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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Habt ihr Angst allein zu sein?
SoulpathHi Leute.

Ich bin meiner Meinung nach ein geborener Nachtmensch.

Ergo bin ich eigentlich seit (sagen wir mal genug) Jahren daran gewöhnt, meine Nächte in totaler Einsamkeit zu verbringen. Aber trotz dieser Gewöhnung, bekomme ich manchmal immer noch Panik, wenn ich daran denke, die ganze Nacht allein mit meinen Gedanken zu sein.

Was vermag mir ein Ort der Ruhe zu geben, wenn niemand da ist, der die Ruhe stören kann?

Was vermag mir der der prachtvollste Sternenhimmel zu Zeigen, wenn ich diese Erfahrung mit niemandem teilen kann?

Mich würde eure Meinung dazu interessieren und ich wüsste gerne, ob es manchen von euch auch so geht...

MfG

Soulpath

P.S.: Bitte spart euch solche Kommentare wie "dann geh' doch nachts schlafen", usw...)
ShoggothDas Wohl und Wehe der Einsamkeit...
Einsamkeit bietet viele Gelegenheiten zur Selbsterkenntnis, man kann besser *in sich gehen* wenn einem die Worte anderer nicht dauernd um die Ohren schwirren. Auch wird das persönliche Genussempfinden akut von der Anwesenheit anderer beeinflusst, d.h. eine beschauliche Nacht unterm glitzernden Firmament mag für den einen etwas Erhabenes darstellen, jedoch kann ein Zweiter selbiges leicht als langweilige Tag\Nacht-Routine abtun, was dieser aller Wahrscheinlichkeit nach auch kundtun wird und somit die Seligkeit des Genießenden schmälert. Viele persönliche Dinge bedürfen einfach der Einsamkeit.
Ständige Isolation birgt jedoch die Gefahr einer Entfremdung von Wirklichkeit und persönlichem Umfeld. Ist man unentwegt mit seinen Gedanken allein, so fällt viel Gedachtes auf vergifteten Boden, wo es schwärt und gedeiht und zu Wahnsinn werden kann...
rainravenUnabhängig von Tag oder Nacht, könnte ich es nicht ertragen, alleine zu sein, obwohl ich paradoxerweise gerne Zeit für mich alleine habe. Aber ich muß wissen, daß ich Freunde und Partner habe, die jederzeit für mich da sein könnten, denn ohne diese könnte ich nicht leben. Ich bin auch ein Mensch, der seine Eindrücke und Emotionen meist mit jemandem teilen möchte. Also ich entscheide selbst, wann und ob ich Gesellschaft brauche, aber es sollten schon immer Leute dafür vorhanden sein.
NezumiIch bin gerne allein, ich bin es aber auch gewohnt alleine zu sein. Ich hab schon als Kind immer in irgendeiner Ecke versteckt ganz allein uns still gespielt, besonders viele Freunde hatte ich auch nicht
Ich lese gern und sitz gern vorm PC, das sind ja beides auch eher Sachen, die man alleine macht. Ausserdem mache ich gerne alleine Spaziergänge. Andererseits stört mich die Anwesenheit anderer auch nicht, zumindest die Anwesenheit von vertrauten Personen nicht.:)
FrostwyrmIch kann alleine sein, fühle mich aber mit bestimmten Personen wohler. Wenn diese Personen nicht dabei sind, bevorzuge ich die Einsamkeit.
Es ist schöner, alleine einsam zu sein, als mitten in einer Gruppe zu stehen und sich völlig einsam und verlassen zu fühlen.
Nezumi@ Frostwyrm: Genau, noch schlimmer ist es, in einer Gruppe allein zu sein, da ist die Einsamkeit irgendwie viel drückender...
Feuerleger[QUOTE]@ Frostwyrm: Genau, noch schlimmer ist es, in einer Gruppe allein zu sein, da ist die Einsamkeit irgendwie viel drückender...[/QUOTE]

Jep, wer meinte alleine sei man allein, der weiss nicht wie alleine man in Gesellschaft sein kann. Ich bin eigentlich auch ein grosser Liebhaber der Einsamkeit gewesen und habe mich über Jahre isoliert - aber momentan wirkt sie nur noch sehr zerstörerisch auf mich, ich habe Angst zu lange mit mir allein zu sein, da so eine innere Leere mich dann beginnt aufzufressen und meine eigenen Gedanken mir gefährlich werden - deshalb such ich in letzter Zeit immer öfter die Gesellschaft auf und diese Zerstreung funktioniert für den Moment auch. Meine Verzweilflung ist wie Tinitus, gehe ich unter Leute höre ich ihn nicht mehr, ist es dann still und einsam um so stärker.
K´tharsiaVor der Einsamkeit habe ich definitiv Angst!

Allein mit sich selbst zu sein ist von Zeit zu Zeit notwendig und wohltuend, um z.B. in Ruhe über Dinge nachzudenken... allerdings ist das Wort "allein" für mich eher positiver Natur als "einsam"...

Denn Einsamkeit bedeutet, wirklich niemanden zu haben. Irgendwann einsam und vergessen zu sterben, sich nie wirklich mit anderen auszutauschen... eine Art gezwungene Isolation also.
Ich bin vielleicht nicht grad ein Herdentier, brauche aber doch die Gesellschaft bestimmter Leute, um einfach glücklich zu sein.

Wie Soulpath schon andeutete, ist es wichtig, seine Gedanken, Gefühle, Wünsche, Träume mit anderen teilen zu können. Erst das macht uns zu dem, was wir sind!
MyBloodyChurchHmmmm nachtaktiv bin ich nun wirklich nicht, alles was später als 01.00 uhr passiert und mich nicht gut unterhält ist mir nicht wert erlebt zu werden, weil ich einfach müde bin.
Das nervt mich manchmal ganz schön, aber ich habe glück und meiner freundin geht es genauso...was nicht heißen mag, dass ich nen guten abend sofort um eins abbreche.
...zum alleine sein kann ich nur sagen, dass ich meistens die ganze zeit mit leuten zusammenhänge.
Trotzdem bin ich lieber nur in guter gesellschaft als in garkeiner.
MfG.

MyBloodyChurch
American Psycho[COLOR=crimson][B]Ich hab eine Phobie vorm Alleinsein![/B] [/COLOR]

Aber ich bin auch gerne mal alleine, aber - wie schon gesagt wurde - ich muss wissen, dass ich nicht alleine sein muss. Dass ich jederzeit, wenn ich die Gesellschaft suche, sie auch haben kann.
Und - wie auch schon gesagt wurde - in Gesellschaft kann man sich auch alleine fühlen und das ist dann wohl noch schlimmer als alleine alleine zu sein. Denn - so hart es auch klingt - dann weiß man ja, dass man alleine ist, aber wenn man in einer Gruppe steht und vollkommen einsam ist, dann ist das doch schon um einiges härter!

Aber eigentlich müsste jeder Mensch Angst davor haben, alleine zu sein, denn der Mensch ist ein soziales Wesen und kann ohne soziale Kontakte nicht überleben. Selbst wenn man keine Freunde in seiner Umgebung hat, über Internet-Foren kann man sich ja auch seine tägliche Dosis Soziales holen!
Morag of Nimeshm, bei dem letzten kommentar (Absatz 2) kann ich nur bedingt zustimmen. Es mag schon gehen, dass man sich für eine gewisse Zeit das allernötigste bisschen sozialen kontakt über Foren holt.... aber auf dauer wäre mir das wohl viel zu unpersönlich - schließlich schreibt man hier ja (meist) Menschen, die einem völlig fremd sind:rolleyes:
Die anonymität dabei ist auch ein großer Vorteil, weil man hier ohne Konsequenzen Dinge schreiben kann, die man vielleicht nicht mal dem besten Freund oder seinem Partner verraten will.;)

Wie schon einige geschreiben haben, braucht (fast) jeder mal etwas zeit allein für sich. und American Psycho hat damit recht, dass es noch viel schlimmer ist, sich in einer Gruppe einsam zu fühlen als tatsächlich räumlich allein zu sein. Aber vor dem Alleinsein mit mir selbst an einem sicheren Ort fürchte ich mich nicht - das ist eher so, wenn ich nachts hier allein von der sbahn heimlaufen muss!;)
Shoggoth@ patra
Thx

Jedes Gefühl ist es wert ein wenig zelebriert zu werden, ob positiv oder negativ spielt dabei eine kleinere Rolle.
Zumindest solange sich beides die Waage hält^^
Morag of NimesWenn man das so sehr unter kontrolle halten kann, stimme ich euch zu... Passt nur immer auf den abgrund auf und dir Kerze, die Desperatio dort unten in der hand hält....;)
SchlafenderMondIch denke jeder kann die Angst vor Einsamkeit verstehen, aber diese Angst sollte man vorbehaltlos akzeptieren als einen Teil des Schicksals des Menschsein, um so ihren Schrecken zu nehmen und nicht ständig davor zu flüchten und sich wie ein Tier von dieser Angst jagen zu lassen.
Die Angst vor Einsamkeit würde dann meine Handlungen bestimmen, welche ich als falsch ansehe und nicht der Wahrhaftigkeit meines Herzens entsprechen.
Wer kann schon wahrhaftig Leben, geschweige denn überhaupt Lieben, wenn man ständig auf der Flucht ist ?
Ich denke, wir sollten es als unsere Pflicht als Menschen dieser Angst gegenüber zu treten und sie durch Vertrauen auf die eigene Schönheit zu besiegen versuchen.
Ich glaube, erst dann wird die Liebe zum Leben in Einsamkeit entstehen und erst dann werden Menschliche Beziehungen zu dem, was sie eigentlich sein sollten.
Es wären wahrhaftige Beziehungen (nicht nur Liebesbeziehugen), welche aus einem reinen Willen entstehen und nicht aus der Angst vor Einsamkeit.
Statt die Liebe zum Leben in Einsamkeit zu entwickeln, klammert man sich an Menschen, die genauso unsicher und lebensunfähig sind, wie man selber.
Ich will keine Rettungsboje für jemanden anderen auf dem Ozean des Lebens sein, genauso wenig möchte ich mich an einer festhalten, lieber lasse ich los und drohe im Meer zu versinken, als dass ich mich ein Lebenlang festhalte.

Dennoch kann ich Soulpath verstehen, sogar die von mir geschriebenen Worte wirken mir manchmal fremd und zweifelhaft.
Irgendwann meldet sich doch wieder so ein starker Wille nach Gesellschaft.
z.B. Wenn jede kleinste Sinneswahrnehmung durch die völlige Einsamkeit des Moments zu grösster Schönheit wächst und man nur noch einen Bruchteil davon entfernt ist, die Schönheit in ihrer höchsten Form zu erfahren, durchkreuzt und vernichtet der Gedanke an jemand anderen den Moment.
Es ist der Gedanke diese Schönheit doch Teilen zu können, jemandem diesen Teil seiner Welt zu zeigen...
Wieso haben wir überhaupt diesen Mitteilungsdrang, ich will ihn nicht... Man wäre so viel freier, zeichnen würde man schlussendlich nur noch für sich aus reiner Freude und genauso wie alles andere und das Mitteilen wäre dann nur noch ein überflüssiger Affekt von irgendwas, das ich noch nicht erkannt habe.

edit:

Ich weiss nicht genau, wahrscheinlich sind diese Gedanken schon ziemlich radikal, aber lernt man erst das Leben in Einsmakeit zu Lieben, hat man eine gewisse Sichrheit, auf die man sich immer stützen kann und wird wahrscheinlich auch unbefangener und freier neue Bekanntschaften knüpfen und Menschen auch besser wieder gehenlassen können.
Auf der anderen Seite, könnte diese Sicherheit auch dazu führen, dass man den Umgang mit Menschen völlig verlernt und überhaupt keine zwischenmenschlichen Beziehungen zu knüpfen schafft... vielleicht könnte diese Sicherheit sogar zur neuen Angst führen, nähmlich zur Sozialphopie oder etwas Ähnlichem.
Cold RainFür mich ist allein sein kein Problem, oft bin ich es sogar gerne. Einsame Nächte können sehr schön sein. Aber ich brauche (einige wenige) Menschen, manchmal sehne ich mich sehr nach deren Gesellschaft und wenn ich sie dann nicht erreichen kann, wird die Einsamkeit zur Qual.
Die schlimmste Einsamkeit erlebe ich in manchen Nächten, wenn das Kopfkino nicht aufhört und mir Angst und Panik beschert.. wenn mich die Verzweiflung überschwemmt und keine klaren Gedanken mehr zulässt. Dann ist es sehr sehr hilfreich, wenn jemand da ist, um einen in den Arm zu nehmen und unter Umständen auch mit einem durch die lange Nacht zu wachen.
Lacrima obscura.
NachtsternNein eigendlich nicht...

Es gibt unterschiedliche Arten von Einsamkeit...manche schmerzen und andere sind einfach nur wunderschön

Eine einsame dunkle Nacht mit Sternenhimmel ist sicherlich einsam, aber tut mir selber sehr gut. Es ist "meine" Einsamkeit, die ich mir selber ausgesucht habe

Angst habe ich vor menschlicher einsamkeit. Wenn Menschen verschwinden, die man gerne hat oder geliebt hat.
Nur ist es dann fraglich ob der Verlust selber schmerzt oder ob es wirklich die Einsamkeit ist oder gar nur die Angst davor einsam zu sein
Krypteria[QUOTE][i]Original geschrieben von Soulpath [/i]
[B]Hi Leute.

Ich bin meiner Meinung nach ein geborener Nachtmensch.

Ergo bin ich eigentlich seit (sagen wir mal genug) Jahren daran gewöhnt, meine Nächte in totaler Einsamkeit zu verbringen. Aber trotz dieser Gewöhnung, bekomme ich manchmal immer noch Panik, wenn ich daran denke, die ganze Nacht allein mit meinen Gedanken zu sein.

Was vermag mir ein Ort der Ruhe zu geben, wenn niemand da ist, der die Ruhe stören kann?

Was vermag mir der der prachtvollste Sternenhimmel zu Zeigen, wenn ich diese Erfahrung mit niemandem teilen kann?

Mich würde eure Meinung dazu interessieren und ich wüsste gerne, ob es manchen von euch auch so geht...

MfG

Soulpath

P.S.: Bitte spart euch solche Kommentare wie "dann geh' doch nachts schlafen", usw...) [/B][/QUOTE]


hmmmmm..... eigentlich geht es mir nie so... ich bin es gewohnt 60% meines tages allein zu verbringen... manchmal versinke ich dann in meinen gedanken.... aber angstr jagt mir nur der gedanke ein allein mit mir zu sein.... allein wenn mein kreislauf endlich unter schlafmangel, herzfehler und astma zusammenbricht... ich habe dann angst andere allein zu lassen:(
GazelleEs gibt nichts Schöneres, als manchmal allein zu sein, allein im Wald, allein im Auto, allein nachts auf dem Balkon, ganz ruhig zu werden und nach innen zu horchen.
Wenn wir einsam sind, sind wir der Welt und uns selbst am nächsten.
roterRabenvogelIch würde da einen Unterschied machen zwischen allein sein und einsam sein. Allein zu sein kann unendlich schön sein, absolute Stille, Ruhe, nur man selbst und die Welt (oder eben nur man selbst).
Aber Einsamkeit...
Das ist das Gefühl, wenn es einem das Herz zerreißt, weil man die Einsamkeit nicht mehr erträgt. Ein gutes Maß am Alleinsein macht es aus, völlig allein zu sein finde ich nicht erstrebenswert.
ladyFreyaIch kenne das Gefühl von der einsammleitaufgefressen zu werden,...Ich hatte früher vorm alleinsein richtig paik, wuurde depresiv und begann mich u ritze, da ich in diesern zeit angefangen hab nachzudenken und immer wieder dachte"du bist allein, vollkommen allein"Is alles en bisslschwer verständlich.....
Naja aber allein sein is ja was schönes, ich weiß nicht wie ich meine panik losgworden bin und sie überschattet mich auch heute noch manchmal, aber ich kann damit jetzt besser umgehen denke ich, ich schreibe dann in dieser zeit gedichte, lese, bin im netz und in der heutigen welt ist man doch im Gründe niergends mehr allein....

Carpe noctem
NachtTänzerines kommt darauf an wie lange....an manchen tagen , bin ich total froh allein zu sein ....
aber ich habe angst längere zeit allein zu sein....ich glaube , nach einer woche ganz alleine, hätte ich auch erstmal für ein paar tage genug vom allein sein---

gurß NachtTänzerin
DevilVanEvil[QUOTE][i]Original geschrieben von roterRabenvogel [/i]
[B]Ich würde da einen Unterschied machen zwischen allein sein und einsam sein.[/B][/QUOTE]

Da kann ich nur zustimmen. Allein zu sein ist an sich etwas sehr schönes. Endlich mal Zeit seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und die Nächte zu geniessen.
Was die Einsamkeit anbelangt, das ist ne ganz andere Sache. Vor allem seit ich den Kontakt zu all den Menschen in meiner Umgebung die mir wirklich was bedeutet haben verloren hab macht mir die Einsamkeit oft zu schaffen. Die Angst dass niemand da ist, zu dem man gehen könnte wenns einem mies geht, mit dem man reden könnte. Keinen Menschen zu dem man noch eine gewisse Nähe hätte... Sowas find ich ziemlich unerträglich.
malkutich bin sehr gerne alleine, 24 jahre habe ich bei meinen eltern gewohnt und wenn ich in der zeit meine zimmertür klappte, hat meine mutter schon meinen namen gerufen, weil sie irgendwas von mir wollte, meisst völlig unwichtiges zeug.und da ich ohnehin keine besonders gute beziehung zu ihr habe, möchte ich heute, nach zwei jahren auszug, immer noch meine ruhe haben, da ich davon für mindestens die nächsten 24 jahre gezeichnet bin. ich bin gerne mit meinem freund zusammen (wäre schon schlecht wenn nicht) und auch mit ein paar freunden, aber die meißte zeit möchte ich niemanden um mich haben.dieses ganze gerede und gequatsche was in gesellschaft entsteht, geht mir schon auf die nerven, obwohl ich das selbst äußerst gut kann. aber ich hänge oft lieber meinen gedanken nach und das kann man nur wenn man ruhe hat.das heisst keineswegs, das ich ein missantroph bin, aber auch kein übermäßiger philantroph.
nur sterben, sterben möchte ich nicht allein.
höhlenhundhallo freunde
ich fühle mich oft alleine und hilflos wenn ich nachts die stunden alleine vor dem computer verbringe ....und mein zimmer ist sehr klein...da habe ich oft angst..ansgt zerdrückt zu werden von den beton wänden...angst alleine zu sterben wenn ich einmal alt bin...und angst davor zu haben alleine zu sein ist grauenvoll...grauenvol.....
AalderkHallo Leute
meine Freundin hat mich vor kurzem verlassen und ich fühl mich deswegen sehr einsam. Denn wenn ich in abends in mein leeres zimmer blicke un einsehen muss das sie nie wieder zurück kommt oder das sie nie wieder neben mir aufwachen wird, also da könnte ich schon mal ab und zu eine Träne vergißen...
Cruel_EdenWenn ich mal wieder richtig Einsamkeit war, habe ich mich immer wieder rausgemoggeln- indem ich z.B was unternahm.
Bloß nicht von dem Gefühl überwältigen lassen, wenn es zu extrem wird.
Es ist normal, wenn man alleine in einem (dunklen) Raum sitzt, umgeben von Paaren ist oder einfach ohne Freund, Freundin oder Kumpels ist, dass man sowas wie Einsamkeit spürt.
Auch wenn man sich nach dem Partner sehnt- bei einer Fernbeziehung z.B- oder wegen Liebeskummer/Trennung leidet, kann es sehr oft auftreten.

Manchmal überrascht mich das Gefühl aber auch einfach auf offener Straße. Ich weiß dann nicht, was in mich gefahren ist, und ich fühle mich auf einmal allein und verlassen, auch wenn ich umgeben von Menschen bin. Komische Situation...
Phoenix1384Ja, Einsamkeit kann sehr beängstigend werden. Erlebe ich auch oft, seit dem meine Eltern vor fünf Jahren starben und ich mit 16 in eine eigene Wohnung ziehen musste. Schrecklich ist es, wenn man mit seinen Gedanken alleine ist, und sie mit niemandem teilen kann, weil die Freunde entweder schlafen, keine Zeit haben, oder nicht erreichbar sind. Und seit dem es dieses seltsame Spiel (World of Worcraft) gibt, sind sie teilweise nicht mehr richtig ansprechbar, wenn man sie denn doch erreicht... Hm.. Aber mittlerweile fang ich an mich daran zu gewöhnen und mir hier in meiner Wohnung sozusagen eine eigene kleine Enklave in dieser merkwürdigen Gesellschaft zu schafen. Naja, so ganz alleine bin ich nicht. Meine Ex-Freundin hat mir vor einem Jahr ihren Kater überlassen, da ihr Vater ihn ins Tierheim stecken wollte...

Zurück zur Einsamkeit: Letzte Woche habe ich seit längerer Zeit absichtlich die absolute Einsamkeit gesucht und bin Abends, es dämmerte schon, erst mal zum Grab meiner Eltern gegangen, um dort nachzudenken. Anschließend bin ich im benachbarten ziemlich großen Park spazieren gegangen. Ich wusste, dass ich Nachts in absoluter Dunkelheit alleine im Wald oft Angst bekomme. Ich setzte mich ihr bewusst aus, weil ich was ausprobieren wollte. Ich fühlte, wie langsam die Angst in mir aufkam und sich mein Puls beschleunigte. Ich beobachtete mich und atmete bewusst langsam, tief und gleichmäßig, bis die Angst nur noch ein diffuses Hintergrundrauschen war, dass meine Sinne schärfte. Es mag verrückt klingen, aber es war total herrlich und wunderschön! Ich hab die Nacht noch nie so klar und deutlich gesehen und gefühlt, wie zu den Zeitpunkt. Die Angst, alleine den Gefahren der Nacht ausgesetzt zu sein (wer weiß, was sich für Gesindel nachts im Park rumtreibt?), wurde zu meiner Freundin.

Seit dem Zeitpunkt ist es mir auch schon ein paar mal passiert, dass ich mir ganz bewusst vorgestellt habe, dass ich ganz alleine bin und um mich herum keine Menscheseele sonst ist, obwohl die Straßen und Platze, über die ich ging, mit Menschen nur so übersäht waren. Ich bewegte mich dadurch ruhiger und zielstrebiger, war auch innerlich viel ruhiger und die komischen Blicke einiger Passanten nahm ich gar nicht war, bzw. ließen mich kalt. Auch beurteilte ich mögliche Gefahrensituationen schneller. War ganz komisch, aber auch faszinierend.

Doch obwohl ich mittlerweile denke, dass man die Einsamkeit, bzw. die Angst vor/während der Einsamkeit als Verbündeten für sich gewinnen kann, geht nichts über die Wonnen und die Schönheit, die ich empfinde, wenn ich mit meinen Liebsten Freunden und/oder mit meinem Bruder zusammen bin. :)
ScuanorVon Patra :
"Das ist wohl wahr, daß wenn man durch die Einsamkeit geht, man verlernen kann, mit anderen Menschen auf gleicher Ebene zu kommunizieren und dann eine Sozialphobie entwickelt.

Als Schutzmechanismus? Um der Realität zu entfliehen, die so aussieht, daß man nicht mehr verstanden wird und selbst nicht mehr versteht? Um der Tatsache nicht permanent ins Auge sehen zu müssen, keinen Anschluß mehr zu haben? Vielleicht entwickelt man deshalb diese Phobie, die einen ja wegtreibt von den Menschen: Weil die Unfähigkeit zu kommunizieren erst in der Konfrontation mit anderen Menschen sich zeigt (?). Und diese Erfahrung auszuhalten und zuzulassen, ist einfach schmerzhaft."

- °lächel° Ich grüsse Dich, Patra.
Oh mann, wie recht du hast...

An roterRabenvogel :
Ich mache da noch einen anderen Unterschied :
Alleinsein kann ich ganz gut ab, zumal es nur eine Person gibt, mit der ich
zur Zeit sein möchte.

Einsamsein kann ich überhaupt nicht mehr ab, das ist der wahre Abgrund,
das sein ohne Partner, das Wissen um die scheinbare (?) Unausweichlichkeit,
auch keinen mehr zu finden.

also quasi :
Fehlen dir die Freunde, die dich schätzen und wahrsehen, so bist du allein,
fehlt dir aber der eine Mensch, den du liebst, dann bist du einsam.
XenomorphEs gibt zwei Arten von Einsamkeit, die Selbstgewählte und die Erzwungene. Beide werden gleichermaßen zum Gefängnis, wenn man ihnen zu lange ausgesetzt ist. Manche Menschen flüchten sich in die Einsamkeit, um irgendwann festzustellen, daß ihnen der Weg zurück zu den Menschen verbaut ist, wenn sie die Isolation nicht länger ertragen können. Mir geht es wie vielen hier: Manchmal habe ich auch das Bedürfnis, allein zu seien, meinen Gedanken nachzuhängen, und mich dabei von niemandem stören zu lassen. Permanente Einsamkeit hingegen ist ein Fluch. Mir wurde sie aufgezwungen, durch eine Krankheit und die damit verbundenen Minderwertigkeitskomplexe. Einsamkeit hat nichts mit Individualismus zu tun. Eine eigene Identität kann nur durch Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit Anderen entwickelt werden. Wenn Sozialkontakte fehlen, dann fehlt auch das Bezugssystem, das eine eigentändige Persönlichkeit überhaupt erst ermöglicht. Einsamkeit ist Identitätsverlust.
LetalisStimmt... aber das Gegenteil ist mind. genauso schlecht wenn dir Gesellschaft aufgezwungen wird...

Zum Beispiel Internate, ich würde sterben wenn ich da reingemusst hätte. Wenn du jede Minute deines Lebens von anderen umgeben bist, ist das schon schlimm (ich meine damit räumliche Entfernung... ansonsten müsste man schon der letzte Mensch auf der Welt sein...)

Ich denke mal wichtig ist, da eine gesunde Balance zu finden...

Und nochmal zum Thema: Nachts im Dunkeln und der Stille sind Augen und Ohren nutzlos. Mit irgendwas beschäftigt sich der Geist jedoch, und meistens sind das Gedanken... deswegen bin ich nachts entweder bewusst wach und mach irgendetwas (weil ich auch zu den Nachtmenschen gehöre... und das wirklich im sinne das ich tagsüber müde bin und abends wach, ohne es bewusst zu wollen) oder ich versuch zu schlafen, was aber aufgrund der Veranlagung nicht klappt.

Im Bett zu liegen und nicht schlafen zu können ist der Horror, wenn man alleine ist....
XandrinICh denke dein Gefühl was du hast, kann so ziemlich jeder nachvollziehen, ob nun am Tag oder in der Nacht.

Ich für meinen Teil bin nachts sehr gerne alleine, denn wie du schon sagtest, ist die nacht perfekt um seine Gedanken zu ordnen (bei mir jedenfalls)
Ich finde es aber auch sehr schön mit einer guten Freundin im dunkeln (meistens nachts) draußen zu sitzen und zu reden.

Aber das ist wohl nicht das was du meinst...

Deswegen mal so:
Was vermag dir der prachtvolle Sternenhimmel, wenn jemand da ist, der die Schönheit für die Sterne nicht teilen kann??
Dann werden die Sterne nämlich unatraktiv und langweilig...

ICh denke das sich jeder mensch wünscht, das "perfekte" Gegenstück zu sich zu finden.
Aber ich denke auch, so einen Menschen wird es nie geben...Jedenfalls ist er mir noch nie über den Weg gelaufen...
Und auch wenn ich ihn treffen sollte, weiß ich nicht, ob ich solche Erfahrungen mit jemanden teilen wollen würde...

Aber deine Angst, das es so jemanden nicht gibt, kenne ich..

LG
ZafiraIch habe Angst allein und einsam zu sterben!
XenomorphJa, geht mir auch so, furchtbarer Gedanke...
LetalisSchön das es mir da nicht allein so geht...
Ich finde die Vorstellung auch nicht grad schön allein und verlassen zu verrecken, ohne das es jemand merkt... zumindest ein bisschen können sie ja um mich trauern :rolleyes: ;)
ZafiraDas schlimmste, was ich mal erlebt habe, war genau diese Situation. Ich muß dazu sagen, dass ich Krankenschwester bin und das das ganze bei uns auf Station war. Es wurde eine alte Frau eingeliefert, mit Rückenschmerzen. Die liebe alte Frau hatte aber ganz andere Anzeichen. Die Beine wurden blau, sie blutete aus dem Po und ihr Allgemeinzustand war miserabel. Es dauerte 3 Tage. Sie konnte nicht mehr sprechen, nur noch mit dem Kopf nicken und den Augen klimpern. So verständigten wir uns. Sie hatte keine Angehörigen oder Verwante oder Bekannte. Sie war ganz allein und sie starb auch ganz allein, irgendwann nachts....



Ein schrecklicher Gedanke....
bvQL[QUOTE][i]Original geschrieben von Soulpath [/i]
[...] Ich bin meiner Meinung nach ein geborener Nachtmensch.
Ergo bin ich eigentlich seit (sagen wir mal genug) Jahren daran gewöhnt, meine Nächte in totaler Einsamkeit zu verbringen. Aber trotz dieser Gewöhnung, bekomme ich manchmal immer noch Panik, wenn ich daran denke, die ganze Nacht allein mit meinen Gedanken zu sein. [/quote]

Zunächst möchte ich bemerken, daß es mir genauso geht; daß auch ich nächtelang nachdenke und mich einsam fühle. Doch sind diese Stunden nicht vergeudet - man kann keine Zeit vergeuden. Der Geist ist unruhig, er möchte wissen, er möchte erfahren; in der Einsamkeit der Nachtstunden gibt es keine Ablenkung. Der Körper mag müde sein, der Geist möchte wachen. Diese Gedanken sind nicht gefährlich, sie sind eine Notwendigkeit. Es kann erleichtern, diesen Gedanken ein Medium zu geben, ob als Sprachaufzeichnung oder als Notizen.

[quote]Was vermag mir ein Ort der Ruhe zu geben, wenn niemand da ist, der die Ruhe stören kann? Was vermag mir der der prachtvollste Sternenhimmel zu zeigen, wenn ich diese Erfahrung mit niemandem teilen kann? [...][/quote]

Es ist ein mir nur zu gut bekannter Widerspruch - in der Einsamkeit bekommt man ein Mitteilungsbedürfnis. Einen Eindruck - etwa den Sternenhimmel - können Worte aber nur unzureichend wiedergeben; Worte verfälschen, banalisieren, übertreiben. Nur das Empfinden allein führt zu Selbsterfahrung.
MoonwalkieJa...ich habe Angst verlassen zu werden!
Angst alleine zu sein! Angst den Menschen zu verlieren den ich so sehr liebe!
SilverwolfIch bin gerne alleine, aber nicht einsam. Ich brauche meine Minuten nur für mich, damit ich meine Gedanken ordnen kann.

Nur mag ich es nicht, draussen in der Dunkelheit alleine zu sein. Manchmal wünschte ich mir dann, ich hätte jemanden, bei dem ich mich sicher fühlte. Ja, ich habe manchmal Todesangst im Dunkeln, obwohl ich sie sonst eigentlich sehr mag.

[QUOTE]Sie war ganz allein und sie starb auch ganz allein, irgendwann nachts....[/QUOTE]

Das wäre...unbeschreiblich... :(
WolfsrainIch bin auch sehr gern allein, Angst vor der Dunkelheit hab ich keine, aber davor das sie nicht enden könnte.
DerNoidryWenn ich mir Freunde such, bin ich nicht mehr Einsam. Lichtgrüsse an euch Süße.
Novembermond.Ich bin gerne allein. Einsam bin ich meist nur, wenn ich unter anderen Menschen bin -unter Menschen, mit denen ich nichts anfangen kann, zu denen ich keinen "Draht" habe.

Es gibt Menschen, mit denen man sich ohne Worte versteht; die, selbst dann, wenn man sie erst vor kurzem kennengelernt hat, schon immer da gewesen zu sein scheinen. Ein solcher Mensch kann mich vor der Einsamkeit bewahren. Dazu muß er nicht einmal körperlich anwesend sein. Er muß nur erreichbar sein. Manchmal genügt sogar die bloße Möglichkeit, ihn erreichen zu können, wenn es nötig wäre. Erst wenn diese Möglichkeit nicht mehr besteht, tut sich dieses schwarze Loch der Verzweiflung auf, das selbst das wunderbarste Alleinsein in Einsamkeit verwandelt.

Abgesehen davon allerdings braucht wohl fast jeder Mensch auch Momente, in denen er sich in der Menge treiben läßt, sich einfach nur mit anderen amüsiert um sich nicht immer nur ausschließlich mit sich selbst beschäftigen zu müssen.

N.
HeckeIch schlafe gern allein und es ist auch besser so.
Ich bin kein Beziehungsmensch und könnte auch nicht mit irgendjemanden zusammenleben oder zusammenwohnen.

Und wenn mich irgendwelche Gedanken plagen, dann mache ich die Augen zu und wache um 7 Uhr morgens wieder auf und alles ist gut.

Ich mache mir nicht unnötig Sorgen um etwas, was mir später mehr weh tun könnte, als jetzt.
Cold SoulIch bin gerne allein und halte mich deshalb meist von anderen Menschen fern, was ich als positiv empfinde. Trotzdem gibt es immer wieder Zeiten in denen ich mich einsam fühle und mir eine Vertrauensperson wünsche mit der ich über alles reden kann.
Darkdustselbstgewähltes alleinsein ist ja keine einsamkeit. es ist abstand suchen und finden, eigenen gedanken, eigenen tätigkeiten nachzugehen.

einsam sein und einsamkeit hingegen ist grausam. am grausamsten, wenn das kopfkino nicht aufhört und man an zeiten denkt, in denen man nicht einsam war.

die dunkelheit und die schlaflosigkeit werden dann brüder.. und es ist unerträglich, in diesem loch der einsamkeit zu sitzen.
MortiferusObwohl ich oft genug alleine sein will, glaube ich, dass ich in gewisser Hinsicht auch angst davor habe.

Ich wurde gerade von meiner Freundin verlassen und mir ist aufgefallen wie alleine ich im Moment eigentlich bin. Keiner mehr da zum ankuscheln, zum reden... Einfach jemand der da ist wenn man ihn braucht. Da kommt man sich wirklich vor, als hätte einen die ganze Welt verlassen und man wäre ganz alleine hier. Nachts ist es besonders schlimm.

Lange schlaflose Nächte!!! Wie die Ewigkeit.

So jetzt genug mit diesem sentimentalen Blödsinn. Das hilft mir jetzt auch nicht weiter. Aber das ist ein riesen Problem von mir. Ich denke einfach viel zu viel über alles nach und steigere mich unendlich dadurch rein. Das geht mir tierisch aufn Geist und schmerzt mit der Zeit auch furchtbar!
AraneaNa ja Angst nicht direkt ... Ich bin ganz froh , dass ich nach einiger Zeit mal wieder für mich sein kann ... Tut aber (gerade nachts) trotzdem höllisch weh. Richtig geschlafen hab ich schon lange nicht mehr ... Sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen :(
Allerdings mach ich mir den Stress auch selber ... Ich sag mir immer "Ist doch nicht so schlimm , schlaf jetzt , du musst morgen früh raus " oder ähnliches. Nur kann ich dann erst Recht nicht schlafen... Teufelskreis irgendwie:mad:
eomeAngst vor dem Alleinsein hatte ich noch nie.
Schon als Kind war ich lieber alleine.
Mein familiäres und soziales Umfeld ist und war schon immer sehr instabil.
Deshalb bin ich jedes Mal froh niemanden sehen zumüssen.
Zum reden ziehe ich lieber einen guten Psychologen vor, als die Gesellschaft anderer.
Schließlich kann er mit mir ergründen was wirklich schief lief und endlich ruhig leben und schlafen kann.

Eure Eomë
*von einer einsamen Insel träum*
AlienSexFiend...allein zu sein ist nicht schlimm, das wirklich schlimme ist das einsam sein...
SchattenwesenIch habe keine Angst vor dem Alleinsein. Im Gegenteil genieße ich es häufig, meine Ruhe zu haben und forciere das auch, indem ich Telefon und Handy ausmache, ebenso dem Internet fernbleibe. Ich bin im Grunde ein sehr geselliger Mensch, aber ich brauche auch immer wieder viel Zeit für mich allein. Vor allem nachts bin ich froh, wenn niemand hier ist.
Ich kann mich in Gegenwart Anderer nur schwer entspannen, weil ich [leider immer noch, aber ich arbeite dran] viel zu sehr darauf achte, was man evtl. von mir denken könnte respektive was ich tun muss, um bloß nichts falsch zu machen... Daher ist es für mich immer wieder sehr wohltuend, wenn überhaupt niemand da ist, denn nur dann kann ich ICH selbst sein.
BlackElvenTearich bin sehr gerne allein...auch nachts unter dem sternenhimmel oder sonstwo...aber mir geht es dann manchmal so, dass ich mich urplötzlich so einsam fühle, dass ich mir jemand wünsche, mit dem ich das teilen kann...nur - wenn wirklich mal jemand da ist, dann wünsche ich, er wäre weit weg, damit ich mich ganz alleine meinen beobachtungen, empfindungen, gedanken und träumen hingeben könnte...
es ist irgendwie beides...ich hab keine angst vor dem alleinsein, auch einsamkeit kann schön sein, aber manchmal wird sie zu viel, unerträglich...
cätich habe nie probleme mit dem alleinsein gehabt, im gegenteil.
doch im moment versuche ich soviel unter menschen zu gehen wie nur möglich - zur zeit habe ich riesige angst vor den gedanken, die mich beschleichen, sobald ich alleine bin.
ich habe vor einigen tagen meinen lebenssinn verloren und befinde mich gerade noch im zwielicht, bis ich einen neuen sinn gefunden habe.
dies ist meine verletzlichste zeit, ich könnte mich selbst mit einem "fingerzeig" vernichten, wenn ich mich nicht zusammenreisse. vor anderen menschen habe ich da noch hemmungen.
TzeviAlso mir persönlich ist die Einsamkeit unter Menschen lieber als die, während der ich auch physisch allein bin. Ich suche zu diesem Zwecke gern Bahnhöfe oder andere sehr belebte Orte, an denen ich mir beinahe sicher sein kann, niemanden zu treffen, den ich kenne. Bei diesen Gelegenheiten kann ich viel besser in mich gehen, nachdenken, träumen, Märchen erleben, denn wenn ich zB allein in meinem Zimmer bin bekomme ich Angst vor allerlei Traumgestalten, die dann um mich kreisen, ich kann nur bei totaler Übermüdung allein schlafen. (Das schreibe ich, weil in einigen der Beiträge, die ich gelesen habe, stand, diese Art von allein sein sei besser als die unter Menschen :) )
Wobei es mich auch stören würde, wenn Bekannte anwesend wären...
DarkangelHm hat zwar nicht direkt was mit der Frage zu tun aber...

Angst vor allein zu sein und so hab ich nicht, das einzige was mir bissl Angst (oder Sorgen) macht, ist das ich irgendwann Sterbe ohne je die Erfahrung gemacht zu haben richtig geliebt zu werden (also Parntermässig, nicht Freunde, Verwante und so).
TzeviOh, das ist ja komisch, ich mache mir viel mehr Gedanken darüber, mein Leben zu beenden, ohne je selbst wirklich geliebt zu habe. Ich mein, geliebt werden ist doch irgendwie witzlos, ja lästig, wenn man nicht auch liebt. Vielleicht bin ich dafür auch zu egoistisch: Ich will selbst diese ganze Gefühlsfülle erleben und fühlen, was gibt es mir denn, wenn andere das erfahren dürfen?
DarkangelNaja genaugenomm hät ich schreiben müssen jemand der mich liebt und den ich lieben kann.

Die frage mit den geliebt haben stellt sich aus meiner Sicht gar nicht da wenn ich jemals so ein Menschen begnen sollte der mich mag und ich ihn, das für mich klar das ich ihn lieben werde.

Aber genaugenomm hab ich demnach Angst davor das mein Leben endet bevor ich jemals so ein Menschen getroffen habe.

Was es dir gibt geliebt zu werden ohne Liebe geben zu könn keine Ahnung, ich weis lediglich das du mir wirklich leid tust und diejenigen die dich lieben da nach dein Worten entweder nicht in der Lage bist ihr Gefühl zu erwiedern oder nicht willst.
Aber ich glaub das liegt sogar zum Teil an dir naja Schicksal halt Thats Live. ;)
BlackRose_84Ich bin ein Mensch, der nicht gern allein ist.
Nachdenken kann ich (komischerweise) auch, wenn Leute um mich rum sind. Meine Gedanken schweifen öfter einfach ab und den Trubel um mich rum, nehme ich dann garnicht mehr wahr.
Ebenso ist es mit Beziehungen. Wenn manche liebend gerne solo sind und ihre Freiheit brauchen, sehne ich mich viel zu sehr nach Nähe.
Freiraum gut und schön, aber da muss noch das Wissen da sein, dass es jemanden gibt, der an mich denkt.
Ich könnte nicht auf eine lange Zeit alleine sein und mich mit mir selbst beschäftigen, irgendwann fange ich dann an, mit mir selbst zu reden und das macht mir Angst.
Als Kind war das etwas anders, da war ich öfters alleine und habe gespielt oder nachgedacht....was ich auch teilweise erschreckend finde, da ich mit 7 oder 8 Jahren sogar schon über den Tod im allgemeinen nachgedacht habe. Welches Kind beschäftigt sich mit sowas?
Auf jeden Fall bin ich ein Herdentier, was sich in der Gruppe wohler fühlt, als allein zu Hause.
Tzevi@ Darkangel: Wenn du jemanden triffst, der dich liebt, dann ist automatisch klar, dass du ihn auch lieben wirst? Das ist ja sehr komisch in meinen Augen. Aber so war ich auch mal, früher, als ich kein Selbstbewustsein hatte und sehr einsam war. Da hab ich mich auch an den ersten geklammert, der gesagt hat "Ich liebe dich", bis ich dann irgendwann endlich aufgewacht bin.

Aber das jemand sich in dich verliebt und dir rote Rosen ins Haus schickt und all der Kram, heißt ja noch lange nicht, dass der dir auch nur ein bisschen sympathisch ist, das machen teilweise auch Leute, die man selbst total widerlich findet. Oder die eben nur nurchschnittlich nett sind. Und "ganz nett" reicht für eine Liebe eben auch nicht aus.
keridwenIch habe mich eineZeit lang in einem Kreis bewegt, wo ich das Gefühl hatte, wenn man gerade mal schweigt, gillt man sofort als langweilig. Es schien nur darum zu gehen ständig zu reden und dabei hat man sich teilweise nicht mal zugehört. Es waren auch Leute, bei denen ich das Gefühl hatte, sie sind nur zusammen, damit sie nicht alleine sein müssen, aber ansonsten gab es da nichts, was sie verbunden hat. Da kam ich mir auch viel einsamer vor als alleine, ich habe ich es dann auch eindeutig vorgezogen alleine zu sein, wie man sich vorstellen kann.
Wenn ich mich einsam fühle, denke ich immer: Immer noch besser allein, als unter solchen Leuten, und dieser Gedanke hilft auch meistens.
Arwen88Angst alleine zu sein hab ich nur dann, wenn es mir gerade richtig schlecht geht. Dann hab ich einerseits das Bedürfnis alleine zu sein um darüber nachzudenken ohne ständig zugelabert zu werden, andereseits aber auch Angst, mich mit meinen eigenen Gedanken zu zerfleischen und kaputt zu machen.
Ich glaube jeder mensch muss ab und zu alleine sein. Menschen die nie alleine sind fliehen vor ihren eigenen Gedanken, weil sie nie die zeit und die Ruhe finden wirklich nachzudenken und ads auch nicht wollen, weil sie Angst haben sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
darkliteTja, mir gehts auch so...
Ich bin auch oft allein, aber wenn es ich die einsamkeit nachts überhaupt nicht aushalten kann gehe ich meistens auf diese Seite...
Dann gehts mir meistens schon viel besser!
FiegaroAngst alleine zu sein...? Eigentlich nicht, nur wenn es mir richtig schlecht geht und ich genau weis, das wenn ich jetzt alleine bin, ich mir etwas antuhe...dann habe ich Angst...
Ansonsten liebe ich es alleine zu sein und die Stille zu genießen...

mfg Fiegaro
SeschatNun, also Angst vor Einsamkeit habe ich nicht, da ich schon seit eh und je eher ein einsames Wesen war. Ich kenne es nicht anders ;)
Dann bin ich alleine mit meinen Gedanken, weil ich ihnen nichts antun kann und weil sie mir nichts antun können. Alleine mit meinen Gedanken gibt es keine Lügen, kein Betrug, keine verletzten Gefühle. Ich kann frei denken, ohne irgendwelche äußeren Zwänge. In meiner Einsamkeit habe ich immer die größte Inspiration für viele Dinge.

Manchmal beschleicht mich die Angst vor der Einsamkeit. Aber ehrlich gesagt nur, wenn ich einen Herzinfarkt bekomme und meine Vermieterin erst nach drei Monaten mal schaun geht, warum ich keine Miete bezahlt habe. Also das ich irgendwann tot überm Zaun hänge und keiner merkts :D
Dark-SIDE-LightZwischen "Alleinsein" und "Einsamkeit" gibt es meiner Meinung nach einen Unterschied:

"Alleinsein" beschreibt für mich eigentlich nur den Zustand, also die Tatsache, dass man gerade alleine, ohne Menschen um sich herum, ist. Dem einen gefällt es alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen bzw. die Zeit, die er alleine ist für sich zu nutzen. Dem anderen gefällt es nicht so gut, weil er die Dinge, die er zwar auch alleine tun könnte, lieber zusammen mit anderen Menschen macht.
In beiden Fällen finden die Personen es aber nicht als belastend alleine zu sein.

"Einsamkeit" ist ein belastendes Gefühl, dass eigentlich immer kommen kann, auch wenn man sich gerade unter vielen Menschen befindet, also definitiv nicht alleine ist! Für mich beschreibt dieses Gefühl die Sehnsucht nach jemandem, der mich komplett so nimmt wie ich bin, bei dem ich mich verstanden fühle, der für mich da ist, dem ich mein komplettes Herz ausschütten kann ohne Angst haben zu müssen, dass er meine Erzählungen benutzt um mich zu verletzen, einfach jemanden mit dem man alles teilen kann...

Das Einsamkeitsgefühl kommt bei mir immer dann, wenn meine Gedanken darum kreisen, ob ich z.B jemals die richtige Freundin finden werde. Ich habe echt Angst davor! Andere sagen mir dann meist, dass ich doch erst 20 Jahre alt wäre und dass ich schon noch die Richtige finden würde (woran ich allerdings zweifle).
Diese Sehnsucht kommt daher, weil ich noch nie wirkliche Liebe erfahren habe, auch nie das Gefühl von Geborgenheit und Liebe als Kind von den Eltern. (Weshalb sich bei mir Depressionen und Angstzustände entwickelt hatten, welche ich aber mittlerweile schon fast besiegt habe :) )
Oder ich sehne mich nach tiefgründigen Freundschaften, wo es nicht nur ums saufen oder nur um sonst irgendwelche oberflächliche Themen geht, sondern wo man auch mal tiefer geht. Freunden den man komplett vertrauen kann. Solche Menschen sind für mich wahre Schätze, die wertvoller sind als alles Materielle was es gibt.
Ich kenne 2 solcher Menschen, leider entfernen sie sich von mir bzw. ich mich auch von ihnen, wegen den Lebensumständen, was mich traurig macht und oftmals wieder Einsamkeit fühlen lässt... :(
Ich hoffe einfach, dass ich die "richtigen" Leute noch kennenlernen werde.
KuscheldrowEinsamkeit ist ein Zustand, der wider der Natur eines Menschen spricht. Wir waren seit Anbeginn unserer Existenz "Rudeltiere", auf einander angewiesen, um zu überleben. Die daraus resultierende logische Folge: Das Gefühl der Einsamkeit ist ein natürlicher Schutzmechanismus unsers tierischen Instinkts, dessen Zweck es ist, andere unserer Art um uns zu scharen. Dieses Gefühl ist reiner Überlebensinstinkt, sind wir einsam, fühlen wir uns verletzbar. Die Einsamkeit ist dem Schmerz nicht unähnlich, auch ein Gefühl, dass dem reinen Überleben dient.

Menschen, die lieber einsam sind, müssen nicht gleich "gestört" sein. Wir alle kämpfen jeden Tag gegen unsere Urinstinkte an (die einen mehr, die anderen weniger...). Ob das richtig ist, oder nicht, sei dahingestellt. Vielleicht wäre die Welt besser, wenn wir Menschen "back to basics" gehen würden. Aber das ist eine andere Sache.

Es sind diese tief verwurzelten Urinstinkte, die uns diesen Mitteilungsdrang aufzwingen und uns dazu führen Kontakt zu suchen (sonst würde ich das hier wohl kaum schreiben :D )

Zum Beispiel:

Ich bin seit meiner Kindheit immer einsam gewesen. Inzwischen ist diese Einsamkeit ein Teil von mir, das bedeutet, ich empfinde es nicht mehr als belastend, einsam zu sein. Dennoch besteht stets der Drang den Kontakt zu anderen Menschen nicht zu verlieren. Es ist ein Überbleibsel dieses Urinstinkts, der durch Abhärtung bei mir verkümmert ist. Zu Vergleichen mit dem Verlangen zu Essen oder zu Atmen.
fallen.dreamNciht im geringsten...
Eigentlich trifft ganz genau das gegenteil zu...
ich fühl mich total wohl wenn cih alleine irgendwo bin wo es dunkel ist...
Vlt liegt es aebr auch daran dass ich mich generell wohl fühl wenn es dunkel bzw nacht ist :rolleyes: ;)

fallen.dream
Kuscheldrow:D Evulution, Mutation, nimm es wie du willst. :D
Aber wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel...
NeonsternDie habe ich durchaus, es gibt sehr viele Momente
unter Menschen, an denen ich lieber allein sein möchte.
Jedoch muss ich zugeben, dass ich vermehrt Angst habe
allein zu sein. Es bilden sich viel leichter Depressionen hinaus,
ich werde Lustlos und brauche unbedingt Leben in
meinem Umfeld. Es erscheint mit sinnlos Erfahrungen
zu sammeln, die ich mit niemandem teile.
Demon17An die Angst allein zu sein kann ich mich noch erinnern, es ist ca. 20 Jahre her. Sie ist dem Bewußtsein gewichen, das Einsamkeit auch Unabhängigkeit bedeutet. Niemand beeinflußt den Einsamen. Ich brauchte diese Phase um herauszufinden wer ich bin und was ich will. Was ich bereit bin für Gesellschaft in Kauf zu nehmen und was nicht. Ehrlich gesagt bin ich nicht mehr so kompromissbereit wie früher. Ich denke gar nicht mehr darüber nach was andere von mir erwarten. Am schönsten ist es in der Nacht und der Natur, wenn ich dieses Gefühl habe das schlimmste Tier im weiten Umkreis zu sein und nur ein paar Hunde aus der Ferne heulen. Dann stört mich jedes Geräusch, von Autos und jedes Licht der Stadt auf die ich herunterschaue und ich wünsche mir der einzige Mensch weit und breit zu sein.

dark dreams

demon17
HeliosIm Grunde mag ich die Einsamkeit nicht, ich brauche eine Bezugsperson, mehr allerdings eigentlich nicht, aber ich komme auch allein klar, nur bleibt da die Frage des "wie?"
Dark ReligionSeid gegrüsst,
ich liebe es Einsam und die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang nennt sich bei mir Tag (siehe auch:[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=48493&perpage=40&highlight=Berufung&pagenumber=5]Berufung[/URL]
Wenn es einen Menschen gibt der "Wesen der Nacht" "Einsamer Krieger"
"Fledermaus in Menschengestalt" oder so genannt wird dann ich.

Und wenn ich der letzte Mensch auf Erden währe, umgeben von Wölfen und Bären so währe ich nicht Einsam und traurig sondern in meinem Paradies.


Hach wie poetisch das klingt.
Der einzigste Mensch der mich meiner Einsamkeit entreissen darf ohne dafür böhse Blicke zu ernten ist mein kleiner Nachtengel der mich auf meinem Lebensweg und auf meiner Suche nach dem richtigen Weg (hoffentlich ein Leben lang) begleitet.
black_sad_batalso leute i bin gern allein da wird man nie entäuscht oda verletzt von anderen menschen...ich selbsthab ja auch schon viele leutr verletzt aba es bereurt......ich wollt ihnen nur zeign das sie es allein [oda ohne mich] besser habn.....
BeowulfFehlen bei deiner Tastatur ein paar Buchstaben, oder funktionieren diese nur sporadisch?
CalamitaIch bin sehr gerne allein.: Wenn ich zu lange jemanden um mich rum hab, dann nervt es mich irgendwann.. Und Ruhe ist doch etwas schönes ;)
NeaIch bin ein sehr geselliger Mensch, doch schätzte ich es
auch sehr, mit mir alleine zu sein. Alleine aber nicht einsam.
Angst, wenn ich alleine bin habe ich dann, wenn ich zu
viel Mary Johanna konsumiert habe.
deadly silenceAlso,... na ja, kommt auf meine Stimmung drauf an, ob ich lieber allein sein und meine Ruhe vor allem haben möchte, oder nicht. Eigentlich bin ich eine sehr gesellige Person und freue mich, wenn jemand da ist.

Ich denke auch nicht, das allein sein zwangsläufig etwas mit Einsamkeit zu tuen hat. Einsamkeit ist -meiner Meinung nach- ein Gefühl, bei dem der einzelne Mensch sich von anderen Menschen abgeschieden fühlt ohne etwas dagegen tuen zu können. Jedoch ist es nicht immer das Gefühl, was ich empfinde, wenn ich alleine bin.

Na ja, jedenfalls gibt es auch Situationen, in denen ich allein bin und Angst habe, da ich mir einbilde von irgendwo aus einer Ecke Geräusche zu hören...aber hey, ich kann mir dann ja einreden, es war mein Wellensittich...auch wenn der eigentlich in einen ganz anderen Zimmer ist lol
Queen MiseryAlso im allgemeinen bin ich lieber alleine als unter Menschen. Größere Menschenansammlungen sind sowieso nich mein Ding, und ich bin auch gerne nachmittags oder so allein in meinem Zimmer oder hock mich draußen in eine stille Ecke, anstatt mich mit Freunden zu treffen.

Aber Einsamkeit - dass man niemand hat, der für einen da ist - das is schon eine ganz andere Sache. Und davor hab ich teilweise schon Angst. Naja, dass zumindest meine beste Freundin immer für mich da ist hab ich mittlerweile begriffen. Aber dennoch hab ich Angst, dass mich niemand wirklich versteht, dass ich mit niemanden wirklich reden kann...
Ja, Angst vor Einsamkeit hab ich.
ThranduilIch befinde mich lieber in Gesellschaft anderer Menschen. Größere Menschenansammlung mag ich aber auch nicht. Ich versuche sie zu meiden. Ein paar Leute hab ich dennoch gerne um mich rum. Allerdings ist das nicht so oft der Fall, da ich nur wenige Freunde hab. Eigentlich sitze ich den ganzen lieben Tag in meinem Zimmer und versuche mich mit irgendetwas zu beschäftigen. Ich werde das aber in kürzerer Zeit versuchen zu ändern. Angst vor Einsamkeit hab ich, besonders davor meine Freunde zu verlieren.
MetadronAngst vor Einsamkeit ja, aber nicht vor dem Alleine sein.

Solange ich zufrieden bin mit meinem Leben und der Umgebung, bin ich auch nicht alleine. Means, andere Leute fühlen sich schon alleine, wenn sie nicht ständig wer um sich haben, ich bin froh, wenn ich mal niemanden um mich habe.

Als wirkliche Freunde betrachte ich die wenigsten. Und auf Kollegen könnte ich verzichten.
enigmatizeich bin gern allein... man muss nichts unsinniges und unwichtiges reden, wie es manchmal nötig ist, wenn Leute zusammentreffen, die gegenseitig nicht sehr gut bekannt sind oder so etwas inner Art... ich habe lieber gute Freunde um mich herum oder Menschen mit denen ich etwas gemeinsam habe...
was allerdings nicht bedeutet, dass ich ausschließlich Einzelgängerin bin ^^ ich lerne gerne Menschen kennen, aber eben nicht alle, weil mir das einfach nicht wichtig erscheint...
aber vorallem brauch ich jeden Tag einige Stunden in denen ich absolut alleine bin, in Ruhe nachdenken und mich von meiner Umwelt erholen kann :rolleyes:
nein, ich habe keine Angst vor Einsamkeit... allerdings habe ich wirkliche Einsamkeit vielleicht nie erfahren, also weiß ich demzufolge auch nicht, wo meine Grenzen sind und wie viel ich ertrage...
OdessaNein. Aber Angst, einsam zu sein.

Allein sein ist Balsam für die Seele, für den Geist, für das Gemüt. Allein sein ist gewählt, bewußt gewählt, und man kann während des Alleinseins wieder Kraft sammeln für die "Nicht-Alleinzeit", mit wenigen, handverlesenen Menschen, denen man Vertrauen schenken kann/darf, die man lieben kann/darf.

Ist das Alleinsein nicht selbst gewählt, ist es Einsamkeit - endend bei vielen Menschen in Verbitterung, boshafter Menschenfeindlichkeit oder Kommunikationsunfähigkeit -, macht es mir Angst. So etwas möchte ich nie erleben.

Lieben Gruß an Myschkin, dessen Satz ich mich auch anschließen kann...
Dark-SIDE-LightDem kann ich mich nur anschliessen :) Hab ja auch schon den Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit gepostet.
nachthimmelKann mich Odessa nur anschließen ... ich kann eigentlich nur alleine wirklich über die wichtigen Dinge nachdenken und auch kreativ sein. Nachts alleine verarbeitet man den Tag und hat Zeit sich mit sich selbst zu beschäftigen ... sowas ist für mich durch nichts zu ersetzten.

Einsamkeit ist etwas anderes ... schreckliches.
deadeyeIch finde jeder sollte sein eigenes Gleichgewicht finden,die komplette Isolation von der Aussenwelt und Mitmenschen wäre wohl nichts für mich,aber ich bin auch sehr gerne alleine,ich brauche oftmals Zeit für mich und gerade wenn man sich durch Foren wälzt oder über die Welt nachdenken will,sollte man alleine sein,aber Freunde sind auch sehr wichtig und es ist ein gutes Gefühl zu wissen das man Leute hat mit dennen man Leidenschaften,Hobbies und Zunneigungnen teilen kann,ich denke die meisten Menschen brauchen eine Bezugsperson.Mit der breiten Masse hab ich nur bei diversen Veranstaltungen meine Probleme,auf Kulturmessen etc. fühl ich mich schon wohl;ok das ist wohl auch eine andere Gesellschaft wie unsere breite Masse.Ich verabscheue wircklich diese Fresstände zB. auf dem Weihnachtsmarkt,der bei uns ziemlich gross ist,aber wenn ich diese ganzen Fresstände sehe und die Leute wie sie über das Essen herfallen,bleibt mir echt nicht mehr viel positives am Weihnachtsmarkt,dass ist nur eins von viele Beispielen dies bei öffentlichen Veranstaltungen gibt,sowas meide ich lieber.

Mfg Deadeye
SleepyHollowIch bin gerne allein, doch manchmal fühle ich mich zu einsam...
SeperaudeWo grenzt man denn den einsamen Menschen vom nicht-einsamen ab?
Ist es nicht so, dass Einsamkeit selbst dann besteht wenn man jeden Tag von Menschen umgeben ist, die keine Ahnung haben wer man ist und was in einem vorgeht?
Hängen wir nicht so sehr an unserer Vorstellung von Liebe, weil diese der einzige Ausweg aus der Einsamkeit ist?
irgendjemand sagte mal etwas ähnliches wie
"Wir sind alle fürimmer zur Einsamkeint verdammt! Niemand wird jemals irgendjemand anderen kennen."

Ich nehme mal mich als Beispiel:
Ich bin viel unterwegs, habe viele Freunde. Habe eine sehr innige Beziehung zu meiner kleinen Schwester. Aber kennen tut mich weltweit kein Mensch. Es gibt eigentlich niemanden in meinem Umfeld mit dem ich über meine aktuellen Gedanken reden könnte.
Es gibt hier niemanden, der meinen Musikgeschmack teilt oder mein Lebengefühl auch nur annähernd nachvollziehen kann.
Trotzdem habe ich zumindest meine kl. Schwester, die ich sehr liebe.

Bin ich nun einsam oder nicht?
Es fühlt sich jedenfalls so an.
Ist alles eine Sache der Definition, nicht?

Zumindest habe ich keine Angst vor Einsamkeit, das wäre ja schrecklich. Ich finde Menschen, die sich mit sich selbst nicht beschäftigen können langweilig, leer und öde

Aktive Isolation habe ich nie betrieben. Und unglücklich bin ich mit diesem zustand auch nicht unbedingt. Zuviel Einsamkeit ist immernoch besser als zuviel Menschen.
"Die Hölle, das sind die anderen"

Sartre hatte das auch nett beschrieben. Die wahre Angst des vollkommen einsamen.Menschen ist nicht das Nichts, sondern die Existenz.
SeenaDas kommt drauf an.

Wenn es mir schlecht geht, will ich eigentlich immer allein sein, mein rationales Denken sagt mir jedoch auch, dass es gerade, wenn es mir schlecht geht nicht unbedingt optimal ist, allein zu sein.
Also "zwinge" ich mich manchmal dazu, unter Menschen zu gehen.

Es gibt Momente, wo ich Gesellschaft wirklich angenehm finde, es gibt aber auch Tage, wo ich am liebsten jeden erwürgen würde, der mich auch nur schief ansieht und am liebsten nur allein wäre.

Tja...kommt eben ganz drauf an.

Angst allein zu sein? Ja, das schon öfter.
Samstag fährt meine Familie auf Skiurlaub und ich bleibe allein Zuhause.....davor fürchte ich mich jetzt schon, weil ich weiß, das ich dann viel zu viel zeit zum nachdenken hab.....aber was solls.

Seena
LacertaEigentlich bin ich ein Mensch der eher die Stille bevorzugt und Partys meidet, doch da der Mensch leider ein Wesen ist, welches auf soziale Kontakte angewiesen ist, kann ich auch nicht behaupten, dass ich mein restliches Leben ohne Bekannte oder Freunde verbringen könnte.
Wieso dies so ist kann ich nicht sagen. Ich weiss nur, dass dem so ist, schließlich würde ich ja sonst nicht auf Nachtwelten.de meine kostbare Stunden verbringen, mit dem Grund, meine Zeit totzuschlagen zu müssen. Jeder hat ein bestimmtes Ziel vor Augen, sobald er hier etwas postet oder liest. Das alleinige Lesen ist wohl für die meisten nebensächlich, es geht vorallem um das gelesen werden. Denn was nützt einem das ganze Wissen und seine eigene Meinung, wenn man sie nicht an andere weiter geben kann? Man würde ja noch an seiner eigenen Meinung ersticken, hätte man keine Möglichkeit sich zu irgend jemanden zu äußern. Dies erklärt wohl auch, weswegen vereinsamte Menschen, ohne Familie und Freunde anfangen Selbstgespräche zu führen.
Das wohl jedem bekannte Gefühl der Einsamkeit kann ich selbst dann nicht loswerden, auch wenn ich mich stundenlang in einer Menschenmasse aufhalte. Was wohl zählt ist der verbale Kontakt mit einem Menschen. Dabei ist es mir wichtig, dass man sich gegenseitig die Chance gibt selbst mal zum Wort zu kommen. Wie sehr verabscheue ich deswegen Menschen, die mir keine Gelegenheit bieten auszureden. Das wäre nun wirklich nicht der Sinn eines Gespräches!
Wenn ich mich einsam fühle, dann ist meiner Meinung nach das beste Mittel eine Portion Unterhaltung, Diskussion und ein wenig erhaltene Aufmerksamkeit. Kinder drängen zB ihre Eltern regelrecht dazu, dass sie diese beachten und loben. Eltern die auf ihre Kinder nicht eingehen, sind am Ende dafür verantwortlich, dass sich diese nicht normal entwickeln und sich ihr verlangen nach Beachtung auf eine höchst fragwürdige Art und Weise beschaffen (Kriminalität, Agressivität usw usf).
Um auf den Punkt zu kommen. Ja, ich habe angst davor zu vereinsamen. Ich will nicht so wie manch Menschen enden, welche wirrendes Zeug vor sich hin blubbern und man nicht sofort weiss ob er mit der Straßenampel redet oder man gerade angesprochen wird und man am Ende merkt, dass dieser Selbstgespräche führt. Traurig das man solch einsame Menschen in unserer heutigen Zeit nur alzu oft trifft. Und so will ich definitiv nicht enden!
Seperaude@Lacerta
Naja, also ich tu hier primär lesen. Das wirst du auch daran sehen, dass ich noch nicht allzuviele Beiträge geschrieben habe, wenn man bedenkt wie lange ich hier schon angemeldet bin.

Ich finde es ganz gut wenn man das ständige Verlangen seine Meinung kundzutun etwas verringert.
Das Verlangen nach Beachtung kann man auch anders lösen. Ohne dabei andere Menschen zu brauchen. Wenn ich traurig bin so bleibe ich allein und verarbeite meine Trauer. Ich denke darüber nach, höre musik und höre auf meine innere Stimme.
Eine Art Meditation ,die mir schon über einiges besser hinweghalf, als wenn ich zur nächsten Party gestützt wäre um mein Leid in Alkohol und Smalltalk zu ertränken.

Man sollte sich selbst generell mehr Beachtung schenken und nicht ständig nur an anderen orientiert sein.
Das ist sehr wichtig, denke ich.

Ein angeregtes Selbstgespräch vor dem geistigen Auge ist eine sehr gesunde Sache. Da vergisst man nicht, wer man ist.

Edit: Zuwenig Einsamkeit tut mir persönlich weh und führt, wenn man es nicht anders kennt vielleicht zu einer Art Identitätsverlust.
Spätestens wenn man Angst vor Einsamkeit, und damit Angst vor sich selbst hat würde ich mir ernsthaft sorgen um mein Seelenheil machen.
Ich kenn da so eine Geschichte in der ein Mann eine neue weibliche Bekanntschaft damit austestete, dass er sie eine Stunde lang in einem dunklen Raum vor einer Kerze sitzen ließ.
Wenn sie damit kein Probleme hatte, stieg sie stark in seinem Ansehen.

@Myschkin
Das Gedicht ist wirklich herrlich. Ich habe es auch schon irgendwo mal gelesen und dachte zuerst es gehöre zu der Sammlung von Gedichten aus Josef Knechts Nachlass (Hesses Glasperlenspiel). Aber da fand ich es nicht. Wo steht das denn drin?
Kinnaraauch ich bin ganz gerne ganz für mich alleine. das ist natürlich kompliziert, da ich eine kleine tochter habe dich mich drängt. doch ich bin zum glück in der lage, aufmerksam zu sein, so das sie sich nicht erst "aufdrängen" muss.
trotzdem liebe ich die ruhe die dann am abend einkehrt, wenn ich mit meinen gedanken alleine sein kann. vielleicht ist mir mein abend so wichtig, weil ich tagsüber kontakt halten "muss", damit die kleine und ich unter menschen kommen.
ab und an kommt es auch vor, das ich gedanken habe, die in solchen massen in meinem kopf auftauchen, das ich immer glaube, das würde nie mehr enden. zum glück weiss ich inzwischen, das so etwas nicht allzu oft vorkommt, denn am anfang, als ich noch nicht wusste wie ich diese gedanken kontrollieren kann, hatte ich oft angst alleine zu sein. mich nicht ablenken zu können wenn es mir zu viel wird.

ja, ich kenne das gefühl alleine angst zu haben. doch nicht aus gründen die die meisten menschen haben - einbruch, mord, geister - sondern einfach weil ich damals dachte es würde niemals enden.

jetzt hoffe ich das dies nicht zu wirr oder zu sehr vom weg abgekommen ist.

in diesem sinne
capturedIch habe keine Angst allein im finstern finstern Wald...
Geh immer nachts mit meinem kleinen Hund im dunklen dunklen Wald gassi.
Ich denke der Grund dafür liegt in menschlicher Naivität. Mir ist noch nie was passiert allein im dunklen dunklen Wald also habe ich auch keine Angst. Wenn ich eines Tages vom Wildschwein angegriffen werde ändert sich das wahrscheinlich.
MutterEinsamkeit kann manchmal etwas schönes, entspannendes und natürlich ruhiges sein. In dieser Zeit kann ich gut über Sachen nachdenken, die mir zur Zeit durhc den Kopf gehen. Aber wenn ich zu lange alleine bin und an die falschen Sachen denke und mir wieder zu viel Gedanken über etwas mache, geht es mir schlecht. Dann sehne ich mich nach netten Abenden mit Freunden...
gelbEinsamkeit auf Dauer ist nicht gut, kann nicht gut sein.
Wohl jeder Mensch fühlt sich im Kollektiv wohler, da es einfach in seiner Natur liegt, zu kommunizieren, sich auszutauschen, zuzuhören etc.
Jedoch funktioniert das natürlich nicht zwangsläufig in jeder Gruppe, unbekannten Menschen, oder jenen, denen man abgeneigt gegenübersteht ist man ja selbstverständlich weniger gewillt, eigene Gefühle und Gedanken mitzuteilen. Deswegen schätze ich auch oft sehr das Alleinsein (Die Einsamkeit) in der man eben seinen Gedanken nachhängen kann und einfach mal Ruhe findet vor dem ganzen hektischen Leben das wir heutzutage führen.
Überhaupt finde ich es eine feine Sache, eigene Gedanken zu haben, die niemand anderes kennt.
Auch gibt es Dinge, die man vielleicht lieber niemandem anvertrauen möchte. Jedoch denke ich, dass jeder Mensch mindestens eine Bezugsperson braucht, mit der er über alles reden kann. Sonst verkümmert man, zieht sich immer mehr in sich zurück, die Folgen sind bekannt.

Um zu einer Schlussfolgerung für mich selbst zu kommen:
Ich mag einsame, ruhige Stunden sehr gern und verbringe sie auch häufig. Jedoch nicht im Übermaß.

gruß gelb
BlackGothicLadyIch persönlich bin ebenfalls ein nachtmensch..
Doch kenne ich zum Glück Leute(eine einzige person) welche genauso denken wie ich und ebnefalls die Nacht bevorzugen.

Manchmal jedoch, naja, sagen wir eher sehr oft, sitze ich alleine da, bin mit meinen Gedanken alleine, höre Musik und es geht mir einfach blöendend! Ich fühle mich am leben, fange an zu zeichnen und mir geht es so gut wie noch nie.. nunja, es gibt auch viele andere Dinge welche ich dann mache, doch kann ich diese ebenfalls mit einer Freundin von mir tun, und ich bin lieber bei ihr.

Wenn ich jedoch an die Zukunft denke, graut es mich davor , dass ich nach hause komme und niemand ist da... ich wäre gänzlich alleine, würde mir mein Abendessen machen, alleine essen und dann weiterhin mit meinen Gedanken alleine sein.. Ich würde es nicht mehr aushalten nach einiger Zeit..

Gänzlich alleine bin ich ebenfalls nicht gerne.. Hach ja,. ziemlich zweigeteilt ist meine Meinung...
Eiswutdas kann ich gut verstehen
und mir geht es manchmal auch so
ich liege einfach wach
mit meinen gedanken allein
zu allein
SleepyHolloweigentlich bin ich gern allein,denn heutzutage ist es sehr schwierig sich richtige freunde zu finden.außerdem kannst du so auch nicht enttäuscht werden.allerdings habe ich einen freund,mit dem ich schon sehr lange zusammen bin und auch froh darüber bin, dass ich ihn hab.außer mit ihm kann ich mit keinem über meine gefühle reden und habe auch nicht all zu viele freunde,...alles nur so bekannte.doch irgendwie habe ich trotzdem angst alleine zu sein.denn irgendjemanden braucht doch jeder von uns.
jorindeich bin eigentlich sehr gerne alleine..
alleine mit mir und meinen gedanken. in der stille und der einfamkeit bekommen sie flügel, und ich kann stundenlag daliegen, zur decke sehen und nur meinen gedanken nachhängen..
ich beginne mir geschichten zu erzählen, immer und immer wieder, immer leicht abgeändert..

und im gegenteil..das was mir angst macht ist eher die zweisamkeit...
ich bekomme jetzt schon zustände wenn ich nur daran denke das mein freund mit mir zusammen ziehen will..ich bekomme panik-attaken wenn ich daran denke immer jemanden um mich zu haben, einen lebensraum teilen zu müssen..ich käme mir vor wie ein tier im käfig wenn ich nicht meine inseln der einsamkeit hätte wo die zeit nur mir gehört
HATEich bin lieber alleine im dinkeln und genisse die zeit für mich.. eifach mal zeit für mich nemmen und de körper fallen lasse.. wenn ich so nach denke bin ich auch eher ein nacht mensch!! ich liebe einfach die nacht!! und bin froh das es die nacht gibt!! in der nacht bin ich aktiv und lebensfreudig..hin gegen am tage ehmer müde und auf deutsch gesagt "faul"..
Victoria F.Allgemein würde ich mich schon für einen Menschen halten, der nicht gerne alleine ist. War ich eigentlich noch nie; aber es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich gezwungen war, alleine zu sein, obwohl ich es nicht wollte. Das ist zwar heute teilweise auch so, aber es ist kein "chronischer" Zustand mehr.

Aber ich bin total gerne lange wach, nicht nur weil ich erst spät einschlafen kann, einfach auch weil ich mich dann so herrlich ungestört fühle! :D Ich wohne nicht alleine, und da gibts eben tagsüber nicht die Möglichkeit alleine zu sein - es kann ja immer einer kommen und mich was fragen bzw. mich stören... Dass das Telefon klingelt, ist auch wahrscheinlicher am Tage als in der Nacht.

Außerdem ist draußen alles so schön still, weniger Straßenlärm (bis gar keiner), keiner mehr in der Nachbarschaft, der am Hämmern oder am Bohren ist...!!

Fazit: Nachts bin ich gerne mal alleine für mich, aber den ganzen Tag muss auch nicht sein.
fraeulein graunein.
kin of darknessGibt es einen Grund?
ExitusIch habe das entgegengesetzte Problem. Ich war seit genug Jahren ebenso in Einsamkeit, aus verschiedenen Gründen, wie dem auch sei, ich bin es nicht mehr. Und manchmal habe ich Angst davor, dass ich nicht mehr alleine bin. Nicht, dass ich es lieber wäre, aber ein großer Teil meiner Selbst braucht die Einsamkeit, wie die Luft zum Atmen. Und ich bin dabei, immer mehr davon her zu geben, ohne zu wissen, wo das enden wird, was aus mir wird. Davor habe ich weit mehr Angst, als vor der Einsamkeit.
Noctilucahmm... bei mir ist es so, daß ich sehr viel Zeit zusammen mit Menschen in der Arbeit verbringe und auch zu Hause mit meinem Partner. Ich wertschätze die Zeit mit ihm gemeinsam sehr, ebenso die mit Freunden oder Familie aber ich mag auch die Stunden, die nur für mich alleine sind, die genieße ich dann auch richtig.
-eclipse16-hmmm.....angst nicht direkt...
ich brauche meine zeit alleine...
deswegen mag ich auch die nacht, ich genieße die stille, die absoluter luxus ist, die eindrücke die man nur gewinnt, wenn niemand stört...
ansonsten bin ich relativ gerne von menschen umgeben...
allerdings zum teil lieber ohne worte...wenn die andere person einfach nur da ist....
Der Auslacherwarum sollte man angst haben

angst ist luxus

kann sich den heutzutage noch jemand leisten
NebeltaenzerinAlso wenn ich mal ganz ehrlich bin, ich bin ein Tagmensch.
Es gibt nichts schöneres als Sonnenlicht, als die morgendämmerung.
Vielleicht ist es für mich deswegen nicht negativ belastet, weil auch Tagüber bei uns nichts los war. 5 Autos am Tag. da war niemand.
Natürlich hat die Nacht auch viel für sich. Ich gehe gerne Nachts spazieren.
es ist toll was sich zu der Zeit so rumtreibt. Das pure leben.. im Wald und auf den Feldern.
Alleine sein muss ich in solchen Momenten. Auch sonst bin cih es gerne. Es ist ja immer noch ein UNterschied zwischen Allein und Einsam.
Einsamkeit fürchte ich ein wenig. Doch das alleine sein hilft mir.
Man hat mich im laufe meines Lebens zu einem EInzelgänger gemacht und irgendwie bleibe ih das auch. Zwar bin ich oft unter freunden, doch nie mittendrin.
ich brauche das alleine sein um kraft zu tanken udn zu träumen.
Ich denke die Ausgewogenheit zwischen beidem ist wichtig.Niemand kann immer unter Menschen sein und nur wenige immer alleine.
ThemistoEine zeitlang hatte ich Angst allein zu sein und eine zeitlang auch Angst vor der Nacht.
In die Nacht rutsche ich meinst einfach so hinein. Es gibt dann noch was zu tun oder ich bin zu faul um ins Bett zu gehen (ja, das kann man: Jetzt aufstehen, Zähne putzen, Kissen zur Seite... och nö) und dann wirds schon mal spät bzw früh, denn Nacht beginnt bei mir mit 12 Uhr. Nachts bin ich aber durchweg alleine, demnach bin ich es mehr oder weniger gewohnt nachts allein zu sein. Ich bin es aber allgemein gewohnt und demnach kann ich keine Angst davor haben, weil es für mich fast schon Standart ist. Gräßlich ist Alleinsein nur, wenn du a) Langeweile b) ein Stimmungstief hast. Denn dann ist Alleinsein ganz mies.


Themisto
A-life(w)Angst direkt allein zu habe ich nicht ... doch ich bin es nur furchtbar ungerne über einen längeren zeitraum. So für ein zwei Tage oder ein paar stunden zwischendrinn bin ichs schonmal gerne aber Ansprache etc. muss schon sein ;)
Black DawnieHi!

Ich kann nur allein sein, wenn ich single bin!
Hört sich dumm an...aber wenn ich single bin, kann ich ganze Nächte lang allein sein! Im Moment habe ich einen Freund und wenn er nicht da ist kann ich fast garnicht schlafen(er bleibt dann am tele damit ich schlafen kann)!

Ich habe Angst vor der Einsamkeit, ja!
Und ich kann auch nix dagegen machen als mir gesellschaft zu suchen! Ich konnte früher gut einsam sein, aber wie sagt man so schön: "einmal Blut geleckt...."!

Vielleicht war es nicht gut der Einsamkeit den Rücken zu kehren... aber so passierte es eben!

:)
SternentreueEinsamkeit ist etwas wunderbares zum Nachdenken und falls nötig seine Gedanken wieder zu ordnen, ich persönlich verbringe ganz gerne mal Abende mit Tarot und stimmungsvoller Musik, also vor einer solchen selbstgewählten Einsamkeit braucht man keine Angst zu haben, sie kann sehr beruhigend auf die Seele wirken.
Wo man sich acht nehmen sollte ist wenn einen die Einsamkeit nicht mehr verlässt, auch wenn man unter Leuten ist, gar im Kreis enger Freunde dieses klemmende kalte Gefühl in der Brust nicht mehr weichen will und da kann einem manchmal nicht mal mehr der oder die beste FreundIn helfen und das macht einem schon Angst:(
Ich hab schon meine Erfahrungen damit gemacht und wünsche ein solches Schicksal niemandem auf der Welt
BalefulAlso,
alleine bin ich ab und zu gerne...
also wenn ich es mir aussuchen kann..
ich kann auch nicht sagen, ob ich ein nacht- oder tagmensch bin...das kommt bei mir auf meine Stimmung an...
ich liebe es zum Beispiel in der Sonne im Garten zu liegen, Musik zu hören oder zu lesen, doch genauso gerne gehe ich mitten in der Nacht mit meinem Hund über die Felder spazieren...
Ich habe nur Angst vor dem einsam sein...also dass ich irgendwann niemanden mehr habe , der für mich da ist und dem ich vertrauen kann....
CalamitaIch habe nicht ANgst alleine zu sein, aber mich alleine zu fühlen.
cornejaIch habe selbst sehr viel angst zu vereinsamen! ich denke für eine kurze Zeit kann ich wohl alleine bleiben aber dieses muss ich auch selber sehr schnell ändern können.

Ich vereinsame leider schon wenn man mir nicht antwortet oder z.B. nicht ans Telefon geht. Dann bekomme ich angst das ich wieder alleine bin... Ohne irgendwelche Freunde( was in meinen Fall totaler Unsinn ist aber dennoch rede ich mir das immer wieder ein)

Ich habe Angst alleine zuenden....
AleisterCrowleyIm grunde ist jeder Mensch alleine im Leben es geht nur darum sich dies auch einzugestehen.
une copineAngst davor habe ich nicht wirklich, aber es ist besser zu wissen, dass es jemanden gibt, mit dem reden kann.
An manchen Tagen will ich aber einfach nur alleine sein und wehe man kommt mir in die Quere...

Es wäre aber wirklich schlimm, alleine in seiner Wohnung zu sterben und solange in der Wohnung zu liegen bis die Nachbarn etwas merken...
Snak3rist nicht die frage,

Allein sein wollen ?

Allein sein müssen? -bzw allein gelassen werden?

Wenn ich allein sein will hab ich keine angst.Wobei Nachts doch alles anders ist still ruhig,düster.Schattenspiele.
Angst hab ich aber wenn ich allein gelassen werde wenn ich mit einer gruppe unterwegs bin und sie lässt mich im stich in unbekanntem train.
Es is anderster wenn du alleingelassen wirst in deiner Heimatstadt wo du schon 10 jahre lebst oder du in einer wildfremden city aufwachst allein ohne jmd?

Ich habe keine angst so lang ich mich hinter mir verstecken kann
FallenArchangelNein ich kann eigentlich nicht sagen, dass ich Angst davor habe allein zu sein, schließlich bin ich es.

Ich habe Mo-Fr mit jeder Menge Menschen zu tun, ich sehe jeden Tag mind. 10 verschiedene Kunden, red mit ihnen, usw. und trotzdem fühl ich mich immer allein.
Irgendwo ist es eigentlich ein recht schönes Gefühl.
Wer alleine ist, kann nicht verlassen werden. Die Leute erwarten auch nicht wriklich was von einem. Es ist ja niemand da,...
Delceraythich find Einsamkeit nicht unbedingt super aber dennoch setze ich mich auch gerne abends einfach alleine in ein Lokal und trinke gemütlich ein Bier und lass meinen Gedanken freien Lauf.

Ich bin gerne alleine, andererseits bin ich aber auch gerne unter Leuten, jedoch gibt es nicht so viele die mich verstehen oder so sind wie ich. Das fing schon in der Grundschule an. Ich hatte immer nur einen richtigen Freund der jedoch an einer geplatzten Milz gestorben, da er eine Allergie gegen Milben aller Art hatte. Danach sind wir wegegezogen und seitdem sehe ich mich als allein, auch wenn Menschen um mich herum sind, sehe ich immer nur mich und meine Gedanken. Das kann ab und zu sehr traurig oder beängstigend sein, jedoch stört mich das nicht weiter, da ich das gewöhnt bin.
FallenArchangelMir fällt gerade etwas auf:

Welche Form des "Allein-Seins" ist gemeint?

Die innere Form, dass man sich allein Fühlt oder eine von außen eingreifende Form, dass einfach keiner da ist?

Sollte man doch unterscheiden, oder?

Sollte das schon geklärt worden sein, dann hab ich das wohl übersehn und ziehe meine Frage wieder zurück :-D
ExedoMit der Zeit habe ich mich an das Alleinsein gewöhnt. Das physische sowie das psyschiche. Zumindest das psyschiche Alleinsein ist überwunden, auch wenn meine Freundin mit 200 km Entfernung doch leider etwas weit weg wohnt.
Ich bin ganz gerne für mich allein. Ich denke dann nach, über mich und andere. Oder ich lese etwas. Ich höre auch sehr gerne Musik.
Ich bin auch nicht gerne mit vielen Leuten zusammen. Ich fühle mich meist beobachtet oder bedrängt. Na gut, in der Schule und auch dem Weg dahin komme ich um sowas nicht drum rum, aber sonst versuche ich den meisten Menschen aus dem Weg zu gehen und meine Ruhe zu genießen. Eine Ausnahme bilden da meine guten Freunde. Es sind nicht viele, erstrecht nicht hier in Kassel.

Alles in Allem gehört das Alleinsein für mich einfach zu Leben dazu.
LadyDunkelbuntIch liebe es auch allein zu sein..meine Gedanken laufen zu lassen,meine Musik zu hören,mich frei und unbeobachtet bewegen können..und einfach nur zu sein.

Allerdings haße ich es einsam zu sein...Ich denke zwischen einsam und allein besteht ein riesiger Unterschied!

Also Angst vorm Alleinsein habe ich keine...im Gegenteil...
Angst Einsam zu sein habe ich schon...aber zum Glück gibts ja pc...;)
FallenArchangelich hab aber meine zweifel, dass dir der PC geben kann, was dir menschliche nähe gibt
LadyDunkelbuntNa mit Sicherheit kann er das nicht.....
Aber immerhin bietet er die Möglichkeit sich vom einsam sein abzulenken...und hin und wieder trifft man sogar jemanden dem es ähnlich geht und so ist bei mir im Laufe der Zeit sogar mittlerweile eine richtig tiefe Freundschaft entstanden..wenn ja irgendwie auch imaginär..was wieder andere Leiden mit sich bringt...was aber auch wieder ein völlig anderes Thema ist....!!!!

Eigentlich gings ja auch um Einsamkeit...und da kann ein pc auf jeden Fall helfen! Vorm computer bin ich gerne einsam weil ich dann nicht mehr einsam bin...oder es mir einrede..hmmmm...es jedenfalls nicht mehr so sehr wahrnehme!
SolistinHallo FallenArchAngel,
ich würde sagen, dass das Einsamkeitsgefühl, verschiedene Gründe hat, du hast geschrieben, dass du ja gar nicht so viel alleine bist,durch deinen Beruf, dich aber dann trotzdem hinterher so fühlst, es ist nur nicht ne Einsamkeit durch fehlende Leute, sondern was du dann an Wärme, Liebe und Geborgenheit von denen bekommst, und das kriegt man na klar nicht von Kunden.Ich denke, wenn am die richtigen Freunde oder Partner hat, wird sich die Einsamkeit auch besser anfühlen, da man dann nicht so sehr damit beschäftigt ist, sich die Liebe , Wärme und Geborgehheit, jeden Tag selber geben zu müsse, ich habe dass alles selber Jahrelang durch gemacht, und mittlerweile geniesse ich es mal mehrere Tage nicht unter Leute zu sein, sondern dann wirklich die Zeit, die ich dann für mich alleine habe, nur für mich zu nutzen.
MFG
ElfenseeleHallo zusammen

mir gehts so das ich richtig angst kriege wenn ich alleine bin ich kann deswegen nur in einer wg leben und bin in einer klinik hier gehts mir gut, denn da kann ich immer zu jemandenm gehen wenn ich nicht allein sein will.

ich mag auch tagsüber mal gerne alleine sein aber immer so das ich mir menschen suchen kann in meiner Wohnung war es schlimm war nur alleine und hatte keine Freunde etc.

lg Elfenseele
WhiteRabbitAngst vorm Alleinesein hab ich nicht, oft bin ich mir selbst genug.
Nun,ich kann mich beschäftigen.

Was ich nicht mag ist Mobbing, das durchaus aufkommt,wenn man manchen anderen Menschen nicht devot genug ist, nicht kommunikativ genug.
Da gibt es viele demütigende Elemente, die damit zu tun haben, mir beweisen zu wollen, wie "einsam" ich doch sei.
Da ist sehr viel Ideologie dabei, die ich nicht verstehe, denn ich bin tatsächlich ein unschuldiger Hase, der am liebsten in seiner Sasse kauert, ohne dass ich das anderen Leuten erklären muss und möchte.
Sirvaniabis zu einem gewissen punkt ist alleine sein wichtig. man macht sich gedanken um sich. wer man ist, was man will, was man falsch macht und was man nicht will.
aus mittlerweile eigener erfahrung ist es ungeheuer schwer, in bestimmten situation allein zu sein. und es dann aber sein zu müssen ist die hölle. die gedanken martern dein hirn und stechen mit kleinen nadeln immer tiefer. bis einem dann, wenn man glück hat bewusst wird, dass es so nicht mehr geht. ich hab in letzter zeit die verrücktesten dinge getan, wenn ich alleine war und niemanden hatte. ich werde auch schnell paranoid und bilde mir sachen ein, die absolut nicht der realität entsprechen. wohne alleine in der stadt und meine nächsten bezugspersonen wohnen mindestens 200km weit weg...ich finde am alleine sein den mangel an körperlicher zuwendung besonders schlimm. niemanden zu umarmen, wenn man es nötig hat, oder einfach mal den kopf anzulehnen.
und dann gibt es die zeiten, da is sogar der freie himmel zu eng und selbst dort bekommt man keine luft mehr...
EdenbridgEMuss sagen, das Alleinsein an sich kann man nehmen wie man will.

Ich bin gerne für mich allein, um abzuschalten. Geht jedoch nicht, aber eben aus dem Grund, da ich derzeit in Elternzeit bin und die Kinder fast ununterbrochen in meiner Nähe habe.

Aber richtig allein ist meiner Meinung nach niemand... Kann mir nicht vorstellen, dass jemand absolut keinen hat, mit dem er/sie sich unterhalten kann.

Und falls es doch einen solchen Menschen geben sollte, dann mein Beileid... denke, dies ist das schlimmste, was jemandem passieren kann.
SolistinMuss sagen, das das Alleine sein echt nicht leicht ist, aber man darf davor nicht weglaufen, man muss sich auch mal damit auseunander setzen, denn irgendwann kommt immer mal der Zeitpunkt, das man alleine ist, und dann wird ein das voll umhauen, im Leben ist es sehr wichtig, auch mal alleine zu sein, um sich mit sich selber zu beschäftigen, denn nur dadurch wird man Stärker und Selbstsicher, ich würde sagen, probiert es einfach mal aus und versucht es zu geniessen und das posetive daran zu sehen, denn wann man gleich von anfang an negativ daran geht, dann kann es auch nur schief gehen.

Nur der Mut kann ein die Stärke für das Alleine sein geben
HulladieWaldfeealso ich persönlich mag es gerne mal ganz einsam eingekuschelt auf meiner couch, bei kerzenschein und einem wundervollen buch. einsam sein macht aber auch nur wirklich spaß oder ist angenehm wenn man sich in seine eigene wundervolle welt flüchten kann. diese kann sowohl traurig oder auch fröhlich sein.
ich finde "allein sein" auszuhalten und auch mal zu genießen ist auch eine grundlage gesellschaft lieben zu lernen und von dieser auch mal abstand zu wahren (sehr wichtig vor allem in einer beziehung!)

überschreitet das allein sein jedoch 5 Tage kann ich es auch kaum mehr aushalten. in diesem fall sehne ich mich nach ein wenig Nähe und Geborgenheit einer anderen Person, besonders einer die ich liebe.

Genau dies ist gerade der Fall... ich bin zwar gerade nicht allein (bei der Familie zu besuch), aber die Peron die ich liebe habe ich jetzt 7 Tage nicht mehr gesehen und sie ist 1000 von Kilometer von mir entfernt.
Das ist langsam nicht mehr auszuhalten.
In diesem Fall habe ich angst noch viel länger "allein" zu sein.
UnheiligeIch kann da nur Zustimmen.Ich führe z.Z.eine Wochenendbeziehung und bin absolut glücklich damit.Von Mo.-Fr. habe ich die Gelegenheit mich ganz mir Selbst zu widmen und das Alleinsein zu geniessen und ab Fr. ist dann Jemand da, mit dem ich dann meine Gedanken austauschen kann und der mich dann in den Arm nimmt und die Einsamkeit vertreibt.

Viel länger als diese 4Abende würde ich das Alleinsein auch nicht gerne ertragen, aber so ist es eine ideale Lösung für mich.
AryaIch bin leider sehr oft allein und fühle mich desswegen in letzter Zeit immer öffter einsam. Ich bin nicht der Typ der ständig viele Menschen um sich rum braucht, aber ein oder zwei Freunde mit denen ich auch mal was unternehmen kann brauche ich schon. Und die hab ich leider nicht. Meistens stört es mich nicht allein zu sein aber wenn ich zu oft und zu lange alleine bin fühle ich mich einfach nicht wohl...
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Soulpath [/i]
[B] Aber trotz dieser Gewöhnung, bekomme ich manchmal immer noch Panik, wenn ich daran denke, die ganze Nacht allein mit meinen Gedanken zu sein.
[/B][/QUOTE]

So schlimme Gedanken hatte ich noch nicht.
[Manias Child]also es ist mal gut eine zeit lang alleine zu sein . aber grauenvoll allein gelassen zu werden , ohne familie , ohne freunde - das muss schrecklich sein .
aber ich bin so : 10 minuten am tag brauche ich für mich und vor allem morgends will ich meine ruhe haben .
letztens bin ich auch nach einer party alleine über den freidhof gelaufen um mich von diesem krach zu erholen .
aber ich finde es bedrückend und peinlich wenn man in einer gesellschaft alleine ist . wenn ihr wisst was ich meine . ich laufe z.b immer auf mittelalterveranstaltungen alleine herum weil ich niemand kenne und auch keiner von meinen freunden mitgehen möchte ! und man ist dann einsam unter vielen menschen !
HulladieWaldfeebei mir hat sich iwie was geändert. vor ein paar wochen hab ich geschrieben dass es erträglich ist 5 tage lang von meinem freund getrennt zu sein. mittlerweile vermiss ich ihn jeden einzelnen tag soooooo sehr , dass es kaum auszuhalten ist. viel lieber wär ich bei ihm als allein...
jedesmal wenn wir uns wieder trennen müssen hab ich das gefühl die zeit nicht genug genutzt zu haben und ich bekomme ein schlechtes gewissen...
das is iwie nicht normal...
was meint ihr?
NightyroseBei mir ist das ganz verschieden. Ich bin gerne unter Menschen, aber auch gerne alleine in der Natur. Je nach Stimmung.
Arya[QUOTE][i]Original geschrieben von [Manias Child] [/i]
[B]aber ich finde es bedrückend und peinlich wenn man in einer gesellschaft alleine ist . wenn ihr wisst was ich meine . ich laufe z.b immer auf mittelalterveranstaltungen alleine herum weil ich niemand kenne und auch keiner von meinen freunden mitgehen möchte ! und man ist dann einsam unter vielen menschen ! [/B][/QUOTE]
Ich weiß was du meinst. Um einen herum sind hunderte von Menschen die lachen und miteinander reden, nur man selbst steht ganz alleine rum. Genau desswegen gehe ich auch nicht auchf Konzerte oder Partys.
[Manias Child]Endlich mal einer der meine Meinung vertritt. Auch ich hasse Partys und Veranstaltungen. Außer es interessiert mich (Museum z.b) Und dann habe ich das Problem dass ich mich nicht auf eine Gesellschaft einlasse die nicht 100 % meinem Niveau entspricht. Also Sauffeste meide ich auf jeden fall. Aber es ist schön zu wissen dass es Leute gibt die sich auch einsam in einer Menschenmasse fühlen. Wobei wir jetzt bei dem Außenseiter gelandet sind :( und das erinnert mich an meine grauenvolle schulzeit !
KampfsauIch habe immer sehr viel Zeit allein verbracht und ich habe keine Angst davor, ich glaube ich könnte auch mal ein paar Monate alleine in irgendwelchen Bergen verbringen ohne jetzt durchdrehen zu müssen.

Trotzdem nervt mich übertriebene Einsamkeit doch ziemlich. Für mich ist das auf Dauer nicht erstrebenswert und man braucht ja auch Mitmenschen. Mitmenschen haben zwar alle irgendwelche nervigen Eigenschaften die einen stören aber sie sind der Spiegel den man braucht, um sich selber richtig wahr zu nehmen.
Arya[QUOTE][i]Original geschrieben von [Manias Child] [/i]
[B]Endlich mal einer der meine Meinung vertritt. Auch ich hasse Partys und Veranstaltungen. Außer es interessiert mich (Museum z.b) Und dann habe ich das Problem dass ich mich nicht auf eine Gesellschaft einlasse die nicht 100 % meinem Niveau entspricht. Also Sauffeste meide ich auf jeden fall. Aber es ist schön zu wissen dass es Leute gibt die sich auch einsam in einer Menschenmasse fühlen. Wobei wir jetzt bei dem Außenseiter gelandet sind :( und das erinnert mich an meine grauenvolle schulzeit ! [/B][/QUOTE]

Ich finde es eigendlich fast besser alleine in ein Museum zu gehen, da ich dafür meine Ruhe brauche. Aber bei Partys geht es ja eigendlich darum jemanden kennenzulernen und wenn ich dann die ganze Zeit alleine rumstehe, hätte ich genauso gut Zuhause bleiben können und die zeit sinnvoll nutzen. Ich habe jetzt zu einer ganz anderen Methode gegriffen: übers Internet jemanden der in Dresden wohnt und die Band zu deren DVD Prämiere ich wollte in der Fanliste hatte, angeschrieben und gefragt ob er auch hinngeht und man sich treffen könnte. Und siehe da, es hat gekalppt!
Jini.natureIch hab keine Angst allein zu sein...also in dem Sinne das ich nachmittags alleine in meinem Zimmer sitze und meinen Gedanken freien Lauf lasse.
Aber Angst, das ich meinen "Seelenverwandten" nicht finde, und dann allein alt werde, nie romantische Augenblicke erlebt habe, habe ich schon.
Auch wenn ihr mich jetzt auslachen werdet, finde ich das es in Twilight genau so dargestellt ist, wie ich es mir vorstelle. Sie hat auch nicht so viele Freunde bzw. trifft sich nicht oft mit ihnen und verbringt ihre Zeit alleine. Und dann kommt ER und alles ist anders. Mit den romantischen Augenblicken.
Wenn mein Leben so verläuft, habe ich keine Angst allein zu bleiben.

Schwärzeste Grüße
Jini.nature
solipsismusIch würde es nicht "auslachen", sondern "Sorgen machen" nennen.
Jini.natureWarum machst du dir Sorgen?
Das würde mich wirklich sehr interessieren...
solipsismusIch halte es nicht für den besten Lebensentwurf, auf Erlösung von Außen zu warten. Für mich fühlt es sich besser an, mein Glück in die eigenen Hände zu nehmen.
KampfsauSorgen weil in Twilight nicht etwas gezeigt wird, dass wirklich etwas mit der Realität zu tun hat und es sehr bedenklich ist, wenn man diese Phantasie als Maßstab für die eigenen Erwartungen an die Realität ansieht

Wenn einem diese Phantasie gefällt ist das eine Sache, die Liebe im wirklichen Leben ist eine andere Sache. Die meisten flüchten ab und an in idealisierte Phantasiewelten.




Bella hat sowieso alles, liebevolle Eltern, alle wollen sich mit ihr anfreunden, bangen um ihre Gunst, ganze Vampirclans und Werewolfclans kämpfen ihret Willen. Richtige Kriege brechen aus, der "beste Mann" liebt sie bedingungslos

Nur ich frage mich ehrlich gesagt "warum"? Diese Bella ist im Prinzip eine leere Hülle, sie sagt nichts besonders Tolles und ist auch nicht intelligenter oder liebenswürdiger als andere Mädchen. ich glaube kaum, dass ein Jahrhunderte Alter Vampir mit einer High Schoolgöre, egal wie reif sie für ihr Alter ist, dauerhaft interessante Gespräche führen kann. Obwohl etwas vielleicht etwas unreif und beschränkt sein muss oder warum sonst hat er das gesamte 20 Jhd an der High School verbracht?

Die Antwort ist, weil die zwei sich gar nicht wirklich lieben. Stella is a selfish bitch die alles hinterhergeworfen bekommt. Warum verliebt Edward sich in sie? Weil sie "wunderschön" ist und er ihre Gedanken nicht lesen kann? Die reden doch eigentlich über nichts anderes außer ihre Liebe. Sie lieben ihre eigene Idee der Liebe, nicht den anderen.

Ich sage es ist das, was die Mädchen wollen, Bella ist eine kaum ausgearbeitete Hülle, damit die Leser die Hohlräume mit sich selbst ausfüllen können. Und die Welt in der Bella lebt ist eine, in der alle kleinen Teeniemädchen gerne leben würden, wenn sie verliebt wären.

In einer Welt in der sich alles um ihre eigenen Bedürfnisse dreht. In der unzählige Menschen darum kämpfen, einem zu helfen und einen zu schützen. Eine Situation in der man sich trotz aller Gefahren aufgehoben fühlt.

In der echten haben Männer, genauso wie man selber nunmal Schwächen. Ab und zu ist man auch mal verstritten oder missversteht sich.

Man muss suchen, damit man jemanden findet und man muss sich oft anstrengen damit es funktioniert und dabei nie soweit gehen, sich selbst aufzugeben.

Trotzdem ist die Liebe etwas unheimlich Schönes aber es ist wohl besser, erstmal mit sich selbst klarzukommen, bevor man hofft, dass einem jemand anderes oder eine Beziehung retten werden.
Plüsch-ZombieEinsamkeit und Liebe vereinen sich (manchmal muss ich wirklich sagen: leider) in meinem spirituellen Weg.

Es gibt kein einziges Wort dass diesen Zustand in mir greifbar machen könnte.

Manchmal habe ich Angst vor der Welt da draußen. Keiner kennt den Pfad den ich in meiner Einsamkeit bestreite. Niemand weiß wo er hinführen wird. Und das wenige was ich weiß/spüre, führte mich in der Außenwelt nur zu Spott und Verachtung seitens meiner Mitmenschen.

Manchmal ist es hart. Aber ich lerne dazu und ich denke es gehört einfach zu meinem Leben dazu, allein zu sein.

Vielleicht ist das Kleingedruckte, an das ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann, ja auch etwas positives.

Wer weiß?
poisonalleine zu sein empfinde ich schon als etwas sehr angenehmes - hatte auch nie ein problem damit, ohne begleitung unternehmungen zu starten
viele menschen um mich herum, ohne dass sie mich beachten oder ich ihnen beachtung schenken muss ... im grunde ein herrliches gefühl
eine stille ecke, genügend platz auf einer tanzfläche - genügt völlig
auch gehe ich wesentlich lieber allein ins theater, die oper, auf ein konzert - als mit jemandem, der hinterher sofort zur tagesordnung übergeht, anstatt das erlebte zu reflektieren, darüber zu sprechen, darin zu schwelgen
sogar einsamkeit kann etwas wunderbares sein ... vor allem, wenn sie von einer sehnsucht durchzogen wird, auf deren erfüllung man sich schon freut

ja, die schönen idealvorstellungen und phantasien
natürlich ist eine beziehung schwerst-arbeit und suche nach dem richtigen (wobei ich glaube, man kann die liebe nicht suchen, entweder sie findet einen oder eben ...)
ganz so streng, wie kampfsau, würde ich mit bella allerdings nicht ins gericht gehen ... das kleine mädchen, von allen beschützt und behütet, sehe ich so nicht - teilweise erkennt man in ihr schon kampfgeist, energie und opferbereitschaft, eigenen willen - zwei teenager, die ihren weg finden wollen (okay, wäre mir eine existens als vampir vergönnt, hätte ich auch besseres zu tun, als ewig in einer schulbank zu verharren ... und tiere zu jagen ...)
interessant die frage, warum verliebt er sich in sie, warum verlieben sie sich ineinander - warum verliebt man sich überhaupt in jemanden ...
machen es die optischen reize, die ausstrahlung - am anfang spielt das sicherlich eine rolle ... ohne das jetzt auf den begriff schönheit festzulegen, mitunter genügt eine bewegung, ein lächeln ... irgendetwas, das als schlüsselreiz fungiert
liebenswerte eigenschaften ... eventuell ... aber das findet man bei vielen ...
wieso schlägt also plötzlich ein blitz ein - oder entwickelt sich langsam etwas - bei dem - oder der - einen ... wenn es bei anderen (mit den gleichen eigenschaften) "nur" zu einer freundschaft reicht ...
also, was ist es, was dieses "lieben" ausmacht ....??
das leben kann nicht nur um eine person kreisen und man sollte sich niemals selber aufgeben (allerdings finde ich gangbare kompromisse für beide schon wichtig) - da gehe ich mit - doch was will man tun, wenn man morgens mit gedanken an diese eine person erwacht, sie den ganzen tag über nicht aus dem kopf bekommt und der letzte funke vor dem schlaf wieder ihr gilt ...
(völlig fehl hier am platze, ich weiss ...diskussionsstoff für einen neuen thread?)
InfernalAnodyneIch für meinen Teil bin lieber allein als unter Menschen, von welchen ich nicht verstanden werde. Das heißt nicht, dass ich nicht gern unter Menschen bin, aber wenn ich die Wahl habe zwischen mir unsympathischen Menschen und dem Alleinsein, ziehe ich Letzteres vor, auch wenn das leider nicht immer machbar ist, da man sich schließlich auch mit solchen Menschen zwangsweise auseinandersetzen muss...(Wüsste man ansonsten die einem sympathischen Menschen überhaupt zu schätzen?)
ScheolAlleine sein ist bis zu einem bestimmten Punkt notwendig zur Selbstreflektion. Ich dachte früher, ich könnte ganz ohne Kontakte zu anderen Menschen gut zurecht kommen. Als ich dann mal die Möglichkeit hatte wirklich alleine, und von allen Menschen abgeschnitten zu sein, mußte ich zugeben, dass ich das nicht kann. Ich bin nahezu verrückt geworden, depressiv, aggressiv und alles was an schlechten Gefühlen denkbar ist. Seitdem weiß ich meine sozialen Kontakte weit mehr zu schätzen.

Selbstgespräche waren natürlich dann auch mit von der Partie. Ich habe sogar mit dem Kühlschrank geredet, was mir anfangs nicht einmal auffiel: "Na, dich muß ich heute auch noch füllen, was denkst du? Wäre Frischkäse ok?! Nein, gut, dann doch die Tofuwürstchen" und so faxen. Da halfen selbst die Katzen und Internet gaaarnix. Ich brauche Gesichter, Stimmen und alles was sonst dazugehört.

Von 24 Stunden verbringe ich gerne mal eins bis zwei Stunden mit Menschen, das reicht mir dann vollkommen. Fallen die weg wäre Selbstmord echt 'ne Option :D
OdessaAlleine sein ist bis zu einem bestimmten Punkt notwendig zur Selbstreflektion.
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Genau das. Je mehr ich die Menschen kennenlernte, desto lieber war mir das was ich früher als Einsamkeit missdeutete und jetzt als bewußte Entscheidung zum "Allein sein" schätze und brauche. Aber daraus entstand kein Menschenhaß, keine "allure" (wie heißt das in Deutsch nochmal?) der Art daß ich meine Mitmenschen allesamt als "zu dumm" empfinden würde oder sonstig Negatives. Nein, es ist nur eine Art Selbstschutz meiner Seele, meines "Ichs", daß ich nicht Jeden und schon gar nicht in beliebiger Häufigkeit und Nähe "zu mir" lasse.

Ich bin ja noch nicht mal fähig gewesen, meine eigene Tochter an 24/7 um mich zu haben. Schon früh war mir wichtig, daß mein Kind als eigenständige Person ihr eigenes Leben hat, Bereiche in denen ich gar nichts zu suchen hatte und die auch nur ihr gehörten. Gleiches Recht nahm und nehme mich mir selbst heraus, bis heute. Meine Freunde sind - auch wenn es oftmals gerade virtuell anders wirken mag - alle sehr introvertiert und eher Einzelgänger. Sie haben wenige Freunde, die aber umso intensiver und "gewählter"... im Sinne von "Freundschaften, die über Jahre gewachsen sind" bzw. sehr langsam und vorsichtig entstanden. Mit diesen Menschen verbringt man dann gerne mal ein paar Stunden, wenige Male im Jahr vielleicht auch mal 1-2 Tage - und das reicht, mehr an "physischer" Nähe braucht es für mich absolut nicht. Die Freundschaften die ich pflege, sind überwiegend geistiger Natur, man ist sich verbunden über die Jahre wegen gemeinsamer Ansichten oder Vorlieben oder aber auch wegen sehr entgegengesetzter Standpunkte, so daß man immer - telefonisch oder via Schreiben - Diskussionsbedarf hat, sich aneinander "reibt", auch am Standpunkt des jeweils Anderen wachsen kann.

Jedoch brauchte ich nie dafür die meinetwegen "wöchentliche" Präsenz des Freundes im Sinne von "sich Treffen" oder zusammen Essen gehen oder so. Ich mag keine Parties, ich hasse Lautes und Lärmendes, und Menschen in Massen sind nun mal meist laut, was mich wiederum immer nur zur Flucht und Panik-artigem Verlassen der location bringt. Von daher - ich bin gerne alleine, bin dabei aber nie einsam, denn ich habe immer meinen Geist und meine Gedanken, habe allermeistens auch Tiere um mich herum die ich einfach nur still beobachten kann, und seit einiger Zeit habe ich auch den einzigen Menschen gefunden den ich wirklich fast (!) rund um die Uhr um mich herum ertragen kann und will - den Menschen den ich liebe. Da er ähnlich tickt wie ich und auch seine Nähebedürfnisse und wie er sie lebt den meinen exakt entsprechen, können wir auch miteinander "allein" sein im wahrsten Sinne des Wortes, und ohne dies könnte ich auch gar nicht leben.

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Ich brauche Gesichter, Stimmen und alles was sonst dazugehört.
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Amen. Das ist auch völlig richtig daß Du das so empfindest, das wird Dir sicher auch jeder halbwegs befähigte Arzt, Verhaltensforscher und Psychologe bestätigen;). Menschen, die über längere Zeit nicht mit anderen Menschen kommunizieren, verarmen mental und emotional im wahrsten Sinne des Wortes - sie sind dann nicht mehr fähig, zum Beispiel adäquate Sätze zur Verständigung zu bilden, sie verlernen richtiggehend, eine Unterhaltung zu führen. Sie können - dauert dieser Zustand länger - oftmals auch nicht mehr "in Gesichtern" der Mitmenschen lesen, werden immer ego-zentrierter in ihrem ganzen Denken und Sein. Depressionen, Aggressionen (Wut, Menschenhaß, Sozialneid auf Menschen die intakte Sozialbeziehungen haben etc.), Neurosen, Psychosen bis hin zu paranoiden und größenwahnsinnigen Gedankenkonstrukten ("Ich bin von einem anderen Planeten, ich bin gar kein Mensch, ich brauche niemand, ich bin Gott" etc.) sind da in Härtefällen schon auch mal die Folge. Wir hatten einige solcher Patienten in der PSY, und es war furchtbar miterleben zu müssen wie diese Menschen litten.
ScheolIch kann vieles davon unterschreiben.

Auch ich brauche extrem viel Zeit für mich alleine. Stört man mich darin, empfinde ich das reflexartig als ein Eindringen in meine persönliche, geistige Welt, in der ich alles was mir begegnet analysiere, ordne und speichere. Freunde von mir meinen immer, ich würde derart Komplex denken, das es ihnen schwer fällt mir immer zu folgen. Ich glaube, da haben sie zu einem gewissen Teil recht, und genau deswegen ist eine lange "Einsamkeitsperiode" für mich unerlässlich.

Dennoch brauche ich, was ich genau wie Du für gesund halte, Menschen die ab und zu präsent sind. Und wenn es ein einfaches "wir setzen uns für 'ne Stunde in ein Café" ist.

Menschen bei denen das weg fällt hast du ja schon beschrieben. Das ist echtes Leid. Was man einmal an Sozialkompetenz verloren hat baut man ungleich schwerer wieder auf.

[QUOTE]der Art daß ich meine Mitmenschen allesamt als "zu dumm" empfinden würde oder sonstig Negatives[/QUOTE]

Dieses Problem hatte ich allerdings ungewollt eine zeitlang.
Menschen fingen an mich unweigerlich zu langweilen. Die Gesprächsthemen, die Gebärden, die Ansichten und Aussagen. Um ein Teil des Ganzen zu nennen. Ich empfand das als "das kenne ich schon, ich kann's nicht mehr hören/sehen".
In diesem Moment wurde mir klar das ich in eine Art "Größenwahn" verfalle, den ich nicht wollte. Auch wenn meine "Analyse" vielleicht nicht ganz falsch war. Das hat sich heute zum Glück gelegt. Hätte sich das gefestigt, und ich kenne ein paar Menschen denen es so geht, wäre ich nicht Zyniker aus Humor, sondern Zyniker aus Überzeugung geworden und würde damit ein sehr trauriges Dasein fristen. So entstehen Misanthropen. Die Welt baut sich halt auf Stereotypen und simplen Kategorien auf. Es ist jeden Tag eine Gratwanderung, und nur Toleranz und Bescheidenheit lässt einen nicht blind werden. Diese Form von Blindheit sieht eben nur die Oberfläche und verleugnet die Tiefe die ein Mensch vielleicht haben kann, wenn er sich in einem geschützten Raum befindet. Ein verlockendes, doch dummes Angebot :D

[QUOTE]alle sehr introvertiert und eher Einzelgänger. Sie haben wenige Freunde, die aber umso intensiver und "gewählter"... im Sinne von "Freundschaften, die über Jahre gewachsen sind" bzw. sehr langsam und vorsichtig entstanden.[/QUOTE]

Ich romantisiere jetzt mal ein Wenig...

...diese Menschen wissen daher wahrscheinlich noch am besten, was wahre Freundschaften sind, die mit Verantwortung und Eigenverantwortung getragen werden. Der Rest ist lockere Bekanntschaft die in unseren Breiten gerne als "Freundschaften" verklärt werden...:rolleyes:
Odessa------
Auch ich brauche extrem viel Zeit für mich alleine. Stört man mich darin, empfinde ich das reflexartig als ein Eindringen in meine persönliche, geistige Welt,
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"Word, man". Du weißt ja vom Terz letzte Woche mit diesen erzwungenen und intimsphärenverletzenden "Teambildungsmaßnahmen" bei Marinus (ehem.) Studiums/Arbeitsplatz. Es war genau das was ihn dort am meisten aufregte und was auch ich als mentale Vergewaltigung empfand: dieses Gefühl, daß da jemand sich wirklich anmaßt zu FORDERN, daß man "gefälligst" Zeit mit ihm (in dem Fall 34 anderen Leuten plus 3 Ausbildungsleitern) zu verbringen HABE. Freizeit. Als ob ein Mensch mit eigenem sozialen Umfeld und Hobbies seit 2 Jahrzehnten nicht längst genug "Freunde" und "Teams" hätte. Allein daß man wirklich so borniert ist zu glauben, daß man auf seinen Arbeitgeber/Kollegen quasi nur gewartet hat und man deswegen vor Freude über die "neuen Freunde" purzelbaumschlagend durch die Gegend kullern müßte, ist mir so dermaßen unverständlich daß ich keine Worte hierfür habe.

Ich persönlich reagiere ja schon allergisch auf Einladungen, die auch nur irgendwie die Assoziation mit "es wird erwartet" oder "eigentlich MUSST Du da hin" in mir hochkochen lassen. Weihnachtsfeiertage, Geburtstage, all das Zeugs was "normale" Menschen hierzulande halt als "Feier-würdig" erachten und wo sie glauben, auch jeder andere Mensch habe gefälligst dann in Party- oder Besinnlichbeisammenhock-Laune zu sein. Mir macht sowas echt physisch auch Probleme, ich reagiere sofort auf diesen - realen oder auch nur vermeintlichen Druck - mit Magenschmerzen, Brech-Durchfall, Hautausschlag ("man will aus der Haut fahren"), Bluthochdruck noch höher, Migräneanfälle usw. Daß es Marinus genauso geht, zeigt mir daß ich zumindest nicht der einzige "Irre" dahingehend bin, dem sein "geistiger Freiraum" - und sei es nur daß ich mich in die Wiese lege und den Wolken beim Ziehen zuschaue - so hochheilig und wichtig ist daß er dafür keine Kompromisse eingeht, aber schon wirklich überhaupt keine. Ich vergewaltige mich nicht (mehr) selbst, das bin ich selbst mir mittlerweile tatsächlich wert :-)


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Dieses Problem hatte ich allerdings ungewollt eine zeitlang. Menschen fingen an mich unweigerlich zu langweilen. Die Gesprächsthemen, die Gebärden, die Ansichten und Aussagen.
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Du, ich denke aber nicht daß Du deswegen arrogant warst. Was ich von Dir bisher kenne, zeigt einen extrem reflektierten Menschen der sich selbst immer "für das große Ganze" eigentlich eher zurücknimmt, der immer auch auf Verständigung und Toleranz aus ist. Empfinde ich, Dein Alter betrachtend, als äußerst reif und achtsam sich selbst und der eigenen "Aura" gegenüber, wie gesagt natürlich nur das Wenige beurteilend aus den kurzen Gesprächen bisher :-).

Wiederum die von Dir geschilderte Einstellung, daß einen andere Menschen langweilen oder nicht interessieren und man ihnen deswegen auch einfach aus dem Weg geht, habe ich nie arrogant empfunden; ganz im Gegenteil erachte ich es als äußerst normal, gesund und legitim, zu sagen: "Diese Sorte Mensch interessiert mich nicht". Das machen "wir" übrigens genauso und frag nicht, wie oft wir dafür auch schon dumm angeredet wurden oder man vermeinte, uns belehren zu müssen a la "Aber Ihr müsst doch JEDEM Menschen eine Chance geben, Ihr müsst auf ALLE Menschen offen zugehen und sie und ihren Charakter kennenlernen".

Irrtum. Ich/wir/der große Kahuna müssen gar nix. Und wenn ich - wie es jetzt geschah "bei der Bank" - ca. 10 Minuten lang einen gackernden albernen "Hühnchenhaufen" vor mir sehe, die deutend und ganz offensichtlich vor meinen Augen über mich und meinen Partner ablästern, tuscheln und dümmlichst kichern, dann DARF ich beschließen in Minute 11, daß mich diese kleinen Gänschen kein Stück weit interessieren, selbst wenn darunter wider Erwarten dann doch eine charakterliche Perle oder eine hochintelligente Person mit gleichen politischen Interessen versteckt sein mag. Aber ich MUSS eben doch überhaupt nicht "jeden mögen" und "jeden kennenlernen", und ich muß schon zwei mal nicht "jeden verstehen" und "ergründen was hinter seiner Schale steckt". Interesse und Neugier auf einen Menschen sind Dinge, die ich nicht befehlen und erzwingen kann, sie kommen von ganz allein und folgen bestimmten Mustern. Bei mir ists so, daß mich immer die Einzelgänger und eher "Leisen" interessiert haben, auch die Zyniker. Meist steckten dahinter tiefgründige, hochsensible Menschen, die unglaublich loyal, aufrichtig und charakterstark waren. Das ist dann eine persönliche Präferenz geworden bei mir, und somit "folge ich dem Muster" quasi immer - wiederum andere Menschen finden sofort Zugang zu eher "Hans-Dampf-Typen", das ist dann ja auch okay. Jeder so wie er es mag, man sucht sich sein Umfeld und seine Sozialkontakte ja schon so aus wie es einem selbst genehm ist:-).

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Es ist jeden Tag eine Gratwanderung, und nur Toleranz und Bescheidenheit lässt einen nicht blind werden.
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Schön gesagt, kann ich so nur aus ganzem Herzen unterschreiben. Demut ist auch so ein Wort, das ich gerne benutze in dem Zusammenhang - auch wenn man auch dafür oft genug falsch verstanden oder gar verhöhnt wird;)

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Der Rest ist lockere Bekanntschaft die in unseren Breiten gerne als "Freundschaften" verklärt werden...
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Oh ja, ich sag nur: mein Kampf mit myspace. Was habe ich mich aufgeregt, daß man dort die "Kontakte" als "Freunde" bezeichnet. Mir ist ein Rätsel, wie jemand "Freund" sein kann nur dadurch, daß ich sein Profil mit meinem verknüpfe. Das Wort Freund ist mir heilig, und ich frage mich wieso man es so gedankenlos und inflationär entwertet. Man kann diese community-Kontakte als das benennen was sie sind: Kontakte. Einige davon mögen Freunde sein oder werden, andere bleiben oder werden nette enge oder weitere Bekannte - das alles ist doch auch gut so und keinerlei Abwertung. Aber nein, "Freunde".... ja, Teambildungsmaßnahmen der anderen Art, Sekten-Vokabular: Wir sind ALLE Freunde, wir sind ALLE ein Team, wir sind ALLE ein ganz großes Heer im Gleichschritt und Gleich-Hirnstrom...

Zum Fürchten.
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lupus_vagansIch habe keinerlei Angst vor dem Alleinsein.

Es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit, einen Schutz vor anderen Menschen (mag sich etwas doof anhören).
Es gibt mir Gelegenheit, über mich selbst und die Welt nachzudenken.

Ich bin schon immer ein Außenseiter und Einzelgänger gewesen, der die Einsamkeit der Möglichkeit, unter oberflächlichen Menschen, mit denen man kaum etwas gemeinsam hat, zu weilen, vorgezogen hat.

Ich habe zur Zeit genau 2 echte Freunde, denen ich fast alles anvertrauen kann. Leider wohne ich im Moment ca. 400 km von ihnen entfernt. Die Freundschaften zu ihnen haben sich im Laufe mehrerer Jahre entwickelt.

Es gibt noch mehrere andere Menschen, die auf mich sympathisch wirken, allerdings bin ich leider ziemlich unfähig, was das Schließen von Freundschaften anbelangt.
In solchen Situationen überkommt mich immer die etwas niederschmetternde Befürchtung, dass ich mir dadurch gute potentielle Freundschaften entgehen lasse.

Das Alleinsein wird nur dann schlimm für mich, wenn ich mehrere Wochen lang kaum Kontakt zu einem Menschen (im RL) habe.
Diese Einsamkeit kann sehr erdrückend sein und ich wünsche sie auch niemandem. :confused:

Gruß

lupus
Sir PilzelotIch finde allein sein nicht schlimm, dennoch bin ich viel lieber in gesellschaft...aber nur mit wenigen leuten. Alles andere ist egal...
Moony97[COLOR=green]Ich bin gern allein.Das hat einfach etwas Vertrautes,ich kenne es einfach nicht anders.Als ich zum ersten Mal jemanden traf,der mit mir befreundet sein möchte,war es merkwürdig,auf einmal so viel Zeit mit jemanden zu verbringen.Ich liege lieber allein im Dunkeln auf meinem Bett und denke nach,versinke in meiner Traumwelt,als jemanden zu treffen. Ich liebe es vorm Fenster oder auf fem Bakon zu sitzen und den Regen oder die Sterne zu beobachten. In der Nacht fühle ich mich total wohl,weil man sich da geschützt vorkommt,als hätte man einen Mantel der das Böse von einem fernhält. Also,in Kurzform:Ich liebe die Einsamkeit.[/COLOR]
NixUnd warum muss das in Grün sein? Wegen der besseren Lesbarkeit?
twilightangelich war von anfang an daran gewöhnt alleine zu sein, ich wollte nie freunde. seit ich mich erinnern kann habe ich mich immer automatisch abgekapselt. in der gruppe hatte ihc immer probleme, eine zeit lang habe ich versucht mich unter leute zu mischen aber es war mir unangenehm.

egal was ich getan hatte ich machte mir gedanken darüber was andere wohl von mir denken würden wenn ich dieses oder jenes tun würde. - das wurde sehr anstrengend, und ich hatte mich unwohl gefühlt.

in der schule komme ich mit jedem zurecht, aber so etwas wie "freundschaft" ist das nicht. ich komme mit allen aus, alle kommen mit mir aus. bei projekten arbeiten wir zusammen, aber in freistunden setze ihc mich dan wieder alleine an einen tisch und lese oder zeichne.

bis jetzt kam ich so gut aus, aber in meiner jetzigen ausbildung bereitet mir diese einige schwirigkeiten. ich halte es einfach nicht lange genug in einer gruppe aus, auch wenn niemand "böse" oder so etwas zu mir ist.

entweder ich lege diese eigenschaft in nächster zeit ab, oder ich muss mir einen anderen Job suchen...
Blutengel1994Die Einsamkeit wurde mir scheinbar in die Wiege gelegt. Freunde hatte ich eigentlich auch immer welche, sehr wenige, aber eigentlich, meistens wirklich gute. Doch das verlor sich mit der Zeit immer, und alles war wieder wie ursprünglich. Die Freundschaften lösten sich mit der Zeit und es gab damal leider gar keinen Kontakt mehr.
Ich denke, wirklich angefangen hat das alles mit dem Eintritt in den Kindergarten, wo ich zu fast niemandem Anschluss fand. Man mochte mich einfach nicht, weil ich nie so war, wie man es erwartet hatte. (Es äußerte sich bereits damals mit Mobbing. Dies hat sich durch die Grundschule und meinen weiteren Schulweg hindurch, bis heute nicht geändert.) Heute habe ich zwar wenige, doch sehr gute Freunde. Ich sehe sie dennoch selten. Sie leiden unter mir. Sie spüren noch immer dieses Eigenbrötlerische. Es ist keine Absicht. Ich sehne mich oft nach dem Alleinsein. Manchmal auch nach, jedoch etwas selten, der fremden Menge, die Oft in Städten anzutreffen ist. Menschen die mich nicht kennen, und ich sie auch nicht. Ich fühle auf irgendeine eine Art Geborgenheit. Doch meist ist es die Einsamkeit, die mir die Natur bieten kann. Beispielsweise Wälder oder auch Friedhöfe. An solchen Orten fühle ich mich wirklich wohl. Mit all den Emotionen. Viele andere Menschen geben mir auch oft das Gefühl nicht hineinzupassen in diese Welt. In deren Welt.
Um auf den Punkt zu kommen, ich brauche die Einsamkeit ein stück weit, um mit der emotionalen Ebene klar zu kommen. Es hilft wirklich, bei Trauer, Wut und den ganzen, für manche negativen Gefühle. (Ich betrachte diese Gefühle eher als notwendig und bin froh sie verspüren zu können. Jedenfalls ein Stück weit.) Aber auch zum denken und meine Leidenschaft das Schreiben auszuleben. Furcht verspüre ich nicht im Geringsten. Mit Ausnahme vor kompletter Isolation.
SunnhildaIch halte es, was meine vier Wände betrifft, am liebsten mit Wilhelm Busch:

"wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut".

Seit 13 Jahren lebe ich jetzt alleine, und ehrlich gesagt, ich kann es mir kaum noch anders vorstellen. Dennoch pflege ich in Maßen auch gern soziale Kontakte. Besuch habe ich ab und an gerne, ich mag es, Gäste zu verwöhnen und denke mir manchmal auch, daß es schön wäre, wieder einen Partner zu haben - aber ständig mit jemandem zusammen wohnen? Eher nicht, zumindest nicht jetzt. Wie schnell wird aus dem Verwöhnen, das ja gern und freiwillig geschieht, eine Erwartungshaltung auf der anderen Seite? Im Zusammenleben kehrt unweigerlich der Alltag ein, das Profane, und der Zauber verblaßt und schwindet womöglich sogar ganz. Sind die gemeinsamen Begegnungen nicht alltäglich, lassen sie sich immer wieder wie ein Fest gestalten und zelebrieren. Wird das Zusammensein aber zum Alltag, dann wird das, was vorher als Verwöhnen, als etwas Besonderes gedacht war, zur Selbstverständlichkeit. Es wird erwartet und zur Routine, und Routine fängt irgendwann an zu nerven und langweilig zu werden.
Natürlich sollte eine gute Beziehung auch den Alltag meistern, aber ich denke, wenn man nicht gerade eine Familie plant, ist es nicht unbedingt notwendig, einem gemeinsamen Alltag so viel Raum zu geben. Das Thema "Familie" ist für mich inzwischen auch aus Altersgründen erledigt, ich suche nicht mehr den bodenständigen Versorger, sondern eher ein inspirierendes und inspiriertes Geschöpf, der Lebensgefühl und Weltanschauung mit mir teilt und mit dem ich die schönen Dinge des Lebens genießen kann (habe mich ohnehin schon immer stärker zu einer Art "Muse-Künstler-Verbindungen" hingezogen gefühlt). Aber eigentlich suche ich gar nicht, und deshalb komme ich mit mir alleine auch sehr gut zurecht... wenn so ein Wesen in mein Leben treten sollte und es knistert, dann ist es gut so - wenn nicht, ist es für mich aber auch in Ordnung, alleine zu bleiben.

Entweder der Richtige kommt, oder nicht - mit "2. Wahl" aus Verlegenheit, nur um nicht allein zu sein, gebe ich mich nicht ab.

Irgendwie kann ich es nicht nachvollziehen, warum Menschen so tief verzweifelt sein können, wenn sie keinen Partner haben, und sich lieber mit einer miesen Beziehung arrangieren oder von einer enttäuschenden Affäre in die nächste schlittern, als alleine etwas für ihr eigenes Wohlergehen zu tun. Ist es Angst vor der Selbstfindung? Mangelndes Selbstwertgefühl, das Gefühl, ohne Partner nicht liebenswert zu sein, und die Partnerschaft als Bestätigung dafür zu brauchen, daß es jemanden gibt, der einen liebt (auch wenn das oft mit Liebe nicht mehr viel zu tun hat)?

Manche Leute verwechseln Liebe mit Brauchen - jemanden brauchen bedeutet aber, sich in Abhängigkeit begeben, und das hat mit Liebe nichts zu tun. Die reifsten und besten Beziehungen sind die zwischen zwei Individuen, die jeder für sich auch gut alleine leben könnten und sich aus reiner Zuneigung und Freiwilligkeit für das Zusammensein entschieden haben.

Was Freunde und Bekannte betrifft, ist es so, daß ich die meisten Kontakte übers Internet pflege - da freue ich mich natürlich schon, wenn man sich, meist auf Konzerten, dann auch mal "live" trifft, und es gibt ein paar Leute, mit denen ich auch ausgedehnte Telefonate pflege (wo ich ja sooo wenig telefoniere :D ). Hier vor Ort habe ich nur wenige Kontakte. Es gibt einen schwarzen Stammtisch, den ich aber, seit ich donnerstags abends Schule habe, kaum noch besuche. Die meiste Zeit hocke ich in meiner Wohnung (ich arbeite ja größtenteils von zuhause aus), ab und zu gehe ich spazieren in der Natur, ausgehen hier vor Ort ist für mich gleich null, seit das Büro, mit dem ich drei Jahre zusammengearbeitet hatte, aufgelöst wurde (damals sind wir so ein-bis zweimal im Monat zusammen essen gegangen, entweder die ganze Telefonistinnenrunde, oder in interner Runde zu dritt mit der "Chefin" und noch einer Kollegin, zu denen ich aber auch ein freundschafliches Verhältnis aufgebaut hatte).

Ich bin zwar kein total kontaktscheues Wesen, aber ich suche die Kontakte nicht, sondern nehme sie eher "wie sie fallen". Nur meine Konzertgänge so ca. alle 2 Monate mal, die müssen sein, da lebe ich auf und da fühle ich mich unter Gleichgesinnten (vor allem wenn bestimmte Leute mit von der Partie sind, dann bin ich nahe dran, von "Familie" zu sprechen)... ganz so abgeschnitten von allem Geschehen mag ich nun auch nicht sein.

Was meine Verwandtschaft betrifft, freue ich mich, sie 1-2mal im Jahr zu sehen und sich mal für ein paar Tage auszutauschen, aber meist geht mir der Gesprächsstoff relativ schnell aus, da ich geistig irgendwie in anderen Sphären unterwegs bin... die Dinge, die mich interessieren, wie auch meine Weltanschauung etc. sind für meine Mutter, meine Schwestern und andere Verwandte "böhmische Dörfer", so wie ich meist nicht allzuviel zu dem beisteuern kann, was sie so bewegt. Irgendwie leben wir in verschiedenen Welten, und ich komme mir dann manchmal vor wie eine Besucherin vom anderen Stern. Seltsam, da gibt es unter meinen Freunden und Bekannten Leute, denen ich mich geistig-seelisch weit "verwandter" fühle als meiner wirklichen Verwandtschaft. Dennoch freue ich mich natürlich, wenn man sich zu Weihnachten oder zwischendurch mal wieder sieht.

Ich glaube, ich bin sowohl gern allein als auch (gelegentlich) gern unter Menschen - aber die Betonung liegt auf "gelegentlich", und es müssen die richtigen Leute sein. Die zufällige Masse stößt mich eher ab.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Sunnhilda [/i]
[B]...mit "2. Wahl" aus Verlegenheit, nur um nicht allein zu sein, gebe ich mich nicht ab.

.... [/B][/QUOTE]

!!!!!!!!!!!!!!

Das ist nicht nur bei Beziehungen so, auch im Freundeskreis oder in der Arbeit.

Die Erwartung vieler Menschen hat mit Gleichmacherei zu tun.
Aber jeden gleich zu behandeln geht einfach aus technischen Gründen nicht.
Freundschaft ist ein hohes Gut, dieses wird nicht "für lau" unters Volk geworfen.
Insofern funktioniert Demokratie nicht und es ist mir (an dieser Stelle) auch egal.
GothicxonarMier geht es genau so wenn ich aleine bin. Ich Denke sachen die einem normalen menschen sehr belasten würden ich meins ernst ich glaube ich habe angst von dem was ich denke.
LittleWednesdayAngst allein zu sein hab ich nicht...ich bin oft gern allein. Lieber als mit Menschen, die mich nicht verstehen, mit denen ich kaum was gemeinsam habe oder mit denen ich mich nicht unterhalten kann, weil keine Interessen bestehen, die beide teilen. Aber auch in der Familie such ich oft das alleinsein...also ich liebe meine Familie über alles und bin wahnsinnig gern mit ihnen zusammen, aber manchmal brauch ich 'ne Auszeit. Viele Menschen auf einmal sind mir unangenehm, sie sind nervig und ich will nur weg..

Mit der Einsamkeit ist das was anderes...bin ich allein, heißt das noch lange nicht, dass ich auch einsam bin. Aber wenn ich mich wirklich einsam fühle, macht mir das schon ein wenig Angst..meistens kommt das, wenn ich im Bett liege und nachdenke. Freunde, die nicht in meiner Nähe sind, können da leider wenig helfen...denn meine wirklichen Freunde wohnen leider nicht nebenan.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von LittleWednesday [/i]
[B]...Freunde, die nicht in meiner Nähe sind, können da leider wenig helfen...denn meine wirklichen Freunde wohnen leider nicht nebenan. [/B][/QUOTE]

Kommt mir irgendwie bekannt vor...

Alleine sein ist oft die -sagen wir- würdigste und ehrenhafteste Methode, wennauch etwas melancholisch.

Die Alternative wäre, sich unqualifiziertem Personal nach dem Zufallsprinzip an den "Hals zu werfen", um sich für den Moment zu betäuben.
Es bringt aber wenig Punkte für die Selbstachtung.
Damit keine wirklich gute Idee.
LittleWednesdayEs käme mir wie Verrat an mir selbst vor, würde ich mich 'unqualifiziertem Personal nach dem Zufallsprinzip' an den Hals werfen... da bleib ich doch lieber bei mir und meiner wenigkeit ;)
NixJa, mach es so, bleib allein. Ist sicher die richtige Entscheidung für Dich.
Wobei das Personal auf Nachtwelten auch nicht durchgängig qualifiziert ist.

- Stell Dir nurmal vor, die "Unqualifizierten" würden sich nicht für Dich interessieren. Wäre das nicht schlimm? Eine Katastrophe.

Dann würde Dich auch niemand darauf hinweisen, dass Du in Deiner Signatur die Personalpronomen im ersten Fall verwechselst (Femininum/Neutrum).

- Doch, eigentlich ganz qualifiziert hier, das Personal.

;)
LittleWednesdayIch sprach ja auch nicht von diesem Personal hier, sondern eigentlich grad eher von dem Personal, was sich täglich in meinem Umfeld befindet. Und da ich die schon etwas besser kenne, weiß ich, wer unqualifiziert ist und sie interessieren mich kein Stück. Was also sollte ich mit ihnen anfangen? Bzw warum sollte ich mich dann mit ihnen umgeben? Also ist es mir auch gleich, ob sie sich für mich interessieren oder nicht.
NixOkay, dann darfst Du auch die Personaltoilette im Board nutzen.
Aber immer schön spülen.


[URL=http://img530.imageshack.us/i/klob.jpg/][IMG]http://img530.imageshack.us/img530/6958/klob.jpg[/IMG][/URL]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]...

- Doch, eigentlich ganz qualifiziert hier, das Personal.

;) [/B][/QUOTE]

Meistens eher quasifiziert.
Bäumchen82Einsamkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Auch ich bin gern allein, hänge meinen Tagträumen nach und genieße die selbstgewählte Isolation. Aber genauso gern bin ich unter Menschen und unterhalte mich.
Ist Einsamkeit etwas schlechtes? Der Begriff ist negativ behaftet. Aber ist es wirklich so schlimm, einmal ganz für sich allein zu sein, keine Rücksicht auf die Bedürfnisse und Ansichten anderer Menschen nehmen zu müssen und seinen eigenen Interessen und Wünschen nachzugehen?
LostSoul684Ich bin immer allein und das frisst mich innerlich einfach nur auf. Das allein sein vermittelt mir das Gefühl nicht das Recht zu haben auch nur ein funken Glück verspüren zu dürfen. Überall nur Ablehnung und Verachtung in meiner Welt. Am liebsten würde ich den ganzen Frust von der Seele schreien. Ich bin schon so weit das ich manchmal am liebsten dem ganzem Elend ein Ende setzen möchte.
puzzleIch fürchte mich nicht davor, mich allein irgendwo aufzuhalten, das ist sogar oft ganz angenehm weil viele Menschen in meinem Umfeld - so gern ich sie habe - schlicht und ergreifend zu nerven beginnen.. gar nicht mal mit ihrer Art, sondern eher damit, dass ich mich durch ihre Anwesenheit zu einem bestimmten Verhalten gezwungen fühle um sie glücklich zu machen oder nicht zu enttäuschen oder sonst was. Dieses 'Alleinsein' hat für mich etwas ruhiges, entspannendes. Ich bin schon auf viele Leute getroffen die es nicht nachvollziehen konnten dass ich einfach mal alleine irgendwo hin gehen wollte. Ich denke, dass sich die Menschen dadurch von mir ungewollt fühlen, dass sie denken, dass sie mir sozusagen weniger lieb sind als Nichts. Ich will manchmal einfach für mich sein. Das verstehen sie nicht. Für sie war das 'Alleinsein' auch etwas negatives. Liegt vielleicht an dem Bild dass viele Leute davon haben, wie ein Mensch zu sein hat wenn er akzeptiert und respektiert wird. Der unternimmt nämlich nichts alleine. Der hat schließlich Freunde. Und das macht man doch nicht. Und so weiter. Egal.
Einsamkeit hingegen, also, das man sich ganz von anderen isoliert, immer allein ist und keinen Kontakt zu anderen Menschen hat fände ich persönlich nicht erträglich. Respekt den Leuten die keine Zuneigung anderer Menschen brauchen, ich selbst würde verkümmern. Ich denke aber, dass man durchaus etwas gegen diese Einsamkeit tun kann, anstatt allem ein Ende zu setzen.
PemphredoAls ich noch ein bisschen jünger war war ich Aussenseiterin. (Jetzt bin ich es immer noch, ein bisschen, aber nicht mehr so richtig... Naja, das ist ein wenig kompliziert, eine andere Geschichte...) Ich redete mir ein, dass ich die Gesellschaft anderer Kinder nicht brauchte und nicht vermisste. Da hab ich mich selbst belogen, denke ich.
Ich bin sehr gern allein, aber es ist auch schön mit anderen Menschen zusammen zu sein. :)

Ich habe keine Angst alleine, nein. Ich habe mehr Angst wenn ich mit vielen Leuten zusammen bin
Anna DrownEinsam bin ich ungern, allein sein ist schön und muss ab und zu auch sein.

"Einsam" definiere ich damit, dass man niemanden hat, keine Freunde, kein Familie und von den anderen abgelehnt zu werden.
Als ich noch nicht so war wie ich jetzt bin, war ich fast immer einsam, hatte vielleicht 2, 3 Freunde mit denen ich mich nicht wirklich identifizieren könnte, sie auch nicht mit mir.

Aber seit ein paare Jahren, (ja, ich muss sagen "als ich in die Szene kam" ;) ), habe ich mehr Freunde bekommen und bin nicht mehr einsam.
Doch ich brauche einfach meine Ruhe, Stunden für mich allein, in denen ich keinen Stress habe, über alles nachdenken kann und auch Gedichte schreibe.

Also ich denke zwischen den beiden Begriffen muss man ganz klar unterscheiden.

In Stille.....Anna
ElementarsatzIch verstehe nicht, wie man Angst vor dem Alleinsein haben kann. Schließlich ist das nichts, was einen überfällt, so wie Krebs oder eine endogene Depression. Solange man jung, gesund und nicht hässlich wie die Nacht ist, kann man eigentlich immer etwas dagegen tun.

Zeitweise bin ich sehr gerne allein. Einfach, weil ich Tätigkeiten mag, die alleine besser funktionieren. Lesen, Nachdenken, Schreiben, konzentriert Musik hören. Tage- oder wochenlanges Alleinsein ist natürlich weniger erstrebenswert.
Töggelie[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ich verstehe nicht, wie man Angst vor dem Alleinsein haben kann.[/B][/QUOTE]



Ich empfinde Alleinsein sogar oftmals als einiges entspannter als Gesellschaft. Man kann sich ohne Erwartungen von Anwesenden in aller Ruhe seinem eigenen Tagesablauf widmen, man kann das Lieblingsfernsehprogramm anschauen, kann schlafen, essen, duschen, das Fenster öffnen, wann immer man es möchte, das ist doch super. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste mit jemandem zusammenleben, ohne wenigstens einen eigenen Raum zu haben, in dem ich GANZ alleine sein darf, möchte ich mich mit Schmackes in die nächste Depression werfen. DAVOR hätte ich Angst, aber vor dem Alleinsein...weniger.

Ich bin z.B. auch immer sehr froh, wenn ich während eines Hotelaufenthaltes ein Einzelzimmer haben kann (ein Traum waren deswegen immer Schullandheimaufenthalte oder Klassenfahrten mit 5-30 Leuten im Zimmer). Letztens dachte ich, es wäre doch sicher auf irgendeine Art und Weise gesund, dem entgegenzusteuern und mich absichtlich, obwohl ein Einzelzimmer in Reichweite war, in das Doppelzimmer zu begeben, aber es macht schon Sinn, dass man als Einzelgänger automatisch doch eher das Einzelzimmer haben möchte und das dann auch nimmt.

Treffen mit mehreren unbekannten Menschen, Gruppenarbeiten, Unternehmungen mit Freunden von Freunden, etc. das macht ebenfalls nicht allzu viel Sinn, da ich meistens nur verlegen lächelnd im Weg rumstakse und mich mithilfe von Piepslauten artikuliere, da ich einfach ein bisschen ängstlich und unsicher bin, was fremde Menschen anbelangt. :rolleyes:
Sind mir die Leute vertraut und fühle ich mich wohl, dann ist das natürlich eine andere Sache, aber prinzipiell tendiere ich schon eher zu Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten ohne ein Plus an Menschen.
Elestial[QUOTE]Einsam bin ich ungern, allein sein ist schön und muss ab und zu auch sein.[/QUOTE]

Das kann ich an sich eigentlich so unterschreiben.

Ich hasse Einsamkeit. Sie macht mich kaputt.
Vor allem gepaart mit Verlustängsten ist es eigentlich fast die Hölle.


Alleinsein muss aber mal sein, vor allem, wenn ich über irgendwas nachdenken möchte bzw. mich etwas beschäftigt.
Dann will ich in Ruhe vor mich hingrübeln, ohne gestört zu werden.
Aber abends zum Beispiel alleine einschlafen kann ich wiederum auch nicht.
Ich brauch immer was bei mir.
Seis nun meine beste Freundin, meine Katze, mein Freund, oder tonnenweise Kuschelkissen...


Das - meiner Meinung nach - Allerschlimmste allerdings ist, wenn man zwar nie so richtig allein, aber dafür ständig einsam ist.
Das ist nichts Ganzes und nichts Halbes... Weder Fisch noch Fleisch.
Ätzend....
JohnSteedJa!

Wobei die Einsamkeitsnummer von anderen gerne gezogen werden kann, zum Zwecke der emotionalen Erpressung bzw. Mobbings...
Einsamkeit kann von anderen in einen hineingetragen werden.
Daher fühle ich mich eher selten einsam, kann auch alleine zurecht kommen.
Man muss oft wissen, was man will, nicht immer ist geeignetes Personal dazu vorhanden.
Es ändert nichts daran, dass man dies oder das will....:cool:
Elestial[QUOTE]Wobei die Einsamkeitsnummer von anderen gerne gezogen werden kann, zum Zwecke der emotionalen Erpressung bzw. Mobbings...[/QUOTE]

Inwiefern?
Eher in die Richtung "ich tu mal so als ob, um andere an mich zu binden" oder mehr Richtung andere ausgrenzen?
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Soulpath [/i]
[B]
Was vermag mir der der prachtvollste Sternenhimmel zu Zeigen, wenn ich diese Erfahrung mit niemandem teilen kann?
[/B][/QUOTE]

Du brauchst einfach ne Freundin.
Einsame_Elfeich habe keine angst vor der einsamkeit doch ab und zu bin ich mit meinen gedanken gern mal auch allein um in meine inneren wald der ruhe neue kraft zu tanken für die kommenden tage
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Soulpath [/i]
[B]... bin ich eigentlich seit (sagen wir mal genug) Jahren daran gewöhnt, meine Nächte in totaler Einsamkeit zu verbringen. Aber trotz dieser Gewöhnung, bekomme ich manchmal immer noch Panik, wenn ich daran denke, die ganze Nacht allein mit meinen Gedanken zu sein. [/B][/QUOTE]


kenne ich. Und ich habe mich lange gefragt, wo dieses Gefühl der Panik herkommt. Mittlerweile denke ich, daß alle unsere Bestrebungen uns abzulenken - Tag wie Nacht - dazu dienen, vor uns selber wegzulaufen. Manchmal werden einem in der Stille, ohne Radio, ohne Musik, ohne PC und ohne TV klar, wer wir wirklich sind. Was wir wirklich sind. Und das kann manchmal schwer sein....
HrefnadisIch finde es erstaunlich, dass Menschen nachts nicht allein schlafen können. Für mich ist das Standard und ich finds gut. Trotzdem ich glücklich verheiratet bin, im Übrigen. Ich habe einen sehr leichten Schlaf und kleinste Geräusche wecken mich. Söhnchen hat sich längst daran gewöhnt, Mama in der Tür stehen zu sehen, wenn er nachts vermeintlich leise aufs Klo tappert. Auch Töchterchen oder Mann begegnen mir auf meinen nächtlichen Kontrollgängen, wenn ich mal wieder was gehört habe. Ein neben mir schlafender Partner ist auf Dauer die Hölle, weil ich bei jeder Änderung seiner Atmung sofort aufwachen würde. Das schlaucht extrem. So habe ich inzwischen einen eigenen Schlafplatz, etwas abgeschieden, damit ich wenigstens mal eine Nacht von 7 oder so durchschlafen kann. Früher war das übrigens nicht so. Das kam erst mit der Familiengründung. Ich habe wohl eine Art Übermutterinstinkt entwickelt. Inzwischen bin ich froh, wenn mir diese Last ab und an mal abgenommen wird und ich ganz alleine bin, ohne mich um irgendjemanden "sorgen" zu müssen. Allein sein ist zur Erholung geworden.
OktoberLostSoul684 beschreibt das meine Gefühl sehr genau.
Dieses Alleinsein ist wahrlich nicht schön, es ist..schrecklich.
Es frisst einen nicht nur auf, es lässt einem an sich Selbst zweifeln.
Den Hass und die Verachtung die man von jeglichen anderen
Menschen zu spüren bekommt ist ätzend, dennoch, im Vegleich dazu,
in dem Wissen zu sein, dass es keinen Menschen auf einer Welt mit
mehr als 7 Milliarden Menschen gibt, der sich für dein Befinden interessiert, ist..unerträglich.
Engelchen219Ich finde das Gefühl allein zu sein bedrückend. Wenn ich manchmal zu hause alleine sitze und meine Mutter ist im Urlaub oder Ähnliches und ich sitze in der Nacht im Zimmer alleine und hätte keinen PC oder kein Handy, würde mich ein Gefühl der Einsamkeit quälen. Klar will ich auch MAL alleine sein. Aber nicht auf Dauer.. ein Mensch brauch Gesellschaft. So sind wir nunmal gemacht.
DerNachtengelNabend,

die Einsamkeit kann für mich erholung sein oder qual kommt da auf meine Stimmung an.

Momentan liegen die Nerven bei mir blank wegen meiner Abschlussprüfung für die Lehre und da regt mich schon mein eigenes atmen auf und die Leere Meiner Wohnung, wenn ich aber mein Exil verlasse und durch die nacht streife ist mir die Einsamkeit ein stiller Begleiter mit dem ich den Tag Revue passieren lasse.

so wie mich mein zugrößes bett ärgert 3 Monate nach ner 3,5 Jahre andauernden Beziehung sind 200x180 schon sehr einsam aber man gewöhnt sich dran, wenn auch etwas langsam.

So viel von meiner seite.

Gruß

Matthias
hera[QUOTE][i]Original geschrieben von DerNachtengel [/i]
[B]Nabend,

die Einsamkeit kann für mich erholung sein oder qual kommt da auf meine Stimmung an.

Momentan liegen die Nerven bei mir blank wegen meiner Abschlussprüfung für die Lehre und da regt mich schon mein eigenes atmen auf und die Leere Meiner Wohnung, wenn ich aber mein Exil verlasse und durch die nacht streife ist mir die Einsamkeit ein stiller Begleiter mit dem ich den Tag Revue passieren lasse.

so wie mich mein zugrößes bett ärgert 3 Monate nach ner 3,5 Jahre andauernden Beziehung sind 200x180 schon sehr einsam aber man gewöhnt sich dran, wenn auch etwas langsam.

So viel von meiner seite.

Gruß

Matthias [/B][/QUOTE]

Sehe ich genauso.

Da ich von daheim aus arbeite, bin ich allein sein gewöhnt und empfinde das nicht als Einsamkeit. Einsam ist man ja erst, wenn man jemanden braucht und niemanden hat. Das ist bei mir nicht der Fall.
ScheolEinsamkeit dreht sich ja nicht ausschließlich um Beziehungen. Wenn ich nicht ab und zu Kontakt zu Menschen hätte die den Titel Freund von mir bekamen, würde ich durchdrehen. Auch wenn ich relativ wenig Kontakt benötige, so ist ein entspanntes Mehr durchaus ein Nice-to-have.
RedemeerWie würdet ihr es finden 14tage lang ohne menschlichen kontakt in eurer wohnung zu sein? ihr könnt zwar raus aber tut es nich ( die frage stelle ich weil ich gerne wissen möchte wie lang ein mensch in seinen eigenen vier wänden es aushällt allein zu sein)

ich fände es auch toll wenn es so ein experiment gäbe...das vorher für zb14 tage eingekauft wurde ..essen ist also da..und wer die wohnung vorher verlässt hat verloren und der sieger stellt einen neuen rekord auf
ScheolDas habe ich schon hinter mir.

Ich wurde fast wahnsinnig und bekam krasse Depressionen. Als ich mich mit einem Kratzbaum unterhalten habe, wusste ich, dass ich für die Einsamkeit nicht gemacht bin.
KampfsauIst das nicht auch eine individuelle Sache mit der Dauer des Alleinseins? Manche können auch Wochen und Monate ohne menschliche Kontakte sein , ohne irgendwelchen dauerhaften psychologischen Schäden davonzutragen.

Ich denke ich könnte 14 Tage auch alleine sein. Das Problem bei dem Experiment wäre wohl auch weniger das Alleinsein. Natürlich würde ich mich nach noch längerer Zeit wohl sehr sehr alleine fühlen aber ich hätte da wohl mehr Probleme mit der Monotonie der ganzen Sache.

Wenn ich nur gegen die Wand starren könnte, wäre es wohl ein richtiger Alptraum. Darum kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, wie bestimmte Menschen Gefängnisstrafen von mehrjähriger Dauer als lasch ansehen können.

Es wäre wohl anders, wenn man in der Zeit durch irgendwelche Wälder und über irgendwelche Berge wandern könnte.
ScheolDa gebe ich dir Recht. Auch darin, dass es sich in der Natur wesentlich länger alleine aushalten lässt. Nur solchen,.die behaupten das gar nicht zu brauchen glaube ich nicht. Selbst Zarathustra stieg ab und an vom Berg. ;“P
KampfsauPermanentes Alleinsein war auch nicht die Frage, es ging ja um die 14 Tage.

Und ich denke die 14 Tage sind durchaus zu schaffen. Was es wohl schwerer macht ist die Ungewissheit, ob man jemals wieder andere Menschen trifft.

Ich kann meiner Freundin oder meine Familie sagen, ich bin mal 14 Tage weg, ist zwar mitunter sehr schwer aber man weiß, dass es enden wird.

Wenn man nicht weiß, dass die Einsamkeit in Absehbarer Zeit enden wird, dann kann das auch schon nach wenigen Tagen und Wochen echt bitter werden.
Scheol[QUOTE]Permanentes Alleinsein war auch nicht die Frage, es ging ja um die 14 Tage.[/QUOTE]

Und ich machte nur eine Aussage. ;)

[QUOTE]Wenn man nicht weiß, dass die Einsamkeit in Absehbarer Zeit enden wird, dann kann das auch schon nach wenigen Tagen und Wochen echt bitter werden.[/QUOTE]

Kommt drauf an was man für ein Typ ist. Mir sind schon nach 4 Tagen die Sicherungen durchgebrannt, und damit meine ich Ende der Fahnenstange. Trotz Internet, was keinen Ersatz darstellte. Es waren insgesamt 8 Tage die für mich blanker Horror waren.
Also, nichts essen können, mit sich selbst sprechen und der ganze Kram. Ich dachte damit gut zurecht zu kommen und definierte mich als Mensch der am besten alleine ist. Dementsprechend freute ich mich auf die Woche und dementsprechend war ich schockiert. Deswegen halte ich die Theorie hier für irreführend, wobei ich das Philosophieren nicht für Unsinn erklären möchte.
poison14 tage nur für mich allein ? ... momentan ein äusserst reizvoller gedanke - ruhe, stille, frieden - keine hektik, kein stress, keine verantwortung, keine verpflichtungen, keine "to-do-listen" ...
eine woche könnte ich glatt durchschlafen, eine woche lang endlich die wohung gründlich bearbeiten, eine woche entspannen, lesen, das ewige bild zuende malen, in musik baden und wohl etliches mehr mit der freien zeit anfangen ... also - macht drei wochen aus dem angebot und ich bin dabei ...
nicht für immer, aber für eine absehbare weile komme ich wohl sehr gut ohne menschliche kontakte aus
selbstgewähltes alleinsein ist doch ein grosser unterschied zu einer auferzwungenen einsamkeit (heras definition empfinde ich da schon als sehr zutreffend - einsam ist, wer jemanden braucht, aber niemanden hat)
hera[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]14 tage nur für mich allein ? ... momentan ein äusserst reizvoller gedanke - ruhe, stille, frieden - keine hektik, kein stress, keine verantwortung, keine verpflichtungen, keine "to-do-listen" ...
eine woche könnte ich glatt durchschlafen, eine woche lang endlich die wohung gründlich bearbeiten, eine woche entspannen, lesen, das ewige bild zuende malen, in musik baden und wohl etliches mehr mit der freien zeit anfangen ... also - macht drei wochen aus dem angebot und ich bin dabei ...
nicht für immer, aber für eine absehbare weile komme ich wohl sehr gut ohne menschliche kontakte aus
selbstgewähltes alleinsein ist doch ein grosser unterschied zu einer auferzwungenen einsamkeit (heras definition empfinde ich da schon als sehr zutreffend - einsam ist, wer jemanden braucht, aber niemanden hat) [/B][/QUOTE]

Könnte ich so unterschreiben. Wobei das sicher auch immer auf die momentane Lebensphase ankommt (wie du ja auch geschrieben hast: "momentan"). Ich habe Menschen in meiner Familie, die schauen mich mit großen Augen an, wenn ich erzähle, dass ich gerade 4 Tage allein (= ohne meinen Freund) einen Strandurlaub in der Türkei gemacht haber. Die könnten sich nicht mal einen Tag Urlaub ohne Begleitung vorstellen. Für mich echt beängstigend, wie man so abhängig sein kann.
NinaNiteroseAlleinsein ist in gewissem Maße doch etwas Schönes.
Nur wenn es zu Einsamkeit wird, dann wird's gefährlich!
xSchattenIch finde es durchaus angenehm auch mal ganz für mich allein zu sein, zudem ich einfach ein Mensch bin der viel Ruhe und Zeit für sich braucht, nur sollte dieses Alleinsein eben kein Dauerzustand sein. Ansonsten vereinsamt man wirklich noch irgendwann...
KyokoEinsamkeit...
Ich finde es ist ein schönes Gefühl einsam zu sein. Es gibt mir das Gefühl von Leidenschaft, Trauer und doch etwas Schmerz. Ich bin gern alleine, ja. Ich habe mein ganzes Leben lang alleine verbracht und das find ich auch gut so. Ich bin sehr sehr sehr gerne alleine. In der Gesellschaft fühl ich mich immer ausgeschlossen und auch sehr allein. Ich finde man sollte den Gedanken "Allein sein" nicht zu überstürzen denn jeder interpretiert es anders. Man sollte so leben wie man will. Und ich will nun alleine leben. Für immer und ewig. Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden gebraucht oder geliebt. Ich hatte auch noch nie einen der mir wichtig war, oder ist. Alleine zu sein ist ein Vorteil für mich denn, es zeigt mir das ich auch alles alleine schaffen kann und nicht immer in einer Gruppe. Ich muss zum beispiel auch nicht immer auf die anderen achten oder acht geben was das anbelangt. Ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich muss niemanden etwas erteilen oder gar schlimmes antun. Alleine zu sein ist das friedliche Ereignis der Ruhe selbst. Man kann in sich gehen und einfach über sich selbst nachdenken... wie man ist, fühlt....usw.
Es geht eher darum ob man sich den anderen anpassen kann und wenn nicht. Dann ist man sowieso allein. Und auf sich allein gestellt. Jeder muss für sich rausfinden ob es einen gut tut "Allein" zusein oder nicht. Das ist meine Ansicht.

Grüße ... Kyoko
Lady AshWie alt bist du denn, Kyoko, dass du "für immer und ewig" kennst? Das ist eine verdammt lange Zeit, weißt du.

Aber ich mag auch gerne alleine sein in diesem alten Haus mit seinen alten Möbeln, aus den Lautsprechern ertönt Diorama ... der Blick schweift nach draußen. Ja, Einsamkeit und dieser Hauch von Schmerz: hallo, Melancholie.

Und dann ist da draußen in der Nacht eine verwandte Seele, genauso einsam und viel ... dunkler als ich, sie sucht etwas, so wie ich, doch ... die Einsamkeit bleibt, nur der Schmerz verändert sich: hallo, Sehnsucht.

Will sagen, manchmal ist es schön alleine zu sein, und als ich noch sehr jung war, dachte ich "immer und ewig" in dieser selbstgewählten Isolation leben zu können. Aber ich wurde älter, und der Hunger nach Nähe immer stärker; ich weiß nicht, ob er je gestillt wird und das tut weh. Verdammt weh.

Aus den Lautsprechern klingt jetzt In Mitra Medusa Inri ...
KyokoIch habe nie erwähnt das ich die Ewigkeit kenne..ich habe nur gesagt das ich für immer und ewig alleine leben will. Und das ist ein gewaltiger Unterschied. Es macht mir ehrlich gesagt angst mit jemanden zuleben, weißt du? Mit jemanden der das Leben schätzt und liebt. Was für mich genau das gegenteil entspricht wie ich lebe. Es macht mir angst zuwissen das andere glücklich sein können und ich nicht. Das Leben macht mir angst...und das Leben zuleben macht mir auch angst. Vielleicht werde ich den Sinn des Lebens nie verstehen können. Aber ist das so falsch?! Muss jeder immer alles verstehen können und nachvollziehen? Ich glaube nicht. Diese Leere die ich jeden Tag in mir spüre. Sie ist so schmerzhaft aber dennoch frei. Ich...ich fühle es gerne.
Seidenspinner[QUOTE][i]Original geschrieben von Kyoko [/i]
[B]Ich habe nie erwähnt das ich die Ewigkeit kenne..ich habe nur gesagt das ich für immer und ewig alleine leben will. ... [/B][/QUOTE]
Ey, Du darfst hier net einfach so nen Wort wie Ewigkeit benutzen, weisste. Wir sind hier auf nem Gossickforum und nehmen solche Worte sehr ernst. Des müssen wer dann schon besprechen, wie Du des genau meinst, weisste, wie das so intellentuelle Leute wie wir halt machen, verstehste. Also so einfach so daher kommen und behaupten, dass man irgendwas ewig macht oder findet oder so, is einfach net, gell, weil ewig is schon nen sehr spezielles Wort, weisste. Des muss mer erst gemeinsam definiern bevor mer des benutzt, gell. Ich sag's ja nur, also no offense meant, verstehste.

Ey, Leute, des musst jetzt einfach sein, dass i dem jetz mal die Leviten les, gell, weil so ein Diskussionsnivea brauchmer gar net erst anfange, gell. :p
SeidenspinnerMir fiel grad ein: Ich hatte ja ursprünglich vor, ernsthaft zu antworten, als ich dann plötzlich in einen albernen Trance-Zustand verfiel.

Ich bin eigentlich auch gerne alleine, aber es hat halt alles seine Grenzen. Ohne meine Freundin würde es mir, glaube ich, ziemlich miserabel gehen. Die Hand voll Leute, die ich meine Freunde nenne, sind nämlich auch, äh, recht schizoid, sage ich mal (und liege damit vermutlich gar nicht falsch). Bevor ich mit meiner Freundin zusammen kam, ging es mir des Öfteren ziemlich schlecht wegen der Einsamkeit. Angst ist da aber vielleicht die falsche Umschreibung. Es war wohl eher eine ganz profane, aber nichtsdestoweniger bedrückende, Niedergeschlagenheit.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]Mir fiel grad ein: Ich hatte ja ursprünglich vor, ernsthaft zu antworten, als ich dann plötzlich in einen albernen Trance-Zustand verfiel.

Ich bin eigentlich auch gerne alleine, aber es hat halt alles seine Grenzen. Ohne meine Freundin würde es mir, glaube ich, ziemlich miserabel gehen. Die Hand voll Leute, die ich meine Freunde nenne, sind nämlich auch, äh, recht schizoid, sage ich mal (und liege damit vermutlich gar nicht falsch). Bevor ich mit meiner Freundin zusammen kam, ging es mir des Öfteren ziemlich schlecht wegen der Einsamkeit. Angst ist da aber vielleicht die falsche Umschreibung. Es war wohl eher eine ganz profane, aber nichtsdestoweniger bedrückende, Niedergeschlagenheit. [/B][/QUOTE]

Ob es ein Problem war oder auch das Gegenteil davon, weiss ich nicht, ich habe lange Zeit nicht bemerkt, dass meine Wahrnehmung-sagen wir- sehr speziell ist...
Mitunter ist diese Wahrnehmung auch so falsch nicht.
Wenigstens komme ich mir heute vor, wie der kleine Junge, der sagt, dass des Kaisers neue Kleider eher sehr, sehr durchsichtig sind.
Früher war ich da schon anders drauf....
KyokoLady Ash hat mich darauf angesprochen da kann ich nichts für..und mal so nebenbei ich kann hier schreiben was ich will es ist ein freies land und wenn ihr das falsch intepretiert ist es nicht meine schuld!!!! Und ich habe ewig geschrieben nicht ewigkeit!!!
JohnSteedHabe nichts gegen deinen Auftritt im Forum!:cool:
Kyokoecht?!
:)
Danke!
Lady Ash[QUOTE][i]Original geschrieben von Kyoko [/i]
[B]Lady Ash hat mich darauf angesprochen da kann ich nichts für..und mal so nebenbei ich kann hier schreiben was ich will es ist ein freies land und wenn ihr das falsch intepretiert ist es nicht meine schuld!!!! Und ich habe ewig geschrieben nicht ewigkeit!!! [/B][/QUOTE]

Nimm mich nicht so wichtig, hm, ich spreche die meiste Zeit eh nur englisch ... nicht alles was ich sage ist ernstgemeint, und manches missverstehe ich auch einfach. Ich entdecke Züge von mir in dir, als ich noch sehr jung war, that's all. The irony was aimed at myself as much as at you.

For what it's worth I am sorry to have hurt your feelings.
No hard feelings, okay?
Kyokoähm...ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich sagen soll..^^"
eigentlich würde mich jeder jetzt anschreien...er würde sagen das ich alles falsch verstehe und von hier abhauen soll..-.- Sowas bin ich nicht gewohnt das jemand nett zumir ist..vielleicht denk ich so, weil ich es nicht verdiene...ich bin ein schlechtes Wesen..das wusste ich bereits als ich geboren wurde..ich weiß manchmal nicht was falsch oder richtig ist..ich bin verzweifelt aber dennoch bewahre ich einen kühlen kopf...
ich denke ich bin anders als die anderen und das lässt mich leben...allerdings nur für dieses Leben...es tut mir leid wenn ich wieder so ein stuß schreibe ^^..aber...ich kann nicht anders...ich wünschte..ich wäre tot..
also....wieso bin ichs nicht?! >o<
JohnSteed@Kyoko

Seit zehn Jahren wirft man mir (hier) so was ähnliches wie Spam vor, das hält mich aber nicht davon ab, weiterzuposten.

Anders als die anderen?
Den Themenkreis kenne ich schon relativ lange.
Um dich nicht zu vewirren, will ich jetzt nicht allzu nett sein, aber herumgeschrien wird hier nicht, ich gebe hier den Chefzyniker und bin einigen Leuten wohl auf die Nerven gegangen. Na und?
Bitte mir per PN mitteilen, dass ich ein A* bin.....kam bisweilen auch vor.
Egal.

Lady Ash-like könnte ich jetzt sagen: "always keep your head high, that's my father told....."
Aber das ist meine typische Anmassung, im Gg.satz zur Lady habe ich keine angelsächsischen Wurzeln und mit Auslandsaufenthalten kann ich so auch nicht dienen.
Deswegen mag ich die Sprache trotzdem.

Geh deinen Weg Kyoko, manchmal hast du eine andere Meinung und man kann sie dir vielleicht in Ruhe mit netten Worten widerlegen, vielleicht auch nicht, vielleicht hast du mitunter total recht.
So was weiss man von vornherein nicht immer, also muss man dabeibleiben....

Wer kennt die Ewigkeit?
Weiss ich nicht, nichtmal Erzengel könnten etwas vernünftiges darüber erzählen...

Aberr das ist sowieso egal. Wir sitzen halt unsere statistischen 75 Jahre ab und was danach kommt, ist völlig unklar.
Aber gerade weil wir das nicht wissen, philosophieren wir.
Es mag Pfeifen im Wald sein, es ist aber auch mit das schönste, was die Menschheit hervorgebracht hat.
Also philosophiere weiter, unabhängig wer behauptet, du hättest ein paar Formfehler begangen oder da und da ein Komma vergessen.
Völlig wurst. Egal.
Lass sie reden, sie wissen es oft auch nicht besser!
KyokoJa stimmt..da hast du wirklich recht. ^^
ich frage mich nur wieso tun sie das...wer sind sie das sie sowas schreiben !
Ich meine wenn man bedenkt wie ein wesen ein anderes verletzen kann nur durch worte und obwohl man ihn nicht kennt....das ist doch schrecklich oder?...schon allein das zeigt das menschen sehr empfindlich sein können, oder?!
Sie sind so verletzbar und das hasse ich eigentlich....-.- aber danke für dein verständnis....sag mal...wie alt bist du?
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Seit zehn Jahren wirft man mir (hier) so was ähnliches wie Spam vor, das hält mich aber nicht davon ab, weiterzuposten.
[/B][/QUOTE]

Deinen Beiträgen fehlt das vorsätzlich-belästigende Element.
blacklilacow[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B].....

Anders als die anderen?
Den Themenkreis kenne ich schon relativ lange.
Um dich nicht zu vewirren, will ich jetzt nicht allzu nett sein, aber herumgeschrien wird hier nicht, ich gebe hier den Chefzyniker und bin einigen Leuten wohl auf die Nerven gegangen. Na und?
.... [/B][/QUOTE]

So schlimm isses auch wieder nicht..................;)
KyokoWieso schleimt ihr euch alle so bei ihm/ihr ein?! :confused:
erst macht ihr die leute fertig und dann (wo es schon längst zuspät ist)
entschuldigt ihr euch oder sagt ihm das es nicht so schlimm sei wie er behauptete!
REINE DUMMHEIT!
blacklilacow@Kyoko


Das hätte ich auch gerne gewusst..............
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von blacklilacow [/i]
[B]@Kyoko


Das hätte ich auch gerne gewusst.............. [/B][/QUOTE]

Hä?
Naja,ich dachte du wärst durch Spielschulden an mich gekettet......und zur Loyalität verpflichtet *grins*

Nein, Schurz beiseite, ich bin keineswegs ein "Chef", Anführer oder der Alphauser hier, meine Art bringt vielleicht einige dazu das zu glauben....
Vielleicht bin ich sowas wie der Forumskleriker hier. Der Nachtwelenbischof.
Sie glauben an nix, aber (geistige) Geburten, Taufen und Todesfälle soll ich schon immer absegnen.Naja. OK, ich weiss ein Titel als Forumspriester hätte gereicht, aber unterhalb von Bischof, General oder Senior Fullmetall High Heels Manager mach ich's nicht!
blacklilacowHm, ich glaub ich bin eher deine Grössenwahn-Radar-beauftragte....:D
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Kyoko [/i]
[B]Wieso schleimt ihr euch alle so bei ihm/ihr ein?! :confused:
erst macht ihr die leute fertig und dann (wo es schon längst zuspät ist)
entschuldigt ihr euch oder sagt ihm das es nicht so schlimm sei wie er behauptete!
REINE DUMMHEIT! [/B][/QUOTE]

Wen meinst Du mit "Ihr"?
Wer schleimt sich bei wem ein?
Für 8 Beiträge hier pullerst Du einen ganz schön dicken Strahl.
Man Mann. :rolleyes:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Sie glauben an nix [/B][/QUOTE]

So ist es.
KyokoNaund i-wie muss man ja anfangen! XP
und ich kann schreiben was ich will auch wenn ich neu bin!
das interessiert mich nicht!
Nix[URL=http://www.directupload.net][IMG]http://s7.directupload.net/images/120620/v8k8h8bu.jpg[/IMG][/URL]

Nach meiner Ansicht verhält sich die Aussicht darauf, dass Deine Beiträge in naher Zukunft den durchschnittlichen Qualitätsstandard dieses Boards erreichen könnten, reziprok proportional zur Anzahl der von Dir bis jetzt vorhandenen Beiträge.

Jetzt alles klar?
Kyokohast du was geschrieben?....
Nix[URL=http://www.directupload.net][IMG]http://s7.directupload.net/images/120620/k7ygss4o.jpg[/IMG][/URL]
Kyokoähm...was willst du uns damit sagen? xD
NixNur Dir.
Du kommst noch drauf.
blacklilacow[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Hä?
Naja,ich dachte du wärst durch Spielschulden an mich gekettet......und zur Loyalität verpflichtet *grins*

Nein, Schurz beiseite, ich bin keineswegs ein "Chef", Anführer oder der Alphauser hier, meine Art bringt vielleicht einige dazu das zu glauben....
---[/B][/QUOTE]


Mon Pére, äh mon chien, äh mon chere....äh egal.

Könntest du uns bitte erklären was ein Alp-hauser ist.
Bist du jetzt der Ötzi/Almöhi des Forums??????????????????


Liabe Grüaslli

S'Heidi

Scheena Gruass an den Goissepetre
LeichengiftNun, Angst vor dem Alleine sein...
Interessantes Thema.

Ich kenne es nicht anders.. Ich bin eigentlich sogut wie immer alleine, und dadurch habe ich auch keine Angst davor! Es ist mir natürlich lieber, mit den paar wenigen Menschen, die mir wichtig sind, zusammen zu sein, aber im Grunde habe ich keine Angst allein zu sein. Warum auch? Das kann durchaus sehr schön sein. Einfach nachzudenken..alleine zu sein und sich deinen Gedanken und Träume hinzugeben.

Natürlich, gibt es auch momente da bin ich total ungern alleine, und habe am liebsten viele Leute um mich herum, aber diese Momente sind dann doch eher geringfügig. Meist bin ich sehr froh, wenn ich alleine bin und meine Ruhe habe, sozusagen. Es kommt dann auch auf die Situation an, was passiert ist, warum ich ungern alleine bin, wenn ich was schlimmes erlebt habe beispielsweise, dann hab ich natürlich gerne Leute um mich herum die mich aufbauen oder so. Aber abgesehen davon lebe ich sehr gerne alleine für mich zurückgezogen mit meinen Gedanken. :)

Liebe dunkle Grüße,
Leichengift
Gothic_BlondieIch habe es mittlerweile gelernt, allein zu sein, und es ist kein Problem mehr für mich. Früher habe ich es gehasst. Angst hab ich generell nicht, aber ich könnte z.b. keinen Horrorfilm gucken oder so wenn ich allein bin, da würde ich wohl bisschen Paranoia bekommen.
FireandiceAuch wenn es jetzt negativ klingt: am Ende sind wir alle alleine. Ich liebe die Gesellschaft anderer Menschen, genieße aber auch mal niemanden um mich zu haben.
Der Mensch ist ein soziales "Tier" und brauch hin und wieder Gesellschaft (jedweder Art).

Und ja: auch in großen Menschenmengen mal auf Alone-Modus umzuschalten, beschert einen die lustigsten Eindrücke von menschlichen Verhalten. Ich nenne das Feldstudie :-)
JohnSteedAllein zu sein stört mich nicht besonders.

Einsamkeit kommt immer von Aussen.

Die allgemeine Fähigkeit von Menschen sich zu öffnen wird natürlich immer missbraucht, denn es gibt Anfangs Häppchen, dann ganze Menüs und am Schluss wird einem der Teller um die Ohren geschlagen und irgendwie fühlt man sich einsam.
Mit Alleinsein und seinen Problemstellungen hat es kaum etwas zu tun, man war halt für einen Moment eine Kostenstelle, die die Blutsauger, Zeiträuber und Krafträuber bisher halt nicht auf der Rechnung hatten....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady in Red [/i]
[B]Ich habe dieses irgendwann einmal in den Weiten des GGB gelesen:

Alleinsein funktioniert recht gut, solange keine anderen Menschen beteiligt sind, denn dann kann daraus Einsamkeit werden! [/B][/QUOTE]

Da hast du es wohl auf den Punkt gebracht!
hurtsNaja Normalerweise schläft man Nachts :) und weil das sehr sehr viele tun wird man zwangsweise alleine sein hehe...Ich meine die auch wachbleiben nachts, müssen dich ja nicht zwangsweise kennen.

Ich habe immer sehr viel Zeit allein verbracht und ich habe keine Angst davor.
lexxusyHabe mich an das Alleinsein gewöhnt. Doch manchmal durchdringt mich das Gefühl, ich habe Angst weiter in Einsamkeit zu leben. Irgendetwas in mir sehnt sich nach Zuflucht vor der Einsamkeit.
CatweazleAlleinesein an sich ist nicht schlimm, in der Tat aber gibt es Menschen, die nicht alleine sein können.....

Wie dem auch sei: Einsamkeit wird von Aussen hereingetragen. Die Komplementärmenschen sind ja im Grunde neidig auf Unabhängigkeit, weil sie es zum Teil nie gelernt haben, weil sie auch Sklaven eines Systems sind.....Sie machen einem alles madig. Steter Tropfen hölt den Stein. Wie sind alle für alles empfänglich, also wird laufend ein Teilbereich des Lebens, eben die Einsamkeit als Drohgemälde von den Komplementärwesen dargestellt, die selbst aber unfähig sind drei Minuten "einsam" und ohne Geplapper auszuhalten.
kugelschreiber1Ich habe keine Probleme damit alleine zu sein. Es ist mir auch egal, ob ich in einer kleinen Wohnung oder einem großen Haus alleine bin. Manchmal gibt es ja komische Geröusche, bei denen man sich dann erschrickt. Mit der Zeit gewöhnt man sicher baer daran. Als Kind war das natürlich mal ganz anders.
Lady Ash@catweazle: deine 3 Minnuten halte ich und erhöhe auf drei Tage ;)

@kugelschreiber: ich bin in einem verdammt großen Haus aufgewachsen und bin der Meinung, dass es schon einen Unterschied macht, wenn du deinen Schnelligkeitsrekord zum nächsten, 10 m entfernten, Lichtschalter kalkulieren musst.
NixVor allem, wenn sich das, wovor man Angst hat, durch Betätigen des Lichtschalters eliminieren lässt. Beleuchtet man manche Dinge, erscheinen sie zuweilen allerdings noch angsteinflößender.
- Andererseits hat man nie Angst vor etwas, sondern nur um sich.
Lady Ash@ Nix
Angst alleine zu sein, Angst vor der Dunkelheit, vor dem was unbekannte Geräusche einem vorgauckeln sind zunächst normale Kindheitserfahrungen. Hitchcock hat einen berühmten Satz dazu gebracht, dass wir als Kind alle den Bösen Wolf fürchteten und als Erwachsene dieses Gefühl noch immer kennen, nur dass sich das Anlitz des Wolfes gewandelt hat.

Die Angst vor dem Alleinesein scheint hingegen ein kindliches Gefühl, dass viele in das Erwachsenenalter mitnehmen.
derbennyIch persönlich habe keine Angst davor. Die Entscheidung liegt ja schließlich in meiner eigenen Hand. Zurzeit passt es einfach besser zu mir mach mir da keinen Kopf bzw. habe Ängste
stefanielAlleinsein hat seine Vor-und Nachteile.
Ich bevorzuge einen guten Mix.
Ich ziehe mich gerne zurück,denke nach ,seniere über alles und jede Eventualität.
Gelange ich zu keinem grünen Zweig,teile ich meine Gedanken mit jemanden.
Manchmal will man auch einfach nicht mit sich selbt sein...
kugelschreiber1bei mir ist es so: Wenn ich alleine bin fühle ich mich einsam. Wenn ich unter vielen Leuten bin fühle ich mich sehr wohl und wenn ich mit einer Person alleine bin habe ich immer ein etwas unwohles Gefühl
Lady Ashbei mir ist es umgekehrt. Alleine bin ich mich gerne (aber selten), unter Leuten fühle ich mich oft einsam und Zweiersituationen erlebe ich meistens sehr intensiv und genieße sie.

(Und damit meine ich nicht unbedingt "Männergeschichten":p )
CatweazleDie Angst des Menschen wird halt gerne missbraucht, um ihn emotional zu erpressen.
Weil ich mich manchmal, wie viele andere einsam fühle, heisst das nicht, dass ich mich mit Herrn XY beschäftigen will.
Nun, ich kann diese Jedermann-geschichten nicht leiden. Das ist "Gutmenschen"-ideologie.
In weiten Teilen bin ich vielleicht eine Art Misanthrop und um ehrlich zu sein, kann ich es begründen......
Eigentlich möchte ich nicht mit jedem Kontakt haben und will auch nicht wirklich von jedem geduzt werden.
Meine Freunde suche ich mir selbst aus und Freundschaft ist für mich so ein hohes Gut, dass vielleicht in meinem restlichen Leben noch ein, zwei Leute in den Genuss meiner Freundschaft kommen könnten, mehr aber sicherlich nicht.
"Einsamkeit" begründet also nicht, dass ich mich von nun ab mit Idioten umgeben müsste, denn ich glaube schon an so etwas wie Qualität oder sogar darwinistische Tendenzen, auch in Freundschaften.
Somit kann ich auf weite Teile der Menschheit im Grunde verzichten.
dunklenachtHallo zusammen,

ich hatte jahrelang Angst davor allein zu sein. Ich hatte nie eine tiefe Bindung zu meinen Eltern und auch nie eine tiefe seelische Verbundenheit zu meinen Freunden. Es hat mich innerlich aufgefressen, nicht allein aber doch einsam zu sein. Es ging soweit, dass ich von zuhause weg 180 km nach Wien gezogen bin. Ich habe in der Zeit meine Freundin kennengelernt, mit der ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich meine "wahre zweite Hälfte" gefunden habe. Es war ein wunderbares Gefühl jemanden zu haben, der immer für einen da ist und sofort merkt, wenn etwas nicht stimmt.
Leider führte uns das Leben nach 3 Jahren auseinander. Nach einem Jahr alleine finde ich endlich meine Ruhe in meinem Single-Dasein und finde Gefallen daran.
Es hatte mich fertig gemacht einsam zu sein. Meine wenigen Freunde hier in Wien verstanden es nicht mich entsprechend aufzubauen bzw. mir das Vertrauen entgegen zu bringen, welches ich benötige um mich wirklich geborgen zu fühlen.
Nun bin ich verschlossen, kann niemandem mehr vertrauen und teile meine Gefühle auch niemandem mehr mit.
Ich bin abends alleine zuhause, anstatt wie vor wenigen Monaten täglich auf Achse. Jetzt finde ich meine Ruhe und mag meine Einsamkeit.

Nun genug von meiner Gefühlswelt.
Einen schönen Abend noch!

dunklenacht
lasslaIch glaube auch, dass wir Gothics unsere Einsamkeit genießen, weil wir in diesem Momenten nicht mit Menschen konfrontiert werden, die uns nicht verstehen oder eben nicht verstehen möchten. Ich liebe es auch, allein zu sein und einfach meine Gedanken schweifen zu lassen.
nastooManchmal hab ich schon Angst alleine zu sein. Wenn man jung und fit ist, genießt man das Alleinsein auch häufig, aber wenn man älter wird... Ich denke auch in diese Richtung. Wie ist die Absicherung für uns einmal, wenn wir das Rentenalter erreicht haben. Wer kümmert sich dann um uns, wenn wir hilfebedürftig sind. Denke echt auch daran eine Zusatzrente abzuschließen und hab mich über [url=http://www.insurance1.de/]www.insurance1.de[/url] schon mal vorab informiert. Hier ist objektive Info über verschiedene Anbieter möglich. Eine gute Sache wie ich finde.
TöggelieLass gut sein, wir wissen, dass Du ganz toll Werbung machen kannst und Du solltest wissen, dass Du hier Deine Zeit verschwendest.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Töggelie [/i]
[B]Lass gut sein, wir wissen, dass Du ganz toll Werbung machen kannst und Du solltest wissen, dass Du hier Deine Zeit verschwendest. [/B][/QUOTE]


... Und ich würde echt mal gerne wissen, wieviel Kohle diese spammer dafür bekommen! Nastoo, altes Haus, klär' uns mal auf und laß uns nicht dumm sterben!
AlterkelteHabt ihr Angst allein zu sein?



Eigentlich nicht so sehr.
Manchmal bedaure ich das fast, weil meine Neigung meinen A* hochzukriegen um diesen Zustand des Aleineseins wenigstens rudimentär zu ändern oder zu mildern, wohl gering ist.
Bin vergleichsweise Selbstgenug.
Aber das scheint vielleicht auch die Krux zu sein???
eine Anderehmmm könnte ich es mir aussuchen.. ich wär der einzige Mensch auf der Welt...um dann langsam und genüsslich dem Wahnsinn zu verfallen :)

Ernsthaft, ich hasse Gesellschaft und ich mag nicht telefonieren, ich will keinen Besuch und will auch nicht mein Haus verlassen und E-mails kann ich auch nicht leiden.. Meine Telefone sind wirklich nur an, wenn es nicht anders geht, und natürlich habe ich auch keinen AB .. und Telefonummern schreibe ich grundsätzlich nicht auf, ich rufe eh nicht an. Klingt vielleicht Asozial, ist aber nunmal die Wahrheit.

Gibt nur sehr sehr wenige Menschen, und diese sind mir auch wichtig - die mich "in echt" ertragen können (oder müssen :D ).

Einsam fühle ich mich nur in Gesellschaft, wenn ich nicht ich sein kann. ( <- die perfekte Symbiose aus Anett Louisan,Lord Voldemort und ........ Goofy *seufz*)

Ich liebe die Ruhe (besser- absolute Stille), ich liebe es, meine Zeit völlig frei zu verbringen.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von eine Andere [/i]
[B]hmmm könnte ich es mir aussuchen.. ich wär der einzige Mensch auf der Welt...um dann langsam und genüsslich dem Wahnsinn zu verfallen :)

Ernsthaft, ich hasse Gesellschaft und ich mag nicht telefonieren, ich will keinen Besuch und will auch nicht mein Haus verlassen und E-mails kann ich auch nicht leiden.. Meine Telefone sind wirklich nur an, wenn es nicht anders geht, und natürlich habe ich auch keinen AB .. und Telefonummern schreibe ich grundsätzlich nicht auf, ich rufe eh nicht an. Klingt vielleicht Asozial, ist aber nunmal die Wahrheit.

Gibt nur sehr sehr wenige Menschen, und diese sind mir auch wichtig - die mich "in echt" ertragen können (oder müssen :D ).

Einsam fühle ich mich nur in Gesellschaft, wenn ich nicht ich sein kann. ( <- die perfekte Symbiose aus Anett Louisan,Lord Voldemort und ........ Goofy *seufz*)

Ich liebe die Ruhe (besser- absolute Stille), ich liebe es, meine Zeit völlig frei zu verbringen. [/B][/QUOTE]

Geht mir prinzipiell nicht anders. :)
eine Andere:D Dummerweise habe ich zwei Kinder.. klappt also eigentlich fast nie...

besonders schlimm finde ich den Kontakt zu anderen Eltern, zu Lehrern usw.. wie ich es hasse.. Elternabend wird da schnell zum Horrortrip der Extraklasse.

Ich bin ein Alien und ich weis es.
Alterkelte"Method Acting" würde ich nicht gerade empfehlen, aber man sollte sich schon eine zweite Haut zulegen.
Klar, "Dein Kind ist doof, nur meins ist das beste, das schönste" aber ein grosser intellektueller Wert geht von solchen Leuten auch nicht aus, also wird das Kind im Alter von spätestens sieben eingehen wie eine Primel. Ist zwar nicht ganz fair, aber ein Problem anderer Leute.
Meine soziophoben Tendenzen pflege ich eigentlich nicht wirklich, weil sie mir im Grunde im Alltag nicht gerade helfen, aber ich lasse mich auch nicht unterkriegen.

In diesem Sinne: so long! Das wird schon (gemeint in diesem Sinne ist die Frage: wie kann ich bleiben was ich bin, ohne dass mich die Dorfbewohner lynchen wollen).
Waldemar[QUOTE]Meine soziophoben Tendenzen pflege ich eigentlich nicht wirklich, weil sie mir im Grunde im Alltag nicht gerade helfen, aber ich lasse mich auch nicht unterkriegen.[/QUOTE]

Tja.. hochbegabte soziophobische Soziophaten mit Alexithymie. Das passt schon alles. Bei dir weiß ich auch wieder warum ich ein Misanthrop bin :)
eine Andere*fremdschämmodus* Waldemar, ist dir dieses Hinterherhecheln und inhaltsleere Wadenschnappen nicht langsam mal peinlich ? Nur weil man mit jemandes Ansichten nicht konform geht, muss man sich doch nicht derartig zum Äffchen machen ?
Oder lehnst du dich danach zurück und denkst dir, das du es ihm aber jetzt so richtig gezeigt hast oder was ?

@ Kelte

Ich bin u.A. Prosopagnostiker (Gesichtsblind), so Massenaufläufe bekommen da nochmal eine ganz andere Qualität *haaach* Dummerweise erkennen mich immer alle wieder, ich weis fast nie, mit wem ich es zu tun habe, oder was ich mit wem schon mal gesprochen habe.. pikant wenn man am selben Abend derselben Person zweimal (oder auch dreimal *seufz*) dasselbe erzählt.

Ich habe eh massive Probleme mit diesem ganzen zwischenmenschlichen Floskeln und Ritualen, ich sehe da eigentlich keinerlei Sinn drin, und wenn ich sowas mitspiele ist es eben nur immer ein ziemlich ungeschicktes Imitieren.
Waldemar[QUOTE]*fremdschämmodus* Waldemar, ist dir dieses Hinterherhecheln und inhaltsleere Wadenschnappen nicht langsam mal peinlich ? Nur weil man mit jemandes Ansichten nicht konform geht, muss man sich doch nicht derartig zum Äffchen machen ? Oder lehnst du dich danach zurück und denkst dir, das du es ihm aber jetzt so richtig gezeigt hast oder was ? [/QUOTE]

*gähn

Dein Fremdschämen ist schon süß. Viel Spaß dabei.. Da Fremdschämen immer die eigene Peinlichkeit in andere projeziert, läßt mich dein Gelaber gänzlich kalt. Und Johnboy s Ansichten sind mir prinzipiell immer egal :)
Alterkelte"Na kleiner, mit deinem spielt wohl Keiner"(Frei nach Elke Best).

Irgendwie witzig, die Bezusquelle löschen, irgendwen aus dem Telephonbuch zitieren und irgendewas über Johnboy erzählen.

Es gibt Leute, die tragen oft Brillen und Kittel, die würden sowas durchaus versuchen zu diagnostizieren oder sie holen ebenfalls kitteltragende 2Metermänner und sagen:
"So wir gehen jetzt ins Bad, haha!"

Wir wissen es nicht.

Aber an solchen Beispieln kann ich feststellen, dass dies eine gewisse Verlorenheit, ein spezifisches Alleinsein auf hohem Niveaux darstellt.
Während ich meine eigenen Allein-phasen immer irgendwie als notgedrungen begriffen habe, mich sogar arrangiert hab damit.

Aber dieses alle angreifen und Dörfer niederbrennen bis keiner mehr da ist und sich hinter beschweren, dass man nicht genug Aufmerksamkeit bekommt, das ist schon eine sehr verwinkelte Sichtweise, ich denke ich bin zu simpel für sowas.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von eine Andere [/i]
[B]

@ Kelte

Ich bin u.A. Prosopagnostiker (Gesichtsblind), so Massenaufläufe bekommen da nochmal eine ganz andere Qualität *haaach* Dummerweise erkennen mich immer alle wieder, ich weis fast nie, mit wem ich es zu tun habe, oder was ich mit wem schon mal gesprochen habe.. pikant wenn man am selben Abend derselben Person zweimal (oder auch dreimal *seufz*) dasselbe erzählt.

Ich habe eh massive Probleme mit diesem ganzen zwischenmenschlichen Floskeln und Ritualen, ich sehe da eigentlich keinerlei Sinn drin, und wenn ich sowas mitspiele ist es eben nur immer ein ziemlich ungeschicktes Imitieren. [/B][/QUOTE]

Kann ich teilweise nachvollziehen, wobei es keine offizielle Diagnose gibt und ich mir mein halbes Leben lang anhören musste, ich würde niemand in der Stadt wiedererkennen und ich sei ignorant etc.
Wahrscheinlich eine Mischung aus allem möglichen.
Gewisse Rituale gehen mir auch auf den Keks, schon weil ich nicht so genau weiss, was sie sollen.....
eine AndereIch habe auch keine Diagnose, wozu auch :D hab ich ja jetzt nichts mehr von...und ist nur Rennerei für einen Zettel. Irgendwann mal, wenn ich nichts wichtigeres zu tun habe... Prosopagnosie ist nichts seltenes und es gibt da auch deutliche Abstufungen.

Mein Sohn hat eine Diagnose, er ist Asperger Autist er hat da recht ähnliche Probleme mit Menschen, vielleicht war es sein Glück, das er so auffällig war.
Er hat jetzt diesen Stempel und kann damit auf eine Förderschule gehen, die seine Problematik kennt.

Vermutlich würde ich dieselbe Diagnose bekommen, auch wenn ich meine, das alleine eine so ausgeprägte Prosopagnosie wie meine für diese Symptomatik ausreicht. Für mich waren die 16 Jahre in öffentlichen Bildungsanstalten der blanke Horror, zumal ich damals das noch nicht so gut kompensieren konnte wie heute.

Mit der Zeit mildert sich das Problem, da sich das Gehirn entsprechend verändert, wenn der Teil der Gesichter als Ganzes speichert nicht funktioniert, ich merke mir Details, ist aber viel Anstrengender und langsamer und die Zuordnung funktioniert nicht wirklich gut ( Ich hasse geschminkte Frauen!). Dann noch Minenspiel zu interpretieren ist bei mehr als einer Person fast unmöglich, geschweige denn, es zu imitieren... "Normale" Menschen können das wohl intuitiv ohne drüber nachdenken zu müssen... ich nicht. Wenn man alles über den Verstand begreifen muss, kann man nicht gleichzeitig emotional interagieren.

Ich habe z.B. im Kindergarten meine eigene Mutter und bis ins Erwachsenenalter auch meine Freunde nur an der Kleidung und Frisur erkannt ( und auch schonmal die falsche Mutter oder den falschen Kumpel begrüßt :( )

Ich habe auch z.B. noch nie ein Gesicht oder einen Gesichtsausdruck geträumt oder erinnert, und werde es auch nie. Auf Babyfotos erkenne ich meine eigenen Kinder nicht... manchmal ist es schon deprimierend.
DarkHeartIch sitz gerade alleine auf der Couch und kann nicht schlafen :(


(Die Analysen und Reflektionen zu meiner Diagnose sind für mich schon uninteressant geworden, wann ich wo was wie und wo getan habe u.a. dank Therapie, die empfahl, sich auf sowas nicht mehr zu konzentrieren - gibt Wichtigeres, wie das Lesen von Mimiken und darauf richtig reagieren können. Ich habe letztens jemand fast fasziniert lange zugeguckt und bei seiner 3ten Gesichts-Version wusste ich, wie ich darauf antworten kann.
AlterkelteHab mir vor Jahren mal ein umfassendes Horoskop machen lassen und dort steht drin, dass ich um es kurz zu machen alle Konstellationen zusammen genommen in einer Art "Exil" lebe.........Eigentlich bin ich Krebs, lebe aber eine Steinbockidentität(Gegenzeichen).


d.h. wenn ich zurückschaue stimmt das auch, ich war irgendwie immer allein. Entweder physisch oder mit einer Ansicht, mit einer Sichtweise....
Insofern war es für mich immer normal allein zu sein. Also keine wirkliche Bedrohung und
Angst habe ich eigentlich auch nicht davor.
Es hat auch Vorteile, man wird nicht laufend belehrt und die Fliege an der Wand stört auch niemand.

Manchmal wäre es schön eine Art ideele Verbundenheit mit jemand aufzubauen, der nicht die Absicht hat einen zu "Erziehen" oder "Verbessern". Das wäre schön...
Für meinen Fall halte ich dies aber für eher unwahrscheinlich.
Wüstenblume[QUOTE] Alter Kelte : Aber dieses alle angreifen und Dörfer niederbrennen bis keiner mehr da ist und sich hinter beschweren, dass man nicht genug Aufmerksamkeit bekommt, das ist schon eine sehr verwinkelte Sichtweise, ich denke ich bin zu simpel für so was.[/QUOTE]

Hmm, das kommt mir bekannt vor, dann sind die Leute die so sind simpel, du ja nicht.

Meintest das auch ironisch, denke ich.
Wüstenblume[QUOTE]Manchmal wäre es schön eine Art ideele Verbundenheit mit jemand aufzubauen, der nicht die Absicht hat einen zu "Erziehen" oder "Verbessern". Das wäre schön...[/QUOTE]

Wird sicher solche geben ,die das nicht vor haben.
Man sagt doch für jeden gibt es den passenden Deckel.
Meine Erfahrung hat gezeigt , daß es auch mehrere passende gibt.

Bei mir war es zumindest so, ich hatte schon drei mal passsende doch sie verjagt.....

Und habe nun wieder die Chance (Die 5.Chance) gekriegt.
Also ihn zu verjagen (Scherz).
Und Nr.4 habe ich wohl verjagt.

LG
DarkHeartEs ist echt anstrengend, wenn man mit sich jemanden mit hat, der sich nonstop dumm stellt und man so versehentlich als Erzieher umherläuft, weil der Nervenkostüm labil ist, obwohl es eigentlich der Partner ist, das bringt einen manchmal in richtige Schwierigkeiten.
Lady Ash[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]
Manchmal wäre es schön eine Art ideele Verbundenheit mit jemand aufzubauen, der nicht die Absicht hat einen zu "Erziehen" oder "Verbessern". Das wäre schön...
[/B][/QUOTE]

Nur sollte man beim Aufbau dieser "ideellen Verbundenheit" darauf achten, dass das Gegenüber nicht eine reale Verbundenheit wünscht. Geben und Nehmen muss sich die Waage halten, sonst wird es für mindestens einen der Beteiligten sehr schmerzlich.
Und im Normalfall geht der Aufbau einer ideelle Verbundenheit nun einmal mit dem einer realen Verbundenheit Hand in Hand. Ich zumindest möchte wissen, wie derjenige aussieht, wie er sich "anfasst", mit dem ich mich da verbinde.
DarkHeartDas Prinzip Nehmen und Geben ist meiner Meinung nach Shit, es funktioniert nicht, fuehrt zu einem AngstZwang, ob man gerade bekommen hat oder nicht? Besser ists gar nichts zu bekommen, weil oft die Geschenke sind so schmerzlich. Oft gibt man was und es wird gar nicht als geben angesehen, weil man das vielleicht schon hat oder nicht genug ist.

Verbundenheit ist fuer mich das Zusammensein, das verlangt nichts, hoechstens den Moment der Kraft sich "vereinigen" Und zusammen kann man einiges "aufbauen" ;O)
BurningPhoenix[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
Das Prinzip Nehmen und Geben ist meiner Meinung nach Shit, es funktioniert nicht, fuehrt zu einem AngstZwang[/QUOTE]

Ich glaube das ist nur der Fall, wenn man einen Partner hat, mit dem man nicht wirklich auf einer Wellenlänge ist.
Für mich ist klar, dass man in jeder Beziehung geben und nehmen muss.
So wie man nach dem Einatmen ausatmen muss. Oder auf jede Aktion eine Reaktion folgt. So funktioniert die Welt eben.

Die Frage ist nur, ob sich das für einen natürlich anfühlt oder nicht.
Wenn man das Gefühl hat nur zu geben und dafür nichts zurückzubekommen, dann muss man sich wohl oder übel einen anderen Partner suchen.
So wie man sich frische Luft sucht, wenn man merkt dass das Atmen plötzlich schwer fällt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
Verbundenheit ist fuer mich das Zusammensein, das verlangt nichts[/QUOTE]

Ruhiges Beisammensein, ohne sich Gedanken um etwas machen zu müssen, finde ich auch sehr verbindend.
Aber das basiert auf gegenseitigem Vertrauen, was auch wiederum irgendwo auf (vorausgehendem) Geben und Nehmen aufbaut.

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