| Ewig | Das ist irgendwie mein Eindruck. Die Anzahl der sich als Lesben bezeichnenden Frauen ist doch in den letzten Jahren enorm gestiegen. Jedenfalls gibt es bald für die Männer keine jungen Frauen mehr, da die anscheinend alle immer lesbischer werden... Sind die Frauen oberflächlicher geworden im Kennenlernen, steigern sich zu schnell in etwas hinein und fallen dann auf die Nase. Oder sind die Männer noch bessere Verführungskünstler als früher (die danach erst ihr wahres ich zeigen) Ich glaube es wird mehr Rolle gespielt denn jeh... |
| Achaiah | hm.... ich denke nicht, das es an den männern liegt, wenn frauen lesbisch werden... also das sich die sexuelle ausrichtung auf grund von negativen erfahrungen ändert. die steigende zahl liegt wohl eher daran, das man heute damit viel offener umgehen kann. es ist größtenteils nichts mehr, das gesellschaftlich nicht akzeptiert wird. ausserdem ist es bei männern doch genau das gleiche. also würde wenn die homosexualitätsrate (wasn das fürn wort? Oo) steigen. ich denke einfach, wie gesagt, das sich nur mehr leute trauen dazu zu stehen. [quote]"Ich glaube es wird mehr Rolle gespielt denn jeh..." von Ewig[/quote] hmja... das könnte gut sein. viele menschen wissen vlt nichteinmal, das sie eine rolle spielen. Gruß, Achaiah |
| hagzissa13 | Man wird doch nicht homosexuell, weil einem der Charakter eines Menschen nicht gefällt. "Böse" gibt es schließlich auf beiden Seiten - Männern wie Frauen. |
| eulenschlag | Spielen wir nicht alle (zumindest so mancher soziologischen Theorie nach) so gut wie immer irgendwelche Rollen resp. orientieren uns an Rollenklischees etc.? Desweiteren verschwinden Geschlechtsstereotype doch tendenziell immer mehr, was vielleicht dazu führt, dass Mensch 'böses Verhalten' von Männern eher thematisiert als früher, wo Mensch manches davon unhinterfragt als 'eben männlich' abgetan hat. Das 'böses Verhalten' - was immer damit jetzt genau gemeint ist - immer mehr zunimmt ist auf jeden Fall mal in keinster Weise empirisch belegbar. Was zunimmt ist doch v.a. Panikmache auf so ziemlich allen Gebieten. Und - wie ja schon geschrieben wurde - können Lesben wie Schwule heute eben offener zu ihrer Sexualität stehen als früher. |
| Trauerwesen | Ich glaube auch nicht, dass man seine Sexualität aufgrund von erfahrung ausrichtet; ich selber habe auch sehr üble Erfahrungen gemacht mit Männern, bin aber nach wie vor stockhetero, auch wenn ich das Gefühl habe, eine Frau könnte mich sicherlich besser verstehen (weils die männer eben nicht tun), aber ändert nichts an meiner Sexualität. Vielleicht liegt es auch im Zuge der Gesellschaft, weil es immer einfach wird, homosexuell zu sein und dies auch ausleben zu können im Zuge der steigenden Toleranz diesbezüglich. Was Rolle angeht, habe ich nach wie vor das Gefühl, dass leider vermehrt Leute denken, es sei total hipp, lesbisch oder Bi zu sein und evtl deswegen jene annehmen. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i] [B]ich selber habe auch sehr üble Erfahrungen gemacht mit Männern, bin aber nach wie vor stockhetero, auch wenn ich das Gefühl habe, eine Frau könnte mich sicherlich besser verstehen (weils die männer eben nicht tun), aber ändert nichts an meiner Sexualität. [/B][/QUOTE] Genauso sehe ich das auch. Für solche Dinge habe ich ne beste Freundin. Aber ins Bett muß ich ja mit der nicht unbedingt. Reden geht ja auch ohne Sexualität. |
| Beowulf | Hat Alice Schwarzer nicht mal behauptet, die Frau könnte sich aussuchen ob sie homo oder heterosexuell wird? Ich persönlich habe noch keine einzige Lesbe kennen gelernt, dafür aber umso mehr bisexuelle Frauen, was für mann ja nicht unbedingt schlecht sein muss. |
| Airy | Ich glaube auch nicht das so oft die Mänenr schuld haben. Nein im Gegenteil, ich finds gut wenn die Männer mal öfters ehrlich sind und auch mal ihre Ruhe wollen (was dann aber dazu führt, das Frau sich unter Frauen wohler fühlt) |
| Beowulf | Ich finde es fazinierend, wie sich die meisten (Männer?) das Lesbentum so vorstellen. Da wird mal wieder das alte Klichee herausgeholt, dass eine homosexuelle Frau es nur noch nicht ordentlich besorgt bekommen hat. Um es mal zu erklären: Die sexuelle Orientierung legt man sich nicht aus Langeweile zu, sondern ist angeboren. Ebensowenig wie ein Mann Schwul wird, nur weil er eine schlechte Erfahrung mit einer Frau hatte, wird eine Frau auch nicht homosexuell deswegen. Allerdings kann es auch vorkommen, dass eine Frau behauptet lesbisch zu sein, um sich männlichen Annäherungsversuchen zu entledigen. Edit: Ach und noch eins: Es mag für den einen oder anderen Herren überraschend sein, aber nicht jede Frau die nicht sofort auf eine Annmache anspringt ist lesbisch. Auch Heterofrauen haben Ansprüche. |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i] [B] Edit: Ach und noch eins: Es mag für den einen oder anderen Herren überraschend sein, aber nicht jede Frau die sofort auf eine Annmache anspringt ist lesbisch. Auch Heterofrauen haben Ansprüche. [/B][/QUOTE] Danke, für diese Worte, Beowulf, denn manche Männer scheinen dann so in ihrem Stolz gekränkt zu sein, dass sie meinen, wenn Frau mich nicht mag, ist sie entweder lesbisch oder frigide *lol* Habe ich selber schon erlebt, aber anstatt Fehler an sich selbst zu suchen, wird es dann eben auf die Frau geschoben.... |
| stefan | [QUOTE]aber anstatt Fehler an sich selbst zu suchen, wird es dann eben auf die Frau geschoben....[/QUOTE] das ist aber keine rein männliche "eigenschaft" ;-) |
| Evildoer | Ich kann mir nicht vorstellen, dass es heute mehr oder weniger Homosexuelle gibt, als vor 10 oder mehr Jahren, dafür gibt es keinen einsehbaren Grund. Es kann höchstens sein, dass früher mehr "versteckt" gelebt wurde und heute eben offener. Die gesellschaftliche Entwicklung mit immer mehr Freizügigkeit (zumindest im sog. "Westen") unterstützt aber natürlich das "Modeschwulsein oder -Lesbischsein". Es scheint für viele ziemlich hipp, wenigstens mal von Frau-zu-Frau zu knutschen oder auf dem Tanzboden eine kleine gleichgeschlechtliche Show zu liefern. Eine interessante Geschichte ist ja auch die Zunahme der femininen (ich sage jetzt nicht das Bäh-Wort Metrosexualität) Männer. In Zeiten wo nicht mehr jeder zweite im Bergbau ackert oder auf dem Feld, ist das jedenfalls zunehmend zu beobachten. Es gibt aber keine Trend ohne Gegentrend... Mein Fazit: es hat sich im Grunde nichts geändert, nur die Beobachtungspositionen wurden leicht verschoben. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Menschheit ausstirbt, eher dass sie sich selber wegballert, aber das ist ein anderes Thema... |
| Kampfsau | [QUOTE]Um es mal zu erklären: Die sexuelle Orientierung legt man sich nicht aus Langeweile zu, sondern ist angeboren.[/QUOTE] Das ist doch genauso unsinn.Angeboren ist das sicher nicht. Die Sexualität wurde schon immer auch durch Prägung bestimmt und war sie auch nur unterschwellig. Nur dass man das erziehen kann,dass glaube ich auch nicht. Zumindest nicht immer als Elternteil. Obwohl z.B. der Umgang mit Schwestern und Mutter in der Kindheit,die gesamte Verhaltensweise eines Mannes gegenüber Frauen verändern kann. Z.B. kann ich mir vorstellen,dass ein Junge mit 4 wilden Brüdern und ohne richtige weibliche Elternrolle,Probleme im Umgang mit Frauen bekommen könnte. |
| Ewig | Bezüglich Frauen läuft das immer das selbe hinaus. Sie wollen einem Mann der sowohl männliche als auch weibliche Teile in sich hat. Meisst schwer zu finden. Ich hatte damit nie Probleme, Frauen eigentlich immer gut verstanden und doch immer den Harten markiert. Vielleicht bin ich eine Ausnahme. Dennoch setzt man sich heute damit etwas genauer auseinander. Wohl sind auch die Ansprüche gestiegen. Ich finde nur dass es langsam irgendwie drängelt, das Geschlechterrollenspiel endlich aufzugeben was auch nur von der Gesellschaft gegeben wurde. Ich sehe Mann und Frau als gleich an. Somit kann ein Mann auch mal weinen und sich anlehnen an eine starke Frau und dann wieder umgekehrt. Doch das wollen viele noch nicht wahrhaben. Was habe ich als Mann von einer Frau die ständig macht was ich sage und als Frau von einem Mann der seine Probleme unterdrückt weil er den immerstarken markieren muss? Wir kommen doch mehr und mehr weg von dieser konservativen Schiene. Wenn man sich in reiner Ehrlichkeit begegnet und über alles redet gibt es eigentlich keine Probleme. Wenn alle Bedürfnisse und Neigungen verstanden und akzeptiert werden ist auch das beliebte "anpassen" "kämpfen fürs Verhältnis" der "Kompromisse eingehen" nicht mehr nötig. Einfach offen mit allem umgehen. Je mehr man dem Partner Freiheiten und Neigungen lässt umso mehr hat man ihn doch. Dann gibt es auch kein Fremdgehen mehr und keine Enttäuschungen im nachhinein, nur noch grosse Ehrlichkeit, grosses Vertrauen und daraus resultierende wirkliche Sicherheit wie ich es bezeichne. Die Dominanzrollen können dann zb kontrolliert und effektiv im SM ausgelebt werden. Die meissten haben sich zuwenig mit sich selbst auseinandergesetzt und mit dem was sie wollen, schlagen dann zu schnell zu oder verstellen sich zu sehr. Dann versuchen sie sich anzugleichen quasi sich zu verändern für den anderen. Das würde ich nicht tun. Dazu kann ich nur sagen: Nicht richtig ausgesucht. Eine Suche kann Jahre dauern wird aber dann letztendlich den eigenen Ansprüchen gerecht. |
| Sintra | Nun ich kenne beide Seiten Homo sowie Hetero Frauen und auch Männder. Und von daher kann ich sagen, das es nicht umdedingt dadran liegt ob jemand schlechte Erfahrungen mit Männern oder Frauen gemacht hat. Sondern allein da ran, beim welchem Geschlecht man sich wohler fühlt. Denke auch nicht das nur Frauen sich entscheiden ob sie Bi sind. Das können Männer genauso. Und auch da erlebt man es immer häufiger. Nur man bekommt es selten mit, wenn man nicht grad welche im Bekanntenkreis hat. |
| Montrose | Es ist genau umgekehrt. Desto lesbischer die Frauen werden, desto böser werden die Männer. Ein wirkliches Problem stellt das aber eh nicht da. Wenn es mit schlechten deutschen Frauen nicht klappt, warten weltweit Millionen nichtdeutscher, toller Frauen auf einen German Hero. So betrachtet kann MANN die Dinge gelassen betrachten. :) |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Desto lesbischer die Frauen werden, desto böser werden die Männer.[/B][/QUOTE] So wird es sein.... |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Das ist doch genauso unsinn.Angeboren ist das sicher nicht.[/QUOTE] Man kann es weder beeinflussen, noch sich selbst aussuchen welche Sexualpräferenz man hat. Ob es angeboren ist, oder zufällig entwickelt, spielt in der Betrachtung also keine Rolle. Dass es "sicher nicht" angeboren ist, ist soweit ich weiß, unbekannt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Die Sexualität wurde schon immer auch durch Prägung bestimmt und war sie auch nur unterschwellig.[/QUOTE] Sexualität bestimmt, aber nicht die sexuelle Orientierung. [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Z.B. kann ich mir vorstellen,dass ein Junge mit 4 wilden Brüdern und ohne richtige weibliche Elternrolle,Probleme im Umgang mit Frauen bekommen könnte.[/QUOTE] Was überhaupt nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat, sondern nur mit dessen Auslebung. |
| arphen | *hüstel* Ich kann es bezeugen, dass schlechte Erfahrungen mit Frauen mal keinen Schwulen machen. Also meine Erfahrungen mit Frauen waren mal nicht wirklich schlecht.... ich mochte meine Freundin ja auch... sie hat mir auch nichts angetan.... dennoch bin ich schwul.... das hat sicherlich andere Gründe... ich denke das lässt sich ähnlich, wenn nicht sogar komplett auf Frauen übertragen..... Woher kommt es dass es Homosexuelle gibt, die vorher keine Beziehung überhaupt geführt hatten...Und auch sonst nicht übermäßig vom anderen Geschlechte enttäuscht wurden....... Es ist bis heute wohl nicht ganz geklärt, was da mit rein spielt... sicherlich gibt es angeborene Tendenzen, allerdings auch die elterliche Prägung spielt sicherlich auch einer Rolle... eine externe Prägung in dem Alter, in dem man normalerweises anfängt, sich für das andere Geschlecht zu interessieren, halte ich für irrelevant... Solche Faktoren können dann höchstens noch eine Rolle spielen, wenn es darum geht, wie lange es dauert, bis man selbst gewahrt, dass man homosexuell ist und auch wie lange es dauert, bis man sich traut, es auszuleben... Aber die eigentlichen Gründe für Homosexualität sind sicherlich frühzeitiger gelegt worden... Die andere Frage ist, ob solche Ergründungen überhaupt notwendig sind. Muss man unbedingt nach dem Grund suchen, weswegen jemand das gleiche Geschlecht liebt?... (immerhin ein großer Schritt, dass es nicht mehr als Krankheitsbild analysiert wird ;) ) aber ich finde dennoch, dass solche Diskussionen recht überflüssig sind ;) und schon gar nicht mit solchen (verzeih, wenn das jetzt etwas persönlich wird, aber ich muss einfach) hahnebüschenen Ideen.... tsts.... |
| Biohazard | Ich habe auch viel schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht und bin trotzalledem Hetero und suche die richtge. Ich glaube auch nicht das man aus schlechten Erfahrungen Homosexuel wird. Wie schon geschrieben wurde spielt einiges mit rein aber schlechte Erfahungen führen eher zum Solobleiben als zum wechsel auf das berühmte andere Ufer |
| hagzissa13 | wenn schlechte Erfahrungen homosexuell machen würden, wäre ich ws nach den Erfahrungen mit meinen ersten beiden Freunden zur Oberlesbe mutiert... |
| Kampfsau | [QUOTE]Sexualität bestimmt, aber nicht die sexuelle Orientierung.[/QUOTE] Das ist doch z.B. bei sexuellen Vorlieben so,den Streit was nun von den Genen und was von der Prägung stammt,den gab es immer. Die Eltern waren wahrscheinlich auch schon hetero,sonst hätte es das Kind nicht gegeben und selbst die Kinder von Homosexuellen sind nicht automatisch homosexuell,obwohl sie genetisch ja schon prädestiniert sind. Und es gab ja z.B. Familienväter,die sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet und haben Kinder und dann finden sie vielleicht durch bestimmte Erfahrungen heraus,dass sie eher auf das gleiche Geschlecht stehen. [QUOTE]Ich habe auch viel schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht und bin trotzalledem Hetero und suche die richtge. Ich glaube auch nicht das man aus schlechten Erfahrungen Homosexuel wird.[/QUOTE] Das muss es ja nicht unbedingt sein,kann es nicht sein,dass positive Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht nicht viel ausschlaggebender sind? Vielleicht bevorzugen Frauen z.B. andere Frauen,weil diese allein schon besser wissen können,was Frau denn nun genau will? Und dass z.B. Männer dann lieber den eher strafferen,kantigeren,muskulöseren Körperbau eines Mannes bevorzugen,weil Frauen in der Regel weichere Körper haben.Oder sie selber können bei Männern besser die Rolle des rezessiven Parts übernehmen. [QUOTE]Ich sehe Mann und Frau als gleich an. Somit kann ein Mann auch mal weinen und sich anlehnen an eine starke Frau und dann wieder umgekehrt. Doch das wollen viele noch nicht wahrhaben.[/QUOTE] Naja,Frauen und Männer sind verschieden und genau dass können viele nicht wahr haben.Sie denken und fühlen anders. Darum gibt es doch die ganzen Konflikte.Und ich will auch gar nicht,dass meine Freundin so ist wie ich oder umgekehrt. Und bei meiner Freundin in den Armen liegen und mich ausweinen.Das würde ich eigentlich nicht machen.Das würde nicht zu mir passen und ich weine nur,wenn ich wirklich gute Gründe dafür habe.In den letzten Jahren habe ich nicht mehr geweint.Man kann ja trotzdem traurig sein. Und ich will das auch gar nicht.Warum sollte ich das tun? Ich glaube auch,ich würde viel an meiner Attraktivität verlieren,sollte ich mir je in der Gegenwart meiner Freundin solche Blöße geben.Man lebt die Dinge anders aus.Man kann Dinge auch anders bewältigen als sich bei jemanden auszuheulen und rumzujammern.Man hat immer eine gewisse Würde. [QUOTE]Was habe ich als Mann von einer Frau die ständig macht was ich sage und als Frau von einem Mann der seine Probleme unterdrückt weil er den immerstarken markieren muss? Wir kommen doch mehr und mehr weg von dieser konservativen Schiene.[/QUOTE] Welcher Mann erwartet,dass seine Frau immer macht was er will?Es gibt sicher solche,das hat aber nichts mit Liebe und Partnerschaft zu tun.Das wäre doch langweilig. Mir gibt eine liebe,treue Freundin ordentlich Kraft und Rückenwind. Ohne Sie wäre man nur halb so stark.Und starke Frauen gefallen mir auch ganz gut.Die sind halt selbstständiger und in gewissen Dingen weniger anstrengend. Reden muss man ja auch können.Das es Probleme gibt,dass würde ich ihr in bestimmten Fällen auch nicht verschweigen.Besonders jedesmal,wenn es uns beide betrifft.Trotzdem belaste ich niemanden unnötig über Gebühr. Ich habe meine persönlichen Probleme schon immer selber angegangen,solange Dinge nur mich betreffen.Und das ist nicht gerade schlecht,so wächst man über sich selbst hinaus,als wenn ,man sonst anderen am Rockzipfel hängt. Außerdem muss man mal fragen,was die Frauen wollen.Die wollen doch oft genug echte,harte Kerle.Männer die ihnen überlegen sind.Und wenn sie das wollen und das anziehend finden,dann weiß ich nicht,warum man ihnen das verbieten sollte.Es gibt ja auch den umgekehrten Fall mit vertauschten Geschlechtern. |
| arphen | [QUOTE] Naja,Frauen und Männer sind verschieden und genau dass können viele nicht wahr haben.Sie denken und fühlen anders. Darum gibt es doch die ganzen Konflikte.Und ich will auch gar nicht,dass meine Freundin so ist wie ich oder umgekehrt. Und bei meiner Freundin in den Armen liegen und mich ausweinen.Das würde ich eigentlich nicht machen.Das würde nicht zu mir passen und ich weine nur,wenn ich wirklich gute Gründe dafür habe.In den letzten Jahren habe ich nicht mehr geweint.Man kann ja trotzdem traurig sein. Und ich will das auch gar nicht.Warum sollte ich das tun? Ich glaube auch,ich würde viel an meiner Attraktivität verlieren,sollte ich mir je in der Gegenwart meiner Freundin solche Blöße geben.Man lebt die Dinge anders aus.Man kann Dinge auch anders bewältigen als sich bei jemanden auszuheulen und rumzujammern.Man hat immer eine gewisse Würde. [/B][/QUOTE] Es tut mir leid, das so sagen zu müssen, aber ich halte diesen Teil deiner Antwort für ausgemachten Blödsinn... Das einzige, was Mann und Frau unterscheidet sind die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale... Solcherlei Pauschalisierungen, wie du sie anstellst, sind erstens völlig unstatthaft und zweitens schon 100 Jahre oder so nicht mehr üblich..... Diese Argumente scheinen mir wirklich aus der Steinzeit zu stammen.... Mann und Frau sind in erster Linie Menschen und als solchige haben sie einen Charakter, der sich unabhängig von ihrem Geschlecht ausbildet... Man kann den armen Hormonen nicht die Belastung geben, sie wären für den Charakter des Menschen zuständig... Einzig und allein würde ich dem Argument zustimmen, dass Mann und Frau in der Kindheit meist anders erzogen wurden, und sich deshalb (leider) gewisse Rollenbilder eingebürgert haben und dadurch ganz kleine Unterschiede ergeben.... Dennoch finde ich es überholt, Mann und Frau als komplett verschiedene Wesen anzusehen (war da nicht noch was mit Mars und Venus... und derartiges Halbwissen... ) Und dass es unter der Würde eines Menschen ist, halte ich erstens für ein weiteres Steinzeitalter-Mann-Macho-Gehabe und zweitens für Menschenverachtend.... Sind Männer die in Gegenwarte des schwachen Geschlechtes ihre Emotionen zeigen für dich würdelos?.... Greift das bare Zeigen des Inneren die Menschenwürde mehr an, so sie doch selbst nach dem Gesetze unantastbar? Verzeih, wenn ich mich mit dieser Vermutung zu weit aus dem Fenster lehne, aber du scheinst mir ein Mann zu sein, der sehr in dieses Rollenbild eingebaut ist. Der jenes akzeptiert und völlig in sich aufgenommen hat... Selbst, dass du eine Frau mit Rückenwind willst, ändert meine Meinung da nicht sehr... Ich jedenfalls finde es sehr traurig solche Meinungen zu lesen und kannte ich dich selbst, so würde ich wohl zu irgend einem weiblichen Wesen gehen und mich erstmal vor ihr ausweinen... und sie würde es akzeptieren und es mir sogar anrechnen, dass ich ihr meine Gefühle zeige und sie nicht verstecke wie manch anderer... (zumindest all die weiblichen Wesen mit denen ich befreundet zu sein pflege).... Und für mich macht es einen Mann sogar unglaublich attraktiv wenn er es schafft über seinen Schatten zu springen und vor anderen zu weinen... Schade finde ich es auch, dass solche menschenverachtenden Parolen selbst in solch einem Forum umhergeschleudert werden. Zumindest für mich bedeutet das Grufti-Sein auch ein viel emotionaleres Weltbild zu haben... und Gefühlen wie Melancholie und auch der Traurigkeit ihren Lauf und ihren Platz in meinem Weltbild zu geben... Sicherlich kann man auch melancholisch sein ohne zu weinen... Der Satz mit der Würde relativiert das ganze jedoch so sehr, dass das wohl auf dich nicht mehr zutrifft.... Was deinen letzten Satz anbelangt, kann ich, dünkt mir, noch nicht mal mehr viel dazu schreiben... ich kann nur noch die Hände über meinem Kopfe zusammen schlagen.... Wie kann ein normal denkender Mensch nur solche ein Pauschalurteil von sich geben... Wenn du Statistiken hast, die repräsentativ sind und (selbst dann nicht wirklich) belegen können, dass DIE FRAU (dass Kollektiv der Frau, der Frauenklon.... der allgemeine und immergültige Charakter der Frau) harte Kerle will.... Dann gebe ich dir vielleicht recht... Andernfalls solltest du dir vielleicht mal Gedanken über dein Frauenbild machen.... (auch wenn es schön verpackt ist, würde ich trotzdem Worte wie Chauvinist und Macho im Zusammenhang mit dir nicht als zu untreffend bezeichnen) (ein trauriger und Weltschmerz-anheimgefallener Arphen...) |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Die Eltern waren wahrscheinlich auch schon hetero,sonst hätte es das Kind nicht gegeben und selbst die Kinder von Homosexuellen sind nicht automatisch homosexuell,obwohl sie genetisch ja schon prädestiniert sind.[/QUOTE] Man muss nicht heterosexuell sein, um Kinder zeugen zu können, oder wollen. Dann habe ich nie behauptet, dass heterosexuelle Menschen heterosexuelle Kinder zeugen, und Analog bei Homosexuellen. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass schlechte Erfahrungen in Pupertät oder danach mit Sicherheit nicht einen Menschen auf eine andere sexuelle Orientierung festlegen. |
| Biohazard | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Außerdem muss man mal fragen,was die Frauen wollen.Die wollen doch oft genug echte,harte Kerle.Männer die ihnen überlegen sind.Und wenn sie das wollen und das anziehend finden,dann weiß ich nicht,warum man ihnen das verbieten sollte.Es gibt ja auch den umgekehrten Fall mit vertauschten Geschlechtern. [/B][/QUOTE] Ich glaube man sollte es eher so ausdrücken. Frauen wollen meist Partner die für die Sorgen können, bei dennen sie Geborgenheit und Schutz bekommen. Das darf man aber nicht mit harten Kerlen gleichtun den diese bieten besagte eigenschaften nur Oberflächlich zumeist |
| Kampfsau | [QUOTE]Das einzige, was Mann und Frau unterscheidet sind die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale... Solcherlei Pauschalisierungen, wie du sie anstellst, sind erstens völlig unstatthaft und zweitens schon 100 Jahre oder so nicht mehr üblich..... Diese Argumente scheinen mir wirklich aus der Steinzeit zu stammen....[/QUOTE] In gewisser Weise stammen meine Argumente schon aus der Steinzeit.Es ist halt so,dass Männer und Frauen in der Regel anders sind und dass ist nicht nur anerzogen. Aber die Menschen sind generell immer unterschiedlich.Es gibt sicher auch solche und solche Frauen.Immerhin gehören Männer und Frauen zur selben Art.Aber es gibt Unterschiede,kleine Unterschiede aber sie sind wohl noch da.Und diese Unterschiede kann man sehr wohl noch bemerken.Selbst wenn du ein Mädchen und einen Jungen unter den genau unter den gleichen Bedingungen aufziehst.Irgendwie würden die Dinge auf andere Art und Weise machen. Ich habe auch nie gesagt,dass das schlecht ist oder das Frauen ganz sicher diese oder jene Eigenschaft haben muss,einfach weil sie eine Frau ist. [QUOTE]Und dass es unter der Würde eines Menschen ist, halte ich erstens für ein weiteres Steinzeitalter-Mann-Macho-Gehabe und zweitens für Menschenverachtend.... Sind Männer die in Gegenwarte des schwachen Geschlechtes ihre Emotionen zeigen für dich würdelos?.... Greift das bare Zeigen des Inneren die Menschenwürde mehr an, so sie doch selbst nach dem Gesetze unantastbar?[/QUOTE] Natürlich zeige ich meine Gefühle,nur anders als du das vielleicht haben willst.Man kann auch zeigen,dass man traurig ist,ohne gleich loszuheulen. Es geht auch um Selbstbeherrschung.Und ist dir vielleicht auch in den Sinn gekommen,dass man nicht nur aus Gründen des eigenen Egos stark sein will.Kannst du dir nicht vorstellen,dass man es auch für andere tuen will? [QUOTE]Verzeih, wenn ich mich mit dieser Vermutung zu weit aus dem Fenster lehne, aber du scheinst mir ein Mann zu sein, der sehr in dieses Rollenbild eingebaut ist. Der jenes akzeptiert und völlig in sich aufgenommen hat... Selbst, dass du eine Frau mit Rückenwind willst, ändert meine Meinung da nicht sehr...[/QUOTE] Ich habe nicht direkt gesagt,ich will eine Frau mit Rückenwind aber Frauen können Männern sehr gut Halt im Leben geben,genau wie ich ihr Halt geben will.Und selbst die Frauen zeigen Opferbereitschaft und Stärke,die ich nie aufbringen könnte. Aber ich bin trotzdem in keinen festen Rollenverständnissenn.Man hat seine jeweiligen Stärken und Schwächen warum sollte man nicht darauf setzen ?Es ist ja nicht so,dass ich Dinge erwarte wie,dass ich immer das sagen habe,dass meine Frau manche Dinge einfach für mich macht.Ich erwarte z.B. nicht den Haushalt gemacht zu kriegen oder bekocht zu werden. Das letzte was ich will,ist ein immer komformer Partner der vorraussehbar seine Rolle spielt.Das Hemchen am Herd,dass treudoof zu mir Held und mich anhimmelt,dass von mir abhängt,dass ist mal so überhaupt nicht mein Typ [QUOTE]Ich jedenfalls finde es sehr traurig solche Meinungen zu lesen und kannte ich dich selbst, so würde ich wohl zu irgend einem weiblichen Wesen gehen und mich erstmal vor ihr ausweinen... und sie würde es akzeptieren und es mir sogar anrechnen, dass ich ihr meine Gefühle zeige und sie nicht verstecke wie manch anderer... (zumindest all die weiblichen Wesen mit denen ich befreundet zu sein pflege).... Und für mich macht es einen Mann sogar unglaublich attraktiv wenn er es schafft über seinen Schatten zu springen und vor anderen zu weinen...[/QUOTE] Das kommt darauf an,wie weit man dazu bereit ist,Schwäche zu zeigen.Hast du jemals einen solchen Mann getroffen der mit einer Frau ein solches Verhältnis teilte?Macht jemanden soetwas wirklich attraktiv. Allein schon wenn ich mir vorstellen würde,wie das bei mir aussieht.Ich entspreche mit meinem Äußerem dem typisch männlich maskulinem Bild.Ich würde doch aussehen wie ein Riesenbaby.Ich hab mal im Kino so eine Szene gesehen da saß ein kleines zierliches Mädchen mit ihrem Freund einem Koloss im Kino,es wurde Saw gespielt und auf einmal höre ich,"los nimm die Beine hoch" und das kleine Mädchen hat sich um ihren Riesenfreund gekümmert,dem schwindelig geworden ist,der hatte wohl irendwas mit dem Kreislauf,jedenfalls konnte er nicht selber stehen und sie schleppt sich da mit dem Riesen ab.Das war wirklich ein Anblick,ich glaube aber kaum,dass der Typ seiner Freundin auf einmal attraktiver erschien.Das wäre mir sooo peinlich gewesen. Ich habe weniger das Bedürfnis zu weinen und sehe es auch nicht unbedingt als einzigen Weg an,sein Inneres zu verarbeiten.Ich weine auch nicht bei Filmen oder solchen Dinge.Und anders als nach dem weitverbreiteten Klischée,rede ich auch mal über Gefühle mit anderen.Mit Freunden,mit Freundinnen.Das mich etwas sauer oder traurig macht,das verberge ich nicht,das sieht man mir schon an und das sage ich auch.Nur auch gemäßigt,ich muss anderen nicht andauernd auf die Nerven gehen,Leute mit Sentimentalitäten nerven.Mir würde es aber nie in den Sinn kommen,andere als seelische Mülleimer zu benutzen.Außerdem gibt es ja den Spruch,man ist nicht immer da,wo man auch kotzt. Der gilt unabhängig vom Geschlecht. Ich habe so einen etwas weicheren Freund,so einen Softie.Der hat auch Schlag bei Frauen aber gewisse Frauen interessiert er einfach nicht und ist denen nicht attraktiv genug,Genau wegen der Art,die er an den Tag legt.Ich mag ihn wie er ist aber vielleicht wäre es schon manchmal besser für ihn,dominanter aufzutreten. [QUOTE]Schade finde ich es auch, dass solche menschenverachtenden Parolen selbst in solch einem Forum umhergeschleudert werden. Zumindest für mich bedeutet das Grufti-Sein auch ein viel emotionaleres Weltbild zu haben... und Gefühlen wie Melancholie und auch der Traurigkeit ihren Lauf und ihren Platz in meinem Weltbild zu geben... Sicherlich kann man auch melancholisch sein ohne zu weinen... Der Satz mit der Würde relativiert das ganze jedoch so sehr, dass das wohl auf dich nicht mehr zutrifft....[/QUOTE] Mit der Gruftszene konnte ich mich nie wirklich identifizieren.Ich finde,hier nehmen sich manche selber zu ernst und schweben etwas über dem Boden.Auch bin ich dann doch eher optimistischer und denke positiver (wenn auch nicht wirklich immer wirklich positiv)als viele andere Leute hier. Deswegen bin ich wohl ein menschenverachtender Parolenschreier. [QUOTE]Was deinen letzten Satz anbelangt, kann ich, dünkt mir, noch nicht mal mehr viel dazu schreiben... ich kann nur noch die Hände über meinem Kopfe zusammen schlagen....[/QUOTE] Wieso,ich habe das vielleicht nicht genau differenziert und ausversehen nicht die richtigen Wörter gewählt.Aber eigentlich habe ich gar nicht gesagt dass alle Frauen so einen Mann wollen, ich habe nie gesagt dass DIE FRAU (dass Kollektiv der Frau, der Frauenklon.... der allgemeine und immergültige Charakter der Frau so einen Mann will,das hast du mir jetzt angedichtet um mich ein Chauvinistenarschloch zu bezeichnen oder zumindest diese Tatsache nicht gänzlich ausschließt. Ich habe lediglich geschrieben,dass es oft genug der Fall ist Es gibt es halt wirklich Frauen,die wollen einen "männlichen" Mann und nicht diese Art Mann,die dir im Sinn schwebt.Das finden die nunmal attraktiv.Für sie sollte er halt Eigenschaften haben,die sie als gewollt männlich ansehen.Warum soll das denn nicht so sein dürfen,auch wenn es ihnen vielleicht ganz gut so gefällt?Oder sollte diese Tatsache anders sein,weil sie dir nicht gefällt? Solche Frauen wären für mich persönlich auch nichts.Ich sehe das bis zu einem gewissen Grade ähnlich wie du.Man muss ja auch miteinander etwas komplexer als über simple Rollenmuster hinweg kommunizieren und auskommen können. [QUOTE]Man muss nicht heterosexuell sein, um Kinder zeugen zu können, oder wollen. Dann habe ich nie behauptet, dass heterosexuelle Menschen heterosexuelle Kinder zeugen, und Analog bei Homosexuellen. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass schlechte Erfahrungen in Pupertät oder danach mit Sicherheit nicht einen Menschen auf eine andere sexuelle Orientierung festlegen.[/QUOTE] Wenn etwas angeboren ist,dann muss es genetisch bedingt sein.Dass scheint aber nicht der Fall zu sein.Also ist es wohl nicht angeboren.Aber das was ein Mensch in seinem Leben durchmacht,dass hat wohl auch keine Auswirkungen,ich rede nicht nur von schlechten Erfahrungen. Folglich gibt es gar keinen Grund für Homosexualität oder sexuelle Vorlieben.Ich finde Homosexualität ist schon irgendwie eine Vorliebe. Seltsamerweise lässt sich Sexualität begründen,genauso,wie sich vielleicht bestimmte sexuelle Neigungen begründen lassen aber Homosexualität soll unerklärlich und abseits der Kausalität liegen. Es kläre mich mal bitte jemand auf. |
| arphen | Ok kann wieder etwas länger werden.... @Kampfsau: Also ich mache das jetzt nicht chronologisch, sondern ich beginne mit dem, was mich am meisten schockiert hat.... Ich finde nichts spricht mehr aus deinem, mir bis jetzt offenbarten, Charakter, als die Eigentschaft, dass du dir Gedanken darüber machst, wie du aussiehst wenn du traurig bist und weinst.... So etwas habe ich (naja hätte ich wohl gern) noch nie gehört.... Also wenn du dir in solchen Situationen noch Gedanken machst, wie du in dem Moment aussiehst, dann tut es mir leid, aber dann könnte ich dich sogar nicht bedauern... Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, das war auf einer Feier bei Freunden und ein Freund von mir (sehr viel größer als ich, eher maskulin... ich dagegen eher kleiner und androgyner ;) ) hatte damals einige Probleme und er fing dann irgendwann an zu weinen...und sank auf meinem Schoß zusammen ohne jede Spur von Haltung.... Das sah für bestimmte Leute bestimmt auch rollenunspezifisch... vielleicht sogar peinlich aus.... aber ihn machte es in dem Moment attraktiv... dazu gehört doch einiges.... aber es brachte ihn mir ein ganzes Stück näher... das war eine Situation in der ich mich ihm, trotz der Traurigkeit der Situation, sehr viel näher fühlte... ja eine ecthe Verbindung spürte... gerade weil er sich in dieser Situation nicht darüber Gedanken machte, ob jetzt seine Frisur dabei kaputt geht, wenn er auf meinem Schoß liegt etc etc... einfach weil er seine Gefühle zeigte.. und es ihm nicht peinlich war.... Solche Situationen präge.... Nächster Punkt: Ja, erzöge man ein Mädchen und einen Jungen völlig rollenunspezifisch wiesen sie Unterschiede auf, da sie verschiedene Menschen sind.. auch zwei völlig gleich aufgezogene Jungen wären unterschiedlich... Ich sehe immer noch keine grundlegenden Unteschiede zwischen Mann und Frau... Dann deine tolle Binsenweisheit von wegen dass man nicht dort isSt wo man kotzt... erstens kommt das wohl von essen und somit mit 2 s... und dann ist das ja grässlichstes Stammtischgewäsch...sicherlich immer gut so etwas in eine Diskussion einzubringen... ;) Wenn du schon die Einstellung hegst, dass Menschen die sentimental sind nerven (was machst du eigentlich in diesem Forum), ist es auch mehr als verständlich dass du selbst nicht mit anderen darüber sprichst.. zumindest immer gemäßigt... (alles mit Maß, so dass das mühsam erreichte Selbstbild oder "image" [grässlicher Anglizismus] nicht zerstört wird).... Ich für meinen Teil pflege es, dass jeder Freund von mir, immer zu mir kommen kann und sich bei mir ausheulen kann... aber ich möchte das auch bei selbigen tun können.. .und ich fühle mich dabei sehr wohl.... Aber ich werde dich, oh Meister der Selbstlosigkeit, deswegen sichelrich nicht kritisieren, denn die Gründe des Nichtweinens liegen natürlich auf der Hand... eine arme Frau kann ja nicht damit umgehen, wenn der Mann weint... oder bräche dann das Weltbild zusammen... dann sagt man bestimmt..."das ist das beste für sie"... niemals sollte man sich so etwas anmaßen... solch vermessene Aussagen..... Also wie du, trotzd all der Polemik, wohl gemerkt hast, kann ich nicht verstehen, weswegen man FÜR ANDERE nicht weint.... Verzeih, wenn ich einfach nur ignorant bin... Nun ja, ich habe mir den letzten Teil auch nicht aus den Fingern gesaugt, strotzt doch diese Diskussion leider von Pauschalisierungen... grässliche Formulierungen mit dem bestimmten Artikel..... und auch dein Post war dem nicht abgeneigt.... wenn nicht lies ihn dir doch noch einmal durch.... |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Wenn etwas angeboren ist,dann muss es genetisch bedingt sein.Dass scheint aber nicht der Fall zu sein.[/QUOTE] Hast du dafür einen Beweis oder ein Indiz? [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Aber das was ein Mensch in seinem Leben durchmacht,dass hat wohl auch keine Auswirkungen,ich rede nicht nur von schlechten Erfahrungen.[/QUOTE] Dass es keine Auswirkungen hat, halte ich für unrealistisch. [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Folglich gibt es gar keinen Grund für Homosexualität oder sexuelle Vorlieben.Ich finde Homosexualität ist schon irgendwie eine Vorliebe.[/QUOTE] Kommt auf die Definition von "Vorliebe". Das es keinen Grund gibt, habe zumindest ich nicht behauptet. [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Seltsamerweise lässt sich Sexualität begründen,genauso,wie sich vielleicht bestimmte sexuelle Neigungen begründen lassen aber Homosexualität soll unerklärlich und abseits der Kausalität liegen.[/QUOTE] Ich weiß nicht was du mit "Sexualität lässt sich begründen" meinst. Wo ich persönlich Homosexualität abseits jeder Kausalität gestellt haben sollte, und wo ich Homosexualität einen besondern Status gegeben haben soll, ist mir ein ebenfalls unklar. |
| Winzàrten | wie einige hier schon geschrieben haben, denke ich auch nicht, dass die 'homosexualitätsrate' (einmal gelesen und schon aufgeschnappt, ohje... :) ) allein deswegen wächst, weil man schlechte erfahrungen mit dem anderen geschlecht gesammelt hat. für mich scheint es einfach nur ein momentaner 'modetrend' zu sein. ob ich nun den fernseher anmache oder die photos von der letzten party ansehe: bilder von frauen, die frauen knutschen. vielleicht ist es nur ein mittel, um ins rampenlicht zu kommen? der versuch, ein 'gesellschafts-WOW' zu erreichen? oder ein pr-gag? (b.spears & madonna z.b.) ich möchte aber keinesfalls allen homosexuellen vorwerfen, sowas nur als pose zu tun! manche denken sich ihre sachen dabei. denn suchen nicht alle von uns unser glück und erfüllung? ob mann oder frau? |
| Kampfsau | [QUOTE]Also wenn du dir in solchen Situationen noch Gedanken machst, wie du in dem Moment aussiehst, dann tut es mir leid, aber dann könnte ich dich sogar nicht bedauern...[/QUOTE] Naja,es geht eher darum,wie man auf seine Umwelt wirkt. Es geht doch darum,absolut alle Kontrolle zu verlieren,es einfach laufen zu lassen etc. Aber es kommt darauf an,manche Dinge da sehe ich das wirklich als angemessen an.Da kann man auch ruhig mal weinen. Ich würde z.B. auch weinen,wenn Menschen die wichtig sind für micht,etwas sehr schlimmes passiert oder ich sie verlieren würde. Nur ist es irgendwie ein Ideal von mir,in manchen Dingen Haltung zu bewahren.Dass man z.B. nicht von seiner Angst gelähmt ist oder Schwierigkeiten klaglos übersteht. [QUOTE]Ja, erzöge man ein Mädchen und einen Jungen völlig rollenunspezifisch wiesen sie Unterschiede auf, da sie verschiedene Menschen sind.. auch zwei völlig gleich aufgezogene Jungen wären unterschiedlich... Ich sehe immer noch keine grundlegenden Unteschiede zwischen Mann und Frau...[/QUOTE] Das ist natürlich irgendwie ungünstig,man hat eigentlich nicht solche Situationen,die hat es eigentlich nie wirklich durch die Menschheitsgeschichte hinweg gegeben.Man sieht also immer gewisse Unterschiede in Verhalten und Auftreten zwischen Männern und Frauen oder Mädchen und Jungen.Neurologen haben ja beobachtet,dass Männer und Frauen ihre Gehirne auf unterschiedliche Weise benutzen.Und wenn es im Kindheitsalter nicht ganz so stark auftritt oder in der latenten Phase,so unterläuft das Gehirn während der Pupertät noch etwas weitreichendere Veränderungen.Dann hast du von mir aus Recht,dann liegt alles nur in der Erziehung,rein praktisch kann man sich davon nicht loslösen. [QUOTE]Dann deine tolle Binsenweisheit von wegen dass man nicht dort isSt wo man kotzt.[/QUOTE] Das gibt es doch auch nicht selten.Da sind die guten Zuhörer,die lieben Freunde die sich liebevoll um ein Mädchen kümmern.Die Einfühlsam und nett und freundlich sind.Die müssen dann mitansehen,wie dieses Mädchen immer mit anderen Männern zusammen ist. [QUOTE]zumindest immer gemäßigt... (alles mit Maß, so dass das mühsam erreichte Selbstbild oder "image" [grässlicher Anglizismus] nicht zerstört wird)....[/QUOTE] Also ich bin mit meinem Image bei dir anscheinend schon durch. Aber irgendwie streubt es sich in mir,deinem Bild zu entsprechen. Ich bin nicht so extrem wie du dir das vielleicht denkst aber es gibt immer einen schmalen Grad,zwischen Dingen die man tun will und nicht tun will.Oder gewisse Umstände bei dem es einem nach eigenem Ermessen noch genehm ist. [QUOTE]eine arme Frau kann ja nicht damit umgehen, wenn der Mann weint... oder bräche dann das Weltbild zusammen... dann sagt man bestimmt..."das ist das beste für sie"... niemals sollte man sich so etwas anmaßen... solch vermessene Aussagen.....[/QUOTE] Ich würde nicht sagen,es würde nicht mehr weiter gehen,nur würde sich etwas ändern und ich weiß nicht,ob ich das will.Es ist auch ein Zeichen dafür,dass einem nicht alles egal ist und manche Dinge einen direkt berühren.Aber das müssten für mich schon wichtigere Dinge sein. Ich meine ich bin eher ein Verstandsmensch,wenn ich das mal so behaupten kann.Ich halte die Dinge ein bischen von mir weg.Muss das denn so schlecht sein?ch finde das besser,als wegen jedem kleinen scheiß fertig zu werden und rumzuheulen.Das Problem wird deswegen auch nicht behoben. Du hast wenn du redest wohl das Bild von mir im Kopf,dass ich wahrscheinlich ein emotionaler Krüppel bin und ich finde,dass es halt auch Menschen gibt,die zu emotional sind. [QUOTE]Ich für meinen Teil pflege es, dass jeder Freund von mir, immer zu mir kommen kann und sich bei mir ausheulen kann... aber ich möchte das auch bei selbigen tun können.. .und ich fühle mich dabei sehr wohl....[/QUOTE] Warum fühlt man sich irgendwo wohler wenn man die Verletzlichkeit und Trauer anderer miterlebt?Macht es die Person symphatischer,weil es sie schwächer erscheinen lässt?Fühlt man sich exklusiver,weil man im Innersten gewisser Personen sein darf?Es bedarf ja schon Vertrauen sich so jemanden zu öffnen. Ich finde das gefährlich.Das würde ich nur bei ganz wenigen Leuten machen.Das ist ja wie bei Freunden.Manche haben ganz viele Freunde und manche ganz wenige,weil sie in Freunden nur Freunde fürs Lebens verstehen und alles andere temporäre Bekanntschaften sind.Außerdem könnte das ja eine Belastung sein,auch für den anderen.Vielleicht will man andere nicht auch noch damit belasten.Nicht alles lässt sich durch Ausheulen und sich in den Armen liegen lösen und seine Probleme kann man ja auch teilweise selber lösen.Sollte man nicht diese Möglichkeiten erst ganz ausnutzen. Bisher bin ich mit allen Dingen klar gekommen.Ich frage nicht immer gleich nach Hilfe oder jemanden der mich zur Hand nimmt. Ich bin mir nicht zu schade um Hilfe zu bitten aber das muss schon wirklich notwendig sein.Ich würde mir auch nicht anmaßen,Dinge die nicht nur mich alleine betreffen,ganz alleine anzugehen. Jetzt zu den anderen Sachen [QUOTE]Hast du dafür einen Beweis oder ein Indiz?[/QUOTE] Homosexuelle Eltern die Kinder haben,deren Kinder werden nicht häufiger schwul als ihre Eltern.Es gibt z.B. Menschen,die haben vielleicht aus gesellschaftlichen Gründen geheiratet und stehen doch eher auf das selbe Geschlecht.Und da Eltern einen Großteil ihrer DNA auf ihre Kinder übertragen,muss diese genetische Veranlagung in den Kindern stecken,diese werden aber auch nicht eher schwul als andere Kinder. [QUOTE]Dass es keine Auswirkungen hat, halte ich für unrealistisch.[/QUOTE] Ich auch,ich habe das eher ironisch gemeint.Daher muss doch irgendwas,dass ein Mensch erlebt,die Homosexualität auslösen. Wenn sie schon nicht genetisch ist. Es könnte ja sein,dass eine bestimmte Genkostellation mit bestimmten Erlebnissen gewisse Auswirkungen hat.Aber ich sehe da jetzt nicht direkt DAS Schwulengen verantwortlich.Das müsste in mehreren Menschen stecken und es schlägt sich selten aus,vielleicht wegen dieser unbestimmten verantwortlichen Ereignissen oder Umständen. [QUOTE]Ich weiß nicht was du mit "Sexualität lässt sich begründen" meinst. Wo ich persönlich Homosexualität abseits jeder Kausalität gestellt haben sollte, und wo ich Homosexualität einen besondern Status gegeben haben soll, ist mir ein ebenfalls unklar.[/QUOTE] Geht es hier nicht um gewisse Faktoren,die die Sexualität beeinflussen (können)?Man sucht ja vielleicht nach einem Grund,warum immer häufiger homosexuelle Leute zu sehen sind. Sexualität dient ja nur zur Fortpflanzung,Hormone werden ausgestoßen und gewisse Formen und Gerüche findet man sexuell erregend.Männer stehen z.B. von Natur aus,auf ein Taillie-Hüfte Verhältnis von 0,8.Andere Vorlieben sind geprägt.So stehen heute mehr Männer auf schlanke Damen,während das früher klar anders war. Und vielleicht gibt es ja auch einen Grund,warum Männer auf männliche Genitalien und durchtrainierte Athletenkörper stehen. Ich finde,wie die meisten anderen Männer,Frauen am anziehensten.Ich weiß nicht wie weit das bei mir angeboren oder geprägt wurde,dass ist ja immer der Streit. Man darf keinen der beiden Faktoren über-oder unterwerten. |
| rosenkind | [QUOTE]Das Kinsey-Institut (A.P. Bell u.a.: Der Kinsey-Institut-Report über sexuelle Orientierung und Partnerwahl, München 1980) hat nachgewiesen, daß die meisten der bisher versuchten Erklärungen über die Entstehung von Homosexualität falsch sind. So stimmen vor allem die folgenden, von manchen Psychoanalytikern geäußerten Behauptungen nicht: - Homosexuelle Männer würden sich stärker mit ihren Müttern identifizieren als heterosexuelle - Die Vater-Sohn-Beziehung sei entscheidend für die sexuelle Orientierung - Die Geschwister (beispielsweise Genitalspiele mit den Brüdern) hätten Einfluss auf die Ausbildung der Homosexualität - Der Wunsch der Eltern, lieber ein Mädchen zu haben, könnte aus ihrem Sohn einen Homosexuellen machen - Homosexualität entstehe durch Verführung [/QUOTE] -> BEFAH [QUOTE]Als wichtigste Ergenisse seiner Untersuchung hebt das Kinsey-Institut hervor: -> die sexuellen Erlebnisse und Erfahrungen in Kindheit und Jugend sind für die sexuelle Ausrichtung im Erwachsenenalter nicht maßgeblich, denn sexuelle Erlebnisse mit Angehörigen des gleichen Geschlechts kommen sowohl bei später homosexuell wie später heterosexuell orientierten Menschen vor. Ebenso gibt es bei beiden Gruppen Erlebnisse mit Menschen des anderen Geschlechts. -> die sexuellen Empfindungen, die in Kindheit und Jugend auftauchen, sind viel entscheidender als die sexuellen Handlungen. Erwachsene Homosexuelle sind bereits in Kindheit und Jugend homosexuell empfindend, sie berichten, dass gleichgeschlechtliche Menschen sie sexuell erregten. Die sexuellen Empfindungen und Erregungen tauchten gewöhnlich lange vor entsprechenden Betätigungen auf. Falls auch heterosexuelle Kontakte vorkamen, wurden diese als oberflächlich und nicht besonders tiefgreifend beschrieben -> Die sexuelle Ausrichtung istbereits sehr früh im Leben ziemlich verankert. Die sexuellen Äußerungen in Kindheit und Jugend spiegeln im großen und ganzen die in einem Menschen sehr früh sich ausdrückende Ausrichtung wieder, sie sind aber nicht ihre Ursache. Die ausgeprägte Homosexualität des Erwachsenen istsozusagen die letzte Stufe eines früh beginnenden Prozesses zu homosexueller Reaktionsfähigkeit [/QUOTE] "Unser Kind fällt aus der Rolle", Broschüre der BZgA Und dass bald keine Frauen mehr da sind, man kanns auch übertreiben: statistisch gesehen ist nur jeder 10. homo- oder bisexuell. Da kann ich mich ehr darüber beklagen, dass sämtliche Mädchen, in die ich mich verliebte, hetero waren :( Die "höhere" Zahl der Lesben liegt übrigens an der größeren Toleranz der Gesellschaft. Eine Umfrage auf lesarion (lesbische community), bei der 124 Leute teilnahmen ergab, dass [B]86% [/B] Prozent Anzeichen schon vor ihren 16. Lebensjahr spürten, davon [B]68%[/B] (bezogen auf Gesamtzahl von 124) sogar mit unter 14. (meistens 12/13, aber es gabauch einige, die es sogar mit unter 10 spürten). Die Differenz zwischen "erstmals spüren" und "sich eingestehen" dauerte aber, je älter die Generation sehr lange. 48 Personen konnten es sich erst mit über 20 eingestehen, in einem Alter also, indem man darüber eigentlich schon längst Bescheid wissen sollte. 8 davon waren sogar schon über 30. Alllerdings haben einige nur eine von beiden Fragen beantwortet Und um nochmal aufdas Alter der Befragen zu kommen: grade mal 7 Beteiligte waren minderjährig. Ich häts eigentlich auch mit 12/13 merken können, erste Gefühle gabs mit 9, da wusste ich aber noch nichts von Lesben, ich hatte nur dieses komische Kribbeln im Bauch, wenn ich dieses andere blonde 10-jährige Mädchen sah. Mit 12 hab ich mir dann erstmals Gedanken drüber gemacht.... und es 3 Jahre verdrängt, bis wieder ein blondes Mädchen auftauchte :D. Und zwischenzeitlich war mein Herz auch mal an das ein oder andere männliche Wesen vergeben. |
| mizzmelona | ich glaube nicht das homosexualität durch erfahrungen oder prägung entsteht. wäre dem so müßten kinder die von homosexuellen paaren erzogen werden zwangsläufig auch homosexuell werden, da sie ja von ihren eltern geprägt werden würden. ich glaube dem ist nicht so. ich glaube das dies angeboren ist, in dem sinne, das die sexuelle orientierung schon bei der geburt eines kindes feststeht. wann man sich dessen bewußt wird, und noch viel wichtiger wann man sich dieses eingesteht und auch dazusteht, häng wohl viel mehr von erfahrungen als auch von der akzeptanz innerhalb der gessellschaft ab. wenn es genetischen ursprungs sein sollte, heißt das noch lange nicht das sich dies auf ein einziges gen reduzieren läßt und man dann einen test machen könnte ist es da oder nicht. das wäre ja so wie bei der geschichte wo man versucht hat ein mörder-gen zu finden. abgesehn davon ist es auch relativ schwierig solch ein gen ausfindig zu machen. ich könnte mir aber vorstellen das gewisse genkombinationen einen einfluß haben könnten. zudem habe ich irgendwann mal gelesen, das auch die hormonelle zusammenstellung während der schwangerschaft einen einfluß auf diese entwicklung nehmen kann. entweder indem sie sich noch pränatal auf die entwicklung des gehirns auswirkt oder es postnatal zu einer anderen produktion an hormonen im körper kommen kann, aber das ganze scheint noch nicht wirklich gut untersucht zu sein. |
| rosenkind | @mizzmelona Fakt ist jedenfalls, dass es Homosexualität auch im Tierreich gibt. Ich glaube bei über 450 Arten wurde schon homosexuelles Veralten festgestellt, bei 60 Artengibtes sogar einige ausschließlich homosexuelle Paare. Und die Bonobos, bei denen herrscht sowieo Sodom und Gomorrah, die sind nämlich alle bi. Dass es also biologisch, wenn nicht sogar geneitisch festgelegt wird, ist also gar nicht mal so abwegig. Das zur biologie einige moderne Ansätze in der Psychologie gehen indess inzwischen weg von der strikten Kategorisierung in Homo- Hetero- und Bisexuell. Manche vermuten jedenfalls, dass diese 3. Kategorien fließend sind und jeder Mensch irgendwo sein eigenes Maß an sexueller Orientierung hat. Das Feld Sexualität ist weit. Und der alte Sigmund glaubte eh, dass alle Menschen bi sind :D *scnr* |
| LaChatte | Frauen sind einfach die besseren Männer. :p |
| rosenkind | oh ja, wenn ich mich an das Verhalten mancher Gestalten erinner.... ja, das waren Männer... Aber besser? :D Ich würd ehr sagen: schlimmer. männliches Machoverhalten ist ja allein schon nicht schön, aber männliches Machoverhalten gepaar mit weiblicher Zickigkeit.... neeeee :D :D :D |
| Kampfsau | [QUOTE]ich glaube nicht das homosexualität durch erfahrungen oder prägung entsteht. wäre dem so müßten kinder die von homosexuellen paaren erzogen werden zwangsläufig auch homosexuell werden, da sie ja von ihren eltern geprägt werden würden. ich glaube dem ist nicht so.[/QUOTE] Wenn du von der Logik ausgehen würdest,dann könnte es gar keine Homosexuellen geben. Jeder Mensch entsteht aus einer Heterobindung.Daher waren die Eltern meist selber Hetero.Haben sie diese schwule Erbeigenschaft also von ihren Eltern mitgekriegt,wohl kaum.In vielen Fällen würden beide Eltern eines homosexuellen Kindes niemals das gleiche Geschlect bevorzugen. Ich glaube auch trotz der nötigen Prägung,dass es wohl nicht so ein direktes Ursache Wirkungsprinzip ist. "Meine beiden Adoptivväter sind schwul und knutschen sich,ich als Junge muss es also genauso tun wenn ich groß bin." Ich halte diese Sichtweise für falsch.Ein Junge wird auch kein begeisterter Fussballer,nur weil ich ihn als Vater zu jedem Spiel schleife und ihm im Verein anmelde. Natürlich sind da irgendwo Gene involviert,die bestimmen ja irgendwie doch unsere Ganze Existenz. Wenn ich aber von Prägung spreche,dann meine ich nicht unbedingt das Offensichtliche. Kennt ihr das auch,ihr könnt eine Person nicht leiden und wisst nicht warum?Dabei stellt es sich heraus,dass es nur eine Kleinigkeit ist,die man nicht so direkt beachtet.Das sind doch die heimtückischsten Dinge.Dinge die sich entwickeln,ohne dass man es selber merkt. So könnte es auch bei der Kindheit sein,dass sich bei frühester Prägung gewisse Dinge entwickeln. |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Jeder Mensch entsteht aus einer Heterobindung.Daher waren die Eltern meist selber Hetero.Haben sie diese schwule Erbeigenschaft also von ihren Eltern mitgekriegt,wohl kaum.In vielen Fällen würden beide Eltern eines homosexuellen Kindes niemals das gleiche Geschlect bevorzugen.[/QUOTE] Zwei Dinge Erstens: Auch Homosexuelle können Heterosexuelle Kontakte haben. Zweitens: Vererbung funktioniert leider nicht ganz so einfach. Es gibt sowas wie Dominanz bei den Genen. |
| Seneca | Auch auf die Gefahr hin, dass man mich mal wieder als alters-arrogant hinstellt: Ich halte diese scheinbare Schwemme von Homo- und Bisexuellen Leuten primär für ein Phänomen unter Teens und Twens... Genauso wie die scheinbare Schwemme von SM-Liebhabern unter Gothics... Beide fußen wahrscheinlich auf dem Irrglauben, man mache sich damit interessanter. So wie viele Gothics bei Kontakt mit echten SM-lern dann doch oft "kneifen", verhält es sich nach meiner Erfahrung mit den ganzen Schulhof- und Diskolesben... Wie ich darauf komme ? Ich war selbst mal ein "Pseudoschwuler", der erst durch den zunehmen Kontakt zur echten, man möge auch sagen "harten" Homo-Szene bemerkte, das er von seiner sexuellen Präfferenz her eindeutig eine "Hete" ist. Ich war da nicht der einzige...! Ende der 80ern galt es mitunter als "chic", schwul zu sein, so wie es heute scheinbar "chic" ist bi oder lesbisch zu sein. Bemüht man mal das vielerwähnte Anbandelboard "Schwarzes Glück" und schaut sich dort all die Profile an, so wird man bemerken das die "Bi- und Lesbenquote mit zunehmendem Alter rapide sinkt...ein Schelm wer böses dabei denkt, oder was..??? |
| Trauerwesen | Nö, Seneca, ich sehe das genauso. Ich hatte bei schwarzeglueck mal irgendwann einen test gemacht, und da stellte sich heraus, dass es etwa um 200% mehr bisexuelle Frauen als Männer gibt. Und ich selber habe auch das Gefühl, dass viele Frauen bzw Mädchen das machen, weil sie denken, das würde sie sexy und verrucht machen, wie beim angeblichen SM. Und im Endeffekt habe ich dann beispielsweise als Stockhetero mehr Erfahrung mit einer Frau als manche Bisexuelle dort (gut, ich habe Erfahrung, aber im Gegensatz zu manch anderen nehme ich es nicht zum Anlass, mich als bi zu bezeichnen, nur weil ich mal mit einer Frau Händchen hielt oder so). Und was das SM angeht, so gilt hier das gleiche. Für Fetisch übrigens auch. |
| rosenkind | @ Seni das ist doch klar. Zeig mir nur [B]eine einzige[/B] Gruppe, die irgendwo vom allgemein üblichen abweicht, die nicht dazu missbraucht wird, um sein Ego zu profilieren. Und das betrifft noch nicht mal nur Subkulturen. Was mich ankotzt, ist aber die daraus wachsende Pauschalisierung. Mit 16, als ich anfing mich zu outen, sagte mir jeder "ach das ist nur ne Phase, hatte ich auch mal, das geht vorbei" bla blubb. Ja, die "Phase" dauert nun schon 5 bzw. 11 Jahre (5 seitdem ichs weiß, 11 seitdem ichs zum ersten Mal gefühlt habeund nicht einordnen konnte). Ich hätte mir viele hitzige Diskussionen sparen können, um mich zu rechtfertigen, die in Tränenausbrüchen (und schlimmeren) endeten, nur um mich zu rechtfertigen. Ich hätte nicht über ein Jahr einem Mädchen hinterherlaufen müssen, von der ich ohnehin wusste, dass sie nur auf Jungs steht. Ich hätte nicht bangen müssen, meinen besten Freund damals zu verlieren und überhaupt.... nur um dann zu höre: "das bildest du dir ein... das ist nur ne Phase"? Der Bi-ist-cool-Trend ist aber kein Problem der schwarzen Szene alleine. Man gehe mal auf eine Mallorca Party im Dorf, wo der Durchschnitt der Leute bei ungefähr 16/17, höchstens 18 liegt und beobachte die Mädels beim Tanzen. Vor 4 Jahren, als ich das letzte Mal aufeiner solchen Party war, haben sich dort schon einige aufgeführt wie die oberlesben -> um die Jungs geil zu machen. Ich will gar nicht wissen, wie es heute ist... Und man beobachte mal die Reaktion der Leute, wenn man sich traut jemanden wirklich ernsthaft anzubaggern... Das höchste, was man erreichen kann ist sie vielelicht flach zu legen, weil Frau istja neugierig und "wills mal ausprobieren". Schön. Leider bin ich nicht der Typ, der auf ONS steht, sondern der, der eine feste Beziehung sucht... Aber da kriegt man ja Muffensausen... "ih eine Frau könnte auf mich wirklich stehen" :rolleyes: Nichts gegen Leute, bei denen die Sexualität aufgespalten ist, es gibt durchaus den Fall, dass manche sich zu einem Geschlecht nur sexuell hingezogen fühlen und das auch ernsthaft. Aber soooo viele? never! Und das schönste find ich dann immernoch so Aussagen wie: "wie, du hattest noch nie was mit einer Frau, woher willst du dann wissen, dass du bi bist?" Ja, Ja, wir wissen ja, nur die Erfahrung zählt. - Schmetterlinge und Herzklopfen - Nächte, in denen man nicht schlafen - dieses wohlige Gefühl, wenn [B]SIE[/B] dich anlächelt - die unzähligen Tränen, die man vergießt, weil sie hetero ist - das komische Gefühl in einem, wenn man als 9-Jährige dieses 10-Jährige Mädchen sieht, das man nicht ganz einordnen kann, dass eben nur omisch, aber wunderschön ist und man sich wünscht, ein Jungezu sein, damit sie einen mag, auf andere Art und Weise - der Wunsch die Lippen dieses dunkelblond gelockten Mädchens zu küssen, mit dem man mit 13 auf der Party des Kreijugendrings die ganze Zeit tanzte - der bloße Gedanke an eine nackte Frau, der... [zensiert :D ] - das plötzliche Gefühl: mein Gott, die ist ja süß, wenn man durch die Straßen läuft und ein besonders hübsches Exemplar der Gattung weiblicher Homo Sapiens sieht - wenn man mit 16 in der ersten Reihe bei einem Konzert (lesbisschwules Straßenfest) steht mit offenem Mund, weil die Frau auf der Bühne verdammt sexy ist, total schöne Augen hat und offensichtlich mit einem flirtet - wenn man Aimee und Jaguar immer wieder schauen könnte, weil Maria Schrader einfach eine enorm tolle Frau ist - wenn man seit 4 Jahren in einer lesbischen Community rumhängt, die noch ein schlimmeres Diskussionsnieveau als Nachtwelten hat, in der Hoffnung, dort endlich mal die Traumfrau zu finden (obwohl es hoffnungslos ist :D ) - die vielen Ängste, die man durchstand, das innere sich wehren gegen die Wahrheit, bis alles nichts mehr hilft - die unzähligen Träume, die man in dieser Zeit hatte - das verheimlichen, was man freitags Abends in Frankfurt wirklich treibt, nur damit sie nichts rauskriegen und noch vieles mehr das zählt natürlich alles ÜBERHAUPT nicht. ist klar... Man sollte aber auch nicht den Fehler machen, die typische Schwulenszene mit den Schwulen zu verwechseln. Ich kenne genügend Schwule, die mit eben dieser genausowenig anzufangen wissen. Nicht, weil sie nicht schwul wären, sondern, weil ihnen die Betonung des sexuellen in eben dieser äußerst missfällt. Grade in meiner alten Jugendgruppe waren ziemlich viele "normale" Leute. @ Trauerwesen [QUOTE]ich dann beispielsweise als Stockhetero mehr Erfahrung mit einer Frau als manche Bisexuelle dort[/QUOTE] wie bereits gesagt: man sollte nicht den Fehler machen und "echt" oder "Modebi/lesbisch" an der Erfahrung messen. Meine Erfahrungen mit einer Frau beschränken sich bisher auf Zungenküsse.... mit meiner "Ex-Freundin", wenn man es überhaupt so nennen kann, denn es war ein klassischer Fall von "nach einer Woche merken wir, dass es nicht passt". Und selbst dieser Kuss fand lange nachdem statt, seitdem ich selber über mich schon Bescheid wusste. Ich hab sie mit 17 in besagter Community weiter oben kennengelernt. Für mich herausgefunden hab ich es mit 15. Ich bin nunmal wie gesagt kein Mensch, der jetzt auf die nächste Lesbenparty rennt, um sich dort für ein ONS anquatschen zu lassen und die Mädels, von denen ich was wollte bisher, waren entweder hetero oder hatten ihr Herz schon anderweitig verschenkt. Was sagt Erfahrung schon über Gefühle aus? |
| Trauerwesen | rosenkind: Das Problem, das man nicht mehr ernstgenommen wird, kenne ich gut bzw kann ich es mir gut vorstellen. Es liegen Welten zwischen den echten und den anderen und wird in einen Topf geworfen. Was meine Äusserung mit Erfahrung angeht, hast Du sicherlich Recht, die Gefühle sind dann doch wichtiger. Was ich aber vielmehr ausdrücken wollte, ist, dass wohl nicht jeder, der mal eine Frau geküsst hat (wie intensiv auch immer) dementsprechend nicht unbedingt Bi sein muss. Mir kommt es eben so vor, dass viele aufgrund Erfahrungen basierend auf Neugierde dann meinen, wenn sie was mit dem gleichen Geschlecht hatten, muss das wohl so sein. ich kenne auch schwule, die eine Freundin hatten, aber da wussten sie es selber eben noch nicht so, das macht sie auch nicht zu Bi. |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] Nichts gegen Leute, bei denen die Sexualität aufgespalten ist, es gibt durchaus den Fall, dass manche sich zu einem Geschlecht nur sexuell hingezogen fühlen und das auch ernsthaft. Aber soooo viele? never! [/QUOTE] Der inflationäre Gebrauch von Bi-sexualität, geht meiner Meinung auch auf dass Missverständnis zurück, dass Sexuelle Phantasien mit beiden Geschlechtern und tatsächliche Bisexualität verwechselt wird. Fast jede Bisexuelle Person die ich kennenlernte, meinte sie würde es gerne mal "ausprobieren" aber niemals eine Beziehung mit dem gleichen Geschlecht führen. Dass kann in meinen Augen, nicht Bi-Sexuell sein. Ich würde dass eher homoerotisch nennen. Die Entwicklung homoerotischer (und homophober) Neigungen halte ich persönlich auch eher für eine Frage der Kultur in der man aufwächst. |
| rosenkind | [QUOTE]Fast jede Bisexuelle Person die ich kennenlernte, meinte sie würde es gerne mal "ausprobieren" aber niemals eine Beziehung mit dem gleichen Geschlecht führen.[/QUOTE] ausprobieren = Neugierde. Aber die Menschen, bei denen es [B]wirklich[/B] aufgespalten ist gibt es auch. Eine Bekannte von mir (30+) war so ein Fall. Verliebt war sie nur in Männer, NUR in Männer. Aber nach ihrer Aussage mochte sie den Sex mit ihnen nicht und es gab, wenn ich mich rechterinnere auch nur einen einzigen Mann, den sie körperlich anziehend fand. Und bei Frauen war es genau umgekehrt, sexuelle Anziehung, aber keiner Verliebtheit. Wie gut, dass das bei mir relativ gleichmäßig verteilt ist, das sind nämlich die Fälle, die Probleme in der Beztiehung bekommen. |
| melpomene | bin immer ein bissl unsicher, ob ich hier was sinvolles beitragen kann...hm naja... ist ein ziemlich persönliches thema. und ich denke, wird auch jeder ein bissl anders damit umgehen. ich mag es nicht besonders, dass dieses thema (wie so viele andere) so ausgeschlachtet wird. es zerstört ein bisschen von meiner welt, denn das wenigste was ich mir wohl gewünscht habe, ist irgendwie zum sexobjekt reduziert zu werden, auch die schlechten erfahrungen waren nicht notwendig. ich habe niemanden gebraucht, der mir sagt, meine gefühle seien voll im trend. es hätte mir aber geholfen, wenn mir das gefühl gegeben worden wäre, dass es ok ist, so wie ich bin und vor allem wie ich fühle. weil irgendwie war/ist das nicht so oO also ich erlebe es oft, dass menschen gegenüber homosexualität alles andere als unvoreingenommen reagieren. was ich ihnen zum teil gar nicht übel nehmen kann, weil man wie gesagt, geradezu überschwemmt wird mit (fehl?!)informationen und sinneseindrücken, in den medien und auf der straße, und ich mich selbst davon abgrenzen muss, um nicht ganz dumpf im kopf zu werden oO man macht sich immer wirrere gedanken und stellt theorien auf und kriegt am ende noch angst vor diesen vorstellungen. das macht mich traurig, weil etwas menschliches, das ich genauso mit wärme und liebe (auch den negativen seiten) in verbindung bringe, wie jeder anders orientierte mensch, so unnötig aufgebauscht und verzerrt wird. ich weiß nicht. das geht für mich oft über ein gesundes maß an auseinandersetzung hinaus. es kann ja jeder für sich entscheiden, was recht und schlecht ist, aber dann ist auch mal wieder gut. wobei, wer sich son käse im tv, oder sonstwo, ankuckt ist ja auch selbst schuld ^^ stattdessen wäre es wirklich wünschenswert, das evt. familiärer zu thematisieren. ich bin da selbst kein gutes beispiel, oder? naja, bei mir klappt es mit der familie eben nicht so. dafür aber im freundeskreis. habe das glück, auf ein paar wenige menschen getroffen zu sein, denen ich vertrauen kann und bei denen ich akzeptiert werde, wie ich bin. und diese basis hilft ungemein, mich entfalten zu können, ohne eben einzig geprägt durch die negativen erfahrungen zu sein, die ich leider machen musste. denn das ist nicht meine sexualität. ne. die wurde dadurch nur abgelenkt und gestört. aber ich merke jetzt, was mich darin wirklich ausmacht. ich denke dabei auch an das was seneca gesagt hat. es ist vllt. ähnlich zu sehen. hatte mir auch (manchmal gezwungenermaßen) gewisse neigungen, zu einem beachtlichen teil zumindest, eingeredet und habe mit der zeit festgestellt, dass es nicht wirklich das ist was ich will und brauche. das habe ich überwunden und zurückgelassen. und jetzt bin ich glücklich mit meiner süßen ^^ und ich werd sehen was kommt. ich denk, man sollte das einfach versuchen, als normalen "vorgang" zu sehen. egal auf welchen wegen, macht das doch jeder durch. ich weiß nicht, ob sexualität einfach angeboren ist, aber es braucht sicher seine zeit, bis man sich selbst gefunden hat. ich möchte daher auch niemanden verurteilen, der einfach nur etwas ausprobieren möchte. wie soll man sonst an erfahrungen kommen? mit sich selbst wie mit anderen. geistig, wie körperlich. meine wichtigste erfahrung war wohl, das was ich empfinde anzunehmen. bin auf dem besten wege seit langem. und rosenkind, deinen vorletzten beitrag kann ich so gut nachvollziehen. ich habe z.b. lange versucht meinen eltern meinen standpunkt diesbezüglich klarzumachen. und was ist? naja ist wohl irgendwie an ihnen vorbeigegangen. es tut unheimlich weh so etwas zu hören (mir hat es das zumindest) wie es sei nur eine phase. abgelehnt. grade in so jungen jahren und wenn man selbst so furchtbar unsicher ist. und diese trendgeschichten machen es wohl nicht leichter. aber da muss man dann wohl drüber stehen. bzw sich so gut es geht nicht vom eigenen weg abbringen lassen. find es klasse wie du schreibst, grade was gefühle und erfahrungen betrifft. :D ist irgendwie schon komisch, sich in ne kategorie zu stellen. aber ich bin selbst eben bisexuell (zu diesem zeitpunkt immernoch *g*). und ich hab lange dagegen angekämpft und unmengen probleme damit und allgemein gehabt. und naja es ging nicht weg ^^ was auch immer sich jemand jetzt darunter vorstellen mag. ich lasse es mal so stehen. hoffe das passt so. liebe grüße, mel. |
| rosenkind | Ich nehms heute mit Homur, vorallem, weil ich mit meinen (fast) 20 Jahren (hey, es ist nichtmal mehr ein Monat bis dahin) auch zunehmend ernster genommen werde (von meinen Eltrn hab ich übrigens niemals was von "phase" gehört. Ichhab ihnen klipp und klar geschrieben nach dem Motto: so meine Lieben, ich steh auf beide Geschlechter, kommt mir bitte nicht mit Phase, ich bin 19, ich fühle es seit 10 Jahren, ich weiß das wohl am besten und alles andere ist anmaßend, weil ihr meine Gefühle ja selbst nicht fühlt). Vor 5,6 Jahren habe ich überall gelesen ja, das kann man mit 15 doch noch nicht wissen, das weiß man erst mit so etwa 20. Hab mich damals immer maßlos drüber aufgeregt, Umfragen gemacht, Statistiken aufgestellt, soagrein Statement von Seiten eines Sozialpädagogen eingeholt (und inzwischen auch zufälligeines Therapeuten), jene Broschüre oben zitiert und argumentiert, was das Zeug hielt, zusammen mit einer Bekannten, die ebenfalls seinerzeit 14/15 war. Wenn ich heute irgendwo mitkriegen sollte, dass irgendwer den Standartsatz "das ist sicher nur ne Phase, das geht vorbei, das kannstdu erst mit 20 wissen" runterleiert, werde ich hingehen und schreiben (oder sagen): "ich BIN 20, ich WUSSTE es mit 15 und es war KEINE Phase". :D Was mir heute Probleme macht ist ehr die Intoleranz in der lesbischen Szene, was da zum Teil abgeht, dagegen ist ein "das ist nur ne Phase" oder "das kannst du nicht wissen" das reinste Kompliment. |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von apnoe [/i] [B]"Mehr boese Maenner -> Mehr Lesben denn je!" - Die wohl logischste Konsequenz!!! "Mehr boese Frauen -> Mehr Schwule Maenner denn je!" - Die wohl logischste Konsequenz!!! [/B][/QUOTE] Logisch finde ich das nicht. Denn wenn wir wirklich von Logik reden, dann wird das eigentlich schon hier beschriebene aus den und den Gründen nicht eintreten können. Denn logisch ist eher: Wenn ich enttäuscht werde, und unbedingt einen partner haben möchte, werde ich weitersuchen, bevor ich meine sexuelle Gesinnung vollkommen auf den Kopf stelle (zumal ich glaube, dass dies so einfach nicht geht. ich bin hetero und werde es immer bleiben, ob ich will oder nicht, denn sowas sucht man sich nicht aus). Dies ist naheliegender. Oder ich habe die schnauze generell von Beziehung voll und lebe als glücklicher Single. Des weiteren, wo wir bei Logik und Prämissen usw sind, sagst Du selber, dass es ebenso böse Frauen gibt. Angenommen, ich werde nun lesbisch, was habe ich dann davon, denn Frauen sind ja ebenso böse. Dann kann ich auch bei Männern bleiben.... Dann wäre wirklich die logischste Konsequenz, sich einen Vibrator zu kaufen und als Single zu leben. |
| rosenkind | und wo bleiben die bösen Tiere? ;) |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]und wo bleiben die bösen Tiere? ;) [/B][/QUOTE] Das finde ich jetzt irgendwie witzig, da ich erst noch schreiben wollte: Vibrator kaufen und Hund zulegen, und da hatte ich befürchtet, dass dies falsch aufgefasst werden könnte, obwohl ich den nur für die Einsamkeit meinte ;) Hm, ich glaube aber, in dem Fall ist derjenige böse und nicht das Tier :D |
| Ghola | Mhmmm....das ist sie mal wieder die Diskussion um ECHT und UNECHT. So als wäre die menschliche Sexualität eine klare Schublade, in die man sich für den Rest des Lebens einordnen könnte. Was ist dann mit der Lesbe, die zwar Männer im Bett mag, aber keine Penisse oder die Männer mag und Penisse auch, die sich aber noch nie in einen Mann verliebt hat. Oder die Frau, die all die Jahre hetero war, jetzt eine Freundin hat, aber sich nicht lesbisch fühlt, oder die Hetera, die von sich sagt, sie wäre hetero,möge die Männer aber einfach nicht mehr? Das sind nur einige Beispiele aus meinem näheren Umfeld. Sprache ist schon was eigenartiges: sie hilft uns Dinge einzuordnen, doch wenn wir nicht aufpassen, lässt sie uns vergessen, dass sie nur ein Hilfsmittel zum Erfassen unserer vielfältigen Lebenserfahrungen ist... |
| rosenkind | [QUOTE]Was ist dann mit der Lesbe, die zwar Männer im Bett mag, aber keine Penisse oder die Männer mag und Penisse auch, die sich aber noch nie in einen Mann verliebt hat.[/QUOTE] solche Lesben sind mir noch nie begenet, alle, die ich sonst kannte, denen es so ging, nannten sich bi. [QUOTE]Oder die Frau, die all die Jahre hetero war, jetzt eine Freundin hat[/QUOTE] in meinem Sprachgebrauch "Grenzgänger" [QUOTE]oder die Hetera, die von sich sagt, sie wäre hetero,möge die Männer aber einfach nicht mehr? [/QUOTE] nicht mehr mögen ist so ungenau, denn es sagt nichts darüber aus, ob da jetzt eine Neigung für Frauen da ist oder einfach nur Unlust auf Männer. Letzteres, denke ich, macht jeder mal kürzer, mal länger mit, wenn er (mehrfach) enttäuscht wurde. Ich bin an sich auch mehr ein Fan der Individualsexualitäts - Theorie (so wie ich es nenne). Aber solange es noch derartige Vorurteile gibt, die davon ausgehen, eine Frau sei nur lesbisch oder bi [I]geworden[/I], weil sie Pech mit den Männern hatte, sind die Schubladen leider noch nötig, um für die richtige Akzeotanz dieser Gefühle zu kämpfen. Es müssen erstmal Grenzen geschaffen werden, um eine Sache gültig zu machen, erst, wenn dass der Fall ist, kann wieder differenziert werden. Es mal mussetwas anderes auch als anderes akzeptiert werden, damit es nicht als Marotte abgetan und belächelt wird, erstdann können die Feinheiten herausgestellt werden, ansonsten läuft man Gefahr, dass die andere Emotion niemals als solches gesehen wird. "ach, die Hannah, die ist ja auch lesbisch und steht auf Schwänze, also tust du Lesbe es ja auch, wenn die Hannah das tut und sag mir nicht, dass dir schon beim Gedanken davon schlechtwird, das stimmt ämlich nicht, weil die Hannah...". Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Im Endeffekt ging es in den letzten Posts auch nicht um ein "echt" oder "unecht" im Sinne von true oder untrue, sondern darum, dass einige Leute behaupten Emotionen zu haben, die sie offensichtlich nicht haben, nur um als besonders offen oder was auch immer zu gelten. Also ums "cool sein"-Wollen. |
| judgedredd | Es handelt sich vielmehr um die Schattenseite der gesättigten zivilisierten Welt. Einmal gibt es die „biologischen“ Homos, das ist auch ok. Die Natur hat es ein wenig mehr mit den Hormonen während der Schwangerschaft gemeint. Dann gibt es die veranlagten Homos. Die Veranlagung mag durch äußere Einflüsse entstanden sein. Die Psyche spielt auch eine Rolle. Und letztens gibt es die Homos, die aus freien Willen Homos werden. Bei vielen freiwilligen Lesben handelt sich häufig um schlechte Erfahrungen bzw. um positive, vom Gefühl eher, „warme“ Erfahrungen, die zum Vergleich gezogen werden. Frauen sind Gefühlswesen, und wenn diese Wärme, diese Sicherheit, diese Geborgenheit von einer anderen Frau gegeben wird, dann wechseln sie das Ufer. Natürlich, das hängt mit der Psyche zusammen. Diese Sensibilität ist von Frau zu Frau verschieden. Die Akzeptanz solch einer Situation ist unterschiedlich. Eine Frau die "normal" ist, wird nicht so schnell das Ufer wechseln wollen. Früher waren die Menschen abgehärtet, Heute ist anderes. Es gibt Menschen, die psychische Probleme haben und Antidepressiva nehmen, aus Gründen, die früher belanglos waren. |
| rosenkind | @judgedredd was du sagst ist vollkommen an der Wirklichkeit vorbei 1. Die Ursachen der Homosexualität sind bis heute nichtgeklärt, also nix mit Veranlagung, Hormonen ect. Das sind bisher alles [B]Vermutungen[/B] der Wissenschaft, aber ekien belegten Theorien. 2. kein Mensch [B]wird[/B] homosexuell, weils Probleme mit dem anderen Geschlecht gibt, aber man sonst eigentlich hetero ist. Zwischen Erfahrungen machen und echten Empfindungen herrscht gibt es einen riesigen Unterschied. Was man heute [B]weiß[/B] ist, dass man seine Grundorientierung nicht einfach so ändern kann. Die Psychologie hats inzwischen ja auch begriffen, nochin den 70gern glaubte man das Gegenteil. Es gibt Menschen, die homosexuell sind, sich aber heterosexuell verhalten, weil sie ihre Gefühle aufgrund von Intoleranz des Umfelds unterdrücken oder sogar soweit verdrängen, dass sie sich selbst noch gut was vorspielen. Es gibt Menschen, die heterosexuell sind und schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemachthaben und sich homosexuell verhalten. Aber wie Beowulf schon irgendwo sagte: Von denen führt [B]keiner[/B] eine ernsthafte Beziehung mit dem eigenen Geschlecht. Und es gibt Menschen, die relativ spät und plötzlich merken, dass sie Gefühle für einen Menschen des eigenen (anderen) Geschlechts haben, obwohl sie bisher nur auf das andere (eigene) Geschlecht standen. das sind dann Grenzfälle, entweder machen die Gefühle mal "eine Ausnahme" oder man entdeckt die Neigung eben erst sehr spät. Aber mir ist in über 5 Jahren, in denen ich mich in diversen schwulen oder lesbischen (oder beides) Communities rumtreibe noch kein einziger Schwule, keine einzige Lesbe und kein(e) einzige(r) Bisexuelle(r) begegnet, der oder die von sich gesagt hätte: ich bin mit dem eigenen Geschlechtzusammen, weil ich schlechte Erfahrungen mit dem anderen gemacht hätten. [B]ALLE[/B] die so argumentierten, redeten von ausprobieren oder puren Sex, aber niemals von Beziehungen, die sie ernsthaft führten. außerdem ist es ein Klischee, das in der Wirklichkeit ebenfalls nicht stimmt, dass eine homosexuelle Beziehung harmonischer abläuft als eine heterosexuelle, weils 2 x dasselbe Geschlecht istund man sich ja "besser versteht". Denn im Prnzip sind sie nicht anders. Bloß, dass Themen wie "Gewalt in lesbischen/schwulen Beziehungen" heute leider immernoch ein Tabuthema sind, weswegen es darüber kaum Statistiken gbt. Was das ganze Thema mit Abhärtung und Antidepressiva zutun hat, will mir auch nicht einfallen. |
| Biohazard | vielleicht sollte man es eher als bewußt und unbewußt bezeichnen. Die eine fühlt sich zum selben Geschlecht hingezogen ohne das sie wirklich darüber nachdenkt, die andere hat schlechte Erfahrungen gemacht und überlegt sich das sie es einfach mal probieren könnte. Bischen wir und wage aber vielleicht versteht ihrs ja :) |
| judgedredd | @rosenkind [QUOTE] was du sagst ist vollkommen an der Wirklichkeit vorbei [/QUOTE] Nöö, ich bitte dich!!! Was ist mit dem so genannten „Mansweib“? Viele davon sind lesbisch veranlagt. Die körperlichen Merkmale sind eindeutig männlich. Und die Seele auch. Ich sagte viele, nicht alle. [QUOTE] Was man heute weiß ist, dass man seine Grundorientierung nicht einfach so ändern kann. [/QUOTE] Meine Aussage schließt diese Option nicht aus. Obwohl das „einfach“ nicht ganz zutrifft, meiner Meinung nach. Weil: [QUOTE] Es gibt Menschen, die heterosexuell sind und schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben und sich homosexuell verhalten. Aber wie Beowulf schon irgendwo sagte: Von denen führt keiner eine ernsthafte Beziehung mit dem eigenen Geschlecht. [/QUOTE] Ich kenne genug Beispiele die das Gegenteil bestätigen. Es gibt insbesondere viele Teenies, die eine Beziehung führen. Ich gebe Beowulf insofern Recht, da manche Teenies ein oder zwei Male schlechte Erfahrungen machen und später es mit dem gleichen Geschlecht ausprobieren. Ansonsten stimme ich dir zu. [QUOTE] Entweder man fühlt sich zum gleichen Geschlecht hingezogen oder nicht[/QUOTE] Trivial, ich fühle mich auch zu Drogen hingezogen. Die Entscheidung treffe ich freiwillig oder nicht? @Nemain [QUOTE] Meinst du das so wenn eine Frau die nach deinen Worten nicht "normal" ist und Depressionen hat und die schlechte Erfahrung mit Männern gemacht hat, das diese Frau dann (schneller) das "Ufer wechselt"? Also das hört sich doch etwas merkwürdig an ... [/QUOTE] Nein ich meinte genau das Gleiche wie Rosenkind schrieb: „Es gibt Menschen, die heterosexuell sind und schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben und sich homosexuell verhalten. „ Und mit Normal meinte ich das was Rosenkind auch schrieb: Was man heute weiß ist, dass man seine Grundorientierung nicht einfach so ändern kann. ;) |
| rosenkind | [QUOTE]Nöö, ich bitte dich!!! Was ist mit dem so genannten „Mansweib“? Viele davon sind lesbisch veranlagt. Die körperlichen Merkmale sind eindeutig männlich. Und die Seele auch. Ich sagte viele, nicht alle.[/QUOTE] welche männliche [B]Veranlagung[/B]? Die "Klischee"lesben mögen sich optisch männlichen Klischees anpassen, aber das hat nichts mit Veranlagung zu tun. Die allermeisten davon sind biologisch genauso ausgeprägt wie jede andere Frau (z.B. bei der Oberweite), bedienen sich lediglich wandelbaren optischen Merkmalen (z.B. Männerkleidung oder kurze Haare), aber das sind keine [B]biologischen[/B] Merkmale. Auch der Rest ist soziologisch. Was ist Männlich? das ich Bier trinke und Fußball spiele? Das ist nicht biologisch männlich, sondern nur durch unsere Kultur so bestimmt. Für ein elsbisches Mädchen istes vielelicht leichter aus der Geschlechtsrolle auszubrechen: man muss die Jungs nicht beeindrucken und wird gezwungen mehr darüber zu reflektieren als viele andere. Ansonsten sollte man den Einfluss der szeneinternen Regeln, die sich in einer Zeit der Intoleranz bildeten (um nicht aufzufallen) nicht unterschätzen. außerdem sollte man nicht den Fehler machen und von männlich-weiblich auf hetero-homosexuell schließen, darüber stehtauch vieles in der netten broschüre, die ichfrüher zitiert habe. Davon mal abgesehen ist [B]höchtens[/B] die Hälfte der lesbischen Frauen optisch dem Klischee entsprechend. Beim Charakter dürftes es nochmal weniger sein. Die Klischeevertrerinnen fallen nur mehr auf. [QUOTE]Es gibt insbesondere viele Teenies, die eine Beziehung führen. [/QUOTE] Diese Teenies sind mir noch nie begegnet, ich hab im realen Leben und außerhalb der Szene (z.B. jugendgruppen) innerhalb von 6 Jahren nur 2 Personen unter 18 getroffen, bei denen das so war. [QUOTE]Meine Aussage schließt diese Option nicht aus.[/QUOTE] Doch, das tut sie, weil du die Grundoreintierung, welche die Worte lesbisch/schwul, bisexuell und hetero beschreiben, mit dem Experimentieren gleichsetzt. (Freiwillige Lesben... ) [QUOTE]Die Entscheidung treffe ich freiwillig oder nicht?[/QUOTE] [B]NEIN[/B] man [B]entscheidet[/B] nicht, zu wem man sich hingezogen fühlt und zu wem nicht. Wenn die Welt so einfach wäre... dann gäbe es keine Psychologen, die den Homos heute helfen, sich zu outen und zu ihren Gefühlen zu stehen. Man entscheidet sich [B]NICHT[/B] freiwillig für oder gegen ein Gefühl. Gefühle und Neigungen hat man oder man hat sie nicht. Man kann sich nur entscheiden, ob man sie auslebt oder verdrängt, wobei letzteres auf Dauer zu psychischen Störungen führen kann. Aber man entscheidet sich nicht, welche Gefühle man (nicht) hat. Nur bezeichnen die Wörter lesbisch/schwul, bisexuell und heterosexuell aber nunmal diese Gefühle. Allein schon im Begriff des "inneren Coming outs", was heißt, die Bewusstwerdung dieser Gefühle. Denn wie schon mehrmals gesagt: [B]sexuelles verhalten ungleich sexuelle Orientierung[/B] Ich könnte für mich ebenfalls entscheiden, dass ich mich ab jetzt nur noch auf Frauen einlasse, z.B. weil ich dann weniger Konkurrenz hätte oder weil mich jede Beziehung mit einem Mann an meinen Ex-freund erinnern würde, ich würde also [B]gleichgeschlechtlich leben[/B], das würde mich aber noch nicht zur [B]Lesbe[/B] machen, weil meine Gefühle für Männer damit nicht aufhören. Weil ich dem Gedanken an Sex mit ihnen immernoch sehr viel abgewinnen kann, weil ich mich immernoch immer mal wieder in sie verliebe, weil ich viele Exemplare süß und anziehend finde usw usw usw. All diese [B]Gefühle[/B] hat eine [B]Lesbe[/B] nicht, z.B. eine, die schon beim bloßen Gedanken an "Hetensex" ein Übelkeitsgefühl bekommt. Ich wäre immernoch bisexuell, auch wenn ich genaueo wie die Lesbe leben würde. |
| judgedredd | [QUOTE]welche männliche Veranlagung? Die "Klischee"lesben mögen sich optisch männlichen Klischees anpassen, aber das hat nichts mit Veranlagung zu tun. Die allermeisten davon sind biologisch genauso ausgeprägt wie jede andere Frau (z.B. bei der Oberweite), bedienen sich lediglich wandelbaren optischen Merkmalen (z.B. Männerkleidung oder kurze Haare), aber das sind keine biologischen Merkmale. [/QUOTE] Aufgeschlossenheit ist etwas seltenes, aber man merkt direkt, dass die jüngeren Generationen immer Recht haben wollen!! Nun etwas zu deiner Information: [I] Es gibt zunehmend wissenschaftliche Hinweise darauf, dass bestimmte Hirnstrukturen im Hypothalamus (die BSTc Region) die geschlechtsspezifischen Gefühle und die angeborene Geschlechtsidentität bestimmen. Diese Strukturen werden vor der Geburt während der frühen Schwangerschaft fest in den unteren Hirnzentren des Zentralnervensystems (ZNS) während eines Hormon- modulierten Prägungsprozesses vernetzt. Es scheint so zu sein, dass, wenn diese Hirnstrukturen durch Hormone im Fetus maskulinisiert (vermännlicht) werden, das Kind eine männliche Wahrnehmung und eine männliche Geschlechtsidentität haben wird, unabhängig davon, ob die Gene oder die Genitalien männlich sind. Wenn diese Strukturen nicht maskulinisiert werden wird das Kind unabhängig von den Genen und den Genitalien eine weibliche Wahrnehmung und eine weibliche Geschlechtsidentität haben Neuere Forschung deutet darauf hin, dass sich das Gehirn bei männlichen und weiblichen Embryos sogar noch früher differenziert, möglicherweise, bevor die embryonalen Sexualhormone überhaupt eine Rolle spielen. Die hierfür zugrunde liegenden Mechanismen sind noch nicht bekannt. Die Geschlechtsidentität wäre somit ein komplexes Ergebnis der frühen Hirndifferenzierung und des späteren Einflusses embryonaler Hormone. So kann erklärt werden, warum es möglich ist, dass manche Kinder eine Geschlechtsidentität haben, die nicht ihrem genetisch vorliegenden Geschlecht entspricht. Bei den Kindern mit testikulärer Feminisierung sind wahrscheinlich auch die Hirnstrukturen resistent gegenüber den maskulinisierenden Effekten des fetalen Testosterons (wie auch ihre Genitalien). Deshalb entwickeln sie Hirnstrukturen mit einer weiblichen Geschlechtsidentität, obwohl sie ein Y- Chromosom haben. Auf diese Weise kann auch erklärt werden, warum manche Kinder eine Geschlechtsidentität haben, die nicht den Genitalien und der Erziehung entspricht. Es sind unbestreitbare Beobachtungen, die auf einem Wissenschaftsgebiet, in dem es sehr viel Missinformation und Tabus gab, zum Paradigmenwechsel führen. Bei Galileo änderte sich das Weltbild von einem Universum mit der Erde im Zentrum zu einem Universum mit der Sonne im Zentrum. In der Sexualmedizin besteht die Veränderung in der Widerlegung der Theorie von Genitalien und Erziehung als bestimmend für die Geschlechtsidentität und der Akzeptanz der Theorie der vorgeburtlichen neurobiologischen Entwicklung der Geschlechtsidentität im Zentralnervensystem. "Es sind letztendlich die Kinder selbst, die herausfinden können und müssen, wer und was sie sind. Es ist unsere Aufgabe als Ärzte und Wissenschaftler, ihnen zuzuhören und zu lernen. Klinische Entscheidungen dürfen weder von anatomischen Gegebenheiten noch vom ‚Funktionieren’ der Sexualorgane abhängig gemacht werden, weil hierfür nicht Moral oder soziale Konsequenz im Vordergrund stehen sondern das wahrscheinlichste psychosexuelle Entwicklungsmuster des Kindes. Anders gesagt, kritisch für die psychosexuelle Entwicklung und Anpassung sind nicht die äußeren Genitalien, sondern es ist das Gehirn." Ein Labortier freilich, die Ratte, liefert ein Modell sexueller Orientierung auch für Menschen. Homo- wie heterosexuelle Paarungsvorlieben hängen demnach von vorgeburtlichen Hormonen ab. Ein Männchen, das als Fötus mit viel Androgen (männliches Geschlechtshormon) heranwuchs, bevorzugt das Aufreiten. Ist es hingegen von niedrigem Hormonspiegel geprägt, wird es vorzugsweise die Hohlrücken-Position einnehmen – so wie die meisten Weibchen, die normalerweise wenig Androgen abbekommen haben. Ein Weibchen hingegen, das im Mutterleib von viel Androgen bespült worden war, liebt nicht das Bestiegenwerden, sondern reitet gerne selber auf. Die Übertragung auf den Menschen ist nur bedingt möglich, da diese Gattung ein breiteres Spektrum von Stellungsvarianten hat. Unbestritten ist, dass pränatale Säfte menschliche Heteros und Homos unterschiedlich gestalten. So arbeiten die Hirnhälften heterosexueller Männer spezialisierter als die von Frauen und von Schwulen. Sexualspezifisch ist auch der so genannte INAH3 – ein Teil des Hypothalamus im Zwischenhirn. Bei weiblichen Ratten lösen sich die entsprechenden Nervenzellen auf, wenn sie vorgeburtlich nur wenig Androgen erhalten. Auch beim Menschen deuten Studien darauf hin, dass der INAH3 bei Frauen und Schwulen kleiner ist als bei Heteromännern. Einfacher erkennbar – und erklecklicher Fundus für Partyspiele – sind andere, durch pränatale Hormone modulierte Merkmale. So dürften Lesben häufiger Linkshänder sein. Bei Heterofrauen und Schwulen sind Zeige- und Ringfinger oft gleichlang, während bei Heteromännern und Lesben der Zeigefinger kürzer ist. Schwule wiederum sind leichter und kleinwüchsiger als Heteros, besitzen dafür aber längere und dickere Penisse. Was mag werdende Mütter bewegen, Ungeborene diesen oder jenen Hormonen auszusetzen? Eine neue Studie von 15000 Probanden legt nahe, dass Alkohol in der Schwangerschaft keine Rolle spielt, während Nikotin und eventuell Stress die Söhne eher schwul macht. Auch das Vorhandensein von älteren Brüdern macht das Schwulsein wahrscheinlicher: Vermutlich verstärkt sich in der Mutter nach jeder Knabengeburt die Immunabwehr, weshalb Spätempfangene mit weniger Androgen versorgt werden. [/I] [QUOTE] Diese Teenies sind mir noch nie begegnet, ich hab im realen Leben und außerhalb der Szene (z.B. jugendgruppen) innerhalb von 6 Jahren nur 2 Personen unter 18 getroffen, bei denen das so war. [/QUOTE] Ja natürlich, du bist gerade erst 20. Ich bin 15 Jähren länger hinter den Kulissen. Außerdem wohne ich in Köln. Hinzu noch, ich bin jedes Jahr bei der Christopher Day Parade. Dann kann ich dir die Teenies und die richtig „männlich veranlagte“ Lesben zeigen!! [QUOTE] NEIN man entscheidet nicht, zu wem man sich hingezogen fühlt und zu wem nicht. Wenn die Welt so einfach wäre... dann gäbe es keine Psychologen, die den Homos heute helfen, sich zu outen und zu ihren Gefühlen zu stehen. [/QUOTE] Die Kategorie habe ich auch nicht gemeint. Ich habe selber einen Kumpel gehabt, der war Sänger, hat viel Geld gehabt, gelebt im Überdruss, Drogen, viele Frauen usw. Weißt du warum er Schwul geworden ist? Der sagte einmal zu mir: „Mit Frauen zu schlaffen wurde mir irgendwann langweilig. Dann habe ich mit Männern experimentiert, es hat mir gefallen. Und mit Frauen hatte ich immer Stress. Jetzt bin ich zufrieden. Klar wie du geschrieben hast, solche Fälle sind selten. Aber diese Seltenheit lässt nach, das habe ich mit „freiwillig“ gemeint. [QUOTE] Ich könnte für mich ebenfalls entscheiden, dass ich mich ab jetzt nur noch auf Frauen einlasse, z.B. weil ich dann weniger Konkurrenz hätte oder weil mich jede Beziehung mit einem Mann an meinen Ex-freund erinnern würde, ich würde also gleichgeschlechtlich leben, das würde mich aber noch nicht zur Lesbe machen, weil meine Gefühle für Männer damit nicht aufhören. [/QUOTE] Deshalb liegt im Trend BI zu werden. Gleichgeschlechtlich leben, heißt nach deiner Aussage also, keine Lesbe sein, aber lesbisches Lebensart führen, oder wie? Ist das eine neue Kategorie? Einmal „echte Lesbe“ und einmal Lesbefälschung oder Lesbemodell? |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i] Trivial, ich fühle mich auch zu Drogen hingezogen. Die Entscheidung treffe ich freiwillig oder nicht?[/QUOTE] Das Erklärt einiges. Aber Drogenkonsums mit dem Geschlechtsleben zu vergleichen, offenbart eine gewissen Unkenntnis in der Thematik. Die Sexualität ist tief mit der Persönlichkeitsstrukut verwoben. Wann und wie sie fixiert wird, ist nicht geklärt, jedoch ist klar, dass die Sexuelle Orientierung (Im Gegensatz zu den Sexuellen Vorlieben) bereits vor der Pupertät feststsehen, und danach nicht mehr geändert werden können. Was deine "freiwillige" Homos betrifft. Nicht jeder Mensch kann freiwillig Homosexuell werden. Nur Bi Sexuell veranlagte Menschen, können sich dazu entschließen, ein Geschlecht aus einer Laune oder einer negativen Erfahrung heraus zu meiden. [QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i] Gleichgeschlechtlich leben, heißt nach deiner Aussage also, keine Lesbe sein, aber lesbisches Lebensart führen, oder wie? Ist das eine neue Kategorie? Einmal „echte Lesbe“ und einmal Lesbefälschung oder Lesbemodell?[/QUOTE] Das nennt sich differenziertes Denken. Homosexualität ist eine [U]ausschließliche[/U] sexuelle Fixierung auf das gleiche Geschlecht. Jemand der mit einem gleichgeschlechtlichen Partner lebt, sich aber genauso zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt, ist nicht Homosexuell. |
| judgedredd | [QUOTE] Aber Drogenkonsums mit dem Geschlechtsleben zu vergleichen, offenbart eine gewissen Unkenntnis in der Thematik. Die Sexualität ist tief mit der Persönlichkeitsstrukut verwoben. Wann und wie sie fixiert wird, ist nicht geklärt, jedoch ist klar, dass die Sexuelle Orientierung (Im Gegensatz zu den Sexuellen Vorlieben) bereits vor der Pupertät feststsehen, und danach nicht mehr geändert werden können. Was deine "freiwillige" Homos betrifft. Nicht jeder Mensch kann freiwillig Homosexuell werden. Nur Bi Sexuell veranlagte Menschen, können sich dazu entschließen, ein Geschlecht aus einer Laune oder einer negativen Erfahrung heraus zu meiden. [/QUOTE] In Wikipedia steht: „Homosexualität (bzw. Homophilie) bezeichnet eine sexuelle Orientierung, bei der Liebe und sexuelles Begehren ausschließlich oder vorwiegend gegenüber Personen gleichen Geschlechts empfunden werden. Homosexuelle Frauen werden auch Lesben oder Lesbierinnen genannt, homosexuelle Männer auch Schwule. Das Adjektiv homosexuell wird auch auf gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts angewendet, die nicht Schwule oder Lesben sind.“ Ich habe dich und Rosenkind schon verstanden. Das Problem ist hier die Sprache zur Bedeutung. Was ich genau meine ist folgendes: laut Wikipedia: „Die tatsächliche Häufigkeit von homosexuellem Verhalten hängt aber in hohem Maß von gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen ab“. Daher Tendenz steigend. Gerade die gesellschaftlichen Bedingungen führen immer dazu, dass Personen sensitiver gegenüber verschiedenen Orientierungen werden. Drogenabhängigkeit oder Alkoholismusfälle entstehen immer häufiger, weil manche Menschen empfindlicher gegenüber gesellschaftlichen Verhältnisse geworden sind im Vergleich zu der Vergangenheit. Ich möchte also betonen, dass die Gesellschaft Heute, speziell in hoch industriell entwickelten Ländern, mehr solche Fälle hervorbringt. [QUOTE] Nur Bi Sexuell veranlagte Menschen, können sich dazu entschließen, [/QUOTE] Deshalb habe ich „freiwillig“ und nicht freiwillig geschrieben. Die Psyche wird beeinflusst, das ist eine Prozedur, die zu dieser „entstandenen Veranlagung“ führt. Ich finde es unpassend wenn alles in einem Topf namens „Veranlagung“ positioniert wird. Die Gesellschaftlichen Bedingungen führen dazu, dass immer mehr Menschen depressiver „veranlagt“ werden. In anderen ärmeren Ländern hingegen, gilt dieses Verallgemeinen nicht. Deshalb wie in Wikipedia steht, man spricht eher von einer Orientierung und nicht von Veranlagung. Das wollte ich betonen. Das heißt aber nicht, dass die Veranlagung nicht existiert. Die Veranlagung war immer da und überall auf der Welt. Die Orientierung verändert sich zunehmend, speziell in unserer "westlichen" Welt. |
| rosenkind | [QUOTE]Auf diese Weise kann auch erklärt werden, warum manche Kinder eine Geschlechtsidentität haben, die nicht den Genitalien und der Erziehung entspricht.[/QUOTE] Geschlechtsidentität ungleich sexuelle Orientierung. Mal abgesehen davon, finde ich es mal wieder nett, auf mein Alter reduziert zu werden. Ich kenne diesen Text (bzw. die These) bereits, der wird seit gut 2- 3 Jahren immer mal wieder in div. Communities besprochen. was die wissenschaftliche Erforschung der Ursachen der Homosexualität angeht, so gibt es eine lange Liste von Erklärungen, die schon einmal "in" waren für eine bestimmte Epoche und später wieder kaum erwähnt wurden. (z.B. das Schwulengen). [QUOTE]Eine neue Studie von 15000 Probanden legt nahe, dass Alkohol in der Schwangerschaft keine Rolle spielt, während Nikotin und eventuell Stress die Söhne eher schwul macht.[/QUOTE] z.B. da gab es vor gut 2 Monaten eine Diskussion über einen ähnlichen Artikel, der fast das gleiche aussagte, nur mit Medikamenten und den weiblichen Nachkommen. Aber anders als bei diesem Text wurde, wurden freundlicherweise auch Zahlen angegeben. Zahlen, die sich im Bereich von 0, bis 3, % bewegten, und das nicht aif alle Probanten bezogen, sondern auf die Mütter mit ihren lesbischen Töchtern. Und das wird dann als Beweis gewertet :rolleyes: Auch an dieser Aussage habe ziemliche Zweifel: [QUOTE]Schwule wiederum sind leichter und kleinwüchsiger als Heteros, besitzen dafür aber längere und dickere Penisse.[/QUOTE]. Wer wurde untersucht? (in der klassischen Schwulenszene mit ihrem Schönheitsideal) wie viele? Was ich lese sind Thesen, aber keine einzige Zahl, zumindest im Bezug auf die Ergebnisse. Fakt ist einfach, dass das ganze eine ziemlich komplizierte Sache ist. Das sich schon die verschiedensten Richtungen daran versucht haben, man aber heute immernoch keine [B]einheitliche, ettablierte[/B] These hat. Klar gibt es [B]INDIZIEN[/B] die auf eine biologische/genetische eranlagung hindeuten, aber sooo einfach ist die Sache dann auch wieder nicht. Ein Erklärungsmuster reicht nunmal leider nicht für das ganze Phänomen aus. Die "männlichen" Lesben gibt es sehr wohl... genauso wie die extrem weiblichen. Um irgendwann einmal die Antwort finden zu können, müssen aber [B]beide[/B] bedacht werden (gilt natürlich auch für Schwule). Und biologie ist auch nicht alles, wichtig ja, aber die Sozialisation spielt auch immer eine Rolle. Denn, dass eine Lesbe z.B. Fußball spielt oder kurze Haare hat, ist sicher nicht genetisch vorprogrammiert. [QUOTE]Hinzu noch, ich bin jedes Jahr bei der Christopher Day Parade. Dann kann ich dir die Teenies und die richtig „männlich veranlagte“ Lesben zeigen!![/QUOTE] Ja, der Christopher Street Day gehört natürlich absolut nicht zur homosexuellen Szene :rolleyes: ich schrieb: ich hab im realen Leben und [b] außerhalb der Szene [/b] Dass auf lesbischen/schwulen Veranstaltungen, Gruppen, ect. pp natürlich mehr Leute anzutreffen sind, ist doch logisch, da werden ja auch alle, die sonst im "normalen" Leben die Ausnahme darstellen, plötzlich zusammengefasst. Das wäre so, wie wenn man auf das WGT geht und danach behauptet, in Leipzig sind 98% der Bevölkerung Grufties, weil man zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort ein solches Bild gesehen hat. Mal abgesehen davon, wievielen Personen kann man es [B]ansehen[/B] ob sie zu deiner in deinem ersten Posting genannten Gruppe gehören, welche sich aus schlechten Erfahrungen entscheiden hat, lesbisch zu werden? Darum gings nämlich. Um jene Behauptung und meinen Einwurf, dass mir noch keine Person begegnet ist, die sich aus Enttäuschung auf etwas gleichgeschlechtliches einließ, die eine ernsthafte Beziehung mit dem eigenen Geschlecht geführt hätte. Und nicht um die Frage, ob schon Teenies gleichgeschlechtliche Beziehungen führen. [QUOTE]„Mit Frauen zu schlaffen wurde mir irgendwann langweilig. Dann habe ich mit Männern experimentiert, es hat mir gefallen. Und mit Frauen hatte ich immer Stress. Jetzt bin ich zufrieden. [/QUOTE] Bevor ich was sage: ich will jetzt nicht über deinen Kumpel urteilen. Da dein Statement aber ausschließlich diesen Inhalt hat, bleibt mir eine Wahl und ich muss es heranziehen. Bei ihm mag es anders sein, also nicht falsch verstehen: In diesem Satz steht z.B. nichts von Beziehung, sondern eben nur von Sexualität, bzw. die Option der Beziehung ist offen gelassen, es könnte sein, das Beziehungen ebenfalls gemeint sind, aber man kann es nicht eindeutig daraus ablesen. Sexualität ist kompliziert manche entdecken ihre Neigung erst sehr spät, weil es vorher aus welchen Gründen auch immer nicht zulassen, sind aber im klassischen Sinne bi - oder homosexuell. Andere wiederum fühlen sich eben nur sexuell angezogen, aber könnten nie andere Gefühle für das eigene Geschlecht aufbringen. Und wieder andere suchen einfach nur den Kick und sind neugierig, manchen gibt vielleicht sogar mehr das Gefül des neuen und Verbotenen den Kick dabei, weniger die Tatsache, dass es das eigene Geschlecht ist. [B]Rein[/B] sexuelle Empfindungen (erregung, ect) sind ohnehin nicht so bständig wie unsere Gefühle, in wen wir uns verlieben, was uns anzieht ect. Der Mensch kann durch vieles erregt werden. Z.B. sind die Doktorspiele in der Kindheit weitverbreitet, egal mit welchem Geschlecht, wobei auch, zwar anders als bei Erwachsenen, aber immerhin erregung empfunden wird. Und das von Menschen, die später homo- hetero- oder bisexuell sind, das spielt alles keine Rolle. das Geschlecht des Sexualpartners ist macht nicht 100% unsere Erregung aus, auch Berührungen, das Gefühl von nackter Haut auf einem oder wie auch immer, kann erregen. Somit kann Erregbarkeit kein Kriterium für die Frage nach der sexuellen Grundorientierung sein, so sie so flexibel ist. Eine befreundete Lesbe, die 6 Jare lang in einer Heterobeziehung lebte, sagte mal: es ist mir egal, welche Hand mich berührt, aber mit meiner Hand muss ich eine Frau berühren. sexuelle Anziehung durch das Geschlecht und all die Dinge, die nicht auf den Sex alleine bezogen sind (z.B. verlieben) ist das, was die Grundorientierung ausmacht. Und eine Lesbe fühlt sich nunmal per definition nur zum eigenen Geschlecht hingezogen. Deswegen kann es keine freiwillige Lesbe in diesem Sinne geben [QUOTE]Gleichgeschlechtlich leben, heißt nach deiner Aussage also, keine Lesbe sein, aber lesbisches Lebensart führen, oder wie? Ist das eine neue Kategorie? Einmal „echte Lesbe“ und einmal Lesbefälschung oder Lesbemodell?[/QUOTE] siehe Beowulf Ich denke, das einzige Problem, das wir haben ist, dass du Begriffe für das Ausleben verwendest, die eigentlich für das Empfinden stehen. |
| Calamita | Ich denke mal, dass es schwer zu sagen ist, wieviele homosexuelle Menschen es früher gab, da man darüber nicht reden durfte, bzw es nicht gerne gesehen war. Heutzutage ist das schon etwas anders. |
| sweetangel | ich hab da mal in kön ein lustiges schild gelesen :D [QUOTE]frauen werden nicht lesbisch weil sie von männern entäuscht wurden .sondern weil sie frauen lieben [/QUOTE] man kann da einfach nicht von böser mann oder auch böse frau ausgehn :rolleyes: ich könnte mir gut vorstellen , das es mehr lesben /schwule gibt , seid es doch irgend wie von der geselschaft mehr oder weniger akzeptirt wurde . |
| judgedredd | @rosenkind Erstmal möchte ich mich für meine Aussage bezüglich deines Alters und der damit verbundenen Erfahrung entlasten: Es dreht sich nicht immer um Zahlen sondern um Erkenntnis. Kant hat mal gesagt: „Kritizismus ist die Maxime, niemals etwas anderes als nach vollständiger Prüfung der Prinzipien für wahr anzunehmen“. „Das Meditieren muss alles Lesen und Lehren begleiten. Unter Meditieren ist Nachdenken oder ein methodisches Denken zu verstehen“. Du bist gut informiert, das ist klar. Das Problem bei Statistiken ist, sie müssen unter der gleichen Voraussetzungen gelten und nicht auf veränderbare Systeme basieren. Um dies genau zu verdeutlichen, möchte ich folgendes Beispiel verwenden: Früher in den 60en und 70en wenn Frauen von einem „Mann“ sprachen, dann hat man immer folgendes gehört: Gregory Peck, Dean Martin, Humphrey Bogart, Clark Gable, Richard Burton, und andere. „Das waren die echte Männer“ sagen viele Heute noch. Maskuline Erscheinung, maskulines Auftreten, ein Mann fürs Zupacken, groß, breite Schultern, ein Mann der mich beschützen kann; das waren u.a die häufigsten Frauenaussagen über den echten Mann. Viele Mütter waren ein bisschen bekümmert, wenn einer Ihrer Jungen nicht so kräftig und männlich aussah. Sie sagten u.a. dann: „ach das wird schon, der muss nur ein bisschen hart arbeiten“, die Väter sagten häufig: „Wenn er zum Bund geht, dann wird er ein richtiger Mann“. Ich war so ein Fall. Mein Bruder kräftig, männlich herb. Ich, groß, dünn, und mit 15 ein wenig feminin. Trotz allem, durch meine Familie, den Bund, harte Arbeit wurde aus mir ein „richtiger Mann“, sowohl in der Einstellung als auch körperlich. Was ich damit betonen will; alles beginnt in der Familie. Das aus mir ein vernünftiger, guter, und höfflicher Junge wird, das liegt auch in der Familie. Heute hat sich das Bild des Mannes verändert. Groß sein, maskulin und andere Eigenschaften spielen allzu keine große Rolle mehr. „Feminine Männer“ sind sogar „in“. Leonardo Di Caprio und andere z.B. Die Mädels sagen einfach: “Oh, der ist so süß, so niedlich!!“. Früher meine Tante oder meine Oma hätten darüber gelacht. Manche Frauen sagen Heute: „Was willst du mit so einem? Wer soll wem beschützen? Die halbe Portion oder was?“. Nun zurück zum Thema Familie. Ich denke diese „Veranlagung“ oder Orientierung, wovon die ganze Zeit gesprochen wird, hängt – meiner Meinung nach – viel mit der Familie und mit der Umwelt zusammen. Die Familie und die Umwelt haben sich verändert. Und diese Veränderung, ist der Grund, warum Heute mehr Lesben und Schwule existieren, auch wenn die Zahlen es nicht bestätigen. Außerdem du und Beowulf habt ihr auch ein Paar Begrifflichkeiten durcheinander gebracht. Siehe hier: [url]http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/fakta/homosexualitaet.htm[/url] [url]http://www.homosexualitaet.de/[/url] Gruß |
| Brixa | Ich finde auch, dass immer wieder gern auf dem klassischen Klischee herumgeritten wird, dass Frauen ja nur lesbisch werden können, weil sie einmal von einem Mann ganz böse enttäuscht wurden (oder sie haben es noch nicht richtig von einem besorgt bekommen, genau!). Oder dann gibt es noch die Variante: "Die ist so hässlich, die MUSS ja lesbisch werden, weil kein Kerl sie mit der Kneifzange anpackt!" Ich finde, lesbisch "werden" klingt immer etwas komisch, vielleicht ist es eher so, dass man das schon in sich hat, es aber anfangs vielleicht noch nicht so recht weiß, oder man vermutet es und wehrt sich vielleicht noch dagegen, weil es ja nicht sein kann, man steht doch auf Männer, das muss doch so sein... Ich kenne einige Frauen, denen es so ging (inkl. mir), dass sie erst als sie über 30 waren, merkten, dass sie sich eigentlich mehr zu Frauen hingezogen fühlen. Die waren vorher auch mit Männern happy, aber irgendwann merkten sie, das ist es doch nicht, was sie wollen. Also der Entschluss, dann lieber mit einer Frau zusammen zu sein, kam nicht daher, dass sie einen Männer-Hass haben auf Grund irgendwelcher Erlebnisse. Ich kenne zwar auch genügend Hetero-Frauen, die oft auf die Männer schimpfen, und sagen, sie werden lesbisch, aber das ist mehr Scherz... Sicher gibt es auch Frauen, die Schlimmes mit Männern erlebt haben und deshalb vielleicht irgendwann mit einer Frau glücklicher sind, das will ich gar nicht bestreiten. Aber ich glaube nicht, dass man es allgemein sagen kann, dass es an den "bösen" Männern liegt, wenn eine Frau erst später lesbisch "wird" bzw. sich outet, ihre Neigungen offen anfängt zu leben - oder wie auch immer man es nennen mag, es klingt immer saudumm. *g* |
| Stonehenge | Als denkbare Ursachen für die gefühlte Zunahme von homo- und bisexuellen Menschen würde ich außerdem noch 2 Dinge in Betracht ziehen: - massenhafte Einnahme von Hormonmedikamenten (Anti-Baby-Pille) seit den 70er Jahren, hierzulande würde ich schätzen von derzeit mindestens der Hälfte der geschlechtsreifen weiblichen Personen. - Rückschlag der Natur gegen das Wachstum der Weltbevölkerung (in Deutschland haben wir ja das Problem glücklicherweise auch so schon im Griff). Für jemand mit echt [b]bisexueller[/b] Veranlagung stelle ich mir eine Zweierbeziehung grundsätzlich in gewisser Weise unbefriedigend vor. Weil der Partner besitzt eben nur ein wohldefiniertes Geschlecht, es sei denn es handelt sich um einen Transvestiten. Reicht dagegen ein beliebiges von beiden Geschlechtern aus um damit glücklich zu werden, steigen dagegen die Chancen darauf eine erfüllte Liebe zu finden um etwa 10%. Stone |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i] ... die gefühlte Zunahme von homo- und bisexuellen Menschen ... [/QUOTE] gefühlte zunahme.. gefällt mir :) im prinzip fällt es einem doch nur gehäuft auf, wenn man zufällig eine (hetero)-partner sucht. ein phänomen, das frauen genauso trifft ("verdammt, das ist schon der dritte kerl, den ich mir ausgeschaut hab und der schwul ist! ist das wieder mode, dass die in rudeln auftauchen ?" orginalzitat einer bekannten. warum solls ihr besser gehen? *g* |
| mistrust | [QUOTE]Logisch finde ich das nicht. Denn wenn wir wirklich von Logik reden, dann wird das eigentlich schon hier beschriebene aus den und den Gründen nicht eintreten können. Denn logisch ist eher: Wenn ich enttäuscht werde, und unbedingt einen partner haben möchte, werde ich weitersuchen, bevor ich meine sexuelle Gesinnung vollkommen auf den Kopf stelle (zumal ich glaube, dass dies so einfach nicht geht. ich bin hetero und werde es immer bleiben, ob ich will oder nicht, denn sowas sucht man sich nicht aus). Dies ist naheliegender. Oder ich habe die schnauze generell von Beziehung voll und lebe als glücklicher Single. Des weiteren, wo wir bei Logik und Prämissen usw sind, sagst Du selber, dass es ebenso böse Frauen gibt. Angenommen, ich werde nun lesbisch, was habe ich dann davon, denn Frauen sind ja ebenso böse. Dann kann ich auch bei Männern bleiben.... Dann wäre wirklich die logischste Konsequenz, sich einen Vibrator zu kaufen und als Single zu leben.[/QUOTE] Ich finde das durchaus logisch. Gerade in der Pubertät - in der Zeit wo einem noch alles neu erscheint und man seine ersten Erfahrungen macht - können Fehlgriffe sehr bedeutende Nachwirkungen hinterlassen. Diese können zB. dann in eine umdenkende Richtung schlagen, wenn der Partner eben nicht so einfühlsam und sensibel gewesen ist, wie man ihn sich vorgestellt hat, sondern einfach nur triebgeil und ruppig. Was aus solchen Situationen resultiert ist ein nicht nur körperlicher Schmerz in intimsten Bereichen. Derlei Erfahrungen ein paar Mal wiederholt, lassen einen dann doch automatisch umdenken. Man sucht Geborgenheit, Nähe, Liebe etc. Und welches Geschlecht ist das weiche und sensible, wenn nicht das weibliche? Und zudem: Was sollte mich an einer Frau abturnen, wenn ich selbst eine bin? Dass sie nicht die "passenden" Geschlechtsteile besitzt? Ich glaube jede Frau kann andere Frauen als attraktiv erachten, ebenso wie jeder Mann dies bei andere Männern kann. |
| Jagdwolf | Die viel interessantere Frage ist doch, wohin diese Diskussion führen soll. Woher Homosexualität kommt, können wir hier sowieso nicht abschließend klären. Ist es tragisch, dass es Homosexualität gibt? Wohl kaum, wenn man nicht gerade Gefallen an einer Frau gefunden hat und enttäuscht feststellen muss, dass man keine Chance hat, weil sie homosexuell ist. ;) Und ob man "einfach so" homosexuell werden kann, weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat ist fraglich. Demnach müsste ich eigentlich schon lange schwul sein. Bin ich aber nicht. Ich behaupte übrigens einfach mal, dass es deshalb mehr Homosexuelle "gibt", weil sie inzwischen nicht mehr dafür belangt werden können, dass sie homosexuell sind. Ohne das Damoklesschwert der Gesetze über dem Kopf lebt es sich eben öffentlicher. Und gewiss spielen da auch die Teenies rein, die sich interessant/sexy/lächerlich machen wollen. Beispiel gefällig? So schon mehrfach beobachtet: Ich bewegte mich bis vor Kurzem in einer Community, in der offen mit Sexualität umgegangen wurde. So hatte man zwangsläufig mit Homosexuellen zu tun. Auch mit den Exemplaren, die missionieren. Nun passiert folgendes: Ein Männchen der Spezies Homo Sapiens Sapiens, das eben erst die Geschlechtsreife erreicht hat, stößt zu der Gruppe dazu. In Ermangelung paarungsbereiter Weibchen, schiebt es zunächst Frust. Dann treten einige Homosexuelle auf den Plan und reden dem Bengel ein, dass er es ja mal mit Männern versuchen könnte. Nach ausreichend langer Bearbeitung des Jungtiers lässt dieses sich auf die Homosexuellen ein. Tritt aber dann doch noch ein paarungsbereites Weibchen auf, vergisst das Jungtier seine vorherige Homosexualität, welche es übrigens bis zum Exzess nach außen hin transportierte und gibt sich dem Weibchen hin, dementiert fortan, jemals homosexuell gewesen zu sein und ist so heterosexuell, dass es fast schon weh tut. Wir prägten den Begriff notschwul für dieses Verhalten. |
| mistrust | Ich galube, woher Homosexualität kommt, wollte auch niemand abschließend erklären, denn sonst wären hier viele Beiträge und Diskussionen umsonst.. Es geht viel mehr darum aus (seinen) Erfahrungen Schlüsse zu ziehen, um sich daraus eine Meinung bilden zu können, diese dann anderen mitzuteilen und damit bestmöglich neue Sichtweisen zu vermitteln. |
| Ronin76 | [QUOTE]Spielen wir nicht alle (zumindest so mancher soziologischen Theorie nach) so gut wie immer irgendwelche Rollen resp. orientieren uns an Rollenklischees etc.?[/QUOTE] Ja, alle Menschen spielen eine Rolle. Ein typisches Rollenverhalten ist das Mann/Frau-Spiel. Eine Frau hat zB schön zu sein, ein Mann stark. Wer aus der Rolle fällt wird meistens nicht respektiert. Das ganze Leben ist ein Spiel. Mehr Lesben wird es zB geben, weil sich mehr Frauen dazu bekennen, es mehr publik gemacht wird, und es mehr Vorbilder im lesbischen Rollenverhalten gibt (zB TV Serien und VIPs). Auch gibt es in Industrieländern kaum noch Heiratszwang und Zwangsehen und die Notwendigkeit einer Mann/Frau-Beziehung zur Sicherung des Fortbestandes der menschlichen Rasse ist kaum noch gegeben. Nebenbei leben viele Menschen trotz des tollen "Fortschritts" und Scheinwohlstandes in sozial und finaziell sehr unsicheren Verhältnissen, so daß eine homosexuelle Beziehung attraktiver sein kann. Kinder werden oft zur finanziellen und sozialen Belastung, da im kapitalistischen Staat keine menschenfreundliche und somit auch kinderfreundliche Struktur gegeben sein kann. Der proletarische Mensch ist hier ein Betriebsmittel, das möglichst effizient eingesetzt und benutzt werden soll. Die Schule ist nicht zum Lernen da, sondern zum gefügig machen, und zwar durch Programmierung und Konditionierung. [QUOTE]Woher Homosexualität kommt, können wir hier sowieso nicht abschließend klären.[/QUOTE] Das ist eine reine Glaubenssache wie alles auf dieser Welt. Ich sehe es so, daß der Begriff "Homosexualität" aus einer dualen und untoleranten Weltsicht heraus entsteht. Homo - Hetero. So wie "Mann - Frau" oder "gut - böse". Daher bin ich auch fest davon überzeugt, daß es keine homosexuellen Menschen gibt, ebensowenig wie es heterosexuelle Menschen gibt. Das alles ist ein Konstrukt des Herscherprinzips "Teile und hersche". Vermittelt wird es täglich durch Propaganda in den Medien und Rezitationen. Das bedeutet also, daß alle Menschen mehr oder weniger bisexuell veranlagt sind, was auch anatomisch und biologisch betrachtet Sinn macht. Da kommt dann jedoch wieder das Rollenverhalten mit der Geschlechterrolle ins Spiel, und eben auch Hormone. |
| Hiddn Rose | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i] [B]Ich glaube es wird mehr Rolle gespielt denn jeh... [/B][/QUOTE] ich denke, genau das ist es nicht mehr. Der grundsätzliche Gedanke unserer Gesellschaft, dass nur Mann und Frau als Paar in Frage kommen, ist nicht mhr so stark ausgeprägt. Auf Grund dessen fühlen sich Menschen, die sich zu Gleichgeschlechtlichen hingezogen fühlen, freier, ihre Neigungen öffentlich zu machen. Das ist jedenfalls mein Eindruck Liebe Grüße |
| Cabal | Ich frage mich inwiefern eine größere Anzahl homosexueller Frauen mit der Verherrlichung dieses Paarverhältnisses als hocherotisch zusammenhängen könnte. Nur mal so in den Raum gesprochen. Mittlerweile bezweifle ich nicht mehr, dass sexuelle Ausprägungen beim Menschen durchaus auch auf seine Ansichten zurückzuführen sein könnten. MfG Cabal |
| IcedSoul | Ich stimme Ronin76 vollkommen zu! Diese Schubladen wurden nur erschaffen, um die Menschen in gut (sprich hetero) und böse (homo) einteilen zu können. So macht man es sich natürlich sehr leicht, anstatt "dahinter" zu schauen. Es bekommt doch jeder schon ab dem Kindergarten eingetrichtert wie er zu sein und sich zu benehmen hat! Hier wird schon im Vorhinein perfekte Hirnwäsche betrieben. Oh ja, ich glaube schon dass das Verlangen nach dem einen oder dem anderen Geschlecht durch Frust leicht beeinflusst werden kann. Zumindest wenn man sich sicher ist, dass man beides geil finden kann und dann gedanklich mehr "in die andere Richtung" einschlägt. Bei mir war es vor etwa 1-2 Jahren so, dass ich fast schon mehr homosexuell fühlte, jetzt ist eher wieder die heterosexuelle Seite vorherrschend. Keine Ahnung, warum genau...ist auch unwichtig denke ich. |
| Montrose | [QUOTE]Bei mir war es vor etwa 1-2 Jahren so, dass ich fast schon mehr homosexuell fühlte, jetzt ist eher wieder die heterosexuelle Seite vorherrschend. Keine Ahnung, warum genau...ist auch unwichtig denke ich.[/QUOTE] Die Unwichtigkeit kommt daher, dass Du Menschen durch Einstellungen ersetzt. |
| more | Wer behauptet denn eigentlich dass es "immer mehr" homosexuelle gibt? In unserer Vorzeit gibt es unzählige Völker bei denen es Gang und Gebe war eine homosexuelle Beziehung zu unterhalten. Um nur ein paar zu nennen: Römer Griechen Osmanen (im Winter schlafen sie mit Frauen, im Sommer mit Männern, da angeblich Frauen wärmen und Männer kühlen!) usw. Auch nachzulsen hier: [url]http://www.homosexualitaet.de/kulturgeschichten.htm[/url] Ich bin der Meinung, dass erst durch die heutigen Moralvorstellungen Homosexualität so ins Hintertreffen geraten ist, für einige Zeit sogar todgeschwiegen wurde und nur langsam wieder aus den "Niederungen" hervor kommt. Sogar Tiere gehen homosexuelle Bindungen ein. Selbst wenn das biologisch total widersprüchlich ist - Homosexualität gibt es schon seit Anbeginn und ist daher meiner Meinung ganz natürlich. Daher ist dieses ganze Gefasel absolut hinfällig. Wenn die Menschen lieben dürften wen sie nunmal lieben, wäre das Leben für viele von uns sehr viel leichter. [QUOTE]Für jemand mit echt bisexueller Veranlagung stelle ich mir eine Zweierbeziehung grundsätzlich in gewisser Weise unbefriedigend vor. Weil der Partner besitzt eben nur ein wohldefiniertes Geschlecht, es sei denn es handelt sich um einen Transvestiten. Reicht dagegen ein beliebiges von beiden Geschlechtern aus um damit glücklich zu werden, steigen dagegen die Chancen darauf eine erfüllte Liebe zu finden um etwa 10%. [/QUOTE]Wo ist das Problem? In einer Partnerschaft in der man sich mit Respekt und Verständnis, sowie mit Vertrauen und Hochachtung begegnet sollte es doch kein so großes Problem sein, Nieschen zu finden oder Freiräume zu schaffen, damit jeder der Partner seine Sexualität ausleben kann. Das heißt ja nicht, dass jeder mit X-beliebigen Menschen durch die Kisten hüpft, aber ich kenne Paare bei denen einer der beiden bi-sexuell ist, und es für den anderen Partner völlig o.k. ist wenn der Andere dieser Neigung nachgeht. Oft sogar mit einem festen Partner des eigenen Geschlechts. Natürlich trägt man das nicht unbedingt nach außen, aber das ist doch heute kein Geheimnis mehr. P.S. wobei ich natürlich streng-monogame Paarbeziehungen in keiner Weise als "unerfüllt", "respektlos" usw. bezeichnen möchte... :D, ich will damit nur sagen, dass es so auch ganz wunderbar funktionieren kann. |
| Einsame_Elfe | in manchen kann es stimmen das es an mann liegt das seine ex freundin lesbisch wird oder hetero bleibt aber liebe ist liebe mann kann es sich doch nicht aussuchen in wenn man sich verlieben tut oder wann oder wieso liebe ist liebe |
| Selene71 | Also die sexuelle Orientierung liegt bestimmt nicht am Benehmen des anderen Geschlechts. Entweder man ist hetero oder eben lesbisch oder schwul. Ich denke, die wenigsten Frauen sagen: Die Kerle haben mich alle nur verarscht, ich werde jetzt lesbisch. Denn warum sollte es einem dann anders ergehen? |
| JohnSteed | Eben. Es gab vermutlich nie weniger Schwule und Lesben, aber wenn man öffentlich gesteinigt wird, könnte es sein, dass man eher darüber schweigt..... Ausserdem: Männer waren immer bös. Vor allem als nur sie das sagen hatten.... Bös aus Dummheit, Gier und Eitelkeit. Weibchen beeindrucken wollend. |