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    Thema: SVV, Bilder und Websites
rosenkindhallo zusammen, da ich im Moment grade in ner Diskussion zum Thema mit einer Webseitenbetreiberin stecke, würde ich von euch gerne mal eure Meinung wissen

vielleicht haben einige von euch solche Seiten schon mal gesehen. Seiten, auf denen SVV-Bilder gezeigt werden, also Bilder, wo zerschnittene, vernarbte, teilweise auch blutende Unterarme fotografiert wurden.
Wie findet ihr solche Fotos? Denkt ihr, sowas trägt zur Aufklärung bei, wenn es auf dieser Seite Hintergründe zum Thema SVV gäbe, diese Bilder aber auf einer extra Seite kommentarlos gezeigt würden (nicht unbedingt Bilder vom Webmaster)? wie würdet ihr reagieren, wenn ihr auf eine Website kämt, was würdet ihr denken? Was denkt ihr über solche Bilder allgemein?

bin dankbar für eure Antworten

PS: das soll bloß eine Umfrage werden, ich möchte hier keine Diskussion starten
blue_darknessich denke das kommt vor allem auf die erfahrung an...
ich persönlich würde die bilder nicht so geschockt sehen wie eine person,die erst wenig oder keinen umgang mit dem thema hatte.

ja und ich glaube es würde zur aufklärung beitragen..
allerdings würde ich _erst_ den text und dann die bilder zeigen...
jemand der mit den bildern nicht umgehen kann wird die seite schnellstmöglich verlassen und sich dem text nicht widmen.
shikibuinsbesondere solche bilder stimmen mich unglaublich traurig, vorallem da ich selbst "umgang" mit dem thema hab/hatte.
allerdings find ich diverse seiten, die sich nur mit den bildern beschäftigen, selten besonders "aufklärend", mitunter hat's nämlich einfach nur den anschein nach blut-/sensationsgeilheit, so leid's mir tut.
AlienSexFiend...hm, ich persönlich kann damit umgehen, aber generell finde ich sowas ohne Vorwarnung einfach nur voll daneben, weil es ganz gewiss genug Leute gibt, die damit eben nicht umgehen können...und letztendlich kann es doch derb triggern hab ich mir von mehreren Betroffenen sagen lassen...von daher ist es wohl auch in gewisser Weise ein wenig verantwortungslos solche Bilder ohne "Vorwarnung" zu zeigen wie es mir auch schon oft im Internet begegnet ist...

...ob es zur Aufklärung beiträgt kann ich nicht beurteilen, aber ich glaube nicht, dass man dazu unbedingt Bilder braucht...man kann sich auch anhand von Texten genug vorstellen...
rosenkindmit kommentarlos meinte ich nicht "ohne Vorwarnung" die meisten Seiten enthalten ja ein "vorsicht, jetzt kommen SVV-Bilder, scrollt bitte nur runter, wenn ihr stark genug seid", mit kommentarlos meinte ich halt ohne weitere Erklärungen auf der Seite auf der sich die Bilder befinden
blue_darknesssie will ja auch nicht nur bilder sondern nur auf ner unterseite die bilder allein....

hm.. viele seinten machen eine browserlänge lang nur groß als überschrift "triggergefahr" und danach kommen die bilder, die methode ist eigentlich ganz angebracht.......

edit: hatte die antwort von rosenkind erst nach dem abschicken gesehen....
also überlest's...
LisufMoins...

Ich denke, generell spricht nicht viel gegen solche Fotos, wenn diese dem Leser der Seite nicht von vornherein aufgedrängt werden und man den Bildern auch ansieht, dass sie leidglich der Aufklärung dienen sollen. Eine Vorwarnung ist auf jeden Fall angebracht, denn Leute, die sich wirklich einfach "nur" informieren wollen, was denn hinter SVV steckt, wird das abschrecken, wenn beim Scrollen dann doch so klaffende Schnittwunden präsentiert werden.

Ich habe mich mit diesem für mich (bisher) nicht einmal ansatzweise nachvollziehbaren Verhalten nur in meinem Bekanntenkreis beschäftigt, aber unter Aufklärung verstehe ich hauptsächlich die Darlegung der bekannten Fakten, evtl. Aufführung von Gründen etc. und erst in zweiter Linie Fotos. Ich sehe es auch noch als eine Sache der Pietät, auf welche Art und Weise die Bilder gemacht wurden. Haben sie eine Art künstlerischen Anspruch, könnte man das ganze (völlig böse gesagt) schon wieder als Aufruf zum Massen-SVV um die "schönsten" Bilder sehen. Sind die Bilder auf dem meist recht versüfften Niveau von rotten.com u. ä. seltsamen Seiten, kann das ganz gut der Abschreckung dienen, denn diese Bilder sind wirklich nicht ästhetisch. Also hier eine Frage: Wie sehen die Bilder denn aus?


Li
TwilightSunIch halte es für nicht gut, solche Bilder zu zeigen. Mir persönlich suggeriert das eine Sensationsgeilheit, die ich in solchen Zusammenhängen ziemlich abartig finde.
Ich denke, ein erläuternder Text ist völlig ausreichend, um Angehörige/Interessierte zu informieren und jeder Mensch ist wohl in der Lage, sich Schnittwunden, Verbrennungen oder ähnliches vorzustellen.
Die Triggergefahr solcher Bilder ist enorm hoch und in diesem Fall überflüssig. Ich sehe keinen Bedarf für solche Bilder, eben wegen dieser Triggergefahr oder einer Anreizschaffung für Nicht-Betroffene. Es liegt außerhalb meienr Vorstellungskraft, dass es Menschen geben soll, die Bilder dieser Art brauchen, um in das Thema eingeführt zu werden.
blue_darkness[QUOTE][i]Original geschrieben von Lisuf [/i]

Ich habe mich mit diesem für mich (bisher) nicht einmal ansatzweise nachvollziehbaren Verhalten [/QUOTE]

hm.....genau darum gehts ja.......um das verstehen.....und verständnis....
rosenkind[QUOTE]hm.....genau darum gehts ja.......um das verstehen.....und verständnis....[/QUOTE]

ich denke wohl kaum, das Bilder von blutenden Wunden und vernarbten Armen in irgendeiner Weise Verständnis fördern. Es kann höchstens Folgen aufzeigen. Aber Verständnis? nein. Dafür braucht es einfühlsame, gut erklärende Texte, die dem Leser das Verhalten nachvollziehbar machen. Und selbst dafür reicht kein einfacher Sachtext, der informiert höchstens und bringt Toleranz. Verständnis setzt auf emotionaler Ebene ein.
blue_darknessnein ich meinte das ganze thema als solches, abgesehen von bildern, einfach von der tatsache hergesehen zu verstehen lernen...
eben weil li geschrieben hatte sich noch nicht großartig mit dem thema befasst zu haben aber es ablehnt....
rosenkindEr hat nicht geschrieben, dass er es ablehnt, sondern nur, dass er es nicht nachvollziehen kann.
blue_darknessja...tschuldigung...dann halt so...
...aber den inhalt ändert es auch nicht unbedingt...
incognitaIch persönlich denke das Bilder von zerfetzten Armen gar nichts bringen, weder Aufklärung, noch Trost, noch das Gefühl verstanden zu werden!
Wer an sich rumschlitzt hat ein ganz tiefes, emotionales Defizit das niemand auch nur ansatzweise versteht der einfach Bilder vor die Nase gesetzt bekommt.
Eher im Gegenteil, die allgemeine Reaktion ist entweder ekel, wegschauen, die Lust am Schmerz anderer oder einfach nur ein Phänomen das mit rotten.com vergleichen wäre.

Wenn ich will das jemand das ritzen, schneiden, cutten etc. versteht schaffe ich das nicht über Bilder, sondern nur darüber das ich versuche zu erklären warum es geschieht, warum der Drang so gross ist.
Jeder der sich mit diesem Thema auseinander setzt, weiss wie sowas aussieht und muss es nicht noch präsentiert bekommen und jedem dem dieses Thema eher nicht nahe steht, wird es über Photos auch nicht verstehen sondern eher ungläubig mit dem Kopf schütteln, wie ein Mensch sich sowas antun kann.

Ich denke mit solchen Photos tut sich kein Mensch einen gefallen es sei er findet gar kein anderes Ventil seine Not in die Welt zu brüllen!
,....und das ist ja schon schlimm genug!

gruss
inco
Lisuf[QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i]
[B]Er hat nicht geschrieben, dass er es ablehnt, sondern nur, dass er es nicht nachvollziehen kann. [/B][/QUOTE]

Moins...

Sagen wir mal so: Ich kann mir das Schneiden, Schlitzen, wie auch immer, gut als "Ventil" vorstellen. Zumindest, dass es vorübergehend irgendwelche Probleme "betäubt" oder verschleiert, aber als eine dauerhafte Lösung sehe ich es nicht. In dem Sinne lehne ich es auch in gewisser Weise ab, aber eben nur, weil ich den Sinn nicht vollständig nachvollziehen kann.

Ich habe mich in der Form mit dem Thema beschäftigt, dass ich in meinem Bekannten- und gleichzeitig Freundeskreis Leute habe, die dies als Ausweg aus ihren Problemen zu sehen schienen. Stundenlange Diskussionen und Erklärungungsversuche brachten leider kein wirklich für mich nachvollziehbares Ergebnis.
Die "beste" und am ehesten nachvollziehbare Erklärung dafür war wohl in etwa diese (Danke an JSS für so viel Geduld um Erklärungen): Mit dem Öffnen des eigenen Körpers hatte diejenige das Gefühl, mit dem Blut auch einige ihrer Probleme vorübergehend herausfließen zu sehen und zu spüren und gleichzeitig war der physische Schmerz ein (wohl halbwegs langzeitiger) Trost über den psychischen.
Glücklicherweise sehen sie die Sache jetzt, Jahre später, völlig anders und tun sich das nicht mehr an.

Ich bin ein Grübler und natürlich interessiert mich, was Freunde bewegt, so etwas zu tun. Ich habe wirklich versucht, über alle Facetten des Lebens nachzudenken, die mich dazu treiben könnten, dabei bestehen nur mehrere Probleme:
1. war ich nie, wirklich nie, in einer richtig verfahrenen und ausweglosen Situation, sodass ich einen solchen Schritt bei bestem Willen nicht nachvollziehen kann. Natürlich hat jeder mal richtig beschissene Zeiten und auch ich schiebe mal einen Depri, aber es gab keine Situation, in der ich SVV oder gar Selbstmord als Lösung meines Problems gesehen habe, ohne andere mir liebe Menschen mehr zu verletzen, als ich Nutzen daraus ziehen würde.
2. sollte eine Situation doch einmal ausweglos erscheinen, bringt die Zeit irgendwann eine Lösung.
3. habe ich zu viel Respekt vor dem Organismus Mensch. Ein so hoch kompliziertes funktionierendes System anzutasten, zu beschädigen oder gar zu zerstören, liegt mir mehr als fern, es sei denn, eine Notlage erfordert dies.

Ich sehe Bilder dieser zerschnittenen Körperteile auch weiterhin als Teil einer Aufklärung an, auch wenn er natürlich nicht zwingend notwendig ist. Die Bilder hätten natürlich auch eine abschreckende Wirkung, aber sie würden auch zeigen, wie sehr manche Menschen verzweifelt sind, so weit zu gehen und spätestens das sollte wachrütteln, wie sehr diese Hilfe und Beistand brauchen. Ich meine damit keine Einweisung in die Klappse oder ähnliches, ich meine einfach nur emotionalen Beistand in jeder erdenklichen Form, soweit das noch etwas bringt und nicht tatsächlich professionelle Hilfe notwendig ist.


Li
rosenkind[QUOTE]aber als eine dauerhafte Lösung sehe ich es nicht[/QUOTE]

keine psychische Störung ist eine dauerhafte Lösung. Nur bis man sich das zugesteht und vorallem, bis man von dem Scheiß ednlich loskommt, kann schon einiges an Zeit vergehen... wie bei jeder psychischen Störung halt eben. Sagt dir der Begiff Krankheitsgewinn etwas?
Lisuf[QUOTE]keine psychische Störung ist eine dauerhafte Lösung.[/quote]
Ich habe immer schwere Hemmungen, so etwas gleich als psychische Störung anzusehen. Es ist mit Sicherheit nicht völlig normal für die Begriffe unserer allgemein gültigen Weltanschauung, aber auch menschlich und deshalb ist es nicht automatisch gleich krank. Ich bin kein Fachmann, nicht einmal Hobbypsychologe oder guter Menschenkenner, aber sowas gleich als krank hinzustellen, kann ich nicht.

[quote]Sagt dir der Begiff Krankheitsgewinn etwas?[/QUOTE]
Ne, aber rein vom Wort und im Zusammenhang würde ich es so deuten: Der Gewinn der Erkenntnis, was mir meine "Krankheit" antut und die darauf folgende Handlungsweise, um mich davon selbst zu heilen.


Li
incognita[QUOTE]Ich habe immer schwere Hemmungen, so etwas gleich als psychische Störung anzusehen[/QUOTE]

Seinen Körper in Einzelteile legen zu wollen, festzustellen ob Muskelwindungen vielleicht doch lieber als präparat getragen werden sollen, oder wie tief man die Zigarette in den Arm brennen kann, mit Glasscherben auf anatomische Erkundung zu gehen, etc. etc. hälst Du das für ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper?
Wer sich stück für stück selber zerlegt, ist sicherlich alles andere als an Seele gesund!

Schneiden ist kaum als extravaganter Schmuck zu sehen!

*kopfschüddel*
Lisuf[QUOTE][i]Original geschrieben von incognita [/i]
[B]...etc. etc. hälst Du das für ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper?[/B][/QUOTE]

Nein, mit Sicherheit nicht! Aber vielleicht "nur" für eine vorübergehende Phase, in der jemand mit den ihn umgebenden Zuständen nicht klar kommt und keine andere Möglichkeit sieht, sich zu äußern. Die mir bekannten Beispiele (ich reduzier die wenigen Freunde mit diesem Problem jetzt einfach mal darauf) sind sehr liebe Menschen, die anderen nichts tun würden, von daher ist diese Methode zumindest einem Amoklauf o. ä. noch vorzuziehen, aber das heißt keinesfalls, dass ich das gutheiße. Natürlich mag es Leute geben, die sich dauerhaft (über Jahre) selbst Leid zufügen, da mag das als psychische Störung gelten, selbst meiner Ansicht nach.
Aber wenn jemand in so einer Art extremer Selbstfindungsphase ist und eben auch diese Tiefen seines Geistes und Körpers erforscht und relativ schnell zu der Erkenntnis gelangt, dass das schlecht ist, kann man den doch nicht als krank hinstellen, oder?

Schwieriges Terrain, ich möchte solche Probleme verstehen können, aber ehrlich gesagt möchte ich nie in einer solchen Situation sein, mir einzugestehen, dass das eine Lösung sein kann.


Li
incognitaDas Ding ist ja immer, ...

WAS ist falsch gelaufen das Schneiden als einziges Ventil oder Möglichkeit gesehen wird mit einem Problem fertig zu werden.

Warum ist es diesem Menschen nicht möglich zu sagen: Hey mir geht es scheisse, da und da mit hab ich ein Problem, damit werde ich nicht fertig oder das Belastet mich, oder mit meinen Erfahrungen komme ich nicht mehr zu recht, bitte Hilf mir!

Warum wird ein (extra in "....") gesundes Verhalten nicht angewendet zur Problemlösung?!

Eine Phase? Ich glaub nicht das es als Phase abzuwerten ist, im Gegenteil es ist doch immer der Schrei endlich gehört zu werden, aufmerksamkeit zu erlangen, verstanden zu werden, das Gefühl Kummer aus sich heraus schneiden zu müssen, Druck abzubauen der sonst unerträglich ist.

Als solcher Mensch ist man ja nicht zwangsläufig ein Gewaltverbrecher, im Gegenteil, aber die normalen Wege ein Problem zu lösen können einfach nicht beschritten werden.

Hinter jedem Schneiden steckt eine Ursache, das schneiden ist nur Symptom und diese Ursache gilt es zu finden und zu beheben.

Wenn ich mich nicht mehr über Sprache vermitteln kann, das ich zu solchen Maßnahmen greife ist immer eine massive Störung vorhanden die nicht mal eben "weg" zu sprechen ist.

Überleg mal was passieren muss, damit Du die Hemmschwelle überwinden könntest Dich selber zu schneiden, ritzen, brennen oder ähnliches. Stells Dir einfach mal vor wie schwer das ist etwas in den eigenen Körper zu schneiden.

Sorry, aber gesund ist das eben nicht, sonst bräuchte man diese Art Hilferuf einfach nicht, oder diese Art von Ventil.

grüssle
LisufEs wird hier langsam schwierig, zu antworten, weil ich hier eigentlich jeweils 38-seitige Pamphlets einstellen müsste, um meine Denkweise zu erklären.

Für mich selbst ist es unvorstellbar, sowas überhaupt zu tun und mir ist durchaus bewusst, welche Überwindung es mich kosten würde, mir in mein eigenes Fleisch zu schneiden, schon weil ich Schmerzen über alles hasse. Aber wenn man manche Leute kennt, die das tun und man weiß, wie sie mit einigen Sachen umgehen, bekommt man irgendwann tatsächlich das Gefühl, dass diese Leute diesen Schritt gehen, ohne sonderlich große Überwindung nötig zu haben, weil alles andere so sehr schmerzt, das man diese Lapalie von Schnittwunde im Gegensatz dazu nicht mehr wirklich merkt.
Ich könnte mir für mich selbst ein solch fortgeschrittenes Stadium nie vorstellen, aber es muss es ja geben, weil es ja ständig passiert.

WAS passieren muss, damit man überhaupt so weit geht, hat sich mir bisher relativ weit gefächert "dargeboten. Da war von über Nicht-darüber-reden-können-und-aufstauen-bis-man-platzt bis zu immer wieder herauf brodelnden Erinnerungen an irgendwelche traumatischen Erlebnisse alles dabei.
Ich würde immer das Maul aufmachen und so herausschreien, was mich bedrückt, aber manche Menschen können das eben nicht, wollen vielleicht andere Menschen nicht auch noch belasten.

Ich stimme Dir zu, dass das nicht gesund ist, aber den Umkehrschluss gleich auf "krank" auszurichten, das geht einfach nicht. In dem Fall wären so viele Sachen "krank", die wir alltäglich machen, weil sie notwendig sind, aber bei etwas Nachdenken völlig daneben scheinen. Ich finde es irgendwie pervers, jeden Tag im gleichen Trott zur Arbeit zu trotten, meine 8,5 Stunden abzuarbeiten und mich aufs WE zu freuen, damit ich den fehleneden Spaß in der Woche ausgleichen kann. Das ist zwar irgendwie normal, aber auf Dauer sicher auch nicht gesund, deshalb bin ich nicht gleich krank. Blödes beispiel, ist mir klar, aber ein anderes fiel mir spontan nicht ein und es ist auch schlecht mit SVV vergleichbar, aber es sollte eigentlich nur dazu dienen, anzudeuten, was aus meiner Sicht auch krank sein kann. Klar könnte ich dem Trott entfliehen, aber meine Möglichkeiten dazu sind zu begrenzt, also zieh ich es durch, auch wenn es mir oft stinkt.

Hin und her schreiben ist schwierig, immer wieder Mis(s)(t)verständnisse, die man bereinigen sollte...
Ich denke, wir sind beide nicht in der Lage, eine Notwendigkeit von SVV nachzuvollziehen und ich wünsche uns mal (nicht ganz uneigennützig) auch mal, nie in einer solchen Situation zu sein.


Li
HaevionLisuf, Du hast PM.
LisufNö, hab ich nicht... Oder is PM "normale" Mail?


Li
HaevionHatte die PM aus Versehen an Darket geschickt... [i]jetzt[/i] hast Du PM. :)
incognita@Li

Ich kann Deine Denkansätze schon verstehen, aber ich war irgendwann mal in der Lage mir sowas anzutun, also sprach ich aus Erfahrung und weiß einfach was nötig war es auch wieder zu lassen bzw. damit anzufangen.
Irgendwann hab dann sogar ich das sprechen gelernt und konnte es als Ventil benutzen .. von daher:-)

Eigentlich freu ich mich für Dich das Du es nicht nachvollziehen kannst:-)

Lieben Gruss
Inco
Lisuf[QUOTE][i]Original geschrieben von incognita [/i]aber ich war irgendwann mal in der Lage mir sowas anzutun[/quote]
Dir ist schon klar, dass Du Dich damit als ehemals "nicht gesund" hinstellst? Zumindest Deinen eigenen Aussagen zufolge, die im vorletzten Beitrag von Dir sind... Ich deute das leider so.
Gibt es eigentlich so ne Art Suchterscheinung danach? Da äußerte sich jemand mal so...

[quote]Eigentlich freu ich mich für Dich das Du es nicht nachvollziehen kannst:-)[/quote]
Danke, ich würde auch ungern in der Lage sein, um es mal mild auszudrücken...


Li
Trinity GothDer Thread wird langsam aber sicher zu einem Hospital Fall aus diesem Grunde schliesse ich das Ganze mit dem Verweis auf die bekannten Telefonnummern.

Gruß
Trin

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