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    Thema: Dunkelheit und Licht - Gleichgewicht
DaimonMöglicherweise ist die Bezeichnung für dieses Thema etwas verwirrend, deshalb folgend eine kurze Erklärung zu dem was ich damit meine.

Gibt es das allumfassende Gleichgewicht? Man könnte an Yin und Yang oder eben Dunkelheit und Licht denken.

Das eine beeinflusst das andere, Aktion löste Reaktion aus, möglicherweise eine ganze Kette von Reaktionen.

Je länger die Reaktion ausbleibt, desto stärker und plötzlicher wird sie erfolgen.

Sind wir von Gegensätzen - als Mensch, als Individuum - nicht abhängig? Z.B. um uns daran zu messen - selbst zu erkennen - zu vergleichen?

Gibt es das Gleichgewicht? Gibt es nur Zufälle -> sprich: Chaos? Was meint Ihr?

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Ein Engel bin ich
und ein Dämon;
gespalten und verwirrt.
Ich besitze Macht,
und dennoch:
bin ich ein Nichts.

Daimon
DeinSchattenLicht und Dunkelheit, Gut und Böse, Positiv und Negativ halten die Gesellschaft einfach zusammen...ähnlich einer funktionalen Schichtungstheorie.
Sicher gibt es das Gleichgewicht...auch wenn man es nicht zu glauben vermag...es herrscht zur Zeit ein Gleichgewicht...auf der einen Seite werden grausame Kriege geführt, auf der anderen Seite werden glückliche Babys gebohren oder Friedensverträge geschlossen.

Ohne Dunkelheit kann das Licht nicht existieren und umgekehrt ebensowenig.

lg ds


SpawnIch bin davon ueberzeugt das es kein Gleichgewicht gibt. Auf der Welt gibt es weit ueber 100 Kriege. Dazu den weltweiten Terrorkrieg (sh. WTC). In den Entwicklungslaendern sterben taeglich Menschen an Hunger und Epedimien. Das alles koennte verhindert wenn man es wirklich wollte. Es gibt immer mehr Menschen mit Allergien. Die Wirkung der Medikamemte wie Antibiotika nehmen ab und werden, wenn man keine neuen entwickelt in spaetestens 10 Jahren nutzlos sein. Wenn ich das alles zusammenzaehle habe ich das Gefuehl die negativen Seiten ueberwiegen.

Zufaelle gibt es nicht. Habe bisher hinter allem eine Struktur gefunden und glaube auch nicht an sowas wie Glueck.

Ich denke das der Mensch durchaus von gegensaetzen abhaengig ist, sie treiben ihn an die Welt zu veraendern.



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Hail to the Darkness and the Night

Gestorben,
Vergessen,
Begraben,
Verbannt für alle Ewigkeit !
SEIROMEMDaimon,

zu Deiner Fragestellung bringe ich mal diesen Link [url="http://www.feng-shui.de/einfuehrung/urspruenge/Yin-Yang.htm"]http://www.feng-shui.de/einfuehrung/urspruenge/Yin-Yang.htm[/url]

Ja, ich denke schon, daß es das allumfassende Gleichgewicht gibt, denn man sollte es immer im Bewußtsein haben und danach handeln. Also sozusagen das Bestreben haben ein Gleichgewicht herzustellen, denn die Unzufriedenheit mit sich selbst beispielsweise könnte doch daher rühren, dass etwas fehlt, bzw. dass es einen Überschuß des Yin geben könnte.

Eine Abhängigkeit besteht meiner Meinung darin, dass man, um die Probleme zu lösen, bewußt in Aktion zu treten sollte. (Schattenspringen, oft mit dem Gegensatz im Hinterkopf voran zu schreiten, so lange, bis eine bestimmte Aktion eine bestimmte Reaktion hervorruft.

Ebenso gibt es Zufälle, denn manchmal kann es vorkommen, daß man sich nicht aller Aktionen mehr bewußt ist. Wenn Reaktionen dann eintreten ist man überrascht. Bei dem Begriff Chaos fällt mir ein, dass es manchmal einfach sein muß, damit neue Möglichkeiten abgeleitet werden können oder durch das neue Ordnen andere Sichtweisen der Dinge entstehen können, von denen wiederum Aktionen abgeleitet werden können. Ein Beispiel ist hierfür vielleicht das Umbauen, Aufräumen oder der Wohnortwechsel.

nachdenklicher Gruß
SEIROMEM
MoonbladeÜberraschend das mich doch noch ein Thema dazu bringt mich zu Wort zu melden.

Ich denke schon das es ein universelles Gleichgewicht gibt... wie zwei Pole.
Zwar Gegensätze, aber nicht gegeneinander kämpfend. In meinen Augen ist es nicht zwangsläufig das diese beiden Pole sich gegenseitig ausschließen oder gegeneinander kämpfen. Nicht die ein Kompromiss aus beidem oder "die Mitte" ist die Lösung, sondern eine Symbiose aus beiden. Die Devise lautet nicht, entweder das eine oder das andere, sondern beides sich ergänzend als ein ganzes zu verstehen.

- Moon
Daimon@Spawn:
Die meisten dieser Kriege gibt es schon ewig lange. Meistens wissen die Betroffenen nicht einmal mehr warum... es geht einfach um Religion und(daraus resultierend abgrenzung - Landesgrenzen).

Die Wirkung der Medikamente ist so eine Sache ... die Resistenz vieler Bakterien und Viren ist nur durch den übermäßigen Gebrauch der Antibiotika gekommen - d.h. das ursprüngliche Gleichgewicht wurde vom Menschen rigoros verändert - die Quittung bekommen wir schon jetzt (oder sehr bald) ...

P.S.: Es gibt keinen 'Terrorkrieg' oder 'Antiterrorkrieg' es ist die alte Masche mit neuen Methoden und nicht wirklich ersichtlicher Schuld. Wer hat was und warum getan? Aktion - Reaktion ...

@Seiromem
Ich beschäftige mich auch mit diesem Thema und bin eigentlich auch darüber zu diesen Gedanken gekommen.

@Moonblade
Ich sehe das jetzt einmal als Kompliment [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img].
Das seltsame ist, das jenes Gleichgewicht als ganzes UND als 2 (oder mehr??) verschiedene Dinge betrachtet werden kann. Vielleicht ist auch beides gültig? Zwei Gegensätze, die doch ein ganzes sind ... davon kann man Kopfschmerzen kriegen, wenn man sehr lange darüber nachdenkt.. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

morsus est vita

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Daimon
Moonblademan braucht es nicht mit dem kopf verstehen.... nur mit dem gefühl (nicht "glauben" es zu verstehen).

Hmm, was meintest du damit, das man es auf mehrere Weisen verstehen kann? °interessiert schau°

- Moon
DunkellichtFür diese Frage gibtz das Dunkellicht [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]
Spass bei seite... ich denke einfach das das alles Ansichtssache ist, wie alles im Leben. WIr gehen von den Dingen aus wie wir sie kennen...

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Die Erde ist von einer Krankheit verseucht die sich selbst Menschheit nennt.
Eine Lebensform die sich zu viele Dinge anmaßt.
Gedankenlos, Unbarmherzig und voller Naivität und Dummheit.
Die Trauer die mein Herz erfüllt...
MoonbladeHmm, Dunkellicht, magst du das etwas konkretisieren? Oder lieber nur deine Anzahl an Postings steigern?

- Moon
fluchtraumIch denke, daß die ganze Sichtweise von Gegensätzen/Polen nur Realität im menschlichen Bewußtsein hat. Wäre kein wahrnehmendes Bewußtsein da, gebe es weder Gleich- noch Ungleichgewicht, weder Chaos noch Ordnung, da diese Begriffe (besonders in moralischer Hinsicht) in der äußeren Welt nicht objektiv vorhanden sind, sondern erst durch den Beobachter hineininterpretiert werden. Sie sind Funktionen, Bewertungskriterien seiner inneren Welt und seiner Wahrnehmung, dadurch aber subjektiv nicht weniger real. Und hier stimme ich Moonblade zu: Ich denke, es ist besser, Gegensätze in sich zuzulassen, als sich auf die Mitte oder ein Extrem zu beschränken. Dies würde immer eine Reduzierung der Persönlichkeit bedeuten. Wenn man sich zwischen zwei Gegensätzen in der Mitte befindet, ist dies kein Gleichgewicht, sondern der Verzicht auf irgend etwas überhaupt, das ins Gleichgewicht gebracht werden könnte.
Also, zusammenfassung: Auf die Welt bezogen ist das Begriffspaar Gleichgewicht/Ungleichgewicht irrelevant, auf das Individuum bezogen ist Gleichgewicht ein erstrebenswertes Ziel.
Dazu möchte ich noch anmerken, daß dieses Gleichgewicht kein starres ist, sondern jeden Tag, jede Stunde neu ausbalanciert werden muß. Erstarrung, Stillstand des Geistes - nein, danke. Das Gleichgewicht wird ständig neu angegriffen und muß darauf reagieren. Ein dynamisches Gleichgewicht, kein statisches.

Gruß, der fluchtraum
SEIROMEMfluchtraum,

was ist denn die äußere Welt? Wo grenzt Du da ab? Die Welt ist doch die Gesamtheit aller Staaten und Länder und für diese Welt gibt es auch Regeln, die befolgt werden und auch jeden Tag aufs neue zu heftigsten Auseinandersetzungen führen.
Beispielsweise die Weltwirtschaftspolitik, es findet hier doch ein Austausch der Güter statt, die in dem einen Land mehr und in dem anderen weniger vorkommen, im weitesten Sinne gedacht.

Wenn hier von Gegensätzen gesprochen wird, die man als einzelner in sich zulassen soll, dann ist das doch ein Widerspruch, wenn andererseits gesagt wird, das Extreme auf Dauer nicht erträglich sind. Wenn man wirklich alles so ausleben würde, wie man sich innerlich fühlt, dann ist die Gefahr und ich will mal sagen, das ein ziemlich scharfer Wind einem ins Gesicht bläßt doch sehr groß. Will man das wirklich? Wo sind die Grenzen?

Gruß
SEIROMEM

[i] Schon geschehen Daimon, danke für den Hinweis, doch ich nehme nur anfangs Bezug auf das von fluchtraum Gesagte. Mein Text ist auch an andere gerichtet, die sich für das Thema interessieren [/i]

[Dieser Beitrag wurde von SEIROMEM am 03. Februar 2002 editiert.]
Daimon@moonblade [OOT(out-of-topic)]
Die Frage ob Dunkellicht nur die Anzahl der Postings steigern will halte ich für ungerecht. Wenige Worte, bzw. Worte die man nicht versteht definieren nicht Bedeutungslosigkeit. Auch wenn es nicht so gemeint war kann dieser Satz so verstanden werden.

BTT(back-to-topic)
@fluchtraum:
Entschuldige, aber ich muß Dir widersprechen. Gleichgewicht existiert nicht ob unserer Sinne. Die Gesetzmäßigkeiten die das Universum steuern sind schon existent gewesen bevor wir sie entdeckten.
Ich kann auch nicht erkennen das irgend jemand etwas über ein statisches Gleichgewicht geschrieben hat, ebensowenig meine Wenigkeit - bedenke: Aktion -> Reaktion bestätigt sogar Deine Worte über das dynamische Gleichgewicht.

@seiromem:
Bitte benutze (die anderen bitte auch) die "@name:"-methode um das lesen zu erleichtern (Bezug erstellen). Es ist sonst schwer zu erkennen worauf sich die Antwort bezieht (leider ein Schwachpunkt des Forums, bzw. der derzeitigen unübersichtlichen Anzeige). Danke.

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Daimon

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