| FallenSisko | Das Gefühl der Sterblichkeit... letzten Freitag bekam ich dieses Gefühl ganz intensiv zu spüren. In einem Moment wurde mir klar das wir alle sterben müssen. Okay ich weiß das ist uns allen klar. Aber habt ihr mal dieses Gefühl verinnerlicht? Ihr könnt morgen tot sein. Ihr könnte euch jetzt ins Bett legen und morgen nicht mehr aufwachen. Ihr könnt mal kurz mal kurz über die Straße gehen und vom Auto überfahren werden. Mir wurde diese Gefühl der Sterblichkeit bewußt. Mir wurde klar das dies mein letzter Abend sein könnte. Aber auch wenn dem nicht so wäre. Dann würde ich zwar nicht morgen sterben aber dann mit 80. Und dann wäre dieses Gefühl der Sterblichkeit einem noch viel bewußter. Ich bin Atheist und habe keine Hoffnung das es nach dem Leben weiter geht. Ich weiß das dann meine bioneuralen Bahnen im Hirn zusammenfallen und das es das dann war. Es ist ein Gefühl das man schwer beschreiben kann. Und es ist ein Gefühl das ich euch auch kaum vermitteln kann. Es ist ein Moment... ein Gefühl der Klarheit und des begreifens der Einfachkeit des Universums. Ein Lebewesen das geboren wird... einen "Verstand" entwickelt oder es dafür hält und dann stirbt und verrottet. Es ist so einfach! So simpel! Und für mich auch nicht beängstigend. Vielleicht gibt es ja welche hier im Forum die das nachvollziehen können. Aber bitte nur Atheisten und keine Komentare wie "ich komme in dem himmel". Jeder sein glauben aber darüber möchte ich hier nicht sprechen. Gibt es welche hier im Forum die auch dieses Gefühl mal empfunden haben und wie war es?! ------------------ Kinder spielen Verstecken, hinter Büschen und Ecken. Alle fallen um, die Pest geht um. Jetzt spielt keiner mehr Verstecken! Kayleigh Wittlin (*1988) Schweizer Schülerin und Hobbydichterin |
| sputnikkid | das gefühl der sterblichkeit? mir ist die letzten tage klar geworden, daß ich das nicht wirklich besitze. ich hatte eine unterhaltung mit einer freundin, der es in diesem moment nicht gutging, weil sie sich ernsthafte sorgen machte, daß ihr freund sich etwas antut. ich hab mit ihr darüber gesprochen, wußte aber nicht, was ich eigentlich sagen wollte, weil ich einfach nicht verstehen konnte, wie man seinen ganzen lebenswillen verlieren kann.... das ist eigentlich eine andere geschichte und gehört nicht hierher (verzeiht mir das).... was ich aber damit ausdrücken will: mir wurde klar, daß ich, wenn ich nach vorne in meine zukunft blicke, dort immer etwas sehe.... meist sehe ich nicht weit und auch nicht sehr deutlich, aber ich weiß, daß dort etwas ist - eine zukunft auf mich wartet.... und erst dieses wochenende ist mir klar geworden, daß ich vermutlich 100 jahre alt werde und auch den rest meines lebens in sinnlosigkeit fristen werde, wie ich es bisher getan habe.... und der tod ist noch lange nicht in sicht. ich bin auch ohne religion erzogen worden und würde mich selbst, am ehesten als agnostiker bezeichnen. und als angehender ingenieur müßte ich doch eigentlich, davon überzeugt sein, daß alles was wir als seele, oder lebensfunken oder was auch immer bezeichnen, aufhört zu existieren, wenn der körper stirbt.... und dennoch kann ich mir ein solche absolutes ende nicht vorstellen. die atome meines körpers werden auch wieder teil des stoffkreislaufes der erde.... warum kann nicht etwas ähnliches mit der "seele" geschehen (wenn wir überhaupt eine besitzen)? und ich rede hier nicht über so etwas konkretes wie wiedergeburt oder ewige glückseeligkeit im himmel/ewige qual in der hölle.... ich hatte grade noch einen oder zwei andere gedanken, aber die sind jetzt weg, aber ich denke, das hier reicht ersteinmal.... gruß sputnikkid |
| FallenSisko | Jap... Und das du aufhörst zu existieren kann jeden Moment passieren. Haste dir das schon mal verinnerlicht? So richtig dieses Gefühl gehabt es kann gleich zu ende sein? Ich weiß nicht ob viele sowas fühlen wie ich, aber irgendwie war das ein Moment der Klarheit. ------------------ Kinder spielen Verstecken, hinter Büschen und Ecken. Alle fallen um, die Pest geht um. Jetzt spielt keiner mehr Verstecken! Kayleigh Wittlin (*1988) Schweizer Schülerin und Hobbydichterin |
| l'ange obscur | Ich kenn dieses Gefühl. Die erste Reanimation meies Lebens war ein 7-jähriges Kind ( erfolglos) Da ist mir zum erstenmal "bewußt" geworden, dass Tod nichts mit Alter oder Krankheit zu tun hat. Seit ich dann meinen besten Freund sterben sehen hab, schiebe ich nichts mehr vor mich her. Vielleicht kann ich's ja morgen nicht mehr erledigen. Lieber wäre mir gewesen,ich hätte diesen Moment der KLarheit, wie Du ihn nennst nie gehabt. ICh habe keine Angst, nur ein ungutes Gefühl. Nicht vor dem Sterben; aber dann ? |
| Jaddy | sterblich... das macht mir schon so lang angst, es iss krass wie schnell das alles gehen kann und wem haben wir das alles zu verdanken?? uns selbst natürlcih der mensch will immer besser sien und merkt gar net das er sich damit nur sehr schadet, jetzt isses eh zu spät er bringt sich selbst um und leute wie wir müssen drunter leiden und beteiligen sioch tag für tag daran.... shit, warum kann man sich ncih aussuchen ob man leben will... jaddy |
| DuNkelHeRz | Zitat: |
| sputnikkid | Zitat: |
| FallenSisko | Was ja noch viel fazinierender ist ja das das Tier "Mensch" glaubt etwas besonderes zu sein. Dabei ist es total bedeutungslos im Ablauf des Universums. Es interessiert keinen wer wann und wo stirbt. Ausn ner Scifiserie gab es mal ein tolles Zitat zum Menschen. Der Mensch ist nur ein häßlicher großer Beutel voller Wasser. Und dieser häßliche große Beutel voller Wasser glaubt das sein Leben ein Sinn hat und das es etwas bedeutet das er "lebt". Echt lustig. Besonders dann die Überraschung wenn er stirbt. Er... der Mensch... stirbt... kann doch garnicht sein da er.. der Mensch.. ja was tolles ist. Sehr fazinierend alles [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] ------------------ Kinder spielen Verstecken, hinter Büschen und Ecken. Alle fallen um, die Pest geht um. Jetzt spielt keiner mehr Verstecken! Kayleigh Wittlin (*1988) Schweizer Schülerin und Hobbydichterin |
| FallenSisko | Zitat: |
| DuNkelHeRz | es wird wohl daher kommen, das man selbst emin mensch ist und deshalb sich selbst eben als wichtiger interpretiert als ein anderes geschöpf.... tiere werden auch oft eingeschläfert wenn sie krank sind.... den menschen hält man am leben solange es nur geht, auch vieleicht gegen seinen willen... es gibt meines erachtens nichts schlimmeres als wenn man jemanden, der nicht mehr richtig leben kann einfach künstlich am leben erhält weil vieleicht die familie nicht will, das der mensch geht... aber was denkt den der mensch darüber ? er kann es vieleicht nicht mehr sagen oder ausdrücken, aber er würde es wohl am liebsten hinausschreien, wie sehr er sich nach dem tod sehnt, oder wer möcht bitte ein solches leben führen ? auf ewig daliegen und auf den tod warten.... besonders extrem finde ich dies bei menschen, die nicht einmal mehr denken können, man einfach weiterhin den körper am leben erhält, und alle denken, der mensch sein noch da.... es stimmt ja auch, er ist noch da... nur sein geist ist verschwunden und es ist nutzlos ihn bei den maschinen liegen zu lassen, die seine hülle am leben erhalten, damit sie verschwindet.... so etwas fine ich einfach nur grauenhaft ! DuNkelHeRz |
| sputnikkid | Zitat: |
| DuNkelHeRz | sputnikkid, ich habe viel auf mich selbst bezogen... ja stimmt, es gibt solche menschen, aber man tut es auch bei denen, die schon sagten, sie wollen es nicht, und man nennt es dann die pflicht eines artztes... und tiere erachtet man nicht als wichtig, das wollte ich auch damit sagen.... oder wurde schon mal ein tier am leben erhalten ? besonders bei kleinen tieren scherrt sich keiner darum... mein kanarienvogel sollte nach meinen eltern einfach eingeschläfert werden damlas vor ein paar jahren als ich noch jünger war.... aber ich wollte es nicht.... klar, ging es ihm nicht gut, aber er wollte leben, das merkte man ihm an... er hat hin und wieder gezwitschert und aufgegeben hat er nicht.... tiere werden als nicht so wichtig erachtet, als das man sich so um sie kümmert, nur der mensch ist es wert ? doch wenn der mensch so denkt ? stimmt es dann wirklich, das er es wert ist ? DuNkelHeRz |
| ^v^Nightflier^v^ | @FallenSisko ich kann deinen text gut verstehen ich kann jeden text zu diesem thema sehr gut verstehen es ist nicht uns überlassen zu sterben denn der tod gehört zum leben und das leben ist keines falls sinnlos denn es liegt an jedem selbst sein leben so zu machen wie er will natürlich hat dies leben auch ein ende doch man kann ja auch schöne zeiten haben in seinem leben das alles morgen schon zu ende sein kann ist für mich beteutungs los denn wenn ich morgen sterben würde hätte im in dem moment wo der tod eintritt eine schöne erinnerung an die zeit des lebens ich würde mich zurück erinner an die schönen stunden mit meiner geliebten und würde mir keine gedanken machen wie es nach dem tod weiter geht usw und angst vor dem tod hab ich auch nicht denn er gehört dazu in dieser welt ich kann mir zwar mit dem tod nicht anfreunden aber ich muss es hin nehmen wie es nun mal leider ist vor 2 jahren ist ne freundin von mir an krebs gestorben ich war bis zu letzt bei ihr und weißte was sie gesagt zu mir "ich hab keine angst vor dem was jetzt mit mir geschied im gegeteil ich bin schon riesig gespand was dannach kommt" diese worte haben auch meine angst genommen vor dem tod denn ich bin genauso gespannt was dannach kommt aber auch wenn nichts dannach kommt ist die spannung da natürlich will ich so lange leben wie ich nur kann aber diese spannung nimmt mir die angst vor dem tod ^v^Nightflier^v^ |
| Nachtelbin | Ein paar Gedanken meinerseits... Dieses Gefühl von sterblichkeit kenne ich, vielleicht auf eine andere Weise wie du, aber die Intensität meines Sterblichkeitsbewußtseins verändert sich sowieso immer weiter. Früher dachte ich einfach, wenn man tot ist, ist man eben tot, man kann einfach nichts mehr machen und ist weg, punkt, aus. Dann began ich mir Gedanken zu machen, wie es ist, wenn man weg ist (nicht wie man selbst es erlebt, sondern wie andere es erleben-teilweise fand ich sogar Genugtuung in meinen Phantasien, nach dem Motto "jetzt bin ich weg, jetzt seht ihr, was euch fehlt"), irgendwann kam dann die Stufe, in der ich Zeitabstände hinzugenommen habe, angefangen damit, daß ich die ganzen veränderungen im Universum einfach mitkriegen wollte und mir klar wurde, daß das einfach unmöglich ist, weil ich vorher auf jeden fall tot sein werde...es ist mir auch so unbeschreiblich zumute, wenn ich jemanden ansehe und denke, daß er irgendwann nicht mehr existiert, einfach weg ist, es ist so komisch...ich weiß nicht, wie ich es in Worte kleiden soll...Kennt ihr dieses Gefühl irgendwo zu stehen und sich schlagartig seiner Präsenz dort bewußt zu werden, "jetzt, genau in diesem Moment stehe ich hier, nachher werde ich daran zurückdenken, aber dann ist dieser Moment vorbei, für immer, aber jetzt... (endlosschleife)" und irgendwann IST dieser moment vorbei und man erinnert sich zurück, bisher sind alle diese Momente vorbei gegangen (ist ja irgendwie auch logisch), soviel ist vorbei...so ist es mit dem Leben auch, JETZT sitze ich hier am PC, aber irgendwann...*inwirreabhandlungenverfall* Man fühlt sich so klein und unbedeutend, wenn man bedenkt, daß man lediglich einen winzigen Bruchteil mitbekommt, an einem winzigem Bruchteil selbst beteiligt ist, der einem doch so gigantisch vorkommt...obwohl man wirklich so unbedeutend ist, wie der berühmte Sack Reis, der in China sein Gleichgewicht verlor... Insofern könnte man doch durchaus sagen, ein Mord fällt nicht ins Gewicht, ob eine Person, ein Tier ein Planet in dieser Form vorliegt oder nicht, es ist EGAL. (das heißt aber nicht, daß ich jetzt zum munteren Nachbarntöten aufrufe, ich meine nur im Endeffekt kommt es auf das selbe heraus ob man ein paar Jährchen mehr oder weniger lebt) Die Nachtelbin ------------------ Die, die in der Dunkelheit gelernt haben zu sehen, erblicken mehr, als bloß die Hüllen der Körper. |
| FallenSisko | Zitat: |
| Violet | Wie oft hatte ich diese Gedanken schon gehegt und wie oft haben sie mich zur Verzweiflung gebracht, da ich es einfach für sinnlos halte dass etwas entsteht um nur wieder zu vergehen , alles hat seinen Zyklus in der Natur , und der der Menschen kann doch nicht anders sein, oder? Da muss doch mehr sein als dann zum Schluss nur ein Haufen Humus. Ich glaube zwar nicht an Gott, doch halte ich mich an dem Glauben fest dass es so etwas wie eine Seele gibt , die mich das sein lässt was ich bin, meine Moral, meine Fantasie , meine Gefühle, sie sind/ können doch nicht nur einfach das Produkt von zusammengewürfelten Hormonen sein. Was hätte dann unser aller Leben einen Sinn wenn alles nur wieder vergeht, dann könnte ich mich doch gleich umbringen, denn alles was ich tue trägt keine Früchte.Nun, vielleicht für eine Zeit , wenn die darauffolgenden Generationen davon provitieren können, doch auch sie sterben und die Menschen nach ihnen, und irgentwann wird auch die Welt zerplatzen und alles einfach alles ist weg , und alles ist so wie es vorher war als hätte es die Erde nie gegeben(ausser dem Weltallnmüll-vielleicht werden einmal Aliens daran vorbeifliegen und sagen, ahh, das letzte Indiez für die Existez der Menschen!). Jetzt aber wieder ernsthafter,es würde doch alles ein sinnloses Umherirren sein wenn die Sache Mensch doch nur eine vorrübergehende Phase von Leben war , die in der Unendlichkeit vergeht. Doch vieleicht ist auch der ganze Mist der in meinem Kopf gewachsen ist genauso sinnlos wie der Rest der Welt und der Menschheit, wenn es wiklich kein,"danach" gibt. Gruss Violet |
| FallenSisko | Zitat: |
| infernal_angel | Ja, wir alle sind sterblich, ob wir es realisieren wollen/können oder nicht. Ich habe mich damit schon des öfteren auseinander gesetzt, bin mir darüber im Klaren, dass es auch mich treffen wird. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte (jetzt), dass ich nicht lange leben werde, sondern früher als Durchschnitt das Zeitliche segnen werde. Woran ich das spüre? Ich weiß es nicht, mein Gefühl sagt es mir. Und ich bedauere es nicht, da ich auch nicht lange leben möchte. (Selbstmord sehe ich nicht als Lösung an, ich gehe, wann ich gehen muss; aber ich bitte, dass es nicht noch ewig dauern wird). Aber selbst wenn man sich seiner Sterblichkeit bewusst ist, ist es sehr schwer, sich wirklich vorzustellen, dass genau heute der letzte Tag sein könnte. Man sagt, man stirbt „bald“ oder „irgendwann“ – aber das sind so weite Begriffe... Doch der Gedanke meiner Vergänglichkeit lässt mich dankbar sein für jeden Tag, an dem ich lachen konnte (auch wenn ich für meinen Geschmack manchmal zuviel lache – so paradox es klingen mag! Das wird wohl keiner so recht verstehen...) dg infernal angel ------------------ I feel aggressive in a grinning world. And I flee into the Empires of forgotten Beauties. |
| FallenSisko | Zitat: |
| infernal_angel | Ja, so sehe ich das: die Welt ist schlecht und mit ihr die Gesellschaft. Ich weiß (bzw. empfinde) das – doch was bleibt mir schon übrig? Ich kann mich in mein Kämmerchen hinsetzen und vor mich hinjammern (was ich auch ab und zu tue [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]) oder ich versuche einfach, das beste daraus zu machen... Ich bin froh, dass ich heute soweit bin, dies zu erkennen. Es gab da auch schon andere Zeiten. Doch es ist doch so – ich bin mit meinem Leben (bzw. mit dem, was ich daraus mache) momentan glücklich. Folglich geht es mir gut und ich kann zufrieden sein, lachen. Wenn ich nur depressiv wäre, dann würde mir das doch zeigen, dass mit meinem Lebenswandel etwas nicht stimmen kann, oder? (natürlich gibt es auch Situationen, in denen das anders ist) Gerade die Tatsache, dass sowieso alles jederzeit zu Ende sein kann, hilft mir dabei, das Leben und die schönen Momente intensiver zu erleben und zu spüren. Deshalb würde ich auch so weit gehen, und behaupten, dass man mit der eigenen Todeserkenntnis „mehr“ lebt. Als Atheist hat man es insofern schwer, dass man praktisch „vor dem Nichts“ steht, oder? Der Glaube ist es doch eigentlich, der einem Kraft gibt (geben soll) und die Hoffnung wecken soll, dass es nach dem Tod noch weitergeht. Oder habe ich dies falsch erfahren? Doch als Atheist, FallenSisko, hast du wenigstens den Glauben, dass du an nichts glaubst. Ich als Agnostiker quäle mich ständig mit der Frage, ob ein Gott/eine höhere Macht existiert oder nicht. Doch ich komme einfach zu keinem Ergebnis... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] |
| FallenSisko | Na dann bin ich wohl doch kein Atheist und werde es nie sein, denn ich würde niemals behaupten alles zu wissen schon garnicht so eine schwerwiegende Frage. Ich weiß nur was ich jetzt weiß und ziehe meine Schlußfolgerungen und versuche für Argumente offen zu sein. Wer weiß vielleicht werd ich ja doch noch Pfarrer [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] Naja okay soviel dazu. Was den Lebenswandel angeht. Ja sehr viele hier haben sehr viel schlimmes durchgemacht. Aber! Solange man nicht selber an den Dingen schuld ist die einem wiederfahren sind sondern es äußere umstände waren die man ehh nicht beeinflussen konnte. solange gibt es keinen Grund sein leben wegzuwerfen. solange gibt es keinen Grund sich selbst wegzuwerfen. Aber vielleicht sind wir beide auch nur Kämpfernaturen die nicht aufgeben wollen... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] ------------------ Kinder spielen Verstecken, hinter Büschen und Ecken. Alle fallen um, die Pest geht um. Jetzt spielt keiner mehr Verstecken! Kayleigh Wittlin (*1988) Schweizer Schülerin und Hobbydichterin |
| infernal_angel | Zitat: |
| FallenSisko | auch noch bescheiden [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] |
| infernal_angel | Zitat: |
| Crysania | Jetzt mal kurz ein Einschub von mir..Zitat: |
| Halfsoul | -------- |
| FallenSisko | Zitat: |
| Crysania | FallenSisko, ja man war .. man ist gewesen bzw. "ist" .. denn ob man lebt ist ja wieder eine andere sache .. ich sehs nicht umbedingt so wie mit dem wassersack [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] zwischen "sein" und "leben" mache ich einen deutlichen unterschied. sein entspricht etwa dem exestieren .. aber leben ist etwas gänzlich anderes .. man kann aufhören zu leben .. kann innerlich gestorben sein und exestiert trotzdem weiter .. aber was wenn man aufhört zu "sein" ?! wenn der körper gestorben ist .. sich mit der sterblichkeit abgefunden hat .. dann "ist" man nicht mehr .. panik erfüllt mich dann .. und angst! meist erfüllt mich dieses gefühl wenn ich filme und doku's über den weltraum und die entstehung der erde sehe .. dann wird mir so bewusst wie nah die sterblichkeit doch eigentlich jeden tag ist.. |
| toleranz | das leben nach dem tod dr.med.raymond a. moody rowohlt nimmt angst vor den "tod" |
| FallenSisko | Eine Charaktereigenschaft die ich manchmal am liebsten nicht hätte ist das ich nur auf Fakten achte. Jeglichen Glauben glaube ich erst wenn ich Fakten in der Hand halte(was für ein Satz [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] ). Aber wenn ich Fakten besitze ist es ja kein Glauben mehr sondern Gewissheit. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] Ich existiere. Schön!!! Und so lange ich existiere versuche ich zu Leben. Ich bin mir bewußt das die Zeit unerbittlich abläuft. Aus diesen Grund nutze ich diese Chance und lebe. Auch wenn es nicht immer so klappt wie ich es mir wünsche, aber das gehört nicht hier her. Fakt ist. Ich muß jetzt leben da ich nicht weiß was nach dem Tod kommt. Nichts ist schlimmer als 80 Jahre alt zu sein und zu denken "Mist was hab ich nur aus meinem Leben gemacht." Jeder der Existiert aber nicht lebt, dem Wünsche ich aus den oben genannten Gründen das er lernt zu leben. Leben bedeutet für mich aber nicht immer auf Achse zu sein und ein Event nach dem anderen zu besuchen. Nein! Leben ist ganz einfach mal Musik laut aufzudrehen und glücklich zu sein. Fazit: Wenn ihr existiert... was ihr ja augenscheinlich tut. Dann lebt auch. Eildieweil über die anderen Dinge wie Sterblichkeit könnt ihr nachdenken wenn es euch gut geht. Macht nicht den Fehler es anders herum zu versuchen. Dann kommt ihr auf keinen grünen Zweig. ------------------ Kinder spielen Verstecken, hinter Büschen und Ecken. Alle fallen um, die Pest geht um. Jetzt spielt keiner mehr Verstecken! Kayleigh Wittlin (*1988) Schweizer Schülerin und Hobbydichterin |
| FallenSisko | Es wurde ein ähnlicher Thread eröffnet. [url="http://www.nachtwelten.de/ubb/Forum5/HTML/000356.html"]http://www.nachtwelten.de/ubb/Forum5/HTML/000356.html[/url] Und da es besser ist die zusammenzulegen laße ich diesen hier von Kaiki [b]schließen[/b]. Crysania wenn du antworten möchtest kannst du das im anderen Thread tuen. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] ------------------ Kinder spielen Verstecken, hinter Büschen und Ecken. Alle fallen um, die Pest geht um. Jetzt spielt keiner mehr Verstecken! Kayleigh Wittlin (*1988) Schweizer Schülerin und Hobbydichterin |