| nathan troll | einsam gruen streicht er uebers land im sand liegt ein stueck von ihm vor tausenden von jahren war er aus stein ein leben lang versuchte er nach den sternen zu greifen doch es versagte ihm die hand sie war zu schwer dann wieder zu kurz keiner kann ihn noch hoeren keiner kann ihn sehn es ist als geabe es ihn nicht langsam wartend auf den tod liegt er still und reglos im gestein wartend darauf dass sein gebein zurueck der erde wird gegeben er hofft nun darauf dass seine seele endlich frei nicht mehr leiden muss im koerper aus stein im koerper aus fleisch und blut doch schon im naechsten jahr kam er wieder und wieder so dass er nun in kopenhagen wohnt geboren wurde neunzehn hundertachzig kristiana ums genau zu sagen so bin ich zuhause bei mir in mir bis dass er woanders wieder geboren wird nur um zu sterben und nicht mehr nathan troll wird heissen nathan troll |
| Euryale | carpe noctem... dein Gedicht ist sehr schön, und ich kann mich darin wiederspiegeln. Es zeugt von Melancholie. Aber es ist wirklich sehr schön... |
| Violet | Das Gedicht ist ein schöner aber auch bedrückender Versuch ein Schicksal ausserhalb jeder Realität darzustellen, und es ist nur möglich indem man genau so ungewöhnlich schreibt wie die Geschichte ist. Viole.. ...die Mondsüchtige |
| Crysania | [i]Du bist das Sein, das das Nichts überzeugt, das das Alles, in der dunkelsten Stunde des Lichts, in dubio pro reo spricht[/i] (danke mac) einige erste gedanken, nathan troll. |
| SON | Ohhhh ist das schön. Und ich hätt es bald übersehen... Ewigkeit und der Zerfall in ihr. Ende in dem der Anfang steckt. Bar jedem Urteil ob gut, ob schlecht. Und dann die morbität des passiven Hinnehmens des ganzen, was unänderlich ist und doch das einzelne läßt sich gestalten...Nathan warst du einst in mir, als ich ein Teil von Dir????? voller Stacheln S.O.N. ------------------ Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins... |