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    Thema: Sinn des Lebens
dark_featherOk, es ist wirklich schwer sich mit der Frage um den Sinn des Lebens zu beschäftigen, aber mal ehrlich, diese Frage stellt man sich doch nur, wenn es bei einem gerade nicht gut läuft, sei es irgendwelche Verluste oder so, denn einem, dem es so gut im Moment geht, der nutzt die Chance richtig zu leben und sich zu freuen, statt trübsal zu blasen und die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen?! Ich denke schon diese Frage zu stellen bedeutet irgendwie, dass man weniges hat, was einem am Leben hält.
Ich weiß nicht, es gibt Menschen, die Not erleiden, diese Menschen versuchen oft um ihr Leben zu kämpfen, weil es ihnen so viel bedeutet und andere, wie körperlich und - geistig Behinderte wollen nicht mehr Leben. Zudem gibt es Menschen, denen es im Leben so schlecht geht, dass sie Selbstmord machen! Da sieht mans, man kann diese Frage überhaupt nicht verallgemeinern, da Leben für jeden etwas anderes bedeutet und einem mehr einem weniger, aber wenn vielleicht ein Zeitpunkt kommt, wo du eine große Brücke runterspringst, da stehst du zu sehr unter Druck, Angst... ja man hat natürlicherweise immer die Angst in sich, die ist schon uralt und tief in uns verankert, d.h. wir haben Angst vor dem Tod und das wiederum zeigt, dass wir eigentlich leben wollen und jede Kleinigkeit, die uns Freude bereitet, sei es Weihnachten, Geschenke, Liebe, Sex, diese Kleinigkeiten bereichern unser Leben und verschönern es und machen gleichzeitig den Sinn unseres Lebens aus. Wozu will man sterben, wenn man sowieso nur ein einziges Leben hat, obwohl man sich so oft von der Gesellschaft, den Medien formen lässt, wo bleibt da unser eigenes ICH, unser freier Wille, wenn wir ihn noch nicht verloren haben?
HoratioIch bin suizidal - wüsste ich den Sinn des Lebens so wären all meine Probleme gelöst.
*lach*
DarkHeart666Ich bin suizid gefährdet.Ich habe keine angst vor dem tod den er isch die Erlösung um all die schmerzen nicht mehr ertragen zu müssen...Was der Sinn des Lebens isch weiß ich au nit.Weil ich keinen mehr habe
HaevionHier sind alle suizidgefährdet. ;)

Sinn des Lebens? Hm, sterben. ;)
CordhörnchenWozu ein Sinn?
----
?????




..ein Inhalt tuts auch ;)
Seena[QUOTE]Sinn des Lebens? Hm, sterben. [/QUOTE]

Matrix 3?! :D
Agent Smith: The purpose of life is to end.
Meine Rede.

Das Leben hat keinen Sinn. Der einzige Sinn ist vermutlich sich über den Sinn den Kopf zu zerbrechen.

Seena
DeusExMachinaDann hätte es ja einen Sinn ! : p !!!!!
CarpeNoctemIch kann nicht sagen, dass es keinen Sinn gibt, da ich dies weder wissen noch für alle Menschen festlegen kann.
Alles, was ich weis, ist, dass es für mich persönlich keinen Sinn gibt.
Ich glaube nicht an einen Gott oder ein Leben nach dem Tod.

Allerdings führt das inzwischen nicht mehr unbedingt dazu, dass ich mich in Selbstmitleid wälze bzw. diese Gedanken als Resultat von selbigem auftreten. Das lässt sich mit dem Weiterdenken des Gedankens eigentlich ganz gut verhindern...

Denn wenn es keinen Sinn gibt - was kann man verlieren?
Wieso sollte man einfach aufgeben - nach dieser Theorie gehend kann man nur gewinnen.
Es kommt darauf an, wie man die Sinnlosigkeit gestaltet. Ob man sich selbst in seinen Gedanken einsperrt, indem man alles als sinnlos abtut - oder ob man sich damit abfindet und es akzeptiert (! - nicht resigniert - !). Nur, wenn man für die Freiheit seiner Gedanken und Träume kämpft, fesselt man sich selbst nicht noch mehr als die Gesellschaft es ohnehin schon tut.

Und vielleicht - nur vielleicht, ich weiß es nicht, ich habe es noch nicht gefunden - findet man dadurch sein Glück, vielleicht findet man seinen persönlichen Sinn über den Pfad der Sinnlosigkeit...

Wenn man jedoch von der Existenz eines Sinns ausginge, so wäre dies auch für mich die Suche nach selbigem...

Edit: Habe gerade die Suchfunktion genutzt, es kam mir im Nachhinein unwahrscheinlich vor, dass es das Thema noch nicht geben soll.
[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=15412&perpage=15&highlight=sinn%20leben&pagenumber=1]Klick![/URL]
Vielleicht könnte man die Threads noch einmal zusammenlegen oder diesen hier schließen?
NightingaleDer Sinn des Lebens besteht in der Fortplanzung :) .

Eine sehr angenehme Angelegenheit :D
HoratioHey!
Das ist meine StandartAntwort!
*sich aufpluschter*
Vampirello[QUOTE][i]Original geschrieben von Nightingale [/i]
[B]Eine sehr angenehme Angelegenheit :D [/B][/QUOTE]

allerdings...
Nightingale@Horatio

Wie kann denn das Deine Standardantwort sein?? :rolleyes:
CarpeNoctemFortpflanzung? Und was ist dann mit denen, die keine Kinder wollen? Können diese Menschen keinen Sinn in ihrem Leben haben? Oder gilt auch die Fortpflanzung, die kein Produkt hervor bringt, als Sinn?
Das würde nämlich wiederum auf Glück, Liebe, Glücksgefühle, Genuß, Freude und was weiß ich noch alles zurückführen...
Horatio*rüttl*
Du bischt ja so gemein.....
*ein paar tränchen rausdrück*
Nightingale@Carpe

Natuerlich ist Fortpflanzung der Sinn (biologischen betrachtet).

Wenn Du keinen Bock drauf hast Kinder zu kriegen, ist das natuerlich Deine Sache, aber dafuer gibst Du Deinen Gen-Pool auch nicht weiter.
Die Welt wird also nicht die grosse Freude haben, viele kleine "Carpe-Noctems" begruessen zu duerfen. Selbst Schuld :q !!!

Ich fuehle mich besser bei dem Gedanken, Kinder in die Welt zu setzten. Wenn ich abtrete, lebt so wenigstens ein Teil von mir weiter.
Nightingale@Horatio

Manche Menschen schreiben halt kranke Sachen ;)
HoratioIch würde so gerne irgendwann mal Kinder haben.
Aber beiuns liegen Depressionen und Alkoholismus in der Familie und ich hab so Angst das die Kinder das dann auch hätten. :(
Horatio@ Night.

Da könnteste de Recht haben ;)
Nightingale@Horatio

Mit einer vernuenftigen Erziehung koennteste Deine Kinder vor Depressionen und Alkoholismus schuetzen ;) .
Horatio@Night

Noch so ne Sache die ich mir nicht wirklich zutrauen würde.
Und selbst wenn man's versucht richtig zu machen kann da viel Mist passieren.
Falsche Freunde, fiese Mitschüler, Missbrauch von Unbekannten etc.
NightingaleNaja, Horatio, die Grundlage fuer eine starke Persoenlichkeit ist nun mal die Erziehung. Wenn Du als Erzieher nicht versagt hast, koennen Deine genannten Umstaende dem Kind (oder auch dem Jugendlichen) nichts anhaben.
Ein starker Mensch laesst sich nicht so schnell beinflussen.
HoratioIch bin ein schwacher Mensch!
*heuuuuuuuuuul*
CarpeNoctem[QUOTE][i]Original geschrieben von Nightingale [/i]
Die Welt wird also nicht die grosse Freude haben, viele kleine "Carpe-Noctems" begruessen zu duerfen.[/QUOTE] Eben genau das möchte ich der Welt - und vor allem meinen theoretischen Nachkommen - ersparen. Ich sehe zu wenig positives auf diesem Planeten, als das es reichen würde, um in mir den Wunsch zu erwecken, anderen Lebewesen diese Existenz anzutun.
Außerdem hätte ich - wenn ich denn tatsächlich Kinder bekäme - enorme [U]Angst[/U] davor, dass sie mir ähneln könnten. Ich bin momentan kein Mensch, der das Leben geniest, sehe wie schon erwähnt auch keinen Sinn darin. Im Augenblick versuche ich, den ganzen Mist einfach zu akzeptieren und als Folge davon zu ignorieren, bisher klappt es ganz gut - wie lange noch, kann ich nicht sagen, aber ich sähe auch keinen großen Verlust darin, wenn ich irgendwann einfach nicht mehr da sein sollte...
Natürlich ist das nur meine Meinung und der Traum, dass sich dies noch einmal ändern wird, ist es, der mich am Leben hält, aber so denke ich nun einmal. Du könntest mir nun vorwerfen, dass ich mit meinen 16 Jahren noch gar nicht beurteilen könne, wahrscheinlich kann ich das auch nicht, aber diese Gedanken bestimmen mein Weltbild nun einmal schon ungefähr seit drei oder vier Jahren - und wie könnte ich meine Aussagen näher erklären, wenn ich meine Ansichten nicht mit einbauen kann?
Es wäre eine Sache der schieren Unmöglichkeit.

[QUOTE]die Grundlage fuer eine starke Persoenlichkeit ist nun mal die Erziehung. Wenn Du als Erzieher nicht versagt hast, koennen Deine genannten Umstaende dem Kind (oder auch dem Jugendlichen) nichts anhaben.[/QUOTE] Auch in diesem Punkt muss ich dir widersprechen, denn ich hatte eine solche Erziehung wohl... trotzdem wurde aus mir kein lebenfroher oder gar selbstbewusster Mensch. Die "Fehler" meiner Eltern formen sich erst jetzt aus, wo sie erkennen, dass bei mir wohl "irgendwas schief gelaufen" ist und versuchen, selbiges durch Intoleranz und Blindheit so zurecht zubiegen, dass es wieder in ihre eingeengte Weltsicht passt. Sie übersehen dabei nur, dass das Eisen meiner Seele die Schmiedestube der Familie schon längst verließ, ich nicht mehr vertraue und im Alltag Masken zur problemprävention trage... sicherlich nicht das beste Mittel, aber im Augenblick das einzige, das mir zur Verfügung steht.

Aber genug davon, ich komme immer weiter vom ursprünglichen Thema ab...
AnXiferSinn des Lebens? lieben u. lernen.

Ich denk' mal, man sollte nicht nach einen allgemeinen Hauptsinn des Lebens suchen, der für alles lebende gilt. Wenn so, dann ist er wohl einfach nur leben.
Vielmehr sollte man für sich, für sein eigenes Leben einen Sinn suchen - und wenn's nur sterben ist. (;
Somit ist der obere Sinn für mein Leben, das erst noch anfängt. (naja oder auch nicht ... Wer weiß?)
Nightingale@Carpe

Das Du erst 16 bist wusste ich nicht, ich finde das Alter aber auch eher nebensaechlich.
Natuerlich ist der Sinn des Lebens Ueberleben und damit ziehe ich eine direkte Linie zur Fortpflanzung, die zwangslaeufig mit zum Leben dazugehoert. Denn wenn sich Lebewesen nicht mehr fortpflanzen wuerden, waere die Frage nach dem Sinn des Lebens ueberfluessig, weil niemand mehr da waere, der sich ueber den Sinn des Lebens Gedanken machen wuerde ;) .

Du schreibst, dass eine erfolgreiche Erziehung nicht in der Lage waere, eine starke Persoenlichkeit zu schaffe, fuehrst hier gleichzeitig an, dass Du eine solche genossen haettest. Auf der anderen Seite aber raeumst Du ein, dass Deine Eltern Fehler gemacht haetten.
Wenn Deine Eltern Fehler in der Erziehung gemacht haben, und sie diese nachtraeglich durch fragwuerdige Taktiken auszugleichen versuchen, war Deine Erzeihung wohl alles andere als erfolgreich (zumindest ist das zwangslaeufig Deine momentane Meinung).

Damit hast Du doch indirekt das bestaetigt, was ich zuvor aeusserte... :)
CarpeNoctemNicht ganz, ich glaube, du hast mich etwas falsch verstanden.
Ich meinte nicht, dass meine Eltern damals Fehler gemacht haben. Sie gaben sich alle Mühe, ich wuchs beispielsweise genauso wie mein ein Jahr älterer Cousin auf, wir waren [U]immer[/U] zusammen unterwegs und praktisch unzertrennlich. Ich hatte in der grundschule auch noch Freunde, war akzeptiert, nur halt schon immer sehr viel stiller und ruhiger... Dann kam mit der fünften Klasse das Gymnasium, alles änderte sich, ich wurde zunächst zur absoluten Außerseiterin, schließlich zu dem, was man als Mobbingopfer definiert.
Der Cousin ging immer noch in meine Klasse - doch er wurde zu einem der Anführer, machte den ganzen Mist, der in den folgenden Jahren geschah, erst möglich. Er sorgte auch dafür, dass ich glaubte, mit niemandem reden zu können, da immer [U]alles[/U] irgendwie durch die Familie sickerte, ich ihnen keine Sorgen machen wollte, alles verdrängte und mich regelrecht automatisch verstellte. Ein einziges Mal versuchte ich es - am nächsten Tag gab es in der Schule kein anderes Thema als mein "Petzen" und alles wurde nur noch schlimmer.
Vielleicht könnte man ihnen Blindheit vorwerfen, doch auch das nur in geringem Maße, da ich mich zuhause nicht anders verhielt, als ich es auch in den Jahren zuvor getan hatte. Ich las nun einmal viel lieber als das ich mich mit anderen verabredete, auch wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte und in der Grundschule in den Pausen auch immer mit anderen spielte...
Ich verleugnete die Geschenisse in der Schule auch jahrelang vor mir selbst, von anderen ganz zu schweigen... sobald ich nach Hause kam, lebte ich in einer anderen Welt, zog mich zu meinen Büchern zurück - nur, wenn niemand zuhause war, zerschmetterte diese Illusion wie hauchdünnes Glas, denn "Telefonterror" begann. Das geschah nie, wenn jemand außer mir zuhause war - und immer nur, wenn mein Cousin mitbekommen haben konnte oder wusste, dass meine Mutter wegfuhr. Er wohnt übrigens im gleichen Haus.

Die Fehler machen sie jetzt, da sie mich nicht akzeptieren geschweie denn verstehen. Ich war fürher absolut unauffällig, meine Bücher waren mein Ein und Alles, ich hörte nie Musik. Das änderte sich vor ca. zwei Jahren, zuerst harmlos und selten, mitder Zeit immer ausgeprägter. Heute ist Musik fast so wichtig wie mein geliebtes Lesematerial - und genau das verstehen sie nicht. Sie kommen nicht auf die Idee, mir zuzuhören, sondern glauben, sie müssten mir Zwänge auferlegen und Pop"musik" schenken, dann würde ich schon wieder "normal" werden.
Sie glauben, sich um mich zu kümmern, indem sie das tun - doch sie sehen nicht, dass sie mich durch ihr "Kümmern" immer weiter von sich weg stoßen.

[I]"Ich will doch nur dein Bestes!"[/I] - sagen sie und konfiszieren meine Janus-CD, weil die Texte so pessimistisch seien.

[B]Doch wie wollen sie wissen, ws gut für mich ist, wenn sie mir nicht zuhören und mir nicht ins Gesicht sehen? [/B]


Das ist ihr aktueller Fehler, er wird auch immer extremer, aber er hat nichts mit meiner Erziehung zu tun. Die halte ich eigentlich für so ziemlich abgeschlossen - und inzwischen sind sie mir bis zu einem gewissen Grade auch schlicht und einfach egal... [I]noch zweieinhalb Jahre, dann bin ich hier weg...[/I]
Nightingale@Carpe

Ich denke, dass es langsam zu off topic wird.

Es ist natuerlich schade, dass es Dir nicht so toll geht, aber dieses Thema sollte hier wohl nicht (und ganz bestimmt nicht unter dem Thema Sinn des Lebens) eroertert werden.

Was ich noch bemerken moechte:
Zwei Menschen koennen niemals eine 100%ige Erziehung geniessen (Du erwaehnst Deinen Cousin). Die Umstaende gestalten sich bei jedem zu Erziehenden anders. Aber da dies hier kein Paedagogik-Thraed ist, moechte ich hier auf eine weitere Vertiefung verzichten. Danke, Carpe ;)
Mell*Der Sinn des Lebens ist zu der Erkenntnis zu kommen,glücklich zu sein*
CarpeNoctem@Nightingale: Stimmt zweifellos, meine Attacke auf meine bemitleidenswerte Tastatur ist wohl etwas extrem ausgefallen...

@ Mell: Der Satz gefällt mir... im Moment tendiere ich schon fast dazu, mich dir anzuschließen, da er so allgemein gefasst ist, dass er alles mit einschließt, was wir hier schon als Thema hatten... Verallgemeinerungen lehne ich zwar in der regel ab, aber diese hier erscheint passend...

Das Glücklichsein selber die die Vorraussetzung dafür, dass man erkennt, glücklich zu sein. Wenn man nicht glücklich ist und dies trotzdem beispielsweise vor anderen behauptet, um den Schein zu wahren, so handelt es sich um eine Illusion. Doch eine Illusion ist unter keinen Unständen mit Erkenntnis gleichzusetzen - außerdem kann sie sich in Sekundenschnelle in Luft auflösen, selbst, wenn es der entsprechenden illusionsbehafteten Person gelungen sein sollte, sich selber etwas vorzumachen. Schein ist niemals ewig - die ultimative Wahrheit zumindest in der Theorie jedoch schon.

Zum Glücklichsein gehören jedoch auch die negativen Aspekte eines Lebens und einer Welt. Wer nur die Sonne sieht, wird den Mond nie bewundern können; wer nur den Mond anbetet und die Sonne ignoriert, handelt töricht und irrational.
Der Kampf ums Glücklichsein besteht darin, die Irrationalität nicht die Überhand gewinnen zu lassen - denn sie führt zu Krankheit, Unglücklichsein und Depressionen, wenn nicht gar schlimmerem.
Man muss akzeptieren, um glücklich zu sein, man muss in der Lage sein, sich auch an kleinen Dingen zu freuen und sich derVerbitterung entziehen.

Glück kann alles sein, denn es kommt immer auf den Menschen an - und niemand gleicht einem anderen absolut, das ist auch mir klar, Nightingale. Zu viele Aspekte spielen in der Entwicklung eines Menschen eine Rolle, als das man dies so pauschal behaupten könne. Nicht zuletzt die Gene.

Glücklichsein ist in gewisser Hinsicht wohl auch Frieden - wenn man im Einklang mit sich und der Welt ist, auch nach Stürzen irgendwann wieder aufsteht.
Man darf auch nicht aus den Augen verlieren, dass Glück relativ ist. Andrerseits kann es jedoch auch fast immer noch schlechter werden - das Nicht-Aufgeben spielt hier eine Rolle...

Doch, ich glaube, es ist dir gelungen, das in Worte zu fassen, was ich als unmöglich abtat und dessen Existenz ich deshalb wider besseren Wissens leugnete.
"Der Weg ist das Ziel", dieses Sprichwort fällt mir dazu ein. Es mag komisch klingen, vielleicht geht es auch total am Thema vorbei, aber schon Platon beschrieb den Weg zum Erreichen der Erkenntnis. Er ist hart, schmerzhaft, steinig, problembehaftet und schwer zu bewältigen. Man darf sich nicht von anderen ablenken und blindlinks in die simpel und angenehm scheinende Sackgasse führen lassen.

Denn am Ende steht die Erkenntnis. Am Ende steht das Glück - und du erkennst, wie glücklich du sein kannst, denn im Optimalfall hast du dein Ziel, deinen Sinn des Lebens, erreicht.

[SIZE=1]Schon wieder so lang... na ja, ging nciht anders, hoffentlich ist es nicht so konfus, dass es jede Verständlichkeit verlor...[/SIZE]
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von CarpeNoctem [/i]
[B]Zum Glücklichsein gehören jedoch auch die negativen Aspekte eines Lebens und einer Welt. Wer nur die Sonne sieht, wird den Mond nie bewundern können; wer nur den Mond anbetet und die Sonne ignoriert, handelt töricht und irrational.
Der Kampf ums Glücklichsein besteht darin, die Irrationalität nicht die Überhand gewinnen zu lassen - denn sie führt zu Krankheit, Unglücklichsein und Depressionen, wenn nicht gar schlimmerem. [/B][/QUOTE]@ CarpeNoctem:
Ich glaube, es ist an der Zeit, dass deine Eltern bereit sind, von [b]DIR[/b] zu lernen.
Wer die Schattenseiten des Lebens nicht kennt, weiß die schönen Dinge des Lebens und das Leben selbst nicht zu schätzen.
Mell[QUOTE]Das Glücklichsein selber die die Vorraussetzung dafür, dass man erkennt, glücklich zu sein. Wenn man nicht glücklich ist und dies trotzdem beispielsweise vor anderen behauptet, um den Schein zu wahren, so handelt es sich um eine Illusion.[/QUOTE]

ich denke, jeder Mensch ist in wirklichkeit IMMER glücklich, man ist nur unglücklich solange man nicht erkennt ,dass man glücklich ist.Deshalb behaupte ich : unglücklich zu sein ist eine Illusion.

Mich macht es glücklich, unglücklich zu sein.

Ja,stimmt, der Sinn ist eben einfach zu leben, das Leben spüren,ganz, mit seinen lustvollen und schmerzhaften Seiten,alles zu fühlen...

- das Jetzt ganz genießen, und trotdem nachdenken
und irgendwann.... zur erkenntnis zu kommen
something_evilSinn des Lebens?
Musik, Saufen, Kiffen, Sex! :D
Chokmahalso mein sinn des lebens sah ich in meiner tochter heranwachsen, etwas in dieser welt zu lassen von sich, wenn man selber nicht mehr da ist (irgendwann), leider wurde mir dieser sinn genommen und der einzige sinn worum es sich bei mir noch dreht ist der, einen menschen zu finden mit dem mir dieses glück nocheinmal gelingt und mich nichts mehr trennen kann von meinem eigen fleisch und blut...und der frau die dieses hervorbrachte
sorry ich bin gerad nich mehr ganz auf dieser welt :D ja wein is nicht gut in massen, aber das ist mein standpunkt und ich hoff ihr könnt mich verstehen

also euch allen ein glückliches leben was es auch immer für euch bedeutet
CarpeNoctem@ Mell:
Du sagst, dass es sich beim Unglücklichsein um nichts weiter als eine Illusion handele. Damit wäre es nicht real bzw. nicht existent.
Das halte ich für unmöglich, da es meiner Ansicht nach zu jeder Sache, zu jedem Gefühl und zu jedem Zustand auch ein Gegenstück geben muss. Wie könntest du sagen, dass du glücklich bist, wenn du niemals unglücklich warst bzw. es überhaupt kein Unglück gibt? Wie kannst du behaupten, dass es kein Unglück gebe, wenn du vom natürlichen Vorhandenseins von Glück ausgehst?

@ something_evil:
Vielleicht sollten wir die materialistischen Werte, die das Leben angenehmer, schöner und lebenswerter werden lassen (dazu könnte man auch die Fortpflanzung zählen), von den mentalen Gefühlen (Glücklichsein (nicht mit Glück zu verwechseln!) oder ähnliches) trennen? ;)

@ Chokmah:
Auch dir viel Glück beim Erreichen deines Ziels und dem Wiederfinden eines Sinns...
MellIch meine das so:
Also wie du schon sagst gibt es für alles ein Gegenstück, zu alltäglichem glücklich sein gehört auch das unglücklich sein. Aber wenn diese beiden Dinge eine Einheit bilden, führen sie zum wahren Glück.
Sie müssen also eine Einheit bilden, desshalb muss man auch mal unglücklich sein um wahrhaft glücklich sein zu können.
Also ist man, wenn man auch denkt, man ist unglücklich, in wirklichkeit glücklich. .........
;)
Nopeaber auch von dem tiefgehenderen sinn aus kann ich den satz
"Mich macht es glücklich, unglücklich zu sein"
nicht so ganz stehen lassen, da gehst du einer anderen definition von "unglücklich" hinterher, als meine Wenigkeit ;)

[QUOTE]Also ist man, wenn man auch denkt, man ist unglücklich, in wirklichkeit glücklich[/QUOTE]

das verstehe ich wohl, aber ich meine das anders, nur zur klarheit.

hab ich mich in irgendeiner form verständlich ausgedrückt? :D
gin'iroEs gibt wirklich reichlich Themen auf Nachtwelten, die sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigen, bitte beteiligt euch dort.

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