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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Einen Grund für Liebe
ThyraDer Titel sagt eigentlich schon viel, von daher will ich keine langen Reden schwingen.
Ich würde mich freuen wenn sich jemand die Mühe macht und ein oder zwei kleine Antworten schreibt.

Wenn es eine Person gibt, zu der ihr euch hingezogen fühlt, die ihr liebt (Freund, Partner /Partnerin). Was verbindet euch mit dieser Person? Was macht diesen Menschen für euch so einzigartig?

Ich suche keine Definition zu dem Begriff "Liebe" . Mich interssiert vielmehr die "Vorgeschichte". Also .. warum liebt ihr?
rainravenich weiß nicht, ob es da nicht schon einen Theread mit dem Thema gibt...mir scheint, als hätte ich das schon mal gelesen.
ArimahnDas letzte mal als ich geliebt habe (Was bisher zugegeben nicht oft war...), habe ich sie für ihre wundervolle und sanfte Art geliebt. Ausserdem verkörperte sie genau das was ich nicht bin und auch nicht sein kann.

Vielleicht ist es das: Liebt man am anderen, was man selbst nicht hat?
Theraphosa[QUOTE][i]Original geschrieben von Arimahn [/i]
[B]
Vielleicht ist es das: Liebt man am anderen, was man selbst nicht hat? [/B][/QUOTE]

Das denke ich auch. Jedenfalls ist es bei mir und meinem Schatz genauso.

Außerdem liebe ich ihn dafür, dass er mir das Leben zurück gebracht.
Darco de Noirenabend...


ich bin in ner beziehung (durchaus in liebe). sie ist in einer beziehung (auch in liebe).
das problem ist: unserer beider 'haupt-'beziehungen haben wir nicht mit uns.


ja, ich liebe. allerdings nur weil ich jetzt auf anhieb kein wort finde welches diese gefühle ausdrücken könnte.
sie und ich haben uns nun seit etwa 8 jahren. allerdings mit pausen von einem halben bis zu einem jahr.
ich liebe sie nicht, ich bete sie an. ich veröttere sie.
weil sie definitiv der einzige mensch ist, der weiss was ich sage, bevor ich anfange zu denken.
weil wir uns ganz einfach blind verstehen.
weil wir beide die passende sexuelle gangart haben.
weil sie durch meine augen sieht.
weil wir uns ergänzen und pushen.
weil sie mir alles gibt was ich mir jemals gewünscht habe.
weil bedingungslosigkeit beiderseitig eine vollkommen neue definition erhalten hat.
weil wir uns nach einem jahr sehen/lesen/hören und nur sekunden später laufen wir wieder im gleichklang...

lach mich aus: es gibt nichts was ich für sie nicht tun würde.

aber um deinen topic zu beantworten: ich iebe sie mit allem weil sie alles ist. alles.


und ich werde sie nemals die meine nennen können. nicht in diesem leben.
aber irgendwann...
rainravenich kann nicht sagen, warum ich liebe, wen ich liebe...
Es sind so viele kleine Einzelheiten, Momente, Stimmungen, Gefühle, Gedanken...etwas tief in mir, das ich nicht beschreiben kann. Und manchmal weiß ich auch nicht, was genau es ist.

Doch ich weiß, daß ich die Augen meines Teuersten liebe, die wie kleine Sonnen lachen, und wenn sie traurig sind, sind sie so bitter, daß ich weinen muß. Ich liebe seine Gegenwart, weil sie mir ein Zuhause ist. Sein fröhliches Lachen. Seine Ruhe. Seine Toleranz und noch so vieles mehr.

Ich weiß auch, wen ich noch auf eine ganz spezielle Art liebe. Und da ist es mir ein Rätsel, aber es ist so. Wir begegnen einander auch immer wieder. Und wir werden einander auch nie haben können. Und doch verbindet uns tief in uns drin etwas ganz Besonderes. Ich liebe ihn auf eine ganz besondere Weise, wie man es liebt, ein wildes Tier in der Natur anzusehen. Weil er so ist, wie er ist. Weil er lebt. So ungehemmt, unbekümmert und frei. Vielleicht gerade deswegen, weil wir einander nie näher kommen können. Und weil ich einen besonderen Platz in seinem Leben erobert habe.

Nur weiß ich nicht, warum ich geliebt werde...
cätich kann es ganz ehrlich nicht sagen, was uns verbindet. ich kann nur sagen, was mir gleich zu ihm einfällt:
er liebt mich. noch immer.

und ich vergöttere und hasse ihn.

ich habe mich nur ein mal richtig verliebt, so, dass ich es auch gemerkt habe. so, dass ich [I]wusste[/I], ich bin verliebt. in ihn. und etwas kam zurück. und dann mehr.
er gibt mir hoffnung und nimmt sie wieder und lässt dabei aber immer ein kleines bisschen zurück.

ich kann nicht sagen, was uns verbindet. vielleicht ist eines die musik. aber es ist mehr. ich kann es nicht sagen. wir denken gleich. wenn der eine anrufen will, hat der andere das telefon schon mit der gleichen intention in der hand. der eine sagt etwas, was der andere gerade sagen wollte. wir ergänzen uns.

ich weiß auch nicht, warum ich geliebt werde, und er ist der einzige, den ich ständig fragen kann, ohne einen literarischen schlag ins gesicht zu bekommen.

vielleicht habe ich begonnen zu lieben, weil ich eingesehen habe, dass ich mit hass allein nicht weiterkomme.
Liberty FallenIch hab dazu ein tolles Zitat, das ganz gut zu diesem Thema passt:

You can have a million reasons to hate someone but you don't need a reason to love :)

Bei mir ist es so, dass ich vor allem die Unvollkommenheit an einem anderen Menschen anziehend finde...
rainravenUnabhängig von diesem Zitat, ist mir eben dieser Gedanke beim Lesen des Threadtitels auch durch den Kopf geschossen: ich könnte nicht bestimmt sagen, warum ich jemanden liebe, ich weiß nur, was ich an bestimmten Menschen eben nicht mag oder hasse. :)
black pearlich liebe einen menschen...ein wundervolles wesen,man könnte auch sagen seelenverwandter!ich weiß auch nicht...aber es fühlt sich richtig an!!!
selten ist mir ein mensch so wichtig geworden und selten hat mir jemand so den verstand geraubt!
es ist schwer zu beschreiben warum...womit begründet man gefühle?entweder sind sie da,oder nicht!
man kann sagen was man an einem schätzt,oder was man an jemandem wundervoll findet,aber erklären diese sachen die liebe?
*fragezeichen*
TrauerwesenEs gibt da solch einen schönen Spruch: Man sieht in dem anderen ein für andere unsichtbares Wunder. Und sonst ist es wohl eine Mischung aus sexueller Anziehung, ein gutes Gefühl, wenn man mit ihm zusammen ist, gemeinsamer Spass und auch andere Gemeinsamkeiten.
SaliaIch kann auch nicht genau sagen, wieso ich einen Menschen liebe..
Es ist halt etwas mangisches an ihm, dass mich anzieht. Sein Blick wenn er mich ansieht, sein Lachen und all diese Dinge bezaubern mich einfach..

Aber gibt es nicht auch verschiedene Arten von Liebe?
Wie z.B. die Liebe zu seiner Familie?

Mh.. außerdem hätte ich dann mal eine Frage, vielleicht kann sie mir einer von euch beantworten:

Seit nun fast 19 Monaten zieht mich eine Person magisch an.. ich kann einfach nicht anders, als ständig an ihn denken und ich weiß nicht mal genau wieso.. (wie manche hier schon sagten, dafür brauch man anscheinend keine genauen gründe) .. ich kenne diese Person nicht sonderlich gut und wir sind auch fast grund verschieden und trotzdem komm ich nicht über ihn hinweg.. Ich habe seit 1 Monat nun einen Freund, bin sehr glücklich mit ihm und könnt mir momentan nichts anderes vorstellen als mit ihm meine Zeit zu verbringen, doch trotzdem ist die andere Person nun schon 19 Monate in meinem Kopf und möchte da einfach nicht raus.. Selbst wenn ich glücklich mit einem Anderen bin, verschont mich sein Zauber einfach nicht...


Ist das Liebe? Oder einfach nur Zuwendung oder wie kann man es bezeichnen?
ThyraErstmal vielen Dank für eure Antworten!

Da hier schon so viele Zitate gebracht worden sind, setz ich auch noch eines rein. Ich weiß nicht mehr von wem es ist, ich hab es irgentwo mal gelesen. Es ging in etwa so: "Liebe ist, sich selbst in dem anderen wiederzufinden." (und... nein, es stammt nicht von einem dieser "Liebe ist...." - Aufkleber ;-)

In gewisser Weise macht es doch viel aus, sich ähnlich zu sein. Aber das ist ja bestimmt nicht alles. Ich kenne einige Leute mit denen ich Gemeinsamkeiten habe und mit denen ich mich gut verstehe. Aber deswegen spreche ich ja nicht gleich von Liebe.

Andererseits sagt man auch wieder, Gegensätze ziehen sich an...
Rotten HeartDas ist ist schon ein kleines Paradoxon:
"Gegensätze ziehen sich an" und "Gleich und gleich gesellt sich germ"... diese beiden Sprüche sind fast jedem bekannt und sich völlig gegensätzlich - und doch stimmen sie beide.
Ich denke, weil es bei einem Mensch, den man liebt, oft so ist, dass er in einigen teilen einem ähnlich ist... so fühlt man sich zu Hause und verstanden.
Andererseits ist diese Person in andern Aspekten oft auch völlig anders als man selbst - das macht dann diesen Reiz aus, das macht einen neugierig.
Wenn ich jemanden liebe, dann will ich mich schließlich verstanden fühlen, aber auch gleichzeitig einen Menschen bei mir haben, der mir Neues zeigen kann, ähnliche UND verschiedene Interessen hat. Ich hoffe, damit meine Ansichtsweise dieser Sache halbwegs verständlich ausgedrückt zu haben - zumal ich in diesem Gebiet ehrlich gesagt noch nicht sehr viel Erfhrung habe...
moreWarum ich liebe? das kann ich erklären, auch wenn es dann sehr ausschweifend würde... Aber warum ich mich verliebt habe? Ich glaube das kann ich nicht erklären...

Aber egal, warum ich liebe: Weil er mir so viel Vertrauen schenkt, was mich teilweise schon ängstigt, weil er gleichzeitig wahnsinnig zärtlich und unheimlich leidenschaftlich ist, weil er mich umsorgt, weil er mir den Rücken frei hält, weil er all meine Entscheidungen akzeptiert... Und, was vielleicht das Wichtigste ist, weil er meinen Freiheitsdrang gelassen sieht.
Onissa[QUOTE][i]Original geschrieben von Thyra [/i]
[B]Ich suche keine Definition zu dem Begriff "Liebe" . Mich interssiert vielmehr die "Vorgeschichte". Also .. warum liebt ihr? [/B][/QUOTE]

Hängt die Vorgeschichte nicht von der eigenen Definition ab? ;)

*mal die eigene Definition weglass*

Die Vorgeschichte hängt doch mit den eigenen Wünschen im Leben zusammen.. (die sich oft ändern)

So kann es sein, dass man sich 1999 in jemanden verliebt den man auf einem Festival trifft, weil einem in der Zeit das Weggehen und Feiern sehr viel Spaß macht. Und in dieser Zeit würde man sich auf keinen Fall mit einem einlassen, der permanent zu Hause hockt..

Und dann kann es sein, dass man sich 2001 in jemanden verliebt der nur zu Hause ist und im Internet chattet, weil man zu dieser Zeit genau das selbe macht. Und man hätte gar kein Interesse an jemandem der jeden 2. Tag feiern geht.


*doch die Definition schreib*

Liebe ist im Endeffekt nur eine Zweckgemeinschaft.
Sie soll einen selbst und das Leben ergänzen/erweitern.
Darum fühlt man sich wohl, wenn man so ein passendes Stückchen findet und sagt dann, es sein Liebe.

Wie oft sagen Menschen: Ich liebe dich nicht mehr!
Und warum, weil sie sich geändert haben / ihr Leben / ihre Ansichten usw. und da passt das einst ergänzende nicht mehr und man sucht wieder den Menschen der es tut.... ewiger Teufelskreis^^

(Ich merke hierbei an, dass es auch Ausnahmen gibt und das nicht für jeden gelten soll sondern nur meine Ansicht vertritt)

Von daher ist die Vorgeschichte immer passend zu der eigenen Lebenslage.. ^^



Carpe Diem
Onissa
devotionIch liebe meinen Mann für das Wertvollste, was er mir schenken konnte: ein liebesvolles zu Hause, einen Platz, wo ich endlich hingehöre.
VillesAngel666Ich finde Liebe bereichert das Leben einfach ungemein.Wenn sie erwiedert wird.Und es ist eifnach schön Menschen um sich zu haben,wissend das sie einen Lieben,wie man ist.Auch wenn es "nur" gute Freunde sind oder eben die eigene Famile.Natürlich ist es noch schöner einen festen Partner zu haben,mit dem man seine Liebe teilen kann.
Aber im Endeffekt sind die Menschen nur dazu da,UM sich zu verlieben.Wir brauchen unsere Sozialen Kontakte.Sonst könnten wir nicht existieren,jeder muss lieben und geliebt werden!!
Thyra@Onissa:
Aber würdest du denn deinen Partner ständig wechseln, nur weil sich deine Ansichten im leben ändern. Oder weil du das eine mal Lust hast viel wegzugehen und Party zu machen und das nächste mal Lust auf etwas anderes hast? Sollte man sich da nicht irgentwie darauf abstimmen und versuchen in einer Beziehung auch die Zeiten durchzustehen in denen die interessen vielleicht etwas unterschiedlicher sind und versuchen trotzdem Dinge gemeinsam zu tun. Klar das auch jeder seine Freiheiten braucht, aber deswegen würd ich nicht gleich den Partner wechseln..


Ach ja noch was ergänzend zu meiner ersten Frage. Was meint ihr, ist Liebe eher ein Gefühl oder eher eine Bewusste Entscheidung?
OnissaHmmm...

hast mich falsch verstanden.

Ich meinte nicht spontane Entscheidungen und Gelüste, sondern die Veränderung die sich durch dein Leben zieht.
Und sich etwas anpassen: klar, natürlich! Aber wenn du dich tief in dir geändert hast und komplett andere Ansichten gewinnst, müsstest du dich im Endeffekt verbiegen, damit es weiterhin passt.

(das weggehen war ein Beispiel)



Carpe Diem Onissa
gunslingerIch denke, es liegt oft einfach an dem sog. gewissen etwas, was auch immer das ist. Ich verstehe darunter keine Äußerlichkeiten wie Aussehen Status oder Geld .Ist jedenfalls bei mir so, es ist schwer zu beschreiben und zu definieren. wohl dem ders gefunden hat. Gruß gunslinger
Frost_GeistWenn jemand mir optisch gefällt finde ich sie schonmal sexuell attraktiv.
Wenn ich dann mit ihr rede und sie scheint ehrlich und vertrauenswürdig zu sein, dann ist sie interessant.
Wenn ich sie dann wörtlich gut riechen kann, schwärme ich von ihr.
Wenn sie sich dann für mich menschlich interessiert und gerne Zeit mit mir verbringt bin ich verliebt.
Wenn ich dann noch Macken entdecke, sie aber gleichwohl gute und lobenswerte Züge hat, dann sieht man drüber Weg.
Wenn sie es dann noch schafft meine Sehnsüchte (nix perverses oder großes, nur en bissie Geborgenheit/Vertrauen/Exclusivität) stillt, dann liebe ich sie.
Dann geb ich sie netmehr her und versuche ihr all das zu geben was sie mir gibt und noch mehr, dann rüttelt nichts an meiner Loyalität und an meinem Respekt.

Und wenn das alles so einigermaßen wie hier genannt funktioniert, dann heirate ich sie, entsage allen anderen Frauen und gehöre nur ihr bis das der Tod uns scheidet.

Trennung ? Ja kann passieren, muss man mit Leben. Ich würde mich nach der Eheschließung nie trennen, außer sie hintergeht mich zutiefst.
Davor finde ich hat jeder die Wahl zu entscheiden, ob man mit jemandem zusammenbleiben will oder nicht. Man hat nicht das Recht jemanden an sich zu binden, erst recht nicht, wenn man behauptet diese Person zu lieben.

Liebe ist nicht bloß ein Gefühl, um sie zu erhalten sollte man Liebe auch als eine Art Verpflichtung geben.
Weil wenn man wie aufrichtige Menschen miteinander umgeht, dann kann auch eine Trennung etwas sein, dass großer Loyalität und Respekt entspringt. Dann kann man sie auch verstehen und hinnehmen.

Joa, so in etwa mit ein wenig runherum.
Das ist nicht so der "so ist es bei mir" Plan, sondern eher so eine Art roter Faden, denn Liebe lebt auch von Improvisation.

Übrigens, ich bin noch frei :p

VlG
Kühltruhenverfluchter Frosti
ThyraOnissa, ich versteh was du meinst. Kann sein das ich das vorhin etwas zu eng gesehen hab.
DarkLutzhmm ja verlieben wie geht das interessante frage

zum teil nach rein biologischen merkmalen (aussehen, usw, das oberflächliche halt) die die neugier wecken bzw. das verlangen
so geht das verlieben von statten grob gesagt verliebtheit=sexuelle anziehung

liebe ist da wieder was anderes sdabei kommen die tieferen gefühle und die schon angemerkten aspekte wie geborgenheit, gegenseitiges verständniss und
auch grenzenloses vertrauen

man darf dabei allerdings nicht den fehler begehen an "liebe auf den ersten blick" glauben da dies meistens nur durch die rein körperliche anziehung eingeleitet wird

mfg D.
SchwarzeSeele83Ich liebe mienen freund dafür das er mir ein gefühl der geborgenheit gibt und unmittelbar einen weg gefunden hat mich so zu lieben wie ich bin (was vielleicht nicht immer so leicht ist), er hat schon damals als wir nur gut befrundet waren bemerkt wenn etwas nicht stimmte und hat mich durch schwere zeiten begleitet und mich nie aufgegeben.... deshalb (nicht nur) lieb ich ihn....
Asgards_RuneHi,
ich bin zwar mit dieser Frau nicht mehr zusammen (leider)...aber, ich liebe sie mehr als mein eigenes Leben..ich würde für sie morden oder selbst sterben.

Ich bin mir mehr als sicher, dass unsere Seelen zusammengehören. Sie ist das, was man "die Liebe des Lebens nennt".
Als ich sie das erstemal gesehen habe, dachte ich, ich würde in diesem Moment sterben.
Als sie ging, bin ich innerlich gestorben.
Aber ich bin mir sicher, unsere Seelen werden sich in einem späteren Leben wiederfinden.

Ich denke, wenn man jemanden wirklich liebt, kann man nicht beschreiben, warum, sondern unser innerstes (Seele) bestimmt das für uns.

Gruß
Tom
The_Darksidedem möchte ich zustimmen.

ich finde es lässt sich nicht beschreiben wie es ist wenn es anfängt oder bestand hat, es ist einfach da ein gefühl was jeder anders empfindet und anders interprediert.

ich glaub es gibt keine pauschalen erfahrungen....
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von Thyra [/i]
Ach ja noch was ergänzend zu meiner ersten Frage. Was meint ihr, ist Liebe eher ein Gefühl oder eher eine Bewusste Entscheidung?[/QUOTE]

Ich denke, das ist sehr klar. Liebe ist eindeutig ein Gefühl, bzw. eigentlich eher ein Zusammenspiel verschiedener Gefühle zu einem ganzen Gefühlssystem. Ob man ihr nachgibt oder dagegenhält, ist dagegen Entscheidungssache.
Ursachen für Liebe gibt es sicherlich so viele wie für jedes andere Gefühl, aber man kann halt nicht entscheiden, wie man fühlt, sondern nur, welche Gefühle man zulässt und welche nicht.

Liebe führt mE immer zu einer gewissen Verletzlichkeit. Wird man von einer geliebten Person dauerhaft verletzt, sollte man mMn diese Verletztheit ausleben und die Liebe unterdrücken, auch wenn ich aus meiner Erziehung heraus eher zu Umgekehrtem neige.
LichtbruchWenn es eine Person gibt, zu der ihr euch hingezogen fühlt, die ihr liebt (Freund, Partner /Partnerin). Was verbindet euch mit dieser Person? Was macht diesen Menschen für euch so einzigartig?Warum liebt ihr?
-
Hobbys,mentale Einstellung,der persönliche Umgang,das Aussehen?
Ist es nicht ein verwurzelter Instinkt?
Wollust?Gier?
Die Menschen beschreiben Liebe immer so positiv.
Aber wer spricht von dem Gefühl "Haben wollen"?
Vielleicht will man den einen Menschen einfach haben.
Angst vor Einsamkeit?

Ganz ehrlich,ist es nicht der eine Mensch,dann ist es ein anderer.

So spielt die Liebe.
Einzigartig ist doch jede Person die wir näher kennen.
Und wenn es einen Reiz gibt,stossen wir doch zu...
Konkalit_4Ich versuche eigentlich nicht mehr zu lieben, da Liebe in jedem Fall immer eine bittere Enttäuschung ist. Früher oder später...
The_Darksideharte Worte...
moreWäre es nicht, wenn man schon die Erkenntniss gewonnen hat, dass Liebe vergänglich ist, ein besserer Schluß intensiver zu lieben, um die Zeit voll auszuleben in der man liebt und geliebt wird? Ist es nicht auch so mit dem Leben? Wüsstest du, dass du in 5 Jahren stirbst, würdest du nicht versuchen all deine Wünsche vorher in die Tat umzusetzen?
Und vielleicht würde dieses intensive Lieben gerade dazu führen, dass sie dauerhafter ist?

Die Erkenntniss zu haben, dass Liebe vergänglich ist, ist durchaus positiv. Aber die Frage ist, was mach ich mit dieser Erkenntniss? Flüchte ich von vorne herein vor dem Schmerz den sie mir bereiten könnte, oder gehe ich das Risiko lustvoll ein - auch mit dem Risiko behaftet, dass ich ungeahnt berauschende Gefühle erlebe?
The_DarksideDanke, treffender hätte man es nicht schreiben können.

Leider überwiegt meiner Meinung nach die Anzahl derer die flüchten. Flüchten vor der EVTL. eintretenden Enttäuschung statt sich dem Risiko und der Herausforderung einfach hin zu geben und somit evtl. doch das Glück zu erfahren. Ich für meinen Teil geh immer wieder gern das Risiko ein, warum sollte ich mir die Chance von vornherein verbauen ??? Weil ich vielleicht immer wieder auf die Nase fall und der bitteren Realität ins Auge schauen muss???
Nein, mir ist wichtiger wenigstens mir nie vorzuwerfen, das ich die Chance nicht wahrgenommen hätte und geh somit wieder und wieder das Risiko ein enttäuscht zu werden anstatt von vornherein zu sagen"nein ich liebe nie wieder"....


[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]
Die Erkenntniss zu haben, dass Liebe vergänglich ist, ist durchaus positiv. Aber die Frage ist, was mach ich mit dieser Erkenntniss? Flüchte ich von vorne herein vor dem Schmerz den sie mir bereiten könnte, oder gehe ich das Risiko lustvoll ein - auch mit dem Risiko behaftet, dass ich ungeahnt berauschende Gefühle erlebe? [/B][/QUOTE]
SadujanWer lebt, stirbt auch. Zu jedem Glück gehört auch Leid. Ist es besser, nie wirklich verletzt zu werden, wenn man dafür auch nie wirklich glücklich ist? Ich glaube, nein. Lieber ab und zu aus den Wolken fallen, als sie niemals zu betreten. Lieber wechselnde Extreme als ständig nur das Mittelmaß.

Liebe Grüße
Sad
KinchNa ja ich weiß nicht. Liebe ist eigentlich auch nur was, was mich vom Fernsehen abhält.
OdessaLiebe ist der sinnloseste, schönste, traurigste, glücklichste, schmerzendste, strahlendste, trostloseste, irrationalste, unvernünftigste Grund dafür, sich einzureden daß man zu zweit Probleme lösen könnte, die man allein gar nicht hätte.

"Sinngemäß" abgewandelt kann ich zu diesem Spruch (dessen Urheber mir nicht mehr einfällt) nur sagen: ich lebte für die Liebe, seit ich 14 war. Tat alles dafür, gab alles dafür. Genoß jeden Augenblick, auch wenn ich wußte es wird nur ein Augenblick (2, 3 Wochenenden...) sein. Liebte und litt, liebte und verlor, liebte und blieb weinend zurück.

Würde ich es immer wieder so machen? Ich fürchte ja.

Kinch ;) ... "you and me baby ain´t nothing but mammals so let´s do it like they do on the discovery channel". Sorry, aber das kam mir als erstes in den Sinn als ich Dich las... Als zweites dann ein Socken und ein Stöckelschuh. Ob die sich lieben? ;)
NiGhTmArE G!rLwarum ich liebe..
liebe gibt mir das gefühl nicht alleine zu sein und so gemocht zu werden wie man ist.
die liebe zu meiner familie bracuh ich genauso wie die zu meinem partner, wobei ich das wort "liebe" in erster linie mit der zu meinem partner in verbindung bringe.
ich fühle mich einfach wohl wenn ich bei ihm bin, bin glücklich und kann alles um mich herum vergessen. ich habe jemanden der mich versteht, mit dem ich reden und lachen kann, mit dem ich viel zeit verbringe.
so ein gefühl möchte ich unter keinen umständen missen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Konkalit_4 [/i]
Ich versuche eigentlich nicht mehr zu lieben, da Liebe in jedem Fall immer eine bittere Enttäuschung ist. [/QUOTE]Ent-Täuschung gibt es nur nach einer vorherigen Täuschung.

Es ist nicht nötig, einen Menschen zu idealisieren und zu vergöttern. Er ist auch noch liebenswert genug, wenn man ihn so annimmt, wie er wirklich ist. Oder besser gesagt: Er wird dann erst so richtig liebenswert.

Was man braucht, ist irgendein Anknüpfungspunkt - zum Beispiel irgendwelche gemeinsamen Interessen, Hobbies, Vorlieben - um herauszufinden, wie er wirklich ist.
Noir1_Kirika[QUOTE]Ent-Täuschung gibt es nur nach einer vorherigen Täuschung.
Es ist nicht nötig, einen Menschen zu idealisieren und zu vergöttern. Er ist auch noch liebenswert genug, wenn man ihn so annimmt, wie er wirklich ist. Oder besser gesagt: Er wird dann erst so richtig liebenswert.[/QUOTE] JA! Darin finde ich mich mit meiner Meinung wieder. Whrend des Lesens von FAUST hatten wir mal über dne Sinngehalt von "Ent-Täuschung" geredet und ich finde, du hast da Recht.
Wir lieben einen menschen, weil wir ihn lieben wollen. Ich denke, das kan man so sagen. Liebe existiert gekoppelt mit dem Wunsch, diese Liebe zu fühlen.
Ich liebe meinen Schatz wegen seines Inneren Wesens vor allem... das Verhalten, die Art Gefühle zu empfinden, wiederzugeben..dmait umzugehen, die Auffasung und Meinung über die Wlet und ihre Fragen... das alles bewundere ich an ihm. Wir sind uns in manchem gegensätzlich und in anderen Dingen widerum gleichen wir usn so sehr... Diese Mischung aus "gleicher Wellenlänge", dieses aus dem gleichen Holz geshcnitzt sein udn dcoh das Beibehalten der eigenen Individualität ist einfach ein tolles Gefühl, was diese Liebe umso stärker macht. Körperliche und seelische Verbundenheit sind ebenso Punkte, die eine Liebe anfächern udn befülugeln. Wir lieben..weil wir lieben wollen..
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Kinch ;) ... "you and me baby ain´t nothing but mammals so let´s do it like they do on the discovery channel". Sorry, aber das kam mir als erstes in den Sinn als ich Dich las...[/QUOTE]

Da sach ich nur, in den Worten von Pearl Jam: "I'm a man, I'm the first mammal to wear pants, yeah, I'm at peace with my lust.... It's evolution, baby"

[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Als zweites dann ein Socken und ein Stöckelschuh. Ob die sich lieben? ;)[/QUOTE]

Nun, die Socke tritt ständig auf den Schuh, der Schuh engt die Socke ein, klingt nach einer krankhaften, demütigenden, Abhängigkeitsbeziehung - ja, ich denke schon, dass das der Liebe ziemlich nahe kommt.
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]Nun, die Socke tritt ständig auf den Schuh, der Schuh engt die Socke ein, klingt nach einer krankhaften, demütigenden, Abhängigkeitsbeziehung - ja, ich denke schon, dass das der Liebe ziemlich nahe kommt. [/B][/QUOTE]

Finde deinen Zynismus recht amüsant

Ich erlaube mir mal zynisch mit Worten, die dir eventuell bekanntvorkommen, zu antworten:

"Nebenbei mutmaße ich auch, dass du seit längerem oder vielleicht noch nie eine erfüllende Liebesbeziehungen hast"

Vielleicht entlocke ich dir damit ein zynisches lächlen :)
Lichtbruch"Wir wissen,dass Liebe nicht dauerhaft ist.Wir wissen aber auch,dass das Leben nicht dauerhaft ist.Trotzdem leben wir weiter und nutzen es,statt es einfach nie zu versuchen."

o.O Wer nie liebt,der ist irgendwie dumm. Man lernt daraus doch so viel. Und weglaufen,das ist krank. ^^
herbstliebeFür mich ist ein Grund für Liebe, dass ich mich wohlfühle und es mir in der Beziehung gut geht.

Wir haben viele gemeinsame Interessen und dennoch unsere Freiräume. Er engt mich nicht ein sondern bereichert mein Leben. Wir leben im Einklang miteinander und wir haben immer neue Pläne vor Augen. Er ist für mich ein Mensch, der meine Hochachtung genießt und der mich respektvoll behandelt. Wenn ich jetzt sagen würde, er ist ein englischer Gentleman, dann weiß mindestens eine Person, was ich meine. Wir reden uns übrigens immer mir Sir und Ma'am an. ;)

[QUOTE]...sich einzureden daß man zu zweit Probleme lösen könnte, die man allein gar nicht hätte.[/QUOTE]

Genau das ist, was meiner Beziehung fehlt, wir haben keine Probleme. Wir beide können unser Leben auch getrennt voneinander sehr gut meistern.
DesmodusDraculeHmmm... ein Grund für Liebe?

Guter Sex...sonst würde mir nix einfallen... :D
Ohne jemanden zu lieben kann man (ich zumindest) keinen richtig leidenschaftlichen Sex haben
herbstliebe[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Das Leid und die Probleme kamen eher dadurch, daß der Partner z. B. starb oder schwer krank wurde... [/B][/QUOTE]

Hallo Ilo,

ich bozog das darauf, dass es Leute gibt, deren Leben problembehaftet ist und die denken, geteiltes Leid ist halbes Leid. ;) Tot und Krankheit zähle ich nicht zu Problemen, das sind für mich Schicksalsschläge.
[QUOTE][B]
Das mit dem Siezen find ich klasse, kenn ich auch irgendwoher ;-)[/B][/QUOTE]

Wir tun das aber nicht ständig. :)

LG herbsti
DarkHeartDas ist mal eine gute Frage, nicht das uebliche.

Warum? Wir sind oft zwei Gegenmagnete, bringen uns oft gegenseitig zum Wahnsinn und trotzdem ist da was. Er kann sowas von suess sein und ich scheinbar auch :D, dieses Jahr sinds 8 Jahre.
RikaIch liebe ihn, weil er ein Gefährte für mich ist, den ich schon so lange gesucht habe.
Er ist mindestens genauso verrückt wie ich und ich kann mit ihm Lachen und "dummes" Zeug reden wann immer mir danach ist, ohne, dass ich darüber nachdenken muss, ob es passend ist oder nicht. Ich kann bei ihm einfach ich selbst sein, weil ich weiß, dass er mich so nimmt, wie ich bin, dass seine Liebe für mich echt ist.
Er ist der erste Mann, dem ich voll und ganz vertrauen kann und ich weiß, dass er immer für mich da ist.
Ikaraliebe ist wohl eines der wenigen dinge die man sich im leben nicht erarbeiten muß, sondern man bekommt sie geschenkt.
ich liebe meinen partner, weil er mir vieles zugleich sein kann. vater, freund, bruder, streitpartner... und weil er es mit mir aushält, da ich manchmal nicht ganz einfach bin:)
paradoxerweise weiß ich auch dass ich noch jemand anderen liebe, der mir hier ein 100% passendes gegenstück war. aber es hat nicht sollen sein. nur bin ich mir sicher dass diese liebe nie aufhören wird, aber sie verändert sich, wird sanfter. gegeben hat sie mir fast nichts, aber ich liebe trotzdem...
|Dunkelschön|Auf diese Frage kann ich leider keine Antwort geben, da dieses Thema in meinen Leben bisher keine Relevanz hatte.
NeumondWarum.. das ist eine gute Frage.
Ich liebe meine Mutter wahrscheinlich deswegen, weil man niemanden aus seiner Familie nicht lieben kann. Aber ich liebe sie auch deswegen, weil sie einfach die beste Person in meinem Leben ist.
Verliebt bin ich in einen Jungen, weil er einfach grandios ist. Er ist intelligent, nett, witzig, schön.. Einfach perfekt und ich denke das macht es aus. Das man jemanden für das Beste hält, was man finden kann.
Liebe ist einfach etwas, was da ist.
Einsame_Elfealso ich bin in eine sehr gute freundin von mir verliebt als erstes wahren wir beide nur gut befreundet was sich aus ihrer sicht zu mir auch nicht verändert hat aber meine blickweite hat sich geändert ich liebe sie jedes mal wenn ich sie nicht sehen kann vermiss ich sich schrecklich aber leider ist sie in ein anderen kerl verliebt und nicht in mich =(
EvillightSelbstverständlich gibt es einen Grund für die Liebe!

Verliebt sich ein Mensch, so sorgen verschiedene Botenstoffe für Euphorie (Dopamin), Aufregung (Adrenalin), rauschartige Glücksgefühle und tiefes Wohlbefinden (Endorphin und Cortisol) (umgekehrt können Momente, in denen man nicht mit der geliebten Person zusammen ist, als sehr schmerzhaft bis hin zur Verzweiflung empfunden werden) und erhöhte sexuelle Lust (Testosteron sinkt bei Männern, steigt bei Frauen).

Hingegen sinkt der Serotoninspiegel stark ab, wodurch der Zustand der Verliebtheit in diesem Punkt eine Ähnlichkeit mit vielen psychischen Krankheiten aufweist. Das trägt dazu bei, dass Verliebte sich zeitweise in einem Zustand der „Unzurechnungsfähigkeit“ befinden können, sich dabei zu irrationalen Handlungen hinreißen lassen und Hemmschwellen abbauen. Nach einiger Zeit (wenige Monate) gewöhnt sich der Körper an diese Dosen, und ganz allmählich (laut WHO maximal nach 24 bis 36 Monaten) beendet das Gehirn diesen sensorischen „Rauschzustand“.

(Quelle Wikipedia)

Ich hab schon ein paar Entzüge hinter mir und kann gut und gerne auf einen weiteren Trip verzichten.
Bin auch schon ein paar Jahre clean *Toi toi toi*
MephistoXGab es da nicht auch mal dieses junge Pärchen, bei dem der Kerl erst seine Freundin und dann sich selbst umgebracht hat?
Lag angeblich auch an dem Status, den du beschrieben hast.

Aber ob es für Liebe Gründe gibt?
Ich denke eher nicht, und jeden Versuch sowas wissenschaftlich zu erklären finde ich absolut unästhetisch.
Ich kanns mir auch nicht erklären, aber ich wills auch garnicht wissen. Liebe behält ihren Glanz grade durch die Unerklärbarkeit.
Wie willst du aus atheistischer Sicht erklären, dass du an etwas festhältst, was der stofflichen Welt schon längst entrissen wurde?
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX [/i]
[B]... jeden Versuch sowas wissenschaftlich zu erklären finde ich absolut unästhetisch... [/B][/QUOTE]
Ja, das ist der Sinn des Lebens in der Suche des Nichts nach dem Etwas. Wir sind jedoch nur wandelnder Sternenstaub in einem erkaltendem Universum, was nicht ausschließt, dass man nicht auch träumen kann, da sei mehr als das biochemisch getriebene Verlangen nach weiterem Bestand.
Töggelie[QUOTE][i]Original geschrieben von Einsame_Elfe [/i]
[B]...ich liebe sie jedes mal wenn ich sie nicht sehen kann vermiss ich sich schrecklich aber leider ist sie in ein anderen kerl verliebt und nicht in mich =( [/B][/QUOTE]

Das tut mir aufrichtig leid, sowas ist natürlich auf emotionaler Ebene eine furchtbare Entwicklung für denjenigen, der aussen vor steht. :confused:


[QUOTE][i]Original geschrieben von Thyra [/i]
[B]Ich suche keine Definition zu dem Begriff "Liebe" . Mich interssiert vielmehr die "Vorgeschichte". Also .. warum liebt ihr? [/B][/QUOTE]


Bei mir gab es da immer irgendwann so einen Knackpunkt, der alles verändert hat. Das waren meistens die Momente, in denen ich ausversehen irgendwas sehr Persönliches mit der anderen Person teilte und feststellte, dass es nicht unangenehm, sondern wiederholenswert und wunderschön war.
Das war für mich immer wie eine Art Fingerschnippsen, das mich ein bissel aufschrecken ließ und andeutete, dass da bereits mehr war als ich dachte.
War ich dann einmal aufgewacht, kamen zig Kleinigkeiten dazu, die aufeinander aufbauten. Oft waren das Dinge, die ich an anderen Menschen bis dahin vielleicht sogar doof oder langweilig fand. Plötzlich waren sie wunderbar und plötzlich verursachten diese Dinge auch ein angenehmes Kribbeln und ein liebevolles Lächeln, wenn ich sie bei anderen Menschen sah. Natürlich, von da ab steckten schließlich schöne Erinnerung dahinter. :)
Selene71[QUOTE][i]Original geschrieben von Thyra [/i]
[B]Der Titel sagt eigentlich schon viel, von daher will ich keine langen Reden schwingen.
Ich würde mich freuen wenn sich jemand die Mühe macht und ein oder zwei kleine Antworten schreibt.

Wenn es eine Person gibt, zu der ihr euch hingezogen fühlt, die ihr liebt (Freund, Partner /Partnerin). Was verbindet euch mit dieser Person? Was macht diesen Menschen für euch so einzigartig?

Ich suche keine Definition zu dem Begriff "Liebe" . Mich interssiert vielmehr die "Vorgeschichte". Also .. warum liebt ihr? [/B][/QUOTE]

Warum ich liebe? Weil es eine Eigenschaft des Menschen ist. Jedenfalls bei den meisten.

Warum ich aber gerade eine bestimmte Person liebe, nämlich meinen Mann....einfach, weil er es wert ist, geliebt zu werden. Weil er mein Gegenstück ist, ich kann mit ihm lachen und weinen, wir haben viele gemeinsame Interessen und Ansichten. Und ich liebe ihn dafür, dass er mich liebt. So wie ich bin, mit allen Fehlern und Schwächen.

Es gibt natürlich noch andere Arten der Liebe. Zu unsere Tieren z.B. Diese liebe und beschütze ich, weil sie von uns abhängig sind und uns brauchen.

Die Liebe zu Freunden und Familie (also Eltern oder Geschwister) ist noch eine andere.
JohnSteedWäre auch öd, wenn man immer einen (rationalen) Grund dafür bräuchte.
rabensohnDas Verlieben in eine Person ist für mich ein langwieriger Prozess, der sich über Monate hinzieht. Ich weiß es noch bei meiner ersten Freundin, da hat es fast ein Jahr gedauert, bis wir zusammengekommen sind. Wir haben uns im Internet kennengelernt, zuerst nur täglich immer um die gleiche Zeit gechattet, dann nach ca. drei oder vier MOnaten haben wir Telefonnummern ausgetauscht, dann haben wir lange Zeit nur SMS geschrieben und das regelmäßig, wir verstanden uns da schon sehr gut. Nach einiger Zeit, telefonierten wir miteinander, es waren stundenlange Gespräche, wir sprachen über alles Mögliche und entdeckten irgendwie Gleichheiten und Vorteile sowie Nachteile des Anderen. Nach einiger Zeit vereinbarten wir, dass wir uns treffen werden, bis dahin kannten wir uns nur von Fotos.

Ich kann mich noch genau an diesen Moment erinnern, sie kam auf mich zu (hatte 2 Freundinnen mitgebracht) und wusste nicht recht wie sie mich begrüßen sollte, mir ging es gleich. Ich sagte nur kurz Hallo und wir gingen dann zur Bar, ich bestellte für mich eine Cola und für sie ein Mineralwasser, wir sahen uns fünf Minuten lang nur in die Augen, in diesem Moment wurde uns beiden gleichzeitig bewusst, dass es gefunkt hat. Wir küssten uns zehn Minuten lang (ihre Freundinnen waren in der Zwischenzeit weg) - mit ihr war ich 1,5 Jahre zusammen.

Was mich mit dem Menschen verbindet und was den Menschen, den ich liebe einzigartig macht, ist die Ausstrahlung, die kleinen Fehler die er hat, die kleinen lustigen Dinge. Es sind im Prinzip die einfachen Dinge, welche den Menschen so einzigartig machen.
Einfach und kurz die kleinen Macken eines Menschen.

Dunkle Grüße
Rabensohn
LalenjaBei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Er war zu der Zeit mit einer Klassenkameradin zusammen (die er aber kurz danach verließ), ich hatte gerade eine Beziehung hinter mir.
Ich sah die beiden auf der anderen Straßenseite gehen, und er fiel mir sofort auf. Dunkelbraunes, schulterlanges Haar und grünblaue Augen.
Wirklich kennen gelernt haben wir uns dann ein paar Wochen später, und ich welchen Sphären ich ab da schwebte, lässt sich denken.
Mittlerweile haben wir gemeinsam schon einige Jahre verbracht, mit Höhen und Tiefen, und Ende offen.
Wir sind uns Pendant, Kontrapunkt, Gegensatz, Einklang, usw., und das ist es wohl, was unsere Beziehung nie langweilig sein lässt.
Darüber sind wir beide sehr froh.
la_morgueEr war der Mann in den ich mich verliebt habe ohne ihn zu sehen, der zu mir stand obwohl ihm seine Frau durch die Krankheit die ich hatte entrissen wurde. Der mich mit meinem Problemhaufen liebt genauso wie ich ihn.

Ein Mann der verzichtet wenn es sein muss, aber auch liebt und fordert wenn ich es brauche. Mein bester Freund, mein Geliebter, mein Seelenverwandter.
WüstenblumeIch bin verliebt,ist aber nicht Liebe.
Verliebt weil so wie er nicht viele sind.
Er ist sanft,klug,geduldig,nicht aufdringlich,nimmt sich eher zurück als sich aufzudrängen,sieht einiges anders als die meißten.
Denkt halt unkonventioneller.
Wir passen gut ,aber nicht perfekt zusammen.
Am gemeinsamsten ist uns das unkonventionelle Denken alle seine anderen Eigenschaften habe ich eher nicht:-)
Er ist das Gegenteil von mir.
Kann gut sein dass ich ihn deshalb so mag.Oder ihn liebe???

Also es ist eher verliebt sein ,jedoch ohne Besitzen wollen,wir beide wollen keine Beziehung.
Das gefällt mir auch so an ihm,er sieht es alles etwas lockerer,ein wenig rumknutschen und mehr aber wir sind nicht zusammen.
Jeder hat noch seine Freiheit.
Alles Gründe warum ich in ihn verliebt bin.


:)
dreaming4livingFür mich ergibt sich die Persönlichkeit eines Menschen aus dem Zusammenhang der Art und Weise seines Handelns & Denkens und seiner Ansichten. Die Liebesgefühle entstehen dabei aber meistens - zumindest das bewusste Empfinden - beim sehen/fühlen oder denken an die Art und Weise des Menschen.
Irgendwie ist die Art und Weise des Menschen seine verkörperte Einstellung, wobei die Art und Weise über die Verkörperung hinausgeht.
ScheolIst es nicht eher der nicht bewusst wahrnehmbare Geruch, Hormone und die Projektion eigener Sehnsüchte auf eine unbekannte Leinwand sowie das Charisma der Person, welche Liebesgefühle auslösen?
Auch das Wiedererkennen eigener Gesichtszüge in dem Gesicht des anderen, die sich gleichen können auch wenn sonst das Gesicht oberflächlich ganz anders aussieht?

Oder sprichst du den Zustand, der sich nach dem Verliebtsein einstellt?
dreaming4livingIch meine den Zustand des Verliebtseins.

Das Wiedererkennen eigener Gesichtszüge im Anderen würde ich aus zwei Gründen verneinen: Einerseits die Verschiedenheit der Gesichtszüge der Menschen, in die ich mich verliebe und andererseits der Aspekt, dass mir meine Gesichtszüge nur sehr blaß präsent sind, wenn ich den Spiegel verlasse.

Ich denke, Projektionen können bei Liebe eine Rolle spielen. Aber das ist wahrscheinlich nicht nur von Person zu Person, sondern auch innerhalb verschiedener Verliebtheitszustände und -AdressatInnen einer Person sehr unterschiedlich. Manchmal nehmen Projektionen vielleicht mehr Platz ein (mal mehr, mal weniger bewusst), aber vielleicht sind sie dann auch wieder gar nicht Bestandteil von Liebeszuständen.
Aber Projektionen sind bestimmt auch viel eine Frage der Auslegung; wenn die bloße Verbindung einer (unterstellten) Eigenschaft des/der AdressatIn mit der Entstehung eines Gefühls beim Liebenden als Projektion bezeichnet wird, ist lieben zu großen Anteilen projizieren.
Ich persönlich bleibe lieber romantisch verklärt, und halte den Begriff der Projektion wenn es um Lieben geht außen vor. Irgendwie nimmt die Bezeichnung "Projektion" der Liebe ihre Wahrhaftigkeit. :)
Scheol[QUOTE]Das Wiedererkennen eigener Gesichtszüge im Anderen würde ich aus zwei Gründen verneinen[/QUOTE]

Ich glaube irgendwo mal gehört zu haben (soviel zur Aussagekraft), dass Menschen, die ähnliche Gesichtszüge haben wie man selbst, anziehend wirken. Dies wären nur Partien, welche das Gesicht nicht "ähneln" lassen. Also muss man schon genauer hinschauen um da eine Ähnlichkeit zu finden.

[QUOTE]Ich denke, Projektionen können bei Liebe eine Rolle spielen. Aber das ist wahrscheinlich nicht nur von Person zu Person, sondern auch innerhalb verschiedener Verliebtheitszustände und -AdressatInnen einer Person sehr unterschiedlich. Manchmal nehmen Projektionen vielleicht mehr Platz ein (mal mehr, mal weniger bewusst), aber vielleicht sind sie dann auch wieder gar nicht Bestandteil von Liebeszuständen. Aber Projektionen sind bestimmt auch viel eine Frage der Auslegung; wenn die bloße Verbindung einer (unterstellten) Eigenschaft des/der AdressatIn mit der Entstehung eines Gefühls beim Liebenden als Projektion bezeichnet wird, ist lieben zu großen Anteilen projizieren. Ich persönlich bleibe lieber romantisch verklärt, und halte den Begriff der Projektion wenn es um Lieben geht außen vor. Irgendwie nimmt die Bezeichnung "Projektion" der Liebe ihre Wahrhaftigkeit.[/QUOTE]

Nun, man verliebt sich meistens in Personen, welche man noch nicht lange oder nicht gut kennt. Falls die Person einen äußerlich zusagt (unabhängig von meiner ersten These), werden sofort bestimmte Sehnsüchte angesprochen. Ich lasse hier bewusst mal die Biochemie weg, welche ebenfalls einen Löwenanteil besitzt...Stichwort Geruch.

Jetzt weckt diese Person mit Gestik und Artikulation bestimmte "Vorurteile", welche sich zu Ansprüchen entwickeln. D.h., man nimmt die Person als jemand wahr, von dem man glaubt, bestimmte Eigenschaften zu besitzen welche einem wichtig sind. Daraufhin projiziert man eben seine Wünsche in eine Person hinein, welche diese entweder erfüllt oder nicht erfüllen kann.

Sollte diese Person die wünsche nicht erfüllen gibt es mehrere Arten damit umzugehen, je nach eigener Persönlichkeit. Enttäuscht/wütend, einfaches verlieren des Interesses bis hin zum "betrogen" fühlen wären da einige Möglichkeiten.

Ich glaube jedoch fest, dass Menschen generell unterbewusst (!) auf einen Adressaten/In Hoffnungen und Erwartungen projizieren. Einfach aus dem Grund heraus, dass man den Menschen meisten nicht gut kennt und somit nicht viel an seiner Person wertschätzen kann.
All die tollen Dinge sind daher nur Unterstellungen. Wenn auch oft schmeichelnde und lieb gemeinte.

Ich finde dies nicht negativ. Eher normal. Also, falls ich recht haben sollte.
eine Andere[B]Wenn es eine Person gibt, zu der ihr euch hingezogen fühlt, die ihr liebt (Freund, Partner /Partnerin). Was verbindet euch mit dieser Person? Was macht diesen Menschen für euch so einzigartig? [/B]

hmmmmmmm.. Ähnlichkeit ist bestimmt ein Faktor...da ich mir allerdings keine Gesichter als ganzes Merken kann und auch nur sehr ungerne anderen ins Gesicht sehe - fällt das schonmal flach .
Meinen "alten Mann" z.B. habe ich bevor ich ihn getroffen habe, nie als "Menschliches Bild" gesehen, wohl aber "in" seinen Kunstwerken und seinen Worten. Die "Verpackung im RL" war am Ende völlig egal - bis über beide Ohren verliebt ohne Geruch und ohne Bild.

Ich denke, das es wichtig ist das man in irgendeiner Form "dieselbe" Sprache spricht, wenn auch in den Varianten der Aussagen die Attraktivität liegt.

Bei uns war es die Sprache der Bilder und die Erfahrung mit Grenzbereichen die uns verbunden hat, auch wenn wir sonst oft grundverschieden waren - und für mich persönlich- das er sich von meinen "Schatten" nicht hat verunsichern lassen sondern stark war, wenn ich es nicht sein konnte.

Letztlich ist es nur an unabänderlichen Lebensumständen gescheitert.
dreaming4living[QUOTE]Nun, man verliebt sich meistens in Personen, welche man noch nicht lange oder nicht gut kennt. Falls die Person einen äußerlich zusagt (unabhängig von meiner ersten These), werden sofort bestimmte Sehnsüchte angesprochen. Ich lasse hier bewusst mal die Biochemie weg, welche ebenfalls einen Löwenanteil besitzt...Stichwort Geruch. Jetzt weckt diese Person mit Gestik und Artikulation bestimmte "Vorurteile", welche sich zu Ansprüchen entwickeln. D.h., man nimmt die Person als jemand wahr, von dem man glaubt, bestimmte Eigenschaften zu besitzen welche einem wichtig sind. Daraufhin projiziert man eben seine Wünsche in eine Person hinein, welche diese entweder erfüllt oder nicht erfüllen kann.[/QUOTE]


Ich würde nicht sagen, dass das (Ver)lieben mit dem Entwickeln von Ansprüchen einhergeht. Das lieben ist erstmal ein Akt von mir selber, ohne dass die andere Person intentional was dafür kann. (Ver)lieben heißt für mich, einen anderen Menschen UM SEINETWILLEN stark zu mögen.
Und bei mir ist es so, dass deine Charakterisierung von "Verlieben" wahrscheinlich schwer zutreffen kann, weil es in der Regel etwas dauert (einige Begegnungen), bis ich die Art und Weise und die Persönlichkeit eines Menschen in einem Maße erschlossen hab, dass ich mich in ihn verlieben kann. Was Du jetzt entgegnen könntest und was potentiell der Fall sein könnte, ist, dass ich zum Zeitpunkt des Verliebens vielleicht trotzdem viele Bestandteile der Persönlichkeit nicht erschlossen habe und mein Verlieben daher auf von Vorteilen geweckten Sehnsüchten aufbaut ... Sehnsüchten, aber nicht Ansprüchen, weil ich von der Person nichts erwarte. Entweder sie ist so, wie sie mir scheint oder nicht.

Dazu finde ich es sehr treffend, was "eine Andere" schreibt: "das es wichtig ist das man in irgendeiner Form "dieselbe" Sprache spricht", wobei man in vielen Hinsichten einander grundverschieden sein könne. Ich denke das ist eine gute Metapher und Beschreibung für das Gefühl der Geborgenheit, das bei erwiederter Liebe entsteht.
Wüstenblume[QUOTE]Dann ist ja alles gut.Jetzt kann ich wieder ruhig schlafen.[/QUOTE]
von Nix

Also ,ich fand das ganz witzig:D
Es war auch ein wenig übertrieben und ausserdem glaube ich interessiert es auch nicht viele ausser mir warum ich in jemanden verliebt bin.
True Zombie@OP: Ich mag Liebe nicht, denn sie machte mich letztlich bisher immer nur traurig. Platonische Freundschaften hingegen find ich besser, da ich da jene besagte Traurigkeit nicht empfinde. Naja, und was das sexuelle anbelangt, da find ichs auch besser ne platonische Freundin zu knallen, als einen Menschen den ich liebe. Wie gesagt, Liebe ist nicht mein Ding. Und es kann niemals gut sein, EINEN Menschen in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen. Das empfinde ich mittlerweile als krank. Es kann nie schaden, mehrere Menschen gut zu kennen und seine Zuneigung auf allesamt gleichermaßen zu verteilen, ohne sich jedoch dabei an sie zu klammern.
Inside-DarkAlso, ich habe meine große Liebe glücklicherweise gefunden. Und was ich an ihm finde... Naja, ich finde, ihn macht es aus, daß ich eine Seelenverwandtschaft zu ihm habe. Ich kann einen ganz anderen Eindruck machen - z.B. lachen oder fröhlich aussehen - und er merkt mir an, daß ich ganz anders denke... tief traurig bin, etc.. Ich weiß nicht, warum er es merkt. Vielleicht fühlt er wie ich, vielleicht hat er Sensoren dafür? Keine Ahnung, aber manchmal ist es echt unheimlich.
Scheol[QUOTE]ielleicht fühlt er wie ich, vielleicht hat er Sensoren dafür? Keine Ahnung, aber manchmal ist es echt unheimlich.[/QUOTE]

Manche Menschen scheinen tatsächlich dafür "Sensoren" zu haben. Da muss man aufpassen, die haben meistens keinen sehr guten Schutz.
WiwwelleMein Mann und ich haben eine erstaunlich ähnliche Vergangenheit, er sowie ich wurden von Müttern gequält und misshandelt mit einer derart kranken sadistischen Phantasie . Das Unheimliche daran sie taten es unabhängig vom Zeitgeschehen sehr ähnlich.

Mein Mann ist deutlich älter als ich ( mehr als 10 Jahre), beide wuchsen wir in Heimen auf auch sonst haben wir vieles erlebt was sich eben ähnelt.
Und doch sind wir teilweise sehr unterschiedlich, er verschreibt sich nicht den Schwarzkitteln , ich dagegen schon und doch ergänzen wir und gegenseitig.

Warum liebe ich ihn? Er ist der , der mich versteht an besonders schlechten Tagen, er ist der , der auch nur Ansatz mitfühlen kann was man erlebt hat, den die Zeit heilt keine Wunden, man lernt nur mit den Wunden um zu gehen.

Wir können stundenlang schweigend da sitzen und doch ist es nicht unangenehm. Wir können uns gehörig auf den Geist gehen und doch ist keiner beleidigt.

Wir sind umgangssprachlich *Seelenverwand*

Ob das Liebe ist wie man es versteht?
Wüstenblume[QUOTE]....Also es ist eher verliebt sein ,jedoch ohne Besitzen wollen,wir beide wollen keine Beziehung.[/QUOTE

von mir geschrieben hier vor einigen Wochen.

Meine Geschichte war etwas zu ungewöhnlich und so nicht war,denn (ist mir heute aufgefallen) schließt Verliebtheit das Nichtbegehren aus.:)

Ich glaube jeder verspürt Begierde zu dem in den er-sie verliebt ist.

Ich wollte meine Erkenntnis nur mitteilen ,dass eine lockere Beziehung (meine damit keine Eifersucht zu verspüren oder eben Begierde ) bei Verliebtheit nun mal nicht möglich ist.

Begierde ist für mich nicht nur der Wunsch nach Sex mit demjenigen auch der Wunsch das die Person einen liebt.
SeenaEgal welche Beziehung ich bisher hatte - es ging eigentlich alles immer recht rasch.

Das "ver"lieben an sich - die wirkliche Liebe kommt glaube ich erst, nach einer gewissen Zeit.
Zumindest war es bei mir oft so. Vielleicht weil man sich Anfang manchmal auch noch versucht
dagegen zu wehren, eben weil man vorher schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Im Endeffekt kommt aber zusammen, was zusammen gehört und ich finde es auch völlig
widersinnig sich gegen die Liebe sträuben zu wollen. Es gibt meiner Meinung nach kein
schöneres Gefühl.

Warum ich liebe? Weil ich es kann.
Weil ich es will und weil es mich die ganze Palette der Gefühle durchleben lässt und weil
ich lieber todtraurig bin, als gar nichts zu fühlen.
ScheolIch frage mich immer, ob man wirklich immer lieben muss.

Es gibt Menschen, die entwickeln nie eine Liebesfähigkeit. Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.

Dann gibt es Menschen, die haben eben aufgrund tiefer Liebe ihre Liebesfähigkeit verloren, arrangieren sich neu und suchen neue Ziele im Leben.

Erstere Gruppe leben nicht unglücklich, vielleicht etwas "flacher".

Zweite Gruppe hat es sich nicht ausgesucht und muss deswegen dennoch nicht trauriger sein.

Meiner Meinung nach ist das, was wir gesellschaftlich unter "Liebe" verstehen nur ein Konzept.
Als Kind haben wohl die Meisten diesen "später mal heiraten, Haus bauen und Kinder kriegen"-Plan im Kopf.
Ich stelle hier mal in Frage, dass man nur so glücklich werden kann.

Ich glaube viel eher, dass es auch Menschen gibt, die glücklich ohne "Liebe" sind. Also, ich meine hier die Liebe, welche an eine Person direkt gebunden ist und mit "glücklich" meine ich "zufrieden".

Dennoch fällt mir oft auf, dass Menschen geradezu verzweifelt sind, wenn sie eben niemanden haben, mit denen sie Zärtlichkeiten austauschen können.

Ob Liebe, welche an eine einzelne Person gerichtet ist, angeboren ist? Oder eher anerzogen?

Ich tendiere zu Ersterem. Aber sicher bin ich mir nicht.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]

Als Kind haben wohl die Meisten diesen "später mal heiraten, Haus bauen und Kinder kriegen"-Plan im Kopf.
Ich stelle hier mal in Frage, dass man nur so glücklich werden kann. [/B][/QUOTE]
Das ist allerdings kein sehr origineller Gedanke. Die Überlegung haben schon viele Menschen angestellt.

Mir ist auch nicht klar, warum man zu seinem Lebensglück unbedingt Kinder und ein Eheweib benötigen sollte. Zumal Frauen ab dem 30. Lebensjahr ziemlich schnell verwelken. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, für eine 50jährige Frau leidenschaftliche erotische Gefühle zu hegen.

m.M.n. ist serielle Monogamie das beste Modell.
Scheol[QUOTE]Das ist allerdings kein sehr origineller Gedanke. Die Überlegung haben schon viele Menschen angestellt.[/QUOTE]

Habe ich auch nicht gedacht.

Allerdings habe ich oft nicht das Gefühl, dass es sehr viele Menschen gibt, mit denen man da objektiv drüber reden kann.
Objektiv heißt nicht meine Meinung zu übernehmen. Objektiv heißt, dass man nicht affektiv diesen Gedanken abwehrt.

Ich denke immer noch, dass der Mensch im Grunde zu einer "Monogamie-Einbahnstraße" neigt.
D.h., er fühlt sich hundeelend beim Betrogenwerden, betrügt aber selbst heiter.

Nun, was soll ich sagen, ich habe einfach ein sehr schlechtes Menschenbild.

Egal, den Gedanken, dass Liebe lediglich [B]ein[/B] Konzept unter vielen ist, darf man selten äußern, da man dafür fast auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Klar, Überspitzung, dennoch bin ich meist nicht ohne verbale blaue Flecken aus so einem Gespräch gekommen. Das wird dann auch schnell sehr persönlich da einem Menschen, die einen gar nicht kennen, plötzlich Dinge unterstellen, von denen sie keine Ahnung haben.

Was mir aber auch nur wieder zeigt, wie wichtig dieses Thema einigen/dem Großteil wohl ist.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Egal, den Gedanken, dass Liebe lediglich [B]ein[/B] Konzept unter vielen ist, darf man selten äußern, da man dafür fast auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. [/B][/QUOTE]
Wirklich? Ich kenne Menschen, die sind verheiratet und leben in symbiotischen Beziehungen, und ich kenne eingefleischte Junggesellen. Irgendwie hat da niemand die Neigung, die anderen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.
Scheol[QUOTE]Wirklich? Ich kenne Menschen, die sind verheiratet und leben in symbiotischen Beziehungen, und ich kenne eingefleischte Junggesellen. Irgendwie hat da niemand die Neigung, die anderen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.[/QUOTE]

Dann wohnen wir auf verschiedenen Planeten. ;)
Wüstenblume[QUOTE]Im Endeffekt kommt aber zusammen, was zusammen gehört und ich finde es auch völlig[/QUOTE] [QUOTE]widersinnig sich gegen die Liebe sträuben zu wollen. Es gibt meiner Meinung nach kein[/QUOTE] [QUOTE]schöneres Gefühl.[/QUOTE] [QUOTE]Warum ich liebe? Weil ich es kann.[/QUOTE] [QUOTE]Weil ich es will und weil es mich die ganze Palette der Gefühle durchleben lässt und weil [/QUOTE] [QUOTE]ich lieber todtraurig bin, als gar nichts zu fühlen.[/QUOTE]

Zitat Seena

Das hast du schön gesagt.
Vor allem den letzten Satz finde ich schön mit dem lieber todtraurig als garnichts zu fühlen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Meiner Meinung nach ist das, was wir gesellschaftlich unter "Liebe" verstehen nur ein Konzept.
Als Kind haben wohl die Meisten diesen "später mal heiraten, Haus bauen und Kinder kriegen"-Plan im Kopf. Ich stelle hier mal in Frage, dass man nur so glücklich werden kann.[/QUOTE]Vermutlich lernen die Meisten als Kinder zuerst das Konzept "Heiraten Haus und Kinder" kennen, wodurch es zum Favoriten wird. Danach kommt eine Phase, wo man möglichst weit über dieses Konzept hinaus will. Irgendwann lernt man dann seine Grenzen kennen und bewegt sich in diesen. Und schließlich sucht man innerhalb seiner Grenzen ein Optimum - und landet bei "Heiraten Haus und Kinder". :)
Mir fällt dabei immer das Ende von Monty Pythons "Sinn des Lebens" ein. :D

[QUOTE]Ich glaube viel eher, dass es auch Menschen gibt, die glücklich ohne "Liebe" sind. Also, ich meine hier die Liebe, welche an eine Person direkt gebunden ist und mit "glücklich" meine ich "zufrieden". Dennoch fällt mir oft auf, dass Menschen geradezu verzweifelt sind, wenn sie eben niemanden haben, mit denen sie Zärtlichkeiten austauschen können.[/QUOTE]Ich glaube, Zärtlichkeiten austauschen zu können ist das Wichtigste um glücklich zu werden, und Zärtlichkeiten austauschen ist der eigentliche Kern von Liebe.

[QUOTE]Ob Liebe, welche an eine einzelne Person gerichtet ist, angeboren ist? Oder eher anerzogen?
Ich tendiere zu Ersterem. Aber sicher bin ich mir nicht.[/QUOTE]Ich halte das für anerzogen. Unverzogene Kinder können Alles lieben. Im Laufe ihres Lebens bekommen sie dann eingetrichtert, was sie alles nicht lieben dürfen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
Mir ist auch nicht klar, warum man zu seinem Lebensglück unbedingt Kinder und ein Eheweib benötigen sollte. Zumal Frauen ab dem 30. Lebensjahr ziemlich schnell verwelken. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, für eine 50jährige Frau leidenschaftliche erotische Gefühle zu hegen.[/QUOTE]Gerade weil Menschen irgendwann verwelken, sind Kinder mit ihrem Erblühen ein willkommener Ausgleich. Im Angesicht von reicher Blütenpracht lässt sich's leichter von der Bühne abtreten ...
Ich bin aber nicht der Meinung, das Kinder unbedingt "selbstgezeugt" sein müssen.

Wenn man Erotik nicht mit Viagra-Werbung verwechselt, kann man auch noch mit 80 erotische Gefühle haben. Zärtlichkeit spielt dabei eine große Rolle.

[QUOTE]m.M.n. ist serielle Monogamie das beste Modell.[/QUOTE]Ach, solange da nichts erzwungen wird, soll doch Jeder sein eigenes Glück finden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Allerdings habe ich oft nicht das Gefühl, dass es sehr viele Menschen gibt, mit denen man da objektiv drüber reden kann. Objektiv heißt nicht meine Meinung zu übernehmen. Objektiv heißt, dass man nicht affektiv diesen Gedanken abwehrt.[/QUOTE]Wie du selbst schon bemerkt hast, sind Menschen verzweifelt, wenn sie niemanden zum Austausch von Zärtlichkeiten haben. Wenn dieser Mangel beseitigt ist, ist schon viel erreicht.

[QUOTE]Ich denke immer noch, dass der Mensch im Grunde zu einer "Monogamie-Einbahnstraße" neigt.
D.h., er fühlt sich hundeelend beim Betrogenwerden, betrügt aber selbst heiter.[/QUOTE]Dieser ganze Betrügen-und-Betrogenwerden-Blödsinn entsteht m.E. erst durch den Zwang ins Monogamie-Korsett.

[QUOTE]Nun, was soll ich sagen, ich habe einfach ein sehr schlechtes Menschenbild.[/QUOTE]Meins mag viel zu optimistisch erscheinen für mich als "Gruftie". :)

[QUOTE]Egal, den Gedanken, dass Liebe lediglich ein Konzept unter vielen ist, darf man selten äußern, da man dafür fast auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird.[/QUOTE]Mit diesem Gedanken ist man doch auch ohne Scheiterhaufen schon gestraft genug, oder?

"Ein Leben ohne Liebe ist kein Leben" hat Tilo Wolff mal gedichtet.
Und Friedrich Schiller schrieb:
"Ja wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund!"
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Dann wohnen wir auf verschiedenen Planeten. ;) [/B][/QUOTE]

Vielleicht solltest du mal raus aus dieser Tuschetränen-Szene und mal mit Leuten reden, die etwas.. naja, weniger theatralisch sind.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]

Gerade weil Menschen irgendwann verwelken, sind Kinder mit ihrem Erblühen ein willkommener Ausgleich. [/quote]
Ich habe mit dem Sachverhalt meines eigenen Verblühens gar keine großen Probleme.

Ich sehe nur keinen Grund, mich lebenslang an eine Frau zu binden, die ab dem 30. Lebensjahr mit der Geschwindigkeit von Schnittblumen verblüht.


Ich denke, dass die Jugend (im weitesten Sinne) die eigentliche Zeit der Liebe ist.
Waldemar[QUOTE]Im Ernst jetzt Eli - Du bist viel zu intelligent um nicht zu wissen, daß Erotik und Leidenschaft, vor allem aber echte tiefe Liebe, immer von so Dingen abhängt wie Charakter des Menschen, Geist, Ausstrahlung, Persönlichkeit, seine Lebensideologie und Interessen, eine gleiche Wellenlänge, das besondere "Etwas" halt einfach das dieser spezielle Mensch für einen selbst hat[/QUOTE]

Also ich finde, er hat eindrucksvoll und voller Überzeugung dargestellt, dass Intelligenz nichts mit Liebe gemeinsam hat :)
Carol_SkeletonsEinen einzigen Grund:

In Einsamkeit zieht sich das Leben mehr, man leidet, ist in seinen Gedanken gefangen und läuft Gefahr eine unnötig stark ausgeprägte misanthropische Grundhaltung einzunehmen.
In Liebe lässt es sich einfach schöner auf den Tod warten und dem Dasein einen Sinn zuheucheln.
YukoIch liebe ihn, weil er mich so liebt wie ich bin und er liebt mich, weil ich ihn so liebe wie er ist - ein Teufelskreis :rolleyes:
ScheolJa genau... :D
FeuerglutSeid gegrüsst

Liebe ist für mich etwas,auf das man keinen Einfluss hat,
sondern etwas,das einen findet - ohne Grund,
ohne Kommentar,ohne Begründung und ohne
dass man sich dagegen wehren kann.
Vielleicht ist es mit der Liebe so wie mit der Musik,man kann sie nicht erklären,sie trifft einen wortlos .....mitten ins Herz.....und das alles ohne Grund.

Es grüsst
Feuerglut
WüstenblumeDas hast du aber schön gesagt Feuerglut.
JohnSteedEinen Grund für Liebe


Ein wenig Anarchie und Unordnung muss sein!
Scheol[QUOTE]und das alles ohne Grund.[/QUOTE]

Ist das jetzt ein unpassender Augenblick mit Phermonen, Sozialzwängen, Kompensationen, Eitelkeit, Egoismus, Triebhaftigkeit, Stammhirn, Evolution und Anthropologie zu kommen? Ich meine, wenn dem so sei, lasse ich das alles unerwähnt. :)
Hybrid Andante[quote][i]Original geschrieben von Scheol[/i]

Ist das jetzt ein unpassender Augenblick mit Phermonen, Sozialzwängen, Kompensationen, Eitelkeit, Egoismus, Triebhaftigkeit, Stammhirn, Evolution und Anthropologie zu kommen?[/quote]

Ja :p

[quote]Ich meine, wenn dem so sei, lasse ich das alles unerwähnt.[/quote]

Och, unterhaltsam wäre es trotzdem alle mal.

(Bloß nicht ernst nehmen ;) :) :) :) )
heraMein Grund für Liebe: 3xS

Spannung (NICHT: Spannungen, auch wenn es die immer mal gibt)
Spaß (gemeinsam)
Sich fallen lassen können
RackCityGEMEINSAM LACHEN KÖNNEN!
hera[QUOTE][i]Original geschrieben von RackCity [/i]
[B]GEMEINSAM LACHEN KÖNNEN! [/B][/QUOTE]

I like!
KildareWenn man drei Stunden auf einem zettel rumkritzeln kann, um die Wartezeit zu verkürzen und dabei aus einem Kreis einen Lolli und aus dem Lolli die USS Enterprise macht. Also, schlicht gemeinsame Verrücktheiten.
blacklilacow[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ist das jetzt ein unpassender Augenblick mit Phermonen, Sozialzwängen, Kompensationen, Eitelkeit, Egoismus, Triebhaftigkeit, Stammhirn, Evolution und Anthropologie zu kommen? Ich meine, wenn dem so sei, lasse ich das alles unerwähnt. :) [/B][/QUOTE]

Vielleicht machen Zwänge und unerlöste Dinge aller Art auch ein bisschen Spass, bisweilen.........
Ansonsten kann man sich auch mal anders entscheiden.
Und-oder man trifft jemand, der so quer denkt, dass er einem schon wieder eine gewisse Ordnung beibringt, was manchmal auch nicht schadet.

Einen Grund für Liebe gibt es immer.

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