| Jessey | Der Tod Er hinterlässt eine eisige Kälte, schleicht sich langsam voran, will mich in seinen Bann ziehen, ich versuch mich zu wehren, doch kann mich nicht rühren, bin vor Kälte erstarrt, erblicke seine Gestalt, möchte fliehen, doch kann nicht mehr, ich weiß, dass er mich kriegen wird, egal ob jetzt oder irgendwann, keiner bleibt verschont von ihm, er wird sie alle kriegen, niemand hat eine chance, niemand !!! Der Tod kriegt jeden und jetzt mich. |
| Violet | Jessey, der Tod ist nicht das Ende , vielleicht nur das Ende aller Mühsal, aller Leiden. Er macht uns nur Angst weil wir nicht wissen was uns erwarten wird wenn wir letztendlich sterben. Ich habe schon oft darüber nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns auf den Tod freuen sollten da er uns vielleicht die Möglichkeit gibt auf Fragen Antworten zu finden auf die wir zu Lebzeiten keine Antwort gefunden haben. Doch zuvor sollte man zur genüge gelebt haben da der Tod sonst keinen Sinn hat und man nicht wirklich gehen kann und möchte.Denke nicht zu oft an den Tod sonst wirst du nicht leben, doch lebe nicht im Glauben ewig zu leben, da du sonst dein Leben nicht auskostest. gedankenverloren...Violet |
| greencrow | ich möchte mich violets meinung in den meisten punkten anschließen,denn auch für mich ist der tod nichts,wovor man sich fürchten müsste.ich sehe den tod eher als die erlösung von diesem leben.der lohn für alle anstrengungen und mühen.die verdiente ruhe nach den wirren des lebens.nun,ich hoffe,auch ihr mögt eines tages (oder nachts) die furcht vorm tod verlieren... stille grüße sendet greencrow |
| SON | Die größte Angst vor dem Tod ist die, das man jenen nicht bemerkt. Eine Empfindung, wie sie mir beim lesen von A.E.Poe' Geschichte "Der Atemverlust" kam. Okay Interpretations bedingt... S.O.N. ------------------ Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins... |
| GreenMilan | Der Tod ist nun mal das Ende des Lebens. Daran ist nicht zu rütteln. Aber ohne den Tod wäre das Leben nichts wert. Nur was endet, hat einen Sinn. Vor dem Tod sollte man keine Angst haben. Die Energie des Lebens geht nur in eine andere Form über. Wenigstens ist das meine Meinung. Was die Angst vor dem Sterben angeht: DIE habe ich auch. Vor Schmerz und Ungewißheit. Aber das ist ein anderes Thema... GreenMilan - der Tod gehört dazu |
| Orpheus | Hm ich möchte mal gegen das Gedicht einen Monolog setzen den ich mir vor einigen Monaten ausdachte, vom Tod an einen Jüngling, von dem eine noch lange nicht vollendete Geschichte handelt meiner selbst handelt ... Der Tod: Du fragst wer ich bin? Nun, das will ich dir gern sagen, Menschenkind. Ich bin der, vor dem Bettler und König gleich sind, den, den man die einzig wahre Gerechtigkeit nennt. Ich stand als alles geboren wurde ganz vorne an der Wiege des Seins und nahm mir meinen Anteil. Ich bin der Tod, kleiner Mann. Nicht irgendein Tod, kein Gerippe das die Sense schwingt und kein schwarzer Engel der euch das Ende bringt. Ab dem Zeitpunkt als ihr Sterbliche geboren wurdet wandle ich an eurer Seite, jeder Bruchteil eines Moments von dem was ihr Leben nennt. Mit dem ersten Atemzug bin ich ein Teil von eurem Dasein, bin bei jedem Volke, jeder Familie, jedem einzelnen Menschen zugegen und warte!! Warte, selbst in der kleinsten Zelle eures Fleisches, dort könnt ihr mich spüren, denn alles stoffliche ist vergänglich und stirbt vor sich hin!! Das macht eure gesamte Wirklichkeit aus, eure Zeit, die Erosion von allem und jedem!! Das ist mein Anteil, meine Gabe, mein Sinn, ich bin der Tod, ich ziehe den Schlußstrich eurer stofflichen Existenz ... und grenze somit den Kreislauf erst ein. Ohne mich wüßten die Götter nicht wonach sie streben sollten, ich bin der Feind des Lebens doch ohne mich gäbe es nichts was lebt, denn das Leben definiert sich doch erst über seine Vergänglichkeit. Ich war, bin und werde sein, solange etwas lebt und atmet wird es auch mich geben. Doch ... die Seele ... das ist nicht mein Metier ... sie ist unsterblich ... sie kann nicht sterben ... denn sie wurde nie geboren ... sie ist ... sie war .. sie wird sein ... von damals, jetzt und bis in alle Ewigkeit ... doch dafür sind so viele blind ... und die klopfen dann an meine Tür ... ------------------ Die Wahrheit verbirgt sich nicht zwischen Zeilen, in den Schatten oder im Licht, sondern in Dir ... |
| Malibosa | [i]mal rumgekramt hat und was gefunden hat was vielleicht nicht ganz das thema verfehlt ;o)[/i] [b]tod und leben[/b] Kälte durchfährt meine Körper Ich spüre ihn kaum Vergesse zu atmen Vergesse zu leben Doch es kümmert kaum Will alleine sein Für mich sein Und doch nicht einsam sein Will leben Und doch aufhören zu fühlen Zu denken Will vergessen Was es heißt Schmerz zu empfinden Will mein Glück endlich finden Ich spüre den eisigen Wind Wie er mir durch die Adern fährt Meine Gefühle betäubt Mein Leben reut Und mich erstarren lässt Leben ist so schön Leben ist so hart Leben macht mich schwach Erschöpft mich Laugt mich aus Raubt mir meine kraft Gibt mir eine schwere Last Eine Bürde zu tragen Wie schwer sie doch ist Das Gewicht Es zwingt mich oft in die Knie Und doch Der Wind fährt weiter durch meine Körper Lässt ihn immer mehr erstarren Lässt ihn leblos und steif erscheinen Ein letzter Gedanke Das Leben Ich will es Es ist so hart doch ebenso schön Will nicht aufgeben eine Kampf den ich angefangen habe Will nicht feige sein einen Weg zu gehen den ich beschritten habe Leben Die Kälte bohrt sich weiter durch meine Körper Ich wehre mich ------------------ In Gedanken gefangen vom Leben erhangen Mali (sich erstma an das forum gewöhnen muss.... gibt keine farben hier [i]schnief[/i]) [Dieser Beitrag wurde von Malibosa am 26. Oktober 2001 editiert.] |