| Misericordia | Wer kennt das nicht? Man führt über 2 Jahre lang eine superharmonische und streitarme Beziehung mit seiner/m verständnisvollen, geldudigen und liebenswerten PartnerIn, um dann für wenige Monate berufs- oder studienbedingt die gemeinsame Wohnung zu verlassen und nach exakt 2 Wochen von eben diesem/r Zu-toll-um-wahr-zu-sein-PartnerIn gesagt zu bekommen, dass er/sie schon seit einem geraumen Jahr darüber nachdenkt, mit euch Schluss zu machen. Ich könnte kotzen. Ist ja nicht so, dass man nicht schon einmal ein Gespräch gehabt hätte, dass man mal mehr miteinander reden müsse, damit sich keine/r von beiden zurückgesetzt fühlt. Aber nichts da: partnerschaftliche Probleme löst man am besten alleine. Wichtig dabei ist, dass der Andere vom eigenen inneren Leiden, dem Schmerz und der Trauer über diese grässliche Beziehung nichts mitbekommt. Das führt dann nämlich zielsicher zu soviel aufgestauten Frust, dass gar nichts mehr läuft. So und warum schreibe ich das nicht in die Auswege? Weil ich grad nichts Konstruktives mit der Situation anfangen will, sondern einfach nur mal aufregen. Vielleicht springt ja noch wer anders mit rein in die Hüpfburg des Geschlechterzorns. Love is just a bloodsport! |
| Misericordia | Es tut mir außerordentlich Leid, dass mein Beitrag das Mindestniveau dieses Forums zu unterschreiten scheint. Mit freundlichen Grüßen, Elke Is-Mir-Doch-Egal-Wenns-Nich-In-Den-Forumsregeln-Steht |
| Hugin & Munin | Es scheint sich in der Kommunikations- und Informationsgesellschaft allgemein zu etablieren, das die nondigitale Kommunikation verkümmert. Anstatt Dinge rechtzeitig zu besprechen, scheinen viele Leute vorauszusetzen das der Partner das mit einer inneren Antenne irgendwie mitbekommen muss wenn etwas nicht stimmt - und dann sind die Leute frustriert wenn das nicht klappt. Kann deinen Kummer verstehen, man fühlt sich da beschissen. Auf der anderen Seite, auch wenn es Dir in diesem Moment wohl nichts bringt: Mit jeder Beziehung die einem zerknallt, wird man irgendwie auch unempfindlicher. Ich würde hier jetzt gerne ein sehr passendes Lied von "Frauenarzt Feat. Mr. Long" einstellen, aber damit würde ich gegen diverse Forenregeln verstoßen, fürchte ich. Man kann den jungen Leuten immer nur den Rat geben, nicht zu viel von einer Beziehung zu erwarten. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Misericordia [/i] [B] Vielleicht springt ja noch wer anders mit rein in die Hüpfburg des Geschlechterzorns. [/B][/QUOTE] Nein danke. |
| weisskreutz | @ Miseri Das Verwenden des Binnen-I versaut jede Beziehung. Wenn du weiblich bist, entlarvt es dich als spasslose Emanze, wenn du männlich bist, als Weichpflaume, die seiner Partnerin nicht mehr das Geschenk machen möchte, eine Herausforderung zu sein. Der Geschlechterzorn gehört in die Beziehung selbst- hinterher isses zu spät. |
| Ronin76 | Die dicke Luise hatte in der Kommune wohl viel Spaß mit dir gehabt. ;) |
| weisskreutz | Nein, die ist ja nur denjenigen vorbehalten, die sich erfolgreich selbst entmannt haben. Ironischerweise sind dann vor allem die Ariannes dieser Welt eher spitz auf die Typen, die sich eben nicht von ihnen haben brechen lassen. Aber Emanzen sind meiner Erfahrung nach sämtlich unglaublich schlecht im Bett, was die Sache dann doch eher zu einem Prinzipienfick macht ;) |
| weisskreutz | Schön wenn die Luise- und Ariannebilder einen nachhaltigen Eindruck auf dich machen. Vielleicht bringt dich das von diesen überidealisierten Kommunenideen ab, und erspart dir so ein böses Erwachen, solltest du es doch probieren wollen. Kann dich ja leiden :) |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i] [B]Schön wenn die Luise- und Ariannebilder einen nachhaltigen Eindruck auf dich machen. [/B][/QUOTE] Nichts gegen Luise-Bilder. [img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9f/Luise_Joseph_Grassi_1802_min_cropped.jpg/260px-Luise_Joseph_Grassi_1802_min_cropped.jpg[/img] |
| Ronin76 | [QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i] [B]Schön wenn die Luise- und Ariannebilder einen nachhaltigen Eindruck auf dich machen. Vielleicht bringt dich das von diesen überidealisierten Kommunenideen ab, und erspart dir so ein böses Erwachen, solltest du es doch probieren wollen. Kann dich ja leiden :) [/B][/QUOTE] Wenn Arianne wie Luise aussieht wäre das kein Problem. Man nannte mich schon den Emanzenflüsterer. |
| Creobotra | in D&L verschoben. |
| Misericordia | [I]weisskreutz schrieb:[/I] [QUOTE]Man kann den jungen Leuten immer nur den Rat geben, nicht zu viel von einer Beziehung zu erwarten.[/QUOTE] Ja, das mit den Erwartungen merke ich mittlerweile auch. Vor allem, wo man sich ja auch seine Erwartungen nicht alleine erfüllen kann, sondern da auch auf die Mitarbeit des/der PartnerIn hoffen muss. [I]weisskreutz schrieb:[/I] [QUOTE]Das Verwenden des Binnen-I versaut jede Beziehung. Wenn du weiblich bist, entlarvt es dich als spasslose Emanze[...][/QUOTE] Zumindest einen selbstverdienten Titel hab ich jetzt mal endlich :) [I]Elementarsatz schrieb:[/I] [QUOTE][QUOTE]Original geschrieben von Misericordia Vielleicht springt ja noch wer anders mit rein in die Hüpfburg des Geschlechterzorns.[/QUOTE] Nein danke.[/QUOTE] War ja nur nen gutgemeintes Angebot :D |
| Seidenspinner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Misericordia [/i] [B]Wer kennt das nicht? Man führt über 2 Jahre lang eine superharmonische und streitarme Beziehung mit ... [/B][/QUOTE] Ich kenne das komischerweise wirklich - allerdings als der männliche Part. Jedoch habe ich nicht ein ganzes Jahr gehadert. Der soziale Beruf, den sie ergriffen hat, konnte dann nach zweieinhalb Jahren Beziehung über ihre soziale Inkompetenz auch nicht mehr so richtig hinwegtäuschen. Manche Leute erwischt eine Trennung halt ziemlich kalt, weil sie in der Beziehung selbst nicht imstande sind, zu schnallen, wie es um ihres Partners Gefühlsleben bestellt ist - womit ich jetzt nicht andeuten will, dass das auch auf Dich zutrifft. Ich kenne Dich ja nicht und vielleicht ist Dein Ex-Freund ja wirklich so extrem verschlossen. |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Misericordia [/i] [B]Wer kennt das nicht? Man führt über 2 Jahre lang eine superharmonische und streitarme Beziehung mit seiner/m verständnisvollen, geldudigen und liebenswerten PartnerIn, ... Love is just a bloodsport! [/B][/QUOTE] Die Angsthasenversion für Weicheier hat keine lange Halbwertszeit. Nur in der Konfrontation, nur im Konflikt reinigt man die Luft. Sieht man sich um, laufen viele Menschen rum, die einfach nicht Konfliktfähig sind, sie werden immer ihre rosa Welt bevorzugen und sich nicht mehr weiterentwickeln. Das ist legitim. Aber sie sollten sich nicht beschweren über böse,böse andere Meinungen.......vor allem über sie selbst. Das Leben ist sozusagen Krieg und am Ende des Lebens sollte man sich wenigstens an die eine oder andere gewonnene Schlacht erinnern. |
| Kampfsau | [QUOTE]Wer kennt das nicht? Man führt über 2 Jahre lang eine superharmonische und streitarme Beziehung mit ... [/QUOTE] Ich denke das kennen eine Menge Leute nicht. Was ich aber kenne ist, wenn Leute sich über ihre Beziehungen mit anderen Menschen auskotzen und sie dabei immer das unschuldige, liebe Opfer waren und der andere der Alleinschuldige mit den Problemen, sei es Beziehungsunfähigkeit, Kommunikationsunfähigkeit oder verkümmerte soziale Kompetenzen. Bei jemanden mit einer solchen Einstellung wundert es mich ehrlich gesagt nicht, wenn eine Beziehung irgendwann auseinander geht. Hätte dein Partner sich gleich von dir getrennt und nicht erst über Monate diesen Entschluss gefestigt, hättest du dich wahrscheinlich darüber aufgeregt, dass es plötzlich aus dem nichts kam. Du scheinst ja auch nichts gemerkt zu haben, für dich war alles perfekt. Wer sagt denn, dass du da nicht wirklich ziemlich blind für den anderen warst? Es gibt bei sowas nie einen Alleinschuldigen und manchmal merkt man, dass der andere nunmal nicht zu einen passt. Das kann man dann auch nicht unbedingt verbalisieren oder ausquatschen aber wahrscheinlich ist es für das eigene Ego wohl besser, wenn man ein bischen pauschalisiert und der bösen Männer- bzw Frauenwelt die Schuld gibt oder dass alle beziehungs- und verhaltensgestört sind. |
| Seidenspinner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]... Was ich aber kenne ist, wenn Leute sich über ihre Beziehungen mit anderen Menschen auskotzen und sie dabei immer das unschuldige, liebe Opfer waren und der andere der Alleinschuldige mit den Problemen, sei es Beziehungsunfähigkeit, Kommunikationsunfähigkeit oder verkümmerte soziale Kompetenzen. ... [/B][/QUOTE] Dieser Selbstschutz muss natürlich nicht gerechtfertigt sein. Aber nach einem Beziehungsende befreundet zu bleiben, ist nun einmal auch nicht das einzig richtige Konzept. ;-) |
| Misericordia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Ich denke das kennen eine Menge Leute nicht. Was ich aber kenne ist, wenn Leute sich über ihre Beziehungen mit anderen Menschen auskotzen und sie dabei immer das unschuldige, liebe Opfer waren und der andere der Alleinschuldige mit den Problemen, sei es Beziehungsunfähigkeit, Kommunikationsunfähigkeit oder verkümmerte soziale Kompetenzen. Bei jemanden mit einer solchen Einstellung wundert es mich ehrlich gesagt nicht, wenn eine Beziehung irgendwann auseinander geht. Hätte dein Partner sich gleich von dir getrennt und nicht erst über Monate diesen Entschluss gefestigt, hättest du dich wahrscheinlich darüber aufgeregt, dass es plötzlich aus dem nichts kam. Du scheinst ja auch nichts gemerkt zu haben, für dich war alles perfekt. Wer sagt denn, dass du da nicht wirklich ziemlich blind für den anderen warst? Es gibt bei sowas nie einen Alleinschuldigen und manchmal merkt man, dass der andere nunmal nicht zu einen passt. Das kann man dann auch nicht unbedingt verbalisieren oder ausquatschen aber wahrscheinlich ist es für das eigene Ego wohl besser, wenn man ein bischen pauschalisiert und der bösen Männer- bzw Frauenwelt die Schuld gibt oder dass alle beziehungs- und verhaltensgestört sind. [/B][/QUOTE] Och nö, soviel Mathemagie kann ich auch noch, um zu wissen, dass immer zwei dazugehören, wenn sich anfangs ne Beziehung ergeben hat und die dann schließlich auseinandergeht. Ich hab den Thread aber auch nicht gestartet, um hier im Forum meine Beziehung zu ergründen, das kann ich mit meinem Ex-Freund besser, wenn er nochmal mit mir reden sollte. In diesem Thread wollte ich mich wirklich einfach nur auskotzen. Deswegen weiß ich auch noch nicht genau, warum man das Thema aus dem Kaisers Bart hierherverschoben hat. Möglicherweise war ich da auch zu beziehungsunerfahren und blind für die sich anschleichenden Probleme. Aber da ist es auch schon, das Wort "anschleichen": Darf man in einer Beziehung wirklich nicht erwarten, dass ein Problem auch mal deutlich artikuliert wird? Das regt mich auf. Nicht primär, dass es jetzt vorbei ist, sondern dass man nicht reden konnte. |
| Kinch | [quote]Möglicherweise war ich da auch zu beziehungsunerfahren und blind für die sich anschleichenden Probleme. Aber da ist es auch schon, das Wort "anschleichen": Darf man in einer Beziehung wirklich nicht erwarten, dass ein Problem auch mal deutlich artikuliert wird? Das regt mich auf. Nicht primär, dass es jetzt vorbei ist, sondern dass man nicht reden konnte. [/quote] Na ja, ich denke, man darf eben nicht von solchen Dingen als Selbstverständlichkeit ausgehen, einfach, weil sie keine Selbstverständlichkeit sind. Menschen sind in ihrem Kommunikationsverhalten und in ihrer Art Probleme anzugehen, einfach zu verschieden. Daher denke ich, wenn man solche Erwartungen hat, etwa dass der Partner Trennungsgedanken frühzeitig artikuliert, dann man muss man diese Erwartungen eben auch artikulieren. Das ist keine Garantie, aber steigert die Wahrscheinlichkeit, dass solche Fehl-Erwartungen gar nicht erst auftauchen. |
| weisskreutz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Misericordia [/i] Och nö, soviel Mathemagie kann ich auch noch, um zu wissen, dass immer zwei dazugehören, wenn sich anfangs ne Beziehung ergeben hat und die dann schließlich auseinandergeht. Ich hab den Thread aber auch nicht gestartet, um hier im Forum meine Beziehung zu ergründen, das kann ich mit meinem Ex-Freund besser, wenn er nochmal mit mir reden sollte. In diesem Thread wollte ich mich wirklich einfach nur auskotzen. Deswegen weiß ich auch noch nicht genau, warum man das Thema aus dem Kaisers Bart hierherverschoben hat.[/QUOTE] Da gibt es im Kaiser- glaub ich- auch einen Auskotz-Thread, der immer mal wieder hochgeholt wird. Weiß nur grad nicht wie er genau heißt. Dass zum Auseinandergehen immer zwei gehören, finde ich aber etwas einfach gedacht, obwohl man das natürlich immer konstruieren kann, so nach dem Motto: Einer macht Schluß, weil der Andere fremd gegangen ist. Da gehört dann natürlich auch der andere dazu. weil er so empfindlich war... Da fehlt allerdings ein wenig die Verhältnismäßigkeit, beim "zugehören" ;) [QUOTE]Möglicherweise war ich da auch zu beziehungsunerfahren und blind für die sich anschleichenden Probleme. Aber da ist es auch schon, das Wort "anschleichen": Darf man in einer Beziehung wirklich nicht erwarten, dass ein Problem auch mal deutlich artikuliert wird? Das regt mich auf. Nicht primär, dass es jetzt vorbei ist, sondern dass man nicht reden konnte.[/QUOTE] Es gibt ja auch Leute, die sich einfach ungern streiten, andere wiederum scheinen das geradezu genüßlich zu finden. Ich kenne ja jetzt deinen Streitstil nicht. Es ist aber so, dass, wenn einer Streits nicht (also wirklich nicht) mag, er eher eine Vermeidungsstrategie fährt, und dann- wie du sagst- alles in sich reinfrisst. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man Streit kultivieren muss- insbesondere mit seiner Tisch- und Bettgenossin- sonst kann man die Sache eigentlich vergessen. Dabei muss man aber ein Gespür dafür haben, wann sich der Streit lohnt- also klare Standpunkte in essentiellen Bereichen der Beziehung schafft- und wann man sich eher in Toleranz üben sollte, da es eher um Nebensächlichkeiten geht, und einem kein Zacken aus der Krone bricht, Dinge auch mal locker hinzunehmen. |
| Misericordia | [i]Kinch schrieb:[/i] [QUOTE]Menschen sind in ihrem Kommunikationsverhalten und in ihrer Art Probleme anzugehen, einfach zu verschieden. Daher denke ich, wenn man solche Erwartungen hat, etwa dass der Partner Trennungsgedanken frühzeitig artikuliert, dann man muss man diese Erwartungen eben auch artikulieren. Das ist keine Garantie, aber steigert die Wahrscheinlichkeit, dass solche Fehl-Erwartungen gar nicht erst auftauchen. [/QUOTE] Ja, das weiß ich jetzt beim nächsten Mal hoffentlich auch besser. [i]weisskreutz schrieb:[/i] [QUOTE]Dass zum Auseinandergehen immer zwei gehören, finde ich aber etwas einfach gedacht, obwohl man das natürlich immer konstruieren kann, so nach dem Motto: Einer macht Schluß, weil der Andere fremd gegangen ist. Da gehört dann natürlich auch der andere dazu. weil er so empfindlich war... Da fehlt allerdings ein wenig die Verhältnismäßigkeit, beim "zugehören" [/QUOTE] Wo jetzt wirklich zwei die Beziehung kaputt gemacht haben und wo das nicht der Fall ist, das kann man ja aber meist schon mit gesundem Menschenverstand berurteilen: Wenn ein Mann jahrelang seine Frau schlägt, darf er sich auch nicht wundern, wenn sie plötzlich weg ist ohne ein Wort darüber verloren zu haben.Man kann sich dann ja aber wohl auch denken, dass niemand gerne geschlagen wird (zumindest nicht, ohne das ausdrücklich zu fordern). Aber wie verhält sich das mit Dingen, wo Menschen wirklich häufig unterschiedlicher Meinung sind: Wieviel Nähe oder Freiraum brauche ich in der Beziehung? Welche Dinge möchte ich mit meinem Partner oder meiner Partnerin unternehmen? Brauche ich eine aufgeräumte Wohnung und einen geregelten Tagesablauf oder kann meine Bude ruhig im Chaos versinken? Solche Dinge eben müssen nicht für beide Partner selbstverständlicherweise gleich sein. Und da wäre es ja super, wenn man da drüber redet und die entsprechenden Kompromisse suchen kann. [i]weisskreutz schrieb:[/i] [QUOTE] Dabei muss man aber ein Gespür dafür haben, wann sich der Streit lohnt- also klare Standpunkte in essentiellen Bereichen der Beziehung schafft- und wann man sich eher in Toleranz üben sollte, da es eher um Nebensächlichkeiten geht, und einem kein Zacken aus der Krone bricht, Dinge auch mal locker hinzunehmen.[/QUOTE] Ja, da stimme ich dir zu. Da hoffe ich auch noch auf meine eigene Lernfähigkeit. |
| Seidenspinner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Misericordia [/i] [B]... Wo jetzt wirklich zwei die Beziehung kaputt gemacht haben und wo das nicht der Fall ist, das kann man ja aber meist schon mit gesundem Menschenverstand berurteilen: Wenn ein Mann jahrelang seine Frau schlägt, darf er sich auch nicht wundern, wenn sie plötzlich weg ist ohne ein Wort darüber verloren zu haben. ... [/B][/QUOTE] Die Frau muss sich allerdings auch nicht wundern, wenn so ein Mann plötzlich weg ist. Denn ganz so simpel ist das mit den Klischees der häuslichen Gewalt nicht. Dabei muss man sich als Aussenstehender nämlich ebenso wundern, dass die beiden überhaupt zueinander gefunden haben. Opferverhalten kann leider auch anerzogen sein und dann liegt es letzten Endes auch am Opfer, sich dementsprechend helfen/therapieren zu lassen, damit solche Beziehungen mit Gewalttätern gar nicht erst wieder entstehen können. |