| Dunkelschwarz | Ich grüße euch! Mich würde mal interessieren, in welcher Epoche ihr gerne leben würdet. Ich persönlich finde ja die Romantik-Epoche total klasse. Ich verbinde diese Zeit mit einem starken Naturbewusstsein, dem flüchten in eine Traumwelt und viel Fantasie. Das muss sicher toll gewesen sein, in dieser Zeit gelebt zu haben. Die Barock Epoche finde ich auch ziemlich interessant, aber ich glaube, in dieser Zeit würde ich nicht so gerne leben, da das Leben dort wahrscheinlich total depressiv gewesen ist. Erinnerungen an den 30 jährigen Weltkrieg, das Bewusstsein der Vergänglichkeit des Menschen... Was meint ihr dazu? |
| blue79 | Gute frage ich denke viele epochen hatten ihre guten und aber auch ihre schlechten zeiten. Mittelalter klingt erst mal toll doch Harte arbeit ,Krankheit und auch die kurze sterblichkeitsrate und die unterdrückung der Frau da bin ich doch froh heute zu leben aber wenn ich die wahl hätte würde mir auch das barock und Rokoko gefallen und auch 20 Jahundert die 80er würde ich gerne nochmal erleben . :D |
| Nebelland | Ich wäre am liebsten ein Wissenschaftler, Erfinder oder Forscher der Jahrhunderwende bzw. des 19. Jahrhunderts. Mich fasziniert dieser Fortschrittsglauben der Menschen damals und wie sie doch teilweise ihr Leben unwissend oder wissend aufs Spiel setzten um ein gewisses Ziel zu verfolgen. Auch wenn es sich unrealistisch anhört: Gleichzeitig würde es mich auch interessieren, das Soziale Elend der Zeit einmal direkt mitzuerleben, selbst wenn ich dafür mit meinem Leben bezahlen müsste. |
| Kampfsau | Mmmhhh, natürlich wäre es schön zu erfahren, wie sehr sich unsere Geschichtsschreibung von der Eigentlichen Realität der Dinge zu früheren Zeiten unterscheidet, doch ich muss gestehen, dass ich irgendwie eher an der Zukunft interessiert bin. 200-300 Jahre in die Zukunft wären interessant. Alles wäre neu, anspruchsvoll, kein Geschichtsbuch könnte einen ansatzweise darauf vorbereiten. Wäre doch toll zu sehen, wie sehr sich die Zukunft zwischen Dystrophie und Utopie bewegt. |
| Nebelland | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Wäre doch toll zu sehen, wie sehr sich die Zukunft zwischen Dystrophie und Utopie bewegt.[/QUOTE] *hust* Ich tendiere mehr zur Dystropie, am besten in Richtung 1984 Jetzt wo du es sagst wäre es genial wenn man beides bereisen könnte. |
| ExiledArchangel | In einer sehr fernen Zukunft, wenn die Menschen längst ausgestorben oder zu den Sternen weitergezogen sind...noch besser wäre es, sich nicht auf eine bestimmte Epoche festlegen zu müssen...sondern ähnlich wie der Zeitreisende bei H.G. Wells nach belieben durch die Zeiten zu reisen... |
| Evillight | Ich glaube auch, dass hier die vergangenen Epochen eher romantisch verklärt wurden. Die Mehrheit der Leute saßen sicherlich nicht bei Wein, Weib und Gesang in den Burgen, sondern ackerten auf den Äckern, um über den Winter zu kommen. I.Ü. fände ich das Leben auch vergleichsweise langweilig, wenn die eigene Welt am Dorfrand endet und das neugeborene Kalb das Highlight des Monats ausmacht. Krankheiten, Kriege, Hungersnot, religiöser Wahn... o.k. das haben wir immer noch in der Welt, aber wir können es wenigstens auf youtube abspeichern und später nochmals anschauen und voten. Ich tendiere auch in die ferne Zukunft, vielleicht das Jahr 802.000. Endweder die Menschheit hat es dann geschafft, oder wir kämpfen ebend gegen die Morloks.^^ |
| Schattenmelodie | Ja, das stimmt schon, dass z.B. das Mittelalter ziemlich "verromantisiert" wurde. Ich glaube, die Menschen, die im Mittelalter gelebt haben, haben manches garnicht so positiv empfunden. Was die Frage angeht, in welcher Epoche man leben wollte, würde ich, wenn ich die Wahl hätte, einmal quer durch die Zeit springen. Einmal dabei sein, wenn Jesus eine Rede hält, mit Steinzeitmenschen jagen gehen...Aber schließlich würde ich wieder in der heutigen Zeit leben wollen. Hygiene.Elektrisches Licht. Fließendes Wasser. Die Frage ist, wenn man Zeitreisen machen könnte, ob man dann die jeweilige Epoche überhaupt als angenehm empfinden könnte. Und ob man zurück könnte. Jetzt fang ich schon wieder an,über Zeit nachzudenken. *kopfschüttel* Also schön gemütlich einen Querschnitt durch Vergangenheit, ein bisschen in die Zukunft und dann wieder zurück ins 21.Jahrhundert. Das wäre toll :) |
| Dunkelschwarz | Ja, das wäre sicherlich interessant. Aber in der weit entfernten Zukunft würde ich glaube ich nicht so gerne leben. Wenn man sich mal ansieht, wie sich die Menschen von Zeit zu Zeit verändern. Nicht alle - aber einige. Sie alle werden immer oberflächlicher, es kommt nur noch darauf an, so cool wie möglich zu sein und allen Trends hinterher zu jagen, andere Menschen, die man nicht einmal kennt, zu beschimpfen... Der Mensch muss immer das neueste und modernste Erfinden. Bald gibt es bestimmt fliegende Autos und Kerzen, die per Lichtschalter angeschaltet werden. Die Umweltkatastrophe wird sich in vielen, vielen Jahren mit großen Folgen auf dieser Erde ausgebreitet haben. In so einer Zeit würde ich wirklich nicht sehr gerne leben. Aber vielleicht kommt ja auch alles anders und ich schreibe hier nur Worte der Unwissenheit. Vom romantischen Mittelalter war in meinem ersten Beitrag übrigens gar nicht die Rede, viel mehr sprach ich von der Romantik-Epoche, welche ja erst viele Jahre später kam. Aber wahrscheinlich werdet ihr mit euren Äußerungen dazu tatsächlich Recht haben... |
| Lamydia | ich glaube im hier und jetzt zu leben ist garnicht so verkehrt. Klar es gibt nicht nur Positive auhc vieles negatives aber da gab es in anderen Epochen auch vorallem als frau in einer anderen Epoche leben, vorallem eine in der Vergangenheit wäre nicht so vorteilhaft^^ |
| Ronin76 | [QUOTE] Klar es gibt nicht nur Positive auhc vieles negatives aber da gab es in anderen Epochen auch vorallem als frau in einer anderen Epoche leben, vorallem eine in der Vergangenheit wäre nicht so vorteilhaft^^ [/QUOTE] Das hat eigentlich nichts mit der Zeit zu tun sondern viel mehr mit der Kultur. Was sich im Laufe der Evolution verändert hat war vor Allem die Technik. Ein herber Rückschlag in der Gleichstellung der Frau war in der Spätantike das patriarchalische Christentum. Dominas im römischen Reich hatten wenigstens eine gesellschaftliche Wertschätzung und im Haushalt das Sagen. Ägypten hatte sogar schon weibliche Staatsoberhäupter gehabt (Pharaoninnen), wenn auch nicht Viele. Ich bin der Meinung daß ein größeres Ungleichgewicht jederzeit wieder geschehen kann, wenn sich Frauen das gefallen lassen, sich mit der Rolle der Mutter begnügen und politisch desinterressiert sind/bleiben. Gerade jetzt da fundamentalistische und patriarchale Religionen wie das Christentum und der Islam wieder stark in Mode kommen. Zur Fragestellung des Beitrages: Keine Ahnung, ich konnte mich da noch nie festlegen, da ich viel zu wenig über vergangene Epochen weiß. Das was überliefert ist oder in den Geschichtsbüchern steht ist eher unglaubwürdig oder zu lückenhaft. Da ich jedoch neugierig bin und eher visionär denke, würde mich die Zukunft interessieren. Vielleicht so in 500 Jahren. |
| Seena | Ich glaube ich wäre auch eine von denen, die in der Zeit springen wollen würde... Ich würde wohl mal bei den Dinos reingucken wollen - der Anblick muss unglaublich gewesen sein. Mit den Steinzeitmenschen jagen hört sich auch super an, einfach um zu sehen, wies wirklich war damals. Das römische Reich besuchen, die Spartaner, die Ägypter, das Mittelalter liegt glaube ich trotz all der Widrigkeiten zu der Zeit ganz vorne bei mir, besonders "das goldene Zeitalter", die Herrschaft Elisabeth I. Romantik hört sich auch gut an und die 50er müssen in Amerika der Hammer gewesen sein. Könnte noch so einiges aufzählen...ich glaube, wenn es Zeitmaschinen wirklich gäbe, wäre ich nur noch unterwegs^^ Sehr interessantes Thema ;) Lg Seena |
| Blutengel1994 | Ich würdfe gerne das Mittelalter erleben. Den Alltag als reicher Fürst oder auf somstige Weise Adliger Mensch. Gekleidet in ein schönes Gewandt. In einer Burg oder einem Schloss. Die Wände von Fackeln beleuchtet. An manchen Wänden hängen Portrais von Vorfahren und bekannter Persönlichkeiten. De von Fackeln beleuchtenden Gänge würde ich durchstreifen. Das Mittelaltewr würde für mich in der Tat in Frage kommen. Doch würde ich die romantische Version wählen, die man sich heute leider nur vorstellen kann, was sie auf irgend eine Art und Weise Real macht. Ohne Leidf und Folter. Ohne Pestepedemien und sonstige Seuchen. |
| Dunkelschwarz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blutengel1994 [/i] [B]Ich würdfe gerne das Mittelalter erleben. Den Alltag als reicher Fürst oder auf somstige Weise Adliger Mensch. Gekleidet in ein schönes Gewandt. In einer Burg oder einem Schloss. Die Wände von Fackeln beleuchtet. An manchen Wänden hängen Portrais von Vorfahren und bekannter Persönlichkeiten. De von Fackeln beleuchtenden Gänge würde ich durchstreifen. [/B][/QUOTE] Interessanter Beitrag. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Solltet Ihr jemals eine solche Zeitreise machen, so nehmt mich bitte mit! :) |
| atras|X lilium | Ich schließe mich einigen Vorrednern an. Ich würde auch gern durch die Zeit springen. Aber ich wäre nicht gern ein Adliger oder so, sondern lieber ein Ritter(in). Aber gerade auch so wie es wirklich war find ich toll (ok der Schmutz nicht so aber da würd ich mich drum kümmern, dass es nicht so weit kommt) Und ja ich möchte Kämpfe sehen, wenn Menschen alles tun nur um zu überleben. Wenn Menschen noch wirklich was tun mussten um nur was zu essen zu haben. Jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Wo ich versuchen muss irgendwie Essen herzubekommen vielleicht auf der Straße schlafen muss und dafür beten muss den nächsten Tag zu erleben. Mein Leben riskieren. Zeiten wo (zumindest viele) noch zusammenhalten. Wo man noch Abenteuer erleben will (und es tut) und gerne mit all seinen Schattenseiten. Mit Verrat usw. Da haben die Menschen wirklich alles getan um zu überleben (bzw. dass es ihnen besser geht auch wenn es zum teil auf hässliche Weise war) Heutzutage... haben so viele Menschen keinen Ergeiz mehr... machen das "was sich gehört" Ich mein schaut mal wieviele Menschen Selbstmord begehen, während früher die Menschen eigentlich wirklich noch viel eher den Grund hatten sich umzubringen. Ok es ist schlimm wenn man den Beruf verliert usw. aber wegen sowas sich umzubringen? In Deutschland (ok in andren Ländern nicht) muss niemand verhungern. Man bekommt ein Dach über den Kopf und essen. Das ist einiges mehr als früher. Die mussten um ihr Leben kämpfen. Und ok vielleicht romantisier ich auch ein wenig aber auch wenn sie dort kein fließend Wasser und so hatten fänd ich es toll rumzureisen... so lernt man das Leben wert schätzen. Und ich geb der Menschheit eh nicht mehr sonderlich lange... also bringts nichts in die Zukunft zu reisen. Aber ich sollte sagen ich schätze einiges auch an der Gegenwart. Das World Wide Web und so xD |
| Morri | In einer anderen Epoche leben möchte ich nicht, es wäre aber schon ziemlich reizvoll, in der Zeit umherzureisen und sich so einige Dinge mal selbst anzusehen, die man aus Geschichtsbücher kennt... oder auch nicht. Was wir an Informationen haben, stammt viel zu oft von Menschen, die einer privilegierten Minderheit angehörten und mich hat schon immer mehr interessiert, wie das Alltagsleben in bestimmten Epochen ablief, in welcher (Gedanken)welt die Mehrheit der Bevölkerung lebte. [QUOTE]Und ok vielleicht romantisier ich auch ein wenig aber auch wenn sie dort kein fließend Wasser und so hatten fänd ich es toll rumzureisen... so lernt man das Leben wert schätzen.[/QUOTE] Ich glaube, der Mangel an "und so" würde mich viel mehr stören, als die Abwesenheit von fließendem Wasser. Aber natürlich würde ich auch gerne ins Mittelalter "springen", um es mir mal anzusehen... aber nur frisch durchgeimpft, mit Jod, Breitbandantibiotikum und einem roten Notfallknopf zum sekundenschnellen "Zurückspringen". Ich würde mir auch gerne Istanbul/Konstantinopel/Byzanz in verschiedenen Zeitepochen ansehen - vor allem die Hagia Sofia als Neubau. Florenz würde ich gerne in der Renaissance sehen, vor allem demn Bau der Domkuppel, in Rom würde ich mich vermutlich klammheimlich in die sixtinische Kapelle schleichen und dem Meister beim Freskomalen zuschauen, das antike Rom würde ich auch gerne in aller Pracht sehen, Pompeji vor seiner Auslöschung, die Akropolis in Athen kurz nach ihrer Fertigstellung. China, bevor sich die Europäer einmischten (wobei es mir da ziemlich schwerfallen dürfte, ungestört beobachten zu können) Haithabu würde ich gerne sehen. London zur Zeit Heinrichs VIII (optimalerweise, wenn da gerade mal NICHT die Pocken oder die Pest grassierten) und mir würde vermutlich noch viel, viel mehr einfallen. |
| Demon17 | Die Epoche in der ich leben möchte, existiert noch nicht. Statt LKW würde ich lieber Frachter fliegen, die 10-12 Lichtjahre in der Stunde schaffen in einem Universum ohne lästige Polizeikontrollen. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Die Epoche in der ich leben möchte, existiert noch nicht. Statt LKW würde ich lieber Frachter fliegen, die 10-12 Lichtjahre in der Stunde schaffen in einem Universum ohne lästige Polizeikontrollen. [/B][/QUOTE]Vergiss es, die Sterneflotte kontrolliert den Alphaquadranten. Kann doch nicht einfach jeder rumdüsen wo er will! Außerdem lieht das algemeine Tempolimit bei Warp 5, weil Flüge mit hoher Warpgeschwindigkeit auf oft genutzen Trassen bleibende Löcher im Subraum erzeugen. Schneller als Warp 5 ist nur in authorisierten Notfällen erlaubt. |
| atras|X lilium | [QUOTE]Ich glaube, der Mangel an "und so" würde mich viel mehr stören, als die Abwesenheit von fließendem Wasser.[/QUOTE] Ja stimmt kein Internet zu haben wäre um einiges schlimmer. Oder kaltes Wasser weil man kein Holz hat... UND viel weniger Bücher... aber wenn ich dort geboren worden wäre... aber das wiegt es auf, dass man viel leichter rumwandern kann ohne Geld. arbeitet halt immer dort wo man was findet (und ich bin mir für... fast keine Arbeit zu schade :) ) heutzutage geht das ja auch noch kaum mehr weil man selbst um an einer Baustelle zu arbeiten Arbeitserlaubnis usw braucht (ja ok Schwarzarbeit aber da gibt es auch nicht soooo viele die das machen) Was ist Byzanz, Haithabu? T.T Ich liebe vielleicht Geschichte, Erdkunde aber hasse Geographie (was bringt bitte Geo?! Das [B]braucht[/B] man einfach nicht!) Und ich wär auch gern bei Zeiten der Pest oder so dabei... und würde versuchen den Menschen beizubringen, dass sie putzen müssen und so weiter. Und ja ich würd davor ne Impfung machen und Medikamente mitnehmen ;) in einem Kampf würd ich sterben an der Pest will ich aber nicht sterben (ist doch unnötig wo man das heutzutage nicht mehr muss) Und ich möchte auf jeden Fall alle Weltwunder sehen (auch die Antiken wo sie noch nicht kaputt waren) und Japan, Japan, Japan xD durch alle Jahrhunderte hindurch <3 Und wenn wir uns in den weltraum verlegen... werd ich Polizist! Also die dürfen dann doch mehr als 5 Warp fliegen? :) auch wenn ich hoffen muss, dass sie dann die Mindestgröße abschaffen... |
| Seneca | Ich kann mit Sicherheit sagen dass ich nicht in der Epoche leben möchte die ich in Persona gerne darstelle. Je tiefer man sich in vergangene Jahrhunderte einarbeitet, desto klarer wird wie gut wir es heute trotz allem noch haben. |
| Ronin76 | In 500 Jahren wird es bei anhaltendem Fortschritt sicherlich auch Menschen geben die so fühlen, wenn sie die relativ primitive Vergangenheit des 21. Jahrhunderts mit dem 26. Jahrhundert vergleichen. ;) "Wie, die kannten im 19. Jahrhundert noch keine Desinfektion und hatten so operiert und Geburten eingeleitet ?" "Haha, Quecksilber als gängigste Zahnfüllung im 21. Jahrhundert ?" |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]In 500 Jahren wird es bei anhaltendem Fortschritt sicherlich auch Menschen geben die so fühlen, wenn sie die relativ primitive Vergangenheit des 21. Jahrhunderts mit dem 26. Jahrhundert vergleichen. ;) "Wie, die kannten im 19. Jahrhundert noch keine Desinfektion und hatten so operiert und Geburten eingeleitet ?" "Haha, Quecksilber als gängigste Zahnfüllung im 21. Jahrhundert ?" [/B][/QUOTE]das wären dann beides typische Fälle von Fehlinformation aufgrund oberflächlicher Beschäftigung mit der jeweiligen Epoche, ungefähr so als würde man behaupten im Mittelalter hätte man allerweil Hexen verbrannt....tatsächlich hatten Hexenverfolgung und Inquisition ihren grausamen Hochpunkt im 17. Jhdt. und somit in der frühen Neuzeit. |
| atras|X lilium | Ich glaub ich weiß schon, dass wir es heutzutage im Vergleich zu damals sehr "gut" haben. Bloß leider geht es uns "zu gut". So gut, dass wir es nicht mehr wert schätzen. Früher wollten die Menschen gesichert werden, wollten für jede mögliche und unmögliche Situation abgesichert sein. inzwischen sind wir gegen Gott und die Welt versichert... und was machen die Menschen? Sie fangen mit irgendwelchen haarsträubenden Extremsportarten an. Mit was für einer Begründung? Nervenkitzel, Abenteuer, sie wollen das Leben spüren. Und in der Zeit rumreisen wär halt für mich meine Art xD einfach versuchen müssen für seine bloße Existenz zu kämpfen. Da hat die tägliche Arbeit einen richtigen Sinn weil man sonst verhungert. Heutzutage könnte man notfalls als Arbeitsloser leben (und ich finde das kann man wenn man keine Ansprüche stellt. also wirklich gar keine) Und ich glaube auch, dass ich wenn ich dort wäre jammern würde (naja das Recht hat man ja denk ich mal xD). Aber ich würd trotzdem weitermachen. Und wir haben hier sehr viele Fortschritte gemacht... früher hätte man locker an ner Erkältung sterben können. Oder auch nur an einem Schnitt. Aber da ich ja auch einiges aus unserer Zeit weiß würd ich dem so gut als möglich entgehen ^^ Und was das in 500 Jahren angeht... 1. bin ich davon überzeugt, dass die Menschheit so nicht mehr existiert und wenn doch 2. wäre ja sehr bedenklich wenn wir uns nicht weiterentwickelt hätten :) also da haben die Menschen wahrscheinlich schon erklärt wie aus diesen verflixten Aminosäuren Leben entstehen konnte... |
| Blutengel1994 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dunkelschwarz [/i] [B]Interessanter Beitrag. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Solltet Ihr jemals eine solche Zeitreise machen, so nehmt mich bitte mit! :) [/B][/QUOTE] Aber gerne doch. xD |
| Crunsher | mir würde es schon reichen wenn ich mal schnell 2 Jahre in der Zeit zurück könnte, ist zwar noch Neuzeit aber ich hätte so einiges anders gemacht. Sonst gefällts mir hier(oder ehr jetzt) ganz gut, in der Vergangenheit würd ich aber gerne mal Ferien machen. Den Ägyptern beim bauen der Pyramiden zuzuschauen wäre bestimmt interesant(auserdem viel wärmer) |
| Nebelland | [QUOTE][i]Original geschrieben von atras|X lilium [/i] [B]Und ja ich möchte Kämpfe sehen, wenn Menschen alles tun nur um zu überleben. Wenn Menschen noch wirklich was tun mussten um nur was zu essen zu haben. Jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Wo ich versuchen muss irgendwie Essen herzubekommen vielleicht auf der Straße schlafen muss und dafür beten muss den nächsten Tag zu erleben.[/B][/QUOTE] Also in der Arbeiterschicht der Industrialisierung würde man das bestimmt auch miterleben können. Also sollte es doch mal Zeitmaschinen geben [ich geh nicht davon aus] könnten wir doch ein paar Wochen ins Mittelalter und danach ein paar Wochen ins 19. Jahrhunder fahren? Was hälst du davon? Naja...angenommen wir überleben. |
| Seneca | Ich behaupte mal das es im 19. Jhdt. weitaus ungefährlicher auf Berlins Strassen zuging, egal zu welcher Tageszeit, als heute. Ich denke es sieht ganz so aus als müssten wir uns daran gewöhnen das der Zenit der positiven gesellschaftlichen Entwicklung irgendwann in den 80ern überschritten war und es seitdem immer schneller bergab geht. |
| Nebelland | [QUOTE]Ich behaupte mal das es im 19. Jhdt. weitaus ungefährlicher auf Berlins Strassen zuging, egal zu welcher Tageszeit, als heute.[/QUOTE] Das kommt wohl auch drauf an welche Gesellschaftsschicht sich dort bewegte und in welchem Viertel. Vielleicht meinte ich ja auch eher die sozialen Probleme der Unterschicht? [u.A. Wohnungsmangel, schlechte Hygiene, etc. etc.] |
| Seneca | Witzigerweise könnte ich mich eher in die Bronze- und Eisenzeit denken als in das Mittelalter. Wie sich so langsam herauskristalisiert war diese Epoche überhaupt nicht so unterentwickelt wie sie früher gerne dargestellt wurde. Ich würde sogar behaupten das noch zu Zeiten des römischen Imperiums viele Leute in Germaniens Wäldern wie ihre Vorfahren 5000 Jahre früher lebten. Selbst in Frühmittelater waren je viele Bauern auf altbewährte Werkzeuge aus Holz und Stein angewiesen, schlicht weil das Geld für teures Eisen fehlte. |
| ThePerennial | Es wäre schon traurig, wenn niemand zurückblicken würde in jener Tage unserer zivilisatorischen Vergangenheit. Oh ich schätze Menschen mit Geschichtsbewusstsein, die sich darüber im Klaren sind, dass sie ihre wunderbare Existenz dem Überlebenswillen und dem Fortschrittswillen der Menschen vor ihnen verdanken. Als ich im Sommer den heimischen Schlosspark nebst hauseigenem Mittelaltermarkt durchstreifte (gut, ich muss es ja zugeben, man gastierte bei uns nur an einem Wochenende), so machte ich mir zum wiederholten Male Gedanken über das Thema der Vergangenheit. Romantische Verklärung einer gnadenlos grausamen Welt? Dort sah ich hochmotivierte Menschen in historisch entlehnter Gewandung. Und Normalvolk, interessiert-staunend zwar, doch in manchem Blick war Unverständnis und...Belustigung ob des veranstalteten Spektakels zu lesen... Ich glaube, die meisten Menschen können in unserer Zeit weniger mit Geschichte anfangen als man glaubt. Selten, dass man auf wirklich informierte Menschen trifft, die Ahnung von der Materie haben (zu haben glauben)... Über die Epochen dominiert Halbwissen, oder eben leider gar keines. (Erhellend war letztens mein Besuch im "Haus der Geschichte" in Bonn diesbezüglich, doch das führt zu weit vom Thema hinfort).. Dies also nur am Rande. Dieses Thema hier beinhaltet bereits viele schöne Ansätze, die mir sehr gefallen. Viele Beiträge, wo Wissen dahintersteht, wo man merkt, dass Menschen wirklich einmal nachgedacht haben... Sowohl Vergangenheit hat ihren Reiz, als auch die Gegenwart Vorteile...Zukunft...so ungewiss und doch so..interessant. Zeitreisen gern, um für mich selbst herauszufinden, ob die Ereignisse meiner geschichtlichen Quellen auch wirklich so stattgefunden haben. Ob das alles wirklich so aussah.. Damit ich auf die schönen Mittelaltermärkte der Gegend gehen und den netten Menschen dort sagen kann, dass ihre Darstellung doch recht realitätsnah ist... Und doch bleibt alles nur subjektive Wahrheit, denn Objektivität ist Illusion. Vermutlich würde uns der missionarische Eifer vollkommen überwältigen, träfe man auf die puderbeschwerte Epoche des Barocks :) Anschauen. Alles. Ich will. und dann wieder nach Hause in meine heimeligen Jetzt-zeitigen Vier Wände und das Erlebte in Worte fassen :) Soweit meine Gedankennotizen hierzu. |
| Hrefnadis | [QUOTE][i]Original geschrieben von ThePerennial [/i] [B]Ich glaube, die meisten Menschen können in unserer Zeit weniger mit Geschichte anfangen als man glaubt. Selten, dass man auf wirklich informierte Menschen trifft, die Ahnung von der Materie haben (zu haben glauben)... Über die Epochen dominiert Halbwissen, oder eben leider gar keines. [/B][/QUOTE] Du ahnst gar nicht, wie nah Du Dich damit der Wahrheit befindest, oder doch? Ich finde diesen deutschlandweit zu verzeichnende Trend erschreckend. Überall schießen Mittelaltermärkte aus dem Boden, aber die Museen, die auf Mittelalter spezialisiert sind, verzeichnen deutlich Umsatzrückgänge. Hinzu kommt der Fakt, dass fast überall die Lehre inzwischen unterbesetzt ist, die Zahlen der Studenten, die alte Geschichtsfächer belegen möchten, geht immer weiter zurück. Einige Universitäten überlegen gar, Alte Geschichte und Mittelalter ganz abzuschaffen. Es interessieren sich zu wenige dafür. Ich find das gruslig. Die Menschen gehen also auf die Mittelaltermärkte und glauben, was sie dort sehen. Und selbst, wenn die Darsteller noch so authentisch sind (und man glaube mir, in meinem eigenen Kleiderschrank hängen eine ganze Reihe solcher selfmade-Gewandungen), kann man trotzdem nicht die Essenz dieser Zeit greifen und in diese unsere Welt herüber transferieren. Man zeige mir einen Mittelalterdarsteller, der vor seinem - autentisch zubereiteten Mahl - authenisch beten würde. Ich habe auch noch kein Ritterturnier gesehen, wo vorher die Lanzen gesegnet wurden oder gar ein Gottesdienst abgehalten wurde. Das Mittelalter ist in seiner tiefen Religiosität erst verständlich. Dazu haben wir als säkularisierte Gesellschaft überhaupt keinen Zugang mehr. Uns interessieren die Kleider, die Waffen, die Pferde, das Schwertergeklirr, die Action, vielleicht noch das Handwerk und das abenteuerliche Lagerfeeling. Es interessiert nicht, wie es wirklich war. (Ich warte noch auf den Tag, wo bei Mittelaltermärkten mal Latrinen aufgebaut werden. Nein, ich rede nicht von Dixieklos!) Ich glaube nicht, dass man uns als moderne Menschen in solche Zeitalter transferieren könnte. Wir würden auffallen wie Aliens, da wir nicht mal ansatzweise die Regeln dieser vergangenen Gesellschaft kennen. Im Zweifelsfall würde man uns erschlagen, der Ketzerei überführen, was auch immer. Unsere Lebenserwartung wäre äußerst gering. Ich studiere Geschichte und ich lerne jeden Tag, wieviel wir über unsere Altvorderen eben NICHT wissen. Es wäre ganz schön risikofreudig, solche Wissenslücken schließen zu wollen. Auch, wenn mich manche Dinge wirklich brennend interessieren, würde ich wohl davon Abstand nehmen. Andere Epochen scheinen nur aus der zeitlichen Entfernung verlockend. ------------ Ich selbst würde mich aber gerne auch versetzen lassen, nicht in eine Epoche, nein, schon innerhalb meiner Lebenszeit. Ich wäre gerne in meinem jetzigen Alter Anfang der 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts. Weil da viele Dinge einfacher waren. |
| ThePerennial | ...mit meinem bescheidenen Informationsstand stimme ich dir zu, Hrefnadis. Einmal mit einem Alte Geschichte-Studierenden solch einen Markt besucht und über dessen dezent-vertrauliche Bemängelungen nicht einmal gestaunt. (Bezüglich der Märkte gibt es wohl große Unterschiede, von Veranstalter zu Veranstalter..) Doch man muss schon dankbar sein, dass Geschichte wenigstens in dieser...amüsant-unterhaltsamen Art Eingang ins alltägliche Leben findet. Ich habe Achtung vor Familien, die sich immerhin Sonntags im Sommer mal aufraffen um ihren Kindern diese fremdartige Welt zu zeigen, Authentizität hin oder her. ... Um dem Ganzen mal ungefragt einen anderen Impuls zu geben und damit ich dieses schöne Thema nicht offtopic zuschreibsel, werde ich vielleicht ein neues Thema eröffnen... Zu diesem Thema, wann anders leben, nur noch soviel: Ich würde am Liebsten zum Zeitpunkt X in der wunderschönen Epoche Utopia leben, in der meine Vorstellungen Realität werden dürfen. Am ehesten ist für das Realisieren von Vorstellungen und Träumen immernoch das Hier und Jetzt geeignet. |
| Hrefnadis | Hey, natürlich gehe ich auch auf die Märkte :) sogar als Darstellerin, wenn nötig und zwar mit gesamter Family. Was ich so gruslig finde, ist dass es bei den Besuchern und auch bei vielen Darstellern wirklich nur beim oberflächlichen Interesse bleibt. Ich will niemanden zu nahe treten, wie überall gibt es auch hier herausragende Gruppen, Vereine und Veranstalter, die ihr Möglichstes tun, ein halbwegs authentisches Bild zu liefern. Dennoch wird und kann es nie gelingen, das Mittelalter ECHT und WIRKLICH in unsere Zeit zu verpflanzen. Und umgedreht ist es genauso. Vor einiger Zeit hat sich einer unserer Darsteller auf einem der Märkte einen Armbruch zugezogen. In diesem Falle war es doch recht praktisch, zum Parkplatz zu laufen, eine Auto zu holen und den Betreffenden ins Krankenhaus zu fahren. Und das sei nur ein Beispiel. Wir sind einfach Kinder unserer Zeit, auch wenn wir Ritter und Burgfräulein spielen müssen, um sie zu ertragen. (Ja, ich weiss, das ist eine Spitze :)) |
| JohnSteed | Eindeutig in napoleonischer Zeit. Als schmucker Hafenkommandant einer französischen Stadt in Kanada. Irgendwie hoffnungslos, aber mutig. Das könnte ich mir vorstellen. |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dunkelschwarz [/i] [B] Mich würde mal interessieren, in welcher Epoche ihr gerne leben würdet. Ich persönlich finde ja die Romantik-Epoche total klasse... [/B][/QUOTE] Kommt drauf an, als was bzw. als wer. Da fiele mir schon einiges ein. Aber das würde in Größenwahn gipfeln. Unterhalb von Gottkaiser oder Pharao hätte ich aber keine Lust. Hach. Egal, geht ja auch gar nicht. - Habt ihr ein Glück. :rolleyes: |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Kommt drauf an, als was bzw. als wer. Da fiele mir schon einiges ein. Aber das würde in Größenwahn gipfeln. Unterhalb von Gottkaiser oder Pharao hätte ich aber keine Lust. Hach. Egal, geht ja auch gar nicht. - Habt ihr ein Glück. :rolleyes: [/B][/QUOTE]Von denen starb kaum einer an Alterschwäche, ist also überdenkenswert ob man ganz oben nicht eher schlechter lebt..ist auch heute noch so...am bequemsten ist es immer auf der mittleren Verantwortungsebene außerhalb das Focus der Öffentlichkeit. Ich persönlich würe gerne wieder in den 80ern leben....da hatten wir hier die besten Zeit und waren ganz kurz vor Utopia...und dann brach der Ostblock zusammen und wurde kapitalistisch...der Gegenpol fiel somit entgültig weg. |
| XciteDarK | Ich hätte das bescheidene Ziell 20 Jahre vorzuspringen um zu sehen wie es mir dann ergeht. und vielleicht 5 Jahre zurück um einige Fehler meinerseits zu korrigieren bevor es zu spät ist. Ich bleibe dabei so wage weil, ich diese Gedanekn für mich behalten will. Ansonsten würde ich mir gern nochmal die Zeit von Dracul ansehen und wie er Menschen gepfählt haben soll. Auch würde mich eine Madame Bathory ansprechen. Ich würde gerne die genauen Mythen hinter diesen Personen "live" entdecken. |
| Davy Crockett | [QUOTE][i]Original geschrieben von XciteDarK [/i] [B]Ich hätte das bescheidene Ziell 20 Jahre vorzuspringen um zu sehen wie es mir dann ergeht. und vielleicht 5 Jahre zurück um einige Fehler meinerseits zu korrigieren bevor es zu spät ist. Ich bleibe dabei so wage weil, ich diese Gedanekn für mich behalten will. Ansonsten würde ich mir gern nochmal die Zeit von Dracul ansehen und wie er Menschen gepfählt haben soll. Auch würde mich eine Madame Bathory ansprechen. Ich würde gerne die genauen Mythen hinter diesen Personen "live" entdecken. [/B][/QUOTE] ...das ist interessant - denn du würdest dabei vermutlich feststellen, dass die Wahrheiten, die Menschen, die sich hinter diesen Mythen verbergen, völlig andere sind als das, was in den Geschichtsbüchern über sie behauptet wird...denn die Geschichte wird von der sogenannten Mehrhheit - denen, die sich für normal halten und in ihrem Interesse erfunden...Geschichtsbilder sind immer aus einem bestimmten Blickwinkel heraus entstanden...einem Blickwinkel, der nur den Herrschenden nützt und von ihnen zur Wahrheit erklärt wird... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von XciteDarK [/i] [B]Auch würde mich eine Madame Bathory ansprechen. Ich würde gerne die genauen Mythen hinter diesen Personen "live" entdecken. [/B][/QUOTE] Wobei, da muss ich Davy teilweise Recht geben, vieles sehr verzerrt dargestellt wird, bzw. sich viele Informationsquellen widersprechen, je nach dem wer sie schrieb und von wem sie verlegt wurden. Die Gründe dafür sehe ich woanders als Davy, aber das würde jetzt zu weit führen. Explizit zur Lady Bathory, möchte ich Dir [URL=http://www.moviepilot.de/movies/bathory]diesen Film[/URL] ans Herz legen, den ich eindeutig zu einem der Besten zu dem Thema zählen würde. Er zeigt keine großartigen Schockszenen, aber er zeigt schockierend klar auf, wie (falsche) Mythen entstehen. (Und ist auch sonst recht nett gemacht.) Grüßle .... |
| Seneca | Ich hätte da eher da eher auf diesen Film hier getippt. [url]http://www.diegraefin.x-verleih.de[/url] |
| Arya | Ich wüsste nicht in welchem Zeitalter ich gerne gelebt hätte... Ich stelle es mir nicht sehr toll vor im Hochmittelalter, dem Venizianischen Zeitalter oder im alten Ägypten zu leben. Auch wenn ich diese Epochen sehr interessant finde. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich hätte da eher da eher auf diesen Film hier getippt. [url]http://www.diegraefin.x-verleih.de[/url] [/B][/QUOTE] Jep - hatte ich verwechselt, sind ja fast zeitgleich erschienen. Also @XciteDarK - vergiss meinen Tipp und nimm den von Seneca - das ist nämlich der Film, den ich eigentlich auch mein(t)e. Der andere, von mir irrtümlich verlinkte, soll ziemlicher Kappes sein (ich habe ihn nicht gesehen). .... |
| fxsend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich persönlich würe gerne wieder in den 80ern leben....da hatten wir hier die besten Zeit und waren ganz kurz vor Utopia...und dann brach der Ostblock zusammen und wurde kapitalistisch...der Gegenpol fiel somit entgültig weg. [/B][/QUOTE] Irgendwann kamen tatsächlich die Utopien abhanden. Die positiven ebenso wie die negativen. Apropos Utopien. Spannend finde ich die Zeit zwischen den Weltkriegen, wenn ich mir die Literatur und Kunst in dieser Zeit anschaue. Aber wie ich auch hin und her überlege ... Kindheit in den 70ern und Jugend in den 80ern war nicht scheiße. Allein schon wegen der geburtenstarken Jahrgänge. Wir waren immer in Rudeln von 10 bis 20 Kindern unterwegs. Jeden Tag. Auch wenn's so geregnet hat, das es oben in die Gummistiefel reingelaufen ist. Was schöneres gibt's eigentlich gar nicht. |
| Davy Crockett | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich hätte da eher da eher auf diesen Film hier getippt. [url]http://www.diegraefin.x-verleih.de[/url] [/B][/QUOTE] ...sehr gut...genau jene Art von Entstellung des Menschen, der sich hinter einer Legende verbirgt, meinte ich...ich werde mir den Film irgendwann mal ganz anschauen, aber die Richtung geht ja bereits aus den wenigen dort gezeigten Szenen hervor...die Dekonstruktion des Mythos und der Versuch, mit der einseitigen Dämonisierung aufzuräumen...der Versuch, scheinbar unmenschliches Verhalten als das zu sehen, was es ist: menschliches, allzumenschliches...die fehlende "andere Seite" der Geschichte offenzulegen, das, was die Historiker immer so gerne für sich behalten...zumal Historiker in nahezu allen Epochen im wesentlichen eines gewesen sind: Panegyriker, Lobhudler der Herrschenden...sicherlich gibt es dabei auch einige erfreuliche Ausnahmen...es wäre umgekehrt auch durchaus wünschenswert, heroische Gestalten zu entheroisieren...auch wenn "300" mir persönlich sehr viel Spaß bereitet hat - und ich mich durchaus gern an der Seite von Leonidas gesehen hätte...so wird hier ebensowenig wie schon bei Herodots Schilderungen der Ereignisse ein Versuch unternommen, die andere Seite, die der Perser, als gleichwertig mit einzubeziehen...ja, "300" war ein toller Film, keine Frage, mit einigen ebenso unvergesslichen wie völlig unwahrscheinlichen Szenen: kein Wahnsinn - sondern Sparta...oder doch eher umgekehrt...? ...historische "Wahrheiten" auf ihren wahren Kern hin abzuklopfen fördert es ans Licht...die "Bösen" werden als das hingestellt, was die Herrschenden selbst am allerwenigsten sein möchten... |
| Selene71 | Im England oder Schottland des 19 Jahrhunderts. :) In einem wunderschönen Schloss. Mittelalter gefällt mir auch, aber ich fürchte das wird heute zu sehr romantisiert und war eine sehr harte Zeit. Aber die Mucke war klasse! :D |
| Pemphredo | Im Mittelalter - damals glaubten die Menschen noch an Magie. Ich würde vielleicht gegen die Hexenverbrennung kämpfen oder mich als Mann verkleiden und berühmt werden. Vielleicht würde ich ja auch den gemeine König stürzen und mich dann zur Königin krönen ROFL |
| twilightangel | ja mittelalter wäre cool, so auf seinem pferd von einer stadt zur anderen reisen, mit unserem heutigen wissen und der terchnologie würden die menschen das bestimmt als zauberei empfinden. was ich am mittelalter besonders mag ist die kleidung. man trug nicht jwie im z.b. barock, unangenehme aufwendige kleidung, sondern eher einfaches war trotzdem interresant aussah! würde ich in dieser zeit leben währe mein traumberuf spion. damals war das viel leichter aus heute, keine lichtschranken, alarmanlagen, kameras oder fingerabdruck erkennung! einfach in einem schwarzem gewand sich in die gegnerische burg einschleusen und bestimmte informationen versuchen zu bekommen. mit pfeil und bogen schießen!!! merlin kennen lernen ;P. oder so wie robinhood (keine ahnung in welcher teit der angeblich gelehbt haben soll?) von den reichen stehlen und den armen geben! ich würde sehr gerne dort leben, wenn man einmal bedenkt wie viele menschen heutzutage übergewichtig sind!!! damals wurde viel bewegung gemacht, man hatte gar keine andere wahl. ja... =) |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von twilightangel [/i] [B]ja mittelalter wäre cool, so auf seinem pferd von einer stadt zur anderen reisen, mit unserem heutigen wissen und der terchnologie würden die menschen das bestimmt als zauberei empfinden.[/B][/QUOTE]Mit dem Wissen und der Attitüde von heute würdest Du im (späten) Mittelalter ganz schnell brennen...oder ganz schnell anderweitig totgeschlagen und in der Lagune versenkt...außer Du flüchtest in den nahen Osten zu den Jügern Mohammeds. Das Problem des Mittelaters war ja nicht das man Chemie, Mathematik, Mechanik und Physik nicht kannte...sie war nur schklicht verbotenen Ketzerei weil all dies nicht mit der heiligen Schrift im Einklang stand. Noch im frühen 18. Jhdt. hatte man schnell die Inquisition am Hals wenn man zu laut am Lack des alten Weltbildes kratzte. der letzte Hexenprozess in Europa fand erst 1751 statt. ..und sie bewegt sich doch! |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Kommt drauf an, als was bzw. als wer. Da fiele mir schon einiges ein. Aber das würde in Größenwahn gipfeln. Unterhalb von Gottkaiser oder Pharao hätte ich aber keine Lust. Hach. Egal, geht ja auch gar nicht. - Habt ihr ein Glück. :rolleyes: [/B][/QUOTE] Nicht schwer an sich, wer etwas drauf hat,wird auch mit diesem Gottkaiserding zurecht kommen. Wenn jemand gar nichts kann, dann fliegt er sowieso nach fünf Minuten auf und wird von der Palastgarde eliminiert. Also: was solls? |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Kommt drauf an, als was bzw. als wer. Da fiele mir schon einiges ein. Aber das würde in Größenwahn gipfeln. Unterhalb von Gottkaiser oder Pharao hätte ich aber keine Lust. Hach. [/B][/QUOTE] Selbst diese Leute haben weniger Komfort genossen als du oder ich. Allein die Beschwerlichkeit der Reisen, das minimale Angebot an Büchern und anderer Zerstreuung... und schon ein Seidenschlafanzug wäre im Mittelalter ein selbst für Herren fast unbezahlbarer Wertgegenstand gewesen ;) Und wenn man mit 30 an Pest, Pocken oder Milzbrand erkrankt und keine Antibiotika in Reichweite sind, dann hat es sich sehr schnell mit der Mittelalter- oder Altertums-Romantik. Speziell das Mittelalter darf man sich in erster Linie dreckig, arm, abergläubisch und erbärmlich vorstellen. Ein bisschen wie das heutige Afghanistan, nur viel schlimmer. Die verklärten Vorstellungen von einigen hier stammen wohl mehr aus Fantasy-Romanen vom Bahnhofskiosk als aus Geschichtsbüchern. Wenn ein User den Glauben an Magie als einen Vorzug des Mittelalters rühmt, und gleichzeitig ein Produkt der rationalen Technologie unserer Zeit benutzt, dann fasst man sich schon an den Kopf. :rolleyes: |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]... Speziell das Mittelalter darf man sich in erster Linie dreckig, arm, abergläubisch und erbärmlich vorstellen. Ein bisschen wie das heutige Afghanistan, nur viel schlimmer. Die verklärten Vorstellungen von einigen hier stammen wohl mehr aus Fantasy-Romanen vom Bahnhofskiosk als aus Geschichtsbüchern. Wenn ein User den Glauben an Magie als einen Vorzug des Mittelalters rühmt, und gleichzeitig ein Produkt der rationalen Technologie unserer Zeit benutzt, dann fasst man sich schon an den Kopf. :rolleyes: [/B][/QUOTE] Tja, ausserhalb unserer Wissenschafts-Pharmaindustrie-Hurra-wir-leben-noch-Rosa-Brillen-Welt gilt: das Leben stinkt! Was Jan Ulrich und vor allem das Phantom Dr.Fuentes von den "forschenden Pharmaunternehmen" hält? Was für eine geile Welt in der wir leben dürfen, dank Zyna-Geigy |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Tja, ausserhalb unserer Wissenschafts-Pharmaindustrie-Hurra-wir-leben-noch-Rosa-Brillen-Welt gilt: das Leben stinkt! [/B][/QUOTE] Wenn du auf die 3. Welt anspielst - das ist natürlich bitter. Hat aber weniger mit einer Ausbeutung durch den pösen Westen zu tun, als gemeinhin behauptet wird. Das Problem ist eher, dass diese Länder bis jetzt keine vernünftige Staatlichkeit und Wirtschaft auf die Beine bekommen haben. In unserer Gesellschaft ist natürlich auch nicht alles dufte, aber "dufte" ist ein relativer Begriff. Es gibt heute viel mehr Menschen, die in den Genuss von Freiheit, Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit kommen als vor 500 Jahren. Ich halte es für unmöglich, darin keinen Fortschritt zu sehen. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]... ...Es gibt heute viel mehr Menschen, die in den Genuss von Freiheit, Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit kommen als vor 500 Jahren. Ich halte es für unmöglich, darin keinen Fortschritt zu sehen. [/B][/QUOTE] Es mag sich um einen historischen und sozialen Fortschritt handeln, jedoch ist die Zahl der Menschen einfach ein Killer für diese Welt. Nicht mehr, nicht weniger. |
| [Manias Child] | Ich denke auf unseren heutigen Luxus würde ich ungerne verzichten : fließend warmes wasser, technik, fernseh ! eben so was . Ich interessiere mich sehr fürs mittelater. aber die zeiten waren verdammt hart . mann schuftete ohne ende, wurde einfach verheiratet und starb dann mit 35 an der pest ! allerdings gaben sich die leute mit weniger zufrieden. also ich liebe die (spät)romantik . als es noch keine industialisierung gab . Gerade in der literatur erforschte man die innenwelt, also die menschliche psyche. man forschte auch wissenschaftlich vielviel veränderte die weltanschauung. viele schrieben psychologische horror-romane. Frankenstein ! ich möchte kein kommentar dazu, aber wenn ich damals gelebt hätte , dann hätte ich mary shelley gekannt. ansonsten bin ich mit der einstellung die diese heutige welt vertritt nicht einverstanden. es ist enttäuschend was aus dieser welt geworden ist ! |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von [Manias Child] [/i] ansonsten bin ich mit der einstellung die diese heutige welt vertritt nicht einverstanden. [/B][/QUOTE] Aha? Was genau heißt das? |
| Waldemar | [QUOTE][i]Original geschrieben von [Manias Child] [/i] [B]..und starb dann mit 35 an der pest ! [/B][/QUOTE] Im dunklen Zeitalter war das eher ein gutes Alter und an der Pest starb man in jedem Alter. Ich muss immer schmunzeln wenn sich manche Menschen in das Mittelalter wünschen und anfangen zu romantisieren. ... Wenn Du das intressant findest, dass Innere zu erforschen und die menschliche Psyche.. wirst Du bestimmt wissen, dass es auf den menschlichen Charakter ankommt. Denn dort entsteht das Gefühl von Leidenschaft, Lust, Kreativität und Individualität, sowie eine sensitive und sensible Seele und besondere Wahrnehmung. |
| Julya | Ich finde die Gründerzeit sehr interessant. Da in erster Linie aus kunsthistorischer Sichtweise. Darüber hinaus würden mich auch sehr die Zwanziger und Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts interessieren. Deutschland und wie es sich vor dem zweiten Weltkrieg veränderte. Und im Deutschland des Wirtschaftswunders in den 60er Jahren hätte ich auch gerne mal das eine oder andere Jahr verbracht. Und in sämtliche Epochen des Mittelalters, sowie in Barock oder Gotik würden mich keine zehn Pferde kriegen. Dafür liebe ich unseren heutigen Standard viel zu sehr.. fließendes warmes Wasser, Strom, schnelle Verkehrs- und Kommunikationsmittel, Religionsfreiheit, Demokratie... Da kann mich kein noch so romantisch verklärter Blick umstimmen. ;) |
| Elementarsatz | Also für einen Kurztripp würde mich natürlich auch die eine oder andere Epoche interessieren, wobei ich mich einigen Vorschlägen anschließen kann... Die 20er Jahre in Deutschland zum Beispiel. Schon deshalb, weil die Welt sich damals so wahnsinnig schnell geändert hat. Die "Effie Briest"-Zeit mit ihren Kutschen war erst 30 Jahre her und es gab immer noch preußische Großgrundbesitzer. Aber gleichzeitig gab es schon Autos, Flugzeuge, Jazz-Musik und knapp bekleidete Girls in den Cabarets. Und mich würde natürlich interessieren, wie diese Zeit das Heraufkommen der Nazis zulassen konnte. Gerne würde ich auch einen Zwei-Wochen-Urlaub in der Adenauer-Zeit verbringen. An dieser Zeit fasziniert mich, dass sie eigentlich noch gar nicht lange her ist - meine Eltern haben sie noch erlebt - aber der Zeitgeist so unvorstellbar anders als heute war. Wenn ich etwa daran denke, dass man bis 1969 Homosexuelle verfolgt hat, oder wenn ich mir [url=http://www.youtube.com/watch?v=r6OczveU0Xg]diese[/url] Werbung angucke! Und auch hier fasziniert mich, wie schnell sich die Dinge geändert haben. Zum Beispiel war 1980 vieles schon so wie heute: Es gab Punks, man hörte Rock-Musik, man guckte Filme von Woody Allen oder Monty Python etc. Dabei liegen zwischen dem Ende der Adenauerzeit mit all ihrem Mief und dem Jahr 1980 nur 17 Jahre. Tja, was noch? Natürlich würde ich gerne in die frühe Neuzeit reisen und mich mit Menschen wie Galilei, Newton, Voltaire, Immanuel Kant unterhalten, denen wir so viel verdanken. Auch würde mich ein Trip in die Steinzeit, etwa ins Jahr 20.000 v. Chr. interessieren. Allerdings glaube ich, dass fast alle Zeiten, wenn man sie aus der Nähe betrachten und eine Weile darin leben würde, einen ziemlich mittelmäßigen und gewöhnlichen Eindruck machen würden. Dass wir heute so über sie staunen, liegt vor allem daran, dass aus all den Jahrhunderten nur das Interessante und Bemerkenswerte überliefert wurde, und die viele Langeweile und der Stumpfsinn, früher vermutlich viel schlimmer als heute, nicht überliefert wurden. |
| JohnSteed | Die kreditfinanzierte Dekadenz der displaced Persons im Berlin der 20erJahre finde ich kaum anstrebbar. Der Adenauersozialismus und die Epoche des kriminelloiden Strauss' sind nichts, was man nochmal erlebenn müsste... Mit den 80ern könnte ich einiges anfangen. Es gab noch klar definierte Feinde und Grenzen, ausserdem deckte sich das Prinzip "no future" mit meiner Denkweise. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Die kreditfinanzierte Dekadenz der displaced Persons im Berlin der 20erJahre finde ich kaum anstrebbar. Der Adenauersozialismus und die Epoche des kriminelloiden Strauss' sind nichts, was man nochmal erlebenn müsste... Mit den 80ern könnte ich einiges anfangen. Es gab noch klar definierte Feinde und Grenzen, ausserdem deckte sich das Prinzip "no future" mit meiner Denkweise. [/B][/QUOTE]Die 80er waren für mich persönlich schlimm, eine Dekade der Angst. Ronald Reagan schürte den kalten Krieg wieder neu, Chernobyl ließ die Pilze und Tumore schön wachsen, vovon man unseren Mitbürgern im Osten aber nie was sagte, Es gab wöchentliche ABC Sirenenalarmtests und uns Jugendlichen im Zonenrandgebiet schärfte man immer ein nicht zu nah an die Grenze zu gehen sonst wird man erschossen..und überhaupt, da drüben lauert der Russe und wenn der kommt sind wir eh alle tot weil dann die Amis hier Atomgranaten platzen lassen um den Vormarsch zu stoppen...und wir sahen superscheisse aus in unseren viel zu weiten und ausgestopften 80'er Klamotten..NDW war auch gruselig. Sex macht nach der AIDS Aufklärugn in der Schule auch keine Spaß mehr. Die ganzen 80'er lang hab ich auf die Endzeit a'la MadMax gewartet, wusste ja nicht das die erst 2014 beginnt. Nee danke, die 80er kannste behalten...in den 90ern hatte ich dann eindlich ein Auto und kam hier weg. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Die kreditfinanzierte Dekadenz der displaced Persons im Berlin der 20erJahre finde ich kaum anstrebbar. Der Adenauersozialismus und die Epoche des kriminelloiden Strauss' sind nichts, was man nochmal erlebenn müsste... Mit den 80ern könnte ich einiges anfangen. Es gab noch klar definierte Feinde und Grenzen, ausserdem deckte sich das Prinzip "no future" mit meiner Denkweise. [/B][/QUOTE] Ich glaube, es fühlt sich nicht gut an, du zu sein, oder? |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Ich glaube, es fühlt sich nicht gut an, du zu sein, oder? [/B][/QUOTE] Und wenn es so oder so wäre, es wär kein Argument für oder gegen eine Ideologie. Kurzum, wie ich mich-gegenwärtig- emotional fühle, ist keine relevante Grösse im Sinne einer höheren Idee. |
| Nix | Höhere Idee? :rolleyes: |
| JohnSteed | Es gibt individuell+potentiell immer eine höhere Idee als die gegenwärtige. Schon weil der Mensch schwach ist. |
| PrettyBeast | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Die 80er waren für mich persönlich schlimm, eine Dekade der Angst. Ronald Reagan schürte den kalten Krieg wieder neu, Chernobyl ließ die Pilze und Tumore schön wachsen, vovon man unseren Mitbürgern im Osten aber nie was sagte, Es gab wöchentliche ABC Sirenenalarmtests und uns Jugendlichen im Zonenrandgebiet schärfte man immer ein nicht zu nah an die Grenze zu gehen sonst wird man erschossen..und überhaupt, da drüben lauert der Russe und wenn der kommt sind wir eh alle tot weil dann die Amis hier Atomgranaten platzen lassen um den Vormarsch zu stoppen...und wir sahen superscheisse aus in unseren viel zu weiten und ausgestopften 80'er Klamotten..NDW war auch gruselig. Sex macht nach der AIDS Aufklärugn in der Schule auch keine Spaß mehr. [/B][/QUOTE] Dem kann ich nur zustimmen, ich war mal als 14-jährige 1988 an der Grenze im Harz auf dem Brocken. Das fand ich extrem beklemmend. Tschernobyl machte uns Angst, der Schatten des zweiten Weltkriegs auch. Der war noch gar nicht so lang her, ständig wurden bei uns in Hannover am heutigen Expo-Gelände (also direkt vor meiner damaligen Haustür) irgendwelche Bomben ausgebuddelt, weil die Pläne veröffentlicht wurden oder welche bei Erdbuddeleien gefunden wurden. Politisch hab ich nicht viel mitbekommen, da hab ich mich nicht so für interessiert, aber ich empfinde es nachträglich schon als unruhige Zeit. Die dritte Generation der RAF zum Beispiel und die Nachwirkungen von Mogadischu und Schleyer und zum Ende der 80er die Geiselnahme von Gladbeck. Die Vorwehen der Maueröffnung, die vielen Ost-Flüchtlinge die ab 1987 bei uns in Hannover eintrudelten. Nee, leben wollte ich da auch nicht mehr. Ich hab mich für das Jetzt als für mich günstigste Zeit entschieden. Frühes Mittelalter fände ich auch interessant, aber da hätte ich keinen Strom für meine Musik. ;) lg, PB |
| Adanor | Es gibt nur eine gute Epoche, für jeden Menschen diese, und der perfeckte Augenblick ist jeder den man erlebt, immer, immer wieder. Mir gefällt vieles nicht, sicher aber damit kann man umgehen. Ich kann mir natürlich wünschen in der Vergangenheit zu leben, das Leben war dort sicher sehr intressant, wenn auch oft nur kurz, und ganz sicher auch bunter... meistens in der Farbe rot.. Besser als heute könnte ich nur dann dort leben wenn ich das heutige Wissen hätte, nur leider würden dadurch wohl recht leicht ein warmer Empfang auf dem Marktplatz einer größeren Stadt verursacht. |
| Fexel | Epoche hm, also ich wäre gerne zu der Entstehungszeit von Depeche Mode in England geboren worden. Gruß |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fexel [/i] [B]Epoche hm, also ich wäre gerne zu der Entstehungszeit von Depeche Mode in England geboren worden. Gruß [/B][/QUOTE]Ich nicht! Ich musste sechs Jahre nach Gründung von DM in Letchworth auf ein Internat gehen und dort leben...Großbritannien war damals gerade sichtlich am Ende, ungefähr so wie heute wieder. Als ich 1990 die letzen Tage der DDR sah erinnerte mich das frappierend an das England der 80er. Man war ich damals froh eine deutschen Pass zu haben und da wieder abhauen zu können. Das Essen war so grottig das ich das erste mal in meinem Leben notgedrunge zu Mc Donald's ging. |
| La Vie En Rose | Ich würde gerne im Mittelalter leben. bzw hätte da gern gelebt. Diese Epoche stelle ich mir unglaublich spannend und faszinierend und in gewisser Weise auch magisch vor. Die Art und Weise, wie damas gelebt wurde; wie sich die Leute kleideten und auch die Umgangsformen faszinieren mich wirklich! :) Schade, dass diese interessante Zeit schon lange vorbei ist. :( |
| solipsismus | ...die Krankheiten, die Trennung zwischen Arm und Reich, Mann und Frau, die kurze Lebenserwartung, die Fäkalien auf den Straßen ... ja, das war magisch. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i] [B]...die Krankheiten, die Trennung zwischen Arm und Reich, Mann und Frau, die kurze Lebenserwartung, die Fäkalien auf den Straßen ... ja, das war magisch. [/B][/QUOTE] Pfui, bist Du aber pöhse! :D |
| rainraven | Ich weiß nicht, ob man das Epoche nennen kann, aber ich wäre gerne in der Zeit der Hippies in den USA jung gewesen, also so in den Sechziger-, Anfangssiebzigerjahren. Dieses ganze bunte Zeugs mit lustiger Mode, freier Liebe, Kommunen, Parties, Musik, teilweise ziemlich gut aussehenden, langhaarigen Jungs und relativ frei zugänglichen attraktiven Rockstars hätte mich in meiner ganzen Teeniezeit schon interessiert... :) Von Drogen hab ich allerdings nie was gehalten, ist also fraglich, ob ich da in guter Gesellschaft gewesen wäre...:rolleyes: Interessehalber hätte es mich auch interessiert, wie man sich als Mensch in der Steinzeit gefühlt hat und wie man da mit Kälte, Krankheit, Hunger, Katastrophen, Feinden etc. zurechtkam, aber ehrlich gesagt, möchte ich nicht die Annehmlichkeiten der Zivilisation missen. Ja, und am liebsten wäre ich natürlich in der Zeit der Dinosaurier dabeigewesen, weil ich seit jeher ein Faible für diese Tiere habe. :) |
| solipsismus | @Hagzissa Mir war gerade danach :/ Ich bilde mir ein, dass es immerhin ein berechtigter Einwurf ist. |
| La Vie En Rose | Nun ja man muss halt beachten, dass es in jeder Epoche auch Sachen gab, die nicht so schön waren, wie halt z.B. die "Fäkalien auf den Straßen" und so weiter... ;) aber abgesehen von den negativen Aspekten, hätte ich das Mittelalter doch spannend gefunden! :D |
| Kinch | Also ich würde gerne zur Zeit der Pharaonen leben. Aber natürlich nur, wenn ich ein Pharao wäre. Dann würde ich mit meiner Schwester einen asthmatischen Bluter zeugen und wenn ich sterbe, wird meine Familie und mein Hofstab lebendig mit mir in der Pyramide begraben, wo sie elendig verhungern. Ich finde das toll, weil dann tatsächlich ein paar Menschen traurig wäre, wenn ich sterbe. Hach *schwärm* it's magic. Ein Gutsherr im Mittelalter zu sein hätte auch etwas. Leibeigene und ius primae noctis würde mir sicherlich gefallen. Gemütliches Zusammensein bei der Hexenverbrennung, oder einsam durch die ausgestorbenen Straßen einer pestverseuchten Stadt zu schländern … herrlich. Überall wäre eine Prise von Fäkalien gemischt mit Engelsstaub. Ein Priester der Majas zu sein, ist allerdings auch verlockend. Zurück zu einfacherer Zeiten, wo man noch jedes Problem schlicht mit einem passenden Menschenopfer beseitigen konnte. Will man Regen, hat man einfach ein paar Kinder gefoltert, will man, dass die Sonne aufgeht, hat man ein rohes Menschenherz gegessen. Keine moderne, krankhafte Technokratie, sondern eine ganz auf den Menschen ausgerichtete Mythologie. Mystisch. Apropos Amerika: Ein abenteuerlusges Leben eines wagemutigen Konquistador wäre auch toll. Erst schlitzt man Majas und später die Indianer auf. Auf der Suche nach dem El Dorado und sagenhaftem Reichtum, mätzelt man sich durch einen neuen, unbekannten Kontinent. 15 Millionen Majas mit der Axt umbringen … das nenne ich Action. So oder so, jedes Zeitalter ist besser, als diese trostlose Gegenwart. Hier gibt es so viele Schlimme Dinge und die Menschheit ist total böse geworden. Ich habs schon schwer. |
| Nix | Du hast Auschwitz vergessen. |
| La Vie En Rose | Nunja in der Geschichte der Menschheit gibt es überall Dunkelheit und Licht. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Du hast Auschwitz vergessen. [/B][/QUOTE] Nein. Ich will nur nicht zur Zeit des zweiten Weltkriegs leben. Als einfacher Soldat erfrierst du vermutlich in Stalingrad … wenn du Glück hast. Als hohes Tier hast du gegen Ende auch keinen großen Luxus mehr und danach hängen dich die Alliierten. Wenn schon Nazi sein, dann [URL=http://www.youtube.com/watch?v=PRZu-_0EHGI]höchstens auf dem Mond[/URL] |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i] [B] Wenn schon Nazi sein, dann [URL=http://www.youtube.com/watch?v=PRZu-_0EHGI]höchstens auf dem Mond[/URL] [/B][/QUOTE] Mal was Originelles. |
| Kinch | Total OT: [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Mal was Originelles. [/B][/QUOTE] Der Film dazu heißt Iron Sky. Die Filmcrew war gestern in Frankfurt und hat auch gleich die [URL=http://blog.starwreck.com/2010/12/16/police-brutality-in-frankfurt/]Deutsche Gastfreundschaft[/URL] kennengelernt. Back To Topic: Deutscher Polizist im 21 Jahrhundert zu sein, wäre bestimmt auch ganz prima. |
| Seneca | Da glaube ich eher an virales Marketing für den Film! Leider nicht selten heute das so Aufmerksamkeit erregt wird. Verdächtig hierbei ist das der "Fall" nur in der selbsternannten "indie-Presse" auftraucht und sich langsam zur Zitate verbreitet. Die "echte Presse" weis dagene nur von eienr kneipenschlägerie am Mittwoch in Offenbach zu berichten. Leider die typische Art wie man heute versucht Wahrheiten zu schaffen. Was im Internet steht glaube ich schon lange nicht mehr einfach so! |
| Kampfsau | Mmhh, ich würde gar nicht mal sagen, dass Polizeigewalt nicht vorkommen kann. Es kann durchaus sein, dass mal Leute von ein paar Polizisten mit Allmachtswahn drangsaliert werden aber die Geschichte ist dann doch ein bischen zu vage. Es ist eine Sache, wenn Bereitschaftspolizisten bei Großveranstaltungen dabei sind und dann unbeobachtet soetwas tun oder wenn Polizisten irgendwo hingerufen werden und dabei dann übertrieben hart und gewalttätig vorgehen. Aber wenn jemand einen Film über Nazis dreht und auf der Website sprüche zu lesen sind wie "If IronSky wasn't about Nazis but German cops, would anyone notice? " oder "show the hun, who got the biggest gun" und dann erzählt jemand, ich war selber nicht dabei aber meine Kollegen meinten die kämen "einfach so rein" "wahllos alle verprügelt" und sind dann "ohne Erklärung "verschwunden, dann ist das eigentlich gar nichts. Was soll man mit solchen Aussagen anfangen? |
| Kinch | Ach, euer monochromatisches Weltbild hätte ich mir auch gerne bewahrt. Polizeiliche Brutalität ist längst nicht mehr eine Ausnahme-Erscheinung und schlimmer noch, noch nicht einmal eine individuelle Fehlleistung. Teilweise werden prügelnde Polizisten auch juristisch geadelt: [QUOTE]Nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren lange Zeit verschleppt hatte, kam es im September 2010 vor dem Amtsgericht Rostock zu einem Prozess gegen den prügelnden Polizisten. Die Richterin sprach den Beamten frei, weil Faustschläge gegen den Kopf eines wehrlos auf dem Boden liegenden Menschen das mildeste Mittel seien, um dessen „Widerstand“ gegen die Festnahme zu brechen.[/QUOTE] [url]http://daspolizeilichegegenueber.blogsport.de/[/url] [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Was soll man mit solchen Aussagen anfangen? [/B][/QUOTE] Keine Ahnung, was würdest du zu Aussagen sagen wie [URL=http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/hof-stadt/art2390,1380736]Polizisten haben ein paar Jugendliche aufgemischt, ohne sich auszuweisen und ohne Gefahr Pfefferspray verteilt, mit der Dienstwaffe um sich geschlagen und einen Jugendlichen halbnackt in einer November Nacht in Handschellen rumstehen lassen[/URL] oder zu [URL=http://www.faz.net/-01j85l]Hausmeister entdeckt Einbruch, ruft die Polizei und wird von den Männern in Grün verprügelt[/URL]? Oder zum Klassiker: [URL=http://karlweiss.twoday.net/stories/5303985/]SEK zerrt 56 Jährigen aus einem Auto und schlägt ihn mit Schlagstöcken zum Invaliden, um seine Muskeln zu lockern?[/URL] Diese Fälle haben alle ein Happy-End: Gegen die Polizisten wurde (teilweise nach Jahren und zähem Ringen) ermittelt. Das ist wahrhaftig nicht die Regel: [QUOTE]All das ist schlimm genug – zum Justizskandal wird der Fall durch seine Alltäglichkeit. Vor vier Jahren legte die Menschenrechtsorganisation amnesty international einen umfassenden Bericht über Misshandlungen durch deutsche Polizisten vor und dokumentierte das immer gleiche Schicksal einer Strafanzeige gegen die Täter: Gegenanzeigen, interne Untersuchungen, die diese Bezeichnung nicht verdienen, Staatsanwälte, die kaum ermitteln und schon gar nicht anklagen.[/QUOTE] [url]http://www.zeit.de/2008/19/LS-SEK[/url] [QUOTE][I]Kampfsau[/I] Mmhh, ich würde gar nicht mal sagen, dass Polizeigewalt nicht vorkommen kann.[/QUOTE] Ne! Mach Sachen! [QUOTE][I]Seneca[/I] Da glaube ich eher an virales Marketing für den Film![/QUOTE] Könnte sein. Die mutmaßlichen Opfer bestreiten das aber: [url]http://twitter.com/Energia/statuses/15717082519830528[/url] Man sollte aus dem Vorfall sicherlich nicht mehr machen, als er eigentlich ist. Die Brutalität war sicherlich nicht gerechtfertigt, aber kam auch nicht aus dem heiteren Himmel, denn anscheinend werden [URL=http://www.robertbasic.de/2010/12/iron-sky-and-police-brutality-in-frankfurt/]Betrunkene die zu lange in einer Bar sind und sich weigern zu gehen häufiger mal von Polizisten verprügelt[/URL]. Nichtsdestotrotz: Dieser Tage haben Polizei und Staatsanwaltschaft (und auch Richter) im Grunde Narrenfreiheit und dürfen mit Bürgern fast alles anstellen. Die Wahrscheinlichkeit von personellen Konsequenzen ist relativ gering. |
| Kampfsau | [QUOTE]Keine Ahnung, was würdest du zu Aussagen sagen wie Polizisten haben ein paar Jugendliche aufgemischt, ohne sich auszuweisen und ohne Gefahr Pfefferspray verteilt, mit der Dienstwaffe um sich geschlagen und einen Jugendlichen halbnackt in einer November Nacht in Handschellen rumstehen lassen oder zu Hausmeister entdeckt Einbruch, ruft die Polizei und wird von den Männern in Grün verprügelt?[/QUOTE] Ja und ich habe ein paar Freunde, die zuhause in ihrem Keller gerade an einer Wasserstoffbombe arbeiten und ein bolschewistisches Mitglied der Kommunistischen Arbeiterbewerbung der bei DHL als Lieferwagenfahrer arbeitet hat ihnen das Waffenfähige Uran geliefert, dass er von seinem australischen Onkel bekommen hatte, der im Iran auf Shoppingtour war, damit seine Tante, die im Bundestag als Reinigungsfachkraft arbeitet, sie dort unter Angela Merkels Schreibtisch binden kann. Was würdest du dazu sagen? Wahrscheinlich sowas wie "kann ich die Aktion irgendwie fördern?" Natürlich sind diese Zeitungsberichte wahr. Aber siehst du den Unterschied nicht? Ich halte die FAZ in solchen Fällen z.B. für ein recht glaubwürdiges Blatt. Du magst keine Polizisten, für dich sind alle Polizisten, recht und ehrlose, gewalttätige Schweine. Nur bist du in der Hinsicht nicht ganz neutral. Deswegen stellst du den Artikel auch nicht in Frage. Es ist ein subjektiver Blog von dem Produktionsteams eines Films, der von Weltraumnazis handelt. Alleine deswegen hätte ich nichtmal gedacht, dass es nicht passiert ist. Aber ein genauer Name der Bar in der das vorgefallen sein soll und eine genauerer Tathergang hätten der Glaubwürdigkeit schon geholfen. [QUOTE]Ne! Mach Sachen![/QUOTE] Mir wurde in einer anderen Diskussion nur unterstellt ich würde alle Polizisten als Helden in Grün ansehen. Das tue ich sicherlich, nur mache ich auch nicht genau das Gegenteil. Nagut, jetzt haben die gesagt es ist so passiert also ist es wohl war, was die da auf dem Blog schreiben. |
| Kinch | Es muss toll sein, seine Monochromasie soweit kultiviert zu haben, dass man sie bedenkenlos anderen unterstellen kann. Dein Beitrag erhält ja kein verwertbares Argument. Die Feststellung lasse ich mal für sich stehen. [QUOTE]Du magst keine Polizisten, für dich sind alle Polizisten, recht und ehrlose, gewalttätige Schweine.[/QUOTE] Ich danke dir, Kampfsau, über diese für mich völlig neue Selbsterkenntnis. Ich hatte zwar bis jetzt immer ein sehr entspanntes Verhältnis zur Polizei, aber ich bin sicher, die Feststellung einer Person, die nichts von mir weiß, wird da schon zutreffender sein als meine Selbsteinschätzung. Und ich weise den Gedanken weit von mir, dass du das nur behauptest, weil du sonst dein Weltbild nicht vor dir selbst rechtfertigen könntest. [QUOTE]Mir wurde in einer anderen Diskussion nur unterstellt ich würde alle Polizisten als Helden in Grün ansehen. Das tue ich sicherlich,[/QUOTE] Sicherlich. Dann hoffe ich für dich, du nie in die Verlegenheit kommst, mal eine andere Meinung als einer deiner begrünten Helden zu haben. Sonst halten sie dich noch für einen Terroristen — schließlich hälst du mich ja auch für einen, weil ich es wagte auf Zeitungsartikel und Blogs zu verlinken — und wie die dann mit dir verfahren, kannst du dir vielleicht vorstellen — obwohl: vermutlich nicht. |
| Odessa | Anscheinend ist mein Hirn mehr lädiert als ich dachte, denn zum ersten Mal in 7 Jahren kann ich Dir hier so gar nicht folgen, Kinch, sorry, aber womit hat Kampfsau Dir einen Grund gegeben, daß Du ihm solche Dinge unterstellst? Er hat doch nur klar geschrieben daß er KEINE einseitige propagandahetzende Seite vertritt sondern sachlich und gerecht immer beide Seiten sehen will und vor allem BEWEISE, was gerade Du sonst auch immer als richtig empfindest. Und was imho die einzige Basis ist, auf der man diskutieren und sich eine Meinung bilden darf - indem man immer beide Seiten betrachtet, sich nicht auf Hetze, Propaganda und eine Seite von vornherein einläßt, sondern immer Fakten und Beweise und die Standpunkte beider Seiten in die Betrachtung einfließen läßt. ------------ Sonst halten sie dich noch für einen Terroristen — schließlich hälst du mich ja auch für einen, weil ich es wagte auf Zeitungsartikel und Blogs zu verlinken ------------ Entging Dir, gerade Dir, mein Meister des Wortwitzes, Wortspiels und der feinen Ironie, wirklich das Augenzwinkern in Kampfsaus Beitrag? Er hat, so wie ich es zumindest verstand, nur witzelnd festgestellt, daß Du wohl solch eine Szenerie wie die von ihm geschilderte witzelnd oder zynisch kommentieren würdest. Was Du, da hätte auch ich meinen Bobbes drauf verwettet, sicher getan hättest ;) -------------- Dann hoffe ich für dich, du nie in die Verlegenheit kommst, mal eine andere Meinung als einer deiner begrünten Helden zu haben. -------------- Also ich lese, daß Kampfsau genau das bestritt - daß er Helden in Grün habe. Er hat lediglich, denke ich, ein NICHT vergessen in seiner Aussage: --------- Mir wurde in einer anderen Diskussion nur unterstellt ich würde alle Polizisten als Helden in Grün ansehen. Das tue ich sicherlich [b] *hier gehört imho ein NICHT hinein[/b], nur mache ich auch nicht genau das Gegenteil. --------- (*Weils nur so im ganzen Kontext des Satzes auch Sinn macht) |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Anscheinend ist mein Hirn mehr lädiert als ich dachte, denn zum ersten Mal in 7 Jahren kann ich Dir hier so gar nicht folgen, Kinch, sorry, aber womit hat Kampfsau Dir einen Grund gegeben, daß Du ihm solche Dinge unterstellst? Er hat doch nur klar geschrieben daß er KEINE einseitige propagandahetzende Seite vertritt sondern sachlich und gerecht immer beide Seiten sehen will [/B][/QUOTE] Ja, er hat das geschrieben. Aber Selbstdarstellungen müssen nicht immer richtig sein. Ich habe nie behauptet, dass alle Polizisten schlechte Menschen seien; noch nicht einmal, dass die Mehrheit schlecht ist. Beides glaube ich auch nicht. Ich sagte aber, dass es in Deutschland Polizeibrutalität nicht mehr nur eine Ausnahme ist und dass diese oftmals auch keine Individuelle Fehlleistung ist, sondern teilweise von ihren Vorgesetzten, von Staatsanwälten und Richtern gedeckt wird. Zur Untermauerung, wie ich zu diesem Urteil kommen würde, habe ich einige Zeitungsartikel und Blogs genannt. Die meisten Quellen würde ich als seriös einstufen (Ausnahme ist höchsten der erste Blog; ich kenne ihn nicht). Jedenfalls sind mir all diese Fälle (und noch mehr) bestens bekannt, da ich mich nicht erst seit gestern für dieses Thema interessiere. Womit kontert er? Mit der Unterstellung ich würde alle Polizisten als Schweine ansehen und würde kritiklos alles glauben was ich irgendwo mal gelesen hätte. Da kann Kaumpfsau noch so sehr von sich behaupten, er würde ja nur Differenzen und bla bla bla. Wer andere Menschen auf diese Art zu diskreditieren versucht, weil sie ihre Meinung argumentativ begründen, differenziert nicht und nähert sich bestimmt nicht sachlich und argumentativ dem Thema. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]vor allem BEWEISE, was gerade Du sonst auch immer als richtig empfindest. [/B][/QUOTE] Ja, geschrieben hat er viele Dinge. Bits sind geduldig. Fakt ist aber: Er selbst hat kein einziges valides Argument gegeben. Oder nenn' mir doch bitte die Stelle in seinem Beitrag, die einem Leser dabei helfen würde, zu entscheiden, ob systematisches Polizeibrutalität in Deutschland ein ernsthaftes Problem ist, oder nicht. Sein Beitrag enthält neben seiner Selbstdarstellung nur Unterstellungen gegeben mich. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Und was imho die einzige Basis ist, auf der man diskutieren und sich eine Meinung bilden darf - indem man immer beide Seiten betrachtet, sich nicht auf Hetze, Propaganda und eine Seite von vornherein einläßt, sondern immer Fakten und Beweise und die Standpunkte beider Seiten in die Betrachtung einfließen läßt.[/B][/QUOTE] Ich habe sogar auf einen längeren Blog-Artikel verlinkt, der sich ausschließlich kritisch mit dem ursprünglichen Artikel (dem Iron Sky Vorfall) befasst, den genauen Tathergang versucht zu rekonstruieren und zum Schluss kommt, die mutmaßlichen Opfer seien selbst schuld. Das hält Kampfsau trotzdem nicht davon ab mir zu Unterstellen ich würde nur einseitig ein Thema betrachten. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Entging Dir, gerade Dir, mein Meister des Wortwitzes, Wortspiels und der feinen Ironie, wirklich das Augenzwinkern in Kampfsaus Beitrag? Er hat, so wie ich es zumindest verstand, nur witzelnd festgestellt, daß Du wohl solch eine Szenerie wie die von ihm geschilderte witzelnd oder zynisch kommentieren würdest. Was Du, da hätte auch ich meinen Bobbes drauf verwettet, sicher getan hättest ;) [/B][/QUOTE] Für mich ist Ironie in einer Diskussion ein Mittel, um Argument zu formulieren. Aufgabe: Finde das Argument in diesem Absatz. Was will er mir erzählen? Welche Witze ich in welcher Situation reisen würde? Um das prognostizieren zu können brauche ich nicht Kampfsau Einschätzungen. Ich habe ehrlich gesagt keinen Schimmer, was er mir damit genau sagen will. Aber: vermutlich nichts nettes. Rekapitulieren wir: Er sagt, man kann mit solchen Aussagen nichts anfangen, weil das ja nur Hören-Sagen ist. Gut, auch wenn ich seine Motivation hinter dieser Aussage anders einschätze, ist es in meinen Augen ein valides Argument. Um aber zu zeigen, dass Aussagen die von unglaublicher Polizeibrutalität berichten auch wahr sein können, habe ich auf drei Zeitungsartikel aufgezählt, in denen Polizisten Bürger grundlos attackiert haben. Damit das nicht nur Hören-Sagen ist, habe ich nur Fälle genommen, in denen das Opfer Recht bekommen hat. Und er antwortet mit: „Bla bla bla, wenn meine Kellnerin zusammen mit einem Kommunisten eine Bombe bauen würde, fändest du das doch toll/witzig”. WTF? Auf konkrete Fälle antwortet er mit hypothetischem Geschwurbel. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Also ich lese, daß Kampfsau genau das bestritt - daß er Helden in Grün habe. Er hat lediglich, denke ich, ein NICHT vergessen in seiner Aussage:[/B][/QUOTE] Ja, ich habe das mal großzügig als Freudschen Fehler verstanden. Ich wollte das noch klarstellen, hatte aber am Ende des Beitrags keine großartige Lust mehr auf Differenzierungsorgien. |
| ArrogantNick | Wie gut, dass ich K(r)ampfsau nicht mehr lese. :D Aber ich glaube Kinch unbesehen, den ich im Großen und Ganzen immer als sehr ausgeglichen und vernünftig in seiner Meinungsbildung erlebt habe, bzw. in der Darlegung eben dieser. Zum Grund meines Einwurfes: Wer ernsthaft bestreiten will dass es Polizeigewalt gibt, der kann ja mal [URL=http://www.google.de/search?hl=de&q=polizeigewalt&tbs=vid%3A1&tbo=p&lr=lang_de&source=vgc&num=100]eine solche[/URL] (oder ähnliche) Suche durchführen und es sich live anschauen. Es sollte mE auch nicht vergessen werden, dass Polizisten nun einmal auch nur Menschen sind, denen auch mal der Draht aus der Bimmel springt wenn der Druck einfach zu groß wird. Wer das abstreiten will, der begeht meiner Ansicht nach Realitätsflucht. . |
| Kampfsau | Danke nochmal Odessa, dass du versucht hast, in meinem Sinne zu argumentieren aber ich denke vielleicht sollte ich selber nochmal eine Aussage dazu abgeben. Ehrlich gesagt war es auch nicht geplant, dass das hier so außer Hand gerät. [QUOTE]Es muss toll sein, seine Monochromasie soweit kultiviert zu haben, dass man sie bedenkenlos anderen unterstellen kann. Dein Beitrag erhält ja kein verwertbares Argument. Die Feststellung lasse ich mal für sich stehen.[/QUOTE] Nun, wenn ich das alles nochmal revue passieren lasse, habe ich in der Tat ein paar Fehler in meinen Beiträgen drinnen und auch ein paar voreilige Schlüsse gezogen, wobei ich mir kein monochromatisches Weltbild unterstellen lasse, nur weil ich in einem Fall eine etwas andere Meinung gehabt habe. [QUOTE]Womit kontert er? Mit der Unterstellung ich würde alle Polizisten als Schweine ansehen und würde kritiklos alles glauben was ich irgendwo mal gelesen hätte. Da kann Kaumpfsau noch so sehr von sich behaupten, er würde ja nur Differenzen und bla bla bla. Wer andere Menschen auf diese Art zu diskreditieren versucht, weil sie ihre Meinung argumentativ begründen, differenziert nicht und nähert sich bestimmt nicht sachlich und argumentativ dem Thema.[/QUOTE] Der Schluss war voreilig aberwas soll ich aber anderes denken, wenn ich davon rede, dass persönliche Blogs mit vagen, indirekten Aussagen über nicht näher definierte Vorfälle schlecht einzuordnen sind, ich habe nichtmal gesagt, dass es zu keiner Polizeigewalt gekommen ist, wobei selbst in dem Fall, der genaue Kontext der Gewalt wichtig wäre . Und was hast du darauf getan, du schickst hier Links über verprügelte Hausmeister und über 50 Jährige die zu Invaliden geschlagen wurden. Dabei ging es mir nicht darum, so zu tun als gebe es keine Polizeigewalt, die gibt es sehr wohl und sie ist auch ein sehr großes Problem, nur braucht man mir das nicht zu sagen. Ich habe nicht darum gebeten, dass man mir beweist dass es sowas gibtt und ich gebe zu, es kam mir dann halt vor, als die ganzen Links rausgesucht wurden, dass man hier gezielt einen Grund für seine Abneigung sucht. [QUOTE] Er selbst hat kein einziges valides Argument gegeben. Oder nenn' mir doch bitte die Stelle in seinem Beitrag, die einem Leser dabei helfen würde, zu entscheiden, ob systematisches Polizeibrutalität in Deutschland ein ernsthaftes Problem ist, oder nicht. Sein Beitrag enthält neben seiner Selbstdarstellung nur Unterstellungen gegeben mich.[/QUOTE] Und nochmal, wenn du eine Unterhaltung darüber führen willst ob Polizeigewalt ein Problem ist oder nicht, dann achte doch darauf, dass der Gesprächspartner überhaupt speziell dieses Thema behandeln will. Denn eine Grundsatzdiskussion darüber habe ich nicht geführt, folglich sind Argumente die sich speziell darauf beziehen einfach nicht zu erwarten. [QUOTE]Und er antwortet mit: „Bla bla bla, wenn meine Kellnerin zusammen mit einem Kommunisten eine Bombe bauen würde, fändest du das doch toll/witzig”. WTF? Auf konkrete Fälle antwortet er mit hypothetischem Geschwurbel. [/QUOTE] Tut mir leid, dann werde ich bei dir wohl in Zukunft auf Ironie verzichten. Normalerweise ist sowas in Foren schlecht zu erkennen aber ich dachte gegebener Fall ist so abwegig, dass einfach klar sein muss, dass es nicht ernst gemeint sein kann. Und ich hätte eher vermutet , du würdest auch ebenso ironisch antworten. Ich traue dir sicherlich nicht zu, dass du dich über Massenmord an Politikern freuen würdest. Das ist aber nicht der Punkt, natürlich ist das hypothetisches Geschwurbel, das sollte es auch sein. Nur um zu verdeutlichen, dass man nicht alles glauben soll, was andere erzählen. Wobei das auch nicht heißen muss, dass jemand lügt, weil seine Aussagen nicht sofort belegbar sind.Aber in dem Fall habe ich wohl den gleichen Fehler gemacht den du gemacht hast. Ich habe mich auf das Thema der glaubwürdigkeit von Quellen aus dem Internet bezogen und dabei warst du in diesem Fall eher peripher an diesem Thema interessiert. Um mal zum Thema zurückzukehren. Wenn ich mir das so überlege, könnte ich persönlich eigentlich recht wenig mit der gesamten Menschheitsgeschichte vor den 1960ern anfangen. Zumindest wenn es darum geht, sich dort dauerhaft einzurichten. Ich denke mal, vor allem wir etwas jüngeren Leute, sind einfach ein anderer Schlag Mensch, als z.B. der, der in den 50ern gelebt hat.Ehrlich gesagt finde ich in vielen Fällen unsere heutige Gesellschaft noch zu rigide und unliberal. Dabei haben wir einen schwulen Aussenminister und eine weibliche Bundeskanzlerin. Doch überall gibt es kleinkarierte Vorurteile, der gesellschaftliche Umschwung, die sexuelle Revolution, fand über die 50er bis 60er ihren Anfang. Eine Frau musste heiraten und wenn man mit unter 25 keine Kinder hatte, war man irgendwie gestört. Als Mann musste man permanent andere Männer mit Männlichkeitsgebaren überzeugen, weil die einen ja sonst für schwul halten. Ich habe dieses Wochenende die Serie "Life on Mars" gesehen, in der ein Polizist aus dem Jahre 2005 oder 2006 glaube ich, im Jahre 1973 aufwacht und sich dort als Ermittler wiederfindet. Ich denke sicher nicht, dass das ein akurates Bild der Vergangenheit darstellt aber da sieht man gewisse Unterschiede. Die Menschen waren roher, weniger verkopft als heute,bewundernswert zäh und durchsetzungsstark. Sie haben eher auf ihr Gefühl gehört. Ich kann gut verstehen, wenn einem sowas fehlen würde Die Jahrhunderte davor war es ja noch schlimmer, ich glaube der einfache Mensch vor einigen Jahrhunderten war allein schon durch Mangelernährung ,Krankheiten und Umwelteinflüsse geistig zurückgebliebener als im 20ten Jahrhundert, die mangelnde Bildung und Erziehung war nur ein Teil der Gründe. Und mit solchen Menschen soll man sich abgeben? Mit Leuten die andersartige töten und Menschen hinrichten, aus abergläubischen Ängsten heraus? Es gibt auch sonst vieles, dass ich z.B. nicht vermissen würde. Die Frauenrechte z.B., ich habe ja mehrere Schwestern, folglich habe ich nicht unbedingt solche Vorurteile in der Hinsicht. Die Sache ist doch, wann war es je großartig anders? Die heutigen Zustände sind einmalig in der Menschheitsgeschichte. Den dummen Mob gibt es immer noch aber in welcher Gesellschaft vorher, konnte man schwul, lesbisch oder bi sein, sich als Frau für Karriere und gegen Kinder entscheiden, sexuell Promiskuität ausleben ohne zwanghaft mit Kindern rechnen zu müssen?Als Fremder, mit anderer Hautfarbe an Hochschulen studieren, öffentlich über die Regierung schimpfen, mit Menschen aus allen Ländern und Kulturkreisen kommunizieren? Ich glaube als Frau würde ich mich wohl hauptsächlich für die Zukunft interessieren. Die Rolle der Frauen wird immer wichtiger.Das ist kein rein deutsches Phänomen, weltweit sind die Frauen auf dem Vormarsch, sie sind halt einfach ehrgeiziger und disziplinierter als die Männer. Kommt mir jedenfalls häufig so vor, dass die Männer ihre Inkompetenz eher mit einer großen Klappe, als mit Leistung auszugleichen versuchen. Was bleibt den Frauen denn sonst in der europäischen und asiatischen Geschichte? Wenn man nicht gerade Königin von England oder die Frau eines reichen, einflussreichen Mannes war? Und bei zweiterem war man ja auch immer noch diesem unterstellt. Dabei ist es egal wie schlau und wissbegierig man ist, egal wie intelligent und weise man war, man musste sich von den letzten Trotteln etwas sagen lassen, nur weil die einen Penis hatten. Ich bin zwar keine Frau aber ich finde diese Entwicklug wichtig.Ich habe doch die naive Hoffnung, dass zumindest in dem Aspekt, Inhalte vielleicht doch ein bischen mehr, gegenüber reiner Selbstinszenierung wirken. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fexel [/i] [B]Epoche hm, also ich wäre gerne zu der Entstehungszeit von Depeche Mode in England geboren worden. Gruß [/B][/QUOTE] Naja, kann ich als Ansatz akzeptieren, wobei ich dabei war...und besser fühle ich mich dadurch auch nicht. |
| Nix | Hier haben wohl manche kein Weihnachtsgeschenk bekommen. |
| Ewig | 1700 würde ich gerne mal reinschauen. Wo man diese weissen Perücken getragen hat. Aber auch gerne im Mittelalter. Einer meiner grössten Wünsche, mal dahin zu reisen weil mich sehr interessiert wie die Leute damals gelebt/empfunden haben. Da war alles noch natürlicher als heute. Heute sind alle durch die Medien versaut. Vor allem waren die Frauen bestimmt anders, die haben sich noch gefreut wenn man sie angelabert hat. Heute werden wir Männer ja als Schw....gesteuert bezeichnet. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i] [B]Vor allem waren die Frauen bestimmt anders, die haben sich noch gefreut wenn man sie angelabert hat. Heute werden wir Männer ja als Schw....gesteuert bezeichnet. [/B][/QUOTE] Na klar. Das Mittelalter ist ja bekannt für seine liberale Einstellung zur Sexualtät. Seinerzeit ging es nach dem Discobesuch noch richtig zur Sache :rolleyes: Richtig ist: Damals hätte dich dein Vater mit irgendeiner Schindmähre aus dem übernächsten Dorf zwangsverheiratet. Die wäre dir bei deinem zwölfstündigen Arbeitstag auf dem Feld etwas zur Hand gegangen, hätte ständig Kinder gekriegt, von denen die Hälfte wegstirbt, um dann mit 35 an Milzbrand oder Tuberkulose ins Gras zu beißen. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i] [B]Vor allem waren die Frauen bestimmt anders, die haben sich noch gefreut wenn man sie angelabert hat. Heute werden wir Männer ja als Schw....gesteuert bezeichnet. [/B][/QUOTE] Dafür gibt es doch heute Osteuropa und Thailand. |
| solipsismus | @Ewig Sie hatten ja auch keine besseren Aussichten im Leben, als einen reichen Mann zu heiraten, der sie wenigstens nicht ganz so viel schlägt. Also wären sie für deinen Geldbeutel, sorry, ich meine deine strahlende Persönlichkeit sicher offen gewesen. Ein ganz großer Fang bist du :) |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i] [B]1700 würde ich gerne mal reinschauen. Wo man diese weissen Perücken getragen hat. [/B][/QUOTE]1700 trug man lange Lockenperücken in schwarz oder braun. Die weissen Zopfperücken kamen erst nach 1750 in Mode. |
| Kampfsau | Eigentlich ist es doch immer gleich, jemand sagt wo er gerne wäre und jemand anderes sagt dann, wie scheiße es in der Epoche wahrscheinlich wirklich war. Scheinbar scheint keine Zeit vor den 60er Jahren des 20ten Jahrhunderts wirklic lebenswert gewesen zu sein. Religionswahn,Aberglaube, Pest,Kriege,Militarismus,totalitäre Systeme, Faschismus. Scheinbar scheinen die Errungenschaften unserer Zeit gar nich so sinnlos zu sein. |
| Scheol | Meine Epoche wäre so 2530 oder so. Die Vergangenheit kenne ich sporadisch und finde sie eher unspannend. Mich würde interessieren wohin sich die Menschheit entwickelt. Echte Fortschritte oder auf dem Boden treten? |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i] [B]Meine Epoche wäre so 2530 oder so... [/B][/QUOTE] Das wären die 80er in Thailand, wenn man davon ausgeht, dass wir nach buddistischer Zeitrechnung grad im Jahre 2555 leben.^^ Weiterentwickeln wird sich der Mensch aber auch so auf alle Fälle. Es werden nur ein paar hundert Mio Leute dabei auf der Strecke bleiben, falls man den Mond nicht genügend Salatbeete für eine hinreichende Ernährung anbauen kann. Die Zukunft in 100 1000 oder 100000 Jahren würd ich aber auch gerne mal sehen. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i] [B]Das wären die 80er in Thailand, wenn man davon ausgeht, dass wir nach buddistischer Zeitrechnung grad im Jahre 2555 leben.^^ Weiterentwickeln wird sich der Mensch aber auch so auf alle Fälle. Es werden nur ein paar hundert Mio Leute dabei auf der Strecke bleiben, falls man den Mond nicht genügend Salatbeete für eine hinreichende Ernährung anbauen kann. Die Zukunft in 100 1000 oder 100000 Jahren würd ich aber auch gerne mal sehen. [/B][/QUOTE]Ich beschäftige mich ja nun bekanntlich ausgiebig mit der Gesellschaft udn den Lebensumständen des 18. Jhdts...An eine lineare Entwicklung glaube ich nicht mehr, eher an Zyklen. So entspricht unsere Gesellschaft derzweit z.B. wieder frappieren jener kurz vor den 1790er als es in ganz Europa plötzlich kräftig rumorte um den Absolutismus, leider auch den oft liberalen "aufgeklären Absolutismus" ([i]"[url=http://www.zitate-zitat.de/autoren.php/13658/Friedrich-der-Grosse]Jeder nach seyner Facon[/url]"[/i] Friedrich II.)durch die noch schlimmere Diktatur des Großbürgertums und der Kapitalisten zu ersetzen. Wie Friedrich II schon sagte: Gnade einem Volk das einen schlechten Herscher hat, aber sollte ein Monarch nur halbwegs kompetent sein so wird er sein land zum ersten untr allen Ländenr machen...etwas was 1000 Ratsherrren nicht vollbringen können. im 21. Jhdt sieht man nun wie wahr dies wohl ist. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich beschäftige mich ja nun bekanntlich ausgiebig mit der Gesellschaft udn den Lebensumständen des 18. Jhdts... So entspricht unsere Gesellschaft derzweit z.B. wieder frappieren jener kurz vor den 1790er als es in ganz Europa plötzlich kräftig rumorte um den Absolutismus, leider auch den oft liberalen "aufgeklären Absolutismus" ([i]"[url=http://www.zitate-zitat.de/autoren.php/13658/Friedrich-der-Grosse]Jeder nach seyner Facon[/url]"[/i] Friedrich II.)durch die noch schlimmere Diktatur des Großbürgertums und der Kapitalisten zu ersetzen. Wie Friedrich II schon sagte: Gnade einem Volk das einen schlechten Herscher hat, aber sollte ein Monarch nur halbwegs kompetent sein so wird er sein land zum ersten untr allen Ländenr machen...etwas was 1000 Ratsherrren nicht vollbringen können. im 21. Jhdt sieht man nun wie wahr dies wohl ist. [/B][/QUOTE] Es hat auch sein Gutes. Zum Beispiel fehlen heute die Kriegsopfer, die beim Raub von Schlesien und ähnlichen Kriegsabenteuern der damaligen Zeit angefallen sind. In einem liberalen Rechtsstaat zu leben, ist mir persönlich lieber als das "erste unter allen Ländern" zu sein. Zumal man bedenken sollte, wie viele autoritäre Staaten mit Zucht und Ordnung unsere verweichlichte Demokratie immer noch locker abhängt. [quote]An eine lineare Entwicklung glaube ich nicht mehr, eher an Zyklen.[/quote] Dafür sind die Verhältnisse der Vergangenheit zu irreversibel zugrundegangen. Vielleicht kommt irgendwann wieder eine Diktatur, aber Ständegesellschaft, Monarchie mit Gottesgnadentum... so etwas kann man nicht einfach wiederherstellen. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Dafür sind die Verhältnisse der Vergangenheit zu irreversibel zugrundegangen. Vielleicht kommt irgendwann wieder eine Diktatur, aber Ständegesellschaft, Monarchie mit Gottesgnadentum... so etwas kann man nicht einfach wiederherstellen. [/B][/QUOTE] Ich wette, dass hatten sich die Römer auch gedacht. Es gibt dieser Tage wieder eine erstaunliche Lust am Adel, die Gesellschaft entfernt sich imho immer weiter von demokratischen Prinzipien und um unser Wirtschaftssystem ist es auch nicht mehr besonders gut bestellt. Man darf gespannt sein, wohin sich das noch alles entwickeln wird. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Dafür sind die Verhältnisse der Vergangenheit zu irreversibel zugrundegangen. Vielleicht kommt irgendwann wieder eine Diktatur, aber Ständegesellschaft, Monarchie mit Gottesgnadentum... so etwas kann man nicht einfach wiederherstellen. [/B][/QUOTE]Gottesgnadendentum war schon im 18. Jhdt obsolet, es herrschte fast überall (außer in Spanien weiten Teilen das HRRDN und Frankeich)der Rechtsstaat...den der ist keine Erfindung der Demokratie. In England herschte dieses Prinzip schon im 16. Jhdt. Im übrigen sind die konstitutionellen oder parlamentarischen Monarchien in Europas noch immer in der Überzahl. England, Schweden, Dänemark, Norwegen, Niederlande, Spanien, Portugal, Belgien, Lichtenstein, Monaco etc. Wenn man sich zu Gemüte führt wie Selbstherrlich absolutistisch Sarkozy, Berlusconi und Putin regieren, erkennt man da gewissse Tendenzen zum Sonnenkönig ([i]Der Staat, das bin ich![/i]) bis hin zu Stalin ([i]Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Widerstands ihrer Klassengegner[/i]) Die Zeiten ändern sich, die Menschen nicht. ich bin mitlerweilder der festen Überzeugung das ein König oder Kaiser als Repräsentant des Staates und als Vetoinstanz dem Volk definitv mehr Zusammenhalt und Identifikation und vor allem mehr kontunuität gibt, jedemnfals mehr als irgendwelche Politiker die alle fünf Jahre ausgetauscht werden ohne das man sie überhaupt kennt. Wann machen wir den Gutti zum Kaiser? |
| Scheol | Nun, das mit den Zyklen ist schon richtig. Linear mag es aber dennoch Fortschritte geben. Ich denke, dass ist so verwässert, dass es immer nur kleine Aspekte gibt, die sich linear entwickeln und dann in verschiedenen "Systemen" beweisen müssen. Menschenrechte, Humanismus und verschiedene Ansichten unserer heutigen Ethik (auch wenn oft ignoriert und nicht gelebt) empfinde ich durchaus als ein deutliches Plus im Gegensatz zu früheren Zeiten. Da wurden beispielsweise noch Diebe feierlich gehängt. Heute bleibt ihnen das erspart. Ich denke dass diese Ethik auch in einem neuen absolutistischen Staat überleben werden. Und damit hätten wir einen "roten Faden" in der Entwicklung des Menschen. [QUOTE]Wann machen wir den Gutti zum Kaiser?[/QUOTE] Um Gottes Gnaden. Ein Kaiser hieß auch wieder Fürsten. Feudalismus brauche ich nicht wirklich. Auch ich sehe die Trivialität peripherer Politiker, die nichts können außer gewählt und abgewählt zu werden. Damit kann sich, glaube ich, niemand identifizieren. Allerdings bin ich auch gegen eine solche Identifikation. Ein Kaiser wird viel zu schnell zum Götzen ernennt den man blind folgt. Also, praktisch sowas wie das Finanzwesen von Heute. Und Gutti. Ganz ehrlich. Die Schleimtour die er gerade mit seiner Frau durchzieht ist manipulation höchsten Grades. Da wird gerade ein neuer Bundeskanzler aufgebaut. Nur, qui bono? INSM? Banken? Amis? Seneca, versuch mir zu erklären, wie sich der Mensch frei im Geiste unter einem Kaiser/König entwickeln soll. Entwickeln wir uns dann nicht zu Gemüsewerfern auf Marktplätzen zurück? Und Blumenstreuer für die Kriegshelden? Wie sehe das für dich aus? |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Gottesgnadendentum war schon im 18. Jhdt obsolet, es herrschte fast überall (außer in Spanien weiten Teilen das HRRDN und Frankeich)der Rechtsstaat...den der ist keine Erfindung der Demokratie. In England herschte dieses Prinzip schon im 16. Jhdt. Im übrigen sind die konstitutionellen oder parlamentarischen Monarchien in Europas noch immer in der Überzahl. England, Schweden, Dänemark, Norwegen, Niederlande, Spanien, Portugal, Belgien, Lichtenstein, Monaco etc. [/B][/QUOTE] Ja, aber das ist nicht viel mehr als Reenactment. Ich bin jedenfalls froh, dass wir keinen glamourösen Sozialhilfempfänger haben, der mit Steuergeldern seine Prunkhochzeit bezahlt, und von der Regenbogenpresse-verblödeten Bevölkerung noch bejubelt wird. [quote]Die Zeiten ändern sich, die Menschen nicht. [/quote] Vielleicht auch das. Warten wir ab, was die Gentechnik in den nächsten Jahrzehnten bringt. Ich bin durchaus transhumanistisch eingestellt. [quote]ich bin mitlerweilder der festen Überzeugung das ein König oder Kaiser als Repräsentant des Staates und als Vetoinstanz dem Volk definitv mehr Zusammenhalt und Identifikation und vor allem mehr kontunuität gibt, jedemnfals mehr als irgendwelche Politiker die alle fünf Jahre ausgetauscht werden ohne das man sie überhaupt kennt. [/quote] In meinen Augen sind Monarchen nur dazu gut, die Guillotine auszuprobieren. Der Vorteil eines demokratisch gewählten Präsidenten ist immerhin, dass man ihn auf unblutige Weise wieder loswerden kann. Einen schlechten Monarchen hat man eventuell jahrzehntelang an der Backe. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]»Man kommt nur mit gezücktem Degen vorwärts in der Welt, und man stirbt mit den Waffen in der Hand.« Der Vorteil eines demokratisch gewählten Präsidenten ist immerhin, dass man ihn auf unblutige Weise wieder loswerden kann. Einen schlechten Monarchen hat man eventuell jahrzehntelang an der Backe. [/B][/QUOTE] Wobei z.B. jemandem wie François-Marie Arouet die Transferleistungen von Preussenkönig Friedrich d.Großen ganz recht gewesen sein könnten. Es konnte ihn auch niemand daran hindern, ein paar Schleimarien auf FdG abzusondern. Tja, die Welt ist eben kein Binärcode. Im übrigen wäre, da die Hohenzollernbrut theoretisch Ansprüche geltend macht, eine Monarchie auf bundesdeutscher Ebene fatal. Für Bayern könnte ich mir die konstitutionelle, parlamentarische Monarchie durchaus vorstellen. Schon damit Proleten wie Strauss nicht mehr verehrt würden, als nötig. Übrigens haben die USA die hawaiianische Kultur schlussendlich auch damit beseitigt, indem sie dortige Monarchie beendeten. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Wobei z.B. jemandem wie François-Marie Arouet die Transferleistungen von Preussenkönig Friedrich d.Großen ganz recht gewesen sein könnten. Es konnte ihn auch niemand daran hindern, ein paar Schleimarien auf FdG abzusondern. Tja, die Welt ist eben kein Binärcode.[/B][/QUOTE] Hat Voltaire Sozialhilfe von Fritz bekommen? Wusste ich gar nicht. Aber wenn ich jemanden zitiere, muss ich ja auch nicht alles unterschreiben, was er gesagt hat. Voltaire war z.B. auch Befürworter der Sklaverei... leider. [quote]Für Bayern könnte ich mir die konstitutionelle, parlamentarische Monarchie durchaus vorstellen. Schon damit Proleten wie Strauss nicht mehr verehrt würden, als nötig. [/quote] War es nicht eher so, dass FSJ kurz davor stand, zum König ausgerufen zu werden? |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]... War es nicht eher so, dass FSJ kurz davor stand, zum König ausgerufen zu werden? [/B][/QUOTE] Abgesehen von formalen Dingen,die man evtl. im "Gotha" nachlesen könnte, ist es in Straussens Sinne, wenn ich sage, das Konzept "One man, one voice" ist gefährlich, da nicht jedermann gleich gebildet ist. (FJS Ansichten weiland über eine mögliche Demokratisierung Südafrikas). |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Hat Voltaire Sozialhilfe von Fritz bekommen? Wusste ich gar nicht.[/B][/quote] Hat er nicht. Auch Transferleistungen sind nicht geflossen. Davon abgesehen sind die Verdienste des alten Fritz für das Staatswesen (Überwindung archaischer Auswüchse des Feudalsystems, bedingte Religionsfreiheit, Petitionsrecht für jedermann), Rechtsprechung (Abschaffung der Folter 1754) sowie Kunst und Literatur unbestritten. Zumal er ein glückliches Händchen und ein offenes Ohr für steuerliche Belange (Casanova, Lotterie) hatte. [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Aber wenn ich jemanden zitiere, muss ich ja auch nicht alles unterschreiben, was er gesagt hat. [/B][/quote] Halte ich für selbstverständlich. Wenn es einen Gott gäbe, hätte sogar der seine Fehler (z.B. cholerisches Temperament, schizoid-affektive Persönlichkeitsstörung u.v.m.). ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]War es nicht eher so, dass FSJ kurz davor stand, zum König ausgerufen zu werden? [/B][/QUOTE] Ich kenne nur FJS.- Der hauptberufliche Rüstungslobbyist und kalte Krieger mit vielen Orden und Cäsarenwahn? Konnte ihm nie etwas abgewinnen. Bin gottseidank keiner von denen, die an ekligen weißen Würsten nuckeln und trübes Bier trinken müssen... :D |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]da nicht jedermann gleich gebildet ist. [/B][/QUOTE] "Gleich"? Oder "gleichermaßen"? - Ist schon ein Unterschied, meinst Du nicht? Und nicht mit dem Duden werfen, bitte. |
| JohnSteed | Darüber existieren keine googlebaren Dokumente, es handelt sich also um eine Art Gedächtnisprotokoll. Ein Anhaltspunkt ist sicher folgender Text: "Strauß hat viel Außenpolitik gemacht. In Chile war er sehr gut mit Diktator Pinochet befreundet, der in einem Putsch mit Unterstützung der CIA aus den USA an die Macht gekommen war und seinen demokratischen Vorgänger Allende zum Selbstmord gezwungen hatte. Pinochet war berüchtigt für seine brutale Herrschaft, in der viele Regimegegner ermordet wurden. "In Südafrika hat Strauß stets das Apartheidregime unterstützt, mit der Begründung, dass der ANC, die Freiheitsbewegung der Schwarzen, kommunistisch sei. Tatsächlich haben viele der schwarzen Jugendlichen, die damals zwischen vierzehn und zwanzig Jahre alt waren und sich im ANC engagiert haben, nicht mehr an Gott geglaubt, was natürlich den Argwohn vieler sehr christlicher Weißer auf sich zog. Die Sowjetunion wollte auch immer den ANC für ihre Zwecke einspannen. Heute ist der ANC unter Thabo Mbeki an der Macht in Südafrika und Südafrika ist nicht kommunistisch. Freilich macht Mbeki eine schlechte Politik, indem er das Unrechtsregime von Robert Mugabe in Zimbabwe unterstützt. Muß man nicht trotzdem, im Rückblick sagen, dass die politische Analyse von Franz-Josef Strauß, die Gleichsetzung vom ANC mit den Kommunisten, nicht nur abwegig, sondern auch unmoralisch war ?" by readesr-edition (blog) [url]http://www.readers-edition.de/2008/05/24/war-franz-josef-strauss-ein-schlechter-mensch[/url] One man-one voice unterstellt sprachlich wohl, dass jede Stimme -gleich- ist, nicht gleichartig. Denn bei letzterem wäre ein anderer mathematischer Prozess nötig-siehe 3Stände-Wahlrecht-denn da war ja im Sinne der Erfinder jede Stimme gleichartig, abzüglich eines gewissen Bildungs-und Standesrabatts. |
| Nix | Du sprachst von gleicher Bildung (ein Bildungssystem mit vergleichbaren Bildungsinhalten für alle), das aber unterschiedlich gebildete Menschen (schlaue und dumme) hervorbringen kann. Ständewahlrecht gut und schön. Eine gute Tyrannokratie hat auch etwas für sich. Kommt ganz auf das Format des Tyrannen an. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]... Ständewahlrecht gut und schön. Eine gute Tyrannokratie hat auch etwas für sich. Kommt ganz auf das Format des Tyrannen an. [/B][/QUOTE] Was mir bei Herrn Biedenkopf nie restlos klar war..... |
| Nix | Hast den Finger drauf. Wenn er auch nur Marionette von Ingrid war. ;) |
| JohnSteed | Ingrid wer? Egal. Ein Sonnenkönig ohne Charisma fällt halt irgendwann auf. Eher nicht vorteilhaft. Aber warum soll in der Union jemand Charisma haben? Das hatte ja nur der Erlöser selbst. Der Urgründer aller C-Parteien sozusagen. |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Ingrid wer?[/B][/QUOTE] Biedenkopf. Seine Gattin, unter deren übergroßem - auch politischem - Pantoffel er sich stets wandte wie ein zu fetter Regenwurm. Analog den Honeckers (apropos Würmer). :D [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Das hatte ja nur der Erlöser selbst.[/B][/QUOTE] In seinen besten Zeiten. Bis Luther kam und alles zur Sau machte. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Hat er nicht. Auch Transferleistungen sind nicht geflossen. Davon abgesehen sind die Verdienste des alten Fritz für das Staatswesen (Überwindung archaischer Auswüchse des Feudalsystems, bedingte Religionsfreiheit, Petitionsrecht für jedermann), Rechtsprechung (Abschaffung der Folter 1754) sowie Kunst und Literatur unbestritten. Zumal er ein glückliches Händchen und ein offenes Ohr für steuerliche Belange (Casanova, Lotterie) hatte.[/quote] Aber als Feldherr war er ein gewöhnlicher Räuberhauptmann. [quote] Ich kenne nur FJS.- [/QUOTE] Meine ich ja... FSJ ist was anderes (freiwilliges soziales Jahr). |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]... In seinen besten Zeiten. Bis Luther kam und alles zur Sau machte. [/B][/QUOTE] Bei allem Respekt. Der war vermutlich kein Erlöser. |
| Nix | Er hat Katharina erlöst von ihrem Gelübde. Zählt das etwa nicht? |
| JohnSteed | Naja, falscher Ansatz. "Warum Rülpset und Pforzet ihr nicht" ist kein Konzept um eine heisse Braut umzupatschen. Langweiler! Oder er war eine Art seltsamer Fetischist. Naja....?? :rolleyes: :cool: :p ;) |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Naja, falscher Ansatz. "Warum Rülpset und Pforzet ihr nicht" ist kein Konzept um eine heisse Braut umzupatschen. Langweiler! Oder er war eine Art seltsamer Fetischist. Naja....?? :rolleyes: :cool: :p ;) [/B][/QUOTE] Ob Katharina eine heiße Braut war, weiß ich nicht. Vielleicht stand er auch nur drauf, sich von einer Nonne seinen feisten Pfaffenarsch versohlen zu lassen. Sie muss jedenfalls schon ein bisschen pervers gewesen sein. Ein Adonis war der Bauernverräter und Altgriechisch-Laie jedenfalls nicht. - Mir fällt ein, dass wir versuchen sollten, diesmal nicht bei Liz Vicious zu landen. Obwohl ich das unter "Gegenwartsbejahung" subsumieren würde. |
| JohnSteed | Ach, gegen willige "blutige" Nonnen habe ich nix, wobei das nicht die Frage nach meiner Vorliebe für irgendeine Epoche beantwortet. Bei meinem Negativismus ist evtl. gar keine Epoche die richtige.... |
| Nix | Hawking hätte da evtl. einige Lösungen anzubieten. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Hawking hätte da evtl. einige Lösungen anzubieten. [/B][/QUOTE] Wieso? Kennt der ein paar willige Nonnen? |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Aber als Feldherr war er ein gewöhnlicher Räuberhauptmann. [/B][/QUOTE] Äh ja. Die Schlacht von Kunersdorf lief nicht so besonders. [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Meine ich ja... FSJ ist was anderes (freiwilliges soziales Jahr). [/B][/QUOTE] Ach so. Stand auf der Leitung. |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Wieso? Kennt der ein paar willige Nonnen? [/B][/QUOTE] Unwahrscheinlich. Er kann nur Raumzeitkrümmung. |
| dunkelgraf1969 | Also ich möchte einfach nochmal auf die eingangs gestellte Frage zurück kommen. Wegen der Kleidung würde ich gerne Anfang des 19. Jahrhunderts gelebt haben. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von dunkelgraf1969 [/i] [B]Also ich möchte einfach nochmal auf die eingangs gestellte Frage zurück kommen. Wegen der Kleidung würde ich gerne Anfang des 19. Jahrhunderts gelebt haben. [/B][/QUOTE] Das hat natürlich Stil, wenn man der Kleidung wegen auf moderne Zahnheilkunde, Antibiotika, Flugzeuge, warmes Wasser, Internet..... verzichtet. Aber es stimmt: Die Kleidung war damals wirklich schöner als heute. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von dunkelgraf1969 [/i] [B]Also ich möchte einfach nochmal auf die eingangs gestellte Frage zurück kommen. Wegen der Kleidung würde ich gerne Anfang des 19. Jahrhunderts gelebt haben. [/B][/QUOTE] Und ich 30.000 b.C. Billiger war Kleidung nie zu bekommen! |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von dunkelgraf1969 [/i] [B]Also ich möchte einfach nochmal auf die eingangs gestellte Frage zurück kommen. Wegen der Kleidung würde ich gerne Anfang des 19. Jahrhunderts gelebt haben. [/B][/QUOTE] Wer so oberflächlich denkt, hätte sich damals möglicherweiwse nur Bettlerlumpen leisten können. As you like it. |
| Kampfsau | Was ist denn an der Aussage so schlimm? Also ich weiß z.B., dass ich allein schon wegen der Kleidung nicht gern in den 80ern gelebt hätte ^^ |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich beschäftige mich ja nun bekanntlich ausgiebig mit der Gesellschaft udn den Lebensumständen des 18. Jhdts...An eine lineare Entwicklung glaube ich nicht mehr, eher an Zyklen. [/B][/QUOTE] Naja, wir bestehen ja nicht nur aus Körper und Gehirn, sondern haben auch ein Bewusstsein, was bekanntlich ewig ist. Und das entwickelt sich weiter, linear. Oder was ist sonst der Sinn unseres Daseins? |
| Scheol | [QUOTE]Oder was ist sonst der Sinn unseres Daseins?[/QUOTE] 42 |
| Feuerengel | Ich würde gerne im 1300 Jhr leben. Aber am besten als Mann.:D |
| Kampfsau | Ich wäre gerne ein Mitglied der Sternenflotte im 24ten Jahrhundert mit Holodecks und Materietransformatoren, das würde mich auch über die seltsamen, unbequemen Uniformen hinwegtrösten. |
| JohnSteed | Nun, ich wäre gerne kein Loser in der Hierzeit mehr. Dazu könnte ich mich als Klingone oder Wikinger verkleiden und keiner würde merken, dass ich mein Leben auf anderen Zeitebenen genausowenig auf die Reihe kriegen würde, wie hier und jetzt..... |
| Kampfsau | [QUOTE]Dazu könnte ich mich als Klingone oder Wikinger verkleiden und keiner würde merken, dass ich mein Leben auf anderen Zeitebenen genausowenig auf die Reihe kriegen würde, wie hier und jetzt.....[/QUOTE] Das muss nicht zwangsläufig sein. Es gibt genug Menschen,die nicht in ihre Zeit passen und es gab auch in der Vergangenheit häufig Leute, die ihrer Zeit zuweit voraus waren. Genauso wie es Leute gibt, die mit der Zeit nicht mithalten. Brutale Schlägertypen, die man heute als asoziales Pack wegsperren würde, die hätten es z.B. vor über 2000 Jahren in der spartanischen Sozialgemeinschaft mitunter zu höchsten gesellschaftlichen Ehren geschafft. Heute halten einen die Leute schon oft für beschränkt oder leicht gestört, wenn man eine Uniform trägt und dem Militär beitritt. |
| Conditivum | Also ich würde gerne in der Barock - Epoche leben. ^^ |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Conditivum [/i] [B]Also ich würde gerne in der Barock - Epoche leben. ^^ [/B][/QUOTE]Warum? |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Conditivum [/i] [B]Also ich würde gerne in der Barock - Epoche leben. ^^ [/B][/QUOTE] heute haben wir ja auch wieder so was Ähnliches wie Barock: dekadent, morbid, ausufernd, heute feiern morgen hungern und memento mori... nur haben wir heute noch Badewannen und fliessend heisses Wasser. Ich ziehe also heute vor. :D grüsse, barbara |
| Conditivum | @ LaChatte ... ja damals war das mit dem Wasser und der Hygiene etwas grenzwertig. Zum Glück Pudern wir uns heute nicht mehr, sondern verwenden Wasser und Seife ... :-) |
| Einsame_Elfe | ich würd dann zur viktorianische zeit in England leben in einer kleinen cottage =) |
| MephistoX | Wenn man sich aussuchen könnte, wann man Leben will, dann würd ich sagen, bitte eine Sekunde vor der Zerstörung des Universums. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Conditivum [/i] [B]@ LaChatte ... ja damals war das mit dem Wasser und der Hygiene etwas grenzwertig. Zum Glück Pudern wir uns heute nicht mehr, sondern verwenden Wasser und Seife ... :-) [/B][/QUOTE]Badewannen, Wasser und Seife gab's anno 1700 auch schon...es war aber schlicht einfach üblich all jenes nur einmal die Woche zu verwenden. Bei Hofe halfen für zwischendurch einfach mal Waschlappen und Waschschüssel sowie alkoholische Tücher...nur Bergleute und ähnliche Berufe badeten öfters mal. [QUOTE][i]Original geschrieben von Einsame_Elfe [/i] [B]ich würd dann zur viktorianische zeit in England leben in einer kleinen cottage =) [/B][/QUOTE]Was für eine Horrorvorstellung! Diese Zeit war eine der sozial härtesten die es jemals gab. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Das muss nicht zwangsläufig sein. Es gibt genug Menschen,die nicht in ihre Zeit passen und es gab auch in der Vergangenheit häufig Leute, die ihrer Zeit zuweit voraus waren. Genauso wie es Leute gibt, die mit der Zeit nicht mithalten. Brutale Schlägertypen, die man heute als asoziales Pack wegsperren würde, die hätten es z.B. vor über 2000 Jahren in der spartanischen Sozialgemeinschaft mitunter zu höchsten gesellschaftlichen Ehren geschafft. [/B][/QUOTE] Das glaube ich weniger. Die Spartaner waren kein Volk von primitiven Schläger-Trotteln. Auch die Spartaner haben die meiste Zeit etwas anderes gemacht als Kriege zu führen. Und selbst im Krieg braucht man für die anspruchsvollen Aufgaben den Schmalz mehr im Kopf als im Arm. |
| Hybrid Andante | [QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX[/i] Wenn man sich aussuchen könnte, wann man Leben will, dann würd ich sagen, bitte eine Sekunde vor der Zerstörung des Universums.[/QUOTE] Warum? |
| MephistoX | Da fragt einer noch warum, obwohl er die Antwort schon kennt... |
| Kampfsau | [QUOTE]Das glaube ich weniger. Die Spartaner waren kein Volk von primitiven Schläger-Trotteln. Auch die Spartaner haben die meiste Zeit etwas anderes gemacht als Kriege zu führen. Und selbst im Krieg braucht man für die anspruchsvollen Aufgaben den Schmalz mehr im Kopf als im Arm.[/QUOTE] Natürlich lenkt sich ein Volk nicht durch Brutalität alleine. Man braucht immer auch ein paar Taktiker, Diplomaten oder sonstige Denker.Trotzdem war Gewalt in dieser Gesellschaft viel mehr akzeptiert und gefördert als heutzutage. Eigentlich wurden die meisten männlichen Spartaner zum Krieger ausgebildet. Schon direkt nach der Geburt wurden die schwächsten Kinder "aussortiert" und im Alter von 12 Jahren wurden die "Kinder" dann mit einem Schwert in der Wildnis ausgesetzt und mussten dort eigenständig überleben. Die hatten doch ein ganz anderes Verhältnis zu Mord, Tod und Schmerzen, als wir heutzutage. Und ich bleibe dabei, ich denke in der damals sehr kriegerisch ausgelegten Kultur der Spartaner, da hätten auch Leute ihren Platz gefunden, die heutzutage seltsam beäugt werden. Das sind z.B. die Ultras die sich dann heimlich in irgendwelchen Wäldern treffen um sich gegenseitig mit Macht die Kauleiste zu polieren , einfach weil sie Bock auf Gewalt haben. Ich glaub dabei nichtmal, dass diese Leute unbedingt dumm oder einfach gestrickt sind. Die hätten dann als Spartaner halt in irgendeiner Phalanx gestanden und ihre Feinde in Stücke gehauen. [QUOTE] Da fragt einer noch warum, obwohl er die Antwort schon kennt...[/QUOTE] Weil jemand alles hasst, sogar sich selbst? |
| MephistoX | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Weil jemand alles hasst, sogar sich selbst? [/B][/QUOTE] Wo bleibt da die Ästhetik, Herr Barbar? :rolleyes: |
| Kampfsau | Ach wieso? Hass kann doch mitunter recht kreative Blüten tragen. |
| Selene71 | Im Viktorianischen England. :) Aber als selbstbewusste Frau, die ihren Mann in der Gesellschaft steht. :D |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selene71 [/i] [B]Im Viktorianischen England. :) Aber als selbstbewusste Frau, die ihren Mann in der Gesellschaft steht. :D [/B][/QUOTE]Träum weiter :) gerade im 19. Jhdt wurde die bürgerliche Unterdrückung und Entmündigung der Frau erst so richtig vorangetrieben. Frauen ware ja nicht mal mehr voll geschäftsfähig. |
| Selene71 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Träum weiter :) gerade im 19. Jhdt wurde die bürgerliche Unterdrückung und Entmündigung der Frau erst so richtig vorangetrieben. Frauen ware ja nicht mal mehr voll geschäftsfähig. [/B][/QUOTE] Ist mir schon klar. Aber man wird doch noch träumen dürfen! :D Außerdem: es gab immer schon Frauen, die gegen das "System" rebelliert haben. Warum nicht ich? |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selene71 [/i] [B]Ist mir schon klar. Aber man wird doch noch träumen dürfen! :D Außerdem: es gab immer schon Frauen, die gegen das "System" rebelliert haben. Warum nicht ich? [/B][/QUOTE] Weil es nicht viel gebracht hätte. Die Gesetze und Sitten waren wie sie waren. Du hättest im 19. Jahrhundert nur mit Hosen einhergehen müssen, um zu merken, wie weit du mit Rebellion kommst ;) Wenn schon 19. Jahrhundert, dann nur als vermögender Mann. |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B] Wenn schon 19. Jahrhundert, dann nur als vermögender Mann. [/B][/QUOTE] Ja, als Prinz. Oder besser: König. |
| Selene71 | Ihr könnt einem auch alle Illusionen nehmen! :( |
| Kinch | [quote]Ihr könnt einem auch alle Illusionen nehmen! [/quote] Ich weiß nicht, aber ich finde es teilweise auch nicht angemessen, solche Zeiten oder Zustände so unreflektiert zu idealisieren. Tatsache ist nun einmal, dass zu der Zeit auch ziemlich viel Mist passiert ist, die Menschen wurden ausgebeutet, waren rechtlos und unterdrückt. Haben ein, nach heutigen Maßstäben, mühseliges und leidvolles Leben gelebt. Da finde ich es ehrlich gesagt nicht angemessen zu behaupten, die hätten damals ja ne tolle Zeit, coole Klamotten und jede Menge Spaß gehabt. Ich finde, dass das Verbrechen verharmlost und Leiden bagatellisiert werden. |
| schwarzer Stern | Und genau deswegen lebe ich unheimlich gerne jetzt und hier :) Ich bin froh heute und in Deutschland zu leben und wollte auch nicht diese Epoche gegen eine Andere tauschen. Genauso, wie ich nicht auswandern würde...und wenn nur im engen Umkreis! Ich bin glücklich und froh hier in einer aufgeklärten, recht freien und relativ friedlichen Welt ohne große Probleme (wie die Pest) zu leben! |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von schwarzer Stern [/i] [B]Und genau deswegen lebe ich unheimlich gerne jetzt und hier :) Ich bin froh heute und in Deutschland zu leben und wollte auch nicht diese Epoche gegen eine Andere tauschen. Genauso, wie ich nicht auswandern würde...und wenn nur im engen Umkreis! Ich bin glücklich und froh hier in einer aufgeklärten, recht freien und relativ friedlichen Welt ohne große Probleme (wie die Pest) zu leben! [/B][/QUOTE] Pass auf, dass du mit so einer positiven Einstellung nicht bald hier rausfliegst ;) |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von schwarzer Stern [/i] [B]Und genau deswegen lebe ich unheimlich gerne jetzt und hier :) Ich bin froh heute und in Deutschland zu leben und wollte auch nicht diese Epoche gegen eine Andere tauschen. Genauso, wie ich nicht auswandern würde...und wenn nur im engen Umkreis! Ich bin glücklich und froh hier in einer aufgeklärten, recht freien und relativ friedlichen Welt ohne große Probleme (wie die Pest) zu leben! [/B][/QUOTE] Schöner Beitrag. |
| Seneca | Stimt aber doch, der Thrad lautet schließlich "In welcher Epoche würdet ihr gerne leben?" und nicht: "In welcher idealisierten Phantasiwelt würdet ihr gerne leben?" @ Selene71 Ich kan Dir gerne einige Profis empfehlen die Dir gerne viktorianiscbhe Kleider schneidern, dabei kannst Du dann alle Vorzüge des 21. Jhdts geniesen und trotzdem stylisch aussehen. das erinnert mich irgendwie immer an die Jungs die auf Feldlager anno 1764 machen und unter der kratzigen Wolldecke auf dem Stroh einen fetten Expeditionsschlafsack verstecken und nachts auf zweiflammigen Gasherden Miraculi kochen. Wenn schon denn schon! Mich erreichen auf solchen Reenactments als Nachzügler regelmäßig solche Lagemeldungen wie..."bring Batterien und Big Macs mit." |
| Nix | Lol. Bringt schwarze Beulen unter den Achseln mit! Aber echte. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Pass auf, dass du mit so einer positiven Einstellung nicht bald hier rausfliegst ;) [/B][/QUOTE] Jeder Weg endet, wenn er endet. Aber wenn die Suche nach der Wahrheit noch nicht beendet ist? Jenseits von gut und böse. |
| Selene71 | [QUOTE][i]Original geschrieben von schwarzer Stern [/i] [B]Und genau deswegen lebe ich unheimlich gerne jetzt und hier :) Ich bin froh heute und in Deutschland zu leben und wollte auch nicht diese Epoche gegen eine Andere tauschen. Genauso, wie ich nicht auswandern würde...und wenn nur im engen Umkreis! Ich bin glücklich und froh hier in einer aufgeklärten, recht freien und relativ friedlichen Welt ohne große Probleme (wie die Pest) zu leben! [/B][/QUOTE] DAS steht außer Frage. Ich bin eigentlich auch froh heute zu leben, besonders als Frau und dann auch noch im europäischen Raum. Aber die Frage war ja auch, was wäre wenn... |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selene71 [/i] [B]DAS steht außer Frage. Ich bin eigentlich auch froh heute zu leben, besonders als Frau und dann auch noch im europäischen Raum. Aber die Frage war ja auch, was wäre wenn... [/B][/QUOTE] Fühle dich nicht zu sicher........... Heute gehört den islamischen Lenden halb Serbien, morgen ganz Europa. |
| Selene71 | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Fühle dich nicht zu sicher........... Heute gehört den islamischen Lenden halb Serbien, morgen ganz Europa. [/B][/QUOTE] :eek: Sach doch nicht sowat!!! Außerdem...bis das VIELLEICHT mal soweit sein sollte, lieg ich schon unter'm Torf. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selene71 [/i] [B]:eek: Sach doch nicht sowat!!! Außerdem...bis das VIELLEICHT mal soweit sein sollte, lieg ich schon unter'm Torf. [/B][/QUOTE] Kosovo Polje und Umgebung waren in mal knapp 20Jahren überrannt. Nach der Gesetzmässigkeit der indonesischen Reistafel und den günstigen Voraussetzungen deutscher Sozialsysteme dauerte es vielleicht mal zehn Jahre bis die Biologie über den Geist gesiegt hat. |
| Nix | [QUOTE][i]Original geschrieben von Selene71 [/i] [B]Ich bin eigentlich auch froh heute zu leben, besonders als Frau und dann auch noch im europäischen Raum. [/B][/QUOTE] Vor allem im westeuropäischen und dort eher in der Mitte... :D |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Fühle dich nicht zu sicher........... Heute gehört den islamischen Lenden halb Serbien, morgen ganz Europa. [/B][/QUOTE] Die bio-deutschen Lenden sind eben nicht mehr, was sie mal waren. "Aus deutschen Lenden". |
| Selene71 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Vor allem im westeuropäischen und dort eher in der Mitte... :D [/B][/QUOTE] :D Bingo |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i] [B]Die bio-deutschen Lenden sind eben nicht mehr, was sie mal waren. "Aus deutschen Lenden". [/B][/QUOTE] wie die das damals beim 14stundentag geschafft hatten? Naja gut, Vaterschaftstests gabs noch nicht.:D Wieviel Prozent der Deutschen stammen von Leuten ab, die es offiziell gar nicht gibt? |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]wie die das damals beim 14stundentag geschafft hatten? Naja gut, Vaterschaftstests gabs noch nicht.:D Wieviel Prozent der Deutschen stammen von Leuten ab, die es offiziell gar nicht gibt? [/B][/QUOTE]Also die Sachsen stammen ja heute zu 20% bekanntlich alleine von August dem Starken ab. Er soll es ja auf 354 uneheliche Kinder gebracht haben. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Also die Sachsen stammen ja heute zu 20% bekanntlich alleine von August dem Starken ab. Er soll es ja auf 354 uneheliche Kinder gebracht haben. [/B][/QUOTE] "So wurden ihm von Wilhelmine von Bayreuth die übertriebene Zahl von über „354 Kindern“ angedichtet. Überliefert und von ihm anerkannt sind jedoch diese acht weiteren Nachkommen:" |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Also die Sachsen stammen ja heute zu 20% bekanntlich alleine von August dem Starken ab. Er soll es ja auf 354 uneheliche Kinder gebracht haben. [/B][/QUOTE] Könnte reichen für eine Ahnengallerie. Nun, Deutschland war für fast alle Kriege eine Art Transitland, schon seit Christi Geburt. Die Frage sei schon erlaubt, wer nicht alles seinen genetischen Fingerabdruck hinterlassen hat. Was wurde aus den geschlagenen Heeren am Lager Lechfeld? Usw. Sind wir alle Pappenheimer? |