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  Forum: Tonwerk
    Thema: Neues Cinema Strange Album
logic_systemhiho,
na wer hat denn schon den silberling prall angefüllt mit "Musique Decorative"? die scheibe ist mal sowas von genial!
vor allem die instrumental-stücke und alles ab track 7 ist einfach nur göttlich, davor sind zwar auch alle songs aller kritik erhaben ;)

und die gestaltung weiß auch zu überzeugen, leider wirkt der druck insgesamt ein wenig unscharf, aber mei...nothing can be perfect

die kurzgeschichten sind übrigens auch sehr schön

cheeers
andy
deathrock1334hab ihn noch nicht, war aber von der 'astonished' auch nicht wirklich überzeugt ... werd bei gelegenheit mal 'reinhören (obwohl ich grad eher in 'ner electro - phase bin :D )
logic_systemecht? also im vergleich zum doch eher stereotypischen (aber trotzdem genialen) erstlingswerk fand ich die astonished eyes of evening wirklich göttlich, viel nachdruck und kaum dämliche klischee-catwalk-action ;)
deathrock1334nunja von der 'astonished' ist bei mir eigentlich nur 'speak marauder!' hängengeblieben, beim debut waren's halt einige stücke mehr .... aber vielleicht sollte ich sie mir nochmal in ruhe zu gemüte führen und die 'hörpause' hat ihr (und mir) gutgetan ;)
decay73Also mir gefällt die neue CD außerordentlich gut!

Allerdings, und das sollte gesagt werden, wer tanzbare, eingängige Stücke wie "En Hiver" oder so erwartet, der wartet vergebens.

Aber das wird ja auch gleich im Titel gesagt: "Quatorze Examples Authentiques Du Triomphe De La [b]Musique Décorative[/b]"

Also dekorative Musik, aufgrund der schnellen Tempiwechsel aber kaum tanzbare. Und auf jeden Fall authentisch. ;)

Letztlich ist die CD eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Cinema Strange. Wie gesagt, authentisch, manchmal etwas anstrengend zu hören, immer aber sehr interessant, extravagant und exzentrisch - 'strange' halt. Langweilig wird einem garantiert nie!

Besonders hervorheben möchte ich das "Intermezzo: Bright Violet Euphoria". Ein verspielt-trauriges Stück, welches mich mit dem Glockenspiel und der traurig jammernden Hammond-Orgel und dem Drei-Viertel- Takt sofort an einen Jahrmarkt erinnerte. Eine wirklich gelungene Umsetzunge eines klassischen Filmmotivs.

Wie auch immer, ein wirklich gelungenes Werk.

Sehr nett auch die Zugabe mit zwei vorgelesenen Geschichten von Lucas Lanthier... :)

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