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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Warum gibt es Traurigkeit?
SolistinIch frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen? Ich habe es oft, das ich Traurig bin, und es ist sehr schwer es auszuhalten , ich werde dann oft wütend, weil ich mich da selber nicht verstehe, ich merke oft selber, das ich nach aussen hin funktioniere, aber in mir drin ist es dann alles anders....

Klar, ich hatte eine sehr schlimme Kindheit, aber habe daran gearbeitet und jetzt doch ein schönes Leben, ich habe viele Freunde, ne Arbeit, eine wunderschöne Wohnung, was will man denn noch mehr?

Worüber bin ich denn eigentlich traurig?
Andere Menschen haben oder hatten es vielleicht noch schwerer als ich,
........ aber warum ist es dann so?

Wer hat sich dieses dämliche Gefühl von Traurigkeit nur ausgedacht? Und warum müssen wir alle dieses Gefühl durchleben?

Wie kann ich da nur wieder raus kommen?

Gibt es noch jemanden, der das so extrem kennt?
Hat jemand hier nen guten Rat?


LG Solistin
MarzipanLiebe Solistin...
Mit der Trauer bzw. Traurigkeit ist das so eine Sache... Es ist ein grausames gefühl und manchmal glaubt man, es würde einen innerlich zerfressen. Aber die Welt der Gefühle lebt von den Gegensätzen. Und könnte man keine Traurigkeit spüren, dann würde man auch nicht wissen, was es bedeutet glücklich zu sein... man wäre total abgestumpft. Manchmal habe ich das Gefühl genau das zu sein... und glaube mir, auch das ist nicht schön...
Was genau der Grund deiner Traurigkeit ist, weiß ich ja nicht... wenn es in deiner Kindheit liegen sollte, dann hast du es vielleicht noch nicht verarbeitet. Und solltest dir jemand vertrauten suchen, mit dem du darüber reden kannst.
Vielleicht fehlt dir aber auch irgendetwas in deinem jetzigen Leben... und du fühlst dich dadurch nicht vollkommen? Vielleicht eine Vertrauensperson oder einfach eine Aufgabe?
Du sollst dich nicht von der Trauer ablenken, aber vielleicht findest du etwas, dass dich und deinen Alltag mehr ausfüllt. Denn eine gewisse Leere oder Unzufriedenheit macht auch traurig. Vielleicht könntest du etwas finden, was du immer schon ausprobieren wolltest, dich aber nie getraut hast. Die Erfahrung, ein Ziel oder einen "Traum" erreicht zu haben, tut unheimlich gut und kann ganz neue Aufgaben und Ziele hervor bringen.

Traurigkeit gehört leider zum Leben dazu und auch die Wut darüber. Verdrängen funktioniert nur kurze Zeit oder überhaupt nicht. Ich lebe meine Traurigkeit meistens komplett aus... rede auch viel darüber... denn erst danach geht es mir wieder besser.
Ich hoffe, dass ich dir wenigstens ein bisschen helfen konnte...

Liebe Grüße, Marzipan.
poisondazu fällt mir der ausspruch eines "prominenten" ein - "immer nur glücklich zu sein, wäre total langweilig" ...
ich behaupte, dieser mensch erlebte wohl noch nie wirklichen schmerz und trauer
im grunde gebe ich marzipan recht - ohne traurigkeit würde man den wert von glück und freude nicht bemessen können -
so wie man nach einem harten winter den sommer um so intensiver geniesst
dennoch - ich käme gut aus ohne verzweifelung, schmerz und traurigkeit

auch solche gefühle gehören - leider - zum leben, sie dann zuzulassen und auszuleben, erscheint mir ein richtiger weg zu sein
Ronin76Es ist gut daß du Aggressionen zeigst, denn sonst würdest du in Depressionen versinken. Depressionen sind eine Autoaggression und erschweren die Trauerbewältigung. Traurigkeit hat viel mit Angst und Schmerz zu tun. Du solltest herausfinden was dir Angst und Schmerz verursacht.

Dieser Eintrag enthält Informationen darüber:

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Trauer]http://de.wikipedia.org/wiki/Trauer[/URL]
Solistinhallo ihr,
erst mal danke für eure Antworten, inprinzip weiss ich wohl schon, wo meine Traurigkeit her kommt, nur ich kann sie immer sehr schlecht raus lassen, da ich mir das immer nicht zu gestehe, es gibt Dinge, wo ich eigentlich wütend drüber sein müsste, aber nein, ich bin dann eher extrem traurig und das regt mich dann an mir selber auf, ich hatte heute ein sehr gutes Gespräch darüber und mir wurde geraten, das ich auch mal der traurigkeit freien lauf lassen soll, und mir einfach mal selber leid tun soll, vielleicht sollte ich diesen Schritt einfach mal wagen, und nicht immer nach aussenhin funktionieren, und vorallem nicht für meine anderen Freunde der Mülleimer sein.

Ich kann über mein jetziges Leben eigentlich nicht wirklich klagen, aber doch sind da zurzeit viele Baustellen, anstatt zu versuchen, sie schnell zu erledigen, werde ich es wohl wirklich mal versuchen, den Gefühlen freien lauf zu lassen

Es ist echt hilfreich für mich das es hier viele nette Menschen gibt , die einen Rat geben


Danke
JohnSteedWahrscheinlich muss es etwas geben, dass uns die Unterschiede fühlen lässt.
Kontraste sind offenbar Stil- und Persönlichkeitsbildend.
Black And White[QUOTE][i]Original geschrieben von Solistin [/i]
[B]Ich frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen?[/B][/QUOTE]
Wie alles um uns herum, dient auch das der (eigenen) Entwicklung. Wie man damit schlussendlich umgeht, entscheidet jeder für sich.
Anti87Grüße, Solistin.

Natürlich, eine der alten Fragen - warum fühle ich so?

Warum ist ein zweischneidiges Schwert und die Frage nach dem eigenen Zustand/Wesen ist der dünnste Faden, an dem dieses Schwert über deinem Kopf baumeln kann.

Wenn es speziell um die Trauer geht, muss man Vorunterscheidungen treffen:
- Trauere ich wegen "jeder Kleinigkeit"?
So zum Beispiel, wenn etwas nicht gelingt, wie das Einhalten eines normalen Termines zum Treff mit Freunden, das Kochen von Essen, eben kleinere Vorhaben.
Wenn es so ist, liegt der Verdacht oft nahe, dass man mit diesen kleinen Trauergelegenheiten eigentlich nur stückweise eine viel gewaltigere Masse von Gefühlen in sich abbaut, da es der eigenen Psyche zu gefährlich wäre, sie auf einmal loszulassen.
In dem Fall wäre eventuell die Frage zu stellen: Leide ich an ernsten Depressionen?

- Ist es wegen "triftiger" Gründe?
Hiermit sind (für "normale" Menschen) offensichtliche Gründe für Trauer gemeint, der Tod eines lieben Wesens, das Scheitern einer vor dem Abschluss stehenden Berufsausbildung oder der Verlust der Arbeitsstelle, die Geburt eines kranken Kindes u.ä..
Hierbei ist Trauer voll gerechtfertigt und weniger auf Depressionen zurückzuführen.

Ich entnehme deinen Beiträgen, dass es sich wohl um weniger "gravierende" Dinge handelt (was nicht deine Reaktion entwerten soll!), die dieses Gefühl bei dir auslösen.

Deine Ursprungsfrage "Warum gibt es die Traurigkeit?" kann ich nur als interessierter Laie der Psychologie und als viel nachdenkender Mensch beantworten, den Wikipediabeitrag habe ich nicht gelesen.

Trauer ist für mich ein psychologischer Mechanismus, der allgemein negative Gefühle ausdrückt.
Trauer kann ebenfalls eine Kompensation verschiedener Ängste oder anderer Gefühle (Wut, Selbsthass) sein, die sich dann anstatt in ihrer ursprünglichen Form als eben Trauer entpuppen.
So ist es möglich, dass du anstatt wütend zu sein, traurig bist.

Was sie verursachen soll?
Meiner Meinung nach, wie alle Gefühle, ist auch die Trauer ein Ausdruck deiner Persönlichkeit und deines Seelenlebens.
Wann immer ein negatives Gefühl besonders oft oder stark auftritt, gibt es etwas um dich herum oder in dir zu ändern oder zu verarbeiten.
Verarbeiten kann man durch Trauern oft Todesfälle oder andere Schicksalsschläge, dies sind die Veränderungen in dir.
Bist du nun wütend oder traurig über einen bestimmten Zustand, so ist es ein Hinweis deiner Psyche an dich, diesen Zustand zugunsten deines Wohlbefindens zu ändern.

Kurz, die Trauer (wie auch andere Gefühle) dient für mich als Spiegel des Lebens, das man führt.

Was du tun kannst, wäre, die "Baustellen" zu überprüfen, die du nanntest, um zu sehen, ob sie dir vielleicht mehr zu Herzen gehen als dir klar ist.
Was der (meiner Meinung nach) falsche Weg wäre, ist das Ignorieren oder Abtöten von Gefühlen.
Lass mich aus eigener Erfahrung sprechen:
Das Abtöten der Wahrnehmung von Gefühlen erschwert unglaublich den Umgang mit Menschen. Ich habe vor vielen Jahren innerlich damit begonnen, Gefühle aller Art sterben zu lassen, um mich zu schützen vor den Verletzungen dieser Menschen und des Lebens.
Momentan bin ich kaum fähig, Gefühle in mir wahrzunehmen und sie dann zu verarbeiten, alles staut sich sehr lange auf und entlädt sich in selbstschädigendem oder unberechenbarem Verhalten wie Panikattacken.

Lebe deine Gefühle, wenn sie sich dir anbieten. Du lernst sehr viel über dich selbst und darüber, wie der Mensch innerlich funktioniert.
Es hilft dir dabei, andere Menschen besser zu verstehen und ihnen und dir selbst auch mehr Verständnis entgegenzubringen.

Ich hoffe, dir hiermit geholfen zu haben.
AryaWenn man immer glücklich währe wüsste man das Glücksgefühl nicht mehr zu schätzen. Es währe eben einfach so das man immer glücklich ist und würde als selbstverständlichkeit angesehen.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Solistin [/i]
[B]Ich frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen?
LG Solistin [/B][/QUOTE]

Traurigkeit gibt es aus demselben Grund, warum es Humor gibt.
SorrowAngelDiese Frage stelle ich mir auch immer wieder warum hat man das Gefühl der Traurigkeit ???
Man fragt sich, ob es auch einen Punkt im Leben gibt, wo man Glücklich is,t wo man das Glücksgefühl auch mal auf seiner Seite hat !!! Den moment gab es als Kind bis zu einem Gewissen Punkt und dann erst Wieder als mein Sohn zur Welt kam!!! Ansonsten kann ich nicht wirklich sagen das ich einen moment hatte an dem ich glücklich war und wenn es so war bzw. ist dann kommt gleich wieder ein Nackenschlag und man ist traurig und enttäuscht!!!
ScheolTraurigkeit wird grundlegend durch ein Dopamin oder Serotoninmangel erzeugt. Was dir das jetzt bringt?

Anhand von deiner Traurigkeit kannst du fest machen, dass etwas nicht stimmt. Und somit hast du die Chance etwas zu verändern.

Außerdem gibt es Menschen, die ihre Traurigkeit als Tiefgang des Lebens wahrnehmen. Sie empfinden die Welt nicht mehr allzu oberflächlich. Das nennt man dann Melancholie. Manche Menschen können sehr glücklich damit werden, den ganzen Tag melancholisch zu sein. Alles eine Frage des Blickwinkels.

Trauer ist der Verarbeitungsprozess eines Mißstandes. Ohne sie wärst du ein sehr gleichgültiger Menschn...

Kurz, es ist gut, dass es sie gibt...
PemphredoWären wir nie traurig könnten wir das Glück nicht erkennen.
Gäbe es keinen Tod, so würde niemand das Leben schätzen.
Hätten wir keinen Hunger, wüssten wir nicht was satt sein heißt.

Das Gute existiert nur, weil es das Böse gibt, ein Gegenteil.
Bellanun ich denke, wenn wir uns die Frage stellen, warum gibt es die Traurigkeit, dann folgt doch auch die Frage, wozu Glück, wozu das Gefühl der Einsamkeit? Was ist mit Hoffnung? Es gibt viele Dinge im Leben eines jeden, die ihm in der jeweiligen Situation fragwürdig erscheinen...

Sicherlich ist Traurigkeit kein schönes Gefühl und oft erscheint einem alles schlecht und ausweglos...doch macht uns nicht gerade das Überwinden dieser Momente stärker? Zeigt uns das nicht, dass man schätzen sollte was man hat? Ich denke gerade hier folgt oft eine Erkenntnis über viele Dinge der Vergangenheit. Was lief schlecht...wo lagen Fehler...Das wichtigste ist sich nicht in der Traurigkeit zu verlieren sondern nach der Urasche zu suchen und den Hoffnungsschimmer nicht aus den Augen zu verlieren.

Wie seht ihr das?
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Solistin [/i]
[B]Ich frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen? [/B][/QUOTE]

Because of the fucking evolution :)

[quote]Worüber bin ich denn eigentlich traurig?
[/quote]

Das wird dir nur ein Psychologe (oder du selbst) beantworten können.

Wenn du nicht traurig sein willst, dann ist es jedenfalls sehr wichtig, deine Traurigkeit nicht noch im Rahmen irgendeiner Grufti-Ideologie zu [i]kultivieren[/i]. Ich bin schon oft Menschen begegnet, die einerseits unter ihrer Traurigkeit gelitten haben, diese Traurigkeit aber gleichzeitig mit einem unsinnigen Stolz gepflegt und gefördert haben. Und so wird das natürlich nichts. Wer glücklich sein will, muss es auch wollen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Because of the fucking evolution :)



Das wird dir nur ein Psychologe (oder du selbst) beantworten können.

Wenn du nicht traurig sein willst, dann ist es jedenfalls sehr wichtig, deine Traurigkeit nicht noch im Rahmen irgendeiner Grufti-Ideologie zu [i]kultivieren[/i]. Ich bin schon oft Menschen begegnet, die einerseits unter ihrer Traurigkeit gelitten haben, diese Traurigkeit aber gleichzeitig mit einem unsinnigen Stolz gepflegt und gefördert haben. Und so wird das natürlich nichts. Wer glücklich sein will, muss es auch wollen. [/B][/QUOTE]

Perfekt ausgedrückt! *Mundraub für die 'Perlen' begeht*

:-)

PS: Da ich Solistin zufällig persönlich kenne: Sie kultiviert definitiv keine Traurigkeit - nur keine Sorge. ;-)

....
LamydiaNaja es gibt Traurigkeit um gewisse Dinge zu verarbeiten. Nur Happy ist doof, der Frust muss auch mal raus, genauso wie die salzigen Tränen.

Auf Trauigkeit soll man nicht stolz sein aber es ist defintiv auch nichts wofür man sich schämen muss.

Und wen jemand sensibel ist auch egal.
Jeder ist so wie er ist. Vorallem bei schrecklichen Ereignissen ist Trauer bzw Traurigkeit wichtig um damit klar zukommen und den Gefühlen mal freien Lauf zulassen.
Bäumchen82Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung. Auch die Traurigkeit. Trauer ist ein unangenehmes Gefühl, aber es erfüllt auch seinen Zweck, zeigt, das die derzeitige Situation nicht angenehm ist und einer Veränderung bedarf. Oft spielen auch Schatten der Vergangenheit mit ein und zeigen auf, das Konflikte aus der Vergangenheit unterbewusst noch präsent sind. Auch verschiedene Hormone bzw. ein zuviel davon können Trauer auslösen.
Alles hat seine Zeit, Freude, Trauer, Wut etc. Und ohne das eine könnten wir das andere nicht schätzen.
selena75Traurigkeit ist in uns allen, so wie jedes andere Gefühl auch. Manchmal gibt es Tage an denen uns dieses Grfühl lähmt. Doch wir selbst entscheiden ob dieser Zustand anhählt und uns erdrückt oder ob wir dagegen ankämpfen und die schönen Gefühle wie Glück, Freude und Liebe zulassen und zu schätzen wissen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von selena75 [/i]
[B]Traurigkeit ist in uns allen, so wie jedes andere Gefühl auch. Manchmal gibt es Tage an denen uns dieses Grfühl lähmt. Doch wir selbst entscheiden ob dieser Zustand anhählt und uns erdrückt oder ob wir dagegen ankämpfen und die schönen Gefühle wie Glück, Freude und Liebe zulassen und zu schätzen wissen. [/B][/QUOTE]

Guter Einwand!

Nun, ich denke, dass wir die Freude und alles Schöne im Leben nur eingeschränkt oder gar nicht richtig empfinden, wenn wir nicht bereit sind auch Schmerz und Agonie, wenigstens zu registrieren, wenn nicht auch mal streckenweise auszuhalten.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Solistin [/i]
[B]Iich habe viele Freunde, ne Arbeit, eine wunderschöne Wohnung, was will man denn noch mehr?
Worüber bin ich denn eigentlich traurig?
[/B][/QUOTE]

Mach doch mal ne Therapie, dann findest Du vielleicht raus was Dir fehlt.

Denkst Du viel nach?
Das zieht einen meisst runter.
Einsame_ElfeIch kenne diese gefühl nur zu gut das passiert nur wenn man sich die ziele an sich oder anderen zu hoch stellt und danach ist man also bei mir ist das so das ich dann sehr schnell wütet und traurig werde
Selene71Traurigkeit gehört zum Leben. Die hat keiner erfunden.
Genau wie Fröhlichkeit. Es gibt eben zu jedem das Gegenstück.

Ab und an traurig zu sein, ist ja auch nicht schlimm. Es darf nur nicht zur Gewohnheit werden und in der Depression enden. Dann sollte man die Notbremse ziehen und vielleicht tatsächlich mal einen Therapeuten aufsuchen.
Catweazle[QUOTE][i]Original geschrieben von Einsame_Elfe [/i]
[B]Ich kenne diese gefühl nur zu gut das passiert nur wenn man sich die ziele an sich oder anderen zu hoch stellt und danach ist man also bei mir ist das so das ich dann sehr schnell wütet und traurig werde [/B][/QUOTE]


Naja, wenn man sich selbst die Ziele zu hoch hängt und man fast hämisch sich selbst geisselt hinterher, dann lieg sicher eine kleine Falschbetrachtung des eigenen Daseins vor....
Warum bist du so gemein zu dir?
FeuerglutIch finde,die Traurigkeit hat auch etwas positives.
Denn irgendwas will sie einem ja sagen....
Vielleicht sollte man mal genauer in sich hineinhorchen was die Traurigkeit denn eigentlich zum Ausdruck bringen will.
Gäbe es die Traurigkeit nicht,würden wir erst gar nicht darüber nachdenken,warum wir zb. nicht so gut drauf sind,uns Sorgen machen uns verletzt fühlen oder einfach nur mal down sind.
Erst die Traurigkeit bringt uns zum nachdenken und somit hat die Traurigkeit ja schon ein kleines Wunder vollbracht....wir fangen an....nachzudenken,zu hinterfragen,Mut zu bekommen genau dahin zu sehen wo es augenblicklich schmerzt.....

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