| apnoe | Auf einem nächtlichen Spaziergang scheint es, als würde die Welt gleich da drüben enden, dort wo der tiefe, schwarze Schatten beginnt. Auf einem nächtlichen Spaziergang scheint es, als wären die Spinnweben die durch mein Gesicht fahren die Haare einer geliebten in der Nacht. Auf einem nächtlichen Spaziergang scheint es, als könnte man jederzeit in die Schatten tauchen und dort geborgenheit finden. Allein und doch zu zweit mit Amos durch die Nacht. Er ist ehrlich, spricht nicht, nimmt nur wahr, hat es nicht nötig, zu manipulieren, ist ein echter Freund. Mein Wahn geht weiter, ich will eure Wahnvorstellungen nicht länger teilen. Flüchte mich in meine Wahnvorstellungen, erschaffe mir eine Wahnwelt, die schöner ist als eure Wahnwelt. Ich will nichtmehr, ich will nichtmehr, eure Wahnwelt, die ihr Realität nennt teilen. Doch wie soll es mir gelingen, wie kann ich endlich von euch frei werden, wenn diese Krallen so tief in mein Fleisch gedrungen sind, das es unmöglich scheint, mich aus eurer Umarmung zu lösen. Auch wenn deine Augen tränen, ist es doch nur Wasser, ohne Bedeutung, doch tief, wie der Ozean, so wie in deiner Wahnwelt. Sind sie doch nur dir nützlich, bringen sie doch nur dir erleichterung von dir selbst. Ihr habt mich getötet, nur um mich zu beweinen. |
| lizard | nett, gehört aber eher in die gärten der poesie |