| Blutrot | Ich würde sehr gern mal eure persönliche Meinung und eure Gedanken zu dem Thema Kinder hören. Seit ihr eher von der Art "Ich liebe Kinder über alles", oder dann doch der Typ der das T-Shirt " Ich mag Kinder - ich könnte nur kein ganzes verdrücken " tragen könnte. Wollt ihr ganz viele Kinder oder schreckt euch der Gedanke vollkommen ab? Was liebt ihr an Kindern? Was haltet ihr von 16 jährigen die schwanger sind, dafür Schule abbrechen, das Kind zu Welt bringen und danach arbeitslos sind? Sollte es eine Verordnung geben wo eine schwangere, die noch nicht volljährig ist und so nicht für ihr Kind sorgen kann abtreiben muss? Ist Abtreibung wirklich Mord? Sollten Kinder mehr Rechte bekommen? Ist eine schwangere abstossend? Fragen über Fragen, wie ihr seht.... und sie schreien nach Antwort, also her damit! :) blutrot |
| TheTurningPoint | Dazu gibt es einen langen [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=1967]Thread unter "Dunkelheit und Licht"[/URL] . Was mich betrifft, ich liebe wirklich Kinder über alles. Und zu deiner Frage: [B]Ist eine Schwangere abstossend?[/B] Auf dem diesjährigen Rudolstädter Tanzfest hatte ich ein Erlebnis. Bei einem der ruhigeren Konzerte saß eine junge schwangere Frau neben mir auf der Bank. Die Füße ausgestreckt, den Kopf nach hinten gelehnt und die Augen geschlossen, genoß sie die von der Bühne kommenden sanften Klänge, sog die Musik förmlich in sich auf ... Und dabei streichelte sie mit den Händen ihr Bäuchlein, als wollte sie sagen "Hörst du auch diese wunderbare Musik, mein Kindchen?" Es war ein unbeschreiblich schöner Anblick. TheTurningPoint |
| Curzon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blutrot [/i] [B]Sollte es eine Verordnung geben wo eine schwangere, die noch nicht volljährig ist und so nicht für ihr Kind sorgen kann abtreiben muss?[/B][/QUOTE] :eek: Wenn wir was brauchen, dann eine Verordnung, welche der Mutter und ihrem Kind den nötigen Lebensunterhalt garantiert! Abtreibung ist imho Mord, aber man muß differenzieren, da ich keiner durch Vergewaltigung schwangeren Frau zumuten würde, das Kind auszutragen, wenn sie es nicht selber will. Es ist ein Problem dieser egozentrischen kinderfeindlichen Gesellschaft, daß Mütter und ihre Kinder nicht als höchstes Gut durch die Mitmenschen mitgetragen werden. Ansonsten: Egal wie gestreßt ich gerade in der Tram stehe, Kinder schaffen es immer, meine Laune zu heben, selbst wenn sie plärren wie am Spieß :D Kinder sind einfach nur genial, wir sollten uns wirklich ein Beispiel an ihnen nehmen. |
| Sensus Moriendi | [QUOTE]Sollte es eine Verordnung geben wo eine schwangere, die noch nicht volljährig ist und so nicht für ihr Kind sorgen kann abtreiben muss?[/QUOTE] Zwangsabtreibung? nein, meiner meinung nach auf keinen fall... wenn die frau selber es will, ja, aber als zwangsmassnahme, weil sie zu jung ist und keinen job hat? nein.... wer könnte dem staat das recht geben, abtreiben zu müssen.... würde der staat dann auch die psychotherapie für die psychischen folgen dieser zwangsabtreibung bezahlen? es sollte eher von staatlicher seite mehr hilfe für minderjährige mütter geben, wie in anderen staaten.... zum beispiel kurse für kurse für schwangerschaft und auch kinderpflege (diese können dann meienr meinung auch verpflichtend sein), die mütter sollten die chance haben ihre schulausbildung fortzusetzen, durch schulen mit einer tagesmutter..... ich habe zwar im moment den beschluss für mich gefasst, keine kinder zu haben, dies hat abernichts damit zu tun, dass ich keine kinder haben will... im gegenteil, ich liebe kinder... was ich an kindern mag? hmmm... ihr lachen (nichts kann mir einen beschissenen tag so sehr wieder aufhellen als ein kind dass einen einfach anlächelt) aber auch ihr weinen... ich kanns nicht alles aufzählen... kinder sind einfach etwas wunderbares (jaja, ich weiß, ab und zu auch anstrengend....) Sensus Moriendi |
| galathea | Kinder sollten diejenigen bekommen, die welche wollen. Dass ein junges Mädchen nicht wissen kann, worauf es sich da einlässt, ist leider wahr. Woher auch. Da frage ich mich, woher nur diese rosaroten Brillen immer kommen, die diese Sache sooo romantisch darstellen..! Was bitte soll toll daran sein? Klar, irgend einen Weg wird alles schon gehen. Es ist jedoch äusserst verantwortungslos, ein Kind auf die Welt zu bringen, wenn schon die eigene Zukunft unsicher ist. Sich auf die Unterstützung von staatlicher Seite zu verlassen, ist auch ziemlich naiv. Was das betrifft, ist in den meisten Fällen ein sozialer Abstieg vorprogrammiert. Der größte Hammer allerdings sind die Beratungsstellen. Wenn ein junges Mädchen schwanger ist, und nicht sicher ist, ob es das Kind bekommen möchte, muss es zu einer Beratung bei Pro Familia (da sagt der Name schon alles), bei der Caritas oder der Diakonie. - Alles klar? Den Mädchen wird erzählt, dass sie eine Wohnung bekommen, die Kinderausstattung, Möbel, Unterhalt vom Sozialamt etc. Eine Ausbildung könne man auch später noch machen und sonstiger Schwachsinn! Wegen diesem dämlichen Gesetz, wonach eine abtreibungswillige Frau dazu verpflichtet ist, eine solche Beratungsstelle aufzusuchen, werden minderjährige Mädchen dazu überredet, zu Sozialhilfeempfängern zu werden. - Toll! Jetzt aber mal echt: Staatlich verordnete Abtreibung?! - Doch wohl nicht im Ernst! Wir können froh sein, dass wir nicht mehr im Dritten Reich leben, oder?!?! (Nebenbei bemerkt: Ich habe einen 17jährigen Sohn. Der war beabsichtigt und ich habe ihn gern. Dass er keine Geschwister hat, liegt daran, dass ich dazu gelernt habe und keine rosarote Brille mehr trage!) |
| l'ange obscur | das problem an diesem land ist, dass es absolut kinderfeindlich ist. aber was kann man erwarten, wenn kinder als armutsrisiko gelten ? ein kind zu haben wird einem hier sehr schwer gemacht. das fängt an bei der betreuung von säuglingen bis hin dazu, dass die schulen mittags aus sind. Und wer hat schon einen beruf, der nur 4 h am tag dauert. meistens muss dann also doch einer seinen beruf aufgeben - und dafür hat man dann jahrelang studiert oder eine lehre gemacht. man müsste ein bischen kinderfreundlicher werden. gäbe es zum beispiel genug betreuungsmöglichkeiten, hätte auch die 16-jährige, die den mut hatte, das kind zu behalten die chance, eine ausbildung zu machen und irgendwann - trotz kind - auf eigenen füssen zu stehen. abtreibung - der einzige, der entscheiden kann ist die werdende mutter selber. sie muss damit leben - nicht die tante aus der beratung, nicht die nachbarn. und keiner hat das rcht, sich über diese frau ein urteil zu erlauben. l'ange |
| Mac | [QUOTE][i]Original geschrieben von l'ange obscur [/i] [B] abtreibung - der einzige, der entscheiden kann ist die werdende mutter selber. sie muss damit leben - nicht die tante aus der beratung, nicht die nachbarn. und keiner hat das rcht, sich über diese frau ein urteil zu erlauben. l'ange [/B][/QUOTE] Und der Vater der Kindes? |
| DarkenSky | Ich für meinen Teil kann Kinder nicht ertragen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Aber ich komme einfach mit dieser penentranten, nervigen Art der meißten Kinder nicht zu recht. Genau so wenig kann ich für mich nachvollziehen wie man Menschenbabies "süß" finden kann. Tierkinder oh ja, die können wirklich extrem süß sein, aber bei Menschenbabies wird mir immer ganz schlecht, ich finde sie einfach nur eckelhaft und abstoßend. Vermute das dies die wenigsten verstehen oder nachvollziehen können. Hmm bei meinem besten Freund geht das Ganze noch weiter, er mußte sich schon desöfteren beim Anblick eines Babies übergeben. Zum Thema Abtreibung und Verwantortungsbewußtsein haben meine Vorredner eigentlich schon alles nennenswerte gesagt. |
| Lucas de Vil | @DarkenSky könnte das Auftreten der Kinder nicht auch eine Erziehungssache sein? Was daran sooo süß sein soll weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Und warum manche Leute zum sabbernden Idioten mutieren wenn sie ein Neugeborenes sehen ist mir auch schleierhaft. Doch vielleicht sieht man das anders, wenn man sein eigen Fleisch und Blut in dem Bettchen liegen sieht... Es gibt unterschiedliche Arten von Kindern, so wie jeder Erwachsene unterschiedlich ist. Dennoch haben sie eines gemeinsam: Offenheit. Alles Neue und Fremde interessiert sie, ohne sie abzuschrecken. Sie lassen sich nicht sagen "Die Spinne ist eklig!", sie wollen das selbst sehen. Sie hören nicht auf "Das ist heiss, du tust dir weh!", sie wollen sich erst verbrennen. Auf eine Art bewundere ich das. Doch da in diesem Staat die Kindererziehung von den Eltern zunehmend auf die Lehrer abgewälzt wird, die für so was gar nicht da sind und eh genug um die Ohren haben, nimmt die Entwicklung dieser kleinen Charaktere unkontrollierbare Ausmaße an. Plötzlich erkennt man sein eigenes Kind nicht mehr. Mac wenn Vater und Mutter unterschiedliche Auffassungen darüber haben ob sie das Kind haben wollen oder nicht sollten sie des Nachts in Zukunft zu Verhütungsmitteln greifen. Ansonsten sollte, selbstverständlich unter Berücksichtigung der sozialen und finanziellen Verhältnisse, die Mutter die Entscheidungsgewalt über eine Abtreibung haben. |
| DarkenSky | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lucas de Vil [/i] [B]@DarkenSky könnte das Auftreten der Kinder nicht auch eine Erziehungssache sein? [/B][/QUOTE] Das ist es auch definitiv. Fakt ist aber das mir in meinen Leben bis dato nur sehr wenige Kinder begnet sind die ich nicht als nervig etc. einstufen würde. Und na ja, das es bei Erziehung meißtens happert merkt man ja tagtäglich ... siehe z.B. rumprollende Zelthosenträger |
| Lucas de Vil | Nix gegen Zelthosen! Solange das Ein-Mann-Zelte sind gibs da nicht viel gegen einzuwenden. Sind im Sommer trotz schwarzer Färbung recht kühlend... Naja, lassen wir das. Ich weiß nicht, mein Selbstbewußtsein ist auch nicht die Härte, aber dass ich mir weiße 5-Mannzelte, blondierte Haare, irgendwelche Designerdrogen und Technomucke geben muß um mich wenigstens einigermaßen anerkannt zu fühlen, so schlimm ist es dann doch nicht ;) |
| alma muerta | ich bin durch meine verwandschaft schon in den genuß?! *g* gekommen mich mit babys zu beschäftigen, seis flasche geben, windeln wechseln etc. von der sache baby = süß halt ich nit soviel.. nicht jedes baby sieht süß aus. und das eigene ist wohl immer süß. eins kann ich aber mit sicherheit sagen. es war nen echt schönes gefühl als mein halbbruder (damals ca. 1/2 jahr alt) auf meener brust lag, geschlafen hat und ich ihn atmen gespürt habe. in solchen momenten würde ich ganz klar sagen das nen baby süß ist wenn man eine gewisse persönliche beziehung zu dem kind hat. |
| Mercury | Im grossen und ganzen kann ich mich DarkenSky anschliessen... ich mag Kinder nicht wirklich und möchte auch nie ein eigenes haben. Ich kann die ganze Hysterie über kleine Kinder einfach nicht nachvollziehen! Ich weiß nicht, ob ihr das auch schon mal hattet, ihr wolltet einfach nur schlafen, hattet Kopfweh von ner durchzechten Nacht, legt euch also am frühen Mittag wieder ins Bett und plötzlich tummeln sich in der Nähe des Fensters draussen mehrere schreiende Kinder..... auch das schliessen eines Fensters nutzt nichts, man hört immer noch das gekreische..... wir denkt ihr denn dann? wenn man einfach nur seine ruhe haben will? Mich stört am meisten, das Kinder Kinder bekommen, also die hier auch schon angesprochenen 16 jährigen, die einfach alles hinschmeissen um sich ein Kind anzuschaffen. Grade in dieser Zeit ist Verhütung doch kein Tabuthema mehr und wer Spaß haben will kann sich doch auch darum kümmern, denn unter 18 gibt es sogar die Pille umsonst! Wissen die meisten eigentlich in dem Alter was da auf sie zu kommt? Sie müssen sich 18 Jahre lang um dieses Kind kümmern, jeden Tag da sein, egal wie es nervt.... keine Partys, nichts mehr.... und ein Kind ist teuer. Ein Baby mag ja zu erst recht niedlich sein... so wie man das bei Bekannten gesehen hat, aber spätestens wenn man eine Woche lang sie die Nacht um die Ohren geschlagen hat, weil das Kind nen Zahn kriegt und es die ganze Nacht durchgeschrieen hat, wird es nicht mehr schön! Und ich glaube auch nicht das man mit 16 so alt ist ein Kind aufzuziehen, eben weil man mit 16 noch selbst eins ist. Ich finde sowas muss wirklich nicht sein... Ausserdem empfinde ich Kinder kriegen ist momentan ultra modern! Wer keinen Kinderwagen vor sich her schiebt ist out. Da brauch ich nur in die Stadt gehen um das bestättigt zu kriegen. Und was ich nicht verstehe ist auch: Warum ist Abtreibung Mord? Ist Tiere töten denn auch kein Mord? Tiere werden jeden Tag zu hunderten umgebracht um uns als Nahrung zu dienen. Aber davon spricht niemand, das ist normal.... Warum haben Tiere weniger Rechte als ein Zellhaufen in der Gebärmutter? Das mögen jetzt sicher viele nicht nachvollziehen können, aber für mich ist es einfach so.... nichtsdestotrotz soll es jeder so handeln wie er es mag.... nur ich finde es wirklich nicht schön Kinder in diese kranke Welt zu setzen, in der es nur um Geld und Ansehen geht..... ich könnte mit dem Gedanken nicht leben, zu sehen wie mein eigenes Kind ein Teil der Gesellschaft wird.... oberflächlich und wie alle anderen halt.... Mercury |
| Mercury | @ John Milton Nun, auch dieser Gedanke tröstet mich dann auch nicht wirklich.... oder sollte man dann seinen Greul über Bord werfen und trotz des Krachs mit einem lächeln und dem Gedanken " hey ich war auch mal so " versuchen einschlafen? Mercury |
| DarkenSky | Mercury: Kann mich Dir nur anschließen. JM: Also bitte, vielleicht funktioniert das ja bei Dir, aber dann wärst Du der erste Mensch der in dieser Situation so reagieren würde - zumindest der erste denn ich "kenne". Und wie bereits erwähnt, es ist nunmal definitiv Erziehungssache. Kinder nerven mich nicht deswegen weil sie eben Kinder sind, sondern NUR wie sie sich verhalten. |
| l'ange obscur | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mac [/i] [B] Und der Vater der Kindes? [/B][/QUOTE] eigentlich würde ich ganz klar sagen, beide müssen entscheiden. der nachteil ist nur, dass der eigentliche eingriff am weiblichen körper stattfindet. und trotzdem sollen sich beide einig sein - "gemacht" haben sie es ja auch zusammen. l'ange |
| Mercury | Wenn beide Eltern berufstätig sind, dann sollten sie sich keine Kinder anschaffen.... wenn man Kinder hat dann mit letzter Konsequenz.... wenn beide nämlich arbeiten ist das Kind auf sich gestellt, rutscht schnell ab. Das kenn ich leider aus eigner Erfahrung von unseren ehemaligen Nachbaren! Sicher, Kinder werden so gemacht..... sie sind Spiegel ihrer eigenen Eltern.... das ist doch genau der Punkt.... wenn es die Eltern bzw. Männlein und Weiblein erst gar nicht soweit kommen lassen, dann muss NIEMAND darunter leiden! Die Eltern nicht und vor allem die Kinder nicht, die die das Leid immer austragen müssen! Was ist eigentlich wenn beide das Kind nicht wollen? Kind trotzdem austragen? Abtreiben? Und was ist wenn jemand schwanger durch ein Sexualverbrechen geworden ist? Ein Bekannter erzählte mir letztens total fertig, das er selbst ein ungewolltes Kind gewesen wäre.... das heißt Mutter wurde ungewollt schwanger, da sie aber nicht abtreiben durfte hat sie ihn ausgetragen. Er war bis jetzt immer das schwarze Schaf in der Familie, weder von Mutter oder Vater noch so recht geliebt! Was muss das ein Gefühl sein, wenn einen die eigene Mutter nicht liebt? Wie kann man das einem Kind nur antun? Man sieht bei anderen wie die Kinder geliebt werden, doch selbst wird man gehasst bzw. verachtet und man weiß nicht mal warum als Kind! Warum kann man dann nicht sagen, ich treibe lieber ab oder gebe es zur Adoption frei? Mercury |
| l'ange obscur | und hauptsächlich geht es wieder um den physischen missbrauch. ( was keinesfalls abewertend gemeint ist.) was ist mit psychischem missbrauch von kindern ? Noch höhere dunkeziffer, weil wesentlich schwerer nachweisbar ! ein hämatom ist eben leichter nachzuweisen, als die "wunden in der kinderseele" und beides sollte viel härter bestraft werden. irgendwo gab es mal einen versuch. eine Szene wurde gestellt. einmal indem ein kind geschlagen wurde und einmal indem ein hund geschlagen wurde. Bei dem misshandelten hund gingen wesentlich mehr menschen dazwischen. Ja, die welt ist schön und kinder unsere zukunft !!! l'ange |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B]Und nun nochmal meine Frage: wer macht was falsch, die Kinder oder ihr Umfeld? [/B][/QUOTE]Kinder machen ganz sicher vieles falsch, weil sie oft gar nicht wissen (können), was denn das Richtige ist. Den Kindern zu zeigen, was das Richtige ist, ist Aufgabe des Umfeldes, vor allem der Eltern.[QUOTE][B]Aber mal ganz davon abgesehen : es gibt schließlich auch eine ganz andere Sorte Kinder - kannte so einige, mit denen konnte ich echt über Gott und die Welt philosophieren - es gibt wirklich welche, die sich Gedanken machen - ist echt erstaunlich in dieser schnellebigen Welt... was da manchmal für Gespräche zustande kommen können - mach in dem Zusammenhang nicht mehr so viel am Alter fest. [/B][/QUOTE]Ja, wenn man bereit ist, zuzuhören und Kinder als Menschen mit eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen zu akzeptieren, kann man Derartiges oft erleben, und selbst viel dazulernen.[QUOTE][B]Es liegt vielleicht auch einfach an diesem Fehler, Kinder wie Kinder zu behandeln, nur weil es Kinder sind! Angefangen mit dieser dämlichen Babysprache bishin zu dem üblichen offensichtlichen Nicht-ernst-nehmen. [/B][/QUOTE]Noch ein Treffer! Und zum Ernst-Nehmen gehört auch Konsequenz. Man untergräbt die eigene Autorität, wenn man z.B. Drohungen ausspricht, die man gar nicht verwirklichen kann. Besser ist es da, Konsequenzen anzukündigen, die nicht so spektakulär sind, und nicht eine (sowieso nicht vorhandene) Macht vorgaukeln, aber den Kindern ihre Verantwortung für ihr eigenes Reden und Handeln klarmachen. Ein Beispiel: Ich habe "Babysitter gespielt", d.h. ich hatte den damals 6-jährigen Sohn meiner Nichte in Obhut. Wir haben gemeinsam Musik gehört, gespielt usw. Als er irgendwas tat, was mir nicht gefiel und ich ihn daraufhin ansprach, sagte er zu mir "Halt deinen Mund". Ich hätte nun natürlich auch ausflippen können, ihn schimpfen können oder ihm "eins draufhauen" können. Aber ich habe einfach das getan, was er wollte: einfach meinen Mund gehalten. Nach 5 Minuten Totenstille im Zimmer kam er zu mir und fragte "Du hast mich doch noch lieb?" ... Wir sind noch immer gute Freunde.[QUOTE][B]Es gibt Kulturen, da gibt es noch nicht einmal ein Wort für 'Kind' - es sind einfach 'junge Menschen', werden aber ansonsten auch genauso behandelt , sind auch für alles gleich verantwortlich - bloß daß sie noch lernen müssen. [/B][/QUOTE]Als ich noch Kind war, war es ganz selbstverständlich, daß wir bei allen anfallenden Arbeiten im Haushalt mithalfen, soweit wir das konnten, und diese sogar oft selbständig machten, von Geschirr spülen über Wäsche waschen und Essen kochen, bis zum Holzhacken und Ofen anheizen in den Wintermonaten. Da blieb, obwohl unsere Eltern beide den ganzen Tag arbeiteten, gar nicht viel Zeit zum "Blödsinn machen". Und unsere Eltern hatten am Abend nicht mehr viel zu tun. Es blieb vor dem Schlafengehen noch genug Zeit um mit den Eltern zusammen Karten- oder Würfelspiele zu machen oder das beliebte "Stadt, Land, Tier ...". Kinder zu haben muß nicht bedeuten, daß man keine Zeit mehr für sich selbst hat. Ich kann mich noch gut erinnern, daß meine Eltern oft abends zum Tanzen oder ins Theater gegangen sind - natürlich nicht, ohne uns dann ein kleines Täfelchen Schokolade auf das Nachtschränkchen zu legen als Dank dafür, daß wir ihr Vertrauen nicht mißbraucht haben. Zur Sicherheit sagten meine Eltern unserer Nachbarin Bescheid, die dann unser Ansprechpartner für eventuelle Notfälle war. TheTurningPoint |
| Bathory | Also, dass Kinder absolut keinen Respekt und keine Rücksicht mehr haben, ist eine Tatsache, da ist es egal, ob sie sich ältere Frauen, Schwangere oder schwache Mitschüler als Opfer nehmen, sie können echt grausam sein. Das hat nichts damit zu tun, dass es früher normal war, schnell mal mit ner Ohrfeige zu "züchtigen" und es heute verboten ist. Es liegt daran, dass die Erwachsenen ebenfalls keinen Respekt mehr haben und keine Rücksicht nehmen. Dass merken die Kinder schnell, und wenn Mama so eine Einstellung hat, dann scheint es ja in Ordnung zu sein. Ich finde es erschreckend, wie viele Kinder ich täglich sehe, die schon einen Kinder wagen vor sich her schieben, in dem das eigene Gör liegt, obwohl die Mutter 17, 16 oder sogar erst 15 ist. Man darf Minderjährigen zwar keine Abtreibung aufzwingen, aber ich denke, es hätte Sinn, wenn einmal im Monat das Jugendamt bei Müttern unter 18/20 Hausbesuche machte, um zu sehen, ob die Mutter in der Lage ist, das Kind zu erziehen, ob die Ernährung kindgerecht ist, ob es regelmässig Kindergarten/ Schule besucht und solche Sachen. Dazu müsste sich das Jugendamt allerdings gewaltig umstellen, denn komischerweise sind sie nur zur Stelle, wenn sie Lust haben, und bei offensichtlichem Kindesmissbrauch rühren sie keinen Finger... Allerdings bin ich für die Einführung einer Zwangs-Sterilisation, wenn ich mir die Frauen ansehe, die Unmengen von Kindern in die Welt schmeissen, noch nicht mal mit dem 1. zurecht kommen und schon wieder schwanger sind. Diese netten Objekte, die den ganzen Tag vor der Glotze hängen, mitsamt Mann, die Kinder zur Pommesbude schicken, deren Schulkinder morgens alleine aufstehen ( also auch 1. -Klässler) und die sich einen Sch... um sie kümmern. Solchen Frauen könnte ich die Gebärmutter raustreten, wenn ich sie bei Aldi sehe, nach Alkohol stinkend, Bier und Fertigpizza kaufend und 1000 kleine Kinder drum herum, die alle mal eine gewischt bekommen, weil sie es wagen, zu Reden. Ebenso diese Exemplare, die schon 4 Kinder im Heim haben, wegen nicht kümmern, und das 5. ist unterwegs. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] [B]Um mich an meine Kindheit zu erinnern: von meinen Eltern wurde ich so gut wie nie 'gezüchtigt' ... Von meinen Nachbarn (und anderen Dorfbewohnern) erst recht nicht. Dennoch hatte ich ... Respekt (nicht Angst!) vor meinen Eltern und diesen Leuten - und irgendwie hat's wohl ohne die von Dir angesprochenen körperlichen Strafen geklappt (es gibt beiweitem noch spürbarere Strafen, die beste war wohl Taschengeldentzug) [/B][/QUOTE]Wirklicher Respekt entsteht vor allem, wenn man Achtung vor dem Wissen und Können der "Respektspersonen" erlangt. Das geht am besten, wenn man als Kind die Gelegenheit erhält, sich in den verschiedenen Tätigkeiten zu versuchen und festzustellen, wie schwer und mühsam die manchmal sind. Ich halte von Strafen eigentlich überhaupt nicht viel. Soweit möglich, sollte man gute Taten belohnen (das muß nicht in Form von Geld oder anderen materiellen Dingen sein, meist reicht ein einfaches "Danke"), anstatt schlechte Taten zu bestrafen. Und wenn überhaupt Strafe, dann sollte man wirklich nur die schlechten Taten bestrafen und nicht den Menschen. [QUOTE][B]Oder überhaupt schon der Punkt, daß Kinder heute nicht mehr im Haushalt mithelfen zu brauchen - nein, es wird noch nicht mal mehr verlangt, diese kleine Mitverantwortung für das gemeinsame Zusammenleben zu übernehmen! Kein Wunder, daß in vielen Köpfen die Eltern nur noch als Geldstation angesehen werden. [/B][/QUOTE]Dazu habe ich im letzten Posting schon was geschrieben. Das sehe ich genauso. [QUOTE][B]Wenn ich da eben an früher zurückdenke... Nachmittage mit den anderen Dorfkindern - um Fußball zu spielen (na gut, rumbolzen wohl eher :D), in den Bäumen rumkraxeln, rumlungern, was auch immer - jedenfalls nicht alleine. So, da fängt dann aber eben wieder das schon genannte Problem 'Stadt' ein - die Infrastruktur in diesem Lande ist eben alles andere als kinderfreundlich (Müllhalden als Kinderspielplätze, etc.). Man braucht nicht mal weit fahren, um zu sehen, wie es besser sein könnte (nämlich nach Skandinavien, insbesondere Schweden und Finnland). Oder frag einfach mal ein paar der früheren DDR-Bewohner, wie es dort geregelt war. [/B][/QUOTE]Dazu kann ich als früherer DDR-Bewohner sagen, daß die meisten Wälder noch nicht Privateigentum waren, und von uns Kindern dann eben je nach Laune zum "Wilden Westen" oder "Sherwood Forest" erklärt wurden. "Rumstromern" und "Bude bauen" waren auch für uns die liebsten Beschäftigungen, soweit dazu neben Hausaufgaben und Arbeiten im Haushalt noch Zeit war. Ähnliche Verhältnisse wie in der früheren DDR findet man heute noch in Tschechien. Viele Leute von hier sagen vielleicht "Die armen Kinder, müssen in alten, abgetragenen, schmutzigen Klamotten und Gummistiefeln rumlaufen". Die Kinder selbst sehen das wahrscheinlich ganz anders. Wir hatten früher unsere "Klamotten zum Herumstromern", in die wir nach der Schule geschlüpft sind. Da konnte man ausgelassen spielen und es war nicht so schlimm, wenn man sich mal schmutzig gemacht hat oder aus Versehen ein Loch in die Hose gerissen hat. In dem von mir schon an anderer Stelle genannten Buch [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3320019864]"Befremdlich anders - Leben in der DDR"[/URL] ist ein längerer Beitrag über den Alltag von Kindern in der DDR enthalten, der im Wesentlichen mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind übereinstimmt. [QUOTE][B]Deswegen sagte ich ja: die Kinder von heute verhalten sich den Umständen, die diese Gesellschaft ihnen entgegenbringt, perfekt und angepasst. Sollte man ihnen also das zum Vorwurf machen?!... nicht wirklich ;). [/B][/QUOTE]Eben. TheTurningPoint |
| Deathwalker | Tja, also meine meinung zu kindern... also ich würde es zur zeit niemals in erwägung ziehen ein kind in die welt zu setzen, dafür gibts verschiedene gründe: 1. schaffe ich es kaum die verantwortung für mein eigenes leben zu übernehmen, und dann noch für jemand anderen zu sorgen, würde mich vermutlich überfordern. 2. solange noch die möglichkeit besteht, das verschiedene verhaltensweisen von mir auf das kind übergehen, wäre es für das kind im späteren leben eine qual - und das würde ich niemandem antun wollen. 3. bei der hohen arbeitslosigkeit heutzutage wäre es das dümmste was ich machen könnte. und jugendliche die mit 16 jahren die schule abbrechen, nur um ein kind zu bekommen, halte ich für bedauerlich, erst recht für das kind. mit 16 jahren hatte man doch nie die möglichkeit, genug erfahrungen zu sammeln, um ein kind zu erziehen. [QUOTE]Ist eine schwangere abstossend?[/QUOTE] kommt auf den zusammenhang an. eine schwangere 25 jährige ist im gegensatz zur schwangeren 16-jährigen überhaupt nicht abstossend. zum thema abtreibung: also abtreiben sehe ich nicht als mord an, denn ein lebewesen, das noch nicht geboren wurde, hat noch keine persönlichkeit, und ist meiner definition nach nicht mehr wie ein gebilde aus verschiedenen zellen. jede schlachtung eins tieres würde ich mehr als mord betrachten wie eine abtreibung, denn die tiere haben zu dem zeitpunkt bereits eine persönlichkeit (wenn auch nur eine sehr schwach geprägte). zwangsabtreibung? kann man nicht generalisieren. wenn es für mutter und etwaiges kind keinerlei psychischen folgen haben kann, existiert in theorie kein grund zur abtreibung. (unter psychischen folgen verstehen sich natürlich auch die folgen die durch mehr materielle ursachen enstehen. geld, vor allem) |
| Mac | bälger, gören, abstossende schwangere, zwangssterilisation und herausgetretene gebärmuttern. ein konglomerat an kinderliebhabern. ach und alle die auf der babysprache rumhacken, "gugu" und "dada" ist wichtig für ausbildung der lautsprache und des sprachverständnisses. die natur denkt sich schon ab und zu was dabei wenn sich erwachsene menschen lächerlich machen. sanft, nachtschwarze Grüsse Mac Möge die Macht boldly dorthin gehen, where no man has gone before. |
| Harlekin | Es ist immer wieder erstaunlich wie viele sich beschweren wegen der "rotzfrechen und respektlosen Kinder".Als ob das eine erfindung von Heute wäre. siehe unter anderem: [url]http://www.wartbergschule.de/themen/think.htm[/url] warum beschwert sich die Gesellschaft (vorneweg die ach so "gesitteten" mittfünfziger) über diese Jugend? Sie machen nur das was man ihnen beigebracht hat.. Das Kinderkriegen heutzutage ein Armutsrisiko darstellt ist Gesetz des marktes.. Wer könnte heutzutage mit stolzer Brust sagen das sie eine Hausfrau und Mutter ist, ohne das sich der Nachbar denkt.. "Arbeitsfrei und Spass dabei." Es gib tja "Mutter" als Job nicht und jeder der nicht knapp an der Armutsgrenze schrammen will oder sogar drüber liegen will der kann sich nunmal nicht auhc noch neben 2 Jobs um die eigenen Brut kümmern.. Deswegen sieht man so viele Gören und Bälger mit den Halbstarken an der Tanke sitzen und sich erziehen lassen und von der "großen, weiten Welt" erzählen lassen.. vom "dissen" , was "rockt" und "rult".. was "hip" ist und was völlig "squealy" ist.. Ich kenne das auch anders.. Familien bei denen die Kinder zwar auch Bockmist machen aber für ihre Familie da sind, weil sie Aufgaben haben und diese auch machen müssen.. sich um die anderen Kümmern ohne gleich als "weicheier" abgestempelt zu werden.. allerdings wird diese Familie in den kleinen Inzuchtgeplagten Erzgebrigsdorf als "seltsam" dargestellt..+fg* (sind ja auch mittelalterleute *fg*) Ansonsten gilt der Grundsatz :"haste was , biste was.." und Kinder sind nicht "Hip" sondern was für "assis" und "sozialschmarotzer" .. (alles schon gehört, nur keine Panik..) Ein Kind kann man nunmal nicht auf den Presseball mitnehmen und vorzeigen wie eine Rolex oder mit ihm vorfahren wie mit einem Sportwagen.. Das Kinder nötig sidn, und grade von geistig etwas weiter entwickelten Menschen ist kalr deutlich wenn man sich das intelligenzniveau anguckt, was heute im Gymnasium sitzt.. (das sollte eigentloich die elite sein..*grübel*) Aber elitäres Denken ist ja gleich Neofaschismus und muss deswegen ja durch Massenkompatibles Dummtun abgelößt werden.. (siehe "Zlatko") Wer sich ein Kind "zulegt" sollte einfach mal sachlich an die "Fertigung" rangehen.. Kann ich das Kind Produzieren? Kann ich auf mindestens 18 jahre Ersatzteile bereitstellen? Wartungsdienst? Service? Ich lasse ein autarkes System auf die Menschheit los.. einen Selbstläufer.. also bitte überlegen ob man die Zeit und die Kraft und die Fähigkeit für die Programmiereung und Erschaffung hat. "Wir lieben uns aber doch" .. reicht als Argument leider leider nicht mehr aus.. ids *ddd* H. |
| TheTurningPoint | @ Bathory : Ich bin so frech und nehme mir einfach mal die Freiheit, Auszüge aus deinem Posting in eine andere Reihenfolge zu bringen: [QUOTE][B]Solchen Frauen könnte ich die Gebärmutter raustreten, wenn ich sie bei Aldi sehe, nach Alkohol stinkend, Bier und Fertigpizza kaufend und 1000 kleine Kinder drum herum ... [/B][/QUOTE][QUOTE][B]Also, dass Kinder absolut keinen Respekt und keine Rücksicht mehr haben, ist eine Tatsache, da ist es egal, ob sie sich ältere Frauen, Schwangere oder schwache Mitschüler als Opfer nehmen ... ... Es liegt daran, dass die Erwachsenen ebenfalls keinen Respekt mehr haben und keine Rücksicht nehmen. ... und wenn Mama so eine Einstellung hat, dann scheint es ja in Ordnung zu sein. [/B][/QUOTE]Noch Fragen? |
| Black Spike | Kinder....ein wichtiges und vielseitiges Thema. Meine persönliche Einstellung ist da auch gar nicht richtig ausdifferenziert. So saß ich vor einiger Zeit mit ein paar Mitstudenten im Zug Richtung Uni. Als wir am Bahnhof in Geseke einfuhren, standen dort einige Schulklassen (4. oder 5. Klasse schätze ich mal) die man schon durc die geschlossenen Türen lärmen hörte. Karina und ich riefen laut klagend "neeeiiiinnn" und ernteten einen erstaunten Blick von unserem Gegenüber: "Hmm...und ihr wollt Lehrer werden?". Natürlich stürmten die Kinder dann herein, sich schreiend unterhaltend (scheint generell für sie ein Problem zu sein, sich in einer normalen Lautstärke zu unterhalten...). Lustig finde ich auch die Sprache, die sich doch schon erheblich von dem Deutsch unterscheidet, dass ich in deren Alter wohl sprach. Naja, trotzdem konnte diese Klasse nicht die Grundschüler toppen, die dereinst zustiegen und ihre Liedzettel hervorholten :) Allgemein finde ich, dass viele Kinder heutzutage leider von zuhause aus nur noch wenig Benehmen vermittelt bekommen - wie sagt man so schön, unerzogene Kinder von unerzogenen Eltern (wobei mir klar ist, dass die Frage nach der "richtigen" Erziehung oder "Erziehung" überhaupt sehr problematisch ist...darüber wird in Pädagogik schon genug theoretisiert *augenverdreh*). Zudem setzen meist gerade die Leute den größten Anteil von Kindern in die Welt, welche im sozialen Niveau nicht gerade auf der obersten Sprosse der Leiter stehen. Allerdings spielen da ja viele Faktoren eine Rolle, was aus dem Kind wird. Ich kenne auch sehr intelligente, fleissige, freundliche etc. Kinder aus einem ganz kaputten sozialem Umfeld. Nach manchen Erlebnissen mit Kindern stehen sie mir auch bis sonstwo und ich bin kurzzeitig der Meinung, man sollte sie am besten ganz von diesem Planeten entfernen, mitsamt den Eltern und dem Rest der Gesellschaft. Aber wenn man es dann erleben kann, wie ein junger Vater mit seinem Sohn am Bahnhof steht und dem Kind auf all seine vielen Fragen vernünftige Antworten gibt und das Kind sich einer Sprache befleissigt, die einen bei dem Alter die Augen aufreissen lässt... Andererseits sehe ich dann wieder gewisse Kinder, die sich zuhause wie im Hotel bedienen, sich aus der Familie relativ ausklinken und nur ankommen, ob sie Geld oder Auto haben können etc. Als Elternteil hätte ich da wirklich keine Lust darauf, das mitzumachen. Kosten und Ärger... Aber natürlich braucht die Gesellschaft auch Kinder. Es gibt immer vernünftige Verwendungweisen. Das Mittelalter war da auch schon sehr klug...wie wäre es mit einem Kinderkreuzzug...? Oder für Kriege allgemein eignen sich als letzte Reserve Kinder ja auch wunderbar...*kopfschüttel* Und warum vermehren sich die Enwicklungsländer-Populationen so ungemein im Vergleich zu den rückgängigen Geburtenzahlen in Industrieländern wie z.B. Deutschland? Irgendwas ist ordentlich durcheinander mit den Menschen :) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Black Spike [/i] [B]... ernteten einen erstaunten Blick von unserem Gegenüber: "Hmm...und ihr wollt Lehrer werden?". [/B][/QUOTE]Das wäre wohl auch meine Frage gewesen. :) Kinder sind nun mal (nicht erst seit einiger Zeit) etwas aufgeweckter. Meine Mutter war Kindergärtnerin und ich habe mich auch jedesmal gefragt, wie man das den ganzen Tag lang aushält. Aber Kinder sind auch neugierig. Und wenn du es schaffst, ihre Neugier zu fesseln, dann werden sie ganz freiwillig leise und lammfromm. [QUOTE][B]Zudem setzen meist gerade die Leute den größten Anteil von Kindern in die Welt, welche im sozialen Niveau nicht gerade auf der obersten Sprosse der Leiter stehen. Allerdings spielen da ja viele Faktoren eine Rolle, was aus dem Kind wird. Ich kenne auch sehr intelligente, fleissige, freundliche etc. Kinder aus einem ganz kaputten sozialem Umfeld. [/B][/QUOTE]Das ist auch davon abhängig, wie du mit ihnen umgehst. Wenn du sie, unabhängig von ihrer Herkunft, als Menschen achtest, wirst du auch ihre Achtung ernten - vielleicht nicht sofort, aber irgendwann wirst du es merken. Und wenn solche Kinder jemanden finden, der sie achtet und ihnen hilft, die milieubedingten Hürden zu überwinden, dann können sie sich entwickeln. [QUOTE][B]Aber wenn man es dann erleben kann, wie ein junger Vater mit seinem Sohn am Bahnhof steht und dem Kind auf all seine vielen Fragen vernünftige Antworten gibt ... [/B][/QUOTE]Wie ich schon geschrieben habe: die Neugier fesseln. Das muß nicht der Vater sein, das kann auch der (zukünftige Lieblings-)Lehrer sein ...[QUOTE][B]Andererseits sehe ich dann wieder gewisse Kinder, die sich zuhause wie im Hotel bedienen, sich aus der Familie relativ ausklinken und nur ankommen, ob sie Geld oder Auto haben können etc. Als Elternteil hätte ich da wirklich keine Lust darauf, das mitzumachen. Kosten und Ärger...[/B][/QUOTE]Solche Eltern sind selbst schuld und haben es nicht anders verdient. :D [QUOTE][B]Und warum vermehren sich die Enwicklungsländer-Populationen so ungemein im Vergleich zu den rückgängigen Geburtenzahlen in Industrieländern wie z.B. Deutschland? [/B][/QUOTE]Das ist wie bei den Familien mit "kaputten sozialem Umfeld": Das Wissen um die Zusammenhänge fehlt. Wenn ich immer wieder auf das [b]Miteinander-Reden[/b] poche, will mich immer niemand verstehen ... |
| Mercury | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Das ist auch davon abhängig, wie du mit ihnen umgehst. Wenn du sie, unabhängig von ihrer Herkunft, als Menschen achtest, wirst du auch ihre Achtung ernten - vielleicht nicht sofort, aber irgendwann wirst du es merken. Und wenn solche Kinder jemanden finden, der sie achtet und ihnen hilft, die milieubedingten Hürden zu überwinden, dann können sie sich entwickeln. [/B][/QUOTE] Wollen diese Kinder denn aus ihrem milieu umbedingt herraus und beachtet werden? ich habe oft nicht den eindruck das sie es wollen daraus auszubrechen. und wer hat sich denn schon lust sich von diesen "rotzgören" auf wirklich niedere art anmachen zu lassen und dann ihnen noch interesse entgegenzubringen? also ich habe da keine lust drauf. und ein kleines bisschen respekt sollte dann ja auch von ihnen kommen, wenn sie es wollen diese hürde zu überwinden. Mercury |
| Artaios | Gegen Kinder im allgemeinen habe ich nichts und trotzdem komme ich mit Kindern nicht wirklich gut klar, was ich aber auf mein eigenes, noch recht junges, Alter schiebe. Ich schließe auch nicht aus, das ich später einmal selber Kinder haben werde, wobei man das wohl immer, vor allem in der heutigen Zeit, sehr gut durchdenken muss, weil es ist eben doch eine Entscheidung die das ganze Leben verändert und zwar extrem langfristig. Und warum man Schwangere abstossend finden sollte verstehe ich gar nicht, wir alle sind ohne Ausnahme im Bauch einer Frau herangewachsen und ich sehe eine schwangere Frau immer noch als das Urbild des Lebens (ist jetzt nicht so sexistisch gemeint wie es vielleicht klingt). Und es gibt zwei Dinge im Leben eines Menschen die bis heute bestand haben, das ist das man sein Leben im Bauch einer Frau beginnt (von der theoretischen Möglichkeit ein Kind im Regenzglas zu züchten abgesehen *schauder*) und das man eines Tages sterben wird. Gruß Artaios |
| TheTurningPoint | @Mercury: Das Problem ist gerade, daß sie es meist nicht schaffen, diese Hürde ohne fremde Hilfe zu überwinden, weil sie eben nichts anderes kennen. Wenn frühzeitig eine Vertrauensperson (oder mehrere) da ist, werden die Kinder vielleicht gar keine "Rotzgören". Aber wenn sich niemand findet, der hilft, dann gibt es eben die nächsten Generationen, die aufs Neue kaputtes soziales Umfeld erzeugen ... |