| HexeAmGalgen | warum bin ich genau in dieser körperhülle,warum nicht in deiner?oder in der von eric fish??wer entscheidet das ich in diese hülle gehöre und welche lebensspender ich habe???hat jemand genau diese gedanken und sich dafür selbst irgendeine erklärung gegeben???ich weiß es nicht!!!! |
| Death-of-Rats | hm.. ich würde mal sagen schau mal in mein thread rein "was sind wir" ... da sind anschnitte dabei was auf deine frage zutrifft .... kannst darin auch gern dein beitrag reinsetzen weil es doch auch zu dem thema dazu gehört .... carpe diem et noctem, Dea |
| Skald Draugir | Tach! Nun ich denke (und diese Antwort finde ich im Großen und Ganzen gesehen sehr plausibel; andere vermutlich nicht, aber egal...), daß sich die Seele ihren Körper und das an ihn geknüpfte Schicksal (oder sagen wir lieber "Proto-Schicksal") selbst aussucht wenn sie re-inkarniert, entsprechend dem, was sie noch zu lernen hat. Gruß, Skald |
| HexeAmGalgen | deine antwort klingt zwar einleuchtend, doch nach welchen kriterien sucht sich die seele ihren körper und ihr umfeld aus?bestimmt sie deiner meinung nach auch ihr schicksal??ich denke nicht oder?und warum entscheidet sich die seele für eine menschliche hülle???haben tier keine seelen??ich denke schon!doch wir entscheidet sich das ganze??? greetz die seelisch gehängte! |
| Desira | Ich habe mir die Sache immer so vorgestellt, daß die Seele praktisch den Körper zugewiesen bekommt. Charakterähnlichkeiten zwischen Eltern und Kindern habe ich dann so geschlossen, daß das "Verteilen" dann nach dem Schema geht Seele zu dem Körper, wo die Eltern ähnliche Seelen "beherbergen"... ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken... |
| HexeAmGalgen | so ähnlich habe ich auch immer gedacht,nur werden unsere seelen zugewiesen oder suchen unsere seelne sich den körper selbst aus?und sind die charaktereigenschaften von anfang an in unsere seelen oder werden wir im charakter durchs lebe und die kindheit geprägt? greetz die gehängte |
| Desira | Durchs Leben werden wir geprägt, keine Frage, und gerade durch in der Kindheit ganz stark. Aber wenn man nicht gerade unter heftigsten Zwängen aufwächst (aber eigentlich auch dann), entwickelt sich das Denken und Fühlen ja eigenständig. Das ist es auch, was die Seele un den Charakter eines Menschen ausmacht, denke ich mal. Es hieß doch mal bei Platon: "Wenn die Seele vollkommen und beflügelt ist, schwebt sie in der Höhe und durchschwebt das ganze Weltall. Wenn sie aber flügellos ist, wird sie (nur) umher getrieben, bis sie auf etwas Festes trifft, wo sie nun wohnhaft wird und einen irdischen leb annimmt [...]" Der Grundgedanke war da der, daß die Seele druch ihre Flügel sich selbst bewegen kann und deshalb unsterblich. Der Körper, der irgendwann einma durch eine Seele bewegt wird, ist nur sterblich, da er sich nicht selbst bewegen kann... |
| LaChatte | [QUOTE]warum bin ich genau in dieser körperhülle,[/QUOTE] Weil du sie dir ausgesucht hast. |
| Desira | Wer sucht sich denn seinen Körper selber aus? Hattest du die Möglichkeit zu wählen? :D |
| LaChatte | Natürlich - "vom himmel hoch da komm ich her..." *sing* Nur vergessen wirs eben. |
| Desira | Dann weiß ich ja nicht, welcher Teufel mich geritten hat, mir DIESEN meiner einen Körper auszusuchen. Ihr wollt gar net wissen, wie viele Wehwechen ich hab...! ------ Okay, das war jetzt OT... :D |
| Montrose | Es gibt kein Du ohne Körper, weil alle Deine seelischen Funktionen (Bewußtsein, Willen) an das Gehirn gebunden sind. Da es das, was ihr als "Seele" bezeichnet, nicht ohne Körper gibt, kann Eure Seele sich auch den Körper nicht ausgesucht haben. Die Seele im religiösen Sinn ist abhängig von einem Gott oder einem höheren Prinzip. Dadurch ist eine Zuteilung zu einem Körper denkbar. Daß die religiöse Seele hingegen selbst seinen Körper aussucht, ist nicht möglich, weil ihr ohne höheres Prinzip Wissen und Werkzeug zu einer Auswahl fehlen. [QUOTE]Weil du sie dir ausgesucht hast.[/QUOTE] [QUOTE]Natürlich - "vom himmel hoch da komm ich her..." *sing*[/QUOTE] Soviel jugendlichen Leichtsinn würde ich mir auch mal wünschen. @Desira. Schöne Menschen haben oft mehr Probleme als weniger schöne. |
| LaChatte | Monty, ist das nicht etwas wirr? Woher kommt sie nun, die Seele? [QUOTE]Es gibt kein Du ohne Körper, weil alle Deine seelischen Funktionen (Bewußtsein, Willen) an das Gehirn gebunden sind. Da es das, was ihr als "Seele" bezeichnet, nicht ohne Körper gibt, kann Eure Seele sich auch den Körper nicht ausgesucht haben.[/QUOTE] Das ist eine ziemlich schlecht belegte und ausserdem sehr unwahrscheinliche Theorie - es lebe der Materialismus! [QUOTE]Die Seele im religiösen Sinn ist abhängig von einem Gott oder einem höheren Prinzip. Dadurch ist eine Zuteilung zu einem Körper denkbar. Daß die religiöse Seele hingegen selbst seinen Körper aussucht, ist nicht möglich, weil ihr ohne höheres Prinzip Wissen und Werkzeug zu einer Auswahl fehlen. [/QUOTE] Wenn die Seele abhängig ist von einem höheren Prinzip, dann steht ihr das höhere Prinzip ja zur Verfügung, um sich einen Körper zu suchen... *verwirrt bin* [QUOTE]Soviel jugendlichen Leichtsinn würde ich mir auch mal wünschen.[/QUOTE] Kein Problem - musst nur leichtsinnig sein - geht ganz leicht...:) |
| Desira | @Montrose: Bin ja schön, an mir ist nur soviel kaputt ;) @topic: Natürlich sucht sich die Seele den Körper net aus...das wäre ja zu einfach. Ich steh weiterhin hinter der Meinung, die Seele kommt zufällig auf einen Körper, ob jetzt durch eine höhere Macht "gelenkt" oder nicht. Gefühle usw. sind, da gebe ich Monty recht,nichts weiter als Reaktionen innerhalb eines Organismus'. Aber das Denken und die Gesinnung und dergleichen würde ich schon dem Bereich "Seele" zuordnen, jetzt mal egal ob nur durch die Anwesenheit von Fleisch oder schon vorher vorhanden. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Desira [/i] [B]@topic: Natürlich sucht sich die Seele den Körper net aus...das wäre ja zu einfach. [/B][/QUOTE] Warum denn einfach, wenns auch kompliziert geht?;) |
| Desira | Also mal ehrlich, wenn du nichts Produktives beizutragen hast, dann misch doch einfach nicht weiter mit. Gegen Gegenpositionen habe ich ja nixhts, aber das hier ist absolut zuviel Contra. |
| LaChatte | Das ist meine ernste Meinung: die Seele sucht sich ihren Körper aus. Warum sollte es denn nicht so sein? Das ist doch einer der Gedanken, die das Leben schöner machen... Und andere Ideen, die besser begründbar sind, stehen offenbar auch nicht zur Verfügung. |
| Desira | Dann glaub mal dran...so wie ich an die Zufälligkeit der Seele glaube. |
| LaChatte | Tu ich - und ich glaub auch, dass mein Glaube deutlich gesünder ist - denn er gibt mir Handlungsmöglichkeiten und Verantwortung. Spielball von Zufällen zu sein, find ich eher deprimierend...:( |
| Desira | Jeder ist ein Spielball von Zufällen, wie du es nennst. Denn selbst wenn man an so etwas wie Zufälle nicht glaubt, kann man trotzdem nicht sagen, was morgen passiert, ob einem plötzlich ein Unfall passiert. mag sein, daß es kein Zufall ist...dann bist du halt Spielball deines eigenen Schicksals. ;) |
| LaChatte | Hast ja recht, unvorhergesehenes passiert immer - wem sagst du das... Allerdings: ich glaube auch, dass Zufälle - zu-gefallenes - nie einfach blind und sinnlos sind, sondern Bedeutung haben, und dass wir da auch ganz viel steuern in Bezug auf die Dinge, die uns zustossen... Sogar solche Dinge wie zB einen schweren Unfall, der dein Leben von A-Z umkrempeln kann. Es ist auch so, dass es Leuten grundsätzlich besser geht (weniger Depressionen und so), wenn sie ihren Zufällen Sinn geben - und ich habe schon oft gehört "diese oder jene Katastrophe war das Beste, das mir passiert ist - früher war ich ein Arschloch, aber dann hab ich was draus gelernt..." - und das sind auch immer Menschen, die ich für ihre Weisheit und Liebenswürdigkeit bewundere... Wer hingegen mit Zufällen hadert, wird bitter und bissig und ein unangenehmer Zeitgenosse... Zurück on topic: wir wählen nicht nur den Körper aus, sondern auch die Dinge, die uns zustossen... wir sind verantwortlich für unser Leben, was heisst - wir können was Gutes, Tolle, Lebenswertes daraus machen. Mit allen Katastrophen, die passieren mögen. |
| Desira | Interessant... Wenn wir uns also den Körper aussuchen, dann auch gleich "die Dinge, die uns zustossen" und damit unser Leben...gut. Soweit hab ichs. Aber dann kann man doch nicht mehr etwas frei aus seinem Leben machen, sondern nur der Bahn folgen, die man sich vorher ausgesucht hat!? |
| LaChatte | Hm. Im Grossen und Ganzen kriegst du eine Aufgabe, ein Thema, das dich immer wieder begleitet - was weiss ich, "Macht und Unterordnung" oder "Weisheit und Dummheit" oder "Lehrer und Schüler" oder irgend sowas. Wie du das Thema dann aber lebst, ist deine Sache - gut, du kriegst Eltern, als Kind musst du einfach akzeptieren, was um dich ist, du bist abhängig - aber irgendwann kommt schon die Zeit, wo du immer wieder in Situationen von zB "Macht und Unterordnung" kommst - und da liegt es an dir, welche Seite du wählst - wie du mit dem Thema umgehst - hast du Spass an der Macht (oder nicht), hast du Angst vor Mächtigen (oder nicht), wirst du immer wieder in Machtpositionen gedrängt, die du (nicht) ausfüllen kannst, liebst du Unterwerfung (nicht)... zum Thema gibt tausende Variationen, die du wählen kannst. Da ist alles offen - wenn du in der Schule ein Aufsatzthema kriegst, ist da ja auch nichts vorherbestimmt - meiner Erfahrung nach werden die Lehrer immer misstrauisch, wenn zwei Schüler genau den gleichen Aufsatz abgeben - einfach, weil es da nicht mit rechten, normalen Dingen zugeht...;) Und dann gibts wohl noch eine Instanz, die dich immer wieder zum Thema führt, die immer wieder neue Variationen vorgibt... Es gibt den lateinischen Spruch "Das Schicksal führt den Willigen, den Unwilligen zieht es hinter sich her" - ich denke, das triffts ganz gut, diese Idee... und "sich führen lassen" und "sich schleifen lassen" sind wohl schon zwei ganz verschiedene Dinge. |
| Desira | Also ein großes "Lebensthema", dessen Ausführung variabel ist. |
| LaChatte | Jupp - und mein Wochenendthema heisst "schlafen", ich hoffe, das wird ungefährlich sein... Und letzte Bemerkung @Monty Ich finds lustig - in diesem Thread wirfst du mir Leichtsinn vor, im Thread "Anders sein" im Philosophen zuviel mütterliche Besorgtheit - nun, was denn jetzt? |
| Montrose | [QUOTE]Tu ich - und ich glaub auch, dass mein Glaube deutlich gesünder ist - denn er gibt mir Handlungsmöglichkeiten und Verantwortung. Spielball von Zufällen zu sein, find ich eher deprimierend..[/QUOTE] Mich absichtlich selbst zu belügen, bloß um mich besser zu fühlen, wäre unter meinem Niveau. [QUOTE]und "sich führen lassen" und "sich schleifen lassen" sind wohl schon zwei ganz verschiedene Dinge[/QUOTE] Nanu, sind wir jetzt in allem frei, so daß es weder "führen" und "schleifen" gibt, oder sind wir's nicht. Wir können unseren Körper aussuchen, aber nicht unsere Eltern? Nanu, wieso jetzt plötzlich einen Rückzieher. Und was ist an "schleifen lassen" schelcht ... immerhin hat da dann doch wenigstens jemand gekämpft und ist nicht einfach nur Mitläufer gewesen. Was Du schreibst, LaChatte, ist widersprüchlich und unausgegoren. edit: Mütterlicher Leichtsinn, oder Nonsens maternalis, wie der Lateiner sagt. |
| Desira | Auf jeden Fall entbehrt es jeder Ernsthaftigkeit dem Thema gegenüber... |
| LaChatte | Doch nochmals... auch die Eltern suchen wir uns aus. Aber wenn du mal geboren bist, ist es nicht so einfach, sie auszutauschen... dann hast du sie, für dein jetziges Lebens-Projekt. [QUOTE]Mich absichtlich selbst zu belügen, bloß um mich besser zu fühlen, wäre unter meinem Niveau. [/QUOTE] Mich absichtlich zu belügen, bloss um mich schlechter zu fühlen, ist auch nicht besser... und wer sagt denn, dass ich mich belüge? Ich gehe vom Prinzip aus: gut ist, was funktioniert. Bzw. Recht hat, wer heilt. Und schleifen lassen ist schlecht, weil das gibt Beulen, Kratzer, Schürfungen, jenachdem sogar Knochenbrüche und ist einfach unangenehm... selber gehen ist schöner. |
| Montrose | Achwas, das ist halt Ying und Yang. |
| Desira | Wenn man etwas realistisch sieht, wird man oft als Pessimist bezeichnet...warum eigentlich? @monty: Ying und Yang? In welcher Weise? |
| LaChatte | Kommt darauf an, wie du es siehst - als Chance oder als Krise... Ist zum Beispiel ein Unfall, bei dem du ein Bein verlierst, eher eine Chance oder eine Krise? - S'kann beides sein - du allein entscheidest, was du daraus machst. Es gibt realistische Optimisten genauso wie es realistische Pessimisten gibt... |
| Desira | Und die goldene Mitte gibt es nicht? Realistische Realisten? ;) Nüchtern beide Seiten betrachtend und dann das für einen Günstigste abwägend... |
| Montrose | Das mit dem Ying und Yang war ein esoterisch verkleideter Widerspruch gegen die Behauptung, man dürfe sich nicht zwingen lassen ("schleifen lassen", das ist ein süddeutscher und schweizerischer Ausdruck (schla:ifen) , den ein Norddeutscher wahrscheinlich gar nicht versteht). Ich meinte, es gibt beide Prinzipien. Harmonisch mitzugehen, aber manchmal ist es auch notwendig, hart dagegen anzugehen. Auch kämpfen und sich opfern gehört zum Menschen. Die chinesische Philosophie kennt das. Deutlich wird das auch im Kamfsport. Natürlich gibt es einerseits Judo und Aikido - dieses mitschwingen mit dem Gegner. Im selben Kulturkreis hast Du aber auch Karate und Kendo -- gerade letzteres als Sport und in historischen Zeiten in der wirklichen Anwendung ein Frontalstoß. Die harte Linie (sah das mal bei einer Kendo-Vorführung: 4. gg. 5. Dan) kann übrigens sehr ästhetisch sein. Da haben die Esos, Anthropopos und Müslis etc. nicht mal einen Hauch von einer Ahnung, auf wieviel Arten sich Stärke ausdrücken kann. |
| Desira | Den Ausdruck "schleifen lassen" kenne ich sogar als Nordeutsche, du wirst es kaum glauben ;) Die Ying und Yang-Sache ist für mich voll verständlich, aber was hat denn das mit der Sache zu tun? Um mal auf den Post von LaChatte einzugehen, auf den die YingYang-Sache bezogen war: Mal geht man eun Stück und manchmal lässt man sich schleifen? :confused: |
| Montrose | [QUOTE]Und schleifen lassen ist schlecht, weil das gibt Beulen, Kratzer, Schürfungen, jenachdem sogar Knochenbrüche und ist einfach unangenehm... selber gehen ist schöner.[/QUOTE] Dieser Satz soll ein Gegensatzpaar darstellen. Aber von was? Wie verstehst Du denn den Satz von LaChatte? |
| Desira | Das man entweder so schlau ist, sich für das eine zu entscheiden, oder so dumm ist, sich für das andere zu entscheiden :D |
| HexeAmGalgen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Desira [/i] Gefühle usw. sind, da gebe ich Monty recht,nichts weiter als Reaktionen innerhalb eines Organismus'. [/QUOTE] meinst du wirklich,das gefühle nichts weiter als reaktionen des organismus sind?was ist mit der Liebe,ista das ein gefühl oder das denken?denke ich mir wenn ich mich verliebe,so jetzt verliebst du dich?ich denke dass gefühle auch aus der seele entspringen,nur solche nicht,wie körperlicher schmerz!seelischer schmerz hingegen ist doch auch ein gefühl,stammt aber doch nicht aus einer reaktion des organismus! ich kann mir schon vorstellen das sich die seele in gewisserweise den körper aussucht,jedoch nicht voll bewusst!man merkt ja das es dabei auch schief gehn kann,wenn die seele zum beispiel überhaupt nicht mit ihrem körper zurecht kommt.ich denke man kann es mit dem spruch keiner ist perfekt vergfleichen,so auch unsere seele!dadurch entstehen gewisse unstimmigkeiten zwischen körper und seele. greetz hexe :rolleyes: |
| gin'iro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Death-of-Rats [/i] [B]hm.. ich würde mal sagen schau mal in mein thread rein "was sind wir" ... da sind anschnitte dabei was auf deine frage zutrifft .... kannst darin auch gern dein beitrag reinsetzen weil es doch auch zu dem thema dazu gehört ....[/B][/QUOTE] Deshalb führt diese Gespräche dort weiter ... ;) |