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    Thema: Einfachheit
new model No.15Warum empfinde ich schlichte Dinge als belanglose Zeitverschwendung? Warum kann ich nicht einfach geben und nehmen, reden und lachen, ohne dahinter einen tieferen Sinn zu suchen? Muss denn ständig alles bedacht, erörtert, auseinandergenommen, über alles philosophiert werden?
Ich verlerne die Einfachheit des Erlebens und Fühlens.
YelArizelSuche nach dem Grund, warum du diese "schlichten" Dinge, die dir doch so viel bedeuten - wohl allen viel bedeuten - als belanglose Zeitverschwendung empfindest...
Tust du es wirklich immer, oder gibt es auch Situationen wo du einfach nur handelst, genießt, dich freust, ohne nach dem Sinn zu Fragen? Wenn ja, dann konzentriere dich auf diese Momente. Frage dich was sie anders macht, zu etwas besonderem macht und nimm diese Erkenntnis mit.
Vielleicht hilft es dir...
Ich hoffe es für dich!

Gruß
YelArizel

[Dieser Beitrag wurde von YelArizel am 18. Dezember 2001 editiert.]
CurzonHast du Scheu vor diesen Dingen?
Hast du Angst vor etwas, was damit zusammen hängt?
Es ist dein Verstand, der dich damit nicht in Ruhe läßt, und er schaltet sich nur ein, wenn man vor etwas Angst hat.
Versuche, dir klar zu werden, was genau dich davon abhält, Einfachheit zu erleben.

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IT IS MY FIRM BELIEF THAT IT IS A MISTAKE TO HOLD FIRM BELIEFS.
DiodatisNew Model,

Was würdest Du empfinden, wenn ich Dir wortlos mit einem kleinen, angedeuteten Lächeln einfach eine Rose schenken würde? Nicht reden! Fühlen und darüber nachdenken!

In lieben dunklen Grüssen
Swan
new model No.15Danke, Swan.
Stimmt, ich würde mich "einfach" freuen. Ja, und dann würde ich mir den Kopf zerbrechen, warum du wohl auf so eine Idee gekommen bist...

Das ist aber eigentlich nicht, was ich meine. Über bestimmte Dinge kann ich mich schon freuen, sie einfach annehmen.
Doch wenn ich mir zum Beispiel die Abendplanung eines Wochentages anschaue: Einerseits könnte ich mich mal wieder bei einer lieben Freundin melden oder einfach rausgehen und Kontakte suchen. Oder mich einfach mal wieder ins Wohnzimmer setzen, um mit meinen Eltern zu reden.
Letztendlich bleibe ich aber doch in meinem Zimmer. Mit meinem Tagebuch und der Musik. Und doch ist mir bewusst, dass etwas fehlt. Dass ich bei diesem ständigen Nachdenken und Um-mich-selbst-drehen andere vergesse, somit ein Teil des Erlebens verloren geht.

Dass ich vor persönlichen Begegnungen und Kontakten Angst habe, kann ich übrigens nicht mal abstreiten... Aber warum? Mir hat noch nie jemand etwas Schwerwiegendes angetan, soweit ich mich erinnern kann.

new model
DiodatisNun liebe Modell,

das kann aber auch an einer sogenannten Phase liegen die gerade durchlebt wird und die oft einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen kann. Ein sehr bekannter Liedermacher und Freund von mir hat mal geschrieben:"Wenn Du 16 bist und das Herz Dir überläuft, aber kein Mensch scheint es zu sehn, dann bleibt Dir meistens nur das Tagebuch, um nicht völlig durchzudrehn.".

Diese Zeit der inneren Zerissenheit, der Tür durch die man hindurch gehen könnte und dennoch nicht geht, weil man weis, man gehört nicht dazu; all das haben viele andere mit Dir auch schon durch gemacht. Auch ich. Doch gefühlsärmer ist niemand dadurch geworden. Höchstens erfahrungsreicher. Meist macht es irgendwann urplötzlich ohne erkennbaren Grund Klick und dann fängst Du an nur so zu sprudeln mit Deinem Leben. Damit ändert sich dann auch alles. Meistens jedenfalls. Sei also nicht entmutigt. Wenn jetzt die Zeit Deiner inneren Fragen ist, dann lebe sie genauso ohne zusätzliche Angst aus wie später noch die Sturm- und Drangzeit Deines Herzens.

Hab Dich lieb.
Swan
FallenSiskoEntschuldigung Diodatis... aber ich glaube kaum das der Moment des "sprudelns mit Deinem Leben" so bald kommen wird. Wenn er jeh überhaupt kommen wird.

Zitat:
Original erstellt von new model No.15:
[b]Warum empfinde ich schlichte Dinge als belanglose Zeitverschwendung? Warum kann ich nicht einfach geben und nehmen, reden und lachen, ohne dahinter einen tieferen Sinn zu suchen? Muss denn ständig alles bedacht, erörtert, auseinandergenommen, über alles philosophiert werden?
Ich verlerne die Einfachheit des Erlebens und Fühlens.[/b][/quote]

Ich kann dir keinen Rat oder Tipp geben.

Leider...

Ich kann dir nur sagen, dass ich auch so fühle. Schon seit Jahren. Ich hatte mal kurzzeitig das Gefühl verdrängt gehabt, als ich kurzzeitig verliebt gewesen war. Aber das Gefühl kommt sehr schnell wieder. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img]

Es ist schon soweit gekommen das ich mir wünschte so wie andere zu sein. Die anderen die einfach Spaß haben und danach streben das schnellste und schönste Auto oder die geilste Freundin zu haben. Ja ich wünschte ich wäre so. Aber ich kann es nicht...

Es wäre eine Leichtigkeit Karierre zu machen und sich ne tollaussehende Freundin zu suchen und ihr immer Geschenke zu machen, damit sie bei einen bleibt.

Aber ich kann es nicht.

Weil ich immer nach dem tieferen Sinn suche... Weil ich es als belanglos empfinde ein solches Leben zu führen...

Aber das ist ein weitaus schwierigere Weg.

Ich wünschte ich würde wieder die Einfachheit des Erlebens und Fühlens erlernen. Aber ich glaube das werde ich nie wieder erlernen...

Wie gern wäre ich einer derjenigen, die jedes Wochenende in ihre Stammkneipe gehen und das Leben feiern...

Ich wünschte ich wäre nicht so dumm...

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I'm so happy i can't stop crying
new model No.15Swan, ich muss schon sagen, dass ich mich von dir sehr missverstanden fühle, was aber auch an meiner Ignoranz während der von dir beschriebenen pubertären Phase (dauert die so lange?) liegen kann. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]


Fallen Sisko, du sprichst mir aus dem Herzen!
Ich sehe die Menschen um mich lachend, gedankenlos, und doch lebendig. Einerseits verabscheue ich diese primitive Lebensweise, die du beschrieben hast und andererseits frage ich: Warum bin ich nicht so? Gut, ich wäre oberflächlich, aber ich könnte öfter lachen und mich für tausend sinnlose Dinge begeistern. Doch andererseits schaue ich mir diese Leute an und finde ihr Verhalten, ihr Leben trotz aller Vorteile schrecklich. Lässt sich denn für uns kein Mittelmaß finden?

new model
Nachtfee*hat lange Zeit versucht sich so wie die Mehrheit der Menschen auf dieser Erde, Freude an solch einfachen Dingen zu finden - so zu sein wie sie*...bis mir klar wurde, dass ich es doch im Grunde garnicht wollte...ich bin eher krank davon geworden. Mich erfüllt es viel mehr, wenn ich mit anderen Menschen über die "größeren" Dinge reden kann...das erfüllt mich. Nicht diese Einfachheit.
Gruß,
Nachtfee

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Welch triste Epoche in der es leichter ist ein Atom zu zertrümmern, als ein Vorurteil. (Albert Einstein)
DuNkelHeRz
Zitat:
Original erstellt von new model No.15:
[b]Letztendlich bleibe ich aber doch in meinem Zimmer. Mit meinem Tagebuch und der Musik. Und doch ist mir bewusst, dass etwas fehlt. Dass ich bei diesem ständigen Nachdenken und Um-mich-selbst-drehen andere vergesse, somit ein Teil des Erlebens verloren geht.
[/b][/quote]

new model,

ich verstehe das alles besonders gut... mir geht es nicht anders... ich habe so viel nachgedacht... immer wieder über alles. Und andere haben freude am leben.
nachdenken kann nicht schaden, es stimmt viele denken zu wenig nach, aber wenn ich sehe wozu es mich gebracht hat über alles immer wieder von neuen nachzudenken, dann weis ich nicht, ob es wirklich gut war...
klar, ich bin zufrieden mit mir selbst, aber ich kann mich auch über einfache dinge nicht mehr freuen, weil ich erst über einen sinn nachdenke...
so geht auch ein stück der lebensfreude verloren, ich kenne das ganz genau....

auch sisko hat es gerade schon erwähnt... ich dachte auch darüber nach, wie es wäre, einfach zu sein, wie andere sind... nicht mit schrecklich vielen gedanken im hinterkopf... andere können einfach leben und ich muss immer über alles nachdenken und lebe deshalb viel weniger...

aber doch mache ich immer weiter ... warum aber ?
wenn nicht, dann würde ich vieleicht freunde haben und nicht immer wieder auf den kalder sehen und spüren, das die zeit einfach so vorbeigeht, ohne das ich wirklich viel davon habe... es kann wirklich schlimm sein, wenn man zuviel nachdenkt...
ich glaube man kann gut davon wegkommen, wenn man lernt einfach Ja zu sagen...
das muss ich auch noch lernen... nicht nein zu sagen, weil man erst noch darüber nachdenken muss sondern einfach einmal hinzugehen und Ja zu sagen... denn ich habe schon so viel nachgedacht und ich werde es immer tun... was ich davon ahbe sind nur gedanken, doch die habe ich für immer und ohne diese gedanken wäre ich wohl auch nicht so wie ich nun bin...

freude empfinden ist eine andere sache... ich denke über die dinge nach die geschehen und wenn ich keinen grund finden kann, warum ich freude empfinden sollte, dann bin ich auch nicht in der lage, freude zu empfinden oder ein lächeln zu zeigen.....
wenn ich tagtäglich die menschen sehe, die da an mir vorbeigehen und ich weis genau, das sie nicht diese gedanken haben dann kann es auf eine gewisse art und weise schon eine qual sein.....

ich weis nicht, wie ich es beschreiben soll, aber da ich mich in deinem beitrag genau wiedererkannt habe, hoffe ich du weist was ich meine.... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

beste wünsche

DuNkelHeRz


MagentaHallo Ihr,

wenn ich dazu auch etwas anmerken darf:

Die einfachheit und schlichte dinge an sich sind für mich keineswegs negativ behaftet.

Negative dinge sind für mich oberflächlichkeiten und zweitrangiges nichtiges und unwesentliches.
Diese Worte nutze ich um meinen Unmut auszudrücken.

Zu 'negativen Dingen' gehören leider auch viele gespräche im alltag zu denen man ja praktisch gezwungen wird und einige gespräche die einem von arbeitskollegen beispielsweise fast schon aufgedrängt werden (dich selbst aber unterdessen noch nie interessiert haben und nie interessieren werden- hat jemand noch nicht Bully gesehen????etc ).

Da Einfachheit und Schlichtheit in meinem Wortschatz und von der Bedeutung her für mich absolut positiv behaftet ist konnte ich den tread einfach nicht so unkommentiert stehen lassen.
(sorry.)

wie ich zu dieser Auffassung komme? unter anderem auch durch diese Lektüre:

Der Gott der kleinen Dinge
von Arundati Roy
Kitchen- von Banana Yoshimoto
Lob des Schattens
von Tanizaki jun'ichiro
und die lehren des Buddha

vielleicht eine kleine Anregung für dich
new model-und wie schon gesagt zugleich eine erklärung für mein obiges statement falls solches benötigt wird.

liebe grüße

von Magenta
Mrs.Fiend>>>andere können einfach leben und ich muss immer über alles nachdenken und lebe deshalb viel weniger... <<<

...über diesen Satz von Dunkelherz bin ich gestolpert und gewann den Eindruck, dass hier eine gedankliche Weichenstellung vorgenommen wird, die eurer Individualität im Vergleich mit anderen Individuen eventuell nicht gerecht werden kann...

du lebst deshalb viel weniger, sagst du, Dunkelherz...im Vergleich wozu denn aber? Vielleicht lebst du auf deine nachdenkliche reflektierende Art genauso viel oder sogar mehr(?) als die hier so definierten simplen Gemüter, die selbstvergessen feiern können und ganz zweifellos in ihrem Hier und Jetzt verankert sind, das keiner Hinterfragung bedarf. Könnte es sein, dass hier Wesensformen verglichen werden, für die es keinerlei gemeinsame Gesetzmässigkeit gibt als essen-trinken-schlafen? Alles weitere ist schlicht anders gelagert, nicht besser oder schlechter, aber eben anders?

Das, was ihr erlebt mit und in eurem Dasein und den dazugehörenden Kämpfen, das erleben die Anderen nicht, es fehlt ihnen allerdings auch nicht, denn sie haben dieses Bedürfnis der untermauernden Kleinarbeit nicht. Was man nicht kennt, das vermisst man nicht. Es mag ein wenig so sein, als hat eine kleine Meise als virtuose Trickkünstlerin der Lüfte den Eindruck, ihr entgehe etwas, weil sie das immerwährende Naß des Lebenselementes eines Karpfens nicht erschliessen kann....sie lebt woanders, anders...

man lebt durch das viele Denken nicht weniger, sondern sich selbst entsprechend. Könnt ihr es denn anders? Nein...es geht nicht anders...ihr (ich meine damit diejenigen die hier gepostet haben, damit es keine Mißverständnisse gibt) freut euch an anderen Dingen, die seltener sein mögen. Vielleicht ein tiefgründiges Gespräch, entstanden an unerwarteter Stelle...vielleicht die Gewissheit, euch selbst auf der Spur zu sein, mit den vielen analysierenden Gedanken...ihr seid im Werden und schaut euch dabei zu.

Dunkelherz, kein Gedanke ist umsonst, keiner. Dein Bewusstsein wird mölicherweise erst später Zusammenhänge und Entwicklungsschritte wahrnehmen, die sich deiner nicht so sensationell erschliessen können, denn sie sind feinfädig und dunkel auf dunklem Untergrund und haben ihr eigenes Entwicklungstempo.Aber du bist es immer...und niemand anders.

Die Zeit vergeht...immer und immer...und ihr macht daraus, was eurem Zustand entspricht.
Lasst doch das Vergleichen. Wenn ihr euch wirklich kein kleinstes bisschen an einem Sonnenuntergang freuen könnt, dann liegt das vielleicht daran, dass euch eine Melancholie des Daseins beschleicht...wie eine Brille mit einer Sehnsuchtsfarbe getönt...eure grossen Wünsche und Sehnsüchte hindern euch, zu geniessen. Eine tiefe Frage in eurem Sein nötigt euch, diese immer im Vordergrund zu sehen...deswegen mögen Gespräche über das Wetter auf Sylt im Oktober euch derartig drangsalieren, weil ihr für euch wisst, dass es so viel wichtigeres gibt...soviel existenziell wichtiges, um das sich euer Dasein gerade dreht...aber eben nicht das der anderen. Und ihr fühlt euch noch isolierter als ihr es sowieso schon empfindet, und glaubt, dass niemand auf eurer Seite steht...und sich auch fragt, wie es weiter geht, was gehen kann, wie man hier zurecht kommen soll...

Sagt ja, wenn ihr ja sagen wollt, aber nicht um euch selbst mit euren Fragen wegzudrängen...diese Bedürfnisse in euch, die euch umtreiben und nicht schlafen lassen...das kann nie die Lösung sein. Eine Meise kann kein Karpfenfutter essen, und ein Karpfen kein Meisenfutter.

Sagt auch NEIN wenn ihr erkennt, mit solchen Menschen habt ihr nichts gemein, oder auch zur Zeit nichts gemein. Es wird dadurch nicht schlimmer, ihr werdet auch nicht einsamer als ihr es schon seid, ihr seid nur euch selbst gefolgt.

Und das ist immer und immer der einzig richtige Weg...
auch wenn die wirklich schönen Momente dort seltener und kostbarer sind, gehören sie dann allein euch.

Alles Gute,
Mrs.Fiend
FallenSiskodanke Mrs. Fiend. Das hilft mir echt weiter [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

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I'm so happy i can't stop crying
Mrs.FiendEs freut mich, das zu lesen, Sisko...

Danke fürs Gedanken-mit-teilen :-)

Liebe Grüsse von Mrs.Fiend


fluchtraumDas alles weckt auch in mir Gedanken und Erinnerungen...

Es gibt extrovertierte Menschen, und es gibt introvertierte. Extrovertierte Menschen, die nach außen Leben, nach Materiellem streben, nach Interaktion, nach dem unmittelbaren, nach dem Greifbaren, nach Erfolg... und Macht?... nach Ansehen, nach Geschwindigkeit...
Intrvertierte Menschen, die ihr Leben ausrichten nach den Gedanken, den Gefühlen, den Träuemn, dem Irrealen, dem Stillen, der Reflektion, der Erkenntnis, der Vision...

Ist das eine gut oder schlecht?
Unsere Gesellschaft, unsere Kultur ist extrovertiert bis ins Mark, und introvertierte Menschen werden als 'unnormal', als fehlerhaft angesehen... umgekehrt, viele von 'uns' sind introvertierte Menschen, die die extrovertierte Gesellschaft verachten... zu Recht?
Ich glaube, daß alleine die Frage, ob ein Mensch extro- oder introvertiert ist (oder irgendwo dazwischen, denn beide Begriffe sind Extrema, sind Abstraktionen) ihn nicht besser oder schlechter macht, und auch sein Leben nicht mehr oder weniger intensiv oder interessant macht. Beide Begriffe sind keine Wertung, auch wenn sie häufig so gebraucht werden.

Wir leben HIER und JETZT und dies ist die einzige Zeit, der einzige rt eine Entscheidung zu treffen: Jeden Augenblick aufs neue den Kompromiß zu schließen zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir sein wollen. Lebe diese fortwährende Entscheidung, zu der auch Zweifel gehören werden... für mich besteht die Welt aus zwei Labyrinthen, einem inneren und einem äußeren. Auch wenn du still zu stehen scheinst, gefangen in den eigenen Gedanken, die scheinbar unnötig kompliziert sind (ohja, ich kenne dies!) geht man dabei oft in Wahrheit die entscheidenden Schritte durch das innere Labyrinth... und der scheinbare Stillstand ist Entwicklung.


nicht wissend, ob dies jetzt das Thema traf... der fluchtraum
DuNkelHeRzes ist noch nicht einmal unbedingt die frage ob es nun gut oder schlecht ist, aber es ist einfach so, das ich immer wieder feststellen muss das es anderen besser geht. sie nicht diese probleme haben, die ich habe.
andern geht es durch dieses hier und jetzt spontane, wie ich es jetzt mal nenne einfach besser.

es ist vieleicht einfach auch neid auf andere. aber wäre ich wirklich glückllich, wenn ich nicht so viel nachgedeken würde ?
wäre ich dann nicht auch irgendwie unzufrieden mit mir ?
ich kann es nicht sagen, aber ich fühle mich so gut, wie ich bin. nur warum muss es mir dann schlecht gehen ?
warum kann ich mich nicht einfach über diese [b]einfachen[/b] dinge freuen ?

ich weis es nicht. Aber es beschäftigt mich immer wieder.

beste wünsche

DuNkelHeRz
ChiaraHmm...
Schlichte Dinge können für einen schlicht sein,aber für den anderen sind sie das wertvollste überhaupt.

@New Model...ich weiss nicht wieso du Dich über Kleinigkeiten nicht freuen kannst,ich kenne Dich leider nicht,also kann ich keinen richtigen gRund für diese Einstellung nennen.
Eigentlich ist dies Schade und du solltest Dich mal selbst fragen "Wieso"...

Ganz lieben Gruss:Chiara

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Die Welt ist eine Komödie für die,die denken und eine Tragödie für die,die fühlen!
FallenSisko@chiara

Um das "Wieso" gehts doch die ganze Zeit. Warum fragt man sich immer "Wieso"!!! Darum gehts doch!!!

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I'm so happy i can't stop crying
new model No.15Ja, wenn wir das Wieso auf alle Fragen wüssten, würde es das Board nicht geben.
Jedenfalls sollte ich mich vielleicht mit jenen zusammentun, denen es genau so geht. Wir müssten uns dann wohl nicht mehr nach dieser anderen Lewbensweise sehnen...
new model
FallenSiskowie wahr...

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I'm so happy i can't stop crying
FallenSisko
Zitat:
Original erstellt von Chiara:
[b]Dich mal selbst fragen "Wieso"...
[/b][/quote]

Außerdem kann ich zwar nicht für das Model aber für mich selbst sprechen.
Aber das "Wieso" ich immer "Warum/Wieso" frage, dass weiß ich. Es wäre aber zu privat das hier öffentlich zu machen.


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I'm so happy i can't stop crying
Gypsy
Zitat:
Original erstellt von Curzon:
[b]Es ist dein Verstand, der dich damit nicht in Ruhe läßt, und er schaltet sich nur ein, wenn man vor etwas Angst hat.
[/b][/quote]


ich wundere mich gerade, dass noch niemand darauf eingegangen ist, da es einer der ersten einträge ist, aber: wie kommst du denn darauf dass der verstand sich nur einschaltet wenn man angst hat? new model hat doch geschrieben, sich nicht über kleinigkeiten freuen zu können. wieso sollte jemand angst vor kleinen netten gesten oder ähnliche "simple freuden" haben? der verstand schaltet sich nicht unbedingt ein wenn man angst hat! meist ist sogar das gegenteil der fall. aber der verstand schaltet sich ein wenn man etwas nicht versteht oder nachvollziehen kann, desen frund man nicht kennt (bezogen auf personen die nachdenklich sind, wie 'uns' hier, und nicht wie welche die zB denken: "schwul? wie kann mam nur!? versteh ich nicht. be- und verurteile ich!")

weiter kann ich nur sagen dass es mir genauso geht! einfache dinge kann ich meist nicht 'geniessen', 'leben' oder was auch immer. ausserdem hab ich mich schon vor langem mal danach gesehnt zu sein wie andere, oberflächlich, extrovertiert, da es diese ganzen probleme nicht dar stellt, wie schon beschrieben. dem kann ich mich also nur anhängen.

deep greetz,
^ô^Embrocia^ô^

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Die Welt ist nicht perfekt, aber die Beste aller Möglichen! [by ^E^]
new model No.15Original erstellt von fluchtraum:
Es gibt extrovertierte Menschen, und es gibt introvertierte. Extrovertierte Menschen, die nach außen Leben, nach Materiellem streben, nach Interaktion, nach dem unmittelbaren, nach dem Greifbaren, nach Erfolg...

Ich denke, die Begriffe introvertiert und extrovertiert werden hier völlig falsch definiert. Es ist doch nicht so, dass extrovertierte Menschen gedankenlos sind, nur weil sie mehr nach außen hin leben. Sie können sich einfach offenbaren, das heißt doch nicht, das in ihrem Inneren deswegen weniger vorgeht als bei introvertierten Menschen.
Ob man Leute überhaupt in derartige Kategorien drängen kann, sei mal dahingestellt...

new model

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