German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Tonwerk
    Thema: T00L - 10000 Days
inflow_illusiongestern is ja das neue tool album rausgekommen. um ehrlich zu sein; ich hab mehr erwartet. naja... ich würde gern wissen wie ihr es findet.
MargoAuch wenn ich bisher nur positive Resonanz zum neuen Album gelesen hab, bin ich leider derselben Meinung.
Fünf Jahre hatten Tool nun Zeit, um wieder so ein Wunderwerk wie Lateralus hervorzuzaubern.
Ehrlich gesagt, habe ich mir dieses etwas entäuschende Ergebnis schon denken können, da Lateralus nicht zu toppen ist!
Keine vertrackten Passagen, die erst nach dem fünfigsten Mal Hören beginnen, sich wunderbar zu entfalten, kein Maynard mit solch einem grandiosen, gänsehauterzeugendem Gesang wie damals...:(

Sehr schade!
PelloquinIch weiß noch, wie ich in meinem halbdunklen Zimmer liegend überlegte, wieviele Jahre wohl 10000 Tage sein mögen. Ca. 27 Jahre. Dachte, das ist eine verdammt lange Zeit. Etwas mehr als 10000 Tage weile ich auf dieser Erde. Wieviele Tage davon ich wohl bewußt gelebt hatte, fragte ich mich.

Fiebrig dahinsiechender Bass, Donnergrollen, ein Basskick, erdenschwer wie das Wort Gottes. Maynard James Keenan, eindringlich flüsternd. [i]10,000 days[/i].

Zehntausend Tage war die Mutter Maynard James Keenans an den Rollstuhl gefesselt; infolge einer schweren Hirnblutung, an deren Spätfolgen sie schließlich starb.

Wie grotesk alles Gerede über die potenzielle Vertracktheit der Musik, die Erwartungshaltungen der Fans (auch meine) anmuten, wenn man um die Bedeutung des Titels, des Titelstücks weiß.

Es mutet an wie Vertonung eines Begräbnisses, und deshalb scheue ich davor zurück, es hinsichtlich seiner musikalischen Eigenschaften zu bewerten, doch soviel vermag ich zu sagen: Ich bin tief berührt. Und im Innersten erschüttert zu werden - was kann ich mehr von Musik erwünschen?

(Hier noch eine sehr bemerkenswerte Plattenkritik von Oliver Ding von Plattentests-Online, der ich auch die Information bezüglich Maynards Mutter entnommen habe: [url="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=3880"][/url])
the nephilimBeim ersten Hören: die volle ENT - täuschung!

:(

Zuviel erwartet ? Falsches erwartet ?
Egal, denn letztendlich - erwartet.
Aber ganz anders kommt sie daher.
Eher schmeichelhaft, wie Balsam.
Ist bei weitem aber alles andere !
Die Lyrics sind im allgemeinen Tool-Sinne (was immer das sein mag)
bekanntermaßen irreführend, dennoch tiefsinnig,
was mit Bestimmheit die einzige Konstante für
uns "Gesangsfixierte Durchschnittshörer ( ;-) )" darstellt.
Die Musik kommt so dermaßen "legèr" daher,
daß mir tatsächlich dieser Balsam-Vergleich einfällt...

Ach all de tausend Worte.....
....kurz gesagt:

10.000 days, seit Freitag auf REPEAT daheim, im Auto, auf der Baustelle, beim Einschlafen, nach dem Aufstehen.....

:eek: :rolleyes: :cool: :D :p

hören ! hören ! hören !

(DANGER !verstecktes Suchpotential !)



....monkey killing...... :eek:






"....die erst nach dem fünfigsten Mal Hören beginnen, sich wunderbar zu entfalten...."

Ui ! Ui ! Ui ! Da bin ich gaaaaaaaaaaanz anderer Meinung.
Und die Lyrics..... mal richtig zugehört ???
Ich kenne den oberflächigen Handlungsrahmen, aber....
....*lols, ey Leutz - is nich euer Ernst, ne ?!!!

Tool ist mehr als, nur Musik und Text.

Hypnotisch !!!???

Und, was heißt hier ".....alles Gerede über die potenzielle Vertracktheit der Musik...."

Die Musik ist vertrakt, auch wenn es nicht so erscheinen mag.
Zugegeben, sind nicht so viele "krumme Takte", a la 7/8 - 9/8 zu hören, wie ich es gewünscht hätte, aber trotzdem..
....íst die 10000 Days ein komplexes KONZEPT - Album,
mit einer gigantischen Tiefe, welches dem Zuhörer viel abverlangt.
Vor allem Geduld ;-)

Und mal unter uns, wer wagt es wirklich zu behaupten, was die Bedeutung
des Albumtitels ist, nachdem Tool uns (textlich) seit Jahren mit feinstem
(wahrlich tiefgründigem) Stoff aus Philosophie, Esoterik, Magie, usw. beglückt ?

Ich nicht !


Fällt mir direkt Carl McCoy ein.
Die "Mourning Sun" von den Fields erreicht (bei mir zumindest) die gleiche Wirkung! Sublim und brachial - feinnsinnig und derbe ;-)
Die beiden Bands (F.o.t.N. und Tool))würde ich gern mal bei einem Gig live hintereinander sehen. Zur Auflockerung hätte ich auch nichts gegen etwas "King Crimson " dazwischen. Quasi so nach Fields und vor Tool ;-)

Haltet mich für Irre, aber nach allem was ich über die CD erstaunlicherweise gelesen hab - sie ist genial.
Somit gilt, das die "Mourning Sun" von F.o.t.N. (die beste Platte 2005)
mit 10000 Days einen würdigen Nachfolger gefunden hat
Auch wenn das halbe Jahr 2006 erst knapp vorbei ist, kann wohl kaum besseres (im meinem Sinne! nicht falsch verstehen,gelle! ) kommen.


:eek:
mrs.yearningAls bislang beinahe unbe[b]TOOL[/b]te traf mich die Wucht des gesamten Albums völlig unerwartet.

Musik, die ohne Umwege bereits beim ersten Hören direkt ins Blut ging und einen Kaufzwang auslöste, der keinen Widerspruch duldete.
Ich musste dieses Album einfach besitzen.

In der Folgezeit reichte allein das Wort TOOL oder der Wunsch nach guter Musik aus, um widerspruchslos und ohne Umwege beinahe marionettenähnlich eine Abspielmöglichkeit für den Silberling zu organisieren. Ein bloßes Anspielen oder Abspielen einzelner Titel reichte dabei nicht aus, um mein Verlangen zu stillen.

Böse Zungen sprachen bereits davon, dass ich diesbezüglich schon ein suchtähnliches Verhalten an den Tag legte. Doch das war mir längst egal und ich hütete "meinen Schatz" fortan wie meinen Augapfel, musste er doch allzeit sofort einsatzbereit sein.

Jaja, so war das damals - vor etwa drei Wochen.
Seitdem hat sich nicht viel geändert.

Hypnotisch???
Finde ich nicht.
"... [i]La la la la la la la-lie [/i]..."*mitsing*


[size=1][i]...und ich dachte, ich könnte würdevoll alt werden...[/i][/size] :D
Pelloquin[I]"Angels on the sideline,
Puzzled and amused
Why did Father give these humans free will?
Now they're all confused..."[/i]

[size=1]("Engel im Hintergrund / verblüfft und amüsiert / warum gab Vater
diesen Menschen freien Willen? / Nun sind sie alle verwirrt...")[/size]

Es gibt nur sehr wenige Bands, die mir die Augen öffnen und mich dabei dennoch nicht verzweifeln lassen.

Gott, wenn ich nur die Anfänge von [i]"right in two"[/i] (das Lied, dem obiger Vers an den Anfang gestellt ist) höre...

Ich bin gerade versucht den Lautstärkeregler ganz nach oben zu reißen und meinen Nachbarn und Kumpels einen freudigen guten Morgen zu bereiten! :)

[i]Angels on the sideline again...[/i]

Von der selben Bedeutung wie [i]Aenema[/i], aber von einer höheren Warte aus, irgendwie. :)

Wenn ihr könnt, schaut sie euch live an, ich war kaum je auf einem großartigeren Konzert. (Und nächste Woche werde ich sie gleich zwei mal sehen, Mittwoch in der Rockhal/Luxemburg, und Freitag am Ring. Ich fass es nicht. Aber - I need it. I just need it...)


[size=1][b]right in two[/b][/size]

[size=1][i]Angels on the sideline,
Puzzled and amused
Why did Father give these humans free will?
Now they're all confused

Don't these talking monkeys know that
Eden has enough to go around?
Plenty in this holy garden, silly monkeys
Where there's one you're bound to divide it,
Right in two

Angels on the sideline,
Baffled and confused
Father blessed them all with reason
And this is what they choose
Monkey killing monkey killing monkey
Over pieces of the ground

Silly monkeys give them thumbs,
They forge a blade, and where there's one
They're bound to divide it,
Right in two
Right in two

Monkey killing monkey killing monkey
Over pieces of the ground
Silly monkeys give them thumbs
They make a club and beat their brother down
How they survive so misguided is a mystery
Repugnant is a creature who would squander
The ability to live tonight in heaven
Conscious of his fleeting time here

Cut it right all, right in two

Fight over cloud, over earth, over sky
Fight over life, over blood, over air and light
Fight over love, over sun, over another
Fight for each other, for the ones who are rising

Angels on the sideline again
Been so long with patience and reason
Angels on the sideline again
Wondering when this tug of war will end

Cut it right all, right in two
Right in two

Right in two[/i][/size]
mrs.yearningTOOL live ist dann wohl auch keine erfolgversprechende Therapie
und zwei Sitzungen (oder was auch immer) pro Woche sind wohl zu erwartende Spätfolgen jahrelangen exzessiven TOOL-Hörens.

Jetzt freue ich mich erst recht auf Sonntag.

Viel Spaß und gute Verschlimmbesserung ;)
PelloquinSo, die erste "Sitzung" habe ich jetzt hinter mir. Ich muß gestehen, ich hätte mir mehr erwartet.

Mehr davon. Meeeeeeeeeeeeeäääääääääääähhhhhrrrrrrrrrr!!!
:)

Sie waren anders als bei meinem ersten Toolkonzert, das im Nachhinein (im verklärten Rückblick) eher Sakral anmutet - Tool anno 2006 sind - Travis Bickle. Ja, anders kann man's nicht formulieren. Maynard James Keenan (Sänger) jedenfalls stapfte mit Jeans, freiem Oberkörper und schwarzem Iro samt Pilotensonnenbrille auf die Bühne und sah damit dem von Robert de Niro gespielten [i]Taxi Driver[/i] derart ähnlich, dass es ein grimmes Vergnügen war.

Und so energiegeladen wie De Niro in jenem Film, waren Tool an diesem Abend. Einer Planierraupe gleich walzten sie jede Erwartungshaltung in Grund und Boden. Ich jedenfalls war zeitweise derart geplättet, dass ich zuweilen vor Staunen nicht mehr den Mund zu bekam; vor allem bei [i]"Rosetta Stoned"[/i], von dem ich nie geglaubt hätte, dass sie es wirklich live spielen würden. Wie Maynard es gesungen hat, will ich nicht verraten, aber es machte einen gewaltigen Eindruck.

Und [i]"Vicarious"[/i]... großartig. Erst heute begriff ich, was Du mit dem "La-la-la-la-la-laa" meintest... ;)

Eigentlich kann ich noch gar keine richtige Kritik liefern, denn die Eindrücke sind noch viel zu frisch. Hab ja noch garnicht von den Videowänden gesprochen, die unablässig zu jedem Song Bilder produzierten, hypnotisch verstörend faszinierend.

Ach, was schreibe ich; die Worte vermögen doch nicht auszudrücken, was es bedeutet, ein solches Konzert zu erleben.

Schaut sie euch an, so ihr könnt, es lohnt sich!
decay73also ich hab das album nun auch. bin zwar noch nicht beim drölftausendsten reinhören, aber schon jetzt gefäät es mir sehr gut. ich habe allerdings auch nur wenig vergeiche zu vorgängeralben, ausser dem "undertow" und mir gefällt das aktuelle besser, weil dichter und damit tiefer (wie the nephilim es sagt) und damit eingängiger. mal eine band, die mit einem ausgefeilteren album nicht in die emotionale bedeutungslosigkeit verschwindet... :)
seligÆnima war der höhepunkt, lateralus klingt ein wenig gekünstelt und 10000 days ist einfach nur mehr gut, nicht mehr verehrungswürdig. es langweilt einfach wenn bands anfangen sich so extrem selbst zu zitieren...
Flame[QUOTE][i]Original geschrieben von selig [/i]
[B]Ænima war der höhepunkt, lateralus klingt ein wenig gekünstelt und 10000 days ist einfach nur mehr gut, nicht mehr verehrungswürdig. es langweilt einfach wenn bands anfangen sich so extrem selbst zu zitieren... [/B][/QUOTE]

Ich denke daß man ein Album nicht an vorhergehenden messen sollte. Mit dem rückblickenden Vergleich veruteilt man unter Umständen nämlich nicht nur Selbstzitate, sondern versagt sich auch die Akzeptanz innovativer Neuerungen im Stil einer Band.

Richtig ist daß Tool es nie für nötig gehalten haben, Einflüsse anderer Bands überdeutlich in ihre Musik zu integrieren. Tool haben keinen Stil aufgegriffen, sie haben ihn geprägt, ihren ganz eigenen Stil.

Daß ein Album gerade deshalb auch einmal langweilig werden kann steht außer Frage und verwundert kaum. Dennoch sollte der Durst nach Neuem vielleicht in anderen Lagern gestillt werden. Tool sind und bleiben sich treu, und wer Tool sucht wird auch mit 10.000 days genau das finden was er schon immer daran geliebt hat ... vielleicht sogar noch etwas intensiver als je zuvor. Aber das liegt im Auge des Betrachters ....
selig[QUOTE][i]Original geschrieben von Flame [/i]
[B]Ich denke daß man ein Album nicht an vorhergehenden messen sollte. Mit dem rückblickenden Vergleich veruteilt man unter Umständen nämlich nicht nur Selbstzitate, sondern versagt sich auch die Akzeptanz innovativer Neuerungen im Stil einer Band.

Richtig ist daß Tool es nie für nötig gehalten haben, Einflüsse anderer Bands überdeutlich in ihre Musik zu integrieren. Tool haben keinen Stil aufgegriffen, sie haben ihn geprägt, ihren ganz eigenen Stil.

Daß ein Album gerade deshalb auch einmal langweilig werden kann steht außer Frage und verwundert kaum. Dennoch sollte der Durst nach Neuem vielleicht in anderen Lagern gestillt werden. Tool sind und bleiben sich treu, und wer Tool sucht wird auch mit 10.000 days genau das finden was er schon immer daran geliebt hat ... vielleicht sogar noch etwas intensiver als je zuvor. Aber das liegt im Auge des Betrachters .... [/B][/QUOTE]
wie willst du eine innovative neuerung erkennen, wenn du nicht vergleichst?
man ignoriert mehr, wenn man nur einen teil des ganzen betrachtet.

tool haben einen eigenen charakter, aber sie haben die musik sicher nicht neu erfunden. sie würde es nicht geben, wenn es king crimson oder genesis nicht gegeben hätte. und das prägsamste an dieser band ist die stimme in kombination mit den texten.

natürlich, dass das tool sind erkennt man. nur nicht mehr wann das tool waren...
Flame[QUOTE][i]Original geschrieben von selig [/i]
[B]wie willst du eine innovative neuerung erkennen, wenn du nicht vergleichst?
man ignoriert mehr, wenn man nur einen teil des ganzen betrachtet.
[/B][/QUOTE]

Nein, ich will eine Veränderung auch nicht als Innovation erkennen. Ich wiill unvoreingenommen an jedes Album herangehen ohne mir Gedanken über Vergangenes machen zu müssen, will mich begeistern lassen (oder eben auch nicht!), auch wenn alles völlig anders klingt als gewohnt. Sorry, da war ich wohl etwas undeutlich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von selig [/i][B]
tool haben einen eigenen charakter, aber sie haben die musik sicher nicht neu erfunden. sie würde es nicht geben, wenn es king crimson oder genesis nicht gegeben hätte. und das prägsamste an dieser band ist die stimme in kombination mit den texten.

natürlich, dass das tool sind erkennt man. nur nicht mehr wann das tool waren... [/B][/QUOTE]

Unbestreitbar richtig.
PelloquinIst es nicht müßig, über Musik zu streiten? Jeder hat seinen ureigenen Zugang zur Musik, so auch zur Musik von Tool. Ich finde es bezeichnend, dass die Leute die sich für Tool begeistern können aus den unterschiedlichsten Lagern (Metaller, Grufties, Hippies, Punks etc.) stammen. Für an kunstvoller Gitarrentechnik interessierte Metaller mag es von Bedeutung sein, wie filigran die Riffs der Toolstücke sind. Eher "pragmatischen" Punks dürfte die Frage, inwiefern die Riffs der neuen Platte nun vertrackter sind als die der vorangegangenen relativ gleichgültig sein; ihr Interesse an Tool wie auch das der anderen genannten Gruppen muß folglich auf anderen Motiven fußen.

Ich kann mir vorstellen, dass Du von der neuen Tool-Platte enttäuscht bist, und dies vermutlich deshalb, weil Du einfach andere Erwartungen daran hattest, was auch kein Wunder ist, denn bei all dem Theater das Tool um die Veröffentlichung ihrer Platten veranstalten ist es nur verständlich, wenn die Erwartungen der Fans ins Unermeßliche wachsen. Auch ich habe mir weiß Gott etwas erwartet (was kann ich nicht einmal genau sagen, es sollte nur GROSS sein). Als die neue Platte dann da war, war da zunächst etwas Ernüchterung. Die Musik die ich hörte war immer noch Rock, nichts, das mir gleich beim ersten Hören das dritte Auge aufgerissen und mich endgültig in elysische Sphären katapultiert hätte. Aber irgendwann (nicht erst beim 30. Mal hören) wurde mir die Musik vertraut, einzelne Strukturen kristallisierten sich heraus, und hier und da entdeckte ich auch Riffs, die ich in ähnlicher Form bereits einmal gehört habe. Doch anders als so mancher, der Tool hier Mangel an neuen Ideen vorwirft, begann ich die Selbstzitate als Verweis zu Gedankengängen in früheren Liedern zu begreifen, die in den neuen Liedern lediglich ihre Fortführung bzw. ihre Bestätigung erfahren haben. Genau genommen hast Du recht, selig, Tool haben nichts Neues mehr zu sagen; nichts, was sie nicht schon auf Ænima gesagt hätten. Doch gab es jemals etwas Neues unter der Sonne? Gab es das wirklich?

Eigentlich hätten sie schon längst aufhören können. Aber ich bin froh, dass sie noch da sind. Mich daran erinnern, dass ich kein Zombie bin sondern ein Mensch, der etwas tun könnte zur Rettung der Welt, wenn er nur wollte.

Mich fühlen lassen, dass ich nicht allein bin mit diesen [i]silly monkeys[/i]...[size=1]*[/size]

Ich kann nur sagen, dass, nachdem ich Tool nun noch einmal live gesehen habe, ich die Band noch mehr schätze als zuvor.

Sie haben es jedenfalls geschafft, dass ich, bei Rock am Ring inmitten von lauter desinteressiert quatschenden Leuten stehend so was von weg war, ohne auch nur irgendeine Rauschfördernde Substanz zu mir genommen zu haben.

Ich blickte lediglich auf die Leinwand (auf der die Band kein einziges Mal zu sehen war) und verfolgte dem Tanz hypnotisch pulsierender Formen, hörend

[i]spiral out[/i]...[size=1]**[/size]



[size=1]* aus [i]"right in two"[/i] vom Album 10.000 DAYS[/size]
[size=1]** aus [i]"Lateralis"[/i] vom Album LATERALUS[/size]
starsnostarsFinds ganz nett das neue Album, aber zum vom Hocker reißen reichts leider nicht. Wird wohl daran liegen, dass man nach 5 Jahren Lateralus einfach zu abgebrüht ist. Ich glaube wenn man die 10.000 days als erstes tool-album hört, kann es einen noch richtig schocken, ansonsten ist es einfach ein schönes Stück Musik, nicht mehr aber auch nicht weniger...

Die Live-Umsetzung der songs fand ich auch recht gelungen, wenn auch die Arena in Berlin keinen wirklich guten sound zulässt (wobei Hamburg noch schlimmer gewesen sein soll). Kleines Manko war das Fehlen einer Vorband, die für die 40€ doch eigentlich hätte dabei sein können. Ansonsten hat`s sich natürlich wieder mal gelohnt, auch wenn die Lateralus-Tour in meiner Erinnerung etwas heller leuchtet....



@ Pelloquin

"Lateralis" ist offiziell ein Tippfehler gewesen - der Song heißt genauso wie das Album "Lateral[B]u[/B]s". Aus der Interpretation des Titels (= lateral us = lead us to lateral thinking = think different) heraus ist das zumindest wahrscheinlich...*


*sorry für den klugschiss :cool:
inflow_illusionich hab mir mal so richtig viel zeit genommen, um mich mit dem neunen album vertraut zu machen. hier zu haben verschiedene substanzen mitgewirkt: salvia, lsa und lsd. trotz meiner intensiven analyse bin ich aba immer noch etwas entäuscht. es gibt eigentlich nur 5 richtige werke auf der cd - vicarious, jambi, the pot, rosetta stoned und right in two. der rest is ne zumutung!

das eigentlich geile is die cd hülle mit den 3d gläsern und den bildern. insbesondere der mann in der flammen-spirale...
Pseudo-Gruftiii[QUOTE]["Lateralis" ist offiziell ein Tippfehler gewesen - der Song heißt genauso wie das Album "Lateral[B]u[/B]s". Aus der Interpretation des Titels (= lateral us = lead us to lateral thinking = think different) heraus ist das zumindest wahrscheinlich...*


*sorry für den klugschiss :cool: [/B][/QUOTE] ist ja aaalt, das weiss doch schon jeeeeder;-p du hast was vergessen: lateral heisst übersetzt seitlich, abwegig und wird meist bloß im zusammenhang mit denkweisen verwendet. wobei ich das wort noch niemals im alltäglichen wortgebrauch gehört habe.


ich habe mal irgendwo so eine pdf-datei entdeckt, wo die ganzen texte von den alben (ausgenommen 10000days) übersetzt sind. es ist keine vollkommene erklärung oder übersetzung was es heisst, das wäre erstens zu leicht und zweitens unmöglich, da die texte NIEMALS eindeutig sind (selbst ein dummie wie ich schafft es aus einem text wie stinkfist 3 mögliche bedeutungen rauszuziehen). aber es sind leichte denkanstöße drin und auch einzelne wörter erklärt wie zum beispiel, was parabol, parabola und aenima heisst. auf jeden fall super das teil und ein muss für jeden wie ich es früher war, dessen lieblingsbeschäftigung es ist tool-texte auseinanderzunehmen und mögliche bedeutungen herauszuziehen. das ist doch das beste dran, man findet alle möglichen möglichkeiten, was gemeint sein könnte, aber endgültig kommt man hinter das mysterium nicht=) schon allein deswegen, weil sie maynard auch so gerne mal späßchen zwecks irreführungen erlaubt, was dann wieder zu merkwürdigen fakten führt=) (wusstet ihr, dass tool satanisten sind?:D *vorsichtironie*....wobei wer weiss=))



ich habe noch gar keine zeit gehabt mir das neue album anzuhören, zwecks umzug und zwecks ich wollte warten bis ich mir meinen neuen mp3 player kaufen kann. daheim tool hören, wenn mir mein freund auf der pelle hockt ist irgendwie doch nicht so das wahre=) ausserdem habe ich auch irgendwo total die angst dass mich meine musikgötter enttäuschen könnten. irgendwo ist mir ja doch bewusst dass sich kein mensch ins unendliche steigern kann aber.....andererseits....bei tool ist alles möglich:) nach aenima hätte auch nicht jeder so etwas wie lateralus erwartet:)


hätte gar nicht gehabt, dass es unter den gothics auch so viele tool-hörer gibt. hab die mit 14 als ich noch ein kleiner verkiffter hippie war angefangen zu hören (jaja, lang ists her:rolleyes: :D )
inflow_illusionalso noch mal klartext: das neue album is gut aba es hat mich nicht so aus den socken gehauen wie aenima. allerdings lässt sich ein album wie aenima auch nicht mehr toppen. aba auf tool is eigentlich immer verlass. die sind halt nur sehr experimentell geworden. damit will ich sagen, dass man die alben nicht miteinander vergleichen kann - jedes ist auf auf seine weise was besonderes...
Thommy 93Tool gehören eindeutig in den Beitrag mit den völlig überschätzten Bands.

Bei der neuen CD ist ja die Gucke für die zwei Augen im Digipack ganz witzig. Aber was einen dann musikalisch erwartet, ist alles andere als eine Offenbarung.

Es ist das abgedroschenste und gleichförmigste Gerammel, was ich je gehört habe!
MortiferusOk, jetzt ohne alle anderen bisherigen Beiträge zu lesen, da ich heute seit langem wieder auf dieser Seite anzutreffen bin und das viel zu zeitaufwändig wäre, möchte ich mich kurz äußern:
Selbst einer Band wie Tool fällt es schwer ein derartiges Meisterwerk wie Lateralus zu toppen. Dennoch, finde ich, haben sie mit 10 000 Days einen würdigen Nachfolger fabriziert. Nicht wirklich so komplex und anspruchsvoll wie der Vorgänger, dennoch aber musikalisch auf gewohntem Tool Niveau.
Alles in allem, eine Band der Verehrung gebührt! Kniet also nieder! ;)
SepulcrumAlso ich finde auch "10.000 Days" ein wirklich gelungenes Album geworden ist. Aber wie schon viele vor mir fand ich die besonders die "Lateralus" noch etwas stärker. Aber wie dem auch sei. Tool ist und bleibt etwas besonderes. etwas aussergewöhnliches. Und am 12. Dezember in Mannheim darf ich mich auch endlich wieder Live davon überzeugen :) :)
the nephilimTool was amazing.
No band on earth kicks ass like them !
MJK is the second god...

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur