| Mondstille | Hi, mich würde interessieren, was für euch Heimat ist. Ist es der Ort an dem ihr lebt oder wo ihr geboren wurdet? Also für mich ist Heimat die Stadt, in der ich gerade lebe. Obwohl ich gerne eine Weltreise machen würde um so vielleicht eine neue Heimat zu finden. |
| SoulReaper696 | Schwer zu sagen. Man kann in vielen Dingen eine Heimat finden, zum Beispiel in der Musik, in bestimmten Gefühlen (als Beispiel in der Homosexualität), oder aber auch in einem bestimmten Wohnort. Sogesehen wäre meine musikalische Heimat eher in den ruhigen Klängen angesiedelt, Schiller, Diary of Dreams oder Silke Bischoff. "Ländlich" gesehen oder wie man dazu sagen soll, weiß ich das momentan nicht. Ich suche momentan. |
| SinRaziel | Man sagt ja nicht umsonst: Heimat ist da, wo das Herz zuhause ist. Nun, ich weiß, wem [I]mein[/I] Herz gehört. Und ich glaube, ich würde ihm auch nach Timbuktu folgen - denn wenn er mich in seinen Armen hält, während ich langsam einschlafe, weiß ich, dass ich bei dem Menschen angekommen bin, den ich mein Leben lang gesucht habe. Der Wohnort ist dabei völlig nebensächlich. Raz |
| riomar | Gute Frage. Heimat? [QUOTE]Ein Gefühl von Sicherheit, Wärme, Geborgenheit und 'alles ist wie es sein soll'.[/QUOTE] Das trifft es im Grunde. Ein Gefühl des Wohlfühlens, das Gefühl, es gern an diesem Ort länger aushalten zu wollen, nicht durch irgendwelche Zwänge zum Dableiben gezwungen zu sein. Meine Geburtstadt wird wohl immer eine Art Heimat sein, auch wenn mich neben der Tatsache der Geburt bloß noch einige wenige gute Freunde damit verbinden. Meine Familie wohnt schon lange in NRW. Wenn ich sie besuche, fühlt sich das am meisten wie Heimat an. Der Wohnort ist es mit Sicherheit nicht, hier lebe ich nicht, hier wohne ich nur. |
| rainraven | Für mich ist Heimat da, wo ich meine Freunde habe, wo ich mich auskenne, mich wohl und geborgen fühle. Das kann auf Teneriffa zum Urlaub ebenso sein wie an einem See oder bestimmten Parks, oder in Leipzig jedes Jahr zum WGT oder in meiner Heimatstadt oder im gemütlichen Zuhause meiner Freunde, das ich sogar meiner eigenen Wohnung vorziehe. Aber meine Wurzeln haben schon auch ganz stark mit meinem Heimatort zu tun, den ich für nichts und niemanden dauerhaft verlassen würde, auch nicht für einen Partner, der mir nie so wichtig sein wird wie die Gesamtheit der Freunde und Orte, die ich liebe. Ich bin bisher auch nur ins Nachbarhaus in eine eigene Wohnung gezogen, als ich von meinen Eltern weg bin und bin jetzt wieder zurück, zwei Stock unter ihnen mit meinem Partner in einer großen Wohnung. Und solange alles oder fast alles, was ich liebe und brauche, in meiner Nähe ist, gehe ich hier nicht weg. Auch wenn ich meine Heimatstadt endsspießig und teilweise zum Kotzen intolerant finde... |
| Stonehenge | Für mich ist die eigentliche Heimat der Ort an dem ich geboren bin. Dort kenne ich mich immer noch am besten aus, im Umkreis von vielleicht 5 km ist mir fast jeder Waldweg vertraut und der dort verbliebene Teil meiner Familie ist eine Konstante vor allem wenn es mir mal sehr schlecht geht. Inzwischen lebe ich seit etwa 10 Jahren in einer anderen Gegend die ich inzwischen auch ein bißchen als "Neue Heimat" angenommen habe. Dazu bei trägt sicherlich, daß es hier in der Umgebung (Erzgebirgsrand) von der Landschaft her ähnlich aussieht wie dort wo ich herstamme. In der Stadt dagegen konnte ich nie und kann vermutlich auch in Zukunft nicht eine wirkliche Heimat finden. Interessant ist auch daß mir ein Mensch (den ich noch nicht allzu lang kenne) gesagt hat, daß er die Gefühle für seine Heimat früher nie so intensiv erlebt bzw. gespürt hat wie seit einiger Zeit, als wir zusammen viele Spaziergänge und Ausflüge in selbiger unternehmen. Bei einem oder Menschen wo ich mich aufgehoben fühle, spüre ich auch eine Art Heimat. |
| Seelenreise | Die ideale Heimat, wenn es diese gibt, wäre für mich an einem Ort welchen ich liebe, an welchem ich mich wohlfühle und träumen kann. Der mich Geborgen fühlen lässt und ein Teil von mir zu seien scheint, sowie ich von ihm. An welchem Menschen sind, welche mich Lieben, Verstehen, bedinungslos akzptieren, bei welchen ich mich beschütz und geborgen fühlen kann. Bei denen ich einfach so sein kann wie ich bin,ohne etws verbergen oder zurückhalten zu müssen. Menschen denen ich vertrauen kann, die ich liebe und gerne um mich haben, einfach nur weil sie sind wie sie sind. Wo ich lachen, weinen, schreien, tanzen, reden, schweigen usw. kann, ohne mich schämen zu müssen alles von mir preis zugeben. Ein Ort und die dort befindlichen Menschen die mir Kraft geben, wenn ich mein nicht mehr weiter zukönne. Und Musik, ein Stück Heimat, welches man immer bei sich haben kann. Das wäre das Gesamtpaket für Idealisten.;) Doch kleine Bestandteile daraus reichen sehrwohl aus, um sich zu Hause zufühlen. Wo meine Heimat ist weiss ich bisher nur zum Teil. Wird sich finden mit der Zeit, wie ich hoffe.. [QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i] [B] Man kann sie hier suchen oder am Ende der Welt, finden wird man sie nur in sich selbst. ;) [/B][/QUOTE] Dem sei dann auch nichts mehr anzufügen. |
| TheLongestDay | Dafür hätte man doch jetzt auch einfach Wikipedia bemühen können. Zumindest für die Definition. Für mich sind Wohn- und Geburtsort nur 10km auseinander und ich wohne seit 19 Jahren im gleichen Zimmer. Das reicht, um als Heimat zu gelten. |
| Ceryni | Heimat? Gute Frage, es wurde schon alles dazu gesagt und ich kann mich vielem nur anschließen. Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle, wo ich ich sein kann und wo ich ich bin. Meine Wahlheimat hab ich schon öfters geändert, im räumlichen Sinne, wohlfühlen tue ich mich nicht überall. Der Ort, wo man aufwächst, wo man lebt, auch dies kann Heimat sein, nicht für mich allerdings. Der Grundstock fehlt. Heimat ist vorallem Ansichtssache und für jeden definiert er sich anders ;) |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondstille [/i] [B]Hi, mich würde interessieren, was für euch Heimat ist. Ist es der Ort an dem ihr lebt oder wo ihr geboren wurdet? Also für mich ist Heimat die Stadt, in der ich gerade lebe. Obwohl ich gerne eine Weltreise machen würde um so vielleicht eine neue Heimat zu finden. [/B][/QUOTE] alte (kollektive) Definition: Der Clan/die Familie und der Superclan, also Land, Staat usw. Das Kollektiv. Meine Definition: eine Gegenfrage: braucht man immer so etwas wie "Heimat", um zu Leben? Eher eine geistige Heimat. Die Stoa z.B. oder der Fluss meiner Jugendzeit (ohne dass ich an dessen Ufern sitzen muss). Denn ich kann ihn kulturell überhöhen, ja sogar personalisieren (Aenus). Der Inn ist für mich sehr wichtig, ich muss ihn aber nicht laufend "physisch" vor mir haben. |
| Odessa | Denn ich kann ihn kulturell überhöhen, ja sogar personalisieren (Aenus). Der Inn ist für mich sehr wichtig, ich muss ihn aber nicht laufend "physisch" vor mir haben ----- Das finde ich eine interessante Sichtweise, würdest Du die näher ausführen wollen betreffend der Personalisierung? Ich fürchte immer, daß ich "seltsam" bin weil ich gewissen Naturschönheiten - eben auch manchen Flüssen, Seen oder Bergen - eine wichtige Rolle zukommen lasse und daß ich in sie sogar gewisse menschliche Dinge interpretiere (wie Gefühle und Befindlichkeiten). |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Denn ich kann ihn kulturell überhöhen, ja sogar personalisieren (Aenus). Der Inn ist für mich sehr wichtig, ich muss ihn aber nicht laufend "physisch" vor mir haben ----- Das finde ich eine interessante Sichtweise, würdest Du die näher ausführen wollen betreffend der Personalisierung? Ich fürchte immer, daß ich "seltsam" bin weil ich gewissen Naturschönheiten - eben auch manchen Flüssen, Seen oder Bergen - eine wichtige Rolle zukommen lasse und daß ich in sie sogar gewisse menschliche Dinge interpretiere (wie Gefühle und Befindlichkeiten). [/B][/QUOTE] Hm, naja... Der Eingottglaube ist mir zu zentral. Meiner Meinung nach kann die Energie Gottes ohne Wertverlust aufgeteilt werden. Aenus oder der Inn ist für mich Sinnbild der kreativen Kraft Gottes oder der Götter. Egal, wie man das sehen will. Aenus ist für mich ein weiser, alter Mann, den ich das eine oder andere fragen kann, weil er alle gesehen hat: Kelten, Römer, Goten usw. Er ist ein Gott nach alter Lesart. Wie auch immer. Ihn kann ich in meinem Kopf überall hin mitnehmen. |
| DarkHeart | sprachlich bleibt meine Heimat wohl deutsch aber zuHause bin ich da, wo mein Herz sich heimisch fuehlt |
| Organdi | heimat ist für mich bestimmt nicht da, wo ich auf die welt kam, denn dort kam ich nur auf die welt und sonst nichts. meine heimat ist da, wo ich aufgewachsen bin, wo ich meine ersten freundschaften geknüpft habe, wo meine kindheit und jugend verlief, wo ich viel erlebt habe und wo ich hingehe und mich zu hause fühle. man kann sich an so manchem ort gut fühlen, aber wenn man dort ist, wo auf einmal das herz höher schlägt, da ist man ganz sicher zu hause, in der heimat. |
| TrashNoir | Heimat ist für mich eine Stimmung in der ich mich gut fühle. Ein Raum mit hohen Decken, großen Fenstern oder Glastüren, durch die viel Licht einfallen kann. Oder ein Raum mit tiefen Decken und wenig Licht, eng und klein aber für den Augenblick dann mein .... Ist jeder Ort an dem ich verweilen und weit hinaus in den fernen Horizont sehen kann, ganz allein oder nur mit jemand total Vertrautem. Ich fühle mich geborgen in Übergangsbereichen, das sind für mich Dinge, die verlassen und unbenutzt sind und so wirken, als wenn sie wieder in den Raum der Ruhe übersiedeln, da wo sie mal hergekommen sind, Dinge, Orte, Räume, Gebäude mit Vergangenheit, die ich in meiner Vorstellung wachrufen kann, ohne dass sie mich belasten können, weil ich mich genug distanziert in ihrer Zukunft befinde und gedankenversunken anforderungsfrei von den Reaktionszwängen belebter Gegenwart zurück blicken kann. Heimat gibt mir das altruistische Augenzwinkern derjenigen Lebenden oder Toten, festgehalten in Farbe, Foto, Stein, Metall was auch immer, das mir einen schönen Anblick als ein Geschenk weiterreicht. Auch das Besuchen von Freunden und Familie ist Heimat, Rituale die sich zwischen uns gebildet haben und zwischen nirgendwem anderen so existieren. |
| Demon17 | Heimat ist irgendwo in Deutschland. Meist Gegenden im Nordwesten , die nahe am sozialen Brennpunkt sind und eine gewisse Vielfalt bieten, jedenfalls war es mal so. (Berlin wär auch OK, den Osten kenn ich nicht). Andererseits ertrage ich Großstädte irgendwann nicht mehr und ziehe dann aufs Land, Wälder sind ja Balsam für die Seele. Seltsamerweise hatte ich schon nach drei Wochen England Heimweh nach England. Aber wir waren auch mit einer großen Gruppe Jugendlicher da. Es war alles so gemütlich, wärmer irgendwie, nicht so groß und kalt. Das Blöde ist, im Aussland ist man immer der Deutsche und wird mit der Vergangenheit konfrontiert. Also doch lieber Deutschland, am Stadtrand wo es noch ein bisschen Natur gibt und man schnell in die City kommt. Ich komme aus einer sehr schönen kleinen Stadt und mag die großen anonymen Citys, habe aber nicht das Einkommen um dort bequem leben zu können und will doch irgendwann wieder zurück nach OWL. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Das sehe ich exakt wie Du (Gott für mich: kosmische Energie, vor allem in uns selbst) und habe Dich dann richtig verstanden dahingehend (die Erwähnung des alten Wortes Aenus liess mich hellhörig werden ;) ), danke fürs Erklären! Den Inn mag ich sehr gerne, ich verbinde damit immer Passau (obwohl er nicht der zentrale Fluß der Stadt ist) und jede Menge Kraft und Energie, die ich in dieser Stadt bzw. an bestimmten Plätzen in ihr fand. [/B][/QUOTE] Nun, der Inn ended nicht wirklich dort, er nimmt am Ortsspitzl mehr als zwei Drittel der Flussbreite ein. Dementsprechend ist der Name "Donau" irreführend. Er müsste weiterhin bis Wien Inn heissen. Egal. Es gibt Städte, die ich nicht mit dem Inn verbinde, auch wenn sie daran liegen, wie z.B. Rosenheim. Nun, ich weiss nicht warum, es ist wie mit Landshut, es gibt Städte, die mag ich einfach nicht. Oder Regensburg, aber da ist es fast wieder klar, denn zwischen Passau und Regensburg herrscht eine Art "Städtepartnerschaft", wie z.B. zwischen Köln und Düsseldorf *g*. |
| Ronin76 | Heimat ist der illusionäre Glaube an Sicherheit in Kombination mit überwiegend positiven Erinnerungen. |
| Blutengel1994 | Oftmals fühle ich mich in Büchern, und auch manchmal in Filmen heimischer als in der Realen Welt. Nebenbei bemerkt sind Geschichten für mich auch eine Art Realität, und somit zählie ich sie zu meiner Heimat. Mythen und Legenden. Bei meinen Freunden, welche ich äußerst selten sehen kann, verspüre ich ein heimatliches Gefühl. Voll wohlbehagen. Auch existieren gewissen Orte, in denen ich Heimat verspüre. Wälder, Landschaften. Schöne landschaften. Bevorzug: Bretagne, Irland, Großbritannien... So sieht meine Heimat aus. Sehr viel davon verbirgt sich in meinem Kopf. Doch auch einiges in der Welt. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondstille [/i] [B]Hi, mich würde interessieren, was für euch Heimat ist. Ist es der Ort an dem ihr lebt oder wo ihr geboren wurdet? Also für mich ist Heimat die Stadt, in der ich gerade lebe. Obwohl ich gerne eine Weltreise machen würde um so vielleicht eine neue Heimat zu finden. [/B][/QUOTE] Home is where your heart is.............. Schwierig, vielleicht muss man etwas spüren... Frag deinen Solarplexus. Nicht immer ist das Land, in dem man geboren ist, die Heimat. Vielleicht ist es dort, wo man sich selbst findet. |
| atras|X lilium | Heimat ist für mich der Ort wo du der sein kannst der du bist in dem Moment. Wo du reinpasst und du nicht denkst das ist schrecklich und passt mir gar nicht (was Menschen, Sitten oder Aussehen von Orten sein kann) Einfach der Ort wo du dich gerade wohlfühlst (obwohl es schon für mich ein Ort ist der länger zu mir passt wo ich gern hingehe). Für mich hat Heimat nichts direkt mit Geburtsort, Standort der Familie oder wo man aufwuchs zu tun (ist zwar meist Heimat weil man viel mit diesen Orten normalerweise verbindet). Aber für mich nicht... ich suche noch meine Heimat (auch wenn ich glaub in Japan würd ich mich heimisch fühlen xD) |
| D. letzte Träne | Heimat ist für mich dort, wo ich mich Zuhause fühle und Zuhause ist der Ort wo ich mich wohl und geborgen fühle. Das kann sowohl ein Gebäude, als auch eine Stadt oder ein Landstrich sein. Früher habe ich oft den Ort als Heimat bezeichnet, an dem ich mich noch an meisten aus meiner jüngsten Kindheit erinnern kann, mittlerweile fehlt mir dort aber etwas, etwas was ich nicht genau erfassen kann. So finde ich, wird es für mich Zeit für eine neue Heimat. Meine Wohnung ist es eindeutig schon einmal nicht, ebensowenig wie diese Stadt, zu der ich nie einen wirklichen Bezug aufbauen konnte. |
| SchwarzesEis286 | für mich ist es auch der Ort, an dem ich mich einfach zu Hause fühle! Ich hatte das Gefühl, damals in Berlin. Ich komme vom Dorf und bin damals in die nächst größere stadt gezogen, wohne in nrw. als ich in Berlin ankam, war es das gefühl, zu Hause zu sein, ich fühlte mich nicht ängstlich, nicht verloren, nicht überfordert oder irgendwas, sondern einfach zu Hause! was ich von Krefeld leider nicht behaupten kann! Dennoch, würde ich meine Wohnung hier, das was ich mir aufgebaut habe, wo ich mich wohl fühle, nicht aufgeben wollen, weil es mein Heim ist! Auch wenn die Stadt drumherum doof ist^^ und ich immer das Gefühl habe, ich kanns nicht mehr sehen und ich will nicht mehr in dieser Stadt wohnen...das mag sich bescheuert anhören^^ aber es ist nunmal so...die wohnung ist mein zu Hause, aber die Stadt einfach nicht |
| blackrose_fay | heimat ist für mich da, wo meine familie ist, oder einfach wo ich mich sehr wohlfühle. oder eben die stadt in der man seine kindheit/jugend verbringt/verbracht hat...also in meinem fall nürnberg, da hier auch meine ganze familie wohnt =P |
| ÂmeNoir | Heimat ist für mich dort, wo ich mich heimisch, also rundum wohl und geborgen fühle. Was mich betrifft, hat das nichts mit meinem Geburtsort zu tun, diesen sehe ich nicht als meine Heimat. |
| Tiberon | Der Mensch brauch ein Plätzchen und wär's noch so klein von dem er kann sagen Sieh hier, das ist mein Hier leb ich, hier lieb ich hier ruh ich mich aus hier ist meine Heimat hier bin ich zu Haus |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]Der Mensch brauch ein Plätzchen .../B][/QUOTE] Naja, man kann es auch über haben. Kekse genauso.:p |
| guth_gan | Interessant zu sehen, dass viele eine geographische Heimat angeben können. Ich bin da zu Hause, wo ich ein Dach über dem Kopf habe und in Ruhe schlafen kann. Das kann auch mal ein Zelt auf der Wiese sein. Aber eine Heimat...? Ich glaube das nächste an Heimat das ich habe, sind meine Bücherregale. Die kommen bei jedem Umzug mit und in vielen Büchern begrüßen mich nicht nur ihre gedruckten Geschichten sondern auch die aus der Zeit oder den Orten, an denen ich sie gelesen habe. Sie sind eine der wenigen Konstanten in meinem Leben. Vielleicht ist es das? Kontinuität als Grundbestandteil von Heimat? (abgesehen von Geborgenheit, Freunden, Familie u.ä.) *geht grübeln* |
| Einsame_Elfe | Heimat ist der ort für mich , wo ich mich die leute so akzeptieren so wie ich bin , und nicht so wie sie mich hätten und wo alle da sind die ich hasse und ich mich rund um wohl fühle |
| Anthalus | Was Heimat ist weiß ich leider nicht. Dieses Gefühl habe ich noch nirgends gehabt. Kann also darauf nicht wirklich Antworten, leider. |
| JohnSteed | Jeder kann/darf/muss für sich selbst definieren, was Heimat (für ihn) bedeutet. Was man aber mit einiger Genauigkeit sagen kann ist, dass Heimat sehr, sehr selten mit der Postanschrift deckungsgleich übereinstimmt. |
| Waldgestalt | [QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i] [B]Was man aber mit einiger Genauigkeit sagen kann ist, dass Heimat sehr, sehr selten mit der Postanschrift deckungsgleich übereinstimmt. [/B][/QUOTE] Das stimmt, ich habe meine "Heimat" noch nicht gefunden, aber ich werde sie finden und sei es nur eine alte, morsche Bank oder ein gefallener Baum im Dickicht. Die Heimat ist bzw. wäre für mich der Ort, an dem ich vollkommen sorgenlos und glückselig verweilen kann ohne von inneren Unruhen heimgesucht zu werden. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Waldgestalt [/i] [B]Das stimmt, ich habe meine "Heimat" noch nicht gefunden, aber ich werde sie finden und sei es nur eine alte, morsche Bank oder ein gefallener Baum im Dickicht. Die Heimat ist bzw. wäre für mich der Ort, an dem ich vollkommen sorgenlos und glückselig verweilen kann ohne von inneren Unruhen heimgesucht zu werden. [/B][/QUOTE] Nun, ich denke ich habe meine Heimat auch gefunden... Sie hat sehr viel mit meinen Eltern zu tun und heisst sehr pauschal: Österreich-Ungarn. Da dieses Land in all seinen Institutionen untergegangen ist und wohl nie mehr auferstehen wird, kann ich mich nur darum kümmern, dass die altösterreichische Kultur nicht ausstirbt, meines Erachtens eine Lebensaufgabe. Auch eine politische. Das war jetzt alles sehr theoretisch, aber es ist wie es ist. Nun, ich bin ein Österreichisch-Ungarischer Geheimagent. |
| Die_Sense | Heimat ist da wo meine Freunde und meine Familie lebt/wohnt. Heimat sind für mich die Orte bei denen ich mich wohlfühle, entweder weil ich die Gegend kenne oder eben weil dort Freunde/Familie wohnt. |
| Darkvoid | Heimat ist da wo das Herz ist sagt man. Das ist auch meine überzeugung auch wenn ich nach selbiger meine Heimat nochnicht gefunden habe. |
| Selene71 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondstille [/i] [B]Hi, mich würde interessieren, was für euch Heimat ist. Ist es der Ort an dem ihr lebt oder wo ihr geboren wurdet? Also für mich ist Heimat die Stadt, in der ich gerade lebe. Obwohl ich gerne eine Weltreise machen würde um so vielleicht eine neue Heimat zu finden. [/B][/QUOTE] Heimat ist da, wo das Herz ist. :) Für mich ist es beides, denn ich wohne immer noch in der Stadt, wo ich geboren wurde. Ich habe zwischenzeitlich etwa 3 Jahre woanders gewohnt, mich aber nie wohl gefühlt, nicht zuhause und nicht zugehörig. Und Heimat ist da, wo die Menschen leben, die in meinem Leben wichtig sind und die ich liebe. Wo ich so sein kann, wie ich bin und ao akzeptiert werde, mit allen Fehlern und Schwächen. :) |
| Catweazle | Es gibt das alte deutsche Wort Heumahd, hat das mit Heimat zu tun? Das sollte man mal den Duiden in Mannheim fragen... |
| GodComplexID | Von einer Metaebene aus gesehen ist "Heimat" wohl das - nicht zwingend real-örtlich begrenzte - Umfeld des Einzelnen, wo sich derjenige wohl fühlt, sprich eine emotionale Bindung dazu verspürt. Das ist übrigens der Unterschied zur "Nation", die per definitionem lediglich eine Staatsstruktur bezeichnet. Im Nationalismus wird aber der Fehler gemacht, die Nation als System völlig zu verklären und mit emotionalen Attributen zu versehen, die da nicht hingehören. Nationalismus ist an eine völlig unkritische Haltung zur Nation gebunden, während Patriotismus nicht weniger Liebe zur Heimat bzw. dem "Vaterland" enthält, aber selbiger bzw. selbigem dennoch vernünftig-kritisch gegenüber sein kann. |
| Odessa | Mir fällt da der schöne Spruch meines "Sohnes" ein, bekennender (ehemals) ultralinker Kreuzberger: "Die einzige Art von Patriotismus, die ich gut finde, ist der Lokalpatriotismus. Ich bin Kreuzberger, dann Berliner, dann Türke. Aber zuvorderst bin ich einfach nur Mensch und Erdenbewohner, der in Kreuzberg lebt, Kreuzberg geil findet und für seine Ecken hier in Kreuzberg und die Menschen darin alles tut, damit es ihnen gut geht". Kann ich 100% so unterschreiben, umgemünzt auf "meine" Ecke hier am Tegernsee. Ich fühle mich Deutschland in keinster Weise verbunden, Deutschland ist ein willkürlich geschaffener "Staat", mit dessen Menschen mich noch nicht mal die Sprache, geschweige denn eine gemeinsame Mentalität, verbindet. Hingegen verbindet mich eine Menge an Traditionen, Mentalitäts-Ähnlichkeiten, angenommenem Dialekt und sonstigen "heimatlichen" Gefühlen und Gewohnheiten mit dem Tegernseer Tal, auch mit dem grenznahen Tirol, und für diese auch geographische "Heimat", die mir aber auch eher Seelen- und Herz-Heimat ist, würde ich auch kämpfen. Oder, anders und rein plakativ-klischeehaft gesagt: wenn Deutschland vom bööösen Russen überfallen werden würde, wäre mir das shitegal, solange die Russen dabei nicht weiter als bis nach München kommen und ich 9 bis 14 mir sehr wichtige Menschen in Teilen dieses Deutschlands (Sachsen, BaWü, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Berlin, Brandenburg, Rheinland, NRW, Saarland, Hamburg, Schleswig-Holstein) vorher evakuiert wüßte, nämlich bei/zu mir. In dem Moment, wo sie aber in etwa Höhe Holzkirchen und Miesbach-Hausham wären, würde ich noch mit Nagelfeile, Epilierer und Nudelholz dafür sorgen, daß sie keinen Zentimeter meiner geliebten Heimat hier, meiner Felder, Wiesen, Berge, Wälder und Seen, schänden und mit dem Blut "meiner" Menschen und Tiere hier tränken können. Nur über meine Leiche, und das darf man wirklich wörtlich nehmen. |
| Kampfsau | [QUOTE]Oder, anders und rein plakativ-klischeehaft gesagt: wenn Deutschland vom bööösen Russen überfallen werden würde, wäre mir das shitegal, solange die Russen dabei nicht weiter als bis nach München kommen und ich 9 bis 14 mir sehr wichtige Menschen in Teilen dieses Deutschlands (Sachsen, BaWü, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Berlin, Brandenburg, Rheinland, NRW, Saarland, Hamburg, Schleswig-Holstein) vorher evakuiert wüßte, nämlich bei/zu mir.[/QUOTE] Ich kann schon verstehen, wenn einen etwas mit der direkten Heimat besonders verbindet. Aber ich war schon öfters in Bayern und Baden Württemberg, im Ruhrpott und auch mal in Berlin oder Hamburg. Und auch wenn man schon seine Späßchen macht über die Bayern oder Sachsen, für mich sind das eher kleinere Neckereien. Ich seh da nicht unbedingt die Unterschiede auf die ich mich versteife, sondern auch die Gemeinsamkeiten und wenn ich die Mentalitäten Weltweit miteinander vergleiche, kann ich schon sagen, dass uns dann doch was verbindet. Ich kann für mich schon sagen, dass ich mich genauso irgendwo in einem Ostfriesen wiederfinden kann wie in einem Bayern. Und wenn irgendwer meint, er müsse Bayern platt machen, dann geht mir das sicherlich nicht am Arsch vorbei und nicht nur wegen der Leute dort, an denen mir etwas liegt. Ich würde mich auch nicht auf einen anderen Kontinent fliegen lassen, nur damit man ein paar Jahre länger sinnlos Öl verbrennen kann. Aber wenn es um die Landesverteidigung gehen würde, wenn jetzt der "böse Russe" über Bayern herfallen würde, dann würde ich auch dort hinreisen . Und nicht nur, weil "meine Heimat" dann die nächste ist. Ich fühle mich eigentlich an vielen verschiedenen Orten in Deutschland ganz wohl aber ich fühle da schon eine Verbindung. Und wenn es schon nicht die Seelenheimat ist, so wäre es für mich doch irgendwie wie ein Freund oder Verwandter, den man nicht häufig sieht, den man aber doch sehr schätzt und für den man auch einstehen würde, wäre er in Not. Und ich sehe das nichtmal unbedingt an die Regierung gebunden. Um es mal anders auszudrücken, ohne dein paar kräftige Nordmänner die ihnen zur Hilfe eilen,würden die boirischen Mannen doch nichts gebacken kriegen und das könnte ich mir doch nicht mit ruhigem Gewissen ansehen :D |
| Kampfsau | [QUOTE] Ach Bruderherzerl... DU wärst doch einer der ersten, den ich hier haben möchte. Immerhin kannst Du mit Waffen umgehen, bist groß und stark und btw. kannst Du die Angreifer auch mit einer charmanten Stimme einlullen. Du weißt ja (auch durch mich *g*), daß "der Russe" ja nichts so sehr liebt wie melancholische schwermütige Lieder und seinen Schwarzmeerflottenchor (naja, und natürlich rassige stolze Frauen, aus deren Schuhen man Krimskoye-Sekt oder Vodka schlürfen kann...)[/QUOTE] Dazu fällt mir das Zitat eines berühmten, schleswigholsteinischen Klempnermeisters ein xD [QUOTE]An und für sich ist der Russe ein netter Mensch die essen auch nur Kartoffeln aber im Keller, da ist der Russe Gefährlich[/QUOTE] |
| Töggelie | Für mich ist Heimat ein Gefühl von Zugehörigkeit, Stimmigkeit, das - zugegebenermaßen nicht immer felsenfeste - Gefühl, mit sich selber und seinem Umfeld im Reinen zu sein, das Hadern beiseite lassen zu können und sich einfach pudelwohl zu fühlen. Oder etwas griffiger: Ich hänge ich hier fast im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz. Vor mir liegt der Schwarzwald und hinter mir der Bodensee, ich hab also durchaus das große Glück, an einem wunderschönen Ort leben zu dürfen. Mir wurde das erst heute Abend wieder so richtig bewusst. Ich war mit meiner Kamera auf unserem Hausberg unterwegs, den Sonnenuntergang und einige Berge fotografieren. Hinter mir standen ein paar Touristen aus dem Norden und ich hörte, wie ein Mann (wahrscheinlich) seiner Frau sagte:"Und manche Leute dürfen hier leben..." In solchen Momenten wird einem bewusst, was man hat und wieviel es wert sein kann. Die Familie meiner Oma lebt hier bereits seit 1329, entsprechend verwurzelt bin ich hier. Die Kapelle weit hinter dem Touristenpärchen hatte mein Ur-ur-ur-Opa vor über 200 Jahren gebaut, weil er Angst hatte, dass meine Ur-(wir wissen ja jetzt, wies weitergeht ;))-Oma stirbt, das Denkmal am Weg hat der Cousin meiner Oma geschnitzt, in den Archiven des Rathauses ruhen Schriftstücke und Geschichten meiner Uroma, die sie verfasste, als sie vor über 100 Jahren hier Lehrerin war. Es ist manchmal ein seltsames Gefühl, sich so exakt in eine Geschichte eingewoben zu fühlen, aber es ist auch wirklich schön, so genau zu wissen, wer "die Leute" vor einem waren. Da das hier eigentlich alles zu Österreich gehörte (wir sind noch nicht sooo lange deutsch ;)) und mein Großvater ohnehin Österreicher ist, fühle ich mich dort natürlich ebenfalls sehr wohl. Mehr noch als in den meisten Gegenden Deutschlands. Gut, meine übrigen Vorfahren sind aus dem Allgäu und aus Köln, damit kann ich mich natürlich ebenfalls anfreunden. Es scheint eine einfache Rechnung zu sein, aber irgendwie machen die Wurzeln manchmal doch einiges aus. Doch auch wenn ich im Besitz einer "jecken" Oma bin, ich könnte mir nicht vorstellen, für immer oberhalb des "Weißwurstäquators" zu leben. Die Mentalität, die Gegend, die Sprache (bei Abstechern nach NRW - oder bei Ostseeaufenthalten - erwartete ich jedes Mal schallendes Gelächter, wenn ich beim Bäcker "Brötchen" kaufen wollte. Ich komme mir dabei immer zu komisch vor, weil man das im Süden einfach nicht sagt), das Essen, die Häuser, die Gemütlichkeit und die dezente Arroganz, das Urige, das würde mir schon sehr fehlen. Edit: Kotten hab ich jetzt auch zum ersten Mal gelesen, wieder was dazugelernt. ;) |
| Odessa | Kotten - ich habe mir Bilder angeschaut, das sieht schon sehr hübsch aus. Solche Häuser hat es häufig auch in Franken und im Rheinland, also diese Fachwerkhäuser. Sehr sehr heimelig :-) Der Bodensee, Töggie, ist auch so eine geile Ecke. Ich war da vor Jahren mal für ein Wochenende, in Meersburg. Was für eine traumhafte Gegend, was für ein herrlicher See, und vor allem die fast schon tropische Flora und Fauna... Ich kam über Stunden von der Meersburg nicht mehr weg. Wildromantisch der Ausblick, und die uralten Kemenaten und der Burghof... herrlich. Das Klima für mich als "8 Monate im Jahr Winter"-habender Oberbayer war ohnehin der Hammer, dort hatte es im März (!!) schon über 15 Grad und es lag weit und breit kein Schnee, ich dachte ja erst ich bin im tiefsten Italien oder Südtirol (ja, das ist volle politisch-rhetorische Absicht *separatistisch immer noch Südtirol abtrennend*). Eine wirklich sehr schöne Ecke, die einem sicherlich sehr gut und zu Recht in jeder Beziehung "Heimat" sein kann :). "Brötchen" - ooh ja. Ich erinnere mich an meine Wochenenden früher, mit Ralf damals noch in einer Fernbeziehung seiend zwischen München und Mannheim. "Mannem" wie man dort sagt. Ich ging dort mal einkaufen, stand an einem Bäckereistand und orderte vier Semmeln. Der Verkäufer starrte mich ratlos an. Ich deutete lächelnd auf die Semmeln und wiederholte "vier Semmeln, bitte schön". Er folgte dem Finger, lächelte, und meinte "Aah, Sie meinen Weck?" - Ich: "Keine Ahnung, ich meine eigentlich Semmeln aber wenn es die runden Dinger sind auf die ich zeigte, dann nehme ich davon vier bitte". - Neben mir stand ein Berliner, der ebenfalls grinste und dann den Satz nachschob: "Also wenn Se schon grad dabei sind Meister, dann packen Se mir ooch gleich noch drei von den Schrippen ein"... Ralf, kopfschüttelnd auf der anderen Seite von mir stehend: "Und dabei sagte ich Dir noch: sag einfach Brötchen..." Brötchen, Semmeln, Schrippen, Weck - und das alles in einem Land. Ich möchte NICHT sowas wie "Fleischpflanzerl", "Marillenknödl", "Kaiserschmarrn", "Krapfen", "Breznstangerl", "Maurer", "Obatzdn", "Giggal" oder "Koida Hund" einkaufen bzw. in einem Restaurant bestellen müssen, das außerhalb Tirols, Bayerns oder Südtirols liegt. Keine Sau würde mich vermutlich verstehen :D |
| Töggelie | Ja, dort wachsen große Bananenstauden und Co. ohne Weiteres draußen. :) Palmen, Alpen, leckeres Essen (in Bodman-Ludwigshafen gibts traumhaftes Tiramisu), alles da. Das mit den Brötchen ist scheins ein recht beliebtes Thema, das gerne für Irritationen sorgt. *g* Meine Mutter erzählt immernoch fassungslos, dass sie an der Ostsee eine Butterbrezel kaufen wollte und die Verkäuferin ihr steckte, dass sie entweder Butter oder Brezel haben kann, aber auf gar keinen Fall Butterbrezel, sowas isst man dort schließlich nicht. Wirklich? Butterbrezel nicht? Jah *hauch*, Marillenknödel...*trief* und Topfenpalatschinken und Salzburger Nockerln und Schwarzwälder Kirschtorte und, und, und. Der Bauchspeck jubelt. :) Was ich hier auch sehr schätze: Die Aussichtspunkte, man hat so eine extrem gute Aussicht. Am großen Apfelbaum im Garten sinds 715m, die Aussichtsplattform (oben am Segelflugplatz) ist schon in den 1000ern und ich genieße es einfach, so furchtbar viel von meiner Umgebung sehen zu können. |
| BlackJack | Für mich ist Heimat eigentlich etwas, wo ich mich wohl fühle... Ein Ort, aber auch bei bestimmten Personen, denn wenn ich Heimat höre, muss ich an Geborgenheit denken, an Liebe, an Zuflucht... All das kann man auch bei Menschen finden :) |
| C0rWiN | Home is where your heart is. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von C0rWiN [/i] [B]Home is where your heart is. [/B][/QUOTE] Word. Home is in my chest. |
| rabensohn | Heimat, also Heimat ist für mich der Ort, wo ich groß geworden bin, mein Elternhaus. Egal wo ich hinziehe und in welcher Stadt ich wohne, das Elternhaus, die vertraute Umgebung bzw. dort wo ich aufgewachsen bin und meine Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens durchgestanden habe, das nenne ich Heimat. |
| Feuerglut | Meine Heimat ist da,wo ich aufrichtige Liebe empfinde und erlebe,wo ich mich wohl fühle,intensive Nähe erlebe,mich gut aufgehoben fühle und Ehrlichkeit und Respekt erlebe,in mir zufrieden bin und auch meine Zweifel und Ängste "aushalten" kann. All das finde ich im Herzen meiner Frau,in ihr sehe und spüre ich meine Heimat. Da wo immer sie ist,da wird meine Heimat sein. Nüchtern betrachtet würde es aber auch bedeuten,wenn meine Frau irgendwann aus irgendeinem Grund nicht mehr an meiner Seite wäre,wäre ich Heimatlos,ja....dann wäre ich ohne Heimat. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Feuerglut [/i] [B]Meine Heimat ist da,wo ich aufrichtige Liebe empfinde und erlebe,wo ich mich wohl fühle,intensive Nähe erlebe,mich gut aufgehoben fühle und Ehrlichkeit und Respekt erlebe,in mir zufrieden bin und auch meine Zweifel und Ängste "aushalten" kann. All das finde ich im Herzen meiner Frau,in ihr sehe und spüre ich meine Heimat. Da wo immer sie ist,da wird meine Heimat sein. Nüchtern betrachtet würde es aber auch bedeuten,wenn meine Frau irgendwann aus irgendeinem Grund nicht mehr an meiner Seite wäre,wäre ich Heimatlos,ja....dann wäre ich ohne Heimat. [/B][/QUOTE] Das empfinde ich mal als eine sooooo schöne Liebeserklärung....! Wunderschön! |
| Schwarzgemalt | Ich denke, Heimat ist ein Ort, andem das Herz hängt. Das muss nun nicht unbedingt der Ort sein, andem man geboren wurde oder man seine Kindheit verbracht hat, aber sehr oft ist das der Fall. |
| LittleWednesday | Heimat für mich ebenfalls dort, wo ich aufgewachsen bin und wo meine Eltern immernoch wohnen. Dort habe ich den Halt, die Liebe, die Aufmunterung, die Umarmungen, den Trost und den Rückhalt, den ich brauche und ich weiß, meine Eltern wie auch meine Geschwister sind immer da, egal was passiert, egal was ich tue. Dennoch fühle ich mich auch an der Nordsee in Cuxhaven heimisch, weil ich mein ganzes Leben lang mind. einmal im Jahr dorthin gefahren bin, mittlerweile wohnt meine Schwester dort und meine beste Freundin ebenfalls. Menschen eine Heimat..sicherlich..nur weiß ich nicht, ob ich das 'Heimat' in dem Sinne nennen würde. Aber ich denke, das ist Definitionssache und jedem selbst überlassen. |
| Sasgaria | Für mich Ist Heimat nicht zwingend an einen bestimmten Ort gebunden, es kommt auf mein Wohlbefinden an. Ich muss mich glücklich fühlen, irgendwie am richtigen Ort, nicht fehl am Platz. Ich kann auch das Gefühl von Heimat haben, wenn ich alleine bin, dafür müssen nicht immer bestimmte Personen anwesend sein, obwohl diese einem das Gefühl bestätigen können! |
| M. Marinus | Heimat rein geographisch ist da, wo ich mich auf jeder Ebene meines Daseins wohl fühle und wo es mich immer wieder zurück oder hinzieht voll Heimweh, bin ich mal einige Tage weg. Meine Frau und ihre Liebe ist meine emotionale Heimat. Eine bestimmte Art zu denken, das was ich als meine Lebensphilosophie beschreibe, ist zu den anderen Dingen dazu meine geistige Heimat in mir selbst. |
| dreaming4living | Die Menschen (oder wie bei Sasgaria die Einsamkeit), der Ort und die Zeit, die mich so sein lassen, wie ich sein möchte, wenn ich mich wohlfühle. |