechen. Nur in Traeumen zu leben, ist soo viel schoener als im wirklichen Leben, solange dieses nicht das erfuellt, was wir uns insgeheim wuenschen. Ein Leben ohne einen Partner...gut moeglich, dass dabei eine Rolle spielt, dass man an diesen viel zu hohe Erwartungen stellt, die Wirklichkeit aber anders aussieht. Ueber deine Antwort, dass Sex sozial ist, weil er Bindungen vertieft, muss ich noch etwas nachdenken, da etwas, dass verbindet, auch auf der anderen Seite (moeglicherweise) trennt. Gruss Chimonas |
| Jo'ogn | @Zafira - ich glaub ich kann ein wenig nachvollziehen, was dich bewegt. Wer klar Tacheles, redet eckt halt auch mal an - so spielt das Leben. Du kannst niemanden zu ihrem "Glück zwingen". Wir wissen einfach *nicht*, ob die Gefühle von Azurite & Chimonas "normal" oder eben nicht "normal" sind. "Wir" machen es uns zu einfach von vielen auf wenige zu schließen. Wer nicht ißt, stirbt übrigens nicht so ohne weiteres, wenn weiterhin getrunken wird. Aber es ist ein schönes Bild, daran zu beobachten, was mit dem Körper über Wochen und Monate dann passiert... Wir lassen mal jetzt die energetischen Philosophien aus dem Spiel, das sich der Körper auf astralen Wegen seine Lebensenergie beziehen könne - ergo, der Mensch bedarf keinem Sex. Ich weiß es nicht. Bei mir kommt "ein Hunger" regelmäßig und ich gebe zu, befriedige ihn meist nur mit "fast food" :p Ob's das nun ist? Aber auch den richtigen Hunger befriedigen viele nur mit "fast food" (vom deutschen Wort "fast" also beinahe?) @Azurite - wenn Dich da kein Bedürfnis überkommt, dann lebst Du eben "ohne". Nur vielleicht beobachtest Du einfach mal, ob nicht vielleicht doch irgendwo etwas in Dir am "verhungern", am verkümmern ist?! Wenn dem nicht so ist - dann hast Du auch kein "Problem". Das mit der "ärztlichen Hilfe" seh ich zweigespalten. Da ihr ja wohl nicht in akuter Lebensgefahr schwebt, halt ich diesen Rat für unangebracht, wenn nicht sogar letztendlich bedenklich - so toll was taugen tun diese sog. "Profis" auch nicht (immer). Und wie immer: "es ist nur in meinem Kopf..." |
| Feuerleger | Zitat Jo'gon >> Das mit der "ärztlichen Hilfe" seh ich zweigespalten. Da ihr ja wohl nicht in akuter Lebensgefahr schwebt, halt ich diesen Rat für unangebracht, wenn nicht sogar letztendlich bedenklich - so toll was taugen tun diese sog. "Profis" auch nicht (immer). << Eigentlich nur wenn man die Vorstellung hat, dass ihre "Hilfe" sofort wirkt und man nicht Willens ist, sich selber zu verändern. Ist diese Vorraussetzung gegeben können solche "Profis" schon etwas bewirken. Zitat Jo'gon >> Und wie immer: "es ist nur in meinem Kopf..." << Ja, aber das reicht meistens auch schon aus...:D Bye, Feuerleger |
| makemyday | sex ist vitalität! ist mir unverständlich, daß jemand das, was uns da täglich im fernsehen und sonstwo drübergekübelt wird, sexmäßig, nicht von sich abwehren kann. ein leben ohne sex ist nur ein halbes leben, finde ich. |
| Skully | [QUOTE] makemyday ein leben ohne sex ist nur ein halbes leben, finde ich. [/QUOTE] wuerdest du sex net kennen... waere das leben fuer dich immernoch nur ein halbes leben? dont forget: was man nich kennt vermisst man nich.. azurite... hier etwas von mir fuer dich :) "Totes herz.. Kann es wirklich sein, dass dieses Herz noch Liebe empfinden kann? Ich verstehe es nich, was mache ich bloß falsch das mir dies wiederfaehrt... Einst nahm ich mir vor dieses Gefuehl zu verstecken, denn es verwirrt meine Gedanken, und doch empfinde ich es... Die Gestalt, die ich in meinen Traeumen sah... Ich kann sie sehen... Ich kann sie riechen... Ich kann sie fuehlen... Sie ist wie ein Stern, so nah und doch so fern... Ich wusste, dass es sie gibt und das sie auf der Suche nach mir ist, doch das es nun eintriff, das wollte ich nich... Kann dieses Herz wirklich noch bluten? Koennen diese Augen wirklich noch weinen? Kann dieser Mund wirklich noch schreien? Man sagt ein Mensch der nich lieben kann lebt nich... Ist dann eine Rose immer noch eine Rose auch wenn sie nich den Anschein hat eine zu sein? Ist der Morgenstern immer noch ein Morgenstern auch wenn er nur am Abend leuchtet? Ist die Unendlichkeit wirklich so unendlich obwohl sie Grenzen zeigt? Oder entspricht dies alles nich meinen Erwartungen... Ist es wirklich schon vorbei auch wenn ich Liebe nich empfinden kann? Wenn ja, warum fuehle ich immer noch diesen Schmerz, der in mir lebt... Oder ist dies wieder nur ein Werk meiner Gedanken, ich weiss es nich, und werde das wahrschein auch nie wissen koennen... Denn auch die Liebe wird irgendwann sterben... Es kommt nich mehr drauf an wann es kommt... Es kommt einfach... Alles sei vorbei was einst geschah... Die Welt zeigt uns wie es wirklich war..." du bist net die einzige die so empfindet... es noch jede menge menschen die genauso empfinden wie du... die einen zeigen das... die anderen verstecken das... :) |
| Chimonas | @ makemyday Willkommen auf dem Board! [QUOTE][i]Original geschrieben von makemyday [/i] ist mir unverständlich, daß jemand das, was uns da täglich im fernsehen und sonstwo drübergekübelt wird, sexmäßig, nicht von sich abwehren kann. ein leben ohne sex ist nur ein halbes leben, finde ich. [/QUOTE] Das man es nicht von sich abwehren kann...Nicht unbedingt. Eher dass es nervt, zu sehen wie scheinbar die ganze Welt von etwas beherrscht wird, vor dessen Folgen, guten wie schlechten, sie sich kaum waehren kann. Das ein Leben ohne Sex, ein halbes waehr, kann ich nicht sagen. Ich hatte noch keinen. Was soll da "halb" sein? Mir fehlt nichts, von dem ich wuesste, dass es mir fehlte. @ Skully Auch an Dich: Willkommen auf dem Board! [QUOTE][i]Original geschrieben von Skully [/i] du bist net die einzige die so empfindet... es noch jede menge menschen die genauso empfinden wie du... die einen zeigen das... die anderen verstecken das... :) [/QUOTE] Genau das glaube ich auch. Naemlich, dass sich viele einfach schaemen, darueber zu sprechen, da sie denken, es sei nicht "normal". Allerdings, welcher Mensch kann von sich behaupten "normal" zu sein, wir sind alle verschieden! (Auch wenn es ein paar Gemeinsamkeiten gibt). Gruss Chimonas |
| Skully | nich ganz :) es gibt menschen die koennen ohne liebe nicht leben... all you need is love... es gibt aber auch welche bei den es net so sind. fuer den gibt es interessantere sachen als das. |
| Jo'ogn | @Chimonas (wenn mir die Frage gestattet ist) wie alt bist Du? Es ist schon was drann - manchmal hab ich das Gefühl Sex ist eher, wie eine Droge. Ich hab eigentlich sehr "spät" damit begonnen. Nach dem sog "ersten Mal" (mit 23) ging eigentlich erst das Gefühl des "Bedarfes" los - IIRC. Nur fallen da 2 Dinge zam'en, daß 2. wäre "das Ende" meiner Kindheit (das schon früher begann). Soll meinen, mein Lebensablauf hat sich nun durch Ausbildung, Wegfall, der gewohnten Umgebung (11 Jahre auf der gleichen Schule) total verändert, auch begann ich "neue" Dinge zu tun und alte bekamen nicht mehr so die Möglichkeit, da Klassenkameraden "keine Zeit" mehr hatten etc. Da war "Sex" ein neuer (wenn auch theoretischer) "Zeitvertreib". Doch, ich sah das mal genauso: was ich nich kenn', vermiß ich nicht. @Skully - niemand lebt ohne "Liebe" - Die Liebe zu den Dingen, die Liebe zum Leben - selbst wenn hier viel "schwarz gemalt" wird, aber - wer das Leben nicht liebt - der lebt auch nicht mehr. Und wer hier tippt, lebt - tragt es mit Fassung :) |
| LaChatte | Ich hab Sex also schon vermisst, als ich ihn noch gar nicht kannte - so das starke Gefühl "da ist doch noch was, das ist doch noch nicht alles" - und nur schon der Körper mit all seinen Reaktionen weist uns doch darauf hin, dass es Sex gibt... so hab ich es auf alle Fälle erlebt. |
| Carndael | Möchte noch etwas philosophisches, dadurch aber unpersönliches einfließen lassen: Der Taoismus, in seiner Ausprägung, die zu deutsch "Revitalisierung" heißt und zur Verbesserung/Gesundung der drei Komponenten des Menschen Geist, Körper Seele beitragen soll, geht davon aus, dass es nur zwei lebenswichtige Dinge gibt: 1. Essen und Trinken 2. Bewegung. Wobei Bewegung dort nicht die körperliche Bewegung (Sport) meint, sondern unterteilt ist in: a) geistige Bewegung (beeinflusst den Geist) b) Atmen (beeinflusst Organe) c)sexuelle Betätigung (beeinflusst Drüsen). Nun gut, kann man glauben oder nicht, ich stelle es mal einfach so hier rein, wer sich mit Taoismus auskennt, kann die Zusammenhänge verstehen und eine Auseinandersetzung mit dem Thema, das auf eine Einheit von Geist, Körper und Seele hinzielt, erscheint mir durchaus lohnend.. |
| Evesblue | Oki, schlagt mich, aber für mich hat Sex meistens mit Vertrauen zu tun (wenn ich nicht grade wirklich nur die Triebe befriedigen will). Wenn man sich also vor Sex ekelt oder ähnliche Gefühle hat, sollte man es einfach sein lassen. Es kommt oft der Zeitpunkt, wo man einer Person so Nahe sein will wie es geht und jeder hat seine eigene Art das auszuleben. einige mit tiefen Gesprächen, andere durch Sex, wieder andere durch andere Gesten. den Trieb und Drang nach Sex empfand ich sehr lange auch als störend, und das Überangebot in den Medien tangiert mich eigentlich nicht weiter, da es nur sehr wenig mit dem zu tun hat, was ich mit meinem Partner mache. Meiner Meinung nach kann man sehr gut ohne Sex ansich leben und das hat weder was mit Identität noch sonstwas zu tun, den es geht oft nur um TRIEBE ODER DIE Nähe zu einer bestimmten(!) Person. Das entscheidet jeder für sich und macht es so wie er glücklich ist |
| antrophia | von einfachen stupiden sex auf die schnelle und ohne gefühle halte ich auch nichts. aber wie oft vor mir angesprochen hat sex viel mit vertrauen zu tun.ich finde es einfach schön wenn ich dem menschen,den ich nunmal liebe durch sex vielleicht meine gefühle mehr zum ausdruck bringen kann und wir beide uns für kurze zeit genießen können. natürlich kann man ohne sex leben,aber meiner meinung nach fehlt einem dann etwas,was sich schwer in worte fassen lässt. |
| Skully | @Jo'ogn du hast mich misverstanden... ich meine liebe net in verbindung mit familie oder das leben, sich selbst etc. sondern diese verbindung zwischen mann und frau, freund und freundin, ehemann und ehefrau etc. :) und auch wenn du da sagst es gibt [U]niemanden[/U] der so ist stimmt das auch net ganz... ich bezweifle naemlich das du jeden mensch auf dieser welt kennst... vllt liegt es auch nur daran das du noch keinen getroffen hast der so fuehlt ;) |
| Jo'ogn | @Skully - [COLOR=orangered]ich meine liebe net in verbindung mit familie oder das leben, sich selbst etc. sondern diese verbindung zwischen mann und frau, freund und freundin, ehemann und ehefrau etc.[/COLOR] Mir ist ziemlich klar, daß dies alle hier so zu"meinen" glauben :) Aber eine Philosophie besagt, daß "Liebe" in allem ist und somit macht es keinen Sinn das von einander zu trennen. Wenn "Liebe" die primäre Lebensmotivation für alles(!) sei, dann kann (ergo) niemand "ohne Liebe" leben, selbst wenn das einige hier tief in ihrer Selbstgeisselung treffen würde ;) (Du verstehst?) Ich bin "froh" *nicht* jeden Menschen auf dieser Welt zu kennen. Wir alle suchen nach einem Sinn. Zeitweise glaub ich an dem "Mehr" zwischen Himmel & Erde. |
| Feuerleger | @Jo'gon Zitait Jo'gon >> Zeitweise glaub ich an dem "Mehr" zwischen Himmel & Erde. << Es heißt das Meer....:D Ja und wenn man diese Suche nach Erkenntnis wirklich genau und nicht nur so lari fari wie wir betreiben würden, würde das Bedeuten, dass man keine Chance um Erkenntnis zu sammeln auslassen dürfte. Demnach wäre es nicht nur ein Sakrileg Sex zu verpassen, sondern es wäre auch ein Sakrileg alles zu verpassen was sich da einem abietet (Liebe, Gewalt, Drogen...weiß der Greier). Also wir suchen zwar nach einem Sinn, doch wir suchen nicht überall nach einem Sinn und lassen genau wie Azurite und Chimonas ganz bestimmte Bereiche auch aus. Ich z. B. nehme keine Drogen, garkeine! Warum? Weil ich nie geglaubt habe, dass sie mir hilfreich sein könnten, mich in eine bessere Stimmung zu bringen. Auch da kucken die Leute manchmal schief. Es ist vielleicht nicht das Gleiche wie Sex abzulehnen, aber es rangiert bestimmt nicht weit dahinter. Und bei euch gibt es sicherlich auch Bereiche die ihr ausschließt, die für andere selbstverständlich wären. Fragt euch mal nachdem Grund? Natürlich schließen wir Bereiche des Lebens manchmal aus, weil wir in ihnen keine guten Erfahrungen gemacht haben, aber genauso schließen wir Bereiche in unserem Leben einfach nur aus einem "Gefühl" heraus aus. Ohne dafür eine richtige Erklärung zu haben. Die Gründe dafür mögen meist tief in unserem Unterbewußtsein sitzen. So tief das wir keine Chance haben die zu erfassen. Es ist also die Macht des Unbewußten, was ebenfalls meint, dass jemand der nach seinem Unterbewußtsein handelt, dies als absolut natürlich empfindet. Es entspringt sozusagen seinem tiefsten Inneren, obwohl er nie den Grund für seine Reaktion weiß. UND DAS IST BEI JEDEM VON UNS SO!!!! Nur fällt es den Meisten nicht so heftig auf, weil ihr Unterbewußtsein zwar durchaus verschiedene, aber nicht so krasse Antworten auf die Themen im Leben produziert. Wer diese Gründe unbedingt kennenlernen möchte, der sollte zu einem Psychologen gehen und aller Freud eine Psychoanalyse durchführen lassen. Die Frage ist, ob: A) Die Personen das wirklich wollen B) Ob es wirklich notwendig ist C) Ob es wirklich hilfreich ist (ein paar wenige Dinge im Menschen solltenn auch in Verborgenheit bleiben - Selbsterkenntnis kann erschrecken sein.) Bye, Feuerleger |
| Sadujan | Hab mir die Antworten nicht durchgelesen, aber Sex bedeutet für mich auch eine seelische Verschmelzung. "Gekaufter" Sex ("Plastik-Sex"), also auch in Werbung, etc., ist nicht das selbe, da fehlt das Wesentliche. Ich sehne mit nach einem Gefühl absoluter Nähe, dem Gefühl absoluter Harmonie. Ich hatte dieses Gefühl noch nie. Sexualität ist ein Mittel, Gefühle zu teilen, aber nicht das Mittel zählt, sondern die Gefühle. |
| Chimonas | @ Skully Jedem das Seine! @ Jo'ogn Bin 23. @ LaChatte Fragst Du dich das heute etwa nicht mehr: "Da ist doch noch was, das ist doch noch nicht alles"? @ Carndael Kann man diese Einheit nicht auch ohne Sex erreichen? @ Evesblue Ersteinmal: Willkommen auf dem Board! Ich finde Deine Meinung voellig in Ordnung. Wenn Du einem Menschen nahe sein willst gibt es viele Wege dahin. Man sollte halt nicht nur darauf sehen, was man selbst will, sondern auch was der Partner moechte. @ antrophia Das hierbei Vertrauen eine wichtige Rolle spielt, finde ich ebenso. Vertrauen, sich fallenlassen zu koennen, und zu wissen, dass man aufgefangen wird. Das kann ich nicht. Da ich von Menschen nur entaeuscht wurde und wenn ich ehrlich bin, auch nur "Zurueck-Entaeusche". Ich kann zu Menschen einfach kein Vertrauen aufbauen. Aber Vertrauen ist fuer mich sehr wichtig, @ Jo'gon Deine Sicht ist nicht ganz so verschieden von der Meinen, nur das ich finde, was Du Liebe nennst, laeuft eigendlich auf Sex hinaus. @ Feuerleger Dein Aspekt, dass Menschen bewust, oder unbewust Dinge ausblenden, ist auch fuer mich nachvollziehbar. Ich muss auch nicht alles wissen, solange ich mich nicht dafuer interessiere. Bei mir ist das so, dass ich allem skeptisch gegenueber stehe, dass meinen Verstand be-einflusst. Drogen, Liebe, Alkohol. Ich kann mich einfach nicht davon loesen, mich nicht von meinem Verstand lenken zu lassen. Vertrauen ist fuer mich in diesem Fall sehr wichtig, doch kann ich, ausser mir selbst, keinem Menschen wirklich vertrauen. Gruss Chimonas |
| Jo'ogn | @Sadujan - Tja, das ist, was wir scheinbar alle "hoffen" und ich meine, was ich sage. Wir alle hoffen "Nähe" zu finden. Und doch können wir uns ihrer scheinbar nie wirklich gewiss sein. Dieses "Loch", diese "Leere", die eine hoffnungsvolle Idee einer großartigen übermenschlichen Seele einfach nicht füllen kann, ist, was mich am "einfach sein Leben leben" stört. Ich tue letzteres, irgendwie funktioniert es auch - mal ein wenig mit Sex, aber meistens ohne. Sex ist für mich daher auch ein wenig "Luxus"... @Chimonas - dann hast Du ja auch schon ein paar Lebensjahre hinter Dir und Zeit gehabt Deine Gefühle und Tendenzen zu reflektieren. Hättest Du jetzt vielleicht 15 gesagt, hätt ich Dir nett auf die Schulter geklopft ;) ... Das ist ja das "schlimme" an unserem Verstand, wir können uns logisch selbst ins Abseits stellen. Der Mensch hofft, das er seinen eigenen Verstand hat und diesen auch kontrolliert - es gibt aber auch Dinge, die dagegen sprechen. Da beginnt so ziemlich regelmäßig und täglich mit dem Einschlafen... Wo ist unser Verstand nun plötzlich hin? Und warum hinterläßt der Schlaf nur einen abstrusen Nebel von physikalisch und logisch komplett absurden Ereignissen? Ich hab gerade gelesen, das das Unterbewußtsein sich in der Freiheit des Schlafes motiviert fühl unterdrückte Bedürfnisse "auszuleben" - ein virtueller Versuch "defizite" zu kompensieren. Nur kann der Astralkörper leider weder das Wasserglas halten, noch den Hahn aufdrehen, um den Durst zu stillen... Ein paar Psychologen gehen dann wieder in eine eher mehr negativere Richtung und schwafeln von Kindheits-Traumatas, die ja auch ihren Anteil darin haben mögen. Aber wenn ich spontane Kopulations-Szenen in meinen Träumen erinnere, oder wegen dieser Aufwache, dann ist guter Rat teuer - da fehlt etwas... zum Verständnis... Interessant ist jetzt die Frage, Chimonas, Dein Freund müßte also auch keinen Bedarf an der sexuellen komponente haben. Wenn er sie hat (was ja eher zu erwarten wäre), darf, oder besser muß er sie dann woanders ausleben, oder suchst Du dann eher jmd der sie gar nicht erst hat? (Was bestimmt gar nicht mal so leicht ist, oder?) Der untere Satz ist richtig. Der obere Satz ist falsch. Anna (laut Fynn eine etwa 7 jährige) sagte mal so etwa frei übersetzt: "Leben (wenn nicht alles) sei "Sex". Irgendein Teil gibt und ein anderer Empfängt." Seth sagte mal, daß unser Empfinden unsere Wahrheit mit dem einstellen unseres Fokusses auf das Geschehen entsteht. D.h. wir blenden vieles aus, um etwas bestimmtes zu sehen. Aus diesem Grunde versuch ich nicht mehr so vehement zu (be/ver)urteilen, denn alles ist irgendwie "wahr". @Feuerleger - Seth sagt auch, das es nicht notwendig sei "alles" machen so sollen. Jeder Mensch fokussiert auf etwas in einem seiner vielen Leben. Durch parallelität und Wahrscheinlichkeits-Dimmensionen, sollen wir eh mehr tun, als wir auf unserem bewußten Pfad überhaupt wahrnehmen. Alles was wir tun lernt uns. Abgesehen davon, regnet's bei Euch so heftig, das zwischen Himmel und Erde "Meer" ist :p |
| LaChatte | @Chimonas ja, etwas weiter bin ich schon gekommen - aber ich habe auch festgestellt, dass jede gelöste Frage drei neue aufwirft. Und dass jeder erfüllte Wunsch drei neue erzeugt. Die Sexualität ist tatsächlich ein Ort, wo ich Nähe und Vertrauen zu einem Menschen sehr tief und schön erfahren kann, und daher kann ich mir ein Leben ohne Sex nicht vorstellen (ich hatte das mal, da gings mir aber nicht gut). Vertrauen und Hingabe sind natürlich zwei sehr wichtige Dinge dabei. |
| Carndael | @chimonas [QUOTE] Das kann ich nicht. Da ich von Menschen nur entaeuscht wurde und wenn ich ehrlich bin, auch nur "Zurueck-Entaeusche". Ich kann zu Menschen einfach kein Vertrauen aufbauen. Aber Vertrauen ist fuer mich sehr wichtig, Bei mir ist das so, dass ich allem skeptisch gegenueber stehe, dass meinen Verstand be-einflusst. Drogen, Liebe, Alkohol. Ich kann mich einfach nicht davon loesen, mich nicht von meinem Verstand lenken zu lassen. Vertrauen ist fuer mich in diesem Fall sehr wichtig, doch kann ich, ausser mir selbst, keinem Menschen wirklich vertrauen. [/QUOTE] Ich glaube, dass Du an diesem Punkt zu der Ursache Deines (Miss)verhältnisses zur körperlichen Liebe gelangt bist. Angst vor Enttäuschung und v.a. Kontrollverlust. Ich finde es äußerst bemerkenswert, was bis hier passiert ist seit der Thread eröffnet wurde und denke, dass Du auch einiges gelernt hast (ich übrigens auch). Die Einheit im taoistischen Sinne ist so weit ich weiß tatsächlich auch ohne sexuelle Betätigung erreichbar, allerdings müssten dann entsprechende ausgleichende/stimulierende Aktivitäten angewendet werden. @jo' gon: Da ich oft Kritik an der geistigen Flachheit der Poster übe (wenn auch selten öffentlich), möchte ich an dieser Stelle mal Lob aussprechen und sagen, dass ich den Eindruck habe, dass alles, was Du sagst, durchdacht ist und Hand und Fuß hat. |
| Chimonas | Bevor ich antworte, muss ich mir Eure Antworten ersteinmal durch den Kopf gehen lassen. Gruss Chimonas |
| Jo'ogn | @Carndael - vielen Dank, es mag nicht erkennbar sein, aber so "therapiere" ich mich auch selbst und ich bin in einer Phase (darum hab ich auch das GGB gefunden) wo's mal wieder nach Jahren gebrauchen kann... Ich geb mir mühe "konstruktiv" zu sein, aber auch "unverblümt". Ich träume von (m)einer besseren Welt, das beginnt beim Individuum - ein kleiner "Kampf", der die Flamme meiner Hoffnung am Leben erhält... Wenn Du Menschen zuhörst und sehen kannst, das ihre vermeintlichen Probleme nichts weiter als Schattenboxen und Gedankenspiele sind in denen wir uns ständig so viel selbst beschäftigen, das wir dabei das Leben um uns nicht nur übersehen, sondern gar ruinieren, kann das manchmal ganz schön frustrierend sein... Für mein "Drüberstehen" ernte ich dann eher so Bemerkungen, wie "Arroganz, Unemotionalität, Gefühls- oder Taktlosigkeit" und letztendlich Distanzierung und "Alleinsein", nun gut, wer hat damals schon behauptet, daß es leicht sein würde... Darum danke, Carndael. |
| Feuerleger | F*****************************************CKEN!!!!!!! Sorry, aber ich wollte die Diskussion nur mal wieder auf mein Niveau bringen:p Bye, Feuerleger |
| dark_sebi | hi, ganz kurz und knapp (muss ins bett): ich gebe dir voellig recht, dass sex an sich in dieser gesellschaft viel zu "unintim" gemacht wurde und du deshalb zurecht ekel und abneigung empfindest. aber guten, schoenen Sex mit einer Frau die ich wirklich liebe und die das selbe fuer mich empfindet (falls es solche besziehungen ueberhaupt (noch) gibt), moechte ich nicht missen. so, jetzt geh ich schlafen. morgen wieder lesungen :( |
| Jo'ogn | @Feuerleger - :) wenn das ma' alles so einfach wäre *hach* @dark_sebi - bedauerlich, daß "wir" uns so leicht von solchen "irrealen Äußeren Einflüssen" einmachen lassen können, oder? Ich werd' "gutem Sex" nie abgenigt sein, es gibt da so viel herauszufinden und auszuprobieren. Leider wird's mir einfach nur so schwer gemacht und vermiest... |
| Chimonas | @ Jo'ogn [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] @Chimonas - dann hast Du ja auch schon ein paar Lebensjahre hinter Dir und Zeit gehabt Deine Gefühle und Tendenzen zu reflektieren. Hättest Du jetzt vielleicht 15 gesagt, hätt ich Dir nett auf die Schulter geklopft ;) ... [/QUOTE] Das man unbedingt ueber 15 sein muss, nur um ueber sich nachdenken zu koennen, was man will und was nicht...weiss nicht, kommt auf die Person an. [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] Der Mensch hofft, das er seinen eigenen Verstand hat und diesen auch kontrolliert - es gibt aber auch Dinge, die dagegen sprechen. Da beginnt so ziemlich regelmäßig und täglich mit dem Einschlafen... [/QUOTE] Es beginnt nicht erst mit dem Einschlafen. Ein Mensch erlebt nicht jede Sekunde seiner "wachen" Zeit auch bewust. Das Bewustsein greift eher dann ein, wenn es zu Problemen kommen sollte, also Dingen, die unsere Aufmerksamkeit verlangen. Dazwischen kann es sich auch einfach "abschalten". Und ueber den Schlaf selbst bin ich wirklich froh. Denn ich traeume so gut wie nie. Also bin ich wenn ich einmal eingeschlafen bin, auch wirklich "weg". Damit habe ich aber im Gegensatz zu Alkohol oder Drogen keinerlei Schwierigkeiten, da ich bei diesen eben nicht "weg" bin. Das bedeutet, dass ich in diesem Zustand handeln kann, ueber diese Handlungen aber keine bewuste Kontrolle haette. Genau dass moechte ich nicht. [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] Interessant ist jetzt die Frage, Chimonas, Dein Freund müßte also auch keinen Bedarf an der sexuellen komponente haben. Wenn er sie hat (was ja eher zu erwarten wäre), darf, oder besser muß er sie dann woanders ausleben, oder suchst Du dann eher jmd der sie gar nicht erst hat? (Was bestimmt gar nicht mal so leicht ist, oder?) [/QUOTE] Der Begriff >>Freund<< passt gut. Was ich naemlich moechte ist Freundschaft, kein Sex. Denn ich kann es mir bis jetzt nicht vorstellen, mit einem Menschen so viel Zeit zu verbringen wie das ein Paar tut. Ich muss mich da immer zurueckziehen koennen wenn es mir zuviel wird, da ich schon einige Zeit fuer lebe, ist das Zusammenleben mit anderen Menschen fuer mich auch eher ein "Ertragen" des / der Anderen, denn ein "Miteinander Leben" (wollen). Und so schwer jemanden zu finden, dem Sex nichts gibt, ist das wohl auch nicht. Jedenfalls nicht, was die Anzahl derer angeht, denen es so geht. Die Anzahl derer, die aber auch darueber reden (koennen / wollen) ist wirklich nicht gross. So gesehen hast Du recht. [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] Anna (laut Fynn eine etwa 7 jährige) sagte mal so etwa frei übersetzt: "Leben (wenn nicht alles) sei "Sex". Irgendein Teil gibt und ein anderer Empfängt." Seth sagte mal, daß unser Empfinden unsere Wahrheit mit dem einstellen unseres Fokusses auf das Geschehen entsteht. D.h. wir blenden vieles aus, um etwas bestimmtes zu sehen. Aus diesem Grunde versuch ich nicht mehr so vehement zu (be/ver)urteilen, denn alles ist irgendwie "wahr". [/QUOTE] Leben sei Sex... Das Leben dient beim Menschen / Tieren zwei Hauptzwecken (fuer mich): Der Weitergabe des Lebens. Dem Tod. Das Leben muss aber nicht weitergegeben werden, sterben muss man dagegen schon. @ LaChatte [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] ja, etwas weiter bin ich schon gekommen - aber ich habe auch festgestellt, dass jede gelöste Frage drei neue aufwirft. Und dass jeder erfüllte Wunsch drei neue erzeugt. [/QUOTE] Das scheint sich das ganze Leben hindurch kaum zu aendern. Um wirklich wunschlos gluecklich zu sein, duerfte man wohl nicht mehr, oder erst garnicht leben. [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Die Sexualität ist tatsächlich ein Ort, wo ich Nähe und Vertrauen zu einem Menschen sehr tief und schön erfahren kann, und daher kann ich mir ein Leben ohne Sex nicht vorstellen (ich hatte das mal, da gings mir aber nicht gut). Vertrauen und Hingabe sind natürlich zwei sehr wichtige Dinge dabei. [/QUOTE] Nach dem was Du schreibst, muesste man wohl ersteinmal Vertrauen und Hingabe haben, um sie auch empfangen zu koennen. Waehr fuer mich nicht unbedingt gut. @ Carndael [QUOTE][i]Original geschrieben von Carndael [/i] Ich glaube, dass Du an diesem Punkt zu der Ursache Deines (Miss)verhältnisses zur körperlichen Liebe gelangt bist. Angst vor Enttäuschung und v.a. Kontrollverlust. [/QUOTE] Noch nicht ganz. Hatte nun Zeit etwas darueber nachzudenken. Und mich gefragt, ob denn das die Ursache sei, oder eine Wirkung. Und bin zur Ansicht gelangt, dass es sich nur um eine Wirkung einer Ursache handelt, die ich jetzt zu erklaeren versuche. In meinem Kopf gibt es zwei „Personen“(Gefuehl und Verstand). Beide sind fast immer gegensaetzlicher Meinung. Waehrend die eine eher auf Gefuehl (klar) wert legt, ist es bei der anderen der Verstand (auch klar), welcher ihm am wichtigsten ist. Die Person, fuer die Gefuehle wichtig sind, moechte nicht mehr leben, da sie das Leben nicht fuer lebenswert haelt. Der Person dem der Verstand wichtig ist, kommt das zwar auch so vor, er moechte aber trotzdem weiter leben, Gefuehle interessieren ihn nicht. Da ich befuerchte, dass die Person mit Gefuehlen ihre Meinung durchsetzen koennte, bin ich froh, dass ich ausser den Gefuehlen noch den Verstand habe, der mich am Leben haelt. Wuerde ich meinen Gefuehlen freien Lauf lassen, kaeme mir das alles so sinnlos vor, dass ich es nicht mehr ertragen wuerde so weiterzuleben. Solange aber mein Verstand die Oberhand behaelt, ist mir das Leben zu gleichgueltig, als das es mir sinnlos vorkaeme. So kann ich weiterleben. (Allerdings weiss ich nicht wofuer). Meine Gefuehle sind fast nicht mehr wahrnehmbar fuer mich. Aber wohl noch da. Wuerde ich es mit Dingen zu tun haben, welche die Gefuehle wieder die Oberhand gewinnen liessen, weiss ich nicht was dann passierte. Solange ich allein bin, kann ich sogar Gefuehle zulassen, fuer mich schlimm ist es dagegen, unter Menschen zu sein. Und Menschen waren es auch, die mir diesen Zustand eingebrockten. Sobald ich mit ihnen zusammen traf, ist also schon laenger her. Gruss Chimonas |
| Chimonas | Um es kurz zu fassen. Fuer mich sind es aeussere Einfluesse, welche sich auf meine innere Einstellung den Menschen gegenueber negativ ausgewirkt haben. Gruss Chimonas |
| nightwish-angel | ja hallo! Also ein leben ohne sex kann ich mir nicht vorstellen. Ich finde Sex kann nur in einer festen Beziehung statt finden. Ohne liebe kann es in meinen Augen kein Sex geben zumindest kein guter. Sex ist für mich ein Vertrauensbeweis, es ist der aller schönste Beweis für Vertraun man öffnet sich dem patner ist nackt und kann dann auch nichts mehr verstecken. Würde ich jetzt nochnich wissen wie sex ist würde ich auch sagen ok sex muss jetzt nicht unbedingt sein aber seitdem ich in den Genuss gekommen bin sehe ich das anders. Wenn ich nun Solo werde (was hoffendlich nie passiert) dann werde ich enthaltsam leben bis ich einen neuen Freund hab und bis ich ihn dann gut kenne. Denn um zu beweisen das man seinen Patner vertraut muss man ihn erstmal kennen ich würde nie mit einen Fremden oder mit einem Typ mit dem ich gerad mal 2 tage zusammen bin Sex haben. Also kurz: Für mich ist sex wunderschön und der beste Vertrauensbeweis den ich kenne. |
| Jo'ogn | @Chimonas - [COLOR=orangered]Das man unbedingt ueber 15 sein muss, nur um ueber sich nachdenken zu koennen, was man will und was nicht[/COLOR] Ich war auch mal halb so "alt", wie ich jetzt bin. Und ich weiß auch gut, was ich damals so von mir gegeben hab. Ich hab seitenlange Briefe, oder gar stundenlange Telefonate, die nicht einer gewissen "Komik" entbehren, von mir. Was ich mit dem Alter meine, ist, eine gewisse Naivität, oder besser Erfahrungslosigkeit (um nicht das Wort "Unreife" zu nehmen). Die Luftschlösser der Liebe und des Sexes, die ich damals baute, stehen heute an ganz anderen Plätzen, auf ganz anderen Fundamenten, in einer ganz neuen Bauart, mit einem ganz besonderen neuen Stil, wie er vor 16 Jahren nicht möglich gewesen wär. Meine Einstellung war vielen von denen Anderen hier nicht unähnlich, aber ich hab sie für mich als "Unfug" revidiert - und bin wahrlich froh darüber :) - Selbst, wenn's für mich das Leben mit Anderen dadurch nicht gerade "leichter" macht. [COLOR=orangered]Das Bewustsein greift eher dann ein, wenn es zu Problemen kommen sollte, also Dingen, die unsere Aufmerksamkeit verlangen. Dazwischen kann es sich auch einfach "abschalten".[/COLOR] Ich halte die " um "abschalten" für sehr passend. Meiner Erfahrung nach schaltet sich da nämlich gar nix ab. Sondern werkelt mächtigst in seiner konsequenten Art & Weise weiter, was sich dann als "Gewohnheit", unterschwellige Angst, Lust, oder was auch immer wieder zurück in unser "Bewußtsein spiegelt". Es ist also "formbar" - das tut's ja sekündlich, nur ignorieren wir, daß wir's auch mehr in unserem Sinne formen könnten, womit wir zB den Bogen zu den AKE's und Astralwanderungen spannen... [COLOR=orangered]Denn ich traeume so gut wie nie. Also bin ich wenn ich einmal eingeschlafen bin, auch wirklich "weg".[/COLOR] Das behauptet meine Freundin auch immer, aber als sie hier bei mir war und nicht mehr in ihrer alltäglichen Streß-Situation zu Haus (so wie's sehe) konnte sie sich "plötzlich" an Träume erinnern. Ich vermute, das die Erinnerungen aus Angst einfach ausgeblendet werden, ob die Träume nun "beängstigend" überhaupt sind, oder auch nicht. Ich glaube fest: Da wirkt ein "Filter" bei Dir. [COLOR=orangered]Der Begriff >>Freund<< passt gut. Was ich naemlich moechte ist Freundschaft, kein Sex.[/COLOR] Die Art & Weise, in die sich der Mensch in seiner sog Gesellschaftsform wiederfindet macht "Freundschaft" zum wichtigsten Gut, um den Einzelnen nicht in der Masse in seiner "Einsamkeit" wahnsinnig werden zu lassen. Daraus folgt "entartetes Sex-Verhalten" eher wie ein Symptom der "krankhaften" Beziehung der Menschen untereinander - im Sinne der sog Gesellschaft - die leider jenseits von "Geselligkeit" ist und wirkt. [COLOR=orangered]Denn ich kann es mir bis jetzt nicht vorstellen, mit einem Menschen so viel Zeit zu verbringen wie das ein Paar tut.[/COLOR] Auch da ist oftmals eine "kranke Zwanghaftigkeit" hinter - das genaue Gegenteil, von unserer Einstellung die regelmäßige und gesunde Ruhe für sich selbst zu haben - Angst vor dem Alleinsein. Dieses Symptom hat meine Freundin. Ihr ist unsere Freundschaft nicht mehr "ausreichend" genug. Sie scheint einen Fix-Punkt zu benötigen, von dem sie aus agieren und ihr Leben finden kann. Auch ich verlieren diesen Fix-Punkt hinundwieder, seh ihn aber nicht zwangsläufig in nur einen anderen Menschen, der nun dafür "büßen" muß, "mein Lebensgrund zu sein". [COLOR=orangered]das Zusammenleben mit anderen Menschen fuer mich auch eher ein "Ertragen" des / der Anderen, denn ein "Miteinander Leben" (wollen).[/COLOR] Das kann in Selbstgeißelung ausufern! "Das Glas kann halb voll, oder aber auch halb leer sein". Je nachdem, mit welcher kruden Einstellung wir unser Leben eher zur "Hölle auf Erden" gestalten... [COLOR=orangered]Das Leben dient beim Menschen / Tieren zwei Hauptzwecken: Der Weitergabe des Lebens. Dem Tod.[/COLOR] "Esotherisch" gesehen *ist* Tod die "Weitergabe des Lebens". Denn Leben ist Leben in sich selbst. Tod nützt auf biologischer Ebene nur dem Erhalt der sog "Lebensqualität". [COLOR=orangered]Um wirklich wunschlos gluecklich zu sein, duerfte man wohl nicht mehr, oder erst garnicht leben.[/COLOR] Um "wunschlos glücklich" zu sein, müßte man im Nirvana leben - das erscheint mir kaum erstrebenswert. Um schon deutlich glücklicher leben zu können, müßten wir Menschen uns endlich mal selbst in den Arsch treten und uns von einer "zivilisierten Gesellschafts-Struktur" trennen, die sich eben diesem Glück genau in den Weg stellt. Und zwar mit den Zwängen nach Geld, Macht und nutzlosen Status-Symbolen, mit in sich festgelegten "Ritualen", zur seiner Selbsterhaltung und an den Haaren herbei-gezogenen Glaubens-Systemen, die die Massen gefügig machen. *Das* ist so ziemlich unser Einziges wirkliches "Problem": Eine Welt in der wir *nicht* leben wollen und "uns" vom 1. Tag an entfremdet! [COLOR=orangered]Fuer mich sind es aeussere Einfluesse, welche sich auf meine innere Einstellung den Menschen gegenueber negativ ausgewirkt haben.[/COLOR] Das ersehe ich als Essenz daraus (was ich im § zuvor schrieb)! [COLOR=orangered]muesste man wohl ersteinmal Vertrauen und Hingabe haben, um sie auch empfangen zu koennen.[/COLOR] Richtig, es beginnt immer bei Dir Selbst. [COLOR=orangered]Die Person, fuer die Gefuehle wichtig sind, moechte nicht mehr leben, da sie das Leben nicht fuer lebenswert haelt. Der Person dem der Verstand wichtig ist, kommt das zwar auch so vor, er moechte aber trotzdem weiter leben, Gefuehle interessieren ihn nicht.[/COLOR] Ohne mich jetzt selbst "feiern" zu wollen, paßt das als perfektes Puzzle-Stück in mein "obiges Plädoyer" über "wunschlose Glücklichkeit". [COLOR=orangered]So kann ich weiterleben. (Allerdings weiss ich nicht wofuer).[/COLOR] Du hast also bereits Dein eigenes Paradoxon bemerkt. [COLOR=orangered]Meine Gefuehle sind fast nicht mehr wahrnehmbar fuer mich. Aber wohl noch da.[/COLOR] Also hätte Carndael "es" getroffen. Du hast scheinbar einen Schutzwall an Filtern aufgebaut, die sich nun in absurder Weise widersprechen. Es liegt an Dir in Deinem Kopf aufzuräumen, das "alle sind böse zu mir" Spielchen weiter zu spinnen, oder es zu beenden. Nur wer glaubt etwas verlieren zu können wird es auch verlieren... Da fällt mir was ein, könnte passen, lies mal das: [url]http://www.milton-erickson-institut-hamburg.de/geschichten/glueck_am_wegesrand.htm[/url] (auch die anderen Geschichten sind durchaus lesenswert) @nightwish-angel - diese Pseudo-Angst vor "Mißbrauch" ist jene, die "uns" so viele "Türen" versperrt. Vertrauen sollte von alleine kommen und nicht immer "erkämpft" werden müssen - "Sprecht nicht mit fremden Menschen"... |
| LaChatte | Hm, es ist schon so, dass man Vorschussvertrauen geben muss, um mehr Vertrauen und Hingabe erfahren kann. Auch wenn du, Chimonas, jetzt gar nicht mehr vertrauen kannst - wenn du es wünschtest, wäre es durchaus möglich, ganz langsam Schritt für Schritt das aufzubauen. Dazu gehört auch zu lernen, mit Enttäuschungen umzugehen, doch ohne das Vertrauen in dich selbst zu verlieren... ist nicht ganz einfach, ich weiss;) |
| Lord of Chaos | Ich persönlich könnte wohl ohne Sex leben aber würde es nicht wollen da es für mich eine sehr schöne sache und bereicherung ist |
| Chimonas | @ Jo'ogn [B]Ich war auch mal halb so "alt", wie ich jetzt bin.[/B] Nun, das ist mir durchaus bewust, dass man sich mit der Zeit auch weiterentwickelt. Nur ist die Geschwindigkeit, sowie die "Reife" von Person zu Person unterschiedlich. So ganz reif ist man hoffentlich nie, ein wenig "Kind" sollte man doch bleiben, bzw. ist man wohl (fast) immer. [B]Es ist also "formbar" - das tut's ja sekündlich, nur ignorieren wir, daß wir's auch mehr in unserem Sinne formen könnten, womit wir zB den Bogen zu den AKE's und Astralwanderungen spannen...[/B] Fuer mich ist das Unterbewustsein der eigendlich agierende Teil einer Person, das Bewustsein spielt nur insofern eine Rolle, dass es sich ueber die Folgen Erklaerungen bzw. "Ausreden" "ausdenken" muss. Meine "Filter" wuerden naemlich auf Bewustseins-Ebene ueberhaupt nicht aufrecht zu erhalten sein. Das geht nur auf der Ebene des Unterbewustseins, zu dem ich eine recht gute Verbindung pflege, um seine Faehigkeiten zu nutzen. Auf der anderern Seite aber, verdraenge ich es auch extrem, wo es um Gefuehle und deren Ausleben geht. [B]Ich vermute, das die Erinnerungen aus Angst einfach ausgeblendet werden, ob die Träume nun "beängstigend" überhaupt sind, oder auch nicht. Ich glaube fest: Da wirkt ein "Filter" bei Dir.[/B] Bestimmt. Und bestimmt nicht nur ein Einziger. Die Idee mit den Filtern gefaellt mir sehr. Da stellt sich mir naemlich die Frage: Ist Persoenlichkeit in einer gewissen Weise ein "Filtersatz" um bestimmte Dinge genau so zu sehen und nicht anders, um damit auch genau so und nicht anders zu reagieren? [B]Die Art & Weise, in die sich der Mensch in seiner sog Gesellschaftsform wiederfindet macht "Freundschaft" zum wichtigsten Gut, um den Einzelnen nicht in der Masse in seiner "Einsamkeit" wahnsinnig werden zu lassen. Daraus folgt "entartetes Sex-Verhalten" eher wie ein Symptom der "krankhaften" Beziehung der Menschen untereinander - im Sinne der sog Gesellschaft - die leider jenseits von "Geselligkeit" ist und wirkt.[/B] Sex als "Ersatz" oder "Ausgleich" fuer Freundschaft, fehlende Waerme / Geborgenheit in der Kindheit, zu wenig Anerkennung im Beruf, schlicht fuer eine "Gesellschaft, der das Zusammenleben fremd geworden ist, und deren Ziele und ueberhaupt deren "Sinn" (fuer mich) nicht vorhanden, bzw. groesstenteils auf Bequemlichkeit beruhen? [B]Angst vor dem Alleinsein[/B] Die Angst vor dem Alleinsein, scheint mir auch durchaus begruendet. Es ist heute nicht schwer in einer absolut lebensfeindlichen und kalten Betonwueste mit hunderten von Menschen in der "Naehe" zu leben, die sich doch so nahe stehen, wie der Mond der Erde. [B]"Das Glas kann halb voll, oder aber auch halb leer sein"[/B] Fuer mich ist es sogar ueber die Haelfte gefuellt mit Sauerstoff.*g* Und Menschen in meiner Naehe zu haben, ist fuer mich halt mit deren zunehmender Anzahl schwer zu ertragen, besonders wenn sie laut sind und so aussehen als seien sie gluecklich. Ich fuehle mich dann natuerlich total einsam, traurig und allein. Binn ich in der Natur oder in meinem Zimmer geht es mir dagegen gut. [B]Um "wunschlos glücklich" zu sein, müßte man im Nirvana leben - das erscheint mir kaum erstrebenswert. Um schon deutlich glücklicher leben zu können, müßten wir Menschen uns endlich mal selbst in den Arsch treten und uns von einer "zivilisierten Gesellschafts-Struktur" trennen, die sich eben diesem Glück genau in den Weg stellt. Und zwar mit den Zwängen nach Geld, Macht und nutzlosen Status-Symbolen, mit in sich festgelegten "Ritualen", zur seiner Selbsterhaltung und an den Haaren herbei-gezogenen Glaubens-Systemen, die die Massen gefügig machen. *Das* ist so ziemlich unser Einziges wirkliches "Problem": Eine Welt in der wir *nicht* leben wollen und "uns" vom 1. Tag an entfremdet![/B] Ja so ist es! Kann man die Gesellschaft "terapieren"? Klingt mir naemlich nicht sehr gesund.*g* [B]Das ersehe ich als Essenz daraus (was ich im § zuvor schrieb)![/B]War von mir auch in diese Richtung gemeint, allerdings nicht gleich auf den Rahmen, der gesammten Gesellschaft bezogen, sondern auf meine bisherige "menschliche" Umwelt. [B]Richtig, es beginnt immer bei Dir Selbst.[/B] Voellig richtig, sehe ich genauso, nur das davon in mir nicht viel vielleicht sogar gar nichts ist. *daruebertraurigwerd* [B]Ohne mich jetzt selbst "feiern" zu wollen, paßt das als perfektes Puzzle-Stück in mein "obiges Plädoyer" über "wunschlose Glücklichkeit".[/B] Man kann es tatsaechlich so lesen, wenn man annimt, dass meine Gefuehle diese Situation erkannt haben, mein Kopf sie aber einfach ausblendet. [B]Du hast also bereits Dein eigenes Paradoxon bemerkt.[/B] Bei mir ist fast alles wiederspruechlich. Da meine zwei "Persoenlickeiten" so gut wie immer das genaue Gegenteil voneinander sind, also heiss, kalt... Nur das ganze GLEICHZEITIG in meinem Kopf. Deshalb kann ich nicht einmal mein Geschlecht wirklich sicher nennen, ohne luegen zu muessen. (Biologisch aber klar: Mann). Nur in meinem Kopf ist halt absolut nichts wirklich klar und frei von Zweifel. [B]Also hätte Carndael "es" getroffen. Du hast scheinbar einen Schutzwall an Filtern aufgebaut, die sich nun in absurder Weise widersprechen. [/B] Es sind eher zwei vollstaendige, sich so gut wie immer voellig wiedersprechende "Filtersaetze"("Personen"). Die sich in meinem Kopf darum "schlagen" wer von beiden nun recht hat. [B]Es liegt an Dir in Deinem Kopf aufzuräumen, das "alle sind böse zu mir" Spielchen weiter zu spinnen, oder es zu beenden.[/B]"Das alle sind boese zu mir Spielchen" spiele ich nicht. Da mir Menschen nicht soo viel Bedeuten. Nur wenn mich in meiner Umgebung jemand zu "aendern" versucht ist das fuer mich halt fatal, da er nicht meine "Persoenlichkeit" aendert, sondern meine ganzen "Schutzwaelle" um meinen Gefuehlen und damit der Selbst-Zerstoerung zu entkommen. Ich weiss nicht, wann fuer mich Gefuehle einmal nicht so gefaehrlich sein werden, wie heute, solange ich unter Menschen bin, kann ich sie mir jedenfalls nicht erlauben. Das Ende der Geschichte(Auf die Du Deinen Verweiss gesetzt hattest), gefaellt mir nicht so. @ LaChatte [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hm, es ist schon so, dass man Vorschussvertrauen geben muss, um mehr Vertrauen und Hingabe erfahren kann. Auch wenn du, Chimonas, jetzt gar nicht mehr vertrauen kannst - wenn du es wünschtest, wäre es durchaus möglich, ganz langsam Schritt für Schritt das aufzubauen. Dazu gehört auch zu lernen, mit Enttäuschungen umzugehen, doch ohne das Vertrauen in dich selbst zu verlieren... ist nicht ganz einfach, ich weiss;) [/B][/QUOTE] Was Du schreibst stimmt. ......Nur die Umsetzung, die Umsetzung............ Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Lord of Chaos Wie wichtig ist fuer Dich Vertrauen beim Sex? Du kaemst "ohne" aus, wuerdest es aber nicht wollen? Ein Widerspruch. Kannst Du das etwas genauer erklaeren? Gruss Chimonas |
| Ice | Ich bin auch der meinung das das Thema Sex heute zu sehr "aufgepuscht" wird.... ist es denn wirklich so lebensnotwendig??? Es wird viel zu viel wert in einer beziehung auf sex gelegt...obwohl es ja eigendlich um Liebe geht.... und nicht um das Körperliche verlangen nacheinander!!!! Es gibt viele Menschen die das nicht verstehen können.... aber auf die Psyche schlägt das, denke ich jedenfalls, nicht.... sonst würden einige Millarden Menschen mehr in irgendwelchen Räumen sitzen und versuchen sich helfen zu lassen... Ich weis im moment glaub ich nicht so wirklich wie ich meine Gedanken richtig ausdrücken kann.... Ich hoffe ihr versteht so ungefähr was ich damit sagen wollte.... Carpe Noctem Ice |
| Jo'ogn | @Ice - ich glaube Wilhelm Reich in seiner Theorie, das die Unterdrückung von Sexualität und das ist auch simple körperliche Nähe - nicht nur, salopp ausgedrückt "Ficken" - als Gewalt in unsere Welt zurück schallt. IIRC Theturningpoint gab woanders einen link hierzu [url]http://www.violence.de[/url] @Chimonas - ich antworte Dir später ;) |
| Ice | @Jo'ogn: Das kann schon gut möglich sein....aber mir geht es auch eher um die frage ist Liebe = körperlieche Nähe= Sexualität? Und Gewalt muss nicht immer sein.....man kann seine Energien auch auf etwas anderes lenken...... Ice |
| Lady-Butterfly | [COLOR=crimson]@ dark sebi [QUOTE]aber guten, schoenen Sex mit einer Frau die ich wirklich liebe und die das selbe fuer mich empfindet (falls es solche besziehungen ueberhaupt (noch) gibt), moechte ich nicht missen.[/QUOTE] dazu : ja es gibt diese art von beziehung noch...Ich denke, dass ich so eine führe.... also am anfang stand die frage: leben ohne sex?.... dazu möcht ich mich äussern: Ich dachte mal,dass ich NIE wieder Sex haben werde, auf grund eines mIssbruaches....der mir zu der zeit alles geraubt hatte..nicht nur meine unschuld,sondern auch mien leben.... doch heute weiss ich es anders.... ich habe gelernt und bemerkt, dass sex nicht gleich heisst:gewalt...unfreiwillig...ekelerregend... sondern das sex auch etwas sehr schönes und positives sein kann... und ich finde, das der sex zu einem gewissen grad zu einer echten beziehung dazugehört... es ist einfahc etwas ganz besonderes,den körper des partners so intim und innig zu spüren...das geht nur auf diese weise.... sod enke ich.... und ich glaube hier wurde auch was von trieben erwähnt.... der mensch hat diese sexualtriebe, und kann nichts dagegen tun..ob nun männlich oder weiblihc..... wir sind leider oftmals unseren trieben total asugeliefert, dass der sex nicht mehr das ist was er eigentlich sein sollte: die innige liebe...geborgenheit und vertrauen zwischen zwei sich liebenden menschen....[/COLOR] |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] @Ice - ich glaube Wilhelm Reich in seiner Theorie, das die Unterdrückung von Sexualität und das ist auch simple körperliche Nähe - nicht nur, salopp ausgedrückt "Ficken" - als Gewalt in unsere Welt zurück schallt.[/QUOTE] Gewalt... sag vielleicht lieber "unbegründeter Hass" oder sowas... dann isses aber auch keine Theorie mehr, sondern Realität. Ich kenn das von mir selbst... ich werd auch nicht versuchen, irgendwas dran zu ändern, weil es Alles nur noch schlimmer machen würde. Ich versuche, meinen Hass auf Ungerechtigkeiten zu lenken und meine Zerstörungskraft an Leblosem auszulassen und bisher hats meist auch geklappt. Ab und an ist so ein Messer mal schnell gezückt (zustechen würd ich aber trotzdem nie!), aber ich hab das auch nicht mehr wirklich in der Hand. Irgendwie bahnt sich die Leere ihren Weg nach draußen, man kann nur versuchen, es zu kanalisieren. In erster Linie richtet sich Hass und Gewalt aber bei mir gegen mich selbst. Ich glaube, der wichtigste Unterschied zwischen mir und nem Dummfascho besteht darin, dass ich mir bewusst bin, woher dieser Drang kommt. Aber was dagegen tun kann ich nicht... Ein Blick in den Spiegel reicht. |
| Jo'ogn | Um's mal kurzzufassen, ich glaube eben nicht an diese Kurzschluß-Klischees. Nein, Liebe ist nicht gleich SEX, Nein, nur weil ich einen "Trieb" habe muß ich nicht gleich jedes Mädchen im Mini-Rock vergewaltigen. Ja ich kann (theoretisch) ein Leben ohne Sex haben, aber ich halte es für ziemlich unausgeglichen und selbstbefriedigung ist dann auch nicht, mehr drinn. Laut Hite-Report von etwa 1972 sollen sogar Frauen (aus den VSA) so frustriert, demoralisiert und was weiß ich gewesen sein, das sie nicht mal mehr sexuelle Erregung durch ihre dafür gedachten Körperteile empfunden haben. Das nenn ich Macht des Geistes - Voll-Filterung! Junge, kann ich froh über mich sein... @Chimonas [COLOR=orangered]So ganz reif ist man hoffentlich nie, ein wenig "Kind" sollte man doch bleiben[/COLOR] Tja, besser wär's, aber es gibt eben auch diese Extrem-Menschen: Nie Sex, nie Kind, nie glücklich... - ach lassen wir das. [COLOR=orangered]verdraenge ich es auch extrem, wo es um Gefuehle und deren Ausleben geht.[/COLOR] Gut, wenn Dir gefühle gegen den Strich gehen, dann laß die Schotten eben dicht. Wenn nicht, dann ist's mal Zeit zum "Aufwachen". [COLOR=orangered]Ist Persoenlichkeit in einer gewissen Weise ein "Filtersatz" um bestimmte Dinge genau so zu sehen und nicht anders[/COLOR] Scheinbar nicht nur das, sondern auch allein schon durch den physischen Körper in einer 3 1/2 dimensionalen Welt. Zeit zB nur als Gegenwart und der Vergangenheit hinter uns - ist ein Filter. Kann Dein Körper Satelliten-TV empfangen? Nein? Also ein Filter... [COLOR=orangered]Sex als "Ersatz" oder "Ausgleich" fuer Freundschaft, fehlende Waerme / Geborgenheit in der Kindheit,[/COLOR] Exakt, oder warum gibt es zB Porno-Kinos und Prostituierte? Künstlich geschaffener Bedarf. [COLOR=orangered]Es ist heute nicht schwer in einer absolut lebensfeindlichen und kalten Betonwueste mit hunderten von Menschen in der "Naehe" zu leben, die sich doch so nahe stehen, wie der Mond der Erde.[/COLOR] Manche stehen drauf: [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=21446]Großstadt-Melancholie[/URL] Ohne Nachfrage, kein Angebot. [COLOR=orangered]Menschen in meiner Naehe zu haben, ist fuer mich halt mit deren zunehmender Anzahl schwer zu ertragen, besonders wenn sie laut sind und so aussehen als seien sie gluecklich.[/COLOR] Dann wäre ich verdammt schwer zu ertragen ;) Mir gehen laute Menschen in Massen auf die Ketten, besonders, wenn sie so tun als ob sie glücklich sein (Stichwort Karneval). Oder "Klapper-Kinder" (möchte-gern Skateboarder)... [COLOR=orangered]Kann man die Gesellschaft "terapieren"?[/COLOR] Nein, die müßte komplett ausgewechselt werden. Daraum passiert's ja auch nicht. Wer rüttelt schon gern am eingessesenen "Status Quo"? Wobei's schon recht heftig werden würd'! Überlegt Euch das mal, wieviele sinnlosen Institutionen auf einmal aufgelöst werden würden: Millitär, Politik, Drogen-Handel, Geheimdienste, Auto-Industrie und und und ... ein paar 100 Millionen "Arbeitslose" - und immer noch keinen Ersatz-Plan! [COLOR=orangered]allerdings nicht gleich auf den Rahmen, der gesammten Gesellschaft bezogen, sondern auf meine bisherige "menschliche" Umwelt.[/COLOR] Das läßt sich eben nicht trennen, das Eine "infiziert" das Andere... [COLOR=orangered]nur das davon in mir nicht viel vielleicht sogar gar nichts ist[/COLOR] Unfug! [COLOR=orangered]Nur in meinem Kopf ist halt absolut nichts wirklich klar und frei von Zweifel.[/COLOR] Willkommen im "Leben" so scheinen nun mal die "Spielregeln". Da schmoll ich auch schon mal drüber, aber geändert werden sie deswegen für mich auch nicht - Also "spiel" ich mit... [COLOR=orangered]Es sind eher zwei vollstaendige, sich so gut wie immer voellig wiedersprechende "Filtersaetze"[/COLOR] "Putze" die mal bei Gelegenheit! [COLOR=orangered]Das Ende der Geschichte, gefaellt mir nicht so[/COLOR] :p Tja, ich denke, Du weißt schon warum - wer sich seinem Glück verweigert, den "bestraft" das Leben *haha* @Sadujan - "Hass"?... Ja, warum nicht. Hass sei die "Hoffnung auf verlorenen Liebe" - macht Sinn. Und über 2000 Jahre Krieg und Unterdrückung *sind* bittere Realität! Das vor kann uns auch dieser Pseudo-Wohlstand nicht verblenden (verblöden schon eher...) [COLOR=orangered]Ab und an ist so ein Messer mal schnell gezückt[/COLOR] Warum überhaupt eins haben!? Gleiche "Gedanken" ziehen sich "magisch" an - das ist keine Theorie. [COLOR=orangered]In erster Linie richtet sich Hass und Gewalt aber bei mir gegen mich selbst.[/COLOR] Klar, wer die Menschen "hasst" endet allein, und dann kannst Du Dich nur noch selbst verprügeln (Erinnert mich an ein Kapitel aus Douglas Adams "Anhalter") [URL=http://www.mannis-webpage.de/ly_deutsch/d_interpret/fantast_vier/sieh_dich_im_spiegel_an.htm]Sieh Dich im Spiegel an[/URL] |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] @Sadujan - "Hass"?... Ja, warum nicht. Hass sei die "Hoffnung auf verlorenen Liebe" - macht Sinn. Und über 2000 Jahre Krieg und Unterdrückung *sind* bittere Realität! Das vor kann uns auch dieser Pseudo-Wohlstand nicht verblenden (verblöden schon eher...)[/quote] Hass ist überhaupt keine Hoffnung. Ich habe keine Hoffnung, zumindest nicht für mich selbst. Es ist so verdammt unfair und das regt mich einfach auf. [quote][COLOR=orangered]Ab und an ist so ein Messer mal schnell gezückt[/COLOR] Warum überhaupt eins haben!? Gleiche "Gedanken" ziehen sich "magisch" an - das ist keine Theorie.[/quote] Weil nen Messer praktisch für handwerkliche Tätigkeiten & das Leben in der freien Natur ist... ich bin nunmal nen Naturbursche... [quote][COLOR=orangered]In erster Linie richtet sich Hass und Gewalt aber bei mir gegen mich selbst.[/COLOR] Klar, wer die Menschen "hasst" endet allein, und dann kannst Du Dich nur noch selbst verprügeln (Erinnert mich an ein Kapitel aus Douglas Adams "Anhalter")[/quote] Nein, so ist es jedenfalls nicht bei mir. Die Leute halten zu mir, wollen mir helfen, mich aufmuntern, aber das können sie nicht. Es ist etwas Anderes, das dahinter steht: Was ich auch habe, es ist mein Problem. Ich kann es nicht an Anderen auslassen. Es ist nicht so, dass mich keiner mehr mögen würde und ich deshalb niemanden hätte, es ist so, dass ich mich selbst nicht mag und ich darum keine tiefergehenden Freundschaften mehr aufbauen kann. [quote][URL=http://www.mannis-webpage.de/ly_deutsch/d_interpret/fantast_vier/sieh_dich_im_spiegel_an.htm]Sieh Dich im Spiegel an[/URL] [/B][/QUOTE] Nichts, was mir irgendwas sagen würde. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, was meine Stärken und was meine Schwächen sind. Und damit meine ich Dinge, die ich nie ändern kann, die festgeschrieben sind, die mich ausmachen. Ich weiss, dass ich ein überlegener Denker, Logiker und Philosoph bin. Ich weiss auch, dass ich aussehe wie nen Kotzfleck und ich große Probleme damit hab, nen Gesprächsthema zu finden, das auch mein Gegenüber interessiert und draus lernen tu ich kaum noch. Da ich längst erkannt habe, dass die Auslebung aller Gefühle das ist, was ich unter "Leben" verstehe, weiss ich dementsprechend auch, dass ich keine Chance auf ein Leben habe. Was hat ein hässliches Stück Scheisse, das sowieso Niemand versteht schon für Chancen, ein wirkliches Leben zu bekommen? Keine. |
| Feuerleger | In welch vielfältiger Art uns das Thema Sex beeinflusst, lässt sich schon allein daran erkennen, in welch verschiedene Richtung diese Diskussion sich entfaltet:-). Bye, Feuerleger |
| baghira | Sexualtrieb - Lust oder Frust? Hallo Ihr's... ...wollte eigentlich einen neuen Thread eröffnen, denke aber, daß hier bereits einiges in die angedachte Richtung geht, auch wenn ich's noch nicht lesen konnte. Möchte meine Gedanken trotzdem erstmal zur Verfügung stellen und werde den Thread baldmöglichst durcharbeiten... Keiner hat es sich ausgesucht, aber alle müssen damit leben: mit diesem Trieb. Einige Menschen haben wohl kaum Probleme damit - doch andere kommen einfach nicht klar - ich zum Beispiel. Gesellschaftlich überbewertet, fühlen sich viele gezwungen, ihre sexuelle Rolle zu spielen und sind damit voll überfordert. Man fühlt sich richtig minderwertig, wenn man den Ansprüchen nicht genügt und zum Beispiel eben mit 30 als Mann noch Jungfrau ist. Und es sind eben nicht nur Frauen, die sich hier zu etwas gezwungen und genötigt sehen, das sie sich nicht ausgesucht haben, aber das nun einmal da ist und das Leben beeinflußt. Und welche Auswirkungen das auf unsere Kinder hat, kann man zum Beispiel im Thread "Sex im Kindesalter - Fluch oder Segen" nachlesen. Es gibt Menschen, die nicht in der Lage sind, selbstlos andere zu lieben oder ihnen Freundschaft entgegen zu bringen, weil ihr Trieb sie regiert und jedes höhere Ideal im Keim erstickt. Wer versteht schon, daß Liebe, Freundschaft und Zärtlichkeit, Schmusen und Knuddeln wichtiger sein könnten als der pure GV? Sex nur zum Spaß? Sex ohne Liebe? Möglichst mit vielen früh im Bett gewesen sein? Möglichst viele Jungfrauen "geknackt" haben? Was sind das nur für animalische Werte? Und wo bleiben die, die aufgrund moralischer, ethischer oder konfessioneller Gründe ihren Trieb nie - vielleicht ihr ganzes Leben lang - ausleben können? Wie kompensiert man auf Dauer den Druck im Kopf - denn dort entstehen ja sexuelle Gedanken? Nein, ich meine nicht den körperlichen Druck - das ist wohl eher das kleinere Übel... Bitte laßt in dem Zusammenhang mal den Gedanken der Erhaltung der Art außen vor, der ja der Grund überhaupt ist, warum es Sex gibt. Ich hätte gerne Meinungen zum Umgang mit Sex - das Für und Wider - gesammelt. Baggi. |
| Zafira | Gibt es eigentlich ein Für und Wider von Sex? |
| Jo'ogn | Meine Suche nach Antworten geht nun die Tage verstärkt in Richtung "der anderen Seite". Denn hier in der physischen Welt scheint es nicht wirklich klare antworten, bzw "keinen Sinn" zu ergeben. Sexualität, so las ich gerade bei Robert Monroe, hatte er bis zu einen Punkt als Komponente der Polarität verstanden. Zwei Pole (Lebewesen) kommen sich näher, je näher sie sich kommen, dest mehr ziehen sie sich an - wie Magneten, oder +/- Pole einer Spannung. Diese "Idee" hat mir wirklich die Augen geöffnet - scheint stimmig Das würde einige meine Gefühle erklären. Wobei diese Emotion, der "Verschmelzung" bei mir immer noch moralisch-ethisch auf Frauen fixiert ist. Letztendlich sollen alle Seelen und Lebensformen Schritt für Schritt zu einem Größeren zusammengefügt werden - in ihrer Entwickelung... Die Sehnsucht nach dem "zu Hause" liegt dort - auf der "anderen Seite", darum kann sie hier niemand finden, phyisch sind wir von ihr - um ihrer selbstwillen - abgeschottet. Was verbleibt ist eine blasse Erinnerung, die sich in der Sexualität wieder finden kann. In der Hoffnung, dieses als unausprechlich großartig beschriebene Gefühl, das die (eher ungeschlechtliche) komplette Verschmelzung dort "drüben" auslöst, hier auch erleben zu können... Doch unser Bewußtsein versperrt sich selbst und ziemlich mächtig den Weg. Manche können es genießen, anderen ist es nicht genug, andere frustriert's, mancheiner versteht's gar nicht usw... Letztendlich soll Sex da nicht herankommen - aber deswegen so'n Trara draus zu machen, auf der einen Seite, oder sich in depressive Traumatas auf der anderen zu verbuddeln? Nö - dann genieße ich lieber, was ich davon hier bekommen kann :) @Zafira - in der geistigen Welt des Menschen - Ja. |
| Chimonas | @ Zafira Siehst Du da vielleicht ein "Fuer"? Wo ist das? Gruss Chimonas |
| LaChatte | Ein ganz simples Für ist das Sportliche - Sex bringt das Herz ungefähr genauso zum Arbeiten, wie die gleiche Zeit Joggen.... und ist zusätzlich noch viel angenehmer... Sex ist gesund. |
| Armageddon | ... und es ist eine (von mehreren Arten) dem Partner seine Nähe zu ihm zu zeigen. |
| Chimonas | @ LaChatte Du vergleichst Sex mit Sport, ein gar nicht so unpassender Vergleich. . . Ich hasse Sport.*g* @ Armageddon Eine Art von vielen... Welche kennst Du noch? Gruss Chimonas |
| Lord of Chaos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]@ Lord of Chaos Wie wichtig ist fuer Dich Vertrauen beim Sex? Du kaemst "ohne" aus, wuerdest es aber nicht wollen? Ein Widerspruch. Kannst Du das etwas genauer erklaeren? Gruss Chimonas [/B][/QUOTE] Ich gehe mal von meiner momentanen Situation aus: In dieser ist Vertrauen ein sehr wichtiger Faktor beim Sex, denn nur so kann ich mich bzw. meine Partnerin sich richtig fallen lassen und in vollen zügen genießen. Damit wiederum meine ich das der sex eine bereicherung meines Lebens ist. Wenn man ihn mir wegnimmt, würde schon ein Teil fehlen, dieser Verlust würde mich aber nicht umbringen oder ähnliches |
| Mercury | Klar kann man ohne sex leben... das thema ist doch eh schon nummer eins überall, was ich ja absolut nicht verstehen kann. sex ist nur zum fortplanzen da... ein niederer instinkt... und ganz sicher nicht lebensnotwendig... aber die gesellschaft um einen herrum zwingt es einen ja auf.... sex ist toll und macht spass.... und ist überhaupt auch das wichtigeste im leben.... und wenn man nicht in die schablone passt und das mal nicht gut und toll findet, dann ist man gleich abnormal, frigide sonstwas ausser normal.... und ich bin ja schon gespannt wieviele leute mich später noch hier so betiteln werden... Mercury |
| Sadujan | @Mercury: Ääähh..??? Natürlich ist Sex was Schönes... sogenannte "Niedere Instinkte" sind doch das, was wir sind. Wenn man Sex will, dann will man ihn & sollte ihn auch haben, wenn man ihn nicht will, dann will man ihn nicht & sollte ihn auch nicht haben. Aber generell zu sagen "Sex ist plöd" ist doch kindisch... Ein Zitat von der Band "Maskulinisten": "Sex is Mus(s)!" Nicht zu viel und nicht zu wenig - ein gesundes Gleichgewicht eben. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]Du vergleichst Sex mit Sport, ein gar nicht so unpassender Vergleich. . . Ich hasse Sport.*g* [/B][/QUOTE]Ich hasse Sport nur, wenn mir ein Anderer die Regeln vorschreiben will und ich die nicht selbst mitbestimmen kann. Genauso ist es beim Sex. Bei beiden will uns die Gesellschaft einreden, daß wir uns mit anderen vergleichen müßten, mit anderen wetteifern müßten. Wir müssen nur das, was [b]WIR[/b] selbst wollen. |
| Chimonas | @ Lord of Chaos Ja, Vertrauen ist wichtig. Nur vertraue ich ausser mir selbst so leicht niemandem wirklich. @ Mercury Dich stoert wohl der Zwang, welcher aus der Gesellschaft kommt, wohl am meisten und das sie es nicht verstehen kann, wenn man allein fuer sich entscheidet was man will, es sich nicht diktieren laesst was fuer einen selbst gut und richtig ist und was nicht, oder? Mich stoert es, denn immer wenn jemand von aussen mir was aufzwingen wollte, war das fuer mich im Nachhinein nie gut. @ Sadujan Gleichgewichstzustaende sind meist Idealzustaende und als solche schwer erreichbar. Aber natuerlich erstrebenswert. @ TheTurningPoint In einer Gesellschaft, artet leicht alles zum Wettkampf aus, da man ja genug Vergleichsmoeglichkeiten hat. Und wo der Wettkampf auf einer Ebene nicht stattfindet, wird er eben auf eine andere verlegt. Eine Ursache, wohl oft das Gefuehl nicht zu genuegen, oder sich staendig bestaetigen zu muessen, das man doch genuegt. Kann man sich dem wirklich entziehen? Und man selbst kann ja ohne Probleme tun (oder auch lassen) was man moechte. Wie ist das bei mehr als einer Person? Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Sadujan Gleichgewichstzustaende sind meist Idealzustaende und als solche schwer erreichbar. Aber natuerlich erstrebenswert.[/QUOTE] Noe, is eigentlich nicht schwer. Wenn muss, dann muss halt, is in allen Sachen so. Es geht ja auch ums [i]individuelle[/i] Gleichgewicht, also, wieviel man selbst wovon braucht, um ne gute Balance im Leben zu haben. Man braucht nur auf seine innerste Stimme hören. Ich steh kurz davor, mich dazu durchzuringen, das zu tun... |
| Mercury | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]@Mercury: Ääähh..??? Natürlich ist Sex was Schönes... sogenannte "Niedere Instinkte" sind doch das, was wir sind. Wenn man Sex will, dann will man ihn & sollte ihn auch haben, wenn man ihn nicht will, dann will man ihn nicht & sollte ihn auch nicht haben. Aber generell zu sagen "Sex ist plöd" ist doch kindisch... Ein Zitat von der Band "Maskulinisten": "Sex is Mus(s)!" Nicht zu viel und nicht zu wenig - ein gesundes Gleichgewicht eben. [/B][/QUOTE] Ich hab ja nicht gesagt das sex blöd ist. ich empfinde ihn nur als recht überflüssig... und ich weiss gar nicht was alle dran immer sooo toll finden. ich fühl mich so auch total ausgeglichen ohne es ständig mit wem zu tun. und ja ich hatte auch schon sex... so ist das nicht! und ein muss? *lol* um himmelswillen.... wieder diese schablone... :rolleyes: [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas[/i] [B]@ Mercury Dich stoert wohl der Zwang, welcher aus der Gesellschaft kommt, wohl am meisten und das sie es nicht verstehen kann, wenn man allein fuer sich entscheidet was man will, es sich nicht diktieren laesst was fuer einen selbst gut und richtig ist und was nicht, oder? Mich stoert es, denn immer wenn jemand von aussen mir was aufzwingen wollte, war das fuer mich im Nachhinein nie gut. [/B][/QUOTE] ja genau... es wird so unglaublich hochgespielt, so das alle denken das es ohne nicht geht. die medien spielen es hoch und selbst im bekanntenkreis ist es fast thema nummer eins. ich kann es wirklich nicht verstehen... es gibt wichtigere dinge als das.... Mercury |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mercury [/i] Ich hab ja nicht gesagt das sex blöd ist. ich empfinde ihn nur als recht überflüssig... und ich weiss gar nicht was alle dran immer sooo toll finden.[/quote] Es [i]ist[/i] das Schönste, was es gibt. Allerdings nur mit dem richtigen Partner, also echte Liebe und prickelnde Stimmung muss da schon gewährleistet sein, sonst ists Müll. [quote]ich fühl mich so auch total ausgeglichen ohne es ständig mit wem zu tun.[/quote] Wie gesagt, bei "ständig" wärs Müll und dann geht auch das Gespür für den richtigen Moment verloren, also diese seelische Erfüllung würde weg sein. [quote]und ja ich hatte auch schon sex... so ist das nicht! und ein muss? *lol* um himmelswillen.... wieder diese schablone... :rolleyes:[/quote] Ists, ohne wird man nicht richtig glücklich. Ausgeglichen ist auch was Anderes als glücklich. Aber wie gesagt, der richtige Moment, der richtige Partner, die richtige Stimmung... |
| LaChatte | [QUOTE]Du vergleichst Sex mit Sport, ein gar nicht so unpassender Vergleich. . . Ich hasse Sport.*g* [/QUOTE] Nur die Auswirkungen auf den Körper sind vergleichbar - allerdings bin ich auch nicht die Sportkanone, das höchste der Gefühle ist mal ein langer Spaziergang - und wenn ich körperliche Ertüchtigung quasi gratis dazukriege zum Vergnügen (und Sex ist für mich ein grosses Vergnügen), dann ist das doch einfach toll... [QUOTE]ich fühl mich so auch total ausgeglichen ohne es ständig mit wem zu tun. [/QUOTE] Ich eindeutig nicht - wenn ich keinen Sex habe, werde ich reizbar und so unbestimmt schlecht gelaunt...Nu, jeder ist anders... [QUOTE]es gibt wichtigere dinge als das....[/QUOTE] Nicht viele - nur Essen, Trinken und Schlafen;) |
| Lunar Light | Sadujan, sex ist definitiv (zumindest für die meisten) schön, nur bestimmt nicht DAS schönste auf der welt. und das kapier ich nicht, dass alle so darauf beharren, es sei so. das so zu sehen, würde ja für dich bedeuten, dass du sex immer allem anderen vorziehst - schließlich ist es ja DAS schönste auf der welt. wenn dich also jemand vor die wahl stellt, entweder 2 wochen nicht aus dem bett raus, die ganze zeit poppen oder 2 wochen urlaub in einem land deiner wahl, wählst du trotzdem sex? und wenn irgendeine party ist, auf die du dich seit monaten freust, oder ein festival oder dergleichen, aber du könntest auch zu hause bleiben und sex haben, dann entscheidest du dich auch für sex? das kann ich nicht nachvollziehen. es gibt so viele 1000 dinge auf der welt die mir sehr viel spaß machen. mit sicherheit gehört sex auch dazu, aber so wichtig und toll wie alle tun, ist es nicht. nicht in dem maße, als dass ich sex als DIE einzige und schönste sache der welt bezeichnen möchte. ich möchte fast so weit gehen zu sagen, dass die menschen, die sex als das sehen, schon einen hang zur unnormalen und überbewerteten sexualität besitzen oder eben nur das nachplappern, was einem von der gesellschaft diktiert wird. keine ahnung, ich zumindest bin nicht ständig geil... go sick~ Lunar Light |
| Náessë | also wenn ich ählich bin, dann ist der Sex mit meiner Freundin das schönste auf der Welt. Den vergleich mit dem Urlaub oder der Party finde ich nicht passend, denn die verhältnissmäßigkeiten zueinander sind nicht gegeben. Eher würde passen, das du jemanden neues kennengelernt hast (liebe auf den ersten blick und das ganze tralala). Dann würde ich mir das wirklich 2mal überlegen. Im endeffekt meine ich nichts Anderes, als das ich die 2samkeit allem gegenüber vorziehen würde. Was natürlich wieder von jedem selbst abhängig ist, wo er seine Prioritäten setzt. |
| Sadujan | @Lunar: Doch, ist es. Der richtige Zeitpunkt, der richtige Moment, der richtige Partner und du weisst, dass das der schönste Augenblick deines Lebens ist. Es ist nen Unterschied, ob man einfach nur vögelt oder ob da ne körperliche (ist klar) und seelische Verschmelzung stattfindet, alles Andere unwichtig ist. An so einen Moment wird man ständig zurückdenken, das vergisst man nie. Dein Beispiel mit 2 Wochen Vögeln passt nunmal nicht, da wirklicher, schöner Sex nunmal nicht nur auf der körperlichen Ebene stattfindet. Ein solches Erlebnis ist nunmal nicht wiederholbar. Irgendwann sind halt die richtigen Umstände und wenn man sich dann fallen lässt, ist es das Schönste was es gibt. Vergleiche es vielleicht mit einer Sonnenfinsternis. Man muss sie beobachten, wenn sie stattfindet. Ständig in den Himmel zu glotzen bringts einfach nicht, aber wegsehen sollte man auch nicht. Ich würde aber trotzdem die 2 Wochen Vögeln nehmen, weil ich nicht aus meiner Heimat raus will, schon gar nicht so lange. Meine Heimat ist das schöne Lipperland, hier bin ich geboren, hier bin ich aufgewachsen, hier ist meine Seele, hier sind meine Götter, wie ich sie kenne. Außerdem: Wenn ich mir das Mädel aussuchen könnte, dann erst recht. Die rein körperliche Ebene ist ja, wie du schon gesagt hast, sehr schön, schöner als meine Heimat zu verlassen auf jeden Fall, und hat für mich außerdem Seltenheitswert, weil ich nen ziemlich schüchterner Typ bin, bis ich Sicherheit gewinne. Und zudem muss ich Náessë zustimmen, dass wechselseitiges Vertrauen zwischen zwei sich liebenden Menschen ebenfalls wunderschön ist. Naja, ich muss los. Ich muss noch für einen meiner besten Kumpels nen Liebesbrief schreiben, damit er das Mädchen bekommt, in das ich mich auch verliebt habe... :( *winke* |
| MissPan | Am meisten bereitet mir Unbehagen, daß einer Beziehung ohne Sex als Bindeglied kein dauerhafter Bestand eingeräumt wird. Zumal auch auch immer wieder darauf gepocht wird, daß man sich ohne Sex seinem Partner nicht "richtig" (?) verbunden fühlen könne. Doch bedeutet "kein Sex" auch "keine Zärtlichkeit" ? Warum sollte ich es ablehnen, meinen Partner zu küssen und in den Arm zu nehmem, und so ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit zu erschaffen? Natürlich soll jeder sein Liebesleben nach eigenem Gutdünken gestalten, aber bei aller scheinbaren Offenheit habe ich es noch nie erlebt, daß man/frau sich dafür rechtfertigen mußte, daß er/sie Sex hat - im umgekehrten Falle aber muß man sich abschätzige Kommentare gefallen lassen. Da ist dann die Rede von "Brüderchen und Schwesterchen" oder auch der gutgemeinte Ratschlag, doch mal einen Arzt zu konsultieren, denn normal wäre das ja wohl nicht...:confused: |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Warum sollte ich es ablehnen, meinen Partner zu küssen und in den Arm zu nehmem, und so ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit zu erschaffen?[/QUOTE] Warum dann kein Sex? Das ist nichts Anderes, es [i]ist[/i] Zärtlichkeit. Würd ich ne Freundin haben, die auf keinen Fall mit mir schlafen wollte, kann das doch nur heissen, dass sie dieses Maß an Zärtlichkeit nicht will, ergo, dass sie mich nicht genug liebt. Sex ist kein "Bindeglied", aber Küssen, in den Arm nehmen, sich Anlächeln, usw. auch nicht... Wenn mich meine Freundin (wenn ich denn eine hätte) nicht anlächeln würde, würd ich mir sogar noch ernstere Sorgen machen, ob sie mich vielleicht doch nicht nur verarscht... *ernsthaft hoff, dass meine Angebetete nichts von meinem besten Freund will, obwohl ich ihm nach bestem Vermögen helfe... Der Assi soll mal zu Potte kommen, dass wir seinen Brief an sie fertig bekommen* |
| Chimonas | @ LaChatte [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Nur die Auswirkungen auf den Körper sind vergleichbar - [/QUOTE] Das nur die Auswirkungen auf den Koerper gleich seien, ist so nicht ganz richtig. So gut wie alles in einer Kultur geht letztendlich auf diesen Trieb zurueck. (Fast) alles ist Sex (Oder so aehnlich). [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Nicht viele - nur Essen, Trinken und Schlafen;) [/QUOTE] Nicht nur die lebensnotwendigen Dinge sind wichtiger, auch die eigene Persoenlichkeit fordert ihren Preis. Selbstverwirklichung also, und Sex ist nur EIN Bestandteil derselben. Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ LaChatte [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Nur die Auswirkungen auf den Körper sind vergleichbar - [/QUOTE] Das nur die Auswirkungen auf den Koerper gleich seien, ist so nicht ganz richtig. So gut wie alles in einer Kultur geht letztendlich auf diesen Trieb zurueck. (Fast) alles ist Sex (Oder so aehnlich). [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Nicht viele - nur Essen, Trinken und Schlafen;) [/QUOTE] Nicht nur die lebensnotwendigen Dinge sind wichtiger, auch die eigene Persoenlichkeit fordert ihren Preis. Selbstverwirklichung also, und Sex ist nur EIN Bestandteil derselben. |
| Chimonas | @ Sadujan Du gehst davon aus, das Sex das schoenste ist, was es gibt, weshalb machen es die Menschen dann immer wieder? Einmal, bei dem alles zusammenpasst, genuegte dann doch voellig, oder? Sex ist Betrug. (Meine Meinung). Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Lunar Light Deinen Ansatz, das man Sex sonst allem anderen vorzoege, wenn es wirklich das schoenste waere, teile ich. Doch deine Beispiele ueberzeugen mich nicht, dich vielleicht? Gruss Chimonas |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Am meisten bereitet mir Unbehagen, daß einer Beziehung ohne Sex als Bindeglied kein dauerhafter Bestand eingeräumt wird. Zumal auch auch immer wieder darauf gepocht wird, daß man sich ohne Sex seinem Partner nicht "richtig" (?) verbunden fühlen könne. Doch bedeutet "kein Sex" auch "keine Zärtlichkeit" ? Warum sollte ich es ablehnen, meinen Partner zu küssen und in den Arm zu nehmem, und so ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit zu erschaffen? Natürlich soll jeder sein Liebesleben nach eigenem Gutdünken gestalten, aber bei aller scheinbaren Offenheit habe ich es noch nie erlebt, daß man/frau sich dafür rechtfertigen mußte, daß er/sie Sex hat - im umgekehrten Falle aber muß man sich abschätzige Kommentare gefallen lassen. Da ist dann die Rede von "Brüderchen und Schwesterchen" oder auch der gutgemeinte Ratschlag, doch mal einen Arzt zu konsultieren, denn normal wäre das ja wohl nicht...:confused: [/QUOTE] Ja ich finde auch, das die Rolle von Sex in der Gesellschaft zu sehr von Zwaengen begleitet wird. ...Zaertlichkeit ohne Sex...Vertrauen ist wohl die Voraussetzung dafuer (zumindest fuer mich). Wenn das hergestellt ist, kann ich mir vorstellen, das Sex bestimmt auch etwas schoenes sein kann. Gruss Chimonas |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Warum dann kein Sex? Das ist nichts Anderes, es [i]ist[/i] Zärtlichkeit. [/B][/QUOTE] Das ist meiner Meinung nach eine Definitionsfrage, vielleicht auch eine geschlechtsspezifische. Denn ich als Frau sehe einen großen Unterschied zwischen dem Austausch reiner Zärtlichkeiten und konkreten sexuellen Handlungen. Nicht umsonst gibt es diesen bei Männern so "beliebten" Spruch vom einfach nur kuscheln wollen, ohne daß es auf "mehr" hinausläuft. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B] Würd ich ne Freundin haben, die auf keinen Fall mit mir schlafen wollte, kann das doch nur heissen, dass sie dieses Maß an Zärtlichkeit nicht will, ergo, dass sie mich nicht genug liebt. [/B][/QUOTE] Genau solche Bemerkungen meinte ich... wenn ich keinen sexuellen Kontakt will (aus welchem Grund auch immer), wird mir abgesprochen, daß ich meinen Partner wirklich von ganzem Herzen liebe, und das finde ich persönlich ganz furchtbar. |
| Chimonas | @ MissPan [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] [B]Genau solche Bemerkungen meinte ich... wenn ich keinen sexuellen Kontakt will (aus welchem Grund auch immer), wird mir abgesprochen, daß ich meinen Partner wirklich von ganzem Herzen liebe, und das finde ich persönlich ganz furchtbar. [/B][/QUOTE] Stimmt, sowas ist furchbar. Gruss Chimonas |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] [B]Genau solche Bemerkungen meinte ich... wenn ich keinen sexuellen Kontakt will (aus welchem Grund auch immer), wird mir abgesprochen, daß ich meinen Partner wirklich von ganzem Herzen liebe, und das finde ich persönlich ganz furchtbar. [/B][/QUOTE] Ich (als Frau) verstehe das aber auch nicht. Wenn ich jemanden liebe, habe ich auch ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe, sowohl nach Zärtlichkeiten, als auch nach "mehr". Wobei ich durchaus verstehe, dass man mal nicht will oder auch ne Zeitlang nicht will. Aber es ging ja hier um gar-nicht-wollen. Und DAS fände ich ganz furchtbar. Wenn ich jemanden liebe ist es mir ein ganz uneigennützigens Bedürfnis, diese Person auch in sexueller Hinsicht glücklich zu machen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man jemanden, den man angeblich liebt, köperlich ablehnen kann. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i] [B] Ich kann nicht nachvollziehen, wie man jemanden, den man angeblich liebt, köperlich ablehnen kann. [/B][/QUOTE] Es geht ja nicht unbedingt um Ablehnung, sondern darum, daß man sich dem Menschen vielleicht auf einer anderen Ebene verbunden fühlt, als der körperlichen. Und dieses "Nicht-Wollen" sich nicht nur auf diese Person bezieht, sondern man generell nicht daran interessiert ist, sexuelle Kontakte zu haben, egal zu welchem Menschen/Geschlecht. Dass Du dieses Gefühle nicht nachvollziehen kannst, ist okay - jedoch nicht die Vorverurteilung von Menschen, die eben anders l(i)eben... |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] Das nur die Auswirkungen auf den Koerper gleich seien, ist so nicht ganz richtig. So gut wie alles in einer Kultur geht letztendlich auf diesen Trieb zurueck. (Fast) alles ist Sex (Oder so aehnlich).[/quote] Oh nein, nicht Freud... der hat so einen an der Klatsche, der Typ... Beweis mir das mal, wenn du schon so ne komische Behauptung aufstellst. [quote]Nicht nur die lebensnotwendigen Dinge sind wichtiger, auch die eigene Persoenlichkeit fordert ihren Preis. Selbstverwirklichung also, und Sex ist nur EIN Bestandteil derselben.[/QUOTE] Da stimme ich dir zu (wenn ich richtig verstanden hab, versteht sich). [quote]Du gehst davon aus, das Sex das schoenste ist, was es gibt, weshalb machen es die Menschen dann immer wieder? Einmal, bei dem alles zusammenpasst, genuegte dann doch voellig, oder? Sex ist Betrug. (Meine Meinung).[/quote] Machen sie doch gar nicht. Sie glauben, das wäre wirklich Sex, aber das ist nur rein physisch so. Emotional ist das gar nichts. Unter Sex verstehe ich [i]körperliche und seelische Verschmelzung[/i]. Wo bitte gibt es beim Plastik-Sex ne seelische Verschmelzung? Das ist wirklich rein körperlich und somit auch nicht wirklich schön. [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Das ist meiner Meinung nach eine Definitionsfrage, vielleicht auch eine geschlechtsspezifische. Denn ich als Frau sehe einen großen Unterschied zwischen dem Austausch reiner Zärtlichkeiten und konkreten sexuellen Handlungen.[/quote] Und der wäre? Sex ist vollkommener, eben intensivere Zärtlichkeit. Ansonsten ist es im Prinzip das selbe, Sex ist lediglich ne Steigerung. Emotionaler und körperlicher Kontakt - das ist die Essenz von beidem. [quote]Nicht umsonst gibt es diesen bei Männern so "beliebten" Spruch vom einfach nur kuscheln wollen, ohne daß es auf "mehr" hinausläuft.[/QUOTE] *hmpf* Wenn jemand versucht, jemanden "ins Bett zu kriegen", ist das kein Sex, sondern lediglich Plastik-Sex (oder Pseudo-Sex), weil das ja keine emotionale Verschmelzung beinhaltet. [QUOTE]Genau solche Bemerkungen meinte ich... wenn ich keinen sexuellen Kontakt will (aus welchem Grund auch immer), wird mir abgesprochen, daß ich meinen Partner wirklich von ganzem Herzen liebe, und das finde ich persönlich ganz furchtbar.[/QUOTE] Wenn du noch jünger bist, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass du vorschnell von Liebe sprichst, wie es die Jugend immer gerne tut. Liebe bedeutet zum Beispiel, für das reine Wohlbefinden des Anderen ohne zu zögern sein Leben zu geben. Würdest du das tun? Ansonsten würde ich sagen, dass du absolute Paras vor sexuellem Kontakt hast. Sex ist weder etwas, was man unbedingt haben muss noch etwas, dass man fürchten müsste. Es geht um [i]echte Gefühle[/i] die kann man nicht erzwingen & verhindern sollte man sie auch nicht wollen. [quote]Es geht ja nicht unbedingt um Ablehnung, sondern darum, daß man sich dem Menschen vielleicht auf einer anderen Ebene verbunden fühlt, als der körperlichen.[/quote] WAS??? Was bitte für Ebenen? Wenn ich jemanden liebe, dann will ich Alles tun, damit diese Person glücklich ist. Ansonsten ist es eben keine wirkliche Liebe. Das heisst, Liebe ist es schon, aber der Vergleich mit Geschwistern ist eben nicht so abwegig. Vollkommene Liebe = Vollkommene Harmonie "Vollkommen" bedeutet eben auch "Allumfassend". Es wäre anmaßend zu behaupten, eine "rein platonische Beziehung" sei gleichgestellt mit wirklicher, echter, allumfassender und vollkommener Liebe. Wenn ich sage "Ich liebe dich", dann heisst das, dass ich an dieser Person einfach ALLES liebe, dass ich perfekte Harmonie spüre, reine Emotion. Alles Andere ist Freundschaft. [quote]Und dieses "Nicht-Wollen" sich nicht nur auf diese Person bezieht, sondern man generell nicht daran interessiert ist, sexuelle Kontakte zu haben, egal zu welchem Menschen/Geschlecht.[/quote] Dann hast du echt ne leichte Störung... Du musst totale Angst haben, dich völlig zu öffnen (ein Wortspiel ist hier nicht beabsichtigt). Kannst du jemandem überhaupt wirklich komplett vertrauen? [quote]Dass Du dieses Gefühle nicht nachvollziehen kannst, ist okay - jedoch nicht die Vorverurteilung von Menschen, die eben anders l(i)eben...[/quote] War zwar nicht auf mich bezogen, aber trotzdem: 1.ist es nicht "anders", sondern "geringer". Ich kenne diese Art von Verbundenheit auch, aber das ist nicht das selbe. 2. hast du anscheinend Probleme, Vertrauen zu fassen. Das ist okay, das habe ich auch, aber trotzdem solltest du daran arbeiten. Eventuell liegt das aber auch daran, dass Jungfräulichkeit immernoch "in" ist... |
| Mercury | @ Sadujan siehst du "ohne sex ist man nicht glücklich" sagst du. stimmt nicht... ich mein das seh ich ja an mir am besten. ich bin nun anderthalb jahre mit meinem freund zusammen ohne jemals sex mit ihm gehabt zu haben! jaha!!! das geht!!! unglaublich nicht? es gibt nämlich was viel schöneres als die sexuelle und körperliche befriedigung, nämlich wahre liebe! und die brauch sex das nicht wirklich. Im übrigen ist das mit der verschmelzung der seelen nur humbug. wahres verschmelzen der seelen geht ganz sicher nicht über so etwas oberflächliches wie sex. das tolle an beziehungen mit sex ist ja immer diese nette sache " ist der sex gut, klappts mit der beziehung, will man oder frau mal nicht immer wie der andere wird man verlassen und sucht sich eine neue um... wie kanns auch anders sein.... wieder zu poppen"! oder wenns nicht im bett so klappt denkt man doch gleich sofort.... oh mein gott.... er/sie liebt mich nicht mehr! sex ist doch zu 90 % der grund warum männer fremdgehen. weil sie "bock" auf ne andere haben. und was ist bitte an diesem "rein raus rein raus" so toll...? Da habe ich doch lieber eine beziehung die auf andere werte achtet als auf äusserlich - und oberflächlichkeiten und die ich nicht auf sex aufbaue. aber warum... warum bitte muss ich ihn einer beziehung umbedingt sex mit meinem partner haben um ihn wirklich zu lieben???? das ist ja wohl das wiedersprüchlichste überhaupt!!!! das ist doch nicht voneinander abhängig!!! es schliesst ja wie hier schon gesagt wurde zärtlichkeiten nicht aus! aber ich muss doch nicht gleich meinem trieb folgen wie ein tier? das was wahre liebe gibt übertrifft sex um 10000 mal! und man lehnt ihn doch auch nicht ab wenn man es nicht ständig tut!!! aber leute die den sex vorziehn haben halt noch nie wirklich wahre liebe erlebt und irgentwie können mir diese leute leid tun, die dann auch noch behaupten das ohne sex eine beziehung nicht funktioniert. Mercury |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Unter Sex verstehe ich [i]körperliche und seelische Verschmelzung[/i]. Wo bitte gibt es beim Plastik-Sex ne seelische Verschmelzung? Das ist wirklich rein körperlich und somit auch nicht wirklich schön. [/B][/QUOTE]Da stimme ich dir zu. [QUOTE][B]Liebe bedeutet zum Beispiel, für das reine Wohlbefinden des Anderen ohne zu zögern sein Leben zu geben. Würdest du das tun? [/B][/QUOTE]Liebe bedeutet aber auch gegenseitige Bereicherung. Und da ist für Selbstaufgabe kein Platz. Also eindeutig NEIN auf deine Frage. Ich würde aber mein Leben für den geliebten Menschen geben, wenn es [b]nötig[/b] ist. [QUOTE][B]Ansonsten würde ich sagen, dass du absolute Paras vor sexuellem Kontakt hast. Sex ist weder etwas, was man unbedingt haben muss noch etwas, dass man fürchten müsste. Es geht um [i]echte Gefühle[/i] die kann man nicht erzwingen & verhindern sollte man sie auch nicht wollen. [/B][/QUOTE]Und eben weil man sie nicht erzwingen kann, ist der Partner gefordert, mit der nötigen Behutsamkeit vorzugehen, um gemeinsam [i]körperliche und seelische Verschmelzung[/i] zu erreichen. Vorhaltungen und Schuldzuweisungen bringen da nichts. [QUOTE][B]Was bitte für Ebenen? Wenn ich jemanden liebe, dann will ich Alles tun, damit diese Person glücklich ist. Ansonsten ist es eben keine wirkliche Liebe. [/B][/QUOTE]Genau. Und wenn man auf einer Ebene (z.B. der sexuellen) nicht so recht vorankommt, dann kann man auf anderen Ebenen (z.B. geistigen, künstlerischen) aufeinander zugehen und wenn mehr Vertrautheit erreicht ist, es auf der sexuellen Ebene weiter versuchen. [QUOTE][B]Vollkommene Liebe = Vollkommene Harmonie "Vollkommen" bedeutet eben auch "Allumfassend". Es wäre anmaßend zu behaupten, eine "rein platonische Beziehung" sei gleichgestellt mit wirklicher, echter, allumfassender und vollkommener Liebe. Wenn ich sage "Ich liebe dich", dann heisst das, dass ich an dieser Person einfach ALLES liebe, dass ich perfekte Harmonie spüre, reine Emotion. [/B][/QUOTE]Was ist schon vollkommen und allumfassend? Es wird immer Unvollkommenheit und die Notwendigkeit von Kompromissen geben, schon allein weil alle Menschen unterschiedlich sind. Andererseits liegt in der Verschiedenheit und dem Zueinander-Finden doch gerade der Reiz der Liebe, kräftige Auseinandersetzungen inbegriffen. "Vollkommene Harmonie" = vollkommene Ruhe, also [b]TOT.[/b] Solche "Liebe" wird irgendwann an Lebensarmut und Langeweile sterben. [QUOTE][B]Dann hast du echt ne leichte Störung... Du musst totale Angst haben, dich völlig zu öffnen (ein Wortspiel ist hier nicht beabsichtigt). Kannst du jemandem überhaupt wirklich komplett vertrauen? [/B][/QUOTE]Es soll ja durchaus Leute geben, die ein wenig Taktgefühl haben... :D Zu den Leuten, die alles mit der Brechstange lösen wollen, habe ich auch nicht viel Vertrauen. Wer weiß schon von vornherein, was der Andere so erlebt hat bzw. schon erleben und erleiden mußte ... [QUOTE][B]War zwar nicht auf mich bezogen, aber trotzdem: 1.ist es nicht "anders", sondern "geringer". Ich kenne diese Art von Verbundenheit auch, aber das ist nicht das selbe. 2. hast du anscheinend Probleme, Vertrauen zu fassen. Das ist okay, das habe ich auch, aber trotzdem solltest du daran arbeiten.[/B][/QUOTE]1. Was "geringer" ist, können nur die Liebenden selbst beurteilen, da sollten sich Außenstehende zurückhalten. 2. Zum Vertrauen-Fassen gehören immer zwei Seiten. Zu Liebe gehört vor allem die Bereitschaft, den Anderen [b]verstehen zu wollen.[/b] |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B] Wenn du noch jünger bist, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass du vorschnell von Liebe sprichst, wie es die Jugend immer gerne tut. [/QUOTE] Das bin ich nicht, wenn es Dich beruhigt. Ich bin mir ziemlich sicher, zu wissen, was Liebe bedeutet. [QUOTE]Liebe bedeutet zum Beispiel, für das reine Wohlbefinden des Anderen ohne zu zögern sein Leben zu geben. Würdest du das tun?[/QUOTE] Dann haben wir ein grundverschiedenes Verständnis davon, was man aus Liebe für seinen Partner tut. Ich gebe und empfange Liebe von einem Menschen wie ein Geschenk, ich kann nichts verlangen - alles beruht auf Freiwilligkeit. Und seinem Partner etwas gegen seinen Willen abzutrotzen (und etwas anderes ist das Ausüben von Druck ala "wenn Du mich wirklich liebst, dann..." in meinen Augen nicht), ist in meinen Augen kein Ausdruck von Liebe. [QUOTE]Sex ist weder etwas, was man unbedingt haben muss noch etwas, dass man fürchten müsste. Es geht um [i]echte Gefühle[/i] die kann man nicht erzwingen & verhindern sollte man sie auch nicht wollen.[/QUOTE] Dem stimme ich vollkommen zu. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, daß man sich möglicherweise gar nicht zwingen muß, denn wo kein Bedürfnis, da kein Entzug? [QUOTE]WAS??? Was bitte für Ebenen?[/QUOTE] Wie wäre es z.Bsp. mit der geistigen Ebene? Was, wenn ich in meinem Partner den Menschen gefunden habe, mit dem ich auch noch in 30 Jahren glücksein werde, wenn andere Beziehungen sich schon aufgelöst haben, weil man sich nicht mehr attraktiv genug fand und sich lieber nach einem neuen "Seelenverwandten" umgesehen hat? [QUOTE]Wenn ich jemanden liebe, dann will ich Alles tun, damit diese Person glücklich ist. [/QUOTE Richtig. Und nicht gegen ihren Willen zu handeln, versteht sich wohl von selbst >>> siehe oben Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Du in Deine Betrachtung miteinbeziehen würdest, daß man seinem Partner (wie Du offenbar glaubst) nicht einen Verzicht zumutet, sondern diese Übereinkunft gemeinsam getroffen wird. [QUOTE]]Ansonsten ist es eben keine wirkliche Liebe. Das heisst, Liebe ist es schon, aber der Vergleich mit Geschwistern ist eben nicht so abwegig.[/QUOTE] Ich glaube doch, den Unterschied zwischen freundschaftlichen Gefühlen und Liebe zu kennen. [QUOTE]Vollkommene Liebe = Vollkommene Harmonie[/QUOTE] Genau so empfinde ich das auch. Nur definiert jeder Harmonie anders. [QUOTE] Es wäre anmaßend zu behaupten, eine "rein platonische Beziehung" sei gleichgestellt mit wirklicher, echter, allumfassender und vollkommener Liebe.[/QUOTE] Ich finde es anmaßend, zu behaupten, sie wäre es nicht. Nur weil Dir die Vorstellung, ohne Sex zu leben, mißfällt, berechtigt es Dich nicht dazu, diese Lebensweise abzuwerten. [QUOTE] Wenn ich sage "Ich liebe dich", dann heisst das, dass ich an dieser Person einfach ALLES liebe, dass ich perfekte Harmonie spüre, reine Emotion. Alles Andere ist Freundschaft.[/QUOTE] Ich wiederhole mich gern - so empfinde ich für meinen Partner, auch wenn es für Dich nicht nachzuvollziehen ist. [QUOTE]Dann hast du echt ne leichte Störung...[/QUOTE] Entschuldige bitte, aber so eine Äußerung steht Dir wohl kaum zu und ist auch völlig unangebracht. [QUOTE]Kannst du jemandem überhaupt wirklich komplett vertrauen?[/QUOTE] Ich kann nicht einmal mir vollkommen vertrauen. Menschen sind nicht berechenbar, also kann ich nie mit 100%iger Wahrscheinlichkeit behaupten, Handlungen voraussehen zu können. Diese Frage hätte ich Dir vielleicht vor 10 Jahren mit ja beantwortet, aber mit der Zeit lernt man dazu und ich halte es nicht für verkehrt, sowohl seine als auch die Handlungen und Motivationen anderer Menschen immer wieder zu hinterfragen. Trotzdem bin ich alles andere als mißtrauisch, sondern betrachte meinen Partner sehr wohl als Vertrauensperson, der ich all meine Sorgen und Ängste anvertrauen kann. [QUOTE]1.ist es nicht "anders", sondern "geringer". Ich kenne diese Art von Verbundenheit auch, aber das ist nicht das selbe.[/QUOTE] Tut mir leid, aber ich bin der Meinung, daß Dir ein solches Urteil nicht zusteht. [QUOTE]. Eventuell liegt das aber auch daran, dass Jungfräulichkeit immernoch "in" ist... [/QUOTE] Auch da muß ich Dich enttäuschen, ich bin keine 16 mehr und weiß, wovon ich rede und worauf ich (angeblich) verzichte...[/B] |
| Menedemos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mercury [/i] [B]@ Sadujan siehst du "ohne sex ist man nicht glücklich" sagst du. stimmt nicht... ich mein das seh ich ja an mir am besten. ich bin nun anderthalb jahre mit meinem freund zusammen ohne jemals sex mit ihm gehabt zu haben! jaha!!! das geht!!! unglaublich nicht? es gibt nämlich was viel schöneres als die sexuelle und körperliche befriedigung, nämlich wahre liebe! und die brauch sex das nicht wirklich. Im übrigen ist das mit der verschmelzung der seelen nur humbug. wahres verschmelzen der seelen geht ganz sicher nicht über so etwas oberflächliches wie sex. das tolle an beziehungen mit sex ist ja immer diese nette sache " ist der sex gut, klappts mit der beziehung, will man oder frau mal nicht immer wie der andere wird man verlassen und sucht sich eine neue um... wie kanns auch anders sein.... wieder zu poppen"! oder wenns nicht im bett so klappt denkt man doch gleich sofort.... oh mein gott.... er/sie liebt mich nicht mehr! sex ist doch zu 90 % der grund warum männer fremdgehen. weil sie "bock" auf ne andere haben. und was ist bitte an diesem "rein raus rein raus" so toll...? Da habe ich doch lieber eine beziehung die auf andere werte achtet als auf äusserlich - und oberflächlichkeiten und die ich nicht auf sex aufbaue. aber warum... warum bitte muss ich ihn einer beziehung umbedingt sex mit meinem partner haben um ihn wirklich zu lieben???? das ist ja wohl das wiedersprüchlichste überhaupt!!!! das ist doch nicht voneinander abhängig!!! es schliesst ja wie hier schon gesagt wurde zärtlichkeiten nicht aus! aber ich muss doch nicht gleich meinem trieb folgen wie ein tier? das was wahre liebe gibt übertrifft sex um 10000 mal! und man lehnt ihn doch auch nicht ab wenn man es nicht ständig tut!!! aber leute die den sex vorziehn haben halt noch nie wirklich wahre liebe erlebt und irgentwie können mir diese leute leid tun, die dann auch noch behaupten das ohne sex eine beziehung nicht funktioniert. Mercury [/B][/QUOTE] Diesen Worten kann ich nur 100% zustimmen und sie sind es wert, noch einmal im Ganzen zitiert zu werden! Ich habe nichts gegen Sex an sich, aber er sollte immer der Höhepunkt (oder einer der Höhepunkte) einer Liebe sein und allein dafür sollte man ihn aufsparen.Die Profanisierung von Sex und Liebe in den Medien und in der Gesamtegesellschaft finde ich abstoßend, halte ich für eine Entweihung und Entheiligung. Und allen, die hier Menschen, die auf Sex aus diversen Gründen verzichten, Widernatürlichkeit und psychische Gestörtheit vorwerfen und Mensch-Tier-Vergleiche anstellen, möchte ich mal folgendes zu bedenken geben: Ist beinahe täglicher Sex wirklich natürlich? Wie war es denn vor der Erfindung der Pille??? Die Pille - und sämtliche Verhütungsmittel - sind etwas künstliches, infolgedessen ist auch alltäglicher Sex etwas absolut Künstliches und keineswegs natürliches und ein Beispiel an den Tieren kann man sich auch nicht nehmen. Ich bin mir sicher, seit der Erfindung der Pille ist der Mensch das Säugetier, das am allerhäufigsten Sex hat. Also, wenn ihr schon glaubt, der Mensch ist ein Tier und soll sich nach seiner Natur richten, dann gibt es nur eine Schlußfolgerung: WENIGER SEX! Und wie gesagt, ich habe nichts gegen Sex an sich, nur sollte er nichts Profanes, Alltägliches werden. Und er sollte in der Liebe eingebettet sein, "Liebe", ein Wort, das einem heutzutage schon fast peinlich sein muß. Gibts das noch? Wenn Beziehungen jedenfalls dadurch stehen und fallen, ob es beim Sex "gut" läuft (wobei das "gut" erst noch zu definieren wäre), dann ist das für mich keine Liebe. Oft genug wird ja nur der Akt des Geschlechtsverkehrs geliebt, nicht der Mensch, mit dem man ihn ausübt. Der ist austauschbar, wie ein Maschine. Und wehe, wenn die Maschine mal eine Funktionsstörung hat. Dann hat es gleich ein Ende mit dem Gefasel von "Liebe", weil sie in Wirklichkeit keine ist und nie ein war. Dann wird die Sexmaschine fortgestoßen und sich eine neue gesucht. Und wehe dann dem Maschinenherz, das Gefühle hatte, dem Gequatsche von "Liebe" geglaubt hat... es wird sich in kaltes Metall verwandeln, somit seinen Bestimmungs"zweck" erfüllen und danach sicher besser "funktionieren" als vorher. Womit ja alles bestens wäre, oder...? |
| GrauerWolf | Hey, es gibt diesen Thread ja immer noch! @Mercury Menedemos Besten Dank für Eure schönen Beiträge. Ich finde diese plumpe Allgegenwärtigkeit auch unangenehm und kulturzerstörerisch, ob uns das nackte Fleisch von den Zeitungskiosken anspringt oder in jedem zweiten Fernsehfilm nur noch gerammelt und gestöhnt wird. Das ist McDonald auf Libidoebene und formt nicht gerade bessere Menschen. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mercury [/i] @ Sadujan siehst du "ohne sex ist man nicht glücklich" sagst du. stimmt nicht... ich mein das seh ich ja an mir am besten. ich bin nun anderthalb jahre mit meinem freund zusammen ohne jemals sex mit ihm gehabt zu haben! jaha!!! das geht!!! unglaublich nicht? es gibt nämlich was viel schöneres als die sexuelle und körperliche befriedigung, nämlich wahre liebe! und die brauch sex das nicht wirklich.[/quote] Es geht gar nicht um "körperliche Befriedigung", ich z.B. könnte stundenlang mit dem Liebesspiel beschäftigt sein, ohne überhaupt zum Vollzug zu kommen... Mehr dazu gleich. Leider sinds dann die Mädels, die "zur Sache kommen" und das "Vorspiel" beenden wollen... "Vorspiel" steht deswegen in Anführungszeichen, weil der Begriff sich so unwichtig anhört, dabei ist das Vorspiel doch das Schönste & das Nachspiel das Zweitschönste. [quote]Im übrigen ist das mit der verschmelzung der seelen nur humbug. wahres verschmelzen der seelen geht ganz sicher nicht über so etwas oberflächliches wie sex.[/quote] Tja, meine Antwort hierauf folgt gleich... Zunächst sei mal gesagt, dass Sex eben nicht oberflächlich ist. Oberflächlich ist nur das, was ich Plastik-Sex nenne ("Plastik" weil "künstlich, unecht"). Wie immer geht es um eins: (emotionale) Substanz. Der Vergleich mit McDonalds ist übrigens ziemlich treffend. Plastik-Sex mit Sex gleichzustellen, wäre als wenn man McDoof mit nem Gourmet-Restaurant gleichstellen. Ja, Essen ist beides, aber das wars dann auch schon an Gemeinsamkeiten. [quote]das tolle an beziehungen mit sex ist ja immer diese nette sache " ist der sex gut, klappts mit der beziehung, will man oder frau mal nicht immer wie der andere wird man verlassen und sucht sich eine neue um... wie kanns auch anders sein.... wieder zu poppen"! oder wenns nicht im bett so klappt denkt man doch gleich sofort.... oh mein gott.... er/sie liebt mich nicht mehr! sex ist doch zu 90 % der grund warum männer fremdgehen.[/quote] Kleiner Einwurf: Nicht nur Mädels. Ne Menge meiner Kameradinnen vögeln sich durch die halbe Weltgeschichte, jede Beziehung von denen endete, weil sie ihre Typen betrogen haben (meist auch Kameraden von mir). Mit denen würd ich natürlich nie etwas anfangen können, ihnen scheint ja das Gefühl für Substanz zu fehlen. [quote]weil sie "bock" auf ne andere haben. und was ist bitte an diesem "rein raus rein raus" so toll...? [/quote] Ooookay... hier kommt die lang herausgezögerte Antwort: Sex ist eben NICHT "rein-raus-rein-raus-fertig", sondern viel komplizierter. Man kann auch keine Anleitung dafür geben, es ist ähnlich wie beim Küssen, nur halt intensiver, man braucht ne Menge Intution und Einfühlungsvermögen. Man erkundet und liebkost den ganzen Körper der anderen Person, lässt sich ganz fallen und tatsächlich stellt sich so etwas wie eine seelische Verschmelzung ein. Der eigentliche Vollzug ist dabei Nebensache, passiert normalerweise aber irgendwann (bei mir bisher immer meinem Empfinden nach viel zu früh, danach ist man meist ziemlich müde und die schönen Stunden sind für gewöhnlich vorbei). Beim Plastik-Sex wird Alles einfach auf den Vollzug reduziert, weil da gar nicht diese Emotionen fließen, das ist rein körperliche Befriedigung & hat nur entfernt mit Sex zu tun. Also bitte ich um eine Differenzierung zwischen Sex und reinem Vollzug. [quote]Da habe ich doch lieber eine beziehung die auf andere werte achtet als auf äusserlich - und oberflächlichkeiten und die ich nicht auf sex aufbaue. [/quote] Es ist doch genau umgekehrt. Der Sex baut auf einer intensiven, liebevollen Beziehung auf. Sex ist aber sehr, sehr selten geworden, meist findet sich nur reiner Vollzug & das ist absolut uninteressant. [quote]aber warum... warum bitte muss ich ihn einer beziehung umbedingt sex mit meinem partner haben um ihn wirklich zu lieben???? das ist ja wohl das wiedersprüchlichste überhaupt!!!! das ist doch nicht voneinander abhängig!!![/quote] Doch, aber genau andersherum. Wenn man sich liebt, dann will man auch Sex haben. [quote]es schliesst ja wie hier schon gesagt wurde zärtlichkeiten nicht aus! aber ich muss doch nicht gleich meinem trieb folgen wie ein tier?[/quote] Wie gesagt: Es geht nicht um körperliche Befriedigung, sondern um körperliche und seelische Verschmelzung. [quote]das was wahre liebe gibt übertrifft sex um 10000 mal![/quote] Sex IST Liebe. Sex ohne Liebe wäre wie... wie... wie Bier ohne Hefe, einfach nicht möglich. Es geht nämlich NICHT um den bloßen Vollzug, es geht um [i]Sex[/i]. [quote]und man lehnt ihn doch auch nicht ab wenn man es nicht ständig tut!!![/quote] Du hast es geschafft... Jetzt bin ich völlig verwirrt. Es geht um "Leben OHNE Sex" nicht um "Leben MIT WENIG Sex"... Sex ist so oder so nicht sooo häufig, weils sich einfach nicht so häufig ergibt. Natürlich vögelt die Allgemeinheit zu viel, aber das ist nunmal kein Sex, das ist Plastik. [quote]aber leute die den sex vorziehn haben halt noch nie wirklich wahre liebe erlebt und irgentwie können mir diese leute leid tun, die dann auch noch behaupten das ohne sex eine beziehung nicht funktioniert. Mercury[/QUOTE] Jetzt verdrehst du Tatsachen. Ich habe nie behauptet, Sex wäre eine notwendige Grundlage für Liebe, ich habe gesagt, aus intensiver Liebe resultiert Sex. Ich verweise hiermit auf den Thread "Sex im Kindesalter - Fluch oder Segen?", speziell auf meine letzten Ausführungen. [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] Zitat: -------------------------------------------------------------------------------- Original geschrieben von Sadujan Unter Sex verstehe ich körperliche und seelische Verschmelzung. Wo bitte gibt es beim Plastik-Sex ne seelische Verschmelzung? Das ist wirklich rein körperlich und somit auch nicht wirklich schön. -------------------------------------------------------------------------------- Da stimme ich dir zu. [/quote] Schön, dass mich wenigstens einer hier richtig verstanden hat... :) [quote]Liebe bedeutet aber auch gegenseitige Bereicherung. Und da ist für Selbstaufgabe kein Platz. Also eindeutig NEIN auf deine Frage. Ich würde aber mein Leben für den geliebten Menschen geben, wenn es [b]nötig[/b] ist.[/quote] Imo schon. Wenn ich merke, dass eine Person, die ich über Alles liebe nur störe, dann verschwind ich halt. Und wenns nicht anders ginge, würd ich auch sterben, nur damit es ihr besser ginge, wenn das der Fall sein sollte (dürfte recht unwahrscheinlich sein, aber wenn, dann würd ichs tun). [quote]Und eben weil man sie nicht erzwingen kann, ist der Partner gefordert, mit der nötigen Behutsamkeit vorzugehen, um gemeinsam [i]körperliche und seelische Verschmelzung[/i] zu erreichen. Vorhaltungen und Schuldzuweisungen bringen da nichts.[/quote] Vollkommen korrekt. [quote]Genau. Und wenn man auf einer Ebene (z.B. der sexuellen) nicht so recht vorankommt, dann kann man auf anderen Ebenen (z.B. geistigen, künstlerischen) aufeinander zugehen und wenn mehr Vertrautheit erreicht ist, es auf der sexuellen Ebene weiter versuchen.[/quote] "Ebenen" sollte man es wirklich nicht nennen... Immerhin hat Alles den selben Ursprung: Liebe. [quote]Was ist schon vollkommen und allumfassend? Es wird immer Unvollkommenheit und die Notwendigkeit von Kompromissen geben, schon allein weil alle Menschen unterschiedlich sind. Andererseits liegt in der Verschiedenheit und dem Zueinander-Finden doch gerade der Reiz der Liebe, kräftige Auseinandersetzungen inbegriffen. "Vollkommene Harmonie" = vollkommene Ruhe, also [b]TOT[/b]. Solche "Liebe" wird irgendwann an Lebensarmut und Langeweile sterben. [/quote] Wie kommst du auf "Harmonie = Ruhe"? Ein Lied ist doch auch harmonisch. Harmonie ist Musik, ist Bewegung. Stille ist einfach das Fehlen von Klängen, Harmonie sind zueinander passende Klänge, Disharmonie sind nicht zueinander passende Klänge. Und Harmonie bedeutet auch nicht Gleichheit. Eine Melodie, die nur einem Ton besteht, ist nunmal eintönig, ist nicht wirklich harmonisch, sondern nervt einfach nur. [quote]Es soll ja durchaus Leute geben, die ein wenig Taktgefühl haben... :D Zu den Leuten, die alles mit der Brechstange lösen wollen, habe ich auch nicht viel Vertrauen. Wer weiß schon von vornherein, was der Andere so erlebt hat bzw. schon erleben und erleiden mußte ... [/quote] Davon, dass es ne Ursache hat, ändert sich doch nix an der Tatsache, dass ne Störung vorliegt. Man sollt dagegen halt was machen. [quote]1. Was "geringer" ist, können nur die Liebenden selbst beurteilen, da sollten sich Außenstehende zurückhalten.[/quote] Kwatsch. Das ist auch keine Wertung gewesen, das ist einfach so. Geringer = "kleiner". Liebe beinhaltet "platonische Liebe", besteht aber nicht daraus, sondern ist viel mehr. [quote]2. Zum Vertrauen-Fassen gehören immer zwei Seiten. Zu Liebe gehört vor allem die Bereitschaft, den Anderen [b]verstehen zu wollen.[/b][/quote] Hab ich was Anderes behauptet? Aber wenn sie wirklich nix Anderes [i]will[/i], dann sollte sie daran arbeiten. [quote][i]Original geschrieben von MissPan[/i] Das bin ich nicht, wenn es Dich beruhigt. Ich bin mir ziemlich sicher, zu wissen, was Liebe bedeutet.[/quote] Beruhigend ist das nicht... dann kann man es nämlich nicht auf jugendliche Unwissenheit schieben, dein Problem scheint ernster zu sein. |
| Sadujan | [quote]Dann haben wir ein grundverschiedenes Verständnis davon, was man aus Liebe für seinen Partner tut. Ich gebe und empfange Liebe von einem Menschen wie ein Geschenk, ich kann nichts verlangen - alles beruht auf Freiwilligkeit. Und seinem Partner etwas gegen seinen Willen abzutrotzen (und etwas anderes ist das Ausüben von Druck ala "wenn Du mich wirklich liebst, dann..." in meinen Augen nicht), ist in meinen Augen kein Ausdruck von Liebe.[/quote] Nein, ich sage nichts Anderes, ich stimme dir da vollkommen zu. Aber ich meinte ja, wenn ich merken würde, dass meine Angebetete besser klarkommen würde, wenn ich sterben würde, würde ich abtreten - ganz freiwillig. [quote]Dem stimme ich vollkommen zu. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, daß man sich möglicherweise gar nicht zwingen muß, denn wo kein Bedürfnis, da kein Entzug?[/quote] Ich glaube, du hast meine Worte nicht verstanden. Ich sagte: Sex benötigt echte Gefühle. Echte Gefühle kann man nicht erzwingen, man sollte sie aber auch nicht unterdrücken, sie sind entweder da oder nicht. Folglich hat man eben Sex oder nicht. Man sollte weder versuchen, Sex zu erzwingen, noch versuchen, das Gegenteil zu erzwingen. [quote]Wie wäre es z.Bsp. mit der geistigen Ebene? Was, wenn ich in meinem Partner den Menschen gefunden habe, mit dem ich auch noch in 30 Jahren glücksein werde, wenn andere Beziehungen sich schon aufgelöst haben, weil man sich nicht mehr attraktiv genug fand und sich lieber nach einem neuen "Seelenverwandten" umgesehen hat?[/quote] Es geht um LIEBE. Und ja, ich denke, Liebe braucht Schönheit. Aber JEDER Mensch ist schön. *grmpf* Bist du ein wenig doof? Ich habe nie behauptet, es ginge um irgendwelche primären oder sekundären Geschlechtsmerkmale o.Ä. Wenn man sich liebt, dann hat man Sex, scheissegal, wie die andere Person aussieht, man liebt sich doch. [quote]Richtig. Und nicht gegen ihren Willen zu handeln, versteht sich wohl von selbst >>> siehe oben Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Du in Deine Betrachtung miteinbeziehen würdest, daß man seinem Partner (wie Du offenbar glaubst) nicht einen Verzicht zumutet, sondern diese Übereinkunft gemeinsam getroffen wird.[/quote] Noe, das sehe ich anders. Notfalls muss man die andere Person gegen ihren Willen glücklich machen (emotional, meine ich). Ich handle ja auch gegen meinen eigenen Willen, um sie glücklich zu machen. Das würde ich mit Freunden aber auch nicht viel anders machen, ich würde zwar nie so viel bedingungslos geben, aber wenn sie dabei sind, irgendeine Dummheit zu begehen, ist es meine Pflicht als ihr Kamerad, sie davon abzuhalten. [quote]Ich glaube doch, den Unterschied zwischen freundschaftlichen Gefühlen und Liebe zu kennen.[/quote] Dann erzähl mal... [quote]Genau so empfinde ich das auch. Nur definiert jeder Harmonie anders.[/quote] Nein, im Zweifelsfall dürfte es auch im Duden stehen, nehme ich an... Harmonie = zwei Sachen passen zueinander, auf Menschen bezogen heisst das u.A., dass sie einander verstehen und glücklich sind, wenn sie zusammen sind. [quote]Ich finde es anmaßend, zu behaupten, sie wäre es nicht. Nur weil Dir die Vorstellung, ohne Sex zu leben, mißfällt, berechtigt es Dich nicht dazu, diese Lebensweise abzuwerten.[/quote] Ich [i]lebe[/i] ohne Sex. Weil ich meiner Liebsten meine Gefühle nicht gestehen kann, ich habe Angst, es könnte sie verletzen. Ich habe keine Probleme damit, ich komme wunderbar ohne Sex aus. Darauf kommt es aber doch gar nicht an, es kommt auf die Liebe an. Und wenn Liebe stark genug ist, gibt es eben Sex. Ganz einfaches Ursache - Wirkung -Verhältnis. [quote]Ich wiederhole mich gern - so empfinde ich für meinen Partner, auch wenn es für Dich nicht nachzuvollziehen ist.[/quote] Du hast gesagt, "auf einer anderen Ebene". Aber EINS ist nicht ALLES. [quote]Ich kann nicht einmal mir vollkommen vertrauen. Menschen sind nicht berechenbar, also kann ich nie mit 100%iger Wahrscheinlichkeit behaupten, Handlungen voraussehen zu können. Diese Frage hätte ich Dir vielleicht vor 10 Jahren mit ja beantwortet, aber mit der Zeit lernt man dazu und ich halte es nicht für verkehrt, sowohl seine als auch die Handlungen und Motivationen anderer Menschen immer wieder zu hinterfragen. Trotzdem bin ich alles andere als mißtrauisch, sondern betrachte meinen Partner sehr wohl als Vertrauensperson, der ich all meine Sorgen und Ängste anvertrauen kann.[/quote] Ok, du hast echt nen Problem. Und zwar das selbe wie ich, nur mit dem Unterschied, dass ich (wenn auch ziemlich erfolglos) versuche, dagegen vorzugehen. Man muss sich fallenlassen können, sich sicher sein, dass einen die andere Person auffängt... Ich weiss, dass das schwer ist & dass man immer wieder schmerzhafte Erfahrungen macht, aber das ist eben das leben. Sich zu versteifen, bringt auch nichts. Dann verhindert man vielleicht schlimme Dinge, aber die guten genauso. Dann wird Alles monoton, eine einzige Pein, weil man sich nach Geborgenheit sehnt, aber sie nicht bekommen kann, weil man sich nicht geborgen fühlen kann. [quote][i]Original von Menedemos[/i] Diesen Worten kann ich nur 100% zustimmen und sie sind es wert, noch einmal im Ganzen zitiert zu werden![/quote] Nö, sind sie sind. Erstens kann es jeder selbst nachlesen, zweitens hat Mercury nicht verstanden, was ich gesagt habe. [quote]Ich habe nichts gegen Sex an sich, aber er sollte immer der Höhepunkt (oder einer der Höhepunkte) einer Liebe sein und allein dafür sollte man ihn aufsparen.[/quote] AufSPAREN??? Ok, ok, ok, ganz langsam... Das was du "Höhepunkt" nennst, nenne ich wahrscheinlich "Liebe". Alles, was nicht absoluter Höhenflug ist, ist in meinen Augen keine allumfassende, wirkliche Liebe. "Sparen" muss man ganz bestimmt nicht, denn Sparen heisst Zurückhalten. Man muss sich nicht zurückhalten, irgendwann erlebt man halt einen passenden Moment und dann passts. Man muss sich nicht Zurückhalten, man braucht es nur nicht zu erzwingen, indem man krampfhaft versucht, Sex zu haben. [quote]Die Profanisierung von Sex und Liebe in den Medien und in der Gesamtegesellschaft finde ich abstoßend, halte ich für eine Entweihung und Entheiligung.[/quote] Siehst du? Genau das sag ich doch... Man darf die stumpfe McDoof-Version eben nicht mit dem Original verwechseln. [quote]Und allen, die hier Menschen, die auf Sex aus diversen Gründen verzichten, Widernatürlichkeit und psychische Gestörtheit vorwerfen und Mensch-Tier-Vergleiche anstellen, möchte ich mal folgendes zu bedenken geben: Ist beinahe täglicher Sex wirklich natürlich? Wie war es denn vor der Erfindung der Pille??? Die Pille - und sämtliche Verhütungsmittel - sind etwas künstliches, infolgedessen ist auch alltäglicher Sex etwas absolut Künstliches und keineswegs natürliches und ein Beispiel an den Tieren kann man sich auch nicht nehmen. Ich bin mir sicher, seit der Erfindung der Pille ist der Mensch das Säugetier, das am allerhäufigsten Sex hat. Also, wenn ihr schon glaubt, der Mensch ist ein Tier und soll sich nach seiner Natur richten, dann gibt es nur eine Schlußfolgerung: WENIGER SEX![/quote] So... wenn du jetzt noch bedenkst, dass Sex mehr ist, als der reine Vollzug, hast dus verstanden. Täglich Vögeln ist eben nicht täglich Sex, denn Sex ist nunmal nicht alltäglich. [quote]Und wie gesagt, ich habe nichts gegen Sex an sich, nur sollte er nichts Profanes, Alltägliches werden. Und er sollte in der Liebe eingebettet sein, "Liebe", ein Wort, das einem heutzutage schon fast peinlich sein muß. Gibts das noch? Wenn Beziehungen jedenfalls dadurch stehen und fallen, ob es beim Sex "gut" läuft (wobei das "gut" erst noch zu definieren wäre), dann ist das für mich keine Liebe.[/quote] *Beifall geb* Du hasts gerallt... Ich ergänze noch: Sex ist Teil der Liebe, das Plastikimitat, das nicht darin eingebettet ist, ist KEIN SEX, SONDERN PLASTIK. [quote]Oft genug wird ja nur der Akt des Geschlechtsverkehrs geliebt, nicht der Mensch, mit dem man ihn ausübt. Der ist austauschbar, wie ein Maschine. Und wehe, wenn die Maschine mal eine Funktionsstörung hat. Dann hat es gleich ein Ende mit dem Gefasel von "Liebe", weil sie in Wirklichkeit keine ist und nie ein war. Dann wird die Sexmaschine fortgestoßen und sich eine neue gesucht. Und wehe dann dem Maschinenherz, das Gefühle hatte, dem Gequatsche von "Liebe" geglaubt hat... es wird sich in kaltes Metall verwandeln, somit seinen Bestimmungs"zweck" erfüllen und danach sicher besser "funktionieren" als vorher. Womit ja alles bestens wäre, oder...?[/quote] Du hasts gecheckt! Das ist nämlich kein Sex, sondern gemeinsame Masturbation, Plastik-Sex eben. Sex ist toll, das nicht. [quote][i]Original geschrieben von GrauerWolf[/i] Das ist McDonald auf Libidoebene und formt nicht gerade bessere Menschen.[/quote] Wie bereits gesagt, ein toller Vergleich! |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] [B]Das ist McDonald auf Libidoebene und formt nicht gerade bessere Menschen. [/B][/QUOTE] Mc Donalds ist sowieso widerlich. Aber deswegen ganz aufs Essen verzichten? Was mich am meissten abtörnt ist vor oder nach dem Sex stundenlang die Gefühle durchzukauen, die man hatte, haben sollte oder eben nicht hatte. Meine Güte: Tut es oder lasst es sein. Wer keinen Sex mag, bitte sehr. Ich mag keine Gummibärchen und mags auch nicht, trotzdem welche aufgenötigt zu bekommen. Und wer erst ne Stunde beten muss, bis er sich für den animalischen Akt hinreichend gestärkt fühlt...seis drum. Ich kanns nicht verstehen, muss es aber auch nicht. Wie gut oder schlecht, moralisch oder verwerflich, leidenschaftlich, pervers oder redlich das Liebesleben anderer ist, hat auf das meine keinen Einfluss. Genausowenig nutze ich mein Liebesleben um mich der Masse anzupassen oder von ihr abzuheben. Im Normalfall weiss doch eh keiner was in meinem Bett (oder auf dem Küchentisch) abgeht. Wer die Sexflut in den Medien nicht von sich abprallen lassen kann, ist ne arme Sau, und wer meint sich für seine intimsten Entscheidungen rechtfertigen zu müssen, ebenso. |
| GrauerWolf | @aareen Der Wolf bittet um Nachsicht, alle Vergleiche hinken bekanntermaßen.;) Gruß, Wolf mit Holzbein |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B] *grmpf* Bist du ein wenig doof?[B] [/QUOTE] Ich habe Dich bereits in meinem letzten Post darauf hingewiesen, daß bestimmte Äußerungen von Dir respektlos sind. Nur, weil Du einen andersartigen Lebensentwurf ablehnst, hast Du nicht daß Recht, mich persönlich herabzuwürdigen - und jetzt sage bitte nicht, Dein o.g. Statement wäre "nur" eine Feststellung. Du kannst gern sagen, daß Du Dir ein Leben ohne Sex weder vorstellen kannst noch willst, aber stelle bitte Deine Meinung nicht über die anderer Menschen... Aufgrund Deiner verbalen "Ausfälle" bin ich auch nicht mehr bereit, Dir gegenüber zu einem so intimen Thema Stellung zu beziehen. MfG MissPan |
| Menedemos | @ Sadujan Ja, allzuweit sind wir wohl gar nicht auseinander. "Plastik"-Sex ist ein schönes Wort; leider halten viele Menschen das für richtigen Sex oder sogar für richtige "Liebe". Ich habe wiederholt die Erfahrung gemacht, daß neue Freundinnen erst einmal Sex haben wollten, es kaum erwarten konnten, erst mal sehen wollen, ob das "WICHTIGSTE" gut klappt - und erst dann darüber nachdachten, ob sie mich vielleicht "lieben" wollten. Entschuldigt, daß ich hier persönliche Erfahrungen einfließen lasse, aber ich glaube, niemand schreibt hier ohne persönliche Hintergründe, ob er/sie es nun explizit sagt oder nicht. Und diese Erfahrung habe ich als MANN gemacht, Frauen muß es ja noch viel schlimmer ergehen, denn es heißt ja, daß Männer tendenziell NOCH schneller zum Sex kommen wollen als Frauen (und das glaube ich auch). Und da gebe ich sehr wohl den Medien die Schuld. Diese Haltung, daß Sex das einzig wichtige in einer Partnerschaft ist, wird uns doch kollektiv eingeimpft. Wer mal keine Lust auf Sex hat, der muß sich ja nach dieser Berieselung automatisch als krank und abartig und minderwertig vorkommen. Mich jedenfalls, um auf die Hauptperson zurückzukommen ;) , hat diese Sexgier abgestoßen. Ich fühlte mich ganz auf meine Genitalien reduziert, ich will nicht sagen, daß den betreffenden Damen der Rest wurscht war, aber doch eher nebensächlich, denn die HAUPTSACHE war ja war anderes ... und wer Sex konsumiert wie weiche Burger, der stellt automatisch Vergleiche an: WER hat es mir am besten besorgt? X oder Y oder .... vielleicht doch eher Z??? Genauso wie sich einer fragt: Schmeckt nun der Hamburger bei McDoof am besten oder bei BurgerKing oder bei Wendys?? Es gibt nur einen Unterschied: So ein lasches Weißbrot hat keine Gefühle, ihm macht es nichts aus, wenn es verglichen wird, kennt keine Versagensängste. Aber der Mensch hat eben solche Gefühle. Und ich weiß von was ich spreche, ich kenne es, sich auf dem Prüfstand zu fühlen... Tut mir leid, ich kann mit solcher Art von Sexsucht nichts anfangen. Ich nenne es wirklich Sucht, denn sie verdrängt alle anderen, feineren Gefühle. Grundsätzlich habe ich jedoch nichts gegen Sex. Aber wenn ich geliebt werde, dann will ich INSGESAMT geliebt werden, es bringt mir nichts, wenn nur mein Schwanz geliebt wird. Wenigstens ein wenig Geduld sollte man haben, aber das ist ja heute auch eine der vergessenen Tugenden. Möglichst schnell zum Höhepunkt, der gar kein wirklicher Höhepunkt ist - und dann ist die Luft auch schon wieder draußen. Aber das fügt sich ja dann nahtlos in unsere immer schnellere, immer seichtere Gesellschaft ein. Eine Leistungsgesellschaft zumal, die numerisch veranlagt ist: je mehr Sex, desto toller darf man sich fühlen und desto eher stellt ein Gefühl der Zufriedenheit sich ein - allerdings kein lange anhaltendes. |
| Lady Lae | ich glaube der Mensch der schon einmal Sex hatte kann nicht mehr ohne ausser er wurde mal missbraucht oder hat sonst irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht. Aber jeder der schon mal guten Sex hatte wird wohl kaum darauf verzichten wollen. ich glaube das Sex sehr wichtig f[r die Psyche ist weil es die Laune steuern und Wohlempfinde hervorruft. |
| GrauerWolf | @Lady Ist auch ein wenig eine Altersfrage, mit zwanzig denkt man ohnedem zugrunde zu gehen, mit vierzig entdeckt man, daß es nicht unbedingt überlebensnotwendig ist. |
| Mercury | bevor ich meinen senf zu den antworten abgebe, erstmal etwas im vorraus. ich verstehe die leute nicht die meinen das liebe nicht ohne sex geht. ist liebe denn nur etwas äusserliches und liebt man denn nicht die seele des partners? [quote] [b] WAS??? Was bitte für Ebenen? Wenn ich jemanden liebe, dann will ich Alles tun, damit diese Person glücklich ist. Ansonsten ist es eben keine wirkliche Liebe. Das heisst, Liebe ist es schon, aber der Vergleich mit Geschwistern ist eben nicht so abwegig. Vollkommene Liebe = Vollkommene Harmonie "Vollkommen" bedeutet eben auch "Allumfassend". Es wäre anmaßend zu behaupten, eine "rein platonische Beziehung" sei gleichgestellt mit wirklicher, echter, allumfassender und vollkommener Liebe. Wenn ich sage "Ich liebe dich", dann heisst das, dass ich an dieser Person einfach ALLES liebe, dass ich perfekte Harmonie spüre, reine Emotion. Alles Andere ist Freundschaft.[/b] [/quote] zu den ebenen, die einige hier nicht verstehen... ihr lebt auf einer viel anderen ebene als die die keinen sex für die liebe brauchen. ich will mich nicht hervorheben und die die meinen das sie es brauchen schwärzen, aber die die die wahre liebe verstehen sind doch schon eine ebene höher, meiner meinung nach, da sie das hinter sich gelassen haben. sex ist etwas was mit liebe überhaupt nichts zu tun hat. es ist nicht voneinander abhängig sondern nur pure lust und begehren eines anderen körpers. die natur hat keine liebe eingbaut sondern es ist eine pure zweckgemeinschaft un später für nachwuchs zu sorgen. liebe meiner meinung nach ist das höchste gut was ein mensch jemals empfinden kann, rein und klar. und unverfälscht. sex würde dieses gefühl nur wegwischen und das reine seelische gefühl in ein rein körperliches verlangen umwandeln. eine freundschaft in der man halt sex hat und man fälschlicherweise sagt, das man den partner liebt. was verbindet euch denn ausser der sex in einer beziehung noch miteinander? liebe? nein bei euch ist liebe = sex. ohne sex ist es keine liebe. hat man keinen sex mehr liebt man einen nicht mehr und liebt man sich nicht mehr hat man keinen sex. und oh ja ich habe deine beschreibung von sex sehr wohl verstanden. du sagst das du keinen "mc donalds" sex hast sondern exlusiven der deine seele mit der deines partners/partnerin verbindet und es kein oberflächlicher sex ist. aber woher willst du wissen das dein sex um soviel anders ist als der normale sex den alle anderen angeblich haben? deinen sogenannten "fast food" sex? das würde mich doch auch mal sehr interessieren! [QUOTE] [b] Es geht gar nicht um "körperliche Befriedigung", ich z.B. könnte stundenlang mit dem Liebesspiel beschäftigt sein, ohne überhaupt zum Vollzug zu kommen... Mehr dazu gleich. Leider sinds dann die Mädels, die "zur Sache kommen" und das "Vorspiel" beenden wollen... "Vorspiel" steht deswegen in Anführungszeichen, weil der Begriff sich so unwichtig anhört, dabei ist das Vorspiel doch das Schönste & das Nachspiel das Zweitschönste. [/b][/QUOTE] ja und liebe ohne sex kann auch nur dieses vorspiel bedeuten nur halt ohne den geschlechtsakt an sich. [QUOTE] [b]Kleiner Einwurf: Nicht nur Mädels. Ne Menge meiner Kameradinnen vögeln sich durch die halbe Weltgeschichte, jede Beziehung von denen endete, weil sie ihre Typen betrogen haben (meist auch Kameraden von mir). Mit denen würd ich natürlich nie etwas anfangen können, ihnen scheint ja das Gefühl für Substanz zu fehlen[/b][/QUOTE] und genau solchen leuten könnte ich den hals umdrehen!!! ich finde solche leute einfach nur wiederlich und würde einfach nichts mit denen zu tun haben wollen... immerhin hast du dich ja auch von denen distanziert gezeigt. [quote] [b]Zitat: aber warum... warum bitte muss ich ihn einer beziehung umbedingt sex mit meinem partner haben um ihn wirklich zu lieben???? das ist ja wohl das wiedersprüchlichste überhaupt!!!! das ist doch nicht voneinander abhängig!!! Doch, aber genau andersherum. Wenn man sich liebt, dann will man auch Sex haben.[/b] [/quote] argh da ist es ja schon wieder! warum will man denn sex haben wenn man sich liebt??? ich weiss nicht wie ich es noch plausibel machen soll.... sex ist irrelevant für liebe. aber dazu hatte ich mich ja oben schon oben weiter ausgelassen... sex ohne liebe und liebe ohne sex... so einfach ist das. ich finde es nur sehr schade, das kaum jemand das wort wahre liebe noch versteht ohne gleich danach an sex zu nennen. anscheinend haben die beiden worte schon nahezu die selbe bedeutung. da sieht man was diese schablone der medien und mitmenschen schon angestellt hat. wirklich schade... Mercury |
| Seneca | Die Frage, was den Menschen zu Mensch macht ist eigentlich einfach zu beantworten, nur die darauf folgende Ausformulierung der These ist langwierig...! Man könnte aber sagen... die Fülle seiner Eigenschaften, so konträr sie teilweise auch sind. Schon Freud hat vor mehr als 100 Jahren versucht, die Aufgespaltenheit des Menschen zwischen seinem "Über- Ich", dem "Ich" und dem "Es" darzulegen... Heute wird oft beides als "Ungesund" angesehen, zu starke Kopfbetontheit, als auch Triebgelenktheit...! |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Ich habe Dich bereits in meinem letzten Post darauf hingewiesen, daß bestimmte Äußerungen von Dir respektlos sind. Nur, weil Du einen andersartigen Lebensentwurf ablehnst, hast Du nicht daß Recht, mich persönlich herabzuwürdigen - und jetzt sage bitte nicht, Dein o.g. Statement wäre "nur" eine Feststellung. Du kannst gern sagen, daß Du Dir ein Leben ohne Sex weder vorstellen kannst noch willst, aber stelle bitte Deine Meinung nicht über die anderer Menschen... Aufgrund Deiner verbalen "Ausfälle" bin ich auch nicht mehr bereit, Dir gegenüber zu einem so intimen Thema Stellung zu beziehen. MfG MissPan[/QUOTE] Dann will ich nochmal versuchen, dir diese Bemerkung zu erklären. Doof = schwer von Begriff Du hattest scheinbar nicht mal die Hälfte von dem verstanden, was ich geschrieben habe. Also ist ein "Bist du doof?" wohl durchaus verständlich, oder nicht? Immerhin muss ich scheinbar Alles dreimal erklären. Es war NICHT auf deine Einstellung bezogen, sondern darauf, dass du den Inhalt meiner Beiträge nicht verstanden hast. Mir doch egal, wer von den Menschen, die ich noch nie gesehen habe, mit anderen Menschen, die ich ebenfalls noch nie gesehen habe, intime Kontakte hat. Mir nicht egal ist, wenn ich mich wiederholen muss, weil irgendwer nur die Hälfte von dem verstanden hat, was ich gesagt habe, erst recht, wenn ich es aufgeschrieben habe und man es auch hätte mehrmals lesen können. [QUOTE][i]Original geschrieben von Menedemos [/i] @ Sadujan Ja, allzuweit sind wir wohl gar nicht auseinander. "Plastik"-Sex ist ein schönes Wort; leider halten viele Menschen das für richtigen Sex oder sogar für richtige "Liebe".[/quote] Ja, genau... sowas regt mich immer wieder auf. Sie wissen nicht, was Liebe überhaupt ist, behaupten aber, sie hätten schon sooo viel Ahnung... Genauso, wenn jemand meint, er habe alle Wizo-CDs und wär jetzt "voll der Punk"... *grmml* Plastikkinder! [quote]Ich habe wiederholt die Erfahrung gemacht, daß neue Freundinnen erst einmal Sex haben wollten, es kaum erwarten konnten, erst mal sehen wollen, ob das "WICHTIGSTE" gut klappt - und erst dann darüber nachdachten, ob sie mich vielleicht "lieben" wollten.[/quote] Und dann war da noch das Küssen und in den Arm nehmen, worauf sie dann sagt "Ich will aber noch nicht". Da steht man dann verwundert da und fragt, was sie meint. Tja, dann muss man mal wieder erklären, dass es einem nicht darum geht, ins Bett zu hüpfen, sondern dass man sich in sie verliebt hat und auch nie etwas tun würde, was sie nicht will... Und der perfekte Moment ist ruiniert und man hat auch gar keine Lust mehr, sie weiter zu küssen. [quote]Entschuldigt, daß ich hier persönliche Erfahrungen einfließen lasse, aber ich glaube, niemand schreibt hier ohne persönliche Hintergründe, ob er/sie es nun explizit sagt oder nicht.[/quote] Ich finde es gut, Beispiele aus dem eigenen Leben zu bringen. Dann wissen die Anderen wenigstens, worauf man sich bezieht. [quote]Und diese Erfahrung habe ich als MANN gemacht, Frauen muß es ja noch viel schlimmer ergehen, denn es heißt ja, daß Männer tendenziell NOCH schneller zum Sex kommen wollen als Frauen (und das glaube ich auch).[/quote] Weiss ich nicht, ich glaubs nicht. Inzwischen ist es aber auch erwiesen, dass Frauen mehr lügen als Männer, was die Anzahl ihrer intimen Kontakte betrifft. Frauen, die herunterspielen und Männer, die sich aufspielen, sind beides nur Maul"helden", die sich wahrscheinlich beide ähnlich verhalten. Frauen spielen nämlich nach meinen Erfahrungen auch gern ihre "Macht" aus, aus purer Freude, dass einem das andere Geschlecht hörig ist oder um die Männer um den Finger zu wickeln und auszunutzen. Wie kann man sich nur, um z.B. durch die Gegend gefahren zu werden, derart prostituieren? *kopf schüttel* [quote]Und da gebe ich sehr wohl den Medien die Schuld. Diese Haltung, daß Sex das einzig wichtige in einer Partnerschaft ist, wird uns doch kollektiv eingeimpft. Wer mal keine Lust auf Sex hat, der muß sich ja nach dieser Berieselung automatisch als krank und abartig und minderwertig vorkommen.[/quote] Die Medien auch, aber der größte Teil ist wohl sozialer Druck, bzw. Mundpropaganda. Wenn nämlich der Freundeskreis mit angeblichen Sexerlebnissen rumprollt, dann ist die Wirkung nämlich direkt und unmittelbar. [quote]Mich jedenfalls, um auf die Hauptperson zurückzukommen ;) , hat diese Sexgier abgestoßen. Ich fühlte mich ganz auf meine Genitalien reduziert, ich will nicht sagen, daß den betreffenden Damen der Rest wurscht war, aber doch eher nebensächlich, denn die HAUPTSACHE war ja war anderes ...[/quote] Jepp, das mit der "Hauptsache" ist auch so eine Sache. Erstmal heisst es "Hauptsache Sex", weshalb Gefühle sowieso gar nicht als wichtig gelten, dann heisst es "Hauptsache kommen", wodurch Sex auf etwas rein körperliches reduziert wird und der Aspekt der seelischen Verschmelzung vollständig wegfällt. - Und das ist kein Sex mehr, sondern Plastiksex. Dann heisst es "Hauptsache viel erleben", weswegen die Schönheit einzelner Momente völlig ignoriert wird. Alles in Allem fällt auf, dass bei "Arbeitsoptimierung" das Wesentliche wegfällt, nämlich die Gefühle. Plastik-"Sex" ist Arbeit und dass Arbeit eben nicht frei macht oder sonst etwas, dürfte spätestens seit '45 öffentlich bekannt sein. [quote]und wer Sex konsumiert wie weiche Burger, der stellt automatisch Vergleiche an: WER hat es mir am besten besorgt? X oder Y oder .... vielleicht doch eher Z??? Genauso wie sich einer fragt: Schmeckt nun der Hamburger bei McDoof am besten oder bei BurgerKing oder bei Wendys? Es gibt nur einen Unterschied: So ein lasches Weißbrot hat keine Gefühle, ihm macht es nichts aus, wenn es verglichen wird, kennt keine Versagensängste. Aber der Mensch hat eben solche Gefühle. Und ich weiß von was ich spreche, ich kenne es, sich auf dem Prüfstand zu fühlen...[/quote] Absolut richtig. Wenn man aber vernünftig wäre, würde man die Frauen, bzw. Typen, die überhaupt nicht wissen, was eigentlich wichtig ist, nämlich Gefühle, fortjagen und sich nicht weiter um sie kümmern. Und doch fällt man immer wieder drauf rein... vielleicht, weil die Leute selbst an den Mist glauben, den sie erzählen. [quote]Tut mir leid, ich kann mit solcher Art von Sexsucht nichts anfangen. Ich nenne es wirklich Sucht, denn sie verdrängt alle anderen, feineren Gefühle. Grundsätzlich habe ich jedoch nichts gegen Sex. Aber wenn ich geliebt werde, dann will ich INSGESAMT geliebt werden, es bringt mir nichts, wenn nur mein Schwanz geliebt wird.[/quote] Wie vollkommen Recht du hast... In Bezug aufs Thema: Trotzdem ist ein Leben ohne (echten) Sex einfach leer, denn Sex entspringt ja einem absoluten Hoch der Gefühle, einer wunderschönen Beziehung. Kein Sex bedeutet entweder, dass es eine solche Beziehung nicht im eigenen Leben gibt oder dass eine der beiden Personen dieses Hoch unterdrückt, um ja keinen Sex zu haben. Und dieses Hoch der Gefühle ist etwas, das ich jedem Menschen wünsche, mir selbst natürlich auch und ich hoffe, dass ich Chancen darauf habe, bald wieder Liebe zu bekommen, weil ich momentan ziemlich verliebt bin (ist ziemlich selten, bzw. eigentlich wohl eher häufig, wenn man bedenkt, dass viele Menschen nur die Plastik"liebe" kennen, die auf reinem Kosten-Nutzen-Denken basiert und rücksichtslos egoistisch ist). [quote]Wenigstens ein wenig Geduld sollte man haben, aber das ist ja heute auch eine der vergessenen Tugenden. Möglichst schnell zum Höhepunkt, der gar kein wirklicher Höhepunkt ist - und dann ist die Luft auch schon wieder draußen.[/quote] Ja, da sprichst du mir echt aus der Seele... Als wenn sie sich wünschen würden, dieser schöne Moment wäre möglichst schnell zu Ende... [quote]Aber das fügt sich ja dann nahtlos in unsere immer schnellere, immer seichtere Gesellschaft ein. Eine Leistungsgesellschaft zumal, die numerisch veranlagt ist: je mehr Sex, desto toller darf man sich fühlen und desto eher stellt ein Gefühl der Zufriedenheit sich ein - allerdings kein lange anhaltendes.[/QUOTE] Normalerweise wiederhole ich mich ungern, aber ich sags trotzdem: Wie Recht du hast... [quote][i]Original von Odessa[/i] Menschen die diese schwachsinnigen Filmchen, Heftchen etc. brauchen haben für gewöhnlich selbst KEINEN Sex, kompensieren damit ihren nicht ausgelebten Trieb und sind eigentlich nur zu bedauern.[/quote] Solche Äußerungen mein ich zum Beispiel... "Wer nicht (hier beliebiges Zeitmaß einsetzen) Sex hat, ist zu bedauern"... Ich sehs genau umgekehrt: Wer jeden Tag "Sex" hat, hat eben keinen Sex, sondern nur ein Pappimitat, wie diese Pappe von McDoof angeblich auch echtes Essen sein soll. Plastiksex ist auch nichts Anderes als Masturbation mit Lebendfleisch. An sich will ich da ja nichts gegen sagen, die Leute können von mir aus so oft masturbieren, wie sie wollen, aber es ist eben nicht mehr als Masturbation. Sex ist was Anderes... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Dann will ich nochmal versuchen, dir diese Bemerkung zu erklären. Doof = schwer von Begriff Du hattest scheinbar nicht mal die Hälfte von dem verstanden, was ich geschrieben habe. Also ist ein "Bist du doof?" wohl durchaus verständlich, oder nicht? Immerhin muss ich scheinbar Alles dreimal erklären. Es war NICHT auf deine Einstellung bezogen, sondern darauf, dass du den Inhalt meiner Beiträge nicht verstanden hast. Mir doch egal, wer von den Menschen, die ich noch nie gesehen habe, mit anderen Menschen, die ich ebenfalls noch nie gesehen habe, intime Kontakte hat. Mir nicht egal ist, wenn ich mich wiederholen muss, weil irgendwer nur die Hälfte von dem verstanden hat, was ich gesagt habe, erst recht, wenn ich es aufgeschrieben habe und man es auch hätte mehrmals lesen können. [/B][QUOTE] >>>> off topic on Kann es sein, daß Du das Forum verwechselst? Wir sind hier nicht im Kaiser... Wenn Du IRL eine ähnliche Gesprächskultur an den Tag legst, ist es nicht verwunderlich, daß sich Deine "Angebetete" für Deinen Freund interessiert. <<<<< off topic off Es geht nicht darum, daß ich angeblich nicht in der Lage bin, Deinen Ausführungen zu folgen - ich kann sehr wohl lesen und verstehen, was Du als offenbar einzig berechtigte Art von wahrer Liebe bezeichnest. Denn bei all Deinen Bemerkungen lief es bislang nur darauf hinaus, daß alles, was nicht Deiner Vorstellung entspricht, geringer / weniger wert / krankhaft / gestört ist - und gegen solche Äußerungen verwehre ich mich ganz einfach! Vielleicht solltest Du über die Art und Weise Deiner Beurteilung anderer Menschen nachdenken, von deren Hintergrund Du keine Ahnung hast... Odessa z.Bsp. hat ihre Sicht der Dinge wunderbar dargestellt, ohne sich eine Abwertung anzumaßen, und genau darum sollte es auch gehen! Ein Austausch von Gedanken und Meinungen, ohne dem Anderen seine Ansichten als einzig akzeptabel aufzunötigen. Es will Dir niemand ein Leben ohne Sex aufzwingen, deshalb es ist vollkommen unangebracht, derart panisch zu reagieren, wenn Du mit Menschen wie mir konfrontiert wirst... |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] >>>> off topic on Kann es sein, daß Du das Forum verwechselst? Wir sind hier nicht im Kaiser...[/quote] Sei lieber froh, dass ich mich noch nett ausdrücke... wirf vielleicht ein paar Blicke auf [url]www.punkforum.de[/url] und schau dir an, was für eine "Gesprächskultur" dort herrscht. [quote]Wenn Du IRL eine ähnliche Gesprächskultur an den Tag legst, ist es nicht verwunderlich, daß sich Deine "Angebetete" für Deinen Freund interessiert.[/quote] Tut sie wahrscheinlich gar nicht. Ich habe zu meinem Kamerad lediglich gesagt, dass ich sowieso keine Chance habe, wir gemeinsam ihn aber hochpushen könnten. Ich glaube, dass es das Beste für beide wäre, ich bin mir da mehr oder weniger egal... Soll ich doch unglücklich werden, meine Kameraden zählen mehr und meine Liebste sowieso. [quote]<<<<< off topic off Es geht nicht darum, daß ich angeblich nicht in der Lage bin, Deinen Ausführungen zu folgen - ich kann sehr wohl lesen und verstehen, was Du als offenbar einzig berechtigte Art von wahrer Liebe bezeichnest.[/quote] Nein, als höchste und intensivste Form. Aus einem ganz einfach nachvollziehbaren Grund: Wenn man einen Menschen auf [i]allen[/i] "Ebenen" liebt, liebt man ihn mehr, als wenn man ihn lediglich auf irgendwelchen "nicht-körperlichen Ebenen" liebt. [quote]Denn bei all Deinen Bemerkungen lief es bislang nur darauf hinaus, daß alles, was nicht Deiner Vorstellung entspricht, geringer / weniger wert / krankhaft / gestört ist - und gegen solche Äußerungen verwehre ich mich ganz einfach![/quote] "Weniger wert" hab ich nicht gesagt, "geringer" bedeutet lediglich "weniger". "Krankhaft" habe ich auch nicht gesagt, lediglich "gestört". Und wenn man durch irgendetwas gestört wird, ist das nicht wirklich ein Vorwurf. Außerdem GEHT ES MIR GEWALTIG GEGEN DEN PISS, MICH RECHTFERTIGEN ZU MÜSSEN! ICH DRÜCKE MICH GARANTIERT NICHT "POLITISCH KORREKT" AUS, NUR WEIL IRGEND SO EINE VERHEULTE MEMME KEINE KRITIK VERTRAGEN KANN! Wenn ich etwas meine, dann sage ich es auch so! Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit & Aufrichtigkeit... schon mal was davon gehört? Ich werd mich bestimmt nicht "vorsichtig" ausdrücken, nur weil du dir Alles gleich zu Herzen nimmst, was man sagst. Hab ich dir gesagt, dass du nen scheiss Charakter hättest? Nein? Also reg dich ab! [quote]Vielleicht solltest Du über die Art und Weise Deiner Beurteilung anderer Menschen nachdenken, von deren Hintergrund Du keine Ahnung hast...[/quote] Hintergründe sind SOWAS VON SCHEISSEGAL! Mit Schuldzuweisungen kommt man nicht weiter, es ist scheissegal, wer was getan hat, es lässt sich nicht ändern. Was zählt ist die Gegenwart. Es interessiert einen verdammten SCHEISSDRECK, wer an was Schuld ist, es intressiert nur, was man ändern kann. Wenn ich also sage "Das solltest du besser ändern", brauchst du nicht mit "Ist doch nicht meine Schuld" antworten. [quote]Odessa z.Bsp. hat ihre Sicht der Dinge wunderbar dargestellt, ohne sich eine Abwertung anzumaßen, und genau darum sollte es auch gehen! Ein Austausch von Gedanken und Meinungen, ohne dem Anderen seine Ansichten als einzig akzeptabel aufzunötigen.[/quote] Warum soll ich so einen Scheiss wie "Ich verstehe deine Meinung, aber..." schreiben, wenns nicht stimmt? Wenn ich was scheisse find, dann sag ich das auch. [quote]Es will Dir niemand ein Leben ohne Sex aufzwingen, deshalb es ist vollkommen unangebracht, derart panisch zu reagieren, wenn Du mit Menschen wie mir konfrontiert wirst...[/QUOTE] Panisch? Leck mich inner Fresse, ich werd nie panisch. Und wütend hast du mich auch noch nie erlebt. [quote][i]Original geschrieben von Odessa[/i] @Sadujan: Ich habe mit "sind zu Bedauern" eben NICHT die Menschen gemeint, die FREIWILLIG ohne Sinnlichkeit und Sex leben - ich "bedauerte" die Leute, die sich diese - ja auch von Dir bemängelten - "Kommerzialisierte Sexualität" per Medien reinziehen (müssen), somit die in meinen Augen "abgewertete, verkaufte" Form davon konsumieren. Ich bitte, dies so verstanden zu wissen :-). Liebe Grüsse, Odessa[/quote] Also siehst du sexuelle Kontakte als Bedürfnis an, das, wenn man darauf nicht verzichten kann, notfalls eben mit Kommerz gestillt wird? Wie stehst du denn zu der Feststellung, dass täglicher Sex reine Masturbation ist (siehe meine vorangegangenen Posts)? |
| aaraen | @sadujan @missPan Kinners, wenn ihr euch nicht vertragt geht jeder in sein Zimmer! |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Sei lieber froh, dass ich mich noch nett ausdrücke... wirf vielleicht ein paar Blicke auf [url]www.punkforum.de[/url] und schau dir an, was für eine "Gesprächskultur" dort herrscht. [/B][/QUOTE] Ich besuche eben dieses Forum, weil hier ein gewisses Niveau herrscht und ich nicht daran interessiert bin, mich von wem auch immer anpöbeln zu lassen. Mit Deinen anderen Äußerungen, die an dieser Stelle ob ihrer Unverschämtheit nicht noch einmal wiederholt werden müßen, hast Du Dich als Gesprächspartner völlig disqualifiziert. Es gibt verschiedene Arten, seine Meinung zu äußern, Beleidigungen etc. gehören sicher nicht dazu. Wenn Du nicht in der Lage bist, Dich auf normale Weise mit andersartigen Meinungen auseinanderzusetzen, solltest Du solche Themen einfach meiden. Es hat nichts mit Angepaßtheit zu tun, sich und seine Meinung maßvoll zu vertreten. Wenn Du irgendwann etwas mehr Lebenserfahrung vor allem im Umgang mit Menschen gesammelt haben wirst, wirst Du möglicherweise begreifen, wovon ich rede... MfG MissPan |
| Sadujan | Ups, da hatte ich nen Beitrag übersehen, tschuldigung... [QUOTE][i]Original geschrieben von Mercury [/i] bevor ich meinen senf zu den antworten abgebe, erstmal etwas im vorraus. ich verstehe die leute nicht die meinen das liebe nicht ohne sex geht. ist liebe denn nur etwas äusserliches und liebt man denn nicht die seele des partners?[/quote] Doch, eben darum ist Sex ja irgendwann die logische Folge. Sex beinhaltet ja eine seelische Verschmelzung, die man sich herbeisehnt. [quote]zu den ebenen, die einige hier nicht verstehen... ihr lebt auf einer viel anderen ebene als die die keinen sex für die liebe brauchen. ich will mich nicht hervorheben und die die meinen das sie es brauchen schwärzen, aber die die die wahre liebe verstehen sind doch schon eine ebene höher, meiner meinung nach, da sie das hinter sich gelassen haben.[/quote] Nochmal: Nicht die Liebe entsteht aus dem Sex, sondern der Sex aus der Liebe... Um dir mal näher zu bringen, was ich an deiner Position nicht verstehe: Du vertrittst, wenn ich dich recht verstanden habe, den Standpunkt, "Vorspiel" und "Nachspiel" ohne den Vollzug an sich seien schön... Grundsätzlich würd ich dir da ja Recht geben, aber nach ein paar Stunden Spiel stößt man irgendwann an die Grenze der Sensibilität der eigenen Körper. Soll man da dann sagen "Äh, Stopp, lass mal gut sein, das reicht jetzt" und so den traumartigen Zustand, in dem man sich befindet, zerbrechen lassen? Warum auf eine weitere Steigerung verzichten und diese Entscheidung für den Partner mit treffen? Nur weil man Angst hat, dass man dadurch nicht mehr intellektuell wäre? Es ist ein schönes Gefühl, auf das man nicht verzichten muss und schöne Gefühle, ganz gleich welcher Art, mit einer geliebten Person zu teilen ist wohl das Allerschönste, was es gibt. [quote]sex ist etwas was mit liebe überhaupt nichts zu tun hat. es ist nicht voneinander abhängig sondern nur pure lust und begehren eines anderen körpers. die natur hat keine liebe eingbaut sondern es ist eine pure zweckgemeinschaft un später für nachwuchs zu sorgen. liebe meiner meinung nach ist das höchste gut was ein mensch jemals empfinden kann, rein und klar. und unverfälscht. sex würde dieses gefühl nur wegwischen und das reine seelische gefühl in ein rein körperliches verlangen umwandeln. eine freundschaft in der man halt sex hat und man fälschlicherweise sagt, das man den partner liebt.[/quote] Warum? Glaubst du, dass es etwas wie eine Art Droge wäre, dass sich Alles nur noch um den Vollzug drehen würde, weil es ein schönes körperliches Gefühl ist? Wie ist das denn, wenn man sich sich küsst, sich in den Arm nimmt? Das ist ebenfalls ein schönes körperliches Gefühl. Hast du keine Angst davor, dass man vielleicht nur zusammenbleibt, um sich zu küssen und in den Arm zu nehmen? Wenn nein, warum nicht? [quote]was verbindet euch denn ausser der sex in einer beziehung noch miteinander? liebe? nein bei euch ist liebe = sex. ohne sex ist es keine liebe. hat man keinen sex mehr liebt man einen nicht mehr und liebt man sich nicht mehr hat man keinen sex.[/quote] Blödsinn. Wie ich schon geschrieben habe, würde ich mir ernste Gedanken machen, ob sie mich wirklich (noch) liebt, wenn meine (hypothetische) Freundin keinen Sex wollte. Das bedeutet, ich würde mich fragen, ob ich sie irgendwie verletzt habe oder ob ich sonst irgendwas falsch gemacht habe, das ihr nicht gefällt. Ich würde NICHT zu ihr hingehen und sie anmaulen, warum sie denn nicht will und dass ich mir ne Andere suchen würde. Natürlich funktioniert Liebe auch ohne Sex, aber wirkliche Erfüllung findet man nunmal erst wenn man sich von allen Gedankenkonstrukten und Einschränkungen löst und ganz auf sein Gefühl hört. [quote]und oh ja ich habe deine beschreibung von sex sehr wohl verstanden. du sagst das du keinen "mc donalds" sex hast sondern exlusiven der deine seele mit der deines partners/partnerin verbindet und es kein oberflächlicher sex ist. aber woher willst du wissen das dein sex um soviel anders ist als der normale sex den alle anderen angeblich haben? deinen sogenannten "fast food" sex? das würde mich doch auch mal sehr interessieren! [/quote] Nicht ALLE Anderen, aber die meisten, die ich kenne. Weil für mich Sex auf einem absoluten Hoch der Gefühle basiert und nicht auf einem "Lange nicht mehr gefickt, hey, die Alte da drüben sieht ja geil aus, lass mal hin", man könnte auch "Höhepunkt in der Beziehung sagen", jedoch impliziert das, dass es danach bergab gehen würde, was nicht unbedingt sein muss, mir z.B. noch nicht untergekommen ist. [quote]ja und liebe ohne sex kann auch nur dieses vorspiel bedeuten nur halt ohne den geschlechtsakt an sich.[/quote] s.o. [quote]und genau solchen leuten könnte ich den hals umdrehen!!! ich finde solche leute einfach nur wiederlich und würde einfach nichts mit denen zu tun haben wollen... immerhin hast du dich ja auch von denen distanziert gezeigt.[/quote] Niemand ist perfekt, jeder hat irgendwelche Fehler und solang sich diese Fehler nicht darin zeigen, dass sie Anderen Schaden zufügen, brauch ich ihnen auch nix auf Maul zu geben... [quote]argh da ist es ja schon wieder! warum will man denn sex haben wenn man sich liebt??? ich weiss nicht wie ich es noch plausibel machen soll.... sex ist irrelevant für liebe. aber dazu hatte ich mich ja oben schon oben weiter ausgelassen... sex ohne liebe und liebe ohne sex... so einfach ist das.[/quote] s.o. [quote]ich finde es nur sehr schade, das kaum jemand das wort wahre liebe noch versteht ohne gleich danach an sex zu nennen. anscheinend haben die beiden worte schon nahezu die selbe bedeutung. da sieht man was diese schablone der medien und mitmenschen schon angestellt hat. wirklich schade...[/QUOTE] Ähem *räusper* Du verdrehst Tatsachen... Thema dieses Threads ist Sex. Bei "Sex" ist das Schlagwort "wahre Liebe" gefallen und nicht umgekehrt. Das bedeutet auch, dass deine Folgerung umgekehrt werden muss, nämlich, dass zum Glück relativ viele Subkulturelle sich nicht von dem "Sex ist Hauptsache"-Gelulle einwickeln lassen, sondern Sex immernoch mit Liebe verbinden (NICHT umgekehrt). |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i] [B]@sadujan @missPan Kinners, wenn ihr euch nicht vertragt geht jeder in sein Zimmer! [/B][/QUOTE] :D Ist nicht nötig, die Sandkastenrunde hat sich für mich erledigt... |
| Sadujan | [edit] persönliche Beleidigungen gelöscht TTP (siehe PN) [/edit] |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]@MissPan: [persönliche Beleidigungen gelöscht - TTP] Jene Leute brauchen eben den einen oder anderen Arschtritt, um zu lernen, wies in der Welt läuft. [/B][/QUOTE] Sorry, aber ich glaube nicht, daß Du der geeignete Kandidat dazu bist... Es geht und ging hier nie darum, jemanden über den Lauf der Welt aufzuklären, geschweige denn "auszuteilen". Das hier ist keine Arena, sondern ein Forum zum Gedankenaustausch... |
| GrauerWolf | @Sedujan Ähäm, darf ich Handgranaten austeilen?:cool: Ich meine, es ist doch ein Mädchen, mit der Du da sprichtst... |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Sorry, aber ich glaube nicht, daß Du der geeignete Kandidat dazu bist... Es geht und ging hier nie darum, jemanden über den Lauf der Welt aufzuklären, geschweige denn "auszuteilen". Das hier ist keine Arena, sondern ein Forum zum Gedankenaustausch...[/QUOTE] Es geht um verbale Auseinandersetzungen, das Beweisen und Untermauern von eigenen Thesen. Wahrheitsfindung. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] [B] Ich meine, es ist doch ein Mädchen, mit der Du da sprichtst... [/B][/QUOTE] Das Mädchen kann aber auch austeilen, wenn es sein muß. ;) Nur ist hier nicht der passende Ort dafür... |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i] @Sedujan Ähäm, darf ich Handgranaten austeilen?:cool: Ich meine, es ist doch ein Mädchen, mit der Du da sprichtst... [/QUOTE] Ja und? Schon mal was von Gleichberechtigung gehört? Mädchen sind eben NICHT schwach und dumm, jedenfalls nicht mehr als das männliche Geschlecht. Da braucht man keine künstliche Rücksicht zeigen. Wär ich in der Situation eines Mädels, würd ich mich durch falsche Rücksichtnahme beleidigt fühlen. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]. Wär ich in der Situation eines Mädels, würd ich mich durch falsche Rücksichtnahme beleidigt fühlen. [/B][/QUOTE] Richtig. Durch beleidigende Worte aber auch.... Man kann IMMER klar und deutlich UND gleichzeitig höflich sein - ganz geschlechtsunabhängig... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Es geht um verbale Auseinandersetzungen, das Beweisen und Untermauern von eigenen Thesen. [/B][/QUOTE] Was dann zwangsläufig darauf hinaus läuft, seine eigene Meinung in Form eines Zaunpfahls als die einzig richtige so lange auf alle Anwesenden niedersausen zu lassen, bis auch der Letzte sie anerkennt? Es geht doch viel mehr darum, auch andere Gedanken zuzulassen, daß sollte gerade Dir, der Du gegen Gleichschaltung wetterst, doch besonders wichtig sein. [B][QUOTE] Wahrheitsfindung. [/B][/QUOTE] Und wer bestimmt, was wahr ist? |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Richtig. Durch beleidigende Worte aber auch....[/quote] Worte sind eine Sache, vor aller Welt als belächelnswert dargestellt zu werden, eine andere. Ich finde es wesentlich schlimmer, wenn man nett behandelt wird, weil man sich ja eh nicht wehren und schon gar nichts vertragen kann, als wenn jemand deutlich seine Emotionen zeigt. [quote]Man kann IMMER klar und deutlich UND gleichzeitig höflich sein - ganz geschlechtsunabhängig...[/QUOTE] Höflichkeit ist aber Müll... Emotionen soll man ans Tageslicht lassen, also soll man auch seinen Unmut deutlich zeigen. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Was dann zwangsläufig darauf hinaus läuft, seine eigene Meinung in Form eines Zaunpfahls als die einzig richtige so lange auf alle Anwesenden niedersausen zu lassen, bis auch der Letzte sie anerkennt? Es geht doch viel mehr darum, auch andere Gedanken zuzulassen, daß sollte gerade Dir, der Du gegen Gleichschaltung wetterst, doch besonders wichtig sein. Und wer bestimmt, was wahr ist?[/QUOTE] Die bessere Argumentation (möglichst viele, gute und plausible Argumente mit ebensolchen Belegen, gleichzeitig mit möglichst wenig Gegenargumenten). Durch verbale Auseinandersetzungen findet man auch neue Argumente und lernt, besser zu argumentieren. Jeder "Angriff auf die eigene Meinung" ist doch nichts weiter als Training. EDIT: ...für beide Seiten. |
| LaChatte | [QUOTE]Höflichkeit ist aber Müll... Emotionen soll man ans Tageslicht lassen, also soll man auch seinen Unmut deutlich zeigen.[/QUOTE] Hm... sind zwei verschiedene Dinge. Ich kann alle meine Emotionen, auch Wut etc, ohne weiteres auf eine höfliche Weise leben... "Unmut zeigen" ist nicht das gleiche wie "beleidigend sein"... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Die bessere Argumentation (möglichst viele, gute und plausible Argumente mit ebensolchen Belegen, gleichzeitig mit möglichst wenig Gegenargumenten). Durch verbale Auseinandersetzungen findet man auch neue Argumente und lernt, besser zu argumentieren. Jeder "Angriff auf die eigene Meinung" ist doch nichts weiter als Training. EDIT: ...für beide Seiten. [/B][/QUOTE] Um jetzt mal wieder einen Bogen zum eigentlichen Thema zu spannen: Ich halte gerade eine so intime Angelegenheit wie das Liebesleben von Menschen nicht für geeignet, um eine Diskussion über richtig/falsch zu führen, noch finde ich es passend, diese Diskussion als "Trainingsplattform" zu benutzen. Es wird in diesem Punkt nie eine allgemeingültige Wahrheit geben, mögen hier noch so viele Argumente für oder gegen ein Leben ohne Sexualität gebracht werden, weil jeder Mensch das Recht hat, selber zu entscheiden, wie er l(i)eben will - und dies Bedarf keiner Legitimation durch Andere... |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Es wird in diesem Punkt nie eine allgemeingültige Wahrheit geben, mögen hier noch so viele Argumente für oder gegen ein Leben ohne Sexualität gebracht werden, [B]weil jeder Mensch das Recht hat, selber zu entscheiden, wie er l(i)eben will - und dies Bedarf keiner Legitimation durch Andere... [/B][/QUOTE] DAS unterstreiche ich sofort. Nur schade, das manche Menschen, dies anscheinend nicht so sehen (wollen). Gruss Chimonas |
| Menedemos | Ich moderiere hier zwar nicht, aber trotzdem möchte ich doch mal dazu aufrufen, zum (interessanten) Thema zurückzukehren. Wer persönlich weitermotzen will, soll PNs austauschen. Und sorry, Sadujan, aber eine gewisse Höflichkeit ist durchaus angebracht, man kann auch mit Höflichkeit eine klare Position beziehen. |
| Chimonas | Ich finde, das es solange in Ordnung ist, solange es auch alle Beteiligten wollen / nicht wollen. (War das jetzt unklar genug ausgedrueckt?) @ Menedemos Stimmt, das Thema einmal von dieser Seite aus zu betrachten, ist sehr interessant. Azurite sei Dank! Gruss Chimonas |
| Azurite | Eh, hier geht's ja ab... Mir kommt es so vor, als bilden wir alle hier eine Gauß'sche Glockenkurve, und ich als Schwarzseherin befinde mich auf Minus Unendlich, wogegen Sadujan mit der rosaroten Brille auf Plus Unendlich umherturnt... Ich glaube, beides ist nicht unbedingt das absolute Ideal... Sadujan könnte es in seinem Leben durch seinen bedingungslosen Glauben an die Liebe irgendwann mal genauso hart auf die Schnauze hauen wie mich... Nun, aber wenn es so kommen soll, dann soll es halt so sein. Auf jeden Fall muss ich selbst etwas ändern, wenn es so sein sollte, und mir das nicht von anderen einreden lassen... das gilt übrigens für alle und deshalb sage ich besser nochmal, dass ich mit diesem Thread nie bezweckt habe, jemandem irgendwas ein- oder auszureden. Azurite |
| Syra | Ich beziehe mich nun auf das Thema dieses Threads: Also mal ganz ehrlich Frauen und vor allem die Männer, man kann ohne Sex leben. KLar, wäre das ziemlich "kacke", aber es dreht sich nicht nur um Sex das Leben. Es gibt so viele andere schöne Sachen, die man machen kann. Und ich finde ganz ehrlich eine Beziehung die nur aus Sex besteht ist gar keine richtige Beziehung. Man sollte sich in einer Beziehung so gut verstehen oder zueinader passen, dass man gemeinsam Sachen ausser Sex machen kann. Oder was meint ihr dazu? |
| GrauerWolf | @Syra Natürlich hast Du recht. Diese Beziehung ist früher oder später zum Scheitern verurteilt, weil sie keinen Tiefgang hat oder die Leute älter werden oder sich schlicht miteinander langweilen. |
| Syra | Ich lgaube nciht, dass diese Beziehung zum Scheitern verurteilt ist. Es gibt so viele Dinge, die man tun kann, gemeinsam. Ob etwas verrücktes, psontanes, extravagantes, verführerisches, verwöhnendes oder sonst irgendwas... Es gibt einfach viel zu viele Sachen, doch die meisten sehen diese Blickwinkel gar nciht und knozentrieren sich einfach nur zu sehr auf das eine. Ich sage nur: Öffnet die Augen. Wie wärs mal wieder mit nem gmeinsamen Spaziergang oder ein Verwöhnwochende oder einen gemeinsamen Urlaub oder Picknick, zussamen etwas kochen oder backen, zeichnen ,gestalten, massieren usw. |
| GrauerWolf | @Liebe Syra, was für ein Mißverständnis: ich meine doch die Paare, die nur Sex im Kopf haben. Stets der Deine GrauWolf ;) |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] Eh, hier geht's ja ab... Mir kommt es so vor, als bilden wir alle hier eine Gauß'sche Glockenkurve, und ich als Schwarzseherin befinde mich auf Minus Unendlich, wogegen Sadujan mit der rosaroten Brille auf Plus Unendlich umherturnt... Ich glaube, beides ist nicht unbedingt das absolute Ideal... Sadujan könnte es in seinem Leben durch seinen bedingungslosen Glauben an die Liebe irgendwann mal genauso hart auf die Schnauze hauen wie mich...[/quote] Ich weiss zwar nicht, was dir passiert ist, aber wer sagt denn, dass ich noch nie heftige Scheisse erlebt habe, wegen der Liebe? Im Gegenteil, dieses verdammte scheiss Gefühl macht mir immer wieder Alles kaputt. Ich hatte noch nie eine Beziehung mit einem Mädel, für das ich wirklich mehr empfunden hatte als für alle Anderen, meine Beziehungen liefen an, weil ich die Liebe, die in mir ist, irgendwie rauslassen musste, für irgendjemanden da sein musste, mich um irgendwen kümmern. Eigentlich wurde ich immer ausgenutzt und zu Ende gings dann, weil ich eben nur Chancen habe, dass sich ein Mädchen um mich kümmert, wenn es wirklich verzweifelt ist und keinen Anderen findet (meist wegen Schüchternheit). Ich bin immer letzte Wahl, wenn überhaupt. Ich betrachte die Welt nicht durch eine rosarote Brille, ich empfinde diese Art von Liebe aber selbst und ich würde fast Alles dafür tun, dass sie erwiedert würde. Das wird sie nicht, aber warum von mir auf Andere schließen? Andere sind besser als ich und können durchaus diese Liebe beidseitig haben. Wenn sie nicht besser wären, wär ich ja nicht immer allerletzte Wahl. "Cyrano de Bergerac" (weiss nicht, obs richtig geschrieben ist)... DAS ist Liebe... [quote]Nun, aber wenn es so kommen soll, dann soll es halt so sein. Auf jeden Fall muss ich selbst etwas ändern, wenn es so sein sollte, und mir das nicht von anderen einreden lassen... das gilt übrigens für alle und deshalb sage ich besser nochmal, dass ich mit diesem Thread nie bezweckt habe, jemandem irgendwas ein- oder auszureden. Azurite[/QUOTE] Wenn eine Möglichkeit einen Vergleich "gewinnt", heisst das ja noch lange nicht, dass man sich nicht auch für die irrationale Seite entscheiden könnte. Man muss auf sein Herz hören, nicht auf seinen Kopf. Trotzdem sollte das kein Hindernis sein, über etwas zu diskutieren. Und immer im Kopf haben: These + Antithese => Synthese Wenn alle Argumente erschöpft sind, lässt sich eine Synthese erstellen, auf die alles Gesammelte zutrifft. |
| Sadujan | *Doppelpost* |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Syra [/i] Es gibt so viele Dinge, die man tun kann, gemeinsam. Ob etwas verrücktes, psontanes, extravagantes, verführerisches, verwöhnendes oder sonst irgendwas... Es gibt einfach viel zu viele Sachen, doch die meisten sehen diese Blickwinkel gar nciht und knozentrieren sich einfach nur zu sehr auf das eine. Ich sage nur: Öffnet die Augen. Wie wärs mal wieder mit nem gmeinsamen Spaziergang oder ein Verwöhnwochende oder einen gemeinsamen Urlaub oder Picknick, zussamen etwas kochen oder backen, zeichnen ,gestalten, massieren usw.[/QUOTE] Jepp, meine Meinung... Es gibt viele schöne Dinge und man sollte nichts ausschließen. |
| Chimonas | @ Sadujan Deine Sicht von Liebe kommt mir nicht ganz unbekannt vor. Nur ob die jemals erwiedert wird? Ist mir noch nie passiert. Aber ich wuerde heute NICHT mehr alles dafuer tun, das sie auch (genau so) erwiedert wird. Das ist fuer mich vorbei. Allerdings gibts da einen kleinen Unterschied, ich war bisher immer nur verliebt. Mehr wurde nie daraus. Also nicht eine Beziehung. Weil mich niemand braucht. Ich bin total ueberfluessig. Edit: Nur einen Vorteil hat es fuer mich verliebt zu sein: Dann funktioniert Ausnahmsweise mal mein Gedaechtnis, wies sein sollte. Was sonst nie der Fall ist.*g* Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Sadujan Deine Sicht von Liebe kommt mir nicht ganz unbekannt vor. Nur ob die jemals erwiedert wird? Ist mir noch nie passiert. Aber ich wuerde heute NICHT mehr alles dafuer tun, das sie auch (genau so) erwiedert wird. Das ist fuer mich vorbei. Allerdings gibts da einen kleinen Unterschied, ich war bisher immer nur verliebt. Mehr wurde nie daraus. Also nicht eine Beziehung. Weil mich niemand braucht. Ich bin total ueberfluessig. Edit: Nur einen Vorteil hat es fuer mich verliebt zu sein: Dann funktioniert Ausnahmsweise mal mein Gedaechtnis, wies sein sollte. Was sonst nie der Fall ist.*g* Gruss Chimonas[/QUOTE] *staun* Sogar das mit dem Gedächtnis kenn ich... obwohl ich mir immer ohne Probleme unnötigen Mist merken kann und sonst nur das Wichtige vergess... Naja, meine Beziehungen hatten eigentlich nix mit Liebe zu tun, nur mit "Ich bin ein Arsch, mich will eh keine... hmm... ausprobieren." oder mit "Ähm... naja... ok, dann sind wir halt zusammen." Trotzdem hab ich mich verantwortlich gefühlt und hätte fast Alles für meine "Schutzbefohlenen" gegeben... Und das Gefühl, absolut überflüssig zu sein, ist es auch, was mich derzeit quält, weil ich grade frisch einen Korb bekommen habe... Ich glaube nicht, dass es spurlos an mir vorübergeht, im Moment stellt sich wieder ne Charakterveränderung ein... ich war auf dem besten Weg frei, glücklich, und irgendwie... unschuldig (oder "unbedarft" oder wie auch immer) zu sein... jetzt spüre ich den Schleier der Dunkelheit in mir wieder... nur wegen diesem scheiss Gefühl... |
| Azurite | > Ich weiss zwar nicht, was dir passiert ist, aber wer sagt denn, dass ich noch nie heftige Scheisse erlebt habe, wegen der Liebe? --> Dieser Satz von mir bedeutete, dass es mich wie auch dich genauso auf die Schnauze hauen könnte, nicht dass mir sowas bereits passiert ist. Azurite |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] > Ich weiss zwar nicht, was dir passiert ist, aber wer sagt denn, dass ich noch nie heftige Scheisse erlebt habe, wegen der Liebe? --> Dieser Satz von mir bedeutete, dass es mich wie auch dich genauso auf die Schnauze hauen könnte, nicht dass mir sowas bereits passiert ist. Azurite[/QUOTE] Axo, jetzt hab ichs, glaub ich, verstanden... Ich glaub, das hab ich hinter mir... meine Äußerungen wirkten laut der Aussage eines Gesprächspartners wie Auszüge aus dem Hexenhammer... Liebe hab ich in Wirklichkeit als Intrigenspiel des weiblichen Geschlechts gesehen, das Männer entweder ausnutzet oder einfach nur seine Macht genießt, indem es sich im ihrem Leid suhlt... Inzwischen neige ich dazu die Dinge in ihrer Perfektheit, als Teil einer wunderbaren, harmonischen Welt zu sehen und als Gegensatz unsere Profitkultur, die den Menschen die Sicht für die Schönheit nimmt und sie damit zerstört... bis vielleicht einmal, wie es Reggae people ausdrücken würden, Babylon fallen wird und sich eine neue Menschheit aus den Trümmern erhebt... vielleicht. Auch übernehme ich langsam die Methoden zur Problemlösung, die meine Eltern, beides Sozialarbeiter, anwenden. Im Moment stehe ich zum Beispiel vor dem Problem, dass ich ein Mädchen liebe, das aber nicht so viel für mich empfindet ("Freundschaft" wäre schon übertrieben) und ich darum unglücklich bin. Ich frage nicht mehr, was ich daran ändern kann, sondern die nächste Frage lautet erstmal, warum es mich unglücklich macht. Irgendwann komme ich dann an einen Punkt, den ich ganz alleine ändern kann, so dass ich mich besser fühle. In diesem Fall denke ich, dass es helfen würde, einfach nur für sie da zu sein, ohne etwas dafür zu fordern oder Bedingungen zu stellen... bliebe nur die Frage, ob ich das wirklich will oder ob ich nicht doch lieber unglücklich bin (ist gar nicht so absurd, wie es klingt). Ich werde den Blick für das Harmonische wahrscheinlich nie mehr verlieren, was natürlich auch heisst, dass ich immer weiss, was fehlt... ("Wer er hat eigentlich gesagt, es sei gut, immer positiv zu denken, wenn das Leben weh tut?" - Yok Quetschenpaua) Lebe die Nacht. Sad |
| Chimonas | @ Syra [QUOTE][i]Original geschrieben von Syra [/i] Ich lgaube nciht, dass diese Beziehung zum Scheitern verurteilt ist. Es gibt so viele Dinge, die man tun kann, gemeinsam. Ob etwas verrücktes, psontanes, extravagantes, verführerisches, verwöhnendes oder sonst irgendwas... Es gibt einfach viel zu viele Sachen, doch die meisten sehen diese Blickwinkel gar nciht und knozentrieren sich einfach nur zu sehr auf das eine. Ich sage nur: Öffnet die Augen. Wie wärs mal wieder mit nem gmeinsamen Spaziergang oder ein Verwöhnwochende oder einen gemeinsamen Urlaub oder Picknick, zussamen etwas kochen oder backen, zeichnen ,gestalten, massieren usw. [/QUOTE] Ja, so isses. Man sollte schliesslich auch zusammen leben! @ Azurite Hab das Gefuehl, das Du und Sadujan gar nich so weit voneinander entfernt seit.*g* @ Sadujan Wusste gar nicht, das mein Gedaechtnis so verbreitet ist, hielt es bis jetzt fuern Einzelstueck. Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Syra Ja, so isses. Man sollte schliesslich auch zusammen leben![/quote] Meine Meinung. Aber auch Sex sollte man nicht prinzipiell ablehnen, das ist genauso scheisse, wie es herbeizwingen zu wollen o.ä.. Irgendwann kommt halt nen Moment, in dem es das Richtige ist. (Mehr sag ich ja auch gar nicht.) Ich für meinen Teil bin ja hoffnungsloser Romantiker, nur auch leider auch fest davon überzeugt, dass ich in Sachen Liebe ein absoluter Vollversager bin & meine Chancen ein Armloser an den Fingern abzählen könnte. Dieses Mal geb ich aber nicht auf... Ich finde auch keine Ruhe mehr, bin wesentlich gewaltbereiter geworden (weil ich mich einfach scheisse fühl) und ich geb nicht auf, bevor sie mich erhört... Wenn ich nur nicht so wahnsinnig schüchtern wär, wenns um sie geht... [quote]@ Azurite Hab das Gefuehl, das Du und Sadujan gar nich so weit voneinander entfernt seit.*g*[/quote] Glaub ich auch. Der Unterschied ist eigentlich nur, dass Azurite sagt "Seht mal, DAS ist Liebe heutzutage" und ich "Nein, DAS da ist Liebe, nur das gibts halt heute nicht mehr wirklich..." [quote]@ Sadujan Wusste gar nicht, das mein Gedaechtnis so verbreitet ist, hielt es bis jetzt fuern Einzelstueck.[/QUOTE] Naja, ich denk mal, dass es bei mir so ist, dass ich angeblich wichtige Dinge so sehr nebenbei abhake und mich mit "Nebensächlichkeiten" beschäftige... Zum Beispiel kann ich so viele Liedtexte auswendig, kann aber keine einzige Lateinvokabel... Im Lateinunterricht war ich halt einfach anwesend und hab gemacht, was ich sollte... oder habs auch nicht gemacht, je nach dem, wenn ich aber Musik höre, dann bin ich wirklich mit Leib und Seele dabei, singe, springe und gröhle... Wenn ich verliebt bin, ists das selbe, ich weiss so viele Details, die ich irgendwann mal aufgeschnappt habe, die aber für mich nicht wirklich Bedeutung haben... zum Beispiel, wie sich meine Angebetete und einer ihrer besten Kameraden kennengelernt haben... Weil sich einfach Alles, was ich denke, irgendwie um sie dreht... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Ich für meinen Teil bin ja hoffnungsloser Romantiker, nur auch leider auch fest davon überzeugt, dass ich in Sachen Liebe ein absoluter Vollversager bin & meine Chancen ein Armloser an den Fingern abzählen könnte. [/B][/QUOTE]Sei optimistisch. Lieben kann man lernen. Und wenn du wirklich lieben willst, dann wirst du es auch lernen. Wie schnell, das hängt ganz von deiner Lern-Bereitschaft ab. [QUOTE][B]Dieses Mal geb ich aber nicht auf... Ich finde auch keine Ruhe mehr, bin wesentlich gewaltbereiter geworden (weil ich mich einfach scheisse fühl) und ich geb nicht auf, bevor sie mich erhört... Wenn ich nur nicht so wahnsinnig schüchtern wär, wenns um sie geht... [/B][/QUOTE]Ich kann dir eins aus Erfahrung sagen: Gewalt jeglicher Art ist der sicherste Weg, [b]Alles[/b] zu verlieren! Du solltest also jegliche Gewaltanwendung (wozu auch jegliches Unter-Druck-Setzen gehört) von vornherein ausklammern. Genauso sinnlos ist es, darauf zu warten, daß "sie dich erhört". Das ist dasselbe als wenn ein Händler auf dem Markt alte Wertlose Ware anbieten würde. Oder anders gesagt: Wer sich anderen zu Füßen wirft, wird wie ein Fußabtreter behandelt werden. Werde dir selbst bewußt, was du alles kannst, was deine besonderen Vorzüge sind. Aus welchen Gründen sollte sie dich gegenüber jemand anderem bevorzugen? Überlege, wodurch du für sie interessant werden könntest - grantiert nicht durch Gewalt oder irgendwelche Blödeleien - da mußt du deinen Grips schon etwas mehr anstrengen. [QUOTE][B]... wenn ich aber Musik höre, dann bin ich wirklich mit Leib und Seele dabei, singe, springe und gröhle... [/B][/QUOTE]Das ist doch schon mal etwas, daß du in die Waagschale werfen kannst. Vielleicht findest du heraus, welche Musik sie gern hört und warum, und kannst mit diesen Informationen eine Brücke bauen, und durch die Beschäftigung mit ihrer Lieblingsmusik deinen Horizont erweitern. [QUOTE][B]Wenn ich verliebt bin, ists das selbe, ich weiss so viele Details, die ich irgendwann mal aufgeschnappt habe, die aber für mich nicht wirklich Bedeutung haben... zum Beispiel, wie sich meine Angebetete und einer ihrer besten Kameraden kennengelernt haben... Weil sich einfach Alles, was ich denke, irgendwie um sie dreht... [/B][/QUOTE]Wie gesagt, versuche herauszufinden, was sie besonders mag. Bestimmt findest du darunter einiges, was dich auch interessiert, wo du vielleicht selbst schon Erfahrungen sammeln konntest. Und dann versuche, sie neugierig auf dich zu machen. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] Sei optimistisch. Lieben kann man lernen. Und wenn du wirklich lieben willst, dann wirst du es auch lernen. Wie schnell, das hängt ganz von deiner Lern-Bereitschaft ab.[/quote] Meinst du mit "lieben" jetzt "beeindrucken" oder wie? ICH bin ja absolut verliebt, kann nicht mehr ruhig schlafen, denk nur noch an sie... nur an der Gegenliebe haperts... [quote]Ich kann dir eins aus Erfahrung sagen: Gewalt jeglicher Art ist der sicherste Weg, [b]Alles[/b] zu verlieren! Du solltest also jegliche Gewaltanwendung (wozu auch jegliches Unter-Druck-Setzen gehört) von vornherein ausklammern.[/quote] Nicht Gewalt als Unter-Druck-Setzen, ich bin deshalb einfach mies gelaunt und stand nun schon häufig kurz davor, Leuten den Schädel einzuschlagen, weil sie mich genervt haben... Zum Glück sind die Anderen rechtzeitig weggelaufen (ich wette, ich hätt sie verprügelt und wär anschließend ebenfalls zu Boden gegangen, weil ich nicht wirklich kampferfahren bin, sondern nur einfach schlecht gelaunt). [quote]Genauso sinnlos ist es, darauf zu warten, daß "sie dich erhört". Das ist dasselbe als wenn ein Händler auf dem Markt alte Wertlose Ware anbieten würde. Oder anders gesagt: Wer sich anderen zu Füßen wirft, wird wie ein Fußabtreter behandelt werden.[/quote] Das hatte ich auch nicht vor... ich hol mir nen neues, smarteres Outfit (auch wegen anderen Gründen) und red dann nochmal mit ihr... was ich sage, weiss ich aber nicht... Was mein neues Auftreten angeht (also das geplante), kann ich es kurz schildern: Stiefel mit roten Senkeln, hochgekrempelte, schwarze Jeans, rotes Polo, schwarze Hosenträger, schwarze Bomberjacke mit nem roten Anarchiezeichen auf dem Rücken, kahlrasierter Schädel - halt ein RASH-Look... ist garantiert nicht unbedingt ihre Traumvorstellung, aber meine. "Hart, aber smart" wird mein momentanes asseliges Äußeres ablösen. Musikalisch bin ich sowieso eher Skinhead (Reggae, Ska & Oi! im Großen und Ganzen). [quote]Werde dir selbst bewußt, was du alles kannst, was deine besonderen Vorzüge sind. Aus welchen Gründen sollte sie dich gegenüber jemand anderem bevorzugen? Überlege, wodurch du für sie interessant werden könntest - grantiert nicht durch Gewalt oder irgendwelche Blödeleien - da mußt du deinen Grips schon etwas mehr anstrengen.[/quote] Erstmal sollte ich weniger asselig aussehen... Da steht mir momentan noch das Geld im Weg, aber irgendwie krieg ich das schon... Ansonsten sollte ich fröhlicher werden. Das wird sich mit der Umgestaltung von alleine einstellen... [quote]Das ist doch schon mal etwas, daß du in die Waagschale werfen kannst. Vielleicht findest du heraus, welche Musik sie gern hört und warum, und kannst mit diesen Informationen eine Brücke bauen, und durch die Beschäftigung mit ihrer Lieblingsmusik deinen Horizont erweitern.[/quote] Tja, Reggae... das wusste ich schon, bevor ich ihren Namen wusste & das war unser allererstes Gesprächsthema. Ich hör auch ganz gern Reggae, aber nur zum Chillen und Entspannen... sonst hör ich lieber Ska, was ja eine frühe Ursprungsform des Reggae ist, nur deutlich schneller und gut zum Hüpfen & Skanken geeignet (kennt sie gar nicht, werd ich mal mitbringen...) [quote]Wie gesagt, versuche herauszufinden, was sie besonders mag. Bestimmt findest du darunter einiges, was dich auch interessiert, wo du vielleicht selbst schon Erfahrungen sammeln konntest. Und dann versuche, sie neugierig auf dich zu machen.[/QUOTE] Stimmt... ich hab schon dran gedacht, einen meiner Kameraden auszufragen, hab ich dann aber doch nicht gemacht, weil ich mir dabei scheisse vorgekommen wär... Ich werd ja schon schüchtern, wenn ich nur daran denke, [i]über[/i] sie zu reden. Man kann sich also vorstellen, wie dumm ich mich anstelle, wenn ich versuche, [i]mit[/i] ihr zu reden... |
| wolverines_girl | Mhm, die Liebe... Ja... Was soll man dazu noch sagen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll :D Ich eiere schon mehr oder weniger 2 Jahre (bis auf ein, zwei One-Night-Stands) alleine durch die Welt, bin manchmal an einem ganz schönen Tiefpunkt, aber ich finde einfach keinen, der zu mir passt. Verliebt war ich schon öfter, aber irgendwie... Entweder bin ich zu schüchtern und sage garnichts, oder ich labere Stuss... Oder die Leute kommen vom Arsch der Welt (vor ein paar Monaten hatte ich eine kurze "Händchen-halt-Beziehung" mit einem Australier, der aber in 2 Jahren wieder nach Oz gemusst hätte. Irgendwie sind wir beide mit dem Gedanken nicht klar gekommen und so weiter und so fort... Jetzt sind wir... na? Genau... Freunde...). Bei mir reichts irgendwie nur zur Freundschaft, aber ich hab mir abgewöhnt mich darüber aufzuregen. Was solls, die Nerven spar ich mir, irgendwann passierts. Unverhofft kommt oft :) |
| Chimonas | @ Sadujan Viel Glueck! Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Sadujan Viel Glueck! Gruss Chimonas[/QUOTE] Danke, ich werd jede Menge davon brauchen... bzw. wahrscheinlich würde mir auch alles Glück der Welt nicht helfen... naja, hoit sind erstmal meine Haare abgekommen... Freitag heissts dann: SKA! Mal sehen, ob sies mag... |
| Chimonas | Wie das wohl ausgeht? Allerdings muss ich gestehn, ich wuerd mich nicht einmal fuer ein Maedchen "aendern", zumindest nicht aeusserlich. Entweder, man kommt so miteinander klar wie man ist, oder ueberhaupt nicht. (Nur meine Meinung). |
| wolverines_girl | Auch innerlich würde ich mich nicht ändern. Außer es ist berechtigt, dann würden sich Kompromisse finden! |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] Wie das wohl ausgeht? Allerdings muss ich gestehn, ich wuerd mich nicht einmal fuer ein Maedchen "aendern", zumindest nicht aeusserlich. Entweder, man kommt so miteinander klar wie man ist, oder ueberhaupt nicht. (Nur meine Meinung).[/QUOTE] Naja, als asseliger scheiss Punker isses schon angebracht, seinen Kleidungsstil etwas zu ändern... nicht, um sich irgendwessen Wünschen anzupassen, sondern einfach, um ein wenig smarter auszusehen und selbstbewusster zu werden. Als Goth sieht man meist ja sowieso elegant aus, als Punk versucht man ja absichtlich, sich ein wenig zu entstellen. Im Grunde ist es nichts anderes, als wenn man plötzlich anfängt, sich öfter zu waschen. Außerdem wird einem mit Kahlschlag deutlich weniger Toleranz entgegengebracht als mit Zottelhaar... |
| Chimonas | @ wolverines_girl Das ich mich auch innerlich fuer ein Maedchen nicht aendern wuerde, haette ich auch am liebsten geschrieben. Aber leider war ich schon mal so verliebt, das ich das doch tatsaechlich versucht hatte. Ich bin naemlich total schuechtern. Und hab nur ihretwegen versucht meiner Persoenlichkeit mehr Selbsbewustsein zu verleihen, was meiner "normalen" Persoenlichkeit schon eine grosse Veraenderung abgerungen haette. Leider hatte es nicht geklappt. Habe mir dazu extra "Masken" zugelegt, welche mich nach aussen hin selbstbewuster Auftreten liessen. Das Dumme daran war nur, das vor ihr alle Masken versagten und meine extreme Schuechternheit blieb.... Gruss Chimonas |
| aaraen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]Allerdings muss ich gestehn, ich wuerd mich nicht einmal fuer ein Maedchen "aendern", zumindest nicht aeusserlich. Entweder, man kommt so miteinander klar wie man ist, oder ueberhaupt nicht. (Nur meine Meinung). [/B][/QUOTE] Och so absolut würd ich das nicht im Raum stehen lassen. Wenn man dem anderen damit nen Gefallen tun kann is das doch nen Versuch wert. Vielleicht entdeckt man ja so ein paar neue Seiten an sich. Klar, wenn man sich darin nicht wiederfindet hats natürlich wenig Sinn. Ich freue mich jedenfalls wenn mein Schatz meinetwegen auf die Gammelhose verzichtet und ich denke das tut seiner Persönlichkeit keinen Abbruch. Ausserdem lass ich mich ja auch gelegentlich bei meiner Kleiderwahl von seinen Präferenzen inspirieren. |
| Chimonas | JA, Alleinsein hat auch Vorteile, so kann ich in der Hose herumlaufen, in der ich herumlaufen moechte! Niemand der mir da dreinredet. Juhu! Gruss Chimonas |
| Kaija | dieses thema wird echt zu ernst genommen,als wie wenn das ,dass wichtigste wäre. das ist das normalste vom normalsten und warum viele so ein tara daraus machen ist mir unbegreiflich. dann fangen sie auch noch mit den bescheuertsten argumenten an wie "mein partner ist so langweilig und er bringts nicht" blabla ... man sollte froh sein wenn man überhaupt einen partner hat den man liebt und ihm nahe sein kann. die meisten leute wissen sowas echt nicht zu schätzen.aber wie sollten sie auch,sie haben ja einen partner und wissen nicht wie sich menschen die alleine sind fühlen. |
| Azurite | @ Kaija: Na, jemand der einen Partner hat, kann genauso mal alleine gewesen sein, oder? Und auch nicht alle, die alleine sind, fühlen gleich. Aber es stimmt, dass solche Argumente bescheuert sind. Trotzdem klingt das, was du sagst, gerade so, als würdest du dich dem erstbesten an den Hals werfen, nur um nicht alleine zu sein. Azurite |
| Kaija | um gottes willen! das klingt aber nur so. :eek: :eek: :eek: ich würde mich nie den erst besten nehmen,das will ich ja eben nicht was soll mir das bringen? ich will einen haben mit dem ich mich wirklich gut verstehe und mit dem ich gemeinsamkeiten habe nur kenn ich keinen. :( und das macht mich trauig. |
| GrauerWolf | @chimonas Apropos "Masken" und "Schüchternheit". Das kann man trainieren, irgendwann wird es Teil von einem selbst. Ich habe mal den Satz gelesen: "Sei mutig oder gib vor, es zu sein. Niemand wird den Unterschied bemerken." Da ist was dran!:cool: |
| Sadujan | @Kaija: Sei froh... Ich hab voll den Knoten im Hirn, weil ich unglücklich verliebt bin... Wobei wir auch schon wieder bei folgendem Satz wären: [QUOTE][i]Original geschrieben von Kaija [/i] man sollte froh sein wenn man überhaupt einen partner hat den man liebt[/QUOTE] Haben sie nicht. Was meinst du, wie viele Menschen in dieser götterverlassenen Gesellschaft wissen noch, was Liebe ist? Es geht doch nur entweder um: "Sieht geil aus" oder "ist nett" (was eigentlich "hat Geld", "hat Fahrzeug" o.ä. heissen soll), sprich: Es geht um reinen, unverfälschten Egoismus, was ich ohne verdammt schlechtes Gewissen nie "Liebe" nennen könnte. |
| Kaija | naja ,wenn man es so betrachtet hast du wirklich recht. ich müsste schon mal glück haben wenn ich einen hätte in dem ich mich verlieben könnte,wäre ja schon mal ein anfang bei mir. manchmal kommts mir so vor als wie wenn ich für diese dinge nicht gemacht wäre. :rolleyes: |
| Chimonas | @ Kaija Das geht mir jetzt auch nicht anders. Nach meiner ersten ungluecklichen Verliebtheit, scheint es niemanden mehr zu geben, der mich interessiert, bevor ich mich aber verliebt hatte, war es ganz genau so. Naja, das Maedel in welches ich mich verliebt hatte dachte ueberhaupt nicht so wie ich. Und ich nicht wie sie. Aber, bis ich jemanden faende, der [i]genau so[/i] denkt wie ich, duerfte es noch'n paar Lichtjahre dauern. @ Sadujan Ich bin froh!*AuchmalinsowasdrinWAR* Und meine Sicht von Liebe is das nich. *IchuebrigensnachdieserDefinitionnichtnettbin* @ GrauerWolf Teilweise schon...Aber in bestimmten Situationen, versagt das ganze dann voellig. Ausserdem kostet es nur unnoetig Kraft. Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | @Chimonas Glaube ich nicht so recht. Klingt so wie: manchmal habe ich keine Kraft zum Essen oder Schlafen. Aber es ist eine Überzeugungssache. Außerdem steigert es das Selbstwertgefühl. |
| Chimonas | @ GrauerWolf Ein SELBST - Wertgefuehl sollte auch aus einem Selbst kommen, und keines aufgesetzten nur nach Aussen wirkenden Teils der Einbildung entspringen. So zumindest meine Meinung. Gruss Chimonas |
| GrauerWolf | @Chimonas Hängt vom Willen zur Veränderung ab. Oder man riskiert eine sich selbst verwirklichende Prophezeiung. |
| Kaija | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]@ Kaija Das geht mir jetzt auch nicht anders. Nach meiner ersten ungluecklichen Verliebtheit, scheint es niemanden mehr zu geben, der mich interessiert, bevor ich mich aber verliebt hatte, war es ganz genau so. Naja, das Maedel in welches ich mich verliebt hatte dachte ueberhaupt nicht so wie ich. Und ich nicht wie sie. [/B][/QUOTE] es "freut" mich das es noch einen gibt der auch so denkt und das gleiche "problem" hat wie ich. ich dachte immer ich bin die einzige alle haben immer einen partner. bei fast jedem board gibts mal die frage ob man vergeben ist oder nicht und da haben alle immer eine und wenn mal wer keinen hat dann ist der jenige erst 12/13 aber in meinen alter haben alle wen oder hatte einen. aber wie ich sehe jetzt doch nicht alle. es ist schwer für mich einen zu finden der die gleiche einstellung hat wie ich. wenn ich die meisten höre sind es nur dumme jungs. die meisten haben ja nicht mal einen halbwegs vernünftigen und weiten wortschatz. und mit denen kann man wohl kaum über gefühle und solchen themen reden. denn denen wird das wohl ziehmlich egal sein,hauptsache sie haben spass,feiern und kriegen so viele mädchen wie möglich. wenn sie dann auch wieder von alkohol daher reden und so hässliche wörter wie "angeschissen" sagen,graust mir einfach. weißt du dieses unintelligente daher reden mag ich nicht. |
| GrauerWolf | @Kaija Dann suche Dir vielleicht neue Kreise und bewege Dich eher unter Älteren - und, vor allem, unverhofft kommt oft!:) |
| Kaija | hm wenn ich nür wüsste wie und wo. :( ausserdem habe ich mir lachen typen sowieso ncihts zu tun. ok eine freundin hatte vor zwei jahren mal so einen komischen und man hört und sieht sie doch wie sie tun. am bahnhof waren vor kurzem wieder solche. der eine hate unmengen von parfum oben das einem echt schlecht werden konnte. |
| Sadujan | @Kaija Nur mal der Interesse halber... "in deinem Alter"... wie alt bist du denn? Sonst wollte ich noch sagen, es gibt schon Jungs, für die wirkliche Gefühle das Wichtigste sind... ich selbst und ein Kumpel von mir denkt auch ganz ähnlich... ach ja, und mein früherer bester Freund, zu dem ich jetzt aber keinen Kontakt mehr hab, auch... Vom Wesen her sind wir drei ziemlich unterschiedlich. Mein einer Kumpel ist halt relativ normal, also keine wirkliche Subkultur, aber hat halt auch nen eigenen way of life, er ist ziemlich asiatisch angehaucht, hat Budo (also asiatischen Kampfsport) zur Lebenseinstellung gemacht, ist aber (bzw. eigentlich gerade deshalb) absolut ruhig und friedlich... der andere Typ ist ziemlich feminin, find ich, halt ganz weich und sanft... und ich, ich bin der "Leckt mich doch alle mal am Arsch, ich scheiss auf euch"-Typ, der in nahezu Allem Schlechtes sieht, aber Natur, reine Gefühle und Offenheit als Ideale hat. Wie du siehst, uns gibts in jeder Ausprägung, da wird schon irgendwas Passendes dabei sein. Dein Problem mit der Vulgärsprache verstehe ich aber nicht... gerade weil Gefühle so wichtig sind, muss man die schlechten ja auch in emotionale Worte kleiden. Ein "Aaaah, Scheisse, ich bin so verdammt nochmal gefickt, das geht ja garnich mehr klar, sowas von zum Kotzen!" ist imo durchaus angebracht, wenn man sich so fühlt... Wenn man natürlich irgendwelchen Müll zusammenlabert, weil man "cool" rüberkommen will, ist das natürlich fürn Arsch, um mal in der Vulgärsprache zu bleiben. Wenn man sich aber scheisse fühlt, dann sollte man das auch so ausdrücken. Durch "Mäßigung" der Wortwahl wird der verbalen Kommunikation leider zusehends die Emotionalität geraubt. Ich finde es wichtig, dem entgegenzuwirken... Genauso hasse ich ene Sprachwahl wie "Jo, Gangsta, was geht aaab? Check, Alta!" statt einem treffenderen "Hey! Dass man dich mal wiedersieht... Was hast du so gemacht die Zeit?"... Emotionen muss man zeigen und "Coolness" ist eben keine Emotion... Weiterhin ist es doch so, dass man, wenn man sehr auf den eigenen Intellekt fixiert ist, über die Logik das Gefühl vergisst. Mir persönlich ist das Gefühl einfach viel wichtiger als die analytische Logik. |
| Kaija | solche wörter gebrauchen sie aber nicht oder nicht nur zum fluchen. und man merkt es ganz deutlich das wenn sie cool rüber kommen wollen so etwas sagen. von mir aus können sie ja auch so reden aber wenn sie mit mir reden würden,würde ich sie schon darauf aufmerksam machen das sie nicht solche ekligen wörter benutzen sollen. gut ,wenn sie fluchen sage ich ja nicht wirklich was. ich kenne aber solche leute nicht persönlich aber wenn mal welche in meiner nähe sind höre ich denen zu und dann merkt man das eben. eins habe ich mir gemerkt als damals eine freunden diesen komischen freund hatte hat er offensichtlich versucht mit einer anderen freundin ein gespräch zu führen ,er wollte wissen ob sie irgenteinen speziellen typen kennt und er "kennst du den,weißt eh den da..." meine freundin "wie sieht er denn aus" er "ja dunkle haare *nuschelt irgentwas* kennst eh" den namen wusste er warscheindlich nicht und irgentwann habe ich irgentetwas gesagt und das gespräch war beendet. nacher als seine "coolen" freunde weg waren erweiterte sich auf einmal sein wortschatz und er konnte alle wörter sagen die es gibt. aber vorher den "coolen" spielen. meine freunden sagte das auch das er bei seinen freunden anders ist und darum mag sie die freunde nicht. aber das hielt eh mit den beiden nicht lange. jetzt sehe ich sie eigentlich auch nicht mehr so oft und ist jetzt auch älter geworden. ausserdem habe ich auch nicht gesagt das alle so sind,das wäre ja blödsinn aber die meisten halt doch so. :D ich bin 18. ich finde das überhaupt nicht alt,aber heut zu tage ist es schon alt wenn man keinen richtigen freund hat. ;) obwohl eigentlich war es schon immer so aber heut zu tage doch sicher etwas ander als damals. aber das mit dem alter ist mir egal. ;) ich bin erst 18 und ich werde noch ne teit lang leben. ;) |
| Hastur | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [ Dein Problem mit der Vulgärsprache verstehe ich aber nicht... gerade weil Gefühle so wichtig sind, muss man die schlechten ja auch in emotionale Worte kleiden. Ein "Aaaah, Scheisse, ich bin so verdammt nochmal gefickt, das geht ja garnich mehr klar, sowas von zum Kotzen!" ist imo durchaus angebracht, wenn man sich so fühlt... [/QUOTE] also ich finde man kann mit tonfall und gestik mehr ausdrücken als mit "kraftausdrücken" ... ich persönlich finde leute die sich nicht gewählt ausdrücken können (gegen ein paar ausrutscher habe ich nichts aber wer sich ständig so äussert ...) gelinde gesagt lästig und würde sie nicht unbedingt in meine partnerwahl einbeziehen (meine ex hat irgendwann so angefangen und ich fand es zum ... mäusemelken) |
| Azurite | Also ich bin so eine, die ständig flucht... ganz egal, ob jemand da ist oder nicht... es ist einfach so absolut gewohnt für mich. Ich weiß, dass nicht jeder damit so leicht klarkommt, aber wie immer wird niemand von mir gezwungen, in meiner Nähe zu sein. Zu den Leuten, für die ich das abstellen müsste, brauche ich auch nicht unbedingt näheren Kontakt. Azurite |
| Hastur | verlangt ja auch keiner, dass du dich verstellst :). hätten wir alle den gleichen geschmack waers ja langweilig *fg* |
| Azurite | Doch, es gibt so gewisse Leute, die meinen, das verlangen zu können. Nun, sie können verlangen, was sie wollen, aber es wird nichts nützen. Meist seh ich zu, dass ich diese Leute so bald wie möglich wieder loswerde. Azurite |
| Kaija | verlange und erwarte nie etwas von anderen,sonst wirst du nur entäuscht. viele haben auch das problem das sie sich einbilden das alles nach ihnen gehen muss und wenn sie etwas sagen dann muss es so sein und akzeptieren keine andere meinung. mit solchen leuten fange ich erst gar nicht das diskutieren an,weil sie es sowieso nicht begreifen das es auch andere meinungen gibt und wenn sie im unrecht liegen der andere die wahrheit sprechen kann. :rolleyes: wenn man da eine diskussion anfängt ist streit vorprogrammiert. wenn der eine sagt das der himmel grün ist und du sagst das er blau ist was natürlich stimmt,kann das trotzdem nicht stimmen weil ...blabla... sowas kenne ich nur zu gut. auch wenn man seine eigene meinung hat und daran festhält kann man sich andere meinungen anhören und versuchen zu verstehen. irgentwie komme ich vom thema ab,das passiert mir leider oft. :rolleyes: und es stimmt,wenn jeder den gleichen geschmack hätte wäre es total langweilig. und ich denke nicht das meine mutter gerne auf die "komischen gestalten" wie sie immer sagt (aber nicht böse gemeint) "stehen". :D und ich aber auch nciht auf ihre.*g* ok tarabas von fantaghiro gefällt uns beiden aber der hat ja nichts dunkels an sich. tut mir leid schon wieder... ich hör jetzt ma auf zu schreiben. |
| Sadujan | @Kaija Ja, darum hab ich ja in diesem Zusammenhang schon gesagt, dass ich "Coolness" für absolut hohl halte ("hohl" passt imo sehr gut in diesen Kontext, denn hohl=pure Fassade & nix Echtes dahinter). 18... ich denk mal, in drei Jahren sind viele Leute wieder vernünftig geworden... vielleicht auch nicht, bei mir isses eher ne Lebenseinstellung und hat nix mit vernünftig oder unvernünftig zu tun... kA. Trotzdem isses imo besser, niemanden zu finden, als jemanden zu finden & abgelehnt zu werden... vielleicht aber auch nur, weil ich damit grad konfrontiert bin, vorher gings mir auch beschissen. Aber dass man nichts verlangen kann, finde ich nicht. Wer sich nicht nach den Dingen richtet, die ich vorgebe, muss halt mit den Konsequenzen leben. Wenn man etwas will, dann muss man halt Kraft & Mut aufbringen, es zu erreichen. Hindernisse sind dazu da, überwunden zu werden. @Hastur Emotionen zeigen wann und wo immer es nur geht halte ich für besser. Egal, obs nun der Etikette gemäß ist oder nicht, einfach das Innerste aus einem heraus sprechen lassen, ist viel offener & ehrlicher. @Azurite Richtig so :) |
| Kaija | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B] Wenn man etwas will, dann muss man halt Kraft & Mut aufbringen, es zu erreichen. Hindernisse sind dazu da, überwunden zu werden. [/B][/QUOTE] ja ich habe keine "großen" dinge die ich erreichen will. das einzige was ich möchte ist so zu leben wie ich es will,oder halt so gut als möglich zu leben wie ich will und da höre ich nicht auf andere,die mich versuchen zu irgentetwas zu zwingen. leider ist das heut zu tage aber im arbeits berreich so. ich habe da eine eigene einstellung und biss jetzt gibt es nur meine mutter,eine freundin und einen guten chatfreund die meine ansichten verstehen.darum rede ich nie mit anderen darüber. will ich auch gar nicht. |
| gin'iro | Das Thema heisst "Leben ohne Sex?", bitte bleibt on topic |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kaija [/i] ja ich habe keine "großen" dinge die ich erreichen will. das einzige was ich möchte ist so zu leben wie ich es will,oder halt so gut als möglich zu leben wie ich will und da höre ich nicht auf andere,die mich versuchen zu irgentetwas zu zwingen. leider ist das heut zu tage aber im arbeits berreich so. ich habe da eine eigene einstellung und biss jetzt gibt es nur meine mutter,eine freundin und einen guten chatfreund die meine ansichten verstehen.darum rede ich nie mit anderen darüber. will ich auch gar nicht.[/QUOTE] Ich meinte jetzt auch nicht, dass du dir irgendwas sagen lassen sollst... Im Gegenteil, ich finde es wichtig, seinen eigenen Weg zu gehen. Ich finde aber auch, dass man als eines der wenigen verantwortungsbewussten Wesen auf diesem Planeten (Punks, Skins, Goths, Billys,...) Ansprüche stellen kann ohne die von anderen Leuten zu erfüllen... Als elitärer Subkultureller weiss halt, was richtig ist und alle Anderen haben gefälligst unterzuordnen. "Wir sind stolz & stark! Wir sind die Elite!" (Cotzraiz) Man hat imo sogar die Pflicht, Ansprüche zu stellen und diese durchzusetzen. @gin'iro Das eigentliche Thema kann man ja nebenher laufen lassen... |
| gin'iro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]@gin'iro Das eigentliche Thema kann man ja nebenher laufen lassen... [/B][/QUOTE] Lieber nicht, gehts denn in einem eigenen Thema? |
| Kaija | ausserdem gin'iro,dann schreib halt was über dieses thema dann kommt es autmatisch wieder hervor. es ist eben nicht immer leicht beim gleichen thema zu bleiben und das ist nicht nur in dem topic so. :) |
| Chimonas | Ein Leben ohne Sex bedeutet fuer mich einfach Freiheit und Unabhaengigkeit! (Aber ich weiss nicht, ob ich das ueberhaupt will). Gruss Chimonas |
| Nokar | Aber um welchen Preis ? Im Leben gibt es so wenig vergnügungen, da sollte man sich nicht einigen der Intensivsten vor enthalten. Kann aber auch sein as ich als mänlicher Humanoid bei diesem Thema befangen bin. *Bussi* Nokar |
| Black Moni | @Nokar Meinst du die holde Weiblichkeit sei bei diesem Thema nicht befangen (nicht mehr oder weniger als Männer), ist glaub ich typabhängig. Knappes Statement von mir: Ich möchte auf Sex als sinnliche erfahrung nicht missen. Verschämte Grüße *g* Black Moni |
| Kaija | bei diesem thema kann man "vergnügen" nicht verallgemeinern ,da es viele vorallem fraun gibt für denen das kein verknügen ist. |
| Sadujan | Es ist ja auch kein "Vergnügen", sondern, wie Black Moni schon richtig sagte, eine sinnliche Erfahrung. Es steckt viel mehr dahinter als dieses Rein-Raus und auf die Gefühle, die dahinterstecken, kommt es an. Wenn es jemandem nur darum geht, sich Befriedigung zu verschaffen, wird die andere Person zu einem Werkzeug degradiert und fühlt sich natürlich auch dementsprechend. Auch steht es oft in Verbindung mit Machtausübung. Der Akt wird von jemandem herbeigezwungen (nicht unbedingt physisch, man kann die andere Person auch schon damit unter Druck setzen, dass man sagt, dass man sie sonst nicht mehr liebt), damit er sich selbst als höherstehend betrachtet. Auch hierbei geht es um Degradierung. Beides würde ich nicht als "Sex" bezeichnen, für mich fällt das schon eher unter Vergewaltigung. Männer sind da zum Glück eher selten die Opfer, was rein technisch schon einleuchtet. Andererseits benutzen Frauen Sex umgekehrt gern als Druckmittel ("Wenn du (nicht) [...], schlaf ich (nicht mehr / auch) mit dir"), was Männern technisch ja auch nicht so möglich ist... Tatsache ist, dass in allen Fällen keine Gefühle dahinterstecken, dass es frau eben keinen Spass machen kann & ihrem Partner dabei eigentlich auch die Gefühle fehlen (sollten). Sex steht in meiner Definition immer in Verbindung mit tiefgründiger Liebe. Das Schöne daran ist ja, so sehr zu spüren, geliebt zu werden (daher wird dieses Gefühl gern synonym für Sex genommen). Man vergisst Alles um sich herum, nimmt nur noch diese Liebe wahr, die einem entgegengebracht wird und erwiedert sie wie in Trance... Wenn da keine Liebe hintersteckt, ist es imo auch kein wirklicher Sex, sondern eben entweder Vergewaltigung oder Erpressung. Wenn mir also jemand erzählt, er hätte schon xy mal Sex gehabt, ist mir klar, dass das nichts Positives ist und er eben xy Vergewaltigungen begangen hat oder xy mal sich hat erpressen lassen... Ich hasse diesen Scheiss... aber nun ja, willkommen in der modernen, westlichen Welt... :( |
| Nokar | @ Sadujan Vorab: Ich kenne deine Vorgeschichte nicht und möchte dich hier nicht persönlich Angreifen ! Aber Sex ist in erster Linie nur ein gefühl von vielen. Das heißt nicht das ich meine Frau gleich zum "Werkzeug" degradiere, oder ? Ein blick von Ihr kann tausend mal schöner sein als der beste Sex. Deiner Definition nach würde ich Sie bereits vergewatligen wenn ich Sie morgens Wachküsse weil ich weiss das Sie dies liebt. Und Druck ( leistungsdruck) ist immer dahinter ! Denn wer seine/ihre Triebe, verleugnet verleugnet das was ihn/sie lebendig (OK vieleicht unkluge Wort wahl, aber Ihr wisst was ich meine) macht ! Der eure Nokar |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nokar [/i] [B] Denn wer seine/ihre Triebe, verleugnet verleugnet das was ihn/sie lebendig (OK vieleicht unkluge Wort wahl, aber Ihr wisst was ich meine) macht ! [/B][/QUOTE] Was dann im Umkehrschluß bedeuten würde, daß alle Menschen, die ein Leben ohne Sex führen, dies unfreiwillig / gezwungener Maßen tun würden, man ihnen also etwas vorenthält? Ich bitte hierbei zu bedenken, daß es auch Menschen geben soll, die sich freiwillig für so ein Leben entscheiden... |
| Hastur | ich glaube dass man ohne sex durchaus auch gut leben kann ... aber zärtlichkeiten,berührungen e.c.t. mit einem geliebten partner auszutauschen, ein spiel von geben&nehmen, der genuss der berührungen,die freude an den gefühlen des gegnüber ... das ist wunderbar und ich will es nicht missen. es geht nicht darum jemanden zu dominieren oder zu benutzen, es geht darum freude und glück zu geben,vertrauen ... bedingungslos, es geht auch darum sich fallen zu lassen, ineinander zu versinken und sich selbst im strudel der gefühle nicht verlieren sondern gemeinsam in ihm zu tanzen. |
| Azurite | Ich kann dem nicht zustimmen, dass es im Leben ja nur so wenige Vergnügungen gibt... es gibt weitaus genügend. Wehe, einer lässt mich jetzt aber was aufzählen... das kann ich nicht. Ich kann nur sagen, dass ich es bisher zur Genüge geschafft habe, mich zu vergnügen. Azurite |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nokar [/i] @ Sadujan Vorab: Ich kenne deine Vorgeschichte nicht und möchte dich hier nicht persönlich Angreifen ! Aber Sex ist in erster Linie nur ein gefühl von vielen. Das heißt nicht das ich meine Frau gleich zum "Werkzeug" degradiere, oder ? Ein blick von Ihr kann tausend mal schöner sein als der beste Sex. Deiner Definition nach würde ich Sie bereits vergewatligen wenn ich Sie morgens Wachküsse weil ich weiss das Sie dies liebt. Und Druck ( leistungsdruck) ist immer dahinter ! Denn wer seine/ihre Triebe, verleugnet verleugnet das was ihn/sie lebendig (OK vieleicht unkluge Wort wahl, aber Ihr wisst was ich meine) macht ! Der eure Nokar[/QUOTE] Hab ich auch gar nicht gesagt... Ich bin hier die ganze Zeit schon der... hmm... ich sag einfach mal, der fanatische Verfechter von Romantik, Liebe, Sex & Zärtlichkeit... Ich wiederhole mal ein wenig aus betreffendem Post von mir.... [quote][i]Original geschrieben von Sadujan[/i] Sex steht in meiner Definition immer in Verbindung mit tiefgründiger Liebe. Das Schöne daran ist ja, so sehr zu spüren, geliebt zu werden (daher wird dieses Gefühl gern synonym für Sex genommen). Man vergisst Alles um sich herum, nimmt nur noch diese Liebe wahr, die einem entgegengebracht wird und erwiedert sie wie in Trance... Wenn da keine Liebe hintersteckt, ist es imo auch kein wirklicher Sex, sondern eben entweder Vergewaltigung oder Erpressung. [/quote] Wäre nach meiner Definition dein Wachküssen wirklich Vergewaltigung? Ich betone nochmal "Wenn da keine Liebe hintersteckt..." Das mit dem Leistungsdruck verstehe ich aber nicht... oder doch, ich verstehe schon, aber imco entspringt diese Annahme keiner [i]reinen[/i] Liebe (ja, ich weiss... sowas gibts selten bis nie). (Fast) Alles, was ich tue, geschieht aus Selbstzweck... Wenn du aber sagst, du "müsstest" Leistung bringen, bedeutet das, dass du damit ein Ziel verfolgst. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass du dich beweisen willst, damit deine Partnerin dich liebt. Ich aber frage: Ist es Liebe oder Egoismus, wenn man geliebt werden will? (Reine) Liebe bedeutet allein zu geben, ohne etwas dafür zu verlangen oder zu erwarten. (Reine) Liebe lässt einen selbst ganz aus dem Spiel, sondern fragt nur nach der geliebten Person. Das soll jetzt kein Angriff sein, aber eine Anregung, darüber nachzudenken... Als ich das erkannt habe, habe ich geschafft, mich von eben jenem Druck zu befreien, frei und glücklich zu sein und somit auch ein wesentlich besser geeigneter Partner als vorher (jaja, ich bin immernoch scheisse). Jener Egoismus, der sich immer wieder in Liebe einschleicht, ist letztendlich das Resultat unseres westlichen Kulturkreises, in dem Profitdenken das Leben bestimmt und imo tut man sich gut daran, sich von ihm zu lösen (dem Profitdenken, nicht vom Leben)... Ausführlich und verständlich genug? [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Was dann im Umkehrschluß bedeuten würde, daß alle Menschen, die ein Leben ohne Sex führen, dies unfreiwillig / gezwungener Maßen tun würden, man ihnen also etwas vorenthält? Ich bitte hierbei zu bedenken, daß es auch Menschen geben soll, die sich freiwillig für so ein Leben entscheiden... [/QUOTE] Dass sie es freiwillig tun, heisst ja noch lange nicht, dass es das Beste für sie ist. Bedenke: Was tun wir schon wirklich aus freien Stücken? Wir werden durch unser Umfeld geprägt und können dadurch auch zu dem Schluss kommen, dass man auf Sex besser verzichtet... Ich habe schon oft genug Dinge für besser gehalten, die eigentlich Scheisse waren. Es gibt aber ein ganz einfaches Rezept, um zu ermitteln, ob etwas gut oder schlecht ist. Man frage sich einfach: "Wie kann etwas, das ein gutes Gefühl erzeugt, etwas Schlechtes sein?" und lasse bei dem "guten Gefühl" mal Schamgefühle, etc., also Alles, was einem von Außen eingepflanzt wurde, aus dem Spiel. @Azurite Drei Regeln sollte man immer beachten: 1. Tue das, wozu du Lust hast. 2. Sei ehrlich, vor Allem zu dir selbst. 3. Lass dir in deine Gefühle nicht reinreden. Und ich würde nicht dauernd von "Vergnügen" reden... Vergnügung ist vordergründig, es geht hier um viel mehr... |
| Azurite | > Dass sie es freiwillig tun, heisst ja noch lange nicht, dass es das Beste für sie ist. Bedenke: Was tun wir schon wirklich aus freien Stücken? Wir werden durch unser Umfeld geprägt und können dadurch auch zu dem Schluss kommen, dass man auf Sex besser verzichtet... > 1. Tue das, wozu du Lust hast. Hm, für mich widerspricht sich da was. Ist es nun also nicht das Beste für mich, zu tun, wozu ich Lust habe? Es könnte ja auch nur aus meinem Umfeld kommen, dass ich freiwillig darauf verzichte... woher weiß ich denn, ob ich das wirklich aus freien Stücken tue? Azurite |
| Nokar | Frage @ all Wenn man eine Freundschaft mit jemanden den man schon sehr lange und gut kennt hat und merkt das es doch mehr wird (eigenglich schon liebe ist). Und irrgendwan das Gefühl kommt mit dieser Person auch das "letzte" gefühl zu teilen. Sollte man dann seinen Gefühlen freien lauflassen obwohl die Möglichkeit besteht das man damit alles kapput macht ? euer Nokar |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B] Dass sie es freiwillig tun, heisst ja noch lange nicht, dass es das Beste für sie ist. Bedenke: Was tun wir schon wirklich aus freien Stücken? Wir werden durch unser Umfeld geprägt und können dadurch auch zu dem Schluss kommen, dass man auf Sex besser verzichtet...[/B][/QUOTE] Ich denke, daß gerade die Entscheidung für oder gegen im Ermessen des Einzelnen liegt, und sehr wohl dazu beitragen kann, daß man sein Leben entsprechend seiner Vorstellung führen kann. Würde ich mich an gesellschaftliche Normen halten, müßte ich im Schnitt 2 mal die Woche Sex haben - so man den Umfragen glauben mag... Und ob es das Beste für mich ist? Es geht hier nicht um den Gebrauch von Drogen o.ä. , die sich negativ auf mich auswirken, genauso wenig schädige ich durch meinen Lebensstil Andere. Ich halte den gewählten Weg für den für mich richtigen - und DAS allein ist entscheidend. [B][QUOTE] Drei Regeln sollte man immer beachten: 1. Tue das, wozu du Lust hast. 2. Sei ehrlich, vor Allem zu dir selbst. 3. Lass dir in deine Gefühle nicht reinreden. [/B][/QUOTE] Sehr schön gesagt (auch wenn es an eine andere Adresse ging). Und genau das tue ich auch, indem ich nach meinem Gusto lebe... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nokar [/i] [B]Frage @ all Wenn man eine Freundschaft mit jemanden den man schon sehr lange und gut kennt hat und merkt das es doch mehr wird (eigenglich schon liebe ist). Und irrgendwan das Gefühl kommt mit dieser Person auch das "letzte" gefühl zu teilen. Sollte man dann seinen Gefühlen freien lauflassen obwohl die Möglichkeit besteht das man damit alles kapput macht ? [/B][/QUOTE] Es kann gutgehen - in den meisten Fällen jedoch geht es mächtig nach hinten los und man verliert nicht nur einen Partner, sondern auch einen Freund... |
| Sadujan | @Azurite Was meinst du, wofür 2. und 3. da sind? @MissPan Ich fang jetzt nicht an und lass den Sozialpädagogen raushängen, aber ich glaube nicht, dass ein absoluter Verzicht aus dir selbst herauskommt... ein "Nein" vielleicht, aber auf keinen Fall ein "Nie". |
| Chimonas | @ MissPan Das man solch ein Leben grundlos fuehrt kann ich selbst auch nicht glauben. Das sowas zumindest durchs Umfeld mitbestimmt wird erscheint mir da schon glaubwuerdiger. Aber verstehen kann ich's schon. Wenn man sich die tolle Glitzerwelt heute so anschaut... Gruss eines unglaeubigen Chimonas' |
| OrcaDesign | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] [B]Es kann gutgehen - in den meisten Fällen jedoch geht es mächtig nach hinten los und man verliert nicht nur einen Partner, sondern auch einen Freund... [/B][/QUOTE] ... und im Grunde hat man den Freund/die Freundin schon bereits in diesem Stadium verloren... wie allzu oft ist man sich zwei Monate später einfach nur noch egal, wenn nichts draus geworden ist, man die Beziehung zugunsten der Freundschaft verweigert hat. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B] @MissPan Ich fang jetzt nicht an und lass den Sozialpädagogen raushängen,[/B][/QUOTE] Wofür ich Dir auch ausgesprochen dankbar bin. [B][QUOTE] aber ich glaube nicht, dass ein absoluter Verzicht aus dir selbst herauskommt... ein "Nein" vielleicht, aber auf keinen Fall ein "Nie". [/B][/QUOTE] Ich rede auch nicht von nie, sondern nicht mehr - falls das noch nicht klar sein sollte. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B]... und im Grunde hat man den Freund/die Freundin schon bereits in diesem Stadium verloren... wie allzu oft ist man sich zwei Monate später einfach nur noch egal, wenn nichts draus geworden ist, man die Beziehung zugunsten der Freundschaft verweigert hat. [/B][/QUOTE] Hmm, ich fürchte, ich stehe gerade auf der Leitung.;) Bitte um eine kurze Erklärung, um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, dankeschön! |
| trostlos | der therad damals war von mir. und cih koennte sehr sehr gut ohne sex leben. und tue es auch. und ich bin froh, dass mein partner das auch so akzeptiert. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i] Ich rede auch nicht von nie, sondern nicht mehr - falls das noch nicht klar sein sollte.[/QUOTE] Von "NIE mehr"... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] [B]Von "NIE mehr"... [/B][/QUOTE] Nein, diese Aussage ist zumindest auf mich bezogen nicht korrekt. Für die Threaderstellerin kann ich natürlich nicht sprechen. |
| Azurite | Wann kann man denn eigentlich überhaupt schon mal sagen, eine Entscheidung völlig unabhängig von außen gefällt zu haben? Man braucht ja normalerweise immer Gründe, die zu einer Entscheidung führen, und ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass es möglich ist, diese Gründe ausschließlich von sich selbst zu bekommen. Von daher ist doch alles, was wir tun, von außen beeinflusst. Wieso sollte es dann einen Unterschied machen, ob ich "Nie" bzw. "Nein" sage, wenn ich bei meinen Gründen natürlich von außen beeinflusst worden bin... wenn dies doch bei allem, was ich sonst auch entscheide, der Fall ist? "Nie mehr" und "Nicht mehr" ist aber auch für mich nicht korrekt. Azurite |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] Man braucht ja normalerweise immer Gründe, die zu einer Entscheidung führen, und ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass es möglich ist, diese Gründe ausschließlich von sich selbst zu bekommen.[/QUOTE] Man sollte grundsetzlich nach Gefühl entscheiden, wenn es um Gefühle geht... und da gibt es sehr wohl eine innerste Ebene, die völlig unbeeinflusst von Außen ist. Das ist es ja, worauf ich hinauswill. Und Gefühle lassen sich eben nicht klar vorhersehen. Darum ist es auch nicht möglich, jemals ein "Nicht mehr" zu entscheiden, man kann halt nur für den Augenblick entscheiden. |
| Chimonas | @ Sadujan Nur der Augenblick ist nicht ganz frei von der Vergangenheit und vor allem den dort erlebten Gefuehlen. Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Sadujan Nur der Augenblick ist nicht ganz frei von der Vergangenheit und vor allem den dort erlebten Gefuehlen. Gruss Chimonas[/QUOTE] Darum muss man ja auch möglichst tief in seine eigenen Empfindungen eintauchen und sich fragen "Was fühle ich wirklich?" Es ist beispielsweise möglich, dass man Hass empfindet, weil man sich in Wirklichkeit für etwas schämt, das man eigentlich empfindet... so geht es mir häufiger... |
| Chimonas | @ Sadujan Bei mir ist die Antwort was ich gerade fuehle ziemlich leicht zu beantworten: Fast immer zwei Dinge auf einmal und die sind auch noch so gut wie immer total gegensaetzlich. Das mal dazu. Deshalb hab ich meine Gefuehle in den Hintergrund gestellt und hoere meist nur auf meinen Kopf. Der damit praktisch Moderator ist. Mein Kopf hat also bei mir eine starke Position, die Gefuehle eine eher schwache. Und ich finde das zu Liebe auch gehoert, dass man sich fallen lassen kann und vertrauen. Auch voellige Hingabe. Und weil mein Kopf die Gefuehle unterdrueckt kann ich genau das nicht. Fuer mich waere Liebe als Erfahrung, so denke ich von diesem Standpunkt aus, die reinste Enteuschung. Also lass ich's. Vielleicht krieg ich irgendwann doch noch meinen Kopf entwirrt, und dann wuerd ich mir das auch durchaus anders ueberlegen. Aber ich vermute halt, dass im Augenblick Liebe fuer mich und einen Partner die reinste Enteuschung waer. Das und moeglicherweise noch'n paar andere, sind die Gruende dafuer, dass ich ein Leben ohne Sex fuehr. (Extreme Schuechternheit hab ich doch glatt vergessen, die ist auch noch'n Grund). Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Sadujan Bei mir ist die Antwort was ich gerade fuehle ziemlich leicht zu beantworten: Fast immer zwei Dinge auf einmal und die sind auch noch so gut wie immer total gegensaetzlich. Das mal dazu. Deshalb hab ich meine Gefuehle in den Hintergrund gestellt und hoere meist nur auf meinen Kopf. Der damit praktisch Moderator ist. Mein Kopf hat also bei mir eine starke Position, die Gefuehle eine eher schwache. Und ich finde das zu Liebe auch gehoert, dass man sich fallen lassen kann und vertrauen. Auch voellige Hingabe. Und weil mein Kopf die Gefuehle unterdrueckt kann ich genau das nicht. Fuer mich waere Liebe als Erfahrung, so denke ich von diesem Standpunkt aus, die reinste Enteuschung. Also lass ich's. Vielleicht krieg ich irgendwann doch noch meinen Kopf entwirrt, und dann wuerd ich mir das auch durchaus anders ueberlegen. Aber ich vermute halt, dass im Augenblick Liebe fuer mich und einen Partner die reinste Enteuschung waer. Das und moeglicherweise noch'n paar andere, sind die Gruende dafuer, dass ich ein Leben ohne Sex fuehr. (Extreme Schuechternheit hab ich doch glatt vergessen, die ist auch noch'n Grund). Gruss Chimonas[/QUOTE] Also liegt der Punkt doch wo anders als dort, wo du zuerst gesagt hast... Das Problem hab ich nämlich auch... (vielleicht erscheints dir nicht unbedingt als Problem, mir aber) und gerade deshalb leg ich ja so großen Wert auf Gefühle. Denn Logik (ich schilder jetzt mal meine Erlebnisse) braucht immer einen Sinn, aber der kann ja nicht in der Logik selbst bestehen, denn so etwas wie einen Selbstzweck kennt Logik ja nicht... entweder also man sucht sich einen festgelegten Sinn, an den man sich allen Zweifeln zum Trotz klammert oder man fällt mit seiner Logik auf die Schnauze (was man eigentlich sowieso immer tut, da man mit Allem irgendwie unzufrieden ist und auch gar nichts wirklich genießen kann... man lebt gar nicht richtig, weil man ja keine Gefühle ausleben kann, sondern zu einer Maschine degradiert wird). Irgendwann habe ich dann etwas begriffen... Logik kann nicht Lebensinhalt sein, sondern lediglich ein Instrument... man braucht Gefühle, um der Logik, um überhaupt Allem, einen Sinn zu geben. Und nur weil ich früher ständig damit auf die Schnauze gefallen bin, wenn ich Gefühle gezeigt habe, heisst es ja noch lange nicht, dass es gut ist, so wie bisher möglichst ohne Gefühle weiterzumachen. Es fällt mir trotzdem ich versuche, meine Gefühle möglichst auszuleben, sehr schwer, spontan zu sein... ich muss Alles vorher innerlich ausdiskutieren... Aber Erfolg habe ich z.B. damit, mich allein (ein Begriff, der je nach Situation relativ ausgelegt werden kann) hinzusetzen und mich einfach nur auf mein Gefühl zu besinnen, mich innerlich ein wenig treiben zu lassen... das Ganze funktioniert auch in Bewegung und ähnelt imo einer Meditation, unterscheidet sich aber insofern als dass ich nicht versuche, [i]völlig[/i] zur Ruhe zu kommen, sondern eben nur einen gewissen Teil meines Selbst (eben den logischen) auszublenden. Das Ganze nenne ich dann "Gebet", weil es eng mit meinem Götterverständnis (bzw. eigentlich -Nichtverständnis, denn ich [i]fühle[/i] die Götter und "glaube" nicht im wörtlichen Sinn... außerdem haben sie für mich eher metaphorischen als realen Charakter) verknüpft ist, in erster Linie aber, weil mir einfach ein passender Ausdruck dafür fehlt. Und was die Schüchternheit angeht: Logisch ist das nicht... das zeugt von dem inneren Kampf, der in dir stattfindet, denke ich... Auch ich habe meine Probleme damit... ich konnte neulich meiner Angebeteten nicht einmal sagen, dass ich immer für sie da sein will... und einem anderen Mädchen, dem es gerade ziemlich schlecht ging, weil einer meiner Kumpels, der mit ihr zusammen war, Schluss gemacht hat, wollte ich meine Freundschaft (im kameradschaftlichen Sinne) anbieten... konnt ich auch nicht... Aber ich werd dran arbeiten, dass ich meine Gefühle offener zeigen kann... ich hab mir auch vorgenommen, mich ein bisschen zu berauschen und meine Liebste dann fragen, ob sie eine Beziehung mit mir eingehen will. Dann hab ich nämlich ne Ausrede, wenn ich mich dumm anstell oder es peinlich wird... und wenns doch gut rüberkommt, umso besser :) |
| Chimonas | @ Sadujan [COLOR=RED]Also liegt der Punkt doch wo anders als dort, wo du zuerst gesagt hast... [/COLOR] -->Ich versuche langsam das Grundproblem selbst zu finden. Das ist es auch noch nicht. Soviel weiss ich jetzt. Aber es ist wohl schon naeher dran. Ein anderes ist, dass ich (so wie's aussieht schon mein ganzes Leben) auf Selbstzerstoerungskurs bin. Ich versuche mich auf der ganzen Linie unmoeglich zu machen, unmoeglich als Existenz. Ich will da niemanden mit reinziehen... [COLOR=RED]Das Problem hab ich nämlich auch... (vielleicht erscheints dir nicht unbedingt als Problem, mir aber) und gerade deshalb leg ich ja so großen Wert auf Gefühle.[/COLOR] -->Ja, ich seh's auch als Problem an. Und ich versuche auch mehr Gefuehl zu zeigen. Haengt aber nicht direkt mit Beziehungen zusammen, sondern einfach deswegen, weil ich meine Gefuehle vom Bewustsein ins Unterbewustsein verschoben hab, weil ich sie nicht mehr nach aussen liess. Und da richten sie sich jetzt unkontrolliert gegen mich, deswegen versuch ich sie jetzt wieder ins Bewustsein zurueckzuholen. Bevor sie mich voellig zerstoeren. Die scheinen naemlich gar nicht erfreut darueber zu sein, dass ich sie eingesperrt hatte.*g* [COLOR=RED]Denn Logik (ich schilder jetzt mal meine Erlebnisse) braucht immer einen Sinn[/COLOR] -->Der ganze Sinn meiner Logik besteht darin 'Ordnung' in das Chaos in meinem Kopf zu bringen. Und dazu ist sie schon (halbwegs) brauchbar. [COLOR=RED]man lebt gar nicht richtig, weil man ja keine Gefühle ausleben kann, sondern zu einer Maschine degradiert wird)[/COLOR] -->Maschinen sind nuetzlicher als Menschen... Soll heissen, ich koennte mir vorstellen, dass einige Menschen nichts dagegen haetten, wenn ihre Menschen mehr 'maschinlicher' wuerden. Fuerchte, unsere Gesellschaft ist oder wird immer mehr zu sowas wie 'ne Maschine. In der ein Rad das naechste treibt und bei Ausfall (oder Fehlfunktion) einfach ersetzt wird. [COLOR=RED]man braucht Gefühle, um der Logik, um überhaupt Allem, einen Sinn zu geben.[/COLOR] --> Auf jeden Fall! Ich brauche sie um meine 'Logik' zu 'erden'. Sonst haengt die naemlich irgendwo in der Luft, nur Sinn macht sie dann keinen mehr, obwohl sie weiterhin 'logisch' bleibt. [COLOR=RED]Und nur weil ich früher ständig damit auf die Schnauze gefallen bin, wenn ich Gefühle gezeigt habe, heisst es ja noch lange nicht, dass es gut ist, so wie bisher möglichst ohne Gefühle weiterzumachen.[/COLOR] --> Meine Situation und Gedanken. Ich flog dauernd auf die Schnauze, gerade weil ich Gefuehle hatte, auch was z. B. ein Gefuehl fuer Recht und Unrecht angeht und dies auch zeigte. Irgendwie tolleriert man, vor allem bei Maennern, in der Gesellschaft keine Gefuehle. Der Sinn dahinter ist mir noch nicht aufgegangen.*g* Bei Frauen scheinen dagegen Gefuehle wie Agression nicht ausgelebt werden zu 'duerfen', obwohl sie die bestimmt auch haben. Das aber 'duerfen' Maenner wieder. *Kopfschuetteln* Koennen wir in dieser Gesellschaft eigendlich noch Menschen sein, oder werden wir nur als leere 'Rollen' in einem Schauspiel akzeptiert? [COLOR=RED]Es fällt mir trotzdem ich versuche, meine Gefühle möglichst auszuleben, sehr schwer, spontan zu sein... ich muss Alles vorher innerlich ausdiskutieren...[/COLOR] -->Mir leider auch, obwohl es langsam besser zu werden scheint. Seit dem ich mir das bewust gemacht hab. Ich muss es auch innerlich 'ausdiskutieren', allerdings gleicht das bei mir eher inneren Kaempfen als einfachen Gespraechen. [COLOR=RED]mich innerlich ein wenig treiben zu lassen... [/COLOR] -->Genau das mach ich auch. Ich hab zudem keinen schlechten Draht zu meinen Unterbewustsein, in das ich dann reinhoer, da ich ja meine Gefuehle auch dort hinverschoben hab. Bleibt aber trotzdem Schwer da herauszufinden, was ich eigendlich will. Ich weiss ja nicht mal was ich eigendlich bin. [COLOR=RED]Und was die Schüchternheit angeht: Logisch ist das nicht... [/COLOR] -->....Aber vorhanden. (Und irgendwie doch..) [COLOR=RED]das zeugt von dem inneren Kampf, der in dir stattfindet, denke ich... Auch ich habe meine Probleme damit... ich konnte neulich meiner Angebeteten nicht einmal sagen, dass ich immer für sie da sein will... und einem anderen Mädchen, dem es gerade ziemlich schlecht ging, weil einer meiner Kumpels, der mit ihr zusammen war, Schluss gemacht hat, wollte ich meine Freundschaft (im kameradschaftlichen Sinne) anbieten... konnt ich auch nicht...[/COLOR] -->Sowas in der Art kenn ich auch. Aus Angst irgendwas falsch und damit schlimmer zu machen, als es eh schon ist, mach ich lieber nichts. Und aerger mich furchbar darueber. [COLOR=RED]Aber ich werd dran arbeiten, dass ich meine Gefühle offener zeigen kann... ich hab mir auch vorgenommen, mich ein bisschen zu berauschen und meine Liebste dann fragen, ob sie eine Beziehung mit mir eingehen will. [/COLOR] >Uebertreib's aber nicht! Sonst hat [i]sie[/i] eine gute Ausrede abzulehnen! Gruss Chimonas |
| black_dämon | Wieso ekelst du dich vor deinen Trieben? Sie sind doch das Natürlichste auf der Welt. Außerdem kannst du doch nixht über etwas urteilen, das du noch nie gemacht hast! Meiner Meinung nach gibt es nichts schöneres auf der Welt als wenn sich 2 Menschen durch Sex ihr Vertrauen zeigen. natürlich gibt es auch andere Arten sein Vertrauen zu zeigen, aber diese ist eindeutig die Schönste. Ich stimme allerdings mit dir überein, dass Sex in der Werbung geradezu misbraucht wird. Ich glaube nicht, dass es negative Auswirkungen auf die Psyche hätte, keinen Sex zu haben. Vielleicht wirst du deine Meinung irgendwann ändern. Vielleicht aber auch nicht |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] @ Sadujan [COLOR=RED]Also liegt der Punkt doch wo anders als dort, wo du zuerst gesagt hast... [/COLOR] -->Ich versuche langsam das Grundproblem selbst zu finden. Das ist es auch noch nicht. Soviel weiss ich jetzt. Aber es ist wohl schon naeher dran. Ein anderes ist, dass ich (so wie's aussieht schon mein ganzes Leben) auf Selbstzerstoerungskurs bin. Ich versuche mich auf der ganzen Linie unmoeglich zu machen, unmoeglich als Existenz. Ich will da niemanden mit reinziehen...[/quote] Schon erstaunlich, wie viel ich von mir selbst in deinen Schilderungen wiedererkennen kann... Eigentlich will ich jetzt noch auf nen Geburtstag und bin bereits dabei, meine Stiefel anzuziehen, aber ich denk, in diesem Thread könnten wir vielleicht beide noch was voneinander über uns selbst lernen... also schreib ich noch schnell, bevor ich losgeh... Naja, es gibt mit absoluter Sicherheit ein paar Leute, die dich garantiert vermissen würden, wenn du nicht mehr existieren würdest... die hat es bei mir auch immer gegeben... ich hab halt darüber nachgedacht, wie es besser für die Anderen wär... ich weiss nun, dass es für sie am Besten ist, wenn ich glücklich bin und wenn ich ich selbst sein kann... ich wollte es irgendwie nicht wahrhaben, aber ich will auch nicht mehr davonlaufen vor der Wahrheit, vor meinen Gefühlen und vor den anderen Menschen... [quote][COLOR=RED]Das Problem hab ich nämlich auch... (vielleicht erscheints dir nicht unbedingt als Problem, mir aber) und gerade deshalb leg ich ja so großen Wert auf Gefühle.[/COLOR] -->Ja, ich seh's auch als Problem an. Und ich versuche auch mehr Gefuehl zu zeigen. Haengt aber nicht direkt mit Beziehungen zusammen, sondern einfach deswegen, weil ich meine Gefuehle vom Bewustsein ins Unterbewustsein verschoben hab, weil ich sie nicht mehr nach aussen liess. Und da richten sie sich jetzt unkontrolliert gegen mich, deswegen versuch ich sie jetzt wieder ins Bewustsein zurueckzuholen. Bevor sie mich voellig zerstoeren. Die scheinen naemlich gar nicht erfreut darueber zu sein, dass ich sie eingesperrt hatte.*g*[/quote] Letztendlich ist es doch so, dass deine Gefühle deine Seele sind... wenn du sie einsperrst, sperrst du dich selbst ein... kein Wunder, dass du dich scheisse fühlst... Ja, ich finde, das macht Sinn... ein Unterbewusstsein habe ich nie in meinen Gedanken zu diesem Thema berücksichtigt, das macht aber Vieles einfacher auszudrücken... [quote][COLOR=RED]man lebt gar nicht richtig, weil man ja keine Gefühle ausleben kann, sondern zu einer Maschine degradiert wird)[/COLOR] -->Maschinen sind nuetzlicher als Menschen... Soll heissen, ich koennte mir vorstellen, dass einige Menschen nichts dagegen haetten, wenn ihre Menschen mehr 'maschinlicher' wuerden. Fuerchte, unsere Gesellschaft ist oder wird immer mehr zu sowas wie 'ne Maschine. In der ein Rad das naechste treibt und bei Ausfall (oder Fehlfunktion) einfach ersetzt wird.[/quote] Ja, gut beobachtet... man könnte sagen, dass diese Beobachtung schon ziemlich lange einen Großteil meines Lebens bestimmt... Denn: Hast DU ein gutes [i]Gefühl[/i] bei der Sache? Wenn nicht, dann [i]wehr dich[/i] und [i]lebe[/i]. Ich hab mir gedacht, Scheiss auf die Logik, auf Vorteile, auf irgendein dummes Ziel... Was zählt, ist der Augenblick, das Gefühl, der einzelne Schritt, den man auf seinem Lebensweg tut, unaufhörlich, jede Sekunde. [quote][COLOR=RED]Und nur weil ich früher ständig damit auf die Schnauze gefallen bin, wenn ich Gefühle gezeigt habe, heisst es ja noch lange nicht, dass es gut ist, so wie bisher möglichst ohne Gefühle weiterzumachen.[/COLOR] --> Meine Situation und Gedanken. Ich flog dauernd auf die Schnauze, gerade weil ich Gefuehle hatte, auch was z. B. ein Gefuehl fuer Recht und Unrecht angeht und dies auch zeigte. Irgendwie tolleriert man, vor allem bei Maennern, in der Gesellschaft keine Gefuehle. Der Sinn dahinter ist mir noch nicht aufgegangen.*g* Bei Frauen scheinen dagegen Gefuehle wie Agression nicht ausgelebt werden zu 'duerfen', obwohl sie die bestimmt auch haben. Das aber 'duerfen' Maenner wieder. *Kopfschuetteln*[/quote] Ja, glaube ich auch... man sollte trotzdem einfach ignorieren, was irgendwelche Idioten tolerieren oder nicht tolerieren. Ich kenne Frauen, deren Hobbys Saufen, Fussball und sich zu prügeln sind, ich kenne Männer, die weinen & kochen können, ich kenne Erwachsene, die noch spielen können... und ich war ein Kind, das immer erwachsen war... Rollen müssen aufgebrochen werden... Man muss Kaos sein, man darf nicht berechenbar sein, wenn man Widerstand leisten will. Ich kenne einen großen, kraftvollen und mächtigen Gegensatz zur Berechenbarkeit: Gefühle... Allein schon, um mich zu wehren, sind Gefühle das einzig wirksame Mittel... sich gegen diesen Dreck von Gesellschaft zu verteidigen und all die anderen Menschen zu verteidigen... [quote]Koennen wir in dieser Gesellschaft eigendlich noch Menschen sein, oder werden wir nur als leere 'Rollen' in einem Schauspiel akzeptiert?[/quote] Nein, ich glaube nicht, dass wir als Menschen akzeptiert werden... nicht von der Allgemeinheit... man muss aussortieren, wie immer... und kaputt machen, was einen zerstört... nämlich Normen, Regeln und gesellschaftliche Zwänge. [quote][COLOR=RED]Es fällt mir trotzdem ich versuche, meine Gefühle möglichst auszuleben, sehr schwer, spontan zu sein... ich muss Alles vorher innerlich ausdiskutieren...[/COLOR] -->Mir leider auch, obwohl es langsam besser zu werden scheint. Seit dem ich mir das bewust gemacht hab. Ich muss es auch innerlich 'ausdiskutieren', allerdings gleicht das bei mir eher inneren Kaempfen als einfachen Gespraechen.[/quote] Naja, "Gespräch" würde ich es nicht nennen... ein Konflikt ist es schon... ein Kampf ist für mich aber etwas Anderes, in einem Kampf kann man sterben, aber nicht bei einer einfachen Entscheidung. [quote][COLOR=RED]Und was die Schüchternheit angeht: Logisch ist das nicht... [/COLOR] -->....Aber vorhanden. (Und irgendwie doch..)[/quote] Nein, das hat nichts mit Logik zu tun... ich denke, dass zumindest bei mir die Schüchternheit wohl eigentlich nur meine Feigheit zeigt, die ich auch habe, wenn es darum geht, mir selbst meine Gefühle zuzugeben. [quote][COLOR=RED]das zeugt von dem inneren Kampf, der in dir stattfindet, denke ich... Auch ich habe meine Probleme damit... ich konnte neulich meiner Angebeteten nicht einmal sagen, dass ich immer für sie da sein will... und einem anderen Mädchen, dem es gerade ziemlich schlecht ging, weil einer meiner Kumpels, der mit ihr zusammen war, Schluss gemacht hat, wollte ich meine Freundschaft (im kameradschaftlichen Sinne) anbieten... konnt ich auch nicht...[/COLOR] -->Sowas in der Art kenn ich auch. Aus Angst irgendwas falsch und damit schlimmer zu machen, als es eh schon ist, mach ich lieber nichts. Und aerger mich furchbar darueber.[/quote] Ich weiss nicht, ob ich wirklich Angst habe, irgendetwas falsch zu machen... ich habe irgendwie einfach nur Angst... vielleicht, weil ich immer Angst habe... [quote][COLOR=RED]Aber ich werd dran arbeiten, dass ich meine Gefühle offener zeigen kann... ich hab mir auch vorgenommen, mich ein bisschen zu berauschen und meine Liebste dann fragen, ob sie eine Beziehung mit mir eingehen will. [/COLOR] >Uebertreib's aber nicht! Sonst hat [i]sie[/i] eine gute Ausrede abzulehnen![/quote] Ich werde nur gezielte Portionen nehmen... aber sie ist ein Reggae Mädel, ich glaub nicht, dass ihr das sooo viel ausmacht... Und ihr Bruder berauscht sich auch gern öfters, wird also eher nur praktisch sein... [quote]Gruss Chimonas [/QUOTE] Freys Segen. Sad |
| Azurite | Ist es eigentlich schlimm, wenn man nicht spontan ist? Kenne das nur von gewissen Diskussionen mit einer mehr oder weniger befreundeten Person (die mir allerdings momentan total auf die Nerven geht)... er ruft mich immer wieder mal so um 20:00 rum an um zu fragen ob ich Lust habe, am selben Abend noch mit ihm auszugehen... Erstens habe ich meist grundsätzlich keine Lust auszugehen, solange nicht irgend ein Spezial-Fest ist... also einfach so weggehen mag ich nicht, und das hab ich auch zehnmal gesagt. Ich habe allerdings noch öfter gesagt, dass es absolut nichts bringt, mich das am selben Tag zu fragen, da ich überhaupt nicht spontan bin und es hasse, wenn ich mir schon meinen weiteren Tages-/Nachtablauf zurechtgelegt habe, das noch mal zu ändern. Er scheint das aber auch nie zu kapieren, spricht eher noch davon, was es denn für Möglichkeiten gäbe, um mich spontaner zu machen... *growl* Ich denk halt, wenn ihm was an mir nicht passt wie es ist, soll er es halt lassen... Und ich hab's halt lieber geordnet, so Hals-über-Kopf-Sachen kann ich nicht ausstehen... das ist ja wohl kein Problem, oder? Sorry, ich glaub das wird schon wieder etwas Offtopic... ich lass es mal besser sein. Azurite |
| Sadujan | Naja, wenn man nicht spontan sein will, dann ists ja auch nicht so ein Problem... aber wenn mans einfach nicht sein [i]kann[/i], weil man ein paar Routinen im Kopf hat, die einen in seiner Handlung blockieren, schon... Um mal einen Bogen zum eigentlichen Thema zu spannen (ich finds natürlich absolut nicht schlimm, wenn man etwas abdriftet, solang es sich nicht in unsinnige Diskussionen mit Chat-Charakter verschiebt... wenn Chimonas noch was zu meinem letzten Post sagen würde, fänd ichs gut...): Romantik erfordert imo auch Spontanität... jedes Wort, jede Geste im Voraus zu planen ist absolut unecht... somit würde ein Leben komplett ohne Spontanität auch ein Leben ohne Beziehung und somit auch ohne Sex bedeuten... Übrigens, ich komm grad von nem Geburtstag, könnte also sein, dass ich jetzt Müll geschrieben hab... das Bier und der Rotwein haben meine Gedanken etwas vernebelt... übrigens ein Bild für die Götter wie ich find: Ein düsterer, nachdenklicher Skinhead mit seinem Weinglas in der Hand... |
| Chimonas | @ Sadujan [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Schon erstaunlich, wie viel ich von mir selbst in deinen Schilderungen wiedererkennen kann[/QUOTE] Das waer nicht so gut. Aber erstaunlich ist es auf jeden Fall. Obwohl hier im Forum, ist das manchmal schon fast normal. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Naja, es gibt mit absoluter Sicherheit ein paar Leute, die dich garantiert vermissen würden, wenn du nicht mehr existieren würdest... die hat es bei mir auch immer gegeben... ich hab halt darüber nachgedacht, wie es besser für die Anderen wär... ich weiss nun, dass es für sie am Besten ist, wenn ich glücklich bin und wenn ich ich selbst sein kann... ich wollte es irgendwie nicht wahrhaben, aber ich will auch nicht mehr davonlaufen vor der Wahrheit, vor meinen Gefühlen und vor den anderen Menschen...[/QUOTE] Ja, die gibt es. Und das haelt mich auch weiterhin am Leben. Denn ich selbst sehe fuer mich einfach keinen Sinn darin. Es ist nicht so das ich sterben moechte, NEIN, dass moechte ich nicht. Nur, Leben kann, oder besser will ich auch nicht mehr. Weil mir einfach alles so sinnlos erscheint. Der Zustand ist aber schon laenger so. Ich haenge halt schon seit Jahren irgendwo dazwischen. Aber mein UEberlebenswille ist staerker. Es ist halt ein sinnloses Leben, dass ich fuehre, aber es ist ein Leben. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Letztendlich ist es doch so, dass deine Gefühle deine Seele sind... wenn du sie einsperrst, sperrst du dich selbst ein... kein Wunder, dass du dich scheisse fühlst... [/QUOTE] Fuer mich sind Gefuehle zwar ein Teil der Seele, aber noch nicht alles. Gefuehle sind fuer mich eine Waage zwischen innerer und aeusserer Welt. Und deshalb brauche ich auch kaum Gefuehle. Und "schlecht" fuehle ich mich eigendlich nicht, denn ich fuehle im Normalzustand so gut wie gar nichts. Mir ist fast alles einfach nur egal. Es gibt fast nichts das mich beruehrt. Dieser Zustand macht fuer mich das Leben eben so wertlos. Mit Gefuehlen, wird es wohl auch wieder Dinge geben, die Bedeutung fuer mich haben, und das koennte die jetzige Sinnlosigkeit vielleicht besiegen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] man könnte sagen, dass diese Beobachtung schon ziemlich lange einen Großteil meines Lebens bestimmt... Denn: Hast DU ein gutes [i]Gefühl[/i] bei der Sache? Wenn nicht, dann [i]wehr dich[/i] und [i]lebe[/i]. Ich hab mir gedacht, Scheiss auf die Logik, auf Vorteile, auf irgendein dummes Ziel... Was zählt, ist der Augenblick, das Gefühl, der einzelne Schritt, den man auf seinem Lebensweg tut, unaufhörlich, jede Sekunde.[/QUOTE] Wenn es um wirtschaftliche, oder auch Schulische Themen geht, faellte mir das immer wieder auf. Und nein, ich habe kein gutes Gefuehl dabei, in diesem Fall, bekomme ich jedes mal eine ziemliche Wut. Ich weiss aber nicht, auf wen oder was eigendlich genau. Dann weiss man, man hat gelebt. Ausser, dass meine Gefuehle nicht so lebendig sind, lebe ich nur fuer und im Augenblick. Ich kann gar nicht anders. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Ja, glaube ich auch... man sollte trotzdem einfach ignorieren, was irgendwelche Idioten tolerieren oder nicht tolerieren. Ich kenne Frauen, deren Hobbys Saufen, Fussball und sich zu prügeln sind, ich kenne Männer, die weinen & kochen können, ich kenne Erwachsene, die noch spielen können... und ich war ein Kind, das immer erwachsen war... Rollen müssen aufgebrochen werden... Man muss Kaos sein, man darf nicht berechenbar sein, wenn man Widerstand leisten will. Ich kenne einen großen, kraftvollen und mächtigen Gegensatz zur Berechenbarkeit: Gefühle... Allein schon, um mich zu wehren, sind Gefühle das einzig wirksame Mittel... sich gegen diesen Dreck von Gesellschaft zu verteidigen und all die anderen Menschen zu verteidigen... [/QUOTE] Beim Maenner / Frauenbild meine ich, nicht nur Rollentausch, sondern das sie beide Menschen sind. Unterschiede bleiben allein durch die Hormone noch genug. Man sollte sie aber nicht durch Erziehung in kuenstliche Rollen pressen. (Meine Meinung) Wenn man Menschen auch als Menschen sehen kann, und nicht auf einen einzelnen Aspekt ihrer Gesamtheit reduziert, wird es wohl nicht mehr so leicht sein, jemanden etwa einfach als Feind zu betrachten. (Klingt mir allerdings "etwas" utopisch)*Leider* [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] und kaputt machen, was einen zerstört... nämlich Normen, Regeln und gesellschaftliche Zwänge. [/QUOTE] Wenn ich nur wuesste, was einen [i]nicht[/i] zerstoert. Bisher scheint es mir so, als ob alle Lebensformen, welche Menschen entwerfen zumindest einem Teil immer schaden. Und was bleibt uebrig, wenn alles zerstoert ist was schadet? Ich fuerchte, jedem schadet etwas anderes, vielleicht auch jemand anderes.. [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Naja, "Gespräch" würde ich es nicht nennen... [/QUOTE] Stimmt. Am Anfang als sich das bei mir gebildet hatte, war es tatsaechlich ein Kampf mit Verlierer, mir. Zur Schuechternheit. Bei mir ist das zum Teil auch so, dass ich meine Gefuehle nicht zugeben konnte. Es hat aber auch mit dem zu tun, was Azurite schreibt. Es ist bei mir ein ganzes Buendel an Aengsten, was dann zum Vorschein kommt. Vielleicht hat es mit dem Maedchen vor dem man steht auch gar nichts so direkt zu tun. Weil, da ist es wirklich unlogisch. Angst, ist fuer mich auch ein Problem. Die laesst naemlich bei mir in wichtigen Dingen einfach nach. Dabei ist sie mit Sicherheit, dass "Gefuehl" was am laengsten ueberlebt hat bei mir. Das ist aber ein anderes Thema.. Gruss Chimonas |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] Das waer nicht so gut. Aber erstaunlich ist es auf jeden Fall. Obwohl hier im Forum, ist das manchmal schon fast normal.[/quote] Ich will auch nicht sagen, dass bei mir Alles gleich wäre... ganz bestimmt nicht, aber trotzdem... überraschend viele Übereinstimmungen. Und hier ins Forum gehör ich ja eigentlich nicht rein... ich bin ja kein Goth, höchstens vielleicht in Ansätzen... [quote]Ja, die gibt es. Und das haelt mich auch weiterhin am Leben. Denn ich selbst sehe fuer mich einfach keinen Sinn darin.[/quote] Das ist schonmal gut... hat mir jedenfalls sehr geholfen, solche Menschen zu haben, die teilweise auch aktiv eingegriffen haben, dass ich mir selbst nicht schade. [quote]Es ist nicht so das ich sterben moechte, NEIN, dass moechte ich nicht. Nur, Leben kann, oder besser will ich auch nicht mehr. Weil mir einfach alles so sinnlos erscheint. Der Zustand ist aber schon laenger so. Ich haenge halt schon seit Jahren irgendwo dazwischen. Aber mein UEberlebenswille ist staerker. Es ist halt ein sinnloses Leben, dass ich fuehre, aber es ist ein Leben.[/quote] Meine Gedankengänge waren ungefähr die: Mein Leben ist leer & sinnlos... mein Tod wäre es auch... Warum also die Mühe machen und sterben? Aber zu verlieren habe ich auch nichts... Also kann ich Alles riskieren und kann nichts verlieren, sondern nur gewinnen... Wozu Rücksicht auf meinen Ruf, auf sonstwas nehmen, wenn es eh gleichgültig ist? Warum nicht einfach Spaß haben, so lange es noch geht? Tja, wirklich dran gehalten hab ich mich nie, aber ich habs bisher immer versucht... und inzwischen habe ich sogar wieder Ziele, Träume und Wünsche... [quote]Fuer mich sind Gefuehle zwar ein Teil der Seele, aber noch nicht alles. Gefuehle sind fuer mich eine Waage zwischen innerer und aeusserer Welt. Und deshalb brauche ich auch kaum Gefuehle. Und "schlecht" fuehle ich mich eigendlich nicht, denn ich fuehle im Normalzustand so gut wie gar nichts. Mir ist fast alles einfach nur egal. Es gibt fast nichts das mich beruehrt.[/quote] Das ist doch scheisse... siehe meine Sig. ... :-| <--- Glücklich? Alles, was nicht ideal ist, ist scheisse... so seh ich das. [quote]Dieser Zustand macht fuer mich das Leben eben so wertlos. Mit Gefuehlen, wird es wohl auch wieder Dinge geben, die Bedeutung fuer mich haben, und das koennte die jetzige Sinnlosigkeit vielleicht besiegen.[/quote] Eigentlich ist es keine Entscheidung, die man treffen müsste... Seelische Erfüllung ist das, wonach der Mensch strebt. Das bedeutet zwangsläufig, dass es einfach ein innerer Drang ist, seine Gefühle auszuleben, dem man nachgeben sollte. [quote]Wenn es um wirtschaftliche, oder auch Schulische Themen geht, faellte mir das immer wieder auf. Und nein, ich habe kein gutes Gefuehl dabei, in diesem Fall, bekomme ich jedes mal eine ziemliche Wut. Ich weiss aber nicht, auf wen oder was eigendlich genau.[/quote] Ist doch egal... ALLES was dich kaputt macht, musst du zerstören... und es ist egal, ob du etwas erreichst oder nicht... tu es aus deiner Wut heraus... die stille Genugtuung, zugeschlagen zu haben, bevor man stirbt ist wundervoll... [quote]Dann weiss man, man hat gelebt. Ausser, dass meine Gefuehle nicht so lebendig sind, lebe ich nur fuer und im Augenblick. Ich kann gar nicht anders.[/quote] Ist imo auch das Beste... versuch ich auch immer, ich hab damit aber eher Probleme, bin viel zu nachdenklich... [quote]Beim Maenner / Frauenbild meine ich, nicht nur Rollentausch, sondern das sie beide Menschen sind. Unterschiede bleiben allein durch die Hormone noch genug. Man sollte sie aber nicht durch Erziehung in kuenstliche Rollen pressen. (Meine Meinung)[/quote] Ich meinte ja auch keinen vollständigen Rollentausch, sondern ich habe halt bewusst komplimentäre Rollen verknüpft, um deutlich zu machen, dass man nichts darauf geben sollte. Wenn ich etwas von Heimat, Stolz, Treue und Stärke erzähle und im nächsten Augenblick mit einem wütenden "scheiss Zecke!" nem Nazi ins Gesicht rotz, ist das lustig... [quote]Wenn man Menschen auch als Menschen sehen kann, und nicht auf einen einzelnen Aspekt ihrer Gesamtheit reduziert, wird es wohl nicht mehr so leicht sein, jemanden etwa einfach als Feind zu betrachten. (Klingt mir allerdings "etwas" utopisch)*Leider*[/quote] Jepp, volle Zustimmung... Feinde gibt es aber so oder so... nämlich die Leute, die sich einen Dreck um das Leben anderer Menschen scheren. [quote]Wenn ich nur wuesste, was einen [i]nicht[/i] zerstoert. Bisher scheint es mir so, als ob alle Lebensformen, welche Menschen entwerfen zumindest einem Teil immer schaden. Und was bleibt uebrig, wenn alles zerstoert ist was schadet? Ich fuerchte, jedem schadet etwas anderes, vielleicht auch jemand anderes..[/quote] Muss man denn für Alles eine Lösung haben? Warum sollte man das Maul halten, wenn man weiss, wie es [i]nicht[/i] weitergeht? Was man braucht, ist Idealismus und die dazugehörige Portion Wut, wenn mal wieder jemand gegen ihn verstößt. [quote]Zur Schuechternheit. Bei mir ist das zum Teil auch so, dass ich meine Gefuehle nicht zugeben konnte. Es hat aber auch mit dem zu tun, was Azurite schreibt. Es ist bei mir ein ganzes Buendel an Aengsten, was dann zum Vorschein kommt. Vielleicht hat es mit dem Maedchen vor dem man steht auch gar nichts so direkt zu tun. Weil, da ist es wirklich unlogisch. Angst, ist fuer mich auch ein Problem. Die laesst naemlich bei mir in wichtigen Dingen einfach nach. Dabei ist sie mit Sicherheit, dass "Gefuehl" was am laengsten ueberlebt hat bei mir. Das ist aber ein anderes Thema.. Gruss Chimonas [/QUOTE] Imo ist die Angst, zumindest bei mir, auch der Auslöser für die Unterdrückung der eigenen Gefühlswelt - Angst vor den eigenen Gefühlen, Angst vor der Reaktion, Angst vor dem Schaden, den man in Wirklichkeit gar nicht anrichten könnte. Freys Segen. Sad |
| Sylvia | Erst Kinder ohne Glotze... und jetzt Erwachsene Mit Glotze... ich hab was ganz interessantes gefunden.... Ein Wissenschaftler in Pennsylvania kam nämlich darauf, dass personen die häufig bestimmte Programme im Fernsehen anschauen (zB GZSZ) mit ihrem Leben meist zufrieden sind. Dies begründet er damit, dass die Person immer wieder vertraute Gesichter sieht. Vertraute Gesichter die im Unterbewusstsein zu realen Freunden gezählt werden. Heißt dass jetzt wohl, dass alle einsamen hier in diesem Board mehr fernsehen schauen sollten? O_o Ob so eine gegaukelte Freundschaft der Einsamkeit vorzuziehen ist...? Ich glaub eher nicht... Bevor ich mir einen Fernseher kaufe, da geh ich doch lieber mal raus und lerne echte Menschen kennen... Ach ja.. und Frauen reagieren anscheinend häufiger auf Serien so.. und Männer auf Nachrichten ;P |
| Chimonas | Sollte vielleicht doch mal wieder (mehr) Fernsehen vielleicht ATV? Gruss Chimonas |
| Kaija | also ganz ehrlich ,wenn ich gzsz sehen müsste,würde ich die leute von da wohl kaum zu meinen freunden dazu zählen. |
| Chimonas | *lach* Ich auch nicht, aber, ich hab die Serie eh noch nie gesehen. Kenne sie nur von Erzaehlungen anderer, was mir schon gereicht hat, um diese unglaublich spannende Art von "Einschlaeferung" zu meiden. Aber trotztdem, an dem Thema koennt' was dran sein. (find ich) Gruss Chimonas |
| Kaija | *gggg* ja stimmt könnte. aber da müsste es mit feinden auch so sein. also at v sehe ich nie,der ist so fad. :D |
| Iceland | Also ich muss gestehn, ich gucke GZSZ und einige andere Serien regelmäßig und bin auch nicht unglücklich mit meinem Leben (ob ich glücklich bin kann ich nicht genau sagen) , aber ich würde die Personen nicht als meine Freunde bezeichnen , denn sie sind extrem austauschbar und eindimensional (keine festen Charaktere , steigen aus der Serie aus und neue kommen , manchmal werden auch einfach nur die schauspieler ausgetauscht) , aber es kann schon sein , dass sie irgendwie zu meinem Leben gehören . Interessantes Thema , habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht und das ist glaub ich auch das beste , es reicht Serien zu gucken , aber man sollte nicht darüber nachdenken , denn sie sind zur Entspannung gedacht finde ich ! |
| Chimonas | @ Kaija Mit Feinden ist es auch (zumindest zum Teil) wirklich so. Soweit ich weiss, ist es immer ein Plus, z. B. bei James Bond, fuer die Boese Hauptrolle zu sagen, man sei Deutscher! Die Menschen sehen halt auch in vielen Filmen, dass Deutsch = Boese ist, warum also sollte das auch nicht so sein? @ Iceland Naja, zur Entspannung allein sind solche Serien selten geeignet. Eher zur Bildung, ([B]Weltbild[/B]ung). Gruss Chimonas |
| Chimonas | @ Kaija Stichwort ATV. Fuer die Beteiligten ist ATV gar nichts mal so fad. Ausserdem ist er keine Teleinformation wie normales Fernsehen, sondern Telekomunikation. Also man kann sich auch ueber das Programm beschweren. Gruss Chimonas |
| DarkHaze | Da ist schon was dran. Ich gucke jeden Tag der mir möglich ist Harald Schmidt. Und ich freue mich auch ihm jedes mal wieder ihn zu sehen. Das Flair der Show hat was persönliches und irgendwann hat man das Gefühl, hey den Typ kenn ich. Sowieso, der Mann hat Klasse (100% subjektiv). Ob ich aber Harald Schmidt zu meinen Freunden zählen würde und deswegen ein glückliches Leben führe........... bezweifle ich.. |
| Chimonas | Man fuehrt auch, allein deswegen, weil man Fern sieht kein leichteres, froehlicheres Leben klar! Es ist Ablenkung. Gruss Chimonas |
| Kaija | so lange man sich nicht von einem bösewicht aus dem fernsehen verfolgt fühlt,hat man kein porblem. :D |
| CaligoCavus | Seid gegrüßt! Ich finde es erstaunlich, wie sehr wir doch an die Figuren in Serien und Filmen glauben, wie sehr wir sie für real halten. Nun gut, bei GZSZ merkt man den Akteuren in jeder Szene an, dass sie nur Schauspieler sind. *lacht* Doch wenn wir Ed O'Neil im TV sehen, denken wir dann nicht sofort: "Hey, das ist Al Bundy!". Auch bei Elijah Wood oder Orlando Bloom würden wir eher nicht an deren reale Namen denken. "Frodo" und "Legolas" kämen uns beim Genuss des "Herrn der Ringe" sofort in den Sinn. Die Protagonisten werden uns mit der Zeit vertrauter, mitunter identifizieren wir uns sogar mit ihnen. Deshalb ist es gut möglich, dass Menschen, die regelmäßig Serien anschauen, sich mit den dargestellten Personen anfreunden. Auch hier sollte stets der Bezug zur Realität bewahrt werden (siehe: Stephen Kings "Misery"; ist zwar Literatur, aber ähnliche Thematik). |
| Chimonas | @ CaligoCavus Ja, es gibt wirklich grosse Unterschiede in der "Glaubwuerdigkeit" einer im Fernsehen tagtaeglich (oder auch woechentlich) zu sehenden Person im ausfuellen ihrer Rolle. Ich weiss zum Beispiel nicht so genau warum, aber gerade bei Deutschen Schauspielern werd' ich oft das Gefuehl nicht los: Ah ein Schauspieler! Da kommt es mir oft so vor, als reichte ein Erscheinen der Person im Bild bereits, um die gesamte Rolle auszufuellen. Darueber kann man natuerlich geteilter Meinung sein. @ Kaija und CaligoCavus Stichwort Realtitaetsverlust und "Von boesen Schauspielern verfolgt werden". Kann ja durchaus sein, das man die Person im Film nicht fuer real haelt und sich sagt: War ja nur'n Film. Und wenn es Nacht wird, kommt die Person dann zu Besuch. In einem Traum! Ist das schonmal jemandem passiert? Wenn man schon von Filmen traeumt, fuer wie unreal haelt man dann, was man gesehen, wirklich? War mir als kleines Kind uebrigens ofter passiert. Hatte eine Zeitlang regelrecht Angst vor dem Kasten (und Roland Emmerich buahhhhh).*g* Als es noch sowas wie Radio gab, floh wohl mal New York vor Ausserirdischen, welche in einem sehr realistischen Hoerspiel angeblich die Stadt erobern wollten. Und in Deutschland gab es 1970 "Das Millionenspiel". Alles was man da zu tun hatte, um eine Millionen (D-Mark) zu bekommen, war, einem Moerder Trio fuer einige Tage zu entkommen. Ebenfalls sehr realistisch gemacht. Jedenfalls wurde es dafuer gehalten. Waehrend ich heutzutage eher das Gefuehl hab', dass um unglaubwuerdig zu werden, Ausserirdische oder auch Vampire ihren Herrschaftsanspruch nur im Fernsehen bekannt zu geben braeuchten und ihn danach ungestoert auch verwirklichen koennten.*g* Gruss Chimonas |
| Alterkelte | Tja andersrum wird auch ein Schuh draus.............. In vorgegaukelten Freundschaften kann einen Niemand verletzen......... Hast Du daran schon gedacht (als Erklärungsmuster) ??? |
| Sylvia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i] [B]atv? [/B][/QUOTE] Ich frag mich auch shcon die ganze Zeit was das ist ;P Erklärts uns wer? :D Und es geht eigentlich nicht darum, dass man Serienfreunde zu seinen Freunden zählt, das wird wohl kaum einer tun. Es geht eher um das Unterbewusstsein... Ist aber auch nicht wirklich leicht begreifbar was das Hirn da wieder für komische Sachen macht... :rolleyes: |
| Alterkelte | Amie Carrie finde ich aber auch nicht ohne............ |
| curlykathi | @all: Was beinhalten all diese Serien denn? Was beinhaltet das Fernsehen im Allgemeinen? Sind es nicht Menschen wie du und ich, die darin agieren? In familiären, liebevollen, konfliktreichen Lagen...im Leben selbst? Ist es nicht ein Urinstinkt, als Mensch unter anderen Menschen zu weilen? Vor noch 100 Jahren war es vollkommen normal, dass mehrere Generationen in einem Haus lebten und immer jemand da war, mit dem man sich unterhalten konnte. Und wenn es nur über eine Backmischungänderung der Kekse war! Es war verbaler Austausch! Wenn man heute in die Glotze schaut, dann ist es tatsächlich ein Ersatz dieser Situation der Familie, die bis in unsere Steinzeit hinlangt. Wir leben in einer Zeit der Simulation. Es ist armselig. Aber so ist es. |
| Kaija | das stimmt auch wieder,die schauspieler werden oft mit ihren rollen verglichen und wenn wer eine böse rolle spielt ist wenn man so denkt,der schauspieler einem gleich unsympathisch. sowas ist aber unsinn aber irgentwie nachvollziehbar. naja ,das ist eben einer der berufsrisiken als schauspieler. :p |
| BlueBird | @curlykathi Etwas ähnliches hatte ich in einem anderen Thread geschrieben und da wurde mir entgegengehalten, ob ich die Frauen an den Herd zurückschicken wollte und die Uhr 200 Jahre zurückdrehen. Seltsame Denkmuster, nicht wahr? Es scheint doch Menschen zu geben, denen die Single-Gesellschaft als ideale Lebensform erscheint. Na, laß die mal älter werden....:D |
| Alterkelte | Ein jeder bastelt sein Imperium im Hirn. Das kann man nicht verurteilen. Ein Urteil würde voraussetzen, dass man ordentliche Alternativen besitzt...........wer hat die wirklich? Bitte keine Antworten, die sich auf die Bibel beziehen! |
| autumnnight | nachdem ich in wenigen minuten die lindenstrasse schauen werde, wird es mir dann also wieder gut gehen?? dann freu ich mich ja schon mal.. /sarkasmusschalter drück |
| Chimonas | @ autumnnight Ja, das duerfte wirklich so sein! Schliesslich geht es einem ja auch besser wenn man regelmaessig 'nette' Freunde trifft. Denn, diese Serien sind ja sooo spannend, da denken sich bestimmt einige "Eigendlich ist mein Leben gar nicht so langweilig". *g* Diese Serien sollen ja "real" wirken. Ausserdem kommen sie so oft, dass man einen Teil seines Lebens mit ihnen verbringen kann. *alleinbeimgedankenerschauder* Gruss Chimonas |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von Amie [/i] atv? [/QUOTE] ATV = Amateurfunk-Fernsehen. Fuer die Beteiligten nicht langweilig, fuer Zuschauer eventuell schon *gggg*. Aber dafuer frei von kommerzieller Werbung. Und selbstgemacht. Gruss Chimonas |
| drachentochter | [QUOTE][i]Original geschrieben von curlykathi [/i] [B]Vor noch 100 Jahren war es vollkommen normal, dass mehrere Generationen in einem Haus lebten und immer jemand da war, mit dem man sich unterhalten konnte. Und wenn es nur über eine Backmischungänderung der Kekse war! Es war verbaler Austausch! Wenn man heute in die Glotze schaut, dann ist es tatsächlich ein Ersatz dieser Situation der Familie, die bis in unsere Steinzeit hinlangt. [/B][/QUOTE] ja, dem kann ich aus eigener Erfahrung zustimmen. Ich bin erst vor kurzem zum Studium 300km von zuhause weggezogen in meine eigene Wohnung. Und es ist zum Teil wirklich so, dass ich den Fernseher nur laufen lasse, um mich nicht so alleine zu fühlen, um nur das Gefühl zu haben, es wäre noch ein anderer Mensch da. |
| Der_Philosoph | [COLOR=royalblue]Gut, dass ich nie einen Fernseher besitzen werde. Fernsehlos klare Grüße vom Philosophen [/COLOR] |
| Chimonas | @ drachentocher und Amie Ihr koennt einem ja richtig leid tun. Bei dem "tollen" Programm... Und ein [i]guter[/i] Freund ist der Fernseher auf keinen Fall. (Find ich zumindest) Er geht einfach so wenig auf die eigene Persoenlichkeit ein. Dann die ganzen Wiederho(h)lungen Wuensche Euch bessere und vor allem Fernseh-Freie Zeiten! Denn die Mattscheibe kennt kein Leben! Gruss Chimonas |
| Lilliana | Hallo erstmal zusammen! Ich weiß nicht,ob es schon einen ähnlichen Thread für dieses Thema gibt und wenn doch,so tut es mir Leid. Also der Grund dafür,dass ich dieseN Thread eröffne ist der,dass ich ziemlich enttäuscht von meinen sogenannten Freunden bin.Ich frage mich auch ständig,ob ich nicht vielleicht selber Schuld an meiner Situation habe und das macht mir sehr zu schaffen.Meine echten Freunde allerdings,die auch hinter die Fassade meines egozentrischen Wesens schauen,sagen Nein.Ich bin im Moment das Lästerthema Nr.1 in diesen Kreisen.Angeblich bin ich falsch,würde mich ausschließlich um mich selbst kümmern,usw... Aber warum muss ich mich mit allen möglichen Leuten befassen,wenn ich doch selbst auch Probleme habe?Ich habe mich wirklich bemüht,allem gerecht zu werden,aber ich schaffte es einfach nicht.Und die Dinge,die man mir vorwirft stimmen teilweise nichtmal.Nur weil eine Person sich von mir auf den Fuß getreten fühlte,hetzt sie alle Anderen gegen mich auf und sie lassen sich beeinflussen.Das tut weh.Denn es sind teilweise Menschen,für die ich meine Hand ins Feuer gelegt hätte.Manche Leute sagen auch,dass es der Neid der Anderen wäre,aber worauf denn?Auf mein angeblich gutes Aussehen,auf meine vermeintliche Ausstrahlung oder etwa auf mein gespieltes Selbstbewusstsein?Und selbst wenn,ist das ein Grund,Eifersucht zu empfinden???? NEIN! Denn meiner Meinung nach ist jeder Mensch etwas Besonderes. Und klar,jeder ist schon mal neidisch gewesen,aber in einer echten Freundschaft sollte man den Neid nicht aufkommen lassen,denn nur wer sich selbst liebt,kann Anderen Liebe geben. Zumindest ist dies meistens der Fall. Manchmal habe ich das Gefühl,sie alle sind angeblich perfekt und ich trage alle Fehler der Menschheit in mir.Ist es fair,die eigenen Fehler auf Andere zu projezieren,um von sich selbst abzulenken und um sich besser zu fühlen?Ich denke nicht. Ich könnte weinen,aber ich tu es nicht,denn solche Leute sollten mir wohl egal sein. Liebe Grüße Lilliana |
| Latona | moin du! ich kann dich verstehen, denn auch ich habe das selbe erlebt wie du... ich habe die leute für meine freunde gehalten doch ich lag falsch und es tut mir kein bisschen leid mehr, dass ich mich von denen distanziert habe und ich sie auch nicht mehr sehe. sie interessieren mich nicht mehr... klar tut es am anfang weh und man ist enttäuscht, bei mir war es nicht anders... ich würde mich auch von den leuten trennen, denn so wie ich das jetzt verstanden habe, hast du noch mehr freunde, die zu dir stehen.. du lernst neue freunde kennen, auch wenn es schwer ist, wahre freunde und wahre freundschaft zu finden, aber ich habe es auch geschafft die leute akzeptieren mich so, wie ich bin und ich tue das auch. das ist echt schön und ich trauere meinen "alten" freunden keinen augenblick hinterher, was soll ich noch mit den leuten scheiß doch drauf! aber vielleicht ist die situation auch anders. lass doch einfach mal nen bisschen zeit verstreichen und schaue ob es sich ändert, wenn du so sehr an ihnen hängst, was ich allerdings auch verstehen kann... sag mir doch mal,,wie es sich weiterentwickelt gib nicht auf und bleib so wie du bist (die leute haben von mir nämlich verlangt, dass ich mich ändern soll. sie haben mich nicht so akzeptiert wie ich bin, vielleicht fiel es mir daher so leicht mich zu trennen) aber änder dich net, klär nur missverständnisse auf und rede mit ihnen, vielleicht klärt sich so ja auch was liebe grüße latona |
| RayRay | kenn ich auch... deswegen wechsel ich meinen freundeskreis alle 2 jahre... aber das hat jetzt auch andere gründe. NEID ist das niedrigste aller Gefühle und du kannst ihn nicht auslöschen, nicht besänftigen in dem du noch netter und rücksichtsvoller wirst, denn dadurch wächst er nur um so mehr. Neid empfinden die Art von Menschen, die einfach nur dumm sind. Es ist einfach nur ein Gefühl dass bei niederen Kreaturen, die wenig Würde und Anstand haben, erzeugt wird. Diese menschen sind nicht viel wert... |
| javid | @ lilliana: was trauerst du freunden nach, die keine wahren freunde sind? es heisst nicht umsonst 'wer falsche freunde hat, brauch keine feinde mehr'. da ich deine lage nicht kenne will ich dazu jetzt nicht mehr sagen.. [QUOTE][i]Original geschrieben von RayRay [/i] [B]Neid empfinden die Art von Menschen, die einfach nur dumm sind. Es ist einfach nur ein Gefühl dass bei niederen Kreaturen, die wenig Würde und Anstand haben, erzeugt wird. Diese menschen sind nicht viel wert... [/B][/QUOTE] neid ansich ist nichts schlimmes, es ist nur das gefühl etwas auch haben zu wollen. das richtige hässliche ist [I]missgunst[/I]: jemandem etwas nicht gönnen und versuchen, es demjenigen weg zu nehmen. |
| TheAnt | Was sind Freunde? Das sind Menschen die ich gerne um mich habe und die auch verstehen wenn ich mal nicht so gut drauf bin und auch meine Macken akzeptieren. Ich perönlich unterscheide sehr stark unter Freunden und Bekannten. Mir ist es auch nicht besonders wichtig viele Freunde zu haben. Dies sind auch nur eine Handvoll Menschen. Aber auf diese kann ich mich voll und ganz verlassen. Das sich der Freundeskreis mit der Zeit auch ändert ist aber meiner Meinung auch ein ganz normaler Vorgang. Mal macht man mit der Person mehr und dann mal wieder mit dieser. Aber wenn mir die Person wichtig ist wird immer ein gewisser Kontakt vorhanden sein. Wenn deine sogenannten Freunde nicht mit dir klarkommen. Dann lass sie doch. Wie ich das verstanden habe hast du ja auch ein paar echte Freunde die dich als den Menschen sehen die dich repektieren und das ist doch vollkommmen OK!!! ;-) Mit der Zeit glätten sich die Wellen und man sieht dann auch wieder klarer. |
| Marla Singer | Also mir hat man seinerzeit vorgeworfen, dass ich mich zu sehr verändert hätte. Das hatte seinen Hintergrund: mir ging's gerade echt nicht gut, um es mal so auszudrücken, und ich hatte keine Kraft mehr, die Maske aufrechtzuerhalten. Ich hab dann aber auch geklammert - wer keine Kraft hat, hat auch nicht die Kraft, die, die einem die Kraft rauben, wegzustoßen. Außerdem glaubt man immer, dass die, denen man vertraut und auf deren Meinung man viel gibt, Recht haben, wenn sie sagen, man verhielte sich falsch, selbst wenn man selbst denkt, man kann nicht anders handeln. Es braucht viel Kraft, sich von Menschen loszusagen, von denen man geliebt werden möchte - viel, viel Glück!! :) "Wandel ist Wachstum." [Elfquest] |
| joy | Nur wer sich ändert bleibt sich treu... Ich denke auch, das dies keine richtigen Freunde sind. Hör zu: Du hast die Kraft gehabt zu erkennen, das diese Freunde dir wehtun, das sie dich verletzen und das sie möglicherweise nicht deine echten Freunde sind. Also wirst du auch die Kraft haben dich von diesen Leuten zu trennen. Es gibt Leute die verschließen die Augen vor so etwas und lassen sich dann weiter verletzen. Wenn du dich richtig gekränkt udn verletzt fühlst dann tu dir selbst den gefallen und verscuhe neuen Anschluß zu finden. Es dauert seine zeit.... Ich habe auch schon mehrmals meinen Freundeskreis gewechslet, aber nun habe ich Freunde gefunden, die ich nie missen möchte, weil ich genau weiß, wer sie sind. Es ist hart, sich neuen Anschluß zu suchen, aber glaub mir, wenn du richtige Freunde gefunden hast, ist das gefühl doppelt so schön! |
| Lilliana | Hallöle! Danke für eure guten Ratschläge!Ich denke auch,dass ich mich lieber nur mit meinen wahren Freunden beschäftigen sollte und die gibt es wirklich,wie ich in letzter Zeit bemerkt habe.Mir sollte es wirklich egal sein,was sie sagen,aber ich kann damit jetzt noch nicht umgehen.Es dauert wohl seine Zeit,bis ich lerne es eben nicht allen recht machen zu können und wollen. Dankeschön. Liebe Grüße Lilliana |
| Thorn | Menschen spielen einem viel zu oft vor, etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie fühlen sich dann besser, egal ob man sie durchschaut. Ich habe einige Freunde, und dennoch fühle ich mich alleine. Alleine gelassen von ihnen... Wozu sind Freunde gut, die es nicht bemerken, dass es einem schlecht geht? Oder wozu sind wieder andere gut, die das bemerken, und dich dann doch zum weinen bringen? Ich selbst handle nach einem Zitat von lacrimosa: ich bin der lachende Prophe, der eine Maske trägt, und darunter seine Tränen zählt... nur versteht es keiner, dass ich das tue, um mich selbst zu schützen, die Menschen verstehen mich nicht, und bekommen vor mir angst, und das macht mich traurig. Ich will nicht, dass sie durch meine Probleme leiden, und ziehe mich deshalb lieber selbst zurück... wem ist geholfen, wenn er das Leid anderer reflektiert? Wir sind keine Märtyrer, dass wir die Lasten der anderen auf unseren Schultern tragen können. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und wenn einem dann Freunde sagen, dass man sich selbst verarscht, dann tut das einfach nur weh. Du denkst sie kennen dich, und bringen dich in Rage, in Wut... bringen dich zum weinen, und meinen, dieses Recht zu haben, was ihnen erlaubt einem weh zu tun... und überhaupt... wozu müßen Menschen immer alles wissen. Ist es nicht manchmal besser, wenn man nichts weiß? Was man nicht weiß, kann einen nicht belasten, und wenn es nur Sekunden Bruchteile sind... Ich habe heute einem guten Freund etwas gesagt, was er umbedingt wissen wollte, und ich wollte es auch nicht sagen, nur ließ er nicht locker... und dann war er sauer, ging mir aus dem Weg, und sprach nicht mit mir... und ich fühlte mich mies... nun werde ich ewiglich schweigen... ich will niemandem mehr sagen, was ich denke... Die Menschen verstehen mich nicht... sie geben sich keine Mühe, ich fühle mich allein... und werde von den Menschen ja doch nur verarscht... |
| joy | Diese Maske habe ich auch eine zeit "getragen" aber mehr unbewusste als bewusst. Ich wollte sie auch nicht mit meinen Problemen beschäftigen udn habe meine Problemem in mich nineingefressen. Das war vor Jahren der Auslöser warum ich angefangen habe mich selbst zu verletzten...naja, wie dem auch sei.... Thorn, auch wenn es hart ist, aber ich denke nicht, das sowas auf Zeit gutgehen kann. Ich habe auch so gedacht, wie du es beschrieben hast, aber ist das die Lösung?. Klar sind wir keine Märtyrer aber ich kann von mir sagen ich brauch jemand, der ab und zu meine Sorgen mit "übernimmt" Ich habe einenem Freund einfach mal alles vor die Füße "gekotzt" und danach gings mir besser.....Vielleicht sind/waren diese Freunde nicht echte Freunde, ich habs auch zuerst gedacht, aber es liegt zum teil auch an jedem selbst. Seit dem hab ich mir angewöhnt, alles was bei uns passiert, egal was wir machen einfach mal aus der Beobachtungsperspektive zu betrachten. Darüber lernt man mehr über seine Freunde in dem man irgendwann hinter die Fassade blicken kann. |
| stillesleben | lilliana, ich kann verstehen das du deinen freunden nachtrauerst, obwohl sie, wie du schon festgestellt hast, einfach nur das letzte sind (tut mir leid, das so zu sagen...) auch ich habe es nicht wharhaben wollen, aber mittlerweile ist es mir egal, was gewisse personen über mich erzählen, auch wenn es der letzte scheiß ist und sie das so glaubhaft rüberbringt, das es andere auhc noch glauben.... aber dennoch rate ich dir, dich von ihnen zu trennen....du wirst zeit brauchen, ist verständlich, aber du wirst es schaffen und ich wünsch dir alles gute dabei... [QUOTE][U]Zitat von RayRay[/U] kenn ich auch... deswegen wechsel ich meinen freundeskreis alle 2 jahre... [/QUOTE] du kannst doch nicht alle zwei jahre deinen freundeskreis wechseln, nur weil du denkst oder auch weißt, das es falsche freunde sind...es bringt nichts diesem "problem" damit aus dem weg zu gehen...es macht einen stärker, wenn man erkennt, das einen die freunde nicht gut tun und man sich von ihnen trennen kann.. ich kenn dieses Problem auch, ich hatte das vor kurzem schon wieder...es tut einfach nur weh, zu sehen, wie freunde, von denen du gedacht hast, sie wären es, hinter deinem rücken irgendwelche geschichten erfinden...udn in dieser zeit hab ich gemerkt, das genau 3 Menschen zu mir stehen..und genau diese drei menschen kenn ich ungefähr zwei jahre...soll ich, weil jetzt zwei jahre um sind, diese "wechseln" ?!? [QUOTE][U]Zitat von Thorn[/U] Ich habe einige Freunde, und dennoch fühle ich mich alleine. Alleine gelassen von ihnen...[/QUOTE] auch das kann ich nicht verleugnen *seufz* du denkst sie verstehen dich und musst das einsehen, das sie es nicht tun, und auch noch nie getan haben... joy, auch ich weiß, das es auf dauer nicht gut gehen kann, das man alle probleme in sich rein frisst, ich bin auch der Auffassung, das es eigentlich niemanden interessiert, wie es in meinem Inneren aussieht und was für Probleme mich quälen...ich habe es versucht, aber ich kann es nicht..wahrscheinlich habe ich meine probleme zu lange in mich hinein "gefressen" aber ic bringe es nicht über mich, meinen freunden von meinen problemen zu erzählen... auch wenn ich Fortschritten mache und eine freundin schon so viel über mich und meine probleme weiß, wie sonst keiner, ist es trotzdem noch schwer überhaupt was zu erzählen... aber das mit der Beobachtungsperspektive sollt ich vielleicht mal ausprobieren...vielleicht lern ich dann noch was über meine Mitmenschen |
| CaligoCavus | Seid gegrüßt! Falsche Freunde sind auch ein Teil meiner Vergangenheit, jedoch habe ich damals den Fehler gemacht, aufgrund meiner Enttäuschung hinter jedem einen Judas zu vermuten. Dadurch habe ich viele gute Freunde verloren. Doch nun zu Eurem Problem, [B]Lilliana[/B]. Ihr sagtet, jene Person hetzt Eure vermeintlichen Freunde gegen Euch auf. Könnt Ihr dem nicht entgegenwirken? Versucht mit ihnen zu reden, doch möglichst allein, so dass die Vorurteile nicht innerhalb der Gruppe anwachsen können. Leider muss ich auch zugeben, dass "wahre Freunde", also jene, die für einen durchs Feuer gehen, sich nicht so einfach diffamierend beeinflussen lassen. Es muss von vornherein ein gewisses Mißtrauen gegenüber Euch bestanden haben. Wenn Ihr dieser Sache auf den Grund gehen könntet, würde dies Euch ein erhebliches Stück weiterbringen. Viel Glück! |
| Lilliana | Ich kann und will einfach nicht mit ihnen reden,weil sie so unfair sind und ausserdem-wie ihr schon sagtet,wahre Freunde sind nicht so einfach zu beeinflussen und aus diesem Grund möchte ich mit diesen Leuten auch gar nichts mehr zu tun haben.Sie sollen mich einfach nur in Frieden lassen,aber das werden sie nicht tun.Ich denke,sie wollen mich runterziehen.Naja,was solls. Liebe Grüße Lilliana |
| CaligoCavus | Und Ihr habt keinerlei Hoffnung mehr, zumindest einige dieser Freundschaften zu retten? Einsamkeit kann heilsam sein, doch auf Dauer sehnt sich auch der Einsame nach Gesellschaft...und sei es nur für einen Augenblick. |
| RealNeo | Nun ja, es wird immer wieder Leute geben, die vorgeben, deine Freunde zu sein, und in Wirklichkeit nur Schlechtes wollen. Ich sage dann halt: sollen sie halt! Wenn sie glauben, dass es ihnen dann besser geht, habe ich kein Problem damit. Ich bin ja deswegen nicht anders, bzw. wird ja dadurch nicht weniger von mir. Und nur weil irgendwer glaubt, was über mich zu wissen und das dann falsch herumerzählt, heißt das ja nicht, dass ihm meine richtigen Freunde glauben. Es ist schon wahr, dass die richtigen Freunde im Leben sehr rar sind. Wenn man 2-3 hat, für die man alles tun würde, ist das schon viel (hätte ich halt gesagt). Aber was mich interessiert: wie kann man wissen, ob jemand ein richtiger Freund ist, wenn derjenige nichts über die eigenen Probleme weiß? Weil wie ich in mehreren Posts hier gelesen habe, werden Leute als Freunde betitelt, die eigentlich garnichts über einen selbst wissen. Weil unsere Probleme und Fehler gehören doch genauso zu uns, wie unsere Sonnenseiten. Wenn du bei einem Freund mal vieles rausgelassen hast, oder wie es schon gesagt wurde, wenn du deine Probleme mal "rausgekotzt" hast und wenn derjenige dann immer noch zu dir steht, dann würde ich sagen, dass das ein wahrer Freund ist. |
| PreacheR66 | Hallo erstmal, PreacheR der Name. Zum Thema Freunde, und ich denke ich weiss wovon ich rede, hab ich hier mal ein bischen was aufgeschrieben. Der Schmerz der Entäuschung und das Unverständniss darüber ist meisst schlimmer, als die Tatsache festzustellen, dass die eigene Menschenkenntniss doch nicht so umfangreich war - wie gedacht. Die Kluft Die Schatten der Furcht steigen langsam hinauf, wie Diebe aus der Nacht, treten aus dem Nebel sie auf. Klammgefrohren sind die Finger, Blau geglüht, starr, kein Gefühl. Zermürbend und haltlos war es und ist es, Gefangen im Dunklen, verloren das Ziel. Im wärmenden Innern der Mutter entstanden, gewandert nach aussen ists nun kalter Stein. Im Sumpfe der Psyche durch Erfahrung gebohren, sucht Gefühl sich den Weg nicht gemeuchelt zu sein. Die Klaren Gedanken, geschleift durch die Gänge, verdrängt durch des Spiegels nie ertragenem Bild. Im Innern die Bestie, gedrängt in die Enge, Vergessen wie grausam Sie sein kann und wild. Verfolgt selbst im Schlafe nicht fähig zu ruhen, zermürbt durch Zerwürfniss macht rasend und hart. Dabei waren Gefühl und Gedanken an Vergangenes, um meine Liebe so lieblich und zart. Allein mit der Wahrheit, dem Spiegel entrissen, zu zweit nie mehr durch die Liebe vereint. Aus Totenmanns Höhlen rinnt Salz auf die Lippen, den niedren Gedanken der Rache geweint. Der Zunge Gedächtniss an den Geschmack ihres Kusses, verloren an die unendliche Zeit. Den Speichel gerochen, die Lippen gekostet, in sanfter Extase, die Berührung so weit. Hingegeben in Vertrauen, doch in Judas Namen verkauft für nur dreissig, vernagelt das Tor. So steht meine Seele, einsam und verlasssen vor blutigen Mauern, ganz Kraftlos davor. Ein Sturm ist gekommen, will mit ihm reisen, will treiben im Wirbel ohne Weg ohne Ziel. Doch tief in mir drinnen da ruft eine Stimme Lass sein dies dich selbst vernichtende Spiel. (c) liegt bei mir :q :D :q Dies schrieb ich zwar nach dem weggang einer bestimmten Person, ist aber denke ich gefühlsmässig allgemein gültig. Gräm dich nicht, freue dich etwas gelernt zu haben. Der Mensch ist kein Monogame, leider!! Ein wahrer Freund ist der, der dir die Hand reicht wenn es dir schlecht geht und sich alles von dir abwendet. Doch frage dich auch dann stehts welchen Vorteil er sich davon verspricht. Erst wenn derjenige daraus keinen ziehen kann kannst du sicher sein einen gefunden zu haben. Gruss an alle PreacheR |
| bvQL | Ich habe in meinem kurzen Leben bereits sehr viele "Freunde" verbraucht. Wenn Neid nur von dummen Menschen empfunden würde, so könnte ich behaupten, mit sehr vielen dummen Menschen zu tun gahabt zu haben. Nach jedem Umgebungswechsel (ca. alle 2 Jahre) kam ich in einen neuen und, so mein stets falscher Eindruck, tolerantere Umgebung. Doch nach etwa einem halben Jahr zeigte sich immer wieder wie falsch dieser Eindruck war. Es passierte immer wieder dasselbe - der vermeindliche Freundeskreis kehrte mir den Rücken zu, verbündete sich gegen mich und ich mußte mir immer und immer wieder Beleidigungen, Unterstellungen, Gemeinheiten, Lügen und Schmutz anhören - eindeutige Anzeichen von Neid. Neid von dummen Menschen. Ich versuchte, herauszufinden, was ich immer wieder falsch gemacht hatte. Da ich wirklich keine Antwort gefunden hatte, beschloß ich mich zu meinem letzten Umgebungswechsel, sozusagen als letzte Chance. Heute habe ich "wirkliche Freunde", die mich akzeptieren, tolerieren, respektieren, ja, sogar teilweise bewundern, und das bereits über 16 Monate lang. Fazit: Es gibt einfach zu viele dumme Leute. |
| joy | [QUOTE][i]Original geschrieben von CaligoCavus [/i] [B]Und Ihr habt keinerlei Hoffnung mehr, zumindest einige dieser Freundschaften zu retten? Einsamkeit kann heilsam sein, doch auf Dauer sehnt sich auch der Einsame nach Gesellschaft...und sei es nur für einen Augenblick. [/B][/QUOTE] Es mag ja sein, das man ab und zu die Hoffnung aufgibt, aber warum sollte ich die Hoffnung bewahren, wenn einem die Freunde andauernd wohlwissend verletzten? Sie dir nicht zuhören oder dir in einer Phase der Wandlung nicht beiseite stehen? Was dann? Die Hoffnung, das es irgendwann besser wird?! |
| Werwolf | Hallo Lilliana, hier ist viel vorgeschlagen worden. Ich erzähle einfach, wie ich es inzwischen mache. Vorher wurde ich sehr oft von den Menschen (Freunde oder auch nicht) enttäuscht und es tat mir sehr weh. Jetzt komme ich damit besser klar und ich kann für mich aus der jeweiligen Situation heraus entscheiden, ob der eine oder andere Mensch mir als Freund dienen kann. Was ich nicht mehr mache, weil es letztlich nichts bringt, ist es den/einen "Freund" überzeugen zu wollen, dass nicht der andere, sondern ich recht habe, damit er auch weiter mein Freund bleibt. Dass lässt sich leider nicht immer so durchhalten. Nach aussen hin schon, aber nach innen habe ich meine "eigene" Welt. Ein Spiegelbild der Beziehungen der Menschen, die mich umgeben. Ein Mensch, der für mich letztlich wichtig ist, fragt (genau wie ich) nach dem WARUM und versucht seine eigene Meinung durch Rückfragen "abzusichern". Und somit "weiss" ich, wer mein "Freund" ist. Ich sehe mich ein einem Haus, mit vielen Gängen und Zimmern. Das Haus existiert einfach. Es gibt kein aussserhalb des Hauses. Lerne ich nun einen Menschen kennen, öffne ich symbolisch ein Zimmer, das ihn darstellt. Ich gehe rein und habe nur einen völlig dunklen Raum vor mir. Ich sehe dort keine Gegenstände. Einfach nichts, einfach ohne Vorurteile (meistens). Unterhalte ich mich dem Menschen, mache etwas mit ihm, lerne ich ihn etwas kennen und sehe auf einmal etwas mehr in dem Raum. Irgend etwas, sei es eine Vase ein Schrank, das Zimmer bekommt so allmählich Gestalt. Und das für jeden Menschen. Gehe ich zu einem bestimmten Menschen, gehe ich in sein Zimmer. Suche ich einen Menschen, suche ich das Zimmer, das ich gerade brauche, das mir gut tut. Ich muss damit rechnen, dass vielleicht der eine oder andere Gegenstand von mir falsch hingestellt wurde, dann muss ich es korrigieren. Ich muss auch damit rechnen, dass das ganze Zimmer von ihm selbst umgeräumt wurde. Und in diesem Haus habe ich eben meine 2 oder 3 Zimmer, von denen ich weiss, dass ich dort immer klopfen kann (leider nicht mehr Zimmer). Weil du auch sagst, "warum muss ich mich mit allen möglichen Leuten befassen,wenn ich doch selbst auch Probleme habe?". Mir hilft es, einem Menschen geholfen zu haben. Ich sehe dadurch, dass nicht nur ich Probleme habe und oft ist solch eine Hilfe mit Diskussionen verbunden, die, wenn ich mich selbst (wie als Beobachter in einem Theater) beobachte, manchmal stärker oder schwächer auch bei mir vorhanden sind. Damit wird auch mir manchmal einiges klarer. Es tut weh, doch nur wenn ich (anders als "Doch frage dich auch dann stehts welchen Vorteil er sich davon verspricht. Erst wenn derjenige daraus keinen ziehen kann kannst du sicher sein einen gefunden zu haben.") sehe, dass ich selbst einen Angriffspunkt liefere, und ihm einen Vorteil (bewusst oder unbewusst) verschaffe, den er nicht nutzen [B]will[/B], obwohl er es könnte, weiss ich, ihn als Freund zu haben. Eine Maske habe ich leider (zum Glück??) auch und es tut ungemein gut, wenn jemand es schafft, dahinter zu schaun. Denn nur einer, der ähnlich wie ich empfindet, schafft dieses. Diese Menschen suche ich. Durch diese Art von Foren und meiner Offenheit darin habe ich schon einige Menschen gefunden und es tut (denen und/oder mir) gut, nach einem miesen Tag, einfach per ICQ (oder Mail) mal ein paar Worte auszutauschen. |
| Pestengel | Huhu ihr... ich muss sagen, ich habe diese erfahrung mit den falschen Freunden auch schon des öfteren gemacht... ich bin auch jemand der, wenn er merkt, dass sich die leute von mir entfernen, ich sie auch links liegen lasse anstatt mal zu gucken, was dahintersteckt.. so kann man sich am ende vorgaukeln, dass man sich von ihnen getrennt hat und nicht sie einen allein ließen.. jedenfalls hab ich mich dadurch dennoch jedesmal weiterentwickelt.. neue leute getroffen und mich aus alten verbindungen gelöst.. im jüngsten falle hab ich meine ganze "clique" verloren... schon krass und man fällt in ein loch.. aber nur daducrh habe ich mich zu dem entwickelt was ich bin, weil ich in dieser zeit des alleinseins zu mir selber finden konnte.. klar vermisse ich diese menschen.. und es ist schrecklich sich selbst alleine zu finden, weil man eigentlich menschen braucht die einem helfen.. freunde sollten dazu da sein sich weiter zu entwickeln.. wenn sie dieses nicht tun, dann sind es nicht die richtigen.. das mag nun recht radikal klingen.. ist aber so.. bisher habe ich nur ganz wenige menschen gefunden, die dies zu stande brachten.. auf die bin ich stolz und hab sie unendlich lieb... freundschaft ist ein kommen und gehen hab ich gelernt... man ist am allerbesten doch recht allein.. mit ein paar wenigen guten freunden... als mit tausenden idioten |
| Lady Polgara | Wenn man rausbekommen hat, dass Freunde falsche Freunde sind, und man sich sicher ist, sollte man den Kontakt abbrechen oder wenigstens minimieren. Sonst machen die einen kaputt.... Als ich festgestellt hab, dass die Leute, mit denen ich mich vor ein paar jahren abgegeben habe, mir nicht gut tun, hab ich mich nicht getraut, meinem bauch zu folgen und den kontakt abzubrechen.überein halbes jahr hab ich mich mit denen rumgequalt und hab mir von denen mein bisschen selbstwertgefühl, dass ich hatte, zerstören lassen. viel zu spät hab ich mich denen abgewand. denn ich hatte ja sonst keinen. nur ein bekannter von der uni, mit dem ich mich ganz gut verstand. ich hab mich öfter mit ihm getroffen und es wurde mir eine tür geöffnet. ich bin durch die tür gegangen und habe neue Frende gefunden. die habe ich heute noch, und sie tun mir gut. Ich weiß, Einsamkeit kann brutal quälen, aber falsche freunde machen so viel an einem kapputt..... Lilliana, verbiege dich bitte nicht für falsche freunde. bleib so, wie du bist! Lass dich von den Leuten nicht zerstören... Gib nciht auf und suche weiter nach guten freunden, du wirst sicher welche finden, wenn du so bleibst wie du bist. Grüße, Lady Polgara |
| BleedingHeart | [QUOTE][i]Original geschrieben von RayRay [/i] [B]Und wenn du so eine Abscheu hast, dann liegt das wahrscheinlich daran dass etwas mit deiner Psyche nicht ok ist. [/B][/QUOTE] Wenn jemand ohne Sex leben möchte und sich damit wohlfühlt, warum sollte man daraus schließen, dass er oder sie psychisch net auf der Höhe is? Meiner Meinung nach ist es Schwachsinn dann beraten und "heilen" zu wollen. |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von BleedingHeart [/i] Wenn jemand ohne Sex leben möchte und sich damit wohlfühlt, warum sollte man daraus schließen, dass er oder sie psychisch net auf der Höhe is? Meiner Meinung nach ist es Schwachsinn dann beraten und "heilen" zu wollen.[/QUOTE] Wer SVV betreibt und behauptet, das wäre so in Ordnung, dem gehts wohl auch gut? |
| Azurite | Du willst das jetzt wohl nicht ernsthaft miteinander vergleichen, oder? |
| Sadujan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] Du willst das jetzt wohl nicht ernsthaft miteinander vergleichen, oder?[/QUOTE] Doch, kann die selben Gründe haben. Und ob sich jemand Schmerz zufügt oder Glück verweigert/nicht empfinden kann, ist in meinen Augen nur ein minimaler Unterschied. Dass es ohne Vorgeschichte möglich ist, dass man an Sex kein Glück empfindet, kann mir niemand erzählen. Ich kann mir als mögliche Gründe nur Angst oder Abstumpfung durch traumatische Erfahrungen vorstellen. |
| Azurite | Nun, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst... mir ist nie irgendwas zugestoßen etc. Das hab ich zwar schon eingangs öfters gesagt, aber das scheint ja offensichtlich unmöglich nachvollziehbar zu sein. Ich verweigere kein Glück, da ich andere Wege habe, dies zu empfinden. Azurite |
| BleedingHeart | Da stimm ich Azurite voll und ganz zu. Sex ist kein allgemeingültiger Quell des Glücks für jedermann. Ich finde es traurig, dass sich viele so sehr davon abhängig machen, dass sie es schon als krank empfinden, wenn jemand anderes nicht so denkt. |
| Kyrenia | ganz meine meinung! ich hab bekannte, bei denen geht ohne sex gar nichts. am besten jeden tag. mein onkel wollte mir einreden, dass man das irgendwann einfach braucht. ich seh s nicht so. aber wenn ich es ihm sage, geht s nur "du wirst schon noch merken, das ich recht hab" *würg* ich hab jetzt meine freundin 1 1/2 monate nicht gesehen. werd morgen endlich zu ihr fahren. ich freu mich riesig auf sie, aber nicht, weil wir dann wieder jeden tag sex haben (was bei uns nicht so ist). klar, sex gehört dazu. aber ich find es auch total schön, einfach ihre nähe zu spüren; bei ihr zu sein. andere behaupten, wenn 2 frauen sex haben, ist es nicht so "geil", wie wenn mann und frau sex haben. okay, ich hab keine vergleiche. ich find es toll, mit meiner freundin zu schlafen. und ich muss ehrlich sagen, ich stell s mir mit nem mann nur halb so toll vor. auch wenn ich s nicht beurteilen kann. trotzdem könnte ich auch ohne sex leben. sex ist nicht alles im leben!!! |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von BleedingHeart [/i] [B]Wenn jemand ohne Sex leben möchte und sich damit wohlfühlt, warum sollte man daraus schließen, dass er oder sie psychisch net auf der Höhe is? [/B][/QUOTE] weil es nicht ins "normale bild" paßt, daß jemand nicht seinen trieben folgt - ergo hat derjenige ein problem, sonst würde er sich ja nicht "verweigern". :rolleyes: [B][QUOTE] Meiner Meinung nach ist es Schwachsinn dann beraten und "heilen" zu wollen. [/B][/QUOTE] Halleluja! ;) |
| BleedingHeart | Bi- und Homosexuelle werden von den meisten ja auch net mehr als unnormal angesehen. Warum sollte man jemanden als unnormal ansehen, der eben gar keinen Sex haben möchte? Das ist auch nur eine Art von Vorliebe. Und wieder stellt sich die große Frage: Was ist schon normal? |
| Chimonas | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i] Dass es ohne Vorgeschichte möglich ist, dass man an Sex kein Glück empfindet, kann mir niemand erzählen. [/QUOTE] Das es ohne Vorgeschichte moeglich ist, dass man an Sex Glueck empfindet, kann mir niemand erzaehlen. Der Grund koennte wohl eine art Krankheit sein. :rolleyes: (die aber wohl niemand therapieren lassen moechte) :( Das aber ein Leben ohne Sex und SvV miteinander vergleichbar sind, kann ich mir nur schlecht vorstellen. Welche Gruende meinst Du? Gruss Chimonas |
| Trauerwesen | ja aber was ist denn mit frigiden leuten, die empfinden auch nix, ist auch eine krankheit/störung/whatever ich persönlich kann es mir nicht vorstellen, denn selbst wenn man nicht zum orgasmus kommen kann, ist es doch schön einfach zu spüren wie nah man sich ist in dem moment, pure Liebe.....*schnief*.....hach ist das nicht schön? |
| Azurite | Stimmt... hab ja auch hier schon ein paarmal gelesen, dass sie nichts empfinden können und unglücklich darüber sind... und ich finde das ist der springende Punkt. Wenn man unzufrieden damit ist, seh ich es ja ein. Mir geht es nur irgendwie auf den Keks, dass die meisten Leute nicht akzeptieren können, dass es auch welche gibt, die das nicht stört und die zufrieden damit sind... und deshalb dauernd mit Psychokram daherkommen wie Verdrängung, Trauma oder sonstiges. @ BleedingHeart: Den Gedanken hatte ich in letzter Zeit auch öfters... warum so einen Unterschied zwischen den Vorlieben machen? Naja das wird sich hoffentlich mit der Zeit auch noch legen... @ Kyrenia: Tja, Leute haben verschiedene Geschmäcker... natürlich wirst du von Heten nichts anderes hören als dass M/F Sex das Nonplusultra ist. Finde es nur wirklich schwach, dass sie das auch Homos aufs Auge drücken wollen. Azurite |
| Trauerwesen | naja, es gibt ja auch dicke die sagen, sie seien zufrieden, und keiner will ihnen glauben. vllt is das ja auch so.... |
| Azurite | Stimmt auch... aber deshalb kann man doch nicht einfach pauschal sagen, dass alle anderen deshalb auch tief drinnen in Wirklichkeit unzufrieden sind, nur weil's bei einigen so ist. Das könnte man bei fast jeder Meinung sagen, die einem selbst nicht passt... das nennt sich "nicht ernst nehmen" und ist höchst unangenehm. Azurite |
| Chimonas | Die Definition einer Krankheit ist auch nicht so einfach. Eine Moeglichkeit ist, dass es sich dann um eine Krankheit handelt, wenn der Betreffende sich selbst nicht mehr als gesund empfindet, also mit seiner Situation nicht mehr zurecht kommt. Was meint ihr? Laesst sich diese Definition auf das Thema anwenden? Gruss Chimonas |
| BleedingHeart | Oder wenn es in absehbarer Zeit zu besagter Minderung der Lebensqualität/Zufriedenheit kommt. |
| Chimonas | Ja, jedenfalls ist mir bei diesem Thema wichtig, dass die Entscheidung, ob man sich nun schlecht fuehlt, oder nicht, auch bei der Person liegt, welche das auch selbst betrifft. Ob mans nun nachvollziehen kann oder nicht, ist wieder ein anderes Thema. Und wie alles im Leben hat man auch hier genauso Vor- wie Nachteile. Gruss Chimonas |
| jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]Die Definition einer Krankheit ist auch nicht so einfach. Eine Moeglichkeit ist, dass es sich dann um eine Krankheit handelt, wenn der Betreffende sich selbst nicht mehr als gesund empfindet, also mit seiner Situation nicht mehr zurecht kommt. Was meint ihr? Laesst sich diese Definition auf das Thema anwenden?[/B][/QUOTE] Diese Definition lässt sich auf NICHTS anwenden. Während Phobien oft als unangenehm gesehen werden, ist das bei Neurosen nicht so. Und bei Psychosen überhaupt schonmal gleich gar nicht. Es gehört oftmals dazu, dass man es nicht erkennt und sich zwanghaft jede Möglichkeit der "Heilung" verbaut. |
| Chimonas | @ jay Wie sieht dann eine Definition von Krankheit bei Dir aus? Gruss Chimonas |
| Azurite | Da muss man dann aber wohl unterscheiden, wo es Sinn macht zu "heilen", und wo es nur Zwangsbeglückung ist. Meiner Meinung nach gehört etwas, das den Betroffenen selbst nicht stört, erst dann behandelt, wenn es beginnt, anderen zu schaden. Azurite |
| jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B]Meiner Meinung nach gehört etwas, das den Betroffenen selbst nicht stört, erst dann behandelt, wenn es beginnt, anderen zu schaden. [/B][/QUOTE] Bingo! |
| Chimonas | @ Azurite und jay *volle Zustimmung* Gruss Chimonas |
| lathander | Ein richtiger Freund? Wird immer da sein! Dich nie verurteilen! Und dich und deine Taten nie in Frage stellen! Er wird nie eine Gegenleistung fordern! Und wenn man sich dann noch bedingungslos vertraut, dann wird diese Freundschaft auch ein Leben lang halten. Es ist aber nie zu vergessen , das dies jedem nur einmal im Leben passiert , das man so einen Freund findet. Und ich bin sehr froh sagen zu können ,das ich einen solchen Freund gefunden habe und alles für ihn tun würde. Meist zeigt es sich auch erst: Wenn man in große Not gerät, sieht man wer seine wahren Freunde sind. Ich hoffe für dich das auch du so einen Freund finden wirst. |
| lu_xun | Naja, Ich denke ein richtigen freund kann man nur selten finden. Wenn man überhaupt das Glück hat. Ich habe bisher einen gefunden den ich als echten freund bezeichenen würde. Er akzeptiert mich wie ich bin, versucht mir zu helfen wo es geht, unterstüzt mich und ist immer da wenn ich ihn brauche. Er war nichtmal böse als ich ihn so schlecht behandelt habe......hmm Ich denke soetwa das macht einen wahren Freund aus. Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmal recht herzlich bei dir bedanken. Ich werde dich sicherlich nie vergessen. Ohne dich wäre ich sicher schon am ende......vielen dank |
| Duvessa | Hier wurde ja schon viel gesagt, insbesondere der Vertrauens-Aspekt scheint vielen sehr wichtig zu sein. Bevor ich mich überhaupt mit jemandem anfreunden könnte muss er/sie noch ganz andere Kriterien erfüllen. Bei mir ist das ähnlich wie verliebt sein, nur freundschaftlich. Also die Begeisterung für einen Menschen. Ein Freund muss mich auch überraschen und interessieren. Vielleicht mit seinem/ihrem (ich lass das jetzt und nehm die er-Form..) Aussehen, die Art sich zu bewegen, die CD Sammlung ?! Womit ich auch bei nem weiteren Aspekt angelangt wäre, die Interessen. Ich kann mir schwer vorstellen dass eine Freundschaft zwischen zwei total unterschiedlichen Menschen gut geht !? Irgendwas muss schon verbinden, und wenn es ein ähnliches Schicksal ist. Besser allerdings wäre ein ähnlicher Musikgeschmack, ein Hobby das man teilt usw... Wenn diese zwei Dinge gegeben sind, 1. Begeisterung für einen Menschen 2. Ähnliche Interessen dann sind das meiner Ansicht nach die wesentlichen Grundlagen für eine Freundschaft. Dann sollte sich die Geschichte so entwickeln dass die Menschen sich tatsächlich etwas bedeuten. Ich halte es für völlig schwachsinnig, treu, ehrlich, verständnisvoll zu sein wenn man den Menschen genausogut vergessen könnte. Also müssen Gefühle mitspielen..und dann tja dann muss ein Freund, ein richtiger Freund Ehrlich sein, zeigen dass nichts zwischen den Freunden steht und auch nicht so leicht geraten könnte Ehrlich, aber auch angemessen und angenehm in der Art in der er sich ausdrückt (oder es bleiben lässt) Wenn das neue Shirt etwas zu kurz geraten ist aber sich der befreundete Part wohlfühlt, kann man als guter Freund auch einfach mal still sein... Über die gleichen Dinge lachen können, sich mitreißen lassen. Ein Gefühl dafür haben wann es Zeit ist zu lachen und wann nicht... Seinen Stolz wahren, seine Prinzipien und Wertvorstellungen nicht wegen einer Freundschaft aufgeben oder ändern, sonder versuchen zu verbinden und zu vermitteln (auch ein Freund tut manchmal Dinge die dem anderen freund nicht gefallen, das darf man auf keinen Fall beschönigen !) Ich könnt ewig weiterschreiben.. D. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i] [B]Die Definition einer Krankheit ist auch nicht so einfach. Eine Moeglichkeit ist, dass es sich dann um eine Krankheit handelt, wenn der Betreffende sich selbst nicht mehr als gesund empfindet, also mit seiner Situation nicht mehr zurecht kommt. [/B][/QUOTE] Kann es sein, daß die Unzufriedenheit vor allem dadurch entsteht, daß einem von sog. "Normalen" ständig eingetrichtert wird, man hätte ein Problem und solle doch zum Arzt gehen?:rolleyes: |
| Chimonas | @ MissPan Wenn dem so waere, gaebe es meines Erachtens keinen einzigen "Gesunden".. Da einem selbst jeder Unterschied zu einem anderen gleich als "Krankheit" ausgelegt werden koennte. Denn "normal" im Sinne von der Norm entsprechend, ist fuer mich niemand. Dafuer sind wir doch zuviel Mensch und (noch) zu wenig Industrie-Roboter. Da macht es schon fuer mich doch mehr Sinn, eingeredet zu bekommen, dass man doch voellig Gesund sei. Allein schon deswegen, weil nur so ein geregeltes Arbeiten moeglich ist... Gruss Chimonas |
| MissPan | @ chimo ich denke, wir sehen die sache ähnlich. mittlerweile habe ich schon gar keine lust mehr, mich noch irgendwem zu erklären, die statements gehen ja zum großteil eh alle in richtung "nicht normal / nachvollziehbar" etc. |
| Chimonas | @ MissPan Unsere Einstellung ist halt etwas schwerer zu verstehen / akzeptieren, da kann man leider nichts machen, ausser damit leben. *g* @ Azurite Vielen Dank fuer die Diskussionen mit dir hier in diesem Thema, ich muss in Zukunft versuchen, etwas weniger im Netz zu sein, daher stellt dieser Beitrag auch eine Art Abschied von hier da, zumindest aber werde ich in Zukunft sehr viel weniger Beitraege schreiben, jedenfalls werd ichs versuchen. *g* @Sadujan Tschuldige, dass ich Dir nicht mehr geantwortet habe, aber damals konnt ich es einfach nicht mehr, ich hatt einfach keine Kraft mehr mich mit dem Thema zu beschaeftigen. Und jetzt, ist das vorbei, wenigstens ist es besser geworden. Danke auch Dir! @ gin'iro und TheTurningPoint Ich werde Euch dann in Zukunft auch nicht mehr nerven koennen. Viel Spass noch weiterhin beim Lesen und Verschieben usw. :D Gruss an Alle! Chimonas |
| ladyINblack | Tach auch! So ich möchte jetzt auch noch meinen Senf dazu geben. Ich finde Sex gehört einfach zum Leben dazu, denn er macht Gesund und dass ist wissensenschaftlich bewiesen. @ HECKE Echt Respekt das du so zärtlich und lieb zu deiner Freundin bist, denn manche Mädels wollen halt nicht sofort in die Kiste, mach weiter so und es wird eine lange Beziehung *schleim und gleichzeitiges ausrutschen* Naja, ich gehöre nicht zu den Mädels die lange brauchen um mit einem Kerl ins Bett zu hüpfen, ich brauche meine ordentliche Portion Sex im Monat. Naja, aber ich glaube sein Maß sollte jeder für sich selber finden. Was ich auch noch kurz anschneiden wollte, ist das Fremd gehen. Das ist für mich der größte Beziehungskiller dens gibt, ich bin einmal fremd gegangen und bereue es immer noch, obwohl es schon echt lange her ist. Denn ich habe meinem damaligem Freund sehr weh getan. Ich bin mit meinem jetzigen Freund über vier Monate zusammen und bin super glücklich und habe gar nicht das verlangen Fremd zu gehen... Ich rate jedem, der in einer Beziehnung ist und Fremd gegangen ist oder kurz davor ist es zu tun, sollte erst mal über seinen Partner nachdenken und überlegen ob er nicht lieber schluss machen will... Denn es hat niemand verdient so hintergangen zu werden. Ich spreche da aus Erfahrung... Naja, ich glaube das reicht getz ma, schönen abend noch. CYA |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von ladyINblack [/i] [B] Ich finde Sex gehört einfach zum Leben dazu, denn er macht Gesund und dass ist wissensenschaftlich bewiesen. [/B][/QUOTE] sport auch - trotzdem wird es immer menschen geben, die lieber auf der couch lümmeln, statt sich zu bewegen. |
| DangerousBlood | [COLOR=green][FONT=courier new] hey leute! ich hab mal eine für mich ganz wichtige frage. warum können freundschaften nicht ohne streit existieren? aus welchen gründen auch immer, sei es, dass man auf entfernung wohnt, oder was auch immer; gerade die besten freundschaften können meistens nicht ohne streit. das problem ist nur, heutzutage geht fast jede freundschaft dann auch wirklich kaputt.....warum kann man also nicht einfach den anderen akzeptieren wie er ist, obwohl er sich verändert..??? :( ich kann verstehen, dass eine kleine meinungsverschiedenheit im endeffekt so eine beziehung sogar weiter bringen kann, aber wie schon gesagt, die gaaanz großen konflikte??? würde mich einfach mal interessieren, was ihr dazu zu sagen habt....:rolleyes: with love Bloody [/COLOR][/FONT] |
| DerPsychopath | Hmmm schon seltsam oder? Aber es gibt ausnahmen denn ich und mein bester Freund hatten zwar kleine meinungsverschiedenheiten (was mann ja nicht verhindern kann da keine person dem anderen gleicht) aber wir haben uns wirklich nochnie gestritten und das jetzt seit 4 Jahren! Mit meine besten Freundin is es fast das selbe! Ich habe mich in diesen 8 Jahren die ich sie schon kenne mit ihr erst einmal gestritten und das hat sich auch nach 2 wochen wieder gelegt! |
| Takor | ...doch, können sie. Zumindest meine Freundin (zugegeben, das ist Liebe und evn. outtopic) und ich stritten noch nicht. Nicht immer einer Meinung, klar! Aber kein Streit, nur geredet haben wir und alles geklärt, beide versucht einander zu verstehen. Ist auch gelungen. Bei den "großen Konflikten" wie auch bei den Kleinen mit wem auch immer stellte ich fest: Reden hilft. Wenn beide Seiten bereit sind der anderen zuzuhören und versuchen die andere Person zu verstehen kann so manches beigelegt werden. Ist das nicht der Fall wirds fruchtlos. Und vermeiden läßt sich "streiten" nicht, jeder hat seine eigene Meinung und Einstellung zu etwas, es gibt keine 100%ige Übereinstimmung (wenn doch weiß ichs nicht). Das kann in langen Gesprächen, Distanzierung oder Streit (oder was auch immer sonst noch) enden. Ich stellte nur fest das der größte Fehler ist es tot zu schweigen. Takor |
| Lunar Light | ka, ich habe viele gute freunde mit denen ich mich wirklich noch nie gestritten habe. überhaupt fällt mir für die letzten vier jahre nur ein einziger ernsthafter streit ein, der nach einer ernst gemeinten entschuldigung der betreffenden person aber auch schnell beigelegt war. sonst waren es wohl eher meinungsverschiedenheiten, bei denen man sich vielleicht aus einer alkohollaune heraus etwas angezickt hat, aber nichts ernstes... naja, fast schade, ich bin wirklich gut im streiten :D |
| Pandora150 | Ich kann mich auch nicht erinnern, mich mit meinen Freunden schon mal richtig gestritten zu haben. Kleine Meinungsverschiedenheiten gehören auch manchmal einfach dazu, aber wie auch schon gesagt wurde, drüber reden das hilft und man lernt ein bisschen die Ansicht des anderes zu verstehen und zu akzeptieren. Ich glaube wenn man immer einer Meinung wäre, wäre es auch auf Dauer langweilig, man würde nicht lernen, das es auch Menschen mit anderen Meinungen/Ansichten gibt. Aber warum man sich dann deswegen streitet kann ich mir auch nicht erklären, wahrscheinlich weil man im ersten Moment seine Meinung durchsetzen will und der andere wahrscheinlich auch. Naja ist bei jedem bestimmt anders |
| roddy | Ich kann mich auch nicht an richtige Streits erinnern. Vielleicht ist es ein Streit, wenn der eine der beiden Diskussionspartner in der Diskussion pampig wird - aber wenn mir das bei guten Freunden passiert, weiss ich eigentlich auch einfach immer, warum das so ist und was es heisst. Eine Freundin z.B. ist prinzipiell erstmal "zickig" und "pampig" (was sie selbst zugibt), wenn man sie kritisiert, aber denkt im Nachhinein drüber nach und ich weiß, wie ich einzuordnen habe, was ich dann sage. Deswegen ist das für mich nicht direkt ein "Streit"... Jedenfalls bin ich der Meinung, dass Freundschaften ohne Streit existieren können. |
| drain | Ich habe zwei richtig gute Freunde, die ich als meine Besten bezeichne ... wir haben uns nie gestritten. Vielleicht ist man mal anderer Meinung ... jedoch ist sowas nie ein Problem gewesen. Beide haben mich immer unterstützt und vor einigen Monaten haben beide mich aus dem schlimmsten Loch meines Lebens geholt und eine bittere Erfahrung durch Einfühlungsvermögen erträglich gemacht. Und ich denke, daß genau diese Sache eine Freundschaft so wertvoll macht und da können kleinere "Streitereien" nicht dran rütteln. |
| Black Rat | Das kommt drauf an was das Ziel des Streits ist. Geht es nur darum seinen Kopf durchzusetzen oder handelt es sich um eine tiefe Meinungsverschiedenheit, die einen immer wieder aneinander geraten lässt. Kleine Zickereien und Neckereien gefärden ja nicht eine wirkliche Freundschaft. Dann muss man sich auch vor Augen halten auf was die Freundschaft basiert: auf tiefes Mitgefühl und Verständnis gegenüber dem anderen, darauf das immer einer da ist, der dich kennt, der dir beisteht und auf den du dich 100% verlassen kannst. Den Begriff Freundschaft interpretiert jeder für sich anders. Fakt ist nur, das einem Freunde zumindest wichtig sein sollten. Mit meiner besten Freundin bsw., die ich jetzt seit über 15 Jahren kenne gab es schon mächtige Auseinandersetzungen. Aber soetwas tritt aufgrund der Unterschiedlichkeit und Eigenheit der Menschen auf. Ein Streit zeigt einem die Andersartigkeit des gegenüber und zwingt uns sich mit der Meinung des anderen auseinander zu setzen. Das zwei Menschen auch in einer Freundschaft nicht immer einer Meinung sind, ist klar. Inwieweit sich daraus jetzt Zoff entwickelt, hängt von der Intensität der Meinungsverschiedenheit ab. In den 15 Jahren haben meine Freundin und ich natürlich auch Veränderungen durchgemacht. Da gab es auch Streitigkeiten die beinahe zum Bruch geführt haben. Jedoch haben wir uns immer wieder zusammengerauft. Ich denke das es ohne die andere gar nicht geht, wir kennen uns halt in - und auswendig. Wichtig ist, das man sich in einer Freundschaft gegenseitig schätzt und selbst nach einem Streit aufeinander zu gehen kann. Jemand hat mir mal gesagt: "Eine Freundschaft ist wie eine Pflanze, sie muss gehegt und gepflegt werden um gedeien zu können und zu wachsen." Entschließt man sich jedoch sich von der Pflege dieser Pflanze abzuwenden, kanns passieren das man auch im Streit auseinander geht. Dieser Vergleich mag jetzt kitschig wirken, nix für Ungut. MfG Black Rat |
| tiwaR | hmmm...mit meiner besten freundin hab ich mich noch nie gestritten, ich gehe konflikten mit bekannten eigentlich auch eher aus dem weg und meine freunde...tja...die sind halt irgendwie wie ich oder verstehen mich zumindest:)..da langts höchsten zu ner diskussion.... hat streit nicht auch immer was mit dem darstellen seiner meinung zu tun? ich denke, manchmal muss man einfach alles rauslassen, um sich wieder klar zu positionieren.... ist das logisch? hmm.... |
| halfbee | ich fürchte ich hab dazu eine ganze menge zu sagen,wenn ich es also nicht schaffe mich kurz zu fassen könnte das ein unerträglich langer beitrag sein^^wünscht mir glück! aalso: ich bin jetz seit 5 jahren mit meiner besten freundin befreundet.wir haben uns in der 5.klasse kennen gelernt und sind jetzt in der 10.d.h.:wenn man sich verändert,dann in diesen zentralpubertären jahren nenn ich das jetz mal^^ jedenfalls haben wir uns beide so verändert...es ist unglaublich.wenn mir damals jemand gesagt hätte,das wirste mal sein,so wirste aussehn,ich hätte den dringenden wunsch gehabt mich von einem dach zu stürzen.*g* ich meine,erst waren wir beide 2 schüchterne,unbeliebte freaks,in einer kleinen idyllischen mädchen clique wo es nur um stars,jungs und make up ging.wir sahen seltsam aus,und es hat uns nich gekümmert.dann kamen neue freunde dazu,alte gingen.wir wurden in verschieden klassen versetzt.dann schlossen wir uns einer abgedrehten jungsclique an.von diesem tage an ging es nur noch um metal,saufen und egoismus.unsre einstellung hat sich von denen der mädchen distanziert,es kam zum streit,vin da an warn wir nur noch 2 mädchen allein in einer clique aus jungs die abnormal waren-wie wir.in dieser zeit haben wir die größtem veränderungen durchgemacht.wir wurden zu gothics,dann drehten wir psychisch völlig ab.ich wurde depressiv,wir hatten plötzlich beide nur noch probleme.wir haben uns in dieser zeit sehr wenig gestritten,.im grunde hatten wir ja nur noch uns.aber in den jahren davor gabs die ganze palette:wir striiten uns wegen anderen freundinnen,grundsätzlichen dingen,dem gleichen typ usw.aber seit dem letzten verrückten winter sind wir endgültig unzertrennlich.wir sind zusammen durch die hölle gegangen.jedenfalls wurde für sie dann alles besser,für mich nicht.ich wurde ein mehr oder weniger "echter" gothic,ich blieb dabei.zu meiner überraschung verließ sie diese "szene" und von da an war ihr freund höchstens mal der anlass für den ein oder anderen kleinen streit.aber inzwischen waren wir so vertraut miteinander und so reif dass es diskutiert wurde,kein keifen,beleidigen und ignorieren mehr.nur sind wir jetzt irgendwie gundverschiedne geworden.ich die romantische kleine gothic,die in ihrer eigenen kleinen depressiven welt lebt und in jedem kleinen problem den weltuntergang sieht.sie macnhmal einfach nur noch die freundin ihres freundes,hübsch,ehrgeizig,glücklich und einfach nur noch liebenswert.früher waren wir uns einfach in ALLEM einig,das war schon fast krank.jetzt sind wir sehr verschieden.darauf dass die freundschaft dadurch nur noch besser gewordne ist sind wir beide shr stolz. zum thema zurück:im laufe der jahre is echt viel passoert.wir haben uns mal heftig und oft mal selten und unbedeutend gesctritten,wollten teilweise gar ncihts mehr miteinander zu tun haben und haben dann wieder die vllt schönsten tage unseres lebens zusammen in berlin vebracht.streit gehört dazu.macnhmal kann man sich eben einfach nich riechen und dann braucht man einander eben.mal is man einfach nur gereizt aber andererseits kann ein streit dazu beitragen aufgestaute emotionen loszuwerden und prinzipielle dinge klarzustellen.danach kann vieles einfacher werden.und irgendwie schweißt das auch zusammen,der gedanke dass mans trotzdem zusammen weitergeschafft hat,dass daran nichts zerbrochen ist. aber ich muss auch sagen dass die vorhin erwähnte mädchen clique und ich irgendwie nich mehr so recht auf nen grünen zweig kommen.durch die zeit bei den jungs,die völlig unterschiedlichen erfahrungen und die gegensätzlichen szenen is eine gute freundschaft die vorhin im nachhinein eh nich so fest war einfach sehr schwer bis unmöglich.zudem is mir aufgefallen dass...naja...die eben doch eine spur ZU girlie für mich sind,ich weiß dass kling elitär bis arrogant aber manchmal denk ichs mir echt wenn ich sie von einer großen zukunft an der seite eines stars in amerika labern höre.studieren dient nur zum party machen,leute die während der kollegstufe LERNEN sind abartig,sich für politik zu interessieren is krank,gothic is idiotisch,macht depressiv und echte probleme sind nur sachen wie kein freund haben,liebeskummer haben und pleite zu sein.kommt mir jedenfalls macnhmal so vor. fazit meiner langen sinnlosen,abschweifenden rede:streitigkeiten machen eine gute freundschaft nur stärker.passt man allerdings einfach nich zusammen, und kommt im grunde nich miteinander klar,was man oft auc nach jahrelanger freundschaft plötzlich festellen muss,zerstöt jeder größere streit früher oder später die beziehung.dann gilt es nahc dem motto zu leben:dann is es ja wohl eh besser so.blöd is nur,dass man oft seine zeit mit falschen freunden verschwendet und erst hinterher schlauer wird. |
| Schwarzer Hase | Viele wahre Freunde hat man im Leben eh nicht. Mit denen sollte man allerdings nicht einen Streit anfangen. Ich hab' mit vielen schon endlose Diskussionen wegen auseinandergehenden Meinungen gehabt, doch wirklichen Streit, hatte ich seit der Pupertät (es gibt Leute, die behaupten ich wär noch mitten drin) allerdings nicht mehr. Man muß halt auch andere Meinungen zulassen, nicht gleich beleidigt sein, mal die Klappe halten können, oder mal jemanden verzeihen können wenn er einen Fehler gemacht hat, dann gehts auch prima ohne Streit. |
| isi | ich denke schon, dass freundschaft auch ohne streit gut "funktionieren" kann. allerdings ist es besser, sich ab und zu mal zu streiten, als alles in sich hineinzufressen. so kann eine freundschaft viel schneller und schmerzhafter zugrunde gehen.... habe das mit meiner besten freundin erlebt. erst als wir uns als dann das große schweigen herrschte richtig gehasst hatten und total sauer aufeinander waren, jedenfalls ich auf sie...und uns entlich richtig zofften, verstanden wir uns langsam wieder besser...und das jetzt schon seit fast 3 jahren ohne (weitere) probleme:) |
| datas_muse | @Isi: In sich reinfressen sollte man dinge die einen stören sowieso nicht aber deswegen muss man sich nicht streiten. Wenn man Angst hat es könnte falsch ankommen weil man in gewissen situationen evt die falschen Worte wählt oder dergleichen kann man auch genausogut dem anderen es schriftlich mitteilen da kann man viel gewählter mit seinen Worten umgehen ohne den anderen zu verletzten. Sollte jemand mit einem selber eine meinungsverscheidenheit haben sollte man vielleicht einfach mal zuende zuhören dann kommt es auch nicht unbedingt zu einem großen Streit. ich finde es zb nicht wichtig ob meine Freunde immer der gleichen meinung wie ich sind es gibt einige die Meinungen haben die sich von meinen unterscheiden.Man sollte nur in der lage zu sein andere meinungen zu akzeptieren auch wenn sie sich nicht mit den eigenen decken. Klar gab es in meinen langjährigsten Freundschaften auch schonmal richtig heftigen Streit aber mit der Zeit lernt man dazu, das aussprechen in einer Freundschaft ist zb genauso wichtig wie in einer Partnerschaft. |
| rosenkind | Die meisten Menschen sind zu sehr von sich selbst überzeugt und zu egositisch (was ich damit meine sieht man gut im Thread "menschlich verletzt"). Zu einer reifen, zwischenmenschlichen Beziehung sind nur wenige fähig. Streits sind Normalität, aber in vielen Fällen sind Menschen nicht bereit, aufeinander zuzugehen, um in einer Aussprache zu klären, was eigentlich schief gelaufen ist. Die eine Seite (die den Fehler machte) beharrt wohlmöglich darauf im Recht zu sein und tut die Wut oder andere Verletzung des anderen als "nun stell dich nicht so an" ab, die andere Seite Seite besteht vielleicht beharrlich auf ihrem Recht und ihre Wut/Traurigkeit und will gar nicht erst die Hintergründe oder die Reue für die Tat wissen. Kurzum, wir haben meistens zumindest eine Person, die eigentlich gar keine Versöhnung will, weil sie ihren Standpunkt für den einzig richtigen hält und starr dort stehen bleibt, anstatt zu versuchen, sich in den anderen hineinzuversetzen und - oh gott oh gott - wohlmöglich einen Kompromiss einzugehen. Es mangelt an Einfühlsvermögen, selbstkritischem Denken und Diplomatie. |
| isi | @datas_muse: schriftlich hatte ich auch erst einmal versucht. ich habe fast jeden tag einen anderen brief geschrieben und ihn am nächten tag wieder durchgelesen und dann plötzlich total daneben gefunden. so, ging das dann ne ganze weile...und ich hab mich nie getraut ihn herzugeben oder auch zu verschicken, weil ich dachte, ich könnte etwas "falsch" machen... zwischen uns herrschte richtig die funkstille- sie hat überhaupt nichts mehr zu mir gesagt..und ich wusste nicht mal weshalb. und wenn ich sie ansprach ist sie einfach weg und tat so, als würde sie mich nicht kennen. wir hatten ja nicht mal ein konflikthema, halt, dass wir nicht der selben meinung waren! nur sie hat auch einiges was ihr an mir gestört hat in sich hineingefressen und das konnte ja nicht gut gehen....obwohl ich der meinung bin, sie hätte mir das schon mal sagen können... |
| deathly_silence | Nun, um deine Frage in Ansätzen zu beantworten ... Freundschaft ist die Kunst ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Ferne zu finden ... dass das nicht allen gelingt ist klar. Es ist ein langer steiniger Weg dahin, bis man seine eigenen Grenzen und die des anderen kennt und versteht. Streit ist nichts weiter als das austesten dieser Grenzen. Eine freuindschaft geht nur dann kaputt, wenn jermand die Grenzen zu sehr ausweitet oder ignoriert. Eine wahre Freundschaft kann das ab. Es kann nie eine Beziehung geben, ob nun freundschaflich oder aus Liebe, die ohne Konflikte existtiert. Denn durch diese Streiterein wird einem im Nachinein immer bewußt, wie sehr man den anderen braucht. Es ist eine Art bstätigung, welche der Mensch immer sucht. |
| darkchan | ich glaube streit kann überall passieren. er gehört einfach dazu, auch einer guten oder schlechten freundschaft. man muss nur eine andere ansicht habe, ein falsches wort sagen oder etwas sagen und der andere versteht es nicht. es gibt so viele gründe zu streiten,weil wir so verschieden sind. ich habe nur selten freundschaften mit denen ich nicht streite. aber ein streit hat mich einen freund manchmal auch näher gebracht. ich gebs ja auch zu, dass ich selber leicht streitsüchtig bin:D |
| datas_muse | [QUOTE][i]Original geschrieben von isi [/i] [B]@datas_muse: schriftlich hatte ich auch erst einmal versucht. ich habe fast jeden tag einen anderen brief geschrieben und ihn am nächten tag wieder durchgelesen und dann plötzlich total daneben gefunden. so, ging das dann ne ganze weile...und ich hab mich nie getraut ihn herzugeben oder auch zu verschicken, weil ich dachte, ich könnte etwas "falsch" machen... zwischen uns herrschte richtig die funkstille- sie hat überhaupt nichts mehr zu mir gesagt..und ich wusste nicht mal weshalb. und wenn ich sie ansprach ist sie einfach weg und tat so, als würde sie mich nicht kennen. wir hatten ja nicht mal ein konflikthema, halt, dass wir nicht der selben meinung waren! nur sie hat auch einiges was ihr an mir gestört hat in sich hineingefressen und das konnte ja nicht gut gehen....obwohl ich der meinung bin, sie hätte mir das schon mal sagen können... [/B][/QUOTE] Aber heute seid ihr doch wieder befreundet oder? Und ihr könnt doch dann was passiert ist für euch mitnehmen und draus lernen das man offen darüber reden sollte. Und das du wenn nochmal sowas ist ihr den Brief auch wirklich gibst :D ;) |
| Bucky | [QUOTE][i]Original geschrieben von DangerousBlood [/i] [B]warum können freundschaften nicht ohne streit existieren?[/B][/QUOTE] Eine Freundschaft, in der nicht gestritten wird, ist keine (wahre) Freundschaft. |
| isi | @datas_muse: inzwischen verstehen wir uns wieder klasse :) und können wirklich total offen miteinander reden. im nachhinein habe ich ihr sogar noch meine gesamten briefe zum durchlesen gegeben... |
| deathly_silence | ende gut, alle gut ... (auch so ne streitfrage) |
| datas_muse | [QUOTE][i]Original geschrieben von isi [/i] [B]@datas_muse: inzwischen verstehen wir uns wieder klasse :) und können wirklich total offen miteinander reden. im nachhinein habe ich ihr sogar noch meine gesamten briefe zum durchlesen gegeben... [/B][/QUOTE] In der Hinsicht war es wahrscheinlich also gut das es zu einem Streit gekommen ist um sich davon zu befreien wie festgefahren alles schon war. Und noch besser das ihr das vielleicht nie wieder nötigt habt :p |
| isi | @deathly_silence: naja, im moment is es gut so... @datas_muse: wolln mers mal hoffen :) und falls noch mal ein streit nötig sein sollte, würd ich jetzt nicht mehr so lang warten... |
| BlackElvenTear | streit - für mich gibt es zwei arten davon: jenen normalen, der in jeder freundschaft mal vorkommt und auch vorkommen darf, und jener giftige, der so schnell alles zerstört. aber schlimmer als streit ist misstrauen. und auch verständnislosigkeit hat verheerende auswirkungen auf freundschaften... |
| BlueMystery | Liebe leute... ich habe ein Anliegen und eine geschichte die ich euch erzählen möchte... ich bin ein mensch der immer gerne gibt und jedem hier und da einen gefallen tut.... ich bin mediengestalterin und da gibt es viel was ich mal für andere machen kann, sei es mal hier ein bild gestalten, m al da fotos aufbessern, ausdrucken, eine collage erstellen, online stellen, cds brennen, etc. dies tu ich vorallem immer häufig für einen bestimmten "freund". (u.a. auch gestaltung seiner bewerbung bis spät in die nacht) ich selber frage andere selten um gefallen, da ich selten anliegen habe...oder in not bin... aber wenn ich mal diesen freund gefragt hab ob er mich nach der arbeit mit nach hause nimmt (in seinem auto - kein großer umweg, 2 minuten) war er stets sehr genervt. neulich steckte ich in großen schwierigkeiten... ich war zu spät dran bei meiner nachschulung (führerschein). ich hatte den termin verschwitzt und musste in windeseile in eine nachbarstadt gebracht werden.... sonst hätte ich 400 euro nochmal zahlen dürfen. ich rufe also besagten freund an ob er mich schnell fahren kann, und erwähne auch dass es um 400 euro geht und dass es wichtig ist....... seine reaktion war: "OH SCHEISSE!!!!!! OCH NÖÖÖÖÖ OH MAN ICH HAB KEIN BOCK, OAH SO EIN *BEEP* *BEEP*" er war 2 minuten am fluchen, und es ging um zeit, die stunde hatte schon angefangen, ich hab also einfach gesagt "du ich hab keine zeit ich ruf wen andres an" und habe aufgelegt und einen anderen freund ...sagen wir dritten grades angerufen, also den ich sehr lieb habe aber eher weniger kontakt... und der sagte "...öhm, ja ich komm zwar grad aus der dusche aber ok geh schonmal runter bin gleich da" und schwups war er da, und schwups ist er mit einem lächeln und aufbauenden worten mit mir in die nächste stadt gefahren und ich konnte mein glück kaum fassen:-)) was mir aus der sitaution klar wurde...man erkennt gute freunde ja leider erst in solchen situationen wo man merkt, dass man mit anderen seine zeit nur verschwendet hat. was meint ihr soll ich jetz mit dem ANDEREN freund machen, der so blöd reagiert hat? er hat sich hinterher gerechtfertigt er habe streit mit seiner mutter gehabt. einige tage später ging es mir aber wieder sehr schlecht weil ich in zeidruck geraten war und ich wollte sein auto ausleihen (das er nicht brauchte und das er mir schonmal geliehen hatte) und er hat sofort gesagt "NEIN!!!!!!" begründung "ich hab grad so einen guten parkplatz". bin ich zu empfindlich? ihn selber scheint es ja sehr zu beschäftigen, er rechtfertigt sich nach solchen situationen SOFORT bei meiner besten freundin und redet gar nich mal so gut über mich, ich würde ihm nie etwas danken (ist absolut gelogen da ich eher zu oft danke) und gestern auf dem weihnachtsmarkt trafen er und der andere freund und ich nach langem mal wieder aufeinander und der nette freund sagte zu mir "hey jetzt hab ich ja noch was bei dir gut" und irgendwie kam ich dann zu der äußerung dass ich ihm gedankt habe und gemeint habe er sei ein richtiger freund - meinte dies aber gar nicht als spitze gegenüber dem anderen, der mir eben am telefon mitteilte wie scheisse er meine äußerung fand und dass ich wohl vergssen habe wie er mich damals da und dort hingefahren hat (und 5 euro dafür von mir wollte).... usw. wie seht ihr das? ich habe das gefühl alle meine freundinnen können das nicht so mit abstand betrachten, vielleicht ist euch ja ähnliches passiert... oder ihr habt tipps wie ich jetzt handeln soll... ich hab mir auf jeden fall vorgenommen in nächster zeit ihm keine gefallen mehr zu tun, nett und bestimmt werde ich ihm einfach "nein" sagen, wenn ich mal wieder dies und das machensoll, denn ich schaufel mir selber den weg nur zu indem ich anderen auf meine kosten vorteile verschaffe.... ... |
| Tamarah | Solche Freunde hatte ich auch mal... Die beiden wollten heiraten und haben mich verlegen gefragt, ob ich die Braut- und Bräutgambekleidung nähen könne. War ja auch gar kein Problem. Ich bin mit der Braut losgezogen, habe die Stoffe gekauft und das war ihr eigenanteil daran. Den kompletten Entwurf für die Kleidung stammte von mir. Das Schnittmuster habe ich für beide Personen komplett selber gezeichnet und habe dann nächtelang dran gesessen und die Sachen genäht, das sie rechtzeitig fertig wurden. (Sie wurden in der Nacht vor der Hochzeit fertig...) Beide haben mir gesagt, wie toll sie die Sachen doch finden (ich wurde übrigens zwei Wochen vor der Hochzeit schriftlich eingeladen! Vorher kein Wort davon...) und die Braut hat vor Glück geweint. (Klar... wie sonst kommt man an die Hochzeitsgarderobe für insgesamt 70 Euro?!?). Nach der Hochzeit hatte sie noch Geburtstag (drei Wochen später oder so...) und ratet mal, wer nicht eingeladen wurde? Genau... ich, die sich die Nächte für die Beiden um die Ohren geschlagen hat und die Trauzeugen, die sich mit den Vorbereitungen für die Hochzeit auch sehr viel Mühe gemacht hat. Der Kommentar von der "Braut" war, sie wolle ihren Geburtstag nicht zu groß feiern und wenn jemand absagen würde, könnte sie ja immer noch die Trauzeugen und mich einladen. Und selbst das habe ich nur über Freunde gehört. Seitdem habe ich zu beiden keinen Kontakt mehr. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich schon mehr als einmal mit dem Gedanken gespielt, den Beiden eine Rechnung für die Sachen zu schreiben. Und die würde ehrlich gesagt nicht gerade niedrig ausfallen. Ich habe daraus gelernt, wenn ich ein nicht sooo gutes Gefühl bei "Freunden" habe, ihnen nicht zu sehr zu vertrauen, bis sie sich mein Vertrauen und meine Hilfe ernsthaft verdient haben. Hört sich jetzt vermutlich hart an. Aber es schützt mich doch eher davor, nochmal so verletzt zu werden mit meiner Hilfsbereitschaft. |
| BlueMystery | *handreich* ja ich glaub ich sollte auch mehr auf mein bauchgefühl hören, bei einigen meiner freunde bin ich mir nämlich nich so geheuer ob ich da nicht falsch investiere....das problem is nur ich tu irgendwie leuten auch gerne einen gefallen, vor allem wenn es sich um mein "steckenpferd" handelt ;) kannst du sicher nachvollziehen, stell dir vor sie hätten damals nen freund von dir gefragt der auch etwas nähen aber nur halbsogut wie du kann ... da wärst du doch auch kribbelig geworden und hättest es lieber gemacht oder? so geht´s mir zumindest... ;) |
| Tamarah | Genau das ist mein Problem. Ich hab auch irgendwie so einen kleinen Helferkomplex glaube ich. Vermutlich wär ich damals (Im August war das...) auch ziemlich traurig gewesen, wenn sie mich nicht gefragt hätten. (Wenn Du willst, kann ich Dir ja mal ein Bild von der Garderobe schicken...) Leider habe ich, wenn ich so die Bilder sehe, das Gefühl, das die beiden Sachen das beste ist, was ich bisher genäht habe. Schade... Das beste hätte ich nämlich gerne für wen anders genäht. Aber vielleicht schaff ichs ja, etwas noch schöneres für jemanden zu machen, der es wirklich verdient. Was lernen wir daraus? Ernsthaft auf den Bauch hören und die Hilfsbereitschaft mal ganz doll unterdrücken. Auch wenn sie gerne raus will. |
| BlueMystery | ohja zeig mal deine bilder, per PN oder so!!! oder email! wollte früher mal modedesignerin werden, hatte aber keine lust und geduld tatsächlich zu nähen, wollte nur entwerfen und nähen lassen ;))) (da war ich 12) helfer-komplex, habe ich sicher auch - hat psychologisch verschiedene hintergründe.... naja, wir müssen das halt in den griff kriegen und auch mal nein sagen - das muss ich zumindest üben. ich kann nicht nein sagen, aber ich muss es einfach mal - nennen wir es gesunden egoismus. in einem glückskeks stand mal: wer nie nein sagen kann, trägt dazu bei, anderen auf eigene kosten einen vorteil zu verschaffen...oder so... ;) |
| Tamarah | Dann solltest Du mal auf Deinen Glückskeks hören. Ich hab da nämlich immer nur sinnlose Sprüche drin stehen. |
| rainraven | Ich bin auch der Typ, der gerne hilft und wenn ich gebraucht werde, gibt mir das Freude und Selbstbestätigung. Im großen und ganzen kann ich nicht behaupten, daß ich immer nur ausgenutzt werde, aber ich biete mich auch mal schnell an, um jemandem einen Gefallen zu tun und stelle dann vielleicht fest, daß mir das doch nicht so gut in den Kram paßt, aber dann mache ich es auch, auch wenn es für mich Schwierigkeiten oder Streß bedeutet. Allerdings erwarte ich wohl von meinen Freunden zuviel oder ich definiere "Freundschaft" anders als sie es tun, denn ich erwarte dieselbe Aufopferungsbereitschaft und Anteilnahme an meinen Bedürfnissen von ihnen und bin dann enttäuscht, wenn für mich keiner Zeit hat. So richtig Krach hat es noch nicht gegeben, aber ich war zweimal sehr enttäuscht, weil gerade nahestehende Freunde mir etwas zugesagt hatten und mich dann kurz vorher versetzt hatten. Einmal war das eine Mitfahrgelegenheit zur Disco, und ich stylte mich stundenlang, um dann Minuten vor dem ausgemachten Abholzeitpunkt einen Anruf zu bekommen "du, wir fahren doch nicht...", obwohl ich mich fest darauf verlassen und dies eigentlich auch deutlich gemacht hatte und der Betreffende mein bester Freund war. Er meinte dann genervt, er würde mich halt wenigstens hinfahren, wenn ich UNBEDINGT wollte, aber er und seine Freundin würden nicht ausgehen wollen, also müßte ich selber für die Rückfahrt sorgen. Da mir das zu ungewiß war, blieb ich eben enttäuscht und wütend zuhause und war einerseits sauer auf meinen besten Freund, andererseits machte ICH mir schon wieder Vorwürfe, daß ICH schuld sei, denn ich könne ihn ja nicht zwingen, meinen Fahrsklaven zu spielen. So gehen meine Gedankengänge dan immer, daß ich alles auf mich beziehe. Aber er hätte ja auch am frühen Abend anrufen könen, dann hätte ich vielleicht was anderes gemacht. Das andere waren auch sehr gute Freunde von uns, für die ich jederzeit Zeit habe und die uns schon mal spontan zum Weggehen anrufen, und für die ich dann aber auch innerhalb einer halben Stunde überall hinfahre, weil ich sie gerne sehe. Und wir hatten lange schon einen Ausflug zu viert in eine andere Stadt geplant, und dann muß ich erfahren, daß sie diesen mit einem anderen Pärchen ausgerechnet an einem bestimmten Tag machten, wo ich nicht da war (was sie wußten, und ich hatte auch noch ausdrücklich gesagt, daß ich da nicht kann und sie nicht ohne uns fahren sollten), weil sie dort etwas ansehen wollten, was später nicht mehr stattgefunden hätte oder so ähnlich. Ich war supersauer, und sie verstanden es gar nicht und dachten sich vermutlich: "meine Güte, macht DIE ein Theater! Was regt sie sich so auf? Sie kann doch später alleine hinfahren." Aber ich kann mich auch nicht mit geliebten Menschen streiten, das tut mir weh und fällt mir schwer, und ich habe vermutlich Angst, diese Freunde dann zu verlieren. Ich weiß eben immer nicht, verlange ich zuviel von anderen oder sind sie zu oberflächlich in der Freundschaft? |
| Silbermantel | Hmmm... Also ich selbst gehöre auch zu den Menschen, die bereit sind viel Aufwand zu treiben, um anderen zu helfen. Meine Schwester dagegen überhaupt nicht. Und ich bin schon sehr oft von ihr Enttäuscht worden, weil sie mir eben nciht helfen wollte. Fairerweise muß ich dazusagen, daß sie selbst auch keine Hilfe fordert. Sprich: Sie erfüllt zumindest meine höchste Maxime, nur das von anderen zu fordern, was man selbst bereit ist zu geben. Ich habe gelernt damit umzugehen. Ich weiß, daß die mir nicht hilft, also erwarte ich es nicht. Wir verstehen uns gut - unsere gute Beziehung baut sich halt auf anderes. Trotzdem nervt es. Klar. Ich persönlich finde, ein wirklich guter Freund hilft gerne. (aber vorsicht: nciht jeder, der dir gerne hilft ist ein wirklich guter Freund :D ) |
| more | Ich habe mir mal vorgenommen, mich nicht mehr mit Menschen zu umgeben, die mir in irgendeiner Weise nicht gut tun. Dies würde auch dazu gehören. Damit fahr ich gut, schon seit Jahren, und das Ergebnis ist, dass ich zwar nicht sehr viel Freunde habe, diese jedoch für mich durchs Feuer gehen würden und ich für sie. Ich will keine Träne in undankbare oder grobe Freunde und lockere Freundschaften investieren. Ich hatte auch jahrelang eine Freundin, für die ich alles getan habe, und die mich wie eine Puppe behandelt hat, die man wann man will in die Ecke schmeissen kann und sie bei Bedarf wieder hervor kramen kann. Ich war es Leid und ziehe, sobald ich merke ich werde ausgenutzt, meine Konzequenzen. Und das würde ich jedem raten! |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Ich war es Leid und ziehe, sobald ich merke ich werde ausgenutzt, meine Konzequenzen. Und das würde ich jedem raten! [/B][/QUOTE] Ja, sollte man natürlich ausgenutzt werden, ist das korrekt. Wie gesagt, bei Freunden, die zwar nicht hilfsberei sind, andererseits aber auch keine Hilfe fordern, würde ichs mir nochmal überlegen. |
| more | hat ja nichts damit zu tun, dass ich nur forder, forder, forder! Jedoch ein Gefallen, wie mit dem Auto wohingefahren werden wenn Not besteht, das muss bei einer Freundschaft schon drin sein! Und Argumente wie "Parkplatz" ist echt das Letzte! |
| Prisoner | [QUOTE]Damit fahr ich gut, schon seit Jahren, und das Ergebnis ist, dass ich zwar nicht sehr viel Freunde habe, diese jedoch für mich durchs Feuer gehen würden und ich für sie. [/QUOTE] Die Frage ist wie findet man diese Freundschaften? Ich hab viel zu viel Angst davor, die Menschen zu belasten oder damit zu nerven, sobald ich um größere Gefallen bitte. Aber im Gegenzug "fordern" sie auch nichts von mir. Und noch eines: Gefallen sind nie selbstlos. Sobald sich das gute Gefühl einstellt, gebraucht zu werden, oder ich das Lächeln (und die Dankbarkeit) im Gesicht des Gegenüber sehe, "bekomme" ich ja auch. |
| Manley | ich habe mir für das neue jahr vorgenommen, meine zeit nur noch mit menschen zu verbringen, die darauf auch wert legen. vor weihnachten (das war nur der tropfen, der das faß zum überlaufen brachte, dieses schneiden ihrerseits geht schon seit monaten so) haben mich vier freunde, die ich bisher zu meinen engsten zählte, sehr enttäuscht, und sie tun auch nichts, um meine eindrücke zu ändern. was mich nur schließen läßt, daß ihnen weder an mir noch an meinem freund (über den ich sie kennengelernt habe) wirklich etwas liegt. was lerne ich daraus? ich habe eben doch nur diese eine handvoll freunde, auf die ich mich schon seit über 10 jahren verlassen kann... |
| DarkHeart666 | ich weiß das isch ne dumme frage aba was bedeutet dieses wort freunde eigntlich wirklich?was macht richtige freunde aus???wär lieb wenn das jmd beantworten könnte... |
| Demon | Hm wie soll man das beschreiben... wahre freunde sind rahr und ich zächle nur sehr wenige dazu... das sind für mich die menschen, bei denen ich mich wohl fühle, denen ich alles anvertrauen kann und auf die ich mich 100% verlassen kann... |
| Tiberon | [b][EDIT]Beleidigungen kannst Du gerne woanders loswerden! [/b]gin'iro[b][/EDIT] [/b] |
| oceansoul18 | Dazu fällt mir ein spruch ein, den ich auf einer postkarte gelesen habe, der lautete ungefähr so: "Ein freund ist jemand, der deine vergangenheit versteht, an deine zukunft glaubt und dich jetzt so nimmt, wie du bist." |
| Pallor | Ich denke 1. Tiberion ist ein Arroganter *****. 2. Freunde zeichnen sich durch eine sehr häufigen Kontakt aus, denn es gibt auch Freundschaften die weder an sich glauben noch sich unbedingt mögen. Aber einen guten Freund erkennt man daran, das man sich Extrem Situationen vorstellt, würde ich mich darauf verlassen wenn ich mich im Krieg befindet das er meinen Rücken deckt?(dabei kommt es nicht auf fähigkeiten sondern auf vertrauen an) Würde ich meine Freundin ihm anvertrauen?(Nein nicht sexuell, sondern würde er versuchen sie mir auszuspannen!) Aber gemeinsame Neigungen und Soziale Herkunft sind ebenso entscheident... Also auf dann Pendark |
| Tajela | Was meinst du mit sozialer Herkunft? Gerade sowas ist doch total unwichtig, wenn es um Freunde geht. Ansonsten denke ich, auch wenn ich den anderen Definitionen im Groben zustimmen würde, dass da jeder so seine eigenen Kriterien hat, ab wann er jemanden als echten Freund bezeichnet. |
| Pallor | Theoretisch sollte die Soziale Herkunft und die finanzielen Mittel sowie die Bildung uninteressant für Freundschaften sein. Aber leider ist das nicht so, genau wie Beziehungen sucht man sich Freundschaften meistens aus bekannten Mustern aus. Freundeskreise sind meistens homogen, nicht immer aber sehr oft. Im Idealfall sollte es natürlich nicht so sein, aber z.b. unterschiedlich grosse Geldbeutel sind stendig ein Grund Freizeitplanung kritisch zu sehen.(Der eine kann sich alles erlauben der andere nichts) Pendark |
| Nichts | Das siehst Du realistisch,aber es sollte dennoch nicht so sein.Viele Freundschaften zerbrechen an sozialen Umständen,idealisiert aber sollte das keinesfalls ein Grund zum aufgeben einer Freundschaft sein.Mir fällt es schwer eine Definition von Freunden abzugeben,für mich sind das Menschen die mit mir einen Teil meines Lebens verbringen und sich mit mir ergänzen,in welchen Belangen auch immer.Es sind keine Personen die ich nur flüchtig und als Schatten wahrnehme,sondern Menschen die durch ihre Person mir wichtig werden,wie auch ich ihnen wichtig werde. |
| Manley | ein mensch, der mir sehr am herzen liegt, hat mal gesagt: freunde sind die menschen, die am ende weinen, wenn du nicht mehr da bist. aber es ist noch mehr als das... freunde sind menschen, denen ich jederzeit vertrauen und alles sagen kann, auch wenn das mal kritik ist, denen ich gern einen gefallen tue, mit denen ich gern zusammen bin... und bei denen all das auf gegenseitigkeit beruht... |
| Patriot | Freundschaft: Wir halten zusammen und nichts kann uns trennen;nichts auf dieser Welt.Es ist unsere Freundschaft,die ewig hält.Nur unsere Freunde können uns verstehn,nur unsere Freunde unsern Weg mitgehn!! Freundschaft in aller Ewigkeit. Zusammenhalt besteht in jeder Zeit. Auch in dunkelsten Tagen,weiß ich,es gibt einen Halt. Freundschaft für ewig,es nun erschallt. Wir werden ewig Freunde bleiben, Freundschaft für aller Ewigkeit. So sollte Freundschaft sein!!! |
| deathly_silence | [QUOTE][i]Original geschrieben von celtic [/i] [B]Habt Ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht, was es heisst einen richtigen Freund zu haben? [/B][/QUOTE] Sorry, aber gibt es sowas wie eine wahre Freundschaft überhaupt? *mal so in den Raum werf* |
| Manley | @deathly_silence: ja. gibt es. und ich bin in der glücklichen lage, genau eine handvoll davon zu besitzen. das sind fünf menschen, die ich jederzeit (auch mitten in der nacht) anrufen kann, wenn ich ein problem habe, menschen, mit denen ich gern meine zeit verbringe, denen ich hundertfünfzigprozentig vertraue. wir haben zusammen eine menge durchgemacht und mehr als "history together". es gibt keine geheimnisse, jeder weiß alles vom anderen... und ich finde es immer wieder traurig, wenn andere menschen keine solchen freunde haben... an der existenz wahrer freundschaft zweifeln müssen... nicht falsch verstehen, das ist nicht persönlich gemeint. irgendjemand hier im forum hatte mal als signatur "jeder fremde kann ein freund sein, dem man nur noch nicht begegnet ist"... dem kann ich mich nur anschließen, auch wenn es manchmal eine weile dauert, bis man [B]den[/B] echten freund gefunden hat. aber das ziel ist die suche wert... |
| mEinBlUT | ich glaube,es gibt soetwas wie wahre freundschaft!!!!nur,leider habe ich bis jetzt erst einmal soetwas erlebt,den konnt ich immer anrufen und er hatte sich auch immer zeit für mich grnommen....nur zerbricht wahre frundschaft auch leicht... |
| Nichts | @mEinBLUT:Wenn es wahre Freundchaft war,wie´konnte sie dann zerbrechen?Oder definierst Du wahre Freundschaft anders als die meisten anderen hier und denkst, auch eine wahre Freundschaft ist zerbrechlich? |
| mEinBlUT | alles kann zerbrechen.....denke ich! es zerbrach,weil wir uns plötzlich zu stark auseinander lebten,haben seltener telefoniert,uns kaum noch gesehen...und plötzlich waren wir uns fremd,so,als hätten wir uns nie gekannt.... natürlich brauchte das alles seine zeit,3einhalb jahre sind ziemlich lange... es zerbrechen doch auch ehen,und,sollten ehen nicht auch beste,whre freundschaft sein??? |
| Manley | also ich denke schon, zu einer wahren freundschaft gehört, daß man sich regelmäßig sieht oder spricht. jedenfalls läuft das bei uns so... gut, wir wissen nicht immer, ob der andere jetzt grad die zeitung liest oder arbeitet, aber wir wissen immer, wie es dem anderen geht. ob eine wahre freundschaft zerbrechen kann? ich denke nicht. wenn sie es tut, dann war sie nicht so gut, wie man dachte. diese schmerzliche erfahrung habe ich auch erst kürzlich wieder gemacht, aber aus fehlern lernt man... eine ehe sollte in meinen augen nicht freundschaft, sondern noch weitaus mehr, nämlich liebe sein... die kann vergehen - aber dann war es eben nicht die wahre liebe... |
| Otage | wahre Freundschaft für mich: MY BEST FRIEND *Zeraphine-an-dieser-Stelle-grüß* ^^ Jemanden wie Dich gibt es kein zweites Mal *knutsch* |
| Silent Jealousy | Was wahre Freundschaft für mich aus macht, ist wohl schwer in Worte zu fassen. Wichtig und Voraussetzung sind wohl aufrichtiges Vertrauen und Zusammenhalt. Miteinander schweigen können, nicht nur reden. Und dieses Schweigen sollte nicht unangenehm sein, sondern manchmal auch einfach zufriedenstellend. Ein gewisses gefühlsmäßiges Wissen wie es dem anderen geht etc. sollte da sein. Auch miteinander lachen sollte man können, aber auch weinen. Und es sollte Dinge geben, die man miteinander teilt, nur miteinander. Dinge, die zu zerstören, andere nicht fähig sein sollten. Ein Gefühl zueinander, das niemand anderes so kennt.. So jemanden zu finden..ich hab es bisher nicht geschafft. |
| LaVey242 | Hi. Freundschaften muss man pflegen. Ich habe viele gute Freunde aus den Augen verloren, weil mich meine Arbeit zu sehr in Anspruch genommen hat. Umso erfreulicher wenn man weggeht und gute alte Freunde wiedersieht. Silke sagte damals: Habe lieber wenige Freunde und die richtig, als hundert die dich nach und nach in den Hintern treten. Wie wahr gesprochen. Mad |
| Silencium | ein richtiger freund.. das ist jemand der einen nicht enttäuscht, einem zuhört und versteht.. jemand mit dem man reden kann, der die gedanken von einem nicht als unsinnig empfindet und darüber lacht (in meiner umgebung gibt es leider zu viele dieser leute weshalb ich auch keinen wahren freund in meiner umgebung habe.. es gibt jemanden, eine ganz bestimmte person, nur irgendwas wollte, dass wir weit außeinander wohnen..eigentlich ist diese person für mich mehr als freund...) ein wahrer freund.. ich glaube jeder wird in seinem leben nicht mehr als 5 finden.. es gibt außerdem viele leute von denen man glaubt sie seien gute freunde, doch wenn sie ihre fassade fallen lassen, ist man davon enttäuscht.. |
| halfbee | was mir a propos höchstens 5 finden noch einfällt: es ist meiner meinung nahc auch schwachsinn was man aus filmen und büchern so kennt,ka,4 freunde die sich aus dem sandkasten schon kennen und ihr leben lang einfach beste freunde bleiben.von wegen.ich denke nciht dass das wirklich funktioniert.man lebt sich auseinander,geht getrennte wege,vllt gibts ein konkretes ende...jedenfalls ein leben lang halten tut sowas doch nicht.vllt kann ich das nich so beurteilen weil man in seiner jugend sich ja eh dauernd extrem verändert und es deswegn schwer ist bei exakt den gleichen freunden zu bleiben aber ich hatte schon einige dieser engen freundschaften innerhalb einer clique über die ich mich jetzt nur wundern kann.solche wo man denkt das hält ewig.wo man pläne macht was man mal unbedingt zusammen machen will in einem jahr und dann is doch alles wieder ganz anders.die eine ist schon läönger auf dem "ich liebe das leben und alles ist bunt"trip,die andre ist ne eigenartige ein wenig snobbistische zicke geworden....manche hab ich ganz aus den augen verloren. was ich sagen wollte ist:macnhe freundschaften,v.a.diese freundeskreise,mögen einem noch so unkaputtbar erscheinen,manchmal ist in ein paar monaten alles ganz anders. |
| Neonsonne | [URL=http://endwelten.de.vu]Er sollte einfach so denken wie er denkt, nicht rumschleimen und immer für einen da sein.[/URL] |
| VenusOfDarkness | [COLOR=crimson]Er oder sie muss mich auch ohne Worte verstehen können, nicht nur mit mir lachen, sondern auch weinen können, meine Abenteuerlust teilen meine Phantasien und Träume teilen und ergänzen sowie verstehen. Ich muss mit ihm/ihr nicht nur reden, sondern auch feiern gehen können. Er/Sie muss einfach ein unersetzbarer Teil von mir sein! Leider habe ich so jmd. noch nicht gefunden[/COLOR] |
| Black.Lilly | Mit dem besten Freund müsste ich alle meine Gedanken und Verrücktheiten teilen können. Ich glaube wahre Freundschaften erkennt man auch daran dass sie die Zeit überdauern und durch nichts auseinander zu bringen sind und selbst gelegentliche Streitereien überleben. lieber Gruss ~die schwarze Lilie~ |
| sulucnumoH | Eine gaanz schwere Frage..sollen Freunde gleichartig sein?(Thema für eine dialektische erörterung^^) Ich würde sagen: sie müssen in die gleiche Richtung denken. Dann kommt natürlich Hemmschwelle 2: Sobald man jemanden durchschaut (was ähnliches Denken nun mal so mit sich bringt), kann man sich mit ihm identifizieren. Und das geht selten gut..Menschenkenntnis kann eine Beziehung sehr leicht behindern..ich würde sagen ein Mensch der zu einer Freundschaft fähig ist, muss eine gute Beziehung zu sich selbst haben (seine Schwächen akzeptieren bzw. schätzen) und/oder sich gar nicht erst bemühen die Motive seines Gegenübers zu ergründen. Eine Freundschaft kann nur auf diese Weise gut gehen. Antworten auf die offentsichtlich angezielte Frage "Woran erkennt man einen richtigen Freund" finde ich etwas banal. Diese Vorstellung von dem Freund der seine Hand für dich ins Feuer legt..haarsträubend.. Um die Frage noch ansatzweise zu beantworten, wiederhole ich mal meine Worte, als die Deutschlehrerin der 7. Klasse mir die Frage stellte: "Was ist Freundschaft?" -"Wenn zwei Leute miteinander befreundet sind." mfg Homunculus |
| halfbee | hmm aber ich fürchte nach deiner darstellung bilde ich mir meine beste freundin nur höchstwahrscheinlich nur ein^^ wir kennen uns jetz seit 5 jahren und wir sind in so vielen sachen so verdammt gleich dass is nich mehr schön^^ka,wir haben ihn vielen dingen den exakt gleichen geschmack und sagen/denken oft das gleiche.früher warn wir echt im prinzip dieselbe person nur mit andrem aussehen^^jetz bin ich "schwarz"und sie nicht(mehr)und das funktioniert sogar noch besser.wir verstehn uns auch echt blind,haben heute wieder dieses telepathie zeug gemacht und ich hab gesehn was sie denkt und das war echt...übersinnlich...und andersrum wars auch so...sie hat die farben gesehn an die ich gedacht hab und die emotionen und alles...ich hab eigentlich nie an sowas geglaubt,bis jetz. ka,wahrscheinlich hab ich das hier schon 3mal gepostet aber ich fand das infahc geil mit diesem telepathie kram.:eek: |
| Evil Minded | Eine richtige Freundin sollte halt immer zu einem stehen! Die beste Freundin sollte auch immer für einen da sein. Auch wenn die sogenannte beste Freundin plötzlich eine Beziehung mit jemand anderen hat... So sollte sie halt trotzdem noch Zeit für mich haben. Trotz ihrer festen Beziehung sollte sie mir nicht das Gefühl der Überflüssigkeit vermitteln. Wenn sie nämlich immer ihren Freund im Schlepptau hat, dann würde ich mich vielleicht irgendwie wie das fünfte Rad am Wagen fühlen:( |
| VampireMiyu | Wahre Freundschaft kann nur Liebe sein... denn eine so enge Freundschaft, die in jeder Lebenslage auf den anderen Rücksicht nimmt und Verständnis entgegen bringt gibt es nicht mal in der Liebe.... Mfg Mi |
| DeathGirl666 | ein richtiger freund ist ein mensch mit dem man vieles gemeinsam hat, obwohl.....nein das muss nicht sein...und praktisch durch dick und dünn gehn kann. mit einem guten freund kann man immer über alles reden und gemeinsam probleme o. andere sachen lösen... freunde findet man meisstens dann wenn man sie am wenigsten erwartet, genau so wie das glück. von wahren freunden kann man immer hilfe und ein offenes ohr erwarten. so in der art würde ich mein verhältnis zu meinen freunden und auch im allgemeinem beschreiben. |
| Isabeau | ich hab mal einen sehr schönen der Sache entsprechend treffenden Satz gelesen: " Ein wahrer Freund ist jener, der alles von dir weiss und dich trotzdem mag!" Ein Freund ist da, auch wenn er nicht direkt neben dir steht... |
| necron | wahre freunde, gibt es das wirklich? ich denke ja, aber obwohl jeder bestimmt seine negativ erfahrungen damit macht. ich hatte mal einen freund, mit dem verbrachte ich jede freie minute, wir machten alles zusammen, weggehen, reden, spass haben, streiten, den urlaub zusammen verbringen,.... und viele sachen mehr. es war eine eine klasse zeit, die ich nicht vermissen möchte, aber mein freund nahm relativ wenig rücksicht auf mein wünsche. nach eingier zeit wechselte ich meinen beruf und meine arbeitszeiten. fast von heute auf morgen brach er den kontakt zu mir ab und kommt nur noch sporadisch mal vorbei. da kann ich mittlerweile auch darauf verzichten. aber da gibt es noch einen anderen freund, den ich wirklich sehr selten treffe, aber ich weiß, wenn ich ein problem habe oder sonst etwas (z.b. reden möchte) weiß ich, er ist 100%ig da, auf den kann ich mich verlassen. Verläßlichkeit, das ist ein großer teil der freundschaft. necron |
| *Pinky* | Von 15 - 18 war ich fast tagtäglich mit meiner damaligen besten Freundin zusammen. Genaus wie bei "Halfbee" war es auch bei uns... Wir waren uns unheimlich ähnlich, dachten gleich, drückten uns gleich aus, trugen fast die selben Klamotten und taten alles zusammen. Irgendwann waren wir uns aber "zu gleich". Immer wenn man einmal alleine gesehen wurde, hieß es gleich "Wo ist denn deine bessere Hälfte" etc. Auf Dauer fand ich es ziemlich erschreckend, dass man als "einzelne Person" wohl gar nicht mehr "genug" zu sein, erschien. Irgendwann brach die Freundschaft auseinander... Wir entwickelten uns einfach viel zu verschieden. Sie hatte mit 19 (sie ist ca. 5 Jahre älter) ihren Sohn bekommen, der mittlerweile drei, vier war und schien mit ihrem Leben "abgeschlossen" zu haben haben. Sie machte keine Anstalten noch einmal eine Ausbildung zu machen oder wenigstens zu jobben. Sie verbrachte ihre Zeit damit zu kiffen, Bier zu trinken und nach Männern Ausschau zu halten. Dann war sie auch mit jemdandem zusammen, dem ich bis heute nicht zutraue, dass er 1 und 1 zusammenzählen kann.. :rolleyes: Ich musste mich auf meine Prüfungen vorbereiten, lernte viel und hatte das Gefühl "mehr" erleben zu müssen. Dann zog sie weg. Später heiratete sie, bekam noch ein Baby. Auch ich zog weg, fing an zu arbeiten - hatte dennoch immer wieder Kontakt mit ihr, da ich Patentante ihres Sohnes war. Irgendwann war es Zeit für einen "Neuanfang". Wir sahen uns wieder öfter, verstanden uns wieder besser..... Erst redeten wir nur "oberflächlich" und tasteten uns langsam aneinander ran. Wir erzählten wie "toll" es uns doch ginge und wie glücklich wir in unseren Beziehungen seien. Wir verabredeten uns häufig, gingen viel zusammen weg und irgendwann hatten wir den Mut uns einzugestehen, dass wir beide verdammt unglücklich waren. Letztendlich trenten wir uns von unseren damaligen Partnern. Dann lernten wir unsere neuen Freunde kennen. Sie verkroch sich wieder, hörte nur noch auf ihn und ich war abgeschrieben. Das verletzte mich noch mehr als damals. Es passierte so viel und es war absolut nicht schön.... Irgendwann habe ich verstanden, dass wir uns auseinander gelebt haben. Wir sind viel zu verschieden geworden. Sie lebt mittlerweile wieder von Sozialhilfe, ist alleinerziehend, kifft & trinkt viel - geht nicht arbeiten - hat ihr Leben verlebt. Ich bin in einer glücklichen Beziehung, wohne mit meinem Freund zusammen, habe einen guten Job, werde jetzt nebenbei noch studieren. 2 völlig verschiedene Welten... 2 völlig verschiedene Menschen. Wir haben uns nicht mehr allzu viel zu sagen. Gestern war ich bei ihr. Erst nach einem Gläschen Sekt tauten wir so richtig auf... Erzählten von früher. Dann klingelte ihr Telefon. Sie wurde komisch, ging raus... Ich weiß genau was das für ein Anruf war - natürlich ging es um irgendwelche Drogengeschichten. Als ich dann sagte, dass ich dann bald fahren würde, hielt sie mir sofort meine Tasche hin.... So viel dazu.... Was ich eigentlich mit dem ganzen blöden depressiven Text sagen möchte: Freundschaft ist sehr kostbar und im Moment habe ich das Gefühl, dass mir eine richtige Freundin fehlt. Hier und jetzt, zum Greifen nah. Ich habe eine sehr, sehr gute Freundin in Dresden, die mir sehr fehlt. Ich weiß, dass sie immer für mich da ist, wenn ich sie brauche. Und umgekehrt. Aber mir fehlt jemand in meiner unmittelbaren Umgebung, auf den ich bauen kann. Klar, ich habe meinen Freund, der nicht nur Partner ist, sondern auch mein bester Freund. Aber mir fehlt eine weibliche Person, mit der man tratschen, lachen & weinen kann und wo ich das Gefühl habe, dass ich ihr hundertprozentig vertrauen kann... Im Grunde denke ich aber gerade nur so, weil ich sehr enttäuscht bin von einem Menschen.. Oder weil ich das Gefühl habe, enttäuscht worden zu sein. Es ist kompliziert.. Denn im Grunde wollte ich nie wieder eine "beste Freundin" haben... Im Grunde.... |
| BlackElvenTear | [QUOTE]" Ein wahrer Freund ist jener, der alles von dir weiss und dich trotzdem mag!"[/QUOTE] ...dem würde ich hinzufügen: und der auch alles von dir wissen will und nicht vor allem unbequemen die augen verschließt. ein wahrer freund ist für mich jemand, der immer zu einem hält, auch wenn er nicht mit allem einverstanden ist, nicht alles versteht...der einem ehrlich sagt was er denkt (sehr wichtig: ein eigener mensch ist!!)...und von dem man trotzdem immer sicher sein kann, dass man sich auf ihn verlassen kann, egal was ist. |
| Kampfsau | [QUOTE]ein wahrer freund ist für mich jemand, der immer zu einem hält, auch wenn er nicht mit allem einverstanden ist, nicht alles versteht.[/QUOTE] Man muss selbst wenn es der/die eigene Freund/in ist,nicht jeden Scheiß mitmachen.Man sollte als Freund viel akzeptieren können aber nicht alles und auch merken wenn der eigene Freund im Moment Scheiße baut und man sollte auch versuchen ihm bestimmte Dinge vor Augen zu halten oder ihn auch mal aufhalten wenn er quasi blind ins Messer läuft. Ein Freund von mir macht gerade eine sehr schwere Phase durch. Das übliche Junge verliebt sich in Mädchen und danach Liebeskummerspiel. Ja anfangs konnte ich das vollkommen verstehen,dass er gereizt war.Aber heute nach einigen Monaten nervt einen das langsam wirklich.Ich mag ihn wirklich.Aber er behandelt alle seine Freunde im Moment sehr schlecht.Wie ein beleidigtes Riesenbaby,dass wütend wird,weil die Dinge nicht so laufen,wie er das will. Und dann bezeichnet er seine Freunde auch,als keine "echten" Freunde.Für ihn stehen diese ungeschrenkt hinter einem,egal was man tut. Dabei versuchen wir,ihn irgendwie darüber hinweg zu bringen. Wir wollen auch versuchen ihn auch ein wenig abzulenken. Ihn auf bessere Gedanken zu bringen.Natürlich haben wir auch ein offenes Ohr für seine Probleme.Nur manchmal ist das echt anstrengend mit ihm.Irgendwann muss er darüber hinweg kommen.Naja,eine gute Freundschaft fängt bei einem selbst an. Nur man selbst kann etwas tun,damit sich das Band der Freundschaft vertieft.Und das sind eben auch die schweren Dinge. Ich persönlich würde meinen Frust und Ärger nicht an meinen Freunden auslassen,so dass sie auch darunter leiden. Ich will niemals so rücksichtslos werden oder Menschen als seelische Mülleimer für meine Frustrationen benutzen.Ich würde so gut es eben geht,versuchen selber mit der Last fertig zu werden. |
| halfbee | ja das kenn ich,wenn man am anfang noch denkt,helfen wir der armen sau und es muss echt schwer sien aber irgendwann hat mans so satt dass man dem seine launen immer abkriegt und so... ich meine,ich höre gerne zu wenn jemand probleme hat und helfe wie ich kann, aber immer den frust abzukriegen das hält die stärkste freundschaft auf die dauer einfahc nicht aus!ich kenn das auch von meiner besten freundin wobei ich denke eigentlich bin ich da die böse^^jedenfalls liefs bei mir halt immer total scheiße,seit einem jahr schon ne pechsträhne das gibts nicht...jedenfalls ham wir uns da auch ziemlich oft in die haare gekriegt wenn ich die ganze zeit zynisch und schlecht drauf war und das kann ich auch verstehn dass sie das kacke findet...jedenfalls weiß ich jetz dass das so ziemlich das letzte is und reiß mich seitdem immer zusammen,und deswegen läufts jetz echt super. naja was ich sagen wollte:übetr probleme reden zu jeder zeit,das sollte echt drin sein,aber die eigene schlechte laune an andren auszulassen ist total übel,und wenn man das mal versteht und wirklich den willen hat damit aufzuhören dann geht das sogar,man muss es nur versuchen. |
| black-Nail | [COLOR=royalblue]Zitate und Sprichwörter[/COLOR] Ein Freund ist ein Mensch vor dem man laut denken kann. Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aus dem Respekt. Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern. Freundschaft ist Liebe mit verstand. In der Wahl seiner Feinde kann man nicht vorsichtig genug sein. Keine Straße ist lang, mit einem Freund an seiner Seite. Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde. Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln. |
| LadyBlackheaven | glaubt ihr an eine wahre freundschaft? |
| SoulReaper696 | definiere das doch mal....:rolleyes: jeder versteht das anders! |
| LadyBlackheaven | naja ob ihr daran glaubt das es so etwas wie eine freundschaft gibt die ewig hält oder mein goth wie soll ich das beschreiben. einfach ne freundschaft wo man zusammen durch dick und dünn gehen kann? |
| AdanoS | eine freundschaft die auf vertrauen basiert, wo man ueber alles reden kann, in der man durch dick und duenn geht, bei der nach jedem streit eine versoehnung kommt... es gibt sie, und es gibt mit sicherheit auch solche freundschaft die ewig haelt... |
| Nope | ja. ich hab zwar meine eigene interpretation davon, wie vermutlich jeder, aber an diese glaube ich stärker, als an "die wahre liebe". |
| C0rWiN | es ist wie mit der liebe. beides kommt und geht wer zu lange bei einem bleibt wird grau Dinge müssen zugrunde gehen damit neues entsteht nur was sich entwickelt lebt Man behält immer das andenken an die wahre Liebe und immer die Erinnerung an die guten Freunde Aber Dinge verändern sich und wenn man damit nicht auskommt kommt man mit dem Leben auch nicht aus. Erinnerungen an grosse Gefühle und die tollen Momente zählen nicht weil sie alle ersetzbar sind und daher ihre Gültigkeit nur für diesen Augenblick besitzen. Ein schönes Bild in deinem Kopf ist keine Verpflichtung. |
| Wind | also ich denke, dass es die "wahre Freundschaft", wie sie weiter oben definiert wurde gibt. Hm, eigentlich bin ich mir sogar sicher...:rolleyes: Das mit der "wahren Liebe" find' ich auch so eine Sache *schulterzuck & unentschlossen guck*... |
| darkness.falls | ich denke das es ne "wahre freundschaft" nicht für lange zeit gibt, man kann sich auseinanderleben... zur liebe kann ichs ned sagen.. denke aber auch da wird man sich früher oder später wieder trennen, aber das wäre ja dan ewige liebe ;) |
| Nebel-der-Zeit | Seid gegrüßt ihr Nachtschwärmer. Ich persönliche glaube an die wahre Freundschaft. Ich kenne Leut die schon seit dem Kindergarten richtig gut befreundet sind und die es auch heute noch sind. Ich selbst bin mit meiner jetzigen Klassenkameradin seit der 5. befreundet und geh mittlerweile in die 11. Dort habe ich auch neue Freundschaften geschlossen und finde diese einfach super wichtig, da diese Personen mich so akzeptieren wie ich bin und hoffe auch das die Freundschaft nach dem Abi genauso weitergeht. Dunkler Gruß NEBEL-DER-ZEIT |
| amylee | es gibt diese wahre freundschaft, auch wenn die ein oder andere vergeht nur nichts ist für dich ewigkeit und irgendwann lebt man sich auseinander aber das gefühl bleibt und wahre liebe, nein "glaub" ich nicht dran, da gibt es immer viel zu hochgesteckte vorstellung die das allein schon kaputt machen |
| Mazze | Ich denke schon das es wahre Freundschaft gibt. Jedoch wird man in seinem Leben nur auf sehr wenige wahre Freude treffen, wenn man diese dann jedoch nicht erkennt wird man auch nie die wahren Freunde kennen lehrenen. Ich fuer meinen teil habe noch freunde aus der ersten Klasse und habe die Schule schon abgeschlossen. |
| ubiesttristania | sicher gibt es wahre freundschaft. ich habe sie und es ist ein gefühl von sicherheit weil sie für immer da sind und das ist wunderschön. ich habe eine freundin seit dem kindergarten und 2 seit der volksschule,sie gehören einfach zu meinem leben. |
| Eorl | Vor einem Jahr hätte ich noch "nein" gesagt. Vo ein paar Wochen "keine Ahnung". Aber inzwischen kann ich dir versichern: Es gibt sie. Und es lohnt sich sie zu suchen. Weil nichts und niemand eine solche Freundschaft zerstören kann. |
| dran_draggore | Bis vor 2 Jahren hab ich wohl auch noch an die "wahre Freunschaft" geglaubt, aber inzwischen halte ich es für eine Illusion aus meiner Jugend.. Vielleicht von 100 "Freunden" wird einer dabei sein, der mit dir durch Dick und Dünn geht, aber es ist wohl nie der/diejenige von der man es angenommen hätte. Just my thoughts, Dran |
| Lothen | Ich HOFFE, dass es wahre Freundschaft gibt... Weil ich im Moment mit wunderbaren Menschen zusammenbin und keinen von ihnen je wieder missen möchte! |
| Sternenwolf | wahre freundschaft gibt es und manche davon halten fürs leben. es klingt komisch, aber ich suche mir meine freunde fürs leben. Ich habe verhältnissmäßig wenige, aber auf die, die ich habe, kann ich mich verlassen. Das es manchmal vielleicht reibereien gibt schließt sich dabei gar nicht aus. ebensowenig, dass manchmal abstand benötigt wird. [QUOTE]Dinge müssen zugrunde gehen damit neues entsteht[/QUOTE] ich sehe wie sich meine freunde entwickeln, aber trotzdem zerstört dies nicht unsere freundschaft. manche dinge von früher bleiben auf der strecke und machen platz für neue. das ist der lauf des lebens, aber es benötigt eben nicht immer eine komplette auflösung oder zerstörung des vorhandenen um etwas neues entstehen zu lassen. <-meine meinung |
| Nepenthes alata | Ich glaube, wahre Freundschaft ist wesentlich häufiger als wahre Liebe anzutreffen. Ja, ich glaube an wahre Freundschaft. Es gibt ja durchaus einige Psychologen, die wahre Freundschften für wichtiger halten im Leben als die Liebe, vor allem beim weiblichen Geschlecht. Aber es geht doch nix über eine wahre Männerfreundschaft :D |
| *persephone22* | Klar gibt es sowas! Wieso sollte es sowas nicht geben? Also ich bin ganz fest davon überzeugt dass es dies gibt! Leider gibt es zu viele Leute die denken wahre Freundschaft wäre nur wenn der "Freund" immer für einen da ist und mit einem durch Dick und Dünn geht-immer da ist wenn er Probleme hat,sofort zu ihm kommt wenn man Sorgen hat. Dabei sollte man bedenken dass dies aber auf Gegenseitigkeit beruhen muß! Ich habe neulich jmd. kennengelernt die wahre Freundschaft anscheinend so wie eben gesagt definiert-allerdings vergiß sie dass man dies auch für den anderen da bringen muß! MAn sollte genauso Verständniss für den anderen haben!Der natürlich nicht ständig für einen da sein kann,denn auch der allerbeste Freund hat ein eigenes Leben und kann nicht ständig auf seinen "Freund" aupassen! Man sollte schon füreinander da sein-aber auch nicht zu viel von dem anderen verlangen! Ich finde das beruht auf ein Geben und Nehmen! Also ich hab ne guten Freund mit dem ich eine wahre Freundschaft habe! Daher bin ich auch überzeugt dass es so etwas gibt :D *knuddel* |
| Soulfox | Also ich glaube ich habe eine richtige freundin!ich kann mit ihr über alles reden!Freuntschaft ist sehr wichtig finde ich!Weil auf richtige freunde kannst du zählen wenn du probleme has!Die die dir bei problemen helfen das sind richtige freunde! Soulfox |
| CloudySky | Hm.. ich glaubte eigentlich an Freunde. Aber: ich musste feststellen, dass die Wahrheit sehr ernüchternd ist und ich irgendwie wieder komplett alleine bin was Freunde angeht. *schnief* Vielleicht wird das mit der Zeit wieder. lg cs |
| MagicPower | Schlechte Erfahrungen mit Freundschaften macht jeder mal früher oder später und davon könnte ich ein liedchen singen. Was erwartet man von einer wahren freundschaft? Ich erwarte gar nichts und habe auch keine beste freundin oder beste freundin.. ich habe alle meine freunde gleichgestellt und habe sie alle sehr lieb.. und ich werde nicht mehr enttäuscht... |
| Lesbia | @MagicPower: genau das hab ich auch festgestellt... Immer, wenn ich an eine wahre Freundschaft gedacht habe, ist es schief gegangen. Ich hab mich auf die Person fiksiert und dann dumm... Jetzt hab ich einfach mehrere tolle Freunde. Und es klappt primast.:D |
| Master T | Seid gegrüßt!!! So ich denke es ist an der Zeit endlich meinen ersten Beitrag zu schreiben und dieses Thema kommt mir doch seht gelegen!!! Ich habe vor ein paar Wochen einen Text von Schopenhauer anlässlich des Philosophieunterrichts über "wahre Freundschaft" gelesen!! Dieser Text hat mich sehr beeindruckt und meine Denkweise in die des Herrn Schopenhauer gewandelt!!! Schopenhauer sagt nämlich, dass wir Menschen vollkommen unfähig seien eine wirklich echte Freundschaft zu führen, weil uns unserer eigener angeborener Egoismus im Weg steht!!! So suchen wir die Nähe anderer, wenn wir meinen sie zu brauchen und wenden uns darauf wenn wir genaug haben wieder ab!!! Ich glaube an diese Aussage!! Schon weil ich gemerkt habe, dass sie in den meisten Fällen ( leider ) auch auf mich und alle Leute, die ich sonst noch so kenne zutrifft!!!! So weit meine Meinung dazu!! Was haltet ihr von dem Text Gruß ? Master T ?:cool: |
| Lina1984 | "Freundschaft ist das Lebens Salz" wie meinen sie?- ist das Sprichwort in den heutigen Welt immer noch Aktuell? |
| Tapio Bearking | Hallo, du kannst ruhig du sagen^^ Ich glaub schon, das diese Aussage noch wahr ist, da Freunde dem Leben eine gewisse Würze geben, nur mit dem Unterschied, das man selbst bei vielen Freunden sich das leben nie versalzen kann... rgds Tapio B. |
| Schattenwesen | ... ehrlich gesagt, verstehe ich gar nicht, was das heißen soll?! |
| trigger | [QUOTE]Aber es geht doch nix über eine wahre Männerfreundschaft [/QUOTE] Allerdings ^^ Fussball, Konzerte, WACKEN, mann geht zusammen durch dick und duenn... Aber was denkt ihr, funktionieren Freundschaften zwischen Maennern und Frauen? Oder passiert es zu schnell, das Gefuehle ins Spiel kommen? |
| KR85 | Wahre Freundschaft ...? ... zeigt sich im Leben, in der Realität, praktisch. Freundschaft in der Theorie ist ... entbehrlich! Das ist dann höchstens ne schlechte ... Bekanntschaft ...! Eine Freundschaft mit Masken, Facetten, etc. ...? Dann bin ich doch immer noch allein, oder?! Daher, wahre Freundschaft zeigt und bewährt sich im LEBEN! LG! |
| Samsa209 | hmm.. also da ich eine extrem beschissene zeit hinter mir habe (entschuldigt bitte die wortwahl).. also.. ich denke, dass ich niemanden wirklich mehr als freund bezeichnen kann.. es ist einfach so, dass ich bei 2-3 personen dieses gefühl verspüre, von symapthie, dass ich ihnen viel entgegen bringe, und sie mir auch.. aber mich wirklich öffnen.. ob ich das je wieder können kann, wage ich zu bezweifeln. aber das isteine andere geschichte.. ich hasse übrigens diese menschen, die, die leute die sie gerade kennnen gelernt haben, nach ein wneig wortwechsel als freund bezeichnen.. zu einer freundschaft gehört meiner meinung nach mehr.. aber naja.. ich hab gegen dieses thema eh eine kleineabneigung.. lg samsa |
| DarkHeart | [QUOTE][i]Original geschrieben von celtic [/i] [B]Habt Ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht, was es heisst einen richtigen Freund zu haben? Wie muss er sein? Was muss er tun? Wie muss er denken? Wie soll er verstehen? [/B][/QUOTE] Die Chemie muss stimmen und er muss mich nehmen, so wie ich bin |
| Göttin lillith | hallo, ich möcht einfach mal ein paar antworten haben wo mich die fragen doch schon sooo lange quälen.. es gibt soviele von uns und doch finde ich niemanden der eine freundschaft wert wäre...bedeutet freundschaft überhaupt noch etwas oder ist es leider schon normal 3 monate innigen kontakt zu haben um danach kaum mehr gegrüsst zu werden?? warum ist diese "Szene" so extrem oberflächlich geworden? gibt es nur noch das thema musik und events? Bin zu lange was ich bin um den verfall nicht zu sehen und zu spüren..fühle mich ausgegrenzt und einsam..und das obwohl mir ständig leute meiner art begegnen..wieviele verleugnen sich? wieviele tun nur so als ob weils Cool ist aufm Friedhof abzu hängen oder dunkle kleidung zu tragen? Göttin Lillith |
| Heph | Da das Thema "Freundschaft" hier über die Zeit mit eben dieser Benennung und die Dutzend mal erstellt wurde wurden mehrere dieser Threads dazu mal in diesem hier [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=39898&perpage=15&highlight=freundschaft&pagenumber=1]Klick.[/URL] zusammengefügt dort wären deine fragen wohl besser aufgehoben. So ich sag dann mal herzlich willkommen auf dem Board. |
| DarkHeart | Freundschaft ist out, Einzegænger sind in |
| Cagliostro | @Göttin Lilith du sagst es schon richtig, es gibt kaum jemand, der es wert wäre Freund genannt zu werden. Im Gegensatz zu Bekannten. Denn die meisten wollen keine ewig lange Freundschaft, die dann auch noch verpflichtet. Dann werden heutzutage Freunde schon nach Aussehen, Status usw. eingestuft. Eine gute Freundschaft beinhaltet auch kontroverses, wer will das schon? Es gab Menschen in meinem Leben, die könnte man fast als besten Feind bezeichnen, auch die waren im weitesten Sinne Freunde. @Dark Heart Mein Einzelgängertum ist nicht immer frei von Widersprüchen, aber mein Dünkel verbietet es mir "normale" Freundschaften mit "normalen" Menschen einzugehen. Dennoch hätte ich gerne die eine oder andere Freundschaft, aber keine gesellschaftskonformen oder taktische Zweckfreundschaften, so etwas ist mir fremd. Einzelgängertum ist nicht unbeding etwas erstrebenswertes, ich kann es zumindest niemand wirklich empfehlen, für mich ist es die Konsequenz aus dem Fehlen verschiedener Bedingungen und Angebote. Diese Regelung gilt aber nur für mich selbst. |
| Cassandra101 | @ Göttin Lillith Du sprichst mir aus der Seele.... Ich finde es einfach nur noch traurig, daß sich augenscheinlich keiner mehr auf den anderen einlassen und Verantwortung übernehmen will - denn auch das bedeutet für mich Freundschaft! In vielen Lebenslagen ist es gewiss einfacher , als Einzelkämpfer durchs Leben zu gehen. Aber verliert man damit nicht auch die Möglichkeit, die Dinge mit anderen Augen zu betrachten? In meinem Leben gibt es nur noch eine Person, welche ich als echte Freundin bezeichnen würde und die hat mit der "Szene" überhaupt nix zu tun. Ich glaube aber trotzdem, daß es noch Menschen unter uns gibt, denen das Wort Freundschaft noch etwas bedeutet, sich aber nach zahlreichen Tiefschlägen in sich verkrochen haben. Oder schaffst Du es noch, ohne Misstrauen auf jemanden zuzugehen? Gib die Hoffnung nicht auf! DG Cass |
| DarkHeart | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B] @Dark Heart Mein Einzelgängertum ist nicht immer frei von Widersprüchen, aber mein Dünkel verbietet es mir "normale" Freundschaften mit "normalen" Menschen einzugehen. Dennoch hätte ich gerne die eine oder andere Freundschaft, aber keine gesellschaftskonformen oder taktische Zweckfreundschaften, so etwas ist mir fremd. Einzelgängertum ist nicht unbeding etwas erstrebenswertes, ich kann es zumindest niemand wirklich empfehlen, für mich ist es die Konsequenz aus dem Fehlen verschiedener Bedingungen und Angebote. Diese Regelung gilt aber nur für mich selbst. [/B][/QUOTE] Wuerde ich auch gerne, aber wer sich mir næhert wird von mir auf Distanz gesetzt, mein bester Freund ist noch mein Mann, mehr brauch ich nicht. und ein paar Internet-Bekanntschaften, wenn diese mir zu nah kommen, schalte ich einfach den PC aus. :D |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i] [B]Wuerde ich auch gerne, aber wer sich mir næhert wird von mir auf Distanz gesetzt, mein bester Freund ist noch mein Mann, mehr brauch ich nicht. und ein paar Internet-Bekanntschaften, wenn diese mir zu nah kommen, schalte ich einfach den PC aus. :D [/B][/QUOTE] Das mache ich nicht nur im Internet. Passiert meistens dann, wenn jemand einen unqualifizierten oder unberechtigten Zugriff zu mir möchte... Das ist absolut no-go. |
| FallenAngel81 | Für mich sind freunde wichtiger als beziehung..... ne frau find ich an jeder ecke einen guten freund zufinden ist wie die nadel im heuhaufen zufinden.... liebe grüße fallen |
| Tearing | Aber die RICHTIG frau zu finden, ist auch wie die Suche der Nadel im Heuhaufen:rolleyes: |
| Krea | [QUOTE]mein bester Freund ist noch mein Mann, mehr brauch ich nicht. und ein paar Internet-Bekanntschaften, wenn diese mir zu nah kommen, schalte ich einfach den PC aus.[/QUOTE] So sehe ich das auch. Einige Bekannte, weniger gute und gute, sowie ein paar lockere Freundschaften, ohne Verpflichtungen oder so. Fertig. [edit: Dünkel ist meist unangebracht, weil Mensch eigentlich nicht wirklich etwas hat, worauf es sich was einzubilden gilt.] |
| Ronin76 | Freundschaft: Ein zusammenfassendes Wort für gemeinsame Interessen und Loyalität. Wenn dann auch noch Sexualität hinzu kommt, wird es Liebe genannt. Oft bestehen nur gemeinsame Interessen ODER Loyalität ODER Sex. Das sind dann Bekanntschaften welche fälschlicherweise als Freundschaften bezeichnet werden. |
| Cagliostro | Einspruch: das Feld der Liebe/Ehe, arg romantisiert und vom biblischen Eigentumsbegriff versaut (Meine Ziegen, mein Clan, meine Frau), ist keine Form der Freundschaft. Die Ehe und die Liebe sind nicht kongruent. Dies ist schonmal eine gesellschaftliche Katastrophe, gemessen am Anspruch. Die Liebe existiert so vermutlich in dieser Form nur in den Traktaten der deutschen Romantik. Die Liebesheirat wurde stilisiert, es gibt sie aber kaum. Ausser im Krieg wird nirgendwo so viel gelogen, wie im Feld der Liebe. Sie ist keine lineare Fortführung der Freundschaft unter Beigabe von Sexualität. Das ist ein falscher Schluss. Liebe und Freundschaft sind parallele Ereignisse. Es gibt in der Tat Freundschaften mit Sex-anteilen. Für mich die Königsklasse des Daseins, da es mehr Tiefe erfordert, als seine Ehefrau am Frühstückstisch anzuschweigen. |
| Ronin76 | Interessante Theorie. In der Politik wird jedoch bestimmt noch mehr gelogen als in der Liebe, es sei denn es ist nur eine geheuchelte Liebe. Krieg ist nebenbei ein Produkt von Politik. [QUOTE]das Feld der Liebe/Ehe, arg romantisiert und vom biblischen Eigentumsbegriff versaut (Meine Ziegen, mein Clan, meine Frau), ist keine Form der Freundschaft.[/QUOTE] Dem stimme ich zu, jedoch gab es Besitzdenken schon lange vor dem jüdischen Christentum. Widersprüchlich finde ich auch den Vergleich zwischen Liebe/Ehe und Freundschaft, denn es ist doch offensichtlich, daß dies unterschiedliche Dinge sind, was du ja auch selbst schon davor behauptet hast. Es gilt jedoch zu klären, was deine Definiton von Liebe ist, da Freundschaft und Sex schon mal ausscheiden ?! [QUOTE]Liebe und Freundschaft sind parallele Ereignisse. Es gibt in der Tat Freundschaften mit Sex-anteilen. Für mich die Königsklasse des Daseins, da es mehr Tiefe erfordert, als seine Ehefrau am Frühstückstisch anzuschweigen.[/QUOTE] Liebe bedeutet also für dich, die Ehefrau anzuschweigen ?? [QUOTE]Die Liebe existiert so vermutlich in dieser Form nur in den Traktaten der deutschen Romantik.[/QUOTE] Oder ist dies deine Definition, was das Anschweigen evtl erklären würde ? Also wenn ich das richtig verstehe, und so zwischen den Zeilen lese, kommt mir der Gedanke, daß du noch nie aufrichtige und bedingungslose Liebe erfahren hast, denn der Idealfall wäre für mich Liebe+Sex, da Freundschaft sehr stark interessengebunden ist. Sex hat den Vorteil, daß so ziemlich Jeder ein Interesse daran hat, also schon mal 1 gemeinsames Interesse besteht, für eine erfüllende und langfristige Partnerschaft reicht dies jedoch nicht aus. Klingt vielleicht pathetisch, aber das ist die Wahrheit/das Leben oft. ;) Freundschaften mit wenig gemeinsamen Interessen können sehr lange währen, werden jedoch auf emotioneller Ebene nie besonders tief sein und sich mit der Zeit verflachen, so daß man sich zB nur noch wenige Male im Jahr trifft. |
| Neumond | Darüber nachzudenken was ein richtiger Freund ist, das ist bescheuert.. Muss ich jetzt einfach mal so sagen.. Immer wenn ich das tue, denke ich mir nämlich: "Hm, naja aber dann hast du ja eigentlich kaum Freunde." Denn jeder meiner Freunde erfüllt einen anderen Part. Es gibt nur eine Freundin, die eigentlich so alels vereint und da denk ich mir dann dass das wohl auch meine beste Freundin ist, mit der ich über alles reden kann. Aber man findet ja immer Kritik an einem anderen Menschen, von daher kann man das wohl ganz schlecht sagen. Niemand ist perfekt und erfüllt auch niemals den Anspruch. Es gibt also keinen "wahren und perfekten Freund oder Freundin". |
| Töggelie | Meiner Meinung nach sollte wahre Freundschaft nicht ständig beteuert, definiert und ergründet, sondern einfach empfunden werden und da dürfte jeder ein bissel anders fühlen. Mein wahrer Freund muss mir nicht ständig beteuern, was für tolle Freunde wir sind, dass ich doch immer und ewig die beste Freundin sein werde, dass er niemandem so sehr vertraut wie mir, etc. Er soll sich damit lieber ein wenig zurückhalten und mir einfach zeigen, was er von mir hält und was er für mich empfindet. Es bringt mir nichts, wenn ich bis in den Himmel gelobt werde, mir zig Dinge versprochen werden, derjenge aber nie Lust hat, sich Zeit für mich zu nehmen und die Versprechen ja doch nie einhält. |