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  Forum: Tonwerk
    Thema: Schizophren durch Musik
True Zombie- Ich höre Stimmen, die mich dokumentieren und mir Befehle erteilen.
- Meine Persönlichkeit ist zersplittert in nen Haufen Leute (sowohl mir bekannte als auch unbekannte).
- Ich nehme die Welt nicht bloß nachts sondern auch tagsüber als Traum bzw. Alptraum wahr.
- Ich habe nen permanenten Grübelzwang, über alles mögliche nachzudenken und das dann verbal auszudrücken und anderen mitzuteilen.
- Ich fühle mich geplagt von beschissenen Emotionen.
- Ich fühle mich ständig irgendwelchen Konflikten ausgesetzt, wenn ich mit Menschen zusammenkomme.

Und das alles erst seitdem ich wieder in verstärktem Masse Musik konsumiere. Wenn ich wieder ne Weile Abstand habe (ein paar Tage bis Wochen) verschwindet der Spuk wieder und die karge Realität ist wieder wahrnehmbar ohne irgendwelchen Hokus Pokus.

Nochjemand, der das kennt? (Ich tät ja gerne mal hierzu nen Kommentar von The Turning Point hören, der wie ich das so mitbekommen habe, stets nur heilsame Erfahrungen mit Musik machte)
Ronin76Nahtod, schon mal auf die Idee gekommen, daß nicht Musik dich verändert, sondern du die Musik durch deine Schizophrenie anderst wahr nimmst ?

Wieso holst du dir nicht psychologischen Rat, anstatt dich durch das Spamen von neuen Beiträgen in Foren, mit immer dem selben Thema, selbst therapieren zu wollen ?

Du solltest einsehen, daß hier im Forum keine qualitative Therapie möglich ist, und Dieses hierfür auch nicht gerade der passende Ort ist. Such dir doch im echten Leben Menschen, mit denen du dich austauschen kannst, und nicht auf virtueller Basis, denn ich meine eine starke Einsamkeit bei dir zu erkennen.
True ZombieIch dachte ja nur, daß es anderen irgendwie von Nutzen sein kann, wenn ich mich auf diese Weise mitteile. Um nochmal zum Thema zurückzukommen: In meiner Jugend benutzte ich Musik stets, um mich extremst hochzupushen und irgendwann um mich genauso extremst runterzuziehen. In den letzten Jahren seit ich so um die Dreißig war, hatte ich sie benutzt, um in bestimmte Klanglandschaften/Atmosphären einzutauchen. Ich muss im Nachhinein sagen, daß beiderlei Umgang mit Musik einfach nur Aktion Sinnlos war, da ersteres nur den Charakter einer manisch-depressiven Erkrankung hatte und letzteres wie schon gesagt den Charakter einer paranoiden Schizophrenie. Denn sowohl in meiner Jugend als auch heutzutage verlor ich den Kontakt zur Realität.
Ronin76Du würdest also auch behaupten, daß Musik, die nur konsumiert wird, eine Droge ist, die gefährlich sein kann, wenn sie Menschen von der Realität abspaltet ?

Ich finde, daß wir in einer sehr kranken und völlig entsolidarisierten Gesellschaft leben, welche anstatt die krankmachenden Ursachen zu beseitigen, aus lauter Ignoranz Drogen bevorzugt. Das betrifft ja nicht nur Musik, die eher zu den schächeren Drogen zählt. Die Menschen sind sich nicht bewußt, wie wenig, und was überhaupt, sie eigentlich für ein befriedigendes Leben benötigen. Symptompfuscherei wo man nur hinschaut, aber kaum jemand getraut es sich an den Ursachen zu rütteln. Ich finde deinen Gedankenansatz, daß Musik Krankheiten erzeugen kann interessant, aber auch etwas kurzsichtig. Denn relevant ist doch, was die Ursache für übermäßigen Musikkonsum und Kompensationsverhalten ist, dh man muß die Kausalität beachten.

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