| Couljin | Hi, wollte meinen Ärger über die Voreingenommenheit gegenüber dem Satanismus Luft machen. Es ist doch eine ziemlich beschissene Sache, wenn man jedes Mal angemuckt wird, nur weil man gerne in schwarzen Klamotten + Mantel durch die Gegend läuft. Da ist die Verbindung schnell hergestellt und schon gilt man als Satanist (ich komme vom Land, ich weiß wovon ich rede). Aber gut, ich bin ein Satanist und auch gewissermaßen stolz drauf. Jetzt kommt nur der Knackpunkt, der mich immer wieder aufregt: Die Leute glauben nämlich, ich würde Nachts auf dem Friedhof rumlaufen und irgendwelche Rituale zelebrieren. UNSINN !! Dass der Satanismus mehr eine Lebenseinstellung als eine Religion ist, wollen nur die wenigstens einsehen. Und die es dann doch tun, verurteilen einen aufgrund dieser Lebenshaltung. Ich finde, man sollte die ganze Bevölkerung mal aufklären, was es mit dem Satanismus (oder dem "Modern Satanic Lifestyle") überhaupt auf sich hat! Aber nun fragt sich der eifrige Leser: "Und was soll das mit den Medien in der Betreffzeile?" Genau das kommt jetzt. Ich gebe nämlich den Medien zum Großteil die Schuld an dieser Voreingenommenheit. Brauchen sie doch nur etwas, um ihre scheiß Einschaltquoten in die Luft schießen zu lassen. Allein durch die Medien hat der Satanismus ein extrem schlechtes Bild bekommen. Ich mein, gut es gibt wirklich ein paar Spagallos, die meinen, der gefallene Engel würde zu ihnen sprechen und ihnen befehlen, Menschen zu ermorden. Aber wovon gibt/gab es wohl mehr? Leute, die Menschen im Namen Satans töten, oder Leute die im Namen Gottes andere Menschen töten? Und was ist mit den Leuten, die im Namen Allahs einen Krieg anfangen und es dann auch noch wagen, ihn "heilig" zu nennen? Nur durch die Medien werden sämtliche Religionen/Lebenseinstellungen, allen voran der Islam, dann der Satanismus schlecht gemacht. Ich finde wirklich, man sollte genau da etwas tun. Der Islam wird ja noch oft genug verteidigt und als nicht-schlecht gehandelt (dieser Meinung bin ich übrigens auch). Aber beim Satanismus werden komischerweise nur Leute gefragt, die ganz klar dagegen sind. Ich habe so gut wie noch nie ein Interview gesehen, wo jemand mal den Satanismus wirklich klar verteidigt. Naja, wie denkt ihr denn darüber? |
| Garry | Kann man nichts machen, denn der SATANismus ist nunmal durch das Christentum in die schlechte Richtung vorbelastet. Denn Satan stellt ja schliesslich das böse dar für die Menschen. |
| kno_Osch | Naja, Satan verkörpert in den Augen des großteils der deutschen Bevölkerung nunmal das böse (besonders bei den "BILD" lesern). Dagegen kann man nix machen solange nicht irgendwer der weiss was er redet zu worte kommt.... |
| Gevatter Tod | [QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i] {... und: wenn Satanismus mehr Lebenseinstellung als Religion ist, warum hat es diese Lebensansicht (?) dann eigentlich nötig, sich einer doch etwas bzw. stark religiös vorgeprägten Figur zu bedienen, als Frontfigur bzw. namensgebende Kraft? Ja, schon klar: Provokation ist alles - aber man sollte denn auch mit den dazugehörigen Begleiterscheinungen leben können } [/B][/QUOTE] Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. |
| Garry | Satanismus ist eine Religion, wie jede andere, bloss haben sich die Erfinder einen schlechten Namen ausgedacht. Hiesse es Himbuktu oder so, dann würde sich darüber keiner aufregen. nur an dem Satan stören sich die Menschen |
| Gevatter Tod | [QUOTE][i]Original geschrieben von Garry [/i] [B]Satanismus ist eine Religion, wie jede andere, bloss haben sich die Erfinder einen schlechten Namen ausgedacht. Hiesse es Himbuktu oder so, dann würde sich darüber keiner aufregen. nur an dem Satan stören sich die Menschen [/B][/QUOTE] Hat ja niemand die Satanisten gezwungen, sich so zu nennen. |
| Couljin | Satanismus ist KEINE Religion. Bei einer Religion wird etwas geehrt. Ein Gott, eine höhere Instanz oder ähnliches. Der Satanismus hingegen ist keine Religion. Und das ganze heißt Satanismus, weil diese Lebenshaltung dem Christentum widerspricht. Man betet nicht einen Gott an, sondern macht sich gewissermaßen selbst zum Gott und glaubt an sich selbst. Dies ist daher ein Abwenden vom Christentum und deswegen dachten sich die Christen (wer auch sonst) den Namen SATANISMUS für diese Philosophie aus. Eben weil es sich von Gott abwendet, genau wie der damalige Engel Satan. |
| Julya | mich würde ja mal interessieren, wie [b]du als satanist[/b] deine lebenseinstellung lebst??? denn - satanismus IST schlecht, da braucht man auch keine medien, die ihn schlecht [i]machen[/i]! es gab hier neulich erst einen thread über satanismus und was er unvorstellbar grausames anrichten kann. (vielleicht hast du ihn gelesen, es ging um die sendung auf ARD, die neulich mal lief...) |
| WinterWolf | Satanismus = Selbstvergötterung = Überheblichkeit = Selbstverliebtheit/Narzissmus Schaut euch die Welt an, meine lieben Herren und Damen "Satanisten" und ihr wisst, ihr habt die Welt fast in euren Händen. Wir sehen ja, wie weit die Menschheit diese Form der Lebenseinstellung gebracht hat... P.S.: Wie man sieht, gibt es ein ungesundes Maß an Selbstbewusstsein P.S.S.: Es ist klar, dass im Namen des Christentums unzählige unverzeihliche Verbrechen geschehen sind - aber: Wie wäre es mal mit Argumenten bezüglich des echten Glaubens? Und damit bezeichne ich nicht die närrische Gutgläubigkeit und Naivität, wie sie von vielen "Christen" repräsentiert wird. Die Prinzipien in der Bibel sind wesentlich besser als die meisten überhaupt wissen... aber man liest ja lieber eine satanische Bibel als die echte Bibel - die Folge: Man baut seine Argumentation auf Vorurteilen und oberflächlichen Analysen auf... bravo. |
| Julya | da schließe ich mich wunterwolf an. ich sehe das auch so, daß satanismus, in der form, wie sie von so vielen möchte-gern-evil-gossicks "praktiziert" wird, nichts anderes ist, als egoismus pur. und genau das ist doch der grund, warum die menschheit den bach runtergeht: jeder denkt immer nur an sich! |
| WinterWolf | Für mich gibt es ohnehin keinen "echten" Satanismus, da dort nachweislich zig verschiedene Denkweisen auftauchen, die sich zumeist auf die eigene Person beziehen. Es gibt alle Formen des Satanismus, jedwede Form der Religion - auch den so verachteten Ritualsatanismus, den es genauso gibt wie den Rest. Ein Paradoxon fällt mir noch auf: "Ihr" Satanisten beklagt euch immer, wie missverstanden ihr seid, aber selber urteilt ihr das Christentum ab ohne groß nachzudenken. Lebt euren "way of life", aber zwingt ihn niemandem auf. Ich selber merke, dass es heutzutage schwerer ist als Christ unbehelligt zu bleiben als als "Satanist". Ich sehe es als Faktum, dass Selbstvergötterung unseren Schritt zur selbsthergeleiteten Apokalypse mächtig beschleunigt. |
| PIPBoy | @ Couljin: Der Satanismus wir in den Medien schlecht gemacht, weil sich damit Geld verdienen lässt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube, dass es Springer und Co. vollkommen s....ßegal ist, ob Satanismus gut oder böse oder sonstwas ist. Wenn die Leute sowas lesen wollen, dann wird damit auch Auflage gemacht. Da bringt es gar nichts, wenn man sich darüber aufregt, weil es keinen Zweck hat. Ziel von Springer und Co. ist es nunmal nicht, durch seriösen Journalismus zu informieren, sondern ihrer Zielgruppe "nach der Schnauze" zu schreiben. Das tun sie. Aber irgendwie begreift das keiner. Warum wollen die Leute aber sowas lesen? Dazu vorweg: Der Witz am Satanismus ist ja, dass die Kirche ihn sich selbst "aufgehalst" hat: Seit Beginn des frühen Mittelalters wollte sich die Kirche stets der rivalisierenden, religiösen Machtgruppen und -personen entledigen (z.B. Kräuterweiber, Katharer u.a.). Also predigte man dem Volk, dass diese Leute Menschen schlachten, Dämonen anrufen, auf Besen durch die Nacht fliegen u.ä. tun würden. Dies könnten sie nur, weil sie mit Satan, dem Bösen, im Bunde wären. Das war natürlich nur Propaganda. Solche Geschehnisse gab es nie (zumindest nicht in Form eines Satanismus als Gegenstück zum Christentum). Aber irgendwann, im Lauf der Zeit, wurde der Bock zum Gärtner gemacht: Es tauchten Leute auf, die sich (aus welchen Gründen auch immer) gegen die Kirche wandten, ihre Propaganda aber für bare Münze nahmen. Seitdem gibt es immer wieder vereinzelte Spinner, die wirklich Menschen mit 666 Messerstichen umbringen u.ä., weil sie glauben, dass sie damit Satan dienen (oder was auch immer) und der Kirche schaden. Was sie aber nicht kapieren ist, - so jedenfalls mein Eindruck - dass das, was sie tun, nur realisierte Lügengeschichten der Kirche sind. (Tja, hätten sie sich mal mehr über den Hintergrund informiert, wären sie wahrscheinlich alle Pfadfinder geworden. ;-) An diesen Spinnern hängt die Presse dann natürlich ihre Storys auf. Weiteres Problem ist auch die genaue Differenzierung der Spielarten des Satanismus: Ist es nun Menschenopfer und Massenorgie oder einfach nur "freies" Leben ohne Zwänge? Du sagst "freies" Leben, aber frag mal dieses durchgeknallte Satanisten-Pärchen, das jetzt im Knast sitzt. Die sagen dir was anderes. Man kann eben nicht genau differenzieren, weil es keine feste Definition von Satanismus gibt. Und die gibt es nicht, weil er seinen Ursprung in kirchlicher Propaganda hat - und eben nicht in festen Riten und langjähriger Geschichte. Und wo es keine genaue Definition gibt, sucht sich jeder das für sich passende raus. Da nunmal der "Durchschnittsbürger" (gut, dass wir ja KEINE sind ;) ) in den meisten Fällen christlich erzogen wurde und damit gewisse, einhergehende Wertvorstellungen hat (was zeigt, dass Religion und Lebenseinstellung nicht trennbar sind), impliziert er mit dem Satanismus das Gegenteil von seiner Einstellung. Er sucht sich seine Definition raus - und will diese von aussen bestätigt haben. Die Presse tut das. Die Wahrheit hat noch nie jemanden interessiert. |
| PIPBoy | Ich schliesse mich im übrigen Winterwolf und Julya an: Ich halte Satanismus für einen übertriebenen Ego-Trip, durch den nichts besser wird, aber vieles schlechter (man muss sich nur unsere Gesellschaft mal angucken). Wenn ich mir den Möchtegern-Evil-Satanisten vorstelle, muss ich immer an einen Erwachsenen denken, der als Kind immer alles bekommen hat und nun merkt, dass ihm die Welt doch nicht zeitlebens den goldenen Löffel in den A..... gesteckt hat. ("Oh Menno!" :D ). Satanismus bietet hier eine vorzügliche Rechtfertigung, an seinem kindischen "Ich-will-aber!" als Lebenseinstellung festzuhalten. Das mit so einem Verhalten die meisten Menschen nicht klar kommen, liegt auf der Hand, weil völlig unsozial. Da braucht man kein bibeltreuer Christ zu sein, um sowas nicht ausstehen zu können. |
| pecado mortal | @ couljin du bezeichnest dich als satanist? bist du in irgendwelchen orden oder sonst wo drin? würd mich nur mal interessieren, denn der grossteil der menschen die sich als satanisten bezeichnen, waren in ihrer schulzeit meist der prügelknabe der ganzen klassen oder hatten andere macken, und meinen dann, sie werden zu b"bösen" satanisten und wären jetzt ein ganz heisses blatt. meiner meinung nach würde sich ein echter satanist wohl kaum outen, wenn er wirklich satanismus lebt, denn satanist zu sein heisst auch, macht zu besitzen... ich sehe keinerlei macht, wenn ich in hannover , mittags am kröpcke schwarze gestalten mit umgedrehten kreuzen, übelst geschminkt, rumlaufen sehe...dann muss ich mir echt einen lachanfall verkneifen... satanismus und die schwarze szene.. in der öffentlichkeit (ganz besonders die gebildete BILD) ist man schon satanist wenn man schwarz runläuft, dank bild und co ist gothic = teufelsanbeter = satanist. aber in wirklichkeit hat satanismus mit der schwarzen szene keinerlei gemeinsamkeiten, ganz im gegenteil. während satanismus eine philosophie, eine lebensart ist, so ist gothic eine jugend bzw modebewegung (ja, modebewegung kann man inzwischen echt sagen, dank HIM, wolfsheim und co), in der sich jugendliche schwarz schminken, um genauso wie in anderen szenen gemeinsames beisammensein zu zelebrieren, dazu noch gegen die gesellschaft auf ihre ganz eigene art zu rebellieren, durch ein extremes äusseres, was im gegensatz zum schönheitsideal der breiten masse steht. ich bin zwar kein szene-mensch, bevorzuge individualismus, bezeichne mich auch weder als goth, noch als ein teil der schwarzen szene, doch, so gebe ich mich doch ganz gerne mit menschen dieser szene ab, vor allem muss man sagen, es klingt jetzt vielleicht etwas rassistisch, ist aber fakt, die schwarze szene ist neben der metal szene wohl die einzigste in deutschland, in der sich der ausländeranteil von türken, russen und albaner auf gerade mal 1 %, wenn überhaupt...nicht dass ich was gegen ausländer hätte, aber wenn ich mir vorstelle, die schwarze szene wäre durchzogen von türken, russen und co ( hey lan, was schaust du, hast du probleme..), dann wäre doch das niveau genauso niedrig, wie er wohl in rap, hiphop und techno-dissen ist... soviel dazu... LG |
| IFO | @ pecado mortal: Ich denke mal, dass er sich nicht mit dem pervertierten christlichen Satanismus identifiziert, sprich also dem üblichen Klischee Satanismus, sondern das er eher mit dem relativ humanen Satanismus nach Anton Szandor La Vey sympatisiert. Wobei sich natürlich darüber streiten lässt, ob man diese Philosophie überhaupt Satanismus nennen kann. |
| pecado mortal | @ifo von dem laVey`schen satanismus bin ich ausgegangen, durch die verbreitung der satanischen bibel in deutschland hat sich ja dieser satanismus hier breit gemacht. ich persönlich fand es jedoch nicht so toll von ingrid, dass sie die satanische bibel ins deutsche übersetzte, in meinen augen dachte sie nur ans geld. ich hab auch die englische originalausgabe hier, und da sind doch auch ein paar ganz andre sachen drin. nimms nicht persönlich, aber in meinen augen (die augen einer bösartigen schlange) verstehen die meisten die satanische bibel falsch...letztes jahr lernte ich ein weibchen hier in hannover, die ganz und gar in diese bibel vernarrt war, aber dann kam sie und meinte, in der sat. bibel würde drin stehen, man solle tieropfer bringen, da lavey in einem kapitel schrieb, es ist zeit, die heiligen kühe zu schlachten, wobei das ja nur bildlich gemeint ist... und noch eine ganze menge anderer sachen wird falsch verstanden...viele, die die sat. bibel lesen, meinen, sie können satanist von heute auf morgen werden...aber wie la vey es schon sagte: man wird zum satanist geboren...oder nicht |
| Scheherazade | Ich wollte mal meinen Senf zu Satanismus UND DIE MEDIEN dazu geben. Ich denke, das es kein Wunder ist, dass der OttoNormal-Verbraucher negativ über den Satanismus denkt und keinen Wert darauf legt, sich damit näher zu befassen. Meiner Meinung nach liegt das zum einen am Namen, zum anderen wie gesagt an den Medien. Dass die Medien nur negativ über den Satanismus berichten liegt am Naturell der Nachrichtenverbreitung. Niemand will etwas positives über ein gemiedenes Randthema hören; überhaupt wird kaum Wert auf positive Meldungen egal, welcher Art gelegt... Aufklärung über irgendwelche Themen oder meinetwegen Subkulturen interessiert auch "keine alte Sau"... Käme auch ziemlich unglaubwürdig (für Außenstehende), wenn berichtet würde, dass sich beispielsweise Skins durch besonderes soziales Angagement auszeichnen... |
| Enochian | Andersdenkende Glaubensgemeinschaften waren stehts im Kreuzfeuer der Medien. Es ergibt sich von selbst das die Medien dieses Thema verkaufsfördernd behandeln und sich nicht mit den langweiligen Details auseinander setzen. Was den Satanismus im Speziellen angeht nun ...wenn man Fan von Milton´s Paradies Lost ist kann man Luzifer noch etwas positives abgewinnen ansonsten sehe ich aber schwarz (Wortwitz ?). Eine Kraft die sich gegen den Menschen richtet wird sich nicht mit ihm einlassen. Es sei denn die religösen Satanisten möchten Selbstmord begehen ...das macht dan vieleicht Sinn. Wie dem auch Sei. Der Teufelsglaube ist wie jede Religion eine Produkt der Menschen und wenn man jezt an Satan glauben will ...von mir aus. Enochian |
| (sOmEOnE) | Ich halte die teilweise negative Einstellung einiger User für nicht ganz berechtigt. Der Satanismus nach LaVey sagt einfach tu alles, um glücklich zu werden, ohne dabei Unschuldigen Leid zuzuführen. Lass dir dabei nicht von irgendwelchen Religionen vorschreiben, wie du zu Leben hast. Dabei kann dies für jeden etwas anderes bedeuten, da jeden etwas anderes glücklich macht. Ausserdem heisst das nicht, dass ein LaVey-Satanist nicht an einen Gott glaubt:[QUOTE][i]Zitat von LaVey[/i] [b]Es ist eine weitverbreitete falsche Annahme, dass der Satanist nicht an Gott glaubt. Die Vorstellung des Menschen von "Gott" hat sich im Laufe der Zeit so oft verändert, dass sich der Satanist einfach die Definition aussucht, die für ihn am geeignetsten ist.[/b][/QUOTE] Dieses Zitat kan man eng mit dem verknüpfen, was ich in der Sig habe. Und warum schreiben hier einige Leute, dass der Egoismus unsere Zivilisation zum Untagang führen wird? Ich meine anscheinend hat uns und der ach so egoistische Kapitalismus weitergebracht, als der Kommunismus. Nur weil der Mensch den Wert seines eigenen Individuums erkennt und dies auch auslebt, heisst das noch nicht, dass uns die Apokalypse droht. Und wenn man den "tu alles, um glücklich zu sein"-Gedanken zu Ende denkt, kann es ja einen wohl kaum glücklich machen, die eigene Rasse in den Untergang zu treiben. Wer sich mal näher mit dem Bergiff "Modern Satanic Lifestyle" beschäftigen will, der sollte mal auf [URL=http://www.lexsatanicus.de/]lexsatanicus.de[/URL] vorbeischauen (soll jetzt keine Werbung sein - is ne recht informative Seite). |
| WinterWolf | Ich habe mich zu der Seite schon mal recht ausführlich geäußert... muss nicht nochmal sein, bitte selber suchen... |
| Sathana | Hi zusammen! Ich habe vor einiger Zeit aus Interesse mal die Satanische Bibel gelesen. Als ich die ersten 15 Seiten gelesen hatte, dachte ich, gar nicht so schlecht diese Denkweise, aber je weiter ich gelesen habe, desto lächerlicher wurden einige Dinge... ...wenn dir jemand etwas böses antut, dann halte nicht die zweite Backe hin, nein währe dich, zahle es nicht einfach, zurück und auch nicht doppelt, sondern zehnfach... irgendwie so in der Art steht es darin. Finde zwar einige grundlegende Sachen schon nachvollziehbar und gut, aber zu einem großen Teil ist das schon ganz schön überzogen. Tut mir leid, aber ich kann auch nichts gutes an Satanismus finden und dazu muss ich auch kein Christ sein um diese Einstellung zu vertreten... Warum die Medien den Satanismus so in den Dreck ziehen? Dazu habe ich auch meine Erfahrungen gemacht... Gerade zu der Zeit, als dieses Satanisten-Päarchen diesen Mord begangen haben, war ja sehr viel über die Gothic-Szene im Fernsehen. einmal kamen die auch in eine Stammkneipe von mir und haben einen Freund von mir interviewt.. Ich hab nicht weit davon gestanden, und er hat die Gothic-Szene eigentlich nur verteidigt und davon geredet, dass er sich vom Satanismus distanziert und dass man von diesem Päarchen auf keinen Fall auf alle schließen könne. Na ja, was von dem ganzen Interview dann übrig geblieben ist, war nicht viel, nur ein kurzer Satz und im Prinzip war der fertige Bericht dann eher nach dem Motto: "Leute haltet eure Kinder fest, wenn ihr schwarz angezogene Menschen auf der Straße rumlaufen seht..." Fand ich dann halt auch ziemlich scheiße, was aber auch nicht meine Meinung ändert, dass man sich mal wirklich klarmachen sollte, was Satanismus bedeutet und nicht nur oberflächlich betrachtet. Gruß Sathana |
| Asmalia | [QUOTE]Winterwolf:Satanismus=Selbstvergötterung=Überheblichkeit=Selbstverliebtheit[/QUOTE] Schön zusammengestellt obwohl du keine Ahnung hast. Der Satanismus stellt eine Art kontrollierter Selbstsucht dar.Damit ist nicht gemeint dass man nie etwas für einen anderen tut.Du solltest anderen tun,wie du möchtest dass sie dir tun,aber wenn deine Höflichkeit nicht erwidert wird,sollten sie mit dem Zorn,den sie verdienen,behandelt werden. @PIPboy:durch den Satanismus vieles schlechter,nichts besser?Was für ein Argument.Bringe Beispiele.Aber ich schätze da kommt nicht gescheites bei raus. |
| Couljin | Asmalia, gut und richtig erfasst, wenn auch etwas grob ausgedrückt :) Aber dennoch finde ich diese Einstellung dennoch fair. Wieso sollte jemand, der mich schlecht behandelt, von mir besser behandelt werden? Warum sollte ich anderen helfen, wenn die für mich keinen Finger krumm machen würden? Es mag eine sehr egoistische Einstellung sein, aber dennoch nicht falsch, meiner Meinung nach. PIPBoy stimme ich ebenfalls zu. Es ist wirklich nur Geldmacherei, dass eine Einstellung so verunglimpft wird. Aber wenn jeder so denken würde "Bringt ja eh nichts sich darüber auf zu regen", dann bringt das auch nichts. Es gibt viele Wege, vor allem gewaltfreie, um etwas zu ändern. Man muss anfangen die Leute selbst aufzuklären. Viele werden merken, dass sich ihre eigene Einstellung im Satanismus widerspiegelt. Eswar bei mir ja nicht anders. Anfangs dachte ich, der Satanismus würde aus Untergebenheit dem Sheitan bestehen, dann habe ich mich weiter informiert und dachte dann, es hieße Satanismus, weil man versucht auf spirituellem Wege sein eigener Gott zu werden, was natürlich heißt, sich von dem christlichen Gott ab zu wenden. Nach weiteren Recherchen fand ich dann die wahre Bedeutung und stellte fest, dass ich ein Satanist bin. Das Problem ist nur, dass viele gar nicht erst wissen WOLLEN, was es mit dem Satanismus auf sich hat. |
| Asmalia | @Couljin:Tja ja so ist das eben,viele wollen einfach nicht wahr haben,dass das Böse ohne dem Guten und umgekehrt nicht existieren kann.Sie verdrängen alles "Negative" und belügen somit sich selbst.Aber ich denke es bringt auch grossartig nichts mit solchen Leuten zu diskutieren.Mögen sie ihre Meinung haben,ich toleriere sie.Aber mich damit identifizieren werde ich wohl niemals. |
| Der_Philosoph | [quote] Zitat: Original geschrieben von Couljin Dies ist daher ein Abwenden vom Christentum und deswegen dachten sich die [b]Christen[/b] (wer auch sonst) den Namen SATANISMUS für diese Philosophie aus. ... und ich Doof dachte immer, daß das, woran Du dabei wohl dachtest, Atheismus genannt wird ... und sich selber zum Gott und Mittelpunkt der Welt machen, dafür gibt's auch schon Namen: Egozentriker und Egoisten... ... achja, und warum gaben sich dann eigentlich die Begründer dieser "Philosophie" selber diesen Namen, wenn es doch keinen religiösen Bezug haben soll?... ... denn: die demonstrative Abkehr von einer Religion (Christentum) mit Verwendung von Begriffen aus dieser Welt ist denn automatisch nunmal ein deutlich religiöser Bezug!... weil ansonsten wendet man sich nicht davon ab, sondern lässt es einfach links liegen... um sich von etwas abzuwenden, muß man ja schließlich auch erstmal an dessen Existenz glauben ... ... eine merkwürdige sich-hinbiegerei von Begriffen...[/quote] OrcaDesign ich würde einfach erstmal noch mal lesen lernen, dann verstehst du es ja vielleicht…guck dir das Zitat nochmal [b]genau[/b] an! Wer hat’s erfunden? Die Christen. Und wer genau? Die Katholiken! Und [b]Atheismus[/b] ist ein Nichtglauben und ein Ablehnen der Existenz Gottes. Als Atheisten werden Religionsfeindliche und Gegner aller Religionen bezeichnet (Säkularisierung, Religionslosigkeit). [b]Quelle:[/b] [i]Lexikon der Geographie[/i], Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2001-. (Das Werk wird 2002 abgeschlossen. Bisher erschienen: A-Ökol.) © Spektrum Akademischer Verlag Und Egozentriker gibt es hier sicher schon genug, das hat nichts mit Satanismus zu tun. Die anderen Dinge klären sich wohl durch die Definition. Und wir wollen nicht alles negieren, Satanisten sind eben keine Nihilisten. Zum besseren Verständnis: [b]Satanismus[/b] der, ursprünglich Bezeichnung für die literarische Beschäftigung mit dem Bösen in der englischen und französischen Literatur des 19. Jh., heute besonders für die quasireligiöse Verehrung und Verherrlichung des Bösen, das von den Anhängern des Satanismus als (»Gott«) Satan personifiziert und als »Umwertung« geltender ethischer Prinzipien gelebt wird; u. a. in den Formen organisierter Satanskulte und der Pervertierung der christlichen Liturgie zur [b]schwarzen Messe (Teufelsmesse).[/b] [b]Quelle:[/b] [i]Der Brockhaus in einem Band.[/i] 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Mannheim: Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus 2002. Unsere Online-Ausgabe enthält aktualisierte Artikel aus der Brockhaus-Redaktion. © Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG, Mannheim [b]Nihilismus[/b] [lat. nihil »nichts«] der, grundsätzl. Leugnung gültiger Erkenntnisse und allgemein verbindl. Werte, Grundbegriff der Philosophie Nietzsches. Die Existenzphilosophie gelangt, indem sie die Begriffe des Nichts und der absoluten Freiheit betont, zuweilen zu nihilist. Folgerungen. [b]Quelle:[/b] [i]Der Brockhaus in einem Band.[/i] 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Mannheim: Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus 2002. Unsere Online-Ausgabe enthält aktualisierte Artikel aus der Brockhaus-Redaktion. © Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG, Mannheim Also der einzige der jetzt was hingebogen hat, bist du.:p [quote]mich würde ja mal interessieren, wie [b]du als satanist[/b] deine lebenseinstellung lebst??? denn - satanismus IST schlecht, da braucht man auch keine medien, die ihn schlecht [i]machen[/i]! es gab hier neulich erst einen thread über satanismus und was er unvorstellbar grausames anrichten kann. (vielleicht hast du ihn gelesen, es ging um die sendung auf ARD, die neulich mal lief...)[/quote] Ich habe jetzt hier mal nichts korrigiert…Nun ich kann nur sagen, eine Antwort hat Couljin zwar noch nicht gegeben, aber ich an seiner Stelle würde dir auch keine geben. Eine Aussage wie „das und das IST schlecht“ ist dermaßen arrogant und falsch, dass mir übel wird! Wie kannst du dir bitte anmaßen, so etwas zu sagen, nur weil du meinst, die Wahrheit für dich gepachtet zu haben? Nun, ich höre auf, sonst rege ich mich noch auf. Ach ja, zu den schrecklichen Grausamkeiten kann ich nur zitieren: [quote]P.S.S.: Es ist klar, dass im Namen des Christentums unzählige unverzeihliche Verbrechen geschehen sind - aber:[/quote] Meiner Meinung gibt es kein Aber und keine Entschuldigung, niemals. Du kannst mir mit deinen Ritualmorden gestohlen bleiben, die Religionsmorde oder die der „Demokratie“, die ja allen nur Frieden bringen will, liegen um das tausendfache höher!!! Ich glaube, mehr gibt es dazu nicht zu sagen… [quote]Wie wäre es mal mit Argumenten bezüglich des echten Glaubens? Und damit bezeichne ich nicht die närrische Gutgläubigkeit und Naivität, wie sie von vielen "Christen" repräsentiert wird. Die Prinzipien in der Bibel sind wesentlich besser als die meisten überhaupt wissen... aber man liest ja lieber eine satanische Bibel als die echte Bibel - die Folge: Man baut seine Argumentation auf Vorurteilen und oberflächlichen Analysen auf... bravo.[/quote] Nun, gleiches gilt für Christen, Kommunisten, Demokraten, Muslime, Nationalsozialisten oder wen auch immer. Bestimmte Bücher werden immer missverstanden und von gewissen Personen genau so ausgelegt, wie es ihnen gerade passt. Da kann ich drauf verzichten. Und ich fände es auch gut, wenn es mal mehr von den richtigen Christen gäbe, denn meist sind die eben entweder nur blind gutgläubig bis extremistisch oder gehen sowieso nur an Weihnachten in die Kirche.^_^ Also ich spiele auf alle christlich Getauften an.:p [quote]Für mich gibt es ohnehin keinen "echten" Satanismus, da dort nachweislich zig verschiedene Denkweisen auftauchen, die sich zumeist auf die eigene Person beziehen. Es gibt alle Formen des Satanismus, jedwede Form der Religion - auch den so verachteten Ritualsatanismus, den es genauso gibt wie den Rest.[/quote] Das meine ich auch. Deswegen sollte man nicht verurteilen und gehässige Vorurteile fällen, à la „Satanismus IST schlecht“:rolleyes:. [quote]Lebt euren "way of life", aber zwingt ihn niemandem auf. Ich selber merke, dass es heutzutage schwerer ist als Christ unbehelligt zu bleiben als als "Satanist". Ich sehe es als Faktum, dass Selbstvergötterung unseren Schritt zur selbsthergeleiteten Apokalypse mächtig beschleunigt.[/quote] An wem liegt das? Ich denke, ihr wisst vielleicht nicht, dass es den Satanisten unter Umständen ähnlich bis schlimmer geht, ich weis es auch nicht, aber ich kenne keinen Satanisten der irgendwem irgendetwas aufzwingen will! Im Gegensatz zur gewalttätigen Zwangsmissionierung in Europa und dem gesamten Morgenland etc. Wieviele Millionen Menschen müssen dort wohl für ihre Überzeugung, ihre Religion, ihre freie Lebensweise gestorben sein?! Und das soll Religionsfreiheit sein? Ich dachte, so was gibt’s in unserem Lande, deswegen würde ich mich also nicht über die Satanisten (oder a.B. Gothics, Punks) auslassen! Und zur Selbstvergötterung: Die hat ja nichts mit dem Satanismus zu tun! Die gibt es überall, wir vergöttern uns als menschliche Rasse viel zu sehr und das mit den Ariern lasse ich jetzt lieber. Von daher war Arroganz, Dekadenz und Selbstüberschätzung schon immer an der Tagesordnung, selbst im alten Rom… Allgemein kann ich PIPBoy voll zustimmen, besonders damit: [quote]Der Satanismus wir in den Medien schlecht gemacht, weil sich damit Geld verdienen lässt. Nicht mehr und nicht weniger.[/quote] [quote]satanismus und die schwarze szene.. in der öffentlichkeit (ganz besonders die gebildete BILD) ist man schon satanist wenn man schwarz runläuft, dank bild und co ist gothic = teufelsanbeter = satanist.[/quote] Nun, da weis man wenigstens gleich, was man von BILD halten darf.:D Bild dir deine Meinung. ^_^:rolleyes: … [quote]ist aber fakt, die schwarze szene ist neben der metal szene wohl die einzigste in deutschland, in der sich der ausländeranteil von türken, russen und albaner auf gerade mal 1 %, wenn überhaupt.[/quote] Ja, die trauen sich da auch nicht rein.:D Und im übrigen ist das ja nicht Mainstream und auch nicht cool.:cool: [quote]Dass die Medien nur negativ über den Satanismus berichten liegt am Naturell der Nachrichtenverbreitung. Niemand will etwas Positives über ein gemiedenes Randthema hören; überhaupt wird kaum Wert auf positive Meldungen egal, welcher Art gelegt...[/quote] [b]DARUM[/b] geht es! Und das ist die wahre (Medien)Problematik, die erst zu der Satanisten-, Goth- und sonstige Randgruppenverachtung geführt hat!:( [quote]Ich meine anscheinend hat uns und der ach so egoistische Kapitalismus weitergebracht, als der Kommunismus.[/quote] [b]WEN genau[/b] hat der Kapitalismus weiter gebracht? Und wer musste dafür sterben? Bin gespannt auf eine Antwort. [quote]was aber auch nicht meine Meinung ändert, dass man sich mal wirklich klarmachen sollte, was Satanismus bedeutet und nicht nur oberflächlich betrachtet.[/quote] Da kann ich nur Couljin zitieren: [quote]Das Problem ist nur, dass viele gar nicht erst wissen WOLLEN, was es mit dem Satanismus auf sich hat.[/quote] |
| 2NaChTwAnDlEr8 | muß hier auch mal meinen senf dazu gben also als erstes mal hat sich zwar bei den ersten antworten , allgemeine kritik über deutschlands grösste boulevard zeitung breitgemacht , aba jedoch wurde danach mit den selben argumenten auf den stanismus eingehämmert wie es eben dieses produkt des axel-springer verlages tut *amkopfkratz* also ich habe die La 'vey bibel auch gelesen , aus reinem interrese und muss mich hier der meinung anschließen das la# vay ( wenn die deutsche übersetzung auch noch so schlecht sein mag ) schon teilweise sehr überzogen geäußert , aba besteht nicht das selbe problem mit der christlich bibel und dem koran , eigentlich mit fast jeder sogenannten heiligen schrift ?? dieses buch ist reine auslegungs sache jeder muß für sich selbst entscheiden wie die texte la'veys interpretiert und nun noch eine frage an die bekennenden satanisten gibt es links wo der satanismus geschichtlich durchleutet wird wäre über antwoten dankbar schwarze grüße in die abgründe der menschlichen seele |
| Couljin | Ich kann mir die Namensgebung dieser Lebenseinstellung nicht anders erklären, als so, dass die "Satanisten" einfach keine Wahl hatten. Sie wurden eines Tages so genannt, mögen sie sich auch anfangs drüber aufgeregt haben. Es ist doch genau wie die "Gabber". Vor wenigen Jahren noch war Gabber eine normale Beschimpfung, aber diese "Gruppe" hat sich diesem Namen halt gebeugt. So erklär ich es mir, wenn es jemand anders weiß (!), lasse ich mich gerne belehren. @Nachtwandler: Gib bei Google mal "Geschichte des Satanismus" ein, da wirst du bestimmt fündig. |
| SirBelmond | du hast vollkommen recht, medien sind einiges schuld. das ist meiner meinung nach jedoch völlig beabsichtigt, die sagen den leuten doch sowieso nur dass was sie hören wollen. naja, nur wer gegen den strom schwimmt kommt zur quelle |
| WinterWolf | @ Der_Philosoph: [quote]Meiner Meinung gibt es kein Aber und keine Entschuldigung, niemals. Du kannst mir mit deinen Ritualmorden gestohlen bleiben, die Religionsmorde oder die der „Demokratie“, die ja allen nur Frieden bringen will, liegen um das tausendfache höher!!![/quote] Ich zitiere dich: [quote]ich würde einfach erstmal noch mal lesen lernen[/quote] Steht ein Wort davon, dass ich hier etwas entschuldigen will? Leugne ich die Religionsmorde etc.? Nein, gar nichts, nada. Und ich habe im Übrigen kein Wort hier über Ritualmorde verloren... also halte dich zuerst an deinen eigenen Kommentare. [b]Allgemein liegt mir der aggressive Unterton einiger Diskussionspartner hier nicht.[/b] Das Problem ist einfach wie schlimm: Gewaltsames Aufdrücken einer Ideologie führt genau zu solchen Dingen. Das ist der Beweis, dass der Mensch nicht ansatzweise so intelligent ist wie er sich selber sieht. [quote] Nun, gleiches gilt für Christen, Kommunisten, Demokraten, Muslime, Nationalsozialisten oder wen auch immer. Bestimmte Bücher werden immer missverstanden und von gewissen Personen genau so ausgelegt, wie es ihnen gerade passt. Da kann ich drauf verzichten. Und ich fände es auch gut, wenn es mal mehr von den richtigen Christen gäbe, denn meist sind die eben entweder nur blind gutgläubig bis extremistisch oder gehen sowieso nur an Weihnachten in die Kirche.^_^ Also ich spiele auf alle christlich Getauften an.[/quote] Glaube es oder nicht, ich schreibe an entsprechenden Werken, doch braucht das Zeit mein Lieber, noch Jahre. Was deine Einteilung betrifft: Agree, so traurig das auch ist :D :rolleyes: Was die Thematik "Satanismus" und in diesem Zuge Egoismus betrifft: In der Theorie funktioniert das natürlich, aber in der Praxis sind es viele (nicht alle, ich pauschalisiere [u]nicht[/u]!), die daraus gnadenlosen Egoismus machen. Ferner "predigen" sie nur zu oft, was für tolle Hechte sie sind, weil sie ja so böse ungläubig sind, und meine Herren: Das nervt tierisch! Ich erzähle euch nicht die ganze Zeit, was ich für ein toller Hecht ich bin, weil ich Christ bin. Man wird in meinen Statements nichts finden, was darauf hinweist, dass ich mich für einen Übermenschen halte. Ich verteidige jedoch meine Linie strikt, wie es ein paar "Satanisten" hier auch tun. Dennoch kann man von Erfahrungswerten vieler sprechen, die zu dem Schluss kamen, dass ein Großteil der Satanisten dazu neigen, sich selbst zu beweihräuchern und im Grunde ganz normale Menschen sind wie alle eben sich benehmen. Die meisten findet man nur eben in kleineren Gruppen. Des weiteren ein Zitat aus dem Song "Raum der Zeit" von Wizo: [quote]Du bist einer von Milliarden Ärsch.e auf der Welt... du bist nicht der Mittelpunkt des Universums, du bist nur ein Arsc.h im Raum der Zeit...[/quote] Der Song an sich ist zwar boshaft kritisch, aber dennoch... Allgemein ist festzustellen, was sowieso allen klar sein sollte: Satanismus wird so präsentiert, wie es das Publikum will - es braucht ein Schreckgespenst und einen Prügelknaben... |
| Peacefulltomy | kein egotripp würde ich sagen. satanismus richtig zelibriert ist ein teil vom christentum. oder besser- der lehre der biebel. die christen huldigen im ritual gott. die antichristen tun die satan gleich. es steht nachzulesen in der ungekürzten biebel, was es genau mit beiden gruppierungen auf sich hat. durchaus resultiert jedoch dem satanismus die gleichgewichtige daseinsberechtigung, wie es die rituale des weissen gottesdienstes in der kirche hat. die biebel lehrt gott UND satan als existent. viele spielen eben nur mit den religionen wie mit dem feuer, warum auch immer. ich würde dies lassen. schnell sind die fingerchen verbrannt. das meine ich auch. ich, der nicht an gott glaubt und somit logischerweise auch nicht an satan. die rituale jedoch- sie sind teils älter wie das christentum, und man weiß nie mit was man sich einlässt. das alte wissen wurde ja zum großteil mit den hexen verbrannt. jedoch kann das ritual, das jahrhunderte überstand nicht einfach unwirksame show sich profilierender leute sein. es könnte kräfte geben, von denen man wohl besser die finger lässt. ganz sicher sogar. bei vielen ritualen in der christlichen religion wurden keltische elemente übernommen, deren wirksamkeit nicht auslegbar ist mangels wissen. wie in südamerika das voodoo entstand, durch mischung katholischer und heidnischer rituale- so war dies auch in europa der fall.eine große vielfalt war hier sogar geboten. nichts zum lustigmachen oder angeben, dieses thema. wer weis, was rituale alles bewirken können... und vor allem: woher die rituale kommen. die natur hat viele überraschungen bereit. niemand kann etwas dagegen sagen, solange er nichts bewiesen hat. zu viele menschen zelibrieren uralte rituale als das sie einfach als blödsinn abgetan werden könnten. es gibt übrigends auch noch die "Echten" Hexen. kein witz. man könnte mal eine fragen, was sie über rituale weis. naturheilverfahren waren auch lange unerklärlich. jetzt sind sie übernommen. akkupunktur, lenken der energie durch nervenbahnen in unterversorgte regionen-als beispiel- war ein chinesisches gesundungsritual. um nicht zu esoterisch zu klingen,wer an mir zweifelt darf wissen: ich stehe mit beiden füßen im universum und bin ein ungläubiger heide. doch bevor man seinem geist schadet oder irgend etwas anderem: finger weg. gott und satan. die biebel lehrt sie in einem atemzug. satanismus ist genau so gegenwärtig, wie gott- bei gläubigen der biebel. egal ob christ oder antichrist. beides nichts für heiden, wie mich. gibt bestimmt andere möglichkeiten, mädels zu beeindrucken...oder so... mit cornflakes vielleicht... ;-} doch ein egotripp. ihr habt ja recht.gott ist aber auch einer.:D irgendwelche morde sind mit überhaupt nichts zu rechtfertigen. ab da hört der spass gründlich auf! wesen sind unantastbar! mensch und tier! keine religion hat dazu ein recht- aber dafür vielleicht ein anderer tread... |
| WinterWolf | Ich spreche hier nicht von der Theorie oder was in Büchern steht, ich rede nur davon, wie viele, die sich als Satanisten bezeichnen, handeln, und das ist der pure Egotrip. Ich selber wage es mich mal als nur sehr eingeschränkt egoistisch zu bezeichnen, und das beschränkt sich leider nicht mal auf das, was man "gesundes Selbstbewusstsein" nennen könnte. Ich habe in einigen Punkten quasi kein Selbstbewusstsein, also nicht einmal das gesunde Ego - wie soll man so noch egoistisch sein können? Aber wir weichen vom Thema ab... also, back to topic bitte :) |
| Peacefulltomy | du schleichst durch das board... gibs zu. überall bist du dabei. jetzt mal im ernst: glaubst du etwa, ich wäre stark? ich kann dir wohl leider keinen hilfreichen tipp geben. als satanist sich zu bezeichnen, nur um eine scheibar starke skulptur zu sein- das könnte in mehrfacher hinsicht böse ins auge gehen. vielleicht doch ein kleiner tipp an alle, die scheinsatanisten sind: wenn man seine wahre identität ständig versteckt hinter solchen fasaden, kann man es nie zeigen. wer sein eigenes ich nichteinmal sich selbst im spiegel zeigen kann, der wird es nie stärken können. wer sein ich nie gestärkt jemand anderen vorstellen kann,der bekommt es nie bestätigt. niemand lernt einen kennen. nur die fassade. ein teufelskreis, den ein betroffener nur selbst zu durchbrechen vermag.ich kenne das, hatte es auch schon.nur wer sich im spiegel spontan sagen kann wie er ist, kann das auch draußen. alles andere ist lüge an sich selbst und seine umwelt. wer soll das ich verstehen, wenn jeder nur fassaden kennt? |
| WinterWolf | Tja, ich bin überall - zumindest verbreite ich mich in meiner Gier nach Diskussionen und Wissen :) Ob ich dich als stark einschätze...? Davon habe ich mir eigentlich kein Bild erstellt, aber wie soll man das auch so enschätzen können? Selbst der Psychologe, bei dem ich (noch) bin meint, ich hätte einen gefestigten Geist. Komisch, irgendwas in mir sträubt sich dagegen :D Allerdings kann ich den Leuten versprechen, dass die Suche nach dem Ich ziemlich spannend sein kann :) Nur gehört hierzu eine gehörige Portion Realismus und Ehrlichkeit... und das macht es für viele so schwer: Ehrlich zu sich selbst zu sein. |
| Peacefulltomy | und das macht es für viele so schwer: Ehrlich zu sich selbst zu sein... dein wort in gothic´s ohr... |
| WinterWolf | Darf ich den Kommentar als verbalen Tiefschlag gegen einige Leute hier werten? ;) Der war gut :D |
| Peacefulltomy | das zu deuten stehe dir frei. bedenke jedoch dabei- das auch ich ein gothic sei... |
| WinterWolf | Whatever - du bist du und basta. Also, jetzt ist aber wirklich Schluss für heute - gute Nacht! |
| Demon17 | Ich bin zwar kein Satanist, genieße aber die bösen Klänge des Genres und kann den Satanismus bis zu einem gewissen grad in seinen kulturellen Ausprägungen nachvollziehen bzw. genießen. Wenn man es als eine Möglichkeit nutzt seine negativen Energien ohne Schaden für andere abzubauen ist es ein wertvolles Ventil. Angesichts der widerwärtigen Verlogenheit weiter Teile der vom Christentum geprägten Gesellschaft, deren Moral häufig zur Unterdrückung von Minderheiten genutzt wird und zum persönlichen Vorteil natürlich. Das beste Beispiel sind die ca. 50 Mio. Dollar Schadenserstz, die in Amerika ein einziges Bistum für die sexuellen Übergriffe seiner Priester an Minderjährigen zahlt. Die Kirche deckt diese Schweine und versucht sie der Justiz weitgehend zu entziehen. Versucht sich aber weiterhin zum Sittenwächter aufzuspielen. Es tut dann einfach gut seinen Hass in kultivierter Form auszuleben. Ich mein irgendwie sind Satanisten in dieser Beziehung ehrlicher, sie benötigen keinen moralischen Vorwand um ihre Bosheit auszuleben. Sie müssen die Opfer nicht auch noch verleumden/moralisch verurteilen. Andererseits finde ich es lächerlich krampfhaft Böse sein zu wollen. Am besten man steht über diesem lächerlichen Glaubenskram und genießt einfach die Vibes die man mag, das mystische läßt sich eh nicht in Worte fassen. Ich mein die Schützenvereine mit ihren Waffennarren haben mehr Menschenleben auf dem Kerbholz als sämtlichen Satanisten und niemand regt sich auf wenn diese Typen bewaffnet durch den Ort marschieren. Man muß doch mal die Relationen sehen... Hail Satan alter Schwerenöter:) demon17 |
| Frozen Hell | Daran merkt man wie rückständig und stur die Welt ist, ich kann jedem Geistlichen sowie Pseudosatanist nur "Die Satanische Bibel von Anton Szandor LaVey" empfehlen, denn wenn jeder nach diesem Buch handeln würde oder gehandelt hätte, dann wären wir zwar alle Satanisten, aber wir hätten uns Jahrtausende voller Krieg und anderen Ungerechtigkeiten gespart.! |
| WinterWolf | Hätten alle nach der Bibel gehandelt auch... :rolleyes: Ich rede nicht vom Alten Testament, klar? ;) Also Vorsicht mit Kritiken... Das Problem ist, dass der Mensch alles Ideale pervertiert und eigensinnig einsetzt. Tja, und da scheitern wir alle, ob Christen oder Satanisten, ob Demokraten oder Kommunisten................ (Liste unendlich fortsetzbar) |
| Demon17 | Religion im überlieferten Sinne ist Opium fürs Volk! Aber was ist dann Politik? think twice its magic demon17 |
| Peacefulltomy | da ist der große, wirkungsvoll agierende und kontrolierende zusammenhang, den ich schoneimal ansprach im thread christentum- eine sekte. es ist das selbe- kontrolle. |
| Demon17 | Ich muß Dir leider widersprechen Peacefulltomy, Religion geht weit über die Kontrolle hinaus, die sich die Politik anmaßt. Während es in den meisten politischen Systemen jedenfalls ansatzweise so etwas wie einen gewissen Respekt vor der Privatsphäre der Menschen gibt versuchen die Religionen den Menschen total zu kontrollieren. Das Ganze in einem Ausmaß, das weit über die Kontrolle in totalitären Systemen hinausgeht. Unter dem Aspekt Freiheit gesehen ist sicher auch der Satanismus abzulehenen jedoch keineswegs zu unterdrücken, denn das wäre ja Paradox. Es geht ja in der öffentlichen Debatte auch nicht um den Satanismus in all seinen Aspekten, sondern nur um ein Zerrbild, welches von sensationslüsternden Medien gezeichnet wird. Leider werden diese Vorurteile/Stigmata auch in diesem Thread reproduziert. Wie immer damit die Moralisten einen Grund finden ihre Agression verbal auszuleben ohne sich der eigenen Bosheit bewußt werden zu müssen. think twice its magic demon17 |
| Peacefulltomy | gut. darüber kann man sich streiten. es kommt immer auf den jeweiligen standpunkt an, wobei man wohl der fairnisheit halber eher sagen müßte: die kirche kontrolliert. von christen im namen gottes nach (jetzt werde ich vorsichtig) seinen regeln ins leben gerufen. um jedoch christen nicht zu verletzen betone ich nocheinmal: kirche und politik. ( die tiefen empfindungen mit absicht außen vor gelassen) |
| kjeltring | hmmmmmmmmm... an diesem thread sieht man wieder, wie unterschiedlicher meinung man sein kann... für MICH ist satanismus eine religion und ich find leute, die daraus eine "juhu-ich-hab-la-vey-gelesen-lebensauffassung" draus machen ziemlich zum kotzen. darf ich das so offen sagen? egal, tu ich einfach. |
| Peacefulltomy | satanismus ist religion. nur keine gesonderte, sondern aus der lehre der biebel. christentum,satanismus,gott, die offenbarung kommt aus dem "buch der bücher" . die geschichte vom paradies auch. satan gehört zur religion gottes (nicht nur christentum, sondern auch z.b. juden). ein "echter" satanist glaubt an gott. wie z.b. ein "echter" christ an satan. nur die gruppierungen (anhänger) untereinander haben völlig unterschiedliche vorstellungen, was mit der welt geschehen soll. wer jetzt in wie fern was praktiziert, und wie, das steht auf einem anderem blatt. |
| Frozen Hell | LaVey lesen und LaVey verstehen sind zwei ganz verschiedene Dinge, ich kann verstehen, wenn viele dieser Bibel etwas distanziert gegenüber stehen, aber ich für meinen Teil finde, wenn man den ganzen Zauber am Ende weglässt, dann ist es eine, wenn auch in erster Linie "Ich-bezogene" Sache, die aber wie ich finde, die meisten Freiheiten zu bieten hat. Und das ist, das einzige was wirklich zählt, Freiheit um am Ende des Lebens sagen zu können "Ich hab gelebt"! Satanismus bedeutet für mich nicht nur LaVey, sondern eben die Gegenseite, was auch bedeutet, an die Gegenseite zu glauben. Ich liebe einfach die Provokation und ich muss leider so drauf sein, weil in meinem Dorf lauter fanatische Christen leben und ich da einfach net dazu gehören will. |
| Peacefulltomy | fanatismus. kenne ich gut. darunter habe auch ich schon gelitten. doch ich habe einblicke und teilweise auch erlebnisse in BEIDEN seiten gehabt. (mit denen ich mich übrigends BEIDEN verstehe, solange keiner predigt). wo die geschichten der religionen auch beginnen mögen- negativ und positv- diese energien gibt es sehr wohl. mit allerhöchster vorsicht ist das alles zu genießen. obwohl zum beispiel ICH stehts bestrebt bin, ein wirklich guter mensch zu sein, die negative energie sättigt mehr als die positive. nicht das ich das so will, nein , ich empfinde es einfach so. ob ich es lebe, auch das steht auf einem anderem blatt. das rebellisch sein gegen gemeinschaften wie die christen eine sind habe ich verbal nach aussen aufgegeben. jeder soll glauben was in ihm wirkt. ich predige nicht und ich möchte auch nicht gepredigt bekommen. glauben und glauben lassen. das christentum ist das gerüst unserer gesellschaft. recht, gesetz und moral bauen darauf auf. was diese "gesellschaft" in MEINEN augen darstellt schreibe ich lieber nicht. wie gesagt (siehe oben). ich möchte auch vermeiden, das vorschnell urteile über menschen gefällt werden, wenn so eine diskussion entbrannt wird. |
| WinterWolf | @ Frozen Hell: [quote]Ich liebe einfach die Provokation und ich muss leider so drauf sein, weil in meinem Dorf lauter fanatische Christen leben und ich da einfach net dazu gehören will.[/quote] "Muss"? Kann man das nicht einfach ignorieren? Ist doch intelligenter als sich mit Extremisten abzugeben :D Hey, ich werde auch oft genug schief von "Weißen" angeschaut - ein deutlicher Hinweis dafür, dass ich nicht typisch für einen "Christen" bin... :D Wie auch immer, für mich ist La Vey einen Tick [u]zu[/u] ich-bezogen, und daran würde sich nichts ändern, wenn ich Atheist oder sonst was wäre... |
| Frozen Hell | Nun aber ignorieren ist nicht mehr drin, wenn dir jemand ne blutige Taube oder ähnliches in deinen Brifkasten wirft, mit der Nachricht, du sollst deinen Arshc in die Kirche bewegen. Seit ich allerdings in der Kirche war und mein [B]GOD HATES US ALL - Shirt [/B] an hatte und den Zeugen Jehovas die immer regelmäßig kamen aus der Offenbarung (Ja irgendwie die Bibel) vorgelesen hab, ist endlich Ruhe! |