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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Screw the French???
Manleyhab gerade folgende seite gefunden:

[url]http://www.metrospy.com/index.htm[/url]

was denkt ihr darüber? sehr ihr das auch aus der (konservativ)-amerikanische perspektive oder aus der französischen? oder habt ihr gar keine meinung dazu?
David v. WeberMeine Meinung: Schwachsinn
Ich habs mir zwar nicht ganz durchgelesen, sondern nur überflogen, aber schon allein derm "Cure for Liberalism" letter den man "anonymously" senden kann, sagt alles:


[QUOTE]Dear Liberal Activist:

If you’re like most left-wing hippies you’re probably sick of looking for meals in dirty old garbage cans.

And even though you feel you’re participating in a worthy cause, the truth is, you’ve had enough of the mindless protests and useless peace marches. And because most liberal activists prohibit bathing, chances are you can’t wait to finally take a shower and wash that dirty little head of yours.

Well, cheer up liberal!

Thanks to someone who cares for you very much, the folks at [url]http://www.metrospy.com[/url] have agreed to treat your desire to hug trees and help you become a worthwhile member of society. Finally, you’ll be able to go into a grocery store and buy meat! And you’ll feel perfectly comfortable in the soap and deodorant isle knowing that a little Right Guard isn’t going to destroy the Earth.

Just so you know, liberalism is a complicated disorder and very often can take several weeks before your habit of government dependence is finally broken. Some former government addicts are tempted by free healthcare and frivolous lawsuits but, if you stick to the MetroSpy treatment plan, you can feel good knowing that you will eventually make a full recovery.

So, congratulations on your new opportunity! The person who sent this to you deserves a great big, liberal size hug!

Sincerely,

Metro
METROSPY
[url]http://www.metrospy.com[/url]
[/QUOTE]
Gnom1218Naja, ne konservative rechtsaußen Seite aus den USA. Wäre sie aus Deutschland, wär wahrscheinlich irgendwo ein Hakenkreuz...

Was soll man sagen... es fehlen einem echt die Worte. Aber es gibt da auch noch [url]http://www.newsmax.com.[/url] Die Seite ist auch superpeinlich. Da wurden mal Bilder von Anti-Irakkrieg Demos aus Deutschland mit der Bildunterschrift "Hitlers children: Pro Irakian demonstration" gezeigt.

Da kann ich nur sagen: "Ich bin stolz zum alten Europa zu gehören!"
Rücksitzpunksolchen seiten sollte man genauso begegnen wie der bush-administration samt ihren äusserungen: mit ignoranz.

was will man von einer nation erwarten, die ihre eigenen ureinwohner nahezu ausgerottet hat... und damit über keinerlei kulturelle identität verfügt.

amerika tut mir irgendwie leid, dieses gefühl der unzulänglichkeit muss sich wohl in solchen seiten äussern.
LaChatteVive la France!!
TwilightSunwürde mich ja mal interessieren....aber leider ist mein englisch nciht unbedingt das beste....will heißen, ich verstehe den text nicht...*seufz* ich habs nciht mit der sprache...kann man sich das irgendwo übersetzen lassen? oder so?

Gruß
Twi
Manley@ruecksitzpunk: du hast vollkommen recht, und die amis merken es noch nicht mal... ich dachte beim lesen "hoeren die sich eigentlich reden???"... diese seite waere doch ein gefundenes fressen fuer einen gewissen michael moore...
LaChatteDie Amis leben offenbar wirklich in einer ganz eigenen Welt, in diesem "great America"...

Allerdings - es würde uns ja nicht allzu schwer fallen, ähnliche Texte über die Amis zu verfassen? Man nehme ein paar negative Facts, ein paar Vorurteile, eine Prise Hass und Neid, kräftig schütteln - et voilà!
NihilIrgendwas muß es wohl geben, sonst würden wir ihnen nicht alles nachmachen.
LaChatteAuf die Freiheit, die Tellerwäscherkarrieren, die Wolkenkratzer, das Silicon Valley, die grossen Autos, die grünen Dollars...

hm. Ist glaub ich noch nicht so überzeugend.

Das wirklich tolle Amerikanische sind für mich ein paar Autoren wie Charles Bukowski und Jack London und Henry Miller... Die kann man ja beneiden?
LaChatteDas könnte man gerade als die typisch europäische Arroganz werten, die die Amis uns ankreiden - was ist mit der Bibel? Den Geschichten von 1001 Nacht? dem Kamasutra? den Veden? ... alles nicht europäisch.

Aber, so hart ich auch überlege, ich finde wenig, was ich an Amerika (Wohgemerkt: USA) beneidenswert finde. Vielleicht noch die wunderschönen grossen weiten Landschaften? Aber dafür können die ja auch nix....
Nihil[QUOTE][i]Original geschrieben von Gordon [/i]
@Nihil

Was machen wir ihnen denn nach?
[/QUOTE]

Fernsehprogramm, Mode, Musik, Essgewohnheiten, Sozialabbau, ... reicht?
Nihil[QUOTE][i]Original geschrieben von Gordon [/i]
[B]
2. Mode? Das versteh ich nicht ganz... nein, ich wüsste nicht dass wir denen hier was nachmachen... ach ja, wo wir bei Mode sind... Ein deutscher hat übrigens auch die Jeans erfunden.. ein gewisser Levi(s) Strauss...
[/quote]

Das ist aber schon ein paar Tage her, ich befinde mich in der Gegenwart :-)
Der ganz HipHop-stil zb. ist hier rübergeschwappt.

[quote]
3. Musik? Definitiv nein. Der Black Metal zum Beispiel stammt aus Europa...
[/quote]

Ja, aber wen interessiert Black-Metal? Ich hatte meine Aussage gesamtgesellschaftlich verstanden, und da werden nun mal vorwiegend Trends aus den USA übernommen.

[quote]4. Essgewohnheiten? Das ist sehr individuell, kann man so pauschal nicht sagen.
[/quote]

Wie gesagt, ich rede hier nicht von Einzelschicksalen in der schwarzen Szene oder so. Aber McDreck, Pizza Hut, Burger King ... das hat unsere Esskultur ganz schön umgekrempelt, würde ich sagen.

[quote]
5. Sozialabbau? Dieser ist bei uns einzig und allein finanziell bedingt... die Amis hätten das nötige Geld um einen vernünftigen Sozialstaat zu finanzieren, aber es ist wohl wichtiger viel Geld fürs Militär auszugeben....;) [/QUOTE]

Das Geld hätten wir auch (und zwar eher als die USA würde ich sagen), aber wir bekommen langsam aber sicher amerikanische Verhältnisse wenn man sich zb die Entwicklungen im Gesundheitswesen ansieht.
LaChatteAh, noch was, was wir doch so still und heimlich bei den Amis beneiden: Ihre Macht und ihre weltpolitische Bedeutung, wo sie so vor hundert Jahren die Europäer als Supermacht abgelöst haben.

Das Gegenmittel wär ein politisch einiges und als Ganzes auftretendes Europa - da könnten wir wieder mal echt mitreden in der Weltgeschichte.
LaChatteAber genau deswegen hassen doch wir Europäer *pauschalisier* die Amis:

Weil sie unzivilisierte Cowboys sind, so sprechen, wie wenn sie ständig eine Kartoffel im Mund hätten, von Lebensart nichts verstehen, und dennoch überall was zu sagen haben - hejo, Bomben sind halt immer gute Argumente...

Übrigens:

McDo ist einer der besten Indikatoren, ob zwei Länder miteinander Krieg führen werden oder nicht: es hat nie ein Krieg zwischen zwei Ländern stattgefunden, wenns in beiden einen MacDonalds gibt... McDonalds, ein Botschafter des Friedens?
Manleyna gut zu wissen, dann sind wir wenigstens nicht die nächsten auf george w.s liste. und auch großbritannien nicht... nicht mal die franzosen, denn die haben ja mcdoof.

aber wie sieht es mit syrien aus?

hab auch noch das auf [url]www.michaelmoore.com[/url] gefunden:

Dear Mr. Bush, is it true that the bin Ladens have had business relations with you and your family off and on for the past 25 years?
Dear "Mr. President," what is the "special relationship" between the Bushes and the Saudi royal family?
Dear "Mr. President," who attacked the United States on September 11th—a guy on dialysis from a cave in Afghanistan, or our friends, the Saudi Arabians?
Dear "Mr. President," why did you allow a private Saudi jet to fly around the U.S. in the days after September 11th and pick up members of the bin Laden family and then fly them out of the country without a proper investigation by the FBI?
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Nihil [/i]
[B]Das ist aber schon ein paar Tage her, ich befinde mich in der Gegenwart :-)
Der ganz HipHop-stil zb. ist hier rübergeschwappt.



Ja, aber wen interessiert Black-Metal? Ich hatte meine Aussage gesamtgesellschaftlich verstanden, und da werden nun mal vorwiegend Trends aus den USA übernommen.



Wie gesagt, ich rede hier nicht von Einzelschicksalen in der schwarzen Szene oder so. Aber McDreck, Pizza Hut, Burger King ... das hat unsere Esskultur ganz schön umgekrempelt, würde ich sagen.



Das Geld hätten wir auch (und zwar eher als die USA würde ich sagen), aber wir bekommen langsam aber sicher amerikanische Verhältnisse wenn man sich zb die Entwicklungen im Gesundheitswesen ansieht. [/B][/QUOTE]

das alles ist leider wahr !

die europäer haben viel zu viel v. den amis übernommen, das ergebnis ist, dass teilweise soagr in manchen ländern keine eigene kultur und selbstbewußtsein existiert.

wie dumm...

ich finde auch net allzu viel auf was man neidisch sein könnte. schöne landschaften gibt´s in EU auch genug, außerdem sind die meisten EU städte schöner als die amerikanischen.,

musikalisch gab´s ( gibt´s ) immerhin ein paar gute metal + electro bands aus dem ami land.

naja, auf hiphop,rap, country und pop ala britney kann man dagegen gut verzichten ....

das einzige wo die amis wirklich viel besser sind als wir ist rüstungstechnisch, wobei das tlw. sogar "geklaut" ist, wie z.b. ist die 120mm kanone des M1 eine version der deutschen rheinmetal kanone des leopards 2 :cool:
Manleywobei die amis allerdings ohne einen gewissen wernher von braun wahrscheinlich nicht schon 1969 auf dem mond gewesen wären... sondern einiges länger gebraucht hätten...
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]wobei die amis allerdings ohne einen gewissen wernher von braun wahrscheinlich nicht schon 1969 auf dem mond gewesen wären... sondern einiges länger gebraucht hätten... [/B][/QUOTE]

die deutschen wissenschaftler waren "kriegsbeute" ebenso wie z.b. die fabrikanlagen die v. der SU demontiert wurden und in rußland wieder aufgebaut wurden.....the winner takes it all.
Manleyna ja, als die amis die deutschen wissenschaftler brauchten, waren sie willkommen, aber nachdem der mond erobert und "offiziell" amerikanisch war, fand man plötzlich vorwürfe gegen die leute... der mohr hat seine pflicht getan, der mohr kann gehen...
außerdem haben die amerikaner und briten nach der bombardierung von dresden die aufzeichnungen der gestapo vernichtet, die riesige haufen von leichen zeigten - und das waren keine soldaten, sondern frauen, kinder, zivilisten, flüchtlinge. wär ja auch blöd gewesen, wenn man der öffentlichkeit hätte erklären müssen, dass man genauso zivilisten umgebracht hat wie die deutschen...

irgendwie hab ich meinen faden verloren...
Kirana...

bei solchen seiten sollen sich die amis net wundern wenn ihnen ein paar wahnsinnige ins wtc fliegen. wer biiteschön hat denn die amerikanische verfassung nach dem unabhängigkeitskrieg damals geschrieben? niemand anderer als La Fayette? und woher kam der? aus frankreich

und hochmut kommt vor dem fall
Kiranaiiks tippfehler
richtig: niemand anderer als La Fayette!
LaChatteDie ganze amerikanische Kultur, von Architektur, Sprache, Dichtung, Religion etc baut ja auf der europäischen auf...

Und eigentlich hätten sie mal sehr gute Ideale und Visionen gehabt, nur ist das alles letzter Zeit sehr verloren gegangen - der Egoismus wurde quasi institutionalisiert, und da leiden nun alle darunter
Manleyich denke, das hauptproblem hat eher mit macht und profit zu tun als mit egoismus... etwas weniger imperialismus der amerikaner wäre wohl angebracht, finde ich. ich meine, gut, auch wir europäer hatten eine extrem imperialistische phase ende des 19. / anfang des 20. jahrhunderts und die amerikaner haben das eben jetzt, aber das ist nicht wirkliche eine rechtfertigung, wieso amerika in der ganzen welt tun und lassen kann, was es will, und (fast) alle sind zu feige, was dagegen zu tun oder zu sagen...
alphaquadrant>>>na ja, als die amis die deutschen wissenschaftler brauchten, waren sie willkommen, aber nachdem der mond erobert und "offiziell" amerikanisch war, fand man plötzlich vorwürfe gegen die leute... der mohr hat seine pflicht getan, der mohr kann gehen...

nicht besonders überaschend !

wußtet ihr übrigens, daß die japaner in ww2 ebenso experimente an menschen ( chinesen, alliierten kriegsgefangenen ) durchführten ? und daß interesanterweise die ergebnisse dieser experimente so interesant waren f. die amis, daß sie den hauptkriegsverbrechern der japaner straffreiheit garantierten im gg.zug für detailiierte infos und aufzeichnungen.
es ging dabei übrigens hauptsächlich um chemische und bakteriologische waffen.


>>>außerdem haben die amerikaner und briten nach der bombardierung von dresden die aufzeichnungen der gestapo vernichtet, die riesige haufen von leichen zeigten - und das waren keine soldaten, sondern frauen, kinder, zivilisten, flüchtlinge. wär ja auch blöd gewesen, wenn man der öffentlichkeit hätte erklären müssen, dass man genauso zivilisten umgebracht hat wie die deutschen...

nun, zwar off topic aber es war ab 1942 ( allerdings geheimgehaltene ) strategie der briten zivilisten zu vernichten.

ziele:
a) schwächung der industrie durch tötung,verletzung oder obdachlos machen der arbeiter

b) zerstören der moral der bevölkerung ( was mißlang, im gg.teil die bevölkerung hatte größeren hass gg. die aliierten entwickelt als durch die nazi propaganda ) das selbe war übrigens auch 1940 der fall als die deutschen london, coventry etc. angegriffen hatten, auch dort wurde die moral NICHT geschwächt.

c) erleichterung der kämpfenden truppe.
d.h. die flugzeuge, flak, feuerwehren etc. die im heimatschutz eingesetzt werden mußten konnten nicht mehr an der front kämpfen.

schöpfer der strategie war: harris, bomber-harris o. später butcher harris genannt.

die amis gingen später tlw. auch zu dieser "strategie" über insbes. im pazifik gg. die japaner.

der dresden angriff war übrigens auch tlw. auf wunsch der russen, da sie sich dadurch erleichterungen f. ihre offensive auf berlin erhofften.
DonnIm allgemeinen Amerika-Bashing wir hier gerade vergessen, das solche Seiten für die öffentliche Meinung oder die politische Willensbildung in den USA vollkommen irrelevant sind. Es gab die anti-französischen Ausschreitungen in einigen Gegenden des Landes (besonders in den konservativen Kernlanden im Süden und mittleren Westen). Aber die waren ziemlich schnell verpufft. Weil nämlich die meisten US-Amerikaner Frankreich verehren. Die Franzosen haben es geschafft, [b]immer[/b] im Ernstfall die good guys zu sein. Sie haben geholfen, die USA zu gründen, sie haben ihr den Zugang zu den Weiten des amerikanischen Westens ermöglicht (und das zu nem geradezu lächerlich niedrigen Preis), sie waren immer ein Vorbild auf kulturellem Gebiet und haben in beiden Weltkriegen auf der richtigen Seite gestanden.
Dass die französische Politik seit General de Gaulle immer mal wieder gegen die USA steuert, ist den meisten Amis vollkommen schnuppe. Wenn irgendwo der Stempel "french" draufpappt, soll das zeigen, dass es sich um etwas besonders kultiviertes handelt (french fries, obwohl die Fritten aus Belgien kommen, etc.). Andererseits ist Frankreich im öffentlichen Bewusstsein immer etwas "verrucht", ein liberaleres Gegenstück zum puritanischen Neuengland. Die Sehnsucht der US-amerikanischen Bildungsbürger nach Frankreich ist die Sehnsucht nach Liberalität (das treibt natürlich etwas lächerliche Blüten, ein "french kiss" ist ein simpler Zungenkuss... aber in einem puritanisch geprägtem Land...).

Genau so, wie die US-Amerikaner die Deutschen bewundern, weil die als Sinnbild für gewissenhafte Arbeiter, geniale Erfinder und Ingenieure und tapfere Soldaten stehen, als Beispiele für Durchhaltewillen und Unbeugsamkeit und Effizienz (leider auch im negativen Sinne). Automarken machen in den USA Werbung mit ihren guten Bewertungen in Auto Bild und vergleichbaren Zeitungen.

Den Bildungsbürgern zwischen New York und Seattle ist der dumpfe Nationalismus der Frankreich-Boykotteure zutiefst peinlich. Und nur diese Bildungsbürger sind politisch von irgendwelcher Wichtigkeit, denn sie sind die Wähler (wobei die Frage ist, ob Wähler heutzutage überahupt noch einen wirklichen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen in den USA haben). Die Unterschichten (die in den USA ungleich größer sind als in Europa) haben politisch keinerlei Einfluss und kümmern sich lieber um Football als um Geschichte.
Wären die hässlichen Szenen mit dem in die Rinnsteine gekippten französischen Wein nicht über alle europäischen Fernsehstationen gelaufen, die meisten Amis hätte es gar nicht mitbekommen, weil es reine Randerscheinungen in der kochenden Volksseele eines zutiefst in seinen Überzeugungen erschütterten Landes sind.
Manleywo du gerade die french fries erwähnst, die heißen jetzt in den usa liberty oder freedom fries...

natürlich kann man nicht alle amerikaner, genausowenig wie alle deutschen, alle franzosen oder alle chinesen über einen kamm scheren.
es ist aber nun mal so, daß es die mehrheit der amerikaner nicht interessiert, ob ihr präsident nun legal gewählt ist oder ob es jenseits ihrer großartigen grenzen noch mehr gibt... sonst hätte man wohl kaum das bild des gleichgültig-ignoranten amerikaners im rest der welt... wenn nämlich wirklich die mehrheit der us-bürger etwas gegen bush unternehmen wollen würde, dann würden die garantiert einen weg finden...
Donn@Manley:

Die Mehrheit der Deutschen findet das, was gerade in Berlin an "Reformen" verabschiedet wird auch gelinde gesagt bescheuert. Tut einer irgendwas um diesen Umstand zu ändern? Im Gegenteil. Es wird dafür gesorgt, dass unter Garantie aber auch wirklich niemand mehr Reformen durchbringen kann, in dem man dafür sorgt, dass Union und SPD sich in Bundestag und Bundesrat blockieren. Aber das ist doch auch wumpe. Der deutsche Bürger schert sich nen Scheißdreck um die Lage der Nation, wenn nebenher Dieter Bohlen nen neues Buch schreibt und die Nationalelf endlich mal wieder ein Spiel gewinnt. Hätte Bohlen sein Buch nicht geschrieben und wäre der deutsche Fußball in den letzten Jahren nicht so peinlich gewesen und hätte Schumi nciht schon wieder ne Weltmeisterschaft mehr gewonnen und hätte nicht dieses Busenwunder na wie hieß sie denn noch gleich? ... ja dann hätte es eventuell sein können, dass sich hier im Lande mal irgendjemand ernsthaft mit der Steuerreform befasst hätte.. aber auch nur, wenn Susie Stahnke nicht gerade Nackfotos hat machen lassen... aber lassen wir das

Gleiches gilt für die USA und Bush. Den fanden alle, die sich darum kümmerten, peinlich. Dann kam der 11 September und auf einmal konnte Bush auf die Patriotismus-Schiene aufspringen. Nur deshalb konnte er sich bisher halten und sogar seine Macht ausbauen. Aber hier in Europa kommt auch wieder nur ein sehr selektives Bild der Verhältnisse in den USA an. Ein normaler US-Bürger, der sich den kopf über die täglichen Dinge des Lebens zerbricht und weiß, dass jenseits des Atlantiks nicht das Land der Wilden liegt, die um den Kochtopf tanzen, in dem sie ihresgleichen al Dente garen, ist natürlich vor allem in Zeiten des Krieges nicht medienwirksam. Er ist eigentlich überhaupt nicht medienwirksam. Ein wütender Mob aufgeputschter Hinterwäldler, die niemand im eigenen Land ernst nimmt, der alles plattmacht, was "französisch" aussieht, passt natürlich viel besser ins eigenen Bild von den anderen und sich selbst.

Europa hat fürs erste den Wettlauf um die Weltherrschaft verloren. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es wieder ernsthaft erwägen kann mitzuspielen, vertreibt es sich seine Zeit damit, am Mythos der kulturellen Weltherrschaft und am eigenen Habitus zu bauen. Wenn die neue Weltmacht (der man gerne diesen Status abnehmen möchte, aber noch lange nicht kann) eine kürzere Geschichte hat als man selbst und weniger sensibel und diplomatisch vorgeht als man es selber in grauer Vorzeit zu tun pflegte, dann passt das wunderbar ins Bild des militärisch unter-, kulturell aber weit überlegenen Europas. Solange man selber nichts anderes als Verordnungen über den vorgeschriebenen Krümmungswinkel von Bananen zustande bringt, muss man sich halt im Glanze der vermeintlichen kulturellen Überlegenheit sonnen...
Kirana[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]
es ist aber nun mal so, daß es die mehrheit der amerikaner nicht interessiert, ob ihr präsident nun legal gewählt ist oder ob es jenseits ihrer großartigen grenzen noch mehr gibt... sonst hätte man wohl kaum das bild des gleichgültig-ignoranten amerikaners im rest der welt... [/B][/QUOTE]

das liegt allerdings am extrem schlechten bildungsstand in amiland. dinge wie politik im ausland, oder dinge, die das ausland allgemein angehen, werden im amerikanischen unterricht kaum angesprochen (bsp.: frage von meinen bruder an einen ami: "weißt du überhaupt wo deutschland liegt?" antwort: "klar. irgendwo neben russland") bzw. extremst vernachlässigt. da hat es die usa-regierung natürlich sehr einfach, ihr volk für dumm zu verkaufen.
dass die mehrheit der deutschen (zumindest sieht es so aus) sich für die politik ihres landes ebenfalls nen dreck kümmert, zeigt ja wieder mal eins: deutschland verdummt und wir haben wieder etwas gefunden was wir den ach so heiligen amis nachmachen können und ihnen damit immer näherkommen.

juhu :(
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von Kirana [/i]
[B]das liegt allerdings am extrem schlechten bildungsstand in amiland. dinge wie politik im ausland, oder dinge, die das ausland allgemein angehen, werden im amerikanischen unterricht kaum angesprochen (bsp.: frage von meinen bruder an einen ami: "weißt du überhaupt wo deutschland liegt?" antwort: "klar. irgendwo neben russland") bzw. extremst vernachlässigt. da hat es die usa-regierung natürlich sehr einfach, ihr volk für dumm zu verkaufen.
dass die mehrheit der deutschen (zumindest sieht es so aus) sich für die politik ihres landes ebenfalls nen dreck kümmert, zeigt ja wieder mal eins: deutschland verdummt und wir haben wieder etwas gefunden was wir den ach so heiligen amis nachmachen können und ihnen damit immer näherkommen.

juhu :( [/B][/QUOTE]

das sehe ich fast genausso.

aber mal genauer gefragt, was tust du gg. die politik in D ??
Rücksitzpunkbitte versucht on-topic zu bleiben.

@thema:
donn hat recht. diese art von "amerikaner" ist eine randgruppe... wie ich schon geschrieben habe, ignorieren.

ein grosses problem habe ich allerdings mit der derzeitigen zusammensetzung der administrative... soviele lobbyisten auf einem haufen in verantwortlicher position habe ich noch nie gesehen. ölindustrie, fundi-christen (man denke nur an den herrn ashcroft)... das macht mir angst.
Donn@Rücksitzpunk:

Auch diese deprimierenden Bücher von Eric Laurent ("die Kriege der Familie Bush" und "die neue Welt des George W. Bush") gelesen? Die Lektüre macht einen doch stark nachdenklich. Wollen wir mal hoffen, dass es sowas in Deutschland und Europa nie geben wird...
Rücksitzpunk@donn:
ja, habe ich beide gelesen. kann mich deiner hoffnung nur anschliessen.
Kirana@alphaquadrant:

was ich tue? naja, ich gehe wählen. problem ist halt nur, dass, in meinen augen, jede regierung irgendwo gleich ist. die regierung ist kein diener des volkes mehr, so wie sie es eigentlich sein sollte. das volk ist denen da oben zum grössten teil egal....sollte man zumindest meinen.
natürlich ist es einfach, den politikern das vorzuwerfen, wenn sie scheinbar nur kürzen. diese kürzungen sind aber irgendwo schon sinnvoll. nur sollten politiker dann zu allererst bei sich anfangen und nicht beim volk.
dagegen tun könnte ich was, wenn ich ebenfalls in die politik gehen würde. aber wer macht sich schon gerne zum a***** der nation? und außerdem hasse ich es, im rampenlicht zu stehen.
außerdem beschwere ich mich ja nicht. ich lebe mein leben so wie es geht und gut ist. was andere sagen und tun kümmert mich irgendwo nicht. die werden schon sehen, wie das alles ändert. das gilt für deutsche wie für amis. ob es dann allerdings für sie schon zu spät ist, etwas zu korrigieren, sei dahingestellt.
TamerlanHier wird nur ein alter Kampf zwischen zwei ständigen Mitgliedern des Weltsicherheitsrates ausgefochten. Ein ehemaliger und ein aktueller "Global Player" gehen sich an den Hals. Aber keine Angst die nächste Großmacht erzeugt schon Wetterleuchten am Horizont und dann sind es irgendwann die "bösen Chinesen" denen eine solche Seite gewidmet wird.

Einen braucht der Mensch zum treten,
einen hat er immer der ihn tritt.
...
K.Wecker
DonnZum Verhältnis USA-Frankreich sollte man Micheal Moores neues Buch "Dude, where's my country" lesen. Besonders die Einleitung und Kapitel 2 "Home of the Whopper" sind empfehlenswert (wobei das gesammte Buch ziemlich gut ist).
kelkanHi Donn,
Hi Rüsi,
vielen Dank für die Literaturtips in Sachen USA. In dieser Richtung lasse ich mir gern meine Vorurteile bestätigen - auch wenn ich insgeheim immer hoffe, ich würde widerlegt...:D

Ich bin Frankreich jedenfalls dafür dankbar, daß es Politiker hervorbringt, die den Mut haben und das diplomatische Geschick, den USA die Stirn zu bieten und notwendige Grenzen zu setzen. Das hat etwas mit Vernunft und nicht notwendigerweise etwas mit Antiamerikanismus zu. Was die Kulturgeschichte angeht, die im Thread ja auch angeklungen ist:

es ist ja nicht so, daß wir die Dinge nur blind übernehmen, sondern es finden ja auch Ergänzungen und Weiterentwicklungen statt. Und es ist absolut notwendig, einen Gegenpol zu haben, an dem man sich abarbeiten kann.

Vive la différence!:D
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von kelkan [/i]
[B]

Ich bin Frankreich jedenfalls dafür dankbar, daß es Politiker hervorbringt, die den Mut haben und das diplomatische Geschick, den USA die Stirn zu bieten und notwendige Grenzen zu setzen. Das hat etwas mit Vernunft und nicht notwendigerweise etwas mit Antiamerikanismus zu. Was die Kulturgeschichte angeht, die im Thread ja auch angeklungen ist:
[/B][/QUOTE]

naja, unsere französichen freunde haben / hatten auch handfeste wirtschaftliche interessen in der gegend mal nebenbei bemerkt.

glaubst du etwa die ( oder wir ) o. die russen waren nur aus rein humanitären gründen dagegen..ja ? dann träum weiter :D
kelkanHolla Alpha!
Hab ich etwa über die Motive spekuliert? Nein - und mein Menschenbild ist nicht so blauäugig, an das Gute im Menschen zu glauben.
Aber unbestritten war das Organisieren des Widerstands gegen die USA absolut richtig und eben ein diplomatisches Meisterstück.

Honi soit qui mal y pense.:D

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