| rattentod | Nach einer erinnerungswürdigen Stunde in einem Seminar an der FH dass wiederholt wird, ein paar Worte und Fragen zum studieren: Anekdoten ... - Mein Informatik Prof. hatte für ein Modell plädiert in dem man 200 E Pfand für ein Kurs hinterlegt, damit man ihn ja auch regelmässig besucht - wer ihn nicht besucht bekommt sein Geld nicht zurück und die den Kurs bestehen bekommen das Geld der Leute als Belohnung. - In Rheinland-Pfalz, ... gibt es jetzt demnächst ein Gutscheinheft, man reißt einen Gutschein pro Vorlesung/Seminar raus und darf damit den Kurs umsonst besuchen. Die Gutscheine sind etwas mehr als man an Kursen für sein Studium besuchen muss. Wer fertig ist und welche über hat, kann an die UNI und Kurse zur Weiterbildung während des Berufslebens nutzen. Wer keine mehr über hat aber trotzdem noch was belegen muss, muss draufzahlen und zwar ordentlich - ca. 2000 E für eine Vorlesung. Gerecht? Ich frage mich langsam ob das alles so gerecht ist und vor allem verstehe ich nicht wie man als Hochschullehrender solche Gedanken haben kann und fördern will. Die Situationen sind nicht feierlich (die Mainzer Anglistik Leute können davon zum Beispiel ein Lied singen), aber in Wiesbaden ist es einfach auch nur frustrierend. Abgesehen davon will die CDU Hessen auf Intiative einer Hochschulpartei (natürlich christdemokratisch) den Asta abschaffen ... es wird wirklich immer besser. Seufz. Wie sieht denn eure Lösung aus? Überall wird nur gejammert dass wir so wenig Akademiker haben und dann werden einem Steine in den Weg gelegt, mit Unsinn bestraft (wir müssen Bachelor/Master Abschlüsse einführen, aber im Ausland werden sie z.T. nicht anerkannt oder im öffentlichen Leben (Ämter, etc.) diskriminiert ... |
| Paladin | Die Studentenlobby bröckelt leider immer mehr. Wenn es einem Land schlecht geht wird immer zuerst an der Bildung gesparrt und anschließend klagt man über Pisa, etc. Das fängt in der Schule an und geht an der Uni weiter. In NRW wurden die Sozialhilfezuschüsse für das Abitur gestrichen. Also muss ein Sozialhilfeempfänger, wenn er Abi machen will selbst zusehen, wie er es finanziert. Als Lösungsvorschläge tauchen nur so Sachen wie Schulsponsoring auf, ohne die Gefahren zu betrachten. Naja, die Leute die sich sowas überlegen, haben ihr kostenloses Studium ja auch alle schon in der Tasche. MfG Arne |
| Julya | ich finds eine riesenfrechheit!!! ich bin auch studentin und bekomme schon kein bafög. meine eltern versuchen mich, so gut es geht, zu unterstützen, aber das geld reicht natürlich vorne und hinten nicht. ich komme jetzt ins zweite semester und habe mir bis heute noch kein einziges buch gekauft, weil ichs mir einfach nicht leisten kann. erst die materialien, die ich anschaffen mußte (das meiste hatte ich sogar schon), dnan die exkursion, dann hier mal 10€ für'n reader, dann da mal 5€ für'ne fahrkarte oder für ein museum, ausstellung (alles fürs studium). ich habe jetzt einen job gefunden gefunden und muß sehr hart für mein geld arbeiten, aber große sprünge kann man darum dennoch nicht machen. es kommt sogar oft soweit, daß ich kaum geld für essen habe und so krass es sich anhört, ich hab deswegen schon vier kilo abgenommen. wenn man als student kein bafög kriegt, bekommt man auch für sämtliche andere kosten keine ermäßigung, obwohl es total unlogisch ist. wer [b]kein[/b] bafög bekommt, ist meist noch beschissener dran als die, die welches bekommen. und jetzt noch sowas??? die wollen doch echt mit aller macht verhindern, daß man sich bildet und gleichzeitig ein halbwegs erträgliches leben führen kann. also, entweder essen, trinken, hin und wieder weggegehen [b]oder[/b] studium! eins geht nur! :mad: :q :mad: julya |
| Seneca | Wie sollen ja auch studieren, und nicht weggehen...! Dummerweise kommt aber nicht jeder Student direkt von der Schule, und ich hätte es jetzt wirklich nicht eingesehen, mein Auto zu verkaufen, und meine Wohnung aufzugegen, nur um ein Aufbaustudium auf meine Berufsausbildung zu machen. Ist übrigens auch ein reines Privatvergnügen, denn ich bin über 27, da gibts ohnehin kein BaFöG. Und so muss ich alles von den 650€ bestreiten, die ich nebenbei im Nachtdienst verdiene... das darunter mein Studium leidet ist wohl nicht verwunderlich. Sollten hier demnächst Studiengebühren eingefürt werden, dann muss ich wohl im 12 oder 14 Semester aufhören...das ist hier die durchschnittliche Studiendauer für Maschinenbauingenieure... Dummerweise bin ich schon im 10ten, und hab erst 50% |
| Seneca | Wenn ich nach meiner Ausbildung eine Stelle bekommen hätte...würde ich jetzt nicht eingeschrieben sein...! |
| l'ange obscur | mit ein problem ist sicherlich der "zustand" mancher fachbereiche. die geräte sind überaltert und die bibliothek mangelhaft ( also geht in den ersten tagens chonmal der kampf um die bücher los) es ist doch irgendwie sehr traurig, wenn sich 500 studenten um 300 plätze in einem hörsaal fast prügeln müssen! deutschland hat fast keine bodenschätze, also kann es doch fast nur mit "wissen" einen gewissen standard sichern. dazu müsste aber die bildung ein bischen mehr gefördert werden. wenn man studiengebühren einführt, dann wird die hochschulbildung wieder nur denen zugänglich, die sich den "luxus" bildung leisten können. also wird wieder mal nach "arm und reich" unterschieden und aussortiert. allerdings denke ich, müsste man die gesamte bildungsmöglichkeit für alle verbessern. der unterschied zwischen einem hauptschüler und einem abiturienten ist einfach zu gross. und es wird viel zu früh aussortiert. ( mit 9 oder 10 jahren) und sozial schwächere kinder brauchen vielleicht einfach eine "fördermöglichkeit - da müssen eben beide eltern arbeiten und die kinder sind sich selber überlassen. l'ange |
| rattentod | @Loner: Ein BA Studium ist kein wissenschaftlicher Studiengang und die Stellen sind wie du durchaus beschreibst nicht gerade leicht zu bekommen. Abgesehen davon ist die Auswahl nicht gerade erfrischend die die BA zu bieten hat, Wirtschaftsinformatik ist fast das höchste der Gefühle wenn man einen informatikorientierten Studiengang sucht. @Paladin: In einem Zeit Magazin hab ich dazu mal einen recht netten Artikel gelesen, über Nokia und die Talentschmiede Schweden. Gefahren von Schul/Uni Sponsoring sind absehebar, dabei aber vielleicht auch umgehbar. Im übrigen ist es für meinen Informatikprof unvorstellbar welche Standards Studenten versuchen zu halten und warum sie so oft arbeiten gehen. Letztlich betrachtet finde ich es einfach erschreckend wie man zu Lösungen wie höheren Studiengebühren kommen kann wenn man doch zugleich mehr Studenten will. Wer an meiner FH über die Regelstudienzeit in seinem FB kommt, darf draufzahlen - ich freu mich jetzt schon. Grüsse ... |
| decay73 | zu Deinem Prof.: Wahrscheinlich macht er eine schlechte Vorlesung, weshalb die Studenten weg bleiben. Mit EUR200 "Pfand" sähe es natürlich anders aus (solche denkwürdigen Vorschläge kommen irgendwie immer von den schlechten Profs). AStA abschaffen? Na klar. Der war ja schon immer ein Dorn im Auge eines jeden rechschaffenden Christdemokraten (wobei man das Wort Demokrat hier vielleicht nicht mehr allzu ernst nehmen sollte). Ansonsten halte ich jegliche Studiengebühren für absoluten Schwachsinn. Besser wirds dadurch jedenfalls nicht. Da mittlerweile die meisten Studenten kein BaföG mehr bekommen können, obwohl die Eltern auch nicht mehr viel übrig haben, werden die Studiengebühren auch noch von den Studenten aufgebracht werden müssen. Was logischerweise zur Folge hat, daß sie noch mehr nebenher arbeiten müssen und noch weniger Zeit für das Studium haben. Studieren ist jetzt schon reiner Luxus... Vielleicht sollten die Hochschullehrer, die ja sonst immer so stark auf die Freiheit ihrer Forschung und Lehre bedacht sind, sich mit den Studenten zusammen tun, anstatt immer nur gegeneinander zu agieren. ~decay~ |
| Harlekin | Nunja. ich hatte auch kein BAFÖG und bin durchgekommen.. also so schlimm kans nicht sein.. abegsehen davon das die meisten Studiosis immer FAULER weden.. (nicht alle!) .. aber grade in den Medienberufen sitzen die in den praktikas und wollen natürlich nur noch mit den Neuesten des Neuesten arbeiten (lassen) und sind kreativ meilenweit von irgendwas weg.. Ich weiss noch das zum Studienfachbeginn an meiner FH die Leute was machen wollten.. egal mit was.. und wenns mit nem alten ausgeleierten Kasettenrecorder ist oder mit einer Handycam.. und wenns nur fürs archiv war oder aus reienr selbstbefriedigung.. jetzt musses ein Minidisk recorder sein und ne steadycam oder ein Kamerawagen mit aufwendiger beleuchtung etc.. und dabei werden simple dinge einfach vergessen oder man ist einfach zu blöde.. (wer stellt schon Kamery auf ein voll ausgefahrenes Stativ bei einem Konzert neben dem Mischpult auf die Bühneteile und wudnert sich nachher das das Bild wackelt..) ein wenig kann ich die leute verstehen die "sieben" wollen. aber bitte nicht so wie meine Hochschule.. seitdem dort nach Numerus Klausus entschieden wird.. fehlts gewaltig an Hirn.! (man sollte eigentlich meinen andersrum) Studiengebühren fürs studieren zu verlangen ist der Falsche weg, ebenso wie numerus Klausus.. Hinsetzen,mit den Leuten reden.. udn Zwar leute aus der Wirtschaft. nicht alte vergessliche Professoren von Vorgestern, sondern Leute die wissen WAS oder WEN sie haben wollen.. naja wat solls .. ich bin raus ..*fg* ids +ddd* H. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von Harlekin [/i] [B]also so schlimm kans nicht sein..[/B][/QUOTE] ist es aber... zum einen, dass bafoeg-anträge extrem langsam bearbeitet werden... ich habe im dezember beantragt und immer noch nix bekommen (nicht mal eine auskunft!!!! :mad: ) o-ton des zuständigen bearbeiters: "ich hab gleich mittagspause..." ebenfalls eine himmelschreiende ungerechtigkeit ist, dass man ab 25 (mit einrechnung der bundeswehr- bzw. zivildienstzeit ab 26) nicht mehr familienversichert ist... also im monat über 50 euro an krankenkassenbeiträgen abführen muss... es ist in dem fall vollkommen irrelevant, ob man noch studiert oder ob man eben erst später angefangen hat... also eine bestrafung derjenigen, die sich in fortgeschrittenerem alter noch weiterbilden wollen... um über die runden zu kommen, geht es nicht ohne nebenjob... dass darunter die studienleistung leidet, ist kein wunder... und wenn man dann hört, was noch alles auf einen zukommt, könnte man anfälle kriegen... aber natürlich sind studenten ja vorrangig faul und liegen auf der tasche des staates... *rumschrei* |
| decay73 | [QUOTE]ist es aber... zum einen, dass bafoeg-anträge extrem langsam bearbeitet werden... ich habe im dezember beantragt und immer noch nix bekommen [/QUOTE] ...ja, das gabs bei mir auch. Und als ich dann gefragt habe, ob ich dann wenigstens die anfallenden Zinsen aufgrund der Kontoüberschreitung ersetzt bekomme, kam nur ein entrüstetes "NEIN! Natürlich nicht...!" So wirds jedenfalls nichts mit der angekündigten Bildungsoffensive...selbst in Rolands Hessen nicht ;) ~decay~ |
| Julya | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]ist es aber... zum einen, dass bafoeg-anträge extrem langsam bearbeitet werden... ich habe im dezember beantragt und immer noch nix bekommen (nicht mal eine auskunft!!!! :mad: ) o-ton des zuständigen bearbeiters: "ich hab gleich mittagspause..." [/QUOTE] *nick* ich hatte mein bafög anfang oktober 02 beantragt. ab dezember hab ich dann angefangen hinterherzutelefonieren. die frau war zum kotzen nett und nach dem x-ten telefonat hat sie mir dann gesagt, daß spätestens ende januar das geld auf meinem konto wäe (von okt bis jan ne menge geld...) als dann im feb immer noch nix drauf war, kam dann irgendwann ein wisch, wo draufstand, daß ich keinen cent kriege. wirklich prima! das hätte sie mir auch gleich sagen können, denn das ausrechnen, wer wieviel bafög bekommt, dauert fünf minuten und keine vier monate! :mad: |
| Harlekin | Ich hab den Stapel Bafög Antragswust einfach in die Tonne getreten.. einmal kurz durchgeschaut hab ich schnell erkannt das für mich wohl die Lösungsmenge Null ist.. ich weiss auch nicht warum es bei den öffentlichen Stellen mit deren starren System so lange dauert bis irgendwas eingearbeitet ist.. ich hab z.B. 4 wochen auf ein Kopiertes stück papier gewartet *grübel* (extrem langsamer Kopierer??) was ich allerdings ne Frechheit finde ist, das diese leute einem alles erzählen dürfen ohne das irgendwer sie zur rechenschaft ziehen darf.. Also unter anderem auch das man Geld bekommt und das dann überhaupt nicht stimmt. (wer leiht sich nicht mal schnell was wenn er vom BAföGAmt ne zusage bekommt ? ) *GRRRRRRRR* ids *ddd* H. |
| herbstelfe | war heute mal wieder im bafög-amt, weil die mal wieder irgendeinen schriebs haben wollten. dabei hab ich meinen antrag im oktober gestellt, im januar kam das erste geld...aber es ist bis heute noch nicht genau berechnet worden, weil die seit letztem jahr ne genaue finanzüberprüfung machen. man muss echt jeden mist bescheinigen können. meine sachbearbeiterin hatte aber selber keinen blassen schimmer, was sie eigentlich so genau von mir wollte. sie meinte nur, sie meldet sich...na toll, ich darf mich dann wieder anstellen *mecker* den studies wirds echt nicht leicht gemacht. und dann noch studiengebühren..als obs nicht schon teuer genug wäre :o |
| sputnikkid | ich stelle immer wieder fest, daß es sich wohl immer noch nicht herumgesprochen hat, daß man nen bafög-antrag rechtzeitig stellen muß. letztes jahr haten wir den neuen antrag anfang juli abgeschickt und es war das erste mal, daß es dann im september auch geld gab. die jahre davor war das immer son problem.... aber ich will den leuten vom bafög-amt nicht unterstellen, sie würden nicht arbeiten. schließlich hat es da ein sachbearbeiter mit ein paar hundert anträgen zu tun und nicht bei allen leuten sind die familienverhältnisse so einfach zu durchschauen (wenn ich da an meine oder an elfchens familie denke, dann blick ich das noch nicht mal richtig). außerdem kommen jedes jahr auch immer neue sachen dazu, mit sowas muß man auch erst klarkommen.... noch ein paar gedanken zum studium: also ich kann es durchaus verstehen, daß wege gesucht werden, die studenten zu motivieren, ihr studium in der vorgesehenen zeit abzuschließen, aber irgendwie setzen diesbezügliche überlegungen immer an der falschen stelle an. auf der einen seite wird diskutiert, studiengebühren einzuführen oder andere merkwürdige modelle zu verwirklichen (hier gabs ja schon ein paar beispele). auf der anderen seite wird es manchen leuten aber auch zu einfach gemacht, sich auf kosten der steuerzahler auf die faule haut zu legen. in vielen studiengängen an der uni z.b. ist es überhaupt kein problem, eingeschrieben zu sein und vielleicht auch noch bafög zu kassieren ohne auch nur einen finger krumm zu machen. probleme kriegt man da frühestens im vierten semester, wenn an die erste zwischenprüfung geht und das bafögamt nen nachweis haben will, ob man die denn auch bestanden hat.... oder man macht es leuten einfach nur schwer. da wird dann halt nur alle vier semester ein kurs angeboten, den man aber unbedingt belegen muß, um weitermachen zu können. und die sind dann natürlich wieder hoffnungslos überlaufen. ich könnte hier noch ein paar sachen aufzählen, die sich alle wiedersprechen und wo man sich echt fragen kann, wer da mal wieder nicht nachgedacht hat.... aber so ist das in der deutschen bürokratie. es fehlen immer wieder die richtigen konzepte. wenn was nicht paßt, denkt man sich schnell mal was aus, damit es eine kurzfristige besserung gibt. auf lange sicht funktionieren solche sachen aber meist überhaupt nicht und richten nur noch mehr schaden an.... |
| Philps | Klingt echt nicht gut, um anfangen wollen zu studieren. Das Gymnasium kann man sich hier zu lande kaum mehr leisten (Transportgeld) und nun machen sie weiter mit dem Studium. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich dadurch viele leichter entscheiden werden können, und zwar für eine Ausbildung. Könnte mir vielleicht aber einer erklären, was es sich mit AStA auf sich hat? |
| herbstelfe | ach...das is ja lustig. :D zufälle gibts |
| rattentod | @Loner: Du hast mich vielleicht etwas falsch verstanden oder ich hab mich ungeschickt ausgedrückt - was ich letztlich meine ist dass ich zum Beispiel mit meinen 2,6 keinen BA Studiengang finden würde. Abgesehen davon studieren die BA Leute weniger als die FH Leute, dass man leicht gereizt wird dem gegenüber (schreiende Ungerechtigkeit - was ist heutzutage schon gerecht?!) ist vielleicht verständlich. Als Qualifizierung reicht es und ist sicherlich mehr Wert als der verkrampfte Bachelor. Grüsse ... P.S.: Ich hab neulich jemanden kennengelernt der 25 E im Monat bekommt ... Man o Man, dieser Reichtum |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von sputnikkid [/i] [B]ich stelle immer wieder fest, daß es sich wohl immer noch nicht herumgesprochen hat, daß man nen bafög-antrag rechtzeitig stellen muß. [/B][/QUOTE] was ist rechtzeitig? anfang dezember kam mir jedenfalls früh genug vor... ich hatte vorher gearbeitet und leb(t)e von rücklagen... ich dachte immer, das 3 monate reichen... @phelps: asta ist der "allgemeine studentenausschuss"... ne art studi-parlament... |
| Julya | [QUOTE][i]Original geschrieben von sputnikkid [/i] [B]ich stelle immer wieder fest, daß es sich wohl immer noch nicht herumgesprochen hat, daß man nen bafög-antrag rechtzeitig stellen muß. [/B][/QUOTE] kann mich danur rüsipu anschließen... wann bitte soll man das denn stellen? ich hatte mich ja vorher sogar noch erkundigt und die meinte, daß aaaallerspätestens nach drei monaten das ding bearbeitet wäre. auf dies drei monate hab ich mich dann auch eingestellt. nur, die sagten mir erst, daß ich was kriege und dann hab ich doch nichts bekommen. und sicher ist es von fall zu fall unterschiedlich und auch schonmal schwieriger zu errechnen, aber ich hatte, mit hilfe meines vaters vorher schon ausgerechnet, daß uns,bzw mir, eigentlich was zustehen müßte, zumindest laut angaben, die man sich im internet zum bafög besorgen kann. was solls, warum sollte man es auch halbwegs einfach haben als student... *schulterzuck* |
| engelchen | Jetzt mal im Ernst: Gibt es hier irgendjemanden, der sein Studium komplett selbst finanziert? Ohne Eltern, ohne Kindergeld? Wie um alles in der Welt macht ihr das, bzw. was studiert ihr??? |
| maerchenmond | [QUOTE][i]Original geschrieben von Harlekin [/i] [B]Nunja. ich hatte auch kein BAFÖG und bin durchgekommen.. also so schlimm kans nicht sein.. abegsehen davon das die meisten Studiosis immer FAULER weden.. (nicht alle!) .. [/B][/QUOTE] hm... mag ja sein und ich glaube, daß es auch nicht unmöglich ist, sein studium ohne BAfÖG zu finanzieren. dann müssen die universitäten aber sicher mit einer längeren studienzeit rechnen - worüber sich besagter dozent bei uns ja beschwert hatte (in diesem sinne rattentod - du weißt, du leidest nicht alleine). mal ganz abgesehen davon, daß viele studenten vielleicht auch nicht ewig studieren wollen, sondern ihre ausbildung auch irgendwann mal beendet sehen wollen. ich zumindest hatte nicht vor, mit 30 immer noch kein festes einkommen zu haben, weil's ab einem bestimmten alter schwer ist überhaupt einen job zu finden! und wenn die eltern einen zusätzlich finanziell nicht unterstützen können, ist man eben auf BAfÖG angewiesen! das die meisten studenten immer fauler werden mag auch nur zum teil stimmen. mir könnte man es allen anscheins nach auch ersteinmal nachsagen - bin jetzt gerade mal im 2. sem und habe im letzten 1 schein von 7 geschafft. durch die anderen prüfungen bin ich gnadenlos durchgerasselt. zu wenig gelernt? ja, sicherlich auch, aber die entscheidende frage ist doch nur warum?!? da ich logischerweise meinen antrag für's BAfÖG erst zum anfang des studium stellen konnte hatte ich also vom letzten sept bis januar diesen jahres KEIN geld - nicht einen pfennig! also bin ich das gesamte erste semester fast nur auf ämter gerannt, um zu sehen, wo ich geld für miete und essen, etc aufbringen kann, doch überall habe ich nur zu hören bekommen:" sie sind student, sie bekommen BAfÖG, von uns kriegen sie nix". als ich dann beim sozialamt mal meinte, daß es doch dann ein loch im sozialen gefüge des "grandiosen deutschlands" gäbe, lautete die einfache aber prägnante antwort: "ja" . danke vater staat! danke für deine unermüdlichen einsatz bezüglich deiner eigenen zukunft. ich kann dazu nur den kopf schütteln! :mad: es studiert sich einfach sch..., wenn man nicht weiß, wo man morgen vielleicht mal ne scheibe brot herbekommen soll, weil man sich keine leisten kann! naja, und dadurch, daß ich ein semester verloren habe, habe ich die dumpfe befürchtung, daß ich ab dem 4. sem kein BAfÖG mehr bekomme, weil ich die erforderlichen scheine nicht nachweisen kann, die ich bis dahin haben muß, weil ich's einfach nicht schaffe! oder kann mir vielleicht jemand eine guten rat geben, wie man 14 scheine in einem semester schreiben kann?! naja, und wenn jetzt auch noch studiengebühren eingeführt würden... reden wir nicht davon. aber wie meine lösung aussieht, weiß ich noch nicht. ich glaube nicht, daß es so etwas wie eine patentlösung überhaupt gibt und mit sicherheit wird es immer leute geben, die mit der gesamtsituation unzufrieden sind. dieses "märkchen-prinzip", von dem unser dozent sprach ist sicherlich eine elegantere lösung als "pfand-gelder" für vorlesungen oder ähnliches (ich muß ja ganz ehrlich zugeben, daß ich seine meinung zumindest nachvollziehen kann, wenn ersagt, daß er die erfahrung gemacht hat, daß die studenten einfach vorlesungen und übungen belegen und dann - aus was für gründen auch immer - nicht hingehen und somit der fachbereich geld zum fenster rauswirft, weil die übungsleiter & co ja trotz allem bezahlt werden wollen), aberder stein eder weisen ist das noch lange nicht... |
| Rabenmutter | *mal nen Erfahrungsbericht beisteuert* Was das Warten auf Bescheide angeht, kann ich ebenfalls ein Trauerlied singen. .. Bei mir kommt noch dazu, daß ich alleierziehende Mutter bin, leider zu wenig Unterhalt von meinen Eltern bekomme, der mir aber in der vollen Höhe - so wie er laut Bafögbescheid von meinen Eltern gezahlt werden müßte auf sämtlichen Ämtern als REALES Einkommen angerechnet wird. Arbeiten gehn kann ich nicht, weil ich ja REAL sooooviel habe, dass es locker reichen müßte (würde es ja auch, iss nur nich so) und ich dann über die Kindergeldgrenze käme... Eine AUsnahme gibt es jedoch, das Wohngeldamt. Die haben mir doch tatsächlich geglaubt, dass ich mit 720 € im Monat für mich und die Kurze auskommen muß... dachte ich zumindest. Ich habe vor kurzen einen Brief bekommen, dass mein monatl. Einkommen wohl unterm Sozialhilfesatz liegt, sie mir also kein Wohngeld berechnen können, weil ich zuwenig Geld habe .... und dass ich mich doch bitte an das zuständige Sozialamt wenden möchte... von denen ich aber nichts bekomme, weil ich Studentin bin.... bzw. das ich meine Eltern verklagen soll, damit mein Lebensunterhalt sichergestellt werden kann .. ja, klar! Mit Nachhilfestunden kann man sich ja ne Zeitlang über Wasser halten, aber ich denke, dass man, egal weshalb man nur wenig Geld hat, irgendwann ne Macke kriegt. Psychische Belastung und so. Und wenn man dan noch die erfreuliche Aussicht gestellt bekommt, ab demnächst 650 € bezahlen zu dürfen (davon bin ich ausmahmsweise mal nicht betroffen wegen alleinerziehender Zusatzgnadensemester) kann darunter eigentlich nur das Studium leiden. Mal davon abgesehen, daß jetzt das Sommersemester beginnt, in dem bekanntlich ca.2/3 bis die Hälfte der Dozenten ihr Forschungssemester nehmen. ES ist einfach zum heulen, in EW gibt es nicht mal 20 Kurse für Pflichtveranstaltungen in E2/E4 ... möglichst noch alle (am Dienstag und am Donerstag)die von allen... mehreren tausend Studenten... irgendwann mal besucht und mit Schein abgeschlossen werden müssen. In Deutsch siehts fürs Haupstudium auch nicht viel besser aus, da sind es glaub ich immerhin 15 für weniger Studierende. Als ich mich bei der zuständigen Stelle beschweren wollte, wie ich denn bitte bei einem solchen Angebot in der Regelstudienzeit (theoretisch, was ich ihnen natürlich nicht gesagt habe) mein Studium schaffen solle, wurde mir doch tatsächlich gesagt, das es egal wäre, ob sich die Veranstaltungen überschneiden, ich mich also evtl dreiteilen müßte, um alle "vorgesehenen" Veranstaltungen zu besuchen, denn schließlich werden sie ja angeboten und wenn halt so viele Studierende diese Kurse besuchen müssen, dann soll ich eben als erste da sein, damit ich auch noch nen Platz bekomme! *rumwüt* Soviel zum Thema faule Studenten und nixtuende - dem - Staat- auf - der Tasche- Lieger! Muss ich dazu noch was sagen? |
| Lordlachdoch | Es gibt sie also wirklich noch, die Studenten. die nicht in der 1-Zimmer Eigentumswohnung leben und ein Auto zum Abi bekommen haben. Sehr tröstlich! Zunächst mal: ich bekomme kein Bafög, nur Kindergeld und habe einen Job. Ich muss ehrlich sagen ich hätte nicht mal was gegen Studiengebühren aber nur wenn die Herren und Damen Professoren sich zusammenreissen und guten Unterricht machen. Ein Beispiel: Zum Beginn des Semesters sind im Schaukasten alle Veranstaltungen eines Profs ersatzlos gestrichen. Darunter ein Hauptseminar. Begründung: Kurzfristiger Lehrauftrag in Kiel (ich studier in Bayern) wäre ja noch nicht so schlimm hätte nicht sein Kollege ein Forschungssemester angemeldet. Ende vom Lied: Ein einziges Hauptseminar blieb übrig. 78 Studenten prügelten sich darum daran teilzunehmen weil sie die Scheine brauchten. Ablauf des Seminars: 5er bis 8er Gruppen hielten Referate welche die ganzen 90Min füllten. Ein sehr intensives Seminar das mir viel gebracht hat :mad: Dies Semester geht es heiter weiter. Meinereiner braucht 2 Hauptseminare. Nun stellte sich heraus, dass alle Seminare der insgesamt 4 Professoren der 2 Fachrichtungen am selben Tag zur selben Zeit statt finden!!!!!!!! WIE SOLL ICH DAS MACHEN??? Ich kann mich nicht zerteilen! Und dann heisst es Studenten studieren nicht schnell genug. Hätte mir die Uni nicht ständig Steine in den Weg gelegt wäre ich wohl schon raus aus dem Laden! Irgendwie ist es nur tröstlich, dass Studenten in ganz Deutschland die selben Sorgen haben. In diesem Sinne: Nur die harten kommen in Garten! Ihr macht das schon! und ich hoffentlich auch:D Gruß vom Lord |
| Pitch-Black | Studieren in Deutschland wird immer schwerer. Ich studiere auch schon ne ganze Weile, bekomme kein Bafög, jobbe was das Zeug hält um all die Rechnungen zu bezahlen. Die Bücher sind entweder total veraltet, oder stets und ständig ausgeliehen, weil sich 100 Studis um 5 Exemplare streiten müssen. Witzig. Kaufen kann man die schlichtweg auch nicht alle, das Geld hab ich einfach nicht übrig. In Vorlesungen sitzen teilweise so viele Leute, das man nichts mehr versteht, weil der Hörsaal so brechend voll ist. Der Prof. ist genervt, läßt es natürlich an den Studis aus, ja ja. die Asta wollen sie ja schon länger abschaffen, das fehlte noch, dann ist ja das einzige Organ der Studis weg, was den Verwaltungsfuzis da noch ein wenig die Stirn bieten kann. Wer wird uns dann in unseren Belangen vertreten. Dann können sie uns ja gleich entmündigen. Ich studiere anner FH. Was bei uns auch so eine Sch... ist, das man sich für diverse Vorlesungen schon nen halbes bis 1 Jahr im Voraus anmelden muss, weil man sonst keinen Platz mehr bekommt, das kann doch nicht sein. Die Studis lauern den Profs schon am Auto auf, damit sie noch den einen oder anderen Schein bekommen, weil man in der Sprechstunde doch eh nich ran kommt, weil für die 1 Stunde wo der Prof ein sogenanntes offenes Ohr hat, sich vor seiner Tür so 40-60 Leute tummeln, die alle was von ihm wollen. Da sitzte dann ewig und drei Tage davor, verpaßt natürlich Deine eigene Vorlesung, super. Studiengebühren. Noch so ein Thema. ich finde das ist der völlig falsche Weg. Das führt nur dazu, das es ein Zweiklassensystem geben wird. Die einen, die es irgendwie finanzierbar machen und die anderen die vielleicht viel mehr Willens sind, zu studieren es sich aber nicht leisten können, die dann eine Ausbildung machen müssen, gezwungener Maßen. Ja ja, Deutschland als Bildungsstaat, geht immer mehr den Bach runter. |
| Eiselfe | ich fang voraussichtlich im oktober an zu studieren... soweit ich weiß, kann ich diesen bafög-antrag doch erst stellen, wenn ich einen studienplatz habe, oder? was wohl noch ein, zwei monate dauern wird... na toll, wenn ich dann noch ewig nix kriege :-( |
| sputnikkid | @Eiselfe: du kannst den bafög-antrag auch schon stellen, bevor du eine zusage für den studienplatz hast (und solltest das dann auch bald tun), denn geld gibts sowieso erst, wenn du die immatrikulationsbescheinigung eingereicht hast und die bekommt man ja erst kurz vor studienbeginn.... außerdem können die bafög-anträge auch übertragen werden, d.h. wenn du ihn in einer stadt gestellt hast und in einer anderen stadt den studienplatz bekommst, ist das auch nicht das problem.... |
| Pitch-Black | Also was mich angeht, ich finanziere mir mein Studium auch selbst, komplett. Wohne mit Freundin inner 2-Zimmer Wohnung und gehe 5x die Woche arbeiten, um mir alles leisten zu können. Wenn man will, kann man so manches schaffen. Was ich immer wieder bemerkenswert finde, sind Frauen, die da 1-2-3 Kinder haben, eventuell noch nen Mann und arbeiten gehen und dazu noch studieren, die finde ich "WOW", Hut ab, vor allen, die das koordiniert bekommen. Die haben sich nen Guten Abschluss redlich verdient. |
| hagzissa13 | also, das mit den Gutscheiheften ist ja wohl der Hammer. Damit sollen die Studenten doch nur genötigt werde, die Vorlesungen zu besuchen! Klar, man kann jetzt sagen, daß man das ja wohl auch von Studenten erwarten kann, daß sie in die Vorlesungen gehen. Tun sie auch! - Wenn die VL gut sind und das sind die meisten nicht und darum gehe ich da auch nicht hin, langweilen kann ich mich auch alleine und Bock auf Dozenten, die von Methodik und Didaktik soviel Ahnung haben, wie ne Kuh vom doppelten Rittberger und denen die Motivation förmlich aus den Augen springt, auf deren VL kann ich auch gerade gut verzichten!!! Meiner Meinung nach soll das nur auch schechten VL's Zuhörer verschaffen... falscher Weg, meiner Meinung nach... schöne Scheiße! Asta abschaffen? Wenn ich sehe, was mein Geld jedes Semester im Asta für einen Scheiß (z.T.) finanziert, finde ich es gar nicht so dumm, da mal genauer nach zu gucken. Ich habe lange Zeit genau gegenüber den Asta-Räumlichkeiten gewohnt... und habe mich damals schon ständig darüber aufgeregt, daß da außer Partys nicht viel läuft und das ich sowas auch noch mit meinen Semesterbeiträgen mitfinanzieren soll, die ich durch Nebenjobs verdienen muß, finde ich nicht in Ordnung! Dieses Geld könnte man, meines Erachtens nach, wesentlich sinnvoller z.B. für eine bessere Lehre einsetzen. Ich weiß nicht, wie das in anderen Studiengängen ist, aber in der Humanmedizin liegt da verdammt viel im Argen. Da würde ich lieber sehen, daß mein Geld Stellen in der Lehre finanziert, anstatt daß ich Partys und dauernde gerichtliche "Kindergartenprozesse" zwischen Burschenschaftlern und Astagruppen finanzieren muß, weil die sich untereinander wirklich benehmen, wie Kleinkinder im Sandkasten! Sorry, aber da fehlt mir jegliches Verständnis für, vollkommen.... Hagzissa - per aspera ad astra - |
| sutekh | @ Julya Das höhrt sich ja ziemlich schlimm an. Aber bekommst du denn nicht wenigstens mit dem Studentenausweis ein paar Ermäßigungen? Leider sind das auch nicht gerade viele denke ich ... . Und evtl. Kindergeld? Ich denke es sollte umbedingt gewahrt bleiben das das Studium generell keine Studiengebühren kostet. Ich denke es kann nicht sein das das Studium irgendwann nur noch "priviligierten" Menschen zugänglich ist. Auch wenn das in Teilen auch heute schon so ist - denn natürlich kostet ein Studium trotzdem Geld auch wenn es keine direkten Studiengebühren gibt (meist auch den Eltern) und so ist es so das denke ich auch heute schon sich nicht jeder ein Studium leisten kann aber eine weitere Einschränkung halte ich nicht für sinnvoll. Im Gegenteil sollte man ein Studium mehr fördern. Auf der einen Seite wird immer von zuwenig Fachkräften geredet auf der anderen Seite jedoch gibt es zuwenig Studienplätze was zu hohen NC Werten führt was wiederum dazuführt das nicht jeder sein Wunsch Studium beginnen kann was ich eigentlich ziemlich schlimm finde. Finanzielle Unterstützung für die Hochschulen sollte von staatlicher Seite aus erfolgen und nicht von den Studierenden aber ich denke leider wird das wohl auf lange Sicht wahrscheinlich doch so kommen das man für sein Studium bezahlen muss... . |
| hagzissa13 | @ suthek also was die Studiengebüren betrifft: Die "ewigen Studenten" könnten von mir aus ruhig zur Kasse gebeten werden. 2 oder 3 Semester mehr können es ja ruhig werden, jeder kann mal länger krank werden, Zeit zum Geld verdienen brauchen oder ein Freisemester für Examensvorbereitungen oder Doktorarbeit benötigen. Aber wenn ich sehe, daß einige Leute ihr Leben mit Studieren verbringen und der Allgemeinheit dadurch verdammt viel Geld kosten (Geld, was meines Erachtens besser in die Qualität des Studiums zugunsten aller fließen sollte), dann geht mir die Hutschnur hoch! Gruß Hagzissa - per aspera ad astra - |