| alma muerta | da ich mich grad mit den deppen in unserem land zwecks kriegsdienstverweigerung rumschlage muss ich das jetzt einfach mal los werden.. wieso MUSS ich erklären warum ich niemanden töten will? das ist doch krank.. :mad: jeder der es wohl liebt anderen gewalt zu zu fügen und im dreck rum zu kriechen wird herzlich begrüßt aber die, die leben und nicht töten wolln müssen es ganz ausführlich erklären wieso und warum :mad: aber wir sind ja gegen die gewalt an schulen, gegen ein krieg im irak usw. :mad: |
| alma muerta | für mich setzte ich wehrdienst und töten gleich, das ist der einzige grund weshalb man da hin muss (sicher nicht zum kuchen backen :) )... man wird dazu ausgebildet. das land verteidigen? gut und schön aber dazu muss ich nicht nen jahr meines lebens mit sinnlosigkeit verschwenden wenn dies vieleicht niemals in meinem leben eintreten wird... es gibt genug menschen die das freiwillig machen. |
| SchwarzePest | Meinst du nicht, das du es dir mit deinem Schwarz - Weißdenken etwas zu einfach machts? Außerdem zwingt dich doch niemand im Ernstfall deine Waffe abzudrücken. |
| alma muerta | vieleicht verstehst du mich nicht ganz schwarzepest... was meinst du mit schwarz - weiß denken? soll ich es gut finden zum töten ausgebildet zu werden.. was anderes kann mir keiner dazu sagen. ob ich es irgendwann auch machen müßte/würde spielt keine rolle. soll ich es gut finden nen jahr meines lebens für etwa zu opfern was ich nicht will? soll ich es gut finden alles zu verlieren was ich mir in den letzten jahren aufgebaut habe? ich will dich hier in keinster weise angreifen, doch nenn mir nur einen grund den ich haben sollte das zu machen. ;) |
| Aina | Mit der Abkuerzung KDV hatte ich jetzt eine Errungenschaft aus dem Dritten Reich assoziiert, aber das hiess ja KDF ;) Ich denke, die Aufgaben der Bundeswehr haben sich in letzter Zeit sehr gewandelt und ein Krieg oder sich mit Waffen zu verteidigen ist gar nicht mehr das oberste Ziel. Ich denke da z.B. an die Einsaetze in Jugoslavien. Es ist eher humanitaere Hilfe, die die Jungs da leisten. Sie haben eher Tote verhindert als Menschen erschossen. Man kann deshalb Wehdienst und Armee nicht mit Toeten gleichsetzen. Ich versteh aber nicht wozu wir die Wehrpflicht brauchen. Reicht es nicht eine Berufsarmee aufzubauen? Eben Leute, die dafuer ordentlich ausgebildet sind und keine Laien, die es als noetiges Uebel ansehen... Aber wahrscheinlich hat man Angst um die Arbeitslosenstatistiken und das Sozialwesen, was ohne Ziwis kollabieren wuerde... Aina |
| ancient | huhu naja...almi...du könntest zum sanitätsdienst gehen...da haste weniger mit töten zu tun. bei leuten die beruflich selbstständig sind...ist das mit dem bund immer so eine sache.natürlich auch mit leuten in der ausbildung oder studenten... übrigens....besteht in deutschland wehrpflicht ! wie der name schon sagt...ist es eine pflicht...kein aussuchen...was ich gern lieber täte.trotzdem wurde die möglichkeit geschaffen (bei nachweisbaren gründen) um den wehrdienst rumzukommen. ich kann daran nichts schlechtes finden...das man nicht einfach hingeht und sagt: ich hab kein bock...streicht mich da raus...ist wohl klar...und für mich auch verständlich. ich bin eh für eine berufsarmee.... ob das jahr beim bund...nu verschwendete zeit ist oder nicht...muß jeder für sich entscheiden...und zwar hinterher...und nicht schon vorher ! ich z.b. hatte da ne lustige zeit...möchte die auf garkeinen fall missen... grüßle ancient |
| Nachtelbin | Bei näherer Betrachtung wäre eine Frage wie "wie würden sie mit einer Situation umgehen, in der es nötig wäre jemanden zu töten" vllt angebrachter... Aber ich denke nicht, dass man die Bundeswehr so pauschalisieren kann..sie bildet nicht nur zum Töten aus, sondern in erster Linie zum Schutz...darunter fällt ja auch sowas wie die Soldaten bei der Flutkatastrophe oder ähnliches... Allgemein bin ich aber auch gegen die Wehrpflicht,ich denke, wenn es eine freiwilligen Armee gäbe, würden sich auch noch genug Leute finden, immerhin kann man bei der Bundeswehr auch Abschlüsse nachholen und studieren, gewiss ein Anreiz, wenn auch für manche in der Situation vllt nur bedingt freiwillig. |
| alma muerta | in gewisser weise habt ihr schon recht, trotzdem versteh ich nicht wieso man sich so extrem rechtfertigen muss warum man es nicht will... das es nicht das oberste ziel is will ich auch nicht sagen ;) trotzdem ist es ein teil davon. was wäre wenn krieg ist und keiner geht hin :D mit dem kolabieren des sozialsystems hast du sicher nen punkt angebracht der nicht unbedeutend ist. das kann man aber auch nur wieder über andere wege lösen die jetzt zu sehr vom thema abschweifen würden. :) |
| alma muerta | [quote] bei leuten die beruflich selbstständig sind...ist das mit dem bund immer so eine sache.natürlich auch mit leuten in der ausbildung oder studenten... [/quote] ausbildung und studium ok, ob man selbstständig interessiert die nicht die bohne mußte ich feststellen. sicher hat der bund in seinem zweck auch gute seiten (siehe flutkatastrophe) aber dann könnt ich genauso zum THW (nennen die sich so) etc. gehn und da lern ich nicht wie man mit ner waffe umgeht. die einsätze in Jugoslavien etc. sind erst wodurch entstanden? ..richtig weil waffengewalt wohl der einfachere weg für menschen ist um probleme zu lösen. |
| alma muerta | [quote] Was den Zweck der Bundeswehr angeht: nun, letztendlich um mal bei dem zu bleiben, wofür Wehrpflichtige auf jeden Fall nur gedacht sind, zur Landesverteidigung: sollte dieses Land jemals militärisch angegriffen werden, habe ich lieber eine Waffe in der Hand, um mich verteidigen zu können, als darauf zu warten, daß mich entweder eine Bombe trifft oder nen Besetzer meine Heimat okkupiert, mir mein ganzes Leben verändert. Und in der Situation wäre die Frage, ob man immer noch Pazifist bleiben würde, wenn dir jemand ne Waffe unter die Nase hält... ich nicht - auch wenn ich sonst mich für Frieden einsetze. Wie ich schon sagte: töten aus Notwehr - nicht zum Zwecke des Töten! [/quote] ja ich weiss, ich bin nervig in der sache :D aber mal ehrlich.. wie steht die chance das heut zu tage noch großartig mit ner waffe in der hand rum gerannt wird wenn es wirklich zu nem krieg hier kommt? es gibt leider genug massenvernichtungswaffen die mit sicherheit zum einsatz kommen wenn krieg sein sollte, und damit mein ich nicht terroristenjagt. im krieg schert sich wohl niemand um die zivilbevölkerung. lustig buntes kügelchen uff berlin und ruhe.. ja ist extrem aber nicht unvorstellbar. ps: im extremfall ist wohl jeder zu allem fähig, doch muss darauf hin gearbeitet werden das es dann perfekt funktioniert? :rolleyes: |
| alma muerta | sicher regt es mich auf, wen nicht? ich will auch nicht behaupten das ich niemals irgendjmd töten könnte.. das einzige was mich stört, und das gewaltig is das ich erklären muss warum ich es nicht will. zivi wäre um einiges sinnvoller als bund oder seh ich das falsch? wir sind hier aber wohl auch ein bissel zu sehr vom thema abgekommen. :D das ganze ist wohl eine duskusion die man nicht allg. in gut - schlecht unterteilen kann und sehr stark personenabhängig ist. |
| alma muerta | da hast auch wieda recht orca. das ganze ist ebend doch eine entscheidung die man für sich selber treffen muss (wobei man das ja nich immer kann :) ) und ebe selber wissen was minderschlecht für einen ist. *gg* |
| scorpio666 | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B] Sag doch, wie's ist: Dich regt das Jahr Pflichtdienst an sich auf, denn Wehrpflicht hat nunmal nicht viel mit töten zu tun. Und das Jahr besteht mehr aus Eierschaukeln und dummes Zeug reden. Abgesehen mal davon: in anderen Ländern gibt es dieses Recht der Verweigerung überhaupt nicht. Gruß, Orca [/B][/QUOTE] Da könnte man aber auch sagen das es in anderen Ländern erst gar keine Wehrflicht gibt. Egal welche Waffengattung,jeder macht seine Grundausbildung,wo man lernt zu schießen.Also im Endefekt schon töten. Naja und ob es so unwahrscheinlich ist ,das man gerade in der jetzigen Zeit,auch schießen muß.Gerade vor kurzen wurde noch eine Warnung an die deutsche Marine rausgegeben,die jetzt in erhöhter Alarmbereitschaft ist.Und wer kann dann schon sagen,das er während der Wache net schießen muß. |
| SchwarzePest | [QUOTE][i]Original geschrieben von alma muerta [/i] [B] 1. soll ich es gut finden zum töten ausgebildet zu werden.. was anderes kann mir keiner dazu sagen. ob ich es irgendwann auch machen müßte/würde spielt keine rolle. 2. soll ich es gut finden nen jahr meines lebens für etwa zu opfern was ich nicht will? 3. soll ich es gut finden alles zu verlieren was ich mir in den letzten jahren aufgebaut habe? [/B][/QUOTE] Zu 1. Ich war beim Sanitätsdienst. Ist zwar schon ne Weile her, aber mit dem was ich dort gelernt hatte konnte ich bisher dreimal Lebenerhaltent einsetzen. Zu 2. Das du kein Bock auf den Verein hast ist kein Wunder und dürfte dein Hauptgrund für deinen Frust sein. ( Ging mir nicht anders) Zu 3. ??? Ich glaube das dein Hauptproblem ist, das du zu etwas gezwungen wirst zu dem du keine Lust hast. Außerdem ist die Schießausbildung bei der BW ein Witz. In erster Linie lernst du dort nicht getötet zu werden. Weglaufen und in Deckung gehen. |
| alma muerta | noch ein letztes mal melde ich mich zu wort in der sache :D @schwarzepest zu deinen 1. ok, da stimmt ich dir voll und ganz zu. das ist etwas was wirklich von nutzen ist 2. und 3. gehört bei mir sehr zu sammen... ich will hier nicht anfang ausm nähkästchen über mein leben zu plaudern und nen wieso und warum zu nennen. kurz gesagt.. ich hab in den letzten 5 jahren geschaft aus der scheisse zu kommen und auch beruflich viel geschafft... dieser verein*g* würde mir das alles zu nichte machen. es gibt heut zu tage schon wahrlich genug junge menschen die keine perspektive in ihrem leben in bezug auf beruf etc. sehn. vieleicht verstehst du jetzt warum mich das alles im gesamten so nervt. diesen staat interessiert es nicht ob dies nen leben zerstört oder nicht. auch wenn es für einige sicher auch ein schritt in die richtige richtung wäre um in die zukumpft schauen zu können. für mich in meiner meinung zur gewalt (allg.) weglaufen kann jeder und ducken mußt nur können wenn du wirklich in nen kriesengebiet mußt (vom extremfall krieg in unserem land abgesehn) sowieso auch für mein leben ansich. punkt :D |
| Alex | Hallöchen, also zunächst einmal ist die WehrPFLICHT eine Verfassungssache. Wenn es genug Menschen in Deutschland gibt, die dagegen sind, wird diese Wohl früher oder später entsprechend geändert werden (ein Hoch auf die Demokratie). Das einzige Hindernis ist nur die Bürokratie, die jedoch einfach nur die obligatorische Kehrseite der Medallie "Freiheit für alle" ist. Eine moderne Gesellschaft mit über 80 mio Menschen funktioniert nunmal nicht "einfach und unkompliziert", weil es einfach zu viele Interessen und Rechte gibt, die berücksichtigt werden müssen (deshalb gibt es auch beim Gericht soviele Instanzen). Ein anderer Aspekt der Diskussion ist die Notwendigkeit einer Armee, die aus Wehrpflichtigen besteht. Ich denke, ohne Armee geht es nicht, es sind ja nicht alle Menschen so vernünftig wie wir :rolleyes: . Es ist aber unverkennbar, daß sich ein Trend in allen Konfliktsituationen abzeichnet: Weg von der Masse. hin zur Klasse. Das Kriegswesen hat sich in den vergangenen 50 Jahren massiv geändert. Früher (z.B. im WK2) gab es klare Großfronten, Gebietskonflikte. Heute findet ein Krieg im Landesinneren statt. Entfernungen und Flächen werden bedeutungslos, es gibt keine örtliche Fronten mehr. Der weltweite Krieg gegen den Terrorismus zeigt dies doch sehr deutlich. Krieg findet heutzutage im Untergrund statt. Als Konsequenz wird es auch die Wehrpflicht bald nicht mehr geben, da man in solchen Kriegen entweder Fanatiker benötigt oder aber hochspezialisierte Abwehr-Trupps, die Anschläge etc. verhindern können. So, das war meine Majo zu dem Thema, liebe Grüße, Alex |
| scorpio666 | Naja das die Schießausbildung nen Witz war kann ich net gerad behaupten,liegt aber wohl daran das ich bei den Luft Landern war. |
| alma muerta | öh ocra? ich bin gerne bereit weiter über das thema zu diskutieren aber wenn ich mir was von schwarz - weiß denken, ich hab nur kein bock da nich hin zu gehn, und nicht bereit zur diskusion anhören muss frag ich mich auch was ich hier diskutieren soll?!? ich wollt mein frust zu der sache einfach los werden und niemanden von meinen ansichten überzeugen die, wie mir auch scheint eh nicht von bedeutung sind... siehe erster abschnitt. ich hab ganz sicher keine zustimmung erwartet ocra. aber mir scheint auch das du es vieleicht nicht erwartet hast das ich nicht sofort aufschreie, super was man da alles so lernen kann (das kann ich auch so und brauch kein bund dazu). versteh mich bitte nicht falsch aber diese aussage von dir find ich auch nen bissel daneben. ich bin gerne bereit weiter zu diskutieren :D wenn meinungen zu dem thema kommen die nicht aus ausnahmefällen wie sani-dienst hat mir später geholfen kommt. denn sorry, das ist etwas was ich nicht unbedingt als gurnd ansehe zum bund zu gehn. da die späteren ereignisse nicht auf jeden der beim bund war übertragen werden können. so, die 2. runde kann beginnen :D ps: ums nochma auf den punkt zu bringen, ich schätze auch was man beim bund fürs spätere leben lernen kann. mir geht es darum um das davor.. - wieso muss ich erklären das ich nicht zum bund will, mal sollte zum zivi eingezogen werden und ne erklärung leisten wieso man denkt zum bund zu können - wieso spielt für den staat das leben des menschen keine rolle, das durch den bund nen leben kaputt gemacht werden (und ja, vieleicht auch neu aufgebaut.. je nachdem) kann ist egal - wieso wird sich so stark von seiten des staates für den bund eingesetzt wenn die politik doch mehr oder weniger für frieden und gg eine gewaltlösung in konflikten ist (siehe jetzt irak) - was ich mit meinen abschluss zum thema auch meinte ist, das ich denke das persönliche einstellungen dazu in gewisser weise unbedeutend sind, ich muss niemanden davon überzeugen warum ich es ablehne die anwenung von gewalt zu erlernen des weiteren seh ich es so.. was man zusätzlich beim bund lernt (sani, wegrennen und ducken :) etc. ) dient doch in gewisser weise nur zur überlegenheit wenn es zur anwendung von gewalt kommt oder? |
| alma muerta | ok, mit den pauschalisierungen haben wirs wohl beide *g* mit pauschalisierung meinst du wohl meine gleichsetzung von bund und töten gell? wenn noch andere sachen dabei sind sags mir bitte damit ich drauf reagieren kann da ich das ganze aus meiner sicht sehe.. ich bin ein mensch der sich nicht um das drum herum interessiert... jetzt kommt ein ganz blödes beispiel ausm normalen leben, welches nit wirklich passt aber den grundgedanken auffassen soll :D man erzählt irgend jmd was aber will das er/sie es niemand weiter sagt. es wird doch weiter erzählt etc. dann ist es mir ziemlich wurst ob dem anderen vertraut wurde oda sonstewas geschehn ist. das versprechen mir gegenüber wurde gebrochen und nur das zählt. nehmen wir jetzt mal den bund, auch wenn der dienst an der waffe nur ein kleiner teil des ganzen ist.. man muss es trotzdem machen und das ist wohl ein hauptanliegen vom bund. welchen zweck haben sonst die eignungstest am anfang? - wenn es anderen sachen dient die einleuchtend erklärt werden ändere ich gern meine meinung. das man als zivi irgendwas lernt will ich nicht behaupten ;) ob zivi oder bund, ich finde die pflicht ansich nun ja.. aber zivi bringt wenigstens den betrieben im einzelfall noch was. bund wohl weniger oder? (von flutkatastrophen etc. abgesehn) .... wenn man nicht grad kaffeemaschinen einschalten muss. :) ich denke ich kann mir eine meinung über den laden erlauben ohne drin gewesen zu sein. (deswegen muss ich ja son scheenen ausführlichen text schreiben warum ichs nit will) vieleicht nicht im detail wie ihr. - das gebe ich zu man muss tausend sachen unterschreiben, die wir mir scheint nacher im mülleimer landen da man eh alles nochmal irgendwann erklären/machen muss. ( das ging gegen die bürokratie) sicher wird vom seiten staats alles getan um da zu stehn wo man vor dem jahr stand aber wozu das jahr dann? es zerstört mein leben in der hinsicht das ich seit jetzt knapp 2 jahren selbständig bin.. wenn ich es jetzt ganz in die extreme treibe verlieren über 10 leute ihren job, ich meine existenz für die ich viele jahre geopfert habe und ich darf mir nen job suchen gehn. tolle aussichten muss ich sagen. so und mal wieder ein abschließenden satz zu diesen text hier :) ich seh es alles aus sicht des pflichtjahres und verbinde es in keinster weise mit längerer zeit beim bund oder gar dem entschluss zur offizierslaufbahn .( nennt man das so?!) [B]und wie man am anfang des threads sieht. geht es mir nicht direkt um den bund sondern um die tatsache ausführlich erklären zu müssen warum man den dienst anner waffe nicht will/kann.[/B] |
| alma muerta | ok, dann muss ich diese gleichsetzung von mir nochmal genauer erklären. irgendwann bekommt ihr mich in meiner sturheit (das bin ich manchmal sehr *gg*) noch weich :D [quote] Und ich kann mich nicht daran erinnern, auch nur einen während meines Jahres getötet zu haben. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dazu ausgebildet worden zu sein! [/quote] ich meine nicht den akt des tötens ansich, das du niemanden getötet hast glaub ich dir, hat wohl so ziemlich niemand bei diesem jahr. [quote] Und die Schießausbildung... hmm... ja, die war wahrlich nen Witz !... [/quote] hmm, witz hin oder her aba irgendwie... für die jagt wars sicher nit .ok zum verteidigen aber trotzdem ändert es nichts am aspeckt töten oder? i wees is krümmelkackerei aber trotzdem nen funken wahrheit drin. [quote] Die Bundeswehr ist kein Aggressor. Sondern verfolgt selbst außerhalb der Bundesrepublik humane Ziele wie im Rahmen der KFOR/SFOR. [/quote] wenn die ziele sind schulen und infrastrucktur zu bauen, genug essen für die menschen zu besorgen um ein normales leben möglich zu machen etc. um sich auf dem gebiet richtig human ein zu setzen ändere ich meine meinung grundlegen. ich seh aber nur das sie zum schutz da sind damit sich die leuts nich gegenseitig die köppe einhaun. und um das thema ein bissel aus zu weiten. würde nicht geld in die rüstung etc. gesteckt werden sondern mit diesem geld ländern schulden erlassen und wirklich vor ort gefördert werden (nein nicht geldspenden sondern eher sachspenden (s.o.) ) dann wäre der bund eine wirklich förderliche sache und kein "schutzwall" in den ländern. das mit der selbständigkeit, da bin i schon am rum werkeln. und nen ersatzgeschäftsführer kann sicher beantragt werden aber das wären so enorme kosten für den staat (muss ja auch erst eingewiesen werden etc.) wieder und ich will nicht wissen was die so anstellen besondern wo ich z.Z. eh schon im schnitt 7 tage die woche da sein muss. |
| Alex | @ raven: Dann hätte sich Deutschland und die ganze Nato also aus dem Kosovo-Konflikt raushalten sollen? Wie in Tschetschenien? Man könnte die Probleme auch genauso ignorieren, wie man den nunmehr über 20 Jahre dauernden Krieg in Angola ignoriert... Stimmt, wenn man einfach abwartet, bis sich alle anderen gegenseitig plattgemacht haben, dann kann man natürlich seine pazifistischen und hohen Ideale bewahren... Besorg Du den Frieden und die Freude, ich back die Eierkuchen. Wär doch gelacht, wenn wir beide nicht eine Welt ohne Töten hinkriegen würden ;) stillen Gruß, Alex |
| Sirius | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B]...(mal im Ernst: meinst Du, wenn der kalte Krieg zum heißen übergegangen wäre, hätte einer der beiden Atomraketen losgeschickt? Für den 20fachen Overkill, hm?)[/B][/QUOTE] Öhm wenn Du Dir z.B. mal die Kuba-Krise etwas näher betrachtest, wirst Du sehr schnell feststellen, wie gefährlich Nahe die Welt schon einige Male einem Atomkrieg war. Die Großmächte waren durchaus bereit, ihre Intercontis aufeinander loszuhetzen und nicht nur einmal hatte lediglich ein glücklicher Zufall die Katastrophe verhindert. Ich hab ja seinerzeit auch den Kriegsdienst verweiget und Zivildienst gemacht und ich bereue es nicht und würde es wieder tun. Zivildienstleistende sind mittlerweile auch eine wichtiger wirtschaftlicher Faktor geworden - viele Unternehmen hätten ohne Zivis arge Finanz- bzw. Personalprobleme! Ich bin durchaus kein Gegner der Bundeswehr als Berufsarmee, aber die Wehrpflicht macht m.E. in einem modernen demokratischen Land keinen Sinn mehr. Was lernt ein junger Mann beim Bund? Saufen, Rauchen, Langeweile, ach ja und natürlich schiessen. Und wenn Du richtig Glück hast, landest Du in einer Kompanie voller "aufrechter Deutscher" und lernst quasi als Bonus den korrekten Gebrauch des rechten Arms... :/ Alles Eigenschaften, die für ein späteres Leben absolut unverzichtbar sind. Der Grundwehrdienst verdirbt bei vielen hoffnungslos den Charakter. Der Zivildienstleistende kann sich im gleichen Zeitraum eine Anzahl von nützlichen Handwerklichen Fähigkeiten aneignen und bekommt außerdem eine große Portion soziale Kompetenz mit auf den Weg. Bedauerlicherweise lernt der Zivi nicht schiessen - so ein Pech aber auch :rolleyes: |
| Sirius | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i] [B] Widerspruch! Ohne Zivis gäbe es ca. 100.000 Arbeitsplätze mehr im Pflegebereich - und das wäre durchaus finanzierbar.[/B][/QUOTE] 100.000 Arbeitsplätze, okay... Aber wieviele Arbeitslose wären dann letzlich [i]bereit[/i], eine solche Arbeit zu verrichten? Viele große Krankenhäuser suchen Händeringend Pflegepersonal und finden keins. In dem Altenheim, wo ich einst gedient habe, war die Situation ähnlich. Den Beruf des Altenpflegers macht doch niemand mehr frewillig. Auf der Pflegestation waren fast ausschließlich ausländische Arbeitskräfte zu Gange, weil sich kein Deutscher dazu "herablassen" würde, alte Menschen zu betreuen. Die Zivis hingegen waren natürlich als kostenlose Arbeitskräfte höchst willkommen und wurden in allen Bereichen des Altenheims eingesetzt. Die Heimleitung hat mehrmals betont, das der reibungslose Betrieb des Altenheims maßgeblich von den Zivis abhängig ist. Aber um noch mal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Diese Gewissensprüfung bzw. die Tatsache, das der Antrag auf KDV ausführlich begründet werden muß, ist schon eine ziemlich seltsame Angelegenheit. Manchmal frage ich mich, ob sich überhaupt noch irgendjemand im Bundesamt für Zivildienst die zigtausend eingehenden Anträge ernsthaft durchliest. Letztlich steht ja doch irgendwie bei allen Leuten das gleiche drin. Außerdem habe ich schon seit ewigen Zeiten nichts mehr davon gehört, das jemand seinen halbwegs vernünftigen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung nicht bewilligt bekommen hat. Auch diese berühmt-berüchtigte eingehende mündliche Gewissensprüfung wird seit einigen Jahren, wenn überhaupt, nur noch stichprobenartig durchgeführt. Hat jemand andere Erfahrungen, möge er dies kundtun... Fakt ist, dieses Pflichjahr klaut euch der Staat auf jeden Fall, solange eine Wehrpflicht besteht! Seid froh, das zumindest die Dauer der Wehrpflicht schon um einige Monate heruntergesetzt wurde... und wenns gar nicht anders geht, dann muß halt mal die Devise "Augen zu und durch!" helfen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von alma muerta [/i] [B]wieso MUSS ich erklären warum ich niemanden töten will? das ist doch krank.. :mad: jeder der es wohl liebt anderen gewalt zu zu fügen und im dreck rum zu kriechen wird herzlich begrüßt aber die, die leben und nicht töten wolln müssen es ganz ausführlich erklären wieso und warum :mad: aber wir sind ja gegen die gewalt an schulen, gegen ein krieg im irak usw. :mad: [/B][/QUOTE]Vielleicht solltest du das GENAU SO als Begründung reinschreiben ... |