| mind | was will der Mensch? irgendwie lässt mich die Frage nicht los wonach wir jeden Tag suchen, wofür arbeiten wir warum suchen wir nach Liebe, wieso quälen wir uns mit irgendwelchen usw. Nagut eigendlich ist das eine dumme Frage, - weil wir einfach Gefühle und Bedürfnisse haben! oder? eigendlich darf man gar nicht darüber nachdenken, da bekommt man Kopfschmerzen von. Trotzdem interressiert es mich was andere denken. Also schreibt drauf los! |
| Harlekin | ich habe einmal das Bild gemalt von einem strom in dem viele menschen schwimmen, die plantschen, lachen , schwimmen , suchen oder einfach untergehen , ersaufen und verrecken, die meisten an der Oberfläche , wenige unter dem Wasser und fast keiner auf dem Grund. derjenige, der sich Fragen stellt ist auf dem Weg ans Ufer. Eenn er dort angekommen ist, wird den ganzen Fluss anders ansehen, er wird alleine sein, da die meisten nicht den Strom verlassen wollen, der zwar gefähelich aber aber auch bequem und warm ist. Wer trotzdem ans beschwerliche Ufer klettert, wird zunächst erstaunt sein, wie schwer es ist zu stehen, und sich nicht treiben zu lassen. Er wird sehen das der Mensch im Wasser, getrieben von Religionen, Normen, Verhaltensanweisungen, Kulturen und Ähnlichen, kaum seine Richtung ändern kann , sondern stets fortgepült wird. Jetzt steht er da, der denkende Mensch, alleine am Ufer und überlegt, "Soll ich zurück ins Wasser? Soll ich am Ufer stehen bleiben? Wenn ich schonmal raus bin, wohin soll ich gehen?" Vorher war es doch der Fluss der mir gesagt hatte wohin ich gehen soll. nun muss ich alleine gehen.. einige gehen zurück ins Wasser sind dort aber ebenso wenig erfolgreich mit ihrer suche, andere sagen, der Fluss ist GOTT, nur er weiss was gut für mich ist und wird mich schon zum Ende bringen, ein paar aber werden stehenbleiben am ufer, dem Fluss den Rücken kehren und losgehen. Erst einsam , dann aber irgendwann einmal merken das es mehr als einen gibt der sich hierher verirrt hat und der dem Fluss den Rücken kehrte. Den Menschen im Fluss etwas, zurufen das sie beine haben und das mann auf den Beinen stehen kann und das auch eine andere Richtung einschlagen kann als der Fluss vorgibt, hören sie nicht, oder wollen sie nicht hören, auch wenn viele einfach sang und klanglos untergehen, so macht das sich-treiben-lassen doch Spass, entbindet es einem doch vom notwendigen denken. Man kann ausserhalb des Flusses Menschen finden die gelernt haben ihre Beine zu benutzen, ihren Verstand ihre Seele. DFie wissen was um sie herum passiert wenn man hinfällt, und die es zu schätzen gelernt haben nicht hinzufallen, und deswegen keinen unter wasser drücken wollen. Die auch flüstern können, da nicht hunderte von menschen um einem herum sind die quasseln und dazwischenreden und versuchen einen unter wasser zu drücken. Nun warum den Fluss verlassen ? suchen ? ja das Suchen der Antwort auf die Frage "Ist da sonst gar nichts mehr ?" Neugierde.. Lust.. das ist eigentlich alles.. aber unendlich viel. [Dieser Beitrag wurde von Harlekin am 15. März 2002 editiert.] |
| Hrefnadis | Zitat: Nun, warum den Fluss verlassen? Um die Quelle zu finden. ------------------ Hrefnadis Rabenfee Bedenke wohl, was Du Dir wünschest, es könnte in Erfüllung gehen. |
| scorpio666 | Man sollte erstmal unterscheiden zwischen,ich nenne es mal"Urinstinkt" und "Gesellschaftszwng". Auf der einen Seite,die Suche nach Geborgenheit,nach seelischer Nähe,aber auch den instinktiven Trieben ,eines jeden Lebewesens ,der Fortplanzung seiner Spezies. Und somit auf der suche nach dem idealen Partner.Die Suche nach Gleichgesinnten,denn der Mensch ist ein Rudeltier,und ungern völlig allein. Auf der anderen Seite kommt der gesellschaftliche Zwang der modernen Zivilisation.Das streben nach Geld und Ruhm. Bei vielen könnte man meinen eine neue Religion.Nichtmehr das miteinander,sondern nur seine eigenen Vorteile zählen. Das Rudeltier wird zum Einzelgänger.Jemand dem man Vertrauen kann,wird zur Rarität. Die Gesellschaft versinglet. Und dennoch ist die Sucht größer erfolgreich und reich zu werden,und besser als die anderen zu sein,größer als das Bedürfnis,nach geistiger Nähe,Freundschaft,und die stärkste Form der Magie,der Liebe zu suchen. Egal was einen nun wichtiger ist ,der Motor bleibt immer die Unzufriedenheit.Denn wenn man zufrieden ist braucht man net suchen. |
| SchwarzeSehnsucht | ewige suche nach was? aus den fluss steigen... wozu? ich kenne viele die sich in diesem Gewässer aufhalten von mir selbst würde ich sagen, dass ich auf den beschwerlichen aufstieg ans Ufer bin wozu?? um zu sehen, zu erkennen, zu verstehen.. ~noir nostalgie~ |
| SEIROMEM | mind, keine Frage ist dumm, denn wenn man selbst keine Antworten mehr weiß, oder sich von anderen inspiriert werden möchte, dann vertrete ich die Meinung, diese Frage zu stellen. Was will der Mensch? Es ist sehr allgemein gefasst, denn ich bin nur einer von vielen, der einer ganz anderen Ansicht sein kann oder ist, als der andere. Das Beispiel von Harlekin mit dem Fluß gefällt mir, es beschreibt vieles und auch grobe Richtungen, die der Mensch einschlagen kann. Ein erster Gedanke meinerseits fiel auf die unterschiedlichen Interpretationen der Bedürfnispyramide nach Maslow. Dieses Bestreben verfolgt m.E. der Mensch stets und ständig. Doch mein großes Ziel ist "Leben" - Die Grundbedürfnisse nach Maslow zu erfüllen ist ein notwendiges Übel. Man muß arbeiten gehen, um Geld zu verdienen, und um damit in der Lage zu sein, sich ein Dach über den Kopf, Kleidung, Nahrung leisten zu können. Doch diese Phase nenne ich eher Pflichterfüllung, um eine gewisse Art der Unabhängigkeit zu erzielen, denn Konflikte mit anderen Personen oder gar Familie oder jemanden auf der Tasche liegen, war noch nie mein Fall. *Gedankensprung* Warum suchen wir nach Liebe? Suchen wir wirklich danach oder ist sie einfach da? Von welcher Art Liebe sprichst Du? An was für eine Beziehung denkst Du? Ich spüre Liebe und Zuneigung zu einem Menschen, wenn ich ihn besser kennenlernen durfte, doch wie oft öffnet man sich selbst anderen derzeitig noch, wenn negative Ereignisse eine Zukunft in einer partnerschaftlichen Beziehung unmöglich werden lassen? Neugier? Das Wort trifft es sehr, doch wenn uns kein Lächeln mehr begegnet, welches auch eine Art Liebe ausdrückt, wird sie überhaupt noch stimuliert? Ich suche nicht nach Liebe, sie ist zu spüren und kommt unverhofft oder war schon immer da. Geschwisterliebe beispielsweise, oder die Nähe, die zu einer bestimmten Person spürbar war oder ist, weil man sich sehr viel Vertrauen schenkt(e) und innere Gedanken ohne Scheu oder Furcht dieser Person gegenüber nach außen kehrt... Gefühle und Bedürfnisse zu beschreiben, fällt nicht leicht und um Gefühlen Ausdruck zu verleihen, bedarf es meinerseits bestimmten Stimmungen... Einerseits habe ich den Eindruck derzeitig kaum Gefühle zu zeigen, doch andererseits tue ich es, weil ich zu Deiner Frage versuche Antworten zu formulieren .. Mein Eindruck jedoch ist, dass mir die richtigen Worte für die treffenste Beschreibung noch nicht so recht eingefallen sind... Verstehst Du, was ich meine? In gewisser Weise kann ich davon sprechen, daß es mich quält, diese Worte, Sätze nicht entsprechend formulieren zu können... nachdenklicher Gruß SEIROMEM ------------------ Feuer verbrennt, Klingen zerschneiden, Wasser fliesst, Liebe bringt Wärme, Hass ist nie siegreich, Vertrauen ist nicht zerstörbar! |
| Nachtelbin | Genau diese Frage macht mir im Moment auch Probleme... Es gibt so viele scheinbar richtige Antworten und immer kommt es nur auf den Blickwinkel an. Manchmal denke ich, das Ziel ist Glück, egal wie es beschaffen ist, ein Partner, der einem wirklich das Gefühl gibt, der sonst fehlende Part zu sein, die Lebensform, wie man sie bevorzugt, was auch immer. Doch nur für eine chemische Reaktion im Hirn leben? Fortpflanzung könnte natürlich auch ein Ziel sein, aber wozu? Immer weiter, ohne Ziel und Sinn? Immer neue Leben, die erschaffen werden um fast genauso wie das ihrer Vorgänger zu verlaufen? Das kann doch eigentlich nicht angehen. Insofern denke ich, weiterentwicklung ist das Ziel, im Wissenschaftlichen Sinne, wie auch biologisch... So vieles deutet darauf hin, die verlängerte Zeitspanne des Lebens der Menschen von der Steinzeit bis heute, verglichen mit dem Stand der Technik. Warum soll also nicht Forschung das Ziel sein, anstatt stetiges Gleichlaufen ohne nennenswerte Unterschiede? Vielleicht soweit, daß Fortpflanzung gar nicht mehr nötig ist? (Könnte doch durchaus Entwicklungsbedingt passieren, warum sonst zeichnen sich Wissenschaftler meist durch interessante Unattraktivität aus?) Das Körper nur noch Mittel zum Zweck sind, um dem Bewußtsein Möglichkeit zum Existieren zu geben? Doch wohin würde das führen? Erst kürzlich habe ich eine Bericht darüber gesehen, daß versucht wird, das Bewustsein auf Silicium zu speichern, was bleibt dann noch übrig? More Artificial then Biologic? Just Artificial? Erinnert doch erschreckend an Brave new World... Es kommt auf die Prioritäten an, die man sich setzt, doch das setzt wieder zurück an den Anfang: Was will man denn überhaupt...und wie stark verändern sich die Relationen zu Zeit, Leben und Mensch, je längern man darüber nachdenkt... Die Nachtelbin ------------------ Die, die in der Dunkelheit gelernt haben zu sehen, erblicken mehr, als bloß die Hüllen der Körper. |
| LonelyBoy | Also das letzte was ich will, ist hier irgendwen anzugreifen, aber ich hab langsam das Gefühl, das sich jeder dritte thread haargenau um ein und dasselbe handelt. (ein Beispiel: Dieser hier und Lebensphilosophie) Naja sei's drum. Der Mensch sucht ??? Wer sagt das ? Ich suche nicht. Ich lebe nicht, um dieses Leben damit zu vergolden, irgendwas zu suchen. Sicher, wir wollen Liebe, Glück, Geborgenheit, Wohlstand, etc. aber trotzdem denke ich ganz und gar nicht, das jedes Menschenleben eine einzige Suche ist. Das Leben ist höchstens die Suche nach dem eigenen Tod ! Wenn du fündig wurdest - ist es vorbei..... |
| Lexi | ja, irgendwie wäre das Leben einfacher, wenn wir unsere Bedürfnisse zurückschrauben würden, wir würden in der Liebe nicht verletzt werden und wir wären auch nicht enttäuscht darüber, dass wir für dies und jenes kein Geld haben. Ich denke, wenn ich schonmal da bin, dann mach ich auch das halbwegs beste daraus und suche mir einen Mittelweg zwischen Bedürfnis und Verzicht. Funktioniert zwar nicht immer - aber dafür bleiben einem manche sachen erspart. lexi |
| mind | @LonelyBoy Das ist kein angreifen was du machst, und ich will hiermit auch niemanden angreifen- das wird eventuell ne schöne Diskusion. Na ja es stimmt zwar das viele Themen vom 'Sinn des Lebens' handeln- und eigendlich sollte sich da gar keiner nen Kopf drüber machen- ändert ja eh nichts. Aber statt andauernd über den Tod zu sprechen rede ich eben lieber über das Leben. Was bringt es mir wenn ich jeden Tag von Neuem zu mir sage: "ich sterbe ja eh irgendwann!" Suche nach dem Tod? Na toll! ich glaube jemand der nach dem Tod sucht hat einfach nicht genug Stärke sich dem Leben zu stellen! _____________________________________________ Also ist das Leben schlimmer als der Tod??? |
| anima nata lacrimans | Wenn wir wissen würden, wonach wir suchen, dann wäre es sicherlich auch um Einiges leichter, es zu finden! Leider bleiben Fragen nach dem Ziel und dem Sinn des Lebens grundsätzlich unbeantwortet [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img] Glücklich zu sein ist wohl das Ziel der meisten Menschen, wie auch immer Glück in ihren Augen aussehen mag! Wenn allerdings Glück das Ziel des Lebens wäre, dann ist der mensch mit seinem Grundgefühl von Unzufriedenheit und dem dauernden Streben nach mehr eine Fehlkonstruktion! In diesem Fall wären ihm tierische Instinkte und das fehlen des Verstandes wohl hilfreicher... Also, die ewige Suche wird wohl weiterhin die Suche nach dem Sinn derselben bleiben... ------------------ Nata lacrimans, moritura sola, anima mea! |
| Blue Rain | Ein interessantes Thema, und ich habe mir darüber auch schon den Kopf zerbrochen. Doch letzte Woche hatte ich ein simples Erlebnis: Ich habe ich mit einem Freund telefoniert, der mich dann fragte wieso ich eigentlich rauche. Ich wusste keine gute Atwort und stellte die unsinnige Gegenfrage:Wieso rauchst du nciht? Seine antwort beschäftigt mich bis heute:"um das Spiel zu verlängern" Das Leben könnte also ein Spiel sein, und eine Suche ist doch irgendwo vergleichbar mit einem Spiel, oder? Rain |
| masterofevil | das Leben hat keinen Sinn. Es ist nur eine ziemlich lang dauernde Wartezeit bis zur ewigen Ruhe. |
| fluchtraum | Eine Ansicht, eben so tiefsinnig und originell wie sein Name. |
| Colonaell | @fluchtraum: Vielleicht fehlt unsereins ja auch der nötige geistige [b]Tief[/b]gang, um das zuverstehen, aber vielleicht ist der master auch gar kein master, und dann ist eh alles klar [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] Der Ketzer Col O'Naell ------------------ -=oO0° We see the star's eternal distance, as we reach out to take them home... °0Oo=- |