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    Thema: Philosophischer Unsinn
Lästerndes ElendsgemächtHeutzutage denken die Leute über manche schrägen Dinger nach und fühlen sich als Philosoph, wenn sie versuchen, manchen Sachen auf den Grund zu gehen.

Ich habe jetzt mal nach einer möglichst genauen Übersetzung gesucht und bin auf das Wörtchen "Weisheitsliebe" gestoßen.

Ist es weise, über Dinge nachzudenken, die nicht das eigene oder vielleicht sogar fremde Leben erträglicher machen, Unzufriedenheit mit sich oder der Welt beseitigen, oder Hass und Neid aus der Welt schaffen?

Ist es weise, darüber nachzudenken ob ein Apfel in unserer Einkaufstasche nur darum real ist, weil wir ihn sehen und anfassen können?
Ist es nicht völlig egal ob der Apfel real ist, solange er uns gestattet, das Leben weiterführen zu können?

Wird Philosophie hier vielleicht nur zum Selbstzweck, indem man über unwichtige Dinge nachdenkt, um sich dann wenigstens als Philosoph wichtig fühlen zu können?

Was ist eurer Meinung nach Philosophie und welchen Zweck sollte sie haben?
SphereusHiho,

also, ich möchte zu dem Thema folgendes sagen. Die Philosophie, genau wie die Phsysik, dient einzig und allein der Erkenntniss; der Ereknntniss über das Sein und das NichtSein. Es ist eben die Philosophie, die es den Menschen ermöglicht über abstrakte Begriffe nachzudenken. Und genauso, wie "normal", sind auch "richtig" und "falsch" nur abstrakte Begreiffe begrpägt durch Gesellschaftsnormen. Es ist nur dem Menschen alleine möglich ober soetwas, wie "der Sinn des Lebens" nachzudenken. Tiere können dies nicht. Diese sind, oder sind nicht. Angesteuert von Trieben und Reflexen. Die hat der Mensch zwar auch, doch kann diese auch abstrakt denken. Und seit die Begriffe "richtig und falsch" nur Begriffe im gesellschaftlichen Sinne sind, ist die Philosophie ein mächtiges Werkzeug sich mit diesen Begriffen und Bedeutungen zu messen. Philosophisch könnte man solche Fragen z.B. untersuchen nach den Fragen: "Warum ist etwas richtig/falsch", "warum braucht man solche Begriffe", "wer definiert richtig/falsch", "was ist richtig, und wieso nicht falsch; und wenn es richtig ist, wieso kann es nicht auch falsch sein", "gibt es überhaupt ein richtig und falsch", etc etc etc pp....

Ich denke, die Möglichkeit sich mit abstakten Dingen zu beschäftigen und diese zu analysieren bedarf weder der Frage nach einem warum, bzw richti oder falsch; sinnig oder unsinnig. Vielmehr denke ich, ist hier einfach die Frage zu stellen: Will ich mir darüber Gedanken machen, um für mich selbst eine Erkenntniss zu erlangen die mir hilft gewisse Dinge anders zu betrachten, oder will ich dies nicht?

Alle anderen Fragen sind nur gesellschaftlich gebunden und nicht subjektiv. Und gerade bei der Wissenschaft, also dem analysieren und erforschen mit einhergehender Kenntnissgewinnung sollten von solchen fiktiven Normen befreit sein. Und im Schluß kann eine Frage nach dem warum bin ich hier und worin liegt der Sinn zu vielen Sichtweisen führen, die für den einen positiv und für den anderen negativ sind. Im Schluss steht jedoch nur die Erkenntniss. Und, wie eine alte Weisheit schon sagt. Der Weg ist das Ziel. ;-)
Dark LuziferPhilosophie dreht sich immer um die Frage "Was ist der Mensch?"
Der Mensch wird in seiner Umwelt und seinem Verhalten analysiert und dann versucht man Gesetze zu entwickeln die auf den Menschen zutreffen.
Wenn also jemand meint der Apfel in seiner Tasche sie nicht real, dann mein er auch er sei nicht real (siehe Schopenhauer).
Das ist eine Meinung die ein Recht auf Existenz hat. Andere versuchen diese zu widerlegen und stellen eine andere Meinung auf.
Es gibt jedoch kein System das die absolute Wahrheit beinhaltet. Deshalb ist es jedem selber überlassen, was er von der Welt und den Meinungen über sie hält.
MontroseViele Menschen, vielleicht sogar alle, denken im Laufe des Lebens drüber nach, was die Veranstaltung hier eigentlich soll. Das ist wichtig und eigentlich wertvoller als die Philosophen zu lesen. Denn wenn ich was lese, konsumiere ich die Gedanken anderer. Wenn ich selbst denke, schaffe ich was eigenes, mich selbst.

[QUOTE]Die Philosophie, genau wie die Phsysik, dient einzig und allein der Erkenntniss; [/QUOTE]Die Physik führt zu praktischen Anwendungen wie zum Beispiel Energiegewinnung usw. Warum sollte die Philosophie nicht auch praktisch verwertet werden. Im Prinzip ist dies sogar die Nagelprobe für Philosophie: wenn sie im richtigen Leben nichts bringt, dann beinhaltet sie keinen Erkenntnis.

[QUOTE]der Ereknntniss über das Sein und das NichtSein.[/QUOTE]Sein und Nichtsein sind Nonsenswörter. Das Sein an sich gibt es nicht, noch weniger das Nichtsein.

[QUOTE]Es ist nur dem Menschen alleine möglich ober soetwas, wie "der Sinn des Lebens" nachzudenken. Tiere können dies nicht.[/QUOTE]Das wissen wir nicht. Der philosophische Anthroploge Plessner behauptete, nur Menschen könnten lachen und weinen. Diese Behauptung ist mittlerweile widerlegt. Tiere können lachen und weinen. Deshalb könnte es auch sein, daß die Behauptung, es gäbe keine Tiere, die über den Sinn ihres Lebens nachdenken, falsch ist.

[QUOTE]Die hat der Mensch zwar auch, doch kann diese auch abstrakt denken.[/QUOTE]Vielleicht ist das Abstraktdenken ja keine Fähigkeit, sondern eine Krankheit, eine evolutionäre Entartung sozusagen. Denn im Abstrakten können Vorstellungen vorkommen, die nicht mit der erfrahrbaren Wirklichkeit übereinstimmen. Das menschliche Gehirn als zweiter Blinddarm?
Lästerndes ElendsgemächtWas bringt einem das aber alles fürs Leben?

Man denkt darüber nach, warum etwas so ist wie es ist, löst damit aber nicht die Probleme die man eventuell damit hat.

Wenn man auf einer Bananenschale ausrutscht kann man darüber nachdenken, ob sie real ist, ob der Schmerz real ist, ob die Bananenschale wirklich gelb oder für andere grün ist, ob der Asphalt wirklich so hart oder unser Körper so weich ist, ob die Schale weniger glatt gewesen wäre, wenn sie mehr Sonne abbekommen hätte, ob ein anderer genausoviel Schmerz verspürt hätte oder...
Oder man steht auf, wirft die Schale in den Müll und sagt sich: Pech gehabt. Sowas passiert allen mal.

Philosophie sollte meiner Meinung nach zu Schicksalsüberlegenheit führen.
Die Welt ist schrecklich, böse und gemein, aber es ist gut so wie es ist.

[QUOTE]Das ist wichtig und eigentlich wertvoller als die Philosophen zu lesen. Denn wenn ich was lese, konsumiere ich die Gedanken anderer. Wenn ich selbst denke, schaffe ich was eigenes, mich selbst.[/QUOTE]
Kommt wohl auf die jeweiligen Personen an.
Manch einer ist so im Selbstmitleid und in Melancholie gefangen, daß er niemals von selbst sein Selbst in Frage ziehen und umgestalten könnte.

Andere Denkansätze geben da schon eher etwas zum nachdenken und ansetzen.
SonnenfürstPhilosophie kann nie mehr sein als ein geistiges Konstrukt einer Idee von der Realität.
Der Haken jeder Philosophie - sei es als Idee vom Staat oder der Gesellschaft - scheitert am Faktor Mensch.
Insoweit sind Philosophien nur kleine Gedankenspiele, die mit zunehmender Anzahl von Variablen an Boden verlieren.
Dark Luzifer[QUOTE]Viele Menschen, vielleicht sogar alle, denken im Laufe des Lebens drüber nach, was die Veranstaltung hier eigentlich soll. Das ist wichtig und eigentlich wertvoller als die Philosophen zu lesen. Denn wenn ich was lese, konsumiere ich die Gedanken anderer. Wenn ich selbst denke, schaffe ich was eigenes, mich selbst. [/QUOTE]

Wen ein Mensch aber über die Welt nachdenkt und zu dem Schluss kommt, die Erde sei eine Scheibe wird er als dumm und unwissend hingestellt. Wenn er rumrennt und die Tatsache, die Erde sei rund als eine Neuigkeit darstellt, wird er bestenfalls als naiv und abgedreht bezeichnet.

Woher kommt die Arroganz zu behaupten, ihr währt die ersten die aus einen "philosophischen" Gedanken gekommen seien.
Wieso denkt ihr, dass die Belege oder Wiederlegungen für euren Gedanken sinnlos seien.

Dann müsst ihr jedem auch das Recht geben Mathematik, Naturwissenschaften, Grammatik u.s.w. für sich zu entdecken (und zwar bei 0 angefangen!).
Dann lasst uns die Schule abschaffen, die Bücher verbrennen und zusehen wie sich die Welt entwickelt. ;)

Philosophie entwickelt sich zurück und das ist eben solchen Gedankengängen zu verdanken!!!:(
Montrose[QUOTE]Dann müsst ihr jedem auch das Recht geben Mathematik, Naturwissenschaften, Grammatik u.s.w. für sich zu entdecken (und zwar bei 0 angefangen!).
Dann lasst uns die Schule abschaffen, die Bücher verbrennen und zusehen wie sich die Welt entwickelt.[/QUOTE]
Mathematik ist ein Sachwissen, das mit meiner Person nichts zu tun hat. Philosophie ist ein Entscheidungswissen, von dem mein Selbstverständnis abhängt.

Wenn mir ein Mathematiker sagt 2 + 2 = 4, dann ist das eine andere Art von Wissen als wenn ein Philosoph sagt "Der Mensch ist des Menschen Wolf." Ein Unterschied ist zum Beispiel die Unumstößlichkeit. 2 + 2 = 4 muß ich hinnehmen, das Verhalten des Menschen hingegen ist gestaltbar.

Der Philosoph ist im Prinzip wie ein Politiker: Er hat ein Interesse, uns in seinen Bann zu ziehen, daß wir ihm zustimmen, in seine Bahn einschwenken. Aber es ist zunächst mal ---- ob Nietzsche, Schopenhauer, Kant, Hegel, Sartre --- seine Bahn und nicht meine. Wie ich die Welt sehe, muß ich selbst entdecken, das kann der Philosoph mir nicht abnehmen.

[QUOTE]Man denkt darüber nach, warum etwas so ist wie es ist, löst damit aber nicht die Probleme die man eventuell damit hat.[/QUOTE]Bevor man Probleme löst, muß man sie überhaupt erst mal erkennen. Und dazu taugt Philosophie allemal.
Wir sind PapstWir denken, die Realität liegt im Auge des Betrachters.
Es gibt soviele Realitäten, wie es Betrachter gibt.
Wer Uns nicht glauben will, dem empfehlen Wir einen freiwilligen Aufenthalt in deiner Klinik die sich mit schizophrenen Persönlichkeitsstörungen und Wahrnehmungsstörungen befasst.
Doch andererseits, wer sagt Uns den, das diese Leute, die dort drin sind, nicht die wirklichen "normalen" Menschen sind, da sie was sehen, was uns verborgen bleibt.
ApexPhilosophie bedeutet in erster Linie Fragen zu stellen. Da der Mensch ein inneres Streben besitzt Fragen zu beantworten ist die Philosophie immer ein Teil des Menschen, denn jeder Mensch stellt Fragen. Naturwissenschaften, Mathematik, Politik, Pädagogig, Geschichtsschreibung, Theater...alles hat eine philosophische Grundlage, nämlich die ursprünglichen Fragen: Warum?, Wie? und Was?

So gesehen ist die Philosophie die wohl mit die wichtigste, weil ursprünglichste, Wissenschaft. Die Tatsache, dass wir heute so etwas wie eine Marktwirtschaft, einen Trockner, eine Justiz oder ein ganz selbstverständliches wissen pber einfache Naturvorgänge besitzen verdanken wir irgendwo der Philosophie. Waren doch die ersten Naturwissenschaftler, Staatstheoretiker, Geschichtsschreiber etc. alles auch Philosophen. In jedem guten Buch über Philosophie wird man auch etwas über einen Adam Smith, einen Friedrich Engels, einen, Jean-Jacques Rousseau oder einen Albert Einstein finden.

Der philosophie wird heute nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt, was ich sehr schade finde. Naja, vielleicht gibt es noch Hoffnung, viele Freunde von mir die jetzt angefangen haben Mathematik oder Physik zu studieren haben als zweites Hauptfach oder als Nebenfach Philosophie.
Lästerndes ElendsgemächtOK, Philosophie läßt uns also Fragen stellen.

Dann dient sie also eher dem Zweck, Wissen zu erlangen.

Wissen hat meiner Meinung nach aber nicht unbedingt auch mit Weisheit zu tun.

Wie macht uns also das Wissen um die Existenz eines Apfels ein Stück weiser?
Sphereus@Montrose:

also, in der Hinsicht für die Tiere muss ich Dir zustimmen. Ja, ich habe mich etwas zu absolut ausgedrückt. Der Beweis, ob Tiere NUR instinktiv und reflexartig handeln; ergo quasie denken ist nicht wirklich gegeben. Also darf ich hier nicht absolut reden, sorry.

Das mit dem "abstrakt denken" als Krankheit möchte ich jetzt nicht verneinen. Ist halt ne Ansichtssache. Was für den einen krank ist, ist für den anderen normal. Und schon sind wir wieder in der abstrusen Welt der Wahrheiten und fiktiven Zustandswörter...;-)

@der Penis: (was ein Name) :-D

es geht nicht darum, ob man einen sachlichen Gewinn oder eine Lösung findet. Es geht einzig und allein um Erkenntniss. Weisheit etc sind eh nur alles wieder irgendwelche Begriffe....
Die Erkenntniss um die Existens eines Apfels als triviales Beispiel bringt die nicht "quasi weiter", oder schafft Dir "gesellschafliche Vorteile", oder hat sonstige ökonisch, gesellschaftliche Mehrnutzen. Es ist einzig un allein die Erkenntniss für DICH SELBST und DICH in DEINR UMWELT, was Du nach Deinem bisherigen Verständniss bist, wodruch Du dich ausmachst und wie Du mit Dir umgehst.
m0rtis[QUOTE][i]Original geschrieben von Der Penis [/i]
[B]Wird Philosophie hier vielleicht nur zum Selbstzweck, indem man über unwichtige Dinge nachdenkt, um sich dann wenigstens als Philosoph wichtig fühlen zu können?[/B][/QUOTE]

Wenn man damit zufrieden ist, kann es ja so schlecht eigentlich nicht sein - damit wäre dann Sinn und Zweck gegeben.
Utilitarist[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Luzifer [/i]
Philosophie dreht sich immer um die Frage "Was ist der Mensch?"
[/QUOTE]

Falsch, das ist nur ein Teilgebiet der Philosophie, nämlich die Anthropologie.
Utilitarist[QUOTE][i]Original geschrieben von Der Penis [/i]
[B]Heutzutage denken die Leute über manche schrägen Dinger nach und fühlen sich als Philosoph, wenn sie versuchen, manchen Sachen auf den Grund zu gehen.

Ich habe jetzt mal nach einer möglichst genauen Übersetzung gesucht und bin auf das Wörtchen "Weisheitsliebe" gestoßen.

Ist es weise, über Dinge nachzudenken, die nicht das eigene oder vielleicht sogar fremde Leben erträglicher machen, Unzufriedenheit mit sich oder der Welt beseitigen, oder Hass und Neid aus der Welt schaffen?

Ist es weise, darüber nachzudenken ob ein Apfel in unserer Einkaufstasche nur darum real ist, weil wir ihn sehen und anfassen können?
Ist es nicht völlig egal ob der Apfel real ist, solange er uns gestattet, das Leben weiterführen zu können?

Wird Philosophie hier vielleicht nur zum Selbstzweck, indem man über unwichtige Dinge nachdenkt, um sich dann wenigstens als Philosoph wichtig fühlen zu können?

Was ist eurer Meinung nach Philosophie und welchen Zweck sollte sie haben? [/B][/QUOTE]

Ist dir eigentlich bewusst, dass die Philosophie noch bis vor ein paar hundert Jahren die Gesamtheit der Wissenschaft ausgemacht hat? Physik, Mathematik, Psychologie usw. splitterten sich erst nach und nach von der Philosophie ab, da sie in ihrem Umfang und Detailreichtum immer komplexer wurden. Wenn du also die Philosophie kritisierst, dann kritisierst du die Wissenschaft und bist in gewissem Masse Primitivist. Was gäbe es heute nicht, ohne die Physik, die Mathematik, die politische Philosophie? Ohne die Logik z.B. gäbe es keine Informatik, ohne die Informatik gäbe es höchstwahrscheinlich keine Computer und ohne Computer könntest du hier die Philosophie nicht kritisieren. Klar kann man einigen Teilgebieten der Wissenschaft und der Philosophie im Allgemeinen kritisch gegenüberstehen und auch deren Sinn hinterfragen. Die gesammte Philosophie in Frage zu stellen grenz schon an Blasphemie.
Dark Luzifer[QUOTE]Philosophie bedeutet in erster Linie Fragen zu stellen. Da der Mensch ein inneres Streben besitzt Fragen zu beantworten ist die Philosophie immer ein Teil des Menschen, denn jeder Mensch stellt Fragen. Naturwissenschaften, Mathematik, Politik, Pädagogig, Geschichtsschreibung, Theater...alles hat eine philosophische Grundlage, nämlich die ursprünglichen Fragen: Warum?, Wie? und Was?So gesehen ist die Philosophie die wohl mit die wichtigste, weil ursprünglichste, Wissenschaft. Die Tatsache, dass wir heute so etwas wie eine Marktwirtschaft, einen Trockner, eine Justiz oder ein ganz selbstverständliches wissen pber einfache Naturvorgänge besitzen verdanken wir irgendwo der Philosophie.[/QUOTE]

Stimmt! Die ersten "Naturwissenschafler" waren Natuphilosophen. Bevor es den Begriff "Naturwissenschaften" gab beschäftigten sie sich schon mit den Vorgängen in der Natur und stellten Gesetze auf. Und so zog es sich immer weiter.

Deshalb sollte man die Philosophie nicht so niedrmachen!
DeinosPhilosophie dient meines Erachtens zwei Zwecken.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Luzifer [/i]
Woher kommt die Arroganz zu behaupten, ihr währt die ersten die aus einen "philosophischen" Gedanken gekommen seien.[/quote]Der Erste davon ist das Weg. Der Mensch ist nicht sonderlich stark. Er ist nicht sonderlich schnell. Er ist auch nicht geschickter oder teamfähiger als viele andere Spezies. Seine Stärke ist das komplexe, teilweise auch abstrakte Denken. Er sollte dieses Fähigkeit - diese Daseinsberechtigung - nutzen und sich auch darin üben, so, wie er seinen schmächtigen Körper im Fitness-Studio einigermaßen in Form zu halten sucht. Das mag im engeren Sinne als Selbstzweck erscheinen, so ist es doch letztendlich auch genau die Entwicklung anderer, handfesterer Wissenschaften - wie schon erwähnt wurde.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Der Penis [/i]
Ist es weise, darüber nachzudenken ob ein Apfel in unserer Einkaufstasche nur darum real ist, weil wir ihn sehen und anfassen können?
Ist es nicht völlig egal ob der Apfel real ist, solange er uns gestattet, das Leben weiterführen zu können?[/QUOTE]Der zweite Nutzen der Philosophie ist das Ziel, das Ergebnis. Ob nun der Apfel real ist oder nicht mag irrelevant sein, doch ob die Welt und in ihr natürlich auch das Obst existiert, ist eine Frage, deren Beantwortung den eigenen Charakter prägt.
Wenn ich durch eigene Überlegung zu einer Ansicht gelange, die ich auch bei Nietzsche nachlesen gekonnt hätte, so forme ich nichtsdestotrotz meinen Charakter aus mir selber heraus, nicht aufgrund eines Fremddiktats. Es ist besser, meine eigenen Auffassungen und Überzeugungen machen mich zum Nihilisten als dass ein verstorbener Wahnsinniger sie mir aufdrückt.

Dein Nick macht mich übrigens richtig heiß. Ehrlich.
Lästerndes Elendsgemächt@ Utilitarist
[QUOTE]Ist dir eigentlich bewusst, dass die Philosophie noch bis vor ein paar hundert Jahren die Gesamtheit der Wissenschaft ausgemacht hat?[/QUOTE]
Es geht nicht um die Philosophie von vor hunderten von Jahren, sondern um das, was heute daraus geworden ist.

Die Philosophie des Altertums finde ich selbst teilweise interessant und brauchbar.
Jedoch finde ich z.B. die Frage nach der tatsächlichen oder eingebildeten Existenz von Dingen völligen Humbug.

[QUOTE]Die gesammte Philosophie in Frage zu stellen grenz schon an Blasphemie.[/QUOTE]
Kann schon sein.

Nur gut, daß das hier niemand getan hat.
Kann man alles nachlesen...

@ Deinos
[QUOTE]Dein Nick macht mich übrigens richtig heiß. Ehrlich.[/QUOTE]
Danke. Nur wird leider nichts aus uns beiden.
Ich bin nämlich schon in festen Händen.
*einen euro in die "schlechtes-wortspiel"-kasse werf*
MenedemosDas ganze hier wird geschlossen!

Ich wünsche im Philosophenforum keine Threads zu sehen, die von einem "Penis" eröffnet wurden, das ist eine Entwürdigung dieses Bereichs.
Der Name ist pubertär und niveaulos.
Bitte melde Dich unter einem neuen Namen an, dieser wird sowieso wahrscheinlich bald gesperrt werden.

Bis dahin werden alle Beiträge im Philosophenforum unter dem Namen "Penis" von mir eigenhändig gelöscht.

Menedemos

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